Freitag, 12. Februar 2010

Erstes Rennen geplant

12.02.10 - (ibn) Das erste Rennen um den 33. AC ist für heute geplant. Die Wettfahrtleitung geht davon aus, dass für heute morgen ein Zeitfenster besteht, dass das 20 Meilen Rennen gestartet werden kann. Es gäbe aber noch einige Risiken.

Donnerstag, 11. Februar 2010

Mehr Sicherheit beim Bootskauf

11.02.10 - Kreuzer-Abteilung hilft mit Informationen und Spezial-Seminaren. Wer plant, sich ein Boot zu kaufen, steht vor einer großen Auswahl von Neu- und Gebrauchtyachten. Wie aber findet man das für seine persönlichen Wünsche passende Boot? Wie vermeidet man finanzielle Risiken beim Kauf? Was unterscheidet die Angebote der Werften? Worauf muss man besonders bei gebrauchten Booten achten? Lohnt sich zum Beispiel auch ein Kauf im Ausland?

Eins der auf den ersten Blick nicht erkennbaren Probleme bei gebrauchten GFK-Booten ist zum Beispiel die Osmose, die in fortgeschrittenem Stadium zur „Auflösung“ der Rumpfoberfläche führen kann. Eine Sanierung kann sehr aufwendig und teuer werden.

Jürgen Feyerabend von der Kreuzer-Abteilung: „Ein anscheinend günstiger Kaufpreis, ob Neu- oder Gebrauchtboot, kann sich durch eventuelle Folgekosten für Reparaturen oder notwendige Zusatzausrüstung sehr schnell relativieren. Man sollte einen Sachverständigen ins Boot holen oder sich selbst gründlich informieren.

Fachkundigen Rat bekommen Bootskäufer in speziellen Seminaren der Kreuzer-Abteilung. Ein Wochenende lang werden die entscheidenden Fragen zunächst in der Theorie behandelt. Dann kommt die Praxis. An vor Ort liegenden Yachten demonstriert der Seminarleiter welche „Problemzonen“ man bei den verschiedenen Yachttypen besonders unter die Lupe nehmen sollte, wie man die Qualität von Rumpf und Innenausbau, von Rigg, Ausrüstung und Yachttechnik beurteilt.

Wegen des großen Interesses hat die Kreuzer-Abteilung zwei zusätzliche Seminartermine im März und April in Hamburg ins Programm genommen. Weitere Informationen über das gesamte Ausbildungs-, Informations- und Serviceangebote finden interessierte Wassersportler unter www.kreuzer-abteilung.org. Telefonische Informationen gibt es unter 040 / 632 00 90.

Mittwoch, 10. Februar 2010

Marina-Preise für Kroatien 2010 im Internet

10.02.10 - Nachdem sich die amtliche Veröffentlichung der Marina-Preisliste der kroatischen Marinas für 2010 leider etwas verzögert, hat die Informationsstelle Mittelmeer München die gedruckte Liste gescannt und den Scan auf der Internet-Seite www.nautik-verlag.de/gesetze im Abschnitt "Kroatien" veröffentlicht.

Sobald die amtliche Liste im Internet verfügbar ist, wird dieser Text gegen den amtlichen Text ausgewechselt.

Kein Rennen

10.02.10 - Das erste Rennen für den 33. AC mußte wieder abgesagt werden. Es findet heute kein Rennen statt. Zuviel Seegang meint die Wettffahrtleitung. Die Fans müssen sich also weiter gedulden, um den ersten Vergleich der Renngiganten zu erleben. Es ist für Freitag angesetzt.

Optimismus am Stand von Linssen Yachts

10.02.10 - Die BOOT in Düsseldorf war in diesem Jahr mehr denn je ein wichtiger Indikator für den Gesundheitszustand der Branche: Das Fieber scheint zu sinken ...

Die Linssen-Werft aus Maasbracht stellte gleich sieben neue Motorjachten aus ihrem Programm vor und war damit der größte niederländische Aussteller der Messe.

Yvonne Linssen, zuständig für Marketing und Sales bei Linssen Yachts BV: "Der Star unseres Messeauftritts war die Linssen Grand Sturdy 25.9 Sedan. Dieses neue Schiff war schließlich nur eine Woche vor der Eröffnung der Boot in Düsseldorf auf der London Boat Show zum Power Boat of the Year 2010 gekürt worden. Die 25.9 ist mit 8,20 x 3,15 m das kleinste Schiff unserer Serie '9'. Es ist ein (mit einem Preis von € 145.000,-- einschl. MwSt.) beliebtes und vor allem großzügig geschnittenes Schiff mit viel Komfort - ideal für junge Familien, aber auch für Senioren, die auf ein kleineres Schiff umsteigen möchten.

Die Serie '9' umfasst jetzt 6 Basismodelle zwischen 8,20 und 14,45 m in zehn Varianten. Und wir arbeiten schon wieder an neuen Entwürfen, um eine noch größere Zielgruppe ansprechen zu können. Auf unserem Linssen Summer Festival im Juni stellen wir bereits ein neues Modell im 11,5-Meter-Segment vor!"

Linssen Yachts organisiert in diesem Jahr folgende Veranstaltungen:
- das Linssen Collection Weekend (Freitag, 13.3. bis Sonntag, 14.3.2010)
- das Linssen Summer Festival (Freitag, 4.6. bis Montag, 7.6.2010)
- die Linssen Yachts Boat Show (Freitag, 26.11. bis Montag, 29.11.10)

Start verschoben

10.02.10 - Der Start des für heute angesetzten ersten Rennens im 33. America’s Cup wurde auf 12.00 Uhr verschoben. Principal Race Officer Harold Bennett hofft, dass er ein Mittags-Wetterfenster nutzen kann, um die Serie zwischen dem Defender Alinghi und dem Challenger BMW Oracle Racing zu starten. Das Rennen war auf 10.06 angesetzt, doch jetzt wird vor 11.54 kein Warnsignal gegeben. Um 08.30 Uhr folgt eine weitere Einschätzung der Lage.

Montag, 8. Februar 2010

Rennen abgesagt

08.02.10 - Das 1. Rennen zum 33. America's Cup zwischen Alinghi und BMW Oracle ist wegen zu wenig Wind vor Valencia verschoben worden. Die 1. Regatta soll nun am Mittwoch, 10. Februar stattfinden.

