10.11.10 - (hdm) Am Samstag, den 13.11. findet in in Höchst der alljährliche Bodensee-Seglertag statt. Zu dieser Tagung werden die Deligierten von 101 Segelvereinen aus allen drei Anrainerstaaten mit mehr als 22000 Mitgliedern erwartet. Tagungsort ist der Pfarrsaal (Kirchplatz 10) der österreichischen Gemeinde. Ein Schwerpunkt der Versammlung wird die Vorstellung des Programms für das 100jährige Jubiläum des internationalen Verbandes im kommenden Jahr sein.
Der Bodensee-Segler-Verband war 1911 von fünf Vereinen am Bodensee gegründet worden. Seine ihm bereits damals zugedachte Aufgabe, den Segelsport am Bodensee zu koordinieren und organisieren nimmt der Verband bis heute mit großem Erfolg war. Europaweit dürfte es nur wenige internationale Verbände geben, die auch eine so lange Tradition zurück blicken können.
Die Versammlung beginnt am Morgen mit der Tagung der Wettfahrtleiter und Regattareferenten. Sie werden den Regattakalender für 2011 präsentieren. Jährlich werden rund 130 Regatten auf dem Bodensee ausgetragen, die es zu koordinieren gilt, um Terminüberschneidungen und Regattaanhäufungen in bestimmten Seeteilen zu vermeiden. Höhepunkte der kommenden Regattasaison werden u.a. die drei Schweizer Meisterschaft der Contender und die der H-Boote in Romanshorn sowie die der olympischen Finn Dinghis in Schaffhausen sein. Die Internationale Segelelite wird sich wieder beim Match Race vom 24. bis 29. Mai ein Stelldichein geben. Ein weiterer Höhepunkt soll die Bodenseewoche im Konstanzer Trichter sein. Diese Regatta war einst die bedeutenste Veranstaltung des Bodensee-Segler-Verbandes. Nachdem sie 1970 in Romanshorn zum letzten Mal stattgefunden hatte, wurde die traditionsreiche Regatta 2009 von 12 Clubs rund um den Konstanzer Trichter neu belebt. Sie soll den Rahmen für einen Schwerpunkt im Jubiläumsprogramm des Verbandes bilden.
Der offizielle Teil beginnt um 14 Uhr
Bei den Jahrespreisen steht die Vergabe der Silbernen Lädine an erster Stelle. Mit diesem hochkarätigen Preis, einem silbernen Modell einer alten Lädine werden besondere seglerische Leistungen gewürdigt. Das können Regattaerfolge oder besonders anspruchsvolle Segelreisen sein. Der Preis wurde von der Kreuzerabteilung des Deutschen Segler-Verbandes gestiftet und von ihr gefördert.
Segler, Motorbootfahrer und ihre Verbände BSVB und Internationaler Motorbootverband IBMV hatten in Zusammenarbeit mit der Wassersportzeitung IBN Internationale Bodensee + Boots Nachrichten zudem wieder die Möglichkeit einen Hafenmeister des Jahres gewählt. Abgestimmt werden konnte mit Fragebogen und per Internet. Der Gewinner wird auf dem Seglertag vorgestellt.
In Konstanz soll zudem eine Rahmenplanung für das 100jährige Jubiläum des internationalen Verbandes verabschiedet werden. Dies steht für 2011 an. Der Verband will dieses Ereignis entsprechend würdigen und dafür auch die notwendigen finanziellen Mittel bereit stellen.
Der Festvortrag ist heuer kultureller Natur und trägt den Titel Segeln und Literatur gestaltet von Augustin Jagg mit musikalischer Unterstützung von H. Mayer.
Weitere Infos: www.bsvb.at
Mittwoch, 10. November 2010
Dienstag, 9. November 2010
In Bundeskader berufen
09.11.10 - (IBN) Die ersten Namen für das deutsche A-Kader stehen fest: Vier Teams wurden nach ihren Erfolgen in dieser Saison in den DSV-Spitzenkader berufen. Dazu zählen die Starboot-Europameister Johannes Polgar/Markus Koy (Hamburg), die Lübecker WM-Zehnten Johannes Babendererde und Timo Jacobs sowie die Kieler Surferin Moana Delle (WM-Achte) und Surfer Toni Wilhelm (WM-Vierter) aus Baden-Württemberg. Alle sechs Athleten rechnen sich gute Chancen für ihre Olympiaqualifikation aus und werden neben weiteren erfolgreichen deutschen Segelsportlern auch vom neuen Audi Sailing Team Germany gefördert.
Die härteste Konkurrenz herrscht aktuell in der wiedererstarkten deutschen Paradedisziplin Starboot, in der mindestens vier Mannschaften um das Ticket zu den Olympischen Spielen kämpfen und sich gegenseitig zu Höchstleistungen anspornen werden.
Die härteste Konkurrenz herrscht aktuell in der wiedererstarkten deutschen Paradedisziplin Starboot, in der mindestens vier Mannschaften um das Ticket zu den Olympischen Spielen kämpfen und sich gegenseitig zu Höchstleistungen anspornen werden.
Montag, 8. November 2010
Knapp 100.000 Besucher kamen zur
08.11.10 - "Alle Zeichen stehen auf eine deutliche Erholung der Wassersportbranche: mehr Aussteller, ein deutliches Plus bei der vermieteten Fläche und am Ende auch mehr Besucher. Wir sind mit dem Verlauf der hanseboot 2010 mehr als zufrieden", sagte Bernd Aufderheide, Vorsitzender der Geschäftsführung der Hamburg Messe und Congress GmbH, zum Abschluss der 51. Internationalen Bootsausstellung Hamburg. Knapp 100.000 Besucher (Vorjahr: 95.000) kamen an den neun Veranstaltungstagen zur hanseboot 2010, die am Sonntag ihre Tore schloss. Viele Werften und Yachthändler sowie Hersteller und Anbieter von Ausrüstung, Zubehör und Dienstleistungen rund um das Thema Wassersport konnten ihre Umsätze im Vergleich zur Vorjahresveranstaltung steigern.
Vor allem die Wochenenden und den langen Mittwoch, an dem die hanseboot bis 20 Uhr und damit zwei Stunden länger geöffnet war, nutzten viele Wassersportinteressierte für einen Besuch in den Messehallen und auf der In-Water hanseboot an der Elbe. "Besonders freuen wir uns, dass neben unserem Stammpublikum deutlich mehr Erstbesucher zur hanseboot kamen. Zudem hat sich Deutschlands traditionsreichste Bootsausstellung merklich als Treffpunkt von Wassersportfreunden aus ganz Europa erwiesen", ergänzte Aufderheide.
Die Grundstimmung unter den 755 Ausstellern zum Ende der 51. hanseboot war optimistisch. Viele spürten einen deutlichen Aufwind und konnten ihr Ergebnis im Vergleich zur Vorjahresveranstaltung übertreffen. 71 Prozent gaben in einer repräsentativen Umfrage durch ein unabhängiges Institut an, dass sie mit ihrem geschäftlichen Erfolg am Ende der neuntägigen Bootsausstellung zufrieden bis sehr zufrieden sind. Mehr als die Hälfte der Aussteller beurteilt die generelle Absatzsituation in der Wassersportbranche als steigend. Dies entspricht auch der hanseboot-Bilanz von Claus-Ehlert Meyer, Geschäftsführer des Deutschen Boots- und Schiffbauerverbands (DBSV): "Für die meisten DBSV-Mitglieder ist die hanseboot super gelaufen. Man hat fast den Eindruck, dass sich durch die fehlenden Aufträge der vergangenen zwei Jahre ein Stau gebildet hatte, der sich jetzt durch eine große Nachfrage entlädt. Die Hoffnung im Vorfeld der hanseboot auf einen guten Messeverlauf hat sich mehr als bestätigt."
Durch ihren idealen Standort zwischen Nord- und Ostsee zieht die Hamburger Bootsausstellung seit jeher ein sehr fachkundiges und kaufkräftiges Publikum an. Dies spiegelt sich auch in der Besucherstruktur der hanseboot 2010 wider. 25 Prozent verfügen über ein Haushaltsnettoeinkommen von mehr als 5.000 Euro und damit über eine im bundesweiten Vergleich überdurchschnittlich hohe Kaufkraft. Mit 63 Prozent ist der Anteil der Bootseigner unter den hanseboot-Besuchern wieder sehr hoch. Weitere neun Prozent der Besucher besitzen Surf- oder Kiteboard und 18 Prozent chartern gelegentlich ein Boot.
Vor allem die Wochenenden und den langen Mittwoch, an dem die hanseboot bis 20 Uhr und damit zwei Stunden länger geöffnet war, nutzten viele Wassersportinteressierte für einen Besuch in den Messehallen und auf der In-Water hanseboot an der Elbe. "Besonders freuen wir uns, dass neben unserem Stammpublikum deutlich mehr Erstbesucher zur hanseboot kamen. Zudem hat sich Deutschlands traditionsreichste Bootsausstellung merklich als Treffpunkt von Wassersportfreunden aus ganz Europa erwiesen", ergänzte Aufderheide.
Die Grundstimmung unter den 755 Ausstellern zum Ende der 51. hanseboot war optimistisch. Viele spürten einen deutlichen Aufwind und konnten ihr Ergebnis im Vergleich zur Vorjahresveranstaltung übertreffen. 71 Prozent gaben in einer repräsentativen Umfrage durch ein unabhängiges Institut an, dass sie mit ihrem geschäftlichen Erfolg am Ende der neuntägigen Bootsausstellung zufrieden bis sehr zufrieden sind. Mehr als die Hälfte der Aussteller beurteilt die generelle Absatzsituation in der Wassersportbranche als steigend. Dies entspricht auch der hanseboot-Bilanz von Claus-Ehlert Meyer, Geschäftsführer des Deutschen Boots- und Schiffbauerverbands (DBSV): "Für die meisten DBSV-Mitglieder ist die hanseboot super gelaufen. Man hat fast den Eindruck, dass sich durch die fehlenden Aufträge der vergangenen zwei Jahre ein Stau gebildet hatte, der sich jetzt durch eine große Nachfrage entlädt. Die Hoffnung im Vorfeld der hanseboot auf einen guten Messeverlauf hat sich mehr als bestätigt."
Durch ihren idealen Standort zwischen Nord- und Ostsee zieht die Hamburger Bootsausstellung seit jeher ein sehr fachkundiges und kaufkräftiges Publikum an. Dies spiegelt sich auch in der Besucherstruktur der hanseboot 2010 wider. 25 Prozent verfügen über ein Haushaltsnettoeinkommen von mehr als 5.000 Euro und damit über eine im bundesweiten Vergleich überdurchschnittlich hohe Kaufkraft. Mit 63 Prozent ist der Anteil der Bootseigner unter den hanseboot-Besuchern wieder sehr hoch. Weitere neun Prozent der Besucher besitzen Surf- oder Kiteboard und 18 Prozent chartern gelegentlich ein Boot.
Freitag, 5. November 2010
Das Datum für die neunte Auflage des St. Moritz Match Race steht
05.11.10 - Das St. Moritz Match Race wird im kommenden Sommer vom 30. August bis 4. September 2011 im Engadin ausgetragen.
St. Moritz - Die weltbesten Spezialisten im Match Racing werden sich wie jedes Jahr auch im kommenden Sommer anlässlich des St. Moritz Match Race ein Stelldichein im Kanton Graubünden geben.
„Wir schätzen uns glücklich, bereits jetzt in der Lage zu sein, das Datum der nächste Auflage des Anlasses bekannt geben zu können“, freut sich Christian Scherrer, Präsident des Organisationskomitees des St. Moritz Match Race. „Unsere Regatta hat in der ganzen Welt Berühmtheit erlangt und geniesst unter den teilnehmenden Seglern enorme Sympathie, nicht zuletzt dank den Segelbedingungen, die sie bei uns antreffen und der speziellen Gastfreundschaft, die wir ihnen bieten. Was unsere treuen Partner anbelangt, so profitieren diese dank dem St. Moritz Match Race von einem idealen Umfeld, um ihre Kunden und Partner einzuladen und diesen in einem fantastischen Rahmen einen hoch qualitativen Event zu bieten“.
