Montag, 16. März 2009

Klaus Hagenlocher übergibt Vereinsführung nach 20 Jahren

16.03.09 - rs / Die Hauptversammlung des Segel-Motorbootclub Friedrichshafen (SMCF) am Samstag, den 14. März 2008 fand mit reger Beteiligung statt. Wichtigster Punkt war die Nachwahl einiger Vorstandsposten, unter anderem des Präsidenten. Klaus Hagenlocher stellte sich nach 20 Jahren im Vorstand des SMCF nicht mehr zur Wahl, mit Hans-Peter Benz fand der Verein einen würdigen Nachfolger.

Klaus Hagenlocher, der auf 25 Jahre Mitarbeit als Vizepräsident und Präsident des SMCF zurückblickt, hinterlässt einen vitalen Verein, der sowohl nach reinen Zahlen als auch durch seine Veranstaltungen zeigt, dass er gut dasteht. Im letzten Jahr konnte die Zahl der Mitglieder auf 258 gesteigert werden, was nicht zuletzt der Ausbildung zum Bodensee-Schifferpatent zu verdanken ist. Mit dem IOI-Worldcup im August veranstaltete der SMCF ein internationales Segelereignis, dessen Durchführung von den Teilnehmern einhellig gelobt wurde. Zum Jahresabschluss organisierte der SMCF den inzwischen schon traditionellen gemeinsamen Seglerball der vier Friedrichshafener Wassersportvereine. Schließlich konnte Klaus Hagenlocher verkünden, dass ein neuer Pächter für das Clublokal „Schussen“ gefunden wurde, so dass auch in diesem Bereich alles in geordneten Bahnen verläuft.

Die Berichte der weiteren Vorstände waren ähnlich erfreulich, sowohl in finanzieller Hinsicht als auch bei der Beteiligung der Mitglieder an den verschiedenen Aktivitäten wie Regatten, Ausbildung oder Wartung der Clubschiffe befindet sich der SMCF auf einem guten Weg. Etwa 125 Schiffe nahmen an den SMCF-Regatten im Jahr 2008 teil, was bedeutet, dass diese Sportereignisse über 500 Menschen nach Friedrichshafen zogen.

Der Vorstand wurde einstimmig entlastet. Bei den darauf folgenden Wahlen waren die Positionen des Präsidenten, des Vizepräsidenten, des Schriftführers und des Schatzmeisters neu zu besetzen, Wahlleiter Walther Raithel führte die Mitglieder wie immer souverän durch das vorgeschriebene Procedere. Die neugewählte Vereinsführung besteht aus Präsident Hans-Peter Benz und Vizepräsident Harry Buchter. Schriftführerin wurde Patrizia Lauber, die Finanzen verwaltet jetzt Harry Flues. Auch der seit dem letzten Jahr nur kommissarisch verwaltete Posten des Veranstaltungswartes konnte mit Martin Baumüller wieder besetzt werden. So kann der SMCF nun mit einem runderneuerten Vorstand ins neue Vereinsjahr starten, das am 11. Juli 2009 mit der Friedrichshafener Stadtmeisterschaft der Segler unter SMCF-Regie einen Höhepunkt bereithält.


Der neue Vorstand vor dem Vereinsheim „Schussen (v.l.):
Sportwart Thomas Haug
Takelmeister Erwin Duelli
Schriftführerin Patrizia Lauber
Schatzmeister Harry Flues
Präsident Hans-Peter Benz
Jugendwart Phillip Schmid
Vizepräsident Harry Buchter
Abteilungsleiter Segeln/Motor Uwe Eggeling
Veranstaltungswart Martin Baumüller

Freitag, 13. März 2009

KLASSIKWELT BODENSEE vom 21. bis 24. Mai 2009

13.03.09 - Eine große Bühne für die chromglänzende Oldtimerszene.

Friedrichshafen – Die Oldtimerszene bekommt auch bei ihrem zweiten Auftritt am Bodensee eine große Bühne. Auf 60.000 Quadratmetern bietet die KLASSIKWELT BODENSEE von 21. bis 24. Mai 2009 in zehn Ausstellungshallen plus Freigelände „Oldtimer-Feeling pur“. Anbieter von historischen Fahrzeugen, Dienstleistungen, Zubehör und Lifestyle-Artikeln sowie anerkannte Restauratoren und Teilnehmer des Oldtimer-Teilemarkts stellen ihre Produkte aus.

„Die KLASSIKWELT BODENSEE ist keine statische Retro-Show, sondern ein dynamisches Event, das die Menschen und sich selbst bewegt“, erklärt Projektleiter Berthold Porath. „Dies beginnt bei einer Flugschau, geht über historische Rennautos und Shuttlebusse und reicht bis hin zum Dampfbootrennen.“ Über 300 Aussteller sind in der zweiten Auflage des Messe-Events am Bodensee vertreten und mit dem Angebot sind Experten und Freunde von Oldtimern und Youngtimer gleichermaßen angesprochen.

Die zahlreichen Sonderschauen entführen die Besucher in nostalgische Zeiten, so etwa der Salon de Luxe in Halle A1, mit den Vorkriegsfahrzeugen der „Belle Epoque“ oder edlem Reisegepäck von Lous Vitton, Hermès oder Goyard und Moynat. Der Kult-Motorradhersteller NSU lässt mit über 25 verschiedenen NSU Zweirädern und dem legendärem NSU Prinz Jugendträume wieder wach werden.

In der Nachbarhalle begeistern klassische Segelschiffe in Holzbauart und alte Motorboote mit kräftigen Motoren aus den 30er Jahren. Schön geschwungene Fahrzeuge amerikanischer Automobil-Ikonen und der „American Way of Live“ finden erstmals in der US-Themenhalle „Heartbeat of America“ Einzug. Neu in diesem Jahr auch die eigene Ausstellungsfläche für historische Nutzfahrzeuge und LKWs.

Die „motorisierten Zugpferde“ von Allgaier Porsche Diesel und Lanz-Bulldog ergänzen das Gesamtbild. Ein Paradies für Tüfftler und Schrauber bietet der beliebte Oldtimer-Teilemarkt.
Die meisten Exponate zu Lande, zu Wasser und in der Luft sind nicht nur in den Hallen ausgestellt, sondern sind auf diversen Parcours, auf dem Wasser oder in der Luft in Aktion zu bewundern. Auf dem DEKRA-Rundkurs auf dem Messegelände drehen historische Rennfahrzeuge und Motorräder ihre Runden. Historisch mobil wird es am Samstag in der Innenstadt von Friedrichshafen, wenn ab 19 Uhr über 100 historische Fahrzeuge ein rollendes Museum bilden.

Die Air-Show mit den legendären „Flying Bulls“ findet täglich von 13.30 Uhr bis 14.30 Uhr auf dem angrenzenden Flughafen statt. Ein weiteres Luft-Highlight bildet die Passagiermaschine Super Constellation aus der Schweiz, die eigens zur KLASSIKWELT BODENSEE anreist. Zu Wasser wird es „Very British“: Besucher haben die Gelegenheit, in original „Steamboats“ in See zu stechen; von Donnerstag bis Samstag gibt es täglich um 15.30 Uhr eine stilvolle Dampfboot-Parade und den Abschluss bildet am Sonntag um 13.00 ein Dampfboot-Rennen.

Die Öffnungszeiten sind von Donnerstag, 21. Mai bis Sonntag, 24. Mai 2009.

"Augenblicke für die Ewigkeit"

13.03.09 - Felix Oehme über das Beluga-Duo, Kap Hoorn und moderne Seefahrt.

Fast 100 Seemeilen jagten der Kieler Boris Herrmann und Felix Oehme aus Hamburg am Freitagmittag (13. März) mit der „Beluga Racer“ zur Halbzeit des Portimão Global Ocean Race um die Welt hinter den Chilenen Cubillos/Muñoz auf der „Desafio Cabo de Hornos“ her. Die Führung in der Gesamtwertung (6,5 Punkte) war dadurch jedoch nicht gefährdet. Auf der dritten Etappe von Neuseeland nach Brasilien lag die Eisgrenze hinter den Teilnehmern und noch 3.400 Seemeilen sowie erneut ein schwerer Sturm vor ihnen. Vor der bedeutsamen Rundung Kap Hoorns schrieb Co-Skipper Felix Oehme seine Gedanken zum Segeln zu zweit in einer Email von Bord und verglich die Seefahrt damals mit heute:

„Bevor die Sonne gestern Abend in den Pazifik tauchte und ihre letzten Sonnenstrahlen des Tages von achtern in unser Cockpit warf, standen wir mit einer(!) Dose Bier zusammen und genossen die Atmosphäre. Der Vorsprung der Chilenen machte uns noch keine allzu großen Sorgen, da wir nicht glaubten, sie können in ein anderes Wettersystem entweichen und auf und davon sein.

Wie wäre es nun, ganz alleine hier zu sein? Das Boot lässt sich alleine segeln, das ist keine Frage. Das machen wir ja oft genug, wenn der andere schläft. Aber kritische Situationen meistern sich besser zu zweit. Jetzt sind wir schon seit sieben Monaten fast jeden Tag zusammen an Bord. Und immer noch bin ich froh, dass wir zu zweit sind. Wir haben Stürme erlebt und lange Weile bekämpft. Zielankünfte zusammen gefeiert und bis zur Erschöpfung die Starts vorbereitet. Wir erleben dieses Abenteuer zu zweit, wie wir gerade den Abend zu zweit genießen, und das ist schlichtweg fabelhaft.

Noch etwa eine Woche bis zum Kap Hoorn. Wie wird es sich anfühlen, um diese berüchtigte Landmarke herum zu segeln? Große Freude, endlich wieder in ruhige atlantische Gewässer zu navigieren? Oder wiegt der Abschied aus dem beeindruckenden Südpolarmeer schwerer? Oder werden wir einfach gestresst sein, von großen Wellen, viel Wind, nahem Land und Felsen und dazu noch Telefonate, Video filmen und Podcast aufnehmen? Werden wir es überhaupt genießen können?

