Genf, Schweiz - (2010-01-22)Die Société Nautique de Genève (SNG), der titelverteidigende Yachtclub im 33. America's Cup präsentierte heute dem New York Supreme Court seine Gegenargumente in Antwort auf die neunte Rechtsklage des Golden Gate Yacht Club (GGYC), eine fehlgeleitete Interpretation der „Constructed in Country“-Anforderung (CIC) der Deed of Gift, dem bestimmenden Dokument des Anlasses. Die umfangreichen Unterlagen der SNG bekräftigen die Interpretation der SNG, dass nur „Yacht oder Boot“ im Land des Clubs, der den Cup hält, gebaut werden muss, nicht aber die Segel.
Die Ausführungen der SNG werden von historischen Präzedenzfällen gestützt, wie John Rousmaniere, ein führender America's-Cup-Historiker, in seinem Expertenbericht bestätigt: „Die Donatoren der ursprünglichen Deed of Gift haben nie Limitierungen betreffend ausländische Segel oder ausländische Segeltechnologie in Erwägung gezogen. Eben diese Ausrichter haben sogar britische Segel gehisst, als sie mit America das erste Mal gewannen. Als George Schuyler, der letzte überlebende Donator, 1882 die CIC-Bestimmung in der Deed ergänzte, wollte er damit sicherstellen, dass der Cup ein wahrhaft kompetitiver Anlass bleibt, und gleichzeitig internationalen Charakter des Cups wahren. Diese Balance erreichte er, indem er die CIC-Bestimmung nur auf den Rumpf eines teilnehmenden Bootes beschränkte, nicht aber auf dessen Segel.“
Zusätzliche Dokumente, die vor Gericht präsentiert wurden, bestätigen, dass die CIC-Behauptung des GGYC, faktisch falsch ist: Die Segel der SNG wurden in der Schweiz hergestellt und diese Tatsache wird durch eine eidesstattliche Erklärung von Tom Whidden, Präsident von North Sails, und ein offizielles Herkunfts-Zertifikat der Schweizer Handelskammer gestützt.
„Die SNG ist sich sicher, dass unsere Yacht den Bestimmungen der Deed of Gift entspricht, auch was die „Constructed in Country“-Vorgabe betrifft und unsere Interpretation wird durch das Wording der Deed, durch historische Präzedenzen und die Intention der Donatoren des Cups gestützt“, sagte Fred Meyer, Vice Commodore der SNG. „So oder so ist die CIC-Behauptung des GGYC faktisch falsch, und wir haben dem Gericht substanzielle Beweise eingereicht, die belegen, dass unsere Segel Swiss-made sind. Wir sind der Ansicht, dass wir am 8. Februar segeln sollten. Der GGYC sollte aufhören, den Cup mit juristischen Strategien zu verzögern im Versuch, sich Vorteile gegenüber dem Defender zu verschaffen und sich statt dessen auf den Wettbewerb auf dem Wasser konzentrieren. Falls sie aber dennoch an ihrer jüngsten Rechtsklage festhalten, dann sollte sich der Richter auch BMW Oracles Yacht ganz genau ansehen, die mit der eigenen Deed-Interpretation des GGYC nicht übereinstimmt“, sagte er abschliessend.
„Constructed in Country“-Gegenmotion
Zusammen mit den Oppositionspapieren hat die SNG eine Gegenmotion präsentiert, die besagt, dass, sollte die Interpretation der CIC-Regel des GGYC vom Gericht gestützt werden, auch deren eigenes Boot illegal wäre. Eidesstattliche Erklärungen mehrerer führender Experten auf dem Gebiet des Yachtdesigns, darunter Duncan MacLane und Nigel Irens, stützen die Tatsache, dass der Trimaran des GGYC in Wahrheit ein Boot nach französischem und nicht nach amerikanischem Design ist, was auch durch fotografische Beweise belegt ist. Das Boot umfasst auch einige Elemente, die nicht in Amerika gebaut wurden. Zudem ist die Yacht von BMW Oracle nicht einmal eine von Segeln angetriebene Schaluppe mit Grosssegel und Jib, wie es im Herausforderungszertifikat der Amerikaner beschrieben ist, sondern ein Flügelmast-Rig.
Die Dokumente der SNG zeigen auf, wie diese jüngste Motion des GGYC dem Geist der Deed of Gift zuwiderläuft und wie Larry Ellisons Yachtclub den Ruf nach freundschaftlichem Wettstreit zwischen Nationen vergessen hat.
Auszüge aus den eidesstattlichen Erklärungen
Auszug von der Aussage von John Rousmaniere (USA), America's-Cup-Historiker:
„In mehr als hundert Jahren America's Cup betraf die Frage der Nationalität nur die Yachtclubs und die Yachtrümpfe. Es gab beim ersten Rennen 1851 keine Nationalitätsrestriktionen für die Segel, als die amerikanischen Donatoren des America's Cups britische Segel benutzten. Erst nach der neunzehnten Cup-Regatta im Jahr 1962 gab es die erste formale Restriktion für den internationalen Austausch von Segel- und anderen Technologien. Da gab der damalige Treuhänder, der New York Yacht Club, eine wie er es nannte „interpretative Resolution“ heraus, die den Zugang zu Technologien über nationale Grenzen hinweg limitierte. Danach folgten weitere manchmal widersprüchliche Restriktionen, bis alle interpretativen Resolutionen vor den jüngsten Cup-Rennen im Jahr 2007 von der SNG und dem GGYC ausser Kraft gesetzt wurden.“
„Im Unterschied zu den Rümpfen wurden Segel nicht als unter Nationalitätsrestriktionen stehend betrachtet – weder von Seglern noch von Segelmachern und auch nicht von den Donatoren und dem Treuhänder New York Yacht Club.“
„Hätte es eine stringente „Constructed in Country“-Regel – wie die vom Golden Gate Yacht jetzt vorgeschlagene – gegeben und wäre diese durchgesetzt worden, wären der Challenger oder der Defender (und manchmal auch beide) wohl in den meisten dieser neunzehn Rennen disqualifiziert worden.“
„Da die Beschwerden über Atalanta davon handelten, dass ihr „Modell“ oder ihre Rumpfform identisch mit amerikanischen Yachten sei, kann „constructed“ nur geheissen haben „designt und gebaut“. In der „Second Deed“ wurde nichts gesagt oder auch nur angedeutet, was mit Segeln, Kanthölzern oder anderen Konstruktionsstandards zu tun hat.“
Auszug aus der eidesstattlichen Erklärung von Tom Whidden (USA), Präsident von North Sails:
„Das Alinghi-Team hat in der Schweiz die Segel für Alinghi 5 hergestellt, indem sie (1) die 3DL-Teile/Sektionen für den Body der Segel zusammengefügt haben, (2) die Segel durch traditionelle Segelmachermethoden fertiggestellt haben und (3) die fertiggestellten Segel zum Standort von Alinghis Yacht transportiert haben.“
Auszug aus der eidesstattlichen Erklärung von Nigel Irens (GBR), Mehrrümpfer-Designer bei Irens-Cabaret:
„Meiner Meinung nach, repräsentiert die BOR-Yacht eine Extrapolation und Adaption anderer heutiger Renndesigns der französischen Firma VPLP.“
Auszug aus der eidesstattlichen Erklärung von Duncan MacLane (USA), Mehrrümpfer-Designer:
„In den letzten zehn Jahren passierte in den USA nicht viel in der Entwicklung von grossen Leistungsmehrrümpfern. Die grossen Rennmehrrümpfer waren in Europa und kamen von europäischen Designern. Der BOR 90 Fuss Trimaran stammt klar von europäischen Renntrimaranen ab, besonders von den ORMA 60ern und ihren Entwicklungsprogrammen.“
Freitag, 22. Januar 2010
DSV-Starbootflotte auf gutem Kurs - Babendererde/Jacobs in Top Ten
22.01.10 - Die Starbootflotte des Deutschen Segler-Verbandes (DSV) hat sich erneut den Respekt der internationalen Konkurrenz ersegelt. Vor Rio de Janeiro verpassten Johannes Babendererde und Timo Jacobs aus Lübeck zwar die mögliche Bronzemedaille, qualifizierten sich im Feld der 73 Teams aus 20 Nationen mit elf Weltmeistern und drei Olympiasiegern aber als Gesamt-Zehnte für den DSV-A-Kader.
