Dienstag, 23. März 2010

Weiße Flotte startet in Neue Saison

23.03.10 - (IBN) Nachdem die von der Wirtschaftskrise gezeichnete Saison 2009 für die Weiße Flotte vom Bodensee mit 3,9 Millionen Fahrgästen an Bord der 32 Schiffe und drei Fähren „sehr zufrieden stellend“ war starten die Schiffe am Karfreitag, 2. April, mit den meisten Booten und voller Optimismus in die neue Saison. Lediglich bei den Lastwagentransporten auf der Fährverbindung Friedrichshafen-Romanshorn und im Chartergeschäft hätten die fünf Schifffahrtsgesellschaften im vergangenen Jahr bis zu 30 Prozent Abstriche machen müssen, hieß es gestern bei den Vereinigten Schiffahrtsunternehmen für den Bodensee und Rhein in Konstanz.

Für die Saison 2010, die am 2. April mit den ersten Kursschifffahrten beginnt und am 24. April mit der 39. Internationalen Flottensternfahrt mit Ziel Konstanz den offiziellen Saisonauftakt hat, rechnen die Verantwortlichen mit ebenfalls wenig Einbußen, obwohl die Geschäftsbereiche Fähre und Charterfahrten auch weiterhin das Sorgenkind bleiben dürften. Dazu Beitragen sollen vor allem die Rabatte mit den Saison-Karten, der Fahrrad-Jahreskarte oder der Bodensee-Kinderkarte. Überhaupt werde bei den Preisen weiterhin auf Familienfreundlichkeit gesetzt. Aus diesem Grund fahren auf allen Schiffen Kinder bis sechs Jahre kostenlos. Auch die Verbindung der Schifffahrt mit dem Besuch der Ausflugsziele zu günstigen Erlebniskarten-Preisen sollen weiterhin die Schiffe füllen. Zu den großen Neuerungen der Saison gehört, dass der Untersee zwischen der Insel Reichenau, Radolfzell und dem Schweizer Ufer wieder erschlossen wird. Die Rundfahrten auf dieser Strecke werden täglich angeboten. Damit gibt es zudem eine bessere Anbindung der deutschen Gemeinden an die URh-Schiffe, die weiter bis Konstanz und Schaffhausen fahren. Jahrelang haben vor allem die Radolfzeller um dieses Wiederaufleben der Verbindung gerungen.

Montag, 22. März 2010

400 Fischer bei Demo in Ulm

22.03.10 - Rund 4000 Fischer kamen zur Demo in Ulm. Die Fischer wehren sich gegen den übermässigen Schutz des Fischräubers. Der NaBu hat den Kormoran zum Vogel des Jahres erklärt. Die Fischer fordern zum Schutz der Fischbestände eine Bewgrenzung des Kormoranbestandes wie das auch bei Rehen oder Wildschweinen der Fall ist.

Club-Angebote zur Antigua Sailing Week 2010

22.01.10 - Zur bekanntesten Regattaveranstaltung der Karibik mit rund 200 Yachten können interessierte Segelclubs attraktive Sonderkonditionen erhalten:

Bei Buchung einer kompletten Teilnehmer-Yacht - ein Karibik Freiflug für den Skipper oder Organisator, Linienflug ab Deutschland*

Bei Buchung von Einzelbuchern/Mitseglern auf unseren Teilnehmeryachten 100 Euro/Person als Club-Nachlaß oder Spende in die Clubkasse.

Infos unter www.khp-yachtcharter.de/events und www.sailingweek.com

Die Antigua Sailing Week ist die bekannteste und beliebteste Regattaveranstaltung in der Karibik. Teilnehmer aus aller Welt, Yachten von den 24-Fuß Melges bis zur 140-Fuß Maxi-Yacht, moderne High-Tech-Yachten oder imposante Klassiker, Fahrtensegler und Charteryachten starten in ca.20 verschiedenen Klassen. Berühmte Regattasegler wie John Kostecki, Mitglieder der Alinghi Crew, Peter Holmberg, regattabegeisterte Wirtschaftsbosse wie Hasso Plattner oder Larry Ellison trifft man auf den Regattabahnen und bei den abendlichen Parties zwischen Seglerinnen und Seglern aus allen Kontinenten

KH+P yachtcharter hat mit dazu beigetragen, dieses große Seglerfestival auch für die Teilnahme auf Charteryachten zu öffnen und hat seit 1990 insgesamt schon über 380 KH+P-Crews zur Sailing Week nach Antigua gebracht und über 120 Pokale errungen.

In den Charterklassen nehmen bis zu 100 internationale Crews teil in voraussichtlich 6 Klassen.
Wir können noch folgende aussichtsreiche Yachttypen für Selbstfahrer-Crews anbieten, die in den Vorjahren teils vorderste Plazierungen erreichten:

2 Yachten für kürzere Reisedauer von 9-11 Tagen direkt ab/an Antigua 22.4.-1. oder 3.5.:
1 schnelle Oceanis 473 Clipper mit 2,10m Tiefgang und durchgelattetem Groß, 4 Kabinen
1 Oceanis 423, 3 Kabinen

2 besonders erfolgreiche, schnelle Dufour Yachten ab Guadeloupe (oder Martinique)
1 schnelle Dufour 44 Performance, durchgelattetes Groß, 4 Kabinen (2. Platz Silverfleet ASW 09)

1 schnelle Dufour 385, durchgelattetes Groß, 3 Kabinen (3. Platz Goldfleet ASW 09 !!!)

Mitsegelmöglichkeiten für erfahrene Regattasegler und Neueinsteiger zu 1.590 Euro/Person inkl. Regattagebühren minus 100 Euro Club-Rabatt!, Rahmenprogramm, Siegerparty, KH+P-Welcome-Party, professionelle Regattabetreuung (14 Tage, Verkürzung auf z.B.10-12 Tage mögl). Auch reine Frauencrew!

Flüge ab 740 Euro inkl. Flughafengebühren

Termine: Regattaveranstaltungen auf Antigua mit 6 Wettfahrt-Tagen vom 24.4.-30.4.2010, Gesamtdauer mit Trainingstagen und An- und Abreise der Yachten ab Guadeloupe oder St. Martin empfohlen 14 Tage (20.4. - 4.5., Verkürzungen und abweichende Daten nach Absprache möglich).

