Ab Mittwoch, den 5. März 2008 steht Konstanz über fünf Tage ganz im Zeichen des Wein-Genusses. Die 1. Bodensee Schiffs-Weinmesse ,,Convinum" findet im Konstanzer Hafen vom 5. März bis 9. März statt - und wie es sich gehört für eine Lage am See, auf Schiffen. Winzer aus dem Süden Deutschlands, der Schweiz und Österreich stellen ihre Weine und Brände vor. Auf den Schiffen werden auch kulinarisch dazu passende Spezialitäten angeboten.
Die Weine aus den Regionen brauchen sich schließlich nicht verstecken:
Regelmäßig werden sie bei Weinwettbewerben ausgezeichnet. Grund genug, sie ausführlich und ,,geballt" vorzustellen und kennen zu lernen. Dazu bietet die Weinmesse eine hervorragende Möglichkeit: Schließlich muss man nicht von Weingut zu Weingut reisen, sondern kann die Weine auf den Schiffen im Konstanzer Hafen probieren und sich einen guten Überblick über die Vielfalt verschaffen. Dabei gibt's jeden Tag Neues zu verkosten, denn auf drei Schiffen präsentieren die Winzer ihre Produkte. Der erste Tag, 05.03.2008, ist für das Fachpublikum reserviert: Um 14:00 Uhr öffnet die Messe für das Fachpublikum die Pforten bis 19:00 Uhr.
Neben den Weinverkostungen gibt es noch viel mehr zu entdecken. Wer bisher ,,nur" im Fernseher die Kochshows, wie ,,Kochen bei Kerner" oder ,,Lafer, Lichter, Lecker", verfolgt hat, kann nun ,,live" dabei sein. Die etwas andere Kochschule ,,Octosenso" bietet an allen Tagen Show-Kochen an. Hier gibt's viel über den eigenen Geschmack zu lernen, denn Octosenso ist auch eine Geschmacksschule, die das Individuelle des Geschmackssinns hervorhebt.
Die Koch-Shows werden von der renommierten Käserei Rutz aus Wittenbach bei St. Gallen begleitet. Die Käserei hat beim Swiss Cheese Award 2006 einen Preis für den Frischkäse ,,Dark Angel Schokolade" erhalten. Am 8. März ist dann Partytime: Von 22:00 Uhr bis 4:00 Uhr morgens wird auf dem Gastroschiff gefeiert! Schiffe schaffen eine gemütliche Atmosphäre. Auf Schiffen lässt sich träumen und feiern - kein Wunder erleben die Kreuzfahrtschiffe einen Boom.
Eine Weinmesse auf Schiffen zu besuchen verspricht einen besonderen Reiz:
Das ,,Reise- oder Ausflugsgefühl" lässt von fernen Welten träumen. Und die Holzvertäfelung auf dem Schiff ,,Karlsruhe" schafft zudem eine heimelige Atmosphäre. Da die Schiffe am Hafen angelegt sind, gibt es noch einen ganz anderen Vorteil: Man wird nicht seekrank. Bei den vielen Weinen, die es zu verkosten gilt, ist das bestimmt kein Nachteil. Und dann kann man auch noch die vielen, guten Spezialitäten genießen - ohne flaues Gefühl.
Die Winzer aus Deutschland, der Schweiz und Österreich sind in den letzten Jahren so richtig durchgestartet. Viele Auszeichnungen für ihre Weine haben sie nach Hause gebracht. Gold- und Silbermedaillen für Spätburgunder, Chardonnay und Müller-Thurgau zieren die Wände der Weingüter. Die Winzer setzen auf Qualität und nicht auf Quantität. Denn wer Massenwein herstellen will, braucht Hochleistungsweinberge - und die brauchen viel Chemie, da die Rebstöcke anfälliger für Krankheiten sind. Und das schätzen die Menschen dieser Regionen nicht - kein Wunder! Geschätzt wird: guter Wein, zum fairen Preis, vom ehrlichen Winzer. Ein Besuch auf der Convinum zeigt, dass all das möglich ist.
Tageskarten kosten 10,00 Euro und sind an den Verkaufsständen vor den Schiffen erhältlich. Nähere Informationen unter www.con-vinum.com oder Büro Convinum, Tel.: +41-71-686 89 90
Programm:
05.03.2008: Eröffnung/Fachtag 14:00-19:00 Uhr
06.03.2008: Expo 11:00-20:00 Uhr; Gastroschiff bis 24:00 Uhr
06.03.2008: Expo 11:00-20:00 Uhr; Gastroschiff bis 24:00 Uhr
08.03.2008: Expo abends Partytime 11:00-20:00 Uhr; Gastroschiff bis 04:00 Uhr
09.03.2008: Expo 11:00-20:00 Uhr; Gastroschiff bis 23:00 Uhr
Freitag, 29. Februar 2008
Gäbler/Struckmann vor dem Finaltag in Lauerstellung
TAKAPUNA. Vor dem Finaltag der Segelweltmeisterschaft in der olympischen Tornado-Klasse liegen Roland Gäbler und Gunnar Struckmann vom T-Systems Team 2008 in Takapuna/Neuseeland zwar auf dem undankbaren vierten Platz. Doch der dreimalige Titelträger aus Tinglev und sein Vorschoter aus Kiel haben Edelmetall noch fest im Auge. Denn der Rückstand auf die neuen Spitzenreiter Darren Bundock/Glen Ashby (Australien) beträgt nur zehn Punkte; "Silber" und "Bronze" sind vor den letzten beiden Wettfahrten nur fünf Zähler entfernt. Auch das zweite T-Systems Team 2008 mit Johannes Polgar/Florian Spalteholtz (Dänisch-Nienhof/Eckernförde) segelte am Freitag ein starkes Rennen (3.), wurde aber anschließend wegen Frühstarts disqualifiziert und fiel auf den 21. Gesamtrang zurück. Tino und Niko Mittelmeier aus Ueberlingen sind 27.
Aufatmen hieß es schon am Freitagmorgen für Gäbler und Struckmann, denn bereits vormittags wehte eine anständige Nordostbrise auf dem Regattarevier bei Auckland, die bei strahlendem Sonnenschein durch Thermik stetig zunahm. "Das war der schönste Segeltag, den wir bisher hier erlebt haben", schwärmte Struckmann, "einfach traumhaft." Bei mäßigen bis frischen Winden spielte die relativ schwere Mannschaft ihre Trimmvorteile eiskalt aus. Einzig die befreundeten Australier Bundock/Ashby waren in der siebten Wettfahrt eine Nummer besser. Gäbler: "Wir haben das Feld angeführt, aber die Jungs sind auch sehr schnell und fanden einen noch günstigeren Weg zum Ziel."
Im Anschluss startete die deutsche Olympiamannschaft von Athen 2004 erneut auf den Punkt, wählte aber eine etwas zu konservative Taktik, um wieder ganz vorne dabei zu sein. "Durch die Mitte geht es halt oft gut, aber manchmal nicht optimal", so der Steuermann, "wir mussten im Verlauf des Rennens noch ein paar Boote überholen, um am Ende einen fünften Platz zu belegen." Damit war das T-Systems Team 2008 gemeinsam Tagesbestes, denn Bundock/Ashby kam hinter ihm als Sechstes ins Ziel.
Noch vor den beiden Top-Crews hatten Polgar/Spalteholtz nach einem souveränen Rennen die Ziellinie überquert. Doch das böse Erwachen folgte auf dem Fuße, denn ihr Tornado war an der Startlinie als Frühstarter identifiziert worden. Statt drei gab's 52 Punkte, die zwar gestrichen werden können, aber die mühsame Aufholjagd im Gesamtklassement jäh bremsten. "Auf das Endergebnis kommt es eh nicht mehr an, das ist schon verpatzt", meinte Polgar, "viel wichtiger ist für uns, dass wir endlich wieder richtig gut gesegelt sind, und auch bei frischen Bedingungen mit der Weltelite mithalten konnten."
Für den Schlusstag am Sonnabend (1. März) wurden noch stärkere Winde vorhergesagt. "Uns kann das nur Recht sein", so Gäbler und Struckmann, "wir wollen nicht nur dabei sein, sondern segeln hier auf Sieg." Der vierte WM-Titel wäre nach der verpassten Olympiaqualifikation "die schönste Entschädigung". In zwei noch ausstehenden Wettfahrten, da die Klasse kein finales Medalrace segelt, liegt sogar die Goldmedaille noch im Bereich des Möglichen.
Segeln in Zahlen
5. und vorletzter Tag der Tornado-Weltmeisterschaft in Takapuna/Neuseeland Gesamtstand nach acht von zehn Wettfahrten:
1. Darren Bundock/Glen Ashby (Australien) 34 Punkte
2. Oskar Johansson/Kevin Stittle (Kanada) 39
3. Yann Guichard/Alexandre Guyander (Frankreich) 39
4. Roland Gäbler/Gunnar Struckmann (Tinglev/Kiel) 44
5. Francesco Marcolini & Edoardi Bianchi (Italien) 46
6. Mitch Booth/Pim Nieuwenhuis (Niederlande) 52
...
21. Johannes Polgar/Florian Spalteholtz (Dänisch-Nienhof/Eckernförde) 127
...
27. Tino und Niko Mittelmeier (Ueberlingen) 165
Aufatmen hieß es schon am Freitagmorgen für Gäbler und Struckmann, denn bereits vormittags wehte eine anständige Nordostbrise auf dem Regattarevier bei Auckland, die bei strahlendem Sonnenschein durch Thermik stetig zunahm. "Das war der schönste Segeltag, den wir bisher hier erlebt haben", schwärmte Struckmann, "einfach traumhaft." Bei mäßigen bis frischen Winden spielte die relativ schwere Mannschaft ihre Trimmvorteile eiskalt aus. Einzig die befreundeten Australier Bundock/Ashby waren in der siebten Wettfahrt eine Nummer besser. Gäbler: "Wir haben das Feld angeführt, aber die Jungs sind auch sehr schnell und fanden einen noch günstigeren Weg zum Ziel."
Im Anschluss startete die deutsche Olympiamannschaft von Athen 2004 erneut auf den Punkt, wählte aber eine etwas zu konservative Taktik, um wieder ganz vorne dabei zu sein. "Durch die Mitte geht es halt oft gut, aber manchmal nicht optimal", so der Steuermann, "wir mussten im Verlauf des Rennens noch ein paar Boote überholen, um am Ende einen fünften Platz zu belegen." Damit war das T-Systems Team 2008 gemeinsam Tagesbestes, denn Bundock/Ashby kam hinter ihm als Sechstes ins Ziel.
Noch vor den beiden Top-Crews hatten Polgar/Spalteholtz nach einem souveränen Rennen die Ziellinie überquert. Doch das böse Erwachen folgte auf dem Fuße, denn ihr Tornado war an der Startlinie als Frühstarter identifiziert worden. Statt drei gab's 52 Punkte, die zwar gestrichen werden können, aber die mühsame Aufholjagd im Gesamtklassement jäh bremsten. "Auf das Endergebnis kommt es eh nicht mehr an, das ist schon verpatzt", meinte Polgar, "viel wichtiger ist für uns, dass wir endlich wieder richtig gut gesegelt sind, und auch bei frischen Bedingungen mit der Weltelite mithalten konnten."
Für den Schlusstag am Sonnabend (1. März) wurden noch stärkere Winde vorhergesagt. "Uns kann das nur Recht sein", so Gäbler und Struckmann, "wir wollen nicht nur dabei sein, sondern segeln hier auf Sieg." Der vierte WM-Titel wäre nach der verpassten Olympiaqualifikation "die schönste Entschädigung". In zwei noch ausstehenden Wettfahrten, da die Klasse kein finales Medalrace segelt, liegt sogar die Goldmedaille noch im Bereich des Möglichen.
Segeln in Zahlen
5. und vorletzter Tag der Tornado-Weltmeisterschaft in Takapuna/Neuseeland Gesamtstand nach acht von zehn Wettfahrten:
1. Darren Bundock/Glen Ashby (Australien) 34 Punkte
2. Oskar Johansson/Kevin Stittle (Kanada) 39
3. Yann Guichard/Alexandre Guyander (Frankreich) 39
4. Roland Gäbler/Gunnar Struckmann (Tinglev/Kiel) 44
5. Francesco Marcolini & Edoardi Bianchi (Italien) 46
6. Mitch Booth/Pim Nieuwenhuis (Niederlande) 52
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21. Johannes Polgar/Florian Spalteholtz (Dänisch-Nienhof/Eckernförde) 127
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27. Tino und Niko Mittelmeier (Ueberlingen) 165
Donnerstag, 28. Februar 2008
Leichtwindspezialisten auf dem Vormarsch
TAKAPUNA. Trotz eines Rückschlags blieben Roland Gäbler und Gunnar Struckmann vom T-Systems Team 2008 bei der Tornado-Weltmeisterschaft in Takapuna/Neuseeland in Reichweite der Medaillen.
Die Starkwindspezialisten überstanden den ersten Leichtwindtag am Donnerstag (28. Februar) mit einem blauen Auge und rutschten nur auf den fünften Gesamtrang ab. Der dreimalige Titelträger aus Tinglev und sein Kieler Vorschoter liegen nun 16 Punkte hinter den Franzosen Yann Guichard und Alexandre Guyander aus Frankreich, die die Führung sechs Zähler vor den Aufsteigern des Tages, Darren Bundock und Glen Ashby aus Australien, verteidigten. Johannes Polgar aus Dänisch-Nienhof und der Eckernförder Florian Spalteholtz, ebenfalls vom T-Systems Team 2008, verbesserten sich auf Platz 17 weiter und liegen acht Ränge vor Tino und Niko Mittelmeier aus Ueberlingen.
