Donnerstag, 17. September 2009
Neu Abo - Aktion
17.09.09 - Ab morgen Freitag 18. September startet der IBN-Verlag mit einer neuen Abo - Aktion. Wenn Sie ein Abo des IBN - Wassersportmagazins ordern, erhalten Sie ein kuscheliges und edles De Luxe Frottee Bade- und Saunatuch aus 100% Baumwolle in vornehmem Nachtblau mit dezenter silbergrauer IBN-Stickerei in der Größe 150 x 100 cm gratis dazu! weiter >
Dienstag, 15. September 2009
Hausmesse im BootCenter Konstanz
15.09.09 - Das BootCenter Konstanz startet seine traditionelle Hausmesse vom 19. - 27. September 2009 täglich von 10.00 - 20.00 Uhr. Gezeigt werden Neu- und Vorführboote der italienischen Nobelmarke Atlantis, die polnischen Galeon Yachten sowie im Sportbootbereich die bekannten Monterey aus den USA.
Zusätzlich bietet das BootCenter Konstanz viele Gebrauchtboote in Top-Zustand mit Bodensee- und Schweizer Seenzulassung an. Attraktive Finanzierungs- und Leasingkonditionen sowie Auskünfte über die Wassersportversicherung runden das Programm ab. Für Ihr leibliches Wohl ist gesorgt. Das Team des BootCenter Konstanz freut sich auf Ihren Besuch und steht für Terminabsprachen gerne zur Verfügung.
Infos:
BootCenter Konstanz GmbH & Co. KG, Reichenaustr. 45, D-78467 Konstanz
Tel. +49(0)7531-89330, www.bootcenter.com, info@bootcenter.com

Zusätzlich bietet das BootCenter Konstanz viele Gebrauchtboote in Top-Zustand mit Bodensee- und Schweizer Seenzulassung an. Attraktive Finanzierungs- und Leasingkonditionen sowie Auskünfte über die Wassersportversicherung runden das Programm ab. Für Ihr leibliches Wohl ist gesorgt. Das Team des BootCenter Konstanz freut sich auf Ihren Besuch und steht für Terminabsprachen gerne zur Verfügung.
Infos:
BootCenter Konstanz GmbH & Co. KG, Reichenaustr. 45, D-78467 Konstanz
Tel. +49(0)7531-89330, www.bootcenter.com, info@bootcenter.com

"Sonnenkönigin" auf neuem Kurs
15.09.09 - Das Eventschiff "MS Sonnenkönigin" bietet seit einem Jahr hochkarätigen Events eine außergewöhnliche Präsentationsplattform am Bodensee. Die aktuellen Entwicklungen am Event- und Veranstaltungsmarkt erfordern nun eine Kurskorrektur. Die neuen Betreiber (komitee eventserivce GmbH) nehmen sich dieser Herausforderung an und positionieren die "Sonnenkönigin" neu.
Die Erwartungen waren hoch, als die "Sonnenkönigin" vor einem Jahr zum ersten Mal über den Bodensee kreuzte. Das Eventschiff des Vorarlberger Tourismus-Magnaten Walter Klaus sollte durch die Einzigartigkeit der Location große, internationale Unternehmen mit ihren Events und Veranstaltungen in die Bodensee-Region locken.
Vollständig erfüllen ließ sich dieser Anspruch jedoch nicht. Zwar konnten einige Großveranstaltungen gewonnen werden, langfristig waren es jedoch zu wenige, um nachhaltig rentabel wirtschaften zu können. Wesentlich dazu beigetragen hat die negative gesamtwirtschaftliche Entwicklung. Durch den großen Einbruch, der sich nahezu zeitgleich mit dem Anlaufen des Betriebes am Bodensee ereignete, war vor allem die Hauptklientel nämlich große international tätige Unternehmen gezwungen, Einsparungen vorzunehmen. Viele bereits konkret angefragte Veranstaltungen wurden verschoben und teilweise abgesagt.
Neues Team für Neupositionierung
Die Walter Klaus Holding AG hat als Eigentümer der "Sonnenkönigin" die Situation erkannt und arbeitet nun mit dem neuen Betreiber "komitee MO eventservice GmbH", unter der Leitung von Harald Otti an einer den neuen Marktgegebenheiten angepassten Positionierung der "Sonnenkönigin". Die Gesellschaft ist dabei exklusiv für den Betrieb und die Vermarktung des Eventschiffes zuständig und peilt unter anderem eine adaptierte Preispositionierung an. Die gewohnt hohen Qualitäts- und Servicestandards bleiben jedoch weiterhin uneingeschränkt erhalten.
Umfangreiches Maßnahmenpaket
Mit der neuen Ausrichtung wird sich das Schiff nun einem breiteren Publikum öffnen. Die Umsetzung basiert auf grundlegend geänderten Vertriebsmaßnahmen und garantiert somit die Messbarkeit des Erfolgs.
Vermehrt soll die Nutzung der "Sonnenkönigin" als Eventlocation nun auch Veranstaltungen mittlerer Größe zur Verfügung stehen. Die dadurch erhöhte Auslastung ermöglicht zusätzlichen Spielraum bei der Preisgestaltung.
Weiters wird künftig auch auf eine verstärkte regionale Entwicklung gesetzt. Der Raum um den Bodensee ist eine leistungsstarke Wirtschaftsregion die neue Linie verfolgt ein stärkeres Engagement in diesem Bereich. Durch Neugewinnung von Kooperationspartnern und einer engen Zusammenarbeit in den bereits bestehenden Anlegedestinationen, können Synergien besser genutzt und positive Effekte für beide Seiten geschaffen werden.
Die Erwartungen waren hoch, als die "Sonnenkönigin" vor einem Jahr zum ersten Mal über den Bodensee kreuzte. Das Eventschiff des Vorarlberger Tourismus-Magnaten Walter Klaus sollte durch die Einzigartigkeit der Location große, internationale Unternehmen mit ihren Events und Veranstaltungen in die Bodensee-Region locken.
Vollständig erfüllen ließ sich dieser Anspruch jedoch nicht. Zwar konnten einige Großveranstaltungen gewonnen werden, langfristig waren es jedoch zu wenige, um nachhaltig rentabel wirtschaften zu können. Wesentlich dazu beigetragen hat die negative gesamtwirtschaftliche Entwicklung. Durch den großen Einbruch, der sich nahezu zeitgleich mit dem Anlaufen des Betriebes am Bodensee ereignete, war vor allem die Hauptklientel nämlich große international tätige Unternehmen gezwungen, Einsparungen vorzunehmen. Viele bereits konkret angefragte Veranstaltungen wurden verschoben und teilweise abgesagt.
Neues Team für Neupositionierung
Die Walter Klaus Holding AG hat als Eigentümer der "Sonnenkönigin" die Situation erkannt und arbeitet nun mit dem neuen Betreiber "komitee MO eventservice GmbH", unter der Leitung von Harald Otti an einer den neuen Marktgegebenheiten angepassten Positionierung der "Sonnenkönigin". Die Gesellschaft ist dabei exklusiv für den Betrieb und die Vermarktung des Eventschiffes zuständig und peilt unter anderem eine adaptierte Preispositionierung an. Die gewohnt hohen Qualitäts- und Servicestandards bleiben jedoch weiterhin uneingeschränkt erhalten.
Umfangreiches Maßnahmenpaket
Mit der neuen Ausrichtung wird sich das Schiff nun einem breiteren Publikum öffnen. Die Umsetzung basiert auf grundlegend geänderten Vertriebsmaßnahmen und garantiert somit die Messbarkeit des Erfolgs.
Vermehrt soll die Nutzung der "Sonnenkönigin" als Eventlocation nun auch Veranstaltungen mittlerer Größe zur Verfügung stehen. Die dadurch erhöhte Auslastung ermöglicht zusätzlichen Spielraum bei der Preisgestaltung.
Weiters wird künftig auch auf eine verstärkte regionale Entwicklung gesetzt. Der Raum um den Bodensee ist eine leistungsstarke Wirtschaftsregion die neue Linie verfolgt ein stärkeres Engagement in diesem Bereich. Durch Neugewinnung von Kooperationspartnern und einer engen Zusammenarbeit in den bereits bestehenden Anlegedestinationen, können Synergien besser genutzt und positive Effekte für beide Seiten geschaffen werden.
Segelboot in Seenot
15.09.09 - Am Samstag Abend (12.09.09) wurde ca. 2 km vor Wasserburg vom Polizeiboot Hecht ein gekentertes Segelboot festgestellt werden. Drei Segler aus Wasserburg trieben mit Schwimmwesten im Wasser und klammerten sich an den gekenterten 20-er-Jollenkreuzer.
Nachdem Vor- und Großsegel geborgen wurde, konnte der Jollenkreuzer wieder aufgerichtet werden. Das Boot war allerdings so voll Wasser gelaufen, dass es gerade noch an der Wasseroberfläche schwamm. Das Boot wurde am Polizeiboot gesichert und die drei Segler an Bord genommen. Zwei weitere Personen aus Wasserburg waren in der Zwischenzeit schon durch ein privates Motorboot an Land gebracht worden. Die drei geretteten Personen wurden dem Wasserwachtboot aus Nonnenhorn übergebenund in Wasserburg an Land gebracht.
Der am Polizeiboot gesicherte, vollgelaufene Jollenkreuzer wurde zunächst durch das Wasserwachtboot Seewolf aus Lindau leergepumpt. Dies reichte jedoch nicht aus, da durch den Seegang immer wieder neues Wasser in das havarierte Boot gespült wurde. Erst nach dem zusätzlich Einsatz der Lenzpumpe des wieder freien Wasserwachtboot aus Nonnenhorn konnte das Segelboot leergepumpt werden. Anschließend wurde das havarierte Boot durch die Wasserwacht nach Wasserburg geschleppt.
Die gekentete Bootsbesatzung wurde im Hafen Wasserburg vorsorglich wegen Verdacht der Unterkühlung ärztlich untersucht. Alle Besatzungsmitglieder blieben unverletzt. Am Jollenkreuzer entstand durch die Kenterung ein Sachschaden von ca. 1000 Euro. Ursache für die Kenterung war wahrscheinlich eine plötzlich einfallende Böe aus Nordost mit ca. 4-5 Beaufort.
Nachdem Vor- und Großsegel geborgen wurde, konnte der Jollenkreuzer wieder aufgerichtet werden. Das Boot war allerdings so voll Wasser gelaufen, dass es gerade noch an der Wasseroberfläche schwamm. Das Boot wurde am Polizeiboot gesichert und die drei Segler an Bord genommen. Zwei weitere Personen aus Wasserburg waren in der Zwischenzeit schon durch ein privates Motorboot an Land gebracht worden. Die drei geretteten Personen wurden dem Wasserwachtboot aus Nonnenhorn übergebenund in Wasserburg an Land gebracht.
Der am Polizeiboot gesicherte, vollgelaufene Jollenkreuzer wurde zunächst durch das Wasserwachtboot Seewolf aus Lindau leergepumpt. Dies reichte jedoch nicht aus, da durch den Seegang immer wieder neues Wasser in das havarierte Boot gespült wurde. Erst nach dem zusätzlich Einsatz der Lenzpumpe des wieder freien Wasserwachtboot aus Nonnenhorn konnte das Segelboot leergepumpt werden. Anschließend wurde das havarierte Boot durch die Wasserwacht nach Wasserburg geschleppt.
Die gekentete Bootsbesatzung wurde im Hafen Wasserburg vorsorglich wegen Verdacht der Unterkühlung ärztlich untersucht. Alle Besatzungsmitglieder blieben unverletzt. Am Jollenkreuzer entstand durch die Kenterung ein Sachschaden von ca. 1000 Euro. Ursache für die Kenterung war wahrscheinlich eine plötzlich einfallende Böe aus Nordost mit ca. 4-5 Beaufort.
Surfer in Seenot
15.09.09 - Am Freitag Abend (11.09.09) teilte ein Lindauer Bürger ca. 500 m vor dem Strandbad Eichwalt ein treibendes Surfbrett mit. Der Mitteiler hatte kurz zuvor noch einen Surfer auf dem Brett gesehen.
Aufgrund der Mitteilung wurde nationaler Seenotalarm ausgelöst. Durch das Polizeiboot Hecht wurde Surfbrett mit Rigg vor dem Strandbad aufgefunden und geborgen. Der Surfer war verschwunden. Zusammen mit Booten der Wasserwacht Lindau , der Wasserwacht Nonnenhorn, der Feuerwehr Lindau und des THW Lindau wurde eine Suchkette gebildet. Der Surfer aus Lochau / Österreich war in der Zwischenzeit aber gegen Wind und Welle in Lindau / Zech an Land geschwommen und verständigt sofort die Seepolizei Hard. Die Suche nach dem Vermissten konnte daraufhin abgebrochen werden. Nach eigenen Angaben stürzte der Surfer ins Wasser und konnte das durch den starken Wind schnell abtreibende Surfbrett nicht mehr erreichen. Darum entschloß er sich an Land zu schwimmen. Das Surfbrett konnte dem Eigentümer wieder im Segelhafen Lindau übergeben werden.
