...am Pfingstwochenende in den Pfahlbauten von Unteruhldingen am Bodensee
20.05.10 - Wie haben die Steinzeitfischer am Bodensee ihre Hechte gefangen? Archäologen zeigen am Pfingstwochenende im Pfahlbaumuseum Unteruhldingen Experimente und neue Ergebnisse zur Vorgeschichte (jeweils 10.00 - 18.30 Uhr). Bei den "1. ARCHAE-X-Tagen" am Samstag und Pfingstsonntag am Bodensee demonstriert der Fischermeister Jörg Nadler, wie Menschen von 8000 bis 1000 vor Christus Fischfang betrieben und welche raffinierten Fischereigeräte sie verwendet haben. Die enorme Durchschlagskraft prähistorischer Bögen verdeutlichen die Versuche von Thomas Lessig-Weller. 13 Personen umfasst die Gruppe von Friedrich Egberink, die in den Pfahlbauten zwei Tage lang ein Lager der Keltenzeit aufbauen.
Ihre Versuche reichen von der Herstellung von Kleidern bis hin zur keltischen Küche. Im Anschluss an das Festwochende findet vom 24. Mai bis 5. Juni das Ferienmitmachprogramm der Pfahlbauten "Steinzeit aktiv" statt. Geöffnet ist das Pfahlbaumuseum täglich 9 von 19 Uhr. Weitere Informationen www.pfahlbauten.de .
Donnerstag, 20. Mai 2010
Julian und Philipp Autenrieth in die IMMAC Sailing Academy berufen
20.05.10 - Viele haben sich beworben, aber nur vier Teams wurden bundesweit in die IMMAC Sailing Academy berufen. Die Augsburger Brüder Julian und Philipp Autenrieth, die für den Bayerischen Yacht-Club im 470er eine Olympiakampagne gestartet haben, sind dabei.
Einen ganzheitlichen Ansatz hat die IMMAC AG, eine Hamburger Investmentgesellschaft im Bereich von Pflegeheimen, für ihre Unterstützung der Nachwuchssegler gewählt. Mit der Förderung der ausgewählten Teams sind Workshops über Wetter, Wettfahrtregeln, Taktik, Teambildung, Rhetorik und Medien sowie Fitness- und Mentaltraining verbunden. Am Saisonende werden nicht nur die Regattaergebnisse bewertet, sondern auch Leistung und Persönlichkeit abseits der Regattabahn. Jünger als 20 Jahre mussten die Bewerber sein, und „das Zeug für die oberen Klassen haben“, so die Ausschreibung.
Vor wenigen Tagen fand bereits der erste Workshop der IMMAC Sailing Academy in Laboe an der Kieler Bucht statt. Der erste Tag diente dem Kennenlernen und zum Foto-Shooting in Teamkleidung. „Zielmanagement“ war einer der Vorträge am zweiten Tag. Marcus Baur, Olympiateilnehmer in Sydney, erklärte, wie man anhand von Kreisdiagrammen seine eigenen Fähigkeiten besser einschätzen kann. „Management-Methoden aufs Wasser bringen, um schnell und effektiv zu entscheiden“, fasste Julian zusammen. Fähigkeiten und Defizite hat man so bildlich vor Augen, auch wenn es einmal eng auf der Regattabahn wird. Der 18-jährige Steuermann freute sich über viele neue Impulse, beispielsweise auch eine kleine Onboard-Kamera, mit der man Bewegungsabläufe für die Manöverkritik aufzeichnen kann.
Rückblick: DJM
Julian und Philipp Autenrieth haben vergangenes Wochenende einen achten Platz bei der Deutschen Juniorenmeisterschaft der 470er in Travemünde gesegelt. Etwas unglücklich war das abschließende Medal Race verlaufen, wo das Team durch wechselhafte Windverhältnisse seine Führung einbüßte. “Wir wissen, woran wir weiter arbeiten müssen", analysierte Julian die insgesamt sieben Wettfahrten, in denen sie trotz Trainingsrückstand Philipp (19) hat gerade erst seine Abiturprüfungen absolviert beim Speed gut mithalten konnten.
Ausblick:
Delta-Lloyd-Regatta in Holland Die nächste Regatta ist die “Delta-Lloyd-Regatta" in Medemblik auf dem holländischen Ijsselmeer vom 26. bis 30. Mai. Über 100 Mannschaften aus mehr als zwei Dutzend Ländern stehen auf der Meldeliste. “Die Leistungsdichte im 470er ist deutlich stärker als im 420er. Wir wollen erst einmal Erfahrung in der Klasse sammeln und immer weniger Fehler machen", erwartet Julian Autenrieth keine Wunder in der kommenden Woche.
Einen ganzheitlichen Ansatz hat die IMMAC AG, eine Hamburger Investmentgesellschaft im Bereich von Pflegeheimen, für ihre Unterstützung der Nachwuchssegler gewählt. Mit der Förderung der ausgewählten Teams sind Workshops über Wetter, Wettfahrtregeln, Taktik, Teambildung, Rhetorik und Medien sowie Fitness- und Mentaltraining verbunden. Am Saisonende werden nicht nur die Regattaergebnisse bewertet, sondern auch Leistung und Persönlichkeit abseits der Regattabahn. Jünger als 20 Jahre mussten die Bewerber sein, und „das Zeug für die oberen Klassen haben“, so die Ausschreibung.
Vor wenigen Tagen fand bereits der erste Workshop der IMMAC Sailing Academy in Laboe an der Kieler Bucht statt. Der erste Tag diente dem Kennenlernen und zum Foto-Shooting in Teamkleidung. „Zielmanagement“ war einer der Vorträge am zweiten Tag. Marcus Baur, Olympiateilnehmer in Sydney, erklärte, wie man anhand von Kreisdiagrammen seine eigenen Fähigkeiten besser einschätzen kann. „Management-Methoden aufs Wasser bringen, um schnell und effektiv zu entscheiden“, fasste Julian zusammen. Fähigkeiten und Defizite hat man so bildlich vor Augen, auch wenn es einmal eng auf der Regattabahn wird. Der 18-jährige Steuermann freute sich über viele neue Impulse, beispielsweise auch eine kleine Onboard-Kamera, mit der man Bewegungsabläufe für die Manöverkritik aufzeichnen kann.
Rückblick: DJM
Julian und Philipp Autenrieth haben vergangenes Wochenende einen achten Platz bei der Deutschen Juniorenmeisterschaft der 470er in Travemünde gesegelt. Etwas unglücklich war das abschließende Medal Race verlaufen, wo das Team durch wechselhafte Windverhältnisse seine Führung einbüßte. “Wir wissen, woran wir weiter arbeiten müssen", analysierte Julian die insgesamt sieben Wettfahrten, in denen sie trotz Trainingsrückstand Philipp (19) hat gerade erst seine Abiturprüfungen absolviert beim Speed gut mithalten konnten.
Ausblick:
Delta-Lloyd-Regatta in Holland Die nächste Regatta ist die “Delta-Lloyd-Regatta" in Medemblik auf dem holländischen Ijsselmeer vom 26. bis 30. Mai. Über 100 Mannschaften aus mehr als zwei Dutzend Ländern stehen auf der Meldeliste. “Die Leistungsdichte im 470er ist deutlich stärker als im 420er. Wir wollen erst einmal Erfahrung in der Klasse sammeln und immer weniger Fehler machen", erwartet Julian Autenrieth keine Wunder in der kommenden Woche.
Neue Cupper
20.05.10 - (IBN) 19 Yachtdesigner haben sich in Valencia getroffen, um die Eckdaten für die neuen America's Cupper abzuklopfen. Zentrale Frage war: Monohull oder Multihull. Das neue Boot soll gemeinsam entwickelt werden. Zwei Multuhulls mit 20 und 25 Meter Länge und ein Monohull mit 25 Meter wurden unter die Lupe genommen. Das Monohull soll auf jeden Fall schneller sein, als die alten Boote. Bis spätestens Ende September soll das Konzept der neuen Klasse stehen.
Rund Um 2010 beim LSC
20.05.10 - In gut zwei Wochen am 4. Juni 2010 um 19.30 Uhr startet die 60. RUND UM den Bodensee, die größte Segelregatta am Bodensee. Zum Ende der Meldefrist stehen 355 Schiffe in der Startliste. "Die Meldezahl entspricht etwa dem langjährigen Schnitt zum jetzigen Zeitpunkt", zeigt sich Christine Holz, die Vorsitzende des Lindauer Segler-Clubs entspannt. "Einige Nachmelder kommen noch, alles in allem werden es etwa 400 Starter sein". "Zum Teil ist die ganz leicht rückläufige Tendenz der Wirtschaftskrise geschuldet", ergänzt RUND UM Wettfahrtleiter Hubert Henzler. "Und dann war in den vergangenen Wochen auch das Wetter schlicht so, daß nur die ganz überzeugten Segler schon an die RUND UM gedacht haben".
Der Lindauer Segler-Club hat für die 60. Ausgabe der RUND UM ein Trackingsystem organisiert. "Wir haben 25 GPS-Sender auf 25 besonders schnellen Schiffen", plant Wettsegelobmann Roland Tröster die Regatta. "Unter www.lsc.de kann man weltweit die Position der schnellsten Schiffe im Internet nachverfolgen. Jede Minute wird das Bild aktualisiert".
Im Zelt des LSC und vor dem Bayerischen Hof im Hafen der weißen Flotte gibt es noch zusätzliche Informationen, hier werden die Informationen ber die Teilnehmer per Beamer an die Wand geworfen. Zusätzlich ergänzt um den aktuellen Kompaßkurs, die Geschwindigkeit und die satellitengenaue Position. "Das haben wir von vielen Besuchern immer wieder gehrt", erklärt Christine Holz, "die Leute wollen mehr über die Regatta wissen. Bislang waren die Schiffe nach dem Start immer weit weg, jetzt kann man genau nachschauen, wo sind sie denn. Ergänzt wird das Trackingsystem noch durch aktuelle Bilder vom Regattageschehen und durch unseren bewährten
Live-Ticker", ergänzt Hubert Henzler.
"Unter den diesjährigen Favoriten sind viele bekannte Namen: Zuallererst Fritz Trippolt mit seinem Katamaran Ventilo 28 vom Yachtclub Bregenz. Dann natürlich Ralph Schatz, ebenfalls mit einer Ventilo 28, Wolfgang Palm mit der Wilke 49, Werner Deuring mit der Psaros 40 und dann haben schon jetzt vier Liberas gemeldet", erklärt Roland Tröster. Die beiden Americas Cupper werden in diesem Jahr fehlen, sie stehen in Kressbronn noch an Land.
"Wir haben noch eine weitere Besonderheit", verspricht Christine Holz. "Dank unserer Sponsoren können wir in diesem Jahr einen speziellen Bodensee-Regatta-Wetterbericht des Kielers Meeno Schrader anbieten". Schrader hat mit seiner Firma unter anderem schon Americas Cup-Kampagnen beraten. Bleibt noch ein letztes Problem mit dem Wetter. "Wenn es sich irgendwie vermeiden läßt, wollen wir auf gar keinen Fall bei flauem Wind abkürzen", sagt die LSC-Präsidentin. "Das liegt mir sehr am Herzen. Wir veranstalten eine Langstreckenwettfahrt RUND UM den Bodensee. Und dazu gehört, daß man als Segler auch mal eine Flaute durchsteht".
