19.04.10 - Baseball und Merengue bekommen Konkurrenz, wenn von Mittwoch, dem 21. April, bis zum Sonnabend, dem 24. April, die Rolex Farr 40-Weltmeisterschaft vor der Süd-Ost-Küste der Dominikanischen Republik ausgetragen wird. Dann müssen sich der National-Tanz und der National-Sport des karibisches Staates gegen die Weltelite des Segelsports behaupten. Denn mit zehn Schiffen ist die WM dieser Einheitsklasse vor dem mondänen Ferienresort Casa de Campo zwar nur klein, dafür aber umso feiner besetzt. Denn die Taktiker und weitere zentrale Positionen auf diesen rund zwölf Meter langen Yachten sind durchweg mit der ersten Garde des Segelsports besetzt.
Es ist die Besonderheit dieser leistungsstarken Klasse, in der ohne Zeitvergütung gegeneinander gesegelt wird, dass nur die Eigner selbst, die den Amateurstatus inne haben müssen, am Ruder der Yachten stehen dürfen. Damit haben zwar einige Eigner inzwischen selbst Starstatus erreicht, doch in Trimm und Taktik lassen sie sich von bis zu vier Profis an Bord beraten. So auch Titelverteidiger Jim Richardson (USA) auf seiner „Barking Mad“, der bei den bisher zwölf Weltmeisterschaften der Farr 40-Klasse bereits dreimal zum Titel gesegelt ist. Richardson hat sich erneut Terry Hutchinson an Bord geholt. Der Amerikaner hat sich durch drei Teilnahmen am America’s Cup, zuletzt als Taktiker des Team New Zealand, sowie durch den Gewinn diverser Weltmeistertitel und als Rolex Yachtman of the Year 2008 einen großen Namen gemacht.
Aber die Crew der „Barking Mad“ wird sich gegen harte Konkurrenz aus Italien, den USA, Australien und Deutschland behaupten müssen. So lässt sich der Australier Martin Hill auf der „Estate Master“ vom ehemaligen Starboot-Weltmeister Hamish Pepper aus Neuseeland und dem 49er-Weltmeister von 2008, seinem Landsmann Nathan Outteridge, beraten. Bei den am Sonntag (18. April) zu Ende gegangenen Pre-Worlds war das sehr erfolgreich. Denn nach fünf Rennen stand die „Estate Master“ an der Spitze des Feldes. Eigner Hill bremst aber allzu große Euphorie: „Es liegt eine Art von Voodoo auf dem Sieg bei den Pre-Worlds. Es bringt kein Glück. Aber ich sage mir einfach: Ich bin nicht abergläubig.“
Auf Platz zwei landete die „Goombay Smash“ von William Douglass (USA), auf der der zweimalige Olympia-Silbermedaillengewinner Ian Walker (Großbritannien) die Fäden zieht. Hoch einzuschätzen ist auch die italienische „Nerone“, die bereits 2003 den Farr 40 WM-Titel und 2009 den Europameistertitel gewann. An Bord von Alberto Signorini soll der Italiener Vasco Vascotto für die richtigen taktischen Entscheidungen sorgen. Der 40-Jährige hat in seiner Karriere bereits diverse WM-Titel in verschiedenen Klassen gesammelt und war im Admiral’s- und America’s-Cup-Einsatz. Die Liste der hochdekorierten Segler auf den Yachten komplettiert Laser-Ass Tom Slingsby (Australien), der in der olympischen Laser-Klasse bereits zweimal WM-Gold gewann und nun die australische „Transfusion“ von Guido Belgiorno-Nettis zu Farr-40-Ehren führen möchte.
In diesem erlauchten Kreis will auch der einzige deutsche Starter, Wolfgang Schäfer (Lüneburg), mit seiner Crew eine gewichtige Rolle spielen. Schäfer ist auf seiner „Struntje Light“ im vergangenen Jahr zum Vize-Europameistertitel gesegelt und hat den Taktiker-Posten erneut in die Hände des Dänen Jes Gram Hansen gelegt. Der 38-Jährige ist ein hervorragender Match-Racer, war 2007 Mitglied im America’s-Cup-Team von Mascalzone Latino und übernahm dort in der Startphase die Skipper-Position.
„Trotz der kleinen Teilnehmerzahl ist es das stärkste und konzentrierteste Feld, in dem ich bisher gesegelt bin. Alle zehn Yachten können gewinnen“, sagt Wolfgang Schäfer. Was aber auch bedeutet, dass jeder in dem Feld, in dem meist wenige Meter über Sieg und Niederlage entscheiden, schnell weit hinten landen kann. „Das wird eine ausgesprochen spannende Regatta, denn das Regattagebiet mit unregelmäßigen und drehenden Winden ist sehr schwierig“, so Schäfer, der mit einer beständigen Serie in der ersten Hälfte landen möchte. Einige gute Platzierungen bei den Pre-Worlds (Gesamtrang acht) stimmten ihn zuversichtlich: „Unsere Geschwindigkeit scheint sehr gut zu sein.“ Dabei muss Schäfer noch eine besondere Herausforderung meistern. Denn auf seinem neuen Boot ist er von Rad- auf Pinnensteuerung umgestiegen. „Bisher habe ich in mehr als 35 Jahren Offshoresegeln stets Radsteuerung geh abt. Das macht die Angelegenheit natürlich extra spannend.“
Nach einem Benefiz-Golfturnier am Montag zugunsten der haitianischen Erdbeben-Opfer werden die zehn Crews von Mittwoch bis Sonnabend auf dem Wasser unter der Leitung von Regattachef Peter Reggio in bis zu zehn kurzen, knackigen Up-and-Down-Wettfahrten um den WM-Titel fighten. An den Abenden werden sie aber stets in freundschaftlicher Atmosphäre in den Klubräumen des Resorts Casa de Campo zusammenkommen, bevor zur abschließenden Rolex Party der World Cup und eine Rolex Armbanduhr mit spezieller Gravur an die Weltmeister-Crew von 2010 vergeben wird.
Rolex Farr 40 Pre-Worlds - Endstand
(Position, Name, Eigner, Land, R1-R2-R3-R4-R5, Gesamtpunktzahl)
1. Estate Master, Lisa & Martin Hill (AUS), 2-4-4-1-1, 12
2. Goombay Smash, Doug Douglass (USA), 1-5-3-2-6, 17
3. Barking Mad, Jim Richardson (USA), 4-1-6-4-4, 19
4. Fiamma, Alessandro Barnaba (ITA), 9-3-1-7-5, 25
5. Nerone, Massimo Mezzarona/Alberto Signorini (ITA), 3-6-2-9-7, 27
6. Enfant Terrible, Alberto Rossi/Roberto Strappati (ITA), 6-2-7-5-10, 30
7. Flash Gordon 6, Helmut & Evan Jahn (USA), 10-9-9-3-3, 34
8. Struntje Light, Wolfgang Schaefer (GER), 5-7-5-8-9, 34
9. Plenty, Alex Roepers (USA), 7-10-8-10-2, 37
10. Transfusion, Guido Belgiorno-Nettis (AUS), 8-8-DNF-6-8, 41
Montag, 19. April 2010
Freitag, 16. April 2010
Match Race Germany wird live im Internet übertragen
16.04.10 - Langenargen - Pünktlich zum Meldeschluss ist das erlesene Feld für das 13. Match Race Germany komplett: Angeführt von Weltmeister Adam Minoprio aus Neuseeland und Vizeweltmeister Torvar Mirsky aus Australien nehmen insgesamt zwölf Mannschaften aus acht Nationen Kurs auf Langenargen am Bodensee. Dort geht es für sie über Pfingsten beim Deutschen Grand Prix der World Match Racing Tour um Prämien und wertvolle Preise im Gesamtwert von rund 60.000 US$, wichtige Weltranglistenpunkte und viel Prestige in den Rennen, die erstmals live im Internet übertragen werden.
Das Segelspektakel der Superlative direkt vor dem Langenargener Ufer führt die besten Matchracer der Welt zum 13. Mal nach Baden-Württemberg. „Wir sind glücklich, können unserem Publikum wieder ein Weltklassefeld präsentieren“, sagt Veranstalter Eberhard Magg, „das Match Race Germany ist und bleibt ein Magnet für die internationalen Stars der Szene. Dafür danken wir auch unseren Partnern, die mit uns für den angemessenen Rahmen sorgen.“
Mit seinem Rekord von 15 Siegen bei Tour-Regatten zählt der Australier Peter Gilmour zum Favoritenkreis. Die graue Eminenz der Matchracer, der im Januar seinen 50. Geburtstag feierte, ist mit drei Weltmeistertiteln immer noch König in dieser Duelldisziplin der Segler. Gilmour gewann das Match Race Germany von 2004 bis 2006 dreimal hintereinander und will sich nach dem verpatzten Tour-Auftakt vor Marseille in deutschen Gewässern rehabilitieren.
Doch selten war der Kreis der Favoriten im Match Race Germany so groß wie in diesem Jahr. Steuermann Mathieu Richard zählt nicht erst seit seinem Sieg in Marseille dazu. Der sympathische Franzose kommt als Tour-Spitzenreiter und machte dem Bodensee schon vor dem Regattastart ein großes Kompliment: „Ich liebe das Revier. Insbesondere, wenn es sonnig ist. Die Bedingungen vor Langenargen sind aufgrund der leichten Windbedingungen oft hart, aber ich liebe es!“
Mit besonderer Aufgabe und der irreführenden aktuellen Weltranglistenposition 334 im Gepäck reist Jesper Radich an. Der furiose dänische Skipper hat einige Zeit pausiert, startet nun sein Comeback. 2003 triumphierte Radich zuletzt im Match Race Germany, ein Jahr später gewann er die World Match Racing Tour als jüngster Steuermann aller Zeiten. Mit fünf Grand-Prix-Siegen liegt er in der ewigen Bestenliste der Tour auf Platz vier hinter Peter Gilmour (15 Siege), Russell Coutts (Neuseeland/6 Siege) und Magnus Holmberg (Schweden/6 Siege). Holmberg meldet sich mit seiner Teilnahme am deutschen Matchrace-Klassiker im Tour-Geschehen zurück, könnte mit einem weiteren Sieg Segelsuperstar Russell Coutts in der Bestenliste hinter sich lassen.
Doch die Routiniers, zu denen am Bodensee auch der 43-jährige Weltranglisten-Neunte und Ex-Shosholoza-Steuermann Paolo Cian aus Italien und der ebenfalls 43 Jahre alte schwedische Weltranglisten-Achte Björn Hansen zählen, werden sich des Ansturms der nachdrängenden nächsten Generation versierter Duellsegler erwehren müssen. Neben Minoprio und Mirsky könnte sich auch der stürmische 26-jährige Däne Mads Ebler als Favoritenschreck erweisen, der 2009 bei der Matchrace Europameisterschaft Bronze gewann.
