10.03.09 - "Exklusiver Partner für Nutrition" mit Produktlinie "Juice Plus" - ab 2012 Co Partner.
Das Schweizer Unternehmen NSA AG mit Hauptsitz in Basel wird bis 2011 Lizenpartner des Deutsche Olympischen Sportbundes (DOSB). Zu den Olympischen Spielen 2012 in London wird die Kooperation auf eine Co Partnerschaft ausgeweitet. Dies gaben die NSA und der DOSB, vertreten durch seine offizielle Vermarktungsagentur Deutsche Sport-Marketing (DSM), am Freitag bei einer Vertriebstagung der Handelsfirma in den Wiesbadener Rhein-Main-Hallen bekannt.
Die NSA wird als „Exklusiver Partner für Nutrition“ mit ihrer Marke „Juice Plus“ auftreten und über die Verbindung zu den Spitzenathleten die wachsende Bedeutung einer ausgewogenen Ernährung herausstellen – ein Anliegen, das auch im DOSB eine wichtige Rolle spielt: „Fitness und gesunde Ernährung sind zentrale Themen, die bei uns ganz oben auf der Agenda stehen. Die NSA wird hierbei als Partner einen wertvollen Beitrag leisten“, sagt DOSB-Generaldirektor Michael Vesper. Über Sachleistungen werden die Athleten direkt von der Partnerschaft profitieren.
„Juice Plus“ besteht aus Konzentraten von reif geernteten Früchten und Gemüsen und ist in Kapselform über Vertriebspartner der NSA erhältlich. Von dem Unternehmen seit 1995 regelmäßig in Auftrag gegebene Studien zeigen, dass durch die natürlichen Wirkstoffe in „Juice Plus“ unter anderem Regenerationsprozesse beschleunigt und Abwehrkräfte gestärkt werden. André Gerber, Direktor Sales und Marketing der NSA: „Wir sind stolz, als offizieller Partner mit dem größten Sportverband der Welt zusammenarbeiten und unsere Fachkompetenz auf dem Gebiet der Ernährungsforschung einbringen zu dürfen. Gleichzeitig wollen wir das olympische Thema als Impulsgeber für unseren Vertrieb nutzen und hier neue Wege erschließen.“
Die NSA ist mit ihren Produkten in unterschiedlichen Bereichen des Sports aktiv, auch international. Bereits Mitte Juli 2008 hat das Unternehmen eine Kooperation mit dem Französischen Ski-Verband geschlossen (FFS). Zudem treten bekannte Athleten wie die serbische Tennisspielerin Ana Ivanovic (WTA 7) und die österreichischen Rodel-Doppelsitzer Markus und Tobias Schiegl als Testimonials für die Marke auf.
Über die NSA AG
Die NSA AG, Basel, wurde 1996 als eigenständige Lizenznehmerin der amerikanischen Unternehmung NSA INC. gegründet. Als international ausgerichteter Standort werden von hier aus die Aktivitäten in den Ländern Deutschland, Schweiz, Österreich, Frankreich, Polen und Ungarn gesteuert. Das inhabergeführte Unternehmen beschäftigt heute über 50 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in seinem Hauptsitz in Basel.
Impressum
Deutscher Olympischer Sportbund (DOSB)
Medien/ÖffentlichkeitsarbeitTelefon: +49 - 69 - 67 00 - 255
E-Mail: presse@dosb.de
Über Juice Plus
Bei der Entwicklung von Juice PLUS + ® hat das Wissen um die aussergewöhnliche Bedeutung von Obst und Gemüse eine zentrale Rolle gespielt. Aus diesem Grunde zielen auch sämtliche Produktionsschritte darauf ab, die ursprünglichen Gegebenheiten der Natur weit möglichst zu erhalten.Juice PLUS + ® wird aus frischem, qualitativ hochwertigen Obst, Gemüse und Beeren hergestellt.
Dabei wird jeder einzelne Schritt genau kontrolliert, damit die natürliche Reinheit des Produkts gewährleistet und eine Belastung durch Pestizide oder andere Schadstoffe ausgeschlossen werden kann.Es werden nur erntefrische und vollreife Früchte verwendet, die bekanntermassen über den höchsten Anteil wertvoller sowie essenzieller Inhaltstoffe, v. a. sekundärer Pflanzenstoffe (SPS), verfügen.Ein weiterer wesentlicher Schritt ist die optimale Versaftung der Früchte. Dadurch können vermehrt hochwertige Mikronährstoffe, die dadurch später im Körper hervorragend aufgenommen und verwertet werden, freigesetzt werden.In einem hoch entwickelten sowie schonenden Trocknungsverfahren nach firmeneigener Methode wird dieser Saft dehydriert (entwässert) und zu Pulver verarbeitet.
Dabei wird sehr sorgfältig kontrolliert, dass die natürlichen Inhaltsstoffe bei der Verarbeitung keinen hohen Temperaturen ausgesetzt werden, um die Erhaltung höchstmöglicher Anteile der ursprünglichen pflanzlichen Inhaltsstoffe zu gewährleisten.Das Ergebnis dieser Prozesse ist ein hochkonzentriertes Saftpulver – die eigentliche Essenz unserer Juice PLUS + ® Produkte; eine Essenz die Juice PLUS + ® zu einem einzigartigen Produkt macht. Insbesondere die Juice PLUS + ® Kapseln Obst-, Gemüse- und Beerenauslese bieten daher schon seit mehr als einem Jahrzehnt für jeden von uns die Möglichkeit, seine tägliche Ernährung auf einfachste Weise zu optimieren. Mehr Infos >
Dienstag, 10. März 2009
Montag, 9. März 2009
Einmal Kiel-Göteborg und zurück, bitte!
09.03.09 - Beim 18. Jugendseglertreffen haben mehr als 300 Teilnehmer den Kurs für die kommenden Jahre im Jugendsegeln abgesteckt – und das direkt auf See.
Eine Arbeitssitzung in der Diskothek einer Fähre. Mit mehr als 300 Teilnehmern. Kann das gut gehen? Es kann. Und wenn direkt darunter der Dieselmotor brummt und es statt parlamentarischer Bestuhlung nur Lounge-Sessel gibt? Macht auch nichts! Das hat das 18. Jugendseglertreffen des Deutschen Segler-Verbandes gezeigt, das am vergangenen Wochenende mit großem Erfolg auf einer Ostsee-Fähre veranstaltet wurde.
Die alle zwei Jahre veranstaltete Vollversammlung der Seglerjugend wurde auf der 176 Meter langen "Stena Germanica" ausgerichtet. Während das Schiff bei ruhigem Winterwetter von Kiel nach Göteborg und zurück fuhr, tagten die rund 300 Delegierten in verschiedenen Konferenzräumen und in der Borddiskothek.
Am Samstagvormittag erkundeten die Seglerinnen und Segler die schwedische Hafenstadt per Bus und auf eigene Faust bei einem Stadtbummel. Abends und nachts nutzen sie die besagte Disko für zwei lange Bord-Partys.
Der satzungsgemäße Teil des 18. Jugendseglertreffens wurde kurz nach der Rückkehr der Fähre in Kiel veranstaltet, wo weitere Delegierte und als Ehrengast die Oberbürgermeisterin von Kiel, Angelika Volquartz, an Bord stiegen. "Wir sitzen alle in einem Boot", scherzte DSV-Präsident Rolf Bähr gut gelaunt angesichts der erfreulichen Resonanz auf den ungewöhnlichen Tagungsort. Jugendobmann Wolfgang Wagner zog ebenfalls ein positives
Resümee: "Der organisatorische Mehraufwand hat sich gelohnt!"
Auch inhaltlich wurde einiges bewegt. Bei ihrer Arbeitssitzung am Sonntag beschlossen die Delegierten, die Jugend- und Jüngstenmeisterschaftsklassen künftig nach einem neuen System zu bestimmen, dem allerdings noch das DSV-Präsidium und der Seglerrat zustimmen müssen. Die geplante Neuregelung umfasst folgende Eckpunkte:
- Jede Bootsklasse, die in der altersbegrenzten Rangliste (= Auszug aus der Gesamtliste) eine Zahl von mindestens 50 Booten ausweist, kann Deutsche Jugend- bzw. Jüngsten-meisterschaften aussegeln.
- Auf Vorschlag des Jugendsegelausschusses können durch das Jugendseglertreffen weitere Klassen für vier Jahre als Jugend- bzw. Jüngstenmeisterschaftsklasse bestimmt werden.
- Eine Klasse kann nicht gleichzeitig Jugend- und Jüngstenmeisterschaftsklasse sein.
- Im Jahr 2009 gewählte Klassen behalten ihren Status bis mindestens 2013
Die exakte Formulierung der neuen Regelung für die erforderliche Änderung der Meisterschaftsordnung soll in den nächsten Monaten erarbeitet und von den zuständigen DSV-Gremien verabschiedet werden. Die Meisterschaftsklassen für die nächsten vier Jahre wurden bei der Arbeitssitzung auf der Fähre noch nach dem bisherigen System gewählt. Bei den Segelbooten blieb alles wie gehabt: Deutsche Jüngstenmeisterschaften können in der Einhandklasse Optimist und in der Zweihandjolle Teeny ausgesegelt werden. Als Jugendmeisterschaftsklassen wurden die Klassen Europe, Laser Radial, Pirat, 420er, Hobie 16 und 29er bestimmt.
Ein Novum gibt es im Surfbereich. Um dort das Angebot zu erweitern, wurde im Jugendbereich neben dem Bic Techno 293 für den Altersbereich U17 mit 7,8 qm Segelfläche die so genannte offene Hybridklasse mit der Altersobergrenze U20 gewählt. Sie umfasst Surfbretter mit Schwert und einer maximalen Board-Länge von 3,20 Meter. Die Segelfläche liegt bei maximal 8,5 qm. Die Wahl dieser neuen Surfklasse erfolgte allerdings unter dem Vorbehalt, dass der vorgeschriebene Status als so genannte anerkannte Klasse noch erreicht werden muss. Als Deutsche Jüngstenmeisterschaftsklasse wurde das Brett Bic Techno 293 mit 6,8 qm Segelfläche (Altersgruppe U15) gewählt.
Während über die Wahl der Klassen im Vorwege lebhaft debattiert wurde, gab es bei den Sportlerehrungen keinerlei Diskussionen. Jugendobmann Wolfgang Wagner ehrte fünf junge Sportlerinnen und Sportler, die in den vergangenen zwei Jahren Spitzenleistungen im internationalen Segelsport gezeigt hatten. Als Kriterium galt mindestens einmal Platz eins bis drei bei Europa- oder Weltmeisterschaften im Jugend- und Juniorenbereich. Geehrt wurden:
- Susann Beucke, Hannoverscher Yacht-Club, Klasse: Zweihandjolle 420er
- Moana Delle, Segelklub Bayer Uerdingen, Klasse: Surfbrett RS:X
- Oliver-Tom Schliemann, Yachtclub Berlin-Grünau, Klasse: Surfbrett RS:X
- Christian Freimüller, Windsurfklub Nordschwarzwald Calw, Klasse: Surfbrett RS:X
- Philipp Buhl, Segelclub Alpsee-Immenstadt, Klasse: Einhandjolle Laser Standard
Auch bei den Finanzen herrschte Einigkeit unter den Delegierten. Die Haushalte 2007 und 2008 wurden ebenso einstimmig angenommen wie die Etats 2010 und 2011. Wann und wo das nächste Jugendseglertreffen stattfindet, wurde noch nicht bestimmt. Der Jugendsegelausschuss wird sich etwas Interessantes ausdenken müssen, denn zum Abschluss des 18.
Jugendseglertreffens gab es als Dank für das Event Standing Ovations von den Delegierten.

Wolfgang Wagner

Rolf Bähr, Angelika Volkerts, Wolfgang Wagner (v.l.)

Die geehrten Jugendlichen mit Wolfgang Wagner
Eine Arbeitssitzung in der Diskothek einer Fähre. Mit mehr als 300 Teilnehmern. Kann das gut gehen? Es kann. Und wenn direkt darunter der Dieselmotor brummt und es statt parlamentarischer Bestuhlung nur Lounge-Sessel gibt? Macht auch nichts! Das hat das 18. Jugendseglertreffen des Deutschen Segler-Verbandes gezeigt, das am vergangenen Wochenende mit großem Erfolg auf einer Ostsee-Fähre veranstaltet wurde.
Die alle zwei Jahre veranstaltete Vollversammlung der Seglerjugend wurde auf der 176 Meter langen "Stena Germanica" ausgerichtet. Während das Schiff bei ruhigem Winterwetter von Kiel nach Göteborg und zurück fuhr, tagten die rund 300 Delegierten in verschiedenen Konferenzräumen und in der Borddiskothek.
Am Samstagvormittag erkundeten die Seglerinnen und Segler die schwedische Hafenstadt per Bus und auf eigene Faust bei einem Stadtbummel. Abends und nachts nutzen sie die besagte Disko für zwei lange Bord-Partys.
Der satzungsgemäße Teil des 18. Jugendseglertreffens wurde kurz nach der Rückkehr der Fähre in Kiel veranstaltet, wo weitere Delegierte und als Ehrengast die Oberbürgermeisterin von Kiel, Angelika Volquartz, an Bord stiegen. "Wir sitzen alle in einem Boot", scherzte DSV-Präsident Rolf Bähr gut gelaunt angesichts der erfreulichen Resonanz auf den ungewöhnlichen Tagungsort. Jugendobmann Wolfgang Wagner zog ebenfalls ein positives
Resümee: "Der organisatorische Mehraufwand hat sich gelohnt!"
Auch inhaltlich wurde einiges bewegt. Bei ihrer Arbeitssitzung am Sonntag beschlossen die Delegierten, die Jugend- und Jüngstenmeisterschaftsklassen künftig nach einem neuen System zu bestimmen, dem allerdings noch das DSV-Präsidium und der Seglerrat zustimmen müssen. Die geplante Neuregelung umfasst folgende Eckpunkte:
- Jede Bootsklasse, die in der altersbegrenzten Rangliste (= Auszug aus der Gesamtliste) eine Zahl von mindestens 50 Booten ausweist, kann Deutsche Jugend- bzw. Jüngsten-meisterschaften aussegeln.
- Auf Vorschlag des Jugendsegelausschusses können durch das Jugendseglertreffen weitere Klassen für vier Jahre als Jugend- bzw. Jüngstenmeisterschaftsklasse bestimmt werden.
- Eine Klasse kann nicht gleichzeitig Jugend- und Jüngstenmeisterschaftsklasse sein.
- Im Jahr 2009 gewählte Klassen behalten ihren Status bis mindestens 2013
Die exakte Formulierung der neuen Regelung für die erforderliche Änderung der Meisterschaftsordnung soll in den nächsten Monaten erarbeitet und von den zuständigen DSV-Gremien verabschiedet werden. Die Meisterschaftsklassen für die nächsten vier Jahre wurden bei der Arbeitssitzung auf der Fähre noch nach dem bisherigen System gewählt. Bei den Segelbooten blieb alles wie gehabt: Deutsche Jüngstenmeisterschaften können in der Einhandklasse Optimist und in der Zweihandjolle Teeny ausgesegelt werden. Als Jugendmeisterschaftsklassen wurden die Klassen Europe, Laser Radial, Pirat, 420er, Hobie 16 und 29er bestimmt.
Ein Novum gibt es im Surfbereich. Um dort das Angebot zu erweitern, wurde im Jugendbereich neben dem Bic Techno 293 für den Altersbereich U17 mit 7,8 qm Segelfläche die so genannte offene Hybridklasse mit der Altersobergrenze U20 gewählt. Sie umfasst Surfbretter mit Schwert und einer maximalen Board-Länge von 3,20 Meter. Die Segelfläche liegt bei maximal 8,5 qm. Die Wahl dieser neuen Surfklasse erfolgte allerdings unter dem Vorbehalt, dass der vorgeschriebene Status als so genannte anerkannte Klasse noch erreicht werden muss. Als Deutsche Jüngstenmeisterschaftsklasse wurde das Brett Bic Techno 293 mit 6,8 qm Segelfläche (Altersgruppe U15) gewählt.
Während über die Wahl der Klassen im Vorwege lebhaft debattiert wurde, gab es bei den Sportlerehrungen keinerlei Diskussionen. Jugendobmann Wolfgang Wagner ehrte fünf junge Sportlerinnen und Sportler, die in den vergangenen zwei Jahren Spitzenleistungen im internationalen Segelsport gezeigt hatten. Als Kriterium galt mindestens einmal Platz eins bis drei bei Europa- oder Weltmeisterschaften im Jugend- und Juniorenbereich. Geehrt wurden:
- Susann Beucke, Hannoverscher Yacht-Club, Klasse: Zweihandjolle 420er
- Moana Delle, Segelklub Bayer Uerdingen, Klasse: Surfbrett RS:X
- Oliver-Tom Schliemann, Yachtclub Berlin-Grünau, Klasse: Surfbrett RS:X
- Christian Freimüller, Windsurfklub Nordschwarzwald Calw, Klasse: Surfbrett RS:X
- Philipp Buhl, Segelclub Alpsee-Immenstadt, Klasse: Einhandjolle Laser Standard
Auch bei den Finanzen herrschte Einigkeit unter den Delegierten. Die Haushalte 2007 und 2008 wurden ebenso einstimmig angenommen wie die Etats 2010 und 2011. Wann und wo das nächste Jugendseglertreffen stattfindet, wurde noch nicht bestimmt. Der Jugendsegelausschuss wird sich etwas Interessantes ausdenken müssen, denn zum Abschluss des 18.