Der Lindauer Segler-Club hat für die 60. Ausgabe der RUND UM ein Trackingsystem organisiert. "Wir haben 25 GPS-Sender auf 25 besonders schnellen Schiffen", plant Wettsegelobmann Roland Tröster die Regatta. "Unter www.lsc.de kann man weltweit die Position der schnellsten Schiffe im Internet nachverfolgen. Jede Minute wird das Bild aktualisiert".
Im Zelt des LSC und vor dem Bayerischen Hof im Hafen der weißen Flotte gibt es noch zusätzliche Informationen, hier werden die Informationen ber die Teilnehmer per Beamer an die Wand geworfen. Zusätzlich ergänzt um den aktuellen Kompaßkurs, die Geschwindigkeit und die satellitengenaue Position. "Das haben wir von vielen Besuchern immer wieder gehrt", erklärt Christine Holz, "die Leute wollen mehr über die Regatta wissen. Bislang waren die Schiffe nach dem Start immer weit weg, jetzt kann man genau nachschauen, wo sind sie denn. Ergänzt wird das Trackingsystem noch durch aktuelle Bilder vom Regattageschehen und durch unseren bewährten
Live-Ticker", ergänzt Hubert Henzler.
"Unter den diesjährigen Favoriten sind viele bekannte Namen: Zuallererst Fritz Trippolt mit seinem Katamaran Ventilo 28 vom Yachtclub Bregenz. Dann natürlich Ralph Schatz, ebenfalls mit einer Ventilo 28, Wolfgang Palm mit der Wilke 49, Werner Deuring mit der Psaros 40 und dann haben schon jetzt vier Liberas gemeldet", erklärt Roland Tröster. Die beiden Americas Cupper werden in diesem Jahr fehlen, sie stehen in Kressbronn noch an Land.
"Wir haben noch eine weitere Besonderheit", verspricht Christine Holz. "Dank unserer Sponsoren können wir in diesem Jahr einen speziellen Bodensee-Regatta-Wetterbericht des Kielers Meeno Schrader anbieten". Schrader hat mit seiner Firma unter anderem schon Americas Cup-Kampagnen beraten. Bleibt noch ein letztes Problem mit dem Wetter. "Wenn es sich irgendwie vermeiden läßt, wollen wir auf gar keinen Fall bei flauem Wind abkürzen", sagt die LSC-Präsidentin. "Das liegt mir sehr am Herzen. Wir veranstalten eine Langstreckenwettfahrt RUND UM den Bodensee. Und dazu gehört, daß man als Segler auch mal eine Flaute durchsteht".
Per Mausklick zur Travemünder Woche
20.05.10 - Die Teilnahme an der 121. Travemünder Woche vom 23. Juli bis zum 1. August ist für die Segler nur ein paar Mausklicks entfernt. Ab sofort können die Akteure in den 45 verschiedenen Disziplinen, darunter auch die Teilnehmer an der manroland Weltmeisterschaft der Tornados, den Europameisterschaften der Hobie Cats und den diversen deutschen Meisterschaften, ihre Meldung auf elektronischem Weg abgeben. Über www.travemuender-woche.de können sie gleichzeitig auch ihre Meldegebühr entrichten und eine Stellfläche auf dem Campingplatz ordern.
Gleichzeitig wurden die aktuellen Teilnehmerlisten online gestellt, so dass sich nicht nur die Konkurrenten in den einzelnen Bootsklassen, sondern auch die Besucher der Website jederzeit darüber informieren kann, wer bei der TW starten will. Zu dem Großereignis in der Lübecker Bucht werden rund 2000 Segler auf den sieben Jollenbahnen und der Seebahn sowie an Land etwa eine Million Besucher erwartet.
Gleichzeitig wurden die aktuellen Teilnehmerlisten online gestellt, so dass sich nicht nur die Konkurrenten in den einzelnen Bootsklassen, sondern auch die Besucher der Website jederzeit darüber informieren kann, wer bei der TW starten will. Zu dem Großereignis in der Lübecker Bucht werden rund 2000 Segler auf den sieben Jollenbahnen und der Seebahn sowie an Land etwa eine Million Besucher erwartet.
Dienstag, 18. Mai 2010
Boris Herrmann segelt nonstop um die Welt
18.05.10 - Sylvester Start mit Ryan Breymaier (USA) zum Barcelona World Race 2010/11.
Hochseeheld Boris Herrmann wird Ende diesen Jahres erneut um die Welt segeln, diesmal jedoch nonstop. An Sylvester startet der dann 29-Jährige mit dem US-Amerikaner Ryan Breymaier (34) auf der Ex-"Veolia" beim Barcelona World Race 2010/11. Die internationale Top-Regatta für Zweimann-Crews wird auf 21 Meter langen IMOCA Open 60-Yachten ausgetragen. Damit ist er der erste Deutsche überhaupt, der in dieser Klasse an einem Wettkampf teilnimmt. Zu den Gegnern zählen alle namhaften Extremsegler der Szene. Das Rennen mit Start- und Zielhafen in der spanischen Hafenstadt führt über 25.000 Seemeilen (gut 46.000 Kilometer) in rund drei Monaten um das Kap der Guten Hoffnung und das berüchtigte Kap Hoorn. Anderthalb Jahre nach seinem glorreichen Sieg beim Portimão Global Ocean Race rund um die Welt mit Felix Oehme auf der "Beluga Racer" geht der geborene Oldenburger Boris Herrmann damit den nächsten konsequenten Schritt auf dem Weg zur extremsten Weltumseglung für Einhand-Crews, der Vendée Globe 2012.
"Das Barcelona World Race ist eine phantastische Herausforderung, physisch und psychisch, eine der härtesten Regatten überhaupt", zollt Boris Herrmann dem außergewöhnlichen Anspruch an Mensch und Material größten Respekt. Anders als bei seinem ersten Husarenstreich, der 2008/09 in fünf Etappen um den Globus führte, ist nun überhaupt kein Halt vorgesehen. Reparaturstopps sind nur ohne fremde Hilfeleistung erlaubt. Außerdem sind die Open 60s nicht nur anderthalb mal so lang wie die Class 40-Yachten, auf denen Herrmann zuvor segelte. Die Schiffe sind auch wesentlich schneller und daher anspruchsvoller zu manövrieren. Spektakuläre Bilder bei Höchstgeschwindigkeiten von mehr als 30 Knoten (60 km/h) sind garantiert. Herrmann: "Diese Boote sind das Nonplusultra für kleine Mannschaften." Und die IMOCA-Klasse freut sich, dass durch den ersten deutschen Skipper eine weitere Nation hinzugewonnen wird, die sogar im zukünftigen Regattakalender berücksichtigt werden könnte.
Der spanische Regattaveranstalter FNOB (Fundació Navegació Oceànica Barcelona) selbst war auf den deutschen Hochseeartisten aufmerksam geworden und öffnete ihm das Tor zur zweiten Auflage der Weltregatta, indem er beim französischen Rennstall "Kairos" quasi ein Boot samt Team charterte. "Kairos" gehört dem erfahrenen Skipper Roland Jourdain, der die "Veolia Environnement" bei der Premiere des Barcelona World Race in 2008 gesegelt hatte. Ein Namenssponsor für das Boot mit Herrmann und Breymaier soll im Sommer bekannt gegeben werden.
Derweil bereitet sich das deutsch-amerikanische Duo bereits in Concarneau an der französischen Atlantikküste auf den gemeinsamen Auftritt vor. Die Bretagne gilt als Epizentrum der Hochseesegelszene und zieht seit vielen Jahren die besten und aussichtsreichsten Cracks auch aus dem Ausland an. Dazu zählen unter anderem der zweimalige Vendée Globe-Gewinner Michel Desjoyeaux aus Frankreich, der Brite Alex Thomsen und der Schweizer Dominique Wavre, die ebenso zum Barcelona World Race gemeldet haben. "Das Trainingszentrum ist eine Art Eliteschule für jeden, der einmal einen echten Hochseeklassiker gewinnen will", beschreibt Boris Herrmann die professionelle Atmosphäre.
Der verheiratete Ryan Breymaier, der aus der US-Segelhochburg Annapolis im Bundesstaat Maryland stammt, bringt einen reichen Erfahrungsschatz aus mehreren Kampagnen ein, in denen er nicht nur oft als Vorschiffsmann mit an Bord, sondern auch als versierter Techniker für das Rigg auch einer Open 60-Yacht zuständig war. Wetter und Navigation sind zudem seine Steckenpferde. Herrmann: "Ryan verkörpert den sympathischen Prototypen eines amerikanischen Profiseglers, effizient und relaxed zugleich. Wir haben uns auf Anhieb glänzend verstanden und freuen uns auf die gemeinsame Sache." Für den blonden US-Boy steht fest: "Wir wollen unser Abenteuer sowohl mit den eingefleischten Fans teilen, als auch mit einer großen Gemeinde von Nicht-Seglern, die es zu begeistern gilt. Und natürlich wollen wir am liebsten gewinnen, obwohl wir natürlich wissen, wie schwer es werden wird, den Favoriten Paroli zu bieten."
In der Nacht zu Dienstag (18. Mai) befand sich die Zweier-Crew mit der "V1", so der vorläufige Arbeitsname, auf dem Rückweg eines mehrtägigen Testtörns rund um die Azoren, der am Donnerstag (20. Mai) zu Ende gehen soll. Unter Sturmspinnaker und gerefftem Großsegel hatten sie in elf Stunden 190 Seemeilen auf dem Nordatlantik zurückgelegt ein kleiner Vorgeschmack auf die Tour um die Welt. "Sobald das Schiff mit 30 Grad Schräglage eine der seitlich unter uns durchlaufenden Seeberge abreitet, auf 25 Knoten beschleunigt und dabei heult, zittert und rüttelt, spannt sich der Körper automatisch zu einer Art Habachtstellung mit Blick auf die Instrumente zusammen", beschreibt Boris Herrmann sein Gefühl in pechschwarzer, mondloser Nacht.
"Bei zunehmendem Wind haben wir zehn aufeinander folgende Halsen gefahren, um mit verschiedenen Abläufen zu experimentieren", berichtet Herrmann weiter. Am Ende habe es ganz gut geklappt, aber zwei seien auch danebengegangen. "Danach sah der Spi aus wie einer Eieruhr." Die körperliche Anstrengung sei enorm: "Ich komme mir vor, wie in einem schwimmenden Open-Air-Fitnessstudio. Die meiste Zeit ist einer am 'Grinden', mit hohem Puls. 80 Tage Vollgas, 24 Stunden, bei jedem Wetter, um dafür topfit zu sein, werden wir die nächsten Wochen so weitermachen."
