Samstag, 5. Juni 2010

60. RUND UM Hartes Ringen bei wenig Wind

05.06.10 - Das Schweizer Schiff Sonnenkönig hat am Wochenende (4.-6. Juni 2010) die 60. RUND UM gewonnen, die größte Regatta am Bodensee. 9 Stunden 20 Minuten brauchte der Sieger für die 100 Kilometer lange Strecke von Lindau über Meersburg, Überlingen sowie Romanshorn und wieder zurück nach Lindau.

„Die ganze Nacht durch wechselte die Führung zwischen sieben schnellen Schiffen ab“, beobachtete Wettfahrtleiter Hubert Henzler den Regattaverlauf – „den besten Endspurt hatte Stefan Stäheli aus Romanshorn mit seinem extrem leichten Katamaran Sonnenkönig“, der feierte den Sieg mit einer morgendlichen Weißwurst. Zweiter wurde 16 Minuten später Ralph Schatz aus Meersburg, ebenfalls mit einer Ventilo, vor dem zweifachen Olympiasieger im Tornado, Roman Hagara aus Salzburg. Pech hatte dagegen Lokalfavorit Fritz Trippolt – er hoffte an der Rheinmündung auf einen Süd, es blieb bei der Hoffnung, er mußte in Führung liegend tatenlos zusehen, wie die Konkurrenten wenige Kilometer vor dem Ziel an ihm vorbeizogen.

Gerade mal 30 von 409 gemeldeten Schiffe haben die 60. RUND UM 2010 beendet. Der Wind war ungewöhnlich flau, „die meisten Boote sind über Stunden wie festgenagelt auf dem See gestanden“, erklärte die LSC-Vorsitzende Christine Holz, die selbst auf einer 8-m-R-Yacht aufgegeben hatte. „Aber so mau habe ich den See selten erlebt. Vielleicht müssen wir doch im nächsten etwas selbstkritischer und früher die Frage der Bahnabkürzung diskutieren“. Es war aber keine Rekordflaute: „im Jahr 2002 sind gar nur 12 Schiffe ins Ziel gekommen“, erinnert sich Holz.
An Land haben die Zuschauer in diesem Jahr begeistert das Trackingsystem aufgenommen. „Das war schon toll, wie im Internet und im Festzelt die Leute an Land die Regatta nachverfolgt haben“, zieht der Wettfahrtleiter Hubert Henzler Bilanz. „Das System hat toll funktioniert, ein GPS mit einem Handy kombiniert sendete die Schiffsdaten an einen Server, der zeigte den Standort, die Geschwindigkeit und die Richtung der Schiffe auf“.

Den blauen Pokal für das schnellste Schiff der Startgruppe 1 holt Roel van Merkesteyn mit der Tintenfass vom Yachtclub Langenargen. Das kleine blaue Band hat Franz Schwarz vom Segelclub Breitbrunn Chiemsee mit der Aqua Vivens, einer Gipsy 26, gewonnen, vor Tobias Waldmüller vom Yachtclub Hard und dem Vorjahressieger Bernhard Kraus vom Segelclub Brunnen Forggensee.

Weitere Infos auf der Homepage vom LSC.

Sonnenkönig gewinnt

05.06.10 - Der Schweizer Katamaran Sonnenkönig mit Stefan Stäheli hat heute Morgen die 60. RUND UM gewonnen, die größte Regatta am Bodensee. 9 Stunden 20 Minuten hat der Sieger für die 100 Kilometer lange Strecke von Lindau über Meersburg, Überlingen sowie Romanshorn und wieder zurück nach Lindau gebraucht.

Die ganze Nacht durch wechselte ständig die Führung zwischen sieben schnellen Schiffen ab - eine ganze Zeit lang sah es aus, als ob Fritz Trippolt das Blaue Band gewinnen könnte, er hatte südlich an der Rheinmündung auf einen Südwind gehofft, dann aber einen Parkplatz gefunden. Den besten Endspurt hatte letztlich Stefan Stäheli aus Romanshorn mit seinem extrem leichten Katamaran Sonnenkönig, er feierte den Sieg frühmorgens mit einer Weißwurst und einem Weißbier. Zweiter wurde mit 16 Minuten Rückstand Ralph Schatz aus Meersburg, ebenfalls mit einer Ventilo, vor dem zweifachen Olympiasieger im Tornado, Roman Hagara. 19 Schiffe sind momentan (13.00 Uhr im Ziel), 90 haben aufgegeben.

Alle Schiffe haben die Bojen Meersburg und Überlingen gerundet, das große Hauptfeld schiebt sich langsam in Richtung Lindau. Die insgesamt 2.000 Segler müssen sich noch auf einen langen, heißen Tag auf dem Bodensee einstellen. Ergebnisse >


Der Sonnenkoenig im Ziel (Foto Juerg Kaufmann)

Freitag, 4. Juni 2010

Vorsicht: Treibholz unterwegs

04.06.10 - (IBN) Die ergiebigen Regenfälle in den letzten Tagen haben die Wasserstände der Flüsse und Bächeim Bodenseegebiet teilweise erheblich ansteigen lassen. Zu Überschwemmungen kam es hierdurch zwar nicht, jedoch musste die Brücke über die Argen zwischen Langenargen-Oberdorf und Kressbronn am Donnerstagvormittag aus Sicherheitsgründen für den gesamten Verkehr gesperrt werden. Dieses Brückenbauwerk wird derzeit saniert, weshalb es komplett eingerüstet ist. Durch den hohen Wasserstand der Argen verfing sich Treibholz in dem über der Wasseroberfläche befindlichen Baugerüst, das hierdurch bereits beschädigt wurde und einzustürzen droht. Eine örtliche Umleitung wurde eingerichtet.

Im Bereich des östlichen Bodensees hat sich im Bereich der Argenmündung ein etwa 400 Meter breites Feld aus Treibholz gebildet. Die Schifffahrt auf diesem Teil des Bodensees wird deshalb um erhöhte Vorsicht gebeten.

Dienstag, 1. Juni 2010

Neues vom Jugend Regatta Förderverein

01.06.10 - Das Regattajugend Match Race Team des Jugend Regatta Förderverein Konstanz/Kreuzlingen mit Christoph Zeiser, Livia Greuter, Felix Beirer und Stephanie Abels konnte sich am Wochenende beim Volvo Match Race in Zug auf den Matchracer blu26 mit erfolgreichen Schweizer Seglern wie Eric Monnin (Gewinner des Volvo Match Race Zug, Nummer eins im Schweizer Match Racing), Jérôme Clerc, Flavio Marazzi, Lukas Erni oder Nathalie Brugger duellieren.

"Es hat viel Spass gemacht, wir haben viel gelernt und wir sind bei jedem Race besser geworden, aber leider hat es dann doch nie ganz zu einem Sieg gereicht " meinte Livia Greuter am Sonntagabend nach ihrer Rückkehr. Die Fortschritte waren aber unübersehbar, ging doch das letzte Match gegen das Team von Flavio Marazzi nach langer Führung erst bei der letzten Halse vor der Ziellinie verloren.

Zum nächsten Match Race in Romanshorn am 28.-29. August 2010 wird dann eine reine Damen-Jugendcrew an den Start gehen. Beim Match Race werden die Boote, auf denen gesegelt wird, vom Veranstalter gestellt. In Zug wurde auf sechs identischen blu26 Booten gesegelt. Beim Match Race in Romanshorn werden Boote vom Typ mOcean zum Einsatz kommen. Ein erfolgreiches Match Race Team muss in der Lage sein, sich schnell auf unterschiedliche Boote einzustellen und diese optimal zu beherrschen.

