Dienstag, 8. Juli 2008

Int. Polizeiregatta Bodensee Langenargen am 4. Juli 2008

08.07.08 - Bei herrlichem Sonnenschein und idealem Wind schickte die Wettfahrtleitung des Yachtclubs Langenargen die 51 Segelboote aus der Schweiz, Österreich, Bayern, Sachsen und Baden-Württemberg mit 197 Teilnehmern aus Polizei, Justiz und Verwaltung der 27. Int. Polizeiregatta Bodensee vor Langenargen ins Rennen.

Schon vor dem erlösenden Startschuss gab es spannende Kämpfe um die beste Startposition. Leider ließ der Wind während der Wettfahrt nach und forderte so das ganze Geschick der Segler. Der Förderverein Int. Polizeiregatta Bodensee e. V. mit Unterstützung der Polizeidirektionen von Friedrichshafen und Konstanz, vor allem der Wasserschutzpolizeistation Friedrichshafen, hatte wieder zur Veranstaltung geladen.

Begonnen wurde das Seglerfest mit einem traditionellen Seglerhock am Vorabend. Bei hervorragender Musik und einer reich bestückten Tombola ließ die gute Laune nicht lange auf sich warten. Die Gäste wurden von Heinz Unglert und Michael Nöltge, dem Präsidenten des YCL begrüßt und von der bewährten Mannschaft des YCL versorgt.

Zahlreiche Ehrengäste aus Gesellschaft, Politik und Polizei beobachteten das sportliche Ereignis am Freitag, etliche Prominente segelten sogar mit. Darunter waren der Staatssekretär a. D. Hartmut Ulbricht aus Sachsen, der Landtagsabgeordnete und Polizeisprecher der CDU-Fraktion im Landtag Baden-Württemberg Thomas Blenke, der Polizeipräsident Dietrich von Moser aus Tübingen, der Polizeipräsident Dieter Hanitsch aus Dresden und der Polizeichef aus Vorarlberg, Generalmajor Manfred Bliem, um nur einige zu nennen.

Nach der Wettfahrt trafen sich die Teilnehmer im Zelt des YCL und harrten mit Spannung auf die Siegerehrung. Die Polizei-Musik Konstanz und der Shanty-Chor Friedrichshafen verkürzten die Wartezeit gekonnt mit Musik und Gesang. Nach der Begrüßung durch Karl-Heinz Wolfsturm und Uli Schwarz, den PD-Leitern aus Friedrichshafen und Konstanz, war ein absoluter Höhepunkt der Regatta die Anwesenheit des Schirmherrn, Ministerpräsident Günther H. Oettinger. Seine launige Ansprache wurde immer wieder mit starkem Beifall unterbrochen. Er bedankte sich bei allen Helferinnen und Helfern und bei den Teilnehmern aus nah und fern. Sein Bekenntnis zur Polizeiregatta und zum Segelsport generell, vor 35 Jahren hatte er den A-Schein und das Bodenseeschifferpatent in Gohren erworben, wurde mit viel Applaus aufgenommen, auch seine Ankündigung, im nächsten Jahr selbst mitsegeln zu wollen.

Dem schnellsten Segler in diesem Jahr, Jürgen Wehner mit seiner Juwel „Keep Cool“ aus Konstanz, wurde eine besondere Ehre zuteil. Er erhielt den Wanderpokal des CDU-Arbeitskreises Polizei aus den Händen des Ministerpräsidenten und des Landesvorsitzenden Günther Freisleben.

Jedes Teilnehmende Boot erhielt eine Erinnerungsgabe, jeder Teilnehmer eine Urkunde mit Platzierung. Heinz Unglert.

Die Ergebnisse sehen Sie unter www.ibn-online.de/regatta2008/2008/Polizeiregatta_2008.pdf


Regatta (alle Fotos: polizeiregatta.de)


MP Oettinger, mit den beiden PD-Leitern Uli Schwarz und Karl-Heinz Wolfsturm


Wanderpokal des CDU-Arbeitskreis Polizei wir von MP Oettinger und
Ak-Landesvorsitzendem Günther Freisleben dem schnellsten im Ziel übergeben.


MP Oettinger in Mitte der Regattateilnehmern

Leichtwindspezialisten vorne beim 34. Rettich Cup

08.07.08 - Seglerinnen und Segler von 53 Yachten und 27 Jollen sowie Freunde undInteressierte am Segelsport kamen zum 34. Rettich Cup und habenmitgesegelt und mitgefeiert.Regattaleiter Stefan Bärthele (JSR) und sein erfahrenes Team konnten amSamstag für die Yachten eine Langsteckenwettfahrt und für die Jolleneine Dreieckswettfahrt bei lauen 0-1 Bft durchführen. Die gemeinsameViereckswettfahrt am Sonntag konnte nach längerem Warten auf Wind dochnoch bei langsam auffrischendem Westwind gesegelt werden.

Im Teilnehmerfeld der 27 Jollen ging der Siegerpokal in die Schweiz.Ralf Luckas auf einer H-Jolle vom SVK sicherte sich mit den Rängen 4/2sein 1. Anrecht auf den Jollen Wanderpokal. Punktgleich auf den 2. Platzkamen Michael und Matze Blum (2/4) von den Jollenseglern Reichenau aufeiner Windy vor Harald Steiner (SV Dingelsdorf) auf seiner extremenMotte (1/10).

Die 53 Yachten wurden in zwei Wertungskategorien unterteilt.In der schnelleren Klasse Yachten 1 (bis Yardstickzahl 99) ging der Siegund Pokal an Markus Ziltener vom Salensteiner Yacht Club (SYC) auf einerFirst Class 8 mit den Plätzen 1/6. Die Delphi 24 Sport von AxelGerlinger vom SSlr kam auf den 2. Gesamtrang (7/1). Christoph Dargel vonder ASG folgte auf Rang 3 mit dem schnellsten Schärenkreuzer (22er) undden Plätzen 4/4.

In der Wertungsgruppe Yachten 2 (ab Yardstickzahl 100) lag wie letztesJahr eine Shark 24 vorne. Sein erstes Anrecht auf den Wanderpokalsicherte sich die GER-1411 mit Steuermann Bernd Müller vom SCMB (5/1)vor der Albin Alpha mit Jochen Rechziegel an der Pinne (2/4) . Auf dem3. Platz folgte Heinz Obenauf von der SVGA auf einer International 806(4/6).

Bei der Siegerehrung dieser beliebten "Volksregatta" konnte jede Crewnoch eine reich gefüllte Reichenauer Gemüsekiste zur Verpflegung mitnach Hause nehmen.

Die Ergebnisse finden Sie auf http://www.ibn-online.de/regatta.html.


Luvtonne - Foto: jollensegler.de

Montag, 7. Juli 2008

DSMC Konstanz freut sich über die "Blaue Europa Flagge 2008"

07.07.08 - Bereits zum dreizehnten Mal weht über dem Konstanzer Hafenareal die "Blaue Europa Flagge" der Deutschen Gesellschaft für Umwelterziehung (DGU).

Damit wurde auf Antrag von Alex Vetter, dem Umweltbeauftragten des Deutsch-Schweizerischen-Motorboot-Club DSMC Konstanz erneut das Engagement für den Konstanzer Hafen in allen Fragen des Umweltschutzes gewürdigt.

Das seit 22 Jahren international anerkannte Symbol kennzeichnet vorbildliche Sportboothäfen und Badestellen, die sich erfolgreich für umweltgerechte Mülltrennung, Entsorgung, kontrollierte Sicherheitsstandards, Sauberkeit und Umwelterziehung einsetzen. Trotz den weiter gestiegenen Anforderungen konnte der umfangreiche Kriterienkatalog der DGU erneut durch das vorbildliche Miteinander der Berufs- und Sportschifffahrt im Konstanzer Hafen erfüllt werden.

Über die wiederholte Auszeichnung freuten sich neben dem Umweltbeauftragen Alex Vetter (DSMC) die Präsidenten der im Hafen benachbarten Sportbootvereine Fred Schmid (DSMC) und Manfred Büsing (ESV), der Vorstand des ESV Frank Burkard, der Hafenbeauftragte Jürgen Faden (DSMC), die Vertreterin der BSB Frau Gabi Moosmann und Polizeidirektor Schwarz. Das Hissen der Flagge durch Hafenmeister Bruno Leitmann nahm DSMC- Präsident Fred Schmid zum Anlass sich bei allen Hafenanrainern für die hervorragende Zusammenarbeit mit einer Einladung zum Snack im Clubrestaurant "Steg 4" zu bedanken. Mit Unterstützung der ambitionierten Clubjugend des DSMC unter Maius Grüninger rundete ein gemeinsamer abendlicher Segeltörn auf der schnellen "Vermeer", einem der bekanntesten Regattaschiffe am See die gelungene Feier ab.


Hissen der "Blauen Europa Flagge" in Konstanz v.l.n.r.: Alex Vetter (DSMC), Bruno Leitmann (DSMC), Fred Schmid (DSMC), Gabi Moosmann (BSB), Jürgen Faden (DSMC), Manfred Büsing (ESV), Polizeidirektor Schwarz, Frank Burkard (ESV). Foto: DSMC

Freitag, 4. Juli 2008

Laser-Match-Race der DSMC Jugendabteilung Konstanz

04.07.08 - ru / Das deutsche Sommermärchen 2008 fand bei der Jugendabteilung des Deutsch-Schweizerischen-Motorbootclub DSMC Konstanz auch zum Ende der Fußballeuropameisterschaften eine Fortsetzung.

Vom Fußballvirus zwar noch infiziert aber doch schon wieder ganz regattabegeisterte Segel -Enthusiasten starteten die Laser der DSMC-Jugend unter Jugendleiter Axel Deeg am großen Fußballfinalwochenende zum inzwischen schon traditionellen Laser–Match-Race.

Bei märchenhaft schönem Sonnenschein, Temperaturen über 30 Grad Celsius und flottem Südwestwind um zwei bis drei Windstärken lieferten sich die Teilnehmer einen fröhlichen und kenterreichen Wettkampf, was bei Wassertemperaturen um 23 Grad Celsius zur Gaudi für Segler und Zuschauer geriet.

