Freitag, 11. Juli 2008

Tod beim Schwimmen

11.07.08 - Nur noch der Tod feststellt werden konnte bei einem 74-jährigen Mann, der am Donnerstagabend, gegen 17.45 Uhr leblos im Bodensee vor der Einfahrt in den Kressbronner Yachthafen trieb. Die Besatzung eines Motorbootes hatte den leblosen Körper im Wasser bemerkt und ihn zusammen mit einer weiteren Bootsbesatzung bis zum Eintreffen der Wasserschutzpolizei gesichert.

Wie die Ermittlungen der Beamten ergeben haben, hatte sich der schwer herzkranke Mann nach Angaben von Zeugen gegen 15.45 Uh in der Nähe des späteren Auffindeortes zum Schwimmen in den Bodensee begeben. Dort kam er ohne erkennbares Fremdverschulden zu Tode.

„Needles and Pins“ segelt in die Medaillenränge

11.07.08 - Nach einem durchschnittlichen Auftakt am ersten Tag bestätigten Peter Hecht und Uli Münker mit ihrer "Needles and Pins" (Kieler Yacht-Club) am Donnerstag ihre Weltklasse. Die beiden Initiatoren der Tutima J80 Worlds in Kiel/Schilksee katapultierten sich im international sehr stark besetzten J80 Feld (zwölf Nationen) vom elften auf den dritten Platz. „Das ist unser Wind, das habe ich schon heute morgen zu unser Crew gesagt“, erklärte Taktiker Hecht, der Nervenstärke bewies und sein Boot in die Medaillenränge navigierte.

Fast unangefochten an der Spitze rangiert Ignacio Camino Rodriguez aus Spanien. Zwar weiterhin noch ohne Tagessieg, aber immer unter den ersten elf Booten hält der Vize-Weltmeister von 2007 die 63 Boote starke Flotte unter Kontrolle. Sein schlechtestes Ergebnis konnte der Spanier, wie alle Crews, nach sieben Wettfahrten sogar noch streichen und verbesserte so seine Bilanz auf 25 Zähler. Nur einem Punkt hinter ihm liegt sein Landsmann Carlos Martinez (ESP).

Martin Menzner musste nach einem guten ersten Tag am Donnerstag in den ersten beiden Wettfahrten gleich zwei Rückschläge hinnehmen. In beiden Wettfahrten kam die Crew unter dem Stander des Kieler Yacht-Clubs jeweils nur auf den 22. Platz. Und als ob sie beweisen wollten, dass die Leistung zum Beginn des Tages nur ein Ausrutscher war, fuhr Menzner in der Abschlusswettfahrt des Tages seinen ersten Tagessieg ein. Platz zwölf ist die Ausgangsbasis für die „Pike“- Crew für die nächsten beiden Tage der Tutima J80 Worlds.

Als drittbestes deutsches Team liegt Jörg Gosche mit seiner Crew nach zwei von vier Wettfahrttagen auf dem 15. Platz. Der Bremer F18- Segler und aktuelle Kieler Woche Sieger in der Katamaran-Klasse stieg zur Tutima J80 Worlds zu seinem Bruder an Bord. Zum Auftakt vom Pech verfolgt, lief es mit Platz drei in der siebenten Wettfahrt wesentlich besser. „Wir hatten eine Kollision gleich in der ersten Wettfahrt. Daraufhin mussten wir in den Hafen, haben alles schnell mit Epoxy repariert und konnten erst zu Wettfahrt vier wieder an den Start gehen. Da wir nicht Schuld waren, schleppen wir als Wiedergutmachung jetzt den Durchschnitt aller unser Ergebnisse als Platzierungen für die Wettfahrten eins bis drei durch die ganze Serie“, erklärt Jörg Gosche.

Mehr als die Hälfte der Tutima J80 Worlds-Wettfahrten sind damit absolviert. Bis Samstag stehen weitere fünf Wettfahrten auf dem Programm.

Ergebnisse nach sieben Wettfahrten:
1. Ignacio Camino Rodriguez/Alberdo Padron/Gomez Jose Luis/Armando Coniertua (ESP) 2,2,6,8,3,4,(11)/ 25 Punke
2. Carlos Martinez/Chencho Ortega/Eugenio Pedreno/Juanma Barrionuevo (ESP) 4,(18),7,2,6,5,2/ 26
3. Ulrich Münker/Philipp Schön/Willem Geertz/Erik Hecht/Peter Hecht (Kiel) (26),6,8,11,1,3,5/ 34
4. Javier Padron/Juan Gonzalez/Abelardo Queuedo/Cesar Obregon (ESP) 1,9,4,(9),8,8,8/ 38
5. Tomas Movin/Peter Ohlsen/Nils Ohlsen/Peter Thorwid (SWE) (17), 8,11,10,2,1,9/ 41
...
12. Martin Menzner/Volker Breust/Carsten Hopp/Christian Halm (Stein) 13,10,15,7,22,(22,00),1/ 68

Vom Baltic Sprint Cup-Start über IDM der Tornados bis zum Höhenfeuerwerk

11.07.08 - TRAVEMÜNDE. Mit Bundesverkehrsminister Tiefensee zur Eröffnung und dem Start von 57 Hochseeyachten des internationalen Baltic Sprint Cups zum Auftakt beginnt die 119. Travemünder Woche in ihr hochkarätiges Regattaprogramm eingerahmt in ein niveauvolles Festival an Land. Vom 18. bis zum 27. Juli werden nicht nur fast 2.000 Seglerinnen und Segler aus etwa 20 Nationen auf die sechs Bahnen gehen, sondern auch rund eine Million Besucher an der Travemündung erwartet.

Die sportlichen Höhepunkte der schönsten Segelregatta der Welt sind in diesem Jahr neben dem Baltic Sprint Cup die internationale deutsche Meisterschaft der olympischen Tornado-Katamarane und die deutschen Titelkämpfe der traditionellen Folkeboote. Eine Woche vor Meldeschluss waren schon 39 Zweirumpfboote eingetragen und sorgten im vorerst letzten Jahr des Olympiastatus für eine rekordverdächtige Beteiligung in der Tornado-Klasse. Mit 58 Kielbooten dürfte die nationale Folkebootelite das größte Feld der TW 2008 bilden.

"Die Mitglieder der Klassenvereinigung sind aufgewacht und machen mobil", meint Lokalmatador Helge Sach aus Zarnekau, der mit seinem Bruder Christian im Tornado seinen 14. Travemünder Woche-Sieg anstrebt. Nach der heftig umstrittenen Entscheidung des Weltsegelverbands ISAF, die Mehrrümpfer aus dem olympischen Programm für 2012 zu streichen, war ein Aufschrei des Entsetzens durch die Segelszene gegangen. "Die aktuellen Topteams waren zu selbstgefällig und haben zu spät mit den nötigen Lobbyarbeit begonnen", so Sach, der früher einmal Vizeweltmeister war. In Deutschland wolle die breite Basis in Abwesenheit der Olympioniken Johannes Polgar und Florian Spalteholz mit ihrem Start bei der IDM in Travemünde ein Zeichen setzen, dass die Klasse keineswegs tot sei.

Während die Tornados ab Sonntag auf Bahn Delta segeln, steigt der Saisonhöhepunkt der Folkeboote einen Tag später weiter draußen auf Bahn Foxtrott. Die traditionelle Drei-Mann-Einheitsklasse ist heiß umkämpft und versammelt einige der besten Segler der Nation. Bei sechs bis sieben Windstärken demonstrierten sie im Vorjahr bei der TW die außergewöhnlich robusten Segeleigenschaften der Klassiker. Selten war die Leistungsdichte bei einem Event so hoch, denn gleich vier ehemalige und amtierende Deutsche Meister werden in Travemünde erwartet.

Auch die Crews des vierten Baltic Sprint Cups sind mit hochdekorierten Seglern gespickt. Zu den Topfavoriten gehört die neue Rogers 46 "Guts N'Glory" von Christopher Wuttke aus Bückeburg, der seine Gegner am Vorabend des zweiwöchigen Regattaereignisses zu einer rauschenden Start-up-Party einlädt. Am ersten TW-Sonnabend um 15 Uhr geht es über 216 Seemeilen nach Karlskrona in Schweden. Anschließend werden die Yachten über Litauen (Klaipeda) nach Polen (Gdansk/Gdynia) und von dort in den letzten Zielhafen nach Rönne auf Bornholm (Dänemark) geführt.

Wuttkes Widersacher sind ein Stelldichein von "heißen Rennziegen", angeführt von der "Ambersail" aus Litauen, die ehemalige "Assa Abloy", Zweite des Volvo Ocean Race 2001­-2002 rund um die Welt. David Aisher, Kommodore des Royal Ocean Racing Clubs aus London, geht mit seiner "Yeoman XXXII", ebenfalls eine Rogers 46, ins Rennen. Mit seiner neuen Elliott 52 "Outsider" will der Kieler Tilmar Hansen ganz vorne mitfahren. Von Rennwert her das schnellste Schiff aber dürfe die 25 Meter lange "Calypso" von Gerhard Clausen, der ehemalige Maxiracer "Wild Thing", werden.

Wenn es zur feierlichen TW-Eröffnung am Freitagabend um kurz nach 18 Uhr durch Lübeck Bürgermeister Bernd Saxe zum 119. Mal "Heiß Flagge" heißt, wird nach langer Zeit wieder bundespolitische Promimenz an seiner Seite stehen. Verkehrsminister Wolfgang Tiefensee verleiht der Großveranstaltung eine zusätzliche Bedeutung, zumal er auch am ersten Segeltag zur Regattabegleitfahrt auf der Lübecker Yacht "Asgard" erwartet wird.

Saxe muss dann zur TW-Halbzeit wieder selbst ans Ruder, wenn er zum Rotspon-Cup 2008 ruft. Sein Herausforderer in diesem Spaßwettkampf ist diesmal kein Geringerer als Hamburgs Erster Bürgermeister Ole von Beust. Er soll am Mittwoch, dem 23. Juli, um 11 Uhr an der Überseebrücke 1 eintreffen, um an Bord des Drachens von Manuel Cadmus, dem Präsidenten des Norddeutschen Regatta Vereins (NRV), Saxe und Rolf Erwert, den Vorsitzenden des Lübecker Yacht-Clubs, im Matchrace zu treffen. Der Zweikampf der Hansestädte Boot gegen Boot dauert zwei Stunden und wird live an der Travepromenade moderiert.