Ich frage mich oft, ob ich der Situation gerecht werde, wenn ich einen historischen Ort betrete oder einen großen Moment erlebe. Natürlich nehme ich solche Zeitpunkte als etwas ganz Besonderes war. Aber wie soll ich mich verhalten? Es sind Augenblicke für die Ewigkeit, die niemand verpassen wollte. Muss ich mich deshalb darauf konzentrieren? Was habe ich getan, als ich meine letzte Klausur geschrieben habe, und als ich mein Diplom in den Händen hielt? Wie war das noch am Kap der Guten Hoffnung, das wir auch zu Fuß besucht haben? Ich will Kap Hoorn in meinen Erfahrungsschatz aufnehmen und einfach nur genießen!

Dieser mystische Fleck Erde zeigt extrem deutlich, wie sich die Seefahrt verändert hat. Es ist gerade einmal 50 Jahre her, als die ‚Pamir‘ als letzter Handelssegler ohne Motor dieses Kap umrundet hat. In meiner Heimatstadt Lübeck liegt eines ihrer Rettungsboote in der Petrikirche zum Gedenken an die auf See gebliebenen Seeleute. Heute passieren überwiegend Regattayachten dieses Kap, während die Großschifffahrt Kanäle nutzt.

Ob als Soloskipper im Vendee Globe, wie wir als Zwei-Mann-Team im Portimão Global Ocean Race oder wie die Volvo Ocean Racer mit einer kompletten Crew, wir alle haben hochmoderne Yachten, die mit elektronischer Navigation zu jeder Zeit ihren genauen Standpunkt wissen. Wir können Emails versenden und telefonieren, ja sogar Videos auf unsere Webseite stellen. Der Autopilot hält Kurs, und das 24 Stunden am Tag und besonders bei Nacht nicht schlechter als ein Steuermann aus Fleisch und Blut. Dies ist nicht mit der Seefahrt vergangener Tage zu vergleichen.

Sobald wir aber an Deck kommen wird es vergleichbarer. Gischt spritzt einem in die Augen, die Hände werden klamm. Eine Hand für den Mann, die andere für das Boot! Solche scheinbar antiquierten Leitsätze haben noch heute ihre Gültigkeit.

Unser Sextant an Bord symbolisiert den Wandel. Wir haben einen extrem leichten Kunststoffsextanten an Bord. Doch die letzte Standortbestimmung mit Sonne und Sternen liegt bei Boris schon lange zurück, und ich habe mich damit noch gar nicht beschäftigt. Wir vertrauen den GPS-Geräten und den elektronischen Seekarten. Nur vom Zielgebiet und möglichen Notstopphäfen haben wir auch Papierseekarten dabei. Manchem erfahrenen Seebären wird dies leichtsinnig vorkommen.

Wie gefährlich ist so eine Regatta eigentlich? Welches Risiko nehmen wir in Kauf? Ist es mutiger, eine Regatta um die Welt zu segeln, oder einen Kredit für ein Haus aufzunehmen? Die Antwort weiß vielleicht die Sonne. Aber deren letzte Strahlen sind gerade hinter dem Horizont verschwunden und lassen nur noch die Unterseiten der Wolken in warmen Farben leuchten. Es wird kühler, wir jagen die Chilenen weiter, die Nacht beginnt.“

Zwischenstand der dritten Etappe am Freitag (13. März) um 10.20 Uhr:
1. Desafio Cabo de Hornos, Felipe Cubillos/José Muñoz (Chile) noch 3.420,3 sm
2. Beluga Racer, Boris Herrmann/Felix Oehme (Kiel/Hamburg) 94,7 sm zurück
3. Mowgli, Jeremy Salvesen/David Thomson (Großbritannien) 130,8 sm zurück
Kazimir Partners, Lenjohn und Peter van der Wel (Südafrika) nicht gestartet

Zwischenstand beim Portimão Global Ocean Race:
1. Beluga Racer, Boris Herrmann/Felix Oehme (Kiel/Hamburg) 26 Punkte
2. Desafio Cabo de Hornos, Felipe Cubillos/José Muñoz (Chile) 19,5
3. Mowgli, Jeremy Salvesen/David Thomson (Großbritannien) 16
4. Kazimir Partners, Lenjohn und Peter van der Wel (Südafrika) 6,5

Dienstag, 10. März 2009

Mitbegründer der boot Düsseldorf Horst Schlichting verstorben

10.03.09 - Mitbegründer der boot-Düsseldorf verstarb im Alter von 80 Jahren.

Aus seiner Idee wurde ein großer Erfolg Die Messe Düsseldorf trauert um Horst Schlichting, Mitbegründer der boot-Düsseldorf, Verleger, Journalist und Träger des Bundesverdienstkreuzes am Bande. Es war Horst Schlichting, der Ende der 60er-Jahre die Idee der boot-Düsseldorf entwickelte. Dank seiner Überzeugungskraft, seiner Initiative und seines Sachverstandes konnte die boot 1969 in Zusammenarbeit mit der Führung der Messe Düsseldorf aus der Taufe gehoben werden. Aus seiner "fixen Idee", wie Horst Schlichting die boot stets nannte, wurde die international führende Messe des Yacht- und Wassersports, die in diesem Jahr ihr 40-jähriges Jubiläum feierte. Horst Schlichting blieb der boot auch nach den Gründerjahren, die er aktiv mitgestaltete, verbunden und stand der boot-Crew mit Rat und Tat als Mitglied des Messerates und des Ehrenkomitees zur Verfügung.

"Mit Horst Schlichting verlieren wir nicht nur einen exzellenten Fachmann und Kenner der Segelsportszene, sondern auch eine visionäre Persönlichkeit, einen treuen, verlässlichen Partner und einen liebenswerten Menschen," so Werner Matthias Dornscheidt, Vorsitzender der Geschäftsführer der Messe Düsseldorf. "Die Messe Düsseldorf und das boot-Team werden sich stets gern an ihn erinnern und sein Andenken in Ehren halten." Horst Schlichting verstarb am 4. März 2009 nach langer, schwerer Krankheit im Alter von 80 Jahren.

NSA AG neuer Lizenzpartner der deutschen Olympiamannschaft

10.03.09 - "Exklusiver Partner für Nutrition" mit Produktlinie "Juice Plus" - ab 2012 Co Partner.

Das Schweizer Unternehmen NSA AG mit Hauptsitz in Basel wird bis 2011 Lizenpartner des Deutsche Olympischen Sportbundes (DOSB). Zu den Olympischen Spielen 2012 in London wird die Kooperation auf eine Co Partnerschaft ausgeweitet. Dies gaben die NSA und der DOSB, vertreten durch seine offizielle Vermarktungsagentur Deutsche Sport-Marketing (DSM), am Freitag bei einer Vertriebstagung der Handelsfirma in den Wiesbadener Rhein-Main-Hallen bekannt.

Die NSA wird als „Exklusiver Partner für Nutrition“ mit ihrer Marke „Juice Plus“ auftreten und über die Verbindung zu den Spitzenathleten die wachsende Bedeutung einer ausgewogenen Ernährung herausstellen – ein Anliegen, das auch im DOSB eine wichtige Rolle spielt: „Fitness und gesunde Ernährung sind zentrale Themen, die bei uns ganz oben auf der Agenda stehen. Die NSA wird hierbei als Partner einen wertvollen Beitrag leisten“, sagt DOSB-Generaldirektor Michael Vesper. Über Sachleistungen werden die Athleten direkt von der Partnerschaft profitieren.

„Juice Plus“ besteht aus Konzentraten von reif geernteten Früchten und Gemüsen und ist in Kapselform über Vertriebspartner der NSA erhältlich. Von dem Unternehmen seit 1995 regelmäßig in Auftrag gegebene Studien zeigen, dass durch die natürlichen Wirkstoffe in „Juice Plus“ unter anderem Regenerationsprozesse beschleunigt und Abwehrkräfte gestärkt werden. André Gerber, Direktor Sales und Marketing der NSA: „Wir sind stolz, als offizieller Partner mit dem größten Sportverband der Welt zusammenarbeiten und unsere Fachkompetenz auf dem Gebiet der Ernährungsforschung einbringen zu dürfen. Gleichzeitig wollen wir das olympische Thema als Impulsgeber für unseren Vertrieb nutzen und hier neue Wege erschließen.“

Die NSA ist mit ihren Produkten in unterschiedlichen Bereichen des Sports aktiv, auch international. Bereits Mitte Juli 2008 hat das Unternehmen eine Kooperation mit dem Französischen Ski-Verband geschlossen (FFS). Zudem treten bekannte Athleten wie die serbische Tennisspielerin Ana Ivanovic (WTA 7) und die österreichischen Rodel-Doppelsitzer Markus und Tobias Schiegl als Testimonials für die Marke auf.

Über die NSA AG
Die NSA AG, Basel, wurde 1996 als eigenständige Lizenznehmerin der amerikanischen Unternehmung NSA INC. gegründet. Als international ausgerichteter Standort werden von hier aus die Aktivitäten in den Ländern Deutschland, Schweiz, Österreich, Frankreich, Polen und Ungarn gesteuert. Das inhabergeführte Unternehmen beschäftigt heute über 50 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in seinem Hauptsitz in Basel.

Impressum
Deutscher Olympischer Sportbund (DOSB)
Medien/ÖffentlichkeitsarbeitTelefon: +49 - 69 - 67 00 - 255
E-Mail: presse@dosb.de

Über Juice Plus
Bei der Entwicklung von Juice PLUS + ® hat das Wissen um die aussergewöhnliche Bedeutung von Obst und Gemüse eine zentrale Rolle gespielt. Aus diesem Grunde zielen auch sämtliche Produktionsschritte darauf ab, die ursprünglichen Gegebenheiten der Natur weit möglichst zu erhalten.Juice PLUS + ® wird aus frischem, qualitativ hochwertigen Obst, Gemüse und Beeren hergestellt.

