Mittwoch, 16. Juni 2010

Internationale Schweizermeisterschaft der 5.5 IC Segler beim YCRo

16.06.10 - Vom 23. - 27. Juni werden die Schweizermeisterschaften der 5.5 IC Klasse durch den Yacht-Club Romanshorn organisiert. Die 3-Mann Boote werden vor dem Gemeindehafen den Schweizermeistertitel aussegeln.

Am Mittwoch und am Vormittag des Donnerstags werden die Boote und Segel vermessen, damit alle Teilnehmer unter den gleichen Voraussetzungen an den Start gehen. Die offizielle Eröffnung der Meisterschaft ist am Donnerstag um 12.00 Uhr beim Hafengebäude. Bei dieser Gelegenheit werden die rund 100 Seglerinnen und Segler durch den Wettfahrtleiter Adi Gerlach begrüsst und über das vorgesehene Programm auf dem Wasser orientiert. Die erste Startmöglichkeit ist am Donnerstag um 13.30 Uhr. Nach Wettfahrtende am Donnerstag lädt der Yacht-Club Romanshorn die Teilnehmer zu einem Begrüssungsapéro ein.

Die bewährte Helfercrew des YCRo unter der Leitung von Ralph Müntener wir für eine reguläre Abwicklung dieser Meisterschaft besorgt sein. Insgesamt werden von Donnerstag bis Sonntag wenn immer möglich 7 Wettfahrten gesegelt. Der Titel eines Schweizermeisters könnte aber auch schon ab vier Wettfahrten vergeben werden, falls die Windverhältnisse nicht alle sieben Läufe zulassen würden. Da die Meisterschaft international ausgeschrieben und neben den Booten aus der Schweiz Teilnehmer aus Deutschland, Holland und Österreich diese Regatta bestreiten werden, ist es möglich, dass eine ausländische Mannschaft den Titel eines Schweizermeisters ersegeln kann. Das Team des YCRo mit Steuermann Jack Frei rechnet sich reelle Chancen für einen Medaillenplatz aus. Am Samstag treffen sich alle zum Seglerabend im Autobau. Nach der Besichtigung der Ausstellung, wo Alt neben Neu wie bei dieser Segelklasse zu sehen ist, wird der Abend nach dem Nachtessen mit dem Austausch der Erlebnisse dieser Schweizermeisterschaft ausklingen.

Die Rangverkündigung wird am frühen Sonntag-Nachmittag sein. Interessierte haben die Gelegenheit die Regatten vom Land aus mitzuverfolgen oder vor dem Restaurant "zur Mole" die gesegelten Resultate zu erfahren. YCRo.


Alpen Cup 2010 (Foto: CVT)

Women's Match Race Tour in Romanshorn

16.06.10 - Der Yacht-Club Romanshorn (YCRo) bringt die "Women's International Match Racing Association" an den Bodensee! Am 28./29. August finden vor Romanshorn tolle Macht Race auf den attraktiven mOcean-Booten, die Segelspass garantieren, statt. Merken Sie sich diesen Termin.


Trotz Windmangel, erfolgreiche Mondscheinwoche des YCA

16.06.10 - Die Mondscheinwoche des YCA zum 15. Jubiläum stand windmässig unter keinem guten Stern. Mit nur einer Regatta, statt deren fünf, war der sportliche Massstab bereits festgelegt. Die Woche war geprägt von Windkapriolen, die extremer nicht sein konnten. Trotzdem gelang es den Organisatoren die 60 Teilnehmer bei guter Laune zu halten und sorgten im Clubzelt für einige Überraschungen.

Extreme Windverhältnisse
Wahrend am Montag wegen Windmangel keine Regatta gestartet werden konnte, wurde es am Dienstag möglich den einzigen Wertungslauf durchzuführen. Bei leichten winden, um 1-2 Bf fand ein spannender Lauf statt. Die Rangliste war also bereits am Dienstag gemacht. Am Mittwoch und Donnerstag war es beim Föhnsturm nicht zu verantworten eine Regatta zu starten. Bereits um 16.00 Uhr setzte jeweils die Sturmwarnung für das obere Seebecken ein. Die extrem hart einsetzenden Böen des Föhn verunmöglichten es einen Start zu wagen, denn es wurden über 8 Bf Windstärke gemessen. Trotz aller getroffenen Sicherheits- und Rettungsmassnahmen sind auch Haftungsüberlegungen des organisierenden Clubs zu berücksichtigen.

Erwartungsvoller Lauf am Freitag
Von der eigens für die Mondscheinwoche hergestellte Regattazeitung „Mondscheiner“ und von einigen Medien wurde viel Spannung für den letzten Lauf voraus gesagt. Einige Favoriten konnten auf eine Verbesserung ihrer Platzierung hoffen. Entsprechend erwartungsvoll wurde am Freitagabend zu einer schönen Regatta bei 2-3 Bf gestartet. Nach 2/3 des Rennens wäre die Rangliste stark verändert worden. Der Wind schlief jedoch ein und der Lauf musste in der Dämmerung abgebrochen werden. Es wurde also Tatsache, nämlich die MSW 2010 wurde mit einem einzigen Lauf entschieden. Dies gab es in der ganzen Geschichte dieser beliebten Regattaserie vor Arbon noch nie.

Die Schnellsten
Dietmar Salzmann mit seiner „GO ON“ belegte den ersten Platz in der schnellsten Klasse, YST 1, gefolgt von Patrick Herzig auf der „Evanesse“ und mit gerade mal 46 Sekunden Vorsprung auf Drittplatzierten Max Juchli auf der ESSE 850. Ähnlich knapp wurde es bei der Klasse YST 2. Mit nur 28 Sekunden Vorsprung gewinnt der Fussacher Karsten Heinzle („Santana“), dicht gefolgt von Toni Wetzel auf der Olsen 34. Den Dritten Platz sicherte sich der Dominik Kühne vom YCA mit dem Lacustre. In der Klasse YST 3 entschieden ebenfalls nur wenige Sekunden. Dieter von Buschmann siegte auf der International 806 vor dem Arboner Anton Stäheli auf der „Monsoon“. Nur gerade 4 Sekunden dahinter folgte Martin Gasser als Dritter. Die H-Boote wurden beherrscht von Marco Bühler, vor dem „Altmeister“ Adi Gerlach und der souveräne Sieg bei den Mehrrumpfbooten ging an Sandro Martini.

