30.10.09 - Die 3-Mast-Bark "Alexander von Humboldt", die mit ihrem grünen Rumpf und ihren grünen Segeln weithin bekannt ist, steht ab sofort zum Verkauf. Die Eigentümerin, die Deutsche Stiftung Sail Training (DSST), wird den über 100 Jahre alten Windjammer durch einen traditionellen Neubau ersetzen, der Ende 2010 fertiggestellt werden soll.
"Bisher konnten wir bei unseren Törns bis zu 35 Trainees zu Ausbildungszwecken auf der 'Alexander von Humboldt' mitnehmen. Der neue Großsegler wird Platz für 55 Mitsegler bieten", erläutert Diedrich Rickens, Vorstand Deutsche Stiftung Sail Training, Bremerhaven, die Entscheidung zum Verkauf der "alten Alex" und zum Bau der "Alex II".
Gebaut wurde die erste "Alexander von Humboldt" bereits 1906 bei der Weserwerft in Bremen. Der aus Stahl genietete Schiffsrumpf wurde als erstes Feuerschiff mit Dampfmaschinenantrieb unter verschiedenen Namen in Ost- und Nordsee eingesetzt. 1986 ging das Feuerschiff, zuletzt mit Namen "Kiel", dann außer Dienst. Daraufhin erwarb die Sail Training Association Germany e.V. Bremerhaven das Schiff und übergab es der DSST (als Vermögenszuwendung an die kurz vorher gegründete Stiftung) für den Umbau zu einem Segelschiff. Da sich die Rumpfform der damaligen Feuerschiffe an die der stabilen traditionellen Großsegler anlehnte, war dieses Schiff hervorragend für den Umbau zum Windjammer geeignet.
Finanziert durch Sponsoren und unter Einsatz zahlreicher ehrenamtlicher Unterstützer erfolgte zwischen 1986 und 1988 bei den Motorenwerken Bremerhaven der Umbau zum Rahsegler. Das Rigg der Bark zeichnete der bekannte polnische Schiffsarchitekt Zygmunt Chorén, von dem auch das Design des polnischen Segelschulschiffes "Dar Mlodziez™y", des russischen Schulschiffes "Mir" und weiterer Großsegler stammt. Am 20. Mai 1988 erfolgte die Taufe der Bark nach dem Namen des deutschen Naturforschers Alexander von Humboldt. Seitdem hat das Schiff während zahlreicher Segeltörns und Windjammerregatten rund um den Erdball fast 400.000 Seemeilen zurückgelegt. "Dabei hat die Bark auch bei schwerem Wetter immer ihre gute Segelfähigkeit und Seetauglichkeit bewiesen", bestätigt Rickens.
Nach über 20 Jahren im Dienste der DSST soll die "Alexander von Humboldt" nun einen neuen Eigner bekommen. Verantwortlich dafür ist Arne Schmidt Yachts. Der Hamburger Yachtmakler verfügt über umfangreiche Erfahrung beim Verkauf kommerzieller Schiffe. Für die "Alexander von Humboldt" hat der Sachverständige einen Preis von 3,8 Mio. Euro angesetzt.
Unabhängig vom Verkauf der "alten Alex" ist der Bau einer neuen "Alexander von Humboldt II". Für rund 15 Mio. Euro soll der neue Traditionssegler auf einer deutschen Werft entstehen. Damit wird nach mehr als 50 Jahren erstmals wieder ein großer Windjammer in Deutschland gebaut. Zuletzt entstand die "Gorch Fock" 1957/58 bei Blohm & Voss in Hamburg. Anders als jedoch die bisherige "Alexander von Humboldt" soll der Neubau weder einen grünen Rumpf noch grüne Segel bekommen: Die "Alexander von Humboldt II" erhält die Farbe, die Generationen von deutschen Segelschiffen, zuletzt die berühmten P-Liner der Reederei Laeisz trugen: schwarzer Rumpf, weißer Wasserpass, weiße Aufbauten, rotes Unterwasserschiff und weiße Segel.
Was jedoch unverändert bleibt, ist der Zweck, für den die "Alexander von Humboldt II" gebaut wird: Nämlich interessierten Menschen, vorzugsweise Jugendlichen, unter fachkundiger Anleitung das Hochseesegeln im Rahmen traditioneller Seemannschaft zu ermöglichen. Neben dem seemännischen Brauchtum und der sportlichen Herausforderung steht dabei vor allem die Teamfähigkeit und soziale Kompetenz im Vordergrund.
Freitag, 30. Oktober 2009
Yacht auf Grund gelaufen
30.10.09 - (ibn) Gestern Nachmittag lief ein ca. 11 m langes Segelboot aus Österreich auf dem Schachener Berg vor Lindau - Bad Schachen auf Grund. Die Besatzung des Polizeibootes Hecht wurde auf den Havaristen aufmerksam.
Der 47-jährige SSkipper war alleine an Bord. Mit einer Geschwindigkeit von ca. 6-8 km/h fuhr er auf die Untiefe auf und grub sich mit dem Langkieler zum Glück nur in den Schlick. Die Wassertiefe betrug am Schachener Berg nur noch 50 cm. Zusammen mit dem Boot des bayerischen Fischereiaufsehers gelang es der Besatzung des Polizeibootes Hecht, das Segelboot von der Untiefe zu ziehen.
Durch die Grundberührung entstand an dem Segelboot ein Sachschaden von ca. 2000 Euro.
Der 47-jährige SSkipper war alleine an Bord. Mit einer Geschwindigkeit von ca. 6-8 km/h fuhr er auf die Untiefe auf und grub sich mit dem Langkieler zum Glück nur in den Schlick. Die Wassertiefe betrug am Schachener Berg nur noch 50 cm. Zusammen mit dem Boot des bayerischen Fischereiaufsehers gelang es der Besatzung des Polizeibootes Hecht, das Segelboot von der Untiefe zu ziehen.
Durch die Grundberührung entstand an dem Segelboot ein Sachschaden von ca. 2000 Euro.
Donnerstag, 29. Oktober 2009
Katamaran auf Winterroute
29.10.09 - (ibn) Von 1. November 2009 bis 31. März 2010 gilt beim Katamaran wieder der Winterfahrplan. Die wichtigste Änderung im Vergleich zum Sommerfahrplan betrifft die Fahrten am Wochenende: Denn ab Sonntag, 1. November beginnen die Katamarane an Samstagen, Sonn- und Feiertagen ihren Dienst später: Die Schnellschiffe fahren samstags dann ab 8.02 Uhr und sonn- und feiertags ab 9.02 Uhr.
Die letzten Fahrten in der kalten Jahreszeit ab Friedrichshafen und Konstanz sind montags bis samstags um 19.02 Uhr und sonn- und feiertags um 18.02 Uhr. Eine weitere Änderung beschert Katamaran-Fans mehr Zeit auf "Constanze", "Fridolin" oder "Ferdinand". Denn die Schiffe sind dann 50 Minuten (statt 46) unterwegs, weil sie im Winter vor Konstanz eine andere Route fahren müssen.
Die letzten Fahrten in der kalten Jahreszeit ab Friedrichshafen und Konstanz sind montags bis samstags um 19.02 Uhr und sonn- und feiertags um 18.02 Uhr. Eine weitere Änderung beschert Katamaran-Fans mehr Zeit auf "Constanze", "Fridolin" oder "Ferdinand". Denn die Schiffe sind dann 50 Minuten (statt 46) unterwegs, weil sie im Winter vor Konstanz eine andere Route fahren müssen.
Mittwoch, 28. Oktober 2009
„Die Kundschaft ist anspruchsvoller geworden“
28.10.09 - Schon mehr als 8 000 Besucher auf dem Süddeutschen Caravan-Salon.
Der erste Süddeutsche Caravan-Salon hat im Jahr 1973 stattgefunden und hieß zu jener Zeit noch Wohnwagen-Verkaufs-Ausstellung. Schon damals waren die Brüder Rolf und Jochen Ernst als Aussteller dabei, und bis heute haben sie keine einzige Auflage der Schwenninger Messe verpasst. Aber auch Neulinge wie der Holländer Arno Devilee zeigen noch bis 1. November, was zum Thema Caravan einfach dazu gehört.
Villingen-Schwenningen - „Das ist der absolute Wahnsinn“, verkündet Arno Devilee und meint damit das Interesse, das seinem speziellen Putzmittel entgegengebracht wird. Der Aussteller, der aus dem Land der Camper stammt, ist mit allerlei Caravaning-Zubehör zum 37. Süddeutschen Caravan-Salon gekommen. Nun führt er seit Tagen vor, wie man mit seinem Produkt Flecken auf dem Fahrzeuglack spielend leicht entfernen kann. Schmunzelnd greift der Mann zu einem wasserfesten, schwarzen Filzstift, geht zum Aussteller nebenan und bemalt dessen nigelnagelneues Fahrzeug. Und Dieter Stemmer, vom Stockacher Fahrzeughaus Emminger, zuckt noch nicht einmal mit der Wimper. Bereits am ersten Tag habe das Produkt vom Nachbarstand ihn überzeugt, sagt er und gibt lachend zu, dass er auch schon eine Flasche Putzmittel erworben habe. Doch auch in den anderen Messehallen und auf dem Freigelände gibt es viel zu entdecken, und das Interesse ist groß. In den ersten fünf Tagen tummelten sich bereits rund 8 000 Besucher zwischen den Fahrzeugen und sahen sich bei praktischem und außergewöhnlichem Zubehör um.
In Halle B führen die Brüder Rolf und Jochen Ernst emsig Fachgespräche und vermitteln dabei den Eindruck als säßen sie im eigenen Wohnzimmer. Kein Wunder, denn die beiden sind Aussteller der ersten Süddeutschen Caravan-Salon-Stunde. Und prompt erzählen die Händler dann auch, wie alles angefangen hat, und dass sie sich auf dem Schwenninger Messegelände richtig heimisch fühlen. Der Kontakt zur Messeleitung sei beinahe familiär, freuen sich die Senioren der Ernst Caravan und Freizeit GmbH. Damals, vom 1. bis zum 4. November 1973 belegten sie eine Ausstellungsfläche von 255 Quadratmetern, heute stehen die rollenden Urlaubsträume der Brüder Ernst auf rund 1 000 Quadratmetern, und auch im Freigelände präsentieren sie zusätzlich Fahrzeuge. „Die Kundschaft ist anspruchsvoller geworden“, erzählt Rolf Ernst lachend und versichert, dass der Süddeutsche Caravan-Salon das neueste Angebot aus der Freizeitfahrzeug-Branche präsentiere. Die größte Nachfrage gebe es derzeit im Bereich Wohnwagen mit Kinderzimmer, plaudern die Profis aus dem Nähkästchen. Und dann verraten die Ernst-Brüder noch, dass sich der Messe-Preis durchaus lohne. Momentan nämlich gilt der Winterpreis und von dem verabschieden sich die Händler bereits im Januar 2010.
INFO
Der Süddeutsche Caravan-Salon ist noch bis 1. November 2009 täglich von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Weitere Informationen im Internet: www.caravan-salon-vs.de.
Der erste Süddeutsche Caravan-Salon hat im Jahr 1973 stattgefunden und hieß zu jener Zeit noch Wohnwagen-Verkaufs-Ausstellung. Schon damals waren die Brüder Rolf und Jochen Ernst als Aussteller dabei, und bis heute haben sie keine einzige Auflage der Schwenninger Messe verpasst. Aber auch Neulinge wie der Holländer Arno Devilee zeigen noch bis 1. November, was zum Thema Caravan einfach dazu gehört.
Villingen-Schwenningen - „Das ist der absolute Wahnsinn“, verkündet Arno Devilee und meint damit das Interesse, das seinem speziellen Putzmittel entgegengebracht wird. Der Aussteller, der aus dem Land der Camper stammt, ist mit allerlei Caravaning-Zubehör zum 37. Süddeutschen Caravan-Salon gekommen. Nun führt er seit Tagen vor, wie man mit seinem Produkt Flecken auf dem Fahrzeuglack spielend leicht entfernen kann. Schmunzelnd greift der Mann zu einem wasserfesten, schwarzen Filzstift, geht zum Aussteller nebenan und bemalt dessen nigelnagelneues Fahrzeug. Und Dieter Stemmer, vom Stockacher Fahrzeughaus Emminger, zuckt noch nicht einmal mit der Wimper. Bereits am ersten Tag habe das Produkt vom Nachbarstand ihn überzeugt, sagt er und gibt lachend zu, dass er auch schon eine Flasche Putzmittel erworben habe. Doch auch in den anderen Messehallen und auf dem Freigelände gibt es viel zu entdecken, und das Interesse ist groß. In den ersten fünf Tagen tummelten sich bereits rund 8 000 Besucher zwischen den Fahrzeugen und sahen sich bei praktischem und außergewöhnlichem Zubehör um.
In Halle B führen die Brüder Rolf und Jochen Ernst emsig Fachgespräche und vermitteln dabei den Eindruck als säßen sie im eigenen Wohnzimmer. Kein Wunder, denn die beiden sind Aussteller der ersten Süddeutschen Caravan-Salon-Stunde. Und prompt erzählen die Händler dann auch, wie alles angefangen hat, und dass sie sich auf dem Schwenninger Messegelände richtig heimisch fühlen. Der Kontakt zur Messeleitung sei beinahe familiär, freuen sich die Senioren der Ernst Caravan und Freizeit GmbH. Damals, vom 1. bis zum 4. November 1973 belegten sie eine Ausstellungsfläche von 255 Quadratmetern, heute stehen die rollenden Urlaubsträume der Brüder Ernst auf rund 1 000 Quadratmetern, und auch im Freigelände präsentieren sie zusätzlich Fahrzeuge. „Die Kundschaft ist anspruchsvoller geworden“, erzählt Rolf Ernst lachend und versichert, dass der Süddeutsche Caravan-Salon das neueste Angebot aus der Freizeitfahrzeug-Branche präsentiere. Die größte Nachfrage gebe es derzeit im Bereich Wohnwagen mit Kinderzimmer, plaudern die Profis aus dem Nähkästchen. Und dann verraten die Ernst-Brüder noch, dass sich der Messe-Preis durchaus lohne. Momentan nämlich gilt der Winterpreis und von dem verabschieden sich die Händler bereits im Januar 2010.
INFO
Der Süddeutsche Caravan-Salon ist noch bis 1. November 2009 täglich von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Weitere Informationen im Internet: www.caravan-salon-vs.de.
Mehr als 50.000 Besucher bis Mittwochabend auf der 50. hanseboot
28.10.09 - DBSV-Präsident Torsten Conradi zieht positive Halbzeitbilanz - 50. Internationale Bootsausstellung Hamburg noch bis zum 1. November 2009 auf dem Gelände der Hamburg Messe und auf der In-Water hanseboot an der Elbe
Bis zum Mittwochabend sind mehr als 50.000 Besucher in die Hallen der Hamburg Messe gekommen, um sich auf der hanseboot 2009 über Yachten und Boote, Premieren und Innovationen bei Ausrüstung und Zubehör zu informieren, zu vergleichen und zu kaufen. Bei Sonne am Wochenende und Hamburger Schietwetter seit Wochenbeginn ist auch die In-Water hanseboot an der Elbe sehr gut besucht, die im Jubiläumsjahr erstmals mit zwei Häfen und freiem Eintritt punktet. Zahlreiche Wassersportinteressierte haben die Pontonanlagen des Traditionsschiffhafens in der HafenCity und den City Sporthafen am Baumwall besucht, um sich die großen Segel- und Motoryachten in ihrem Element aus nächster Nähe anzuschauen.
Torsten Conradi, Präsident des Deutschen Boots- und Schiffbauerverbandes (DBSV) und Beiratsvorsitzender der Internationalen Bootsausstellung Hamburg, zieht in einem schwierigen Marktumfeld eine positive Halbzeitbilanz. „Die Erwartungen vieler Aussteller sind durch die Ergebnisse der ersten Messetage übertroffen worden. Auch die Besucherzahlen sind erfreulich und bewegen sich auf Vorjahresniveau. Damit war in der momentanen Wirtschaftssituation nicht unbedingt zu rechnen“, so Conradi. Der bisherige Verlauf zeige, dass das Konzept der hanseboot aufgeht: „Die Hamburger Bootsausstellung kombiniert traditionell hohe Fachlichkeit mit der Präsentation zahlreicher Boots- und Yachtpremieren. Mehr denn je bemüht sich die hanseboot zudem, junge Menschen an den Wassersport heranzuführen. Mit zahlreichen Aktionen soll der Nachwuchs für Segeln, Motorbootfahren und andere Trendsportarten auf dem Wasser begeistert werden.“
Wassersport zum Erleben steht vor allem in der Halle B5 auf dem Programm. In der hanseboot arena mit 20 mal 15 Meter großem Wasserbecken, Windmaschinen und einer Bühne für Vorführungen finden täglich von morgens bis abends Match-Race-Duelle, Kanupolo, Motorboottests und Tauchvorführungen statt. Auch die Besucher sind zum Mitmachen und Mitsegeln aufgefordert. Stars der Seglerszene treten in der neuen hanseboot SailZone in Halle B5 auf, die als Kooperation der hanseboot mit dem Deutschen Segler-Verband (DSV) und der Segler-Zeitung ins Leben gerufen wurde. Hier stellen sich die einzelnen Klassenvereinigungen vor und zeigen vor allem Angebote für sportliches Segeln auf. Einige der besten Kader-Segler stehen in Interviews Rede und Antwort und verraten Tricks aus ihrer Bootsklasse. Am Sonntagnachmittag um 15 Uhr wird zum Beispiel Jan-Peter Peckolt erwartet, der gemeinsam mit seinem Bruder Hannes Bronze im 49er bei den Olympischen Spielen 2008 gewonnen hat.
Gleich neben der arena steht im Jubiläumsjahr eine Deutschland-Premiere, die seit der Eröffnung der 50. hanseboot lange Schlange verursacht und die Besucher in ihren Bann zieht: die Aktionsfläche „Volvo Ocean Race Experience“. Die spektakuläre, interaktive Anlage bringt einen eindrucksvollen Einblick in das Leben auf einer Volvo Open 70 Yacht und umfasst drei verschiedene Stationen: Im Simulator „The Ride“ können bis zu zwölf Besucher einen wilden Ritt auf der Höllenmaschine Volvo Open 70 Yacht erleben. In dem Rundkino „The Dome“ wird die Welt hinter den Kulissen der harten Offshore-Regatta und das etwas andere Leben an Bord gezeigt. Und beim „Grinding Challenge“ können sich Kraftprotze beim Kurbeln an der Winsch messen.
Auch das weitere Rahmenprogramm der hanseboot bietet den Besuchern jede Menge Information, Aktion sowie nützliche Tipps und Tricks von Experten. So groß wie nie sind in diesem Jahr die Möglichkeiten für angehende und erfahrene Segler und Motorbootfahrer, sich auf der Bootsausstellung fachlich weiterbilden zu lassen. Unter dem Dach der hanseboot academy bieten renommierte Segel- und Yachtschulen mehr als 250 Seminar- und Kursplätze an, in denen die Teilnehmer zum Beispiel den Sportbootführerschein See machen können oder den Gebrauch des Yacht-Radars, der elektronischen Navigation oder von Seenotsignalmittel lernen.
Viele lehrreiche Tipps und Erfahrungsschätze liefert auch das Vortragsprogramm am Stand des segeln-Magazins in der großen Ausrüstungshalle B6. Stündlich geben Experten aus der Redaktion und der Branche ihr Wissen zu Themen wie „Wetter an Bord“, „der richtige Segeltrimm“ oder „elektronische Routenplanung“ weiter. Auch die Zeitschrift YACHT bietet wie in den Vorjahren im Erdgeschoss der Halle B2 ein informatives Vortragsprogramm. Die Schwerpunkte liegen auf Törnberatung, Chartern und Seewetter. Handfeste und neutrale Beratung über die schönsten Segelreviere der Welt gibt es von ausgewiesenen Experten, die ihr Revier sehr gut kennen und ihr Wissen kostenlos weitergeben.
Noch bis zum 1. November präsentieren rund 700 Aussteller aus 30 Nationen an die 1.000 Boote und Yachten – darunter zahlreiche Premieren – sowie internationale Neuentwicklungen bei Ausrüstung und Zubehör. Die hanseboot 2009 ist bis Freitag täglich von 10 bis 19 Uhr und am Wochenende von 10 bis 18 Uhr und auf dem Gelände der Hamburg Messe sowie auf der In-Water hanseboot an der Elbe geöffnet. Ein kostenloser Shuttlebus verbindet das Messegelände mit den beiden Häfen. Die Tageskarte für die hanseboot ist die so genannte Comeback-Karte für 13 Euro (ermäßigt 11 Euro). Die Karte berechtigt zum Wiedereintritt ab 15 Uhr an einem beliebigen anderen Tag. Kids go free: Im Jubiläumsjahr der Internationalen Bootsausstellung Hamburg haben Kinder und Jugendliche bis einschließlich 15 Jahre freien Eintritt zur hanseboot. Weitere Informationen unter www.hanseboot.de.
Bis zum Mittwochabend sind mehr als 50.000 Besucher in die Hallen der Hamburg Messe gekommen, um sich auf der hanseboot 2009 über Yachten und Boote, Premieren und Innovationen bei Ausrüstung und Zubehör zu informieren, zu vergleichen und zu kaufen. Bei Sonne am Wochenende und Hamburger Schietwetter seit Wochenbeginn ist auch die In-Water hanseboot an der Elbe sehr gut besucht, die im Jubiläumsjahr erstmals mit zwei Häfen und freiem Eintritt punktet. Zahlreiche Wassersportinteressierte haben die Pontonanlagen des Traditionsschiffhafens in der HafenCity und den City Sporthafen am Baumwall besucht, um sich die großen Segel- und Motoryachten in ihrem Element aus nächster Nähe anzuschauen.
Torsten Conradi, Präsident des Deutschen Boots- und Schiffbauerverbandes (DBSV) und Beiratsvorsitzender der Internationalen Bootsausstellung Hamburg, zieht in einem schwierigen Marktumfeld eine positive Halbzeitbilanz. „Die Erwartungen vieler Aussteller sind durch die Ergebnisse der ersten Messetage übertroffen worden. Auch die Besucherzahlen sind erfreulich und bewegen sich auf Vorjahresniveau. Damit war in der momentanen Wirtschaftssituation nicht unbedingt zu rechnen“, so Conradi. Der bisherige Verlauf zeige, dass das Konzept der hanseboot aufgeht: „Die Hamburger Bootsausstellung kombiniert traditionell hohe Fachlichkeit mit der Präsentation zahlreicher Boots- und Yachtpremieren. Mehr denn je bemüht sich die hanseboot zudem, junge Menschen an den Wassersport heranzuführen. Mit zahlreichen Aktionen soll der Nachwuchs für Segeln, Motorbootfahren und andere Trendsportarten auf dem Wasser begeistert werden.“
Wassersport zum Erleben steht vor allem in der Halle B5 auf dem Programm. In der hanseboot arena mit 20 mal 15 Meter großem Wasserbecken, Windmaschinen und einer Bühne für Vorführungen finden täglich von morgens bis abends Match-Race-Duelle, Kanupolo, Motorboottests und Tauchvorführungen statt. Auch die Besucher sind zum Mitmachen und Mitsegeln aufgefordert. Stars der Seglerszene treten in der neuen hanseboot SailZone in Halle B5 auf, die als Kooperation der hanseboot mit dem Deutschen Segler-Verband (DSV) und der Segler-Zeitung ins Leben gerufen wurde. Hier stellen sich die einzelnen Klassenvereinigungen vor und zeigen vor allem Angebote für sportliches Segeln auf. Einige der besten Kader-Segler stehen in Interviews Rede und Antwort und verraten Tricks aus ihrer Bootsklasse. Am Sonntagnachmittag um 15 Uhr wird zum Beispiel Jan-Peter Peckolt erwartet, der gemeinsam mit seinem Bruder Hannes Bronze im 49er bei den Olympischen Spielen 2008 gewonnen hat.
Gleich neben der arena steht im Jubiläumsjahr eine Deutschland-Premiere, die seit der Eröffnung der 50. hanseboot lange Schlange verursacht und die Besucher in ihren Bann zieht: die Aktionsfläche „Volvo Ocean Race Experience“. Die spektakuläre, interaktive Anlage bringt einen eindrucksvollen Einblick in das Leben auf einer Volvo Open 70 Yacht und umfasst drei verschiedene Stationen: Im Simulator „The Ride“ können bis zu zwölf Besucher einen wilden Ritt auf der Höllenmaschine Volvo Open 70 Yacht erleben. In dem Rundkino „The Dome“ wird die Welt hinter den Kulissen der harten Offshore-Regatta und das etwas andere Leben an Bord gezeigt. Und beim „Grinding Challenge“ können sich Kraftprotze beim Kurbeln an der Winsch messen.
Auch das weitere Rahmenprogramm der hanseboot bietet den Besuchern jede Menge Information, Aktion sowie nützliche Tipps und Tricks von Experten. So groß wie nie sind in diesem Jahr die Möglichkeiten für angehende und erfahrene Segler und Motorbootfahrer, sich auf der Bootsausstellung fachlich weiterbilden zu lassen. Unter dem Dach der hanseboot academy bieten renommierte Segel- und Yachtschulen mehr als 250 Seminar- und Kursplätze an, in denen die Teilnehmer zum Beispiel den Sportbootführerschein See machen können oder den Gebrauch des Yacht-Radars, der elektronischen Navigation oder von Seenotsignalmittel lernen.
Viele lehrreiche Tipps und Erfahrungsschätze liefert auch das Vortragsprogramm am Stand des segeln-Magazins in der großen Ausrüstungshalle B6. Stündlich geben Experten aus der Redaktion und der Branche ihr Wissen zu Themen wie „Wetter an Bord“, „der richtige Segeltrimm“ oder „elektronische Routenplanung“ weiter. Auch die Zeitschrift YACHT bietet wie in den Vorjahren im Erdgeschoss der Halle B2 ein informatives Vortragsprogramm. Die Schwerpunkte liegen auf Törnberatung, Chartern und Seewetter. Handfeste und neutrale Beratung über die schönsten Segelreviere der Welt gibt es von ausgewiesenen Experten, die ihr Revier sehr gut kennen und ihr Wissen kostenlos weitergeben.
Noch bis zum 1. November präsentieren rund 700 Aussteller aus 30 Nationen an die 1.000 Boote und Yachten – darunter zahlreiche Premieren – sowie internationale Neuentwicklungen bei Ausrüstung und Zubehör. Die hanseboot 2009 ist bis Freitag täglich von 10 bis 19 Uhr und am Wochenende von 10 bis 18 Uhr und auf dem Gelände der Hamburg Messe sowie auf der In-Water hanseboot an der Elbe geöffnet. Ein kostenloser Shuttlebus verbindet das Messegelände mit den beiden Häfen. Die Tageskarte für die hanseboot ist die so genannte Comeback-Karte für 13 Euro (ermäßigt 11 Euro). Die Karte berechtigt zum Wiedereintritt ab 15 Uhr an einem beliebigen anderen Tag. Kids go free: Im Jubiläumsjahr der Internationalen Bootsausstellung Hamburg haben Kinder und Jugendliche bis einschließlich 15 Jahre freien Eintritt zur hanseboot. Weitere Informationen unter www.hanseboot.de.
Dienstag, 27. Oktober 2009
Niederlage von Alinghi vor New Yorker Gericht
27.10.09 - Der New York Supreme Court ordnet an, dass der 33. America's Cup die Deed erfüllen muss.
Der New York Supreme Court verfügte heute, dass der auf Februar 2010 angesetzte 33. America's Cup an einem Ort auf der südlichen Hemisphäre ausgetragen werden muss, der genauen Auslegung des für den Wettkampf massgebenden Dokuments, der Deed of Gift, folgend. Einzige Ausnahme von dieser Regel ist Valencia.
"Das ist ein enttäuschendes Resultat, weil wir sicher waren, dass es das Urteil von Richter Cahn im Mai 2008 dem Defender erlaubte, Valencia oder "jeden anderen Ort" zu wählen", sagte Lucien Masmejan, der Rechtsberater der Société Nautique de Genève (SNG). "Ras al-Khaimah hat enorm viel Zeit und Aufwand in diesen 33. America's Cup gesteckt. Wir danken ihnen und sind enttäuscht über diese unerwartete Entscheidung des New Yorker Gerichts."
"Wir sind aber auch zufrieden, weil Richterin Kornreich bekräftigte, dass der Deed of Gift-Match nach den Regeln der SNG ausgetragen wird, so wie sie dies schon in einem vorhergehenden Gerichtsurteil getan hatte", fügte Lucien Masmejan hinzu.
In der Deed of Gift von 1887 ist zwar festgehalten, dass Rennen um den America's Cup zwischen dem 1. November und dem 1. Mai auf der südlichen Hemisphäre ausgetragen werden müssen, aber das Urteil von Richter Cahn vom New Yorker Supreme Court vom 12. Mai 2008, in dem stand, dass "der Austragungsort des Matchs Valencia oder jeder andere von der SNG gewählte Ort sein kann", führte den titelverteidigenden Yacht-Club des America's Cup, die Société Nautique de Genève, dazu, sich für Ras al-Khaimah in den Vereinigten Arabischen Emiraten zu entscheiden.
Der New York Supreme Court verfügte heute, dass der auf Februar 2010 angesetzte 33. America's Cup an einem Ort auf der südlichen Hemisphäre ausgetragen werden muss, der genauen Auslegung des für den Wettkampf massgebenden Dokuments, der Deed of Gift, folgend. Einzige Ausnahme von dieser Regel ist Valencia.
"Das ist ein enttäuschendes Resultat, weil wir sicher waren, dass es das Urteil von Richter Cahn im Mai 2008 dem Defender erlaubte, Valencia oder "jeden anderen Ort" zu wählen", sagte Lucien Masmejan, der Rechtsberater der Société Nautique de Genève (SNG). "Ras al-Khaimah hat enorm viel Zeit und Aufwand in diesen 33. America's Cup gesteckt. Wir danken ihnen und sind enttäuscht über diese unerwartete Entscheidung des New Yorker Gerichts."
"Wir sind aber auch zufrieden, weil Richterin Kornreich bekräftigte, dass der Deed of Gift-Match nach den Regeln der SNG ausgetragen wird, so wie sie dies schon in einem vorhergehenden Gerichtsurteil getan hatte", fügte Lucien Masmejan hinzu.
In der Deed of Gift von 1887 ist zwar festgehalten, dass Rennen um den America's Cup zwischen dem 1. November und dem 1. Mai auf der südlichen Hemisphäre ausgetragen werden müssen, aber das Urteil von Richter Cahn vom New Yorker Supreme Court vom 12. Mai 2008, in dem stand, dass "der Austragungsort des Matchs Valencia oder jeder andere von der SNG gewählte Ort sein kann", führte den titelverteidigenden Yacht-Club des America's Cup, die Société Nautique de Genève, dazu, sich für Ras al-Khaimah in den Vereinigten Arabischen Emiraten zu entscheiden.
Statement der Société Nautique de Genève zur Treuhänder-Challenge des GGYC
27.10.09 - „Indem sie gegen den Defender die achte Rechtsklage in zwei Jahren eingereicht haben, haben Larry Ellison und sein Golden Gate Yacht Club (GGYC) einmal mehr gezeigt, dass ihre wahre Absicht darin besteht, die prestigeträchtigste Trophäe im Segelsport vor Gericht anstatt auf dem Wasser zu gewinnen. Nachdem ihre Versuche gescheitert sind, die Bedingungen, die in der Deed of Gift definiert sind, zu unterlaufen, versucht Ellison nun in einer neuen Runde von haltlosen Anschuldigungen, der SNG den Cup wegzuschnappen“, sagte Fred Meyer, Vice-Commodore der Société Nautique de Genève.
„Als zweifacher Gewinner des America's Cup und Organisator des America's-Cup-Events in Valencia im Jahr 2007, der als erfolgreichste Austragung aller Zeiten gilt, werden die SNG und Alinghi weiterhin für die ihnen zustehenden Rechte kämpfen, um den Segelsport rund um die Welt zu fördern. Wir hoffen, dass der GGYC seine unfaire Haltung aufgibt und entweder den Wettkampf in den Gewässern vor Ras al-Khaimah im Februar mitsegelt oder aber andere Teams, die mitmachen wollen, als Herausforderer um den Cup kämpfen lässt“, ergänzte er.
Alinghi-Teamskipper Brad Butterworth sagte: „BMW Oracle sollte sich seine unsportliche Einstellung mit einer Dosis Salzwasser und Sonnenschein wegspülen und auf dem Wasser um den Cup kämpfen. Anderenfalls sollen sie Platz machen für andere Teams.“„Die Klage ist ein Affront gegenüber dem America's Cup, den VAE, gegenüber der Beziehung unseres Landes mit einem wichtigen Partner und gegenüber dem Rechtssystem. Dies ist ein PR-Gag.
Die Klage enthält nichts, was nicht schon in früheren oder laufenden Rechtsverfahren Thema war oder ist. Grundsätzlich will der GGYC einfach nicht auf dem Wasser gegen die SNG antreten, nachdem sie 19 anderen Clubs die Möglichkeit genommen haben, in einer Eliminationsserie anzutreten, und hunderte von Seglern und andere Exponenten in der Segelindustrie disloziert haben“, schloss der führende Rechtsberater der Société Nautique de Genève, Barry Ostrager von Simpson Thacher & Bartlett.
„Als zweifacher Gewinner des America's Cup und Organisator des America's-Cup-Events in Valencia im Jahr 2007, der als erfolgreichste Austragung aller Zeiten gilt, werden die SNG und Alinghi weiterhin für die ihnen zustehenden Rechte kämpfen, um den Segelsport rund um die Welt zu fördern. Wir hoffen, dass der GGYC seine unfaire Haltung aufgibt und entweder den Wettkampf in den Gewässern vor Ras al-Khaimah im Februar mitsegelt oder aber andere Teams, die mitmachen wollen, als Herausforderer um den Cup kämpfen lässt“, ergänzte er.
Alinghi-Teamskipper Brad Butterworth sagte: „BMW Oracle sollte sich seine unsportliche Einstellung mit einer Dosis Salzwasser und Sonnenschein wegspülen und auf dem Wasser um den Cup kämpfen. Anderenfalls sollen sie Platz machen für andere Teams.“„Die Klage ist ein Affront gegenüber dem America's Cup, den VAE, gegenüber der Beziehung unseres Landes mit einem wichtigen Partner und gegenüber dem Rechtssystem. Dies ist ein PR-Gag.
Die Klage enthält nichts, was nicht schon in früheren oder laufenden Rechtsverfahren Thema war oder ist. Grundsätzlich will der GGYC einfach nicht auf dem Wasser gegen die SNG antreten, nachdem sie 19 anderen Clubs die Möglichkeit genommen haben, in einer Eliminationsserie anzutreten, und hunderte von Seglern und andere Exponenten in der Segelindustrie disloziert haben“, schloss der führende Rechtsberater der Société Nautique de Genève, Barry Ostrager von Simpson Thacher & Bartlett.
Montag, 26. Oktober 2009
IDM am Brombachsee: Müller/Janich Deutsche Meister
26.10.09 - Großer Brombachsee - Die 29er Saison geht nun langsam dem Ende zu, doch auch kühle Temperaturen konnten die TeilnehmerInnen der Internationalen Deutschen Meisterschaft im 29er nicht abschrecken, drei Tage lang auf dem Wasser um den begehrten Titel zu kämpfen.
Nachdem die 29er Klasse im letzten Jahr - als eine der wenigen in letzter Zeit - die allgemeine Meisterschaftswürdigkeit erreichte, fand nun dieses Jahr am Großen Brombachsee bei Nürnberg die zweite 29er IDM statt. Bei der TeilnehmerInnenzahl konnte eine ordentliche Steigerung beobachtet werden, so waren 41 Schiffe am Start.
Sieger und somit deutsche Meister wurden Philipp Müller (Herrschinger Segelclub) und Moritz Janich (Segelverein Wörthsee), vor Simon Winter/Kilian Holzapfel (beide Seebrucker Regattaverein) und Karin (Yacht Club am Tegernsee) und Tina Marchart (Schlierseer Segelclub) auf Platz 3.
Alle drei aus dem Süden stammenden Teams lieferten sich bis zum Ende ein spannendes Rennen, so waren nach der vorletzten Wettfahrt alle drei punktgleich, Müller/Janich konnten dann jedoch mit Platz 2 in der letzten Wettfahrt die Meisterschaft für sich entscheiden.
Die Vorjahresmeister aus Kiel, Justus Schmidt und Max Boehme mussten sich mit Platz 4 zufrieden geben, auch die Vizemeister des letzten Jahres, Jens Thoma/Simon Woop vom gastgebenden Yacht Club Noris konnten ihren Heimvorteil nicht nutzen und landeten auf Rang 7.
Insgesamt herrschte an den drei Tagen leichter bis mittelstarker Wind, was den eher an Leichtwind gewöhnten Teams aus dem Süden zu Gute kam. Am letzten Tag frischte es noch etwas auf, sodass die insgesamt 12 Wettfahrten problemlos durchgeführt werden konnten. Dies lag vor allem auch an dem perfekt funktionierendem Wettfahrtleitungsteam um „Regelpapst“ Uli Finckh, dem der rundum gelungene Ablauf auf dem Wasser zu verdanken war. So achtete er neben einer fairen Wettfahrtdurchführung auch darauf, dass die SeglerInnen bei dem teilweise sehr kaltem Regenwetter nicht überstrapaziert wurden.
Auch beim Rahmenprogramm waren die zahlreichen zumeist jugendlichen OrganisatorInnen des Yacht Club Noris, stellvertretend seien hier Jugendwart Günther Schlegel und Rolf Thoma genannt, sehr kreativ. So wurde es durch Wettbewerbe wie Bobbycar Rennen und ein Abendprogramm mit Band und DJs auch außerhalb der Segelzeiten nie langweilig.
Infolge dessen erhielt die aufwändig organisierte Veranstaltung auch durchwegs positive Resonanz. Schirmherr Jörg Spengler, ehemaliger Olympiateilnehmer im Tornado, zeigte sich ebenso begeistert wie der Vorsitzende der deutschen 29er KV, Christian Kramer, der feststellte, noch nie eine derartig perfekte Veranstaltung erlebt zu haben.
Und nicht zuletzt zeigten auch die SeglerInnen ihr sehr positives Fazit der Veranstaltung, indem sie sich mit anhaltendem Applaus bei allen HelferInnen bedankten.
Für alle Seglerinnen, die den kalten Temperaturen trotzen findet nun noch die Landesjugendmeisterschaft Berlin satt, dort sind als Folge der IDM im letzten Jahr nun 13 29er aktiv. Desweiteren findet am Gardasee der letzte Eurocup der Saison statt, bei dem neben den 29ern auch 29erXX am Start sind.
Außerdem haben sich nun eine sehr positive Entscheidung für die 29er Klasse ergeben. Das seit fünf Jahren angestrebte Ziel, U17 Klasse zu werden, ist nun erreicht. Somit ist der 29er bei der Fördermittelvergabe mit dem 420er gleichgestellt, was für Landesverbände, in denen der 29er bisher noch nicht so stark vertreten ist, sicherlich ein Anreiz ist, nun auch nachzuziehen und es Bayern und Schleswig Holstein gleichzutun, wo der 29er bereits jetzt schon eine sehr starke Verbreitung hat.
So kann die 29er Klasse optimistisch weiterem Wachstum entgegensehen und wird, wenn 2012 die Weltmeisterschaft in Travemünde stattfindet, sicherlich sehr gut aufgestellt sein. Maria Wöhr. Rangliste nach der IDM >