Jörg Mössnang, früherer Europa- und Weltmeister, trainiert und betreut unsere Teilnehmerflotte aus Selbstfahrer-Crews und Einzelbuchern. Aktive Mitsegelmöglichkeiten mit unseren erfahrenen deutschen Skippern (oft mit internationalen Regattaerfolgen oder Pokalen der Antigua Sailing Week, u.a. Alexander Pfeiffer, Fredy Geisser, Beate Mohn (Frauencrew), alle mit Pokalerfolgen in den vergangenen Jahren) für Einzelbucher/innen auf schnellen Charterschiffen.


Intern. Bodenseewoche 2010 erstmals mit großer InWaterBoatShow

22.03.10 - Sehen, staunen und probieren heißt es bei der Ausstellung und InWaterBoatShow, welche im Rahmen der Internationalen Bodenseewoche vom 27. bis 30. Mai im Konstanzer Hafen Neues und Bewährtes sowie technologische Neuentwicklungen rund um den Wassersport zeigt.

Die Bodenseewoche galt schon immer als die Wassersportveranstaltung am See, welche das Sportliche mit dem Gesellschaftlichen auf einzigartige Weise zu kombinieren wusste. Neben dem sportlichen Wettkampf geht es heute wie damals darum, sich auf gesellschaftlicher Ebene auszutauschen, den See und sein Ambiente zu genießen, Kontakte zu pflegen und Geschäfte zu machen sowie technische Entwicklungen zu präsentieren. Eine ideale Plattform also für eine Ausstellermeile mit integrierter Boots-Ausstellung. Vom 27. bis 30. Mai präsentieren Segelboot- und Motorboot-Händler ihre Neuheiten aus dem Wassersportbereich dort wo sie in ihrem Element sind – im Wasser. Die Hafenpromenade mit der Ausstellermeile und den Steganlagen fügen sich nahtlos ineinander und bieten so ideale Test- und Informationsmöglichkeiten mit mediterranem Flair.

Mitten im Herzen von Konstanz können sich Wassersportenthusiasten über Oldtimerromantiker bis hin zu Tagestouristen begegnen und sich über Neuigkeiten rund um den Wassersport, die Oldtimerszene oder andere verwandte Themen austauschen. Neben der Ausstellermeile und der InWaterBoatShow lädt ein buntes Hafentreiben mit zahlreichen kulturellen und sportlichen Attraktionen von Donnerstag bis Sonntag zum gemütlichen Flanieren entlang der Steganlagen ein.

Über hundert Segelyachten, nach historischem Vorbild erbaute Schiffe, traditionelle Yachten und moderne Hightech-Racer sowie klassische Motorboote und Dampfboote können im historischen Altstadthafen bewundert werden. An der benachbarten Seestrasse zeigen die Wasserski-Fahrer beim Bodensee-Cup ihr artistisches Können. Beliebtes Highlight bei den Besuchern ist und bleiben die spektakulären Wasserskishows der Wasserski-Gruppe des DMSC vor dem Stadtgarten. Gegen Abend, wenn der Wind abflaut, zeigen die Ruderer in spektakulären Rennen ihre Ausdauer und Muskelkraft. Zuschauer können die Sportler in ihren beleuchteten Booten hautnah mitverfolgen, wie sie sich am Stadtgarten vorbei zum Zieleinlauf im Hafen in die Riemen legen.

Weitere Informationen zum gesellschaftlichen und sportlichen Programm der Bodenseewoche finden Sie unter www.bodenseewoche.com.

Kreuzer-Abteilung ehrt Fahrtensegler

22.03.10 - Preisverleihung des Fahrtenwettbewerbs 2009 und der Jugend-Förderpreise am 20. 3. 2010 Ort: Hamburg, Museum für Völkerkunde, Rothenbaumchaussee 64, Beginn 20.00 Uhr

Gute Seemannschaft gewinnt, Kreuzer-Abteilung ehrt Fahrtensegler mit Medaillen und Sonderpreisen, CKA fördert Jugend-Fahrtensegeln.

Über 4.000 Seemeilen, rund 7.500 Kilometer, von Rostock über den Polarkreis bis in die raue Barentsee, 76 Tage auf See, oft bei widrigem Wind und Seegang in einem schwierigen Revier, zu zweit auf einer 9-Meter-Segelyacht: Wer sich so etwas als Urlaubsreise antut, muss total segelbegeistert, sportlich und hart im Nehmen sein – so wie Dr. Manfred Brandes und seine Ehefrau Heidemarie vom See- und Segelsportverein der Hansestadt Rostock und der Schiffergilde zu Berlin. Die beiden Senioren beweisen: „Segeln hält jung!“ Immer wieder brechen sie mit ihrer „Libra“ zu weiten Törns auf und ersegeln sich Medaillen und Preise. Mit Ihrer Norwegenreise im Sommer 2009 setzten sie den Fahrtenwettbewerben der Kreuzer-Abteilung des DSV abermals ein Glanzlicht auf. Sie gewannen eine Goldmedaille in der Kategorie See und außerdem die höchste Auszeichnung der Kreuzer-Abteilung, den „Commodore-Preis“ für eine außergewöhnliche Leistung im Fahrtensegeln.

Nicht weniger beeindruckend die weiteren, auf dem Fahrtenseglertag der Kreuzer-Abteilung am 20. März im Hamburger Museum für Völkerkunde mit Goldmedaillen und Sonderpreisen belohnten Reisen, die außergewöhnliche segelsportliche Unternehmungslust mit sorgfältiger Törnplanung und verantwortungsbewusster Seemannschaft verbanden.

Mit dem nach dem Maler und Hochseesegler Arnd Georg Nissen benannte „A.-G.-Nissen-Preis“ für die beste Nordseereise sowie einer Goldmedaille wurde Waltraud Degenhard (Segelclub Bayer-Uerdingen) ausgezeichnet. Mit je einem Crewkameraden im Wechsel führte sie ihre 33-Fuß-Yacht „Olivin“ in sieben Wochen vom niederländischen Friesland 1.572 Seemeilen über die Nordsee nach Schottland und sicher zurück.

Den „Ostseepreis“ sowie eine Goldmedaille ersegelte sich Prof. Jörg Ziegenspeck, Mitglied des Club der Kreuzer-Abteilung (CKA). Der ehemalige Leiter des Instituts für Erlebnispädagogik an der Universität Lüneburg und seine Ehefrau Gisela erfüllten sich mit ihrer sechsmonatigen Ostseereise, die über 3.500 Seemeilen in alle Anrainerländer der Ostsee führte, einen lang gehegten Seglertraum. Mit ihrem nur 8,90 Meter kleinen Motorsegler „Nordlicht“ gelang ihnen eine überzeugende fahrtenseglerische Leistung.

