Freitag, 22. Oktober 2010

Dritte Leipziger Beach & Boat erwartet rund 140 Aussteller

22.10.10 - Leipzig nimmt Kurs auf die dritte Beach & Boat 2011. Vom 17. bis 20. Februar läutet die Messe die bevorstehende Wassersport-Saison ein. Rund 140 Aussteller unterbreiten dazu ihre Angebote - vom Segel- und Motorboot über Surf-, Kite- und Tauchausrüstungen bis hin zu Urlaubsreisen und Sportkursen. Einen Vorgeschmack auf Sommer, Sonne und Strand liefert auch das breit gefächerte Rahmenprogramm, das sich mit "Tauchen/Unterwasser" erstmals einen Themenschwerpunkt setzt.

"Als größte Wassersportmesse in Mitteldeutschland bildet die Beach & Boat die gesamte Vielfalt der Branche ab", erläutert Martin Buhl-Wagner, Sprecher der Geschäftsführung der Leipziger Messe. "Dabei ist die Veranstaltung im besten Sinne eine Messe mitten im Markt - dem Markt der aufstrebenden Gewässerlandschaft, die derzeit rund um Leipzig und in der Lausitz entsteht." Durch die Flutung ehemaliger Braunkohle-Tagebaue entstehen in dieser Region mehr als 100 neue Seen und mehr als 200 Kilometer Wasserwege - ein immenses Potenzial für Wassersport und Tourismus.

Klassisch - naturnah - trendig
In drei Ausstellungsbereichen widerspiegelt die Messe den Wassersport in all seinen Facetten. Motor- und Segelboote sind bei Beach & Boat classic zu erleben. Ein Highlight in diesem Areal ist das zweite Motorbootforum Berlin/Brandenburg, in dem versierte Fachhändler aus Europas größtem Binnenrevier ihre neuesten Modelle vom sportlichen Flitzer bis zum familientauglichen Wanderboot präsentieren. Aktivitäten wie Paddeln, Tauchen und Schwimmen stehen im Mittelpunkt von Beach & Boat nature, wo die Besucher beispielsweise in der "Werkstatt" beim Bau von Holzbooten zuschauen und selbst Hand anlegen können.

Spritzig geht es im Bereich Beach & Boat fun zu, der sich um Trend- und Funsportarten wie Surfen oder Kiten dreht. Hier sorgen unter anderem die Wakeboarder mit ihren waghalsigen Vorführungen für Furore. Ihnen wie allen anderen Akteuren - Stand-Up-Paddlern, Opti-Seglern, Finswimmern, Kanupolospielern, Windsurfern und vielen anderen - steht erneut der 550 Quadratmeter Pool inmitten der Messehalle 5 zur Verfügung. Auch die Messebesucher können hier verschiedene Wassersportdisziplinen testen.

Auf Tiefgang
Attraktive neue Angebote hält die Beach & Boat 2011 zum Thema "Tauchen/Unterwasser" bereit, das den Fokus des Rahmenprogramms bildet. So wird erstmals auf der Messe ein 6,00 Meter langes, 2,30 Meter hohes und mit großen Panzerglasscheiben ausgestattetes Tauchbecken installiert. Hier können die Besucher sportliche Demonstrationen beispielsweise im Unterwasserrugby erleben oder Schnuppertauchgänge absolvieren. Vorträge auf der MARINA geben spannende Einblicke in die Welt unter Wasser. Auf dem Themenplan stehen unter anderem das Apnoe-Tauchen, Tauchmöglichkeiten sowie die neu entstandene Fauna im Leipziger Neuseenland, Unterwasserfotografie oder Erlebnisberichte der Welt- bzw. Europameister im Finswimming Sven Lützkendorf und Sandra Pilz. Auch aus der Welt über Wasser gibt's auf der MARINA viel Interessantes zu berichten - so über den Kauf von Gebrauchtbooten, über Lachse und Aale in sächsischen Gewässern, die Landschaft und das Angeln in Island, über den Saale-Elster-Kanal oder Traumreviere für Chartersegler.

Ein spezielles Augenmerk richtet die Beach & Boat auf ihre jüngsten Besucher. Unter dem Motto "Alle Kids an Bord" können Kinder von sechs bis zehn Jahren auf Schnitzeljagd an verschiedenen Ausstellerständen gehen und auf diese Weise viel Interessantes rund um den Wassersport erfahren. Am Donnerstag (17. Februar), dem "Junior Day" der Messe, wird zudem erstmals die "Seepferdchen"-Prüfung im Pool abgenommen. Neu auf der Beach & Boat 2011 ist übrigens auch der Mitteldeutsche Drachenboot Indoor-Cup; er wird am Sonntag (20. Februar) ausgetragen.

Unternehmergeist gefragt
Begleitend zur Leipziger Wassersportmesse 2011 wird am ersten Messetag der dritte Seenland-Kongress Beach & Boat Business veranstaltet. Erneut treffen sich Vertreter aus Politik, Verwaltung, Wirtschaft und Sport, um weitere Entwicklungs- und Vermarktungspotenziale für die neuen Gewässerlandschaften auszuloten. "Interessierte Investoren können sich auf dem Kongress mit den Profilen der einzelnen Seen vertraut machen und über die Chancen informieren, die daraus für Sport und Tourismus erwachsen", erläutert Peggy Schönbeck, Projektdirektorin der Beach & Boat.

"Darüber hinaus gibt es wichtige Informationen über Finanzierungswege und Fördermittel. Erstmals sind Investoren auch zu einem Workshop eingeladen, bei dem es darum geht, in einem Planspiel für den Werbeliner See Naturschutz und Bewirtschaftung in Einklang zu bringen", kündigt Schönbeck an. Am Folgetag (18. Februar) können die Kongressteilnehmer in einer geführten Bus-Exkursion das nördliche Leipziger Neuseenland erkunden. Vom Seelhausener See geht die Fahrt über Pouch und die Goitzsche bis zum Werbeliner und Schladitzer See.

Begleitet wird der Leipziger Seenland-Kongress von einer Ausstellung, in der sich Liegenschaftsanbieter, Seenbetreiber und Standorte sowie Initiatoren von Investitionsprojekten präsentieren. Die Schirmherrschaft über Kongress und Messe hat der sächsische Staatsminister für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr, Sven Morlok, übernommen. Er nimmt auch am Eröffnungspanel teil.

Die Beach & Boat ist vom 17. bis 20. Februar 2011 täglich von 9.30 bis 18.00 Uhr geöffnet. Die Tageskarte kostet 8,50 Euro (ermäßigt 6,50 Euro). Kinder von 7 bis 12 Jahren zahlen 3,50 Euro.