Die Sieger der Meisterschaft: vl. Kilian Holzapfel/Simon Winter, Pilipp Mller/Moritz Janich, Karin/Tina Marchart

Deutsche Meister Philipp Mller/Moritz Janich

Foto vom Wasser
Zwei Beiträge des Bayrischen Fernsehns über die IDM:
www.youtube.com/watch?v=lJIDNJssMSY&feature=related
www.youtube.com/watch?v=mPsORRmjCXQ
Nachdem die 29er Klasse im letzten Jahr - als eine der wenigen in letzter Zeit - die allgemeine Meisterschaftswürdigkeit erreichte, fand nun dieses Jahr am Großen Brombachsee bei Nürnberg die zweite 29er IDM statt. Bei der TeilnehmerInnenzahl konnte eine ordentliche Steigerung beobachtet werden, so waren 41 Schiffe am Start.
Sieger und somit deutsche Meister wurden Philipp Müller (Herrschinger Segelclub) und Moritz Janich (Segelverein Wörthsee), vor Simon Winter/Kilian Holzapfel (beide Seebrucker Regattaverein) und Karin (Yacht Club am Tegernsee) und Tina Marchart (Schlierseer Segelclub) auf Platz 3.
Alle drei aus dem Süden stammenden Teams lieferten sich bis zum Ende ein spannendes Rennen, so waren nach der vorletzten Wettfahrt alle drei punktgleich, Müller/Janich konnten dann jedoch mit Platz 2 in der letzten Wettfahrt die Meisterschaft für sich entscheiden.
Die Vorjahresmeister aus Kiel, Justus Schmidt und Max Boehme mussten sich mit Platz 4 zufrieden geben, auch die Vizemeister des letzten Jahres, Jens Thoma/Simon Woop vom gastgebenden Yacht Club Noris konnten ihren Heimvorteil nicht nutzen und landeten auf Rang 7.
Insgesamt herrschte an den drei Tagen leichter bis mittelstarker Wind, was den eher an Leichtwind gewöhnten Teams aus dem Süden zu Gute kam. Am letzten Tag frischte es noch etwas auf, sodass die insgesamt 12 Wettfahrten problemlos durchgeführt werden konnten. Dies lag vor allem auch an dem perfekt funktionierendem Wettfahrtleitungsteam um „Regelpapst“ Uli Finckh, dem der rundum gelungene Ablauf auf dem Wasser zu verdanken war. So achtete er neben einer fairen Wettfahrtdurchführung auch darauf, dass die SeglerInnen bei dem teilweise sehr kaltem Regenwetter nicht überstrapaziert wurden.
Auch beim Rahmenprogramm waren die zahlreichen zumeist jugendlichen OrganisatorInnen des Yacht Club Noris, stellvertretend seien hier Jugendwart Günther Schlegel und Rolf Thoma genannt, sehr kreativ. So wurde es durch Wettbewerbe wie Bobbycar Rennen und ein Abendprogramm mit Band und DJs auch außerhalb der Segelzeiten nie langweilig.
Infolge dessen erhielt die aufwändig organisierte Veranstaltung auch durchwegs positive Resonanz. Schirmherr Jörg Spengler, ehemaliger Olympiateilnehmer im Tornado, zeigte sich ebenso begeistert wie der Vorsitzende der deutschen 29er KV, Christian Kramer, der feststellte, noch nie eine derartig perfekte Veranstaltung erlebt zu haben.
Und nicht zuletzt zeigten auch die SeglerInnen ihr sehr positives Fazit der Veranstaltung, indem sie sich mit anhaltendem Applaus bei allen HelferInnen bedankten.
Für alle Seglerinnen, die den kalten Temperaturen trotzen findet nun noch die Landesjugendmeisterschaft Berlin satt, dort sind als Folge der IDM im letzten Jahr nun 13 29er aktiv. Desweiteren findet am Gardasee der letzte Eurocup der Saison statt, bei dem neben den 29ern auch 29erXX am Start sind.
Außerdem haben sich nun eine sehr positive Entscheidung für die 29er Klasse ergeben. Das seit fünf Jahren angestrebte Ziel, U17 Klasse zu werden, ist nun erreicht. Somit ist der 29er bei der Fördermittelvergabe mit dem 420er gleichgestellt, was für Landesverbände, in denen der 29er bisher noch nicht so stark vertreten ist, sicherlich ein Anreiz ist, nun auch nachzuziehen und es Bayern und Schleswig Holstein gleichzutun, wo der 29er bereits jetzt schon eine sehr starke Verbreitung hat.
So kann die 29er Klasse optimistisch weiterem Wachstum entgegensehen und wird, wenn 2012 die Weltmeisterschaft in Travemünde stattfindet, sicherlich sehr gut aufgestellt sein. Maria Wöhr. Rangliste nach der IDM >

Die Sieger der Meisterschaft: vl. Kilian Holzapfel/Simon Winter, Pilipp Mller/Moritz Janich, Karin/Tina Marchart

Deutsche Meister Philipp Mller/Moritz Janich

Foto vom Wasser
Zwei Beiträge des Bayrischen Fernsehns über die IDM:
www.youtube.com/watch?v=lJIDNJssMSY&feature=related
www.youtube.com/watch?v=mPsORRmjCXQ
Seesegel-IDM vor Helgoland und Kiel
26.10.09 - Die deutschen Seesegler ermitteln ihre Deutschen Meister 2010 erstmals auf Nord- und Ostsee. Eine Premiere in der 14jährigen Geschichte der Seesegel-IDM (seit 1996): Der DSV-Seesegelausschuss empfiehlt dem Präsidium des Deutschen Segler-Verbandes (DSV), die Deutsche Meisterschaft auf zwei Revieren auszutragen.
So ist geplant, die Meister in den Klassen ORCi I, II und III/IV (Inshore) während der Kieler Woche (19. bis 27. Juni) und die Deutschen Meister Offshore in zwei Klassen im Rahmen der Nordseewoche (21. bis 24. Mai) auszutragen.
„Die Internationale Deutsche Meisterschaft in diesem Jahr vor Flensburg hat gezeigt, dass wir mit der Teilung in die Bereiche Inshore und Offshore den Nerv der Segler getroffen haben,“ so der Vorsitzende des DSV-Seesegelausschusses, Dr. Wolfgang Schäfer (Lüneburg). Schnell war die einstimmige Entscheidung unter den Augen des neu gewählten DSV-Vizepräsidenten Torsten Haverland (Leistungs- und Wettsegeln) gefällt: Die Meisterschaft wird in Zukunft zweigeteilt (Inshore und Offshore) bleiben. Beide Bereiche werden sich nicht überschneiden, so dass alle Yachten an beiden Regattaformen teilnehmen können. Und es wird zumindest für das nächste Jahr keine Einheitsklasse (2008: J80, 2009: Melges 24) als Sonderklasse um einen Seesegeltitel segeln.
„Wir freuen uns, dass wir die Deutsche Meisterschaft in den Offshoreklassen in die Nordseewoche integrieren dürfen. Das passt in unser Konzept und unser Programm“, so der Oberste Wettfahrtleiter der Nordseewoche, Stefan Lehnert (Bremen). „Die Deutsche Meisterschaft Inshore passt in unser Kieler Woche-Programm“, ergänzte der Organisationsleiter der Kieler Woche-Seebahnregatten, Eckhard von der Mosel. So soll die Inshore-IDM im Rahmen des Kiels-Cups (Montag, den 21., bis Mittwoch, den 23. Juni) ausgesegelt werden. Geplant sind an die neun Up- and down-Wettfahrten.
Helgoland war bereits 1999 und 2002 Austragungsort der Seesegel-IDM, Kiel 1996, 1997, 2000, 2003 und 2008. 2010 gehen sie nun gemeinsam ins Rennen. Es fehlt nur noch die Absegnung des DSV-Präsidiums, das in den Vorjahren den Empfehlungen seine Fachausschusses gefolgt ist.
Damit darf sich die Seesegelszene 2010 auf drei sportliche Höhepunkte freuen. Nach den Internationalen Deutschen Meisterschaft vor Helgoland und Kiel folgt die ORC-Weltmeisterschaft (6. bis 12. September) im Rahmen der 100. Flensburger Fördewoche.
So ist geplant, die Meister in den Klassen ORCi I, II und III/IV (Inshore) während der Kieler Woche (19. bis 27. Juni) und die Deutschen Meister Offshore in zwei Klassen im Rahmen der Nordseewoche (21. bis 24. Mai) auszutragen.
„Die Internationale Deutsche Meisterschaft in diesem Jahr vor Flensburg hat gezeigt, dass wir mit der Teilung in die Bereiche Inshore und Offshore den Nerv der Segler getroffen haben,“ so der Vorsitzende des DSV-Seesegelausschusses, Dr. Wolfgang Schäfer (Lüneburg). Schnell war die einstimmige Entscheidung unter den Augen des neu gewählten DSV-Vizepräsidenten Torsten Haverland (Leistungs- und Wettsegeln) gefällt: Die Meisterschaft wird in Zukunft zweigeteilt (Inshore und Offshore) bleiben. Beide Bereiche werden sich nicht überschneiden, so dass alle Yachten an beiden Regattaformen teilnehmen können. Und es wird zumindest für das nächste Jahr keine Einheitsklasse (2008: J80, 2009: Melges 24) als Sonderklasse um einen Seesegeltitel segeln.
„Wir freuen uns, dass wir die Deutsche Meisterschaft in den Offshoreklassen in die Nordseewoche integrieren dürfen. Das passt in unser Konzept und unser Programm“, so der Oberste Wettfahrtleiter der Nordseewoche, Stefan Lehnert (Bremen). „Die Deutsche Meisterschaft Inshore passt in unser Kieler Woche-Programm“, ergänzte der Organisationsleiter der Kieler Woche-Seebahnregatten, Eckhard von der Mosel. So soll die Inshore-IDM im Rahmen des Kiels-Cups (Montag, den 21., bis Mittwoch, den 23. Juni) ausgesegelt werden. Geplant sind an die neun Up- and down-Wettfahrten.
Helgoland war bereits 1999 und 2002 Austragungsort der Seesegel-IDM, Kiel 1996, 1997, 2000, 2003 und 2008. 2010 gehen sie nun gemeinsam ins Rennen. Es fehlt nur noch die Absegnung des DSV-Präsidiums, das in den Vorjahren den Empfehlungen seine Fachausschusses gefolgt ist.
Damit darf sich die Seesegelszene 2010 auf drei sportliche Höhepunkte freuen. Nach den Internationalen Deutschen Meisterschaft vor Helgoland und Kiel folgt die ORC-Weltmeisterschaft (6. bis 12. September) im Rahmen der 100. Flensburger Fördewoche.
„Das Angebot lässt keine Wünsche offen“
26.10.09 - 37. Süddeutscher Caravan-Salon mit Fahrzeugen von 35 Herstellern eröffnet.
Der Startschuss für den 37. Süddeutschen Caravan-Salon ist gefallen: Am Samstag eröffnete Oberbürgermeister Dr. Rupert Kubon die Messe, die nun bis zum 1. November zeigt, was die Branche zu bieten hat. 16 Aussteller präsentieren erstmals im süddeutschen Raum die neuesten Modelle der Fahrzeug-Generation 2010.
Villingen-Schwenningen – Wohnwagen, Reisemobile, Faltwagen, Vorzelte, Schutzdächer und jede Menge Campingzubehör gibt es derzeit auf dem Schwenninger Messegelände zu bestaunen und zu erwerben. „Das Angebot ist sehr breit gefächert und lässt keine Wünsche offen“, versicherte Oberbürgermeister Dr. Rupert Kubon in seiner Eröffnungs-Ansprache. Das Stadtoberhaupt von Villingen-Schwenningen, selbst begeisterter Caravaner, bezeichnete die Messe rund um mobile Urlaubsträume als eine der wichtigsten Institutionen im Messekalender von Stadt und Region. Auch Stadträte waren gekommen, um sich bei einem Messerundgang über Neuheiten auf dem Markt zu informieren. Hier und da wurden die Sitzecken in den Fahrzeugen getestet, Einzelheiten diskutiert und Erfahrungen ausgetauscht. In sechs Hallen und auf dem Freigelände tummelten sich gleich am ersten Tag zahlreiche Interessierte aus nah und fern. Sogar eine kleine Gruppe aus England hatte sich unter die Besucher gemischt, um sich im Urlaub gleich auch noch auf den aktuellsten Stand der Caravaning-Branche zu bringen.
Das mit der Messe verbundene Internationale Camping-Treffen und die Meisterschaften im Caravan-Geschicklichkeitsfahren seien zum Höhepunkt der Campingsaison geworden, sagte Ellen Maier, Vorsitzende des Landesverbandes Württemberg im Deutschen-Camping-Club in ihrer Begrüßungsansprache. Die Zahl der Rallye-Teilnehmer steige stetig. Sie lud die Messebesucher ein, sich am Stand des Deutschen Camping-Clubs in Halle B über die Verbandsarbeit zu informieren.
Begeistert vom Angebot des Süddeutschen Caravan-Salons zeigte sich auch Jörg Radestock, Vizepräsident des Deutschen Camping-Clubs. „Hier hat man in Süddeutschland die erste Gelegenheit, einen Blick auf die Modelle der Generation 2010 zu werfen“, empfahl er einen ausführlichen Messebummel. Selbst bereits bestens informiert verriet Radestock, dass die Reisemobil-Branche im kommenden Jahr Leichtgewichte mit Format in den Mittelpunkt stelle. Damit werde vorrangig die Gewichtsklasse der Reisemobile bis 3,5 Tonnen bedient. Und dann verkündete er sichtlich erfreut, dass die Campingbegeisterung der Bundesbürger sich keineswegs gelegt habe. Den Beweis lieferte er prompt: „Die Buchungssituation auf den bundesdeutschen Campingplätzen war in der Saison 2009 so gut wie schon lange nicht mehr.
Das statistische Bundesamt in Wiesbaden konnte bereits für das erste Halbjahr 2009 steigende Zuwachsraten verzeichnen.“ Die Werte liegen demnach bei einem Plus von 16,3 Prozent. Wer mehr zu diesem Thema wissen will, der bekommt vom Landesverband Württemberg des Deutschen Camping-Clubs auf der Messe ausführliche Campinginformationen. Auf mehr als 12 000 Quadratmetern Ausstellungsfläche gibt es viel zu sehen und zahlreiche Experten der Branche wissen kompetente Antworten auf allgemeine und spezielle Fragen rund um den Urlaub mit dem rollenden Zuhause.
INFO
Der Süddeutsche Caravan-Salon ist noch bis zum 01. November 2009 täglich von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Weitere Informationen im Internet: www.caravan-salon-vs.de

Der 37. Süddeutsche Caravan-Salon ist seit Samstag eröffnet und bietet jede Menge Gesprächsstoff.

Oberbürgermeister Dr. Rupert Kubon (links) und weitere Messe-Gäste nutzten am Samstag die Gelegenheit, sich über Rußpartikelfilter und die grüne Umweltplakette für Reisemobile zu informieren.
Gemeinsame Tagträume
Stadtprominenz unter einem Dach: Die Kommunalpolitiker Heinz Pfeiffer, Bernd Hezel, Dr. Rupert Kubon sowie Ingrid Hezel testeten am Samstag gemeinsam das Innere eines Wohnmobils. Der Oberbürgermeister erläuterte fachmännisch ein ausklappbares Bett in der Decke über der Sitzecke. Übereinstimmend stellten die vier Gesamtstädter dann schmunzelnd fest, wie praktisch diese Schlafstätte sein kann: „Wer nicht brav ist, der wird im Bett einfach wieder nach oben geklappt“.
Der Startschuss für den 37. Süddeutschen Caravan-Salon ist gefallen: Am Samstag eröffnete Oberbürgermeister Dr. Rupert Kubon die Messe, die nun bis zum 1. November zeigt, was die Branche zu bieten hat. 16 Aussteller präsentieren erstmals im süddeutschen Raum die neuesten Modelle der Fahrzeug-Generation 2010.
Villingen-Schwenningen – Wohnwagen, Reisemobile, Faltwagen, Vorzelte, Schutzdächer und jede Menge Campingzubehör gibt es derzeit auf dem Schwenninger Messegelände zu bestaunen und zu erwerben. „Das Angebot ist sehr breit gefächert und lässt keine Wünsche offen“, versicherte Oberbürgermeister Dr. Rupert Kubon in seiner Eröffnungs-Ansprache. Das Stadtoberhaupt von Villingen-Schwenningen, selbst begeisterter Caravaner, bezeichnete die Messe rund um mobile Urlaubsträume als eine der wichtigsten Institutionen im Messekalender von Stadt und Region. Auch Stadträte waren gekommen, um sich bei einem Messerundgang über Neuheiten auf dem Markt zu informieren. Hier und da wurden die Sitzecken in den Fahrzeugen getestet, Einzelheiten diskutiert und Erfahrungen ausgetauscht. In sechs Hallen und auf dem Freigelände tummelten sich gleich am ersten Tag zahlreiche Interessierte aus nah und fern. Sogar eine kleine Gruppe aus England hatte sich unter die Besucher gemischt, um sich im Urlaub gleich auch noch auf den aktuellsten Stand der Caravaning-Branche zu bringen.
Das mit der Messe verbundene Internationale Camping-Treffen und die Meisterschaften im Caravan-Geschicklichkeitsfahren seien zum Höhepunkt der Campingsaison geworden, sagte Ellen Maier, Vorsitzende des Landesverbandes Württemberg im Deutschen-Camping-Club in ihrer Begrüßungsansprache. Die Zahl der Rallye-Teilnehmer steige stetig. Sie lud die Messebesucher ein, sich am Stand des Deutschen Camping-Clubs in Halle B über die Verbandsarbeit zu informieren.
Begeistert vom Angebot des Süddeutschen Caravan-Salons zeigte sich auch Jörg Radestock, Vizepräsident des Deutschen Camping-Clubs. „Hier hat man in Süddeutschland die erste Gelegenheit, einen Blick auf die Modelle der Generation 2010 zu werfen“, empfahl er einen ausführlichen Messebummel. Selbst bereits bestens informiert verriet Radestock, dass die Reisemobil-Branche im kommenden Jahr Leichtgewichte mit Format in den Mittelpunkt stelle. Damit werde vorrangig die Gewichtsklasse der Reisemobile bis 3,5 Tonnen bedient. Und dann verkündete er sichtlich erfreut, dass die Campingbegeisterung der Bundesbürger sich keineswegs gelegt habe. Den Beweis lieferte er prompt: „Die Buchungssituation auf den bundesdeutschen Campingplätzen war in der Saison 2009 so gut wie schon lange nicht mehr.
Das statistische Bundesamt in Wiesbaden konnte bereits für das erste Halbjahr 2009 steigende Zuwachsraten verzeichnen.“ Die Werte liegen demnach bei einem Plus von 16,3 Prozent. Wer mehr zu diesem Thema wissen will, der bekommt vom Landesverband Württemberg des Deutschen Camping-Clubs auf der Messe ausführliche Campinginformationen. Auf mehr als 12 000 Quadratmetern Ausstellungsfläche gibt es viel zu sehen und zahlreiche Experten der Branche wissen kompetente Antworten auf allgemeine und spezielle Fragen rund um den Urlaub mit dem rollenden Zuhause.
INFO
Der Süddeutsche Caravan-Salon ist noch bis zum 01. November 2009 täglich von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Weitere Informationen im Internet: www.caravan-salon-vs.de

Der 37. Süddeutsche Caravan-Salon ist seit Samstag eröffnet und bietet jede Menge Gesprächsstoff.