"Für die schweren Mannschaften war das natürlich ein Katastrophentag", meinte Roland Gäbler nach den Wettfahrten fünf und sechs, die nach einer totalen Flaute auf dem Hauraki Golf vor Auckland am Reservetag nachgeholt wurden. Trotz negativer Vorhersagen setzte nach dem Mittag eine leichte Brise ein, die laut Gäbler "grenzwertig, aber durchaus segelbar war." Er startete gut, konnte aber die Position gegen bei diesen Bedingungen schnellere Gegner nicht halten und musste den Kurs wechseln. "Dann steuerten wir auf die benachteiligte Seite der Startkreuz und waren an der ersten Wendemarke nur 40." Die Aufholjagd führte zwar noch zehn Plätze nach vorne, doch das war als schlechtestes Einzelergebnis der Streicher.
Umso wichtiger wurde das zweite Tagesrennen für Gäbler/Struckmann, die sich keinen weiteren Ausrutscher leisten durften. Der Wind hatte noch etwas zugelegt, und die Olympiateilnehmer von 2004 hielten sich nach sehr gutem Start eine ganze Weile in der Spitzengruppe. Struckmann: "Leider waren wir dann auf der rechten Seite, als von links eine neue Windkante einsetzte." In der Folge ging es im Klassement rasant bergab, doch die Talfahrt wurde immerhin auf dem 18. Rang gestoppt. "Das ist zwar nicht toll, aber zumindest kein Tiefschlag", meinte Gäbler, "das lässt uns angesichts der zunehmend vorhergesagten Winde weiter hoffen."
Von dem Wetterwechsel profitierten Johannes Polgar und Florian Spalteholtz zwar, waren mit ihrem Abschneiden (20. und 3.) aber nach wie vor unzufrieden. "Unter normalen Umständen hätten wir diese Rennen nach zwei Superstarts sicher nach Hause fahren müssen", so der Steuermann, “aber wir waren schlicht zu langsam und sind im ersten Tagesrennen zweimal stumpf überlaufen worden. Dann mussten wir wegwenden, und der Ofen war aus.³ Als Hauptgrund für das fehlende Geschwindigkeitspotential nannte das Duo sein Ersatzmaterial, mit dem es die WM starten musste. Das Top-Boot liegt zuhause und soll für die nationale Olympiaausscheidung im April geschont werden. Denn dann geht es gegen die Mittelmeier-Brüder um die Fahrkarten nach Qingdao/China.
Die Tornado-WM wird am Freitag (29. Februar) mit zwei weiteren Wettfahrten fortgesetzt und geht am Sonnabend (1. März) mit den Rennen neun und zehn zu Ende. Die Klasse hat in ihren Meisterschaftsregeln kein finales Medalrace der besten zehn Teams vorgesehen und dies auch auf ihrer Jahrestagung nicht geändert.
Segeln in Zahlen
4. Tag der Tornado-Weltmeisterschaft in Takapuna/Neuseeland Gesamtstand nach sechs Wettfahrten:
1. Yann Guichard/Alexandre Guyander (Frankreich) 21 Punkte
2. Darren Bundock/Glen Ashby (Australien) 27
3. Oskar Johansson/Kevin Stittle (Kanada) 28
4. Francesco Marcolini & Edoardi Bianchi (Italien) 34
5. Roland Gäbler/Gunnar Struckmann (Tinglev/Kiel) 37
6. Billy Besson/Arnaud Jarlegan (Frankreich) 41
...
17. Johannes Polgar/Florian Spalteholtz (Dänisch-Nienhof/Eckernförde) 77
...
25. Tino und Niko Mittelmeier (Ueberlingen) 102
Die Starkwindspezialisten überstanden den ersten Leichtwindtag am Donnerstag (28. Februar) mit einem blauen Auge und rutschten nur auf den fünften Gesamtrang ab. Der dreimalige Titelträger aus Tinglev und sein Kieler Vorschoter liegen nun 16 Punkte hinter den Franzosen Yann Guichard und Alexandre Guyander aus Frankreich, die die Führung sechs Zähler vor den Aufsteigern des Tages, Darren Bundock und Glen Ashby aus Australien, verteidigten. Johannes Polgar aus Dänisch-Nienhof und der Eckernförder Florian Spalteholtz, ebenfalls vom T-Systems Team 2008, verbesserten sich auf Platz 17 weiter und liegen acht Ränge vor Tino und Niko Mittelmeier aus Ueberlingen.
"Für die schweren Mannschaften war das natürlich ein Katastrophentag", meinte Roland Gäbler nach den Wettfahrten fünf und sechs, die nach einer totalen Flaute auf dem Hauraki Golf vor Auckland am Reservetag nachgeholt wurden. Trotz negativer Vorhersagen setzte nach dem Mittag eine leichte Brise ein, die laut Gäbler "grenzwertig, aber durchaus segelbar war." Er startete gut, konnte aber die Position gegen bei diesen Bedingungen schnellere Gegner nicht halten und musste den Kurs wechseln. "Dann steuerten wir auf die benachteiligte Seite der Startkreuz und waren an der ersten Wendemarke nur 40." Die Aufholjagd führte zwar noch zehn Plätze nach vorne, doch das war als schlechtestes Einzelergebnis der Streicher.
Umso wichtiger wurde das zweite Tagesrennen für Gäbler/Struckmann, die sich keinen weiteren Ausrutscher leisten durften. Der Wind hatte noch etwas zugelegt, und die Olympiateilnehmer von 2004 hielten sich nach sehr gutem Start eine ganze Weile in der Spitzengruppe. Struckmann: "Leider waren wir dann auf der rechten Seite, als von links eine neue Windkante einsetzte." In der Folge ging es im Klassement rasant bergab, doch die Talfahrt wurde immerhin auf dem 18. Rang gestoppt. "Das ist zwar nicht toll, aber zumindest kein Tiefschlag", meinte Gäbler, "das lässt uns angesichts der zunehmend vorhergesagten Winde weiter hoffen."
Von dem Wetterwechsel profitierten Johannes Polgar und Florian Spalteholtz zwar, waren mit ihrem Abschneiden (20. und 3.) aber nach wie vor unzufrieden. "Unter normalen Umständen hätten wir diese Rennen nach zwei Superstarts sicher nach Hause fahren müssen", so der Steuermann, “aber wir waren schlicht zu langsam und sind im ersten Tagesrennen zweimal stumpf überlaufen worden. Dann mussten wir wegwenden, und der Ofen war aus.³ Als Hauptgrund für das fehlende Geschwindigkeitspotential nannte das Duo sein Ersatzmaterial, mit dem es die WM starten musste. Das Top-Boot liegt zuhause und soll für die nationale Olympiaausscheidung im April geschont werden. Denn dann geht es gegen die Mittelmeier-Brüder um die Fahrkarten nach Qingdao/China.
Die Tornado-WM wird am Freitag (29. Februar) mit zwei weiteren Wettfahrten fortgesetzt und geht am Sonnabend (1. März) mit den Rennen neun und zehn zu Ende. Die Klasse hat in ihren Meisterschaftsregeln kein finales Medalrace der besten zehn Teams vorgesehen und dies auch auf ihrer Jahrestagung nicht geändert.
Segeln in Zahlen
4. Tag der Tornado-Weltmeisterschaft in Takapuna/Neuseeland Gesamtstand nach sechs Wettfahrten:
1. Yann Guichard/Alexandre Guyander (Frankreich) 21 Punkte
2. Darren Bundock/Glen Ashby (Australien) 27
3. Oskar Johansson/Kevin Stittle (Kanada) 28
4. Francesco Marcolini & Edoardi Bianchi (Italien) 34
5. Roland Gäbler/Gunnar Struckmann (Tinglev/Kiel) 37
6. Billy Besson/Arnaud Jarlegan (Frankreich) 41
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17. Johannes Polgar/Florian Spalteholtz (Dänisch-Nienhof/Eckernförde) 77
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25. Tino und Niko Mittelmeier (Ueberlingen) 102
Mittwoch, 27. Februar 2008
Flaute bei der WM...
...aber frischer Wind an der Spitze der Tornado-Klasse, um 2012 olympisch zu bleiben
TAKAPUNA. Eine gähnende Flaute hat am Mittwoch (27. Februar) die Weltmeisterschaft der Tornadosegler im neuseeländischen Takapuna unterbrochen. Die Wettfahrten fünf und sechs wurden um 24 Stunden verschoben, so dass der geplante Ruhetag ausfällt. Stattdessen sorgte auch das deutsche T-Systems Team 2008 mit Roland Gäbler und Gunnar Struckmann (Tinglev/Kiel) auf Gesamtrang zwei knapp hinter Yann Guichard/Alexandre Guyander aus Frankreich sowie Johannes Polgar und Florian Spalteholtz (Dänisch-Nienhof/Eckernförde) auf Platz 20 für frischen Wind in der internationalen Klassenvereinigung. Mit neuen Gesichtern im Vorstand, darunter die Belgierin Carolijn Brouwer an der Spitze und Struckmann als Schatzmeister, soll weiter intensiv versucht werden, die Katamarane auch über 2008 hinaus olympisch zu halten. Dieser Status war beim Weltsegelverband ISAF für 2012 verloren gegangen.
Beim Jahresmeeting der internationalen Tornadoklassenvereinigung ITA beschlossen die 51 WM-Mannschaften, mehr aktive Spitzensegler Lobbyarbeiter ins Feld zu führen, wenn es in den nächsten Monaten darum geht, die Gremien der ISAF von einer Kehrtwende zu überzeugen. Zur Vorgeschichte: Nach kontroverser Diskussion hatte die Vollversammlung des Weltsegelverbands im November in Estoril/Portugal überraschend die Mehrrumpfklasse aus dem zukünftigen Olympiaprogramm gestrichen, weil es nach Vorgaben des Internationalen Olympischen Komites IOC ab 2012 nur noch zehn statt elf Disziplinen geben darf. Die Wahl hatte in der Segelszene für helle Aufregung gesorgt. Katamarane seien nicht nur eine sehr bedeutende Variante des Sports, sondern auch eine besonders attraktive und telegene, argumentiert das Lager der Tornados.
"Wir halten das Votum der ISAF nach wie vor für eine krasse Fehlentscheidung und werden dafür mitkämpfen, diese rückgängig zu machen", sagte das T-Systems Team 2008 unisono. Zwar habe der ISAF-Exekutivausschuss vor kurzem abgelehnt, den Fall wegen angeblicher Verfahrensfehler im November von sich aus als Dringlichkeit wieder auf die Tagesordnung zu setzen. Spätestens beim so genannten Mid-Year-Meeting der ISAF im Sommer solle jedoch eine erneute Abstimmung erfolgen, so der Wunsch der Tornados. Dafür sammeln sie die Zustimmung von mindestens 20 nationalen Segelverbänden, die den Antrag unterstützen sollen. Struckmann: "Das ist ein steiniger Weg, aber wir wollen uns nicht tatenlos ergeben, sondern die Interessen einer starken Fraktion im breiten Spektrum des Segelsports berücksichtigt wissen."
Am Donnerstag (28. Februar) will sich das WM-Feld wieder aufs Segeln konzentrieren. "Wir wünschen uns nur etwas anderes als an den ersten beiden Tagen", meinte Johannes Polgar, der mit seinem bisherigen Abschneiden überhaupt nicht zufrieden ist, "leider schlief die Brise Mittwoch nach dem Auslaufen zur Regattabahn schnell ein. An einen Rennstart war nicht zu denken." Auch die Vorhersagen sind schlecht. Es werden erneut schwache, umlaufende Winde erwartet. Dann bliebe nur noch der Freitag, an dem es auffrischenden Nordostwind geben soll, bevor am Sonnabend im finalen Medalrace der WM-Titel und die Medaillen vergeben werden sollen.
Segeln in Zahlen
Gesamtstand der Tornado-Weltmeisterschaft in Takapuna/Neuseeland von Dienstag (26. Februar):
1. Yann Guichard/Alexandre Guyander (Frankreich) 17 Punkte
2. Roland Gaebler/Gunnar Struckmann (Tinglev/Kiel) 19
3. Mitch Booth/Pim Nieuwenhuis (Niederlande) 23
4. Oskar Johansson/Kevin Stittle (Kanada) 26
5. Francesco Marcolini & Edoardi Bianchi (Italien) 33
6. Fernando Echavarri/Anton Paz (Spanien) 34
...
20. Johannes Polgar/Florian Spalteholtz (Dänisch-Nienhof/Eckernförde) 81
...
36. Tino und Niko Mittelmeier (Ueberlingen) 136
TAKAPUNA. Eine gähnende Flaute hat am Mittwoch (27. Februar) die Weltmeisterschaft der Tornadosegler im neuseeländischen Takapuna unterbrochen. Die Wettfahrten fünf und sechs wurden um 24 Stunden verschoben, so dass der geplante Ruhetag ausfällt. Stattdessen sorgte auch das deutsche T-Systems Team 2008 mit Roland Gäbler und Gunnar Struckmann (Tinglev/Kiel) auf Gesamtrang zwei knapp hinter Yann Guichard/Alexandre Guyander aus Frankreich sowie Johannes Polgar und Florian Spalteholtz (Dänisch-Nienhof/Eckernförde) auf Platz 20 für frischen Wind in der internationalen Klassenvereinigung. Mit neuen Gesichtern im Vorstand, darunter die Belgierin Carolijn Brouwer an der Spitze und Struckmann als Schatzmeister, soll weiter intensiv versucht werden, die Katamarane auch über 2008 hinaus olympisch zu halten. Dieser Status war beim Weltsegelverband ISAF für 2012 verloren gegangen.
