Donnerstag, 15. Oktober 2009

Musik zum Saisonabschluss der BSB

15.10.09 - Die Bodensee-Schifffahrt beendet am Sonntag, 18. Oktober ihre Saison. Zum Saisonabschluss gibt es bei den Bodensee-Schiffsbetrieben noch ein besonderes Highlight: An Bord des beflaggten Kursschiffs "Karlsruhe" sorgt die Musikkapelle "Rebbergmusikanten" für Stimmung und ein standesgemäßes Ende der Saison.


Foto: BSB-Online

MS „Karlsruhe“ fährt um 9.40 Uhr von Konstanz über Meersburg (ab 10.20 Uhr), Friedrichshafen (ab 11.25 Uhr), Lindau und alle weiteren Landestellen nach Bregenz und wieder zurück. Das Kursschiff ist um 18.50 Uhr wieder in Konstanz.

Auch außerhalb der Saison sind einige Ausflugsschiffe der Bodensee-Schiffsbetriebe auf dem See unterwegs. Am 29. November sowie am 6. und 13. Dezember werden wieder die Adventsfahrten ab Konstanz, Friedrichshafen und Lindau angeboten. Die zweieinhalbstündige Fahrt können die Gäste auf einem festlich geschmückten Schiff mit stimmungsvoller Musik sowie Kaffee und Kuchen genießen. Der Nikolaus beschert die Kinder mit einer kleinen Überraschung.

Weitere Informationen unter der Telefonnummer 0049 (0)7531/3640-389 oder unter www.bsb-online.com.

Mittwoch, 14. Oktober 2009

Brüder Heßberger aus Überlingen erfolgreich bei der Deutschen Meisterschaft im 470er

14.10.09 - B.Z. / Die Brüder Steffen(17) und Sven (15) Heßberger vom Segel- und Motorbootclub Überlingen (SMCÜ) nahmen an der Internationalen Deutschen Meisterschaften im 470er im Mecklenburgischen Plau am See teil und erreichten dort einen hervorragenden 16. Platz.

Acht Wettfahrten wurden gesegelt, dabei war ihre beste Platzierung ein 6. Platz. Bei anspruchsvollen Windbedingungen, d.h. Windstärken zwischen 15 und 25 Knoten, konnten sie mit der Spitzengruppe mitfahren und waren die beste baden-württembergische Crew. Im August sind sie erst in die olympische Bootsklasse 470er umgestiegen. Bei ihrer letzten großen Regatta in der Jugendbootsklasse 420er, bei der WM am Gardasee, erreichten sie das Goldfleet und belegten bei einem Teilnehmerfeld von 210 Booten aus 40 Ländern den 33. Platz.

Gesamtergebnis: www.pwv-plau.de

Dienstag, 13. Oktober 2009

Im Zeichen des Drachen

13.10.09 - Die European Tour 2009 der innovativen Sportbootklasse Longtze Premier macht Halt am Bodensee. Zum Saisonende trifft sich die internationale Segelsportelite in Bottighofen. Vom Freitag, 16. Oktober bis zum Sonntag, 18. Oktober wird der Konstanzer Trichter zur attraktiven Bühne für spannenden Segelsport auf höchstem Niveau!

Fünf Regattaevents in Monaco, Frankreich, Belgien und der Schweiz wurden für die Tour 2009 in der noch jungen, aufregenden Klasse Longtze Premier ausgeschrieben. Als Titelsponsor konnte dafür die deutsche Fluggesellschaft Lufthansa gewonnen werden. Zahlreiche Teams mit namhaften und erfolgreichen Crewmitgliedern vor allem aus Frankreich, Deutschland und der Schweiz haben dieses Jahr daran teilgenommen. Den Abschluss der Tour 2009 macht jetzt der Internationale Longtze Bodenseecup am Bodensee. Die Segelvereinigung Bottighofen (SVB) hat die Organisation und Durchführung der Sportveranstaltung übernommen.

Dabei kommt es unter Anderem auch zum spannenden Showdown um den Titelgewinn. Zwei Teams kämpfen noch um den Gesamtsieg in der Tour. Das erfolgreiche Profi-Team Kone Sailing mit Skipper Nicolas Bérenger aus Frankreich hat die Tour bisher als Leader angeführt. Mit dem Sieg beim letzten Event im Belgischen Zeebrugge ist das Team „Wet Feet“ um den Bodenseesegler und Segelmacher Eckhard Kaller aus Langenargen allerdings bis um nur einen Wertungspunkt an die führenden Franzosen aufgerückt. Zwischen den beiden Mannschaften kommt es vor Bottighofen also zur Entscheidung um den Meistertitel. Insgesamt werden gegen 20 Mannschaften zum Abschluss der Tour am Bodensee erwartet, darunter auch einige lokale Teams.

Markus Graf von GrafYachting in Kreuzlingen hat vor zwei Jahren den Vertrieb der auffällig bunten Longtze-Racern übernommen. Die attraktiven Sportboote werden in China gebaut und wurde von den Designern des Team China, Teilnehmer am America’s Cup 2007, entwickelt. Idee war es ursprünglich, das Boot als Trainingsyacht für das Team einzusetzen. Bald erkannten die Initianten aber auch das hohe Leistungsvermögen und lancierten den attraktiven Racer kurzerhand als neue Sportbootklasse. Mittlerweile hat sich die Longtze Premier vor allem in Frankreich, aber zunehmend auch in Deutschland und der Schweiz als stark wachsende Sportbootklasse einen Namen gemacht. Für 2010 ist wiederum eine European Tour vorgesehen.

Freitag, 9. Oktober 2009

Absegeln des YLB

09.10.09 - Der Yachtclub Ludwigshafen beendete seine diesjährige Segelsaison am letzten Wochenende mit einer Ausfahrt nach Meersburg. Bei sommerlichen Temperaturen und dazu noch gutem Wind machten sich 21 Boote nach dem Einholen des Clubstanders auf den Weg. Dabei war zunächst bei sehr leichten und stark drehenden Winden viel Geduld angesagt.

Auf der Höhe Überlingen wurde der Wind dann aber konstanter und legte so zu, dass einige Vorsegel weggenommen wurden. So kamen die Schiffe schon früh in Meersburg an, wo der Hafenmeister schon für jedes Schiff einen Platz reserviert hatte. Nach gegenseitigen Besuchen auf den Schiffen und einem Hock vor dem Clubgebäude konnte Präsident Bühler zum Aperitif dann über 90 Segler des YLB in Meersburg begrüßen.

Zum Abendessen im Pavillon der Haltnau war ein reichhaltiges Büfett und ein traumhafter Sonnenuntergang vorbereitet. Bei einem guten Glas Wein saßen viele Segler bis in die frühen Morgenstunden zusammen.

Am Sonntagvormittag trafen sich dann noch einige Unermüdliche zum Konzert der "Shanty-Men", Suser und Zwiebelkuchen bei der Haltnau, bevor sie sich bei schönstem Herbstwetter und sehr wenig Wind auf den Weg zum Heimathafen nach Ludwigshafen machten.


Pavillon auf der Haltnau (Foto: YCSi)

Mittwoch, 7. Oktober 2009

"Internationales Kooperationsnetzwerk Bodensee" ins Leben gerufen

07.10.09 - (IBN) Stärkung der interdisziplinären Forschung und des integrierten Gewässerschutzes am Bodensee.

Allensbach-Hegne, 6. Oktober 2009 – Die Vorsitzenden der Internationalen Gewässerschutzkommission für den Bodensee (IGKB), der Arbeitsgemeinschaft der Wasserwerke Bodensee-Rhein (AWBR), der LUBW Landesanstalt für Umwelt, Messungen und Naturschutz Baden-Württemberg und der Universitäten Stuttgart und Konstanz haben heute bei der jährlichen Fachtagung „Bodensee-Forschung 2009“ im Kloster Hegne eine Kooperationserklärung unterzeichnet. Das neue "Internationale Kooperationsnetzwerk Bodensee (IKNB)" soll zur Stärkung der Zusammenarbeit verschiedener Forschungseinrichtungen führen, die sich mit dem Bodensee beschäftigen. Die gemeinsam erarbeiteten Erkenntnisse dienen als Grundlage für die Aufgaben des heutigen und die Herausforderungen des künftigen Gewässerschutzes. „Trotz der heute sehr guten Wasserqualität des Bodensees ist das Spektrum drängender Fragen heute größer denn je“, so Margareta Barth, Präsidentin der LUBW vor der Unterzeichnung.