Die Jugendabteilung bedankte sich auf diese Weise auch in diesem Jahr für die Unterstützung des DSMC beim weiteren Aufbau des seglerischen Nachwuchs.

Siegreich war letztlich Till-Jakob Kieweg, der Dirk Leutheuser, Birgit Ruess und Tom Lange auf die Plätze verwies.

Am Ende der Regatta stand ein fröhliches Grillfest, wobei die jungen und älteren Segler ein letztes Mal jubelnd die Flaggen ihrer Europameisterfavoriten schwenkten, wenn diese auch längst ausgeschieden waren.


Laser–Match-Race der DSMC-Jugend am Finalwochenende der
Fußballeuropameisterschaft ; Foto: DSMC

Donnerstag, 3. Juli 2008

Musik, Kultur und Kulinarisches beim Langenargener Hafenfest am 10. Juli

03.07.08 - Der Gondelhafen ist Schauplatz der Langenargener Hafenfeste. An jedem zweiten Donnerstag von Juni bis September heißt es Musik, Kultur und Kulinarisches am malerischen Gondelhafen im Ortskern Langenargens. Mit Blick auf Schloss Montfort bietet die einheimische Gastronomie köstliche Spezialitäten bei Live-Musik unter freiem Himmel. Das nächste Hafenfest steigt am kommenden Donnerstag, 10. Juli ab 17.00 Uhr.


Foto: Amt für Tourismus, Kultur und Marketing, Langenargen

Frank Jost, Leiter der Langenargener Tourist-Information, ist sehr froh, mit den Hafenfesten Urlaubsgästen und Einheimischen eine weitere attraktive Veranstaltung in einmaligem Ambiente anbieten zu können. "er kleine Platz zwischen Tourist-Information und Haus am Gondelhafen bietet sich geradezu an, den Urlaubstag entspannt bei gutem Essen, einem Glas Wein und Musik ausklingen zu lassen" erzählt er begeistert von den Veranstaltungen im vergangenen Jahr.

Die Speisen werden von der Langenargener Gastronomie an Ort und Stelle zubereitet. Angeboten werden dabei sowohl einheimische wie auch internationale Spezialitäten. Ein Blick über die Schultern der Chefköche bietet sich da geradezu an. Auch am Getränkestand arbeiten einheimische Hoteliers und Gastwirte Hand in Hand.

Für Jost macht gerade diese hervorragende Zusammenarbeit den Erfolg der Hafenfeste aus. "ie Beteiligten unterstützen sich gegenseitig, um ein optimales Angebot für den Gast zu schaffen, und Gäste wie auch Einheimische honorieren dieses Engagement. Die Hafenfeste haben sich so innerhalb kürzester Zeit zu einer der beliebtesten Veranstaltungen in Langenargen entwickelt," esümiert Jost.

Die weiteren Hafenfest-Termine 2008 sind:
14. August und 11. September. Beginn ist jeweils um 17.00 Uhr

Amt für Tourismus, Kultur und Marketing, Obere Seestr. 2/1, D-88085 Langenargen

Mittwoch, 2. Juli 2008

Ministerpräsident kommt zur Internationalen Polizeiregatta

02.06.08 - Der Ministerpräsident des Landes Baden-Württemberg Günther H. Oettinger wird als Schirmherr der 27. Internationalen Polizeiregatta Bodensee am kommenden Freitag, 4. Juli, nach Langenargen kommen, um am Nachmittag die Siegerehrung der seit vielen Jahren etablierten Segelsportveranstaltung auf dem Gelände des Yachtclubs Langenargen am Malereck vorzunehmen.

Die Regatta, an der Polizeiangehörige aus Baden-Württemberg, dem Bundesgebiet sowie den benachbarten Bodenseeanrainerstaaten Österreich und Schweiz, aber auch aus Ungarn, teilnehmen, wird dieses Jahr von dem im vergangenen Jahr ins Leben gerufenen "Förderverein Internationale Polizeiregatta Bodensee e.V." mit Unterstützung der Polizeidirektionen Friedrichshafen und Konstanz, namentlich der Wasserschutzpolizei, ausgerichtet.

Die Regatta beginnt um 10.00 Uhr mit der obligatorischen Steuermannsbesprechung auf dem Gelände des Yachtclubs Langenargen, der Start ist für 11.00 Uhr im Seebereich vor Langenargen vorgesehen.Die Preisverleihung am Nachmittag, die voraussichtlich ab 16.30 Uhr stattfindet, wird vom Freizeitmusikkorps der Polizeidirektion Konstanz musikalisch umrahmt.

Weitere Informationen und Hinweise zur Polizeiregatta sind auch im Internet unter www.polizeiregatta.de abrufbar.

Dienstag, 1. Juli 2008

Sie und Er - Wallhausen

01.07.08 - Insgesamt 39 Yachten trafen sich an diesem Wochenende zur beliebten Sie und Er - Regatta in Wallhausen.

Wie der Name der Regatta schon titelt sind als Crew nur eine Sie und ein Er zugelassen und unter segelbegeisterten Damen und Herren ist diese Regatta schon längst der Tipp des Jahres. Die prominenteste teilnehmende Yacht war dieses Jahr die „Wild Lady“ mit dem Ehepaar Palm, welche als „first ship home“ die Ziellinie kreuzten.

In der ersten Startgruppe konnte sich das Team Heidi und Jürgen Wussow mit ihrer Sprint Open an die Spitze setzen. Hart umkämpft waren die Ränge zwei bis sechs. Im Sekundentakt folgten nach berechneter Zeit auf dem 2.ten Rang das Team Romy Martin / Reinhold Assfahl auf ihrer BB10, auf dem 3. Rang Julia Müller / Kevin Maurer auf der IMX38 und auf dem 4.ten Rang folgten Heike Regber / Konrad Huther auf der zweiten BB10 dieses Feldes.

In der zweiten Startgruppe ersegelten sich Edi und Jürgen von Waldenburg den ersten Rang auf ihrer Granada 31. Auf dem 2.ten Rang folgten Petra Gregor / Andreas Hermann auf dem Drachen, der 3.te Rang ging an Ute Dumer / Chris Lang auf der Dynamic 2000 und und auf dem 4.ten Rang folgten Frederik Schaal und Sophia Diesch auf der Dyas.

Die jüngsten Teilnehmer dieser Regatta, das Geschwisterpaar Rebecca und Vincent Stoll (11 und 6 Jahre) wurden noch von Papa an der Pinne der 8mod unterstützt.

Ausgesegelt wird die Sie und Er - Regatta mit einer sonntäglichen Langstreckenwettfahrt im Überlingersee, deren Wendemarken vor Nussdorf, Sipplingen und Wallhausen liegen. Um die vielen Yachten zu managen wird in zwei Startgruppen in fairer Aufteilung der Teilnehmerzahl gestartet und es wurde pünktlich ausgelaufen um die Wettfahrt bei der morgendlichen Brise umsetzten zu können. Damit alle Yachten noch unter Segeln das Ziel erreichen konnten, hatte die Wettfahrtleiterin Gaby Glock die Bahn verkürzt, so dass der Zieleinlauf vor dem Yachtclub Wallhausen lag.

Für alle teilnehmenden Teams gab es einen Erinnerungspreis, die ersten drei Ränge der beiden Startgruppen bekamen Sachpreise und Pokale und die beiden vierten Ränge erhielten einen Sachpreis. Der Wanderpokal für das „first ship home“ ging diesjährig an die „Wild Lady“ und der Wanderpokal sowie das blaue Band von Wallhausen für die schnellste Yacht nach berechneter Zeit erhielten das Ehepaar von Waldenburg aus der Startgruppe 2. Auf Anregung der Wettfahrtleiterin wurde diesjährig zum erstenmal der Yachtclub mit der höchsten Teilnehmerzahl mit einem Vesperkorb belohnt. Dieser ging an den vis-à-vis liegenden Yachtclub SMCÜ, von dem neun gemischte Teams zur Sie und Er – Regatta nach Wallhausen angereist waren. Im Rahmen dieser Regatta findet alljährlich am Samstag das Hafenfest verbunden mit Schiffstaufen statt und viele Teams nutzten diese Festivitäten um die Gastfreundlichkeit des Yachtclubs Wallhausen zu geniessen. Ergebnisse > / Fotos >

Montag, 30. Juni 2008

Blaulicht statt Endspiel: Schweres Unwetter hält Feuerwehren in Atem

30.06.08 - Schweres Unwetter hält Feuerwehren in Atem - Bodenseekreis ­ Buchstäblich ins Wasser gefallen ist das Endspiel der Fussball-Europameisterschaft zwischen Deutschland und Spanien am Sonntagabend für rund 250 Einsatzkräfte zahlreicher Feuerwehren des Bodenseekreises. Das Sommergewitter, welches ab etwa 20 Uhr durch weiten Teile des Kreisgebiets zog, hinterließ eine Spur der Verwüstung. Die Schadenshöhe ist noch nicht bekannt, Personen kamen nach bisherigen Erkenntnissen nicht zu Schaden.

Die integrierte Leitstelle im Landratsamt des Bodenseekreises in Friedrichshafen, bei der kreisweit sämtliche Alarmmeldungen eingehen, verzeichnete ab etwa 20 Uhr 15 insgesamt rund 50 Einsätze und ein Vielfaches an eingehenden Notrufen. Beinahe im Minutentakt wurden die Freiwilligen Feuerwehren aus Uhldingen-Mühlhofen, Meersburg, Daisendorf, Bermatingen, Stetten, Markdorf, Hagnau, Heiligenberg, Friedrichshafen, Immenstaad und Salem zu einer Vielzahl von Unwettereinsätzen gerufen. Zahlreiche Straßen, darunter auch die Bundesstraßen 31 und 33 sowie mehrere Kreisstraßen, waren durch umgestürzte Bäume blockiert. Eine Vielzahl von Kellern stand unter Wasser, Telefon- und Hochspannungsleitungen wurden durch herabstürzende Äste beschädigt.

Auf der Strecke der Bodensee-Gürtelbahn kam es zeitweise zu Beeinträchtigungen im Bahnverkehr: Zwischen Überlingen und Markdorf musste die Strecke gesperrt werden, weil bei Oberuhldingen ein Baum auf die Gleise gestürzt war. Im Bahnhof Kluftern fuhr ein Zug auf einen umgestürzten Baum und verkeilte sich. In beiden Fällen gelang es den Feuerwehren jedoch relativ rasch, die Hindernisse zu beseitigen und die Bahnstrecken wieder frei zu machen. In Kluftern wurde zusätzlich durch den Starkregen die Bahnüberführung überflutet.

