Sonntag, 26. September 2010

Ausstellerstimmen INTERBOOT 2010:

26.09.10 - Clemens Meichle, Geschäftsführer des Verbandes der Bodenseewerften in Baden-Württemberg und Geschäftsführer von Ultramarin, Meichle + Mohr Marina in Kressbronn-Gohren: „Wir sind im Großen und Ganzen zufrieden mit dem Verlauf der INTERBOOT. Die Stimmung ist gut und wir haben mit einem sehr guten Fachpublikum interessante Gespräche geführt; das haben mir auch meine Kollegen vom Verband der Bodenseewerften bestätigt. Beim Stand von Ultramarin verzeichnen wir ein deutliches Plus im Vergleich zum Vorjahr, was für uns ein Zeichen ist, dass die Leute wieder bereit sind, Geld auszugeben.“

David Clavadetscher, Geschäftsführer des Schweizerischen Bootbauer-Verbandes: „Wir sind sehr zufrieden und ich habe eine bessere Rückmeldung über den Verlauf der INTERBOOT von den Verbandsmitgliedern erhalten als im Vorjahr. Ich bemerke, dass die Verweildauer der Besucher auf der Messe kürzer ist, was daran liegt, dass sich viele bereits im Vorfeld über das Internet informieren und dann gezielter an die Stände gehen. Viele unserer Aussteller sind in den neuen Medien aktiv und profitieren jetzt davon.“

Patric Polch, Geschäftsführer Boote Polch KG: „Unter der Woche hatten wir erstaunlich viele Besucher hier am Stand, es war immer Zug da. Die Qualität der Gespräche ist besser als auf jeder anderen Messe, die ich kenne. Der Anteil der bootsinteressierten Wassersportler ist im Vergleich zum Vorjahr höher. Die INTERBOOT ist eine Messe mit Niveau.“

Peter Grimm, Mitglied der Geschäftsleitung und Mitinhaber Brunnert-Grimm: „Die INTERBOOT ist für uns der wichtigste Anlass des Jahres. Wir sind seit Anbeginn dabei. Wir sind INTERBOOT-Fans, weil der Zeitpunkt der Messe und auch deren Standort mit der Nähe zur Schweiz ideal sind. Wir beobachten viele interessante und interessierte Besucher aus dem Nachbarland, die mit konkreten Kaufabsichten nach Friedrichshafen kommen. Alle namhaften Hersteller sind vertreten, so kann sich der Kunde einen guten Überblick verschaffen und vergleichen.“

Bruno Hausammann, Geschäftsführer Hausammann Caravans & Boote AG, Jeanneau-Importeur für die Schweiz: „Wir sind mit dem diesjährigen Verlauf sehr zufrieden und haben viele Geschäftsabschlüsse getätigt. Die INTERBOOT ist für uns nach wie vor eine Verkaufsmesse. Unsere Ziele wurden erreicht.“

Wolfgang Rapp, Geschäftsführer Rapp Boots- und Yachtwerft : „Das Interesse an unserer neuen ‚Blue Sky 600 E-Power’ war sehr intensiv. Vorallem das Preis-Leistungs-Verhältnis unserer Motoren hat die Besucher sehr erstaunt. Auch das zweite Wochenende läuft gut und wir erwarten ein gutes Geschäft im Nachhinein.“

Klaus Boesch, Mitglied der Geschäftsleitung Boesch Motorboote: „Seit 1970 habe ich keine INTERBOOT verpasst – die Lage ist ideal, der Termin ist ideal und die INTERBOOT ist die innovativste Wassersportmesse Deutschlands. Großen Zuspruch erhielt dieses Jahr unsere 620 Electric Power, die wir auch im Hafen zu Testfahrten liegen hatten. Die Besucherqualität ist sehr hochwertig und die Kunden sind zielgerichtet mit konkreter Kaufabsicht aufgetreten. Wir haben Abschlüsse während der Messe getätigt und erwarten noch ein gutes Nach-Messegeschäft.“

Joachim Pfister, Geschäftsführer Boote Pfister GmbH: „Die INTERBOOT ist für uns von der Stimmung und der Nachfrage her besser verlaufen als im Vorjahr, das Geschäft zieht wieder an. Unsere Erwartungen sind erfüllt.“

Ronny Mathys, Geschäftsführer Nasta Marine SA und Linssen-Generalimporteur für die Schweiz: „Viele Leute waren positiv überrascht, dass Linssen nun auch einen Hybridantrieb anbietet. Für uns war es eine gute Sache, dass wir unseren Besuchern eine Probefahrt auf unserer Yacht mit Hybridmotor im INTERBOOT-Hafen anbieten konnten.“

Ulrich Niedermeier, Mitinhaber OPN Boats: „Das Interesse an unserer Weltpremiere ‚OPN 610’ ist gut, vorallem das Design kommt gut an. Auffallend viele Familien mit Kindern interessieren sich für das Boot, da durch den Jetantrieb der Sicherheitsaspekt sehr groß ist. Auch die Nachfrage als Trailerboot ist hoch. Ich denke, wir sind mit unserem Konzept auf dem richtigen Weg.“

Rolf Müller, Inhaber Bootswerft Müller, Generalvertretung von Hallberg Rassy Süddeutschland, Schweiz und Österreich: „Mit dem Verlauf der diesjährigen Ausstellung sind wir mehr als zufrieden – wir erleben eine Kaufwelle, wie wir sie in den letzten 30 Jahren nicht kannten. Was jetzt passiert, übertrifft alles. Das liegt vorallem am günstigen Wechselkurs für Schweizer und zum anderen an der entspannten Liegeplatzsituation am Schweizer Bodenseeufer.“

Werner Grünäugl, Hanse Yachts AG/Repäsentant Dehler für Süddeutschland und Österreich, Leiter Verkauf/Service Yachten Meltl: „Wir sind mit dem Verlauf der INTERBOOT 2010 zufrieden und haben einen guten Zulauf. Die Kunden sind von der Dehler 32 begeistert und wir hoffen auf eine gute Nachsaison“.

Meik Lessig, Sales Director North Bavaria Yachtbau GmbH: „Die Nachfrage nach unserer neuen Bavaria 34 war sehr groß und hat unsere Erwartungen übertroffen. Im Motorbootbereich haben wir im Auftragseingang eine Steigerung um 30 Prozent, im Segelboot-Bereich sogar eine Steigerung um das Doppelte zum Vorjahr. Ich bin von der Messe hier in Friedrichshafen begeistert. Auch das Hafenkonzept macht Sinn – unsere Sport 28 war im Dauereinsatz, es gab einen fliegenden Übergang bei den Kundenprobefahrten.“

Hartmut Holtmann, Geschäftsführer und Inhaber KH+P Yachtcharter: „Die Besucher kamen gezielt zu uns an den Stand und wir hatten durchgehend gut zu tun. Die Modenschau hat für Belebung gesorgt und ist gut angekommen.“

Wolfram Reiners, Geschäftsführer Kitekahunas, Südafrika: „Wir sind mit unserem Auftritt hier zufrieden und konnten unsere Kiteschule gut präsentieren. Allein für unsere Anfängerkurse haben wir 200 Interessierte. Unsere Philosophie, den schwierigen Extremsport sicher und in einer schönen Location wie Südafrika beizubringen, kam gut bei den Besuchern an.“



Herbstregatta der Segler vor Romanshorn

26.09.10 - Am kommenden Wochenende, 2./3. Oktober wird die traditionelle Internationale Hebstregatta des Yacht-Club Romanshorn durchgeführt. Es ist für die beiden Bootsklassen H-Boote und Fireball die letzte Möglichkeit Punkte für die Jahreswertung ihrer Klasse zu ersegeln.


In den beiden Bootsklassen werden rund 75 Seglerinnen und Segler am Start sein. Die Regattabesatzung der H-Boot Kielboote mit drei und der Fireball Jollen mit zwei Mannschaftsmitgliedern werden sich an diesem Wochenende spannende Regatten liefern und um gute Platzierungen kämpfen, werden doch die Punkte für die Jahreswertung der beiden Klassen für die Endabrechnung über die Schlussrangierung der Punktemeisterschaft mitentscheiden. Natürlich rechnen sich auch die startenden Mannschaften des Yacht-Club Romanshorn ebenfalls gute Chancen aus ganz vorne mitzumischen, starten doch drei Boote in der H-Boot- und zwei Boote in der Fireball-Klasse.