Mit Erfahrung aus dem America’s Cup kommt der Südafrikaner Ian Ainslie dazu, der sich zuletzt effizient auf Platz elf der Matchrace-Weltrangliste vorgearbeitet hat. Last but not least hat Ian Williams in Langenargen noch eine Rechnung offen. Dem Matchrace-Doppelweltmeister der Jahre 2007 und 2008 fehlt immer noch ein Sieg in Deutschland. Der smarte Anwalt und Weltranglisten-Vierte ist dem Match Race Germany seit seinem ersten Start vor fünf Jahren ununterbrochen treu und sagt: „Es ist eine der wenigen Regatten, die wir noch nie gewinnen konnten. Also sind wir extrem scharf darauf, das zu ändern!“
Gegen diese geballte Ladung Matchrace-Expertise der internationalen Profis räumt sich die einzige deutsche Mannschaft nur Außenseiterchancen ein. Aber: Steuerfrau Kathrin Kadelbach und ihre Taktikerin Ulrike Schümann aus Berlin haben gerade ein einjähriges intensives Matchrace-Training absolviert, gehen also bestens vorbereitet und als Publikumslieblinge an Bord der Yachten vom Typ Bavaria 35 Match. Die Olympia-Vierte Ulrike Schümann, die im März das Ende ihrer olympischen Karriere bekannt gab, schlüpft für das Match Race Germany in die Rolle der Taktikerin und überlässt Kathrin Kadelbach das Steuer. Schümann weiß um die Stärken ihrer Crew mit zwei Frauen und drei Männern in einem Boot. „Bei leichten Winden haben wir als Frauen keine Nachteile, bei starken Winden müssen die Männer eben etwas mehr ran“, sagt die 36-Jährige vom Verein Seglerhaus am Wannsee, „für uns wäre jeder einzelne Rennsieg in diesem Feld ein großer Erfolg. Gegen Männer zu siegen macht nun einmal am meisten Spaß!“
Offizieller Trainingstag für die Teams ist der 19. Mai. Zeitgleich erwacht die Zeltstadt am See, die sechs Tage lang Herzkammer des großen Segelfests am Bodensee sein wird. Das vielseitig und liebevoll gestaltete familienfreundliche Rahmenprogramm beinhaltet auch 2010 wieder bunte Kinder-Aktionen, Sponsorenpräsentationen und interaktiven Angebote rund um den Segelsport, mitreißende Bands, Schnuppersegelaktivitäten von und mit dem veranstaltenden Yacht Club Langenargen und ein großes Angebot regionaler und internationaler Speisen und Getränke direkt an der Promenade. Der Eintritt zum seglerischen Pfingstfest ist kostenlos.
Live-Übertragungen mit Alcatel-Lucent
Auch technologisch wird das Match Race Germany seinem Ruf als Trendsetter 2010 gerecht. Mit Hilfe modernstem Mobilfunk der vierten Generation, der sogenannten LTE-Technologie (Long Term Evolution), und dank Großeinsatz des Kommunikationspartners Alcatel-Lucent und der TV-Produktion der World Match Racing Tour werden die Rennen im Match Race Germany per Video-Streaming live im Internet sowie auf Monitoren auf dem Gelände übertragen und von ZDF-Sportreporter Nils Kaben kommentiert. Für das ambitionierte Vorhaben wird ein komplettes lokales LTE-Netz aufgebaut. Umfangreiche Tests im März verliefen erfolgreich. So können Videobilder in SD/HD-Qualität live von Onboard-Kameras auf den Booten, aus Schloss Montfort und von weiteren Positionen gesendet werden. Zukünftig werden die von den LTE-Basisstationen über Funk kommenden riesigen Datenmengen über die hochleistungsfähigen Glasfasern in den Netzen weitertransportiert.
Erich Zielinski, Leiter des Bereichs Ende zu Ende 4G / LTE-Lösungen der Alcatel-Lucent Deutschland AG: „Diese Premiere unterstreicht die technische Leistungsfähigkeit der nächsten Generation Mobilfunktechnik. Zwar kennen wir schon lange Live-Übertragungen von Sportereignissen wie Formel 1 oder Tour de France, aber nur mittels sehr aufwändiger und teurer Kommunikationstechnik. Mit LTE wird erstmals eine öffentliche, demnächst weit verbreitete Standard-Infrastruktur zum Einsatz kommen und die TV-Produktion vereinfachen.“
Das Bildmaterial steht gleichzeitig Fernsehsendern für eigene Live- oder Aufzeichnungs-Produktionen und Online-Medien zur Verfügung.
Das Segelspektakel der Superlative direkt vor dem Langenargener Ufer führt die besten Matchracer der Welt zum 13. Mal nach Baden-Württemberg. „Wir sind glücklich, können unserem Publikum wieder ein Weltklassefeld präsentieren“, sagt Veranstalter Eberhard Magg, „das Match Race Germany ist und bleibt ein Magnet für die internationalen Stars der Szene. Dafür danken wir auch unseren Partnern, die mit uns für den angemessenen Rahmen sorgen.“
Mit seinem Rekord von 15 Siegen bei Tour-Regatten zählt der Australier Peter Gilmour zum Favoritenkreis. Die graue Eminenz der Matchracer, der im Januar seinen 50. Geburtstag feierte, ist mit drei Weltmeistertiteln immer noch König in dieser Duelldisziplin der Segler. Gilmour gewann das Match Race Germany von 2004 bis 2006 dreimal hintereinander und will sich nach dem verpatzten Tour-Auftakt vor Marseille in deutschen Gewässern rehabilitieren.
Doch selten war der Kreis der Favoriten im Match Race Germany so groß wie in diesem Jahr. Steuermann Mathieu Richard zählt nicht erst seit seinem Sieg in Marseille dazu. Der sympathische Franzose kommt als Tour-Spitzenreiter und machte dem Bodensee schon vor dem Regattastart ein großes Kompliment: „Ich liebe das Revier. Insbesondere, wenn es sonnig ist. Die Bedingungen vor Langenargen sind aufgrund der leichten Windbedingungen oft hart, aber ich liebe es!“
Mit besonderer Aufgabe und der irreführenden aktuellen Weltranglistenposition 334 im Gepäck reist Jesper Radich an. Der furiose dänische Skipper hat einige Zeit pausiert, startet nun sein Comeback. 2003 triumphierte Radich zuletzt im Match Race Germany, ein Jahr später gewann er die World Match Racing Tour als jüngster Steuermann aller Zeiten. Mit fünf Grand-Prix-Siegen liegt er in der ewigen Bestenliste der Tour auf Platz vier hinter Peter Gilmour (15 Siege), Russell Coutts (Neuseeland/6 Siege) und Magnus Holmberg (Schweden/6 Siege). Holmberg meldet sich mit seiner Teilnahme am deutschen Matchrace-Klassiker im Tour-Geschehen zurück, könnte mit einem weiteren Sieg Segelsuperstar Russell Coutts in der Bestenliste hinter sich lassen.
Doch die Routiniers, zu denen am Bodensee auch der 43-jährige Weltranglisten-Neunte und Ex-Shosholoza-Steuermann Paolo Cian aus Italien und der ebenfalls 43 Jahre alte schwedische Weltranglisten-Achte Björn Hansen zählen, werden sich des Ansturms der nachdrängenden nächsten Generation versierter Duellsegler erwehren müssen. Neben Minoprio und Mirsky könnte sich auch der stürmische 26-jährige Däne Mads Ebler als Favoritenschreck erweisen, der 2009 bei der Matchrace Europameisterschaft Bronze gewann.
Mit Erfahrung aus dem America’s Cup kommt der Südafrikaner Ian Ainslie dazu, der sich zuletzt effizient auf Platz elf der Matchrace-Weltrangliste vorgearbeitet hat. Last but not least hat Ian Williams in Langenargen noch eine Rechnung offen. Dem Matchrace-Doppelweltmeister der Jahre 2007 und 2008 fehlt immer noch ein Sieg in Deutschland. Der smarte Anwalt und Weltranglisten-Vierte ist dem Match Race Germany seit seinem ersten Start vor fünf Jahren ununterbrochen treu und sagt: „Es ist eine der wenigen Regatten, die wir noch nie gewinnen konnten. Also sind wir extrem scharf darauf, das zu ändern!“
Gegen diese geballte Ladung Matchrace-Expertise der internationalen Profis räumt sich die einzige deutsche Mannschaft nur Außenseiterchancen ein. Aber: Steuerfrau Kathrin Kadelbach und ihre Taktikerin Ulrike Schümann aus Berlin haben gerade ein einjähriges intensives Matchrace-Training absolviert, gehen also bestens vorbereitet und als Publikumslieblinge an Bord der Yachten vom Typ Bavaria 35 Match. Die Olympia-Vierte Ulrike Schümann, die im März das Ende ihrer olympischen Karriere bekannt gab, schlüpft für das Match Race Germany in die Rolle der Taktikerin und überlässt Kathrin Kadelbach das Steuer. Schümann weiß um die Stärken ihrer Crew mit zwei Frauen und drei Männern in einem Boot. „Bei leichten Winden haben wir als Frauen keine Nachteile, bei starken Winden müssen die Männer eben etwas mehr ran“, sagt die 36-Jährige vom Verein Seglerhaus am Wannsee, „für uns wäre jeder einzelne Rennsieg in diesem Feld ein großer Erfolg. Gegen Männer zu siegen macht nun einmal am meisten Spaß!“
Offizieller Trainingstag für die Teams ist der 19. Mai. Zeitgleich erwacht die Zeltstadt am See, die sechs Tage lang Herzkammer des großen Segelfests am Bodensee sein wird. Das vielseitig und liebevoll gestaltete familienfreundliche Rahmenprogramm beinhaltet auch 2010 wieder bunte Kinder-Aktionen, Sponsorenpräsentationen und interaktiven Angebote rund um den Segelsport, mitreißende Bands, Schnuppersegelaktivitäten von und mit dem veranstaltenden Yacht Club Langenargen und ein großes Angebot regionaler und internationaler Speisen und Getränke direkt an der Promenade. Der Eintritt zum seglerischen Pfingstfest ist kostenlos.
Live-Übertragungen mit Alcatel-Lucent
Auch technologisch wird das Match Race Germany seinem Ruf als Trendsetter 2010 gerecht. Mit Hilfe modernstem Mobilfunk der vierten Generation, der sogenannten LTE-Technologie (Long Term Evolution), und dank Großeinsatz des Kommunikationspartners Alcatel-Lucent und der TV-Produktion der World Match Racing Tour werden die Rennen im Match Race Germany per Video-Streaming live im Internet sowie auf Monitoren auf dem Gelände übertragen und von ZDF-Sportreporter Nils Kaben kommentiert. Für das ambitionierte Vorhaben wird ein komplettes lokales LTE-Netz aufgebaut. Umfangreiche Tests im März verliefen erfolgreich. So können Videobilder in SD/HD-Qualität live von Onboard-Kameras auf den Booten, aus Schloss Montfort und von weiteren Positionen gesendet werden. Zukünftig werden die von den LTE-Basisstationen über Funk kommenden riesigen Datenmengen über die hochleistungsfähigen Glasfasern in den Netzen weitertransportiert.
