24.11.09 - Vor mehr als 40 Jahren hat die Varianta den Menschen Seebeine gemacht. Jetzt soll sie wieder kommen, die Varianta . Am 25. November präsentiert Hanse in Berlin zum ersten Mal die VA18, ein neuer, moderner Segelkreuzer mit Wurzeln in der Vergangenheit aber mit Kurs Zukunft. Unter 10.000 Euro kostet sie heute.
Premiere bei der Boot und Fun: VA18.
Berlin (SP) Bei der Messe Boot und Fun vom 25. bis zum 29. November 2009 in Berlin stellt die HanseYachts AG aus Greifswald erstmals die neue Varianta vor: Der trailerbare Klein-Kreuzer heißt nun VA18 und soll eine Legende wieder aufleben lassen, so hofft man bei HanseYachts. Der Segelkreuzer, der unter 10.000 Euro kosten soll, stammt diesmal aus der Feder des erfolgreichen Konstruktionsbüros Judel/Vrolijk & Co und wird in der Yachtwerft Dehler im sauerländischen Freienohl gebaut, die mittlerweile ebenfalls zur HanseYachts AG gehört.
"Vor mehr als 40 Jahren hat die Varianta den Menschen Seebeine gemacht, sie zu echten Seglern werden lassen. Jetzt ist sie wieder da", heißt es bei HanseYachts. In Halle 25 werde man bei der Gala-Nacht der Boote am Mittwoch, 25. November 2009, ab 18 Uhr, einen "neuen, modernen Segelkreuzer mit Wurzeln in der Vergangenheit, aber mit Kurs Zukunft" präsentieren.
Jörn Bock, Marketing-Chef der HanseGroup: „Die Auseinandersetzung mit dem Wissen um Hintergründe, die Geschichte des Designs und der Bootsbautechniken sowie die Kenntnis der gegenwärtigen Möglichkeiten, sind die Voraussetzung für ein anspruchsvolles Produkt auf hohem Niveau. Wir studierten nicht, was Willi Dehler machte, sondern was er suchte. Die neue Varianta ist keine Reproduktion. Wir versuchen mit der VA 18 die Geschichte in die Gegenwart zu holen.“
Mit der Varianta 18 soll gleichzeitig ein neuer Vertriebsweg eingeschalgen werden: Die VA18 soll vor allem übers Internet verkauft werden.
Die Varianta hat Segelsport-Geschichte geschieben
Rückblick: Die Varianta war Ende der 60-er Jahre eigentlich nicht mehr als ein kleines Segelboot. Und sie wäre sicher nur eins unter vielen geblieben, hätte sie nicht zur richtigen Stunde ihren Stapellauf gehabt. Sie wurde ein Boot, das als "Rotkäppchen" Segelsport-Geschichte geschrieben hat. 1967 hat Willi Dehler die Varianta erfunden und dann fast 5000-mal gebaut. Sie war preiswert, segelte toll und war sicher. Die Varianta wurde zum Volksboot, das viele Menschen zu Seglern gemacht hat, viele davon sind es bis heute geblieben. Die Varianta eröffnete Menschen eine ganz neue Welt. Manche blieben ihrer Varianta treu, manche wurden erfolgreiche Regattasegler mit Meisterehren, einige sogar Weltumsegler. Variantas von damals segeln heute noch. Als Familien-, Freizeit- und sogar als Regattaboot.
Die Varianta war schnell. Ihr Riss stammt von E.G. van de Stadt, zur damaligen Zeit einem der besten Yachtkonstrukteure der Welt. Durch einlaminierte Auftriebskörper war die Varianta unsinkbar. Unkenterbar machte sie der hohe Ballastanteil. Zur Sicherheit auf dem Wasser gehörte ein starker Rumpf, der allen Beanspruchungen standhielt, ein solides Rigg und robuste Beschläge und gute Segeleigenschaften. Bequeme Sitzhöhe, Platz für vier Personen, eine praktische Pantry, viel Stauraum, Ablagen und gute Isolierung waren in einer Varianta serienmäßig. Die speziellen Slipptrailer ermöglichten ein besonders leichtes Trailern.
An all das knüpfen will man bei Dehler nun anknüpfen: "Aufgrund kluger Ideen, moderner Materialien und technischen Umsetzungmöglichkeiten wird die Varianta 18 so sein, wie Willi Dehler sie gerne gebaut hätte: Günstig aber hochwertig, pflegeleicht und dennoch state-of-the-art, robust und leicht zugleich, wohnlich und schnell. Hanseyachts bezeichnet sie als "Eier legende Wollmilchsau".
Schon Willi Dehler habe es als Herausforderung empfunden, einen anspruchsvollen Klein-Kreuzer wirtschaftlich in Serienbauweise zu produzieren. Angestrebte Preisobergrenze waren damals 20.000 DM. Unter 10.000 Euro kostet sie heute.
Technische Daten der Varianta VA18
LüA: 5,50m
Breite: 2,40 m
Tiefgang: 1,15 m
Gewicht: 750 kg
Ballast: 2,40 kg;
Segelfläche: 19,5 m2;
Dienstag, 24. November 2009
Montag, 23. November 2009
"34. Regatta der Eisernen" im Konstanzer Trichter
23.11.09 - Die große Bodensee-Winterregatta startet am ersten Adventswochenende.
Die "Regatta der Eisernen" am kommenden Wochenende bildet alljährlich seit 34 Jahren den Abschluss der Wettfahrtsaison im Konstanzer Trichter. Neben Segelbegeisterten aus dem Dreiländereck haben sich auch wieder Regattaenthusiasten aus ganz Deutschland angesagt. So kehren die Kadersegler Tom und Tim Lange nach einer erfolgreichen Saison vom Olympiastützpunkt Kiel an den heimatlichen Bodensee zurück. Sie wollen im 49-er mit Ehrgeiz und Spaß das Regattajahr auf dem Wasser ausklingen lassen.
Ebenfalls von der Ostsee macht sich Wolfram Kummer auf den langen Weg an den Bodensee. Er startet in Bentwisch, nordöstlich von Rostock, um seine Seggerling, eine schnelle Rennjolle erstmals in Konstanz an den Start zu bringen. Die Brüder Marco und Jörg Pesalla kommen bereits zum zweiten Mal vom niedersächsischen Steinhuder Meer an den Bodensee. Trotz der flauen Winde im vergangenen Jahr hat es den Neptun 22 -Seglern in Konstanz so gut gefallen, dass sie dieses Mal gleich mit zwei Booten an den Start gehen werden.
Insgesamt haben wieder über 200 Teams für die größte Winterregatta am Bodensee gemeldet. Bereits am Freitag empfängt der Deutsch-Schweizerische Motorbootclub DSMC seine Gäste mit einer "Warm-up" Party im Clublokal Steg 4.
Mit Rock und Beat der Sixties und Seventies lassen die "Shadoogies" das Regattafieber steigen, bevor am Samstag um 12 Uhr der Startschuss fällt.
Auch in diesem Jahr besteht für die interessierte Bevölkerung die Möglichkeit, kostenlos mit auf den See zu fahren. Die Fähre der BSB legt um 11:30 Uhr im Bundesbahnhafen ab, um dem imposanten Regattafeld für zwei Stunden zu folgen.
Am Sonntag findet ab 10 Uhr die Siegerehrung der erfolgreichen Segler im Konzil statt, bevor dann endgültig die vorweihnachtliche Freude und der Weihnachtsmarkt das Hafenareal in Besitz nehmen werden.

Die "Regatta der Eisernen" lockt alljährlich Segelenthusiasten aus ganz Deutschland,
Österreich und der Schweiz auf den Konstanzer Trichter
Programm
Freitag 27.11.2009:
Ab 19.00 Uhr Warm-up Begrüßungsparty im Lokal Steg 4 mit Life-Music ab 21 Uhr "Shadoogies".
Samstag 28.11.2009:
8.30-10:30 Uhr Ausgabe der Segelanweisungen im Konzil;
10.45 Uhr Steuermannsbesprechung vor dem Konzil;
12:00 Uhr Start; Interessierte Zuschauer können kostenfrei auf einer Fähre der BSB etwa zwei Stunden die Regatta mitverfolgen. Abfahrt 11.30 Uhr am Bundesbahnhafen.
Ab 16:00 Segler-Eintopfbuffet im Konzil.
20 Uhr Seglerhock im Lokal "Steg 4".
Sonntag 30.11.2009
10 Uhr Siegerehrung im Konzil mit musikalischer Begleitung (Dixie)
Die "Regatta der Eisernen" am kommenden Wochenende bildet alljährlich seit 34 Jahren den Abschluss der Wettfahrtsaison im Konstanzer Trichter. Neben Segelbegeisterten aus dem Dreiländereck haben sich auch wieder Regattaenthusiasten aus ganz Deutschland angesagt. So kehren die Kadersegler Tom und Tim Lange nach einer erfolgreichen Saison vom Olympiastützpunkt Kiel an den heimatlichen Bodensee zurück. Sie wollen im 49-er mit Ehrgeiz und Spaß das Regattajahr auf dem Wasser ausklingen lassen.
Ebenfalls von der Ostsee macht sich Wolfram Kummer auf den langen Weg an den Bodensee. Er startet in Bentwisch, nordöstlich von Rostock, um seine Seggerling, eine schnelle Rennjolle erstmals in Konstanz an den Start zu bringen. Die Brüder Marco und Jörg Pesalla kommen bereits zum zweiten Mal vom niedersächsischen Steinhuder Meer an den Bodensee. Trotz der flauen Winde im vergangenen Jahr hat es den Neptun 22 -Seglern in Konstanz so gut gefallen, dass sie dieses Mal gleich mit zwei Booten an den Start gehen werden.
Insgesamt haben wieder über 200 Teams für die größte Winterregatta am Bodensee gemeldet. Bereits am Freitag empfängt der Deutsch-Schweizerische Motorbootclub DSMC seine Gäste mit einer "Warm-up" Party im Clublokal Steg 4.
Mit Rock und Beat der Sixties und Seventies lassen die "Shadoogies" das Regattafieber steigen, bevor am Samstag um 12 Uhr der Startschuss fällt.
Auch in diesem Jahr besteht für die interessierte Bevölkerung die Möglichkeit, kostenlos mit auf den See zu fahren. Die Fähre der BSB legt um 11:30 Uhr im Bundesbahnhafen ab, um dem imposanten Regattafeld für zwei Stunden zu folgen.
Am Sonntag findet ab 10 Uhr die Siegerehrung der erfolgreichen Segler im Konzil statt, bevor dann endgültig die vorweihnachtliche Freude und der Weihnachtsmarkt das Hafenareal in Besitz nehmen werden.

Die "Regatta der Eisernen" lockt alljährlich Segelenthusiasten aus ganz Deutschland,
Österreich und der Schweiz auf den Konstanzer Trichter
Programm
Freitag 27.11.2009:
Ab 19.00 Uhr Warm-up Begrüßungsparty im Lokal Steg 4 mit Life-Music ab 21 Uhr "Shadoogies".
Samstag 28.11.2009:
8.30-10:30 Uhr Ausgabe der Segelanweisungen im Konzil;
10.45 Uhr Steuermannsbesprechung vor dem Konzil;
12:00 Uhr Start; Interessierte Zuschauer können kostenfrei auf einer Fähre der BSB etwa zwei Stunden die Regatta mitverfolgen. Abfahrt 11.30 Uhr am Bundesbahnhafen.
Ab 16:00 Segler-Eintopfbuffet im Konzil.
20 Uhr Seglerhock im Lokal "Steg 4".
Sonntag 30.11.2009
10 Uhr Siegerehrung im Konzil mit musikalischer Begleitung (Dixie)
Freitag, 20. November 2009
Alinghi packt
20.11.09 - Der America's-Cup-Defender Alinghi beendet in Ras al-Khaimah die aktuelle Phase des Entwicklungs-Programms von Alinghi 5 und wird in den nächsten Tagen am riesigen Katamaran einige Änderungen vornehmen.
In der nächsten Phase wird das Team viel zu tun haben, ehe dann die Verschiffung nach Valencia erfolgt, wo die Entwicklung hinsichtlich des am 8. Februar 2010 beginnenden America's-Cup-Matchs weitergeht.
In der nächsten Phase wird das Team viel zu tun haben, ehe dann die Verschiffung nach Valencia erfolgt, wo die Entwicklung hinsichtlich des am 8. Februar 2010 beginnenden America's-Cup-Matchs weitergeht.
Mittwoch, 18. November 2009
Adventliche HELIO-Rundfahrten am Mettnausteg
18.11.09 - Sonntags Weihnachtsmarkt am Strandcafé Mettnau.
Radolfzell: Das Solarschiff HELIO weitet seine saisonüblichen Angebote jetzt auch auf die Winterzeit aus. Anlass ist der erstmals im und um das Strandcafé herum stattfindende Weihnachtsmarkt am kommenden Sonntag. Am 22. November von 10:00 bis 17:30 Uhr können sich Radolfzeller und Kurgäste dort auf Advent und Weihnachten einstimmen. Der Verkauf von Kunsthandwerk und Geschenkideen verbreitet den ersten Hauch der Vorweihnachtszeit. Zwischen Weihnachtsgebäck und Christbaumschmuck bietet die Fahr mit dem Solarboot eine willkommene Abwechslung und ein spezielles Naturerlebnis.

Begeisterte Kunden einiger Ausfahrten der letzten Wochen haben gezeigt, dass Solarbootfahren auch im Winter Spaß macht. Deshalb bietet die Bodensee-Solarschifffahrt am kommenden Sonntag ab dem Mettnausteg um 14:00, 15:00 und 16:00 Uhr die klassischen Untersee-Rundfahrten an. Da der Fahrtwind sicherlich deutlich kühler sein wird als im Sommer, können sich Kinder und Jugendliche an alkoholfreiem Punsch und Erwachsene an einem Glas Glühwein erwärmen.
Ob spätherbstlich neblig oder winterlich sonnig, der Untersee ist vom Schiff aus zu dieser Jahreszeit ein besonderes Erlebnis und eine seltene Erfahrung. Der Fahrgast auf der HELIO teilt den See dann nur mit einigen sportlichen Ruderern und den Wasservögeln, die auf dem Untersee überwintern oder dauerhaft hier leben. Wie gewohnt, dauert die Unterseerundfahrt eine Dreiviertelstunde und kostet für jeden Erwachsenen 4 Euro, für jedes Kind 1 Euro und für eine Familie, unabhängig der Kopfzahl, insgesamt höchstens 10 Euro.
Kontakt:
Dimitri Vedel, Fritz-Reichle-Ring 6, D-78315 Radolfzell
Tel.: +49 (0)7732 939 - 1139, dimitri.vedel@solarfaehre.de
Radolfzell: Das Solarschiff HELIO weitet seine saisonüblichen Angebote jetzt auch auf die Winterzeit aus. Anlass ist der erstmals im und um das Strandcafé herum stattfindende Weihnachtsmarkt am kommenden Sonntag. Am 22. November von 10:00 bis 17:30 Uhr können sich Radolfzeller und Kurgäste dort auf Advent und Weihnachten einstimmen. Der Verkauf von Kunsthandwerk und Geschenkideen verbreitet den ersten Hauch der Vorweihnachtszeit. Zwischen Weihnachtsgebäck und Christbaumschmuck bietet die Fahr mit dem Solarboot eine willkommene Abwechslung und ein spezielles Naturerlebnis.

Begeisterte Kunden einiger Ausfahrten der letzten Wochen haben gezeigt, dass Solarbootfahren auch im Winter Spaß macht. Deshalb bietet die Bodensee-Solarschifffahrt am kommenden Sonntag ab dem Mettnausteg um 14:00, 15:00 und 16:00 Uhr die klassischen Untersee-Rundfahrten an. Da der Fahrtwind sicherlich deutlich kühler sein wird als im Sommer, können sich Kinder und Jugendliche an alkoholfreiem Punsch und Erwachsene an einem Glas Glühwein erwärmen.
Ob spätherbstlich neblig oder winterlich sonnig, der Untersee ist vom Schiff aus zu dieser Jahreszeit ein besonderes Erlebnis und eine seltene Erfahrung. Der Fahrgast auf der HELIO teilt den See dann nur mit einigen sportlichen Ruderern und den Wasservögeln, die auf dem Untersee überwintern oder dauerhaft hier leben. Wie gewohnt, dauert die Unterseerundfahrt eine Dreiviertelstunde und kostet für jeden Erwachsenen 4 Euro, für jedes Kind 1 Euro und für eine Familie, unabhängig der Kopfzahl, insgesamt höchstens 10 Euro.
Kontakt:
Dimitri Vedel, Fritz-Reichle-Ring 6, D-78315 Radolfzell
Tel.: +49 (0)7732 939 - 1139, dimitri.vedel@solarfaehre.de
Ralf Kaufmann Walhausen Hafenmeister des Jahres
18.11.09 - Erstmals haben BSVB, IBMV und IBN gemeinsam eine Wahl zum Hafenmeister des Jahres ausgeschrieben. Die Aktion, bei der alle Wassersportler schriftlich oder per Internet abstimmen konnten, wurde ausgesprochen positiv bewertet.
Mehr als 300 Stimmen wurden abgegeben. In die Bewertung flossen sowohl die Anzahl der Stimmen sowie qualitative Bewertungen mit ein. Bester Hafenmeister wurde danach mit knappem Vorsprung der Hafenmeister in Walhausen Ralf Kaufmann, den die Wassersportler für Freundlichkeit, Umsicht und Professionalität lobten.

