Donnerstag, 18. März 2010

Nitsche gewinnt die 30. St. Maarten Heineken-Regatta

18.03.10 - 240 Schiffe mit 2.000 Seglern hatten zur 30. Auflage der St. Maarten Heineken-Regatta gemeldet - der größten und seglerisch bedeutendsten Wettfahrtserie der Karibik. Und der Lindauer Hans-Robert Nitsche hat sie gewonnen - in der Bareboat-Klasse overall. Allein hier waren 99 Schiffe registriert.

"Das war ein tolles Ergebnis. Wir sind zu den Niederländische Antillen gefahren, weil wir vor dem Winter flüchten wollten und landeten prompt auf dem ersten Platz", freut sich Skipper Nitsche. "Herzlichen Glückwunsch, das ist ein tolles Ergebnis", gratuliert die Vorsitzende des Lindauer Segler-Clubs, Christine Holz ihrem Jugendleiter nach dessen Rückkehr.

Drei anspruchsvolle Wettfahrten wurden Anfang März ausgesegelt, "am ersten Tag hatten wir drei Windstärken, am zweiten legte er ein bisschen zu - und am dritten gab es maximal sechs Beaufort, allerdings mit viel Regen". Und es war untypisch kalt. "Wir haben in der Karibik gefroren", wundert sich Nitsche über das Wetter. Das aber immer noch deutlich wärmer war als der kalte deutsche Winter.

Die St. Maarten Regatta ist heute eine bedeutende Hochseeregatta. Vor 30 Jahren entstand sie in 'Jaap Guyt's Anker Bar'. Damals mit 12 teilnehmenden Booten, zugleich war es die Gründung des St. Maarten Yachtclubs. 2010 hatten 240 Schiffe gemeldet, 99 in 6 verschiedenen Bareboat-Klassen (ausschließlich Charterschiffe), die anderen Klassen sind Racer (wie sie mittlerweile auf der Bodensee-RUND UM in der NT-Klasse an den Start gehen), Katamarane und Big-Boats (zum Beispiel 'Titan 15 oder 'Rambler' - Schiffe, die knapp 30 Meter lang sind und von bezahlter Mannschaft gesegelt werden).

"Am ersten Tag hatten wir gewaltiges Dusel, da sind wir die richtigen Buchten ausgefahren und unser Genuatrimmer Frank Rollitz aus Konstanz hat den Riecher für den richtigen Wind gehabt", wundert sich Skipper Nitsche noch nach seiner Rückkehr. "Da sind wir mit unserer Dufour 455 'Let me go' nach berechneter Zeit glatt der 'Sojana' davongefahren. Das schaffst Du nur einmal im Leben. Mit einem 13 Meter Schiff eine Farr 115 mit 35 Metern hinter dir zu lassen" (Stephan Frank, Presse Lindauer Segler-Club).

Weitere Informationen unter www.heinekenregatta.com.


Nitsche und Crew bei der Siegesfeier [Bild: KH+P]


Die Titan von den Big Boats (ohne Nitsche) [Bild: KH+P]

Montag, 15. März 2010

Internationale Bodenseewoche 2010

15.03.10 - Die "Internationale Bodenseewoche" will an eine Tradition anknüpfen, die um 1905 begannn. Rund 18 Vereine rund um den Konstanzer Trichter haben sich für eine Neuauflage der "Bodenseewoche" in moderner Form zusammen gefunden und organisieren gemeinsam die Veranstaltung.

Neben den Regatten ist wieder ein breites Rahmenprogramm rund um den Konstanzer Altstadthafen geplant. Bei schönenem Frühjahrswetter lockte es im letzten Jahr zahlreiche Besucher, allerdings bliebe die Zahl der Teilnehmer, rund 40 Boote waren bei den Regatten am Start, bei der Neuauflage hinter den Erwartungen zurück. Diesmal hofft man auf mehr Teilnehmer im Feld bildschöner klassischer Yachten oder heißer Hightech-Renner.

Wieder im Programm sind abendliche Ruderregatten und rasante Wasserski-Shows. Ein Stelldichein geben sich zudem Oldtimer, Dampfboote und klassische Motorboote. Die Ausstellungsmeile der Bodenseewoche bietet Neuigkeiten rund um den Wassersport und Innovationen der Hochschulen. Wichtiger Bestandteil der Bodenseewoche soll daneben das gesellschaftliche Rahmenprogramm sein.

Einladung zur 36. Teufeltischregatta am 8./9. Mai

15.03.09 - Der Motor Yacht Club Überlingersee (MYCÜ) lädt alle Segler recht herzlich zu unserer 36. Teufeltischregatta am 8. und 9. Mai 2010 nach Wallhausen ein. Die Ausschreibung ist international für alle Kielboote (Yardstick).