Erich Zielinski, Leiter des Bereichs Ende zu Ende 4G / LTE-Lösungen der Alcatel-Lucent Deutschland AG: „Diese Premiere unterstreicht die technische Leistungsfähigkeit der nächsten Generation Mobilfunktechnik. Zwar kennen wir schon lange Live-Übertragungen von Sportereignissen wie Formel 1 oder Tour de France, aber nur mittels sehr aufwändiger und teurer Kommunikationstechnik. Mit LTE wird erstmals eine öffentliche, demnächst weit verbreitete Standard-Infrastruktur zum Einsatz kommen und die TV-Produktion vereinfachen.“
Das Bildmaterial steht gleichzeitig Fernsehsendern für eigene Live- oder Aufzeichnungs-Produktionen und Online-Medien zur Verfügung.
Donnerstag, 15. April 2010
Unfall mit Folgen: 1 Boot gekentert, 1 Motorboot flüchtig
15.04.10 - Am Mittwoch Abend fand auf dem Obersee die Internationale Seenot- und Fahndungsübung der Wasserschutz- und Seepolizeien statt. Es wurde angenommen, dass ein Motorboot einem anderen Motorboot vor Wasserburg den Vorrang nahm.
Der Bootsführer des vorrangberechtigte Boot musste ausweichen, verlor die Kontrolle über das Boot und kollidierte mit einem Seezeichen. Das Boot sank und drei Personen wurden ins Wasser geschleudert. Es wurde zunächst nationaler Seenotalarm für die Boote der Feuerwehr Wasserburg, der Feuerwehr Lindau, des THW Lindau, der WSP-Gruppe der PI Lindau sowie der Wasserwachten aus Nonnenhorn und Lindau ausgelöst. Die Wasserwacht Wasserburg sicherte die im Wasser befindlichen Rettungsschwimmer mit einem kleineren Motorboot ab.
Zwei der über Bord gegangenen Personen wurden bereits durch das Feuerwehrboot Wasserburg bei der Anfahrt aufgefunden und gerettet. Es war schnell klar, dass eine dritte Person vermisst wurde. Es wurde zunächst mit sechs Booten eine Suchkette aufgebaut. Der gemeinsamen Einsatzleitung in Lindau löste internationalen Seenotalarm aus, nachdem sich sehr schnell herausstellte, dass zur Suche nach der vermissten Person mehr Boot notwendig waren. In der Zwischenzeit wurde bekannt, dass der Unfallverursacher in Richtung Seemitte flüchtete. Auf dem See wurden neben der Suchmaßnahme, die von der Wasserwacht geleitet wurde, durch die Wasserschutzpolizei eine Fahndung nach dem flüchtenden Motorboot eingeleitet. Ca. 1 Stunde nach dem Unfall konnte die dritte Person durch die in der Zwischenzeit angewachsene Suchkette vor Wasserburg aufgefunden werden.
Durch das Zollboot Graf Zeppelin aus Friedrichshafen konnte fast gleichzeitig das flüchtende Boot vor Langenargen gestellt werden. Jetzt stellte sich heraus, dass auch von dem Boot des Unfallverursachers nach dem Unfall eine Person über Bord gegangen war, die gesucht werden musste. Mit internationalen Kräften aus Österreich (Seepolizei Hard, Feuerwehr Hard), der Schweiz (Schifffahrtsamt Rohrschach, SLRG Rorschach, Seepolizei Thurgau) und Deutschland (DLRG Langenargen und Friedrichshafen, WSP Konstanz sowie die bayerischen Boote) wurde durch das Wasserschutzpolizeiboot aus Friedrichshafen eine Suchkette vor Langenargen gebildet. Mit Einbruch der Dunkelheit konnt auch die letzte Person aufgefunden werden. Die Übung konnte erfolgreich beendet werden. Trotz des erfolgreichen Ausgangs der Übung zeigten sich denoch Defizite, die international aufgearbeitet werden müssen. Es zeigte sich, dass die Kommunikation noch verbessert werden und die Suchformationen mit allen am Wasserrettungsdienst beteiligten Organisatioen und Behörden immer wieder geübt werden muss. Die Wasserschutzpolizei bedankt sich vor allem bei den ehrenamtlichen Kräften für ihr Engagement und die Teilnahme an der Übung. Insgesamt beteiligten sich 20 Einsatzboote , ca. 80 Einsatzkräfte sowie der bayerische Fischereiaufseher mit seinem Boot an der Übung.
Der Bootsführer des vorrangberechtigte Boot musste ausweichen, verlor die Kontrolle über das Boot und kollidierte mit einem Seezeichen. Das Boot sank und drei Personen wurden ins Wasser geschleudert. Es wurde zunächst nationaler Seenotalarm für die Boote der Feuerwehr Wasserburg, der Feuerwehr Lindau, des THW Lindau, der WSP-Gruppe der PI Lindau sowie der Wasserwachten aus Nonnenhorn und Lindau ausgelöst. Die Wasserwacht Wasserburg sicherte die im Wasser befindlichen Rettungsschwimmer mit einem kleineren Motorboot ab.
Zwei der über Bord gegangenen Personen wurden bereits durch das Feuerwehrboot Wasserburg bei der Anfahrt aufgefunden und gerettet. Es war schnell klar, dass eine dritte Person vermisst wurde. Es wurde zunächst mit sechs Booten eine Suchkette aufgebaut. Der gemeinsamen Einsatzleitung in Lindau löste internationalen Seenotalarm aus, nachdem sich sehr schnell herausstellte, dass zur Suche nach der vermissten Person mehr Boot notwendig waren. In der Zwischenzeit wurde bekannt, dass der Unfallverursacher in Richtung Seemitte flüchtete. Auf dem See wurden neben der Suchmaßnahme, die von der Wasserwacht geleitet wurde, durch die Wasserschutzpolizei eine Fahndung nach dem flüchtenden Motorboot eingeleitet. Ca. 1 Stunde nach dem Unfall konnte die dritte Person durch die in der Zwischenzeit angewachsene Suchkette vor Wasserburg aufgefunden werden.
Durch das Zollboot Graf Zeppelin aus Friedrichshafen konnte fast gleichzeitig das flüchtende Boot vor Langenargen gestellt werden. Jetzt stellte sich heraus, dass auch von dem Boot des Unfallverursachers nach dem Unfall eine Person über Bord gegangen war, die gesucht werden musste. Mit internationalen Kräften aus Österreich (Seepolizei Hard, Feuerwehr Hard), der Schweiz (Schifffahrtsamt Rohrschach, SLRG Rorschach, Seepolizei Thurgau) und Deutschland (DLRG Langenargen und Friedrichshafen, WSP Konstanz sowie die bayerischen Boote) wurde durch das Wasserschutzpolizeiboot aus Friedrichshafen eine Suchkette vor Langenargen gebildet. Mit Einbruch der Dunkelheit konnt auch die letzte Person aufgefunden werden. Die Übung konnte erfolgreich beendet werden. Trotz des erfolgreichen Ausgangs der Übung zeigten sich denoch Defizite, die international aufgearbeitet werden müssen. Es zeigte sich, dass die Kommunikation noch verbessert werden und die Suchformationen mit allen am Wasserrettungsdienst beteiligten Organisatioen und Behörden immer wieder geübt werden muss. Die Wasserschutzpolizei bedankt sich vor allem bei den ehrenamtlichen Kräften für ihr Engagement und die Teilnahme an der Übung. Insgesamt beteiligten sich 20 Einsatzboote , ca. 80 Einsatzkräfte sowie der bayerische Fischereiaufseher mit seinem Boot an der Übung.
Dienstag, 13. April 2010
Hafen Lindau: Einigung bestätigt
13.04.10 - Um einen Rechtsstreit zu verhindern, haben sich die Lindauer Oberbürgermeisterin Petra Meier to Bernd-Seidl und der Konstanzer Oberbürgermeister Horst Frank im vergangenen Oktober grundsätzlich in Sachen „Seehafen Lindau“ geeinigt.
Zwischenzeitlich wurden die Details verhandelt und ausformuliert. Mit der heutigen Beurkundung beim Lindauer Notar Dr. Peter Reibenspies und der Unterzeichnung durch die beiden Stadtoberhäupter, die Geschäftsführer der Stadtwerke Konstanz GmbH (SWK), der Bodensee-Hafen-Gesellschaft mbH (BHG) und der Bodensee-Schiffsbetriebe GmbH (BSB) ist die Einigung wirksam geworden: Ab 1.5.2010 wird die Stadt Lindau Eigentümerin des gesamten Hafens. Die Stadtwerke Konstanz haben im Lindauer Hafen langfristig gesicherte Nutzungsrechte für ihre Tochtergesellschaft, die Bodensee-Schiffsbetriebe.
„Ich freue mich sehr, dass unser Bayerischer Löwe jetzt endlich sein Gehege bekommt“ – so Oberbürgermeisterin Petra Meier to Bernd-Seidl. Mit der nun ausgehandelten Vereinbarung würden sowohl die Belange der Stadt Lindau als auch die der Bodensee-Schiffsbetriebe Konstanz gewürdigt und entsprechend berücksichtigt. Mit der heute beurkundeten Vereinbarung sei der Rechtsstreit zwischen den beiden Bodensee-Städten endgültig beigelegt. Einer auf die Zukunft ausgerichteten und vertrauensvollen Zusammenarbeit stehe nun nichts mehr im Wege.
„Ich bin froh, dass es zu einer Einigung gekommen ist, wir haben damit eine gemeinsame Perspektive für die BSB, die Stadt Lindau und die Schifffahrt insgesamt“, erklärte Oberbürgermeister Horst Frank. Somit könne der Tourismus weiter voran gebracht werden.
Beide Oberbürgermeister bedankten sich besonders bei den Lindauer und Konstanzer Mitgliedern der Verhandlungsrunde Achim Frey (Stabstelle Recht Stadt Lindau), Herbert Lau (Stadtkämmerei Stadt Lindau), Christoph Sigg (BHG) und Jörg Handreke (BSB) für die kompetente und engagierte Arbeit, die wesentlich zum erfolgreichen Abschluss beigetragen haben.
Die wesentlichen Inhalte der Einigung:
• Lindau erwirbt das Eigentum an allen Flächen im Seehafen und räumt den Stadtwerken Konstanz für Ihre Tochtergesellschaft Bodensee-Schiffsbetriebe ein dauerhaftes Nutzungsrecht für den Westhafen und den Anlegersteg im Osthafen ein.
• Die Bodensee-Hafen-Gesellschaft aus Konstanz erhält ein langfristiges Recht zur Nutzung und Umgestaltung der Grundstücke Eilguthalle und Tankanlage.
Das Erbbaurecht hat eine Laufzeit von 50 Jahren mit einer Verlängerungsoption um weitere 25 Jahre. Die BHG entwickelt und saniert im Laufe der nächsten fünf Jahre in enger Abstimmung mit der Stadt Lindau die Eilguthalle unter Berücksichtigung der betrieblichen Belange der BSB. Ziel ist dabei die Verlegung der Tankanlage.