Der erst 26 Jahre alte Steuermann Johannes Babendererde sagte nach der Preisverleihung in Rio de Janeiro: „Wir waren sehr enttäuscht, als wir im Finalrennen als 34. ins Ziel kamen. Doch langsam kommt die Freude über unsere gesamte Leistung durch. Unser Ziel ist erreicht: Top Ten bedeutet A-Kader!“
Selbstkritisch analysierte Schiffahrtskaufmann Babendererde die entscheidende letzte Wettfahrt: „Es war ein schweres Rennen. Nach zwei Dritteln der Startkreuz sah es so aus als ob wir Bronze greifen können, aber dann kam eine Kippe über links und wir waren rechts. Dazu kam eine Tonnenberührung. Trotzdem kamen wir zurück auf dem Vormwind, haben aber auf der zweiten Kreuz zu viel auf das Ergebnis und weniger auf die Entwicklung des Windes geguckt.“
Babendererde/Jacobs sind durchschnittlich zehn Jahre jünger als die sehr erfahrene Konkurrenz im Starboot. Angesichts ihrer guten Ergebnisse sagte DSV-Sportdirektorin Nadine Stegenwalner (Hamburg): „Es ist natürlich schade und tut ein bisschen weh, dass Johannes und Timo am Schlusstag noch von Platz vier auf Platz zehn zurückgefallen sind, aber das Gesamtresultat ist enorm. Die beiden sind mit Blick auf die Starbootklasse noch sehr jung. Sie haben jetzt gesehen, dass sie alle Teams schlagen können, von denen sonst gerne behauptet wird, die würden in einer eigenen Liga segeln. Ich rechne mit einem weiteren Motivations- und Leistungsschub für diese Saison.“
Ähnlich beurteilt Joachim Hellmich zwei Jahre vor den nächsten Olympischen Spielen in England 2012 das Leistungsvermögen der Starbootflotte. Der Vorsitzende des Heinz Nixdorf Vereins zur Förderung des Segelsports sagte: „Wir sind sehr stolz auf unsere Jungs und Heinz Nixdorf wäre es auch gewesen! Natürlich ist es schade, dass es uns nicht gelungen ist, Johannes und Timo in der letzten Wettfahrt am Ende einer fantastischen Woche noch weiter nach vorne zu bringen. Sie haben trotzdem unseren allergrößten Respekt für ihre Leistungen. Sie haben sich jetzt richtig in der Weltspitze festgebissen. Inzwischen sind alle unsere Jungs in der Weltspitze anerkannt.“
Zu spät für eine Medaillenchance, aber rechtzeitig zur Qualifikation für den DSV-B-Kader kam der Endspurt von Alexander Schlonski und Frithjof Kleen. Die Berliner erreichten die Ziellinie der sechsten und letzten Wettfahrt als zweite und konnten sich damit noch auf Platz zwölf verbessern. Die zur Halbzeit der Serie kassierte Frühstart-Disqualifikation aber wog zu schwer, um noch in die Spitze zu segeln. „Ich finde es trotzdem Klasse wie sich die beiden nach vorne gearbeitet haben. Und auch Johannes Polgar und Markus Koy sind gute Einzelresultate und ein schöner Abschluss gelungen. Insgesamt haben wir die Starboote mit aufsteigender Tendenz sicher auf der Habenseite unserer olympischen Ambitionen“, sagte Nadine Stegenwalner.
Johannes Polgar und Markus Koy gelang zum Abschluss Rang sieben. Damit beendeten die beiden Hamburger, die wie die anderen drei deutschen Teams auch vom NRV Olympic Team gefördert werden, die Titelkämpfe auf Platz 17 - einen Platz vor den Berliner Brüdern Robert und Phillip Stanjek.
Weltmeister wurden in Brasilien die britischen Olympiasieger Iain Percy/Andrew Simpson vor den Schweizern Flavio Marazzi/Enrico De Maria, die seit mehr als einem Jahrzehnt verlässlich in der Weltspitze segeln, aber immer noch auf den ersten großen Titel warten. Bronze sicherte sich im Endspurt der fünffache olympische Medaillengewinner und Lokalmatador Torben Gral mit Marcelo Ferreira aus Brasilien.
ENDERGEBNISSE- Starboot Weltmeisterschaft 2010
1. Iain Percy/Andrew Simpson (GBR), 20 Punkte
2. Flavio Marazzi/Enrico De Maria (SUI), 29 Punkte
3. Torben Grael/Marcelo Ferreira (BRA), 39 Punkte
10. Johannes Babendererde/Timo Jacobs (Lübeck), 66 Punkte
12. Alexander Schlonski/Frithjof Kleen (Berlin), 71 Punkte
17. Johannes Polgar/Markus Koy (Hamburg), 78 Punkte
18. Robert Stanjek/Phillip Stanjek (Berlin), 84 Punkte
Der erst 26 Jahre alte Steuermann Johannes Babendererde sagte nach der Preisverleihung in Rio de Janeiro: „Wir waren sehr enttäuscht, als wir im Finalrennen als 34. ins Ziel kamen. Doch langsam kommt die Freude über unsere gesamte Leistung durch. Unser Ziel ist erreicht: Top Ten bedeutet A-Kader!“
Selbstkritisch analysierte Schiffahrtskaufmann Babendererde die entscheidende letzte Wettfahrt: „Es war ein schweres Rennen. Nach zwei Dritteln der Startkreuz sah es so aus als ob wir Bronze greifen können, aber dann kam eine Kippe über links und wir waren rechts. Dazu kam eine Tonnenberührung. Trotzdem kamen wir zurück auf dem Vormwind, haben aber auf der zweiten Kreuz zu viel auf das Ergebnis und weniger auf die Entwicklung des Windes geguckt.“
Babendererde/Jacobs sind durchschnittlich zehn Jahre jünger als die sehr erfahrene Konkurrenz im Starboot. Angesichts ihrer guten Ergebnisse sagte DSV-Sportdirektorin Nadine Stegenwalner (Hamburg): „Es ist natürlich schade und tut ein bisschen weh, dass Johannes und Timo am Schlusstag noch von Platz vier auf Platz zehn zurückgefallen sind, aber das Gesamtresultat ist enorm. Die beiden sind mit Blick auf die Starbootklasse noch sehr jung. Sie haben jetzt gesehen, dass sie alle Teams schlagen können, von denen sonst gerne behauptet wird, die würden in einer eigenen Liga segeln. Ich rechne mit einem weiteren Motivations- und Leistungsschub für diese Saison.“
Ähnlich beurteilt Joachim Hellmich zwei Jahre vor den nächsten Olympischen Spielen in England 2012 das Leistungsvermögen der Starbootflotte. Der Vorsitzende des Heinz Nixdorf Vereins zur Förderung des Segelsports sagte: „Wir sind sehr stolz auf unsere Jungs und Heinz Nixdorf wäre es auch gewesen! Natürlich ist es schade, dass es uns nicht gelungen ist, Johannes und Timo in der letzten Wettfahrt am Ende einer fantastischen Woche noch weiter nach vorne zu bringen. Sie haben trotzdem unseren allergrößten Respekt für ihre Leistungen. Sie haben sich jetzt richtig in der Weltspitze festgebissen. Inzwischen sind alle unsere Jungs in der Weltspitze anerkannt.“
Zu spät für eine Medaillenchance, aber rechtzeitig zur Qualifikation für den DSV-B-Kader kam der Endspurt von Alexander Schlonski und Frithjof Kleen. Die Berliner erreichten die Ziellinie der sechsten und letzten Wettfahrt als zweite und konnten sich damit noch auf Platz zwölf verbessern. Die zur Halbzeit der Serie kassierte Frühstart-Disqualifikation aber wog zu schwer, um noch in die Spitze zu segeln. „Ich finde es trotzdem Klasse wie sich die beiden nach vorne gearbeitet haben. Und auch Johannes Polgar und Markus Koy sind gute Einzelresultate und ein schöner Abschluss gelungen. Insgesamt haben wir die Starboote mit aufsteigender Tendenz sicher auf der Habenseite unserer olympischen Ambitionen“, sagte Nadine Stegenwalner.
Johannes Polgar und Markus Koy gelang zum Abschluss Rang sieben. Damit beendeten die beiden Hamburger, die wie die anderen drei deutschen Teams auch vom NRV Olympic Team gefördert werden, die Titelkämpfe auf Platz 17 - einen Platz vor den Berliner Brüdern Robert und Phillip Stanjek.
Weltmeister wurden in Brasilien die britischen Olympiasieger Iain Percy/Andrew Simpson vor den Schweizern Flavio Marazzi/Enrico De Maria, die seit mehr als einem Jahrzehnt verlässlich in der Weltspitze segeln, aber immer noch auf den ersten großen Titel warten. Bronze sicherte sich im Endspurt der fünffache olympische Medaillengewinner und Lokalmatador Torben Gral mit Marcelo Ferreira aus Brasilien.
ENDERGEBNISSE- Starboot Weltmeisterschaft 2010
1. Iain Percy/Andrew Simpson (GBR), 20 Punkte
2. Flavio Marazzi/Enrico De Maria (SUI), 29 Punkte
3. Torben Grael/Marcelo Ferreira (BRA), 39 Punkte
10. Johannes Babendererde/Timo Jacobs (Lübeck), 66 Punkte
12. Alexander Schlonski/Frithjof Kleen (Berlin), 71 Punkte
17. Johannes Polgar/Markus Koy (Hamburg), 78 Punkte
18. Robert Stanjek/Phillip Stanjek (Berlin), 84 Punkte
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Klarer Sieg für Percy bei Star-WM
22.01.10 - (IBN) Iain Percy und Andrew Simpson aus England gewannen die Weltmeisterschaft der Stare in Brasilien.
