Montag, 26. Mai 2008

Starke internationale Beteiligung zur Deutschen Meisterschaft der OK Jollen am Bodensee

26.05.08 - Der WVF Fischbach richtet dieses Jahr die Internationale Deutsche Meisterschaft der OK Jollen vom 30.05-01.06.2008 aus.

Stark besetzt zeigt sich die Starterliste mit 45Teilnehmer aus 5 Nationen. Segler aus Polen, Dänemark, Belgien, Luxemburg und dem gesamten Deutschen Bundesgebiet, scheuen nicht die weite Anreise an den Bodensee. Ab Feitag 30.05.2008 wird in der Fischbacher Bucht um den Titel des Internationalen Deutschen Meister gesegelt..

Segel-Traditionsklassen Regattisieren vor Romanshorn

26.05.08 - Bodenseemeisterschaft und Silber Cup organisiert vom Yacht-Club Romanshorn. Über das kommende Wochenende findet vor dem Gemeindehafen die jedes Jahr auf dem Programm stehende Regatta. Segler und Landratten mit Freude an traditionellen Bootsklassen erleben stimmungsvolle Bilder auf dem Wasser und im Gemeindehafen.

Am Samstag und Sonntag 31. Mai /1. Juni wird die traditionelle Bodenseemeisterschaft der 75er Nationalen Kreuzer und der Silbecup der 6mJI Klasse vor dem Romanshorner Gemeindehafen ausgesegelt. Zudem starten auch die 8mIC und 5.5mIC. Es sind rund 24 Boote der drei Bodenseestaaten am Start aber auch Schiffe von anderen Seen.

Die Boote sind teilweise über 80 Jahre alt und mit sehr viel Liebe gepflegt. Aber auch die neuen Konstruktionen zeugen von gutem Bootshandwerk am See.

Am Samstag ab 12 Uhr werden die ca. 100 Segler, genügend Wind vorausgesetzt, vom Romanshorner Wettfahtleiter Daniel Helbling und seiner Crew vom YCRo auf die Regattabahn beordert und die erste Regattaserie gestartet. Nach dem Nachtessen in der "Mole" wird beim Zusammensein Seemannsgarn gesponnen und der erste Regattatag kommentiert.

Am Sonntagvormittag werden bei hoffentlich guten Windverhältnissen weitere Starts erfolgen. Letzte Startmöglichkeit ist 14.00 Uhr. Die Preisverteilung findet ca. 1 Stunde nach dem letzten Zieldurchgang statt.

Vermisstes Mädchen aufgegriffen

26.05.08 - Die seit Montag vermisste 15-jährige Schülerin, die nach einem Besuch ihrer Freundin in Neckarsulm den Zug in Richtung Friedrichshafen bestiegen hatte, jedoch am Abend nicht in Friedrichshafen angekommen und deshalb von ihren Eltern als vermisst gemeldet worden war, konnte am Freitagabend von Beamten der Stuttgarter Polizei aufgegriffen werden.
Wo sich das Mädchen in den vergangenen Tagen aufgehalten hat, ist bislang nicht bekannt.

Freitag, 23. Mai 2008

15jähriges Mädchen aus Friedrichshafen vermisst

23.05.08 - Seit Montag (19. Mai 2008) wird die 15 Jahre alte Tabea GROSS vermisst. Sie war am Wochenende zu Besuch bei einer Freundin in Neckarsulm und stieg dort am Nachmittag in den Zug mit Ziel Friedrichshafen. Dort hätte Tabea gegen Abend eintreffen sollen. Sie ist aber in Friedrichshafen nicht angekommen. Ihr derzeitiger Aufenthaltsort ist unbekannt, weshalb von den Eltern Vermisstenanzeige erstattet wurde.

Tabea war bislang immer pünktlich und gilt als zuverlässig. Mögliche Hinwendungsorte wurden bereits überprüft, von der Vermissten fehlt jedoch jede Spur.

Tabea GROSS ist ca. 165 cm groß, hat eine schlanke Figur, trägt dunkelblondes langes Haar, ist bekleidet mit einer schwarzen Weste, darunter trägt sie eine lilafarbene ärmellose Weste. Sie ist ferner mit einer schwarzen Cordhose sowie Turnschuhen mit weißen sowie blauen Schnürsenkeln bekleidet. Das Mädchen führt eine große blaue Reisetasche und eine hellblaue Umhängetasche mit sich.

Die Polizei hat nun folgende Fragen: Wer kann Angaben über den Verbleib von Tabea machen? Wer hat Tabea seit Montagnachmittag gesehen?

Hinweise bitte an die Polizeidirektion Friedrichshafen unter der Telefonnummer +49 (0)7541/701-0.

Mittwoch, 21. Mai 2008

Fehlerhafte Anzeigen

21.05.08 - Bei der von der Messe Friedrichshafen im Rahmen der Gebrauchtbootmesse durchgeführten Pinwand-Aktion inklusive Kleinanzeige in IBN, Anker und Bootsbörse, wurden verschiedene Daten falsch übertragen. Teilweise wurde dadurch der Inhalt und Sinn verschiedener Anzeigen verfälscht.

Die an der Aktion beteiligten Medien bieten deshalb eine kostenlose Wiederholung der betroffenen Anzeigen an. Bitte setzen sie sich mit unserer Anzeigenabteilung in Verbindung. Tel. +49 (0)74 33 / 2 66-1 27, ibn-anzeigen@ibn-online.de.

Dienstag, 20. Mai 2008

400 Schiffe und schnelle Renner erwartet

20.05.08 - Bodensee Rund um live im Internet - Erstmals in diesem Jahr lassen sich über das kostenfreie Internetportal watchee.net die teilnehmenden Segelboote der Rundum in Echtzeit im Internet lokalisieren. Mit Handy und GPS-Maus werden die aktuellen Standorte per GRPS- Verbindung ins Internet übertragen. Damit ist für alle an Land die aufregende Wettfahrt live zu verfolgen.

Friedrichshafen, 19.05.2008: In diesem Jahr haben nun die Teilnehmer der Rundum, vom 06. bis 08. Juni, die Möglichkeit sich mit der watchee-Software im Internet genau lokalisieren zu lassen und Geschwindigkeit und Kurs zu übermitteln, Sms zu versenden oder ganz neu, auch Handyfotos im Internet zu präsentieren. Damit wird die gesamte Veranstaltung zumindest virtuell den Zuschauern, Freunden und Familien viel näher und intensiver dargeboten. Unter www.rundum-track.de können sich die Teilnehmer anmelden und werden dann auch technisch in das System eingewiesen und betreut.

Das Internetportal www.watchee.net, seit Anfang 2008 auf dem Markt, bietet Web-Usern die Möglichkeit, nach Herunterladen einer kostenfreien Software eine genaue Lokalisation seines Mobilfunkgerätes mittels Geokoordinaten. Der User bestimmt hierbei selbst seine Sichtbarkeit im Internet. Das System beruht auf einer Kommunikationssoftware, die erfasste Daten auf ein Minimum komprimiert und dadurch nur minimale Übertragungskosten verursacht. Nur ein Beispiel: Zum derzeitigen Preis einer Standard SMS lassen sich über watchee.net ca. 5.000 Xms versenden; oder die 24 Stunden Rundum Verfolgung kostet weniger als 20 Cent (Bei Discounter Providern mit 24Cent/MB Datentransfer). Alles was man benötigt, ist ein modernes, handelsübliches Handy (z.B. von Nokia oder SonyEricsson) oder ein PDA (z.B Windows Mobile oder Pocket PC). Weiterhin benötigt man einen GPS Empfänger. Dieser kann bereits in das Handy/PDA integriert sein oder man verfügt über ein externes Bluetooth-Gerät, welches man mit dem Handy/PDA verbinden kann.

