02.03.09 - 10.443 Besucher kamen zur vierten BOATFIT in die Messe Bremen.
„Gegen den aktuellen Trend in der Branche konnten wir mit der BOATFIT 2009 einen leichten Zuwachs um rund 200 Besucher verzeichnen“, so das Resümee von Hans Peter Schneider, Geschäftsführer der mgh Messe- und Ausstellungsgesellschaft Hansa GmbH. „Das zeigt, dass wir mit dem Konzept der Messe als Deutschlands einzige REFIT- und Klassikermesse auf dem richtigen Weg sind.“ 10.443 Besucher kamen vom 27. Februar bis 1. März in die Hallen 6 und 7 der Messe Bremen, um sich zu informieren, auszutauschen und sich mit dem passenden Zubehör für die Reparatur oder Restaurierung ihres Bootes auszustatten.
164 Aussteller aus fünf Ländern und mehr als 30 Referenten sorgten für ein abwechslungsreiches Programm. Und das kam bei den Besuchern gut an. „Bootsliebhaber aus allen 16 Bundesländern sind dieses Jahr zur BOATFIT nach Bremen gekommen“, sagt BOATFIT-Projektleiterin Gabriele Frey. „Unsere Befragung hat gezeigt, dass 42 Prozent unserer Besucher etwas gekauft haben. Und 86 Prozent sagen, dass ihnen der Messebesuch viel gebracht hat. Die Besucher haben Spaß an der Messe, sie erleben etwas und werden objektiv und umfassend informiert.“ Die nächste BOATFIT findet vom 12. bis 14. März 2010 statt.
Ausstellerstimmen:
Heino Abrams, Boots- und Schiffswerft Cuxhaven GmbH:
„Die Besucherresonanz ist hier wirklich gut. Wir hatten sehr viele Interessenten am Stand. Sie kommen mit speziellen Fragen und werden auf der Messe gut betreut. Es herrscht eine schöne Atmosphäre – das ist das, was die BOATFIT ausmacht.“
Bert van Baar, De Bootsbouwschool:
„Die Besucher der BOATFIT sind sehr interessiert. Wir haben viele gute Gespräche geführt und einige Interessenten haben sich gleich für unsere Kurse in Holland angemeldet. Der holländische Gemeinschaftsstand mit sieben Firmen war zum ersten Mal auf der BOATFIT und wir kommen gerne wieder.“
Kay Wendt, PANTERA Product GmbH:
„Die BOATFIT 2009 war eine sehr gelungene Messe. Es war richtig schön: Es gab sehr gute Vorträge, die alle gut besetzt waren, und ein fachliches Publikum, das sehr viel gekauft hat.“
Nils Rammin, Werft Rammin:
„Wir waren dieses Jahr zum ersten Mal auf der BOATFIT und sind sehr zufrieden. Wir haben sehr gute Gespräche geführt, denn die Besucher kommen hierher, weil sie wirklich etwas wollen, weil sie Problemlösungen suchen.“
Frank Hauke, Frank Hauke Bootsbau Service Handel:
„Wir nehmen viele wertvolle Kontakte mit nach Hause und hatten diverse Geschäftsanbahnungen. Es sollten noch mehr Leute unseres Schlages zur BOATFIT kommen, denn sie ist ein Treffpunkt und die Teilnahme hier lohnt sich.“
Montag, 2. März 2009
Freitag, 27. Februar 2009
„Ein wichtiges Aushängeschild für Bremen“
27.02.09 - „Die BOATFIT 2009 bietet Besuchern aus dem In- und Ausland die Möglichkeit, sich über den Markt zu informieren, mit Gleichgesinnten Kontakt aufzunehmen und sich auszutauschen. Für Bremen ist die BOATFIT ein wichtiges Aushängeschild. Über die reinen Informationen für Eigner, Crew und Liebhaber hinaus macht sie auch die Innovationskraft des Standorts deutlich“, sagte Lutz H. Peper, Präses der Handelskammer Bremen, anlässlich der Eröffnung der BOATFIT am 27. Februar in der Messe Bremen. Noch bis Sonntag, 1. März 2009, lädt die BOATFIT in die Hallen 6 und 7 der Messe Bremen ein.