Den „Arthur-Doerwald-Gedächtspreis“ vergibt die Kreuzer-Abteilung für die beste Reise mit einem Boot unter 10 Meter Länge. Der Preis ging diesmal, verbunden mit einer Goldmedaille, an die Berliner Günter und Gerda Frentin vom Segelclub Rohrwall. Mit dem kleinsten Schiff des Wettbewerbs, der nur 6,99 Meter langen „törn“, segelte das Ehepaar von Berlin entlang der schwedischen Küste bis zum finnischen Turku und wieder nach Berlin. In knapp drei Monaten legte die kleine Yacht unter teilweise ruppigen Wetterbedingungen 1.775 Seemeilen zurück. Die Jury urteilte: „Gute Seemannschaft, auf allen Kursen sichere Schiffsführung, vorbildlicher Fahrtensegelsport.“

Für vorbildliches Fahrtensegeln auf Binnen- und Küstengewässern vergibt die Kreuzer-Abteilung den „Binnen-Küste-Preis“. Mit ihm sowie mit einer Silbermedaille wurde Hartmut Heise vom Segelverein Klub am Rupenhorn ausgezeichnet. Der 58-Jährige und ein Mitsegler waren auf der 8,60-Meter-Yacht „Big Sherry“ von Berlin an der Ostseeküste zwischen Travemünde und Stettin unterwegs, ein Törn über 569 Seemeilen.

An den Fahrtensegel-Nachwuchs wendet sich die Kreuzer-Abteilung mit der Ausschreibung ihres Jugendpreises „Silberne Möwe“. Ihn gewann, wie auch schon beim vorigen Wettbewerb, Doris Schmidt vom Segelclub Rheingau, Wiesbaden. Unterstützt von einem Betreuer führte die 25-jährige Skipperin eine 40-Fuß-Charteryacht mit einer Crew von Kindern und Jugendlichen 10 Tage lang von Heiligenhafen in dänische Gewässer. Die Jury: „Aus Opti-Kindern und jugendlichen Wachführern formte die engagierte junge Skipperin eine Crew, die lernte, seemännische, navigatorische und meteorologische Aufgaben im Team zu lösen und so bereits in jungen Jahren fahrtenseglerische Erfahrung zu sammeln.“ Zur „Silbernen Möwe“ gab es für Doris Schmidt außerdem eine Silbermedaille.

„Die Gottschalks“ – Heinz und Helga Gottschalk vom Cöpenicker Segelverein, Berlin – und ihre Yacht „Libertas III“ gehören bei den Fahrtenwettbewerben der Kreuzer-Abteilung seit langem zu den erfolgreichen Teilnehmern. Diesmal überzeugten sie die Jury mit einer über 800 Kilometer langen Reise durch die Märkische und Mecklenburger Fluss- und Seenlandschaft. Sie wurden mit einer Goldmedaille und dem „Fluss- und Seen-Preis“ ausgezeichnet. Einmal unterstrich diese Binnenreise, dass Fahrtensegeln nicht spektakulär sein muss, um vorbildlich und erfolgreich im Sinne des Wettbewerbs zu sein.

Eine besonders kinder- und familiengerechte Törnplanung belohnt der „Familienpreis der Kreuzer-Abteilung“. Er ging diesmal an die Familie Ralf Bernhardt aus Brandenburg an der Havel. Zur Crew der kleinen Fahrtenyacht „Feria“ gehörten die Mama Anja, der ganz kleine Moses, die Schwestern Jorinde (3), Emilia (5) und Anouk (7) sowie der zehnjährige „große Bruder“ Elias. In 57 Fahrttagen führte der 1.175-Seemeilen-Törn vom Strelasund in die schwedischen Westschären, durch den Götakanal zur Ostsee, nach Gotland und Öland. Ein außergewöhnliches fahrtensportliches Familienerlebnis, das außerdem mit einer Silbermedaille belohnt wurde.

In den Fahrtenwettbewerben der Kreuzer-Abteilung des Deutschen Segler-Verbandes werden seit 1922 besonders vorbildliche Segelreisen ausgezeichnet. Hier zählen nicht Meilenfressen oder Extremabenteuer, sondern die sorgfältige Vorbereitung und seemännisch verantwortungsvolle Durchführung des Törns. Mit ihren Fahrtenwettbewerben, wie auch mit ihren Aus- und Fortbildungsangeboten, trägt die Kreuzer-Abteilung des DSV zur Sicherheit auf dem Wasser bei. Bei der diesjährigen Preisverleihung wurden außer den begehrten Sonderpreisen insgesamt 69 Gold-, Silber- und Bronzemedaillen vergeben.

Die Kreuzer-Abteilung des DSV ist mit gut 19.000 Mitgliedern die größte Interessenvertretung der Fahrtensegler in Deutschland. Sie bietet Seglern und Motorbootfahrern ein breites Spektrum von Informationen, Serviceleistungen und Sparvorteilen – unter anderem preisgünstige Yachtversicherung, Einkaufsvorteile bei Hafenhandbüchern und Revierführern, finanzielle Zuschüsse für Jugendliche bei Ausbildungsangeboten und vieles mehr. Mit ihren Seminaren und Praxistrainings trägt die Kreuzer-Abteilung zu mehr Sicherheit auf dem Wasser bei.

Davon profitieren auch die Mitglieder des Club der Kreuzer-Abteilung e. V. (CKA). Dieser Serviceclub für Segler steht allen Seglern und Motorbootfahrern offen, die sich keinem örtlichen Verein anschließen, aber trotzdem Regatten segeln und einer Gemeinschaft von Wassersportlern angehören möchten. Vor allem auch der wachsenden Gruppe von Charterseglern bietet der CKA als Serviceclub maßgeschneiderte Informationen und Dienstleistungen.

Förderpreise des Club der Kreuzer-Abteilung
Auf dem Fahrtenseglertag zeichnete der CKA erstmals drei Projekte im Bereich des Jugend-Fahrtensegelns mit Förderpreisen aus. Der 1. Preis, dotiert mit 2.500 Euro, ging an die Jugendabteilung der Segelsportgemeinschaft Stormvogel Steinfurt e. V im Münsterland. Ihr für den Wettbewerb eingereichtes Projekt war ein Jugendtörn mit vier Fahrtenyachten im Sommer 2009. 24 Kinder und Jugendliche sowie 12 Betreuerinnen und Betreuer erlebten drei Segelwochen auf der Ostsee.