Sailability aktiv dabei
Die aktive Zusammenarbeit zwischen den Verantwortlichen der Vereinigung und dem Club führte auch in diesem Jahr dazu, dass 5 Boote von Sailability mit eigener Wertung mitsegelten. Es ist bewundernswert, wie Segler mit Behinderung fast alleine einen Regattakurs meistern. Diese, speziell konzipierten Boote, sind unsinkbar. Trotzdem gehört für einen Rollstuhlfahrer viel Vertrauen und eine gehörige Portion Mut dazu, in einem Regattafeld von grossen Schiffen mitzufahren. Sie wurden jeweils begleitet von YCA-Junioren. Unter den direkten Teilnehmern wurde hart gekämpft und es konnten folgende Ergebnisse erzielt werden: Sieger wurde Julian Müller vor Roger Lieberherr und dem Dritten, Silvan Kleeli. Lediglich drei Minuten trennt den Ersten vom Letzten dieser Wertungsgruppe.

Beliebte Regatta vor Arbon
Auch diese Jahr konnte die Teilnehmerzahl nochmals leicht gesteigert werden. Ein Kompliment an den organisierenden YC Arbon, der es wiederum verstand, viele Segler zu begeistern und trotz Windmangel im Clubzelt die Gäste zuvorkommend betreute. So kam es, dass viele ihre Zusage bereits für das nächste Jahr machten.

Der YCA bedankt sich herzlich bei allen Teilnehmern und Helfern, aber auch bei der Stadt Arbon für die gute und entgegenkommende Zusammenarbeit. Galt es doch den Verkehr im und am Hafen pro Abend mit zusätzlichen ca., 250 Personen zu regeln. Max Juchli.

Montag, 14. Juni 2010

German Tornado Grand Prix vom 23. bis 27. Juni in Lindau

14.06.10 - Deutschlands beste Tornado-Segler gesucht - 15 Wettfahrten vor Lindau geplant.

Den „German Tornado Grand Prix“, die Deutsche Bestenermittlung der Tornado-Klasse, wird der Lindauer Segler-Club vom 23. bis 27. Juni 2010 auf dem Bodensee ausrichten. Erwartet werden knapp 30 Mannschaften mit internationaler Beteiligung.

Zu den Favoriten zählen zweifelsohne der Titelverteidiger Roland Gäbler mit Frau Nahid vom Hamburger NRV und als Lokalfavoriten Veit Hemmeter und Dominik Halbing. Die beiden jungen Lindauer segelten vergangenes Jahr bei der Bestenermittlung auf der Hamburger Alster auf den dritten Platz. Gäbler und Hemmeter führen die Jahresrangliste an. Auf dem Bodensee kennen sich auch Markus Betz und Stephanie Holzschuh (SMC Überlingen) gut aus, die auf Platz fünf der Rangliste stehen. Die Top-5 der 2009er Rangliste machen Sebastian Moser (SV Schluchsee, mit Thomas Posch) und die Stuttgarter Christina und Florian Loweg komplett. Aber auch Klassen-Boss Markus Augstburger (München will seine Chancen wahren. Vom Attersee kommen mit Manfred und Michael Schönleitner die derzeit besten österreichischen Steuerleute.

Starten wird die Veranstaltung mit der Kontrollvermessung am Mittwoch, den 23. Juni, und einem Empfang im alten Lindauer Rathaus. Als Regattatage sind Donnerstag bis Sonntag (24. bis 27. Juni) vorgesehen. Bis zu 15 Rennen kann Wettfahrtleiter Alexander Fundele an diesen vier Tagen durchführen. Die „Aufsicht“ über die Einhaltung der Regeln obliegt Willi Gohl, dem renommiertesten Segel-Schiedsrichter im Südwesten.

Zum Rahmenprogramm gehören auch ein Bayerischer Abend (Donnerstag) im Clubhaus-Restaurant „Mole 3“, die Jahresversammlung der deutschen Tornado-Klassenvereinigung Freitag) mit einem Aerodynamik-Vortrag des Segelmachers Andi Hermann aus Überlingen sowie ein Gala-Abend am Samstag mit Feuerwerk. Mit „Speedsailing“-Wettfahrten wird das Programm am Freitag- und Samstagabend auf dem Wasser um eine neue Wettkampfvariante erweitert.

Fortlaufende Informationen über den „German Tornado Grand Prix“ gibt es im Internet unter www.gtgrandprix.de.

Lindauer SC: Renommierter Veranstalter
Der Lindauer Segler-Club ist der älteste Segelverein am Bodensee. Er wurde schon 1889 gegründet und ist heute mit über 600 Mitgliedern einer der größten bayerischen Segelclubs. Viele große Regatten wurden und werden vom LSC durchgeführt, etwa die WM der 12-m-R-Yachten 2003 oder vergangenes Jahr die Schweizermeisterschaft der Lacustre-Yachten. Bei der „Rund Um“ des LSC starten jährlich 400 und mehr Yachten – der größte Massenstart in Deutschland – zur nächtlichen Langstreckenregatta (über 100 Kilometer) rund um den Bodensee. Beheimatet ist der LSC in einem Clubhaus auf der Lindauer Insel, gleich östlich vom Stadthafen mit dem bekannten Löwe & Leuchtturm-Ensemble. www.lsc.de.