Der Tanz kann beginnen

Das Match des 33.America´s Cup ist für heute angesetzt.

Die Bühne ist bereit. Die Vorbereitungen sind abgeschlossen. Die beiden Protagonisten, der Verteidiger des 33.Americas Cup - ALINGHI (SUI) und der Herausforderer - BMW ORACLE Racing (USA), haben ihre letzten Tests und das Fine-Tuning gestern vor Valencia bei relativ leichtem Wind abgeschlossen; der letzte Schliff für Rennen 1 der best-of-three Serie.
Die beiden gigantischen Mehrrümpfer schienen mit ihren turmhohen Rigs alle Gesetze der Physik herauszufordern, als sie in einer leichten, teilweise ganz einschlafenden Brise sanft über die See vor Valencia gleiteten. Bei diesem Anblick heute nachmittag wurde der enorme Sprung überdeutlich, den diese 33.Auflage der ältesten Sporttrophäe der Welt, bei der Technik und der potentiellen Bootsgeschwindigkeit gemacht hatte.

Das Aufeinandertreffen dieser riesigen Mehrrümpfer verspricht einer der bedeutendsten und unvergesslichsten Meilensteine in der Geschichte des America´s Cup zu werden.

Das Warnsignal für das erste Rennen ist auf 10.00 Uhr (lokale Zeit) angesetzt, 6 Minuten vor dem Startschuss, auf das eine 20 Meilen Kreuz zur Luvtonne folgt und 20 Meilen vor dem Wind bis ins Ziel. Die Wettervorhersagen sind vielversprechend: leichte bis moderate Brisen, die ausreichen würden, um Rennen 1 zu starten.

Die beiden Kommodore des Verteidiger Yachtclubs Société Nautique de Genève, Schweiz für Alinghi, und des Herausforderer´s, Golden Gate Yacht Club, USA für BMW ORACLE Racing, warfen eine Münze und das Vorrecht bei Race 1 mit Wegerecht auf Steuerbordbug in die Startbox einzusegeln, gewann BMW ORACLE Racing.

Diese Auslosung fand im gut besuchten America´s Cup Park statt, während der Eröffnungsfeierlichkeiten des 33.America´s Cup, die tausende Besucher aus Valencia und Umgebung angelockt hatten, um sich bei dem vielfältigen Rahmenprogramm zu amüsieren, z.B. während der Maskleta, einem typisch valencianischen Feuerwerk oder bei der riesigen Paella mit 5000 Portionen, dem schweizer Raclette und den amerikanischen Hamburgern, deren Erlöse alle den Opfern von Haiti zu Gute kommen.

Der Herausforderer, der amerikanische Trimaran ‘USA’, wird von James Spithill (AUS) gesteuert und wird mit einem ca.70 Meter hohen steifen Flügelsegel starten. ‘USA’ ist der erste Trimaran, der in der Geschichte des America´s Cup in ein Rennen geht.

Der Verteidiger, der schweizer Katamaran ‘Alighi 5’, wird von Team Präsident Ernesto Bertarelli (SUI) und Loïck Peyron (FRA) gesteuert. Das Team möchte den America´s Cup zum dritten Mal in Folge gewinnen.

Dieses Match der Mehrrümpfer ist völlig neues Territorium für den America´s Cup.
Die Yachten können zweieinhalb bis drei Mal so schnell segeln wie die Windgeschwindigkeit. Niemand kann exakt vorhersagen, was passieren wird, wenn die beiden gigantischen Protagonisten in der Startzone parallel zueinander aufschliessen. Beim konventionellen Match Racing wird sofort versucht, den Gegner in eine Strafe zu drängen. So ein Strafkringel kann aber zweifellos teuer werden, wenn die Gegenseite mit 20 Knoten davon segelt.

Etliche Sicherheitsmaßnahmen wurden eingerichtet, um die Sicherheit der Regattastrecke zu maximieren. Die Startlinie wird in etwa 800 Meter lang sein, je nach Windstärke.

Zitate:
Harold Bennett (NZL) Principal Race Officer: Zum Wetter für Renntag 1:
“Im Moment sieht es nach einer sehr leichten ablandigen Brise früh morgens aus, die einschlafen wird und dann aus dem Süden wieder auffrischt. Diese Vorhersage ist allerdings schon von heute morgen und deshalb kann ich ihre Frage jetzt und hier nicht zuverlässig beantworten.”

Hat er eine klare Vorstellung wo die Wind-Limits sein werden?
“Wir werden den Tag so nehmen wie er kommt und dann sehen, was wir daraus machen.”

Gibt es technologische Veränderungen seit dem 32. Americas’ Cup, die sie für das Renn-Management nutzen?
“Bei uns hat sich, bezüglich der Technologie die wir nutzen, nicht viel verändert, es sind die gleichen Methoden wie bisher.”

Was schätzt er, werden wir beim Start zu sehen bekommen?
“Beim Start? Ich hoffe, wir sehen zwei Boote in die Startzone einfahren, manövrieren und sauber über die Startlinie kreuzen und dann haben wir ein Rennen. Das hoffe ich zu sehen. Ob sie das hinkriegen oder nicht, ich weiss es nicht.”

Alain Gautier (FRA), Alinghi, zum Start: “ Das Boot mit Wegerecht wird versuchen den Gegner in eine Strafe zu drängen. Und auf diesen Booten kann das sehr teuer werden. Es ist bei diesem Match nicht so wichtig die StartIinie als Erster zu kreuzen, viel wesentlicher ist, den Start sauber mit ordentlich Tempo und ohne Strafe hinzubekommen.”

James Spithill, (AUS), BMW ORACLE Racing: “Bei diesem Rennen ist alles neu für uns. Die Yachten haben völllig unterschiedliche Charakteristiken und wie jeder weiss, hat jedes Team nur ein Boot. Wir waren also nicht wirklich in der Lage, raus zu fahren und die Yachten so hart wie möglich ans Limit zu bringen, wie wir das normalerweise tun. Es wird sicher sehr spannend. Die Startlinie wurde so angelegt, dass es keinen ‘dial-up’ geben wird. Die Boote werden voraussichtlich früh drehen und sie werden sehr hart um die bevorzugte Seite kämpfen. Die erste Kreuz ist extrem wichtig im Match Racing und gerade dieses Mal willst du erst recht unbedingt die richtige Bahn nehmen. Jedes Manöver auf einem Mehrrümpfer ist ziemlich teuer. Ich bin selbst ziemlich gespannt und kann es kaum erwarten zu sehen, was passieren wird.” (americascup.com)

Freitag, 5. Februar 2010

"Möge das beste Team auf dem Wasser gewinnen" Ernesto Bertarelli zum 33. America's Cup

05.02.10 - Der 33. America's Cup hatte gewisse Startschwierigkeiten, aber nach zweijährigen Rechtsstreitigkeiten seitens des Challengers, steht der Match zwischen zwei der extremsten Mehrrümpfern der Welt kurz bevor.