Die Watchee Technologie, als konvergente Kommunikationsanwendung, bietet schon heute die Plattform für die Handys von morgen. Neben der Lokalisierung und der Echzeitübermittlung der Daten, bietet sich das System gerade zu an, sofort in verschiedenen Bereichen eingesetzt zu werden. Als da wären Fahrzeug – Flotten Kontrolle, Übermittlung der Gesundheitsdaten bei Heimpatienten, Einsatz bei Sportveranstaltungen sowie eine pfiffige Kontaktmöglichkeit in sog. Socialnetworks. Über das Buddyfindersystem lassen sich in einem vorher definierten Umkreis alle Freunde anzeigen, ob am Bahnhof oder Flugplatz oder einfach abends in der Szene. Schnell gefunden, lassen sich dort weitere Kontakte herstellen.

Auch bei den Fotografen wird watchee eine zunehmende Signifikanz erhalten. Je nach Einstellung der Daten werden an jedes geschossene Foto sofort die Geokoordinaten hinzugefügt und so lassen sich die Fotos später sehr einfach dem Ort der Aufnahme wieder zuordnen.
In der weiteren Entwicklung positioniert sich watchee auch als Plattform für die Anwendung von „location based services“. Auf Benutzerwunsch sendet das Handy, wo sich der Nutzer aufhält. Dann erhält der User je nach seinen Voreinstellungen passen Informationen auf das Handydisplay. Ortsbasierte Dienste vereinfachen die Suche nach vielen alltäglichen Dingen im Leben, Restaurants, Geldautomaten, Hotels oder das Kinoprogramm, freie Konzerttickets oder das Burgerangebot in seiner Nähe.

Montag, 19. Mai 2008

Bootshaus20-Aschanti

19.05.08 - Das Konzept der Veranstalter des mit 1-Kilo Barren Gold dotierten Vereinswettbewerbs Bootshaus20-Aschanti Goldpokal in der Segelarena Konstanzer Bucht am Bodensee ist voll aufgegangen.

Nach Abschluss der Meldefrist liegen schon jetzt Meldungen für 25 Boote aus 17 Yachtclubs, darunter 4 reine Jugendmannschaften, vor.

www.bootshaus20-goldpokal.de

Festival der Drachen in Staad

19.05.08 - Dieter Schmid (Schweiz) souveräner Sieger beim Drachen-Pokal - Der Internationale Drachen-Pokal des Segler-Verein Staad (SVS) geht in diesem Jahr wieder einmal in die Schweiz. Dieter Schmid vom Thunersee-Yachtclub (TYC), Präsident der Schweizer Drachenflotte, siegte mit seiner Crew Jürg Sieber und Siggi Balke vor dem Norweger Odd Lofteröd und dem Überlinger Horst Buhl vom Bodensee-Yacht-Club Überlingen, mit seiner Crew Silvia Barben und Volker Hampel.

Günter Reisacher, Klaus Hotz und Marcel Knappmeier/Markus Schnell vom gastgebenden Segler-Verein Staad waren die eigentliche Überraschung dieser mit 27 Booten gut besetzten Regatta. Segelten sie am Samstag einen 12. Platz, so konnten Sie den 2. Lauf am Sonntag überraschend vor dem Norweger Odd Lofteröd gewinnen. Dieser 4. Platz in der Gesamtwertung ist um so höher zu bewerten, ist G. Reisacher als mehrfacher Schweizer Meister eigentlich in der Lacustre-Klasse zu Hause. Bei sehr leichten Winden aus Ost bis Nordost und fast durchweg Sonnenschein war für das eingespielte Wettfahrtteam um Regattaleiter Hansi Ewald viel Glück und Geschick erforderlich, um die erforderlichen Wettfahrten durchführen zu können.

Nach 2 Anläufen am Samstag mit einem Schlepp in die westliche Mainauer Bucht, die wegen Windmangels abgebrochen werden mussten, gelang es im 3. Anlauf, nach einem Massenfrühstart, um 19.30 Uhr vor Meersburg die 1. Wettfahrt bei Windstärke 2 bft. bei herrlichem Sonnenuntergang mit verschneiten Bergen im Hintergrund anzuschießen. Laufsieger war hier der Schweizer Dieter Schmid vor den beiden Überlinger Crews um Horst Buhl und Andreas Hermann. Um 21 Uhr erreichte auch der letzte Teilnehmer schließlich den Hafen.

Für Sonntagmorgen war zunächst wieder das Warten angesagt, da sich rundum kein Wind aufbauen wollte. Ein dunkler Strich im Obersee ließ die Hoffnung aufkommen, dass wenigstens noch eine weitere Wettfahrt möglich wäre. Rasches Auslaufen und eine Bahnverkürzung bei einer leichten Brise von 1 – 1,5 bft. reichte dann auch aus, den Abschluss einer gelungenen und viel gelobten Pokal-Regatta in Staad zu ermöglichen. Bei dieser Wettfahrt konnte Günter Reisacher seine ganze Routine und vor allem Revierkenntnis in die Waagschale werfen, den Norweger Odd Lofteröd und den Schweizer Dieter Schmid, in einem taktisch anspruchsvollen Duell in Schach zu halten. Damit die Holzklassiker unter den Drachen auch eine Chance bekommen unter den modernen Kunststoff-Racern, wurde hierfür eine eigene Classic-Wertung unter den 8 teilnehmenden Holzdrachen durchgeführt. In dieser Gesamtwertung belegte Andreas Hermann vom Bodensee Yacht-Club Überlingen den 1. Platz, vor Klaus Jäkle, Manfred Schmid, Christian Greiner vom Segler-Verein Staad, sowie Christian Hemmerich, Dagmar Neubert und Andreas Gründobler vom DTYC aus Tutzing/Starnberger See.

Die für die Drachenszene am Bodensee hervorragende Teilnehmerzahl bei einem hohen Ranglistenfaktor von 1,4 zeigt, dass diese schöne Einheitskielklasse mit weltweit über 1500 Booten in unserem Revier wieder einem Frühling entgegensteuert. Resultate auf https://www.ibn-online.de/regatta2008/04.html

Graf-Zeppelin-Regatta des SMCF: Kurze Bahn - lange Reise

19.05.08 - Friedrichshafen – (st) Friedrichshafen - Immenstaad in knapp drei Stunden – das klingt nicht nach gutem Wind bei der Graf-Zeppelin-Regatta des SMCF. Und so war es auch, der Wettfahrtleiter entschloss sich, die Bahn, die eigentlich noch einen Schenkel bis ans SAchweizer Bodenseeufer enthalten hatte, abzukürzen und die Teilnehmer direkt zurückzuschicken. Die Fürsprache der Vertreter der drei Häfler Segelclubs und der Stadt Friedrichshafen bei der Eröffnungsveranstaltung der 25. Friedrichshafener Segelwochen hatte augenscheinlich hatte augenscheinlich kein besseres Wetter gebracht.

Kurz vor neun Uhr am Samstagmorgen trafen sich die Festgäste – WYC-Präsident Ekke Diesch, WVF-Vorsitzender Horst Böck, SMCF-Präsident Klaus Hgenlocher und Herr Gottwald, der bei der Stadtverwaltung für den Sport zuständig ist, sowie viele Teilnehmer der anschließenden Graf-Zeppelin-Regatta – am SMCF-Vereinsheim Schussen. Sie konnten ein besonderes Jubiläum feiern: Die Friedrichshafener Segelwoche wird in diesem Jahr zum 25. Mal ausgerichtet; der ebenfalls anwesende Initiator und SMCF-Ehrenpräsident Willy Ihrig wurde entsprechend geehrt.