Ralf Kaufmann Walhausen Hafenmeister des Jahres
umrahmt von Ruedi Schellenberg (BSVB) und Michael Sautter (IBMV)
Mehr als 300 Stimmen wurden abgegeben. In die Bewertung flossen sowohl die Anzahl der Stimmen sowie qualitative Bewertungen mit ein. Bester Hafenmeister wurde danach mit knappem Vorsprung der Hafenmeister in Walhausen Ralf Kaufmann, den die Wassersportler für Freundlichkeit, Umsicht und Professionalität lobten.

Ralf Kaufmann Walhausen Hafenmeister des Jahres
umrahmt von Ruedi Schellenberg (BSVB) und Michael Sautter (IBMV)
Montag, 16. November 2009
Katamaranverbindung gestört !
16.11.09 - aufgrund eines betriebsbedingten Ausfalls verkehrt derzeit nur ein Katamaran. Fahrten finden zur ungeraden Stunde im 2-Stunden-Takt ab Friedrichshafen (15:02 Uhr) und zur geraden Stunde (16:02 Uhr) ab Konstanz statt.
Ab 17.02 Uhr wird der Betrieb wieder nach Fahrplan aufgenommen.
Ab 17.02 Uhr wird der Betrieb wieder nach Fahrplan aufgenommen.
Alois Kern neuer BSVB-Präsident
16.11.09 - Zum neuen Präsidenten wurde von den Deligierten des Bodensee-Seglertags am Samstag (15.11.) der KonstanzerAlois Kern gewählt. Kern ist Mitglied im Konstanzer YC und war bisher bereits Vizepräsident.
Er wird dem Verbandmit jetzt 102 Segelvereinen rund um den See mit mehr als 21000 Mitgliedern für drei Jahre leiten, bevor tournusgemäß dann im Länderwechsel ein Österreicher das Präsidentenamt des Segelverbandes für drei Jahre übernimmt. Einer von Kerns Aufgabenschwerpunkte in den kommenden Monaten wird die Vorbereitung des Jubiläums zum 100jährigen Bestehen des Bodensee-Segler-Verbandes sein. Der BSVB war am 28. April 1911 gegründet worden. Seit dieser Zeit setzten die Segler am Bodensee auf internationale Zusammenarbeit, selbst in Zeiten als dies politischschwierig war, um den Segel- und Regattasport auf dem Bodensee zu organisieren. Der Verband dürfte damit europaweit einer der ältesten internationalen Sportverbände sein.
Als Segler des Jahres Jahres wählte die Jury das Überlinger Ehepaar Michael und Hanni Albert vom SMC Überlingen. Das Segelehepaar erhielt in Konstanz im Restaurant Seerhein die Silberne Lädine, ein silbernes Modell der bodenseetypischen Lastensegler, für ihre anspruchsvollen Langstreckenreisen mit dem eigenen Boot auf der Nord und Ostsee. Diese Reisen, für die sie ihr Segelboot vom Bodensee an die Küste transportieren, führte sie zuletzt über Polen, Litauen, Lettland und Estland bis nach Finnland. Der wertvolle Preis wurde von der Kreuzerabteilung des Deutschen Segler-Verbandes gestiftet und von ihr gefördert. Auf den zweiten Rang kam Wolfgang Boorberg von der Yacht Vereinigung Koormoran Lindau. Boorberg ist erfolgreicher Regattasegler auf dem Bodensee, war aber auch bei Mittelmeer- und Altantikregatten erfolgreich. So gewann er eine Regatta von Venedig nach Umag und nahm mehrmals an der ARC-Regatta teil, der teilnehmerstärksten Regatta, die über den Atlantik führt.
Dritter wurde Wolf-Peter Niessen vom YC Langenargen. Niessen ist mit 64 einer der erfolgreichsten Laser-Segler Europas und gewann zuletzt als älterster Teilnehmer zweimal die europäische Laser Grandmaster Serie in der olympischen Bootsklasse. Mit großem Engagement gibt er sein Seglerwissen zudem an die Jugend des YCL weiter. Mit dem Preis "Jugend will segeln" zeichnet der Verband vorbildliche Jugendarbeit und Jugendprojekt aus. Dieser Preis ging an die Klassenvereinigung der Lacustre. Engagierte Lacustre Segler hatten 2007 den Jugend-Regatta-Förderverein gegründet und mit Hilfe von Sponsoren zwei Yacht gekauft, die ausschließlich und mit großem Erfolgfür Nachwuchsarbeit gedacht sind. Auf ihnen haben die Projektleiter Felix Somm und Daniel Oes mit Jugendlichenintensive Yachtausbildung gemacht und sie so für den Regattasport begeistert. Eigenverantwortlich können die Jugendlichen dann mit den klasssischen Booten bei Regatten starten.
Bei der Regattaterminkonferenz wurde der Regattakalender für 2009 verabschiedet. 2009 werden 127 Regatteninternational für den Bodensee ausgeschrieben. Regattaauftakt ist am 10. April mit dem Konstanter Auftakt, einer Regatta für 470er und FD. Höhepunkte sind die Rund um am 4.-6. Juni, bei der erfahrungsgemäß bis zu 500 Bootean den Start gehen sowie mehrere Internationale Meisterschaften wie die Schweizermeisterschaft der 5,5 IC, derEuropa-Cup der 30er Schärenkreuzer, die Schweizer Meisterschaft der 470er (9.9) oder die Weltmeisterschaft der X-99 vor Langenargen, Veranstaltungen zu denen Spitzensegler aus insbesondere aus Europa erwartet werden. Den Festvortrag hielt in diesem Jahr Dr. Roland Schick vom Zweckverband Bodensee Wasserversorgung Sipplingender über das Informationssystem "Bodensee Online ein Informationssystem zur Vorhersage der Hydrologie und derWasserqualität von Seen" referierte, ein System, von dem auch Wassersportler profitieren können.
Die Gesamtwertung des Obersee-Yardstick-Pokals gewann Berndt Kupprion mit Fleur amie vom SCBo, Zweiterwurde Mike Ewart (YCRhd), Dritter August Hamm (MYCUE).
Den Untersee Yardstickpokal gewann bei den Jollen Christian Kuhrau (SVSH), bei den Yachten siegten WolfgangMohr (YCIR), Lothar Baron (YCIR) sowie Felix Ertel (YCH/U). Beide Pokale werden an die Besten aus einer Serievon sechs Regatten vergeben.
Zum erstenmal schrieben BSVB, Internationaler Motorboot Verband IBMV und die Wassersportzeitschrift IBN gemeinsam einen Preis für den besten Hafenmeister des Jahres am Bodensee aus. Abstimmen konnten alle Wassersportler. Sie konnten das schriftlich tun, über einen Fragebogen, der der IBN beigelegt war oder auf elektronischem Wege per Internet. Die Resonanz war gut. Mehrere hundert Zuschriften gingen ein. In die Bewertung flossensowohl die Anzahl der Stimmen sowie qualitative Bewertungen mit ein.
Bester Hafenmeister wurde danach mit knappem Vorsprung der Hafenmeister in Walhausen Ralf Kaufmann, den die Wassersportler für Freundlichkeit, Umsichtund Professionalität lobten.
Als 101er und 102er Verein wurde von der Versammlung der Deutsch-Schweizerische Motorboot-Club in Konstanz und die SG Radolfzell aufgenommen.
Er wird dem Verbandmit jetzt 102 Segelvereinen rund um den See mit mehr als 21000 Mitgliedern für drei Jahre leiten, bevor tournusgemäß dann im Länderwechsel ein Österreicher das Präsidentenamt des Segelverbandes für drei Jahre übernimmt. Einer von Kerns Aufgabenschwerpunkte in den kommenden Monaten wird die Vorbereitung des Jubiläums zum 100jährigen Bestehen des Bodensee-Segler-Verbandes sein. Der BSVB war am 28. April 1911 gegründet worden. Seit dieser Zeit setzten die Segler am Bodensee auf internationale Zusammenarbeit, selbst in Zeiten als dies politischschwierig war, um den Segel- und Regattasport auf dem Bodensee zu organisieren. Der Verband dürfte damit europaweit einer der ältesten internationalen Sportverbände sein.
Als Segler des Jahres Jahres wählte die Jury das Überlinger Ehepaar Michael und Hanni Albert vom SMC Überlingen. Das Segelehepaar erhielt in Konstanz im Restaurant Seerhein die Silberne Lädine, ein silbernes Modell der bodenseetypischen Lastensegler, für ihre anspruchsvollen Langstreckenreisen mit dem eigenen Boot auf der Nord und Ostsee. Diese Reisen, für die sie ihr Segelboot vom Bodensee an die Küste transportieren, führte sie zuletzt über Polen, Litauen, Lettland und Estland bis nach Finnland. Der wertvolle Preis wurde von der Kreuzerabteilung des Deutschen Segler-Verbandes gestiftet und von ihr gefördert. Auf den zweiten Rang kam Wolfgang Boorberg von der Yacht Vereinigung Koormoran Lindau. Boorberg ist erfolgreicher Regattasegler auf dem Bodensee, war aber auch bei Mittelmeer- und Altantikregatten erfolgreich. So gewann er eine Regatta von Venedig nach Umag und nahm mehrmals an der ARC-Regatta teil, der teilnehmerstärksten Regatta, die über den Atlantik führt.
Dritter wurde Wolf-Peter Niessen vom YC Langenargen. Niessen ist mit 64 einer der erfolgreichsten Laser-Segler Europas und gewann zuletzt als älterster Teilnehmer zweimal die europäische Laser Grandmaster Serie in der olympischen Bootsklasse. Mit großem Engagement gibt er sein Seglerwissen zudem an die Jugend des YCL weiter. Mit dem Preis "Jugend will segeln" zeichnet der Verband vorbildliche Jugendarbeit und Jugendprojekt aus. Dieser Preis ging an die Klassenvereinigung der Lacustre. Engagierte Lacustre Segler hatten 2007 den Jugend-Regatta-Förderverein gegründet und mit Hilfe von Sponsoren zwei Yacht gekauft, die ausschließlich und mit großem Erfolgfür Nachwuchsarbeit gedacht sind. Auf ihnen haben die Projektleiter Felix Somm und Daniel Oes mit Jugendlichenintensive Yachtausbildung gemacht und sie so für den Regattasport begeistert. Eigenverantwortlich können die Jugendlichen dann mit den klasssischen Booten bei Regatten starten.
Bei der Regattaterminkonferenz wurde der Regattakalender für 2009 verabschiedet. 2009 werden 127 Regatteninternational für den Bodensee ausgeschrieben. Regattaauftakt ist am 10. April mit dem Konstanter Auftakt, einer Regatta für 470er und FD. Höhepunkte sind die Rund um am 4.-6. Juni, bei der erfahrungsgemäß bis zu 500 Bootean den Start gehen sowie mehrere Internationale Meisterschaften wie die Schweizermeisterschaft der 5,5 IC, derEuropa-Cup der 30er Schärenkreuzer, die Schweizer Meisterschaft der 470er (9.9) oder die Weltmeisterschaft der X-99 vor Langenargen, Veranstaltungen zu denen Spitzensegler aus insbesondere aus Europa erwartet werden. Den Festvortrag hielt in diesem Jahr Dr. Roland Schick vom Zweckverband Bodensee Wasserversorgung Sipplingender über das Informationssystem "Bodensee Online ein Informationssystem zur Vorhersage der Hydrologie und derWasserqualität von Seen" referierte, ein System, von dem auch Wassersportler profitieren können.
Die Gesamtwertung des Obersee-Yardstick-Pokals gewann Berndt Kupprion mit Fleur amie vom SCBo, Zweiterwurde Mike Ewart (YCRhd), Dritter August Hamm (MYCUE).
Den Untersee Yardstickpokal gewann bei den Jollen Christian Kuhrau (SVSH), bei den Yachten siegten WolfgangMohr (YCIR), Lothar Baron (YCIR) sowie Felix Ertel (YCH/U). Beide Pokale werden an die Besten aus einer Serievon sechs Regatten vergeben.
Zum erstenmal schrieben BSVB, Internationaler Motorboot Verband IBMV und die Wassersportzeitschrift IBN gemeinsam einen Preis für den besten Hafenmeister des Jahres am Bodensee aus. Abstimmen konnten alle Wassersportler. Sie konnten das schriftlich tun, über einen Fragebogen, der der IBN beigelegt war oder auf elektronischem Wege per Internet. Die Resonanz war gut. Mehrere hundert Zuschriften gingen ein. In die Bewertung flossensowohl die Anzahl der Stimmen sowie qualitative Bewertungen mit ein.
Bester Hafenmeister wurde danach mit knappem Vorsprung der Hafenmeister in Walhausen Ralf Kaufmann, den die Wassersportler für Freundlichkeit, Umsichtund Professionalität lobten.
Als 101er und 102er Verein wurde von der Versammlung der Deutsch-Schweizerische Motorboot-Club in Konstanz und die SG Radolfzell aufgenommen.
Sonntag, 15. November 2009
Auszeichnung "Jugend will Segeln" durch den BSVb
15.11.09 - Der Jahrespreis „Jugend will segeln“ des Bodensee Seglerverbands geht 2009 der an die Klassenvereinigung Lacustre Bodensee in Anerkennung der Jugendarbeit im Jugend Regatta Förderverein (JRFV). Die Auszeichnung wurde am 14. November in Konstanz verliehen.
Zusätzlich zeichnete der Swiss Sailing Regionalverband Bodensee/Rhein die diesjährige Yachtausbildung von JRFV gemeinsam mit dem Junioren Seglerpool der Region Kreuzlingen als „innovativstes Jugendprojekt“ aus. „Nicht nur das Interesse der Nachwuchssegler ist groß, auch die Anerkennung unsers Angebots zieht Kreise“, freut sich Felix Somm, der die Aktivitäten koordiniert und selbstoft zusammen mit vielen ehrenamtlichen Segelprofis das Training leitet.

Preisübergabe 'Jungend will Segeln' von links:
Ernst Zollinger, Daniel Oes, Felix Somm, Ruedi Schellenberg
„Der Jugend Regatta Förderverein hat mit dieser Initiative die bisher bestandene Lücke der Jollenausbildung zum Schifferpatent und damit zum Yachtsegeln geschlossen.“ – Mit diesen Worten gratulierte Ruedi Schellenberg, Präsident des Bodensee Seglerverbands, bei der Preisübergabe.13 Nachwuchssegler haben in der vergangenen Saison an der Yachtausbildung teilgenommen; sieben davon ihre Seglerprüfung – den Schweizer D-Schein, bzw. das Bodenseeschifferpatent (Segeln) – erfolgreich abgelegt. Zusätzlich trainierten 17 Jugendliche im Alter zwischen 15 und 29 Jahren regelmäßig unter Anleitung von Segelprofis der Lacustre im Regattapool für Wettfahrtteilnahmen. Damit waren insgesamt 30 Nachwuchssegler mit Unterstützung des JRFV aktiv.
Zum Saisonstart am ersten Mai in Horgen am Zürichsee konnte der erfahrene Olympiasieger Simon Brügger zum Training gewonnen werden.Die weitere Segelausbildung des JRFV fand regelmäßig in Kreuzlingen oft bis zum Sonnenuntergang statt. Ein Ausbildungstörn nach Langenargen und Lindau stand ebenfalls auf dem Programm. „Dank Internet hatunser Angebot schnell die Runde gemacht“ meint Daniel Oes, der die Einteilung der Jugendlichen in dem gemeinnützigen Verein koordiniert.
Auch an Regatten auf dem Zürichsee und dem Bodensee waren die Jung-Mannschaften aus Deutschland, Österreich und der Schweiz erfolgreiche Teilnehmer. Beginnendmit Wettfahrten auf dem Zürichsee (Regatta Horgen, Langstrecke Zürich-Rapperswil, Pfingstregatta Rapperswil) folgten Bodensee-Ragatten (Ashanti Goldpokal, RV6 Cup, Harder Cup, Schweizer Meisterschaft, Onkel Ernst, Überlinger Herbstpokal) undschließlich wieder zurück am Zürichsee der Zürcher Herbstpreis. An allen Wettfahrten starteten die vereinseigene Jugend-Lacustre „jeunesse“ (135) und die Dank Sponsoren für zwei Jahre angemietete „gilberte III“ (177). Oft konnten die Nachwuchssegler zusätzlich zur Verfügung gestellte Lacustre benutzen und belegten durchwegs sehr gute bis gute mittlere Platzierungen. In der Jahresgesamtwertung auf dem Bodensee erreichte die „jeunesse“von insgesamt 53 Schiffen den 24. Platz, die„gilberte III“den 13. Rang – „nach zwei Jahren Jugendarbeit im JRFV ein tolles Ergebnis“, resümiert Ernst Zollinger, Präsident der Bodensee-Lacustre, der anlässlich der Preisübergabe meinte: „Wir sind zuversichtlich, auf diese Weise interessante Wettkämpfe und Rahmenveranstaltungen für Jugendliche und Erwachsene anbieten zu können.“
Fürs Fahrtensegeln sind die Jugendschiffe des JRFV ebenfalls beliebt; ob zur jährlichen Far Niente oder zu eigenen Ferientörns: Die beiden Jugendschiffe waren gut gebucht.Damit, so Dr. Rolf Reinhardt, Vorsitzender des JRFV, sei es gelungen, das Yachtsegeln bei Jugendlichen populär zu machen und ein Angebot zu entwickeln, das den Nachwuchs über die Jollenprogramme hinaus beim Segelsport hält.
Auch nach Saisonende sind die jungen Segler aktiv; die „jeunesse“ wurde bereits in der Werkstatt des Junioren Segler Pools Kreuzlingen in Eigenleistung überholt und für die kommende Saison fit gemacht. Bewährt hat sich die Teilung in Yachtausbildung mit dem Ziel, den Segelschein zu machen und das Regattatraining; beides wird der JRFV dank den Sponsoren (LGT Bank, Vetter Pharma, Bootswerft Heinrich, bauen.ch, innotio, betosan, Engert) auch im nächsten Jahr wieder anbieten. Zur besseren Koordination der Teilnahme ist geplant, die Anmeldung zum Training via facebook einzuführen. Felix Somm.