Regeln: WR neuste Ausgabe der ISAF, Zusatz DSV, Ausschreibung und Segelanweisungen des MYCÜ, Wertung Yardstick nach BRP 2010.

Wie wird gesegelt? Am Samstag wird die Langstrecke rund um den Überlingersee gesegelt. Am Sonntag steht ein Up & Down Kurs auf dem Programm. Die Wertung ist Low Point und Yardstick. Liegeplätze im Hafen Wallhausen sind kein Problem bei unserem Hafenmeister Ralf Kaufmann.

Bereits am Freitag, 7. Mai 2010 findet das erste Weekendrace der Saison statt bei dem bereits für gute Bewirtung gesorgt ist. Am Samstag findet unser großes Hafenfest mit Live-Musik statt. Es spielen die vier Musiker von der “RaSa and Friends“. Der ganze MYCÜ freut sich auf Sie. Infos und Anmeldung unter http://www.mycue.de/.

Mittwoch, 10. März 2010

Regattatraining für Seesegler

10.03.10 - (ibn) Der Deutsche Segler-Verband bietet in diesem Jahr in Zusammenarbeit mit der Regattavereinigung Seesegeln (RVS) und dem Kieler Yacht-Club (KYC) zu Saisonbeginn das professionelle Regattatraining Go 4 Speed für Seesegler an.

Das Training startet am Samstag, 17. April mit einer Theorieeinheit in der DSV-Geschäftsstelle in Hamburg. Dort referiert der aus dem Fernsehen bekannte Meteorologe Meeno Schrader (wetterwelt.de) über Wetterthemen im Bezug auf Seeregatten und Deutschlands Regattaprofi Tim Kröger spricht zusammen mit Stefan Matschuck über optimales Crewmanagement und professionellen Segeltrimm. Professor Dr. Ing. Kai Graf von der Yacht Research Unit der Fachhochschule Kiel trägt zum optimalen Kiel-, Ruder- und Segelprofil vor. Uwe Wenzel von der RVS erläutert die Scoring Options im ORC-International-Messbrief.

Am Sonntag, 18. April stehen die Wettfahrtregeln der ISAF mit DSV-Regelexperte Uli Finckh auf dem Programm. Die Änderungen 2010 sowie Besonderheiten des Seesegelns werden neben den allgemeinen Wettfahrtregeln besonders behandelt. Am Wochenende 23. bis 25. April geht es zusammen mit dem Team mehrfachen Olympiasieger Jesper Bank erstmals hinaus auf das Wasser zum Praxistraining.

Unter der Leitung der KYC-Seebahn werden Starts und Manöver geübt. Die Trainingseinheiten werden auf dem Wasser durch ein professionelles Filmteam und einen Fotografen begleitet, so dass die gemeinsame abendliche Nachbereitung des Tages durch Filmsequenzen und Fotos unterstützt wird.

Die Trainings sind offen für alle interessierten Regattacrews und Einzelpersonen.
Weitere Informationen befinden sich auf der Homepage des Deutschen Segler-Verbandes im Menü Bootsdokumente/Vermessung. (http://www.dsv.org/ oder über
goforspeed@dsv.org)

Dienstag, 9. März 2010

Fährt nicht

09.03.10 - Aufgrund von Sturm musste der Katamaranverkehr eingestellt werden.

Morgen sollen die Boote wieder nach Fahrplan verkehren - erste Fahrt um 6.02 Uhr.

Montag, 8. März 2010

Konstanzer Bootsfahnder erfolgreich

08.03.10 - (IBN) Den Fahndern des Kompetenz-Zentrums Bootskriminalität (KBK) bei der Polizeidirektion Konstanz gelangen auch im vergangenen Jahr europaweit beachtliche Fahndungserfolge.

Die Beamten der Wasserschutzpolizei sind auf die Fahndung nach gestohlenen Sportbooten, Außenbordmotoren und Trailer spezialisiert und nehmen bundesweit und aus dem Ausland jährlich etwa 1600 Anfragen zu kontrollierten oder verdächtigen Wasserfahrzeugen ihrer Kollegen entgegen.

Insgesamt konnten mit maßgeblicher Beteiligung des KBK in 124 Fällen gestohlene Sportboote (17) und Außenbordmotoren (107) im Gesamtwert von 1.560.000 Euro (Vorjahr: 1.490.000 €), teilweise noch auf dem Transport vom Tat- zum Zielort, mit den örtlich zuständigen Dienststellen sichergestellt werden. Die Tatorte der sichergestellten Sportboote und Außenbordmotoren waren auf 10 europäische Länder verteilt. Als „Beifang“ gelang es eine Baumaschine, jeweils ein Quad und ein hochwertiges Fahrrad, Wasserpumpen für den Heizungsbau, diverse Elektrogeräte sowie 39 Kettensägen sicherzustellen.