St. Moritz - Die weltbesten Spezialisten im Match Racing werden sich wie jedes Jahr auch im kommenden Sommer anlässlich des St. Moritz Match Race ein Stelldichein im Kanton Graubünden geben.
„Wir schätzen uns glücklich, bereits jetzt in der Lage zu sein, das Datum der nächste Auflage des Anlasses bekannt geben zu können“, freut sich Christian Scherrer, Präsident des Organisationskomitees des St. Moritz Match Race. „Unsere Regatta hat in der ganzen Welt Berühmtheit erlangt und geniesst unter den teilnehmenden Seglern enorme Sympathie, nicht zuletzt dank den Segelbedingungen, die sie bei uns antreffen und der speziellen Gastfreundschaft, die wir ihnen bieten. Was unsere treuen Partner anbelangt, so profitieren diese dank dem St. Moritz Match Race von einem idealen Umfeld, um ihre Kunden und Partner einzuladen und diesen in einem fantastischen Rahmen einen hoch qualitativen Event zu bieten“.
Mittwoch, 3. November 2010
Gute Erfolge
03.11.10 - (IBN ©) Gut aufgestellt ist der Regionalverband Bodensee /Rhein von Swiss Sailing. Das konnte Präsident Ruedi Schellenberg auf der 30. Generalversammlung des Verbandes berichten. Die Zusammenarbeit mit dem neuen Trainer Ronald Bundermann trägt erste Früchte.
Nach 18 Jahren ist Andy Dreier vom Berlinger NC aus dem Vorstand ausgeschieden. Als Dank für seine Arbeit erhielt er ein Gemälde des Künstlers Werner Petraschke. Zu seinem Nachfolger wählte die Versammlung den vom Präsidium vogeschlagenen Roland Hess vom Berlinger NC.
Großen Anklang fanden die Kurse für Regattasegler, Schiedsrichter und Wettfahrtleiter, die Felix Somm und Hannes Gubler organisiert hatten. Auch 2011 soll es daher wieder ein breites Kurangebot geben. Felix Somm stellte das provisorische Programm vor, das in Zusammenarbeit mit den Nachbar-Regionen Zürichsee und Zentralschweiz durchgeführt wird. Es beinhaltet unter anderem wieder Regelkurse für Segler sowie Ausbildungskurse für angehende Wettfahrtleiter und Schiedsrichter.
Im Anschluss an die Generalversammlung lud der Verband zum Galaabend auf dem MS Thurgau, zudem neben den Clubs zahlreichen Sponsoren und Ehrengäste eingeladen waren. Im Rahmen des Gala-Dinners stand die Preisverleihung "Goldener Stander" auf dem Programm. Ausserdem wurden die Crew von Reinhard Suhner (SV Bottighofen) für den Gewinn des EM-Titels der Sechser und die Achter-Crew der Aluette von Iris Metten (Altnauer SC) für ihren WM-Titel geehrt.
Ehrungen am Gala Abend Regionalverband Bodensee / Rhein, Swiss Sailing
Innovativste Juniorengruppe:
Sailability, Leiter Willi Lutz
Aktivste Juniorengruppe:
Juniorengruppe des Segelclub Rietli, Leiter Hansruedi Geser
Goldene Stander (Wanderpreis für den erfolgreichsten Junior-Segler des Regionalvebandes Bodensee/Rhein)
Optimist:
Lea Rüegg, 13.08.97, Yachtclub Arbon
Laser:
Sybilla Merian, 18.01.93, Segelclub Rietli
420er:
Julian Flessati, 26.01.92, Segelclub Rietli und Tobias Rüdlinger, 05.01.93, Segelclub Rietli
Ritter der Seefahrt:
Schefknecht Elmar , Alge Hans , Alge Jürgen, Alge Monika

Ehrung für erfolgreiche Jugendarbeit: Den Preis an Hans-Ruedi Geeser vom SC Rietli und Willi Lutz von Sailability überreicht Theo Naef (mitte). [Foto: IBN ©]
Nach 18 Jahren ist Andy Dreier vom Berlinger NC aus dem Vorstand ausgeschieden. Als Dank für seine Arbeit erhielt er ein Gemälde des Künstlers Werner Petraschke. Zu seinem Nachfolger wählte die Versammlung den vom Präsidium vogeschlagenen Roland Hess vom Berlinger NC.
Großen Anklang fanden die Kurse für Regattasegler, Schiedsrichter und Wettfahrtleiter, die Felix Somm und Hannes Gubler organisiert hatten. Auch 2011 soll es daher wieder ein breites Kurangebot geben. Felix Somm stellte das provisorische Programm vor, das in Zusammenarbeit mit den Nachbar-Regionen Zürichsee und Zentralschweiz durchgeführt wird. Es beinhaltet unter anderem wieder Regelkurse für Segler sowie Ausbildungskurse für angehende Wettfahrtleiter und Schiedsrichter.
Im Anschluss an die Generalversammlung lud der Verband zum Galaabend auf dem MS Thurgau, zudem neben den Clubs zahlreichen Sponsoren und Ehrengäste eingeladen waren. Im Rahmen des Gala-Dinners stand die Preisverleihung "Goldener Stander" auf dem Programm. Ausserdem wurden die Crew von Reinhard Suhner (SV Bottighofen) für den Gewinn des EM-Titels der Sechser und die Achter-Crew der Aluette von Iris Metten (Altnauer SC) für ihren WM-Titel geehrt.
Ehrungen am Gala Abend Regionalverband Bodensee / Rhein, Swiss Sailing
Innovativste Juniorengruppe:
Sailability, Leiter Willi Lutz
Aktivste Juniorengruppe:
Juniorengruppe des Segelclub Rietli, Leiter Hansruedi Geser
Goldene Stander (Wanderpreis für den erfolgreichsten Junior-Segler des Regionalvebandes Bodensee/Rhein)
Optimist:
Lea Rüegg, 13.08.97, Yachtclub Arbon
Laser:
Sybilla Merian, 18.01.93, Segelclub Rietli
420er:
Julian Flessati, 26.01.92, Segelclub Rietli und Tobias Rüdlinger, 05.01.93, Segelclub Rietli
Ritter der Seefahrt:
Schefknecht Elmar , Alge Hans , Alge Jürgen, Alge Monika

Ehrung für erfolgreiche Jugendarbeit: Den Preis an Hans-Ruedi Geeser vom SC Rietli und Willi Lutz von Sailability überreicht Theo Naef (mitte). [Foto: IBN ©]
Dienstag, 2. November 2010
Bootsunfall
02.11.10 - IBN / Sachschaden von rund 11.000 Euro ist am Samstagnachmittag bei einem Bootsunfall in Kressbronn entstanden, wie die Wasserschutzpolizei mitteilt.
Der Eigner eines Motorbootes habe beim Anlegen technische Probleme mit der Maschine gehabt, so dass das Motorboot mit hochdrehendem Motor Fahrt aufnahm und zwei an ihren Liegplätzen festgemachte Segelboote rammte. Anschließend sei das Boot auf einem Steg zum Liegen gekommen, wobei es die Stegbeleuchtung beschädigte. Mehrere Personen an Bord des Motorbootes sowie auf einem der Segelboote kamen mit dem Schrecken davon.

Foto: Wapo (zur Vergrösserung anklicken)
Der Eigner eines Motorbootes habe beim Anlegen technische Probleme mit der Maschine gehabt, so dass das Motorboot mit hochdrehendem Motor Fahrt aufnahm und zwei an ihren Liegplätzen festgemachte Segelboote rammte. Anschließend sei das Boot auf einem Steg zum Liegen gekommen, wobei es die Stegbeleuchtung beschädigte. Mehrere Personen an Bord des Motorbootes sowie auf einem der Segelboote kamen mit dem Schrecken davon.

Foto: Wapo (zur Vergrösserung anklicken)
Deutsche Meisterschaft der Seesegler vor Kiel und Flensburg
02.11.10 - Die deutschen Seesegler setzen bei der Ausrichtung ihrer Internationalen Deutschen Meisterschaften (IDM) auf bewährte Reviere. In der insgesamt 16. Auflage der Meisterschaften werden 2011 bereits zum sechsten Mal nationale Titelträger vor Kiel und zum fünften Mal vor Flensburg ermittelt. Die Kieler Woche (18. bis 26. Juni 2011) bildet den Rahmen für die erst zum dritten Mal eigenständig ausgetragenen Offshore-Meisterschaften der Vermessungsklassen nach ORCinternational, Flensburg wird am ersten Wochenende der Fördewoche (8. bis 11. September 2011) die Inshore-Meister küren.
Die beiden etablierten Ausrichter setzten sich mit ihren Konzepten im Reigen von sechs Meisterschafts-Konkurrenten durch. „Das war das erste Mal, dass wir so viele Bewerber hatten. Das große Interesse auch von kleineren Städten ist ein Beleg für die hohe Akzeptanz des Seesegelns in Deutschland“, sagte Dr. Wolfgang Schäfer, Vorsitzender des Ausschusses für Seeregatten im Deutschen Segler-Verband (DSV). „Allerdings ist im kommenden Jahr der Regatta-Kalender in der Ostsee so angespannt, dass eine weitere Hi-End-Veranstaltung auf den deutschen Revieren nicht leistbar gewesen wäre. Ich hoffe aber, dass sich die kleineren Vereine weiterhin in das Geschehen bei den Seeregatten einbringen werden“, so Schäfer.
Die deutschen Seesegler haben mit ihrer Regattaplanung, die zur 51. Internationalen Bootsausstellung in Hamburg (hanseboot) aufgestellt wurde, insbesondere auf die Europameisterschaften vor Hankö im August Rücksicht genommen. „Hätten wir die Titelkämpfe an andere Städte als Kiel und Flensburg vergeben, wäre es zur Terminkollision mit der EM gekommen, denn es ist ja auch immer ein großer logistischer Aufwand damit verbunden, die Schiffe zu den Meisterschaftsrevieren zu bekommen. Wir müssen eben auch über den Tellerrand schauen“, sagte Schäfer, der als Vizepräsident des Offshore Racing Congress (ORC) auch die internationalen Belange im Blick hat. Die Entscheidung fiel nach langer Diskussion schließlich einstimmig.
Freude über die Entscheidung herrschte bei den beiden Austragungsorten. Eckhard von der Mosel, Seebahnchef zur Kieler Woche, sieht den guten Ruf seiner Veranstaltung damit bestätigt: „Nachdem wir in diesem Jahr die Inshore-Meisterschaften ausgerichtet haben, freuen wir uns darauf, nun das Langstrecken-Segeln zur Kieler Woche zu stärken.“ Der vorläufige Plan, der in den kommenden Wochen noch konkretisiert werden soll, sieht vor, dass das Welcome-Race sowie die Rückregatta von Eckernförde nach Kiel den ersten Teil der Offshore-Meisterschaften bilden. Zur Wochenmitte werden die Yachtcrews dann zur Übernacht-Regatta zum Silbernen Band auf den Kurs geschickt, und den Abschluss bilden schließlich die Rennen des Senatspreises. „Wir hoffen auf eine ähnliche Größenordnung der Teilnehmerfelder wie in diesem Jahr. Mit über 50 Schiffen sollte es je nach Klassenaufteilung möglich sein, in den Gruppen ORC I, II sowie III+IV Meister zu ermitteln“, so der Organisationsleiter für das Seesegeln vom Kieler Yacht Club. Gefeilt wird in Kiel nun noch an der Absprache mit den anderen Revieren. Denn durch den späten Pfingsttermin sind viele Yachten nur eine Woche vor der IDM vor Kiel noch bei der Nordseewoche vor Helgoland am Start. „Es gab aber schon erste Signale, dass die Nordseewoche so gestaltet wird, dass sich die Yachten bereits am Montag gegebenenfalls mit einer Rückregatta auf den Weg machen können“, sagte von der Mosel.