Erfolgreich Match Race segeln bedeutet auch regelmässiges Training und hervorragende Teamarbeit. Der Jugend Regatta Förderverein (JRFV) unterstützt und organisiert Segeltrainings auf Yachten, sowohl als Grundausbildung zum Segelschein als auch für Regatten und erstmals auch fürs Match Race. Für das Match Race Training werden Boote ausgeliehen, für die Yachtausbildung stehen dem Verein zwei LACUSTRE Yachten zur Verfügung.

Zur "Rund Um" am 4. Juni haben sich zwei weitere Jugendteams mit den beiden LACUSTRE Yachten des Vereins angemeldet. Die beiden Boote werden mit einem Tracker von GPSvision ausgestattet und man kann ihren Kurs über die Webseite des Lindauer Segel Club online life unter http://cluster.rundum-live.de/rundumtop/ mitverfolgen.

Am Freitag 11. Juni findet dann in Hard/AT ein Regattatraining für die Jugendlichen statt und am Wochenende 12./13. Juni starten die beiden Jugend-LACUSTRE am der LACUSTRE Regatta, die ebenfalls in Hard stattfindet. Ein Wochenende später sind die beiden LACUSTRE bereits wieder an der Pokalregatta in Lindau am Start.

Weitere Regattateilnahmen der Jugendteams auf LACUSTRE folgen im Herbst bei den Regatten in Konstanz und Kreuzlingen und bei der LACUSTRE Bodenseemeisterschaft in Überlingen.


Sonnenfischregatta am Wochenende beim SMCÜ

01.06.10 - Fast 100 junge Segler werden am Wochenende vor Überlinger bei der Sonnenfischregatta um die ausgeschriebenen Pokale kämpfen.

Die vom Segel- und Motorbootclub Überlingen (SMCÜ) ausgerichtete Regatta ist Wertungsregatta für die Bodenseemeisterschaft der Optimisten (BOM), Qualifikationsregatta für die Deutsche Meisterschaft, Wertungsregatta für die Landesmeisterschaft Baden-Württemberg der Optimisten B. Außerdem gehen noch die Jugendbootsklassen Teeny und Hobie 16 an den Start.


Sonnenfischregatta 2009 (Foto: SMCÜ)

Segelanweisungen gibt es ab 10 Uhr in der Werft (FSÜ) im Hafen Ost. Die Betreuerbesprechung 11.30 Uhr und die Steuermannsbesprechung findet vor dem Clubhaus des SMCÜ statt. Bis zu 6 Wettfahrten sind ausgeschrieben und der 1. Startschuss kann bei hoffentlich gutem Wind um 13 Uhr gegeben werden. Die Jugendabteilung führt während der 2 Regattatage einen Bazar für gebrauchte Segelkleidung durch. Potentielle Verkäufer und Käufer sind also herzlich eingeladen. (B.Z)

Montag, 31. Mai 2010

Seenotfall in Überlingen

31.05.10 - Mit einem Seenotfall hatte die Wasserschutzpolizeistation in Überlingen am Sonntag (30. Mai) zu tun. Ein 54-Jähriger sowie ein Begleiter segelten unter Vorsegel im Seeraum vor Uhldingen hoch am Wind.

Infolge einer heftigen Böe wurde das Boot derart erfasst, dass es kenterte. Dabei gingen auch etliche Ausrüstungsgegenstände über Bord. Mit Hilfe der Wasserschutzpolizei konnte die Besatzung geborgen und das Boot wieder aufgestellt werden. Der komplett mit Wasser vollgeschlagene Jollenkreuzer wurde in den Hafen Uhldingen geschleppt.

Brand bei Boote-Center Fröhlich

31.05.10 - Am Abend des 30. Mai wuden bei einem Brand in einer Lagerhalle des Boote-Center Fröhlich in Lindau mehrere Boote zum Teil schwer beschädigt. Die Schadenshöhe lässt sich noch nicht beziffern und auch über die Brandursache ist noch nichts bekannt. Brandstiftung lässt sich dem Vernehmen nach aber weitgehend ausschließen.

Ein Passant habe gegen 17.00 Uhr die Feuerwehr alarmiert, die die Werfttore gewaltsam öffnen musste. Zunächst hätten, wegen des dichten Qualms, die mit Atemschutzgeräten ausgerüsteten Feuerwehrleute mit einer Wärmebildkamera das brennende Boot lokalisieren müssen. Verschärft wurde die Situation durch mit Kraftstoff betankte Boote. Anfängliche Befürchtungen, dass durch giftige Dämpfe die Anwohner gefährdet seien, bestätigten sich im Nachhinein nicht.

Jubiläums-Mondscheinwoche des YCA

31.05.10 - Bereits zum 15. Mal wird der Yachtclub Arbon die traditionelle Mondscheinwoche vom 7. - 11. Juni durchführen. Die Abendregatten vor Arbon haben mittlerweile grosse Beliebtheit unter den Seglern erreicht. So werden täglich bis zu 65 Boote an den Start gehen. Dieser, in dieser einmaligen Art, durchgeführte Seglerevent bietet allen Beteiligten besondere Attraktionen. So ist es nicht verwunderlich, dass sich der Teilnehmerkreis aus allen Anrainerstaaten des Bodensees zusammen setzt. Dieses Jahr haben gar zwei aktive Klassen (H-Boote und ESSE 850) diese Regattaserie in Ihre Punktemeisterschaft aufgenommen.

Die fünf verschiedenen Wertungsklassen werden unter der Leitung des erfahrenen Regattaleiters, Ivo Gonzenbach, jeweils um 19.00 Uhr starten. Dazu sind zwei Regattabahnen vorgesehen und die erwarteten Kämpfe um die Führungsplätze können auch von den Zuschauern vom Quai des neuen Hafens mit verfolgt werden. Für viele Zuschauer ist dies Anstoss genug, das Spektakel in der Arbonerbucht und die tolle Aussicht und die Farbenpracht mitzuerleben.

Diese Jahr sind die Segler von Sailability ebenfalls wieder dabei. Diese gut betreute Vereinigung ermöglicht Menschen mit Behinderung den Segelsport auszuüben. Ihre Leistung ist besonders hoch zu werten. Sie werden mit ihren neuen, speziell konstruierten Booten, dabei sein und von fachkompetenten Begleitern betreut.

Die Organisation, unter der Federführung des YCA-Präsidenten Rolf Niederer, stellt für diesen Anlass 45 Helferinnen und Helfer. Sie sorgt nicht nur für einwandfreie Regattabahnen, sie sorgt auch für das leibliche Wohl nach der sportlichen Leistung. Sie ist auch der Garant dafür, dass die Segler in gemütlicher Runde im Clubzelt den Abend ausklingen lassen können. Diese Art von Segelsport ist ein Erfolgsrezept des YCA und stellt für viele Segler eines der Saisonhöhepunkte dar. Der YCA wünscht alles Teilnehmern eine erlebnisreiche Segelwoche und Mast und Schotbruch.