Zum vierten Mal bietet die Messe unter dem Motto „Boote erleben & Werte erhalten“ Bootsliebhabern, Eignern, Skippern und Crew Gelegenheit, sich zu informieren, auszutauschen und ihr Boot fit für die Saison zu machen. „Aussteller wie auch Besucher wissen die Besonderheiten der BOATFIT – eine Mischung aus Service, den passenden Produkten rund ums Boot, intensivem Austausch und Seemannsgarn – gleichermaßen zu schätzen“, so Hans Peter Schneider, Geschäftsführer der mgh Messe- und Ausstellungsgesellschaft Hansa GmbH. „Die Aussteller treffen bei uns auf ein technisch interessiertes Publikum, das zur BOATFIT kommt, um sich Tipps und Tricks für die Bootsrestaurierung zu holen, Zubehör zu kaufen und sich auszutauschen. Das macht die Messe in der Hansestadt Bremen so einzigartig und prägt ihren Erfolg.“
164 Aussteller aus Deutschland, Holland, Dänemark, Schweden und aus der Schweiz, präsentieren Klassiker und bieten alles rund ums Boot an. Außerdem wartet die BOATFIT mit einem abwechslungsreichen Rahmenprogramm für Jung und Alt und rund 100 Vorträgen und Workshops von mehr als 30 Referenten auf. Hinzu kommen der Nautische Flohmarkt am Sonntag und eine Versteigerung zu Gunsten der Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) am Sonnabend.
„Bei der BOATFIT trifft man auf Menschen, die sich wirklich für die Sache interessieren“, sagt Kapitänleutnant a.D. Otto Stoehr, der selbst einige Vorträge zum Thema Sicherheit & Seemannschaft halten wird. „An den Ständen der Aussteller kann man sich kompetent und persönlich informieren. Und die Besucher wissen genau, was sie sehen und hören wollen. Sie kommen gezielt zu den Vorträgen und stellen interessierte Fragen. Das macht einfach Spaß.“
Die vierte BOATFIT findet vom 27. Februar bis 1. März 2009 in den Hallen 6 und 7 der Messe Bremen statt. Sie ist täglich von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Regulärer Eintrittspreis 9,- Euro. Weitere Informationen unter www.boatfit.de und unter 0421-3505 265.
Zum vierten Mal bietet die Messe unter dem Motto „Boote erleben & Werte erhalten“ Bootsliebhabern, Eignern, Skippern und Crew Gelegenheit, sich zu informieren, auszutauschen und ihr Boot fit für die Saison zu machen. „Aussteller wie auch Besucher wissen die Besonderheiten der BOATFIT – eine Mischung aus Service, den passenden Produkten rund ums Boot, intensivem Austausch und Seemannsgarn – gleichermaßen zu schätzen“, so Hans Peter Schneider, Geschäftsführer der mgh Messe- und Ausstellungsgesellschaft Hansa GmbH. „Die Aussteller treffen bei uns auf ein technisch interessiertes Publikum, das zur BOATFIT kommt, um sich Tipps und Tricks für die Bootsrestaurierung zu holen, Zubehör zu kaufen und sich auszutauschen. Das macht die Messe in der Hansestadt Bremen so einzigartig und prägt ihren Erfolg.“
164 Aussteller aus Deutschland, Holland, Dänemark, Schweden und aus der Schweiz, präsentieren Klassiker und bieten alles rund ums Boot an. Außerdem wartet die BOATFIT mit einem abwechslungsreichen Rahmenprogramm für Jung und Alt und rund 100 Vorträgen und Workshops von mehr als 30 Referenten auf. Hinzu kommen der Nautische Flohmarkt am Sonntag und eine Versteigerung zu Gunsten der Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) am Sonnabend.
„Bei der BOATFIT trifft man auf Menschen, die sich wirklich für die Sache interessieren“, sagt Kapitänleutnant a.D. Otto Stoehr, der selbst einige Vorträge zum Thema Sicherheit & Seemannschaft halten wird. „An den Ständen der Aussteller kann man sich kompetent und persönlich informieren. Und die Besucher wissen genau, was sie sehen und hören wollen. Sie kommen gezielt zu den Vorträgen und stellen interessierte Fragen. Das macht einfach Spaß.“
Die vierte BOATFIT findet vom 27. Februar bis 1. März 2009 in den Hallen 6 und 7 der Messe Bremen statt. Sie ist täglich von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Regulärer Eintrittspreis 9,- Euro. Weitere Informationen unter www.boatfit.de und unter 0421-3505 265.