Der Schweizer Flavio Marazzi und Vorschoter Enrico de Maria wurden Zweite. Die Bodensee- Crew Matthias Miller und Benedikt Wenck (Laupheim /Überlingen) wurden 27., Christoph Gautschi (YC Bregenz) und Jürg Koenig 60. und Ingo Schappeler (Überlingen) im Boot von Hubert Rauch 63.
Der Schweizer Flavio Marazzi und Vorschoter Enrico de Maria wurden Zweite. Die Bodensee- Crew Matthias Miller und Benedikt Wenck (Laupheim /Überlingen) wurden 27., Christoph Gautschi (YC Bregenz) und Jürg Koenig 60. und Ingo Schappeler (Überlingen) im Boot von Hubert Rauch 63.
Rettungsdienste tagten in Münsterlingen
21.01.10 - Verantwortliche der luft-, boden- und wassergebundenen Rettungsdienste sowie der Polizei trafen sich am 20. Januar 2010 zum Erfahrungs- und Gedankenaustausch an der 5. Konferenz der Rettungsdienste im Bodenseeraum in Münsterlingen im Kanton Thurgau. Das Treffen stand unter der Schirmherrschaft der Kommission Gesundheit und Soziales der Internationalen Bodensee Konferenz (IBK). Ziel der Treffen ist es, die Zusammenarbeit im Rettungsbereich rund um den See kontinuierlich zu stärken und auszubauen.
"Die Idee der Zusammenarbeit der Rettungsdienste im Bodenseeraum soll weiter ausgebaut und gestärkt werden, um die Möglichkeit zu bieten, fachliche und aktuelle Themen im Rettungswesen gemeinsam und grenzüberschreitend diskutieren zu können", so Roman Wüst, Generalsekretär vom Gesundheitsdepartement St.Gallen und Vorsitzender der IBK-Kommission Gesundheit und Soziales an der 5. Konferenz der Rettungsdienste im Bodenseeraum, die am 20. Januar in Münsterlingen im Kanton Thurgau stattfand. "Die Rettungskräfte stehen oft vor besonderen Herausforderungen. Der Erfahrungsaustausch untereinander und der Blick über die Grenzen ist dabei von großem Nutzen", so Wüst weiter.
Der Thurgauer Regierungsrat Bernhard Koch, Chef vom Departement für Finanzen und Soziales verwies bei seiner Begrüßung unter anderem auf die enge Kooperation zwischen dem Kanton Thurgau und dem Landkreis Konstanz, wo im vergangenen Jahr 22 Einsätze in Konstanz vom Rettungsdienst aus dem Thurgau abgedeckt wurden und die grenzüberschreitende Zusammenarbeit gut funktioniere. Fritz Zweifel, Gemeindeammann von Münsterlingen dankte den Rettungsdiensten für ihre Einsätze zugunsten des Gemeinwohls.
Wie funktioniert der Alltag
Lernen von anderen ist das, was die rund 50 Teilnehmer aus Deutschland, Österreich und der Schweiz bewegte, um als Verantwortliche von luft-, boden- und wassergebundenen Rettungsdiensten bereits zum fünften Mal zu den Treffen, das in diesem Jahr in den Psychiatrischen Kliniken des Kantonspitals Münsterlingen stattfand, zu kommen. Organisiert wurde die Veranstaltung von Harry Huber, Koordinator des Rettungswesens im Kanton Thurgau und Leiter der Sanitätsnotrufzentrale 144, der auch über den Aufbau und Organisation des Rettungswesens im Kanton Thurgau berichtete.
Über einen Master-Studiengang Rettungsdienstmanagement, der spezielle Kenntnisse über die Leitung und Organisation von Rettungsdiensten bietet und mit einem Master of Science abschließt, informierte der Betriebsleiter des Rettungsdienstes vom Kantonsspital St.Gallen Günter Bildstein.
Risiken im Alltag des Rettungsdienstes
Dr. Roland Albrecht von der schweizerischen Rettungsflugwacht (REGA) machte sich Gedanken und referierte zu "Risiken im Alltag des Rettungsdienstes" am Beispiel des tragischen Lawinenunglückes im Berner Oberland Anfang Januar, das einem Schweizer Rettungsarzt das Leben kostete. Das Beispiel warf die Frage auf, welches Risiko dürfen, können und sollen Retter auf sich nehmen in Bezug auf die Risikobereitschaft der Gesellschaft? Er unterstrich in seinen Ausführungen auch, wie wichtig es ist, ein Krisenkonzept bereit zu halten, um im Ernstfall darauf zurückgreifen zu können.
"Die Idee der Zusammenarbeit der Rettungsdienste im Bodenseeraum soll weiter ausgebaut und gestärkt werden, um die Möglichkeit zu bieten, fachliche und aktuelle Themen im Rettungswesen gemeinsam und grenzüberschreitend diskutieren zu können", so Roman Wüst, Generalsekretär vom Gesundheitsdepartement St.Gallen und Vorsitzender der IBK-Kommission Gesundheit und Soziales an der 5. Konferenz der Rettungsdienste im Bodenseeraum, die am 20. Januar in Münsterlingen im Kanton Thurgau stattfand. "Die Rettungskräfte stehen oft vor besonderen Herausforderungen. Der Erfahrungsaustausch untereinander und der Blick über die Grenzen ist dabei von großem Nutzen", so Wüst weiter.
Der Thurgauer Regierungsrat Bernhard Koch, Chef vom Departement für Finanzen und Soziales verwies bei seiner Begrüßung unter anderem auf die enge Kooperation zwischen dem Kanton Thurgau und dem Landkreis Konstanz, wo im vergangenen Jahr 22 Einsätze in Konstanz vom Rettungsdienst aus dem Thurgau abgedeckt wurden und die grenzüberschreitende Zusammenarbeit gut funktioniere. Fritz Zweifel, Gemeindeammann von Münsterlingen dankte den Rettungsdiensten für ihre Einsätze zugunsten des Gemeinwohls.
Wie funktioniert der Alltag
Lernen von anderen ist das, was die rund 50 Teilnehmer aus Deutschland, Österreich und der Schweiz bewegte, um als Verantwortliche von luft-, boden- und wassergebundenen Rettungsdiensten bereits zum fünften Mal zu den Treffen, das in diesem Jahr in den Psychiatrischen Kliniken des Kantonspitals Münsterlingen stattfand, zu kommen. Organisiert wurde die Veranstaltung von Harry Huber, Koordinator des Rettungswesens im Kanton Thurgau und Leiter der Sanitätsnotrufzentrale 144, der auch über den Aufbau und Organisation des Rettungswesens im Kanton Thurgau berichtete.
Über einen Master-Studiengang Rettungsdienstmanagement, der spezielle Kenntnisse über die Leitung und Organisation von Rettungsdiensten bietet und mit einem Master of Science abschließt, informierte der Betriebsleiter des Rettungsdienstes vom Kantonsspital St.Gallen Günter Bildstein.
Risiken im Alltag des Rettungsdienstes
Dr. Roland Albrecht von der schweizerischen Rettungsflugwacht (REGA) machte sich Gedanken und referierte zu "Risiken im Alltag des Rettungsdienstes" am Beispiel des tragischen Lawinenunglückes im Berner Oberland Anfang Januar, das einem Schweizer Rettungsarzt das Leben kostete. Das Beispiel warf die Frage auf, welches Risiko dürfen, können und sollen Retter auf sich nehmen in Bezug auf die Risikobereitschaft der Gesellschaft? Er unterstrich in seinen Ausführungen auch, wie wichtig es ist, ein Krisenkonzept bereit zu halten, um im Ernstfall darauf zurückgreifen zu können.
Gründung der blu26 International Class Association
22.01.10 - Am vergangenen Dienstag den 19.1.2010 gründeten begeisterte blu26 Segler die blu26 International Class Association im Yacht Club Zug.
Die Vereinigung setzt sich zum Ziel, die blu26 Klasse zu fördern, Regatten zu organisieren und Eigner sowie Segler zu verbinden. Der frisch gewählte Vorstand besteht aus Daniel Lucchini (Präsident), Joëlle Müller (Kassiererin) und Mark Griesmaier (Sekretär). Christian Bolinger und Christian Scherrer besetzen die technische Kommission.
Weitere Informationen erhalten Sie auf Anfrage per Email auf info@blu26.org und bald auch auf der blu26 Klassen Webseite www.blu26.org.
Die Vereinigung setzt sich zum Ziel, die blu26 Klasse zu fördern, Regatten zu organisieren und Eigner sowie Segler zu verbinden. Der frisch gewählte Vorstand besteht aus Daniel Lucchini (Präsident), Joëlle Müller (Kassiererin) und Mark Griesmaier (Sekretär). Christian Bolinger und Christian Scherrer besetzen die technische Kommission.
Weitere Informationen erhalten Sie auf Anfrage per Email auf info@blu26.org und bald auch auf der blu26 Klassen Webseite www.blu26.org.
