Montag, 23. August 2010

Match Race Weltelite in St. Moritz

23.08.10 - Die weltbesten Match Racer werden sich nächste Woche zum achten Mal in St. Moritz duellieren. Die Regatta ist die sechste Etappe der Match-Race-WM des Internationalen Welt-Segelverbandes (ISAF).

Zwölf Mannschaften aus sieben Nationen kämpfen um das Titel und das Preisgeld. Am Start ist der aktuelle WM-Leader Mathieu Richard, ebenso der Vorjahressieger von St. Moritz und amtierender Weltmeister Adam Minoprio aus Neuseeland. Siegen möchte auch Ben Ainslie, vierfacher Gewinner Olympischer Medaillen und Skipper des englischen America’s Cup-Teilnehmers Team Origin.

„Es handelt sich um ein interessantes Teilnehmerfeld“, freut sich OK-Präsident Christian Scherrer. „Alle Teilnehmer sind Profis. Wie immer kann das Publikum die spannenden Rennen aus nächster Nähe miterleben. Die Segler werden sich nichts schenken, es wird spektakuläre Duelle geben. Ich bin auch sehr glücklich über die Unterstützung unserer Partner, die es ermöglichen, dass in der Schweiz ein so hochkarätiges Rennen stattfinden kann. AFG und das Badrutt’s Palace Hotel sind die Hauptpartner des St. Moritz Match Race, während Volvo seit diesem Frühling als Co-Sponsor auftritt.“

Ebenfalls in St. Moritz dabei sind der Genfer Jérome Clerc und der Schwede Johnie Berntsson, die dank ihren exzellenten Ergebnissen in diesem Frühling Wild Cards erhalten haben. Clerc und seine drei Mitsegler des „Centre d’Entrainement a la Régate (CER) von Genf klassierten sich als Zweite im Volvo Match Race von Zug, während Berntsson amtierender Europameister im Match Race ist.

Torvar Mirsky, Ian Williams, Francesco Bruni, Björn Hansen, Bertrand Pacé, Damien Iehl und der Schweizer Eric Monnin vervollständigen die Teilnehmerliste. Vor kurzem Sieger des Sopot Match Race in Polen, befindet sich Monnin und seine Crew in Topform, in Polen dominierten sie einige der weltbesten Match Racer, darunter Karol Jablonski, Halbfinalist im vorletzten America’s Cup 2007.

Das St. Moritz Match Race beginnt am 31. August, der prestigeträchtige Titel „King of the mountain“ wird am Sonntag, 5. September vergeben.

Die Weltmeisterschaft im Match Race ist, mit dem America’s Cup und dem Volvo Ocean Race zusammen, einer der drei einzigen Anlässe, die als „Special event“ bezeichnet werden können. Die diesjährige WM umfasst zehn Etappen, darunter Regatten in Frankreich, Deutschland, der Schweiz, Schweden, Südkorea und China. Zu Ende geht die Serie im Dezember in Malaysia im Rahmen des prestigeträchtigen Monsoon Cups.

"Mit dem St. Moritz Match Cup tritt die World Match Racing Tour in die zweite Hälfte der Renn-Serie und in die nun entscheidende Phase: Jede Crew will möglichst viele Punkte sammeln", sagt Jim O'Toole, der CEO der ISAF World Match Race Tour. "Der phantastische Ort, die enthusiastischen Fans, das eindrückliche Preisgeld und die Fähigkeit, die besten Match Racer an den Start zu bringen, verleiht dem Event von St. Moritz einen aussergewöhnlichen Status. Es ist mit ein Grund, weshalb die World Match Race Tour so schnell zu einer globalen Sportsmarke werden konnte. Ich sehe der verbleibenden Renn-Serie mit grosser Spannung entgegen, auf dem Wasser wird die Entscheidung fallen, wer World Match Racing Champion wird."

St. Moritz Match Race Teilnehmer:
Adam Minoprio (NZL) ETNZ/BlackMatch Racing
Torvar Mirsky (AUS) Mirsky Racing Team
Ben Ainslie (GBR) TEAMORIGIN
Francesco Bruni (ITA) Azzurra
Björn Hansen (SWE) Hansen Global Team
Bertrand Pace (FRA) Aleph Sailing Team
Mathieu Richard (FRA) French Match Racing Team
Ian Williams (GBR) Team GAC Pindar
Johnie Berntsson (SWE) Berntsson Sailing team
Damien Iehl (FRA) French Match racing Team
Eric Monnin (SUI) Swiss Match Racing team
Jérôme Clerc (SUI) Team CER Genève

Rang 14 für Autenrieths bei den 470er in La Rochelle

23.08.10 - Autenrieths segeln bei 470er-Junioren-Euro auf Rang 14 und erfüllen damit auch das Kriterium für den D/C-Kader.