Der Start um 10:15 Uhr geschah bei wechselhaften und sehr schwachen Winden, die das Kreuzen Richtung Immenstaad zum Geduldsspiel werden ließ. Als das erste Schiff erst nach fast drei Stunden die Wendemarke am Immenstaader Kippenhorn erreichte, entschloss sich die Wettfahrtleitung, die Schiffe direkt ins Ziel nach Friedrichshafen zu schicken. Dies erreichte als erster Dr. Palm (YCL) mit seiner „Wild Lady“, was ihm den Graf-Zeppelin-Pokal für das schnellste gesegelte Schiff einbrachte. Aufgrund der Handicapberechnung nach Yardstick wurde Palm allerdings letzter der Yardstickklasse 1, die Klaus Hagenlocher mit seiner „Kalypso“ gewann. Gefolgt von der „MiniMoa“ von Christian Ritter (StSG).

Der Bootstyp International 806 schlug sich in der Yardstickklasse 2 am besten, gleich drei dieser Schiff teilten sich die ersten drei Plätze, der „Pulce d’acqua“ von Daniel Köppel (YCA) siegte mit einer Minute Vorsprung vor Günter Samland (YCL) auf „Skoldkopper“. In der Klasse ORC 1 gewann das „Tintenfass“ von Roel van Merkelsteyn (YCL) vor der baugleichen „Mecki Messer“ von Klaus Merckelburg (SCBo), in ORC 2 konnte Reinhold Burtscher (YCH) auf der „Golden Christine“ den Siegerpokal mit nach Hause nehmen.Alexander Körner (YCL) auf „Koala III“ wurde Zweiter. John Gilliam (SGD) auf „Jaguar siegte bei den Sportbooten vor Patrick Sievi (SCRG) auf „Princip-Esse“ Die Siegerehrung konnte um 16:30 gestartet werden und es wurde noch ein langer, netter Abend auf dem frisch renovierten Fahrdeck der „Schussen“. Ergebnisse >

Donnerstag, 15. Mai 2008

Dampfbootferien auf dem Bodensee

15.05.08 - Der Yachtclub Konstanz organisiert vom 17. bis 21. Mai 2008 erstmals Dampfbootferien über mehrere Tage auf dem Bodensee. Im vorigen Jahr fanden die Dampfbootferien am Vierwaldstätter See statt. Insgesamt nehmen 16 Boote an der Ferienflotte teil, darunter Boote aus England, Berlin, Braunschweig, Duisburg, Heilbronn und vom Vierwaldstätter See. Die Boote starten ihre Ausflüge auf die Insel Reichenau, nach Meersburg, Horn und Bodman täglich gegen 10 Uhr. Abends laufen die Boote jeweils beim Yachtclub in der Seestraße wieder in den Hafen ein, wo sie von außen sicherlich die Blicke vieler Neugieriger auf sich ziehen werden.

Mittwoch, 14. Mai 2008

Souveräner Sieg des Lokalmatadors

14.05.08 - Diesjährige Teufelstischregatta des MotorYachtClub Überlingersee in zwei Yardstickklassen ausgesegelt - Premiere der Zweihandwertung und die Wiederentdeckung der Langstreckenwettfahrt.


“Bijou” auf dem Vorwinder (Foto: Copyright Petra Gregor)

Jürgen Wussow errang mit seiner Crew Uli Braunstein und Birgit Schweyda bei der Teufelstischregatta nicht nur den 1. Rang in der Yardstickgruppe 2 sondern konnten sich auch den Gesamtsieg nach berechneter Zeit sichern. Mit seiner Sprint Open „Bijou“ konnte sich der Lokalmatador aus Wallhausen in beiden Wettfahrten immer wieder an das Feld der Yardstickgruppe 1 anschließen.

In der Yardstickgruppe 1 siegte Peter Baumann mit seiner Crew, bestehend aus Alexander und Ursula Baumann, Andreas Hermann und Thorsten Arpke. Mit der Lago 950 „Surley“ konnte sich der Skipper mit seiner Crew souverän mit zwei Laufsiegen an die Spitze des Gesamtfeldes setzen.

Ausgesegelt wird die Teufelstischregatta mit einer Langstreckenwettfahrt und einer Up and Down Wettfahrt. Beide Wettfahrten konnten von dem Wettfahrtleiter Karl Gönner erfolgreich umgesetzt werden.

Am ersten Regattatag wurde die Langstreckenwettfahrt gewertet, Crews die nur zu zweit starteten kamen in die Sonderwertung der Zweihand dieser Regatta.

“Surley” auf Schmetterlingskurs (Foto: Copyright Petra Gregor)

In der Yardstickgruppe 1 sicherte sich Peter Baumann mit einem spektakulären Zieleinlauf den Tagessieg und als vierter des Gesamtfeldes kreuzte Jürgen Wussow mit seiner heutigen Zweihandcrew Uli Braunstein die Ziellinie und gewann damit die Zweihandwertung und lies seinen Favoritenstatus für diese Regatta schon erahnen.

Am zweiten Regattatag konnte die Up and Down Wettfahrt gesegelt werden bei der um 5 min. zeitversetzt in zwei Startgruppen gestartet wurde.

Auf der Zielkreuz setzte sich die Crew der „Surley“ an die Spitze des Teilnehmerfeldes und konnten sich mit einem souveränen Laufsieg ihren ersten Rang in der Yardstickgruppe 1 sichern. Die „Bijou“ startete erst in der zweiten Startgruppe und konnte ihren Erfolg des Vortages unangefochten fortsetzen und gewann mit klarem Vorsprung vor ihrem Starterfeld diese Wettfahrt und wurde verdienter Sieger der Yardstickgruppe 2 und des Wanderpreises des MYCÜ, der nach berechneter Gesamtzeit vergeben wird.

Nicht nur die Sieger, sondern die fünf Besten der beiden Yardstickgruppen durften ansehnliche Preise mit nach Hause nehmen und alle Aktivisten und Interessierte wurden hervorragend im Festzelt des MYCÜ unter Leitung von Karin Gabler bewirtet. Petra Gregor, Überlingen.

Dienstag, 13. Mai 2008

Richter setzt Datum und Ort für das America’s Cup Match fest

13.05.08 - Valencia: Der Oberste Gerichtshof des Bundesstaates New York entschied gestern, dass das kommende America’s Cup Match im März nächsten Jahres – von jetzt an gerechnet in zehn Monaten – stattfinden wird. Überdies muss der Titelverteidiger sechs Monate vor diesem Termin den Austragungsort bekannt geben.

"Wir begrüßen es sehr, dass das Gericht diese Angelegenheit vorantreibt und den Titelverteidiger dazu verpflichtet hat, den Austragungsort zu benennen", sagte Tom Ehman, der Sprecher des Golden Gate Yacht Club. "Wir werden den Entscheid nun genau prüfen um unsere nächsten Schritte zu überlegen."

Dieser Text ist eine Übersetzung des englischsprachigen Originaltextes. Dieses Original, eine Kopie des heutigen Urteils sowie weitere Hintergrundinformationen finden Sie auf www.ggyc.com

Young Europeans Sailing

13.05.08 - Traumstart – Olympionikin Petra Niemann dominiert – Spannung beim Nachwuchs. Auftakt nach Maß bei den Young Europeans Sailing vor Kiel. Bei drei Windstärken aus Ost und strahlendem Sonnenschein absolvierten die rund 1000 Segler/innen aus zehn Nationen in den zwölf Disziplinen insgesamt über 30 Wettfahrten. Während es bei den Ausscheidungen für die Jugend-Weltmeisterschaft spannend zugeht, zeigte die Olympiateilnehmerin Petra Niemann (VSaW/Berlin), dass sie im Laser radial in Deutschland eine Klasse für sich ist.