Dabei wird jeder einzelne Schritt genau kontrolliert, damit die natürliche Reinheit des Produkts gewährleistet und eine Belastung durch Pestizide oder andere Schadstoffe ausgeschlossen werden kann.Es werden nur erntefrische und vollreife Früchte verwendet, die bekanntermassen über den höchsten Anteil wertvoller sowie essenzieller Inhaltstoffe, v. a. sekundärer Pflanzenstoffe (SPS), verfügen.Ein weiterer wesentlicher Schritt ist die optimale Versaftung der Früchte. Dadurch können vermehrt hochwertige Mikronährstoffe, die dadurch später im Körper hervorragend aufgenommen und verwertet werden, freigesetzt werden.In einem hoch entwickelten sowie schonenden Trocknungsverfahren nach firmeneigener Methode wird dieser Saft dehydriert (entwässert) und zu Pulver verarbeitet.

Dabei wird sehr sorgfältig kontrolliert, dass die natürlichen Inhaltsstoffe bei der Verarbeitung keinen hohen Temperaturen ausgesetzt werden, um die Erhaltung höchstmöglicher Anteile der ursprünglichen pflanzlichen Inhaltsstoffe zu gewährleisten.Das Ergebnis dieser Prozesse ist ein hochkonzentriertes Saftpulver – die eigentliche Essenz unserer Juice PLUS + ® Produkte; eine Essenz die Juice PLUS + ® zu einem einzigartigen Produkt macht. Insbesondere die Juice PLUS + ® Kapseln Obst-, Gemüse- und Beerenauslese bieten daher schon seit mehr als einem Jahrzehnt für jeden von uns die Möglichkeit, seine tägliche Ernährung auf einfachste Weise zu optimieren. Mehr Infos >

Montag, 9. März 2009

Einmal Kiel-Göteborg und zurück, bitte!

09.03.09 - Beim 18. Jugendseglertreffen haben mehr als 300 Teilnehmer den Kurs für die kommenden Jahre im Jugendsegeln abgesteckt – und das direkt auf See.

Eine Arbeitssitzung in der Diskothek einer Fähre. Mit mehr als 300 Teilnehmern. Kann das gut gehen? Es kann. Und wenn direkt darunter der Dieselmotor brummt und es statt parlamentarischer Bestuhlung nur Lounge-Sessel gibt? Macht auch nichts! Das hat das 18. Jugendseglertreffen des Deutschen Segler-Verbandes gezeigt, das am vergangenen Wochenende mit großem Erfolg auf einer Ostsee-Fähre veranstaltet wurde.

Die alle zwei Jahre veranstaltete Vollversammlung der Seglerjugend wurde auf der 176 Meter langen "Stena Germanica" ausgerichtet. Während das Schiff bei ruhigem Winterwetter von Kiel nach Göteborg und zurück fuhr, tagten die rund 300 Delegierten in verschiedenen Konferenzräumen und in der Borddiskothek.

Am Samstagvormittag erkundeten die Seglerinnen und Segler die schwedische Hafenstadt per Bus und auf eigene Faust bei einem Stadtbummel. Abends und nachts nutzen sie die besagte Disko für zwei lange Bord-Partys.

Der satzungsgemäße Teil des 18. Jugendseglertreffens wurde kurz nach der Rückkehr der Fähre in Kiel veranstaltet, wo weitere Delegierte und als Ehrengast die Oberbürgermeisterin von Kiel, Angelika Volquartz, an Bord stiegen. "Wir sitzen alle in einem Boot", scherzte DSV-Präsident Rolf Bähr gut gelaunt angesichts der erfreulichen Resonanz auf den ungewöhnlichen Tagungsort. Jugendobmann Wolfgang Wagner zog ebenfalls ein positives
Resümee: "Der organisatorische Mehraufwand hat sich gelohnt!"

Auch inhaltlich wurde einiges bewegt. Bei ihrer Arbeitssitzung am Sonntag beschlossen die Delegierten, die Jugend- und Jüngstenmeisterschaftsklassen künftig nach einem neuen System zu bestimmen, dem allerdings noch das DSV-Präsidium und der Seglerrat zustimmen müssen. Die geplante Neuregelung umfasst folgende Eckpunkte:

- Jede Bootsklasse, die in der altersbegrenzten Rangliste (= Auszug aus der Gesamtliste) eine Zahl von mindestens 50 Booten ausweist, kann Deutsche Jugend- bzw. Jüngsten-meisterschaften aussegeln.
- Auf Vorschlag des Jugendsegelausschusses können durch das Jugendseglertreffen weitere Klassen für vier Jahre als Jugend- bzw. Jüngstenmeisterschaftsklasse bestimmt werden.
- Eine Klasse kann nicht gleichzeitig Jugend- und Jüngstenmeisterschaftsklasse sein.
- Im Jahr 2009 gewählte Klassen behalten ihren Status bis mindestens 2013

Die exakte Formulierung der neuen Regelung für die erforderliche Änderung der Meisterschaftsordnung soll in den nächsten Monaten erarbeitet und von den zuständigen DSV-Gremien verabschiedet werden. Die Meisterschaftsklassen für die nächsten vier Jahre wurden bei der Arbeitssitzung auf der Fähre noch nach dem bisherigen System gewählt. Bei den Segelbooten blieb alles wie gehabt: Deutsche Jüngstenmeisterschaften können in der Einhandklasse Optimist und in der Zweihandjolle Teeny ausgesegelt werden. Als Jugendmeisterschaftsklassen wurden die Klassen Europe, Laser Radial, Pirat, 420er, Hobie 16 und 29er bestimmt.

Ein Novum gibt es im Surfbereich. Um dort das Angebot zu erweitern, wurde im Jugendbereich neben dem Bic Techno 293 für den Altersbereich U17 mit 7,8 qm Segelfläche die so genannte offene Hybridklasse mit der Altersobergrenze U20 gewählt. Sie umfasst Surfbretter mit Schwert und einer maximalen Board-Länge von 3,20 Meter. Die Segelfläche liegt bei maximal 8,5 qm. Die Wahl dieser neuen Surfklasse erfolgte allerdings unter dem Vorbehalt, dass der vorgeschriebene Status als so genannte anerkannte Klasse noch erreicht werden muss. Als Deutsche Jüngstenmeisterschaftsklasse wurde das Brett Bic Techno 293 mit 6,8 qm Segelfläche (Altersgruppe U15) gewählt.

Während über die Wahl der Klassen im Vorwege lebhaft debattiert wurde, gab es bei den Sportlerehrungen keinerlei Diskussionen. Jugendobmann Wolfgang Wagner ehrte fünf junge Sportlerinnen und Sportler, die in den vergangenen zwei Jahren Spitzenleistungen im internationalen Segelsport gezeigt hatten. Als Kriterium galt mindestens einmal Platz eins bis drei bei Europa- oder Weltmeisterschaften im Jugend- und Juniorenbereich. Geehrt wurden:

- Susann Beucke, Hannoverscher Yacht-Club, Klasse: Zweihandjolle 420er
- Moana Delle, Segelklub Bayer Uerdingen, Klasse: Surfbrett RS:X
- Oliver-Tom Schliemann, Yachtclub Berlin-Grünau, Klasse: Surfbrett RS:X
- Christian Freimüller, Windsurfklub Nordschwarzwald Calw, Klasse: Surfbrett RS:X
- Philipp Buhl, Segelclub Alpsee-Immenstadt, Klasse: Einhandjolle Laser Standard

Auch bei den Finanzen herrschte Einigkeit unter den Delegierten. Die Haushalte 2007 und 2008 wurden ebenso einstimmig angenommen wie die Etats 2010 und 2011. Wann und wo das nächste Jugendseglertreffen stattfindet, wurde noch nicht bestimmt. Der Jugendsegelausschuss wird sich etwas Interessantes ausdenken müssen, denn zum Abschluss des 18.
Jugendseglertreffens gab es als Dank für das Event Standing Ovations von den Delegierten.


Wolfgang Wagner


Rolf Bähr, Angelika Volkerts, Wolfgang Wagner (v.l.)


Die geehrten Jugendlichen mit Wolfgang Wagner

Freitag, 6. März 2009

"Beluga Racer" führt vor der Punktwertung

06.03.09 - Boris Herrmann/Felix Oehme segelten mit Volldampf an die Spitze.

Den Regattaseglern des Portimão Global Ocean Race rund um die Welt steht ein spannendes Wochenende bevor: Am Freitagvormittag (6. März) befand sich das Teilnehmerfeld im Endspurt auf das so genannte Scoring Gate, einem Wertungstor nach etwa einem Drittel der dritten Etappe über 7.200 Seemeilen von Wellington/Neuseeland nach Ilhabela/Brasilien. Über Nacht hatten Boris Herrmann und Felix Oehme (Kiel/Hamburg) auf der "Beluga Racer" die Führung übernommen und gut zwölf Seemeilen vor Felipe Cubillos und José Muñoz auf der "Desafio Cabo de Hornos" aus Chile beste Chancen, die zwei Punkte für die Ersten zu verbuchen. Dahinter lauerte nach zwei Wochen mit ungewöhnlich wenig Wind ein Sturm mit zehn Meter hohen Wellen.

Ein Monstertief mit 930 Hektopascal (hPa) im Südostpazifik sowie ein Hochdruckgebiet mit 1025 hPa sorgen für extreme Luftdruckgegensätze auf der Regattaroute. "Eine solche Wetterlage gibt es auf dem Nordatlantik nur alle fünf oder zehn Jahre", vergleicht Beluga-Meteorologe Sven Taxwedel. Zum Glück seien die Yachten Anfang März relativ langsam gewesen, so dass ihnen das Schlimmste des Sturms wohl erspart bleiben dürfte. Dennoch prophezeit er für Sonntag (8. März) Windstärke sieben bis acht mit schweren Sturmböen und Schwell von zehn Metern Höhe und mehr ­ also typische Bedingungen für die Region südlich des 40. Breitengrads, die den Spitznamen "Brüllende Vierziger (Roaring Forties)" trägt.