Aufgrund der Mitteilung wurde nationaler Seenotalarm ausgelöst. Durch das Polizeiboot Hecht wurde Surfbrett mit Rigg vor dem Strandbad aufgefunden und geborgen. Der Surfer war verschwunden. Zusammen mit Booten der Wasserwacht Lindau , der Wasserwacht Nonnenhorn, der Feuerwehr Lindau und des THW Lindau wurde eine Suchkette gebildet. Der Surfer aus Lochau / Österreich war in der Zwischenzeit aber gegen Wind und Welle in Lindau / Zech an Land geschwommen und verständigt sofort die Seepolizei Hard. Die Suche nach dem Vermissten konnte daraufhin abgebrochen werden. Nach eigenen Angaben stürzte der Surfer ins Wasser und konnte das durch den starken Wind schnell abtreibende Surfbrett nicht mehr erreichen. Darum entschloß er sich an Land zu schwimmen. Das Surfbrett konnte dem Eigentümer wieder im Segelhafen Lindau übergeben werden.
Weitere Kontrollen
15.09.09 - (IBN) Über 90 Motor- und Segelboote haben insgesamt 13 Bootsbesatzungen der See- und Wasserschutzpolizei der drei Bodenseeanrainerstaaten am Samstag zwischen 18.00 und 22.00 Uhr bei gemeinsamen Verkehrskontrollen auf dem Bodensee überprüft.
Wie bereits bei einer Kontrollaktion im August wurden auch dieses Mal keine gravierenden Verstöße, insbesondere keine Alkoholdelikte festgestellt. Dennoch mussten insgesamt 15 Bootsführer, die die geltenden Vorschriften nicht eingehalten hatten, beanstandet werden. Von diesen stammten unter anderem neun aus Deutschland sowie fünf aus Österreich. In vier Fällen konnten die Betroffenen die vorgeschriebene Ausrüstung sowie in einem Fall die entsprechenden Urkunden nicht vorweisen. Zwei Schiffsführer wurden wegen Nichteinhaltens der 300-Meter-Uferzone angezeigt. In zwei Fällen wurden Segelbootführer wegen der Lichterführung beanstandet.
Wie bereits bei einer Kontrollaktion im August wurden auch dieses Mal keine gravierenden Verstöße, insbesondere keine Alkoholdelikte festgestellt. Dennoch mussten insgesamt 15 Bootsführer, die die geltenden Vorschriften nicht eingehalten hatten, beanstandet werden. Von diesen stammten unter anderem neun aus Deutschland sowie fünf aus Österreich. In vier Fällen konnten die Betroffenen die vorgeschriebene Ausrüstung sowie in einem Fall die entsprechenden Urkunden nicht vorweisen. Zwei Schiffsführer wurden wegen Nichteinhaltens der 300-Meter-Uferzone angezeigt. In zwei Fällen wurden Segelbootführer wegen der Lichterführung beanstandet.
Montag, 14. September 2009
Unterseepokal von 470er und Finns vor der Reichenau
14.09.09 - Julian und Philipp Autenrieth (BYC) siegen auch im 470er.
Am Wochenende fand vor der Insel Reichenau der Unterseepokal für die olympischen Klassen 470er und Finn Dinghi statt. Diese Regatta war organisatorisch Beiprogramm der gleichzeitig bei den Jollenseglern stattfindenden Landesjugendmeisterschaften von Baden Württemberg. Regattaleiter Christian Leonards von den veranstaltenden Jollenseglern Reichenau und sein erfahrenes Team konnten am Samstag bei zuerst 2-4 Windstärken aus Nordost vier anspruchsvollen Wettfahrten durchführen.Am Sonntag war schnell klar, dass der Ostwind nicht mehr kommen würde und die Regattaleitung entschied sich zurecht nicht länger als bis 12h auf Wind zu warten.
Im stark besetzten Feld der 26 470er dominierte das Boot GER-3 mit Julian und Philipp Autenrieth vom Bayrischen Yachtclub (BYC). Mit den Plätzen 1/1/1/(8) holten Sie sich überlegen den Gesamtsieg und konnten den Wanderpokal in Empfang nehmen. Auf Rang 2 kamen Denis und Kevin Mehlig vom WYC mit der tollen Serie 5/2/2/(15). Bereits auf Gesamtrang 3 folgte die beste Damencrew aus der Schweiz Alexa Bezel / Livia Naef vom Yachtclub Horgen und den Plätzen 2/(9)/6/6. Auf dem 4. Rang klassierten sich die beste Masterscrew Markus Meilchen / Michael Justen vom RCR mit den Einzelplatzierungen 6/3/5/(13). Die Einheimischen Klaus Eiermann / Jürgen Leonards (JSR) konnten sich mit Rang 8 und den Plätzen 4/8/8/(11) gut im ersten Drittel behaupten.
Jürgen Eiermann (RCR) gewinnt bei den Finns
Das noch größere Teilnehmerfeld mit 31 Booten stellte die Startgruppe der Finn Dinghis. Jürgen Eiermann vom Ruder Club Rastatt (RCR) setzte sich mit den Rängen 3/2/1/2 souverän durch und gewann zum wiederholten Mal den Unterseepokal der Finns. Den zweiten Gesamtrang sicherte sich Christian Kühlwein vom SVM mit den Rängen 2/1/2/9. Der dritte Platz ging wieder nach Rastatt an Thomas Finke vom RCR mit den Platzierungen 7/9/3/6. Bester der einheimischen Jollensegler Finn Flotte wurde Horst Wühn auf Rang 6 mit einem Laufsieg zum Auftakt (1/13/15/7) punktgleich gefolgt von seinem Clubkollegen Andreas Bollongino mit einem Laufsieg in der letzen Wettfahrt (8/11/19/1).
Nach den Wettfahrten am Samstag wurde von den Jollenseglern wieder wie gewohnt reichlich aufgetischt. Im Seglerzelt gab es aus Capos Küche üppig Fleischvariationen, verschiedene Salate und Bratkartoffeln. Bei der Preisverteilung wurden die Pokale und Sonderpreise an die Sieger vergeben und jedes Boot bekam noch eine reichhaltig gefüllte Reichenauer Gemüsekiste als Sachpreis mit nach Hause.
Am Wochenende fand vor der Insel Reichenau der Unterseepokal für die olympischen Klassen 470er und Finn Dinghi statt. Diese Regatta war organisatorisch Beiprogramm der gleichzeitig bei den Jollenseglern stattfindenden Landesjugendmeisterschaften von Baden Württemberg. Regattaleiter Christian Leonards von den veranstaltenden Jollenseglern Reichenau und sein erfahrenes Team konnten am Samstag bei zuerst 2-4 Windstärken aus Nordost vier anspruchsvollen Wettfahrten durchführen.Am Sonntag war schnell klar, dass der Ostwind nicht mehr kommen würde und die Regattaleitung entschied sich zurecht nicht länger als bis 12h auf Wind zu warten.
Im stark besetzten Feld der 26 470er dominierte das Boot GER-3 mit Julian und Philipp Autenrieth vom Bayrischen Yachtclub (BYC). Mit den Plätzen 1/1/1/(8) holten Sie sich überlegen den Gesamtsieg und konnten den Wanderpokal in Empfang nehmen. Auf Rang 2 kamen Denis und Kevin Mehlig vom WYC mit der tollen Serie 5/2/2/(15). Bereits auf Gesamtrang 3 folgte die beste Damencrew aus der Schweiz Alexa Bezel / Livia Naef vom Yachtclub Horgen und den Plätzen 2/(9)/6/6. Auf dem 4. Rang klassierten sich die beste Masterscrew Markus Meilchen / Michael Justen vom RCR mit den Einzelplatzierungen 6/3/5/(13). Die Einheimischen Klaus Eiermann / Jürgen Leonards (JSR) konnten sich mit Rang 8 und den Plätzen 4/8/8/(11) gut im ersten Drittel behaupten.
Jürgen Eiermann (RCR) gewinnt bei den Finns
Das noch größere Teilnehmerfeld mit 31 Booten stellte die Startgruppe der Finn Dinghis. Jürgen Eiermann vom Ruder Club Rastatt (RCR) setzte sich mit den Rängen 3/2/1/2 souverän durch und gewann zum wiederholten Mal den Unterseepokal der Finns. Den zweiten Gesamtrang sicherte sich Christian Kühlwein vom SVM mit den Rängen 2/1/2/9. Der dritte Platz ging wieder nach Rastatt an Thomas Finke vom RCR mit den Platzierungen 7/9/3/6. Bester der einheimischen Jollensegler Finn Flotte wurde Horst Wühn auf Rang 6 mit einem Laufsieg zum Auftakt (1/13/15/7) punktgleich gefolgt von seinem Clubkollegen Andreas Bollongino mit einem Laufsieg in der letzen Wettfahrt (8/11/19/1).
Nach den Wettfahrten am Samstag wurde von den Jollenseglern wieder wie gewohnt reichlich aufgetischt. Im Seglerzelt gab es aus Capos Küche üppig Fleischvariationen, verschiedene Salate und Bratkartoffeln. Bei der Preisverteilung wurden die Pokale und Sonderpreise an die Sieger vergeben und jedes Boot bekam noch eine reichhaltig gefüllte Reichenauer Gemüsekiste als Sachpreis mit nach Hause.
Duelle auf dem Wasser
14.09.09 - Am Freitag 18. und Samstag 19. September findet beim Yacht Club Romanshorn eine wichtige Ausscheidung der SUI Match Race Tour 2009 statt. Gesegelt wird auf Dreimannbooten m-ocean.

Match Race ist eine spannende und taktisch anspruchsvolle Wettkampfsform.
Am Start sind immer zwei Boote und kämpfen nach fest umschriebenen Regeln gegeneinander.
Das Teilnehmerfeld in Romanshorn ist gut besetzt und es starten auch erstmals zwei Frauenteams, das eine mit Livia Naef aus Egnach vom Yacht-Club Arbon. Auch der Yacht-Club Romanshorn ist mit dem Segelmacher Dieter Kuhn mit seiner Crew vertreten. Ein Team kommt aus Italien und einer der besten Schweizer Matchracer, Roger Stocker vom Zürcher Yacht-Club, ist ebenso am Start wie der Sieger des Match Race in Grandson, das am 20./21. Juni stattgefunden hat.
Der Yacht-Club Romanshorn freut sich, diesen hochkarätigen segelsportlichen Anlass durchzuführen und wird die Erfahrung der drei Match Races im Rahmen der UBS Alinghi Swiss Tour nutzen können.
Selbstverständlich sind Zuschauer willkommen und können selbstverständlich kostenlos von der Hafenmole aus die Wettfahrten verfolgen.

Match Race ist eine spannende und taktisch anspruchsvolle Wettkampfsform.
Am Start sind immer zwei Boote und kämpfen nach fest umschriebenen Regeln gegeneinander.
Das Teilnehmerfeld in Romanshorn ist gut besetzt und es starten auch erstmals zwei Frauenteams, das eine mit Livia Naef aus Egnach vom Yacht-Club Arbon. Auch der Yacht-Club Romanshorn ist mit dem Segelmacher Dieter Kuhn mit seiner Crew vertreten. Ein Team kommt aus Italien und einer der besten Schweizer Matchracer, Roger Stocker vom Zürcher Yacht-Club, ist ebenso am Start wie der Sieger des Match Race in Grandson, das am 20./21. Juni stattgefunden hat.
Der Yacht-Club Romanshorn freut sich, diesen hochkarätigen segelsportlichen Anlass durchzuführen und wird die Erfahrung der drei Match Races im Rahmen der UBS Alinghi Swiss Tour nutzen können.
Selbstverständlich sind Zuschauer willkommen und können selbstverständlich kostenlos von der Hafenmole aus die Wettfahrten verfolgen.
One Design Cup 2009 bei der Segler Vereinigung in Kreuzlingen
14.09.09 - An diesem Wochenende fand bei der Segler Vereinigung in Kreuzlingen (SVK) der ONE DESIGN CUP 2009 statt. Wie bereits im Vorfeld von der ESSE 850 Klassenorganisation angekündigt wurde, konnten nicht ausreichend Team’s motiviert werden, um sich an diesem Anlass unter ihresgleichen zu messen.