Dienstag, 19. Januar 2010
Chance für deutsche Nachwuchssegler/innen
Die Academy fungiert dabei als Ergänzung zur Betreuung und zum Training durch Vereine und Verbände. Geschult durch Workshops in den Bereichen Wetterkunde, Wettfahrtregeln, Taktik, Teambildung, Fitness- und Mentaltraining, aber auch im Umgang mit den Medien gehen die Segler in die Saison 2010. Eine abschließende Bewertung kürt zum Ende des Jahres schließlich den Sieger der Sailing Academy, der verbunden mit einer Prämie von 7500 Euro und ausgestattet mit einem Sponsorenvertrag in das IMMAC Sailing Team aufgenommen wird. Förderungen in Höhe von 5000 bis 1500 geht an die drei platzierten Teams.
Auch Vereine können ab sofort die Bewerbungsunterlagen herunterladen. Mit der Bereitstellung von Einstiegsbooten sowie einer Anschubfinanzierung wird einer Kooperation von Verein und Schule die Möglichkeit gegeben, allen interessierten Jugendlichen ohne Kosten das Segeln zu vermitteln und damit das Konzept der Schul-Segel-AGs erfolgreich umzusetzen. Insgesamt 18 Optimisten-Einsteigerjollen werden in diesem Rahmen von der IMMAC Sailing Academy zur Verfügung gestellt. Zudem stehen zwei regattafähige Optimisten parat, um die Fortführung des Förderprojektes in den Wettkampfsport zu gewährleisten.
Mit dem Projekt beschreitet die IMMAC Sailing Academy den neuen Weg einer komplexen Förderung von der ersten Schulung über den Einstieg in den Leistungssport und durch die intensive Vermittlung von Segler-Knowhow bis hin zu einer Olympiakampagne. Die IMMAC Holding AG dokumentiert damit sein Bekenntnis zu einer sozialen Verantwortung und Nachhaltigkeit.
Bewerbungsbögen unter: www.immac-academy.com
Vermessungsarbeiten im Naturschutzgebiet Halbinsel Mettnau
19.01.10 - Mitarbeiter des Landratsamtes Konstanz Vermessungsamt haben am Dienstag, den 12. Januar und Donnerstag, den 14. Januar 2010 im Naturschutzgebiet Halbinsel Mettnau eine Vermessung durchgeführt. Neu vermessen wurden dabei zwei Triangulationspunkte (TP), welche sich ganz am östlichen Ende der Mettnauspitze und bei der Vogelwarte befanden.
Um unnötige Störungen von Flora und Fauna zu vermeiden erfolgte die Arbeit in Abstimmung mit dem Umweltamt Radolfzell und dem Nabu-Mettnau in der kalten Jahreszeit.
Die Mess-Punkte wurden vom Ludwig-Finckh-Turm her über das gefrorene Eis zu Fuß aus aufgesucht. Die benötigte Vermessungsausrüstung wurde dabei fast wie bei einer Expedition mittels Schlitten und Skibob transportiert. Die Vermessung der beiden entlegenen TP's erfolgte zusammen mit weiteren Vermessungspunkten mittels GPS- und GLONASS-Satelliten und einem Tachymeter für W inkel- und Streckenmessung. Bedingt durch die beim TP in der Nähe des Scheffel-Denkmals unter Bäumen zu schwachen Satellitensignale war auch eine exzentrische Messung notwendig.
Die Ergebnisse der Vermessungsarbeiten, hier der Koordinatenermittlung, dienen nicht nur der geplanten landesweiten Koordinatenumstellung vom Gauß-Krüger-Koordinatensystem auf das künftige europaweit gültige ETRS89/UTM-System, sondern auch der geplanten Festlegung der Landesgrenze gegenüber der Schweiz per Koordinaten im Untersee und Rhein. Hierzu ist es notwendig die bereits bestehenden Vermessungspunkte unter Verwendung der amerikanischen GPS- und der russischen GLONASS-Satteliten aufzumessen.
Ganz nebenbei wurde auch noch das nicht für die Öffentlichkeit zugängliche Viktor von Scheffel-Denkmal auf der äußersten Mettnauspitze für die Liste der Kleindenkmale im Landkreis Konstanz erfasst.
Um unnötige Störungen von Flora und Fauna zu vermeiden erfolgte die Arbeit in Abstimmung mit dem Umweltamt Radolfzell und dem Nabu-Mettnau in der kalten Jahreszeit.
Die Mess-Punkte wurden vom Ludwig-Finckh-Turm her über das gefrorene Eis zu Fuß aus aufgesucht. Die benötigte Vermessungsausrüstung wurde dabei fast wie bei einer Expedition mittels Schlitten und Skibob transportiert. Die Vermessung der beiden entlegenen TP's erfolgte zusammen mit weiteren Vermessungspunkten mittels GPS- und GLONASS-Satelliten und einem Tachymeter für W inkel- und Streckenmessung. Bedingt durch die beim TP in der Nähe des Scheffel-Denkmals unter Bäumen zu schwachen Satellitensignale war auch eine exzentrische Messung notwendig.
Die Ergebnisse der Vermessungsarbeiten, hier der Koordinatenermittlung, dienen nicht nur der geplanten landesweiten Koordinatenumstellung vom Gauß-Krüger-Koordinatensystem auf das künftige europaweit gültige ETRS89/UTM-System, sondern auch der geplanten Festlegung der Landesgrenze gegenüber der Schweiz per Koordinaten im Untersee und Rhein. Hierzu ist es notwendig die bereits bestehenden Vermessungspunkte unter Verwendung der amerikanischen GPS- und der russischen GLONASS-Satteliten aufzumessen.
Ganz nebenbei wurde auch noch das nicht für die Öffentlichkeit zugängliche Viktor von Scheffel-Denkmal auf der äußersten Mettnauspitze für die Liste der Kleindenkmale im Landkreis Konstanz erfasst.
Samstag, 16. Januar 2010
Alinghi 5 das erste Mal in Valencia gesegelt
16.01.10 - Team-Präsident Ernesto Bertarelli begrüsst die lokalen Behöreden und spricht mit der Presse.
Valencia, Spanien - (2010-01-15) - Alinghi hat heute Nachmittag die lokalen Behörden in der Basis in der Darsena begrüsst, wo sie die Lancierung von Alinghi 5, dem riesigen Katamaran des Defenders, beobachteten, ehe dieser erstmalsin spanischen Gewässern segelte. Alinghis Team-Präsident Ernesto Bertarelli begrüsste Francisco Camps, den Präsidenten der Region und Rita Barbera, die Bürgermeisterin von Valencia, welche ihm die Flagge von Valencia übergab, welche sogleich an Bord von Alinghi 5 gehisst wurde.
"Wir sind bereit für den Match", erklärte Bertarelli gegenüber den anwesenden Medien. "Das Team ist da, ich bin da und wir sind vorbereitet für den America's-Cup-Match am 8. Februar", sagte er."Alle Puzzleteile sind bereit, damit der Anlass beginnen kann, wir haben eine Vereinbarung mit der Stadt Valencia, die Uferseite des 33. America's Cup zu führen und wir warten nur noch auf das Einverständnis der Zentralregierung in Madrid."
nd die mächtigen Segel mit einem Katamaran auf den Kran gehievt wurden, wurde die neuste Rechtsklage von BMW Oracle, mittlerweile die neunte, besprochen. Ernesto Bertarelli war klar zudiesem Thema: "Unsere Segel basieren auf Schweizer Technologie und sind in der Schweiz in Villeneuve hergestellt worden. Diese Schweizer Technologie ist sowohl von Defendern wie von Challengern im America's Cup seit 1995 benutzt worden und wir haben eine jahrelange Entwicklung in der Schweiz durchgemacht, um sie herzustellen. Falls das amerikanische Rechtssystem ihren Gebrauch verbieten sollte, wäre dies so, wenn man von Roger Federer verlangen würde, seinen Titel ohne Tennis-Racket zu verteidigen. BMW Oracle würde den America's Cup vor Gericht gewinnen, weil wir ohne unsere Segel nicht antreten können."
Als Alinghi 5 auslief, stieg Ernesto an Bord des Katamarans und die Gäste in die Begleitboote, um Alinghi 5 bei der leichten Einheit zu beobachten, ehe morgen das Trainingsprogramm beginnt.
Valencia, Spanien - (2010-01-15) - Alinghi hat heute Nachmittag die lokalen Behörden in der Basis in der Darsena begrüsst, wo sie die Lancierung von Alinghi 5, dem riesigen Katamaran des Defenders, beobachteten, ehe dieser erstmalsin spanischen Gewässern segelte. Alinghis Team-Präsident Ernesto Bertarelli begrüsste Francisco Camps, den Präsidenten der Region und Rita Barbera, die Bürgermeisterin von Valencia, welche ihm die Flagge von Valencia übergab, welche sogleich an Bord von Alinghi 5 gehisst wurde.
