13.05.08 - Valencia: Der Oberste Gerichtshof des Bundesstaates New York entschied gestern, dass das kommende America’s Cup Match im März nächsten Jahres – von jetzt an gerechnet in zehn Monaten – stattfinden wird. Überdies muss der Titelverteidiger sechs Monate vor diesem Termin den Austragungsort bekannt geben.
"Wir begrüßen es sehr, dass das Gericht diese Angelegenheit vorantreibt und den Titelverteidiger dazu verpflichtet hat, den Austragungsort zu benennen", sagte Tom Ehman, der Sprecher des Golden Gate Yacht Club. "Wir werden den Entscheid nun genau prüfen um unsere nächsten Schritte zu überlegen."
Dieser Text ist eine Übersetzung des englischsprachigen Originaltextes. Dieses Original, eine Kopie des heutigen Urteils sowie weitere Hintergrundinformationen finden Sie auf www.ggyc.com
Dienstag, 13. Mai 2008
Young Europeans Sailing
13.05.08 - Traumstart – Olympionikin Petra Niemann dominiert – Spannung beim Nachwuchs. Auftakt nach Maß bei den Young Europeans Sailing vor Kiel. Bei drei Windstärken aus Ost und strahlendem Sonnenschein absolvierten die rund 1000 Segler/innen aus zehn Nationen in den zwölf Disziplinen insgesamt über 30 Wettfahrten. Während es bei den Ausscheidungen für die Jugend-Weltmeisterschaft spannend zugeht, zeigte die Olympiateilnehmerin Petra Niemann (VSaW/Berlin), dass sie im Laser radial in Deutschland eine Klasse für sich ist.
Die 30jährige Berlinerin hatte sich bereits frühzeitig für die Spiele in Qingdao (China) qualifiziert und geht in der Vorbereitung ihren eigenen Weg. Nach dem Start im Mittelmeer (statt der WM) ist die zweimalige Olympiateilnehmerin (2000: 13. in der Europe, 2004: 10. im Laser radial) jetzt bei den Young Europeans Sailing am Start. Mit den Plätzen 2 und 1 dominiert sie in der olympischen Klasse. „Im ersten Rennen habe ich leider eine Tonne nicht gesehen und musste zurück. Da war ich 15. an der Tonne, dafür war dann Platz zwei gut“, war Petra Niemann zufrieden. Der erste Platz im nächsten Rennen zeigte dann die wahren Verhältnisse. Doch in der Gesamtwertung muss sich die Berlinerin Rang eins zur Zeit mit Franziska Goltz (Kiel) teilen, die Platz zwei und eins belegte.
Recht bescheiden fällt das Feld der olympischen Starboote aus, in dem vielleicht eine Olympiahoffnung für 2012 mitmischt: Alexander Schlonski/Frithjof Kleen (Rostock). Das Duo vom NRV segelt seit Herbst des Vorjahres zusammen im Star, nachdem Kleen bei Altmeister Alexander Hagen ausstieg. Schlonski, der nach seinem 6. Platz bei der Laser-WM in diesem Jahr noch auf eine Nachnominierung für Qingdao hofft, zählt zu den großen deutschen Talenten. Mit einem Tagessieg setzte sich das Duo zum Auftakt an die Spitze der elf Stare. Doch der durch den dritten Rang im zweiten Rennen mussten die Hamburger für den ersten Tag die Gesamtführung an Matthias Miller/Manuel Voigt (Stralsund/Platz 2 und 1) abgeben. Nicht am Start sind trotz vorheriger Meldung Marc Pickel/Ingo Borkowski (Kiel/Berlin). Nach dem 5. Platz bei der Star-WM vor Miami waren alle Kriterien für den Olympiastart erfüllt. Eine zunächst geplante letzte Formbestätigung beim Pfingstbusch in Kiel wurde unnötig. Die Crew aus dem pinta racing team konzentriert sich ab sofort völlig auf ihren zweiten Olympia-Auftritt.
Im Mittelpunkt der Young Europeans Sailing (Goldener Pfingstbusch) stehen trotz der genannten Hochkaräter die Zeichen auf Kurs „Nachwuchs“. Neben der Deutschen Meisterschaft für die Junioren (U 19 und U20) im Laser und Laser radial geht es vor Kiel um die Ausscheidung für die Jugend-Weltmeisterschaften des Weltsegler-Verbandes (ISAF-WM).
So fällt bei den Young Europeans Sailing bei den Lasern und 29er Jungen und Mädchen die Entscheidung, wer für Deutschland bei der ISAF-Jugend-WM (10. bis 19. Juli) in Aarhus (Dänemark) starten wird. Bei den Lasern radial ist Kiel die erste von zwei Serien, die Entscheidung fällt dann eine Woche später in den Niederlanden (Hoorn/Ijsselmeer/16. bis 18.Mai).
Im 29er führen bei den Mädchen die Geschwister Karin und Tina Marchart (Schliersee), die sich bereits im Vorjahr vor Kiel durchsetzten, die deutschen Farben vertraten und vor Kingston (Kanada) bei der ISAF-Jugend-WM Rang zehn belegten. Die bayerische Crew kam nach der ersten Ausscheidungsserie auch in diesem Jahr als Favorit und Führende nach Kiel und unterstrich das bei den Kieler Wettfahrten mit den Platzierungen 5, 6 und 2 in der gemischten Wertung. Sie belegen nach drei Wettfahrten Rang drei.
Bei den Jungen liefern sich Anton Berking/Simon Gerling (FSC) und Justus Schmidt/Max Böhme (Kieler Yacht-Club) ein spannendes Rennen.
Berking/Gerling (FSC) führten nach der ersten Ausscheidung vor Südfrankreich knapp. In Kiel setzen Schmidt/Böhme auf ihrem Heimatrevier ihre Verfolgungsjagd an und liegen nach drei Rennen an der Spitze (7 Punkte). Berking/Gerling (Flensburg) folgen in der Gesamtwertung auf Rang vier (16 Punkte).
Insgesamt haben Segler/innen aus zehn Nationen (Dänemark, Deutschland, Finnland, Frankreich, Irland, Kanada Polen, Schweden, Schweiz und USA) gemeldet. „Es ist die Kieler Woche des Nachwuchses, und wir hoffen, dass wir eines Tages den heutigen Nachwuchs, der zu Pfingsten bei uns antritt, als Kieler Woche-Teilnehmer oder –Sieger wieder sehen“, so Organisationsleiter Jobst Richter. Gemeinsam mit dem Deutschen Segler-Verband verfolgen die Veranstalter Kieler Yacht-Club und Norddeutscher Regatta-Verein das Ziel, die hochrangige Nachwuchsserie auszubauen.
Ergebnisse:
29er: 1. Justus Schmidt/Max Boehme (Schönwalde/ 4, 2, 1) 7 Punkte, 2. Ida Baad/Claudia Carlsen (Aahus/ 2, 4, 3) 9. 3. Karin Marchart/Tina Marchart (Schliersee/5, 6 2) 13. 4. Anton Berking/Simon Gerling (Harrislee/7, 1, 8) 16. 5. Henriette Søster Frislev/Mathias Lehm Sletten (Risskov/3, 8, 5) 16. 6. Tom Lange/Tim Lange (Konstanz/6, 7, 6) 19.
420er: 1. Ferdinand Gerz/Tobias Bolduan (Seefeld/1, 1) 2 Punkte, 2. Lisa Allihn/Anna Seidl (Starnberg/2 1) 3, 3. Julian Stückl/Adrian Hoesch (Tutzing/1, 2) 3, 4. Jan-Philipp Hofmann/Felix Brockerhoff (Langenfeld/ 3, 2) 5. 5. Lisa Schweigert/Lisa Frisch (Wörthsee/2, 3) 5, 6. Julian Autenrieth/Philipp Autenrieth (Augsburg/ 1, 5) 6.
Europe: 1. Svenja Puls (Kiel/1,1)2 Punkte, 2. Sönke Herrmann (Heikendorf/3, 3) 6, 3. Martin Kotte (Reinbek/4,7)11, 4. Juliane Barthel (Osnabrück/2, 10) 12, 5. Neele Barthel (Osnabrück/6,6)12, 6. Meike Herrmann (Heikendorf/12, 8) 20.
Pirat: 1. Frank Schoenfeldt/Finn Möller(Hamburg/1,2) 3 Punkte, 2. Jan Seekamp/Nina Hicking (Bremen/4,1)5, 3. Karsten Bredt/Steffen Kringel (Hannover/2,4) 6, 4. Svenja Thoroe/Jonas Mahlke (Kiel/5,3) 8, 5. Kai Köhler/Christiane Schmitt (Hamburg/3,7) 10, 6. Matthias Adomat/Raithel Julius (Kölln-Reisiek/8,6) 14.
Laser: 1. Tobias Schadewaldt (Kiel/2,1) 3 Punkte, 2. Maximilian Rößner (Wismar/4,2)6, 3. Frithjof Schwerdt (Berlin/6,4)10,4. Oltmann Thyen (Lübeck/11,3)14, 5. Philipp Buhl (Sonthofen/7,8)15, 6. Fabian Gielen (Lindau/3,16) 19.
Laser radial (w): 1. Petra Niemann (Berlin/2,1) 3, 2. Franziska Goltz (Kiel/1,2)3, 3. Lisa Fasselt (Essen/4,6)10, 4. Anke Helbig (Brandenburg/7,4) 11, 5. Wiebke Siemsen (Eckernförde/6,5) 11, 6. Janika Puls (Kiel/9,3) 12.
Laser radial (m): 1. Nils Herrmann (Berlin/4,1) 5 Punkte, 2. Max Jambor (Berlin/3,4)7, 3. Jens-Hendryk Thiele (Düsseldorf/1,7) 8, 4. Christian Engelke (Burgdorf/10,2)12, 5. Felix Albert (Rotschau/2,10) 12, 6. Lukas Feuerherdt (Brandenburg/13,3,) 16.Star: 1. Matthias Miller/Manuel Voigt (Stralsund/2,1) 3 Punkte, 2. Alexander Schlonski/Frithjof Kleen (Rostock/1,3) 4, 3. Johannes Babendererde/Philipp Stanjek (Lübeck/3,2) 5, 4. Herluf Joergensen/Lars Wegener (Skagen/6,4) 10, 5. Kiewning Lars/Niels Hentschel (Berlin/4,6) 10, 6. Christopher Gelsdorf/Stefan Paust (Erftstadt/7,5)12.
470er (gemischt): 1. Andreas Ebel/Jonas Müller(Güstrow/1,1) 2 Punkte, 2. Max Rieger/Moritz Rieger (Friedrichshafen/2,5) 7, 3. Karol Jaczkowski/Artur Baranowski (Chojnice/5,3) 8, 4. Daria Blaschkiewitz/Kerstin Beucke (Lübeck/3,7) 10, 5. Hans-Christian Hasselmann/Moritz Rojek (Schwerin/6,4) 10, 6. Arne Jacob/Albert Johannes Buitenhuis (Rheurdt/4,10,)14.
Drachen: 1. Frank Berg/Rasmus Rapfod/Søren Kæstel (Hellerup/1,1) 2, 2. Thomas Müller/Maximilian Scheibmayr/Vincent Hoesch (Zug/2,2) 4, 3. Juergen Flemming/Lars Pfeiffer/Björn Österreich (Hamburg/5,5) 10, 4. Tillmann Wiese/Volker Kramer/Sven Foerst (Bremen/7,4)11, 5. Dirk David/Mark Bayer/Stefan Abel (Berlin/9,3) 12,6. Holger Tollmien/Max Gurgel/Midja Meyer (Hamburg/4,9) 13.
J24: 1. Peer Kock/Hannes Pegel/Jan Liebing/Ole Hilcken/Marc-Daniel Mählmann (Hamburg/3,1)4, 2. Stefan Karsunke/Stefan Karsunke/Thorsten Paech/Heyo Schönwälder/Daniel Frost/Malte Gibbe (Hamburg/2,2)4, 3. Jan-Peter Helms/Andreas Bergmann/Olaf Zietz/Katrin von Borstel/Andrea Körner (Hamburg/1,4) 5, 4. Jan Kähler/Carsten Kerschies/Tobias Peters/Jan-Marc Ullrich/Dennis Ruge (Hamburg/5,3)8, 5. Per-Håkan Persson/Ingela Weberg/Baltzar Weinhagen/Monica Persson/Peter Nielsen (Ystad/4,7)11, 6. Dirk Strelow/Lars Schafmeister/Jan Ehlting/Jan Broyer/Elmar Schmitz (Erftstadt/9,5) 14.
505er: 1. Dr.Wolfgang Hunger / Julien Kleiner (Strande/1, 25) 26,Punkte, 2. Jens Findel / Johannes Tellen (Kiel/2,25) 27, 3. Jacob Bojsen-Møller/Jørgen Bojsen-Møller (Lyngby/3, 25) 28, 4. Stefan Köchlin/Axel Priegann (Kiel-Schulensee/4, 25) 29, 5. Florian Kemper/Rainer Görge (Hamburg/5,25) 30, 6. Charles Dwyer/Ewen Barry (Cork/6, 25) 31.
Die 30jährige Berlinerin hatte sich bereits frühzeitig für die Spiele in Qingdao (China) qualifiziert und geht in der Vorbereitung ihren eigenen Weg. Nach dem Start im Mittelmeer (statt der WM) ist die zweimalige Olympiateilnehmerin (2000: 13. in der Europe, 2004: 10. im Laser radial) jetzt bei den Young Europeans Sailing am Start. Mit den Plätzen 2 und 1 dominiert sie in der olympischen Klasse. „Im ersten Rennen habe ich leider eine Tonne nicht gesehen und musste zurück. Da war ich 15. an der Tonne, dafür war dann Platz zwei gut“, war Petra Niemann zufrieden. Der erste Platz im nächsten Rennen zeigte dann die wahren Verhältnisse. Doch in der Gesamtwertung muss sich die Berlinerin Rang eins zur Zeit mit Franziska Goltz (Kiel) teilen, die Platz zwei und eins belegte.
Recht bescheiden fällt das Feld der olympischen Starboote aus, in dem vielleicht eine Olympiahoffnung für 2012 mitmischt: Alexander Schlonski/Frithjof Kleen (Rostock). Das Duo vom NRV segelt seit Herbst des Vorjahres zusammen im Star, nachdem Kleen bei Altmeister Alexander Hagen ausstieg. Schlonski, der nach seinem 6. Platz bei der Laser-WM in diesem Jahr noch auf eine Nachnominierung für Qingdao hofft, zählt zu den großen deutschen Talenten. Mit einem Tagessieg setzte sich das Duo zum Auftakt an die Spitze der elf Stare. Doch der durch den dritten Rang im zweiten Rennen mussten die Hamburger für den ersten Tag die Gesamtführung an Matthias Miller/Manuel Voigt (Stralsund/Platz 2 und 1) abgeben. Nicht am Start sind trotz vorheriger Meldung Marc Pickel/Ingo Borkowski (Kiel/Berlin). Nach dem 5. Platz bei der Star-WM vor Miami waren alle Kriterien für den Olympiastart erfüllt. Eine zunächst geplante letzte Formbestätigung beim Pfingstbusch in Kiel wurde unnötig. Die Crew aus dem pinta racing team konzentriert sich ab sofort völlig auf ihren zweiten Olympia-Auftritt.
Im Mittelpunkt der Young Europeans Sailing (Goldener Pfingstbusch) stehen trotz der genannten Hochkaräter die Zeichen auf Kurs „Nachwuchs“. Neben der Deutschen Meisterschaft für die Junioren (U 19 und U20) im Laser und Laser radial geht es vor Kiel um die Ausscheidung für die Jugend-Weltmeisterschaften des Weltsegler-Verbandes (ISAF-WM).
So fällt bei den Young Europeans Sailing bei den Lasern und 29er Jungen und Mädchen die Entscheidung, wer für Deutschland bei der ISAF-Jugend-WM (10. bis 19. Juli) in Aarhus (Dänemark) starten wird. Bei den Lasern radial ist Kiel die erste von zwei Serien, die Entscheidung fällt dann eine Woche später in den Niederlanden (Hoorn/Ijsselmeer/16. bis 18.Mai).
Im 29er führen bei den Mädchen die Geschwister Karin und Tina Marchart (Schliersee), die sich bereits im Vorjahr vor Kiel durchsetzten, die deutschen Farben vertraten und vor Kingston (Kanada) bei der ISAF-Jugend-WM Rang zehn belegten. Die bayerische Crew kam nach der ersten Ausscheidungsserie auch in diesem Jahr als Favorit und Führende nach Kiel und unterstrich das bei den Kieler Wettfahrten mit den Platzierungen 5, 6 und 2 in der gemischten Wertung. Sie belegen nach drei Wettfahrten Rang drei.
Bei den Jungen liefern sich Anton Berking/Simon Gerling (FSC) und Justus Schmidt/Max Böhme (Kieler Yacht-Club) ein spannendes Rennen.
Berking/Gerling (FSC) führten nach der ersten Ausscheidung vor Südfrankreich knapp. In Kiel setzen Schmidt/Böhme auf ihrem Heimatrevier ihre Verfolgungsjagd an und liegen nach drei Rennen an der Spitze (7 Punkte). Berking/Gerling (Flensburg) folgen in der Gesamtwertung auf Rang vier (16 Punkte).
Insgesamt haben Segler/innen aus zehn Nationen (Dänemark, Deutschland, Finnland, Frankreich, Irland, Kanada Polen, Schweden, Schweiz und USA) gemeldet. „Es ist die Kieler Woche des Nachwuchses, und wir hoffen, dass wir eines Tages den heutigen Nachwuchs, der zu Pfingsten bei uns antritt, als Kieler Woche-Teilnehmer oder –Sieger wieder sehen“, so Organisationsleiter Jobst Richter. Gemeinsam mit dem Deutschen Segler-Verband verfolgen die Veranstalter Kieler Yacht-Club und Norddeutscher Regatta-Verein das Ziel, die hochrangige Nachwuchsserie auszubauen.
Ergebnisse:
29er: 1. Justus Schmidt/Max Boehme (Schönwalde/ 4, 2, 1) 7 Punkte, 2. Ida Baad/Claudia Carlsen (Aahus/ 2, 4, 3) 9. 3. Karin Marchart/Tina Marchart (Schliersee/5, 6 2) 13. 4. Anton Berking/Simon Gerling (Harrislee/7, 1, 8) 16. 5. Henriette Søster Frislev/Mathias Lehm Sletten (Risskov/3, 8, 5) 16. 6. Tom Lange/Tim Lange (Konstanz/6, 7, 6) 19.
420er: 1. Ferdinand Gerz/Tobias Bolduan (Seefeld/1, 1) 2 Punkte, 2. Lisa Allihn/Anna Seidl (Starnberg/2 1) 3, 3. Julian Stückl/Adrian Hoesch (Tutzing/1, 2) 3, 4. Jan-Philipp Hofmann/Felix Brockerhoff (Langenfeld/ 3, 2) 5. 5. Lisa Schweigert/Lisa Frisch (Wörthsee/2, 3) 5, 6. Julian Autenrieth/Philipp Autenrieth (Augsburg/ 1, 5) 6.
Europe: 1. Svenja Puls (Kiel/1,1)2 Punkte, 2. Sönke Herrmann (Heikendorf/3, 3) 6, 3. Martin Kotte (Reinbek/4,7)11, 4. Juliane Barthel (Osnabrück/2, 10) 12, 5. Neele Barthel (Osnabrück/6,6)12, 6. Meike Herrmann (Heikendorf/12, 8) 20.
Pirat: 1. Frank Schoenfeldt/Finn Möller(Hamburg/1,2) 3 Punkte, 2. Jan Seekamp/Nina Hicking (Bremen/4,1)5, 3. Karsten Bredt/Steffen Kringel (Hannover/2,4) 6, 4. Svenja Thoroe/Jonas Mahlke (Kiel/5,3) 8, 5. Kai Köhler/Christiane Schmitt (Hamburg/3,7) 10, 6. Matthias Adomat/Raithel Julius (Kölln-Reisiek/8,6) 14.
Laser: 1. Tobias Schadewaldt (Kiel/2,1) 3 Punkte, 2. Maximilian Rößner (Wismar/4,2)6, 3. Frithjof Schwerdt (Berlin/6,4)10,4. Oltmann Thyen (Lübeck/11,3)14, 5. Philipp Buhl (Sonthofen/7,8)15, 6. Fabian Gielen (Lindau/3,16) 19.
Laser radial (w): 1. Petra Niemann (Berlin/2,1) 3, 2. Franziska Goltz (Kiel/1,2)3, 3. Lisa Fasselt (Essen/4,6)10, 4. Anke Helbig (Brandenburg/7,4) 11, 5. Wiebke Siemsen (Eckernförde/6,5) 11, 6. Janika Puls (Kiel/9,3) 12.
Laser radial (m): 1. Nils Herrmann (Berlin/4,1) 5 Punkte, 2. Max Jambor (Berlin/3,4)7, 3. Jens-Hendryk Thiele (Düsseldorf/1,7) 8, 4. Christian Engelke (Burgdorf/10,2)12, 5. Felix Albert (Rotschau/2,10) 12, 6. Lukas Feuerherdt (Brandenburg/13,3,) 16.Star: 1. Matthias Miller/Manuel Voigt (Stralsund/2,1) 3 Punkte, 2. Alexander Schlonski/Frithjof Kleen (Rostock/1,3) 4, 3. Johannes Babendererde/Philipp Stanjek (Lübeck/3,2) 5, 4. Herluf Joergensen/Lars Wegener (Skagen/6,4) 10, 5. Kiewning Lars/Niels Hentschel (Berlin/4,6) 10, 6. Christopher Gelsdorf/Stefan Paust (Erftstadt/7,5)12.
470er (gemischt): 1. Andreas Ebel/Jonas Müller(Güstrow/1,1) 2 Punkte, 2. Max Rieger/Moritz Rieger (Friedrichshafen/2,5) 7, 3. Karol Jaczkowski/Artur Baranowski (Chojnice/5,3) 8, 4. Daria Blaschkiewitz/Kerstin Beucke (Lübeck/3,7) 10, 5. Hans-Christian Hasselmann/Moritz Rojek (Schwerin/6,4) 10, 6. Arne Jacob/Albert Johannes Buitenhuis (Rheurdt/4,10,)14.
Drachen: 1. Frank Berg/Rasmus Rapfod/Søren Kæstel (Hellerup/1,1) 2, 2. Thomas Müller/Maximilian Scheibmayr/Vincent Hoesch (Zug/2,2) 4, 3. Juergen Flemming/Lars Pfeiffer/Björn Österreich (Hamburg/5,5) 10, 4. Tillmann Wiese/Volker Kramer/Sven Foerst (Bremen/7,4)11, 5. Dirk David/Mark Bayer/Stefan Abel (Berlin/9,3) 12,6. Holger Tollmien/Max Gurgel/Midja Meyer (Hamburg/4,9) 13.
J24: 1. Peer Kock/Hannes Pegel/Jan Liebing/Ole Hilcken/Marc-Daniel Mählmann (Hamburg/3,1)4, 2. Stefan Karsunke/Stefan Karsunke/Thorsten Paech/Heyo Schönwälder/Daniel Frost/Malte Gibbe (Hamburg/2,2)4, 3. Jan-Peter Helms/Andreas Bergmann/Olaf Zietz/Katrin von Borstel/Andrea Körner (Hamburg/1,4) 5, 4. Jan Kähler/Carsten Kerschies/Tobias Peters/Jan-Marc Ullrich/Dennis Ruge (Hamburg/5,3)8, 5. Per-Håkan Persson/Ingela Weberg/Baltzar Weinhagen/Monica Persson/Peter Nielsen (Ystad/4,7)11, 6. Dirk Strelow/Lars Schafmeister/Jan Ehlting/Jan Broyer/Elmar Schmitz (Erftstadt/9,5) 14.
505er: 1. Dr.Wolfgang Hunger / Julien Kleiner (Strande/1, 25) 26,Punkte, 2. Jens Findel / Johannes Tellen (Kiel/2,25) 27, 3. Jacob Bojsen-Møller/Jørgen Bojsen-Møller (Lyngby/3, 25) 28, 4. Stefan Köchlin/Axel Priegann (Kiel-Schulensee/4, 25) 29, 5. Florian Kemper/Rainer Görge (Hamburg/5,25) 30, 6. Charles Dwyer/Ewen Barry (Cork/6, 25) 31.
POLIZEIDIREKTION FRIEDRICHSHAFEN berichtet
13.05.08 - Friederichshafen - Zeugen sucht die Polizei zu einem Bootsdiebstahl in der Nacht zum Mittwoch, gegen 23.00 Uhr im Hinteren Hafen. Wie die bisherigen Ermittlungen der Polizei ergeben haben, hatten zwei unbekannte Männer den Außenbordmotor des dort liegenden Segelbootes gestartet und waren anschließend mit dem Wasserfahrzeug aus dem Bundesbahnhafen gefahren. Etwa eine halbe Stunden später liefen sie mit dem Boot im Hafen des Württembergischen Yachtclus ein, beschädigten hierbei eine am Steg liegende Segelyacht und ließen das gestohlene Segelboot anschließend zurück, ohne es festzumachen. Bei den Tätern soll es sich um zwei Männer im Alter von 30 bis 40 Jahren gehandelt haben, die laut grölten und mit osteuropäischem Akzent sprachen. Personen, die den Tathergang beobachtet haben oder die Hinweise zu den beiden unbekannten Tätern geben können, werden gebeten, sich mit der Wasserschutzpolizei Friedrichshafen, Tel. 0049 (0)7541/28930, in Verbindung zu setzen.
Einen schwer Verletzten und Sachschaden von rund 50.000 Euro hat ein Verkehrsunfall in der Nacht zum Freitag, gegen 22.00 Uhr auf der Hirschlatter Straße gefordert. Der erheblich alkoholisierte 33-jährige Fahrer eines Nissan war auf einen Traktor mit angehängtem Strohhäcksler aufgefahren, wodurch der 48-jährige Lenker des landwirtschaftlichen Gespanns schwere Verletzungen erlitt und stationär im Krankenhaus aufgenommen werden musste. Die Polizei veranlasste bei dem 33-Jährigen daraufhin die Entnahme einer Blutprobe und behielt den Führerschein ein.
Vermutlich eine defekte Waschmaschine hat am Freitagvormittag, gegen 10.15 Uhr in Lipbach einen Einsatz der Freiwilligen Feuerwehr ausgelöst. Ein Ehepaar hatte die Waschmaschine im Bad seiner Wohnung in Betrieb gesetzt und daraufhin das Wohnhaus verlassen. Während der Abwesenheit des Paares entwickelte sich in der Maschine ein Schwelbrand, der zu einer starken Rauchentwicklung führte. Die Höhe des hierdurch entstandenen Sachschadens ist noch nicht bekannt.
13.05.08 - MARKDORF
