29.01.10 - Österreichs Segler meistern krankheitsbedingte Hürden mit Teamwork und bleiben in Sachen Schadensbegrenzung eine Klasse für sich.
Unglaublich was sich heute (28.01.) in der Biscayne Bay vor Miami abgespielt hat. Die Verhältnisse waren vor allem am Vormittag launisch wie noch nie im Verlauf dieser Weltcup-Woche, was insofern einiges heißen mag, da bereits die vergangenen Tage taktische Kopfschmerzen verursachten. „Die Druckunterschiede waren unter Land gewaltig, aber dummerweise kaum vorhersehbar. Um als erster in den frischen Wind zu kommen, hast du gegen den Dreher segeln müssen, also gewaltige Umwege in Kauf genommen“, berichtet Nico Delle Karth, der mit Vorschoter Niko Resch auf die Plätze 14, 20 und 5 kam und nur leicht an Boden einbüßte. Punktegleich mit den Vierten auf Rang fünf, beträgt der Rückstand auf die Führenden Franzosen Dyen/Christidis neun Punkte. „Wir sind heute in der dritten Wettfahrt vom zwanzigsten auf den fünften Rang vorgesegelt, zuvor war es leider umgekehrt. Es ist alles völlig offen und wird bis zur letzten Wende spannend bleiben.“ Thomas Zajac und Thomas Czajka, denen unmittelbar vor der ersten Wettfahrt der Gennakerbaum gebrochen war, segelten mit Rang neun ein weiteres Spitzenergebnis ins Trockene.
„Was sich heute auf unserer Bahn abgespielt hat, ist einem Laien definitiv nicht zu erklären“, konnte auch Andreas Geritzer nach seinem Tageswerk nur den Kopf schütteln. In beiden Wettfahrten in der Spitzengruppe, blieb der Neusieder zweimal in Windlöchern liegen, was sich vor allem im ersten Durchgang fatal ausgewirkt hat. „Das wechselnde Licht und die unterschiedliche Wassertiefe kommen erschwerend hinzu, jedes Mal wenn ich dachte das Richtige zu tun, bin ich brutal durchgereicht worden.“ Trotz der Plätze 31 und 16 verlor der Olympia-Zweite in der Zwischenwertung lediglich einen Rang - der unmittelbaren Konkurrenz und restlichen Weltspitze erging es um keinen Deut besser.
Aufgrund der vielen Klassen wurde auf der 470er Bahn wie gestern später gestartet, die Verhältnisse normalisierten sich, im Unterschied zu den anderen Klassen blieben Überraschungen Mangelware. Für Florian Reichstädter, der seit Tagen mit einer Sehnenscheidenentzündung zu raufen hat, ist der Weltcup seit heute Früh leider zu Ende. Mit über 38 Grad Fieber definitiv nicht einsatzfähig, räumte der 29-Jährige enttäuscht das Cockpit, als Ersatzmann wurde OeSV-Coach Ivan Bujala nachnominiert. „Den Steuermann darf man nicht wechseln, den Vorschoter im Falle einer Verletzung oder Krankheit allerdings schon“, weiß Matthias Schmid, der am Vormittag von der Jury grünes Licht bekam und gemeinsam mit dem Kroaten die Plätze drei und sechs ins Ziel brachte. Der 32-Jährige aus Split, beim Segelverband seit 2009 unter Vertrag, segelte bei den Olympischen Spielen vor Sydney seine letzte Regatta. „Er war als Aktiver Weltklasse, ist körperlich nach wie vor bestens in Schuss und kennt meinen Stil von der bisherigen Zusammenarbeit“, erklärt Schmid die beiden Husarenritte, die auch Reichstädter ein wenig Trost spenden. „Selbst wenn ich gesund werden sollte, ein weiterer Wechsel ist untersagt. Wenn es mir morgen besser geht, werde ich vom Betreuerboot aus mithelfen, wenn nicht, kann ich nur die Daumen drücken“, so der Pechvogel, der in den sechs Wettfahrten zuvor mit Schmid den Grundstein für die nun günstige Ausgangsposition gelegt hat.
Morgen werden in den abschließenden Wettfahrten die begehrten Tickets für das finale Medal Race vergeben, die heimische Equipe könnte im Idealfall mit drei Booten in der Entscheidung dabei sein.
MIAMI OCR Zwischenstand nach dem 4. Tag:
49er (12 Wettfahrten, ein Streicher)
1. Manu Dyen/Stephane Christidis FRA 70
5. Nico Delle Karth/Niko Resch AUT 79 (3,5,4,15,11,8,3,5,7,14,(20),5)
21. Thomas Zajac/Thomas Czajka AUT 202 (18,14,19,23,32,25,23,8,17,(DNF),16,9
Laser (8 Wettfahrten, ein Streicher)
1. Nick Thompson GBR 24
4. Andreas Geritzer AUT 54 (8,5,7,16,1,1,(31),16)
470er (8 Wettfahrten, ein Streicher)
1. Anton Dahlberg/Sebastian Östling SWE 40
5. Matthias Schmid/Florian Reichstädter AUT 48 (4,8,13,(22),2,12,6,3)
28. David Bargehr/Lukas Mähr AUT 165 (17,(BFD),27,20,17,28, BFD,22)
Weitere Infos: http://rmocr.ussailing.org
Freitag, 29. Januar 2010
Donnerstag, 28. Januar 2010
Noch eine InWaterBoatShow am Bodensee
28.01.10 - Kurz nach der Ankündigung der In-Water-Show im Frühjahr bei Ultramarin (1./2. Mai) wird eine zweite solche Veranstaltung für den Bodensee angekündigt. Am Schweizer Bodenseeufer, in Bottighofen, sollen vom 20. bis 22.8. Neuheiten im Bereich Segelyachten und Motorboote sowie Segel und Zubehör im Rahmen einer InWaterBoatShow gezeigt. Der Besuch der innovativen Ausstellung ist kostenlos.
Der neu gegründete Verein IWBS InWaterBoatShow mit den Vorständen Eugen Munz, Rolf Müller und Willi Krüger hat sich ehrgeizige Ziele gesetzt: Alle namhaften Segel- und Motorboot-Händler zeigen ihre Neuheiten im authentischen Umfeld, direkt im Wasser liegend. In einer eigens errichteten kleinen Zeltstatt informieren die Segelmachereien über das perfekte Tuch, die Anbieter von Bordelektronik und technischem Zubehör sind ebenso vertreten wie die Fachleute für Versicherungs- und Finanzierungs-Angelegenheiten.
Die Marina Bottighofen bietet durch die großzügige Anlage nicht nur das richtige Flair, es gibt auch ausreichend Platz, die Ausstellungsstücke optimal zu präsentieren. Auch für das leibliche Wohl sorgen Verpflegungsinseln. Und beim täglichen Sundowner mit Livemusik gibt es ausreichend Gelegenheit für ausführliche Fachsimpeleien mit Kollegen.
InWaterBoatShow Hafengelände Bottighofen (CH)
20. - 22. August 2010
Öffnungszeiten (Der Eintritt ist frei ):
Freitag 11:00 - 20:00 Uhr
Samstag 10:00 - 20:00 Uhr
Sonntag 10:00 - 18:00 Uhr
Der neu gegründete Verein IWBS InWaterBoatShow mit den Vorständen Eugen Munz, Rolf Müller und Willi Krüger hat sich ehrgeizige Ziele gesetzt: Alle namhaften Segel- und Motorboot-Händler zeigen ihre Neuheiten im authentischen Umfeld, direkt im Wasser liegend. In einer eigens errichteten kleinen Zeltstatt informieren die Segelmachereien über das perfekte Tuch, die Anbieter von Bordelektronik und technischem Zubehör sind ebenso vertreten wie die Fachleute für Versicherungs- und Finanzierungs-Angelegenheiten.
Die Marina Bottighofen bietet durch die großzügige Anlage nicht nur das richtige Flair, es gibt auch ausreichend Platz, die Ausstellungsstücke optimal zu präsentieren. Auch für das leibliche Wohl sorgen Verpflegungsinseln. Und beim täglichen Sundowner mit Livemusik gibt es ausreichend Gelegenheit für ausführliche Fachsimpeleien mit Kollegen.
InWaterBoatShow Hafengelände Bottighofen (CH)
20. - 22. August 2010
Öffnungszeiten (Der Eintritt ist frei ):
Freitag 11:00 - 20:00 Uhr
Samstag 10:00 - 20:00 Uhr
Sonntag 10:00 - 18:00 Uhr
JEDEM DAS SEINE
28.01.10 - Österreichs Olympiasegler starten hervorragend in den Miami Weltcup: sowohl jene die am Wasser waren, als auch jene, die erst gar nicht auf ihre Bahn geschickt wurden.
Die Sturmwarnung betraf sämtliche Bahnen, einzig die verantwortlichen Wettfahrtleiter reagierten völlig unterschiedlich. Während die 49er Klasse drei spektakuläre Durchgänge absolvierte, musste Andreas Geritzer lange auf seinen vorerst einzigen Einsatz warten. Die 470er Segler blieben überhaupt im Trockenen - sehr zu Freude der heimischen Einsergarnitur, die aufgrund des nach wie vor grippekranken Matthias Schmid heute ohnehin nicht ins Cockpit gestiegen wäre.
Mit den Rängen drei, fünf und vier meldeten sich Nico Delle Karth und Niko Resch eindrucksvoll in der Weltspitze zurück. Abgesehen zweier Fehlstarts, “einen haben wir verhaut, beim anderen hat uns ein Kanadier brutal behindert", waren die Weltranglistendritten mit dem Auftakt mehr als zufrieden. “Heute hat weniger die Taktik, denn vielmehr die Bootsgeschwindigkeit über Sieg und Niederlage entschieden. Wir konnten den Speed der Schnellsten locker mitfahren und waren technisch sehr sicher", so Resch, dessen lädierter Rücken den Starkwindtag problemlos überstand. “Die intensive Therapie unter der Anleitung unseres Physiotherapeuten macht sich einfach bezahlt, der Job macht enorm viel Spaß, ich bin Marcel (Formann) zu großem Dank verpflichtet."
Einen für ihre Verhältnisse sensationellen Auftakt verbuchten auch Thomas Zajac und Thomas Czajka. Die Tornado-Umsteiger starteten mit den Plätzen 18, 14 und 19 in ihre 49er Karriere, der zwischenzeitlich 16. Gesamtrang ist ebenso erfreulich wie die Tatsache, “dass wir heute trotz viel Wind und einem sehr komplexen Wellenmuster nicht im Bach gelandet zu sind. Wir haben sehr hart an unserer Technik gearbeitet und sind für den großen Einsatz der letzten Wochen belohnt worden."