Besonders schwer wütete das Unwetter in Baitenhausen bei Meersburg. Dort beschädigte das Unwetter die Dächer von mehr als einem Dutzend Häusern. Für einen längeren Zeitraum war der Baitenhausener Ortskern zunächst auch für die Einsatzkräfte nicht zu erreichen, da über 30 Bäume die Verbindungsstraßen blockiert hatten. Nachdem die Bäume beseitigt worden waren, machten sich Feuerwehreinheiten aus Meersburg, Hagnau, Immenstaad, Friedrichshafen, Stetten, Bermatingen und Salem daran, die Schäden im Ort zu sichten und zu beseitigen. Koordiniert wurden die Maßnahmen durch einen Einsatzstab unter Leitung von Kreisbrandmeister Henning Nöh.

Neben den rund 60 Einsatzkräften der Feuerwehren waren in Baitenhausen auch der Meersburger Bauhof mit einem Radlader und ein Landwirt mit einem Traktor im Einsatz, um die Straßen wieder frei zu räumen. Mit Hilfe einer Drehleiter wurden noch in der Nacht Dächer mit Planen abgedeckt und kleinere Schäden mit Hilfe einer ortsansässigen Zimmerei sofort behoben. Im gesamten Ort war zudem der Strom ausgefallen. Mit Hilfe des zuständigen Energieversorgungsunternehmens konnte die Stromversorgung gegen 23 Uhr nach und nach wieder hergestellt werden.

Neben Bürgermeisterin Sabine Becker eilte auch Landrat Lothar Wölfle nach Baitenhausen, um sich von Kreisbrandmeister Nöh über die Lage informieren zu lassen und sich bei einem Rundgang selbst ein Bild vom Ausmaß der Schäden zu machen. Sowohl Becker als auch Wölfe zeigten sich erleichtert, dass bei dem Unwetter keine Personen zu Schaden gekommen waren und dankten den eingesetzten Helfern für Ihren Einsatz. Kreisbrandmeister Nöh sprach von großem Glück, dass durch den massiven Blitzschlag kein Feuer ausgebrochen sei. Dies hätte leicht schwere Folgen haben können, insbesondere weil die Anfahrt für Einsatzkräfte nach Baitenhausen längere Zeit erheblich erschwert war.

Die Höhe des Sachschadens steht noch nicht fest, glücklicherweise gab es auch bei den anderen Einsätzen im Kreisgebiet bislang infolge des Unwetters keine Personenschäden.

Neun "Blaue Flaggen" bei zentraler Feier am Fließhorn vergeben

30.08.06 - In Zusammenarbeit mit der Campingplatzleitung hat der Yacht-Club Fließhorn am Samstag (21.06.08) die Vorbereitungen für das Fest der zentralen Verleihungsfeier des Umweltzertifikates "Blaue Flagge" für die Häfen am Bodensee getroffen.

Diese Auszeichnung wird als Anerkennung für Leistungen in der Umweltarbeit bereits seit 22 Jahren und zwischenzeitlich weltweit vergeben. Dank des idealen Wetters war das vorsorglich aufgestellte Zelt überflüssig und die Gäste konnten im Freien mit einem Begrüßungstrunk, Brezeln und Weiß-würstchen als erste Stärkung empfangen werden.

Zur Verleihung war von der Deutschen Gesellschaft für Umwelterziehung (DGU) Heiko Crost - nationale Jury - in Begleitung von dem aus Südafrika stammenden Malcolm Powel - internationale Jury - angereist. Franz Heers, Präsidiumsmitglied des Deutschen Motoryachtverband e.V. und Alois Kern, Umweltbeauftragter des Landes Segler-Verband e.V. haben ihre Organisationen vertreten.

Da das Fließhorn für Ortunkundige nicht so leicht zu finden ist, konnte der 1. Vorsitzende des YCFl, Hans Plaettner-Hochwarth die Gäste erst mit einer kleinen Verspätung begrüßen. Er dankte dem Eigentümer des Cam-pingplatzes und der Platzverwaltung für ihre wertvolle Mithilfe bei der Organisation für das Fest.

Die aufwändigen Investitionen der letzten drei Jahre haben dem Areal internationalen Standard gebracht. Die Symbiose Yacht-Club ­ Campingplatz hätten in Bezug auf die gemeinsame Umweltarbeit nicht besser sein können, sodass schon in den ersten Tagen des Besitzerwechsels klar war, die Folge der "Blauen Flagge" weiterzuführen.

Heiko Crost dankte den angereisten Vertretern der "Flaggen-Clubs" für ihre Beteiligung an der Aktion "Blaue Flagge", die zwischenzeitlich in alle Welt übergeschwappt ist. Die "Blaue Flagge" als äußeres Zeichen für die Ausübung eines möglicht umweltfreundlichen Wassersportes sollte an allen Stellen zu finden sein, wo Wassersportler ihren Sport ausüben. Acht Flaggen am Bodensee sind leider eine spärliche Anzahl, zumal alle Hafenanlagen die meisten Kriterien schon allein durch behördliche Auflagen erfüllen. Handlungsbedarf in den Clubs besteht allein in der Umweltinformation und Kommunikation, denn auch hier gilt die Weisheit: "Wer nicht ständig besser wird, hört auf gut zu sein!"

Malcolm Powel übermittelte die Grüße der internationalen Jury. Obwohl er sehr viel in der Welt herum kommt und viele Stellen auditiert, an denen die Menschen mit ihrem Sport Erholung suchen, war er von unserem Revier Bodensee im Allgemeinen und vom idyllischen Fließhorn im Besonderen begeistert.

Anschließend wurden die "Blaue Flaggen" folgenden ausgezeichneten Clubs übergeben:
Deutsch Schweizerischer Motorboot-Club e.V., Sporthafen Uhldingen-Mühlhofen
Yachthäfen Sipplingen, Motor-Yacht-Club Obersee e.V.
Motorboot- und Yacht-Club Breisach e.V., Sportvereinigung Dingelsdorf e.V.
Yacht-Club Litzelstetten-Mainau e.V. und dem Gastgeber
Yacht-Club Fließhorn

der die Flagge bereits zum 14. Mal in Folge erhält. Als einzige Badestelle am Bodensee wurde das Strandbad Aquastaad in Immenstaad mit der "Blauen Flagge" ausgezeichnet.


Nach erfolgtem Gruppenfoto wurde vom Wirt der "Gaststätte am Fließhorn"
- Herrn Thirasat und seinem Team ein Büffet serviert, das sowohl für das Auge,
wie auch für den Gaumen keine Wünsche offen ließ.

Kieler Woche: Romy Kinzl holt einzigen DSV-Sieg

30.06.08 - Neun Kieler Woche-Sieger/innen aus neun Nationen – das hat es in Kiel lange nicht gegeben. Den einzigen Sieg für den Deutschen Segler-Verband errang Romy Kinzl (Kiel) auf dem RS:X-Surfboard. Die übrigen Siege gingen nach Australien, Frankreich, Großbritannien, Italien, Japan, Polen, Schweden und Spanien.

Mit ihrem Erfolg hat Romy Kinzl (Berlin) die Minimalchance für die Olympischen Spiele gewahrt. Ein abschließender siebter Platz im Finalrennen reichte für den Gesamterfolg auf dem Olympia-Brett RS:X. „Ich bin überglücklich, der Sieg hat eine große Bedeutung. Es ist eine Bestätigung für das, was ich kann. Den Kieler Woche-Sieg wollte ich unbedingt, daher habe ich im Medal Race auch taktisch gegen die Polin gesegelt. Das war wichtiger als ein gutes Finalrennen“, so die 29-Jährige. Kinzl könnte am 15. Juli zusammen mit Lasersegler Alexander Schlonski (Rostock) als sogenannter „Einzelfall“ vom Deutschen Olympischen Sportbund nachnominiert werden.

Laser-Radial-Steuerfrau Petra Niemann (Berlin), die bei der Generalprobe in Kiel nicht das Finalrennen der besten Zehn erreichte, kann auf die Erfahrung von zwei Olympischen Spielen bauen und will endlich auf dem Treppchen landen. „Gold ist eine schöne Farbe, aber das Ziel ist eine Medaille“, betonte sie. Nach altem Theater-Spruch dürfe die Generalprobe ja eh nicht gelingen, und das habe sie ja auch nicht, ergänzte die Berlinerin.

Tornado-Segler Johannes Polgar (Kiel) krönte seinen Ausflug ins Starboot mit einem überraschenden vierten Rang und wird wahrscheinlich nach Olympia in der neuen Klasse starten. „Wir haben hier im Fußball-Fieber gesegelt. Die Stimmung wollen wir nach China mitnehmen“, sagte Polgar. Die Brüder Jan und Hannes Peckolt (Kiel/Hamburg) rutschten im Medal Race auf den neunten Platz ab. Der Paralympic-Sieger Heiko Kröger (Kiel) belegte im 2.4mR Rang drei.

Insgesamt haben rund 4500 Aktive aus 50 Nationen an den Kieler Woche Regatten teilgenommen. Die Kieler Woche 2009 findet vom 20. bis 28. Juni statt.