Tornado: Spektakuläre Bootsklasse, in der allein das Können zählt
Der Tornado ist eine der spektakulärsten Bootsklassen. Das 6,1 Meter lange Zweirumpfboot (Katamaran) wird von zwei Personen gesegelt. Die Segelfläche beträgt knapp 24 Quadratmeter. Der „High-End-Katamaran“ hatte von 1976 bis 2008 Olympia-Status. Die Klasse kämpft auf internationaler Ebene um die Wiederaufnahme ins olympische Programm. Anfang des Jahrzehnts wurde der Tornado mit einem Gennaker (25 qm) und einem Doppeltrapez für Vorschoter und Steuermann aufgerüstet. Seither hat er sich aber weitgehend als Einheitsklasse entwickelt. Sämtliche Maße sind vorgeschrieben. 90 Prozent der Crews segeln mit identischem Material, das ausgereift und einfach zu bedienen ist. Entscheidend für gute Platzierungen ist also das Können der Crew, nicht konstruktive Basteleien am Material. Die größten deutschen Tornado-Flotten sind an süddeutschen Seen und norddeutschen Küsten zu finden. „Der Tornado ist der Klassiker unter den Regatta-Katamaranen, schön, schlicht und schnell“, fasst Roland Gäbler, der 46-jährige Bronzemedaillengewinner von Sydney 2000, zusammen.

Spektakulär sind vor allem die schnellen Manöver, die aufgrund der leistungsstarken Felder oft auf engstem Raum stattfinden. Im Gegensatz zu vielen anderen Klassen, die weite Reviere und gleichmäßigen Wind fernab der Küste bevorzugen, legt die Tornado-Klasse Wert auf ufernah, kleine Kurse und somit zuschauerfreundliches Segeln.

„Der Tornado ist die Formel-1 des Segelsports. Da muss man nah am Zuschauer segeln. Das ist wichtiger als der freie Wind auf dem weiten Meer. Und bei vielen kurzen Wettfahrten gleichen sich am Ende Vor- und Nachteile durch Winddreher sowieso wieder aus“, ist Gäbler überzeugt. „Wir wollen daher unser ‚Arena-Segelkonzept’ konsequent umsetzen und Lindau bietet die idealen Voraussetzungen. Gezielt wollen wir neue Wege im Segelsport gehen und freuen uns sehr, dass die Region – vom Lindauer Segler-Club bis zum Stadtmarketing ProLindau – uns so gut unterstützt“, sagt Bronzemedaillengewinner Gäbler, der als Vorsitzender der internationalen Tornado-Klassenvereinigung auch Vordenker der Szene ist. www.fly-tornado.de

Revier: Bodensee
Eine so malerische, fast schon klischeehaft kitschige Kulisse wie auf dem Ostteil des Bodensees findet der Segler nur auf wenigen Revieren. Im Südosten erheben sich die Gipfel Vorarlbergs, an deren Fuße die von der Seebühne (diesen Sommer wird „Aida“ gespielt) und inzwischen auch aus dem James-Bond-Streifen „Ein Quantum Trost“ bekannte Stadt Bregenz. Getrennt durch das Rheintal (aus dem ein heftiger Südwind blasen kann) folgen südöstlich die Schweizer Berge, gekrönt vom Säntis-Massiv. Nach Westen öffnet sich das „Schwäbische Meer“ bis zum Horizont, und auf der Nordseite säumen sanfte Obsthügel und Weinberge den See. Davor liegt die Lindauer Insel, die mit einer historischen Stadtsilhouette jeden anderen Binnenhafen in Deutschland toppt.

Gesegelt wird beim „German Tornado Grand Prix“ nicht weit draußen auf dem See, sondern in Ufernähe vor dem Clubhaus. So haben Zuschauer beste Sicht von den Uferpromenaden und Hafenmolen auf das Geschehen. Volker Göbner.


Tornado vor Lindau (Foto: gtgrandprix.de)


Tornado hart am Wind (Foto: gtgrandprix.de)

Schiffsunfall am Freitagnachmittag

14.06.10 - Mindestens fünf Verletzte hat ein Schiffsunfall am Freitagnachmittag (11.06.), gegen 16.00 Uhr auf dem Bodensee vor Langenargen gefordert. Der 48- jährige Schiffsführer eines mit mehr als 200 Personen besetzten österreichischen Fahrgastschiffes wollte in Langenargen anlegen, als plötzlich die Backbordmaschine ausfiel und anschließend bei drei bis vier Windstärken gegen die Mole prallte.

Hierdurch stürzten mehrere Fahrgäste und verletzten sich. Drei Verletzte, die Prellungen und durch splitternde Glasscheiben Schnittwunden erlitten, wurden vorsorglich zur Beobachtung stationär im Krankenhaus aufgenommen. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Konstanz zog die Wasserschutzpolizei einen Sachverständigen hinzu.

Personen, die durch den Unfall ebenfalls Verletzungen erlitten und dies bislang nicht angezeigt haben, werden gebeten, sich mit der Wasserschutzpolizei Friedrichshafen, Tel. 0049 (0)7541/28930, in Verbindung zu setzen.

Drei trockene Wettfahrten

14.06.10 - Anfangs hat es beim Harder Cup nach einem langen Warten auf den Wind ausgesehen, am Samstag (13. Juni 2010) brachte die Wettfahrtleitung des Yachtclubs Hard trotz intensiver Bemühungen nur eine abgekürzte Regatta für die insgesamt 28 Schiffe zu Ende.

Zu sehr drückten verschiedene Windsysteme in der Bregenzer Bucht, so konnte über Stunden keine Wettfahrt angeschossen werden. Am späten Nachmittag reichte dann ein drehender Ostwind für eine Wertung. Der Sonntag sah anfangs nicht besser aus, dann kam jedoch eine stabiler Westwind auf, der gerade für zwei reguläre Durchgänge bei guten zwei Windstärken reichte, ehe die Teilnehmer auf der Heimfahrt die nächste Regenfront überraschte.