Zufrieden resümierte auch Andreas Geritzer, der seine Auftaktsrunde auf Rang acht abschloss und im Gegensatz zu vielen Mitfavoriten keine Federn lassen musste. “Im unserem Eck der Biscayne Bay wurde die Sturwarnung sehr kleinlich ausgelegt. Wir haben vier Stunden gewartet und dann aufgrund einer schiefen Linie zunächst keine Starts zustande gebracht." Erst im dritten Anlauf wurde das in zwei Gruppen geteilte Feld regulär von der Leine gelassen, das schwindende Tageslicht ließ keine weitere Runde zu. “Es war keine leichte Wettfahrt, der Wind hat sukzessive an Kraft verloren und war aufgrund der vielen Kanten sehr schwer zu interpretieren." Am ersten Fass auf Platz 17 überzeugte der 32-jährige Neusiedler in Folge mit einer überragenden Bootsgeschwindigkeit und konnte mit Rang acht einen mehr als soliden Wochenstart verbuchen. “Bei solchen Verhältnissen kann man sich ganz schnell einen Schiefer einziehen. Die erste Kreuz hat zunächst super ausgesehen, rückblickend habe ich aber zu spät in die Mitte des Kurses zurückgewendet. Im Nachhinein ist man aber immer schlauer, ich bin gut in den Wettkampf rein gekommen und freue mich auf die Fortsetzung."
Auch für Matthias Schmid und Florian Reichstädter hätte der Tag nicht besser verlaufen können. Da keine Wettfahrten zustande kamen, lebt die Hoffnung der WM-Sechsten, vor Miami doch noch Flagge zeigen zu können weiter. “Mir ging es heute früh extrem dreckig, an Segeln war beim besten Willen nicht zu denken. Wir wollen zwar unbedingt starten, aber die Gesundheit hat Vorrang. Ich kann den Virus leider nicht schön reden, mal sehen wie die Welt morgen aussieht.³
MIAMI OCR Zwischenstand nach dem 1. Tag:
49er (36 Mannschaften, 3 Wettfahrten)
1. Will Phillilps/SamPhillips AUS 3
2. Manu Dyen/Stephane Christidis FRA 11
3. Niko Delle Karth/Niko Resch AUT 12 (3,5,4)
16. Thomas Zajac/Thomas Czajka AUT 51 (18,14,19)
Laser (104 Starter, 1 Wettfahrt)
1. Luke Ramsay CAN 1
15. Andreas Geritzer AUT 8
Info: http://rmocr.ussailing.org
Die Sturmwarnung betraf sämtliche Bahnen, einzig die verantwortlichen Wettfahrtleiter reagierten völlig unterschiedlich. Während die 49er Klasse drei spektakuläre Durchgänge absolvierte, musste Andreas Geritzer lange auf seinen vorerst einzigen Einsatz warten. Die 470er Segler blieben überhaupt im Trockenen - sehr zu Freude der heimischen Einsergarnitur, die aufgrund des nach wie vor grippekranken Matthias Schmid heute ohnehin nicht ins Cockpit gestiegen wäre.
Mit den Rängen drei, fünf und vier meldeten sich Nico Delle Karth und Niko Resch eindrucksvoll in der Weltspitze zurück. Abgesehen zweier Fehlstarts, “einen haben wir verhaut, beim anderen hat uns ein Kanadier brutal behindert", waren die Weltranglistendritten mit dem Auftakt mehr als zufrieden. “Heute hat weniger die Taktik, denn vielmehr die Bootsgeschwindigkeit über Sieg und Niederlage entschieden. Wir konnten den Speed der Schnellsten locker mitfahren und waren technisch sehr sicher", so Resch, dessen lädierter Rücken den Starkwindtag problemlos überstand. “Die intensive Therapie unter der Anleitung unseres Physiotherapeuten macht sich einfach bezahlt, der Job macht enorm viel Spaß, ich bin Marcel (Formann) zu großem Dank verpflichtet."
Einen für ihre Verhältnisse sensationellen Auftakt verbuchten auch Thomas Zajac und Thomas Czajka. Die Tornado-Umsteiger starteten mit den Plätzen 18, 14 und 19 in ihre 49er Karriere, der zwischenzeitlich 16. Gesamtrang ist ebenso erfreulich wie die Tatsache, “dass wir heute trotz viel Wind und einem sehr komplexen Wellenmuster nicht im Bach gelandet zu sind. Wir haben sehr hart an unserer Technik gearbeitet und sind für den großen Einsatz der letzten Wochen belohnt worden."
Zufrieden resümierte auch Andreas Geritzer, der seine Auftaktsrunde auf Rang acht abschloss und im Gegensatz zu vielen Mitfavoriten keine Federn lassen musste. “Im unserem Eck der Biscayne Bay wurde die Sturwarnung sehr kleinlich ausgelegt. Wir haben vier Stunden gewartet und dann aufgrund einer schiefen Linie zunächst keine Starts zustande gebracht." Erst im dritten Anlauf wurde das in zwei Gruppen geteilte Feld regulär von der Leine gelassen, das schwindende Tageslicht ließ keine weitere Runde zu. “Es war keine leichte Wettfahrt, der Wind hat sukzessive an Kraft verloren und war aufgrund der vielen Kanten sehr schwer zu interpretieren." Am ersten Fass auf Platz 17 überzeugte der 32-jährige Neusiedler in Folge mit einer überragenden Bootsgeschwindigkeit und konnte mit Rang acht einen mehr als soliden Wochenstart verbuchen. “Bei solchen Verhältnissen kann man sich ganz schnell einen Schiefer einziehen. Die erste Kreuz hat zunächst super ausgesehen, rückblickend habe ich aber zu spät in die Mitte des Kurses zurückgewendet. Im Nachhinein ist man aber immer schlauer, ich bin gut in den Wettkampf rein gekommen und freue mich auf die Fortsetzung."
Auch für Matthias Schmid und Florian Reichstädter hätte der Tag nicht besser verlaufen können. Da keine Wettfahrten zustande kamen, lebt die Hoffnung der WM-Sechsten, vor Miami doch noch Flagge zeigen zu können weiter. “Mir ging es heute früh extrem dreckig, an Segeln war beim besten Willen nicht zu denken. Wir wollen zwar unbedingt starten, aber die Gesundheit hat Vorrang. Ich kann den Virus leider nicht schön reden, mal sehen wie die Welt morgen aussieht.³
MIAMI OCR Zwischenstand nach dem 1. Tag:
49er (36 Mannschaften, 3 Wettfahrten)
1. Will Phillilps/SamPhillips AUS 3
2. Manu Dyen/Stephane Christidis FRA 11
3. Niko Delle Karth/Niko Resch AUT 12 (3,5,4)
16. Thomas Zajac/Thomas Czajka AUT 51 (18,14,19)
Laser (104 Starter, 1 Wettfahrt)
1. Luke Ramsay CAN 1
15. Andreas Geritzer AUT 8
Info: http://rmocr.ussailing.org
Umwelt-Informationstag 2010
28.01.10 - Einladung für den diesjährigen Umwelt-Informationstag, der aus Platzgründen in ein Lokal der Illwerke Bregenz verlegt worden ist.
Mit drei externen Fachreferaten können wir den Vertretern der Häfen und Vereine zweifellos interessante Informationen bieten. Ebenso erfreulich ist die Tatsache, dass uns der Direktor der sanu besucht. Hr. Peter Lehmann hat uns im Frühjahr 2003 die fachlichen Vorgaben für den BA formuliert. Nun wird er den Stand der Zielerreichung kommentieren und uns weitere Entwicklungs- und Verbesserungsmöglichkeiten aufzeigen. - Zwei Erfahrungsberichte von Umweltverantwortlichen sollen Wege aufzeigen, wie die Informations- und Kommunikationsaufgabe gelöst werden kann.
Es würde uns sehr freuen, wenn Sie Zeit hätten und an der Veranstaltung teilnehmen würden.
Einladung > / Anfahrtskizze >
Mit drei externen Fachreferaten können wir den Vertretern der Häfen und Vereine zweifellos interessante Informationen bieten. Ebenso erfreulich ist die Tatsache, dass uns der Direktor der sanu besucht. Hr. Peter Lehmann hat uns im Frühjahr 2003 die fachlichen Vorgaben für den BA formuliert. Nun wird er den Stand der Zielerreichung kommentieren und uns weitere Entwicklungs- und Verbesserungsmöglichkeiten aufzeigen. - Zwei Erfahrungsberichte von Umweltverantwortlichen sollen Wege aufzeigen, wie die Informations- und Kommunikationsaufgabe gelöst werden kann.
Es würde uns sehr freuen, wenn Sie Zeit hätten und an der Veranstaltung teilnehmen würden.
Einladung > / Anfahrtskizze >
Mittwoch, 27. Januar 2010
Wolf-Peter Niessen gewinnt in Antibes
27.01.10 - Wolf-Peter Niessen vom Yachtclub Langenargen (YCL) gewinnt Laser Radial overall Wertung beim 1. EMS Lauf 2010 in Antibes.
Insgesamt 78 Laser Master Seglerinnen und Segler aus 9 Nationen kamen heuer nach Antibes an die Côte d’Azur, um zwischen 22. und 24. Januar die erste zur Laser Euro Masters Serie zählende Regatta zu segeln. 43 Laser Standard und 35 Laser Radial waren am Start. Die Wettervorhersage verhieß zumindest kaum Niederschlag, aber auch nicht viel Wind und Temperaturen nur im einstelligen Plusbereich. Das Regattagebiet lag wieder vor der traumhaft schönen Kulisse der Altstadt von Antibes und den schneebedeckten Bergen der Seealpen in der Bucht von Cap d’Antibes. 8 Wettfahrten standen in den drei Tagen auf dem Programm.

Aus Deutschland war nur W.-P. Niessen vom Yacht-Club Langenargen e.V. am Start. Er wollte seine erste Regatta als Great Grandmaster - Altersklasse über 65 - dort segeln, wo er auch 2004 seinen Wiedereinstieg in den Segelsport begonnen hatte. Wetter und Wind entsprachen am ersten Tag der Prognose. Anfänglich 2-3 Bft. aus 90° mit guter Welle ließen eine schöne erste Wettfahrt zu. Die WL nutzte die Bedingungen und zog zügig zwei weitere Rennen bei nachlassendem und weiter rechts drehendem Wind durch. Da die Sonne zeitweise durch kam, ließen sich die 6 - 8 Grad Lufttemperatur aushalten. Das Wasser hatte „angenehme“ 12 Grad!