Nachdem im Jahr 2008 ein starker Rückgang bei Boots- und Außenbordmotoren-Diebstählen in Deutschland zu verzeichnen war, wurden die Fahnder im vergangenen Jahr mit teilweise stark steigenden Diebstahlszahlen und immer besser organisierten Tätergruppen, die europaweit tätig und hoch mobil sind, konfrontiert.

Geld zurück

08.01.10 - Kunden, die ihre Bootsausstattung nachrüsten möchten, können bis zu € 1,000.-* Cashback für ausgewählte Navigations- und Autopilotsysteme sowie für leistungsstarke Add-ons wie Radaranlagen, GPS und Instrumente bei Simrad erhalten. Die Cashback-Werbeaktion, die vom 1. März bis 31. März läuft, gilt auch für die NSE8 und NSE12 Elektronikdisplays mit marktführender Radar-, Kartenplotter- und Echolottechnologie!

Diese europäische Werbeaktion gilt für Kunden aus Österreich, Belgien, Dänemark, Finnland, Frankreich, Deutschland, Irland, Italien, Luxemburg, den Niederlanden, Norwegen, Südafrika, Spanien, der Türkei und Großbritannien.

Kunden, die Produkte aus dieser Aktion kaufen, erhalten einen Gutschein bzw. können den Gutschein von der Simrad Yachting Website herunterladen. Zum Beantragen der Barvergütung braucht der ausgefüllte Gutschein nur zusammen mit dem Originalkaufbeleg und der ausgefüllten Garantiekarte zurückgesendet werden.

Infos: www.simrad-yachting.com/timeforanupgrade

Freitag, 5. März 2010

Fahrtenseglertag der Kreuzer-Abteilung des DSV mit Südseeabenteuer und Preisverleihung

05.03.10 - (ibn) Im exotischen Ambiente des Hamburger Museums für Völkerkunde mit seiner Sammlung historischer Südsee-Kanus treffen sich am 20. März dieses Jahres die Mitglieder der Kreuzer-Abteilung des Deutschen Segler-Verbandes zu ihrem "Fahrtenseglertag 2010".

Auf dem Programm steht außer den Mitgliederversammlungen der Kreuzer-Abteilung und des Club der Kreuzer-Abteilung (CKA) eine Präsentation des Weltumseglers und Buchautors Klaus Hympendahl. Ab 14.00 Uhr berichtet er von seiner abenteuerlichen Südsee-Expedition "Lapita Voyage". Mit zwei traditionellen polynesischen Katamaranen waren Segler und Wissenschaftler von den Philippinen aus im Pazifik unterwegs- auf den Spuren der legendären polynesischen Seefahrer, deren Navigationsmethoden uns immer wieder in Erstaunen versetzen. Zu diesem Vortrag sind Gäste herzlich willkommen. Der Eintritt - auch für das Museum - ist frei.

Der Abend steht im Zeichen von Gold, Silber und Bronze: Die Kreuzer-Abteilung verleiht die Medaillen und Sonderpreise an die Gewinner der Fahrtenwettbewerbe 2009. Außerdem gibt es zahlreiche Sonderpreise. Höchste Auszeichnung ist der Commodore-Preis für besondere Leistungen im Fahrtenwettbewerb.

Der Club der Kreuzer-Abteilung (CKA) fördert seit Jahren die seglerische Jugendarbeit durch finanzielle Zuwendungen. Erstmalig 2009 wurde ein neues Förderungskonzept umgesetzt: Drei Projekte im Bereich des Jugend-Fahrtensegelns werden mit Zuschüssen von 2.500, 1.000 und 750 Euro unterstützt. Alle Teammitglieder, die sich an der Ausschreibung beteiligen, werden zunächst für ein Jahr kostenfrei als CKA-Mitglieder aufgenommen. Auf dem Fahrtenseglertag werden die vom Vorstand des CKA ausgewählten Projekte durch Vertreter der Projektgruppen vorgestellt.

Dienstag, 2. März 2010

Zum Abschied von Emil Rutishauser

02.03.10 - Am Sonntag, 21. Februar ist unser Papa LACUSTRE Emil Rutishauser im Alter von 92 Jahren (22. 4. 1917 - 21.2.2010) friedlich eingeschlafen. Diese Nachricht macht uns sehr traurig. Die LACUSTRE Klasse hat Emil unendlich viel zu verdanken. Emil’s erste LACUSTRE trug die Segelnummer 4 und war auch die erste LACUSTRE, welche an den Bodensee kam. Auf die Nr. 4 folgt die 27, die erste Gilberte. Besonders bekannt wurde die Gilberte II mit der Segelnummer 77, mit welcher Emil auf den Regattabahnen am Bodensee, Zürichsee und Genfersee aktiv war.