Rang 14 ist das Endergebnis für Julian und Philipp Autenrieth vom Bayerischen Yacht-Club bei der Junioren-EM der 470er in La Rochelle (Frankreich). Elf Wettfahrten wurden gesegelt, 86 Teams aus mehr als 20 Nationen waren am Start. Ihren Titel erfolgreich verteidigt haben die Franzosen Sofian Bouvet und Jeremie Mion.

"Wir waren immer um den 15. Platz herum. Mit Rang 14 haben wir auch den D/-C-Kader bestätigt, damit sind wir zufrieden", bilanzierte Steuermann Julian Autenrieth. Am letzten Tag (Freitag, 20.8.) hätte auch für die Gold-Fleet noch ein Rennen stattfinden sollen, doch das fiel der Flaute in der Bretagne zum Opfer. Nur das Medal-Race der besten zehn Teams wurde bei Schwachwind durchgezogen. Bouvet/Mion gewannen auch diese Wettfahrt und sicherten sich damit zum zweiten Mal den Junioren-Europameistertitel. Zwei deutsche Mannschaften kamen auf die Ränge zwei und drei: Tim Elsner und Oliver Szymanski vor Daniel Zepuntke und Dustin Baldewein (jeweils Berlin).

Während alle drei Mannschaften auf dem Treppchen schon seit drei Jahren im 470er segeln, ist es für die Augsburger Brüder Autenrieth die erste Saison in der olympischen Jolle. Nach Rückschlägen im Frühsommer hatten sich Julian (18) und sein eineinhalb Jahre älterer Bruder Philipp, die auch dem “Audi Sailing Team Germany ³ angehören und von der IMMAC Sailing Academy gefördert werden, noch einmal auf zusätzliche Trainingstage in Warnemünde konzentriert. Denn durch das Abitur von Philipp hatten sie deutlich weniger Segeltage als die Konkurrenz.

Mit dem 14. Platz bei der Junioren-EM haben sie nun ein wichtiges Etappenziel erreicht. Ihre besten Einzelplatzierungen in La Rochelle bei meist drei bis vier Windstärken waren ein dritter und ein fünfter Platz. Alle anderen Ergebnisse lagen konstant zwischen 8 und 21. Kein Frühstart und auch kein anderer Ausreißer belastete die Serie. Auch wenn einmal ein Start nicht so gelungen war, konnten sie sich konsequent wieder nach vorne segeln. Nach den beiden Teams in den Medaillenrängen sind sie drittbeste deutsche Mannschaft der JEM.

Erneutes Training in Warnemünde steht demnächst wieder auf dem Programm der Autenrieths. Die nächste größere Regatta wird voraussichtlich die deutsche Meisterschaft der 470er Ende September auf dem Chiemsee sein.


Aluette am 8er World Cup beim RCYC in Canada

Seit einer Woche sind wir nun schon in Toronto.

Der RCYC Toronto hat uns sehr gut aufgenommen. Ein 5000-Mitglieder-Segelclub auf der kleinen Vorinsel von Toronto mit eigenem Fährbetrieb.

Nachdem wir das unglaublich Stadtclubhaus besichtigen konnten, hatten wir schon einen Eindruck von dem, was da auf uns zukommt. Aber als wir dann auf die Insel kamen, da hat es uns glatt die Beine unter dem Hintern weg gezogen.

2 Restaurants, 1 Shop, Tennisplatz, Pool, eigene Bootsflotte und Fahrradverleih und 500 Hafenplätze. Eine knapp 100 jährige Tradition mit vielen Olympiateilnehmern. Und wenn du dann mit einem , in der Garage selbstgebauten 8er, oberhalb traditionell und unterhalb modernes Unterwasserschiff, vor der Skyline von Toronto immer wieder massive Schräglage wegen den wildgewordenen Böen deinen Weg erkämpfst, dann weißt du warum du all die Arbeit auf dich genommen hast hier nach Kanada zu kommen.

Heute sind wir nach Sorel gefahren, damit wir die Ankunft von Aluette in Toronto etwas beschleunigen können. Sie steht noch auf dem Frachter "Federal Shimanto" und macht den nach außen scheinende alte Kahn gleich viel anmutiger. Die Besatzung hat uns gefragt, ob sie für uns ein Juwel ist. U d so wie sie da auf dem Bock steht, ist sie das auch für die Besatzung. Die restliche Crew wartet auf ständige SMS, falls doch Schadensmeldungen auftauchen, die dann durch sofortige Besorgungsmassnahmen gleich behoben werden könnte.

Ron der Transporteur baut seinen Truck auf und wir werden wohl oder übel noch 4 Stunden hier abwarten müssen, bis es voran geht. Für das Race haben wir schon diverse Anträge gestellt, da eigentlich die Schiffe seit gestern im Wasser sein müssen und heute die Vermessung abgeschlossen sein sollte. Das Auftakt-beschnuppert-euch-alle-Race fällt heute für Aluette aus.