Nach leichtem Nachtfrost und noch mit gefrorenen Schoten sowie Eis im Cockpit ging es Samstag um 11:00 Uhr aufs Wasser. Bei löchrigen und heftig drehenden 1 bis 1,5 Bft. war auch aufgrund mehrerer Gesamtrückrufe nur eine einzige Wettfahrt möglich. Nach 4 Wettfahrten lagen die ersten drei bei den Radials nur jeweils einen Punkt auseinander. Wolf-Peter Niessen führte vor Leichtwindspezialist Tomaso Ambrosi SUI und Henk Wittenberg NED. Bei den Laser Standard war es ebenfalls eng. Hier hatten vor dem 5. Rennen auch drei Segler Siegchancen. Charles Favre SUI, Xavier Leclair FRA und Fausto Vassalo ITA. Somit war Spannung für den letzten Lauf am Sonntag angesagt. Die Windvorhersage sah allerdings eher nicht nach einer weiteren Wettfahrt aus. Zu aller Überraschung baute sich am späten Sonntagvormittag doch ein leichter Ostwind auf, den die WL auch sofort nutzte, um die noch geplanten zwei Wettfahrten zu realisieren. Es wurde dann aber doch nur noch ein Rennen daraus, der Wind verabschiedete sich mit dem Zieldurchgang der Laser Standard. Für die Nachzügler im Fullrigg und die Radials wurde es noch eine Zitterpartie. Bei den Standard sicherte sich Leclair durch den Laufsieg auch den Gesamtsieg, vor Favre und Vassalo, der seine Chancen durch eine BFD vergab.

Im Radialfeld war es doch richtig spannend. Die Startkreuz erwischte Wittenberg am besten. Er rundete als Zweiter, W.-P. Niessen war zu lange mit Ambrosi auf die linke Seite gefahren. Er rundete als 11., Ambrosi als 16. Nach der zweiten Kreuz hatte sich Niessen schon auf 6 vorgearbeitet, Wittenberg war auf 3 zurückgefallen. Downwind konnte Niessen kurz vor der Leetonne in einem Überraschungsangriff zwei Konkurrenten überlaufen und sich die Innenposition sichern. Jetzt lag er direkt hinter Wittenberg und damit auf Siegkurs. Auf der kurzen Zielkreuz hat er schließlich auch noch Wittenberg abgefangen und so Rang 3 erkämpft. Ambrosi wurde 7. und fiel dadurch in der Schlusswertung hinter Wittenberg auf Platz 3 zurück.
Mit insgesamt 9 Punkten und einem 3 Punkte Vorsprung war dann nach 5 Wettfahrten der Gesamtsieg für Wolf-Peter Niessen klar. Ein guter Einstieg in die Saison 2010, in der - außer der Euro Masters Serie - mit der EM auf Cypern im April und der WM Anfang September in England zwei Großereignisse auf dem Plan stehen.
Alle Ergebnisse unter: www.laser-master.com/SPY/Antibes2010.htm
Insgesamt 78 Laser Master Seglerinnen und Segler aus 9 Nationen kamen heuer nach Antibes an die Côte d’Azur, um zwischen 22. und 24. Januar die erste zur Laser Euro Masters Serie zählende Regatta zu segeln. 43 Laser Standard und 35 Laser Radial waren am Start. Die Wettervorhersage verhieß zumindest kaum Niederschlag, aber auch nicht viel Wind und Temperaturen nur im einstelligen Plusbereich. Das Regattagebiet lag wieder vor der traumhaft schönen Kulisse der Altstadt von Antibes und den schneebedeckten Bergen der Seealpen in der Bucht von Cap d’Antibes. 8 Wettfahrten standen in den drei Tagen auf dem Programm.

Aus Deutschland war nur W.-P. Niessen vom Yacht-Club Langenargen e.V. am Start. Er wollte seine erste Regatta als Great Grandmaster - Altersklasse über 65 - dort segeln, wo er auch 2004 seinen Wiedereinstieg in den Segelsport begonnen hatte. Wetter und Wind entsprachen am ersten Tag der Prognose. Anfänglich 2-3 Bft. aus 90° mit guter Welle ließen eine schöne erste Wettfahrt zu. Die WL nutzte die Bedingungen und zog zügig zwei weitere Rennen bei nachlassendem und weiter rechts drehendem Wind durch. Da die Sonne zeitweise durch kam, ließen sich die 6 - 8 Grad Lufttemperatur aushalten. Das Wasser hatte „angenehme“ 12 Grad!

Nach leichtem Nachtfrost und noch mit gefrorenen Schoten sowie Eis im Cockpit ging es Samstag um 11:00 Uhr aufs Wasser. Bei löchrigen und heftig drehenden 1 bis 1,5 Bft. war auch aufgrund mehrerer Gesamtrückrufe nur eine einzige Wettfahrt möglich. Nach 4 Wettfahrten lagen die ersten drei bei den Radials nur jeweils einen Punkt auseinander. Wolf-Peter Niessen führte vor Leichtwindspezialist Tomaso Ambrosi SUI und Henk Wittenberg NED. Bei den Laser Standard war es ebenfalls eng. Hier hatten vor dem 5. Rennen auch drei Segler Siegchancen. Charles Favre SUI, Xavier Leclair FRA und Fausto Vassalo ITA. Somit war Spannung für den letzten Lauf am Sonntag angesagt. Die Windvorhersage sah allerdings eher nicht nach einer weiteren Wettfahrt aus. Zu aller Überraschung baute sich am späten Sonntagvormittag doch ein leichter Ostwind auf, den die WL auch sofort nutzte, um die noch geplanten zwei Wettfahrten zu realisieren. Es wurde dann aber doch nur noch ein Rennen daraus, der Wind verabschiedete sich mit dem Zieldurchgang der Laser Standard. Für die Nachzügler im Fullrigg und die Radials wurde es noch eine Zitterpartie. Bei den Standard sicherte sich Leclair durch den Laufsieg auch den Gesamtsieg, vor Favre und Vassalo, der seine Chancen durch eine BFD vergab.

Im Radialfeld war es doch richtig spannend. Die Startkreuz erwischte Wittenberg am besten. Er rundete als Zweiter, W.-P. Niessen war zu lange mit Ambrosi auf die linke Seite gefahren. Er rundete als 11., Ambrosi als 16. Nach der zweiten Kreuz hatte sich Niessen schon auf 6 vorgearbeitet, Wittenberg war auf 3 zurückgefallen. Downwind konnte Niessen kurz vor der Leetonne in einem Überraschungsangriff zwei Konkurrenten überlaufen und sich die Innenposition sichern. Jetzt lag er direkt hinter Wittenberg und damit auf Siegkurs. Auf der kurzen Zielkreuz hat er schließlich auch noch Wittenberg abgefangen und so Rang 3 erkämpft. Ambrosi wurde 7. und fiel dadurch in der Schlusswertung hinter Wittenberg auf Platz 3 zurück.
Mit insgesamt 9 Punkten und einem 3 Punkte Vorsprung war dann nach 5 Wettfahrten der Gesamtsieg für Wolf-Peter Niessen klar. Ein guter Einstieg in die Saison 2010, in der - außer der Euro Masters Serie - mit der EM auf Cypern im April und der WM Anfang September in England zwei Großereignisse auf dem Plan stehen.
Alle Ergebnisse unter: www.laser-master.com/SPY/Antibes2010.htm
Dienstag, 26. Januar 2010
KAPUTT UND MUNTER
26.01.10 - Österreichs Olympiasegler wetzen in Sachen Weltcupstart vorfreudig in den Startlöchern - auch die beiden Sorgenkinder wollen endlich Dampf ablassen.
Der Miami-Start von Matthias Schmid und Florian Reichstädter scheint nicht gefährdet, die Ausgangsposition der WM-Sechsten und Vorjahres-Dritten hat sich aber nicht wirklich verbessert, ganz im Gegenteil. Nachdem sich Vorschoter Reichstädter weiterhin mit einer lästigen Sehnenscheidenentzündung herumplagt - eine Handmanschette lässt den Job am Wasser zwar generell zu, die eingeschränkte Bewegung macht die Aufgabe aber klarerweise nicht leichter – musste Schmid zuletzt mit 38 Grad Fieber das Bett hüten. „Abgesehen der Tatsache, dass wir dadurch zwei wertvolle Trainingstage verloren haben, gehen wir nicht wirklich fit in den Wettkampf. Starten wollen und werden wir aber in jeden Fall“, stellt der 29-jährige Steuermann, der von OeSV-Physiotherapeuten Marcel Formann rund um die Uhr betreut und ausschließlich mit Kräutern und Vitaminen versorgt wird, klar. „Wir haben in den letzten drei Monaten sehr hart gearbeitet und freuen uns extrem auf den Schlagabtausch mit der Weltspitze. Es wird Zeit, dass die Saison endlich losgeht, die Begleiterscheinungen sind suboptimal aber schlichtweg zu akzeptieren.“
Der Rest der Truppe ist für den Weltcup-Auftakt hingegen bestens gerüstet, die finalen Eindrücke sind durchwegs positiv, die kollektive Vorfreude deutlich spürbar. Während die 470er-Junioren David Bargehr und Lukas Mähr unter der Anleitung von OeSV-Sportdirektor Georg Fundak noch intensive Manövertrainings absolvierten, finalisierte Andreas Geritzer sein Programm mit lustvollem Powersegeln und ausgedehnten Ausflügen am Rennrad. Das 49er Quartett verordnete sich nach den letzten Trainingswettfahrten intensive Materialchecks, beide Boote wurden vollständig zerlegt und frisch verschraubt.
Der Wettfahrtsreigen startet am 25. Jänner, für die 49er Klasse sind 16 Runden ausgeschrieben, Laser und 470er haben elf Durchgänge zu absolvieren. 615 Teilnehmer aus 44 Nationen sorgen kommende Woche in der Biscayne Bay für ein erhöhtes Verkehrsaufkommen, die ersten Weltcupsieger 2010 stehen nach den Medal Race Entscheidungen am kommenden Samstag fest.