"Die Wellen sind das Gefährlichste für uns, vor allem wenn sie nicht parallel zur Windrichtung laufen", erklärt Skipper Boris Herrmann. So genannte Kreuzseen werfen eine Yacht leicht aus dem Kurs, und abruptes Abbremsen belastet das Material allem voran den Mast besonders. "Schwächerer Wind in einem tiefen Wellental kann ebenfalls problematisch sein, wenn kurz darauf auf dem Wellenberg eine Bö einfällt und sich der Wellenkamm gleichzeitig auch noch bricht."

Doch zunächst einmal waren die Hochseesegler froh, mit Bootsgeschwindigkeiten von mehr als zehn Knoten endlich wieder richtig vorwärts zu kommen. "Ich sehe die Chilenen durchs Backbordfenster. Sie haben ein kleineres Vorsegel als wir gesetzt und müssten von daher im Moment langsamer sein", berichtete der wachhabende Herrmann in der Nacht zu Freitag zufrieden, "Michel Kleinjans segelt auf der anderen Seite neben uns, nur die Briten liegen weiter im Süden." Was sich wie ein Kurzrennen vor der Küste anhörte, war tatsächlich die Situation nach 13 Regattatagen und 2.000 Seemeilen auf hoher See. Die Gegner schenkten sich keinen Meter und sorgten andauernd für Hochspannung pur.

Co-Skipper Felix Oehme schlief gerade in der Koje, als der 27-Jährige am Navigationstisch bei einer "unangenehmen seitlichen Welle" bangte, ob die "Beluga Racer" unter der Selbststeueranlage aus dem Ruder laufen würde. Der Wind wehte am Rande eines Tiefausläufers mit 18 bis 25 Knoten, das sind fünf bis sechs Beaufort, allerdings genau aus West. "Wir kreuzen vor dem Wind und halsen alle paar Stunden", so Herrmann weiter, "damit wir die Eisgrenze am 45. Breitengrad Süd nicht überschreiten". Sie wurde von der Regattaleitung zur Sicherheit eingerichtet. Später übernahm der geborene Lübecker Oehme (ebenfalls 27) in seiner Wache das Ruder: "Der Autopilot steuert bei dem Schwell zu konservativ und kann trotzdem oft den Kurs nicht halten." Das Steuern per Hand sollte sich auszahlen.

Rund 24 Stunden vor der Punktwertung analysierte die Crew: "Felipe müsste eigentlich versuchen, immer in unser Nähe zu bleiben, und auf sein Geschwindigkeitspotential vertrauen." Die "Desafio Cabo de Hornos" hat konstruktionsbedingte Vorteile und könnte theoretisch schneller sein ­ wenn ihre Crew das Optimum herausholt. Von daher gebe es für die Chilenen keinen Grund, taktisch etwas zu riskieren. Doch seglerisch haben die Deutschen offenbar immer noch Vorteile. "Wir haben uns im vorentscheidenden Moment abgesetzt und wollen nun die beiden Zähler einsacken." In der Gesamtwertung führt die "Beluga Racer" mit 24 Punkten vor dem südamerikanischen Boot (18,5).

Der Blick auf den Racetracker im Internet (www.globalracetracker.com), mit dem der Rennverlauf und die Positionen der Yachten alle drei Stunden aktuell verfolgt werden können, zeigte nicht nur, wie dicht die Konkurrenz nach fast 4.000 Kilometern noch beieinander lag. Dort wurde auch das Windfeld des Sturmtiefs abgebildet, und zwar mit vielen violetten (45 Knoten) und sogar einem schwarzen Pfeil, der für 50 Knoten mittlere Windgeschwindigkeit steht. Das ist Stärke zehn und spricht in der Spitze für Orkanböen, allerdings südlich der Eisgrenze.

In den ersten zwei Wochen nach dem Re-Start in Neuseeland hat das Feld schon zwei ausgedehnte Flauten erlebt, in denen es mehr als vier Tage im hochgerechneten Zeitplan verlor. Denn nach der Rundung von Kap Hoorn, dem Südzipfel Südamerikas, ist erneut leichterer Wind zu erwarten. Und am Freitag hatten die Teilnehmer insgesamt immer noch etwa 5.000 Seemeilen vor sich. Der Zieleinlauf in Brasilien wird wohl nicht vor Ende März erfolgen, vielleicht erst Anfang April. Danach folgen noch zwei Etappen über Charleston/USA zurück in den portugiesischen Start- und Zielhafen Portimão, der Ende Juni wieder angelaufen wird.

In den hartnäckigen Flauten schien alles unerreichbar weit weg zu sein. Doch über Stunden kein einziger Luftzug und spiegelglatte See hatte das Beluga-Team sogar fasziniert. "Die Stimmung war regelrecht schön, und genervt sind wir deswegen überhaupt nicht", sagte die Crew übereinstimmend, obwohl sie zwischenzeitig mit fast 50 Seemeilen Rückstand den Anschluss an die Spitze zu verlieren drohte, "auch das gehört zum Hochseesegeln dazu." Pfannkuchen, Rührei und weitere gefriergetrocknete Delikatessen hielten Leib und Seele zusammen. Herrmann: "Das Schiff läuft, wir haben keine Schäden zu beklagen und sind optimistisch, uns geht es wirklich blendend."

Zwischenstand der dritten Etappe am Freitag (6. März) um 10.20 Uhr:
1. Beluga Racer, Boris Herrmann/Felix Oehme (Kiel/Hamburg) noch 5.080,6 sm
2. Desafio Cabo de Hornos, Felipe Cubillos/José Muñoz (Chile) 12,7 sm zurück
3. Mowgli, Jeremy Salvesen/David Thomson (Großbritannien) 16,4 sm zurück
Kazimir Partners, Lenjohn und Peter van der Wel (Südafrika) nicht gestartet

Zwischenstand nach zwei von fünf Etappen des Portimão Global Ocean Race:
1. Beluga Racer, Boris Herrmann/Felix Oehme (Kiel/Hamburg) 24 Punkte
2. Desafio Cabo de Hornos, Felipe Cubillos/José Muñoz (Chile) 18,5
3. Mowgli, Jeremy Salvesen/David Thomson (Großbritannien) 14,5
4. Kazimir Partners, Lenjohn und Peter van der Wel (Südafrika) 6,5

Mittwoch, 4. März 2009

Der "Weisse Hai" kommt an den Bodensee!

04.03.09 - DER WEISSE HAI AM BODENSEE: TAKTIK-ZAUBERER KAROL JABLONSKI KOMMT.

Langenargen - Der „Weisse Hai“ kommt an den Bodensee: Einer der erfolgreichsten deutschsprachigen Segler aller Zeiten wird vom 2. bis 3. Mai das exklusive Taktik-Seminar im Match Center Germany leiten. Karol Jablonski, bekannt für seine mitreißenden Starts, taktischen Finessen und viel eindrucksvollen Kampfgeist an Bord der spanischen America´s Cup-Yacht „Desafío Español“ ist nach dem US-Profi Dave Dellenbaugh schon der zweite Weltklassesegler, der die internationale Akademie in Langenargen mit seinem Wissen bereichert.

DER ZWEITE WELTKLASSE-REFERENT IM MATCH CENTER GERMANY
Jablonski zählt unbestritten zu den Top Ten der internationalen Matchrace-Elite. In Zusammenarbeit mit Eberhard Magg, Co-Gründer des Match Center Germany und selbst international erfolgreicher Matchracer, wird Jablonski seinen Schülern im Taktikseminar zwei Tage lang eine geballte Ladung seine taktischen Kunst und Können servieren. Dabei geht es sowohl um die Besonderheiten und Optionen auf dem Wasser als auch um perfektes Timing und die optimale Kontrolle des Gegners.

Was der dreimalige Olympiasieger Jochen Schümann eine „dreidimensionale Mischung aus Schach und Boxen auf dem Wasser“ nennt, beherrscht kaum einer so effektiv wie Jablonski. Wer seinen künftigen Gegnern auf der Regattabahn durch die richtige Anwendung von taktischen Maßnahmen einen Schritt voraus sein möchte, muss die Grundlagen beherrschen, die in diesem Seminar vermittelt werden: Gelernt wird, die Faktoren Wind, Wetter, Gegner und die eigene Position richtig einzuschätzen und die daraus resultierende optimale Taktik zu entwickeln. Auf den Yachten vom Match Center Germany werden sowohl Angriffs- als auch Verteidigungstaktiken erklärt, geübt und in Testregatten angewendet. EIN GEWINN FÜR

ALLE SPORTSEGLER: JABLONSKI´S „ABC“ FÜR DEN REGATTAERFOLG
Absolventen des Taktik-Seminars stehen am Ende der zweitägigen Veranstaltung eine ganze Palette von neuen taktischen Mitteln zur Verfügung. Auf den Regattayachten wird gelehrt und gelernt, diese praktisch umzusetzen. Rechtzeitig zum Start der Regattasaison 2009 können sich Regattasegler hier intensiv und wirkungsvoll mit den Taktik-Meistern des Regattasports vorbereiten, und an der einen oder anderen persönlichen Schwäche arbeiten. „Klar ist“, so Eberhard Magg, „dass Karol Jablonski wie immer alles geben und zeigen wird und die Teilnehmer an diesem exklusiven Seminar den Bodensee definitiv als bessere Regattasegler verlassen werden.“

Karol Jablonski
Admiral's Cup 1993: Sieger mit dem deutschen Team, Matchrace-Weltmeister, siebenmaliger Eissegel-Weltmeister, 1. Mumm 36 Weltmeister 1999, Steuermann und Taktiker im 32. America`s Cup Kampagne bei Desafio Espanol, führte 18 Monate die ISAF-Weltrangliste im Match Racing an, 2007: 3. Platz beim Louis Vuitton Cup (Herausfordererserie zum 32. America´s Cup)

Weitere Infos: Flyer >
MATCH CENTER GERMANY GMBH & CO.KG
Obere-Seestr. 2/2
D-88085 LangenargenT. +49(0)7543-9311-150
F. +49(0)7543-9618-340
info@match-center.de
www.match-center.de

Montag, 2. März 2009

Entgegen dem Trend leichter Besucherzuwachs

02.03.09 - 10.443 Besucher kamen zur vierten BOATFIT in die Messe Bremen.