Schoten- und Knotenregatta am 12. Juni
Am Samstag nach der Mondscheinwoche, die am Freitagabend die Meister aller Wertungsgruppen kürt, findet die 3. Schoten- und Knotenregatta statt. Eine Langstreckenregatta, die nebst Regattaseglern auch Familiencrews einlädt, mitzumachen. Sie führt von Arbon nach Fussach, zum befreundeten Yachtclub Rheindelta. Das ganze Feld von ca. 35 Booten startet gemeinsam. Der Start erfolgt unmittelbar vor dem Hafen und das Ziel wird bei der Einfahrt nach Fussach gesetzt sein. Auch hiefür amtet Ivo Gonzenbach als Regattaleiter. Die stetig zunehmende Teilnehmerzahl ist ein Indiz dafür, dass diese Art von sportlichem Segeln viele anspricht. Dank einer grosszügigen Spende eines Herstellers sind attraktive Preise zu gewinnen. Viele meinen auch, die exzellente Paella, die in Fussach von einem Spitzkoch serviert wird, wäre allein schon die Teilnahme wert. Die Organisatoren haben auch da, für alle Annehmlichkeiten gesorgt und es wird wohl im neuen Clubhaus des YCRd wiederum zu einem fröhlichen Ausklang kommen.

Bodensee Jugendteam startet beim Volvo Match Race Zug

31.05.10 - Beim Volvo Match Race Zug vom 28. - 30. Mai 2010 trifft sich alles was in der Schweizer Segelszene Rang und Namen hat.

10 Teams sind für dieses Match Race in Zug gemeldet und erfolgreiche Segelprofis wie Eric Monnin, Nummer eins im Schweizer Match Racing, Flavio Marazzi, Lukas Erni oder Nathalie Brugger, alles Teilnehmer bei den Olympischen Spielen duellieren sich mit ambitiösen Jungtalenten wie das Regattajugend Match Race Team vom Jugend Regatta Förderverein. Am Donnerstagabend konnte sich das junge Bodensee Team mit Christoph Zeiser, Livia Greuter, Felix Beirer und Stephanie Abels beim Training mit den blu26 Booten in der Zuger Bucht vor dem Yachthafen schon mal die Trainingsmanöver der stärksten Konkurrenten beobachten.
Das Siegerteam darf beim Match Race St. Moritz teilnehmen und gegen die besten Match Race Teams der Welt segeln.

Junge DSV-Flotte kämpft um Anschluss an die Weltspitze

31.05.10 - (Hamburg) – Der Generationswechsel erfordert Geduld, aber er kommt: In Abwesenheit der zuletzt sehr erfolgreichen deutschen Starbootflotte und weiterer Leistungsträger in den Disziplinen Laser und Laser Radial kämpfte die durchschnittlich sehr junge Kaderflotte des Deutschen Segler-Verbandes (DSV) beim fünften von insgesamt sieben Weltcups unter dem Dach des Weltseglerverbandes ISAF bei der Delta Lloyd Regatta vor Medemblik um Anschluss an die Weltspitze. Zu einem Platz in einem Medaillenrennen reichte es für die Nachwuchstalente dieses Mal zwar noch nicht ganz, doch einige Mannschaften stehen vor dem Durchbruch.

Die 470er-Crew Daniel Zepuntke und Dustin Baldwein aus Berlin klopften erstmals an der Finaltür, segelten als zwölfte von 80 Mannschaften nur knapp am Einzug ins Medaillenrennen vorbei. „Die beiden werden uns noch viel Freude machen“, sagte DSV-Sportdirektorin Nadine Stegenwalner (Hamburg), „sie sind eine D-/C-Kadermannschaft, haben gerade erst ihr Abitur gemacht und konzentrieren sich jetzt voll auf den Leistungssport. So weit vorne wie in Medemblik waren sie noch nie.“

Noch knapper segelte der Sonthofener Lasersegler Philipp Buhl als elfter an der Finalteilnahme vorbei. Im 49er zeigten die beiden Kieler Erik Heil und Thomas Ploessel mit zwei Tagessiegen, dass sie den führenden Mannschaften in dieser rasanten Olympiadisziplin immer dichter kommen.

Finn-Segler Jan Kurfeld, der sich bei der Europameisterschaft in Split eine Lebensmittelvergiftung zugezogen hatte und an den Folgen zum Auftakt der Delta Lloyd Regatta am Ijsselmeer immer noch litt, erkämpfte sich in Holland trotzdem Platz 13, beendete die Serie mit einem Tagessieg.

„Natürlich dürfen wir unter dem Strich nicht damit zufrieden sein, dass wir bei diesem Weltcup kein Medaillenrennen erreicht haben“, sagte Nadine Stegenwalner, „aber ich bin ganz sicher, dass die Bilanz schon beim nächsten Weltcup wieder ganz anders aussehen wird, denn der wird ein Heimspiel und das bedeutet einen zusätzlichen Motivationsschub für unsere Aktiven.“

Der sechste und vorletzte Weltcup der Saison findet im Juni im Rahmen der Kieler Woche statt. Das komplette DSV-Team wird ab 19. Juni antreten.

ERGEBNISSE Delta Lloyd Regatta, Medemblik

470er Männer
1. Nic Asher/Elliot Willis (GBR), 66 Punkte
2. Mathew Belcher/Malcolm Page (AUS), 71 Punkte
3. Sime Fantela/Igor Marenic (CRO), 80 Punkte
12. Daniel Zepuntke/Dustin Baldewein (Berlin), 113 Punkte
25. Ferdinand Gerz/Tobias Bolduan (München), 165 Punkte
27. Jan-Jasper Wagner/Lennart Scheufler (Berlin), 173 Punkte
28. Lucas Zellmer/Heiko Seelig (Berlin), 178 Punkte

470er Frauen
1. Giulia Conti/Giovanna Micol (ITA), 58 Punkte
2. Lisa Westerhof/Lobke Berkhout (NED), 69 Punkte
3. Ingrid Petitjean/Nadege Douroux (FRA), 79 Punkte
16. Wibke Wriggers/Geske Genrich (Kiel), 103 Punkte
22. Tina Lutz/Susann Beucke (Holzhausen/Kiel), 212 Punkte
28. Annika Bochmann/Anika Lorenz (Berlin), 240 Punkte

49er
1. Nathan Outteridge/Iain Jensen (AUS), 79 Punkte
2. Peter Burling/Blair Tuke (NZL), 82 Punkte
3. Nico Delle Karth/Leopold Resch (AUT), 91 Punkte
14. Erik Heil/Thomas Ploessel (Berlin), 143 Punkte
15. Lennart Briesenick-Pudenz/Morten Massmann (Flensburg), 144 Punkte
17. Max Rieger/Moritz Rieger (Friedrichshafen), 150 Punkte
21. Leopold Fricke/Lorenz Huber (Rimsting), 175 Punkte

Finn
1. Ivan Gaspic (CRO), 26 Punkte
2. Rafael Trujillo (ESP), 33 Punkte
3. Marin Msura (CRO), 37 Punkte
13. Jan Kurfeld (Warnemünde), 90 Punkte

Laser
1. Tom Slingsby (AUS), 45 Punkte
2. Matias Del Solar (CHI), 70 Punkte
3. Javier Hernandez (ESP), 73 Punkte
11. Phillip Buhl (Immenstadt), 112 Punkte