Gleichwohl macht er kein Hehl daraus, am liebsten morgen schon lossegeln zu wollen: "Die ersten Erfahrungen nach einer Woche mit Ryan auf dem Boot sind absolut perfekt. Wir bräuchten eigentlich nur Proviant zu bunkern, und könnten starten." Aber die verbleibenden sieben Monate soll auch die Yacht noch optimiert werden. Die vormalige "Veolia" von Jourdain wurde 2004 nach einem Design von Marc Lombard und Eric Levet gebaut, die auch die siegreiche "Beluga Racer" gezeichnet hatten. Der Rumpf (ohne Bugspriet) ist 18,24 Meter lang und 5,50 Meter breit. Mit vier Meter Tiefgang des Schwenkkiels, Wasserballast und seitlichen Steckschwertern zum Trimmen entfalten die IMOCA-Boote ihr ganzes Potential vor allem vor dem Wind bei 600 Quadratmeter Segelfläche unter Groß und Gennaker. Die Yacht gewann das Calais Round Britain Race 2005 und die berühmte Route du Rhum 2006.
"Trotz guter Voraussetzungen bleiben wir bei der sportlichen Zielsetzung auf dem Teppich", so Boris Herrmann, "wir wollen das Schiff auf jeden Fall ohne Schäden und ohne Reparaturstopps, aber unter Ausschöpfung seines vollen Potenzials um die Welt bringen. Wenn uns das gelingt, haben wir die realistische Chance auf ein gutes Resultat." Dabei sein werden mehr als ein Dutzend Teilnehmer, darunter Titelverteidiger Jean-Pierre Dick aus Frankreich mit einem Neubau, 49er-Olympiasieger Iker Martinez (Spanien) auf dem Vendée-Siegerboot von Desjoyeaux und die Engländerin Dee Caffari mit einer einheimischen Co-Skipperin als reine Frauenmannschaft aber nur ein Deutscher. Zum Start erwarten die Gastgeber weit mehr als hunderttausend Zuschauer und planen eine Fernsehliveübertragung.
Ab Neujahr 2011 dann müssen die Teams von unterwegs per Satellitenkommunikation hautnah von ihren Regattaerlebnissen berichten. Mit einem Trackingsystem wird der Rennverlauf anhand der Positionsmeldungen rund um die Uhr im Internet auf www.barcelonaworldrace.comund der neuen Website www.borisherrmannracing.com (noch nicht aufgeschaltet) dargestellt. Packende Fotos und Videos sowie Stimmungsberichte per Email von Bord werden das Salz in der Suppe ausmachen, bevor der Zieleinlauf nach geschätzten 85 bis 95 Tagen wieder zu einem zuschauernahen Spektakel der besonderen Art wird. Weiter zeigt als einzige deutsche Homepage www.bodensee-news.ch/bwc News rund um die Ragatta.
Für Boris Herrmann, der Mitglied im Kieler Yacht-Club und auch an der Förde zuhause ist, wird das Barcelona World Race ein weiterer Meilenstein in seiner steilen Karriere. Neben zahlreichen Erfolgen im 505er machte er sich 2007 mit einem sensationellen zweiten Platz im Artemis Transat-Rennen von Plymouth/Südwestengland nach Boston/USA international einen Namen. Der viel umjubelte Triumph im ersten Portimão Global Ocean Race über 35.000 Seemeilen war voriges Jahr sein Gesellenstück. "Ich bin der Beluga Shipping GmbH für die großartige Unterstützung und Zusammenarbeit über die vergangenen zwei Jahre sehr dankbar", so Herrmann, "und glücklich, das Privileg gehabt zu haben, mit diesem innovativen Unternehmen im Rücken und dem hohem individuellen Engagement zahlreicher Mitarbeiter dieses passionierte Abenteuer gemeistert zu haben."
Sein großes Ziel bleibt der erste deutsche Start bei der Vendée Globe 2012, der Krone der Einhandsegler rund um die Welt. Zur Realisierung dieses Traums und zur optimalen Vermarktung der Teilnahme am Barcelona World Race befindet sich die Boris Herrmann Racing GmbH in Gründung. Unter Führung von Boris Herrmann und Arno Kronenberg, Hochseesegler und Yachtbroker aus München, sollen diese beiden faszinierenden und extremen Weltumsegelungen einer breiten Öffentlichkeit zugängig gemacht werden.
Hochseeheld Boris Herrmann wird Ende diesen Jahres erneut um die Welt segeln, diesmal jedoch nonstop. An Sylvester startet der dann 29-Jährige mit dem US-Amerikaner Ryan Breymaier (34) auf der Ex-"Veolia" beim Barcelona World Race 2010/11. Die internationale Top-Regatta für Zweimann-Crews wird auf 21 Meter langen IMOCA Open 60-Yachten ausgetragen. Damit ist er der erste Deutsche überhaupt, der in dieser Klasse an einem Wettkampf teilnimmt. Zu den Gegnern zählen alle namhaften Extremsegler der Szene. Das Rennen mit Start- und Zielhafen in der spanischen Hafenstadt führt über 25.000 Seemeilen (gut 46.000 Kilometer) in rund drei Monaten um das Kap der Guten Hoffnung und das berüchtigte Kap Hoorn. Anderthalb Jahre nach seinem glorreichen Sieg beim Portimão Global Ocean Race rund um die Welt mit Felix Oehme auf der "Beluga Racer" geht der geborene Oldenburger Boris Herrmann damit den nächsten konsequenten Schritt auf dem Weg zur extremsten Weltumseglung für Einhand-Crews, der Vendée Globe 2012.
"Das Barcelona World Race ist eine phantastische Herausforderung, physisch und psychisch, eine der härtesten Regatten überhaupt", zollt Boris Herrmann dem außergewöhnlichen Anspruch an Mensch und Material größten Respekt. Anders als bei seinem ersten Husarenstreich, der 2008/09 in fünf Etappen um den Globus führte, ist nun überhaupt kein Halt vorgesehen. Reparaturstopps sind nur ohne fremde Hilfeleistung erlaubt. Außerdem sind die Open 60s nicht nur anderthalb mal so lang wie die Class 40-Yachten, auf denen Herrmann zuvor segelte. Die Schiffe sind auch wesentlich schneller und daher anspruchsvoller zu manövrieren. Spektakuläre Bilder bei Höchstgeschwindigkeiten von mehr als 30 Knoten (60 km/h) sind garantiert. Herrmann: "Diese Boote sind das Nonplusultra für kleine Mannschaften." Und die IMOCA-Klasse freut sich, dass durch den ersten deutschen Skipper eine weitere Nation hinzugewonnen wird, die sogar im zukünftigen Regattakalender berücksichtigt werden könnte.
Der spanische Regattaveranstalter FNOB (Fundació Navegació Oceànica Barcelona) selbst war auf den deutschen Hochseeartisten aufmerksam geworden und öffnete ihm das Tor zur zweiten Auflage der Weltregatta, indem er beim französischen Rennstall "Kairos" quasi ein Boot samt Team charterte. "Kairos" gehört dem erfahrenen Skipper Roland Jourdain, der die "Veolia Environnement" bei der Premiere des Barcelona World Race in 2008 gesegelt hatte. Ein Namenssponsor für das Boot mit Herrmann und Breymaier soll im Sommer bekannt gegeben werden.
Derweil bereitet sich das deutsch-amerikanische Duo bereits in Concarneau an der französischen Atlantikküste auf den gemeinsamen Auftritt vor. Die Bretagne gilt als Epizentrum der Hochseesegelszene und zieht seit vielen Jahren die besten und aussichtsreichsten Cracks auch aus dem Ausland an. Dazu zählen unter anderem der zweimalige Vendée Globe-Gewinner Michel Desjoyeaux aus Frankreich, der Brite Alex Thomsen und der Schweizer Dominique Wavre, die ebenso zum Barcelona World Race gemeldet haben. "Das Trainingszentrum ist eine Art Eliteschule für jeden, der einmal einen echten Hochseeklassiker gewinnen will", beschreibt Boris Herrmann die professionelle Atmosphäre.
Der verheiratete Ryan Breymaier, der aus der US-Segelhochburg Annapolis im Bundesstaat Maryland stammt, bringt einen reichen Erfahrungsschatz aus mehreren Kampagnen ein, in denen er nicht nur oft als Vorschiffsmann mit an Bord, sondern auch als versierter Techniker für das Rigg auch einer Open 60-Yacht zuständig war. Wetter und Navigation sind zudem seine Steckenpferde. Herrmann: "Ryan verkörpert den sympathischen Prototypen eines amerikanischen Profiseglers, effizient und relaxed zugleich. Wir haben uns auf Anhieb glänzend verstanden und freuen uns auf die gemeinsame Sache." Für den blonden US-Boy steht fest: "Wir wollen unser Abenteuer sowohl mit den eingefleischten Fans teilen, als auch mit einer großen Gemeinde von Nicht-Seglern, die es zu begeistern gilt. Und natürlich wollen wir am liebsten gewinnen, obwohl wir natürlich wissen, wie schwer es werden wird, den Favoriten Paroli zu bieten."
In der Nacht zu Dienstag (18. Mai) befand sich die Zweier-Crew mit der "V1", so der vorläufige Arbeitsname, auf dem Rückweg eines mehrtägigen Testtörns rund um die Azoren, der am Donnerstag (20. Mai) zu Ende gehen soll. Unter Sturmspinnaker und gerefftem Großsegel hatten sie in elf Stunden 190 Seemeilen auf dem Nordatlantik zurückgelegt ein kleiner Vorgeschmack auf die Tour um die Welt. "Sobald das Schiff mit 30 Grad Schräglage eine der seitlich unter uns durchlaufenden Seeberge abreitet, auf 25 Knoten beschleunigt und dabei heult, zittert und rüttelt, spannt sich der Körper automatisch zu einer Art Habachtstellung mit Blick auf die Instrumente zusammen", beschreibt Boris Herrmann sein Gefühl in pechschwarzer, mondloser Nacht.
"Bei zunehmendem Wind haben wir zehn aufeinander folgende Halsen gefahren, um mit verschiedenen Abläufen zu experimentieren", berichtet Herrmann weiter. Am Ende habe es ganz gut geklappt, aber zwei seien auch danebengegangen. "Danach sah der Spi aus wie einer Eieruhr." Die körperliche Anstrengung sei enorm: "Ich komme mir vor, wie in einem schwimmenden Open-Air-Fitnessstudio. Die meiste Zeit ist einer am 'Grinden', mit hohem Puls. 80 Tage Vollgas, 24 Stunden, bei jedem Wetter, um dafür topfit zu sein, werden wir die nächsten Wochen so weitermachen."
Gleichwohl macht er kein Hehl daraus, am liebsten morgen schon lossegeln zu wollen: "Die ersten Erfahrungen nach einer Woche mit Ryan auf dem Boot sind absolut perfekt. Wir bräuchten eigentlich nur Proviant zu bunkern, und könnten starten." Aber die verbleibenden sieben Monate soll auch die Yacht noch optimiert werden. Die vormalige "Veolia" von Jourdain wurde 2004 nach einem Design von Marc Lombard und Eric Levet gebaut, die auch die siegreiche "Beluga Racer" gezeichnet hatten. Der Rumpf (ohne Bugspriet) ist 18,24 Meter lang und 5,50 Meter breit. Mit vier Meter Tiefgang des Schwenkkiels, Wasserballast und seitlichen Steckschwertern zum Trimmen entfalten die IMOCA-Boote ihr ganzes Potential vor allem vor dem Wind bei 600 Quadratmeter Segelfläche unter Groß und Gennaker. Die Yacht gewann das Calais Round Britain Race 2005 und die berühmte Route du Rhum 2006.