Beim Jahresmeeting der internationalen Tornadoklassenvereinigung ITA beschlossen die 51 WM-Mannschaften, mehr aktive Spitzensegler Lobbyarbeiter ins Feld zu führen, wenn es in den nächsten Monaten darum geht, die Gremien der ISAF von einer Kehrtwende zu überzeugen. Zur Vorgeschichte: Nach kontroverser Diskussion hatte die Vollversammlung des Weltsegelverbands im November in Estoril/Portugal überraschend die Mehrrumpfklasse aus dem zukünftigen Olympiaprogramm gestrichen, weil es nach Vorgaben des Internationalen Olympischen Komites IOC ab 2012 nur noch zehn statt elf Disziplinen geben darf. Die Wahl hatte in der Segelszene für helle Aufregung gesorgt. Katamarane seien nicht nur eine sehr bedeutende Variante des Sports, sondern auch eine besonders attraktive und telegene, argumentiert das Lager der Tornados.
"Wir halten das Votum der ISAF nach wie vor für eine krasse Fehlentscheidung und werden dafür mitkämpfen, diese rückgängig zu machen", sagte das T-Systems Team 2008 unisono. Zwar habe der ISAF-Exekutivausschuss vor kurzem abgelehnt, den Fall wegen angeblicher Verfahrensfehler im November von sich aus als Dringlichkeit wieder auf die Tagesordnung zu setzen. Spätestens beim so genannten Mid-Year-Meeting der ISAF im Sommer solle jedoch eine erneute Abstimmung erfolgen, so der Wunsch der Tornados. Dafür sammeln sie die Zustimmung von mindestens 20 nationalen Segelverbänden, die den Antrag unterstützen sollen. Struckmann: "Das ist ein steiniger Weg, aber wir wollen uns nicht tatenlos ergeben, sondern die Interessen einer starken Fraktion im breiten Spektrum des Segelsports berücksichtigt wissen."
Am Donnerstag (28. Februar) will sich das WM-Feld wieder aufs Segeln konzentrieren. "Wir wünschen uns nur etwas anderes als an den ersten beiden Tagen", meinte Johannes Polgar, der mit seinem bisherigen Abschneiden überhaupt nicht zufrieden ist, "leider schlief die Brise Mittwoch nach dem Auslaufen zur Regattabahn schnell ein. An einen Rennstart war nicht zu denken." Auch die Vorhersagen sind schlecht. Es werden erneut schwache, umlaufende Winde erwartet. Dann bliebe nur noch der Freitag, an dem es auffrischenden Nordostwind geben soll, bevor am Sonnabend im finalen Medalrace der WM-Titel und die Medaillen vergeben werden sollen.
Segeln in Zahlen
Gesamtstand der Tornado-Weltmeisterschaft in Takapuna/Neuseeland von Dienstag (26. Februar):
1. Yann Guichard/Alexandre Guyander (Frankreich) 17 Punkte
2. Roland Gaebler/Gunnar Struckmann (Tinglev/Kiel) 19
3. Mitch Booth/Pim Nieuwenhuis (Niederlande) 23
4. Oskar Johansson/Kevin Stittle (Kanada) 26
5. Francesco Marcolini & Edoardi Bianchi (Italien) 33
6. Fernando Echavarri/Anton Paz (Spanien) 34
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20. Johannes Polgar/Florian Spalteholtz (Dänisch-Nienhof/Eckernförde) 81
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36. Tino und Niko Mittelmeier (Ueberlingen) 136
Dienstag, 26. Februar 2008
Ex-Weltmeister weiter auf Medaillenkurs
TAKAPUNA. Frische Südwestwinde mit starken Böen sorgten am zweiten Tag der Tornado-Weltmeisterschaft in Takapuna/Neuseeland für einige spektakuläre Kenterungen im Feld.
Roland Gäbler und Gunnar Struckmann vom T-Systems Team 2008 verloren am Dienstag (26. Februar) zwar ihre Gesamtführung vom Auftakt, segelten aber als Tagesvierte und -neunte weiter auf Medaillenkurs. Hinter den neuen Spitzenreitern Yann Guichard/Alexandre Guyander aus Frankreich liegt das Duo nur zwei Punkte auf Platz zwei zurück, vier Zähler vor Mitch Booth und Pim Nieuwenhuis (Niederlande). Nach dem Fehlstart am Vortag ging es bei Johannes Polgar und Florian Spalteholtz (Dänisch-Nienhof/Eckernförde), die ebenfalls für das T-Systems Team 2008 starten, leicht bergauf. Nach den Einzelrängen 18 und 14 sind sie 20. Tino und Niko Mittelmeier aus Ueberlingen fielen auf Platz 36 zurück.
Die Wind- und Wellenbedingungen auf dem Hauraki Golf nahe der Hauptstadt Auckland waren für alle Teilnehmer eine große Herausforderung. „An der Ablauftonne überschlug sich direkt vor uns ein Katamaran. Wir konnten nur durch ein Notmanöver gerade noch ausweichen“, berichtete Roland Gäbler von einem aufregenden Regattatag. Eine unverschuldete Kollision hätte sicher auch für den Ex-Weltmeister das Aus bedeutet, der schon dreimal WM-Gold holte. So punktete er mit seinem Olympia-Vorschoter von 2004 erneut zweimal in den besten zehn und untermauerte seinen Anspruch auf Edelmetall.
„Die Franzosen waren noch schneller als wir“, analysierte Gäbler kritisch, „aber zum Glück kommt es bei den relativ stark drehenden Winden nicht nur auf die Bootsgeschwindigkeit an. Mit der besseren Taktik im richtigen Moment Wenden oder Halsen kann viele Meter wieder gutmachen.“ Unterm Strich war der geborene Bremer, der in Tinglev kurz hinter der dänischen Grenze wohnt, mit den Ergebnissen hochzufrieden: „Viele Topfavoriten haben sich schon Ausrutscher geleistet. Wer hier am Ende konstant unter die Top Ten fährt, wird am Ende Weltmeister werden.“
Über den erkennbaren Aufwärtstrend mochten sich Polgar und Spalteholtz noch nicht so recht freuen. Befreit vom Qualifikationsdruck, der erst bei der nationalen Olympiaausscheidung im April wiederkehrt, hatten sie sich für die WM viel mehr vorgenommen. „Es wurmt uns schon, dass wir hier vorne nicht anklopfen können“, so Spalteholtz, „wir hoffen, dass der Wind jetzt abnimmt und wir danach besser mithalten können.“ Abgesehen von einer unglücklichen Taktik in zahlreichen Winddreher haperte es nämlich auch am Speed. „Roland und Gunnar sind fast 20 Kilogramm schwerer als wir“, erklärte der Vorschoter, „das macht beim Trimmen bei Starkwind eine Menge aus.“
Ein schwacher Trost für die Olympiakandidaten des T-Systems Team 2008 war das schlechte Abschneiden ihrer Konkurrenten um die China-Tickets. Die Mittelmeier-Brüder mussten das dritte Rennen sogar aufgeben und liegen zur Halbzeit weit abgeschlagen in der zweiten Tabellenhälfte. Polgar: „Natürlich schauen wir mit einen Auge darauf, was sie machen. Aber das ist hier nicht entscheidend. Erst in Hyères kommt es darauf an.“ (Andreas Kling)
Segeln in Zahlen
2. Tag der Tornado-Weltmeisterschaft in Takapuna/Neuseeland, Gesamtstand nach vier Wettfahrten:
1. Yann Guichard/Alexandre Guyander (Frankreich) 17 Punkte
2. Roland Gaebler/Gunnar Struckmann (Tinglev/Kiel) 19
3. Mitch Booth/Pim Nieuwenhuis (Niederlande) 23
4. Oskar Johansson/Kevin Stittle (Kanada) 26
5. Francesco Marcolini & Edoardi Bianchi (Italien) 33
6. Fernando Echavarri/Anton Paz (Spanien) 34
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20. Johannes Polgar/Florian Spalteholtz (Dänisch-Nienhof/Eckernförde) 81
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36. Tino und Niko Mittelmeier (Ueberlingen) 136
Roland Gäbler und Gunnar Struckmann vom T-Systems Team 2008 verloren am Dienstag (26. Februar) zwar ihre Gesamtführung vom Auftakt, segelten aber als Tagesvierte und -neunte weiter auf Medaillenkurs. Hinter den neuen Spitzenreitern Yann Guichard/Alexandre Guyander aus Frankreich liegt das Duo nur zwei Punkte auf Platz zwei zurück, vier Zähler vor Mitch Booth und Pim Nieuwenhuis (Niederlande). Nach dem Fehlstart am Vortag ging es bei Johannes Polgar und Florian Spalteholtz (Dänisch-Nienhof/Eckernförde), die ebenfalls für das T-Systems Team 2008 starten, leicht bergauf. Nach den Einzelrängen 18 und 14 sind sie 20. Tino und Niko Mittelmeier aus Ueberlingen fielen auf Platz 36 zurück.
Die Wind- und Wellenbedingungen auf dem Hauraki Golf nahe der Hauptstadt Auckland waren für alle Teilnehmer eine große Herausforderung. „An der Ablauftonne überschlug sich direkt vor uns ein Katamaran. Wir konnten nur durch ein Notmanöver gerade noch ausweichen“, berichtete Roland Gäbler von einem aufregenden Regattatag. Eine unverschuldete Kollision hätte sicher auch für den Ex-Weltmeister das Aus bedeutet, der schon dreimal WM-Gold holte. So punktete er mit seinem Olympia-Vorschoter von 2004 erneut zweimal in den besten zehn und untermauerte seinen Anspruch auf Edelmetall.
„Die Franzosen waren noch schneller als wir“, analysierte Gäbler kritisch, „aber zum Glück kommt es bei den relativ stark drehenden Winden nicht nur auf die Bootsgeschwindigkeit an. Mit der besseren Taktik im richtigen Moment Wenden oder Halsen kann viele Meter wieder gutmachen.“ Unterm Strich war der geborene Bremer, der in Tinglev kurz hinter der dänischen Grenze wohnt, mit den Ergebnissen hochzufrieden: „Viele Topfavoriten haben sich schon Ausrutscher geleistet. Wer hier am Ende konstant unter die Top Ten fährt, wird am Ende Weltmeister werden.“
Über den erkennbaren Aufwärtstrend mochten sich Polgar und Spalteholtz noch nicht so recht freuen. Befreit vom Qualifikationsdruck, der erst bei der nationalen Olympiaausscheidung im April wiederkehrt, hatten sie sich für die WM viel mehr vorgenommen. „Es wurmt uns schon, dass wir hier vorne nicht anklopfen können“, so Spalteholtz, „wir hoffen, dass der Wind jetzt abnimmt und wir danach besser mithalten können.“ Abgesehen von einer unglücklichen Taktik in zahlreichen Winddreher haperte es nämlich auch am Speed. „Roland und Gunnar sind fast 20 Kilogramm schwerer als wir“, erklärte der Vorschoter, „das macht beim Trimmen bei Starkwind eine Menge aus.“
Ein schwacher Trost für die Olympiakandidaten des T-Systems Team 2008 war das schlechte Abschneiden ihrer Konkurrenten um die China-Tickets. Die Mittelmeier-Brüder mussten das dritte Rennen sogar aufgeben und liegen zur Halbzeit weit abgeschlagen in der zweiten Tabellenhälfte. Polgar: „Natürlich schauen wir mit einen Auge darauf, was sie machen. Aber das ist hier nicht entscheidend. Erst in Hyères kommt es darauf an.“ (Andreas Kling)
Segeln in Zahlen
2. Tag der Tornado-Weltmeisterschaft in Takapuna/Neuseeland, Gesamtstand nach vier Wettfahrten:
1. Yann Guichard/Alexandre Guyander (Frankreich) 17 Punkte
2. Roland Gaebler/Gunnar Struckmann (Tinglev/Kiel) 19
3. Mitch Booth/Pim Nieuwenhuis (Niederlande) 23
4. Oskar Johansson/Kevin Stittle (Kanada) 26
5. Francesco Marcolini & Edoardi Bianchi (Italien) 33
6. Fernando Echavarri/Anton Paz (Spanien) 34
…
20. Johannes Polgar/Florian Spalteholtz (Dänisch-Nienhof/Eckernförde) 81
…
36. Tino und Niko Mittelmeier (Ueberlingen) 136
Montag, 18. Februar 2008
Schümann-Crew gewinnt Bronze bei Yngling-WM
Hamburg - Die Berliner Steuerfrau Ulrike Schümann hat die dritte WM-Medaille ihrer Karriere und die erste für den Deutschen Segler-Verband (DSV) in diesem Jahr gewonnen. Gemeinsam mit ihren Crew-Kameradinnen Ute Hoepfner und Julia Bleck erkämpfte sich die 35-jährige Diplom-Kauffrau vor Miami die Bronzemedaille.
Weltmeisterin wurde Olympiasiegerin Sarah Ayton, die noch bei den Olympischen Spielen 2004 vor Athen als Vorschoterin an der Seite von Shirley Robertson Gold gewann und nun selbst als Steuerfrau Top-Favoritin für die olympische Segelregatta im August vor Qingdao ist. Silber ging an die australische Mannschaft um Krystal Weir.