"Wir sind bereit für den Match", erklärte Bertarelli gegenüber den anwesenden Medien. "Das Team ist da, ich bin da und wir sind vorbereitet für den America's-Cup-Match am 8. Februar", sagte er."Alle Puzzleteile sind bereit, damit der Anlass beginnen kann, wir haben eine Vereinbarung mit der Stadt Valencia, die Uferseite des 33. America's Cup zu führen und wir warten nur noch auf das Einverständnis der Zentralregierung in Madrid."
nd die mächtigen Segel mit einem Katamaran auf den Kran gehievt wurden, wurde die neuste Rechtsklage von BMW Oracle, mittlerweile die neunte, besprochen. Ernesto Bertarelli war klar zudiesem Thema: "Unsere Segel basieren auf Schweizer Technologie und sind in der Schweiz in Villeneuve hergestellt worden. Diese Schweizer Technologie ist sowohl von Defendern wie von Challengern im America's Cup seit 1995 benutzt worden und wir haben eine jahrelange Entwicklung in der Schweiz durchgemacht, um sie herzustellen. Falls das amerikanische Rechtssystem ihren Gebrauch verbieten sollte, wäre dies so, wenn man von Roger Federer verlangen würde, seinen Titel ohne Tennis-Racket zu verteidigen. BMW Oracle würde den America's Cup vor Gericht gewinnen, weil wir ohne unsere Segel nicht antreten können."
Als Alinghi 5 auslief, stieg Ernesto an Bord des Katamarans und die Gäste in die Begleitboote, um Alinghi 5 bei der leichten Einheit zu beobachten, ehe morgen das Trainingsprogramm beginnt.
Regattaseminar
16.01.10 - (ibn) Regattasegeln Taktik und Regeln heißt ein Seminar, mit dem sich Regattasegler für die kommende Saison fit machen können. Veranstalter sind die beiden internationalen Schiedsrichter Willii Gohl und Mufti Kling, Regelspezialisten, die sich auch durch fundierte Beiträge zu den Wettsegelregeln in der IBN und zuletzt mit einem eigenen Buch einem Namen gemacht haben sowie der Segelmacher und Regattasegler Eckhard Kaller. Viele internationale Regattaerfolge beweisen, dass er die Praxis kennt. Ort ist am 21. Februar das Yachthotel Schattmaier. Die Teilnahmegebühr beträgt 85 Euro inkl. Mittagsessen und Pausengertränken.
Zu den Themen gehören Vorbereitung auf eine Regatta, Wettfahrtregeln vor dem Start, Taktik an den Tonnen und viele Beispiele. Beginn des Tagesseminars ist um 9 Uhr. Anmeldung unter sailing-media.com.
Zu den Themen gehören Vorbereitung auf eine Regatta, Wettfahrtregeln vor dem Start, Taktik an den Tonnen und viele Beispiele. Beginn des Tagesseminars ist um 9 Uhr. Anmeldung unter sailing-media.com.
Donnerstag, 14. Januar 2010
6mJI Europameisterschaft 2010 auf dem Vierwaldstättersee
14.01.10 - Spitzensegler aus einer der attraktivsten Yachtklassen der Welt treffen sich auf dem Vierwaldstättersee beim RV-Brunnen. Vom 22.- 28. Juli 2010 findet auf dem Vierwaldstättersee vor Brunnen ein seglerisches Grossereignis statt: die Europameisterschaft der 6mJI-Klasse. Vor der EM, am 20. und 21. Juli, wird am gleichen Ort die Internationale Schweizer Klassenmeisterschaft für die 6er-Klasse ausgetragen.

Die Yachten der 6mJI-Klasse zählen weltweit zu den Paradepferden auf den Regattabahnen. Obwohl die ältesten Boote teilweise über 80 Jahre auf dem Buckel haben, glänzen sie heute noch durch die Eleganz ihres schlanken Rumpfes, ihre Stabilität und ihre Schnelligkeit. Mitglieder der europäischen Königshäuser waren und sind von ihnen ebenso begeistert wie Spitzenvertreter aus dem Who is who des Segelsports. So sind z.B. zahlreiche Cracks, die am America’s Cup teilnehmen, begeisterte 6er-Segler.
Zur diesjährigen Europameisterschaft werden mehrere Dutzend 6er-Yachten der Kategorien „Classic“ und „Modern“ aus insgesamt acht europäischen Ländern (Deutschland, Dänemark, England, Finnland, Frankreich, Holland, Schweiz und Schweden) sowie aus den USA erwartet.
Die Organisation der beiden Grossanlässe liegt beim Regattaverein Brunnen (RVB), der International Six Meter Association (ISMA) und der Association Suisse des 6mJI. Die Vorbereitungen für das Grossereignis laufen auf Hochtouren. Der RVB verfügt über langjährige Erfahrung in der Durchführung internationaler Regatten.
Epizentrum der EM 2010 ist die Marina Fallenbach ausserhalb von Brunnen. Sie bietet den Teilnehmern eine optimale Infrastruktur und ist Ausgangspunkt für die täglichen Regatten, die je nach Windverhältnissen auf dem Urnersee oder im Gersauer Becken ausgetragen werden. Segelinteressierte Zuschauerinnen und Zuschauer haben hier die einzigartige Möglichkeit, das faszinierende und spannungsgeladene Treiben vor und nach einer Regatta hautnah mitzuerleben.

Die Yachten der 6mJI-Klasse zählen weltweit zu den Paradepferden auf den Regattabahnen. Obwohl die ältesten Boote teilweise über 80 Jahre auf dem Buckel haben, glänzen sie heute noch durch die Eleganz ihres schlanken Rumpfes, ihre Stabilität und ihre Schnelligkeit. Mitglieder der europäischen Königshäuser waren und sind von ihnen ebenso begeistert wie Spitzenvertreter aus dem Who is who des Segelsports. So sind z.B. zahlreiche Cracks, die am America’s Cup teilnehmen, begeisterte 6er-Segler.
Zur diesjährigen Europameisterschaft werden mehrere Dutzend 6er-Yachten der Kategorien „Classic“ und „Modern“ aus insgesamt acht europäischen Ländern (Deutschland, Dänemark, England, Finnland, Frankreich, Holland, Schweiz und Schweden) sowie aus den USA erwartet.
Die Organisation der beiden Grossanlässe liegt beim Regattaverein Brunnen (RVB), der International Six Meter Association (ISMA) und der Association Suisse des 6mJI. Die Vorbereitungen für das Grossereignis laufen auf Hochtouren. Der RVB verfügt über langjährige Erfahrung in der Durchführung internationaler Regatten.
Epizentrum der EM 2010 ist die Marina Fallenbach ausserhalb von Brunnen. Sie bietet den Teilnehmern eine optimale Infrastruktur und ist Ausgangspunkt für die täglichen Regatten, die je nach Windverhältnissen auf dem Urnersee oder im Gersauer Becken ausgetragen werden. Segelinteressierte Zuschauerinnen und Zuschauer haben hier die einzigartige Möglichkeit, das faszinierende und spannungsgeladene Treiben vor und nach einer Regatta hautnah mitzuerleben.
Die wollen nicht segeln
14.01.10 - (ibn) Brad Butterworth, Alinghi-Skipper und Vertreter der Société Nautique de Genève, engagierte sich in Singapur im Beisein von David Tillett, Vorsitzender der ISAF America's-Cup-Jury, und ISAF-Vertreter David Kellet in Gesprächen, um die verbleibenden Fragen vor dem America's-Cup-Deed-of-Gift-Match am 8. Februar zu klären. Doch BMW Oracle brach die Gespräche ab. Bbeim New York Supreme Court ging die neunte Klage gegen die Société Nautique de Genève ein.
"BMW Oracle habe über die amerikanischen Gerichte bereits 18 Teams erfolgreich disqualifiziert, um sich einen Platz im Match zu sichern, erklärt Alinghi. Jetzt versuchen sie den Cup zu gewinnen, ohne überhaupt je zu segeln", sagte Brad Butterworth. Für Alinghi sei die jüngste Rechtsklage völlig unerwarte gekommen. Das zeigt die extreme Unsportlichkeit von BWM. Es sei ganz klar, dass sie nicht bereit sind zu segeln. Diesmal geht es um die Segel.
BMW Oracles Aussage, dass Alinghi in den USA hergestellte Segel verwenden wird, sei falsch. Die Segel für den Match wurden in einer Segelloft im schweizerischen Villeneuve hergestellt. Zudem untersteht der 3DL-Prozess, der für das Segelmachen eingesetzt wird, Schweizer Urheberrecht. Die Erfinder des Prozesses, Jean Pierre Baudet und Luc Dubois, sind zwei Schweizer Ingenieure. Seit 1995 hat jeder Herausforderer und Titelverteidiger Segel verwendet, die auf der Schweizer 3DL-Technologie basieren.
"BMW Oracle habe über die amerikanischen Gerichte bereits 18 Teams erfolgreich disqualifiziert, um sich einen Platz im Match zu sichern, erklärt Alinghi. Jetzt versuchen sie den Cup zu gewinnen, ohne überhaupt je zu segeln", sagte Brad Butterworth. Für Alinghi sei die jüngste Rechtsklage völlig unerwarte gekommen. Das zeigt die extreme Unsportlichkeit von BWM. Es sei ganz klar, dass sie nicht bereit sind zu segeln. Diesmal geht es um die Segel.