OeSV-Aufgebot, Weltcup Miami:
Andreas Geritzer UYC Neusiedlersee Laser
Matthias Schmid/Florian Reichstädter YC Breitenbrunn 470er
David Bargehr/Lukas Mähr YC Bregenz 470er
Nico Delle Karth/Niko Resch Kufsteiner YC/YC Velden 49er
Thomas Zajac/Thomas Czajka Burgenländischer YC 49er
Info: http://rmocr.ussailing.org

Andreas Geritzer UYC Neusiedlersee Laser

Resch, Zajac, Delle-Karth und Czajka im 49er

Matthias Schmid/Florian Reichstädter im 470er
Der Miami-Start von Matthias Schmid und Florian Reichstädter scheint nicht gefährdet, die Ausgangsposition der WM-Sechsten und Vorjahres-Dritten hat sich aber nicht wirklich verbessert, ganz im Gegenteil. Nachdem sich Vorschoter Reichstädter weiterhin mit einer lästigen Sehnenscheidenentzündung herumplagt - eine Handmanschette lässt den Job am Wasser zwar generell zu, die eingeschränkte Bewegung macht die Aufgabe aber klarerweise nicht leichter – musste Schmid zuletzt mit 38 Grad Fieber das Bett hüten. „Abgesehen der Tatsache, dass wir dadurch zwei wertvolle Trainingstage verloren haben, gehen wir nicht wirklich fit in den Wettkampf. Starten wollen und werden wir aber in jeden Fall“, stellt der 29-jährige Steuermann, der von OeSV-Physiotherapeuten Marcel Formann rund um die Uhr betreut und ausschließlich mit Kräutern und Vitaminen versorgt wird, klar. „Wir haben in den letzten drei Monaten sehr hart gearbeitet und freuen uns extrem auf den Schlagabtausch mit der Weltspitze. Es wird Zeit, dass die Saison endlich losgeht, die Begleiterscheinungen sind suboptimal aber schlichtweg zu akzeptieren.“
Der Rest der Truppe ist für den Weltcup-Auftakt hingegen bestens gerüstet, die finalen Eindrücke sind durchwegs positiv, die kollektive Vorfreude deutlich spürbar. Während die 470er-Junioren David Bargehr und Lukas Mähr unter der Anleitung von OeSV-Sportdirektor Georg Fundak noch intensive Manövertrainings absolvierten, finalisierte Andreas Geritzer sein Programm mit lustvollem Powersegeln und ausgedehnten Ausflügen am Rennrad. Das 49er Quartett verordnete sich nach den letzten Trainingswettfahrten intensive Materialchecks, beide Boote wurden vollständig zerlegt und frisch verschraubt.
Der Wettfahrtsreigen startet am 25. Jänner, für die 49er Klasse sind 16 Runden ausgeschrieben, Laser und 470er haben elf Durchgänge zu absolvieren. 615 Teilnehmer aus 44 Nationen sorgen kommende Woche in der Biscayne Bay für ein erhöhtes Verkehrsaufkommen, die ersten Weltcupsieger 2010 stehen nach den Medal Race Entscheidungen am kommenden Samstag fest.
OeSV-Aufgebot, Weltcup Miami:
Andreas Geritzer UYC Neusiedlersee Laser
Matthias Schmid/Florian Reichstädter YC Breitenbrunn 470er
David Bargehr/Lukas Mähr YC Bregenz 470er
Nico Delle Karth/Niko Resch Kufsteiner YC/YC Velden 49er
Thomas Zajac/Thomas Czajka Burgenländischer YC 49er
Info: http://rmocr.ussailing.org

Andreas Geritzer UYC Neusiedlersee Laser

Resch, Zajac, Delle-Karth und Czajka im 49er

Montag, 25. Januar 2010
Die erste INWATER-BOATSHOW am Bodensee
25.01.10 - Mit einer neu konzipierten INWATER-BOATSHOW gibt es in ULTRAMARIN, die Meichle + Mohr Marina in Kressbronn-Gohren, eine bisher am Bodensee einmalige Präsentation von Segel- und Motorbooten. Die Boote und Yachten werden an den beiden "Messetagen", 1. und 2. Mai, dort gezeigt, wo sie hingehören im Wasser. Probefahrten auf dem See inklusive. An Land gibt es Zubehör, Ausrüstungen und maritime Kleidung zu sehen. Das Rahmenprogramm umfasst Fachvorträge und Workshops.
"Stillstand ist Rückschritt", nennt ULTRAMARIN-Geschäftsführer Clemens Meichle die Gründe, in dem mit über 1.400 Segel- und Motorbooten größten Freizeithafen am Bodensee eine erweiterte “Hausmesse³ zu organisieren. Damit soll nicht nur der seit Jahren gepflegte Start in die Wassersport-Saison Ende März entfallen, beziehungsweise einen attraktiveren Rahmen bekommen, sondern auch den Besuchern und Liegeplatzinhabern rechtzeitig zum Saisonbeginn einen ersten Blick auf die Neuigkeiten der Saison 2010 geboten werden. "Die Boote gehören ins Wasser, also zeigen wir sie auch dort", sagt Clemens Meichle dazu, die neuesten Segel- und Motorboote im Hafenbecken, festgemacht an modernen und breiten Schwimmpontons, zu präsentieren. Diese Methode wird an Nord- und Ostsee oder am Mittelmeer schon in mehreren Marinas gepflegt.
"Stillstand ist Rückschritt", nennt ULTRAMARIN-Geschäftsführer Clemens Meichle die Gründe, in dem mit über 1.400 Segel- und Motorbooten größten Freizeithafen am Bodensee eine erweiterte “Hausmesse³ zu organisieren. Damit soll nicht nur der seit Jahren gepflegte Start in die Wassersport-Saison Ende März entfallen, beziehungsweise einen attraktiveren Rahmen bekommen, sondern auch den Besuchern und Liegeplatzinhabern rechtzeitig zum Saisonbeginn einen ersten Blick auf die Neuigkeiten der Saison 2010 geboten werden. "Die Boote gehören ins Wasser, also zeigen wir sie auch dort", sagt Clemens Meichle dazu, die neuesten Segel- und Motorboote im Hafenbecken, festgemacht an modernen und breiten Schwimmpontons, zu präsentieren. Diese Methode wird an Nord- und Ostsee oder am Mittelmeer schon in mehreren Marinas gepflegt.
Trimmworkshop für Anfänger morgen Dienstag
25.01.10 - Am 26.1.2010 um 19.00 Workshop und Vortrag über Trimmtechniken von Booten, Grundlagenschulungen - geeignet für Anfänger und Einsteiger, für Segler die mehr als Sonntagssegler wissen wollen, im WYC Clubheim Seemos, FN.
Anmeldung an: Heiko.Krauss@rotorion.com - Gäste sind herzlich willkommen.
Bewirtung ist vorhanden
Anmeldung an: Heiko.Krauss@rotorion.com - Gäste sind herzlich willkommen.
Bewirtung ist vorhanden
Vortrag: E U R O t ö r n 2 0 0 9
Einladung zum Vortrag.
Im Rahmen eines Clubtreffens der Yachtvereinigung Kormoran berichten wir über unseren
E U R O t ö r n 2 0 0 9. Fahrtgebiet Niederlande und Noorddüütschland:
am Samstag, den 30. Januar 2010, um 18.00 Uhr, im Bistro AHOI des Hotels im Yachthafen Ultramarin, in Kressbronn, Ortsteil Gohren. Essen á la carte möglich.
Wir freuen uns auf Ihren Besuch und bitten freundlich um Ihre Zusage, Tel. 08382 1281.
Sabine und Wolfgang Rösel, Yachtvereinigung Kormoran.
Im Rahmen eines Clubtreffens der Yachtvereinigung Kormoran berichten wir über unseren
E U R O t ö r n 2 0 0 9. Fahrtgebiet Niederlande und Noorddüütschland:
am Samstag, den 30. Januar 2010, um 18.00 Uhr, im Bistro AHOI des Hotels im Yachthafen Ultramarin, in Kressbronn, Ortsteil Gohren. Essen á la carte möglich.
Wir freuen uns auf Ihren Besuch und bitten freundlich um Ihre Zusage, Tel. 08382 1281.
Sabine und Wolfgang Rösel, Yachtvereinigung Kormoran.
2009: Sehr gute Windwarnungen für den Bodensee
25.01.10 - Die Warndienste der Anrainerstaaten des Bodensees konnten die Qualität der Windwarnungen auf hohem Niveau halten. Das bestätigen auch die Dienststellen der See- und Wasserschutzpolizei sowie die Rettungsdienste. Von dieser hohen Qualität profitieren in erster Linie verantwortungsbewusste Seebenutzer, welche die Informationen der Warndienste regelmässig nutzen.
Lesen Sie weiter >
Lesen Sie weiter >
Sonntag, 24. Januar 2010
Trainingspause in Valencia
24.01.10 - Infolge zu starken Windes musste das Training am Freitag abgesagt werden und wird auch für die kommenden Tagen schwierig werden. Die grossen Renner von Alinghi und BMW Oracle können bei zu viel Wind nicht segeln!
Am Montag in der Sportlounge um 20h20 in SF 1 (Schweizer Fernsehen) können Sie eine interessante Diskussion mitverfolgen. Eingeladen ist Fred Meyer, Vize-Präsident der SNG, sowie Christian 'Bluni' Scherrer und Tom Rüegge.
Am Montag in der Sportlounge um 20h20 in SF 1 (Schweizer Fernsehen) können Sie eine interessante Diskussion mitverfolgen. Eingeladen ist Fred Meyer, Vize-Präsident der SNG, sowie Christian 'Bluni' Scherrer und Tom Rüegge.
Hauptversammlung der Lacustre
24.01.10 - Neuer Präsident von Gunten. Die Hauptversammlung der Lacustre hat am Samstag, 23. Januar Thomas von Gunten zum neuen Präsidenten gewählt. Der 46 Jahre alte Unternehmensberater aus Olten (CH) ist vor elf Jahren zur Lacustre-Klasse gestoßen. Seinen nautischen Einstieg hatte er mit 16 als Windsurfer, später folgte eine rege Regattatätigkeit und die Ausbildung zum Segellehrer. Der bisherige Lacustre-Präsident Hans Bodmer gab das Amt nach zehn Jahren ab.

Der neue Lacustre-Präsidenten Thomas von Gunten
rechts sein Vorgänger Hans Bodmer
Heftig diskutiert wurden bei der Hauptversammlung in Rapperswil die neu gefassten technischen Vorschriften, die letztlich mit nur einer Gegenstimme angenommen wurden. Oberstes Ziel war die Einheit der Klasse, damit die älteren Schiffe weiter konkurrenzfähig gegen Neubauten regattieren können.
Die wesentlichen Punkte: Restaurierte Schiffe brauchen keine Neuvermessung inklusive Pendeltest. Dieser Test gibt Aufschluß über die Gewichtsverteilung des Bootes, die sich stark aufs Geschwindigkeitspotential auswirken kann. Des weiteren dürfen Masten beim Spinaker-Segeln weiter aktiv nach vorn bis zur Senkrechten getrimmt werden. Mastpuller sind verboten.
Um das Aufrüsten der Segel zu begrenzen, sind künftig bei Regatten nur noch eine Genua und eine Fock erlaubt. Latten in der Genua bleiben wie bisher verboten. Im Mastbau will sich die Lacustre-Klasse künftig ganz auf Alu-Profile konzentrieren. Die Klasse will die Einheitsriggs bezahlbar und vergleichbar halten, Holzmasten sind nur nach dem alten Originalplan zugelassen.