Beim Flensburger Segel-Club lag die erste IDM-Priorität zwar bei der Ausrichtung der Offshore-Meisterschaft, doch auch mit dem Inshore-Geschehen kann sich Claus-Otto Hansen, oberster Wettfahrtleiter des FSC, sehr gut anfreunden: „Kiel hat ein sehr überzeugendes Konzept vorgelegt, und wir haben in diesem Jahr zur Weltmeisterschaft bereits bewiesen, dass die Flensburger Förde auch für Up-and-Down-Kurse sehr gut geeignet ist.“ Das Regatta-Geschehen am ersten Wochenende der 101. Flensburger Fördewoche wird zur Deutschen Meisterschaft extra um einen Tag ausgedehnt. Bereits am Donnerstagnachmittag gehen die Crews auf den Kurs, am Sonntagnachmittag schließlich sollen die Sieger in drei Gruppen gekürt werden. „Wir hoffen darauf, über 50 Schiffe an den Start zu bekommen, und setzen auf den nachhaltigen Werbeeffekt der Weltmeisterschaft in diesem Jahr, zu der wir sehr gute Resonanz bekommen haben. Daher erwarten wir auch auf eine internationale Beteiligung. Vielleicht gelingt es, die von der EM zurückkehrenden Yachten zum Saisonausklang noch einmal im Glücksburger Hafen zu versammeln“, sagte Hansen. Neben den ORC-Yachten ermitteln auch noch die J80 und J24 bei den German Open ihre nationalen Besten.
Die beiden etablierten Ausrichter setzten sich mit ihren Konzepten im Reigen von sechs Meisterschafts-Konkurrenten durch. „Das war das erste Mal, dass wir so viele Bewerber hatten. Das große Interesse auch von kleineren Städten ist ein Beleg für die hohe Akzeptanz des Seesegelns in Deutschland“, sagte Dr. Wolfgang Schäfer, Vorsitzender des Ausschusses für Seeregatten im Deutschen Segler-Verband (DSV). „Allerdings ist im kommenden Jahr der Regatta-Kalender in der Ostsee so angespannt, dass eine weitere Hi-End-Veranstaltung auf den deutschen Revieren nicht leistbar gewesen wäre. Ich hoffe aber, dass sich die kleineren Vereine weiterhin in das Geschehen bei den Seeregatten einbringen werden“, so Schäfer.
Die deutschen Seesegler haben mit ihrer Regattaplanung, die zur 51. Internationalen Bootsausstellung in Hamburg (hanseboot) aufgestellt wurde, insbesondere auf die Europameisterschaften vor Hankö im August Rücksicht genommen. „Hätten wir die Titelkämpfe an andere Städte als Kiel und Flensburg vergeben, wäre es zur Terminkollision mit der EM gekommen, denn es ist ja auch immer ein großer logistischer Aufwand damit verbunden, die Schiffe zu den Meisterschaftsrevieren zu bekommen. Wir müssen eben auch über den Tellerrand schauen“, sagte Schäfer, der als Vizepräsident des Offshore Racing Congress (ORC) auch die internationalen Belange im Blick hat. Die Entscheidung fiel nach langer Diskussion schließlich einstimmig.
Freude über die Entscheidung herrschte bei den beiden Austragungsorten. Eckhard von der Mosel, Seebahnchef zur Kieler Woche, sieht den guten Ruf seiner Veranstaltung damit bestätigt: „Nachdem wir in diesem Jahr die Inshore-Meisterschaften ausgerichtet haben, freuen wir uns darauf, nun das Langstrecken-Segeln zur Kieler Woche zu stärken.“ Der vorläufige Plan, der in den kommenden Wochen noch konkretisiert werden soll, sieht vor, dass das Welcome-Race sowie die Rückregatta von Eckernförde nach Kiel den ersten Teil der Offshore-Meisterschaften bilden. Zur Wochenmitte werden die Yachtcrews dann zur Übernacht-Regatta zum Silbernen Band auf den Kurs geschickt, und den Abschluss bilden schließlich die Rennen des Senatspreises. „Wir hoffen auf eine ähnliche Größenordnung der Teilnehmerfelder wie in diesem Jahr. Mit über 50 Schiffen sollte es je nach Klassenaufteilung möglich sein, in den Gruppen ORC I, II sowie III+IV Meister zu ermitteln“, so der Organisationsleiter für das Seesegeln vom Kieler Yacht Club. Gefeilt wird in Kiel nun noch an der Absprache mit den anderen Revieren. Denn durch den späten Pfingsttermin sind viele Yachten nur eine Woche vor der IDM vor Kiel noch bei der Nordseewoche vor Helgoland am Start. „Es gab aber schon erste Signale, dass die Nordseewoche so gestaltet wird, dass sich die Yachten bereits am Montag gegebenenfalls mit einer Rückregatta auf den Weg machen können“, sagte von der Mosel.
Beim Flensburger Segel-Club lag die erste IDM-Priorität zwar bei der Ausrichtung der Offshore-Meisterschaft, doch auch mit dem Inshore-Geschehen kann sich Claus-Otto Hansen, oberster Wettfahrtleiter des FSC, sehr gut anfreunden: „Kiel hat ein sehr überzeugendes Konzept vorgelegt, und wir haben in diesem Jahr zur Weltmeisterschaft bereits bewiesen, dass die Flensburger Förde auch für Up-and-Down-Kurse sehr gut geeignet ist.“ Das Regatta-Geschehen am ersten Wochenende der 101. Flensburger Fördewoche wird zur Deutschen Meisterschaft extra um einen Tag ausgedehnt. Bereits am Donnerstagnachmittag gehen die Crews auf den Kurs, am Sonntagnachmittag schließlich sollen die Sieger in drei Gruppen gekürt werden. „Wir hoffen darauf, über 50 Schiffe an den Start zu bekommen, und setzen auf den nachhaltigen Werbeeffekt der Weltmeisterschaft in diesem Jahr, zu der wir sehr gute Resonanz bekommen haben. Daher erwarten wir auch auf eine internationale Beteiligung. Vielleicht gelingt es, die von der EM zurückkehrenden Yachten zum Saisonausklang noch einmal im Glücksburger Hafen zu versammeln“, sagte Hansen. Neben den ORC-Yachten ermitteln auch noch die J80 und J24 bei den German Open ihre nationalen Besten.
Markus Wieser gewinnt 31. Meisterschaft der Meister
02.11.10 - Markus Wieser, Matti Paschen und Eberhard Magg haben die 31. Meisterschaft der Meister auf der Alster am ersten hanseboot-Wochenende gewonnen. Drachen-Europameister Wieser (Starnberg) und seine Crew setzten sich am Sonntag, 31.10., im Finale der besten drei von insgesamt 36 Mannschaften mit zwei Siegen in zwei Läufen souverän gegen die Teams um America's Cup-Steuermann Sten Mohr (Dänemark) und den Deutschen Match Race Meister Stefan Meister (Berlin) durch.
So gut wie nie waren bei der 31. Auflage der deutschen Kultregatta die Frauen in Fahrt. Match-Race-Europameisterin Silke Halbrock vom gastgebenden Hamburger Segel-Club (HSC) haderte zwar mit ihrem dritten vierten Platz in Folge, zeigte aber im Kleinen Finale mit einem Sieg noch einmal ihr ganzes Können. Neben Hahlbrocks Team waren auch die Crews um Optimisten-Weltmeisterin Tina Lutz (Bergen/Platz 6), die Deutsche Europe Meisterin Stine Paeper (Hamburg/Platz 9) und die Deutsche 505er Meisterin Meike Schomäker (Kiel/Platz 10) in die Top 12 gesegelt und sicherten damit die beste Frauen-Bilanz in 31 Jahren Meisterschaft der Meister.
So gut wie nie waren bei der 31. Auflage der deutschen Kultregatta die Frauen in Fahrt. Match-Race-Europameisterin Silke Halbrock vom gastgebenden Hamburger Segel-Club (HSC) haderte zwar mit ihrem dritten vierten Platz in Folge, zeigte aber im Kleinen Finale mit einem Sieg noch einmal ihr ganzes Können. Neben Hahlbrocks Team waren auch die Crews um Optimisten-Weltmeisterin Tina Lutz (Bergen/Platz 6), die Deutsche Europe Meisterin Stine Paeper (Hamburg/Platz 9) und die Deutsche 505er Meisterin Meike Schomäker (Kiel/Platz 10) in die Top 12 gesegelt und sicherten damit die beste Frauen-Bilanz in 31 Jahren Meisterschaft der Meister.
Donnerstag, 28. Oktober 2010
VARIANTA 44 feiert Premiere
28.10.10 - Nach dem Einsteigerboot Varianta 18, der Ex-Rotkäppchen, hat jetzt die V 44 Premiere.
IBN© / Die Varianta 44, immerhin mit mehr als 12 Metern Länge eine ausgewachsene Yacht, lässt sich nur über das Internet kaufen. Händler gibt es nur als Point of Sails, an denen der Interessent das Boot anschauen und zum Probesegeln chartern kann. Das Konzept hinter der neuen Varianta heißt Reduktion: Alles was dran ist, ist gut und reicht aus. Sie kann segeln, man kann mit 10 Personen darauf schlafen, man kann kochen, Spaß haben, Parties feiern.
Yachtsegeln ist konservativ. Dunkle Mahagoni Kajüten, teuerste Yachtelektronik, automatische Systeme, Aufrollsegel bestimmen die Ausrüstung einer Yacht seit Jahren. All das macht ein Produkt teuer. Nicht bei der Varianta! Da gibt es keinen Kühlschrank mit Tiefkühlfach, sondern transportable Kühlboxen, die Zuhause beladen und in die Pantry gesteckt werden. Statt Rollsegel werden Stagreiter verwendet, was das Segel sogar effektiver macht. Statt Mahagoni pflegeleichte Oberflächen. Die Basisvarianta kostet keine 100. 000 Euro! Inklusive Segel, Decksausrüstung, Matratzen und allem was man zum Segeln und dem Bordleben braucht. Die Werft bietet ein paar Extras, wie etwa eine Landstromversorgung, an. Ein Billigboot? Oder doch kein Billigboot? Das wird sich zeigen.
IBN© / Die Varianta 44, immerhin mit mehr als 12 Metern Länge eine ausgewachsene Yacht, lässt sich nur über das Internet kaufen. Händler gibt es nur als Point of Sails, an denen der Interessent das Boot anschauen und zum Probesegeln chartern kann. Das Konzept hinter der neuen Varianta heißt Reduktion: Alles was dran ist, ist gut und reicht aus. Sie kann segeln, man kann mit 10 Personen darauf schlafen, man kann kochen, Spaß haben, Parties feiern.
Yachtsegeln ist konservativ. Dunkle Mahagoni Kajüten, teuerste Yachtelektronik, automatische Systeme, Aufrollsegel bestimmen die Ausrüstung einer Yacht seit Jahren. All das macht ein Produkt teuer. Nicht bei der Varianta! Da gibt es keinen Kühlschrank mit Tiefkühlfach, sondern transportable Kühlboxen, die Zuhause beladen und in die Pantry gesteckt werden. Statt Rollsegel werden Stagreiter verwendet, was das Segel sogar effektiver macht. Statt Mahagoni pflegeleichte Oberflächen. Die Basisvarianta kostet keine 100. 000 Euro! Inklusive Segel, Decksausrüstung, Matratzen und allem was man zum Segeln und dem Bordleben braucht. Die Werft bietet ein paar Extras, wie etwa eine Landstromversorgung, an. Ein Billigboot? Oder doch kein Billigboot? Das wird sich zeigen.
Branche startet zuversichtlich in die hanseboot 2010
28.10.10 - 51. Bootsausstellung in Hamburg vom 30. Oktober bis 7. November
IBN© / Die Bootswirtschaft in Deutschland scheint wieder in Schwung gekommen zu sein. Eine Befragung des Deutschen Boots- und Schiffbauerverbands (DBSV) zur wirtschaftlichen Situation seiner Mitgliedsfirmen hat bereits im Sommer Optimismus signalisiert. Jetzt liegen die Zahlen über Ein- und Ausfuhr von Booten und Yachten das statistische Bundesamt vor. “Wir haben es mit einem kräftigen Wachstum zu tun, das der Branche Aufwind gibt und sie zuversichtlich in die hanseboot starten lässt³, freut sich der Geschäftsführer des DBSV Claus-Ehlert Meyer.