Teampräsident Ernesto Bertarelli lobte sein Team anlässlich einer Pressekonferenz am Freitag: „Was wirklich schön ist, ist die Tatsache, dass ich die letzten zehn Jahre mit den gleichen Leuten segeln durfte, und das war an der ganzen Erfahrung sehr wichtig. Drei Kampagnen mit beinahe der gleichen Gruppe machen jeden Tag interessanter und bereichernder. Die Tatsache, dass das Herz des Teams seit den allerersten Anfängen dasselbe geblieben ist, macht diese America's-Cup-Kampagne so speziell, und ich wäre heute nicht hier ohne alle die Mitglieder des Alinghi-Teams. Ich werde am Steuer stehen, aber ich werde das Steuer mit Loïck Peyron teilen. Keiner von uns beiden könnte seinen Job machen ohne die anderen Jungs an Bord oder das Team an Land.“

Alinghi hat Alinghi 5 designt und gebaut, einen 90-Fuss-Katamaran mit einer Wasserlinienlänge von insgesamt 110 Fuss, mit einem Mast, der 17 Stockwerke hoch ist und auf einer Basis von der Grösse eines Tennisballs ruht. Für den Bau des Bootes waren ungefähr 100 000 Mannstunden nötig und es basiert auf der Mehrrümpfer-Tradition, für welche die Schweiz so bekannt ist.

„Das Design und der Bau von Alinghi 5 waren eine Riesenaufgabe in einer solch kurzen Zeit, und die Jungs vom Design- und Landteam haben wirklich ihr Bestes gegeben, um dieses Boot zu erschaffen. Unser Gegner ist sehr stark: BMW Oracle hat mit James Spithill einen sehr guten Segler und ihr Boot ist ein Gütesiegel für ihr Designteam. Ich spreche für alle von uns im Segelteam, wenn ich sage, dass wir uns freuen auf die Rennen und darauf, den Sport zurück aufs Wasser zu bringen – dorthin, wo er hingehört“, sagte der Teamskipper und vierfache America's-Cup-Sieger Brad Butterworth.

Die Rennen sollen am Montag beginnen, mit einem Warnsignal für das erste Rennen um 10.00, vorausgesetzt, das Wetter spielt mit. Das ganze Team wird zuschauen, wie Designteam-Koordinator Grant Simmer beschreibt: „Wir vom Designteam schauen dem Montag fieberhaft entgegen. Seit beinahe zwei Jahren arbeiten wir an Alinghi 5, und es wird grossartig, sie endlich an der Startlinie zu sehen. Dafür gebührt jedem einzelnen Team-Mitglied grosser Dank.“

Der 33. America's Cup geht online

05.02.10 - Die größte Neuheit sind die veränderten Publikationen dieser Auflage mit Live-Video-Übertragung und Nutzung der sozialen Netzwerke (Twitter und Facebook), die das Consorcio Valencia 2007 nutzt, um den 33.America's Cup der Welt näher zu bringen.

Auf der website www.americascup.com erhält der Besucher alle Informationen, die über den Event Auskunft geben, in drei verschiedenen Sprachen (English, Spanisch and Französisch), aufgeteilt in vier Bereiche:
- Die Geschichte: alles über den Americas Cup, von den Anfängen bis heute
- Die Teilnehmer: die Teams, Organisation, Jury-Mitglieder
- Den Austragungsort: Valencia, den Port America's Cup, webcams
- Die Regatta: alles um den 33. America's Cup: die neuesten Nachrichten, Interviews, Fotos, Videos, Resultate und Zugang zum Quiz, einem F&A Wettbewerb mit interessanten Preisen für alle Besucher der website.

Zum ersten Mal in der Geschichte
Die neue offizielle America's Cup website bietet zwei Neuheiten, die es bislang in den 159 Jahren der Geschichte dieses Events noch nicht gegeben hat. Zum ersten Mal werden die Rennen live im Internet über das Live Video System übertragen. Und ebenfalls in den drei Sprachen Englisch, Spanisch und Französisch live kommentiert.

Fernsehen im Internet
(IBN) Kostenlose Internet Fernsehen finden Sie unter zattoo.com und wilmaa.com. Eurosport überträgt das Spektakel LIVE am Montag ab 9.30 Uhr, wenn dann gesegelt werden kann!

Die BSG Segeln informiert: Taktikworkshop

Am 9.2.2010, 19.00 Uhr ist ein Taktikworkshop für Anfänger und Einsteiger im Clubheim Seemoos des WYC Friedrichhafen. Gäste sind herzlich willkommen, Der Eintritt ist frei, Bewirtung ist vorhanden.

Mast und Schotbruch wünschen Michael Janke, Knud Gossmann, Bertold Wohnhas, Günther Probst und Heiko Krauss.

Mittwoch, 3. Februar 2010

Neue Struktur

03.02.10 - (IBN) Die Verwaltung der Schiffsbetriebe der Stadt Konstanz soll gestraft werden. Dazu wird die Führungsstruktur der Schifffahrtsbetriebe der Stadtwerke Konstanz enger verzahnt.

Die geplanten Änderungen sehen ganz konkret vor, dass der derzeitige Geschäftsbereichsleiter des Fährebetriebes der Stadtwerke Konstanz, Stefan Ballier, zusätzlich die Position des kaufmännischen Geschäftsführers der Bodensee-Schiffsbetriebe übernimmt.

Kuno Werner wird sich aus der BSB-Geschäftsführung zurückziehen, um sich verstärkt den Anforderungen im Energiebereich der Stadtwerke Konstanz zu widmen. Der technische Geschäftsführer der Bodensee-Schiffsbetriebe, Jörg Handreke, wird im Rahmen eines Dienstleistungsvertrages zusätzlich die Bereiche Schiffstechnik und Nautik des Fährebetriebes der Stadtwerke Konstanz verantworten. Damit ist dann eine einheitliche Führungsstruktur beider Betriebe für den kaufmännischen Bereich einerseits und für den technischen Bereich andererseits geschaffen.