Bei der Hauptversammlung wurden natürlich auch die besten Bodensee-Segler gewählt. Die Jahreswertung gewonnen hat Felix Somm vom Yachtclub Kreuzlingen, vor Jan Eckert vom Zürcher Segelclub und Günter Reisacher vom Seglerverein Staad. Vierter wurde Robert Montau (Konstanzer Yachtclub) vor Erich Buck (Yachtclub Langenargen).

Der neue Lacustre-Präsidenten Thomas von Gunten
rechts sein Vorgänger Hans Bodmer
Heftig diskutiert wurden bei der Hauptversammlung in Rapperswil die neu gefassten technischen Vorschriften, die letztlich mit nur einer Gegenstimme angenommen wurden. Oberstes Ziel war die Einheit der Klasse, damit die älteren Schiffe weiter konkurrenzfähig gegen Neubauten regattieren können.
Die wesentlichen Punkte: Restaurierte Schiffe brauchen keine Neuvermessung inklusive Pendeltest. Dieser Test gibt Aufschluß über die Gewichtsverteilung des Bootes, die sich stark aufs Geschwindigkeitspotential auswirken kann. Des weiteren dürfen Masten beim Spinaker-Segeln weiter aktiv nach vorn bis zur Senkrechten getrimmt werden. Mastpuller sind verboten.
Um das Aufrüsten der Segel zu begrenzen, sind künftig bei Regatten nur noch eine Genua und eine Fock erlaubt. Latten in der Genua bleiben wie bisher verboten. Im Mastbau will sich die Lacustre-Klasse künftig ganz auf Alu-Profile konzentrieren. Die Klasse will die Einheitsriggs bezahlbar und vergleichbar halten, Holzmasten sind nur nach dem alten Originalplan zugelassen.
Bei der Hauptversammlung wurden natürlich auch die besten Bodensee-Segler gewählt. Die Jahreswertung gewonnen hat Felix Somm vom Yachtclub Kreuzlingen, vor Jan Eckert vom Zürcher Segelclub und Günter Reisacher vom Seglerverein Staad. Vierter wurde Robert Montau (Konstanzer Yachtclub) vor Erich Buck (Yachtclub Langenargen).
Freitag, 22. Januar 2010
Der America's-Cup-Defender reicht 'Constructed in Country'-Oppositionspapier und Gegenmotion ein
Genf, Schweiz - (2010-01-22)Die Société Nautique de Genève (SNG), der titelverteidigende Yachtclub im 33. America's Cup präsentierte heute dem New York Supreme Court seine Gegenargumente in Antwort auf die neunte Rechtsklage des Golden Gate Yacht Club (GGYC), eine fehlgeleitete Interpretation der „Constructed in Country“-Anforderung (CIC) der Deed of Gift, dem bestimmenden Dokument des Anlasses. Die umfangreichen Unterlagen der SNG bekräftigen die Interpretation der SNG, dass nur „Yacht oder Boot“ im Land des Clubs, der den Cup hält, gebaut werden muss, nicht aber die Segel.
Die Ausführungen der SNG werden von historischen Präzedenzfällen gestützt, wie John Rousmaniere, ein führender America's-Cup-Historiker, in seinem Expertenbericht bestätigt: „Die Donatoren der ursprünglichen Deed of Gift haben nie Limitierungen betreffend ausländische Segel oder ausländische Segeltechnologie in Erwägung gezogen. Eben diese Ausrichter haben sogar britische Segel gehisst, als sie mit America das erste Mal gewannen. Als George Schuyler, der letzte überlebende Donator, 1882 die CIC-Bestimmung in der Deed ergänzte, wollte er damit sicherstellen, dass der Cup ein wahrhaft kompetitiver Anlass bleibt, und gleichzeitig internationalen Charakter des Cups wahren. Diese Balance erreichte er, indem er die CIC-Bestimmung nur auf den Rumpf eines teilnehmenden Bootes beschränkte, nicht aber auf dessen Segel.“
Zusätzliche Dokumente, die vor Gericht präsentiert wurden, bestätigen, dass die CIC-Behauptung des GGYC, faktisch falsch ist: Die Segel der SNG wurden in der Schweiz hergestellt und diese Tatsache wird durch eine eidesstattliche Erklärung von Tom Whidden, Präsident von North Sails, und ein offizielles Herkunfts-Zertifikat der Schweizer Handelskammer gestützt.
„Die SNG ist sich sicher, dass unsere Yacht den Bestimmungen der Deed of Gift entspricht, auch was die „Constructed in Country“-Vorgabe betrifft und unsere Interpretation wird durch das Wording der Deed, durch historische Präzedenzen und die Intention der Donatoren des Cups gestützt“, sagte Fred Meyer, Vice Commodore der SNG. „So oder so ist die CIC-Behauptung des GGYC faktisch falsch, und wir haben dem Gericht substanzielle Beweise eingereicht, die belegen, dass unsere Segel Swiss-made sind. Wir sind der Ansicht, dass wir am 8. Februar segeln sollten. Der GGYC sollte aufhören, den Cup mit juristischen Strategien zu verzögern im Versuch, sich Vorteile gegenüber dem Defender zu verschaffen und sich statt dessen auf den Wettbewerb auf dem Wasser konzentrieren. Falls sie aber dennoch an ihrer jüngsten Rechtsklage festhalten, dann sollte sich der Richter auch BMW Oracles Yacht ganz genau ansehen, die mit der eigenen Deed-Interpretation des GGYC nicht übereinstimmt“, sagte er abschliessend.
„Constructed in Country“-Gegenmotion
Zusammen mit den Oppositionspapieren hat die SNG eine Gegenmotion präsentiert, die besagt, dass, sollte die Interpretation der CIC-Regel des GGYC vom Gericht gestützt werden, auch deren eigenes Boot illegal wäre. Eidesstattliche Erklärungen mehrerer führender Experten auf dem Gebiet des Yachtdesigns, darunter Duncan MacLane und Nigel Irens, stützen die Tatsache, dass der Trimaran des GGYC in Wahrheit ein Boot nach französischem und nicht nach amerikanischem Design ist, was auch durch fotografische Beweise belegt ist. Das Boot umfasst auch einige Elemente, die nicht in Amerika gebaut wurden. Zudem ist die Yacht von BMW Oracle nicht einmal eine von Segeln angetriebene Schaluppe mit Grosssegel und Jib, wie es im Herausforderungszertifikat der Amerikaner beschrieben ist, sondern ein Flügelmast-Rig.
Die Dokumente der SNG zeigen auf, wie diese jüngste Motion des GGYC dem Geist der Deed of Gift zuwiderläuft und wie Larry Ellisons Yachtclub den Ruf nach freundschaftlichem Wettstreit zwischen Nationen vergessen hat.
Auszüge aus den eidesstattlichen Erklärungen
Auszug von der Aussage von John Rousmaniere (USA), America's-Cup-Historiker:
„In mehr als hundert Jahren America's Cup betraf die Frage der Nationalität nur die Yachtclubs und die Yachtrümpfe. Es gab beim ersten Rennen 1851 keine Nationalitätsrestriktionen für die Segel, als die amerikanischen Donatoren des America's Cups britische Segel benutzten. Erst nach der neunzehnten Cup-Regatta im Jahr 1962 gab es die erste formale Restriktion für den internationalen Austausch von Segel- und anderen Technologien. Da gab der damalige Treuhänder, der New York Yacht Club, eine wie er es nannte „interpretative Resolution“ heraus, die den Zugang zu Technologien über nationale Grenzen hinweg limitierte. Danach folgten weitere manchmal widersprüchliche Restriktionen, bis alle interpretativen Resolutionen vor den jüngsten Cup-Rennen im Jahr 2007 von der SNG und dem GGYC ausser Kraft gesetzt wurden.“
„Im Unterschied zu den Rümpfen wurden Segel nicht als unter Nationalitätsrestriktionen stehend betrachtet – weder von Seglern noch von Segelmachern und auch nicht von den Donatoren und dem Treuhänder New York Yacht Club.“
„Hätte es eine stringente „Constructed in Country“-Regel – wie die vom Golden Gate Yacht jetzt vorgeschlagene – gegeben und wäre diese durchgesetzt worden, wären der Challenger oder der Defender (und manchmal auch beide) wohl in den meisten dieser neunzehn Rennen disqualifiziert worden.“
„Da die Beschwerden über Atalanta davon handelten, dass ihr „Modell“ oder ihre Rumpfform identisch mit amerikanischen Yachten sei, kann „constructed“ nur geheissen haben „designt und gebaut“. In der „Second Deed“ wurde nichts gesagt oder auch nur angedeutet, was mit Segeln, Kanthölzern oder anderen Konstruktionsstandards zu tun hat.“
Auszug aus der eidesstattlichen Erklärung von Tom Whidden (USA), Präsident von North Sails:
„Das Alinghi-Team hat in der Schweiz die Segel für Alinghi 5 hergestellt, indem sie (1) die 3DL-Teile/Sektionen für den Body der Segel zusammengefügt haben, (2) die Segel durch traditionelle Segelmachermethoden fertiggestellt haben und (3) die fertiggestellten Segel zum Standort von Alinghis Yacht transportiert haben.“
Auszug aus der eidesstattlichen Erklärung von Nigel Irens (GBR), Mehrrümpfer-Designer bei Irens-Cabaret:
„Meiner Meinung nach, repräsentiert die BOR-Yacht eine Extrapolation und Adaption anderer heutiger Renndesigns der französischen Firma VPLP.“
Auszug aus der eidesstattlichen Erklärung von Duncan MacLane (USA), Mehrrümpfer-Designer:
„In den letzten zehn Jahren passierte in den USA nicht viel in der Entwicklung von grossen Leistungsmehrrümpfern. Die grossen Rennmehrrümpfer waren in Europa und kamen von europäischen Designern. Der BOR 90 Fuss Trimaran stammt klar von europäischen Renntrimaranen ab, besonders von den ORMA 60ern und ihren Entwicklungsprogrammen.“
Die Ausführungen der SNG werden von historischen Präzedenzfällen gestützt, wie John Rousmaniere, ein führender America's-Cup-Historiker, in seinem Expertenbericht bestätigt: „Die Donatoren der ursprünglichen Deed of Gift haben nie Limitierungen betreffend ausländische Segel oder ausländische Segeltechnologie in Erwägung gezogen. Eben diese Ausrichter haben sogar britische Segel gehisst, als sie mit America das erste Mal gewannen. Als George Schuyler, der letzte überlebende Donator, 1882 die CIC-Bestimmung in der Deed ergänzte, wollte er damit sicherstellen, dass der Cup ein wahrhaft kompetitiver Anlass bleibt, und gleichzeitig internationalen Charakter des Cups wahren. Diese Balance erreichte er, indem er die CIC-Bestimmung nur auf den Rumpf eines teilnehmenden Bootes beschränkte, nicht aber auf dessen Segel.“
Zusätzliche Dokumente, die vor Gericht präsentiert wurden, bestätigen, dass die CIC-Behauptung des GGYC, faktisch falsch ist: Die Segel der SNG wurden in der Schweiz hergestellt und diese Tatsache wird durch eine eidesstattliche Erklärung von Tom Whidden, Präsident von North Sails, und ein offizielles Herkunfts-Zertifikat der Schweizer Handelskammer gestützt.