Oktober-Pokal im Finn und den Laser-Klassen

22.10.10 - (ibn) 36 Finns, knapp 40 Laser Standard, Laser Radial und Laser 4.7 beim DTYC gemeldet. Namen wie Jörg Mößnang im Finn und Michael und Jonas Nissen im Laser dienten als Zugpferde. Souveräne Sieger wurde Julian Massler vom YC Radolfzell. Vier Siege und einen zweiten hatte Massler am Ende auf dem Konto. Massler ist derzeit Sportsoldat in Kiel.

DAS GROSSE SAISONFINALE IM MITTELMEER

22.10.10 - Eine Rekordflotte von 84 Hochseeyachten hat für den letzten Höhepunkt der europäischen Segelsaison 2010 gemeldet und macht sich im Grand Harbour von Valletta startklar. Am Sonnabend (23. Oktober) um 11 Uhr fällt inmitten der geschichtsträchtigen Hauptstadt von Malta der Startschuss zum 31. Rolex Middle Sea Race. Die Crews aus 19 Nationen, darunter fünf deutsche Skipper, erwarten erneut mannigfaltige Herausforderungen auf dem 606 Seemeilen langen Kurs von Malta aus gegen den Uhrzeigersinn um Sizilien und weitere Inseln im Südtyrrhenischen Meer herum zurück zum maltesischen Archipel.

Wie stets in der 42-jährigen Geschichte der Regatta passieren die Teams wieder außergewöhnliche Naturschönheiten, Vulkane sowie Meerengen und müssen jederzeit mit härtesten Winden rechnen, die zu dieser Jahreszeit in der Middle Sea üblich sind, obwohl die Vorhersage zuletzt eine leichte Brise prophezeite. Die Favoritenrollen fallen der „Alegre“ und der „ICAP Leopard“ (beide Großbritannien) zu. Während Andres Soriano mit seiner 21 Meter langen „Alegre“ 2008 die schnellste Zeit segelte und im vergangenen Jahr nach berechneter Zeit triumphierte, führte Mike Slade 2009 seinen 100 Fuß (30,48 Meter) langen Super-Maxi „ICAP Leopard“ als erste Yacht ins Ziel. Den Rekord aus 2007, als George David aus Newport, Rhode Island/USA mit seiner 90 Fuß langen „Rambler“ in 47 Stunden, 55 Minuten und drei Sekunden um den Kurs jagte, konnten aber auch sie nicht brechen. Und so haben die Top-Crews in diesem Jahr wieder ein großes Ziel vor Augen.

Slade wird sich wohl erneut mit einer langjährigen Rivalin auseinander setzen müssen. Allerdings fährt der ebenfalls 100-Fuß lange, konkurrierende Schwenkkieler nicht mehr unter dem Namen „Alfa Romeo 2“, sondern wird nun als „Esimit Europa 2“ von Igor Simcic (Slowenien) gesteuert. Außerdem sind die Baltic 77 „Black Pearl“ von Mathew Sweetman (Großbritannien) sowie der VO70-Racer „E1“ (Ex-„Ericsson“) von Vladimir Prosikhin (Russland) am Start. Für einen besonderen Anblick wird die britische „Steinlager II“, gesteuert von Attilio Micciché, sorgen. Auf der legendären Maxi-Ketsch gewann der 2001 ermordete Sir Peter Blake (Neuseeland) vor 20 Jahren das Whitbread-Weltrennen (heute Volvo Ocean Race).

Die größte Malta-Erfahrung unter den deutschen Teilnehmern dürfte dem Deutsch-Malteser Sönke Stein zugeschrieben werden, der aus Hamburg stammt und auch schon auf dem Treppchen landete. Im vergangenen Jahr war er noch mit der Ker 11.3 „Kerisma“ unterwegs, diesmal bringt er die J/133 „Juno“ an den Start. Während Stein unter maltesischer Flagge segelt, tragen vier weitere Yachten die Farben schwarz-rot-gold. Die größte darunter ist die „Laetitia“ von Axel Schroeder, Chef des Hamburger Emissionshauses MPC Capital. Die im vergangenen Jahr gebaute Baltic 78 stammt aus der Designfeder von Judel/Vrolijk und ist 23,91 Meter lang. Für die Crew auf der halb so großen Class-40-Yacht „Pogo 1“ von Michael Deutsch wird das Rolex Middle Sea Race ein Charter-Abenteuer der besonderen Art. Denn auf der zwölf Meter langen Yacht können sich Amateure einmieten. Mit der 15 Meter langen Marten 49 geht die Crew um „Speedy“-Eigner Hans Jürgen Riegel (Bonn) aus der Haribo-Dynastie an den Start.

Sehr erfahrene Segler werden die Rogers 46 „Varuna“ auf Kurs bringen. Eigner Jens Kellinghusen (Hamburg), selbst mit Atlantik-Rennerfahrung ausgestattet, hat sich unter anderem den ehemals zum deutschen America's-Cup-Team gehörenden Tim Daase aufs Vorschiff und dessen Bruder Finn an Bord geholt. Und für „Varuna“-Crewmitglied Felix Oehme ist das Rolex Middle Sea Race lediglich ein Kurzstreckenrennen. Der Lübecker gewann 2009 gemeinsam mit Boris Herrmann das Portimão Global Ocean Race rund um die Welt. Oehme ist eingesprungen und erst am Freitag nach Malta gereist. „Ich bin sehr gespannt. Es ist meine erste Teilnahme an solch einem Segelklassiker. Die Strecke ist navigatorisch sehr anspruchsvoll, und der Wind könnte in der zweiten Rennhälfte auch sehr kräftig werden“, sagte Oehme vor seinem Abflug nach Malta.

Insgesamt vertreten die Teilnehmer neben dem Gastgeberland Malta und Deutschland die Nationen Belgien, Frankreich, die Region Gibraltar, Griechenland, Großbritannien, Irland, Italien, Litauen, die Niederlande, Russland, Slowenien, Spanien, die Schweiz, die Tschechische Republik, Ungarn, die Ukraine und die USA. Für alle gilt wohl, was Piero Paniccia, italienischer Skipper und Eigner des Schwenkkielers „Calipso IV“, vor seinem zweiten Start beim Rolex Middle Sea Race sagte: „Wir sind sehr glücklich dabei zu sein, denn das Rennen ist das bedeutendste im Mittelmeer.“

Mittwoch, 20. Oktober 2010

TW 2011: Je vier Welt- und Europameisterschaften

20.10.10 - (ibn) Als Meisterschaftsrevier ist die Lübecker Bucht schon immer bekannt gewesen, doch das Programm der 122. Travemünder Woche (22. bis 31. Juli 2011) lässt selbst eingefleischte TW-Kenner staunen.