Jugendseglertreffens gab es als Dank für das Event Standing Ovations von den Delegierten.

Wolfgang Wagner

Rolf Bähr, Angelika Volkerts, Wolfgang Wagner (v.l.)

Die geehrten Jugendlichen mit Wolfgang Wagner
Freitag, 6. März 2009
"Beluga Racer" führt vor der Punktwertung
06.03.09 - Boris Herrmann/Felix Oehme segelten mit Volldampf an die Spitze.
Den Regattaseglern des Portimão Global Ocean Race rund um die Welt steht ein spannendes Wochenende bevor: Am Freitagvormittag (6. März) befand sich das Teilnehmerfeld im Endspurt auf das so genannte Scoring Gate, einem Wertungstor nach etwa einem Drittel der dritten Etappe über 7.200 Seemeilen von Wellington/Neuseeland nach Ilhabela/Brasilien. Über Nacht hatten Boris Herrmann und Felix Oehme (Kiel/Hamburg) auf der "Beluga Racer" die Führung übernommen und gut zwölf Seemeilen vor Felipe Cubillos und José Muñoz auf der "Desafio Cabo de Hornos" aus Chile beste Chancen, die zwei Punkte für die Ersten zu verbuchen. Dahinter lauerte nach zwei Wochen mit ungewöhnlich wenig Wind ein Sturm mit zehn Meter hohen Wellen.
Ein Monstertief mit 930 Hektopascal (hPa) im Südostpazifik sowie ein Hochdruckgebiet mit 1025 hPa sorgen für extreme Luftdruckgegensätze auf der Regattaroute. "Eine solche Wetterlage gibt es auf dem Nordatlantik nur alle fünf oder zehn Jahre", vergleicht Beluga-Meteorologe Sven Taxwedel. Zum Glück seien die Yachten Anfang März relativ langsam gewesen, so dass ihnen das Schlimmste des Sturms wohl erspart bleiben dürfte. Dennoch prophezeit er für Sonntag (8. März) Windstärke sieben bis acht mit schweren Sturmböen und Schwell von zehn Metern Höhe und mehr also typische Bedingungen für die Region südlich des 40. Breitengrads, die den Spitznamen "Brüllende Vierziger (Roaring Forties)" trägt.
"Die Wellen sind das Gefährlichste für uns, vor allem wenn sie nicht parallel zur Windrichtung laufen", erklärt Skipper Boris Herrmann. So genannte Kreuzseen werfen eine Yacht leicht aus dem Kurs, und abruptes Abbremsen belastet das Material allem voran den Mast besonders. "Schwächerer Wind in einem tiefen Wellental kann ebenfalls problematisch sein, wenn kurz darauf auf dem Wellenberg eine Bö einfällt und sich der Wellenkamm gleichzeitig auch noch bricht."
Doch zunächst einmal waren die Hochseesegler froh, mit Bootsgeschwindigkeiten von mehr als zehn Knoten endlich wieder richtig vorwärts zu kommen. "Ich sehe die Chilenen durchs Backbordfenster. Sie haben ein kleineres Vorsegel als wir gesetzt und müssten von daher im Moment langsamer sein", berichtete der wachhabende Herrmann in der Nacht zu Freitag zufrieden, "Michel Kleinjans segelt auf der anderen Seite neben uns, nur die Briten liegen weiter im Süden." Was sich wie ein Kurzrennen vor der Küste anhörte, war tatsächlich die Situation nach 13 Regattatagen und 2.000 Seemeilen auf hoher See. Die Gegner schenkten sich keinen Meter und sorgten andauernd für Hochspannung pur.
Co-Skipper Felix Oehme schlief gerade in der Koje, als der 27-Jährige am Navigationstisch bei einer "unangenehmen seitlichen Welle" bangte, ob die "Beluga Racer" unter der Selbststeueranlage aus dem Ruder laufen würde. Der Wind wehte am Rande eines Tiefausläufers mit 18 bis 25 Knoten, das sind fünf bis sechs Beaufort, allerdings genau aus West. "Wir kreuzen vor dem Wind und halsen alle paar Stunden", so Herrmann weiter, "damit wir die Eisgrenze am 45. Breitengrad Süd nicht überschreiten". Sie wurde von der Regattaleitung zur Sicherheit eingerichtet. Später übernahm der geborene Lübecker Oehme (ebenfalls 27) in seiner Wache das Ruder: "Der Autopilot steuert bei dem Schwell zu konservativ und kann trotzdem oft den Kurs nicht halten." Das Steuern per Hand sollte sich auszahlen.
Rund 24 Stunden vor der Punktwertung analysierte die Crew: "Felipe müsste eigentlich versuchen, immer in unser Nähe zu bleiben, und auf sein Geschwindigkeitspotential vertrauen." Die "Desafio Cabo de Hornos" hat konstruktionsbedingte Vorteile und könnte theoretisch schneller sein wenn ihre Crew das Optimum herausholt. Von daher gebe es für die Chilenen keinen Grund, taktisch etwas zu riskieren. Doch seglerisch haben die Deutschen offenbar immer noch Vorteile. "Wir haben uns im vorentscheidenden Moment abgesetzt und wollen nun die beiden Zähler einsacken." In der Gesamtwertung führt die "Beluga Racer" mit 24 Punkten vor dem südamerikanischen Boot (18,5).
Der Blick auf den Racetracker im Internet (www.globalracetracker.com), mit dem der Rennverlauf und die Positionen der Yachten alle drei Stunden aktuell verfolgt werden können, zeigte nicht nur, wie dicht die Konkurrenz nach fast 4.000 Kilometern noch beieinander lag. Dort wurde auch das Windfeld des Sturmtiefs abgebildet, und zwar mit vielen violetten (45 Knoten) und sogar einem schwarzen Pfeil, der für 50 Knoten mittlere Windgeschwindigkeit steht. Das ist Stärke zehn und spricht in der Spitze für Orkanböen, allerdings südlich der Eisgrenze.
In den ersten zwei Wochen nach dem Re-Start in Neuseeland hat das Feld schon zwei ausgedehnte Flauten erlebt, in denen es mehr als vier Tage im hochgerechneten Zeitplan verlor. Denn nach der Rundung von Kap Hoorn, dem Südzipfel Südamerikas, ist erneut leichterer Wind zu erwarten. Und am Freitag hatten die Teilnehmer insgesamt immer noch etwa 5.000 Seemeilen vor sich. Der Zieleinlauf in Brasilien wird wohl nicht vor Ende März erfolgen, vielleicht erst Anfang April. Danach folgen noch zwei Etappen über Charleston/USA zurück in den portugiesischen Start- und Zielhafen Portimão, der Ende Juni wieder angelaufen wird.
In den hartnäckigen Flauten schien alles unerreichbar weit weg zu sein. Doch über Stunden kein einziger Luftzug und spiegelglatte See hatte das Beluga-Team sogar fasziniert. "Die Stimmung war regelrecht schön, und genervt sind wir deswegen überhaupt nicht", sagte die Crew übereinstimmend, obwohl sie zwischenzeitig mit fast 50 Seemeilen Rückstand den Anschluss an die Spitze zu verlieren drohte, "auch das gehört zum Hochseesegeln dazu." Pfannkuchen, Rührei und weitere gefriergetrocknete Delikatessen hielten Leib und Seele zusammen. Herrmann: "Das Schiff läuft, wir haben keine Schäden zu beklagen und sind optimistisch, uns geht es wirklich blendend."
Zwischenstand der dritten Etappe am Freitag (6. März) um 10.20 Uhr:
1. Beluga Racer, Boris Herrmann/Felix Oehme (Kiel/Hamburg) noch 5.080,6 sm
2. Desafio Cabo de Hornos, Felipe Cubillos/José Muñoz (Chile) 12,7 sm zurück
3. Mowgli, Jeremy Salvesen/David Thomson (Großbritannien) 16,4 sm zurück
Kazimir Partners, Lenjohn und Peter van der Wel (Südafrika) nicht gestartet
Zwischenstand nach zwei von fünf Etappen des Portimão Global Ocean Race:
1. Beluga Racer, Boris Herrmann/Felix Oehme (Kiel/Hamburg) 24 Punkte
2. Desafio Cabo de Hornos, Felipe Cubillos/José Muñoz (Chile) 18,5
3. Mowgli, Jeremy Salvesen/David Thomson (Großbritannien) 14,5
4. Kazimir Partners, Lenjohn und Peter van der Wel (Südafrika) 6,5
Den Regattaseglern des Portimão Global Ocean Race rund um die Welt steht ein spannendes Wochenende bevor: Am Freitagvormittag (6. März) befand sich das Teilnehmerfeld im Endspurt auf das so genannte Scoring Gate, einem Wertungstor nach etwa einem Drittel der dritten Etappe über 7.200 Seemeilen von Wellington/Neuseeland nach Ilhabela/Brasilien. Über Nacht hatten Boris Herrmann und Felix Oehme (Kiel/Hamburg) auf der "Beluga Racer" die Führung übernommen und gut zwölf Seemeilen vor Felipe Cubillos und José Muñoz auf der "Desafio Cabo de Hornos" aus Chile beste Chancen, die zwei Punkte für die Ersten zu verbuchen. Dahinter lauerte nach zwei Wochen mit ungewöhnlich wenig Wind ein Sturm mit zehn Meter hohen Wellen.
Ein Monstertief mit 930 Hektopascal (hPa) im Südostpazifik sowie ein Hochdruckgebiet mit 1025 hPa sorgen für extreme Luftdruckgegensätze auf der Regattaroute. "Eine solche Wetterlage gibt es auf dem Nordatlantik nur alle fünf oder zehn Jahre", vergleicht Beluga-Meteorologe Sven Taxwedel. Zum Glück seien die Yachten Anfang März relativ langsam gewesen, so dass ihnen das Schlimmste des Sturms wohl erspart bleiben dürfte. Dennoch prophezeit er für Sonntag (8. März) Windstärke sieben bis acht mit schweren Sturmböen und Schwell von zehn Metern Höhe und mehr also typische Bedingungen für die Region südlich des 40. Breitengrads, die den Spitznamen "Brüllende Vierziger (Roaring Forties)" trägt.
"Die Wellen sind das Gefährlichste für uns, vor allem wenn sie nicht parallel zur Windrichtung laufen", erklärt Skipper Boris Herrmann. So genannte Kreuzseen werfen eine Yacht leicht aus dem Kurs, und abruptes Abbremsen belastet das Material allem voran den Mast besonders. "Schwächerer Wind in einem tiefen Wellental kann ebenfalls problematisch sein, wenn kurz darauf auf dem Wellenberg eine Bö einfällt und sich der Wellenkamm gleichzeitig auch noch bricht."
Doch zunächst einmal waren die Hochseesegler froh, mit Bootsgeschwindigkeiten von mehr als zehn Knoten endlich wieder richtig vorwärts zu kommen. "Ich sehe die Chilenen durchs Backbordfenster. Sie haben ein kleineres Vorsegel als wir gesetzt und müssten von daher im Moment langsamer sein", berichtete der wachhabende Herrmann in der Nacht zu Freitag zufrieden, "Michel Kleinjans segelt auf der anderen Seite neben uns, nur die Briten liegen weiter im Süden." Was sich wie ein Kurzrennen vor der Küste anhörte, war tatsächlich die Situation nach 13 Regattatagen und 2.000 Seemeilen auf hoher See. Die Gegner schenkten sich keinen Meter und sorgten andauernd für Hochspannung pur.
Co-Skipper Felix Oehme schlief gerade in der Koje, als der 27-Jährige am Navigationstisch bei einer "unangenehmen seitlichen Welle" bangte, ob die "Beluga Racer" unter der Selbststeueranlage aus dem Ruder laufen würde. Der Wind wehte am Rande eines Tiefausläufers mit 18 bis 25 Knoten, das sind fünf bis sechs Beaufort, allerdings genau aus West. "Wir kreuzen vor dem Wind und halsen alle paar Stunden", so Herrmann weiter, "damit wir die Eisgrenze am 45. Breitengrad Süd nicht überschreiten". Sie wurde von der Regattaleitung zur Sicherheit eingerichtet. Später übernahm der geborene Lübecker Oehme (ebenfalls 27) in seiner Wache das Ruder: "Der Autopilot steuert bei dem Schwell zu konservativ und kann trotzdem oft den Kurs nicht halten." Das Steuern per Hand sollte sich auszahlen.
Rund 24 Stunden vor der Punktwertung analysierte die Crew: "Felipe müsste eigentlich versuchen, immer in unser Nähe zu bleiben, und auf sein Geschwindigkeitspotential vertrauen." Die "Desafio Cabo de Hornos" hat konstruktionsbedingte Vorteile und könnte theoretisch schneller sein wenn ihre Crew das Optimum herausholt. Von daher gebe es für die Chilenen keinen Grund, taktisch etwas zu riskieren. Doch seglerisch haben die Deutschen offenbar immer noch Vorteile. "Wir haben uns im vorentscheidenden Moment abgesetzt und wollen nun die beiden Zähler einsacken." In der Gesamtwertung führt die "Beluga Racer" mit 24 Punkten vor dem südamerikanischen Boot (18,5).
Der Blick auf den Racetracker im Internet (www.globalracetracker.com), mit dem der Rennverlauf und die Positionen der Yachten alle drei Stunden aktuell verfolgt werden können, zeigte nicht nur, wie dicht die Konkurrenz nach fast 4.000 Kilometern noch beieinander lag. Dort wurde auch das Windfeld des Sturmtiefs abgebildet, und zwar mit vielen violetten (45 Knoten) und sogar einem schwarzen Pfeil, der für 50 Knoten mittlere Windgeschwindigkeit steht. Das ist Stärke zehn und spricht in der Spitze für Orkanböen, allerdings südlich der Eisgrenze.
In den ersten zwei Wochen nach dem Re-Start in Neuseeland hat das Feld schon zwei ausgedehnte Flauten erlebt, in denen es mehr als vier Tage im hochgerechneten Zeitplan verlor. Denn nach der Rundung von Kap Hoorn, dem Südzipfel Südamerikas, ist erneut leichterer Wind zu erwarten. Und am Freitag hatten die Teilnehmer insgesamt immer noch etwa 5.000 Seemeilen vor sich. Der Zieleinlauf in Brasilien wird wohl nicht vor Ende März erfolgen, vielleicht erst Anfang April. Danach folgen noch zwei Etappen über Charleston/USA zurück in den portugiesischen Start- und Zielhafen Portimão, der Ende Juni wieder angelaufen wird.
In den hartnäckigen Flauten schien alles unerreichbar weit weg zu sein. Doch über Stunden kein einziger Luftzug und spiegelglatte See hatte das Beluga-Team sogar fasziniert. "Die Stimmung war regelrecht schön, und genervt sind wir deswegen überhaupt nicht", sagte die Crew übereinstimmend, obwohl sie zwischenzeitig mit fast 50 Seemeilen Rückstand den Anschluss an die Spitze zu verlieren drohte, "auch das gehört zum Hochseesegeln dazu." Pfannkuchen, Rührei und weitere gefriergetrocknete Delikatessen hielten Leib und Seele zusammen. Herrmann: "Das Schiff läuft, wir haben keine Schäden zu beklagen und sind optimistisch, uns geht es wirklich blendend."
Zwischenstand der dritten Etappe am Freitag (6. März) um 10.20 Uhr:
1. Beluga Racer, Boris Herrmann/Felix Oehme (Kiel/Hamburg) noch 5.080,6 sm
2. Desafio Cabo de Hornos, Felipe Cubillos/José Muñoz (Chile) 12,7 sm zurück
3. Mowgli, Jeremy Salvesen/David Thomson (Großbritannien) 16,4 sm zurück
Kazimir Partners, Lenjohn und Peter van der Wel (Südafrika) nicht gestartet
Zwischenstand nach zwei von fünf Etappen des Portimão Global Ocean Race:
1. Beluga Racer, Boris Herrmann/Felix Oehme (Kiel/Hamburg) 24 Punkte
2. Desafio Cabo de Hornos, Felipe Cubillos/José Muñoz (Chile) 18,5
3. Mowgli, Jeremy Salvesen/David Thomson (Großbritannien) 14,5
4. Kazimir Partners, Lenjohn und Peter van der Wel (Südafrika) 6,5
Mittwoch, 4. März 2009
Der "Weisse Hai" kommt an den Bodensee!
04.03.09 - DER WEISSE HAI AM BODENSEE: TAKTIK-ZAUBERER KAROL JABLONSKI KOMMT.
Langenargen - Der „Weisse Hai“ kommt an den Bodensee: Einer der erfolgreichsten deutschsprachigen Segler aller Zeiten wird vom 2. bis 3. Mai das exklusive Taktik-Seminar im Match Center Germany leiten. Karol Jablonski, bekannt für seine mitreißenden Starts, taktischen Finessen und viel eindrucksvollen Kampfgeist an Bord der spanischen America´s Cup-Yacht „Desafío Español“ ist nach dem US-Profi Dave Dellenbaugh schon der zweite Weltklassesegler, der die internationale Akademie in Langenargen mit seinem Wissen bereichert.
DER ZWEITE WELTKLASSE-REFERENT IM MATCH CENTER GERMANY
Jablonski zählt unbestritten zu den Top Ten der internationalen Matchrace-Elite. In Zusammenarbeit mit Eberhard Magg, Co-Gründer des Match Center Germany und selbst international erfolgreicher Matchracer, wird Jablonski seinen Schülern im Taktikseminar zwei Tage lang eine geballte Ladung seine taktischen Kunst und Können servieren. Dabei geht es sowohl um die Besonderheiten und Optionen auf dem Wasser als auch um perfektes Timing und die optimale Kontrolle des Gegners.