Oberbürgermeister Dr. Rupert Kubon (links) und weitere Messe-Gäste nutzten am Samstag die Gelegenheit, sich über Rußpartikelfilter und die grüne Umweltplakette für Reisemobile zu informieren.
Gemeinsame Tagträume
Stadtprominenz unter einem Dach: Die Kommunalpolitiker Heinz Pfeiffer, Bernd Hezel, Dr. Rupert Kubon sowie Ingrid Hezel testeten am Samstag gemeinsam das Innere eines Wohnmobils. Der Oberbürgermeister erläuterte fachmännisch ein ausklappbares Bett in der Decke über der Sitzecke. Übereinstimmend stellten die vier Gesamtstädter dann schmunzelnd fest, wie praktisch diese Schlafstätte sein kann: „Wer nicht brav ist, der wird im Bett einfach wieder nach oben geklappt“.
Samstag, 24. Oktober 2009
Kieler Woche Auftakt Kiel - Eckernförde
24.10.09 - Darauf haben viele Seesegler gewartet, und umso glücklicher verkündet der Seebahnchef der Kieler Woche (19. bis 27. Juni 2010), Eckhard von der Mosel (Kieler Yacht-Club), den Verhandlungserfolg: 2010 wird der Seesegelauftakt der Kieler Woche nach vier Jahren Abstinenz wieder von Kiel nach Eckernförde stattfinden.