Die Wetterpropheten behielten recht und wir konnten am Samstag bei schönster Bisenlage (Wind aus Nordost) bei zu anfangs 3 Windstärken, später dann 4-5 Bft, in Böen bis 6 Bft., 4 spannende Läufe austragen bei denen von den Crews und deren Booten alles Können abverlangt wurde. Die Top-Teams beider Klassen kamen mit den Windbedingungen bestens zurecht, obwohl die 8m One Design als zweite Startgruppe jeweils 5 Minuten nach den X-99 auf die Bahn geschickt wurden, hatten es jeweils die Top-Teams der 8m OD’s geschafft in das hintere Feld der X-99 Team’s hinein zu fahren.
Die 8m OD’s erreichten mit ihren grossen Top-Spinnaker 14-16 Knoten und mehr an Top-Speed, wobei die besten X-99 Teams wohl ebenfalls knapp an dieser Marke gekratzt haben dürften. Dadurch blieben im zweiten Lauf unschöne Bilder leider nicht aus, denn das Team der Trouble-X (X-99) verlor ungewollt bei einer Halse die Kontrolle über ihr Boot und krachte Mitschiffs in die führende „ALEGRA“ (8m OD) hinein.
Beide Teams konnten an diesem Tag die Wettfahrten nicht fortsetzen, die „ALEGRA“ musste wegen eines grösseren Schadens am Rumpf ausgewassert werden und der Steuermann der Trouble-X musste kurzfristig ins Krankenhaus gebracht werden, um eine grosse, klaffende Kopfverletzung mit einigen Stichen nähen zu lassen.
Zu dieser Kopfverletzung kam es, kurze Zeit bevor die „Trouble-X“ aus dem Ruder lief, da sich bei einer Halse der Grossbaum im Backstack verhakte und der losschlagende Backstag-Block dem Steuermann an den Hinterkopf schlug. Das Team der „AQUAPLANING“ (X-99) hatte auch wenig Glück als sie im dritten Lauf - ohne Fremdeinwirkung - den Mast verlor, Gott sei Dank blieb bei diesem Vorfall die Mannschaftunverletzt.
Die vierte Wettfahrt vom Tag verlief reibungslos und die Top-Team’s beider Klassen konnten sich auf den vorderen Ränge behaupten. Abends offerierte der SVK wie üblich ein Aperò wie auch das Nachtessen und es konnte noch bis tief in die Nacht über die Manöver des Tages, die Top’s und Flop’s, gesprochen werden.
Am Sonntag konnte leider keine Wettfahrt mehr durchgeführt werden, trotz grösster Bemühungen der Regattaleitung; es wurden zwei Läufe angeschossen, doch beide mussten kurz vor Erreichen der Luv-Tonne jeweils abgeschossen werden, einmal wegen eines grossen Winddrehers und das zweite Mal wegen nachlassenden Winden. Da die Wetterlage sich sehr flach darstellte entschloss sich die Regattaleitung kurzer Hand die Wettfahrten abzubrechen und die Team’s für die Siegerehrung an Land zu schicken.
Hier die jeweils ersten Ränge beider Klassen:
X-99
1. SUI 540 Gigant Benu Seger
2. GER 589 Carabella Jürgen Ruther
3. SUI 528 X-Mas René Schoop
8m OD
1. GER 142 Show must go on Uwe Barth
2. SUI 16 Info Grips Martin Hanhart
3. GER 91 Raum Schiff Cornelius Pollig
Gesamtergebnisse >
Die Wetterpropheten behielten recht und wir konnten am Samstag bei schönster Bisenlage (Wind aus Nordost) bei zu anfangs 3 Windstärken, später dann 4-5 Bft, in Böen bis 6 Bft., 4 spannende Läufe austragen bei denen von den Crews und deren Booten alles Können abverlangt wurde. Die Top-Teams beider Klassen kamen mit den Windbedingungen bestens zurecht, obwohl die 8m One Design als zweite Startgruppe jeweils 5 Minuten nach den X-99 auf die Bahn geschickt wurden, hatten es jeweils die Top-Teams der 8m OD’s geschafft in das hintere Feld der X-99 Team’s hinein zu fahren.
Die 8m OD’s erreichten mit ihren grossen Top-Spinnaker 14-16 Knoten und mehr an Top-Speed, wobei die besten X-99 Teams wohl ebenfalls knapp an dieser Marke gekratzt haben dürften. Dadurch blieben im zweiten Lauf unschöne Bilder leider nicht aus, denn das Team der Trouble-X (X-99) verlor ungewollt bei einer Halse die Kontrolle über ihr Boot und krachte Mitschiffs in die führende „ALEGRA“ (8m OD) hinein.
Beide Teams konnten an diesem Tag die Wettfahrten nicht fortsetzen, die „ALEGRA“ musste wegen eines grösseren Schadens am Rumpf ausgewassert werden und der Steuermann der Trouble-X musste kurzfristig ins Krankenhaus gebracht werden, um eine grosse, klaffende Kopfverletzung mit einigen Stichen nähen zu lassen.
Zu dieser Kopfverletzung kam es, kurze Zeit bevor die „Trouble-X“ aus dem Ruder lief, da sich bei einer Halse der Grossbaum im Backstack verhakte und der losschlagende Backstag-Block dem Steuermann an den Hinterkopf schlug. Das Team der „AQUAPLANING“ (X-99) hatte auch wenig Glück als sie im dritten Lauf - ohne Fremdeinwirkung - den Mast verlor, Gott sei Dank blieb bei diesem Vorfall die Mannschaftunverletzt.
Die vierte Wettfahrt vom Tag verlief reibungslos und die Top-Team’s beider Klassen konnten sich auf den vorderen Ränge behaupten. Abends offerierte der SVK wie üblich ein Aperò wie auch das Nachtessen und es konnte noch bis tief in die Nacht über die Manöver des Tages, die Top’s und Flop’s, gesprochen werden.
Am Sonntag konnte leider keine Wettfahrt mehr durchgeführt werden, trotz grösster Bemühungen der Regattaleitung; es wurden zwei Läufe angeschossen, doch beide mussten kurz vor Erreichen der Luv-Tonne jeweils abgeschossen werden, einmal wegen eines grossen Winddrehers und das zweite Mal wegen nachlassenden Winden. Da die Wetterlage sich sehr flach darstellte entschloss sich die Regattaleitung kurzer Hand die Wettfahrten abzubrechen und die Team’s für die Siegerehrung an Land zu schicken.
Hier die jeweils ersten Ränge beider Klassen:
X-99
1. SUI 540 Gigant Benu Seger
2. GER 589 Carabella Jürgen Ruther
3. SUI 528 X-Mas René Schoop
8m OD
1. GER 142 Show must go on Uwe Barth
2. SUI 16 Info Grips Martin Hanhart
3. GER 91 Raum Schiff Cornelius Pollig
Gesamtergebnisse >
Segeln wie am Meer
14.09.09 - Rekordbeteiligung von 150 Segelbooten an der 3. Internationalen Bodensee Quer Regatta bei starker Bise und hohen Wellen. Ein noch nie dagewesenes Bild mit 150 Booten am Start zu einer Regatta bot die Rorschacher Bucht am Samstagmittag. „Wir haben unser Ziel erreicht. Die Quer Regatta ist etabliert“ sagte Segelclub Rietli Präsident Hanspeter Dudler bei der Begrüssung der Mannschaften.
Als Regattaleiter Erich Fischer um 13h05 den Startschuss gab, bewegte sich das riesige Feld von Booten vorerst nur langsam in Richtung Langenargen. Doch die vorausgesagte Bise setzte sich mit fünf Windstärken bald durch und die Boote kreuzten mit Schräglage zur Wendemarke in Langenargen. Auch geübten Seglern machten die ungewöhnlich hohen Wellen zu schaffen, die in Führung liegende High-Tech Libera Yacht kenterte.
Die erste Yacht „Wild Lady“ traf bereits nach einer Stunde und 57 Minuten im Rietli ein, wo sich den vielen Zuschauer packende Szenen boten. Die Schiffe kreuzten die Ziellinie nur etwa hundert Meter vom Ufer entfernt und die Mannschaften waren gefordert, die wild um sich schlagenden Spinnaker rasch in der kurzen Distanz zwischen Ziel und Ufer zu bergen.
Im SCR Clubhaus und im Zelt herrschte nach der Regatta Hochbetrieb. Michael Giger, Clubhauschef und seine Crew freuten sich: „Bier, Weisswürste, Suppe, Nachtessen, waren bald ausverkauft.“ Bei der Preisverteilung gratulierte OK Präsident Silvio Müller allen Seglern zum Durchhalten: „152 waren gemeldet, 144 kamen ins Ziel.“ Die einheimischen Segler hielten sich gut, in der Klasse H-Boote z.B. belegten SCR Mitglieder die Podestplätze. Otmar Elsener.
Die Ergebnisse >
Als Regattaleiter Erich Fischer um 13h05 den Startschuss gab, bewegte sich das riesige Feld von Booten vorerst nur langsam in Richtung Langenargen. Doch die vorausgesagte Bise setzte sich mit fünf Windstärken bald durch und die Boote kreuzten mit Schräglage zur Wendemarke in Langenargen. Auch geübten Seglern machten die ungewöhnlich hohen Wellen zu schaffen, die in Führung liegende High-Tech Libera Yacht kenterte.
Die erste Yacht „Wild Lady“ traf bereits nach einer Stunde und 57 Minuten im Rietli ein, wo sich den vielen Zuschauer packende Szenen boten. Die Schiffe kreuzten die Ziellinie nur etwa hundert Meter vom Ufer entfernt und die Mannschaften waren gefordert, die wild um sich schlagenden Spinnaker rasch in der kurzen Distanz zwischen Ziel und Ufer zu bergen.
Im SCR Clubhaus und im Zelt herrschte nach der Regatta Hochbetrieb. Michael Giger, Clubhauschef und seine Crew freuten sich: „Bier, Weisswürste, Suppe, Nachtessen, waren bald ausverkauft.“ Bei der Preisverteilung gratulierte OK Präsident Silvio Müller allen Seglern zum Durchhalten: „152 waren gemeldet, 144 kamen ins Ziel.“ Die einheimischen Segler hielten sich gut, in der Klasse H-Boote z.B. belegten SCR Mitglieder die Podestplätze. Otmar Elsener.
Die Ergebnisse >
Peri-Cup in Lindau - viel Wind und viel Bruch
14.09.09 - Mit vier bis sechs Beaufort mussten die Segler beim Peri-Cup des Lindauer Seglerclubs fertig werden. Die 22 Steuerleute der 30 Quadratmeter Schärenkreuzer-Klasse haben sich anfangs alle für die Maximalbeseglung und großer Genua entschieden - und waren damit kräftig übermotorisiert.
Mehrere Spinaker wurden zerrissen: entweder konnte das 120 Quadratmeter große Tuch nicht rechtzeitig vor der Lee-Tonne geborgen werden. „Da fährt der spitze Bug zwangsläufig über das im Wasser treibende Tuch. Oder es zieht den Spinaker nach hinten, dann dient er als Treibanker,“ kommentierte Wettfahrtleiter Roland Tröster das Geschehen. „Zu den zerfetzten Segeln kamen noch gerissene Oberwanten, Jumpstags und gebrochene Achterstagen dazu.“ Trotz der Materialschäden wegen des starken Winds war das Feld eng beisammen: vor der letzten Wettfahrt hatten die ersten zehn noch die Chance auf den Gesamtsieg.
Den holte sich nach drei Wettfahrten Reinhold Böhler von der Allensbacher Seglergemeinschaft, vor Kurt Huppenkothen vom Bregenzer Segelclub und Marco Schwörer vom Lindauer Seglerclub. Am Sonntag reichte der Wind dann nicht mehr für eine vierte Wettfahrt.
Gesamtergebnis >
Mehrere Spinaker wurden zerrissen: entweder konnte das 120 Quadratmeter große Tuch nicht rechtzeitig vor der Lee-Tonne geborgen werden. „Da fährt der spitze Bug zwangsläufig über das im Wasser treibende Tuch. Oder es zieht den Spinaker nach hinten, dann dient er als Treibanker,“ kommentierte Wettfahrtleiter Roland Tröster das Geschehen. „Zu den zerfetzten Segeln kamen noch gerissene Oberwanten, Jumpstags und gebrochene Achterstagen dazu.“ Trotz der Materialschäden wegen des starken Winds war das Feld eng beisammen: vor der letzten Wettfahrt hatten die ersten zehn noch die Chance auf den Gesamtsieg.
Den holte sich nach drei Wettfahrten Reinhold Böhler von der Allensbacher Seglergemeinschaft, vor Kurt Huppenkothen vom Bregenzer Segelclub und Marco Schwörer vom Lindauer Seglerclub. Am Sonntag reichte der Wind dann nicht mehr für eine vierte Wettfahrt.