Livekommentare erklären auch das Geschehen auf der strandnahen Bahn Beach, die von Land aus besonders gut zu beobachten ist. Hier starten zunächst die schnellen allein gesegelten A-Cats sowie die International Canoes. In der zweiten Wochenhälfte warten dann weitere Gleitjollen mit ihren spektakulären Manövern direkt vor dem Ufer auf. Besonders sind dabei die großen 18-Footer hervorzuheben, die Travemünde als eine Station ihrer vierteiligen Deutschland-Tour ausgewählt haben.

Das Aufgebot an Zweirümpfern wird durch die deutsche Bestenermittlung der Topcat-Klassen ergänzt, die nach den Tornados ab Donnerstag die Bahn Delta gemeinsam mit den Formula 18-Kats nutzen. Eine schwungvolle Wiederkehr nach Travemünde versprechen die olympischen Finn Dinghis, die 24 Meldungen verzeichnen. Mit dabei ist der aktuelle Junioreneuropameister Jan Kurfeld aus Wismar, Deutschlands größte Hoffnung, nach erfolglosen Jahrzehnten diese Klasse 2012 bei Olympia wieder aussichtsreich zu besetzen.

In diesem Jahr werden sich See- und Sehleute an eine Neuordnung gewöhnen müssen. "Wir belassen die Tornado-Wiese an der Trave für Boote, um mehr Liegeplätze mit direktem Wasserzugang zu gewinnen, und führen die Gäste auf der Trelleborgallee mit Blick auf die Aktivitäten im Regattavorfeld an einem neuen Eventschwerpunkt entlang", erklärt Claus-Dieter Stolze, der gemeinsam mit Karin Böge das Organisationsteam leitet. Und auf der Lübecker Bucht, die stets für ihre hervorragenden Segelbedingungen Lob und Zuspruch der Teilnehmer erhält, wurde die Anzahl der Regattabahnen auf sechs konzentriert. "Die gestraffte Aufteilung garantiert effizienteren Sport mit kürzerer Anfahrt aus dem Hafen", so der oberste Wettfahrtleiter Walter Mielke.

Während es auf dem Wasser sportlich zugeht, kann an Land das feine Freizeitprogramm mit vielen musikalischen und kulinarischen Highlights ganz entspannt genossen werden. Es gibt in diesem Jahr mehr Livemusik und für jeden Geschmack etwas. Die Festivalbühne im Brügmanngarten wird dabei einen modernen Mix aus Pop, Rock und Reggae bieten. So spielen hier auch große Namen wie Liedermacherlegende Wolf Maahn mit seiner Band (Montag, 21. Juli, ab 20.30 Uhr).

Die nachts illuminierte Viermastbark "Passat", das Wahrzeichen Travemündes, wird ihre Silhouette erneut von Montag bis Sonnabend in den Mittelpunkt einer Laser- und Pyroperformance stellen. Dieser akustische und visuelle Leckerbissen ist nach dem ersten Wochenende der krönende Abschluss jedes Travemünder Woche-Tags, bevor das große Finale am zweiten Sonntag ansteht. Um 22.45 Uhr wird auf der Nordermole das gigantische Höhefeuerwerk entzündet, das die fünfte Jahreszeit in Lübeck-Travemünde feurig beendet.

Donnerstag, 10. Juli 2008

Wunderbare Mittwochsregatten in der Bregenzer Bucht

10.07.08 - Die sechs Segelclubs der Bregenzer Bucht haben in diesem Jahr wieder ihre Mittwochsregatten abgehalten ­ und die Segler waren begeistert. Ohne großen Aufwand segelten sie zwischen Mai und Juli immer Mittwochabend auf der Bahn ­ und hatten zum Teil traumhafte Segelabende. "Das ist toll, ohne Regatta wären die Schiffe meist zugedeckt im Hafen geblieben", freut sich die LSC-Vorsitzende Christine Holz.

Sieben Wettfahrten waren ausgeschrieben, drei konnten gewertet werden. Drei fielen der Flaute zum Opfer. Die siebte musste abgeschossen werden, weil ein Segler bei viel Wind sein Schiff in der Luv-Tonne verhakt hatte, mitsamt der Tonne nach Lee abrauschte ­ und dann mit dem losgerissenen Ankergeschirr noch die Zieltonne abräumte. Ganz ohne Tonnen kann kein Mensch eine Wettfahrt fahren.

Gewertet wurde nach Yardstick. Das bedeutet: jedes Schiff bekommt einen Ausgleichsfaktor. Die großen Schiffe müssen schneller als ein Durchschnittsboot segeln, die Langsamen dürfen sich ein bisschen mehr Zeit lassen. Die berechnete Zeit ergibt die Rangliste.

Gewonnen über alles hat Christoph Gautschi vom Yachtclub Bregenz mit seinem Starboot, zweiter wurde trotz Tonnenmalheur Stefan Rausch mit seiner Mumm-35 vom Lindauer Segler-Club. Dritter ist Felix Backmeister mit einer 6-Meter-R-Yacht, ebenfalls vom Yachtclub Bregenz.

"Die Mittwochsregatten haben jetzt im dritten Jahr toll eingeschlagen", erklärt Max Renner, Präsident des BSC, "deshalb wollen wir sie noch ausweiten. Wir planen, im nächsten Jahr vom Frühjahr bis September alle 14 Tage eine Mittwochsregatta gemeinsam in der Bregenzer Bucht auszurichten".
Für das große Interesse spricht auch die Teilnehmerzahl: "insgesamt sind 45 Schiffe gestartet", ergänzt Christine Holz.

Die Mittwochsregatten wurden ausgerichtet vom Lindauer Segler-Club (LSC), dem Lochauer Yachtclub (LYC), dem Bregenzer Segelclub (BSC), Yachtclub Bregenz (YCB), Yachtclub Hard (YCH) und Yachtclub Rheindelta (YCRhd).

Ergebnis >


Mittwochsregatta es wird eng an der Wendemarke, Foto Diederich


Mittwochsregatta Hektik vor der Tonne, Foto Diederich


Mittwochsregatta Heimfahrt in Abendstimmung, Foto Diederich


Mittwochsregatta Start in Gewitterstimmung, Foto Diederich

Tutima J80 Worlds in spanischer Hand

10.07.08 - Fest in spanischer Hand liegt die Spitze bei der Tutima J80 Weltmeisterschaft am Auftakttag vor Kiel. Der amtierende Vize-Weltmeister, Ignacio Camino Rodriguez (Spanien), übernahm mit seiner Crew überlegen die Führung im Feld der 63 Crews aus zwölf Nationen. Auf den Plätzen folgen sein Landsmann Javier Padron und das britische Team von Kevin Sproul. Als beste deutsche Mannschaft steuerte der Kieler Martin Menzner seine „Pike“ auf Platz neun im Gesamtklassement.

Heftige Regenschauer zum Beginn der Tutima J80 Worlds nahmen zeitweise den über sechzig Crews den Wind, doch versöhnlich frischte es zur dritten und vierten Wettfahrt wieder auf, und die Sonne sorgte für perfekte Segelbedingungen. Bei kräftigen Winden aus West konnte Wettfahrtleiter Jobst Richter pünktlich um 11 Uhr den Startschuss zum ersten Rennen des Tages abfeuern. „Wir hatten sehr variable Windbedingungen auf der Bahn und mussten zu jeder Wettfahrt die Bahn neu auslegen. Mit jeder Wolke drehte der Wind um über zwanzig Grad, dass hat es auch für die Segler extrem anspruchsvoll gemacht“, erklärte Richter, der die Leitung auf dem Startschiff für die restliche Zeit der Tutima J80 Worlds in die Hände von Mandus Freese legt.

Unter die ersten zehn Boote steuerte der Kieler Martin Menzner mit seiner Crew als bestes deutsches Team auf Rang neun. Der Gewinner der MAIOR Regatten 2008, der sich selbst als Leichtwindspezialist bezeichnet, kam bestens mit den Windbedingungen mit Böen bis sechs Windstärken zurecht und konnte seine Leistung zur vierten Wettfahrt mit Platz sieben sogar toppen.

Einen denkbar schlechten Auftakt hatten die Vorjahres-Dritten, Uli Münker und Peter Hecht vom Kieler Yacht-Club, an Bord ihrer „Needles and Pins“: Nach dem ersten Rennen lagen sie auf Platz 26. Nach zwei Frühstarts, bei denen Wettfahrtleiter Jobst Richter das gesamte Feld zurückpfeifen musste, erwischten Münker und Hecht mit ihrer Crew eine schlechte Startposition und kamen über das Mittelfeld nicht mehr hinaus. Aber schon im zweiten Rennen fanden die beiden Initiatoren der Tutima J80 Weltmeisterschaft ihre Form wieder und meldeten sich mit Platz sechs, acht und elf im vorderen Feld zurück. Am Ende des Tages lag die „Needles and Pins“ auf Platz elf im Gesamtfeld. „Das war gar nicht so leicht heute, besonders die Kurse unter Gennaker hatten es in sich“, berichtete Peter Hecht.

Am Samstag um 16 Uhr wird Kiels Stadtpräsidentin Cathy Kietzer im Veranstaltungszelt in Schilksee die neuen J80-Weltmeister küren.

Ergebnisse nach vier Wettfahrten:
1. Ignacio Camino Rodriguez/Alberdo Padron/Gomez Jose Luis/Armando Coniertua (ESP/2,2,6,8) 18 Punkte
2. Javier Padron/Juan Gonzalez/Abelardo Queuedo/Cesar Obregon (ESP/1,9,4,9) 23
3. Kevin Sproul/Yoann Richomme/Robert Gullan/Aarian Gray (GBR/3,14,2,4) 23
4. Patrick Bot/Matthieu Durand/Frederic Hauville/Agathe Brucelle (FRA/22,1,1,1) 25
5. Jeff Johnstone/Bo Teichmann/Stella Mau/Florian Föh/Henning Mittelmann (USA/7,11,3,5) 26
...
9. Martin Menzner/Volker Breust/Carsten Hopp/Christian Halm (Stein/13,10,15,7) 45
...
11. Ulrich Münker/Philipp Schön/Willem Geertz/Erik Hecht/Peter Hecht (Kiel/26,6,8,11) 51

Mittwoch, 9. Juli 2008

Mainaupokal: Spannend bis zum Schluss

09.07.08 - Die Windverhältnisse waren am vergangenen Wochenende nicht gerade Ideal um eine Regatta durchführen zu können. Somit musste YLM-Regattaleiter Michael Hörth den richtigen „Riecher“ für die optimale Regattabahn und Startzeit beweisen. Und es klappte: Am Ende des Mainaupokals vor Litzelstetten konnte aus vier durchgeführten Wettfahrten, Patrick Herzig mit seiner Abraxas 10.5 „Evanesse“ als Sieger des Mainaupokals ermittelt werden.