Die 30jährige Berlinerin hatte sich bereits frühzeitig für die Spiele in Qingdao (China) qualifiziert und geht in der Vorbereitung ihren eigenen Weg. Nach dem Start im Mittelmeer (statt der WM) ist die zweimalige Olympiateilnehmerin (2000: 13. in der Europe, 2004: 10. im Laser radial) jetzt bei den Young Europeans Sailing am Start. Mit den Plätzen 2 und 1 dominiert sie in der olympischen Klasse. „Im ersten Rennen habe ich leider eine Tonne nicht gesehen und musste zurück. Da war ich 15. an der Tonne, dafür war dann Platz zwei gut“, war Petra Niemann zufrieden. Der erste Platz im nächsten Rennen zeigte dann die wahren Verhältnisse. Doch in der Gesamtwertung muss sich die Berlinerin Rang eins zur Zeit mit Franziska Goltz (Kiel) teilen, die Platz zwei und eins belegte.

Recht bescheiden fällt das Feld der olympischen Starboote aus, in dem vielleicht eine Olympiahoffnung für 2012 mitmischt: Alexander Schlonski/Frithjof Kleen (Rostock). Das Duo vom NRV segelt seit Herbst des Vorjahres zusammen im Star, nachdem Kleen bei Altmeister Alexander Hagen ausstieg. Schlonski, der nach seinem 6. Platz bei der Laser-WM in diesem Jahr noch auf eine Nachnominierung für Qingdao hofft, zählt zu den großen deutschen Talenten. Mit einem Tagessieg setzte sich das Duo zum Auftakt an die Spitze der elf Stare. Doch der durch den dritten Rang im zweiten Rennen mussten die Hamburger für den ersten Tag die Gesamtführung an Matthias Miller/Manuel Voigt (Stralsund/Platz 2 und 1) abgeben. Nicht am Start sind trotz vorheriger Meldung Marc Pickel/Ingo Borkowski (Kiel/Berlin). Nach dem 5. Platz bei der Star-WM vor Miami waren alle Kriterien für den Olympiastart erfüllt. Eine zunächst geplante letzte Formbestätigung beim Pfingstbusch in Kiel wurde unnötig. Die Crew aus dem pinta racing team konzentriert sich ab sofort völlig auf ihren zweiten Olympia-Auftritt.

Im Mittelpunkt der Young Europeans Sailing (Goldener Pfingstbusch) stehen trotz der genannten Hochkaräter die Zeichen auf Kurs „Nachwuchs“. Neben der Deutschen Meisterschaft für die Junioren (U 19 und U20) im Laser und Laser radial geht es vor Kiel um die Ausscheidung für die Jugend-Weltmeisterschaften des Weltsegler-Verbandes (ISAF-WM).
So fällt bei den Young Europeans Sailing bei den Lasern und 29er Jungen und Mädchen die Entscheidung, wer für Deutschland bei der ISAF-Jugend-WM (10. bis 19. Juli) in Aarhus (Dänemark) starten wird. Bei den Lasern radial ist Kiel die erste von zwei Serien, die Entscheidung fällt dann eine Woche später in den Niederlanden (Hoorn/Ijsselmeer/16. bis 18.Mai).

Im 29er führen bei den Mädchen die Geschwister Karin und Tina Marchart (Schliersee), die sich bereits im Vorjahr vor Kiel durchsetzten, die deutschen Farben vertraten und vor Kingston (Kanada) bei der ISAF-Jugend-WM Rang zehn belegten. Die bayerische Crew kam nach der ersten Ausscheidungsserie auch in diesem Jahr als Favorit und Führende nach Kiel und unterstrich das bei den Kieler Wettfahrten mit den Platzierungen 5, 6 und 2 in der gemischten Wertung. Sie belegen nach drei Wettfahrten Rang drei.

Bei den Jungen liefern sich Anton Berking/Simon Gerling (FSC) und Justus Schmidt/Max Böhme (Kieler Yacht-Club) ein spannendes Rennen.

Berking/Gerling (FSC) führten nach der ersten Ausscheidung vor Südfrankreich knapp. In Kiel setzen Schmidt/Böhme auf ihrem Heimatrevier ihre Verfolgungsjagd an und liegen nach drei Rennen an der Spitze (7 Punkte). Berking/Gerling (Flensburg) folgen in der Gesamtwertung auf Rang vier (16 Punkte).

Insgesamt haben Segler/innen aus zehn Nationen (Dänemark, Deutschland, Finnland, Frankreich, Irland, Kanada Polen, Schweden, Schweiz und USA) gemeldet. „Es ist die Kieler Woche des Nachwuchses, und wir hoffen, dass wir eines Tages den heutigen Nachwuchs, der zu Pfingsten bei uns antritt, als Kieler Woche-Teilnehmer oder –Sieger wieder sehen“, so Organisationsleiter Jobst Richter. Gemeinsam mit dem Deutschen Segler-Verband verfolgen die Veranstalter Kieler Yacht-Club und Norddeutscher Regatta-Verein das Ziel, die hochrangige Nachwuchsserie auszubauen.

Ergebnisse:
29er: 1. Justus Schmidt/Max Boehme (Schönwalde/ 4, 2, 1) 7 Punkte, 2. Ida Baad/Claudia Carlsen (Aahus/ 2, 4, 3) 9. 3. Karin Marchart/Tina Marchart (Schliersee/5, 6 2) 13. 4. Anton Berking/Simon Gerling (Harrislee/7, 1, 8) 16. 5. Henriette Søster Frislev/Mathias Lehm Sletten (Risskov/3, 8, 5) 16. 6. Tom Lange/Tim Lange (Konstanz/6, 7, 6) 19.

420er: 1. Ferdinand Gerz/Tobias Bolduan (Seefeld/1, 1) 2 Punkte, 2. Lisa Allihn/Anna Seidl (Starnberg/2 1) 3, 3. Julian Stückl/Adrian Hoesch (Tutzing/1, 2) 3, 4. Jan-Philipp Hofmann/Felix Brockerhoff (Langenfeld/ 3, 2) 5. 5. Lisa Schweigert/Lisa Frisch (Wörthsee/2, 3) 5, 6. Julian Autenrieth/Philipp Autenrieth (Augsburg/ 1, 5) 6.

Europe: 1. Svenja Puls (Kiel/1,1)2 Punkte, 2. Sönke Herrmann (Heikendorf/3, 3) 6, 3. Martin Kotte (Reinbek/4,7)11, 4. Juliane Barthel (Osnabrück/2, 10) 12, 5. Neele Barthel (Osnabrück/6,6)12, 6. Meike Herrmann (Heikendorf/12, 8) 20.

Pirat: 1. Frank Schoenfeldt/Finn Möller(Hamburg/1,2) 3 Punkte, 2. Jan Seekamp/Nina Hicking (Bremen/4,1)5, 3. Karsten Bredt/Steffen Kringel (Hannover/2,4) 6, 4. Svenja Thoroe/Jonas Mahlke (Kiel/5,3) 8, 5. Kai Köhler/Christiane Schmitt (Hamburg/3,7) 10, 6. Matthias Adomat/Raithel Julius (Kölln-Reisiek/8,6) 14.

Laser: 1. Tobias Schadewaldt (Kiel/2,1) 3 Punkte, 2. Maximilian Rößner (Wismar/4,2)6, 3. Frithjof Schwerdt (Berlin/6,4)10,4. Oltmann Thyen (Lübeck/11,3)14, 5. Philipp Buhl (Sonthofen/7,8)15, 6. Fabian Gielen (Lindau/3,16) 19.

Laser radial (w): 1. Petra Niemann (Berlin/2,1) 3, 2. Franziska Goltz (Kiel/1,2)3, 3. Lisa Fasselt (Essen/4,6)10, 4. Anke Helbig (Brandenburg/7,4) 11, 5. Wiebke Siemsen (Eckernförde/6,5) 11, 6. Janika Puls (Kiel/9,3) 12.