Beluga Racer nach 1000 sm in der Verfolgerrolle
27.02.09 - Boris Herrmann und Felix Oehme entkamen der großen Flaute zu spät.
Eine Woche nach dem Start der dritten Etappe des Portimão Global Ocean Race, die von Wellington/Neuseeland nach Ilhabela/Brasilien führt, nehmen die deutschen Weltumsegler auf der „Beluga Racer“ eine ungewohnte Verfolgerrolle ein. Die in der Gesamtwertung führenden Boris Herrmann und Felix Oehme aus Kiel und Hamburg lagen am Freitagvormittag (27. Februar) 20 Seemeilen hinter der Spitze zurück. Sie hatten die ersten beiden von insgesamt fünf Etappen gewonnen. Vorne segelten überraschend die drittplatzierten Briten Jeremy Salvesen/David Thomson mit der „Mowgli“ acht Seemeilen vor Felipe Cubillos und José Muñoz auf der „Desafio Cabo de Hornos“ (2.) aus Chile. Insgesamt waren durch eine anhaltende Flaute erst gut 1.000 der insgesamt 7.200 Seemeilen des längsten Regattateilstücks absolviert, das um Kap Hoorn herum führt. Die Regatta endet im Juni in Portugal.
„Wir sind derzeit in unser Position gefangen und hoffen auf eine Winddrehung – egal in welche Richtung“, berichtete Co-Skipper Felix Oehme am Freitagmorgen. In einer mäßigen Westsüdwestbrise steuerte die „Beluga Racer“ mit einem Kurs zwischen 90 und 100 Grad als südlichstes Boot im Feld immer weiter auf die Eisgrenze entlang des 45. Breitengrads zu. Doch diese darf nicht nach Süden überschritten werden, das hat die Regattaleitung aus Sicherheitsgründen so festgelegt. „Aber wenn wir jetzt schon halsen würden, wäre es teuer“, so der 27-Jährige, „weil wir auf dem anderen Bug keinen Boden Richtung Kap Hoorn gutmachen könnten und gegen die Gegner sofort zurückfielen.“
Dieses Problem hatte die weiter nördlich liegende Konkurrenz zunächst noch nicht so arg. Ihr Spielraum bis zur Sperrzone (Ice Gate) war größer, schmolz aber am Freitag auch zusammen. „Die gedachte Linie kann am Wochenende zur strategischen Falle werden“, erklärt Beluga-Meteorologe Sven Taxwedel, und kurzfristig war keine gravierende Änderung in Sicht. Spätestens am 45. Breitengrad darf höchstens ein reiner Ost-Kurs (90 Grad) gesteuert werden. Ist dann der Windeinfallswinkel nicht mehr optimal, also nicht mehr schräg von hinten, sondern zu achterlich, werden die modernen Rennyachten immer langsamer oder müssen nach Norden weghalsen.
Wie ist das norddeutsche Duo in diese Situation geraten? „Wir haben im Schwachwind taktisch daneben gelegen“, gab Skipper Boris Herrmann über Satellitentelefon unumwunden zu. Während die chilenischen Konkurrenten nach tagelangem Bug-an-Bug-Rennen in nördlichere Richtung abgebogen waren, vertraute die Beluga-Crew auf dem Weg nach Osten einem südlicheren Kurs. „Unter einer Wolke sind wir klassisch angeluvt und haben uns dabei schnell abgesetzt“, erläuterte der ebenfalls 27-Jährige, „aber mit der Brise war es bald vorbei.“ Die Chilenen versuchten auf der anderen Seite der Wolke ihr Glück und fanden es zwar erst später, aber in stetig zunehmendem Westnordwestwind.