Zusätzlich zeichnete der Swiss Sailing Regionalverband Bodensee/Rhein die diesjährige Yachtausbildung von JRFV gemeinsam mit dem Junioren Seglerpool der Region Kreuzlingen als „innovativstes Jugendprojekt“ aus. „Nicht nur das Interesse der Nachwuchssegler ist groß, auch die Anerkennung unsers Angebots zieht Kreise“, freut sich Felix Somm, der die Aktivitäten koordiniert und selbstoft zusammen mit vielen ehrenamtlichen Segelprofis das Training leitet.

Preisübergabe 'Jungend will Segeln' von links:
Ernst Zollinger, Daniel Oes, Felix Somm, Ruedi Schellenberg
„Der Jugend Regatta Förderverein hat mit dieser Initiative die bisher bestandene Lücke der Jollenausbildung zum Schifferpatent und damit zum Yachtsegeln geschlossen.“ – Mit diesen Worten gratulierte Ruedi Schellenberg, Präsident des Bodensee Seglerverbands, bei der Preisübergabe.13 Nachwuchssegler haben in der vergangenen Saison an der Yachtausbildung teilgenommen; sieben davon ihre Seglerprüfung – den Schweizer D-Schein, bzw. das Bodenseeschifferpatent (Segeln) – erfolgreich abgelegt. Zusätzlich trainierten 17 Jugendliche im Alter zwischen 15 und 29 Jahren regelmäßig unter Anleitung von Segelprofis der Lacustre im Regattapool für Wettfahrtteilnahmen. Damit waren insgesamt 30 Nachwuchssegler mit Unterstützung des JRFV aktiv.
Zum Saisonstart am ersten Mai in Horgen am Zürichsee konnte der erfahrene Olympiasieger Simon Brügger zum Training gewonnen werden.Die weitere Segelausbildung des JRFV fand regelmäßig in Kreuzlingen oft bis zum Sonnenuntergang statt. Ein Ausbildungstörn nach Langenargen und Lindau stand ebenfalls auf dem Programm. „Dank Internet hatunser Angebot schnell die Runde gemacht“ meint Daniel Oes, der die Einteilung der Jugendlichen in dem gemeinnützigen Verein koordiniert.
Auch an Regatten auf dem Zürichsee und dem Bodensee waren die Jung-Mannschaften aus Deutschland, Österreich und der Schweiz erfolgreiche Teilnehmer. Beginnendmit Wettfahrten auf dem Zürichsee (Regatta Horgen, Langstrecke Zürich-Rapperswil, Pfingstregatta Rapperswil) folgten Bodensee-Ragatten (Ashanti Goldpokal, RV6 Cup, Harder Cup, Schweizer Meisterschaft, Onkel Ernst, Überlinger Herbstpokal) undschließlich wieder zurück am Zürichsee der Zürcher Herbstpreis. An allen Wettfahrten starteten die vereinseigene Jugend-Lacustre „jeunesse“ (135) und die Dank Sponsoren für zwei Jahre angemietete „gilberte III“ (177). Oft konnten die Nachwuchssegler zusätzlich zur Verfügung gestellte Lacustre benutzen und belegten durchwegs sehr gute bis gute mittlere Platzierungen. In der Jahresgesamtwertung auf dem Bodensee erreichte die „jeunesse“von insgesamt 53 Schiffen den 24. Platz, die„gilberte III“den 13. Rang – „nach zwei Jahren Jugendarbeit im JRFV ein tolles Ergebnis“, resümiert Ernst Zollinger, Präsident der Bodensee-Lacustre, der anlässlich der Preisübergabe meinte: „Wir sind zuversichtlich, auf diese Weise interessante Wettkämpfe und Rahmenveranstaltungen für Jugendliche und Erwachsene anbieten zu können.“
Fürs Fahrtensegeln sind die Jugendschiffe des JRFV ebenfalls beliebt; ob zur jährlichen Far Niente oder zu eigenen Ferientörns: Die beiden Jugendschiffe waren gut gebucht.Damit, so Dr. Rolf Reinhardt, Vorsitzender des JRFV, sei es gelungen, das Yachtsegeln bei Jugendlichen populär zu machen und ein Angebot zu entwickeln, das den Nachwuchs über die Jollenprogramme hinaus beim Segelsport hält.
Auch nach Saisonende sind die jungen Segler aktiv; die „jeunesse“ wurde bereits in der Werkstatt des Junioren Segler Pools Kreuzlingen in Eigenleistung überholt und für die kommende Saison fit gemacht. Bewährt hat sich die Teilung in Yachtausbildung mit dem Ziel, den Segelschein zu machen und das Regattatraining; beides wird der JRFV dank den Sponsoren (LGT Bank, Vetter Pharma, Bootswerft Heinrich, bauen.ch, innotio, betosan, Engert) auch im nächsten Jahr wieder anbieten. Zur besseren Koordination der Teilnahme ist geplant, die Anmeldung zum Training via facebook einzuführen. Felix Somm.
Mittwoch, 11. November 2009
Torben Grael und Anna Tunnicliffe ausgezeichnet
11.11.09 - Der Brasilianer Torben Grael und die US-Amerikanerin Anna Tunnicliffe wurden in der Nacht zum Mittwoch (11. November) im Kreis der besten Seglerinnen und Segler aufgenommen. Während einer spektakulären Feierstunde in Pusan/Südkorea wurde beide zu den ISAF Rolex Weltseglern des Jahres 2009 ausgezeichnet.
Aktive Segler, Funktionäre und geladene Gäste versammeln sich jedes Jahr im November zur Jahrestagung des Weltsegelverbandes (ISAF) und zur Verleihung des Titels ISAF Rolex Weltsegler des Jahres. Diese Auszeichnung ist die höchste Ehre, die eine Seglerin oder ein Segler für seine außergewöhnlichen Leistungen erhalten kann. Dieses Mal wurde die Verleihung im Pusan Yacht Club in Haeundae-gu gefeiert. Viele außergewöhnliche Segler waren zur Zeremonie angereist, um live mitzuerleben, welche zwei der neun Nominierten den prestigeträchtigen Titel als ISAF Rolex Weltsegler des Jahres bekommen sollten.
Der Erfolg scheint Torben Grael in den langen Jahren seiner Segelkarriere geradezu zu verfolgen. Geboren in Sao Paulo/Brasilien und versehen mit dem Spitznamen "Turbine" für seine seglerischen Leistungen hat Torben Grael fünf Olympische Medaillen gewonnen, mehr als jeder andere Segler in der Geschichte. Außerdem kann er auf eine Vielzahl von Weltmeistertiteln verweisen, ebenso wie den Sieg im Louis Vuitton Cup mit der "Luna Rossa" 2000.
Seine aktuellste Leistung beim Volvo Ocean Race 2008-09, bei dem er die "Ericsson 4" zu einem spektakulären Sieg steuerte, ist diejenige, für die er nun ausgezeichnet wurde. Es war zwar erst sein zweites Volvo Ocean Race. Aber Grael und sein Team waren in fünf Etappen das erste Schiff im Ziel, acht der insgesamt zehn Teilstücke beendeten sie auf dem Podium. Das Team der "Ericsson 4" war zudem unter den Top-Drei bei allen sieben Offshore-Wertungs-Toren und auf dem Podium in drei der sieben In-Port-Rennen. Damit sammelte die Crew 84 Prozent (114,5 Punkte) der maximal erreichbaren Punktzahl.
Als wenn das noch nicht genug wäre, schaffte die "Ericsson 4" auch noch den Sprung in die Rekordbücher, als sie während des Rennens am 29. Oktober 2008 einen 24-Stunden-Weltrekord für Einrumpf-Boote setzte. Mit der phänomenalen Tagesstrecke von 596,6 Seemeilen erreichte sie eine Durchschnittsgeschwindigkeit von 24,85 Knoten. Nach neun Monaten und rund 40.000 Seemeilen Rennstrecke war die "Ericsson 4" die ungefährdete Siegerin des Volvo Ocean Races 2008-09, und die Crew kreuzte die Ziellinie in St. Petersburg mit einem unglaublichen Vorsprung von neun Punkten.
Auf die Frage, wie schwierig es gewesen sei, über das gesamte Rennen eine derart konstante Leistung zu bringen, sagte Grael: "Ich denke, das Team zusammenzuhalten, war einer der Schlüssel zu unserem Erfolg. Es gibt keinen einzelnen Grund, warum wir Erfolg hatten. Ich würde sage, es war eine Kombination verschiedener Dinge. Wir starteten in einer sehr guten Verfassung und waren gut vorbereitet. Wir hatten Zeit, ein gutes Boot, einen großen Sponsor... Als wir in das Rennen gingen, dachte ich schon, dass wir eine gute Chance haben könnten. Nach den beiden ersten Etappen standen wir schon oben auf der Liste und hatten so viele Punkte eingesammelt, wie wir konnten, da die anderen Fehler gemacht hatten. Ich denke, wir hatten eine gute Strategie. Wir haben Druck gemacht, wenn wir es mussten, und wir waren zurückhaltend, wenn wir der Meinung waren, dass es so besser war. Ich Rückblick auf die Resultate denke ich, hätten wir noch mehr Druck machen können. Aber das hätte keinen Untersc hied in unserer Endposition gemacht, auf die wir sehr stolz sind. Ich bin sehr glücklich."
Grael hat sicherlich einen herausragenden Job gemacht, indem er sein Team beim Rennen um die Welt an die Spitze führte, aber seine Leistungen in der Nominierungsperiode 2008-09 sind nicht nur durch das Volvo Ocean Race bestimmt. Direkt nach dem Ende des VOR nahm Grael an der Rolex Ilhabela Sailing Week teil und beendete die Woche als Zweitplatzierter der Gesamtwertung. Und nach diesem Kraftakt ging er nur ein paar Wochen später als Taktiker auf der "Luna Rossa" bei der Cowes Week und dem legendären Rolex Fastnet Race an den Start.
"Es war ein sehr außergewöhnliches Jahr für mich", sagte Grael, der in seiner Karriere bereits fünfmal für den Titel als Weltsegler des Jahres nominiert worden war. Aber in der vergangenen Nacht gewann er die Auszeichnung das erste Mal. "Die Auszeichnung zum Rolex Weltsegler des Jahres zu gewinnen, ist ein fantastisches Erlebnis. Ich bin stolz, nicht nur darauf, was ich erreicht habe, sondern auch darauf, was meine Kinder geschafft haben. Daher kann ich ehrlich sagen, es war ein großes Jahr. Es ist wirklich schwer, diesen Titel zu gewinnen, denn Segeln ist so variantenreich, und es waren wieder so viele starke Leute nominiert. Deshalb bin ich wirklich glücklich."
Der 49-jährige Torben Grael hat wieder und wieder gezeigt, dass er in der Lage ist, jede Herausforderung zu bewältigen, und er hat eine sehr komplette Segelkarriere hingelegt, indem er sowohl olympische Aufgaben als auch Hochseerennen und Matchraces gemeistert hat. Er bringt eine beständige Leistung in jeder Form einer Regatta, unabhängig von den Umständen. In seiner ersten VOR-Kampagne (2005-06), triumphierte sein Team "Brasil 1" über die Budgetprobleme und die niedrigen Erwartungen und beendete das Rennen als Drittplatzierter der Gesamtwertung, wahrlich eine kleine Heldentat.
Die Frage nach den drei größten Highlights seiner Karriere musste Torben Grael daher lachend beantworten: "Das ist nicht einfach! Allerdings, die drei Olympischen Goldmedaillen, der Sieg im Louis Vuitton Cup und nun das Volvo ... ich würde sagen, das sind schon sehr gute Leistungen."
Neben den Rennen hat Torben Grael zudem mit seinen Brüdern Lars und Axel Grael daran gearbeitet, das Instituto Rumo Náutico aufzubauen, in Brasilien bekannt als das "Grael-Projekt". Das Projekt bietet weniger privilegierten Kindern neue soziale Aussichten und Bildungsmöglichkeiten durch den Wassersport. Es bietet einen besseren Zugang zum Segeln, Rudern und Kanufahren und entwickelt so eine maritime Kultur.
Zu seinen Zukunftsplänen sagte Grael: "Ich denke, das hängt davon ab, welche Möglichkeiten sich mir bieten. Das ist das Schöne am Segeln: Es bewegen sich so viele Dinge. Es gibt es immer noch etwas Neues, das Spaß zu machen scheint. Meine aktuellen Pläne sind auf die Starboot-Weltmeisterschaft in Rio de Janeiro ausgerichtet. Ich bin den Star so lange gesegelt, da darf ich diesen Event einfach nicht verpassen. Danach werde ich schauen, was kommt."
Alles in allem hat Torben Grael es mehr als verdient, den prestigeträchtigen Titel des ISAF Rolex Weltsegler des Jahres 2009 zu tragen. Und von seiner weiteren Karriere dürften sicherlich noch mehr großartige Leistungen zu erwarten sein.
Aber Grael war nicht der einzige Segler, der die Zeremonie in der vergangenen Nacht mit einer silbernen Trophäe für den Weltsegler und einem repräsentativen Rolex Chronometer verließ. Anna Tunnicliffe wurde als weibliche Siegerin ausgezeichnet.
In den vergangenen zwölf Monaten hat sich Anna Tunnicliffe auf eine große Bandbreite von Wettkämpfen, Booten und Disziplinen verlegt. Tunnicliffe hat in Qingdao die Goldmedaille für die USA im Laser Radial bei den Olympischen Spielen von China 2008 gewonnen, die erste Olympische Segelmedaille für eine US-Amerikanerin in den vergangenen 20 Jahren. Aber sie war nicht nur damit beschäftigt, die Einhand-Jolle Laser Radial zu segeln, sondern widmete sich auch dem Matchracing.
Tunnicliffe wurde in Doncaster/England geboren, lebt aber seit ihrem zwölften Lebensjahr in den USA. Sie begann schon in jungen Jahren mit dem Segeln und investierte viel Zeit in das Training und in Wettkämpfe in verschiedenen Disziplinen. "Ich liebe es, verschiedene Klassen zu segeln", sagte Tunnicliffe in ihrem Interview während der Verleihungszeremonie. "Meine beiden Disziplinen sind wirklich sehr unterschiedlich. Ich mag es wirklich, für mich zu segeln, und es ist eine sehr physische Angelegenheit im Laser. Um dich ständig in die richtige Position zu bringen, musst du hart arbeiten."
"In einer Mannschaft muss ebenso hart gearbeitet werden, aber zusammen mit den Teammitgliedern. Am Anfang war es schon hart, denn ich musste auf einiges verzichten, was ich sonst selbst erledigt hatte. Ich musste es an meine Teammitglieder abgeben, um das Boot schnell zu segeln. Aber im Team zu segeln, gibt dir die Chance, mit jemanden zu sprechen und gemeinsam zu entscheiden, welcher Kurs gesegelt wird. Daher ist es ein bisschen entspannter, da draußen die Entscheidungen nicht allein treffen zu müssen", sagte Tunnicliffe mit einem Lächeln.
"Ich würde sagen, eines meiner persönlichen Höhepunkte des Jahres war, in beiden Disziplinen erfolgreich zu sein: im Matchracing und im Laser Radial. Ich bin wirklich gespannt darauf, was im nächsten Jahr kommt." Anna Tunnicliffe sagte, dass Matchracing "wegen des intensiven Drucks vor, während und nach dem Start" sehr verlockend sei. "Seine eigene Taktik zu entwerfen und das gegen ein anderes Boot, viel enger als im Fleetrace, dazu noch im Team zu arbeiten auf einem Boot, das wesentlich größer ist als ein Laser, das ist sehr aufregend."
Sie ist das beste Beispiel, um zu verdeutlichen, dass Segeln in verschiedenen Klassen sehr unterschiedliche Eigenschaften verlangt, und dass die Vielfalt über die verschiedenen Disziplinen einen Segler in der ganzen Bandbreite der Erfordernisse und Kenntnisse formt. Diese Fähigkeit, zwischen den Disziplinen zu wechseln, könnte der Schlüssel zu Tunnicliffes zahlreichen Erfolgen in der vergangenen Zeit sein, die sie zu der Nominierung und schließlich der Auszeichnung führten.
Im Anschluss an die Olympischen Spiele wurde sie Erste in der US Frauen Match-Race-Meisterschaft im September, und im gleichen Monat wurde sie Zweite in der Snipe Frauen-WM in Roquetas al Mar/Spanien. Zurück im Matchracing brachte sie einen weiteren Sieg vom ISAF Nationen Cup Regional-Finale (Nord-Amerika und Karibik) im November nach Hause, und einen weiteren Monat später sammelte sie Gold bei der internationalen Sail Melbourne-Regatta im Laser Radial ein. Am Ende dieses phänomenalen Jahres, im Schein ihrer überwältigenden Zielstrebigkeit und Leistung wurde Anna Tunnicliffe zur Rolex US-Seglerin des Jahres 2008 ernannt.
Im Januar 2009 wurde sie Erste bei der Rolex Miami ORC und fuhr einen Monat später den Titel bei der Nordamerikanischen Meisterschaft der Frauen im Laser Radial ein. Im Februar gewann Tunnicliffe Silber bei den Laser Midwinters East und war dann im März zurück auf der Match-Racing-Tour - mit dem Gewinn der Bronzemedaille beim ISAF Nations Cup Grand Finale in Porte Alegre/Brasilien, bevor sie erneut ganz oben stand bei der NYYC Women's Match Racing Regatta.