Mehr Klarheit betreffend 33. America's-Cup-Match

03.02.10 - Die von der ISAF eingesetzte internationale Jury für den America's Cup urteilte am frühen Mittwochmorgen über die Rekurse, die der Challenger BMW Oracle gefordert hatte.

Valencia - fünf Rekursforderungen wurden von BMW Oracle im Rahmen ihrer kontinuierlichen Rechtsklagen vor dem 33. America's Cup, der am 8. Februar beginnt, vor die internationale Jury gebracht. Die fünfköpfige Jury gab am frühen Mittwochmorgen eine Entscheidung heraus, dass die organisierende Institution des America's Cup (OA), die Société Nautique de Genève (SNG), mit der Festsetzung einer Startzeit für das Rennen auf 10.06 korrekt handelt. Es gibt keine Bestimmung in der Deed of Gift, die besagt, dass eine Startzeit vom Challenger abgesegnet werden muss. Und sogar falls es eine solche gäbe, ist die OA verpflichtet die Startzeit festzulegen, weil es kein Agreement gibt zwischen Defender und Challenger.

Die Jury entschied weiter, dass die Deed of Gift jede andere widersprüchliche Regel überstimmt und die SNG wird die Notice of Race (NOR) und die Sailing Instructions (SI) anpassen, um dies weiter zu stärken. In einer weiteren Entscheidung bestätigte die Jury, dass das Rennkomitee der SNG verantwortlich ist, zu bestimmen, ob ein Rennen gestartet oder fortgesetzt wird und sich dabei an die entsprechenden sicherheitstechnischen und rechtlichen Regeln halten muss. Dies wird in der Notice of Race (NOR) reflektiert.

Während die Forderung des Challengers auf Rekurs betreffend ihre Absicht, während des Rennens irgendwelche Substanzen ins Meer zu geben, abgelehnt wurde, unterstrich die Jury die Tatsache, dass alle relevanten Gesetze angewendet werden müssen auf jeglichen Versuch während dem Rennen etwas ins Wasser abzulassen. Die zwei Parteien kamen zum gemeinsamen Entschluss, die Regeln betreffend Detektorgeräte auf Wunsch des Challengers zu modifizieren.

„Wir begrüssen das Engagement der Jury und die Entscheide zugunsten des Sports. Wir sind zuversichtlich, dass wir am Montag wie vorgesehen starten können – vorausgesetzt das Wetter erlaubt es – und wir freuen uns, diesen Wettbewerb endlich aufs Wasser zu bringen“, sagte Teamskipper Brad Butterworth.

America’s-Cup-Jury verweigert BMW Oracle die Forderung nach Rekurs

03.02.10 - Die von der ISAF benannte internationale Jury verweigerte die von BMW Oracle vorgebrachte Rekurs-Forderung bezüglich der Vermessung der Wettkampf-Yachten.

Die internationale Jury der ISAF veröffentlichte am späten Dienstagabend ein Zwischenurteil und wies die jüngste Beschwerde des Challengers BMW Oracle zurück, welche sich auf die Position und das Volumen des Wasserballastes an Bord der Rennyachten während der Vermessung bezog.

“Wir sind zufrieden, dass die Jury das Urteil des New York Supreme Court und des Expertengremiums von November 2009 bestätigt hat. Das ist ein positiver Schritt auf dem Weg zum America's Cup - wir sind zufrieden, dass die Vermessung wie angesetzt voranschreiten kann und dass die Rekurs-Forderung des Challengers abgewiesen wurde. Nur wenige Tage vor der ersten Regatta des 33. America's Cup ist das Team vollständig auf das Renntraining und die Vorbereitungen konzentriert”, sagte Grant Simmer, der Koordinator des Designteams von Alinghi.

Sonntag, 31. Januar 2010

FETTE BEUTE

30.01.2010 - Österreichs Segler holen durch Nico Delle Karth und Niko Resch Weltcup-Silber und scheinen den Miami-Weltcup fest ins Herz geschlossen zu haben.

Die Biscayne Bay bleibt für die heimischen Olympiasegler ein gutes Revier, allen voran für Nico Delle Karth und Niko Resch, die 2009 vor der Skyline von Miami ihren ersten Weltcupsieg zelebrierten und diesmal lediglich den Franzosen Manu Dyen und Stephane Christidis den Vortritt lassen mussten. Im abschließenden Medal Race lag die Wiederholungstat kurzfristig in der Luft, auf der zweiten Runde hatten die Österreicher aber mit gravierenden Speedproblemen zu raufen. „Wir haben uns einen ordentlichen Batzen Seegras eingefangen, die Franzosen und zwei weitere Gegner passieren lassen müssen und uns dann auf unsere direkten Gegner konzentriert.“ Als sechstes Boot im Ziel, war der zweite Gesamtplatz nie in Gefahr, ein Erfolg, der nicht nur wertvolle Weltcuppunkte bringt, sondern vor allem dem Ego gut tut. „Der Ausgang der Weltmeisterschaft war extrem unbefriedigend. Wir haben in der Vorbereitung unsere versäumten Trainingstage trotz enormen Einsatz nicht wirklich aufholen können, das hat sich leider brutal gerächt.“ Das Thema ist endgültig abgehakt, denn vor allem im technischen Bereich war die Steigerung augenscheinlich. Die siegreichen Franzosen, Vierte der Bahamas-Titelkämpfe und aktuell die Nummer zwei der Welt, wurden bis zum Schluss voll gefordert. Lust sich auf den Miami-Lorbeeren auszuruhen verspüren die Österreicher keine, im Gegenteil, der Appetit auf weitere Beutezüge ist ungebrochen groß. „Der Container mit unseren Booten wird in vier bis sechs Wochen in Europa sein, bis dahin gilt es im konditionellen Bereich zu arbeiten“, legt Resch die weitere Marschrichtung fest, zudem wird OeSV Sportpsychologe Günter Amesberger der eine oder andere Besuch abgestattet. „Am Wasser entscheidet sich unglaublich viel im Kopf. Die Zusammenarbeit mit Günter ist extrem wichtig und darf nicht vernachlässigt werden.“