„Die SNG ist sich sicher, dass unsere Yacht den Bestimmungen der Deed of Gift entspricht, auch was die „Constructed in Country“-Vorgabe betrifft und unsere Interpretation wird durch das Wording der Deed, durch historische Präzedenzen und die Intention der Donatoren des Cups gestützt“, sagte Fred Meyer, Vice Commodore der SNG. „So oder so ist die CIC-Behauptung des GGYC faktisch falsch, und wir haben dem Gericht substanzielle Beweise eingereicht, die belegen, dass unsere Segel Swiss-made sind. Wir sind der Ansicht, dass wir am 8. Februar segeln sollten. Der GGYC sollte aufhören, den Cup mit juristischen Strategien zu verzögern im Versuch, sich Vorteile gegenüber dem Defender zu verschaffen und sich statt dessen auf den Wettbewerb auf dem Wasser konzentrieren. Falls sie aber dennoch an ihrer jüngsten Rechtsklage festhalten, dann sollte sich der Richter auch BMW Oracles Yacht ganz genau ansehen, die mit der eigenen Deed-Interpretation des GGYC nicht übereinstimmt“, sagte er abschliessend.
„Constructed in Country“-Gegenmotion
Zusammen mit den Oppositionspapieren hat die SNG eine Gegenmotion präsentiert, die besagt, dass, sollte die Interpretation der CIC-Regel des GGYC vom Gericht gestützt werden, auch deren eigenes Boot illegal wäre. Eidesstattliche Erklärungen mehrerer führender Experten auf dem Gebiet des Yachtdesigns, darunter Duncan MacLane und Nigel Irens, stützen die Tatsache, dass der Trimaran des GGYC in Wahrheit ein Boot nach französischem und nicht nach amerikanischem Design ist, was auch durch fotografische Beweise belegt ist. Das Boot umfasst auch einige Elemente, die nicht in Amerika gebaut wurden. Zudem ist die Yacht von BMW Oracle nicht einmal eine von Segeln angetriebene Schaluppe mit Grosssegel und Jib, wie es im Herausforderungszertifikat der Amerikaner beschrieben ist, sondern ein Flügelmast-Rig.
Die Dokumente der SNG zeigen auf, wie diese jüngste Motion des GGYC dem Geist der Deed of Gift zuwiderläuft und wie Larry Ellisons Yachtclub den Ruf nach freundschaftlichem Wettstreit zwischen Nationen vergessen hat.
Auszüge aus den eidesstattlichen Erklärungen
Auszug von der Aussage von John Rousmaniere (USA), America's-Cup-Historiker:
„In mehr als hundert Jahren America's Cup betraf die Frage der Nationalität nur die Yachtclubs und die Yachtrümpfe. Es gab beim ersten Rennen 1851 keine Nationalitätsrestriktionen für die Segel, als die amerikanischen Donatoren des America's Cups britische Segel benutzten. Erst nach der neunzehnten Cup-Regatta im Jahr 1962 gab es die erste formale Restriktion für den internationalen Austausch von Segel- und anderen Technologien. Da gab der damalige Treuhänder, der New York Yacht Club, eine wie er es nannte „interpretative Resolution“ heraus, die den Zugang zu Technologien über nationale Grenzen hinweg limitierte. Danach folgten weitere manchmal widersprüchliche Restriktionen, bis alle interpretativen Resolutionen vor den jüngsten Cup-Rennen im Jahr 2007 von der SNG und dem GGYC ausser Kraft gesetzt wurden.“
„Im Unterschied zu den Rümpfen wurden Segel nicht als unter Nationalitätsrestriktionen stehend betrachtet – weder von Seglern noch von Segelmachern und auch nicht von den Donatoren und dem Treuhänder New York Yacht Club.“
„Hätte es eine stringente „Constructed in Country“-Regel – wie die vom Golden Gate Yacht jetzt vorgeschlagene – gegeben und wäre diese durchgesetzt worden, wären der Challenger oder der Defender (und manchmal auch beide) wohl in den meisten dieser neunzehn Rennen disqualifiziert worden.“
„Da die Beschwerden über Atalanta davon handelten, dass ihr „Modell“ oder ihre Rumpfform identisch mit amerikanischen Yachten sei, kann „constructed“ nur geheissen haben „designt und gebaut“. In der „Second Deed“ wurde nichts gesagt oder auch nur angedeutet, was mit Segeln, Kanthölzern oder anderen Konstruktionsstandards zu tun hat.“
Auszug aus der eidesstattlichen Erklärung von Tom Whidden (USA), Präsident von North Sails:
„Das Alinghi-Team hat in der Schweiz die Segel für Alinghi 5 hergestellt, indem sie (1) die 3DL-Teile/Sektionen für den Body der Segel zusammengefügt haben, (2) die Segel durch traditionelle Segelmachermethoden fertiggestellt haben und (3) die fertiggestellten Segel zum Standort von Alinghis Yacht transportiert haben.“
Auszug aus der eidesstattlichen Erklärung von Nigel Irens (GBR), Mehrrümpfer-Designer bei Irens-Cabaret:
„Meiner Meinung nach, repräsentiert die BOR-Yacht eine Extrapolation und Adaption anderer heutiger Renndesigns der französischen Firma VPLP.“
Auszug aus der eidesstattlichen Erklärung von Duncan MacLane (USA), Mehrrümpfer-Designer:
„In den letzten zehn Jahren passierte in den USA nicht viel in der Entwicklung von grossen Leistungsmehrrümpfern. Die grossen Rennmehrrümpfer waren in Europa und kamen von europäischen Designern. Der BOR 90 Fuss Trimaran stammt klar von europäischen Renntrimaranen ab, besonders von den ORMA 60ern und ihren Entwicklungsprogrammen.“
DSV-Starbootflotte auf gutem Kurs - Babendererde/Jacobs in Top Ten
22.01.10 - Die Starbootflotte des Deutschen Segler-Verbandes (DSV) hat sich erneut den Respekt der internationalen Konkurrenz ersegelt. Vor Rio de Janeiro verpassten Johannes Babendererde und Timo Jacobs aus Lübeck zwar die mögliche Bronzemedaille, qualifizierten sich im Feld der 73 Teams aus 20 Nationen mit elf Weltmeistern und drei Olympiasiegern aber als Gesamt-Zehnte für den DSV-A-Kader.
Der erst 26 Jahre alte Steuermann Johannes Babendererde sagte nach der Preisverleihung in Rio de Janeiro: „Wir waren sehr enttäuscht, als wir im Finalrennen als 34. ins Ziel kamen. Doch langsam kommt die Freude über unsere gesamte Leistung durch. Unser Ziel ist erreicht: Top Ten bedeutet A-Kader!“
Selbstkritisch analysierte Schiffahrtskaufmann Babendererde die entscheidende letzte Wettfahrt: „Es war ein schweres Rennen. Nach zwei Dritteln der Startkreuz sah es so aus als ob wir Bronze greifen können, aber dann kam eine Kippe über links und wir waren rechts. Dazu kam eine Tonnenberührung. Trotzdem kamen wir zurück auf dem Vormwind, haben aber auf der zweiten Kreuz zu viel auf das Ergebnis und weniger auf die Entwicklung des Windes geguckt.“
Babendererde/Jacobs sind durchschnittlich zehn Jahre jünger als die sehr erfahrene Konkurrenz im Starboot. Angesichts ihrer guten Ergebnisse sagte DSV-Sportdirektorin Nadine Stegenwalner (Hamburg): „Es ist natürlich schade und tut ein bisschen weh, dass Johannes und Timo am Schlusstag noch von Platz vier auf Platz zehn zurückgefallen sind, aber das Gesamtresultat ist enorm. Die beiden sind mit Blick auf die Starbootklasse noch sehr jung. Sie haben jetzt gesehen, dass sie alle Teams schlagen können, von denen sonst gerne behauptet wird, die würden in einer eigenen Liga segeln. Ich rechne mit einem weiteren Motivations- und Leistungsschub für diese Saison.“
Ähnlich beurteilt Joachim Hellmich zwei Jahre vor den nächsten Olympischen Spielen in England 2012 das Leistungsvermögen der Starbootflotte. Der Vorsitzende des Heinz Nixdorf Vereins zur Förderung des Segelsports sagte: „Wir sind sehr stolz auf unsere Jungs und Heinz Nixdorf wäre es auch gewesen! Natürlich ist es schade, dass es uns nicht gelungen ist, Johannes und Timo in der letzten Wettfahrt am Ende einer fantastischen Woche noch weiter nach vorne zu bringen. Sie haben trotzdem unseren allergrößten Respekt für ihre Leistungen. Sie haben sich jetzt richtig in der Weltspitze festgebissen. Inzwischen sind alle unsere Jungs in der Weltspitze anerkannt.“
Zu spät für eine Medaillenchance, aber rechtzeitig zur Qualifikation für den DSV-B-Kader kam der Endspurt von Alexander Schlonski und Frithjof Kleen. Die Berliner erreichten die Ziellinie der sechsten und letzten Wettfahrt als zweite und konnten sich damit noch auf Platz zwölf verbessern. Die zur Halbzeit der Serie kassierte Frühstart-Disqualifikation aber wog zu schwer, um noch in die Spitze zu segeln. „Ich finde es trotzdem Klasse wie sich die beiden nach vorne gearbeitet haben. Und auch Johannes Polgar und Markus Koy sind gute Einzelresultate und ein schöner Abschluss gelungen. Insgesamt haben wir die Starboote mit aufsteigender Tendenz sicher auf der Habenseite unserer olympischen Ambitionen“, sagte Nadine Stegenwalner.
Johannes Polgar und Markus Koy gelang zum Abschluss Rang sieben. Damit beendeten die beiden Hamburger, die wie die anderen drei deutschen Teams auch vom NRV Olympic Team gefördert werden, die Titelkämpfe auf Platz 17 - einen Platz vor den Berliner Brüdern Robert und Phillip Stanjek.