Als Präsident der LACUSTRE Klasse hat Emil mit Weitsicht erkannt, dass ein preisgünstigeres Schiff entscheidend für die Zukunft der Klasse ist. Auf seine Initiative wurde die Kunststoff LACUSTRE entwickelt und die Klassenvorschriften gemeinsam mit den LACUSTRE Segler vom Genfersee angepasst.. Dank dieser Initiative prosperierte die Klasse weiter und so war es nicht verwunderlich, dass die Gilberte III, 177 ein Kunststoffschiff wurde.

Auch die Idee und die Initiative zur heute so beliebten Far Niente kam durch Emil Rutishauser vom Genfersee an den Bodensee. Seit 1963 findet die Far Niente auf dem Bodensee statt und Emil war meist aktiv dabei. Auch nachdem die Gilberte III von Emil an seine Söhne Christian und U.P. überging, blieb Emil der Klasse aktiv verbunden und war an jeder Far Niente als Bojenleger und Mitglied der Wettfahrtleitung dabei. Wir alle erinnern uns gerne an viele schöne Far Niente Stunden mit Emil.

Emil nahm aber auch an der weiteren Entwicklung der LACUSTRE aktiv teil. So freute er sich über die neueste Gilberte V, 262, die wunderschöne formverleimte LACUSTRE seiner Söhne genauso wie er die LACUSTRE Jugend aktiv finanziell und mit Erfahrung und Rat unterstützte. Als Gründungsmitglied und grosser Gönner hat er wesentlich zum Entstehen des Jugend Regatta Fördervereins beigetragen, welcher heute zwei LACUSTRE und Segelausbildung und Training für die Jugend zur Verfügung stellen kann.

Noch im letzten Herbst hat sich Emil aktiv als Ratgeber in die Revision der aktuellen technischen Vorschriften der LACUSTRE Klasse mit eingebracht und nahm noch am 23. Januar dieses Jahres in Rapperswil an unserer Generalversammlung teil, wo diese Vorschriften verabschiedet wurden.

Emil war nicht nur unser Ehrenmitglied sondern er war unser Papa LACUSTRE, dem wir die kontinuierliche Blüte unserer Klasse, viele unvergessliche Stunden zu Lande und zu Wasser verdanken.

Emil, wir werden Dir immer ein warmes, ehrendes Andenken behalten. Dein Geist wird die LACUSTRE Klasse auch in Zukunft begleiten. Deine LACUSTRE Segler, Felix Somm.

Montag, 1. März 2010

Volle Gänge und Menschentrauben

01.10.03 - 11.013 Boots-Liebhaber bei der fünften BOATFIT in Bremen. Die fünfte BOATFIT hat gestern mit rundum zufriedenen Beteiligten ihre Tore in der Messe Bremen geschlossen.


11.013 Besucher aus dem In- und Ausland kamen zu Deutschlands
einziger REFIT-Messe BOATFIT in die Freie Hansestadt Bremen
(Foto: Messe Bremen / Jan Rathke)

11.013 Besucher aus dem In- und Ausland kamen zu Deutschlands einziger REFIT-Messe in die Freie Hansestadt. Bei der BOATFIT 2009 waren 10.443 Besucher in den Bremer Messehallen.
„Wir sind sehr zufrieden, dass wir trotz der noch immer kritischen Wirtschaftslage einen Anstieg der Besucherzahlen verzeichnen konnten. Das zeigt, dass sich die BOATFIT in ihrer Zielgruppe fest etabliert hat“, berichtet Hans Peter Schneider, Geschäftsführer der Messe Bremen. „Auch in diesem Jahr haben die Aussteller die hohe Qualität der Besucher gelobt. Hierher kommen Bootsbesitzer, Restauratoren und andere Bootsfans mit einem konkreten Ziel und Fragen – nicht nur zum Schauen.“

Aus 15 Bundesländern kamen die Besucher zur Messe sowie aus neun europäischen Ländern, aus den USA und aus Südafrika. „Der Besucheransturm besonders am Sonnabend und Sonntag war überwältigend“, sagt BOATFIT-Projektleiterin Gabriele Frey. „Während die Aussteller am Freitag noch Zeit für intensive Beratung hatten, kamen sie am Wochenende in den Hochzeiten kaum zum Luft holen. Und auch die Vorträge waren sehr gut besucht. Das Programm werden wir im nächsten Jahr noch weiter ausbauen.“

Die nächste BOATFIT lädt vom 25. bis 27. Februar 2011 in die Messe Bremen ein. Weitere Informationen gibt es online unter http://www.boatfit.de/.