Im Jahre 2003 hat die Deutsche Bahn AG die Bodensee-Schiffsbetriebe und die damit verbundenen Hafen- und Grundstücksflächen an die Stadtwerke Konstanz GmbH verkauft.
Die damit ausgelöste Auseinandersetzung der beiden Bodenseestädte um die Eigentumsrechte am Lindauer Hafen hat nunmehr ein außergerichtliches Ende gefunden. Alle Beteiligten sind sich einig, dass einer gedeihlichen und erfolgreichen Zusammenarbeit im Interesse der Fortentwicklung des Tourismus und der Schifffahrt auf dem Bodensee nichts mehr im Wege steht.
Die Einigung wurde unterzeichnet von:
Petra Meier to Bernd-Seidl, Oberbürgermeisterin Stadt Lindau
Horst Frank, Oberbürgermeister Stadt Konstanz, Aufsichtsratsvorsitzender SWK, Beiratsvorsitzender BHG und BSB
Konrad Frommer, Geschäftsführer SWK und BHG
Christoph Sigg, Geschäftsführer BHG
Jörg Handreke, Geschäftsführer BSB
Stefan Ballier, Geschäftsführer BSB
Zwischenzeitlich wurden die Details verhandelt und ausformuliert. Mit der heutigen Beurkundung beim Lindauer Notar Dr. Peter Reibenspies und der Unterzeichnung durch die beiden Stadtoberhäupter, die Geschäftsführer der Stadtwerke Konstanz GmbH (SWK), der Bodensee-Hafen-Gesellschaft mbH (BHG) und der Bodensee-Schiffsbetriebe GmbH (BSB) ist die Einigung wirksam geworden: Ab 1.5.2010 wird die Stadt Lindau Eigentümerin des gesamten Hafens. Die Stadtwerke Konstanz haben im Lindauer Hafen langfristig gesicherte Nutzungsrechte für ihre Tochtergesellschaft, die Bodensee-Schiffsbetriebe.
„Ich freue mich sehr, dass unser Bayerischer Löwe jetzt endlich sein Gehege bekommt“ – so Oberbürgermeisterin Petra Meier to Bernd-Seidl. Mit der nun ausgehandelten Vereinbarung würden sowohl die Belange der Stadt Lindau als auch die der Bodensee-Schiffsbetriebe Konstanz gewürdigt und entsprechend berücksichtigt. Mit der heute beurkundeten Vereinbarung sei der Rechtsstreit zwischen den beiden Bodensee-Städten endgültig beigelegt. Einer auf die Zukunft ausgerichteten und vertrauensvollen Zusammenarbeit stehe nun nichts mehr im Wege.
„Ich bin froh, dass es zu einer Einigung gekommen ist, wir haben damit eine gemeinsame Perspektive für die BSB, die Stadt Lindau und die Schifffahrt insgesamt“, erklärte Oberbürgermeister Horst Frank. Somit könne der Tourismus weiter voran gebracht werden.
Beide Oberbürgermeister bedankten sich besonders bei den Lindauer und Konstanzer Mitgliedern der Verhandlungsrunde Achim Frey (Stabstelle Recht Stadt Lindau), Herbert Lau (Stadtkämmerei Stadt Lindau), Christoph Sigg (BHG) und Jörg Handreke (BSB) für die kompetente und engagierte Arbeit, die wesentlich zum erfolgreichen Abschluss beigetragen haben.
Die wesentlichen Inhalte der Einigung:
• Lindau erwirbt das Eigentum an allen Flächen im Seehafen und räumt den Stadtwerken Konstanz für Ihre Tochtergesellschaft Bodensee-Schiffsbetriebe ein dauerhaftes Nutzungsrecht für den Westhafen und den Anlegersteg im Osthafen ein.
• Die Bodensee-Hafen-Gesellschaft aus Konstanz erhält ein langfristiges Recht zur Nutzung und Umgestaltung der Grundstücke Eilguthalle und Tankanlage.
Das Erbbaurecht hat eine Laufzeit von 50 Jahren mit einer Verlängerungsoption um weitere 25 Jahre. Die BHG entwickelt und saniert im Laufe der nächsten fünf Jahre in enger Abstimmung mit der Stadt Lindau die Eilguthalle unter Berücksichtigung der betrieblichen Belange der BSB. Ziel ist dabei die Verlegung der Tankanlage.
Im Jahre 2003 hat die Deutsche Bahn AG die Bodensee-Schiffsbetriebe und die damit verbundenen Hafen- und Grundstücksflächen an die Stadtwerke Konstanz GmbH verkauft.
Die damit ausgelöste Auseinandersetzung der beiden Bodenseestädte um die Eigentumsrechte am Lindauer Hafen hat nunmehr ein außergerichtliches Ende gefunden. Alle Beteiligten sind sich einig, dass einer gedeihlichen und erfolgreichen Zusammenarbeit im Interesse der Fortentwicklung des Tourismus und der Schifffahrt auf dem Bodensee nichts mehr im Wege steht.
Die Einigung wurde unterzeichnet von:
Petra Meier to Bernd-Seidl, Oberbürgermeisterin Stadt Lindau
Horst Frank, Oberbürgermeister Stadt Konstanz, Aufsichtsratsvorsitzender SWK, Beiratsvorsitzender BHG und BSB
Konrad Frommer, Geschäftsführer SWK und BHG
Christoph Sigg, Geschäftsführer BHG
Jörg Handreke, Geschäftsführer BSB
Stefan Ballier, Geschäftsführer BSB
Freitag, 9. April 2010
Der Deutschland Cup 2010 - das Event des Jahres für Trimarane
09.04.10 - Leidenschaftliche Trimaran-Segler der Corsair Challenge Gbr haben sich vor einigen Jahren zum Ziel gesetzt, Hochgeschwindigkeitssegeln mit Serien-Trimaranen einer breiten Seglergemeinschaft zugänglich zu machen. Mit mehr als 20 Trimaranen im Jahr 2009 hofft man nun, das Meldeergebnis des Deutschland Cups 2010 auf dem schönen Chiemsee noch einmal steigern zu können.
Vom 13. bis 15. Mai 2010 treffen sich sportlich ambitionierte Trimaransegler, Familien und Freunde am Chiemsee, um sich in bis zu 5 Wettfahrten auf dem Wasser zu messen. Für Trimarane und Katamarane aus dem Ausland bis zu einer Länge von 10 Metern übernimmt der Veranstalter die Meldegelder, Segler deutscher Boote zahlen Euro 70.
Interessierte Segler, die bisher keinen Zugang zu den schnellen und spektakulären Trimaranen haben, können sich auch beim Veranstalter melden. Die Corsair Challenge bietet gegen eine geringe Gebühr Plätze zum Mitsegeln an, es stehen aber auch Corsair Trimarane zur Charter bereit.
Der Spaß soll aber bei allem Ehrgeiz nicht zu kurz kommen. Der ausrichtende Wassersportverein Fraueninsel lädt alle Teilnehmer am Freitag, den 14. Mai zu einem besonderen Fischessen auf die Fraueninsel ein und am Samstag werden im Anschluss an die Wettfahrten die Sieger im Rahmen einer zünftigen Party gekürt. "Vom sportlichen Aspekt her sind Trimarane sicher schon ein Erlebnis an sich", sagt Werner Stolz von Corsair Deutschland und Sponsor des Deutschland Cups am Chiemsee. "Aber mit ein Grund, warum viele im Augenblick das Trimaransegeln für sich entdecken, liegt wahrscheinlich auch darin, dass ein Trimaran einfach bei jeder Gelegenheit Spaß macht."
Vom 13. bis 15. Mai 2010 treffen sich sportlich ambitionierte Trimaransegler, Familien und Freunde am Chiemsee, um sich in bis zu 5 Wettfahrten auf dem Wasser zu messen. Für Trimarane und Katamarane aus dem Ausland bis zu einer Länge von 10 Metern übernimmt der Veranstalter die Meldegelder, Segler deutscher Boote zahlen Euro 70.
Interessierte Segler, die bisher keinen Zugang zu den schnellen und spektakulären Trimaranen haben, können sich auch beim Veranstalter melden. Die Corsair Challenge bietet gegen eine geringe Gebühr Plätze zum Mitsegeln an, es stehen aber auch Corsair Trimarane zur Charter bereit.
Der Spaß soll aber bei allem Ehrgeiz nicht zu kurz kommen. Der ausrichtende Wassersportverein Fraueninsel lädt alle Teilnehmer am Freitag, den 14. Mai zu einem besonderen Fischessen auf die Fraueninsel ein und am Samstag werden im Anschluss an die Wettfahrten die Sieger im Rahmen einer zünftigen Party gekürt. "Vom sportlichen Aspekt her sind Trimarane sicher schon ein Erlebnis an sich", sagt Werner Stolz von Corsair Deutschland und Sponsor des Deutschland Cups am Chiemsee. "Aber mit ein Grund, warum viele im Augenblick das Trimaransegeln für sich entdecken, liegt wahrscheinlich auch darin, dass ein Trimaran einfach bei jeder Gelegenheit Spaß macht."
Melderekord erwartet
09.04.10 - (IBN) Am 17./18. April 2010 findet im Hafen Seegarten, veranstaltet durch die Segler Vereinigung Kreuzlingen (SVK) in Zusammenarbeit mit der Segler Vereinigung Bottighofen (SVB) als Wettfahrtleitung eine der grössten Sportboot-Regatten in Europa mit Massenstart statt, der "UBS Sportboot Cup"!
Insgesamt 40 Boote haben bisher gemeldet, so dass der Veranstalter davon ausgeht, im 10-jährigen Jubiläumsjahr einen weiteren Melderekord erreichen können.
Insgesamt 40 Boote haben bisher gemeldet, so dass der Veranstalter davon ausgeht, im 10-jährigen Jubiläumsjahr einen weiteren Melderekord erreichen können.
Donnerstag, 8. April 2010
Bombenalarm am Bayerischen Bodenseeufer
08.04.10 - (ibn) Am Karfreitag fanden Spaziergänger in Nonnenhorn am Bodenseeufer in der Nähe des Seepumpwerks die Reste einer britischen Stabbrandbombe aus dem Zweiten Weltkrieg. Der Bombenrest hatte eine Länge von ca. 20 cm und einen Durchmesser von ca. 5 cm.
Da nicht klar war, ob der Bombenrest noch Spreng- oder Brandmittel enthüllt, wurde das Sprengkommando Süd angefordert. Eine Überprfung durch das Sprenkkommando ergab, dass es sich lediglich um das Leitwerk der Bombe mit dem Schlagbolzen aber ohne Znder und ohne Brandsatz handelte. Der Bombenrest wurde durch das Sprengkommando beseitigt. Weitere Bomben oder Bombenteile wurden nicht aufgefunden. Um die Wirkung solcher Bomben zu erhöhen, wurden diese ab Mitte des 2. Weltkriegs teilweise mit einer Sprengladung und starker Splitterwirkung ausgestattet.