Laser Radial
1. Marit Bouwmeester (NED), 28 Punkte
2. Evi van Acker (BEL), 43 Punkte
3. Veronika Fenclova (CZE), 47 Punkte
14. Lisa Fasselt (Kiel), 152 Punkte

RS:X Männer
1. Przemek Marczynski (POL), 15 Punkte
2. Nick Dempsey (GBR), 34 Punkte
3. Nimrod Mashiah (ISR), 35 Punkte
20. Toni Wilhelm (Lörrach), 124 Punkte

RS:X Frauen
1. Blanca Manchon (ESP), 42 Punkte
2. Zofia Klepacka (POL), 56 Punkte
3. Bryony Shaw (GBR), 59 Punkte
39. Amelie Lux (Kiel), 263 Punkte

Match Race Frauen
1. Anne-Claire Le Berre (FRA)
2. Lucy MacGregor (GBR)
3. Támara Echegoyen (ESP)
15. Silke Hahlbrock (Hamburg)

Sonntag, 30. Mai 2010

Internationale Bodenseewoche

30.05.10 - Nach der Steuermannsbesprechung am Freitagmorgen fuhren die Boote zu den jeweiligen Regattastrecken auf den See, die Ausstellermeile mit der InWaterBoatShow öffnete ihre Pforten und erste Besucher fanden sich auf der Hafenmeile ein.

Weiter gehts auf der speziellen Seite der bodenseewoche auf IBN-Online >

Freitag, 28. Mai 2010

Von Wedel über Cuxhaven und Helgoland bis Kiel

28.05.10 - 76. Nordseewoche lockte fast 200 Yachten auf das Meer.

Zunächst waren offizielle 188 Yachten für die Teilnahme an der Nordseewoche gemeldet. Während der Veranstaltung meldeten einige nach, so dass insgesamt 196 Yachten an den Wettfahrten der größten deutsche Hochsee-Segelveranstaltung Teilnahmen. Die Wettfahrten waren vielfältig und beinhalteten Flussregatten wie auch die extreme Hochsee-Langstrecke Pantaenius Rund Skagen.

(Hamburg, 28.05.2010) Am Freitag vor Pfingsten waren die ersten Yachten in Wedel bei Hamburg in Richtung Cuxhaven aufgebrochen. Bei der um acht Uhr am Morgen gestarteten Zubringerregatta, die 1910 das erste Mal veranstaltet wurde, segelten 45 Yachten die Elbe in Richtung Nordsee. Bei strahlendem Sonnenschein kam vor Cuxhaven als Erste die schon früh führende Yacht guts´n glory über die Ziellinie.

Berechneter Sieger wurde auf dieser "Cup des Audi Zentrum Hamburg - Cuxhaven" benannten Regatta, in der Kategorie der größten Yachten ORCi1, die Yacht Pax des Hamburgers Klaus-Uwe Stryi. Die Pax hatte schon im Vorjahr diese Auftaktwettfahrt der Nordseewoche gewonnen. In der Gruppe der kleineren Yachten ORCi2, gewann berechnet die bekannte Elan des Hamburgers Harald Baum, eine Swan 48, Baujahr 1973. Baum, der Inhaber des bekannten Yachtversicherers Panteanius ist, segelte selbst als Skipper und ist seit vielen Jahren Förderer und Sponsor der Nordseewoche.

In Cuxhaven wurde am Freitag Abend dann vom Hamburger Bernd Jörg, dem Vorsitzenden der Regattagemeinschaft Nordseewoche e.V., gemeinsam mit Sponsorenvertretern, die 76. Nordseewoche 2010 eröffnet. Auf dem Gelände der Seglervereinigung Cuxhaven feierten die Segler anschließend den Beginn der größten Deutschen Hochseeveranstaltung beim gemütlichen Beisammensein.

Noch bevor am Abend die Nordseewoche offiziell eröffnet worden war, starteten vor Cuxhaven die Teilnehmer der Internationalen Deutschen Meisterschaft (IDM) im Seesegeln (Offshore-Teil) mit Ziel Helgoland in den Sonnenuntergang. Die Sundowner Regatta der SE Vibe Out Series lockte die Segler von 40 Yachten, die bis spät in die Nacht mit Kurs Helgoland segelten, auf die offene See. Die SE Vibe Out Series ist die Regattaserie für anspruchsvolle und professionelle Segler auf der Nordseewoche. Ihre Wettfahrten waren in diesem Jahr gleichzeitig die Wertungsregatten für die IDM Seesegeln, Offshore. Neben der "Sundowner" Regatta besteht die SE Vibe Out Series aus zwei Hochseewettfahrten vor Helgoland.

Bereits auf der Sundowner Wettfahrt siegte, berechnet in der Gruppe ORCi1, das favorisierte Beluga Sailing Team. Das Beluga Sailing Team ist Vorjahressieger und auch amtierender Europameister im Seesegeln.

In der Gruppe der kleineren Yachten ORCi2 gewann die Sundowner Wettfahrt Uwe Wenzel aus Bremen mit seiner nur 8,8 Meter langen Yacht Cala... Ventinove. Er siegte auch am Pfingstsamstag bei der Hummer 1 genannten Wettfahrt der Meisterschaft. Bei der direkt darauf folgenden und bei dichtem Nebel ausgetragenen Hummer 2 Wettfahrt belegte Wenzel dann noch den dritten Platz. Diese Leistungen des Bremers reichten aus, um den Titel Internationaler Deutscher Meister im Seesegeln, Offshore in der Gruppe ORCi2 der kleineren Yachten, zu erringen.

Der ebenfalls aus Bremen stammende Christian Plump, Skipper und Teamchef des Beluga Sailing Teams, hatte am Pfingstsamstag weniger Glück. Bereits in der ersten Wettfahrt des Tages wurde sein Team wegen einer Regelverletzung nach Protest disqualifiziert. Das Spinnacker-Segel des Beluga Sailing Teams hatte kurz vor dem Ziel das Rigg der Yacht Uijuijui berührt. Deren Crew protestierte bei der Wettfahrtleitung der Nordseewoche wegen dieser Regelverletzung und das Schiedsgericht unter Obmann Uli Finckh, einem der bekanntesten Regelexperten im Segelsport, disqualifizierte Plump und sein Team nachträglich für diese Wettfahrt. Dieser Nachteil des Favoriten und die Siege bei beiden am Samstag gesegelten Wettfahrten, genügten der Mannschaft der neuen Swan 60 Yacht Emma, für den berechneten Gesamtsieg in der Gruppe der Größeren Yachten ORCi1. Damit hatte die zunächst im Mittelfeld liegende Yacht von Eigner Johann Killinger aus Hamburg gesteuert, den Titel des Deutschen Meisters im Hochseesegeln, in der Gruppe der großen Yachten ORCi1 überraschend gewonnen.

Killingers Team hatte vor der Nordseewoche erst ein einziges Mal gemeinsam trainiert und kam dennoch bei allen drei Wettfahrten als erstes Boot über die Ziellinie.

