06.09.10 - (IBN) Fast hätte es sogar zum Sprung aufs Podest gereicht: Der in Lörrach geborene Surfer Toni Wilhelm hat die RS:X-Weltmeisterschaft vor Kerteminde in Dänemark als Vierter beendet und das beste Ergebnis seiner olympischen Karriere erzielt. Dem Olympiateilnehmer von 2004 glückte nach seiner Studienpause ein eindrucksvolles Comeback.
Mit einer konstant guten Serie, zwei Tagessiegen in neun Wettfahrten und Rang zwei im finalen Medaillenrennen meldete sich der 27 Jahre alte Surfer vom WSC Überlingen-Bodensee im herausragend besetzten Feld der 111 Teilnehmer aus 40 Nationen mit einem eindrucksvollen Sprung in die absolute Weltspitze zurück.
„Ich bin selbst überrascht“, sagte der in der Schweiz lebende Toni Wilhelm, „ich wollte in die Top 15 segeln. Dass es so gut läuft, hätte ich noch nicht für möglich gehalten, weil ich erst seit Mai wieder mit Vollgas ins Training eingestiegen bin.“ Besser waren im dänischen Revier nur der neue polnische Weltmeister Piotr Myska, sein Landsmann und Vizeweltmeister Przemyslaw Miarczynski sowie der drittplatzierte Nimrod Mashiah aus Israel.
„Das Ergebnis von Toni kann man schon als sensationell bewerten“, sagte DSV-Sportdirektorin Nadine Stegenwalner, „und auch der achte Platz von Moana Delle ist herausragend. Beide machen viel Hoffnung mit Blick auf die Olympischen Spiele 2012.“
Die 21 Jahre alte Surferin Moana Delle festigte mit Platz acht ebenfalls ihre Zugehörigkeit zur Weltspitze. Die Kielerin vom Segeklub Bayer-Uerdingen war wie Toni Wilhelm mit bescheidener Zielsetzung in die WM-Serie gestartet: „Mein Ziel war die Bestätigung des B-Kaders, also eine Platzierung in den Top 16. Das es jetzt sogar bis Platz acht gegangen ist, ist unglaublich und gibt Selbstvertrauen. Es zeigt auch, dass unser Trainingsplan exakt passt.“
Dass Moana Delle sogar in einem Starkwindrennen mit Rang zwei glänzen konnte, ließ auch die Konkurrenz aufhorchen. „Bisher war ich ja immer bei Leichtwind sehr gut. Jetzt hat die Konkurrenz schon geflachst, ob ich wohl umgeschult habe.“ Weltmeisterin in der olympischen Surfklasse RS:X wurde die Spanierin Blanca Manchon vor Italiens Evergreen Allessandra Sensini und der Französin Charline Picon.
Sowohl Toni Wilhelm als auch Moana Delle werden neben dem DSV und ihren Vereinen auch vom neuen Audi Sailing Team Germany unterstützt, zählen zu den erfolgreichsten Mitgliedern der neuen Initiative für den deutschen Segelleistungssport.
Lehrgeld dagegen musste Jan Kurfeld aus Wismar zahlen: Der 22 Jahre junge Steuermann aus Wismar belegte in San Francisco beim Finn Gold Cup – der Weltmeisterschaft in der olympischen Einhanddisziplin – Platz 25 im Feld der 87 Teilnehmer. „Das kann er eigentlich besser“, sagte Nadine Stegenwalner über den Junioren-Weltmeister von 2007, „aber Segeln ist und bleibt ein Erfahrungssport. Gerade im Finn sind die besten Starter oft 30 Jahre und älter. Ich denke, dass Jan Kurfeld in den kommenden Jahren immer öfter die Leistungen zeigen wird, die er bei Weltcups ja schon teilweise gebracht hat.“ Weltmeister wurde in den USA in Abwesenheit von Englands Segelsuperstar Ben Ainslie dessen Landsmann Edward Wright vor dem Spanier Rafael Trujillo und dem Briten Giles Scott.
ENDERGEBNISSE Weltmeisterschaft RS:X, Kerteminde (Dänemark)
Männer (111 Teilnehmer)
1. Piotr Myska (POL), 37 Punkte
2. Przemyslaw Miarczynski (POL), 42 Punkte
3. Nimrod Mashiah (ISR), 51 Punkte
4. Toni Wilhelm (Kiel, WSC Überlingen-Bodensee), 57 Punkte
Frauen (66 Teilnehmerinnen)
1. Blanca Mancon (ESP), 45 Punkte
2. Alessandra Sensini (ITA), 46 Punkte
3. Charline Picon (FRA), 52 Punkte
8. Moana Delle (Kiel, Segelklub Bayer-Uerdingen), 72 Punkte
Finn Gold Cup (Weltmeisterschaft), San Francisco (87 Teilnehmer)
1. Edward Wright (GBR), 22 Punkte
2. Rafael Trujillo (ESP), 53 Punkte
3. Giles Scott (GBR), 56 Punkte
25. Jan Kurfeld (Wismar/Yachtclub Wismar), 235 Punkte
Montag, 6. September 2010
Kreuzlinger Regatta 4.-5.9.2010 Lacustre und 45er Nat. Kreuzer
Die Lacustre hatten ein großes Feld mit 17 Schiffen am Start, der Schnellste war nach einer längeren Pause Erich Buch vom Yachtclub Langenargen, punktgleich mit dem Zweitplatzierten Jan Eckert vom Zürcher Segelclub. Dritter wurde Robert Montau vom Konstanzer Yachtclub.
Die 45er Nationale Kreuzer hatten sechs Schiffe gemeldet, es siegte Silvio Schobinger vom Württembergischen Yachtclub, vor Andi Bulang vom Yachtclub Romanshorn und Michael Rek vom Yachtclub Langenargen. Stephan Frank.
Ergebnisse >



Photos: Claudia Somm
Sonntag, 5. September 2010
Der "King of the Mountain 2010" heisst Mathieu Richard!
05.09.10 - Als Mathieu Richard auf der letzten Kreuz im dritten Rennen des Finals des St. Moritz Match Race gegen Ian Williams auf der linken Seite eine starke Böe erwischte und förmlich über das Wasser flog, erhielt der Franzose von den vielen Zuschauern noch vor der Zieleinfahrt eine Standing Ovation. Nach drei äusserst spannenden Rennen auf höchstem Niveau sah St. Moritz einen verdienten Sieger. Mathieu wurde nach 2008 zum zweiten Mal «King of the Mountain».Das französische Team, das seit fast zehn Jahren praktisch unverändert miteinander segelt, feierte den Sieg schon an Bord mit Champagner. „Wir sind sehr glücklich, wir hatten einen ausgezeichneten Tag. Wir haben im Halbfinal und im Final jeweils einen 1:0 Rückstand in einen Sieg umgedreht. Es ist phantastisch“, sagte der strahlende Mathieu Richard.
Williams, zweifacher Match Race Weltmeister und 2007 Sieger in St. Moritz, war ein hartnäckiger Gegner, doch er kam mit dem taktisch äusserst klug und ruhig segelnden Gegner nicht zu recht. Er hatte schon in der Round Robin, die er gewonnen hatte, gegen den Franzosen verloren. In Rennen 2 und 3 des Finals versuchte er seinen Rückstand jeweils auf dem Vorwind mit der Wahl der rechten Seite zu verringern. Doch nicht die Waldseite des Sees, sondern die Westseite brachte am sonnigen Nachmittag mehr Druck durch den Malojawind. „Sie haben einen phantastischen Job gemacht“, gratulierte Williams dem Gegner. Richard hat den Vorsprung in der WM-Wertung mit seinem Sieg in St. Moritz weiter ausgebaut, gefolgt von Wiliams, der dank dem zweiten Platz auf Rang 2 vorrückte. Adam Minoprio, der den kleinen Final, den Kampf um Platz 3, gegen Ben Ainslie gewann, liegt auf Platz 3.
Das 8. St. Moritz Match Race brachte spannende und ausgeglichene Duelle auf sehr hohem Niveau. Die besten der Match Race Szene sind noch enger zusammengerückt. Das 6. Event der World Match Racing Tour mit einer Gewinnsumme von 150.000 Franken hat seinen festen Platz in dieser spektakulären Segelklasse gefunden.