Da nicht klar war, ob der Bombenrest noch Spreng- oder Brandmittel enthüllt, wurde das Sprengkommando Süd angefordert. Eine Überprfung durch das Sprenkkommando ergab, dass es sich lediglich um das Leitwerk der Bombe mit dem Schlagbolzen aber ohne Znder und ohne Brandsatz handelte. Der Bombenrest wurde durch das Sprengkommando beseitigt. Weitere Bomben oder Bombenteile wurden nicht aufgefunden. Um die Wirkung solcher Bomben zu erhöhen, wurden diese ab Mitte des 2. Weltkriegs teilweise mit einer Sprengladung und starker Splitterwirkung ausgestattet.


Gästesteg Ende April wieder nutzbar
08.04.10 - Der diesen Winter durch schweres Wetter beschädigte Gästesteg an der Überlinger Uferpromenade soll bis Ende April den Wassersportlern wieder zur Verfügung stehen, wie die Stadtverwaltung mitteilte!
BootCenter Konstanz startet die Frühjahrs-Offensive 2010
08.04.10 - Das BootCenter Konstanz öffnet von Freitag, den 16. April bis einschließlich Sonntag, den 18. April 2010 seine Tore von 10.00 - 20.00 Uhr.
Genießen Sie die ersten Sonnenstrahlen auf dem Bodensee bei einer vergnüglichen Probefahrt oder einem kleinen Imbiss in maritimer Atmosphäre.
Es werden Ihnen eine große Auswahl von Neubooten der Marken Atlantis, Galeon und Monterey gezeigt.
Erleben Sie die neue Galeon 325 HT mit den VW Diesel Motoren TDI 265-6 mit Bodenseezulassung, sie liegt zur Probefahrt bereit.
Alle Galeon Modelle, von der 260 Sport bis einschließlich 390 Fly, können mit diesen VW Diesel Motoren ausgerüstet werden. Durch enorme Gewichtsreduzierung, besseres Drehmoment und geringe Emissionswerte ergeben sich hier fantastische Fahrleistungen bei geringen Verbrauchswerten.
Galeon Boote mit VW Diesel Motoren für den Bodensee gibt es exklusiv nur beim BootCenter Konstanz.
Die Atlantis 55 und die neue 50 x 4 mit IPS Antrieb können ebenfalls zur Probe gefahren werden.
Vom amerikanischen Sportboothersteller Monterey werden die Monterey 315, die neue 275 sowie die bewährte 254 ausgestellt.
Zusätzlich bietet das BootCenter Konstanz viele Gebrauchtboote in top Zustand mit Gewährleistung an.
Genießen Sie die ersten Sonnenstrahlen auf dem Bodensee bei einer vergnüglichen Probefahrt oder einem kleinen Imbiss in maritimer Atmosphäre.
Es werden Ihnen eine große Auswahl von Neubooten der Marken Atlantis, Galeon und Monterey gezeigt.
Erleben Sie die neue Galeon 325 HT mit den VW Diesel Motoren TDI 265-6 mit Bodenseezulassung, sie liegt zur Probefahrt bereit.
Alle Galeon Modelle, von der 260 Sport bis einschließlich 390 Fly, können mit diesen VW Diesel Motoren ausgerüstet werden. Durch enorme Gewichtsreduzierung, besseres Drehmoment und geringe Emissionswerte ergeben sich hier fantastische Fahrleistungen bei geringen Verbrauchswerten.
Galeon Boote mit VW Diesel Motoren für den Bodensee gibt es exklusiv nur beim BootCenter Konstanz.
Die Atlantis 55 und die neue 50 x 4 mit IPS Antrieb können ebenfalls zur Probe gefahren werden.
Vom amerikanischen Sportboothersteller Monterey werden die Monterey 315, die neue 275 sowie die bewährte 254 ausgestellt.
Zusätzlich bietet das BootCenter Konstanz viele Gebrauchtboote in top Zustand mit Gewährleistung an.
Mittwoch, 7. April 2010
Spannende Segelwettkämpfe vor Kreuzlingen
06.04.10 - (IBN) Vom 11. bis zum 16. Mai findet beim YC Kreuzlingen die Weltmeisterschaft 2010 der international stark verbreiteten Klasse Shark 24 statt. Über 30 Boote sind bereits gemeldet teilt der Veranstalter mit. Die Seglercrews kommen aus Kanada, Schweiz, Deutschland und Österreich.
Zu den Favoriten für den Titelgewinn zählt sicherlich David Foy vom Lake Ontario (Kanada), der bereits in den letzten beiden Jahren den Weltmeistertitel in der Klasse gewinnen konnte. Härtester Konkurrent ist der amtierende Europameister Horst Rudorffer aus Deutschland. Er darf sich ebenfalls Chancen für einen Podestplatz ausrechnen. Auch aus der Schweiz und speziell vom Bodensee werden einige starke und erfahrene Teams antreten. Zu den Favoriten vom Bodensee gehören Alois Weisshaupt vom YC Immenstaad und Bernd Mäder vom SC Moos mit ihren Crews.
Die Shark 24, welche in den 50er Jahren von dem nach Kanada ausgewanderten Georg Hinterhöller konstruiert wurde, erfreut sich noch immer einer großen Beliebtheit. Seit 1959 wird die Regatta- und Tourenyacht in Serie produziert. Die Shark 24 lässt sich mit ihren 7,31 m Länge bei einer Breite von 2,1 m und dem geringen Gewicht von nur 960 kg leicht an jeden Ort bringen. Doch nicht nur der leichte Transport ist für die Verbreitung in Kanada, den USA, der Schweiz, Österreich und Deutschland verantwortlich, auch die guten Segeleigenschaften verhalfen der Shark 24 zu einer weltweiten Verbreitung. Auf einer Shark wurden bereits Atlantik und Pazifik überquert, und die kleinste Einhandyacht, welche je am Bermuda Race teilnahm, war ebenfalls von diesem Typ.
Zu den Favoriten für den Titelgewinn zählt sicherlich David Foy vom Lake Ontario (Kanada), der bereits in den letzten beiden Jahren den Weltmeistertitel in der Klasse gewinnen konnte. Härtester Konkurrent ist der amtierende Europameister Horst Rudorffer aus Deutschland. Er darf sich ebenfalls Chancen für einen Podestplatz ausrechnen. Auch aus der Schweiz und speziell vom Bodensee werden einige starke und erfahrene Teams antreten. Zu den Favoriten vom Bodensee gehören Alois Weisshaupt vom YC Immenstaad und Bernd Mäder vom SC Moos mit ihren Crews.
Die Shark 24, welche in den 50er Jahren von dem nach Kanada ausgewanderten Georg Hinterhöller konstruiert wurde, erfreut sich noch immer einer großen Beliebtheit. Seit 1959 wird die Regatta- und Tourenyacht in Serie produziert. Die Shark 24 lässt sich mit ihren 7,31 m Länge bei einer Breite von 2,1 m und dem geringen Gewicht von nur 960 kg leicht an jeden Ort bringen. Doch nicht nur der leichte Transport ist für die Verbreitung in Kanada, den USA, der Schweiz, Österreich und Deutschland verantwortlich, auch die guten Segeleigenschaften verhalfen der Shark 24 zu einer weltweiten Verbreitung. Auf einer Shark wurden bereits Atlantik und Pazifik überquert, und die kleinste Einhandyacht, welche je am Bermuda Race teilnahm, war ebenfalls von diesem Typ.
Ernüchterndes Bad
06.04.10 - Mit einer Fraktur des Sprunggelenks und Schürfungen musste ein 54-jähriger Mann in das Krankenhaus gebracht werden, der in der Nacht zum Dienstag, gegen 03.50 Uhr am Fährehafen in den Bodensee gestürzt war. Bisherigen Ermittlungen der Polizei zu Folge war der stark alkoholisierte Mann über einen Zaun geklettert, wobei er hinter dem Zaun auf den Boden prallte und anschließend in das sieben Grad kalte, glücklicherweise jedoch an dieser Stelle nur rund 40 Zentimeter tiefe Wasser, fiel.
Hinweise auf ein Fremdverschulden haben sich bislang nicht ergeben, dennoch werden Personen, die den Vorfall möglicherweise beobachtet haben, gebeten, sich mit dem Polizeirevier Überlingen, Tel. 07551/8040, in Verbindung zu setzen.
Hinweise auf ein Fremdverschulden haben sich bislang nicht ergeben, dennoch werden Personen, die den Vorfall möglicherweise beobachtet haben, gebeten, sich mit dem Polizeirevier Überlingen, Tel. 07551/8040, in Verbindung zu setzen.
Tragischen Unfall mit glücklichem Ausgang
06.04.10 - Am Samstagabend kam es vor Kressbronn-Gohren zu einem tragischen Unfall mit glücklichem Ausgang. Ein 53 jähriger Mann war alleine mit seinem Segelboot im Seeraum vor dem Campingplatz Gohren unterwegs. Mit dem Rücken an die Reling gelehnt segelte er bei leichtem Fönwind mit 2-3 Beaufort in ca. 1 km Entfernung vom Ufer, als plötzlich das Relingband riss und der Segler rückwärtig ins Wasser stürzte. Während das Segelboot weiter segelte versuchte der Segler bei 7 C° Wassertemperatur ans Ufer zu gelangen. Spaziergänger wurden auf das gestrandete Segelboot aufmerksam und verständigten sofort die Polizei.
Von der Wasserschutzpolizei wurde sofort ein Sucheinsatz unter Beteiligung des Rettungshubschraubers und der DLRG eingeleitet. Begünstigt durch den auflandigen Wind und dem Umstand, dass der Segler einen Rettungskragen trug, wurde er an Land getrieben. Dort konnte er sofort von der Besatzung des mittlerweile eingetroffenen Rettungshubschraubers Christoph 45 ärztlich versorgt und infolge starker Unterkühlung in das Krankenhaus Tettnang verbracht werden.
Sein Überleben verdankt der Segler einzig und allein der Tatsache, dass er einen Rettungskragen trug. Ohne diesen wären die Schwimmstrecke von nahezu einem Kilometer und der damit verbundene lange Aufenthalt im eiskalten Wasser nicht zu bewältigen gewesen. Das gestrandete Segelboot wurde durch Personal einer nahegelegen Segelschule in den Hafen Ultramarin verbracht.
Der Unfall zeigt eindrücklich auf wie wichtig das Tragen von Rettungswesten oder Rettungskragen ist. Die Wasserschutzpolizei appelliert daher an alle Wassersportler auf dem Wasser die Rettungsmittel nicht nur im Boot vorzuhalten, sondern diese auch zu tragen.
Von der Wasserschutzpolizei wurde sofort ein Sucheinsatz unter Beteiligung des Rettungshubschraubers und der DLRG eingeleitet. Begünstigt durch den auflandigen Wind und dem Umstand, dass der Segler einen Rettungskragen trug, wurde er an Land getrieben. Dort konnte er sofort von der Besatzung des mittlerweile eingetroffenen Rettungshubschraubers Christoph 45 ärztlich versorgt und infolge starker Unterkühlung in das Krankenhaus Tettnang verbracht werden.