Es sind derzeit vor allem Untersuchungen zum Schutz der Flachwasserbereiche und der Uferzonen sowie die Abschätzung von Folgen klimatischer Veränderungen, die die Netzwerker beschäftigen. Beispielsweise kann eine mangelnde Abkühlung des Bodenseewassers im Winter Auswirkungen auf die Durchmischung des Wassers und somit den Sauerstoffeintrag in große Tiefen haben. Niedriger Wasserstand und Erosion bedrohen die Überreste frühgeschichtlicher Pfahlbausiedlungen und somit herausragende Kulturgüter Europas. Eingewanderte oder eingeschleppte Tier- und Pflanzenarten, die sich im See ausbreiten, können das aquatische Ökosystem verändern.

Der Bodensee ist nicht nur Siedlungsraum, Tourismusregion und wichtiges Naherholungsgebiet, er ist gleichzeitig Trinkwasserlieferant für 5,5 Millionen Menschen. Dem Schutz des Gewässers und der Sicherung einer guten Wasserqualität und eines guten ökologischen Zustandes gilt deshalb das besondere Augenmerk der gemeinsamen Forschungen und Anstrengungen.

Internationale Zusammenarbeit hat lange Tradition am Bodensee: Bereits im Jahre 1893 wurde mit der „Bregenzer Übereinkunft“ der erste Schritt unternommen, um eine grenzübergreifende Lösung für die Fragen der Fischereiwirtschaft zu erarbeiten. Mit der Gründung der IGKB im November 1959 verpflichteten sich die Anrainerstaaten des Bodensees zur Zusammenarbeit auf dem Gebiet des Gewässerschutzes. Dieses internationale Zusammenspiel zwischen Forschenden und politischen Entscheidungsträgern setzte wirkungsvolle Maßnahmen in Gang, deren Erfolge an der heute wieder sehr guten Wasserqualität des Bodensees zu erkennen sind.

Auch die Zusammenarbeit verschiedener Forschungseinrichtungen am Bodensee ist seit langem erfolgreich. So wurde unter anderem von den am Netzwerk beteiligten Forschungseinrichtungen das seit 2008 einsatzfähige Computermodell „BodenseeOnline“ entwickelt. Dieses Rechenmodell dient der Unterstützung wasserwirtschaftlicher Entscheidungen und wird regelmäßig zur Störfallvorhersage genutzt, zum Beispiel bei Verschmutzungen wie Öleintrag in den Bodensee.

Ansprechpartnerin für die Presse:
Maria Quignon
Zweckverband Bodensee-Wasserversorgung
Tel. +49 / 7551 / 833 156
Fax +49 / 7551 / 833 155
Mobil +49 / 160 / 97 23 60 17


stehend von links:
Johann-Martin Rogg, Hans Neifer, Margareta Barth, Prof. Dr. Ulrich Rüdiger, Prof. Dr. Wolfgang Osten


Bei der Unterschrift, von links:
• Margareta Barth, Präsidentin der Landesanstalt für Umwelt, Messungen und Naturschutz Baden-Württemberg
• Ministerialrat Hans Neifer, Umweltministerium Baden-Württemberg
• Johann-Martin Rogg, Präsident der Arbeitsgemeinschaft Wasserwerke Bodensee-Rhein
• Prof. Dr. Wolfgang Osten, Prorektor für Forschung und Technologie der Universität Stuttgart
• Prof. Dr. Ulrich Rüdiger, Rektor der Universität Konstanz

Montag, 5. Oktober 2009

BLU26 HERBSTPREIS ZÜRCHER YACHT CLUB

05.10.09 - Zürich, 04.10.09 - Acht blu26 massen sich am vergangenen Wochenende auf dem Zürichsee beim Herbstpreis des Zürcher Yacht Clubs. Das Team von Franz Buhmann mit der GER 12 war dazu sogar extra aus Deutschland angereist.

Am Samstag konnten bei sonnigen aber schwierigen Bedinungen zwei Läufe gesegelt werden. Am Sonntag frischte der Wind aus Nordwesten auf und es konnten bei guten Bedingungen drei weitere Läufe gesegelt werden.

Die blu26 Flotte präsentierte sich als besonders kompakt und so entschied erst der fünfte und letzte Lauf am Sonntag Nachmittag über den Sieger. Mit einem zweiten Laufsieg gewann das Team von Christian Scherrer mit Aaron Teuscher, Rico Hasler und Martin Rosenberger auf der SUI 05 vor Markus Bohren und Thomas Grob den Herbstpreis.

Nach fünf Läufen und einem Streicher ergab sich sodann folgende Schlussrangliste für den blu26 Herbstpreis vom Zürcher Yacht Club 2009:

1. SUI 05 - Christian Scherrer SCStM, cinque, 6 Punkte
2. SUI 01 - Markus Bohren YCZ, bluone, 9 Punkte
3. SUI 07 - Thomas Grob YCZ, blustar, 14 Punkte
4. GER 12 - Franz Buhmann LSC, sailingcenter tegernsee, 15 Punkte
5. SUI 04 - Daniel Lucchini SCPF, betty blu, 16 Punkte
6. SUI 03 - Beat Müller ZYC, blunote, 20 Punkte
7. SUI 10 - Christian Bolinger SKM, Romano & Christen, 22 Punkte
8. SUI 09 - Michael Gerber YCZ, Eloise, 23 Punkte

Nach diesem gelungenen Herbstpreis freut sich nun die blu26 Flotte noch auf den Saison Abschluss mit dem bluboats cup am 7./8. November am Thunersee.

Weitere Informationen und Bilder unter: www.bluboats.com

Wenig Wind am Samstag dafür am Sonntag sehr gute Windverhältnisse bei der letzten Regatta dieses Jahres beim Yacht-Club Romanshorn

05.10.09 - Am Samstag konnten bei leichten Winden zwei Wettfahrten gesegelt werden und am Sonntag 4. Dies bei wunderschönem Herbstwetter und Windstärken von 3 – 4 Baufort. Bei beiden Bootsklassen H-Boote und Fireball blieb es bis am Schluss sehr spannend, lagen doch am Schluss die ersten drei respektive vier nur einen bzw. zwei Rangpunkte auseinander.

Bei relativ schwachen Windverhältnissen wurde die traditionelle Herbstregatta des Yacht-Club Romanshorn am Samstag gestartet. Wettfahrtleiter Jack Frei konnte nach der Begrüssung der Seglerinnen und Segler die erste Wettfahrt starten. Der zweite Lauf musste dann aber wegen einschlafendem Winden verkürzt werden.

Am Abend trafen sich die Seglerinnen, Segler und Helfer in der Mole und wurden vom Team von Uschi Bolt verwöhnt. Bis auf den letzten Stuhl war das Clubrestaurant Mole belegt und die Teilnehmenden genossen den Abend bei angeregten Gesprächen über die zu Ende gehende Saison.

Am Sonntag wurden die Boote mit einem Schuss kurz nach 9 Uhr wieder aufs Wasser geschickt. Bei ausgezeichneten Windverhältnissen und Sonnenschein konnten vier weitere Wettfahrten ausgetragen werden. Somit konnte das schlechteste Ergebnis gestrichen werden und die fünf besseren Resultate flossen in die Endabrechnung ein.

Nach der Rangverkündigung und der Vergabe der Preise traten die Regattateilnehmer die Heimreise an, nachdem die Boote über den Hafenkran auf die Trailer verladen wurden. Mit diesem gelungenen sportlichen Anlass ist auch die Regattasaison 2009 des aktiven Yacht-Club Romanshorn zu Ende gegangen.

