09.05.08 - Dürfen aufblasbare Rettungswesten und Kohlendioxid-Patronen im Fluggepäck mitgenommen werden? Immer wieder führt diese Fragestellung zu langen Diskussionen mit dem Personal von Fluggesellschaften.
Während die Airlines oft sehr rigide ablehnen, vertritt das Luftfahrtbundesamt (LBA) eine andere Auffassung: Die für die Sicherheit zuständige Bundesbehörde stellte klar: Die Mitnahme von „zwei kleinen Kohlendioxidzylindern“ im beziehungsweise als Passagiergepäck ist amtlicherseits erlaubt. Ralf-Thomas Rapp, Vorsitzender des Fachverband Seenot-Rettungsmittel (FSR) freut sich über diese deutliche Aussage: „Wer in fernen Revieren chartern aber dabei nicht auf seine bewährte Rettungsweste verzichten möchte, hat ein gutes Argument mehr für die Gespräche mit den Airlines.“
Jedoch hat die Sache einen Pferdefuß: Einfordern können die Wassersportler diese Erlaubnis nicht. Denn das LBA weist auch darauf hin, dass die Entscheidung letztendlich doch bei den Airlines liegt. Das LBA bezog sich dabei auf die internationalen Abkommen ICAO T.I Part 8 / Chapter 1.1.2 m) beziehungsweise IATA-DGR Tab. 2.3.A.
Ralf-Thomas Rapp: „Die verschiedenen Airlines haben da unterschiedliche Ansichten. Während einige die Problematik ähnlich gelassen betrachten wie das LBA, verhalten sich andere Gesellschaften Wassersportlern gegenüber nicht entgegenkommend. Da kann man den Fluggästen nur raten, das Geld für die Tickets bei der richtigen Gesellschaft auszugeben.“ Generell gelte der Tipp, schon im Vorfeld Kontakt zur Airline zu suchen und den Wunsch nach Mitnahme seiner persönlichen Schutzausrüstung zu äußern. Eine Klärung und schriftliche Erlaubnis des Sicherheitspersonals per Fax könne meistens Ärger kurz vor Abflug vermeiden.
„Auf jeden Fall kann sich das Airline-Personal bei der Begründung der Ablehnung nicht mit einer fehlenden amtlichen Erlaubnis herausreden. Denn diese Zustimmung des LBA ist eindeutig gegeben“, so der FSR-Vorsitzende.
In punkto Definition von „kleinen“ Kohlendioxidzylindern gab das LBA in Absprache mit der Bundesanstalt für Materialforschung die Empfehlung ab, dass Patronen mit einem Füllgewicht von bis zu 60 Gramm beziehungsweise 120 Milliliter Kohlendioxid akzeptabel sind. Im FSR haben sich 16 führende deutsche Unternehmen - Hersteller und Importeure von Seenot-Rettungsmitteln - zusammengeschlossen, deren Ziel es ist, die Sicherheit auf dem Wasser zu verbessern. Informationen rund um das Thema Seenot-Rettungsmittel und das Verhalten auf dem Wasser sind zu bekommen beim FSR, Gunther-Plüschow-Straße 8, D-50829 Köln, Telefon: +49 (0)221/595710 sowie unter www.fsr.de.com.
Freitag, 9. Mai 2008
Donnerstag, 8. Mai 2008
100 Jahre Schärenkreuzer
08.05.08 - Große Jubiläumsveranstaltung bei der Rund Um 2008 am Bodensee. Vor mehr als 100 Jahren entwickelte eine elfköpfige Expertenkommission der Königlich Schwedischen Seglergesellschaft (KSSS) eine revolutionäre Formel zum Bau von schnellen Regattayachten, die für ihre Länge federleicht waren und mit verhältnismäßig kleiner Segelfläche erstaunlich gute Segeleigenschaften erzielten: die Schärenkreuzer waren geboren. 1908 wurde der erste Schärenkreuzer „ÄLVAN“ von Erik Salander gezeichnet und bei der seinerzeit führenden Werft von August Plym in Schweden gebaut.
Die Begrenzung wurde zunächst im Wesentlichen durch die Segelfläche definiert. Noch heute werden 15 m², 22 m², 30 m², 40 m², 55 m², 75 m², 95 m², 120 m² und 150 m² Schärenkreuzer weltweit gesegelt. Besonders weit verbreitet sind die 22er und 30er, welche auch am Bodensee sehr beliebt sind und eine große Tradition auf süddeutschen Binnengewässern haben. Sie zeichnen sicht durch sportliche Eleganz, große Sicherheit selbst bei stürmischen Bedingungen und ein hohes Geschwindigkeitspotenzial aus.

Große Begeisterung beim Schärenkreuzer-Cup vor Friedrichshafen
Bei der Rund Um, der berühmten Langstrecken-Nacht-Regatta am Bodensee, haben sich die Schärenkreuzer ARGO und BENNY Jahrzehnte lang beim Gewinn des „blauen Bandes“ abgewechselt. Letztere hielt 26 Jahre lang die Rekordzeit (1973 - 1999).
30 m² Schärenkreuzer waren oft meldestärkste Klasse beim größten Event am See, so auch zuletzt 2007 und allgemein die aktivste Regatta-Klasse am Bodensee. Die internationale Vereinigung der 30 m² Schärenkreuzer, die seit 1952 besteht, organisiert zur Feier des 100 jährigen Bestehens eine große Jubiläumsveranstaltung im Rahmen der diesjährigen Langstrecke.

Startszene vor Lindau
Vor dem Start wird es einen Aperitif im Festzelt geben.
Danach werden die Schärenkreuzer als erste Klasse exklusiv 10 min vor dem Hauptfeld direkt vor dem LSC-Hafen in Landnähe starten. Damit am Samstagabend bei dem großen Seglerfest im Zelt alle rechtzeitig und ausgeruht erscheinen können, wird für die Schärenkreuzer ausnahmsweise nur die kleine Runde bis Meersburg und über Romanshorn zurück gesegelt.
Dem abendlichen Fest mit Tanz und Preisverteilung folgt am Sonntag um 12.30 Uhr vor der Lindauer Kulisse ein Flottensegeln, bevor die schlanken Yachten heimatliche Gewässer anlaufen.
Programm: Flyer >
- Freitag, 06.06.2008 16.30 Uhr: Aperitif im Festzelt
- Freitag, 06.06.2008 19.20 Uhr: Vorgezogener Start der Schärenkreuzer direkt vor dem LSC-Hafen (kurze Runde)
- Samstag, 07.06.2008 19.30 Uhr: Großes Seglerfest im Zelt mit Preisverteilung der Schärenkreuzerklassen
- Sonntag, 08.06.2008 12.30 Uhr: Flottensegeln vor Lindau
Die Begrenzung wurde zunächst im Wesentlichen durch die Segelfläche definiert. Noch heute werden 15 m², 22 m², 30 m², 40 m², 55 m², 75 m², 95 m², 120 m² und 150 m² Schärenkreuzer weltweit gesegelt. Besonders weit verbreitet sind die 22er und 30er, welche auch am Bodensee sehr beliebt sind und eine große Tradition auf süddeutschen Binnengewässern haben. Sie zeichnen sicht durch sportliche Eleganz, große Sicherheit selbst bei stürmischen Bedingungen und ein hohes Geschwindigkeitspotenzial aus.

Große Begeisterung beim Schärenkreuzer-Cup vor Friedrichshafen
Bei der Rund Um, der berühmten Langstrecken-Nacht-Regatta am Bodensee, haben sich die Schärenkreuzer ARGO und BENNY Jahrzehnte lang beim Gewinn des „blauen Bandes“ abgewechselt. Letztere hielt 26 Jahre lang die Rekordzeit (1973 - 1999).
30 m² Schärenkreuzer waren oft meldestärkste Klasse beim größten Event am See, so auch zuletzt 2007 und allgemein die aktivste Regatta-Klasse am Bodensee. Die internationale Vereinigung der 30 m² Schärenkreuzer, die seit 1952 besteht, organisiert zur Feier des 100 jährigen Bestehens eine große Jubiläumsveranstaltung im Rahmen der diesjährigen Langstrecke.

Startszene vor Lindau
Vor dem Start wird es einen Aperitif im Festzelt geben.
Danach werden die Schärenkreuzer als erste Klasse exklusiv 10 min vor dem Hauptfeld direkt vor dem LSC-Hafen in Landnähe starten. Damit am Samstagabend bei dem großen Seglerfest im Zelt alle rechtzeitig und ausgeruht erscheinen können, wird für die Schärenkreuzer ausnahmsweise nur die kleine Runde bis Meersburg und über Romanshorn zurück gesegelt.
Dem abendlichen Fest mit Tanz und Preisverteilung folgt am Sonntag um 12.30 Uhr vor der Lindauer Kulisse ein Flottensegeln, bevor die schlanken Yachten heimatliche Gewässer anlaufen.
Programm: Flyer >
- Freitag, 06.06.2008 16.30 Uhr: Aperitif im Festzelt
- Freitag, 06.06.2008 19.20 Uhr: Vorgezogener Start der Schärenkreuzer direkt vor dem LSC-Hafen (kurze Runde)
- Samstag, 07.06.2008 19.30 Uhr: Großes Seglerfest im Zelt mit Preisverteilung der Schärenkreuzerklassen
- Sonntag, 08.06.2008 12.30 Uhr: Flottensegeln vor Lindau
Montag, 5. Mai 2008
Sachbeschädigungen in der Nacht zum 1. Mai
05.05.08 - In einem Akt sinnloser Zerstörungswut hatten unbekannte Täter in der Nacht zum 1. Mai das im Mantelhafen liegende Boot der Wasserschutzpolizei Überlingen widerrechtlich betreten und anschließend erheblich beschädigt. So rissen die Unbekannten eine Antenne aus der Halterung und entwendeten diese oder warfen sie in den Bodensee, beschädigten den Suchscheinwerfer und demolierten ein Blaulicht. Darüber hinaus trampelten die Unbekannten über ein Persenningdach des Polizeibootes, das hierbei ebenfalls beschädigt wurde und beschmierten die Frontscheibe mit Rasierschaum.
Durch diese Aktion richteten die unbekannten Täter nicht nur einen Sachschaden von rund 1000 Euro an, sondern setzten auch die Einsatzfähigkeit des Polizeibootes zeitweise außer Betrieb.
Welche Folgen ein für den Seenoteinsatz nicht zur Verfügung stehendes Polizeiboot nach sich ziehen kann, scheint diesen Zeitgenossen nicht bewusst oder gar gleichgültig zu sein. Nur einen Tag zuvor war auch dieses Polizeiboot den gesamten Nachmittag auf dem Bodensee im Einsatz, um mehrere Bootsbesatzungen und Surfer, die bei Starkwind in Seenot geraten waren, aus ihrer bedrohlichen Lage zu helfen. Hätten entsprechende Witterungsverhältnisse auch am 1. Mai geherrscht, wäre dieses Boot wenigsten für Dauer einer behelfsmäßigen Reparatur für Rettungseinsätze nicht zur Verfügung gestanden.
Ebenfalls erheblichen Sachschaden haben unbekannte Täter angerichtet, die in der Nacht zum 1. Mai, zwischen 02.10 und 02.25 Uhr die Karosserie eines auf dem Markdorfer Markplatz abgestellten Streifenwagen der Polizei mit roter Lackfarbe gesprühten.
Weiterte Sachsbeschädigungen wie Farbschmierereien an Gebäuden, abgesägte Bäume oder durch rohe Eier und Joghurt verunreinigte Hausfassaden wurden bislang aus nahezu allen Kreisgemeinden bei der Polizei angezeigt. Oftmals beläuft sich der hierdurch angerichtete Sachschaden mehrere hundert Euro.
Auch vor Verkehrseinrichtungen machten unbekannte Täter bei ihrem Treiben keinen Halt. Verbogene, umgeknickte und teilweise in die Fahrbahn ragende Verkehrszeichen waren vereinzelt ebenso festzustellen, wie abgeschraubte und Verkehrszeichen, deren Verbleib bislang nicht geklärt werden konnte.
Offensichtlich scheinen manche Zeitgenossen in der Freinacht einen Freibrief zur Begehung von Straftaten zu sehen. Oder sind derartige Delikte nur der Ersatz für mangelnde Kreativität bei der Ausheckung wirklicher Maischerze? In jedem Fall haben die Verursacher entsprechender Sachschäden damit zu rechnen, für die durch ihr Treiben angerichteten Kosten haftbar gemacht zu werden. Entsprechende Täterhinweise nehmen sämtliche Polizeidienststellen entgegen.
Durch diese Aktion richteten die unbekannten Täter nicht nur einen Sachschaden von rund 1000 Euro an, sondern setzten auch die Einsatzfähigkeit des Polizeibootes zeitweise außer Betrieb.
Welche Folgen ein für den Seenoteinsatz nicht zur Verfügung stehendes Polizeiboot nach sich ziehen kann, scheint diesen Zeitgenossen nicht bewusst oder gar gleichgültig zu sein. Nur einen Tag zuvor war auch dieses Polizeiboot den gesamten Nachmittag auf dem Bodensee im Einsatz, um mehrere Bootsbesatzungen und Surfer, die bei Starkwind in Seenot geraten waren, aus ihrer bedrohlichen Lage zu helfen. Hätten entsprechende Witterungsverhältnisse auch am 1. Mai geherrscht, wäre dieses Boot wenigsten für Dauer einer behelfsmäßigen Reparatur für Rettungseinsätze nicht zur Verfügung gestanden.
Ebenfalls erheblichen Sachschaden haben unbekannte Täter angerichtet, die in der Nacht zum 1. Mai, zwischen 02.10 und 02.25 Uhr die Karosserie eines auf dem Markdorfer Markplatz abgestellten Streifenwagen der Polizei mit roter Lackfarbe gesprühten.
Weiterte Sachsbeschädigungen wie Farbschmierereien an Gebäuden, abgesägte Bäume oder durch rohe Eier und Joghurt verunreinigte Hausfassaden wurden bislang aus nahezu allen Kreisgemeinden bei der Polizei angezeigt. Oftmals beläuft sich der hierdurch angerichtete Sachschaden mehrere hundert Euro.
Auch vor Verkehrseinrichtungen machten unbekannte Täter bei ihrem Treiben keinen Halt. Verbogene, umgeknickte und teilweise in die Fahrbahn ragende Verkehrszeichen waren vereinzelt ebenso festzustellen, wie abgeschraubte und Verkehrszeichen, deren Verbleib bislang nicht geklärt werden konnte.
Offensichtlich scheinen manche Zeitgenossen in der Freinacht einen Freibrief zur Begehung von Straftaten zu sehen. Oder sind derartige Delikte nur der Ersatz für mangelnde Kreativität bei der Ausheckung wirklicher Maischerze? In jedem Fall haben die Verursacher entsprechender Sachschäden damit zu rechnen, für die durch ihr Treiben angerichteten Kosten haftbar gemacht zu werden. Entsprechende Täterhinweise nehmen sämtliche Polizeidienststellen entgegen.
Odd Lofteröd ist Drachen Schweizermeister 2008
05.05.08 - Norweger gewinnt sie Internationale Schweizermeisterschaft bei eher leichten Winden. Der Yachtclub Arbon wurde seinem guten Ruf als Organisator voll gerecht und bot den sportlichen Rahmen für diese Meisterschaft, die am Auffahrtstag gestartet wurde. 36 Drachen aus vier Nationen waren zu Gast im Hafen und die Mannschaften und viele Gäste wohnten der Siegesfeier am Sonntagnachmittag im Clubzelt bei, wo Odd Lofteröd mit seiner Mannschaft Niels Lofteröd und Stefan Pulver zum Schweizermeister gekürt wurde.
Souveräner Sieger
Nachdem auch am Sonntag, wie auch schon am Samstag keine gültige Regatta gesegelt werden konnte, war der Bestplatzierteste der ersten beiden Regattatage auch der Gesamtsieger. Der umsichtige Regattaleiter Hans Fatzer hat den sportlichen Teil der Meisterschaft um 12.45 Uhr abgeschossen, nachdem keine Chance auf etwas Wind bestand.