Wegen Unfallflucht ermittelt die Polizei gegen den unbekannten Fahrer eines weißen Pkw-Kombi, der am Freitagmorgen, gegen 05.10 Uhr auf der B 33 in Stadel einen Verkehrsunfall verursachte, bei dem eine Person schwer verletzt worden sowie ein Sachschaden von rund 2000 Euro entstanden ist. Der Unbekannte war ohne vorher anzuhalten in die bevorrechtigte Bundesstraße eingefahren, weshalb ein aus Richtung Ravensburg kommender 23-jähriger Renault-Fahrer zur Verhinderung eines Zusammenstoßes beider Autos voll abbremsen musste. Hierbei verlor der 23-Jährige die Kontrolle über sein Fahrzeug, geriet ins Schleudern und prallte mit der rechten Seite gegen einen Betonpfosten. Zwar hielt der Unbekannte anschließend kurz an, sucht dann jedoch das Weite, als er erkannte, dass der Fahrer des Renault selbstständig aus dem völlig beschädigten Fahrzeug kletterte. Personen, die den Unfallhergang beobachtet haben, insbesondere der unbekannte Fahrer eines aus Richtung Markdorf kommenden Lastwagens, der noch kurz an der Unfallstelle angehalten hatte, werden gebeten, sich mit dem Polizeirevier Überlingen, Tel. 0049 (0)7551/8040, in Verbindung zu setzen.
13.05.08 - DEGGENHAUSERTAL
Eine leicht Verletzter und Sachschaden von rund 3000 Euro waren die Bilanz eines Verkehrsunfalls am Donnerstagvormittag, gegen 11.30 Uhr an der Einmündung L 204/K 7750 in Roggenbeuren. Die 50-jährige Fahrerin eines Renault war von der Kreisstraße nach links in die bevorrechtigte Landesstraße eingebogen und hierbei mit dem BMW eines bevorrechtigten von links aus Richtung Wittenhofen kommenden 20-jährigen Mannes zusammen gestoßen. Die Frau zog sich bei der Kollision leichte Verletzungen zu, an den beiden Autos entstand Totalschaden.
13.05.08 - OWINGEN
Wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis hat sich der 16-jährige Fahrer eines Kleinkraftrades zu verantworten, den eine Polizeistreife in der Nacht zum Freitag, gegen 22.30 Uhr in Owingen überprüfte. Wie die Beamten hierbei feststellten, waren an dem fahrbaren Untersatz technische Veränderungen vorgenommen worden, wodurch die Höchstgeschwindigkeit auf rund 75 km/h gesteigert wurde.
Einen schwer Verletzten und Sachschaden von rund 50.000 Euro hat ein Verkehrsunfall in der Nacht zum Freitag, gegen 22.00 Uhr auf der Hirschlatter Straße gefordert. Der erheblich alkoholisierte 33-jährige Fahrer eines Nissan war auf einen Traktor mit angehängtem Strohhäcksler aufgefahren, wodurch der 48-jährige Lenker des landwirtschaftlichen Gespanns schwere Verletzungen erlitt und stationär im Krankenhaus aufgenommen werden musste. Die Polizei veranlasste bei dem 33-Jährigen daraufhin die Entnahme einer Blutprobe und behielt den Führerschein ein.
Vermutlich eine defekte Waschmaschine hat am Freitagvormittag, gegen 10.15 Uhr in Lipbach einen Einsatz der Freiwilligen Feuerwehr ausgelöst. Ein Ehepaar hatte die Waschmaschine im Bad seiner Wohnung in Betrieb gesetzt und daraufhin das Wohnhaus verlassen. Während der Abwesenheit des Paares entwickelte sich in der Maschine ein Schwelbrand, der zu einer starken Rauchentwicklung führte. Die Höhe des hierdurch entstandenen Sachschadens ist noch nicht bekannt.
13.05.08 - MARKDORF
Wegen Unfallflucht ermittelt die Polizei gegen den unbekannten Fahrer eines weißen Pkw-Kombi, der am Freitagmorgen, gegen 05.10 Uhr auf der B 33 in Stadel einen Verkehrsunfall verursachte, bei dem eine Person schwer verletzt worden sowie ein Sachschaden von rund 2000 Euro entstanden ist. Der Unbekannte war ohne vorher anzuhalten in die bevorrechtigte Bundesstraße eingefahren, weshalb ein aus Richtung Ravensburg kommender 23-jähriger Renault-Fahrer zur Verhinderung eines Zusammenstoßes beider Autos voll abbremsen musste. Hierbei verlor der 23-Jährige die Kontrolle über sein Fahrzeug, geriet ins Schleudern und prallte mit der rechten Seite gegen einen Betonpfosten. Zwar hielt der Unbekannte anschließend kurz an, sucht dann jedoch das Weite, als er erkannte, dass der Fahrer des Renault selbstständig aus dem völlig beschädigten Fahrzeug kletterte. Personen, die den Unfallhergang beobachtet haben, insbesondere der unbekannte Fahrer eines aus Richtung Markdorf kommenden Lastwagens, der noch kurz an der Unfallstelle angehalten hatte, werden gebeten, sich mit dem Polizeirevier Überlingen, Tel. 0049 (0)7551/8040, in Verbindung zu setzen.
13.05.08 - DEGGENHAUSERTAL
Eine leicht Verletzter und Sachschaden von rund 3000 Euro waren die Bilanz eines Verkehrsunfalls am Donnerstagvormittag, gegen 11.30 Uhr an der Einmündung L 204/K 7750 in Roggenbeuren. Die 50-jährige Fahrerin eines Renault war von der Kreisstraße nach links in die bevorrechtigte Landesstraße eingebogen und hierbei mit dem BMW eines bevorrechtigten von links aus Richtung Wittenhofen kommenden 20-jährigen Mannes zusammen gestoßen. Die Frau zog sich bei der Kollision leichte Verletzungen zu, an den beiden Autos entstand Totalschaden.
13.05.08 - OWINGEN
Wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis hat sich der 16-jährige Fahrer eines Kleinkraftrades zu verantworten, den eine Polizeistreife in der Nacht zum Freitag, gegen 22.30 Uhr in Owingen überprüfte. Wie die Beamten hierbei feststellten, waren an dem fahrbaren Untersatz technische Veränderungen vorgenommen worden, wodurch die Höchstgeschwindigkeit auf rund 75 km/h gesteigert wurde.
Damien Iehl gewinnt 11. Match Race Germany
13.05.08 - Der Franzose Damien Iehl hat als erster Franzose das 11. Match Race Germany gewonnen. Vor mitreißender Zuschauerkulisse am Ufer von Langenargen setzte sich Damien Iehls „French Match Racing Team“ in zwei umkämpften Duellen mit 2:0 gegen Jes Gram Hansens dänisches Team „Trifork Racing“ durch.
Den Kampf um Platz drei zwischen dem Weltranglisten-Ersten Mathieu Richard und Weltmeister Ian Williams (Großbritannien) musste die Wettfahrtleitung beim Stand von 1:1 wegen Flaute abbrechen. Platz drei belegten die Franzosen, weil sie in der Zwischenrunde besser platziert waren als die Engländer.
Die Veranstalter und der ausrichtende Yacht-Club Langenargen (YCL) mit seinen 41 freiwilligen Helfern zogen am Pfingstmontag begeistert Bilanz. Initiator und Co-Organisator Eberhard Magg sagte: „Wir haben mit rund 40.000 Besuchern an insgesamt fünf Tagen nicht nur einen neuen Zuschauerrekord zu feiern. Wir hatten Traumwetter und immer dann guten Wind, wenn wir ihn wirklich brauchten. Herausragend waren der Samstag Nachmittag, an dem wir 20 Matches in perfekten Wind- und Wetterbedingungen austragen konnten, und natürlich der Finaltag mit Weltklassesport zum Anfassen.“
Dafür sorgten vor allen Tour-Newcomer Damien Iehl und das Team um Jes Gram Hansen, die sich packende Final-Duelle lieferten. Für Jes Gram Hansen, der im 32. America´s Cup als Startsteuermann des italienischen Teams Mascalzone Latino erfolgreich im Einsatz war, bedeutete sein Sieg ein gelungenes Comeback: „Wir haben zwei Jahre lang nicht an der Tour teilgenommen. Wir sind zwar etwas enttäuscht, dass wir das Finale verloren haben. Anderseits wollten wir hier sehen, wo wir stehen und haben uns selbst bewiesen, dass wir es noch können.“
Damien Iehl hat mit seinem Sieg ein neues Erfolgskapitel in seiner Matchrace-Karriere aufgeschlagen: Der Franzose musste lange für seine erste Einladung zum einem Grade 1 Matchrace kämpfen. Weil mit dem Weltranglisten-Ersten Mathieu Richard sowie dem Weltranglisten-Fünften und America´s Cup-Steuermann Seb Col bereits zwei französische Skipper in der Spitze in der Weltliga der Matchracer segeln, taten sich die internationalen Veranstalter schwer, dazu noch ein drittes französisches Team einzuladen. Und das, obwohl Iehl als Sechster der Weltrangliste zuletzt sehr erfolgreich war. Um seine Einladung für das Match Race Germany hat der 32 Jahre junge Steuermann aus Nantes erfolgreich gekämpft – die Veranstalter bewerteten sein Können höher als den eigenen Wunsch nach Teilnehmern aus möglichst vielen Nationen. Nun hat Iehl dieses Vertrauen mit einer Gala-Vorstellung bei seiner Tour-Premiere belohnt.
Auch Markus Wieser hat nach seinem Sieg im Jahr 2001 – damals nach hochspannendem Duell mit 3:2 gegen Segelikone Jochen Schümann – als Fünfter in diesem Jahr einmal mehr seinen Status als bester deutscher Matchracer unter Beweis gestellt. Der Starnberger Steuermann und sein Team mit Thomas Auracher, Philipp Rotermund, Jacek Wysocki und Tom Baranowski waren zwar über den so knapp verpassten Halbfinaleinzug enttäuscht, zogen jedoch selbstkritisch Bilanz: „Wir segeln ja nur zwei, drei Matchraces im Jahr. Da fehlt es in kritischen Momenten einfach an Routine. Auf diesem hohen Niveau kann man nach eigenen Fehlern eben nicht mehr auf Fehler des Gegners hoffen. Es war hart, aber fair.“
Insgesamt waren am vergangenen Donnerstag zwölf Teams aus neun Ländern an Bord der Bavaria-Yachten auf der Jagd nach 40.000 US-Dollar Preisgeld und Sachpreisen im Wert von 10.000 US-Dollar in den fünftägigen Grand Prix von Deutschland gestartet. Der erste Favoritensturz war schon nach der Vorrunde und dem Hoffnungslauf passiert: Titelverteidiger Paolo Cian musste nach einer von ihm verursachten Kollision und insgesamt nur einem Siegpunkt auf seinem Abschlusskonto die Koffer packen.
Dadurch verlor der italienische America´s Cup-Steuermann seine zum Auftakt der World Match Racing Tour in Brasilien eroberte Führung in der Welttour an den Briten Ian Williams, dem vor Langenargen Platz vier und insgesamt 27 Punkte nach den ersten beiden Tour-Stops zur Übernahme der Spitzenposition reichten. Markus Wieser segelte bei seinem ersten Tour-Einsatz in dieser Saison gleich in die Top Ten auf Ranglistenplatz acht (10 Punkte). Ergebnis >
Den Kampf um Platz drei zwischen dem Weltranglisten-Ersten Mathieu Richard und Weltmeister Ian Williams (Großbritannien) musste die Wettfahrtleitung beim Stand von 1:1 wegen Flaute abbrechen. Platz drei belegten die Franzosen, weil sie in der Zwischenrunde besser platziert waren als die Engländer.
Die Veranstalter und der ausrichtende Yacht-Club Langenargen (YCL) mit seinen 41 freiwilligen Helfern zogen am Pfingstmontag begeistert Bilanz. Initiator und Co-Organisator Eberhard Magg sagte: „Wir haben mit rund 40.000 Besuchern an insgesamt fünf Tagen nicht nur einen neuen Zuschauerrekord zu feiern. Wir hatten Traumwetter und immer dann guten Wind, wenn wir ihn wirklich brauchten. Herausragend waren der Samstag Nachmittag, an dem wir 20 Matches in perfekten Wind- und Wetterbedingungen austragen konnten, und natürlich der Finaltag mit Weltklassesport zum Anfassen.“
Dafür sorgten vor allen Tour-Newcomer Damien Iehl und das Team um Jes Gram Hansen, die sich packende Final-Duelle lieferten. Für Jes Gram Hansen, der im 32. America´s Cup als Startsteuermann des italienischen Teams Mascalzone Latino erfolgreich im Einsatz war, bedeutete sein Sieg ein gelungenes Comeback: „Wir haben zwei Jahre lang nicht an der Tour teilgenommen. Wir sind zwar etwas enttäuscht, dass wir das Finale verloren haben. Anderseits wollten wir hier sehen, wo wir stehen und haben uns selbst bewiesen, dass wir es noch können.“
Damien Iehl hat mit seinem Sieg ein neues Erfolgskapitel in seiner Matchrace-Karriere aufgeschlagen: Der Franzose musste lange für seine erste Einladung zum einem Grade 1 Matchrace kämpfen. Weil mit dem Weltranglisten-Ersten Mathieu Richard sowie dem Weltranglisten-Fünften und America´s Cup-Steuermann Seb Col bereits zwei französische Skipper in der Spitze in der Weltliga der Matchracer segeln, taten sich die internationalen Veranstalter schwer, dazu noch ein drittes französisches Team einzuladen. Und das, obwohl Iehl als Sechster der Weltrangliste zuletzt sehr erfolgreich war. Um seine Einladung für das Match Race Germany hat der 32 Jahre junge Steuermann aus Nantes erfolgreich gekämpft – die Veranstalter bewerteten sein Können höher als den eigenen Wunsch nach Teilnehmern aus möglichst vielen Nationen. Nun hat Iehl dieses Vertrauen mit einer Gala-Vorstellung bei seiner Tour-Premiere belohnt.
Auch Markus Wieser hat nach seinem Sieg im Jahr 2001 – damals nach hochspannendem Duell mit 3:2 gegen Segelikone Jochen Schümann – als Fünfter in diesem Jahr einmal mehr seinen Status als bester deutscher Matchracer unter Beweis gestellt. Der Starnberger Steuermann und sein Team mit Thomas Auracher, Philipp Rotermund, Jacek Wysocki und Tom Baranowski waren zwar über den so knapp verpassten Halbfinaleinzug enttäuscht, zogen jedoch selbstkritisch Bilanz: „Wir segeln ja nur zwei, drei Matchraces im Jahr. Da fehlt es in kritischen Momenten einfach an Routine. Auf diesem hohen Niveau kann man nach eigenen Fehlern eben nicht mehr auf Fehler des Gegners hoffen. Es war hart, aber fair.“
Insgesamt waren am vergangenen Donnerstag zwölf Teams aus neun Ländern an Bord der Bavaria-Yachten auf der Jagd nach 40.000 US-Dollar Preisgeld und Sachpreisen im Wert von 10.000 US-Dollar in den fünftägigen Grand Prix von Deutschland gestartet. Der erste Favoritensturz war schon nach der Vorrunde und dem Hoffnungslauf passiert: Titelverteidiger Paolo Cian musste nach einer von ihm verursachten Kollision und insgesamt nur einem Siegpunkt auf seinem Abschlusskonto die Koffer packen.
Dadurch verlor der italienische America´s Cup-Steuermann seine zum Auftakt der World Match Racing Tour in Brasilien eroberte Führung in der Welttour an den Briten Ian Williams, dem vor Langenargen Platz vier und insgesamt 27 Punkte nach den ersten beiden Tour-Stops zur Übernahme der Spitzenposition reichten. Markus Wieser segelte bei seinem ersten Tour-Einsatz in dieser Saison gleich in die Top Ten auf Ranglistenplatz acht (10 Punkte). Ergebnis >
Freitag, 9. Mai 2008
Kohlendioxid-Patronen im Fluggepäck amtlich erlaubt
09.05.08 - Dürfen aufblasbare Rettungswesten und Kohlendioxid-Patronen im Fluggepäck mitgenommen werden? Immer wieder führt diese Fragestellung zu langen Diskussionen mit dem Personal von Fluggesellschaften.
Während die Airlines oft sehr rigide ablehnen, vertritt das Luftfahrtbundesamt (LBA) eine andere Auffassung: Die für die Sicherheit zuständige Bundesbehörde stellte klar: Die Mitnahme von „zwei kleinen Kohlendioxidzylindern“ im beziehungsweise als Passagiergepäck ist amtlicherseits erlaubt. Ralf-Thomas Rapp, Vorsitzender des Fachverband Seenot-Rettungsmittel (FSR) freut sich über diese deutliche Aussage: „Wer in fernen Revieren chartern aber dabei nicht auf seine bewährte Rettungsweste verzichten möchte, hat ein gutes Argument mehr für die Gespräche mit den Airlines.“
Jedoch hat die Sache einen Pferdefuß: Einfordern können die Wassersportler diese Erlaubnis nicht. Denn das LBA weist auch darauf hin, dass die Entscheidung letztendlich doch bei den Airlines liegt. Das LBA bezog sich dabei auf die internationalen Abkommen ICAO T.I Part 8 / Chapter 1.1.2 m) beziehungsweise IATA-DGR Tab. 2.3.A.
Ralf-Thomas Rapp: „Die verschiedenen Airlines haben da unterschiedliche Ansichten. Während einige die Problematik ähnlich gelassen betrachten wie das LBA, verhalten sich andere Gesellschaften Wassersportlern gegenüber nicht entgegenkommend. Da kann man den Fluggästen nur raten, das Geld für die Tickets bei der richtigen Gesellschaft auszugeben.“ Generell gelte der Tipp, schon im Vorfeld Kontakt zur Airline zu suchen und den Wunsch nach Mitnahme seiner persönlichen Schutzausrüstung zu äußern. Eine Klärung und schriftliche Erlaubnis des Sicherheitspersonals per Fax könne meistens Ärger kurz vor Abflug vermeiden.
„Auf jeden Fall kann sich das Airline-Personal bei der Begründung der Ablehnung nicht mit einer fehlenden amtlichen Erlaubnis herausreden. Denn diese Zustimmung des LBA ist eindeutig gegeben“, so der FSR-Vorsitzende.
In punkto Definition von „kleinen“ Kohlendioxidzylindern gab das LBA in Absprache mit der Bundesanstalt für Materialforschung die Empfehlung ab, dass Patronen mit einem Füllgewicht von bis zu 60 Gramm beziehungsweise 120 Milliliter Kohlendioxid akzeptabel sind. Im FSR haben sich 16 führende deutsche Unternehmen - Hersteller und Importeure von Seenot-Rettungsmitteln - zusammengeschlossen, deren Ziel es ist, die Sicherheit auf dem Wasser zu verbessern. Informationen rund um das Thema Seenot-Rettungsmittel und das Verhalten auf dem Wasser sind zu bekommen beim FSR, Gunther-Plüschow-Straße 8, D-50829 Köln, Telefon: +49 (0)221/595710 sowie unter www.fsr.de.com.
Während die Airlines oft sehr rigide ablehnen, vertritt das Luftfahrtbundesamt (LBA) eine andere Auffassung: Die für die Sicherheit zuständige Bundesbehörde stellte klar: Die Mitnahme von „zwei kleinen Kohlendioxidzylindern“ im beziehungsweise als Passagiergepäck ist amtlicherseits erlaubt. Ralf-Thomas Rapp, Vorsitzender des Fachverband Seenot-Rettungsmittel (FSR) freut sich über diese deutliche Aussage: „Wer in fernen Revieren chartern aber dabei nicht auf seine bewährte Rettungsweste verzichten möchte, hat ein gutes Argument mehr für die Gespräche mit den Airlines.“
Jedoch hat die Sache einen Pferdefuß: Einfordern können die Wassersportler diese Erlaubnis nicht. Denn das LBA weist auch darauf hin, dass die Entscheidung letztendlich doch bei den Airlines liegt. Das LBA bezog sich dabei auf die internationalen Abkommen ICAO T.I Part 8 / Chapter 1.1.2 m) beziehungsweise IATA-DGR Tab. 2.3.A.
Ralf-Thomas Rapp: „Die verschiedenen Airlines haben da unterschiedliche Ansichten. Während einige die Problematik ähnlich gelassen betrachten wie das LBA, verhalten sich andere Gesellschaften Wassersportlern gegenüber nicht entgegenkommend. Da kann man den Fluggästen nur raten, das Geld für die Tickets bei der richtigen Gesellschaft auszugeben.“ Generell gelte der Tipp, schon im Vorfeld Kontakt zur Airline zu suchen und den Wunsch nach Mitnahme seiner persönlichen Schutzausrüstung zu äußern. Eine Klärung und schriftliche Erlaubnis des Sicherheitspersonals per Fax könne meistens Ärger kurz vor Abflug vermeiden.
„Auf jeden Fall kann sich das Airline-Personal bei der Begründung der Ablehnung nicht mit einer fehlenden amtlichen Erlaubnis herausreden. Denn diese Zustimmung des LBA ist eindeutig gegeben“, so der FSR-Vorsitzende.
In punkto Definition von „kleinen“ Kohlendioxidzylindern gab das LBA in Absprache mit der Bundesanstalt für Materialforschung die Empfehlung ab, dass Patronen mit einem Füllgewicht von bis zu 60 Gramm beziehungsweise 120 Milliliter Kohlendioxid akzeptabel sind. Im FSR haben sich 16 führende deutsche Unternehmen - Hersteller und Importeure von Seenot-Rettungsmitteln - zusammengeschlossen, deren Ziel es ist, die Sicherheit auf dem Wasser zu verbessern. Informationen rund um das Thema Seenot-Rettungsmittel und das Verhalten auf dem Wasser sind zu bekommen beim FSR, Gunther-Plüschow-Straße 8, D-50829 Köln, Telefon: +49 (0)221/595710 sowie unter www.fsr.de.com.
Donnerstag, 8. Mai 2008
100 Jahre Schärenkreuzer
08.05.08 - Große Jubiläumsveranstaltung bei der Rund Um 2008 am Bodensee. Vor mehr als 100 Jahren entwickelte eine elfköpfige Expertenkommission der Königlich Schwedischen Seglergesellschaft (KSSS) eine revolutionäre Formel zum Bau von schnellen Regattayachten, die für ihre Länge federleicht waren und mit verhältnismäßig kleiner Segelfläche erstaunlich gute Segeleigenschaften erzielten: die Schärenkreuzer waren geboren. 1908 wurde der erste Schärenkreuzer „ÄLVAN“ von Erik Salander gezeichnet und bei der seinerzeit führenden Werft von August Plym in Schweden gebaut.
Die Begrenzung wurde zunächst im Wesentlichen durch die Segelfläche definiert. Noch heute werden 15 m², 22 m², 30 m², 40 m², 55 m², 75 m², 95 m², 120 m² und 150 m² Schärenkreuzer weltweit gesegelt. Besonders weit verbreitet sind die 22er und 30er, welche auch am Bodensee sehr beliebt sind und eine große Tradition auf süddeutschen Binnengewässern haben. Sie zeichnen sicht durch sportliche Eleganz, große Sicherheit selbst bei stürmischen Bedingungen und ein hohes Geschwindigkeitspotenzial aus.