Weltmeister wurden in Brasilien die britischen Olympiasieger Iain Percy/Andrew Simpson vor den Schweizern Flavio Marazzi/Enrico De Maria, die seit mehr als einem Jahrzehnt verlässlich in der Weltspitze segeln, aber immer noch auf den ersten großen Titel warten. Bronze sicherte sich im Endspurt der fünffache olympische Medaillengewinner und Lokalmatador Torben Gral mit Marcelo Ferreira aus Brasilien.
ENDERGEBNISSE- Starboot Weltmeisterschaft 2010
1. Iain Percy/Andrew Simpson (GBR), 20 Punkte
2. Flavio Marazzi/Enrico De Maria (SUI), 29 Punkte
3. Torben Grael/Marcelo Ferreira (BRA), 39 Punkte
10. Johannes Babendererde/Timo Jacobs (Lübeck), 66 Punkte
12. Alexander Schlonski/Frithjof Kleen (Berlin), 71 Punkte
17. Johannes Polgar/Markus Koy (Hamburg), 78 Punkte
18. Robert Stanjek/Phillip Stanjek (Berlin), 84 Punkte
Der erst 26 Jahre alte Steuermann Johannes Babendererde sagte nach der Preisverleihung in Rio de Janeiro: „Wir waren sehr enttäuscht, als wir im Finalrennen als 34. ins Ziel kamen. Doch langsam kommt die Freude über unsere gesamte Leistung durch. Unser Ziel ist erreicht: Top Ten bedeutet A-Kader!“
Selbstkritisch analysierte Schiffahrtskaufmann Babendererde die entscheidende letzte Wettfahrt: „Es war ein schweres Rennen. Nach zwei Dritteln der Startkreuz sah es so aus als ob wir Bronze greifen können, aber dann kam eine Kippe über links und wir waren rechts. Dazu kam eine Tonnenberührung. Trotzdem kamen wir zurück auf dem Vormwind, haben aber auf der zweiten Kreuz zu viel auf das Ergebnis und weniger auf die Entwicklung des Windes geguckt.“
Babendererde/Jacobs sind durchschnittlich zehn Jahre jünger als die sehr erfahrene Konkurrenz im Starboot. Angesichts ihrer guten Ergebnisse sagte DSV-Sportdirektorin Nadine Stegenwalner (Hamburg): „Es ist natürlich schade und tut ein bisschen weh, dass Johannes und Timo am Schlusstag noch von Platz vier auf Platz zehn zurückgefallen sind, aber das Gesamtresultat ist enorm. Die beiden sind mit Blick auf die Starbootklasse noch sehr jung. Sie haben jetzt gesehen, dass sie alle Teams schlagen können, von denen sonst gerne behauptet wird, die würden in einer eigenen Liga segeln. Ich rechne mit einem weiteren Motivations- und Leistungsschub für diese Saison.“
Ähnlich beurteilt Joachim Hellmich zwei Jahre vor den nächsten Olympischen Spielen in England 2012 das Leistungsvermögen der Starbootflotte. Der Vorsitzende des Heinz Nixdorf Vereins zur Förderung des Segelsports sagte: „Wir sind sehr stolz auf unsere Jungs und Heinz Nixdorf wäre es auch gewesen! Natürlich ist es schade, dass es uns nicht gelungen ist, Johannes und Timo in der letzten Wettfahrt am Ende einer fantastischen Woche noch weiter nach vorne zu bringen. Sie haben trotzdem unseren allergrößten Respekt für ihre Leistungen. Sie haben sich jetzt richtig in der Weltspitze festgebissen. Inzwischen sind alle unsere Jungs in der Weltspitze anerkannt.“
Zu spät für eine Medaillenchance, aber rechtzeitig zur Qualifikation für den DSV-B-Kader kam der Endspurt von Alexander Schlonski und Frithjof Kleen. Die Berliner erreichten die Ziellinie der sechsten und letzten Wettfahrt als zweite und konnten sich damit noch auf Platz zwölf verbessern. Die zur Halbzeit der Serie kassierte Frühstart-Disqualifikation aber wog zu schwer, um noch in die Spitze zu segeln. „Ich finde es trotzdem Klasse wie sich die beiden nach vorne gearbeitet haben. Und auch Johannes Polgar und Markus Koy sind gute Einzelresultate und ein schöner Abschluss gelungen. Insgesamt haben wir die Starboote mit aufsteigender Tendenz sicher auf der Habenseite unserer olympischen Ambitionen“, sagte Nadine Stegenwalner.
Johannes Polgar und Markus Koy gelang zum Abschluss Rang sieben. Damit beendeten die beiden Hamburger, die wie die anderen drei deutschen Teams auch vom NRV Olympic Team gefördert werden, die Titelkämpfe auf Platz 17 - einen Platz vor den Berliner Brüdern Robert und Phillip Stanjek.
Weltmeister wurden in Brasilien die britischen Olympiasieger Iain Percy/Andrew Simpson vor den Schweizern Flavio Marazzi/Enrico De Maria, die seit mehr als einem Jahrzehnt verlässlich in der Weltspitze segeln, aber immer noch auf den ersten großen Titel warten. Bronze sicherte sich im Endspurt der fünffache olympische Medaillengewinner und Lokalmatador Torben Gral mit Marcelo Ferreira aus Brasilien.
ENDERGEBNISSE- Starboot Weltmeisterschaft 2010
1. Iain Percy/Andrew Simpson (GBR), 20 Punkte
2. Flavio Marazzi/Enrico De Maria (SUI), 29 Punkte
3. Torben Grael/Marcelo Ferreira (BRA), 39 Punkte
10. Johannes Babendererde/Timo Jacobs (Lübeck), 66 Punkte
12. Alexander Schlonski/Frithjof Kleen (Berlin), 71 Punkte
17. Johannes Polgar/Markus Koy (Hamburg), 78 Punkte
18. Robert Stanjek/Phillip Stanjek (Berlin), 84 Punkte
Abo-Aktion und Bodensee-Törnführer gratis dazu
Mit Ansteuerungsfotos von mehr als 100 Sportboothäfen mit GPS-Daten, kurzen Ortsbeschreibungen, lohnende Ausflugszielen und Besichtigungen, interessante Sehenswürdigkeiten. Enthält außerdem einen Restaurant- und Einkaufsführer mit lukrativen Insider-Tipps, wichtige Adressen rund um den Aufenthalt am See und vieles mehr ... .
Klarer Sieg für Percy bei Star-WM
22.01.10 - (IBN) Iain Percy und Andrew Simpson aus England gewannen die Weltmeisterschaft der Stare in Brasilien.
Der Schweizer Flavio Marazzi und Vorschoter Enrico de Maria wurden Zweite. Die Bodensee- Crew Matthias Miller und Benedikt Wenck (Laupheim /Überlingen) wurden 27., Christoph Gautschi (YC Bregenz) und Jürg Koenig 60. und Ingo Schappeler (Überlingen) im Boot von Hubert Rauch 63.
Der Schweizer Flavio Marazzi und Vorschoter Enrico de Maria wurden Zweite. Die Bodensee- Crew Matthias Miller und Benedikt Wenck (Laupheim /Überlingen) wurden 27., Christoph Gautschi (YC Bregenz) und Jürg Koenig 60. und Ingo Schappeler (Überlingen) im Boot von Hubert Rauch 63.
Rettungsdienste tagten in Münsterlingen
21.01.10 - Verantwortliche der luft-, boden- und wassergebundenen Rettungsdienste sowie der Polizei trafen sich am 20. Januar 2010 zum Erfahrungs- und Gedankenaustausch an der 5. Konferenz der Rettungsdienste im Bodenseeraum in Münsterlingen im Kanton Thurgau. Das Treffen stand unter der Schirmherrschaft der Kommission Gesundheit und Soziales der Internationalen Bodensee Konferenz (IBK). Ziel der Treffen ist es, die Zusammenarbeit im Rettungsbereich rund um den See kontinuierlich zu stärken und auszubauen.
"Die Idee der Zusammenarbeit der Rettungsdienste im Bodenseeraum soll weiter ausgebaut und gestärkt werden, um die Möglichkeit zu bieten, fachliche und aktuelle Themen im Rettungswesen gemeinsam und grenzüberschreitend diskutieren zu können", so Roman Wüst, Generalsekretär vom Gesundheitsdepartement St.Gallen und Vorsitzender der IBK-Kommission Gesundheit und Soziales an der 5. Konferenz der Rettungsdienste im Bodenseeraum, die am 20. Januar in Münsterlingen im Kanton Thurgau stattfand. "Die Rettungskräfte stehen oft vor besonderen Herausforderungen. Der Erfahrungsaustausch untereinander und der Blick über die Grenzen ist dabei von großem Nutzen", so Wüst weiter.
Der Thurgauer Regierungsrat Bernhard Koch, Chef vom Departement für Finanzen und Soziales verwies bei seiner Begrüßung unter anderem auf die enge Kooperation zwischen dem Kanton Thurgau und dem Landkreis Konstanz, wo im vergangenen Jahr 22 Einsätze in Konstanz vom Rettungsdienst aus dem Thurgau abgedeckt wurden und die grenzüberschreitende Zusammenarbeit gut funktioniere. Fritz Zweifel, Gemeindeammann von Münsterlingen dankte den Rettungsdiensten für ihre Einsätze zugunsten des Gemeinwohls.
Wie funktioniert der Alltag
Lernen von anderen ist das, was die rund 50 Teilnehmer aus Deutschland, Österreich und der Schweiz bewegte, um als Verantwortliche von luft-, boden- und wassergebundenen Rettungsdiensten bereits zum fünften Mal zu den Treffen, das in diesem Jahr in den Psychiatrischen Kliniken des Kantonspitals Münsterlingen stattfand, zu kommen. Organisiert wurde die Veranstaltung von Harry Huber, Koordinator des Rettungswesens im Kanton Thurgau und Leiter der Sanitätsnotrufzentrale 144, der auch über den Aufbau und Organisation des Rettungswesens im Kanton Thurgau berichtete.
Über einen Master-Studiengang Rettungsdienstmanagement, der spezielle Kenntnisse über die Leitung und Organisation von Rettungsdiensten bietet und mit einem Master of Science abschließt, informierte der Betriebsleiter des Rettungsdienstes vom Kantonsspital St.Gallen Günter Bildstein.