Wir werden gegen 23 Uhr im Hafen von Toronto Kranen, schmirgeln, rüber auf die Insel schleppen und im Hafen mit Flutlicht Aluette zusammen schrauben. Morgen um 11 ist das erste Race. 2 sollen an einem Tag gesegelt werden, wenn möglich. Für die Jungs wird das eine lange Nacht. Aber nachdem sie jetzt so lange auf dem Trockenen saßen, nehmen sie das gerne in Kauf.

Lafayette ist schon seit einer Woche im Wasser. Die Finnen haben sich hier ein Boot gemietet. Ständig sind 9 (Stück) 8er hier im Wasser des RCYC. Die 8er haben hier eine lange Tradition und deswegen hat das Insel-Clubhaus jetzt ein 8er-Zimmer, zu deren Einweihung wir am Mittwoch geladen waren. Alle alten Geschichten von den 8ern die mal im Clubhafen gelegen sind, wurden erzählt. Also verry traditionell.


Der Tag danach
Heute, ist der Tag danach. Gestern Abend haben wir Aluette SUI-11 um 23 Uhr unter den Kran im Hafen Toronto gestellt. Dort stand sie noch nicht mal 2 Sekunden, da waren die Jungs mit Pads und Schmirgelpapier unterwegs. Jetzt ging es dem Unterwasser an den Kragen. Das es vom Himmel wie aus Eimern schüttete, das war egal. Im Nu waren alle nass und weiß. Der Mast war gegen 2 Uhr gestellt und dann wurde Aluette ins Wasser gelassen und auf die Insel gezogen. Hier haben wir ein Zelt, wo die überflüssigen Sachen verräumt werden können. Um 8 Uhr kam der Vermesser, bis dahin musste alles raus sein, die Segel zur Vermessung gebracht und einigermaßen alles in Ordnung gebracht sein.

Die Jungs hatten bis dahin 3 Stunden geschlafen und jetzt konnten sie die durchnässten Sachen trocknen, trockene Sachen anziehen und beten, dass der Regen endlich aufhört. Weitere 2 Stunden Schlaf waren ihnen gegönnt, dann wurde vermessen. Nach einer weiteren Stunde, war alles in Ordnung. Aluette wurde raus gezogen und endlich wurden die Segel angeschlagen. 12 Uhr nach Startverschiebung, wurde gestartet.

Wind aus Osten brachte viel Welle und etwas Wind , bis 14 Knoten, und immer noch Regen. Der Startschuss viel, Aluette geht mit 2 Bootslängen Verspätung über die Startlinie. Die Müdigkeit bleibt nicht in den Sachen, freier Wind und die Aufholjagd beginnt. Als erster um die Leetonne, scheint das Feeling für das Wasser gefunden zu sein. Man entschließt sich für die falsche Seite zur Luvtonne und der 4 Bootslängen Abstand schrumpfen sehr schnell.

Falsche Seite, der Wind geht auf der anderen durch und mimt Sarissa und Lafayette mit. Am Schluss verändert sich an dieser Reihenfolge nichts. 1 Race, 3. Platz und der Sympathiepreis für uns.vor allem weil die Crew aussieht, als hätte sie ein 48 Stunden-Rennen hinter sich. Unter den Umständen einen dritten Platz ist gar nicht so schlecht. Resultate >

Von uns aus geht der Sympathiepreis an den RCYC. Als es gestern 22.45 Uhr ist, kommen 3 Autos zum Kran gefahren. Das eine bringt eine Tüte Donuts, das andere Kaffee und Wasser und im dritten sitzt der Präsident des Clubs, der nochmals schauen will, ob Aluette jetzt wirklich gekommen ist. Vielen Dank für die tolle Unterstützung hier in Toronto. Iris Metten.

49. Onkel-Ernst-Regatta

23.08.10 - Vier Wettfahrten bei kaum einem Wind Fast schon ein Wunder hat Wettfahrtleiter Thedi Waibel am Wochenende bei der 49. Onkel-Ernst-Regatta des Konstanzer Yachtclubs bewirkt.

Es gab zwei Tage lang so gut wie keinen Wind - und trotzdem hat er die Bahnen für vier 100-prozentige korrekte Wettfahrten ausgelegt. Bei denen die Startlinie bis auf höchstens fünf Grad Abweichung stimmte. Am Samstag Nachmittag gab es drei Wettfahrten direkt hintereinander- die eine wurde beendet, sofort folgte das Ankündigungssignal für die nächste, damit nur keine Zeit vergeht und am Sonntag konnte Thedi Waibel zaubern.

Zuerst wehte der Wind aus Ost, dann aus West, schließlich setzte sich wieder der Ost durch. Alle Segler waren überzeugt, der Start heute fällt der Flaute zum Opfer, Waibel wartete bis drei Minuten vor der allerletzten Startmöglichkeit und brachte die Regatta durch, wenn auch auf abgekürzter Bahn.