Während ein Teil der Yachten, die an der Nordseewoche teilnahmen, bereits vor Helgoland um die Meisterschaftskrone segelte, machten sich am vergangenen Samstag rund 130 Yachten von der sonnigen Küste aus auf den Weg nach Helgoland. Um 10:00 Uhr war der Startschuss für die Wettfahrten gen Helgoland in Cuxhaven, Bremerhaven, Wilhelmshaven und auf Hallig Hooge gefallen. Doch schon 10 Seemeilen vor Helgoland gerieten die Yachten in dichten Nebel. Dieser hatte auch die Wettfahrten der Internationalen Deutschen Meisterschaft behindert und senkte sich wie eine Glocke auf die See. Leider lichtete sich der Nebel am Pfingstsonntag nicht und auf die Bekanntgabe von Startverschiebungen folgte am Nachmittag die endgültige Absage aller Wettfahrten durch den Wettfahrtleiter der Nordseewoche, Dr. Stefan Lehnert. Er hatte vergeblich auf besseres Wetter gewartet um den traditionellen BHF-BANK-CUP Rund Helgoland doch noch starten zu können. Die Segler nahmen die wetterbedingte Absage gelassen auf und feierten in der extra für sie aufgebauten Alexseal Offshore Lounge am Helgoländer Hafen. In der dortigen Zeltstadt konnte unter anderen gegessen und getrunken werden. Aber auch präsentierte hier der neue Hauptsponsor der Nordseewoche, die Düsseldorfer Wassersportmesse boot, den Seglern den täglichen Wetterbericht. Auch die Öffentlichkeit war eingeladen gemeinsam mit den Seglern zu feiern.
Das tat diese auch und auf der boot Düsseldorf Regattaparty, in der Helgoländer Nordseehalle, tanzten 2.000 Menschen in der Nacht zum Sonntag zu Livemusik der Band Max and Friends.

Der letzte Wettfahrttag der diesjährigen Nordseewoche, der Pfingstmontag begann sonnig und Wettfahrtleiter Lehnert konnte nach einem Massenfrühstart beim ersten Startschuss, mit dem zweiten Versuch den INDUCON Cup Helgoländer Acht starten. Diese Wettfahrt führt in einer Acht um Helgoland und die Nachbarinsel Düne. Während der Wettfahrt änderte sich das Wetter wieder. Abermals zog dichter Nebel auf. Die Wettfahrtleitung entschied sich darauf hin die Wettfahrtstrecke zu verkürzen und am Knotenpunkt der gedachten Acht die Zielzeiten der Yachten zu nehmen. Draussen auf hoher See warteten während dessen die Teilnehmer der Internationalen Deutschen Meisterschaft im Seesegeln, Offshore auf Wind. Als dieser gegen Mittag einsetzte war die Sicht jedoch so gering, dass die Wettfahrt ebenfalls abgebrochen werden musste.

Als alle Segler wieder im Helgoländer Hafen festgemacht hatten, begann die spannendste Siegerehrung der diesjährigen Nordseewoche. Am Pfingstmontag um 15:00 Uhr gab Marcus Boehlich von der Regattagemeinschaft Nordseewoche e.V. schließlich die neuen Deutschen Meister in Seesegeln, Offshore bekannt. Mit einem lauten und dreifachen "Hipp, Hipp - Hurra!" ehrten die Segler ihre neuen Meister.

Nur drei Stunden nach dem die Sieger der Meisterschaft gekürt worden waren, startete die Langstreckenregatta Pantaenius Rund Skagen. Die Strecke dieser Regatta von Helgoland nach Kiel führt komplett um die das dänische Jütland herum und findet alle zwei Jahre, im Wechsel mit der Regatta Helgoland - Edinbourgh statt. Der Wetterbericht hatte für die Nacht zum vergangenen Dienstag Wind bis zur Stärke 7 in Böen 9 Beaufort vorhergesagt und eine Wellenhöhe von bis zu 5 Metern angegeben. Erste Berichte von der Regattastrecke bestätigten diese Vorhersage. Norbert Plambeck, mit der Yacht Hexe, einer der Favoriten auf dieser Regatta, hatte "die ganze Nacht 40 Knoten Wind von Vorne".
Das entspricht etwa 8 Windstärken.

Das Wetter forderte schnell seinen Tribut und noch in der Nacht kamen die ersten Mannschaften, die aufgegeben hatten, mit ihren Yachten nach Helgoland zurück. Am Morgen des Dienstag, den 25. Mai erreichte die Wettfahrtleitung dann ein dramatischer Anruf. Jan Gallbach, Skipper der Norddeutschevermögen Hamburg meldete, er sei Standby für Rettungsmaßnahmen nahe der Yacht Sinfonie Sylt. Diese treibe 10 Seemeilen westlich des dänischen Ringköbing Fjords leckgeschlagen und werde evakuiert. Tatsächlich standen zu diesem Zeitpunkt etwa 1,5 Meter Wasser in der über 21 Meter langen Yacht vom Typ Grand Soleil 70. Die Crew der Sinfonie Sylt konnte aber unverletzt per Hubschrauber abgeborgen werden und Skipper Reinhold Riel meldete der Wettfahrtleitung vom Flughafen im dänischen Esbjerg, das alle wohl auf seien. Erleichtert machte sich das Team der Nordseewoche auf die Heimfahrt.

Bereits nach 45 Stunden und 32 Minuten meldete das Zielteam auf dem Leuchtturm Kiel den ersten Zieleinlauf beim Pantaenius Rund Skagen Rennen. Die Hexe, gesteuert von Norbert Plambeck lief als erstes Schiff und ganz ohne Schäden in Kiel ein. Plambeck fand es ein wenig Schade, dass der Wind auf den letzten Seemeilen stark nachgelassen hatte und ihm so die Chance genommen wurde, den von der Yacht UCA im Jahr 2000 aufgestellten und bei 43 Stunden liegenden Streckenrekord zu brechen.

Bis zum heutigen Freitag Nachmittag waren von 88 gemeldeten und nur 55 gestarteten Yachten noch 31 Yachten in der Wertung. Davon befanden sich am Abend noch immer acht Yachten vor Kiel auf der Regattastrecke. Bis zum morgigen Samstag Mittag werden auch die restlichen Yachten im Ziel erwartet. Die nächste Nordseewoche startet wieder zu Pfingsten 2011.

Steffen und Sven Heßberger Dritte

28.05.10 - Erst im vergangen Jahr sind die Brüder Heßberger vom Segel- und Motorbootclub Überlingen in die olympische Bootsklasse 470er umgestiegen. Nun wurden sie bei der Deutschen Juniorenmeisterschaft in Lübeck Dritte in der U19- Wertung. In der Gesamtwertung kamen sie auf Platz 13. Frederik und Henrik Schaal (ebenfalls SMCÜ) kamen bei der gleichzeitig ausgetragenen finalen Ausscheidungsregatte für die Qualifikation der Europameisterschaft und Weltmeisterschaft der 420er auf Platz 20.

Auch in Kiel, eine Woche später beim Pfingstbusch, zeigten die Überlinger Jugendsegler vom SMCÜ gute Leistungen. 800 Segler/innen aus acht Nationen waren vom Freitag bis Pfingstmontag bei der Young Europeans Sailing Regatta (YES) in Kiel am Start. Es gab Flaute, Kaiserwetter und Regen. Gefragt waren also Segler, die mit den unterschiedlichsten Bedingungen zurecht kamen. Frederik und Henrik Schaal starteten im großen Feld der 420er. Bei insgesamt 114 Booten kamen sie auf Platz 15. Die 420er segelten nur 4 Läufe und Frederik und Henrik starteten fulminant mit einem 3.Platz im 1.Lauf. Michael Zittlau erreichte im Laser Standard den 7.Platz von 49 Startern. Bei den Lasern war Ausdauer bei 6 Wettfahrten gefragt. Sie starten zudem immer auf der entferntesten Regattabahn (Anfahrt eine Stunde). B.Z.