Mit dem 2. Förderpreis in Höhe von 1.500 Euro wurde das Jugendprojekt „Alle in einem Boot“ des Barther Segler Verein e. V. ausgezeichnet. Bei diesem Projekt ging es darum, Kinder und Jugendliche an das Kuttersegeln heranzuführen und dabei mit erlebnispädagogischen Methoden Team- und Konfliktfähigkeit zu trainieren. Ziel ist es, in Barth langfristig eine „Jugendgruppe Kuttersegeln“ ins Leben zu rufen.

Mit ihrem Projekt „Ostsee Rund“ sicherten sich Nora Anders (19) vom Segelclub Oevelgönne und Kristine Brügge (20) von der Seglervereinigung Altona-Oevelgönne den 3. CKA-Förderpreis von 750 Euro. Nach dem Abitur erfüllen sich die beiden jungen Seglerinnen den Traum von einer Ostseeumrundung, für die sie fünf Monate eingeplant haben. Ein Projekt, das sicherlich für weitere junge Seglerinnen und Segler ansteckend wirkt.

Bewerbungsschluss für die Fahrtenwettbewerbe der Kreuzer-Abteilung 2010 und die Förderpreise des CKA ist der 15. November dieses Jahres.

Peter Gilmour fordert zum Duell

22.03.10 - Showdown zum Match Race Germany 2010: Matchrace-Weltmeister Adam Minoprio aus Neuseeland und Vizeweltmeister Torvar Mirsky aus Australien kommen nach Langenargen an den Bodensee und wollen beim Großen Preis von Deutschland nach der Krone greifen.

Nach dem Auftakt der World Match Racing Tour 2010 Anfang April vor Marseille in Frankreich nehmen die besten Matchracer der Welt Kurs auf auf Langenargen. Dort findet vom 19. bis zum 24. Mai der zweite von insgesamt zehn Tour-Stopps der Profi-Weltserie statt, die im Dezember mit dem Monsoon Cup in Malaysia und der Krönung der Weltmeister endet. Insgesamt schüttet die Tour jährlich rund 2,0 Millionen US-Dollar Preisgeld aus. Die deutschen Veranstalter erwarten zum 13. Mal ein Weltklassefeld von zwölf Mannschaften, die ihre Duelle um Preise im Wert von rund 50.000 Euro und wertvolle Weltranglistenpunkte auf Bavaria-Yachten vom Typ 35 Match direkt vor dem Bodensee-Bilderbuchufer austragen.

Zugesagt für das Match Race Germany hat auch der dreimalige Weltmeister und dreifacher Match Race Germany Gewinner Peter Gilmour. Der australische Altmeister fordert die Jungen Wilden einmal mehr zum Duell der Generationen. Sein Motto: "Keep going!" Seine Herausforderer Adam Minoprio (24) und Torvar Mirsky, der seinen 24. Geburtstag am Finaltag des deutschen Matchrace-Klassikers über Pfingsten feiert, könnten Gilmours Söhne sein. Doch mit Platz vier in der aktuellen Tour-Rangliste hat der 50-Jährige im vergangenen Jahr bewiesen, dass er noch längst nicht zum alten Eisen gehört. In Langenargen triumphierte Gilmour zuletzt 2005 und 2006. Im America¹s Cup zählt der Vater von drei Kindern seit 1987 zu den strahlenden Fixsternen am Firmament. Seine Erfolgsfomrel für Matchracing: "Es braucht nur Hingabe, Fleiß und Konzentration."

"Die Besten bleiben uns treu und garantieren für spektakulär spannenden Segelsport auf dem Bodensee ¬ das ist eine tolle Auszeichnung nicht nur für uns als Veranstalter sondern auch für unser großrtiges Publikum", sagt Eberhard Magg über das bevorstehende Gipfeltreffen unter Regie seines Organisationsteams, das nach dem großen Erfolg im vergangenen Jahr auch in diesem Mai wieder 40.000 Zuschauer und mehr erwartet.

Die deutsche Matchrace-Hochburg nicht einmal das schlechte Timing der World Sailing Team Asscociation (WSTA) nicht ins Wanken bringen, die ihre zweite Louis-Vuitton-Regatta ausgerechnet auf den seit drei Jahren bekannten Termin des Match Race Germany legte und unter anderem dafür sorgte, dass weder der dreimalige Olympiasieger und Titelverteidiger Ben Ainslie noch America's Cup-Sieger Jochen Schümann in diesem Jahr auf dem Bodensee aufkreuzen können, obwohl sie das gerne wollten. Eberhard Magg, Harald Thierer und ihre Partner hissen über Pfingsten zum 13. Mal erfolgreich ihre Matchrace-Flaggen und verwandeln das beschaulichen Langenargen in ein Formel-1-Lager des internationalen Segelsports.

Eine Premiere steht 2010 mit dem Start der ersten Damen-Mannschaft in der Geschichte des Match Race Germany: Die Berliner Steuerfrau Kathrin Kadelbach hat sich mit ihrem überraschenden Sieg bei der Deutschen Matchrace Meisterschaft eine von zwei Wild Cards für die hochkarätige Serie mit zwölf teilnehmenden Teams erkämpft. Kadelbach tritt mit der Olympia-Vierten Ulrike Schümann aus Berlin und männlicher Verstärkung an und macht sich im Feld der Profis keine Illusionen über ihren Außenseiter-Status: "Für uns ist es eine Riesenehre, dass wir teilnehmen dürfen. Wir werden natürlich um jede Chance kämpfen müssen."

Die zweite Wild Card, die das Organisationsteam der Match Race Germany GmbH und der ausrichtende Verein Yacht Club Langenargen e.V. unter ihrem neuen gemeinsamen Motto "Ready to attack" zu vergeben hatten, sicherte sich der routinierte und am Bodensee bestens als Favoritenschreck bekannte Schwede Björn Hansen.