Andreas Geritzer kehrt ebenso wie Matthias Schmid und Interims-Vorschoter Ivan Bujala mit Rang zehn von Miami heim. Während Schmid aufgrund seiner Pleiten-Pech und Pannen Woche „mit zehn Weltcuppunkten mehr als gut leben kann“, zeigt sich Geritzer ein wenig enttäuscht. Der Neusiedler bekam im abschließenden Medal Race die zweite Verwarnung wegen Pumpens aufgebrummt und musste die Bahn den Regeln entsprechend verlassen. „Die Motorboote der Jury waren halbe Kreuzfahrtschiffe und haben für enorme Wellen gesorgt, die Entscheidung der Schiedsrichter ist nicht ganz nachvollziehbar“, so der Lasersegler, der auf Rang drei liegend als einer von drei Finalisten verwarnt wurde. „Die Serie so zu beenden ist schon bitter, ich bin sehr gut in den Wettkampf gestartet, ein Frühstart und zwei Penaltys waren aber letztendlich zuviel um in die Entscheidung eingreifen zu können.“ Geritzer, der im Vorjahr ausschließlich Top ten Ergebnisse ablieferte, bleibt seiner konstanten Erfolgsspur treu, will aber mehr. „Mit meinen beiden Wettfahrtsiegen habe ich gezeigt was möglich ist“, so der 32-Jährige, der nach einer Woche Heimaturlaub wieder nach Florida zurückkehrt und in einem zweiwöchigen Trainingsblock die entsprechenden Weichen für den Beginn der europäischen Saison stellt.

Mit der Trofeo SAR Princess Sofia findet der Weltcup ab 27. März seine Fortsetzung. Neben den Arrivierten werden vor Palma de Mallorca auch wieder die OeSV-Junioren im Einsatz sein. Nach dem gelungenen Debüt, sowohl Thomas Zajac und Thomas Czajka, als auch David Bargehr und Lukas Mähr wussten vor Miami voll zu überzeugen, ist der Tatendrang naturgemäß groß. Gleiches gilt für Florian Reichstädter, der Versäumtes so rasch wie möglich nachholen möchte. „Nach unserer guten Vorstellung bei der Nordamerikanischen Meisterschaft (Platz 4) war das Zuschauen für mich doppelt bitter. Wir waren in exzellenter Form, unser Set up hat definitiv gepasst und lässt für den weiteren Verlauf der Saison einiges erwarten“, so der 29-Jährige, der sein Comeback kaum erwarten kann. Zunächst muss der Vorschoter, der erstmals in zehn Jahren eine Regatta vorzeitig abbrechen musste, aber die Grippe loswerden und seine Sehnenscheidenentzündung vollständig ausheilen. (ÖSV)


MIAMI OCR Endergebnis:

49er (15 Wettfahrten + MR, ein Streicher)
1. Manu Dyen/Stephane Christidis FRA 93
2. Nico Delle Karth/Niko Resch AUT 110 (3,5,4,15,11,8,3,5,7,14,(20),5,2,2,15,6)
3. Simon Karstoft/Jonathan Bay DEN 118
19. Thomas Zajac/Thomas Czajka AUT 226 (18,14,19,23,32,25,23,8,17,(DNF),16,9,8,12,14)

Laser (10 Wettfahrten + MR, ein Streicher)
1. Nick Thompson GBR 34
10. Andreas Geritzer AUT 126 (8,5,7,16,1,1,30,16,20,(BFD), DNF)

470er (10 Wettfahrten + MR, ein Streicher)
1. Anton Dahlberg/Sebastian Östling SWE 63
10. Matthias Schmid/Florian ReichstädterAUT 110 (4,8,13,(22),2,12,6,3,22,24,9)
25. David Bargehr/Lukas Mähr AUT 198 (17,(BFD),27,20,17,28, BFD,22,27,6)


Die Deutschen Segler belegten folgende Plätze:

470er Men
20. Daniel Reichart/Friedrich Gebert GER 22 17 11 15 18 20 11 [24] 14 15 - 143.00

49er
10. Lennart Briesenick-Pudenz/Julian Morten Massmann GER 9 8 13 4 1 10 18 2 15 [26] 24 8 10 19 7 10 158.00

Laser
14. Simon Grotelueschen GER 9 14 3 9 14 12 11 [46] 35 12 - 119.00
24. Malte Kamrath GER 30 21 11 4 13 25 25 15 19 [32] - 163.00

Laser Radial
23. Anke Helbig GER 33 4 20 22 22 34 14 16 15 [58/BFD] - 180.00 23
25. Franziska Goltz GER 36 19 34 20 36 [58/BFD] 7 15 22 30 - 219.00
38. Lisa Fasselt GER 28 22 53 43 29 22 23 [58/OCS] 58/BFD 23 - 301.00

Star
24. Jens Burmester/Markus Mehlen GER 21 19 23 [24] 19 24 16 17 22 24 - 185.00

Info: http://rmocr.ussailing.org/

Samstag, 30. Januar 2010

BMW Oracle wollen einfach nicht seglen!

30.01.10 - Noch ein Gerichtsverfahren vom Challenger vor dem 33. America’s Cup. Nur Stunden nachdem Richterin Kornreich die Teams angewiesen hatte, um den America’s Cup zu segeln, reichte BMW Oracle bei der Internationalen America’s-Cup-Jury eine weitere Klage ein.

Nur wenige Stunden nachdem es BMW Oracle in Newy York nicht gelungen ist, Alinghi vor dem America’s-Cup-Rennen zu disqualifizieren, haben Russell Coutts und sein BMW Oracle Team den Titelverteidiger von einer anderen Front attackiert, indem sie eine Klage bei der Internationalen America’s Cup Jury eingereicht haben.

Damit haben sie eine Woche vor dem Match bereits siebenmal die Jury angerufen. „Nachdem es ihnen nicht gelungen ist, uns in New York noch vor dem Match zu disqualifizieren, ist BMW Oracle nicht zufrieden mit den Entscheiden der New Yorker Gerichte und den Meinungen der Expertengremien. Die Jury wird sich diesen und anderen Eingaben zu gegebener Zeit annehmen, und wir freuen uns, das Rennen um den America’s Cup am 8. Februar zu starten“, sagte Alinghi-Designteamkoordinator Grant Simmer.