"Trotz guter Voraussetzungen bleiben wir bei der sportlichen Zielsetzung auf dem Teppich", so Boris Herrmann, "wir wollen das Schiff auf jeden Fall ohne Schäden und ohne Reparaturstopps, aber unter Ausschöpfung seines vollen Potenzials um die Welt bringen. Wenn uns das gelingt, haben wir die realistische Chance auf ein gutes Resultat." Dabei sein werden mehr als ein Dutzend Teilnehmer, darunter Titelverteidiger Jean-Pierre Dick aus Frankreich mit einem Neubau, 49er-Olympiasieger Iker Martinez (Spanien) auf dem Vendée-Siegerboot von Desjoyeaux und die Engländerin Dee Caffari mit einer einheimischen Co-Skipperin als reine Frauenmannschaft aber nur ein Deutscher. Zum Start erwarten die Gastgeber weit mehr als hunderttausend Zuschauer und planen eine Fernsehliveübertragung.
Ab Neujahr 2011 dann müssen die Teams von unterwegs per Satellitenkommunikation hautnah von ihren Regattaerlebnissen berichten. Mit einem Trackingsystem wird der Rennverlauf anhand der Positionsmeldungen rund um die Uhr im Internet auf www.barcelonaworldrace.com
Für Boris Herrmann, der Mitglied im Kieler Yacht-Club und auch an der Förde zuhause ist, wird das Barcelona World Race ein weiterer Meilenstein in seiner steilen Karriere. Neben zahlreichen Erfolgen im 505er machte er sich 2007 mit einem sensationellen zweiten Platz im Artemis Transat-Rennen von Plymouth/Südwestengland nach Boston/USA international einen Namen. Der viel umjubelte Triumph im ersten Portimão Global Ocean Race über 35.000 Seemeilen war voriges Jahr sein Gesellenstück. "Ich bin der Beluga Shipping GmbH für die großartige Unterstützung und Zusammenarbeit über die vergangenen zwei Jahre sehr dankbar", so Herrmann, "und glücklich, das Privileg gehabt zu haben, mit diesem innovativen Unternehmen im Rücken und dem hohem individuellen Engagement zahlreicher Mitarbeiter dieses passionierte Abenteuer gemeistert zu haben."
Sein großes Ziel bleibt der erste deutsche Start bei der Vendée Globe 2012, der Krone der Einhandsegler rund um die Welt. Zur Realisierung dieses Traums und zur optimalen Vermarktung der Teilnahme am Barcelona World Race befindet sich die Boris Herrmann Racing GmbH in Gründung. Unter Führung von Boris Herrmann und Arno Kronenberg, Hochseesegler und Yachtbroker aus München, sollen diese beiden faszinierenden und extremen Weltumsegelungen einer breiten Öffentlichkeit zugängig gemacht werden.
Montag, 17. Mai 2010
Die Nordseewoche der Superlative
17.05.10 - Der Helgoländer Hafen wird voll. Und täglich trudeln Nachmeldungen herein. Zusammen mit den Schlachtenbummlern werden fast 300 Yachten und über 2.000 Segler auf Helgoland erwartet. Die Nordseewoche ist Deutschlands größte Hochseeregatta und erfreut sich seit Jahren steigender Beliebtheit.
Das größte und vermutlich schnellstes teilnehmende Schiff ist die „Hexe”, eine German Frers 80, Heimathafen Cuxhaven. Ob die „Hexe” deswegen gewinnt, ist allerdings nicht sicher. Die tatsächlich gesegelten Zeiten werden mit speziellen Formeln verrechnet, um die Mannschaftsleistung weitgehend unabhängig vom Bootstyp bewerten zu können. Der Erste im Ziel ist daher nicht unbedingt der Sieger - der wird erst berechnet und abends auf der täglichen Preisverleihung gekürt.
Im Helgoländer Hafen wird sich Offshore Geschichte, bzw. Prominenz tummeln: zwei Volvo 60 Yachten, unter anderem die „Illbruck”, Gewinnerin des Volvo Ocean Race 2002 haben gemeldet. Vier Class 40 Yachten werden Kopf an Kopf um den Sieg kämpfen. Bei den Mini 650 Booten kommen sogar zwei Teilnehmer extra aus Frankreich angereist. Brandneu ist die „Haspa Hamburg”, eine frisch getaufte J/V 52, die zur Nordseewoche Ihre Regatta-Premiere hat.
Zur deutschen Meisterschaft kämpfen 30 seegängige Yachten in 2 Gruppen um den Titel „Deutscher Meister im Offshore Seesegeln”. In der kleineren ORCi2 Gruppe starten immerhin vier nahezu identische X-332, und werden sich sicher enge Duelle liefern. Bei den größeren Yachten in der Gruppe ORCi1 segeln drei fast gleiche Rogers 46 gegeneinander. Fast gleich, denn an der „Varuna” sollen im Winter erhebliche Modifikationen vorgenommen worden sein. Mit schwererem Kiel und einem mächtig ausgestellten Großsegel kommt die „Varuna” mit besserem Rennwert als die Schwesterschiffe daher.
Aber auch das Angebot für die Regattaeinsteiger erfreut sich regem Zuspruch. 25 Yachten von 7 bis 14 Meter Länge wollen um den Family Cruiser Cup kämpfen. Dem Sieger winkt ein Familienwochende auf Helgoland. Der vom Magazin Segeln und dem Helgoländer Atoll Ocean Resort gestiftete Preis soll Fahrtensegler an das Regattasegeln heranführen.
Pantaenius Rund Skagen hat ebenfalls einen Melderekord zu verzeichnen. 88 Teilnehmer stellen sich den Herausforderungen der traditionsreichen Regatta, und werden am Pfingstmontag zu den rund 500 Seemeilen durch Nord- und Ostsee - rund um Jütland - nach Kiel starten. Über ein Satellitengestütztes-Trackingsystem kann die Regatta über das Internet live mitverfolgt werden.
Das erste Rennen der Nordseewoche ist der „Cup des Audi Zentrum Hamburg - Cuxhaven”. Die Idee der Segler-Vereinigung Altona-Oevelgönne hat Tradition: Schon seit genau 100 Jahren segeln Yachten von Hamburg nach Cuxhaven zu Pfingsten um die Wette. Auf Helgoland werden die ersten Segler im Zuge der „SE Vibe Out Series” schon Freitag kurz vor Mitternacht eintreffen. Diese „Sundowner“ Regatta ist bereits Teil der Internationalen Deutschen Meisterschaft. Während der auf dem Festland verbleibende Rest der Flotte am nächsten Tag den „Cuxport Cup” von Cuxhaven nach Helgoland aussegelt, wird vor der Insel schon um den Meisterschaftstitel gekämpft.
Das letzte Rennen der Meisterschaft findet am Sonntag im Rahmen des „BHF-BANK-CUP Rund Helgoland” statt. Am Montag ab 9 Uhr wird der „INDUCON Cup Helgoländer Acht” ausgetragen, bevor die meisten Teilnehmer passend mit der Tide bei den Rückregatten starten, so dass sie rechtzeitig abends in den Häfen der Flussmündungen eintreffen. Die zurzeit 88 Schiffe der „Pantaenius Rund Skagen Regatta” starten um ca. 16:30.
Das größte und vermutlich schnellstes teilnehmende Schiff ist die „Hexe”, eine German Frers 80, Heimathafen Cuxhaven. Ob die „Hexe” deswegen gewinnt, ist allerdings nicht sicher. Die tatsächlich gesegelten Zeiten werden mit speziellen Formeln verrechnet, um die Mannschaftsleistung weitgehend unabhängig vom Bootstyp bewerten zu können. Der Erste im Ziel ist daher nicht unbedingt der Sieger - der wird erst berechnet und abends auf der täglichen Preisverleihung gekürt.
Im Helgoländer Hafen wird sich Offshore Geschichte, bzw. Prominenz tummeln: zwei Volvo 60 Yachten, unter anderem die „Illbruck”, Gewinnerin des Volvo Ocean Race 2002 haben gemeldet. Vier Class 40 Yachten werden Kopf an Kopf um den Sieg kämpfen. Bei den Mini 650 Booten kommen sogar zwei Teilnehmer extra aus Frankreich angereist. Brandneu ist die „Haspa Hamburg”, eine frisch getaufte J/V 52, die zur Nordseewoche Ihre Regatta-Premiere hat.
Zur deutschen Meisterschaft kämpfen 30 seegängige Yachten in 2 Gruppen um den Titel „Deutscher Meister im Offshore Seesegeln”. In der kleineren ORCi2 Gruppe starten immerhin vier nahezu identische X-332, und werden sich sicher enge Duelle liefern. Bei den größeren Yachten in der Gruppe ORCi1 segeln drei fast gleiche Rogers 46 gegeneinander. Fast gleich, denn an der „Varuna” sollen im Winter erhebliche Modifikationen vorgenommen worden sein. Mit schwererem Kiel und einem mächtig ausgestellten Großsegel kommt die „Varuna” mit besserem Rennwert als die Schwesterschiffe daher.
Aber auch das Angebot für die Regattaeinsteiger erfreut sich regem Zuspruch. 25 Yachten von 7 bis 14 Meter Länge wollen um den Family Cruiser Cup kämpfen. Dem Sieger winkt ein Familienwochende auf Helgoland. Der vom Magazin Segeln und dem Helgoländer Atoll Ocean Resort gestiftete Preis soll Fahrtensegler an das Regattasegeln heranführen.
Pantaenius Rund Skagen hat ebenfalls einen Melderekord zu verzeichnen. 88 Teilnehmer stellen sich den Herausforderungen der traditionsreichen Regatta, und werden am Pfingstmontag zu den rund 500 Seemeilen durch Nord- und Ostsee - rund um Jütland - nach Kiel starten. Über ein Satellitengestütztes-Trackingsystem kann die Regatta über das Internet live mitverfolgt werden.
Das erste Rennen der Nordseewoche ist der „Cup des Audi Zentrum Hamburg - Cuxhaven”. Die Idee der Segler-Vereinigung Altona-Oevelgönne hat Tradition: Schon seit genau 100 Jahren segeln Yachten von Hamburg nach Cuxhaven zu Pfingsten um die Wette. Auf Helgoland werden die ersten Segler im Zuge der „SE Vibe Out Series” schon Freitag kurz vor Mitternacht eintreffen. Diese „Sundowner“ Regatta ist bereits Teil der Internationalen Deutschen Meisterschaft. Während der auf dem Festland verbleibende Rest der Flotte am nächsten Tag den „Cuxport Cup” von Cuxhaven nach Helgoland aussegelt, wird vor der Insel schon um den Meisterschaftstitel gekämpft.
Das letzte Rennen der Meisterschaft findet am Sonntag im Rahmen des „BHF-BANK-CUP Rund Helgoland” statt. Am Montag ab 9 Uhr wird der „INDUCON Cup Helgoländer Acht” ausgetragen, bevor die meisten Teilnehmer passend mit der Tide bei den Rückregatten starten, so dass sie rechtzeitig abends in den Häfen der Flussmündungen eintreffen. Die zurzeit 88 Schiffe der „Pantaenius Rund Skagen Regatta” starten um ca. 16:30.