Sein Überleben verdankt der Segler einzig und allein der Tatsache, dass er einen Rettungskragen trug. Ohne diesen wären die Schwimmstrecke von nahezu einem Kilometer und der damit verbundene lange Aufenthalt im eiskalten Wasser nicht zu bewältigen gewesen. Das gestrandete Segelboot wurde durch Personal einer nahegelegen Segelschule in den Hafen Ultramarin verbracht.
Der Unfall zeigt eindrücklich auf wie wichtig das Tragen von Rettungswesten oder Rettungskragen ist. Die Wasserschutzpolizei appelliert daher an alle Wassersportler auf dem Wasser die Rettungsmittel nicht nur im Boot vorzuhalten, sondern diese auch zu tragen.
Segelbilder Diashow am 3. Mai in Romanshorn
06.04.10 - Segelbilder der Extraklasse von Jürg Kaufmann und Erlebnisbericht aus der Welt des Profi-Seglers von Christian (Blumi) Scherrer am 3. Mai in Romanshorn im Bodansaal, Beginn 20 Uhr (Saalöffnung 19.30 Uhr).
Weitere Infos >
Eintritt Abendkasse: CHF 25.-
Vorverkauf CHF 15.- >
(Ein Drittel der Ticket-Einnahmen pro Vorstellung wird dem Swiss Sailing Segelnachwuchs der Region gespendet).
Weitere Infos >
Eintritt Abendkasse: CHF 25.-
Vorverkauf CHF 15.- >
(Ein Drittel der Ticket-Einnahmen pro Vorstellung wird dem Swiss Sailing Segelnachwuchs der Region gespendet).
Starke Starboote glänzen für DSV-Kaderflotte
06.04.10 - Schlonski/Kleen sichern Bronze zum Saisonauftakt vor Palma
Palma de Mallorca - Die deutsche Starbootflotte hat die europäische Segelsaison 2010 beim Weltcup aller zehn olympischen Disziplinen vor Palma de Mallorca überzeugend eröffnet. Beste Mannschaft des Deutschen Segler-Verbandes (DSV) waren vor Mallorca Alexander Schlonski/Frithjof Kleen (Berlin/NRV Olympic Team), die sich mit Rang vier im abschließenden Medaillenrennen am Karfreitag Bronze sicherten.
Die Starboot-Crews Matthias Miller/Benedikt Wenk (Berlin/Verein Seglerhaus am Wannsee) und Johannes Polgar/Markus Koy (Hamburg/NRV Olympic Team) auf den Plätzen sieben und neun sorgten bei der 41. Trofeo S.A.R. Princesa Sofìa für ein insgesamt herausragendes deutsches Ergebnis in dieser ältesten olympischen Klasse, die wieder auf dem Weg zu dem ist, was sie jahrzehntelang war: eine deutsche Paradedisziplin im Segelsport.
„Wir sind schon sehr glücklich“, sagte Vorschoter Frithjof Kleen in Palma, „auch wenn im Finalrennen noch mehr drin gewesen wäre, weil wir lange geführt und nur durch eine taktisch nicht ganz glückliche Entscheidung ein paar Boote verloren haben. Eine Serie mit ausschließlich einstelligen Ergebnissen zu segeln, das ist etwas Besonderes. Wir hatten uns diese Konstanz vorgenommen und sind damit natürlich zufrieden.“
Lob gab es dafür von Torsten Haverland (Schwerin). Der DSV-Vizepräsident für Leistungssport hatte die Aktiven gemeinsam mit DSV-Sportdirektorin Nadine Stegenwalner (Hamburg) vor Ort beobachtet. „Die Starboote haben sich in eindrucksvoller Form präsentiert. Das war ein gelungener europäischer Auftakt. Doch auch andere Mannschaften konnten glänzen. Das gilt etwa für das Kieler 49er-Team Tobias Schadewaldt/Hannes Baumann auf Platz neun, Surferin Moana Delle aus Kiel auf Platz sieben oder auch die noch jungen Junioren-Seglerinnen Victoria Jurczok und Josephine Bach aus Berlin, die einen sehr guten 13. Platz erkämpft haben.“
Gute Einzelresultate, die es nun im Verlauf der Saison zu stabilisieren gelte, bescheinigte Haverland Lasersegler Philipp Buhl vom Segelclub Alpsee-Immenstadt. Der 20-jährige Allgäuer Sportsoldat aus Sonthofen ersegelte sich im Weltklassefeld von 131 Startern Platz zwölf und deutete mit den Einzelrängen zwei und sieben seine Möglichkeiten an, in die Weltspitze vorzudringen. Gleichzeitig räumte Haverland „einige Baustellen“ in anderen Disziplinen an. „Hier fehlt es noch an Beständigkeit“, so der ehemalige Leistungssegler, „daran müssen wir intensiv arbeiten, denn die Leistungsdichte wächst international. Auffällig gut und breit aufgestellt präsentierten sich vor Mallorca neben den dominanten Briten auch die Franzosen. An dieser Spitze müssen wir uns orientieren.“
ENDERGEBNISSE
Starboot
1. Fredrik Lööf/Johan Tillander (SWE); 35 Punkte
2. Flavio Marazzi/Enrico da Maria (SUI); 36 Punkte
3. Alexander Schlonski/Frithjof Kleen (Berlin/NRV OT); 43 Punkte
7. Matthias Miller/Benedikt Wenk (Berlin/VSaW); 68 Punkte
9. Johannes Polgar/Markus Koy (Hamburg/NRV OT); 75 Punkte
11. Robert Stanjek/Philipp Stanjek (Berlin/NRV OT); 62 Punkte
14. Johannes Babendererde/Timo Jacobs (Lübeck/NRV OT); 95 Punkte
470er Männer
1. Pierre Leboucher/Vincent Garros (FRA); 32 Punkte
2. Gideon Kliger/Eran Sela (ISR); 46 Punkte
3. Onán Barreiros/Aarón Sarmiento (ESP); 47 Punkte
26. Daniel Zepuntke/Dustin Baldwein (Berlin/VSaW); 139 Punkte
29. Lucas Zellmer/Heiko Seelig (Berlin/SpYC); 142 Punkte
470er Frauen
1. Giulia Conti/Giovanna Micol (ITA); 36 Punkte
2. Ingrid Petitjean/Nadège Douroux (FRA); 38 Punkte
3. Emmanuelle Rol/Marie Defrance (FRA); 55 Punkte
13. Victoria Jurczok/Josephine Bach (Berlin/VSaW); 88 Punkte
14. Wibke Wriggers/Geeske Genrich (Rostock/HYC); 105 Punkte
21. Annina Wagner/Marlene Steinherr (Berlin/PYC); 115 Punkte
28. Annika Bochmann/Anika Lorenz (Berlin/VSaW); 163 Punkte
RS:X Surfen Männer
1. Byron Kokkalanis (GRE); 37 Punkte
2. Tom Ashley (NZL); 48 Punkte
3. Dorian Van Rijsselberghe (NED); 50 Punkte
33. Toni Wilhelm (Kiel/WSCUE); 197 Punkte
RS:X Surfen Frauen
1. Alessandra Sensini (ITA); 30 Punkte
2. Marina Alabau (ESP); 35 Punkte
3. Bryony Shaw (GBR); 37 Punkte
7. Moana Delle (Kiel/SKBUe); 68 Punkte
18. Amelie Lux (Kiel/ZSK); 136 Punkte
Finn Dinghi
1. Ed Wright (GBR); 45 Punkte
2. Ivan Klajakovic (CRO); 46 Punkte
3. Jonathan Lobert (FRA); 53 Punkte
25. Jan Kurfeld (Wismar/YCW 1961); 126 Punkte
49er
1. Emmanuel Deyn/Stéphane Christidis (FRA); 66 Punkte
2. Chris Draper/Peter Greenhalgh (GBR); 76 Punkte
3. Stevie Morrison/Ben Rhodes (GBR); 83 Punkte
9. Tobias Schadewaldt/Hannes Baumann (Kiel/NRV Olympic Team); 122 Punkte
14. Julian Ramm/Oliver Lewin (Kiel/KYC); 145 Punkte
20. Max Rieger/Moritz Rieger (Friedrichshafen/WYC); 184 Punkte
Laser
1. Javier Hernández (ESP); 52 Punkte
2. Tonci Steipanovic (CRO); 54 Punkte
3. Mike Bullot (NZL); 62 Punkte
12. Philipp Buhl (Sonthofen/SCAI); 93 Punkte
25. Simon Grotelüschen (Lübeck/LYC); 142 Punkte
Laser Radial
1. Tina Mihelic (CRO); 35 Punkte
2. Veronika Fenclova (CZE); 39 Punkte
3. Susana Romero Steensma (ESP); 55 Punkte
17. Franziska Goltz (Schwerin/SSV 1894); 118 Punkte
24. Lisa Fasselt (Kiel/YCRE); 140 Punkte
30. Anke Helbig (Kiel/MSB); 174 Punkte
Matchrace Frauen Elliott 6m
1. Renee Groeneveld (NED)
2. Nicky Souter (AUS)
3. Sally Barkow (USA)
6. Silke Hahlbrock (Hamburg/HSC)
Palma de Mallorca - Die deutsche Starbootflotte hat die europäische Segelsaison 2010 beim Weltcup aller zehn olympischen Disziplinen vor Palma de Mallorca überzeugend eröffnet. Beste Mannschaft des Deutschen Segler-Verbandes (DSV) waren vor Mallorca Alexander Schlonski/Frithjof Kleen (Berlin/NRV Olympic Team), die sich mit Rang vier im abschließenden Medaillenrennen am Karfreitag Bronze sicherten.
Die Starboot-Crews Matthias Miller/Benedikt Wenk (Berlin/Verein Seglerhaus am Wannsee) und Johannes Polgar/Markus Koy (Hamburg/NRV Olympic Team) auf den Plätzen sieben und neun sorgten bei der 41. Trofeo S.A.R. Princesa Sofìa für ein insgesamt herausragendes deutsches Ergebnis in dieser ältesten olympischen Klasse, die wieder auf dem Weg zu dem ist, was sie jahrzehntelang war: eine deutsche Paradedisziplin im Segelsport.