BMW Oracles Aussage, dass Alinghi in den USA hergestellte Segel verwenden wird, sei falsch. Die Segel für den Match wurden in einer Segelloft im schweizerischen Villeneuve hergestellt. Zudem untersteht der 3DL-Prozess, der für das Segelmachen eingesetzt wird, Schweizer Urheberrecht. Die Erfinder des Prozesses, Jean Pierre Baudet und Luc Dubois, sind zwei Schweizer Ingenieure. Seit 1995 hat jeder Herausforderer und Titelverteidiger Segel verwendet, die auf der Schweizer 3DL-Technologie basieren.
Mittwoch, 13. Januar 2010
Bootshaus 20 Goldpokal mit Drachen
13.01.10 - Große Überraschung beim Bootshaus 20 Goldpokal. Dieser wird nicht mehr auf Lacustre ausgesegelt sondern auf Drachen. Die Beschränkung auf „an Binnenseen beheimatete Clubs“ wurde in der Ausschreibung gestrichen.
Auch der Termin kollidiert jetzt nicht mehr mit der Bodenseewoche. Die Regatta findet Anfang September statt. Die Wettfahrtleitung liegt, wie bisher auch, beim Konstanzer Yachtclub. Der Verein verspricht sich davon einen größeren Kreis interessierter Clubs. Die maximale Anzahl startender Boote wurde vorerst auf 36 begrenzt, um „das Flair dieser besonderen Regatta beizubehalten“, berichtet der Bootshaus 20 e.V. Insider sprechen von Meinungsverschiedenheiten mit der Lacustre-Klassenvereinigung.
Auch der Termin kollidiert jetzt nicht mehr mit der Bodenseewoche. Die Regatta findet Anfang September statt. Die Wettfahrtleitung liegt, wie bisher auch, beim Konstanzer Yachtclub. Der Verein verspricht sich davon einen größeren Kreis interessierter Clubs. Die maximale Anzahl startender Boote wurde vorerst auf 36 begrenzt, um „das Flair dieser besonderen Regatta beizubehalten“, berichtet der Bootshaus 20 e.V. Insider sprechen von Meinungsverschiedenheiten mit der Lacustre-Klassenvereinigung.
Gespräche abgebrochen
13.01.10 - (IBN) BMW Oracle bzw. der GGYC und Alinghi / SNG haben ihre gemeinsamen Gespräche abgebrochen. Dabei sollten im Vorfeld des AC wichtige Punkte geklärt werden. Der GGYC gibt der SNG die Schuld, die offensichtlich keine Entscheidungskompetenz gehabt hätten, erzielte Einigungen zu unterzeichnen.
Friedrichshafen: 37. Gebrauchtboot- und Zubehörmarkt
13.01.10 - Günstige Einkaufsgelegenheit für Wassersportler und Freizeitskipper.
Friedrichshafen - Eine preiswerte Alternative zum Neukauf eines Segel- oder Motorbootes bietet der 37. Gebrauchtboot- und Zubehörmarkt von Freitag, 19. bis Sonntag, 21. März 2010. Auf dem Messegelände in Friedrichshafen offerieren Händler und Privatpersonen eine große Auswahl an Booten und maritimem Zubehör aus zweiter Hand. Anmeldeformulare für Anbieter sind im Internet erhältlich. Außerdem kann ein Aushang an der Gebrauchtboot-Pinnwand gebucht werden.
Segel- und Motoryachten, Jollen, Kajaks und Schlauchboote von privaten Anbietern und Händlern finden die Besucher in Halle B5. Maritimes Zubehör wie Segel, Hänger, Motoren oder Taue bietet der „Flohmarkt für Maritimes“.
Der Gebrauchtboot- und Zubehörmarkt findet im Rahmen der Frühjahrsausstellung IBO statt und läuft von Freitag, 19. bis Sonntag, 21. März: Freitag und Samstag von 10 bis 19 Uhr und Sonntag von 10 bis 18 Uhr. Der Eintritt beträgt 3 Euro, für IBO-Besucher ist er im Ticketpreis von 6,50 Euro enthalten. Die Messehalle B5 ist optimal über den Eingang Ost zu erreichen.
Weitere Infos zur Gebrauchtboot-Pinnwand und Anmeldeformulare für Anbieter unter http://www.gebrauchtboot-friedrichshafen.de/.
Friedrichshafen - Eine preiswerte Alternative zum Neukauf eines Segel- oder Motorbootes bietet der 37. Gebrauchtboot- und Zubehörmarkt von Freitag, 19. bis Sonntag, 21. März 2010. Auf dem Messegelände in Friedrichshafen offerieren Händler und Privatpersonen eine große Auswahl an Booten und maritimem Zubehör aus zweiter Hand. Anmeldeformulare für Anbieter sind im Internet erhältlich. Außerdem kann ein Aushang an der Gebrauchtboot-Pinnwand gebucht werden.
Segel- und Motoryachten, Jollen, Kajaks und Schlauchboote von privaten Anbietern und Händlern finden die Besucher in Halle B5. Maritimes Zubehör wie Segel, Hänger, Motoren oder Taue bietet der „Flohmarkt für Maritimes“.
Der Gebrauchtboot- und Zubehörmarkt findet im Rahmen der Frühjahrsausstellung IBO statt und läuft von Freitag, 19. bis Sonntag, 21. März: Freitag und Samstag von 10 bis 19 Uhr und Sonntag von 10 bis 18 Uhr. Der Eintritt beträgt 3 Euro, für IBO-Besucher ist er im Ticketpreis von 6,50 Euro enthalten. Die Messehalle B5 ist optimal über den Eingang Ost zu erreichen.
Weitere Infos zur Gebrauchtboot-Pinnwand und Anmeldeformulare für Anbieter unter http://www.gebrauchtboot-friedrichshafen.de/.
Streit um Segel
13.01.10 - (ibn) Der Streit geht weiter. Jetzt sind die Segel dran. Der Golden Gate Yacht Club hat den New York Supreme Court heute angerufen, ob Alinghi Segel benutzen darf, die in den USA hergestellt sind. Das erklärt Russell Coutts in einem Statement. Für ihne sei die Sache klar, dass das nicht der Deed of Gift entspricht. Er hofft, dass der Court bist zum 8. Februar dazu eine Entscheidung fällt.
Bei den IBN-Vorträgen zum AC auf der Interboot hatte unser Referent Blumi Scherrer bereits vermutet, das diese Karte noch im letzten Moment gezogen wird.
Bei den IBN-Vorträgen zum AC auf der Interboot hatte unser Referent Blumi Scherrer bereits vermutet, das diese Karte noch im letzten Moment gezogen wird.
Dienstag, 12. Januar 2010
Mehr Sicherheit im Wassersport
12.01.10 - Die Kreuzer-Abteilung des Deutschen Segler-Verbandes fördert die Sicherheit auf dem Wasser aktiv.
Auch erfahrene Segler und Motorbootskipper können noch dazulernen. Das zeigt auch die Statistik der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger. Die häufigsten Ursachen für ihre Einsätze waren Grundberührungen und Motorprobleme.
Mit ihren Aus- und Weiterbildungsangeboten trägt die Kreuzer-Abteilung dazu bei, dass Wassersportler gar nicht erst in prekäre Situationen geraten und sich im Falle eines Falles selber helfen können. So veranstaltet die Kreuzer-Abteilung in diesem Winterhalbjahr wieder ein breites Spektrum von Lehrgängen, Seminaren und Praxistrainings. In den Lehrgängen z. B. zur Motor- und Elektrokunde können Skipper sich das Rüstzeug holen, um Technik besser zu verstehen, richtig zu warten und bei Pannen die Ursache zu finden. So können sie eingreifen, bevor es zu ernsteren Schwierigkeiten kommt.
Grundberührungen sind meist die Folge unzureichender Navigation. Moderne Technik wie GPS, RADAR und elektronische Seekarte bieten heute die Möglichkeit sicherer denn je zu navigieren. Entsprechende Seminare und Lehrgänge der Kreuzer-Abteilung helfen diese Anlagen zu beherrschen. So zum Beispiel das Praxistraining „Navigation“ an Bord einer Hochseefähre auf der Route Kopenhagen–Oslo-Kopenhagen. Auf der Brücke des Schiffes wird in kleinen Gruppen während der Nachtwache unter anderem die RADAR-Navigation praktisch geübt.
Wassersportler, die sich für die Aufgaben eines Schiffsführers fit machen oder ihre Kenntnisse auffrischen wollen, können sich bei den Segel- und Manövertrainings der Kreuzer-Abteilung in Zusammenarbeit mit den Yachtschulen des Deutschen Hochseesportverbandes „Hansa“ auf der Ostsee und auf dem Mittelmeer fortbilden. Auch spezielle Skippertrainings für Frauen stehen auf dem Programm.
Nähere Informationen über das Ausbildungsangebot finden interessierte Wassersportler unter www.kreuzer-abteilung.org . Telefonische Informationen gibt es unter (040) 6 32 00 90.
Auch erfahrene Segler und Motorbootskipper können noch dazulernen. Das zeigt auch die Statistik der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger. Die häufigsten Ursachen für ihre Einsätze waren Grundberührungen und Motorprobleme.