Der Sieger mit dem Boot (NOR 275) hat mit einem beruhigen Abstand von 12 Punkten auf den Zweitplatzierten die Meisterschaft für sich entschieden. Er fuhr in drei von fünf Rennen als erster über die Ziellinie. Diese Überlegenheit ist sehr hoch zu werten, war doch ein hochkarätiges Teilnehmerfeld am Start. Im vergangenen Jahr wurde er norwegischer Meister. Lofteröd wohnt allerdings schon einige Jahr in der Schweiz.
Der Zweite, der Thuner Jürg Wittwer mit GER 1018 ist ein erfolgsgewohnter Segler der zwar keinen Laufsieg holte, aber in jedem Rennen vorne dabei war. Er segelte sich auch dann nach vorn, wenn er durch Winddreher nach hinten gereicht wurde. Für die grosse Überraschung sorgten die vom Chimsee kommenden Sepp Haag mit seiner Crew. Erst auf diese Meisterschaft hin stiegen sie von einer anderen Klasse um und holten sich auf anhieb die Bronze-Medaille. Der Leichtwindspezialist holte sich den Laufsieg im abgekürzten, vierten Rennen.
In diesem gutbesetzten Feld gab es natürlich auch Enttäuschte. Einige Favoriten sahen sich einer Phalangs neuer, junger Segler gegenüber, die bei diesen Windbedingungen mehr Glück hatten. Oft waren enorm grosse Abstände im langgezogenen Feld feststellbar. Gesamthaft beurteilt, war hochstehender Regattasport feststellbar.
Die besonderen Wetter- und Windbedingungen
Die Meisterschaft wurde von der sportlichen Seite als sehr schwierig beurteilt, denn die schwachen und teilweise nicht konstanten Winde verlangten viel Können und ein besonderes Feeling. Es wurde guter Regattasport geboten mit spannenden Zweikämpfen, als auch taktisch klugen Manövern. Ein Kompliment an alle Segler, denn die ganze Meisterschaft verlief ohne einen Protest. Dies ist ein Zeichen, dass Drachensegler fair sind, auch in sehr heiklen Regatta-Situationen.
Die ersten beiden Regattatage boten mit kleinen Abstrichen gute und faire Verhältnisse. Eine Geduldsprobe am Samstag und am Sonntag verdauten nicht alle gleich gut, denn trotz Startversuchen konnte kein gültiger Lauf registriert werden. Die Wetterlage liess keine besseren Winde zu. Stärkere Winde und Wellen wünschten sich wohl die meisten Teilnehmer, denn erst dann kann mit dem Drachen optimal gesegelt werden.
Der Sieger stand also bereits am Freitagabend fest. Weil aber sechs Läufe für die SM ausgeschrieben waren, musste die restliche Zeit verwendet werden, den noch fehlenden Lauf nachzuholen. Leider ohne Erfolg.
Check für „Chinderhus Wyfelden“ durch den Grossratspräsidenten Willi Nägeli übergeben
Einmal mehr wartete die Drachenklasse, vor allem Harro Kniffka des Hanseatic Lloid mit einer grossen Überraschung auf. Wie bereits im Vorjahr wurde die SM dazu benutzt, um für eine Soziale Institution zu spenden. Am Galaabend im Hotel Metropol konnte ein Check und Bargeld in der Gesamthöhe von Fr. 6'500.-- an Frau Colombo vom Chinderhus überreicht werden. Der grosszügige Check wurde vom amtierenden Grossratspräsidenten Herr Willi Nägeli herzlich übergeben. In seiner Verdankung würdigte er diese Geste und die soziale Verantwortung der Drachensegler ganz besonders.

Der Yachtclub Arbon als kompetenter Organisator
Die Meisterschaft ist bestens vorbereitet und durchgeführt worden. Seit letzten Herbst wurde unter der Leitung vom OK Präsident Pablo Erat, dem Vorstand und 50 Helferinnen und Helfern des YCA diese Meisterschaft organisiert. Sie stellt einen der Höhepunkte im Vereinsjahr dar. Zu Land wurden die Gäste im Clubzelt bewirtet. Auf dem Wasser dirigiert Hans Fatzer, als erfahrener Regattaleiter, das Feld der „Königsklasse“ und schaffte mit seinem Team den Rahmen für die sportliche Seite dieser Veranstaltung. Einmal mehr hat sich der YCA bewährt und gezeigt, dass er in der Lage ist, Internationale Meisterschaften zu übernehmen. Er wagt sich im nächsten Jahr gar an eine Europameisterschaft heran, die ebenfalls über die Auffahrtstage stattfinden wird.
Attraktive Preisverleihung im Clubzelt
Aufgrund von grosszügigen Sponsoren konnten den ersten zehn im Klassement attraktive Preise überreicht werden. Sowohl der Clubpräsident, Rolf Niederer, der OK Präsident, Delegierte vom Suisse Sailing sorgten für eine würdevolle Preisverteilung, in der die Gold-, Silber- und Bronzegewinnern besondere Ehre zuteil wurde. Die Sieger wurden frenetisch gefeiert. Als besonders attraktiv beurteilten die Teilnehmer die Preisverlosungen. Das Glück bevorzugte da vor allem die schweizerischen Teilnehmer.

Alle Fotos: Fotos Petra Gregor
Arbon als Gastgeber
Die umliegenden Hotels beherbergten rund 180 Gäste/Regattateilnehmer während diesen vier Tagen. Für andere Gäste wurde es etwas schwierig, noch ein freies Hotelzimmer in unserer Gegend zu finden. Der umtriebige Yachtclub sorgte einmal mehr für touristische Aktivitäten in unserer Region. Es ist zu hoffen, dass das eintritt, was viele Teilnehmer nach der Preisverleihung äusserten. Sie möchten nämlich die wunderschöne Stadt und die herrliche Bucht wieder besuchen. Dies ist sicher ein besonderes Zeichen, dass es ihnen in Arbon gefallen hat.
Schlussresultat >
Souveräner Sieger
Nachdem auch am Sonntag, wie auch schon am Samstag keine gültige Regatta gesegelt werden konnte, war der Bestplatzierteste der ersten beiden Regattatage auch der Gesamtsieger. Der umsichtige Regattaleiter Hans Fatzer hat den sportlichen Teil der Meisterschaft um 12.45 Uhr abgeschossen, nachdem keine Chance auf etwas Wind bestand.

Der Sieger mit dem Boot (NOR 275) hat mit einem beruhigen Abstand von 12 Punkten auf den Zweitplatzierten die Meisterschaft für sich entschieden. Er fuhr in drei von fünf Rennen als erster über die Ziellinie. Diese Überlegenheit ist sehr hoch zu werten, war doch ein hochkarätiges Teilnehmerfeld am Start. Im vergangenen Jahr wurde er norwegischer Meister. Lofteröd wohnt allerdings schon einige Jahr in der Schweiz.
Der Zweite, der Thuner Jürg Wittwer mit GER 1018 ist ein erfolgsgewohnter Segler der zwar keinen Laufsieg holte, aber in jedem Rennen vorne dabei war. Er segelte sich auch dann nach vorn, wenn er durch Winddreher nach hinten gereicht wurde. Für die grosse Überraschung sorgten die vom Chimsee kommenden Sepp Haag mit seiner Crew. Erst auf diese Meisterschaft hin stiegen sie von einer anderen Klasse um und holten sich auf anhieb die Bronze-Medaille. Der Leichtwindspezialist holte sich den Laufsieg im abgekürzten, vierten Rennen.
In diesem gutbesetzten Feld gab es natürlich auch Enttäuschte. Einige Favoriten sahen sich einer Phalangs neuer, junger Segler gegenüber, die bei diesen Windbedingungen mehr Glück hatten. Oft waren enorm grosse Abstände im langgezogenen Feld feststellbar. Gesamthaft beurteilt, war hochstehender Regattasport feststellbar.
Die besonderen Wetter- und Windbedingungen
Die Meisterschaft wurde von der sportlichen Seite als sehr schwierig beurteilt, denn die schwachen und teilweise nicht konstanten Winde verlangten viel Können und ein besonderes Feeling. Es wurde guter Regattasport geboten mit spannenden Zweikämpfen, als auch taktisch klugen Manövern. Ein Kompliment an alle Segler, denn die ganze Meisterschaft verlief ohne einen Protest. Dies ist ein Zeichen, dass Drachensegler fair sind, auch in sehr heiklen Regatta-Situationen.
Die ersten beiden Regattatage boten mit kleinen Abstrichen gute und faire Verhältnisse. Eine Geduldsprobe am Samstag und am Sonntag verdauten nicht alle gleich gut, denn trotz Startversuchen konnte kein gültiger Lauf registriert werden. Die Wetterlage liess keine besseren Winde zu. Stärkere Winde und Wellen wünschten sich wohl die meisten Teilnehmer, denn erst dann kann mit dem Drachen optimal gesegelt werden.
Der Sieger stand also bereits am Freitagabend fest. Weil aber sechs Läufe für die SM ausgeschrieben waren, musste die restliche Zeit verwendet werden, den noch fehlenden Lauf nachzuholen. Leider ohne Erfolg.
Check für „Chinderhus Wyfelden“ durch den Grossratspräsidenten Willi Nägeli übergeben
Einmal mehr wartete die Drachenklasse, vor allem Harro Kniffka des Hanseatic Lloid mit einer grossen Überraschung auf. Wie bereits im Vorjahr wurde die SM dazu benutzt, um für eine Soziale Institution zu spenden. Am Galaabend im Hotel Metropol konnte ein Check und Bargeld in der Gesamthöhe von Fr. 6'500.-- an Frau Colombo vom Chinderhus überreicht werden. Der grosszügige Check wurde vom amtierenden Grossratspräsidenten Herr Willi Nägeli herzlich übergeben. In seiner Verdankung würdigte er diese Geste und die soziale Verantwortung der Drachensegler ganz besonders.

Der Yachtclub Arbon als kompetenter Organisator
Die Meisterschaft ist bestens vorbereitet und durchgeführt worden. Seit letzten Herbst wurde unter der Leitung vom OK Präsident Pablo Erat, dem Vorstand und 50 Helferinnen und Helfern des YCA diese Meisterschaft organisiert. Sie stellt einen der Höhepunkte im Vereinsjahr dar. Zu Land wurden die Gäste im Clubzelt bewirtet. Auf dem Wasser dirigiert Hans Fatzer, als erfahrener Regattaleiter, das Feld der „Königsklasse“ und schaffte mit seinem Team den Rahmen für die sportliche Seite dieser Veranstaltung. Einmal mehr hat sich der YCA bewährt und gezeigt, dass er in der Lage ist, Internationale Meisterschaften zu übernehmen. Er wagt sich im nächsten Jahr gar an eine Europameisterschaft heran, die ebenfalls über die Auffahrtstage stattfinden wird.
Attraktive Preisverleihung im Clubzelt
Aufgrund von grosszügigen Sponsoren konnten den ersten zehn im Klassement attraktive Preise überreicht werden. Sowohl der Clubpräsident, Rolf Niederer, der OK Präsident, Delegierte vom Suisse Sailing sorgten für eine würdevolle Preisverteilung, in der die Gold-, Silber- und Bronzegewinnern besondere Ehre zuteil wurde. Die Sieger wurden frenetisch gefeiert. Als besonders attraktiv beurteilten die Teilnehmer die Preisverlosungen. Das Glück bevorzugte da vor allem die schweizerischen Teilnehmer.

Alle Fotos: Fotos Petra Gregor
Arbon als Gastgeber
Die umliegenden Hotels beherbergten rund 180 Gäste/Regattateilnehmer während diesen vier Tagen. Für andere Gäste wurde es etwas schwierig, noch ein freies Hotelzimmer in unserer Gegend zu finden. Der umtriebige Yachtclub sorgte einmal mehr für touristische Aktivitäten in unserer Region. Es ist zu hoffen, dass das eintritt, was viele Teilnehmer nach der Preisverleihung äusserten. Sie möchten nämlich die wunderschöne Stadt und die herrliche Bucht wieder besuchen. Dies ist sicher ein besonderes Zeichen, dass es ihnen in Arbon gefallen hat.
Schlussresultat >
Sonntag, 4. Mai 2008
Int. Drachen SM: Noch kein Schweizermeister am Samstag
04.05.08 - Am gestrige Samstag lief das ganze Feld bereits um 08.30 Uhr aus, um den noch ausstehenden Lauf zu segeln. Wäre er zu Stande gekommen, hätte der Schweizer- meister am Galaabend gekürt werden können. So muss am Sonntag noch ein Rennen gestartet werden. Die Auslaufbereitschaft ist auf 08.30 Uhr vorgesehen.
Leider hat der Wind nicht mitgespielt. Die seglerische Bilanz: Ein allgemeiner Frühstart und ein, nach dem Vorwindkurs abgebrochenen Lauf, weil der Wind aus NW zu schwach wurde.
Leider hat der Wind nicht mitgespielt. Die seglerische Bilanz: Ein allgemeiner Frühstart und ein, nach dem Vorwindkurs abgebrochenen Lauf, weil der Wind aus NW zu schwach wurde.
Samstag, 3. Mai 2008
Int. Drachen-SM: Souveräne Laufsieger am 2. Regattatag
03.05.08 - Lange mussten gestern die Segler auf den Wind warten. Dies war wahrscheinlich auch der Grund, dass dann der erste Start um 10.20 Uhr gleich zu einem allgemeinen Frühstart wurde. Den danach sofort angesetzte Neustart beherrschten die gestrigen Sieger. Dieser Lauf musste nach der Luvtonne abgebrochen werden, weil der konstante Wind aus Ost ganz einschlief.

Die überlegenen Norweger Odd Lofteröd, Niels Lofteröd und Stefan Pulfer (NOR-275)
Erst am Nachmittag konnte ein schöner Lauf gestartet werden, indem wiederum die besten Starter das Rennen beherrschten. Ein fairer und langer Lauf bei 2 Bf sah einen überlegenen Sieger (O.Lofteröd), der im Ziel über drei Minuten Vorsprung hatte. Das Führungstrio mit J. Wittwer und H.D.Lang setzte sich klar ab und es war während des ganzen Rennens klar. dass der Sieg unter diesen drei Booten ausgemacht werden wird. Die Reihenfolge der ersten drei stand bereits am ersten Luvfass fest. Eine alte Regattaregel hat sich bewahrheitet: Extremschläge zahlen sich bei leichten und etwas drehenden Winden kaum aus.