Im Deutschen Boots- und Schiffbauerverband sind 420 Betriebe von der Superyachtwerft an der Küste über große Serienyachtbauer bis hin zur den Holzbootwerften am Bodensee auf der deutschen Seite des Sees organisiert.
Vor allen Dingen der Anstieg des Imports von mehr als 22 Prozent im Vergleich zum gleichen Zeitraum der Vorjahre unterstreicht die Erholung der deutschen Bootswirtschaft. Laut DBSV wurden fast 8.800 Motor- und Segelboote im Gesamtwert von etwas mehr als 100 Millionen Euro importiert. Dabei legte die Anzahl der großen, teuren Segelyachten mit einem Anstieg von 62,5 Prozent am meisten zu. Wertmäßig ist das sogar ein Anstieg von 107 Prozent.
Auch beim Export von Booten und Yachten geht es bergauf. Es wurden im Berichtszeitraum 7.830 Boote und Yachten im Gesamtwert von 367 Millionen Euro ins Ausland verkauft. Eine Aufsehen erregende Steigerung macht dabei der Wert der großen Motoryachten über zwölf Meter Länge aus. Der Export von 29 Yachten im Wert von 235 Millionen Euro bedeutet eine Wertsteigerung von über 900 Prozent. Zurückzuführen ist dies auf die Auslieferung von einigen Superyachten.
Der größte Wertanstieg bei den Segelyachten fand beim Export von Booten in der Größenordnung zwischen 7,5 und 12 Metern statt. Die verkaufte Stückzahl lag im Vergleichszeitraum bei plus 48 Prozent. Der Umsatz konnte in dieser Kategorie um etwas mehr als 29 Prozent auf rund 47 Millionen Euro gesteigert werden.
Der wirtschaftliche Aufschwung in Deutschland spiegelt sich auch in den Verkaufszahlen von kleinen Booten wider. Beim Import gab es eine leichte Steigerung der Stückzahl um 6,68 Prozent auf mehr als 7.100 Boote, obwohl ihr Wert um gut 30 Prozent abgenommen hat. Besser läuft es bei deutschen Bootsbauern, die kleine Boote exportieren. Der Zuwachs beträgt knapp zehn Prozent auf insgesamt 6.200 Boote im Wert von 13,2 Millionen Euro.
“Auch wenn die Zahlen noch weit von denen der Jahre 2006/2007 mit einem Exportumsatz von circa einer Milliarde Euro entfernt sind, hat sich Optimismus in der Bootsbranche durchgesetzt³, sagt DBSV-Geschäftsführer Meyer. Er verweist in diesem Zusammenhang auch auf die aktuellen, optimistischen Erwartungen der Zubehörhersteller und -grossisten, von denen in der Konjunkturumfrage des DBSV mehr als die Hälfte von einer spürbaren Verbesserung des Geschäftsverlaufs berichten.
IBN© / Die Bootswirtschaft in Deutschland scheint wieder in Schwung gekommen zu sein. Eine Befragung des Deutschen Boots- und Schiffbauerverbands (DBSV) zur wirtschaftlichen Situation seiner Mitgliedsfirmen hat bereits im Sommer Optimismus signalisiert. Jetzt liegen die Zahlen über Ein- und Ausfuhr von Booten und Yachten das statistische Bundesamt vor. “Wir haben es mit einem kräftigen Wachstum zu tun, das der Branche Aufwind gibt und sie zuversichtlich in die hanseboot starten lässt³, freut sich der Geschäftsführer des DBSV Claus-Ehlert Meyer.
Im Deutschen Boots- und Schiffbauerverband sind 420 Betriebe von der Superyachtwerft an der Küste über große Serienyachtbauer bis hin zur den Holzbootwerften am Bodensee auf der deutschen Seite des Sees organisiert.
Vor allen Dingen der Anstieg des Imports von mehr als 22 Prozent im Vergleich zum gleichen Zeitraum der Vorjahre unterstreicht die Erholung der deutschen Bootswirtschaft. Laut DBSV wurden fast 8.800 Motor- und Segelboote im Gesamtwert von etwas mehr als 100 Millionen Euro importiert. Dabei legte die Anzahl der großen, teuren Segelyachten mit einem Anstieg von 62,5 Prozent am meisten zu. Wertmäßig ist das sogar ein Anstieg von 107 Prozent.
Auch beim Export von Booten und Yachten geht es bergauf. Es wurden im Berichtszeitraum 7.830 Boote und Yachten im Gesamtwert von 367 Millionen Euro ins Ausland verkauft. Eine Aufsehen erregende Steigerung macht dabei der Wert der großen Motoryachten über zwölf Meter Länge aus. Der Export von 29 Yachten im Wert von 235 Millionen Euro bedeutet eine Wertsteigerung von über 900 Prozent. Zurückzuführen ist dies auf die Auslieferung von einigen Superyachten.
Der größte Wertanstieg bei den Segelyachten fand beim Export von Booten in der Größenordnung zwischen 7,5 und 12 Metern statt. Die verkaufte Stückzahl lag im Vergleichszeitraum bei plus 48 Prozent. Der Umsatz konnte in dieser Kategorie um etwas mehr als 29 Prozent auf rund 47 Millionen Euro gesteigert werden.
Der wirtschaftliche Aufschwung in Deutschland spiegelt sich auch in den Verkaufszahlen von kleinen Booten wider. Beim Import gab es eine leichte Steigerung der Stückzahl um 6,68 Prozent auf mehr als 7.100 Boote, obwohl ihr Wert um gut 30 Prozent abgenommen hat. Besser läuft es bei deutschen Bootsbauern, die kleine Boote exportieren. Der Zuwachs beträgt knapp zehn Prozent auf insgesamt 6.200 Boote im Wert von 13,2 Millionen Euro.
“Auch wenn die Zahlen noch weit von denen der Jahre 2006/2007 mit einem Exportumsatz von circa einer Milliarde Euro entfernt sind, hat sich Optimismus in der Bootsbranche durchgesetzt³, sagt DBSV-Geschäftsführer Meyer. Er verweist in diesem Zusammenhang auch auf die aktuellen, optimistischen Erwartungen der Zubehörhersteller und -grossisten, von denen in der Konjunkturumfrage des DBSV mehr als die Hälfte von einer spürbaren Verbesserung des Geschäftsverlaufs berichten.
US-TP 52 "LUCKY" GLÜCKLICHER GEWINNER IN MALTA
28.10.10 - Die US-amerikanische TP 52 „Lucky“ von Bryon Ehrhart hat der 31. Rolex Middle Sea Race in Malta gewonnen. Damit gelang dem Eigner aus Chicago bei seiner ersten Teilnahme an der Hochseeregatta auf Anhieb der Sieg.
Als bestes deutsches Boot segelte die Rogers 46 „Varuna“ des Hamburgers Jens Kellinghusen bei großen Saisonfinale im Mittelmeer knapp vor der Marten 49 „Speedy“ von Hans Jürgen Riegel (Bonn) auf Rang 13. Direkt davor platzierte sich Sönke Stein (ebenfalls Hamburg) mit der J/133 „Juno“ unter maltesischer Flagge. Schnellste Yacht auf dem 606 Seemeilen langen Kurs rund um Sizilien und mehrere Mittelmeerinseln herum war der slowenische 100-Fuß-Maxi „Esimit Europa 2“ von Igor Simcic. Die gesegelte Zeit von zwei Tagen und fast sieben Stunden reichte berechnet gegen kleinere Schiffe jedoch nicht zu einem Podiumsplatz.
Als der Gesamtsieg am Donnerstagmorgen (28. Oktober) offiziell war, stieg die ohnehin gute Stimmung an Bord der „Lucky“ noch einmal. „Das übertrifft unsere kühnsten Erwartungen“, sagte Eigner Ehrhardt, „das Rolex Middle Sea Race hat eine große Reputation, und die europäischen Favoriten segeln sehr stark.“ Der Erfolg sei ein Verdienst der gesamten Crew, allen voran Navigator Ian Moore. Der Ire hatte 2002 das Volvo Ocean Race rund um die Welt mit dem deutschen Team illbruck Challenge gewonnen und gehört zum US-Syndikat des America’s Cup-Verteidigers BMW Oracle Racing. „Der Sieg schmeckt besonders süß, da unsere TP 52 auf Trans-Ozean-Rennen ausgelegt ist und vom Spitzengeschwindigkeitspotential her eigentlich kleine Nachteile im Vergleich zur direkten Konkurrenz haben müsste.“ Mit strategischem und taktischem Geschick sei die „Lucky“ bestens über den Kurs gekommen und schlug die Zweitplatzierte, deutlich kleinere J/122 „Artie“ von Lee Satariano vom gastgebenden Royal Malta Yacht Club berechnet um eine knappe halbe Stunde.
Jede Menge Spaß hatte die Crew der „Laetitia“ von Axel Schroeder aus Hamburg, die von Taktiker Thomas Schmid, dem Finn-Weltmeister von 1988, auf dem Kurs geführt wurde. Für die neue Baltic 78 aus der Feder von Judel/Vrolijk war es das erste Hochsee-Rennen überhaupt. Mit drei Tagen, sieben Stunden, 46 Minuten und 58 Sekunden, der neuntbesten gesegelten Zeit, bewies die knapp 24 Meter lange Yacht ihre Qualität und soll nun wahrscheinlich auf weiteren Hochseerennen eingesetzt werden. Trotz meist moderater Bedingungen auf dem Kurs musste die Crew auf dem Weg von der Insel Pantelleria Richtung Lampedusa einige kräftige Hagelschauer mit Böen bis zu 30 Knoten abwettern, wurde aber auf dem anschließenden Raumschotgang nach Malta mit Hochgeschwindigkeits-Wellenritten bis fast ins Ziel belohnt.
Auf schnellem Kurs war auch die „Varuna“-Crew um Eigner Jens Kellinghusen unterwegs. Nach drei Tagen, elf Stunden, 25 Minuten und 15 Sekunden erreichte die Rogers 46 am späten Dienstagabend (26. Oktober) das Ziel und mischte damit nach berechneter Zeit im absoluten Vorderfeld des Rolex Middle Sea Race 2010 mit, zu dem 78 Boote gestartet waren. Berechnet landete die „Varuna“ eine hauchdünne Minute und drei Sekunden vor der „Speedy“ (14.). Hans Jürgen Riegel aus der Bonner Haribo-Familie hatte mit seiner französischen Crew unter dem erfahrenen Skipper Bernard Xiberras, für den es der siebte Start war, zum ersten Mal am Rolex Middle Sea Race teilgenommen. „Wir hatten ein gutes Rennen und sind mit dem Abschneiden zufrieden“, so Xiberras.
Rund 13 Stunden nach der „Varuna“ lief die J/133 „Juno“ (vier Tage, elf Minuten und 56 Sekunden) in Valletta ein, lag damit aber berechnet eine Stunde vor der Konkurrentin. Und das obwohl die Crew von Sönke Stein ein „besonderes Souvenir“ aus dem Mittelmeer mitgebracht hatte. „Wir sind ein sehr gutes Rennen gesegelt, eines der besten seit vielen Jahren. Im direkten Wettstreit mit der anderen J/133, der ,Jaru‘, haben wir das Boot ständig gepuscht und uns lange ein Matchrace geliefert. Nach der Straße von Messina lagen wir sogar noch vor ihr. Danach haben wir aber beständig verloren und konnten uns das gar nicht erklären“, berichtete Skipper und Eigner Stein. Erst im Hafen, den die „Juno“ schließlich vier Stunden nach der „Jaru“ erreichte, tauchte die Erklärung auf. „Als wir den Motor angeworfen haben, kam plötzlich eine sieben Meter lange Trosse zum Vor schein, die offensichtlich die ganze Zeit wie eine Bremsleine an unserem Kiel gehangen hat. Das war einerseits zwar ärgerlich, andererseits waren wir aber froh, den Grund für den Performance-Verlust erfahren zu haben“, so Stein.