Risiken im Alltag des Rettungsdienstes
Dr. Roland Albrecht von der schweizerischen Rettungsflugwacht (REGA) machte sich Gedanken und referierte zu "Risiken im Alltag des Rettungsdienstes" am Beispiel des tragischen Lawinenunglückes im Berner Oberland Anfang Januar, das einem Schweizer Rettungsarzt das Leben kostete. Das Beispiel warf die Frage auf, welches Risiko dürfen, können und sollen Retter auf sich nehmen in Bezug auf die Risikobereitschaft der Gesellschaft? Er unterstrich in seinen Ausführungen auch, wie wichtig es ist, ein Krisenkonzept bereit zu halten, um im Ernstfall darauf zurückgreifen zu können.
"Die Idee der Zusammenarbeit der Rettungsdienste im Bodenseeraum soll weiter ausgebaut und gestärkt werden, um die Möglichkeit zu bieten, fachliche und aktuelle Themen im Rettungswesen gemeinsam und grenzüberschreitend diskutieren zu können", so Roman Wüst, Generalsekretär vom Gesundheitsdepartement St.Gallen und Vorsitzender der IBK-Kommission Gesundheit und Soziales an der 5. Konferenz der Rettungsdienste im Bodenseeraum, die am 20. Januar in Münsterlingen im Kanton Thurgau stattfand. "Die Rettungskräfte stehen oft vor besonderen Herausforderungen. Der Erfahrungsaustausch untereinander und der Blick über die Grenzen ist dabei von großem Nutzen", so Wüst weiter.
Der Thurgauer Regierungsrat Bernhard Koch, Chef vom Departement für Finanzen und Soziales verwies bei seiner Begrüßung unter anderem auf die enge Kooperation zwischen dem Kanton Thurgau und dem Landkreis Konstanz, wo im vergangenen Jahr 22 Einsätze in Konstanz vom Rettungsdienst aus dem Thurgau abgedeckt wurden und die grenzüberschreitende Zusammenarbeit gut funktioniere. Fritz Zweifel, Gemeindeammann von Münsterlingen dankte den Rettungsdiensten für ihre Einsätze zugunsten des Gemeinwohls.
Wie funktioniert der Alltag
Lernen von anderen ist das, was die rund 50 Teilnehmer aus Deutschland, Österreich und der Schweiz bewegte, um als Verantwortliche von luft-, boden- und wassergebundenen Rettungsdiensten bereits zum fünften Mal zu den Treffen, das in diesem Jahr in den Psychiatrischen Kliniken des Kantonspitals Münsterlingen stattfand, zu kommen. Organisiert wurde die Veranstaltung von Harry Huber, Koordinator des Rettungswesens im Kanton Thurgau und Leiter der Sanitätsnotrufzentrale 144, der auch über den Aufbau und Organisation des Rettungswesens im Kanton Thurgau berichtete.
Über einen Master-Studiengang Rettungsdienstmanagement, der spezielle Kenntnisse über die Leitung und Organisation von Rettungsdiensten bietet und mit einem Master of Science abschließt, informierte der Betriebsleiter des Rettungsdienstes vom Kantonsspital St.Gallen Günter Bildstein.
Risiken im Alltag des Rettungsdienstes
Dr. Roland Albrecht von der schweizerischen Rettungsflugwacht (REGA) machte sich Gedanken und referierte zu "Risiken im Alltag des Rettungsdienstes" am Beispiel des tragischen Lawinenunglückes im Berner Oberland Anfang Januar, das einem Schweizer Rettungsarzt das Leben kostete. Das Beispiel warf die Frage auf, welches Risiko dürfen, können und sollen Retter auf sich nehmen in Bezug auf die Risikobereitschaft der Gesellschaft? Er unterstrich in seinen Ausführungen auch, wie wichtig es ist, ein Krisenkonzept bereit zu halten, um im Ernstfall darauf zurückgreifen zu können.
Gründung der blu26 International Class Association
22.01.10 - Am vergangenen Dienstag den 19.1.2010 gründeten begeisterte blu26 Segler die blu26 International Class Association im Yacht Club Zug.
Die Vereinigung setzt sich zum Ziel, die blu26 Klasse zu fördern, Regatten zu organisieren und Eigner sowie Segler zu verbinden. Der frisch gewählte Vorstand besteht aus Daniel Lucchini (Präsident), Joëlle Müller (Kassiererin) und Mark Griesmaier (Sekretär). Christian Bolinger und Christian Scherrer besetzen die technische Kommission.
Weitere Informationen erhalten Sie auf Anfrage per Email auf info@blu26.org und bald auch auf der blu26 Klassen Webseite www.blu26.org.
Die Vereinigung setzt sich zum Ziel, die blu26 Klasse zu fördern, Regatten zu organisieren und Eigner sowie Segler zu verbinden. Der frisch gewählte Vorstand besteht aus Daniel Lucchini (Präsident), Joëlle Müller (Kassiererin) und Mark Griesmaier (Sekretär). Christian Bolinger und Christian Scherrer besetzen die technische Kommission.
Weitere Informationen erhalten Sie auf Anfrage per Email auf info@blu26.org und bald auch auf der blu26 Klassen Webseite www.blu26.org.
Dienstag, 19. Januar 2010
Chance für deutsche Nachwuchssegler/innen
Die Academy fungiert dabei als Ergänzung zur Betreuung und zum Training durch Vereine und Verbände. Geschult durch Workshops in den Bereichen Wetterkunde, Wettfahrtregeln, Taktik, Teambildung, Fitness- und Mentaltraining, aber auch im Umgang mit den Medien gehen die Segler in die Saison 2010. Eine abschließende Bewertung kürt zum Ende des Jahres schließlich den Sieger der Sailing Academy, der verbunden mit einer Prämie von 7500 Euro und ausgestattet mit einem Sponsorenvertrag in das IMMAC Sailing Team aufgenommen wird. Förderungen in Höhe von 5000 bis 1500 geht an die drei platzierten Teams.
Auch Vereine können ab sofort die Bewerbungsunterlagen herunterladen. Mit der Bereitstellung von Einstiegsbooten sowie einer Anschubfinanzierung wird einer Kooperation von Verein und Schule die Möglichkeit gegeben, allen interessierten Jugendlichen ohne Kosten das Segeln zu vermitteln und damit das Konzept der Schul-Segel-AGs erfolgreich umzusetzen. Insgesamt 18 Optimisten-Einsteigerjollen werden in diesem Rahmen von der IMMAC Sailing Academy zur Verfügung gestellt. Zudem stehen zwei regattafähige Optimisten parat, um die Fortführung des Förderprojektes in den Wettkampfsport zu gewährleisten.
Mit dem Projekt beschreitet die IMMAC Sailing Academy den neuen Weg einer komplexen Förderung von der ersten Schulung über den Einstieg in den Leistungssport und durch die intensive Vermittlung von Segler-Knowhow bis hin zu einer Olympiakampagne. Die IMMAC Holding AG dokumentiert damit sein Bekenntnis zu einer sozialen Verantwortung und Nachhaltigkeit.
Bewerbungsbögen unter: www.immac-academy.com
Vermessungsarbeiten im Naturschutzgebiet Halbinsel Mettnau
19.01.10 - Mitarbeiter des Landratsamtes Konstanz Vermessungsamt haben am Dienstag, den 12. Januar und Donnerstag, den 14. Januar 2010 im Naturschutzgebiet Halbinsel Mettnau eine Vermessung durchgeführt. Neu vermessen wurden dabei zwei Triangulationspunkte (TP), welche sich ganz am östlichen Ende der Mettnauspitze und bei der Vogelwarte befanden.
Um unnötige Störungen von Flora und Fauna zu vermeiden erfolgte die Arbeit in Abstimmung mit dem Umweltamt Radolfzell und dem Nabu-Mettnau in der kalten Jahreszeit.
Die Mess-Punkte wurden vom Ludwig-Finckh-Turm her über das gefrorene Eis zu Fuß aus aufgesucht. Die benötigte Vermessungsausrüstung wurde dabei fast wie bei einer Expedition mittels Schlitten und Skibob transportiert. Die Vermessung der beiden entlegenen TP's erfolgte zusammen mit weiteren Vermessungspunkten mittels GPS- und GLONASS-Satelliten und einem Tachymeter für W inkel- und Streckenmessung. Bedingt durch die beim TP in der Nähe des Scheffel-Denkmals unter Bäumen zu schwachen Satellitensignale war auch eine exzentrische Messung notwendig.
Die Ergebnisse der Vermessungsarbeiten, hier der Koordinatenermittlung, dienen nicht nur der geplanten landesweiten Koordinatenumstellung vom Gauß-Krüger-Koordinatensystem auf das künftige europaweit gültige ETRS89/UTM-System, sondern auch der geplanten Festlegung der Landesgrenze gegenüber der Schweiz per Koordinaten im Untersee und Rhein. Hierzu ist es notwendig die bereits bestehenden Vermessungspunkte unter Verwendung der amerikanischen GPS- und der russischen GLONASS-Satteliten aufzumessen.
Ganz nebenbei wurde auch noch das nicht für die Öffentlichkeit zugängliche Viktor von Scheffel-Denkmal auf der äußersten Mettnauspitze für die Liste der Kleindenkmale im Landkreis Konstanz erfasst.
Um unnötige Störungen von Flora und Fauna zu vermeiden erfolgte die Arbeit in Abstimmung mit dem Umweltamt Radolfzell und dem Nabu-Mettnau in der kalten Jahreszeit.
Die Mess-Punkte wurden vom Ludwig-Finckh-Turm her über das gefrorene Eis zu Fuß aus aufgesucht. Die benötigte Vermessungsausrüstung wurde dabei fast wie bei einer Expedition mittels Schlitten und Skibob transportiert. Die Vermessung der beiden entlegenen TP's erfolgte zusammen mit weiteren Vermessungspunkten mittels GPS- und GLONASS-Satelliten und einem Tachymeter für W inkel- und Streckenmessung. Bedingt durch die beim TP in der Nähe des Scheffel-Denkmals unter Bäumen zu schwachen Satellitensignale war auch eine exzentrische Messung notwendig.
Die Ergebnisse der Vermessungsarbeiten, hier der Koordinatenermittlung, dienen nicht nur der geplanten landesweiten Koordinatenumstellung vom Gauß-Krüger-Koordinatensystem auf das künftige europaweit gültige ETRS89/UTM-System, sondern auch der geplanten Festlegung der Landesgrenze gegenüber der Schweiz per Koordinaten im Untersee und Rhein. Hierzu ist es notwendig die bereits bestehenden Vermessungspunkte unter Verwendung der amerikanischen GPS- und der russischen GLONASS-Satteliten aufzumessen.
Ganz nebenbei wurde auch noch das nicht für die Öffentlichkeit zugängliche Viktor von Scheffel-Denkmal auf der äußersten Mettnauspitze für die Liste der Kleindenkmale im Landkreis Konstanz erfasst.
Abonnieren
Posts (Atom)