Segeln im Ergebnis: Endergebnisse olympische Klassen

49er nach 16 Wettfahrten:
1. Iker Martinez / Xabier Fernandez (ESP) 1, 2, 3, 2, 1, 6, 2, 1, 2, (20), 4, 3, 7, 6, 11, 6, 57 Punkte
2. Peter Hansen / Soren Hansen (DEN) 2, 2, 3, 8, 9, 3, 1, (18), 3, 3, 13, 12, 1, 16, 1, 10, 87
3. Jonas Warrer / Martin Kirketerp (DEN) 12, 7, 5, 7, 7, 7, 7, 2, 4, 9, 5, 1, 11, (28), 2, 18, 104
4. Rodion Luka / George Leonchuk (UKR) 3, 1, 7, 2, 10, 1, 2, 10, 12, 2, 15, 15, 3, (19), 10, 14, 107
5. Pink John / Rick Peacock (GBR) 5, 12, 1, 9, 4, 2, 10, 6, 11, (22), 3, 10, 6, 14, 15, 8, 116
6. Stevie Morrison / Ben Rhodes (GBR) 9, 5, 1, 1, 16, 11, 3, 8, 1, (29), 12, 22, 8, 1, 4, 16, 118

470er Frauen nach elf Wettfahrten:
1. Ai Kondo / Naoko Kamata (JPN) 1, 2, (2), 1, 1, 1, 1, 1, 1, 1, 2, 12 Punkte
2. Henriette Koch / Lene Sommer (DEN) 5, 1, 5, 2, 3, 5, 7, 3, (8), 5, 12, 48
3. Marjaliisa Umb / Elise Umb (EST) 7, 8, 4, 8, 6, 2, 5, (12), 5, 10, 8, 63
4. Yimei Wen / Chunyan Yu (CHN) 4, 3, 11, 4, 4, 8, 15, 6, (23), 9, 4, 68
5. Stacey Omay / Chelsea Omay (AUS) 8, 6, 3, 3, 12, 4, (12), 8, 6, 3, 18, 71
6. Economou Anthi / Tsigaridi Olga (GRE) 2, 7, 10, 5, 7, (23), 10, 17, 2, 4, 10, 74

470er Männer nach elf Wettfahrten:
1. Tobias Etter / Felix Steiger (SUI) 1, 1, 7, 5, 1, 2, (28), 8, 1, 6, 2, 34 Punkte
2. Dahlberg Anton / Sebastian Ostling (SWE) 3, 4, 14, 1, 6, (25), 1, 2, 11, 1, 4, 47
3. Alexander Goltz / Mathias Grüning (Schwerin) 5, 10, 1, 14, 3, 4, (28), 7, 4, 4, 12, 64
4. Roy Tay / Peiming CHUNG (SIN) 5, 2, 8, 8, 2, 10, 4, (17), 5, 7, 14, 65
5. Geoffrey Woolley / Mark Overington (NZL) 1, 6, 15, 6, 2, 12, (17), 9, 7, 2, 6, 66
6. Jeremie Mion / Sofian Bouvet (FRA) 6, 3, 8, 2, 7, 5, 7, 6, (19), 12, 18, 74

RS:X Frauen nach zehn Wettfahrten:
1. Romy Kinzl (Kiel) 1, 3, 1, 1, (4), 2, 1, 1, 1, 14, 25 Punkte
2. Galecka Anna (POL) 3, 2, (9), 3, 7, 5, 2, 2, 3, 12, 39
3. Marta Hcavaty (POL) 8, 8, 2, 8, 1, 1, (14), 5, 2, 16, 51
4. Agata Brygota (POL) 4, 4, 3, 2, 3, 8, 5, 7, (13), 18, 54
5. Ellingham Kate (NZL) 7, (13), 12, 4, 5, 7, 4, 3, 7, 8, 57
6. Jannicke Stalstrom (NOR) 11, 11, 8, 7, 9, 4, 7, (15), 6, 4, 67

RS:X Männer nach zehn Wettfahrten:
1. Piotr Myszka (POL) 2, 2, 2, 2, 2, 2, (3), 1, 2, 2, 17 Punkte
2. Przemyslaw Miarczynski (POL) 1, 1, 1, 1, 1, 1, (6), 3, 1, 8, 18
3. Casper Bouman (NED) 1, 1, 2, 1, 2, 3, 1, 2, (3), 6, 19
4. Dorian Rijsselberge, van (NED) 2, 2, 3, 2, 1, 4, 2, 4, (4), 4, 24
5. Richard Stauffacher (SUI) 3, 3, 1, 3, 3, 5, (7), 5, 5, 16, 44
6. Plavsic Zac (CAN) 4, 3, 3, 3, 3, 6, (17), 7, 8, 10, 47

Laser nach elf Wettfahrten:
1. Tom Slingsby (AUS) 2, 1, 1, 1, 4, 1, 2, 1, 4, (53), 4, 21 Punkte
2. Gustavo Lima (POR) 1, 1, 3, 4, 9, 6, 11, 6, 6, (14), 12, 59
3. Michael Leigh (CAN) 4, 5, 10, 4, 1, 11, (18), 4, 1, 8, 16, 64
4. Rasmus Rasmus Myrgren (SWE) 5, 3, 2, 5, 2, 19, 4, (31), 8, 2, 20, 70
5. Karpak Deniss (EST) 2, 26, 5, 6, 2, (31), 5, 8, 3, 4, 14, 75
6. Tobias Schadewaldt (Kiel) 3, 5, 3, 6, 10, 8, 12, (29), 14, 18, 2, 81

Laser Radial nach elf Wettfahrten:
1. Sophie de Turckheim (FRA) 6, 6, 2, 2, 1, 10, (43), 2, 1, 6, 10, 46 Punkte
2. Multala Sari (FIN) 4, 2, 1, 3, 1, 9, (43), 7, 20, 4, 2, 53
3. Lijia Xu (CHN) 1, 1, 3, 1, 2, 17, (43), 6, 2, 3, 18, 54
4. Volungeviciute Gintare (LIT) 16, 1, 6, 7, 8, 5, 9, 4, 7, (19), 4, 67
5. Tania Elias Calles (MEX) 2, 4, 5, 4, 3, 19, (43), 9, 11, 5, 6, 68
6. Tatiana Drozdovskaya (BLR) 1, 5, 11, 3, 5, 20, 7, 16, (21), 12, 12, 92

Star nach neun Wettfahrten:
1. Fredrik Loof / Anders Ekstrom (SWE) 2, 2, 1, 1, 2, 2, 2, (2), 2, 14 Punkte
2. Robert Scheidt / Bruno Prada (BRA) 1, 1, 2, (4), 3, 1, 1, 1, 4, 14
3. Alexander Hagen / Frithjof Kleen (Hamburg) 3, 3, 3, 3, 1, 4, (20), 3, 10, 30
4. Johannes Polgar / Nils Hollweg (Dänisch - Nienhof) 8, 4, (9), 6, 4, 6, 6, 4, 6, 44
5. Erik Dahlén / Krister Carlsson (SWE) 5, 6, 6, 5, 6, 3, 7, (7), 8, 46
6. Johannes Babendererde / Philipp Stanjek (Lübeck) 7, 7, 4, 7, 7, (8), 4, 6, 16, 58

Finn nach neun Wettfahrten:
1. Ed Wright (GBR) 6, 2, 2, 1, 3, (6), 1, 2, 2, 19 Punkte
2. Rafael Truillo (ESP) 1, 3, 5, 3, (9), 1, 3, 1, 6, 23 Punkte
3. Jonas Høgh-Christensen (DEN) 4, 5, 1, 2, 1, (7), 5, 3, 4, 25 Punkte
4. Daniel Birgmark (SWE) (14), 1, 6, 4, 4, 5, 8, 4, 10, 42 Punkte
5. Railey Zach (USA) 3, 6, 9, 11, 2, 2, 4, (14), 16, 53 Punkte
6. Vincec Gasper (SLO) 2, 4, 12, (13), 7, 4, 6, 6, 18, 59 Punkte

2.4mR nach 13 Wettfahrten:
1. Damien Seguin (FRA) 1, 2, 4, 3, 1, 4, 3, 2, 3, 1, 1, 4, (4), 29 Punkte
2. Thierry Schmitter (NED) 4, 7, 1, 2, 2, 1, 1, 1, 4, 2, 2, 5, (8), 32
3. Heiko Kröger (Mönkeberg) 2, 1, 3, 1, 3, 3, 31, 3, 1, 5, (31), 9, 6, 68
4. Jens Als Andersen (DEN) 3, 3, 6, 7, 6, 11, 11, 9, 6, 11, (31), 3, 1, 77
5. Megan Pascoe (GBR) 9, 4, 7, 6, 5, 7, 10, 8, 9, 8, 4, 7, (16), 84
6. Ruf John (USA) 13, (15), 9, 12, 7, 8, 4, 10, 2, 9, 3, 8, 5, 90

Freitag, 27. Juni 2008

Kieler Woche: Romy Kinzl und Heiko Kröger auf Erfolgskurs

27.06.03 - Romy Kinzl befindet sich bei der Kieler Woche weiterhin in bestechender Form. Am zweiten Wettfahrttag der olympischen Bootsklassen surfte die gebürtige Berlinerin zu zwei Tagessiegen und übernahm damit überraschend die Führung in der RS:X-Gesamtwertung.

Die deutsche Fahne hielten gestern auch die Schweriner Alexander Goltz/Mathias Grüning im 470er sowie der Lokalmatador Heiko Kröger in der Paralympics-Klasse 2.4mR mit ihren Erfolgen hoch. Alexander Hagen und Frithjof Kleen schlugen sich ebenfalls tapfer. Der Hamburger „Alt-Star“ und sein Vereinskollege vom Norddeutschen Regatta-Verein kreuzten bislang viermal als Dritte die Ziellinie und haben in der Gesamtwertung (12,0 Punkte) nur so prominente Konkurrenten wie den dreimaligen Olympia-Teilnehmer Fredrik Lööf (Schweden/6,0) und Brasiliens Segel-Superstar Robert Scheidt (8,0) vor dem Bug. Tobias Schadewaldt war ebenfalls „sehr zufrieden“ über die Ränge 3, 6, 10 und den zehnten Gesamtrang im riesigen Feld der 155 Laser. Der Hamburger segelt rund 210 Tage im Jahr.

Seine Erfolgsformel: „Wenn man etwas häufig macht, ist die Wahrscheinlichkeit größer, dass man es irgendwann besser macht“, sagt der Hamburger, der froh war, „die Vorrunde ohne Streicher überstanden“ zu haben: „Jetzt habe ich eine sehr gute Ausgangslage in der Gold-Flotte.“ Schadewaldt trainierte in den vergangenen drei Monaten zwar überwiegend im 49er, in den er langfristig auch umsteigen will, vor Schilksee jedoch stieg er in den Laser, um „das taktische Gefühl zu behalten“ und sich Wettkampfhärte zu holen. In den anderen Klassen segelten die Crews des Deutschen Segler-Verbandes (DSV) der internationalen Konkurrenz meist hinterher.