Ausstellerstimmen:

Martin Godderidge, Godderidge Metallbau, Schollach, Österreich

Ich bin zum ersten Mal auf der BOATFIT und sehr zufrieden. Wir haben gute Kontakte geknüpft, aus denen mit Sicherheit Geschäfte entstehen.

Juliana Leyh, DL Kunststofftechnik, Unna
Die BOATFIT ist eine der wichtigsten Messen für uns. Wir kommen nächstes Jahr wieder. Das Publikum ist sehr fachbezogen und unsere Kunden kommen extra hierher, wenn sie wissen, dass wir auf der BOATFIT sind. Außerdem ist die Atmosphäre hier sehr angenehm und persönlich und die Infrastruktur stimmt auch.

Albert Schweizer, Beilken Sails GmbH, Lemwerder - Referent
Mit unserem Vortrag „Schwerwetterfahrt – richtig vorbereiten & ausrüsten“ haben wir einen neuen Besucherrekord aufgestellt: Bei 175 Zuhörern habe ich aufgehört zu zählen. Sie standen in Trauben um die besetzten Stühle. Und die Zuhörer kommen perfekt vorbereitet in die Vorträge und haben die für sie interessanten Themen schon markiert. Das ist beeindruckend. Man merkt, dass die BOATFIT akzeptiert ist.

ABO-Aktion und Bodensee-Navigationskarte

01.03.10 - Bodensee-Navigationskarten, wasserfest und formstabil Maßstab 1 : 50 000 bestehend aus:

● Zwei sich überlappenden Blättern im Format 85 x 60 cm, mit einer Fülle von nautischen Informationen und Detailkarten

● Meridiane und Breitengrade mit Skalen in Seemeilen und Kilometern

● Informationen zum Naturschutz und der Ökologie des Bodensees

● ausführliches Begleitheft mit Leuchtfeuer- und GPS-Way-point-Verzeichnis sowie Informationen zum Sturmwarndienst, zu den Seetankstellen, Seenot- und Wetterdiensten und Entfernungstabellen zwischen den Orten am See.

Scholtz Cup 2010 bei Schattmaier

01.03.10 - Für die Saison 2010 richtet Schattmaier für Regatta-Segler den Scholtz Cup aus.

Zu Beginn der Segelsaison ist ein Regatta-Training auf Scholtz 22 Yachten als kombiniertes Praxis- und Theorie-Wochenende als STARTUP vorgesehen:

Freitagabend ab 18.00 Uhr Einführung in die Regattaregeln, Samstag ist der Trainingstag und am Sonntag wird das Gelernte bei Kurzregatten gefestigt. Ideal da gleiche Yachten zum Einsatz kommen. Hier zählt die Crewleistung im Zusammenspiel mit Taktik und Trimm. Crewstärke 3 bis 4 Personen. Termin: Freitag 09.04.10 ab 18.00 Uhr, Samstag 10.04.2010 und Sonntag 11.04.2010.

Sieben Wochenenden sind über die Saison 2010 dafür festgelegt worden:
16.-18.04.2010/ Aprilcup
07.-09.05.2010/ Maicup
18.-20.06.2010/ Junicup
16.-18.07.2010/ Julicup
27.-29.08.2010/ Augustcup, gleichzeitige Teilnahme am Argencup!
01.-03.10.2010/ Oktobercup
29.-31.10.2010/ Herbstcup

Wettläufe sind an den genannten Wochenenden grundsätzlich samstags und sonntags. Am Freitag abends jedoch kann die Scholtz bereits übernommen werden...

7 Einzelwertungen aus den Regattawochenenden Scholtz werden zu einer Gesamtwertung zusammengefaßt. 4 Wochenenden gehen in die Wertung ein, bis zu drei "Streicher" bei Teilnahme an fünf, sechs bzw. allen sieben Wochenenden. Kein Eingang in die Gesamtwertung bei Teilnahme an weniger als 4 Wochenenden. Die Teilnahme ist als Team vorgesehen (drei bis fünf Personen), die aber nicht immer die gleiche Besatzung sein muss!

Mehr Infos unter http://www.schattmaier.com/

Kite-Surfer schwer verletzt

01.03.10 - (IBN) Schwere Verletzungen hat ein 35-jähriger Kite-Surfer am Sonntagnachmittag, gegen 15.15 Uhr in Langenargen erlitten.