Ernsthafte Sorgen, den Anschluss zu verlieren, kamen bei den Landratten im Internet auf, als der Rückstand zwischenzeitig mehr als 40 Seemeilen betrug. „Aber das war noch lange kein Grund, nervös zu werden und durch extreme Manöver unnötig viel zu riskieren“, meinte Felix Oehme. Als der Wind auch für die Deutschen auffrischte und die „Beluga Racer“ eine Geschwindigkeit von 12 bis 14 Knoten lief, war die gute Laune sofort wieder spürbar.
Eine ungewöhnliche Wetterlage auf der Südhalbkugel hatte die Teilnehmer der Weltumseglung nach einem stürmischen Auftakt überrascht. Die Datumsgrenze war schon am ersten Wochenende auf See noch mit Volldampf überschritten worden (Herrmann: „Unspektakulär, das haben wir kaum bemerkt“), da flaute der Wind zu Wochenbeginn stark ab. Unter Deck zeigte das Thermometer 29 Grad Celsius, die Albatrosse badeten auf dem spiegelglatten Meer, nur vorwärts ging es nicht so recht. Mit bislang durchschnittlich unter sieben Knoten Fahrtgeschwindigkeit hat das Feld schon jetzt mehr als zwei Tage auf die geplante Ankunft zwischen dem 25. und 27. März verloren. „Felix hat für 42 Tage eingekauft“, beruhigte der Skipper, „und notfalls reiche das drei Monate, sagt er. Höchstens die Trüffelschokolade könnte am Ende knapp werden.“
Zwischenstand der dritten Etappe am Freitag (27. Februar) um 10.20 Uhr:
1. Mowgli, Jeremy Salvesen/David Thomson (Großbritannien) noch 6.142,5 sm
2. Desafio Cabo de Hornos, Felipe Cubillos/José Muñoz (Chile) 8,2 sm zurück
3. Beluga Racer, Boris Herrmann/Felix Oehme (Kiel/Hamburg) 20,2 sm zurück
Kazimir Partners, Lenjohn und Peter van der Wel (Südafrika) nicht gestartet
Zwischenstand nach zwei von fünf Etappen des Portimão Global Ocean Race:
1. Beluga Racer, Boris Herrmann/Felix Oehme (Kiel/Hamburg) 24 Punkte
2. Desafio Cabo de Hornos, Felipe Cubillos/José Muñoz (Chile) 18,5
3. Mowgli, Jeremy Salvesen/David Thomson (Großbritannien) 14,5
4. Kazimir Partners, Lenjohn und Peter van der Wel (Südafrika) 6,5
Eine Woche nach dem Start der dritten Etappe des Portimão Global Ocean Race, die von Wellington/Neuseeland nach Ilhabela/Brasilien führt, nehmen die deutschen Weltumsegler auf der „Beluga Racer“ eine ungewohnte Verfolgerrolle ein. Die in der Gesamtwertung führenden Boris Herrmann und Felix Oehme aus Kiel und Hamburg lagen am Freitagvormittag (27. Februar) 20 Seemeilen hinter der Spitze zurück. Sie hatten die ersten beiden von insgesamt fünf Etappen gewonnen. Vorne segelten überraschend die drittplatzierten Briten Jeremy Salvesen/David Thomson mit der „Mowgli“ acht Seemeilen vor Felipe Cubillos und José Muñoz auf der „Desafio Cabo de Hornos“ (2.) aus Chile. Insgesamt waren durch eine anhaltende Flaute erst gut 1.000 der insgesamt 7.200 Seemeilen des längsten Regattateilstücks absolviert, das um Kap Hoorn herum führt. Die Regatta endet im Juni in Portugal.