Mathieu Richard, an Bord des AFG-Bootes, Gewinner des St. Moritz Match Race und neuer « King of the Mountain » (Photo: Copyright Loris Von Siebenthal)

Die drei Bestklassierten des St. Moritz Match Race, von links nach rechts: BlackMatch Racing, French Match Racing Team, Team GAC Pindar (Photo: Copyright Loris Von Siebenthal)
Schlussklassement des St. Moritz Match Race 2010:
1) Mathieu Richard (FRA) French Match Racing Team
2) Ian Williams (GBR) Team GAC Pindar
3) Adam Minoprio (NZL) BlackMatch Racing
4) Ben Ainslie (GBR) TEAMORIGIN
5) Bertrand Pace (FRA) Aleph Sailing Team
6) Björn Hansen (SWE) Hansen Global Team
7) Damien Iehl (FRA) French Match Racing Team
8) Francesco Bruni (ITA) Azzurra
9) Torvar Mirsky (AUS) Mirsky Racing Team
10) Eric Monnin (SUI) Swiss Match Race Team
11) Johnie Berntsson (SWE) Berntsson Sailing Team
12) Jerome Clerc (SUI) Team CER Geneve
World Match Racing Tour Zwisschenklassement nach sechs Regatten:
1) Mathieu Richard, 102 points
2) Ian Williams, 72 points
3) Adam Minoprio, 69 points
4) Torvar Mirsky, 60 points
5) Ben Ainslie, 57 points
6) Francesco Bruni, 45 points
7) Peter Gilmour, 43 points
8) Jesper Radich, 40 points
9) Magnus Holmberg, 29 points
10) Bjorn Hansen, 23 points
Samstag, 4. September 2010
Zwei Engländer im Halbfinal
04.09.10 - Mit einem klaren 2:0-Sieg über den Schweden Björn Hansen hat sich der dreifache Olympiasieger Ben Ainslie problemlos für den Halbfinal des 8. St. Moritz Match Race qualifiziert. Damit stehen nach dem gesetzten Ian Williams zwei Engländer unter den letzten vier Seglern, die morgen um den Titel des Bergkönigs von St. Moritz kämpfen.
«Wir sind erleichtert, dass wir das zweite Rennen segeln und gewinnen konnten », meinte der dreifache Olympia-Sieger Ainslie nach seinem zweiten Sieg. „Solche Bedingungen sind immer mit viel Risiken verbunden, und man ist erst am Ziel sicher, dass man gewonnen hat“, meinte der Engländer.
Ainslie sprach von schwierigen Windverhältnissen, mit welchen die Segler am vierten Tag des St. Moritz Match Race zurecht kommen mussten. Der schwache Wind war häufig drehend, die Organisatoren mussten den Wettkampf zeitweise unterbrechen. Schlussendlich konnten nur Ben Ainslie und Björn Hansen ein zweites Rennen austragen. Mathieu Richard und Adam Minoprio, welche ihren ersten Lauf gewonnen hatten, mussten nach langem Warten mit unverrichteten Dingen wieder an Land kommen. Sie hatten Bertrand Pacé und Damien Iehl besiegt, die nun am Sonntag morgen die Chance haben, die Best-of-Three-Serie noch zu drehen. Die Rennen müssen allerdings bis um zehn Uhr gestartet werden können, sonst zählen die Ergebnisse von heute. Das würde bedeuten, dass Richard und Minoprio den Halbfinal bestreiten könnten.

Der Brite Ben Ainslie hat sich für das Halbfinale qualifiziert (Photo: Copyright Loris Von Siebenthal)

Der amtierende Weltmeister Adam Minoprio ist glücklich (Photo: Copyright Loris Von Siebenthal)
«Wir sind erleichtert, dass wir das zweite Rennen segeln und gewinnen konnten », meinte der dreifache Olympia-Sieger Ainslie nach seinem zweiten Sieg. „Solche Bedingungen sind immer mit viel Risiken verbunden, und man ist erst am Ziel sicher, dass man gewonnen hat“, meinte der Engländer.
Ainslie sprach von schwierigen Windverhältnissen, mit welchen die Segler am vierten Tag des St. Moritz Match Race zurecht kommen mussten. Der schwache Wind war häufig drehend, die Organisatoren mussten den Wettkampf zeitweise unterbrechen. Schlussendlich konnten nur Ben Ainslie und Björn Hansen ein zweites Rennen austragen. Mathieu Richard und Adam Minoprio, welche ihren ersten Lauf gewonnen hatten, mussten nach langem Warten mit unverrichteten Dingen wieder an Land kommen. Sie hatten Bertrand Pacé und Damien Iehl besiegt, die nun am Sonntag morgen die Chance haben, die Best-of-Three-Serie noch zu drehen. Die Rennen müssen allerdings bis um zehn Uhr gestartet werden können, sonst zählen die Ergebnisse von heute. Das würde bedeuten, dass Richard und Minoprio den Halbfinal bestreiten könnten.

Der Brite Ben Ainslie hat sich für das Halbfinale qualifiziert (Photo: Copyright Loris Von Siebenthal)

Der amtierende Weltmeister Adam Minoprio ist glücklich (Photo: Copyright Loris Von Siebenthal)
Freitag, 3. September 2010
Ian Williams mit neun Siegen direkt im Halbfinal
03.09.10 - Ian Williams hat die Round Robin im 8. St. Moritz Match Race gewonnen. Mit nur zwei Niederlagen in elf Rennen schaffte er damit den direkten Sprung in den Halbfinal. Die Segler auf den Plätzen zwei bis sieben werden morgen die drei anderen Halbfinalisten erküren.Williams bestätigte auch am dritten Tag seine momentan gute Form. Der Engländer, zweifacher Match Race Weltmeister und 2007 Sieger des St. Moritz Match Race, verlor lediglich das letzte Rennen gegen den Neuseeländer Adam Minoprio nach einem äusserst spannenden Duell. Minoprio qualifizierte sich dank diesem Sieg gerade noch für den Viertelfinal.
Der dreifache Olympiasieger Ben Ainslie (GBR) wurde mit acht Siegen zweiter der Round Robin. Die beiden Engländer sind die grossen Favoriten für den Titel des Bergkönigs von St. Moritz. Bedrängt werden könnten sie am ehesten vom französischen Duo Mathieu Richard und Bertrand Pacé, welche in der Qualifikations-Regatta die Plätze drei und vier belegen. Björn Hansen (SWE), Damien Iehl (FR) und Adam Minoprio (NZL) sind die Aussenseiter, ihr Ziel wird es sein, wenigstens unter die letzten Vier zu kommen.
Verabschieden mussten sich die beiden Schweizer Teams. Mit insgesamt vier Siegen schaffte Eric Monnin nicht den Sprung unter die letzten Sieben. Er zeigte sich trotz der verpassten Qualifikation versöhnlich. „Nach dem gestrigen Tag mit vier Niederlagen konnten wir heute noch zwei Mal gewinnen. Wir sind besser klassiert als letztes Jahr, wo wir Letzter wurden.“ Die Schweizer klassierten sich auf dem zehnten Rang.
Eric Monnin zog gesamthaft eine positive Bilanz: „Wir haben dieses Jahr eine bessere Saison als im Vorjahr. Vor allem sind wir mental besser.“ Dass er und seine Crew es nicht in den Viertelfinal geschafft haben, erklärt er mit dem hohen Niveau im World Match Racing. Als Saisonschluss steht noch das Event von Bermuda im Oktober bevor. Dort wurden die Schweizer schon zwei Mal Vierte.
Mit Null Punkten muss sich das Westschweizer Team mit Skipper Jerome Clerc verabschieden. Die jungen Genfer mussten viel Lehrgeld bezahlen. Dass sie mit den Besten der Welt nicht mithalten können, war von Anfang an klar. Doch auch sie können eine positive Bilanz ziehen: „Wir haben sehr viel gelernt“, meinte der Skipper.