Was der dreimalige Olympiasieger Jochen Schümann eine „dreidimensionale Mischung aus Schach und Boxen auf dem Wasser“ nennt, beherrscht kaum einer so effektiv wie Jablonski. Wer seinen künftigen Gegnern auf der Regattabahn durch die richtige Anwendung von taktischen Maßnahmen einen Schritt voraus sein möchte, muss die Grundlagen beherrschen, die in diesem Seminar vermittelt werden: Gelernt wird, die Faktoren Wind, Wetter, Gegner und die eigene Position richtig einzuschätzen und die daraus resultierende optimale Taktik zu entwickeln. Auf den Yachten vom Match Center Germany werden sowohl Angriffs- als auch Verteidigungstaktiken erklärt, geübt und in Testregatten angewendet. EIN GEWINN FÜR
ALLE SPORTSEGLER: JABLONSKI´S „ABC“ FÜR DEN REGATTAERFOLG
Absolventen des Taktik-Seminars stehen am Ende der zweitägigen Veranstaltung eine ganze Palette von neuen taktischen Mitteln zur Verfügung. Auf den Regattayachten wird gelehrt und gelernt, diese praktisch umzusetzen. Rechtzeitig zum Start der Regattasaison 2009 können sich Regattasegler hier intensiv und wirkungsvoll mit den Taktik-Meistern des Regattasports vorbereiten, und an der einen oder anderen persönlichen Schwäche arbeiten. „Klar ist“, so Eberhard Magg, „dass Karol Jablonski wie immer alles geben und zeigen wird und die Teilnehmer an diesem exklusiven Seminar den Bodensee definitiv als bessere Regattasegler verlassen werden.“
Karol Jablonski
Admiral's Cup 1993: Sieger mit dem deutschen Team, Matchrace-Weltmeister, siebenmaliger Eissegel-Weltmeister, 1. Mumm 36 Weltmeister 1999, Steuermann und Taktiker im 32. America`s Cup Kampagne bei Desafio Espanol, führte 18 Monate die ISAF-Weltrangliste im Match Racing an, 2007: 3. Platz beim Louis Vuitton Cup (Herausfordererserie zum 32. America´s Cup)
Weitere Infos: Flyer >
MATCH CENTER GERMANY GMBH & CO.KG
Obere-Seestr. 2/2
D-88085 LangenargenT. +49(0)7543-9311-150
F. +49(0)7543-9618-340
info@match-center.de
www.match-center.de
Langenargen - Der „Weisse Hai“ kommt an den Bodensee: Einer der erfolgreichsten deutschsprachigen Segler aller Zeiten wird vom 2. bis 3. Mai das exklusive Taktik-Seminar im Match Center Germany leiten. Karol Jablonski, bekannt für seine mitreißenden Starts, taktischen Finessen und viel eindrucksvollen Kampfgeist an Bord der spanischen America´s Cup-Yacht „Desafío Español“ ist nach dem US-Profi Dave Dellenbaugh schon der zweite Weltklassesegler, der die internationale Akademie in Langenargen mit seinem Wissen bereichert.
DER ZWEITE WELTKLASSE-REFERENT IM MATCH CENTER GERMANY
Jablonski zählt unbestritten zu den Top Ten der internationalen Matchrace-Elite. In Zusammenarbeit mit Eberhard Magg, Co-Gründer des Match Center Germany und selbst international erfolgreicher Matchracer, wird Jablonski seinen Schülern im Taktikseminar zwei Tage lang eine geballte Ladung seine taktischen Kunst und Können servieren. Dabei geht es sowohl um die Besonderheiten und Optionen auf dem Wasser als auch um perfektes Timing und die optimale Kontrolle des Gegners.
Was der dreimalige Olympiasieger Jochen Schümann eine „dreidimensionale Mischung aus Schach und Boxen auf dem Wasser“ nennt, beherrscht kaum einer so effektiv wie Jablonski. Wer seinen künftigen Gegnern auf der Regattabahn durch die richtige Anwendung von taktischen Maßnahmen einen Schritt voraus sein möchte, muss die Grundlagen beherrschen, die in diesem Seminar vermittelt werden: Gelernt wird, die Faktoren Wind, Wetter, Gegner und die eigene Position richtig einzuschätzen und die daraus resultierende optimale Taktik zu entwickeln. Auf den Yachten vom Match Center Germany werden sowohl Angriffs- als auch Verteidigungstaktiken erklärt, geübt und in Testregatten angewendet. EIN GEWINN FÜR
ALLE SPORTSEGLER: JABLONSKI´S „ABC“ FÜR DEN REGATTAERFOLG
Absolventen des Taktik-Seminars stehen am Ende der zweitägigen Veranstaltung eine ganze Palette von neuen taktischen Mitteln zur Verfügung. Auf den Regattayachten wird gelehrt und gelernt, diese praktisch umzusetzen. Rechtzeitig zum Start der Regattasaison 2009 können sich Regattasegler hier intensiv und wirkungsvoll mit den Taktik-Meistern des Regattasports vorbereiten, und an der einen oder anderen persönlichen Schwäche arbeiten. „Klar ist“, so Eberhard Magg, „dass Karol Jablonski wie immer alles geben und zeigen wird und die Teilnehmer an diesem exklusiven Seminar den Bodensee definitiv als bessere Regattasegler verlassen werden.“
Karol Jablonski
Admiral's Cup 1993: Sieger mit dem deutschen Team, Matchrace-Weltmeister, siebenmaliger Eissegel-Weltmeister, 1. Mumm 36 Weltmeister 1999, Steuermann und Taktiker im 32. America`s Cup Kampagne bei Desafio Espanol, führte 18 Monate die ISAF-Weltrangliste im Match Racing an, 2007: 3. Platz beim Louis Vuitton Cup (Herausfordererserie zum 32. America´s Cup)
Weitere Infos: Flyer >
MATCH CENTER GERMANY GMBH & CO.KG
Obere-Seestr. 2/2
D-88085 LangenargenT. +49(0)7543-9311-150
F. +49(0)7543-9618-340
info@match-center.de
www.match-center.de
Montag, 2. März 2009
Entgegen dem Trend leichter Besucherzuwachs
02.03.09 - 10.443 Besucher kamen zur vierten BOATFIT in die Messe Bremen.
„Gegen den aktuellen Trend in der Branche konnten wir mit der BOATFIT 2009 einen leichten Zuwachs um rund 200 Besucher verzeichnen“, so das Resümee von Hans Peter Schneider, Geschäftsführer der mgh Messe- und Ausstellungsgesellschaft Hansa GmbH. „Das zeigt, dass wir mit dem Konzept der Messe als Deutschlands einzige REFIT- und Klassikermesse auf dem richtigen Weg sind.“ 10.443 Besucher kamen vom 27. Februar bis 1. März in die Hallen 6 und 7 der Messe Bremen, um sich zu informieren, auszutauschen und sich mit dem passenden Zubehör für die Reparatur oder Restaurierung ihres Bootes auszustatten.
164 Aussteller aus fünf Ländern und mehr als 30 Referenten sorgten für ein abwechslungsreiches Programm. Und das kam bei den Besuchern gut an. „Bootsliebhaber aus allen 16 Bundesländern sind dieses Jahr zur BOATFIT nach Bremen gekommen“, sagt BOATFIT-Projektleiterin Gabriele Frey. „Unsere Befragung hat gezeigt, dass 42 Prozent unserer Besucher etwas gekauft haben. Und 86 Prozent sagen, dass ihnen der Messebesuch viel gebracht hat. Die Besucher haben Spaß an der Messe, sie erleben etwas und werden objektiv und umfassend informiert.“ Die nächste BOATFIT findet vom 12. bis 14. März 2010 statt.
Ausstellerstimmen:
Heino Abrams, Boots- und Schiffswerft Cuxhaven GmbH:
„Die Besucherresonanz ist hier wirklich gut. Wir hatten sehr viele Interessenten am Stand. Sie kommen mit speziellen Fragen und werden auf der Messe gut betreut. Es herrscht eine schöne Atmosphäre – das ist das, was die BOATFIT ausmacht.“
Bert van Baar, De Bootsbouwschool:
„Die Besucher der BOATFIT sind sehr interessiert. Wir haben viele gute Gespräche geführt und einige Interessenten haben sich gleich für unsere Kurse in Holland angemeldet. Der holländische Gemeinschaftsstand mit sieben Firmen war zum ersten Mal auf der BOATFIT und wir kommen gerne wieder.“
Kay Wendt, PANTERA Product GmbH:
„Die BOATFIT 2009 war eine sehr gelungene Messe. Es war richtig schön: Es gab sehr gute Vorträge, die alle gut besetzt waren, und ein fachliches Publikum, das sehr viel gekauft hat.“
Nils Rammin, Werft Rammin:
„Wir waren dieses Jahr zum ersten Mal auf der BOATFIT und sind sehr zufrieden. Wir haben sehr gute Gespräche geführt, denn die Besucher kommen hierher, weil sie wirklich etwas wollen, weil sie Problemlösungen suchen.“
Frank Hauke, Frank Hauke Bootsbau Service Handel:
„Wir nehmen viele wertvolle Kontakte mit nach Hause und hatten diverse Geschäftsanbahnungen. Es sollten noch mehr Leute unseres Schlages zur BOATFIT kommen, denn sie ist ein Treffpunkt und die Teilnahme hier lohnt sich.“
„Gegen den aktuellen Trend in der Branche konnten wir mit der BOATFIT 2009 einen leichten Zuwachs um rund 200 Besucher verzeichnen“, so das Resümee von Hans Peter Schneider, Geschäftsführer der mgh Messe- und Ausstellungsgesellschaft Hansa GmbH. „Das zeigt, dass wir mit dem Konzept der Messe als Deutschlands einzige REFIT- und Klassikermesse auf dem richtigen Weg sind.“ 10.443 Besucher kamen vom 27. Februar bis 1. März in die Hallen 6 und 7 der Messe Bremen, um sich zu informieren, auszutauschen und sich mit dem passenden Zubehör für die Reparatur oder Restaurierung ihres Bootes auszustatten.
164 Aussteller aus fünf Ländern und mehr als 30 Referenten sorgten für ein abwechslungsreiches Programm. Und das kam bei den Besuchern gut an. „Bootsliebhaber aus allen 16 Bundesländern sind dieses Jahr zur BOATFIT nach Bremen gekommen“, sagt BOATFIT-Projektleiterin Gabriele Frey. „Unsere Befragung hat gezeigt, dass 42 Prozent unserer Besucher etwas gekauft haben. Und 86 Prozent sagen, dass ihnen der Messebesuch viel gebracht hat. Die Besucher haben Spaß an der Messe, sie erleben etwas und werden objektiv und umfassend informiert.“ Die nächste BOATFIT findet vom 12. bis 14. März 2010 statt.
Ausstellerstimmen:
Heino Abrams, Boots- und Schiffswerft Cuxhaven GmbH:
„Die Besucherresonanz ist hier wirklich gut. Wir hatten sehr viele Interessenten am Stand. Sie kommen mit speziellen Fragen und werden auf der Messe gut betreut. Es herrscht eine schöne Atmosphäre – das ist das, was die BOATFIT ausmacht.“
Bert van Baar, De Bootsbouwschool:
„Die Besucher der BOATFIT sind sehr interessiert. Wir haben viele gute Gespräche geführt und einige Interessenten haben sich gleich für unsere Kurse in Holland angemeldet. Der holländische Gemeinschaftsstand mit sieben Firmen war zum ersten Mal auf der BOATFIT und wir kommen gerne wieder.“
Kay Wendt, PANTERA Product GmbH:
„Die BOATFIT 2009 war eine sehr gelungene Messe. Es war richtig schön: Es gab sehr gute Vorträge, die alle gut besetzt waren, und ein fachliches Publikum, das sehr viel gekauft hat.“
Nils Rammin, Werft Rammin:
„Wir waren dieses Jahr zum ersten Mal auf der BOATFIT und sind sehr zufrieden. Wir haben sehr gute Gespräche geführt, denn die Besucher kommen hierher, weil sie wirklich etwas wollen, weil sie Problemlösungen suchen.“
Frank Hauke, Frank Hauke Bootsbau Service Handel:
„Wir nehmen viele wertvolle Kontakte mit nach Hause und hatten diverse Geschäftsanbahnungen. Es sollten noch mehr Leute unseres Schlages zur BOATFIT kommen, denn sie ist ein Treffpunkt und die Teilnahme hier lohnt sich.“
Freitag, 27. Februar 2009
„Ein wichtiges Aushängeschild für Bremen“
27.02.09 - „Die BOATFIT 2009 bietet Besuchern aus dem In- und Ausland die Möglichkeit, sich über den Markt zu informieren, mit Gleichgesinnten Kontakt aufzunehmen und sich auszutauschen. Für Bremen ist die BOATFIT ein wichtiges Aushängeschild. Über die reinen Informationen für Eigner, Crew und Liebhaber hinaus macht sie auch die Innovationskraft des Standorts deutlich“, sagte Lutz H. Peper, Präses der Handelskammer Bremen, anlässlich der Eröffnung der BOATFIT am 27. Februar in der Messe Bremen. Noch bis Sonntag, 1. März 2009, lädt die BOATFIT in die Hallen 6 und 7 der Messe Bremen ein.
Zum vierten Mal bietet die Messe unter dem Motto „Boote erleben & Werte erhalten“ Bootsliebhabern, Eignern, Skippern und Crew Gelegenheit, sich zu informieren, auszutauschen und ihr Boot fit für die Saison zu machen. „Aussteller wie auch Besucher wissen die Besonderheiten der BOATFIT – eine Mischung aus Service, den passenden Produkten rund ums Boot, intensivem Austausch und Seemannsgarn – gleichermaßen zu schätzen“, so Hans Peter Schneider, Geschäftsführer der mgh Messe- und Ausstellungsgesellschaft Hansa GmbH. „Die Aussteller treffen bei uns auf ein technisch interessiertes Publikum, das zur BOATFIT kommt, um sich Tipps und Tricks für die Bootsrestaurierung zu holen, Zubehör zu kaufen und sich auszutauschen. Das macht die Messe in der Hansestadt Bremen so einzigartig und prägt ihren Erfolg.“
164 Aussteller aus Deutschland, Holland, Dänemark, Schweden und aus der Schweiz, präsentieren Klassiker und bieten alles rund ums Boot an. Außerdem wartet die BOATFIT mit einem abwechslungsreichen Rahmenprogramm für Jung und Alt und rund 100 Vorträgen und Workshops von mehr als 30 Referenten auf. Hinzu kommen der Nautische Flohmarkt am Sonntag und eine Versteigerung zu Gunsten der Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) am Sonnabend.
„Bei der BOATFIT trifft man auf Menschen, die sich wirklich für die Sache interessieren“, sagt Kapitänleutnant a.D. Otto Stoehr, der selbst einige Vorträge zum Thema Sicherheit & Seemannschaft halten wird. „An den Ständen der Aussteller kann man sich kompetent und persönlich informieren. Und die Besucher wissen genau, was sie sehen und hören wollen. Sie kommen gezielt zu den Vorträgen und stellen interessierte Fragen. Das macht einfach Spaß.“
Die vierte BOATFIT findet vom 27. Februar bis 1. März 2009 in den Hallen 6 und 7 der Messe Bremen statt. Sie ist täglich von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Regulärer Eintrittspreis 9,- Euro. Weitere Informationen unter www.boatfit.de und unter 0421-3505 265.
Zum vierten Mal bietet die Messe unter dem Motto „Boote erleben & Werte erhalten“ Bootsliebhabern, Eignern, Skippern und Crew Gelegenheit, sich zu informieren, auszutauschen und ihr Boot fit für die Saison zu machen. „Aussteller wie auch Besucher wissen die Besonderheiten der BOATFIT – eine Mischung aus Service, den passenden Produkten rund ums Boot, intensivem Austausch und Seemannsgarn – gleichermaßen zu schätzen“, so Hans Peter Schneider, Geschäftsführer der mgh Messe- und Ausstellungsgesellschaft Hansa GmbH. „Die Aussteller treffen bei uns auf ein technisch interessiertes Publikum, das zur BOATFIT kommt, um sich Tipps und Tricks für die Bootsrestaurierung zu holen, Zubehör zu kaufen und sich auszutauschen. Das macht die Messe in der Hansestadt Bremen so einzigartig und prägt ihren Erfolg.“
164 Aussteller aus Deutschland, Holland, Dänemark, Schweden und aus der Schweiz, präsentieren Klassiker und bieten alles rund ums Boot an. Außerdem wartet die BOATFIT mit einem abwechslungsreichen Rahmenprogramm für Jung und Alt und rund 100 Vorträgen und Workshops von mehr als 30 Referenten auf. Hinzu kommen der Nautische Flohmarkt am Sonntag und eine Versteigerung zu Gunsten der Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) am Sonnabend.
„Bei der BOATFIT trifft man auf Menschen, die sich wirklich für die Sache interessieren“, sagt Kapitänleutnant a.D. Otto Stoehr, der selbst einige Vorträge zum Thema Sicherheit & Seemannschaft halten wird. „An den Ständen der Aussteller kann man sich kompetent und persönlich informieren. Und die Besucher wissen genau, was sie sehen und hören wollen. Sie kommen gezielt zu den Vorträgen und stellen interessierte Fragen. Das macht einfach Spaß.“
Die vierte BOATFIT findet vom 27. Februar bis 1. März 2009 in den Hallen 6 und 7 der Messe Bremen statt. Sie ist täglich von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Regulärer Eintrittspreis 9,- Euro. Weitere Informationen unter www.boatfit.de und unter 0421-3505 265.