Die Rangliste (im Detail > ):

H-Boote:
1. Gerhard Fuchs, Bodensee-Yacht-Club Überlingen
2. Sven Holzer, Regatta-Crew-Organisation, Landsberg
3. Adi Gerlach, Yacht-Club Romanshorn

Fireball:
1. Kurt Venhoda/Sonja Zaugg, Segel-Club oberer Walensee
2. ClaudeMermod/Ruedi Moser, Regatta-Club Oberhofen
3. Adrian Huber/Brigitte Mauchle, Yacht-Club Romanshorn


H-Boote am Start (Foto Jürg Bollier)


Fireball nach dem Start (Foto: Jürg Bollier)

Kreditgeber einigen sich

05.10.09 - Kreditgeber einigen sich über die finanzielle Umstrukturierung der BAVARIA Yachtbau GmbH.

Giebelstadt. Die BAVARIA Yachtbau GmbH ("BAVARIA") hat heute bekannt gegeben, dass Anchorage Advisors, L.L.C. ("Anchorage") und Oaktree Capital Management (‘’Oaktree’’), die gemeinsam rund 95 Prozent der €960 Millionen Schulden von BAVARIA besitzen, eine verbindliche Vereinbarung zur Umstrukturierung der Bilanz unterzeichnet haben. Diese Umstrukturierung beinhaltet eine Kapitalspritze in Höhe von €55 Millionen sowie die Abschreibung von über 90 Prozent des vorrangig besicherten Fremdkapitals und der nachrangigen und ungesicherten Kredittranchen. Anchorage und Oaktree haben die Vereinbarung zusammen mit Bain Capital ("Bain") erarbeitet und freu-en sich über das weitere Engagement von Bain im Rahmen der Umstrukturierung, die noch steuer- und kartellrechtlichen genehmigt werden muss. weiter >

Zum Abschluss noch ein Rock and Roll

05.10.09 - ds / Norbert Hermann aus Kressbronn gewann Folkeboot-Regatta.

Sieger beim „Schlusslicht der Folkeboot“, der letzten diesjährigen Regatta des Konstanzer Yacht Club, wurde Norbert Hermann von den Kressbronner Seglern vor Abonnementssieger Rainer Willibald vom YC Gaienhofen. Auf dem dritten Platz landete Hinnerk Blenckner aus Eckenförde.

Was sich für die Folkeboote am Samstag noch wie ein Foxtrott anliess, wurde am Sonntag – der letzten Wettfahrt – noch zu einem richtigen Rock and Roll. Denn während bei den ersten Wettfahrten mit 2-3 Windstärken teilweise stark drehende Winde den Seglern zu schaffen machten, blies es am Sonntag mit 4-5 Beaufort, also Wind, wie man es an der Kiste gewöhnt ist. Das machte auch den Seglern sichtlich Laune, sind ihre Schiffe doch geradezu an Wind und Welle gewöhnt.

Die beiden Wettfahrtleiter – Stefan Schneider und Bernd Stoll hatten mit den Seglern keinerlei Problem. Man hatte eher den Eindruck, dass sich hier grosse Familie zum Wettkampf getroffen hatte. Der Dank ging an die beiden Wettfahrtleitern, ihre Helfer, sowie die gastronomische Infrastruktur des KYC. Alles funktionierte hervorragend – und das im Sonnenschein eines „goldenen Oktobers“:

Ergebnisse:
1. Norbert Hermann (Kressbronner Segler); 2. Rainer Willibald (YC Gaienhofen); 3.Hinnerk Blenckner (YC Eckernförde); 4. Peter Häusler (YC Radolfzell); 5. Martin Graf (YC Radolfzell); 6. Roland Graf (SC Immenstaad); 7. Uli Ober (SV Purren Konstanz.

Freitag, 2. Oktober 2009

Statement von Brad Butterworth

02.10.09 - Ras al-Khaimah - Statement von Brad Butterworth, vierfacher America's-Cup-Gewinner und Skipper des titelverteidigenden Teams im America's Cup, Alinghi, nach einer weiteren Rechtsklage des amerikanischen Challengers BMW Oracle:

Larry Ellison, Russell Coutts und ihr Yachtclub, der Golden Gate Yacht Club, scheinen zu glauben, dass der 33. America's Cup vor Gericht gewonnen werden kann – wie ihr mittlerweile siebter Gang vor Gericht zeigt. Unser Team ist bereit, in Ras al-Khaimah in den Vereinigten Arabischen Emiraten anzutreten, dem offiziellen Austragungsort des 33. America's Cup. Wir werden uns dort mit einem viermonatigen Intensivtraining auf den Start des America's-Cup-Match am 8. Februar 2010 vorbereiten.

BMW Oracles jüngste Klage ist ein weiterer Beweis für ihr unsportliches Verhalten. Wir werden nur vor Gericht zurückkehren, um zu zeigen, dass man mit Sportlichkeit und Segelstrategie Rennen gewinnt und nicht mit Rechtsklagen. In der Zwischenzeit werden wir unsere Vorbereitungen auf den Cup und unser Training in Ras al-Khaimah weiterführen und hoffen, dass sie geruhen, uns dort für den America's-Cup-Match zu treffen.

Als Verwalter des America's Cup sind wir überzeugt, dass Ras al-Khaimah der perfekte und legitime Austragungsort für die 33. Austragung der ältesten Sporttrophäe der Welt ist. Die Anordnung von Richter Cahn vom New York Supreme Court aus dem Jahr 2008 besagt, dass der Austragungsort „Valencia oder irgend ein anderer von der SNG gewählter Ort“ sein soll. Was die Sicherheitsbedenken von BMW Oracle betrifft: Tiger Woods spielt jedes Jahr in den Vereinigten Arabischen Emiraten, ebenso Roger Federer und sogar Russell Coutts segelt dort jedes Jahr.

Ihre Behauptungen, dass die Deed of Gift Vorrang hat über die Anordnung des Gerichts stehen im Widerspruch mit früheren Einreichungen betreffend die Daten des Matchs. Ihre Sicherheitsbedenken sind nicht echt; dies zeigt die Tatsache, dass sie bereits Personal nach Ras al-Khaimah geschickt haben und dort auch Equipment lagern in Vorbereitung auf den Match.Wir glauben, dass diese Rechtsklage ein weiteres taktisches Manöver von Larry Ellison und BMW Oracle ist, damit sie mit uns nicht auf dem Wasser um den Cup segeln müssen.“

Noblesse Oblige

02.10.09 - "Noblesse Oblige"heißt es vom 1. bis 4. Oktober auf der Blumeninsel Mainau. Zum vierten Mal öffnet die gräfliche Familie Bernadotte das Schloss des Deutschritterordens für die Öffentlichkeit. Auf zwei Etagen inklusive dem Weißen Salon, der ansonsten nur für hochkarätige Feierlichkeiten zugänglich ist, finden Modenschauen sowie eine exklusive Messe von Einrichtungen, Heimtextilien, Gardarobe sowie Schmuck- Design, statt.

Gräfin Diana Bernadotte, international anerkannte Modistin, führt ihre Familie beziehungsweise ihre Geschwister von Gräfin Bettina, Graf Björn mit Gattin Gräfin Sandra sowie Freunde auf den Laufsteg. Sie stellt ihre neuesten Hut- Kreationen, die ansonsten in Mailand, Moskau und London zu sehen sind, vor. Die kreative Gräfin, im Frühjahr als Buchautorin "ie List der Kräuterprinzessin"gefeiert, ist der Mittelpunkt von vier Tagen Schlossfest. Im Schloss-Parterre hat die 27-jährige Adelige ihre Werkstatt und Ausstellung. Ein weiterer Höhepunkt des Schlossfestes sind Fachvorträge über mittelalterliche Handschriften als Faksimiles. Mainau ohne Blumen gibt es nicht! Die Besucher erhalten Unterricht im Blumenstecken durch den Mainau-Gartenclub. Das Gräfliche Schlossfest ist am 1. Oktober vom 12 bis 18 Uhr und Freitag bis Sonntag täglich von 11 bis 18 Uhr geöffnet.

Das Gräfliche Schlossfest gehört neben dem Gräflichen Inselfest im Frühjahr, besucht von über 30.000 Gästen, zu den jährlichen Höhepunkten auf der 45 Hektar Blumeninsel. Es ist eine persönliche Visitenkarte, wobei die gräfliche Familie offen mit den Besuchern kommuniziert.