„Die Spinnaker der Regattayachten vor der Kieler Innenstadt und der volle Eckernförder Hafen, das sind doch die Bilder, die um die Welt gehen, die den Start der Kieler Woche verkünden", schwärmt der Kieler Seebahnchef. Die Forderungen nach diesem Schritt waren in der Seglergemeinde und in der Politik der beiden Städte nie ganz verklungen. Seit 2006 gab es andere Ziele des Kieler Woche-Auftakts, die jedoch bei den Seeseglern nicht den selben Anklang fanden. „Wir verstehen uns vor allem als Dienstleister für die Segler und freuen uns, dass unsere Verhandlungen erfolgreich waren“, so von der Mosel.
Er sei „mit offenen Armen" in der Stadtverwaltung Eckernförde empfangen worden, berichtet von der Mosel. Die in 2008 und 2009 neu gestalteten Pieranlagen in Eckernförde mit vielen neuen Läden und gastronomischen Angeboten machen dieses Ziel zusätzlich attraktiv und versprechen gute Teilnehmerzahlen.
„Eckernförde ist sehr froh und glücklich, wieder ein Teil der Kieler Woche zu sein," strahlt Bürgermeister Jörg Sibbel. „Und unser Landprogramm wird die Segler überzeugen," fügt Stefan Borgmann, Geschäftsführer der Eckernförder Touristik und Marketinggesellschaft, hinzu.
Auch der Segelclub Eckernförde begrüßt die Entscheidung und freut sich, dass es nun neben der Aalregatta zu Pfingsten eine weitere große Regatta von Kiel nach Eckernförde gibt.
Die Kieler Woche-Organisatoren beginnen bereits jetzt mit der Werbung für die neue alte Regatta nach Eckernförde, die jetzt den Namen „Welcome Race" trägt und sich besonders an Amateur-Yachten und Cruiser/Racer wendet.
Aber nicht nur zum Auftakt gibt es Neuerungen im Kieler Woche Offshore-Programm. Dem „Welcome Race“ nach Eckernförde folgen drei Tage „Kiel-Cup“ (Montag, 21., bis Mittwoch, 23. Juni), zwei Tage die Langstrecke, das „Silberne Band“ (Donnerstag, 24. Juni, bis Freitag, 25. Juni) sowie die Mittelstrecke „Senatspreis“ am zweiten Samstag der Kieler Woche (26, Juni) zum Abschluss.
Neben dem Retrolook der Kieler Woche-Seebahn-Veranstaltungen gibt ein völlig neues Angebot an die One-Design-Yachten der Seebahn, die weniger Spaß an den Langstrecken, den Offshore-Regatten, haben.
Gerade kleinere Kielboote, wie Melges 24, J-80 und Laser SB3 legen weniger Wert auf einen Start einer Distanzwettfahrt vor Düsternbrook. Diese Zielgruppe bevorzugt kurze Wege zur Race-Area und viele, schnelle Regatten. Und das kann die Kieler Woche 2010 bieten. Im Olympischen Teil (19. bis 24. Juni) ist die Bahn Foxtrott vor Laboe/Wendtorf frei. Diese wird nun den Seebahnen zugeordnet und wendet sich neben den genannten Einheitsklassen an X-99, X-79, Streamline, Albin Express. Ab 2011 werden dann noch Angebote an die X-35 und an die Mumm30 dazu kommen.
Die X-99 Klasse hat das neue Event gleich zu ihrem Deutschland-Cup erkoren und rechnet mit 20 Meldungen. Andere Klassen haben das Angebot mit hohen Ranglistenfaktoren versehen und in ihren europäischen Cirquit integriert.
„Nach unserer ersten Umfrage konnten wir uns vor positiver Resonanz kaum retten", freut sich Eckhard von der Mosel über den Zuspruch zum neu gestalteten Seebahnteil der Kieler Woche 2010.
Seebahn-Regatten zur Kieler Woche 2010 (19. bis 27. Juni):
19. Juni: Welcome Race von Kiel nach Eckernförde. (ORCi, ORC-Club).
19. bis 23. Juni: One Design (X79, X99, Albin Expreß, J80, Melges 24, Farr 30).
21. bis 23. Juni: Kiel-Cup (ORCi),
23. Juni: Kaiserpokal (Finalrennen um den Kieler Woche-Sieg)
24./25. Juni: Silbernes Band, Langstrecke (ORCi, ORC-Club)
26. Juni: Senatspreis, Mittelstrecke (ORCi, ORC-Club)
„Die Spinnaker der Regattayachten vor der Kieler Innenstadt und der volle Eckernförder Hafen, das sind doch die Bilder, die um die Welt gehen, die den Start der Kieler Woche verkünden", schwärmt der Kieler Seebahnchef. Die Forderungen nach diesem Schritt waren in der Seglergemeinde und in der Politik der beiden Städte nie ganz verklungen. Seit 2006 gab es andere Ziele des Kieler Woche-Auftakts, die jedoch bei den Seeseglern nicht den selben Anklang fanden. „Wir verstehen uns vor allem als Dienstleister für die Segler und freuen uns, dass unsere Verhandlungen erfolgreich waren“, so von der Mosel.
Er sei „mit offenen Armen" in der Stadtverwaltung Eckernförde empfangen worden, berichtet von der Mosel. Die in 2008 und 2009 neu gestalteten Pieranlagen in Eckernförde mit vielen neuen Läden und gastronomischen Angeboten machen dieses Ziel zusätzlich attraktiv und versprechen gute Teilnehmerzahlen.
„Eckernförde ist sehr froh und glücklich, wieder ein Teil der Kieler Woche zu sein," strahlt Bürgermeister Jörg Sibbel. „Und unser Landprogramm wird die Segler überzeugen," fügt Stefan Borgmann, Geschäftsführer der Eckernförder Touristik und Marketinggesellschaft, hinzu.
Auch der Segelclub Eckernförde begrüßt die Entscheidung und freut sich, dass es nun neben der Aalregatta zu Pfingsten eine weitere große Regatta von Kiel nach Eckernförde gibt.
Die Kieler Woche-Organisatoren beginnen bereits jetzt mit der Werbung für die neue alte Regatta nach Eckernförde, die jetzt den Namen „Welcome Race" trägt und sich besonders an Amateur-Yachten und Cruiser/Racer wendet.
Aber nicht nur zum Auftakt gibt es Neuerungen im Kieler Woche Offshore-Programm. Dem „Welcome Race“ nach Eckernförde folgen drei Tage „Kiel-Cup“ (Montag, 21., bis Mittwoch, 23. Juni), zwei Tage die Langstrecke, das „Silberne Band“ (Donnerstag, 24. Juni, bis Freitag, 25. Juni) sowie die Mittelstrecke „Senatspreis“ am zweiten Samstag der Kieler Woche (26, Juni) zum Abschluss.
Neben dem Retrolook der Kieler Woche-Seebahn-Veranstaltungen gibt ein völlig neues Angebot an die One-Design-Yachten der Seebahn, die weniger Spaß an den Langstrecken, den Offshore-Regatten, haben.
Gerade kleinere Kielboote, wie Melges 24, J-80 und Laser SB3 legen weniger Wert auf einen Start einer Distanzwettfahrt vor Düsternbrook. Diese Zielgruppe bevorzugt kurze Wege zur Race-Area und viele, schnelle Regatten. Und das kann die Kieler Woche 2010 bieten. Im Olympischen Teil (19. bis 24. Juni) ist die Bahn Foxtrott vor Laboe/Wendtorf frei. Diese wird nun den Seebahnen zugeordnet und wendet sich neben den genannten Einheitsklassen an X-99, X-79, Streamline, Albin Express. Ab 2011 werden dann noch Angebote an die X-35 und an die Mumm30 dazu kommen.
Die X-99 Klasse hat das neue Event gleich zu ihrem Deutschland-Cup erkoren und rechnet mit 20 Meldungen. Andere Klassen haben das Angebot mit hohen Ranglistenfaktoren versehen und in ihren europäischen Cirquit integriert.
„Nach unserer ersten Umfrage konnten wir uns vor positiver Resonanz kaum retten", freut sich Eckhard von der Mosel über den Zuspruch zum neu gestalteten Seebahnteil der Kieler Woche 2010.
Seebahn-Regatten zur Kieler Woche 2010 (19. bis 27. Juni):
19. Juni: Welcome Race von Kiel nach Eckernförde. (ORCi, ORC-Club).
19. bis 23. Juni: One Design (X79, X99, Albin Expreß, J80, Melges 24, Farr 30).
21. bis 23. Juni: Kiel-Cup (ORCi),
23. Juni: Kaiserpokal (Finalrennen um den Kieler Woche-Sieg)
24./25. Juni: Silbernes Band, Langstrecke (ORCi, ORC-Club)
26. Juni: Senatspreis, Mittelstrecke (ORCi, ORC-Club)
Donnerstag, 22. Oktober 2009
BEI STROMBOLI KOCHTE DAS MITTELMEER
22.10.09 - Die Hochseesegler haben die letzte große Herausforderung der europäischen Saison 2009, das 30. Rolex Middle Sea Race, mit großen Hürden gemeistert. Bei unbeständigem Wetter mit stürmischen Winden erreichten nur 45 von 70 gestarteten Crews nach dem 606 Seemeilen langen Rundkurs das Ziel in Malta. Der 30-Meter-Supermaxi "ICAP Leopard" von Mike Slade aus Großbritannien war schnellste Yacht, verfehlte aber den Streckenrekord um eine gute halbe Stunde. Der Sieg nach berechneter Zeit ging an seinen Landsmann Andres Sorriano auf der 21 Meter langen "Alegre". Als einziges deutsches Schiff erreichte die "BOV Kerisma" des Hamburgers Sönke Stein das Ziel. In der Gesamtwertung blieb das 11,30-Meter-Boot als eines der kleinsten im Feld allerdings unter ferner liefen. Die Crews der Mehrrumpfboote "High Q1" (Hans Nagel/Hamburg) und "Silver Chiller" (Richard Müller/München) gaben auf, die "Dralion" (Pit Finis/Düsseldorf) hatte zurückgezogen.
Der Kurs von Valletta aus entgegen dem Uhrzeigersinn rund um Sizilien, vorbei am Vulkan Stromboli, wo es dieses Mal besonders hart zur Sache ging, zur Insel Lampedusa und von dort zurück nach Malta hatte es wieder in sich. Frontensysteme mit heftigen Windböen beutelten das Feld. Auf der US-amerikanischen Mini-Maxi "Rosebud" brach der Mast, andere erlitten Materialschäden wie zerrissene Segel. Erschöpft, aber zufrieden kam die deutsch-maltesische Crew der "BOV Kerisma" nach gut vier Tagen ins Ziel, die den Unbilden des Wetters getrotzt hatte. Auf der Ker 11.3 des südafrikanischen Designers Jason Ker gab es nach der Ankunft im Hafen erst einmal eine riesige Portion Burger. "Ein wahres Festessen, nachdem wir unterwegs fast ausschließlich von Müsli-Riegeln gelebt haben", freute sich Eigner Stein, für den das Rennen mit seinem Bruder Jan und sieben guten Freunden so etwas wie ein Heimspiel war, denn für ein paar Jahre hatte er auf Malta gelebt. Seit 2002 nimmt er mit dieser Crew a uf verschiedenen Schiffen am Rolex Middle Sea Race teil und durfte dabei schon zwei Klassen-Siege feiern.
Diesmal wurde er mit der eher für Kurzrennen an der Küste gebauten Yacht aber bis an die Grenze des Belastbaren geführt. "Das Wetter war sehr instabil und bot ständig unliebsame Überraschungen. Wir sind froh, dass wir ohne Bruch im Hafen angekommen sind", erklärte Stein. Nur auf dem ersten Schlag von Malta nach Sizilien unter Spinnaker herrschten noch "Kerisma-Bedingungen", danach musste die Crew in den Schwerwetterfronten einige Male die Köpfe einziehen und die Segel runternehmen. "Bei solchen Bedingungen hatten wir mit unserem 36-Fuß-Schiff natürlich keine Chance gegen die Konkurrenz." Zufrieden war der Skipper trotz Rang zehn in der Klasse drei dennoch: "Wir sind immer wieder gern dabei. Das Rennen wird immer populärer und die Konkurrenz immer hochkarätiger."
Auf der Jagd nach dem Titel als erstes Schiff im Ziel demonstrierte die "ICAP Leopard" einmal mehr ihre Ausnahmestellung in der internationalen Regattaszene. Wie schon beim Rolex Fastnet Race im August war sie schnellste Yacht, jedoch mit einer gesegelten Zeit von zwei Tagen, 29 Minuten und 33 Sekunden knapp 35 Minuten langsamer als die "Rambler" (USA) in 2007, die keine 48 Stunden gebraucht hatte. Die "Alegre", ein Mills-Design, kreuzte sechseinhalb Stunden nach der "ICAP Leopard" die Ziellinie vor dem königlich-maltesischen Yachtclub (RMYC), lag damit berechnet aber deutlich vor der neun Meter längeren Konkurrentin und hatte auch so prominente Yachten wie die "Beau Geste" (Hongkong), "Luna Rossa" (Italien) und "Rán" (Großbritannien) auf die Plätze zwei bis vier verwiesen.
Nach der Ankunft an Land suchte Mike Slade nicht nach Ausflüchten, warum es nicht zur Rekordfahrt gereicht hätte. Er befand, dass die Crew alles getan hatte, was sie konnte, und daher sparte der "Leopard"-Eigner auch nicht mit Lob: "Es ist fantastisch, dieses harte Rennen beendet zu haben. Der Rekord war aufreizend nah, aber das wichtigste ist, dass wir als erste Yacht angekommen sind und das Schiff als Ganzes nach Hause gebracht haben. Die Crew war fantastisch und unser Empfang in Malta wunderbar - was für ein großartiger Event."
Auch wenn das Potenzial des Schiffes voll zur Entfaltung kommt und kein Schaden auftritt, hängt der Erfolg eben immer noch vom Wetter ab. Die 606 Seemeilen des Rolex Middle Sea Race in rund zwei Tagen zu beenden, ist nur möglich mit einem Schwenkkiel und Wasserballast sowie einer Crew, die mit den besten See-Segelexperten besetzt ist. Auf der "Leopard" waren mit Brad Jackson, Jules und Guy Salter drei aus dem aktuellen Siegerteam des Volvo Ocean Race (VOR). Rob Greenhalgh segelte auf dem zweitplatzierten Schiff, während Justin Slattery beim vorigen VOR auf der Siegeryacht an Bord war. Zudem hat Jason Carrington schon viele Siegeryachten gebaut. Segelmacher Jeremy Elliott ist ein weiterer Weltumsegler und America's-Cup-Akteur. Hugh Agnew navigierte die Siegeryacht beim Rolex Sydney Hobart Race 2004, und nicht zuletzt Mike Slade selbst hat seit den frühen 1990er Jahren Teams um sich herum geformt, die auf höchstem Grand-Prix-Level und mit modernsten Maxiyachten Rennen gesegelt sind, ausnahmslos geführt durch die ruhige Hand von Chris Sherlock. Erfahrung und Können gab es in Fülle auf der "Leopard", was die Yacht von der Rekordfahrt abgehalten hat, war die Laune des Windes.
Slade erklärte, wie sich das Rennen entwickelte: "Es gibt eine Menge Tücken auf dem Kurs. Er verläuft die ganze Zeit in Landnähe und hat die entsprechenden, leidvollen Einflüsse. Es gibt den Spruch, dass der Ätna den Wind ansaugt in der Straße von Messina. Und das hat sich für uns bewahrheitet. Wir saßen fest in seinem Schatten und haben uns bis zum Stromboli durchgeschlagen, und dort fingen die Probleme erst richtig an." Tatsächlich mussten hier neben zwanzig anderen Yachten die beiden US-amerikanischen Mini-Maxis "Rosebud" und "Bella Mente" das Rennen aufgeben, als ein stürmischer, böiger Wind anderthalb Tage um die nordöstliche Ecke von Sizilien peitschte.
"Nach Stromboli wurde es hart", berichtete Slade. "Fünf oder sechs Stunden lang zogen Wetterfronten über uns hinweg. Aber wir haben ein starkes Boot und können damit umgehen. Tatsächlich hätten wir uns mehr dieser Bedingungen gewünscht." Diese Hoffnung erfüllte sich nicht. Rund um Lampedusa blieb der Wind aus. Die "Leopard" mag eine starke Brise von über 20 Knoten, aber es wehte nur mit 12 bis 18 Knoten auf dem Weg zurück nach Malta. "Es war ein zähes Ringen, um in den Hafen zu kommen", sagte Slade. "Der Wind von hinten war komplett eingeschlafen." Am Ende stellte Slade angesichts der verpassten Rekordzeit fest: "Das ist eben Segeln, wir müssen es erneut versuchen."
Geradezu euphorische Stimmung herrschte dagegen nach dem Zieldurchgang auf der "Alegre". Andres Soriano war überwältigt von den Emotionen, als er sich des Sieges über alles nach berechneter Zeit bewusst wurde: "Es ist ein großartiges Gefühl. Als wir die Ziellinie nach diesem großartigen Wettkampf kreuzten, hatte ich Tränen in den Augen, während ich der Crew gedankt habe. Die Nachricht, dass wir gewonnen haben, war einfach überwältigend. Es ist eine Bestätigung für alle, die daran beteiligt waren - die Crew auf dem Boot und diejenigen, die an Land und in der Vorbereitung geholfen haben."
Als erfahrener Hochsee-Segler war sich Soriano auch bewusst, dass der Wind auf seiner Seite war. Das Frontensystem, das über den Kurs hinweg gezogen ist, brachte zwei Drittel des Feldes aus dem Gleichgewicht. Aber die "Alegre" hatte die Bedingungen besser gemeistert als die hochkarätig besetzten "Luna Rossa" mit dem mehrmaligen Olympiamedaillen-Gewinnern Robert Scheidt und Torben Grael sowie Karl Kwoks "Beau Geste" und Niklas Zennströms "Rán", der Siegerin über alles beim Rolex Fastnet Race. So ging dann auch ein großes Lob von Steuermann Scheidt an die Adresse der "Alegre": "Sie haben einen großartigen Job gemacht und das Boot sehr gut gepusht. Sie haben das Material im Sturm geschont, und wenn sie Entscheidungen zu treffen hatten, dann trafen sie die richtigen." Für Soriano erfüllte sich nach dem Sieg nach gesegelter Zeit im vergangenen Jahr nun ein Traum, denn dieser Sieg ist noch um einiges süßer, schließlich zählt er über alles.
Mit dem Abschluss des Rolex Middle Sea Race sind die Langstreckenrennen in Europa für diese Saison beendet und die Eigner können nun ihre Yachten Richtung Australien verschiffen, wo am 2. Weihnachtstag mit dem Rolex Sydney Hobart Race der letzte Höhepunkt des Jahres 2009 und der erste für die kommende Saison gestartet wird.
Der Kurs von Valletta aus entgegen dem Uhrzeigersinn rund um Sizilien, vorbei am Vulkan Stromboli, wo es dieses Mal besonders hart zur Sache ging, zur Insel Lampedusa und von dort zurück nach Malta hatte es wieder in sich. Frontensysteme mit heftigen Windböen beutelten das Feld. Auf der US-amerikanischen Mini-Maxi "Rosebud" brach der Mast, andere erlitten Materialschäden wie zerrissene Segel. Erschöpft, aber zufrieden kam die deutsch-maltesische Crew der "BOV Kerisma" nach gut vier Tagen ins Ziel, die den Unbilden des Wetters getrotzt hatte. Auf der Ker 11.3 des südafrikanischen Designers Jason Ker gab es nach der Ankunft im Hafen erst einmal eine riesige Portion Burger. "Ein wahres Festessen, nachdem wir unterwegs fast ausschließlich von Müsli-Riegeln gelebt haben", freute sich Eigner Stein, für den das Rennen mit seinem Bruder Jan und sieben guten Freunden so etwas wie ein Heimspiel war, denn für ein paar Jahre hatte er auf Malta gelebt. Seit 2002 nimmt er mit dieser Crew a uf verschiedenen Schiffen am Rolex Middle Sea Race teil und durfte dabei schon zwei Klassen-Siege feiern.
Diesmal wurde er mit der eher für Kurzrennen an der Küste gebauten Yacht aber bis an die Grenze des Belastbaren geführt. "Das Wetter war sehr instabil und bot ständig unliebsame Überraschungen. Wir sind froh, dass wir ohne Bruch im Hafen angekommen sind", erklärte Stein. Nur auf dem ersten Schlag von Malta nach Sizilien unter Spinnaker herrschten noch "Kerisma-Bedingungen", danach musste die Crew in den Schwerwetterfronten einige Male die Köpfe einziehen und die Segel runternehmen. "Bei solchen Bedingungen hatten wir mit unserem 36-Fuß-Schiff natürlich keine Chance gegen die Konkurrenz." Zufrieden war der Skipper trotz Rang zehn in der Klasse drei dennoch: "Wir sind immer wieder gern dabei. Das Rennen wird immer populärer und die Konkurrenz immer hochkarätiger."