Trotz wenig Wind tolle Starts
Mittlerweile war es bereits knapp 16.00 Uhr geworden und der Regattaleiter hat richtig entschieden erneut ein Rennen zu starten. Wieder waren Drängler der Grund für einen Frühstart. Das hatte zur Folge, dass der letzte Start vom Tage die Black Flag sah (Verletzung bedeutet Disqualifikation). Zwei Boote wurden von diesem Race ausgeschlossen. Der schwächer gewordene Wind hat diesmal andere Boote nach vorne gebracht. Als äusserst schwierig zu segeln wurde der Vorwindkurs beurteil. Ein leichter Winddreher in der letzten Kreuz des verkürzten Kurses veränderte diesmal auch die Positionen im Feld der führenden Boote. Der Führende, S. Haag (GER 1005) lief als erster ein. Die vor allem in der Zielkreuz taktisch geschickt segelnde Crew mit D. Gfreiner (AUT 167) überholte noch den Amerikaner K. Frost.

Segeln auf höchstem Nieveau - und trotzdem eine "Zwiebel"
Alle Fotos: R. Gregor, Friedrichshafen / YCA M. Juchli
Ein langer, aber abwechslungsreicher Segeltag ging um 17.15 Uhr zu ende, dachten viele. Der Regattaleiter hat den Versuch gewagt einen 5. Lauf zu starten. Dieser 5. Lauf, bei 1-2 Bf ohne Bahnabkürzung, wurde wiederum gewonnen vom überlegenen O. Lofteröd der mit gelassener Souveränität auch diesmal dominierte. Gefolgt auf dem zweiten Platz von S. Haag. Der routinierte Harro Kniffka, der bereits im 4. Lauf seine aufsteigende Form in diesem nicht einfachen Revier zeigte, belegte Rang drei.
Damit sind bereits fünf gültige Läufe gesegelt und die Schweizermeisterschaft dadurch gerettet. Für morgen ist voraussichtlich mit schwacher Thermik zu rechnen, also war die Entscheidung, einen weiteren Lauf zu starten, richtig.Was die Rangliste betrifft, so ist grösstwahrscheinlich mit geringen Platzverschiebungen zu rechnen. Ergebnis nach dem 2. Tag >

Die überlegenen Norweger Odd Lofteröd, Niels Lofteröd und Stefan Pulfer (NOR-275)
Erst am Nachmittag konnte ein schöner Lauf gestartet werden, indem wiederum die besten Starter das Rennen beherrschten. Ein fairer und langer Lauf bei 2 Bf sah einen überlegenen Sieger (O.Lofteröd), der im Ziel über drei Minuten Vorsprung hatte. Das Führungstrio mit J. Wittwer und H.D.Lang setzte sich klar ab und es war während des ganzen Rennens klar. dass der Sieg unter diesen drei Booten ausgemacht werden wird. Die Reihenfolge der ersten drei stand bereits am ersten Luvfass fest. Eine alte Regattaregel hat sich bewahrheitet: Extremschläge zahlen sich bei leichten und etwas drehenden Winden kaum aus.

Trotz wenig Wind tolle Starts
Mittlerweile war es bereits knapp 16.00 Uhr geworden und der Regattaleiter hat richtig entschieden erneut ein Rennen zu starten. Wieder waren Drängler der Grund für einen Frühstart. Das hatte zur Folge, dass der letzte Start vom Tage die Black Flag sah (Verletzung bedeutet Disqualifikation). Zwei Boote wurden von diesem Race ausgeschlossen. Der schwächer gewordene Wind hat diesmal andere Boote nach vorne gebracht. Als äusserst schwierig zu segeln wurde der Vorwindkurs beurteil. Ein leichter Winddreher in der letzten Kreuz des verkürzten Kurses veränderte diesmal auch die Positionen im Feld der führenden Boote. Der Führende, S. Haag (GER 1005) lief als erster ein. Die vor allem in der Zielkreuz taktisch geschickt segelnde Crew mit D. Gfreiner (AUT 167) überholte noch den Amerikaner K. Frost.

Segeln auf höchstem Nieveau - und trotzdem eine "Zwiebel"
Alle Fotos: R. Gregor, Friedrichshafen / YCA M. Juchli
Ein langer, aber abwechslungsreicher Segeltag ging um 17.15 Uhr zu ende, dachten viele. Der Regattaleiter hat den Versuch gewagt einen 5. Lauf zu starten. Dieser 5. Lauf, bei 1-2 Bf ohne Bahnabkürzung, wurde wiederum gewonnen vom überlegenen O. Lofteröd der mit gelassener Souveränität auch diesmal dominierte. Gefolgt auf dem zweiten Platz von S. Haag. Der routinierte Harro Kniffka, der bereits im 4. Lauf seine aufsteigende Form in diesem nicht einfachen Revier zeigte, belegte Rang drei.
Damit sind bereits fünf gültige Läufe gesegelt und die Schweizermeisterschaft dadurch gerettet. Für morgen ist voraussichtlich mit schwacher Thermik zu rechnen, also war die Entscheidung, einen weiteren Lauf zu starten, richtig.Was die Rangliste betrifft, so ist grösstwahrscheinlich mit geringen Platzverschiebungen zu rechnen. Ergebnis nach dem 2. Tag >
Freitag, 2. Mai 2008
Der Traum vom America´s Cup treibt sie an
02.05.08 - 11. Match Race Germany 2008 Weltmeisterschaftslauf im Rahmen der World Match Racing Tour 7. bis 12. Mai 2008 - Langenargen - Egal, ob Weltmeister, Weltranglisten-Erster oder Deutschlands Nummer eins: Sie alle eint das Ziel, schon bald am Steuer einer America's Cup-Yacht zu stehen. Die Matchrace-Cracks von heute sind die Cup-Stars von morgen. Über Pfingsten starten sie beim Deutschen Grand Prix der internationalen Matchrace-Elite.
"Ich bin erst seit zwei Jahren als Vollprofi in der Tour aktiv, aber natürlich möchte ich eines Tages am America's Cup teilnehmen", sagt der amtierende Weltmeister Ian Williams aus Großbritannien. Der Anwalt freut sich auf den Einsatz auf dem Bodensee: "Das Match Race Germany ist sehr speziell, weil die vielen Zuschauer für eine mitreißende und freundliche Athmosphäre sorgen."
Die genießt auch der französische Weltranglisten-Erste Matthieu Richard, seit Jahren zu Gast beim Match Race Germany. "Ich segle seit 2000 mit derselben Mannschaft. Wir haben es zusammen auf Platz eins der Weltrangliste geschafft. Ich liebe Matchracing, weil es intensiv und komplex ist und wir über das Jahr hinweg wundervolle Orte in aller Welt kennen lernen. Mein Traum ist es, eines Tages den America's Cup mit einem französischen Team zu gewinnen."
Diesen Traum jagt auch Deutschlands erfolgreichster Matchracer Markus Wieser. Der Vater von vier Töchtern, der das Match Race Germany 2001 nach spannendem Finale mit 3:2 gegen Deutschlands Segelikone Jochen Schümann gewann, sagt: "Wir bereiten uns mit dem Team Sea Dubai auf den 34. America's Cup vor."
Der America's Cup gilt als Krone des internationalen Segelsports und treibt Profis und talentierten Nachwuchs in aller Welt zu Höchstleistungen an. Auf der World Match Racing Tour bereiten sich die besten Duell-Segler auf den Cup vor. Beim Match Race Germany treten ab Mittwoch vor Pfingsten zwölf Teams aus neun Nationen an, kämpfen auf Bavaria-Yachten um Preisgeld, Prestige und wertvolle Weltranglistenpunkte. Dazu gibt es wieder die exklusiven Glastrophäen von Kosta Boda für die besten drei Mannschaften.
Die Veranstalter rechnen für die Finalrunden am langen Pfingstwochenende mit mehr als 30.000 Zuschauern. Entsprechend bunt gefüllt ist auch das Landprogramm. Musikalisch geht es im Festzelt von früh bis spät in die Nacht hoch her: Den Auftakt gestalten die "Tower Horn Blues Band". Der mitreißende Jürgen Waidele und seine Band mit der bezaubernden Sängerin Elisa Kay spielen am Pfingstsonntag ab 19 Uhr und am Montagmorgen ab 10.30 Uhr mit der Formation "Take a Dance" im großen Festzelt. Schon am Freitag rocken XXCult ab 19.30 Uhr erstmals am Bodensee. Einen Tag später sorgt ab 19 Uhr die Piano Crew mit ihren exzellenten Musikern und Showeinlagen für gute Unterhaltung und eine volle Tanzfläche. Der Eintritt zu allen Veranstaltungen ist traditionell frei.
Neben Kinderaktionen und Gaumengenüssen aus der "Küche der Region" gibt es auch maritime Leckerbissen für Pfingstgäste: Abonnenten der schwäbischen Zeitung erhalten nach Vorlage ihrer Abo Card im neuen Match Center Germany zehn Prozent Rabatt bei der Buchung von Tret-, Elektro und Motorbooten. So kommen Fans auf dem Wasser den Segel-Stars ganz nah.
An Land weht ein Hauch von America's Cup über dem Pool für die Mini-Cupper. Dort können sich Fans Duelle mit den ferngesteuerten Yachten im Look der Königsdisziplin liefern und die Manöver der Profis im Kleinformat ausprobieren. Dazu steht im Zelt von Layer auch in diesem Jahr eine große Carrera-Bahn in der Vergangenheit schon zog sie vor allem Kinder, aber auch den einen oder anderen Erwachsenen in ihren Bann.
Als größte Sportveranstaltung am Bodensee belebt das Match Race Germany im elften Jahr die Region, sorgt für einen Anstieg der Hotelübernachtungen und einen Besucherstrom nach Langenargen. Inzwischen wird die Regatta als Tourismusfaktor eingestuft und genießt hohes Ansehen. Da zieht sogar Mutter Natur mit den engagierten Organisatoren Eberhard Magg, Harald Thierer und dem Team vom Yacht-Club Langenargen an einem Strang: Nachdem die Matchrace-Yachten vor einem Jahr aufgrund des niedrigen Wasserstandes im Bodensee nicht in den Hafen einlaufen konnten, hat es zuletzt so viel geregnet, dass die Profis wieder im einlaufen können.
"Ich bin erst seit zwei Jahren als Vollprofi in der Tour aktiv, aber natürlich möchte ich eines Tages am America's Cup teilnehmen", sagt der amtierende Weltmeister Ian Williams aus Großbritannien. Der Anwalt freut sich auf den Einsatz auf dem Bodensee: "Das Match Race Germany ist sehr speziell, weil die vielen Zuschauer für eine mitreißende und freundliche Athmosphäre sorgen."
Die genießt auch der französische Weltranglisten-Erste Matthieu Richard, seit Jahren zu Gast beim Match Race Germany. "Ich segle seit 2000 mit derselben Mannschaft. Wir haben es zusammen auf Platz eins der Weltrangliste geschafft. Ich liebe Matchracing, weil es intensiv und komplex ist und wir über das Jahr hinweg wundervolle Orte in aller Welt kennen lernen. Mein Traum ist es, eines Tages den America's Cup mit einem französischen Team zu gewinnen."
Diesen Traum jagt auch Deutschlands erfolgreichster Matchracer Markus Wieser. Der Vater von vier Töchtern, der das Match Race Germany 2001 nach spannendem Finale mit 3:2 gegen Deutschlands Segelikone Jochen Schümann gewann, sagt: "Wir bereiten uns mit dem Team Sea Dubai auf den 34. America's Cup vor."
Der America's Cup gilt als Krone des internationalen Segelsports und treibt Profis und talentierten Nachwuchs in aller Welt zu Höchstleistungen an. Auf der World Match Racing Tour bereiten sich die besten Duell-Segler auf den Cup vor. Beim Match Race Germany treten ab Mittwoch vor Pfingsten zwölf Teams aus neun Nationen an, kämpfen auf Bavaria-Yachten um Preisgeld, Prestige und wertvolle Weltranglistenpunkte. Dazu gibt es wieder die exklusiven Glastrophäen von Kosta Boda für die besten drei Mannschaften.
Die Veranstalter rechnen für die Finalrunden am langen Pfingstwochenende mit mehr als 30.000 Zuschauern. Entsprechend bunt gefüllt ist auch das Landprogramm. Musikalisch geht es im Festzelt von früh bis spät in die Nacht hoch her: Den Auftakt gestalten die "Tower Horn Blues Band". Der mitreißende Jürgen Waidele und seine Band mit der bezaubernden Sängerin Elisa Kay spielen am Pfingstsonntag ab 19 Uhr und am Montagmorgen ab 10.30 Uhr mit der Formation "Take a Dance" im großen Festzelt. Schon am Freitag rocken XXCult ab 19.30 Uhr erstmals am Bodensee. Einen Tag später sorgt ab 19 Uhr die Piano Crew mit ihren exzellenten Musikern und Showeinlagen für gute Unterhaltung und eine volle Tanzfläche. Der Eintritt zu allen Veranstaltungen ist traditionell frei.
Neben Kinderaktionen und Gaumengenüssen aus der "Küche der Region" gibt es auch maritime Leckerbissen für Pfingstgäste: Abonnenten der schwäbischen Zeitung erhalten nach Vorlage ihrer Abo Card im neuen Match Center Germany zehn Prozent Rabatt bei der Buchung von Tret-, Elektro und Motorbooten. So kommen Fans auf dem Wasser den Segel-Stars ganz nah.
An Land weht ein Hauch von America's Cup über dem Pool für die Mini-Cupper. Dort können sich Fans Duelle mit den ferngesteuerten Yachten im Look der Königsdisziplin liefern und die Manöver der Profis im Kleinformat ausprobieren. Dazu steht im Zelt von Layer auch in diesem Jahr eine große Carrera-Bahn in der Vergangenheit schon zog sie vor allem Kinder, aber auch den einen oder anderen Erwachsenen in ihren Bann.
Als größte Sportveranstaltung am Bodensee belebt das Match Race Germany im elften Jahr die Region, sorgt für einen Anstieg der Hotelübernachtungen und einen Besucherstrom nach Langenargen. Inzwischen wird die Regatta als Tourismusfaktor eingestuft und genießt hohes Ansehen. Da zieht sogar Mutter Natur mit den engagierten Organisatoren Eberhard Magg, Harald Thierer und dem Team vom Yacht-Club Langenargen an einem Strang: Nachdem die Matchrace-Yachten vor einem Jahr aufgrund des niedrigen Wasserstandes im Bodensee nicht in den Hafen einlaufen konnten, hat es zuletzt so viel geregnet, dass die Profis wieder im einlaufen können.
MAIOR 2008 – Erste Regatta des Jahres startet bei...
02.05.08 - Um 12:00 Uhr fielen am 1. Mai auf den Bahnen „Bravo“ und „Hotel“ die Startschüsse für die diesjährige MAIOR Regatta. Knapp 90 Yachten aus drei Nationen lieferten sich spannende Rennen auf den Regattabahnen in der Strander Bucht und auf dem Stollergrund.
In der Gruppe ORC-International I hatte Bernd Kriegel mit der „Unique“ (JV/49) die beste Nase für den Wind und erreichte nach 3 Wettfahrten den 1. Platz. Dahinter platzierte sich die „Beluga“ (Rodman 42) von Christian Plump, gefolgt von der „Sitxty 4“ (IMX 40) mit Steuermann Alv Gundlach. Die Gruppe ORC-Int. II wurde am ersten Wettfahrttag von der „Flying Circus“ mit Steuermann Wolfgang Uecker beherrscht. Lena Having steuerte die „Matrisen Team“ (X-37) auf den 2. Platz., die Dehler 39 „Speedy Gonzales“ wurde Wettfahrten dritter. Auf den Kopf gestellt haben sich die Ergebnisse aus der Gruppe ORC-Int. III/IV aus dem Vorjahr. Der Vorjahres dritte, die „Chinook“ (X-332) mit Steuermann Johann Friedrichsen konnte sich den ersten Tagessieg sichern. Nach dem Gewinn der IMS Division II WM im Jahr 2007 sicherlich keine Überraschung. Der „Froschkönig“ (Optima 101/106) wurde zweiter, der Vorjahresgewinner, die „Cala Ventinove“ (Dehler 29) belegte am Ende des Tages den dritten Platz.
Auch in den Einheitsklassen gab es Platzierungsverschiebungen im Vergleich zur letzten MAIOR. In der X-35 Klasse segelte sich die „Xen“ mit Steuermann Torsten Bastiansen mit zwei Tagessiegen an die Spitze. Auf den Plätzen zwei und drei liegen für den morgigen Freitag die „Stihl“ mit Jörn Carstensen und die „Celox“ von Achim Griese in Lauerstellung. Griese hatte die MAIOR Regatta im Jahr 2007 gewonnen.
Die Spaziergänger konnte von Land aus mitverfolgen, wie die kleineren Yachten direkt in der Strander Bucht um die Plätze kämpften. Unter ihnen auch die J80 Klasse, die in diesem Jahr vom 7. bis 13. Juli ihre Weltmeisterschaften vor Kiel aussegelt. Hier belegte die „Pike“ souverän den ersten Platz vor der „tak for turen“ und den WM dritten aus dem Jahr 2008, der „needles and pins“. Mit 18 Booten wieder stark vertreten ist die Klasse Platu 25, die Vorjahr noch unter dem Namen Beneteau 25 startete. Die „Garmin“ mit Michel Casparij aus Dänemark hatte die Nase nach vier Wettfahrten vorne.
Auch für den morgigen zweiten Wettfahrttag sind leichte Winde um 3 Beaufort vorhergesagt, so dass die Segler wieder einen prall gefüllten Regattatag zu absolvieren haben. Nach den Regatten können die Crews dann im Segler-Treff in der Bootshalle des Kieler Yacht-Clubs in Strande relaxen. Am Pantaenius-Segler-Abend (Freitag) sponsert der Yachtversicherer Pantaenius zudem noch das Bier für die Aktiven am eigenen Stand.
Die Mai Offshore Regatta wird von der eCONNEX AG als offiziellem Partner, dem offiziellen Payment Provider B+S Card-Service und der Segler-Zeitung als Medienpartner unterstützt.