Donnerstag, 1. Oktober 2009

hanseboot 2009

01.10.09 - 50. Internationale Bootsausstellung Hamburg vom 24. Oktober bis 1. November 2009 auf dem Gelände der Hamburg Messe und in den In-Water hanseboot-Häfen.

Die hanseboot 2009, 50. Internationale Bootsausstellung Hamburg, präsentiert vom 24. Oktober bis 1. November die ganze Vielfalt des internationalen Segelyachtangebotes. Erfreulich für die Besucher: Das Angebot an preisgünstigen Yachten wächst.

Die Bavaria Yachtbau GmbH in Giebelstadt bei Würzburg beweist es seit Jahren: Die optimierte industrielle Produktion der Bavaria Yachten ermöglicht niedrige Herstellungs- und Verkaufspreise und ist damit ein Schlüssel zum Erfolg. Immerhin produzierte die größte Yachtwerft in Deutschland vor der weltweiten Finanz- und Wirtschaftskrise an die 4000 Segel- und Motoryachten im Jahr und gilt damit nach dem französischen Bénéteau Yachtkonzern weltweit als zweitgrößte Serienwerft für Segel- und Motoryachten. Bavaria hatte frühzeitig den teuren handwerklichen Bootsbau durch eine kostengünstige industrielle Fertigung am Fleißband ersetzt.

Das Prinzip günstiger Einstiegspreise bei durchaus guter Bauqualität ist mittlerweile kein Alleinstellungsmerkmal von Bavaria mehr, wie beispielsweise ein Blick auf die Klasse der Serienyachten um die 34 Fuß (rund zehn Meter Länge) zeigt. Das Angebot an Zehnmeter-Yachten mit einem Preis unter 100000 Euro steigt, wie auch die Besucher der 50. hanseboot Ende Oktober in den Segelboothallen A1 und B2 der Hamburg Messe feststellen werden. Aufgrund der üblichen modernen Ausrüstung können Fahrtenyachten um die zehn Meter Länge optimal von einer Zweier-Crew gesegelt werden, bieten fast immer zwei Doppelkojen in zwei Kabinen und im Salon den Komfort kleiner Ferienappartements. Die computeroptimierten Rumpfformen sind darüber hinaus ein Garant für gute Segeleigenschaften.

Mit einem Grundpreis von 87700 Euro zählt die 10,71 Meter lange Bavaria 34 im Vergleich zu fast gleich großen Serienbauten anderer Werften zu den sehr preisgünstigen Fahrtenyachten. Auf ähnlich günstigem Niveau bewegt sich mit 83181 Euro der Grundpreis für die etwas kleinere, knapp zehn Meter lange Sun Odyssey 331 der französischen Jeanneau Werft. Für die exakt 10,34 Meter lange Océanis 34 von Bénéteau müssen 91511 Euro gezahlt werden. Und auch der Einstiegspreis der 10,59 Meter langen deutschen Hanse 350 von HanseYachts in Greifswald nähert sich mit 93772 Euro dem Verkaufspreis der Konkurrenz von Bavaria. Nicht ganz so viel wie für die Hanse 350, nämlich 93177 Euro, müssen zukünftige Eigner für die neue, 10,15 Meter lange Delphia 33 aus Polen ausgeben. Der ausgereifte 33-Fuß-Cruiser mischt so in der Mittdreißiger-Klasse unter 100000 Euro mit.

Zum Vergleich: Etwas individueller gefertigte Segelyachten in dieser Größe können fast doppelt so teuer sein. So stehen beispielsweise die preisgünstigen, oben genannten industriell gefertigten neuen Seriensegelboote neben nach wie vor im traditionellen Bootsbau gefertigten Yachten. Die 10,32 Meter lange Hallberg-Rassy 342 ist zum Beispiel für einen Preis ab 186473 Euro zu haben, während die Schöchl Sunbeam 34 bei einer Länge von 10,60 Meter ab 184450 Euro kostet. Wie es in der Automobilindustrie Pkws unterschiedlicher Preisklassen wie Volkswagen und Mercedes gibt, bietet eben auch die Bootsbranche Yachten verschiedener Kategorien an.

Die durchweg einfache Handhabung der modernen Zehnmeter-Yachten hat dafür gesorgt, dass Segeleinsteiger gern die preisgünstigen Yachten dieser Größe als erstes Boot kaufen. Allerdings kann der Einstieg noch sehr viel günstiger sein: Wer ein paar Abstriche an den Wohnkomfort macht und Binnenseen oder Küstenreviere besegeln will, kann bereits mit rund 24000 Euro zum Yachteigner werden, wie Aussteller der 50. hanseboot beweisen. Die Bootsgröße dieser so genannten Kleinkreuzer bewegt sich dabei um sieben Meter Länge. So kostet die 7,20 Meter lange Deltania 25 S aus Polen, auf der es zwei Doppelkojen sowie eine kleine Pantry im Salon gibt, 23950 Euro. Auch viele weitere dieser preisgünstigen Einsteigerboote werden auf polnischen Werften gebaut und zeichnen sich wie die 7,50 Meter lange Skippi 750, Preis knapp 32000 Euro, oder die MAK 7 C, Länge ebenfalls 7,50 Meter, Preis knapp 24000 Euro, durch solide Qualität und gute Segeleigenschaften aus.

Wer möglichst viel Schiff für sein Geld haben will, erlebt auf der Internationalen Bootsausstellung Hamburg, dass es Preiswürdigkeit auch in höheren Sphären gibt: So hofft die Bavaria Yachtbau GmbH mit der neuen Bavaria Cruiser 55, dass die Gunst der Kunden gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten auch im Segment der Yachten über 16 Meter Länge durch besonders günstige Preise gewonnen werden kann. Die auffällige Konstruktion von Farr Yacht Design mit 145 Quadratmetern Segelfläche am Wind und einer Ausrichtung auf das Luxussegment wird bereits für knapp über 300000 Euro angeboten. Das neue Flaggschiff der Bavaria Yachtbau GmbH wird eines der vielen Highlights der diesjährigen hanseboot sein. Für den vergleichsweise sehr günstigen Preis gibt es eine gut segelnde Villa auf dem Wasser mit Eignersuite und mindestens zwei Gästekabinen sowie einer Beiboot-Garage.

Die Bénéteau-Werft hat jetzt in diesem Segment nachgezogen. Die neue, 16,40 Meter lange Océanis 54 liegt in der gleichen attraktiven Preisklasse und bietet dafür wie die große Bavaria Komfort und Dimensionen, die sonst nur auf sehr viel teureren Yachten zu finden sind. Beim Blick auf die fast doppelt so teure, aber nur knapp einen Meter längere Bénéteau 57 ist nachzuvollziehen, dass der französische Werftkonzern die neue Océanis 54 als “Preisbrecher³ in wirtschaftlich schwierigen Zeiten versteht.

Zum 50. Jubiläum der Internationalen Bootsausstellung Hamburg präsentieren rund 700 Aussteller aus 30 Nationen an die 1.000 Boote und Yachten ­ darunter zahlreiche Premieren ­ sowie internationale Neuentwicklungen bei Ausrüstung und Zubehör. Die hanseboot 2009 vom 24. Oktober bis zum 1. November ist an den beiden Wochenenden (jeweils Samstag und Sonntag) von 10 bis 18 Uhr und von Montag bis Freitag von 10 bis 19 Uhr auf dem Gelände der Hamburg Messe und im hanseboot-Hafen am Baumwall sowie im neuen In-Water hanseboot-Hafen in der HafenCity geöffnet. Weitere Informationen unter www.hanseboot.de.

Alinghi in Ras al Khaimah angekommen

01.10.09 - Der Schweizer Titelverteidiger im 33. America's Cup legte am Mittwochmorgen nach einer zwölftägigen Reise über 4400 Seemeilen an Bord des "Rickmers Singapore"-Frachters im Emirat Ras al-Khaimah an.