Mit vier Welt- und vier Europameisterschaften, dazu weiteren deutschen und regionalen Titelkämpfen wird die letzte Woche im Juli zu einem wahren Stelldichein der internationalen Spitzensegler und eine der hochkarätigsten Travemünder Wochen seit jeher. Es wird der angemessene Rahmen für den runden Geburtstag einer großen alten Dame. Denn die Viermastbark "Passat", das Wahrzeichen von Travemünde, feiert im kommenden Jahr ihren 100. Geburtstag.

Mit diesem hohen Alter kann die Folkeboot-Klasse zwar nicht ganz mithalten, doch für Liebhaber des klassischen Segelsports ist die inzwischen 68 Jahre alte Langkiel-Konstruktion immer ein Augenschmaus. Und so werden die Sehleute 2011 im Passat-Hafen eine Menge geboten bekommen. Denn rund 80 Crews werden mit ihren Booten erwartet, wenn es vom 24. bis 29. Juli um den Goldpokal, die Folkeboot-Weltmeisterschaft, geht. Zuvor treffen sich die Dreimann-Crews zur Warm-Up-Regatta bei der Niendorfer Treibyacht (16./17. Juli).

Die Folkeboote werden nur einer der globalen Höhepunkte im kommenden TW-Sommer sein. Denn auch zur WM der International Canoe (23. bis 30. Juli) wird eine Flotte in ähnlicher Größenordnung erwartet. Vor allem in Nordamerika erfreut sich der kippelige Bootstyp mit dem außergewöhnlichen Ausreitsitz großer Beliebtheit. Wie schnell die aus dem Kanusport stammenden Skiffs werden, zeigen sie auf der Bahn Charlie direkt vor dem Mecklenburger Ufer.

Rund 30 jugendliche und junggebliebene Starter werden zu den Welt-Titelkämpfen der Laser-II-Klasse (23. bis 29. Juli) erwartet. Die Zweimann-Spinnaker-Jolle ist trimmtechnisch wesentlich einfacher als der etwas größere olympische 470er ausgestattet, bietet aber nicht minderen Segelspaß und ein attraktives Geschwindigkeitspotential. Mit der Wiedereröffnung der Bahn Echo nahe des Brodtner Ufers extra auch für die Laser 2 wird es auf der Lübecker Bucht zehn Regattabahnen geben.

Die 49er feiern eine Junioren-Premiere. Erstmals werden in dem Olympia-Skiff Weltmeisterschaften in der Altersklasse U23 (24. bis 31. Juli) ausgetragen. “Die steigende Zahl von jungen Seglern hat den 49er jetzt auch zur Jugendweltmeisterschaftsklasse gemacht³, sagt der Präsident der deutschen Klassenvereinigung, Heiko Thölmann aus Hamburg. “Diese WM bietet dem Nachwuchs damit die Chance, sich nicht mit den ,alten HasenŒ der Olympiaszene messen zu müssen. Das wird zur Travemünder Woche ein großer Event.³

Auch bei der Akquise der Europameisterschaften beweisen die TW-Organisatoren, dass sie neben der Tradition genauso die Moderne pflegen. Denn zur EM der Moth-Klasse (25. bis 30. Juli) werden die wohl spektakulärsten Sportgeräte der Jollenszene erwartet. Die Konstruktions-Klasse hat sich zu wahren Flügelflitzern entwickelt, die auf ihren Schwert- und Ruder-Wings über statt auf dem Wasser dahin rasen.

Ein Großaufgebot werden die ehemals ebenfalls zu Motten zählenden und seit nunmehr 40 Jahren eigenständigen Europes nach Travemünde bringen. Zu den Jugend-Europameisterschaften (25. bis 29. Juli) werden pro Geschlecht 80 Starter dabei sein. Die Europameisterschaften der J/22 (23. bis 26. Juli), zu der vor allem die starken holländischen Teams an der deutschen Ostseeküste für Aufsehen sorgen dürften, und die Javelin-EM runden das Programm der kontinentalen Titelkämpfe ab.

Die besondere Treue zur und Vorliebe für die Travemünder Woche dokumentieren die Tornados. Nach der Weltmeisterschaft 2010 haben sie für das kommende Jahr die Internationale Deutsche Meisterschaft in die Lübecker Bucht gelegt. Die schnellen Katamarane sind dafür prädestiniert, erneut auch für spektakuläre Ansichten bei den Trave-Races zu sorgen. Denn die Rennen direkt vor dem Publikum auf der Trave-Promenade werden nach ihrer diesjährigen Premiere auf jeden Fall wieder fester Bestandteil des Regatta- und Festivalspektakels sein. Als Kulisse der knackigen Rennen auf dem engen Kurs dient dann niemand geringeres als die große alte Dame: die 100-jährige Passat.

Festschrift - 100 Jahre Bodensee-Segler-Verband

20.10.10 - Anlässlich des 100 Jahre Jubiläums des Verbandes hat IBN-Chefredakteur Hans-Dieter Möhlhenrich und ein Autorenteam eine Festschrift für den Verband gestaltet. Viele alte Bilder aus der Gründerzeit sind in den Archiven der Gründervereine gefunden worden, die Geschichte des Verbandes, ergänzt mit Interviews mit Zeitzeugen, machen die 90-seitige Festschrift zu einem Leseerlebnis.

Um die Druckkosten nieder zu halten, ist eine große Auflage anzustreben und aus diesem Grunde gibt es die Möglichkeit, die Festschrift zum Subskriptionspreis vorzubestellen. Der Subskriptionspreis beträgt 10,- Euro (bei Direkt -Versand an den Verein) wenn die Bestellung bis zum 1. Dezember 2010 erfolgt. Nach diesem Termin ist der Preis der Festschrift 12,- Euro.

Die Bestellung kann durch die Verbandvereine auf folgende Art vorgenommen werden:
Durch Sammelbestellung per E-Mail an die Geschäftsstelle (bsvb@vol.at): In diesem Fall werden die bestellten Exemplare an die vom Club angegeben Adresse Anfang 2011 geschickt.

In der Datenbank des BSVb (www.zak.de/ibn-jahrbuch ) ist bei den
Mitgliederdaten ein Feld mit der Bezeichnung "Mitglied BSVb Festschrift senden"
eingefügt worden. Wenn dieses Feld angekreuzt wird, erhält das betreffende Mitglied die Festschrift Anfang 2011 zugeschickt. Bezahlung per beiliegendem Erlagschein (10,- Euro + Versandkosten 1,20 Euro).

Eine Kostprobenseite der Festschrift finden Sie auf unserer Homepage www.bsvb.at


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Leseprobe (zur Vergrösserung anklicken)

Dienstag, 19. Oktober 2010

Im Zeichen des Drachen

19.10.10 - Die European Tour 2010 der innovativen Sportbootklasse Longtze Premier machte schon 2009 Halt am Bodensee bei der SVB. Zum Saisonende trifft sich die internationale Segelsportelite wieder in Bottighofen. Vom Freitag, 22. Oktober bis zum Sonntag, 24. Oktober wird der Konstanzer Trichter zur attraktiven Bühne für spannenden Segelsport auf höchstem Niveau.