„Unique“ (Bernd Kriegel) hoch am Wind - Fotohinweis: Point of Sailing
In der Gruppe ORC-International I hatte Bernd Kriegel mit der „Unique“ (JV/49) die beste Nase für den Wind und erreichte nach 3 Wettfahrten den 1. Platz. Dahinter platzierte sich die „Beluga“ (Rodman 42) von Christian Plump, gefolgt von der „Sitxty 4“ (IMX 40) mit Steuermann Alv Gundlach. Die Gruppe ORC-Int. II wurde am ersten Wettfahrttag von der „Flying Circus“ mit Steuermann Wolfgang Uecker beherrscht. Lena Having steuerte die „Matrisen Team“ (X-37) auf den 2. Platz., die Dehler 39 „Speedy Gonzales“ wurde Wettfahrten dritter. Auf den Kopf gestellt haben sich die Ergebnisse aus der Gruppe ORC-Int. III/IV aus dem Vorjahr. Der Vorjahres dritte, die „Chinook“ (X-332) mit Steuermann Johann Friedrichsen konnte sich den ersten Tagessieg sichern. Nach dem Gewinn der IMS Division II WM im Jahr 2007 sicherlich keine Überraschung. Der „Froschkönig“ (Optima 101/106) wurde zweiter, der Vorjahresgewinner, die „Cala Ventinove“ (Dehler 29) belegte am Ende des Tages den dritten Platz.
Auch in den Einheitsklassen gab es Platzierungsverschiebungen im Vergleich zur letzten MAIOR. In der X-35 Klasse segelte sich die „Xen“ mit Steuermann Torsten Bastiansen mit zwei Tagessiegen an die Spitze. Auf den Plätzen zwei und drei liegen für den morgigen Freitag die „Stihl“ mit Jörn Carstensen und die „Celox“ von Achim Griese in Lauerstellung. Griese hatte die MAIOR Regatta im Jahr 2007 gewonnen.
Die Spaziergänger konnte von Land aus mitverfolgen, wie die kleineren Yachten direkt in der Strander Bucht um die Plätze kämpften. Unter ihnen auch die J80 Klasse, die in diesem Jahr vom 7. bis 13. Juli ihre Weltmeisterschaften vor Kiel aussegelt. Hier belegte die „Pike“ souverän den ersten Platz vor der „tak for turen“ und den WM dritten aus dem Jahr 2008, der „needles and pins“. Mit 18 Booten wieder stark vertreten ist die Klasse Platu 25, die Vorjahr noch unter dem Namen Beneteau 25 startete. Die „Garmin“ mit Michel Casparij aus Dänemark hatte die Nase nach vier Wettfahrten vorne.
Auch für den morgigen zweiten Wettfahrttag sind leichte Winde um 3 Beaufort vorhergesagt, so dass die Segler wieder einen prall gefüllten Regattatag zu absolvieren haben. Nach den Regatten können die Crews dann im Segler-Treff in der Bootshalle des Kieler Yacht-Clubs in Strande relaxen. Am Pantaenius-Segler-Abend (Freitag) sponsert der Yachtversicherer Pantaenius zudem noch das Bier für die Aktiven am eigenen Stand.
Die Mai Offshore Regatta wird von der eCONNEX AG als offiziellem Partner, dem offiziellen Payment Provider B+S Card-Service und der Segler-Zeitung als Medienpartner unterstützt.

„Unique“ (Bernd Kriegel) hoch am Wind - Fotohinweis: Point of Sailing
Imposanter Start bei der Drachen-SM
02.05.08 - An der Drachen-SM vor Arbon konnten am Auffahrtstag gleich 2 Läufe absolviert werden. Die Rangliste zwischen den beiden Läufen wurde stark durcheinander gemischt. Erstaunlich, weil recht konstanter, aber leicht drehende Wind aus N/NO sich rechtzeitig zum Start einstellten. Wehte der kalte Wind anfänglich mit guten 2Bf, die dann im 2. Lauf gegen Ende eher auf 1-2 Bf abflauten. Die beiden Läufe glichen sich in der Hinsicht, dass jeweils die Erstplatzierten an der Luvtonne auch den Laufsieg untereinander ausmachten. Sie glänzten durch exzellente Geschwindigkeit auf allen Kursen, sodass riesige Abstände festzustellen waren, die im letzten Vorwind das Feld auf etwa 1km auseinander zog.

Im ersten Rennen ging P. Müller (SIU 291) vom Start weg souverän in Führung und er sah bis zum letzten Fass, wie der Laufsieger aus. In einem kleinen Match race zwang ihn die clever segelnden J.Wittwer (GER 1018) und O. Lofteröd (NOR 275) auf der Zielkreuz zu mehreren Wenden, sodass er sich nur noch mit Rang drei begnügen musste. Sieger also im ersten Lauf der Norweger O. Losteröd.

Im zweiten Lauf war bereits nach 500m nach dem Start klar, wer sich diesen Laufsieg wohl holen wird. Wenige Boote wendeten frühzeitig auf den bevorteilten Steuerbordbug. Darunter der nachmalige Sieger A. Hermann (GER 159). Er leistete sich beim Start mir Steuerbordschoten den Luxus, gleich einigen Booten auszuweichen. Mit klugen Schläge in der ersten Kreuz kämpfte er sich an die Spitze und gab diese bis ins Ziel nicht mehr ab. Er siegte mit einem eindrücklichen Vorsprung von 4 Min. auf T. Mittelmeier (SUI 292) und gar weitere 5 Min. auf den Dritten (H.Bossert SUI 200).
Heute sind vom Regattaleiter Hans Fatzer mindestens 2 Läufe vorgesehen.

Im ersten Rennen ging P. Müller (SIU 291) vom Start weg souverän in Führung und er sah bis zum letzten Fass, wie der Laufsieger aus. In einem kleinen Match race zwang ihn die clever segelnden J.Wittwer (GER 1018) und O. Lofteröd (NOR 275) auf der Zielkreuz zu mehreren Wenden, sodass er sich nur noch mit Rang drei begnügen musste. Sieger also im ersten Lauf der Norweger O. Losteröd.

Im zweiten Lauf war bereits nach 500m nach dem Start klar, wer sich diesen Laufsieg wohl holen wird. Wenige Boote wendeten frühzeitig auf den bevorteilten Steuerbordbug. Darunter der nachmalige Sieger A. Hermann (GER 159). Er leistete sich beim Start mir Steuerbordschoten den Luxus, gleich einigen Booten auszuweichen. Mit klugen Schläge in der ersten Kreuz kämpfte er sich an die Spitze und gab diese bis ins Ziel nicht mehr ab. Er siegte mit einem eindrücklichen Vorsprung von 4 Min. auf T. Mittelmeier (SUI 292) und gar weitere 5 Min. auf den Dritten (H.Bossert SUI 200).
Heute sind vom Regattaleiter Hans Fatzer mindestens 2 Läufe vorgesehen.
Dienstag, 29. April 2008
Am kommenden Wochende wird um den Montfort – Cup gesegelt
29.04.08 - Wer beim 27. Montfort- Cup noch dabei sein will, muss sich sputen. Vom 01. Mai bis 05. Mai werden Segelcrews aus Österreich, der Schweiz und Deutschland vor Langenargen um den Wanderpokal des Montfort- Cup kämpfen. Erstmals wurde die von den Seglern hoch geschätzte Regatta 1982 vom YC Langenargen ausgetragen.
Bei der 27. Auflage werden bis zu 10 Wettfahrten auf Up and down Kursen gesegelt, zusätzlich für die ORC- Boote wird eine Langstreckenregatta ausgetragen, die in die Wertung für den KRVaB Langstreckenpokal eingeht . Am Start werden Boote des ORC- Clubs, ORC- Sportboot- Klassen, Joker, 8mOD, X- 99 und Rommel 33 erwartet.
Die Steuermannsbesprechung ist für Donnerstag, den 01. Mai, um 10.00 Uhr angesetzt, die Preisverteilung erfolgt am Samstag, den 03. Mai.
Die Wettfahrtleitung liegt in den Händen von Rudi Magg, dem erfolgreichsten Regattasegler des YC Langenargen. Unterstützt wird er von der Wettfahrtcrew, die am darauf folgenden Wochenende dann auch das Match Race Germany ausrichtet.
Bei der 27. Auflage werden bis zu 10 Wettfahrten auf Up and down Kursen gesegelt, zusätzlich für die ORC- Boote wird eine Langstreckenregatta ausgetragen, die in die Wertung für den KRVaB Langstreckenpokal eingeht . Am Start werden Boote des ORC- Clubs, ORC- Sportboot- Klassen, Joker, 8mOD, X- 99 und Rommel 33 erwartet.
Die Steuermannsbesprechung ist für Donnerstag, den 01. Mai, um 10.00 Uhr angesetzt, die Preisverteilung erfolgt am Samstag, den 03. Mai.
Die Wettfahrtleitung liegt in den Händen von Rudi Magg, dem erfolgreichsten Regattasegler des YC Langenargen. Unterstützt wird er von der Wettfahrtcrew, die am darauf folgenden Wochenende dann auch das Match Race Germany ausrichtet.
International Women’s Match Race Criterium 2008
29.04.08 - Silke Hahlbrock gewinnt Grade 1-Regatta in Spanien. Das Match Race Team Hamburg hat im spanischen Calpe das hochrangige International Women’s Match Race Criterium gewonnen. Dabei dominierten Steuerfrau Silke Hahlbrock (24) und ihre Crew (Marion Rommel, 23, Maren Hahlbrock, 25, Nele-Marie Bock, 22, Natalie Turlik, 20) die starke internationale Konkurrenz aus sieben Nationen.
In der Vorrunde (Round Robin) konnten nicht nur die Weltranglisten-Zweite und -Dritte, Lotte Meldgaard-Pedersen aus Schweden und Katie Spithill aus Australien, geschlagen werden. Auch Claire Leroy, die erst Anfang April ihren WM-Titel verteidigt hat und die Weltrangliste anführt, unterlag dem deutschen Team. Nach der Vorrunde verbuchten Hahlbrock & Co. neun Siege und nur zwei Niederlagen auf ihrem Konto. Nur Leroy konnte eine ebenso starke Leistung aufweisen.
Aufgrund zu schwacher und inkonstanter Windbedingungen mussten am Finaltag sämtliche Rennen abgesagt werden. Da das Match Race Team Hamburg die punktgleiche Leroy im direkten Vergleich geschlagen hatte, ging der Gesamtsieg an die derzeit beste deutsche Frauen Match Race Crew, die für den Hamburger Segel-Club startet.
„Wir sind sehr zufrieden und auch ein bisschen überrascht“, kommentierte Silke Hahlbrock den Erfolg. „Nele Bock, Marion Rommel und ich sind erst vor zwei Wochen von der WM in Neuseeland zurückgekehrt, und wir hatten nur wenig Zeit zur Vorbereitung. Aber unser Trainer, Hendrik Ismar, hat uns optimal auf die Rennen eingestellt.“
Mit dem Sieg in Spanien dürfte das Team aus Hamburg in der Weltrangliste einen gehörigen Satz nach vorne gemacht haben. Nach der Weltmeisterschaft im neuseeländischen Auckland lag Silke Hahlbrock auf Platz 8 im Gesamtklassement. „Der vierte oder fünfte Rang müssten jetzt drin sein“, glaubt die Steuerfrau. Noch wichtiger ist ihr jedoch, dass anscheinend der Knoten in der Crew geplatzt ist und das junge Team die manchmal schwachen Nerven in den Griff bekommen hat.
Wenn die Formkurve weiter nach oben zeigt und dann noch ein Hauptsponsor gefunden wird, steht dem Ziel, zu den Olympischen Spielen 2012 nach England zu fahren, nichts mehr im Wege. Denn hier wollen Silke Hahlbrock und ihre Team-Kolleginnen auf jeden Fall dabei sein. Aber vorher müssen sie sich auf die laufende Saison konzentrieren. Hahlbrock: „Wir freuen uns auf die nächsten Herausforderungen. Als nächstes steht der Studenten Europacup im französischen La Rochelle vom 23. bis 25. Mai an.“
In der Vorrunde (Round Robin) konnten nicht nur die Weltranglisten-Zweite und -Dritte, Lotte Meldgaard-Pedersen aus Schweden und Katie Spithill aus Australien, geschlagen werden. Auch Claire Leroy, die erst Anfang April ihren WM-Titel verteidigt hat und die Weltrangliste anführt, unterlag dem deutschen Team. Nach der Vorrunde verbuchten Hahlbrock & Co. neun Siege und nur zwei Niederlagen auf ihrem Konto. Nur Leroy konnte eine ebenso starke Leistung aufweisen.
Aufgrund zu schwacher und inkonstanter Windbedingungen mussten am Finaltag sämtliche Rennen abgesagt werden. Da das Match Race Team Hamburg die punktgleiche Leroy im direkten Vergleich geschlagen hatte, ging der Gesamtsieg an die derzeit beste deutsche Frauen Match Race Crew, die für den Hamburger Segel-Club startet.
„Wir sind sehr zufrieden und auch ein bisschen überrascht“, kommentierte Silke Hahlbrock den Erfolg. „Nele Bock, Marion Rommel und ich sind erst vor zwei Wochen von der WM in Neuseeland zurückgekehrt, und wir hatten nur wenig Zeit zur Vorbereitung. Aber unser Trainer, Hendrik Ismar, hat uns optimal auf die Rennen eingestellt.“
Mit dem Sieg in Spanien dürfte das Team aus Hamburg in der Weltrangliste einen gehörigen Satz nach vorne gemacht haben. Nach der Weltmeisterschaft im neuseeländischen Auckland lag Silke Hahlbrock auf Platz 8 im Gesamtklassement. „Der vierte oder fünfte Rang müssten jetzt drin sein“, glaubt die Steuerfrau. Noch wichtiger ist ihr jedoch, dass anscheinend der Knoten in der Crew geplatzt ist und das junge Team die manchmal schwachen Nerven in den Griff bekommen hat.
Wenn die Formkurve weiter nach oben zeigt und dann noch ein Hauptsponsor gefunden wird, steht dem Ziel, zu den Olympischen Spielen 2012 nach England zu fahren, nichts mehr im Wege. Denn hier wollen Silke Hahlbrock und ihre Team-Kolleginnen auf jeden Fall dabei sein. Aber vorher müssen sie sich auf die laufende Saison konzentrieren. Hahlbrock: „Wir freuen uns auf die nächsten Herausforderungen. Als nächstes steht der Studenten Europacup im französischen La Rochelle vom 23. bis 25. Mai an.“
Montag, 28. April 2008
Resultate der Regatten
28.04.08 - Liebe Regattaleiter, bitte senden Sie unserem Webmaster (webmaster@ibn-online.de) und der Redaktion (ibn@ibn-online.de) die Resultate und Fotos sowie Berichte Ihrer Regatten. Wir werden diese umgehend auf unseren Seiten "Regatten + Resultate" online setzen. Herzlichen Dank, Webmaster und IBN-Redaktion.
Feuer an Bord !
28.04.08 - Dieser Schreckensruf ist auch am Bodensee nicht fremd! Auch wenn zum Glück pro Jahr nur wenige Boote davon betroffen sind, die Auswirkungen auf die Beatzung und die Schiffe sind teilweise verheerend.
Die See- und Wasserschutzpolizeien haben deshalb bereits bei der letztjährigen Interboot auf ihrem gemeinsamen Messestand die Besucher über die Gefahren bei Feuer an Bord informiert. Um die Thematik zu vertiefen findet am kommenden Samstagnachmittag (3. Mai 2008) ab 14.00 Uhr an der Hafeneinfahrt / „Alte Schmiede“ des Yachthafens „Marina Ultramarin“ in Kressbronn-Gohren eine Informationsveranstaltung im Rahmen des "Anmotorens" des MYCO mit einer praktischen Feuerlöschübung auf dem See statt. Beteiligt sind neben dem Motoryachtclub Obersee die Firma Ultramarin, die See- und Wasserschutzpolizeien rund um den Bodensee, die Freiwillige Feuerwehr Friedrichshafen mit ihrem Löschboot und Sachverständige des Landratsamtes Bodenseekreis. Die Besucher können sich anhand ausgestellter Bilder, Broschüren und praktischer Vorführungen über Feuergefahren an Bord, Vermeidung von Bränden und deren Bekämpfung informieren. Selbstverständlich stehen auch die Sachverständigen, Feuerwehr und Wasserschutzpolizei für Fragen zur Verfügung.