Laser radial (m): 1. Nils Herrmann (Berlin/4,1) 5 Punkte, 2. Max Jambor (Berlin/3,4)7, 3. Jens-Hendryk Thiele (Düsseldorf/1,7) 8, 4. Christian Engelke (Burgdorf/10,2)12, 5. Felix Albert (Rotschau/2,10) 12, 6. Lukas Feuerherdt (Brandenburg/13,3,) 16.Star: 1. Matthias Miller/Manuel Voigt (Stralsund/2,1) 3 Punkte, 2. Alexander Schlonski/Frithjof Kleen (Rostock/1,3) 4, 3. Johannes Babendererde/Philipp Stanjek (Lübeck/3,2) 5, 4. Herluf Joergensen/Lars Wegener (Skagen/6,4) 10, 5. Kiewning Lars/Niels Hentschel (Berlin/4,6) 10, 6. Christopher Gelsdorf/Stefan Paust (Erftstadt/7,5)12.

470er (gemischt): 1. Andreas Ebel/Jonas Müller(Güstrow/1,1) 2 Punkte, 2. Max Rieger/Moritz Rieger (Friedrichshafen/2,5) 7, 3. Karol Jaczkowski/Artur Baranowski (Chojnice/5,3) 8, 4. Daria Blaschkiewitz/Kerstin Beucke (Lübeck/3,7) 10, 5. Hans-Christian Hasselmann/Moritz Rojek (Schwerin/6,4) 10, 6. Arne Jacob/Albert Johannes Buitenhuis (Rheurdt/4,10,)14.

Drachen: 1. Frank Berg/Rasmus Rapfod/Søren Kæstel (Hellerup/1,1) 2, 2. Thomas Müller/Maximilian Scheibmayr/Vincent Hoesch (Zug/2,2) 4, 3. Juergen Flemming/Lars Pfeiffer/Björn Österreich (Hamburg/5,5) 10, 4. Tillmann Wiese/Volker Kramer/Sven Foerst (Bremen/7,4)11, 5. Dirk David/Mark Bayer/Stefan Abel (Berlin/9,3) 12,6. Holger Tollmien/Max Gurgel/Midja Meyer (Hamburg/4,9) 13.

J24: 1. Peer Kock/Hannes Pegel/Jan Liebing/Ole Hilcken/Marc-Daniel Mählmann (Hamburg/3,1)4, 2. Stefan Karsunke/Stefan Karsunke/Thorsten Paech/Heyo Schönwälder/Daniel Frost/Malte Gibbe (Hamburg/2,2)4, 3. Jan-Peter Helms/Andreas Bergmann/Olaf Zietz/Katrin von Borstel/Andrea Körner (Hamburg/1,4) 5, 4. Jan Kähler/Carsten Kerschies/Tobias Peters/Jan-Marc Ullrich/Dennis Ruge (Hamburg/5,3)8, 5. Per-Håkan Persson/Ingela Weberg/Baltzar Weinhagen/Monica Persson/Peter Nielsen (Ystad/4,7)11, 6. Dirk Strelow/Lars Schafmeister/Jan Ehlting/Jan Broyer/Elmar Schmitz (Erftstadt/9,5) 14.

505er: 1. Dr.Wolfgang Hunger / Julien Kleiner (Strande/1, 25) 26,Punkte, 2. Jens Findel / Johannes Tellen (Kiel/2,25) 27, 3. Jacob Bojsen-Møller/Jørgen Bojsen-Møller (Lyngby/3, 25) 28, 4. Stefan Köchlin/Axel Priegann (Kiel-Schulensee/4, 25) 29, 5. Florian Kemper/Rainer Görge (Hamburg/5,25) 30, 6. Charles Dwyer/Ewen Barry (Cork/6, 25) 31.

POLIZEIDIREKTION FRIEDRICHSHAFEN berichtet

13.05.08 - Friederichshafen - Zeugen sucht die Polizei zu einem Bootsdiebstahl in der Nacht zum Mittwoch, gegen 23.00 Uhr im Hinteren Hafen. Wie die bisherigen Ermittlungen der Polizei ergeben haben, hatten zwei unbekannte Männer den Außenbordmotor des dort liegenden Segelbootes gestartet und waren anschließend mit dem Wasserfahrzeug aus dem Bundesbahnhafen gefahren. Etwa eine halbe Stunden später liefen sie mit dem Boot im Hafen des Württembergischen Yachtclus ein, beschädigten hierbei eine am Steg liegende Segelyacht und ließen das gestohlene Segelboot anschließend zurück, ohne es festzumachen. Bei den Tätern soll es sich um zwei Männer im Alter von 30 bis 40 Jahren gehandelt haben, die laut grölten und mit osteuropäischem Akzent sprachen. Personen, die den Tathergang beobachtet haben oder die Hinweise zu den beiden unbekannten Tätern geben können, werden gebeten, sich mit der Wasserschutzpolizei Friedrichshafen, Tel. 0049 (0)7541/28930, in Verbindung zu setzen.

Einen schwer Verletzten und Sachschaden von rund 50.000 Euro hat ein Verkehrsunfall in der Nacht zum Freitag, gegen 22.00 Uhr auf der Hirschlatter Straße gefordert. Der erheblich alkoholisierte 33-jährige Fahrer eines Nissan war auf einen Traktor mit angehängtem Strohhäcksler aufgefahren, wodurch der 48-jährige Lenker des landwirtschaftlichen Gespanns schwere Verletzungen erlitt und stationär im Krankenhaus aufgenommen werden musste. Die Polizei veranlasste bei dem 33-Jährigen daraufhin die Entnahme einer Blutprobe und behielt den Führerschein ein.

Vermutlich eine defekte Waschmaschine hat am Freitagvormittag, gegen 10.15 Uhr in Lipbach einen Einsatz der Freiwilligen Feuerwehr ausgelöst. Ein Ehepaar hatte die Waschmaschine im Bad seiner Wohnung in Betrieb gesetzt und daraufhin das Wohnhaus verlassen. Während der Abwesenheit des Paares entwickelte sich in der Maschine ein Schwelbrand, der zu einer starken Rauchentwicklung führte. Die Höhe des hierdurch entstandenen Sachschadens ist noch nicht bekannt.

13.05.08 - MARKDORF
Wegen Unfallflucht ermittelt die Polizei gegen den unbekannten Fahrer eines weißen Pkw-Kombi, der am Freitagmorgen, gegen 05.10 Uhr auf der B 33 in Stadel einen Verkehrsunfall verursachte, bei dem eine Person schwer verletzt worden sowie ein Sachschaden von rund 2000 Euro entstanden ist. Der Unbekannte war ohne vorher anzuhalten in die bevorrechtigte Bundesstraße eingefahren, weshalb ein aus Richtung Ravensburg kommender 23-jähriger Renault-Fahrer zur Verhinderung eines Zusammenstoßes beider Autos voll abbremsen musste. Hierbei verlor der 23-Jährige die Kontrolle über sein Fahrzeug, geriet ins Schleudern und prallte mit der rechten Seite gegen einen Betonpfosten. Zwar hielt der Unbekannte anschließend kurz an, sucht dann jedoch das Weite, als er erkannte, dass der Fahrer des Renault selbstständig aus dem völlig beschädigten Fahrzeug kletterte. Personen, die den Unfallhergang beobachtet haben, insbesondere der unbekannte Fahrer eines aus Richtung Markdorf kommenden Lastwagens, der noch kurz an der Unfallstelle angehalten hatte, werden gebeten, sich mit dem Polizeirevier Überlingen, Tel. 0049 (0)7551/8040, in Verbindung zu setzen.

13.05.08 - DEGGENHAUSERTAL
Eine leicht Verletzter und Sachschaden von rund 3000 Euro waren die Bilanz eines Verkehrsunfalls am Donnerstagvormittag, gegen 11.30 Uhr an der Einmündung L 204/K 7750 in Roggenbeuren. Die 50-jährige Fahrerin eines Renault war von der Kreisstraße nach links in die bevorrechtigte Landesstraße eingebogen und hierbei mit dem BMW eines bevorrechtigten von links aus Richtung Wittenhofen kommenden 20-jährigen Mannes zusammen gestoßen. Die Frau zog sich bei der Kollision leichte Verletzungen zu, an den beiden Autos entstand Totalschaden.