Longtze European Finale 2010 bei der SV- Bottighofen
Fünf Regattaevents Primo Cup Monaco, Grand Prix Ecole Navale Frankreich, Cowes Week England, Gardasee-Regatta Italien und dem Longtze European Finale Bottighofen Schweiz wurden für die Tour 2010 in der noch jungen, aufregenden Klasse Longtze Premier ausgeschrieben. Zahlreiche Teams mit namhaften und erfolgreichen Crewmitgliedern vor allem aus Frankreich, Deutschland und der Schweiz haben auch dieses Jahr daran teilgenommen. Den Abschluss der Tour 2010 macht jetzt der Internationale Longtze European Finale am Bodensee. Die Segelvereinigung Bottighofen (SVB) hat die Organisation und Durchführung der Sportveranstaltung übernommen.

Dabei kommt es unter anderem auch zum spannenden Showdown um den Titelgewinn. Nach dem letzten Event am Gardasee ist das Team „Wet Feet“ um den Bodenseesegler und Segelmacher Eckhard Kaller aus Langenargen in der Wertungspunkt führend vor dem Französischem Team „VOILES ET VOILIERS“. Zwischen den beiden Mannschaften kommt es vor Bottighofen also zur Entscheidung um den Meistertitel.

Bestes Schweizer Team „shensu“ von Jarmo Wieland liegt im Zwischenresultat an 4. Stelle. Insgesamt werden gegen 20 Mannschaften zum Abschluss der Tour am Bodensee erwartet, darunter auch einige lokale Teams.

Markus Graf von GrafYachting in Kreuzlingen hat vor drei Jahren den Vertrieb der auffällig bunten Longtze-Racern übernommen. Die attraktiven Sportboote werden in China gebaut und wurde von den Designern des Team China, Teilnehmer am America’s Cup 2007, entwickelt. Idee war es ursprünglich, das Boot als Trainingsyacht für das Team einzusetzen. Bald erkannten die Initianten aber auch das hohe Leistungsvermögen und lancierten den attraktiven Racer kurzerhand als neue Sportbootklasse. Mittlerweile hat sich die Longtze Premier vor allem in Frankreich, aber zunehmend auch in Deutschland und der Schweiz als stark wachsende Sportbootklasse einen Namen gemacht.


Internationaler Longtze Bodenseecup 2009 BSV (Foto: Gaccioli Kreuzlingen)

Ölfilm auf dem Bodensee

19.10.10 - Noch nicht geklärt ist die Herkunft einer geringen Menge Öl, die am Montagnachmittag einen rund vier Quadratmeter großen Ölfilm auf dem Bodensee in Höhe des Strandweges Überlingen verursachte. Wie die bisherigen Feststellungen der Wasserschutzpolizei und des Tiefbauamtes Überlingen ergaben, war das Öl vermutlich über die Oberflächenentwässerung in den Bodensee gelangt. Die Freiwillige Feuerwehr legte in dem betroffenen Gewässerabschnitt daraufhin eine Ölsperre und beseitigte anschließend die Verunreinigung. Die Ermittlungen zum Verursacher dauern.

Donnerstag, 14. Oktober 2010

IDJuM in Herrsching am Ammersee

14.10.10 - Ein weiterer Höhepunkt der Segelsaison 2010 war die Internationale Deutsche Jugendmeisterschaft in Herrsching am Ammersee. Parallel dazu trugen die 29erXX und die 49er ihre Wettkämpfe „German Opens“ aus. Gute Gelegenheit sich über die, auf den 29er folgende Bootsklassen, zu informieren. Insgesamt 74 Teams aus 6 verschiedenen Nationen segelten bei meist schönem Wetter und ordentlichen Windbedingungen um den Sieg in ihren jeweiligen Klassen.

Nachdem letztes Jahr 3 Teams aus dem Süden die Nase vorne hatten, konnten sich dieses Jahr die Geschwister Goerge aus dem Kieler Yacht Club vor ihren Vereinskollegen Paul Kohlhoff und Carolina Werner den Titel sichern. Dritte wurden Jakob Meggendorfer und Andreas Spranger vom Segler- und Ruderclub Simssee. Dabei war bis zum letzten Rennen noch alles offen: die ersten vier Teams lagen 6 Punkte auseinander. Schließlich hatten aber Jule und Lotta Goerge die besseren Nerven und holten sich den Sieg.

Bei den 49ern gewannen Leopold Fricke und Lorenz Huber, bei den 29erXX setzte sich das Team Ida Marie Nielsen/ Marie Thusgard Olsen aus Schweden gegen die Konkurrenz durch.

Ein attraktives Landprogramm umrahmte die gut geplante Regatta: Eröffnung in 3 Sprachen, leckeres und typisch bayrisches Essen, Abendprogramm mit DJ und Band, Frühstück und S-Bahn Anbindung an die Wiesn machten es den Seglern sehr leicht Gefallen an der Regatta zu finden. „Eine super Organisation“, „Ich fand das Abendprogramm, vor allem die Band echt spitze“ und „Ein tolles Event“ waren dann auch oft abgegeben Kommentare!

Selbst der Wind spielte mit: Trotz schlechter Prognosen hatte der Windgott ein Einsehen. So konnte, bis auf den ersten Wettfahrttag, immer bei tollen Bedingungen gesegelt werden. Trotz teilweise abflauenden Windes führte es am Ende zu 10 Wettfahrten mit einem Streicher.

Alles in Allem eine sehr gelungene Regatta, was auch Christian Kramer, Vorsitzender der 29er KV bei der Siegerehrung nochmals bestätigte: Es sei nahtlos an das Niveau der letztjährigen Deutschen Meisterschaft angeknüpft worden – die zukünftigen Meisterschaften sollten sich an dieser Regatta orientieren, damit erneut ein so tolles, organisiertes und internationales Event stattfinden kann.

Zum letzten großen Event fahren die meisten Teams an den Gardasee, um mit dem Eurocup die diesjährige Segelsaison ausklingen zu lassen… Vera Maag.

Noriscup 09./10.10.2010

14.10.10 - Noriscup mit 31 Schiffen ein großer Erfolg.

Großer Brombachsee
Zum bevorstehenden Ende der diesjährigen Regattasaison ging es an den Großen Brombachsee. Nachdem die Deutsche Meisterschaft letztes Jahr ein sehr positives Feedback erhalten hatte, meldeten sich diesmal sogar 31 Boote zur Regatta an.