DREI BOOTE IM RAMPENLICHT

30.01.10 - Neben Nico Delle Karth und Niko Resch, die heute um den Sieg raufen, schaffen zwei weitere OeSV-Boote den Einzug ins Medal Race.

Nico Delle Karth und Niko Resch qualifizieren sich als zweitbestes Team für das Medal Race der 49er Klasse, wo zehn Mannschaften aus acht Nationen um den Sieg und die Plätze wetteifern. Die Ausgangsposition hat sich heute aufgrund von zwei zweiten Plätzen deutlich verbessert, einzig die dritte Wettfahrt des Tages verlief mit Rang 15 nicht ganz optimal. „Wir sind in dieser Woche trotz schwieriger Windverhältnisse zehnmal in die Top ten gefahren und mit unserer Serie absolut zufrieden“, so die Weltranglisten-Dritten, denen elf Punkte auf die Führenden Dyen/Christidis fehlen. Ein Rückstand, der aufgrund der doppelten Punkte, die im Medal Race vergeben werden, durchaus aufzuholen ist. Zumal die Franzosen heute mit ihrem zweiten Frühstart im Verlauf der Serie wieder Nerven zeigten. Hinter den Österreichern lauern fünf Mannschaften mit geringem Punkteabstand, eine feldtaktische Kontrolle ist demnach ausgeschlossen. „Zwischen Platz eins und sieben ist alles offen, wir werden unsere eigenen Wege gehen und überlassen die Rechenspiele lieber den anderen“, so die Devise des Duos.

Erfreulich auch der Auftritt von Thomas Zajac und Thomas Czajka, die ihr 49er Debüt auf Rang 19 beenden und somit ihre ersten beiden Weltcuppunkte einfahren konnten. „Wir haben uns sukzessive gesteigert, sind dreimal in die Top ten gesegelt und haben einige arrivierte Mannschaften hinter uns gelassen“, lautet die positive Bilanz der beiden Tornado-Umsteiger, die heute die Plätze 8, 12 und 14 ins Ziel brachten. „Der Miami-Ausflug hat sich für uns auf jeden Fall ausgezahlt. Es war eine wichtige Standortbestimmung, deren Ausgang definitiv Auftrieb gibt“, frohlockt Steuermann Zajac.

Nach ihrem gestrigen Traumdebüt lief es für Matthias Schmid und Neo-Vorschoter Ivan Bulaja heute mit den Plätzen 24 und 22 zwar nicht ganz nach Wunsch, der Einzug ins finale Medal Race (Platz 9) darf aber als echte Sensation gefeiert werden. „In Anbetracht der Umstände ist das ein kleines Wunder“, bestätigt Schmid, der zu Wochenbeginn grippegeschwächt im Cockpit saß und den Virus an Standardvorschoter Florian Reichstädter, mit einer Sehnenscheidenentzündung ebenfalls von Beginn weg gehandicapt, weiterreichte. Seit gestern mit OeSV-Coach Bulaja im Trapez, schaffte der 29-Jährige, was etlichen Favoriten verwehrt blieb. Neben den Weltranglistenführenden Sven und Kalle Coster, müssen morgen auch die Vize-Weltmeister Patience/Bithell (GBR), oder die Olympia-Fünften der China-Spiele, Barreiros/Sarmineto, (ESP) zuschauen.

Überaus versöhnlich der Abschluss von David Bargehr und Lukas Mähr, die die letzte 470er-Runde auf Rang sechs beendeten und damit ihr längst fälliges Erfolgserlebnis heim segelten. „Wir haben in dieser Woche viel gelernt und freuen uns, dass die Bemühungen mit diesem tollen Einzelergebnis belohnt wurden“, so die beiden Junioren, die ihr Weltcup-Debüt auf Platz 25 abschließen.

Andreas Geritzer zieht als zehnter in das abschließende Medal Race, der 32-Jährige ließ seine Möglichkeiten und somit eine bessere Ausgangsposition in beiden Wettfahrten am Start liegen. Zunächst verschuldete der Olympia-Zweite beim Wegfahren eine Bootsberührung, musste in der Nachstartphase die Ersatzstrafe leisten und das Feld von hinten aufrollen. Ein hart erkämpfter 20. Platz war das höchste der Gefühle. Im abschließenden Durchgang „haben meine Gegner in Lee beim Start zu früh angezogen, ich wollte mir zumindest eine Überlappung sichern, leider war das gesamte Paket zu früh dran.“ Die Disqualifikation wegen Frühstarts war die bittere Konsequenz, im morgigen Finale der besten zehn will der Neusiedler „noch einmal angreifen und mich von Miami mit einem Erfolgserlebnis verabschieden.“

MIAMI OCR Zwischenstand nach dem 5. Tag:

49er (15 Wettfahrten, ein Streicher)
1. Manu Dyen/Stephane Christidis FRA 87
2. Nico Delle Karth/Niko Resch AUT 98 (3,5,4,15,11,8,3,5,7,14,(20),5,2,2,15)
3. Simon Karstoft/Jonathan Bay DEN 102
19. Thomas Zajac/Thomas Czajka AUT 226 (18,14,19,23,32,25,23,8,17,(DNF),16,9,8,12,14)

Laser (10 Wettfahrten, ein Streicher)
1. Nick Thompson GBR 28
10. Andreas Geritzer AUT 104 (8,5,7,16,1,1,30,16,20,(BFD)

470er (10 Wettfahrten, ein Streicher)
1. Gideon Kliger/Eran Sela ISR 60
9. Matthias Schmid/Florian Reichstädter AUT 92 (4,8,13,(22),2,12,6,3)
25. David Bargehr/Lukas Mähr AUT 198 (17,(BFD),27,20,17,28, BFD,22,27,6)

Weitere Infos unter: http://rmocr.ussailing.org

Freitag, 29. Januar 2010

America's Cup beginnt am 8. Februar

29.01.10 - Der New York Supreme Court bestätigt den America's-Cup-Match für den 8. Februar. Richterin Kornreich schickt die Teams zum Segeln, keine Entscheidung oder Hearing vor dem Match.

Valencia - Richterin Korneich vom New York Supreme Court informierte heute bei einer Telefonkonferenz den titelverteidigenden Yacht-Club, die Société Nautique de Genève, und den herausfordernden Golden Gate Yacht Club, dass sie sich weigert, die Beschwerde des amerikanischen Challengers betreffend der 'Constructed in Country'-Erfordernis in der Deed of Gift vor dem America's Cup-Match anzuhören, dessen Beginn auf den 8. Februar angesetzt ist.