Die Wettfahrtsleiter Thedy Schmid und Daniel Helbling werden am Samstag 10.30 Uhr nach der Begrüssung die Steuerleute über die Segelanweisungen orientieren. Die erste Startmöglichkeit ist auf 11.30 festgesetzt, sofern es die Windverhältnisse zulassen. Über das Wochenende können maximal 6 Wettfahrten gesegelt werden. Nach vier Wettfahrten wird das schlechteste Resultat gestrichen.

Am Samstagabend treffen sich die Seglerinnen und Segler im Clubrestaurant "zur Mole" und werden zusammen das Nachtessen einnehmen und über die gemachten Erfahrungen vom ersten Regattatag und der zur Ende gehenden Saison diskutieren.

Am Sonntag wird die Regatta um 09.00 Uhr fortgesetzt. Die letzte Startmöglichkeit am Schlusstag ist 14.00 Uhr.

Die Rangverkündigung und Preisübergabe wird ab ca. 16.00 Uhr durch die Wettfahrtsleiter vor dem Hafendienstgebäude des Gemeindehafens vorgenommen. Für die meisten Segler wird mit dieser Regatta die Saison 2010 beendet sein. Für die vielen ehrenamtlichen Helfer des Yacht-Club Romanshorn steht die Winterpause ebenfalls vor der Tür bevor die Saison 2011 mit .

Interessierte haben die Gelegenheit, die Regatta vom Land aus zu verfolgen oder im Hafen Regattaluft zu schnuppern und den Vorbereitungen der Segler zuzuschauen.
Die Resultate werden am Ende der Wettfahrtstage vor dem Restaurant "zur Mole" angeschlagen.

Informationen auch über die Homepage www.ycro.ch.

Freitag, 24. September 2010

Wasserschutzpolizei informiert auf der Interboot

24.09.10 - Auf reges Interesse ist bislang der gemeinsame Informationsstand der See- und Wasserschutzpolizeien rund um den Bodensee auf der Interboot-Messe gestoßen.

Interessierte Besucher können sich noch dieses Wochenende bei den Polizeibeamten aus der Schweiz, Österreich und Deutschland nicht nur über deren Aufgaben und Zuständigkeiten, sondern auch über die korrekte Lichterführung auf dem Bodensee sowie die Mindestausrüstung kleinerer Wasserfahrzeuge informieren. Daneben gibt es Wissenswertes zur Knotenkunde und zum Begriff „Seemannschaft“ zu erfahren. Flyer und Faltblätter zum Transport von Booten und anderen wasserpolizeilichen Themen runden das Informationsangebot ab. Sauter.




Bilder vom Informationsstand der derzeit laufenden Interboot-Messe

Nur noch bis Sonntag

24.09.10 - Friedrichshafen / Wasserspaß fürs Wochenende bringt die INTERBOOT aufs Messegelände und den Bodensee: Am Freitagabend ab 17 Uhr kämpfen acht Top-Wakeboarder um ein Preisgeld, Motorbootfahrer duellieren sich bei der Liquid Quarter Mile am Samstag und Sonntag auf dem Bodensee. An allen drei Tagen lockt der Messe-See die Besucher aufs Wasser, das Charterforum macht Lust auf Reisen und erfahrene Wassersportler erhalten auf der IBN-Aktionsfläche Tipps und Tricks von Segelexperten. 518 Aussteller zeigen noch bis Sonntag, 26. September 2010, ihre Neuheiten vom Schlauchboot bis hin zur edlen Yacht.

Bord-Report

In See stechen:
Ablegen und Ausspannen können Erwachsene und Kinder auf dem Messe-See mit Kanus, Kajaks, Segelbooten und einem kleinen Katamaran.

Urlaubsgefühle:
Aktuelle Modetrends für den Gang an den Strand oder die Beach Bar zeigt die Modenschau im Charterforum. Wer dabei Lust auf Urlaub bekommt, kann sich vor Ort gleich über die passenden Reiseziele informieren. Ansprechpartner von Charter- und Reiseanbietern, Ländern und Regionen informieren über die schönsten Reiseziele. Das Charterforum berät neutral, welches Revier welchen Ansprüchen gerecht wird und unterstützt bei der individuellen Planung.

Cash for Tricks: Acht internationale Top-Wakeboarder wie der Australier Matty De Nittis fahren spektakuläre Tricks für „Cash“ - sprich einem Preisgeld von insgesamt 2.500 Euro. Für die passende Erklärung der dargebotenen „Moves“ und für gute Stimmung sorgt der Australier Clint Liddy, ein erfahrener Moderator von Wakeboardevents. Am Samstag zeigen die Fahrer, die beim Wettbewerb „Cash for Tricks“ am Start waren, ihr Können auf dem Bodensee. Gezogen von einer MasterCraft präsentieren die Rider ihr Können in einer Showveranstaltung in unmittelbarer Ufernähe.

Die INTERBOOT ist bis Sonntag, 26. September 2010 täglich von 10 bis 18 Uhr geöffnet; der Messehafen täglich bis 19 Uhr. Die Tageskarte kostet 9 Euro, ermäßigt 7 Euro; Kinder von 6 bis 13 Jahren zahlen nur 5 Euro. Die Familienkarte gibt es zu 22 Euro.

Donnerstag, 23. September 2010

Hightech-Roboter taucht nach Fischen, Leichen und Bomben

23.09.10 - Friedrichshafen – Ursprünglich wurde der Tauchroboter für die US Navy entwickelt, der australische Zoll sucht damit nach Schmuggelware und jetzt ist er auch am Bodensee im Einsatz. Seit wenigen Monaten teilen sich die Wasserschutzpolizei und das Institut für Seenforschung dieses hoch technisierte Unterwassergefährt. Am Mittwoch, 22. September 2010 wurde der Tauchroboter im Rahmen der INTERBOOT erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt und das Funktionsprinzip des über 300.000 Euro teuren Roboters demonstriert.

Bis zu 500 Metern tief kann der Roboter tauchen. Acht Strahlruder machen eine 360 Grad Manövrierbarkeit unter Wasser möglich, die damit vergleichbar ist mit der eines Schiffes. „Hauptsächlich setzen wir den Roboter ein, um Seebodenstrukturen zu erforschen, Proben zu entnehmen und die biologische Besiedlung der Seeböden zu beobachten. Konkret können wir beispielsweise mit unserem verlängerten Auge nachts große Schwärme der im Bodensee lebenden Süßwassergarnele beobachten“, erklärt Dr. Herbert Löffler, stellvertretender Institutsleiter, die Hauptaufgaben des über 300.000 Euro teuren Tauchgefährts. Suchen und Identifizieren steht auch auf dem Plan, wenn die Wasserschutzpolizei vermisste Personen finden und gegebenenfalls auch bergen muss. „Der Bodensee birgt sehr viele Geheimnisse, denen wir nun auf die Spur kommen. Wir sind sicher, dass wir noch einiges Überraschendes zu Tage befördern werden“, berichtet Günter Jasper, technischer Beauftragter der Wasserschutzpolizei Überlingen.

Die Internationale Wassersport-Ausstellung ist noch bis Sonntag, 28. September 2010 geöffnet. Weitere Informationen zur INTERBOOT unter www.interboot.de.

Dienstag, 21. September 2010

Bootsbranche mit guter Zukunft

21.09.10 - Friedrichshafen / Die Konjunkturkrise weicht in Deutschland einem neuen wirtschaftlichen Aufschwung. Auch in der Bootsbranche gibt es deutliche Zeichen für eine Erholung. Als erste der drei großen deutschen Bootsmessen vor der Wassersportsaison 2011 wird auf der INTERBOOT der Aufwärtstrend deutlich. Nach Berechnungen des Bundesverbandes Wassersportwirtschaft (BVWW) hat sich die Bootsproduktion im ersten Halbjahr 2010 im Vergleich zum Vorjahr um zwölf Prozent erhöht.