Der Brite Ian Williams hat die Round Robin gewonnen; er hat sich somit direkt für das Halbfinale qualifiziert. (Photo: Copyright Loris Von Siebenthal)

Der amtierende Weltmeister Adam Minoprio hat sich gerade noch für das Viertelfinale qualifizieren können.
St. Moritz Match Race, Schlussklassement der Round Robin mit 22 Flights :
(Klassement, Name des Teams, Anzahl der gewonnenen / verlorenen Matches, Punkte)
1) Ian Williams (GBR) Team GAC Pindar 9/2 - 9 Punkte
2) Ben Ainslie (GBR) TEAMORIGIN 8/3 – 8 Punkte
3) Mathieu Richard (FRA) French Match Racing Team 7/4 – 7 Punkte
4) Bertrand Pacé (FRA) Aleph Sailing Team 7/4 – 7 Punkte
5) Björn Hansen (SWE) Hansen Global Team 6/5 - 6 Punkte
6) Damien Iehl (FRA) French Match racing Team 6/5 – 6 Punkte
7) Adam Minoprio (NZL) ETNZ/BlackMatch Racing 6/5 - 6 Punkte
8) Francesco Bruni (ITA) Azzurra 6/5 – 6 Punkte
9) Torvar Mirsky (AUS) Mirsky Racing Team 5/6 – 5 Punkte
10) Eric Monnin (SUI) Swiss Match Racing team 4/7 – 4 Punkte
11) Johnie Berntsson (SWE) Berntsson Sailing team 2/9 – 2 Punkte
12) Jérôme Clerc (SUI) Team CER Genève 0/11 – 0 Punkte
Seglerverein Staad (SVS) lädt zur End of Season 2010
Meldungen werden am Samstag 4. September zwischen 13:00 und 14:00 Uhr beim Startschiff entgegengenommen. Weitere Informationen sind in der Ausschreibung zu finden.
Für Speis und Trank nach der Regatta auf dem Dampfersteg und im Vereinsheim der Staader Segler ist wie immer gesorgt! Mehr Informationen unter: www.segler-verein-staad.de.
Donnerstag, 2. September 2010
Englischer Tag in St. Moritz – 8. Platz für Monnin noch möglich
02.09.10 - Mit je drei Siegen sorgten Ian Williams und Ben Ainslie für einen englischen Tag am St. Moritz Match Race. Williams, der zweifache Match Race Weltmeister, übernahm im Gesamtklassement mit sieben Punkten die Führung, sein Landsmann Ainslie, dreifacher Goldmedaillengewinner, liegt zusammen mit dem Franzosen Mathieu Richard mit sechs Punkten auf dem zweiten Platz.Für das Deutschschweizer Team Eric Monnin war der zweite Tag des St. Moritzer Match Race, der bei guten Bedingungen ausgetragen werden konnte, kein guter Tag: In vier Rennen erlitt das Quartett vier Niederlagen. Mit zwei Punkten und zwei ausstehenden Läufen kann die Mannschaft noch auf vier Punkte kommen. Mit viel Glück liegt der achte Platz, der die Viertelfinal-Qualifikation bedeuten würde, somit noch drin.
„Das Resultat ist hart“, meinte Skipper Eric Monnin nach der vierten Tagesniederlage. „Die Art und Weise, wie wir verloren haben, ist aber nicht so schlimm.“ Monnin wies vor allem auf das Rennen gegen Ian Williams hin, bei dem die Schweizer gut aussahen. „Bei der Luv-Boje hatten wir Pech, weil der Wind drehte.“ Monnin musste eingestehen, dass er vor allem im Vorstart gegen die weltbesten Match Racer stets unter Druck geriet. Insgesamt vier Strafen wurden gegen ihn verhängt. „Es hat einfach überall ein wenig gefehlt“, resümierte der Segler, der sich vom hohen seglerischen Niveau am 8. St. Moritzer Match Race beeindruckt zeigte.
Das zweite Schweizer Team, Jerome Clerc aus der Romandie, verlor ebenfalls alle Rennen. „Wir sind heute mehr Risiken eingegangen und haben deshalb auch mehrere Strafen erhalten“, so Jerome Clerc. Er hofft jetzt auf das Schweizer Duell von morgen. Gegen Monnin möchte die junge Mannschaft den ersten Sieg einfahren. In den restlichen Rennen wird vor allem der Kampf um den achten Platz interessant werden. Wenn Monnin die beiden letzten Rennen gewinnt und der Australier Mirsky und der Italiener Bruni keine Punkte mehr erringen, käme das Trio auf je vier Punkte. Und da würden die Schweizer auf den achten Rang gesetzt, weil sie die beiden in der direkten Begegnung geschlagen haben. Ian Williams hingegen wird versuchen, seinen ersten Platz zu verteidigen. Er berechtigt den direkten Einzug in den Halbfinal.

Der Brite Ian Williams steht am zweiten Tag des St. Moritz Match Race an der Spitze
(Photo: Copyright Loris Von Siebenthal / St. Moritz Match Race)

Der Franzose Damien Iehl hatte einen exzellenten zweiten Tag (Photo: Copyright Loris Von Siebenthal / St. Moritz Match Race)
St. Moritz Match Race, provisorisches Klassement nach 17 Flights:
(Klassement, Name des Teams, Anzahl der verlorenen / gewonnenen Matches, Punkte)
1) Ian Williams (GBR) Team GAC Pindar 1/7 - 7 Punkte
2) Mathieu Richard (FRA) French Match Racing Team 2/6 – 6 Punkte
2) Ben Ainslie (GBR) TEAMORIGIN 2/6 – 6 Punkte
4) Adam Minoprio (NZL) ETNZ/BlackMatch Racing 3/5 - 5 Punkte
4) Björn Hansen (SWE) Hansen Global Team 3/5 - 5 Punkte
4) Damien Iehl (FRA) French Match racing Team 4/5 – 5 Punkte
4) Bertrand Pacé (FRA) Aleph Sailing Team 4/5 – 5 Punkte
8) Francesco Bruni (ITA) Azzurra 4/4 – 4 Punkte
8) Torvar Mirsky (AUS) Mirsky Racing Team 4/4 – 4 Punkte
10) Eric Monnin (SUI) Swiss Match Racing team 6/2 – 2 Punkte
10) Johnie Berntsson (SWE) Berntsson Sailing team 7/2 – 2 Punkte
12) Jérôme Clerc (SUI) Team CER Genève 9/0 – 0 Punkte
Auftakt zum St. Moritz Match Race: Monnin mit zwei Siegen
02.09.10 - Mit einem phantastischen Segeltag hat das 8. St. Moritz Match Race begonnen. Bei strahlendem Sonnenschein und idealen Windbedingungen konnten 10 Rennserien absolviert werden. Für das Deutschschweizer Boot Eric Monnin fiel die Bilanz durchzogen aus. Mit zwei Siegen und drei Niederlagen bleiben die Chancen für eine Viertelfinal-Qualifikation jedoch intakt.Die Schweizer zeigten sich selbstkritisch. „Wir haben die Rennen beim Start verloren“, bilanzierte Eric Monnin nach dem langen Renntag. „Wenn der Start nicht optimal verläuft, ist man weg vom Fenster.“ Gegen den amtierenden Match Race Weltmeister Adam Minoprio seien auch die Manöver nicht gut gewesen.
Mit grosser Spannung wurde das Duell der beiden Engländer Ian Williams gegen den dreifachen Olympiasieger Ben Ainslie erwartet. Williams rettete einen knappen Vorsprung ins Ziel, obschon er noch einen Strafkringel fahren musste; er konnte so das erste Prestige-Duell der beiden Landsleute zu seinen Gunsten entscheiden. Der Sieger des St. Moritz Match Race aus dem Jahr 2007 könnte erneut Engadiner Bergkönig werden.
Nach dem ersten Tag haben alle Teams mindestens einen Sieg errungen – mit Ausnahme des Westschweizers Jerome Clerc, der wie erwartet Lehrgeld bezahlen muss. Die Romands zeigten jedoch im ersten Rennen eine ausgezeichnete Leistung, indem sie gegen Williams lange Zeit in Führung lagen.
Neben Williams weisen auch der Schwede Björn Hansen und der Neuseeländer Minoprio vier Siege bei je einer Niederlage auf. Aus diesem Trio wird wohl der Gewinner der Round Robin (jeder gegen jeden) kommen, der dann direkt für den Halbfinal qualifiziert ist. Die Ränge 2 bis 7 segeln um die drei anderen Halbfinal-Plätze. Die restlichen fünf Teams scheiden aus.