Mit einem über die 2 Tage konstanten, wunderbaren Wind, konnten insgesamt 8 Wettfahrten gesegelt werden. Bei strahlendem Sonnenschein und spätsommerlichen Temperaturen segelten die 29er und die 49er auf dem Wasser um den Sieg; die 29erXX hatten eine zu geringe Meldeanzahl und stiegen kurzfristig noch auf den 29er um. Auch auf dem Wasser stimmte die Organisation – die Segler wurden mit Lunchpaketen versorgt und die Wettfahrten schnell und ohne Komplikationen über die Bühne gebracht.

Auch an Land hatte man an alles gedacht: Kostenloses Essen, die Wiederholung des legendären Bobbycar-Rennens des Vorjahres und das gesamte Abendprogramm wurden von allen Seglern als „richtig cool“ bezeichnet. Der Club organisierte Freitag-und Samstagabend einen DJ. So durften die Segler am Samstagmorgen mit lauter Musik und begleitet von den bewundernden Blicken der bereits tanzenden Leute auslaufen.

Sieger dieser Regatta wurden mit zwei eingerechneten Streichern Philipp Müller/Moritz Janich im 49er vor den Lokalmatadoren Jens Thoma/Simon Woop. Dritte wurden Andreas Eitner/ Nadja Fiebiger. Im 29er holten sich Vera Maag/Kilian Holzapfel knapp und punktgleich vor Kristin Geisler/Andrea Fuchs den Sieg. Dritte wurden hier Karin Marchart/Katharina Baur. Vera Maag.

Mittwoch, 13. Oktober 2010

Gerichtsverhandlung gegen Schläger

13.10.10 - Die Gerichtsverhandlung gegen die Personen, die im Mai letzten Jahres Teilnehmer an der Deutschen Meisterschaft der Contender in Radolfzell angegriffen und krankenhausreif geprügelt haben sollen, hat am 12. Oktober vor dem Amtsgericht Radolfzell begonnen.

Erwartungsgemäß konnten die nächtlichen Ereignisse an der Radolfzeller Uferpromenade nach so langer Zeit nicht mehr detailliert rekonstruiert werden, weshalb die Verhandlung am 27. Oktober fortgesetzt werden soll.

Montag, 11. Oktober 2010

In Kajüte gestürzt

11.10.10 - Schwere Verletzungen hat eine 62-jährige Frau am Sonntagnachmittag, gegen 13.30 Uhr auf einem Segelboot erlitten, das gerade im Gemeindehafen Uhldingen anlegte.

Bisherigen Ermittlungen der Wasserschutzpolizei zufolge wollte die Frau das Boot mit einem Bootshaken an den Besuchersteg ziehen, als sie plötzlich das Gleichgewicht verlor und rücklings vom Deck in die Kajüte stürzte. Hierbei zog sie sich Kopf- und Rückenverletzungen zu und musste stationär im Krankenhaus aufgenommen werden.

Freitag, 8. Oktober 2010

Noch Plätze frei für Segler in den Klassen Finn und Laser

08.10.10 - Tutzing/Während die Dickschiff-Segler bereits mit dem Einwintern ihrer Boote beschäftigt sind, lädt der Deutsche Touring Yacht-Club (DTYC) die Jollensegler noch zur letzten bayerischen Ranglistenregatta der Saison 2010 ein. Den „Oktoberpokal“ hat der 101 Jahre alte Club für die olympischen Klassen Finn und Laser (Standard, Radial und 4.7) am Wochenende 16. und 17. Oktober erstmals ausgeschrieben.

Gerade die Finn-Dinghies, die „Schwergewichts“-Jollensegler, haben im DTYC eine lange Tradition. Seit einem Jahr segelt nun der Tutzinger Segelmacher Jörg Mößnang wieder in dieser Klasse und hat nicht nur viele Reviere in ganz Europa besucht, sondern auch viele andere Segler der Region wieder für diese Einhand-Jolle motiviert. Entsprechend hoch ist die Resonanz auf der bisherigen Meldeliste. Namen von Seglern aus dem Osten Bayerns (Alfons Huber vom Waginger See) bis zum badischen Altwasser des Rheins (Jürgen Eiermann vom Rastatter Goldkanal) zeugen von der breiten Anziehungskraft dieser neuen Regatta. Finn-Legenden Walter Mai und Peter Raderschat vom Tegernsee haben gemeldet.

Bei den Lasern wird mit einem Duell der Senioren-Weltspitze gerechnet, Michael Nissen (DTYC) gegen Wolfgang Gerz (SV Wörthsee). Beide stehen regelmäßig bei Master-Regatten auf dem Treppchen und waren auch in jüngeren Jahren schon immer in der Weltspitze zu finden (Gerz im Finn und Nissen im Star). Leider kann Serbatian Bühler nicht antreten, da er aufgrund seiner C Kader-Nominierung an einem DSV Training in Kiel teilnehmen muss.

Beim Laser-Radial (kleineres Rigg auf dem gleichen Rumpf) kommt Wolf-Peter Nissen vom Bodensee bis nach Tutzing. Für den Nachwuchs gedacht und noch nicht mit olympischen Weihen gesegnet ist der Laser 4.7 mit dem kleinsten Segel.

Vier Wettfahrten sind unter Leitung von Routinier Robert Huber vorgesehen. Auslaufbereitschaft für den ersten Start ist am Samstag um 12 Uhr. Wer sich erst kurz vorher für eine Teilnahme entschließt, ist beim DTYC auch noch willkommen. Der Meldeschluss ist erst am 13. Oktober. Da kann man bereits sehen, ob der Ostwind dieser Herbsttage noch anhält oder ein frischer West die Blätter wieder in die Gegenrichtung weht.

Mittwoch, 6. Oktober 2010

Segler vermisst

06.10.10 - ROMANSHORN (kapo) In Romanshorn wird seit Montag, 4. Oktober der 69-jährige Segler Alexander Schwyn vermisst. Die Kantonspolizei Thurgau bittet um Hinweise.

Angehörige meldeten am Dienstag, 5. Oktober den 69-Jährigen als vermisst. Abklärungen der Kantonspolizei Thurgau ergaben, dass er am Montag, 4. Oktober, zwischen zirka 17.00 Uhr und 18.40 Uhr mit seinem Segelschiff den Bootshafen von Romanshorn verlassen hatte.

Im Verlauf des Dienstagvormittags wurde das Schiff auf dem Bodensee vor Staad treibend aufgefunden, der Vermisste war nicht an Bord. Eine sofort eingeleitete Suchaktion der Kantonspolizeien St. Gallen und Thurgau mit Schiffen und einem Hubschrauber blieben am Dienstag ergebnislos und wurden abgebrochen. Die Route des Segelschiffs ist aufgrund der wechselhaften Windverhältnisse völlig unklar.