In der Gesamtwertung siegte in der Klasse der Lacustre Jan Eckert mit der „Fitzcarraldo“ vom Zürcher Segelclub, vor dem punktgleichen Günter Reisacher auf der „cerf volant“ vom Seglerverein Staad und Gerhard Jahn mit der „Odysseus“ vom Bregenzer Segelclub.

Bei den 30er Schärenkreuzern siegte Mike Rösch auf der „Fairplay“ vom Yachtclub Insel Reichenau und Wolfi Hiß mit der „Serefe“ vom Yachtclub Immenstaad sowie Rolf Winterhalter von den Jollenseglern Reichenau. Bei den 45 Quadratmeter Schärenkreuzern kam Andi Bulang mit der „Finea“ vom Yachtclub Radolfzell als erster ins Ziel - vor Silvio Schobinger und dem „Schuft“ vom Württembergischen Yachtclub sowie Jürg Wittich mit seiner „Schnuppe“ von der Seglervereinigung Bottighofen. Stephan Frank.

Die Ergebnisliste Lacustre
1. 267 Fitzcarraldo, Jan Eckert, ZSC
2. 203 cerf volant, Günter Reisacher, SVS
3. 245 Odysseus, Gerhard Jahn, BSC
4. 249 Gropp, Stephan Frank, LSC
5. 212 Sagapo, Josef Bitsche, BSC
6. 239 Carib, Martin Kühne, YCA
7. 192 Bella Cosa, Martin Rösch, LSC
8. 135 Jeunesse, Johann Waller, JRFV
9. 177 Gilberte III, Merian Sybilla, JRFV

"O´pen BIC" für die Jugendarbeit des DSMC

14.06.10 - ru/Eine Riesenfreude machte Volksbank Direktor Ralph Buser den Jugendlichen des Deutsch-Schweizerischen Motorbootclubs (DSMC) anlässlich der Eröffnung des neuen Clubhauses an der Hafenmeile in Konstanz!

Für die jungen Nachwuchssegler im Club fehlte bisher eine schnelle Gleitjolle. Nach der Ausbildung im Kinderboot „Optimist“ bestand bisher nur die Möglichkeit mit einem Vorschoter auf die Boote der Teeny-Klasse zu wechseln. Direktor Buser wünschte mit der von der Volksbank Konstanz gesponserten Gleitmaschine jede Menge Spaß und Spannung auf dem Bodensee.

Der „O´pen BIC“ ist die Verbindung zwischen dem Kinderboot "Opitmist" und der neuen Generation der Sailing-Dinghies. Jugendleiter Hannes Schwarz zeigte sich von dem 60-foot Open-Design der kleinen Rennmaschine begeistert. Die Ausbildung am Ruder dieses Racers ermögliche für die Champions von morgen eine dynamische Segelerfahrung. Der Leiter der Seglervereinigung im DSMC Oskar Ruess bedankte sich für die großzügige Spende und wünschte den Jugendlichen Julia und Patrick viel Erfolg im neuen Boot, in dem sogar Kentern Spaß machen soll.


Die Jugendlichen Julia und Patrick bedanken sich mit Trainer Hannes Schwarz und dem Leiter der Seglervereinigung im DSMC Oskar Ruess bei Volksbank Direktor Ralph Buser (vl.n.r.)

Feierliche Eröffnung des neuen Club- und Schulungsgebäudes des DSMC Konstanz

14.06.10 - ru/Bei der feierlichen Eröffnung des neuen Vereinsheims des Deutsch-Schweizerischen Motorbootclubs hieß DSMC-Präsident Fred Schmid nicht nur eine Vielzahl von Mitgliedern der Clubfamilie, sondern auch prominenten Besuch willkommen. Baubürgermeister Kurt Werner lobte das funktional und gestalterisch sehr gelungene Bauwerk an der Hafenmeile von Konstanz, das mit seiner Feingliedrigkeit und Farbe den besonderen Ort am Wasser reflektiere. Die Glückwünsche der Stadtwerke Konstanz überbrachte Geschäftsführer Konrad Frommer. Er erinnerte daran, dass der Neubau nicht nur das Clubleben des DSMC bereichere, sondern auch ein Haus des Gastes sei.


Manfred Büsing vom Eisenbahnersportverein gratuliert DSMC-Präsident Fred Schmid zum neuen Clubhaus an der Konstanzer Hafenmeile

Regelmäßig nehme der Konstanzer Hafen mehr als 100 Gastschiffe mit einer Vielzahl von Wassersportlern aus dem ganzen Bodenseeraum auf. Diese seien nun durch die großzügigen Sanitäranlagen würdig versorgt und würden in einem schönen Haus in bevorzugter Lage willkommen geheißen. Damit habe der DSMC aus eigener Kraft eine Visitenkarte für den Club und für die Stadt Konstanz geschaffen.

Das Gebäude an einer Nahtstelle zwischen Stadt und See sah Raimund Blödt vom Architekturbüro BMT als eine besondere Herausforderung an. Sein Gastgeschenk sei keinesfalls als Sinnbild für die konstruktive Zusammenarbeit zwischen Architekten und Bauausschuss des DSMC zu deuten. Der überreichte Kaktus stehe vielmehr für die Anpflanzungen im Außenbereich des neuen Clubheims, die von den Mitarbeitern des Büros liebevoll und eigenhändig in die Erde gebracht worden seien.

BSB Geschäftsführer Jörg Handreke lobte die langjährige Partnerschaft im Konstanzer Hafen. Er betonte, dass die BSB mit der Ausflugsschifffahrt und der DSMC mit dem neuen Zentrum für den Freizeitwassersport dem Wohl der Stadt Konstanz und dem Tourismus insgesamt dienen. Manfred Büsing vom Eisenbahnersportverein hob hervor, dass der DSMC als einziger grenzüberschreitender Wassersportverein am Bodensee mit seinem Neubau in unmittelbarer Nachbarschaft zum ESV in ganz besonderer Weise seine langjährige Freundschaft und Verbundenheit dokumentiere.