Donnerstag, 27. Mai 2010

Kenterte Jolle geborgen

27.05.10 - (IBN) Ein Seenoteinsatz löste am Mittwoch gegen 14.00 Uhr eine ca. einen Kilometer vor dem Kurhotel "Seehof" gekenterte Jolle aus.

Der böigen Wind hatte sie umgeworfen. Einer Besatzung der Wasserschutzpolizeistation Überlingen, die mit ihrem Dienstboot anfuhr, gelang es, die unerfahrene Bootsführerin an Brod zu nehmen und die Jolle wieder aufzurichten. Zudem konnten die über Bord gegangenen Gegenstände der Frau aus dem Wasser geborgen werden.

Race of the Racers abgesagt

27.05.10 - Das für dieses Jahr erstmals geplante Race of the Racers an diesem Wochenende wurde abgesagt. Diese Meldung findet sich auf der Homepage des Veranstalters. Wie der Bregenzer SC mitteilt, kamen nicht genug Meldung zustande.

Deutsche 49er Segler Flotte startet erfolgreich in die Regattaserie

26.05.10 - Die Delta Lloyd Regatta ist die größte holländische Regatta des Jahres. Der Worldcup umfasst alle olympischen Bootsklassen, sowie die paraolympischen Bootsklassen. Somit erstreckt sich in ganz Medemblik, in dem Zeitraum vom 26.5.-30.5.2010, eine Stadt voller Segler.

Die Regatta ist aufgeteilt in eine Qualifikationsserie, die Finalserie und dem Medaillentag. Die ersten beiden Serien umfassen je 2 Tage, sodass zusammen mit dem Medaillentag 5 Segeltage absolviert werden. Am heutigen ersten Regattatag wurden in der 49er Klasse erstaunlich gute Ergebnisse erzielt. Mit einem neuen Boot und einer gesunden Portion Motivation ersegelte das junge Team Erik Heil und Thomas Plößel einen Tagessieg, sowie einen 5. Platz. Trotz den beiden verbesserungswürdigen Wettfahrten sind die Jungs sehr zufrieden mit den Einzelergebnissen. "Wir sind sehr erfreut darüber, dass wir auch ganz oben mitspielen können", kommentierte Erik Heil und fügte weiter hinzu: "trotzdem müssen wir daran arbeiten konstante Ergebnisse abzuliefern!" Andere deutsche 49er Teams schafften einen konstanteren Einstieg und konnten sich somit im Gesamtklassement sehr gut platzieren. Besonders hervorzuheben sind dabei Team Rieger vom Bodensee (Platz 7) und Team Briesenick/ Massmann (9.Platz).

"Der erste Tag ist nun vorbei und es gilt sich noch auf die nächsten Wettfahrten zu konzentrieren, denn unser Ziel ist das Goldfleet zu erreichen und davon sind wir noch 4 Plätze entfernt!", fügte der Kieler Maschinenbaustudent Thomas Plößel an.

Mittwoch, 26. Mai 2010

Stabbrandbomben im Bodensee

26.05.10 - (IBN) Am Mittwoch, den 26.5., wurden in Friedrichshafen vor Seemoos bei einem Taucheinsatz der Wasserschutzpolizei erneut Stabbrandbomben aus dem Zweiten Weltkrieg gefunden.

Dabei wurde der Bodensee bis zu einer Wassertiefe von 21 Metern abgesucht. Geborgen wurden zwei Stabbrandbomben sowie Teile weiterer Brandbomben. Die Taucher der Wasserschutzpolizei sind in diesem Bereich regelmäßig im Einsatz, weil dort in der Vergangenheit immer wieder derartige Sprengsätze ausgemacht wurden. Der Seeraum vor Seemoos ist ein beliebter Anker- und Badeplatz.

Insgesamt vier Taucher der Wasserschutzpolizeistationen Friedrichshafen und Überlingen waren an dem Einsatz beteiligt.

Montag, 24. Mai 2010

Nordsee-Cup Gewinner bei letzter Wettfahrt der Nordseewoche ermittelt

24.05.10 - Gesamtsieger der Nordseewoche wird nach dem Gewinn von zwei Wettfahrten in seiner Klasse der Cuxhavener Heiko Päsler. Bereits 1968 hatte er das erste Mal an der Hochsee-Segelveranstaltung teilgenommen.

(Helgoland, 24.05.2010) Nach dem am gestrigen Sonntag (23.05.2010) alle Wettfahrten der Nordseewoche wegen zu dichten Seenebels ausfielen, wurde heute der INDUCON Cup Helgoländer Acht ausgesegelt.

Um 09:00 Uhr fiel vor Helgoland der Startschuss. Es starteten neben den nur 6,50 Meter langen aber sehr seetüchtigen Mini 6.50 Booten, zuerst die Teilnehmer der Family-Cruiser-Cup Wertung der Nordseewoche. In dieser Wertung können z.B. Familien ohne offizielle Vermessung für ihr Boot, die sonst für die Teilnahme an Regatten nötig ist, starten. Leider kam es an der Startlinie, die zwischen Helgoland und der Insel Düne lag, zu einem Massenfrühstart. Die Wettfahrtleitung der Nordseewoche rief daraufhin alle Teilnehmer hinter die Startlinie zurück. Beim zweiten Startversuch klappte alles und es gab keine Frühstarts. Bei westlichen 2-3 Windstärken segelten die Teilnehmer kreuzend über die Linie und begaben sich auf die traditionsreiche Wettfahrt. Der Wettfahrtleiter der Nordseewoche Dr. Stefan Lehnert erklärte, der Massenfrühstart habe auch viel mit der starken Strömung zwischen den Inseln zu tun, die für viele Skipper nicht so genau vorher zu sehen war.

Während auf der zweiten Regattabahn vor Helgoland, ausgelegt für die Deutsche Meisterschaft im Seesegeln, kaum Wind herrschte, konnte der INDUCON Cup Helgoländer Acht bei guter Sicht und zunehmendem Wind gesegelt werden. Lehnert freute sich über die zwischen den Inseln wohl minimal höheren Temperaturen, die diese Regattastrecke zunächst nebelfrei bleiben liessen. Im Laufe der Wettfahrt, die in Form einer Acht um Helgoland und die Nachbarinsel Düne gesegelt wird, entschied sich die Wettfahrtleitung um Lehnert dennoch für eine Bahnverkürzung und zeitete die Yachten nach der Umrundung der Insel Helgoland. Damit betrug die Regattastrecke rund 12 Seemeilen. Grund für die Verkürzung war der wieder aufkommende Nebel und die dadurch entstehende Zeitverzögerung. Bereits um 15:00 Uhr mussten alle Teilnehmer wieder im Hafen zur Preisverleihung sein. Ab 16:00 Uhr wurden die Rückregatten in die Orte Cuxhaven und Wilhelmshaven gestartet. Viele Segler wollten noch bis Hamburg die Elbe hoch segeln oder an der um 18:00 Uhr startenden Regatta Rund Skagen teilnehmen.