Gesamtergebnis >
Sonntag, 13. September 2009
Deutscher Doppelsieg der Wallys - Plattners "Visione" Zweite
13.09.09 - PORTO CERVO. Mit drei Podiumsplätzen, darunter der Gesamtsieg der Hamburger „Y3K“ von Claus-Peter Offen bei den Wallys, schlossen die deutschen Hochseesegler am Wochenende den Maxi Yacht Rolex Cup im italienischen Porto Cervo überaus erfolgreich ab. Vier Jahre ist es her, dass die Weltmeisterschaft für Maxiyachten mit zwei deutschen Titelträgern zu Ende ging. Für „Silber“ sorgten diesmal die Wally „Open Season“ von Thomas Bscher mit dem dreimaligen Olympiasieger und zweimaligen America’s Cup-Gewinner Jochen Schümann an Bord sowie die 45-Meter-Yacht „Visione“ von Softwaretycoon Hasso Plattner in der Gruppe Cruising/Spirit of Tradition. .
Eine Woche traumhafte Bedingungen auf dem smaragdgrünen Wasser der sardischen Mittelmeerküste, am Ende nochmals mit leichtem bis mäßigem Nordostwind, machten dem Ruf des Maxi Yacht Rolex Cup als exklusivste, hochkarätige Segelregatta der Welt alle Ehre. Die 20. Auflage der Maxi-Weltmeisterschaften war zudem mit 42 gestarteten Yachten außerordentlich gut bestückt. „So wie die Veranstaltung ein Renommee per se ist, ist es stets eine Ehre und Herausforderung, in diesem Klasse-Feld dabei zu sein.“ Diese Bilanz zog Claus-Peter Offen nicht nur als zum zweiten Mal in vielen Jahren siegreicher Eigner, sondern auch als Präsident der Internationalen Klassenvereinigung der Maxi-Yachten (IMA). So wie Offen lobte auch die Vielzahl der Teilnehmer den Cup des Yacht Club Costa Smeralda als ihren Saisonhöhepunkt ohne Wenn und Aber.
Das letzte Rennen der Wallys untermauerte noch einmal den am Vortag vorweggenommenen Endstand mit einer Sieg der neuen, 100 Fuß (30,5 Meter) langen „Y3K“ vor der Wally 94 „Open Season“, die dem ehemaligen Kölner Bankier und Ex-„Bugatti“-Chef Thomas Bscher gehört. Gleichwohl bot der Finaltag am Sonnabend (12. September) noch einmal hochspannende Wettfahrten in allen Wertungsgruppen. Dabei musste die Baltic 145 „Visione“ mit „SAP“-Gründer und -Aufsichtsratsvorsitzender Hasso Plattner am Ruder unbedingt vor der bis dahin punktgleichen „Hamilton II“ des Briten Charles Dunstone („Carphone Warehouse“) landen, um Platz zwei hinter der ungeschlagenen J-Class-Yacht „Velsheda“ (ebenfalls Großbritannien) zu holen. Und das gelang der Crew um Taktiker Bouwe Bekking trotz Platz vier im Finalrennen mit fast einer halben Stunde Vorsprung nach berechneter Zeit am Ende souverän.
„Es ist immer schwierig, gegen völlig unterschiedliche Boote zu segeln, weil ein direkter Vergleich auf dem Wasser praktisch nicht stattfindet“, meinte der erfahrene Weltumsegler Bekking, „aber wir haben uns auch im Kampf gegen die Uhr immer wieder motiviert und sind am Ende belohnt worden.“ Den ungleichen Kampf gegen die historische „Velsheda“ konnte die „Visione“ quasi nicht gewinnen. Denn die hochmodern ausgerüstete J-Class-Yacht erhielt mit ihrer Proficrew nach IRC soviel Altersvergütung, dass alle fünf von fünf möglichen Einzelwettfahrtsiegen nahezu ungefährdet waren.
Doch dazu soll es im nächsten Jahr nicht mehr kommen. „Wir haben die Einführung einer neuen Super-Maxi-Klasse beschlossen“, berichtete IMA-Präsident Offen, „dort sollen alle Großyachten mit mehr als 100 Fuß Länge gegeneinander segeln.“ Dort würde dann auch die neue „Saudade“ des Hamburger Immobilienmagnaten Albert Büll eingruppiert, die am Schlusstag mit einem zweiten Rang noch einmal ihr Potential zeigte. Dennoch reichte es am Ende auch aufgrund eines Ausfalltags nur zu Platz sieben hinter der „Hetairos“ des Großindustriellen Otto Happel (Ex-„mg technologies“/ „Metallgesellschaft“).
Die härteste Konkurrenz herrschte wohl bei den um die 20 Meter langen Mini-Maxis. Während nur vier Eigner ihre Schiffe selbst steuerten und den Neuseeländer Neville Crichton mit der „Alfa Romeo“ als Weltmeister 2009 kürten, heuerten die meisten lupenreine Top-Profis an, um das Maximale herauszuholen. Ihnen blieb die Trophäe, der Maxi Cup, und eine individuell gravierte Armbanduhr des Modells Rolex Yacht-Master verwehrt. „Die Klasse steht weiter zur Eigner-Steuermann-Regel“, sagte Claus-Peter offen, „und erteilte mit Rückendeckung der Mehrheit dem Ansinnen einiger nach „bezahltem Ruhm“ eine klare Absage.
Gleichwohl suchte der sportliche Vergleich der Cracks von den brasilianischen Olympiasiegern und mehrfachen Weltmeistern Robert Scheidt und Torben Grael auf der „Luna Rossa“ aus Italien (3.) über den britischen Ausnahmesegler Ben Ainslie an der Seite von Crichton auf der „Alfa Romeo“ (2.) bis zu Tim Powell (ebenfalls England) am Steuer der siegreichen „Ràn“ von Niklas Zennström seines Gleichen. Der STP 65 „Container“ von Udo Schütz aus Selters im Westerwald mit Steuermann Markus Wieser blieb nach Anfangsschwierigkeiten durch einen kleinen Unfall und ein Materialproblem nur der fünfte Rang. Andreas Kling.
Endstand des Maxi Yacht Rolex Cup in Porto Cervo/Italien: Platz, Bootsname, Eigner, Nation, R1-R2-R3-R4-R5-R6-R7, Punkte (Gesamtresultate >)
Mini-Maxi Racing
1. Ràn, Niklas Zennstrom, GBR, (4-)2-3-2-1-1-1, 10.0
2. Alfa Romeo, Neville Crichton, NZL, 3-4-2-1-2-6(-8), 18.0
3. Luna Rossa, Maestrale Holding, ITA, 1-1(-8)-8-3-2-5, 19.0
…
5. Container, Udo Schütz, Selters, 7-(DNC-)1-5-8-3-4, 28.0
Wally
1. Y3K, Claus-Peter Offen, Hamburg, (3-)1-1-2-3-1, 8.0
2. Open Season, Thomas Bscher, Köln, 2-3-2-(6-)2-2, 11.0
3. Magic Carpet², Lindsay Owen-Jones, GBR, 7-(8/DSQ)-3-1-1-3, 15.0
Cruising/Spirit of Tradition
1. Velsheda, Tarbat Investment Ltd, GBR, 1-1-1-1-1, 5.0
2. Visione, Hasso Plattner, Walldorf, 5-3-2-3-4, 17.0
3. Hamilton II, Lockstock Ltd, GBR, 2-4-5-2-5, 18.0
…
6. Hetairos, Otto Happel, 8-2-6-6-6 28.0
7. Saudade, Albert Büll, Hamburg, 6-6-DNC-8-2 32.0
Eine Woche traumhafte Bedingungen auf dem smaragdgrünen Wasser der sardischen Mittelmeerküste, am Ende nochmals mit leichtem bis mäßigem Nordostwind, machten dem Ruf des Maxi Yacht Rolex Cup als exklusivste, hochkarätige Segelregatta der Welt alle Ehre. Die 20. Auflage der Maxi-Weltmeisterschaften war zudem mit 42 gestarteten Yachten außerordentlich gut bestückt. „So wie die Veranstaltung ein Renommee per se ist, ist es stets eine Ehre und Herausforderung, in diesem Klasse-Feld dabei zu sein.“ Diese Bilanz zog Claus-Peter Offen nicht nur als zum zweiten Mal in vielen Jahren siegreicher Eigner, sondern auch als Präsident der Internationalen Klassenvereinigung der Maxi-Yachten (IMA). So wie Offen lobte auch die Vielzahl der Teilnehmer den Cup des Yacht Club Costa Smeralda als ihren Saisonhöhepunkt ohne Wenn und Aber.
Das letzte Rennen der Wallys untermauerte noch einmal den am Vortag vorweggenommenen Endstand mit einer Sieg der neuen, 100 Fuß (30,5 Meter) langen „Y3K“ vor der Wally 94 „Open Season“, die dem ehemaligen Kölner Bankier und Ex-„Bugatti“-Chef Thomas Bscher gehört. Gleichwohl bot der Finaltag am Sonnabend (12. September) noch einmal hochspannende Wettfahrten in allen Wertungsgruppen. Dabei musste die Baltic 145 „Visione“ mit „SAP“-Gründer und -Aufsichtsratsvorsitzender Hasso Plattner am Ruder unbedingt vor der bis dahin punktgleichen „Hamilton II“ des Briten Charles Dunstone („Carphone Warehouse“) landen, um Platz zwei hinter der ungeschlagenen J-Class-Yacht „Velsheda“ (ebenfalls Großbritannien) zu holen. Und das gelang der Crew um Taktiker Bouwe Bekking trotz Platz vier im Finalrennen mit fast einer halben Stunde Vorsprung nach berechneter Zeit am Ende souverän.
„Es ist immer schwierig, gegen völlig unterschiedliche Boote zu segeln, weil ein direkter Vergleich auf dem Wasser praktisch nicht stattfindet“, meinte der erfahrene Weltumsegler Bekking, „aber wir haben uns auch im Kampf gegen die Uhr immer wieder motiviert und sind am Ende belohnt worden.“ Den ungleichen Kampf gegen die historische „Velsheda“ konnte die „Visione“ quasi nicht gewinnen. Denn die hochmodern ausgerüstete J-Class-Yacht erhielt mit ihrer Proficrew nach IRC soviel Altersvergütung, dass alle fünf von fünf möglichen Einzelwettfahrtsiegen nahezu ungefährdet waren.
Doch dazu soll es im nächsten Jahr nicht mehr kommen. „Wir haben die Einführung einer neuen Super-Maxi-Klasse beschlossen“, berichtete IMA-Präsident Offen, „dort sollen alle Großyachten mit mehr als 100 Fuß Länge gegeneinander segeln.“ Dort würde dann auch die neue „Saudade“ des Hamburger Immobilienmagnaten Albert Büll eingruppiert, die am Schlusstag mit einem zweiten Rang noch einmal ihr Potential zeigte. Dennoch reichte es am Ende auch aufgrund eines Ausfalltags nur zu Platz sieben hinter der „Hetairos“ des Großindustriellen Otto Happel (Ex-„mg technologies“/ „Metallgesellschaft“).
Die härteste Konkurrenz herrschte wohl bei den um die 20 Meter langen Mini-Maxis. Während nur vier Eigner ihre Schiffe selbst steuerten und den Neuseeländer Neville Crichton mit der „Alfa Romeo“ als Weltmeister 2009 kürten, heuerten die meisten lupenreine Top-Profis an, um das Maximale herauszuholen. Ihnen blieb die Trophäe, der Maxi Cup, und eine individuell gravierte Armbanduhr des Modells Rolex Yacht-Master verwehrt. „Die Klasse steht weiter zur Eigner-Steuermann-Regel“, sagte Claus-Peter offen, „und erteilte mit Rückendeckung der Mehrheit dem Ansinnen einiger nach „bezahltem Ruhm“ eine klare Absage.
Gleichwohl suchte der sportliche Vergleich der Cracks von den brasilianischen Olympiasiegern und mehrfachen Weltmeistern Robert Scheidt und Torben Grael auf der „Luna Rossa“ aus Italien (3.) über den britischen Ausnahmesegler Ben Ainslie an der Seite von Crichton auf der „Alfa Romeo“ (2.) bis zu Tim Powell (ebenfalls England) am Steuer der siegreichen „Ràn“ von Niklas Zennström seines Gleichen. Der STP 65 „Container“ von Udo Schütz aus Selters im Westerwald mit Steuermann Markus Wieser blieb nach Anfangsschwierigkeiten durch einen kleinen Unfall und ein Materialproblem nur der fünfte Rang. Andreas Kling.