Ulrike Schümann, die ihrer Olympiapremiere in China entgegen blickt, zog nach der fünftägigen Serie eine positive Bilanz: "Wir haben abgesehen von einem Ausrutschertag - eine sehr gute Woche hingelegt. Wir sind konstant gesegelt, waren schnell und haben unsere Chancen konsequent genutzt."
Am letzten Tag hatte die Aktivensprecherin der deutschen Kadersegler dann noch einmal Pech und startete mit Seegras am Ruder als letzte in das Medaillenrennen der besten zehn Mannschaften. Das Trio konnte sich noch auf den siebten Platz vorkämpfen, verpasste aber Silber um einen Punkt. "Wir wissen nun genau, wo wir stehen und woran wir noch arbeiten müssen. Im Unterschied zu den extrem konstant segelnden Britinnen müssen wir unsere Manöverabläufe an Bord weiter verbessern. Dann können wir auch vor Qingdao um eine olympische Medaille segeln."
DSV-Sportdirektor Hans Sendes schickte seiner Erfolgsmannschaft Glückwünsche aus Hamburg: "Das war zum Auftakt des Olympiajahres eine sehr starke Leistung der Mannschaft Schümann. Wir gratulieren herzlich und hoffen, dass diese Bronzemedaille auch unseren anderen Teams als Motivationsschub dient."
Endergebnis Yngling-Weltmeisterschaft 2008:
1. Sarah Ayton/Sarah Webb/Pippa Wilson (GBR); 35 Punkte
2. Krystal Weir/KarynGojnich/Angela Farrell (AUS); 74 Punkte
3. Ulrike Schümann/Julia Bleck/Ute Hoepfner (Berlin); 75 Punkte
4. Sally Barkow/Carrie Howe/Debbie Capozzi (USA); 79 Punkte
5. Ekaterina Skudina/Diana Krutskikh/Natalia Ivanova (RUS); 85 Punkte
6. Anne-Claire Le Berre/Marion Deplanque/Alice Ponsar (FRA); 86 Punkte
Weltmeisterin wurde Olympiasiegerin Sarah Ayton, die noch bei den Olympischen Spielen 2004 vor Athen als Vorschoterin an der Seite von Shirley Robertson Gold gewann und nun selbst als Steuerfrau Top-Favoritin für die olympische Segelregatta im August vor Qingdao ist. Silber ging an die australische Mannschaft um Krystal Weir.
Ulrike Schümann, die ihrer Olympiapremiere in China entgegen blickt, zog nach der fünftägigen Serie eine positive Bilanz: "Wir haben abgesehen von einem Ausrutschertag - eine sehr gute Woche hingelegt. Wir sind konstant gesegelt, waren schnell und haben unsere Chancen konsequent genutzt."
Am letzten Tag hatte die Aktivensprecherin der deutschen Kadersegler dann noch einmal Pech und startete mit Seegras am Ruder als letzte in das Medaillenrennen der besten zehn Mannschaften. Das Trio konnte sich noch auf den siebten Platz vorkämpfen, verpasste aber Silber um einen Punkt. "Wir wissen nun genau, wo wir stehen und woran wir noch arbeiten müssen. Im Unterschied zu den extrem konstant segelnden Britinnen müssen wir unsere Manöverabläufe an Bord weiter verbessern. Dann können wir auch vor Qingdao um eine olympische Medaille segeln."
DSV-Sportdirektor Hans Sendes schickte seiner Erfolgsmannschaft Glückwünsche aus Hamburg: "Das war zum Auftakt des Olympiajahres eine sehr starke Leistung der Mannschaft Schümann. Wir gratulieren herzlich und hoffen, dass diese Bronzemedaille auch unseren anderen Teams als Motivationsschub dient."
Endergebnis Yngling-Weltmeisterschaft 2008:
1. Sarah Ayton/Sarah Webb/Pippa Wilson (GBR); 35 Punkte
2. Krystal Weir/KarynGojnich/Angela Farrell (AUS); 74 Punkte
3. Ulrike Schümann/Julia Bleck/Ute Hoepfner (Berlin); 75 Punkte
4. Sally Barkow/Carrie Howe/Debbie Capozzi (USA); 79 Punkte
5. Ekaterina Skudina/Diana Krutskikh/Natalia Ivanova (RUS); 85 Punkte
6. Anne-Claire Le Berre/Marion Deplanque/Alice Ponsar (FRA); 86 Punkte
Schwelbrand auf Motorfahrgastschiff
Friedrichshafen - Lediglich geringer Sachschaden ist bei einem Schwelbrand entstanden, der am Freitagnachmittag, gegen 15.40 Uhr auf dem Motorfahrgastschiff München ausgebrochen war. Bei Schweißarbeiten im Motorraum des Schiffes, das zu überholungsarbeiten in der Werft in Friedrichshafen lag, war Dämmmaterial des Motorraums in Brand geraten und hatte zu einer starken Rauchentwicklung geführt. Werftarbeiter der Bodensee-Schiffsbetriebe konnten jedoch zusammen mit der Freiwilligen Feuerwehr Friedrichshafen, die mit 24 Mann und mehreren Fahrzeugen im Einsatz war, den Schwelbrand rasch löschen.
Samstag, 16. Februar 2008
Gestohlene Außenbordmotoren aus Dänemark sichergestellt – Täter in Auslieferungshaft genommen
Schleierfahnder der Bundespolizei Gartz (Brandenburg) kontrollierten am 19.01.2008 auf der Autobahn einen 33-jährigen polnischen Staatsangehörigen, der 11 Außenbordmotoren in seinem Fahrzeug mitführte. Er legte einen schwedischen Kaufvertrag als Eigentumsnachweis vor. Da der Mann im vergangenen Jahr schon einmal mit einen gestohlenen Motor kontrolliert wurde schalteten die Fahnder die auf Identifizierung von gestohlenen Booten und Außenbordmotoren spezialisierten Kollegen des Kompetenz-Zentrums Bootskriminalität bei der Polizeidirektion Konstanz (KBK) ein. Schnell fanden die Konstanzer Fahnder heraus, dass der Kaufvertrag gefälscht und die Motoren vermutlich in Dänemark gestohlen wurden. Die Motoren wurden daraufhin sichergestellt. Der Beschuldigte musste aber zunächst auf freien Fuß gesetzt werden.
Am 31.01.2008 fuhr bei der Bundespolizei in Gartz eine polnische Spedition vor, die die sichergestellten Außenborder im Auftrag des Beschuldigten abholen wollte. Es wurde eine notariell beglaubigte Urkunde vorgelegt, die den Spediteur zur Abholung berechtigte. Da zwischenzeitlich fast alle Motoren Straftaten in Dänemark zugeordnet werden konnten, wurden diese nicht ausgehändigt. Am 13.02.2008 trauten die Bundespolizisten dann ihren Augen nicht, als der Beschuldigte persönlich erschien und die sichergestellten Motoren im Wert von über 20.000 € persönlich abholen wollte. Seine Hartnäckigkeit sollte sich nicht auszahlen. Die Bundespolizei nahm den Mann fest, denn die dänischen Behörden hatten zwischenzeitlich schon seine Auslieferung beantragt.
Die Motoren werden kommende Woche von einem Beauftragten der Geschädigten abgeholt und den dänischen Geschädigten wieder ausgehändigt.
Am 31.01.2008 fuhr bei der Bundespolizei in Gartz eine polnische Spedition vor, die die sichergestellten Außenborder im Auftrag des Beschuldigten abholen wollte. Es wurde eine notariell beglaubigte Urkunde vorgelegt, die den Spediteur zur Abholung berechtigte. Da zwischenzeitlich fast alle Motoren Straftaten in Dänemark zugeordnet werden konnten, wurden diese nicht ausgehändigt. Am 13.02.2008 trauten die Bundespolizisten dann ihren Augen nicht, als der Beschuldigte persönlich erschien und die sichergestellten Motoren im Wert von über 20.000 € persönlich abholen wollte. Seine Hartnäckigkeit sollte sich nicht auszahlen. Die Bundespolizei nahm den Mann fest, denn die dänischen Behörden hatten zwischenzeitlich schon seine Auslieferung beantragt.
Die Motoren werden kommende Woche von einem Beauftragten der Geschädigten abgeholt und den dänischen Geschädigten wieder ausgehändigt.
Konstanzer Bootsfahnder erfolgreich in Serbien
In enger Zusammenarbeit mit den serbischen Behörden und mit Bootsfahndern aus Rheinland-Pfalz gelang es dem Kompetenz-Zentrum Bootskrimininalität (KBK) der Polizeidirektion Konstanz, ein hochwertiges Motorboot in Belgrad sicherzustellen. Das relativ seltene Motorboot im Wert von ca. 40.000 € wurde im Mai 2006 samt Trailer an der Mosel gestohlen. Gemeinsam mit Fahndern der Wasserschutzpolizei Mainz hatten das KBK die Fahndung seinerzeit über Interpol europaweit gesteuert.
Bei einer zollrechtlichen Kontrolle in Belgrad fielen den serbischen Beamten nun Unstimmigkeiten an der Rumpfnummer des Bootes auf. Über das Bundeskriminalamt Wiesbaden wurden die Konstanzer Fahnder eingeschaltet und schnell war klar, dass es sich um das an der Mosel gestohlene Boot handelt. Die Mainzer und Cochemer Wasserschutzpolizei konnte das Boot anhand der vorliegenden Erkenntnisse aus Belgrad mit Hilfe des Generalimporteurs und dem Geschädigten zweifelsfrei identifizieren. Die Ermittlungen gegen den 32-jährigen serbischen Besitzer des Bootes, der dem Zoll gefälschte italienische Bootspapiere vorgelegt hatte, werden von Interpol Belgrad geführt.
Das KBK arbeitet seit 2004 im Auftrag des Landeskriminalamtes Baden-Württemberg und hat sich auf die internationale Fahndung und Identifizierung von gestohlenen Sportbooten, Außenbordmotoren und Bootsanhängern spezialisiert. Ihr Wissen geben die Fahnder zwischenzeitlich auch bei Schulungen europaweit weiter. Nach dem bislang erfolgreichsten „Fahnderjahr“ 2007, bei dem das KBK Boote und Außenbordmotoren im Wert von über 2,6 Millionen € identifizieren und mit den örtlich zuständigen Polizeidienststellen in acht europäischen Ländern sicherstellen konnte, setzt sich der positive Trend auch 2008 fort. Bislang gelang es dem KBK bereits drei Boote und 12 Außenbordmotoren im Wert von über 210.000 € in Polen, der Slowakei, Serbien und Deutschland sicherzustellen bzw. Straftaten zuzuordnen.
Bei einer zollrechtlichen Kontrolle in Belgrad fielen den serbischen Beamten nun Unstimmigkeiten an der Rumpfnummer des Bootes auf. Über das Bundeskriminalamt Wiesbaden wurden die Konstanzer Fahnder eingeschaltet und schnell war klar, dass es sich um das an der Mosel gestohlene Boot handelt. Die Mainzer und Cochemer Wasserschutzpolizei konnte das Boot anhand der vorliegenden Erkenntnisse aus Belgrad mit Hilfe des Generalimporteurs und dem Geschädigten zweifelsfrei identifizieren. Die Ermittlungen gegen den 32-jährigen serbischen Besitzer des Bootes, der dem Zoll gefälschte italienische Bootspapiere vorgelegt hatte, werden von Interpol Belgrad geführt.
Das KBK arbeitet seit 2004 im Auftrag des Landeskriminalamtes Baden-Württemberg und hat sich auf die internationale Fahndung und Identifizierung von gestohlenen Sportbooten, Außenbordmotoren und Bootsanhängern spezialisiert. Ihr Wissen geben die Fahnder zwischenzeitlich auch bei Schulungen europaweit weiter. Nach dem bislang erfolgreichsten „Fahnderjahr“ 2007, bei dem das KBK Boote und Außenbordmotoren im Wert von über 2,6 Millionen € identifizieren und mit den örtlich zuständigen Polizeidienststellen in acht europäischen Ländern sicherstellen konnte, setzt sich der positive Trend auch 2008 fort. Bislang gelang es dem KBK bereits drei Boote und 12 Außenbordmotoren im Wert von über 210.000 € in Polen, der Slowakei, Serbien und Deutschland sicherzustellen bzw. Straftaten zuzuordnen.
Freitag, 15. Februar 2008
Reichenau: Regierungspräsidium lässt Bruckgraben ausbaggern
Der Reichenauer Bruckgraben soll in den nächsten Wochen ausgebaggert und die Grabensohle um etwa 30 cm vertieft werden.
Damit soll die Befahrbarkeit des Bruckgrabens für Fischerei- und Sportboote mit geringem Tiefgang verbessert und gleichzeitig die Überlebenschance der Fische bei Bodenseeniedrigwasser erhöht werden. Das Regierungspräsidium will 300 m3 Erde ausheben lassen und auch teilweise die Holzpalisaden entlang des Bruckgrabens erneuern. Durch das Auskoffern entsteht ein zusätzliches "Wasserpolster", welches speziell für Jungfische bessere Lebensbedingungen schafft. Im Winter 2005/2006 war es dort zu einem größeren Jungfischsterben gekommen, weil im Bruckgraben zu wenig Wasser stand. Dem soll nun vorgebeugt werden. Die Außenstelle Donaueschingen des Regierungspräsidiums kommt mit dieser Maßnahme nicht zuletzt einem Wunsch der Gemeinde Reichenau und der örtlichen Fischerei entgegen.