Der auf der „Varuna“ kurzfristig eingesprungene Weltumsegler Felix Oehme aus Lübeck war rundum begeistert von dem Renn-Klassiker: „Wir sind alle sehr, sehr zufrieden. Es gab eine Vielzahl von Bedingungen zu meistern – mit einem tollen Sonnenuntergang am letzten Abend, aber auch sehr plötzlich auftretenden Schauerböen bis zu 32 Knoten. Wir hatten viel Arbeit mit jeder Menge Segelwechseln, und wir sind sehr glücklich, heil angekommen zu sein.“
Der Sieger des Portimão Global Ocean Race des vergangenen Jahres war auf der „Varuna“ im Wechsel mit Eigner Kellinghusen als Wachführer am Steuer der Yacht eingesetzt. Nach dem Zieldurchgang nach dreieinhalb Tagen auf See hatte die 14-köpfige Crew noch viel zu diskutieren und war froh, in der maltesischen Hauptstadt gegen Mitternacht noch ein geöffnetes Lokal gefunden zu haben. Den folgenden Tag nutzte die Mannschaft noch zu einem Besuch Maltas. „Es ist eine mitreißende Insel an der Schnittstelle zwischen Afrika und Europa. Das ist wirklich ein tolles Ambiente für das Rennen“, sagte Oehme, der am darauf folgenden Wochenende schon wieder seinen nächsten Segeleinsatz in Deutschland plante: Der Meisterschaft der Meister auf der Alster.
Neuer Name, gleicher Erfolg: Mit einem perfekten Start und einer stets optimalen Segelwahl hatte die „Esimit Europa 2“ den schnellsten Ritt beim Rolex Middle Sea Race 2010 hingelegt. In exakt zwei Tagen, sechs Stunden, 52 Minuten und 32 Sekunden wurde der Erfolg von 2006 wiederholt, als das Boot noch unter dem Namen „Alfa Romeo“ unter neuseeländischer Flagge segelte. Obwohl er die seit drei Jahren bestehende Rekordzeit von George Davids US-amerikanischer „Rambler“ um fast sieben Stunden verfehlte, zeigte Igor Simcic das riesige Potenzial der „Esimit Europa 2“ und distanzierte die schnellste Yacht des Vorjahres, die ebenfalls 100 Fuß lange „ICAP Leopard“ von Mike Slade (Großbritannien) um dreieinhalb Stunden.
Um 18.32 Uhr kreuzte die „Esimit Europa 2“ bereits am Montag als erste Yacht die Ziellinie im Marsamxett Harbour von Valletta. Eigner Igor Simcic nahm kurz darauf eine edle Rolex Yacht-Master sowie die R.L.R. Line Honours Trophy des Royal Malta Yacht Club entgegen. Rückblickend sagte Skipper Flavio Favini, Skipper der „Esimit“: „Im ersten Teil war es ein langsames Rennen, aber an der Küste von Sizilien briste es ein wenig auf. Bei der Einfahrt in die Straße von Messina hatten wir dann wegen schwachen Windes einige Schwierigkeiten, bevor uns die Strömung half und wir die Straße schnell passierten.“ Doch auch die „ICAP Leopard“ blieb in dieser Flaute hängen. Favini: „Der zweite Teil des Rennens war sehr schön und schnell in einer netten Brise.“ Zwischen Lampedusa und Malta rauschte der Maxi bei 23 Knoten Wind mit einem Reff im Groß und gleicher Bootsgeschwindigkeit dahin.
Als bestes deutsches Boot segelte die Rogers 46 „Varuna“ des Hamburgers Jens Kellinghusen bei großen Saisonfinale im Mittelmeer knapp vor der Marten 49 „Speedy“ von Hans Jürgen Riegel (Bonn) auf Rang 13. Direkt davor platzierte sich Sönke Stein (ebenfalls Hamburg) mit der J/133 „Juno“ unter maltesischer Flagge. Schnellste Yacht auf dem 606 Seemeilen langen Kurs rund um Sizilien und mehrere Mittelmeerinseln herum war der slowenische 100-Fuß-Maxi „Esimit Europa 2“ von Igor Simcic. Die gesegelte Zeit von zwei Tagen und fast sieben Stunden reichte berechnet gegen kleinere Schiffe jedoch nicht zu einem Podiumsplatz.
Als der Gesamtsieg am Donnerstagmorgen (28. Oktober) offiziell war, stieg die ohnehin gute Stimmung an Bord der „Lucky“ noch einmal. „Das übertrifft unsere kühnsten Erwartungen“, sagte Eigner Ehrhardt, „das Rolex Middle Sea Race hat eine große Reputation, und die europäischen Favoriten segeln sehr stark.“ Der Erfolg sei ein Verdienst der gesamten Crew, allen voran Navigator Ian Moore. Der Ire hatte 2002 das Volvo Ocean Race rund um die Welt mit dem deutschen Team illbruck Challenge gewonnen und gehört zum US-Syndikat des America’s Cup-Verteidigers BMW Oracle Racing. „Der Sieg schmeckt besonders süß, da unsere TP 52 auf Trans-Ozean-Rennen ausgelegt ist und vom Spitzengeschwindigkeitspotential her eigentlich kleine Nachteile im Vergleich zur direkten Konkurrenz haben müsste.“ Mit strategischem und taktischem Geschick sei die „Lucky“ bestens über den Kurs gekommen und schlug die Zweitplatzierte, deutlich kleinere J/122 „Artie“ von Lee Satariano vom gastgebenden Royal Malta Yacht Club berechnet um eine knappe halbe Stunde.
Jede Menge Spaß hatte die Crew der „Laetitia“ von Axel Schroeder aus Hamburg, die von Taktiker Thomas Schmid, dem Finn-Weltmeister von 1988, auf dem Kurs geführt wurde. Für die neue Baltic 78 aus der Feder von Judel/Vrolijk war es das erste Hochsee-Rennen überhaupt. Mit drei Tagen, sieben Stunden, 46 Minuten und 58 Sekunden, der neuntbesten gesegelten Zeit, bewies die knapp 24 Meter lange Yacht ihre Qualität und soll nun wahrscheinlich auf weiteren Hochseerennen eingesetzt werden. Trotz meist moderater Bedingungen auf dem Kurs musste die Crew auf dem Weg von der Insel Pantelleria Richtung Lampedusa einige kräftige Hagelschauer mit Böen bis zu 30 Knoten abwettern, wurde aber auf dem anschließenden Raumschotgang nach Malta mit Hochgeschwindigkeits-Wellenritten bis fast ins Ziel belohnt.
Auf schnellem Kurs war auch die „Varuna“-Crew um Eigner Jens Kellinghusen unterwegs. Nach drei Tagen, elf Stunden, 25 Minuten und 15 Sekunden erreichte die Rogers 46 am späten Dienstagabend (26. Oktober) das Ziel und mischte damit nach berechneter Zeit im absoluten Vorderfeld des Rolex Middle Sea Race 2010 mit, zu dem 78 Boote gestartet waren. Berechnet landete die „Varuna“ eine hauchdünne Minute und drei Sekunden vor der „Speedy“ (14.). Hans Jürgen Riegel aus der Bonner Haribo-Familie hatte mit seiner französischen Crew unter dem erfahrenen Skipper Bernard Xiberras, für den es der siebte Start war, zum ersten Mal am Rolex Middle Sea Race teilgenommen. „Wir hatten ein gutes Rennen und sind mit dem Abschneiden zufrieden“, so Xiberras.
Rund 13 Stunden nach der „Varuna“ lief die J/133 „Juno“ (vier Tage, elf Minuten und 56 Sekunden) in Valletta ein, lag damit aber berechnet eine Stunde vor der Konkurrentin. Und das obwohl die Crew von Sönke Stein ein „besonderes Souvenir“ aus dem Mittelmeer mitgebracht hatte. „Wir sind ein sehr gutes Rennen gesegelt, eines der besten seit vielen Jahren. Im direkten Wettstreit mit der anderen J/133, der ,Jaru‘, haben wir das Boot ständig gepuscht und uns lange ein Matchrace geliefert. Nach der Straße von Messina lagen wir sogar noch vor ihr. Danach haben wir aber beständig verloren und konnten uns das gar nicht erklären“, berichtete Skipper und Eigner Stein. Erst im Hafen, den die „Juno“ schließlich vier Stunden nach der „Jaru“ erreichte, tauchte die Erklärung auf. „Als wir den Motor angeworfen haben, kam plötzlich eine sieben Meter lange Trosse zum Vor schein, die offensichtlich die ganze Zeit wie eine Bremsleine an unserem Kiel gehangen hat. Das war einerseits zwar ärgerlich, andererseits waren wir aber froh, den Grund für den Performance-Verlust erfahren zu haben“, so Stein.
Der auf der „Varuna“ kurzfristig eingesprungene Weltumsegler Felix Oehme aus Lübeck war rundum begeistert von dem Renn-Klassiker: „Wir sind alle sehr, sehr zufrieden. Es gab eine Vielzahl von Bedingungen zu meistern – mit einem tollen Sonnenuntergang am letzten Abend, aber auch sehr plötzlich auftretenden Schauerböen bis zu 32 Knoten. Wir hatten viel Arbeit mit jeder Menge Segelwechseln, und wir sind sehr glücklich, heil angekommen zu sein.“
Der Sieger des Portimão Global Ocean Race des vergangenen Jahres war auf der „Varuna“ im Wechsel mit Eigner Kellinghusen als Wachführer am Steuer der Yacht eingesetzt. Nach dem Zieldurchgang nach dreieinhalb Tagen auf See hatte die 14-köpfige Crew noch viel zu diskutieren und war froh, in der maltesischen Hauptstadt gegen Mitternacht noch ein geöffnetes Lokal gefunden zu haben. Den folgenden Tag nutzte die Mannschaft noch zu einem Besuch Maltas. „Es ist eine mitreißende Insel an der Schnittstelle zwischen Afrika und Europa. Das ist wirklich ein tolles Ambiente für das Rennen“, sagte Oehme, der am darauf folgenden Wochenende schon wieder seinen nächsten Segeleinsatz in Deutschland plante: Der Meisterschaft der Meister auf der Alster.
Neuer Name, gleicher Erfolg: Mit einem perfekten Start und einer stets optimalen Segelwahl hatte die „Esimit Europa 2“ den schnellsten Ritt beim Rolex Middle Sea Race 2010 hingelegt. In exakt zwei Tagen, sechs Stunden, 52 Minuten und 32 Sekunden wurde der Erfolg von 2006 wiederholt, als das Boot noch unter dem Namen „Alfa Romeo“ unter neuseeländischer Flagge segelte. Obwohl er die seit drei Jahren bestehende Rekordzeit von George Davids US-amerikanischer „Rambler“ um fast sieben Stunden verfehlte, zeigte Igor Simcic das riesige Potenzial der „Esimit Europa 2“ und distanzierte die schnellste Yacht des Vorjahres, die ebenfalls 100 Fuß lange „ICAP Leopard“ von Mike Slade (Großbritannien) um dreieinhalb Stunden.
Um 18.32 Uhr kreuzte die „Esimit Europa 2“ bereits am Montag als erste Yacht die Ziellinie im Marsamxett Harbour von Valletta. Eigner Igor Simcic nahm kurz darauf eine edle Rolex Yacht-Master sowie die R.L.R. Line Honours Trophy des Royal Malta Yacht Club entgegen. Rückblickend sagte Skipper Flavio Favini, Skipper der „Esimit“: „Im ersten Teil war es ein langsames Rennen, aber an der Küste von Sizilien briste es ein wenig auf. Bei der Einfahrt in die Straße von Messina hatten wir dann wegen schwachen Windes einige Schwierigkeiten, bevor uns die Strömung half und wir die Straße schnell passierten.“ Doch auch die „ICAP Leopard“ blieb in dieser Flaute hängen. Favini: „Der zweite Teil des Rennens war sehr schön und schnell in einer netten Brise.“ Zwischen Lampedusa und Malta rauschte der Maxi bei 23 Knoten Wind mit einem Reff im Groß und gleicher Bootsgeschwindigkeit dahin.