Kaller Französischer Meister
17.05.10 - (IBN) Eckhard Kaller vom YC Meersbrug, hat mit der "Wet Feet" den 1. Titel eines französischen Meisters in der Longtze-Klasse gewonnen.
Kaller und seine Crew, zu der auch Theresa Zeiser vom SC Bodman gehörte, hatte am Ende von elf Läufen einen Punkt Vorsprung. Zweiter im Feld von 17 Booten wurde Jimmy Pahun. Die Meisterschaft gehört zur Longtze Europa Tour.
Kaller und seine Crew, zu der auch Theresa Zeiser vom SC Bodman gehörte, hatte am Ende von elf Läufen einen Punkt Vorsprung. Zweiter im Feld von 17 Booten wurde Jimmy Pahun. Die Meisterschaft gehört zur Longtze Europa Tour.
Shark24 Worlds 2010
17.05.10 - Shark Worlds 2010: Greg Cockburn vom Royal Canadian Yacht Club ist Shark24 Weltmeister 2010.Die Shark24 Worlds 2010, die vom 12. bis 15. Mai 2010 vor Kreuzlingen ausgetragen wurde, blieb bis zum Schluss spannend und kürte mit Greg Cockburn, Hal Ebert und Peter Aker vom Royal Canadian Yacht Club (CAN 1481) souveräne Weltmeister.
Am Dienstagabend, 11. Mai 2010 wurde die Shark Worlds 2010 von Andreas Giger, Präsident des Yachtclub Kreuzlingen, im Beisein von Peter Bär, Chef Sportamt Kanton Thurgau und Dorena Raggenbass, Stadträtin in Kreuzlingen offiziell eröffnet. Musikalisch begrüsst wurden die Segler und Gäste vom Duo Martin Läuchli (Klarinette) und Leon Schätti (Accordeon) mit den jeweiligen Landeshymnen. 29 Crews aus Kanada, Österreich, Deutschland und Schweiz haben ihre "Sharks" nach Kreuzlingen gebracht, um hier um den begehrten Weltmeistertitel zu segeln.
Am Mittwoch konnte dann leider keine gültige Wettfahrt gesegelt werden. Es wurde zwar am Nachmittag eine Regatta gestartet, sie musste aber mangels Wind wieder abgebrochen werden.
Am Donnerstag, 13. Mai wurden die Teams vom Regattaleiter Fritz Widmer trotz strömenden Regens gleich um 09:00 auf das Wasser geschickt. Es konnten drei schöne Wettfahrten bei 2 Windstärken, zuerst aus Nord und im zweiten Lauf nach West drehend, gesegelt werden. Im Zwischenklassement führte nun die Shark CAN 1481 mit der Crew Greg Cockburn/Hal Ebert/Peter Aker mit zwei dritten Plätzen und einem Laufsieg die Rangliste an.
4 Läufe mussten mindestens gesegelt werden, damit die Weltmeisterschaft Gültigkeit hat. Doch am Freitag liess der Wind wieder auf sich warten und die Crews blieben vorerst an Land. Erst um 17:30 konnten die Sharks auslaufen und kurz vor 18 Uhr wurde bei 7-10 Kt Nordwind zum 4. Lauf gestartet. Die Spitzenreiter im Zwischenklassement machten auch in diesem Lauf die Podestplätze unter sich aus und der führende Kanadier Greg Cockburn konnte mit einem Laufsieg seinen ersten Platz weiter ausbauen.
Am Samstag wurden bei 1 bis 2 Windstärken aus Nord noch 3 gültige Wettfahrten gesegelt und mit einem ersten und einem zweiten Platz stand Greg Cockborn als Shark24 Weltmeister 2010 fest. An der abendlichen Feier begeisterte der Überraschungsgast Nicolas Senn mit seinem Hackbrett die Segler und alle Anwesenden. Nach der Preisverleihung, bei der jede Seglerin und jeder Segler der Shark Worlds eine Kuhglocke als Preis überreicht bekam, bedankte sich der YCK Präsident Andreas Giger herzlich bei den Shark Seglerinnen und Segler für ihre Teilnahme und ihr sportliches und faires Segeln, bei den Organisatoren Ernst Zollinger und Jeannette Friedrich für den gelungenen Anlass und bei den vielen ehrenamtlichen Helfern aus den Clubreihen. Besonderer Dank geht an die Sponsoren, die mit Geld- und Sachspenden diese Weltmeisterschaft so grosszügig unterstützt haben. Rangliste >


Der Weltmeister aus Kanada CAN 1481
Silke Hahlbrocks segelt bei den EM auf Platz 7
17.05.10 - Hamburg (DSV) - Ihre Mission Titelverteidigung ist nicht geglückt, ihre Match Race-Expertise aber haben sie einmal mehr unter Beweise gestellt: Bei der Match Race Europameisterschaft im österreichischen Hard am Bodensee sind Steuerfrau Silke Hahlbrock und ihre Crew auf Platz sieben gesegelt. Den Einzug ins Finale verpasste das Trio vom Hamburger Segel-Club nach großem Viertelfinalkampf gegen die spätere Siegerin Ekaterina Skudina und ihre Mannschaft. Die Russinnen gewannen in der Runde der besten acht Teams 3:2 gegen die deutschen Damen.
„Wir haben schon 2:0 geführt, aber die Russinnen waren einfach schneller als wir. Uns ist die Umstellung von den olympischen Elliotts auf die in Österreich eingesetzten Boote vom Typ Scholz 22 zu schwer gefallen. Wir haben unsere meisten Starts gewonnen – das war sehr gut. Aber wir waren die langsamsten an der Kreuz. Natürlich sind wir ein bisschen traurig, dass wir unseren Titel nicht verteidigen konnten, hatten diese Woche einfach keinen guten Lauf. Doch am wichtigsten bleiben für uns Starts und Training in den Elliotts, weil auf denen 2012 um olympische Medaillen gesegelt wird.“
DSV-Sportdirektorin Nadine Stegenwalner erklärte nach dem Finale der Match Racerinnen am Samstag: „Mit der Festlegung auf die Boote vom Typ Elliott 6m für das olympische Frauen Match Racing durch den Weltseglerverband ist einer der Grundgedanken des Match Racings in dieser speziellen Disziplin weggefallen: Die Notwendigkeit, verschiedene Boote gleich gut zu beherrschen. Vor diesem Hintergrund hat Silke Hahlbrock Recht, sich vor allem auf die Elliotts zu konzentrieren. Da ist der siebte Platz auf ihr fremden Booten leicht wegzustecken.“
Einen Tag später wurde im kroatischen Split der neue Finn-Europameister gekürt. Ivan Kljakovic Gaspic gewann den Titel in seinem Heimatrevier nach einem Finalkrimi punktgleich vor den starken Briten Edward Wright (beide 35 Punkte) und dem Schweden Daniel Bigmark. Während Jan Kurfeld (Wismar) nach zuletzt guten Leistungen mit seinem 28. Platz in Kroatien nicht ganz zufrieden sein konnte, machten mit Christoph Froh (Schwerin) und Julian Massler (Radolfzell) zwei junge Nachwuchstalente mit guten Ergebnissen bei den Junioren auf sich aufmerksam, erreichten in der gesonderten Nachwuchswertung die Plätze fünf und neun. DSV-Sportdirektorin Nadine Stegenwalner lobte die Ergebnisse als „erfreulich und motivierend“.
Gute Leistungen zeigten die deutschen Teilnehmer am gleichen Wochenende auch bei der Eurolymp-Regatta Expert Olympic Garda vor Torbole am Gardasee. Herausragend einmal mehr die Ergebnisse der Starboot-Crews: Die Berliner Matthias Miller und Benedikt Wenk segelten auf Platz drei, Johannes Barbendererde/Timo Jacobs (Lübeck) wurden fünfte und Alexander Schlonski/Frithjof Kleen (Berlin) erreichten Platz sieben. Im Männerfeld der 470er beendeten Ferdinand Gerz und Tobias Bolduan aus München Platz fünf, Morten Bogacki und Jens Steinborn aus Berlin schlossen die anspruchsvolle Serie mit Platz acht ebenfalls in den Top Ten ab.
Ergebnisse
Match Race Europameisterschaft Frauen (olympisch), Hard, Österreich
1. Ekaterina Skudina (RUS)
2. Lucy MacGregor (DEN)
3. Lotte Meldgaard (DEN)
-
7. Silke Hahlbrock (Hamburg)
Finn Dinghi Europameisterschaft Split, Kroatien
1. Ivan Kljakovic Gaspic (CRO), 35 Punkte
2. Edward Wright (GBR), 35 Punkte
3. Daniel Bigmark (SWE), 41 Punkte
-
28. Jan Kurfeld (Wismar), 145 Punkte
41. Andre Budzien (Schwerin), 219 Punkte
46. Christoph Froh (Schwerin), 238 Punkte
47. Ulli Kurfeld (Wismar), 257 Punkte
52. Julian Massler (Radolfzell), 293 Punkte
Olympic Expert Garda, Eurolymp Regatta, ISAF Grade 2, Torbole, Italien
Starboot
1. Marin Lovrovic/Sinisa Mikulicic (CRO), 30 Punkte
2. George Szabo/Mark Strube (USA), 39 Punkte
3. Matthias Miller/Benedikt Wenk (Berlin), 42 Punkte
-
5. Johannes Barbendererde/Timo Jacobs (Lübeck/Kiel), 47 Punkte
7. Alexander Schlonski/Frithjof Kleen (Rostock/Berlin), 73 Punkte
470er Männer
1. Luca Calabrese/Juan de la Fuente (ARG), 27 Punkte
2. Luca Dubbini/Roberto Dubbini (ITA), 48 Punkte
3. Gabrio Zandona/Pietro Zucchetti (ITA), 50 Punkte
-
5. Ferdinand Gerz/Tobias Bolduan (München), 75 Punkte
8. Morten Bogacki/Jens Steinborn (Berlin), 84 Punkte
„Wir haben schon 2:0 geführt, aber die Russinnen waren einfach schneller als wir. Uns ist die Umstellung von den olympischen Elliotts auf die in Österreich eingesetzten Boote vom Typ Scholz 22 zu schwer gefallen. Wir haben unsere meisten Starts gewonnen – das war sehr gut. Aber wir waren die langsamsten an der Kreuz. Natürlich sind wir ein bisschen traurig, dass wir unseren Titel nicht verteidigen konnten, hatten diese Woche einfach keinen guten Lauf. Doch am wichtigsten bleiben für uns Starts und Training in den Elliotts, weil auf denen 2012 um olympische Medaillen gesegelt wird.“
DSV-Sportdirektorin Nadine Stegenwalner erklärte nach dem Finale der Match Racerinnen am Samstag: „Mit der Festlegung auf die Boote vom Typ Elliott 6m für das olympische Frauen Match Racing durch den Weltseglerverband ist einer der Grundgedanken des Match Racings in dieser speziellen Disziplin weggefallen: Die Notwendigkeit, verschiedene Boote gleich gut zu beherrschen. Vor diesem Hintergrund hat Silke Hahlbrock Recht, sich vor allem auf die Elliotts zu konzentrieren. Da ist der siebte Platz auf ihr fremden Booten leicht wegzustecken.“
Einen Tag später wurde im kroatischen Split der neue Finn-Europameister gekürt. Ivan Kljakovic Gaspic gewann den Titel in seinem Heimatrevier nach einem Finalkrimi punktgleich vor den starken Briten Edward Wright (beide 35 Punkte) und dem Schweden Daniel Bigmark. Während Jan Kurfeld (Wismar) nach zuletzt guten Leistungen mit seinem 28. Platz in Kroatien nicht ganz zufrieden sein konnte, machten mit Christoph Froh (Schwerin) und Julian Massler (Radolfzell) zwei junge Nachwuchstalente mit guten Ergebnissen bei den Junioren auf sich aufmerksam, erreichten in der gesonderten Nachwuchswertung die Plätze fünf und neun. DSV-Sportdirektorin Nadine Stegenwalner lobte die Ergebnisse als „erfreulich und motivierend“.