Die Höhere Naturschutzbehörde hat für die Arbeiten die naturschutzrechtliche Befreiung erteilt. Beim Erdaushub handelt es sich um unbelastetes Material, das unbedenklich auf der Erddeponie Markelfingen abgelagert werden kann. Die Baukosten betragen insgesamt rund 80 000 Euro.Bei Durchführung der Maßnahme kann es durch den Materialabtransport zu zeitweiligen geringfügigen Verkehrsbeeinträchtigungen kommen, hierfür bittet das Regierungspräsidium bereits jetzt um Verständnis.Der Bruckgraben ist 1,50 m lang, ca. 7 m breit und maximal 2,50 m tief. Er befindet sich östlich der Reichenau, durchschneidet den Inseldamm und verbindet den Gnadensee mit dem Ermatinger Becken, macht die Reichenau zur Insel. Der Bruckgraben grenzt unmittelbar östlich an das Naturschutzgebiet "Wollmatinger Ried - Gnadensee - Untersee".
Damit soll die Befahrbarkeit des Bruckgrabens für Fischerei- und Sportboote mit geringem Tiefgang verbessert und gleichzeitig die Überlebenschance der Fische bei Bodenseeniedrigwasser erhöht werden. Das Regierungspräsidium will 300 m3 Erde ausheben lassen und auch teilweise die Holzpalisaden entlang des Bruckgrabens erneuern. Durch das Auskoffern entsteht ein zusätzliches "Wasserpolster", welches speziell für Jungfische bessere Lebensbedingungen schafft. Im Winter 2005/2006 war es dort zu einem größeren Jungfischsterben gekommen, weil im Bruckgraben zu wenig Wasser stand. Dem soll nun vorgebeugt werden. Die Außenstelle Donaueschingen des Regierungspräsidiums kommt mit dieser Maßnahme nicht zuletzt einem Wunsch der Gemeinde Reichenau und der örtlichen Fischerei entgegen.
Die Höhere Naturschutzbehörde hat für die Arbeiten die naturschutzrechtliche Befreiung erteilt. Beim Erdaushub handelt es sich um unbelastetes Material, das unbedenklich auf der Erddeponie Markelfingen abgelagert werden kann. Die Baukosten betragen insgesamt rund 80 000 Euro.Bei Durchführung der Maßnahme kann es durch den Materialabtransport zu zeitweiligen geringfügigen Verkehrsbeeinträchtigungen kommen, hierfür bittet das Regierungspräsidium bereits jetzt um Verständnis.Der Bruckgraben ist 1,50 m lang, ca. 7 m breit und maximal 2,50 m tief. Er befindet sich östlich der Reichenau, durchschneidet den Inseldamm und verbindet den Gnadensee mit dem Ermatinger Becken, macht die Reichenau zur Insel. Der Bruckgraben grenzt unmittelbar östlich an das Naturschutzgebiet "Wollmatinger Ried - Gnadensee - Untersee".
Donnerstag, 14. Februar 2008
Laserflotte beendet WM mit Top-Ergebnis, aber ohne Fortune
Hamburg (DSV, 14. Februar 2008). Die deutschen Lasersegler haben die Weltmeisterschaft vor Terrigal (Australien) mit einem Spitzenergebnis durch Alexander Schlonski , aber ohne Fortune beendet. Der Rostocker Steuermann konnte auch mit Platz sechs die Kriterien des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) zur Nominierung für die Olympischen Spiele nicht mehr erfüllen, weil ihm dies im vergangenen Jahr kein Mal gelungen war.
Anders herum dagegen die Lage bei Simon Grotelüschen: Der Lübecker hat die Kriterien im vergangenen Jahr einmal erfüllt, hätte sein Leistungsvermögen bei der WM aber erneut mit einem Platz in den Top Ten nachweisen müssen. Das misslang dem Medizinstudenten mit Platz 27.
«Es ist wirklich jammerschade, dass es für die Lasersegler trotz ihres furiosen Endspurts nicht gereicht hat», sagte DSV-Sportdirektor Hans Sendes, «aber der DOSB hat die Spielregeln vorgegeben: Es sind eben zwei Leistungsnachweise gefordert.»
Damit kann der Deutsche Segler-Verband voraussichtlich nur sechs Teams nach Qingdao entsenden, wo im August die Wettfahrten für insgesamt elf olympische Disziplinen ausgetragen werden.
Während es in den Disziplinen 470er Frauen (Stefanie Rothweiler/Vivien Kussatz; München/Berlin), Yngling (Ulrike Schümann/Julia Bleck/Ute Hoepfner; Berlin), Laser Radial (Petra Niemann; Berlin) und 49er (Jan-Peter Peckolt/Hannes Peckolt; Hamburg/Kiel) bereits klare und national unangefochtene Kandidaten gibt, die der Verband dem DOSB zur Nominierung vorschlagen kann, sind die innerdeutschen Vorausscheidungen in den Klassen Starboot und Tornado noch nicht abgeschlossen.
Im Tornado kommt es im Rahmen der Semaine Olympique vor Hyères zum Duell zwischen Johannes Polgar/Florian Spalteholz (Kiel) und den Brüdern Tino und Niko Mittelmeier (Überlingen). Im Starboot kämpfen Marc Pickel/Ingo Borkowski (Kiel/Potsdam) und Robert Stanjek/Markus Koy (Rostock/Hamburg) um die Olympiafahrkarte. Während Pickel/Borkowski bereits alle DOSB-Kriterien erfüllt haben, konnten Stanjek/Koy erst einmal punkten und müssen bei der WM in Miami Anfang April einen Platz unter den besten zehn Teams belegen, um Pickel/Borkowski noch in eine nationale Ausscheidung zwingen zu können.
Anders herum dagegen die Lage bei Simon Grotelüschen: Der Lübecker hat die Kriterien im vergangenen Jahr einmal erfüllt, hätte sein Leistungsvermögen bei der WM aber erneut mit einem Platz in den Top Ten nachweisen müssen. Das misslang dem Medizinstudenten mit Platz 27.
«Es ist wirklich jammerschade, dass es für die Lasersegler trotz ihres furiosen Endspurts nicht gereicht hat», sagte DSV-Sportdirektor Hans Sendes, «aber der DOSB hat die Spielregeln vorgegeben: Es sind eben zwei Leistungsnachweise gefordert.»
Damit kann der Deutsche Segler-Verband voraussichtlich nur sechs Teams nach Qingdao entsenden, wo im August die Wettfahrten für insgesamt elf olympische Disziplinen ausgetragen werden.
Während es in den Disziplinen 470er Frauen (Stefanie Rothweiler/Vivien Kussatz; München/Berlin), Yngling (Ulrike Schümann/Julia Bleck/Ute Hoepfner; Berlin), Laser Radial (Petra Niemann; Berlin) und 49er (Jan-Peter Peckolt/Hannes Peckolt; Hamburg/Kiel) bereits klare und national unangefochtene Kandidaten gibt, die der Verband dem DOSB zur Nominierung vorschlagen kann, sind die innerdeutschen Vorausscheidungen in den Klassen Starboot und Tornado noch nicht abgeschlossen.
Im Tornado kommt es im Rahmen der Semaine Olympique vor Hyères zum Duell zwischen Johannes Polgar/Florian Spalteholz (Kiel) und den Brüdern Tino und Niko Mittelmeier (Überlingen). Im Starboot kämpfen Marc Pickel/Ingo Borkowski (Kiel/Potsdam) und Robert Stanjek/Markus Koy (Rostock/Hamburg) um die Olympiafahrkarte. Während Pickel/Borkowski bereits alle DOSB-Kriterien erfüllt haben, konnten Stanjek/Koy erst einmal punkten und müssen bei der WM in Miami Anfang April einen Platz unter den besten zehn Teams belegen, um Pickel/Borkowski noch in eine nationale Ausscheidung zwingen zu können.
Diavortrag von Familie Manshol in Konstanz/Staad
Der Yachtclub Litzelstetten-Mainau (YLM) hat einen Dia-Vortragsabend mit der Familie Mansholt organisiert. Dieser wird am 18.03.2008 in Konstanz in unserem Clubheim "Lände" an der Meersburgfähre stattfinden, welches Platz für ca. 140 Personen bietet.
Der Club wird auf unserer Website www.ylm.de die Möglicheit zur Platzreservierung anbieten. Weitere Informationen auf www.wirhauenab.de.
Der Club wird auf unserer Website www.ylm.de die Möglicheit zur Platzreservierung anbieten. Weitere Informationen auf www.wirhauenab.de.
Mittwoch, 6. Februar 2008
Auf dem Bodensee wird es keine Jet-Ski geben
Die Schweiz plant eine Erneuerung ihrer Binnenschifffahrtsverordnung und deren Anpassung an die seit 1996 für europäische Binnengewässer geltenden EU-Sportbootrichtlinien.
Damit könnten auf Schweizer Gewässern nicht nur in der nach EU-Richtlinien gebaute und ausgerüstete Boote zugelassen, sondern auch schnelle und laute Wassermotorräder, so genannte Jet-Ski erlaubt werden. Bisher waren diese verboten. Im Rahmen der Revision sollen sie allerdings als Sportboote und nicht mehr als Vergnügungsschiffe eingestuft werden. Die Koppelung der zulässigen Leistung an die Schiffsgröße und ans Gewicht entfalle dann. Die Wassermotorräder sollen auf bewilligten Flächen bei Tag und klarer Sicht fahren dürfen. Die Kantone sollen als nächstes bis 2009 die Wasserflächen bestimmen, auf denen die Jet-Ski fahren dürfen. Am Schweizer Bodenseeufer dürften diese gewöhnlich ein- oder zweisitzigen und bis zu 60 Stundenkilometer schnellen Jet-Ski nicht auftauchen. Die Wassermotorrädern waren bisher verboten. Basis ist die BSO, die in einem Staatsvertrag von allein drei Ländern anerkannt wird. Dies ist auch Basis dafür, dass in anderen Bereichen von der EU-Regelung abgewichen wird.
Erst im Dezember 2007 sei das Thema in einer Sitzung der Regierungschefs und Regierungsvertreter der Seeanrainerländer, der Internationalen Bodenseekonferenz (IBK), in Vaduz besprochen worden. Auch dort sei man sich einig gewesen, dass Jet-Ski auf dem Bodensee nicht erwünscht seien. In der Schweiz waren diese bisher komplett verboten.
Damit könnten auf Schweizer Gewässern nicht nur in der nach EU-Richtlinien gebaute und ausgerüstete Boote zugelassen, sondern auch schnelle und laute Wassermotorräder, so genannte Jet-Ski erlaubt werden. Bisher waren diese verboten. Im Rahmen der Revision sollen sie allerdings als Sportboote und nicht mehr als Vergnügungsschiffe eingestuft werden. Die Koppelung der zulässigen Leistung an die Schiffsgröße und ans Gewicht entfalle dann. Die Wassermotorräder sollen auf bewilligten Flächen bei Tag und klarer Sicht fahren dürfen. Die Kantone sollen als nächstes bis 2009 die Wasserflächen bestimmen, auf denen die Jet-Ski fahren dürfen. Am Schweizer Bodenseeufer dürften diese gewöhnlich ein- oder zweisitzigen und bis zu 60 Stundenkilometer schnellen Jet-Ski nicht auftauchen. Die Wassermotorrädern waren bisher verboten. Basis ist die BSO, die in einem Staatsvertrag von allein drei Ländern anerkannt wird. Dies ist auch Basis dafür, dass in anderen Bereichen von der EU-Regelung abgewichen wird.
Erst im Dezember 2007 sei das Thema in einer Sitzung der Regierungschefs und Regierungsvertreter der Seeanrainerländer, der Internationalen Bodenseekonferenz (IBK), in Vaduz besprochen worden. Auch dort sei man sich einig gewesen, dass Jet-Ski auf dem Bodensee nicht erwünscht seien. In der Schweiz waren diese bisher komplett verboten.
Dienstag, 5. Februar 2008
Bei Ausfall Nachricht
Katamaran führt schnelles Informationssystem ein
Mit einer Verfügbarkeit von über 99 Prozent waren die Katamarane auch 2007 extrem zuverlässig. Doch die wenigen Male, als "Constanze", "Fridolin" und "Ferdinand" zum Beispiel wegen Sturms ausfielen, waren nicht nur für die Katamaran-Reederei, sondern vor allem für die Fahrgäste ärgerlich. Nun setzt die Reederei ein Zeichen und installiert ein komfortables Informationssystem. Fahrgäste erhalten Informationen über die aktuelle Betriebslage per SMS, Mail, Internet und Telefon. "Damit haben wir eines der besten Fahrgast-Informationssysteme im öffentlichen Nahverkehr geschaffen," freut sich Reederei-Pressesprecher Sebastian Dix.
"Kurz gesagt: Die Information kommt zum Fahrgast und umgekehrt," beschreibt Dix das neue System. Denn Katamaran-Passagiere erhalten in Zukunft sofort per SMS und Mail Bescheid, wenn Katamaran-Kurse ausfallen. Dazu müssen sie sich lediglich im Internet in einen Verteiler eintragen. Auch auf der Internet-Seite der Reederei stehen die aktuellen Informationen zum Abruf sofort zur Verfügung. Und schließlich richtet die Reederei in den nächsten Wochen eine kostenlose Hotline ein. Hier können Fahrgäste dann jederzeit anrufen und sich über die aktuelle Betriebslage informieren.