Katamaran fährt wieder Winterroute
28.10.10 - (IBN) Von 1. November bis 31. März 2011 gilt für die Katamaranfähre wieder der Winterfahrplan.
Ab Montag, 1. November beginnen die Katamarane an Sonn- und Feiertagen ihren Dienst daher wieder später: Sie fahren dann sonn- und feiertags erst ab 9.02 Uhr. Die letzten Fahrten in der kalten Jahreszeit ab Friedrichshafen und Konstanz sind montags bis samstags um 19.02 Uhr und sonn- und feiertags um 18.02 Uhr. Die Schiffe sind dann 50 Minuten (statt 46) unterwegs, weil sie im Winter vor Konstanz eine andere Route fahren müssen.
Ab Montag, 1. November beginnen die Katamarane an Sonn- und Feiertagen ihren Dienst daher wieder später: Sie fahren dann sonn- und feiertags erst ab 9.02 Uhr. Die letzten Fahrten in der kalten Jahreszeit ab Friedrichshafen und Konstanz sind montags bis samstags um 19.02 Uhr und sonn- und feiertags um 18.02 Uhr. Die Schiffe sind dann 50 Minuten (statt 46) unterwegs, weil sie im Winter vor Konstanz eine andere Route fahren müssen.
Montag, 25. Oktober 2010
Vom Boot gestürzt und ertrunken
25.10.10 - Nur noch tot geborgen werden konnte ein Schiffseigner nach einem Unfall am Samstagnachmittag im Hafenbecken des Bodensee-Moränenkies-Hafens bei Langenargen.
Den Ermittlungen der Wasserschutzpolizei zufolge war der Mann am Liegeplatz mit Instandhaltungsarbeiten auf seinem Segelboot beschäftigt und stürzte aus bislang nicht geklärter Ursache ins Wasser. Er ging dann vermutlich unmittelbar unter. Sein Verschwinden wurde allerdings erst mehrere Stunden nach dem eigentlichen Unfallzeitpunkt durch einen Bekannten bemerkt, welcher daraufhin die Polizei alarmierte. Im Rahmen eines sofort eingeleiteten Such- und Rettungseinsatzes, an dem neben der Wasserschutzpolizei auch Taucher der DLRG beteiligt waren, wurde der 60-Jährige in ca. 4 Metern Wassertiefe unmittelbar unter dem Liegeplatz aufgefunden und durch die DLRG geborgen. Der hinzu gerufene Notarzt konnte jedoch nur noch den Tod feststellen.
Den Ermittlungen der Wasserschutzpolizei zufolge war der Mann am Liegeplatz mit Instandhaltungsarbeiten auf seinem Segelboot beschäftigt und stürzte aus bislang nicht geklärter Ursache ins Wasser. Er ging dann vermutlich unmittelbar unter. Sein Verschwinden wurde allerdings erst mehrere Stunden nach dem eigentlichen Unfallzeitpunkt durch einen Bekannten bemerkt, welcher daraufhin die Polizei alarmierte. Im Rahmen eines sofort eingeleiteten Such- und Rettungseinsatzes, an dem neben der Wasserschutzpolizei auch Taucher der DLRG beteiligt waren, wurde der 60-Jährige in ca. 4 Metern Wassertiefe unmittelbar unter dem Liegeplatz aufgefunden und durch die DLRG geborgen. Der hinzu gerufene Notarzt konnte jedoch nur noch den Tod feststellen.
Freitag, 22. Oktober 2010
Dritte Leipziger Beach & Boat erwartet rund 140 Aussteller
"Als größte Wassersportmesse in Mitteldeutschland bildet die Beach & Boat die gesamte Vielfalt der Branche ab", erläutert Martin Buhl-Wagner, Sprecher der Geschäftsführung der Leipziger Messe. "Dabei ist die Veranstaltung im besten Sinne eine Messe mitten im Markt - dem Markt der aufstrebenden Gewässerlandschaft, die derzeit rund um Leipzig und in der Lausitz entsteht." Durch die Flutung ehemaliger Braunkohle-Tagebaue entstehen in dieser Region mehr als 100 neue Seen und mehr als 200 Kilometer Wasserwege - ein immenses Potenzial für Wassersport und Tourismus.
Klassisch - naturnah - trendig
In drei Ausstellungsbereichen widerspiegelt die Messe den Wassersport in all seinen Facetten. Motor- und Segelboote sind bei Beach & Boat classic zu erleben. Ein Highlight in diesem Areal ist das zweite Motorbootforum Berlin/Brandenburg, in dem versierte Fachhändler aus Europas größtem Binnenrevier ihre neuesten Modelle vom sportlichen Flitzer bis zum familientauglichen Wanderboot präsentieren. Aktivitäten wie Paddeln, Tauchen und Schwimmen stehen im Mittelpunkt von Beach & Boat nature, wo die Besucher beispielsweise in der "Werkstatt" beim Bau von Holzbooten zuschauen und selbst Hand anlegen können.
Spritzig geht es im Bereich Beach & Boat fun zu, der sich um Trend- und Funsportarten wie Surfen oder Kiten dreht. Hier sorgen unter anderem die Wakeboarder mit ihren waghalsigen Vorführungen für Furore. Ihnen wie allen anderen Akteuren - Stand-Up-Paddlern, Opti-Seglern, Finswimmern, Kanupolospielern, Windsurfern und vielen anderen - steht erneut der 550 Quadratmeter Pool inmitten der Messehalle 5 zur Verfügung. Auch die Messebesucher können hier verschiedene Wassersportdisziplinen testen.
Auf Tiefgang
Attraktive neue Angebote hält die Beach & Boat 2011 zum Thema "Tauchen/Unterwasser" bereit, das den Fokus des Rahmenprogramms bildet. So wird erstmals auf der Messe ein 6,00 Meter langes, 2,30 Meter hohes und mit großen Panzerglasscheiben ausgestattetes Tauchbecken installiert. Hier können die Besucher sportliche Demonstrationen beispielsweise im Unterwasserrugby erleben oder Schnuppertauchgänge absolvieren. Vorträge auf der MARINA geben spannende Einblicke in die Welt unter Wasser. Auf dem Themenplan stehen unter anderem das Apnoe-Tauchen, Tauchmöglichkeiten sowie die neu entstandene Fauna im Leipziger Neuseenland, Unterwasserfotografie oder Erlebnisberichte der Welt- bzw. Europameister im Finswimming Sven Lützkendorf und Sandra Pilz. Auch aus der Welt über Wasser gibt's auf der MARINA viel Interessantes zu berichten - so über den Kauf von Gebrauchtbooten, über Lachse und Aale in sächsischen Gewässern, die Landschaft und das Angeln in Island, über den Saale-Elster-Kanal oder Traumreviere für Chartersegler.
Ein spezielles Augenmerk richtet die Beach & Boat auf ihre jüngsten Besucher. Unter dem Motto "Alle Kids an Bord" können Kinder von sechs bis zehn Jahren auf Schnitzeljagd an verschiedenen Ausstellerständen gehen und auf diese Weise viel Interessantes rund um den Wassersport erfahren. Am Donnerstag (17. Februar), dem "Junior Day" der Messe, wird zudem erstmals die "Seepferdchen"-Prüfung im Pool abgenommen. Neu auf der Beach & Boat 2011 ist übrigens auch der Mitteldeutsche Drachenboot Indoor-Cup; er wird am Sonntag (20. Februar) ausgetragen.
Unternehmergeist gefragt
Begleitend zur Leipziger Wassersportmesse 2011 wird am ersten Messetag der dritte Seenland-Kongress Beach & Boat Business veranstaltet. Erneut treffen sich Vertreter aus Politik, Verwaltung, Wirtschaft und Sport, um weitere Entwicklungs- und Vermarktungspotenziale für die neuen Gewässerlandschaften auszuloten. "Interessierte Investoren können sich auf dem Kongress mit den Profilen der einzelnen Seen vertraut machen und über die Chancen informieren, die daraus für Sport und Tourismus erwachsen", erläutert Peggy Schönbeck, Projektdirektorin der Beach & Boat.
"Darüber hinaus gibt es wichtige Informationen über Finanzierungswege und Fördermittel. Erstmals sind Investoren auch zu einem Workshop eingeladen, bei dem es darum geht, in einem Planspiel für den Werbeliner See Naturschutz und Bewirtschaftung in Einklang zu bringen", kündigt Schönbeck an. Am Folgetag (18. Februar) können die Kongressteilnehmer in einer geführten Bus-Exkursion das nördliche Leipziger Neuseenland erkunden. Vom Seelhausener See geht die Fahrt über Pouch und die Goitzsche bis zum Werbeliner und Schladitzer See.
Begleitet wird der Leipziger Seenland-Kongress von einer Ausstellung, in der sich Liegenschaftsanbieter, Seenbetreiber und Standorte sowie Initiatoren von Investitionsprojekten präsentieren. Die Schirmherrschaft über Kongress und Messe hat der sächsische Staatsminister für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr, Sven Morlok, übernommen. Er nimmt auch am Eröffnungspanel teil.
Die Beach & Boat ist vom 17. bis 20. Februar 2011 täglich von 9.30 bis 18.00 Uhr geöffnet. Die Tageskarte kostet 8,50 Euro (ermäßigt 6,50 Euro). Kinder von 7 bis 12 Jahren zahlen 3,50 Euro.
Oktober-Pokal im Finn und den Laser-Klassen
22.10.10 - (ibn) 36 Finns, knapp 40 Laser Standard, Laser Radial und Laser 4.7 beim DTYC gemeldet. Namen wie Jörg Mößnang im Finn und Michael und Jonas Nissen im Laser dienten als Zugpferde. Souveräne Sieger wurde Julian Massler vom YC Radolfzell. Vier Siege und einen zweiten hatte Massler am Ende auf dem Konto. Massler ist derzeit Sportsoldat in Kiel.
DAS GROSSE SAISONFINALE IM MITTELMEER
22.10.10 - Eine Rekordflotte von 84 Hochseeyachten hat für den letzten Höhepunkt der europäischen Segelsaison 2010 gemeldet und macht sich im Grand Harbour von Valletta startklar. Am Sonnabend (23. Oktober) um 11 Uhr fällt inmitten der geschichtsträchtigen Hauptstadt von Malta der Startschuss zum 31. Rolex Middle Sea Race. Die Crews aus 19 Nationen, darunter fünf deutsche Skipper, erwarten erneut mannigfaltige Herausforderungen auf dem 606 Seemeilen langen Kurs von Malta aus gegen den Uhrzeigersinn um Sizilien und weitere Inseln im Südtyrrhenischen Meer herum zurück zum maltesischen Archipel.
Wie stets in der 42-jährigen Geschichte der Regatta passieren die Teams wieder außergewöhnliche Naturschönheiten, Vulkane sowie Meerengen und müssen jederzeit mit härtesten Winden rechnen, die zu dieser Jahreszeit in der Middle Sea üblich sind, obwohl die Vorhersage zuletzt eine leichte Brise prophezeite. Die Favoritenrollen fallen der „Alegre“ und der „ICAP Leopard“ (beide Großbritannien) zu. Während Andres Soriano mit seiner 21 Meter langen „Alegre“ 2008 die schnellste Zeit segelte und im vergangenen Jahr nach berechneter Zeit triumphierte, führte Mike Slade 2009 seinen 100 Fuß (30,48 Meter) langen Super-Maxi „ICAP Leopard“ als erste Yacht ins Ziel. Den Rekord aus 2007, als George David aus Newport, Rhode Island/USA mit seiner 90 Fuß langen „Rambler“ in 47 Stunden, 55 Minuten und drei Sekunden um den Kurs jagte, konnten aber auch sie nicht brechen. Und so haben die Top-Crews in diesem Jahr wieder ein großes Ziel vor Augen.