13.05.08 - OWINGEN
Wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis hat sich der 16-jährige Fahrer eines Kleinkraftrades zu verantworten, den eine Polizeistreife in der Nacht zum Freitag, gegen 22.30 Uhr in Owingen überprüfte. Wie die Beamten hierbei feststellten, waren an dem fahrbaren Untersatz technische Veränderungen vorgenommen worden, wodurch die Höchstgeschwindigkeit auf rund 75 km/h gesteigert wurde.

Damien Iehl gewinnt 11. Match Race Germany

13.05.08 - Der Franzose Damien Iehl hat als erster Franzose das 11. Match Race Germany gewonnen. Vor mitreißender Zuschauerkulisse am Ufer von Langenargen setzte sich Damien Iehls „French Match Racing Team“ in zwei umkämpften Duellen mit 2:0 gegen Jes Gram Hansens dänisches Team „Trifork Racing“ durch.

Den Kampf um Platz drei zwischen dem Weltranglisten-Ersten Mathieu Richard und Weltmeister Ian Williams (Großbritannien) musste die Wettfahrtleitung beim Stand von 1:1 wegen Flaute abbrechen. Platz drei belegten die Franzosen, weil sie in der Zwischenrunde besser platziert waren als die Engländer.

Die Veranstalter und der ausrichtende Yacht-Club Langenargen (YCL) mit seinen 41 freiwilligen Helfern zogen am Pfingstmontag begeistert Bilanz. Initiator und Co-Organisator Eberhard Magg sagte: „Wir haben mit rund 40.000 Besuchern an insgesamt fünf Tagen nicht nur einen neuen Zuschauerrekord zu feiern. Wir hatten Traumwetter und immer dann guten Wind, wenn wir ihn wirklich brauchten. Herausragend waren der Samstag Nachmittag, an dem wir 20 Matches in perfekten Wind- und Wetterbedingungen austragen konnten, und natürlich der Finaltag mit Weltklassesport zum Anfassen.“

Dafür sorgten vor allen Tour-Newcomer Damien Iehl und das Team um Jes Gram Hansen, die sich packende Final-Duelle lieferten. Für Jes Gram Hansen, der im 32. America´s Cup als Startsteuermann des italienischen Teams Mascalzone Latino erfolgreich im Einsatz war, bedeutete sein Sieg ein gelungenes Comeback: „Wir haben zwei Jahre lang nicht an der Tour teilgenommen. Wir sind zwar etwas enttäuscht, dass wir das Finale verloren haben. Anderseits wollten wir hier sehen, wo wir stehen und haben uns selbst bewiesen, dass wir es noch können.“

Damien Iehl hat mit seinem Sieg ein neues Erfolgskapitel in seiner Matchrace-Karriere aufgeschlagen: Der Franzose musste lange für seine erste Einladung zum einem Grade 1 Matchrace kämpfen. Weil mit dem Weltranglisten-Ersten Mathieu Richard sowie dem Weltranglisten-Fünften und America´s Cup-Steuermann Seb Col bereits zwei französische Skipper in der Spitze in der Weltliga der Matchracer segeln, taten sich die internationalen Veranstalter schwer, dazu noch ein drittes französisches Team einzuladen. Und das, obwohl Iehl als Sechster der Weltrangliste zuletzt sehr erfolgreich war. Um seine Einladung für das Match Race Germany hat der 32 Jahre junge Steuermann aus Nantes erfolgreich gekämpft – die Veranstalter bewerteten sein Können höher als den eigenen Wunsch nach Teilnehmern aus möglichst vielen Nationen. Nun hat Iehl dieses Vertrauen mit einer Gala-Vorstellung bei seiner Tour-Premiere belohnt.

Auch Markus Wieser hat nach seinem Sieg im Jahr 2001 – damals nach hochspannendem Duell mit 3:2 gegen Segelikone Jochen Schümann – als Fünfter in diesem Jahr einmal mehr seinen Status als bester deutscher Matchracer unter Beweis gestellt. Der Starnberger Steuermann und sein Team mit Thomas Auracher, Philipp Rotermund, Jacek Wysocki und Tom Baranowski waren zwar über den so knapp verpassten Halbfinaleinzug enttäuscht, zogen jedoch selbstkritisch Bilanz: „Wir segeln ja nur zwei, drei Matchraces im Jahr. Da fehlt es in kritischen Momenten einfach an Routine. Auf diesem hohen Niveau kann man nach eigenen Fehlern eben nicht mehr auf Fehler des Gegners hoffen. Es war hart, aber fair.“

Insgesamt waren am vergangenen Donnerstag zwölf Teams aus neun Ländern an Bord der Bavaria-Yachten auf der Jagd nach 40.000 US-Dollar Preisgeld und Sachpreisen im Wert von 10.000 US-Dollar in den fünftägigen Grand Prix von Deutschland gestartet. Der erste Favoritensturz war schon nach der Vorrunde und dem Hoffnungslauf passiert: Titelverteidiger Paolo Cian musste nach einer von ihm verursachten Kollision und insgesamt nur einem Siegpunkt auf seinem Abschlusskonto die Koffer packen.

Dadurch verlor der italienische America´s Cup-Steuermann seine zum Auftakt der World Match Racing Tour in Brasilien eroberte Führung in der Welttour an den Briten Ian Williams, dem vor Langenargen Platz vier und insgesamt 27 Punkte nach den ersten beiden Tour-Stops zur Übernahme der Spitzenposition reichten. Markus Wieser segelte bei seinem ersten Tour-Einsatz in dieser Saison gleich in die Top Ten auf Ranglistenplatz acht (10 Punkte). Ergebnis >

Freitag, 9. Mai 2008

Kohlendioxid-Patronen im Fluggepäck amtlich erlaubt

09.05.08 - Dürfen aufblasbare Rettungswesten und Kohlendioxid-Patronen im Fluggepäck mitgenommen werden? Immer wieder führt diese Fragestellung zu langen Diskussionen mit dem Personal von Fluggesellschaften.

Während die Airlines oft sehr rigide ablehnen, vertritt das Luftfahrtbundesamt (LBA) eine andere Auffassung: Die für die Sicherheit zuständige Bundesbehörde stellte klar: Die Mitnahme von „zwei kleinen Kohlendioxidzylindern“ im beziehungsweise als Passagiergepäck ist amtlicherseits erlaubt. Ralf-Thomas Rapp, Vorsitzender des Fachverband Seenot-Rettungsmittel (FSR) freut sich über diese deutliche Aussage: „Wer in fernen Revieren chartern aber dabei nicht auf seine bewährte Rettungsweste verzichten möchte, hat ein gutes Argument mehr für die Gespräche mit den Airlines.“

Jedoch hat die Sache einen Pferdefuß: Einfordern können die Wassersportler diese Erlaubnis nicht. Denn das LBA weist auch darauf hin, dass die Entscheidung letztendlich doch bei den Airlines liegt. Das LBA bezog sich dabei auf die internationalen Abkommen ICAO T.I Part 8 / Chapter 1.1.2 m) beziehungsweise IATA-DGR Tab. 2.3.A.

Ralf-Thomas Rapp: „Die verschiedenen Airlines haben da unterschiedliche Ansichten. Während einige die Problematik ähnlich gelassen betrachten wie das LBA, verhalten sich andere Gesellschaften Wassersportlern gegenüber nicht entgegenkommend. Da kann man den Fluggästen nur raten, das Geld für die Tickets bei der richtigen Gesellschaft auszugeben.“ Generell gelte der Tipp, schon im Vorfeld Kontakt zur Airline zu suchen und den Wunsch nach Mitnahme seiner persönlichen Schutzausrüstung zu äußern. Eine Klärung und schriftliche Erlaubnis des Sicherheitspersonals per Fax könne meistens Ärger kurz vor Abflug vermeiden.