"Der Katamaran ist eines der ersten öffentlichen Verkehrsmittel in Deutschland, die ein solches aktives Informationssystem anbieten," erklärt Dix. Die Technik wurde zusammen mit T-City umgesetzt und ist die gleiche wie das Alarmierungssystem etwa bei Feuerwehr und Polizei. "Nach dem Sturm im November, als der Katamaran-Verkehr zeitweilig eingestellt werden musste, war klar, dass wir etwas tun mussten," blickt Dix zurück. Katamaran-Pendler hatten sich beschwert. Er könne die Verärgerung verstehen, meint Dix. Deswegen habe die Reederei auch mit Hochdruck die Lösung vorangetrieben. Mit dem jetzigen multimedialen System sei es einfach, an die aktuelle Information zu kommen. "Zumindest ein Telefon hat schließlich jeder, und mit dem Handy erhält man die Information auch unterwegs."
Natürlich sei es nach wie vor ärgerlich, wenn die schnellen Schiffe ausfielen was selten genug passiert. "Aber so können die Pendler bereits von zuhause aus umplanen." Ebenfalls neu: Wenn die Katamarane ausfallen, erhalten Inhaber von Katamaran-Jahres- und Monatskarten kostenlose Fahrt im Städteschnellbus zwischen Konstanz und Friedrichshafen. "Wir möchten unserem Ruf als schnellem, komfortablem Verkehrsmittel gerecht werden. Wir denken, das ist uns mit dieser Lösung gelungen," meint Dix.
Auf der Internet-Seite www.der-katamaran.de/ticker können sich Fahrgäste für den SMS- und Mailservice anmelden. Eine Anmeldung ist auch in den Katamaran-Geschäftsstellen in Konstanz und Friedrichshafen oder per Telefon unter 0049 (0)7531 3639320 möglich. Die kostenlose Servicenummer wird noch bekannt gegeben.

SMS zum Frühstück: Reederei-Pressesprecher Sebastian Dix freut sich über die Lösung, bei Katamaran-Ausfällen Kunden über das Handy aktiv zu informieren. Auch per E-Mail, Internet oder Telefon gibt es in Zukunft aktuelle Informationen zur Betriebslage beim Katamaran. Der Katamaran ist damit eines der ersten öffentlichen Nahverkehrsmittel in Deutschland, die ein so umfassendes System anbietet.
Mit einer Verfügbarkeit von über 99 Prozent waren die Katamarane auch 2007 extrem zuverlässig. Doch die wenigen Male, als "Constanze", "Fridolin" und "Ferdinand" zum Beispiel wegen Sturms ausfielen, waren nicht nur für die Katamaran-Reederei, sondern vor allem für die Fahrgäste ärgerlich. Nun setzt die Reederei ein Zeichen und installiert ein komfortables Informationssystem. Fahrgäste erhalten Informationen über die aktuelle Betriebslage per SMS, Mail, Internet und Telefon. "Damit haben wir eines der besten Fahrgast-Informationssysteme im öffentlichen Nahverkehr geschaffen," freut sich Reederei-Pressesprecher Sebastian Dix.
"Kurz gesagt: Die Information kommt zum Fahrgast und umgekehrt," beschreibt Dix das neue System. Denn Katamaran-Passagiere erhalten in Zukunft sofort per SMS und Mail Bescheid, wenn Katamaran-Kurse ausfallen. Dazu müssen sie sich lediglich im Internet in einen Verteiler eintragen. Auch auf der Internet-Seite der Reederei stehen die aktuellen Informationen zum Abruf sofort zur Verfügung. Und schließlich richtet die Reederei in den nächsten Wochen eine kostenlose Hotline ein. Hier können Fahrgäste dann jederzeit anrufen und sich über die aktuelle Betriebslage informieren.
"Der Katamaran ist eines der ersten öffentlichen Verkehrsmittel in Deutschland, die ein solches aktives Informationssystem anbieten," erklärt Dix. Die Technik wurde zusammen mit T-City umgesetzt und ist die gleiche wie das Alarmierungssystem etwa bei Feuerwehr und Polizei. "Nach dem Sturm im November, als der Katamaran-Verkehr zeitweilig eingestellt werden musste, war klar, dass wir etwas tun mussten," blickt Dix zurück. Katamaran-Pendler hatten sich beschwert. Er könne die Verärgerung verstehen, meint Dix. Deswegen habe die Reederei auch mit Hochdruck die Lösung vorangetrieben. Mit dem jetzigen multimedialen System sei es einfach, an die aktuelle Information zu kommen. "Zumindest ein Telefon hat schließlich jeder, und mit dem Handy erhält man die Information auch unterwegs."
Natürlich sei es nach wie vor ärgerlich, wenn die schnellen Schiffe ausfielen was selten genug passiert. "Aber so können die Pendler bereits von zuhause aus umplanen." Ebenfalls neu: Wenn die Katamarane ausfallen, erhalten Inhaber von Katamaran-Jahres- und Monatskarten kostenlose Fahrt im Städteschnellbus zwischen Konstanz und Friedrichshafen. "Wir möchten unserem Ruf als schnellem, komfortablem Verkehrsmittel gerecht werden. Wir denken, das ist uns mit dieser Lösung gelungen," meint Dix.
Auf der Internet-Seite www.der-katamaran.de/ticker können sich Fahrgäste für den SMS- und Mailservice anmelden. Eine Anmeldung ist auch in den Katamaran-Geschäftsstellen in Konstanz und Friedrichshafen oder per Telefon unter 0049 (0)7531 3639320 möglich. Die kostenlose Servicenummer wird noch bekannt gegeben.
SMS zum Frühstück: Reederei-Pressesprecher Sebastian Dix freut sich über die Lösung, bei Katamaran-Ausfällen Kunden über das Handy aktiv zu informieren. Auch per E-Mail, Internet oder Telefon gibt es in Zukunft aktuelle Informationen zur Betriebslage beim Katamaran. Der Katamaran ist damit eines der ersten öffentlichen Nahverkehrsmittel in Deutschland, die ein so umfassendes System anbietet.
Donnerstag, 31. Januar 2008
Großer Erfolg: Die OutDoor findet weiterhin in Friedrichshafen statt
Friedrichshafen - Die Freude ist riesengroß, Sektkorken knallten und der gesamten Messe-Mannschaft am Bodensee fiel "ein Stein vom Herzen". Die Europäische Fachmesse OutDoor findet weiterhin in Friedrichshafen statt.
"Jetzt können wir die Erfolgsgeschichte OutDoor weiter schreiben", erklärte Messechef Klaus Wellmann freudestrahlend, nachdem die Europäische Outdoor Gruppe (EOG) ihre Entscheidung am Mittwoch in München bekannt gegeben hatte.In einer geheimen Abstimmung unter den 47 stimmberechtigten Mitgliedsfirmen, die unter notarieller Aufsicht jeweils eine Stimme abgeben konnten, war dieses Ergebnis zustande gekommen: "Wir sind natürlich überaus glücklich über dieses Ergebnis", freute sich Klaus Wellmann, Geschäftsführer der Messe Friedrichshafen für die Messemannschaft und für die gesamte Stadt.
Die Entscheidung war in den vergangenen Wochen von allen Beteiligten mit großer Spannung erwartet worden. Schließlich hat die Messe Friedrichshafen seit 1994 die Fachmesse OutDoor erfolgreich im internationalen Messegeschäft platziert und das "Gipfeltreffen der Outdoor-Branche" zur Leitmesse in Europa mit weltweiter Vorbildfunktion entwickelt. Besucher- und Ausstellerzahlen haben sich in den vergangenen 14 Jahren mehr als verdreifacht, die Internationalität und die Medienwirkung sind rasant gewachsen: "Wir sind und leben Outdoor", stellt das Messeteam in Friedrichshafen stolz fest, das mit der EOG eine enge und vertrauensvolle Partnerschaft pflegt. Für Messechef Klaus Wellmann und Projektleiter Stefan Reisinger ist dieses positive Votum Auftrag und persönliche Verpflichtung gleichermaßen, das Natursportereignis, das in einer ausgesprochenen "outdoor-gerechten Umgebung" stattfindet, in den nächsten Jahren zur Weltleitmesse auszubauen. "Die Mannschaft ist extrem motiviert."
Der Messe- und Industriestandort Friedrichshafen, an dem Weltkonzerne wie ZF und MTU ihren Sitz haben, erlebt derzeit einen starken Schub: Die Erreichbarkeit von Friedrichshafen wird weiter verbessert, es gibt mehr Flugverbindungen zum Bodensee-Airport Friedrichshafen, nach Zürich und zum nahe gelegenen Allgäu-Airport Memmingen. Drei neue Hotels in Friedrichshafen und in der Region sind in Planung oder stehen kurz vor dem Baubeginn. Das neue Verkehrskonzept für die Messe, die Stadt und die Region greift mit ersten Maßnahmen bereits im Frühjahr 2008. Außerdem wird die Infrastruktur auf dem Messegelände mit dem neuem Eingangsbereich, zwei neuen Hallen, zusätzlichen Parkplätzen und der neuen Zufahrtsstraße weiter optimiert. Ab Frühjahr 2009 stehen insgesamt 85.000 qm Ausstellungsfläche zur Verfügung.
"Jetzt können wir die Erfolgsgeschichte OutDoor weiter schreiben", erklärte Messechef Klaus Wellmann freudestrahlend, nachdem die Europäische Outdoor Gruppe (EOG) ihre Entscheidung am Mittwoch in München bekannt gegeben hatte.In einer geheimen Abstimmung unter den 47 stimmberechtigten Mitgliedsfirmen, die unter notarieller Aufsicht jeweils eine Stimme abgeben konnten, war dieses Ergebnis zustande gekommen: "Wir sind natürlich überaus glücklich über dieses Ergebnis", freute sich Klaus Wellmann, Geschäftsführer der Messe Friedrichshafen für die Messemannschaft und für die gesamte Stadt.
Die Entscheidung war in den vergangenen Wochen von allen Beteiligten mit großer Spannung erwartet worden. Schließlich hat die Messe Friedrichshafen seit 1994 die Fachmesse OutDoor erfolgreich im internationalen Messegeschäft platziert und das "Gipfeltreffen der Outdoor-Branche" zur Leitmesse in Europa mit weltweiter Vorbildfunktion entwickelt. Besucher- und Ausstellerzahlen haben sich in den vergangenen 14 Jahren mehr als verdreifacht, die Internationalität und die Medienwirkung sind rasant gewachsen: "Wir sind und leben Outdoor", stellt das Messeteam in Friedrichshafen stolz fest, das mit der EOG eine enge und vertrauensvolle Partnerschaft pflegt. Für Messechef Klaus Wellmann und Projektleiter Stefan Reisinger ist dieses positive Votum Auftrag und persönliche Verpflichtung gleichermaßen, das Natursportereignis, das in einer ausgesprochenen "outdoor-gerechten Umgebung" stattfindet, in den nächsten Jahren zur Weltleitmesse auszubauen. "Die Mannschaft ist extrem motiviert."
Der Messe- und Industriestandort Friedrichshafen, an dem Weltkonzerne wie ZF und MTU ihren Sitz haben, erlebt derzeit einen starken Schub: Die Erreichbarkeit von Friedrichshafen wird weiter verbessert, es gibt mehr Flugverbindungen zum Bodensee-Airport Friedrichshafen, nach Zürich und zum nahe gelegenen Allgäu-Airport Memmingen. Drei neue Hotels in Friedrichshafen und in der Region sind in Planung oder stehen kurz vor dem Baubeginn. Das neue Verkehrskonzept für die Messe, die Stadt und die Region greift mit ersten Maßnahmen bereits im Frühjahr 2008. Außerdem wird die Infrastruktur auf dem Messegelände mit dem neuem Eingangsbereich, zwei neuen Hallen, zusätzlichen Parkplätzen und der neuen Zufahrtsstraße weiter optimiert. Ab Frühjahr 2009 stehen insgesamt 85.000 qm Ausstellungsfläche zur Verfügung.
Mittwoch, 30. Januar 2008
WM-Abschied als 13. am Ende ohne jeden Gram
MELBOURNE. Mit einem dritten Platz im letzten Rennen und Gesamtrang 13 schlossen Steffi Rothweiler aus München und die Berlinerin Vivien Kussatz am Mittwoch (30. Januar) die Segelweltmeisterschaft der 470er-Klasse ab.
Damit blieb das pinta racing team im australischen Melbourne zwar hinter den eigenen Erwartungen zurück, schöpfte aber aus einem versönlichen Ende Hoffung für die weitere Olympiavorbereitung. Neue Weltmeisterinnen wurden die US-Amerikanerinnen Erin Maxwell und Isabelle Kinsolving.
„Schon zur WM-Halbzeit haben wir gespürt, dass wir hier keinen Blumentopf gewinnen können“, resümierten Rothweiler und Kussatz ihren Wettkampf, „da war einfach der Wurm drin.“ Bei unerwartet stark drehenden Winden, für die Segelhochburg im australischen Sommer eher ungewöhnlich, fehlte den amtierenden Europameisterinnen oft der taktisch richtige Ansatz und das nötige Quäntchen Glück. „Immerhin waren unsere Geschwindigkeitsprobleme nur vorübergehender Natur“, zog die 28-Jährige Steuerfrau vom Württembergischen Yacht-Club aus Friedrichshafen auch etwas Positives aus der WM.
Und ein genauer Blick auf die Ergebnisliste reichte, um etwaige Selbstzweifel gar nicht erst aufkommen zu lassen. Denn: Die neuen Titelträgerinnen Maxwell/Kinsolving hatten die nationale Olympiaausscheidung der USA verloren. Nach Qingdao/China fahren Amanda Clark und Sarah Mergenthaler, die in Melbourne als Gesamtelfte genauso das Medalrace der besten Zehn verpassten wie die japanischen Vizeweltmeisterinnen Kondo Ai und Kamata Naoko (12.), die zudem bei den PreOlympics Silber holten und zu den Topfavoritinnen bei Olympia zählen.