Slade wird sich wohl erneut mit einer langjährigen Rivalin auseinander setzen müssen. Allerdings fährt der ebenfalls 100-Fuß lange, konkurrierende Schwenkkieler nicht mehr unter dem Namen „Alfa Romeo 2“, sondern wird nun als „Esimit Europa 2“ von Igor Simcic (Slowenien) gesteuert. Außerdem sind die Baltic 77 „Black Pearl“ von Mathew Sweetman (Großbritannien) sowie der VO70-Racer „E1“ (Ex-„Ericsson“) von Vladimir Prosikhin (Russland) am Start. Für einen besonderen Anblick wird die britische „Steinlager II“, gesteuert von Attilio Micciché, sorgen. Auf der legendären Maxi-Ketsch gewann der 2001 ermordete Sir Peter Blake (Neuseeland) vor 20 Jahren das Whitbread-Weltrennen (heute Volvo Ocean Race).
Die größte Malta-Erfahrung unter den deutschen Teilnehmern dürfte dem Deutsch-Malteser Sönke Stein zugeschrieben werden, der aus Hamburg stammt und auch schon auf dem Treppchen landete. Im vergangenen Jahr war er noch mit der Ker 11.3 „Kerisma“ unterwegs, diesmal bringt er die J/133 „Juno“ an den Start. Während Stein unter maltesischer Flagge segelt, tragen vier weitere Yachten die Farben schwarz-rot-gold. Die größte darunter ist die „Laetitia“ von Axel Schroeder, Chef des Hamburger Emissionshauses MPC Capital. Die im vergangenen Jahr gebaute Baltic 78 stammt aus der Designfeder von Judel/Vrolijk und ist 23,91 Meter lang. Für die Crew auf der halb so großen Class-40-Yacht „Pogo 1“ von Michael Deutsch wird das Rolex Middle Sea Race ein Charter-Abenteuer der besonderen Art. Denn auf der zwölf Meter langen Yacht können sich Amateure einmieten. Mit der 15 Meter langen Marten 49 geht die Crew um „Speedy“-Eigner Hans Jürgen Riegel (Bonn) aus der Haribo-Dynastie an den Start.
Sehr erfahrene Segler werden die Rogers 46 „Varuna“ auf Kurs bringen. Eigner Jens Kellinghusen (Hamburg), selbst mit Atlantik-Rennerfahrung ausgestattet, hat sich unter anderem den ehemals zum deutschen America's-Cup-Team gehörenden Tim Daase aufs Vorschiff und dessen Bruder Finn an Bord geholt. Und für „Varuna“-Crewmitglied Felix Oehme ist das Rolex Middle Sea Race lediglich ein Kurzstreckenrennen. Der Lübecker gewann 2009 gemeinsam mit Boris Herrmann das Portimão Global Ocean Race rund um die Welt. Oehme ist eingesprungen und erst am Freitag nach Malta gereist. „Ich bin sehr gespannt. Es ist meine erste Teilnahme an solch einem Segelklassiker. Die Strecke ist navigatorisch sehr anspruchsvoll, und der Wind könnte in der zweiten Rennhälfte auch sehr kräftig werden“, sagte Oehme vor seinem Abflug nach Malta.
Insgesamt vertreten die Teilnehmer neben dem Gastgeberland Malta und Deutschland die Nationen Belgien, Frankreich, die Region Gibraltar, Griechenland, Großbritannien, Irland, Italien, Litauen, die Niederlande, Russland, Slowenien, Spanien, die Schweiz, die Tschechische Republik, Ungarn, die Ukraine und die USA. Für alle gilt wohl, was Piero Paniccia, italienischer Skipper und Eigner des Schwenkkielers „Calipso IV“, vor seinem zweiten Start beim Rolex Middle Sea Race sagte: „Wir sind sehr glücklich dabei zu sein, denn das Rennen ist das bedeutendste im Mittelmeer.“
Wie stets in der 42-jährigen Geschichte der Regatta passieren die Teams wieder außergewöhnliche Naturschönheiten, Vulkane sowie Meerengen und müssen jederzeit mit härtesten Winden rechnen, die zu dieser Jahreszeit in der Middle Sea üblich sind, obwohl die Vorhersage zuletzt eine leichte Brise prophezeite. Die Favoritenrollen fallen der „Alegre“ und der „ICAP Leopard“ (beide Großbritannien) zu. Während Andres Soriano mit seiner 21 Meter langen „Alegre“ 2008 die schnellste Zeit segelte und im vergangenen Jahr nach berechneter Zeit triumphierte, führte Mike Slade 2009 seinen 100 Fuß (30,48 Meter) langen Super-Maxi „ICAP Leopard“ als erste Yacht ins Ziel. Den Rekord aus 2007, als George David aus Newport, Rhode Island/USA mit seiner 90 Fuß langen „Rambler“ in 47 Stunden, 55 Minuten und drei Sekunden um den Kurs jagte, konnten aber auch sie nicht brechen. Und so haben die Top-Crews in diesem Jahr wieder ein großes Ziel vor Augen.
Slade wird sich wohl erneut mit einer langjährigen Rivalin auseinander setzen müssen. Allerdings fährt der ebenfalls 100-Fuß lange, konkurrierende Schwenkkieler nicht mehr unter dem Namen „Alfa Romeo 2“, sondern wird nun als „Esimit Europa 2“ von Igor Simcic (Slowenien) gesteuert. Außerdem sind die Baltic 77 „Black Pearl“ von Mathew Sweetman (Großbritannien) sowie der VO70-Racer „E1“ (Ex-„Ericsson“) von Vladimir Prosikhin (Russland) am Start. Für einen besonderen Anblick wird die britische „Steinlager II“, gesteuert von Attilio Micciché, sorgen. Auf der legendären Maxi-Ketsch gewann der 2001 ermordete Sir Peter Blake (Neuseeland) vor 20 Jahren das Whitbread-Weltrennen (heute Volvo Ocean Race).
Die größte Malta-Erfahrung unter den deutschen Teilnehmern dürfte dem Deutsch-Malteser Sönke Stein zugeschrieben werden, der aus Hamburg stammt und auch schon auf dem Treppchen landete. Im vergangenen Jahr war er noch mit der Ker 11.3 „Kerisma“ unterwegs, diesmal bringt er die J/133 „Juno“ an den Start. Während Stein unter maltesischer Flagge segelt, tragen vier weitere Yachten die Farben schwarz-rot-gold. Die größte darunter ist die „Laetitia“ von Axel Schroeder, Chef des Hamburger Emissionshauses MPC Capital. Die im vergangenen Jahr gebaute Baltic 78 stammt aus der Designfeder von Judel/Vrolijk und ist 23,91 Meter lang. Für die Crew auf der halb so großen Class-40-Yacht „Pogo 1“ von Michael Deutsch wird das Rolex Middle Sea Race ein Charter-Abenteuer der besonderen Art. Denn auf der zwölf Meter langen Yacht können sich Amateure einmieten. Mit der 15 Meter langen Marten 49 geht die Crew um „Speedy“-Eigner Hans Jürgen Riegel (Bonn) aus der Haribo-Dynastie an den Start.
Sehr erfahrene Segler werden die Rogers 46 „Varuna“ auf Kurs bringen. Eigner Jens Kellinghusen (Hamburg), selbst mit Atlantik-Rennerfahrung ausgestattet, hat sich unter anderem den ehemals zum deutschen America's-Cup-Team gehörenden Tim Daase aufs Vorschiff und dessen Bruder Finn an Bord geholt. Und für „Varuna“-Crewmitglied Felix Oehme ist das Rolex Middle Sea Race lediglich ein Kurzstreckenrennen. Der Lübecker gewann 2009 gemeinsam mit Boris Herrmann das Portimão Global Ocean Race rund um die Welt. Oehme ist eingesprungen und erst am Freitag nach Malta gereist. „Ich bin sehr gespannt. Es ist meine erste Teilnahme an solch einem Segelklassiker. Die Strecke ist navigatorisch sehr anspruchsvoll, und der Wind könnte in der zweiten Rennhälfte auch sehr kräftig werden“, sagte Oehme vor seinem Abflug nach Malta.
Insgesamt vertreten die Teilnehmer neben dem Gastgeberland Malta und Deutschland die Nationen Belgien, Frankreich, die Region Gibraltar, Griechenland, Großbritannien, Irland, Italien, Litauen, die Niederlande, Russland, Slowenien, Spanien, die Schweiz, die Tschechische Republik, Ungarn, die Ukraine und die USA. Für alle gilt wohl, was Piero Paniccia, italienischer Skipper und Eigner des Schwenkkielers „Calipso IV“, vor seinem zweiten Start beim Rolex Middle Sea Race sagte: „Wir sind sehr glücklich dabei zu sein, denn das Rennen ist das bedeutendste im Mittelmeer.“
Mittwoch, 20. Oktober 2010
TW 2011: Je vier Welt- und Europameisterschaften
20.10.10 - (ibn) Als Meisterschaftsrevier ist die Lübecker Bucht schon immer bekannt gewesen, doch das Programm der 122. Travemünder Woche (22. bis 31. Juli 2011) lässt selbst eingefleischte TW-Kenner staunen.
Mit vier Welt- und vier Europameisterschaften, dazu weiteren deutschen und regionalen Titelkämpfen wird die letzte Woche im Juli zu einem wahren Stelldichein der internationalen Spitzensegler und eine der hochkarätigsten Travemünder Wochen seit jeher. Es wird der angemessene Rahmen für den runden Geburtstag einer großen alten Dame. Denn die Viermastbark "Passat", das Wahrzeichen von Travemünde, feiert im kommenden Jahr ihren 100. Geburtstag.
Mit diesem hohen Alter kann die Folkeboot-Klasse zwar nicht ganz mithalten, doch für Liebhaber des klassischen Segelsports ist die inzwischen 68 Jahre alte Langkiel-Konstruktion immer ein Augenschmaus. Und so werden die Sehleute 2011 im Passat-Hafen eine Menge geboten bekommen. Denn rund 80 Crews werden mit ihren Booten erwartet, wenn es vom 24. bis 29. Juli um den Goldpokal, die Folkeboot-Weltmeisterschaft, geht. Zuvor treffen sich die Dreimann-Crews zur Warm-Up-Regatta bei der Niendorfer Treibyacht (16./17. Juli).
Die Folkeboote werden nur einer der globalen Höhepunkte im kommenden TW-Sommer sein. Denn auch zur WM der International Canoe (23. bis 30. Juli) wird eine Flotte in ähnlicher Größenordnung erwartet. Vor allem in Nordamerika erfreut sich der kippelige Bootstyp mit dem außergewöhnlichen Ausreitsitz großer Beliebtheit. Wie schnell die aus dem Kanusport stammenden Skiffs werden, zeigen sie auf der Bahn Charlie direkt vor dem Mecklenburger Ufer.
Rund 30 jugendliche und junggebliebene Starter werden zu den Welt-Titelkämpfen der Laser-II-Klasse (23. bis 29. Juli) erwartet. Die Zweimann-Spinnaker-Jolle ist trimmtechnisch wesentlich einfacher als der etwas größere olympische 470er ausgestattet, bietet aber nicht minderen Segelspaß und ein attraktives Geschwindigkeitspotential. Mit der Wiedereröffnung der Bahn Echo nahe des Brodtner Ufers extra auch für die Laser 2 wird es auf der Lübecker Bucht zehn Regattabahnen geben.
Die 49er feiern eine Junioren-Premiere. Erstmals werden in dem Olympia-Skiff Weltmeisterschaften in der Altersklasse U23 (24. bis 31. Juli) ausgetragen. “Die steigende Zahl von jungen Seglern hat den 49er jetzt auch zur Jugendweltmeisterschaftsklasse gemacht³, sagt der Präsident der deutschen Klassenvereinigung, Heiko Thölmann aus Hamburg. “Diese WM bietet dem Nachwuchs damit die Chance, sich nicht mit den ,alten HasenŒ der Olympiaszene messen zu müssen. Das wird zur Travemünder Woche ein großer Event.³
Auch bei der Akquise der Europameisterschaften beweisen die TW-Organisatoren, dass sie neben der Tradition genauso die Moderne pflegen. Denn zur EM der Moth-Klasse (25. bis 30. Juli) werden die wohl spektakulärsten Sportgeräte der Jollenszene erwartet. Die Konstruktions-Klasse hat sich zu wahren Flügelflitzern entwickelt, die auf ihren Schwert- und Ruder-Wings über statt auf dem Wasser dahin rasen.