Große Begeisterung beim Schärenkreuzer-Cup vor Friedrichshafen
Bei der Rund Um, der berühmten Langstrecken-Nacht-Regatta am Bodensee, haben sich die Schärenkreuzer ARGO und BENNY Jahrzehnte lang beim Gewinn des „blauen Bandes“ abgewechselt. Letztere hielt 26 Jahre lang die Rekordzeit (1973 - 1999).
30 m² Schärenkreuzer waren oft meldestärkste Klasse beim größten Event am See, so auch zuletzt 2007 und allgemein die aktivste Regatta-Klasse am Bodensee. Die internationale Vereinigung der 30 m² Schärenkreuzer, die seit 1952 besteht, organisiert zur Feier des 100 jährigen Bestehens eine große Jubiläumsveranstaltung im Rahmen der diesjährigen Langstrecke.

Startszene vor Lindau
Vor dem Start wird es einen Aperitif im Festzelt geben.
Danach werden die Schärenkreuzer als erste Klasse exklusiv 10 min vor dem Hauptfeld direkt vor dem LSC-Hafen in Landnähe starten. Damit am Samstagabend bei dem großen Seglerfest im Zelt alle rechtzeitig und ausgeruht erscheinen können, wird für die Schärenkreuzer ausnahmsweise nur die kleine Runde bis Meersburg und über Romanshorn zurück gesegelt.
Dem abendlichen Fest mit Tanz und Preisverteilung folgt am Sonntag um 12.30 Uhr vor der Lindauer Kulisse ein Flottensegeln, bevor die schlanken Yachten heimatliche Gewässer anlaufen.
Programm: Flyer >
- Freitag, 06.06.2008 16.30 Uhr: Aperitif im Festzelt
- Freitag, 06.06.2008 19.20 Uhr: Vorgezogener Start der Schärenkreuzer direkt vor dem LSC-Hafen (kurze Runde)
- Samstag, 07.06.2008 19.30 Uhr: Großes Seglerfest im Zelt mit Preisverteilung der Schärenkreuzerklassen
- Sonntag, 08.06.2008 12.30 Uhr: Flottensegeln vor Lindau
Die Begrenzung wurde zunächst im Wesentlichen durch die Segelfläche definiert. Noch heute werden 15 m², 22 m², 30 m², 40 m², 55 m², 75 m², 95 m², 120 m² und 150 m² Schärenkreuzer weltweit gesegelt. Besonders weit verbreitet sind die 22er und 30er, welche auch am Bodensee sehr beliebt sind und eine große Tradition auf süddeutschen Binnengewässern haben. Sie zeichnen sicht durch sportliche Eleganz, große Sicherheit selbst bei stürmischen Bedingungen und ein hohes Geschwindigkeitspotenzial aus.

Große Begeisterung beim Schärenkreuzer-Cup vor Friedrichshafen
Bei der Rund Um, der berühmten Langstrecken-Nacht-Regatta am Bodensee, haben sich die Schärenkreuzer ARGO und BENNY Jahrzehnte lang beim Gewinn des „blauen Bandes“ abgewechselt. Letztere hielt 26 Jahre lang die Rekordzeit (1973 - 1999).
30 m² Schärenkreuzer waren oft meldestärkste Klasse beim größten Event am See, so auch zuletzt 2007 und allgemein die aktivste Regatta-Klasse am Bodensee. Die internationale Vereinigung der 30 m² Schärenkreuzer, die seit 1952 besteht, organisiert zur Feier des 100 jährigen Bestehens eine große Jubiläumsveranstaltung im Rahmen der diesjährigen Langstrecke.