„Gegen den aktuellen Trend in der Branche konnten wir mit der BOATFIT 2009 einen leichten Zuwachs um rund 200 Besucher verzeichnen“, so das Resümee von Hans Peter Schneider, Geschäftsführer der mgh Messe- und Ausstellungsgesellschaft Hansa GmbH. „Das zeigt, dass wir mit dem Konzept der Messe als Deutschlands einzige REFIT- und Klassikermesse auf dem richtigen Weg sind.“ 10.443 Besucher kamen vom 27. Februar bis 1. März in die Hallen 6 und 7 der Messe Bremen, um sich zu informieren, auszutauschen und sich mit dem passenden Zubehör für die Reparatur oder Restaurierung ihres Bootes auszustatten.

164 Aussteller aus fünf Ländern und mehr als 30 Referenten sorgten für ein abwechslungsreiches Programm. Und das kam bei den Besuchern gut an. „Bootsliebhaber aus allen 16 Bundesländern sind dieses Jahr zur BOATFIT nach Bremen gekommen“, sagt BOATFIT-Projektleiterin Gabriele Frey. „Unsere Befragung hat gezeigt, dass 42 Prozent unserer Besucher etwas gekauft haben. Und 86 Prozent sagen, dass ihnen der Messebesuch viel gebracht hat. Die Besucher haben Spaß an der Messe, sie erleben etwas und werden objektiv und umfassend informiert.“ Die nächste BOATFIT findet vom 12. bis 14. März 2010 statt.

Ausstellerstimmen:

Heino Abrams, Boots- und Schiffswerft Cuxhaven GmbH:
„Die Besucherresonanz ist hier wirklich gut. Wir hatten sehr viele Interessenten am Stand. Sie kommen mit speziellen Fragen und werden auf der Messe gut betreut. Es herrscht eine schöne Atmosphäre – das ist das, was die BOATFIT ausmacht.“

Bert van Baar, De Bootsbouwschool:
„Die Besucher der BOATFIT sind sehr interessiert. Wir haben viele gute Gespräche geführt und einige Interessenten haben sich gleich für unsere Kurse in Holland angemeldet. Der holländische Gemeinschaftsstand mit sieben Firmen war zum ersten Mal auf der BOATFIT und wir kommen gerne wieder.“

Kay Wendt, PANTERA Product GmbH:
„Die BOATFIT 2009 war eine sehr gelungene Messe. Es war richtig schön: Es gab sehr gute Vorträge, die alle gut besetzt waren, und ein fachliches Publikum, das sehr viel gekauft hat.“

Nils Rammin, Werft Rammin:
„Wir waren dieses Jahr zum ersten Mal auf der BOATFIT und sind sehr zufrieden. Wir haben sehr gute Gespräche geführt, denn die Besucher kommen hierher, weil sie wirklich etwas wollen, weil sie Problemlösungen suchen.“

Frank Hauke, Frank Hauke Bootsbau Service Handel:
„Wir nehmen viele wertvolle Kontakte mit nach Hause und hatten diverse Geschäftsanbahnungen. Es sollten noch mehr Leute unseres Schlages zur BOATFIT kommen, denn sie ist ein Treffpunkt und die Teilnahme hier lohnt sich.“

Freitag, 27. Februar 2009

„Ein wichtiges Aushängeschild für Bremen“

27.02.09 - „Die BOATFIT 2009 bietet Besuchern aus dem In- und Ausland die Möglichkeit, sich über den Markt zu informieren, mit Gleichgesinnten Kontakt aufzunehmen und sich auszutauschen. Für Bremen ist die BOATFIT ein wichtiges Aushängeschild. Über die reinen Informationen für Eigner, Crew und Liebhaber hinaus macht sie auch die Innovationskraft des Standorts deutlich“, sagte Lutz H. Peper, Präses der Handelskammer Bremen, anlässlich der Eröffnung der BOATFIT am 27. Februar in der Messe Bremen. Noch bis Sonntag, 1. März 2009, lädt die BOATFIT in die Hallen 6 und 7 der Messe Bremen ein.

Zum vierten Mal bietet die Messe unter dem Motto „Boote erleben & Werte erhalten“ Bootsliebhabern, Eignern, Skippern und Crew Gelegenheit, sich zu informieren, auszutauschen und ihr Boot fit für die Saison zu machen. „Aussteller wie auch Besucher wissen die Besonderheiten der BOATFIT – eine Mischung aus Service, den passenden Produkten rund ums Boot, intensivem Austausch und Seemannsgarn – gleichermaßen zu schätzen“, so Hans Peter Schneider, Geschäftsführer der mgh Messe- und Ausstellungsgesellschaft Hansa GmbH. „Die Aussteller treffen bei uns auf ein technisch interessiertes Publikum, das zur BOATFIT kommt, um sich Tipps und Tricks für die Bootsrestaurierung zu holen, Zubehör zu kaufen und sich auszutauschen. Das macht die Messe in der Hansestadt Bremen so einzigartig und prägt ihren Erfolg.“

164 Aussteller aus Deutschland, Holland, Dänemark, Schweden und aus der Schweiz, präsentieren Klassiker und bieten alles rund ums Boot an. Außerdem wartet die BOATFIT mit einem abwechslungsreichen Rahmenprogramm für Jung und Alt und rund 100 Vorträgen und Workshops von mehr als 30 Referenten auf. Hinzu kommen der Nautische Flohmarkt am Sonntag und eine Versteigerung zu Gunsten der Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) am Sonnabend.

„Bei der BOATFIT trifft man auf Menschen, die sich wirklich für die Sache interessieren“, sagt Kapitänleutnant a.D. Otto Stoehr, der selbst einige Vorträge zum Thema Sicherheit & Seemannschaft halten wird. „An den Ständen der Aussteller kann man sich kompetent und persönlich informieren. Und die Besucher wissen genau, was sie sehen und hören wollen. Sie kommen gezielt zu den Vorträgen und stellen interessierte Fragen. Das macht einfach Spaß.“

Die vierte BOATFIT findet vom 27. Februar bis 1. März 2009 in den Hallen 6 und 7 der Messe Bremen statt. Sie ist täglich von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Regulärer Eintrittspreis 9,- Euro. Weitere Informationen unter www.boatfit.de und unter 0421-3505 265.

Beluga Racer nach 1000 sm in der Verfolgerrolle

27.02.09 - Boris Herrmann und Felix Oehme entkamen der großen Flaute zu spät.

Eine Woche nach dem Start der dritten Etappe des Portimão Global Ocean Race, die von Wellington/Neuseeland nach Ilhabela/Brasilien führt, nehmen die deutschen Weltumsegler auf der „Beluga Racer“ eine ungewohnte Verfolgerrolle ein. Die in der Gesamtwertung führenden Boris Herrmann und Felix Oehme aus Kiel und Hamburg lagen am Freitagvormittag (27. Februar) 20 Seemeilen hinter der Spitze zurück. Sie hatten die ersten beiden von insgesamt fünf Etappen gewonnen. Vorne segelten überraschend die drittplatzierten Briten Jeremy Salvesen/David Thomson mit der „Mowgli“ acht Seemeilen vor Felipe Cubillos und José Muñoz auf der „Desafio Cabo de Hornos“ (2.) aus Chile. Insgesamt waren durch eine anhaltende Flaute erst gut 1.000 der insgesamt 7.200 Seemeilen des längsten Regattateilstücks absolviert, das um Kap Hoorn herum führt. Die Regatta endet im Juni in Portugal.

„Wir sind derzeit in unser Position gefangen und hoffen auf eine Winddrehung – egal in welche Richtung“, berichtete Co-Skipper Felix Oehme am Freitagmorgen. In einer mäßigen Westsüdwestbrise steuerte die „Beluga Racer“ mit einem Kurs zwischen 90 und 100 Grad als südlichstes Boot im Feld immer weiter auf die Eisgrenze entlang des 45. Breitengrads zu. Doch diese darf nicht nach Süden überschritten werden, das hat die Regattaleitung aus Sicherheitsgründen so festgelegt. „Aber wenn wir jetzt schon halsen würden, wäre es teuer“, so der 27-Jährige, „weil wir auf dem anderen Bug keinen Boden Richtung Kap Hoorn gutmachen könnten und gegen die Gegner sofort zurückfielen.“

Dieses Problem hatte die weiter nördlich liegende Konkurrenz zunächst noch nicht so arg. Ihr Spielraum bis zur Sperrzone (Ice Gate) war größer, schmolz aber am Freitag auch zusammen. „Die gedachte Linie kann am Wochenende zur strategischen Falle werden“, erklärt Beluga-Meteorologe Sven Taxwedel, und kurzfristig war keine gravierende Änderung in Sicht. Spätestens am 45. Breitengrad darf höchstens ein reiner Ost-Kurs (90 Grad) gesteuert werden. Ist dann der Windeinfallswinkel nicht mehr optimal, also nicht mehr schräg von hinten, sondern zu achterlich, werden die modernen Rennyachten immer langsamer oder müssen nach Norden weghalsen.

Wie ist das norddeutsche Duo in diese Situation geraten? „Wir haben im Schwachwind taktisch daneben gelegen“, gab Skipper Boris Herrmann über Satellitentelefon unumwunden zu. Während die chilenischen Konkurrenten nach tagelangem Bug-an-Bug-Rennen in nördlichere Richtung abgebogen waren, vertraute die Beluga-Crew auf dem Weg nach Osten einem südlicheren Kurs. „Unter einer Wolke sind wir klassisch angeluvt und haben uns dabei schnell abgesetzt“, erläuterte der ebenfalls 27-Jährige, „aber mit der Brise war es bald vorbei.“ Die Chilenen versuchten auf der anderen Seite der Wolke ihr Glück und fanden es zwar erst später, aber in stetig zunehmendem Westnordwestwind.