Gestartet wurde in zwei Yardstickgruppen und in der Klasse Diamant 3000. Hier konnte sich die Crew der „Eva“ um Skipper Alf Pfeiffer (YCM) durchsetzen. Der Name war Programm: Die First Lady der Yardstickgruppe 2 hieß Silke Hessel (YCRo) auf ihrer First 31.7 mit dem treffenden Bootsnamen „Ladies First“. Den Sieg in der Yardstickgruppe 1 holte sich Michael Ewart mit seiner Juwel 34, „Svenja“. Über die gelungene Durchführung der Regatta und des damit verbundenen Festbetriebes, erfreute sich Otto Stoppel, Veranstaltungsleiter beim Yachtclub Litzelstetten-Mainau. Ergebnisse >


Litzelstetten: Ein Spannendes Duell lieferten sich „Svenja“ (rechts) und Evanesse in allen vier Läufen des Mainaupokal. Hier geht zwar Svenja vom Yachtclub Rheindelta mit einer halben Bootslänge Vorsprung durchs Ziel und siegt in der Yardstickgruppe1, den Mainaupokal durfte aber nach der Gesamtwertung am Ende Evanesse-Skipper, Patrick Herzig vom SSC Romanshorn in Empfang nehmen.

Dienstag, 8. Juli 2008

Int. Polizeiregatta Bodensee Langenargen am 4. Juli 2008

08.07.08 - Bei herrlichem Sonnenschein und idealem Wind schickte die Wettfahrtleitung des Yachtclubs Langenargen die 51 Segelboote aus der Schweiz, Österreich, Bayern, Sachsen und Baden-Württemberg mit 197 Teilnehmern aus Polizei, Justiz und Verwaltung der 27. Int. Polizeiregatta Bodensee vor Langenargen ins Rennen.

Schon vor dem erlösenden Startschuss gab es spannende Kämpfe um die beste Startposition. Leider ließ der Wind während der Wettfahrt nach und forderte so das ganze Geschick der Segler. Der Förderverein Int. Polizeiregatta Bodensee e. V. mit Unterstützung der Polizeidirektionen von Friedrichshafen und Konstanz, vor allem der Wasserschutzpolizeistation Friedrichshafen, hatte wieder zur Veranstaltung geladen.

Begonnen wurde das Seglerfest mit einem traditionellen Seglerhock am Vorabend. Bei hervorragender Musik und einer reich bestückten Tombola ließ die gute Laune nicht lange auf sich warten. Die Gäste wurden von Heinz Unglert und Michael Nöltge, dem Präsidenten des YCL begrüßt und von der bewährten Mannschaft des YCL versorgt.

Zahlreiche Ehrengäste aus Gesellschaft, Politik und Polizei beobachteten das sportliche Ereignis am Freitag, etliche Prominente segelten sogar mit. Darunter waren der Staatssekretär a. D. Hartmut Ulbricht aus Sachsen, der Landtagsabgeordnete und Polizeisprecher der CDU-Fraktion im Landtag Baden-Württemberg Thomas Blenke, der Polizeipräsident Dietrich von Moser aus Tübingen, der Polizeipräsident Dieter Hanitsch aus Dresden und der Polizeichef aus Vorarlberg, Generalmajor Manfred Bliem, um nur einige zu nennen.

Nach der Wettfahrt trafen sich die Teilnehmer im Zelt des YCL und harrten mit Spannung auf die Siegerehrung. Die Polizei-Musik Konstanz und der Shanty-Chor Friedrichshafen verkürzten die Wartezeit gekonnt mit Musik und Gesang. Nach der Begrüßung durch Karl-Heinz Wolfsturm und Uli Schwarz, den PD-Leitern aus Friedrichshafen und Konstanz, war ein absoluter Höhepunkt der Regatta die Anwesenheit des Schirmherrn, Ministerpräsident Günther H. Oettinger. Seine launige Ansprache wurde immer wieder mit starkem Beifall unterbrochen. Er bedankte sich bei allen Helferinnen und Helfern und bei den Teilnehmern aus nah und fern. Sein Bekenntnis zur Polizeiregatta und zum Segelsport generell, vor 35 Jahren hatte er den A-Schein und das Bodenseeschifferpatent in Gohren erworben, wurde mit viel Applaus aufgenommen, auch seine Ankündigung, im nächsten Jahr selbst mitsegeln zu wollen.

Dem schnellsten Segler in diesem Jahr, Jürgen Wehner mit seiner Juwel „Keep Cool“ aus Konstanz, wurde eine besondere Ehre zuteil. Er erhielt den Wanderpokal des CDU-Arbeitskreises Polizei aus den Händen des Ministerpräsidenten und des Landesvorsitzenden Günther Freisleben.

Jedes Teilnehmende Boot erhielt eine Erinnerungsgabe, jeder Teilnehmer eine Urkunde mit Platzierung. Heinz Unglert.

Die Ergebnisse sehen Sie unter www.ibn-online.de/regatta2008/2008/Polizeiregatta_2008.pdf


Regatta (alle Fotos: polizeiregatta.de)


MP Oettinger, mit den beiden PD-Leitern Uli Schwarz und Karl-Heinz Wolfsturm


Wanderpokal des CDU-Arbeitskreis Polizei wir von MP Oettinger und
Ak-Landesvorsitzendem Günther Freisleben dem schnellsten im Ziel übergeben.


MP Oettinger in Mitte der Regattateilnehmern

Leichtwindspezialisten vorne beim 34. Rettich Cup

08.07.08 - Seglerinnen und Segler von 53 Yachten und 27 Jollen sowie Freunde undInteressierte am Segelsport kamen zum 34. Rettich Cup und habenmitgesegelt und mitgefeiert.Regattaleiter Stefan Bärthele (JSR) und sein erfahrenes Team konnten amSamstag für die Yachten eine Langsteckenwettfahrt und für die Jolleneine Dreieckswettfahrt bei lauen 0-1 Bft durchführen. Die gemeinsameViereckswettfahrt am Sonntag konnte nach längerem Warten auf Wind dochnoch bei langsam auffrischendem Westwind gesegelt werden.

Im Teilnehmerfeld der 27 Jollen ging der Siegerpokal in die Schweiz.Ralf Luckas auf einer H-Jolle vom SVK sicherte sich mit den Rängen 4/2sein 1. Anrecht auf den Jollen Wanderpokal. Punktgleich auf den 2. Platzkamen Michael und Matze Blum (2/4) von den Jollenseglern Reichenau aufeiner Windy vor Harald Steiner (SV Dingelsdorf) auf seiner extremenMotte (1/10).

Die 53 Yachten wurden in zwei Wertungskategorien unterteilt.In der schnelleren Klasse Yachten 1 (bis Yardstickzahl 99) ging der Siegund Pokal an Markus Ziltener vom Salensteiner Yacht Club (SYC) auf einerFirst Class 8 mit den Plätzen 1/6. Die Delphi 24 Sport von AxelGerlinger vom SSlr kam auf den 2. Gesamtrang (7/1). Christoph Dargel vonder ASG folgte auf Rang 3 mit dem schnellsten Schärenkreuzer (22er) undden Plätzen 4/4.

In der Wertungsgruppe Yachten 2 (ab Yardstickzahl 100) lag wie letztesJahr eine Shark 24 vorne. Sein erstes Anrecht auf den Wanderpokalsicherte sich die GER-1411 mit Steuermann Bernd Müller vom SCMB (5/1)vor der Albin Alpha mit Jochen Rechziegel an der Pinne (2/4) . Auf dem3. Platz folgte Heinz Obenauf von der SVGA auf einer International 806(4/6).

Bei der Siegerehrung dieser beliebten "Volksregatta" konnte jede Crewnoch eine reich gefüllte Reichenauer Gemüsekiste zur Verpflegung mitnach Hause nehmen.

Die Ergebnisse finden Sie auf http://www.ibn-online.de/regatta.html.


Luvtonne - Foto: jollensegler.de

Montag, 7. Juli 2008

DSMC Konstanz freut sich über die "Blaue Europa Flagge 2008"

07.07.08 - Bereits zum dreizehnten Mal weht über dem Konstanzer Hafenareal die "Blaue Europa Flagge" der Deutschen Gesellschaft für Umwelterziehung (DGU).

Damit wurde auf Antrag von Alex Vetter, dem Umweltbeauftragten des Deutsch-Schweizerischen-Motorboot-Club DSMC Konstanz erneut das Engagement für den Konstanzer Hafen in allen Fragen des Umweltschutzes gewürdigt.

Das seit 22 Jahren international anerkannte Symbol kennzeichnet vorbildliche Sportboothäfen und Badestellen, die sich erfolgreich für umweltgerechte Mülltrennung, Entsorgung, kontrollierte Sicherheitsstandards, Sauberkeit und Umwelterziehung einsetzen. Trotz den weiter gestiegenen Anforderungen konnte der umfangreiche Kriterienkatalog der DGU erneut durch das vorbildliche Miteinander der Berufs- und Sportschifffahrt im Konstanzer Hafen erfüllt werden.

Über die wiederholte Auszeichnung freuten sich neben dem Umweltbeauftragen Alex Vetter (DSMC) die Präsidenten der im Hafen benachbarten Sportbootvereine Fred Schmid (DSMC) und Manfred Büsing (ESV), der Vorstand des ESV Frank Burkard, der Hafenbeauftragte Jürgen Faden (DSMC), die Vertreterin der BSB Frau Gabi Moosmann und Polizeidirektor Schwarz. Das Hissen der Flagge durch Hafenmeister Bruno Leitmann nahm DSMC- Präsident Fred Schmid zum Anlass sich bei allen Hafenanrainern für die hervorragende Zusammenarbeit mit einer Einladung zum Snack im Clubrestaurant "Steg 4" zu bedanken. Mit Unterstützung der ambitionierten Clubjugend des DSMC unter Maius Grüninger rundete ein gemeinsamer abendlicher Segeltörn auf der schnellen "Vermeer", einem der bekanntesten Regattaschiffe am See die gelungene Feier ab.