„Wir sind schon sehr glücklich“, sagte Vorschoter Frithjof Kleen in Palma, „auch wenn im Finalrennen noch mehr drin gewesen wäre, weil wir lange geführt und nur durch eine taktisch nicht ganz glückliche Entscheidung ein paar Boote verloren haben. Eine Serie mit ausschließlich einstelligen Ergebnissen zu segeln, das ist etwas Besonderes. Wir hatten uns diese Konstanz vorgenommen und sind damit natürlich zufrieden.“
Lob gab es dafür von Torsten Haverland (Schwerin). Der DSV-Vizepräsident für Leistungssport hatte die Aktiven gemeinsam mit DSV-Sportdirektorin Nadine Stegenwalner (Hamburg) vor Ort beobachtet. „Die Starboote haben sich in eindrucksvoller Form präsentiert. Das war ein gelungener europäischer Auftakt. Doch auch andere Mannschaften konnten glänzen. Das gilt etwa für das Kieler 49er-Team Tobias Schadewaldt/Hannes Baumann auf Platz neun, Surferin Moana Delle aus Kiel auf Platz sieben oder auch die noch jungen Junioren-Seglerinnen Victoria Jurczok und Josephine Bach aus Berlin, die einen sehr guten 13. Platz erkämpft haben.“
Gute Einzelresultate, die es nun im Verlauf der Saison zu stabilisieren gelte, bescheinigte Haverland Lasersegler Philipp Buhl vom Segelclub Alpsee-Immenstadt. Der 20-jährige Allgäuer Sportsoldat aus Sonthofen ersegelte sich im Weltklassefeld von 131 Startern Platz zwölf und deutete mit den Einzelrängen zwei und sieben seine Möglichkeiten an, in die Weltspitze vorzudringen. Gleichzeitig räumte Haverland „einige Baustellen“ in anderen Disziplinen an. „Hier fehlt es noch an Beständigkeit“, so der ehemalige Leistungssegler, „daran müssen wir intensiv arbeiten, denn die Leistungsdichte wächst international. Auffällig gut und breit aufgestellt präsentierten sich vor Mallorca neben den dominanten Briten auch die Franzosen. An dieser Spitze müssen wir uns orientieren.“
ENDERGEBNISSE
Starboot
1. Fredrik Lööf/Johan Tillander (SWE); 35 Punkte
2. Flavio Marazzi/Enrico da Maria (SUI); 36 Punkte
3. Alexander Schlonski/Frithjof Kleen (Berlin/NRV OT); 43 Punkte
7. Matthias Miller/Benedikt Wenk (Berlin/VSaW); 68 Punkte
9. Johannes Polgar/Markus Koy (Hamburg/NRV OT); 75 Punkte
11. Robert Stanjek/Philipp Stanjek (Berlin/NRV OT); 62 Punkte
14. Johannes Babendererde/Timo Jacobs (Lübeck/NRV OT); 95 Punkte
470er Männer
1. Pierre Leboucher/Vincent Garros (FRA); 32 Punkte
2. Gideon Kliger/Eran Sela (ISR); 46 Punkte
3. Onán Barreiros/Aarón Sarmiento (ESP); 47 Punkte
26. Daniel Zepuntke/Dustin Baldwein (Berlin/VSaW); 139 Punkte
29. Lucas Zellmer/Heiko Seelig (Berlin/SpYC); 142 Punkte
470er Frauen
1. Giulia Conti/Giovanna Micol (ITA); 36 Punkte
2. Ingrid Petitjean/Nadège Douroux (FRA); 38 Punkte
3. Emmanuelle Rol/Marie Defrance (FRA); 55 Punkte
13. Victoria Jurczok/Josephine Bach (Berlin/VSaW); 88 Punkte
14. Wibke Wriggers/Geeske Genrich (Rostock/HYC); 105 Punkte
21. Annina Wagner/Marlene Steinherr (Berlin/PYC); 115 Punkte
28. Annika Bochmann/Anika Lorenz (Berlin/VSaW); 163 Punkte
RS:X Surfen Männer
1. Byron Kokkalanis (GRE); 37 Punkte
2. Tom Ashley (NZL); 48 Punkte
3. Dorian Van Rijsselberghe (NED); 50 Punkte
33. Toni Wilhelm (Kiel/WSCUE); 197 Punkte
RS:X Surfen Frauen
1. Alessandra Sensini (ITA); 30 Punkte
2. Marina Alabau (ESP); 35 Punkte
3. Bryony Shaw (GBR); 37 Punkte
7. Moana Delle (Kiel/SKBUe); 68 Punkte
18. Amelie Lux (Kiel/ZSK); 136 Punkte
Finn Dinghi
1. Ed Wright (GBR); 45 Punkte
2. Ivan Klajakovic (CRO); 46 Punkte
3. Jonathan Lobert (FRA); 53 Punkte
25. Jan Kurfeld (Wismar/YCW 1961); 126 Punkte
49er
1. Emmanuel Deyn/Stéphane Christidis (FRA); 66 Punkte
2. Chris Draper/Peter Greenhalgh (GBR); 76 Punkte
3. Stevie Morrison/Ben Rhodes (GBR); 83 Punkte
9. Tobias Schadewaldt/Hannes Baumann (Kiel/NRV Olympic Team); 122 Punkte
14. Julian Ramm/Oliver Lewin (Kiel/KYC); 145 Punkte
20. Max Rieger/Moritz Rieger (Friedrichshafen/WYC); 184 Punkte
Laser
1. Javier Hernández (ESP); 52 Punkte
2. Tonci Steipanovic (CRO); 54 Punkte
3. Mike Bullot (NZL); 62 Punkte
12. Philipp Buhl (Sonthofen/SCAI); 93 Punkte
25. Simon Grotelüschen (Lübeck/LYC); 142 Punkte
Laser Radial
1. Tina Mihelic (CRO); 35 Punkte
2. Veronika Fenclova (CZE); 39 Punkte
3. Susana Romero Steensma (ESP); 55 Punkte
17. Franziska Goltz (Schwerin/SSV 1894); 118 Punkte
24. Lisa Fasselt (Kiel/YCRE); 140 Punkte
30. Anke Helbig (Kiel/MSB); 174 Punkte
Matchrace Frauen Elliott 6m
1. Renee Groeneveld (NED)
2. Nicky Souter (AUS)
3. Sally Barkow (USA)
6. Silke Hahlbrock (Hamburg/HSC)
Montag, 5. April 2010
Wechsel Bauwerft und neuer Vertriebspartner
05.04.10 - Udligenswil - Bluboats freut sich, seine neue Partnerschaft mit Dynamic Elements bekannt zu geben. Die norddeutsche Werft, welche durch den Bau verschiedener Yachten über eine grosse Erfahrung verfügt, wird per sofort den Bau der blu26 und den Vertrieb für Norddeutschland übernehmen.
"Die Zusammenarbeit mit den Geschäftsführern und begeisterten Regattaseglern Jan Duken und Alexander Berg erfüllt uns mit grosser Zufriedenheit. Wir sind sicher, unseren Kunden damit weiterhin qualitativ hochwertige Boote ausliefern zu können", bemerkt Bluboats Designer Christian Bolinger.
Mehr Informationen unter www.bluboats.com / www.dynamicelements.com
"Die Zusammenarbeit mit den Geschäftsführern und begeisterten Regattaseglern Jan Duken und Alexander Berg erfüllt uns mit grosser Zufriedenheit. Wir sind sicher, unseren Kunden damit weiterhin qualitativ hochwertige Boote ausliefern zu können", bemerkt Bluboats Designer Christian Bolinger.
Mehr Informationen unter www.bluboats.com / www.dynamicelements.com
Freitag, 2. April 2010
Tiefgang Bodensee neu mit Pegelkarte
02.04.10 - Beat Rauber wartet auf seiner Homepage www.tiefgang-bodensee.ch mit Neuigkeiten auf. Unter dem Link "Statistik" können Sie den Pegelverlauf aktuell und in den letzten 10 Jahren mit- bzw. nachverfolgen. Sieht toll aus und mann kann dies gleich auf einem PDF ausdrucken!
(zur Vergrösserung anklicken)
60. Rund Um

Eine „Libera“ ist dazu im Vergleich mit einem Ausgleichsfaktor von 60 fast schon eine lahme Ente. Die Liberas wollen dennoch den Kampf aufnehmen, bei mehr als drei Windstärken haben sie ihre Chance. Und bei noch mehr greifen die Cupper ein. Start der Regatta wird am Freitag, 4. Juni 2010 um 19.30 Uhr vor Lindau sein.
Mittwoch, 31. März 2010
SMCÜ feiert mit Ehrenkommodore Hans Köppen
31.03.10 - Hauptversammlung des Segel- und Motorbootclub Überlingen und Geburtstag Ehrenkommodore Hans Köppen.
Großes Interesse zeigten die Mitglieder des Segel- und Motorbootclub Überlingen (SMCÜ) für ihre 40. Jahreshauptversammlung im vollbesetzten Saal im St Leonard. Nach der Begrüßung und Feststellung der Tagesordnung wurden die neuen Clubmitglieder und Gastmitglieder von der Präsidentin Gabriele Kromer-Schaal, soweit sie anwesend waren, vorgestellt.
Ehrungen gab es für die runden Geburtstage ab 70. Selbst der Ehrenkommodore Hans Köppen, der an diesem Tag seinen 75. Geburtstag feiert, verpasste nicht die Hauptversammlung und wurde gebührend gefeiert.
Für fahrtenseglerische Leistung und Seemannschaft gewannen Mäcki und Hanni Albert schon im Herbst beim Bodensee-Seglertag die ′′Silbernen Lädine′′. Diesen Törn von Fehmarn über Polen, Litauen, Lettland und Estland bis nach Finnland, zu den Aalandsinseln und über schwedische und dänische Gewässer wieder zurück, konnten die Mitglieder auf der Homepage durch anschauliche Berichte mitverfolgen. Vom Verein wurden sie mit der Silbernen Ehrennadel geehrt.
Hauptthema des Rechenschaftsberichtes der Präsidentin war die brisante Frage, wie geht es mit dem Hafen weiter. Die wasserrechtliche Genehmigung liegt vor, der Hafen bleibt in städtischen Besitz, aber wie und mit welchen Kosten die Stadt die Hafenplätze vergibt, ist noch nicht entschieden. Die Präsidentin Gabriele Kromer-Schaal, Dr. Jörg Auriga und Vizepräsident Hermann Josef Schwarz bleiben am Ball und kämpfen weiter bei der Stadt um faire Bedingungen für die Segler. Anschließend berichtete sie über die Leistungssegler, die sich schon wieder beim Training auf Mallorca befinden. Über Regattaergebnisse und über das gesamte vergangene Jahresprogramm konnten sich die Mitglieder in den vielen Berichten in der Clubzeitschrift Bulleye schon vorab informieren.
Finanziell steht der Club sehr gut da - die Kredite konnten zurückbezahlt werden. Somit ist der Club schuldenfrei. Wie es aber ab 2011 weitergeht, hängt davon ab, wie man sich mit der Stadt einigen kann. Von den Kassenprüfern wurde eine ordnungsgemäße Buchhaltung bestätigt und so konnte Hans Köppen den Vorstand und die Kasse im besonderen nach der Abstimmung durch die Mitglieder ohne Gegenstimmen, entlasten.