Darüber hinaus besteht für Besucher die Möglichkeit, Bootszubehör durch Beamte der Wasserschutzpolizei mit einer Individualnummer gravieren zu lassen, um bei Diebstählen sichergestellte Gegenstände schneller zuordnen oder erforderliche Sachfahndungsmaßnahmen einleiten zu können.
Die See- und Wasserschutzpolizeien haben deshalb bereits bei der letztjährigen Interboot auf ihrem gemeinsamen Messestand die Besucher über die Gefahren bei Feuer an Bord informiert. Um die Thematik zu vertiefen findet am kommenden Samstagnachmittag (3. Mai 2008) ab 14.00 Uhr an der Hafeneinfahrt / „Alte Schmiede“ des Yachthafens „Marina Ultramarin“ in Kressbronn-Gohren eine Informationsveranstaltung im Rahmen des "Anmotorens" des MYCO mit einer praktischen Feuerlöschübung auf dem See statt. Beteiligt sind neben dem Motoryachtclub Obersee die Firma Ultramarin, die See- und Wasserschutzpolizeien rund um den Bodensee, die Freiwillige Feuerwehr Friedrichshafen mit ihrem Löschboot und Sachverständige des Landratsamtes Bodenseekreis. Die Besucher können sich anhand ausgestellter Bilder, Broschüren und praktischer Vorführungen über Feuergefahren an Bord, Vermeidung von Bränden und deren Bekämpfung informieren. Selbstverständlich stehen auch die Sachverständigen, Feuerwehr und Wasserschutzpolizei für Fragen zur Verfügung.