Das 193 Meter lange Schiff lief in Genua am 18. September aus. An Bord waren der gigantische Katamaran Alinghi 5, zwei Masten, sieben Supportboote und gegen 20 Container. Die Reise führte übers Mittelmeer, durch den Suezkanal und den Golf von Suez sowie über das Rote und das Arabische Meer. Am Mittwoch, 30. September, um 6.30 MEZ legte das Schiff in Saqr Port in Ras al-Khaimah im Arabischen Golf an.

"Wir sind sehr froh, dass die Fracht, inklusive Alinghi 5, heil in Ras al-Khaimah angekommen ist", sagte Designteam-Koordinator Grant Simmer. "Das gesamte Equipment, das wir in Genua verwendeten, war an Bord; nun können wir hier unsere Basis und die Werkstätten aufbauen und loslegen. Wir werden in den nächsten Tagen einige Modifikationen an der Yacht vornehmen und die Teammitglieder werden nach und nach eintreffen und sich einquartieren. Wir haben also einige arbeitsreiche Wochen vor uns. Wir hoffen, dass wir so bald wie möglich segeln können. Wir schätzen die Unterstützung, welche wir von der lokalen Gemeinde und der Regierung von Ras al Khaimah erhalten, enorm", fügte er hinzu.

Dr. Khater Massaad, CEO der RAK Investment Authority, teilte die Freude über die Ankunft des Teams: "Wir begrüssen die Ankunft von Alinghi in Ras al-Khaimah für die Vorbereitung des 33. America's Cup und wir freuen uns auch auf BMW Oracle." Der Katamaran von Alinghi wird in den nächsten Tagen mit der ganzen Entourage zur America's-Cup-Insel Al Hamra reisen, wo sich das Team in den nächsten vier Monaten voll auf das Training konzentriert. Das erste Rennen des Matchs um den America's Cup wird am 8. Februar 2010 gesegelt.

Weitere Neuigkeiten
Die Société Nautique de Genève (SNG) bestätigt, dass sie das moderne Pendant des Custom House-Zertifikats enthalten hat, welches das Boot USA näher bestimmt, mit dem BMW Oracle die Herausforderung um den 33. America's Cup bestreitet. Die SNG hat die Vermessungsvorschriften im August dieses Jahres veröffentlicht. Diese Vorschriften werden von den Vermessern benützt, um die Dimensionen der Yachten von Defender und Herausforderer zu bestätigen; sie werden sich vergewissern, dass die Dimensionen der Yachten mit der Deed of Gift übereinstimmen und, im Falle des Challengers, mit den Dimensionen ihres Boots-Zertifikats, das sie zusammen mit ihrer Herausforderung eingereicht haben. Der Defender stellt sich weiter zu einem Rennen auf den America's Cup ein, das am 8. Februar 2010 beginnt und freut sich darauf, BMW Oracle am Austragungsort in Ras al Khaimah zu begrüssen.

Montag, 28. September 2009

Zähe Oldtimerregatta

28.09.09 - Friedrichshafen - (st) Der Beginn war ja spritzig: Punkt 8:00 Uhr am Samstag, den 19. Oktober wurden die Teilnehmer der Oldtimerregatta des Segel-Motorboot-Club Friedrichshafen (SMCF) mit acht Glockenschlägen und dem Lied „I am Sailing“ geweckt. Die Regatta selbst lief jedoch wegen des fehlenden Windes eher zäh und die meisten Segler waren zufrieden, wenigstens die verkürzte Strecke nach Langenargen und zurück hinter sich gebracht zu haben.

Die Oldtimersegler und den SMCF verbindet eine lange Tradition, denn schon zum 29. Mal wurde in diesem Jahr die Oldtimerregatta im hinteren Bundesbahnhafen ausgerichtet. Seit vielen Jahren findet diese Regatta im Rahmen der Interboot statt und so fanden die auslaufenden Regattasegler ein interessiertes Publikum. Viele der alten Schönheiten haben bis heute keinen Motor eingebaut und wurden von den anderen Teilnehmern aus dem Hafen geschleppt – für Segler ist das kameradschaftliche Zusammenarbeiten eine Selbstverständlichkeit, vor allem bei denen, die mit einem immensen Zeitaufwand diese alten Holzschiffe am Leben und in Schuss halten.

Punkt 10:45 Uhr ertönte der Startschuss und die Segler machten sich bei sehr wechselhaftem und schwachem Wind auf die Reise nach Langenargen. Vor allem für die mit weniger Segelfläche und hohem Gewicht „gesegneten“ Schiffe war es eine lange Regatta, fast sechs Stunden benötigte der Marinekutter der WSG Hagnau für die Strecke vom Start vor Friedrichshafen nach Langenargen und zurück. Wettfahrtleiter Chris Schmidt hatte die zweite Hälfte der eigentlich geplanten Strecke gestrichen und so konnten die Segler vor Friedrichshafen direkt ins Ziel abbiegen, statt sich noch nach Immenstaad kämpfen zu müssen.

Auch der schnellste Segler, Jörg Kadgiehn (KS) auf seiner „Antje“, benötigte über drei Stunden für die Strecke. Er sicherte sich damit den Sieg in der Yardstickklasse I vor Karl-Heinz Kaiser (SMCF) auf der „HOC“ und Peter Pfister (OSB) auf dem L-Boot „Gazelle VI“. In der Yardstickklasse II siegte Karl-Heinz Scherer auf „Argo“ vor Eckhard Tennigkeit (YCM) auf „Weichsel“ und dem „Tümmler“ von Klaus Steinlein (WVF).

Die Siegerehrung fand im Rahmen der Interboot im Messehafen statt, wo bis in den Abend gefeiert wurde. Die Oldtimerboote waren dann noch die gesamte Messewoche im hinteren Bundesbahnhafen zu besichtigen. Ergebnisse auf IBN-Online.


Am Start der Regatta sorgten wechselhafte Winde für etwas Durcheinander (Foto: SMCF)


Die Teilnehmerschiffe konnten während der Interboot besichtigt werden (Foto: SMCF)

INTERBOOT 2009: Ausstellerstimmen

28.09.09 - Clemens Meichle, Geschäftsführer des Verbandes der Bodenseewerften in Baden-Württemberg und Geschäftsführer von Ultramarin, Meichle + Mohr Marina in Kressbronn-Gohren: „Wir kamen mit gemischen Gefühlen hier her, da wir nicht wussten, was uns erwartet. Nun können wir sagen, dass der Geschäftsverlauf auf Vorjahresniveau lag, so dass wir sehr zufrieden sind mit der Messe. Wir hatten interessante Besucher und gute Umsätze. Ich möchte behaupten, dass gut zwei Drittel der Aussteller positiv überrascht ist.“

Patric Polch, Geschäftsführer Boote Polch KG: „Wir haben den Eindruck, dass viel mehr Besucher auf unseren Stand kamen, als im vergangenen Jahr. Auch unter der Woche hatten wir einen kontinuierlichen Fluss an qualitativ hochwertigen Gesprächen mit rund 80 Prozent Bootsbesitzern, was ein Traum für jeden Verkäufer ist.“

Sebastian Schmidt, Geschäftsführer Segeln Sport Resch und Bénéteau-Händler: „Die Interboot 2009 lief super – wir sind happy! Unsere 54er Bénéteau war ein absoluter Publikumsmagnet am Stand und wir hatten speziell für dieses Modell starkes Kaufinteresse. Überhaupt liegt der Trend bei uns am Stand bei Schiffen mit 46 Fuß aufwärts.“

Reiner Rossmann, Verkaufsleiter Süd Hanse Group/Dehler: „Der treue Dehler-Kunde freut sich sehr, dass Dehler sich wieder präsentieren kann. Unsere Weltpremiere, die Dehler 35, fand großen Zuspruch. Es gab auch bereits konkrete Kaufabschlüsse. Aber auch Klassiker wie die 29er sind stark gefragt, wir erwarten ein gutes Nachmessegeschäft.“

Stephan Bayerle, Sales Director South Bavaria Yachtbau GmbH: “Wir sind mit dem diesjährigen Auftritt voll zufrieden. Mit unseren beiden Premieren, der 32er und 55er Cruiser, hatten wir zwei Eyecatcher am Stand. Der Verlauf der Messe zeigt, dass sich die allgemeine Situation verbessert. Wir nutzten die Krise dazu, uns auf den Aufschwung vorzubereiten und neue Modelle zu präsentieren. Das spiegelt sich im Erfolg unserer 32er wider und beschert uns volle Auftragsbücher.“