Endstand des Maxi Yacht Rolex Cup in Porto Cervo/Italien: Platz, Bootsname, Eigner, Nation, R1-R2-R3-R4-R5-R6-R7, Punkte (Gesamtresultate >)
Mini-Maxi Racing
1. Ràn, Niklas Zennstrom, GBR, (4-)2-3-2-1-1-1, 10.0
2. Alfa Romeo, Neville Crichton, NZL, 3-4-2-1-2-6(-8), 18.0
3. Luna Rossa, Maestrale Holding, ITA, 1-1(-8)-8-3-2-5, 19.0
…
5. Container, Udo Schütz, Selters, 7-(DNC-)1-5-8-3-4, 28.0
Wally
1. Y3K, Claus-Peter Offen, Hamburg, (3-)1-1-2-3-1, 8.0
2. Open Season, Thomas Bscher, Köln, 2-3-2-(6-)2-2, 11.0
3. Magic Carpet², Lindsay Owen-Jones, GBR, 7-(8/DSQ)-3-1-1-3, 15.0
Cruising/Spirit of Tradition
1. Velsheda, Tarbat Investment Ltd, GBR, 1-1-1-1-1, 5.0
2. Visione, Hasso Plattner, Walldorf, 5-3-2-3-4, 17.0
3. Hamilton II, Lockstock Ltd, GBR, 2-4-5-2-5, 18.0
…
6. Hetairos, Otto Happel, 8-2-6-6-6 28.0
7. Saudade, Albert Büll, Hamburg, 6-6-DNC-8-2 32.0
Samstag, 12. September 2009
Hamburger „Y3K“ gewinnt Maxi Yacht Rolex Cup vorzeitig
12.09.09 - Claus-Peter Offen gewann am Freitag (11. September) mit seiner Hochseeyacht „Y3K“ in Porto Cervo/Italien vorzeitig den Maxi Yacht Rolex Cup und wurde damit in der Wally-Klasse zum zweiten Mal nach 2005 Segelweltmeister der Maxiyachten. Die Tagesränge zwei und drei reichten dem Hamburger Großreeder mit seiner Crew, um am Schlusstag rechnerisch von der „Open Season“ mit dem dreimaligen Olympiasieger und zweimaligen America's Cup-Gewinner Jochen Schümann an Bord nicht mehr eingeholt werden zu können.
„Das Boot läuft 1a, und die Mannschaft hat einen Klasse-Job gemacht“, lobte Offen sein Team. Der Eigner stand dabei nach einer Klassenregel selbst am Steuer und hatte einen entsprechend großen Anteil am Erfolg. Nach leichten Handlingproblemen zum Auftakt der Regatta spielte sich die Stammcrew schnell ein und legte mit zwei Tagessiegen den Grundstein für den Gesamtgewinn, denn diese würden bei theoretisch noch möglicher Punktgleichheit mit der „Open Season“ vom Ex-„Bugatti“-Chef Thomas Bscher (Köln) den Ausschlag geben.
Zurück in der Marina des veranstaltenden Yacht Club Costa Smeralda auf Sardinien war die Unsicherheit an Bord zunächst groß, ob die Entscheidung tatsächlich schon gefallen war. Zunächst gab es einen Fehler in der Ergebnisliste, der jedoch schnell identifiziert und korrigiert wurde. Ein weiterer Blick in die Segelanweisung schaffte dann Klarheit. „Wir hätten uns die Rechnerei auch sparen können, wenn wir im letzten Rennen des Tages vor dem Ziel nicht zu früh gehalst hätten“, meinte Offen selbstkritisch. Danach konnten sie nämlich die Zieltonne nicht anliegen und mussten nochmals zurückhalsen. Das kostete insgesamt rund 20 Sekunden - zu viel bei berechneten elf Sekunden Rückstand auf die 28,55 Meter lange „Open Season“.
Die „Y3K“ ist 30,50 Meter (100 Fuß) lang und die zweite Wally 100, die Offen nach schlechten Erfahrungen mit der Vorgängerin neu hatte bauen lassen. Mast und Kiel sind nun weiter hinten angeordnet und dadurch der Gesamttrimm der Yacht erheblich verbessert. „Wir haben sogar den Mast noch um anderthalb Meter gekürzt, um den Rennwert günstiger zu machen, weil wir bei Leichtwind überproportional schnell waren und Segelfläche ‚übrig' hatten“, erklärte Taktiker Thomas Jungblut (ebenfalls Hamburg). Bei 45 Meter Mastlänge fiel dies wiederum kaum auf.
„Wir sind stolz und glücklich, dieses Klassefeld mit unserem Neubau auf Anhieb geschlagen zu haben“, sagte Claus-Peter Offen weiter, „das werden wir gebührend feiern und es richtig krachen lassen.“ Am Freitagabend stand die schon legendäre Rolex Party im Luxusresort „Cala di Volpe“ auf dem Programm. Während das „Y3K“-Team ohne jeden Druck voraussichtlich dennoch am Finalrennen am Sonnabend (12. September) teilnehmen wird, geht es für viele anderen noch um die entscheidenden Punkte. Die „Visione“ von „SAP“-Gründer Hasso Plattner (Walldorf) kämpft in der Gruppe Cruiser/Spirit um Tradition hinter der ebenfalls vorzeitigen Gesamtsiegerin „Velsheda“ punktgleich mit der „Hamilton II“ (beide aus Großbritannien) um Rang zwei.
Zwischenstand nach dem dritten Wettfahrttag des Maxi Yacht Rolex Cup in Porto Cervo/Italien: Platz, Bootsname, Eigner, Nation, R1-R2-R3-R4-R5-R6, Punkte (Alle Resultate >)
Mini-Maxi Racing
1. Ràn, Niklas Zennstrom, GBR, (4-)2-3-2-1-1, 9.0
2. Alfa Romeo, Neville Crichton, NZL, 3-4-2-1-2(-6), 12.0
3. Luna Rossa, Maestrale Holding, ITA, 2-3(-7)-4-5-2, 17.0
…
5. Container, Udo Schütz, Selters, 7-(DNC-)1-5-8-3, 24.0
Wally
1. Y3K, Claus-Peter Offen, Hamburg, 3-1-1-2-3, 10.0
2. Open Season, Thomas Bscher, Köln, 2-3-2-6-2, 15.0
3. J One, Jean-Charles Decaux, FRA, 1-2-5-4-5, 17.0
Cruising/Spirit of Tradition
1. Velsheda, Tarbat Investment Ltd, GBR, 1-1-1-1, 4.0
2. Hamilton II, Lockstock Ltd, GBR, 2-4-5-2, 13.0
3. Visione, Hasso Plattner, Walldorf, 5-3-2-3, 13.0
…
6. Hetairos, Otto Happel, 8-2-6-6 22.0
7. Saudade, Albert Büll, Hamburg, 6-6-DNC-8 30.0
„Das Boot läuft 1a, und die Mannschaft hat einen Klasse-Job gemacht“, lobte Offen sein Team. Der Eigner stand dabei nach einer Klassenregel selbst am Steuer und hatte einen entsprechend großen Anteil am Erfolg. Nach leichten Handlingproblemen zum Auftakt der Regatta spielte sich die Stammcrew schnell ein und legte mit zwei Tagessiegen den Grundstein für den Gesamtgewinn, denn diese würden bei theoretisch noch möglicher Punktgleichheit mit der „Open Season“ vom Ex-„Bugatti“-Chef Thomas Bscher (Köln) den Ausschlag geben.
Zurück in der Marina des veranstaltenden Yacht Club Costa Smeralda auf Sardinien war die Unsicherheit an Bord zunächst groß, ob die Entscheidung tatsächlich schon gefallen war. Zunächst gab es einen Fehler in der Ergebnisliste, der jedoch schnell identifiziert und korrigiert wurde. Ein weiterer Blick in die Segelanweisung schaffte dann Klarheit. „Wir hätten uns die Rechnerei auch sparen können, wenn wir im letzten Rennen des Tages vor dem Ziel nicht zu früh gehalst hätten“, meinte Offen selbstkritisch. Danach konnten sie nämlich die Zieltonne nicht anliegen und mussten nochmals zurückhalsen. Das kostete insgesamt rund 20 Sekunden - zu viel bei berechneten elf Sekunden Rückstand auf die 28,55 Meter lange „Open Season“.
Die „Y3K“ ist 30,50 Meter (100 Fuß) lang und die zweite Wally 100, die Offen nach schlechten Erfahrungen mit der Vorgängerin neu hatte bauen lassen. Mast und Kiel sind nun weiter hinten angeordnet und dadurch der Gesamttrimm der Yacht erheblich verbessert. „Wir haben sogar den Mast noch um anderthalb Meter gekürzt, um den Rennwert günstiger zu machen, weil wir bei Leichtwind überproportional schnell waren und Segelfläche ‚übrig' hatten“, erklärte Taktiker Thomas Jungblut (ebenfalls Hamburg). Bei 45 Meter Mastlänge fiel dies wiederum kaum auf.
„Wir sind stolz und glücklich, dieses Klassefeld mit unserem Neubau auf Anhieb geschlagen zu haben“, sagte Claus-Peter Offen weiter, „das werden wir gebührend feiern und es richtig krachen lassen.“ Am Freitagabend stand die schon legendäre Rolex Party im Luxusresort „Cala di Volpe“ auf dem Programm. Während das „Y3K“-Team ohne jeden Druck voraussichtlich dennoch am Finalrennen am Sonnabend (12. September) teilnehmen wird, geht es für viele anderen noch um die entscheidenden Punkte. Die „Visione“ von „SAP“-Gründer Hasso Plattner (Walldorf) kämpft in der Gruppe Cruiser/Spirit um Tradition hinter der ebenfalls vorzeitigen Gesamtsiegerin „Velsheda“ punktgleich mit der „Hamilton II“ (beide aus Großbritannien) um Rang zwei.
Zwischenstand nach dem dritten Wettfahrttag des Maxi Yacht Rolex Cup in Porto Cervo/Italien: Platz, Bootsname, Eigner, Nation, R1-R2-R3-R4-R5-R6, Punkte (Alle Resultate >)
Mini-Maxi Racing
1. Ràn, Niklas Zennstrom, GBR, (4-)2-3-2-1-1, 9.0
2. Alfa Romeo, Neville Crichton, NZL, 3-4-2-1-2(-6), 12.0
3. Luna Rossa, Maestrale Holding, ITA, 2-3(-7)-4-5-2, 17.0
…
5. Container, Udo Schütz, Selters, 7-(DNC-)1-5-8-3, 24.0
Wally
1. Y3K, Claus-Peter Offen, Hamburg, 3-1-1-2-3, 10.0
2. Open Season, Thomas Bscher, Köln, 2-3-2-6-2, 15.0
3. J One, Jean-Charles Decaux, FRA, 1-2-5-4-5, 17.0
Cruising/Spirit of Tradition
1. Velsheda, Tarbat Investment Ltd, GBR, 1-1-1-1, 4.0
2. Hamilton II, Lockstock Ltd, GBR, 2-4-5-2, 13.0
3. Visione, Hasso Plattner, Walldorf, 5-3-2-3, 13.0
…
6. Hetairos, Otto Happel, 8-2-6-6 22.0
7. Saudade, Albert Büll, Hamburg, 6-6-DNC-8 30.0
Freitag, 11. September 2009
Deutsche Surfer beenden RS:X-Weltmeisterschaft in Top 20
11.09.09 - DSV / Der Sprung in die Top Ten ist den deutschen Surfern bei der RS:X-Weltmeisterschaft im künftigen Olympiarevier vor Weymouth (Großbritannien) nicht gelungen. Doch sowohl Toni Wilhelm (Baden-Württemberg) als auch Moana Delle aus Kiel konnten sich mit teilweise guten Einzelergebnissen nach insgesamt elf Wettfahrten in den Top 20 der Weltklassefelder behaupten.
Toni Wilhelm vom Windsurfclub Überlingen belegte mit 139 Punkten Platz 18 unter 105 Startern aus 35 Nationen. Damit bleibt der ehemalige Olympiastarter, Surfprofi und Sportstudent aus Kiel 2010 ohne Kaderzugehörigkeit, aber weiter auf Kurs Großbritannien. Wilhelm strebt seinen zweiten Olympiastart für 2012 an.
Weltmeister wurde der britische Olympia-Vierte Nick Dempsey (24 Punkte) mit eindrucksvollen 18 Zählern Vorsprung vor dem Israeli Nimrod Mashiah (42 Punkte). Bis zu Dempseys Triumph war sein Trainer Barry Edgington nicht nur der erste, sondern auch der einzige britische Surf-Weltmeister (1992) im Ziel jubelten beide. Auf Platz drei surfte der Holländer Dorian van Rijsselberge (46 Punkte).
Moana Delle vom Segelklub Bayer Uerdingen surfte mit 127 Punkten auf Platz 19 im Feld der 60 Starterinnen aus=2 024 Ländern. Damit verpasste die 20 Jahre junge gebürtige Soesterin zwar den angestrebten Platz im B-Kader für die Saison 2010, bestätigte aber ihren C-Kader-Status.