In Anlehnung an die einst bekannte Unterhaltungssendung Spiele ohne Grenzen überreichte er ein Schild, das dem Gast in Zukunft den Weg zwischen den beiden Vereinen weisen solle. Es fordere sowohl hinsichtlich der beiden Vereine, als auch bezüglich der benachbarten Schweiz zu grenzenlosem Wassersport und freundschaftlichem Miteinander auf. Im Anschluss an die feierliche Übergabe des Club- und Schulungsgebäudes tanzte die DSMC-Clubfamilie mit Ihren Gästen zu flotten Rhythmen von Jürgen Waidele bis in die frühen Morgenstunden.

Freitag, 11. Juni 2010

Absage des Aschanti Goldpokal 2010

11.06.10 - Liebe Seglerinnen und Segler, wir bedauern dass wir die für September 2010 vor Konstanz geplanten Regatten um den Aschanti Goldpokal, in diesem Jahr absagen müssen.

Hauptsächlich haben uns die Terminwünsche unseres Hauptsponsors, denen wir in der Kürze der Zeit nicht mehr entsprechen konnten, zu diesem Entschluss veranlasst. Für 2011 haben wir in Absprache mit den Sponsoren einen Termin Anfang Juni ins Auge gefasst.

Bei allen, die uns im Vorfeld durch Ihre Bereitschaft zur Mitarbeit unterstützt haben möchten wir uns bedanken und hoffen auf eine Zusammenarbeit im nächsten Jahr.

Bootshaus 20 e.V. Konstanz

SMCF veranstaltet Piratenfest im Hinteren Hafen

11.06.10 - Friedrichshafen - (st) Die Schussen, das Vereinsheim des Segel-Motorboot-Club Friedrichshafen (SMCF), wird am nächsten Samstag, 19.06.2010, zum Piratennest: Der Segelverein lädt Mitglieder, Freunde, Gäste und alle Interessierten zum ersten Piratenfest.

Der hintere Bundesbahnhafen rund um die Schussen ist am Samstag fest in Händen der Piraten. Morgens findet eine Schatzsuche auf dem See statt. Der Mittag steht im Zeichen des Piratennachwuchses, die sich schminken lassen und unter Anleitung basteln können.

Ab 18:00 Uhr wird gegrillt, bei Barbecue und an der Rumbar können sich die Seeräuber stärken. Nach der Kostümprämierung um 20:00 Uhr unterhalten die BlueMonx die Gäste mit Rhythm 'n' Blues.

Donnerstag, 10. Juni 2010

Deutsche Rekordbeteiligung zum Classic Fyn Cup

10.06.10 - 12 Deutsche IRC-Yachten hatten sich letztes Wochenende auf die 150 Meilen-Jagd um die dänische Insel Fünen gemacht, gemeinsam mit 151 weiteren, meist dänischen Yachten.

Die Regatta "Classic Fyn Rundt" des „Kerteminde Sejlklub” ist seit 1934 die älteste und eine der größten Langsteckenregatten in der dänischen Inselwelt. Das Rennen zeichnet sich besonders durch anspruchsvolle Navigation und nervenaufreibende Wind- und Stromtaktik aus. In den letzten Jahren war die deutsche Beteiligung eher mager, doch dieses Jahr trägt die neue, übergreifende Baltic IRC Wertung offenbar Früchte. Die Classic Rund Fyn ist eine von 14 Regatten, die in eine gemeinsame, nordeuropäische Wertung eingehen. Insgesamt 20 IRC Yachten hatten gemeldet, darunter auch die „Krackemut“ aus Schweden. Morten Grove, Organisator der Regatta, ist begeistert vom internationalen Zulauf: „Da verständlicherweise die weiter angereisten Teilnehmer Ihre Boote gleich nach der Regatta zurücksegeln, planen wir für nächstes Jahr eine kleine Empfangsfeier am Donnerstag Abend in Kerteminde.”

Bei schwierigen Verhältnissen mit streckenweise Flaute und zwei 180-Grad Winddrehern konnte die modifizierte Varuna von Jens Kellinghusen souverän den ersten Platz der IRC-Wertung einfahren. Damit führt die "Varuna" auch die Baltic-IRC Wertung an. Platz 2 belegte das Schwesterschiff "Guts´n Glory" von Christopher Wuttke. Den dritten Platz des Podiums konnte sich die Vorjahressiegerin "Visione 3" erobern. Trotz der leichten Winde benötigte die Varuna weniger als 24 Stunden für die 150 Meilen. Durch das Kreuzen gegen und vor dem Wind wächst die gesegelte Strecke von 150 auf eher 200 Meilen. Die resultierende Durchschnittsgeschwindigkeit von über 8 Knoten zeigt das enorme Potential moderner 46 Fuss Carbon-Racer wie die „Varuna” - auch bei so leichten Winden.

Das Revier hat seine Tücken: Mindestens 3 Schiffe sind zwischendurch auf Grund gelaufen, konnten sich aber ohne fremde Hilfe aus Ihrer misslichen Lage befreien. Unter anderem entpuppte sich die vermeindlich tiefe Hafeneinfahrt vor dem Svendborger Yachthafen als bösartige Falle. Jens Kellinghusen, Skipper der Varuna: „Tim, unser Navigator, hatte den härtesten Job. Er hat nicht mehr als eine 1/2 Stunde geschlafen. Ich selbst fand die Regatta vor allem landschaftlich sehr reizvoll.” Wenige Minuten nach dem Zieldurchgang der Varuna schlief der Wind erneut ein, und drehte um 90 Grad, so dass die folgenden Boote die Strecke vom Kap Fynshoved bis kurz vor Kerteminde kreuzen mussten und deutlich mehr Zeit als die ersten Boote benötigten. Das erklärt den großen zeitlichen Abstand der Platzierungen der folgenden Boote. Weitere Informationen: www.fynrundt.dk, www.baltic-irc.org.