Der Mann war in Höhe des DLRG-Heimes plötzlich von einer Windbö erfasst und anschließend unkontrolliert über den Strand gesschleift worden. Dabei prallte er mehrfach hart am Untergrund auf und wurde nach Erstversorgung an der Unglückstelle durch den mit dem Rettungshubschrauber eingetroffenen Notarzt in das Krankenhaus gebracht.

Vermutlich durch den hohen Wellengang war am Sonntagnachmittag zudem in Überlingen ein Auftriebkörper im Schwimmausleger des Gastliegestegs leck geschlagen und in die Tiefe gesunken. Hierdurch wurde der Ausleger teilweise mitgerissen und erheblich beschädigt.

blu26 Wintertraining am Gardasee

01.10.10 - Brenzone/Udligenswil. Während vier Tagen fand am Gardasee das blu26 Wintertraining statt. Der Lago di Garda zeigte sich von seiner besten Seite und ermöglichte den fünf angereisten Crews aus der Schweiz und Deutschland intensive Trainingssessionen unter der Leitung von Eric Monnin, Christian Scherrer und Stephan Eder. Das positive Feedback, die tollen Bedingungen und die gute Stimmung unter den Teilnehmern verspricht eine Fortsetzung im Jahr 2011.




Fotos: bluboots

Freitag, 26. Februar 2010

Katamarane verkehren wieder

26.02.10 - Die Katamarane verkehren wieder nach Fahrplan. Details zum Fahrplan erhalten Sie im Internetauftritt der Gesellschaft unter www.der-katamaran.de.

Zubehör und Know-how für die Restaurierung

26.02.10 - REFIT- und Klassikermesse BOATFIT in Bremen eröffnet. „Die fünfte Auflage der BOATFIT belegt den erfolgreichen Wandel des Messestandortes Bremen. Mit innovativen Ideen und neuen Produkten kommen Besucher aus nah und fern in die Messehallen“, sagte Martin Günthner, Senator für Wirtschaft und Häfen der Freien Hansestadt Bremen, anlässlich der Eröffnung von Deutschlands einziger REFIT- und Klassikermesse am Freitag, 26. Februar 2010, in der Messe Bremen. „Die BOATFIT unterstreicht dabei eindrucksvoll das maritime Flair Bremens und Bremerhavens und spiegelt die maritime Verbundenheit der Hansestadt wieder.“

Seit 2006 lockt die BOATFIT jedes Jahr kurz vor Saisonbeginn Liebhaber von Bootsklassikern, Restauratoren, Anbieter von Zubehör, Bootsbesitzer und Händler sowie Segelfreunde zu einem maritimen Erlebnis in die Messe Bremen. Dort präsentieren bis Sonntag, 28. Februar 2010, 153 Unternehmen aus Deutschland, Holland, Dänemark, Österreich, Schweden, aus der Schweiz und Brasilien auch in diesem Jahr Boots-Klassiker sowie Ausrüstung und Zubehör für die Restaurierung.

„Der Erhalt bestehender Boote gewinnt ständig an Bedeutung. Mit der BOATFIT haben wir genau das richtige Angebot für alle, die ihr Boot restaurieren möchten oder es jetzt aus dem Winterschlaf holen und vor der Saison noch kleine Mängel beheben möchten", sagt Hans Peter Schneider, Geschäftsführer der Messe Bremen. „Hier auf der Messe finden sie das passende Zubehör und das Know-how dafür." Auf den sechs Themeninseln „Elektrik & Elektronik – Motoren & Antrieb“, „Farben, Lacke & Pflegemittel“, „Segel & Rigg“, „Bootsbau & Reparatur“, Sicherheit & Seemannschaft“ und „Klassik“ gibt es passend zum Angebot der Aussteller Praxis-Vorträge, Aktionen und Workshops.

Praktische Erfahrungen und Bootsbau zum Mitmachen bietet zum Beispiel Ursula Latus, Inhaberin von Boot Workshop Latus, auf der BOATFIT an. Besucher können dort an einem Boot mitbauen, takeln und spleißen und erhalten Tipps und nützliche Informationen rund um Bootsbau und Restaurierung. „Ich war von Anfang an auf der BOATFIT dabei, weil es mir hier einfach gut gefällt“, so Latus. „Das Publikum ist sehr interessiert und macht bei unseren Bootsbauarbeiten begeistert mit. Deshalb haben wir dieses Jahr sogar eine zweite Werkbank dabei und freuen uns auf die Besucher unserer Workshops.“

Bootszubehör der besonderen Art gibt es am Sonntag beim Nautischen Flohmarkt in der Halle 4.1. Vom Atlas bis zum historischen Steuerrad bieten die Händler dort ein buntes Allerlei fürs Boot an.