Einen Doppel-Erfolg feierten Spaniens Surferinnen, die mit Marina Alabau (28 Punkte) und Blanca Manchon (36 Punkte) Gold und Silber holten. Bronze erkämpfte sich die Französin Charline Picon (44 Punkte).
ENDERGEBNIS
RS:X Weltmeisterschaft Weymouth (Großbritannien)
MÄNNER
1. Nick Dempsey (GBR), 24 Punkte
2. Nimrod Mashiah (ISR), 42 Punkte
3. Dorian van Rijsselberge (NED), 46 Punkte
...
18. Toni Wilhelm (Kiel), 132 Punkte
...
50. Florian Freimüller , 316 Punkte
...
75. Christian Freimüller , 263 Punkte (Silberflotte)
FRAUEN
1. Marina Alabau (ESP), 28 Punkte
2. Blanca Manchon (ESP), 36 Punkte
3. Charline Picon (FRA), 44 Punkte
...
19. Moana Delle (Kiel), 127 Punkten
Toni Wilhelm vom Windsurfclub Überlingen belegte mit 139 Punkten Platz 18 unter 105 Startern aus 35 Nationen. Damit bleibt der ehemalige Olympiastarter, Surfprofi und Sportstudent aus Kiel 2010 ohne Kaderzugehörigkeit, aber weiter auf Kurs Großbritannien. Wilhelm strebt seinen zweiten Olympiastart für 2012 an.
Weltmeister wurde der britische Olympia-Vierte Nick Dempsey (24 Punkte) mit eindrucksvollen 18 Zählern Vorsprung vor dem Israeli Nimrod Mashiah (42 Punkte). Bis zu Dempseys Triumph war sein Trainer Barry Edgington nicht nur der erste, sondern auch der einzige britische Surf-Weltmeister (1992) im Ziel jubelten beide. Auf Platz drei surfte der Holländer Dorian van Rijsselberge (46 Punkte).
Moana Delle vom Segelklub Bayer Uerdingen surfte mit 127 Punkten auf Platz 19 im Feld der 60 Starterinnen aus=2 024 Ländern. Damit verpasste die 20 Jahre junge gebürtige Soesterin zwar den angestrebten Platz im B-Kader für die Saison 2010, bestätigte aber ihren C-Kader-Status.
Einen Doppel-Erfolg feierten Spaniens Surferinnen, die mit Marina Alabau (28 Punkte) und Blanca Manchon (36 Punkte) Gold und Silber holten. Bronze erkämpfte sich die Französin Charline Picon (44 Punkte).
ENDERGEBNIS
RS:X Weltmeisterschaft Weymouth (Großbritannien)
MÄNNER
1. Nick Dempsey (GBR), 24 Punkte
2. Nimrod Mashiah (ISR), 42 Punkte
3. Dorian van Rijsselberge (NED), 46 Punkte
...
18. Toni Wilhelm (Kiel), 132 Punkte
...
50. Florian Freimüller , 316 Punkte
...
75. Christian Freimüller , 263 Punkte (Silberflotte)
FRAUEN
1. Marina Alabau (ESP), 28 Punkte
2. Blanca Manchon (ESP), 36 Punkte
3. Charline Picon (FRA), 44 Punkte
...
19. Moana Delle (Kiel), 127 Punkten
One Design Cup 2009 12./13. September SVK
11.09.09 - An diesem Wochenende findet bei der Segler Vereinigung in Kreuzlingen (SVK) der ONE DESIGN CUP 2009 statt. Die Wind-/Wetterprognosen stehen gut, dass wir an diesem Wochenende vor Kreuzlingen 6 spannende Wettfahrten auf hohem Niveau sehen werden!
Ursprünglich war geplant, dass X-99, 8m One Design und ESSE 850 fahren werden, leider haben die ESSE’s nicht ausreichend Meldungen generieren können, die meisten der ESSE 850 Eigner gehen wohl lieber YST-Regatta (Bodensee Quer) segeln, als sich im Feld der Einheitsklassezu messen. Peter Fritschi, Sportchef SVK.
Vorläufige Meldeliste >
Ursprünglich war geplant, dass X-99, 8m One Design und ESSE 850 fahren werden, leider haben die ESSE’s nicht ausreichend Meldungen generieren können, die meisten der ESSE 850 Eigner gehen wohl lieber YST-Regatta (Bodensee Quer) segeln, als sich im Feld der Einheitsklassezu messen. Peter Fritschi, Sportchef SVK.
Vorläufige Meldeliste >
Donnerstag, 10. September 2009
"Y3K" Spitze - "Open Season" und "Visione" Zweite
10.09.09 - Die deutschen Teilnehmer präsentierten sich am Mittwoch (9. September) zur Halbzeit des Maxi Yacht Rolex Cup im italienischen Porto Cervo glänzend aufgelegt, und segelten bei der Weltmeisterschaft der Maxiyachten gleich mehrere Podiumsplätze. Der Hamburger Reeder Claus-Peter Offen steuerte seine „Y3K“ zum zweiten Tagessieg und übernahm damit die Gesamtführung in der Wally-Division. Die „Open Season“ von Thomas Bscher mit dem dreimaligen Olympiasieger Jochen Schümann folgte sowohl im dritten Rennen als auch insgesamt auf Platz zwei. Gleiches gelang der Megayacht „Visione“ von Eigner und Steuermann Hasso Plattner (Walldorf) in der Gruppe Cruiser/Spirit of Tradition.
Nach ruppigen Bedingungen zum Auftakt hatten sich Wind und Wellen auf dem Mittelmeer vor Sardinien beruhigt. Mäßiger Wind erneut aus Nordost schränkte allerdings die Regattakursalternativen für die Wettfahrtleitung vom veranstaltenden Yacht Club Costa Smeralda ein. Lange Teilstrecken, eine dreiviertel Stunde mit halbem Wind (von der Seite), boten wenig taktische Varianten. „Da mussten wir uns zwischendurch schon mächtig konzentrieren und immer wieder neu motivieren, optimalen Trimm und Geschwindigkeit beizubehalten“, berichtete „Y3K“-Taktiker Thomas Jungblut (Hamburg).
Besonders wichtig war es aber auch, bei der einzigen längeren Kreuzstrecke hellwach zu sein, und den idealen Kurs in der schroffen Felsenwelt der Costa Smeralda zu finden. Das gelang Jungblut mit der Mannschaft außergewöhnlich gut. Gleich rund vier Minuten machten sie in 45 Minuten gut und holten den entscheidenden Vorsprung vor den Mitbewerbern heraus. Die „Open Season“ meisterte das Teilstück immerhin noch so gut, dass sie die von der Papierform her schnellere „Magic Carpet_“ von und mit Lindsay Owen-Jones (Großbritannien) im Kielwasser behielt und nach berechneter Zeit klar distanzierte. In der Gesamtwertung liegt die „Y3K“ mit fünf Punkten vor der „Open Season“ (7) und der „J One“ (8) von Jean-Charles Decaux aus Frankreich.
Nach einem rabenschwarzen Auftakt meldete sich die „Container“ von Udo Schütz aus Selters im Westerwald zurück. Nach einem Werftaufenthalt, bei dem eine Rumpfbeschädigung über Nacht repariert worden war, wurde das Schiff erst am Vormittag aus der sardischen Hauptstadt Olbia wieder nach Porto Cervo überführt. Und war sofort am Ball: Das erste von zwei Kurzrennen auf klassischem Am-Wind-/Vorwind-Kurs gewann die STP 65 berechnet fünf Sekunden vor der neuen Spitzenreiterin „Alfa Romeo“ von Neville Crichton aus Neuseeland. „Wir sind gut gestartet und souverän gesegelt“, fasste Steuermann Markus Wieser die Entstehung des Wunschergebnisses kurz und knapp zusammen, „das war nach den beiden verkorksten Tagen Balsam auf der Seele.“
Beinahe hätte es auch im zweiten Kurzrennen wieder zu einer Topplatzierung gereicht. Doch als gegen Ende der Wettfahrt der Wind immer weniger wurde und einige Dreher einbaute, fiel die „Container“ von geschätzten zweiten Rang auf den fünften in der Endabrechnung zurück. Wieser: „Zwei kleine taktische Fehler taten ihr übriges.“ Die faustdicke Überraschung des Tages waren jedoch die beiden letzten Plätze der bis dahin nach zwei lupenreinen Tagessiegen ungeschlagenen „Luna Rossa“ aus Italien. Wieser erklärte dies mit den leichteren Winden und zwei schwachen Starts des brasilianischen Star-Duos Torben Grael und Robert Scheidt. „Das italienische und unser Boot sind reine nach der Klassenregel gebaute STP 65, die bei Leichtwind Nachteile gegen die IRC-optimierten Yachten haben“, so Wieser. Und der Maxi Yacht Rolex Cup wird nach IRC gewertet.
Im Kampf gegen die Uhr zog die imposante 45-Meter-Yacht „Visione“ an der Spitze des Felds einsam ihre Kreise. Dabei geraten die durchweg kleineren Konkurrentinnen schnell achteraus und nach dreieinhalb Stunden im Ziel beinahe außer Sicht zumal die fast gleich große „Saudade“ des Hamburgers Albert Büll wegen Problemen mit dem Hydrauliksystem im Hafen bleiben musste. So blieb Hasso Plattner nach einem fehlerfreien Rennen einmal mehr nur abzuwarten, wie lange die Gegner brauchen würden. 38 Minuten dauerte es, bis die historische J-Class-Yacht Velsheda (Großbritannien) da war, was ihr zum dritten überlegenen Einzelsieg reichte. „Das Boot bekommt nach IRC soviel Altersvergütung, dass wir es höchstens bei leichten Winden unter zehn Knoten schlagen könnten“, erklärte „Visione“-Taktiker Bouwe Bekking. Dann dürfte der relativ schwere Altbau gegen die modernen Hightechyachten Schwierigkeiten haben.
Am Donnerstag (10. September) legt der Maxi Yacht Rolex Cup einen Ruhetag ein. Die Fortsetzung folgt am Freitag um 11.30 Uhr. Die Finalrennen stehen am Sonnabend (12. September) auf dem Programm. Andreas Kling.
Zwischenstand nach dem dritten Wettfahrttag des Maxi Yacht Rolex Cup in Porto Cervo/Italien: Platz, Bootsname, Eigner, Nation, R1-R2, Punkte (Alle Resultate >)
Mini Maxi Racinga
1. Alfa Romeo, Neville Crichton, NZL, 3-4-2-1, 10.0
2. Ràn, Niklas Zennstrom, GBR, 4-2-3-2, 11.0
3. Bella Mente, Hap Fauth, USA, 2-3-7-4, 16.0
…
6. Container, Udo Schütz, Selters, 7-DNC-1-5, 22.0
Wally
1. Y3K, Claus-Peter Offen, Hamburg, 3-1-1, 5.0
2. Open Season, Thomas Bscher, Köln, 2-3-2, 7.0
3. J One, Jean-Charles Decaux, FRA, 1-2-5, 8.0
Cruising/Spirit of Tradition
1. Velsheda, Tarbat Investment Ltd, GBR, 1-1-1, 3.0
2. Visione, Hasso Plattner, Walldorf, 5-3-2, 10.0
3. Hamilton II, Lockstock Ltd, GBR, 2-4-5, 11.0
…
6. Hetairos, Otto Happel, 8-2-6 16.0
7. Saudade, Albert Büll, Hamburg, 6-6-DNC 22.0
Nach ruppigen Bedingungen zum Auftakt hatten sich Wind und Wellen auf dem Mittelmeer vor Sardinien beruhigt. Mäßiger Wind erneut aus Nordost schränkte allerdings die Regattakursalternativen für die Wettfahrtleitung vom veranstaltenden Yacht Club Costa Smeralda ein. Lange Teilstrecken, eine dreiviertel Stunde mit halbem Wind (von der Seite), boten wenig taktische Varianten. „Da mussten wir uns zwischendurch schon mächtig konzentrieren und immer wieder neu motivieren, optimalen Trimm und Geschwindigkeit beizubehalten“, berichtete „Y3K“-Taktiker Thomas Jungblut (Hamburg).
Besonders wichtig war es aber auch, bei der einzigen längeren Kreuzstrecke hellwach zu sein, und den idealen Kurs in der schroffen Felsenwelt der Costa Smeralda zu finden. Das gelang Jungblut mit der Mannschaft außergewöhnlich gut. Gleich rund vier Minuten machten sie in 45 Minuten gut und holten den entscheidenden Vorsprung vor den Mitbewerbern heraus. Die „Open Season“ meisterte das Teilstück immerhin noch so gut, dass sie die von der Papierform her schnellere „Magic Carpet_“ von und mit Lindsay Owen-Jones (Großbritannien) im Kielwasser behielt und nach berechneter Zeit klar distanzierte. In der Gesamtwertung liegt die „Y3K“ mit fünf Punkten vor der „Open Season“ (7) und der „J One“ (8) von Jean-Charles Decaux aus Frankreich.