Wie Petra Niemann zum Beispiel. Die erfolgsverwöhnte Berlinerin kam mit den vier bis fünf Windstärken aus westlichen Richtungen zweimal überhaupt nicht zurecht und fand sich nach den Tagesresultaten 20, 4, 22 plötzlich nur noch auf Gesamtrang 16 (35,0) mit großem Rückstand auf die souverän führende Chinesin Lijia Xu (5,0) wieder. Steigerungsfähig blieben auch noch die Gebrüder Peckolt. Nach zwei achten Plätzen „flogen“ Jan und Hannes mit ihrer Doppeltrapez-Gleitjolle am Nachmittag aber noch auf die Ränge drei und vier und verbesserten sich als beste DSV-Crew immerhin auf Platz zwölf des Zwischenklassements (42,0). Auf Platz eins thronen weiter die spanischen Olympiasieger von Athen 2004, Iker Martinez und Xabier Fernandez (17,0).

Für einen Lichtblick im mittelmäßig besetzten Feld der 470er-Frauen sorgte die deutsche Nachwuchs-Mannschaft Susann Beucke/Tina Lutz. Die 17-Jährigen steigerten sich in den drei Tagesrennen kontinuierlich um zwei Plätze (8, 6, 4) und wurden dafür mit Platz zehn (52,0) in der Gesamtwertung belohnt. Den führenden Japanerinnen Ai Kondo/Naoko Kamata (drei Siege, zwei zweite Plätze) können die DSV-Talente allerdings noch nicht das Wasser reichen.

Ergebnisse olympische Klassen

49er nach sieben Wettfahrten:
1. Iker Martinez / Xabier FERNANDEZ (ESP) 1, 2, 3, 2, 1, (6), 2, 11 Punkte; 2. Rodion Luka / George Leonchuk (UKR) 3, 1, 7, 2, (10), 1, 2, 16 Punkte; 3. Nico Delle Karth / Nikolaus Resch (AUT) 2, 1, 10, (13), 2, 1, 1, 17 Punkte; 4. Peter Hansen / Soren Hansen (DEN) 2, 2, 3, 8, (9), 3, 1, 19 Punkte; 5. dave evans / simon hiscocks (GBR) 9, (15), 2, 6, 4, 2, 3, 26 Punkte; 6. giuseppe angilella / Pietro Zucchetti (ITA) 4, 8, (13), 4, 1, 4, 6, 27 Punkte;

470er Frauen nach fünf Wettfahrten:
1. Ai Kondo / Naoko Kamata (JPN) 1, 2, (2), 1, 1, 5 Punkte; 2. Therese Torgersson / Vendela Santen (SWE) 3, 5, 1, (9), 2, 11 Punkte; 3. Henriette Koch / Lene Sommer (DEN) 5, 1, (5), 2, 3, 11 Punkte; 4. Yimei Wen / Chunyan Yu (CHN) 4, 3, (11), 4, 4, 15 Punkte; 5. Stacey Omay / Chelsea Omay (AUS) 8, 6, 3, 3, (12), 20 Punkte; 6. Economou Anthi / Tsigaridi Olga (GRE) 2, 7, (10), 5, 7, 21 Punkte;

470er Männer nach fünf Wettfahrten:
1. Tobias Etter / Felix Steiger (SUI) 1, 1, (7), 5, 1, 8 Punkte; 2. Yuan Zhen Xu / Terence Koh (SIN) 2, 2, (12), 7, 1, 12 Punkte; 3. Sebastian Ostling / Dahlberg Anton (SWE) 3, 4, (14), 1, 6, 14 Punkte; 4. Geoffrey Woolley / Mark Overington (NZL) 1, 6, (15), 6, 2, 15 Punkte; 5. Verginadis Panagiotis / Vlachos Timolewn (GRE) 8, (12), 1, 1, 6, 16 Punkte; 6. Roy Tay / Peiming Chung (SIN) 5, 2, 8, (8), 2, 17 Punkte;

RS:X Frauen nach fünf Wettfahrten:
1. Romy Kinzl (Kiel) 1, 3, 1, 1, (4), 6 Punkte; 2. Agata Brygota (POL) 4, (4), 3, 2, 3, 12 Punkte; 3. Galecka Anna (POL) 3, 2, (10), 3, 8, 16 Punkte; 4. Marta Hcavaty (POL) 8, 8, 2, (8), 1, 19 Punkte; 5. Wiebke Sradnick (Berlin) 5, 5, 7, (11), 2, 19 Punkte; 6. Elligham Kate (NZL) 7, 13, (13), 4, 6, 30 Punkte;

RS:X Männer nach fünf Wettfahrten:
1. Przemyslaw Miarczynski (POL) 1, 1, 1, 1, (1), 4 Punkte; 2. Casper Bouman (NED) 1, 1, 2, 1, (2), 5 Punkte; 3. Dorian Rijsselberge, van (NED) 2, 2, (3), 2, 1, 7 Punkte; 4. Piotr Myszka (POL) 2, 2, 2, 2, (2), 8 Punkte; 5. Richard Stauffacher (SUI) 3, 3, 1, 3, (3), 10 Punkte; 6. Plavsic Zac (CAN) (4), 3, 3, 3, 3, 12 Punkte;

Laser nach fünf Wettfahrten:
1. Andrew Murdoch (NZL) 1, 2, 1, 1, (3), 5 Punkte; 2. Tom Slingsby (AUS) 2, 1, 1, 1, (4), 5 Punkte; 3. Gustavo Lima (POR) 1, 1, 3, 4, (9), 9 Punkte; 4. Adonis Bougiouris (GRE) (7), 3, 2, 2, 2, 9 Punkte; 5. Rasmus Rasmus Myrgren (SWE) 5, 3, 2, (5), 2, 12 Punkte; 6. Michael Leigh (CAN) 4, 5, (10), 4, 1, 14 Punkte;

Laser Radial nach fünf Wettfahrten:
1. Lijia Xu (CHN) 1, 1, (3), 1, 2, 5 Punkte; 2. Multala Sari (FIN) (4), 2, 1, 3, 1, 7 Punkte; 3. Anna Tunnicliffe (USA) 7, 2, (8), 1, 2, 12 Punkte; 4. Tatiana Drozdovskaya (BLR) 1, 5, (11), 3, 4, 13 Punkte; 5. Tania Elias Calles (MEX) 2, 4, (5), 4, 3, 13 Punkte; 6. Sophie de Turckheim (FRA) 6, 6, 2, 2, (43), 16 Punkte;

Star nach vier Wettfahrten:
1. Fredrik Loof / Anders Ekstrom (SWE) 2, 2, 1, 1, 6 Punkte; 2. Robert Scheidt / Bruno Prada (BRA) 1, 1, 2, 4, 8,00 Punkte; 3. Alexander Hagen / Frithjof Kleen (Hamburg) 3, 3, 3, 3, 12 Punkte; 4. Hans Spitzauer / Christian Nehammer (AUT) 4, 5, 5, 2, 16 Punkte; 5. Erik Dahlén / Krister Carlsson (SWE) 5, 6, 6, 5, 22 Punkte; 6. Johannes Babendererde / Philipp Stanjek (Lübeck) 7, 7, 4, 7, 25 Punkte;

Finn nach vier Wettfahrten:
1. Ed Wright (GBR) 6, 2, 2, 1, 11 Punkte; 2. Jonas Høgh-Christensen (DEN) 4, 5, 1, 2, 12 Punkte; 3. Rafael Trujillo (ESP) 1, 3, 5, 3, 12 Punkte; 4. Daniel Birgmark (SWE) 14, 1, 6, 4, 25 Punkte; 5. Michael Maier (CZE) 8, 7, 4, 8, 27 Punkte; 6. Andrew Mills (GBR) 7, 8, 7, 6, 28 Punkte;

2.4mR nach fünf Wettfahrten:
1. Damien Seguin (FRA) 1, 2, (4), 3, 1, 7 Punkte; 2. Heiko Kröger (Mönkeberg) 2, 1, 3, 1, (3), 7 Punkte; 3. Thierry Schmitter (NED) 4, (7), 1, 2, 2, 9 Punkte; 4. Jens Als Andersen (DEN) 3, 3, 6, (7), 6, 18 Punkte; 5. Helena Lucas (GBR) (10), 5, 2, 5, 9, 21 Punkte; 6. Bent Møller Sørensen (DEN) 7, 6, (12), 4, 4, 21 Punkte;

Kieler Woche 2008: X35EM: Gekämpft wird um jeden Platz

27.06.08 - Vier Wettfahrten absolvierten die X35 Yachten heute bei ihrer Europameisterschaft und sind damit ihrem Zeitplan voraus. Nach insgesamt sechs Wettfahrten führt die dänische „Avt-People.com“ von Kilian Groth vor Achim Griese (Hamburg) am Steuer der „Celox“.

Kräftige Winde zwischen vier und fünf Windstärken sorgten im Feld der 16 Boote erneut für spannende Rennen. „In jedem Rennen hatten wir mindestens fünf Boote, die mit einer Protestflagge die Ziellinie durchsegelten. Das Feld ist irre eng bei einander, da wird wie beim Match Race vom ersten bis zum sechzehnten Platz um jede Bootslänge gekämpft“, so Wettfahrtleiter Eckart Reinke, der nun das Tempo aus dem EM-Zeitplan wieder heraus nehmen kann. Für Freitag und Samstag sind lediglich zwei Wettfahrten geplant.

Immer besser in Schwung kommt der German Open-Sieger „Xen“ aus Flensburg. Nach Startschwierigkeiten mit Platz neun folgt sogar noch ein 17. Platz. Doch mit einem zweiten und einem dritten Platz rutschte das Team um Torsten Bastiansen jetzt auf Rang fünf in der Gesamtwertung vor.

„Das sieht doch sehr gut aus“, meinte Sven Christensen, der wie immer zur Kieler Woche blutenden Herzens nicht mit an Bord sein kann. „Überhaupt wird das noch sehr spannend. Es gibt keine Streichergebnisse. Da kann selbst in der letzten Wettfahrt das Klassement noch durcheinander geraten“, meinte der Chef der Kieler Woche Management-Agentur, Point of Sailing, der sich zwei Stunden Zeit nahm, um das Geschehen auf der Seebahn zu verfolgen.