Auf der Jagd nach dem Titel als erstes Schiff im Ziel demonstrierte die "ICAP Leopard" einmal mehr ihre Ausnahmestellung in der internationalen Regattaszene. Wie schon beim Rolex Fastnet Race im August war sie schnellste Yacht, jedoch mit einer gesegelten Zeit von zwei Tagen, 29 Minuten und 33 Sekunden knapp 35 Minuten langsamer als die "Rambler" (USA) in 2007, die keine 48 Stunden gebraucht hatte. Die "Alegre", ein Mills-Design, kreuzte sechseinhalb Stunden nach der "ICAP Leopard" die Ziellinie vor dem königlich-maltesischen Yachtclub (RMYC), lag damit berechnet aber deutlich vor der neun Meter längeren Konkurrentin und hatte auch so prominente Yachten wie die "Beau Geste" (Hongkong), "Luna Rossa" (Italien) und "Rán" (Großbritannien) auf die Plätze zwei bis vier verwiesen.
Nach der Ankunft an Land suchte Mike Slade nicht nach Ausflüchten, warum es nicht zur Rekordfahrt gereicht hätte. Er befand, dass die Crew alles getan hatte, was sie konnte, und daher sparte der "Leopard"-Eigner auch nicht mit Lob: "Es ist fantastisch, dieses harte Rennen beendet zu haben. Der Rekord war aufreizend nah, aber das wichtigste ist, dass wir als erste Yacht angekommen sind und das Schiff als Ganzes nach Hause gebracht haben. Die Crew war fantastisch und unser Empfang in Malta wunderbar - was für ein großartiger Event."
Auch wenn das Potenzial des Schiffes voll zur Entfaltung kommt und kein Schaden auftritt, hängt der Erfolg eben immer noch vom Wetter ab. Die 606 Seemeilen des Rolex Middle Sea Race in rund zwei Tagen zu beenden, ist nur möglich mit einem Schwenkkiel und Wasserballast sowie einer Crew, die mit den besten See-Segelexperten besetzt ist. Auf der "Leopard" waren mit Brad Jackson, Jules und Guy Salter drei aus dem aktuellen Siegerteam des Volvo Ocean Race (VOR). Rob Greenhalgh segelte auf dem zweitplatzierten Schiff, während Justin Slattery beim vorigen VOR auf der Siegeryacht an Bord war. Zudem hat Jason Carrington schon viele Siegeryachten gebaut. Segelmacher Jeremy Elliott ist ein weiterer Weltumsegler und America's-Cup-Akteur. Hugh Agnew navigierte die Siegeryacht beim Rolex Sydney Hobart Race 2004, und nicht zuletzt Mike Slade selbst hat seit den frühen 1990er Jahren Teams um sich herum geformt, die auf höchstem Grand-Prix-Level und mit modernsten Maxiyachten Rennen gesegelt sind, ausnahmslos geführt durch die ruhige Hand von Chris Sherlock. Erfahrung und Können gab es in Fülle auf der "Leopard", was die Yacht von der Rekordfahrt abgehalten hat, war die Laune des Windes.
Slade erklärte, wie sich das Rennen entwickelte: "Es gibt eine Menge Tücken auf dem Kurs. Er verläuft die ganze Zeit in Landnähe und hat die entsprechenden, leidvollen Einflüsse. Es gibt den Spruch, dass der Ätna den Wind ansaugt in der Straße von Messina. Und das hat sich für uns bewahrheitet. Wir saßen fest in seinem Schatten und haben uns bis zum Stromboli durchgeschlagen, und dort fingen die Probleme erst richtig an." Tatsächlich mussten hier neben zwanzig anderen Yachten die beiden US-amerikanischen Mini-Maxis "Rosebud" und "Bella Mente" das Rennen aufgeben, als ein stürmischer, böiger Wind anderthalb Tage um die nordöstliche Ecke von Sizilien peitschte.
"Nach Stromboli wurde es hart", berichtete Slade. "Fünf oder sechs Stunden lang zogen Wetterfronten über uns hinweg. Aber wir haben ein starkes Boot und können damit umgehen. Tatsächlich hätten wir uns mehr dieser Bedingungen gewünscht." Diese Hoffnung erfüllte sich nicht. Rund um Lampedusa blieb der Wind aus. Die "Leopard" mag eine starke Brise von über 20 Knoten, aber es wehte nur mit 12 bis 18 Knoten auf dem Weg zurück nach Malta. "Es war ein zähes Ringen, um in den Hafen zu kommen", sagte Slade. "Der Wind von hinten war komplett eingeschlafen." Am Ende stellte Slade angesichts der verpassten Rekordzeit fest: "Das ist eben Segeln, wir müssen es erneut versuchen."
Geradezu euphorische Stimmung herrschte dagegen nach dem Zieldurchgang auf der "Alegre". Andres Soriano war überwältigt von den Emotionen, als er sich des Sieges über alles nach berechneter Zeit bewusst wurde: "Es ist ein großartiges Gefühl. Als wir die Ziellinie nach diesem großartigen Wettkampf kreuzten, hatte ich Tränen in den Augen, während ich der Crew gedankt habe. Die Nachricht, dass wir gewonnen haben, war einfach überwältigend. Es ist eine Bestätigung für alle, die daran beteiligt waren - die Crew auf dem Boot und diejenigen, die an Land und in der Vorbereitung geholfen haben."
Als erfahrener Hochsee-Segler war sich Soriano auch bewusst, dass der Wind auf seiner Seite war. Das Frontensystem, das über den Kurs hinweg gezogen ist, brachte zwei Drittel des Feldes aus dem Gleichgewicht. Aber die "Alegre" hatte die Bedingungen besser gemeistert als die hochkarätig besetzten "Luna Rossa" mit dem mehrmaligen Olympiamedaillen-Gewinnern Robert Scheidt und Torben Grael sowie Karl Kwoks "Beau Geste" und Niklas Zennströms "Rán", der Siegerin über alles beim Rolex Fastnet Race. So ging dann auch ein großes Lob von Steuermann Scheidt an die Adresse der "Alegre": "Sie haben einen großartigen Job gemacht und das Boot sehr gut gepusht. Sie haben das Material im Sturm geschont, und wenn sie Entscheidungen zu treffen hatten, dann trafen sie die richtigen." Für Soriano erfüllte sich nach dem Sieg nach gesegelter Zeit im vergangenen Jahr nun ein Traum, denn dieser Sieg ist noch um einiges süßer, schließlich zählt er über alles.
Mit dem Abschluss des Rolex Middle Sea Race sind die Langstreckenrennen in Europa für diese Saison beendet und die Eigner können nun ihre Yachten Richtung Australien verschiffen, wo am 2. Weihnachtstag mit dem Rolex Sydney Hobart Race der letzte Höhepunkt des Jahres 2009 und der erste für die kommende Saison gestartet wird.
Mittwoch, 21. Oktober 2009
Kult für Könner
21.10.09 - 30. YACHT Meisterschaft der Meister 24. und 25. Oktober 2009 auf der Hamburger Außenalster (HSC).
50. Internationale Bootsausstellung Hamburg vom 24. Oktober bis 1. November 2009 auf dem Gelände der Hamburg Messe und auf der In-Water hanseboot an der Elbe.
(Hamburg) Sie ist seit drei Jahrzehnten Kult: Nur die besten Seglerinnen und Segler dürfen bei der 30. YACHT Meisterschaft der Meister (MdM) starten. Deutsche Meister, Europaund Weltmeister in olympischen, internationalen und nationalen Klassen treffen sich am Eröffnungswochenende der hanseboot am 24. und 25. Oktober auf der Hamburger Außenalster, um ihren König oder ihre Königin zu krönen.
Exklusiv zum 30. Geburtstag der Regatta und zum 50. Jubiläum der hanseboot sind dazu auch die All Stars geladen. Die Sieger von 1980 bis 2008 kämpfen im neuen DIMENSION-POLYANT Night Cup am Samstagabend zwischen 19 und 20 Uhr bei Flutlicht um den Einzug in die Finalrunden.
Es wird in diesem Jahr also noch etwas schwerer als sonst, den begehrten Meistertitel und den hanseboot Pokal in Hamburg zu erringen, denn die Liste der Favoriten ist so lang wie nie zuvor. Alle der rund 30 Teilnehmer kommen als Sieger, haben in ihren jeweiligen Klassen schon Großes geleistet.
So etwa Weltumsegler Boris Herrmann, der mit seinem Hamburger Co-Skipper Felix Oehme in diesem Jahr das Portimão Global Ocean Race gewann und zum zweiten Mal nach 2007 bei der YACHT Meisterschaft der Meister antritt. Der Kieler, der auch in der anspruchsvollen 505er-Jolle zu Deutschlands Besten zählt, sagt: „An diesem Wochenende stehen Spaß beim Segeln und das Wiedersehen mit alten Freunden an der Alster und auf der hanseboot auf dem Programm. Ich freue mich sehr auf die YACHT Meisterschaft der Meister.“
Mit ganz besonderem Ziel startet der fünfmalige MdM-Sieger Wolfgang Hunger aus Strande bei Kiel in die Jubiläumsauflage: Mit einem weiteren Sieg könnte der 49-jährige Orthopäde die Bestmarke des sechsmaligen Rekordsiegers Karol Jablonski egalisieren, der in diesem Jahr nicht dabei sein kann. „Da muss ich mich wohl richtig anstrengen und dazu noch Glücksgöttin Fortuna auf meiner Seite haben“, sagt der dreimalige Olympiateilnehmer und zweimalige 470er-Weltmeister, der 2009 als amtierender Europameister im 505er auf der Außenalster aufkreuzt.
Neben Hunger sind auch die ehemaligen Sieger Andreas Willim (Goltoft), Rolf „Rocky“ Schmidt (Berlin), Andreas John (Hamburg), Carsten Kemmling (Hamburg) sowie die Olympia-Vierte Ulrike Schümann (Berlin) am Start. Deutschlands erfolgreichste olympische Seglerin der letzten zehn Jahre konnte die YACHT Meisterschaft der Meister 2007 als erste und bislang einzige Steuerfrau gewinnen. Für die exklusive Serie vor den Stegen des gastgebenden Hamburger Segel-Clubs (HSC) trennte sich Ulrike Schümann ausnahmsweise von ihrer Taktikerin und Clubkameradin Kathrin Kadelbach, die sich Anfang Oktober als Deutsche Meisterin im Matchrace ihr eigenes Startrecht erworben hatte. So sind die beiden co-favorisierten Damen ein Wochenende lang Gegnerinnen und dürften den Männern gehörig Paroli bieten. Ulrike Schümann sagt mit einem Augenzwinkern: „Unser Traumfinale ist doch klar: Kadelbach gegen Schümann – dann sehen wir weiter...“
Gesegelt wird auf hochmodernen und besonders dynamischen Drei-Mann-Kielbooten vom Typ Laser SB3, zunächst im klassischen Fleetrace mit mehreren Booten pro Lauf, später dann im Triple Race, bei dem jeweils drei Teams um den Sieg segeln. Der erste Startschuss soll am Samstag um 9.30 Uhr fallen. Das Finale ist für den frühen Sonntagnachmittag geplant. Zuschauer sind auf dem schönen Gelände des Hamburger Segel-Clubs auf der Gurlitt-Insel willkommen und können die packenden Rennen vom Steg aus hautnah verfolgen. Das Geschehen wird von NDRReporter Matthias Bohn an beiden Tagen live kommentiert. Die Siegerehrung der YACHT Meisterschaft der Meister findet um 16.30 Uhr in der hanseboot arena in Halle B5 der Hamburg Messe statt.
Zum 50. Jubiläum der Internationalen Bootsausstellung Hamburg präsentieren rund 700 Aussteller aus 30 Nationen an die 1.000 Boote und Yachten – darunter zahlreiche Premieren – sowie internationale Neuentwicklungen bei Ausrüstung und Zubehör. Die hanseboot 2009 vom 24. Oktober bis zum 1. November ist an den beiden Wochenenden (jeweils Samstag und Sonntag) von 10 bis 18 Uhr und von Montag bis Freitag von 10 bis 19 Uhr auf dem Gelände der Hamburg Messe sowie auf der In-Water hanseboot im City Sporthafen am Baumwall und im Traditionsschiffhafen in der HafenCity geöffnet. Weitere Informationen unter http://www.hanseboot.de/
50. Internationale Bootsausstellung Hamburg vom 24. Oktober bis 1. November 2009 auf dem Gelände der Hamburg Messe und auf der In-Water hanseboot an der Elbe.
(Hamburg) Sie ist seit drei Jahrzehnten Kult: Nur die besten Seglerinnen und Segler dürfen bei der 30. YACHT Meisterschaft der Meister (MdM) starten. Deutsche Meister, Europaund Weltmeister in olympischen, internationalen und nationalen Klassen treffen sich am Eröffnungswochenende der hanseboot am 24. und 25. Oktober auf der Hamburger Außenalster, um ihren König oder ihre Königin zu krönen.
Exklusiv zum 30. Geburtstag der Regatta und zum 50. Jubiläum der hanseboot sind dazu auch die All Stars geladen. Die Sieger von 1980 bis 2008 kämpfen im neuen DIMENSION-POLYANT Night Cup am Samstagabend zwischen 19 und 20 Uhr bei Flutlicht um den Einzug in die Finalrunden.
Es wird in diesem Jahr also noch etwas schwerer als sonst, den begehrten Meistertitel und den hanseboot Pokal in Hamburg zu erringen, denn die Liste der Favoriten ist so lang wie nie zuvor. Alle der rund 30 Teilnehmer kommen als Sieger, haben in ihren jeweiligen Klassen schon Großes geleistet.
So etwa Weltumsegler Boris Herrmann, der mit seinem Hamburger Co-Skipper Felix Oehme in diesem Jahr das Portimão Global Ocean Race gewann und zum zweiten Mal nach 2007 bei der YACHT Meisterschaft der Meister antritt. Der Kieler, der auch in der anspruchsvollen 505er-Jolle zu Deutschlands Besten zählt, sagt: „An diesem Wochenende stehen Spaß beim Segeln und das Wiedersehen mit alten Freunden an der Alster und auf der hanseboot auf dem Programm. Ich freue mich sehr auf die YACHT Meisterschaft der Meister.“
Mit ganz besonderem Ziel startet der fünfmalige MdM-Sieger Wolfgang Hunger aus Strande bei Kiel in die Jubiläumsauflage: Mit einem weiteren Sieg könnte der 49-jährige Orthopäde die Bestmarke des sechsmaligen Rekordsiegers Karol Jablonski egalisieren, der in diesem Jahr nicht dabei sein kann. „Da muss ich mich wohl richtig anstrengen und dazu noch Glücksgöttin Fortuna auf meiner Seite haben“, sagt der dreimalige Olympiateilnehmer und zweimalige 470er-Weltmeister, der 2009 als amtierender Europameister im 505er auf der Außenalster aufkreuzt.
Neben Hunger sind auch die ehemaligen Sieger Andreas Willim (Goltoft), Rolf „Rocky“ Schmidt (Berlin), Andreas John (Hamburg), Carsten Kemmling (Hamburg) sowie die Olympia-Vierte Ulrike Schümann (Berlin) am Start. Deutschlands erfolgreichste olympische Seglerin der letzten zehn Jahre konnte die YACHT Meisterschaft der Meister 2007 als erste und bislang einzige Steuerfrau gewinnen. Für die exklusive Serie vor den Stegen des gastgebenden Hamburger Segel-Clubs (HSC) trennte sich Ulrike Schümann ausnahmsweise von ihrer Taktikerin und Clubkameradin Kathrin Kadelbach, die sich Anfang Oktober als Deutsche Meisterin im Matchrace ihr eigenes Startrecht erworben hatte. So sind die beiden co-favorisierten Damen ein Wochenende lang Gegnerinnen und dürften den Männern gehörig Paroli bieten. Ulrike Schümann sagt mit einem Augenzwinkern: „Unser Traumfinale ist doch klar: Kadelbach gegen Schümann – dann sehen wir weiter...“
Gesegelt wird auf hochmodernen und besonders dynamischen Drei-Mann-Kielbooten vom Typ Laser SB3, zunächst im klassischen Fleetrace mit mehreren Booten pro Lauf, später dann im Triple Race, bei dem jeweils drei Teams um den Sieg segeln. Der erste Startschuss soll am Samstag um 9.30 Uhr fallen. Das Finale ist für den frühen Sonntagnachmittag geplant. Zuschauer sind auf dem schönen Gelände des Hamburger Segel-Clubs auf der Gurlitt-Insel willkommen und können die packenden Rennen vom Steg aus hautnah verfolgen. Das Geschehen wird von NDRReporter Matthias Bohn an beiden Tagen live kommentiert. Die Siegerehrung der YACHT Meisterschaft der Meister findet um 16.30 Uhr in der hanseboot arena in Halle B5 der Hamburg Messe statt.
Zum 50. Jubiläum der Internationalen Bootsausstellung Hamburg präsentieren rund 700 Aussteller aus 30 Nationen an die 1.000 Boote und Yachten – darunter zahlreiche Premieren – sowie internationale Neuentwicklungen bei Ausrüstung und Zubehör. Die hanseboot 2009 vom 24. Oktober bis zum 1. November ist an den beiden Wochenenden (jeweils Samstag und Sonntag) von 10 bis 18 Uhr und von Montag bis Freitag von 10 bis 19 Uhr auf dem Gelände der Hamburg Messe sowie auf der In-Water hanseboot im City Sporthafen am Baumwall und im Traditionsschiffhafen in der HafenCity geöffnet. Weitere Informationen unter http://www.hanseboot.de/
Der Süddeutsche Caravan-Salon ist startklar
21.10.09 - Oberbürgermeister Dr. Rupert Kubon eröffnet die Messe am Samstag.
Am kommenden Samstag beginnt der 37. Süddeutsche Caravan-Salon. Und in diesem Jahr bietet die Messe für Freunde des mobilen Reisens in Villingen-Schwenningen ein erweitertes Angebot auf einer ebenfalls erweiterten Ausstellungsfläche. Den Startschuss für die gleichermaßen traditionelle wie innovative Messe gibt Oberbürgermeister Dr. Rupert Kubon, der selbst ein begeisterter Caravaner ist.
Villingen-Schwenningen – Platz für neue Ideen: Auf einer Gesamtfläche von mehr als 12 000 Quadratmetern werden die Aussteller zeigen, was die Caravaning-Branche zu bieten hat. Mit einer durchdachten „Drinnen-draußen-Kombination“ präsentiert die Messe in sechs beheizten Hallen und im großen Freibereich des Schwenninger Messegeländes alles, was zum Urlaub im rollenden Ferienhäuschen gehört. Ob Kurztrip oder ausgedehnte Reise: Mobile Urlauber haben ihren Hausstand immer im Schlepptau. Ein bisher so noch nie da gewesener Zubehörmarkt stellt in diesem Jahr brandneue Highlights und jede Menge interessante Artikel für das Globetrotter-Leben vor. Ein vielfältiges Angebot gibt es aber auch im Fahrzeugbereich: Vom kleinen Einsteigermodell bis hin zum teuren Luxusmobil. Wohnwagen gibt es zu Preisen zwischen 10 000 und 50 443 Euro; bei Reisemobilen liegt der Einstiegspreis bei 23 990 Euro. Ein echter Hingucker ist das teuerste Luxus-Geschoss, das auf der Messe präsentiert wird und 135 000 Euro kostet. Aber auch Wohnmobile im Second-Hand-Bereich können beim Süddeutschen Caravan-Salon genauestens und in Ruhe unter die Lupe genommen werden.
„Nutzen Sie die Chance, sich über Neuheiten zu informieren und in den Gesprächen mit den Ausstellern mehr über Trends und Marktentwicklungen zu erfahren“, rät Oberbürgermeister Dr. Rupert Kubon in seinem Grußwort im aktuellen Ausstellerverzeichnis. Am kommenden Samstag wird das Stadtoberhaupt von Villingen-Schwenningen in der Messehalle B die Messe eröffnen. Zu diesem Anlass werden auch Ellen Maier, Vorsitzende des Landesverbandes Württemberg im Deutschen Camping-Club, sowie Jörg Radestock, Vizepräsident des Deutschen Camping-Clubs, sprechen. Bis zum 1. November haben Campingfans, Reiselustige und Wissensdurstige dann Zeit, zu erkunden, was es Neues in der Branche gibt. Apropos Neues: Die Veranstalter bieten in diesem Jahr ein großes Gewinnspiel, Buch-Präsentationen zum Thema Caravan und an den Wochenenden auch Spiel und Spaß für die kleinen Besucher. Ganz nach dem Motto „Nach dem Urlaub ist vor dem Urlaub“ bietet der 37. Süddeutsche Caravan-Salon neun Tage lang Angebote, Beratungen, Informationen, Bewährtes und Neues.
INFO
Der Süddeutsche Caravan-Salon ist vom 24. Oktober bis 01. November 2009 täglich von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Weitere Informationen im Internet: www.caravan-salon-vs.de