„Wir sind derzeit in unser Position gefangen und hoffen auf eine Winddrehung – egal in welche Richtung“, berichtete Co-Skipper Felix Oehme am Freitagmorgen. In einer mäßigen Westsüdwestbrise steuerte die „Beluga Racer“ mit einem Kurs zwischen 90 und 100 Grad als südlichstes Boot im Feld immer weiter auf die Eisgrenze entlang des 45. Breitengrads zu. Doch diese darf nicht nach Süden überschritten werden, das hat die Regattaleitung aus Sicherheitsgründen so festgelegt. „Aber wenn wir jetzt schon halsen würden, wäre es teuer“, so der 27-Jährige, „weil wir auf dem anderen Bug keinen Boden Richtung Kap Hoorn gutmachen könnten und gegen die Gegner sofort zurückfielen.“
Dieses Problem hatte die weiter nördlich liegende Konkurrenz zunächst noch nicht so arg. Ihr Spielraum bis zur Sperrzone (Ice Gate) war größer, schmolz aber am Freitag auch zusammen. „Die gedachte Linie kann am Wochenende zur strategischen Falle werden“, erklärt Beluga-Meteorologe Sven Taxwedel, und kurzfristig war keine gravierende Änderung in Sicht. Spätestens am 45. Breitengrad darf höchstens ein reiner Ost-Kurs (90 Grad) gesteuert werden. Ist dann der Windeinfallswinkel nicht mehr optimal, also nicht mehr schräg von hinten, sondern zu achterlich, werden die modernen Rennyachten immer langsamer oder müssen nach Norden weghalsen.
Wie ist das norddeutsche Duo in diese Situation geraten? „Wir haben im Schwachwind taktisch daneben gelegen“, gab Skipper Boris Herrmann über Satellitentelefon unumwunden zu. Während die chilenischen Konkurrenten nach tagelangem Bug-an-Bug-Rennen in nördlichere Richtung abgebogen waren, vertraute die Beluga-Crew auf dem Weg nach Osten einem südlicheren Kurs. „Unter einer Wolke sind wir klassisch angeluvt und haben uns dabei schnell abgesetzt“, erläuterte der ebenfalls 27-Jährige, „aber mit der Brise war es bald vorbei.“ Die Chilenen versuchten auf der anderen Seite der Wolke ihr Glück und fanden es zwar erst später, aber in stetig zunehmendem Westnordwestwind.
Ernsthafte Sorgen, den Anschluss zu verlieren, kamen bei den Landratten im Internet auf, als der Rückstand zwischenzeitig mehr als 40 Seemeilen betrug. „Aber das war noch lange kein Grund, nervös zu werden und durch extreme Manöver unnötig viel zu riskieren“, meinte Felix Oehme. Als der Wind auch für die Deutschen auffrischte und die „Beluga Racer“ eine Geschwindigkeit von 12 bis 14 Knoten lief, war die gute Laune sofort wieder spürbar.
Eine ungewöhnliche Wetterlage auf der Südhalbkugel hatte die Teilnehmer der Weltumseglung nach einem stürmischen Auftakt überrascht. Die Datumsgrenze war schon am ersten Wochenende auf See noch mit Volldampf überschritten worden (Herrmann: „Unspektakulär, das haben wir kaum bemerkt“), da flaute der Wind zu Wochenbeginn stark ab. Unter Deck zeigte das Thermometer 29 Grad Celsius, die Albatrosse badeten auf dem spiegelglatten Meer, nur vorwärts ging es nicht so recht. Mit bislang durchschnittlich unter sieben Knoten Fahrtgeschwindigkeit hat das Feld schon jetzt mehr als zwei Tage auf die geplante Ankunft zwischen dem 25. und 27. März verloren. „Felix hat für 42 Tage eingekauft“, beruhigte der Skipper, „und notfalls reiche das drei Monate, sagt er. Höchstens die Trüffelschokolade könnte am Ende knapp werden.“
Zwischenstand der dritten Etappe am Freitag (27. Februar) um 10.20 Uhr:
1. Mowgli, Jeremy Salvesen/David Thomson (Großbritannien) noch 6.142,5 sm
2. Desafio Cabo de Hornos, Felipe Cubillos/José Muñoz (Chile) 8,2 sm zurück
3. Beluga Racer, Boris Herrmann/Felix Oehme (Kiel/Hamburg) 20,2 sm zurück
Kazimir Partners, Lenjohn und Peter van der Wel (Südafrika) nicht gestartet
Zwischenstand nach zwei von fünf Etappen des Portimão Global Ocean Race:
1. Beluga Racer, Boris Herrmann/Felix Oehme (Kiel/Hamburg) 24 Punkte
2. Desafio Cabo de Hornos, Felipe Cubillos/José Muñoz (Chile) 18,5
3. Mowgli, Jeremy Salvesen/David Thomson (Großbritannien) 14,5
4. Kazimir Partners, Lenjohn und Peter van der Wel (Südafrika) 6,5
Montag, 23. Februar 2009
Positive Signale von der Schweizer Wassersportbranche
23.02.09 - Strahlende Gesichter nach der SuisseNautic, der 5. Nationalen Boots- und Wassersport-Show. Während neun Tagen, vom 14. – 22. Februar 2009, war das Gelände der BEA bern expo AG Heimathafen für die nautische Branche der Schweiz.