Michael Finkbeiner stellte im Anschluss noch die neue Homepage vor, die er zurzeit mit seinem Homepageteam entwickelt und in circa 4 Wochen online gestellt sein wird. Die Mitglieder zeigten sich schon jetzt begeistert. Fahrtenobmann Sigi Erlewein gab schon einmal einen Ausblick auf das neue Jahresprogramm, das mit der ersten Ausfahrt an Ostern für "Èiserne" beginnt.

Ehrenkommodore Hans Köppen und Präsidentin Gabriele Kromer-Schaal
Großes Interesse zeigten die Mitglieder des Segel- und Motorbootclub Überlingen (SMCÜ) für ihre 40. Jahreshauptversammlung im vollbesetzten Saal im St Leonard. Nach der Begrüßung und Feststellung der Tagesordnung wurden die neuen Clubmitglieder und Gastmitglieder von der Präsidentin Gabriele Kromer-Schaal, soweit sie anwesend waren, vorgestellt.
Ehrungen gab es für die runden Geburtstage ab 70. Selbst der Ehrenkommodore Hans Köppen, der an diesem Tag seinen 75. Geburtstag feiert, verpasste nicht die Hauptversammlung und wurde gebührend gefeiert.
Für fahrtenseglerische Leistung und Seemannschaft gewannen Mäcki und Hanni Albert schon im Herbst beim Bodensee-Seglertag die ′′Silbernen Lädine′′. Diesen Törn von Fehmarn über Polen, Litauen, Lettland und Estland bis nach Finnland, zu den Aalandsinseln und über schwedische und dänische Gewässer wieder zurück, konnten die Mitglieder auf der Homepage durch anschauliche Berichte mitverfolgen. Vom Verein wurden sie mit der Silbernen Ehrennadel geehrt.
Hauptthema des Rechenschaftsberichtes der Präsidentin war die brisante Frage, wie geht es mit dem Hafen weiter. Die wasserrechtliche Genehmigung liegt vor, der Hafen bleibt in städtischen Besitz, aber wie und mit welchen Kosten die Stadt die Hafenplätze vergibt, ist noch nicht entschieden. Die Präsidentin Gabriele Kromer-Schaal, Dr. Jörg Auriga und Vizepräsident Hermann Josef Schwarz bleiben am Ball und kämpfen weiter bei der Stadt um faire Bedingungen für die Segler. Anschließend berichtete sie über die Leistungssegler, die sich schon wieder beim Training auf Mallorca befinden. Über Regattaergebnisse und über das gesamte vergangene Jahresprogramm konnten sich die Mitglieder in den vielen Berichten in der Clubzeitschrift Bulleye schon vorab informieren.
Finanziell steht der Club sehr gut da - die Kredite konnten zurückbezahlt werden. Somit ist der Club schuldenfrei. Wie es aber ab 2011 weitergeht, hängt davon ab, wie man sich mit der Stadt einigen kann. Von den Kassenprüfern wurde eine ordnungsgemäße Buchhaltung bestätigt und so konnte Hans Köppen den Vorstand und die Kasse im besonderen nach der Abstimmung durch die Mitglieder ohne Gegenstimmen, entlasten.
Michael Finkbeiner stellte im Anschluss noch die neue Homepage vor, die er zurzeit mit seinem Homepageteam entwickelt und in circa 4 Wochen online gestellt sein wird. Die Mitglieder zeigten sich schon jetzt begeistert. Fahrtenobmann Sigi Erlewein gab schon einmal einen Ausblick auf das neue Jahresprogramm, das mit der ersten Ausfahrt an Ostern für "Èiserne" beginnt.

Ehrenkommodore Hans Köppen und Präsidentin Gabriele Kromer-Schaal
Dienstag, 30. März 2010
Jörg Handreke neuer VSU-Vorsitzender
30.03.10 - (ibn) Jörg Handreke ist ab sofort neuer Vorsitzender des Verbands der Vereinigten Schifffahrtsunternehmen für den Bodensee und Rhein (VSU). Der Geschäftsführer der Bodensee-Schiffsbetriebe GmbH löst Kuno Werner ab, der dieses Amt seit 2004 inne hatte. Er hat sich planmäßig aus der Geschäftsführung der BSB zurück gezogen. Zur VSU gehören neben der BSB auch die Vorarlberg Lines Walter Klaus Bodenseeschifffahrt GmbH & Co. (Bregenz), die SBS Schifffahrt AG (Romanshorn und Rorschach) und die Schweizerische Schifffahrtsgesellschaft Untersee und Rhein (Schaffhausen). Der Verband pflegt und fördert den Schifffahrtsverkehr auf dem Bodensee und Rhein, bietet einen gemeinsamen Fahrplan und einheitliche Tarife an. Die Flotte der fünf Unternehmen besteht aus insgesamt 35 Schiffen. Pro Jahr werden damit etwa 600.000 Kilometer zurück gelegt und ca. vier Mio. Fahrgäste an Bord begrüßt.
Mit vollen Segeln ins Rennen
29.03.10 - Der Audi MedCup 2010 setzt die Segel: Vom 11. bis 16. Mai startet die weltweit beliebteste Regatta-Serie vor Cascais (Lissabon, Portugal) in ihre sechste Saison. Die Zuschauer erleben auch dieses Jahr packenden Profisegelsport der Klassen TP52 und GP42 im Zeichen der Vier Ringe.
Neu: Neben Cascais rückt auch Spaniens Metropole Barcelona in den Kalender. Damit treffen sich zwischen Mai und September die Teilnehmer rund um die Titelverteidiger des „Emirates Team New Zealand“ an fünf europäischen Küstenorten: Neben Cascais und Barcelona hissen sie auch vor Marseille (Frankreich), Cartagena (Spanien) und Cagliari (Sardinien/Italien) die Segel. Die Veranstalter rechnen damit, dass mit insgesamt 20 Booten in beiden Klassen noch mehr Teilnehmer als im Vorjahr an den Start gehen werden.
Für Audi beginnt damit die dritte Saison als Titelsponsor der renommierten Regattaserie. Die Marke prägt die Wettkämpfe dabei nicht nur als Namensgeber, sondern auch mit Hospitality-Leistungen. Zudem stattet Audi den kompletten Shuttle-Fuhrpark mit aktuellen Audi-Modellen aus.
„Der Audi MedCup kombiniert bravourös Hightech und absoluten Spitzensport mit einem spannenden Spektakel für die Zuschauer“, sagt Lothar Korn, Leiter Marketing Kommunikation der AUDI AG. „Damit ist die Regatta eine perfekte Bühne für uns, um unseren Vorsprung durch Technik in einem faszinierenden Umfeld zu präsentieren.“
Der Audi MedCup hat mit spektakulärer Technik und einem gelungenen Rahmenprogramm, vor allem aber wegen seines attraktiven Austragungsmodus den Spitzenplatz bei internationalen Segelfans erobert: Beim sogenannten „Fleetrace“ sind nach einem Massenstart alle Yachten gleichzeitig im Rennen. Sieger eines Laufes ist, wer ganz klassisch als Erstes die Ziellinie kreuzt. Trotz längerer Distanzen entscheiden so oft Sekunden über Sieg oder Niederlage.
Wie bereits im Vorjahr setzt sich das Starterfeld aus den knapp 16 Meter langen Booten der Klasse Transpac (TP) 52 und den ähnlichen, aber etwas kleineren Booten der GP42-Klasse zusammen. Diese steigen einen Tag später in den Wettbewerb ein und sorgen somit für ein gleichzeitiges Finale aller Teilnehmer. Mit feinster Technik, wie sie auch im Rennsport zum Einsatz kommt, zählen die rund 7,5 Tonnen leichten TP52-Boote zu den schnellsten Einrumpf-Inshore-Segelyachten der Welt. Zwölf bis 13 Mann Besatzung sind während der Rennen an Bord. Neu ist in dieser Saison, dass ein Gast als 13. Mann mit an Bord gehen und so das Wettkampfgeschehen hautnah miterleben kann.
Der Kalender des Audi MedCup 2010
11. bis 16. Mai Cascais (Portugal)
15. bis 20. Juni Marseille (Frankreich)
20. bis 25. Juli Barcelona (Spanien)
24. bis 29. August Cartagena (Spanien)
20. bis 25. September Cagliari (Italien)
Neu: Neben Cascais rückt auch Spaniens Metropole Barcelona in den Kalender. Damit treffen sich zwischen Mai und September die Teilnehmer rund um die Titelverteidiger des „Emirates Team New Zealand“ an fünf europäischen Küstenorten: Neben Cascais und Barcelona hissen sie auch vor Marseille (Frankreich), Cartagena (Spanien) und Cagliari (Sardinien/Italien) die Segel. Die Veranstalter rechnen damit, dass mit insgesamt 20 Booten in beiden Klassen noch mehr Teilnehmer als im Vorjahr an den Start gehen werden.
Für Audi beginnt damit die dritte Saison als Titelsponsor der renommierten Regattaserie. Die Marke prägt die Wettkämpfe dabei nicht nur als Namensgeber, sondern auch mit Hospitality-Leistungen. Zudem stattet Audi den kompletten Shuttle-Fuhrpark mit aktuellen Audi-Modellen aus.
„Der Audi MedCup kombiniert bravourös Hightech und absoluten Spitzensport mit einem spannenden Spektakel für die Zuschauer“, sagt Lothar Korn, Leiter Marketing Kommunikation der AUDI AG. „Damit ist die Regatta eine perfekte Bühne für uns, um unseren Vorsprung durch Technik in einem faszinierenden Umfeld zu präsentieren.“
Der Audi MedCup hat mit spektakulärer Technik und einem gelungenen Rahmenprogramm, vor allem aber wegen seines attraktiven Austragungsmodus den Spitzenplatz bei internationalen Segelfans erobert: Beim sogenannten „Fleetrace“ sind nach einem Massenstart alle Yachten gleichzeitig im Rennen. Sieger eines Laufes ist, wer ganz klassisch als Erstes die Ziellinie kreuzt. Trotz längerer Distanzen entscheiden so oft Sekunden über Sieg oder Niederlage.
Wie bereits im Vorjahr setzt sich das Starterfeld aus den knapp 16 Meter langen Booten der Klasse Transpac (TP) 52 und den ähnlichen, aber etwas kleineren Booten der GP42-Klasse zusammen. Diese steigen einen Tag später in den Wettbewerb ein und sorgen somit für ein gleichzeitiges Finale aller Teilnehmer. Mit feinster Technik, wie sie auch im Rennsport zum Einsatz kommt, zählen die rund 7,5 Tonnen leichten TP52-Boote zu den schnellsten Einrumpf-Inshore-Segelyachten der Welt. Zwölf bis 13 Mann Besatzung sind während der Rennen an Bord. Neu ist in dieser Saison, dass ein Gast als 13. Mann mit an Bord gehen und so das Wettkampfgeschehen hautnah miterleben kann.
Der Kalender des Audi MedCup 2010
11. bis 16. Mai Cascais (Portugal)
15. bis 20. Juni Marseille (Frankreich)
20. bis 25. Juli Barcelona (Spanien)
24. bis 29. August Cartagena (Spanien)
20. bis 25. September Cagliari (Italien)
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