2. Optimisten Team Race
Zum zweiten Mal findet in Langenargen das Optimisten Team Race Germany statt. In Dreier-Teams segeln die Youngster auf ihren Optimisten und bekommen dabei die Chance, hautnah an Ihren großen Vorbildern und Stars dran zu sein und sich darüber hinaus den ein oder anderen Tipp zu holen. Eberhard Magg sagt: "Der Heldenaspekt ist uns sehr wichtig. Die Kinder und Jugendlichen brauchen Vorbilder, die sie motivieren und anspornen." Für die Veranstalter und den Yachtclub ist die Teilnahme der jungen Segler am Match Race Germany ein wichtiger Baustein ihrer Jugendarbeit.

"Sailandtainment": Viel Vergnügen für die ganze Familie
Das vielseitig und liebevoll gestaltete familienfreundliche Rahmenprogramm beinhaltet auch 2010 wieder bunte Kinder-Aktionen, das attraktive Regattadorf mit verschiedenen Sponsorenpräsentationen und interaktiven Angeboten rund um den Segelsport, mitreißende Bands, Schnuppersegelaktivitäten von und mit dem Yacht Club Langenargen und ein großes Angebot regionaler und internationaler Speisen und Getränke direkt am Ufer. Die Rennen werden live kommentiert. Der Eintritt zum seglerischen Pfingstfest der Superlative ist kostenlos.

Donnerstag, 18. März 2010

Nitsche gewinnt die 30. St. Maarten Heineken-Regatta

18.03.10 - 240 Schiffe mit 2.000 Seglern hatten zur 30. Auflage der St. Maarten Heineken-Regatta gemeldet - der größten und seglerisch bedeutendsten Wettfahrtserie der Karibik. Und der Lindauer Hans-Robert Nitsche hat sie gewonnen - in der Bareboat-Klasse overall. Allein hier waren 99 Schiffe registriert.

"Das war ein tolles Ergebnis. Wir sind zu den Niederländische Antillen gefahren, weil wir vor dem Winter flüchten wollten und landeten prompt auf dem ersten Platz", freut sich Skipper Nitsche. "Herzlichen Glückwunsch, das ist ein tolles Ergebnis", gratuliert die Vorsitzende des Lindauer Segler-Clubs, Christine Holz ihrem Jugendleiter nach dessen Rückkehr.

Drei anspruchsvolle Wettfahrten wurden Anfang März ausgesegelt, "am ersten Tag hatten wir drei Windstärken, am zweiten legte er ein bisschen zu - und am dritten gab es maximal sechs Beaufort, allerdings mit viel Regen". Und es war untypisch kalt. "Wir haben in der Karibik gefroren", wundert sich Nitsche über das Wetter. Das aber immer noch deutlich wärmer war als der kalte deutsche Winter.

Die St. Maarten Regatta ist heute eine bedeutende Hochseeregatta. Vor 30 Jahren entstand sie in 'Jaap Guyt's Anker Bar'. Damals mit 12 teilnehmenden Booten, zugleich war es die Gründung des St. Maarten Yachtclubs. 2010 hatten 240 Schiffe gemeldet, 99 in 6 verschiedenen Bareboat-Klassen (ausschließlich Charterschiffe), die anderen Klassen sind Racer (wie sie mittlerweile auf der Bodensee-RUND UM in der NT-Klasse an den Start gehen), Katamarane und Big-Boats (zum Beispiel 'Titan 15 oder 'Rambler' - Schiffe, die knapp 30 Meter lang sind und von bezahlter Mannschaft gesegelt werden).

"Am ersten Tag hatten wir gewaltiges Dusel, da sind wir die richtigen Buchten ausgefahren und unser Genuatrimmer Frank Rollitz aus Konstanz hat den Riecher für den richtigen Wind gehabt", wundert sich Skipper Nitsche noch nach seiner Rückkehr. "Da sind wir mit unserer Dufour 455 'Let me go' nach berechneter Zeit glatt der 'Sojana' davongefahren. Das schaffst Du nur einmal im Leben. Mit einem 13 Meter Schiff eine Farr 115 mit 35 Metern hinter dir zu lassen" (Stephan Frank, Presse Lindauer Segler-Club).

Weitere Informationen unter www.heinekenregatta.com.


Nitsche und Crew bei der Siegesfeier [Bild: KH+P]


Die Titan von den Big Boats (ohne Nitsche) [Bild: KH+P]

Montag, 15. März 2010

Internationale Bodenseewoche 2010

15.03.10 - Die "Internationale Bodenseewoche" will an eine Tradition anknüpfen, die um 1905 begannn. Rund 18 Vereine rund um den Konstanzer Trichter haben sich für eine Neuauflage der "Bodenseewoche" in moderner Form zusammen gefunden und organisieren gemeinsam die Veranstaltung.

Neben den Regatten ist wieder ein breites Rahmenprogramm rund um den Konstanzer Altstadthafen geplant. Bei schönenem Frühjahrswetter lockte es im letzten Jahr zahlreiche Besucher, allerdings bliebe die Zahl der Teilnehmer, rund 40 Boote waren bei den Regatten am Start, bei der Neuauflage hinter den Erwartungen zurück. Diesmal hofft man auf mehr Teilnehmer im Feld bildschöner klassischer Yachten oder heißer Hightech-Renner.

Wieder im Programm sind abendliche Ruderregatten und rasante Wasserski-Shows. Ein Stelldichein geben sich zudem Oldtimer, Dampfboote und klassische Motorboote. Die Ausstellungsmeile der Bodenseewoche bietet Neuigkeiten rund um den Wassersport und Innovationen der Hochschulen. Wichtiger Bestandteil der Bodenseewoche soll daneben das gesellschaftliche Rahmenprogramm sein.

Einladung zur 36. Teufeltischregatta am 8./9. Mai

15.03.09 - Der Motor Yacht Club Überlingersee (MYCÜ) lädt alle Segler recht herzlich zu unserer 36. Teufeltischregatta am 8. und 9. Mai 2010 nach Wallhausen ein. Die Ausschreibung ist international für alle Kielboote (Yardstick).

Regeln: WR neuste Ausgabe der ISAF, Zusatz DSV, Ausschreibung und Segelanweisungen des MYCÜ, Wertung Yardstick nach BRP 2010.

Wie wird gesegelt? Am Samstag wird die Langstrecke rund um den Überlingersee gesegelt. Am Sonntag steht ein Up & Down Kurs auf dem Programm. Die Wertung ist Low Point und Yardstick. Liegeplätze im Hafen Wallhausen sind kein Problem bei unserem Hafenmeister Ralf Kaufmann.