Nach einem rabenschwarzen Auftakt meldete sich die „Container“ von Udo Schütz aus Selters im Westerwald zurück. Nach einem Werftaufenthalt, bei dem eine Rumpfbeschädigung über Nacht repariert worden war, wurde das Schiff erst am Vormittag aus der sardischen Hauptstadt Olbia wieder nach Porto Cervo überführt. Und war sofort am Ball: Das erste von zwei Kurzrennen auf klassischem Am-Wind-/Vorwind-Kurs gewann die STP 65 berechnet fünf Sekunden vor der neuen Spitzenreiterin „Alfa Romeo“ von Neville Crichton aus Neuseeland. „Wir sind gut gestartet und souverän gesegelt“, fasste Steuermann Markus Wieser die Entstehung des Wunschergebnisses kurz und knapp zusammen, „das war nach den beiden verkorksten Tagen Balsam auf der Seele.“
Beinahe hätte es auch im zweiten Kurzrennen wieder zu einer Topplatzierung gereicht. Doch als gegen Ende der Wettfahrt der Wind immer weniger wurde und einige Dreher einbaute, fiel die „Container“ von geschätzten zweiten Rang auf den fünften in der Endabrechnung zurück. Wieser: „Zwei kleine taktische Fehler taten ihr übriges.“ Die faustdicke Überraschung des Tages waren jedoch die beiden letzten Plätze der bis dahin nach zwei lupenreinen Tagessiegen ungeschlagenen „Luna Rossa“ aus Italien. Wieser erklärte dies mit den leichteren Winden und zwei schwachen Starts des brasilianischen Star-Duos Torben Grael und Robert Scheidt. „Das italienische und unser Boot sind reine nach der Klassenregel gebaute STP 65, die bei Leichtwind Nachteile gegen die IRC-optimierten Yachten haben“, so Wieser. Und der Maxi Yacht Rolex Cup wird nach IRC gewertet.
Im Kampf gegen die Uhr zog die imposante 45-Meter-Yacht „Visione“ an der Spitze des Felds einsam ihre Kreise. Dabei geraten die durchweg kleineren Konkurrentinnen schnell achteraus und nach dreieinhalb Stunden im Ziel beinahe außer Sicht zumal die fast gleich große „Saudade“ des Hamburgers Albert Büll wegen Problemen mit dem Hydrauliksystem im Hafen bleiben musste. So blieb Hasso Plattner nach einem fehlerfreien Rennen einmal mehr nur abzuwarten, wie lange die Gegner brauchen würden. 38 Minuten dauerte es, bis die historische J-Class-Yacht Velsheda (Großbritannien) da war, was ihr zum dritten überlegenen Einzelsieg reichte. „Das Boot bekommt nach IRC soviel Altersvergütung, dass wir es höchstens bei leichten Winden unter zehn Knoten schlagen könnten“, erklärte „Visione“-Taktiker Bouwe Bekking. Dann dürfte der relativ schwere Altbau gegen die modernen Hightechyachten Schwierigkeiten haben.
Am Donnerstag (10. September) legt der Maxi Yacht Rolex Cup einen Ruhetag ein. Die Fortsetzung folgt am Freitag um 11.30 Uhr. Die Finalrennen stehen am Sonnabend (12. September) auf dem Programm. Andreas Kling.
Zwischenstand nach dem dritten Wettfahrttag des Maxi Yacht Rolex Cup in Porto Cervo/Italien: Platz, Bootsname, Eigner, Nation, R1-R2, Punkte (Alle Resultate >)
Mini Maxi Racinga
1. Alfa Romeo, Neville Crichton, NZL, 3-4-2-1, 10.0
2. Ràn, Niklas Zennstrom, GBR, 4-2-3-2, 11.0
3. Bella Mente, Hap Fauth, USA, 2-3-7-4, 16.0
…
6. Container, Udo Schütz, Selters, 7-DNC-1-5, 22.0
Wally
1. Y3K, Claus-Peter Offen, Hamburg, 3-1-1, 5.0
2. Open Season, Thomas Bscher, Köln, 2-3-2, 7.0
3. J One, Jean-Charles Decaux, FRA, 1-2-5, 8.0
Cruising/Spirit of Tradition
1. Velsheda, Tarbat Investment Ltd, GBR, 1-1-1, 3.0
2. Visione, Hasso Plattner, Walldorf, 5-3-2, 10.0
3. Hamilton II, Lockstock Ltd, GBR, 2-4-5, 11.0
…
6. Hetairos, Otto Happel, 8-2-6 16.0
7. Saudade, Albert Büll, Hamburg, 6-6-DNC 22.0
Mittwoch, 9. September 2009
Chronoswiss Classics 2009 - Ein Leben für die Schärenkreuzer
09.09.09 - Das Gros der Yachten bei der Chronoswiss Classics 2009 sind Schärenkreuzer in unterschiedlichen Größen. Schärenkreuzer wurden – wie der Name vermuten lässt – für die schwedischen Schären vor rund 100 Jahren konstruiert.Extrem lang sind die Schiffe bei geringer Breite: Gut 14 Meter lang sind die 40er Schären, aber keine zwei Meter breit! Die Größen-Bezeichnung (15, 30 oder 40) beruht auf der Segelfläche. Die Masten strecken sich weit in den Himmel, um den oben stärkeren Wind einzufangen. Die bei der Chronoswiss Classics teilnehmenden Schärenkreuzer sind bis auf einen alle zwischen 1918 und 1923 gebaut.
Den Wert eines Schärenkreuzers kann man eigentlich nicht beziffern. Meist stößt der zukünftige Eigner irgendwo in Europa auf ein Wrack, dessen Linien (so sagt der Segler zur Form des Rumpfes) ihn so faszinieren, dass er alles daran setzt, die Yacht mit Hilfe eines begeisterten Bootsbauers zu neuem Leben zu verhelfen. Den Rest seines Lebens verbringt er mit der Restauration und Pflege des Bootes ... fragen Sie einfach die Skipper nach den individuellen Geschichten von Yacht und Eigner!
Weitere Infos und Links:
www.30sk.com
www.40qmschaerenkreuzer.de
www.traditionsklasse.de
Chronoswiss Classics 2009 - Das Programm
09.09.09 - Zuschauer-Punkte und Fotomöglichkeiten an der StreckeFreitag 11.9.2009
9 bis 11.30 Uhr techn. Abnahme, MAHAG Starnberg
13 Uhr Start, Hotel Vier Jahreszeiten, Starnberg (Abfahrt im Minuten-Takt)
14.30 bis 16.30 Uhr Kloster Ettal, Hotel Ludwig der Bayer: Zeitkontrolle u. Kaffeepause
15.30 bis 17.45 Uhr Garmisch-Partenkirchen, Fußgängerzone: Durchfahrtskontrolle
16.00 bis 18.00 Uhr Mittenwald, Hotel Rieger, Fußgängerzone: Durchfahrtskontrolle
ab 16.30 Uhr Zielankunft im Interalpenhotel Tyrol in Telfs-Buchen
Samstag, 12.9.2009
ab 8.30 Uhr Start vom Interalpenhotel Tyrol in Telfs-Buchen
9.30 Uhr bis 11 Uhr Überquerung Hahntennjoch (Imst – Stanzach)
11.45 – 14.30 Uhr Oberammergau, Restaurant Theater-Cafe am Passionsspielhaus, Besichtigung der Oldtimer auf dem Parkplatz
13.30 – 15 Uhr St. Leonhard/Wessobrunn, Gasthof „Bairischer Hiasl“: Sonderprüfung
15.30 – 17 Uhr Bauhof Herrsching, Durchfahrtskontrolle mit Pause bei Auto Feyrer
16.00 – 17.30 Uhr Unering, Gasthaus Schreyegg: Sonderprüfung
ab 16.45 Uhr Zielankunft im Deutschen Touring Yacht-Club in Tutzing (Seestr. 18)
ca. ab 17 Uhr Rückkehr der Teilnehmer ins Hotel Vier Jahreszeiten, Starnberg
Chronoswiss-Classics-Regatta in Tutzing
Ort: Deutscher Touring Yacht-Club (DTYC) in Tutzing, Seestr. 18
Samstag, 12.9.2009
ab 10 Uhr Start der Langstreckenregatta vor dem DTYC-Hafen
Sonntag, 13.9.2009
ab 10.30 Uhr Start zur Chronoswiss-Classics-Regatta vor dem Hafen des DTYC
Chronoswiss Classics 2009 - Alles ist bereit für den Start am Freitag
09.09.09 - Bentley, Buick, Railton, Horch und DKW – klingende Marken der automobilen Frühgeschichte zieren die Starterliste der Chronoswiss Classics 2009 ebenso wie Jaguar, BMW, Porsche oder Ferrari. Start der Oldtimer-Rallye zu Wasser und zu Lande, die unter dem Motto „Faszination Nautomobilität“ alle zwei Jahre stattfindet, ist am Freitag (11. September) um 13 Uhr am Hotel „Vier Jahreszeiten“ in Starnberg.
Jede Minute wird ein Oldtimer auf die Strecke gehen, die am Freitag zunächst über Tutzing, Weilheim, den Pfaffenwinkel und das Werdenfelser Land nach Tirol führt. Pause machen die Automobilisten in Ettal (14.30 bis 16.30 Uhr). Durchfahrtskontrollen sind in den Fußgängerzonen von Garmisch-Partenkirchen (15.30 bis 17.45 Uhr) und Mittenwald (16 bis 18 Uhr). Knapp 90 Fahrzeuge sind dabei, darunter ein Dutzend rasante „Schnauferl“ aus der Vorkriegszeit. Im Cockpit sitzen nicht nur eingefleischte Fans rollender Pretiosen, sondern auch eine ganze Reihe Prominente: Susi Erdmann und Sven Ottke bilden im Mercedes-Benz 220 SE Cabrio ein schlagkräftiges Team, Jutta Speidel fährt mit ihrem Lebensgefährten Bruno Maccalini im Jaguar E-Type Roadster durch traumhafte Landschaften und Chronoswiss-Chef Gerd-Rüdiger Lang (der Uhrmacher mit der roten Brille) hat in seinen Jaguar SS 100 Prof. Bernd Rosemeyer eingeladen, durch dessen Adern das Blut der Motorsport- und Fliegerlegenden Bernd Rosemeyer sen. und Elly Beinhorn fließt. Schauspieler Michael Brandner assistiert Audi-Verkaufsleiter Thomas Günther im Horch 930 V. Mit Marc Hessel (Alfa Giulietta Spider) und Georg Memminger (Brezelkäfer) sind auch zwei ehemalige Profirennfahrer dabei, die eine Boxengasse im Cockpit selbst erlebt haben.
Am Samstag (12. September) geht es nach einem festlichen Abend im Fünf-Sterne-Interalpenhotel „Tyrol“ in Telfs-Buchen über anspruchsvolle alpine Straßen über das Hahntennjoch nach Stanzach und wieder zurück nach Oberammergau zur Mittagspause (11.45 bis 14.30 Uhr), wo auch die auf Hochglanz polierten Pretiosen zu besichtigen sind. Frisch gestärkt stehen dann drei Wertungsprüfungen an, bei denen es darauf ankommt, die im „Roadbook“ angegebenen Zeiten möglichst genau einzuhalten. Die weniger sportlich orientierten Fahrer der „Touristischen Ausfahrt“ versuchen sich derweil auf der Driving Range des Golfers Depot in Apfeldorf im Abschlagen eines Golfballs. Je weiter, um so besser!Zielankunft ist schließlich im Deutschen Touring Yacht-Club (DTYC) in Tutzing (Seestr. 18) ab 16.45 Uhr. Und wenn die Piloten die Vorgaben des Roadbooks eingehalten haben, treffen sie in Tutzing auch wieder im Minutenabstand ein.
Bei den Seglern der Chronoswiss Classics ist dies am Samstag nicht zu erwarten – starten sie doch zur Langstreckenwettfahrt etwa um zehn Uhr alle miteinander im Massenstart auf einmal. Hier gilt: Je schneller, desto besser – gewertet werden die unterschiedlichen Boote aber nach dem Handicap-System Yardstick, bei dem auch langsamere Bootstypen vorne mitmischen können. Auf der Meldeliste der Segler stehen vor allem die schlanken und eleganten 40-qm-Schärenkreuzer, die alle um 1920 herum gebaut wurden, daneben auch Schärenkreuzer anderer Größenklassen, einige Kreuzer und Drachen. Mit rund 20 Booten wird gerechnet.