„Die Olympischen Spiele sind ein völlig anderes Paar Schuhe“, sagt Vivien Kussatz (35) vom Spandauer Yacht-Club aus Berlin, „die dortigen Bedingungen haben mit dem WM-Wind wenig gemeinsam.“ Zu gerne hätte das pinta racing team nach zweimal EM-Gold in Folge auch bei der Weltmeisterschaft aufs Treppchen gewollt, „aber im Hinblick auf die Spiele ist das nicht relevant.“ Rothweiler/Kussatz haben die Qualifikationskriterien für eine Nominierung bereits erfüllt und müssen im Frühjahr nur noch einen so genannten Leistungsnachweis bei einer internationalen Regatta erbringen; ein Platz unter den ersten zehn bis zwölf sollte reichen.
Nach der Heimkehr aus Downunder legt das pinta racing team der 470er-Frauen eine einwöchige Segelpause ein. Danach geht es am 11. Februar zum Training nach Palma de Mallorca (Spanien). „Dort werden wir zum ersten Mal unser neues Boot ausprobieren, das wir auch im August bei den Spielen einsetzen wollen“, so Rothweiler und Kussatz voller Vorfreude, „damit stehen noch einige Material- und Trimmtests auf dem Programm.“
Segeln in Zahlen
Endstand der 470er-Weltmeisterschaft in Melbourne/Australien
1. Erin Maxwell/Isabelle Kinsolving (USA) 54 Punkte
2. Gulia Conti/Giovanna Micol (Italien) 64
3. Elise Rechichi/Tessa Parkinson (Australien) 80
4. Marcelien de Koning/Lobke Berkhout (Niederlande) 87
5. Ingrid Petitjean/Nadege Douroux (Frankreich) 89
6. Sylvia Vogl/Carolina Flatscher (Österreich)100
...
10. Kathrin Kadelbach/Frederike Zieglmayer (Berlin/Hamburg) 125
...
13. Steffi Rothweiler/Vivien Kussatz (München/Berlin) 136
Damit blieb das pinta racing team im australischen Melbourne zwar hinter den eigenen Erwartungen zurück, schöpfte aber aus einem versönlichen Ende Hoffung für die weitere Olympiavorbereitung. Neue Weltmeisterinnen wurden die US-Amerikanerinnen Erin Maxwell und Isabelle Kinsolving.
„Schon zur WM-Halbzeit haben wir gespürt, dass wir hier keinen Blumentopf gewinnen können“, resümierten Rothweiler und Kussatz ihren Wettkampf, „da war einfach der Wurm drin.“ Bei unerwartet stark drehenden Winden, für die Segelhochburg im australischen Sommer eher ungewöhnlich, fehlte den amtierenden Europameisterinnen oft der taktisch richtige Ansatz und das nötige Quäntchen Glück. „Immerhin waren unsere Geschwindigkeitsprobleme nur vorübergehender Natur“, zog die 28-Jährige Steuerfrau vom Württembergischen Yacht-Club aus Friedrichshafen auch etwas Positives aus der WM.
Und ein genauer Blick auf die Ergebnisliste reichte, um etwaige Selbstzweifel gar nicht erst aufkommen zu lassen. Denn: Die neuen Titelträgerinnen Maxwell/Kinsolving hatten die nationale Olympiaausscheidung der USA verloren. Nach Qingdao/China fahren Amanda Clark und Sarah Mergenthaler, die in Melbourne als Gesamtelfte genauso das Medalrace der besten Zehn verpassten wie die japanischen Vizeweltmeisterinnen Kondo Ai und Kamata Naoko (12.), die zudem bei den PreOlympics Silber holten und zu den Topfavoritinnen bei Olympia zählen.
„Die Olympischen Spiele sind ein völlig anderes Paar Schuhe“, sagt Vivien Kussatz (35) vom Spandauer Yacht-Club aus Berlin, „die dortigen Bedingungen haben mit dem WM-Wind wenig gemeinsam.“ Zu gerne hätte das pinta racing team nach zweimal EM-Gold in Folge auch bei der Weltmeisterschaft aufs Treppchen gewollt, „aber im Hinblick auf die Spiele ist das nicht relevant.“ Rothweiler/Kussatz haben die Qualifikationskriterien für eine Nominierung bereits erfüllt und müssen im Frühjahr nur noch einen so genannten Leistungsnachweis bei einer internationalen Regatta erbringen; ein Platz unter den ersten zehn bis zwölf sollte reichen.
Nach der Heimkehr aus Downunder legt das pinta racing team der 470er-Frauen eine einwöchige Segelpause ein. Danach geht es am 11. Februar zum Training nach Palma de Mallorca (Spanien). „Dort werden wir zum ersten Mal unser neues Boot ausprobieren, das wir auch im August bei den Spielen einsetzen wollen“, so Rothweiler und Kussatz voller Vorfreude, „damit stehen noch einige Material- und Trimmtests auf dem Programm.“
Segeln in Zahlen
Endstand der 470er-Weltmeisterschaft in Melbourne/Australien
1. Erin Maxwell/Isabelle Kinsolving (USA) 54 Punkte
2. Gulia Conti/Giovanna Micol (Italien) 64
3. Elise Rechichi/Tessa Parkinson (Australien) 80
4. Marcelien de Koning/Lobke Berkhout (Niederlande) 87
5. Ingrid Petitjean/Nadege Douroux (Frankreich) 89
6. Sylvia Vogl/Carolina Flatscher (Österreich)100
...
10. Kathrin Kadelbach/Frederike Zieglmayer (Berlin/Hamburg) 125
...
13. Steffi Rothweiler/Vivien Kussatz (München/Berlin) 136
Dienstag, 29. Januar 2008
Europameisterinnen weiter ohne Fortune bei der WM
MELBOURNE. „Wir kommen hier taktisch einfach nicht klar“, erklärte die Münchenerin Steffi Rothweiler das enttäuschende Abschneiden des pinta racing teams bei der 470er-Weltmeisterschaft in Melbourne/Australien.
Auch am vorletzten Wettfahrttag kam die 28-Jährige mit ihrer Berliner Vorschoterin Vivien Kussatz (35) nicht über Mittelplätze hinaus. Das Duo segelte am Dienstag (29. Janauar) auf die Einzelplätze 17 und 14 und verpasste den Einzug in das finale Medalrace der besten zehn Crews als 16. klar. Die Nachwuchsmannschaft Kathrin Kadelbach und Frederike Zieglmayer (Berlin/Hamburg) schaffte den Sprung als Zehnte im letzten Moment. Der WM-Titel dürfte den US-Amerikanerinnen Erin Maxwell und Isabelle Kinsolving mit 16 Punkten Vorsprung vor Giulia Conti/Giovanna Micol (Italien) kaum noch zu nehmen sein.
Nur ein Durchbruch mit zwei absoluten Spitzenplätzen hätte dem pinta racing team am sechsten WM-Tag noch die gewünschte Finalteilnahme gesichert, so wie es ihren Sparringspartnerinnen Therese Torgersson und Vendela Santén aus Schweden mit zwei zweiten Plätzen gelang. Oder noch besser den bisher ebenfalls abgeschlagenen Engländerinnen Christina Bassadone und Saski Clark, die zwei Tagessiege landeten und sich damit auf den neunten Rang katapultierten. „Von der Bootsgeschwindigkeit hätte uns das vielleicht auch gelingen können“, meinte Steffi Rothweiler, „am Speed hat es nicht mehr gelegen.“
Doch was nützt das, wenn die Richtung nicht stimmt. Rothweiler: „Wieder gab es einen 30-Grad-Dreher, der uns kalt erwischte. Der Wind wechselt hier so schnell und unvorhersehbar. Das hatten wir anders erwartet und konnten uns nicht darauf einstellen.“ Die Weltmeisterschaft geht am Mittwoch (30. Januar) zuende. Auch der Rest der Goldflotte (ab Platz elf) segelt noch ein Abschlussrennen, in dem sich Rothweiler/Kussatz zum Abschluss achtbar aus der Affäre ziehen wollen.
Segeln in Zahlen
Gesamtstand nach dem sechsten Tag der 470er-Weltmeisterschaft in Melbourne/Australien
1. Erin Maxwell/Isabelle Kinsolving (USA) 46 Punkte
2. Gulia Conti/Giovanna Micol (Italien) 62
3. Marcelien de Koning/Lobke Berkhout (Niederlande) 69
4. Elise Rechichi/Tessa Parkinson (Australien) 70
5. Ingrid Petitjean/Nadege Douroux (Frankreich) 75
6. Therese Torgersson/Vendela Santén (Schweden) 86
...
10. Kathrin Kadelbach/Frederike Zieglmayer (Berlin/Hamburg) 109
...
16. Steffi Rothweiler/Vivien Kussatz (München/Berlin) 123
Auch am vorletzten Wettfahrttag kam die 28-Jährige mit ihrer Berliner Vorschoterin Vivien Kussatz (35) nicht über Mittelplätze hinaus. Das Duo segelte am Dienstag (29. Janauar) auf die Einzelplätze 17 und 14 und verpasste den Einzug in das finale Medalrace der besten zehn Crews als 16. klar. Die Nachwuchsmannschaft Kathrin Kadelbach und Frederike Zieglmayer (Berlin/Hamburg) schaffte den Sprung als Zehnte im letzten Moment. Der WM-Titel dürfte den US-Amerikanerinnen Erin Maxwell und Isabelle Kinsolving mit 16 Punkten Vorsprung vor Giulia Conti/Giovanna Micol (Italien) kaum noch zu nehmen sein.
Nur ein Durchbruch mit zwei absoluten Spitzenplätzen hätte dem pinta racing team am sechsten WM-Tag noch die gewünschte Finalteilnahme gesichert, so wie es ihren Sparringspartnerinnen Therese Torgersson und Vendela Santén aus Schweden mit zwei zweiten Plätzen gelang. Oder noch besser den bisher ebenfalls abgeschlagenen Engländerinnen Christina Bassadone und Saski Clark, die zwei Tagessiege landeten und sich damit auf den neunten Rang katapultierten. „Von der Bootsgeschwindigkeit hätte uns das vielleicht auch gelingen können“, meinte Steffi Rothweiler, „am Speed hat es nicht mehr gelegen.“
Doch was nützt das, wenn die Richtung nicht stimmt. Rothweiler: „Wieder gab es einen 30-Grad-Dreher, der uns kalt erwischte. Der Wind wechselt hier so schnell und unvorhersehbar. Das hatten wir anders erwartet und konnten uns nicht darauf einstellen.“ Die Weltmeisterschaft geht am Mittwoch (30. Januar) zuende. Auch der Rest der Goldflotte (ab Platz elf) segelt noch ein Abschlussrennen, in dem sich Rothweiler/Kussatz zum Abschluss achtbar aus der Affäre ziehen wollen.
Segeln in Zahlen
Gesamtstand nach dem sechsten Tag der 470er-Weltmeisterschaft in Melbourne/Australien
1. Erin Maxwell/Isabelle Kinsolving (USA) 46 Punkte
2. Gulia Conti/Giovanna Micol (Italien) 62
3. Marcelien de Koning/Lobke Berkhout (Niederlande) 69
4. Elise Rechichi/Tessa Parkinson (Australien) 70
5. Ingrid Petitjean/Nadege Douroux (Frankreich) 75
6. Therese Torgersson/Vendela Santén (Schweden) 86
...
10. Kathrin Kadelbach/Frederike Zieglmayer (Berlin/Hamburg) 109
...
16. Steffi Rothweiler/Vivien Kussatz (München/Berlin) 123
Stellungsnahmen können abgegeben werden
Maßnahmenkatalog legt gezielte Umsetzung fest
Der Entwurf für ein neues Leitbild der Internationalen Bodenseekonferenz (IBK) wurde von den Regierungschefs anlässlich ihrer Konferenz Anfang Dezember zur öffentlichen Anhörung bzw. Vernehmlassung freigegeben. Stellungnahmen dazu können bis 15. März 2008 abgebenwerden. Der Entwurf des Leitbildes sowie ein dazugehöriger Maßnahmenkatalog stehen unter www.bodenseekonferenz.org zur Einsicht bereit.
Das Bodenseeleitbild aus dem Jahr 1994 bildet seit über zehn Jahren die Grundlage der Zusammenarbeit der Länder und Kantone in der Internationalen Bodenseekonferenz (IBK). In derZwischenzeit sind in der Bodenseeregion neue Schwerpunkte in den Vordergrund getreten und der Mitgliederkreis der IBK hat sich um den Kanton Zürich und das Fürstentum Liechtenstein im Jahr 1998 erweitert. Die Regierungschefs der IBK haben deshalb im Jahre 2005 beschlossen, das Bodensee-Leitbild aus dem Jahre 1994 diesen neuen Herausforderungen und Gegebenheiten anzupassen. Eine Projektorganisation wurde dazu eingerichtet und außer den Vertretern der zehn Mitgliedsländer und Kantone der IBK und der sieben Fachkommissionen wurden in den Prozess Vertreter derParlamentarier-Konferenz Bodensee (PKB) und der Kommunen mit einbezogen. Die Erarbeitung desneuen Leitbildes für die IBK erfolgte auf der Grundlage des bisherigen Bodensee-Leitbildes.