„Auf jeden Fall kann sich das Airline-Personal bei der Begründung der Ablehnung nicht mit einer fehlenden amtlichen Erlaubnis herausreden. Denn diese Zustimmung des LBA ist eindeutig gegeben“, so der FSR-Vorsitzende.

In punkto Definition von „kleinen“ Kohlendioxidzylindern gab das LBA in Absprache mit der Bundesanstalt für Materialforschung die Empfehlung ab, dass Patronen mit einem Füllgewicht von bis zu 60 Gramm beziehungsweise 120 Milliliter Kohlendioxid akzeptabel sind. Im FSR haben sich 16 führende deutsche Unternehmen - Hersteller und Importeure von Seenot-Rettungsmitteln - zusammengeschlossen, deren Ziel es ist, die Sicherheit auf dem Wasser zu verbessern. Informationen rund um das Thema Seenot-Rettungsmittel und das Verhalten auf dem Wasser sind zu bekommen beim FSR, Gunther-Plüschow-Straße 8, D-50829 Köln, Telefon: +49 (0)221/595710 sowie unter www.fsr.de.com.

Donnerstag, 8. Mai 2008

100 Jahre Schärenkreuzer

08.05.08 - Große Jubiläumsveranstaltung bei der Rund Um 2008 am Bodensee. Vor mehr als 100 Jahren entwickelte eine elfköpfige Expertenkommission der Königlich Schwedischen Seglergesellschaft (KSSS) eine revolutionäre Formel zum Bau von schnellen Regattayachten, die für ihre Länge federleicht waren und mit verhältnismäßig kleiner Segelfläche erstaunlich gute Segeleigenschaften erzielten: die Schärenkreuzer waren geboren. 1908 wurde der erste Schärenkreuzer „ÄLVAN“ von Erik Salander gezeichnet und bei der seinerzeit führenden Werft von August Plym in Schweden gebaut.

Die Begrenzung wurde zunächst im Wesentlichen durch die Segelfläche definiert. Noch heute werden 15 m², 22 m², 30 m², 40 m², 55 m², 75 m², 95 m², 120 m² und 150 m² Schärenkreuzer weltweit gesegelt. Besonders weit verbreitet sind die 22er und 30er, welche auch am Bodensee sehr beliebt sind und eine große Tradition auf süddeutschen Binnengewässern haben. Sie zeichnen sicht durch sportliche Eleganz, große Sicherheit selbst bei stürmischen Bedingungen und ein hohes Geschwindigkeitspotenzial aus.


Große Begeisterung beim Schärenkreuzer-Cup vor Friedrichshafen

Bei der Rund Um, der berühmten Langstrecken-Nacht-Regatta am Bodensee, haben sich die Schärenkreuzer ARGO und BENNY Jahrzehnte lang beim Gewinn des „blauen Bandes“ abgewechselt. Letztere hielt 26 Jahre lang die Rekordzeit (1973 - 1999).

30 m² Schärenkreuzer waren oft meldestärkste Klasse beim größten Event am See, so auch zuletzt 2007 und allgemein die aktivste Regatta-Klasse am Bodensee. Die internationale Vereinigung der 30 m² Schärenkreuzer, die seit 1952 besteht, organisiert zur Feier des 100 jährigen Bestehens eine große Jubiläumsveranstaltung im Rahmen der diesjährigen Langstrecke.


Startszene vor Lindau

Vor dem Start wird es einen Aperitif im Festzelt geben.
Danach werden die Schärenkreuzer als erste Klasse exklusiv 10 min vor dem Hauptfeld direkt vor dem LSC-Hafen in Landnähe starten. Damit am Samstagabend bei dem großen Seglerfest im Zelt alle rechtzeitig und ausgeruht erscheinen können, wird für die Schärenkreuzer ausnahmsweise nur die kleine Runde bis Meersburg und über Romanshorn zurück gesegelt.
Dem abendlichen Fest mit Tanz und Preisverteilung folgt am Sonntag um 12.30 Uhr vor der Lindauer Kulisse ein Flottensegeln, bevor die schlanken Yachten heimatliche Gewässer anlaufen.

Programm: Flyer >
- Freitag, 06.06.2008 16.30 Uhr: Aperitif im Festzelt
- Freitag, 06.06.2008 19.20 Uhr: Vorgezogener Start der Schärenkreuzer direkt vor dem LSC-Hafen (kurze Runde)
- Samstag, 07.06.2008 19.30 Uhr: Großes Seglerfest im Zelt mit Preisverteilung der Schärenkreuzerklassen
- Sonntag, 08.06.2008 12.30 Uhr: Flottensegeln vor Lindau

Internationale Vereinigung der 30-m²-Schärenkreuzer-Klasse e.V.

Montag, 5. Mai 2008

Sachbeschädigungen in der Nacht zum 1. Mai

05.05.08 - In einem Akt sinnloser Zerstörungswut hatten unbekannte Täter in der Nacht zum 1. Mai das im Mantelhafen liegende Boot der Wasserschutzpolizei Überlingen widerrechtlich betreten und anschließend erheblich beschädigt. So rissen die Unbekannten eine Antenne aus der Halterung und entwendeten diese oder warfen sie in den Bodensee, beschädigten den Suchscheinwerfer und demolierten ein Blaulicht. Darüber hinaus trampelten die Unbekannten über ein Persenningdach des Polizeibootes, das hierbei ebenfalls beschädigt wurde und beschmierten die Frontscheibe mit Rasierschaum.

Durch diese Aktion richteten die unbekannten Täter nicht nur einen Sachschaden von rund 1000 Euro an, sondern setzten auch die Einsatzfähigkeit des Polizeibootes zeitweise außer Betrieb.

Welche Folgen ein für den Seenoteinsatz nicht zur Verfügung stehendes Polizeiboot nach sich ziehen kann, scheint diesen Zeitgenossen nicht bewusst oder gar gleichgültig zu sein. Nur einen Tag zuvor war auch dieses Polizeiboot den gesamten Nachmittag auf dem Bodensee im Einsatz, um mehrere Bootsbesatzungen und Surfer, die bei Starkwind in Seenot geraten waren, aus ihrer bedrohlichen Lage zu helfen. Hätten entsprechende Witterungsverhältnisse auch am 1. Mai geherrscht, wäre dieses Boot wenigsten für Dauer einer behelfsmäßigen Reparatur für Rettungseinsätze nicht zur Verfügung gestanden.

Ebenfalls erheblichen Sachschaden haben unbekannte Täter angerichtet, die in der Nacht zum 1. Mai, zwischen 02.10 und 02.25 Uhr die Karosserie eines auf dem Markdorfer Markplatz abgestellten Streifenwagen der Polizei mit roter Lackfarbe gesprühten.

Weiterte Sachsbeschädigungen wie Farbschmierereien an Gebäuden, abgesägte Bäume oder durch rohe Eier und Joghurt verunreinigte Hausfassaden wurden bislang aus nahezu allen Kreisgemeinden bei der Polizei angezeigt. Oftmals beläuft sich der hierdurch angerichtete Sachschaden mehrere hundert Euro.

Auch vor Verkehrseinrichtungen machten unbekannte Täter bei ihrem Treiben keinen Halt. Verbogene, umgeknickte und teilweise in die Fahrbahn ragende Verkehrszeichen waren vereinzelt ebenso festzustellen, wie abgeschraubte und Verkehrszeichen, deren Verbleib bislang nicht geklärt werden konnte.

Offensichtlich scheinen manche Zeitgenossen in der Freinacht einen Freibrief zur Begehung von Straftaten zu sehen. Oder sind derartige Delikte nur der Ersatz für mangelnde Kreativität bei der Ausheckung wirklicher Maischerze? In jedem Fall haben die Verursacher entsprechender Sachschäden damit zu rechnen, für die durch ihr Treiben angerichteten Kosten haftbar gemacht zu werden. Entsprechende Täterhinweise nehmen sämtliche Polizeidienststellen entgegen.