Der Schwede Björn Hansen, neben Adam Minoprio und Ian Williams Führender im provisorischen Klassement
(Photo: Copyright Loris Von Siebenthal / St. Moritz Match Race)

Eric Monnin und sein Team errangen heute zwei Siege
(Photo: Copyright Loris Von Siebenthal / St. Moritz Match Race)
St. Moritz Match Race, provisorisches Klassement nach 10 Flights:
(Klassement, Name des Teams, Anzahl der verlorenen Matches / gewonnenen Matches, Punkte)
1) Adam Minoprio (NZL) ETNZ/BlackMatch Racing 1/4 - 4 points
1) Ian Williams (GBR) Team GAC Pindar 1/4 - 4 points
1) Björn Hansen (SWE) Hansen Global Team 1/4 - 4 points
4) Ben Ainslie (GBR) TEAMORIGIN 2/3 – 3 points
4) Mathieu Richard (FRA) French Match Racing Team 2/3 – 3 points
4) Bertrand Pacé (FRA) Aleph Sailing Team 2/3 – 3 points
7) Eric Monnin (SUI) Swiss Match Racing team 3/2 – 2 points
7) Damien Iehl (FRA) French Match racing Team 3/2 – 2 points
7) Francesco Bruni (ITA) Azzurra 3/2 – 2 points
7) Torvar Mirsky (AUS) Mirsky Racing Team 3/2 – 2 points
11) Johnie Berntsson (SWE) Berntsson Sailing team 4/1 – 1 point
12) Jérôme Clerc (SUI) Team CER Genève 5/0 – 0 point
Mittwoch, 1. September 2010
Internationale Ammann Optik Schweizer Meisterschaft der 470er Klasse 2010
01.09.10 - Vom 9. bis 13. September findet in Steckborn TG am Untersee die Internationale Schweizer Meisterschaft der 470er Klasse statt – international, weil auch Boote aus dem Ausland zugelassen sind. Der „470er“ ist eine wendige Rennjolle, die von einer Zweiercrew gesegelt wird. Seit 1976 hat die Bootsklasse bei den Männern olympischen Status, seit 1988 auch bei den Frauen.
An der Regatta in Steckborn werden mehrere Teams teilnehmen, die mitten in den Vorbereitungen stecken auf die olympischen Spiele in London 2012. So zum Beispiel der Sieger der letztjährigen Schweizermeisterschaft, Yannick Brauchli mit seinem Vorschoter Romuald Hausser. Brauchli und Hausser kommen quasi direkt von den Europameisterschaften in Istanbul nach Steckborn.
Am Start sein werden auf dem Untersee ca. 30 Boote. Die Meisterschaft wird in maximal acht Wettfahrten ausgetragen. Der Start zur ersten Regatta ist am Freitag, dem 10. September um 14 Uhr, wenn es die Windverhältnisse zulassen. Die weiteren Wettfahrten werden dann bis am Sonntag oder Montag, je nach Wind, ab jeweils 8.30 Uhr ausgetragen.
Organisator der Internationalen Ammann Optik Schweizer Meisterschaft 2010 ist der Yacht Club Schaffhausen YCS, welcher seinen Heimathafen in Steckborn hat.
An der Regatta in Steckborn werden mehrere Teams teilnehmen, die mitten in den Vorbereitungen stecken auf die olympischen Spiele in London 2012. So zum Beispiel der Sieger der letztjährigen Schweizermeisterschaft, Yannick Brauchli mit seinem Vorschoter Romuald Hausser. Brauchli und Hausser kommen quasi direkt von den Europameisterschaften in Istanbul nach Steckborn.
Am Start sein werden auf dem Untersee ca. 30 Boote. Die Meisterschaft wird in maximal acht Wettfahrten ausgetragen. Der Start zur ersten Regatta ist am Freitag, dem 10. September um 14 Uhr, wenn es die Windverhältnisse zulassen. Die weiteren Wettfahrten werden dann bis am Sonntag oder Montag, je nach Wind, ab jeweils 8.30 Uhr ausgetragen.
Organisator der Internationalen Ammann Optik Schweizer Meisterschaft 2010 ist der Yacht Club Schaffhausen YCS, welcher seinen Heimathafen in Steckborn hat.
Regattaterminkoordination 2011
Die Vereine sollten die vorgeschlagenen Termine für Ihre Veranstaltungen möglichst bald bestätigen, ob sie neue Regatten im ihrem Programm haben und welche Veranstaltungen zu streichen sind.
Terminvorschau:
Der Bodensee Seglertag 2010 findet in Höchst (Österreich, Vorarlberg) statt. Termin ist Samstag, der 13.11.2010.
Jahrespreise 2010
Jedes Jahr werden vom BSVb drei Jahrespreise verliehen:
• Jugend will segeln - diese Anerkennung soll besondere Leistungen von Verbandsvereinen, Funktionären, oder anderen Institutionen im Bereich der Jugendarbeit würdigen.
• „Das goldenen Buch“ - gestiftet vom Verlagshaus Daniel - wird verliehen für besondere
Leistungen in der Vereinsarbeit, oder im Dienste des Segelsportes.
• „Bodenseesegler des Jahres - die silberne Lädine“ - gestiftet von der Kreuzerabteilung des DSV - für „besondere seemännische Leistung auf irgendeinem Revier der Welt“, erbracht von einem Segler oder einer Seglerin, deren Heimatrevier der Bodensee ist.
Diese Jahrespreise sollen nicht nur die Leistungen würdigen, sondern diese auch bekannt machen, sie sind ein wichtiger Teil unserer Öffentlichkeitsarbeit. Kandidat oder eine Kandidatin für einen dieser Ehrungen bitte melden an: (bsvb@vol.at oder Telefonnummer: 0043 (0)5574 89449.
Bodensee-Segler-Verband (BSVb)
Verband der Deutschen, Österreichischen und Schweizer Segelvereine am Bodensee, Gegründet 1911.
Dienstag, 31. August 2010
Fusionfest und Regatta
31.08.10 - Die SVGA und die ASG in Allensbach nutzten ihren Zusammenschluss um bei der Pokalregatta am 4. September ein großes Fusionsfest zu feiern.
Gestartet wird bei der Pokalregatta II in 3 Klassen: Yardstick I, Yardstick II und Jollen. Steuermannsbesprechung ist um 10:30, gestartet werden soll ab 11:30 Uhr.
Siegerehrung ist gegen 20 Uhr im Seglerzelt beim SVGA Clubheim. Hier wird bei einem Bayerischen Abend mit musikalischer Unterhaltung auch noch gebührend die Fusion von ASG und SVGA gefeiert. Zwei Fass Freibier sind gestiftet!! Zu essen gibt's (Mini)-Schweinehaxen, Bratwürste und Kartoffelsalat.
Gestartet wird bei der Pokalregatta II in 3 Klassen: Yardstick I, Yardstick II und Jollen. Steuermannsbesprechung ist um 10:30, gestartet werden soll ab 11:30 Uhr.
Siegerehrung ist gegen 20 Uhr im Seglerzelt beim SVGA Clubheim. Hier wird bei einem Bayerischen Abend mit musikalischer Unterhaltung auch noch gebührend die Fusion von ASG und SVGA gefeiert. Zwei Fass Freibier sind gestiftet!! Zu essen gibt's (Mini)-Schweinehaxen, Bratwürste und Kartoffelsalat.
Unterseepokal 470er und Finn Dinghi bei den Jollenseglern Reichenau
Am Samstag konnte Regattaleiter Christian Leonards und sein Team von den Jollenseglern Reichenau vier anspruchsvolle Wettfahrten bei 2 - 3 Windstärken aus Nordwest durchführen. Am Sonntag konnten dann zwei weitere tolle Wettfahrten bei Kaiserwetter und auffrischenden Wind mit 3 - 5 Beaufort aus Südwest auf der Rheinseite gesegelt werden, sodass die maximale Anzahl der ausgeschrieben 6 Läufe erreicht wurde und eine Wettfahrt gestrichen werden konnte.
Sieg für 470er Team GER-11 Dennis und Kevin Mehlig
Im Feld der 15 470er dominierte das Boot GER-11 mit den Gebrüdern Dennis und Kevin Mehlig vom Württembergischen Yacht Club Friedrichshafen (WYC). Mit den Plätzen (DNF)/6/1/1/1/1 holten Sie sich nach Rang zwei im Vorjahr nun überlegen den Gesamtsieg. Auf Gesamtrang 2 behaupteten sich die einheimischen Routiniers Klaus Eiermann und Robi Montau (JSR/KYC) mit den Plätzen (DNF)/2/4/5/5/2, was am Ende sogar den Sieg in der German Masters Wertung bedeutete. Einen Punkt zurück auf Gesamtrang 3 lag die Berliner Crew mit Patrik Drees/Max Schümann (VSAW) mit den Platzierungen (DNF)/4/3/6/2/4. Auf Rang 4 kamen die besten Schweizer im Feld Rene Ott/Stefan Ammann (SVKr/YCS) vor der besten Damen Crew Inga und Kristin Runge vom STSC.
SUI-12 Frederik Huk (SYC) gewinnt bei den Finns
Das zweite Teilnehmerfeld mit 13 Booten stellte die Startgruppe der Finns. Frederik Huk vom SYC legte bereits in den 4 Läufen am Samstag den Grundstein zu seinem späteren Sieg. Mit der Serie (2)/1/1/1/2/2 setzte er sich nach 6 Wttfahrten souverän durch und gewann den Unterseepokal bei den Finns. Den zweiten Gesamtrang sicherte sich Andreas Bollongino von den veranstaltenden Jollenseglern Reichenau durch zwei eindrucksvolle Laufsiege am Sonntag mit den Rängen 5/(6)/2/3/1/1. Der dritte Platz ging an Karl Schmid vom CKA mit den Platzierungen 1/2/4/(6)/4/4. Bester der ausländischen Teilnehmer wurde Joseph Rochet aus Frankreich auf Rang 4.
Nach den Wettfahrten am Samstag wurde von den Jollenseglern wieder wie gewohnt reichlich aufgetischt. Im Seglerzelt gab es aus Capos Küche üppig Fleischvariationen vom Grill, verschiedene Salate und Bratkartoffeln. Bei der Preisverteilung wurden die Pokale und Sonderpreise an die Sieger vergeben und jedes Boot bekam noch einen reichhaltig gefüllten Reichenauer Gemüsekorb als Sachpreis mit nach Hause.
Das Endergebnis nach 6 Wettfahrten: 470er > / Finn >