Am kommenden Samstag fällt der Startschuss für den 37. Süddeutschen Caravan-Salon auf dem Schwenninger Messegelände.
Am kommenden Samstag beginnt der 37. Süddeutsche Caravan-Salon. Und in diesem Jahr bietet die Messe für Freunde des mobilen Reisens in Villingen-Schwenningen ein erweitertes Angebot auf einer ebenfalls erweiterten Ausstellungsfläche. Den Startschuss für die gleichermaßen traditionelle wie innovative Messe gibt Oberbürgermeister Dr. Rupert Kubon, der selbst ein begeisterter Caravaner ist.
Villingen-Schwenningen – Platz für neue Ideen: Auf einer Gesamtfläche von mehr als 12 000 Quadratmetern werden die Aussteller zeigen, was die Caravaning-Branche zu bieten hat. Mit einer durchdachten „Drinnen-draußen-Kombination“ präsentiert die Messe in sechs beheizten Hallen und im großen Freibereich des Schwenninger Messegeländes alles, was zum Urlaub im rollenden Ferienhäuschen gehört. Ob Kurztrip oder ausgedehnte Reise: Mobile Urlauber haben ihren Hausstand immer im Schlepptau. Ein bisher so noch nie da gewesener Zubehörmarkt stellt in diesem Jahr brandneue Highlights und jede Menge interessante Artikel für das Globetrotter-Leben vor. Ein vielfältiges Angebot gibt es aber auch im Fahrzeugbereich: Vom kleinen Einsteigermodell bis hin zum teuren Luxusmobil. Wohnwagen gibt es zu Preisen zwischen 10 000 und 50 443 Euro; bei Reisemobilen liegt der Einstiegspreis bei 23 990 Euro. Ein echter Hingucker ist das teuerste Luxus-Geschoss, das auf der Messe präsentiert wird und 135 000 Euro kostet. Aber auch Wohnmobile im Second-Hand-Bereich können beim Süddeutschen Caravan-Salon genauestens und in Ruhe unter die Lupe genommen werden.
„Nutzen Sie die Chance, sich über Neuheiten zu informieren und in den Gesprächen mit den Ausstellern mehr über Trends und Marktentwicklungen zu erfahren“, rät Oberbürgermeister Dr. Rupert Kubon in seinem Grußwort im aktuellen Ausstellerverzeichnis. Am kommenden Samstag wird das Stadtoberhaupt von Villingen-Schwenningen in der Messehalle B die Messe eröffnen. Zu diesem Anlass werden auch Ellen Maier, Vorsitzende des Landesverbandes Württemberg im Deutschen Camping-Club, sowie Jörg Radestock, Vizepräsident des Deutschen Camping-Clubs, sprechen. Bis zum 1. November haben Campingfans, Reiselustige und Wissensdurstige dann Zeit, zu erkunden, was es Neues in der Branche gibt. Apropos Neues: Die Veranstalter bieten in diesem Jahr ein großes Gewinnspiel, Buch-Präsentationen zum Thema Caravan und an den Wochenenden auch Spiel und Spaß für die kleinen Besucher. Ganz nach dem Motto „Nach dem Urlaub ist vor dem Urlaub“ bietet der 37. Süddeutsche Caravan-Salon neun Tage lang Angebote, Beratungen, Informationen, Bewährtes und Neues.
INFO
Der Süddeutsche Caravan-Salon ist vom 24. Oktober bis 01. November 2009 täglich von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Weitere Informationen im Internet: www.caravan-salon-vs.de


Am kommenden Samstag fällt der Startschuss für den 37. Süddeutschen Caravan-Salon auf dem Schwenninger Messegelände.
Senator Axel Gedaschko eröffnet am Freitag die hanseboot 2009
Eröffnungsfeier in der Handelskammer Hamburg zur 50. Internationalen Bootsausstellung Hamburg vom 24. Oktober bis 1. November 2009 auf dem Gelände der Hamburg Messe und auf der In-Water hanseboot an der Elbe.
(Hamburg, 20.10.2009) Senator Axel Gedaschko, Präses <http://de.wikipedia.org/wiki/Pr%C3%A4ses#Staatliche_Verwaltung> der Behörde für Wirtschaft und Arbeit <http://de.wikipedia.org/wiki/Beh%C3%B6rde_f%C3%BCr_Wirtschaft_und_Arbeit> der Freien und Hansestadt Hamburg, eröffnet am Freitagabend in der Handelskammer Hamburg die hanseboot 2009, die vom 24. Oktober bis 1. November auf dem Gelände der Hamburg Messe und auf der In-Water hanseboot an der Elbe stattfindet.
In der stimmungsvollen Atmosphäre der Börsensäle der Handelskammer wird das 50. Jubiläum der Hamburger Bootsausstellung mit rund 400 geladenen Gästen aus Politik, Wassersportbranche und Medien eingeläutet.
Nach der offiziellen Begrüßung durch Bernd Aufderheide, Vorsitzender der Geschäftsführung Hamburg Messe und Congress GmbH, erörtert Moderator Christoph Schumann in einer Talkrunde mit prominenten Gästen die Entwicklung des Wassersports in den vergangenen Jahren und wirft einen Blick in die Zukunft. Die Segelprofis Jochen Schümann und Tim Kröger, Nachwuchsseglerin Tina Lutz sowie Powerboat-Experte Mark Niemann beleuchten die Branchentrends aus sportlicher Sicht und berichten von ihren ganz unterschiedlichen Karrieren im Wassersport. Während Anton Dreher, Werftchef und ehemaliger Präsident des Deutschen Boots- und Schiffbauerverbandes (DBSV), aus den Anfangsjahren der Internationalen Bootsausstellung Hamburg berichtet, gibt der derzeitige DBSV-Präsident und Beiratsvorsitzende der hanseboot, Torsten Conradi, seine Einschätzung zur aktuellen und zukünftigen Situation der Hamburger Bootsausstellung ab.
Neben dem Eröffnungsredner Senator Gedaschko spricht als Vertreter der hanseboot-Partnerregion Balearen der Umweltminister der spanischen Inselgruppe, Miquel Àngel Grimalt, zum feierlichen Auftakt der Bootsausstellung. Um die diesjährige Partnerschaft der hanseboot mit den Balearen zu unterstreichen, tritt auch die teuflisch tanzende Trommlergruppe "Batukada" von der Mittelmeerinsel Mallorca auf der Eröffnungsfeier auf. Nach den spanischen Performance-Künstlern geht es im Lauf des Abends mit einem hochkarätigen, typisch norddeutschen Showact weiter: Die bekannte Moderatorin, Künstlerin und Sängerin Ina Müller wird mit einer Auswahl ihrer besten Songs gute Stimmung verbreiten und gemeinsam mit Messechef Aufderheide die Jubiläumstorte der 50. hanseboot anschneiden.
Zum 50. Jubiläum der Internationalen Bootsausstellung Hamburg präsentieren rund 700 Aussteller aus 30 Nationen an die 1.000 Boote und Yachten darunter zahlreiche Premieren sowie internationale Neuentwicklungen bei Ausrüstung und Zubehör. Die hanseboot 2009 ist vom 24. Oktober bis zum 1. November an den beiden Wochenenden (jeweils Samstag und Sonntag) von 10 bis 18 Uhr und von Montag bis Freitag von 10 bis 19 Uhr auf dem Gelände der Hamburg Messe sowie auf der In-Water hanseboot im City Sporthafen am Baumwall und im Traditionsschiffhafen in der HafenCity geöffnet.
Die 50. hanseboot ist dabei viel mehr als eine Bootsausstellung: Hier wird Wassersport lebendig, hier wird die ausklingende Saison auf einem großen Wasserbecken der hanseboot arena in Halle B5 mit Hilfe von Windmaschinen einfach verlängert. Gleich neben der arena steht im Jubiläumsjahr eine Deutschland-Premiere, die sicherlich Tausende Freunde des Wassersports in ihren Bann ziehen wird: die "Volvo Ocean Race Experience". Denn noch nie war es so schön, sich von der Faszination der härtesten Hochsee-Regatta der Welt gefangen nehmen zu lassen.
Die Aktionsfläche "Volvo Ocean Race Experience" wird für viel Wirbel und lange Schlagen sorgen. Denn die spektakuläre, interaktive Anlage bringt einen eindrucksvollen Einblick in das Leben auf einer Volvo Open 70 Yacht und umfasst drei verschiedene Stationen: Im Simulator “The Ride³ können bis zu zwölf Besucher einen wilden Ritt auf der Höllenmaschine Volvo Open 70 Yacht erleben. In dem Rundkino "The Dome" wird die Welt hinter den Kulissen der harten Offshore-Regatta und das etwas andere Leben an Bord gezeigt. Und beim "Grinding Challenge" können sich Kraftprotze beim Kurbeln an der Winsch messen.
Kernstück der Erlebnishalle B5 ist die hanseboot arena mit 20 mal 15 Meter großem Wasserbecken, Windmaschinen und einer Bühne für Vorführungen. Hier finden Match-Race-Duelle, Kanupolo, Motorboottests und Tauchvorführungen statt. Und auch die Besucher sind zum Mitmachen und Mitsegeln aufgefordert. Von der Bühne aus werden die verschiedensten Fun- und Wassersportaktionen auf dem Becken kommentiert. Wie im Vorjahr räumt die hanseboot dem Nachwuchs viel Raum ein. Zusammen mit dem Deutschen Segler-Verband kommt die Jüngsten-Aktion hanseKids zum zweiten Mal in die Messehallen. Kinder ohne Segelerfahrung haben jeden Tag von 17 bis 18 Uhr die einmalige Gelegenheit, unter fachkundiger Anleitung auf dem Becken der arena in Halle B5 die ersten Runden in der Jüngsten-Jolle zu drehen. Vorher gibt es eine Stunde Segeltheorie.
Informativ präsentiert sich auch das hanseboot multihull center in Halle A1 mit Vorträgen über die Katamaran- und Trimaranszene. Für alle Motorsport-Fans veranstaltet die Redaktion des Magazins Boote gemeinsam mit dem ADAC ein Modellboot-Rennen in der Halle A4. Die kostenlose hanseboot Törnberatung, bei der Experten neutral und kostenlos Tipps zu den weltweit beliebtesten Revieren geben, ist in diesem Jahr auf dem Stand der Yacht-Redaktion in Halle B2 zu finden. Weitere Informationen unter www.hanseboot.de.
Die hanseboot dankt der Partnerregion Balearen und den Sponsoren Stockheim Catering Hamburg, Handelskammer Hamburg sowie Carlsberg und eve für die Unterstützung bei der Ausrichtung der Eröffnungsfeier der 50. Internationalen Bootsausstellung Hamburg.
(Hamburg, 20.10.2009) Senator Axel Gedaschko, Präses <http://de.wikipedia.org/wiki/Pr%C3%A4ses#Staatliche_Verwaltung> der Behörde für Wirtschaft und Arbeit <http://de.wikipedia.org/wiki/Beh%C3%B6rde_f%C3%BCr_Wirtschaft_und_Arbeit> der Freien und Hansestadt Hamburg, eröffnet am Freitagabend in der Handelskammer Hamburg die hanseboot 2009, die vom 24. Oktober bis 1. November auf dem Gelände der Hamburg Messe und auf der In-Water hanseboot an der Elbe stattfindet.
In der stimmungsvollen Atmosphäre der Börsensäle der Handelskammer wird das 50. Jubiläum der Hamburger Bootsausstellung mit rund 400 geladenen Gästen aus Politik, Wassersportbranche und Medien eingeläutet.
Nach der offiziellen Begrüßung durch Bernd Aufderheide, Vorsitzender der Geschäftsführung Hamburg Messe und Congress GmbH, erörtert Moderator Christoph Schumann in einer Talkrunde mit prominenten Gästen die Entwicklung des Wassersports in den vergangenen Jahren und wirft einen Blick in die Zukunft. Die Segelprofis Jochen Schümann und Tim Kröger, Nachwuchsseglerin Tina Lutz sowie Powerboat-Experte Mark Niemann beleuchten die Branchentrends aus sportlicher Sicht und berichten von ihren ganz unterschiedlichen Karrieren im Wassersport. Während Anton Dreher, Werftchef und ehemaliger Präsident des Deutschen Boots- und Schiffbauerverbandes (DBSV), aus den Anfangsjahren der Internationalen Bootsausstellung Hamburg berichtet, gibt der derzeitige DBSV-Präsident und Beiratsvorsitzende der hanseboot, Torsten Conradi, seine Einschätzung zur aktuellen und zukünftigen Situation der Hamburger Bootsausstellung ab.
Neben dem Eröffnungsredner Senator Gedaschko spricht als Vertreter der hanseboot-Partnerregion Balearen der Umweltminister der spanischen Inselgruppe, Miquel Àngel Grimalt, zum feierlichen Auftakt der Bootsausstellung. Um die diesjährige Partnerschaft der hanseboot mit den Balearen zu unterstreichen, tritt auch die teuflisch tanzende Trommlergruppe "Batukada" von der Mittelmeerinsel Mallorca auf der Eröffnungsfeier auf. Nach den spanischen Performance-Künstlern geht es im Lauf des Abends mit einem hochkarätigen, typisch norddeutschen Showact weiter: Die bekannte Moderatorin, Künstlerin und Sängerin Ina Müller wird mit einer Auswahl ihrer besten Songs gute Stimmung verbreiten und gemeinsam mit Messechef Aufderheide die Jubiläumstorte der 50. hanseboot anschneiden.
Zum 50. Jubiläum der Internationalen Bootsausstellung Hamburg präsentieren rund 700 Aussteller aus 30 Nationen an die 1.000 Boote und Yachten darunter zahlreiche Premieren sowie internationale Neuentwicklungen bei Ausrüstung und Zubehör. Die hanseboot 2009 ist vom 24. Oktober bis zum 1. November an den beiden Wochenenden (jeweils Samstag und Sonntag) von 10 bis 18 Uhr und von Montag bis Freitag von 10 bis 19 Uhr auf dem Gelände der Hamburg Messe sowie auf der In-Water hanseboot im City Sporthafen am Baumwall und im Traditionsschiffhafen in der HafenCity geöffnet.
Die 50. hanseboot ist dabei viel mehr als eine Bootsausstellung: Hier wird Wassersport lebendig, hier wird die ausklingende Saison auf einem großen Wasserbecken der hanseboot arena in Halle B5 mit Hilfe von Windmaschinen einfach verlängert. Gleich neben der arena steht im Jubiläumsjahr eine Deutschland-Premiere, die sicherlich Tausende Freunde des Wassersports in ihren Bann ziehen wird: die "Volvo Ocean Race Experience". Denn noch nie war es so schön, sich von der Faszination der härtesten Hochsee-Regatta der Welt gefangen nehmen zu lassen.
Die Aktionsfläche "Volvo Ocean Race Experience" wird für viel Wirbel und lange Schlagen sorgen. Denn die spektakuläre, interaktive Anlage bringt einen eindrucksvollen Einblick in das Leben auf einer Volvo Open 70 Yacht und umfasst drei verschiedene Stationen: Im Simulator “The Ride³ können bis zu zwölf Besucher einen wilden Ritt auf der Höllenmaschine Volvo Open 70 Yacht erleben. In dem Rundkino "The Dome" wird die Welt hinter den Kulissen der harten Offshore-Regatta und das etwas andere Leben an Bord gezeigt. Und beim "Grinding Challenge" können sich Kraftprotze beim Kurbeln an der Winsch messen.
Kernstück der Erlebnishalle B5 ist die hanseboot arena mit 20 mal 15 Meter großem Wasserbecken, Windmaschinen und einer Bühne für Vorführungen. Hier finden Match-Race-Duelle, Kanupolo, Motorboottests und Tauchvorführungen statt. Und auch die Besucher sind zum Mitmachen und Mitsegeln aufgefordert. Von der Bühne aus werden die verschiedensten Fun- und Wassersportaktionen auf dem Becken kommentiert. Wie im Vorjahr räumt die hanseboot dem Nachwuchs viel Raum ein. Zusammen mit dem Deutschen Segler-Verband kommt die Jüngsten-Aktion hanseKids zum zweiten Mal in die Messehallen. Kinder ohne Segelerfahrung haben jeden Tag von 17 bis 18 Uhr die einmalige Gelegenheit, unter fachkundiger Anleitung auf dem Becken der arena in Halle B5 die ersten Runden in der Jüngsten-Jolle zu drehen. Vorher gibt es eine Stunde Segeltheorie.
Informativ präsentiert sich auch das hanseboot multihull center in Halle A1 mit Vorträgen über die Katamaran- und Trimaranszene. Für alle Motorsport-Fans veranstaltet die Redaktion des Magazins Boote gemeinsam mit dem ADAC ein Modellboot-Rennen in der Halle A4. Die kostenlose hanseboot Törnberatung, bei der Experten neutral und kostenlos Tipps zu den weltweit beliebtesten Revieren geben, ist in diesem Jahr auf dem Stand der Yacht-Redaktion in Halle B2 zu finden. Weitere Informationen unter www.hanseboot.de.
Die hanseboot dankt der Partnerregion Balearen und den Sponsoren Stockheim Catering Hamburg, Handelskammer Hamburg sowie Carlsberg und eve für die Unterstützung bei der Ausrichtung der Eröffnungsfeier der 50. Internationalen Bootsausstellung Hamburg.
Montag, 19. Oktober 2009
Michael Zittlau vom SMCÜ auf Platz 5
19.10.09 - Internationale Deutsche Meisterschaft der Laser am Alpsee.
Mit einem 3. Platz im Finalrace der besten Zehn sicherte sich Michael Zittlau GER 192350 bei der Internationalen Deutschen Meisterschaft der Laser 2009 den 5. Platz. Zwei Tage warteten die 51 Männer im Laser-Standard und 23 Frauen im Laser-Radial auf den Wind, dann am 3.Wettfahrtag einsetzte - Westwind von zunächst 3, bald auffrischend auf 4-5 und in Böen bis 6 Beaufort. Gleich vier Wettfahrten lässt Wettfahrtleiter Seltmann an diesem Tag segeln, damit hatte er die erforderliche Anzahl von Läufen für eine Deutsche Meisterschaft erreicht.
Insgesamt wurden am Ende sieben Qualifikationswettfahrten bis zum Sonntag bei Temperaturen um den Gefrierpunkt gesegelt, das brachte viele Segler an ihre Leistungsgrenze „Die Meisterschaften gehen wohl als einer der kältesten in der Geschichte der DLAS ein.“ so Bernd Buchert, Vorsitzender der Klassenvereinigung „Deutsche Laser Association“ (DLAS).
Deutscher Meister im Laser Standard (Herren) wurde Tobias Schadewaldt (Norddeutscher Regattaverein) vor Lokalfavorit Philipp Buhl (Segelclub Alpsee-Immenstadt) und Frithjof Schwerdt (Potsdamer Yachtclub), 4. Platz Malte Kamrath (Verein Seglerhaus am Wannsee Berlin, 5. Platz Michael Zittlau (Segel- und Motorbootclub Überlingen). Deutsche Meisterin im Laser Radial (Damen) ist Lisa Fasselt (Yachtclub Ruhrland Essen) vor Franziska Goltz (Schweriner Segler Verein) und Christiane de Nijs (Segel-Club Neumünster).
Beatrix Zittlau.