Hissen der "Blauen Europa Flagge" in Konstanz v.l.n.r.: Alex Vetter (DSMC), Bruno Leitmann (DSMC), Fred Schmid (DSMC), Gabi Moosmann (BSB), Jürgen Faden (DSMC), Manfred Büsing (ESV), Polizeidirektor Schwarz, Frank Burkard (ESV). Foto: DSMC

Freitag, 4. Juli 2008

Laser-Match-Race der DSMC Jugendabteilung Konstanz

04.07.08 - ru / Das deutsche Sommermärchen 2008 fand bei der Jugendabteilung des Deutsch-Schweizerischen-Motorbootclub DSMC Konstanz auch zum Ende der Fußballeuropameisterschaften eine Fortsetzung.

Vom Fußballvirus zwar noch infiziert aber doch schon wieder ganz regattabegeisterte Segel -Enthusiasten starteten die Laser der DSMC-Jugend unter Jugendleiter Axel Deeg am großen Fußballfinalwochenende zum inzwischen schon traditionellen Laser–Match-Race.

Bei märchenhaft schönem Sonnenschein, Temperaturen über 30 Grad Celsius und flottem Südwestwind um zwei bis drei Windstärken lieferten sich die Teilnehmer einen fröhlichen und kenterreichen Wettkampf, was bei Wassertemperaturen um 23 Grad Celsius zur Gaudi für Segler und Zuschauer geriet.

Die Jugendabteilung bedankte sich auf diese Weise auch in diesem Jahr für die Unterstützung des DSMC beim weiteren Aufbau des seglerischen Nachwuchs.

Siegreich war letztlich Till-Jakob Kieweg, der Dirk Leutheuser, Birgit Ruess und Tom Lange auf die Plätze verwies.

Am Ende der Regatta stand ein fröhliches Grillfest, wobei die jungen und älteren Segler ein letztes Mal jubelnd die Flaggen ihrer Europameisterfavoriten schwenkten, wenn diese auch längst ausgeschieden waren.


Laser–Match-Race der DSMC-Jugend am Finalwochenende der
Fußballeuropameisterschaft ; Foto: DSMC

Donnerstag, 3. Juli 2008

Musik, Kultur und Kulinarisches beim Langenargener Hafenfest am 10. Juli

03.07.08 - Der Gondelhafen ist Schauplatz der Langenargener Hafenfeste. An jedem zweiten Donnerstag von Juni bis September heißt es Musik, Kultur und Kulinarisches am malerischen Gondelhafen im Ortskern Langenargens. Mit Blick auf Schloss Montfort bietet die einheimische Gastronomie köstliche Spezialitäten bei Live-Musik unter freiem Himmel. Das nächste Hafenfest steigt am kommenden Donnerstag, 10. Juli ab 17.00 Uhr.


Foto: Amt für Tourismus, Kultur und Marketing, Langenargen

Frank Jost, Leiter der Langenargener Tourist-Information, ist sehr froh, mit den Hafenfesten Urlaubsgästen und Einheimischen eine weitere attraktive Veranstaltung in einmaligem Ambiente anbieten zu können. "er kleine Platz zwischen Tourist-Information und Haus am Gondelhafen bietet sich geradezu an, den Urlaubstag entspannt bei gutem Essen, einem Glas Wein und Musik ausklingen zu lassen" erzählt er begeistert von den Veranstaltungen im vergangenen Jahr.

Die Speisen werden von der Langenargener Gastronomie an Ort und Stelle zubereitet. Angeboten werden dabei sowohl einheimische wie auch internationale Spezialitäten. Ein Blick über die Schultern der Chefköche bietet sich da geradezu an. Auch am Getränkestand arbeiten einheimische Hoteliers und Gastwirte Hand in Hand.

Für Jost macht gerade diese hervorragende Zusammenarbeit den Erfolg der Hafenfeste aus. "ie Beteiligten unterstützen sich gegenseitig, um ein optimales Angebot für den Gast zu schaffen, und Gäste wie auch Einheimische honorieren dieses Engagement. Die Hafenfeste haben sich so innerhalb kürzester Zeit zu einer der beliebtesten Veranstaltungen in Langenargen entwickelt," esümiert Jost.

Die weiteren Hafenfest-Termine 2008 sind:
14. August und 11. September. Beginn ist jeweils um 17.00 Uhr

Amt für Tourismus, Kultur und Marketing, Obere Seestr. 2/1, D-88085 Langenargen

Mittwoch, 2. Juli 2008

Ministerpräsident kommt zur Internationalen Polizeiregatta

02.06.08 - Der Ministerpräsident des Landes Baden-Württemberg Günther H. Oettinger wird als Schirmherr der 27. Internationalen Polizeiregatta Bodensee am kommenden Freitag, 4. Juli, nach Langenargen kommen, um am Nachmittag die Siegerehrung der seit vielen Jahren etablierten Segelsportveranstaltung auf dem Gelände des Yachtclubs Langenargen am Malereck vorzunehmen.

Die Regatta, an der Polizeiangehörige aus Baden-Württemberg, dem Bundesgebiet sowie den benachbarten Bodenseeanrainerstaaten Österreich und Schweiz, aber auch aus Ungarn, teilnehmen, wird dieses Jahr von dem im vergangenen Jahr ins Leben gerufenen "Förderverein Internationale Polizeiregatta Bodensee e.V." mit Unterstützung der Polizeidirektionen Friedrichshafen und Konstanz, namentlich der Wasserschutzpolizei, ausgerichtet.

Die Regatta beginnt um 10.00 Uhr mit der obligatorischen Steuermannsbesprechung auf dem Gelände des Yachtclubs Langenargen, der Start ist für 11.00 Uhr im Seebereich vor Langenargen vorgesehen.Die Preisverleihung am Nachmittag, die voraussichtlich ab 16.30 Uhr stattfindet, wird vom Freizeitmusikkorps der Polizeidirektion Konstanz musikalisch umrahmt.

Weitere Informationen und Hinweise zur Polizeiregatta sind auch im Internet unter www.polizeiregatta.de abrufbar.

Dienstag, 1. Juli 2008

Sie und Er - Wallhausen

01.07.08 - Insgesamt 39 Yachten trafen sich an diesem Wochenende zur beliebten Sie und Er - Regatta in Wallhausen.

Wie der Name der Regatta schon titelt sind als Crew nur eine Sie und ein Er zugelassen und unter segelbegeisterten Damen und Herren ist diese Regatta schon längst der Tipp des Jahres. Die prominenteste teilnehmende Yacht war dieses Jahr die „Wild Lady“ mit dem Ehepaar Palm, welche als „first ship home“ die Ziellinie kreuzten.

In der ersten Startgruppe konnte sich das Team Heidi und Jürgen Wussow mit ihrer Sprint Open an die Spitze setzen. Hart umkämpft waren die Ränge zwei bis sechs. Im Sekundentakt folgten nach berechneter Zeit auf dem 2.ten Rang das Team Romy Martin / Reinhold Assfahl auf ihrer BB10, auf dem 3. Rang Julia Müller / Kevin Maurer auf der IMX38 und auf dem 4.ten Rang folgten Heike Regber / Konrad Huther auf der zweiten BB10 dieses Feldes.

In der zweiten Startgruppe ersegelten sich Edi und Jürgen von Waldenburg den ersten Rang auf ihrer Granada 31. Auf dem 2.ten Rang folgten Petra Gregor / Andreas Hermann auf dem Drachen, der 3.te Rang ging an Ute Dumer / Chris Lang auf der Dynamic 2000 und und auf dem 4.ten Rang folgten Frederik Schaal und Sophia Diesch auf der Dyas.

Die jüngsten Teilnehmer dieser Regatta, das Geschwisterpaar Rebecca und Vincent Stoll (11 und 6 Jahre) wurden noch von Papa an der Pinne der 8mod unterstützt.

Ausgesegelt wird die Sie und Er - Regatta mit einer sonntäglichen Langstreckenwettfahrt im Überlingersee, deren Wendemarken vor Nussdorf, Sipplingen und Wallhausen liegen. Um die vielen Yachten zu managen wird in zwei Startgruppen in fairer Aufteilung der Teilnehmerzahl gestartet und es wurde pünktlich ausgelaufen um die Wettfahrt bei der morgendlichen Brise umsetzten zu können. Damit alle Yachten noch unter Segeln das Ziel erreichen konnten, hatte die Wettfahrtleiterin Gaby Glock die Bahn verkürzt, so dass der Zieleinlauf vor dem Yachtclub Wallhausen lag.

Für alle teilnehmenden Teams gab es einen Erinnerungspreis, die ersten drei Ränge der beiden Startgruppen bekamen Sachpreise und Pokale und die beiden vierten Ränge erhielten einen Sachpreis. Der Wanderpokal für das „first ship home“ ging diesjährig an die „Wild Lady“ und der Wanderpokal sowie das blaue Band von Wallhausen für die schnellste Yacht nach berechneter Zeit erhielten das Ehepaar von Waldenburg aus der Startgruppe 2. Auf Anregung der Wettfahrtleiterin wurde diesjährig zum erstenmal der Yachtclub mit der höchsten Teilnehmerzahl mit einem Vesperkorb belohnt. Dieser ging an den vis-à-vis liegenden Yachtclub SMCÜ, von dem neun gemischte Teams zur Sie und Er – Regatta nach Wallhausen angereist waren. Im Rahmen dieser Regatta findet alljährlich am Samstag das Hafenfest verbunden mit Schiffstaufen statt und viele Teams nutzten diese Festivitäten um die Gastfreundlichkeit des Yachtclubs Wallhausen zu geniessen. Ergebnisse > / Fotos >

Montag, 30. Juni 2008

Blaulicht statt Endspiel: Schweres Unwetter hält Feuerwehren in Atem

30.06.08 - Schweres Unwetter hält Feuerwehren in Atem - Bodenseekreis ­ Buchstäblich ins Wasser gefallen ist das Endspiel der Fussball-Europameisterschaft zwischen Deutschland und Spanien am Sonntagabend für rund 250 Einsatzkräfte zahlreicher Feuerwehren des Bodenseekreises. Das Sommergewitter, welches ab etwa 20 Uhr durch weiten Teile des Kreisgebiets zog, hinterließ eine Spur der Verwüstung. Die Schadenshöhe ist noch nicht bekannt, Personen kamen nach bisherigen Erkenntnissen nicht zu Schaden.