Nexus, Varuna, Doppelbock vor der Großen Belt-Brücke (Foto: stockmaritime.com)

Mittwoch, 9. Juni 2010

SuisseNautic 2011 lichtet den Anker

09.06.10 - Die SuisseNautic in Bern nimmt als einzige nationale nautische Messe längst einen festen Platz im Kalender vieler Boots- und Wassersport-Fans ein. Gut 200 Aussteller aus dem In- und Ausland werden vom 12. bis 20. Februar 2011 in den Hallen der BEA bern expo ihre Angebote präsentieren.

Die Fachmesse wird einmal mehr eine ideale Gelegenheit sein, um sich über verschiedenste Produkte und Dienstleistungen aus dem Boots- und Wassersportbereich zu informieren. Bewährte Angebote und absolute Neuheiten werden dem Publikum einen breiten Überblick über den nautischen Markt der Schweiz vermitteln.

Keine Einschränkungen trotz Umbau
Die SuisseNautic 2011 fällt mitten in die Neubauphase der NAHA 2+. Trotzdem sind weder für die Besucher noch für die Aussteller grössere Behinderungen zu erwarten und es stehen genügend Hallenflächen zur Verfügung. So ist im Bereich Action- und Lifestyle für Wassersportfreaks einiges geplant und auch das neue, modern gestaltete Messe-Restaurant «Henris» wird in die Messe mit einbezogen.

Wie an der SuisseNautic 2009 wird wiederum das vielseitige «Kompetenzzentrum Nautik Schweiz» als Anlaufstelle für alle nautischen Fragen zur Verfügung stehen. Unter anderem mit der Unterstützung des Schweizerischen Bootsbauer-Verbands SBV ist dort eine geballte Ladung an Fachwissen und Know-how zu finden. Ebenfalls vertreten sind die Seepolizei des Kantons Bern, die Vereinigung der Kantonalen Schifffahrtsämter und das Strassenverkehrs- und Schifffahrtsamt des Kantons Bern. Mit dabei sein werden auch das Team von «marina.ch», das nautische Magazin der Schweiz sowie die Internetspezialisten von boot24.ch.

Küren Sie den Hafenmeister 2010

Wiederum führt der Bodensee Segler Verband die Wahl zum Hafenmeister 2010 durch. Klicken Sie auf den Button links unten und wählen Sie Ihren Hafenmeister! Der BSVb bedankt sich für Ihre Teilnahme.

Hafenmeisterliste >

Dienstag, 8. Juni 2010

Regattawochenende beim YCL

08.06.10 - Nach zwei Spitzensportveranstaltungen mit dem Montfort Cup an Christi Himmelfahrt und dem Match Race an Pfingsten führt der Yacht-Club Langenargen zwei Breitensport Regatten durch.

Am Freitag den 11.06 findet die 29. „Internationale Polizeiregatta“ der Wapo Friedrichshafen statt. Der Start ist ab 11.00 Uhr geplant. Die Siegerehrung wird am Freitag um 15.00 stattfinden. Es sind ca. 60 Schiffe gemeldet. Gesegelt wird eine Wettfahrt im modifizierten up/down Kurs direkt vor Langenargen. Die Schirmherrschaft hat diese Jahr Innenminister Heribert Rech übernommen. Hans Walter Jöckel vom YCL leitet die Wettfahrt. Weitere Infos gibt es auf der Homepage www.polizeiregatta.de. Wie immer gibt es ein tolles Rahmenprogramm am Yachthafen, zu dem nicht nur die Segler herzlich eingeladen sind. Das Festzelt ist bereits am Donnerstag ab 18.00 geöffnet. Ab 19.00 gibt es einen Seglerhock mit Musik und Diashow von der Regatta 2009. Vom letzen Jahr stammt auch das Foto mit Günther Öttinger und dem Chef der Wapo a.D. Heinz Unglert.

Gleich anschließend am Samstag den 12.06. startet die 6. Langenargener-Einhandregatta ab 10.00. Der Kurs ist eine Langstrecke von Langenargen, zum „Allwinder Berg“, über Rheinspitz (Altenrhein) zurück nach Langenargen festgelegt. Gemeldet sind ca. 25 Segler. Das Wettfahrende ist für 18.00 geplant. Unmittelbar danach findet die Preisverleihung statt. Die Wettfahrtleitung übernehmen Andy Forschner und Michael Nöltke. Christian Pilgram YCL.


Bild von Andreas Ulbricht

Die Trave wird zur „Segel-Arena“

TRAVEMÜNDE. Die Seglerinnen und Segler der Travemünder Woche rücken dieses Jahr ganz dicht an die Zuschauer heran. Denn in der 121. Auflage der schönsten Regatta der Welt gibt es nicht nur Segeln in Sichtweite, sondern fast schon zum Greifen nah. Jeden Nachmittag nach den offiziellen Wettfahrten auf der Lübecker Bucht wird die Trave zur „Segel-Arena“. Spektakuläre Klassen liefern sich dann direkt vor der Promenade kurze und heiß umkämpfte Rennen auf engstem Raum.

Nicht nur den Akteuren auf dem Wasser, sondern auch den Organisatoren und Zuschauern an Land wird dieses Ereignis täglich den Puls in die Höhe jagen. „Das wird eine ganz besondere Herausforderung. Die Enge der Trave wird der Knackpunkt und die Anspannung auch bei den alten Hasen deutlich erhöhen“, sagt TW-Regattaleiter Walter Mielke. Er will vor allem die pfeilschnellen Katamarane auf die Bahn schicken. Den Auftakt machen am ersten Wochenende die Tornados, die nach ihren WM-Rennen in der Lübecker Bucht gleich den nächsten Adrenalin-Kick erleben dürfen. In den Tagen darauf folgen die Hobie 16, die A-Cats und die Formula 18-Kats. Auch die Asso 99, die vor Travemünde um den Euro-Cup segeln, wollen sich vor der unverwechselbaren Kulisse der Viermastbark „Passat“ präsentieren.