Kampf um die beste Position am Leefass [Foto: Sven Leonards]
Molenfest in Moos
Beginnen um 11.00Uhr. Interessierte Besucher können "Mini 12er" segeln und die Arbeit des Vereins kennenlernen. Bei Seglerwurst, Getränken, Kuchen und Kaffee besteht die Möglichkeit zum gemütlichen Austausch. Dieses Jahr spielt am Mittag das erste Mal die Seargent Pirmin's lonely heart club band, ein Ohrenschmaus der besonderen Art.
Studentische Seglergemeinschaft e.V. feiert 21. Argencup

An der zum Bodenseepokal zählenden Regatta nahmen dieses Jahr genau 50 Yachten teil. Bei idealem Segelwetter mit 1-4 Bft Wind und zeitweisem Sonnenschein konnten die Wettfahrtleiter Jürgen Graf und Stefan Heider am Samstag drei Wettfahrten und am Sonntag eine Wettfahrt durchführen. Dadurch gab es einen Streicher. Gestartet wurde in 4 Startgruppen. Gelungen war auch das Abendprogramm mit Life-Band und den Regattabildern vom Tag, die an eine Leinwand projiziert wurden.
Die Yardstickgruppe 1 gewann Klaus Merwarth (YCL) auf seiner „Mystique 2“ vor Mike Ewart, auf „Swenja“ (YCRhd) und Charles Staub mit „Ectasea“ (SVM).
Die Yardstickgruppe 2 konnte Kurt Heinzle mit seiner „Santana“ (YCRhd) für sich entscheiden, vor Thomas Thaler „Slow Down“ (YCH) und Hanspeter Simma (BSC).
Die Yardstickgruppe 3 siegte Steffen Müller „Dehlerium“ (YCL) vor Ole Hoffmann „Vela“ (StSGS) und Klaus-Peter Amberger „Gisela“ (YCHaN).
In der ORC-Gruppe setzte sich Helmut Grauer auf der „Opal III“ (YCL) vor Walter Schildhauer „Midlife Crises“ (KS) und Michael Yanke „Tognum“ (CKA) durch.
In der ORC-Sport-Gruppe ließ Markus Gschwandter, „Escape“ (YCRhd) Robert Siegle auf „Yes Weekend“ (RCR und Lutz Gärtner, „Jester“ ((KS) hinter sich.
In der Int 806er Klasse hatte Günter Samland „Sverre“ (YCL) das bessere Ende für sich, vor Dieter von Buschmann „Puce d’acqua“ (YCA) und Armin Pulter „Katapult“ (YCL).
Thomas Graf (CKA) holte sich in der Scholtz 22 Klassenwertung den größten Pokal ab, vor Dr. Andreas Kicherer (StSGS) und Silke Treumann (STSGS).
Resultate im Detail >
Opti-Weekend beim Yachtclub Meersburg (YCM)
AO / Zu einem verlängerten Ferienwochenende lädt der Yachtclub Meersburg e.V. jedes Jahr alle segelbegeisterten Kinder und Jugendliche bis 14 Jahre ein. Dieses Mal konnte Jugendleiter Clemens Rebholz 21 Jugendliche aus nah und fern begrüßen. Ein spannendes und umfangreiches Programm erwartete vom 27. bis 29. August die Segler in der Bootsklasse der "Optimisten" - einer kleinen Jolle, die speziell für die Jüngsten unter den Seglern konzipiert ist.
Die Jugendlichen übernachteten auf dem Clubgelände in Zelten und hatten drei Tage ein volles Programm, das zum einen aus dem Segeltraining, aber auch aus Spielen, Spaß und Unterhaltung bestand. Der vergnügliche Teil bestand neben dem Zelten aus einer Stadt-Rallye, gemeinsamen Spielen, einem Grillabend und vielem mehr. Daneben konnten 7 Jugendliche während des Wochenendes auch die Prüfungen für das bronzene Schwimmabzeichen und sogar 8 für den Jüngstensegelschein erfolgreich ablegen.
Ziel des intensiven Segeltrainings war jedoch die Teilnahme an der "Meersburger Opti-Stadtmeisterschaft" am Sonntag. Bei idealen Windbedingungen von ca. 4 Bft. und strahlendem Sonnenschein haben sich 18 Jugendliche an den Start gemacht.

Eine stattliche Anzahl "Optis" (Foto: Andreas Off)
Die Eltern an Land sahen, wie der seglerische Nachwuchs in drei Wettfahrten Wind und Wellen bewältigten um dann den Stadtmeister zu ermitteln. Christian Mayer aus Meersburg war der strahlende Sieger gefolgt von Annika Hafner aus Hagnau. Den dritten Platz belegte Julius Kränkel vom YCM.

Aus den Händen von Bürgermeister Dr. Martin Brütsch, den der Vorsitzende des YCM, Heinz Staatsmann herzlich begrüßte, empfing der neue Stadtmeister Christian Mayer den Wanderpokal (Foto: Andreas Off, YCM)