Stellungnahmen bis 15. März
Anlässlich der Regierungschefkonferenz vom 7. Dezember 2007 wurden ein Entwurf für ein neues Leitbildder IBK für den Bodenseeraum sowie ein dazugehöriger Maßnahmenkatalog vorgelegt. Die Regierungschefs der zehn Mitgliedsländer und Kantone gaben diese zur öffentlichen Anhörung bzw. Vernehmlassung frei. Zur Teilnahme sind alle Institutionen und Organisationen im Einzugsgebiet der IBK aufgefordert, die sich für die grenzüberschreitende Zusammenarbeit einsetzen. Die Vernehmlassung läuft seit Mitte Dezember 2007 und dauert bis 15. März 2008.
Das überarbeitete Leitbild richtet sich in erster Linie an die Regierungen der IBK-Mitgliedsländer und -kantone, im weiteren Sinne aber auch empfehlend an Parlamente, Städte, Gemeinden, Landkreise, Verbände und sonstige Verantwortungsträger. Es dient der Orientierung, trägt zur Identifikation aller.
Der Entwurf für ein neues Leitbild der Internationalen Bodenseekonferenz (IBK) wurde von den Regierungschefs anlässlich ihrer Konferenz Anfang Dezember zur öffentlichen Anhörung bzw. Vernehmlassung freigegeben. Stellungnahmen dazu können bis 15. März 2008 abgebenwerden. Der Entwurf des Leitbildes sowie ein dazugehöriger Maßnahmenkatalog stehen unter www.bodenseekonferenz.org zur Einsicht bereit.
Das Bodenseeleitbild aus dem Jahr 1994 bildet seit über zehn Jahren die Grundlage der Zusammenarbeit der Länder und Kantone in der Internationalen Bodenseekonferenz (IBK). In derZwischenzeit sind in der Bodenseeregion neue Schwerpunkte in den Vordergrund getreten und der Mitgliederkreis der IBK hat sich um den Kanton Zürich und das Fürstentum Liechtenstein im Jahr 1998 erweitert. Die Regierungschefs der IBK haben deshalb im Jahre 2005 beschlossen, das Bodensee-Leitbild aus dem Jahre 1994 diesen neuen Herausforderungen und Gegebenheiten anzupassen. Eine Projektorganisation wurde dazu eingerichtet und außer den Vertretern der zehn Mitgliedsländer und Kantone der IBK und der sieben Fachkommissionen wurden in den Prozess Vertreter derParlamentarier-Konferenz Bodensee (PKB) und der Kommunen mit einbezogen. Die Erarbeitung desneuen Leitbildes für die IBK erfolgte auf der Grundlage des bisherigen Bodensee-Leitbildes.
Stellungnahmen bis 15. März
Anlässlich der Regierungschefkonferenz vom 7. Dezember 2007 wurden ein Entwurf für ein neues Leitbildder IBK für den Bodenseeraum sowie ein dazugehöriger Maßnahmenkatalog vorgelegt. Die Regierungschefs der zehn Mitgliedsländer und Kantone gaben diese zur öffentlichen Anhörung bzw. Vernehmlassung frei. Zur Teilnahme sind alle Institutionen und Organisationen im Einzugsgebiet der IBK aufgefordert, die sich für die grenzüberschreitende Zusammenarbeit einsetzen. Die Vernehmlassung läuft seit Mitte Dezember 2007 und dauert bis 15. März 2008.
Das überarbeitete Leitbild richtet sich in erster Linie an die Regierungen der IBK-Mitgliedsländer und -kantone, im weiteren Sinne aber auch empfehlend an Parlamente, Städte, Gemeinden, Landkreise, Verbände und sonstige Verantwortungsträger. Es dient der Orientierung, trägt zur Identifikation aller.
Montag, 28. Januar 2008
Einmal hui und einmal pfui am fünften Tag
MELBOURNE. Der fünfte Wettfahrttag der 470er-Weltmeisterschaft wurde für das pinta racing team mit Steffi Rothweiler und Vivien Kussatz (München/Berlin) am Montag (27. Januar) zur Berg- und Talfahrt.
Einem starken vierten Rang ließen die Europameisterinnen vor Melbourne/Australien mit Platz 22 einen weiteren Ausrutscher folgen. Dadurch verbesserten sie sich in der Gesamtwertung nur auf den 15. Platz. Die Titelverteidigerinnen Marcelien de Koning und Lobke Berkhout aus den Niederlanden segelten noch schlechter (10. und 18.) und mussten die Gesamtführung an die US-Amerikanerinnen Erin Maxwell und Isabelle Kinsolving abgeben. Kathrin Kadelbach und Frederike Zieglmayer (Berlin/Hamburg) sind Elfte.
Nach dem missglückten Sonntag mit zwei schweren Rückschlägen präsentierte sich das pinta racing team vom Württembergischen Yacht-Club Friedrichshafen (Rothweiler) und Spandauer Yacht-Club Berlin zunächst wie ausgewechselt. In einem taktisch anspruchsvollen Rennen bei mittleren Winden mischte es ständig in der Spitzengruppe mit und sah zahlreiche Topfavoritinnen unter ferner liefen. Die Rückkehr in die Top Ten war vollbracht.
In zweiten Tagesrennen starteten Rothweiler/Kussatz auf der rechten Seite gut, als der Wind um 40 Grad nach links drehte. „Das hat uns schon ziemlich derb erwischt“, so die Steuerfrau, „doch damit nicht genug. Wir glaubten, es würde eher zurück nach rechts drehen, als uns wieder auf der falschen Seite einer weiterer 30-Grad-Dreher nach links erwischte.“ Damit blieb nur Schadensbegrenzung der geringen Art mit Rang 22.
Für zusätzliche Verwirrung sorgte ein Fehler der Wettfahrtleitung, die offenbar aufgrund der starken Winddrehungen die Orientierung verloren hatte. Nach der zweiten Bahnänderung wurde ein verkehrter Kurs angezeigt, der das Feld quasi in die Gegenrichtung schickte. Ein Sammelprotest mehrerer Teilnehmer blieb jedoch vor der internationalen Jury ohne Erfolg.
Während die 470er-Frauen auf die letzten beiden Wettfahrten in der Goldflotte am Dienstag (29. Januar) hoffen müssen, um vielleicht doch noch die Teilnahme am Medalrace der besten zehn Teams zu schaffen, beginnt für die Starbootsegler vom pinta racing team, Marc Pickel und Ingo Borkowski (Kiel/Babelsberg), das Olympiajahr mit der Rolex Miami OCR. Die Regatta wird zur Vorbereitung auf die Weltmeisterschaft Anfang April an gleicher Stelle, wo die Mannschaft ihre Olympiaqualifikation verteidigen will.
Segeln in Zahlen
Gesamtstand nach dem fünften Tag der 470er-Weltmeisterschaft in Melbourne/Australien
1. Erin Maxwell/Isabelle Kinsolving (USA) 39 Punkte
2. Marcelien de Koning/Lobke Berkhout (Niederlande) 43
3. Elise Rechichi/Tessa Parkinson (Australien) 46
4. Gulia Conti/Giovanna Micol (Italien) 48
5. Ingrid Petitjean/Nadege Douroux (Frankreich) 68
6. Amanda Clark/Sarah Mergenthaler (USA) 72
...
11. Kathrin Kadelbach/Frederike Zieglmayer (Berlin/Hamburg) 81
...
15. Steffi Rothweiler/Vivien Kussatz (München/Berlin) 93
Einem starken vierten Rang ließen die Europameisterinnen vor Melbourne/Australien mit Platz 22 einen weiteren Ausrutscher folgen. Dadurch verbesserten sie sich in der Gesamtwertung nur auf den 15. Platz. Die Titelverteidigerinnen Marcelien de Koning und Lobke Berkhout aus den Niederlanden segelten noch schlechter (10. und 18.) und mussten die Gesamtführung an die US-Amerikanerinnen Erin Maxwell und Isabelle Kinsolving abgeben. Kathrin Kadelbach und Frederike Zieglmayer (Berlin/Hamburg) sind Elfte.
Nach dem missglückten Sonntag mit zwei schweren Rückschlägen präsentierte sich das pinta racing team vom Württembergischen Yacht-Club Friedrichshafen (Rothweiler) und Spandauer Yacht-Club Berlin zunächst wie ausgewechselt. In einem taktisch anspruchsvollen Rennen bei mittleren Winden mischte es ständig in der Spitzengruppe mit und sah zahlreiche Topfavoritinnen unter ferner liefen. Die Rückkehr in die Top Ten war vollbracht.
In zweiten Tagesrennen starteten Rothweiler/Kussatz auf der rechten Seite gut, als der Wind um 40 Grad nach links drehte. „Das hat uns schon ziemlich derb erwischt“, so die Steuerfrau, „doch damit nicht genug. Wir glaubten, es würde eher zurück nach rechts drehen, als uns wieder auf der falschen Seite einer weiterer 30-Grad-Dreher nach links erwischte.“ Damit blieb nur Schadensbegrenzung der geringen Art mit Rang 22.
Für zusätzliche Verwirrung sorgte ein Fehler der Wettfahrtleitung, die offenbar aufgrund der starken Winddrehungen die Orientierung verloren hatte. Nach der zweiten Bahnänderung wurde ein verkehrter Kurs angezeigt, der das Feld quasi in die Gegenrichtung schickte. Ein Sammelprotest mehrerer Teilnehmer blieb jedoch vor der internationalen Jury ohne Erfolg.
Während die 470er-Frauen auf die letzten beiden Wettfahrten in der Goldflotte am Dienstag (29. Januar) hoffen müssen, um vielleicht doch noch die Teilnahme am Medalrace der besten zehn Teams zu schaffen, beginnt für die Starbootsegler vom pinta racing team, Marc Pickel und Ingo Borkowski (Kiel/Babelsberg), das Olympiajahr mit der Rolex Miami OCR. Die Regatta wird zur Vorbereitung auf die Weltmeisterschaft Anfang April an gleicher Stelle, wo die Mannschaft ihre Olympiaqualifikation verteidigen will.
Segeln in Zahlen
Gesamtstand nach dem fünften Tag der 470er-Weltmeisterschaft in Melbourne/Australien
1. Erin Maxwell/Isabelle Kinsolving (USA) 39 Punkte
2. Marcelien de Koning/Lobke Berkhout (Niederlande) 43
3. Elise Rechichi/Tessa Parkinson (Australien) 46
4. Gulia Conti/Giovanna Micol (Italien) 48
5. Ingrid Petitjean/Nadege Douroux (Frankreich) 68
6. Amanda Clark/Sarah Mergenthaler (USA) 72
...
11. Kathrin Kadelbach/Frederike Zieglmayer (Berlin/Hamburg) 81
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15. Steffi Rothweiler/Vivien Kussatz (München/Berlin) 93
Kein vorzeitiges Aus
Der Syndikatschef des United Internet Team Germany, Michael Scheeren, nimmt Stellung zu veröffentlichten Verlautbarungen eines vorzeitigen Aus der deutschen Kampagne zum 33. America´s Cup.
„Entgegen veröffentlichter Verlautbarungen spreche ich mich hiermit ganz klar gegen ein vorzeitiges Aus der deutschen Kampagne beim 33. America´s Cup aus. Das gesamte Management des United Internet Team Germany ist bestrebt, im Jahr 2008 drei Sailing Grand Prix-Veranstaltungen zusammen mit den anderen Challengern des America´s Cup auszutragen, um die Kernmannschaft des United Internet Team Germany bis zum 33. America´s Cup zusammen zu halten. Sollte die anvisierte Sailing Grand Prix-Serie im Jahr 2008 realisiert werden, stehen auch unsere Partner mit der United Internet AG, Audi AG und Porsche Consulting weiterhin an unserer Seite.
Für den Fall, dass die drei Sailing Grand Prix-Veranstaltungen im Jahr 2008 nicht zum tragen kommen, wird das Management des United Internet Team Germany trotzdem weiter fortbestehen und uneingeschränkt an der erfolgreichen Fortsetzung dieser Kampagne arbeiten. Die Verträge der Segler werden dann zum 31. März 2008 auslaufen und es wird sportlich eine Pause eingelegt. Sobald das neue Regelwerk für den 33. America´s Cup fest steht, werden wir sportlich exakt an der Stelle weiter machen, an der wir zum heutigen Zeitpunkt mit dem gesamten Team stehen.“
„Entgegen veröffentlichter Verlautbarungen spreche ich mich hiermit ganz klar gegen ein vorzeitiges Aus der deutschen Kampagne beim 33. America´s Cup aus. Das gesamte Management des United Internet Team Germany ist bestrebt, im Jahr 2008 drei Sailing Grand Prix-Veranstaltungen zusammen mit den anderen Challengern des America´s Cup auszutragen, um die Kernmannschaft des United Internet Team Germany bis zum 33. America´s Cup zusammen zu halten. Sollte die anvisierte Sailing Grand Prix-Serie im Jahr 2008 realisiert werden, stehen auch unsere Partner mit der United Internet AG, Audi AG und Porsche Consulting weiterhin an unserer Seite.
Für den Fall, dass die drei Sailing Grand Prix-Veranstaltungen im Jahr 2008 nicht zum tragen kommen, wird das Management des United Internet Team Germany trotzdem weiter fortbestehen und uneingeschränkt an der erfolgreichen Fortsetzung dieser Kampagne arbeiten. Die Verträge der Segler werden dann zum 31. März 2008 auslaufen und es wird sportlich eine Pause eingelegt. Sobald das neue Regelwerk für den 33. America´s Cup fest steht, werden wir sportlich exakt an der Stelle weiter machen, an der wir zum heutigen Zeitpunkt mit dem gesamten Team stehen.“
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