Beluga Racer nach 1000 sm in der Verfolgerrolle
27.02.09 - Boris Herrmann und Felix Oehme entkamen der großen Flaute zu spät.
Eine Woche nach dem Start der dritten Etappe des Portimão Global Ocean Race, die von Wellington/Neuseeland nach Ilhabela/Brasilien führt, nehmen die deutschen Weltumsegler auf der „Beluga Racer“ eine ungewohnte Verfolgerrolle ein. Die in der Gesamtwertung führenden Boris Herrmann und Felix Oehme aus Kiel und Hamburg lagen am Freitagvormittag (27. Februar) 20 Seemeilen hinter der Spitze zurück. Sie hatten die ersten beiden von insgesamt fünf Etappen gewonnen. Vorne segelten überraschend die drittplatzierten Briten Jeremy Salvesen/David Thomson mit der „Mowgli“ acht Seemeilen vor Felipe Cubillos und José Muñoz auf der „Desafio Cabo de Hornos“ (2.) aus Chile. Insgesamt waren durch eine anhaltende Flaute erst gut 1.000 der insgesamt 7.200 Seemeilen des längsten Regattateilstücks absolviert, das um Kap Hoorn herum führt. Die Regatta endet im Juni in Portugal.
„Wir sind derzeit in unser Position gefangen und hoffen auf eine Winddrehung – egal in welche Richtung“, berichtete Co-Skipper Felix Oehme am Freitagmorgen. In einer mäßigen Westsüdwestbrise steuerte die „Beluga Racer“ mit einem Kurs zwischen 90 und 100 Grad als südlichstes Boot im Feld immer weiter auf die Eisgrenze entlang des 45. Breitengrads zu. Doch diese darf nicht nach Süden überschritten werden, das hat die Regattaleitung aus Sicherheitsgründen so festgelegt. „Aber wenn wir jetzt schon halsen würden, wäre es teuer“, so der 27-Jährige, „weil wir auf dem anderen Bug keinen Boden Richtung Kap Hoorn gutmachen könnten und gegen die Gegner sofort zurückfielen.“
Dieses Problem hatte die weiter nördlich liegende Konkurrenz zunächst noch nicht so arg. Ihr Spielraum bis zur Sperrzone (Ice Gate) war größer, schmolz aber am Freitag auch zusammen. „Die gedachte Linie kann am Wochenende zur strategischen Falle werden“, erklärt Beluga-Meteorologe Sven Taxwedel, und kurzfristig war keine gravierende Änderung in Sicht. Spätestens am 45. Breitengrad darf höchstens ein reiner Ost-Kurs (90 Grad) gesteuert werden. Ist dann der Windeinfallswinkel nicht mehr optimal, also nicht mehr schräg von hinten, sondern zu achterlich, werden die modernen Rennyachten immer langsamer oder müssen nach Norden weghalsen.
Wie ist das norddeutsche Duo in diese Situation geraten? „Wir haben im Schwachwind taktisch daneben gelegen“, gab Skipper Boris Herrmann über Satellitentelefon unumwunden zu. Während die chilenischen Konkurrenten nach tagelangem Bug-an-Bug-Rennen in nördlichere Richtung abgebogen waren, vertraute die Beluga-Crew auf dem Weg nach Osten einem südlicheren Kurs. „Unter einer Wolke sind wir klassisch angeluvt und haben uns dabei schnell abgesetzt“, erläuterte der ebenfalls 27-Jährige, „aber mit der Brise war es bald vorbei.“ Die Chilenen versuchten auf der anderen Seite der Wolke ihr Glück und fanden es zwar erst später, aber in stetig zunehmendem Westnordwestwind.
Ernsthafte Sorgen, den Anschluss zu verlieren, kamen bei den Landratten im Internet auf, als der Rückstand zwischenzeitig mehr als 40 Seemeilen betrug. „Aber das war noch lange kein Grund, nervös zu werden und durch extreme Manöver unnötig viel zu riskieren“, meinte Felix Oehme. Als der Wind auch für die Deutschen auffrischte und die „Beluga Racer“ eine Geschwindigkeit von 12 bis 14 Knoten lief, war die gute Laune sofort wieder spürbar.
Eine ungewöhnliche Wetterlage auf der Südhalbkugel hatte die Teilnehmer der Weltumseglung nach einem stürmischen Auftakt überrascht. Die Datumsgrenze war schon am ersten Wochenende auf See noch mit Volldampf überschritten worden (Herrmann: „Unspektakulär, das haben wir kaum bemerkt“), da flaute der Wind zu Wochenbeginn stark ab. Unter Deck zeigte das Thermometer 29 Grad Celsius, die Albatrosse badeten auf dem spiegelglatten Meer, nur vorwärts ging es nicht so recht. Mit bislang durchschnittlich unter sieben Knoten Fahrtgeschwindigkeit hat das Feld schon jetzt mehr als zwei Tage auf die geplante Ankunft zwischen dem 25. und 27. März verloren. „Felix hat für 42 Tage eingekauft“, beruhigte der Skipper, „und notfalls reiche das drei Monate, sagt er. Höchstens die Trüffelschokolade könnte am Ende knapp werden.“
Zwischenstand der dritten Etappe am Freitag (27. Februar) um 10.20 Uhr:
1. Mowgli, Jeremy Salvesen/David Thomson (Großbritannien) noch 6.142,5 sm
2. Desafio Cabo de Hornos, Felipe Cubillos/José Muñoz (Chile) 8,2 sm zurück
3. Beluga Racer, Boris Herrmann/Felix Oehme (Kiel/Hamburg) 20,2 sm zurück
Kazimir Partners, Lenjohn und Peter van der Wel (Südafrika) nicht gestartet
Zwischenstand nach zwei von fünf Etappen des Portimão Global Ocean Race:
1. Beluga Racer, Boris Herrmann/Felix Oehme (Kiel/Hamburg) 24 Punkte
2. Desafio Cabo de Hornos, Felipe Cubillos/José Muñoz (Chile) 18,5
3. Mowgli, Jeremy Salvesen/David Thomson (Großbritannien) 14,5
4. Kazimir Partners, Lenjohn und Peter van der Wel (Südafrika) 6,5
Eine Woche nach dem Start der dritten Etappe des Portimão Global Ocean Race, die von Wellington/Neuseeland nach Ilhabela/Brasilien führt, nehmen die deutschen Weltumsegler auf der „Beluga Racer“ eine ungewohnte Verfolgerrolle ein. Die in der Gesamtwertung führenden Boris Herrmann und Felix Oehme aus Kiel und Hamburg lagen am Freitagvormittag (27. Februar) 20 Seemeilen hinter der Spitze zurück. Sie hatten die ersten beiden von insgesamt fünf Etappen gewonnen. Vorne segelten überraschend die drittplatzierten Briten Jeremy Salvesen/David Thomson mit der „Mowgli“ acht Seemeilen vor Felipe Cubillos und José Muñoz auf der „Desafio Cabo de Hornos“ (2.) aus Chile. Insgesamt waren durch eine anhaltende Flaute erst gut 1.000 der insgesamt 7.200 Seemeilen des längsten Regattateilstücks absolviert, das um Kap Hoorn herum führt. Die Regatta endet im Juni in Portugal.
„Wir sind derzeit in unser Position gefangen und hoffen auf eine Winddrehung – egal in welche Richtung“, berichtete Co-Skipper Felix Oehme am Freitagmorgen. In einer mäßigen Westsüdwestbrise steuerte die „Beluga Racer“ mit einem Kurs zwischen 90 und 100 Grad als südlichstes Boot im Feld immer weiter auf die Eisgrenze entlang des 45. Breitengrads zu. Doch diese darf nicht nach Süden überschritten werden, das hat die Regattaleitung aus Sicherheitsgründen so festgelegt. „Aber wenn wir jetzt schon halsen würden, wäre es teuer“, so der 27-Jährige, „weil wir auf dem anderen Bug keinen Boden Richtung Kap Hoorn gutmachen könnten und gegen die Gegner sofort zurückfielen.“
Dieses Problem hatte die weiter nördlich liegende Konkurrenz zunächst noch nicht so arg. Ihr Spielraum bis zur Sperrzone (Ice Gate) war größer, schmolz aber am Freitag auch zusammen. „Die gedachte Linie kann am Wochenende zur strategischen Falle werden“, erklärt Beluga-Meteorologe Sven Taxwedel, und kurzfristig war keine gravierende Änderung in Sicht. Spätestens am 45. Breitengrad darf höchstens ein reiner Ost-Kurs (90 Grad) gesteuert werden. Ist dann der Windeinfallswinkel nicht mehr optimal, also nicht mehr schräg von hinten, sondern zu achterlich, werden die modernen Rennyachten immer langsamer oder müssen nach Norden weghalsen.
Wie ist das norddeutsche Duo in diese Situation geraten? „Wir haben im Schwachwind taktisch daneben gelegen“, gab Skipper Boris Herrmann über Satellitentelefon unumwunden zu. Während die chilenischen Konkurrenten nach tagelangem Bug-an-Bug-Rennen in nördlichere Richtung abgebogen waren, vertraute die Beluga-Crew auf dem Weg nach Osten einem südlicheren Kurs. „Unter einer Wolke sind wir klassisch angeluvt und haben uns dabei schnell abgesetzt“, erläuterte der ebenfalls 27-Jährige, „aber mit der Brise war es bald vorbei.“ Die Chilenen versuchten auf der anderen Seite der Wolke ihr Glück und fanden es zwar erst später, aber in stetig zunehmendem Westnordwestwind.
Ernsthafte Sorgen, den Anschluss zu verlieren, kamen bei den Landratten im Internet auf, als der Rückstand zwischenzeitig mehr als 40 Seemeilen betrug. „Aber das war noch lange kein Grund, nervös zu werden und durch extreme Manöver unnötig viel zu riskieren“, meinte Felix Oehme. Als der Wind auch für die Deutschen auffrischte und die „Beluga Racer“ eine Geschwindigkeit von 12 bis 14 Knoten lief, war die gute Laune sofort wieder spürbar.
Eine ungewöhnliche Wetterlage auf der Südhalbkugel hatte die Teilnehmer der Weltumseglung nach einem stürmischen Auftakt überrascht. Die Datumsgrenze war schon am ersten Wochenende auf See noch mit Volldampf überschritten worden (Herrmann: „Unspektakulär, das haben wir kaum bemerkt“), da flaute der Wind zu Wochenbeginn stark ab. Unter Deck zeigte das Thermometer 29 Grad Celsius, die Albatrosse badeten auf dem spiegelglatten Meer, nur vorwärts ging es nicht so recht. Mit bislang durchschnittlich unter sieben Knoten Fahrtgeschwindigkeit hat das Feld schon jetzt mehr als zwei Tage auf die geplante Ankunft zwischen dem 25. und 27. März verloren. „Felix hat für 42 Tage eingekauft“, beruhigte der Skipper, „und notfalls reiche das drei Monate, sagt er. Höchstens die Trüffelschokolade könnte am Ende knapp werden.“
Zwischenstand der dritten Etappe am Freitag (27. Februar) um 10.20 Uhr:
1. Mowgli, Jeremy Salvesen/David Thomson (Großbritannien) noch 6.142,5 sm
2. Desafio Cabo de Hornos, Felipe Cubillos/José Muñoz (Chile) 8,2 sm zurück
3. Beluga Racer, Boris Herrmann/Felix Oehme (Kiel/Hamburg) 20,2 sm zurück
Kazimir Partners, Lenjohn und Peter van der Wel (Südafrika) nicht gestartet
Zwischenstand nach zwei von fünf Etappen des Portimão Global Ocean Race:
1. Beluga Racer, Boris Herrmann/Felix Oehme (Kiel/Hamburg) 24 Punkte
2. Desafio Cabo de Hornos, Felipe Cubillos/José Muñoz (Chile) 18,5
3. Mowgli, Jeremy Salvesen/David Thomson (Großbritannien) 14,5
4. Kazimir Partners, Lenjohn und Peter van der Wel (Südafrika) 6,5
Montag, 23. Februar 2009
Positive Signale von der Schweizer Wassersportbranche
23.02.09 - Strahlende Gesichter nach der SuisseNautic, der 5. Nationalen Boots- und Wassersport-Show. Während neun Tagen, vom 14. – 22. Februar 2009, war das Gelände der BEA bern expo AG Heimathafen für die nautische Branche der Schweiz.
Die nautische Branche startet optimistisch in die kommende Wassersportsaison. Innovation und Qualität stehen bei Booten und Yachten im Vordergrund, Nachhaltigkeit prägt den Dienstleistungsbereich. Die rund 200 Aussteller präsentierten dem zahlreichen Publikum auf 25'000 m2 einen umfassenden Querschnitt durch das gesamte Angebot, viele Neuheiten und eine breite Palette an Dienstleistungen. Ergänzt wurde die SuisseNautic durch spannende Filmvorführungen und Vorträge.
Das interessierte und gut informierte Publikum sorgte in den Ausstellungshallen der blauen Freizeit- und Urlaubswelt für zufriedene Aussteller. Viele gute Geschäfte konnten gleich an der Messe realisiert werden, die hohe Qualität und Kaufkraft des Publikums werden von der Branche als positives Zeichen gewertet.
Ein besonderes Erlebnis war die Sonderschau «Erlebnis Wasser – Ihre Seepolizei». Hautnah konnte die tägliche Arbeit der Seepolizei des Kantons Bern auf und an den Gewässern verfolgt werden. Das Kompetenz-Zentrum Nautik Schweiz diente als allgemeine Anlaufstelle und konnte nautisches Know-how vermitteln. Das SuisseNautic-Center schliesslich bot mit Action-Bildern auf Optimisten für Kinder, Trimm-Vorträgen von Olympia-Segler Simon Brügger und Präsentationen zum aktuellen Regattageschehen von Profisegler Christian «Blumi» Scherrer für Jung und Alt spannende Einblicke in den Segelsport.
Auch David Clavadetscher, Geschäftsführer des Schweizerischen Bootbauer-Verbands (SBV) bestätigt: «Wir sind sehr zufrieden. Im internationalen Umfeld ist die SuisseNautic 2009 eine der wenigen Messen der aktuellen Saison mit ausschliesslich positiven Feedbacks.» Der Erfolg der Messe erstaunt Clavadetscher allerdings nicht. «Offensichtlich hat die nautische Branche der Schweiz ihre Hausaufgaben gemacht und konnte dem Publikum eine spannende SuisseNautic 2009 präsentieren.»
Die nautische Branche startet optimistisch in die kommende Wassersportsaison. Innovation und Qualität stehen bei Booten und Yachten im Vordergrund, Nachhaltigkeit prägt den Dienstleistungsbereich. Die rund 200 Aussteller präsentierten dem zahlreichen Publikum auf 25'000 m2 einen umfassenden Querschnitt durch das gesamte Angebot, viele Neuheiten und eine breite Palette an Dienstleistungen. Ergänzt wurde die SuisseNautic durch spannende Filmvorführungen und Vorträge.
Das interessierte und gut informierte Publikum sorgte in den Ausstellungshallen der blauen Freizeit- und Urlaubswelt für zufriedene Aussteller. Viele gute Geschäfte konnten gleich an der Messe realisiert werden, die hohe Qualität und Kaufkraft des Publikums werden von der Branche als positives Zeichen gewertet.
Ein besonderes Erlebnis war die Sonderschau «Erlebnis Wasser – Ihre Seepolizei». Hautnah konnte die tägliche Arbeit der Seepolizei des Kantons Bern auf und an den Gewässern verfolgt werden. Das Kompetenz-Zentrum Nautik Schweiz diente als allgemeine Anlaufstelle und konnte nautisches Know-how vermitteln. Das SuisseNautic-Center schliesslich bot mit Action-Bildern auf Optimisten für Kinder, Trimm-Vorträgen von Olympia-Segler Simon Brügger und Präsentationen zum aktuellen Regattageschehen von Profisegler Christian «Blumi» Scherrer für Jung und Alt spannende Einblicke in den Segelsport.
Auch David Clavadetscher, Geschäftsführer des Schweizerischen Bootbauer-Verbands (SBV) bestätigt: «Wir sind sehr zufrieden. Im internationalen Umfeld ist die SuisseNautic 2009 eine der wenigen Messen der aktuellen Saison mit ausschliesslich positiven Feedbacks.» Der Erfolg der Messe erstaunt Clavadetscher allerdings nicht. «Offensichtlich hat die nautische Branche der Schweiz ihre Hausaufgaben gemacht und konnte dem Publikum eine spannende SuisseNautic 2009 präsentieren.»
Online-Meldung ab sofort auch für die X-35 und X-41 möglich
23.02.09 - Der erste Startschuss zum X-en-Festival der Kieler Woche 2009 ist gefallen. Im Rahmen der jährlichen Kieler Woche-Regatten können nun ab sofort auch die Segler der X-35 und X-41 Klassen ihre Meldung für die X-35 Welt- und die X-41 Europameisterschaft online abgeben.