Elke Kagerer, Geschäftsführerin Segelzentrum Kagerer: „Unsere Erwartungen – neue Kundschaft zu generieren – wurden voll erfüllt. Wir haben dieses Jahr den Eindruck, dass die Kunden viel konkreter und gezielter mit Kaufabsichten zu uns kommen. Unsere Messepremiere, die Dufour 405, die auch als Yacht des Jahres nominiert ist, fand großen Zuspruch.“

Hans Joachim Haala, Gesellschafter Azzurro Yachten GmbH: „Ich bin durch die gute Stimmung, die ich bereits in Southampton gespürt habe, mit großen Erwartungen auf die INTERBOOT gekommen und diese haben sich voll erfüllt, was diverse Kaufabschlüsse bezeugen. Wir konnten ausgesprochen gute Kundenkontakte zu fachkundigem Publikum knüpfen und erwarten noch positive Geschäfte im Anschluss. Die Messe, das Ambiente und das komplette Rahmenprogramm sind perfekt organisiert, wir fühlen uns wohl und sind 2010 wieder hier.“

Markus Boesch, Geschäftsführer Boesch Bootsbau AG: „Wir eröffnen jede Saison mit der INTERBOOT und sind sehr zufrieden mit dem Verlauf der Messe. Für uns ist der INTERBOOT-Hafen ein äußerst wichtiger Bestandteil. Wir kämpfen mit dem Image, Boote herzustellen, die nur schön anzuschauen sind. Das zu widerlegen gelingt uns mit dem Testhafen. Die Hamburger Messe bietet diesen Service zwar auch, aber am Bodensee ist es einfach schöner, als zwischen den großen Container-Schiffen herum zu fahren.“

Bruno Hausammann, Geschäftsführer Hausammann Caravans & Boote AG, Jeanneau-Importeur für die Schweiz: „Wir sind mit gemischten Erwartungen auf die INTERBOOT gekommen und konnten nicht einschätzen, wie unser neues Produkt, die Seaway Greenline 33 Hybrid Solar, angenommen wird. Das Interesse für dieses Boot war enorm und wurde ab morgens 10 bis abends 18 Uhr regelrecht bestürmt. Vor Ort haben wir bereits zwei Verkaufsabschlüsse getätigt und erwarten ein reges Nachmessegeschäft. Was die wirtschaftliche Situation der Bootsbranche betrifft, so meine ich, dass die Talsohle schon überwunden ist und wir uns wieder im Aufwärtstrend befinden. Die INTERBOOT ist seit Anbeginn für uns die Hausmesse und unser Auftritt in diesem Jahr ein voller Erfolg.“

Siegfried Schnur, Geschäftsführer Schnur Bootsservice und Braunswick-Händler: „Der Testhafen ist für uns sehr wertvoll. Von unseren Kunden wird er sehr gerne angenommen, weil er ist für die Kaufentscheidung vorteilhaft ist.“

Hartmut Holtmann, Geschäftsführer und Inhaber KH+P Yachtcharter: „Wir sind zufrieden mit dem Verlauf der INTERBOOT und konnten eine Reihe von neuen Kontakten knüpfen. Sehr gelungen finde ich auf der INTERBOOT die Reisemarkt-Atmosphäre mit der Kombination aus reinen gewerblichen Anbietern und den Tourist Boards. Hier kommt richtig Urlaubslaune auf.“
Manfred Rassweiler, Geschäftsführer Kajak Hütte: „Wir zeigen unser Kajak mit Tretantrieb nicht nur auf dem Stand sondern bieten es auch auf dem Messe-See zum Testen an. Ich finde diese Kombination sehr gut. Da braucht man nicht lange mit dem Besucher zu diskutieren, denn das Boot überzeugt durch das Ausprobieren.“

Michael Ruoß, 1. Vorsitzender des Württembergischen Landesverbands für Tauchsport: „Das Schnuppertauchen war wie immer sehr beliebt und auch unser neues Angebot für Schulklassen unter der Woche kam sehr gut an. In den neun Tagen konnten wir allein mit über 1.000 Kindern untertauchen, mehr ist aus Kapazitätsgründen gar nicht mehr machbar.“

David Clavadetscher, Geschäftsführer des Schweizerischen Bootbauer-Verbandes: „Die Stimmung bei uns ist gut, unser neues Standkonzept mit dem Dienstleistungsbereich ist sehr gut angenommen worden. Wir sind der Auffassung, dass es eine erfolglreiche Messe war. Das Interesse am Bootssport ist nach wie vor groß. Ich habe auch das Gefühl, dass der Altersdurchschnitt der Besucher gefallen ist, wir haben hier viele interessierte Leute im Alter zwischen 30 und 50 Jahren auf den Ständen.“

Walter Thoma, Geschäftsführer Thoma Boote und Präsident für die zuständige Komission für Ausstellungen des Schweizerischen Bootbauer-Verbandes: „Wenn ich die Besucher beobachte, die durch die Hallen laufen, finde ich, dass das Bestreben der Messe, jüngeres Publikum für den Wassersport zu begeistern, Früchte trägt und langsam ankommt.“

Bernd Flügel, Geschäftsführer Sport Roth, Water-Colors, Ripzone und choc: „Die Trendsportarten Wakeboarden, Surfen, Kite- und Snowboarden sowie Mode ziehen hier in Halle A5 natürlich vor allem junges Publikum an. Beide Wochenenden liefen super! Die Kunden sind zwar besonders auf Schnäppchenjagd, aber die Kombination von guter Beratung und gutem Angebot führen bei uns an den Ständen zum Erfolg.“

Harald Thierer vom Match Center Germany, Mitorganisator des INTERBOOT-Hafens: „Wir waren in der glücklichen Lage, neun Tage gutes Wetter zu haben und sind alle sehr zufrieden am Hafen. Der Besucherandrang an den Wochenenden war super. Die Liquid Quarter Mile hat sich wieder als Besuchermagnet erwiesen, aber auch die Show-Vorführungen der Thundercats und der Wakeboarder verfolgten viele Zuschauer.“

Peter Grimm, Mitglied der Geschäftsleitung und Mitinhaber Brunnert-Grimm: „Obwohl die wirtschaftliche Situation nicht so rosig ist, hat sich bestätigt, dass die INTERBOOT eine gute Messe ist. Wir beobachten ein fach- und sachkundiges Publikum, das ernsthaft an einem Kauf interessiert ist. Die Messe in Friedrichshafen ist vom Zeitpunkt her optimal, weil sie am Ende der Saison liegt und der Kunde sich im Herbst orientieren kann, welches Boot er im nächsten Frühjahr erwerben möchte.“

Antonio Nobilio, Verkaufsleiter Boote Pfister GmbH: „Wir haben zwar Verkaufsabschlüsse getätigt, aber eher verhalten. Wir beobachten, dass Messen mehr zu Informationsausstellungen werden und der Kunde erst im Nachhinein mit konkreten Kaufabsichten zum Händler geht. Unser Boot im Testhafen, das von der Redaktion ‚Boote’ für die Bootsfahrschule nur für Frauen genutzt wird, ist grundsätzlich ausgebucht und für uns natürlich ein gutes Marketing-Tool. Trotz Krisenstimmung sind wir im Jahr 2010 wieder vor Ort, da wir die INTERBOOT durch die Präsentation von Neuheiten als eine der wichtigsten Messen erachten.“

Hans Olbermann, Geschäftsführer Marine Olbermann: „Wir sind mit der Absicht auf die INTERBOOT gekommen, Kundenkontakte im süddeutschen Raum zu knüpfen, was uns auch gelungen ist. Wir haben eine gewisse Kaufzurückhaltung gespürt, aber es kam zu einigen Verkaufsabschlüssen. Die Betreuung durch das Messeteam ist sehr freundlich und aufmerksam.“

Gerhard Euchenhofer, Geschäftsführer Futura Yachtsystems: „Wir sind mit unserem Auftritt mehr als zufrieden. Die Nachfrage und das Interesse für unseren breitenveränderbaren Futura-Katamaran war enorm und es gab konkrete Anfragen. Verkaufsabschlüsse werden wir allerdings erst tätigen, wenn wir den segelfähigen Prototypen im nächsten Sommer fertiggestellt haben werden.“

INTERBOOT 2009 weckt Lust auf pures Wassersportvergnügen

28.09.09 - Besucherplus auf der Wassersport-Ausstellung in Friedrichshafen: 93.800 Wassersportfans auf dem Messegelände – Zehntausende Zuschauer an der Uferpromenade.