Startszene vor Lindau
Vor dem Start wird es einen Aperitif im Festzelt geben.
Danach werden die Schärenkreuzer als erste Klasse exklusiv 10 min vor dem Hauptfeld direkt vor dem LSC-Hafen in Landnähe starten. Damit am Samstagabend bei dem großen Seglerfest im Zelt alle rechtzeitig und ausgeruht erscheinen können, wird für die Schärenkreuzer ausnahmsweise nur die kleine Runde bis Meersburg und über Romanshorn zurück gesegelt.
Dem abendlichen Fest mit Tanz und Preisverteilung folgt am Sonntag um 12.30 Uhr vor der Lindauer Kulisse ein Flottensegeln, bevor die schlanken Yachten heimatliche Gewässer anlaufen.
Programm: Flyer >
- Freitag, 06.06.2008 16.30 Uhr: Aperitif im Festzelt
- Freitag, 06.06.2008 19.20 Uhr: Vorgezogener Start der Schärenkreuzer direkt vor dem LSC-Hafen (kurze Runde)
- Samstag, 07.06.2008 19.30 Uhr: Großes Seglerfest im Zelt mit Preisverteilung der Schärenkreuzerklassen
- Sonntag, 08.06.2008 12.30 Uhr: Flottensegeln vor Lindau
Montag, 5. Mai 2008
Sachbeschädigungen in der Nacht zum 1. Mai
05.05.08 - In einem Akt sinnloser Zerstörungswut hatten unbekannte Täter in der Nacht zum 1. Mai das im Mantelhafen liegende Boot der Wasserschutzpolizei Überlingen widerrechtlich betreten und anschließend erheblich beschädigt. So rissen die Unbekannten eine Antenne aus der Halterung und entwendeten diese oder warfen sie in den Bodensee, beschädigten den Suchscheinwerfer und demolierten ein Blaulicht. Darüber hinaus trampelten die Unbekannten über ein Persenningdach des Polizeibootes, das hierbei ebenfalls beschädigt wurde und beschmierten die Frontscheibe mit Rasierschaum.
Durch diese Aktion richteten die unbekannten Täter nicht nur einen Sachschaden von rund 1000 Euro an, sondern setzten auch die Einsatzfähigkeit des Polizeibootes zeitweise außer Betrieb.
Welche Folgen ein für den Seenoteinsatz nicht zur Verfügung stehendes Polizeiboot nach sich ziehen kann, scheint diesen Zeitgenossen nicht bewusst oder gar gleichgültig zu sein. Nur einen Tag zuvor war auch dieses Polizeiboot den gesamten Nachmittag auf dem Bodensee im Einsatz, um mehrere Bootsbesatzungen und Surfer, die bei Starkwind in Seenot geraten waren, aus ihrer bedrohlichen Lage zu helfen. Hätten entsprechende Witterungsverhältnisse auch am 1. Mai geherrscht, wäre dieses Boot wenigsten für Dauer einer behelfsmäßigen Reparatur für Rettungseinsätze nicht zur Verfügung gestanden.
Ebenfalls erheblichen Sachschaden haben unbekannte Täter angerichtet, die in der Nacht zum 1. Mai, zwischen 02.10 und 02.25 Uhr die Karosserie eines auf dem Markdorfer Markplatz abgestellten Streifenwagen der Polizei mit roter Lackfarbe gesprühten.
Weiterte Sachsbeschädigungen wie Farbschmierereien an Gebäuden, abgesägte Bäume oder durch rohe Eier und Joghurt verunreinigte Hausfassaden wurden bislang aus nahezu allen Kreisgemeinden bei der Polizei angezeigt. Oftmals beläuft sich der hierdurch angerichtete Sachschaden mehrere hundert Euro.
Auch vor Verkehrseinrichtungen machten unbekannte Täter bei ihrem Treiben keinen Halt. Verbogene, umgeknickte und teilweise in die Fahrbahn ragende Verkehrszeichen waren vereinzelt ebenso festzustellen, wie abgeschraubte und Verkehrszeichen, deren Verbleib bislang nicht geklärt werden konnte.
Offensichtlich scheinen manche Zeitgenossen in der Freinacht einen Freibrief zur Begehung von Straftaten zu sehen. Oder sind derartige Delikte nur der Ersatz für mangelnde Kreativität bei der Ausheckung wirklicher Maischerze? In jedem Fall haben die Verursacher entsprechender Sachschäden damit zu rechnen, für die durch ihr Treiben angerichteten Kosten haftbar gemacht zu werden. Entsprechende Täterhinweise nehmen sämtliche Polizeidienststellen entgegen.
Durch diese Aktion richteten die unbekannten Täter nicht nur einen Sachschaden von rund 1000 Euro an, sondern setzten auch die Einsatzfähigkeit des Polizeibootes zeitweise außer Betrieb.
Welche Folgen ein für den Seenoteinsatz nicht zur Verfügung stehendes Polizeiboot nach sich ziehen kann, scheint diesen Zeitgenossen nicht bewusst oder gar gleichgültig zu sein. Nur einen Tag zuvor war auch dieses Polizeiboot den gesamten Nachmittag auf dem Bodensee im Einsatz, um mehrere Bootsbesatzungen und Surfer, die bei Starkwind in Seenot geraten waren, aus ihrer bedrohlichen Lage zu helfen. Hätten entsprechende Witterungsverhältnisse auch am 1. Mai geherrscht, wäre dieses Boot wenigsten für Dauer einer behelfsmäßigen Reparatur für Rettungseinsätze nicht zur Verfügung gestanden.
Ebenfalls erheblichen Sachschaden haben unbekannte Täter angerichtet, die in der Nacht zum 1. Mai, zwischen 02.10 und 02.25 Uhr die Karosserie eines auf dem Markdorfer Markplatz abgestellten Streifenwagen der Polizei mit roter Lackfarbe gesprühten.
Weiterte Sachsbeschädigungen wie Farbschmierereien an Gebäuden, abgesägte Bäume oder durch rohe Eier und Joghurt verunreinigte Hausfassaden wurden bislang aus nahezu allen Kreisgemeinden bei der Polizei angezeigt. Oftmals beläuft sich der hierdurch angerichtete Sachschaden mehrere hundert Euro.
Auch vor Verkehrseinrichtungen machten unbekannte Täter bei ihrem Treiben keinen Halt. Verbogene, umgeknickte und teilweise in die Fahrbahn ragende Verkehrszeichen waren vereinzelt ebenso festzustellen, wie abgeschraubte und Verkehrszeichen, deren Verbleib bislang nicht geklärt werden konnte.
Offensichtlich scheinen manche Zeitgenossen in der Freinacht einen Freibrief zur Begehung von Straftaten zu sehen. Oder sind derartige Delikte nur der Ersatz für mangelnde Kreativität bei der Ausheckung wirklicher Maischerze? In jedem Fall haben die Verursacher entsprechender Sachschäden damit zu rechnen, für die durch ihr Treiben angerichteten Kosten haftbar gemacht zu werden. Entsprechende Täterhinweise nehmen sämtliche Polizeidienststellen entgegen.
Odd Lofteröd ist Drachen Schweizermeister 2008
05.05.08 - Norweger gewinnt sie Internationale Schweizermeisterschaft bei eher leichten Winden. Der Yachtclub Arbon wurde seinem guten Ruf als Organisator voll gerecht und bot den sportlichen Rahmen für diese Meisterschaft, die am Auffahrtstag gestartet wurde. 36 Drachen aus vier Nationen waren zu Gast im Hafen und die Mannschaften und viele Gäste wohnten der Siegesfeier am Sonntagnachmittag im Clubzelt bei, wo Odd Lofteröd mit seiner Mannschaft Niels Lofteröd und Stefan Pulver zum Schweizermeister gekürt wurde.
Souveräner Sieger
Nachdem auch am Sonntag, wie auch schon am Samstag keine gültige Regatta gesegelt werden konnte, war der Bestplatzierteste der ersten beiden Regattatage auch der Gesamtsieger. Der umsichtige Regattaleiter Hans Fatzer hat den sportlichen Teil der Meisterschaft um 12.45 Uhr abgeschossen, nachdem keine Chance auf etwas Wind bestand.

Der Sieger mit dem Boot (NOR 275) hat mit einem beruhigen Abstand von 12 Punkten auf den Zweitplatzierten die Meisterschaft für sich entschieden. Er fuhr in drei von fünf Rennen als erster über die Ziellinie. Diese Überlegenheit ist sehr hoch zu werten, war doch ein hochkarätiges Teilnehmerfeld am Start. Im vergangenen Jahr wurde er norwegischer Meister. Lofteröd wohnt allerdings schon einige Jahr in der Schweiz.
Der Zweite, der Thuner Jürg Wittwer mit GER 1018 ist ein erfolgsgewohnter Segler der zwar keinen Laufsieg holte, aber in jedem Rennen vorne dabei war. Er segelte sich auch dann nach vorn, wenn er durch Winddreher nach hinten gereicht wurde. Für die grosse Überraschung sorgten die vom Chimsee kommenden Sepp Haag mit seiner Crew. Erst auf diese Meisterschaft hin stiegen sie von einer anderen Klasse um und holten sich auf anhieb die Bronze-Medaille. Der Leichtwindspezialist holte sich den Laufsieg im abgekürzten, vierten Rennen.
In diesem gutbesetzten Feld gab es natürlich auch Enttäuschte. Einige Favoriten sahen sich einer Phalangs neuer, junger Segler gegenüber, die bei diesen Windbedingungen mehr Glück hatten. Oft waren enorm grosse Abstände im langgezogenen Feld feststellbar. Gesamthaft beurteilt, war hochstehender Regattasport feststellbar.
Die besonderen Wetter- und Windbedingungen
Die Meisterschaft wurde von der sportlichen Seite als sehr schwierig beurteilt, denn die schwachen und teilweise nicht konstanten Winde verlangten viel Können und ein besonderes Feeling. Es wurde guter Regattasport geboten mit spannenden Zweikämpfen, als auch taktisch klugen Manövern. Ein Kompliment an alle Segler, denn die ganze Meisterschaft verlief ohne einen Protest. Dies ist ein Zeichen, dass Drachensegler fair sind, auch in sehr heiklen Regatta-Situationen.
Die ersten beiden Regattatage boten mit kleinen Abstrichen gute und faire Verhältnisse. Eine Geduldsprobe am Samstag und am Sonntag verdauten nicht alle gleich gut, denn trotz Startversuchen konnte kein gültiger Lauf registriert werden. Die Wetterlage liess keine besseren Winde zu. Stärkere Winde und Wellen wünschten sich wohl die meisten Teilnehmer, denn erst dann kann mit dem Drachen optimal gesegelt werden.
Der Sieger stand also bereits am Freitagabend fest. Weil aber sechs Läufe für die SM ausgeschrieben waren, musste die restliche Zeit verwendet werden, den noch fehlenden Lauf nachzuholen. Leider ohne Erfolg.
Check für „Chinderhus Wyfelden“ durch den Grossratspräsidenten Willi Nägeli übergeben
Einmal mehr wartete die Drachenklasse, vor allem Harro Kniffka des Hanseatic Lloid mit einer grossen Überraschung auf. Wie bereits im Vorjahr wurde die SM dazu benutzt, um für eine Soziale Institution zu spenden. Am Galaabend im Hotel Metropol konnte ein Check und Bargeld in der Gesamthöhe von Fr. 6'500.-- an Frau Colombo vom Chinderhus überreicht werden. Der grosszügige Check wurde vom amtierenden Grossratspräsidenten Herr Willi Nägeli herzlich übergeben. In seiner Verdankung würdigte er diese Geste und die soziale Verantwortung der Drachensegler ganz besonders.

Der Yachtclub Arbon als kompetenter Organisator
Die Meisterschaft ist bestens vorbereitet und durchgeführt worden. Seit letzten Herbst wurde unter der Leitung vom OK Präsident Pablo Erat, dem Vorstand und 50 Helferinnen und Helfern des YCA diese Meisterschaft organisiert. Sie stellt einen der Höhepunkte im Vereinsjahr dar. Zu Land wurden die Gäste im Clubzelt bewirtet. Auf dem Wasser dirigiert Hans Fatzer, als erfahrener Regattaleiter, das Feld der „Königsklasse“ und schaffte mit seinem Team den Rahmen für die sportliche Seite dieser Veranstaltung. Einmal mehr hat sich der YCA bewährt und gezeigt, dass er in der Lage ist, Internationale Meisterschaften zu übernehmen. Er wagt sich im nächsten Jahr gar an eine Europameisterschaft heran, die ebenfalls über die Auffahrtstage stattfinden wird.
Attraktive Preisverleihung im Clubzelt
Aufgrund von grosszügigen Sponsoren konnten den ersten zehn im Klassement attraktive Preise überreicht werden. Sowohl der Clubpräsident, Rolf Niederer, der OK Präsident, Delegierte vom Suisse Sailing sorgten für eine würdevolle Preisverteilung, in der die Gold-, Silber- und Bronzegewinnern besondere Ehre zuteil wurde. Die Sieger wurden frenetisch gefeiert. Als besonders attraktiv beurteilten die Teilnehmer die Preisverlosungen. Das Glück bevorzugte da vor allem die schweizerischen Teilnehmer.

Alle Fotos: Fotos Petra Gregor
Arbon als Gastgeber
Die umliegenden Hotels beherbergten rund 180 Gäste/Regattateilnehmer während diesen vier Tagen. Für andere Gäste wurde es etwas schwierig, noch ein freies Hotelzimmer in unserer Gegend zu finden. Der umtriebige Yachtclub sorgte einmal mehr für touristische Aktivitäten in unserer Region. Es ist zu hoffen, dass das eintritt, was viele Teilnehmer nach der Preisverleihung äusserten. Sie möchten nämlich die wunderschöne Stadt und die herrliche Bucht wieder besuchen. Dies ist sicher ein besonderes Zeichen, dass es ihnen in Arbon gefallen hat.
Schlussresultat >
Souveräner Sieger
Nachdem auch am Sonntag, wie auch schon am Samstag keine gültige Regatta gesegelt werden konnte, war der Bestplatzierteste der ersten beiden Regattatage auch der Gesamtsieger. Der umsichtige Regattaleiter Hans Fatzer hat den sportlichen Teil der Meisterschaft um 12.45 Uhr abgeschossen, nachdem keine Chance auf etwas Wind bestand.

Der Sieger mit dem Boot (NOR 275) hat mit einem beruhigen Abstand von 12 Punkten auf den Zweitplatzierten die Meisterschaft für sich entschieden. Er fuhr in drei von fünf Rennen als erster über die Ziellinie. Diese Überlegenheit ist sehr hoch zu werten, war doch ein hochkarätiges Teilnehmerfeld am Start. Im vergangenen Jahr wurde er norwegischer Meister. Lofteröd wohnt allerdings schon einige Jahr in der Schweiz.
Der Zweite, der Thuner Jürg Wittwer mit GER 1018 ist ein erfolgsgewohnter Segler der zwar keinen Laufsieg holte, aber in jedem Rennen vorne dabei war. Er segelte sich auch dann nach vorn, wenn er durch Winddreher nach hinten gereicht wurde. Für die grosse Überraschung sorgten die vom Chimsee kommenden Sepp Haag mit seiner Crew. Erst auf diese Meisterschaft hin stiegen sie von einer anderen Klasse um und holten sich auf anhieb die Bronze-Medaille. Der Leichtwindspezialist holte sich den Laufsieg im abgekürzten, vierten Rennen.
In diesem gutbesetzten Feld gab es natürlich auch Enttäuschte. Einige Favoriten sahen sich einer Phalangs neuer, junger Segler gegenüber, die bei diesen Windbedingungen mehr Glück hatten. Oft waren enorm grosse Abstände im langgezogenen Feld feststellbar. Gesamthaft beurteilt, war hochstehender Regattasport feststellbar.
Die besonderen Wetter- und Windbedingungen
Die Meisterschaft wurde von der sportlichen Seite als sehr schwierig beurteilt, denn die schwachen und teilweise nicht konstanten Winde verlangten viel Können und ein besonderes Feeling. Es wurde guter Regattasport geboten mit spannenden Zweikämpfen, als auch taktisch klugen Manövern. Ein Kompliment an alle Segler, denn die ganze Meisterschaft verlief ohne einen Protest. Dies ist ein Zeichen, dass Drachensegler fair sind, auch in sehr heiklen Regatta-Situationen.
Die ersten beiden Regattatage boten mit kleinen Abstrichen gute und faire Verhältnisse. Eine Geduldsprobe am Samstag und am Sonntag verdauten nicht alle gleich gut, denn trotz Startversuchen konnte kein gültiger Lauf registriert werden. Die Wetterlage liess keine besseren Winde zu. Stärkere Winde und Wellen wünschten sich wohl die meisten Teilnehmer, denn erst dann kann mit dem Drachen optimal gesegelt werden.
Der Sieger stand also bereits am Freitagabend fest. Weil aber sechs Läufe für die SM ausgeschrieben waren, musste die restliche Zeit verwendet werden, den noch fehlenden Lauf nachzuholen. Leider ohne Erfolg.
Check für „Chinderhus Wyfelden“ durch den Grossratspräsidenten Willi Nägeli übergeben
Einmal mehr wartete die Drachenklasse, vor allem Harro Kniffka des Hanseatic Lloid mit einer grossen Überraschung auf. Wie bereits im Vorjahr wurde die SM dazu benutzt, um für eine Soziale Institution zu spenden. Am Galaabend im Hotel Metropol konnte ein Check und Bargeld in der Gesamthöhe von Fr. 6'500.-- an Frau Colombo vom Chinderhus überreicht werden. Der grosszügige Check wurde vom amtierenden Grossratspräsidenten Herr Willi Nägeli herzlich übergeben. In seiner Verdankung würdigte er diese Geste und die soziale Verantwortung der Drachensegler ganz besonders.