Dies bedeutet, dass der 33. America's Cup so ablaufen kann, wie dies die vorhergenden Urteile aus New York anordneten: am 8., 10. und 12. Februar in Valencia.

“Das sind hervorragende Neuigkeiten. Es freut uns, dass die Versuche von BMW Oracle, Alinghi zu disqualifizieren und den America's Cup vor Gericht zu gewinnen, abgewiesen worden sind. Wir freuen uns darauf, ihnen am 8. Februar in Valencia an der Startlinie gegenüberzustehen und um den Cup zu segeln; sie können nun nicht länger versuchen, dies zu vermeiden“, sagte der zweifache America's-Cup-Gewinner Ernesto Bertarelli, als er die Neuigkeit bei der Rückkehr an Land nach der heutigen Trainingseinheit vernahm.


Weitere News:

Die älteste Trophäe des Weltsports ist in der Alinghi-Basis, der Heimat des America's-Cup-Defenders, in Valencia angekommen.

Der ursprünglich als Royal Yacht Squadron £100 Cup bekannte Silberkrug, der America's Cup genannt wurde wegen der America, der Yacht aus dem selben Land, welche die britische Flotte 1851 um die Isle of Wight abwies, ist die prestigeträchtigste Trophäe im Segelsport.

Sie war nun seit 2003 am Sitz der Société Nautique de Genève (SNG) in der Schweiz, seit das sie vertretende Alinghi – damals das erste Mal dabei – sie dem zweifachen Sieger Team New Zealand entriss und sie zum ersten Mal seit dem allerersten Rennen nach Europa zurückbrachte.
Alinghi verteidigte den Titel für die SNG erfolgreich im Jahr 2007 und sicherte damit den Weiterverbleib der Trophäe in der Schweiz, bis heute, als der Auld Mug in der Basis des Defenders im Port America's Cup in Valencia ankam, wo er im Haus des America's Cup auf der Alinghi-Basis dem Publikum präsentiert wird.

Vor Ort, um die Trophäe zu begrüssen, waren Alinghis Team-Präsident Ernesto Bertarelli, der gerade einen Trainingstag auf Alinghi 5 beendet hatte, Rita Barberá, die Bürgermeisterin von Valencia, Ricardo Peralta, der Vertreter der spanischen Regierung und Vicente Rambla, der Vize-Präsident der Regionalregierung von Valencia.

“Es ist fantastisch, den Cup wieder in Valencia zu sehen und in seiner Heimat auf der Alinghi-Basis; ich hoffe sehr, dass die Besucher Freude an der America's Cup-Trophäe haben werden”, sagte Ernesto Bertarelli.

Rita Barbera lud die Bevölkerung dazu ein, den America's Cup auf der Alinghi-Basis zu besuchen und sagte: “Es berührt mich sehr, den Auld Mug wiederzusehen. Er ist wieder zu Hause! Dies wird eine einzigartige Austragung des Cups. Der gesunde Menschenverstand hat gesiegt. Der America's Cup muss auf dem Wasser entschieden werden. Der 8. Februar ist nicht mehr weit entfernt und es wird ein Event stattfinden.“

Alinghi führt am Sonntag, 31. Januar von 09.00 bis 18.00 Uhr einen öffentlichen Publikumstag durch - alle Besucher sind willkommen! Besuchszeiten für den America's Cup: jeden Tag 11.00-18.00.

Dornscheidt: "Die boot steht zur Travemünder Woche!"

29.01.10 - DÜSSELDORF. Eiseskälte vor der Tür, den Geschmack des Sommers auf der Zunge und die Gedanken schon beim Jahre 2014: Zahlreiche Gäste feierten zum Travemünder Woche-Treff als legitimer Nachfolger des traditionellen Lübeck-Empfangs auf der 41. Internationalen Wassersportausstellung boot in Düsseldorf das Bergfest der segellosen Zeit dieses Winters und ließen sich auf dem Gemeinschaftsstand von TW und BalticSailing schon einmal auf das 121. Segelfestival vom 23. Juli bis zum 1. August einstimmen.

Bei Lübzer Pils, Rotspon und Heringshappen kündigte Andreas Stülcken als frisch gewählter erster Vorsitzender des Hauptveranstalters Lübecker Yacht-Club (LYC) „eine qualitativ hochwertige Regattawoche“ an, in der vor allem die Katamarane mit der deutschen Bestenermittlung der F-18, den Europameisterschaften der Hobies und der Weltmeisterschaft der Tornados für Aufsehen sorgen werden. Stülcken ließ den Blick auch schon auf das große Jubiläum in vier Jahren schweifen: „Es beginnen jetzt die Vorbereitungen für 2014. Wir wollen uns jedes Jahr ein klein wenig steigern, und das 125. Jahr der Travemünder Woche wird dann etwas ganz besonderes.“

Den Weg dorthin will die boot als einer der Hauptpartner mit beschreiten. Werner Dornscheidt, Vorsitzender der Geschäftsführung der Messegesellschaft Düsseldorf, verlas vor den zahlreichen Gästen des Treffs einen Brief an den LYC. Darin bekräftigt die boot ihre Bereitschaft, den Partnervertrag mit der TW zu verlängern und zwar „nicht zu niedrigeren Konditionen als bisher“, so Dornscheidt, „das ist eine Absichtserklärung unsererseits, und die gilt!“

Die boot fühle seit jeher eine besondere Verbundenheit mit Norddeutschland, denn von hier kam durch Horst Schlichting(†) der Impuls für die Wassersportmesse, die sich zur weltgrößten ihrer Art entwickelt hat. „Die boot steht zu Lübeck, zur Travemünder Woche und zur Passat“, betonte Dornscheidt. Der boot-Empfang auf der Viermast-Bark, deren Trägerverein seit vielen Jahren von der Messe ebenfalls unterstützt wird, soll zum TW-Auftakt den passenden Rahmen bieten, um den Vertrag für die Zukunft zu unterzeichnen.