Der neue Stadtmeister Christian Mayer mit Wanderpokal (Foto: Andreas Off, YCM)
Montag, 30. August 2010
Tauchunfall
30.08.10 - Durch die Rettungsleitstelle Bodenseekreis erhält die Wasserschutzpolizeistation Überlingen am 28.08.10, um 12.31 Uhr, Kenntnis von einem Tauchunfall im Bodensee, im westlichen Bereich vor Überlingen.
Eine Vierergruppe mit Tauchern aus dem Stuttgarter Raum führte um die Mittagszeit einen Ausbildungstauchgang im Bodensee durch. Gemeinsam tauchte die Gruppe in zwei 2er-Teams ab, wobei bei jeder der Tauchschüler von einem Tauchlehrer bzw. Tauchlehrer-Assistent begleitet wird. In ca. 31 m Wassertiefe kam es bei einem der Tauchschüler zu Problemen. Der Tauchlehrer-Assistent übernahm den Taucher und leitete mit diesem den Aufstieg ein. Während des Aufstiegs ließ der Tauchlehrer-Assistent den Verunfallten alleine schnell nach oben aufsteigen. An der Oberfläche angekommen rief der Verunfallte um Hilfe. Er wurde dort von einem von der Tauchschule bereit gehaltenen Sicherheitsteam bis zum Eintreffen der Rettungskräfte mit Sauerstoff erstversorgt.
Aufgrund der ungünstigen Übernahmemöglichkeit des Tauchers vor Ort an die Rettungskräfte, wurde dieser mit einem flachgängigen DLRG Boot zum Landungsplatz Überlingen verbracht. Durch den Notarzt wird der Verletzte anschließend zur stationären Aufnahme ins Helioshospital Überlingen eingewiesen. Da die dortige Druckkammer revisionsbedingt nicht eingesetzt werden konnte, und sich die Beschwerden des Tauchers im Laufe der Behandlung verschlimmerten, ist er mittels Hubschrauber ins Druckkammer-Centrum nach Stuttgart verlegt worden. Die Ermittlungen der Wasserschutzpolizei zur Unfallursache dauern an.
Eine Vierergruppe mit Tauchern aus dem Stuttgarter Raum führte um die Mittagszeit einen Ausbildungstauchgang im Bodensee durch. Gemeinsam tauchte die Gruppe in zwei 2er-Teams ab, wobei bei jeder der Tauchschüler von einem Tauchlehrer bzw. Tauchlehrer-Assistent begleitet wird. In ca. 31 m Wassertiefe kam es bei einem der Tauchschüler zu Problemen. Der Tauchlehrer-Assistent übernahm den Taucher und leitete mit diesem den Aufstieg ein. Während des Aufstiegs ließ der Tauchlehrer-Assistent den Verunfallten alleine schnell nach oben aufsteigen. An der Oberfläche angekommen rief der Verunfallte um Hilfe. Er wurde dort von einem von der Tauchschule bereit gehaltenen Sicherheitsteam bis zum Eintreffen der Rettungskräfte mit Sauerstoff erstversorgt.
Aufgrund der ungünstigen Übernahmemöglichkeit des Tauchers vor Ort an die Rettungskräfte, wurde dieser mit einem flachgängigen DLRG Boot zum Landungsplatz Überlingen verbracht. Durch den Notarzt wird der Verletzte anschließend zur stationären Aufnahme ins Helioshospital Überlingen eingewiesen. Da die dortige Druckkammer revisionsbedingt nicht eingesetzt werden konnte, und sich die Beschwerden des Tauchers im Laufe der Behandlung verschlimmerten, ist er mittels Hubschrauber ins Druckkammer-Centrum nach Stuttgart verlegt worden. Die Ermittlungen der Wasserschutzpolizei zur Unfallursache dauern an.
Donnerstag, 26. August 2010
Silber und Bronze für deutsches Segelteam
26.08.10 - Mit hervorragenden Ergebnissen kommen die beiden deutschen Segelsportler morgen von den ersten Olympischen Jugendspielen aus Singapur zurück: Constanze Stolz (15 Jahre) vom Düsseldorfer Yachtclub und Mitglied im Audi Sailing Team Germany holte Bronze.
Der 16jährige Florian Haufe vom Norddeutschen Regatta Verein (Hamburg) gewann die Silbermedaille. Bei den Segelwettbewerben ist Deutschland die einzige Nation mit zwei Medaillen. Beide Erfolge sind umso höher zu bewerten, als sie in der in Deutschland nicht (und in Europa kaum) verbreiteten Einhandbootsklasse Byte CII erreicht wurden.
An den ersten Olympischen Jugendspielen vom 14. bis 26. August 2010 in Singapur nahmen 3600 Nachwuchssportler/innen zwischen 14 und 18 Jahren aus 26 olympischen Sommersportarten teil. Die deutsche Mannschaft bestand aus 70 jugendlichen Aktiven aus 20 Sportarten.
Der 16jährige Florian Haufe vom Norddeutschen Regatta Verein (Hamburg) gewann die Silbermedaille. Bei den Segelwettbewerben ist Deutschland die einzige Nation mit zwei Medaillen. Beide Erfolge sind umso höher zu bewerten, als sie in der in Deutschland nicht (und in Europa kaum) verbreiteten Einhandbootsklasse Byte CII erreicht wurden.
An den ersten Olympischen Jugendspielen vom 14. bis 26. August 2010 in Singapur nahmen 3600 Nachwuchssportler/innen zwischen 14 und 18 Jahren aus 26 olympischen Sommersportarten teil. Die deutsche Mannschaft bestand aus 70 jugendlichen Aktiven aus 20 Sportarten.
Mittwoch, 25. August 2010
Sommer, Sonne, Stadtfest in Bregenz
25.08.10 - Traumbedingungen für den morgigen Start des Bregenzer Stadtfestes: „Sommerliche Temperaturen, blaues Wasser, Top-Sunset und erstmals eine große Modeschau – das alles erwartet die Besucher aus der gesamten Bodenseeregion zu Beginn des Bregenzer Stadtfestes 2010“, kündigt Geschäftsführer Eric Thiel vom Stadtmarketing Bregenz an.
Vom 26. bis 29. August bietet das größte Volksfest Westösterreichs viele Top-Bands aus der Region, das höchste Klangfeuerwerk am See, vielfältigen kulinarischen Genuss und eine große Partymeile direkt am Ufer des Bodensees in den neu gestalteten Seeanlagen.
Bregenz feiert: Die offizielle Eröffnung des vier Tage dauernden Bregenzer Stadtfestes findet am Donnerstagabend, 26. August, um 19.00 Uhr mit dem traditionellen Fassanstich durch Vize-Bürgermeister Dr. Gernot Kiermayr in den Seeanlagen statt. Auf einem eigens an die Hauptbühne angedockten, rund zehn Meter langen Laufsteg präsentieren danach sechs Bregenzer Unternehmen die aktuellen Modetrends für den Herbst. Mit dabei sind u.a. Vero Moda, 4D Outfitters, Optik Nasahl, Haar-Cult. Neu ist der Standort der Bühne direkt am Eispavillon in unmittelbarer Nähe zum See.
Himmelspektakel
Das von Booten auf dem Bodensee aus gestartete Höhenfeuerwerk ist der glanzvolle Höhepunkt des Stadtfestes. Leuchtende Schmetterlinge, flammende Palmen, faszinierende Blumen und ein großes Goldfinale – am Samstagabend entsteht am Bregenzer Nachthimmel eine Zauberwelt der besonderen Art. Das Besondere: Viele der Raketen und Fontänen werden direkt aus dem Wasser gezündet und erzeugen einzigartige Bilder. Untermalt wird dieses einzigartige Klangfeuerwerk durch eine neue, extra abgestimmte Musikinszenierung.
„Insgesamt werden am Samstag rund 10.000 Effekte den Bregenzer Abendhimmel in bunte Farben tauchen“, kündigt Eric Thiel, Geschäftsführer der Bregenz Tourismus und Stadtmarketing GmbH an. „Das spektakuläre Klangfeuerwerk in über 300 Meter Höhe gilt als das größte Himmelsspektakel seiner Art in der Region und besticht durch faszinierende Spiegelungen im See.“
In unmittelbarer Nähe zum Bodensee feiern und den einzigartigen Sonnenuntergang auf den neuen Sunsetstufen genießen – das können Besucher nur in Bregenz. Sehenswert sind zudem die zahlreichen Schiffe, die sich zu dieser Zeit im Bregenzer Hafen und vor der Kulisse der Stadt einfinden.
Umfangreiches Rahmenprogramm
Ein erweiterter Funpark wartet auf die Kinder und Jugendliche direkt am Hafen. Abends verwandeln sich die Seeanlagen in eine große Partymeile, die von der BeachBar Bregenz bis zum neu gestalteten Hafen reicht. Die Veranstalter - die Bregenzer Festwirte, die WIGEM und das Bregenzer Stadtmarketing bieten vom Festklassiker, dem Grillhendl, über traditionelle Kässpätzle und original italienische Küche bis hin zu thailändischen Spezialitäten ein umfangreiches gastronomisches Angebot.
Kommen, sehen und genießen – Bregenz erwartet Sie!
Daten & Fakten
- rund 50 Gastronomiebetriebe, Händler und Vergnügungsbetriebe
- neu gestalteter Hafen mit Sunsetstufen, bewirtetem Fischersteg & dem „Welle-Café“
- Rund 900 Meter lange Partymeile mit BeachBar Bregenz, neuer Molo-Lounge und 17 Festwirten
- Neue Modeschau zu Beginn des Stadtfestes mit sechs Unternehmen auf rund zehn Meter langem Laufsteg in unmittelbarer Nähe zum See am neuen Standort der Bühne (am Eispavillion) - Feuerwerk
- rund 10.000 Effekte, ein Teil davon als Raketen und Fontänen direkt aus dem Wasser – somit einzigartige Spiegeleffekte
- Leuchtende Schmetterlinge, flammende Palmen, faszinierende Blumen und ein großes Goldfinale
Rahmenprogramm:
Donnerstag, 26. August, ab 17:00 Uhr geöffnet
19:00 – 20:00 Uhr Eröffnung mit Fassanstich, ab 19.15 Uhr
NEU: Die große Modenschau mit den Top-Trends zum Herbst, direkt am See!
ab 20:00 Uhr THE PURE, bekannt aus den Radio Charts, nun live auf dem Bregenzer Stadtfest
Freitag, 27. August, ab 11:00 Uhr geöffnet ab 20:00 Uhr NO LIMIT, das Powerprogramm aus Chartbreakern und Rockklassikern
Samstag, 28. August, ab 11:00 Uhr geöffnet 11:00 – 15:00 Frühschoppen
ab 20:00 Uhr BEATSTREET, Rock, Pop, Groove, Funk und Soul der Extraklasse
22:30 KLANGFEUERWERK in der Bregenzer Bucht, eindrucksvoll und emotional
Sonntag, 29. August, ab 10:00 Uhr geöffnet 10:00 – 14:00 Uhr Frühschoppen
ab 18:00 Uhr ROADWORK, geniale Stimmen, mitreißende Rhythmen
Tipp: Besonders sehenswert sind die neue Molo-Lounge, der Fischersteg und die BeachBar.