Heiko Päsler, Bauingenieur aus Cuxhaven, der bereits zum 43. Mal an der Nordseewoche teilnahm, konnte mit dem Sieg in der Gruppe der kleineren Yachten ORCi2 am heutigen Tag erneut Punkten. Päsler, der eine Yacht vom Typ X 36s steuert, gewann bereits am Samstag (22.05.2010) den Cuxport Cup von Cuxhaven nach Helgoland. Nach berechneter Zeit wurde er und seine Crew Gesamtsieger des Nordseewoche, an den der Nordsee-Cup vergeben wird. Päsler hatte den Nordsee-Cup schon vor einigen Jahren einmal gewonnen und gab an den "Sieg schon ins Auge gefasst zu haben". Die Mannschaft seiner Yacht mit Namen "Static Electric" habe am Samstag beim Cuxport Cup eine gute Ansteuerung nach Helgoland und damit beste Voraussetzungen für den Sieg gehabt, so Päsler, der für die Seglervereinigung Cuxhaven startete.

Sieger in der Family-Cruiser-Wertung, die ohne Spinnacker und Regattastress bei der Nordseewoche segelt, wurde der für den Hamburger Club Seglervereinigung Altona Oevelgönne (SVAOe) startende Berend Beilken mit seiner Henze 31 Yacht "Ballerina II".

Meistertitel im Hochseesegeln vergeben

24.05.10 - Meistertitel im Hochseesegeln auf der Nordseewoche vergeben - Teilnehmer starten zur Langstrecke nach Kiel.

Die beiden neuen Deutschen Meister im Hochseesegeln kommen aus Hamburg und Bremen. Johann Killinger (NRV), Sieger in der Gruppe ORCi1 hatte nicht mit einem Sieg gerechnet. Uwe Wenzel (WSVA), sah sich nach gelungener erster Wettfahrt schon insgeheim in der Favoritenrolle in der Gruppe der kleineren Yachten ORCi2 und bezeichnete die Bedingungen bei der Nordseewoche als optimal.

(Helgoland, 24.05.2010) In diesem Jahr fand während der Hochsee- Segelveranstaltung Nordseewoche, die offiziell "Internationale Deutsche Meisterschaft im Seesegeln, Offshore" genannte Meisterschaft der besten deutschen Hochseesegler statt. Insgesamt standen vier Wettfahrten auf hoher See auf dem Programm. Eine der Wettfahrten musste allerdings wegen dichtem Seenebel zunächst verschoben und dann ganz abgesagt werden. Dadurch standen faktisch bereits am Samstag (22.05.2010) Abend die neuen Deutsche Meister der Gruppen ORCi1 und ORCi2 fest. Johann Killinger aus Hamburg, Skipper der in der Gruppe ORCi1 startenden Yacht "Emma", ahnte da noch nichts von der endgültigen Absage der vierten Wettfahrt und dass er damit als Führender am heutigen Pfingstmontag den Meistertitel mit nach Hause nehmen sollte. Als Killinger und sein Team am Pfingstmontag Nachmittag auf der Preisverleihung ausgezeichnet wurden, war er "hocherfreut, dass es gleich zu Anfang mit dem Titel klappte", damit habe man nicht gerechnet. Das Team war erst kurzfristig neu zusammengekommen und hatte "erst ein einzigel Mal hart zusammen trainiert" so Johann Killinger, der für den Norddeutschen Regattaverein (NRV) aus Hamburg startete. Das "Beluga Sailing Team", das unter Skipper Christian Plump aus Bremen im vergangenen Jahr sogar Europameister wurde, konnte dieses Jahr seiner Favoritenrolle nicht gerecht werden. Plump und seine Crew waren in der dritten Wettfahrt der Meisterschaft nachträglich wegen einer Regelverletzung disqualifiziert worden und verloren so wichtige Punkte.

In der Gruppe der kleineren Yachten, ORCi2, ist neuer Deutscher Meister im Seesegeln Offshore, der Bremerhavener Uwe Wenzel, der für den Wassersportverein Aumund (WSVA) startete. Mit seiner nur 8,8 Meter langen Yacht "Cala... Ventinove" vom Typ Dehler 29, sah sich Wenzel, der auch Vorsitzender der Regattavereinigung Seesegeln (RVS) ist, in der Favoritenrolle. "Mit uns hat keiner gerechnet und die Bedingungen waren perfekt", so Wenzel. Noch bevor er selbst geehrt wurde, hatte sich der Bremerhavener in seiner Eigenschaft als Vorsitzender der RVS bei den Seglern und Veranstaltern der Nordseewoche bedankt.

Insgesamt waren vier Regatten, der in jedem Jahr zu Pfingsten veranstalteten Nordseewoche, Teil der Ausscheidungen um den Titel Internationaler Deutscher Meister im Seesegeln, Offshore. Dazu zählte neben den anspruchsvollen und für ambitionierte Segler konzipierten Regatten der SE Vibe Out Series, die Wettfahrt BHF-BANK-CUP Rund Helgoland. Da am Pfingstsonntag auf der Nordsee rund um Helgoland dichter Nebel mit kaum 50m Sichtweite herrschte, wurde die Wettfahrt jedoch abgesagt. Die am heutigen Montag geplante Ersatzwettfahrt während der Regatta INDUCON Cup Helgoländer Acht, konnte zunächst wegen Flaute bei guter Sicht nicht starten. Als der Wind schließlich auf 3 Windstärken auffrischte, war wieder dichter Nebel aufgezogen und die Wettfahrt musste wegen einer zu geringen Sicht endgültig abgesagt werden. Die schifffahrtspolizeiliche Genehmigung für die Regatten sah eine Mindestsichtweite von 1.000 Metern vor, die durch schnell aufziehenden Nebel deutlich unterschritten wurde. Der Obmann des Ausschusses Seeregatten des Deutschen Segler Verbandes (DSV), Dr. Wolfgang Schäfer bestätigte den Seglern noch vor Ort, dass trotz der nicht gesegelten vierten Wettfahrt, die Meisterschaft regelkonform ausgetragen worden sei.

Nach der Preisverleihung starteten viele der Teilnehmer direkt zurück an die Küstenorte Cuxhaven und Wilhelmshaven. Auf beiden Strecken werden die sog. Rückregatten der Nordseewoche ausgesegelt. Viele Segler segeln danach noch die Elbe hoch bis nach Hamburg. Am Abend um 18:00 Uhr startete dann als Abschluss der in diesem Jahr zum 76. Mal ausgetragenen Nordseewoche, die Langstreckenregatta Pantaenius Rund Skagen. Für diese Wettfahrt, die von Helgoland einmal komplett um das dänische Jütland herum, im Norden an Skagen vorbei bis nach Kiel führt und als große Herausforderung gilt, hatten 88 Yachten gemeldet.

Am Start waren schließlich 55 Yachten. Diese werden im Laufe der Woche in Kiel erwartet. Dr. Meeno Schrader aus Kiel, der Wetterexperte der Nordseewoche erwartete sechs Windstärken für die erste Nacht nach dem Start. "In Böen bis gute acht Beaufort" sagte Schrader, "aber viel schlimmer werden die drei bis fünf Meter hohen Wellen sein" so der Wetterexperte. Noch vor dem Start mussten die Teilnehmer, die schon in den letzten Tagen von Sicherheitsinspektionen des Veranstalters Regattagemeinschaft Nordseewoche e.V. nicht verschont blieben, ihre Sturmbesegelung kurz setzen und der Wettfahrtleitung bei Vorbeifahrt an der Mole präsentieren. Die Yachten werden nun bis zu fünf Tage auf See sein, bevor das letzte Boot in Kiel einläuft.