Erneut zurück im Laser Radial, setzte Tunnicliffe ihren Fokus auf den neugeschaffenen ISAF Sailing World Cup. Mit dem Erfolg bei der Semaine Olympique Française in Hyères/Frankreich hatte sie bereits dreimal Gold bei dieser siebenteiligen Serie eingesammelt. Ein dritter Platz bei der Kieler Woche und kein Resultat schlechter als Rang sechs garantierten ihr die Krone beim ISAF Sailing World Cup im Laser Radial.
"Ich denke der Schlüssel zu meinem Erfolg könnte sein, dass ich aus einer wettbewerbsorientierten Familie komme", sagte Tunnicliffe. "Nicht nur im Segeln. Wir haben einfach eine wettbewerbsorientierte Ausrichtung, daher wollte ich immer besser sein, immer etwas dazu lernen. Es ist nicht nur das Gewinnen, sondern es ist das Lernen und der Spaß, während du es tust."
Anna Tunncliffe wurde zwar für ihren Leistungen im Zeitraum vom 1. September 2008 bis zum 21. August 2009 ausgezeichnet, allerdings macht sie derzeit keinerlei Anstalten, ein Gang herunter zu schalten. Gerade im Oktober gewann sie die Rolex Internationale Kielboot-Meisterschaft in Rochester/New York (USA).
"Es ist so eine große Ehre, nur nominiert zu sein", sagte Tunnicliffe. "Aber als mein Name vorgelesen wurde, war es einfach überwältigend. Es gibt all der harten Arbeit, die du hinein gesteckt hast, erst einen Wert. Das vergangene Jahr war hart, und es gab Zeitpunkte, als ich eine Pause wollte, aber ich liebe diesen Sport und ich liebe, was ich tue. Und nun mit dieser Ehre ausgezeichnet zu sein, ist wirklich fantastisch."
Was also kommt als nächstes? Für Anna Tunnicliffe ist das sehr klar: "Die Olympischen Spiele 2012 in London", sagte sie und bestätigte, dass sie erneut eine Goldmedaille als Ziel hat, diesmal allerdings im Matchracing. Mit einer klar definierten Mission und bereits gut auf dem Weg für Erfolge in der Zukunft wurde Anna Tunnicliffe durch die internationale Segelwelt für das bisher Erreichte ausgezeichnet und zur weiblichen ISAF Rolex Weltseglerin des Jahres 2009 ernannt.
Seine königliche Hoheit Prinz Frederik von Dänemark, ein begeisterter Segler und Teilnehmer in der Farr 40-Szene, verkündete die Sieger der Auszeichnung 2009. Der Kronprinz und Lionel Schurch von Rolex SA übergaben beiden Gewinnern einen Rolex Yacht-Master Chronometer und die Weltsegler-Trophäe - eine marmorne Kugel gekrönt von fünf silbernen Spinnakern, die die Welt und ihre Kontinente symbolisieren.
Neben den beiden Siegern runden die weiteren Nominierten die 2009er-Liste der ISAF Rolex-Weltsegler-Auszeichnung ab. Nominiert waren:
Weibliche Segler:
Sam Davies (Großbritannien)
Hilary Lister (Großbritannien)
Blanca Manchón (Spanien)
Männliche Segler:
Pascal Bidégorry (Frankreich)
Michel Desjoyeaux (Frankreich)
Paul Goodison (Großbritannien)
Nathan Outteridge (Australien)
Fünf der neun Nominierten waren bei der Zeremonie vergangene Nacht im Pusan Yacht Club in Haeundae-gu zugegen. Sam Davies und Michel Desjoyeaux segeln gerade bei der Transat Jacques Vabre, während Pascal Bidégorry sich auf einen Jules-Verne-Rekord-Versuch vorbereitet. Blanca Manchón war krank und konnte die Reise nach Korea daher nicht auf sich nehmen.
Rund 400 internationale Gäste besuchten die Ehrungszeremonie, die von der dänischen Segellegende Jesper Bank moderiert wurde. Der dreimalige Olympia-Medaillen-Gewinner gewann in seiner Karriere unter anderem Bronze 1988 bei den Olympischen Spielen von Seoul, deren Segelwettbewerbe vor Pusan ausgesegelt wurden. Bank war zudem auch ein Sieger der ISAF Matchracing-WM und selbst einstmals ein Nominierter für die Auszeichnung zum Weltsegler. Alle, die bei der Feierlichkeit dabei waren, fühlten sich geehrt inmitten des Kreises derart talentierter Segler.
"Dies ist eine Nacht im Jahr, in der wir staunen, feiern und die Helden unseres Sports ehren können", sagte Jesper Bank während der Zeremonie. "Wir haben ein stolze Segelgeschichte und eine starke Segelzukunft." Alle sollten stolz sein auf ihre Leistungen im vergangenen Jahr, und alle freuten sich bereits auf die nächste Ausgabe der ISAF Rolex Weltsegler-Ehrung. Sie findet im November 2010 in Griechenlands Hauptstadt Athen statt.
Die Auszeichnung zum ISAF Rolex Weltsegler des Jahres ist die höchste Ehre, die eine Seglerin oder ein Segler für seine außergewöhnlichen Leistungen erhalten kann. Sie wird jedes Jahr vergeben und basiert auf einem weltweiten Auswahlprozess, zu dem offene Vorschläge für den Kreis der Nominierten gehören, die dann von den mehr als 130 Delegierten der ISAF-Mitgliedsländer gewählt werden.
Die Auszeichnungen werden seit 1994 jedes Jahr vergeben. Zu den vergangenen Gewinnern gehörten Sir Peter Blake (?/Neuseeland), Ellen MacArthur (Großbritannien), Robert Scheidt (Brasilien) und Russell Coutts (Schweiz). 2008 wurden die Auszeichnungen an die mehrmaligen Olympiamedaillengewinner Ben Ainslie (Großbritannien) und Alessandra Sensini (Italien) vergeben.
Aktive Segler, Funktionäre und geladene Gäste versammeln sich jedes Jahr im November zur Jahrestagung des Weltsegelverbandes (ISAF) und zur Verleihung des Titels ISAF Rolex Weltsegler des Jahres. Diese Auszeichnung ist die höchste Ehre, die eine Seglerin oder ein Segler für seine außergewöhnlichen Leistungen erhalten kann. Dieses Mal wurde die Verleihung im Pusan Yacht Club in Haeundae-gu gefeiert. Viele außergewöhnliche Segler waren zur Zeremonie angereist, um live mitzuerleben, welche zwei der neun Nominierten den prestigeträchtigen Titel als ISAF Rolex Weltsegler des Jahres bekommen sollten.
Der Erfolg scheint Torben Grael in den langen Jahren seiner Segelkarriere geradezu zu verfolgen. Geboren in Sao Paulo/Brasilien und versehen mit dem Spitznamen "Turbine" für seine seglerischen Leistungen hat Torben Grael fünf Olympische Medaillen gewonnen, mehr als jeder andere Segler in der Geschichte. Außerdem kann er auf eine Vielzahl von Weltmeistertiteln verweisen, ebenso wie den Sieg im Louis Vuitton Cup mit der "Luna Rossa" 2000.
Seine aktuellste Leistung beim Volvo Ocean Race 2008-09, bei dem er die "Ericsson 4" zu einem spektakulären Sieg steuerte, ist diejenige, für die er nun ausgezeichnet wurde. Es war zwar erst sein zweites Volvo Ocean Race. Aber Grael und sein Team waren in fünf Etappen das erste Schiff im Ziel, acht der insgesamt zehn Teilstücke beendeten sie auf dem Podium. Das Team der "Ericsson 4" war zudem unter den Top-Drei bei allen sieben Offshore-Wertungs-Toren und auf dem Podium in drei der sieben In-Port-Rennen. Damit sammelte die Crew 84 Prozent (114,5 Punkte) der maximal erreichbaren Punktzahl.
Als wenn das noch nicht genug wäre, schaffte die "Ericsson 4" auch noch den Sprung in die Rekordbücher, als sie während des Rennens am 29. Oktober 2008 einen 24-Stunden-Weltrekord für Einrumpf-Boote setzte. Mit der phänomenalen Tagesstrecke von 596,6 Seemeilen erreichte sie eine Durchschnittsgeschwindigkeit von 24,85 Knoten. Nach neun Monaten und rund 40.000 Seemeilen Rennstrecke war die "Ericsson 4" die ungefährdete Siegerin des Volvo Ocean Races 2008-09, und die Crew kreuzte die Ziellinie in St. Petersburg mit einem unglaublichen Vorsprung von neun Punkten.
Auf die Frage, wie schwierig es gewesen sei, über das gesamte Rennen eine derart konstante Leistung zu bringen, sagte Grael: "Ich denke, das Team zusammenzuhalten, war einer der Schlüssel zu unserem Erfolg. Es gibt keinen einzelnen Grund, warum wir Erfolg hatten. Ich würde sage, es war eine Kombination verschiedener Dinge. Wir starteten in einer sehr guten Verfassung und waren gut vorbereitet. Wir hatten Zeit, ein gutes Boot, einen großen Sponsor... Als wir in das Rennen gingen, dachte ich schon, dass wir eine gute Chance haben könnten. Nach den beiden ersten Etappen standen wir schon oben auf der Liste und hatten so viele Punkte eingesammelt, wie wir konnten, da die anderen Fehler gemacht hatten. Ich denke, wir hatten eine gute Strategie. Wir haben Druck gemacht, wenn wir es mussten, und wir waren zurückhaltend, wenn wir der Meinung waren, dass es so besser war. Ich Rückblick auf die Resultate denke ich, hätten wir noch mehr Druck machen können. Aber das hätte keinen Untersc hied in unserer Endposition gemacht, auf die wir sehr stolz sind. Ich bin sehr glücklich."
Grael hat sicherlich einen herausragenden Job gemacht, indem er sein Team beim Rennen um die Welt an die Spitze führte, aber seine Leistungen in der Nominierungsperiode 2008-09 sind nicht nur durch das Volvo Ocean Race bestimmt. Direkt nach dem Ende des VOR nahm Grael an der Rolex Ilhabela Sailing Week teil und beendete die Woche als Zweitplatzierter der Gesamtwertung. Und nach diesem Kraftakt ging er nur ein paar Wochen später als Taktiker auf der "Luna Rossa" bei der Cowes Week und dem legendären Rolex Fastnet Race an den Start.
"Es war ein sehr außergewöhnliches Jahr für mich", sagte Grael, der in seiner Karriere bereits fünfmal für den Titel als Weltsegler des Jahres nominiert worden war. Aber in der vergangenen Nacht gewann er die Auszeichnung das erste Mal. "Die Auszeichnung zum Rolex Weltsegler des Jahres zu gewinnen, ist ein fantastisches Erlebnis. Ich bin stolz, nicht nur darauf, was ich erreicht habe, sondern auch darauf, was meine Kinder geschafft haben. Daher kann ich ehrlich sagen, es war ein großes Jahr. Es ist wirklich schwer, diesen Titel zu gewinnen, denn Segeln ist so variantenreich, und es waren wieder so viele starke Leute nominiert. Deshalb bin ich wirklich glücklich."
Der 49-jährige Torben Grael hat wieder und wieder gezeigt, dass er in der Lage ist, jede Herausforderung zu bewältigen, und er hat eine sehr komplette Segelkarriere hingelegt, indem er sowohl olympische Aufgaben als auch Hochseerennen und Matchraces gemeistert hat. Er bringt eine beständige Leistung in jeder Form einer Regatta, unabhängig von den Umständen. In seiner ersten VOR-Kampagne (2005-06), triumphierte sein Team "Brasil 1" über die Budgetprobleme und die niedrigen Erwartungen und beendete das Rennen als Drittplatzierter der Gesamtwertung, wahrlich eine kleine Heldentat.
Die Frage nach den drei größten Highlights seiner Karriere musste Torben Grael daher lachend beantworten: "Das ist nicht einfach! Allerdings, die drei Olympischen Goldmedaillen, der Sieg im Louis Vuitton Cup und nun das Volvo ... ich würde sagen, das sind schon sehr gute Leistungen."
Neben den Rennen hat Torben Grael zudem mit seinen Brüdern Lars und Axel Grael daran gearbeitet, das Instituto Rumo Náutico aufzubauen, in Brasilien bekannt als das "Grael-Projekt". Das Projekt bietet weniger privilegierten Kindern neue soziale Aussichten und Bildungsmöglichkeiten durch den Wassersport. Es bietet einen besseren Zugang zum Segeln, Rudern und Kanufahren und entwickelt so eine maritime Kultur.
Zu seinen Zukunftsplänen sagte Grael: "Ich denke, das hängt davon ab, welche Möglichkeiten sich mir bieten. Das ist das Schöne am Segeln: Es bewegen sich so viele Dinge. Es gibt es immer noch etwas Neues, das Spaß zu machen scheint. Meine aktuellen Pläne sind auf die Starboot-Weltmeisterschaft in Rio de Janeiro ausgerichtet. Ich bin den Star so lange gesegelt, da darf ich diesen Event einfach nicht verpassen. Danach werde ich schauen, was kommt."
Alles in allem hat Torben Grael es mehr als verdient, den prestigeträchtigen Titel des ISAF Rolex Weltsegler des Jahres 2009 zu tragen. Und von seiner weiteren Karriere dürften sicherlich noch mehr großartige Leistungen zu erwarten sein.
Aber Grael war nicht der einzige Segler, der die Zeremonie in der vergangenen Nacht mit einer silbernen Trophäe für den Weltsegler und einem repräsentativen Rolex Chronometer verließ. Anna Tunnicliffe wurde als weibliche Siegerin ausgezeichnet.
In den vergangenen zwölf Monaten hat sich Anna Tunnicliffe auf eine große Bandbreite von Wettkämpfen, Booten und Disziplinen verlegt. Tunnicliffe hat in Qingdao die Goldmedaille für die USA im Laser Radial bei den Olympischen Spielen von China 2008 gewonnen, die erste Olympische Segelmedaille für eine US-Amerikanerin in den vergangenen 20 Jahren. Aber sie war nicht nur damit beschäftigt, die Einhand-Jolle Laser Radial zu segeln, sondern widmete sich auch dem Matchracing.
Tunnicliffe wurde in Doncaster/England geboren, lebt aber seit ihrem zwölften Lebensjahr in den USA. Sie begann schon in jungen Jahren mit dem Segeln und investierte viel Zeit in das Training und in Wettkämpfe in verschiedenen Disziplinen. "Ich liebe es, verschiedene Klassen zu segeln", sagte Tunnicliffe in ihrem Interview während der Verleihungszeremonie. "Meine beiden Disziplinen sind wirklich sehr unterschiedlich. Ich mag es wirklich, für mich zu segeln, und es ist eine sehr physische Angelegenheit im Laser. Um dich ständig in die richtige Position zu bringen, musst du hart arbeiten."
"In einer Mannschaft muss ebenso hart gearbeitet werden, aber zusammen mit den Teammitgliedern. Am Anfang war es schon hart, denn ich musste auf einiges verzichten, was ich sonst selbst erledigt hatte. Ich musste es an meine Teammitglieder abgeben, um das Boot schnell zu segeln. Aber im Team zu segeln, gibt dir die Chance, mit jemanden zu sprechen und gemeinsam zu entscheiden, welcher Kurs gesegelt wird. Daher ist es ein bisschen entspannter, da draußen die Entscheidungen nicht allein treffen zu müssen", sagte Tunnicliffe mit einem Lächeln.
"Ich würde sagen, eines meiner persönlichen Höhepunkte des Jahres war, in beiden Disziplinen erfolgreich zu sein: im Matchracing und im Laser Radial. Ich bin wirklich gespannt darauf, was im nächsten Jahr kommt." Anna Tunnicliffe sagte, dass Matchracing "wegen des intensiven Drucks vor, während und nach dem Start" sehr verlockend sei. "Seine eigene Taktik zu entwerfen und das gegen ein anderes Boot, viel enger als im Fleetrace, dazu noch im Team zu arbeiten auf einem Boot, das wesentlich größer ist als ein Laser, das ist sehr aufregend."
Sie ist das beste Beispiel, um zu verdeutlichen, dass Segeln in verschiedenen Klassen sehr unterschiedliche Eigenschaften verlangt, und dass die Vielfalt über die verschiedenen Disziplinen einen Segler in der ganzen Bandbreite der Erfordernisse und Kenntnisse formt. Diese Fähigkeit, zwischen den Disziplinen zu wechseln, könnte der Schlüssel zu Tunnicliffes zahlreichen Erfolgen in der vergangenen Zeit sein, die sie zu der Nominierung und schließlich der Auszeichnung führten.
Im Anschluss an die Olympischen Spiele wurde sie Erste in der US Frauen Match-Race-Meisterschaft im September, und im gleichen Monat wurde sie Zweite in der Snipe Frauen-WM in Roquetas al Mar/Spanien. Zurück im Matchracing brachte sie einen weiteren Sieg vom ISAF Nationen Cup Regional-Finale (Nord-Amerika und Karibik) im November nach Hause, und einen weiteren Monat später sammelte sie Gold bei der internationalen Sail Melbourne-Regatta im Laser Radial ein. Am Ende dieses phänomenalen Jahres, im Schein ihrer überwältigenden Zielstrebigkeit und Leistung wurde Anna Tunnicliffe zur Rolex US-Seglerin des Jahres 2008 ernannt.
Im Januar 2009 wurde sie Erste bei der Rolex Miami ORC und fuhr einen Monat später den Titel bei der Nordamerikanischen Meisterschaft der Frauen im Laser Radial ein. Im Februar gewann Tunnicliffe Silber bei den Laser Midwinters East und war dann im März zurück auf der Match-Racing-Tour - mit dem Gewinn der Bronzemedaille beim ISAF Nations Cup Grand Finale in Porte Alegre/Brasilien, bevor sie erneut ganz oben stand bei der NYYC Women's Match Racing Regatta.