Der Yachtclub Arbon als kompetenter Organisator
Die Meisterschaft ist bestens vorbereitet und durchgeführt worden. Seit letzten Herbst wurde unter der Leitung vom OK Präsident Pablo Erat, dem Vorstand und 50 Helferinnen und Helfern des YCA diese Meisterschaft organisiert. Sie stellt einen der Höhepunkte im Vereinsjahr dar. Zu Land wurden die Gäste im Clubzelt bewirtet. Auf dem Wasser dirigiert Hans Fatzer, als erfahrener Regattaleiter, das Feld der „Königsklasse“ und schaffte mit seinem Team den Rahmen für die sportliche Seite dieser Veranstaltung. Einmal mehr hat sich der YCA bewährt und gezeigt, dass er in der Lage ist, Internationale Meisterschaften zu übernehmen. Er wagt sich im nächsten Jahr gar an eine Europameisterschaft heran, die ebenfalls über die Auffahrtstage stattfinden wird.
Attraktive Preisverleihung im Clubzelt
Aufgrund von grosszügigen Sponsoren konnten den ersten zehn im Klassement attraktive Preise überreicht werden. Sowohl der Clubpräsident, Rolf Niederer, der OK Präsident, Delegierte vom Suisse Sailing sorgten für eine würdevolle Preisverteilung, in der die Gold-, Silber- und Bronzegewinnern besondere Ehre zuteil wurde. Die Sieger wurden frenetisch gefeiert. Als besonders attraktiv beurteilten die Teilnehmer die Preisverlosungen. Das Glück bevorzugte da vor allem die schweizerischen Teilnehmer.

Alle Fotos: Fotos Petra Gregor
Arbon als Gastgeber
Die umliegenden Hotels beherbergten rund 180 Gäste/Regattateilnehmer während diesen vier Tagen. Für andere Gäste wurde es etwas schwierig, noch ein freies Hotelzimmer in unserer Gegend zu finden. Der umtriebige Yachtclub sorgte einmal mehr für touristische Aktivitäten in unserer Region. Es ist zu hoffen, dass das eintritt, was viele Teilnehmer nach der Preisverleihung äusserten. Sie möchten nämlich die wunderschöne Stadt und die herrliche Bucht wieder besuchen. Dies ist sicher ein besonderes Zeichen, dass es ihnen in Arbon gefallen hat.
Schlussresultat >
Sonntag, 4. Mai 2008
Int. Drachen SM: Noch kein Schweizermeister am Samstag
04.05.08 - Am gestrige Samstag lief das ganze Feld bereits um 08.30 Uhr aus, um den noch ausstehenden Lauf zu segeln. Wäre er zu Stande gekommen, hätte der Schweizer- meister am Galaabend gekürt werden können. So muss am Sonntag noch ein Rennen gestartet werden. Die Auslaufbereitschaft ist auf 08.30 Uhr vorgesehen.
Leider hat der Wind nicht mitgespielt. Die seglerische Bilanz: Ein allgemeiner Frühstart und ein, nach dem Vorwindkurs abgebrochenen Lauf, weil der Wind aus NW zu schwach wurde.
Leider hat der Wind nicht mitgespielt. Die seglerische Bilanz: Ein allgemeiner Frühstart und ein, nach dem Vorwindkurs abgebrochenen Lauf, weil der Wind aus NW zu schwach wurde.
Samstag, 3. Mai 2008
Int. Drachen-SM: Souveräne Laufsieger am 2. Regattatag
03.05.08 - Lange mussten gestern die Segler auf den Wind warten. Dies war wahrscheinlich auch der Grund, dass dann der erste Start um 10.20 Uhr gleich zu einem allgemeinen Frühstart wurde. Den danach sofort angesetzte Neustart beherrschten die gestrigen Sieger. Dieser Lauf musste nach der Luvtonne abgebrochen werden, weil der konstante Wind aus Ost ganz einschlief.

Die überlegenen Norweger Odd Lofteröd, Niels Lofteröd und Stefan Pulfer (NOR-275)
Erst am Nachmittag konnte ein schöner Lauf gestartet werden, indem wiederum die besten Starter das Rennen beherrschten. Ein fairer und langer Lauf bei 2 Bf sah einen überlegenen Sieger (O.Lofteröd), der im Ziel über drei Minuten Vorsprung hatte. Das Führungstrio mit J. Wittwer und H.D.Lang setzte sich klar ab und es war während des ganzen Rennens klar. dass der Sieg unter diesen drei Booten ausgemacht werden wird. Die Reihenfolge der ersten drei stand bereits am ersten Luvfass fest. Eine alte Regattaregel hat sich bewahrheitet: Extremschläge zahlen sich bei leichten und etwas drehenden Winden kaum aus.

Trotz wenig Wind tolle Starts
Mittlerweile war es bereits knapp 16.00 Uhr geworden und der Regattaleiter hat richtig entschieden erneut ein Rennen zu starten. Wieder waren Drängler der Grund für einen Frühstart. Das hatte zur Folge, dass der letzte Start vom Tage die Black Flag sah (Verletzung bedeutet Disqualifikation). Zwei Boote wurden von diesem Race ausgeschlossen. Der schwächer gewordene Wind hat diesmal andere Boote nach vorne gebracht. Als äusserst schwierig zu segeln wurde der Vorwindkurs beurteil. Ein leichter Winddreher in der letzten Kreuz des verkürzten Kurses veränderte diesmal auch die Positionen im Feld der führenden Boote. Der Führende, S. Haag (GER 1005) lief als erster ein. Die vor allem in der Zielkreuz taktisch geschickt segelnde Crew mit D. Gfreiner (AUT 167) überholte noch den Amerikaner K. Frost.

Segeln auf höchstem Nieveau - und trotzdem eine "Zwiebel"
Alle Fotos: R. Gregor, Friedrichshafen / YCA M. Juchli
Ein langer, aber abwechslungsreicher Segeltag ging um 17.15 Uhr zu ende, dachten viele. Der Regattaleiter hat den Versuch gewagt einen 5. Lauf zu starten. Dieser 5. Lauf, bei 1-2 Bf ohne Bahnabkürzung, wurde wiederum gewonnen vom überlegenen O. Lofteröd der mit gelassener Souveränität auch diesmal dominierte. Gefolgt auf dem zweiten Platz von S. Haag. Der routinierte Harro Kniffka, der bereits im 4. Lauf seine aufsteigende Form in diesem nicht einfachen Revier zeigte, belegte Rang drei.
Damit sind bereits fünf gültige Läufe gesegelt und die Schweizermeisterschaft dadurch gerettet. Für morgen ist voraussichtlich mit schwacher Thermik zu rechnen, also war die Entscheidung, einen weiteren Lauf zu starten, richtig.Was die Rangliste betrifft, so ist grösstwahrscheinlich mit geringen Platzverschiebungen zu rechnen. Ergebnis nach dem 2. Tag >

Die überlegenen Norweger Odd Lofteröd, Niels Lofteröd und Stefan Pulfer (NOR-275)
Erst am Nachmittag konnte ein schöner Lauf gestartet werden, indem wiederum die besten Starter das Rennen beherrschten. Ein fairer und langer Lauf bei 2 Bf sah einen überlegenen Sieger (O.Lofteröd), der im Ziel über drei Minuten Vorsprung hatte. Das Führungstrio mit J. Wittwer und H.D.Lang setzte sich klar ab und es war während des ganzen Rennens klar. dass der Sieg unter diesen drei Booten ausgemacht werden wird. Die Reihenfolge der ersten drei stand bereits am ersten Luvfass fest. Eine alte Regattaregel hat sich bewahrheitet: Extremschläge zahlen sich bei leichten und etwas drehenden Winden kaum aus.

Trotz wenig Wind tolle Starts
Mittlerweile war es bereits knapp 16.00 Uhr geworden und der Regattaleiter hat richtig entschieden erneut ein Rennen zu starten. Wieder waren Drängler der Grund für einen Frühstart. Das hatte zur Folge, dass der letzte Start vom Tage die Black Flag sah (Verletzung bedeutet Disqualifikation). Zwei Boote wurden von diesem Race ausgeschlossen. Der schwächer gewordene Wind hat diesmal andere Boote nach vorne gebracht. Als äusserst schwierig zu segeln wurde der Vorwindkurs beurteil. Ein leichter Winddreher in der letzten Kreuz des verkürzten Kurses veränderte diesmal auch die Positionen im Feld der führenden Boote. Der Führende, S. Haag (GER 1005) lief als erster ein. Die vor allem in der Zielkreuz taktisch geschickt segelnde Crew mit D. Gfreiner (AUT 167) überholte noch den Amerikaner K. Frost.

Segeln auf höchstem Nieveau - und trotzdem eine "Zwiebel"
Alle Fotos: R. Gregor, Friedrichshafen / YCA M. Juchli
Ein langer, aber abwechslungsreicher Segeltag ging um 17.15 Uhr zu ende, dachten viele. Der Regattaleiter hat den Versuch gewagt einen 5. Lauf zu starten. Dieser 5. Lauf, bei 1-2 Bf ohne Bahnabkürzung, wurde wiederum gewonnen vom überlegenen O. Lofteröd der mit gelassener Souveränität auch diesmal dominierte. Gefolgt auf dem zweiten Platz von S. Haag. Der routinierte Harro Kniffka, der bereits im 4. Lauf seine aufsteigende Form in diesem nicht einfachen Revier zeigte, belegte Rang drei.
Damit sind bereits fünf gültige Läufe gesegelt und die Schweizermeisterschaft dadurch gerettet. Für morgen ist voraussichtlich mit schwacher Thermik zu rechnen, also war die Entscheidung, einen weiteren Lauf zu starten, richtig.Was die Rangliste betrifft, so ist grösstwahrscheinlich mit geringen Platzverschiebungen zu rechnen. Ergebnis nach dem 2. Tag >
Freitag, 2. Mai 2008
Der Traum vom America´s Cup treibt sie an
02.05.08 - 11. Match Race Germany 2008 Weltmeisterschaftslauf im Rahmen der World Match Racing Tour 7. bis 12. Mai 2008 - Langenargen - Egal, ob Weltmeister, Weltranglisten-Erster oder Deutschlands Nummer eins: Sie alle eint das Ziel, schon bald am Steuer einer America's Cup-Yacht zu stehen. Die Matchrace-Cracks von heute sind die Cup-Stars von morgen. Über Pfingsten starten sie beim Deutschen Grand Prix der internationalen Matchrace-Elite.
"Ich bin erst seit zwei Jahren als Vollprofi in der Tour aktiv, aber natürlich möchte ich eines Tages am America's Cup teilnehmen", sagt der amtierende Weltmeister Ian Williams aus Großbritannien. Der Anwalt freut sich auf den Einsatz auf dem Bodensee: "Das Match Race Germany ist sehr speziell, weil die vielen Zuschauer für eine mitreißende und freundliche Athmosphäre sorgen."
Die genießt auch der französische Weltranglisten-Erste Matthieu Richard, seit Jahren zu Gast beim Match Race Germany. "Ich segle seit 2000 mit derselben Mannschaft. Wir haben es zusammen auf Platz eins der Weltrangliste geschafft. Ich liebe Matchracing, weil es intensiv und komplex ist und wir über das Jahr hinweg wundervolle Orte in aller Welt kennen lernen. Mein Traum ist es, eines Tages den America's Cup mit einem französischen Team zu gewinnen."
Diesen Traum jagt auch Deutschlands erfolgreichster Matchracer Markus Wieser. Der Vater von vier Töchtern, der das Match Race Germany 2001 nach spannendem Finale mit 3:2 gegen Deutschlands Segelikone Jochen Schümann gewann, sagt: "Wir bereiten uns mit dem Team Sea Dubai auf den 34. America's Cup vor."
Der America's Cup gilt als Krone des internationalen Segelsports und treibt Profis und talentierten Nachwuchs in aller Welt zu Höchstleistungen an. Auf der World Match Racing Tour bereiten sich die besten Duell-Segler auf den Cup vor. Beim Match Race Germany treten ab Mittwoch vor Pfingsten zwölf Teams aus neun Nationen an, kämpfen auf Bavaria-Yachten um Preisgeld, Prestige und wertvolle Weltranglistenpunkte. Dazu gibt es wieder die exklusiven Glastrophäen von Kosta Boda für die besten drei Mannschaften.
Die Veranstalter rechnen für die Finalrunden am langen Pfingstwochenende mit mehr als 30.000 Zuschauern. Entsprechend bunt gefüllt ist auch das Landprogramm. Musikalisch geht es im Festzelt von früh bis spät in die Nacht hoch her: Den Auftakt gestalten die "Tower Horn Blues Band". Der mitreißende Jürgen Waidele und seine Band mit der bezaubernden Sängerin Elisa Kay spielen am Pfingstsonntag ab 19 Uhr und am Montagmorgen ab 10.30 Uhr mit der Formation "Take a Dance" im großen Festzelt. Schon am Freitag rocken XXCult ab 19.30 Uhr erstmals am Bodensee. Einen Tag später sorgt ab 19 Uhr die Piano Crew mit ihren exzellenten Musikern und Showeinlagen für gute Unterhaltung und eine volle Tanzfläche. Der Eintritt zu allen Veranstaltungen ist traditionell frei.
Neben Kinderaktionen und Gaumengenüssen aus der "Küche der Region" gibt es auch maritime Leckerbissen für Pfingstgäste: Abonnenten der schwäbischen Zeitung erhalten nach Vorlage ihrer Abo Card im neuen Match Center Germany zehn Prozent Rabatt bei der Buchung von Tret-, Elektro und Motorbooten. So kommen Fans auf dem Wasser den Segel-Stars ganz nah.
An Land weht ein Hauch von America's Cup über dem Pool für die Mini-Cupper. Dort können sich Fans Duelle mit den ferngesteuerten Yachten im Look der Königsdisziplin liefern und die Manöver der Profis im Kleinformat ausprobieren. Dazu steht im Zelt von Layer auch in diesem Jahr eine große Carrera-Bahn in der Vergangenheit schon zog sie vor allem Kinder, aber auch den einen oder anderen Erwachsenen in ihren Bann.
Als größte Sportveranstaltung am Bodensee belebt das Match Race Germany im elften Jahr die Region, sorgt für einen Anstieg der Hotelübernachtungen und einen Besucherstrom nach Langenargen. Inzwischen wird die Regatta als Tourismusfaktor eingestuft und genießt hohes Ansehen. Da zieht sogar Mutter Natur mit den engagierten Organisatoren Eberhard Magg, Harald Thierer und dem Team vom Yacht-Club Langenargen an einem Strang: Nachdem die Matchrace-Yachten vor einem Jahr aufgrund des niedrigen Wasserstandes im Bodensee nicht in den Hafen einlaufen konnten, hat es zuletzt so viel geregnet, dass die Profis wieder im einlaufen können.
"Ich bin erst seit zwei Jahren als Vollprofi in der Tour aktiv, aber natürlich möchte ich eines Tages am America's Cup teilnehmen", sagt der amtierende Weltmeister Ian Williams aus Großbritannien. Der Anwalt freut sich auf den Einsatz auf dem Bodensee: "Das Match Race Germany ist sehr speziell, weil die vielen Zuschauer für eine mitreißende und freundliche Athmosphäre sorgen."
Die genießt auch der französische Weltranglisten-Erste Matthieu Richard, seit Jahren zu Gast beim Match Race Germany. "Ich segle seit 2000 mit derselben Mannschaft. Wir haben es zusammen auf Platz eins der Weltrangliste geschafft. Ich liebe Matchracing, weil es intensiv und komplex ist und wir über das Jahr hinweg wundervolle Orte in aller Welt kennen lernen. Mein Traum ist es, eines Tages den America's Cup mit einem französischen Team zu gewinnen."
Diesen Traum jagt auch Deutschlands erfolgreichster Matchracer Markus Wieser. Der Vater von vier Töchtern, der das Match Race Germany 2001 nach spannendem Finale mit 3:2 gegen Deutschlands Segelikone Jochen Schümann gewann, sagt: "Wir bereiten uns mit dem Team Sea Dubai auf den 34. America's Cup vor."
Der America's Cup gilt als Krone des internationalen Segelsports und treibt Profis und talentierten Nachwuchs in aller Welt zu Höchstleistungen an. Auf der World Match Racing Tour bereiten sich die besten Duell-Segler auf den Cup vor. Beim Match Race Germany treten ab Mittwoch vor Pfingsten zwölf Teams aus neun Nationen an, kämpfen auf Bavaria-Yachten um Preisgeld, Prestige und wertvolle Weltranglistenpunkte. Dazu gibt es wieder die exklusiven Glastrophäen von Kosta Boda für die besten drei Mannschaften.
Die Veranstalter rechnen für die Finalrunden am langen Pfingstwochenende mit mehr als 30.000 Zuschauern. Entsprechend bunt gefüllt ist auch das Landprogramm. Musikalisch geht es im Festzelt von früh bis spät in die Nacht hoch her: Den Auftakt gestalten die "Tower Horn Blues Band". Der mitreißende Jürgen Waidele und seine Band mit der bezaubernden Sängerin Elisa Kay spielen am Pfingstsonntag ab 19 Uhr und am Montagmorgen ab 10.30 Uhr mit der Formation "Take a Dance" im großen Festzelt. Schon am Freitag rocken XXCult ab 19.30 Uhr erstmals am Bodensee. Einen Tag später sorgt ab 19 Uhr die Piano Crew mit ihren exzellenten Musikern und Showeinlagen für gute Unterhaltung und eine volle Tanzfläche. Der Eintritt zu allen Veranstaltungen ist traditionell frei.
Neben Kinderaktionen und Gaumengenüssen aus der "Küche der Region" gibt es auch maritime Leckerbissen für Pfingstgäste: Abonnenten der schwäbischen Zeitung erhalten nach Vorlage ihrer Abo Card im neuen Match Center Germany zehn Prozent Rabatt bei der Buchung von Tret-, Elektro und Motorbooten. So kommen Fans auf dem Wasser den Segel-Stars ganz nah.
An Land weht ein Hauch von America's Cup über dem Pool für die Mini-Cupper. Dort können sich Fans Duelle mit den ferngesteuerten Yachten im Look der Königsdisziplin liefern und die Manöver der Profis im Kleinformat ausprobieren. Dazu steht im Zelt von Layer auch in diesem Jahr eine große Carrera-Bahn in der Vergangenheit schon zog sie vor allem Kinder, aber auch den einen oder anderen Erwachsenen in ihren Bann.
Als größte Sportveranstaltung am Bodensee belebt das Match Race Germany im elften Jahr die Region, sorgt für einen Anstieg der Hotelübernachtungen und einen Besucherstrom nach Langenargen. Inzwischen wird die Regatta als Tourismusfaktor eingestuft und genießt hohes Ansehen. Da zieht sogar Mutter Natur mit den engagierten Organisatoren Eberhard Magg, Harald Thierer und dem Team vom Yacht-Club Langenargen an einem Strang: Nachdem die Matchrace-Yachten vor einem Jahr aufgrund des niedrigen Wasserstandes im Bodensee nicht in den Hafen einlaufen konnten, hat es zuletzt so viel geregnet, dass die Profis wieder im einlaufen können.
MAIOR 2008 – Erste Regatta des Jahres startet bei...
02.05.08 - Um 12:00 Uhr fielen am 1. Mai auf den Bahnen „Bravo“ und „Hotel“ die Startschüsse für die diesjährige MAIOR Regatta. Knapp 90 Yachten aus drei Nationen lieferten sich spannende Rennen auf den Regattabahnen in der Strander Bucht und auf dem Stollergrund.
In der Gruppe ORC-International I hatte Bernd Kriegel mit der „Unique“ (JV/49) die beste Nase für den Wind und erreichte nach 3 Wettfahrten den 1. Platz. Dahinter platzierte sich die „Beluga“ (Rodman 42) von Christian Plump, gefolgt von der „Sitxty 4“ (IMX 40) mit Steuermann Alv Gundlach. Die Gruppe ORC-Int. II wurde am ersten Wettfahrttag von der „Flying Circus“ mit Steuermann Wolfgang Uecker beherrscht. Lena Having steuerte die „Matrisen Team“ (X-37) auf den 2. Platz., die Dehler 39 „Speedy Gonzales“ wurde Wettfahrten dritter. Auf den Kopf gestellt haben sich die Ergebnisse aus der Gruppe ORC-Int. III/IV aus dem Vorjahr. Der Vorjahres dritte, die „Chinook“ (X-332) mit Steuermann Johann Friedrichsen konnte sich den ersten Tagessieg sichern. Nach dem Gewinn der IMS Division II WM im Jahr 2007 sicherlich keine Überraschung. Der „Froschkönig“ (Optima 101/106) wurde zweiter, der Vorjahresgewinner, die „Cala Ventinove“ (Dehler 29) belegte am Ende des Tages den dritten Platz.
Auch in den Einheitsklassen gab es Platzierungsverschiebungen im Vergleich zur letzten MAIOR. In der X-35 Klasse segelte sich die „Xen“ mit Steuermann Torsten Bastiansen mit zwei Tagessiegen an die Spitze. Auf den Plätzen zwei und drei liegen für den morgigen Freitag die „Stihl“ mit Jörn Carstensen und die „Celox“ von Achim Griese in Lauerstellung. Griese hatte die MAIOR Regatta im Jahr 2007 gewonnen.
Die Spaziergänger konnte von Land aus mitverfolgen, wie die kleineren Yachten direkt in der Strander Bucht um die Plätze kämpften. Unter ihnen auch die J80 Klasse, die in diesem Jahr vom 7. bis 13. Juli ihre Weltmeisterschaften vor Kiel aussegelt. Hier belegte die „Pike“ souverän den ersten Platz vor der „tak for turen“ und den WM dritten aus dem Jahr 2008, der „needles and pins“. Mit 18 Booten wieder stark vertreten ist die Klasse Platu 25, die Vorjahr noch unter dem Namen Beneteau 25 startete. Die „Garmin“ mit Michel Casparij aus Dänemark hatte die Nase nach vier Wettfahrten vorne.
Auch für den morgigen zweiten Wettfahrttag sind leichte Winde um 3 Beaufort vorhergesagt, so dass die Segler wieder einen prall gefüllten Regattatag zu absolvieren haben. Nach den Regatten können die Crews dann im Segler-Treff in der Bootshalle des Kieler Yacht-Clubs in Strande relaxen. Am Pantaenius-Segler-Abend (Freitag) sponsert der Yachtversicherer Pantaenius zudem noch das Bier für die Aktiven am eigenen Stand.
Die Mai Offshore Regatta wird von der eCONNEX AG als offiziellem Partner, dem offiziellen Payment Provider B+S Card-Service und der Segler-Zeitung als Medienpartner unterstützt.