Friedrichshafen – Wassersport macht Spaß – und das bei jeder Wetterlage. Viele der 510 Aussteller vermeldeten in Gesprächen einen erfolgreichen Geschäftsverlauf. Damit steuert die Wassersport-Ausstellung trotz rauem Seegang auf stabilem Kurs und sendet positive Signale. Die INTERBOOT begrüßte auf ihrer neuntägigen Reise 93.800 Besucher an Bord (2008: 92.700). 35.000 Menschen strömten bei schönstem Wetter in den INTERBOOT-Hafen, weitere zehntausende Zuschauer verfolgten an der Uferpromenade die Sport- und Show-Veranstaltungen auf dem Bodensee.

„Wir sind mit dem Ziel gestartet, in wirtschaftlich schwieriger Lage Vergnügen am Wassersport zu wecken und positive Stimmung zu verbreiten. Dies ist aus unserer Sicht voll gelungen: Wir können sogar einen leichten Besucheranstieg im Vergleich zum Vorjahr vermelden“, freut sich Messe-Geschäftsführer Klaus Wellmann. „Vor allem die Testmöglichkeiten am INTERBOOT-Hafen sind wieder auf großes Interesse gestoßen“, ergänzt Projektleiter Dirk Kreidenweiß. Dies bestätigt auch Brunswick-Händler Siegfried Schnur: „Der Testhafen am Bodensee ist für uns sehr wertvoll. Von unseren Kunden wird er gerne angenommen, weil er für die Kaufentscheidung vorteilhaft ist.“

Für die ausstellenden Firmen ist die INTERBOOT eine wichtige Kontakt- und Verkaufsplattform: So berichtet Sebastian Schmidt, Geschäftsführer Segeln Sport Resch und Bénéteau-Händler: „Die INTERBOOT 2009 lief super – wir sind happy! Unsere 54er Bénéteau war einen absoluter Publikumsmagnet am Stand und wir hatten speziell für dieses Modell ein starkes Kaufinteresse.“ Auch Stephan Bayerle, Sales Director der South Bavaria Yachtbau GmbH zeigt sich sehr zufrieden: „Mit unseren beiden Premieren, der 32er und 55er Cruiser, hatten wir zwei Eyecatcher am Stand. Der Verlauf der Messe zeigt, dass sich die allgemeine Situation verbessert. Wir nutzen die Krise dazu, uns auf den Aufschwung vorzubereiten und neue Modelle zu präsentieren. Das spiegelt sich im Erfolg unserer 32er wider und beschert uns volle Auftragsbücher.“

Besondere Aufmerksamkeit schenkten Medien und Besucher in diesem Jahr Booten mit alternativen Antrieben: Bruno Hausammann, Geschäftsführer Hausammann Caravans & Boote AG und Jeanneau-Importeur für die Schweiz, präsentierte die Weltpremiere Seaway Greenline 33 Hybrid Solar: „Das Interesse für dieses Boot war enorm und wurde ab morgens 10 bis abends 18 Uhr regelrecht bestürmt. Vor Ort haben wir bereits zwei Verkaufsabschlüsse getätigt.“

Große Besucherströme verzeichnete der INTERBOOT-Hafen mit rund 35.000 Wassersport-Fans. Den Motorboot-Wettbewerb Liquid Quarter Mile und auch die Show-Vorführungen der Thundercats sowie der Wakeboarder verfolgten weitere Zehntausende Zuschauer entlang der Uferpromenade. „Unser Konzept, den Nachwuchs für den Wassersport zu begeistern, ist voll aufgegangen. Das Jugendlager war so schnell ausgebucht wie noch nie, am Tauchbecken wurde der 1.000 Schnuppertaucher begrüßt. Die neue Wakeboardanlage auf dem Messe-See war der Knaller – bis weit nach Messeschluss zogen die Wakeboarder alle Blicke auf sich“, berichtet Projektleiter Dirk Kreidenweiß. Auch in den Hallen trägt dieses Konzept erste Früchte, wie David Clavadetscher, Geschäftsführer des Schweizerischen Bootbauer-Verbandes, beobachtet hat: „Ich habe das Gefühl, dass der Altersdurchschnitt der Besucher gefallen ist. Wir haben hier viele interessierte Leute im Alter zwischen 30 und 50 Jahren auf den Ständen.“

Die nächste INTERBOOT findet vom 18. bis 26. September 2010 in Friedrichshafen statt.




Fotos: INTERBOOT

Samstag, 26. September 2009

Wasserspaß am Wochenende

26.09.09 - Friedrichshafen – Am Wochenende dreht die INTERBOOT nochmals richtig auf: Ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm mit Modenschau, Schnuppertauchen, Liquid Quarter Mile und Vorträgen auf der IBN-Aktionsfläche erwartet die Besucher. Bei der Wakeboard-Show am Samstag und Sonntag präsentiert Siegrid Bächler, sechsfache Deutsche Meisterin im Wakeboarden, ihre Sportart auf dem Bodensee entlang der Uferpromenade. 510 Aussteller zeigen noch bis Sonntag ihre Produkte – vom Schlauchboot bis hin zur edlen Yacht.

Maritime Modenschau:
Die anziehende Seite des Wassersports zeigen drei Mal täglich Models beim Schaulaufen im Foyer West. Alle vorgestellten Produkte wie beispielsweise Segelbekleidung oder verführerische Bademoden können direkt an den Messeständen der jeweiligen Firmen erworben werden.


Schnuppertauchen:
Abtauchen macht Spaß. Im Tauchbecken in Halle A4 können alle Interessierten unter fachkundiger Anleitung das Gefühl der Schwerelosigkeit erleben. Tauchvereine zeigen Demonstrationen im Tauchturm. Ansprechpartner von Tauchbasen und -schulen, Reiseanbieter, Tauchgeräte, Bekleidung und Zubehör sind ebenfalls vor Ort.


Schweizer Tag mit Stars und Sternchen:
Paola und Kurt Felix verstehen was von Wasserspaß. Die beiden Schweizer Moderatoren haben sich, wie auch schon im vergangenen Jahr, auf der INTERBOOT über die neuesten Bootstrends informiert und gehen in ihrer Freizeit gerne aufs Wasser. Auch die amtierende Miss Schweiz Whitney Toyloy warf am Schweizer Tag einen Blick in die Bootswelt.



Der Mann und das Meer:
Der Hamburger Peter Schweer, Trimmspezialist und freier Mitarbeiter der IBN, verrät engagierten Seglern in seinen Vorträgen Tipps und Tricks zum Thema Segel- und Riggtrimm sowie blitzschnelles Reffen. In den vergangenen 30 Jahren hat er tausende Wassersportler auf der INTERBOOT begeistert, nun packt der 66jährige den Segelsack für den wohlverdienten Ruhestand, und wird sich am Wochenende von seinen vielen Fans verabschieden.


Liquid Quarter Mile:
Die Spannung steigt: Wer wird am Samstag den Siegerpokal der Liquid Quarter Mile in Empfang nehmen? Um Chancengleichheit zu gewähren, sind die Boote je nach Motorleistung in neun Klassen von 20 bis 900 PS eingeteilt. Am Finaltag treten die schnellsten jeder Klasse gegeneinander an. Die INTERBOOT ist noch bis Sonntag, 27. September 2009 täglich von 10 bis 18 Uhr geöffnet; der Messehafen täglich bis 19 Uhr. Die Tageskarte kostet 9 Euro, ermäßigt 7 Euro; Kinder von 6 bis 14 Jahren zahlen nur 5 Euro. Die Familienkarte gibt es zu 22 Euro.