Etwa gegen 17 Uhr (die genauen Startzeiten werden aufgrund des Berufsschiffsverkehrs mit dem Wasser- und Schifffahrtsamt koordiniert) gehen insgesamt 16 Boote ins Rennen. In zwei Achtergruppen ermitteln sie die Teilnehmer für die anschließenden Winner- und Looser-Finals. „In rund einer Stunde wollen wir vier Rennen zeigen“, kündigt Mielke ein prall gefülltes Programm an, das fachkundig über Lautsprecheranlage kommentiert werden soll. Die Bahnführung steht bereits fest. Vom Start vor dem Clubhaus des Lübecker Yacht-Clubs geht es zunächst Richtung Priwallautofähre in die Trave hinein, dann zurück zur Nordermole und von dort wieder zurück zum LYC. „Das wird jeden Abend eine sehr publikumswirksame Aktion“, freut sich Mielke. Die Sieger werden noch am Abend geehrt. Und das Casino Travemünde der Spielbanken Schleswig-Holstein sorgt dafür, dass die Besten attraktive Preise überreicht bekommen.

Auch bei den Klassen kommt das Ereignis gut an. Viele wollen sich vor der Publikumskulisse präsentieren, doch wegen des schmalen Zeitfensters sind die Möglichkeiten begrenzt. Bei denjenigen, die dabei sein dürfen, steigt schon jetzt die Spannung. Die Tornados haben sich für das Ereignis, das in ähnlicher Form auch vor Lindau am Bodensee gesegelt werden soll, schon den Namen „Speedsailing“ gesichert. „Wir brauchen dringend neue Segelformate. Und dies ist eine frische Idee, um den Segelsport in das Blickfeld der Zuschauer zu bringen“, sagt Roland Gäbler, Präsident der Internationalen Tornado-Klassenvereinigung (ITA). „Wir wollen das Segeln greifbarer machen. Und dies ist der richtige Weg dazu.“ Befürchtungen, dass die Regatten unter den schwierigen Windbedingungen in der Trave leiden könnten, hat Gäbler nicht. Denn der Tornado habe seine breiten Einsatzmöglichkeiten von drei bis 35 Knoten Windgeschwindigkeit bereits unter Beweis gestellt.

Das neue Format erinnert an die erfolgreichen Champions Races, die stets auch vor Travemünde die Zuschauermassen ans Wasser lockten. Für Gäbler ist der Auftritt in einer „Arena“ ein wichtiger Schritt für weitere Tornadoziele in der Zukunft. „Die ITA will sich als führende Kraft in der Weiterentwicklung der Segelpopularität etablieren. Denn 2016 wollen wir wieder in das olympische Programm aufgenommen werden.“ Die Spiele 2012 finden ohne die Zweirumpfboote statt. Die Zuschauer an der Trave dürfen also nicht nur spektakuläre Segelaktionen sehen, sondern erleben auch die Geburt neuer Segelformate mit.

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Montag, 7. Juni 2010

Yacht-Club Romanshorn auf Fahrtenwoche

07.06.10 - Auf der Fahrtenwoche 2010 vom 24. Juli bis 1. August besucht der Yacht-Club Romanshorn (YCRo) folgende Häfen:

Samstag, 24.07.10 Altnau
Sonntag, 25.07.10 Unteruhldingen
Montag, 26.07.10 Dingelsdorf
Dienstag, 28.07.10 Ludwigshafen-West
Mittwoch, 29.07.10 Überlingen-Ost
Donnerstag, 30.07.10 Sipplingen-West
Freitag, 31.07.10 Konstanz DSMC
Samstag, 01.08.10 Romanshorn Gemeindehafen (Heimathafen)

Die Fahrtenwoche ist beim YCRo sehr beliebt und andere Hafenbesucher tun gut daran, an diesen Tagen andere Häfen anzulaufen.

Optiregatta in Überlingen

07.06.10 - Zum Abschluss der Ferien machte sich die Jugendabteilung der Yachtclubs Langenargen mit großem Tross auf zu „Überlinger Sonnenfisch Regatta“. 11 junge Segler zwischen 6 und 12 Jahren wurden von Ihren Familien begleitet. Somit stellte der YCL das größte Team auf der Regatta.

Schon am Samstag morgen konnten die Optisegler während des Aufriggens die vielen Yachten der Rundum bewundern, die friedlich in der Überlinger Bucht „parkten“. Die Flaute war auch schon das Omen für das ganze Wochenende. So konnten am Samstag nur zwei von geplanten vier Rennen bei sehr leichtem Wind gesegelt werden. Am Sonntag kam leider kein weiterer Lauf zu Stande. Die Stimmung der Kinder war dennoch großartig. Die Hitze ersten zwei richtigen Sommertage wurde genutzt und die Regatta zu einem großen Badeausflug umfunktioniert. So konnten nur die ersten zwei Wettfahrten am ersten Tag gewertet werden. Mit bei etwas Pech führte das gleich zu unglücklichen Ergebnissen. Trotzdem waren die Langenargener wieder die lautstärkste Horde bei der Siegerehrung.


Die fröhliche und stolzeTruppe von links oben im Uhrzeigersinn: Alisa Engelmann, Christoph Winkelhausen, Simon Peter, Lisa Zeininger, Max Wiesner, Niklas Bolken, Paul Wiesner, Simon Winkelhausen, Leon Zartl, Niklas Engelmann, Simon Pilgram und Trainer Patrik Engelmann (Bild Christian Pilgram)

Samstag, 5. Juni 2010

60. RUND UM Hartes Ringen bei wenig Wind

05.06.10 - Das Schweizer Schiff Sonnenkönig hat am Wochenende (4.-6. Juni 2010) die 60. RUND UM gewonnen, die größte Regatta am Bodensee. 9 Stunden 20 Minuten brauchte der Sieger für die 100 Kilometer lange Strecke von Lindau über Meersburg, Überlingen sowie Romanshorn und wieder zurück nach Lindau.