Laut Konjunkturumfrage berichten besonders Händler von Neubooten über eine deutlich bessere Stimmung als 2009: So beurteilen knapp 57 Prozent im Segelbootbereich die Geschäftslage besser als im Vorjahr, 2009 waren es rund 24 Prozent. Im Bereich der Motorboote beurteilen rund 60 Prozent der Befragten die Geschäftslage besser im Vergleich zum Vorjahr, im vergangenen Jahr waren es gerade einmal 25 Prozent. „Wir haben eine gute Zukunft vor uns“, fasst Patric Polch, Vizepräsident des BVWW und Geschäftsführer Polch Boote aus Traben-Trarbach im Rahmen des INTERBOOT-Branchengesprächs zusammen.

Dass auch in der Bootsbranche nicht alle Firmen von der Konjunkturkrise betroffen waren, macht Boote Polch deutlich, die auf der INTERBOOT mit der 13,10 Meter langen schwedischen Nimbus 43 die größte Motoryacht präsentiert. „Durch die hochwertigen Nimbus-Yachten und unserem umfangreichen Serviceangebot sind uns die Kunden auch in wirtschaftlich schlechteren Zeiten treu geblieben“, sagte Patric Polch und verweist auf gute Umsätze seiner Firma.

Die Bootsbranche am Bodensee war von Anfang an weniger von der Krise betroffen, profitiert jetzt aber auch vom Aufwärtstrend. Clemens Meichle, Vorsitzender des Verbands der Bodenseewerften freut sich nicht nur über ein gutes Neubootgeschäft seiner Mitgliedsfirmen, sondern auch über die guten Zahlen aus dem Yacht- und Bootszubehör- wie dem Dienstleistungssektor. „Unsere 32 Mitgliedsfirmen sind sehr breit aufgestellt: Wenn Eigner aus wirtschaftlichen Gründen kein neues Boot kaufen, investieren sie sehr häufig in Zubehör, um ihr altes Boot zu verbessern, wie zum Beispiel in die Motorentechnik oder in ein neues Teakdeck“, so Clemens Meichle. „Unsere Erfahrung ist: Der Kunde geht dort hin, wo er das beste Angebot erhält und ist bereit, für Qualität zu zahlen.“

„Der Bootsmarkt in der Schweiz ist stabil, wir haben an der Krise ohnehin nicht wirklich mitgemacht“, berichtet auch David Clavadetscher, Geschäftsführer des Schweizerischen Bootbauer-Verbandes aus Zofingen. Die hochgerechneten Ergebnisse für das laufenden Jahr auf Basis der Eidgenössischen Zollstatistik zeigt: Der Umsatz im Segelbootbereich im Jahr 2010 ist von rund 30 Millionen Schweizer Franken im Jahr 2009 auf 34 Millionen gestiegen. Der Umsatz im Motorbootbereich ist um rund 27 Millionen Schweizer Franken auf 95,6 Millionen gestiegen.

Handfeste Ergebnisse zu einer sich erholenden Bootskonjunktur liefern die Ergebnisse der jüngsten Befragung des Deutschen Boots- und Schiffbauer-Verbands (DBSV) zur wirtschaftlichen Situation der Mitgliedsfirmen. Organisiert sind im DBSV mehr als 420 Betriebe, von der kleinen Holzbootwerft am Bodensee über große Serienyachtbauer bis hin zu Superyachtwerften an der Küste. „Der Optimismus der Branche ist zurückgekehrt“, sagt DBSV-Geschäftsführer Claus-Ehlert Meyer. Bootsbauer, die Zubehörbranche und Dienstleister beurteilen seinen Worten nach vor allen Dingen den heimischen Markt deutlich positiver als ein Jahr zuvor. Er begründet es nicht nur mit der Tatsache, dass viele Firmen neue Mitarbeiter suchen, sondern auch, dass viel mehr Investitionen als noch im Jahr zuvor geplant sind.

Diese positive Stimmung der Branche kann sich bei den INTERBOOT-Besuchern fortsetzen, denn laut Konjunkturbefragung des DBSV gibt es kaum Preisanstiege. 66 Prozent der Branche sieht danach von Preiserhöhungen ab und mehr als acht Prozent werden die Preise sogar senken.

Wer war der beste Hafenmeister 2010 ?

21.09.10 - (IBN) Noch läuft die Umfrage - machen Sie mit und küren Sie den Hafenmeister des Jahres, der am Seglertag Mitte November 2010 geehrt wird. Wir werden darüber berichten. Einfach den Button anklicken...

Montag, 20. September 2010

Bodensee Digital auf der Interboot

20.09.10 - (IBN) Wegen der großen Nachfrage am ersten Interboot-Wochenende, stehen Ihnen die Kartografin Angela Fuchs und der PC-Spezialist Thomas Haller auch am Samstag 25.09. und am Sonntag 26.09 jeweils von 12 bis 17 Uhr für Fragen zum Bodensee Digital am Redaktionsstand Halle A3 Stand 308 zur Verfügung.

Gerne können Sie Ihren Laptop mitbringen, wir installieren Ihnen das System (das Sie an unserem Verlagsstand Halle A3 Stand 500 kaufen können.

Fast perfekte Woche für "Emma" und "Crilia"

20.09.10 - Der Rolex Swan Cup vor Porto Cervo/Italien hat am Sonntag, 19. September, ein etwas abruptes Ende genommen. Denn aufgrund stürmischer Mistral-Winde mit über 35 Knoten konnte am Abschlusstag nicht mehr gesegelt werden. Damit blieb der deutschen Swan 60 „Emma“ von Johann Killinger (Hamburg) die Chance verwehrt, noch den Titelkampf in der Klasse A für sich zu entscheiden, nachdem schon am Vortag kein Rennen gesegelt wurde – das allerdings aufgrund des schwachen Windes. Der „Emma“ blieb somit Rang zwei hinter der italienischen „DSK Pioneer Investment“ von Danilo Salsi. In der Klasse B durfte sich auch eine deutsche Crew über einen Podiumsplatz freuen. Die „Crilia“ von Heinz-Gerd Stein (ebenfalls Hamburg), eine Swan 531, segelte auf Rang drei hinter der niederländischen „Silveren Swaen“ und der „Clem“ aus Spanien.

Obwohl die Crews mit drei Rennen in der vergangenen Woche nur ein Rumpfprogramm segeln konnten, schwärmten sie dennoch von dem Rolex Swan Cup 2010 vor der sardischen Küste. Es ist eben immer ein erhabener Moment, wenn sich die Krone der Bootsschöpfung alle zwei Jahre in Porto Cervo trifft. 93 Schiffe aus der finnischen Edel-Yacht Schmiede Nautor's Swan kamen in diesem Jahr zusammen. Von der 11,23 Meter langen „Rebelot“ aus Italien bis hin zur 34,34 Meter langen „Highland Breeze“, einer Swan 112 aus Spanien. Von den Klassikern aus der Feder von Sparkman & Stephens bis hin zur brandneuen „Berenice“, eine Swan 80. Die Yacht hat gerade erst im Sommer die Werft in Finnland verlassen und wurde von Eigner Marco Rodolfi (Italien) auf einem 3500 Seemeilen langen Törn direkt nach Sardinien gesegelt. Die Swan-Eigner sind eben zu einer engen Familie zusammen gewachsen und lassen sich den Rolex Swan Cup nicht entgehen.

Ein Familien-Event im wahrsten Sinne des Wortes war es für „Crilia“-Eigner Heinz-Gerd Stein. Er hatte nicht nur seinen Sohn Christoph, sondern erstmals in einer Regatta auch seinen 13-jährigen Enkel Adrian mit an Bord. „Das hat ihm sehr gut gefallen. ,Alles cool, alles cool' hat er immer wieder geschwärmt“, schmunzelte Stein, dessen Crew ansonsten in seiner seit 16 Jahren bestehenden Zusammensetzung an den Start ging. „Das ist eine sehr gewachsene Mannschaft, die sich auch gegen die Profis behaupten kann, obwohl bei uns alle im ganz normalen Berufsleben stehen.“ Mit Rang drei war der Skipper sehr zufrieden und konnte es daher verkraften, dass am Abschlusstag nicht mehr gesegelt wurde. „Für normales Cruising waren die Bedingungen gut beherrschbar, aber in einer Regatta erwacht ja doch der Ehrgeiz, daher wäre wohl viel Bruch gesegelt worden. Insgesamt war es eine tolle Woche“, sagte Stein.