Die integrierte Leitstelle im Landratsamt des Bodenseekreises in Friedrichshafen, bei der kreisweit sämtliche Alarmmeldungen eingehen, verzeichnete ab etwa 20 Uhr 15 insgesamt rund 50 Einsätze und ein Vielfaches an eingehenden Notrufen. Beinahe im Minutentakt wurden die Freiwilligen Feuerwehren aus Uhldingen-Mühlhofen, Meersburg, Daisendorf, Bermatingen, Stetten, Markdorf, Hagnau, Heiligenberg, Friedrichshafen, Immenstaad und Salem zu einer Vielzahl von Unwettereinsätzen gerufen. Zahlreiche Straßen, darunter auch die Bundesstraßen 31 und 33 sowie mehrere Kreisstraßen, waren durch umgestürzte Bäume blockiert. Eine Vielzahl von Kellern stand unter Wasser, Telefon- und Hochspannungsleitungen wurden durch herabstürzende Äste beschädigt.

Auf der Strecke der Bodensee-Gürtelbahn kam es zeitweise zu Beeinträchtigungen im Bahnverkehr: Zwischen Überlingen und Markdorf musste die Strecke gesperrt werden, weil bei Oberuhldingen ein Baum auf die Gleise gestürzt war. Im Bahnhof Kluftern fuhr ein Zug auf einen umgestürzten Baum und verkeilte sich. In beiden Fällen gelang es den Feuerwehren jedoch relativ rasch, die Hindernisse zu beseitigen und die Bahnstrecken wieder frei zu machen. In Kluftern wurde zusätzlich durch den Starkregen die Bahnüberführung überflutet.

Besonders schwer wütete das Unwetter in Baitenhausen bei Meersburg. Dort beschädigte das Unwetter die Dächer von mehr als einem Dutzend Häusern. Für einen längeren Zeitraum war der Baitenhausener Ortskern zunächst auch für die Einsatzkräfte nicht zu erreichen, da über 30 Bäume die Verbindungsstraßen blockiert hatten. Nachdem die Bäume beseitigt worden waren, machten sich Feuerwehreinheiten aus Meersburg, Hagnau, Immenstaad, Friedrichshafen, Stetten, Bermatingen und Salem daran, die Schäden im Ort zu sichten und zu beseitigen. Koordiniert wurden die Maßnahmen durch einen Einsatzstab unter Leitung von Kreisbrandmeister Henning Nöh.

Neben den rund 60 Einsatzkräften der Feuerwehren waren in Baitenhausen auch der Meersburger Bauhof mit einem Radlader und ein Landwirt mit einem Traktor im Einsatz, um die Straßen wieder frei zu räumen. Mit Hilfe einer Drehleiter wurden noch in der Nacht Dächer mit Planen abgedeckt und kleinere Schäden mit Hilfe einer ortsansässigen Zimmerei sofort behoben. Im gesamten Ort war zudem der Strom ausgefallen. Mit Hilfe des zuständigen Energieversorgungsunternehmens konnte die Stromversorgung gegen 23 Uhr nach und nach wieder hergestellt werden.

Neben Bürgermeisterin Sabine Becker eilte auch Landrat Lothar Wölfle nach Baitenhausen, um sich von Kreisbrandmeister Nöh über die Lage informieren zu lassen und sich bei einem Rundgang selbst ein Bild vom Ausmaß der Schäden zu machen. Sowohl Becker als auch Wölfe zeigten sich erleichtert, dass bei dem Unwetter keine Personen zu Schaden gekommen waren und dankten den eingesetzten Helfern für Ihren Einsatz. Kreisbrandmeister Nöh sprach von großem Glück, dass durch den massiven Blitzschlag kein Feuer ausgebrochen sei. Dies hätte leicht schwere Folgen haben können, insbesondere weil die Anfahrt für Einsatzkräfte nach Baitenhausen längere Zeit erheblich erschwert war.

Die Höhe des Sachschadens steht noch nicht fest, glücklicherweise gab es auch bei den anderen Einsätzen im Kreisgebiet bislang infolge des Unwetters keine Personenschäden.

Neun "Blaue Flaggen" bei zentraler Feier am Fließhorn vergeben

30.08.06 - In Zusammenarbeit mit der Campingplatzleitung hat der Yacht-Club Fließhorn am Samstag (21.06.08) die Vorbereitungen für das Fest der zentralen Verleihungsfeier des Umweltzertifikates "Blaue Flagge" für die Häfen am Bodensee getroffen.

Diese Auszeichnung wird als Anerkennung für Leistungen in der Umweltarbeit bereits seit 22 Jahren und zwischenzeitlich weltweit vergeben. Dank des idealen Wetters war das vorsorglich aufgestellte Zelt überflüssig und die Gäste konnten im Freien mit einem Begrüßungstrunk, Brezeln und Weiß-würstchen als erste Stärkung empfangen werden.

Zur Verleihung war von der Deutschen Gesellschaft für Umwelterziehung (DGU) Heiko Crost - nationale Jury - in Begleitung von dem aus Südafrika stammenden Malcolm Powel - internationale Jury - angereist. Franz Heers, Präsidiumsmitglied des Deutschen Motoryachtverband e.V. und Alois Kern, Umweltbeauftragter des Landes Segler-Verband e.V. haben ihre Organisationen vertreten.

Da das Fließhorn für Ortunkundige nicht so leicht zu finden ist, konnte der 1. Vorsitzende des YCFl, Hans Plaettner-Hochwarth die Gäste erst mit einer kleinen Verspätung begrüßen. Er dankte dem Eigentümer des Cam-pingplatzes und der Platzverwaltung für ihre wertvolle Mithilfe bei der Organisation für das Fest.

Die aufwändigen Investitionen der letzten drei Jahre haben dem Areal internationalen Standard gebracht. Die Symbiose Yacht-Club ­ Campingplatz hätten in Bezug auf die gemeinsame Umweltarbeit nicht besser sein können, sodass schon in den ersten Tagen des Besitzerwechsels klar war, die Folge der "Blauen Flagge" weiterzuführen.

Heiko Crost dankte den angereisten Vertretern der "Flaggen-Clubs" für ihre Beteiligung an der Aktion "Blaue Flagge", die zwischenzeitlich in alle Welt übergeschwappt ist. Die "Blaue Flagge" als äußeres Zeichen für die Ausübung eines möglicht umweltfreundlichen Wassersportes sollte an allen Stellen zu finden sein, wo Wassersportler ihren Sport ausüben. Acht Flaggen am Bodensee sind leider eine spärliche Anzahl, zumal alle Hafenanlagen die meisten Kriterien schon allein durch behördliche Auflagen erfüllen. Handlungsbedarf in den Clubs besteht allein in der Umweltinformation und Kommunikation, denn auch hier gilt die Weisheit: "Wer nicht ständig besser wird, hört auf gut zu sein!"

Malcolm Powel übermittelte die Grüße der internationalen Jury. Obwohl er sehr viel in der Welt herum kommt und viele Stellen auditiert, an denen die Menschen mit ihrem Sport Erholung suchen, war er von unserem Revier Bodensee im Allgemeinen und vom idyllischen Fließhorn im Besonderen begeistert.

Anschließend wurden die "Blaue Flaggen" folgenden ausgezeichneten Clubs übergeben:
Deutsch Schweizerischer Motorboot-Club e.V., Sporthafen Uhldingen-Mühlhofen
Yachthäfen Sipplingen, Motor-Yacht-Club Obersee e.V.
Motorboot- und Yacht-Club Breisach e.V., Sportvereinigung Dingelsdorf e.V.
Yacht-Club Litzelstetten-Mainau e.V. und dem Gastgeber
Yacht-Club Fließhorn

der die Flagge bereits zum 14. Mal in Folge erhält. Als einzige Badestelle am Bodensee wurde das Strandbad Aquastaad in Immenstaad mit der "Blauen Flagge" ausgezeichnet.


Nach erfolgtem Gruppenfoto wurde vom Wirt der "Gaststätte am Fließhorn"
- Herrn Thirasat und seinem Team ein Büffet serviert, das sowohl für das Auge,
wie auch für den Gaumen keine Wünsche offen ließ.

Kieler Woche: Romy Kinzl holt einzigen DSV-Sieg

30.06.08 - Neun Kieler Woche-Sieger/innen aus neun Nationen – das hat es in Kiel lange nicht gegeben. Den einzigen Sieg für den Deutschen Segler-Verband errang Romy Kinzl (Kiel) auf dem RS:X-Surfboard. Die übrigen Siege gingen nach Australien, Frankreich, Großbritannien, Italien, Japan, Polen, Schweden und Spanien.

Mit ihrem Erfolg hat Romy Kinzl (Berlin) die Minimalchance für die Olympischen Spiele gewahrt. Ein abschließender siebter Platz im Finalrennen reichte für den Gesamterfolg auf dem Olympia-Brett RS:X. „Ich bin überglücklich, der Sieg hat eine große Bedeutung. Es ist eine Bestätigung für das, was ich kann. Den Kieler Woche-Sieg wollte ich unbedingt, daher habe ich im Medal Race auch taktisch gegen die Polin gesegelt. Das war wichtiger als ein gutes Finalrennen“, so die 29-Jährige. Kinzl könnte am 15. Juli zusammen mit Lasersegler Alexander Schlonski (Rostock) als sogenannter „Einzelfall“ vom Deutschen Olympischen Sportbund nachnominiert werden.

Laser-Radial-Steuerfrau Petra Niemann (Berlin), die bei der Generalprobe in Kiel nicht das Finalrennen der besten Zehn erreichte, kann auf die Erfahrung von zwei Olympischen Spielen bauen und will endlich auf dem Treppchen landen. „Gold ist eine schöne Farbe, aber das Ziel ist eine Medaille“, betonte sie. Nach altem Theater-Spruch dürfe die Generalprobe ja eh nicht gelingen, und das habe sie ja auch nicht, ergänzte die Berlinerin.

Tornado-Segler Johannes Polgar (Kiel) krönte seinen Ausflug ins Starboot mit einem überraschenden vierten Rang und wird wahrscheinlich nach Olympia in der neuen Klasse starten. „Wir haben hier im Fußball-Fieber gesegelt. Die Stimmung wollen wir nach China mitnehmen“, sagte Polgar. Die Brüder Jan und Hannes Peckolt (Kiel/Hamburg) rutschten im Medal Race auf den neunten Platz ab. Der Paralympic-Sieger Heiko Kröger (Kiel) belegte im 2.4mR Rang drei.

Insgesamt haben rund 4500 Aktive aus 50 Nationen an den Kieler Woche Regatten teilgenommen. Die Kieler Woche 2009 findet vom 20. bis 28. Juni statt.