Vom heimischen PC ist die Meldung in wenigen Schritten nun ganz einfach möglich: Zusammen mit der b+m Informatik AG hat der Kieler Yacht-Club ein Regattamanagement Programm entwickelt, dass sowohl die Meldung als auch die Bezahlung der Meldegebühren einfach und bequem online abwickelt. Wer dazu noch mal in die Ausschreibung gucken möchte, kann dies auch gleich im Internet erledigen: zu allen Veranstaltungen ist die jeweilige Notice of Race auf der offiziellen Kieler Woche-Homepage zu finden.
Bei der Kieler Woche 2009 (20. bis 28. Juni) werden nach 2007 die WM-Titelkämpfe der X-35 Klasse nun zum zweiten Mal ausgetragen, die Europameisterschaft der X-41 Klasse dagegen feiert im Rahmen der diesjährigen Kieler Woche seine Premiere. Beide Veranstaltungen beginnen am Montag, den 22. Juni mit Check-In und Vermessung und enden am drauffolgenden Sonntag, den 28. Juni.
Weitere Informationen und die Möglichkeit zur Online-Meldung auf http://www.kieler-woche.de/
Vom heimischen PC ist die Meldung in wenigen Schritten nun ganz einfach möglich: Zusammen mit der b+m Informatik AG hat der Kieler Yacht-Club ein Regattamanagement Programm entwickelt, dass sowohl die Meldung als auch die Bezahlung der Meldegebühren einfach und bequem online abwickelt. Wer dazu noch mal in die Ausschreibung gucken möchte, kann dies auch gleich im Internet erledigen: zu allen Veranstaltungen ist die jeweilige Notice of Race auf der offiziellen Kieler Woche-Homepage zu finden.
Bei der Kieler Woche 2009 (20. bis 28. Juni) werden nach 2007 die WM-Titelkämpfe der X-35 Klasse nun zum zweiten Mal ausgetragen, die Europameisterschaft der X-41 Klasse dagegen feiert im Rahmen der diesjährigen Kieler Woche seine Premiere. Beide Veranstaltungen beginnen am Montag, den 22. Juni mit Check-In und Vermessung und enden am drauffolgenden Sonntag, den 28. Juni.
Weitere Informationen und die Möglichkeit zur Online-Meldung auf http://www.kieler-woche.de/
Harter Zweikampf der Beluga-Crew zum Auftakt
23.02.09 - Herrmann/Oehme nach 300 Seemeilen dicht hinter den Chilenen
WELLINGTON. Matchrace der “Beluga Racer" mit den Chilenen zum Auftakt der dritten Etappe des Portimão Global Ocean Race: Seit dem Start am Wochenende in Wellington/Neuseeland kämpfen Boris Herrmann und Felix Oehme aus Kiel und Hamburg mit Felipe Cubillos und José Muñoz auf der “Desafio Cabo de Hornos2 um Platz eins. Nach 38 Stunden und mehreren Führungswechseln während der ersten 300 der insgesamt 7.200 Seemeilen auf dem Weg nach Ilhabela in Brasilien hatte das deutsche Duo am Sonntagvormittag (22. Februar) deutscher Zeit 2,8 Seemeilen Rückstand. Die längste und härteste Etappe der Hochseesegelregatta rund um die Welt, die im Juni in Portugal zu Ende geht, wird etwa fünf Wochen dauern und führt um das berühmt-berüchtigte Kap Hoorn an Südzipfel Südamerikas.
Abschiedstränen kullerten über so manche Wange, als die Weltumsegler an der Pier der Landeshauptstadt die Leinen los machten. Rund fünf Wochen hatten sich Teilnehmer in der segelverrückten Nation von den Strapazen der zweiten Etappe aus Kapstadt/Südafrika erholt und viele Freunde gewonnen. Ein Talisman der Maori, der Ureinwohner Neuseelands, begleitet seit der emotionalen Preisverleihung die Crews. Doch nun brannte es vor allem den Spitzenreitern aus Norddeutschland unter den Nägeln, nach zwei sensationellen Triumpfen ihren Siegeszug um den Globus fortzusetzen. “Wir sind hochmotiviert, wollen aber cool bleiben, denn die Entscheidung fällt voraussichtlich erst im letzten Drittel vor der Küste Südamerikas", sagten die beiden 27-Jährigen vor der Abreise.
Bei traumhaften Segelbedingungen mit blauem Himmel und starken bis stürmischen nordwestlichen Winden hatte das deutsche Boot dann beim Startschuss von Neuseelands neuem Sportminister John Morrison den Bug knapp vorn. Doch die Chilenen, die in der Gesamtwertung 5,5 Punkte hinter Herrmann/Oehme auf Platz zwei liegen, überraschten mit einem größeren Vorsegel und setzten sich schnell ab. Der belgische Einhandsegler Michelle Kleinjans folgte auf der “Roaring Forty" als Dritter vor dem britischen Team Mowgli mit Jeremy Salvesen und David Thomson.
Dann meldete die “Beluga Racer³ gleich zu Beginn auch noch Probleme an Bord. “Die Abstimmung der Selbststeueranlage mit den Rudern passte nicht", berichtete der Skipper, “aber wir haben das zügig in den Griff bekommen." Ohne Autopilot hätte die zweiköpfige Mannschaft kaum eine Chance gehabt, ihr Boot rund um die Uhr sicher und vor allem schnell zu manövrieren.
Die ersten zwölf Stunden des Rennens gehörten so der feuerroten Class 40-Yacht aus Südamerika. Sie führte die Konkurrenz durch die Cook-Straße zwischen der Nord- und der Südinsel Neuseelands hindurch an. Doch die königsblaue “Beluga Racer" blieb immer in Sichtweite dran und kämpfte sich im Morgengrauen allmählich vorbei. Das wiederum war nicht nur eine Frage der Bootsgeschwindigkeit, sondern auch der Taktik. Denn der Wind hatte auf Stärke fünf bis vier abgenommen und etwas westlicher gedreht. Das hinderte das Feld zunächst daran, seinen Kurs direkter auf das so genannte Eistor (Ice Gate) abzustecken, weil die Yachten zu langsam sind, wenn der Wind genau von hinten kommt. Dieses Tor ist eine gedachte Linie entlang des 45. Breitengrads Süd, die wegen der Gefahr von Eisgang südlich davon nicht durchbrochen werden darf. Sie beginnt am 160. Längengrad West und reicht bis zum 100. Erst dort darf nach Süden Richtung Kap Hoorn abgebogen werden.
“Normalerweise steuern alle Regattasegler sofort soweit südlich wie möglich, weil dort die stärksten Winde zu erwarten sind", erklärt Herrmann, “aber bei uns liegt dort zum Etappenauftakt eine Zone schwächeren Winds im Weg, die uns nach der mittelfristigen Vorhersage eine Weile beschäftigen dürfte.³ Es sei “ganz angenehm", nicht gleich ein Sturmtief auf die Mütze zu bekommen. In den ersten 48 Stunden wollten er und sein Co-Skipper so tief wie möglich segeln, ohne zu viel Bootsspeed einzubüßen.
Nachdem sie überholt worden waren, wählten die Chilenen einen noch tieferen Kurs. Dabei verloren sich die Konkurrenten aus dem Blickfeld. Oehme: “Wann wir weiter abfallen sollten, ist strategisch schwer zu beurteilen, da wir die ersten vier Tage nur wenig Wetterdaten empfangen können." Grund ist eine geringere Satellitenversorgung in diesem abgelegenen Seegebiet durch eine technische Neupositionierung. Als am Sonntagmorgen der Wind weiter drehte, änderten alle die Fahrtrichtung nach Süden, und die “Desafio Cabo de Hornos" lag wieder vorn. Welche Taktik aufgeht, dürfte erst im Laufe der Woche klar werden, wenn die Boote das Eisgate erreichen.
Umso gespannter schauen die Regattafans auf die ebenfalls satellitengestützten Positionsreports, die alle drei Stunden im Internet auf der Website www.globalracetracker.com aktualisiert werden. News und Fotos von Bord des deutschen Boots gibt es unter www.beluga-racer.com. Die Zielankunft im brasilianischen Urlaubsort Ilhabela wird je nach Rennverlauf zwischen dem 25. und 27. März hochgerechnet. Über Charleston in den USA geht es dann zurück in den Start- und Zielhafen der Regatta, Portimão in Portugal.
WELLINGTON. Matchrace der “Beluga Racer" mit den Chilenen zum Auftakt der dritten Etappe des Portimão Global Ocean Race: Seit dem Start am Wochenende in Wellington/Neuseeland kämpfen Boris Herrmann und Felix Oehme aus Kiel und Hamburg mit Felipe Cubillos und José Muñoz auf der “Desafio Cabo de Hornos2 um Platz eins. Nach 38 Stunden und mehreren Führungswechseln während der ersten 300 der insgesamt 7.200 Seemeilen auf dem Weg nach Ilhabela in Brasilien hatte das deutsche Duo am Sonntagvormittag (22. Februar) deutscher Zeit 2,8 Seemeilen Rückstand. Die längste und härteste Etappe der Hochseesegelregatta rund um die Welt, die im Juni in Portugal zu Ende geht, wird etwa fünf Wochen dauern und führt um das berühmt-berüchtigte Kap Hoorn an Südzipfel Südamerikas.
Abschiedstränen kullerten über so manche Wange, als die Weltumsegler an der Pier der Landeshauptstadt die Leinen los machten. Rund fünf Wochen hatten sich Teilnehmer in der segelverrückten Nation von den Strapazen der zweiten Etappe aus Kapstadt/Südafrika erholt und viele Freunde gewonnen. Ein Talisman der Maori, der Ureinwohner Neuseelands, begleitet seit der emotionalen Preisverleihung die Crews. Doch nun brannte es vor allem den Spitzenreitern aus Norddeutschland unter den Nägeln, nach zwei sensationellen Triumpfen ihren Siegeszug um den Globus fortzusetzen. “Wir sind hochmotiviert, wollen aber cool bleiben, denn die Entscheidung fällt voraussichtlich erst im letzten Drittel vor der Küste Südamerikas", sagten die beiden 27-Jährigen vor der Abreise.
Bei traumhaften Segelbedingungen mit blauem Himmel und starken bis stürmischen nordwestlichen Winden hatte das deutsche Boot dann beim Startschuss von Neuseelands neuem Sportminister John Morrison den Bug knapp vorn. Doch die Chilenen, die in der Gesamtwertung 5,5 Punkte hinter Herrmann/Oehme auf Platz zwei liegen, überraschten mit einem größeren Vorsegel und setzten sich schnell ab. Der belgische Einhandsegler Michelle Kleinjans folgte auf der “Roaring Forty" als Dritter vor dem britischen Team Mowgli mit Jeremy Salvesen und David Thomson.
Dann meldete die “Beluga Racer³ gleich zu Beginn auch noch Probleme an Bord. “Die Abstimmung der Selbststeueranlage mit den Rudern passte nicht", berichtete der Skipper, “aber wir haben das zügig in den Griff bekommen." Ohne Autopilot hätte die zweiköpfige Mannschaft kaum eine Chance gehabt, ihr Boot rund um die Uhr sicher und vor allem schnell zu manövrieren.
Die ersten zwölf Stunden des Rennens gehörten so der feuerroten Class 40-Yacht aus Südamerika. Sie führte die Konkurrenz durch die Cook-Straße zwischen der Nord- und der Südinsel Neuseelands hindurch an. Doch die königsblaue “Beluga Racer" blieb immer in Sichtweite dran und kämpfte sich im Morgengrauen allmählich vorbei. Das wiederum war nicht nur eine Frage der Bootsgeschwindigkeit, sondern auch der Taktik. Denn der Wind hatte auf Stärke fünf bis vier abgenommen und etwas westlicher gedreht. Das hinderte das Feld zunächst daran, seinen Kurs direkter auf das so genannte Eistor (Ice Gate) abzustecken, weil die Yachten zu langsam sind, wenn der Wind genau von hinten kommt. Dieses Tor ist eine gedachte Linie entlang des 45. Breitengrads Süd, die wegen der Gefahr von Eisgang südlich davon nicht durchbrochen werden darf. Sie beginnt am 160. Längengrad West und reicht bis zum 100. Erst dort darf nach Süden Richtung Kap Hoorn abgebogen werden.
“Normalerweise steuern alle Regattasegler sofort soweit südlich wie möglich, weil dort die stärksten Winde zu erwarten sind", erklärt Herrmann, “aber bei uns liegt dort zum Etappenauftakt eine Zone schwächeren Winds im Weg, die uns nach der mittelfristigen Vorhersage eine Weile beschäftigen dürfte.³ Es sei “ganz angenehm", nicht gleich ein Sturmtief auf die Mütze zu bekommen. In den ersten 48 Stunden wollten er und sein Co-Skipper so tief wie möglich segeln, ohne zu viel Bootsspeed einzubüßen.
Nachdem sie überholt worden waren, wählten die Chilenen einen noch tieferen Kurs. Dabei verloren sich die Konkurrenten aus dem Blickfeld. Oehme: “Wann wir weiter abfallen sollten, ist strategisch schwer zu beurteilen, da wir die ersten vier Tage nur wenig Wetterdaten empfangen können." Grund ist eine geringere Satellitenversorgung in diesem abgelegenen Seegebiet durch eine technische Neupositionierung. Als am Sonntagmorgen der Wind weiter drehte, änderten alle die Fahrtrichtung nach Süden, und die “Desafio Cabo de Hornos" lag wieder vorn. Welche Taktik aufgeht, dürfte erst im Laufe der Woche klar werden, wenn die Boote das Eisgate erreichen.
Umso gespannter schauen die Regattafans auf die ebenfalls satellitengestützten Positionsreports, die alle drei Stunden im Internet auf der Website www.globalracetracker.com aktualisiert werden. News und Fotos von Bord des deutschen Boots gibt es unter www.beluga-racer.com. Die Zielankunft im brasilianischen Urlaubsort Ilhabela wird je nach Rennverlauf zwischen dem 25. und 27. März hochgerechnet. Über Charleston in den USA geht es dann zurück in den Start- und Zielhafen der Regatta, Portimão in Portugal.
Traumstart zur dritten Etappe vor Wellington
23.02.09 - Boris Herrmann und Felix Oehme auf dem Weg Richtung Kap Hoorn
WELLINGTON. Die königsblaue "Beluga Racer" von Boris Herrmann und Felix Oehme (Kiel/Hamburg) preschte am Sonnabend (21. Februar) in Wellington/Neuseeland als Erste über die Startlinie zur dritten Etappe des Portimão Global Ocean Race. Die beiden 27-Jährigen gingen als Spitzenreiter der Segelregatta rund um die Welt auf das 7.200 Seemeilen lange Teilstück nach Ilhabela/Brasilien, das um das legendäre Kap Hoorn führt. Doch bei starkem Nordnordwestwind übernahmen Felipe Cubillos und José Muñoz aus Chile auf der “Desafio Cabo de Hornos³ schnell die Führung. In etwa fünf Wochen werden die Teilnehmer im Zielhafen erwartet.
Am Tag zuvor hatten noch dicke Regenwolken die Szenerie bestimmt. Doch rechtzeitig zum Start zeigte sich Hauptstadt der Segelnation von der schönsten Seite und machte ihrem Namen als “Windy City" alle Ehre: Bei strahlend blauem Himmel rauschten die vier noch im Rennen verbliebenen Boote um 14.15 Uhr Ortszeit (2.15 Uhr in Deutschland) fast Bug an Bug über die Startlinie. Der belgische Einhandsegler Michelle Kleinjans folgte auf der “Roaring Forty" als Dritter vor dem britischen Team Mowgli mit Jeremy Salvesen und David Thomson.
Bereits früh morgens hatte am Hafen schon reges Treiben geherrscht: Letzte Kleinigkeiten wurden überholt, die restlichen Vorräte verstaut. Gut drei Stunden vor dem Start segnete ein katholischer Priester die Boote nebst Besatzung. Anschließend nahmen Familienmitglieder und Freunde, die auch zu dieser Etappe zahlreich angereist waren, Abschied, der zum Teil sichtlich schwer fiel.
Das Team der “Beluga Racer" blieb bei all dem Trubel gelassen: “Wir haben die erste Etappe durch den Southern Ocean erfolgreich gemeistert und sehen den folgenden 7.200 Seemeilen relativ entspannt entgegen, obwohl wir natürlich großen Respekt vor dieser Herausforderung haben³, so Skipper Boris Herrmann. Auch Co-Skipper Felix Oehme zeigte sich relaxed: “Ein bisschen kribbelig bin ich schon, jetzt, wo es in nur zehn Minuten wirklich wieder los geht. Aber wir sind wie immer gut vorbereitet und nach der relativ langen Zeit an Land ganz froh, endlich wieder auf See zu kommen!"
Beide hoffen, dass sie ihren 5,5 Punkte betragenden Vorsprung vor den Chilenen im Rennen in den nun folgenden Wochen weiter ausbauen können. Die Ankunft in Ilhabela/Brasilien ist für den 25. März geplant wenn alles glatt laufen sollte. Wellington werden alle dennoch ein bisschen vermissen, denn aufgrund der relativ langen Liegezeit konnten viele Freundschaften geknüpft werden. Darüber hinaus erwies sich die Stadt als gute Gastgeberin. So outete sich beispielsweise die Bürgermeisterin Kerry Prendergast in ihrer Rede zur Preisverleihung auf der Farewell Party am Donnerstag (19. Februar) selbst als begeisterte Seglerin. Und den Startschuss für die dritte Etappe gab immerhin kein geringerer als John Morrison, seines Zeichens frisch ernannter Minister für Sport in Neuseeland. “Wir freuen uns schon jetzt darauf, bei der nächsten Auflage der Regatta wieder hier zu sein, dann hoffentlich mit mehr Booten", strahlte Regattaleiter Josh Hall.