Mit einem etwas tränenden Auge akzeptierte dagegen die „Emma“-Crew die Renn-Absagen in den vergangenen beiden Tagen. „Am Sonnabend wäre aus unserer Sicht ein Start möglich gewesen. Und da hätten wir gute Chancen gehabt, noch einmal um den Sieg mitzusegeln. Denn das waren unsere Bedingungen. Vorher waren die größeren Yachten bevorteilt“, sagte „Emma“-Taktiker Thomas Jungblut, der ansonsten die gute Zusammenarbeit an Bord lobte. Genauso sah es auch Eigner Johann Killinger: „Der Ausfall der Wettfahrten war ein bisschen schade, zumal am Freitag bereits ein planmäßiger Ruhetag war, an dem hervorragende Bedingungen herrschten. Über diesen layday sollte man in Zukunft nachdenken, denn die Bedingungen vor Porto Cervo erzwingen ohnehin immer wieder eine Pause.“ Im Vorwege wäre Killinger mit Rang zwei zufrieden gewesen. „Nach dem Sieg im ersten Rennen hatten wir uns aber mehr erhofft. Aber auf der Langstrecke waren die großen Yachten im Vorteil. Insgesamt war es aber ein toller Event. Durch die Inselwelt zu segeln bei diesem kristall-klaren Wasser, ist einfach nicht zu toppen.“ Zumal sich beim Rolex Swan Cup alle zwei Jahre viele Freunde wiedertreffen. Und so steht Killingers Abschluss-Urteil wohl stellvertretend für die Crews der 93 teilnehmenden Yachten: „Vor Porto Cervo zu segeln, ist einfach großartig. Es gibt nichts Schöneres auf der Welt.“

ROLEX SWAN 45 WELTMEISTERSCHAFT - ENDSTAND
Platz, Boot, Skipper, Rennen 1-2-3-4-5-6-7-8, Total Punkte

1) EARLYBIRD (GER), Hendrik Brandis, 1-2-5-5-1-4.5-(6)-2, 20.5 Punkte
2) BLUE NIGHTS (FIN), TEA Ekengren-Saurèn, (8)-6-2-4-6-1-2-1, 22.50
3) SAMANTAGA-DUVEL (BEL), Phillipe Moorgat/Patrick Van Henr, (6)-3-3-3-4-3-5-4, 25.0

ROLEX SWAN CUP - ENDERGEBNISSE
Maxi - Class A (3 Rennen)
1) DSK Pioneer Investment (ITA), Danilo Salsi, 3-1-5, 9.0
2) EMMA (GER), Johann Killinger, 1-4-7, 12.0
3) MYSTERY, Amadoo Int.Corporation, 4-2-6, 12.0

Grand Prix - Class B (3 Rennen)
1) SILVEREN SWAEN (NED), P.H.J. Bakker, 2-1-1, 4.0
2) CLEM (ESP), Amanda Hartley, 1-3-4, 8.0
3) CRILIA (GER), Heinz-Gerd Stein, 3-2-5, 10.0
Classics - Class C (3 Rennen)
1) MONSOON JAGUAR (GBR), Peter Simon, 1-1-3, 5.0
2) SHIRLAF (ITA), Giuseppe Puttini, 2-2-1, 5.0
3) DREAM (ITA), Francesco Persio, 3-3-7, 13.0
Swan 42 - Class E (6 Rennen)
1) KORA 4 (ITA), Enrico Scerni, 1-1-1-(2)-3-1, 7.0 points

2) CUOR DI LEONE (ITA), Leonardo Ferragamo, (4)-4-2-1-1.5-4, 12.5
3) NATALIA (ROM), Kdf Energy Romania, 2-2-(3)-3-6-3, 16.0

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Sonntag, 19. September 2010

INTERBOOT weckt Träume nach Meer

19.09.10 - Friedrichshafen / Auf Hochglanz polierte Yachten funkelten mit den Augen der über 35.000 Besucher auf der INTERBOOT am Wochenende um die Wette und weckten Träume nach Meer. Mit dem Glockenschlag von Wirtschaftsminister Ernst Pfister und Friedrichshafens Oberbürgermeister Andreas Brand legte die 49. Internationale Wassersport-Ausstellung zu ihrer neuntägigen Fahrt ab. An Bord: 518 Aussteller aus 25 Ländern mit ihren Neuheiten aus der Segel- und Motorbootbranche, Testmöglichkeiten und ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm auf dem Messegelände, im INTERBOOT-Hafen und auf dem Bodensee.

„Wir sind sehr zufrieden mit dem Auftakt am Wochenende: Über 35.000 Besucher und damit 1.000 mehr als im Vorjahr kamen bei besten Wetter auf das Messegelände und in den INTERBOOT-Hafen, um sich zu informieren und Wassersport zu erleben“, berichtet Messegeschäftsführer Klaus Wellmann. Eine erste Bilanz zieht auch Dirk Kreidenweiß, Projektleiter der INTERBOOT: „Unser Angebot mit einer Kombination aus Information und Aktion sowohl erfahrene Wassersportler als auch den Nachwuchs anzusprechen, ist sehr gut angekommen. Viele Familien haben auf der INTERBOOT ein kurzweiliges Wochenende verbracht.“

Die Bedeutung der INTERBOOT für den Wirtschaftsfaktor Wassersport unterstrich der Wirtschaftminister des Landes Baden-Württemberg Ernst Pfister: „Die Veranstalter haben erfolgreich Trends im Wassersport aufgegriffen und das ist auch in diesem Jahr wieder der Fall. Die Messe Friedrichshafen ist Gastgeber einer großen, bedeutenden und internationalen Wassersport-Ausstellung.“

Die Internationale Wassersport-Ausstellung INTERBOOT ist noch bis Sonntag, 26. September 2010 täglich von 10 bis 18 Uhr geöffnet.

Oldtimerregatta des SMCF

19.09.10 - Friedrichshafen - (st) Auch Traditionen müssen manchmal modernisiert werden - in diesem Sinne gab es zum dreißigsten Jubiläum der Oldtimerregatta einen neuen Kurs, der bei den Teilnehmern gut ankam.

Wettfahrtleiter Timo Seifert hatte einen großen Dreieckskurs mit Wendemarken vor Friedrichshafen, in Richtung Immenstaad und vor Langenargen ausgelegt, der bei schwachen Winden mehr Möglichkeiten der Bahnabkürzung bot. Schon am Vorabend, rechtzeitig zum Beginn der Interboot, hatten sich die Teilnehmer der 30. Oldtimerregatta des SMCF (Segel-Motorboot-Club Friedrichshafen) am Q-Steg des hinteren Bundesbahnhafens eingefunden. Die wunderschönen alten Segelschiffe, können dort unter der Regie der Oldtimer-Schiffer Bodensee (OSB) noch während der gesamten Dauer der Messe besichtigt werden.

Um 10:15 Uhr startete die Regatta bei gutem Ostwind, der dann allerdings, während die Schiffe Richtung Immenstaad segelten, immer mehr abnahm. Der 80er Seefahrtskreuzer „HOC Neustadt“ mit seiner riesigen Segelfläche, der kurz nach dem Start noch kleinere Unsicherheiten bei der Kurswahl zeigte, arbeitete sich bei den schwachen Windbedingungen immer weiter nach vorn.

Die Kutter, die eher für Meeresbedingungen gebaut sind und auf dem Bodensee bei den üblichen leichten Winden eher langsam vorankamen, fuhren auf direktem Wege nach Langenargen und weiter zur Wendetonne nach Friedrichshafen. Dort entschied sich Wettfahrtleiter Seifert, die Regatta zu beenden und die Zeiten zu nehmen. Die letzten Segler erreichten das Ziel nach knapp sechs Stunden, die Entscheidung zur Bahnabkürzung war also richtig gewesen.