Segeln im Ergebnis: Endergebnisse olympische Klassen

49er nach 16 Wettfahrten:
1. Iker Martinez / Xabier Fernandez (ESP) 1, 2, 3, 2, 1, 6, 2, 1, 2, (20), 4, 3, 7, 6, 11, 6, 57 Punkte
2. Peter Hansen / Soren Hansen (DEN) 2, 2, 3, 8, 9, 3, 1, (18), 3, 3, 13, 12, 1, 16, 1, 10, 87
3. Jonas Warrer / Martin Kirketerp (DEN) 12, 7, 5, 7, 7, 7, 7, 2, 4, 9, 5, 1, 11, (28), 2, 18, 104
4. Rodion Luka / George Leonchuk (UKR) 3, 1, 7, 2, 10, 1, 2, 10, 12, 2, 15, 15, 3, (19), 10, 14, 107
5. Pink John / Rick Peacock (GBR) 5, 12, 1, 9, 4, 2, 10, 6, 11, (22), 3, 10, 6, 14, 15, 8, 116
6. Stevie Morrison / Ben Rhodes (GBR) 9, 5, 1, 1, 16, 11, 3, 8, 1, (29), 12, 22, 8, 1, 4, 16, 118

470er Frauen nach elf Wettfahrten:
1. Ai Kondo / Naoko Kamata (JPN) 1, 2, (2), 1, 1, 1, 1, 1, 1, 1, 2, 12 Punkte
2. Henriette Koch / Lene Sommer (DEN) 5, 1, 5, 2, 3, 5, 7, 3, (8), 5, 12, 48
3. Marjaliisa Umb / Elise Umb (EST) 7, 8, 4, 8, 6, 2, 5, (12), 5, 10, 8, 63
4. Yimei Wen / Chunyan Yu (CHN) 4, 3, 11, 4, 4, 8, 15, 6, (23), 9, 4, 68
5. Stacey Omay / Chelsea Omay (AUS) 8, 6, 3, 3, 12, 4, (12), 8, 6, 3, 18, 71
6. Economou Anthi / Tsigaridi Olga (GRE) 2, 7, 10, 5, 7, (23), 10, 17, 2, 4, 10, 74

470er Männer nach elf Wettfahrten:
1. Tobias Etter / Felix Steiger (SUI) 1, 1, 7, 5, 1, 2, (28), 8, 1, 6, 2, 34 Punkte
2. Dahlberg Anton / Sebastian Ostling (SWE) 3, 4, 14, 1, 6, (25), 1, 2, 11, 1, 4, 47
3. Alexander Goltz / Mathias Grüning (Schwerin) 5, 10, 1, 14, 3, 4, (28), 7, 4, 4, 12, 64
4. Roy Tay / Peiming CHUNG (SIN) 5, 2, 8, 8, 2, 10, 4, (17), 5, 7, 14, 65
5. Geoffrey Woolley / Mark Overington (NZL) 1, 6, 15, 6, 2, 12, (17), 9, 7, 2, 6, 66
6. Jeremie Mion / Sofian Bouvet (FRA) 6, 3, 8, 2, 7, 5, 7, 6, (19), 12, 18, 74

RS:X Frauen nach zehn Wettfahrten:
1. Romy Kinzl (Kiel) 1, 3, 1, 1, (4), 2, 1, 1, 1, 14, 25 Punkte
2. Galecka Anna (POL) 3, 2, (9), 3, 7, 5, 2, 2, 3, 12, 39
3. Marta Hcavaty (POL) 8, 8, 2, 8, 1, 1, (14), 5, 2, 16, 51
4. Agata Brygota (POL) 4, 4, 3, 2, 3, 8, 5, 7, (13), 18, 54
5. Ellingham Kate (NZL) 7, (13), 12, 4, 5, 7, 4, 3, 7, 8, 57
6. Jannicke Stalstrom (NOR) 11, 11, 8, 7, 9, 4, 7, (15), 6, 4, 67

RS:X Männer nach zehn Wettfahrten:
1. Piotr Myszka (POL) 2, 2, 2, 2, 2, 2, (3), 1, 2, 2, 17 Punkte
2. Przemyslaw Miarczynski (POL) 1, 1, 1, 1, 1, 1, (6), 3, 1, 8, 18
3. Casper Bouman (NED) 1, 1, 2, 1, 2, 3, 1, 2, (3), 6, 19
4. Dorian Rijsselberge, van (NED) 2, 2, 3, 2, 1, 4, 2, 4, (4), 4, 24
5. Richard Stauffacher (SUI) 3, 3, 1, 3, 3, 5, (7), 5, 5, 16, 44
6. Plavsic Zac (CAN) 4, 3, 3, 3, 3, 6, (17), 7, 8, 10, 47

Laser nach elf Wettfahrten:
1. Tom Slingsby (AUS) 2, 1, 1, 1, 4, 1, 2, 1, 4, (53), 4, 21 Punkte
2. Gustavo Lima (POR) 1, 1, 3, 4, 9, 6, 11, 6, 6, (14), 12, 59
3. Michael Leigh (CAN) 4, 5, 10, 4, 1, 11, (18), 4, 1, 8, 16, 64
4. Rasmus Rasmus Myrgren (SWE) 5, 3, 2, 5, 2, 19, 4, (31), 8, 2, 20, 70
5. Karpak Deniss (EST) 2, 26, 5, 6, 2, (31), 5, 8, 3, 4, 14, 75
6. Tobias Schadewaldt (Kiel) 3, 5, 3, 6, 10, 8, 12, (29), 14, 18, 2, 81

Laser Radial nach elf Wettfahrten:
1. Sophie de Turckheim (FRA) 6, 6, 2, 2, 1, 10, (43), 2, 1, 6, 10, 46 Punkte
2. Multala Sari (FIN) 4, 2, 1, 3, 1, 9, (43), 7, 20, 4, 2, 53
3. Lijia Xu (CHN) 1, 1, 3, 1, 2, 17, (43), 6, 2, 3, 18, 54
4. Volungeviciute Gintare (LIT) 16, 1, 6, 7, 8, 5, 9, 4, 7, (19), 4, 67
5. Tania Elias Calles (MEX) 2, 4, 5, 4, 3, 19, (43), 9, 11, 5, 6, 68
6. Tatiana Drozdovskaya (BLR) 1, 5, 11, 3, 5, 20, 7, 16, (21), 12, 12, 92

Star nach neun Wettfahrten:
1. Fredrik Loof / Anders Ekstrom (SWE) 2, 2, 1, 1, 2, 2, 2, (2), 2, 14 Punkte
2. Robert Scheidt / Bruno Prada (BRA) 1, 1, 2, (4), 3, 1, 1, 1, 4, 14
3. Alexander Hagen / Frithjof Kleen (Hamburg) 3, 3, 3, 3, 1, 4, (20), 3, 10, 30
4. Johannes Polgar / Nils Hollweg (Dänisch - Nienhof) 8, 4, (9), 6, 4, 6, 6, 4, 6, 44
5. Erik Dahlén / Krister Carlsson (SWE) 5, 6, 6, 5, 6, 3, 7, (7), 8, 46
6. Johannes Babendererde / Philipp Stanjek (Lübeck) 7, 7, 4, 7, 7, (8), 4, 6, 16, 58

Finn nach neun Wettfahrten:
1. Ed Wright (GBR) 6, 2, 2, 1, 3, (6), 1, 2, 2, 19 Punkte
2. Rafael Truillo (ESP) 1, 3, 5, 3, (9), 1, 3, 1, 6, 23 Punkte
3. Jonas Høgh-Christensen (DEN) 4, 5, 1, 2, 1, (7), 5, 3, 4, 25 Punkte
4. Daniel Birgmark (SWE) (14), 1, 6, 4, 4, 5, 8, 4, 10, 42 Punkte
5. Railey Zach (USA) 3, 6, 9, 11, 2, 2, 4, (14), 16, 53 Punkte
6. Vincec Gasper (SLO) 2, 4, 12, (13), 7, 4, 6, 6, 18, 59 Punkte

2.4mR nach 13 Wettfahrten:
1. Damien Seguin (FRA) 1, 2, 4, 3, 1, 4, 3, 2, 3, 1, 1, 4, (4), 29 Punkte
2. Thierry Schmitter (NED) 4, 7, 1, 2, 2, 1, 1, 1, 4, 2, 2, 5, (8), 32
3. Heiko Kröger (Mönkeberg) 2, 1, 3, 1, 3, 3, 31, 3, 1, 5, (31), 9, 6, 68
4. Jens Als Andersen (DEN) 3, 3, 6, 7, 6, 11, 11, 9, 6, 11, (31), 3, 1, 77
5. Megan Pascoe (GBR) 9, 4, 7, 6, 5, 7, 10, 8, 9, 8, 4, 7, (16), 84
6. Ruf John (USA) 13, (15), 9, 12, 7, 8, 4, 10, 2, 9, 3, 8, 5, 90

Freitag, 27. Juni 2008

Kieler Woche: Romy Kinzl und Heiko Kröger auf Erfolgskurs

27.06.03 - Romy Kinzl befindet sich bei der Kieler Woche weiterhin in bestechender Form. Am zweiten Wettfahrttag der olympischen Bootsklassen surfte die gebürtige Berlinerin zu zwei Tagessiegen und übernahm damit überraschend die Führung in der RS:X-Gesamtwertung.

Die deutsche Fahne hielten gestern auch die Schweriner Alexander Goltz/Mathias Grüning im 470er sowie der Lokalmatador Heiko Kröger in der Paralympics-Klasse 2.4mR mit ihren Erfolgen hoch. Alexander Hagen und Frithjof Kleen schlugen sich ebenfalls tapfer. Der Hamburger „Alt-Star“ und sein Vereinskollege vom Norddeutschen Regatta-Verein kreuzten bislang viermal als Dritte die Ziellinie und haben in der Gesamtwertung (12,0 Punkte) nur so prominente Konkurrenten wie den dreimaligen Olympia-Teilnehmer Fredrik Lööf (Schweden/6,0) und Brasiliens Segel-Superstar Robert Scheidt (8,0) vor dem Bug. Tobias Schadewaldt war ebenfalls „sehr zufrieden“ über die Ränge 3, 6, 10 und den zehnten Gesamtrang im riesigen Feld der 155 Laser. Der Hamburger segelt rund 210 Tage im Jahr.

Seine Erfolgsformel: „Wenn man etwas häufig macht, ist die Wahrscheinlichkeit größer, dass man es irgendwann besser macht“, sagt der Hamburger, der froh war, „die Vorrunde ohne Streicher überstanden“ zu haben: „Jetzt habe ich eine sehr gute Ausgangslage in der Gold-Flotte.“ Schadewaldt trainierte in den vergangenen drei Monaten zwar überwiegend im 49er, in den er langfristig auch umsteigen will, vor Schilksee jedoch stieg er in den Laser, um „das taktische Gefühl zu behalten“ und sich Wettkampfhärte zu holen. In den anderen Klassen segelten die Crews des Deutschen Segler-Verbandes (DSV) der internationalen Konkurrenz meist hinterher.