.jpg)
.jpg)
Vom 26. bis 29. August bietet das größte Volksfest Westösterreichs viele Top-Bands aus der Region, das höchste Klangfeuerwerk am See, vielfältigen kulinarischen Genuss und eine große Partymeile direkt am Ufer des Bodensees in den neu gestalteten Seeanlagen.
Bregenz feiert: Die offizielle Eröffnung des vier Tage dauernden Bregenzer Stadtfestes findet am Donnerstagabend, 26. August, um 19.00 Uhr mit dem traditionellen Fassanstich durch Vize-Bürgermeister Dr. Gernot Kiermayr in den Seeanlagen statt. Auf einem eigens an die Hauptbühne angedockten, rund zehn Meter langen Laufsteg präsentieren danach sechs Bregenzer Unternehmen die aktuellen Modetrends für den Herbst. Mit dabei sind u.a. Vero Moda, 4D Outfitters, Optik Nasahl, Haar-Cult. Neu ist der Standort der Bühne direkt am Eispavillon in unmittelbarer Nähe zum See.
Himmelspektakel
Das von Booten auf dem Bodensee aus gestartete Höhenfeuerwerk ist der glanzvolle Höhepunkt des Stadtfestes. Leuchtende Schmetterlinge, flammende Palmen, faszinierende Blumen und ein großes Goldfinale – am Samstagabend entsteht am Bregenzer Nachthimmel eine Zauberwelt der besonderen Art. Das Besondere: Viele der Raketen und Fontänen werden direkt aus dem Wasser gezündet und erzeugen einzigartige Bilder. Untermalt wird dieses einzigartige Klangfeuerwerk durch eine neue, extra abgestimmte Musikinszenierung.
„Insgesamt werden am Samstag rund 10.000 Effekte den Bregenzer Abendhimmel in bunte Farben tauchen“, kündigt Eric Thiel, Geschäftsführer der Bregenz Tourismus und Stadtmarketing GmbH an. „Das spektakuläre Klangfeuerwerk in über 300 Meter Höhe gilt als das größte Himmelsspektakel seiner Art in der Region und besticht durch faszinierende Spiegelungen im See.“
In unmittelbarer Nähe zum Bodensee feiern und den einzigartigen Sonnenuntergang auf den neuen Sunsetstufen genießen – das können Besucher nur in Bregenz. Sehenswert sind zudem die zahlreichen Schiffe, die sich zu dieser Zeit im Bregenzer Hafen und vor der Kulisse der Stadt einfinden.
Umfangreiches Rahmenprogramm
Ein erweiterter Funpark wartet auf die Kinder und Jugendliche direkt am Hafen. Abends verwandeln sich die Seeanlagen in eine große Partymeile, die von der BeachBar Bregenz bis zum neu gestalteten Hafen reicht. Die Veranstalter - die Bregenzer Festwirte, die WIGEM und das Bregenzer Stadtmarketing bieten vom Festklassiker, dem Grillhendl, über traditionelle Kässpätzle und original italienische Küche bis hin zu thailändischen Spezialitäten ein umfangreiches gastronomisches Angebot.
Kommen, sehen und genießen – Bregenz erwartet Sie!
Daten & Fakten
- rund 50 Gastronomiebetriebe, Händler und Vergnügungsbetriebe
- neu gestalteter Hafen mit Sunsetstufen, bewirtetem Fischersteg & dem „Welle-Café“
- Rund 900 Meter lange Partymeile mit BeachBar Bregenz, neuer Molo-Lounge und 17 Festwirten
- Neue Modeschau zu Beginn des Stadtfestes mit sechs Unternehmen auf rund zehn Meter langem Laufsteg in unmittelbarer Nähe zum See am neuen Standort der Bühne (am Eispavillion) - Feuerwerk
- rund 10.000 Effekte, ein Teil davon als Raketen und Fontänen direkt aus dem Wasser – somit einzigartige Spiegeleffekte
- Leuchtende Schmetterlinge, flammende Palmen, faszinierende Blumen und ein großes Goldfinale
Rahmenprogramm:
Donnerstag, 26. August, ab 17:00 Uhr geöffnet
19:00 – 20:00 Uhr Eröffnung mit Fassanstich, ab 19.15 Uhr
NEU: Die große Modenschau mit den Top-Trends zum Herbst, direkt am See!
ab 20:00 Uhr THE PURE, bekannt aus den Radio Charts, nun live auf dem Bregenzer Stadtfest
Freitag, 27. August, ab 11:00 Uhr geöffnet ab 20:00 Uhr NO LIMIT, das Powerprogramm aus Chartbreakern und Rockklassikern
Samstag, 28. August, ab 11:00 Uhr geöffnet 11:00 – 15:00 Frühschoppen
ab 20:00 Uhr BEATSTREET, Rock, Pop, Groove, Funk und Soul der Extraklasse
22:30 KLANGFEUERWERK in der Bregenzer Bucht, eindrucksvoll und emotional
Sonntag, 29. August, ab 10:00 Uhr geöffnet 10:00 – 14:00 Uhr Frühschoppen
ab 18:00 Uhr ROADWORK, geniale Stimmen, mitreißende Rhythmen
Tipp: Besonders sehenswert sind die neue Molo-Lounge, der Fischersteg und die BeachBar.