Bei den Schwachwindbedingungen bewies Robbi Montau auf der „Once More“ vom Konstanzer Yachtclub mit drei ersten Plätzen seine überragende Revierkenntnis. Zweiter wurde Jan Eckert auf der „Fitzcarraldo“ vom Zürcher Segelclub und Ecki Zwicker vom Konstanzer Yachtclub Dritter mit der „Bagunca“. Insgesamt hatten bei den Lacustre 15 Schiffe gemeldet.

Neben dem Onkel-Ernst-Pokal der Lacustre haben sechs 75er Nationale Kreuzer auch ihren Karl-Gutmann-Gedächtnispreis ausgetragen. Hier siegte Richard Volz auf der „Passat“ vom Yachtclub Meersburg, vor KYC-Präsident Ewald Weisschedel mit dem „Petrus“ und Karsten Timmerherm vom Yachtclub Sipplingen mit dem „Tümmler“. Stephan Frank.

Die Ergebnisliste der Lacustre:
01: 167 Once More, Robbi Montau, KYC
02: 267 Fitzcarraldo, Jan Eckert, ZSC
03: 259 Bagunca, Ekki Zwicker, KYC
04: 249 Gropp, Stephan Frank, LSC
05: 245 Odysseus, Gerhard Jahn, BSC
06: 103 Palafitta, Christopher Dodd, YCK
07: 230 Al Dente, Bernd Stoll YCK
08: 88 No Name, Tino Ellegast, KYC
09: 177 Gilberte III, Dave Segbers, JRFV
10: 231 Papilio, Ernst Zollinger, YCK
11: 110 Relax, Willi Beck, YCI
12: 215 Zeno, Frank Neidhart, SCSte
13: 142 Gallinella, Norbert Blank, YCL
14: 039 Cigale, Werner Bill, ZSC
15: 135 Jeunesse, Christoph Zeiser, JRFV

Frauen duellieren sich segelnder Weise auf dem Wasser

23.08.10 - rs/Am Samstag 28.8. und Sonntag 29.8. findet beim Yacht Club Romanshorn eine von vier Ausscheidungen der SUI Match Race Tour 2010 statt. Startbericht sind bei diesem Anlass nur Frauenteams damit auch sie die Gelegenheit erhalten am Finale um den Titel des Match-Race Schweizermeisters teilzunehmen.

Match Race ist eine spannende und taktisch anspruchsvolle Wettkampfsform. Gesegelt wird auf mOcean Booten, die auch bei wenig Wind so richtig in Fahrt kommen mit vier Crewmitgliedern. Am Start sind immer zwei Boote und kämpfen nach fest umschriebenen Regeln gegeneinander, wie das vom Americas Cup bekannt ist.

Das Teilnehmerfeld in Romanshorn wird mit 6 Frauenteams gestartet und diese starten für den DeutschSchweizerischen Motorboot-Club Konstanz, Yacht-Club Arbon, Yacht-Club Horgen, Yacht-Club Kreuzlingen, Zürcher Yacht-Club und dem gastgebenden Club, dem Yacht-Club Romanshorn. An dieser Regatta können auch Punkte für die Weltrangliste gesammelt werden.

Am Samstag nach der Begrüssung der Teilnehmerinnen um 09.00 Uhr kann nach dem Auslaufen um 10.00 Uhr gesegelt werden. Am Sonntag ist der erste Start auch nach dem Auslaufen ab 10.00 möglich. Die Siegerehrung findet am Sonntag 1 Stunde nach dem letzten Rennen, ca. um 16.00 Uhr statt.

Der Yacht-Club Romanshorn freut sich, diesen hochkarätigen segelsportlichen Anlass durchzuführen und wird die Erfahrung der vier bereits ausgerichteten Match Races nutzen können. Wettfahrtleiter ist das YCRo Mitglied Thedy Schmid, selbst ein erfahrener Regattasegler. Er wird von vielen freiwilligen Helfern des Club unterstützt. Die Jury, die beim Match Race Umpires heissen haben internationale Erfahrung und fällen die Entscheide auf dem Wasser.

Selbstverständlich sind wie immer Zuschauer herzlich willkommen und können kostenlos von der Hafenmole aus die Wettfahrten verfolgen. Wir hoffen, dass am Sonntag auch einige Teilnehmer des SlowUp die Rennen verfolgen werden und damit Einblick in eine interessante Sportart gewinnen können.




Fotos: mOcean Boats

Donnerstag, 19. August 2010

OK Jollen Regatta Staad

19.08.10 - Am kommenden Wochenende (21./22. August) gehört das Revier am westlichen Bodensee den sportlichen OK Jollen. Denn hier richtet das Team des Segler Vereins Staad (SVS) um Regattaleiter Thomas Drexler die internationale Ranglisten Regatta dieser Einmannjollen aus.