1. „avt-people.com“ Kilian Groth (DEN/5,4,2,3,1,4,5) 19,5
2. “Celox” Achim Griese (Hamburg/1,7,5,1,2,4,5) 20,5
3. „Nicole3“ Mati Sepp (EST/2,5,6,5,5,1) 24
4. „LauraX“ Pekka Töytäri (FIN/3,6,1,7,4,7) 27
5. “Xen” Torsten Bastiansen (Flensburg/7,3,9,17,3,2) 41
6. “Roxana” Thomas Hacklin (FIN/10,1,10,6,8,8) 43

Donnerstag, 26. Juni 2008

Kieler Woche: X-35 EM mit Ups and Downs zum Auftakt

26.06.08 - Sportliche Winde aus Ost, steile Wellen und zwei Wettfahrten bildeten den Auftakt der X-35 Europameisterschaft auf der Seebahn Alpha. Insgesamt 16 X35-Crews aus sieben Nationen werden noch bis zum Samstag im Rahmen der Kieler Woche ihren Europameister aussegeln.

Die Führung in dem leistungsstarken Feld übernahm die estnische Crew der „Nicole3“ von Matti Sepp. Mit einem Tagessieg und einem siebten Platz liegt Achim Griese (Hamburg) an Bord der „Celox“ nur einen Punkt hinter dem führenden Boot. „Wir haben in der zweiten Wettfahrt einen der vielen Winddreher nicht richtig erwischt. Bei der Leistungsdichte hat uns das schon einige Plätze gekostet. Zusätzlich habe ich noch einen Fehler gemacht und die Luvtonne berührt, und wir mussten uns wieder vom zwölften auf den siebten Rang vorkämpfen“, erklärte der Silbermedaillengewinner von Los Angeles im Starboot und bilanzierte den ersten Tag weiter: „Wir sind aber sehr zufrieden mit unserem Bootsspeed und freuen uns auf die nächsten Tage. Die Stimmung ist jedenfalls sehr gut an Bord.“

Mit einem lachenden und einem weinenden Auge betrachtete Sven Anderssen den Sieg seiner „Celox“ bei der ersten Wettfahrt. „Recht ordentlich, so kann es weitergehen“, meinte der Miteigner aus Flensburg, der sich einen Tag vor Beginn der EM bei einem Unfall verletzt hatte und nicht mitsegeln konnte. Bei der Arbeit für seine Firma Anderssen Yachting rutschte der Flensburger an Bord eines Schiffes aus und zog sich einen Bänderriss im linken Fuß zu. „Beim Abstützen riss dann noch ein Band in der linken Hand“, erklärte der Kassenwart der Klassenvereinigung, der gestern trotzdem zur Eröffungs-Veranstaltung angereist war.

Wie hoch die Leistungsdichte in dieser Einheitsklasse ist, dokumentieren einige Einzelergebnisse. Die finnische „Roxana“ von Thomas Hacklin segelte zunächst nur auf den zehnten Platz und legte gleich einen Tagessieg nach. Auch die deutsche „Stihl“ erlebte angesichts der Platzierungen ein Wechselbad der Gefühle: in der ersten Wettfahrt nur Neunter und im zweiten Rennen dann ganz vorne auf Rang zwei. „Wir sind noch nie bei solch einer steilen kurzen Welle gesegelt und haben uns beim ersten Rennen immer wieder mit dem Boot an der Kreuz festgestampft. Und einmal in einer Welle steckengeblieben, bedeutet gleich, drei Boote zu verlieren. Im zweiten Rennen haben wir das Setup unseres Bootes geändert und uns besser auf die Welle eingestellt, dann hat es gut geklappt“, berichtet „Stihl“-Steuermann Jörn Carstensen, der sogar teilweise mit seiner gut eingespielten Crew die Führung auf der Bahn übernehmen konnte. Am Ende des Tages fand sich die junge Crew auf dem siebten Gesamtplatz wieder.

Ergebnisse >

Bericht zur „100 Jahre Münchner Woche 2008“

26.06.08 - Es war ein großes Jubiläum. „100 Jahre Münchner Woche 2008“ mit 62 teilnehmenden Yachten und Jollen war ein Stelldichein der alten Klassiker bei schönstem Wetter mit leichten Winden.

Eine wunderschön restaurierte und seltene Herreshoff Baujahr 1895 vom Attersee segelte im international besetzten Feld mit und gewann zur großen Freude der Eignerfamilie sogar einen Wanderpreis.

Der 2. Star war zweifelsohne Dr. „Biwi“ Reich mit seinem Olympiaboot SUBBNBOANA 1964 Tokyo. Sein 5.5er lag nach 44 Jahren neben dem damaligen Silbermedaillengewinner. Dr. „Biwi“ Reich nahm mit seinem Sohn Patrick und dem Eigner Dr. Wolfgang Oehler als Mannschaft späte Rache an der jetzigen Z 75 und gewann souverän sein Yardstickklasse und eine Reihe von Wanderpokalen.

Die nächste Legende der 100 Jahre Münchner Woche 2008 heißt Norbert Wagner, der, wie schon in 2007, diesmal aber mit Volker Reeh und Heribert Aichele als Crew, wieder mächtig Silber abräumte und auch in seiner Yardstickklasse mit 3 Tagessiegen und einem 2. Platz gewann.

Wettfahrtleiter Frank Weigelt betreute auf Bahn A die 40er, die 30er und die Holzdrachen. Sein Kollege Volker Mader vom MYC startete die Yardstickklassen auf der Bahn B. Schon am Freitag konnten bei Nordwind zwei Wettfahrten gesegelt werden. Nach Freibier und Fingerfood rockten die 200 Teilnehmer auf der Hafenparty mit einem unglaublichen Boogie-Woogie-Duo bis spät in die Nacht ab. Die Rettung kam in Form eines Weißwurstfrühstückes am Samstag am frühen Morgen.

Wettfahrtleiter Andi Achterberg erbte für Sonntag zwar das Traumwetter, allerdings mit unbeständigem Südostwind. Er schickte das Feld trotzdem los. Es sollte zum Galadiner etwas Aufregendes zur Unterhaltung geben. Traditionssegeln beruhigt enorm die Nerven der yardstickzahlgeplagten Eigner. . Die über 200 Teilnehmer der „100 Jahre Münchner Woche“ hatten sich zur großen Jubiläumsregatta sehr viel zu erzählen.

Andal Listl. entwickelte den Liegeplan Museumshafen. Klaus und Hans Greif gebührt die Anerkennung dafür, dass für alle Yachten und Jollen ausreichend Moorings vorhanden waren. So konnten die Teilnehmer der Münchner Woche wie auch die zahlreichen Schaulustigen und Gäste das renommierte Nordbad mit dem schönen Ambiente der historischen Badeanlage und der guten Gastronomie genießen.

Um 11.20 wurde die Dampferwelle des Flaggschiffes MS Starnberg erwartet. Insofern war schon wieder ausreichend Zeit für ein ausgiebiges Weißwurstfrühstück mit Weißbier . Der große Dank gilt dem Ehepaar Greif für ihren Einsatz und die tolle Bewirtung zur großen Zufriedenheit aller Teilnehmer, die sich schon jetzt auf das nächste Jahr freuen.

Wettfahrtleiter Stephan Fischer vom mitveranstaltenden YCAm ließ sich zur Langstreckenwettfahrt auf seinem Startschiff Baujahr standesgemäß ca. 1930 schleppen. Er wählte Kurs 2 und schickte das gesamte Feld, wobei einig den Start verpennten, von Mitte See aus in Richtung Tonne 1 vor dem Nordbad.

Norbert Wagner entschwand sofort dem Feld und machte sich mit seiner 22er Rennjolle auf den Weg zur Tonne 2 Richtung Roseninsel. Bei auffrischendem Wind aus West rundete das Feld die Tonne vor dem Ammerlander Dampfersteg, um dann die Tonne 4 vor dem Bernrieder Horn an Steuerbordbug liegen zu lassen.

Das Ziel befand sich zur Freude der vielen Besuchen vor dem DTYC, ebenso die Preisverteilung vor dem Takelmast. Drei Biertische waren notwendig, um 72 Bierkrügerl und unzählige Wanderpreise, teilweise Silberschalen aus den 30er Jahren, in der Sonne aufzubauen.

Dem Koordinator, Organisationschef und Sportwart Robert Huber kam die große Ehre zu, die Preisverteilung der „ 100 Jahre Münchner Woche 2008“ durchzuführen. Die eingangs genannten Segellegenden räumten mal wieder ab, obwohl sie in ihren eh schon gut gefüllten Pokalschränken kaum noch Platz finden dürften.

Bei den 40ern starteten 10 Boote, allein die Hälfte für den DTYC, wobei diese fünf 40er vier Eigner gehören. Sportsmann und Gönner Dr. Stefan Frauendorfer, der nie ohne seine Frau Dr. Gerda Frauendorfer, Martin Bittner und Hubert Schädl segelt, hatte seinen HAGEN dem IDM-DYAS-Gewinner 2007 Max Weiss mit seinen Jungs Max Mäge, Felix Röder und Henrik Schönfeld überlassen, der ihn mit einen Punkt Vorsprung auf den 5. Platz verwiesen hat.

Die Mannschaft mit dem höchsten Promi-Faktor war zweifelsohne die von Prof. Peter Bauer mit Vorstandskollege Dr. Michael Gschrei, dem mitsegelnden Dr. Robert Schwager und dem Eigner Ed Wammetsberger. Sie belegten insgesamt den 3. Platz, nachdem sie in der Langstrecke eine furiose Aufholjagd starteten.

Die Crew mit dem höchsten sportlichen Wert saß bei 40er-Segler Sepp Thallmair auf seinem superschnellen Regattagerät: Bodo Weissmann, Dr. Michael Lohner, Thomas Abt. Ihnen fehlte ein Punkt zum Sieg.