Die BOATFIT ist noch bis Sonntag, 28. Februar 2010, in den Hallen 4 und 5 der Messe Bremen jeweils von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Regulärer Eintritt 9 Euro, Feierabendticket ab 15 Uhr 5 Euro. Kinder bis 12 Jahre erhalten in Begleitung eines Erwachsenen freien Eintritt. Die aktuelle Ausstellerliste und das komplette Programm gibt es online unter www.boatfit.de.

Katamaran verkehrt wetterbedingt nicht

26.02.10 - Aufgrund der aktuellen Wetterlage musste der Katamaranverkehr eingestellt werden.

Aktuelle Informationen zur Betriebslage finden Sie auch im Internetauftritt der Gesellschaft unter www.der-katamaran.de.

31-m-Solar-Kat in Kiel enthüllt

26.02.10 - KIEL. Mit der Enthüllung des 31 Meter langen und 15 Meter breiten Katamarans, der ausschließlich von Sonnenenergie angetrieben wird, feierte das Projekt PlanetSolar am Donnerstag (25. Februar) einen weiteren Meilenstein. Fast 60.000 Bootsbaustunden der Kieler Knierim-Werft stecken in dem futuristischen E-Motorboot, das im kommenden Jahr ganz ohne fossile Brennstoffe die Welt umrunden soll. Möglich wird dies durch ein Forschungsinvestment des Darmstädter Unternehmers und Solar-Pioniers Immo Ströher als Eigner des Riesen-Kats. Der Stapellauf ist in einigen Wochen geplant.

Siebeneinhalb Meter hoch steht der mächtige, weiße Hauptrumpf über den Köpfen der rund 200 Gäste in Halle 11 der Kieler Howaldtswerke-Deutsche Werft (HDW), als Bootseigner Immo Ströher gemeinsam mit den Skippern der Weltumrundung, dem Schweizer Raphaël Domjan und Gérard d’Aboville aus Frankreich, den schwarzen Vorhang aufzieht. Die unverwechselbare Form nach einem Design des Neuseeländers Craig Loomes dürfte auf allen Weltmeeren neugierige Blicke auf sich ziehen, zu allererst aber auf der Kieler Förde.

„Die Entwicklung eines innovativen, hoch effizienten Antriebssystems auf Basis einer regenerativen Energiequelle war Herausforderung und Grund genug, das ehrgeizige Projekt PlanetSolar zu unterstützen“, erklärt Immo Ströher, dem kluges Energiemanagement nicht zuletzt durch seine Firma Immosolar am Herzen liegt. „Und es ist auch eine technologisches Spitzenleistung des Bootsbauteams“, lobt der Auftraggeber. Seit Januar vorigen Jahres waren bis zu 31 Werftarbeiter mit dem etwas mehr als 10 Millionen Euro teuren Bau beschäftigt, an dessen Entwurf und Konzeption Knierim maßgeblich mitgewirkt hat.

Der 31-Meter-Kat entstand in besonders leichter, aber gleichzeitig extrem durabler Karbon-Sandwich-Bauweise, ein Markenzeichen des Unternehmens Knierim, das seinen Sitz am Nordostseekanal hat. Dort hatte der zehntelmillimetergenaue Formbau für den Hauptrumpf in einer der eigenen, hochmodernen Fünf-Achs-Fräsen des Geschäftszweigs Knierim Tooling begonnen. Auch die Schwimmer entstanden in der Knierim-Werft, ehe der Bau im August 2009 in die HDW-Halle 11 zur Endfertigung umzog.
Insgesamt wurden für die Form und das Boot selbst 20,6 Tonnen Kohlefasern, elfeinhalb Tonnen Schaumkern sowie gut 30 Tonnen Harz und Härter verwendet. „Das war auch für unsere Mitarbeiter keine alltägliche Aufgabe“, sagen die Geschäftsführer Gunnar Knierim und Steffen Müller nicht ohne Stolz, haben sie ihren Betrieb nicht schon durch den Bau der ersten deutschen America’s Cup-Yacht „Germany I“ in 2006 und weitere namhafte Hochseeyachten bis weit über die Landesgrenzen hinaus bekannt gemacht.