Darüber hinaus besteht für Besucher die Möglichkeit, Bootszubehör durch Beamte der Wasserschutzpolizei mit einer Individualnummer gravieren zu lassen, um bei Diebstählen sichergestellte Gegenstände schneller zuordnen oder erforderliche Sachfahndungsmaßnahmen einleiten zu können.
IBN - Online mit gesicherten Seiten
28.04.08 - Ab sofort haben wir für Sie alle Seiten mit dem Sicherheitsstandart "https" (Hyper Text Transfer Protocol Secure, sicheres Hyptertext-Übertragungsprotokoll) aufgeschaltet. Es sind nur noch wenige Daten in ungesicherter Form online. Dazu gehören unsere News, die Sie aber ohne weiteres mit "Ja" anklicken können.
Weitere Informationen dazu können Sie unter Wikipedia nachlesen.
Weitere Informationen dazu können Sie unter Wikipedia nachlesen.
Polgar/Spalteholz fahren nach Qingdao/China
28.04.08 - Olympiaqualifikation in Tornado perfekt / Rothweiler/Kussatz nach Sieg Zweite HYÈRES - Für Johannes Polgar und Florian Spalteholz ging am Freitag (25. April) im südfranzösischen Hyères ein Traum in Erfüllung: Die Tornado-Mannschaft aus Dänisch-Nienhof und Kiel qualifizierte sich bei der internationalen Regatta Semaine Olympique Francaise für die XXVI. Olympischen Spiele, deren Segelwettbewerbe im August in Qingdao/China ausgetragen werden. In einem Herzschlagfinale besiegte das T-Systems Team 2008 die Brüder Tino und Nico Mittelmeier aus Überlingen und ließ am Ende einer spannenden Ausscheidungsserie kein Fragezeichen offen. Die 470er-Frauen Steffi Rothweiler aus München und ihre Berliner Vorschoterin Vivien Kussatz gewannen ihr Medaillenrennen und schafften noch Gesamtrang zwei. Die Ynglingmannschaft Ulrike Schümann, Julia Bleck und Ute Höpfner aus Berlin wurde im Medalrace und insgesamt Neunte. Dort schlossen auch Jan und Hannes Peckolt (Hamburg/Kiel) das Gesamtklassement im 49er nach Platz sechs im Medaillenrennen ab.
“Wir sind nach einem harten, aber immer fairen Wettkampf überglücklich, zum ersten Mal die Fahrkarten zu den Spielen gezogen zu haben", meinten Polgar und Spalteholz im Freudentaumel. Als Sechste im Ziel hatten sie das Bruderteam zwei Plätze hinter sich gelassen und den Vergleich am Ende mit 17 Punkten Abstand klar für sich entschieden. Nervenstark und technisch wie taktisch optimal vorbereitet spielte das T-Systems Team 2008 im richtigen Moment alle Trümpfe aus und ließ den Mittelmeiers keine Chance. An Land waren die Unterlegenen nicht nur die ersten Gratulanten, ihnen gebührte auch der erste Schluck Schampus. Polgar: “Sie haben auch super gesegelt und uns in dieser Woche alles abverlangt."
Alfred Hitchcock hätte seine wahre Freude an der deutschen Tornadoausscheidung gehabt, so sehr knisterte die Spannung. Für den Showdown im Finalrennen der besten zehn Crews wehte nur eine sehr leichte Brise und verlangte von Akteuren wie Zuschauern auf mehr als hundert Begleitbooten ein Höchstmaß an Geduld. Was Polgar/Spalteholz und die Mittelmeiers dann zeigten, war ein Matchrace erster Güte. Schon vor dem Start jagte das mit 13 Zählern Vorsprung ins Rennen gegangene Duo aus Norddeutschland seine Gegner und setzte sie permanent unter Druck. “Zum Glück war der Wind so schwach, dass sie ihre Leichtwindvorteile nicht ausspielen konnten", erklärte Spalteholz, “es reichte für niemandem zum Trapezsegeln."
Im klassischen Zweikampf deckten die Kieler ihre Verfolger konsequent ab und ließen sie zu keiner Zeit aus den Augen. Als dann das Rennen nach einer Hälfte nochmal neu gestartet wurde, weil die Wettfahrtleitung einen Fehler gemacht hatte, begann das Spiel von vorn. Doch Johannes Polgar und Florian Spalteholtz zeigten erneut, dass sie zu Recht qualifiziert sind. “Am Anfang der Regattawoche waren wir noch froh, die Ausscheidung nicht gegen die Starkwindspezialisten Roland Gäbler und Gunnar Struckmann segeln zu müssen", so der Steuermann, “am Ende gab es aber genauso viel Leichtwind. Der Austragungsort hat also niemanden bevorteilt." Gäbler, ebenfalls vom T-Systems Team 2008, hat Deutschland schon fünfmal bei den Spielen vertreten und 2000 mit Rene Schwall eine Bronzemedaille gewonnen. Tino und Nico Mittelmeier sind nun die Wunschsparringspartner von Polgar und Spalteholz für das erste Training in Qingdao und sagten auch spontan zu.
Eine Demontage für die gesamte Konkurrenz war das Medaillenrennen des pinta racing teams. “Wir lagen nicht gleich vorne, und mussten uns zwischendurch vor allem um die Italienerinnen kümmern, berichtete Steffi Rothweiler von einem “Hochgenuss", als nach und nach alle eingesammelt wurden. Und das vor einer großen Zuschauerschar, unter denen auch Gegnerinnen waren, die sich nicht fürs Medalrace qualifiziert hatten. “Denen haben wir ordentlich Respekt eingeflößt", so die Steuerfrau. Die Vorschoterin betonte nochmals die ausgeglichenen Verhältnisse mit viel Wind zum Auftakt: “Das Revier hat uns nicht nur in die Karten gespielt. Das wir trotzdem so weit vorne gelandet sind, macht und stolz und zuversichtlich für die weitere Vorbereitung auf Olympia." In der Endabrechnung fehlten auf die zuvor deutlich führenden Japanerinnen Ai Kondo/Naoko Kamata nur noch fünf Zähler.
Trotz des vorletzten Rangs im Finale war die Stimmung beim Yngling-Trio des T-Systems Team 2008 nicht getrübt. “Wir hatten so wenig Wind, dass von einer regulären Wettkampf kaum noch die Rede sein konnte", sagte Ulli Schümann. Keine 20 Meter von ihr entfernt fuhren die späteren Siegerinnen Sundby, Frederiksen und Koefoed aus Norwegen plötzlich wie von Geisterhand an sechs Booten vorbei, während alle anderen mehr oder weniger auf der Stelle standen. “Wenn mir jemand erzählt, wo so eine Privatböe zu buchen ist, dem zahle ich Höchstpreise", schmunzelte die Steuerfrau. Unterm Strich sei die Regatta aber immer noch ein gutes Olympiatraining gewesen, “das uns auf einigen Gebieten weiter gebracht hat."
Jan und Hannes Peckolt segelten ein spannendes Medaillenrennen mit wechselnden Führungen, in dem sie beinahe noch die Silbermedaillengewinner von Athen 2004, Rodion Luka und George Leonchuk aus der Ukraine, auf Gesamtplatz acht abgefangen hätten. Als Sechster im Ziel spiegelte das Finale ein wenig die ganze Serie wider. “Wir waren hier nur eingeschränkt zufrieden, mit unser taktischen Leistung genauso wie mit unser Materialauswahl", analysierte der Vorschoter, “gelernt haben wir jedoch einiges, auch was wir nicht wiederholen werden." Im Kampf um “Gold" fingen die Europameister Iker Martinez und Xaber Fernandez aus Spanien die punktgleichen Tim Wadlow/Chris Rast (USA) noch ab.
Neben diesen vier deutschen Mannschaften haben sich noch Marc Pickel und Ingo Borkowski (Kiel/Babelsberg) vom pinta racing team im Starboot sowie die Berlinerin Petra Niemann im Laser Radial für die Olympischen Spiele qualifiziert. In fünf der insgesamt elf Segeldisziplinen werden keine Athleten geschickt.
Segeln in Zahlen
Endergebnisse der 40. Semaine Olympique Francaise in Hyères/Frankreich
Tornado
1. Darren Bundock/Glenn Ashby (Australien) 37 Punkte
2. Francesco Marcolini/Edoardo Bianchi (Italien)43
3. Mitch Booth/Pim Nieuwenhuis (Niederlande) 48
4. Leigh McMillan/Will Howden (Großbritannien) 52
5. Xavier Revil/Christophe Espagnon (Frankreich) 58
6. Fernando Echavarri/Anton Paz (Spanien) 58
7. Johannes Polgar/Florian Spalteholz (Dänisch-Nienhof/Kiel) 59
...
9. Tino und Nico Mittelmeier (Überlingen) 76
470er-Frauen
1. Ai Kondo/Naoko Kamata (Japan) 46 Punkte
2. Steffi Rothweiler/Vivien Kussatz (München/Berlin) 51
3. Gulia Conti/Giovanna Micol (Italien) 62
4. Ferna Maria Sesto/Consuelo Monsegur (Argentinien) 75
5. Nike Kornecki/Vered Bouskila (Israel) 83
6. Christina Bassadone/Saskia Clark (Großbritannien) 84
49er
1. Iker Martinez/Xabier Fernandez (Spanien) 50 Punkte
2. Tim Wadlow/Chris Rast (USA) 50
3. Frederico und Arturo Alonso (Spanien) 58
4. Dave Evans/Simon Hiscocks (Großbritannien) 69
5. Pietro und Gianfranca Sibello (Italien) 76
6. André Fonseca/Rodrigo Duarte (Brasilien) 76
...
9. Jan und Hannes Peckolt (Hamburg/Kiel) 81
Yngling
1. Sundby/Frederiksen/Koefoed (Norwegen) 44 Punkte
2. Barkow/Howe/Capozzi (USA) 51
3. Ayton/Wilson/Webb (Großbritannien) 51
4. Skudina/Kruskikh/Ivanova (Russland) 57
5. Lehtinen/Klemetz/Varesmaa (Finnland) 64
6. Le Berre/Ponsar/ Deplanque (Frankreich) 65
...
9. Schümann/Bleck/Höpfner (Berlin) 78
“Wir sind nach einem harten, aber immer fairen Wettkampf überglücklich, zum ersten Mal die Fahrkarten zu den Spielen gezogen zu haben", meinten Polgar und Spalteholz im Freudentaumel. Als Sechste im Ziel hatten sie das Bruderteam zwei Plätze hinter sich gelassen und den Vergleich am Ende mit 17 Punkten Abstand klar für sich entschieden. Nervenstark und technisch wie taktisch optimal vorbereitet spielte das T-Systems Team 2008 im richtigen Moment alle Trümpfe aus und ließ den Mittelmeiers keine Chance. An Land waren die Unterlegenen nicht nur die ersten Gratulanten, ihnen gebührte auch der erste Schluck Schampus. Polgar: “Sie haben auch super gesegelt und uns in dieser Woche alles abverlangt."
Alfred Hitchcock hätte seine wahre Freude an der deutschen Tornadoausscheidung gehabt, so sehr knisterte die Spannung. Für den Showdown im Finalrennen der besten zehn Crews wehte nur eine sehr leichte Brise und verlangte von Akteuren wie Zuschauern auf mehr als hundert Begleitbooten ein Höchstmaß an Geduld. Was Polgar/Spalteholz und die Mittelmeiers dann zeigten, war ein Matchrace erster Güte. Schon vor dem Start jagte das mit 13 Zählern Vorsprung ins Rennen gegangene Duo aus Norddeutschland seine Gegner und setzte sie permanent unter Druck. “Zum Glück war der Wind so schwach, dass sie ihre Leichtwindvorteile nicht ausspielen konnten", erklärte Spalteholz, “es reichte für niemandem zum Trapezsegeln."
Im klassischen Zweikampf deckten die Kieler ihre Verfolger konsequent ab und ließen sie zu keiner Zeit aus den Augen. Als dann das Rennen nach einer Hälfte nochmal neu gestartet wurde, weil die Wettfahrtleitung einen Fehler gemacht hatte, begann das Spiel von vorn. Doch Johannes Polgar und Florian Spalteholtz zeigten erneut, dass sie zu Recht qualifiziert sind. “Am Anfang der Regattawoche waren wir noch froh, die Ausscheidung nicht gegen die Starkwindspezialisten Roland Gäbler und Gunnar Struckmann segeln zu müssen", so der Steuermann, “am Ende gab es aber genauso viel Leichtwind. Der Austragungsort hat also niemanden bevorteilt." Gäbler, ebenfalls vom T-Systems Team 2008, hat Deutschland schon fünfmal bei den Spielen vertreten und 2000 mit Rene Schwall eine Bronzemedaille gewonnen. Tino und Nico Mittelmeier sind nun die Wunschsparringspartner von Polgar und Spalteholz für das erste Training in Qingdao und sagten auch spontan zu.
Eine Demontage für die gesamte Konkurrenz war das Medaillenrennen des pinta racing teams. “Wir lagen nicht gleich vorne, und mussten uns zwischendurch vor allem um die Italienerinnen kümmern, berichtete Steffi Rothweiler von einem “Hochgenuss", als nach und nach alle eingesammelt wurden. Und das vor einer großen Zuschauerschar, unter denen auch Gegnerinnen waren, die sich nicht fürs Medalrace qualifiziert hatten. “Denen haben wir ordentlich Respekt eingeflößt", so die Steuerfrau. Die Vorschoterin betonte nochmals die ausgeglichenen Verhältnisse mit viel Wind zum Auftakt: “Das Revier hat uns nicht nur in die Karten gespielt. Das wir trotzdem so weit vorne gelandet sind, macht und stolz und zuversichtlich für die weitere Vorbereitung auf Olympia." In der Endabrechnung fehlten auf die zuvor deutlich führenden Japanerinnen Ai Kondo/Naoko Kamata nur noch fünf Zähler.
Trotz des vorletzten Rangs im Finale war die Stimmung beim Yngling-Trio des T-Systems Team 2008 nicht getrübt. “Wir hatten so wenig Wind, dass von einer regulären Wettkampf kaum noch die Rede sein konnte", sagte Ulli Schümann. Keine 20 Meter von ihr entfernt fuhren die späteren Siegerinnen Sundby, Frederiksen und Koefoed aus Norwegen plötzlich wie von Geisterhand an sechs Booten vorbei, während alle anderen mehr oder weniger auf der Stelle standen. “Wenn mir jemand erzählt, wo so eine Privatböe zu buchen ist, dem zahle ich Höchstpreise", schmunzelte die Steuerfrau. Unterm Strich sei die Regatta aber immer noch ein gutes Olympiatraining gewesen, “das uns auf einigen Gebieten weiter gebracht hat."
Jan und Hannes Peckolt segelten ein spannendes Medaillenrennen mit wechselnden Führungen, in dem sie beinahe noch die Silbermedaillengewinner von Athen 2004, Rodion Luka und George Leonchuk aus der Ukraine, auf Gesamtplatz acht abgefangen hätten. Als Sechster im Ziel spiegelte das Finale ein wenig die ganze Serie wider. “Wir waren hier nur eingeschränkt zufrieden, mit unser taktischen Leistung genauso wie mit unser Materialauswahl", analysierte der Vorschoter, “gelernt haben wir jedoch einiges, auch was wir nicht wiederholen werden." Im Kampf um “Gold" fingen die Europameister Iker Martinez und Xaber Fernandez aus Spanien die punktgleichen Tim Wadlow/Chris Rast (USA) noch ab.
Neben diesen vier deutschen Mannschaften haben sich noch Marc Pickel und Ingo Borkowski (Kiel/Babelsberg) vom pinta racing team im Starboot sowie die Berlinerin Petra Niemann im Laser Radial für die Olympischen Spiele qualifiziert. In fünf der insgesamt elf Segeldisziplinen werden keine Athleten geschickt.
Segeln in Zahlen
Endergebnisse der 40. Semaine Olympique Francaise in Hyères/Frankreich
Tornado
1. Darren Bundock/Glenn Ashby (Australien) 37 Punkte
2. Francesco Marcolini/Edoardo Bianchi (Italien)43
3. Mitch Booth/Pim Nieuwenhuis (Niederlande) 48
4. Leigh McMillan/Will Howden (Großbritannien) 52
5. Xavier Revil/Christophe Espagnon (Frankreich) 58
6. Fernando Echavarri/Anton Paz (Spanien) 58
7. Johannes Polgar/Florian Spalteholz (Dänisch-Nienhof/Kiel) 59
...
9. Tino und Nico Mittelmeier (Überlingen) 76
470er-Frauen
1. Ai Kondo/Naoko Kamata (Japan) 46 Punkte
2. Steffi Rothweiler/Vivien Kussatz (München/Berlin) 51
3. Gulia Conti/Giovanna Micol (Italien) 62
4. Ferna Maria Sesto/Consuelo Monsegur (Argentinien) 75
5. Nike Kornecki/Vered Bouskila (Israel) 83
6. Christina Bassadone/Saskia Clark (Großbritannien) 84
49er
1. Iker Martinez/Xabier Fernandez (Spanien) 50 Punkte
2. Tim Wadlow/Chris Rast (USA) 50
3. Frederico und Arturo Alonso (Spanien) 58
4. Dave Evans/Simon Hiscocks (Großbritannien) 69
5. Pietro und Gianfranca Sibello (Italien) 76
6. André Fonseca/Rodrigo Duarte (Brasilien) 76
...
9. Jan und Hannes Peckolt (Hamburg/Kiel) 81
Yngling
1. Sundby/Frederiksen/Koefoed (Norwegen) 44 Punkte
2. Barkow/Howe/Capozzi (USA) 51
3. Ayton/Wilson/Webb (Großbritannien) 51
4. Skudina/Kruskikh/Ivanova (Russland) 57
5. Lehtinen/Klemetz/Varesmaa (Finnland) 64
6. Le Berre/Ponsar/ Deplanque (Frankreich) 65
...
9. Schümann/Bleck/Höpfner (Berlin) 78
Freitag, 25. April 2008
Olympiaausscheidung der Tornados bleibt spannend
25.04.08 - Polgar/Spalteholz noch 14 Punkte vor Mittelmeiers / Yngling und 470er Dritte HYÈRES - Die Entscheidung um das Olympia-Ticket in der Tornado-Klasse rückt näher, und die Spannung steigt. Drei Rennen vor Schluss schmolz der Vorsprung des T-System Teams 2008, Johannes Polgar und Florian Spalteholz (Dänisch-Nienhof/Kiel), vor den Brüdern Tino und Nico Mittelmeier aus Überlingen auf 14 Punkte. Nach einem Mistral-Sturm am Dienstag, der alle zum Ruhetag zwang, wurde die internationale Segelwoche Semaine Olympique Francaise am Mittwoch (23. April) an der französischen Mittelmeerküste vor Hyères bei schwierigen Bedingungen mit leichten bis mittleren Winden fortgesetzt. Dabei verbesserten sich Steffi Rothweiler und Vivien Kussatz (München/Berlin) vom pinta racing team im 470er auf Platz drei, auf den das Yngling-Trio Ulrike Schümann/Julia Bleck/Ute Höpfner (alle Berlin) zurückfiel. Die 49er-Crew Jan und Hannes Peckolt (Hamburg/Kiel) ist Zwölfte.