Erneut zurück im Laser Radial, setzte Tunnicliffe ihren Fokus auf den neugeschaffenen ISAF Sailing World Cup. Mit dem Erfolg bei der Semaine Olympique Française in Hyères/Frankreich hatte sie bereits dreimal Gold bei dieser siebenteiligen Serie eingesammelt. Ein dritter Platz bei der Kieler Woche und kein Resultat schlechter als Rang sechs garantierten ihr die Krone beim ISAF Sailing World Cup im Laser Radial.
"Ich denke der Schlüssel zu meinem Erfolg könnte sein, dass ich aus einer wettbewerbsorientierten Familie komme", sagte Tunnicliffe. "Nicht nur im Segeln. Wir haben einfach eine wettbewerbsorientierte Ausrichtung, daher wollte ich immer besser sein, immer etwas dazu lernen. Es ist nicht nur das Gewinnen, sondern es ist das Lernen und der Spaß, während du es tust."
Anna Tunncliffe wurde zwar für ihren Leistungen im Zeitraum vom 1. September 2008 bis zum 21. August 2009 ausgezeichnet, allerdings macht sie derzeit keinerlei Anstalten, ein Gang herunter zu schalten. Gerade im Oktober gewann sie die Rolex Internationale Kielboot-Meisterschaft in Rochester/New York (USA).
"Es ist so eine große Ehre, nur nominiert zu sein", sagte Tunnicliffe. "Aber als mein Name vorgelesen wurde, war es einfach überwältigend. Es gibt all der harten Arbeit, die du hinein gesteckt hast, erst einen Wert. Das vergangene Jahr war hart, und es gab Zeitpunkte, als ich eine Pause wollte, aber ich liebe diesen Sport und ich liebe, was ich tue. Und nun mit dieser Ehre ausgezeichnet zu sein, ist wirklich fantastisch."
Was also kommt als nächstes? Für Anna Tunnicliffe ist das sehr klar: "Die Olympischen Spiele 2012 in London", sagte sie und bestätigte, dass sie erneut eine Goldmedaille als Ziel hat, diesmal allerdings im Matchracing. Mit einer klar definierten Mission und bereits gut auf dem Weg für Erfolge in der Zukunft wurde Anna Tunnicliffe durch die internationale Segelwelt für das bisher Erreichte ausgezeichnet und zur weiblichen ISAF Rolex Weltseglerin des Jahres 2009 ernannt.
Seine königliche Hoheit Prinz Frederik von Dänemark, ein begeisterter Segler und Teilnehmer in der Farr 40-Szene, verkündete die Sieger der Auszeichnung 2009. Der Kronprinz und Lionel Schurch von Rolex SA übergaben beiden Gewinnern einen Rolex Yacht-Master Chronometer und die Weltsegler-Trophäe - eine marmorne Kugel gekrönt von fünf silbernen Spinnakern, die die Welt und ihre Kontinente symbolisieren.
Neben den beiden Siegern runden die weiteren Nominierten die 2009er-Liste der ISAF Rolex-Weltsegler-Auszeichnung ab. Nominiert waren:
Weibliche Segler:
Sam Davies (Großbritannien)
Hilary Lister (Großbritannien)
Blanca Manchón (Spanien)
Männliche Segler:
Pascal Bidégorry (Frankreich)
Michel Desjoyeaux (Frankreich)
Paul Goodison (Großbritannien)
Nathan Outteridge (Australien)
Fünf der neun Nominierten waren bei der Zeremonie vergangene Nacht im Pusan Yacht Club in Haeundae-gu zugegen. Sam Davies und Michel Desjoyeaux segeln gerade bei der Transat Jacques Vabre, während Pascal Bidégorry sich auf einen Jules-Verne-Rekord-Versuch vorbereitet. Blanca Manchón war krank und konnte die Reise nach Korea daher nicht auf sich nehmen.
Rund 400 internationale Gäste besuchten die Ehrungszeremonie, die von der dänischen Segellegende Jesper Bank moderiert wurde. Der dreimalige Olympia-Medaillen-Gewinner gewann in seiner Karriere unter anderem Bronze 1988 bei den Olympischen Spielen von Seoul, deren Segelwettbewerbe vor Pusan ausgesegelt wurden. Bank war zudem auch ein Sieger der ISAF Matchracing-WM und selbst einstmals ein Nominierter für die Auszeichnung zum Weltsegler. Alle, die bei der Feierlichkeit dabei waren, fühlten sich geehrt inmitten des Kreises derart talentierter Segler.
"Dies ist eine Nacht im Jahr, in der wir staunen, feiern und die Helden unseres Sports ehren können", sagte Jesper Bank während der Zeremonie. "Wir haben ein stolze Segelgeschichte und eine starke Segelzukunft." Alle sollten stolz sein auf ihre Leistungen im vergangenen Jahr, und alle freuten sich bereits auf die nächste Ausgabe der ISAF Rolex Weltsegler-Ehrung. Sie findet im November 2010 in Griechenlands Hauptstadt Athen statt.
Die Auszeichnung zum ISAF Rolex Weltsegler des Jahres ist die höchste Ehre, die eine Seglerin oder ein Segler für seine außergewöhnlichen Leistungen erhalten kann. Sie wird jedes Jahr vergeben und basiert auf einem weltweiten Auswahlprozess, zu dem offene Vorschläge für den Kreis der Nominierten gehören, die dann von den mehr als 130 Delegierten der ISAF-Mitgliedsländer gewählt werden.
Die Auszeichnungen werden seit 1994 jedes Jahr vergeben. Zu den vergangenen Gewinnern gehörten Sir Peter Blake (?/Neuseeland), Ellen MacArthur (Großbritannien), Robert Scheidt (Brasilien) und Russell Coutts (Schweiz). 2008 wurden die Auszeichnungen an die mehrmaligen Olympiamedaillengewinner Ben Ainslie (Großbritannien) und Alessandra Sensini (Italien) vergeben.
Öl im Hafen
11.11.09 - (IBN) Etwa ein halber Liter eines Öl-/Wassergemisches gelangte am Dienstagnachmittag, gegen 15.20 Uhr in den BSB-Hafen in Friedrichshafen und breitete sich auf einer Fläche von rund 600 Quadratmetern aus.
Wie die Ermittlungen der Wasserschutzpolizeistation Friedrichshafen ergaben, war von einem Arbeiter die Bilge eines Fahrgastschiffes mit einem Ölsauger ausgesaugt und anschließend der abgezogene Schlauch in der Ablaufrinne der Zustiegsöffnung abgelegt worden. Reste des Öl-/Wassergemisches, die sich noch im Schlauch befanden, gelangten auf diese Weise über den Ablauf ins Hafenbecken. Von der Freiwilligen Feuerwehr Friedrichshafen, die mit 14 Mann im Einsatz war, wurden rund 100 Meter Ölsperren ausgelegt und mit einem ins Wasser eingebrachten Spezialvlies ein Teil des Öls aufgesaugt. Bei einer erneuten Inaugenscheinnahme am Mittwochmorgen mit Vertretern der Wasserschutzpolizei und des Amts für Wasser- und Bodenschutz wird geprüft, ob noch weitere Maßnahmen erforderlich sind.
Wie die Ermittlungen der Wasserschutzpolizeistation Friedrichshafen ergaben, war von einem Arbeiter die Bilge eines Fahrgastschiffes mit einem Ölsauger ausgesaugt und anschließend der abgezogene Schlauch in der Ablaufrinne der Zustiegsöffnung abgelegt worden. Reste des Öl-/Wassergemisches, die sich noch im Schlauch befanden, gelangten auf diese Weise über den Ablauf ins Hafenbecken. Von der Freiwilligen Feuerwehr Friedrichshafen, die mit 14 Mann im Einsatz war, wurden rund 100 Meter Ölsperren ausgelegt und mit einem ins Wasser eingebrachten Spezialvlies ein Teil des Öls aufgesaugt. Bei einer erneuten Inaugenscheinnahme am Mittwochmorgen mit Vertretern der Wasserschutzpolizei und des Amts für Wasser- und Bodenschutz wird geprüft, ob noch weitere Maßnahmen erforderlich sind.
Dienstag, 10. November 2009
Alinghi ist bereit für 33. America's Cup in Valencia im Februar 2010
Genf, Schweiz - In einem Brief, den der America's-Cup-Titelverteidiger Société Nautique de Genève (SNG) nach den erfolglosen Diskussionen mit dem Golden Gate Yacht Club (GGYC) heute an Richterin Kornreich vom New York Supreme schrieb, hat die SNG bestätigt, dass sie einen „Deed of Gift“-Match mit dem GGYC im Februar 2010 in Valencia austragen wird. Dies ist das Datum und der Austragungsort, welche der GGYC wiederholt gefordert hat und der vom Gericht schon früher angeordnet worden ist.
Als die erste Wahl der SNG, Ras al-Khaimah in den Vereinigten Arabischen Emiraten, vom New York Supreme Court für ungültig erklärt wurde, schlug der Schweizer Titelverteidiger zwei alternative Austragungsorte auf der südlichen Hemisphäre vor: Proserpine/Airlie Beach und Townsville in Australien, wo die Wetterbedingungen im Februar günstig sind.
Darauf reagierte der GGYC mit dem Versuch, den Cup zu verzögern und sie versuchten weiter, sich einen Vorteil zu verschaffen, während die SNG an den Treffen mit guter Absicht teilnahm und eine Einigung finden wollte.
Während die SNG Valencia als Austragungsort für den 33. America's Cup im Februar 2010 bestätigt, bleibt das Angebot an den GGYC für einen australischen Austragungsort am gleichen Datum bis am 13. November 2009 gültig, vorausgesetzt der GGYC sieht von allen seinen rechtlichen Schritten ab.
Alinghi-Skipper Brad Butterworth, der an den Diskussionen in New York teilnahm, verlieh seiner Enttäuschung über das Ergebnis Ausdruck: „Wir haben an den Gesprächen mit gutem Willen teilgenommen, bereit Zugeständnisse zu machen, um sicherzustellen, dass der Cup aufs Wasser zurückgebracht werden kann für ein Duell im Februar zwischen zwei Top-Mehrrümpfern. Aber leider hat BMW Oracle einmal mehr nur versucht, sich einen Vorteil zu verschaffen. Dieses Mal ging es ihnen vor allem darum, das Rennen zu verzögern, weil sie nicht bereit sind. Als es noch zu ihrem Vorteil war, haben sie auf ein Rennen im Februar gedrängt. Jetzt müssen sie mit dem von ihnen selbst erzwungenen Datum leben. Ich denke, ich spreche für die gesamte Segelgemeinschaft, wenn ich sage, dass wir den Cup so schnell wie möglich auf dem Wasser austragen wollen.“
Auszug aus dem Brief an Richterin Kornreich vom 10. November:
„Zum jetzigen Zeitpunkt, nachdem wir dem GGYC verschiedene Austragungsorte vorgeschlagen haben, glaubt die SNG, dass der 33. America's Cup im Februar 2010 auf dem Wasser ausgetragen werden muss anstatt vor den Gerichten des Staates New York. Mit der Ausgabe seiner Notice of Race für Rennen in Valencia im Februar 2010 hält sich die SNG (a) an die Anweisung dieses Gerichts, die von der Berufungskammer im Urteil vom 2. April 2009 wieder eingesetzt wurde und besagt, dass die Parteien im Februar 2010 segeln sollen und Valencia als zulässigen Austragungsort für den 33. Cup autorisiert; und (b) hält sich die SNG damit an Ihre Anordnung, dass „die SNG das Rennen gemäss den Anweisungen der Berufungskammer und von Richter Cahn im Februar abhalten soll.“
Als die erste Wahl der SNG, Ras al-Khaimah in den Vereinigten Arabischen Emiraten, vom New York Supreme Court für ungültig erklärt wurde, schlug der Schweizer Titelverteidiger zwei alternative Austragungsorte auf der südlichen Hemisphäre vor: Proserpine/Airlie Beach und Townsville in Australien, wo die Wetterbedingungen im Februar günstig sind.
Darauf reagierte der GGYC mit dem Versuch, den Cup zu verzögern und sie versuchten weiter, sich einen Vorteil zu verschaffen, während die SNG an den Treffen mit guter Absicht teilnahm und eine Einigung finden wollte.
Während die SNG Valencia als Austragungsort für den 33. America's Cup im Februar 2010 bestätigt, bleibt das Angebot an den GGYC für einen australischen Austragungsort am gleichen Datum bis am 13. November 2009 gültig, vorausgesetzt der GGYC sieht von allen seinen rechtlichen Schritten ab.
Alinghi-Skipper Brad Butterworth, der an den Diskussionen in New York teilnahm, verlieh seiner Enttäuschung über das Ergebnis Ausdruck: „Wir haben an den Gesprächen mit gutem Willen teilgenommen, bereit Zugeständnisse zu machen, um sicherzustellen, dass der Cup aufs Wasser zurückgebracht werden kann für ein Duell im Februar zwischen zwei Top-Mehrrümpfern. Aber leider hat BMW Oracle einmal mehr nur versucht, sich einen Vorteil zu verschaffen. Dieses Mal ging es ihnen vor allem darum, das Rennen zu verzögern, weil sie nicht bereit sind. Als es noch zu ihrem Vorteil war, haben sie auf ein Rennen im Februar gedrängt. Jetzt müssen sie mit dem von ihnen selbst erzwungenen Datum leben. Ich denke, ich spreche für die gesamte Segelgemeinschaft, wenn ich sage, dass wir den Cup so schnell wie möglich auf dem Wasser austragen wollen.“
Auszug aus dem Brief an Richterin Kornreich vom 10. November:
„Zum jetzigen Zeitpunkt, nachdem wir dem GGYC verschiedene Austragungsorte vorgeschlagen haben, glaubt die SNG, dass der 33. America's Cup im Februar 2010 auf dem Wasser ausgetragen werden muss anstatt vor den Gerichten des Staates New York. Mit der Ausgabe seiner Notice of Race für Rennen in Valencia im Februar 2010 hält sich die SNG (a) an die Anweisung dieses Gerichts, die von der Berufungskammer im Urteil vom 2. April 2009 wieder eingesetzt wurde und besagt, dass die Parteien im Februar 2010 segeln sollen und Valencia als zulässigen Austragungsort für den 33. Cup autorisiert; und (b) hält sich die SNG damit an Ihre Anordnung, dass „die SNG das Rennen gemäss den Anweisungen der Berufungskammer und von Richter Cahn im Februar abhalten soll.“
Montag, 9. November 2009
Titelverteidiger Alinghi ist offen für Gespräche über einen 33. America's Cup im Februar 2010
09.11.09 - New York, USA - (2009-11-06) - Lucien Masmejan, Rechtsberater der Société Nautique de Genève, kommentiert die heutige Anhörung vor Richterin Kornreich vom New York Supreme Court wie folgt:
„Die heutige Anhörung vor Richterin Kornreich war produktiv. Unser Yachtclub, die Société Nautique de Genève, der Titelverteidiger des America's Cup und der Herausforderer, der Golden Gate Yachtclub, sind übereingekommen, sich übers Wochenende in New York zu treffen, um den Austragungsort für den 33. America's Cup zu diskutieren. Wir müssen uns am Montag bei Richterin Kornreich wieder melden und hoffen, dass wir bis dahin eine Einigung erzielen können.“
„Die heutige Anhörung vor Richterin Kornreich war produktiv. Unser Yachtclub, die Société Nautique de Genève, der Titelverteidiger des America's Cup und der Herausforderer, der Golden Gate Yachtclub, sind übereingekommen, sich übers Wochenende in New York zu treffen, um den Austragungsort für den 33. America's Cup zu diskutieren. Wir müssen uns am Montag bei Richterin Kornreich wieder melden und hoffen, dass wir bis dahin eine Einigung erzielen können.“
BLUBOATS CUP - Voiles Gautier verteidigt Titel
09.11.09 - Für den diesjährigen Bluboats Cup, welcher wiederum in Hilterfingen am Thunersee stattfand, schrieben sich 10 Teams ein. Entgegen der schlechten Wetterprognosen zeigte sich der Thunersee von seiner besten Seite und es konnten insgesamt zehn Läufe bei westlichen Winden gesegelt werden.
In den zuteils sehr engen Rennen vom Samstag wurde im ganzen Feld fair und intensiv gesegelt. Dabei setzten sich die Titelverteidiger vom Team Voiles Gautier und das Team blunote punktegleich an die Spitze, gefolgt von Markus Bohren auf der SUI 02. Viele Positionswechsel im Feld und geringe Punktunterschiede versprachen weitere Spannung für den Sonntag.
Nach einem gemütlichen Beisammensein am Samstagabend wurden am Sonntag weitere vier Läufe ausgetragen. Dabei konnte sich das Team von Voiles Gautier mit Christophe Péclard mit zwei weiteren Laufsiegen behaupten und den Bluboats Cup 2009 vor dem Team blunote SUI 03 und Markus Bohren mit der SUI 02 erneut gewinnen.
Nach zehn gesegelten Läufen mit zwei Streichresultaten ergab sich sodann folgende Rangliste:
1. SUI 05 ‚cinque blu’ Christophe Péclard 11pts
2. SUI 03 ,blunote’ Matthias Keller 15 pts
3. SUI 02 ,blutwo’ Markus Bohren 27pts
4. SUI 04 ,betty blu’ Ueli Guggenbühl 30 pts
5. SUI 09 ‚Eloise’ Lukas Erni 38pts
6. GER 11 , Sailingcenter Tegernsee’ Flori Hornsteiner 41pts
7. SUI 07 ,Blu Star’ Urs Oldani 44pts
8. SUI 10 ‚Romano&Christen’ Markus Sigrist 51pts
9. SUI 01 ,bluone’ Dominik Peikert 56pts
10. SUI 06 ‚blu six’ Wicki Apholt 72 pts
Nach einer kurzen Preisverteilung und bedankte sich das bluboats Team nochmals bei seinen Eventpartnern Archimedes Bootbau und der Segelschule Berner Oberland und wünschte allen Teilnehmern eine gute Heimreise.