Die Besonderheit dieses riesigen Zweirumpfboots wird aus der Vogelperspektive deutlich. An Deck liegen Solarpaneele der Berliner Solon AG. Insgesamt 825 bestückt mit 38.000 einzelnen Photovoltaikzellen werden es sein, wenn der Kat es mit seinen seitlichen Auslegern und einem „Heckflügel“ auf 550 Quadratmetern Fläche bringt. Sie sollen die Energie einfangen, die in sechs Blöcken mit jeweils zwölf Batterien, also 648 Zellen neuster, wartungsfreier Lithium-Ionen-Technik von „GAIA“ aus Nordhausen gespeichert wird. Jeder der sechs Stränge ist knapp zwei Tonnen leicht – herkömmliche Bleibatterien mit gleicher Kapazität hätten das Siebenfache gewogen. Außerdem ist die Lebensdauer länger. Diese Technologie soll auch eine neue Generation von Energiespeichern begründen, die HDW zukünftig auf nicht-nuklearen U-Booten einsetzen will. PlanetSolar dient als Pilotprojekt, an dem HDW vor allem am Sicherheitskonzept beim Betreiben der Batterien mitgewirkt hat.

Angetrieben wird PlanetSolar durch zwei gegenläufig drehende Karbon-Propeller von „AIR“ aus Hohen Luckow bei Berlin. Der Durchmesser beträgt zwei Meter und ist damit doppelt so groß wie sonst für diese Schiffsgröße üblich. „Das ist effizienter, und wir nutzen gleichzeitig das Drehmoment zum Steuern“, erklärt Steffen Müller, denn die Naben befinden sich in Höhe der Wasserlinie. Über die zudem in der Steigung einzeln verstellbaren Schrauben wird der Solar-Kat bei normalen Bedingungen ohne Ruder gesteuert. Vier Elektromotoren aus der Schweiz – je zwei pro Antriebswelle – haben eine Höchstleistung von insgesamt 176 Kilowatt (239 PS) sowie eine außergewöhnlich hohe Energieeffizienz von weit mehr als 90 Prozent. Für eine Marschfahrt von acht Knoten (etwa 15 km/h) sollen im Idealfall (ohne Gegenwind und -wellen) nur 20 kW gebraucht werden.

Wie sich der rund 65 Tonnen schwere Katamaran auf dem Wasser verhält, werden die Praxistests im Frühjahr zeigen. Der so genannte Wavepiercer soll bei entsprechendem Seegang mit den beiden schwimmenden Rümpfen die Wellen durchstechen. Das wurde nicht nur im Computer der Konstrukteure berechnet und vom Germanischen Lloyd (GL) geprüft, sondern auch in Schlepptankversuchen auf Tasmanien simuliert. „Bei stürmischen Bedingungen treten enorme Belastungen auf“, sagt Gunnar Knierim, „deshalb fangen wir die Scherkräfte an den Verbindungen zwischen Schwimmern und Rumpf teils mit Volllaminat auf. Beim Bootsbau sind wir keine Kompromisse eingegangen.“ Ein eindrucksvolles Bild wird PlanetSolar erneut abgeben, wenn der Solar-Kat erstmals seinem Element übergeben wird.

Donnerstag, 25. Februar 2010

online-Melden für die Kieler Woche 2010

25.02.10 - Die größte Segelregatta der Welt erwartet auch in diesem Jahr wieder bis zu 5.000 Teilnehmer in Kiel. Um bei der Kieler Woche dabei zu sein haben Regattasegler ab sofort wieder die Möglichkeit Ihre Meldung online auf der offiziellen Homepage unter www.kieler-woche.de abzugeben. Das Meldesystem macht es den Seglern dabei leicht in nur wenigen Schritten die Meldung sowie auch die Bezahlung der Meldegebühren online abzuwickeln. Wer dazu noch mal in die aktuelle Ausschreibung gucken möchte, kann dies auch gleich im Internet erledigen.

Vom 19. bis 27. Juni 2010 werden wieder nationale und internationale Spitzensegler in Kiel um die begehrten Kieler-Woche-Trophäen segeln. Den Auftakt machen vom 19. bis 23. Juni die Athleten der olympischen Segelklassen, die wiederholt zur Kieler Woche auch um Punkte im Sailing World Cup kämpfen. Sie werden am 24. Juni von den Internationalen Klassen abgelöst, die bis zum 27. Juni ihre Kieler-Woche-Sieger ermitteln.

Montag, 22. Februar 2010

Ölverlust

22.02.10 - (IBN) Vermutlich durch einen technischen Defekt an der Antriebsanlage der Fähre Friedrichshafen kam es am Sonntagmorgen zu einer Verunreinigung des Wassers.

Der Schiffsführers hatte bei Betriebsbeginn einen dünnen Ölfilm neben der Fähre bemerkt. Er nahm die Fähre sofort aus dem Betrieb. Hierdurch konnte eine größere Verunreinigung verhindert werden. Die Feuerwehr Friedrichshafen war vor Ort, Sofortmaflnahmen waren aufgrund der geringen Menge nicht notwendig. Auswirkungen auf den Bodensee sind aufgrund der geringen Menge nicht zu erwarten.