“Wir bleiben zuversichtlich, denn wir haben noch einen guten Vorsprung und sind nicht im Zugzwang", sagte Johannes Polgar nach dem siebten Rennen, “das ist erstmal das Wichtigste." Aber der Regattatag hatte der Mannschaft alles abverlangt. Der Wind drehte stark und sorgte für extreme Verhältnisse. “Das erste Rennen habe ich schon verdrängt, das war wirklich unglaublich. Vor der Luvtonne waren wir weit abgeschlagen Letzter. Dann schlief der Wind komplett ein, und wir konnten uns wenigstens noch etwas nach vorne kämpfen auf den 18. Platz", erzählte der Steuermann. Die Mittelmeiers dagegen landeten auf Platz sechs und machten in der deutschen Olympiaausscheidung Boden gut.
Immerhin zeigten sich Polgar/Spalteholtz von dem Dämpfer erneut unbeeindruckt. Im zweiten Rennen lief es alles rund, und ein vierter Platz folgte. “Das ist schon manchmal echt spannend und sehr eng", so Polgar, “wir mussten wirklich die Nerven bewahren." Nach einem abschließenden elften Platz liegt er mit Spalteholtz auf Gesamtrang sechs, die die Mittelmeiers sind Zehnte. Mit hauchdünnem Vorsprung vor mehreren Verfolgern führen Darren Bundock/Glenn Ashby aus Australien. Sorgen bereitet dem T-Systems Team 2008 allerdings die Windvorhersage. “Wenn die Brise weiter abnimmt, bekommen wir die Paradebedingungen für Niko und Tino, darin sind sie echt schnell", fürchtet Polgar. Bis zu drei Rennen kann es vor dem finalen Medalrace der besten Zehn am Freitag (25. April) noch geben.
Die leichte bis mittlere Brise zeigte sofort die Stärken 470er-Europameisterinnen. Zum Tagesauftakt düpierten Rothweiler/Kussatz die gesamte Konkurrenz, indem sie nach durchschnittlichem Start als Sechste Boot um Boot überholten und einen Tagessieg einheimsten. “Das war ein Genuss, auch Balsam für die Seele", meinte die Steuerfrau, die auch an den scheinbar haushoch überlegenen Marcelien de Koning und Lobke Berkhout vorbei fuhren. Auf dem Papier verbuchten die Niederländerinnen zunächst die beiden folgenden Tagessiege. Sie holte aber noch eine Frühstartdisqualifikation ein, wodurch sie vorübergehend aus den Medaillenrängen herausfielen und die Führung an Ai Kondo und Naoko Kamata aus Japan abgaben. “Leider ist es taktisch wenig anspruchsvoll" so die Vorschoterin, “es geht nur über die linke Seite am Anschlag."
Trotz zweier Dämpfer waren die Berliner Yngling-Frauen noch frohen Mutes, zumal sie weiterhin alle Favoritinnen hinter sich haben. “Wir sind zweimal auf die falsche Seite gefahren³, erklärte Ulli Schümann einen elften und 17. Rang, “davon erholt sich in der Leistungsdichte unseres Felds niemand mehr." Der abschließende fünfte Platz versöhnte das T-Systems Team 2008 und verschaffte ihm hinter den deutlich führenden Finninnen Lehtinen/Klemetz/Varesmaa und Sundby/Frederiksen/Koefoed aus Norwegen eine gute Ausgangsposition “Außerdem sind wir mit unseren Segeltests sehr zufrieden", so Schümann, “das ist unser Hauptfokus hier."
Das Feld der 49er wurde stark durcheinander gewürfelt, weil kaum ein Team konstant segelte. Ein 15. Platz im ersten Rennen wurde zum Streicher für die Peckolt-Brüder, gefolgt vom sechsten und elften Rang. “Wir hatten uns mehr erhofft. Zwei Starts waren super, aber der Wind hat teilweise echt chaotisch gedreht, einmal kurz vor dem Ziel um 180 Grad", erzählte auch Hannes Peckolt, “Taktisch wir hatten dabei manchmal kein so glückliches Händchen." Von Rang zwölf ist das Medaillenrennen der besten Zehn am Freitag (25. April) noch erreichbar, zumal am Donnerstag noch drei Rennen geplant sind. Das zweite für das T-Systems Team 2008 mit Marcus Baur und Hannes Baumann aus Kiel fiel auf den 22. Platz zurück. Neue Spitzenreiter Tim Wadlow und Chris Rast aus den USA.
Segeln in Zahlen
4. Tag der 40. Semaine Olympique Francaise in Hyères/Frankreich
Tornado
1. Darren Bundock/Glenn Ashby (Australien) 22 Punkte
2. Fernando Echavarri/Anton Paz (Spanien) 23
3. Mitch Booth/Pim Nieuwenhuis (Niederlande) 25
4. Leigh McMillan/Will Howden (Großbritannien) 27
5. Francesco Marcoini/Edoardo Bianchi (Italien) 31
6. Johannes Polgar/Florian Spalteholz (Dänisch-Nienhof/Kiel) 43
...
10. Tino und Nico Mittelmeier (Überlingen) 57
49er
1. Tim Wadlow/Chris Rast (USA) 31 Punkte
2. Rodion Luka/George Leonchuk (Ukraine) 34
3. Dave Evans/Simon Hiscocks (Großbritannien) 36
4. Iker Martinez/ Xabier Fernandez (Spanien) 41
5. Frederico und Arturo Alonso (Spanien) 44
6. Jonas Warrer/Martin Kirketerp (Dänemark) 45
...
12. Jan und Hannes Peckolt (Hamburg/Kiel) 59
...
22. Marcus Baur/Hannes Baumann (Kiel/Silver Fleet) 48
470er-Frauen
1. Ai Kondo/Naoko Kamata (Japan) 32 Punkte
2. Gulia Conti/Giovanna Micol (Italien) 39
3. Steffi Rothweiler/Vivien Kussatz (München/Berlin) 43
4. Ferna Maria Sesto/Consuelo Monsegur (Argentinien) 49
5. Marcelin de Koning/Lobke Berkhout (Niederlande) 50
6. Nike Kornecki/Vered Bouskila (Israel) 54
Yngling
1. Lehtinen/Klemetz/Varesmaa (Finnland) 19 Punkte
2. Sundby/Frederiksen/Koefoed (Norwegen) 21
3. Schümann/Bleck/Höpfner (Berlin) 36
4. Le Berre/Ponsar/ Deplanque (Frankreich) 37
5. Ayton/Wilson/Webb (Großbritannien) 39
6. Skudina/Kruskikh/Ivanova (Russland) 42
“Wir bleiben zuversichtlich, denn wir haben noch einen guten Vorsprung und sind nicht im Zugzwang", sagte Johannes Polgar nach dem siebten Rennen, “das ist erstmal das Wichtigste." Aber der Regattatag hatte der Mannschaft alles abverlangt. Der Wind drehte stark und sorgte für extreme Verhältnisse. “Das erste Rennen habe ich schon verdrängt, das war wirklich unglaublich. Vor der Luvtonne waren wir weit abgeschlagen Letzter. Dann schlief der Wind komplett ein, und wir konnten uns wenigstens noch etwas nach vorne kämpfen auf den 18. Platz", erzählte der Steuermann. Die Mittelmeiers dagegen landeten auf Platz sechs und machten in der deutschen Olympiaausscheidung Boden gut.
Immerhin zeigten sich Polgar/Spalteholtz von dem Dämpfer erneut unbeeindruckt. Im zweiten Rennen lief es alles rund, und ein vierter Platz folgte. “Das ist schon manchmal echt spannend und sehr eng", so Polgar, “wir mussten wirklich die Nerven bewahren." Nach einem abschließenden elften Platz liegt er mit Spalteholtz auf Gesamtrang sechs, die die Mittelmeiers sind Zehnte. Mit hauchdünnem Vorsprung vor mehreren Verfolgern führen Darren Bundock/Glenn Ashby aus Australien. Sorgen bereitet dem T-Systems Team 2008 allerdings die Windvorhersage. “Wenn die Brise weiter abnimmt, bekommen wir die Paradebedingungen für Niko und Tino, darin sind sie echt schnell", fürchtet Polgar. Bis zu drei Rennen kann es vor dem finalen Medalrace der besten Zehn am Freitag (25. April) noch geben.
Die leichte bis mittlere Brise zeigte sofort die Stärken 470er-Europameisterinnen. Zum Tagesauftakt düpierten Rothweiler/Kussatz die gesamte Konkurrenz, indem sie nach durchschnittlichem Start als Sechste Boot um Boot überholten und einen Tagessieg einheimsten. “Das war ein Genuss, auch Balsam für die Seele", meinte die Steuerfrau, die auch an den scheinbar haushoch überlegenen Marcelien de Koning und Lobke Berkhout vorbei fuhren. Auf dem Papier verbuchten die Niederländerinnen zunächst die beiden folgenden Tagessiege. Sie holte aber noch eine Frühstartdisqualifikation ein, wodurch sie vorübergehend aus den Medaillenrängen herausfielen und die Führung an Ai Kondo und Naoko Kamata aus Japan abgaben. “Leider ist es taktisch wenig anspruchsvoll" so die Vorschoterin, “es geht nur über die linke Seite am Anschlag."
Trotz zweier Dämpfer waren die Berliner Yngling-Frauen noch frohen Mutes, zumal sie weiterhin alle Favoritinnen hinter sich haben. “Wir sind zweimal auf die falsche Seite gefahren³, erklärte Ulli Schümann einen elften und 17. Rang, “davon erholt sich in der Leistungsdichte unseres Felds niemand mehr." Der abschließende fünfte Platz versöhnte das T-Systems Team 2008 und verschaffte ihm hinter den deutlich führenden Finninnen Lehtinen/Klemetz/Varesmaa und Sundby/Frederiksen/Koefoed aus Norwegen eine gute Ausgangsposition “Außerdem sind wir mit unseren Segeltests sehr zufrieden", so Schümann, “das ist unser Hauptfokus hier."
Das Feld der 49er wurde stark durcheinander gewürfelt, weil kaum ein Team konstant segelte. Ein 15. Platz im ersten Rennen wurde zum Streicher für die Peckolt-Brüder, gefolgt vom sechsten und elften Rang. “Wir hatten uns mehr erhofft. Zwei Starts waren super, aber der Wind hat teilweise echt chaotisch gedreht, einmal kurz vor dem Ziel um 180 Grad", erzählte auch Hannes Peckolt, “Taktisch wir hatten dabei manchmal kein so glückliches Händchen." Von Rang zwölf ist das Medaillenrennen der besten Zehn am Freitag (25. April) noch erreichbar, zumal am Donnerstag noch drei Rennen geplant sind. Das zweite für das T-Systems Team 2008 mit Marcus Baur und Hannes Baumann aus Kiel fiel auf den 22. Platz zurück. Neue Spitzenreiter Tim Wadlow und Chris Rast aus den USA.
Segeln in Zahlen
4. Tag der 40. Semaine Olympique Francaise in Hyères/Frankreich
Tornado
1. Darren Bundock/Glenn Ashby (Australien) 22 Punkte
2. Fernando Echavarri/Anton Paz (Spanien) 23
3. Mitch Booth/Pim Nieuwenhuis (Niederlande) 25
4. Leigh McMillan/Will Howden (Großbritannien) 27
5. Francesco Marcoini/Edoardo Bianchi (Italien) 31
6. Johannes Polgar/Florian Spalteholz (Dänisch-Nienhof/Kiel) 43
...
10. Tino und Nico Mittelmeier (Überlingen) 57
49er
1. Tim Wadlow/Chris Rast (USA) 31 Punkte
2. Rodion Luka/George Leonchuk (Ukraine) 34
3. Dave Evans/Simon Hiscocks (Großbritannien) 36
4. Iker Martinez/ Xabier Fernandez (Spanien) 41
5. Frederico und Arturo Alonso (Spanien) 44
6. Jonas Warrer/Martin Kirketerp (Dänemark) 45
...
12. Jan und Hannes Peckolt (Hamburg/Kiel) 59
...
22. Marcus Baur/Hannes Baumann (Kiel/Silver Fleet) 48
470er-Frauen
1. Ai Kondo/Naoko Kamata (Japan) 32 Punkte
2. Gulia Conti/Giovanna Micol (Italien) 39
3. Steffi Rothweiler/Vivien Kussatz (München/Berlin) 43
4. Ferna Maria Sesto/Consuelo Monsegur (Argentinien) 49
5. Marcelin de Koning/Lobke Berkhout (Niederlande) 50
6. Nike Kornecki/Vered Bouskila (Israel) 54
Yngling
1. Lehtinen/Klemetz/Varesmaa (Finnland) 19 Punkte
2. Sundby/Frederiksen/Koefoed (Norwegen) 21
3. Schümann/Bleck/Höpfner (Berlin) 36
4. Le Berre/Ponsar/ Deplanque (Frankreich) 37
5. Ayton/Wilson/Webb (Großbritannien) 39
6. Skudina/Kruskikh/Ivanova (Russland) 42
Mittwoch, 23. April 2008
Warnmeldung für die Bodenseeschifffahrt
23.04.08 - Die Wasserschutzpolizei warnt die Bodenseeschifffahrt vor Treibholz. Durch die starken Niederschläge sind zum Teil ganze Baumstämme in den Bodensee gespült worden, die der Schifffahrt gefährlich werden können.
Dienstag, 22. April 2008
„Lafer! Lichter! Lecker!“ live aus der „Tosca“-Kulisse
22.04.08 - Unterhaltsame Kochduelle in der ZDF-EM-ArenaKartenvorverkauf startet bereits am Mittwoch. Bregenz - Zu gleich drei „Auswärtsspielen“ treten die ZDF-Starköche Johann Lafer und Horst Lichter im österreichischen Bregenz an, wo sie im Juni 2008 mit ihrer Kochshow „Lafer! Lichter! Lecker!“ in der ZDF-Arena direkt in der Opernkulisse von „Tosca“ gastieren werden. Das ZDF überträgt am 14., 21. und 28. Juni 2008. Als Stargast wird neben anderen der Fußballmanager und EM-Botschafter Rainer Calmund erwartet.
Lafer! Lichter! Lecker!" ist die erste Kochschule im deutschen Fernsehen, die durch einen verbalen Schlagabtausch der beiden Protagonisten zum Comedy-Format mutiert: Sternekoch Lafer trifft auf das Kölsche Küchenoriginal Lichter. Mit ihrem unterhaltsam-lockeren Koch-Einmaleins und den entstehenden Vier-Gänge-Menüs zieht das Koch-Duo samstags durchschnittlich knapp zwei Millionen Zuschauer in den Bann. Die Rezepte sind einfach nachzukochen, die jeweiligen prominenten „Küchenhelfer" werden hervorragend in ihre Küchenarbeit eingebunden. „Nach Geheimagent und Fußballexperten macht unsere ‚Tosca' nun auch zwei Starköchen Appetit auf die Opernkulisse der Bregenzer Festspiele. Wir freuen uns sehr, dass die scheinbar elitäre Kunstform Oper derart viele unterschiedliche Menschen anzieht und damit weiter zum Abbau möglicher Hemmschwellen beiträgt", freut sich der kaufmännische Direktor der Bregenzer Festspiele Franz Salzmann.
Auf der Seebühne kocht es sich anders
Johann Lafer und Horst Lichter sind indes schon voller Erwartungen: „Wir freuen uns auf der größten Seebühne der Welt mit unserer Kochshow zu Gast zu sein und somit auch für ein weit größeres Publikum hautnah erlebbar zu werden. Die Live-Performance von der Seebühne wird sicherlich eine große Herausforderung, weil man doch mehr als im Studio äußeren Einflüssen gegenübersteht." Auch Gerhard Stübe, Geschäftsführer des Festspielhauses Bregenz, freut sich sehr, „dass diese bei unserem Festival ,Genuss am See' entstandene Idee nun tatsächlich umgesetzt wird. Für uns bedeutet dies eine weitere Möglichkeit, unsere Veranstaltungskompetenz unter Beweis zu stellen."
ZDF-Arena zur Europameisterschaft
Die Seebühne am Bodenseeufer der Vorarlberger Landeshauptstadt Bregenz bildet mit ihren 5000 Plätzen und dem Bühnenbild der aktuellen Tosca-Inszenierung die spektakuläre Kulisse für die ZDF-Arena während der Fußball-Europameisterschaft 2008 in Österreich und der Schweiz. Johannes B. Kerner und seine Mitstreiter Jürgen Klopp und Urs Meier werden von dort vor großem Publikum alle ZDF-Live-Übertragungen anmoderieren und die EM-Spiele analysieren.
Tickets schon ab Mittwoch
Tickets sind ab Mittwoch, 23. April 2008, zum Preis von 6,50 Euro erhältlich. Für die Termine am 14. Juni und 21. Juni unter www.v-ticket.at und www.eventim.de sowie über die Tickethotline 0043 (0)5574 4080.
Lafer! Lichter! Lecker!" ist die erste Kochschule im deutschen Fernsehen, die durch einen verbalen Schlagabtausch der beiden Protagonisten zum Comedy-Format mutiert: Sternekoch Lafer trifft auf das Kölsche Küchenoriginal Lichter. Mit ihrem unterhaltsam-lockeren Koch-Einmaleins und den entstehenden Vier-Gänge-Menüs zieht das Koch-Duo samstags durchschnittlich knapp zwei Millionen Zuschauer in den Bann. Die Rezepte sind einfach nachzukochen, die jeweiligen prominenten „Küchenhelfer" werden hervorragend in ihre Küchenarbeit eingebunden. „Nach Geheimagent und Fußballexperten macht unsere ‚Tosca' nun auch zwei Starköchen Appetit auf die Opernkulisse der Bregenzer Festspiele. Wir freuen uns sehr, dass die scheinbar elitäre Kunstform Oper derart viele unterschiedliche Menschen anzieht und damit weiter zum Abbau möglicher Hemmschwellen beiträgt", freut sich der kaufmännische Direktor der Bregenzer Festspiele Franz Salzmann.
Auf der Seebühne kocht es sich anders
Johann Lafer und Horst Lichter sind indes schon voller Erwartungen: „Wir freuen uns auf der größten Seebühne der Welt mit unserer Kochshow zu Gast zu sein und somit auch für ein weit größeres Publikum hautnah erlebbar zu werden. Die Live-Performance von der Seebühne wird sicherlich eine große Herausforderung, weil man doch mehr als im Studio äußeren Einflüssen gegenübersteht." Auch Gerhard Stübe, Geschäftsführer des Festspielhauses Bregenz, freut sich sehr, „dass diese bei unserem Festival ,Genuss am See' entstandene Idee nun tatsächlich umgesetzt wird. Für uns bedeutet dies eine weitere Möglichkeit, unsere Veranstaltungskompetenz unter Beweis zu stellen."