Auch bei den 16 wunderschönen Holzdrachen starteten 8 für den DTYC. Die ersten fünf Plätze gingen denn auch an den Club. Großer Gewinner wurde Jochen Twiehaus mit seiner Crew. Er gewann damit die stärkste Klasse der Veranstaltung vor dem frech angreifenden Christoph Jung, Dr. Reckhenrich, dem unter Wert segelnden Hemmerich und Jens Höhl. Die ersten Drei lagen jeweils nur einen Punkt auseinander. Was zeigt, dass man sich dort an der Spitze nichts schenkt und dass sich das Drachentraining von Norbert Wagner ausgezahlt hat. Die Münchner Woche 2008 wurde ihrem Jubiläums-Status in allen Belangen gerecht. (SM)

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Mittwoch, 25. Juni 2008

Wasser-Spaß für Jugendliche

25.06.08 - Friedrichshafen – Tauchen, Wakeboarden, Segeln oder mit dem Schlauchboot auf dem Bodensee „cruisen“ – beim siebten INTERBOOT-Jugendlager am 27. und 28. September 2008 sind die Kids eingeladen. Die internationale Wassersport-Ausstellung INTERBOOT in Friedrichshafen (20. bis 28. September 2008) lädt Kinder und Jugendliche zwischen zwölf und 18 Jahren zu einem Erlebnis-Wochenende mit Aktionen rund um den Wassersport ein.

„Die Jugendlichen waren begeistert von den vielfältigen Möglichkeiten, die der Wassersport bietet. Wakeboarden war das besondere Highlight für viele,“ resümiert Projektleiter Dirk Kreidenweiß. Dieses Jahr erwartet das INTERBOOT-Team wieder Teilnehmer aus ganz Süddeutschland, Österreich und der Schweiz; die 100 Jugendlager-Plätze sind erfahrungsgemäß schnell vergriffen.

Im Preis von elf Euro sind alle Aktionen sowie der Messe-Eintritt, Übernachtung und Frühstück, die Jugendlager-Party und die Teilnahme am Gewinnspiel enthalten. Nähere Infos und Anmeldung unter www.interboot.de.

Feuer zerstört Bootssattlerei

25.06.08 - Ein Schwelbrand hat am 18. Juni die Produktion der Firma Wendling in Sauldorf völlig zerstört. Wie erste Ermittlungen ergaben, war ein technischer Defekt an einer Nähmaschine die Ursache. Genaueres ermitteln Gutachter.

Herbert Bücheler und sein Nachfolger Denis Endres, der den Betrieb erst zu Jahresbeginn übernommen hat, hoffen die Produktion schnellstens wieder in Betrieb nehmen zu können.

Der Schwelbrand zerstörte das gesamte Innere des Gebäudes: Betroffen ist sowohl die bereits fertige Produktion, als auch Maschinen, Schnittmuster, Schablonen und Warenlager. Der Schaden am Gebäude selber muss erst noch genau untersucht werden. Dann entscheidet sich auch, ob es weiter genutzt werden kann. Endres und Bücheler hoffen, dass ihnen die Kunden, bis der Betrieb wieder läuft, die Stange halten.

Kieler Woche: Spannung bis zum Schluss

25.06.08 - Viele Rennen, zahlreiche Proteste bis in die Nacht, späte Sieger – „Patent3“ gewinnt Kaiserpokal. Spannung bis zur letzten Minuten gab es bei der internationalen Meisterschaft der Hochseesegler auf der Seebahn Alpha.

Die „Beluga“ von Christian Plump setzte sich am Ende bei der Gruppe der ORC-INT I Yachten gegen die hervorragend gesegelte „Unique“ von Bernd Kriegel (Kiel) durch. Die hatte bis zum letzten Regattatag geführt, konnte aber ihre überzeugende Leistung nicht ins Ziel retten und wurde am Ende Dritte. Auf den zweiten Platz segelte die X41 „König&Cie“ von Sven-Eric Horsch (Hamburg).

Quasi in letzter Minute, um 15.55 Uhr und damit fünf Minuten vor der wirklich allerletzten möglichen Startzeit, feuerte Wettfahrtleiter Benjamin Strom die Startpistole zur vierten Wettfahrt des Tages ab. Vier Wettfahrten konnten damit auf dem Stollergrund am Abschlusstag gesegelt werden. Insgesamt standen damit neun Wettfahrten auf dem Punktekonto der Teilnehmer an der internationalen Meisterschaft der ORC-International und des Kiel Cups. Noch spannender wurde es dann bis kurz vor der Siegerehrung. Eine ganze Protestwelle schwappte in das Jurybüro. Schon zu den Akten gelegte Verhandlungen aus den Vortagen wurden wieder neu diskutiert und der Jury vorgelegt. Zusätzlich verzögerten neue Protestverhandlungen die Siegerehrung, am Endergebnis änderten sie jedoch nichts mehr.

Wesentlich entspannter konnte Jürgen Klinghardt (Bremen) in der Gruppe ORC-INT II in den abschließenden Tag schauen. Mit vier Tagessiegen und einem zweiten Platz ging seine „Patent3“ in den Wettfahrttag und bestätigte ihren Anspruch auf den Titel des Deutschen Meisters mit drei weiteren Tagessiegen und einem dritten Platz als Streicher und holte damit zusätzlich den Kaiserpokal. Ebenso spannend machten es die „CGMer“ von Oliver Leu (Heiligenhafen) und die „Flying Circus“ von Wolfgang Uecker (Lübeck) im Kampf um Platz zwei. Punktgleichheit hieß es im Endergebnis, nur zwei Tagessiege der „CGMer“ brachten Oliver Leu eine kleine Bootslänge weiter nach vorn und damit den Titel des Vizemeisters.

Den vierten Titel als Deutscher Meister, und dies ganz ohne Proteste, fuhr die „Froschkönig“ von Detlef Amlong (Schwedeneck) ein. Mit fünf Tagessiegen in neun Wettfahrten konnte der Weltmeister von 2006 die Konkurrenz hinter sich halten und siegte mit 15,5 Punkten vor der „Chinook“ von Johann Friedrichsen (Flensburg) und der „Cala Ventinove“ von Uwe Wenzel (Bremen). Die Meldezahl in dieser Gruppe ORC-INT 3+4 lag mit 16 Booten erfreulich hoch.

Einen kleinen Einblick in ihre gute Performance für die J80 Weltmeisterschaft ab dem 7. Juli vor Kiel zeigte die „Needles and Pins“-Crew von Peter Hecht und Uli Münker (beide Kiel). Als Streicher musste ein dritter Platz herhalten, sonst verzeichnete die erfolgreiche J80 Crew nur zweite und erste Plätze und holte sich damit den Titel des Deutschen Meisters 2008. „Die Leistungsdichte in der J80 ist in diesem Jahr extrem gestiegen. Auch wenn wir auf dem Papier immer vorne gelegen haben, muss das nichts für die Tutima J80 Worlds heißen“, resümierte Peter Hecht eher bescheiden das Toppergebnis. Für „Tak for Turen“-Steuermann Christian Tinnemeyer war kurzfristig Hauke Krüss (Helgoland), früher am Ruder der J24 „Rotoman ManRoland“, eingesprungen und machte seine Sache gut. Die „Tak for Turen“ holte den Vizetitel vor der „SK-1“ von Jens Tschentscher von der Segelkameradschaft Bremen. Insgesamt waren 16 der 24 für die WM gemeldeten J80 Crews vor Kiel am Start.

Fast im Schatten der internationalen Meisterschaft der ORC Segler wird das Feld der Albin Express auf der Kieler Woche größer und internationaler. Insgesamt 14 Schiffe dieser Einheitsklasse gingen im Rahmen des Kiel Cups an die Startlinie. Hans Christian Erbs und seine „Ilskov&Juul“-Crew aus Dänemark segelten überlegen mit elf Punkten Vorsprung auf Platz eins und verwiesen die „Numero Uno“ von Markus Neitzel (Berlin) und die „Midian“ von Jens Wrede (Hamburg) auf die Plätze. Schon jetzt haben sich für die nächste Kieler Woche viele weitere Team aus Schweden und Dänemark angekündigt. Die Meldezahlen der Albin Express-Klasse stehen also weiterhin auf Wachstum.

Fortgesetzt werden die Offshore-Regatten der Kieler Woche ab heute mit der X-35-Europameisterschaft, an der 16 Yachten aus sieben Nationen teilnehmen.

Segeln im Ergebnis, Endstände der Internationalen Deutschen Seesegel-Meisterschaft:

Klasse: IDM -ORC I
1 "BELUGA" (Christian Plump/Bremen) 17,00
2 "KÖNIG & CIE." (Sven-Eric Horsch/Kiel) 23,00
3 "UNIQUE" (Bernd Kriegel/Kiel) 29,00
4 "TRANSIT EXPRESS" (Niels Springer/SVA) 32,50
5 "TOPAS" (Harald Brüning/Kiel) 42,00
6 "EXTASY" (Thomas Brügge/Kiel) 43,50

Klasse: IDM -ORC II
1 "PATENT3" (Jürgen Klinghardt/Bremen) 9,50
2 "CG MER" (Oliver Leu/Heiligenhafen) 28,00
3 "FLYING CIRCUS" (Wolfgang Uecker/NSV) 28,00
4 "VARUNA XPRESS" (Kai Haupthoff/Eckernförde) 37,50
5 "WESTWIND" (Peter Süsselbeck/DZYC) 48,50
6 "BRINKMANN & PARTNER" (Hans Jürgen Rieckhof/Kiel) 52,50;

Klasse: IDM -ORC III+IV
1 "FROSCHKOENIG" (Detlef Amlong/SVFr) 15,50
2 "CHINOOK" (Johann Friedrichsen/Flensburg) 17,00
3 "CALA VENTINOVE" (Uwe Wenzel/Bremen) 26,50
4 "QUATTRO" (Klaus-Peter Boock/SFS) 42,00
5 "OUT OF THE BOX" (Stefan Voss/YCLL) 47,00
6 "PENTADOC" (Olaf Höhn/HoYC) 48,00

Klasse: IDM -J80
1 "NEEDLES AND PINS" (Ulrich Hecht-Münker/Flensburg) 12,50
2 "TAK FOR TUREN" (Hauke Krüss/Kiel) 26,50
3 "SK-1" (Jens Tschentscher/SKWB) 39,00
4 "MÄNNERSACHE" (Steffen Kringel/SYC) 65,00
5 "FILOU 2" (Hans-Heinrich Petersen/BSC) 69,00
6 "PROJECT ZWO²" (Frank Rühr/YCS) 71,50