Bild: "Segelclub Alpsee-Immenstadt (SCAI)"
Mit einem 3. Platz im Finalrace der besten Zehn sicherte sich Michael Zittlau GER 192350 bei der Internationalen Deutschen Meisterschaft der Laser 2009 den 5. Platz. Zwei Tage warteten die 51 Männer im Laser-Standard und 23 Frauen im Laser-Radial auf den Wind, dann am 3.Wettfahrtag einsetzte - Westwind von zunächst 3, bald auffrischend auf 4-5 und in Böen bis 6 Beaufort. Gleich vier Wettfahrten lässt Wettfahrtleiter Seltmann an diesem Tag segeln, damit hatte er die erforderliche Anzahl von Läufen für eine Deutsche Meisterschaft erreicht.
Insgesamt wurden am Ende sieben Qualifikationswettfahrten bis zum Sonntag bei Temperaturen um den Gefrierpunkt gesegelt, das brachte viele Segler an ihre Leistungsgrenze „Die Meisterschaften gehen wohl als einer der kältesten in der Geschichte der DLAS ein.“ so Bernd Buchert, Vorsitzender der Klassenvereinigung „Deutsche Laser Association“ (DLAS).
Deutscher Meister im Laser Standard (Herren) wurde Tobias Schadewaldt (Norddeutscher Regattaverein) vor Lokalfavorit Philipp Buhl (Segelclub Alpsee-Immenstadt) und Frithjof Schwerdt (Potsdamer Yachtclub), 4. Platz Malte Kamrath (Verein Seglerhaus am Wannsee Berlin, 5. Platz Michael Zittlau (Segel- und Motorbootclub Überlingen). Deutsche Meisterin im Laser Radial (Damen) ist Lisa Fasselt (Yachtclub Ruhrland Essen) vor Franziska Goltz (Schweriner Segler Verein) und Christiane de Nijs (Segel-Club Neumünster).
Beatrix Zittlau.

Bild: "Segelclub Alpsee-Immenstadt (SCAI)"
Beatzung einer Segeljacht stark unterkühlt gerettet
19.10.09 - Stark unterkühlt wurde die Beatzung einer Segeljacht im Überlinger See, die am Sonntagnachmittag, gegen 15.15 Uhr von einer Bootsbesatzung der Wasserschutzpolizei Überlingen an Bord genommen.
Wie in Erfahrung gebracht werden konnte, waren der 46-jährige Mann und seine 41-jährige Begleiterin ins Wasser gefallen, nachdem ein Gurtband gerissen war, das anstelle des Relingdrahtes angebracht wurde. Beide Personen konnten ihr Boot dank sehr geringer Windstärke aus eigener Kraft wieder erreichen, jedoch waren beide aufgrund der Verweilzeit im Wasser erheblich unterkühlt, weshalb sie einen Notruf absetzten.
Nach Erstversorgung der beiden Personen durch die Wasserschutzpolizisten übernahmen zwei an Bord des Polizeibootes genommene Sanitätshelfer der DLRG die Betreuung des Paares, das anschliessend von der Besatzung eines bereits an Land wartenden Rettungswagen in das Krankenhaus gebracht wurde.
Wie in Erfahrung gebracht werden konnte, waren der 46-jährige Mann und seine 41-jährige Begleiterin ins Wasser gefallen, nachdem ein Gurtband gerissen war, das anstelle des Relingdrahtes angebracht wurde. Beide Personen konnten ihr Boot dank sehr geringer Windstärke aus eigener Kraft wieder erreichen, jedoch waren beide aufgrund der Verweilzeit im Wasser erheblich unterkühlt, weshalb sie einen Notruf absetzten.
Nach Erstversorgung der beiden Personen durch die Wasserschutzpolizisten übernahmen zwei an Bord des Polizeibootes genommene Sanitätshelfer der DLRG die Betreuung des Paares, das anschliessend von der Besatzung eines bereits an Land wartenden Rettungswagen in das Krankenhaus gebracht wurde.
Brandneue Boote, innovative Technik und Fahrspaß vom Feinsten
19.10.09 - hanseboot 2009: Showroom für Motoryacht-Premieren aus aller Welt.
50. Internationale Bootsausstellung Hamburg vom 24. Oktober bis 1. November 2009 auf dem Gelände der Hamburg Messe und in den In-Water hanseboot-Häfen.
Die Internationale Bootsausstellung Hamburg avanciert auch in ihrem Jubiläumsjahr zur perfekten Showbühne für edle Motoryachten und schnelle Sportboote. Vom 24. Oktober bis zum 1. November werden die Hallen A1 und A4 zum Anziehungspunkt für Besucher, deren Herz je nach persönlichem Geschmack für Yachten mit klassisch-eleganten oder sportiven Formen, mit ökonomischem Antrieb oder reichlich Power schlägt. Bedeutete Werften und deren Händler präsentieren eine riesige Auswahl an Motorbooten und -yachten: vom bezahlbaren Hobbyobjekt für den Neueinsteiger bis zum millionenteuren Traumschiff mit luxuriösem Equipment. Neben bewährten und aktuellen Modellen wird im Rahmen der 50. hanseboot eine Vielzahl an völlig neuen Exponaten des Jahrgangs 2010 gezeigt. Weitere motorisierte Wasserfahrzeuge unterschiedlichster Prägung sowie innovative Triebwerkstechnik kann man in Halle B7 bestaunen. Weitere größere Yachten, die fast ausnahmslos dem oberen Preissegment zuzuordnen sind, legen im neuen In-Water hanseboot-Hafen in der HafenCity an.
Für gesteigerte Aufmerksamkeit dürften die jüngsten Kreationen der Bavaria Yachtbau GmbH aus dem fränkischen Giebelstadt sorgen. Deutschlands größter Bootsbaubetrieb präsentiert unter anderem die Bavaria Deep Blue 46 Open. Die 14,20 Meter lange Lifestyle-Yacht wurde in enger Kooperation mit BMW Group DesignworksUSA entwickelt. Der 11,2 Tonnen schwere Kunststoffgleiter, der wahlweise als Zwei- oder Dreikabinenversion zu haben ist, wird von hocheffizienten Volvo-Dieselmaschinen mit jeweils 272 kW (2 x 370 PS) angetrieben. Elektronisch gesteuerte Reihensechszylinder mit Turbolader, Kompressor, Vierventiltechnik und Common-Rail-Einspritzsystem sorgen für den nötigen Schub, ermöglichen eine rasante Beschleunigung und bringen das Bavaria-Flaggschiff auf einen Topspeed von mehr als 30 Knoten. Optisch an den extravaganten Imageträger der bayerischen Großserienwerft angelehnt ist die nagelneue Bavaria Sport 28, die mit hervorragender Funktionalität, einem auf maximale Ergonomie abzielenden Interieur und einem besonders attraktiven Preis-Leistungs-Verhältnis zu überzeugen vermag.
Ihr originell anmutender Nostalgie-Look steht der erstmals in der Elbmetropole ausgestellten Ranger Tugs R-21EC ausgesprochen gut zu Gesicht. Der 6,40 Meter lange, in Anbetracht seiner kompakten Abmessungen erstaunlich fahrstabile Verdränger wird von der amerikanischen Werft Fluid Motions geliefert und über den Hamburger Generalimporteur Targa Yachten vertrieben. Aus der nordischen Wassersportnation Finnland kommen die adrett gestylte Bella 850, die frisch modifizierte Aquador 32 Cabin und die wind- und wetterfeste Targa 44 nach Hamburg. Mit den schwedischen Nimbus-Modellen 335 Coupé, 365 Coupé und 43 Nova sowie den norwegischen Novitäten Marex 370 Aft Cabin Cruiser und Adriatic 40 Fly wetteifern fünf weitere qualitativ erstklassige Motoryachten aus dem skandinavischen Raum um die Gunst der hanseboot-Besucher und potenziellen Käufer.
Spannung verspricht das bevorstehende hanseboot-Debüt der französischen Newcomer Prestige 38 S, Prestige 39 und Bénéteau Swift Trawler 34. Die beiden letztgenannten Premierenmodelle sind als gediegen ausgestattete Flybridge-Yachten konzipiert, die ihrer Crew ein Maximum an Bewegungsfreiheit bieten. Ähnliche Merkmale wenn auch auf wesentlich kleinerem Raum umgesetzt treffen auf die Aqualine 750 Cruiser von der Firma Bootscenter an der B1 und die neue Variant 707 zu. Letztere wird als 7,12 Meter langes Hardtop-Boot mit weitläufigem Cockpit und luftiger Kabinensektion von Bootsbau Schubert in Plate bei Schwerin gefertigt. Aufgrund seiner mustergültigen Handlingeigenschaften eignet sich das hochbordige Familienboot ideal zum entspannten Wasserwandern in geschützten Revieren.
Pure Ästhetik verkörpern die in Italien auf Kiel gelegte Gagliotta Lobster 35´, ein sehr eleganter Entwurf von Judel & Vrolijk, und die formvollendete Boesch 970 St. Tropez. Das 10 Meter lange und 3 Meter breite, aus feinstem Mahagoni gefertigte Spitzenmodell aus dem Programm des weltbekannten schweizerischen Renommierherstellers Boesch Motorboote AG dürfte zu einem Blickfang in Halle A1 werden. Die von der niederländischen Werft Statement Marine als Messeneuheit angekündigte PTS 26 interpretiert den historischen Backdecker-Stil auf sehr gelungene Weise. Zu bewundern ist dieses exklusive, als Deutschland-Premiere beworbene Tourenboot auf dem Stand der Neustädter Firma Jacobs Yacht ebenfalls in Halle A1.
Als typische Vertreter der Trailerbootfraktion stehen die taufrischen finnischen Allrounder AMT 160 R und AMT 200 C vor ihrer Feuertaufe. Ebenso vor Ort sind die leichtgewichtige Terhi 475 FC und der neuerdings mit einem optimierten Cockpit aufwartende Bestseller von Hellwig Boote, die 5,05 Meter lange Hellwig Marathon V485. PPHU Galeon, Polens wichtigste Boots- und Yachtwerft, wird gleich mit mehreren sehenswerten Neukonstruktionen vorstellig. Gemeint sind die vielseitig einzusetzenden Modelle Galia 520 Open, Galia 570 Sundeck und Galia 620 Cruiser. Die aus jeder Perspektive stimmige Linienführung ist bezeichnend für die 10,12 Meter lange Galeon 330 Fly. Den Designern der in Straszyn bei Danzig gebauten GFK-Yacht gelang es auf vortreffliche Weise, im Salon- und Kabinenbereich die erforderliche Privatsphäre zu schaffen. Die Flybridge-Etage bietet ohnehin grenzenloses Open-Air-Feeling mit freier Sicht in alle Himmelsrichtungen.
Traditionell sind auf der hanseboot etliche niederländische Stahlyachtschmieden vertreten. Eine davon ist das im friesischen Yachtzentrum Jirnsum beheimatete Familienunternehmen De Boarnstream, das seine faszinierend stilvolle Boarncruiser 50 Retro Line im In-Water hanseboot-Hafen in der HafenCity präsentieren wird. Die 14,99 Meter lange Premiumyacht zeigt sich qualitativ über jeden Zweifel erhaben. Ihr großzügig ausgelegter Wohnbereich bietet ein Wohlfühlambiente der besonderen Art. Nicht minder imposant sind die in unmittelbarer Nachbarschaft vertäuten Top-Exponate Oyster OM 43 und Selene 49, auf denen unterschiedliche Konzept- und Designideen auf exzellentem Niveau realisiert wurden. Eine verlockende Alternative für den gut betuchten und komfortverwöhnten Kunden wäre die als seegängiger Long-Range-Trawler konzipierte Fleming 65, die auf eine stattliche Länge von 21,70 Meter über Alles kommt und damit die wohl längste Motoryacht der diesjährigen hanseboot ist.
Zum 50. Jubiläum der Internationalen Bootsausstellung Hamburg präsentieren rund 700 Aussteller aus 30 Nationen an die 1.000 Boote und Yachten darunter zahlreiche Premieren sowie internationale Neuentwicklungen bei Ausrüstung und Zubehör. Die hanseboot 2009 vom 24. Oktober bis zum 1. November ist an den beiden Wochenenden (jeweils Samstag und Sonntag) von 10 bis 18 Uhr und von Montag bis Freitag von 10 bis 19 Uhr auf dem Gelände der Hamburg Messe und im hanseboot-Hafen am Baumwall sowie im neuen In-Water hanseboot-Hafen in der HafenCity geöffnet. Weitere Informationen unter www.hanseboot.de.
50. Internationale Bootsausstellung Hamburg vom 24. Oktober bis 1. November 2009 auf dem Gelände der Hamburg Messe und in den In-Water hanseboot-Häfen.
Die Internationale Bootsausstellung Hamburg avanciert auch in ihrem Jubiläumsjahr zur perfekten Showbühne für edle Motoryachten und schnelle Sportboote. Vom 24. Oktober bis zum 1. November werden die Hallen A1 und A4 zum Anziehungspunkt für Besucher, deren Herz je nach persönlichem Geschmack für Yachten mit klassisch-eleganten oder sportiven Formen, mit ökonomischem Antrieb oder reichlich Power schlägt. Bedeutete Werften und deren Händler präsentieren eine riesige Auswahl an Motorbooten und -yachten: vom bezahlbaren Hobbyobjekt für den Neueinsteiger bis zum millionenteuren Traumschiff mit luxuriösem Equipment. Neben bewährten und aktuellen Modellen wird im Rahmen der 50. hanseboot eine Vielzahl an völlig neuen Exponaten des Jahrgangs 2010 gezeigt. Weitere motorisierte Wasserfahrzeuge unterschiedlichster Prägung sowie innovative Triebwerkstechnik kann man in Halle B7 bestaunen. Weitere größere Yachten, die fast ausnahmslos dem oberen Preissegment zuzuordnen sind, legen im neuen In-Water hanseboot-Hafen in der HafenCity an.
Für gesteigerte Aufmerksamkeit dürften die jüngsten Kreationen der Bavaria Yachtbau GmbH aus dem fränkischen Giebelstadt sorgen. Deutschlands größter Bootsbaubetrieb präsentiert unter anderem die Bavaria Deep Blue 46 Open. Die 14,20 Meter lange Lifestyle-Yacht wurde in enger Kooperation mit BMW Group DesignworksUSA entwickelt. Der 11,2 Tonnen schwere Kunststoffgleiter, der wahlweise als Zwei- oder Dreikabinenversion zu haben ist, wird von hocheffizienten Volvo-Dieselmaschinen mit jeweils 272 kW (2 x 370 PS) angetrieben. Elektronisch gesteuerte Reihensechszylinder mit Turbolader, Kompressor, Vierventiltechnik und Common-Rail-Einspritzsystem sorgen für den nötigen Schub, ermöglichen eine rasante Beschleunigung und bringen das Bavaria-Flaggschiff auf einen Topspeed von mehr als 30 Knoten. Optisch an den extravaganten Imageträger der bayerischen Großserienwerft angelehnt ist die nagelneue Bavaria Sport 28, die mit hervorragender Funktionalität, einem auf maximale Ergonomie abzielenden Interieur und einem besonders attraktiven Preis-Leistungs-Verhältnis zu überzeugen vermag.
Ihr originell anmutender Nostalgie-Look steht der erstmals in der Elbmetropole ausgestellten Ranger Tugs R-21EC ausgesprochen gut zu Gesicht. Der 6,40 Meter lange, in Anbetracht seiner kompakten Abmessungen erstaunlich fahrstabile Verdränger wird von der amerikanischen Werft Fluid Motions geliefert und über den Hamburger Generalimporteur Targa Yachten vertrieben. Aus der nordischen Wassersportnation Finnland kommen die adrett gestylte Bella 850, die frisch modifizierte Aquador 32 Cabin und die wind- und wetterfeste Targa 44 nach Hamburg. Mit den schwedischen Nimbus-Modellen 335 Coupé, 365 Coupé und 43 Nova sowie den norwegischen Novitäten Marex 370 Aft Cabin Cruiser und Adriatic 40 Fly wetteifern fünf weitere qualitativ erstklassige Motoryachten aus dem skandinavischen Raum um die Gunst der hanseboot-Besucher und potenziellen Käufer.
Spannung verspricht das bevorstehende hanseboot-Debüt der französischen Newcomer Prestige 38 S, Prestige 39 und Bénéteau Swift Trawler 34. Die beiden letztgenannten Premierenmodelle sind als gediegen ausgestattete Flybridge-Yachten konzipiert, die ihrer Crew ein Maximum an Bewegungsfreiheit bieten. Ähnliche Merkmale wenn auch auf wesentlich kleinerem Raum umgesetzt treffen auf die Aqualine 750 Cruiser von der Firma Bootscenter an der B1 und die neue Variant 707 zu. Letztere wird als 7,12 Meter langes Hardtop-Boot mit weitläufigem Cockpit und luftiger Kabinensektion von Bootsbau Schubert in Plate bei Schwerin gefertigt. Aufgrund seiner mustergültigen Handlingeigenschaften eignet sich das hochbordige Familienboot ideal zum entspannten Wasserwandern in geschützten Revieren.
Pure Ästhetik verkörpern die in Italien auf Kiel gelegte Gagliotta Lobster 35´, ein sehr eleganter Entwurf von Judel & Vrolijk, und die formvollendete Boesch 970 St. Tropez. Das 10 Meter lange und 3 Meter breite, aus feinstem Mahagoni gefertigte Spitzenmodell aus dem Programm des weltbekannten schweizerischen Renommierherstellers Boesch Motorboote AG dürfte zu einem Blickfang in Halle A1 werden. Die von der niederländischen Werft Statement Marine als Messeneuheit angekündigte PTS 26 interpretiert den historischen Backdecker-Stil auf sehr gelungene Weise. Zu bewundern ist dieses exklusive, als Deutschland-Premiere beworbene Tourenboot auf dem Stand der Neustädter Firma Jacobs Yacht ebenfalls in Halle A1.
Als typische Vertreter der Trailerbootfraktion stehen die taufrischen finnischen Allrounder AMT 160 R und AMT 200 C vor ihrer Feuertaufe. Ebenso vor Ort sind die leichtgewichtige Terhi 475 FC und der neuerdings mit einem optimierten Cockpit aufwartende Bestseller von Hellwig Boote, die 5,05 Meter lange Hellwig Marathon V485. PPHU Galeon, Polens wichtigste Boots- und Yachtwerft, wird gleich mit mehreren sehenswerten Neukonstruktionen vorstellig. Gemeint sind die vielseitig einzusetzenden Modelle Galia 520 Open, Galia 570 Sundeck und Galia 620 Cruiser. Die aus jeder Perspektive stimmige Linienführung ist bezeichnend für die 10,12 Meter lange Galeon 330 Fly. Den Designern der in Straszyn bei Danzig gebauten GFK-Yacht gelang es auf vortreffliche Weise, im Salon- und Kabinenbereich die erforderliche Privatsphäre zu schaffen. Die Flybridge-Etage bietet ohnehin grenzenloses Open-Air-Feeling mit freier Sicht in alle Himmelsrichtungen.
Traditionell sind auf der hanseboot etliche niederländische Stahlyachtschmieden vertreten. Eine davon ist das im friesischen Yachtzentrum Jirnsum beheimatete Familienunternehmen De Boarnstream, das seine faszinierend stilvolle Boarncruiser 50 Retro Line im In-Water hanseboot-Hafen in der HafenCity präsentieren wird. Die 14,99 Meter lange Premiumyacht zeigt sich qualitativ über jeden Zweifel erhaben. Ihr großzügig ausgelegter Wohnbereich bietet ein Wohlfühlambiente der besonderen Art. Nicht minder imposant sind die in unmittelbarer Nachbarschaft vertäuten Top-Exponate Oyster OM 43 und Selene 49, auf denen unterschiedliche Konzept- und Designideen auf exzellentem Niveau realisiert wurden. Eine verlockende Alternative für den gut betuchten und komfortverwöhnten Kunden wäre die als seegängiger Long-Range-Trawler konzipierte Fleming 65, die auf eine stattliche Länge von 21,70 Meter über Alles kommt und damit die wohl längste Motoryacht der diesjährigen hanseboot ist.
Zum 50. Jubiläum der Internationalen Bootsausstellung Hamburg präsentieren rund 700 Aussteller aus 30 Nationen an die 1.000 Boote und Yachten darunter zahlreiche Premieren sowie internationale Neuentwicklungen bei Ausrüstung und Zubehör. Die hanseboot 2009 vom 24. Oktober bis zum 1. November ist an den beiden Wochenenden (jeweils Samstag und Sonntag) von 10 bis 18 Uhr und von Montag bis Freitag von 10 bis 19 Uhr auf dem Gelände der Hamburg Messe und im hanseboot-Hafen am Baumwall sowie im neuen In-Water hanseboot-Hafen in der HafenCity geöffnet. Weitere Informationen unter www.hanseboot.de.
Mit dem Dickschiff der Straße an Bord
19.10.09 - Süddeutscher Caravan-Salon geht mit neuen Ideen und Angeboten an den Start.
Der Süddeutsche Caravan-Salon in Villingen-Schwenningen hat lange Tradition und setzt gleichzeitig auf Innovation. Auch die 37. Auflage des Treffpunktes für alle Freunde des mobilen Reisens geht mit Neuerungen an den Start. Besucher können neben zahlreichen Einblicken dieses Jahr auch eine Fähr-Fahrt nach Schweden gewinnen.
Villingen-Schwenningen – All-inclusive am Strand schmoren, mehrmals am Tag ans Büffet stürmen, den Hotelkomplex nicht verlassen: Für Caravaning-Freunde scheint das nicht das Richtige zu sein. Flexibilität und Unabhängigkeit heißen die Schlagwörter für den Urlaubsspaß auf vier Rädern. Wer beispielsweise nach Skandinavien will, der nimmt gerne auch mal die Abkürzung – mittels Fähre. Von Travemünde oder Rostock bis nach Trelleborg: Auf dem Wasser dauert das mit den Fähren der Reederei „TT-Line“ gerade einmal siebeneinhalb Stunden. Und Besucher des Süddeutschen Caravan-Salons haben dieses Jahr die Chance, an einem Gewinnspiel teilzunehmen. Mit ein bisschen Losglück heißt es dann schon bald Schiff ahoi und ab nach Schweden dank freier Fahrt für Passagiere und ihr rollendes Zuhause. Kino, Sauna, Fitnesscenter, Kinderanimation und einiges mehr gehören auf der Mini-Kreuzfahrt zum Programm. Apropos Programm: Im vergangenen Jahr gab es für die kleinen Besucher des Süddeutschen Caravan-Salons auf dem Messegelände erstmals einen eigenen Bereich.
Auch in diesem Jahr darf wieder gemalt, gebastelt und gespielt werden – und zwar an den Wochenenden in einem extra eingerichteten Kinderspielraum auf dem Schwenninger Messegelände. Während die Großen also Ausschau halten, welchen Traum auch eingefleischte Caravan-Fans noch träumen können, dürfen Kinder hellwach herumtollen. Übrigens: Kinder, die mit ihren Eltern den Süddeutschen Caravan-Salon besuchen, haben bis zum 14. Lebensjahr freien Eintritt.
INFO
Der Süddeutsche Caravan-Salon ist vom 24. Oktober bis 01. November 2009 täglich von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Weitere Informationen im Internet: www.caravan-salon-vs.de.