WELLINGTON. Die königsblaue "Beluga Racer" von Boris Herrmann und Felix Oehme (Kiel/Hamburg) preschte am Sonnabend (21. Februar) in Wellington/Neuseeland als Erste über die Startlinie zur dritten Etappe des Portimão Global Ocean Race. Die beiden 27-Jährigen gingen als Spitzenreiter der Segelregatta rund um die Welt auf das 7.200 Seemeilen lange Teilstück nach Ilhabela/Brasilien, das um das legendäre Kap Hoorn führt. Doch bei starkem Nordnordwestwind übernahmen Felipe Cubillos und José Muñoz aus Chile auf der “Desafio Cabo de Hornos³ schnell die Führung. In etwa fünf Wochen werden die Teilnehmer im Zielhafen erwartet.
Am Tag zuvor hatten noch dicke Regenwolken die Szenerie bestimmt. Doch rechtzeitig zum Start zeigte sich Hauptstadt der Segelnation von der schönsten Seite und machte ihrem Namen als “Windy City" alle Ehre: Bei strahlend blauem Himmel rauschten die vier noch im Rennen verbliebenen Boote um 14.15 Uhr Ortszeit (2.15 Uhr in Deutschland) fast Bug an Bug über die Startlinie. Der belgische Einhandsegler Michelle Kleinjans folgte auf der “Roaring Forty" als Dritter vor dem britischen Team Mowgli mit Jeremy Salvesen und David Thomson.
Bereits früh morgens hatte am Hafen schon reges Treiben geherrscht: Letzte Kleinigkeiten wurden überholt, die restlichen Vorräte verstaut. Gut drei Stunden vor dem Start segnete ein katholischer Priester die Boote nebst Besatzung. Anschließend nahmen Familienmitglieder und Freunde, die auch zu dieser Etappe zahlreich angereist waren, Abschied, der zum Teil sichtlich schwer fiel.
Das Team der “Beluga Racer" blieb bei all dem Trubel gelassen: “Wir haben die erste Etappe durch den Southern Ocean erfolgreich gemeistert und sehen den folgenden 7.200 Seemeilen relativ entspannt entgegen, obwohl wir natürlich großen Respekt vor dieser Herausforderung haben³, so Skipper Boris Herrmann. Auch Co-Skipper Felix Oehme zeigte sich relaxed: “Ein bisschen kribbelig bin ich schon, jetzt, wo es in nur zehn Minuten wirklich wieder los geht. Aber wir sind wie immer gut vorbereitet und nach der relativ langen Zeit an Land ganz froh, endlich wieder auf See zu kommen!"
Beide hoffen, dass sie ihren 5,5 Punkte betragenden Vorsprung vor den Chilenen im Rennen in den nun folgenden Wochen weiter ausbauen können. Die Ankunft in Ilhabela/Brasilien ist für den 25. März geplant wenn alles glatt laufen sollte. Wellington werden alle dennoch ein bisschen vermissen, denn aufgrund der relativ langen Liegezeit konnten viele Freundschaften geknüpft werden. Darüber hinaus erwies sich die Stadt als gute Gastgeberin. So outete sich beispielsweise die Bürgermeisterin Kerry Prendergast in ihrer Rede zur Preisverleihung auf der Farewell Party am Donnerstag (19. Februar) selbst als begeisterte Seglerin. Und den Startschuss für die dritte Etappe gab immerhin kein geringerer als John Morrison, seines Zeichens frisch ernannter Minister für Sport in Neuseeland. “Wir freuen uns schon jetzt darauf, bei der nächsten Auflage der Regatta wieder hier zu sein, dann hoffentlich mit mehr Booten", strahlte Regattaleiter Josh Hall.
Samstag, 21. Februar 2009
Oldtimer-Event macht jetzt Dampf
21.02.09 - Friedrichshafen – Mit besonderen Attraktionen wartet die KLASSIKWELT BODENSEE auf, die vom 21. bis 24. Mai 2009 eine große und einmalige Auswahl von Oldtimern zu Lande, zu Wasser und in der Luft zeigt: Die Oldtimermesse bietet in acht Messehallen ein hochwertiges Spektrum der historischen mobilen Geschichte aus ganz Europa: Flugzeuge, Schiffe, Automobile, Traktoren, Motorräder und Nutzfahrzeuge – am Bodensee fährt alles auf, was fliegt, schwimmt, fährt und natürlich historischen Glanz versprüht.

Erstmals fährt der exklusive Wirtschaftswunderzug von Nürnberg mit Zustiegsmöglichkeiten in zahlreichen Bahnhöfen wie Donauwörth, Augsburg, Buchloe, Mindelheim und Memmingen nach Friedrichshafen. Der typische 1. Klasse Fernschnellzug, gezogen von der berühmten V 200, wird das Reisegefühl der 60er Jahre neu beleben. Stilechte Oldtimer dieser Zeit werden auf Niederbordwagen ab Augsburg in den spektakulären Zug eingereiht.

Die Parade der Dampfboote
Ganz schön unter Dampf steht der Messe-Event für Oldtimer auf dem Wasser: Dampfboote aus Deutschland und der Schweiz laden auf dem Bodensee zu Rundfahrten ein; ferner wird es ein Dampfboot-Rennen und eine Parade auf dem See geben. Hoher Besuch kommt aus dem Oldtimer-Paradies England: Der Benjafield Racing Club hat sich bereits angekündigt und sorgt für eine zusätzliche internationale Note.
Historische Rundfahrt
Eine Bodensee-Rundfahrt der besonderen Art bietet der Bahnpark Augsburg an: Ab Friedrichshafen verkehrt der Zug zu einer traditionellen Bodenseerundfahrt über Überlingen, Radolfzell, Konstanz, Romanshorn, Rorschach, St. Margareten, Bregenz und Lindau zurück nach Friedrichshafen, während die Oldtimer des Autoreisezuges am Hafenbahnhof geparkt werden. Das Team vom historischen Bahnpark Augsburg (www.bahnpark-augsburg.de) ist neuer, exklusiver Partner der KLASSIKWELT BODENSEE.
Audi und Horch Museum Zwickau
Das August Horch Museum, das seinen Sitz im historischen Gebäudeensemble des früheren Audiwerkes in Zwickau hat, ist auch auf der KLASSIKWELT BODENSEE zu Gast und mit zwei historischen Fahrzeugen präsent. Gleichzeitig feiert Audi in diesem Jahr seinen 100. Geburtstag. Dieses große Jubiläum soll auch in Friedrichshafen mit Museumsfahrzeugen entsprechend gewürdigt werden.
Erstmals fährt der exklusive Wirtschaftswunderzug von Nürnberg mit Zustiegsmöglichkeiten in zahlreichen Bahnhöfen wie Donauwörth, Augsburg, Buchloe, Mindelheim und Memmingen nach Friedrichshafen. Der typische 1. Klasse Fernschnellzug, gezogen von der berühmten V 200, wird das Reisegefühl der 60er Jahre neu beleben. Stilechte Oldtimer dieser Zeit werden auf Niederbordwagen ab Augsburg in den spektakulären Zug eingereiht.

Die Parade der Dampfboote
Ganz schön unter Dampf steht der Messe-Event für Oldtimer auf dem Wasser: Dampfboote aus Deutschland und der Schweiz laden auf dem Bodensee zu Rundfahrten ein; ferner wird es ein Dampfboot-Rennen und eine Parade auf dem See geben. Hoher Besuch kommt aus dem Oldtimer-Paradies England: Der Benjafield Racing Club hat sich bereits angekündigt und sorgt für eine zusätzliche internationale Note.
Historische Rundfahrt
Eine Bodensee-Rundfahrt der besonderen Art bietet der Bahnpark Augsburg an: Ab Friedrichshafen verkehrt der Zug zu einer traditionellen Bodenseerundfahrt über Überlingen, Radolfzell, Konstanz, Romanshorn, Rorschach, St. Margareten, Bregenz und Lindau zurück nach Friedrichshafen, während die Oldtimer des Autoreisezuges am Hafenbahnhof geparkt werden. Das Team vom historischen Bahnpark Augsburg (www.bahnpark-augsburg.de) ist neuer, exklusiver Partner der KLASSIKWELT BODENSEE.
Audi und Horch Museum Zwickau
Das August Horch Museum, das seinen Sitz im historischen Gebäudeensemble des früheren Audiwerkes in Zwickau hat, ist auch auf der KLASSIKWELT BODENSEE zu Gast und mit zwei historischen Fahrzeugen präsent. Gleichzeitig feiert Audi in diesem Jahr seinen 100. Geburtstag. Dieses große Jubiläum soll auch in Friedrichshafen mit Museumsfahrzeugen entsprechend gewürdigt werden.
Donnerstag, 19. Februar 2009
Bavaria verabschiedet Geschäftsführer Rudolf Müller
19.02.09 - Rudolf Müller (58), Geschäftsführer der Bavaria Yachtbau GmbH, geht nach 28 aktiven Berufsjahren bei Bavaria in den Ruhestand. Herr Müller hat maßgeblich dazu beigetragen, dass sich Bavaria Yachtbau zu einer der weltweit größten Serienwerften entwickelt hat.
Im Mai 1980 begann Rudolf Müller seinen beruflichen Lebensweg im deutschen Yachtbau als Kundendienstleiter der Bavaria. Bereits im September 1982 trat er zur Messe in Friedrichshafen seine neue Stellung als Vertriebsleiter im Unternehmen an und trug in dieser Position auch in schwierigen Zeiten wesentlich zum stetigen Wachstum der Bavaria Yachtbau bei. Im Juni 1996 erhielt Rudolf Müller Prokura und die Position des kaufmännischen Leiters bei Bavaria. In dieser Position hat er einen besonderen Anteil zur Markteinführung der Motorboote im Jahr 2000 und der Werfterweiterung in 2002 und 2003 getragen.
Im Juli 2007 wurde er nach der Übernahme des Unternehmens durch von Bain Capital beratende Fonds zum Geschäftsführer bestellt. Auch hier zeigte sich Rudolf Müller in der Neuorientierung der nach vorne gerichteten Unternehmensstrategie als zuverlässige und verlässliche Komponente für das Unternehmen, für die Mitarbeiter, Händler und für die Geschäftspartner von Bavaria Yachtbau GmbH.
Mit seiner umfassenden Fachkenntnis und seinem Detailwissen hat sich Rudolf Müller in der gesamten Bootsbranche einen hervorragenden Ruf erworben. Er hat den Serien-Bootsbau von Anfang an begleitet und mit aufgebaut. In seiner Zeit bei Bavaria Yachtbau setzte er die Unternehmensziele mit offener Handlungsweise und aktiver Kommunikation konsequent und erfolgreich um.
Rudolf Müller wurde zum 31. Dezember 2008 in den Ruhestand verabschiedet. Bavaria Yachtbau wünscht dem passionierten Motorradfahrer viel Gesundheit und immer die richtige "Straßenlage" im Ruhestand.
Im Mai 1980 begann Rudolf Müller seinen beruflichen Lebensweg im deutschen Yachtbau als Kundendienstleiter der Bavaria. Bereits im September 1982 trat er zur Messe in Friedrichshafen seine neue Stellung als Vertriebsleiter im Unternehmen an und trug in dieser Position auch in schwierigen Zeiten wesentlich zum stetigen Wachstum der Bavaria Yachtbau bei. Im Juni 1996 erhielt Rudolf Müller Prokura und die Position des kaufmännischen Leiters bei Bavaria. In dieser Position hat er einen besonderen Anteil zur Markteinführung der Motorboote im Jahr 2000 und der Werfterweiterung in 2002 und 2003 getragen.
Im Juli 2007 wurde er nach der Übernahme des Unternehmens durch von Bain Capital beratende Fonds zum Geschäftsführer bestellt. Auch hier zeigte sich Rudolf Müller in der Neuorientierung der nach vorne gerichteten Unternehmensstrategie als zuverlässige und verlässliche Komponente für das Unternehmen, für die Mitarbeiter, Händler und für die Geschäftspartner von Bavaria Yachtbau GmbH.
Mit seiner umfassenden Fachkenntnis und seinem Detailwissen hat sich Rudolf Müller in der gesamten Bootsbranche einen hervorragenden Ruf erworben. Er hat den Serien-Bootsbau von Anfang an begleitet und mit aufgebaut. In seiner Zeit bei Bavaria Yachtbau setzte er die Unternehmensziele mit offener Handlungsweise und aktiver Kommunikation konsequent und erfolgreich um.
Rudolf Müller wurde zum 31. Dezember 2008 in den Ruhestand verabschiedet. Bavaria Yachtbau wünscht dem passionierten Motorradfahrer viel Gesundheit und immer die richtige "Straßenlage" im Ruhestand.
Mittwoch, 18. Februar 2009
St. Moritz Match Race: Erste Skipper für das St. Moritz Match Race sind gesetzt!
18.02.09 - ST. MORITZ – Das Datum und die ersten Skipper für das St. Moritz Match Race 2009 stehen fest. Vom 1. bis 6. September 2009 segeln die weltbesten Skipper um den Titel des „King of the Mountains“. Bereits gesetzt sind unter anderem der Vorjahressieger Mathieu Richard und die beiden ehemaligen Bergkönige Ian Williams (2007) und Paolo Cian (2006).
Die ersten Segler für das St. Moritz Match Race sind bereits heute bekannt. Die World Match Racing Tour hat die Regeln für die Tour, den Match Racing Weltmeisterschaften, angepasst. Neu sind somit sechs Topskipper durch die Tour fest gesetzt: Ian Williams (GBR), Sebastien Col (FRA), Mathieu Richard (FRA), Adam Minoprio (NZL), Paolo Cian (ITA), Torvar Mirsky (AUS) werden dieses Jahr beim St. Moritz Match Race 2009 am Start sein. Weiter werden zwei Skipper durch die World Match Racing Tour bestimmt. Zwei Skipper haben die Möglichkeit, sich über zwei Qualifyer Events (die Swiss Championship Match Racing Lugano und das Open Espana in Calpe) ein Ticket für St. Moritz zu lösen. Zusätzlich erhalten zwei Skipper von der Tour eine Wildcard und zwei weitere werden durch das OK des St. Moritz Match Race eingeladen.Wie jedes Jahr, sind die Startplätze für den St. Moritzer Event begehrt – schon jetzt hat Alinghi-Skipper Ed Baird Interesse angemeldet. "Wir begrüssen die neue Invite Policy der World Tour und freuen uns damit schon so früh im Jahr die Hälfte des Feldes bereits mit den Weltbesten besetzt zu haben“, erklärt Christian Scherrer, OK-Präsident des St. Moritz Match Race. „Somit ist ein hochkarätiges Feld für das 7. St. Moritz Match Race garantiert."
Der Kalender der World Match Racing Tour ist offiziell bekannt gegeben worden. Das St. Moritz Match Race findet vom 1. bis 6. September 2009 statt. Mit dem Marseille International Match Race ist ein weiterer Event in den Tourkalender aufgenommen worden.
Das Organisationskomitee des St. Moritz Match Race freut sich, auch in diesem Jahr auf die drei bewährten Partner zählen zu dürfen: AFG, UBS und das Badrutt’s Palace Hotel bleiben Hauptsponsoren des Events.
Informationen über das St. Moritz Match Race finden Sie unter: www.stmoritz-matchrace.ch
Informationen zur World Match Racing Tour und den Link zu den Newslettern der Tour finden Sie unter: www.worldmatchracingtour.com
Die ersten Segler für das St. Moritz Match Race sind bereits heute bekannt. Die World Match Racing Tour hat die Regeln für die Tour, den Match Racing Weltmeisterschaften, angepasst. Neu sind somit sechs Topskipper durch die Tour fest gesetzt: Ian Williams (GBR), Sebastien Col (FRA), Mathieu Richard (FRA), Adam Minoprio (NZL), Paolo Cian (ITA), Torvar Mirsky (AUS) werden dieses Jahr beim St. Moritz Match Race 2009 am Start sein. Weiter werden zwei Skipper durch die World Match Racing Tour bestimmt. Zwei Skipper haben die Möglichkeit, sich über zwei Qualifyer Events (die Swiss Championship Match Racing Lugano und das Open Espana in Calpe) ein Ticket für St. Moritz zu lösen. Zusätzlich erhalten zwei Skipper von der Tour eine Wildcard und zwei weitere werden durch das OK des St. Moritz Match Race eingeladen.Wie jedes Jahr, sind die Startplätze für den St. Moritzer Event begehrt – schon jetzt hat Alinghi-Skipper Ed Baird Interesse angemeldet. "Wir begrüssen die neue Invite Policy der World Tour und freuen uns damit schon so früh im Jahr die Hälfte des Feldes bereits mit den Weltbesten besetzt zu haben“, erklärt Christian Scherrer, OK-Präsident des St. Moritz Match Race. „Somit ist ein hochkarätiges Feld für das 7. St. Moritz Match Race garantiert."
Der Kalender der World Match Racing Tour ist offiziell bekannt gegeben worden. Das St. Moritz Match Race findet vom 1. bis 6. September 2009 statt. Mit dem Marseille International Match Race ist ein weiterer Event in den Tourkalender aufgenommen worden.
Das Organisationskomitee des St. Moritz Match Race freut sich, auch in diesem Jahr auf die drei bewährten Partner zählen zu dürfen: AFG, UBS und das Badrutt’s Palace Hotel bleiben Hauptsponsoren des Events.