Bereits am Freitag, 7. Mai 2010 findet das erste Weekendrace der Saison statt bei dem bereits für gute Bewirtung gesorgt ist. Am Samstag findet unser großes Hafenfest mit Live-Musik statt. Es spielen die vier Musiker von der “RaSa and Friends“. Der ganze MYCÜ freut sich auf Sie. Infos und Anmeldung unter http://www.mycue.de/.

Mittwoch, 10. März 2010

Regattatraining für Seesegler

10.03.10 - (ibn) Der Deutsche Segler-Verband bietet in diesem Jahr in Zusammenarbeit mit der Regattavereinigung Seesegeln (RVS) und dem Kieler Yacht-Club (KYC) zu Saisonbeginn das professionelle Regattatraining Go 4 Speed für Seesegler an.

Das Training startet am Samstag, 17. April mit einer Theorieeinheit in der DSV-Geschäftsstelle in Hamburg. Dort referiert der aus dem Fernsehen bekannte Meteorologe Meeno Schrader (wetterwelt.de) über Wetterthemen im Bezug auf Seeregatten und Deutschlands Regattaprofi Tim Kröger spricht zusammen mit Stefan Matschuck über optimales Crewmanagement und professionellen Segeltrimm. Professor Dr. Ing. Kai Graf von der Yacht Research Unit der Fachhochschule Kiel trägt zum optimalen Kiel-, Ruder- und Segelprofil vor. Uwe Wenzel von der RVS erläutert die Scoring Options im ORC-International-Messbrief.

Am Sonntag, 18. April stehen die Wettfahrtregeln der ISAF mit DSV-Regelexperte Uli Finckh auf dem Programm. Die Änderungen 2010 sowie Besonderheiten des Seesegelns werden neben den allgemeinen Wettfahrtregeln besonders behandelt. Am Wochenende 23. bis 25. April geht es zusammen mit dem Team mehrfachen Olympiasieger Jesper Bank erstmals hinaus auf das Wasser zum Praxistraining.

Unter der Leitung der KYC-Seebahn werden Starts und Manöver geübt. Die Trainingseinheiten werden auf dem Wasser durch ein professionelles Filmteam und einen Fotografen begleitet, so dass die gemeinsame abendliche Nachbereitung des Tages durch Filmsequenzen und Fotos unterstützt wird.

Die Trainings sind offen für alle interessierten Regattacrews und Einzelpersonen.
Weitere Informationen befinden sich auf der Homepage des Deutschen Segler-Verbandes im Menü Bootsdokumente/Vermessung. (http://www.dsv.org/ oder über
goforspeed@dsv.org)

Dienstag, 9. März 2010

Fährt nicht

09.03.10 - Aufgrund von Sturm musste der Katamaranverkehr eingestellt werden.

Morgen sollen die Boote wieder nach Fahrplan verkehren - erste Fahrt um 6.02 Uhr.

Montag, 8. März 2010

Konstanzer Bootsfahnder erfolgreich

08.03.10 - (IBN) Den Fahndern des Kompetenz-Zentrums Bootskriminalität (KBK) bei der Polizeidirektion Konstanz gelangen auch im vergangenen Jahr europaweit beachtliche Fahndungserfolge.

Die Beamten der Wasserschutzpolizei sind auf die Fahndung nach gestohlenen Sportbooten, Außenbordmotoren und Trailer spezialisiert und nehmen bundesweit und aus dem Ausland jährlich etwa 1600 Anfragen zu kontrollierten oder verdächtigen Wasserfahrzeugen ihrer Kollegen entgegen.

Insgesamt konnten mit maßgeblicher Beteiligung des KBK in 124 Fällen gestohlene Sportboote (17) und Außenbordmotoren (107) im Gesamtwert von 1.560.000 Euro (Vorjahr: 1.490.000 €), teilweise noch auf dem Transport vom Tat- zum Zielort, mit den örtlich zuständigen Dienststellen sichergestellt werden. Die Tatorte der sichergestellten Sportboote und Außenbordmotoren waren auf 10 europäische Länder verteilt. Als „Beifang“ gelang es eine Baumaschine, jeweils ein Quad und ein hochwertiges Fahrrad, Wasserpumpen für den Heizungsbau, diverse Elektrogeräte sowie 39 Kettensägen sicherzustellen.

Nachdem im Jahr 2008 ein starker Rückgang bei Boots- und Außenbordmotoren-Diebstählen in Deutschland zu verzeichnen war, wurden die Fahnder im vergangenen Jahr mit teilweise stark steigenden Diebstahlszahlen und immer besser organisierten Tätergruppen, die europaweit tätig und hoch mobil sind, konfrontiert.

Geld zurück

08.01.10 - Kunden, die ihre Bootsausstattung nachrüsten möchten, können bis zu € 1,000.-* Cashback für ausgewählte Navigations- und Autopilotsysteme sowie für leistungsstarke Add-ons wie Radaranlagen, GPS und Instrumente bei Simrad erhalten. Die Cashback-Werbeaktion, die vom 1. März bis 31. März läuft, gilt auch für die NSE8 und NSE12 Elektronikdisplays mit marktführender Radar-, Kartenplotter- und Echolottechnologie!

Diese europäische Werbeaktion gilt für Kunden aus Österreich, Belgien, Dänemark, Finnland, Frankreich, Deutschland, Irland, Italien, Luxemburg, den Niederlanden, Norwegen, Südafrika, Spanien, der Türkei und Großbritannien.

Kunden, die Produkte aus dieser Aktion kaufen, erhalten einen Gutschein bzw. können den Gutschein von der Simrad Yachting Website herunterladen. Zum Beantragen der Barvergütung braucht der ausgefüllte Gutschein nur zusammen mit dem Originalkaufbeleg und der ausgefüllten Garantiekarte zurückgesendet werden.

Infos: www.simrad-yachting.com/timeforanupgrade

Freitag, 5. März 2010

Fahrtenseglertag der Kreuzer-Abteilung des DSV mit Südseeabenteuer und Preisverleihung

05.03.10 - (ibn) Im exotischen Ambiente des Hamburger Museums für Völkerkunde mit seiner Sammlung historischer Südsee-Kanus treffen sich am 20. März dieses Jahres die Mitglieder der Kreuzer-Abteilung des Deutschen Segler-Verbandes zu ihrem "Fahrtenseglertag 2010".