Die „HOC“ unter Karl-Heinz Kaiser vom SMCF konnte ihre Führung nicht nur bis ins Ziel retten, sondern auch genügend Vorsprung herausfahren, um auch nach der Anwendung der Yardstickberechnung den ersten Platz in der Yardstickklasse 1 zu behalten. Zweiter wurde Peter Pfister auf seinem L-Boot „Gazelle“ (OSB) vor Veit Lochner (SMCÜ) auf „Sleven“. Die Yardstickgruppe 2 wurde von Klaus Steinlein von WVF auf „Tümmler“ gewonnen, Zweiter wurde die „Porcupine II“ von OSB-Präsident Volker Friedrich, Dritter Heiko Fritz (KS) mit seinem Vertenskreuzer „Sternle“. Die Kutterwertung entschied die „Shalom“ vor der „Raija“ und der „Shalupp“. Roger Gander (OSB) hatte sich mit seinem Gaffelschoner „Raija“ spontan entschieden, mit den Kuttern des kleinen Kurs zu segeln und wurde auch so gewertet. Die anderen Kutter stammen vom VSS, dem Verein für sozialpädagogisches Segeln.

Das anschließende Fest mit Siegrehrung wurde im Cateringzelt der Interboot veranstaltet und bildete einen passenden Abschluss eines schönen Segeltages. Die weiteren Ergebnisse >


Die „HOC Neustadt“ kreuzt in voller Fahrt die Ziellinie (Foto: Steck)


SMCF-Präsident Peter Benz freut sich mit den Siegercrews von
„HOC“, „Gazelle“ und „Tümmler“ über eine gelungene Oldtimerregatta (Foto: Steck)

"Earlybird" stürmt zum zweiten WM-Titel der Swan 45

19.09.10 - Mit einer taktisch starken Leistung, einer hohen Boots-Performance bei kräftigen Winden und dem nötigen Quäntchen Glück ist die deutsche „Earlybird“ am Sonnabend, 18. September, beim Rolex Swan Cup vor Porto Cervo/Sardinien zum Weltmeister-Titel in der Einheitsklasse der Swan 45 gestürmt. Der Crew reichte im Abschlussrennen ein zweiter Platz hinter der finnischen „Blue Nights“ mit dem deutschen Taktiker Jochen Schümann, um sich gegen die Konkurrenz aus sechs Nationen durchzusetzen. Für die „Earlybird“ ist es nach 2008 bereits der zweite Titelgewinn; für Skipper Hendrik Brandis war es indes der Premierenjubel bei der Swan 45 World Championship.

Der deutsche Investment-Unternehmer war nach dem Titelgewinn schlichtweg überwältigt: „Wir können es immer noch nicht richtig glauben“, sagte Brandis. „Es war ein unglaublich spannendes und enges Rennen, und auf jedem Schiff waren absolute Weltklasse-Segler vertreten.“ Zum Start in den Finaltag war noch alles offen für die Vergabe des Titels und der weiteren Podiumsplätze, denn vier Crews lagen dicht zusammen. Und der schwache, drehende Wind schien nicht auf der Seite der führenden „Earlybird“ zu sein. „Wir mögen lieber die stärkeren Winde wie zum Beginn der Meisterschaft. Da haben wir dann gleich gut vorgelegt, waren sofort in der Rolle des Gejagten“, berichtete Brandis. Doch der Vorsprung schmolz vor allem durch einen schwachen zweiten Tag dahin. „Und beim Langstrecken-Rennen am Donnerstag mussten wir lange zittern. Fünf Stunden lagen wir klar in Führung, bis der Wind völlig einbrach. Zum Glück setzte er noch so rechtzeitig wieder ein, dass wir einen dritten Platz ins Ziel retten konnten.“

Vor der letzten Wettfahrt lag die „Earlybird“ indes nur noch 1,5 Punkte vor der titelverteidigenden „Charisma“ aus den Niederlanden (Nico Poons). „Eine sehr schwierige Situation, denn wir mussten drei Crews kontrollieren, was schlichtweg unmöglich ist. Wir waren wirklich sehr nervös“, sagte Brandis. Doch das Glück des Tüchtigen war auf der Seite der Deutschen. „Auf dem Down-Wind-Gang sind wir mit der ,Blue Nights' auf die rechte Seite gegangen und waren begünstigt, als dort der Wind einsetzte. Anschließend haben wir den zweiten Platz hinter Jochen Schümann verteidigt, der uns so nicht mehr gefährlich werden konnte, da er vier Punkte zurücklag“, erklärte Brandis den perfekten taktischen Plan, der dem Hamburger schließlich den Titel bescherte.

Als Schlüssel zum Erfolg sieht der Skipper aber vor allem eine perfekt eingespielte Crew um den gewieften dänischen Taktik-Fuchs Sten Mohr an. Gleichwohl war es für Brandis im Gegensatz zur Crew erst der erste WM-Titelgewinn. „Ich teile mit meinem Geschäftspartner Christian Nagel nicht nur das Unternehmen, sondern auch die Leidenschaft für das Segeln. So stand er vor zwei Jahren am Ruder. Umso schöner, dass ich jetzt gleichziehen konnte. Der Gewinn des WM-Titels fühlt sich einfach großartig an“

Sehr zufrieden war auch Jochen Schümann, der von der finnischen „Blue Nights“-Eignerin und -Skipperin Tea Ekengren-Saurèn als Taktiker angeheuert worden war und im Gesamtklassement schließlich auf Platz zwei vor der belgischen „Samantaga-Duvel“ (Phillipe Moorgat/Patrick van Henr) und der „Charisma“ segelte. „Wir sind mit einer internationalen Crew hier das erste Mal zusammen gesegelt und mussten uns erst finden“, sagte Schümann. Das belegten auch die Ergebnisse. Nach Rang acht zum Auftakt kam die „Blue Night“ immer besser in Fahrt und war nach dem Sieg im Langstrecken-Rennen richtig in Schwung. „Wir hatten eine sehr steile Lernkurve und zum Schluss war sogar noch der Titel möglich. Aber über die gesamte Serie gesehen, hat die ,Earlybird' zu Recht gewonnen. Sie hat die konstanteste Serie gezeigt. Wir sind mit dem Ergebnis sehr glücklich, der Vize-Titel ist ganz klar über den Erwartungen“, sagte der dreimalige Olympia-Sieger.

Neben den Swan 45 schafften beim Rolex Swan Cup am Sonnabend lediglich noch die ClubSwan 42 ein Rennen, für die großen Yachten waren die Winde dagegen zu schwach. Der Rolex Swan Cup wird am Sonntag, 19. September, mit den Rennen der Klassen ClubSwan 42, der Maxi, Grand Prix und der Sparkman & Stephens Swan abgeschlossen. Andreas Kling.

ROLEX SWAN 45 WELTMEISTERSCHAFT - ENDSTAND (VORLÄUFIG)
Platz, Boot, Skipper, Rennen 1-2-3-4-5-6-7-8, Total Punkte

1) EARLYBIRD (GER), Hendrik Brandis, 1-2-5-5-1-4.5-(6)-2, 20.5 Punkte
2) BLUE NIGHTS (FIN), TEA Ekengren-Saurèn, (8)-6-2-4-6-1-2-1, 22.50
3) SAMANTAGA-DUVEL (BEL), Phillipe Moorgat/Patrick Van Henr, (6)-3-3-3-4-3-5-4, 25.0
4) CHARISMA (NED), Nico Poons, 3-4-1-1-(5)-9-3-5, 26.00
5) JEROBOAM CA’NOVA (ITA), Vittorio Codecasa, (7)-7-6-2-3-6-1-3, 28.00
6) TALJ (ITA), Vittorio Ruggero, 4-5-4-6-2-10.5-(9)-9, 40.5
7) ULIKA (ITA), Andrea Masi, 2-1-(8)-7-8-12-7-6, 43.00
8) CHECKMATE (NED), Peter de Ridder, 5-8-(9)-8-9-7.5-8-7, 52.5
9) BETTER THAN-R-SIX TEAM (USA), Andrzej Rojek, (9)-9-7-9-7-13.5-4-8, 57.5


ROLEX SWAN CUP – VORLÄUFIGE ERGEBNISSE

Maxi - Class A (3 Rennen)
1) DSK Pioneer Investment (ITA), Danilo Salsi, 3-1-5, 9.0
2) EMMA (GER), Johann Killinger, 1-4-7, 12.0
3) MYSTERY, Amadoo Int.Corporation, 4-2-6, 12.0