Bei einem Prosecco haben Segler und Autofahrer Gelegenheit, ihre Erlebnisse auszutauschen, ehe der Festabend im Seerestaurant Undosa ansteht. Dort kommt es zum Finale einer Benefiz-Tombola zu Gunsten von „Horizont e.V.“, einer Initiative von Jutta Speidel, die sich um wohnungslose Kinder und deren Mütter kümmert. Die Schauspielerin selbst und andere Prominente wie Susi Erdmann oder Sven Ottke verkaufen die Lose. Hauptpreis ist eine Chronoswiss-Uhr „Orea Automatique“. Das Zifferblatt des Unikats (Wert 7.777,- Euro) wurde von Kindern des Horizont-Hauses gestaltet.
Ganz aufs Wasser konzentriert sich das Geschehen am Sonntag (13. September). Vor dem Hafen des DTYC – der übrigens ebenso wie Sponsor Audi dieses Jahr seinen 100. Geburtstag feierte – soll ein W-förmiger Regattakurs möglichst schnell abgesegelt werden. Diesmal aber starten die Boote nicht gemeinsam, sondern einzeln zu einer vorgegebenen Zeit. Auch für deren Einhaltung gibt es Punkte. Die Siegerehrung findet für die Autofahrer am Sonntagvormittag um neun Uhr im Hotel Vier Jahreszeiten in Starnberg statt, für die Segler etwa um 17 Uhr im DTYC in Tutzing. Für beide Wertungen hat Chronoswiss eine Uhr im Wert von knapp 5.000 Euro ausgelobt.
Unterstützt wird die Veranstaltung, an der rund 250 Personen aktiv teilnehmen, vom Uhrenhersteller Chronoswiss als Titelsponsor, den Firmen Audi, Mahag und HDI-Gerling als Hauptsponsoren sowie zahlreichen weiteren Sponsoren und Partnern. „Es freut mich sehr, dass wir auch in schwierigen Zeiten sowohl Partner aus der Wirtschaft, ohne die eine solche Veranstaltung nicht realisierbar wäre, wie auch zum dritten Male ein beeindruckendes Feld von automobilen und nautischen Pretiosen am Start begrüßen können. Viele Stunden konstruktiver und engagierter Arbeit liegen hinter uns und so freut es mich als Initiator ganz persönlich, dem Start und einer sicher erneut erfolgreichen Veranstaltung um die ‚Faszination Nautomobilität’ entgegensehen zu können“, kann Andreas Listl, Initiator und Vorsitzender des Organisationskomitees der Chronoswiss Classics, nach langer Vorbereitung durchatmen.
Erster Tagessieg für Offens neue „Y3K“
09.09.09 - Die Hamburger Supermaxiyacht „Y3K“ von Claus-Peter Offen hat am Dienstag (8. September) die zweite Segelwettfahrt des Maxi Yacht Rolex Cup in Porto Cervo/Italien gewonnen. Die Crew siegte in der Wally-Division der Weltmeisterschaft für Maxiyachten überlegen vor der gesamtführenden „J One“ von Jean-Charles Decaux aus Frankreich und arbeitete sich auf Platz zwei des Zwischenklassements vor. Bei den Traditions- und Fahrtenschiffen schaffte die „Hetairos“ des Industriellen Otto Happel Platz zwei hinter der überlegenen „Velsheda“ aus Großbritannien und vor Hasso Plattners „Visione“, mit 45,52 Meter das größte Boot im Feld. Die „Container“ von Udo Schütz aus Selters musste bei den Mini-Maxis mit Rumpfschaden wegen eines Werftaufenthaltes passen!
Die Wettkampfbedingungen vor der Smaragdküste der Mittelmeerinsel Sardinien waren noch spektakulärer als am Vortag. Starkwind aus nordnordöstlicher Richtung trieb erneut bis zu drei Meter hohe Wellen vor sich her. „Da kracht es schon beängstigend, wenn der Rumpf des tonnenschweren Schiffs vom Wellenkamm ins Tal fällt“, beschrieb „Y3K“-Taktiker die Situation vom hohen Anlieger in der Straße von Bonifazius, der sie auf der insgesamt 47 Seemeilen langen Strecke bis vor Korsika führte. Sein Team meisterte das aber erstklassig. Als schnellste Yacht der Gruppe laut Rennwert führte die Wally 100 das Feld bald an, holte die entscheidende Zeit aber erst auf der letzten Vorwindstrecke heraus, als die Mannschaft als einzige noch einen flachen Spinnaker setzte, während alle anderen darauf schon verzichteten.
Der Kampf um Platz drei war auch so schon hart genug. Einmal unterwendete die britische Wally 94 „Magic Carpet_“ von Lindsay Owen-Jones die gleich lange „Open Season“ des Kölners Thomas Bscher so knapp, dass die Deutschen protestierten. So hatte der „Fliegende Teppich“ dann zwar im Ziel zweieinhalb Minuten Vorsprung, der ihm berechnet ganze vier Sekunden Distanz einbrachte, da die Briten eine reine Rennversion des Bootstyps segeln und Zeit vergüten müssen. Doch am grünen Tisch folgte die Disqualifikation und bescherte der „Open Season“ Tages- und Gesamtrang drei hinter der „Y3K“.
Von einem Nullstart des ehrgeizigen Eigners und Steuermanns Otto Happel berichtete Segeltrimmer Wolf Dietz an Bord der „Hetairos“. Die 38,25 Meter lange Yacht ist ein Nachbau eines klassischen Traditionsschiffs und der einzige Langkieler im Feld. Doch die langen Halbwindkurse des Tages liegen der „Hetairos“ besonders, so dass die „Visione“ ihren hohen Rennwert trotz einer mit Topprofis garnierten Crew nicht heraus zu segeln vermochte, was der fast so langen, ebenfalls hochmodernen „Saudade“ von Albert Büll aus Hamburg noch weniger gelang. Dietz: „Wir segeln auf den Kursen unser eigenes Rennen gegen die Uhr. Aber das macht ebenso viel Spaß und haben wir gut hinbekommen.“ Einzig die J-Class-Yacht „Velsheda“, die mit einer professionellen Mannschaft aus dem neuseeländischen Amercia's Cup-Team bestückt ist, war erneut nicht zu schlagen.
Die dritte Wettfahrt steht am Mittwoch (9. September) für 11.30 Uhr auf dem Programm. Dann hofft auch die „Container“-Mannschaft wieder dabei zu sein, um nach dem verkorksten Auftakt zeigen zu können, dass sie mit den hochkarätigen Mini-Maxis mit halten kann. Diese werden nach dem zweiten Tagessieg weiter überlegen von der italienischen „Luna Rossa“ angeführt. Andreas Kling.
Zwischenstand nach der zweiten Wettfahrt des Maxi Yacht Rolex Cup in Porto Cervo/Italien: Platz, Bootsname, Eigner, Nation, R1-R2, Punkte (Alle Resultate >)
Mini Maxi Racing
1. Luna Rossa, Maestrale Holding, ITA, 1- 1, 2.0 points
2. Bella Mente, Hap Fauth, USA, 2- 3, 5.0
3. Ran, Niklas Zennstrom, GBR, 4-2, 6.0
Mini Maxi Racing/Cruising
1. Whisper, Michael Cotter, IRL, 1-1, 2.0 points
2. Aegir, Brian Benjamin, GBR, 6-2, 8.0
3. Grande Orazio, Massimiliano Florio, ITA, 2-6, 8.0
Racing - Racing/Cruising
1. Beau Geste, Karl Kwok, HKG, 1-1, 2.0 points
2. Roma - Aniene, C.C. Aniene/F. Faruffini, ITA, 2-2, 4.0
3. DSK Pioneer Investments, Danilo Salsi, ITA, 3-3, 6.0
Wally
1. J One, Jean-Charles Decaux, FRA, 1-2, 3.0 points
2. Y3K, Claus-Peter Offen, GER, 3-1, 4.0
3. Open Season, Thomas Bscher, GER, 2-4, 6.0
Cruising/Spirit of Tradition
1. Velsheda, Tarbat Investment Ltd, GBR, 1-1, 2.0 points
2. Hamilton II, Lockstock Ltd, GBR, 2-4, 6.0
3. Visione, Hasso Plattner, GER, 5-3, 8.0
Die Wettkampfbedingungen vor der Smaragdküste der Mittelmeerinsel Sardinien waren noch spektakulärer als am Vortag. Starkwind aus nordnordöstlicher Richtung trieb erneut bis zu drei Meter hohe Wellen vor sich her. „Da kracht es schon beängstigend, wenn der Rumpf des tonnenschweren Schiffs vom Wellenkamm ins Tal fällt“, beschrieb „Y3K“-Taktiker die Situation vom hohen Anlieger in der Straße von Bonifazius, der sie auf der insgesamt 47 Seemeilen langen Strecke bis vor Korsika führte. Sein Team meisterte das aber erstklassig. Als schnellste Yacht der Gruppe laut Rennwert führte die Wally 100 das Feld bald an, holte die entscheidende Zeit aber erst auf der letzten Vorwindstrecke heraus, als die Mannschaft als einzige noch einen flachen Spinnaker setzte, während alle anderen darauf schon verzichteten.
Der Kampf um Platz drei war auch so schon hart genug. Einmal unterwendete die britische Wally 94 „Magic Carpet_“ von Lindsay Owen-Jones die gleich lange „Open Season“ des Kölners Thomas Bscher so knapp, dass die Deutschen protestierten. So hatte der „Fliegende Teppich“ dann zwar im Ziel zweieinhalb Minuten Vorsprung, der ihm berechnet ganze vier Sekunden Distanz einbrachte, da die Briten eine reine Rennversion des Bootstyps segeln und Zeit vergüten müssen. Doch am grünen Tisch folgte die Disqualifikation und bescherte der „Open Season“ Tages- und Gesamtrang drei hinter der „Y3K“.
Von einem Nullstart des ehrgeizigen Eigners und Steuermanns Otto Happel berichtete Segeltrimmer Wolf Dietz an Bord der „Hetairos“. Die 38,25 Meter lange Yacht ist ein Nachbau eines klassischen Traditionsschiffs und der einzige Langkieler im Feld. Doch die langen Halbwindkurse des Tages liegen der „Hetairos“ besonders, so dass die „Visione“ ihren hohen Rennwert trotz einer mit Topprofis garnierten Crew nicht heraus zu segeln vermochte, was der fast so langen, ebenfalls hochmodernen „Saudade“ von Albert Büll aus Hamburg noch weniger gelang. Dietz: „Wir segeln auf den Kursen unser eigenes Rennen gegen die Uhr. Aber das macht ebenso viel Spaß und haben wir gut hinbekommen.“ Einzig die J-Class-Yacht „Velsheda“, die mit einer professionellen Mannschaft aus dem neuseeländischen Amercia's Cup-Team bestückt ist, war erneut nicht zu schlagen.
Die dritte Wettfahrt steht am Mittwoch (9. September) für 11.30 Uhr auf dem Programm. Dann hofft auch die „Container“-Mannschaft wieder dabei zu sein, um nach dem verkorksten Auftakt zeigen zu können, dass sie mit den hochkarätigen Mini-Maxis mit halten kann. Diese werden nach dem zweiten Tagessieg weiter überlegen von der italienischen „Luna Rossa“ angeführt. Andreas Kling.
Zwischenstand nach der zweiten Wettfahrt des Maxi Yacht Rolex Cup in Porto Cervo/Italien: Platz, Bootsname, Eigner, Nation, R1-R2, Punkte (Alle Resultate >)
Mini Maxi Racing
1. Luna Rossa, Maestrale Holding, ITA, 1- 1, 2.0 points
2. Bella Mente, Hap Fauth, USA, 2- 3, 5.0
3. Ran, Niklas Zennstrom, GBR, 4-2, 6.0
Mini Maxi Racing/Cruising
1. Whisper, Michael Cotter, IRL, 1-1, 2.0 points
2. Aegir, Brian Benjamin, GBR, 6-2, 8.0
3. Grande Orazio, Massimiliano Florio, ITA, 2-6, 8.0
Racing - Racing/Cruising
1. Beau Geste, Karl Kwok, HKG, 1-1, 2.0 points
2. Roma - Aniene, C.C. Aniene/F. Faruffini, ITA, 2-2, 4.0
3. DSK Pioneer Investments, Danilo Salsi, ITA, 3-3, 6.0
Wally
1. J One, Jean-Charles Decaux, FRA, 1-2, 3.0 points
2. Y3K, Claus-Peter Offen, GER, 3-1, 4.0
3. Open Season, Thomas Bscher, GER, 2-4, 6.0
Cruising/Spirit of Tradition
1. Velsheda, Tarbat Investment Ltd, GBR, 1-1, 2.0 points
2. Hamilton II, Lockstock Ltd, GBR, 2-4, 6.0
3. Visione, Hasso Plattner, GER, 5-3, 8.0
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