Odd Lofteröd ist Drachen Schweizermeister 2008

05.05.08 - Norweger gewinnt sie Internationale Schweizermeisterschaft bei eher leichten Winden. Der Yachtclub Arbon wurde seinem guten Ruf als Organisator voll gerecht und bot den sportlichen Rahmen für diese Meisterschaft, die am Auffahrtstag gestartet wurde. 36 Drachen aus vier Nationen waren zu Gast im Hafen und die Mannschaften und viele Gäste wohnten der Siegesfeier am Sonntagnachmittag im Clubzelt bei, wo Odd Lofteröd mit seiner Mannschaft Niels Lofteröd und Stefan Pulver zum Schweizermeister gekürt wurde.

Souveräner Sieger

Nachdem auch am Sonntag, wie auch schon am Samstag keine gültige Regatta gesegelt werden konnte, war der Bestplatzierteste der ersten beiden Regattatage auch der Gesamtsieger. Der umsichtige Regattaleiter Hans Fatzer hat den sportlichen Teil der Meisterschaft um 12.45 Uhr abgeschossen, nachdem keine Chance auf etwas Wind bestand.

Der Sieger mit dem Boot (NOR 275) hat mit einem beruhigen Abstand von 12 Punkten auf den Zweitplatzierten die Meisterschaft für sich entschieden. Er fuhr in drei von fünf Rennen als erster über die Ziellinie. Diese Überlegenheit ist sehr hoch zu werten, war doch ein hochkarätiges Teilnehmerfeld am Start. Im vergangenen Jahr wurde er norwegischer Meister. Lofteröd wohnt allerdings schon einige Jahr in der Schweiz.

Der Zweite, der Thuner Jürg Wittwer mit GER 1018 ist ein erfolgsgewohnter Segler der zwar keinen Laufsieg holte, aber in jedem Rennen vorne dabei war. Er segelte sich auch dann nach vorn, wenn er durch Winddreher nach hinten gereicht wurde. Für die grosse Überraschung sorgten die vom Chimsee kommenden Sepp Haag mit seiner Crew. Erst auf diese Meisterschaft hin stiegen sie von einer anderen Klasse um und holten sich auf anhieb die Bronze-Medaille. Der Leichtwindspezialist holte sich den Laufsieg im abgekürzten, vierten Rennen.

In diesem gutbesetzten Feld gab es natürlich auch Enttäuschte. Einige Favoriten sahen sich einer Phalangs neuer, junger Segler gegenüber, die bei diesen Windbedingungen mehr Glück hatten. Oft waren enorm grosse Abstände im langgezogenen Feld feststellbar. Gesamthaft beurteilt, war hochstehender Regattasport feststellbar.

Die besonderen Wetter- und Windbedingungen
Die Meisterschaft wurde von der sportlichen Seite als sehr schwierig beurteilt, denn die schwachen und teilweise nicht konstanten Winde verlangten viel Können und ein besonderes Feeling. Es wurde guter Regattasport geboten mit spannenden Zweikämpfen, als auch taktisch klugen Manövern. Ein Kompliment an alle Segler, denn die ganze Meisterschaft verlief ohne einen Protest. Dies ist ein Zeichen, dass Drachensegler fair sind, auch in sehr heiklen Regatta-Situationen.

Die ersten beiden Regattatage boten mit kleinen Abstrichen gute und faire Verhältnisse. Eine Geduldsprobe am Samstag und am Sonntag verdauten nicht alle gleich gut, denn trotz Startversuchen konnte kein gültiger Lauf registriert werden. Die Wetterlage liess keine besseren Winde zu. Stärkere Winde und Wellen wünschten sich wohl die meisten Teilnehmer, denn erst dann kann mit dem Drachen optimal gesegelt werden.

Der Sieger stand also bereits am Freitagabend fest. Weil aber sechs Läufe für die SM ausgeschrieben waren, musste die restliche Zeit verwendet werden, den noch fehlenden Lauf nachzuholen. Leider ohne Erfolg.

Check für „Chinderhus Wyfelden“ durch den Grossratspräsidenten Willi Nägeli übergeben
Einmal mehr wartete die Drachenklasse, vor allem Harro Kniffka des Hanseatic Lloid mit einer grossen Überraschung auf. Wie bereits im Vorjahr wurde die SM dazu benutzt, um für eine Soziale Institution zu spenden. Am Galaabend im Hotel Metropol konnte ein Check und Bargeld in der Gesamthöhe von Fr. 6'500.-- an Frau Colombo vom Chinderhus überreicht werden. Der grosszügige Check wurde vom amtierenden Grossratspräsidenten Herr Willi Nägeli herzlich übergeben. In seiner Verdankung würdigte er diese Geste und die soziale Verantwortung der Drachensegler ganz besonders.


Der Yachtclub Arbon als kompetenter Organisator
Die Meisterschaft ist bestens vorbereitet und durchgeführt worden. Seit letzten Herbst wurde unter der Leitung vom OK Präsident Pablo Erat, dem Vorstand und 50 Helferinnen und Helfern des YCA diese Meisterschaft organisiert. Sie stellt einen der Höhepunkte im Vereinsjahr dar. Zu Land wurden die Gäste im Clubzelt bewirtet. Auf dem Wasser dirigiert Hans Fatzer, als erfahrener Regattaleiter, das Feld der „Königsklasse“ und schaffte mit seinem Team den Rahmen für die sportliche Seite dieser Veranstaltung. Einmal mehr hat sich der YCA bewährt und gezeigt, dass er in der Lage ist, Internationale Meisterschaften zu übernehmen. Er wagt sich im nächsten Jahr gar an eine Europameisterschaft heran, die ebenfalls über die Auffahrtstage stattfinden wird.

Attraktive Preisverleihung im Clubzelt
Aufgrund von grosszügigen Sponsoren konnten den ersten zehn im Klassement attraktive Preise überreicht werden. Sowohl der Clubpräsident, Rolf Niederer, der OK Präsident, Delegierte vom Suisse Sailing sorgten für eine würdevolle Preisverteilung, in der die Gold-, Silber- und Bronzegewinnern besondere Ehre zuteil wurde. Die Sieger wurden frenetisch gefeiert. Als besonders attraktiv beurteilten die Teilnehmer die Preisverlosungen. Das Glück bevorzugte da vor allem die schweizerischen Teilnehmer.

Alle Fotos: Fotos Petra Gregor

Arbon als Gastgeber
Die umliegenden Hotels beherbergten rund 180 Gäste/Regattateilnehmer während diesen vier Tagen. Für andere Gäste wurde es etwas schwierig, noch ein freies Hotelzimmer in unserer Gegend zu finden. Der umtriebige Yachtclub sorgte einmal mehr für touristische Aktivitäten in unserer Region. Es ist zu hoffen, dass das eintritt, was viele Teilnehmer nach der Preisverleihung äusserten. Sie möchten nämlich die wunderschöne Stadt und die herrliche Bucht wieder besuchen. Dies ist sicher ein besonderes Zeichen, dass es ihnen in Arbon gefallen hat.

Schlussresultat >

Sonntag, 4. Mai 2008

Int. Drachen SM: Noch kein Schweizermeister am Samstag

04.05.08 - Am gestrige Samstag lief das ganze Feld bereits um 08.30 Uhr aus, um den noch ausstehenden Lauf zu segeln. Wäre er zu Stande gekommen, hätte der Schweizer- meister am Galaabend gekürt werden können. So muss am Sonntag noch ein Rennen gestartet werden. Die Auslaufbereitschaft ist auf 08.30 Uhr vorgesehen.

Leider hat der Wind nicht mitgespielt. Die seglerische Bilanz: Ein allgemeiner Frühstart und ein, nach dem Vorwindkurs abgebrochenen Lauf, weil der Wind aus NW zu schwach wurde.