„Unique“ (Bernd Kriegel) hoch am Wind - Fotohinweis: Point of Sailing
In der Gruppe ORC-International I hatte Bernd Kriegel mit der „Unique“ (JV/49) die beste Nase für den Wind und erreichte nach 3 Wettfahrten den 1. Platz. Dahinter platzierte sich die „Beluga“ (Rodman 42) von Christian Plump, gefolgt von der „Sitxty 4“ (IMX 40) mit Steuermann Alv Gundlach. Die Gruppe ORC-Int. II wurde am ersten Wettfahrttag von der „Flying Circus“ mit Steuermann Wolfgang Uecker beherrscht. Lena Having steuerte die „Matrisen Team“ (X-37) auf den 2. Platz., die Dehler 39 „Speedy Gonzales“ wurde Wettfahrten dritter. Auf den Kopf gestellt haben sich die Ergebnisse aus der Gruppe ORC-Int. III/IV aus dem Vorjahr. Der Vorjahres dritte, die „Chinook“ (X-332) mit Steuermann Johann Friedrichsen konnte sich den ersten Tagessieg sichern. Nach dem Gewinn der IMS Division II WM im Jahr 2007 sicherlich keine Überraschung. Der „Froschkönig“ (Optima 101/106) wurde zweiter, der Vorjahresgewinner, die „Cala Ventinove“ (Dehler 29) belegte am Ende des Tages den dritten Platz.
Auch in den Einheitsklassen gab es Platzierungsverschiebungen im Vergleich zur letzten MAIOR. In der X-35 Klasse segelte sich die „Xen“ mit Steuermann Torsten Bastiansen mit zwei Tagessiegen an die Spitze. Auf den Plätzen zwei und drei liegen für den morgigen Freitag die „Stihl“ mit Jörn Carstensen und die „Celox“ von Achim Griese in Lauerstellung. Griese hatte die MAIOR Regatta im Jahr 2007 gewonnen.
Die Spaziergänger konnte von Land aus mitverfolgen, wie die kleineren Yachten direkt in der Strander Bucht um die Plätze kämpften. Unter ihnen auch die J80 Klasse, die in diesem Jahr vom 7. bis 13. Juli ihre Weltmeisterschaften vor Kiel aussegelt. Hier belegte die „Pike“ souverän den ersten Platz vor der „tak for turen“ und den WM dritten aus dem Jahr 2008, der „needles and pins“. Mit 18 Booten wieder stark vertreten ist die Klasse Platu 25, die Vorjahr noch unter dem Namen Beneteau 25 startete. Die „Garmin“ mit Michel Casparij aus Dänemark hatte die Nase nach vier Wettfahrten vorne.
Auch für den morgigen zweiten Wettfahrttag sind leichte Winde um 3 Beaufort vorhergesagt, so dass die Segler wieder einen prall gefüllten Regattatag zu absolvieren haben. Nach den Regatten können die Crews dann im Segler-Treff in der Bootshalle des Kieler Yacht-Clubs in Strande relaxen. Am Pantaenius-Segler-Abend (Freitag) sponsert der Yachtversicherer Pantaenius zudem noch das Bier für die Aktiven am eigenen Stand.
Die Mai Offshore Regatta wird von der eCONNEX AG als offiziellem Partner, dem offiziellen Payment Provider B+S Card-Service und der Segler-Zeitung als Medienpartner unterstützt.

„Unique“ (Bernd Kriegel) hoch am Wind - Fotohinweis: Point of Sailing
Imposanter Start bei der Drachen-SM
02.05.08 - An der Drachen-SM vor Arbon konnten am Auffahrtstag gleich 2 Läufe absolviert werden. Die Rangliste zwischen den beiden Läufen wurde stark durcheinander gemischt. Erstaunlich, weil recht konstanter, aber leicht drehende Wind aus N/NO sich rechtzeitig zum Start einstellten. Wehte der kalte Wind anfänglich mit guten 2Bf, die dann im 2. Lauf gegen Ende eher auf 1-2 Bf abflauten. Die beiden Läufe glichen sich in der Hinsicht, dass jeweils die Erstplatzierten an der Luvtonne auch den Laufsieg untereinander ausmachten. Sie glänzten durch exzellente Geschwindigkeit auf allen Kursen, sodass riesige Abstände festzustellen waren, die im letzten Vorwind das Feld auf etwa 1km auseinander zog.

Im ersten Rennen ging P. Müller (SIU 291) vom Start weg souverän in Führung und er sah bis zum letzten Fass, wie der Laufsieger aus. In einem kleinen Match race zwang ihn die clever segelnden J.Wittwer (GER 1018) und O. Lofteröd (NOR 275) auf der Zielkreuz zu mehreren Wenden, sodass er sich nur noch mit Rang drei begnügen musste. Sieger also im ersten Lauf der Norweger O. Losteröd.

Im zweiten Lauf war bereits nach 500m nach dem Start klar, wer sich diesen Laufsieg wohl holen wird. Wenige Boote wendeten frühzeitig auf den bevorteilten Steuerbordbug. Darunter der nachmalige Sieger A. Hermann (GER 159). Er leistete sich beim Start mir Steuerbordschoten den Luxus, gleich einigen Booten auszuweichen. Mit klugen Schläge in der ersten Kreuz kämpfte er sich an die Spitze und gab diese bis ins Ziel nicht mehr ab. Er siegte mit einem eindrücklichen Vorsprung von 4 Min. auf T. Mittelmeier (SUI 292) und gar weitere 5 Min. auf den Dritten (H.Bossert SUI 200).
Heute sind vom Regattaleiter Hans Fatzer mindestens 2 Läufe vorgesehen.

Im ersten Rennen ging P. Müller (SIU 291) vom Start weg souverän in Führung und er sah bis zum letzten Fass, wie der Laufsieger aus. In einem kleinen Match race zwang ihn die clever segelnden J.Wittwer (GER 1018) und O. Lofteröd (NOR 275) auf der Zielkreuz zu mehreren Wenden, sodass er sich nur noch mit Rang drei begnügen musste. Sieger also im ersten Lauf der Norweger O. Losteröd.

Im zweiten Lauf war bereits nach 500m nach dem Start klar, wer sich diesen Laufsieg wohl holen wird. Wenige Boote wendeten frühzeitig auf den bevorteilten Steuerbordbug. Darunter der nachmalige Sieger A. Hermann (GER 159). Er leistete sich beim Start mir Steuerbordschoten den Luxus, gleich einigen Booten auszuweichen. Mit klugen Schläge in der ersten Kreuz kämpfte er sich an die Spitze und gab diese bis ins Ziel nicht mehr ab. Er siegte mit einem eindrücklichen Vorsprung von 4 Min. auf T. Mittelmeier (SUI 292) und gar weitere 5 Min. auf den Dritten (H.Bossert SUI 200).
Heute sind vom Regattaleiter Hans Fatzer mindestens 2 Läufe vorgesehen.
Dienstag, 29. April 2008
Am kommenden Wochende wird um den Montfort – Cup gesegelt
29.04.08 - Wer beim 27. Montfort- Cup noch dabei sein will, muss sich sputen. Vom 01. Mai bis 05. Mai werden Segelcrews aus Österreich, der Schweiz und Deutschland vor Langenargen um den Wanderpokal des Montfort- Cup kämpfen. Erstmals wurde die von den Seglern hoch geschätzte Regatta 1982 vom YC Langenargen ausgetragen.
Bei der 27. Auflage werden bis zu 10 Wettfahrten auf Up and down Kursen gesegelt, zusätzlich für die ORC- Boote wird eine Langstreckenregatta ausgetragen, die in die Wertung für den KRVaB Langstreckenpokal eingeht . Am Start werden Boote des ORC- Clubs, ORC- Sportboot- Klassen, Joker, 8mOD, X- 99 und Rommel 33 erwartet.
Die Steuermannsbesprechung ist für Donnerstag, den 01. Mai, um 10.00 Uhr angesetzt, die Preisverteilung erfolgt am Samstag, den 03. Mai.
Die Wettfahrtleitung liegt in den Händen von Rudi Magg, dem erfolgreichsten Regattasegler des YC Langenargen. Unterstützt wird er von der Wettfahrtcrew, die am darauf folgenden Wochenende dann auch das Match Race Germany ausrichtet.
Bei der 27. Auflage werden bis zu 10 Wettfahrten auf Up and down Kursen gesegelt, zusätzlich für die ORC- Boote wird eine Langstreckenregatta ausgetragen, die in die Wertung für den KRVaB Langstreckenpokal eingeht . Am Start werden Boote des ORC- Clubs, ORC- Sportboot- Klassen, Joker, 8mOD, X- 99 und Rommel 33 erwartet.
Die Steuermannsbesprechung ist für Donnerstag, den 01. Mai, um 10.00 Uhr angesetzt, die Preisverteilung erfolgt am Samstag, den 03. Mai.
Die Wettfahrtleitung liegt in den Händen von Rudi Magg, dem erfolgreichsten Regattasegler des YC Langenargen. Unterstützt wird er von der Wettfahrtcrew, die am darauf folgenden Wochenende dann auch das Match Race Germany ausrichtet.
International Women’s Match Race Criterium 2008
29.04.08 - Silke Hahlbrock gewinnt Grade 1-Regatta in Spanien. Das Match Race Team Hamburg hat im spanischen Calpe das hochrangige International Women’s Match Race Criterium gewonnen. Dabei dominierten Steuerfrau Silke Hahlbrock (24) und ihre Crew (Marion Rommel, 23, Maren Hahlbrock, 25, Nele-Marie Bock, 22, Natalie Turlik, 20) die starke internationale Konkurrenz aus sieben Nationen.
In der Vorrunde (Round Robin) konnten nicht nur die Weltranglisten-Zweite und -Dritte, Lotte Meldgaard-Pedersen aus Schweden und Katie Spithill aus Australien, geschlagen werden. Auch Claire Leroy, die erst Anfang April ihren WM-Titel verteidigt hat und die Weltrangliste anführt, unterlag dem deutschen Team. Nach der Vorrunde verbuchten Hahlbrock & Co. neun Siege und nur zwei Niederlagen auf ihrem Konto. Nur Leroy konnte eine ebenso starke Leistung aufweisen.
Aufgrund zu schwacher und inkonstanter Windbedingungen mussten am Finaltag sämtliche Rennen abgesagt werden. Da das Match Race Team Hamburg die punktgleiche Leroy im direkten Vergleich geschlagen hatte, ging der Gesamtsieg an die derzeit beste deutsche Frauen Match Race Crew, die für den Hamburger Segel-Club startet.
„Wir sind sehr zufrieden und auch ein bisschen überrascht“, kommentierte Silke Hahlbrock den Erfolg. „Nele Bock, Marion Rommel und ich sind erst vor zwei Wochen von der WM in Neuseeland zurückgekehrt, und wir hatten nur wenig Zeit zur Vorbereitung. Aber unser Trainer, Hendrik Ismar, hat uns optimal auf die Rennen eingestellt.“
Mit dem Sieg in Spanien dürfte das Team aus Hamburg in der Weltrangliste einen gehörigen Satz nach vorne gemacht haben. Nach der Weltmeisterschaft im neuseeländischen Auckland lag Silke Hahlbrock auf Platz 8 im Gesamtklassement. „Der vierte oder fünfte Rang müssten jetzt drin sein“, glaubt die Steuerfrau. Noch wichtiger ist ihr jedoch, dass anscheinend der Knoten in der Crew geplatzt ist und das junge Team die manchmal schwachen Nerven in den Griff bekommen hat.
Wenn die Formkurve weiter nach oben zeigt und dann noch ein Hauptsponsor gefunden wird, steht dem Ziel, zu den Olympischen Spielen 2012 nach England zu fahren, nichts mehr im Wege. Denn hier wollen Silke Hahlbrock und ihre Team-Kolleginnen auf jeden Fall dabei sein. Aber vorher müssen sie sich auf die laufende Saison konzentrieren. Hahlbrock: „Wir freuen uns auf die nächsten Herausforderungen. Als nächstes steht der Studenten Europacup im französischen La Rochelle vom 23. bis 25. Mai an.“
In der Vorrunde (Round Robin) konnten nicht nur die Weltranglisten-Zweite und -Dritte, Lotte Meldgaard-Pedersen aus Schweden und Katie Spithill aus Australien, geschlagen werden. Auch Claire Leroy, die erst Anfang April ihren WM-Titel verteidigt hat und die Weltrangliste anführt, unterlag dem deutschen Team. Nach der Vorrunde verbuchten Hahlbrock & Co. neun Siege und nur zwei Niederlagen auf ihrem Konto. Nur Leroy konnte eine ebenso starke Leistung aufweisen.
Aufgrund zu schwacher und inkonstanter Windbedingungen mussten am Finaltag sämtliche Rennen abgesagt werden. Da das Match Race Team Hamburg die punktgleiche Leroy im direkten Vergleich geschlagen hatte, ging der Gesamtsieg an die derzeit beste deutsche Frauen Match Race Crew, die für den Hamburger Segel-Club startet.
„Wir sind sehr zufrieden und auch ein bisschen überrascht“, kommentierte Silke Hahlbrock den Erfolg. „Nele Bock, Marion Rommel und ich sind erst vor zwei Wochen von der WM in Neuseeland zurückgekehrt, und wir hatten nur wenig Zeit zur Vorbereitung. Aber unser Trainer, Hendrik Ismar, hat uns optimal auf die Rennen eingestellt.“
Mit dem Sieg in Spanien dürfte das Team aus Hamburg in der Weltrangliste einen gehörigen Satz nach vorne gemacht haben. Nach der Weltmeisterschaft im neuseeländischen Auckland lag Silke Hahlbrock auf Platz 8 im Gesamtklassement. „Der vierte oder fünfte Rang müssten jetzt drin sein“, glaubt die Steuerfrau. Noch wichtiger ist ihr jedoch, dass anscheinend der Knoten in der Crew geplatzt ist und das junge Team die manchmal schwachen Nerven in den Griff bekommen hat.
Wenn die Formkurve weiter nach oben zeigt und dann noch ein Hauptsponsor gefunden wird, steht dem Ziel, zu den Olympischen Spielen 2012 nach England zu fahren, nichts mehr im Wege. Denn hier wollen Silke Hahlbrock und ihre Team-Kolleginnen auf jeden Fall dabei sein. Aber vorher müssen sie sich auf die laufende Saison konzentrieren. Hahlbrock: „Wir freuen uns auf die nächsten Herausforderungen. Als nächstes steht der Studenten Europacup im französischen La Rochelle vom 23. bis 25. Mai an.“
Montag, 28. April 2008
Resultate der Regatten
28.04.08 - Liebe Regattaleiter, bitte senden Sie unserem Webmaster (webmaster@ibn-online.de) und der Redaktion (ibn@ibn-online.de) die Resultate und Fotos sowie Berichte Ihrer Regatten. Wir werden diese umgehend auf unseren Seiten "Regatten + Resultate" online setzen. Herzlichen Dank, Webmaster und IBN-Redaktion.
Feuer an Bord !
28.04.08 - Dieser Schreckensruf ist auch am Bodensee nicht fremd! Auch wenn zum Glück pro Jahr nur wenige Boote davon betroffen sind, die Auswirkungen auf die Beatzung und die Schiffe sind teilweise verheerend.
Die See- und Wasserschutzpolizeien haben deshalb bereits bei der letztjährigen Interboot auf ihrem gemeinsamen Messestand die Besucher über die Gefahren bei Feuer an Bord informiert. Um die Thematik zu vertiefen findet am kommenden Samstagnachmittag (3. Mai 2008) ab 14.00 Uhr an der Hafeneinfahrt / „Alte Schmiede“ des Yachthafens „Marina Ultramarin“ in Kressbronn-Gohren eine Informationsveranstaltung im Rahmen des "Anmotorens" des MYCO mit einer praktischen Feuerlöschübung auf dem See statt. Beteiligt sind neben dem Motoryachtclub Obersee die Firma Ultramarin, die See- und Wasserschutzpolizeien rund um den Bodensee, die Freiwillige Feuerwehr Friedrichshafen mit ihrem Löschboot und Sachverständige des Landratsamtes Bodenseekreis. Die Besucher können sich anhand ausgestellter Bilder, Broschüren und praktischer Vorführungen über Feuergefahren an Bord, Vermeidung von Bränden und deren Bekämpfung informieren. Selbstverständlich stehen auch die Sachverständigen, Feuerwehr und Wasserschutzpolizei für Fragen zur Verfügung.