Die OK Jollen sind zum ersten mal Gast beim SVS, so Regattaleiter Thomas Drexler. Obwohl die Windvorhersage für das kommende Wochenende nicht viel versprechend ist, hoffen wir auf spannende Wettfahrten. Der Segler-Verein-Staad stellt bei dieser Veranstaltung alleine 5 OK Jollen aus den eigenen Reihen. Einige weit angereiste Teilnehmer kann der SVS auch begrüssen, darunter der aus Mannheim stammende Dirk Dame, Revierobmann Baden-Württemberg / Rheinland-Pfalz.

Startschuss zur ersten Wettfahrt erfolgt am Samstag um 13 Uhr. Zuschauer sind selbstverständlich herzlich willkommen.

Weitere Informationen unter www.ok-jolle.eu



Fotos: SVS

Mittwoch, 18. August 2010

Brüder Schaal Vierte

18.08.10 - IBN/Brüder Schaal Vierte bei der Internationalen Deutschen Jugendmeisterschaft der 420er.

Frederik und Henrik Schaal vom Segel- und Motorbootclub Überlingen schrammten nur knapp an einem Podestplatz vorbei. Sie erreichten Platz 4. Henrik und Frederik konnten sich mit einem zweiten und zwei ersten Plätzen eine Spitzenposition erkämpfen blieben aber in der 4. Wettfahrt beim Start hängen,

Dienstag, 17. August 2010

Autenrieths haben sich bei JEM für Gold-Fleet qualifiziert

17.08.10 - Halbzeit ist bei der Junioren-Europameisterschaft der olympischen 470er-Jollen in La Rochelle (Frankreich). Nach den sechs Wettfahrten der Qualifikationsphase haben sich Julian und Philipp Autenrieth vom Bayerischen Yacht-Club mit Rang 16 klar für die Gold-Fleet qualifiziert. 86 Teams aus über 20 Nationen sind am Start. Die Hälfte davon segelt in der Gold-Gruppe in weiteren sechs Rennen bis Freitag um den Einzug ins Finale der besten zehn Mannschaften.

„Das ist unsere erste große Regatta nach einem Jahr im 470er, das geht in Ordnung“, kommentiert Vorschoter Philipp das Zwischenergebnis. Dreimal segelten die jungen Augsburger in die Top-ten (Plätze 3, 4 und 8 bei jeweils 43 Teams pro Startgruppe). Dazu kamen die Plätze 13 und 14, wo sie sich nach schlechten Starts erst nach vorne kämpfen mussten, sowie ein 21. Platz im sechsten Rennen als Streicher. Da ging es gerade anders herum: „Wir sind zwar frei gestartet, aber das war irgendwie die falsche Seite“, resümierte Philipp Autenrieth.

Statt zur Weltmeisterschaft waren die Autenrieths im Juli noch einmal ins Trainingslager gefahren, um vor allem Manöverabläufe zu verbessern. Das zahlt sich nun aus. Der 16. Platz aus der Vorrunde zählt wie ein Einzelergebnis für die Finalrunde. „Da geht noch was“, sind die beiden Jungs zuversichtlich, dass sie sich noch verbessern können.

In Führung liegen die Franzosen Sofian Bouvet und Jeremie Mion mit sechs ersten Plätzen. Beste Deutsche sind Daniel Zepuntke und Dustin Baldewein (Berlin) auf Rang vier.


Die Autenrieths (vorne) bei der 470er-JEM in La Rochelle (Foto: F. Richard/SRR)

Tag der offenen Tür

17.08.10 - Traditionsgemäss, nun zum 17. Mal in Folge, lädt Hallberg-Rassy zum Tag der offenen Tür ein. Hallberg-Rassy ladet mitbewerbende Yachthersteller mit ihren Yachten ein, die diesjährige Anzahl hat Rekord. Total werden 117 verschiedene Bootstypen bei Hallberg-Rassy gezeigt. Auch 83 Zulieferer von Motoren, Rigg, Segel, Navigationsausrüstung und anderem Zubehör zeigen auf dem Werftgelände ihre Produkte. Mittlerweile ist der Tag der offenen Tür bei Hallberg-Rassy die grösste schwimmende Ausstellung für Segelyachten von 31 bis 64 Fuss in Skandinavien geworden.

Vorschau: die neue Hallberg-Rassy 64
Freitag, Samstag und Sonntag zwischen 10.00 und 18.00 Uhr werden die Hallberg-Rassy 310, 342, 372, 37, 40, 43 Mk II, 48 und 54 zu Wasser gezeigt und die HR 62 und die ganz neue HR 64 und viele andere Hallberg-Rassy-Modelle in den verschiedenen Baustadien in den Hallen. An ausgewählten Stationen in der Werft kann den Bootsbauern auch am Wochenende bei der Arbeit zugeschaut werden. Alle Besucher haben die Möglichkeit, ab Freitag um 15.00-18.00 Uhr und am Wochenende zwischen 10.00 und 18.00 Uhr einen Rundgang durch die Produktion zu unternehmen.