Informationen über das St. Moritz Match Race finden Sie unter: www.stmoritz-matchrace.ch
Informationen zur World Match Racing Tour und den Link zu den Newslettern der Tour finden Sie unter: www.worldmatchracingtour.com
Erfolgreiches Regelkundeseminar
18.02.09 - Trotz extremer Straßenverhältnisse waren 30 Teilnehmer aus ganz Baden-Württemberg, Bayern, Österreich und der Schweiz am vergangenen Samstag nach Gohren angereist, um am Seminar über die Wettfahrtregeln teilzunehmen. Die Veranstalter Sailing-Media und Wassersport Schattmaier zeigten sich auch überaus zufrieden mit der Resonanz.
Zufrieden, ja sogar begeistert waren die Teilnehmer des Seminars, denen von den Referenten Willii Gohl und Mufti Kling -beides erfahrene internationale Schiedsrichter und anerkannte Regelspezialisten, nicht nur intensive Wissensvermittlung geboten wurde, sondern dazu auch noch eine perfekte Moderation, gewürzt mit viel Humor und reichlich Anekdoten aus der Welt des Regattasports. "Das war nicht nur eine hervorragende Präsentation, das war regelrechtes Entertainment" lautete der Kommentar eines Teilnehmers.
Die Moderatoren verstanden es, nicht nur die Wettfahrtregeln und die Änderungen, die seit Januar gültig sind, den Teilnehmern nahe zu bringen, immer wieder stellten sie auch den Bezug zwischen den Regeln und gutem taktischem Verhalten auf dem Wasser her. "Mit guter Regelkenntnis allein, kann ich keine Regatta gewinnen, aber eine erfolgreiche Regattataktik kann es nur mit ordentlicher Regelkenntnis geben." Diesem Grundsatz folgend, zogen die beiden die Zuhörer bis zum frühen Abend in ihren Bann und konnten immer wieder lebhafte Diskussionen einleiten.
Wer an diesem Seminar nicht teilnehmen konnte, hat Gelegenheit, dies am 15. März in Lindau nachzuholen. Sailing-Media bietet mit den gleichen Referenten das Seminar noch einmal an: Sonntag 15. März, im Forum am See in Lindau (Insel), unmittelbar am Yachthafen. Zeit: 09.30 Uhr bis ca. 17.30 Uhr.
Anmeldungen bei www.sailing-media.com, per Email: info@sailing-media.com oder Fax: 0049 (0) 7073-500963. Die Seminargebühr beträgt 45 Euro, incl. Seminarunterlagen und dem "Regelbegleiter" von Bryan Willis.
Zufrieden, ja sogar begeistert waren die Teilnehmer des Seminars, denen von den Referenten Willii Gohl und Mufti Kling -beides erfahrene internationale Schiedsrichter und anerkannte Regelspezialisten, nicht nur intensive Wissensvermittlung geboten wurde, sondern dazu auch noch eine perfekte Moderation, gewürzt mit viel Humor und reichlich Anekdoten aus der Welt des Regattasports. "Das war nicht nur eine hervorragende Präsentation, das war regelrechtes Entertainment" lautete der Kommentar eines Teilnehmers.
Die Moderatoren verstanden es, nicht nur die Wettfahrtregeln und die Änderungen, die seit Januar gültig sind, den Teilnehmern nahe zu bringen, immer wieder stellten sie auch den Bezug zwischen den Regeln und gutem taktischem Verhalten auf dem Wasser her. "Mit guter Regelkenntnis allein, kann ich keine Regatta gewinnen, aber eine erfolgreiche Regattataktik kann es nur mit ordentlicher Regelkenntnis geben." Diesem Grundsatz folgend, zogen die beiden die Zuhörer bis zum frühen Abend in ihren Bann und konnten immer wieder lebhafte Diskussionen einleiten.
Wer an diesem Seminar nicht teilnehmen konnte, hat Gelegenheit, dies am 15. März in Lindau nachzuholen. Sailing-Media bietet mit den gleichen Referenten das Seminar noch einmal an: Sonntag 15. März, im Forum am See in Lindau (Insel), unmittelbar am Yachthafen. Zeit: 09.30 Uhr bis ca. 17.30 Uhr.
Anmeldungen bei www.sailing-media.com, per Email: info@sailing-media.com oder Fax: 0049 (0) 7073-500963. Die Seminargebühr beträgt 45 Euro, incl. Seminarunterlagen und dem "Regelbegleiter" von Bryan Willis.
Montag, 16. Februar 2009
Online-Meldung für die Kieler Woche 2009 ab sofort möglich
16.02.09 - Das größte Segelsportereignis des Jahres steht schon jetzt in den Startlöchern: Ab sofort können die Segler online für das Segelevent des Jahres melden. Auf der offiziellen Homepage der Kieler Woche haben die Aktiven die Möglichkeit, ganz bequem vom heimischen PC aus Ihre Meldung für die Regatten abzugeben.
Das Meldesystem, entwickelt durch die Zusammenarbeit der b+m Informatik AG und des Kieler Yacht-Clubs, macht es den Seglern dabei leicht, in nur wenigen Schritten die Meldung sowie auch die Bezahlung der Meldegebühren online abzuwickeln. Wer dazu noch mal in die Ausschreibung sehen möchte, kann dies auch gleich im Internet erledigen.
Vom 20. bis 28. Juni 2009 werden wieder nationale und internationale Spitzensegler in Kiel um die begehrten Kieler Woche-Trophäen segeln. Den Auftakt machen vom 20. bis 24. Juni die Athleten der olympischen Segelklassen, die erstmals zur Kieler Woche auch um Punkte im ISAF Sailing World Cup kämpfen. Sie werden am 25. Juni von den internationalen Klassen abgelöst, die bis zum 28. Juni ihre Kieler Woche-Sieger ermitteln. Als weiteres Highlight wird im Rahmen der Kieler Woche vom 25. bis 28. Juni ebenfalls die SAP Europameisterschaft der 505er Klasse ausgetragen.Weitere Informationen und die Möglichkeit zur Online-Meldung auf www.kieler-woche.de.
Zeitplan - Kieler Woche 2009 (20.bis 28. Juni):
19. Juni Practicerace - Olympische Klassen
20. bis 24. Juni Olympischer Teil ISAF Sailing World Cup
20. bis 25. Juni Olympisches Damen Matchrace ISAF Sailing World Cup
24. bis 28. Juni 505er - SAP European Championship
25. bis 28. Juni Internationale Klassen Teil IV, Offshore: 20. bis 28. Juni
20. bis 28. Juni Offshore
20. Juni Senatspreis (ORC-int, OD)
20./21. Juni Welcome Race (ORC Club)
21. bis 23. Juni Kiel Cup (ORC-int)
20. bis 23. Juni Kieler Woche Sieger (OD)
20. bis 23. Juni Kaiserpakal (ORC-int Gesamtwertung aus Senatspreis + Kiel Cup)
24. bis 28. Juni X-35 Weltmeisterschaft, Vermessung ab 22. Juni
24. bis 28. Juni X-41 Europameisterschaft, Vermessung ab 22. Juni
25. bis 27. Juni Silberne Band der Kieler Woche (Langstrecke für Yachten ab 40 Fuß)
26. Juni After Work Cup (ORC, OD, YST, DH)
27. Juni Schabernack Cup (ORC, OD, YST, DH)
Das Meldesystem, entwickelt durch die Zusammenarbeit der b+m Informatik AG und des Kieler Yacht-Clubs, macht es den Seglern dabei leicht, in nur wenigen Schritten die Meldung sowie auch die Bezahlung der Meldegebühren online abzuwickeln. Wer dazu noch mal in die Ausschreibung sehen möchte, kann dies auch gleich im Internet erledigen.
Vom 20. bis 28. Juni 2009 werden wieder nationale und internationale Spitzensegler in Kiel um die begehrten Kieler Woche-Trophäen segeln. Den Auftakt machen vom 20. bis 24. Juni die Athleten der olympischen Segelklassen, die erstmals zur Kieler Woche auch um Punkte im ISAF Sailing World Cup kämpfen. Sie werden am 25. Juni von den internationalen Klassen abgelöst, die bis zum 28. Juni ihre Kieler Woche-Sieger ermitteln. Als weiteres Highlight wird im Rahmen der Kieler Woche vom 25. bis 28. Juni ebenfalls die SAP Europameisterschaft der 505er Klasse ausgetragen.Weitere Informationen und die Möglichkeit zur Online-Meldung auf www.kieler-woche.de.
Zeitplan - Kieler Woche 2009 (20.bis 28. Juni):
19. Juni Practicerace - Olympische Klassen
20. bis 24. Juni Olympischer Teil ISAF Sailing World Cup
20. bis 25. Juni Olympisches Damen Matchrace ISAF Sailing World Cup
24. bis 28. Juni 505er - SAP European Championship
25. bis 28. Juni Internationale Klassen Teil IV, Offshore: 20. bis 28. Juni
20. bis 28. Juni Offshore
20. Juni Senatspreis (ORC-int, OD)
20./21. Juni Welcome Race (ORC Club)
21. bis 23. Juni Kiel Cup (ORC-int)
20. bis 23. Juni Kieler Woche Sieger (OD)
20. bis 23. Juni Kaiserpakal (ORC-int Gesamtwertung aus Senatspreis + Kiel Cup)
24. bis 28. Juni X-35 Weltmeisterschaft, Vermessung ab 22. Juni
24. bis 28. Juni X-41 Europameisterschaft, Vermessung ab 22. Juni
25. bis 27. Juni Silberne Band der Kieler Woche (Langstrecke für Yachten ab 40 Fuß)
26. Juni After Work Cup (ORC, OD, YST, DH)
27. Juni Schabernack Cup (ORC, OD, YST, DH)
Freitag, 13. Februar 2009
Nicht nur für Liebhaber von Klassikern
13.02.09 - Nautischer Flohmarkt und DGzRS-Versteigerung auf der BOATFIT in Bremen.
Historische Karten, Steuerräder und Ferngläser aus vergangenen Zeiten beim Nautischen Flohmarkt auf der BOATFIT kommen Liebhaber von Klassikern voll auf ihre Kosten. Und nicht nur die: Neben Antiquitäten warten auch Schiffsmodelle, Fotos, Souvenirs, moderne Bootsausrüstung und vieles mehr auf einen neuen Besitzer. Auch die Versteigerung zu Gunsten der DGzRS hat Seltenes für Bootsliebhaber im Angebot. Und die jüngeren Besucher der BOATFIT können sich auf ein abwechslungsreiches Kinderprogramm freuen. Die BOATFIT öffnet vom 27. Februar bis 1. März in der Messe Bremen ihre Tore.
Ein altes Traditionshandwerk, das "Kauschen schlagen", können Kinder auf der BOATFIT erlernen und dann ein kleines Segel mit nach Hause nehmen. Die Kausch, ein Metallring, wird in das Segeltuch geschlagen, um den Tampen durch das Segel ziehen zu können und das Segel so am Boot zu befestigen. Wie das funktioniert, zeigt die Tuchwerkstatt Hentschel am Freitag, 27. Februar, um 13 und um 15 Uhr am Stand 7 D 13. Das passende Boot zum Segel können die Kinder dann in der Kinderwerft der Bremer Bootsbau Vegesack GmbH am Stand 7 D 30 bauen.
Der Nautische Flohmarkt findet am Sonntag, 1. März, von 10 bis 18 Uhr im Zelt vor der Halle 7 statt. Standanmeldungen können an Reiner Tesch unter Tel.: 0421 2030392 gerichtet werden. Das Anmeldeformular gibt es auch online unter www.boatfit.de. "Bei seiner Premiere im vergangenen Jahr war der Nautische Flohmarkt mit 41 Ständen ein Riesenerfolg", erinnert sich Hans Peter Schneider, Geschäftsführer der mgh Messe- und Ausstellungsgesellschaft Hansa GmbH. "Dort finden Bootsfans sicher das ein oder andere Liebhaberstück. Ob historische Karten, Navigationsgeräte oder Modellboote auf dem Nautischen Flohmarkt gibt es fast alles, was Herzen von Bootsfreunden höher schlagen lässt." Über eine rege Flohmarkt-Beteiligung freuen sich auch die Nachwuchssegler des Fachverbands Segeln Bremen e.V.. Denn die Standgebühren werden dem Verein für seine Jugendarbeit gespendet.
Einem guten Zweck dient auch die Versteigerung zu Gunsten der Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger am Samstag, 28. Februar, um 11.30 Uhr. Dann bietet Kapitänleutnant a.D. Otto Stoehr am DGzRS-Stand (Halle 6 Stand 6 C 62) eine Mitfahrt für zwei Personen auf einem Seenotrettungs-Kreuzer, die ansonsten nicht käuflich zu erwerben ist, zwei Karten für einen Halbtagestörn auf einem Windjammer zur 35. Bremerhavener Festwoche am 25. Juli 2009, eine ausgewehte Hansekreuz-Flagge mit Unterschriften von Thomas Schaaf und einigen Werder-Spielern, Tickets für den Doppeldecker HafenBus in Bremerhaven, Eintrittskarten für das Deutsche Schifffahrtsmuseum, Karten für das Musical Marie Antoinette und noch Einiges mehr feil. Der Erlös kommt der Arbeit der Retter zu Gute.
Die vierte BOATFIT findet vom 27. Februar bis 1. März 2009 in den Hallen 6 und 7 der Messe Bremen statt. Sie ist täglich von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Regulärer Eintrittspreis 9,- Euro. Weitere Informationen unter www.boatfit.de und unter 0421-3505 265.
Historische Karten, Steuerräder und Ferngläser aus vergangenen Zeiten beim Nautischen Flohmarkt auf der BOATFIT kommen Liebhaber von Klassikern voll auf ihre Kosten. Und nicht nur die: Neben Antiquitäten warten auch Schiffsmodelle, Fotos, Souvenirs, moderne Bootsausrüstung und vieles mehr auf einen neuen Besitzer. Auch die Versteigerung zu Gunsten der DGzRS hat Seltenes für Bootsliebhaber im Angebot. Und die jüngeren Besucher der BOATFIT können sich auf ein abwechslungsreiches Kinderprogramm freuen. Die BOATFIT öffnet vom 27. Februar bis 1. März in der Messe Bremen ihre Tore.
Ein altes Traditionshandwerk, das "Kauschen schlagen", können Kinder auf der BOATFIT erlernen und dann ein kleines Segel mit nach Hause nehmen. Die Kausch, ein Metallring, wird in das Segeltuch geschlagen, um den Tampen durch das Segel ziehen zu können und das Segel so am Boot zu befestigen. Wie das funktioniert, zeigt die Tuchwerkstatt Hentschel am Freitag, 27. Februar, um 13 und um 15 Uhr am Stand 7 D 13. Das passende Boot zum Segel können die Kinder dann in der Kinderwerft der Bremer Bootsbau Vegesack GmbH am Stand 7 D 30 bauen.
Der Nautische Flohmarkt findet am Sonntag, 1. März, von 10 bis 18 Uhr im Zelt vor der Halle 7 statt. Standanmeldungen können an Reiner Tesch unter Tel.: 0421 2030392 gerichtet werden. Das Anmeldeformular gibt es auch online unter www.boatfit.de. "Bei seiner Premiere im vergangenen Jahr war der Nautische Flohmarkt mit 41 Ständen ein Riesenerfolg", erinnert sich Hans Peter Schneider, Geschäftsführer der mgh Messe- und Ausstellungsgesellschaft Hansa GmbH. "Dort finden Bootsfans sicher das ein oder andere Liebhaberstück. Ob historische Karten, Navigationsgeräte oder Modellboote auf dem Nautischen Flohmarkt gibt es fast alles, was Herzen von Bootsfreunden höher schlagen lässt." Über eine rege Flohmarkt-Beteiligung freuen sich auch die Nachwuchssegler des Fachverbands Segeln Bremen e.V.. Denn die Standgebühren werden dem Verein für seine Jugendarbeit gespendet.
Einem guten Zweck dient auch die Versteigerung zu Gunsten der Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger am Samstag, 28. Februar, um 11.30 Uhr. Dann bietet Kapitänleutnant a.D. Otto Stoehr am DGzRS-Stand (Halle 6 Stand 6 C 62) eine Mitfahrt für zwei Personen auf einem Seenotrettungs-Kreuzer, die ansonsten nicht käuflich zu erwerben ist, zwei Karten für einen Halbtagestörn auf einem Windjammer zur 35. Bremerhavener Festwoche am 25. Juli 2009, eine ausgewehte Hansekreuz-Flagge mit Unterschriften von Thomas Schaaf und einigen Werder-Spielern, Tickets für den Doppeldecker HafenBus in Bremerhaven, Eintrittskarten für das Deutsche Schifffahrtsmuseum, Karten für das Musical Marie Antoinette und noch Einiges mehr feil. Der Erlös kommt der Arbeit der Retter zu Gute.
Die vierte BOATFIT findet vom 27. Februar bis 1. März 2009 in den Hallen 6 und 7 der Messe Bremen statt. Sie ist täglich von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Regulärer Eintrittspreis 9,- Euro. Weitere Informationen unter www.boatfit.de und unter 0421-3505 265.
Donnerstag, 12. Februar 2009
Willkommen an Bord der SuisseNautic
12.02.09 - Diesen Samstag erfolgt in Bern der Startschuss zur 5. Nationalen Boots- undWassersport-Show. Die SuisseNautic führt Einsteiger vom 14. bis 22. Februar in die Geheimnisse der blauen Freizeit- und Urlaubswelt ein. Ins kalte Wasser geworfen wird niemand.