Ernsthafte Sorgen, den Anschluss zu verlieren, kamen bei den Landratten im Internet auf, als der Rückstand zwischenzeitig mehr als 40 Seemeilen betrug. „Aber das war noch lange kein Grund, nervös zu werden und durch extreme Manöver unnötig viel zu riskieren“, meinte Felix Oehme. Als der Wind auch für die Deutschen auffrischte und die „Beluga Racer“ eine Geschwindigkeit von 12 bis 14 Knoten lief, war die gute Laune sofort wieder spürbar.

Eine ungewöhnliche Wetterlage auf der Südhalbkugel hatte die Teilnehmer der Weltumseglung nach einem stürmischen Auftakt überrascht. Die Datumsgrenze war schon am ersten Wochenende auf See noch mit Volldampf überschritten worden (Herrmann: „Unspektakulär, das haben wir kaum bemerkt“), da flaute der Wind zu Wochenbeginn stark ab. Unter Deck zeigte das Thermometer 29 Grad Celsius, die Albatrosse badeten auf dem spiegelglatten Meer, nur vorwärts ging es nicht so recht. Mit bislang durchschnittlich unter sieben Knoten Fahrtgeschwindigkeit hat das Feld schon jetzt mehr als zwei Tage auf die geplante Ankunft zwischen dem 25. und 27. März verloren. „Felix hat für 42 Tage eingekauft“, beruhigte der Skipper, „und notfalls reiche das drei Monate, sagt er. Höchstens die Trüffelschokolade könnte am Ende knapp werden.“

Zwischenstand der dritten Etappe am Freitag (27. Februar) um 10.20 Uhr:
1. Mowgli, Jeremy Salvesen/David Thomson (Großbritannien) noch 6.142,5 sm
2. Desafio Cabo de Hornos, Felipe Cubillos/José Muñoz (Chile) 8,2 sm zurück
3. Beluga Racer, Boris Herrmann/Felix Oehme (Kiel/Hamburg) 20,2 sm zurück
Kazimir Partners, Lenjohn und Peter van der Wel (Südafrika) nicht gestartet

Zwischenstand nach zwei von fünf Etappen des Portimão Global Ocean Race:
1. Beluga Racer, Boris Herrmann/Felix Oehme (Kiel/Hamburg) 24 Punkte
2. Desafio Cabo de Hornos, Felipe Cubillos/José Muñoz (Chile) 18,5
3. Mowgli, Jeremy Salvesen/David Thomson (Großbritannien) 14,5
4. Kazimir Partners, Lenjohn und Peter van der Wel (Südafrika) 6,5

Montag, 23. Februar 2009

Positive Signale von der Schweizer Wassersportbranche

23.02.09 - Strahlende Gesichter nach der SuisseNautic, der 5. Nationalen Boots- und Wassersport-Show. Während neun Tagen, vom 14. – 22. Februar 2009, war das Gelände der BEA bern expo AG Heimathafen für die nautische Branche der Schweiz.

Die nautische Branche startet optimistisch in die kommende Wassersportsaison. Innovation und Qualität stehen bei Booten und Yachten im Vordergrund, Nachhaltigkeit prägt den Dienstleistungsbereich. Die rund 200 Aussteller präsentierten dem zahlreichen Publikum auf 25'000 m2 einen umfassenden Querschnitt durch das gesamte Angebot, viele Neuheiten und eine breite Palette an Dienstleistungen. Ergänzt wurde die SuisseNautic durch spannende Filmvorführungen und Vorträge.

Das interessierte und gut informierte Publikum sorgte in den Ausstellungshallen der blauen Freizeit- und Urlaubswelt für zufriedene Aussteller. Viele gute Geschäfte konnten gleich an der Messe realisiert werden, die hohe Qualität und Kaufkraft des Publikums werden von der Branche als positives Zeichen gewertet.

Ein besonderes Erlebnis war die Sonderschau «Erlebnis Wasser – Ihre Seepolizei». Hautnah konnte die tägliche Arbeit der Seepolizei des Kantons Bern auf und an den Gewässern verfolgt werden. Das Kompetenz-Zentrum Nautik Schweiz diente als allgemeine Anlaufstelle und konnte nautisches Know-how vermitteln. Das SuisseNautic-Center schliesslich bot mit Action-Bildern auf Optimisten für Kinder, Trimm-Vorträgen von Olympia-Segler Simon Brügger und Präsentationen zum aktuellen Regattageschehen von Profisegler Christian «Blumi» Scherrer für Jung und Alt spannende Einblicke in den Segelsport.

Auch David Clavadetscher, Geschäftsführer des Schweizerischen Bootbauer-Verbands (SBV) bestätigt: «Wir sind sehr zufrieden. Im internationalen Umfeld ist die SuisseNautic 2009 eine der wenigen Messen der aktuellen Saison mit ausschliesslich positiven Feedbacks.» Der Erfolg der Messe erstaunt Clavadetscher allerdings nicht. «Offensichtlich hat die nautische Branche der Schweiz ihre Hausaufgaben gemacht und konnte dem Publikum eine spannende SuisseNautic 2009 präsentieren.»

Online-Meldung ab sofort auch für die X-35 und X-41 möglich

23.02.09 - Der erste Startschuss zum X-en-Festival der Kieler Woche 2009 ist gefallen. Im Rahmen der jährlichen Kieler Woche-Regatten können nun ab sofort auch die Segler der X-35 und X-41 Klassen ihre Meldung für die X-35 Welt- und die X-41 Europameisterschaft online abgeben.

Vom heimischen PC ist die Meldung in wenigen Schritten nun ganz einfach möglich: Zusammen mit der b+m Informatik AG hat der Kieler Yacht-Club ein Regattamanagement Programm entwickelt, dass sowohl die Meldung als auch die Bezahlung der Meldegebühren einfach und bequem online abwickelt. Wer dazu noch mal in die Ausschreibung gucken möchte, kann dies auch gleich im Internet erledigen: zu allen Veranstaltungen ist die jeweilige Notice of Race auf der offiziellen Kieler Woche-Homepage zu finden.

Bei der Kieler Woche 2009 (20. bis 28. Juni) werden nach 2007 die WM-Titelkämpfe der X-35 Klasse nun zum zweiten Mal ausgetragen, die Europameisterschaft der X-41 Klasse dagegen feiert im Rahmen der diesjährigen Kieler Woche seine Premiere. Beide Veranstaltungen beginnen am Montag, den 22. Juni mit Check-In und Vermessung und enden am drauffolgenden Sonntag, den 28. Juni.

Weitere Informationen und die Möglichkeit zur Online-Meldung auf http://www.kieler-woche.de/

Harter Zweikampf der Beluga-Crew zum Auftakt

23.02.09 - Herrmann/Oehme nach 300 Seemeilen dicht hinter den Chilenen

WELLINGTON. Matchrace der “Beluga Racer" mit den Chilenen zum Auftakt der dritten Etappe des Portimão Global Ocean Race: Seit dem Start am Wochenende in Wellington/Neuseeland kämpfen Boris Herrmann und Felix Oehme aus Kiel und Hamburg mit Felipe Cubillos und José Muñoz auf der “Desafio Cabo de Hornos2 um Platz eins. Nach 38 Stunden und mehreren Führungswechseln während der ersten 300 der insgesamt 7.200 Seemeilen auf dem Weg nach Ilhabela in Brasilien hatte das deutsche Duo am Sonntagvormittag (22. Februar) deutscher Zeit 2,8 Seemeilen Rückstand. Die längste und härteste Etappe der Hochseesegelregatta rund um die Welt, die im Juni in Portugal zu Ende geht, wird etwa fünf Wochen dauern und führt um das berühmt-berüchtigte Kap Hoorn an Südzipfel Südamerikas.

Abschiedstränen kullerten über so manche Wange, als die Weltumsegler an der Pier der Landeshauptstadt die Leinen los machten. Rund fünf Wochen hatten sich Teilnehmer in der segelverrückten Nation von den Strapazen der zweiten Etappe aus Kapstadt/Südafrika erholt und viele Freunde gewonnen. Ein Talisman der Maori, der Ureinwohner Neuseelands, begleitet seit der emotionalen Preisverleihung die Crews. Doch nun brannte es vor allem den Spitzenreitern aus Norddeutschland unter den Nägeln, nach zwei sensationellen Triumpfen ihren Siegeszug um den Globus fortzusetzen. “Wir sind hochmotiviert, wollen aber cool bleiben, denn die Entscheidung fällt voraussichtlich erst im letzten Drittel vor der Küste Südamerikas", sagten die beiden 27-Jährigen vor der Abreise.

Bei traumhaften Segelbedingungen mit blauem Himmel und starken bis stürmischen nordwestlichen Winden hatte das deutsche Boot dann beim Startschuss von Neuseelands neuem Sportminister John Morrison den Bug knapp vorn. Doch die Chilenen, die in der Gesamtwertung 5,5 Punkte hinter Herrmann/Oehme auf Platz zwei liegen, überraschten mit einem größeren Vorsegel und setzten sich schnell ab. Der belgische Einhandsegler Michelle Kleinjans folgte auf der “Roaring Forty" als Dritter vor dem britischen Team Mowgli mit Jeremy Salvesen und David Thomson.

Dann meldete die “Beluga Racer³ gleich zu Beginn auch noch Probleme an Bord. “Die Abstimmung der Selbststeueranlage mit den Rudern passte nicht", berichtete der Skipper, “aber wir haben das zügig in den Griff bekommen." Ohne Autopilot hätte die zweiköpfige Mannschaft kaum eine Chance gehabt, ihr Boot rund um die Uhr sicher und vor allem schnell zu manövrieren.