Darüber hinaus besteht für Besucher die Möglichkeit, Bootszubehör durch Beamte der Wasserschutzpolizei mit einer Individualnummer gravieren zu lassen, um bei Diebstählen sichergestellte Gegenstände schneller zuordnen oder erforderliche Sachfahndungsmaßnahmen einleiten zu können.
Die See- und Wasserschutzpolizeien haben deshalb bereits bei der letztjährigen Interboot auf ihrem gemeinsamen Messestand die Besucher über die Gefahren bei Feuer an Bord informiert. Um die Thematik zu vertiefen findet am kommenden Samstagnachmittag (3. Mai 2008) ab 14.00 Uhr an der Hafeneinfahrt / „Alte Schmiede“ des Yachthafens „Marina Ultramarin“ in Kressbronn-Gohren eine Informationsveranstaltung im Rahmen des "Anmotorens" des MYCO mit einer praktischen Feuerlöschübung auf dem See statt. Beteiligt sind neben dem Motoryachtclub Obersee die Firma Ultramarin, die See- und Wasserschutzpolizeien rund um den Bodensee, die Freiwillige Feuerwehr Friedrichshafen mit ihrem Löschboot und Sachverständige des Landratsamtes Bodenseekreis. Die Besucher können sich anhand ausgestellter Bilder, Broschüren und praktischer Vorführungen über Feuergefahren an Bord, Vermeidung von Bränden und deren Bekämpfung informieren. Selbstverständlich stehen auch die Sachverständigen, Feuerwehr und Wasserschutzpolizei für Fragen zur Verfügung.