Der 69-Jährige gilt als sehr erfahrener Segler. Beim Schiff handelt es sich um ein Segelschiff der Marke "Beneteau", Typ "First 345".

Zeugenaufruf:

Wer Angaben zum Vermissten oder zur Fahrroute des Schiffs machen kann, wird gebeten, sich beim Polizekommando Thurgau unter der Nummer 0041 52 728 22 22 zu melden.


Der vermisste Segler Alexander Schwyn.


Das Segelschiff des Vermissten wurde vor Staad treibend aufgefunden. (Bilder: Kapo TG)

Motorschiffe entwendet

06.10.10 - MAMMERN (kapo) Eine unbekannte Täterschaft entwendete am Montagabend in Mammern und Gaienhofen zwei Motorschiffe. Die Kantonspolizei Thurgau sucht Zeugen.

Das erste Schiff, welches an der Anlagestelle Mammern festgemacht war, wurde zwischen abends 18 Uhr und morgens 8 Uhr entwendet. Nach bisherigen Erkenntnissen fuhren die unbekannten Täter darauf zum Hafen Gaienhofen, wo sie ein zweites Motorschiff entwendeten. Bei der Wegfahrt wurde das aus Mammern stammende Schiff stark beschädigt und dort zurückgelassen. Es entstand Sachschaden von rund 20'000 Franken.


Zeugenaufruf

Wer Angaben zur Täterschaft machen kann oder Beobachtungen gemacht hat, wird gebeten, sich beim Kantonspolizeiposten Steckborn unter 0041 52 725 46 00 zu melden.

Autenrieths bei 470er-IDM auf Rang sechs

06.10.10 - vg/Rang sechs ist das Endergebnis für die von Ultramarin unterstützten Segler Julian und Philipp Autenrieth bei der Deutschen Meisterschaft der olympischen 470er-Jollen auf dem Chiemsee. Nur vier Wettfahrten absolvierten die 27 angereisten Mannschaften aus drei Nationen bei extrem leichten Winden. Die besten zehn daraus segelten am vierten Tag nur noch ein Medal-Race.

Zwei Windstärken aus Ost wehten an diesem letzten Morgen über den Chiemsee. „Das war der beste Wind der ganzen Regatta“, kommentierte Steuermann Julian Autenrieth (18). Mit einem fünften Platz in dieser Finalwettfahrt verbesserten sich die Augsburger Brüder noch auf den sechsten Rang im Endergebnis. „Das passt schon“, war Vorschoter Philipp Autenrieth (20) angesichts der Leichtwindbedingungen zufrieden. Denn nach dem ersten Rennen waren sie noch gar nicht glücklich. „Ein Schweinerennen, an der Leetonne ging es drunter und drüber“, schimpfte Philipp über die Wettfahrt bei maximal einer Windstärke. „Sehr wenig und sehr drehend“ blieb der Wind auch bei den folgenden Rennen. Aber mit jedem Tag arbeiteten sich die Autenrieths dann wieder ein Stück nach vorne.

An der Spitze gab es fast tägliche Wechsel. Erst mit einem ersten Platz im Medal-Race holten sich die Berliner Daniel Zepunkte und Dustin Baldewein auch den Meistertitel. Sie verdrängten ihre „Landsleute“ Magnus Masilge und Moritz Klingenberg auf den zweiten Rang. Dritter wurde ebenfalls ein Berliner, Jan-Jasper Wagner, mit Tobias Bolduan vom DTYC Tutzing an der Vorschot.

Ebenfalls noch in die Top-10 segelten Dennis und Kevin Mehlig vom WYC. Sie waren ein Musterbeispiel für wechselhafte Ergebnisse: Vom 2. bis zum 22. Platz war alles dabei, letztlich kamen sie auf Rang neun.

Dienstag, 5. Oktober 2010

Erfolgreiche Herbstregatta beim Yacht-Club Romanshorn

05.10.10-br/Lokalmatador Adi Gerlach mit seinem Team gewinnt auf dem H-Boot und Hansueli Bacher/Ruedi Moser auf dem Fireball.

Herrliches Wetter mit leichten Winden begleitete die Romanshorner Herbstregatta der H-Boote und Fireball, obwohl die Windvoraussagen äusserst schlecht waren.

Nach dem Briefing gab es die obligaten von Adi Gerlach gesponserten Weisswürste mit Brezel! Dabei wurde auch bekannt, dass der YCRo die Internationale Schweizermeisterschaft der H-Boote vom 26. - 27. Mai 2011 ausrichtet. Pünktlich schickte dann Wettfahrtleiter Thedy Schmid die Boote auf aufs Wasser. Mit leichtem Wind aus West konnte am Samstag wenigstens eine Wettfahrt ausgesegelt werden.

Danach erfreuten sich alle auf den Apéro mit Kürbissuppe, wunderbar vom Moleteam präsentiert. Das gemütliche Zusammensein im Clubhaus mit einem guten Essen versöhnte die Seglerinnen und Segler ein wenig, dass die Saison 2010 zu Ende ist. Da alle Teilnehmer den Abend im Clubrestaurant verbrachten war dieses bis auf den letzten Platz gefüllt.

Am Sonntag wurden die Akteure um 9 Uhr vom Regattaleiter auf den See geschickt. Der befürchtete Nebel blieb aus und der erste Lauf endete nach Abkürzung. Wieder frischte der Wind aus West auf und die vom letzten Lauf gesetzte Luvboje konnte gleich zum Start für den 3. Lauf verwendet werden. Dieser konnte dann normal ausgesegelt werden. Leider schlief danach der Wind gänzlich ein und die Boote mussten teilweise in den Hafen geschleppt werden. Alle freuten sich auf das frühzeitige Auswassern, mussten doch einige eine weite Reise unter die Räder nehmen. Ergebnisse >


Foto: Jürg Bollier

Freitag, 1. Oktober 2010

Fährebetrieb saniert Vorplatz in Meersburg

01.10.10 - (ibn) Der Fährebetrieb der Stadtwerke Konstanz GmbH erneuert ab Montag, 4. Oktober, den Vorplatz des Fährehafens Meersburg. Bis zum Frühjahr 2011 wird im Rahmen der umfassenden Modernisierungsmaßnahme ein komplett neuer Straßenbelag aufgebracht, die Verkehrsführung optimiert, die Entwässerung verbessert und eine energiesparende Platzbeleuchtung installiert.

Gleichzeitig werden die Fußwege entlang der Mole und vor den Landebrücken neu gepflastert und mit modernen Sitzbänken ausgestattet, um den Hafen für die verweilenden Fußgänger attraktiver zu machen.

Während der Umbauphase werden die vorhandenen Fahrradstellplätze auf den gegenüber der Bundesstraße liegenden Gemeindeparkplatz verlegt. Die Busse der RAB fahren in dieser Zeit nicht direkt den Meersburger Fährhafen an, sie halten an der einige Meter oberhalb gelegenen Bushaltestellte der Bundesstraße.