Grand Prix - Class B (3 Rennen)
1) SILVEREN SWAEN (NED), P.H.J. Bakker, 2-1-1, 4.0
2) CLEM (ESP), Amanda Hartley, 1-3-4, 8.0
3) CRILIA (GER), Heinz-Gerd Stein, 3-2-5, 10.0

Classics - Class C (3 Rennen)
1) MONSOON JAGUAR (GBR), Peter Simon, 1-1-3, 5.0
2) SHIRLAF (ITA), Giuseppe Puttini, 2-2-1, 5.0
3) DREAM (ITA), Francesco Persio, 3-3-7, 13.0

Swan 42 - Class E (6 Rennen)
1) KORA 4 (ITA), Enrico Scerni, 1-1-1-(2)-3-1, 7.0 points

2) CUOR DI LEONE (ITA), Leonardo Ferragamo, (4)-4-2-1-1.5-4, 12.5
3) NATALIA (ROM), Kdf Energy Romania, 2-2-(3)-3-6-3, 16.0

Weitere Informationen über den Rolex Swan Cup 2010 einschließlich Teilnehmerlisten und Ergebnissen im Internet unter http://www.yccs.it/.

Donnerstag, 16. September 2010

Sport, Speed, Spaß und viel Komfort: Die INTERBOOT Trends 2010

16.09.10 - Die Bootswirtschaft ist zuversichtlich. Das wird bei den neuen Booten, die auf der INTERBOOT von 18. bis 26. September 2010 zu bestaunen sind, deutlich. Keine Spur von Zurückhaltung: Die neuen Motorboote bieten überwiegend Speed und Spaß. Bei den Segelyachten hält der Trend zum sportlichen Boot an, ohne dass die Crew dabei auf Komfort unter Deck verzichten muss.

Eine typische Vertreterin im Segment Speed und Spaß ist die neue 7,56 Meter lange Sessa Key Largo 27 der italienischen Sessa Werft, die es mit Hilfe ihrer beiden 150 PS starken Außenbordmotoren auf 41 Knoten oder über 75 Stundenkilometer bringt. Durch ein Sonnendeck vor dem geschützten Steuerstand wird das Boot unter Anker zur schnellen Badeinsel. Nachts bietet eine Schlupfkabine zwei Personen ein gemütliches Bett.

Erheblich mehr Komfort unter Deck bietet die neue 10,80 Meter lange Bavaria Sport 34 mit vier Kojen in zwei Kabinen, Salon mit Pantry und Bad. Die beiden Benzinmotoren in der Standardversion sind mit zusammen 450 PS ein Garant für schnelle Fahrten. Sparsamer im Verbrauch, aber dafür etwas langsamer ist das Sportboot von Deutschlands größter Yachtwerft durch eine Dieselmotorisierung mit zwei 220-PS-Maschinen. Auffällig bei der Präsentation der gesamten Bandbreite des motorisierten Wassersports auf der INTERBOOT ist unter anderem der 8,30 Meter lange Swiss-Cat 27 Geta der Schweizer Aarewerft Lehmann. Diese Weltpremiere ist ein Raumwunder mit bis zu fünf Kojen unter Deck und bietet sich mit seinem 300 PS-Motor als schneller Gleiter für maximal zwölf Fahrgäste an.

Für viel Aufmerksamkeit wird auch das neue 6,10 Meter lange Festrumpfschlauchboot der Ott Wassersport e.K. in Meersburg sorgen, das durch einen Leichtbaumotor mit Jet-Antrieb im Schnellzugtempo über den Bodensee rasen kann. Das Boot mit geschütztem Fahrstand besticht durch sein funktionales Design.

Die Weltpremiere Linssen Grand Sturdy Hybrid aus den Niederlanden spricht Skipper an, die mit einer 8,20 Meter langen Stahlyacht vor allen Dingen leise, gemütlich und fast ohne CO2-Ausstoß auf eine See- oder Flussreise gehen wollen. Das Boot mit hydrodynamisch optimiertem Unterwasserschiff wird von einem Elektromotor angetrieben, der durch Hightech-Batterien seine Energie bezieht, die wiederum durch Landstrom oder einen Drei-Kilowatt-Generator geladen werden. Nicht nur der Antrieb dieser Linssen ist beachtenswert, sondern auch das Raumangebot mit großer Eignerkabine und Salon.

Wie viele Motorbootwerften nutzen auch die Hersteller von Segelyachten die INTERBOOT als Premierenmesse für Boote der nächsten Wassersportsaison. So präsentieren nicht nur die beiden größten deutschen Werften wie die Bavaria Yachtbau GmbH und die Hanse Group ein kleines Feuerwerk an Interboot-Premieren, sondern auch Werften wie Hunter aus den USA oder Jeanneau aus Frankreich.

Die neue 12,34 Meter lange Sun Odyssey 409 konnte sogar erst kurz vor der INTERBOOT auf der Jeanneau-Werft fertig gestellt werden und wird nun als Weltpremiere präsentiert. Die schnelle, 7,5 Tonnen verdrängende Fahrtenyacht stammt aus der Feder des Konstrukteurs Philippe Briand und eignet sich für Küstenfahrt wie für Hochseereisen. Die 409er spiegelt die neuesten Erkenntnisse des Yachtdesigns wider. Das mit drei oder zwei Doppelkabinen angebotene Schiff mit fast geraden Bug und Doppelsteuerstand im Cockpit hat eine Segelfläche am Wind von fast 80 Quadratmetern, die eine hohe Durchschnittsgeschwindigkeit versprechen.
Moderne Rümpfe und viel Platz unter Deck bieten auch die beiden nagelneuen Bavaria Cruiser 36 (Länge 11,30 Meter) und 40 (Länge 12,35 Meter), die wie alle neuen Yachten der Werft aus der Feder des Konstruktionsbüros von Bruce Farr stammen und deren Interieur von der BMW Group Designworks USA gestaltet wurde. Verbessert wurden nicht nur die Segeleigenschaften, Bavaria präsentiert jetzt auch einen eigenen markanten Stil.

Etwas kleiner als die neuen Bavarias ist die 9,55 Meter lange Hanse 325 der Greifswalder Hanse Group, die von der Werft als schneller Performance Cruiser bezeichnet wird, dabei aber viel Lebensraum und Komfort unter Deck bietet.

Mit der neuen Dehler 32 präsentiert der Greifswalder Yachtbaukonzern, der die Dehler Werft übernommen hatte, ein 9,80 Meter langen Cruiser-Racer, der bereits erste Erfolge auf Regattabahnen verbuchen konnte. Die 32er mit einer Verdrängung von gut vier Tonnen holt sich ihren Speed von einer Segelfläche von 60 Quadratmetern am Wind. Die Yacht wurde vom Konstruktionsbüro Judel/Vrolijk & Co entworfen, die dem Schweizer Americas-Cup-Syndikat “Alinghi³ bereits zweimal den Cup-Gewinn ermöglichte. Noch sportlicheres Segeln ist mit der Weltpremiere Dinamica RS 940, einem Hightech-Daysailer aus Italien möglich. Der 9,40 Meter lange Racer aus der Feder von Regattayachtspezialist Claudio Maletto verdrängt nur 2,1 Tonnen, wird aber von der dafür riesigen Segelfläche von 58 Quadratmeter am Wind angetrieben.

Eine der größten Segelyachten der INTERBOOT ist die neue 15,21 Meter lange Hunter 55 CC aus den USA. Die Hochseeyacht ermöglicht mit Eignersuite mit großem Doppelbett, das aufgeklappt ein Whirlpool bietet, nicht nur luxuriöse Segelreisen, sondern bietet dabei auch noch mit der Segelfläche von 114 Quadratmetern ein gutes Geschwindigkeitspotential und kann darüber hinaus von einer kleinen Crew optimal gesegelt werden.