ZDF-Arena zur Europameisterschaft
Die Seebühne am Bodenseeufer der Vorarlberger Landeshauptstadt Bregenz bildet mit ihren 5000 Plätzen und dem Bühnenbild der aktuellen Tosca-Inszenierung die spektakuläre Kulisse für die ZDF-Arena während der Fußball-Europameisterschaft 2008 in Österreich und der Schweiz. Johannes B. Kerner und seine Mitstreiter Jürgen Klopp und Urs Meier werden von dort vor großem Publikum alle ZDF-Live-Übertragungen anmoderieren und die EM-Spiele analysieren.
Tickets schon ab Mittwoch
Tickets sind ab Mittwoch, 23. April 2008, zum Preis von 6,50 Euro erhältlich. Für die Termine am 14. Juni und 21. Juni unter www.v-ticket.at und www.eventim.de sowie über die Tickethotline 0043 (0)5574 4080.
13. Mondscheinwoche Arbon 2008: 9. - 13. Juni
22.04.08 - Der YCA führt nun schon zum 13. Mal die international ausgeschriebene Mondschein-Regatta durch. Jeden Abend von Montag bis Freitag werden über 60 Boote aus Deutschland, Österreich und der Schweiz unter der Wettfahrtleitung von Ivo Gonzenbach am Start erwartet.
Die Läufe werden jeweils um 19.00 Uhr gestartet. Bei meistens idealsten Bedingungen mit Bisen von 2 bis 5 Beaufort wird jeweils ein Up-and-down-Kurs vor Arbon gesegelt. Aber nicht nur auf dem Wasser, sondern auch im Clubzelt wird für Spannung und gute Stimmung gesorgt. Dank der grosszügigen Unterstützung diverser Sponsoren können jeden Abend anlässlich der Rangverkündigung attraktive Preise unter den Teilnehmern verlost werden.
Neu gibt es am Samstag noch eine Langstreckenregatta mit dem Namen “Schoten und Knoten-Regatta³ 14. Juni 2008 Dieses Jahr wird die Mondscheinwoche in Zusammenarbeit mit dem YCRhd am Samstag noch eine Langstreckenregatta durchführen. Diese Regatta findet im Anschluss an die Mondscheinregatta statt und führt von Arbon nach Fussach zum Yacht Club Rheindelta; wo es am Abend ein Grillfest mit Rangverkündigung gibt. Der Start wird ca. um 13:15 Uhr vor Arbon erfolgen. Zugelassen sind alles Yachten nach nach Yardstick und ORC.
Ausschreibung >
Die Läufe werden jeweils um 19.00 Uhr gestartet. Bei meistens idealsten Bedingungen mit Bisen von 2 bis 5 Beaufort wird jeweils ein Up-and-down-Kurs vor Arbon gesegelt. Aber nicht nur auf dem Wasser, sondern auch im Clubzelt wird für Spannung und gute Stimmung gesorgt. Dank der grosszügigen Unterstützung diverser Sponsoren können jeden Abend anlässlich der Rangverkündigung attraktive Preise unter den Teilnehmern verlost werden.
Neu gibt es am Samstag noch eine Langstreckenregatta mit dem Namen “Schoten und Knoten-Regatta³ 14. Juni 2008 Dieses Jahr wird die Mondscheinwoche in Zusammenarbeit mit dem YCRhd am Samstag noch eine Langstreckenregatta durchführen. Diese Regatta findet im Anschluss an die Mondscheinregatta statt und führt von Arbon nach Fussach zum Yacht Club Rheindelta; wo es am Abend ein Grillfest mit Rangverkündigung gibt. Der Start wird ca. um 13:15 Uhr vor Arbon erfolgen. Zugelassen sind alles Yachten nach nach Yardstick und ORC.
Ausschreibung >
Tornado-Duell am zweiten Tag ausgeglichen
22.04.08 - Schümann-Crew gab Führung ab / Rothweiler und Kussatz auf Platz 7 vor. HYÈRES - Johannes Polgar und Florian Spalteholz haben ihren 23-Punkte-Vorsprung am zweiten Tag der Olympiaausscheidung in der Tornado-Klasse verteidigt. Das T-Systems Team 2008 aus Dänisch-Nienhof und Kiel segelte am Montag (21. April) im südfranzösischen Hyères auf die Einzelplätze 18 und drei und sind Gesamtfünfte. Dafür kassierten sie ebenso 21 Zähler wie die Brüder Tino und Nico Mittelmeier aus Überlingen (14.), die Siebte und 14. wurden. Bei der internationalen Segelwoche gab die Berliner Yngling-Mannschaft Ulrike Schümann, Julia Bleck und Ute Höpfer die Spitzenposition ab und ist Zweite. Steffi Rothweiler aus München und ihre Berliner Vorschoterin Vivien Kussatz vom pinta racing team verbesserten sich im 470er auf Platz sieben, während Jan und Hannes Peckolt (Hamburg/Kiel) nach vier 49er-Rennen auf den 15. Rang zurückfielen.
Nach dem stürmischen Auftakt am Sonntag mussten sich die Aktiven zunächst auf mäßige und wechselhafte Winde umstellen. “Dabei verpassten wir im ersten Tagesrennen sowohl auf der Start- als auch auf der Zielkreuz eine Windkante", berichtete Spalteholtz. Das erste Mal passierte es ausgerechnet kurz nachdem sie die Mittelmeiers unterwendet hatten, die wenig später 150 Meter Vorsprung herausgeholt hatten. Obwohl die Brüder von Rang drei an der ersten Luvtonne noch vier Boote verloren, schien die nationale Ausscheidung in der schnellsten olympischen Klasse wieder offen, weil Polgar/Spalteholtz am Ende des Felds landeten.
“Uns hat das jedoch überhaupt nicht nervös gemacht", betonte Polgar eine eigene mentale Stärke, die zum Trumpf-As des Tages werden sollte. Die Favoriten für die Fahrkarten nach China hatten sofort die richtige Antwort parat und stellten bei auffrischender Brise bis Stärke fünf den alten Abstand wieder her. Auf Gesamtrang eins schoben sich Fernando Echavarri und Anton Paz aus Spanien. “Wir haben den Dämpfer sofort verdrängt und sind befreit ein neues, eigenes Rennen gestartet, in dem alles viel besser geklappt hat", so Polgar zufrieden, “und dennoch sind wir gewarnt, dass ein überraschender Winddreher im Segeln alles auf den Kopf stellen kann. Wir bleiben die nächsten Tage auf der Hut."
Bei den Yngling-Frauen herrschten gemischte Gefühle. Nach der Führung am ersten Tag rangiert das Trio Schümann/Bleck/Höpfner nach vier Wettfahrten punktgleich mit den Norwegerinnen Sundby/Fredriksen/Koefoed auf dem zweiten Gesamtrang sechs Zähler hinter den Finninnen Lehtinen/Klemetz/Varismaa. “Wir waren nicht so ganz glücklich", erzählte Ulrike Schümann. “Im ersten Rennen sind wir eine supergute Kreuz gefahren, waren an der Luvtonne noch Vierte, aber dann haben wir auf dem Vorwindgang acht Schiffe verloren", so die Steuerfrau, “das war total ärgerlich". Dafür lief das zweite Rennen besser und brachte nur fünf Zähler ein. “Die Bedingungen waren sehr wechselhaft, aber wir hätten lieber noch eine Wettfahrt gesegelt, denn am Dienstag soll es bis zu 35 Knoten also Stärke acht wehen", sagte Schümann.
Weniger Wind bedeutet bessere Platzierungen, so einfach scheint die Gleichung bei den Europameisterinnen der 470er-Frauen zu sein. Bei Leichtwind seit Jahren kaum zu schlagen, hält das pinta racing team inzwischen auch bei mittleren Windstärken mit der Weltspitze besser mit. “Unser Bootsspeed ist kein Vergleich mehr zu Vorjahr", freute sich Steffi Rothweiler, “nur vor dem Wind hatten wir im ersten Tagesrennen noch Probleme." Für sei das auch im Hinblick auf Olympia wichtig. Denn obwohl in Qingdao allenthalben eine schwache Brise erwartet wird, ist ein wetterbedingter Ausreißer nicht ausgeschlossen. “Und dann dürfen wir uns keine dicken Ausrutscher leisten, wenn wir dort eine Medaille gewinnen wollen", so die Steuerfrau. Die Gesamtführung übernahmen Ingrid Petit Jean und Nadége Douroux aus Frankreich.
Vier Tagesrennen bedeuteten volles Programm in der 49er-Klasse. Zweimal hui und zweimal pfui lautete die Bilanz von Jan und Hannes Peckolt. Das T-Systems Team 2008 segelte die Serie 7, 14, 4, 13, ist aber nur drei Punkte von den Top Ten entfernt, die am Ende ins finale Medaillenrennen gehen werden. An der Spitze liegen die Ukrainer Luka/Leonchuk knapp vor Martinez/Fernandez aus Spanien. Das zweite T-Systems Team 2008 mit Marcus Baur und Hannes Baumann (Kiel) ist 22.
“Wir hatten den ganzen Tag Überdruck und sind im letzten Rennen sogar einmal gekentert³, berichtete Hannes Peckolt, “unterm Strich ist das bislang zu viel Wind, um derzeit mit den besten mitzufahren." Typisch war der vierte Platz nach einem 1a-Start und idealer Taktik. “Unter normalen Umständen gewinnen wir so ein Rennen", so der Vorschoter, “aber uns fahren hier einige einfach über den Schlappen." Die Peckolts sind bereits voll auf Leichtwind getrimmt und nehmen die Nachteile während der konzentrierten Olympiavorbereitung bewusst in Kauf.
Segeln in Zahlen
2. Tag der 40. Semaine Olympique Francaise in Hyères/Frankreich
Tornado
1. Fernando Echavarri/Anton Paz (Spanien) 13 Punkte
2. Mitch Booth/Pim Nieuwenhuis (Niederlande) 19
3. Darren Bundock/Glenn Ashby (Australien) 20
4. Leigh McMillan/Will Howden (Großbritannien)24
5. Johannes Polgar/Florian Spalteholz (Dänisch-Nienhof/Kiel) 28
6. Carolin Brouwer/Sebastian Godefroid (Belgien) 29
...
14. Tino und Nico Mittelmeier (Überlingen) 51
Yngling
1. Lehtinen/Klemetz/Varesmaa (Finnland) 14 Punkte
2. Schümann/Bleck/Höpfner (Berlin) 20
3. Sundby/Frederiksen/Koefoed (Norwegen) 20
4. Ayton/Wilson/Webb (Großbritannien) 21
5. Barkow/Howe/Capozzi (USA) 33
6. Le Berre/Ponsar/Deplanque (Frankreich) 33
470er-Frauen
1. Ingrid Petit Jean/Nadége Douroux (Frankreich) 12 Punkte
2. Ai Kondo/Naoko Kamata (Japan) 19
3. Ferna Maria Sesto/Consuelo Monsegur (Argentinien) 27
4. Yineng Hunag/Yinjuan Shen (China) 28
5. Gulia Conti/Giovanna Micol (Italien) 30
6. Nike Kornecki/Vered Bouskila (Israel) 44
7. Steffi Rothweiler/Vivien Kussatz (München/Berlin) 45
49er
1. Rodion Luka/George Leonchuk (Ukraine) 6 Punkte
2. Iker Martinez/Xavier Fernandez (Spanien) 7
3. Simon Hiscocks/Dave Evans (Großbritannien)11
4. Marcin Czajkowski/Krzysztof Kierkowski (Polen) 12
5. Nico Delle Karth/Niko Resch (Österreich) 15
6. Chris Rast/Tim Wadlow (USA) 15
..
15. Jan und Hannes Peckolt (Hamburg/Kiel) 28
..
22. Marcus Baur/Hannes Baumann (Kiel) 33
Nach dem stürmischen Auftakt am Sonntag mussten sich die Aktiven zunächst auf mäßige und wechselhafte Winde umstellen. “Dabei verpassten wir im ersten Tagesrennen sowohl auf der Start- als auch auf der Zielkreuz eine Windkante", berichtete Spalteholtz. Das erste Mal passierte es ausgerechnet kurz nachdem sie die Mittelmeiers unterwendet hatten, die wenig später 150 Meter Vorsprung herausgeholt hatten. Obwohl die Brüder von Rang drei an der ersten Luvtonne noch vier Boote verloren, schien die nationale Ausscheidung in der schnellsten olympischen Klasse wieder offen, weil Polgar/Spalteholtz am Ende des Felds landeten.
“Uns hat das jedoch überhaupt nicht nervös gemacht", betonte Polgar eine eigene mentale Stärke, die zum Trumpf-As des Tages werden sollte. Die Favoriten für die Fahrkarten nach China hatten sofort die richtige Antwort parat und stellten bei auffrischender Brise bis Stärke fünf den alten Abstand wieder her. Auf Gesamtrang eins schoben sich Fernando Echavarri und Anton Paz aus Spanien. “Wir haben den Dämpfer sofort verdrängt und sind befreit ein neues, eigenes Rennen gestartet, in dem alles viel besser geklappt hat", so Polgar zufrieden, “und dennoch sind wir gewarnt, dass ein überraschender Winddreher im Segeln alles auf den Kopf stellen kann. Wir bleiben die nächsten Tage auf der Hut."
Bei den Yngling-Frauen herrschten gemischte Gefühle. Nach der Führung am ersten Tag rangiert das Trio Schümann/Bleck/Höpfner nach vier Wettfahrten punktgleich mit den Norwegerinnen Sundby/Fredriksen/Koefoed auf dem zweiten Gesamtrang sechs Zähler hinter den Finninnen Lehtinen/Klemetz/Varismaa. “Wir waren nicht so ganz glücklich", erzählte Ulrike Schümann. “Im ersten Rennen sind wir eine supergute Kreuz gefahren, waren an der Luvtonne noch Vierte, aber dann haben wir auf dem Vorwindgang acht Schiffe verloren", so die Steuerfrau, “das war total ärgerlich". Dafür lief das zweite Rennen besser und brachte nur fünf Zähler ein. “Die Bedingungen waren sehr wechselhaft, aber wir hätten lieber noch eine Wettfahrt gesegelt, denn am Dienstag soll es bis zu 35 Knoten also Stärke acht wehen", sagte Schümann.
Weniger Wind bedeutet bessere Platzierungen, so einfach scheint die Gleichung bei den Europameisterinnen der 470er-Frauen zu sein. Bei Leichtwind seit Jahren kaum zu schlagen, hält das pinta racing team inzwischen auch bei mittleren Windstärken mit der Weltspitze besser mit. “Unser Bootsspeed ist kein Vergleich mehr zu Vorjahr", freute sich Steffi Rothweiler, “nur vor dem Wind hatten wir im ersten Tagesrennen noch Probleme." Für sei das auch im Hinblick auf Olympia wichtig. Denn obwohl in Qingdao allenthalben eine schwache Brise erwartet wird, ist ein wetterbedingter Ausreißer nicht ausgeschlossen. “Und dann dürfen wir uns keine dicken Ausrutscher leisten, wenn wir dort eine Medaille gewinnen wollen", so die Steuerfrau. Die Gesamtführung übernahmen Ingrid Petit Jean und Nadége Douroux aus Frankreich.
Vier Tagesrennen bedeuteten volles Programm in der 49er-Klasse. Zweimal hui und zweimal pfui lautete die Bilanz von Jan und Hannes Peckolt. Das T-Systems Team 2008 segelte die Serie 7, 14, 4, 13, ist aber nur drei Punkte von den Top Ten entfernt, die am Ende ins finale Medaillenrennen gehen werden. An der Spitze liegen die Ukrainer Luka/Leonchuk knapp vor Martinez/Fernandez aus Spanien. Das zweite T-Systems Team 2008 mit Marcus Baur und Hannes Baumann (Kiel) ist 22.
“Wir hatten den ganzen Tag Überdruck und sind im letzten Rennen sogar einmal gekentert³, berichtete Hannes Peckolt, “unterm Strich ist das bislang zu viel Wind, um derzeit mit den besten mitzufahren." Typisch war der vierte Platz nach einem 1a-Start und idealer Taktik. “Unter normalen Umständen gewinnen wir so ein Rennen", so der Vorschoter, “aber uns fahren hier einige einfach über den Schlappen." Die Peckolts sind bereits voll auf Leichtwind getrimmt und nehmen die Nachteile während der konzentrierten Olympiavorbereitung bewusst in Kauf.
Segeln in Zahlen
2. Tag der 40. Semaine Olympique Francaise in Hyères/Frankreich
Tornado
1. Fernando Echavarri/Anton Paz (Spanien) 13 Punkte
2. Mitch Booth/Pim Nieuwenhuis (Niederlande) 19
3. Darren Bundock/Glenn Ashby (Australien) 20
4. Leigh McMillan/Will Howden (Großbritannien)24
5. Johannes Polgar/Florian Spalteholz (Dänisch-Nienhof/Kiel) 28
6. Carolin Brouwer/Sebastian Godefroid (Belgien) 29
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14. Tino und Nico Mittelmeier (Überlingen) 51
Yngling
1. Lehtinen/Klemetz/Varesmaa (Finnland) 14 Punkte
2. Schümann/Bleck/Höpfner (Berlin) 20
3. Sundby/Frederiksen/Koefoed (Norwegen) 20
4. Ayton/Wilson/Webb (Großbritannien) 21
5. Barkow/Howe/Capozzi (USA) 33
6. Le Berre/Ponsar/Deplanque (Frankreich) 33
470er-Frauen
1. Ingrid Petit Jean/Nadége Douroux (Frankreich) 12 Punkte
2. Ai Kondo/Naoko Kamata (Japan) 19
3. Ferna Maria Sesto/Consuelo Monsegur (Argentinien) 27
4. Yineng Hunag/Yinjuan Shen (China) 28
5. Gulia Conti/Giovanna Micol (Italien) 30
6. Nike Kornecki/Vered Bouskila (Israel) 44
7. Steffi Rothweiler/Vivien Kussatz (München/Berlin) 45
49er
1. Rodion Luka/George Leonchuk (Ukraine) 6 Punkte
2. Iker Martinez/Xavier Fernandez (Spanien) 7
3. Simon Hiscocks/Dave Evans (Großbritannien)11
4. Marcin Czajkowski/Krzysztof Kierkowski (Polen) 12
5. Nico Delle Karth/Niko Resch (Österreich) 15
6. Chris Rast/Tim Wadlow (USA) 15
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15. Jan und Hannes Peckolt (Hamburg/Kiel) 28
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22. Marcus Baur/Hannes Baumann (Kiel) 33
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