Endstände Kiel-Cup:Klasse: ORC I
1 "BELUGA" (Christian Plump/Bremen) 18,00
2 "KÖNIG & CIE." (Sven-Eric Horsch/Kiel) 23,00
3 "UNIQUE" (Bernd Kriegel/Kiel) 30,00
4 "TRANSIT EXPRESS" (Niels Springer/SVA) 35,50
5 "TOPAS" (Harald Brüning/Kiel) 46,00
6 "EXTASY" (Thomas Brügge/Kiel) 47,50

Klasse: ORC II
1 "PATENT3" (Jürgen Klinghardt/Bremen) 12,50
2 "HANSEN" (Sofus Hansen/Dänemark) 22,50
3 "CG Mer" (Oliver Leu/Heiligenhafen) 34,50
4 "FLYING CIRCUS" (Wolfgang Uecker/NSV) 36,00
5 "VARUNA XPRESS" (Kai Haupthoff/Eckernförde) 47,00
6 "WESTWIND" (Peter Süsselbeck/DZYC) 57,00

Klasse: ORC III + IV
1 "FROSCHKÖNIG" (Detlef Amlong/SVFr) 15,50
2 "CHINOOK" (Johann Friedrichsen/Flensburg) 17,00
3 "CALA VENTINOVE" (Uwe Wenzel/Bremen) 26,50
4 "QUATTRO" (Klaus-Peter Boock/SFS) 42,00
5 "OUT OF THE BOX" (Stefan Voss/YCLL) 47,00
6 "PENTADOC" (Olaf Höhn/HoYC) 48,00

Klasse: Albin Express
1 "ilskov & juul" (Hans Christian Erbs/Dänemark) 13,50
2 "Numero Uno" (Markus Neitzel/SCO) 24,50
3 "Midian" (Jens Wrede/SCTOe) 27,00
4 "Exposé" (Nils Krafft/BSV) 30,00
5 "Enternix" (Kai Plassmeier/CKA) 33,50
6 "Ronja" (Andreas Pinnow/SVK) 34,00

Kieler Woche Termine 2008, Kieler Woche: 21. bis 29. Juni

Teil I, Internationale Klassen: 21. bis 24. Juni
Teil II, Olympischer Teil: 25. bis 29. Juni
Teil III, Match Race Frauen: 25. bis 29. Juni

Teil IV, Offshore (Dreiteilung):
21. bis 24. Juni (Schwerpunkt: ORC, OD und IDM der ORC International)
25. bis 29. Juni (X-35-Europameisterschaft)
27. bis 29. Juni (Yardstick, ORC, Werft- und Einheitsklassen)

Most- und Clubregatta 2008 beim SMYH

25.06.08 - Am 14.06.2008 fand die traditionelle Mostregatta beim Segel- und Motoryacht-Club Höri e.V. in Wangen statt.Bei herrlichem Segelwetter mit Windstärken zwischen 1 und 4 wurde hart gekämpft und so kam es denn zuteilweise sehr knappen Entscheidungen.

Die Ergebnisse der Mostregatta 2008:
Platz/Steuermann/Bootsklasse/Club/Yardstick/Gesegelte Zeit/Berechnete Zeit
1. Büttner, Frindship 26B, SMYH, 108, 02:12:22, 02:02:34
2. Ulmer, Sprinta Sport, Salens, 104, 02:08:41, 02:03:44
3. Kiefer, H-Boot, Wvwa, 104, 02:14:21, 02:09:11
4. Gnädinger, Lacustre, SCS, 96 02:06:43, 02:12:00
5. Moll, Akros, YCRa, 90, 02:01:18, 02:14:47
6. Baumeister, Neptun22, SMYH, 118, 02:39:25, 02:15:06
7. Pfisterer, H-Boot, SMYH 104, 02:21:31, 02:16:04
8. Amann, Maxi 800, SMYH, 107, 02:26:41, 02:17:05
9. Winter, Faurby 363, SMYH, 94, 02:08:59, 02:17:13
10. Popp, Microtonner, SMYH, 114, 02:38:31, 02:19:03
11. Hamann, Sunfast 20, SMYH, 113, 02:39:19, 02:20:59
12. Krehl, Sangria, SMYH, 112, 02:38:19, 02:21:21
13. Tausend, Dyas, SCÖ, 102, 02:24:41, 02:21:51
14. Staub, Esse 850, SVM, 87, 02:03:36, 02:22:04
15. Ewen, Duetta 94, SMYH, 105, 02:30:17, 02:23:08
16. Steudel, Sunlight, SMYH, 101, 02:26:57, 02:25:30
17. Wiesendanger, Varianta 65, SMYH, 114, 02:48:13, 02:27:34
18. Kiesel, Condor 70, SMYH, 114, 02:48:27, 02:27:46
19. Bregler, Jeanneau 35, SMYH, 100, 02:28:15, 02:28:15
20. Wolf, Fantasia 27, SMYH, 111, 02:44:35, 02:28:16
21. Dorer, Gibsea 84, SMYH, 114, 02:50:48, 02:29:49

Dienstag, 24. Juni 2008

Kieler Woche-Rekord: Hungers 16.

24.06.08 - Die Kieler Woche kann nach 126 Jahren einen neuen Rekord vermelden: Wolfgang Hunger konnte zum Abschluss des internationalen Teils auf seinen 16. Kieler Woche-Erfolg anstoßen.

So viele Pokale hat vor ihm noch niemand aus der Förde gefischt. Bislang musste sich der Strander 505er-Segler den Titel des Rekordsiegers bei der weltgrößten Segel-Veranstaltung noch mit dem 15maligen Triumphator Gerd Eiermann (Duisburg) teilen. Doch mit der Verbannung des Kielzugvogels aus dem Schilkseer Regatta-Programm war Eiermann aus dem Rekord-Rennen und der Weg frei für Hunger, der mit zwei Siegen am Abschlusstag schon vor der letzten Wettfahrt als Gesamtsieger feststand.

Tatkräftige Unterstützung leistete ihm dabei sein neuer Vorschoter Julien Kleiner. Nachdem Stamm-Vorschoter Holger Jess (Eckernförde) durch seinen Beruf als Bootshändler kaum noch Zeit zum Segeln findet, hatte Hunger Glück, dass Kleiner auf dem Trockenen saß, weil sein Skipper, Boris Herrmann, in dieser Saison an der Transatlantik-Regatta „The Artemist Transat“ teilnimmt.

Hungers Rekord indes muss nicht für die Ewigkeit sein. Jörgen Bojsen-Möller sitzt ihm im Nacken. Der dänische FD-Veteran fuhr – ebenfalls vorzeitig - seinen 14. Kieler Woche-Sieg ein. Geholfen hat ihm ausgerechnet Holger Jess, der für Jörgens verhinderten Bruder Jakob als Vorschoter eingesprungen ist.

Heute enden die Regatten des internationalen Teils. Morgen steigen die olympischen Klassen ein. Der erste Start ist für Mittwoch um 13 Uhr angesetzt. Bis Sonntag kämpfen rund 700 Boote in neun olympischen und in der paralympischen Klasse 2.4 mR um die Kieler Woche-Medaillen.

Riva Treffen beim Hafenfest

24.06.08 - Zu den im Rahmen des großen Hafenfestes (28. und 29. Juni ) in "ULTRAMARIN, die Meichle + Mohr Marina" stattfindenden "Riva Classics 2008" werden über 30 der edlen italienischen Mahagoni-Boote mit ihren Besitzern erwartet.

Parallel treffen sich die Mitglieder des Maserati Club Deutschland mit historischen und neuen Fahrzeugen am Hafenbecken. Dazu gesellen sich noch die Lacustre-Segler vom Bodensee, deren jährliche Sternfahrt mit ihren Klassikern zur Marina führt. Die Liebhaber alter Motor- und Segelboote sowie klassischer Sportwagen kommen am 28. und 29. Juni im größten Freizeithafen am Bodensee damit voll auf ihre Kosten. Aus ganz Europa werden die Riva-Besitzer ihre Corsaro, Florida, Ariston und Aquarama zur Marina nach Kressbronn-Gohren transportieren.

Dort liegen sie dann im Hafenbecken und können bestaunt werden. Lediglich am Samstag werden einige Boote zur Ausfahrt ans Schweizer Bodenseeufer unterwegs sein. Am Sonntagmorgen, ab 10.30 Uhr, dürfte der Concours d'Élégance einer der Höhepunkte des Hafenfestes werden: Während die klassischen Maserati Spyder, Mistral, Mexico und Ghibli an der Hafeneinfahrt geparkt sind, kreuzen die Rivas auf dem Wasser.

Bereits am Samstag, ab 12 Uhr, werden zudem die Lacustre-Segler vom Bodensee erwartet. Die traditionelle Sternfahrt der klassischen und gleichzeitig sportlich eleganten Schiffe führt zu "Ultramarin, die Meichle + Mohr Marina". Ebenfalls am Samstag, 11 Uhr, wird auf dem See der Ultramarin Cup 2008 gestartet. Teilnehmer dieser Regatta sind die in der Marina liegenden Segler. Die Sieger werden abends im Festzelt gekürt. Dazu gibt es Livemusik von den Beatpigs und eine lange Partynacht.

Neben den Attraktionen auf dem Wasser werden im und um den Ultramarin-Fachmarkt Informationsstände aufgebaut. Im Fachmarkt werden die neuesten Trends der Sportswear-Mode präsentiert. Zahlreiche Bootsausrüster sind wieder mit Fachberatern vertreten.
Die Partnerbetriebe aus der Marina werden ebenfalls ihr Angebot vorstellen. Eröffnet wird an diesem Wochenende auch der Erweiterungsbau des Ultramarin-Hotels mit 25 neuen Zimmern, einem großen Fitness- und Wellness-Bereich sowie modernen Seminar- und Schulungsräumen.

Ein besonderer Anziehungspunkt für Groß und Klein ist an beiden Tagen auch das Mini-Matchrace. Die Wettkämpfe Boot gegen Boot werden in einem extra aufgebauten, großen Wasserbecken an Land ausgetragen. Für den nötigen Vortrieb sorgen große Windmaschinen. Der Sonntag beginnt zudem mit einem Frühschoppenkonzert des Musikvereins Kressbronn im Festzelt.

Info: www.ultramarin.com