Traditionell nutzen auch Boots- und Yachtzubehörhersteller die INTERBOOT, um ihre Neuheiten erstmals zu präsentieren. Gezeigt werden nicht nur der neueste Stand der elektronischen Navigation, sondern auch aktuelle Entwicklungen der Segeltechnik wie besonders leichte, aber hochfeste Schoten und Fallen, weiterentwickelte Rollsegelanlagen und Hightech-Seglerbekleidung für jedes Wetter. Eigner von kleineren Yachten und Booten können sich darüber hinaus auf die neue Generation der Handkombigeräte wie beispielsweise UKW-Funk mit vollfunktionsfähigen GPS-Gerät sowie auf energiesparende LED-Lampen als Positionsleuchten oder für die Innenbeleuchtung freuen.

Weitere Infos unter www.interboot.de.

America's Cup 2013

16.09.10 - (IBN) Der America's Cup 2013 wird mit Katamaranen ausgetragen. Das gab Russell Coutts bekannt. Die neue AC Klasse AC 72 wurde in monatelangen Verhandlungen zwischen BMW Oracle Racing und Mascalzone Latino festgeklopft. Die Boote sollen preisgünstiger als die alten sein und spektakuläre Rennen mit reduzierter Crew liefern. Eine kleinere Variante, die AC 43 soll bereits vorher ab 2011 in einer Weltserie starten.

Ab 2012 sollen dann die großen Kats segelfertig sein. Die dann freien AC 45 sollendann für den ebenfalls neuen Youth America's Cup genutzt werden.

Der Austragungsort ist noch offen. Ob es San Francisco, die Heimatstadt von Oracle Racings Golden Gate Yacht Club, Valencia oder die Sardinien vorgelagerte Insel La Maddalena wird, soll bis spätestens Jahresende bekannt gegeben werden.

Nautische Schweiz trifft sich auf der INTERBOOT

16.09.10 - Friedrichshafen / Für Präzision und edles Design sind Schweizer Bootswerften weit über die Grenzen hinaus bekannt. Eine große Präsentationsfläche für Neuheiten und aktuelle Modelle ist für Hersteller und Händler aus der Schweiz die INTERBOOT, die von Samstag, 18. bis Sonntag, 26. September 2010 stattfindet: Auf der Internationalen Wassersport-Ausstellung in Friedrichshafen sind die Eidgenossen mit rund zwölf Prozent der insgesamt 518 Aussteller die stärkste ausländische Nation. Anziehungspunkt für alle Besucher sind auch Show-Events, Sportwettkämpfe und Testmöglichkeiten auf dem Messegelände und vor der Uferpromenade am Bodensee. Am Donnerstag, 23. September, erhalten alle Schweizerinnen freien Eintritt.

„Die INTERBOOT ist für die Schweizer Bootbauer eine bedeutende Bootsmesse“, bestätigt David Clavadetscher, Geschäftsführer des Schweizerischen Bootbauer-Verbandes, im Vorfeld der INTERBOOT. „Das Messegelände ist für uns im Dreiländereck geographisch hervorragend positioniert, um unsere Kunden zu empfangen, außerdem schätzen wir die Kombination mit dem Vorführhafen, auf dem die Besucher Boote Probefahren können.“ Zum 75. Jubiläum des Schweizer Bootbauerverbandes präsentieren sich auch zehn Aussteller auf einem großen Gemeinschaftsstand. Darunter sind die Bootswerften Bucher und Schmid, Rohn Erlach und Wacker.

„Swissmade“ finden die Besucher aber über alle neun Hallen verteilt: Die Wacker Werft aus Hunzenschwil stellt auf der INTERBOOT ihre Dynamic 35epc vor: Die Yacht ist mit zusätzlichem Stauraum, komfortablen Polstern, einer leistungsfähigen Kühlbox und interessanten Details ausgestattet. Der Elektromotor von Kräutler sorgt bei Flaute für Vortrieb. Ebenfalls mit Elektromotor ist die Blue Sky 600 ausgestattet, die Bootswerft Rapp aus Thal gemeinsam mit zwei Motorbootmodellen zeigt. Firma Boesch aus Kilchberg feiert in diesem Jahr ihr 90-jähriges Jubiläum und lädt ihre Besucher auf eine Probefahrt mit der 620 Electric Power in den INTERBOOT-Hafen ein. Das Modell ist erstmals mit einem kräftigen 120 KW-Antrieb ausgestattet und verspricht großen Fahrspaß.

Hausammann aus Uttwil zeigt eine ganze Reihe neuer Segel- und Motorboote von Jeanneau zur INTERBOOT, wie beispielsweise die Sun Odyssey 409. Sie wurde in der Kategorie Familiy Cruiser für den Titel European Yacht of the Year nominiert und wird erstmals dem Publikum vorgestellt. Uninautic aus Neuchatel präsentiert mit den Stingray-Modellen 208 LR und 215 LR gleich zwei Weltpremieren in Friedrichshafen. Der Bootsimporteur W.A.R. aus Adligenswil zeigt die beiden herausragenden Neuheiten Chris-Craft Corsair 25 und Boston Whaler 170 SuperSport, die für eine ganz eigene Linie amerikanischen Designs stehen.

Die INTERBOOT ist von Samstag, 18. September bis Sonntag, 26. September 2010, täglich zwischen 10 und 18 Uhr geöffnet. Besucher aus der Schweiz können das spezielle SBB-Kombi-Billet nutzen, das Ermäßigungen auf Bahnreise, Transfer zum Messegelände und Eintritt gewährt.


Mittwoch, 15. September 2010

INTERBOOT reitet auf Funsport-Welle

15.09.10 - Friedrichshafen / Bretter, die die Welt bespaßen, spielen die Hauptrolle bei den Funsportarten: Surfen, Kiten, Wasserskifahren, Wellenreiten und neuerdings auch Stand Up Paddeling versprühen nicht nur Wassergischt, sondern auch pures Vergnügen.

Zu sehen gibt es die coolsten Boards und neuesten Trends auf der INTERBOOT von 18. bis 26. September 2010. Ein aktionsgeladenes Rahmenprogramm ist ebenfalls geboten: Der Messe-See wird während der Internationalen Wassersport-Ausstellung zur Wakeboard-Arena. Hier gibt es täglich Show-Events und die Möglichkeit, sein eigenes Talent zu testen. Profis werden am Freitagabend, 24. September 2010 unter Flutlicht um Preisgeld kämpfen. Am Tag darauf zeigen die Wassersport-Artisten ihr Können auf dem Bodensee.


„Cash for Tricks“ heißt diese neue Attraktion auf der INTERBOOT. Acht Top-Wakeboarder werden mit spektakulären Tricks um Cash - sprich ein Preisgeld von 2.500 Euro - wetteifern.

Bei täglichen Show-Einlagen von erfahrenen Boardern bekommen Anfänger Anschauungsunterricht und können abends selbst einen Sprung über die Welle wagen.
Ohne Motorunterstützung geht es beim Kiten per Lenkdrachen über Wellen und hoch in die Luft. Zu diesem Thema ist Fußball-WM-Ausrichter Südafrika Partnerland der diesjährigen INTERBOOT. Südafrikanische Aussteller präsentieren die Vielfalt der Strände Kapstadts und Umgebung. Im Angebot sind Kurse für Anfänger, Fortgeschrittene sowie Kitesafaris.

Um über diese und andere Destinationen bei einem Drink zu diskutieren, bietet sich der Coca-Cola-Beach-Club in Halle A5 oder die „Wave and Fun-Area“ in Halle A6 an. Ein anderes Thema wird dort sicherlich die Sportart Stand Up Paddeling (SUP) sein. 2,5 Meter bis 5 Meter sind diese Bretter lang, auf dem Mann oder Frau problemlos stehen kann. Ein Paddel sorgt für Vortrieb und hilft dabei die Balance zu halten. Die Sportart ist einfach zu erlernen und man braucht weder Wind noch Wellen dafür. Die nötige Ausrüstung ist in den Hallen A5 und A6 erhältlich.

Dienstag, 14. September 2010

Rennboot-Feeling für Jugendliche

14.09.10 - Friedrichshafen-Duisburg / Anschauen ist schön, selber machen ist besser: Getreu diesem Motto bietet der Deutsche Motoryachtverband e.V. (DMYV) bei seiner Aktion „Kids, kommt ins Boot!“ Jugendlichen ab 14 Jahren auf der INTERBOOT (18. bis 26. September 2010) die Möglichkeit, ein Rennboot selber zu steuern. Auf einem speziell ausgelegten Dreiecks-Kurs auf dem Bodensee können alle Interessierten erstes Rennboot-Feeling in einem Boot der Klasse DMYV-T-550 an den beiden Messewochenenden erleben.