Ein Großaufgebot werden die ehemals ebenfalls zu Motten zählenden und seit nunmehr 40 Jahren eigenständigen Europes nach Travemünde bringen. Zu den Jugend-Europameisterschaften (25. bis 29. Juli) werden pro Geschlecht 80 Starter dabei sein. Die Europameisterschaften der J/22 (23. bis 26. Juli), zu der vor allem die starken holländischen Teams an der deutschen Ostseeküste für Aufsehen sorgen dürften, und die Javelin-EM runden das Programm der kontinentalen Titelkämpfe ab.
Die besondere Treue zur und Vorliebe für die Travemünder Woche dokumentieren die Tornados. Nach der Weltmeisterschaft 2010 haben sie für das kommende Jahr die Internationale Deutsche Meisterschaft in die Lübecker Bucht gelegt. Die schnellen Katamarane sind dafür prädestiniert, erneut auch für spektakuläre Ansichten bei den Trave-Races zu sorgen. Denn die Rennen direkt vor dem Publikum auf der Trave-Promenade werden nach ihrer diesjährigen Premiere auf jeden Fall wieder fester Bestandteil des Regatta- und Festivalspektakels sein. Als Kulisse der knackigen Rennen auf dem engen Kurs dient dann niemand geringeres als die große alte Dame: die 100-jährige Passat.
Mit vier Welt- und vier Europameisterschaften, dazu weiteren deutschen und regionalen Titelkämpfen wird die letzte Woche im Juli zu einem wahren Stelldichein der internationalen Spitzensegler und eine der hochkarätigsten Travemünder Wochen seit jeher. Es wird der angemessene Rahmen für den runden Geburtstag einer großen alten Dame. Denn die Viermastbark "Passat", das Wahrzeichen von Travemünde, feiert im kommenden Jahr ihren 100. Geburtstag.
Mit diesem hohen Alter kann die Folkeboot-Klasse zwar nicht ganz mithalten, doch für Liebhaber des klassischen Segelsports ist die inzwischen 68 Jahre alte Langkiel-Konstruktion immer ein Augenschmaus. Und so werden die Sehleute 2011 im Passat-Hafen eine Menge geboten bekommen. Denn rund 80 Crews werden mit ihren Booten erwartet, wenn es vom 24. bis 29. Juli um den Goldpokal, die Folkeboot-Weltmeisterschaft, geht. Zuvor treffen sich die Dreimann-Crews zur Warm-Up-Regatta bei der Niendorfer Treibyacht (16./17. Juli).
Die Folkeboote werden nur einer der globalen Höhepunkte im kommenden TW-Sommer sein. Denn auch zur WM der International Canoe (23. bis 30. Juli) wird eine Flotte in ähnlicher Größenordnung erwartet. Vor allem in Nordamerika erfreut sich der kippelige Bootstyp mit dem außergewöhnlichen Ausreitsitz großer Beliebtheit. Wie schnell die aus dem Kanusport stammenden Skiffs werden, zeigen sie auf der Bahn Charlie direkt vor dem Mecklenburger Ufer.
Rund 30 jugendliche und junggebliebene Starter werden zu den Welt-Titelkämpfen der Laser-II-Klasse (23. bis 29. Juli) erwartet. Die Zweimann-Spinnaker-Jolle ist trimmtechnisch wesentlich einfacher als der etwas größere olympische 470er ausgestattet, bietet aber nicht minderen Segelspaß und ein attraktives Geschwindigkeitspotential. Mit der Wiedereröffnung der Bahn Echo nahe des Brodtner Ufers extra auch für die Laser 2 wird es auf der Lübecker Bucht zehn Regattabahnen geben.
Die 49er feiern eine Junioren-Premiere. Erstmals werden in dem Olympia-Skiff Weltmeisterschaften in der Altersklasse U23 (24. bis 31. Juli) ausgetragen. “Die steigende Zahl von jungen Seglern hat den 49er jetzt auch zur Jugendweltmeisterschaftsklasse gemacht³, sagt der Präsident der deutschen Klassenvereinigung, Heiko Thölmann aus Hamburg. “Diese WM bietet dem Nachwuchs damit die Chance, sich nicht mit den ,alten HasenŒ der Olympiaszene messen zu müssen. Das wird zur Travemünder Woche ein großer Event.³
Auch bei der Akquise der Europameisterschaften beweisen die TW-Organisatoren, dass sie neben der Tradition genauso die Moderne pflegen. Denn zur EM der Moth-Klasse (25. bis 30. Juli) werden die wohl spektakulärsten Sportgeräte der Jollenszene erwartet. Die Konstruktions-Klasse hat sich zu wahren Flügelflitzern entwickelt, die auf ihren Schwert- und Ruder-Wings über statt auf dem Wasser dahin rasen.
Ein Großaufgebot werden die ehemals ebenfalls zu Motten zählenden und seit nunmehr 40 Jahren eigenständigen Europes nach Travemünde bringen. Zu den Jugend-Europameisterschaften (25. bis 29. Juli) werden pro Geschlecht 80 Starter dabei sein. Die Europameisterschaften der J/22 (23. bis 26. Juli), zu der vor allem die starken holländischen Teams an der deutschen Ostseeküste für Aufsehen sorgen dürften, und die Javelin-EM runden das Programm der kontinentalen Titelkämpfe ab.
Die besondere Treue zur und Vorliebe für die Travemünder Woche dokumentieren die Tornados. Nach der Weltmeisterschaft 2010 haben sie für das kommende Jahr die Internationale Deutsche Meisterschaft in die Lübecker Bucht gelegt. Die schnellen Katamarane sind dafür prädestiniert, erneut auch für spektakuläre Ansichten bei den Trave-Races zu sorgen. Denn die Rennen direkt vor dem Publikum auf der Trave-Promenade werden nach ihrer diesjährigen Premiere auf jeden Fall wieder fester Bestandteil des Regatta- und Festivalspektakels sein. Als Kulisse der knackigen Rennen auf dem engen Kurs dient dann niemand geringeres als die große alte Dame: die 100-jährige Passat.
Festschrift - 100 Jahre Bodensee-Segler-Verband
20.10.10 - Anlässlich des 100 Jahre Jubiläums des Verbandes hat IBN-Chefredakteur Hans-Dieter Möhlhenrich und ein Autorenteam eine Festschrift für den Verband gestaltet. Viele alte Bilder aus der Gründerzeit sind in den Archiven der Gründervereine gefunden worden, die Geschichte des Verbandes, ergänzt mit Interviews mit Zeitzeugen, machen die 90-seitige Festschrift zu einem Leseerlebnis.
Um die Druckkosten nieder zu halten, ist eine große Auflage anzustreben und aus diesem Grunde gibt es die Möglichkeit, die Festschrift zum Subskriptionspreis vorzubestellen. Der Subskriptionspreis beträgt 10,- Euro (bei Direkt -Versand an den Verein) wenn die Bestellung bis zum 1. Dezember 2010 erfolgt. Nach diesem Termin ist der Preis der Festschrift 12,- Euro.
Die Bestellung kann durch die Verbandvereine auf folgende Art vorgenommen werden:
Durch Sammelbestellung per E-Mail an die Geschäftsstelle (bsvb@vol.at): In diesem Fall werden die bestellten Exemplare an die vom Club angegeben Adresse Anfang 2011 geschickt.
In der Datenbank des BSVb (www.zak.de/ibn-jahrbuch ) ist bei den
Mitgliederdaten ein Feld mit der Bezeichnung "Mitglied BSVb Festschrift senden"
eingefügt worden. Wenn dieses Feld angekreuzt wird, erhält das betreffende Mitglied die Festschrift Anfang 2011 zugeschickt. Bezahlung per beiliegendem Erlagschein (10,- Euro + Versandkosten 1,20 Euro).
Eine Kostprobenseite der Festschrift finden Sie auf unserer Homepage www.bsvb.at

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Leseprobe (zur Vergrösserung anklicken)
Um die Druckkosten nieder zu halten, ist eine große Auflage anzustreben und aus diesem Grunde gibt es die Möglichkeit, die Festschrift zum Subskriptionspreis vorzubestellen. Der Subskriptionspreis beträgt 10,- Euro (bei Direkt -Versand an den Verein) wenn die Bestellung bis zum 1. Dezember 2010 erfolgt. Nach diesem Termin ist der Preis der Festschrift 12,- Euro.
Die Bestellung kann durch die Verbandvereine auf folgende Art vorgenommen werden:
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Dienstag, 19. Oktober 2010
Im Zeichen des Drachen
19.10.10 - Die European Tour 2010 der innovativen Sportbootklasse Longtze Premier machte schon 2009 Halt am Bodensee bei der SVB. Zum Saisonende trifft sich die internationale Segelsportelite wieder in Bottighofen. Vom Freitag, 22. Oktober bis zum Sonntag, 24. Oktober wird der Konstanzer Trichter zur attraktiven Bühne für spannenden Segelsport auf höchstem Niveau.Longtze European Finale 2010 bei der SV- Bottighofen
Fünf Regattaevents Primo Cup Monaco, Grand Prix Ecole Navale Frankreich, Cowes Week England, Gardasee-Regatta Italien und dem Longtze European Finale Bottighofen Schweiz wurden für die Tour 2010 in der noch jungen, aufregenden Klasse Longtze Premier ausgeschrieben. Zahlreiche Teams mit namhaften und erfolgreichen Crewmitgliedern vor allem aus Frankreich, Deutschland und der Schweiz haben auch dieses Jahr daran teilgenommen. Den Abschluss der Tour 2010 macht jetzt der Internationale Longtze European Finale am Bodensee. Die Segelvereinigung Bottighofen (SVB) hat die Organisation und Durchführung der Sportveranstaltung übernommen.
Dabei kommt es unter anderem auch zum spannenden Showdown um den Titelgewinn. Nach dem letzten Event am Gardasee ist das Team „Wet Feet“ um den Bodenseesegler und Segelmacher Eckhard Kaller aus Langenargen in der Wertungspunkt führend vor dem Französischem Team „VOILES ET VOILIERS“. Zwischen den beiden Mannschaften kommt es vor Bottighofen also zur Entscheidung um den Meistertitel.
Bestes Schweizer Team „shensu“ von Jarmo Wieland liegt im Zwischenresultat an 4. Stelle. Insgesamt werden gegen 20 Mannschaften zum Abschluss der Tour am Bodensee erwartet, darunter auch einige lokale Teams.
Markus Graf von GrafYachting in Kreuzlingen hat vor drei Jahren den Vertrieb der auffällig bunten Longtze-Racern übernommen. Die attraktiven Sportboote werden in China gebaut und wurde von den Designern des Team China, Teilnehmer am America’s Cup 2007, entwickelt. Idee war es ursprünglich, das Boot als Trainingsyacht für das Team einzusetzen. Bald erkannten die Initianten aber auch das hohe Leistungsvermögen und lancierten den attraktiven Racer kurzerhand als neue Sportbootklasse. Mittlerweile hat sich die Longtze Premier vor allem in Frankreich, aber zunehmend auch in Deutschland und der Schweiz als stark wachsende Sportbootklasse einen Namen gemacht.

Internationaler Longtze Bodenseecup 2009 BSV (Foto: Gaccioli Kreuzlingen)
Ölfilm auf dem Bodensee
19.10.10 - Noch nicht geklärt ist die Herkunft einer geringen Menge Öl, die am Montagnachmittag einen rund vier Quadratmeter großen Ölfilm auf dem Bodensee in Höhe des Strandweges Überlingen verursachte. Wie die bisherigen Feststellungen der Wasserschutzpolizei und des Tiefbauamtes Überlingen ergaben, war das Öl vermutlich über die Oberflächenentwässerung in den Bodensee gelangt. Die Freiwillige Feuerwehr legte in dem betroffenen Gewässerabschnitt daraufhin eine Ölsperre und beseitigte anschließend die Verunreinigung. Die Ermittlungen zum Verursacher dauern.
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