Darüber hinaus besteht für Besucher die Möglichkeit, Bootszubehör durch Beamte der Wasserschutzpolizei mit einer Individualnummer gravieren zu lassen, um bei Diebstählen sichergestellte Gegenstände schneller zuordnen oder erforderliche Sachfahndungsmaßnahmen einleiten zu können.
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Polgar/Spalteholz fahren nach Qingdao/China
28.04.08 - Olympiaqualifikation in Tornado perfekt / Rothweiler/Kussatz nach Sieg Zweite HYÈRES - Für Johannes Polgar und Florian Spalteholz ging am Freitag (25. April) im südfranzösischen Hyères ein Traum in Erfüllung: Die Tornado-Mannschaft aus Dänisch-Nienhof und Kiel qualifizierte sich bei der internationalen Regatta Semaine Olympique Francaise für die XXVI. Olympischen Spiele, deren Segelwettbewerbe im August in Qingdao/China ausgetragen werden. In einem Herzschlagfinale besiegte das T-Systems Team 2008 die Brüder Tino und Nico Mittelmeier aus Überlingen und ließ am Ende einer spannenden Ausscheidungsserie kein Fragezeichen offen. Die 470er-Frauen Steffi Rothweiler aus München und ihre Berliner Vorschoterin Vivien Kussatz gewannen ihr Medaillenrennen und schafften noch Gesamtrang zwei. Die Ynglingmannschaft Ulrike Schümann, Julia Bleck und Ute Höpfner aus Berlin wurde im Medalrace und insgesamt Neunte. Dort schlossen auch Jan und Hannes Peckolt (Hamburg/Kiel) das Gesamtklassement im 49er nach Platz sechs im Medaillenrennen ab.
“Wir sind nach einem harten, aber immer fairen Wettkampf überglücklich, zum ersten Mal die Fahrkarten zu den Spielen gezogen zu haben", meinten Polgar und Spalteholz im Freudentaumel. Als Sechste im Ziel hatten sie das Bruderteam zwei Plätze hinter sich gelassen und den Vergleich am Ende mit 17 Punkten Abstand klar für sich entschieden. Nervenstark und technisch wie taktisch optimal vorbereitet spielte das T-Systems Team 2008 im richtigen Moment alle Trümpfe aus und ließ den Mittelmeiers keine Chance. An Land waren die Unterlegenen nicht nur die ersten Gratulanten, ihnen gebührte auch der erste Schluck Schampus. Polgar: “Sie haben auch super gesegelt und uns in dieser Woche alles abverlangt."
Alfred Hitchcock hätte seine wahre Freude an der deutschen Tornadoausscheidung gehabt, so sehr knisterte die Spannung. Für den Showdown im Finalrennen der besten zehn Crews wehte nur eine sehr leichte Brise und verlangte von Akteuren wie Zuschauern auf mehr als hundert Begleitbooten ein Höchstmaß an Geduld. Was Polgar/Spalteholz und die Mittelmeiers dann zeigten, war ein Matchrace erster Güte. Schon vor dem Start jagte das mit 13 Zählern Vorsprung ins Rennen gegangene Duo aus Norddeutschland seine Gegner und setzte sie permanent unter Druck. “Zum Glück war der Wind so schwach, dass sie ihre Leichtwindvorteile nicht ausspielen konnten", erklärte Spalteholz, “es reichte für niemandem zum Trapezsegeln."
Im klassischen Zweikampf deckten die Kieler ihre Verfolger konsequent ab und ließen sie zu keiner Zeit aus den Augen. Als dann das Rennen nach einer Hälfte nochmal neu gestartet wurde, weil die Wettfahrtleitung einen Fehler gemacht hatte, begann das Spiel von vorn. Doch Johannes Polgar und Florian Spalteholtz zeigten erneut, dass sie zu Recht qualifiziert sind. “Am Anfang der Regattawoche waren wir noch froh, die Ausscheidung nicht gegen die Starkwindspezialisten Roland Gäbler und Gunnar Struckmann segeln zu müssen", so der Steuermann, “am Ende gab es aber genauso viel Leichtwind. Der Austragungsort hat also niemanden bevorteilt." Gäbler, ebenfalls vom T-Systems Team 2008, hat Deutschland schon fünfmal bei den Spielen vertreten und 2000 mit Rene Schwall eine Bronzemedaille gewonnen. Tino und Nico Mittelmeier sind nun die Wunschsparringspartner von Polgar und Spalteholz für das erste Training in Qingdao und sagten auch spontan zu.
Eine Demontage für die gesamte Konkurrenz war das Medaillenrennen des pinta racing teams. “Wir lagen nicht gleich vorne, und mussten uns zwischendurch vor allem um die Italienerinnen kümmern, berichtete Steffi Rothweiler von einem “Hochgenuss", als nach und nach alle eingesammelt wurden. Und das vor einer großen Zuschauerschar, unter denen auch Gegnerinnen waren, die sich nicht fürs Medalrace qualifiziert hatten. “Denen haben wir ordentlich Respekt eingeflößt", so die Steuerfrau. Die Vorschoterin betonte nochmals die ausgeglichenen Verhältnisse mit viel Wind zum Auftakt: “Das Revier hat uns nicht nur in die Karten gespielt. Das wir trotzdem so weit vorne gelandet sind, macht und stolz und zuversichtlich für die weitere Vorbereitung auf Olympia." In der Endabrechnung fehlten auf die zuvor deutlich führenden Japanerinnen Ai Kondo/Naoko Kamata nur noch fünf Zähler.
Trotz des vorletzten Rangs im Finale war die Stimmung beim Yngling-Trio des T-Systems Team 2008 nicht getrübt. “Wir hatten so wenig Wind, dass von einer regulären Wettkampf kaum noch die Rede sein konnte", sagte Ulli Schümann. Keine 20 Meter von ihr entfernt fuhren die späteren Siegerinnen Sundby, Frederiksen und Koefoed aus Norwegen plötzlich wie von Geisterhand an sechs Booten vorbei, während alle anderen mehr oder weniger auf der Stelle standen. “Wenn mir jemand erzählt, wo so eine Privatböe zu buchen ist, dem zahle ich Höchstpreise", schmunzelte die Steuerfrau. Unterm Strich sei die Regatta aber immer noch ein gutes Olympiatraining gewesen, “das uns auf einigen Gebieten weiter gebracht hat."
Jan und Hannes Peckolt segelten ein spannendes Medaillenrennen mit wechselnden Führungen, in dem sie beinahe noch die Silbermedaillengewinner von Athen 2004, Rodion Luka und George Leonchuk aus der Ukraine, auf Gesamtplatz acht abgefangen hätten. Als Sechster im Ziel spiegelte das Finale ein wenig die ganze Serie wider. “Wir waren hier nur eingeschränkt zufrieden, mit unser taktischen Leistung genauso wie mit unser Materialauswahl", analysierte der Vorschoter, “gelernt haben wir jedoch einiges, auch was wir nicht wiederholen werden." Im Kampf um “Gold" fingen die Europameister Iker Martinez und Xaber Fernandez aus Spanien die punktgleichen Tim Wadlow/Chris Rast (USA) noch ab.
Neben diesen vier deutschen Mannschaften haben sich noch Marc Pickel und Ingo Borkowski (Kiel/Babelsberg) vom pinta racing team im Starboot sowie die Berlinerin Petra Niemann im Laser Radial für die Olympischen Spiele qualifiziert. In fünf der insgesamt elf Segeldisziplinen werden keine Athleten geschickt.
Segeln in Zahlen
Endergebnisse der 40. Semaine Olympique Francaise in Hyères/Frankreich
Tornado
1. Darren Bundock/Glenn Ashby (Australien) 37 Punkte
2. Francesco Marcolini/Edoardo Bianchi (Italien)43
3. Mitch Booth/Pim Nieuwenhuis (Niederlande) 48
4. Leigh McMillan/Will Howden (Großbritannien) 52
5. Xavier Revil/Christophe Espagnon (Frankreich) 58
6. Fernando Echavarri/Anton Paz (Spanien) 58
7. Johannes Polgar/Florian Spalteholz (Dänisch-Nienhof/Kiel) 59
...
9. Tino und Nico Mittelmeier (Überlingen) 76
470er-Frauen
1. Ai Kondo/Naoko Kamata (Japan) 46 Punkte
2. Steffi Rothweiler/Vivien Kussatz (München/Berlin) 51
3. Gulia Conti/Giovanna Micol (Italien) 62
4. Ferna Maria Sesto/Consuelo Monsegur (Argentinien) 75
5. Nike Kornecki/Vered Bouskila (Israel) 83
6. Christina Bassadone/Saskia Clark (Großbritannien) 84
49er
1. Iker Martinez/Xabier Fernandez (Spanien) 50 Punkte
2. Tim Wadlow/Chris Rast (USA) 50
3. Frederico und Arturo Alonso (Spanien) 58
4. Dave Evans/Simon Hiscocks (Großbritannien) 69
5. Pietro und Gianfranca Sibello (Italien) 76
6. André Fonseca/Rodrigo Duarte (Brasilien) 76
...
9. Jan und Hannes Peckolt (Hamburg/Kiel) 81
Yngling
1. Sundby/Frederiksen/Koefoed (Norwegen) 44 Punkte
2. Barkow/Howe/Capozzi (USA) 51
3. Ayton/Wilson/Webb (Großbritannien) 51
4. Skudina/Kruskikh/Ivanova (Russland) 57
5. Lehtinen/Klemetz/Varesmaa (Finnland) 64
6. Le Berre/Ponsar/ Deplanque (Frankreich) 65
...
9. Schümann/Bleck/Höpfner (Berlin) 78
“Wir sind nach einem harten, aber immer fairen Wettkampf überglücklich, zum ersten Mal die Fahrkarten zu den Spielen gezogen zu haben", meinten Polgar und Spalteholz im Freudentaumel. Als Sechste im Ziel hatten sie das Bruderteam zwei Plätze hinter sich gelassen und den Vergleich am Ende mit 17 Punkten Abstand klar für sich entschieden. Nervenstark und technisch wie taktisch optimal vorbereitet spielte das T-Systems Team 2008 im richtigen Moment alle Trümpfe aus und ließ den Mittelmeiers keine Chance. An Land waren die Unterlegenen nicht nur die ersten Gratulanten, ihnen gebührte auch der erste Schluck Schampus. Polgar: “Sie haben auch super gesegelt und uns in dieser Woche alles abverlangt."
Alfred Hitchcock hätte seine wahre Freude an der deutschen Tornadoausscheidung gehabt, so sehr knisterte die Spannung. Für den Showdown im Finalrennen der besten zehn Crews wehte nur eine sehr leichte Brise und verlangte von Akteuren wie Zuschauern auf mehr als hundert Begleitbooten ein Höchstmaß an Geduld. Was Polgar/Spalteholz und die Mittelmeiers dann zeigten, war ein Matchrace erster Güte. Schon vor dem Start jagte das mit 13 Zählern Vorsprung ins Rennen gegangene Duo aus Norddeutschland seine Gegner und setzte sie permanent unter Druck. “Zum Glück war der Wind so schwach, dass sie ihre Leichtwindvorteile nicht ausspielen konnten", erklärte Spalteholz, “es reichte für niemandem zum Trapezsegeln."
Im klassischen Zweikampf deckten die Kieler ihre Verfolger konsequent ab und ließen sie zu keiner Zeit aus den Augen. Als dann das Rennen nach einer Hälfte nochmal neu gestartet wurde, weil die Wettfahrtleitung einen Fehler gemacht hatte, begann das Spiel von vorn. Doch Johannes Polgar und Florian Spalteholtz zeigten erneut, dass sie zu Recht qualifiziert sind. “Am Anfang der Regattawoche waren wir noch froh, die Ausscheidung nicht gegen die Starkwindspezialisten Roland Gäbler und Gunnar Struckmann segeln zu müssen", so der Steuermann, “am Ende gab es aber genauso viel Leichtwind. Der Austragungsort hat also niemanden bevorteilt." Gäbler, ebenfalls vom T-Systems Team 2008, hat Deutschland schon fünfmal bei den Spielen vertreten und 2000 mit Rene Schwall eine Bronzemedaille gewonnen. Tino und Nico Mittelmeier sind nun die Wunschsparringspartner von Polgar und Spalteholz für das erste Training in Qingdao und sagten auch spontan zu.
Eine Demontage für die gesamte Konkurrenz war das Medaillenrennen des pinta racing teams. “Wir lagen nicht gleich vorne, und mussten uns zwischendurch vor allem um die Italienerinnen kümmern, berichtete Steffi Rothweiler von einem “Hochgenuss", als nach und nach alle eingesammelt wurden. Und das vor einer großen Zuschauerschar, unter denen auch Gegnerinnen waren, die sich nicht fürs Medalrace qualifiziert hatten. “Denen haben wir ordentlich Respekt eingeflößt", so die Steuerfrau. Die Vorschoterin betonte nochmals die ausgeglichenen Verhältnisse mit viel Wind zum Auftakt: “Das Revier hat uns nicht nur in die Karten gespielt. Das wir trotzdem so weit vorne gelandet sind, macht und stolz und zuversichtlich für die weitere Vorbereitung auf Olympia." In der Endabrechnung fehlten auf die zuvor deutlich führenden Japanerinnen Ai Kondo/Naoko Kamata nur noch fünf Zähler.
Trotz des vorletzten Rangs im Finale war die Stimmung beim Yngling-Trio des T-Systems Team 2008 nicht getrübt. “Wir hatten so wenig Wind, dass von einer regulären Wettkampf kaum noch die Rede sein konnte", sagte Ulli Schümann. Keine 20 Meter von ihr entfernt fuhren die späteren Siegerinnen Sundby, Frederiksen und Koefoed aus Norwegen plötzlich wie von Geisterhand an sechs Booten vorbei, während alle anderen mehr oder weniger auf der Stelle standen. “Wenn mir jemand erzählt, wo so eine Privatböe zu buchen ist, dem zahle ich Höchstpreise", schmunzelte die Steuerfrau. Unterm Strich sei die Regatta aber immer noch ein gutes Olympiatraining gewesen, “das uns auf einigen Gebieten weiter gebracht hat."
Jan und Hannes Peckolt segelten ein spannendes Medaillenrennen mit wechselnden Führungen, in dem sie beinahe noch die Silbermedaillengewinner von Athen 2004, Rodion Luka und George Leonchuk aus der Ukraine, auf Gesamtplatz acht abgefangen hätten. Als Sechster im Ziel spiegelte das Finale ein wenig die ganze Serie wider. “Wir waren hier nur eingeschränkt zufrieden, mit unser taktischen Leistung genauso wie mit unser Materialauswahl", analysierte der Vorschoter, “gelernt haben wir jedoch einiges, auch was wir nicht wiederholen werden." Im Kampf um “Gold" fingen die Europameister Iker Martinez und Xaber Fernandez aus Spanien die punktgleichen Tim Wadlow/Chris Rast (USA) noch ab.
Neben diesen vier deutschen Mannschaften haben sich noch Marc Pickel und Ingo Borkowski (Kiel/Babelsberg) vom pinta racing team im Starboot sowie die Berlinerin Petra Niemann im Laser Radial für die Olympischen Spiele qualifiziert. In fünf der insgesamt elf Segeldisziplinen werden keine Athleten geschickt.
Segeln in Zahlen
Endergebnisse der 40. Semaine Olympique Francaise in Hyères/Frankreich
Tornado
1. Darren Bundock/Glenn Ashby (Australien) 37 Punkte
2. Francesco Marcolini/Edoardo Bianchi (Italien)43
3. Mitch Booth/Pim Nieuwenhuis (Niederlande) 48
4. Leigh McMillan/Will Howden (Großbritannien) 52
5. Xavier Revil/Christophe Espagnon (Frankreich) 58
6. Fernando Echavarri/Anton Paz (Spanien) 58
7. Johannes Polgar/Florian Spalteholz (Dänisch-Nienhof/Kiel) 59
...
9. Tino und Nico Mittelmeier (Überlingen) 76
470er-Frauen
1. Ai Kondo/Naoko Kamata (Japan) 46 Punkte
2. Steffi Rothweiler/Vivien Kussatz (München/Berlin) 51
3. Gulia Conti/Giovanna Micol (Italien) 62
4. Ferna Maria Sesto/Consuelo Monsegur (Argentinien) 75
5. Nike Kornecki/Vered Bouskila (Israel) 83
6. Christina Bassadone/Saskia Clark (Großbritannien) 84
49er
1. Iker Martinez/Xabier Fernandez (Spanien) 50 Punkte
2. Tim Wadlow/Chris Rast (USA) 50
3. Frederico und Arturo Alonso (Spanien) 58
4. Dave Evans/Simon Hiscocks (Großbritannien) 69
5. Pietro und Gianfranca Sibello (Italien) 76
6. André Fonseca/Rodrigo Duarte (Brasilien) 76
...
9. Jan und Hannes Peckolt (Hamburg/Kiel) 81
Yngling
1. Sundby/Frederiksen/Koefoed (Norwegen) 44 Punkte
2. Barkow/Howe/Capozzi (USA) 51
3. Ayton/Wilson/Webb (Großbritannien) 51
4. Skudina/Kruskikh/Ivanova (Russland) 57
5. Lehtinen/Klemetz/Varesmaa (Finnland) 64
6. Le Berre/Ponsar/ Deplanque (Frankreich) 65
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9. Schümann/Bleck/Höpfner (Berlin) 78
Freitag, 25. April 2008
Olympiaausscheidung der Tornados bleibt spannend
25.04.08 - Polgar/Spalteholz noch 14 Punkte vor Mittelmeiers / Yngling und 470er Dritte HYÈRES - Die Entscheidung um das Olympia-Ticket in der Tornado-Klasse rückt näher, und die Spannung steigt. Drei Rennen vor Schluss schmolz der Vorsprung des T-System Teams 2008, Johannes Polgar und Florian Spalteholz (Dänisch-Nienhof/Kiel), vor den Brüdern Tino und Nico Mittelmeier aus Überlingen auf 14 Punkte. Nach einem Mistral-Sturm am Dienstag, der alle zum Ruhetag zwang, wurde die internationale Segelwoche Semaine Olympique Francaise am Mittwoch (23. April) an der französischen Mittelmeerküste vor Hyères bei schwierigen Bedingungen mit leichten bis mittleren Winden fortgesetzt. Dabei verbesserten sich Steffi Rothweiler und Vivien Kussatz (München/Berlin) vom pinta racing team im 470er auf Platz drei, auf den das Yngling-Trio Ulrike Schümann/Julia Bleck/Ute Höpfner (alle Berlin) zurückfiel. Die 49er-Crew Jan und Hannes Peckolt (Hamburg/Kiel) ist Zwölfte.
“Wir bleiben zuversichtlich, denn wir haben noch einen guten Vorsprung und sind nicht im Zugzwang", sagte Johannes Polgar nach dem siebten Rennen, “das ist erstmal das Wichtigste." Aber der Regattatag hatte der Mannschaft alles abverlangt. Der Wind drehte stark und sorgte für extreme Verhältnisse. “Das erste Rennen habe ich schon verdrängt, das war wirklich unglaublich. Vor der Luvtonne waren wir weit abgeschlagen Letzter. Dann schlief der Wind komplett ein, und wir konnten uns wenigstens noch etwas nach vorne kämpfen auf den 18. Platz", erzählte der Steuermann. Die Mittelmeiers dagegen landeten auf Platz sechs und machten in der deutschen Olympiaausscheidung Boden gut.
Immerhin zeigten sich Polgar/Spalteholtz von dem Dämpfer erneut unbeeindruckt. Im zweiten Rennen lief es alles rund, und ein vierter Platz folgte. “Das ist schon manchmal echt spannend und sehr eng", so Polgar, “wir mussten wirklich die Nerven bewahren." Nach einem abschließenden elften Platz liegt er mit Spalteholtz auf Gesamtrang sechs, die die Mittelmeiers sind Zehnte. Mit hauchdünnem Vorsprung vor mehreren Verfolgern führen Darren Bundock/Glenn Ashby aus Australien. Sorgen bereitet dem T-Systems Team 2008 allerdings die Windvorhersage. “Wenn die Brise weiter abnimmt, bekommen wir die Paradebedingungen für Niko und Tino, darin sind sie echt schnell", fürchtet Polgar. Bis zu drei Rennen kann es vor dem finalen Medalrace der besten Zehn am Freitag (25. April) noch geben.
Die leichte bis mittlere Brise zeigte sofort die Stärken 470er-Europameisterinnen. Zum Tagesauftakt düpierten Rothweiler/Kussatz die gesamte Konkurrenz, indem sie nach durchschnittlichem Start als Sechste Boot um Boot überholten und einen Tagessieg einheimsten. “Das war ein Genuss, auch Balsam für die Seele", meinte die Steuerfrau, die auch an den scheinbar haushoch überlegenen Marcelien de Koning und Lobke Berkhout vorbei fuhren. Auf dem Papier verbuchten die Niederländerinnen zunächst die beiden folgenden Tagessiege. Sie holte aber noch eine Frühstartdisqualifikation ein, wodurch sie vorübergehend aus den Medaillenrängen herausfielen und die Führung an Ai Kondo und Naoko Kamata aus Japan abgaben. “Leider ist es taktisch wenig anspruchsvoll" so die Vorschoterin, “es geht nur über die linke Seite am Anschlag."
Trotz zweier Dämpfer waren die Berliner Yngling-Frauen noch frohen Mutes, zumal sie weiterhin alle Favoritinnen hinter sich haben. “Wir sind zweimal auf die falsche Seite gefahren³, erklärte Ulli Schümann einen elften und 17. Rang, “davon erholt sich in der Leistungsdichte unseres Felds niemand mehr." Der abschließende fünfte Platz versöhnte das T-Systems Team 2008 und verschaffte ihm hinter den deutlich führenden Finninnen Lehtinen/Klemetz/Varesmaa und Sundby/Frederiksen/Koefoed aus Norwegen eine gute Ausgangsposition “Außerdem sind wir mit unseren Segeltests sehr zufrieden", so Schümann, “das ist unser Hauptfokus hier."
Das Feld der 49er wurde stark durcheinander gewürfelt, weil kaum ein Team konstant segelte. Ein 15. Platz im ersten Rennen wurde zum Streicher für die Peckolt-Brüder, gefolgt vom sechsten und elften Rang. “Wir hatten uns mehr erhofft. Zwei Starts waren super, aber der Wind hat teilweise echt chaotisch gedreht, einmal kurz vor dem Ziel um 180 Grad", erzählte auch Hannes Peckolt, “Taktisch wir hatten dabei manchmal kein so glückliches Händchen." Von Rang zwölf ist das Medaillenrennen der besten Zehn am Freitag (25. April) noch erreichbar, zumal am Donnerstag noch drei Rennen geplant sind. Das zweite für das T-Systems Team 2008 mit Marcus Baur und Hannes Baumann aus Kiel fiel auf den 22. Platz zurück. Neue Spitzenreiter Tim Wadlow und Chris Rast aus den USA.
Segeln in Zahlen
4. Tag der 40. Semaine Olympique Francaise in Hyères/Frankreich
Tornado
1. Darren Bundock/Glenn Ashby (Australien) 22 Punkte
2. Fernando Echavarri/Anton Paz (Spanien) 23
3. Mitch Booth/Pim Nieuwenhuis (Niederlande) 25
4. Leigh McMillan/Will Howden (Großbritannien) 27
5. Francesco Marcoini/Edoardo Bianchi (Italien) 31
6. Johannes Polgar/Florian Spalteholz (Dänisch-Nienhof/Kiel) 43
...
10. Tino und Nico Mittelmeier (Überlingen) 57
49er
1. Tim Wadlow/Chris Rast (USA) 31 Punkte
2. Rodion Luka/George Leonchuk (Ukraine) 34
3. Dave Evans/Simon Hiscocks (Großbritannien) 36
4. Iker Martinez/ Xabier Fernandez (Spanien) 41
5. Frederico und Arturo Alonso (Spanien) 44
6. Jonas Warrer/Martin Kirketerp (Dänemark) 45
...
12. Jan und Hannes Peckolt (Hamburg/Kiel) 59
...
22. Marcus Baur/Hannes Baumann (Kiel/Silver Fleet) 48
470er-Frauen
1. Ai Kondo/Naoko Kamata (Japan) 32 Punkte
2. Gulia Conti/Giovanna Micol (Italien) 39
3. Steffi Rothweiler/Vivien Kussatz (München/Berlin) 43
4. Ferna Maria Sesto/Consuelo Monsegur (Argentinien) 49
5. Marcelin de Koning/Lobke Berkhout (Niederlande) 50
6. Nike Kornecki/Vered Bouskila (Israel) 54
Yngling
1. Lehtinen/Klemetz/Varesmaa (Finnland) 19 Punkte
2. Sundby/Frederiksen/Koefoed (Norwegen) 21
3. Schümann/Bleck/Höpfner (Berlin) 36
4. Le Berre/Ponsar/ Deplanque (Frankreich) 37
5. Ayton/Wilson/Webb (Großbritannien) 39
6. Skudina/Kruskikh/Ivanova (Russland) 42
“Wir bleiben zuversichtlich, denn wir haben noch einen guten Vorsprung und sind nicht im Zugzwang", sagte Johannes Polgar nach dem siebten Rennen, “das ist erstmal das Wichtigste." Aber der Regattatag hatte der Mannschaft alles abverlangt. Der Wind drehte stark und sorgte für extreme Verhältnisse. “Das erste Rennen habe ich schon verdrängt, das war wirklich unglaublich. Vor der Luvtonne waren wir weit abgeschlagen Letzter. Dann schlief der Wind komplett ein, und wir konnten uns wenigstens noch etwas nach vorne kämpfen auf den 18. Platz", erzählte der Steuermann. Die Mittelmeiers dagegen landeten auf Platz sechs und machten in der deutschen Olympiaausscheidung Boden gut.
Immerhin zeigten sich Polgar/Spalteholtz von dem Dämpfer erneut unbeeindruckt. Im zweiten Rennen lief es alles rund, und ein vierter Platz folgte. “Das ist schon manchmal echt spannend und sehr eng", so Polgar, “wir mussten wirklich die Nerven bewahren." Nach einem abschließenden elften Platz liegt er mit Spalteholtz auf Gesamtrang sechs, die die Mittelmeiers sind Zehnte. Mit hauchdünnem Vorsprung vor mehreren Verfolgern führen Darren Bundock/Glenn Ashby aus Australien. Sorgen bereitet dem T-Systems Team 2008 allerdings die Windvorhersage. “Wenn die Brise weiter abnimmt, bekommen wir die Paradebedingungen für Niko und Tino, darin sind sie echt schnell", fürchtet Polgar. Bis zu drei Rennen kann es vor dem finalen Medalrace der besten Zehn am Freitag (25. April) noch geben.
Die leichte bis mittlere Brise zeigte sofort die Stärken 470er-Europameisterinnen. Zum Tagesauftakt düpierten Rothweiler/Kussatz die gesamte Konkurrenz, indem sie nach durchschnittlichem Start als Sechste Boot um Boot überholten und einen Tagessieg einheimsten. “Das war ein Genuss, auch Balsam für die Seele", meinte die Steuerfrau, die auch an den scheinbar haushoch überlegenen Marcelien de Koning und Lobke Berkhout vorbei fuhren. Auf dem Papier verbuchten die Niederländerinnen zunächst die beiden folgenden Tagessiege. Sie holte aber noch eine Frühstartdisqualifikation ein, wodurch sie vorübergehend aus den Medaillenrängen herausfielen und die Führung an Ai Kondo und Naoko Kamata aus Japan abgaben. “Leider ist es taktisch wenig anspruchsvoll" so die Vorschoterin, “es geht nur über die linke Seite am Anschlag."
Trotz zweier Dämpfer waren die Berliner Yngling-Frauen noch frohen Mutes, zumal sie weiterhin alle Favoritinnen hinter sich haben. “Wir sind zweimal auf die falsche Seite gefahren³, erklärte Ulli Schümann einen elften und 17. Rang, “davon erholt sich in der Leistungsdichte unseres Felds niemand mehr." Der abschließende fünfte Platz versöhnte das T-Systems Team 2008 und verschaffte ihm hinter den deutlich führenden Finninnen Lehtinen/Klemetz/Varesmaa und Sundby/Frederiksen/Koefoed aus Norwegen eine gute Ausgangsposition “Außerdem sind wir mit unseren Segeltests sehr zufrieden", so Schümann, “das ist unser Hauptfokus hier."
Das Feld der 49er wurde stark durcheinander gewürfelt, weil kaum ein Team konstant segelte. Ein 15. Platz im ersten Rennen wurde zum Streicher für die Peckolt-Brüder, gefolgt vom sechsten und elften Rang. “Wir hatten uns mehr erhofft. Zwei Starts waren super, aber der Wind hat teilweise echt chaotisch gedreht, einmal kurz vor dem Ziel um 180 Grad", erzählte auch Hannes Peckolt, “Taktisch wir hatten dabei manchmal kein so glückliches Händchen." Von Rang zwölf ist das Medaillenrennen der besten Zehn am Freitag (25. April) noch erreichbar, zumal am Donnerstag noch drei Rennen geplant sind. Das zweite für das T-Systems Team 2008 mit Marcus Baur und Hannes Baumann aus Kiel fiel auf den 22. Platz zurück. Neue Spitzenreiter Tim Wadlow und Chris Rast aus den USA.
Segeln in Zahlen
4. Tag der 40. Semaine Olympique Francaise in Hyères/Frankreich
Tornado
1. Darren Bundock/Glenn Ashby (Australien) 22 Punkte
2. Fernando Echavarri/Anton Paz (Spanien) 23
3. Mitch Booth/Pim Nieuwenhuis (Niederlande) 25
4. Leigh McMillan/Will Howden (Großbritannien) 27
5. Francesco Marcoini/Edoardo Bianchi (Italien) 31
6. Johannes Polgar/Florian Spalteholz (Dänisch-Nienhof/Kiel) 43
...
10. Tino und Nico Mittelmeier (Überlingen) 57
49er
1. Tim Wadlow/Chris Rast (USA) 31 Punkte
2. Rodion Luka/George Leonchuk (Ukraine) 34
3. Dave Evans/Simon Hiscocks (Großbritannien) 36
4. Iker Martinez/ Xabier Fernandez (Spanien) 41
5. Frederico und Arturo Alonso (Spanien) 44
6. Jonas Warrer/Martin Kirketerp (Dänemark) 45
...
12. Jan und Hannes Peckolt (Hamburg/Kiel) 59
...
22. Marcus Baur/Hannes Baumann (Kiel/Silver Fleet) 48
470er-Frauen
1. Ai Kondo/Naoko Kamata (Japan) 32 Punkte
2. Gulia Conti/Giovanna Micol (Italien) 39
3. Steffi Rothweiler/Vivien Kussatz (München/Berlin) 43
4. Ferna Maria Sesto/Consuelo Monsegur (Argentinien) 49
5. Marcelin de Koning/Lobke Berkhout (Niederlande) 50
6. Nike Kornecki/Vered Bouskila (Israel) 54
Yngling
1. Lehtinen/Klemetz/Varesmaa (Finnland) 19 Punkte
2. Sundby/Frederiksen/Koefoed (Norwegen) 21
3. Schümann/Bleck/Höpfner (Berlin) 36
4. Le Berre/Ponsar/ Deplanque (Frankreich) 37
5. Ayton/Wilson/Webb (Großbritannien) 39
6. Skudina/Kruskikh/Ivanova (Russland) 42
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