Wer bei einer Testfahrt den Rennsport aktiv erleben möchte, kann sich bereits schon jetzt mit einer E-Mail an interboot@dmyv.de unter Angabe des gewünschten Tages (18. 19., 25. und 26. September 2010) einen Platz im Cockpit der Boote sichern. Auch während der INTERBOOT ist eine Anmeldung direkt am Messestand des DMYV möglich.

Die Klasse T-550 wurde vom DMYV ins Leben gerufen, um den Nachwuchs ab 14 Jahren den Einstieg in den Leistungssport zu ermöglichen. Ein Außenborder treibt die sogenannten Dreikantfeilen auf bis zu 100 Stundenkilometer im Rennen an. Die verbandseigenen Boote werden für eine Saison den Jugendlichen zur Verfügung gestellt, um damit bei Rennen in ganz Deutschland starten zu können. Die technische Betreuung der Boote übernimmt der DMYV.

Weitere Informationen zur T-550 im Internet unter www.dmyv.de.

Montag, 13. September 2010

Nächster Americ's Cup in drei Jahren

13.09.10 - (IBN) Der nächste America's Cup soll 2013 stattfinden, teilten heute die Organisatoren in Valencia mit. Gesegelt wird auf 22 m langen Zweirumpfbooten (Katamaranen). Der Austragungsort wird Enda Jahr bekannt. Favorit für die Austragung ist Valencia/Spanien, La Maddalena/Sardinien oder San Francisco/USA.

Mit Green Power in die Zukunft des Wassersports steuern

13.09.10 - Friedrichshafen/Green Power in der Bootsbranche bedeutet sparsame Bootsmotoren mit reduziertem CO2-Ausstoß, Hybridantriebe, Brennstoffzellen, Solarantriebe und umweltgerechtes Zubehör für Boote und Yachten. In einer Sonderschau präsentiert die INTERBOOT von Samstag, 18. bis Sonntag, 26. September 2010 aktuelle Entwicklungen bei alternativen und effizienten Antriebstechnologien. Am Messe-Dienstag setzt der „Green Power Day“ diesen Themenkomplex mit Präsentationsfahrten auf dem Bodensee aktiv in Szene.

Green Power heißt für die Bootsbranche in erster Linie Energieeffizienz. Für Werften und Zubehörindustrie ist das Thema nicht neu, was das breite Spektrum der vorgestellten Produkte auf der INTERBOOT 2010 zeigt. Schon seit Jahren gibt es zahllose „grüne“ Aktivitäten, denn Segeln, Paddeln und Motorboot fahren macht nur auf sauberem Wasser und in einer intakten Umwelt richtig Spaß. Die Bedeutung der Energieeffizienz steigt allerdings auch in Anbetracht schwindender und dadurch immer teurer werdender fossiler Energieträger. Die darauf zurückzuführenden vielfältigen Aktivitäten der Automobilindustrie werden in immer größerem Maße von der Bootsbranche übernommen und den Bedingungen des Wassersports angepasst.

Green Power: PS-Stärke bei geringerem Verbrauch
Besonders deutlich wird Green Power auf der INTERBOOT durch das Angebot an neuen Katalysatorsystemen für Bootsmotoren wie sie beispielsweise von MS Yachtsport präsentiert werden. Auch PS-starke Maschinen, die mit den speziellen Metallträger-Katalysatoren für Bootsmotoren ausgerüstet sind, erfüllen die strenge Bodensee-Abgasnorm Stufe zwei. Aber auch die großen Bootsmotorenhersteller wie Volvo Penta oder Yanmar können auf Entwicklungen bei ihren Produkten verweisen, die zu geringerem Verbrauch und weniger Schadstoffausstoß führen. Marx Marine, Yanmar-Händler aus Hamburg, präsentiert auf der INTERBOOT ein reines Elektroboot der ungarischen Werft Classic Boat. Boesch zeigt erstmals seine „620 Electric Power“, die mit einem kräftigen 120 KW-Antrieb ausgestattet ist.

Flüssiggas: kostengünstig zu mehr Energieeffizienz
Ein kostengünstiger Weg zu mehr Energieeffizienz ist die Umrüstung von Benzin-Bootsmotoren auf Flüssiggas als Treibstoff. Sie dient aufgrund des sehr viel geringeren CO2-Ausstoßes nicht nur der Umwelt, sondern ermöglicht auch im Rahmen der gültigen Bodensee-Abgasnorm die Aufrüstung auf mehr Power. Die Firma MIZU Technologie zeigt diese Möglichkeiten auf, die sogar die Zulassung von stärkeren Außenbordmotoren auf dem Bodensee erlaubt. Eine Flüssiggas-Zapfsäule gibt es an der Bootstankstelle in Konstanz.

Weltpremiere: Grand Sturdy 25.9 mit Hybridantrieb
Auf einen umweltfreundlichen Hybridantrieb setzt die niederländische Linssen Werft bei der 8,20 Meter langen, neu entwickelten Stahlmotoryacht „Grand Sturdy 25.9“. Diese Weltpremiere auf der INTERBOOT wird von einem Elektromotor angetrieben, der von einem durch einen Drei-Kilowatt-Generator geladenen Lithium-Ionen Batterie-Satz gespeist wird. Die sechs Tonnen verdrängende Hybridyacht hat einen besonders hydrodynamischen Rumpf, so dass die verhältnismäßig geringe Antriebsleistung auch für eine schwere Stahlyacht völlig ausreichend ist. Das effektive Hybridsystem entstand in Zusammenarbeit der Werft mit der Firma Mastervolt. Besucher der internationalen Wassersport-Ausstellung können mit dieser Yacht auf dem Bodensee zu Probeschlägen starten.

Im Kommen: Brennstoffzelle für grüne Stromversorgung
Die SFC Energy AG macht auf der Sonderausstellung Green Power auf der INTERBOOT mit der von ihr präsentierten EFOY-Brennstoffzelle das hohe Umweltbewusstsein der Wassersportler deutlich. Von der Brennstoffzelle, die mit einer Ladekapazität bis zu 2,2 kWh pro Tag eine umweltfreundliche Stromversorgung an Bord ermöglicht, wurden in den vergangenen Jahren mehr als 19.000 verkauft.

Auf der diesjährigen INTERBOOT zeigen 518 Aussteller aus 25 Ländern, was der Wassersport aktuell zu bieten hat. In neun Hallen, auf dem Messe-See und am Bodensee können die Besucher wie in den Vorjahren die Neuheiten der Bootsbranche sehen und testen.

Weitere Infos unter www.interboot.de.

Sachbeschädigung an mehreren Booten

13.09.10 - (IBN) Auf dem Gelände der Bootswerft Martin in Radolfzell wurden 24 Boote im Hafen und 14 Boote auf Trockenliegeplätzen beschädigt und teilweise erheblich verwüstet. Der Sachschaden wird auf mehrere tausend Euro geschätzt.

Verdächtigt werden zwei Jugendliche, die am Donnerstag, dem 9. September zwischen 15.00 Uhr und 17.00 Uhr auf dem Werftgelände gesehen wurden. Die 16 bis 18 Jahre alten Tatverdächtigen werden als schlank und drahtig beschrieben.

Der eine sei etwa 1,70 meter groß, hatte dunkelblonde Haare, trug eine Jeans und ein dunkelrotes bis violettes Oberteil, vermutlich ein T-Shirt. Der andere Jugendliche sei etwa 1,60 meter groß, hatte dunkle Haare, trug eine schwarze Jacke oder Pullover sowie Jeans. Beide hielten sich mit ihren Fahrrädern auf dem Werftgelände auf und hatten Angelruten dabei. Einer der beiden Jugendlichen führte einen kleinen schwarzen Rucksack mit sich.

Die Wasserschutzpolizeistation Konstanz bittet um Hinweise zu den Tätern, Tel. 07531 / 59020 oder 07531 / 5902-105.