Vortrag von Ulf Prytz
Am Samstagabend um 19.00 Uhr wird der HR39-Segler Ulf Prytz einen Vortrag halten. Es Bedarf einer Anmeldung, siehe www.hallberg-rassy.com für Details. Herr Prytz kommt aus Norwegen und ist mit seiner Hallberg-Rassy 39 im Sommer 2009 von Oslo nach Svalbard und zurück gesegelt. Er hat viel von seinen fantastischen Segelerlebnissen zu berichten. Der Vortrag wird mit Rücksicht auf das internationale Publikum auf Englisch gehalten. Probesegeln ist am Montag den 30. August nach Absprache möglich. Der Eintritt zur Werft und das Parken ist kostenfrei.

Montag, 16. August 2010

Seenotfall vor Friedrichshafen

16.08.10 - Am Sonntag zur Mittagszeit ging bei der Wasserschutzpolizei Friedrichshafen eine Meldung ein, wonach vor Friedrichshafen eine Person von einem Boot ins Wasser gefallen und nicht mehr aufgetaucht sei. Sofort wurden Polizeitaucher , Taucher der DLRG und die WSP Langenargen verständigt um mit der Suche zu beginnen. Vor Ort stellte sich die Geschichte dann ganz anders und weit weniger dramatisch dar.

Ein junges Pärchen aus dem Raum Tübingen, das mit einem Segelboot von Langenargen in Richtung Friedrichshafen unterwegs war, ereilte gleich mehrfaches Pech. Nachdem der Wind stark aufbriste und zudem Starkwindwarnung ausgelöst wurde, entschlossen sich der 20 jährige Mann und seine ebenso junge Begleiterin die Segel zu bergen, um anschließend unter Motor in den Hafen Friedrichshafen zu fahren. Beim Bergen der Segel fiel die Seglerin ins Wasser konnte aber sehr schnell, nicht zuletzt weil sie eine Schwimmweste trug, wieder von ihrem Freund ins Boot gezogen werden. Als sie sich dann unter Motor auf den Weg in den Hafen machten geriet zu allem Unglück auch noch eine Leine in die Schraube und setzte den Motor außer Betrieb. Versuche den Rest der Strecke mit einem Paddel zurückzulegen misslangen.

Letztlich musste das Pärchen zwischen dem Hafen und der Rotachmündung nahe dem Ufer ankern und an Land schwimmen. Dort wurden sie dann vom DRK betreut, nachdem der Verdacht auf leichte Unterkühlung bestand.

Treibholzlage

16.08.10 - Im Ostteil des Bodensees wurde am Sonntag Nachmittag im gesamten bayerischen Vollzugsbereich von Lindau-Zech bis Nonnenhorn Treibholz festgestellt. Es handelt sich nicht um ein geschlossenes Treibholzfeld, sondern um teilweise sehr schlecht erkennbare und sehr große Holzstücke. Der Eintrag erfolgte hauptsächlich durch den Neuen Rhein. Es besteht eine Gefahr für die Schifffahrt.

Sonntag, 15. August 2010

Spannende Tag- und Nachtregatta mit Startkapriolen

15.08.10 - Altnau, Daniela Ebinger - Als erster erreichte bei der Altnauer Tag- und Nachtregatta Fritz Trippolt mit seiner Crew auf dem Katamaran Skinfit das Ziel. Die Österreicher segelten mit 1 Stunde 23 Minuten die Bestzeit.

Mit viel Wetterglück fand am vergangenen Freitag die 39. Tag- und Nachtregatta in Altnau statt. Organisiert wurde die international ausgeschriebene Langstreckenwettfahrt vom Altnauer Segelclub ASC. „Wir starten zum ersten Mal ab dem Altnauer Stiel mit Stil“, sagt Wettfahrtleiter Franklin Schüepp. Es sei mit den Temperaturen und den trocknen Verhältnissen von oben eine herrliche Situation. Der neue Steg bot den Zuschauern eine ganz spezielle Perspektive. „Es ist sehr schön, wenn man als Zuschauer die Schiffe so nah erleben kann“, findet Ingrid Egger aus Altnau.

Wind auf Bestellung
Die 93 Schiffe starteten bei gutem Ostwind in drei Gruppen in Richtung Güttingen über die Wendemarken vor Hagnau (D) und Konstanz (D) zurück zur Ziellinie nach Altnau. Die insgesamt neun Klassen mit fünf Katamaranen und verschiedenen Kielyachten boten auf dem Wasser ein beeindruckendes Bild. „Trotz einigen Startkapriolen war es eine spannende und erfreuliche Regatta“, so Schüepp. Der Wind habe wie auf Bestellung zur richtigen Zeit eingesetzt und blies mit einer Durchschnittsstärke von 6 bis 7 Knoten. Bei der Wendemarke Hagnau sorgten drehende Winde für einige Probleme. Von dort an flaute der Wind eher ab und das Ganze wurde ruhiger. Bereits nach 83 Minuten erreichte der österreichische Fritz Trippolt mit seiner Crew auf ihrem Katamaran Skinfit das Ziel und beendete die Regatta mit der Bestzeit von 1 Stunde und 23 Minuten. „Wegen des Chaos beim Start dachten wir nie, dass wir so eine Zeit erreichen“, erzählt Trippolt. Umso mehr freute sich die Crew über ihr Resultat. „Das war eine sehr spannende Regatta mit echt guter Konkurrenz“, erzählt Armin Schmid vom Einrumpfschiff Sonnenkönig. Nach Wettfahrtende heizte die Liveband „Flipchart“ das Publikum bis spät in die Nacht ein und sorgte für absolut gute Stimmung.