.jpg)
.jpg)
Dienstag, 24. August 2010
Audi Sailing Team Germany startet bei Extreme 40-Regatta in Kiel
24.08.10 - KIEL. Ein Quintett der deutschen Segelnationalmannschaft wird ab Donnerstag (26. August) an der spektakulären Katamaranregatta Extreme Sailing Series in Kiel teilnehmen. 48 Stunden vor Beginn des viertägigen Events, zu dem neun hochkarätige, internationale Crews gemeldet haben, bekam das Audi Sailing Team Germany quasi eine Wildcard. Skipper wird Johannes Polgar, 2008 Olympia-Achter im Tornado-Katamaran und aktuell Starboot-Europameister. Mit an Bord gehen sein Vorschoter Markus Koy (beide Hamburg) und der Lübecker Timo Jacobs (ebenfalls Star) sowie 49er-Segler Lorenz Huber aus München und Lokalmatador Heiko Kröger, 2.4 mR-Goldmedaillengewinner der Paralympics 2000. Die über Lautsprecher fachkundig kommentierten Wettfahrten finden auf der Innenförde statt und dürften bis Sonntag (29. August) zwischen 50.000 und 100.000 Zuschauer ans Ufer der schleswig-holsteinischen Landeshauptstadt Kiel.Sailing City locken.
"Action, Dramatik und Hochspannung sind garantiert. Wir wollen dieses Regattahighlight nutzen, um uns vor heimischem Publikum zu präsentieren", erklärt Oliver Schwall, Geschäftsführer des Sailing Team Germany, "und die krasse Außenseiterrolle gefällt uns dabei auch. "Der ehemalige Tornado-Weltmeister fungiert als Ad-hoc-Teamchef und betont: "er spontane Einsatz wurde nur möglich, weil durch die überraschende Absage eines ausländischen Teams ein konkurrenzfähiger Extreme 40 zur Verfügung steht. Diese einmalige Gelegenheit haben wir beim Schopfe gepackt, ohne dabei unseren Fokus zu verändern." Das Audi Sailing Team Germany ist eine Initiative des Deutschen Segler-Verbandes (DSV), führender deutscher Segelclubs sowie zahlreicher Privatpersonen aus Wirtschaft und Sport. Mit der AUDI AG als Hauptpartner soll das Hochleistungssegeln in Deutschland nachhaltig gefördert werden, um zu einer der erfolgreichsten Segelnationen der Welt zu werden.
Der Start eines zweiten deutschen Boots neben dem Wirsol Team Germany unter dem krankheitsbedingt nicht selbst segelnden Skipper Roland Gäbler, dem viermaligen amtierenden Weltmeister und langjährigen Tornado-Gegner von Polgar und Schwall, sorgte nicht nur im Fahrerlager für einen Paukenschlag. "Ich freue mich besonders, Jojo (Polgar) nach Olympia nun auch auf dem Wasser wiederzutreffen", meint der in Spanien lebende Australier Mitch Booth. Er hatte beim vorigen Extreme 40-Event Anfang August in Cowes/England durch einen "Stunt" mit außergewöhnlichem Materialbruch für Aufsehen gesorgt. Booth: "Das Katsegeln hat Jojo sicher nicht verlernt." Auch die Besucher dürften sich über das zusätzliche einheimische Audi Sailing Team Germany freuen, dessen Protagonisten sie nicht nur von der Kieler Woche her gut kennen sollten.
Die Extreme Sailing Series ist eine fünfteilige Profi-Regattaserie auf 40 Fuß (gut zwölf Meter) langen, baugleichen Rennkatamaranen. Mit 100 Quadratmetern Segelfläche am Wind und einem 78-Quadratmeter-Gennaker bei einer Masthöhe von 19 Metern sind die acht Meter breiten, 1.250 Kilogramm leichten Zweirümpfer ausgereizte Hightech-Sportgeräte. Geschwindigkeiten von mehr als 40 Knoten (rund 70 km/h) direkt unter Land sorgen stets für ein hohes Zuschauer- und Medieninteresse. "Das Boot ist nicht so einfach zu segeln. Es verlangt eine Kombination aus segeltechnischem Know-how, Kraft und ungeheurem Bootsgefühl", so Schwall.
Selbst Topsegler wie Roman Hagara, zweifacher Olympia-Goldmedaillengewinner 2000 und 2004 im Tornado, sind schon gekentert. Trotz schwerer Verletzung kehrte der Österreicher mit seiner Kampagne Red Bull Extreme Sailing zurück und zählt in Kiel neben dem Oman Sail Masirah der französischen Kat-Legende Loick Peyron und dem britischen Sieger von Cowes, Paul Campbell James (The Wave, Muscat ¬ Oman) zu den Favoriten. Mitch Booth hob mit dem Kat seines slowenischen Projekts The Ocean Racing Club auf dem Solent derart ab, dass das Boot bei der Landung halb auseinander brach und beinahe gesunken wäre. Und die vorläufigen Windvorhersagen für die Kieler Förde prophezeien auch Starkwind. Der erste Start ist jeden Tag für 14.30 Uhr geplant. Gegen 17.30 Uhr sollen die Tagessieger feststehen.
"Wir haben den nötigen Respekt und schrauben die Erwartungen nicht zu hoch", sagt Johannes Polgar, der am Mittwoch vor dem Start seinen 33. Geburtstag feiert. "Diese Boote sind eben sehr anspruchsvoll zu segeln. Die anderen Teams haben einen enormen Trainingsvorsprung. Unsere Vorbereitungszeit war dagegen quasi gleich Null." Dennoch stellt sich das Audi Sailing Team Germany dieser Herausforderung. "Für uns ist es in erster Linie ein Testevent auf der Suche nach etwaigen zukünftigen, ergänzenden Plattformen", erklärt Arne Dost, Mitgesellschafter und ebenfalls STG-Geschäftsführer. "Zusätzlich bieten wir unseren Sponsoren damit natürlich kurzfristig eine ideale Gelegenheit für Kundenincentives", so Dost weiter, "und präsentieren auch den Medien einige Topsegler der Nationalmannschaft außerhalb der Weltcupregatten und Meisterschaften ihrer olympischen Bootsklassen."
"Action, Dramatik und Hochspannung sind garantiert. Wir wollen dieses Regattahighlight nutzen, um uns vor heimischem Publikum zu präsentieren", erklärt Oliver Schwall, Geschäftsführer des Sailing Team Germany, "und die krasse Außenseiterrolle gefällt uns dabei auch. "Der ehemalige Tornado-Weltmeister fungiert als Ad-hoc-Teamchef und betont: "er spontane Einsatz wurde nur möglich, weil durch die überraschende Absage eines ausländischen Teams ein konkurrenzfähiger Extreme 40 zur Verfügung steht. Diese einmalige Gelegenheit haben wir beim Schopfe gepackt, ohne dabei unseren Fokus zu verändern." Das Audi Sailing Team Germany ist eine Initiative des Deutschen Segler-Verbandes (DSV), führender deutscher Segelclubs sowie zahlreicher Privatpersonen aus Wirtschaft und Sport. Mit der AUDI AG als Hauptpartner soll das Hochleistungssegeln in Deutschland nachhaltig gefördert werden, um zu einer der erfolgreichsten Segelnationen der Welt zu werden.
Der Start eines zweiten deutschen Boots neben dem Wirsol Team Germany unter dem krankheitsbedingt nicht selbst segelnden Skipper Roland Gäbler, dem viermaligen amtierenden Weltmeister und langjährigen Tornado-Gegner von Polgar und Schwall, sorgte nicht nur im Fahrerlager für einen Paukenschlag. "Ich freue mich besonders, Jojo (Polgar) nach Olympia nun auch auf dem Wasser wiederzutreffen", meint der in Spanien lebende Australier Mitch Booth. Er hatte beim vorigen Extreme 40-Event Anfang August in Cowes/England durch einen "Stunt" mit außergewöhnlichem Materialbruch für Aufsehen gesorgt. Booth: "Das Katsegeln hat Jojo sicher nicht verlernt." Auch die Besucher dürften sich über das zusätzliche einheimische Audi Sailing Team Germany freuen, dessen Protagonisten sie nicht nur von der Kieler Woche her gut kennen sollten.
Die Extreme Sailing Series ist eine fünfteilige Profi-Regattaserie auf 40 Fuß (gut zwölf Meter) langen, baugleichen Rennkatamaranen. Mit 100 Quadratmetern Segelfläche am Wind und einem 78-Quadratmeter-Gennaker bei einer Masthöhe von 19 Metern sind die acht Meter breiten, 1.250 Kilogramm leichten Zweirümpfer ausgereizte Hightech-Sportgeräte. Geschwindigkeiten von mehr als 40 Knoten (rund 70 km/h) direkt unter Land sorgen stets für ein hohes Zuschauer- und Medieninteresse. "Das Boot ist nicht so einfach zu segeln. Es verlangt eine Kombination aus segeltechnischem Know-how, Kraft und ungeheurem Bootsgefühl", so Schwall.
Selbst Topsegler wie Roman Hagara, zweifacher Olympia-Goldmedaillengewinner 2000 und 2004 im Tornado, sind schon gekentert. Trotz schwerer Verletzung kehrte der Österreicher mit seiner Kampagne Red Bull Extreme Sailing zurück und zählt in Kiel neben dem Oman Sail Masirah der französischen Kat-Legende Loick Peyron und dem britischen Sieger von Cowes, Paul Campbell James (The Wave, Muscat ¬ Oman) zu den Favoriten. Mitch Booth hob mit dem Kat seines slowenischen Projekts The Ocean Racing Club auf dem Solent derart ab, dass das Boot bei der Landung halb auseinander brach und beinahe gesunken wäre. Und die vorläufigen Windvorhersagen für die Kieler Förde prophezeien auch Starkwind. Der erste Start ist jeden Tag für 14.30 Uhr geplant. Gegen 17.30 Uhr sollen die Tagessieger feststehen.
"Wir haben den nötigen Respekt und schrauben die Erwartungen nicht zu hoch", sagt Johannes Polgar, der am Mittwoch vor dem Start seinen 33. Geburtstag feiert. "Diese Boote sind eben sehr anspruchsvoll zu segeln. Die anderen Teams haben einen enormen Trainingsvorsprung. Unsere Vorbereitungszeit war dagegen quasi gleich Null." Dennoch stellt sich das Audi Sailing Team Germany dieser Herausforderung. "Für uns ist es in erster Linie ein Testevent auf der Suche nach etwaigen zukünftigen, ergänzenden Plattformen", erklärt Arne Dost, Mitgesellschafter und ebenfalls STG-Geschäftsführer. "Zusätzlich bieten wir unseren Sponsoren damit natürlich kurzfristig eine ideale Gelegenheit für Kundenincentives", so Dost weiter, "und präsentieren auch den Medien einige Topsegler der Nationalmannschaft außerhalb der Weltcupregatten und Meisterschaften ihrer olympischen Bootsklassen."
Int. Schweizer Meisterschaft der H-Boote in Thun

TYC aus der Vogelperspektive (Foto: TYC)
Das H-Boot ist eine 8,28 Meter lange Kielyacht mit kleiner Kajüte und drei Segeln (Gross, Fock und Spinnaker). Die Regattabesatzung beträgt drei Personen. Das H-Boot ist eine internationale Klasse, die 1967 konstruiert wurde und in der Schweiz und namentlich auch auf dem Thunersee weit verbreitet ist. Die Schweizer Meisterschaft der H-Boote 2010 ist bereits die sechste, die vom TYC ausgerichtet wird.
Weitere Informationen: www.h-boot.ch/sm_site
Abonnieren
Posts (Atom)