Gute Leistungen zeigten die deutschen Teilnehmer am gleichen Wochenende auch bei der Eurolymp-Regatta Expert Olympic Garda vor Torbole am Gardasee. Herausragend einmal mehr die Ergebnisse der Starboot-Crews: Die Berliner Matthias Miller und Benedikt Wenk segelten auf Platz drei, Johannes Barbendererde/Timo Jacobs (Lübeck) wurden fünfte und Alexander Schlonski/Frithjof Kleen (Berlin) erreichten Platz sieben. Im Männerfeld der 470er beendeten Ferdinand Gerz und Tobias Bolduan aus München Platz fünf, Morten Bogacki und Jens Steinborn aus Berlin schlossen die anspruchsvolle Serie mit Platz acht ebenfalls in den Top Ten ab.
Ergebnisse
Match Race Europameisterschaft Frauen (olympisch), Hard, Österreich
1. Ekaterina Skudina (RUS)
2. Lucy MacGregor (DEN)
3. Lotte Meldgaard (DEN)
-
7. Silke Hahlbrock (Hamburg)
Finn Dinghi Europameisterschaft Split, Kroatien
1. Ivan Kljakovic Gaspic (CRO), 35 Punkte
2. Edward Wright (GBR), 35 Punkte
3. Daniel Bigmark (SWE), 41 Punkte
-
28. Jan Kurfeld (Wismar), 145 Punkte
41. Andre Budzien (Schwerin), 219 Punkte
46. Christoph Froh (Schwerin), 238 Punkte
47. Ulli Kurfeld (Wismar), 257 Punkte
52. Julian Massler (Radolfzell), 293 Punkte
Olympic Expert Garda, Eurolymp Regatta, ISAF Grade 2, Torbole, Italien
Starboot
1. Marin Lovrovic/Sinisa Mikulicic (CRO), 30 Punkte
2. George Szabo/Mark Strube (USA), 39 Punkte
3. Matthias Miller/Benedikt Wenk (Berlin), 42 Punkte
-
5. Johannes Barbendererde/Timo Jacobs (Lübeck/Kiel), 47 Punkte
7. Alexander Schlonski/Frithjof Kleen (Rostock/Berlin), 73 Punkte
470er Männer
1. Luca Calabrese/Juan de la Fuente (ARG), 27 Punkte
2. Luca Dubbini/Roberto Dubbini (ITA), 48 Punkte
3. Gabrio Zandona/Pietro Zucchetti (ITA), 50 Punkte
-
5. Ferdinand Gerz/Tobias Bolduan (München), 75 Punkte
8. Morten Bogacki/Jens Steinborn (Berlin), 84 Punkte
DSMC trotzt „Kalter Sophie“ bei heißen Rhythmen
17.05.10 - Das „Anfahren“ der Wassersportsaison führte die Mitglieder des Deutsch-Schweizerischen Motorbootclub Konstanz in diesem Jahr wegen einer Terminüberschneidung nicht wie gewohnt ins benachbarte Güttingen, sondern in den Romanshorner Gemeindehafen.
Mit geradezu winterlichen Temperaturen und eisigem Wind brachte sich der letzte Tag der Eisheiligen, die „Kalte Sophie“ in Erinnerung. Präsident Fred Schmid begrüßte das Publikum daher scherzhaft zur „Regatta der Eisernen“, die üblicherweise am 1. Adventswochenende den Saisonabschluss am Bodensee bildet. Seit ein prominenter Wetterfrosch hinter schwedischen Gardinen sitze, sei das Wetter unkalkulierbar geworden. Er werde sich aber an höherer Stelle dafür verwenden, dass im kommenden Jahr wieder die Sonne über den deutschen und schweizerischen Wassersportfreunden scheine.
Unter der musikalischen Leitung von Gerd Zachenbacher heizte die Clowngruppe der NV Schneckenburg Konstanz mit Blasmusik von Marsch über Walzer, Pop und Schlager die Stimmung dann soweit an, dass dem begeisterten Publikum beim Schunkeln im Festzelt ordentlich warm wurde. Wie in jedem Jahr verwöhnte Clubkoch Heinz Jenne mit seinem Team die Angereisten mit heißen Eglifilets und kühlen Getränken.
Präsident Schmid erinnerte an die bevorstehende Internationale Bodenseewoche. Er bedankte sich bei allen Clubmitgliedern, die sich bereit erklärt haben ihr Boot für diesen Event zu verlegen. Vom 27. bis 30. Mai werden im Konstanzer Hafen über 120 restaurierte Segel-Oldtimer, nach historischem Vorbild erbaute Yachten, moderne Hightech-Racer, Renn-Katamarane, klassische Motorboote und Dampfboote, sowie Rennruderer und Wasserskiläufer erwartet. Der DSMC sei stolz hierbei mit siebzehn benachbarten Wassersportvereinen vom Bodensee Gastgeber zu sein.

DSMC-Präsident Fred Schmid begrüßt die Clubmitglieder und bedankt sich bei
Gerd Zachenbacher und der Clowngruppe des Narrenvereins Schneckenburg

Der schweizer DSMC-Altpräsident Kurt Amann im Gespräch mit dem
amtierenden Präsidenten Fred Schmid (rechts)
Mit geradezu winterlichen Temperaturen und eisigem Wind brachte sich der letzte Tag der Eisheiligen, die „Kalte Sophie“ in Erinnerung. Präsident Fred Schmid begrüßte das Publikum daher scherzhaft zur „Regatta der Eisernen“, die üblicherweise am 1. Adventswochenende den Saisonabschluss am Bodensee bildet. Seit ein prominenter Wetterfrosch hinter schwedischen Gardinen sitze, sei das Wetter unkalkulierbar geworden. Er werde sich aber an höherer Stelle dafür verwenden, dass im kommenden Jahr wieder die Sonne über den deutschen und schweizerischen Wassersportfreunden scheine.
Unter der musikalischen Leitung von Gerd Zachenbacher heizte die Clowngruppe der NV Schneckenburg Konstanz mit Blasmusik von Marsch über Walzer, Pop und Schlager die Stimmung dann soweit an, dass dem begeisterten Publikum beim Schunkeln im Festzelt ordentlich warm wurde. Wie in jedem Jahr verwöhnte Clubkoch Heinz Jenne mit seinem Team die Angereisten mit heißen Eglifilets und kühlen Getränken.
Präsident Schmid erinnerte an die bevorstehende Internationale Bodenseewoche. Er bedankte sich bei allen Clubmitgliedern, die sich bereit erklärt haben ihr Boot für diesen Event zu verlegen. Vom 27. bis 30. Mai werden im Konstanzer Hafen über 120 restaurierte Segel-Oldtimer, nach historischem Vorbild erbaute Yachten, moderne Hightech-Racer, Renn-Katamarane, klassische Motorboote und Dampfboote, sowie Rennruderer und Wasserskiläufer erwartet. Der DSMC sei stolz hierbei mit siebzehn benachbarten Wassersportvereinen vom Bodensee Gastgeber zu sein.

DSMC-Präsident Fred Schmid begrüßt die Clubmitglieder und bedankt sich bei
Gerd Zachenbacher und der Clowngruppe des Narrenvereins Schneckenburg

Der schweizer DSMC-Altpräsident Kurt Amann im Gespräch mit dem
amtierenden Präsidenten Fred Schmid (rechts)
Samstag, 15. Mai 2010
Finaltag der Europameisterschaften im Matchrace in Hard
Semifinale
Gleich um 10:00 Uhr konnten die Semifinalkämpfe gleichzeitig mit den Rennen um den fünften bis achten Platz ausgetragen werden. Bei den Frauen schaffte Macgregor aus Großbritannien den Einzug ins Finale gegen die Dänin Meldgaard erst in letzten Lauf. Die Russin Skudina ließ einer Niederlage gleich drei Siege gegen Monina aus Italien folgen und qualifizierte sich damit für die Endläufe.
Während die Frauen im Binnenbecken direkt vor den Zuschauern duellierten, kämpften die Männer auf der Außenbahn um die Finalplätze. Der Schweizer Monnin musste nach einem Sieg gegen den Franzosen Morvan zwei Niederlagen einstecken, bevor er sich mit zwei weitern Siegen den Einzug ins Finale erkämpfte. Bei debn anderen beiden Semifinalsteilnehmern war schon nach drei Runden alles klar. Der Däne Ebler besiegte den Portugiesen Morinho drei Mal hintereinander und zeigte damit, dass er für das Finale in Form war.
Finale
Im Finale der Frauen verlor die Weltranglistenführende Lucy Macgregor das erste Match gegen Skudina, die schon als Siegerin der Vorrunden auf sich aufmerksam gemacht hatte. Im zweiten Lauf konnte die Britin aber für sich entscheiden. Die folgenden zwei Läufe gingen wiederum an die starke Russin, womit der Europameistertitel an Ekaterina Skudina ging. Sie war in diesen Europameisterschaften bei allen Bedingungen stark gesegelt und damit verdiente Europameisterin geworden.
Im gleichzeitig nach dem Best-of-Three-Modus ausgesegelten kleinen Finale konnte sich Meldgaard zweimal gegen Monina durchsetzen. Auch auf der Außenbahn hielt der Wind, viele Dreher machten aber den Seglern und der Wettfahrtleitung zu schaffen. Das erste Match entschied Ebler klar für sich. In der Vorstartphase des zweiten Laufes konnte er Monnin dann einen Penalty anhängen, aber dem Schweizer gelang es, sich zu revanchieren. Auch Ebler fasste einen Penalty aus und damit waren die Strafen aufgehoben und Monnin konnte das Rennen unbeschwert beginnen. Nach einem guten Start wusste er die Dreher besser zu nützen und siegte klar.
Auch der nächste Lauf ging an Monnin, der mit den drehenden Winden besser zurechtkam. Im vierten Match drehte der Däne den Spieß um. Der Sieg brachte ihn wieder auf Gleichstand und das fünfte Rennen musste alles entscheiden. Gleich nach dem Eintauchen in die Startzone wurde Monnin mit einem Penalty bestraft, der Start gelang Ebler wesentlich besser. Auf der Kreuz vergrößerte sich Eblers Vorsprung noch und er konnte einen sicheren Sieg ins Ziel fahren und damit die Europameisterschaft für sich entscheiden.