Die Aussteller präsentieren auf dem Messegelände der BEA bern expo AG dem Publikum nicht nur wunderbare Exponate der traditionellen und modernen Bootsbaukunst, sondern bieten auch Veranstaltungen wie Filmvorführungen oder Vorträge. Neun Tage lang bietet die SuisseNautic mit rund 200 Ausstellern eine breite Plattform für alle, denen die Verbindung zum Wasser pures Vergnügen bereitet.
Für Einsteiger und Insider
Hinein ins nasse Vergnügen: Was ist eine Eskimorolle? Wie richtet man eine gekenterte Jolle wieder auf? Und wo ist denn nun eigentlich Back- und wo Steuerbord? All diese Fragen und noch viele mehr werden an der SuisseNautic direkt von den Ausstellern beantwortet. Segelschulexperten erklären, was beim Einstieg in die kleinsten Bootsklassen zu beachten ist. Die Insider erhalten wissenswerte Tipps und Tricks rund um die Pflege ihres Bootes: Farben und Antifoulings, Arbeit für das Winterlager. Zudem informieren Profis über Bord- und Motortechnik, Batteriekapazitäten und Propellervergleiche für Segelyachten.
Sonderschau als Abschluss
Die Sonderschau der Seepolizei des Kantons Bern zeigt ihre tägliche Arbeit auf und an den Gewässern auf. Im «Kompetenz-Zentrum Nautik Schweiz» stellen die Lernenden des Schweizerischen Bootbauer-Verbands ihre Berufe Bootbauer und Bootfachwart vor.
Die Aussteller präsentieren auf dem Messegelände der BEA bern expo AG dem Publikum nicht nur wunderbare Exponate der traditionellen und modernen Bootsbaukunst, sondern bieten auch Veranstaltungen wie Filmvorführungen oder Vorträge. Neun Tage lang bietet die SuisseNautic mit rund 200 Ausstellern eine breite Plattform für alle, denen die Verbindung zum Wasser pures Vergnügen bereitet.
Für Einsteiger und Insider
Hinein ins nasse Vergnügen: Was ist eine Eskimorolle? Wie richtet man eine gekenterte Jolle wieder auf? Und wo ist denn nun eigentlich Back- und wo Steuerbord? All diese Fragen und noch viele mehr werden an der SuisseNautic direkt von den Ausstellern beantwortet. Segelschulexperten erklären, was beim Einstieg in die kleinsten Bootsklassen zu beachten ist. Die Insider erhalten wissenswerte Tipps und Tricks rund um die Pflege ihres Bootes: Farben und Antifoulings, Arbeit für das Winterlager. Zudem informieren Profis über Bord- und Motortechnik, Batteriekapazitäten und Propellervergleiche für Segelyachten.
Sonderschau als Abschluss
Die Sonderschau der Seepolizei des Kantons Bern zeigt ihre tägliche Arbeit auf und an den Gewässern auf. Im «Kompetenz-Zentrum Nautik Schweiz» stellen die Lernenden des Schweizerischen Bootbauer-Verbands ihre Berufe Bootbauer und Bootfachwart vor.
Dienstag, 10. Februar 2009
Keine nennenswerten Sturmschäden bislang im Bodenseekreis
10.02.09 - Keine größeren Schäden hat bislang der Sturm angerichtet, der derzeit noch über das Kreisgebiet hinweg zieht. Im westlichen Bodenseekreis, wo neben starken Sturmböen örtlich auch starke Niederschläge zu verzeichnen waren, wurden die Landesstraßen 195 und 205 kurzzeitig überflutet.
Eine Sperrung der hiervon betroffenen Streckenabschnitte war jedoch nicht erforderlich. Etliche Bäume, die dem Winddruck nicht standhielten, wurden abgeknickt oder entwurzelt. Zu Sachschäden oder Verkehrsbeeinträchtigungen kam es hierdurch nicht.
Zwar entpuppten sich nicht ausreichend gesicherte Gegenstände wie z.B. Mülleimer innerorts oftmals als regelrechte Geschosse, glücklicherweise wurden durch diese umher fliegenden Gegenstände jedoch keine Personen verletzt.
Eine Sperrung der hiervon betroffenen Streckenabschnitte war jedoch nicht erforderlich. Etliche Bäume, die dem Winddruck nicht standhielten, wurden abgeknickt oder entwurzelt. Zu Sachschäden oder Verkehrsbeeinträchtigungen kam es hierdurch nicht.
Zwar entpuppten sich nicht ausreichend gesicherte Gegenstände wie z.B. Mülleimer innerorts oftmals als regelrechte Geschosse, glücklicherweise wurden durch diese umher fliegenden Gegenstände jedoch keine Personen verletzt.
Das größte Hafenfest der Welt vom 8. bis 10. Mai 2009
10.02.09 - Aus allen Weltmeeren und sogar aus den Alpen haben sich Teilnehmer zum HAFENGEBURTSTAG HAMBURG angesagt. Windjammer und Kreuzfahrer, Marineboote und eine der weltweit besten Kunstflugstaffeln geben sich die Ehre, wenn Hamburg von Freitag, 8. Mai, bis Sonntag, 10. Mai, den 820. Geburtstag seines Hafens feiert. Insgesamt werden beim größten Hafenfest der Welt mehr als 300 Schiffe und Boote rund um die Landungsbrücken festmachen. Erwartet werden mehr als eine Million Besucher aus dem In- und Ausland, denen die Hansestadt drei Tage lang ein attraktives Programm auf dem Wasser, an Land und in der Luft bietet.

Mit ihren bis zu 58 Meter hohen Masten dominieren zwei Großsegler der Superlative die Skyline des Hafens: Die "Sedov" ist mit 117,5 Metern Länge der größte Windjammer der Welt, während die "Mir" als der schnellste aller Großsegler gilt. Südsee-Sehnsucht wird manchen Betrachter beim Anblick eines der fünf Kreuzfahrtschiffe überkommen, die zum HAFENGEBURTSTAG HAMBURG die Hansestadt anlaufen und am Cruise Terminal in der HafenCity festmachen werden. Neben der "MS Deutschland", Hauptdarstellerin der TV-Serie Traumschiff, werden die Luxusliner "Amadea", "Delphine Voyager", "Fram" sowie die "AIDAcara" erwartet.
Die Marine beteiligt sich am HAFENGEBURTSTAG HAMBURG mit der Fregatte "Hamburg". Behörden und Institutionen wie der Zoll, das THW und die Wasserschutzpolizei nehmen ebenfalls mit Fahrzeugen am größten Hafenfest der Welt teil. Hinzu kommen Traditionsschiffe wie die "Cap San Diego" sowie Sportboote. Während der Open Ship-Aktion an den drei Veranstaltungstagen sind die Besucher eingeladen, sich an Bord zahlreicher Schiffe, darunter auch die großen Windjammer, ein Bild aus nächster Nähe zu machen.
Zu einem Ausflug in die Alpen lädt das diesjährige Partnerland Schweiz mit der Stadt Basel ein. Als einer der wichtigsten europäischen Binnenhäfen und "Tor zur Schweiz" fühlt sich Basel der hanseatischen Metropole und dem HAFENGEBURTSTAG HAMBURG eng verbunden. Beim SCHWEIZ-BASEL Festival auf der Kehrwiederspitze präsentiert sich die Eidgenossenschaft als Land zwischen Tradition und Moderne und stellt den Besuchern ihre vielfältige Kultur, Gastronomie und Lebensart vor. Zu den Programm-Highlights zählt eines der atemberaubendsten Forschungsprojekte unserer Zeit: der größte Teilchenbeschleuniger der Welt. An dem so genannten LHC-Projekt (Large Hadron Collider) am Europäischen Kernforschungszentrum CERN bei Genf ist auch das in Hamburg ansässige Forschungszentrum DESY (Deutsches Elektronen-Synchrotron) beteiligt.
Aus dem Alpenland kommt auch ein Höhepunkt des Luftprogramms: die berühmte "Patrouille Suisse". Sie gehört zu den besten Kunstflugstaffeln der Welt, und die Piloten werden an allen drei Tagen des HAFENGEBURTSTAG HAMBURG am Himmel über der Elbe ihr Können vorführen. Weitere Attraktionen des Luftprogramms sind Helikopter-Rettungsübungen, Fallschirm-Zielspringen und Überflüge historischer Maschinen. Einen optischen Glanzpunkt setzt am Samstagabend, 9. Mai, ab 22 Uhr das Ballonglühen. Dabei werden Heißluftballone gegenüber den Landungsbrücken fahrfertig aufgerüstet und zum Leuchten gebracht. Daran schließt sich ab 22.30 Uhr das große Feuerwerk an, das traditionell den Hafen über der Elbe in ein funkelndes Farbenmeer verwandeln wird.
Einer der beliebtesten Programmpunkte des größten Hafenfestes der Welt ist das weltweit einmalige Schlepperballett. Am Samstag werden ab 18 Uhr mehrere bis zu 5.000 PS-starke Hafenschlepper zu klassischer Musik auf der Elbe vor den Landungsbrücken tanzen und Pirouetten drehen. Zum ersten Mal findet eine Qualifikationsregatta des BMW Sailing Cups während des HAFENGEBURTSTAG HAMBURG statt. In der HafenCity werden an allen drei Tagen insgesamt 16 Amateursegler-Teams mit sieben J80 Segelbooten gegeneinander antreten.
Die rund 3,5 Kilometer lange bunte Meile zwischen dem Traditionsschiffhafen in der HafenCity und dem Museumshafen Oevelgönne bietet kulinarische Köstlichkeiten und Unterhaltung mit Fahrgeschäften, Kunsthandwerkermarkt sowie Spiel- und Erlebnisflächen. Neu ist das Hansedorf im Stil eines historischen Fischerdorfes, wo unter anderem die Kunst der Seilmacher und Buddelschiffhersteller gezeigt und maritime Musik geboten wird. Außerdem öffnen ausgewählte Standbetreiber und Marktschreier erstmals auch am Freitag und Samstag einen "Fischmarkt Deluxe" vor der Fischauktionshalle. Bis in den späten Abend hinein unterhalten Künstler auf zahlreichen Bühnen die Besucher mit Live-Musik von Klassik über Jazz bis hin zu Rock und Pop.
Traditionell beginnt das größte Hafenfest der Welt mit einem Eröffnungsgottesdienst, der in diesem Jahr in der Hauptkirche St. Katharinen stattfinden wird. Er beginnt am Freitag, 8. Mai, um 12.30 Uhr und steht unter dem Motto "Sehnsucht nach Weite". Nach der offiziellen Eröffnung auf dem Museumsschiff Rickmer Rickmers folgt als erster Programmhöhepunkt die große Einlaufparade um 15 Uhr, bei der die schwimmenden Gäste zu ihren Liegeplätzen fahren. Den krönenden Abschluss des 820. HAFENGEBURTSTAG HAMBURG bildet am Sonntag, 10. Mai, ab 17 Uhr die große Auslaufparade.
Viele Barkassen und Fahrgastschiffe bieten den Besuchern des HAFENGEBURTSTAG HAMBURG an, bei den Paraden mitzufahren oder laden während der dreitägigen Geburtstagsfeier zur Besichtigung ein. Eine Übersicht der Anbieter und zahlreiche weitere wertvolle Tipps rund um die Veranstaltung finden Interessierte unter www.hafengeburtstag-hamburg.de oder unter der Hotline der Hamburg Tourismus GmbH täglich von 8 bis 20 Uhr: 040 300 51 300.
Mit ihren bis zu 58 Meter hohen Masten dominieren zwei Großsegler der Superlative die Skyline des Hafens: Die "Sedov" ist mit 117,5 Metern Länge der größte Windjammer der Welt, während die "Mir" als der schnellste aller Großsegler gilt. Südsee-Sehnsucht wird manchen Betrachter beim Anblick eines der fünf Kreuzfahrtschiffe überkommen, die zum HAFENGEBURTSTAG HAMBURG die Hansestadt anlaufen und am Cruise Terminal in der HafenCity festmachen werden. Neben der "MS Deutschland", Hauptdarstellerin der TV-Serie Traumschiff, werden die Luxusliner "Amadea", "Delphine Voyager", "Fram" sowie die "AIDAcara" erwartet.
Die Marine beteiligt sich am HAFENGEBURTSTAG HAMBURG mit der Fregatte "Hamburg". Behörden und Institutionen wie der Zoll, das THW und die Wasserschutzpolizei nehmen ebenfalls mit Fahrzeugen am größten Hafenfest der Welt teil. Hinzu kommen Traditionsschiffe wie die "Cap San Diego" sowie Sportboote. Während der Open Ship-Aktion an den drei Veranstaltungstagen sind die Besucher eingeladen, sich an Bord zahlreicher Schiffe, darunter auch die großen Windjammer, ein Bild aus nächster Nähe zu machen.
Zu einem Ausflug in die Alpen lädt das diesjährige Partnerland Schweiz mit der Stadt Basel ein. Als einer der wichtigsten europäischen Binnenhäfen und "Tor zur Schweiz" fühlt sich Basel der hanseatischen Metropole und dem HAFENGEBURTSTAG HAMBURG eng verbunden. Beim SCHWEIZ-BASEL Festival auf der Kehrwiederspitze präsentiert sich die Eidgenossenschaft als Land zwischen Tradition und Moderne und stellt den Besuchern ihre vielfältige Kultur, Gastronomie und Lebensart vor. Zu den Programm-Highlights zählt eines der atemberaubendsten Forschungsprojekte unserer Zeit: der größte Teilchenbeschleuniger der Welt. An dem so genannten LHC-Projekt (Large Hadron Collider) am Europäischen Kernforschungszentrum CERN bei Genf ist auch das in Hamburg ansässige Forschungszentrum DESY (Deutsches Elektronen-Synchrotron) beteiligt.
Aus dem Alpenland kommt auch ein Höhepunkt des Luftprogramms: die berühmte "Patrouille Suisse". Sie gehört zu den besten Kunstflugstaffeln der Welt, und die Piloten werden an allen drei Tagen des HAFENGEBURTSTAG HAMBURG am Himmel über der Elbe ihr Können vorführen. Weitere Attraktionen des Luftprogramms sind Helikopter-Rettungsübungen, Fallschirm-Zielspringen und Überflüge historischer Maschinen. Einen optischen Glanzpunkt setzt am Samstagabend, 9. Mai, ab 22 Uhr das Ballonglühen. Dabei werden Heißluftballone gegenüber den Landungsbrücken fahrfertig aufgerüstet und zum Leuchten gebracht. Daran schließt sich ab 22.30 Uhr das große Feuerwerk an, das traditionell den Hafen über der Elbe in ein funkelndes Farbenmeer verwandeln wird.
Einer der beliebtesten Programmpunkte des größten Hafenfestes der Welt ist das weltweit einmalige Schlepperballett. Am Samstag werden ab 18 Uhr mehrere bis zu 5.000 PS-starke Hafenschlepper zu klassischer Musik auf der Elbe vor den Landungsbrücken tanzen und Pirouetten drehen. Zum ersten Mal findet eine Qualifikationsregatta des BMW Sailing Cups während des HAFENGEBURTSTAG HAMBURG statt. In der HafenCity werden an allen drei Tagen insgesamt 16 Amateursegler-Teams mit sieben J80 Segelbooten gegeneinander antreten.
Die rund 3,5 Kilometer lange bunte Meile zwischen dem Traditionsschiffhafen in der HafenCity und dem Museumshafen Oevelgönne bietet kulinarische Köstlichkeiten und Unterhaltung mit Fahrgeschäften, Kunsthandwerkermarkt sowie Spiel- und Erlebnisflächen. Neu ist das Hansedorf im Stil eines historischen Fischerdorfes, wo unter anderem die Kunst der Seilmacher und Buddelschiffhersteller gezeigt und maritime Musik geboten wird. Außerdem öffnen ausgewählte Standbetreiber und Marktschreier erstmals auch am Freitag und Samstag einen "Fischmarkt Deluxe" vor der Fischauktionshalle. Bis in den späten Abend hinein unterhalten Künstler auf zahlreichen Bühnen die Besucher mit Live-Musik von Klassik über Jazz bis hin zu Rock und Pop.
Traditionell beginnt das größte Hafenfest der Welt mit einem Eröffnungsgottesdienst, der in diesem Jahr in der Hauptkirche St. Katharinen stattfinden wird. Er beginnt am Freitag, 8. Mai, um 12.30 Uhr und steht unter dem Motto "Sehnsucht nach Weite". Nach der offiziellen Eröffnung auf dem Museumsschiff Rickmer Rickmers folgt als erster Programmhöhepunkt die große Einlaufparade um 15 Uhr, bei der die schwimmenden Gäste zu ihren Liegeplätzen fahren. Den krönenden Abschluss des 820. HAFENGEBURTSTAG HAMBURG bildet am Sonntag, 10. Mai, ab 17 Uhr die große Auslaufparade.
Viele Barkassen und Fahrgastschiffe bieten den Besuchern des HAFENGEBURTSTAG HAMBURG an, bei den Paraden mitzufahren oder laden während der dreitägigen Geburtstagsfeier zur Besichtigung ein. Eine Übersicht der Anbieter und zahlreiche weitere wertvolle Tipps rund um die Veranstaltung finden Interessierte unter www.hafengeburtstag-hamburg.de oder unter der Hotline der Hamburg Tourismus GmbH täglich von 8 bis 20 Uhr: 040 300 51 300.
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