Fotos: INTERBOOT

Weitere Infos unter www.interboot.de.

Donnerstag, 24. September 2009

Heißer Wellenritt: Mit dem Wakeboard über den Messe-See

24.09.09 - INTERBOOT mit Wakeboard-Show auf dem Bodensee – Surfhalle mit Ausrüstung und Zubehör – Sonderausstellung Kite-Area – Wakeboardanlage für Besucher.

Friedrichshafen – Surfen, Kiten, Wakeboarden: bei den Funsportarten geht es um den Spaß an der eigenen Körperbeherrschung im Spiel mit Wind, Wasser und Wellen. Auf der INTERBOOT präsentieren sich die Trendsportarten in den Hallen, auf dem Messe-See und am INTERBOOT-Hafen. Die Wassersport-Ausstellung läuft noch bis Sonntag, 27. September 2009.

Rauf aufs Wasser heißt es am Wochenende für die INTERBOOT-Besucher am Messe-See: Hier können alle Interessierten selbst aktiv werden und sich mit dem Wakeboard über den Messe-See ziehen lassen. Erstmals steht dafür eine Wakeboard-Liftanlage zur Verfügung, die das Fahren ohne Stopps ermöglicht. Boards und Schwimmwesten werden vor Ort gestellt, Badebekleidung und Handtuch müssen mitgebracht werden. Anschauungsunterricht geben einige Talente beim mehrmals täglich stattfindenden Wakeboard Jam. Erstmals finden in diesem Jahr auch Wakeboard-Sessions im INTERBOOT-Hafen direkt vor der Friedrichshafener Uferpromenade statt. Am 26. und 27. September werden bei Showevents einige talentierte Rider in direkter Nähe zum Publikum fahren und – von einem Boot gezogen – einen heißen Ritt über die Wellen riskieren.

Ebenfalls am Wochenende gibt die Sonderausstellung „Kite Area“ einen Überblick über das Thema Kitesurfen. Von 25. bis 27. September können alle Interessierten Kontakte zu Kitern wie Yannick Schwickert und Oliver Büchi knüpfen. Die Sportler sind schon seit Jahren in der Szene aktiv, erzählen was für sie den Reiz dieser Sportart ausmacht und stehen für persönliche Gespräche zur Verfügung. Im Durchgang Ost zwischen den Hallen A5 und B3 können sich die Besucher bei Herstellern, Kiteschulen und Kite-Destinationen informieren und sich mit Kites, Bekleidung und Zubehör eindecken. Live-Demonstrationen und Videos zeigen den Kite-Sport in Aktion. Die Schweizer Boardsport Company „RoDwY“ bringt zur INTERBOOT als Weltpremiere die von ihr entwickelte Kitesocke, die das Barfuß-Gefühl beim Boardsport erhält und zugleich vor Schnittverletzungen schützt.

Die Surfer-Szene trifft sich wie gewohnt in Halle A5. Hier gibt es eine große Auswahl an Boards sowie Wasserski und Zubehör. Im Coca-Cola Beach-Club können sich alle Besucher bei einem Drink über die besten Surfspots austauschen.

Die INTERBOOT ist noch bis Sonntag, 27. September 2009 täglich von 10 bis 18 Uhr geöffnet; der Messehafen täglich bis 19 Uhr. Die Tageskarte kostet 9 Euro, ermäßigt 7 Euro; Kinder von 6 bis 14 Jahren zahlen nur 5 Euro. Die Familienkarte gibt es zu 22 Euro. Weitere Infos unter www.interboot.de.


Heißer Wellenritt: Mit dem Wakeboard über den Messe-See (Alle Fotos: INTERBOOT)

Sachschaden im BSB Hafen Friedrichshafen

Sachschaden in Höhe von 6.000 Euro entstand bei einem Wendemanöver eines Fahrgastschiffes am Dienstagnachmittag im BSB-Hafen. Das Schiff Grossherzog Ludwig legte rüückwärts von Platz 10 ab und fuhr wegen eines ausgeschalteten Schottel-Antriebs, durch den das Schiff normalerweise aufgestoppt werden kann, mit langsamer Fahrt gegen ein festgemachtes Feuerlöschboot.

An beiden Schiffen entstand jeweils 3.000 Euro Schaden. Fahrgäste befanden sich zum Unfallzeitpunkt nicht an Bord des Fahrgastschiffes. Auch das Feuerlöschboot war unbesetzt.

Auf leisen Sohlen: Elektrischer Fahrspaß auf der INTERBOOT

24.09.09 - Friedrichshafen - Geschwindigkeit und Verbrennungsmotoren schienen bei Motorbooten lange Zeit untrennbar zu sein. Doch ähnlich wie im Automobil-Umfeld macht der technische Fortschritt dieses Bündnis auch im Bootsbereich mehr und mehr überflüssig. Aussteller wie Boesch, Rapp, Pro Nautik und Thoma zeigen auf der INTERBOOT, dass der Fahrspaß bei Booten mit alternativen Antrieben durch ihre Kombination aus Kraft, Schnelligkeit und Ruhe entsteht. Auf der Wassersport-Ausstellung zeigen noch bis zum Sonntag, 27. September 2009, 510 Aussteller ihre Neuheiten.

Eine Weltpremiere feiert die "Greenline 33 Hybrid Solar" am Stand von Pro Nautik. Das Boot der slowenischen Werft Seaway ist als Reiseboot für Binnen- und Küstengewässer ausgelegt und besitzt einen Drei-Funktionen-Hybridantrieb: Es kann sowohl mit einem Diesel- wie auch mit einem Elektromotor betrieben werden, das Solardach erzeugt Strom. Eine weitere Weltpremiere zeigt die Bootswerft Rapp aus Thal mit dem offenen Sportboot "Blue Sky E-Power", das einen 60-KW-Elektroantrieb mit neuester Batterietechnologie besitzt.

Elektrogetriebenes Fahrgefühl können alle Besucher im INTERBOOT-Hafen erleben: Dort liegt die "620 Acapulco Electric Power" von Boesch für eine Probefahrt bereit. Mit einem 80-KW-Antrieb erreicht das Sportboot lautlos eine Höchstgeschwindigkeit von 50 Stundenkilometern. Rechtsanwalt Dr. Josef Goja, der dieses Boot bereits besitzt, schwärmt: "Vor allem beim Start haben die anderen Motorbootfahrer gegen mich keine Chance, weil der Elektromotor einen enormen Durchzug hat."

Schon seit gut 13 Jahren tüfteln Klaus und sein Bruder Urs Boesch vom Zürichsee zusammen mit dem österreichischen Werftbesitzer Wolfgang Schmalzl an Elektroantrieben. Auslöser für die Entwicklung der Technik war laut Schmalzl, dass es immer weniger Lizenzen am Wörthersee und den übrigen österreichischen Gewässern für von Verbrennungsmotoren betriebene Boote gab. Kein Wunder also, dass eine wachsende Zahl von Eignern auf E-Motoren umsteigt - und das nicht nur aufgrund von Lizenzen oder Verboten. Immer mehr Wassersportler schätzen Elektro-Boote aufgrund ihrer Fahrleistungen, so wie beispielsweise VW-Boss Ferdinand Piech, der mit Elektro-Anrieb über den Wörthersee schippert.

Damit das "Betanken" des Motors an der Steckdose durch und durch umweltfreundlich ist, hat sich die Boesch Motorboot AG ein innovatives Konzept einfallen lassen: Der Hersteller lässt derzeit auf seinen Produktionshallen eine Photovoltaik-Anlage errichten, um die Energie für seine Boote mit Elektroantrieb selbst zu produzieren. Ab kommendem Jahr bietet er seinen Kunden für 800 Euro ein Zertifikat an, welches den Motorbootbesitzern versichert, ausschließlich sauberen Strom zu verbrauchen.

Weitere Infos zur INTERBOOT 2009 unter www.interboot.de.


"Greenline 33 Hybrid Solar" am Stand von Pro Nautik (Foto: INTERBOOT)


"Blue Sky E-Power" der Bootswerft Rapp (Foto: INTERBOOT)


"620 Acapulco Electric Power" von Boesch (Foto: INTERBOOT)