Die ersten zwölf Stunden des Rennens gehörten so der feuerroten Class 40-Yacht aus Südamerika. Sie führte die Konkurrenz durch die Cook-Straße zwischen der Nord- und der Südinsel Neuseelands hindurch an. Doch die königsblaue “Beluga Racer" blieb immer in Sichtweite dran und kämpfte sich im Morgengrauen allmählich vorbei. Das wiederum war nicht nur eine Frage der Bootsgeschwindigkeit, sondern auch der Taktik. Denn der Wind hatte auf Stärke fünf bis vier abgenommen und etwas westlicher gedreht. Das hinderte das Feld zunächst daran, seinen Kurs direkter auf das so genannte Eistor (Ice Gate) abzustecken, weil die Yachten zu langsam sind, wenn der Wind genau von hinten kommt. Dieses Tor ist eine gedachte Linie entlang des 45. Breitengrads Süd, die wegen der Gefahr von Eisgang südlich davon nicht durchbrochen werden darf. Sie beginnt am 160. Längengrad West und reicht bis zum 100. Erst dort darf nach Süden Richtung Kap Hoorn abgebogen werden.

“Normalerweise steuern alle Regattasegler sofort soweit südlich wie möglich, weil dort die stärksten Winde zu erwarten sind", erklärt Herrmann, “aber bei uns liegt dort zum Etappenauftakt eine Zone schwächeren Winds im Weg, die uns nach der mittelfristigen Vorhersage eine Weile beschäftigen dürfte.³ Es sei “ganz angenehm", nicht gleich ein Sturmtief auf die Mütze zu bekommen. In den ersten 48 Stunden wollten er und sein Co-Skipper so tief wie möglich segeln, ohne zu viel Bootsspeed einzubüßen.

Nachdem sie überholt worden waren, wählten die Chilenen einen noch tieferen Kurs. Dabei verloren sich die Konkurrenten aus dem Blickfeld. Oehme: “Wann wir weiter abfallen sollten, ist strategisch schwer zu beurteilen, da wir die ersten vier Tage nur wenig Wetterdaten empfangen können." Grund ist eine geringere Satellitenversorgung in diesem abgelegenen Seegebiet durch eine technische Neupositionierung. Als am Sonntagmorgen der Wind weiter drehte, änderten alle die Fahrtrichtung nach Süden, und die “Desafio Cabo de Hornos" lag wieder vorn. Welche Taktik aufgeht, dürfte erst im Laufe der Woche klar werden, wenn die Boote das Eisgate erreichen.

Umso gespannter schauen die Regattafans auf die ebenfalls satellitengestützten Positionsreports, die alle drei Stunden im Internet auf der Website www.globalracetracker.com aktualisiert werden. News und Fotos von Bord des deutschen Boots gibt es unter www.beluga-racer.com. Die Zielankunft im brasilianischen Urlaubsort Ilhabela wird je nach Rennverlauf zwischen dem 25. und 27. März hochgerechnet. Über Charleston in den USA geht es dann zurück in den Start- und Zielhafen der Regatta, Portimão in Portugal.

Traumstart zur dritten Etappe vor Wellington

23.02.09 - Boris Herrmann und Felix Oehme auf dem Weg Richtung Kap Hoorn

WELLINGTON. Die königsblaue "Beluga Racer" von Boris Herrmann und Felix Oehme (Kiel/Hamburg) preschte am Sonnabend (21. Februar) in Wellington/Neuseeland als Erste über die Startlinie zur dritten Etappe des Portimão Global Ocean Race. Die beiden 27-Jährigen gingen als Spitzenreiter der Segelregatta rund um die Welt auf das 7.200 Seemeilen lange Teilstück nach Ilhabela/Brasilien, das um das legendäre Kap Hoorn führt. Doch bei starkem Nordnordwestwind übernahmen Felipe Cubillos und José Muñoz aus Chile auf der “Desafio Cabo de Hornos³ schnell die Führung. In etwa fünf Wochen werden die Teilnehmer im Zielhafen erwartet.

Am Tag zuvor hatten noch dicke Regenwolken die Szenerie bestimmt. Doch rechtzeitig zum Start zeigte sich Hauptstadt der Segelnation von der schönsten Seite und machte ihrem Namen als “Windy City" alle Ehre: Bei strahlend blauem Himmel rauschten die vier noch im Rennen verbliebenen Boote um 14.15 Uhr Ortszeit (2.15 Uhr in Deutschland) fast Bug an Bug über die Startlinie. Der belgische Einhandsegler Michelle Kleinjans folgte auf der “Roaring Forty" als Dritter vor dem britischen Team Mowgli mit Jeremy Salvesen und David Thomson.

Bereits früh morgens hatte am Hafen schon reges Treiben geherrscht: Letzte Kleinigkeiten wurden überholt, die restlichen Vorräte verstaut. Gut drei Stunden vor dem Start segnete ein katholischer Priester die Boote nebst Besatzung. Anschließend nahmen Familienmitglieder und Freunde, die auch zu dieser Etappe zahlreich angereist waren, Abschied, der zum Teil sichtlich schwer fiel.

Das Team der “Beluga Racer" blieb bei all dem Trubel gelassen: “Wir haben die erste Etappe durch den Southern Ocean erfolgreich gemeistert und sehen den folgenden 7.200 Seemeilen relativ entspannt entgegen, obwohl wir natürlich großen Respekt vor dieser Herausforderung haben³, so Skipper Boris Herrmann. Auch Co-Skipper Felix Oehme zeigte sich relaxed: “Ein bisschen kribbelig bin ich schon, jetzt, wo es in nur zehn Minuten wirklich wieder los geht. Aber wir sind wie immer gut vorbereitet und nach der relativ langen Zeit an Land ganz froh, endlich wieder auf See zu kommen!"

Beide hoffen, dass sie ihren 5,5 Punkte betragenden Vorsprung vor den Chilenen im Rennen in den nun folgenden Wochen weiter ausbauen können. Die Ankunft in Ilhabela/Brasilien ist für den 25. März geplant ­ wenn alles glatt laufen sollte. Wellington werden alle dennoch ein bisschen vermissen, denn aufgrund der relativ langen Liegezeit konnten viele Freundschaften geknüpft werden. Darüber hinaus erwies sich die Stadt als gute Gastgeberin. So outete sich beispielsweise die Bürgermeisterin Kerry Prendergast in ihrer Rede zur Preisverleihung auf der Farewell Party am Donnerstag (19. Februar) selbst als begeisterte Seglerin. Und den Startschuss für die dritte Etappe gab immerhin kein geringerer als John Morrison, seines Zeichens frisch ernannter Minister für Sport in Neuseeland. “Wir freuen uns schon jetzt darauf, bei der nächsten Auflage der Regatta wieder hier zu sein, dann hoffentlich mit mehr Booten", strahlte Regattaleiter Josh Hall.

Samstag, 21. Februar 2009

Oldtimer-Event macht jetzt Dampf

21.02.09 - Friedrichshafen – Mit besonderen Attraktionen wartet die KLASSIKWELT BODENSEE auf, die vom 21. bis 24. Mai 2009 eine große und einmalige Auswahl von Oldtimern zu Lande, zu Wasser und in der Luft zeigt: Die Oldtimermesse bietet in acht Messehallen ein hochwertiges Spektrum der historischen mobilen Geschichte aus ganz Europa: Flugzeuge, Schiffe, Automobile, Traktoren, Motorräder und Nutzfahrzeuge – am Bodensee fährt alles auf, was fliegt, schwimmt, fährt und natürlich historischen Glanz versprüht.

Erstmals fährt der exklusive Wirtschaftswunderzug von Nürnberg mit Zustiegsmöglichkeiten in zahlreichen Bahnhöfen wie Donauwörth, Augsburg, Buchloe, Mindelheim und Memmingen nach Friedrichshafen. Der typische 1. Klasse Fernschnellzug, gezogen von der berühmten V 200, wird das Reisegefühl der 60er Jahre neu beleben. Stilechte Oldtimer dieser Zeit werden auf Niederbordwagen ab Augsburg in den spektakulären Zug eingereiht.

Die Parade der Dampfboote
Ganz schön unter Dampf steht der Messe-Event für Oldtimer auf dem Wasser: Dampfboote aus Deutschland und der Schweiz laden auf dem Bodensee zu Rundfahrten ein; ferner wird es ein Dampfboot-Rennen und eine Parade auf dem See geben. Hoher Besuch kommt aus dem Oldtimer-Paradies England: Der Benjafield Racing Club hat sich bereits angekündigt und sorgt für eine zusätzliche internationale Note.

Historische Rundfahrt
Eine Bodensee-Rundfahrt der besonderen Art bietet der Bahnpark Augsburg an: Ab Friedrichshafen verkehrt der Zug zu einer traditionellen Bodenseerundfahrt über Überlingen, Radolfzell, Konstanz, Romanshorn, Rorschach, St. Margareten, Bregenz und Lindau zurück nach Friedrichshafen, während die Oldtimer des Autoreisezuges am Hafenbahnhof geparkt werden. Das Team vom historischen Bahnpark Augsburg (www.bahnpark-augsburg.de) ist neuer, exklusiver Partner der KLASSIKWELT BODENSEE.

Audi und Horch Museum Zwickau
Das August Horch Museum, das seinen Sitz im historischen Gebäudeensemble des früheren Audiwerkes in Zwickau hat, ist auch auf der KLASSIKWELT BODENSEE zu Gast und mit zwei historischen Fahrzeugen präsent. Gleichzeitig feiert Audi in diesem Jahr seinen 100. Geburtstag. Dieses große Jubiläum soll auch in Friedrichshafen mit Museumsfahrzeugen entsprechend gewürdigt werden.

Donnerstag, 19. Februar 2009

Bavaria verabschiedet Geschäftsführer Rudolf Müller

19.02.09 - Rudolf Müller (58), Geschäftsführer der Bavaria Yachtbau GmbH, geht nach 28 aktiven Berufsjahren bei Bavaria in den Ruhestand. Herr Müller hat maßgeblich dazu beigetragen, dass sich Bavaria Yachtbau zu einer der weltweit größten Serienwerften entwickelt hat.