Wie Petra Niemann zum Beispiel. Die erfolgsverwöhnte Berlinerin kam mit den vier bis fünf Windstärken aus westlichen Richtungen zweimal überhaupt nicht zurecht und fand sich nach den Tagesresultaten 20, 4, 22 plötzlich nur noch auf Gesamtrang 16 (35,0) mit großem Rückstand auf die souverän führende Chinesin Lijia Xu (5,0) wieder. Steigerungsfähig blieben auch noch die Gebrüder Peckolt. Nach zwei achten Plätzen „flogen“ Jan und Hannes mit ihrer Doppeltrapez-Gleitjolle am Nachmittag aber noch auf die Ränge drei und vier und verbesserten sich als beste DSV-Crew immerhin auf Platz zwölf des Zwischenklassements (42,0). Auf Platz eins thronen weiter die spanischen Olympiasieger von Athen 2004, Iker Martinez und Xabier Fernandez (17,0).

Für einen Lichtblick im mittelmäßig besetzten Feld der 470er-Frauen sorgte die deutsche Nachwuchs-Mannschaft Susann Beucke/Tina Lutz. Die 17-Jährigen steigerten sich in den drei Tagesrennen kontinuierlich um zwei Plätze (8, 6, 4) und wurden dafür mit Platz zehn (52,0) in der Gesamtwertung belohnt. Den führenden Japanerinnen Ai Kondo/Naoko Kamata (drei Siege, zwei zweite Plätze) können die DSV-Talente allerdings noch nicht das Wasser reichen.

Ergebnisse olympische Klassen

49er nach sieben Wettfahrten:
1. Iker Martinez / Xabier FERNANDEZ (ESP) 1, 2, 3, 2, 1, (6), 2, 11 Punkte; 2. Rodion Luka / George Leonchuk (UKR) 3, 1, 7, 2, (10), 1, 2, 16 Punkte; 3. Nico Delle Karth / Nikolaus Resch (AUT) 2, 1, 10, (13), 2, 1, 1, 17 Punkte; 4. Peter Hansen / Soren Hansen (DEN) 2, 2, 3, 8, (9), 3, 1, 19 Punkte; 5. dave evans / simon hiscocks (GBR) 9, (15), 2, 6, 4, 2, 3, 26 Punkte; 6. giuseppe angilella / Pietro Zucchetti (ITA) 4, 8, (13), 4, 1, 4, 6, 27 Punkte;

470er Frauen nach fünf Wettfahrten:
1. Ai Kondo / Naoko Kamata (JPN) 1, 2, (2), 1, 1, 5 Punkte; 2. Therese Torgersson / Vendela Santen (SWE) 3, 5, 1, (9), 2, 11 Punkte; 3. Henriette Koch / Lene Sommer (DEN) 5, 1, (5), 2, 3, 11 Punkte; 4. Yimei Wen / Chunyan Yu (CHN) 4, 3, (11), 4, 4, 15 Punkte; 5. Stacey Omay / Chelsea Omay (AUS) 8, 6, 3, 3, (12), 20 Punkte; 6. Economou Anthi / Tsigaridi Olga (GRE) 2, 7, (10), 5, 7, 21 Punkte;

470er Männer nach fünf Wettfahrten:
1. Tobias Etter / Felix Steiger (SUI) 1, 1, (7), 5, 1, 8 Punkte; 2. Yuan Zhen Xu / Terence Koh (SIN) 2, 2, (12), 7, 1, 12 Punkte; 3. Sebastian Ostling / Dahlberg Anton (SWE) 3, 4, (14), 1, 6, 14 Punkte; 4. Geoffrey Woolley / Mark Overington (NZL) 1, 6, (15), 6, 2, 15 Punkte; 5. Verginadis Panagiotis / Vlachos Timolewn (GRE) 8, (12), 1, 1, 6, 16 Punkte; 6. Roy Tay / Peiming Chung (SIN) 5, 2, 8, (8), 2, 17 Punkte;

RS:X Frauen nach fünf Wettfahrten:
1. Romy Kinzl (Kiel) 1, 3, 1, 1, (4), 6 Punkte; 2. Agata Brygota (POL) 4, (4), 3, 2, 3, 12 Punkte; 3. Galecka Anna (POL) 3, 2, (10), 3, 8, 16 Punkte; 4. Marta Hcavaty (POL) 8, 8, 2, (8), 1, 19 Punkte; 5. Wiebke Sradnick (Berlin) 5, 5, 7, (11), 2, 19 Punkte; 6. Elligham Kate (NZL) 7, 13, (13), 4, 6, 30 Punkte;

RS:X Männer nach fünf Wettfahrten:
1. Przemyslaw Miarczynski (POL) 1, 1, 1, 1, (1), 4 Punkte; 2. Casper Bouman (NED) 1, 1, 2, 1, (2), 5 Punkte; 3. Dorian Rijsselberge, van (NED) 2, 2, (3), 2, 1, 7 Punkte; 4. Piotr Myszka (POL) 2, 2, 2, 2, (2), 8 Punkte; 5. Richard Stauffacher (SUI) 3, 3, 1, 3, (3), 10 Punkte; 6. Plavsic Zac (CAN) (4), 3, 3, 3, 3, 12 Punkte;

Laser nach fünf Wettfahrten:
1. Andrew Murdoch (NZL) 1, 2, 1, 1, (3), 5 Punkte; 2. Tom Slingsby (AUS) 2, 1, 1, 1, (4), 5 Punkte; 3. Gustavo Lima (POR) 1, 1, 3, 4, (9), 9 Punkte; 4. Adonis Bougiouris (GRE) (7), 3, 2, 2, 2, 9 Punkte; 5. Rasmus Rasmus Myrgren (SWE) 5, 3, 2, (5), 2, 12 Punkte; 6. Michael Leigh (CAN) 4, 5, (10), 4, 1, 14 Punkte;

Laser Radial nach fünf Wettfahrten:
1. Lijia Xu (CHN) 1, 1, (3), 1, 2, 5 Punkte; 2. Multala Sari (FIN) (4), 2, 1, 3, 1, 7 Punkte; 3. Anna Tunnicliffe (USA) 7, 2, (8), 1, 2, 12 Punkte; 4. Tatiana Drozdovskaya (BLR) 1, 5, (11), 3, 4, 13 Punkte; 5. Tania Elias Calles (MEX) 2, 4, (5), 4, 3, 13 Punkte; 6. Sophie de Turckheim (FRA) 6, 6, 2, 2, (43), 16 Punkte;

Star nach vier Wettfahrten:
1. Fredrik Loof / Anders Ekstrom (SWE) 2, 2, 1, 1, 6 Punkte; 2. Robert Scheidt / Bruno Prada (BRA) 1, 1, 2, 4, 8,00 Punkte; 3. Alexander Hagen / Frithjof Kleen (Hamburg) 3, 3, 3, 3, 12 Punkte; 4. Hans Spitzauer / Christian Nehammer (AUT) 4, 5, 5, 2, 16 Punkte; 5. Erik Dahlén / Krister Carlsson (SWE) 5, 6, 6, 5, 22 Punkte; 6. Johannes Babendererde / Philipp Stanjek (Lübeck) 7, 7, 4, 7, 25 Punkte;

Finn nach vier Wettfahrten:
1. Ed Wright (GBR) 6, 2, 2, 1, 11 Punkte; 2. Jonas Høgh-Christensen (DEN) 4, 5, 1, 2, 12 Punkte; 3. Rafael Trujillo (ESP) 1, 3, 5, 3, 12 Punkte; 4. Daniel Birgmark (SWE) 14, 1, 6, 4, 25 Punkte; 5. Michael Maier (CZE) 8, 7, 4, 8, 27 Punkte; 6. Andrew Mills (GBR) 7, 8, 7, 6, 28 Punkte;

2.4mR nach fünf Wettfahrten:
1. Damien Seguin (FRA) 1, 2, (4), 3, 1, 7 Punkte; 2. Heiko Kröger (Mönkeberg) 2, 1, 3, 1, (3), 7 Punkte; 3. Thierry Schmitter (NED) 4, (7), 1, 2, 2, 9 Punkte; 4. Jens Als Andersen (DEN) 3, 3, 6, (7), 6, 18 Punkte; 5. Helena Lucas (GBR) (10), 5, 2, 5, 9, 21 Punkte; 6. Bent Møller Sørensen (DEN) 7, 6, (12), 4, 4, 21 Punkte;

Kieler Woche 2008: X35EM: Gekämpft wird um jeden Platz

27.06.08 - Vier Wettfahrten absolvierten die X35 Yachten heute bei ihrer Europameisterschaft und sind damit ihrem Zeitplan voraus. Nach insgesamt sechs Wettfahrten führt die dänische „Avt-People.com“ von Kilian Groth vor Achim Griese (Hamburg) am Steuer der „Celox“.

Kräftige Winde zwischen vier und fünf Windstärken sorgten im Feld der 16 Boote erneut für spannende Rennen. „In jedem Rennen hatten wir mindestens fünf Boote, die mit einer Protestflagge die Ziellinie durchsegelten. Das Feld ist irre eng bei einander, da wird wie beim Match Race vom ersten bis zum sechzehnten Platz um jede Bootslänge gekämpft“, so Wettfahrtleiter Eckart Reinke, der nun das Tempo aus dem EM-Zeitplan wieder heraus nehmen kann. Für Freitag und Samstag sind lediglich zwei Wettfahrten geplant.

Immer besser in Schwung kommt der German Open-Sieger „Xen“ aus Flensburg. Nach Startschwierigkeiten mit Platz neun folgt sogar noch ein 17. Platz. Doch mit einem zweiten und einem dritten Platz rutschte das Team um Torsten Bastiansen jetzt auf Rang fünf in der Gesamtwertung vor.

„Das sieht doch sehr gut aus“, meinte Sven Christensen, der wie immer zur Kieler Woche blutenden Herzens nicht mit an Bord sein kann. „Überhaupt wird das noch sehr spannend. Es gibt keine Streichergebnisse. Da kann selbst in der letzten Wettfahrt das Klassement noch durcheinander geraten“, meinte der Chef der Kieler Woche Management-Agentur, Point of Sailing, der sich zwei Stunden Zeit nahm, um das Geschehen auf der Seebahn zu verfolgen.