Fotos: Urs Heiz ASC

Donnerstag, 12. August 2010

Einbruch in Segelschule

12.08.10 - Rund 150 Euro Bargeld hat ein unbekannter Täter in der Nacht zum Mittwoch bei einem Einbruch in die Segelschule Sipplingen erbeutet.

Der Unbekannte hatte sich über ein zuvor aufgehebeltes Fenster Zutritt in das Büro verschafft, wo er mehrere Behältnisse durchsuchte. Um Täterhinweise bittet das Polizeirevier Überlingen, Tel. 07551/8040.

Opti-Weekend beim Yachtclub Meersburg

12.08.10 - Ferienspaß für Kinder und Jugendliche bis 14 Jahre.

Zu einem verlängerten Ferienwochenende lädt der Yachtclub Meersburg e.V. alle segelbegeisterten Kinder und Jugendliche ein. Ein spannendes und umfangreiches Programm erwartet dieses Jahr vom 27. bis 29. August die Segler in der Bootsklasse der Optimisten.

Die Kinder übernachten auf dem Clubgelände in Zelten und haben drei Tage ein volles Programm, das zum einen aus dem Segeltraining, aber auch aus Spielen und Unterhaltung besteht. Ziel des regelmäßigen Segeltrainings ist die Teilnahme an der „Meersburger Opti-Stadtmeisterschaft“ am Sonntag. Der vergnügliche Teil besteht aus Zelten, einer Schnitzeljagd, gemeinsamen Spielen, einem Grillabend und vielem mehr.

Anmeldeschluß ist der 18. August 2010. Weitere Details und das Anmeldeformular zum Opti-Weekend sind auf der Homepage des Yachtclub Meersburg zu finden (www.yachtclub-meersburg.de).


Spiel und Spaß steht beim Opti-Weekend im Vordergrund (Foto: YCM)

Traditionelles Feuerwerk

12.08.10 - Zum Konstanzer Seenachtfest, der größten Freiluftveranstaltung am Bodensee, werden am kommenden Samstag, 14. August, 45.000 Besucher erwartet. Auf der Schweizer Seite, in Kreuzlingen, wird zum gleichen Zeitpunkt das dreitägige Fantastical gefeiert. Höhepunkt wird das halbstündige Feuerwerk sein, das am späten Abend nacheinander von deutschen und Schweizer Schiffen aus gezündet wird. Das Motto des in Konstanz von Musik begleiteten pyrotechnischen Spektakels: Musical.

Montag, 9. August 2010

Marvin Frisch ist Deutscher Opti-Meister - Duell im letzten Rennen

09.08.10 - (ibn) Dass der 14-jährige Hagnauer Marvin Frisch (Württembergischer Yacht-Club) einer der besten deutschen Optimisten-Segler ist, hat sich schon seit Jahresfrist immer wieder einmal „angedeutet“.

Schon vergangenes Jahr segelte er bei der Deutschen Jüngstenmeisterschaft auf Rang zwei, kam bei den Mega-Regatten der Optis in Mallorca und auf dem Gardasee mit 300 bis 700 Startern (!) in die Top-5 und gewann klar die deutsche WM-Ausscheidung im Frühjahr. Einen weiteren Höhepunkt erreichte der Nachwuchssegler Ende Juli: Er gewann auf dem Plauer See (Mecklenburg-Vorpommern) gegen 200 Konkurrenten die Deutsche Jüngstenmeisterschaft.

Katamaranbesatzung vor Schachen in Seenot

09.08.10 - mm/Samstagmorgen kenterte im Rahmen einer Regatta ein großer Rennkatamaran aufgrund widriger Umstände. Die Wasserwachten Nonnenhorn und Lindau wurden, neben THW und Feuerwehr, alarmiert. Die Boote Christophorus aus Nonnenhorn, sowie Seewolf aus Lindau erreichten zügig die Unglückstelle und konnten den in Not geratenen Seglern Hilfe leisten.

Für die anderen Organisationen konnte der Einsatz somit rasch abgebrochen werden. Den am Bodensee durchaus bekannten Ventilo 28-Katamaran eines erfolgreichen Schweizer Regattaseglers wieder aufzurichten war nicht unbedingt eine leichte Aufgabe. Denn der durchgekenterte 14 Meter-Mast samt Segel stemmte sich den Aufstellkräften entgegen. Der Bootsbesatzung der MRB Seewolf gelang es schliesslich den Kat wieder umzudrehen.