Auf dem Programm steht außer den Mitgliederversammlungen der Kreuzer-Abteilung und des Club der Kreuzer-Abteilung (CKA) eine Präsentation des Weltumseglers und Buchautors Klaus Hympendahl. Ab 14.00 Uhr berichtet er von seiner abenteuerlichen Südsee-Expedition "Lapita Voyage". Mit zwei traditionellen polynesischen Katamaranen waren Segler und Wissenschaftler von den Philippinen aus im Pazifik unterwegs- auf den Spuren der legendären polynesischen Seefahrer, deren Navigationsmethoden uns immer wieder in Erstaunen versetzen. Zu diesem Vortrag sind Gäste herzlich willkommen. Der Eintritt - auch für das Museum - ist frei.

Der Abend steht im Zeichen von Gold, Silber und Bronze: Die Kreuzer-Abteilung verleiht die Medaillen und Sonderpreise an die Gewinner der Fahrtenwettbewerbe 2009. Außerdem gibt es zahlreiche Sonderpreise. Höchste Auszeichnung ist der Commodore-Preis für besondere Leistungen im Fahrtenwettbewerb.

Der Club der Kreuzer-Abteilung (CKA) fördert seit Jahren die seglerische Jugendarbeit durch finanzielle Zuwendungen. Erstmalig 2009 wurde ein neues Förderungskonzept umgesetzt: Drei Projekte im Bereich des Jugend-Fahrtensegelns werden mit Zuschüssen von 2.500, 1.000 und 750 Euro unterstützt. Alle Teammitglieder, die sich an der Ausschreibung beteiligen, werden zunächst für ein Jahr kostenfrei als CKA-Mitglieder aufgenommen. Auf dem Fahrtenseglertag werden die vom Vorstand des CKA ausgewählten Projekte durch Vertreter der Projektgruppen vorgestellt.

Dienstag, 2. März 2010

Zum Abschied von Emil Rutishauser

02.03.10 - Am Sonntag, 21. Februar ist unser Papa LACUSTRE Emil Rutishauser im Alter von 92 Jahren (22. 4. 1917 - 21.2.2010) friedlich eingeschlafen. Diese Nachricht macht uns sehr traurig. Die LACUSTRE Klasse hat Emil unendlich viel zu verdanken. Emil’s erste LACUSTRE trug die Segelnummer 4 und war auch die erste LACUSTRE, welche an den Bodensee kam. Auf die Nr. 4 folgt die 27, die erste Gilberte. Besonders bekannt wurde die Gilberte II mit der Segelnummer 77, mit welcher Emil auf den Regattabahnen am Bodensee, Zürichsee und Genfersee aktiv war.

Als Präsident der LACUSTRE Klasse hat Emil mit Weitsicht erkannt, dass ein preisgünstigeres Schiff entscheidend für die Zukunft der Klasse ist. Auf seine Initiative wurde die Kunststoff LACUSTRE entwickelt und die Klassenvorschriften gemeinsam mit den LACUSTRE Segler vom Genfersee angepasst.. Dank dieser Initiative prosperierte die Klasse weiter und so war es nicht verwunderlich, dass die Gilberte III, 177 ein Kunststoffschiff wurde.

Auch die Idee und die Initiative zur heute so beliebten Far Niente kam durch Emil Rutishauser vom Genfersee an den Bodensee. Seit 1963 findet die Far Niente auf dem Bodensee statt und Emil war meist aktiv dabei. Auch nachdem die Gilberte III von Emil an seine Söhne Christian und U.P. überging, blieb Emil der Klasse aktiv verbunden und war an jeder Far Niente als Bojenleger und Mitglied der Wettfahrtleitung dabei. Wir alle erinnern uns gerne an viele schöne Far Niente Stunden mit Emil.

Emil nahm aber auch an der weiteren Entwicklung der LACUSTRE aktiv teil. So freute er sich über die neueste Gilberte V, 262, die wunderschöne formverleimte LACUSTRE seiner Söhne genauso wie er die LACUSTRE Jugend aktiv finanziell und mit Erfahrung und Rat unterstützte. Als Gründungsmitglied und grosser Gönner hat er wesentlich zum Entstehen des Jugend Regatta Fördervereins beigetragen, welcher heute zwei LACUSTRE und Segelausbildung und Training für die Jugend zur Verfügung stellen kann.

Noch im letzten Herbst hat sich Emil aktiv als Ratgeber in die Revision der aktuellen technischen Vorschriften der LACUSTRE Klasse mit eingebracht und nahm noch am 23. Januar dieses Jahres in Rapperswil an unserer Generalversammlung teil, wo diese Vorschriften verabschiedet wurden.

Emil war nicht nur unser Ehrenmitglied sondern er war unser Papa LACUSTRE, dem wir die kontinuierliche Blüte unserer Klasse, viele unvergessliche Stunden zu Lande und zu Wasser verdanken.

Emil, wir werden Dir immer ein warmes, ehrendes Andenken behalten. Dein Geist wird die LACUSTRE Klasse auch in Zukunft begleiten. Deine LACUSTRE Segler, Felix Somm.

Montag, 1. März 2010

Volle Gänge und Menschentrauben

01.10.03 - 11.013 Boots-Liebhaber bei der fünften BOATFIT in Bremen. Die fünfte BOATFIT hat gestern mit rundum zufriedenen Beteiligten ihre Tore in der Messe Bremen geschlossen.


11.013 Besucher aus dem In- und Ausland kamen zu Deutschlands
einziger REFIT-Messe BOATFIT in die Freie Hansestadt Bremen
(Foto: Messe Bremen / Jan Rathke)

11.013 Besucher aus dem In- und Ausland kamen zu Deutschlands einziger REFIT-Messe in die Freie Hansestadt. Bei der BOATFIT 2009 waren 10.443 Besucher in den Bremer Messehallen.
„Wir sind sehr zufrieden, dass wir trotz der noch immer kritischen Wirtschaftslage einen Anstieg der Besucherzahlen verzeichnen konnten. Das zeigt, dass sich die BOATFIT in ihrer Zielgruppe fest etabliert hat“, berichtet Hans Peter Schneider, Geschäftsführer der Messe Bremen. „Auch in diesem Jahr haben die Aussteller die hohe Qualität der Besucher gelobt. Hierher kommen Bootsbesitzer, Restauratoren und andere Bootsfans mit einem konkreten Ziel und Fragen – nicht nur zum Schauen.“

Aus 15 Bundesländern kamen die Besucher zur Messe sowie aus neun europäischen Ländern, aus den USA und aus Südafrika. „Der Besucheransturm besonders am Sonnabend und Sonntag war überwältigend“, sagt BOATFIT-Projektleiterin Gabriele Frey. „Während die Aussteller am Freitag noch Zeit für intensive Beratung hatten, kamen sie am Wochenende in den Hochzeiten kaum zum Luft holen. Und auch die Vorträge waren sehr gut besucht. Das Programm werden wir im nächsten Jahr noch weiter ausbauen.“

Die nächste BOATFIT lädt vom 25. bis 27. Februar 2011 in die Messe Bremen ein. Weitere Informationen gibt es online unter http://www.boatfit.de/.