Im Mai 1980 begann Rudolf Müller seinen beruflichen Lebensweg im deutschen Yachtbau als Kundendienstleiter der Bavaria. Bereits im September 1982 trat er zur Messe in Friedrichshafen seine neue Stellung als Vertriebsleiter im Unternehmen an und trug in dieser Position ­ auch in schwierigen Zeiten ­ wesentlich zum stetigen Wachstum der Bavaria Yachtbau bei. Im Juni 1996 erhielt Rudolf Müller Prokura und die Position des kaufmännischen Leiters bei Bavaria. In dieser Position hat er einen besonderen Anteil zur Markteinführung der Motorboote im Jahr 2000 und der Werfterweiterung in 2002 und 2003 getragen.

Im Juli 2007 wurde er nach der Übernahme des Unternehmens durch von Bain Capital beratende Fonds zum Geschäftsführer bestellt. Auch hier zeigte sich Rudolf Müller in der Neuorientierung der nach vorne gerichteten Unternehmensstrategie als zuverlässige und verlässliche Komponente für das Unternehmen, für die Mitarbeiter, Händler und für die Geschäftspartner von Bavaria Yachtbau GmbH.

Mit seiner umfassenden Fachkenntnis und seinem Detailwissen hat sich Rudolf Müller in der gesamten Bootsbranche einen hervorragenden Ruf erworben. Er hat den Serien-Bootsbau von Anfang an begleitet und mit aufgebaut. In seiner Zeit bei Bavaria Yachtbau setzte er die Unternehmensziele mit offener Handlungsweise und aktiver Kommunikation konsequent und erfolgreich um.

Rudolf Müller wurde zum 31. Dezember 2008 in den Ruhestand verabschiedet. Bavaria Yachtbau wünscht dem passionierten Motorradfahrer viel Gesundheit und immer die richtige "Straßenlage" im Ruhestand.

Mittwoch, 18. Februar 2009

St. Moritz Match Race: Erste Skipper für das St. Moritz Match Race sind gesetzt!

18.02.09 - ST. MORITZ – Das Datum und die ersten Skipper für das St. Moritz Match Race 2009 stehen fest. Vom 1. bis 6. September 2009 segeln die weltbesten Skipper um den Titel des „King of the Mountains“. Bereits gesetzt sind unter anderem der Vorjahressieger Mathieu Richard und die beiden ehemaligen Bergkönige Ian Williams (2007) und Paolo Cian (2006).

Die ersten Segler für das St. Moritz Match Race sind bereits heute bekannt. Die World Match Racing Tour hat die Regeln für die Tour, den Match Racing Weltmeisterschaften, angepasst. Neu sind somit sechs Topskipper durch die Tour fest gesetzt: Ian Williams (GBR), Sebastien Col (FRA), Mathieu Richard (FRA), Adam Minoprio (NZL), Paolo Cian (ITA), Torvar Mirsky (AUS) werden dieses Jahr beim St. Moritz Match Race 2009 am Start sein. Weiter werden zwei Skipper durch die World Match Racing Tour bestimmt. Zwei Skipper haben die Möglichkeit, sich über zwei Qualifyer Events (die Swiss Championship Match Racing Lugano und das Open Espana in Calpe) ein Ticket für St. Moritz zu lösen. Zusätzlich erhalten zwei Skipper von der Tour eine Wildcard und zwei weitere werden durch das OK des St. Moritz Match Race eingeladen.Wie jedes Jahr, sind die Startplätze für den St. Moritzer Event begehrt – schon jetzt hat Alinghi-Skipper Ed Baird Interesse angemeldet. "Wir begrüssen die neue Invite Policy der World Tour und freuen uns damit schon so früh im Jahr die Hälfte des Feldes bereits mit den Weltbesten besetzt zu haben“, erklärt Christian Scherrer, OK-Präsident des St. Moritz Match Race. „Somit ist ein hochkarätiges Feld für das 7. St. Moritz Match Race garantiert."

Der Kalender der World Match Racing Tour ist offiziell bekannt gegeben worden. Das St. Moritz Match Race findet vom 1. bis 6. September 2009 statt. Mit dem Marseille International Match Race ist ein weiterer Event in den Tourkalender aufgenommen worden.

Das Organisationskomitee des St. Moritz Match Race freut sich, auch in diesem Jahr auf die drei bewährten Partner zählen zu dürfen: AFG, UBS und das Badrutt’s Palace Hotel bleiben Hauptsponsoren des Events.

Informationen über das St. Moritz Match Race finden Sie unter: www.stmoritz-matchrace.ch

Informationen zur World Match Racing Tour und den Link zu den Newslettern der Tour finden Sie unter: www.worldmatchracingtour.com

Erfolgreiches Regelkundeseminar

18.02.09 - Trotz extremer Straßenverhältnisse waren 30 Teilnehmer aus ganz Baden-Württemberg, Bayern, Österreich und der Schweiz am vergangenen Samstag nach Gohren angereist, um am Seminar über die Wettfahrtregeln teilzunehmen. Die Veranstalter Sailing-Media und Wassersport Schattmaier zeigten sich auch überaus zufrieden mit der Resonanz.

Zufrieden, ja sogar begeistert waren die Teilnehmer des Seminars, denen von den Referenten Willii Gohl und Mufti Kling -beides erfahrene internationale Schiedsrichter und anerkannte Regelspezialisten, nicht nur intensive Wissensvermittlung geboten wurde, sondern dazu auch noch eine perfekte Moderation, gewürzt mit viel Humor und reichlich Anekdoten aus der Welt des Regattasports. "Das war nicht nur eine hervorragende Präsentation, das war regelrechtes Entertainment" lautete der Kommentar eines Teilnehmers.

Die Moderatoren verstanden es, nicht nur die Wettfahrtregeln und die Änderungen, die seit Januar gültig sind, den Teilnehmern nahe zu bringen, immer wieder stellten sie auch den Bezug zwischen den Regeln und gutem taktischem Verhalten auf dem Wasser her. "Mit guter Regelkenntnis allein, kann ich keine Regatta gewinnen, aber eine erfolgreiche Regattataktik kann es nur mit ordentlicher Regelkenntnis geben." Diesem Grundsatz folgend, zogen die beiden die Zuhörer bis zum frühen Abend in ihren Bann und konnten immer wieder lebhafte Diskussionen einleiten.

Wer an diesem Seminar nicht teilnehmen konnte, hat Gelegenheit, dies am 15. März in Lindau nachzuholen. Sailing-Media bietet mit den gleichen Referenten das Seminar noch einmal an: Sonntag 15. März, im Forum am See in Lindau (Insel), unmittelbar am Yachthafen. Zeit: 09.30 Uhr bis ca. 17.30 Uhr.

Anmeldungen bei www.sailing-media.com, per Email: info@sailing-media.com oder Fax: 0049 (0) 7073-500963. Die Seminargebühr beträgt 45 Euro, incl. Seminarunterlagen und dem "Regelbegleiter" von Bryan Willis.

Montag, 16. Februar 2009

Online-Meldung für die Kieler Woche 2009 ab sofort möglich

16.02.09 - Das größte Segelsportereignis des Jahres steht schon jetzt in den Startlöchern: Ab sofort können die Segler online für das Segelevent des Jahres melden. Auf der offiziellen Homepage der Kieler Woche haben die Aktiven die Möglichkeit, ganz bequem vom heimischen PC aus Ihre Meldung für die Regatten abzugeben.

Das Meldesystem, entwickelt durch die Zusammenarbeit der b+m Informatik AG und des Kieler Yacht-Clubs, macht es den Seglern dabei leicht, in nur wenigen Schritten die Meldung sowie auch die Bezahlung der Meldegebühren online abzuwickeln. Wer dazu noch mal in die Ausschreibung sehen möchte, kann dies auch gleich im Internet erledigen.

Vom 20. bis 28. Juni 2009 werden wieder nationale und internationale Spitzensegler in Kiel um die begehrten Kieler Woche-Trophäen segeln. Den Auftakt machen vom 20. bis 24. Juni die Athleten der olympischen Segelklassen, die erstmals zur Kieler Woche auch um Punkte im ISAF Sailing World Cup kämpfen. Sie werden am 25. Juni von den internationalen Klassen abgelöst, die bis zum 28. Juni ihre Kieler Woche-Sieger ermitteln. Als weiteres Highlight wird im Rahmen der Kieler Woche vom 25. bis 28. Juni ebenfalls die SAP Europameisterschaft der 505er Klasse ausgetragen.Weitere Informationen und die Möglichkeit zur Online-Meldung auf www.kieler-woche.de.

Zeitplan - Kieler Woche 2009 (20.bis 28. Juni):

19. Juni Practicerace - Olympische Klassen
20. bis 24. Juni Olympischer Teil ­ ISAF Sailing World Cup
20. bis 25. Juni Olympisches Damen Matchrace ­ ISAF Sailing World Cup
24. bis 28. Juni 505er - SAP European Championship
25. bis 28. Juni Internationale Klassen Teil IV, Offshore: 20. bis 28. Juni

20. bis 28. Juni Offshore
20. Juni Senatspreis (ORC-int, OD)
20./21. Juni Welcome Race (ORC Club)
21. bis 23. Juni Kiel Cup (ORC-int)
20. bis 23. Juni Kieler Woche Sieger (OD)
20. bis 23. Juni Kaiserpakal (ORC-int Gesamtwertung aus Senatspreis + Kiel Cup)
24. bis 28. Juni X-35 Weltmeisterschaft, Vermessung ab 22. Juni
24. bis 28. Juni X-41 Europameisterschaft, Vermessung ab 22. Juni
25. bis 27. Juni Silberne Band der Kieler Woche (Langstrecke für Yachten ab 40 Fuß)

26. Juni After Work Cup (ORC, OD, YST, DH)
27. Juni Schabernack Cup (ORC, OD, YST, DH)