Fotos: Lindauer Wasserwacht

Clubmeisterschaft des YCRo und der KSV vom 14. August

09.08.10 - Der Yacht-Club Romanshorn und die Kesswiler Segler-Vereinigung tragen traditionellerweise ihr Clubmeisterschaft gemeinsam aus. Die Wettfahrtleitung stellt der Yacht-Club Romanshorn. Nach der Steuermannsbesprechung am Samstag 11.00 Uhr wird der Wettfahrtleiter 12.00 Uhr das Signal zum Auslaufen der Langstreckenwettfahrt geben.

An den Clubregatten werden vor allem Familien-Crews der beiden Vereine am Start sein. Die verschiedenen Bootstypen werden mit einer Handicapformel, nach Yardstick gewertet. Der Start vor dem Gemeindehafen Romanshorn erfolgt in drei Gruppen. Die Mannschaften der teilnehmenden Boote bringen einen originellen Preis mit, der nach der Wettfahrt verteilt wird.

Die Junioren des Yacht-Club Romanshorn, welche die ganze Saison die Trainings und das Sommerlager besucht haben, werden auf einer verkürzten Regattabahn zusammen mit den Jugendlichen der Kesswiler Segler-Vereinigung den Sieger in der Jollenklasse ermitteln.

Die Wettfahrtsleitung hofft auf gute Windverhältnisse, damit alle Boote am frühen Abend das Ziel, den Gemeindehafen Romanshorn erreichen.

Nach einem Apéro und der Begrüssung der in diesem Jahr neu dazu gestossenen Schiffe wird der Wettfahrtsleiter die Rangverkündigung vornehmen. Jedes teilnehmende Schiff wird einen Preis auslesen können und für die zeitschnellsten Boote der Yardstick Klassen 1 und 2 das Romanshorner Blaue Band vergeben.

Am anschliessenden Clubfest werden die Regattateilnehmer und die Mitglieder der beiden Clubs sich beim gemütlichen Zusammensein unterhalten und werden vom Team des Clubrestaurants MOLE-Team verwöhnt.

Warnmeldung der Wasserschutzpolizei Friedrichshafen

09.08.10 - Um erhöhte Aufmerksamkeit bittet die Wasserschutzpolizei Friedrichshafen derzeit die Schiffs-/ und Bootsfuhrer auf dem Bodensee.

Angesichts der grossen Niederschlagsmengen in den vergangenen Tagen werden mit den Zuflüssen auch größere Mengen Treibholz in den See eingetragen. Derzeit befinden sich vor allem im Seeraum zwischen Langenargen und Kressbronn einzelne größere Baumstämme im Wasser. Diese sind meist schwer auszumachen, da sich der größte Teil dieser Hindernisse unter der Wasseroberfläche befindet. Mit einer Entspannung dieser Lage ist in den nächsten Tagen nicht zu rechnen, da weiterhin große Mengen Treibholz über die teilweise Hochwasser führenden Zuflüsse in den Bodensee gelangen.

Rettungsaktion

09.08.10 - In der Nacht von Freitag auf Samstag, kurz nach Mitternacht, wurden durch eine Zeugin aus Kressbronn Hilferufe aus dem Wasser in unmittelbarer Nähe der Landestelle Kressbronn vernommen.

Sofort wurden landseitig als auch seeseitig Suchmaßnahmen unter Beteiligung von Polizei, DLRG, Feuerwehr und Wasserwacht eingeleitet. Durch das DLRG Boot Langenargen konnte ein 17 jährige Jugendlicher aus dem Wasser geborgen werden, welche zunächst angab, dass sich 3-4 weitere Personen im Wasser befinden. Zunächst war unklar ob sich ein Bootsunfall ereignet hatte, oder ob die Personen von Land aus in das Wasser gingen. Die Suchmaßnahmen wurden daher unter der Leitung der Wasserschutzpolizei seeseitig koordiniert. Der Polizeihubschrauber ausgestattet mit Wärmebildkamera unterstützte die seeseitige Suche aus der Luft. Parallel wurden die Angaben zu Kontaktpersonen des stark alkoholisierten Jugendlichen überprüft. Hierbei stellte sich heraus, dass alle wohlbehalten zuhause in ihren Betten lagen.

Offensichtlich hatte der Jugendliche allein ein nächtliches Bad genommen und geriet hierbei in eine lebensbedrohliche Lage. Die Suche wurde daher gegen 03.00 Uhr abgebrochen. Insgesamt beteiligten sich 10 Boote, ein Hubschrauber und zahlreiche Beamte und Rettungskräfte an dem Einsatz welcher glücklicherweise ein gutes Ende fand. Der Jugendliche wurde stationär in das KH Tettnang aufgenommen. Es wird nun geprüft inwieweit der erhebliche Personal und Materialaufwand in Rechnung gestellt werden kann.