In den zuteils sehr engen Rennen vom Samstag wurde im ganzen Feld fair und intensiv gesegelt. Dabei setzten sich die Titelverteidiger vom Team Voiles Gautier und das Team blunote punktegleich an die Spitze, gefolgt von Markus Bohren auf der SUI 02. Viele Positionswechsel im Feld und geringe Punktunterschiede versprachen weitere Spannung für den Sonntag.
Nach einem gemütlichen Beisammensein am Samstagabend wurden am Sonntag weitere vier Läufe ausgetragen. Dabei konnte sich das Team von Voiles Gautier mit Christophe Péclard mit zwei weiteren Laufsiegen behaupten und den Bluboats Cup 2009 vor dem Team blunote SUI 03 und Markus Bohren mit der SUI 02 erneut gewinnen.
Nach zehn gesegelten Läufen mit zwei Streichresultaten ergab sich sodann folgende Rangliste:
1. SUI 05 ‚cinque blu’ Christophe Péclard 11pts
2. SUI 03 ,blunote’ Matthias Keller 15 pts
3. SUI 02 ,blutwo’ Markus Bohren 27pts
4. SUI 04 ,betty blu’ Ueli Guggenbühl 30 pts
5. SUI 09 ‚Eloise’ Lukas Erni 38pts
6. GER 11 , Sailingcenter Tegernsee’ Flori Hornsteiner 41pts
7. SUI 07 ,Blu Star’ Urs Oldani 44pts
8. SUI 10 ‚Romano&Christen’ Markus Sigrist 51pts
9. SUI 01 ,bluone’ Dominik Peikert 56pts
10. SUI 06 ‚blu six’ Wicki Apholt 72 pts
Nach einer kurzen Preisverteilung und bedankte sich das bluboats Team nochmals bei seinen Eventpartnern Archimedes Bootbau und der Segelschule Berner Oberland und wünschte allen Teilnehmern eine gute Heimreise.


Freitag, 6. November 2009
BLUBOATS CUP - Vorankündigung
06.11.09 - Nach einem gelungenen Regattawochenende in Zürich steht nun der Bluboats Cup als Saisonabschluss der blu26 Klasse vor der Tür!
Am Wochenende des 7./8. November 2009 werden sich 10-12 blu26 vor Hilterfingen messen. Das Bluboats Team und Archimedes Bootbau freuen sich auf spannende Regatten und einen tollen Anlass. Für interessierte Zuschauer und Begleitpersonen besteht die Möglichkeit, die Regatten von einem Begleitboot aus zu verfolgen. Für eine Reservation von Plätzen und weitere Informationen melden Sie sich bitte hier.
Weitere Informationen unter: www.bluboats.com.
bluboats wurde im Frühjahr 2006 durch Profisegler und Yachtdesigner Christian Bolinger gegründet. bluboats ist eine Beratungs- und Vertriebsfirma, die zusammen mit einem breiten Netzwerk von Partnerfirmen elegante Semi-Custom und One-Design Yachten für das sportliche Binnensegeln auf's Wasser bringt. Mit der blu30 wurde die erste Semi-Custom Yacht entwickelt, mit der blu26 folgte die erste One-Design Yacht. bluboats steht für schöne und sportliche Yachten im zeitgemässen Design.
Am Wochenende des 7./8. November 2009 werden sich 10-12 blu26 vor Hilterfingen messen. Das Bluboats Team und Archimedes Bootbau freuen sich auf spannende Regatten und einen tollen Anlass. Für interessierte Zuschauer und Begleitpersonen besteht die Möglichkeit, die Regatten von einem Begleitboot aus zu verfolgen. Für eine Reservation von Plätzen und weitere Informationen melden Sie sich bitte hier.
Weitere Informationen unter: www.bluboats.com.
bluboats wurde im Frühjahr 2006 durch Profisegler und Yachtdesigner Christian Bolinger gegründet. bluboats ist eine Beratungs- und Vertriebsfirma, die zusammen mit einem breiten Netzwerk von Partnerfirmen elegante Semi-Custom und One-Design Yachten für das sportliche Binnensegeln auf's Wasser bringt. Mit der blu30 wurde die erste Semi-Custom Yacht entwickelt, mit der blu26 folgte die erste One-Design Yacht. bluboats steht für schöne und sportliche Yachten im zeitgemässen Design.
Donnerstag, 5. November 2009
Seglertag wählt neuen Präsidenten
05.11.09 - Am Samstag, den 14.11.09 findet in Konstanz der alljährliche Bodensee-Seglertag statt. Zu dieser Tagung werden die Deligierten von rund 100 Segelvereinen aus allen drei Anrainerstaaten mit mehr als 22'000 Mitgliedern erwartet.
Tagungsort ist das Restaurant Seerhein im Konstanzer Stadtteil Petershausen. Die Versammlung beginnt am Morgen mit der Tagung der Wettfahrtleiter und Regattareferenten. Sie werden den Regattakalender für 2010 präsentieren.
Jährlich werden rund 130 Regatten auf dem Bodensee ausgetragen, die es zu koordinieren gilt, um Terminüberschneidungen und Regattaanhäufungen in bestimmten Seeteilen zu vermeiden. Höhepunkte der kommenden Regattasaison werden u.a. die Weltmeisterschaft der X-99 in Langenargen, die Schweizer Meisterschaft der klassischen 5,5er Rennyachten in Romanshorn oder der Europacup der 30 Quadratmeter Schärenkreuzer in Langenargen sein. Die Internationale Segelelite wird sich wieder beim Match Race ein Stelldichein geben. Ein weiterer Höhepunkt soll die Bodenseewoche im Konstanzer Trichter sein. Neu ist das Race of Racers 2010, das die schnellsten Rennyachten an den Start locken soll.
Programmschwerpunkt am Nachmittag mit Beginn um 14 Uhr ist die Neuwahl des Präsidenten. Nach dreijähriger Amtszeit übergibt der Schweizer Ruedi Schellenberg vom YCRo turnusgemäß an einen deutschen Präsidenten, der von den deutschen Segelclub der Versammlung vorgeschlagen wird.
Bei den Jahrespreisen steht die Vergabe der Silbernen Lädine an erster Stelle. Mit diesem hochkarätigen Preis, einem silbernen Modell einer alten Lädine werden besondere seglerische Leistungen gewürdigt. Das können Regattaerfolge oder besonders anspruchsvolle Segelreisen sein. Preisträger im letzten Jahr waren die Bronzemedaillengewinner Jan und Hannes Peckolt.
Der Preis wird auch von der Kreuzerabteilung des Deutschen Seglerverbandes gefördert.
Erstmals haben Segler, Motorbootfahrer und Ihre Verbände BSVB und Internationaler Motorbootverband IBMV in Zusammenarbeit mit der Wassersportzeitung IBN Internationale Bodensee + Boots Nachrichten einen Hafenmeister des Jahres gewählt. Abgestimmt werden konnte mit Fragebogen und per Internet.
In Konstanz soll zudem eine Rahmenplanung für das 100jährige Jubiläum des internationalen Verbandes verabschiedet werden. Dies steht für 2011 an. Der Verband will dieses Ereignis entsprechend würdigen und dafür auch die notwendigen finanziellen Mittel bereit stellen. Europaweit dürfte es nur wenige internationale Verbände geben, die auch eine so lange Tradition zurück blicken können.
Den Gastvortrag wir Dr. Roland Schick vom Zweckverband Bodensee-Wasserversorgung in Sipplingen zum Thema “Bodensee-Online ein Informationssystem zur Vorhersage der Hydrologie und der Wasserqualität von See³ halten. Auch die Wassersportverbände sind bei der Gestaltung dieses modernen Informationssystemes über den Bodensee integriert und können sich am Seglertag über den Stand der Dinge informieren.
Tagungsort ist das Restaurant Seerhein im Konstanzer Stadtteil Petershausen. Die Versammlung beginnt am Morgen mit der Tagung der Wettfahrtleiter und Regattareferenten. Sie werden den Regattakalender für 2010 präsentieren.
Jährlich werden rund 130 Regatten auf dem Bodensee ausgetragen, die es zu koordinieren gilt, um Terminüberschneidungen und Regattaanhäufungen in bestimmten Seeteilen zu vermeiden. Höhepunkte der kommenden Regattasaison werden u.a. die Weltmeisterschaft der X-99 in Langenargen, die Schweizer Meisterschaft der klassischen 5,5er Rennyachten in Romanshorn oder der Europacup der 30 Quadratmeter Schärenkreuzer in Langenargen sein. Die Internationale Segelelite wird sich wieder beim Match Race ein Stelldichein geben. Ein weiterer Höhepunkt soll die Bodenseewoche im Konstanzer Trichter sein. Neu ist das Race of Racers 2010, das die schnellsten Rennyachten an den Start locken soll.
Programmschwerpunkt am Nachmittag mit Beginn um 14 Uhr ist die Neuwahl des Präsidenten. Nach dreijähriger Amtszeit übergibt der Schweizer Ruedi Schellenberg vom YCRo turnusgemäß an einen deutschen Präsidenten, der von den deutschen Segelclub der Versammlung vorgeschlagen wird.
Bei den Jahrespreisen steht die Vergabe der Silbernen Lädine an erster Stelle. Mit diesem hochkarätigen Preis, einem silbernen Modell einer alten Lädine werden besondere seglerische Leistungen gewürdigt. Das können Regattaerfolge oder besonders anspruchsvolle Segelreisen sein. Preisträger im letzten Jahr waren die Bronzemedaillengewinner Jan und Hannes Peckolt.
Der Preis wird auch von der Kreuzerabteilung des Deutschen Seglerverbandes gefördert.
Erstmals haben Segler, Motorbootfahrer und Ihre Verbände BSVB und Internationaler Motorbootverband IBMV in Zusammenarbeit mit der Wassersportzeitung IBN Internationale Bodensee + Boots Nachrichten einen Hafenmeister des Jahres gewählt. Abgestimmt werden konnte mit Fragebogen und per Internet.
In Konstanz soll zudem eine Rahmenplanung für das 100jährige Jubiläum des internationalen Verbandes verabschiedet werden. Dies steht für 2011 an. Der Verband will dieses Ereignis entsprechend würdigen und dafür auch die notwendigen finanziellen Mittel bereit stellen. Europaweit dürfte es nur wenige internationale Verbände geben, die auch eine so lange Tradition zurück blicken können.
Den Gastvortrag wir Dr. Roland Schick vom Zweckverband Bodensee-Wasserversorgung in Sipplingen zum Thema “Bodensee-Online ein Informationssystem zur Vorhersage der Hydrologie und der Wasserqualität von See³ halten. Auch die Wassersportverbände sind bei der Gestaltung dieses modernen Informationssystemes über den Bodensee integriert und können sich am Seglertag über den Stand der Dinge informieren.
33. America's Cup: Auf nach Australien!
05.11.09 - Alinghi schlägt Austragungsort in Australien vor, um den 33. America's Cup aus dem Gerichtssaal aufs Wasser zu bringen.
Die Société Nautique de Genève (SNG), titelverteidigender Yachtclub im 33. America's Cup, hat dem amerikanischen Challenger einen alternativen Austragungsort vorgeschlagen im Bestreben, dessen kontinuierliche Rechtsklagen zu beenden und den Cup zurück aufs Wasser zu bringen.
Vor der morgigen Anhörung vor dem Supreme Court in New York hat der Schweizer Titelverteidiger eine Lösung vorgeschlagen für die festgefahrene rechtliche Situation, die der Golden Gate Yacht Club herbeigeführt hat. Für den Titelverteidiger ist Ras al-Khaimah in den Vereinigten Arabischen Emiraten der bevorzugte Austragungsort für diesen „Deed of Gift“-Match“, doch um einen Match im Februar zu ermöglichen, schlägt die SNG vor, den 33. America's Cup an der Ostküste von Australien auszutragen, also in der südlichen Hemisphäre und in Übereinstimmung mit der Deed of Gift. Dies ist ein Austragungsort, der für beide Teams akzeptabel sein sollte, falls BMW Oracle, wie sie behaupten, wirklich die Absicht hat, auf dem Wasser um den America's Cup zu kämpfen.
Ein spezifischer Rennkurs im Pazifik vor der Ostküste von Australien mit Wetterbedingungen, die für das Segeln im Februar geeignet sind, wird prompt bekannt gegeben, falls der GGYC dieses Angebot akzeptiert und seine juristische Strategie beendet. Die Ostküste von Australien bietet verschiedene Orte mit idealen Segelbedingungen für den Best-of-Three-Match nächsten Februar. Ein Austragungsort in dieser Region wäre von BMW Oracles Basis in San Diego auf dem Wasserweg in etwa zweieinhalb Wochen erreichbar, während die Reise für Alinghi von Ras al-Khaimah etwa drei Wochen dauern würde.
Die SNG hofft, dass das Angebot angenommen wird und dass der Wettkampf auf dem Wasser fortgeführt wird statt im Gerichtssaal.
HinweisDie Deed of Gift (Stiftungsurkunde) legt fest, dass Rennen um den America's Cup zwischen dem 1. November und dem 1. Mai in der südlichen Hemisphäre ausgetragen werden müssen. Doch das Urteil von Richter Cahn vom New York Supreme Court vom 12. Mai 2008, das besagt „dass der Austragungsort des Matchs in Valencia oder an irgendeinem anderen von der SNG gewählten Ort ist“ bewegte den titelverteidigenden Yachtclub im America's Cup, die Société Nautique de Genève dazu, Ras al-Khaimah in den Vereinigten Arabischen Emiraten zu wählen.
Dem Antrag der SNG auf beschleunigte Berufung betreffend Richterin Kornreichs Entscheid vom 30. Oktober, mit dem die VAE als Austragungsort abgelehnt wurden, wurde gestern stattgegeben. Der Ort in den Emiraten wurde vom Titelverteidiger aus verschiedenen Gründen ausgesucht: passende Wetterbedingungen für einen „Deed of Gift“-Match im Februar, die Infrastruktur, die vom Land geboten wird, und die Erfahrung der Vereinigten Arabischen Emirate in der Ausrichtung von erstklassigen Sportanlässen.
NB: Dieser Lösungsvorschlag wurde heute auch an Richterin Kornreich gesandt.
Die Société Nautique de Genève (SNG), titelverteidigender Yachtclub im 33. America's Cup, hat dem amerikanischen Challenger einen alternativen Austragungsort vorgeschlagen im Bestreben, dessen kontinuierliche Rechtsklagen zu beenden und den Cup zurück aufs Wasser zu bringen.
Vor der morgigen Anhörung vor dem Supreme Court in New York hat der Schweizer Titelverteidiger eine Lösung vorgeschlagen für die festgefahrene rechtliche Situation, die der Golden Gate Yacht Club herbeigeführt hat. Für den Titelverteidiger ist Ras al-Khaimah in den Vereinigten Arabischen Emiraten der bevorzugte Austragungsort für diesen „Deed of Gift“-Match“, doch um einen Match im Februar zu ermöglichen, schlägt die SNG vor, den 33. America's Cup an der Ostküste von Australien auszutragen, also in der südlichen Hemisphäre und in Übereinstimmung mit der Deed of Gift. Dies ist ein Austragungsort, der für beide Teams akzeptabel sein sollte, falls BMW Oracle, wie sie behaupten, wirklich die Absicht hat, auf dem Wasser um den America's Cup zu kämpfen.
Ein spezifischer Rennkurs im Pazifik vor der Ostküste von Australien mit Wetterbedingungen, die für das Segeln im Februar geeignet sind, wird prompt bekannt gegeben, falls der GGYC dieses Angebot akzeptiert und seine juristische Strategie beendet. Die Ostküste von Australien bietet verschiedene Orte mit idealen Segelbedingungen für den Best-of-Three-Match nächsten Februar. Ein Austragungsort in dieser Region wäre von BMW Oracles Basis in San Diego auf dem Wasserweg in etwa zweieinhalb Wochen erreichbar, während die Reise für Alinghi von Ras al-Khaimah etwa drei Wochen dauern würde.
Die SNG hofft, dass das Angebot angenommen wird und dass der Wettkampf auf dem Wasser fortgeführt wird statt im Gerichtssaal.
HinweisDie Deed of Gift (Stiftungsurkunde) legt fest, dass Rennen um den America's Cup zwischen dem 1. November und dem 1. Mai in der südlichen Hemisphäre ausgetragen werden müssen. Doch das Urteil von Richter Cahn vom New York Supreme Court vom 12. Mai 2008, das besagt „dass der Austragungsort des Matchs in Valencia oder an irgendeinem anderen von der SNG gewählten Ort ist“ bewegte den titelverteidigenden Yachtclub im America's Cup, die Société Nautique de Genève dazu, Ras al-Khaimah in den Vereinigten Arabischen Emiraten zu wählen.
Dem Antrag der SNG auf beschleunigte Berufung betreffend Richterin Kornreichs Entscheid vom 30. Oktober, mit dem die VAE als Austragungsort abgelehnt wurden, wurde gestern stattgegeben. Der Ort in den Emiraten wurde vom Titelverteidiger aus verschiedenen Gründen ausgesucht: passende Wetterbedingungen für einen „Deed of Gift“-Match im Februar, die Infrastruktur, die vom Land geboten wird, und die Erfahrung der Vereinigten Arabischen Emirate in der Ausrichtung von erstklassigen Sportanlässen.