In den kommenden Monaten hat der Messechef reichlich Gelegenheit, sich auf das seglerische Großereignis, zu dem bis zu 2000 Athleten in fast 40 Klassen erwartet werden, einzustimmen. Denn im Beisein von Künstlerin Frauke Klatt, die diesmal ein Motiv mit Dickschiffen gemalt hatte, das sich an die neue Mittelstreckenwettfahrt nach Boltenhagen anlehnt, wurde ihm von Andreas Stülcken und TW-/LYC-Geschäftsführer Claus-Dieter Stolze ein druckfrisches TW-Plakat überreicht.

Werner Dornscheidt gab im Gegenzug ein kleines Präsent für Bürgermeister Bernd Saxe nach Lübeck mit. Den vermisste er auf der boot schmerzlich, nachdem auch die Lübeck und Travemünde Marketing GmbH der Hansestadt Lübeck in diesem Jahr auf einen boot-Auftritt verzichtet hatte. Dornscheidt ließ dem Mitglied des Ehrenkomitees der boot ein Fernglas zukommen: „Damit er in unserer Kooperation die Weitsicht und den Durchblick nicht verliert. Aber eines ist klar, unsere Freundschaft zur Travemünder Woche und dem Lübecker Yacht-Club ist unerschütterlich“, so Dornscheidt.

GEGEN JEDE REGEL

29.01.10 - Österreichs Segler meistern krankheitsbedingte Hürden mit Teamwork und bleiben in Sachen Schadensbegrenzung eine Klasse für sich.

Unglaublich was sich heute (28.01.) in der Biscayne Bay vor Miami abgespielt hat. Die Verhältnisse waren vor allem am Vormittag launisch wie noch nie im Verlauf dieser Weltcup-Woche, was insofern einiges heißen mag, da bereits die vergangenen Tage taktische Kopfschmerzen verursachten. „Die Druckunterschiede waren unter Land gewaltig, aber dummerweise kaum vorhersehbar. Um als erster in den frischen Wind zu kommen, hast du gegen den Dreher segeln müssen, also gewaltige Umwege in Kauf genommen“, berichtet Nico Delle Karth, der mit Vorschoter Niko Resch auf die Plätze 14, 20 und 5 kam und nur leicht an Boden einbüßte. Punktegleich mit den Vierten auf Rang fünf, beträgt der Rückstand auf die Führenden Franzosen Dyen/Christidis neun Punkte. „Wir sind heute in der dritten Wettfahrt vom zwanzigsten auf den fünften Rang vorgesegelt, zuvor war es leider umgekehrt. Es ist alles völlig offen und wird bis zur letzten Wende spannend bleiben.“ Thomas Zajac und Thomas Czajka, denen unmittelbar vor der ersten Wettfahrt der Gennakerbaum gebrochen war, segelten mit Rang neun ein weiteres Spitzenergebnis ins Trockene.

„Was sich heute auf unserer Bahn abgespielt hat, ist einem Laien definitiv nicht zu erklären“, konnte auch Andreas Geritzer nach seinem Tageswerk nur den Kopf schütteln. In beiden Wettfahrten in der Spitzengruppe, blieb der Neusieder zweimal in Windlöchern liegen, was sich vor allem im ersten Durchgang fatal ausgewirkt hat. „Das wechselnde Licht und die unterschiedliche Wassertiefe kommen erschwerend hinzu, jedes Mal wenn ich dachte das Richtige zu tun, bin ich brutal durchgereicht worden.“ Trotz der Plätze 31 und 16 verlor der Olympia-Zweite in der Zwischenwertung lediglich einen Rang - der unmittelbaren Konkurrenz und restlichen Weltspitze erging es um keinen Deut besser.

Aufgrund der vielen Klassen wurde auf der 470er Bahn wie gestern später gestartet, die Verhältnisse normalisierten sich, im Unterschied zu den anderen Klassen blieben Überraschungen Mangelware. Für Florian Reichstädter, der seit Tagen mit einer Sehnenscheidenentzündung zu raufen hat, ist der Weltcup seit heute Früh leider zu Ende. Mit über 38 Grad Fieber definitiv nicht einsatzfähig, räumte der 29-Jährige enttäuscht das Cockpit, als Ersatzmann wurde OeSV-Coach Ivan Bujala nachnominiert. „Den Steuermann darf man nicht wechseln, den Vorschoter im Falle einer Verletzung oder Krankheit allerdings schon“, weiß Matthias Schmid, der am Vormittag von der Jury grünes Licht bekam und gemeinsam mit dem Kroaten die Plätze drei und sechs ins Ziel brachte. Der 32-Jährige aus Split, beim Segelverband seit 2009 unter Vertrag, segelte bei den Olympischen Spielen vor Sydney seine letzte Regatta. „Er war als Aktiver Weltklasse, ist körperlich nach wie vor bestens in Schuss und kennt meinen Stil von der bisherigen Zusammenarbeit“, erklärt Schmid die beiden Husarenritte, die auch Reichstädter ein wenig Trost spenden. „Selbst wenn ich gesund werden sollte, ein weiterer Wechsel ist untersagt. Wenn es mir morgen besser geht, werde ich vom Betreuerboot aus mithelfen, wenn nicht, kann ich nur die Daumen drücken“, so der Pechvogel, der in den sechs Wettfahrten zuvor mit Schmid den Grundstein für die nun günstige Ausgangsposition gelegt hat.

Morgen werden in den abschließenden Wettfahrten die begehrten Tickets für das finale Medal Race vergeben, die heimische Equipe könnte im Idealfall mit drei Booten in der Entscheidung dabei sein.


MIAMI OCR Zwischenstand nach dem 4. Tag:

49er (12 Wettfahrten, ein Streicher)
1. Manu Dyen/Stephane Christidis FRA 70
5. Nico Delle Karth/Niko Resch AUT 79 (3,5,4,15,11,8,3,5,7,14,(20),5)
21. Thomas Zajac/Thomas Czajka AUT 202 (18,14,19,23,32,25,23,8,17,(DNF),16,9


Laser (8 Wettfahrten, ein Streicher)
1. Nick Thompson GBR 24
4. Andreas Geritzer AUT 54 (8,5,7,16,1,1,(31),16)

470er (8 Wettfahrten, ein Streicher)
1. Anton Dahlberg/Sebastian Östling SWE 40
5. Matthias Schmid/Florian Reichstädter AUT 48 (4,8,13,(22),2,12,6,3)
28. David Bargehr/Lukas Mähr AUT 165 (17,(BFD),27,20,17,28, BFD,22)

Weitere Infos: http://rmocr.ussailing.org