Mit ihren Aus- und Weiterbildungsangeboten trägt die Kreuzer-Abteilung dazu bei, dass Wassersportler gar nicht erst in prekäre Situationen geraten und sich im Falle eines Falles selber helfen können. So veranstaltet die Kreuzer-Abteilung in diesem Winterhalbjahr wieder ein breites Spektrum von Lehrgängen, Seminaren und Praxistrainings. In den Lehrgängen z. B. zur Motor- und Elektrokunde können Skipper sich das Rüstzeug holen, um Technik besser zu verstehen, richtig zu warten und bei Pannen die Ursache zu finden. So können sie eingreifen, bevor es zu ernsteren Schwierigkeiten kommt.
Grundberührungen sind meist die Folge unzureichender Navigation. Moderne Technik wie GPS, RADAR und elektronische Seekarte bieten heute die Möglichkeit sicherer denn je zu navigieren. Entsprechende Seminare und Lehrgänge der Kreuzer-Abteilung helfen diese Anlagen zu beherrschen. So zum Beispiel das Praxistraining „Navigation“ an Bord einer Hochseefähre auf der Route Kopenhagen–Oslo-Kopenhagen. Auf der Brücke des Schiffes wird in kleinen Gruppen während der Nachtwache unter anderem die RADAR-Navigation praktisch geübt.
Wassersportler, die sich für die Aufgaben eines Schiffsführers fit machen oder ihre Kenntnisse auffrischen wollen, können sich bei den Segel- und Manövertrainings der Kreuzer-Abteilung in Zusammenarbeit mit den Yachtschulen des Deutschen Hochseesportverbandes „Hansa“ auf der Ostsee und auf dem Mittelmeer fortbilden. Auch spezielle Skippertrainings für Frauen stehen auf dem Programm.
Nähere Informationen über das Ausbildungsangebot finden interessierte Wassersportler unter www.kreuzer-abteilung.org . Telefonische Informationen gibt es unter (040) 6 32 00 90.
Montag, 11. Januar 2010
Keine Panik bei Fehlalarm
11.01.10 - Vorträge und Workshops für Skipper und Crew auf der BOATFIT Was tun bei Fehlalarm?
"Bloß nicht in Panik geraten", rät Klaus Schlösser von bootsausbildung.com. Wie man eine Seenotmeldung richtig absetzt und was bei einem Fehlalarm zu tun ist, erklärt Schlösser gemeinsam mit Vertretern der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) auf der BOATFIT. Diese lädt vom 26. bis 28. Februar 2010 in die Messe Bremen ein und wartet mit einem seetauglichen Vortrags- und Workshopprogramm auf.

Schlösser wird in seinem Interview "Bremen Rescue Radio Alarm!" mit einem DGzRS-Vertreter die Arbeit des Maritime Rescue Coordination Centre vorstellen und gemeinsam mit den Zuhörern hinter die Kulissen schauen. "Wir zeigen an Beispielen, was bei einem Notfall auf dem Schiff passiert und wie die Arbeit in der Seenotleitung abläuft. Wir wollen den Zuhörern die Angst nehmen, sich auch bei kleineren Problemen an die DGzRS zu wenden." Damit es erst gar nicht zu Notsituationen kommt, gibt es eine Vielzahl von technischen Hilfsmitteln. Im Vortrag "Radar auf Yachten: Navigation & Vernetzung" erläutert Kostja Jäkel, Furuno Deutschland GmbH, zum Beispiel, welche Radar-Arten es gibt, für wen sich Radar eignet und in welchen Situationen man es gut zur Kollisionsprävention nutzen kann.
Kapitänleutnant a.D. Otto Stoehr widmet sich dem Thema "Mann über Bord, Frau ist gefragt. Es gehen fast ausschließlich Männer über Bord", erklärt Stoehr. "Und diese Unfälle enden meist tödlich, weil die Männer keine Rettungsweste tragen und die Frauen schlecht geschult sind. Es ist unerlässlich, Rettungsmittel zu benutzen und die Frauen an Bord ebenso zu qualifizieren wie die Männer!"

Gutachter Detlev Löll vom Verband der Sportboot- und Schiffbau-Sachverständigen e.V. beschäftigt sich mit dem Bootskauf und -verkauf und der Frage "Begutachtung lohnt sich das überhaupt?". Er gibt Tipps, worauf Bootskäufer beim Kauf achten müssen, aber auch Verkäufer erfahren Nützliches über Marktpreise und -kalkulationen. Außerdem geht der Fachmann auf Schadensfälle am Boot ein und zeigt, wann es sich für einen Geschädigten lohnt, persönlich einen Gutachter einzustellen, anstatt sich auf die Versicherung zu verlassen. Wie man sein Schiff bei Osmose saniert und dem Zersetzungsprozess vorbeugt, erfahren BOATFIT-Besucher beim Vortrag "Osmose: sanieren & vorsorgen"von Florian Brix, Peter Wrede Yachtrefit GmbH. Er erklärt, wie man sein Boot im Herbst prüft, woran man die Osmose erkennt und warum Vorsorge unerlässlich ist. Zudem erläutert Brix anhand von Fotos die Unterschiede zwischen Eigenarbeit und professioneller Prävention und Sanierung. (Fotos: BOATFIT)
Die BOATFIT findet von Freitag, 26. Februar, bis Sonntag, 28. Februar 2010, in den Hallen 4 und 5 der Messe Bremen statt.
"Bloß nicht in Panik geraten", rät Klaus Schlösser von bootsausbildung.com. Wie man eine Seenotmeldung richtig absetzt und was bei einem Fehlalarm zu tun ist, erklärt Schlösser gemeinsam mit Vertretern der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) auf der BOATFIT. Diese lädt vom 26. bis 28. Februar 2010 in die Messe Bremen ein und wartet mit einem seetauglichen Vortrags- und Workshopprogramm auf.
Schlösser wird in seinem Interview "Bremen Rescue Radio Alarm!" mit einem DGzRS-Vertreter die Arbeit des Maritime Rescue Coordination Centre vorstellen und gemeinsam mit den Zuhörern hinter die Kulissen schauen. "Wir zeigen an Beispielen, was bei einem Notfall auf dem Schiff passiert und wie die Arbeit in der Seenotleitung abläuft. Wir wollen den Zuhörern die Angst nehmen, sich auch bei kleineren Problemen an die DGzRS zu wenden." Damit es erst gar nicht zu Notsituationen kommt, gibt es eine Vielzahl von technischen Hilfsmitteln. Im Vortrag "Radar auf Yachten: Navigation & Vernetzung" erläutert Kostja Jäkel, Furuno Deutschland GmbH, zum Beispiel, welche Radar-Arten es gibt, für wen sich Radar eignet und in welchen Situationen man es gut zur Kollisionsprävention nutzen kann.
Kapitänleutnant a.D. Otto Stoehr widmet sich dem Thema "Mann über Bord, Frau ist gefragt. Es gehen fast ausschließlich Männer über Bord", erklärt Stoehr. "Und diese Unfälle enden meist tödlich, weil die Männer keine Rettungsweste tragen und die Frauen schlecht geschult sind. Es ist unerlässlich, Rettungsmittel zu benutzen und die Frauen an Bord ebenso zu qualifizieren wie die Männer!"
Gutachter Detlev Löll vom Verband der Sportboot- und Schiffbau-Sachverständigen e.V. beschäftigt sich mit dem Bootskauf und -verkauf und der Frage "Begutachtung lohnt sich das überhaupt?". Er gibt Tipps, worauf Bootskäufer beim Kauf achten müssen, aber auch Verkäufer erfahren Nützliches über Marktpreise und -kalkulationen. Außerdem geht der Fachmann auf Schadensfälle am Boot ein und zeigt, wann es sich für einen Geschädigten lohnt, persönlich einen Gutachter einzustellen, anstatt sich auf die Versicherung zu verlassen. Wie man sein Schiff bei Osmose saniert und dem Zersetzungsprozess vorbeugt, erfahren BOATFIT-Besucher beim Vortrag "Osmose: sanieren & vorsorgen"von Florian Brix, Peter Wrede Yachtrefit GmbH. Er erklärt, wie man sein Boot im Herbst prüft, woran man die Osmose erkennt und warum Vorsorge unerlässlich ist. Zudem erläutert Brix anhand von Fotos die Unterschiede zwischen Eigenarbeit und professioneller Prävention und Sanierung. (Fotos: BOATFIT)
Die BOATFIT findet von Freitag, 26. Februar, bis Sonntag, 28. Februar 2010, in den Hallen 4 und 5 der Messe Bremen statt.
blu26 - Winter-Regattatraining
11.01.10 - Bluboats organisiert in Zusammenarbeit mit dem Sailingcenter Tegernsee vom 25. bis am 28.2.2010 ein Winter-Regattatraining am Gardasee.