NB: Dieser Lösungsvorschlag wurde heute auch an Richterin Kornreich gesandt.
Mittwoch, 4. November 2009
CHRISTIAN SCHERRER STARTET MIT ALL4ONE AN DER LOUIS VUITTON TROPHY IN NIZZA
04.11.09 - Einer der erfahrensten Schweizer Segler, Christian Scherrer, nimmt in Nizza ab dem 7. November mit dem neugegründeten Deutsch-Französischen ALL4ONE Team als Genua Trimmer an der Louis Vuitton Trophy teil.
Christian Scherrer hat bereits an vier America's Cup Kampagnien teilgenommen (One Australia, Fast 2000, Alinghi und +39 Challenge) und segelt zur Zeit mit Sebastien Col's French Match Racing Team an der World Match Racing Tour (Vize-Weltmeister 2008) mit.
Christian Scherrer, SUI, Headsail Trimmer ALL4ONE : “Ich freue mich, Teil dieses neuen Teams zu sein. Es vereinigt viele erfahrene Segler mit denen ich in den letzten Jahren in verschiedenen Kampagnien zusammenarbeiten durfte. Die Louis Vuitton Trophy ist ein tolle Gelegenheit, auf höchsten Niveau gegen die besten Teams anzutreten. Zudem bietet die Louis Vuitton Trophy in der Saison 2010 eine gute Möglichkeit, ein Team für den nächsten Multi-Challenger America’s Cup aufzubauen. Ich freue mich auf die Rennen in Nizza und darauf, am Aufbau dieses neuen Teams mitarbeiten zu können.”
Jochen Schümann, GER, ALL4ONE's Skipper und Sport Direktor : “Dies ist meine dritte Kampagne mit Christian (die erste war Fast 2000). Es ist gut, erfahrene Segler im Team zu haben, wenn man wieder ganz von vorne beginnt.Christian hat grosse Erfahrung als Segler und Segelmacher und ist eines der Schlüssel-Mitglieder des Teams.”
Christian Scherrer hat bereits an vier America's Cup Kampagnien teilgenommen (One Australia, Fast 2000, Alinghi und +39 Challenge) und segelt zur Zeit mit Sebastien Col's French Match Racing Team an der World Match Racing Tour (Vize-Weltmeister 2008) mit.
Christian Scherrer, SUI, Headsail Trimmer ALL4ONE : “Ich freue mich, Teil dieses neuen Teams zu sein. Es vereinigt viele erfahrene Segler mit denen ich in den letzten Jahren in verschiedenen Kampagnien zusammenarbeiten durfte. Die Louis Vuitton Trophy ist ein tolle Gelegenheit, auf höchsten Niveau gegen die besten Teams anzutreten. Zudem bietet die Louis Vuitton Trophy in der Saison 2010 eine gute Möglichkeit, ein Team für den nächsten Multi-Challenger America’s Cup aufzubauen. Ich freue mich auf die Rennen in Nizza und darauf, am Aufbau dieses neuen Teams mitarbeiten zu können.”
Jochen Schümann, GER, ALL4ONE's Skipper und Sport Direktor : “Dies ist meine dritte Kampagne mit Christian (die erste war Fast 2000). Es ist gut, erfahrene Segler im Team zu haben, wenn man wieder ganz von vorne beginnt.Christian hat grosse Erfahrung als Segler und Segelmacher und ist eines der Schlüssel-Mitglieder des Teams.”
Dienstag, 3. November 2009
Société Nautique de Genève legt Berufung ein
03.11.09 - Der Titelverteidiger des 33. America’s Cup, die Société Nautique de Genève (SNG), wird gegen den Entscheid von Richterin Kornreich vom New York Supreme Court vom 30. Oktober Berufung einlegen; Kornreich lehnte Ras al-Khaimah in den Vereinigten Arabischen Emiraten als Austragungsort für den 33. America’s Cup ab. Die SNG hat um ein beschleunigtes Berufungsverfahren ersucht, um jegliche Verzögerung des „Deed of Gift“-Matchs im Februar 2010 zu vermeiden.
Die Wahl fiel auf Ras al-Khaimah gestützt auf die unmissverständliche Sprache von Richter Cahns (Kornreichs Vorgänger) Gerichtsbeschluss vom Mai 2008, der festlegte, dass der Austragungsort des 33. America’s Cup in „Valencia oder an irgendeinem anderen von der SNG gewählten Ort“ sein könne.
Der Ort in den Emiraten wurde vom Titelverteidiger aus verschiedenen Gründen ausgesucht: passenden Wetterbedingungen für einen „Deed of Gift“-Match im Februar, die Infrastruktur, die vom Land geboten wird, und die Erfahrung der Vereinigten Arabischen Emirate in der Ausrichtung von erstklassigen Sportanlässen.
Hinweis:
Die Deed of Gift (Stiftungsurkunde) legt fest, dass Rennen um den America’s Cup zwischen dem 1. November und dem 1. Mai in der südlichen Hemisphäre ausgetragen werden müssen. Doch das Urteil von Richter Cahn vom New York Supreme Court vom 12. Mai 2008, das besagt „dass der Austragungsort des Matchs in Valencia oder an irgendeinem anderen von der SNG gewählten Ort ist“ bewegte den titelverteidigenden Yachtclub im America’s Cup, die Société Nautique de Genève dazu, Ras al-Khaimah in den Vereinigten Arabischen Emiraten zu wählen.
Die Wahl fiel auf Ras al-Khaimah gestützt auf die unmissverständliche Sprache von Richter Cahns (Kornreichs Vorgänger) Gerichtsbeschluss vom Mai 2008, der festlegte, dass der Austragungsort des 33. America’s Cup in „Valencia oder an irgendeinem anderen von der SNG gewählten Ort“ sein könne.
Der Ort in den Emiraten wurde vom Titelverteidiger aus verschiedenen Gründen ausgesucht: passenden Wetterbedingungen für einen „Deed of Gift“-Match im Februar, die Infrastruktur, die vom Land geboten wird, und die Erfahrung der Vereinigten Arabischen Emirate in der Ausrichtung von erstklassigen Sportanlässen.
Hinweis:
Die Deed of Gift (Stiftungsurkunde) legt fest, dass Rennen um den America’s Cup zwischen dem 1. November und dem 1. Mai in der südlichen Hemisphäre ausgetragen werden müssen. Doch das Urteil von Richter Cahn vom New York Supreme Court vom 12. Mai 2008, das besagt „dass der Austragungsort des Matchs in Valencia oder an irgendeinem anderen von der SNG gewählten Ort ist“ bewegte den titelverteidigenden Yachtclub im America’s Cup, die Société Nautique de Genève dazu, Ras al-Khaimah in den Vereinigten Arabischen Emiraten zu wählen.
Montag, 2. November 2009
Zufriedene Aussteller beim Süddeutschen Caravan-Salon
02.11.09 - Der 37. Süddeutsche Caravan-Salon ist gestern nach neun Tagen zu Ende gegangen und liefert gute Gründe für Optimismus. 12 776 Besucher informierten sich auf dem Schwenninger Messegelände über die neuesten Entwicklungen und Angebote in der Caravaning-Branche. Ein Großteil der Aussteller zeigte sich mit dem Messegeschäft zufrieden.
Villingen-Schwenningen - Reisemobile, Caravans und Zubehör lockten Freunde des Urlaubs auf vier Rädern: Aus ganz Baden-Württemberg und auch aus Metropolen wie Berlin und Köln sowie aus dem angrenzenden Ausland kamen die Messebesucher. Und auch wenn die Besucherzahl des Vorjahres (13 943) nicht ganz erreicht werden konnte, zeigten sich die Veranstalter zufrieden. „Unsere Erwartungen wurden erfüllt“, hieß gestern das Fazit der Messeleitung. Der Feiertag Allerheiligen hatte in den Jahren zuvor stets einen kräftigen Besucherschub gebracht, war in diesem Jahr jedoch auf den Sonntag gefallen. Elf der insgesamt 16 Aussteller planen bereits zum jetzigen Zeitpunkt im nächsten Jahr wieder an der Messe teilzunehmen, wie eine Ausstellerbefragung ergab. Vier der Händler konnten noch keine Entscheidung vor Ort treffen und nur einer hat eine erneute Messebeteiligung nicht mehr auf dem Plan.
81 Prozent der Aussteller schätzten ihre geschäftlichen Ergebnisse, die sie beim Süddeutschen Caravan-Salon 2009 erzielen konnten, schon am vorletzten Tag der Messe als gut oder befriedigend ein. Als gute Botschaft kann aber auch gewertet werden, dass 87 Prozent der Aussteller mit einem erfolgreichen Messe-Nachgeschäft rechnen. Eine Neuerung der Messe war in diesem Jahr der Zubehörmarkt und der kam durchweg gut an. „Das ist der absolute Wahnsinn“, kommentierte Händler Arno Devilee schon nach wenigen Messetagen das Interesse an seinen Zubehörartikeln. Immer wieder gelobt wurde die Zusammenarbeit mit der Messeleitung und auch der am Wochenende angebotene Spielraum für Kinder stand hoch im Kurs. Auf einer Gesamtfläche von mehr als 12 000 Quadratmetern wurde neun Tage lang gezeigt, was die Caravaning-Branche zu bieten hat. Und das wird auch im nächsten Jahr wieder so sein.
Nach der Messe ist vor der Messe, und deshalb steht der Termin für den 38. Süddeutschen Caravan-Salon bereits fest: Vom 30. Oktober bis zum 07. November 2010 wird auf dem Schwenninger Messegelände gezeigt, was rollende Urlaubsträume ausmacht. (www.caravan-salon-vs.de).
Villingen-Schwenningen - Reisemobile, Caravans und Zubehör lockten Freunde des Urlaubs auf vier Rädern: Aus ganz Baden-Württemberg und auch aus Metropolen wie Berlin und Köln sowie aus dem angrenzenden Ausland kamen die Messebesucher. Und auch wenn die Besucherzahl des Vorjahres (13 943) nicht ganz erreicht werden konnte, zeigten sich die Veranstalter zufrieden. „Unsere Erwartungen wurden erfüllt“, hieß gestern das Fazit der Messeleitung. Der Feiertag Allerheiligen hatte in den Jahren zuvor stets einen kräftigen Besucherschub gebracht, war in diesem Jahr jedoch auf den Sonntag gefallen. Elf der insgesamt 16 Aussteller planen bereits zum jetzigen Zeitpunkt im nächsten Jahr wieder an der Messe teilzunehmen, wie eine Ausstellerbefragung ergab. Vier der Händler konnten noch keine Entscheidung vor Ort treffen und nur einer hat eine erneute Messebeteiligung nicht mehr auf dem Plan.
81 Prozent der Aussteller schätzten ihre geschäftlichen Ergebnisse, die sie beim Süddeutschen Caravan-Salon 2009 erzielen konnten, schon am vorletzten Tag der Messe als gut oder befriedigend ein. Als gute Botschaft kann aber auch gewertet werden, dass 87 Prozent der Aussteller mit einem erfolgreichen Messe-Nachgeschäft rechnen. Eine Neuerung der Messe war in diesem Jahr der Zubehörmarkt und der kam durchweg gut an. „Das ist der absolute Wahnsinn“, kommentierte Händler Arno Devilee schon nach wenigen Messetagen das Interesse an seinen Zubehörartikeln. Immer wieder gelobt wurde die Zusammenarbeit mit der Messeleitung und auch der am Wochenende angebotene Spielraum für Kinder stand hoch im Kurs. Auf einer Gesamtfläche von mehr als 12 000 Quadratmetern wurde neun Tage lang gezeigt, was die Caravaning-Branche zu bieten hat. Und das wird auch im nächsten Jahr wieder so sein.
Nach der Messe ist vor der Messe, und deshalb steht der Termin für den 38. Süddeutschen Caravan-Salon bereits fest: Vom 30. Oktober bis zum 07. November 2010 wird auf dem Schwenninger Messegelände gezeigt, was rollende Urlaubsträume ausmacht. (www.caravan-salon-vs.de).
hanseboot 2009: Wassersportbranche im Aufwind
02.11.09 - 95.000 Besucher kamen zur 50. Internationalen Bootsausstellung Hamburg vom 24. Oktober bis 1. November 2009 auf dem Gelände der Hamburg Messe und auf der In-Water hanseboot an der Elbe.
„Die Talsohle ist offenbar durchschritten. Die hanseboot-Aussteller bestätigen uns beinahe unisono, dass es wieder aufwärts geht“, so das Fazit von Bernd Aufderheide, Vorsitzender der Geschäftsführung Hamburg Messe und Congress GmbH, zum Abschluss der 50. Internationalen Bootsausstellung Hamburg. Rund 95.000 Besucher (Vorjahr: 96.059) kamen an den neun Veranstaltungstagen zur 50. hanseboot, die am Sonntag ihre Tore schloss. „Die Besucher, die in die Messehallen und zur In-Water hanseboot kamen, waren genau die Wunschklientel unserer Aussteller: hochfachlich, hochinteressiert und kauffreudig“, erklärte Aufderheide. Die In-Water hanseboot an der Elbe punktete im Jubiläumsjahr erstmals mit zwei Häfen und freiem Eintritt. Insgesamt zog es rund 25.000 Wassersportinteressierte auf die Pontonanlagen des Traditionsschiffhafens in der HafenCity und in den City Sporthafen am Baumwall, um große Segel- und Motoryachten in ihrem Element aus nächster Nähe anzuschauen.
Die Grundstimmung unter den rund 700 Ausstellern zum Ende der 50. hanseboot war optimistisch. Viele spürten einen deutlichen Aufwind und konnten ihr Ergebnis im Vergleich zur Vorjahresveranstaltung übertreffen. Das Kaufinteresse der Besucher war höher als erwartet. Hersteller und Händler von Ausrüstung und Zubehör verzeichneten gute Umsätze und starke Nachfrage vor allem nach Innovationen und Hightech-Entwicklungen. Auch Bootswerften und Yachthändler meldeten vielfach Verkaufsabschlüsse und erwarteten angesichts vieler intensiver Beratungsgespräche und konkreter Angebote ein erfolgreiches Nachmessegeschäft.
Die von den Ausstellern gelobte Fachlichkeit der hanseboot-Besucher wird durch die Ergebnisse der Besucherumfrage bestätigt. Rund 92 Prozent betreiben aktiv Wassersport – am liebsten an Nord- und Ostsee sowie in den Binnenrevieren Mecklenburg-Vorpommern und Berlin/Brandenburg, aber auch im Mittelmeer. Das Besucherinteresse richtet sich in erster Linie auf den Segelsport mit 62 Prozent (2008: 56 Prozent). Es folgen die Bereiche Zubehör und Ausrüstung mit 51 Prozent (2008: 50 Prozent) sowie Motorboote mit 35 Prozent (2008: 33 Prozent). 24 Prozent der hanseboot-Besucher verfügen über ein Haushaltsnettoeinkommen von mehr als 5.000 Euro und damit über eine im bundesweiten Vergleich überdurchschnittlich hohe Kaufkraft.
„Der erfreuliche Verlauf der hanseboot hat die Periode hoher Unsicherheit und Befürchtungen beendet. Die Erwartungen der meisten Aussteller wurden übertroffen“, bilanzierte Claus-Ehlert Meyer, Geschäftsführer des Deutschen Boots- und Schiffbauerverbandes (DBSV) nach neun Tagen Bootsausstellung. „Die sehr guten Ergebnisse der Jahre 2002 bis 2007 sind zwar wie erwartet nicht erreicht worden, aber das Konsumverhalten der hanseboot-Besucher ist stabil“, so Meyer.
Ausstellerstimmern
Segelboote und Segelyachten
„Die Talsohle ist durchschritten, und es geht langsam wieder aufwärts“, berichteten Werftaussteller und Yachthändler fast einhellig. Sie zeigten sich mit den Verkaufsergebnissen auf der hanseboot zufrieden. Viele waren mit geringen Erwartungen angereist, die zumeist übertroffen wurden. Noch hemme der sehr volle Gebrauchtbootmarkt den Verkauf neuer Yachten, aber es gehe voran, so die überwiegende Meinung.
Meik Lessing, Bavaria Yachtbau GmbH: „Die hanseboot war für uns eine gute Messe, besser als erwartet. Die Kunden kommen wieder mit konkreten Kaufabsichten und wissen, was sie wollen. Bis 35 Fuß Länge läuft es gut.“
Magnus Rassy, Hallberg-Rassy: „Unsere Erwartungen waren gering und sind übertroffen worden. Unsere neuen Modelle 31 und 37 laufen sehr gut. Es geht langfristig langsam wieder nach oben.“
Thomas Nielsen, Dufour Yachts: „Das Gejammer der Branche ist beendet. Die Kunden sind gut gelaunt, und es sind erstaunlich viele, die konkret kaufen wollen. Die Leute trauen sich wieder. Aber die Nachfrage besteht eher nach den kleineren Modellen von 32 bis 36 Fuß.“
Michael Schmidt, Hanse Yachts AG: „Das Tal ist durchschritten. Nach anfänglich schwachem Start sind wir überrascht, wie die Lage sich zum Positiven gedreht hat.“
John Welding, Flensburger Yachtservice (Nautor’s Swan u.a.): „Ich sage nur ein Wort: besser.“ Welding freute sich über das wieder gestiegene Interesse an großen Yachten wie der ausgestellten Swan 60 und 66.
Christoph Barth, X-Yachts: „Unsere Erwartungen wurden deutlich übertroffen und wir sind sehr zufrieden. Bei uns ist mehr Interesse für größere Yachten ab 42 Fuß zu verzeichnen.“
Motorboote und Motoryachten
Die Situation sei besser als erwartet, so das überwiegende Fazit im Segment der Motorboote und -yachten. Trotz weniger Besuchern habe man genau diejenigen erreicht, die als Kunden interessant sind. Das Interesse an Motorbooten sei ungebrochen.