Hier hat Langeweile keine Chance: Auch für Kinder bietet der Süddeutsche Caravan-Salon genügend Raum zum Entdecken und Spielen.

Eine Mini-Kreuzfahrt für Gewinner. Beim Süddeutschen Caravan-Salon entscheidet das Losglück, wer schon bald an Bord einer Schwedenfähre gehen darf.
Der Süddeutsche Caravan-Salon in Villingen-Schwenningen hat lange Tradition und setzt gleichzeitig auf Innovation. Auch die 37. Auflage des Treffpunktes für alle Freunde des mobilen Reisens geht mit Neuerungen an den Start. Besucher können neben zahlreichen Einblicken dieses Jahr auch eine Fähr-Fahrt nach Schweden gewinnen.
Villingen-Schwenningen – All-inclusive am Strand schmoren, mehrmals am Tag ans Büffet stürmen, den Hotelkomplex nicht verlassen: Für Caravaning-Freunde scheint das nicht das Richtige zu sein. Flexibilität und Unabhängigkeit heißen die Schlagwörter für den Urlaubsspaß auf vier Rädern. Wer beispielsweise nach Skandinavien will, der nimmt gerne auch mal die Abkürzung – mittels Fähre. Von Travemünde oder Rostock bis nach Trelleborg: Auf dem Wasser dauert das mit den Fähren der Reederei „TT-Line“ gerade einmal siebeneinhalb Stunden. Und Besucher des Süddeutschen Caravan-Salons haben dieses Jahr die Chance, an einem Gewinnspiel teilzunehmen. Mit ein bisschen Losglück heißt es dann schon bald Schiff ahoi und ab nach Schweden dank freier Fahrt für Passagiere und ihr rollendes Zuhause. Kino, Sauna, Fitnesscenter, Kinderanimation und einiges mehr gehören auf der Mini-Kreuzfahrt zum Programm. Apropos Programm: Im vergangenen Jahr gab es für die kleinen Besucher des Süddeutschen Caravan-Salons auf dem Messegelände erstmals einen eigenen Bereich.
Auch in diesem Jahr darf wieder gemalt, gebastelt und gespielt werden – und zwar an den Wochenenden in einem extra eingerichteten Kinderspielraum auf dem Schwenninger Messegelände. Während die Großen also Ausschau halten, welchen Traum auch eingefleischte Caravan-Fans noch träumen können, dürfen Kinder hellwach herumtollen. Übrigens: Kinder, die mit ihren Eltern den Süddeutschen Caravan-Salon besuchen, haben bis zum 14. Lebensjahr freien Eintritt.
INFO
Der Süddeutsche Caravan-Salon ist vom 24. Oktober bis 01. November 2009 täglich von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Weitere Informationen im Internet: www.caravan-salon-vs.de.

Hier hat Langeweile keine Chance: Auch für Kinder bietet der Süddeutsche Caravan-Salon genügend Raum zum Entdecken und Spielen.

Eine Mini-Kreuzfahrt für Gewinner. Beim Süddeutschen Caravan-Salon entscheidet das Losglück, wer schon bald an Bord einer Schwedenfähre gehen darf.
Alinghi beginnt Training in Ras al-Khaimah
19.10.09 - Der Titelverteidiger des 33. America's Cup nimmt das Training in den Gewässern der Emirate auf.
Ras al-Khaimah, UAE - (2009-10-17)
Alinghi, Titelverteidiger des 33. America's Cup, legte diesen Morgen von der America's-Cup-Insel Al Hamra ab und hisste die Segel für den ersten Trainingstag in Ras al-Khaimah in den Vereinigten Arabischen Emiraten.
„Die Bedingungen hier sind ideal für diese Boote“, sagte Alinghis Teamskipper Brad Butterworth, „es herrscht genau die auffrischende Seebrise, die wir uns erhofft haben und das bedeutet, dass wir sechs Tage in der Woche segeln können; das könnte für unser Vorhaben nicht besser sein.“ Der gigantische Katamaran kam am 30. September nach einer zwölftägigen Reise über 4400 Seemeilen von Europa her in den Emiraten an. Seither ist auch das Team umgezogen, hat das Boot wieder zusammengebaut und auf die viermonatige Trainingssession vor dem ersten Rennen des 33. America's Cup im Februar 2010 vorbereitet.
„Ich möchte nebst vielen anderen Ras al-Khaimah, den Vereinigten Arabischen Emiraten, seiner königlichen Hoheit Scheich Saud, seiner Hoheit Scheich Omar und Dr. Masaad danken. Dies ist ein fantastischer Austragungsort für den America's Cup. Die Arbeiten dauern noch an, aber was bisher erreicht wurde, ist einzigartig. Es ist eine Ehre und ein Vergnügen, hier zu sein und ich kann es nicht erwarten, zu segeln“, sagte Alinghis-Teampräsident Ernesto Bertarelli am Samstag an einer Medienkonferenz im Al Hamra Village. „Einige der Dinge, die ich von BMW Oracle sehe, tönen wie ein Trailer von einem Hollywood-Film. Denken sie wirklich, dass wir und der Rest der Welt nicht wissen, dass 40 Prozent des Ölhandels auf der Welt durch die Strasse von Hormuz gehen und ebensoviele Güter importiert werden und es deshalb in den letzten zehn Jahren die am schnellsten wachsende Gegend der Welt war? Wenn es in dieser Strasse oder im ganzen Gebiet Sicherheitsprobleme geben würde, dann wüssten wir davon. Ich sage also: Come on, BMW Oracle, Larry Ellison, Russell Coutts und Tom Ehman: lasst uns zur Sache kommen und mit dem Segeln beginnen. Hört auf, einfach so irgendwelche Dinge zu erfinden.“
Die Vorbereitungen für den America's Cup sind in vollem Gange – sowohl auf Al Hamra Island, wo die Team-Bases beheimatet sind als auch im Al Hamra Village, wo die Teams und die Besucher über die nächsten Monate untergebracht sein werden. Die Infrastruktur ist perfekt auf den Anlass zugeschnitten – dies ist Ras al-Khaimah und Dr. Khater Massaad, Berater seiner Hoheit Scheich Saud bin Saqr Al Qasimi, Kronprinz und Vizeregent von Ras al-Khaimah, zu verdanken, deren Unterstützung enorm wertvoll ist. „Wir sind stolz, Gastgeber für einen Sportanlass von solch weltweiter Bedeutung zu sein, und heissen Alinghi mit offenen Armen willkommen“, sagte Dr. Massaad, „wir hoffen nur, das wir bald den Herausforderer BMW Oracle willkommen heissen dürfen, um die Vorbereitungen für ihre Basis auf Al Hamra America's Cup Island zu beginnen. Die Regierung von Ras al-Khaimah und die Vereinigten Arabischen Emirate garantieren die Sicherheit beider Teams im Vorfeld und während dem Cup“, erklärte er.
Grant Simmer, Designteam-Koordinator von Alinghi, war während der ersten Vorbereitungen vor Ort. Er ist begeistert von der Geschwindigkeit, mit der die Arbeiten vorangegangen sind: „Der Unterschied vom Zeitpunkt, als wir hier angekommen sind, zum jetzigen Stand der Dinge ist unglaublich. Die Unterstützung aller Parteien, die hier in Ras al-Khaimah involviert sind, ist beispiellos und wir freuen uns auf einen erfolgreichen America's-Cup-Match 2010.“ Alinghi wird sich nun für den Rest des Jahres ganz dem Trainingsplan widmen zur Vorbereitung auf den Match im Februar 2010.
Ras al-Khaimah, UAE - (2009-10-17)
Alinghi, Titelverteidiger des 33. America's Cup, legte diesen Morgen von der America's-Cup-Insel Al Hamra ab und hisste die Segel für den ersten Trainingstag in Ras al-Khaimah in den Vereinigten Arabischen Emiraten.
„Die Bedingungen hier sind ideal für diese Boote“, sagte Alinghis Teamskipper Brad Butterworth, „es herrscht genau die auffrischende Seebrise, die wir uns erhofft haben und das bedeutet, dass wir sechs Tage in der Woche segeln können; das könnte für unser Vorhaben nicht besser sein.“ Der gigantische Katamaran kam am 30. September nach einer zwölftägigen Reise über 4400 Seemeilen von Europa her in den Emiraten an. Seither ist auch das Team umgezogen, hat das Boot wieder zusammengebaut und auf die viermonatige Trainingssession vor dem ersten Rennen des 33. America's Cup im Februar 2010 vorbereitet.
„Ich möchte nebst vielen anderen Ras al-Khaimah, den Vereinigten Arabischen Emiraten, seiner königlichen Hoheit Scheich Saud, seiner Hoheit Scheich Omar und Dr. Masaad danken. Dies ist ein fantastischer Austragungsort für den America's Cup. Die Arbeiten dauern noch an, aber was bisher erreicht wurde, ist einzigartig. Es ist eine Ehre und ein Vergnügen, hier zu sein und ich kann es nicht erwarten, zu segeln“, sagte Alinghis-Teampräsident Ernesto Bertarelli am Samstag an einer Medienkonferenz im Al Hamra Village. „Einige der Dinge, die ich von BMW Oracle sehe, tönen wie ein Trailer von einem Hollywood-Film. Denken sie wirklich, dass wir und der Rest der Welt nicht wissen, dass 40 Prozent des Ölhandels auf der Welt durch die Strasse von Hormuz gehen und ebensoviele Güter importiert werden und es deshalb in den letzten zehn Jahren die am schnellsten wachsende Gegend der Welt war? Wenn es in dieser Strasse oder im ganzen Gebiet Sicherheitsprobleme geben würde, dann wüssten wir davon. Ich sage also: Come on, BMW Oracle, Larry Ellison, Russell Coutts und Tom Ehman: lasst uns zur Sache kommen und mit dem Segeln beginnen. Hört auf, einfach so irgendwelche Dinge zu erfinden.“
Die Vorbereitungen für den America's Cup sind in vollem Gange – sowohl auf Al Hamra Island, wo die Team-Bases beheimatet sind als auch im Al Hamra Village, wo die Teams und die Besucher über die nächsten Monate untergebracht sein werden. Die Infrastruktur ist perfekt auf den Anlass zugeschnitten – dies ist Ras al-Khaimah und Dr. Khater Massaad, Berater seiner Hoheit Scheich Saud bin Saqr Al Qasimi, Kronprinz und Vizeregent von Ras al-Khaimah, zu verdanken, deren Unterstützung enorm wertvoll ist. „Wir sind stolz, Gastgeber für einen Sportanlass von solch weltweiter Bedeutung zu sein, und heissen Alinghi mit offenen Armen willkommen“, sagte Dr. Massaad, „wir hoffen nur, das wir bald den Herausforderer BMW Oracle willkommen heissen dürfen, um die Vorbereitungen für ihre Basis auf Al Hamra America's Cup Island zu beginnen. Die Regierung von Ras al-Khaimah und die Vereinigten Arabischen Emirate garantieren die Sicherheit beider Teams im Vorfeld und während dem Cup“, erklärte er.
Grant Simmer, Designteam-Koordinator von Alinghi, war während der ersten Vorbereitungen vor Ort. Er ist begeistert von der Geschwindigkeit, mit der die Arbeiten vorangegangen sind: „Der Unterschied vom Zeitpunkt, als wir hier angekommen sind, zum jetzigen Stand der Dinge ist unglaublich. Die Unterstützung aller Parteien, die hier in Ras al-Khaimah involviert sind, ist beispiellos und wir freuen uns auf einen erfolgreichen America's-Cup-Match 2010.“ Alinghi wird sich nun für den Rest des Jahres ganz dem Trainingsplan widmen zur Vorbereitung auf den Match im Februar 2010.
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