Für Autofahrer steht bis zum Frühjahr nur ein Teil der Aufstellflächen zur Verfügung. Zur Vermeidung von Rückstaus auf die B33 wird der Fährebetrieb bedarfsweise seine Beförderungskapazität erhöhen und zusätzliche Fährschiffe einsetzen.

Donnerstag, 30. September 2010

SEGELN AUF HÖCHSTEM NIVEAU

30.09.10 - Höchstgelegene Segelregatta Österreichs

Zum ersten Mal veranstaltet der Yacht Club Hard eine Jugend Segelregatta auf dem Alpsee Uga. Im Anschluss an die Regatta sind auch die Erwachsenen eingeladen, mit einem Optimisten-Segler in das Geschehen einzugreifen

Damüls - Alpsee Uga
Sonntag, 10. Oktober 2010
Beginn: 13.00 Uhr

Für das leibliche Wohl ist ab 12.00 Uhr gesorgt.

Auf zahlreiche Zuschauer freut sich der Yacht Club Hard und der Damüls - Faschina Tourismus.

Die Veranstaltung findet nur bei gutem Wetter statt. Die Seilbahnbenützung ist mit der Bregenzerwald Card kostenlos.

Montag, 27. September 2010

INTERBOOT 2010 auf dem richtigen Kurs

27.09.10 - Friedrichshafen / Gut getrimmt lag die INTERBOOT 2010 bei ihrer neuntägigen Reise auf dem richtigen Kurs: 95.400 Besucher (Vorjahr 93.800) kamen an Bord der Internationalen Wassersportausstellung. Eine deutliche Mehrheit der 518 Aussteller aus 25 Ländern berichten von einem erfolgreichen Geschäftsverlauf. Großer Anziehungspunkt für die fachkundigen Besucher war in Kombination mit neun Messehallen der INTERBOOT-Hafen, um Probefahrten zu unternehmen und das maritime Flair zu genießen. Zusätzlich verfolgten zehntausende Zuschauer an der Uferpromenade die Sport- und Show-Veranstaltungen auf dem Bodensee.

„Mit mehr Ausstellern, mehr belegter Hallenfläche und einem Besucheranstieg blicken wir auf eine erfolgreiche INTERBOOT 2010. Zahlreiche Aussteller berichten in persönlichen Gesprächen von einem besseren Geschäftsverlauf im Vergleich zum Vorjahr“, resümiert Messe-Geschäftsführer Klaus Wellmann. „Da wir als erste Bootsmesse für die kommende Saison Signale setzen, ist das ein gutes Zeichen für die Wassersportbranche.“ INTERBOOT-Projektleiter Dirk Kreidenweiß ergänzt: „Wir verzeichnen im Vergleich zum Vorjahr einen verstärkten Besucherstrom an den Wochenenden, die Werktage nutzen viele für ausgedehnte Fachgespräche mit den Ausstellern.“ Dies bestätigt auch Patric Polch, Geschäftsführer Boote Polch KG und Vizepräsident des Bundesverbandes Wassersportwirtschaft: „Unter der Woche hatten wir erstaunlich viele Besucher hier am Stand, es war immer Zug da. Die Qualität der Gespräche ist besser als auf jeder anderen Messe, die ich kenne. Der Anteil der bootsinteressierten Wassersportler ist im Vergleich zum Vorjahr höher. Die INTERBOOT ist eine Messe mit Niveau.“

Ebenfalls zufrieden zeigte sich Meik Lessig, Sales Director North Bavaria Yachtbau GmbH: „Die Nachfrage nach unserer neuen Bavaria 34 war sehr groß und hat unsere Erwartungen übertroffen. Im Motorbootbereich haben wir im Auftragseingang eine Steigerung um 30 Prozent, im Segelboot-Bereich sogar eine Steigerung um das Doppelte zum Vorjahr. Ich bin von der Messe hier in Friedrichshafen begeistert. Auch das Hafenkonzept macht Sinn – unsere Sport 28 war im Dauereinsatz, es gab einen fliegenden Übergang bei den Kundenprobefahrten.“
Im Fokus standen in diesem Jahr erneut Boote mit alternativen Antrieben, die auf dem Messegelände und vor allem auch im INTERBOOT-Hafen bei Probefahrten große Beachtung bei Besuchern und Medien fanden. „Die Testmöglichkeiten auf dem Bodensee und unser umfangreiches Rahmenprogramm sind zu unseren Markenzeichen geworden. Die Liegeplätze im Hafen waren ausgebucht und wir konnten deutlich mehr Ausstelleraktivitäten verzeichnen“, berichtet Projektleiter Dirk Kreidenweiß.

Große Besucherströme verzeichnete der INTERBOOT-Hafen bei hervorragendem Wetter vor allem am ersten Wochenende und den Werktagen. Den Motorboot-Wettbewerb Liquid Quarter Mile verfolgten zehntausende Zuschauer entlang der Uferpromenade. Auch der erste Pedalo-Cup zog zahlreiche Schaulustige an den Bodensee. „Ein großes Anliegen ist uns, den Nachwuchs für den Wassersport zu begeistern. Das ist uns auch in diesem Jahr wieder mit vielen Aktionen wie dem Jugendlager und dem Schnuppertauchen, bei dem über 1.000 Kinder und Jugendliche begrüßt wurden, gelungen.“

Alle Blicke auf sich zogen auch die Wakeboarder auf dem Messe-See während ihren Showvorführungen. Den Event „Cash for Tricks“ verfolgten zahlreiche Zuschauer trotz strömendem Regen. „Die Veranstaltung hat Potenzial, wir haben von den Fahrern und von den Besuchern ausschließlich positive Rückmeldungen erhalten. Diesen Event wird es sicher auch im nächsten Jahr wieder geben“, berichtet Marc Maisch, Organisator des Rahmenprogramms.

Ein großes Jubiläum feiert die INTERBOOT im kommenden Jahr auf dem Messegelände und im Hafen: Vom 17. bis 25. September 2011 findet die Internationale Wassersport-Ausstellung zum 50. Mal in Friedrichshafen statt.