Neuseeländer triumphieren auf dem Bodensee

24.05.10 - Publikumsliebling Jesper Radich feiert Comeback.

Langenargen - Weltmeister Adam Minoprio und sein Team ETNZ/BlackMatch Racing haben das 13. Match Race Germany vor Langenargen auf dem Bodensee gewonnen. Die fünftägige Profiserie ging nach spannenden Duellen bei leichten bis mittleren Winden an den ersten vier Tagen am Pfingstmontag ohne Finale zuende. Eine hartnäckige Flaute ließ das geplante Programm auf dem Wasser platzen. „Es muss an der Zahl 13 gelegen haben“, sagte Veranstalter Eberhard Magg, „dass wir nach großem Sport über viele Tage ausgerechnet zum Finale von einer Flaute erwischt wurden.“


Sieger Adam Miniprio (Foto: Match Race Germany / Richard Walch)

Der Deutsche Grand Prix bekam trotzdem würdige Sieger: Weil die Kiwis in der Vorrunde Platz zwei, ihr Finalgegner Jesper Radich aber nur Platz sechs belegt hatte, konnten die Neuseeländer auch ohne Finale zu den neuen Königen vom Bodensee gekürt werden und gewannen 10.000 Euro Preisgeld. So wollen es die internationalen Matchrace-Regeln.

Adam Minoprio, der im Halbfinale den australischen Vizeweltmeister Torvar Mirsky und dessen Team Mirsky Racing 2:1 besiegt hatte, sagte: „Alle Finalisten können stolz auf ihre Leistung sein, haben ihr Bestes gegeben. Wir haben hier in den vergangenen zwei Jahren immer den Einzug in die Viertelfinalrunde verpasst. Jetzt hat es mit dem Sieg geklappt. Ich denke, wir fangen nun an, das Match Race Germany zu mögen. Schade nur, dass der Wind heute nicht zur Party erschienen ist.“

Platz zwei und 8000 Euro sicherten sich bei ihrem erfolgreichen Comeback nach zweijähriger Matchrace-Pause Zuschauerliebling Jesper Radich und sein Team Radich Racing. Nach Siegen in Deutschland in den Jahren 2002 und 2003 stahl der Wind Radich am Pfingstmontag die Chance, um seinen dritten Titel im deutschen Matchrace-Klassiker zu kämpfen. Doch Radich nahm die Flaute mit Gelassenheit: „Ich bin hier von den Fans so begeistert empfangen worden, Kinder haben mir kleine Steine geschenkt, auf die sie Anfeuerungen und Grüße geschrieben haben. Ich habe ihnen versprochen, dass wir unser Bestes geben werden. Leider hat der Wind das nicht getan“, sagte Jesper Radich am Bodensee.

Der 34 Jahre alte Steuermann aus Kopenhagen musste sich nach seinem 2:1-Halbfinalsieg über den französischen Weltranglisten-Ersten Mathieu Richard (French Match Racing Team) im Finale nur dem abwesenden Wind geschlagen geben und verabschiedete sich mit einem großen Kompliment vom Bodensee: „Langenargen hat uns allen in dieser Woche eine fantastische Zuschauerkulisse geboten – vielen Dank!“

Dritter wurden der Franzose Mathieu Richard und sein French Match Racing Team, die damit auch nach dem zweiten von zehn Weltmeisterschaftsläufen der ISAF World Match Racing Tour die Tourwertung mit 40 Punkten vor Titelverteidiger Adam Minoprio (33 Punkte) und Neueinsteiger Jesper Radich (20 Punkte) anführen.

Mit seinem vierten Platz in Deutschland rückte Torvar Mirsky, der am Montag in Langenargen seinen 24. Geburtstag mit Champagner und Geburtstagstorte feierte, in der Tourwertung mit insgesamt 16 Punkten auf Platz sechs vor. Die Welttour wird im Juni mit dem Korea Cup fortgesetzt und endet im Dezember 2010 mit dem Monsoon Cup in Malaysia und der Krönung der neuen Weltmeister. Tour-Direktor Craig Mitchell sagte bei der Siegerehrung in Langenargen: „Die Arbeit mit dem erfahrenen Team der 13. Auflage des Match Race Germany ist ein Vergnügen. Die traditionsreiche Veranstaltung wird immer gut organisiert und hat zuverlässige Partner. Das Match Race Germany ist ein Höhepunkt der Tour-Saison.“

Zwölf Teams aus neun Ländern waren am 20. Mai in das 13. Match Race Germany gestartet. Auf der Jagd nach 50.000 US-Dollar Preisgeld, Sachpreisen im Wert von 10.000 US-Dollar und wertvollen 100 Punkten für die WM-Wertung war das Match Race Germany der zweite WM-Lauf unter dem Dach der ISAF World Match Racing Tour 2010.

Mit zwei Siegen hat sich das einzige deutsche Team bei der historischen ersten Teilnahme einer Steuerfrau am Match Race Germany überraschend gut verkauft. Kathrin Kadelbach und ihre Taktikerin Ulrike Schümann vom Verein Seglerhaus am Wannsee in Berlin konnten als Amateurinnen bei ihrer Premiere in der Weltliga der Profiteams auf den Yachten vom Typ Bavaria 35 Match immerhin den schwedischen Weltranglisten-Achten Björn Hansen und Matchrace-Europameister Mats Ebler aus Dänemark schlagen. „Wir sind glücklich und stolz, dass wir hier dabei sein durften“, sagte Kathrin Kadelbach, die sich neben der Olympia-Vierten Ulrike Schümann noch drei Männer zur Verstärkung ins Boot geholt hatte. „Wir haben eine Lernkurve so steil wie ein Felsen absolviert und würden mit diesen Erfahrungen jetzt am liebsten noch einmal neu durchstarten“, sagte Ulrike Schümann, „das Niveau war hier enorm hoch und für uns eine riesige Herausforderung. Es hat aber viel Spaß gemacht, gegen so ein Weltklassefeld antreten zu dürfen.“

„Wir sind ein bisschen erschöpft, aber überglücklich“, sagte Veranstalter Eberhard Magg am Ende des fünftägigen Deutschen Matchrace Grand Prix, „für den Erfolg des Match Race Germany haben in diesem Jahr 195 ehrenamtliche Helfer, 50 Partner und Sponsoren, herausragende Segelsportler, der Yacht-Club Langenargen und unser Team gebürgt – eine tolle Leistung! Sie alle haben den Besuchern ein Lächeln ins Gesicht gezaubert.“ Mit einem Augenzwinkern fügte Magg hinzu: „Und das, obwohl es die 13. Auflage war...“

Mehr als 35.000 Besucher haben den deutschen Matchrace-Klassiker an fünf Tagen besucht. Allein am Pfingstsonntag strömten rund 15.000 Menschen in den Hafen von Langenargen. Auch unter den Partnern und Sponsoren der führenden deutschen Matchrace-Regatta herrschte Begeisterung. Veranstalter Harald Thierer erklärte: „Wir blicken sehr optimistisch in die Zukunft. Wir denken, dass der nächste Schritt zur Partnerschaft mit einem Titelsponsor jetzt möglich sein wird. Wir haben am Rande des Match Race Germany sehr vielversprechende Gespräche mit Entscheidungsträgern geführt.“