Ausstellerstimmen:

Martin Godderidge, Godderidge Metallbau, Schollach, Österreich

Ich bin zum ersten Mal auf der BOATFIT und sehr zufrieden. Wir haben gute Kontakte geknüpft, aus denen mit Sicherheit Geschäfte entstehen.

Juliana Leyh, DL Kunststofftechnik, Unna
Die BOATFIT ist eine der wichtigsten Messen für uns. Wir kommen nächstes Jahr wieder. Das Publikum ist sehr fachbezogen und unsere Kunden kommen extra hierher, wenn sie wissen, dass wir auf der BOATFIT sind. Außerdem ist die Atmosphäre hier sehr angenehm und persönlich und die Infrastruktur stimmt auch.

Albert Schweizer, Beilken Sails GmbH, Lemwerder - Referent
Mit unserem Vortrag „Schwerwetterfahrt – richtig vorbereiten & ausrüsten“ haben wir einen neuen Besucherrekord aufgestellt: Bei 175 Zuhörern habe ich aufgehört zu zählen. Sie standen in Trauben um die besetzten Stühle. Und die Zuhörer kommen perfekt vorbereitet in die Vorträge und haben die für sie interessanten Themen schon markiert. Das ist beeindruckend. Man merkt, dass die BOATFIT akzeptiert ist.

ABO-Aktion und Bodensee-Navigationskarte

01.03.10 - Bodensee-Navigationskarten, wasserfest und formstabil Maßstab 1 : 50 000 bestehend aus:

● Zwei sich überlappenden Blättern im Format 85 x 60 cm, mit einer Fülle von nautischen Informationen und Detailkarten

● Meridiane und Breitengrade mit Skalen in Seemeilen und Kilometern

● Informationen zum Naturschutz und der Ökologie des Bodensees

● ausführliches Begleitheft mit Leuchtfeuer- und GPS-Way-point-Verzeichnis sowie Informationen zum Sturmwarndienst, zu den Seetankstellen, Seenot- und Wetterdiensten und Entfernungstabellen zwischen den Orten am See.

Scholtz Cup 2010 bei Schattmaier

01.03.10 - Für die Saison 2010 richtet Schattmaier für Regatta-Segler den Scholtz Cup aus.

Zu Beginn der Segelsaison ist ein Regatta-Training auf Scholtz 22 Yachten als kombiniertes Praxis- und Theorie-Wochenende als STARTUP vorgesehen:

Freitagabend ab 18.00 Uhr Einführung in die Regattaregeln, Samstag ist der Trainingstag und am Sonntag wird das Gelernte bei Kurzregatten gefestigt. Ideal da gleiche Yachten zum Einsatz kommen. Hier zählt die Crewleistung im Zusammenspiel mit Taktik und Trimm. Crewstärke 3 bis 4 Personen. Termin: Freitag 09.04.10 ab 18.00 Uhr, Samstag 10.04.2010 und Sonntag 11.04.2010.

Sieben Wochenenden sind über die Saison 2010 dafür festgelegt worden:
16.-18.04.2010/ Aprilcup
07.-09.05.2010/ Maicup
18.-20.06.2010/ Junicup
16.-18.07.2010/ Julicup
27.-29.08.2010/ Augustcup, gleichzeitige Teilnahme am Argencup!
01.-03.10.2010/ Oktobercup
29.-31.10.2010/ Herbstcup

Wettläufe sind an den genannten Wochenenden grundsätzlich samstags und sonntags. Am Freitag abends jedoch kann die Scholtz bereits übernommen werden...

7 Einzelwertungen aus den Regattawochenenden Scholtz werden zu einer Gesamtwertung zusammengefaßt. 4 Wochenenden gehen in die Wertung ein, bis zu drei "Streicher" bei Teilnahme an fünf, sechs bzw. allen sieben Wochenenden. Kein Eingang in die Gesamtwertung bei Teilnahme an weniger als 4 Wochenenden. Die Teilnahme ist als Team vorgesehen (drei bis fünf Personen), die aber nicht immer die gleiche Besatzung sein muss!

Mehr Infos unter http://www.schattmaier.com/

Kite-Surfer schwer verletzt

01.03.10 - (IBN) Schwere Verletzungen hat ein 35-jähriger Kite-Surfer am Sonntagnachmittag, gegen 15.15 Uhr in Langenargen erlitten.

Der Mann war in Höhe des DLRG-Heimes plötzlich von einer Windbö erfasst und anschließend unkontrolliert über den Strand gesschleift worden. Dabei prallte er mehrfach hart am Untergrund auf und wurde nach Erstversorgung an der Unglückstelle durch den mit dem Rettungshubschrauber eingetroffenen Notarzt in das Krankenhaus gebracht.

Vermutlich durch den hohen Wellengang war am Sonntagnachmittag zudem in Überlingen ein Auftriebkörper im Schwimmausleger des Gastliegestegs leck geschlagen und in die Tiefe gesunken. Hierdurch wurde der Ausleger teilweise mitgerissen und erheblich beschädigt.

blu26 Wintertraining am Gardasee

01.10.10 - Brenzone/Udligenswil. Während vier Tagen fand am Gardasee das blu26 Wintertraining statt. Der Lago di Garda zeigte sich von seiner besten Seite und ermöglichte den fünf angereisten Crews aus der Schweiz und Deutschland intensive Trainingssessionen unter der Leitung von Eric Monnin, Christian Scherrer und Stephan Eder. Das positive Feedback, die tollen Bedingungen und die gute Stimmung unter den Teilnehmern verspricht eine Fortsetzung im Jahr 2011.




Fotos: bluboots