Wie Skudina bei den Frauen hat auch Mads Ebler schon in der Open Round Robin gezeigt, dass mit ihm zu rechnen ist. Das kleine Finale auf der Außenbahn ging an den Portugiesen Morinho, der den Franzosen Morvan zweimal schlagen konnte.
Trotz des vielen Regens und der beißenden Kälte waren die Segler und Seglerinnen aus 16 Nationen von der Veranstaltung begeistert. Dem kleinen Yachtclub Hard ist es wieder gelungen, mit viel Einsatz von unzähligen freiwilligen Helfern ein international hochrangig besetztes Matchrace mit nahezu 180 Zweikämpfen an vier Tagen durchzuführen. So wird es vielleicht einmal gelingen, das österreichisch Interesse an dieser Sportart zu wecken und im Hinblick auf Olympia auch Frauen für ein österreichisches Team zu gewinnen. In vielen anderen Segeldisziplinen zeigen österreichische Sportlerinnen regelmäßig, dass sie durchaus auf internationalem Niveau mithalten können.

Greg Cockburn vom Royal Canadian Yacht Club ist Shark24 Weltmeister 2010
15.05.10 - Mit 7 Läufen konnten die Shark Worlds 2010 am Samstag, 15. Mai erfolgreich abgeschlossen werden.Die Regatta blieb bis zum Schluss spannend und kürte Greg Cockburn, Hal Ebert und Peter Anker vom Royal Canadian Yacht Club einen souveränen Weltmeister. 3 Laufsiege, ein zweiter Platz und zwei dritte Plätze waren das weltmeisterliche Ergebnis. Auf Platz zwei landeten die Titelverteidiger David Foy, David O'Sullivan und Jamie Foy vom Britannia Yacht Club. Auf Platz 3 folgte das österreichische Team Ernst Felsecker, Klaus Kratochwill und Franz Gratzel vom Segelclub Ebensee. Schlussrangliste >
Regattafotos von Claudia Somm >
Dritter Tag der Europameisterschaften im Matchracing in Hard
Lotte Meldgard aus Dänemark und Christina Monina aus Italien machten sofort alles klar. Mit drei gewonnenen Läufen sicherten sie sich ihre Plätze für das Halbfinale. Spannend wurde es zwischen der Russin Ekaterina Skudina und der Deutschen Silke Hahlbrock. Die ersten beiden Läufe gingen klar an Hahlbrock, die nächsten beiden konnte Skudina gewinnen. im entscheidenden fünften Lauf setzte sich die Russin klar ab und gewann damit den Einzug ins Halbfinale. Nach drei Läufen von der Britin Lucy Macgregor gegen Sofia Bekatorou schlief der Wind ein und auch der Versuch, das Rennen am späten Abend wieder aufzunehmen, schlug fehl. So zog Macgregor mit zwei gewonnenen Matches ins Halbfinale
Beim Open auf der Außenbahn mussten jeweils fünf Läufe gesegelt werden, Um die Semifinalsteilnehmer zu ermitteln. Pierre-Antoine Morvin aus Frankreich setzte sich mit drei zu eins gegen Jacopo Pasini aus Italien durch. Alvaro Morinho, der Vorjahrssieger aus Portugal, schlug den Finnen Staffan Lindberg drei zu eins. Auch der Deutsche Stefan Meister musste sich Mads Ebler aus Dänemark drei zu eins geschlagen geben. Auch im Open verabschiedete sich der Wind gegen Abend, sio dass der Schweizer Eric Monnin mit zwei gegen den Russen Andrew Arbuzov ins Semifinale aufsteigen konnte.
Am Samstag werden die Halbfinal- und die Finalläufe ab 10:00 Uhr auf beiden Bahnen ausgetragen.

1/4-Final Open Meister
Match Race Germany 2010

Richard führt die Tour-Wertung mit insgesamt 25 Punkten und komfortablem 5-Punkte-Vorsprung vor seinem Rivalen Ainslie an. Doch der Skipper des French Match Racing Teams und vormalige Taktiker des französischen America’s Cup-Teams Aleph in Auckland hat das Match Race Germany noch nie gewinnen können. Mit Blick auf seine deutliche Führung in der Tour-Wertung und den möglichen zweiten Tour-SIeg in Deutschland aber könnte 2010 Mathieus Jahr werden.
Richard ist ein großer Bodensee-Fan, hat seit 2004 an fünf aufeinander folgenden Auflagen des Match Race Germany teilgenommen. Vor ihm liegt sein sechster Start bei der Tour-Regatta vor Langenargen am Bodensee. Richard hat seine Leichtwind-Qualitäten schon mehrfach unter Beweis gestellt - ein Vorteil in Revieren wie der Bucht von Marseille oder auf dem Bodensee, die berüchtigt dafür sind, die Geduld ihrer Segler und Crews in den längeren taktisch geprägten Rennen auf die Probe zu stellen. Mathieu Richard sagt: “Ich mag das Match Race Germany, weil das Revier wunderschön ist, wenn das Wetter auf unserer Seite bleibt. Die Rennen sind aufgrund der drehenden Winde auf dem Regattakurs immer anspruchsvoll.”
Nach Langenargen wird das French Match Racing Team von seinem Coach Benjamin Bonnaud begleitet, der die Mannschaft im Verlauf der Rennen mit Rat und Tat unterstützen wird. Trainer vor Ort können die Gesamtleistung ihrer Mannschaft sowohl im psychologischen als auch im segelsportlichen Bereich beflügeln, gelten inzwischen als logische Ergänzung der Teams, um ihr Leistungsvermögen zu konservieren und zu steigern.
Die Franzosen kommen auch deshalb gerne nach Langenargen, weil die Veranstaltung jedes Jahr sehr gut organisiert ist - inzwischen schon zum 13. Mal. Der deutsche Matchrace-Klassiker zählt zu den Favoriten aller Teams. “Das Match Race Germany ist ein so großartiges Event. Die Veranstalter wissen wirklich, wie man eine wunderbare Regatta inszeniert”, attestiert Richard.
-Frenc.jpg)
Mathieu Richard
Die zu segelnden Yachten vom Typ Bavaria 35 Match empfindet Richard als Herausforderung. Sie sind im Vergleich zu den J80 Yachten in Marseille schwerer und von klassischerem Stil, arbeiten mit einem traditionellem Spinnaker-System, das höhere physische Ansprüche an die Mannschaft stellt.
Richard erklärt: “Diese Yachten sind sehr anspruchsvoll zu segeln, weil sie sich von anderen Yachten unterscheiden, die wir auf der Tour segeln.” Auch deshalb wird Richard bereits zwei Tage vor der Regatta in Langenargen eintreffen und auf den Bavaria Yachten trainieren, um sich auf den Deutschen Grand Prix vorzubereiten. Das Match Race Germany beginnt am 20. Mai.
“Wir haben mit Damien Iehl gerade eine exzellente Trainingseinheit in Pornichet absolviert”, erklärt Richard, “es war sehr interessant. Wir haben uns insbesondere auf Taktik, Regeln und mentale Aspekte konzentriert.”
Mathieu Richard hat nach Marseille außerdem seine Crew neu formiert. Erwan Vanier kommt aus Damien Iehls Team für Olivier Herledant an Bord und Yannick Simon kehrt als Vorschiffsmann zurück.
Als seine gefährlichsten Rivalen bezeichnet Richard weiterhin Adam Minoprio (NZL) und dessen Team ETNZ/BlackMatch Racing, Torvar Mirskys (AUS) Mirsky Racing Team und Peter Gilmours (AUS) YANMAR Racing. Für das Match Race German kennt Richard trotzdem nur ein Ziel: den Sieg.
Längst gilt Richards volle Konzentration erneut der Herausforderung, eine weitere herausragende Serie zu absolvieren: “Ich möchte die ganze Woche über auf hohem Niveau segeln, um am Ende an der Spitze des Feldes zu stehen.”
Skipper List Match Race Germany
Adam Minoprio (NZL) ETNZ/BlackMatch Racing
Torvar Mirsky (AUS) Mirsky Racing Team
Mathieu Richard (FRA) French Match Racing Team
Bjorn Hansen (SWE) Gill Global Team
Paolo Cian (ITA) Team Italia
Peter Gilmour (AUS) YANMAR Racing
Ian Williams (GBR) Sail Bahrain
Ian Ainslie (RSA) Team Proximo
Mads Ebler (DEN) Ebler Matchracing
Magnus Holmberg (SWE) Victory Challenge
Jesper Radich (DEN) Radich Racing Team
Kathrin Kadelback (GER) EWE Sailing Team
2010 ISAF World Match Racing Tour Standings (1 of 10)
1. Mathieu Richard (FRA) French Match Racing Team 25 Points
2. Ben Ainslie (GBR) TEAMORIGIN 20 Points
3. Francesco Bruni (ITA) Azzurra 15 Points
4. Paolo Cian (ITA) Team Italia 12 Points
5. Sebastian Col (FRA) ALL 4 ONE 10 Points
6. Adam Minoprio (NZL) ETNZ/BlackMatch Racing 8 Points
7. Philippe Presti (FRA) 6 Points
8. Torvar Mirsky (AUS) Mirsky Racing Team 4 Points

Match Race Germany 2009
Sponsoren des Match Race Germany:
Bavaria Yachts, DHL Global Mail, Ultramarin, Stihl, Match Center Germany, Alcatel-Lucent, Württembergische Versicherung, Alfa Romeo, Carl Zeiss AG, Marineppol, Harken, HHP, Holstein Media, Layer Grosshandel, Liros Ropes, Meckatzer, Schwäbische Zeitung, Seglerzeitung, Regio TV Euro 3, Gemeinde Langenargen, Interboot, Messe Friedrichshafen, Teledata, Europeboats24.net, Versicherungsbüro Riedle&Zartl, Werne, Carthago, Druckhaus Josef Müller, F. Kirchhoff, Gerolsteiner, Winterhalter Gastronom, Bodenbeläge am See, Visioneo, Intersky, Selden, IHK Bodensee-Oberschwaben, Rhomberg Bau, Weber Motor, Stream 5, Haivision, Nautisattler, Liebherr, Nagel Baumaschinen, Elvström Sails, Gerken Druck, Segelmanufactur Bengelsdorf, Veuve Cliquot, Race Trax, Kaenon, Teracue, Clear Flame.
Freitag, 14. Mai 2010
Freitag 14.5. - Nach langem Warten doch noch ein Lauf
14.05.10 -
Nach einem Tag des Wartens wurden die Sharks um 1730 doch noch aufs Wasser geschickt und kurz vor 18 Uhr konnte bei 7-10 Kt Nordwind zum 4. Lauf gestartet werden.
Die Spitzenreiter im Zwischenklassement machten auch im 4. Lauf die Podestplätze unter sich aus. Der Lauf wurde von CAN 1481, Greg Cockburn vor AUT 8, Ernst Felsecker und CAN 815, David Foy gewonnen. Diese Rangfolge entspricht auch dem Zwischenklassement nach 4 Läufen.