Inge Sieg, Thalmann Boote & Yachten GmbH (Jeanneau): „Wir waren angenehm überrascht von der guten Stimmung. Die neuen Motoryachten von Jeanneau bis 48 Fuß interessierten viele Besucher.“
Thomas Uhlig, Geschäftsführer Scandinavia Bootsimport (Bavaria): „Die hanseboot läuft wirklich gut für uns. Das Interesse vor allem an kleineren Motorbooten ist groß. Wir haben schon richtig gut verkaufen können. Die neue Bavaria 28 Sport entpuppt sich als Bestseller.“
Andre Hennings, Linssen Yacht-Vertrieb: „Wir profitieren mit unseren hochwertigen Verdränger-Motoryachten davon, dass Segler älter werden und auf Motoryachten umsteigen. Wir sind zufrieden mit dem Verlauf der hanseboot.“
Daniel Goertz, Nautic Yachting GmbH (Nimbus): „Es läuft bei uns richtig gut. Der neue große Messestand zahlt sich aus. Wir haben verstärkte Nachfragen nach Motoryachten über 36 Fuß. Man merkt, dass die Talsohle der Konjunkturkrise durchschritten ist.“
Gustav Salomon, Gebr. SALOMON GmbH (Maxum): „Positiv ist genau das richtige Wort für unseren hanseboot-Verlauf. Es kamen sehr interessierte und auch fachlich fundierte Besucher. Das Interesse ging allerdings von der Mittelklasse zu kleineren Booten.“
Ausrüstung & Zubehör / Bekleidung / Segel
Der Zubehörmarkt profitiere davon, dass viele Bootseigner, für die momentan ein Neukauf nicht in Frage kommt, ihr Boot aufrüsten und Geld in neues Equipment stecken, so die vorherrschende Meinung. Im Bereich Segel sorgten die jüngsten Innovationen wie Laminat- und Membranensegel für großes Interesse. Die Segelmacher und Segeltuchhersteller waren überwiegend zufrieden.
Jos Vaes, M. u. H. von der Linden GmbH: „Das Publikum ist super und sehr fachkundig. Wir sind sehr zufrieden. Wir haben keine Einbrüche und unsere Erwartungen wurden erfüllt. Das Geschäft zieht wieder an.“
Jochen Kunzemann, Delius Klasing Verlag: „Das Ergebnis ist besser als im Vorjahr, und wir hoffen, das Niveau von 2007 zu erreichen. Verstärkt werden Praxisratgeber nachgefragt.“
Harald Baum/Margit Bursinski, Pantaenius GmbH (Versicherungen): „Gutes Ergebnis, über dem Vorjahr. Es werden wieder neue Schiffe versichert. Dabei allerdings etwas mehr kleine.“
Robert F. Kühnen, Dimension Polyant GmbH (Segel): „Der Trend geht eindeutig zu den Innovationen. Die hanseboot war für uns viel besser als erwartet.“
Frank Simoneit, Elvstrøm Sails A/S (Segel): „Die hanseboot-Besucher sind nicht nur offen für Innovationen, viele kommen auch mit genauen Vorstellungen. Wir haben viele Aufträge schreiben können.“
Elektronik / Motoren und Antriebstechnik
Die Stimmung bei den Anbietern von Boots- und Yachtmotoren sowie moderner Yachtelektronik war besser als im Vorjahr. Innovationen und Hightech erfreuten sich großen Zuspruchs.
Robert Marx, Friedrich Marx GmbH (Yanmar): „Für uns als Hamburger Betrieb ist die hanseboot immer ein Highlight im Jahr. Wir sind zufrieden mit dem Verlauf.“
Bernhardt Fründt, Volvo Penta: „Wir sind mit ziemlich negativen Erwartungen gekommen und fahren zufrieden nach Hause.“
Melanie Meinen, Furuno Deutschland GmbH: „Die hanseboot verläuft zwar ruhig, aber für uns sehr erfolgreich. Immer mehr Eigner interessieren sich für ganze Systeme und es wird gekauft. Die Krise scheint sich dem Ende zu nähern.“
Erlebnishalle B5
Wassersport zum Erleben stand vor allem in der Halle B5 auf dem Programm. In der hanseboot arena mit 20 mal 15 Meter großem Wasserbecken, Windmaschinen und einer Bühne für Vorführungen wurde täglich von morgens bis abends ein abwechslungsreiches Programm zum Mitmachen und Mitsegeln geboten. Aufmerksamkeit erregte vor allem die Aktionsfläche „Volvo Ocean Race Experiment“, die mit den Stationen „The Ride“, „The Dome“ und dem „Grinding Contest“ einen eindrucksvollen Einblick in das Leben auf einer Volvo Open 70 Yacht ermöglichte. Das neue Konzept, die Klassenvereinigungen unter dem Dach der hanseboot SailZone neben dem Aktionsbecken und im hinteren Bereich der Halle B5 Surfer, Wassersportvereine und -veranstaltungen zu platzieren, kam bei Ausstellern und Besuchern gut an. In Halle B5 machte sich auch der große Erfolg der Jubiläumsaktion „Kids go free!“ besonders bemerkbar. Kinder und Jugendliche bis 15 Jahre hatten in diesem Jahr freien Eintritt zur hanseboot. Eltern und Nachwuchs zeigten sich begeistert von dem umfangreichen Erlebnisangebot der 50. hanseboot.
Jörg Michaelsen, Surf- und Kiteschule Tatort Hawaii: „Das neue Konzept der Beach Lounge kommt an. Der Bereich ist sehr schön geworden, und wir können viele Dinge einfach besser demonstrieren.“
Oliver Ochse, Sail&Surf Pollensa: „Wir stellen erstmals auf der hanseboot aus und sind sehr zufrieden. Es läuft alles wie man sich das wünschen würde. Für die Aussteller in der Halle B5 ist das Wasserbecken ganz wichtig und hilft, Angebote zu zeigen.“
Ferdinand Ziegelmayer, Laser Deutschland: „Wir hatten gute Kontakte und haben verkauft. Der Trend im Jollenbereich geht zu robusten Polyethylen-Booten.“
„Die Talsohle ist offenbar durchschritten. Die hanseboot-Aussteller bestätigen uns beinahe unisono, dass es wieder aufwärts geht“, so das Fazit von Bernd Aufderheide, Vorsitzender der Geschäftsführung Hamburg Messe und Congress GmbH, zum Abschluss der 50. Internationalen Bootsausstellung Hamburg. Rund 95.000 Besucher (Vorjahr: 96.059) kamen an den neun Veranstaltungstagen zur 50. hanseboot, die am Sonntag ihre Tore schloss. „Die Besucher, die in die Messehallen und zur In-Water hanseboot kamen, waren genau die Wunschklientel unserer Aussteller: hochfachlich, hochinteressiert und kauffreudig“, erklärte Aufderheide. Die In-Water hanseboot an der Elbe punktete im Jubiläumsjahr erstmals mit zwei Häfen und freiem Eintritt. Insgesamt zog es rund 25.000 Wassersportinteressierte auf die Pontonanlagen des Traditionsschiffhafens in der HafenCity und in den City Sporthafen am Baumwall, um große Segel- und Motoryachten in ihrem Element aus nächster Nähe anzuschauen.
Die Grundstimmung unter den rund 700 Ausstellern zum Ende der 50. hanseboot war optimistisch. Viele spürten einen deutlichen Aufwind und konnten ihr Ergebnis im Vergleich zur Vorjahresveranstaltung übertreffen. Das Kaufinteresse der Besucher war höher als erwartet. Hersteller und Händler von Ausrüstung und Zubehör verzeichneten gute Umsätze und starke Nachfrage vor allem nach Innovationen und Hightech-Entwicklungen. Auch Bootswerften und Yachthändler meldeten vielfach Verkaufsabschlüsse und erwarteten angesichts vieler intensiver Beratungsgespräche und konkreter Angebote ein erfolgreiches Nachmessegeschäft.
Die von den Ausstellern gelobte Fachlichkeit der hanseboot-Besucher wird durch die Ergebnisse der Besucherumfrage bestätigt. Rund 92 Prozent betreiben aktiv Wassersport – am liebsten an Nord- und Ostsee sowie in den Binnenrevieren Mecklenburg-Vorpommern und Berlin/Brandenburg, aber auch im Mittelmeer. Das Besucherinteresse richtet sich in erster Linie auf den Segelsport mit 62 Prozent (2008: 56 Prozent). Es folgen die Bereiche Zubehör und Ausrüstung mit 51 Prozent (2008: 50 Prozent) sowie Motorboote mit 35 Prozent (2008: 33 Prozent). 24 Prozent der hanseboot-Besucher verfügen über ein Haushaltsnettoeinkommen von mehr als 5.000 Euro und damit über eine im bundesweiten Vergleich überdurchschnittlich hohe Kaufkraft.
„Der erfreuliche Verlauf der hanseboot hat die Periode hoher Unsicherheit und Befürchtungen beendet. Die Erwartungen der meisten Aussteller wurden übertroffen“, bilanzierte Claus-Ehlert Meyer, Geschäftsführer des Deutschen Boots- und Schiffbauerverbandes (DBSV) nach neun Tagen Bootsausstellung. „Die sehr guten Ergebnisse der Jahre 2002 bis 2007 sind zwar wie erwartet nicht erreicht worden, aber das Konsumverhalten der hanseboot-Besucher ist stabil“, so Meyer.
Ausstellerstimmern
Segelboote und Segelyachten
„Die Talsohle ist durchschritten, und es geht langsam wieder aufwärts“, berichteten Werftaussteller und Yachthändler fast einhellig. Sie zeigten sich mit den Verkaufsergebnissen auf der hanseboot zufrieden. Viele waren mit geringen Erwartungen angereist, die zumeist übertroffen wurden. Noch hemme der sehr volle Gebrauchtbootmarkt den Verkauf neuer Yachten, aber es gehe voran, so die überwiegende Meinung.
Meik Lessing, Bavaria Yachtbau GmbH: „Die hanseboot war für uns eine gute Messe, besser als erwartet. Die Kunden kommen wieder mit konkreten Kaufabsichten und wissen, was sie wollen. Bis 35 Fuß Länge läuft es gut.“
Magnus Rassy, Hallberg-Rassy: „Unsere Erwartungen waren gering und sind übertroffen worden. Unsere neuen Modelle 31 und 37 laufen sehr gut. Es geht langfristig langsam wieder nach oben.“
Thomas Nielsen, Dufour Yachts: „Das Gejammer der Branche ist beendet. Die Kunden sind gut gelaunt, und es sind erstaunlich viele, die konkret kaufen wollen. Die Leute trauen sich wieder. Aber die Nachfrage besteht eher nach den kleineren Modellen von 32 bis 36 Fuß.“
Michael Schmidt, Hanse Yachts AG: „Das Tal ist durchschritten. Nach anfänglich schwachem Start sind wir überrascht, wie die Lage sich zum Positiven gedreht hat.“
John Welding, Flensburger Yachtservice (Nautor’s Swan u.a.): „Ich sage nur ein Wort: besser.“ Welding freute sich über das wieder gestiegene Interesse an großen Yachten wie der ausgestellten Swan 60 und 66.
Christoph Barth, X-Yachts: „Unsere Erwartungen wurden deutlich übertroffen und wir sind sehr zufrieden. Bei uns ist mehr Interesse für größere Yachten ab 42 Fuß zu verzeichnen.“
Motorboote und Motoryachten
Die Situation sei besser als erwartet, so das überwiegende Fazit im Segment der Motorboote und -yachten. Trotz weniger Besuchern habe man genau diejenigen erreicht, die als Kunden interessant sind. Das Interesse an Motorbooten sei ungebrochen.
Inge Sieg, Thalmann Boote & Yachten GmbH (Jeanneau): „Wir waren angenehm überrascht von der guten Stimmung. Die neuen Motoryachten von Jeanneau bis 48 Fuß interessierten viele Besucher.“
Thomas Uhlig, Geschäftsführer Scandinavia Bootsimport (Bavaria): „Die hanseboot läuft wirklich gut für uns. Das Interesse vor allem an kleineren Motorbooten ist groß. Wir haben schon richtig gut verkaufen können. Die neue Bavaria 28 Sport entpuppt sich als Bestseller.“
Andre Hennings, Linssen Yacht-Vertrieb: „Wir profitieren mit unseren hochwertigen Verdränger-Motoryachten davon, dass Segler älter werden und auf Motoryachten umsteigen. Wir sind zufrieden mit dem Verlauf der hanseboot.“
Daniel Goertz, Nautic Yachting GmbH (Nimbus): „Es läuft bei uns richtig gut. Der neue große Messestand zahlt sich aus. Wir haben verstärkte Nachfragen nach Motoryachten über 36 Fuß. Man merkt, dass die Talsohle der Konjunkturkrise durchschritten ist.“
Gustav Salomon, Gebr. SALOMON GmbH (Maxum): „Positiv ist genau das richtige Wort für unseren hanseboot-Verlauf. Es kamen sehr interessierte und auch fachlich fundierte Besucher. Das Interesse ging allerdings von der Mittelklasse zu kleineren Booten.“
Ausrüstung & Zubehör / Bekleidung / Segel
Der Zubehörmarkt profitiere davon, dass viele Bootseigner, für die momentan ein Neukauf nicht in Frage kommt, ihr Boot aufrüsten und Geld in neues Equipment stecken, so die vorherrschende Meinung. Im Bereich Segel sorgten die jüngsten Innovationen wie Laminat- und Membranensegel für großes Interesse. Die Segelmacher und Segeltuchhersteller waren überwiegend zufrieden.
Jos Vaes, M. u. H. von der Linden GmbH: „Das Publikum ist super und sehr fachkundig. Wir sind sehr zufrieden. Wir haben keine Einbrüche und unsere Erwartungen wurden erfüllt. Das Geschäft zieht wieder an.“
Jochen Kunzemann, Delius Klasing Verlag: „Das Ergebnis ist besser als im Vorjahr, und wir hoffen, das Niveau von 2007 zu erreichen. Verstärkt werden Praxisratgeber nachgefragt.“
Harald Baum/Margit Bursinski, Pantaenius GmbH (Versicherungen): „Gutes Ergebnis, über dem Vorjahr. Es werden wieder neue Schiffe versichert. Dabei allerdings etwas mehr kleine.“
Robert F. Kühnen, Dimension Polyant GmbH (Segel): „Der Trend geht eindeutig zu den Innovationen. Die hanseboot war für uns viel besser als erwartet.“
Frank Simoneit, Elvstrøm Sails A/S (Segel): „Die hanseboot-Besucher sind nicht nur offen für Innovationen, viele kommen auch mit genauen Vorstellungen. Wir haben viele Aufträge schreiben können.“
Elektronik / Motoren und Antriebstechnik
Die Stimmung bei den Anbietern von Boots- und Yachtmotoren sowie moderner Yachtelektronik war besser als im Vorjahr. Innovationen und Hightech erfreuten sich großen Zuspruchs.
Robert Marx, Friedrich Marx GmbH (Yanmar): „Für uns als Hamburger Betrieb ist die hanseboot immer ein Highlight im Jahr. Wir sind zufrieden mit dem Verlauf.“
Bernhardt Fründt, Volvo Penta: „Wir sind mit ziemlich negativen Erwartungen gekommen und fahren zufrieden nach Hause.“
Melanie Meinen, Furuno Deutschland GmbH: „Die hanseboot verläuft zwar ruhig, aber für uns sehr erfolgreich. Immer mehr Eigner interessieren sich für ganze Systeme und es wird gekauft. Die Krise scheint sich dem Ende zu nähern.“
Erlebnishalle B5
Wassersport zum Erleben stand vor allem in der Halle B5 auf dem Programm. In der hanseboot arena mit 20 mal 15 Meter großem Wasserbecken, Windmaschinen und einer Bühne für Vorführungen wurde täglich von morgens bis abends ein abwechslungsreiches Programm zum Mitmachen und Mitsegeln geboten. Aufmerksamkeit erregte vor allem die Aktionsfläche „Volvo Ocean Race Experiment“, die mit den Stationen „The Ride“, „The Dome“ und dem „Grinding Contest“ einen eindrucksvollen Einblick in das Leben auf einer Volvo Open 70 Yacht ermöglichte. Das neue Konzept, die Klassenvereinigungen unter dem Dach der hanseboot SailZone neben dem Aktionsbecken und im hinteren Bereich der Halle B5 Surfer, Wassersportvereine und -veranstaltungen zu platzieren, kam bei Ausstellern und Besuchern gut an. In Halle B5 machte sich auch der große Erfolg der Jubiläumsaktion „Kids go free!“ besonders bemerkbar. Kinder und Jugendliche bis 15 Jahre hatten in diesem Jahr freien Eintritt zur hanseboot. Eltern und Nachwuchs zeigten sich begeistert von dem umfangreichen Erlebnisangebot der 50. hanseboot.
Jörg Michaelsen, Surf- und Kiteschule Tatort Hawaii: „Das neue Konzept der Beach Lounge kommt an. Der Bereich ist sehr schön geworden, und wir können viele Dinge einfach besser demonstrieren.“
Oliver Ochse, Sail&Surf Pollensa: „Wir stellen erstmals auf der hanseboot aus und sind sehr zufrieden. Es läuft alles wie man sich das wünschen würde. Für die Aussteller in der Halle B5 ist das Wasserbecken ganz wichtig und hilft, Angebote zu zeigen.“
Ferdinand Ziegelmayer, Laser Deutschland: „Wir hatten gute Kontakte und haben verkauft. Der Trend im Jollenbereich geht zu robusten Polyethylen-Booten.“
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