1. „avt-people.com“ Kilian Groth (DEN/5,4,2,3,1,4,5) 19,5
2. “Celox” Achim Griese (Hamburg/1,7,5,1,2,4,5) 20,5
3. „Nicole3“ Mati Sepp (EST/2,5,6,5,5,1) 24
4. „LauraX“ Pekka Töytäri (FIN/3,6,1,7,4,7) 27
5. “Xen” Torsten Bastiansen (Flensburg/7,3,9,17,3,2) 41
6. “Roxana” Thomas Hacklin (FIN/10,1,10,6,8,8) 43

Donnerstag, 26. Juni 2008

Kieler Woche: X-35 EM mit Ups and Downs zum Auftakt

26.06.08 - Sportliche Winde aus Ost, steile Wellen und zwei Wettfahrten bildeten den Auftakt der X-35 Europameisterschaft auf der Seebahn Alpha. Insgesamt 16 X35-Crews aus sieben Nationen werden noch bis zum Samstag im Rahmen der Kieler Woche ihren Europameister aussegeln.

Die Führung in dem leistungsstarken Feld übernahm die estnische Crew der „Nicole3“ von Matti Sepp. Mit einem Tagessieg und einem siebten Platz liegt Achim Griese (Hamburg) an Bord der „Celox“ nur einen Punkt hinter dem führenden Boot. „Wir haben in der zweiten Wettfahrt einen der vielen Winddreher nicht richtig erwischt. Bei der Leistungsdichte hat uns das schon einige Plätze gekostet. Zusätzlich habe ich noch einen Fehler gemacht und die Luvtonne berührt, und wir mussten uns wieder vom zwölften auf den siebten Rang vorkämpfen“, erklärte der Silbermedaillengewinner von Los Angeles im Starboot und bilanzierte den ersten Tag weiter: „Wir sind aber sehr zufrieden mit unserem Bootsspeed und freuen uns auf die nächsten Tage. Die Stimmung ist jedenfalls sehr gut an Bord.“

Mit einem lachenden und einem weinenden Auge betrachtete Sven Anderssen den Sieg seiner „Celox“ bei der ersten Wettfahrt. „Recht ordentlich, so kann es weitergehen“, meinte der Miteigner aus Flensburg, der sich einen Tag vor Beginn der EM bei einem Unfall verletzt hatte und nicht mitsegeln konnte. Bei der Arbeit für seine Firma Anderssen Yachting rutschte der Flensburger an Bord eines Schiffes aus und zog sich einen Bänderriss im linken Fuß zu. „Beim Abstützen riss dann noch ein Band in der linken Hand“, erklärte der Kassenwart der Klassenvereinigung, der gestern trotzdem zur Eröffungs-Veranstaltung angereist war.

Wie hoch die Leistungsdichte in dieser Einheitsklasse ist, dokumentieren einige Einzelergebnisse. Die finnische „Roxana“ von Thomas Hacklin segelte zunächst nur auf den zehnten Platz und legte gleich einen Tagessieg nach. Auch die deutsche „Stihl“ erlebte angesichts der Platzierungen ein Wechselbad der Gefühle: in der ersten Wettfahrt nur Neunter und im zweiten Rennen dann ganz vorne auf Rang zwei. „Wir sind noch nie bei solch einer steilen kurzen Welle gesegelt und haben uns beim ersten Rennen immer wieder mit dem Boot an der Kreuz festgestampft. Und einmal in einer Welle steckengeblieben, bedeutet gleich, drei Boote zu verlieren. Im zweiten Rennen haben wir das Setup unseres Bootes geändert und uns besser auf die Welle eingestellt, dann hat es gut geklappt“, berichtet „Stihl“-Steuermann Jörn Carstensen, der sogar teilweise mit seiner gut eingespielten Crew die Führung auf der Bahn übernehmen konnte. Am Ende des Tages fand sich die junge Crew auf dem siebten Gesamtplatz wieder.

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Bericht zur „100 Jahre Münchner Woche 2008“

26.06.08 - Es war ein großes Jubiläum. „100 Jahre Münchner Woche 2008“ mit 62 teilnehmenden Yachten und Jollen war ein Stelldichein der alten Klassiker bei schönstem Wetter mit leichten Winden.

Eine wunderschön restaurierte und seltene Herreshoff Baujahr 1895 vom Attersee segelte im international besetzten Feld mit und gewann zur großen Freude der Eignerfamilie sogar einen Wanderpreis.

Der 2. Star war zweifelsohne Dr. „Biwi“ Reich mit seinem Olympiaboot SUBBNBOANA 1964 Tokyo. Sein 5.5er lag nach 44 Jahren neben dem damaligen Silbermedaillengewinner. Dr. „Biwi“ Reich nahm mit seinem Sohn Patrick und dem Eigner Dr. Wolfgang Oehler als Mannschaft späte Rache an der jetzigen Z 75 und gewann souverän sein Yardstickklasse und eine Reihe von Wanderpokalen.

Die nächste Legende der 100 Jahre Münchner Woche 2008 heißt Norbert Wagner, der, wie schon in 2007, diesmal aber mit Volker Reeh und Heribert Aichele als Crew, wieder mächtig Silber abräumte und auch in seiner Yardstickklasse mit 3 Tagessiegen und einem 2. Platz gewann.

Wettfahrtleiter Frank Weigelt betreute auf Bahn A die 40er, die 30er und die Holzdrachen. Sein Kollege Volker Mader vom MYC startete die Yardstickklassen auf der Bahn B. Schon am Freitag konnten bei Nordwind zwei Wettfahrten gesegelt werden. Nach Freibier und Fingerfood rockten die 200 Teilnehmer auf der Hafenparty mit einem unglaublichen Boogie-Woogie-Duo bis spät in die Nacht ab. Die Rettung kam in Form eines Weißwurstfrühstückes am Samstag am frühen Morgen.

Wettfahrtleiter Andi Achterberg erbte für Sonntag zwar das Traumwetter, allerdings mit unbeständigem Südostwind. Er schickte das Feld trotzdem los. Es sollte zum Galadiner etwas Aufregendes zur Unterhaltung geben. Traditionssegeln beruhigt enorm die Nerven der yardstickzahlgeplagten Eigner. . Die über 200 Teilnehmer der „100 Jahre Münchner Woche“ hatten sich zur großen Jubiläumsregatta sehr viel zu erzählen.

Andal Listl. entwickelte den Liegeplan Museumshafen. Klaus und Hans Greif gebührt die Anerkennung dafür, dass für alle Yachten und Jollen ausreichend Moorings vorhanden waren. So konnten die Teilnehmer der Münchner Woche wie auch die zahlreichen Schaulustigen und Gäste das renommierte Nordbad mit dem schönen Ambiente der historischen Badeanlage und der guten Gastronomie genießen.

Um 11.20 wurde die Dampferwelle des Flaggschiffes MS Starnberg erwartet. Insofern war schon wieder ausreichend Zeit für ein ausgiebiges Weißwurstfrühstück mit Weißbier . Der große Dank gilt dem Ehepaar Greif für ihren Einsatz und die tolle Bewirtung zur großen Zufriedenheit aller Teilnehmer, die sich schon jetzt auf das nächste Jahr freuen.

Wettfahrtleiter Stephan Fischer vom mitveranstaltenden YCAm ließ sich zur Langstreckenwettfahrt auf seinem Startschiff Baujahr standesgemäß ca. 1930 schleppen. Er wählte Kurs 2 und schickte das gesamte Feld, wobei einig den Start verpennten, von Mitte See aus in Richtung Tonne 1 vor dem Nordbad.

Norbert Wagner entschwand sofort dem Feld und machte sich mit seiner 22er Rennjolle auf den Weg zur Tonne 2 Richtung Roseninsel. Bei auffrischendem Wind aus West rundete das Feld die Tonne vor dem Ammerlander Dampfersteg, um dann die Tonne 4 vor dem Bernrieder Horn an Steuerbordbug liegen zu lassen.

Das Ziel befand sich zur Freude der vielen Besuchen vor dem DTYC, ebenso die Preisverteilung vor dem Takelmast. Drei Biertische waren notwendig, um 72 Bierkrügerl und unzählige Wanderpreise, teilweise Silberschalen aus den 30er Jahren, in der Sonne aufzubauen.

Dem Koordinator, Organisationschef und Sportwart Robert Huber kam die große Ehre zu, die Preisverteilung der „ 100 Jahre Münchner Woche 2008“ durchzuführen. Die eingangs genannten Segellegenden räumten mal wieder ab, obwohl sie in ihren eh schon gut gefüllten Pokalschränken kaum noch Platz finden dürften.

Bei den 40ern starteten 10 Boote, allein die Hälfte für den DTYC, wobei diese fünf 40er vier Eigner gehören. Sportsmann und Gönner Dr. Stefan Frauendorfer, der nie ohne seine Frau Dr. Gerda Frauendorfer, Martin Bittner und Hubert Schädl segelt, hatte seinen HAGEN dem IDM-DYAS-Gewinner 2007 Max Weiss mit seinen Jungs Max Mäge, Felix Röder und Henrik Schönfeld überlassen, der ihn mit einen Punkt Vorsprung auf den 5. Platz verwiesen hat.

Die Mannschaft mit dem höchsten Promi-Faktor war zweifelsohne die von Prof. Peter Bauer mit Vorstandskollege Dr. Michael Gschrei, dem mitsegelnden Dr. Robert Schwager und dem Eigner Ed Wammetsberger. Sie belegten insgesamt den 3. Platz, nachdem sie in der Langstrecke eine furiose Aufholjagd starteten.

Die Crew mit dem höchsten sportlichen Wert saß bei 40er-Segler Sepp Thallmair auf seinem superschnellen Regattagerät: Bodo Weissmann, Dr. Michael Lohner, Thomas Abt. Ihnen fehlte ein Punkt zum Sieg.

Auch bei den 16 wunderschönen Holzdrachen starteten 8 für den DTYC. Die ersten fünf Plätze gingen denn auch an den Club. Großer Gewinner wurde Jochen Twiehaus mit seiner Crew. Er gewann damit die stärkste Klasse der Veranstaltung vor dem frech angreifenden Christoph Jung, Dr. Reckhenrich, dem unter Wert segelnden Hemmerich und Jens Höhl. Die ersten Drei lagen jeweils nur einen Punkt auseinander. Was zeigt, dass man sich dort an der Spitze nichts schenkt und dass sich das Drachentraining von Norbert Wagner ausgezahlt hat. Die Münchner Woche 2008 wurde ihrem Jubiläums-Status in allen Belangen gerecht. (SM)

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