Sonntag, 26. September 2010

Ausstellerstimmen INTERBOOT 2010:

26.09.10 - Clemens Meichle, Geschäftsführer des Verbandes der Bodenseewerften in Baden-Württemberg und Geschäftsführer von Ultramarin, Meichle + Mohr Marina in Kressbronn-Gohren: „Wir sind im Großen und Ganzen zufrieden mit dem Verlauf der INTERBOOT. Die Stimmung ist gut und wir haben mit einem sehr guten Fachpublikum interessante Gespräche geführt; das haben mir auch meine Kollegen vom Verband der Bodenseewerften bestätigt. Beim Stand von Ultramarin verzeichnen wir ein deutliches Plus im Vergleich zum Vorjahr, was für uns ein Zeichen ist, dass die Leute wieder bereit sind, Geld auszugeben.“

David Clavadetscher, Geschäftsführer des Schweizerischen Bootbauer-Verbandes: „Wir sind sehr zufrieden und ich habe eine bessere Rückmeldung über den Verlauf der INTERBOOT von den Verbandsmitgliedern erhalten als im Vorjahr. Ich bemerke, dass die Verweildauer der Besucher auf der Messe kürzer ist, was daran liegt, dass sich viele bereits im Vorfeld über das Internet informieren und dann gezielter an die Stände gehen. Viele unserer Aussteller sind in den neuen Medien aktiv und profitieren jetzt davon.“

Patric Polch, Geschäftsführer Boote Polch KG: „Unter der Woche hatten wir erstaunlich viele Besucher hier am Stand, es war immer Zug da. Die Qualität der Gespräche ist besser als auf jeder anderen Messe, die ich kenne. Der Anteil der bootsinteressierten Wassersportler ist im Vergleich zum Vorjahr höher. Die INTERBOOT ist eine Messe mit Niveau.“

Peter Grimm, Mitglied der Geschäftsleitung und Mitinhaber Brunnert-Grimm: „Die INTERBOOT ist für uns der wichtigste Anlass des Jahres. Wir sind seit Anbeginn dabei. Wir sind INTERBOOT-Fans, weil der Zeitpunkt der Messe und auch deren Standort mit der Nähe zur Schweiz ideal sind. Wir beobachten viele interessante und interessierte Besucher aus dem Nachbarland, die mit konkreten Kaufabsichten nach Friedrichshafen kommen. Alle namhaften Hersteller sind vertreten, so kann sich der Kunde einen guten Überblick verschaffen und vergleichen.“

Bruno Hausammann, Geschäftsführer Hausammann Caravans & Boote AG, Jeanneau-Importeur für die Schweiz: „Wir sind mit dem diesjährigen Verlauf sehr zufrieden und haben viele Geschäftsabschlüsse getätigt. Die INTERBOOT ist für uns nach wie vor eine Verkaufsmesse. Unsere Ziele wurden erreicht.“

Wolfgang Rapp, Geschäftsführer Rapp Boots- und Yachtwerft : „Das Interesse an unserer neuen ‚Blue Sky 600 E-Power’ war sehr intensiv. Vorallem das Preis-Leistungs-Verhältnis unserer Motoren hat die Besucher sehr erstaunt. Auch das zweite Wochenende läuft gut und wir erwarten ein gutes Geschäft im Nachhinein.“

Klaus Boesch, Mitglied der Geschäftsleitung Boesch Motorboote: „Seit 1970 habe ich keine INTERBOOT verpasst – die Lage ist ideal, der Termin ist ideal und die INTERBOOT ist die innovativste Wassersportmesse Deutschlands. Großen Zuspruch erhielt dieses Jahr unsere 620 Electric Power, die wir auch im Hafen zu Testfahrten liegen hatten. Die Besucherqualität ist sehr hochwertig und die Kunden sind zielgerichtet mit konkreter Kaufabsicht aufgetreten. Wir haben Abschlüsse während der Messe getätigt und erwarten noch ein gutes Nach-Messegeschäft.“

Joachim Pfister, Geschäftsführer Boote Pfister GmbH: „Die INTERBOOT ist für uns von der Stimmung und der Nachfrage her besser verlaufen als im Vorjahr, das Geschäft zieht wieder an. Unsere Erwartungen sind erfüllt.“

Ronny Mathys, Geschäftsführer Nasta Marine SA und Linssen-Generalimporteur für die Schweiz: „Viele Leute waren positiv überrascht, dass Linssen nun auch einen Hybridantrieb anbietet. Für uns war es eine gute Sache, dass wir unseren Besuchern eine Probefahrt auf unserer Yacht mit Hybridmotor im INTERBOOT-Hafen anbieten konnten.“

Ulrich Niedermeier, Mitinhaber OPN Boats: „Das Interesse an unserer Weltpremiere ‚OPN 610’ ist gut, vorallem das Design kommt gut an. Auffallend viele Familien mit Kindern interessieren sich für das Boot, da durch den Jetantrieb der Sicherheitsaspekt sehr groß ist. Auch die Nachfrage als Trailerboot ist hoch. Ich denke, wir sind mit unserem Konzept auf dem richtigen Weg.“

Rolf Müller, Inhaber Bootswerft Müller, Generalvertretung von Hallberg Rassy Süddeutschland, Schweiz und Österreich: „Mit dem Verlauf der diesjährigen Ausstellung sind wir mehr als zufrieden – wir erleben eine Kaufwelle, wie wir sie in den letzten 30 Jahren nicht kannten. Was jetzt passiert, übertrifft alles. Das liegt vorallem am günstigen Wechselkurs für Schweizer und zum anderen an der entspannten Liegeplatzsituation am Schweizer Bodenseeufer.“

Werner Grünäugl, Hanse Yachts AG/Repäsentant Dehler für Süddeutschland und Österreich, Leiter Verkauf/Service Yachten Meltl: „Wir sind mit dem Verlauf der INTERBOOT 2010 zufrieden und haben einen guten Zulauf. Die Kunden sind von der Dehler 32 begeistert und wir hoffen auf eine gute Nachsaison“.

Meik Lessig, Sales Director North Bavaria Yachtbau GmbH: „Die Nachfrage nach unserer neuen Bavaria 34 war sehr groß und hat unsere Erwartungen übertroffen. Im Motorbootbereich haben wir im Auftragseingang eine Steigerung um 30 Prozent, im Segelboot-Bereich sogar eine Steigerung um das Doppelte zum Vorjahr. Ich bin von der Messe hier in Friedrichshafen begeistert. Auch das Hafenkonzept macht Sinn – unsere Sport 28 war im Dauereinsatz, es gab einen fliegenden Übergang bei den Kundenprobefahrten.“

Hartmut Holtmann, Geschäftsführer und Inhaber KH+P Yachtcharter: „Die Besucher kamen gezielt zu uns an den Stand und wir hatten durchgehend gut zu tun. Die Modenschau hat für Belebung gesorgt und ist gut angekommen.“

Wolfram Reiners, Geschäftsführer Kitekahunas, Südafrika: „Wir sind mit unserem Auftritt hier zufrieden und konnten unsere Kiteschule gut präsentieren. Allein für unsere Anfängerkurse haben wir 200 Interessierte. Unsere Philosophie, den schwierigen Extremsport sicher und in einer schönen Location wie Südafrika beizubringen, kam gut bei den Besuchern an.“