„Die ganze Nacht durch wechselte die Führung zwischen sieben schnellen Schiffen ab“, beobachtete Wettfahrtleiter Hubert Henzler den Regattaverlauf – „den besten Endspurt hatte Stefan Stäheli aus Romanshorn mit seinem extrem leichten Katamaran Sonnenkönig“, der feierte den Sieg mit einer morgendlichen Weißwurst. Zweiter wurde 16 Minuten später Ralph Schatz aus Meersburg, ebenfalls mit einer Ventilo, vor dem zweifachen Olympiasieger im Tornado, Roman Hagara aus Salzburg. Pech hatte dagegen Lokalfavorit Fritz Trippolt – er hoffte an der Rheinmündung auf einen Süd, es blieb bei der Hoffnung, er mußte in Führung liegend tatenlos zusehen, wie die Konkurrenten wenige Kilometer vor dem Ziel an ihm vorbeizogen.

Gerade mal 30 von 409 gemeldeten Schiffe haben die 60. RUND UM 2010 beendet. Der Wind war ungewöhnlich flau, „die meisten Boote sind über Stunden wie festgenagelt auf dem See gestanden“, erklärte die LSC-Vorsitzende Christine Holz, die selbst auf einer 8-m-R-Yacht aufgegeben hatte. „Aber so mau habe ich den See selten erlebt. Vielleicht müssen wir doch im nächsten etwas selbstkritischer und früher die Frage der Bahnabkürzung diskutieren“. Es war aber keine Rekordflaute: „im Jahr 2002 sind gar nur 12 Schiffe ins Ziel gekommen“, erinnert sich Holz.
An Land haben die Zuschauer in diesem Jahr begeistert das Trackingsystem aufgenommen. „Das war schon toll, wie im Internet und im Festzelt die Leute an Land die Regatta nachverfolgt haben“, zieht der Wettfahrtleiter Hubert Henzler Bilanz. „Das System hat toll funktioniert, ein GPS mit einem Handy kombiniert sendete die Schiffsdaten an einen Server, der zeigte den Standort, die Geschwindigkeit und die Richtung der Schiffe auf“.

Den blauen Pokal für das schnellste Schiff der Startgruppe 1 holt Roel van Merkesteyn mit der Tintenfass vom Yachtclub Langenargen. Das kleine blaue Band hat Franz Schwarz vom Segelclub Breitbrunn Chiemsee mit der Aqua Vivens, einer Gipsy 26, gewonnen, vor Tobias Waldmüller vom Yachtclub Hard und dem Vorjahressieger Bernhard Kraus vom Segelclub Brunnen Forggensee.

Weitere Infos auf der Homepage vom LSC.

Sonnenkönig gewinnt

05.06.10 - Der Schweizer Katamaran Sonnenkönig mit Stefan Stäheli hat heute Morgen die 60. RUND UM gewonnen, die größte Regatta am Bodensee. 9 Stunden 20 Minuten hat der Sieger für die 100 Kilometer lange Strecke von Lindau über Meersburg, Überlingen sowie Romanshorn und wieder zurück nach Lindau gebraucht.

Die ganze Nacht durch wechselte ständig die Führung zwischen sieben schnellen Schiffen ab - eine ganze Zeit lang sah es aus, als ob Fritz Trippolt das Blaue Band gewinnen könnte, er hatte südlich an der Rheinmündung auf einen Südwind gehofft, dann aber einen Parkplatz gefunden. Den besten Endspurt hatte letztlich Stefan Stäheli aus Romanshorn mit seinem extrem leichten Katamaran Sonnenkönig, er feierte den Sieg frühmorgens mit einer Weißwurst und einem Weißbier. Zweiter wurde mit 16 Minuten Rückstand Ralph Schatz aus Meersburg, ebenfalls mit einer Ventilo, vor dem zweifachen Olympiasieger im Tornado, Roman Hagara. 19 Schiffe sind momentan (13.00 Uhr im Ziel), 90 haben aufgegeben.

Alle Schiffe haben die Bojen Meersburg und Überlingen gerundet, das große Hauptfeld schiebt sich langsam in Richtung Lindau. Die insgesamt 2.000 Segler müssen sich noch auf einen langen, heißen Tag auf dem Bodensee einstellen. Ergebnisse >


Der Sonnenkoenig im Ziel (Foto Juerg Kaufmann)

Freitag, 4. Juni 2010

Vorsicht: Treibholz unterwegs

04.06.10 - (IBN) Die ergiebigen Regenfälle in den letzten Tagen haben die Wasserstände der Flüsse und Bächeim Bodenseegebiet teilweise erheblich ansteigen lassen. Zu Überschwemmungen kam es hierdurch zwar nicht, jedoch musste die Brücke über die Argen zwischen Langenargen-Oberdorf und Kressbronn am Donnerstagvormittag aus Sicherheitsgründen für den gesamten Verkehr gesperrt werden. Dieses Brückenbauwerk wird derzeit saniert, weshalb es komplett eingerüstet ist. Durch den hohen Wasserstand der Argen verfing sich Treibholz in dem über der Wasseroberfläche befindlichen Baugerüst, das hierdurch bereits beschädigt wurde und einzustürzen droht. Eine örtliche Umleitung wurde eingerichtet.

Im Bereich des östlichen Bodensees hat sich im Bereich der Argenmündung ein etwa 400 Meter breites Feld aus Treibholz gebildet. Die Schifffahrt auf diesem Teil des Bodensees wird deshalb um erhöhte Vorsicht gebeten.