Während vier Tagen stehen Trainingseinheiten auf dem Wasser und zu Land mit Profisegler Christian Scherrer, Stephan Eder und Eric Monnin auf dem Programm. Nebst dem Segeln und der Theorie soll auch das Gesellschaftliche und Kulinarische nicht zu kurz kommen. Ausschreibung >
Während vier Tagen stehen Trainingseinheiten auf dem Wasser und zu Land mit Profisegler Christian Scherrer, Stephan Eder und Eric Monnin auf dem Programm. Nebst dem Segeln und der Theorie soll auch das Gesellschaftliche und Kulinarische nicht zu kurz kommen. Ausschreibung >
Kein Auftakt nach Maß: 49er-Flotte ohne WM-Fortune
11.01.10 - Hamburg (DSV) - Das hatten sich die aufstrebenden deutschen 49er-Segler ganz anders vorgestellt: Bei der Weltmeisterschaft vor den Bahamas wollten sich Tobias Schadewaldt/Hannes Baumann (Kiel) und Leopold Fricke/Lorenz Huber (Rimsting) mit einem Platz unter den Top 16 ihren Kaderplatz für die kommende Saison sichern.
Stattdessen verpassten die Mannschaften vom Norddeutschen Regatta Verein und vom Chiemsee Yacht Club nach den acht Rennen der Qualifikationsrunde den Einzug in die Goldflotte der besten 25 von insgesamt 62 startenden Teams aus 26 Nationen und mussten die Serie in der Silberflotte beenden. Fricke/Huber belegten Platz 33 (150 Punkte), Schadewaldt/Baumann segelten auf Platz 36 (165.6 Punkte).
„Das war eine bittere Pille für uns“, sagte Schadewaldt, dessen neues Boot „Fleischfresser“ erstmals zum Einsatz kam, „unsere Bootsbeherrschung war in engen Situationen nicht gut genug. Das war unser wesentliches Problem. Wir lagen in vielen Rennen in den Top Ten, bis wir – zu oft – gekentert sind. Wir brauchen einfach noch mehr Erfahrung.“ Ein Frühstart und eine Disqualifikation sowie die von Schadewaldt beschriebenen Unsicherheiten ließen die Crew nach optimalem WM-Auftakt mit den Rängen 1 und 2 im weiteren WM-Verlauf regelrecht abstürzen.
DSV-Sportdirektorin Nadine Stegenwalner (Hamburg) sagte: „Tobi Schadewaldt und Hannes Baumann sind hervorragend angegangen, haben dann aber leider einen richtig schlechten Tag gehabt, der ihnen einen Strich durch die Rechnung gemacht hat. Man sieht, dass mit Blick auf die Olympischen Spiele 2012 in allen Disziplinen international ein Gang zugelegt wird. Wie ich das Team bisher kennen gelernt habe, werden sie die Fehler und Probleme gut analysieren, daraus lernen und motiviert bei den Segel Welt Cups an den Start gehen. Ich wünsche ihnen für die erste komplette gemeinsame 49er-Saison viel Erfolg.“
Auch Leopold Fricke und Lorenz Huber sammelten zu viele Punkte, nur dreimal segelten sie in der Qualifikation in die Top 15. Eine teilweise Wiedergutmachung gelang ihnen in der Hauptrunde der Silberflotte mit zwei Tagessiegen. „So hatten sie sich das vermutlich eher vorgestellt“, sagte Nadine Stegenwalner, „wir wissen, dass auch diese Mannschaft mehr kann und hoffen, dass der Anschluss an die Weltspitze in diesem Jahr gelingt.“
Bei den deutschen Seglern siegte dennoch die Lust über den Frust. Tobias Schadewaldt sagte auf den Bahamas: „Wir werden jetzt eine dreiwöchige Pause machen und unser Studium abschließen. Ab März trainieren wir auf Mallorca. Unser Plan ist es, ab Frühjahr bei allen World Cups zu starten und dort so oft wie möglich ins Medaillenrennen einzuziehen. Dass wir das Potenzial dafür haben, zeigten uns die ersten beiden Tage während dieser WM. Mit einer sauberen Analyse können wir aus dieser WM stärker hervorgehen. Wir glauben weiter an unseren Weg und eine erfolgreiche Teilnahme in London 2012.“
Weltmeister wurden die überragend segelnden spanischen Olympiasieger und Silbermedaillengewinner Iker Martinez und Xabier Fernandez (57 Punkte) vor den Australiern Nathan Outteridge/Iain Jensen (84 Punkte) und den italienischen Brüdern Pietro und Gianfranco Sibello (96 Punkte).
Nächster Höhepunkt zum Auftakt der olympischen Segelsaison 2010 ist die Starboot-Weltmeisterschaft vor Rio de Janeiro ab 16. Januar.
Endstand 49er Weltmeisterschaft 2010 Bahamas
1. Iker Martinez/Xabier Fernandez (Spanien), 57 Punkte
2. Nathan Outteridge/Iain Jensen (Australien), 84 Punkte
3. Pietro Sibello/Gianfranco Sibello (Italien), 96 Punkte
33. Leopold Fricke/Lorenz Huber (Rimsting), 150 Punkte
36. Tobias Schadewaldt/Hannes Baumann (Kiel), 165.6 Punkte
Stattdessen verpassten die Mannschaften vom Norddeutschen Regatta Verein und vom Chiemsee Yacht Club nach den acht Rennen der Qualifikationsrunde den Einzug in die Goldflotte der besten 25 von insgesamt 62 startenden Teams aus 26 Nationen und mussten die Serie in der Silberflotte beenden. Fricke/Huber belegten Platz 33 (150 Punkte), Schadewaldt/Baumann segelten auf Platz 36 (165.6 Punkte).
„Das war eine bittere Pille für uns“, sagte Schadewaldt, dessen neues Boot „Fleischfresser“ erstmals zum Einsatz kam, „unsere Bootsbeherrschung war in engen Situationen nicht gut genug. Das war unser wesentliches Problem. Wir lagen in vielen Rennen in den Top Ten, bis wir – zu oft – gekentert sind. Wir brauchen einfach noch mehr Erfahrung.“ Ein Frühstart und eine Disqualifikation sowie die von Schadewaldt beschriebenen Unsicherheiten ließen die Crew nach optimalem WM-Auftakt mit den Rängen 1 und 2 im weiteren WM-Verlauf regelrecht abstürzen.
DSV-Sportdirektorin Nadine Stegenwalner (Hamburg) sagte: „Tobi Schadewaldt und Hannes Baumann sind hervorragend angegangen, haben dann aber leider einen richtig schlechten Tag gehabt, der ihnen einen Strich durch die Rechnung gemacht hat. Man sieht, dass mit Blick auf die Olympischen Spiele 2012 in allen Disziplinen international ein Gang zugelegt wird. Wie ich das Team bisher kennen gelernt habe, werden sie die Fehler und Probleme gut analysieren, daraus lernen und motiviert bei den Segel Welt Cups an den Start gehen. Ich wünsche ihnen für die erste komplette gemeinsame 49er-Saison viel Erfolg.“
Auch Leopold Fricke und Lorenz Huber sammelten zu viele Punkte, nur dreimal segelten sie in der Qualifikation in die Top 15. Eine teilweise Wiedergutmachung gelang ihnen in der Hauptrunde der Silberflotte mit zwei Tagessiegen. „So hatten sie sich das vermutlich eher vorgestellt“, sagte Nadine Stegenwalner, „wir wissen, dass auch diese Mannschaft mehr kann und hoffen, dass der Anschluss an die Weltspitze in diesem Jahr gelingt.“
Bei den deutschen Seglern siegte dennoch die Lust über den Frust. Tobias Schadewaldt sagte auf den Bahamas: „Wir werden jetzt eine dreiwöchige Pause machen und unser Studium abschließen. Ab März trainieren wir auf Mallorca. Unser Plan ist es, ab Frühjahr bei allen World Cups zu starten und dort so oft wie möglich ins Medaillenrennen einzuziehen. Dass wir das Potenzial dafür haben, zeigten uns die ersten beiden Tage während dieser WM. Mit einer sauberen Analyse können wir aus dieser WM stärker hervorgehen. Wir glauben weiter an unseren Weg und eine erfolgreiche Teilnahme in London 2012.“
Weltmeister wurden die überragend segelnden spanischen Olympiasieger und Silbermedaillengewinner Iker Martinez und Xabier Fernandez (57 Punkte) vor den Australiern Nathan Outteridge/Iain Jensen (84 Punkte) und den italienischen Brüdern Pietro und Gianfranco Sibello (96 Punkte).
Nächster Höhepunkt zum Auftakt der olympischen Segelsaison 2010 ist die Starboot-Weltmeisterschaft vor Rio de Janeiro ab 16. Januar.
Endstand 49er Weltmeisterschaft 2010 Bahamas
1. Iker Martinez/Xabier Fernandez (Spanien), 57 Punkte
2. Nathan Outteridge/Iain Jensen (Australien), 84 Punkte
3. Pietro Sibello/Gianfranco Sibello (Italien), 96 Punkte
33. Leopold Fricke/Lorenz Huber (Rimsting), 150 Punkte
36. Tobias Schadewaldt/Hannes Baumann (Kiel), 165.6 Punkte
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