Nach einem Tag des Wartens wurden die Sharks um 1730 doch noch aufs Wasser geschickt und kurz vor 18 Uhr konnte bei 7-10 Kt Nordwind zum 4. Lauf gestartet werden.Die Spitzenreiter im Zwischenklassement machten auch im 4. Lauf die Podestplätze unter sich aus. Der Lauf wurde von CAN 1481, Greg Cockburn vor AUT 8, Ernst Felsecker und CAN 815, David Foy gewonnen. Diese Rangfolge entspricht auch dem Zwischenklassement nach 4 Läufen.
Shark Worlds 2010 vor Kreuzlingen
Keine Sturmschäden im Bodenseekreis
14.05.10 - Offenbar keine Schäden angerichtet hat der Sturm am Dienstagabend (11. Mai) im Kreisgebiet. Zwar knickten durch die Windböen, die kurzfristig eine Stärke von 9 Beaufort erreichten, vereinzelt Äste von Bäumen, diese richteten jedoch keine Sachschäden an.
Auf dem Bodensee zwischen Arbon und Meersburg geriet aufgrund des Starkwindes gegen 19.00 Uhr ein mit zwei Personen besetztes Segelboot in Seenot. Der Bootsführer wollte nach Auslösung der Sturmwarnung zwar in den Meersburger Hafen einlaufen, hierbei verfing sich jedoch eine Leine in die Schraube, so dass eine Weiterfahrt mit Maschinenkraft nicht mehr möglich war. Bei gesetzten Segeln verlor die Bootsbesatzung etwa drei Kilometer vor Friedrichshafen- Seemoos noch das Ruder, in dessen Folge das Boot völlig manövrierunfähig in Richtung Friedrichshafen trieb. Das zur Hilfe eilende schwere Polizeiboot der Wasserschutzpolizei Friedrichshafen schleppte den Havaristen daraufhin in den BSB-Hafen nach Friedrichshafen.
Auf dem Bodensee zwischen Arbon und Meersburg geriet aufgrund des Starkwindes gegen 19.00 Uhr ein mit zwei Personen besetztes Segelboot in Seenot. Der Bootsführer wollte nach Auslösung der Sturmwarnung zwar in den Meersburger Hafen einlaufen, hierbei verfing sich jedoch eine Leine in die Schraube, so dass eine Weiterfahrt mit Maschinenkraft nicht mehr möglich war. Bei gesetzten Segeln verlor die Bootsbesatzung etwa drei Kilometer vor Friedrichshafen- Seemoos noch das Ruder, in dessen Folge das Boot völlig manövrierunfähig in Richtung Friedrichshafen trieb. Das zur Hilfe eilende schwere Polizeiboot der Wasserschutzpolizei Friedrichshafen schleppte den Havaristen daraufhin in den BSB-Hafen nach Friedrichshafen.
Jörg Riechers gewinnt 800 Meilen Einhand-Regatta in der Bretagne
14.05.10 - Der Hamburger Segel-Profi Jörg Riechers (41) hat als erster Deutscher eines der wichtigsten Rennen für Alleinsegler in Frankreich gewonnen. Er benötigte mit seiner 6,50 Meter Rennyacht „Mare.de“ vier Tage und sechs Stunden für die rund 800 Meilen der Mini Pavois Einhand-Regatta.
Dabei düpierte er die französischen Spezialisten, indem er auf beiden Etappen von La Rochelle nach Gijon (ESP) und zurück die Bestzeit vorlegte. Den ersten von heftigen Stürmen geprägten Abschnitt, dominierte er mit einem Vorsprung von über einer halben Stunde.
Auf dem Rückweg holte er den lange führenden Schweizer Etienne David erst in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag ein und hielt den insgesamt zweitplazierten Franzosen Thomas Normand in einem spannenden Leichtwind-Finale um eine Minute auf Distanz.
„Es war von Anfang bis Ende ein sehr schwieriges Rennen bei überwiegend sehr starkem Wind“, sagt Riechers. „Ich bin ziemlich fertig, weil kaum Zeit zum Schlafen blieb. Aber es ist schon sehr cool sogar beide Etappen gewonnen zu haben. Ich bin wieder einmal schlecht gestartet, habe mich aber konstant nach vorne gearbeitet. So kann die Saison weitergehen.“
Gute Wettertaktik und ein schnelles Schiff brachten den Deutschen nach vorne. In der Biscaya zahlte sich ein westlicher Kurs aus. Dabei segelte Riechers einen fast zehn Meilen längeren Weg als die Konkurrenz, aber der stärkere Wind und vorteilhafte Strömungsbedingungen katapultieren ihn an die Spitze des Feldes.
Riechers erreichte mit seiner Karbon-Hightech-Yacht Höchstgeschwindigkeiten von 15 Knoten und legte mit 232 Meilen in 24 Stunden das beste Etmal in der 42-Boote-Flotte vor. Zwölf Einhandsegler gaben bei den harten Bedingungen das Rennen auf.
Mare Chefredakteur Niklaus Gelpke, der Riechers seit zwei Jahren unterstützt, freut sich über den Coup. „Wir haben diesen Erfolg akribisch geplant und in diesem Jahr ein Kuschelpaket für Jörg geschnürt. Er konnte sich und das Schiff perfekt vorbereiten. Ich habe immer an ihn geglaubt, und es ist schön, dass er dieses Vertrauen mit Erfolgen zurück zahlt.“ Gelpke ist selber mehr als zehn Jahre in französischen Gewässern gesegelt. Ihm gehört der Mini-Racer „Mare.de“.
Für Riechers ist das ein wichtiger Sieg auf dem Weg zur Spitze der Einhand-Hochseeszene, die mit der Teilnahme an der berühmten Trans-Atlantik-Regatta Route du Rhum im Herbst ihren Höhepunkt findet. Dafür steigt der Hamburger in die nächste größere Klasse um, eine zwölf Meter Yacht vom Typ Class 40, die ebenfalls „Mare.de“ heißen wird. Das Training beginnt in wenigen Tagen. Im Juni wird Riechers mit seinem schnellen Mini aber auch noch bei zwei weiteren Wettkämpfen an den Start gehen.
Dabei düpierte er die französischen Spezialisten, indem er auf beiden Etappen von La Rochelle nach Gijon (ESP) und zurück die Bestzeit vorlegte. Den ersten von heftigen Stürmen geprägten Abschnitt, dominierte er mit einem Vorsprung von über einer halben Stunde.
Auf dem Rückweg holte er den lange führenden Schweizer Etienne David erst in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag ein und hielt den insgesamt zweitplazierten Franzosen Thomas Normand in einem spannenden Leichtwind-Finale um eine Minute auf Distanz.
„Es war von Anfang bis Ende ein sehr schwieriges Rennen bei überwiegend sehr starkem Wind“, sagt Riechers. „Ich bin ziemlich fertig, weil kaum Zeit zum Schlafen blieb. Aber es ist schon sehr cool sogar beide Etappen gewonnen zu haben. Ich bin wieder einmal schlecht gestartet, habe mich aber konstant nach vorne gearbeitet. So kann die Saison weitergehen.“
Gute Wettertaktik und ein schnelles Schiff brachten den Deutschen nach vorne. In der Biscaya zahlte sich ein westlicher Kurs aus. Dabei segelte Riechers einen fast zehn Meilen längeren Weg als die Konkurrenz, aber der stärkere Wind und vorteilhafte Strömungsbedingungen katapultieren ihn an die Spitze des Feldes.
Riechers erreichte mit seiner Karbon-Hightech-Yacht Höchstgeschwindigkeiten von 15 Knoten und legte mit 232 Meilen in 24 Stunden das beste Etmal in der 42-Boote-Flotte vor. Zwölf Einhandsegler gaben bei den harten Bedingungen das Rennen auf.
Mare Chefredakteur Niklaus Gelpke, der Riechers seit zwei Jahren unterstützt, freut sich über den Coup. „Wir haben diesen Erfolg akribisch geplant und in diesem Jahr ein Kuschelpaket für Jörg geschnürt. Er konnte sich und das Schiff perfekt vorbereiten. Ich habe immer an ihn geglaubt, und es ist schön, dass er dieses Vertrauen mit Erfolgen zurück zahlt.“ Gelpke ist selber mehr als zehn Jahre in französischen Gewässern gesegelt. Ihm gehört der Mini-Racer „Mare.de“.
Für Riechers ist das ein wichtiger Sieg auf dem Weg zur Spitze der Einhand-Hochseeszene, die mit der Teilnahme an der berühmten Trans-Atlantik-Regatta Route du Rhum im Herbst ihren Höhepunkt findet. Dafür steigt der Hamburger in die nächste größere Klasse um, eine zwölf Meter Yacht vom Typ Class 40, die ebenfalls „Mare.de“ heißen wird. Das Training beginnt in wenigen Tagen. Im Juni wird Riechers mit seinem schnellen Mini aber auch noch bei zwei weiteren Wettkämpfen an den Start gehen.
Nass und kalt aber windig
14.05.10 - Das waren die Bedingungen am Donnerstag bei den Harder Europameisterschaften im Matchracing. Bei zeitweise guten vier Windstärken konnte die Round Robin in den Gruppen A fertiggestellt werden.
Die Resultate:
Frauen Gruppe A:
1. Skudina, Russland, 8-2
2. Melgaard, Dänemark, 7-3
3. Macgregor, Großbritannien, 7-3
4. Groeneveld, Niederlande, 4-6
5. Dekleva, Slowenien, 3-7
6. Kliba, Kroatien, 1-9
Offene Klasse, Gruppe A:
1. Morvan, Frankreich, 7-3
2. Lindberg, Finnland, 7-3
3. Arbuzov, Russland, 6-4
4. Meister, Deutschland, 5-5
5. Spitzauer, Österreich, 3-7
6. Stanczyk, Polen, 2-8
In den Gruppen B werden die noch fehlenden Läufe der Round Robin am Freitag ab 10:00 Uhr gesegelt, bevor es in die Viertelfinalläufe geht. An der Spitze der Open-Zwischenwertung steht Mads Ebler mit acht gewonnenen Matches. Bei den Frauen teilen sich nach sieben gesegelten Läufen Monina und Goncalves mit je 5 Siegen die Führung des Zwischenklassements.

Die Resultate:
Frauen Gruppe A:
1. Skudina, Russland, 8-2
2. Melgaard, Dänemark, 7-3
3. Macgregor, Großbritannien, 7-3
4. Groeneveld, Niederlande, 4-6
5. Dekleva, Slowenien, 3-7
6. Kliba, Kroatien, 1-9
Offene Klasse, Gruppe A:
1. Morvan, Frankreich, 7-3
2. Lindberg, Finnland, 7-3
3. Arbuzov, Russland, 6-4
4. Meister, Deutschland, 5-5
5. Spitzauer, Österreich, 3-7
6. Stanczyk, Polen, 2-8
In den Gruppen B werden die noch fehlenden Läufe der Round Robin am Freitag ab 10:00 Uhr gesegelt, bevor es in die Viertelfinalläufe geht. An der Spitze der Open-Zwischenwertung steht Mads Ebler mit acht gewonnenen Matches. Bei den Frauen teilen sich nach sieben gesegelten Läufen Monina und Goncalves mit je 5 Siegen die Führung des Zwischenklassements.

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