Die nautische Branche startet optimistisch in die kommende Wassersportsaison. Innovation und Qualität stehen bei Booten und Yachten im Vordergrund, Nachhaltigkeit prägt den Dienstleistungsbereich. Die rund 200 Aussteller präsentierten dem zahlreichen Publikum auf 25'000 m2 einen umfassenden Querschnitt durch das gesamte Angebot, viele Neuheiten und eine breite Palette an Dienstleistungen. Ergänzt wurde die SuisseNautic durch spannende Filmvorführungen und Vorträge.
Das interessierte und gut informierte Publikum sorgte in den Ausstellungshallen der blauen Freizeit- und Urlaubswelt für zufriedene Aussteller. Viele gute Geschäfte konnten gleich an der Messe realisiert werden, die hohe Qualität und Kaufkraft des Publikums werden von der Branche als positives Zeichen gewertet.
Ein besonderes Erlebnis war die Sonderschau «Erlebnis Wasser – Ihre Seepolizei». Hautnah konnte die tägliche Arbeit der Seepolizei des Kantons Bern auf und an den Gewässern verfolgt werden. Das Kompetenz-Zentrum Nautik Schweiz diente als allgemeine Anlaufstelle und konnte nautisches Know-how vermitteln. Das SuisseNautic-Center schliesslich bot mit Action-Bildern auf Optimisten für Kinder, Trimm-Vorträgen von Olympia-Segler Simon Brügger und Präsentationen zum aktuellen Regattageschehen von Profisegler Christian «Blumi» Scherrer für Jung und Alt spannende Einblicke in den Segelsport.
Auch David Clavadetscher, Geschäftsführer des Schweizerischen Bootbauer-Verbands (SBV) bestätigt: «Wir sind sehr zufrieden. Im internationalen Umfeld ist die SuisseNautic 2009 eine der wenigen Messen der aktuellen Saison mit ausschliesslich positiven Feedbacks.» Der Erfolg der Messe erstaunt Clavadetscher allerdings nicht. «Offensichtlich hat die nautische Branche der Schweiz ihre Hausaufgaben gemacht und konnte dem Publikum eine spannende SuisseNautic 2009 präsentieren.»
Die nautische Branche startet optimistisch in die kommende Wassersportsaison. Innovation und Qualität stehen bei Booten und Yachten im Vordergrund, Nachhaltigkeit prägt den Dienstleistungsbereich. Die rund 200 Aussteller präsentierten dem zahlreichen Publikum auf 25'000 m2 einen umfassenden Querschnitt durch das gesamte Angebot, viele Neuheiten und eine breite Palette an Dienstleistungen. Ergänzt wurde die SuisseNautic durch spannende Filmvorführungen und Vorträge.
Das interessierte und gut informierte Publikum sorgte in den Ausstellungshallen der blauen Freizeit- und Urlaubswelt für zufriedene Aussteller. Viele gute Geschäfte konnten gleich an der Messe realisiert werden, die hohe Qualität und Kaufkraft des Publikums werden von der Branche als positives Zeichen gewertet.
Ein besonderes Erlebnis war die Sonderschau «Erlebnis Wasser – Ihre Seepolizei». Hautnah konnte die tägliche Arbeit der Seepolizei des Kantons Bern auf und an den Gewässern verfolgt werden. Das Kompetenz-Zentrum Nautik Schweiz diente als allgemeine Anlaufstelle und konnte nautisches Know-how vermitteln. Das SuisseNautic-Center schliesslich bot mit Action-Bildern auf Optimisten für Kinder, Trimm-Vorträgen von Olympia-Segler Simon Brügger und Präsentationen zum aktuellen Regattageschehen von Profisegler Christian «Blumi» Scherrer für Jung und Alt spannende Einblicke in den Segelsport.
Auch David Clavadetscher, Geschäftsführer des Schweizerischen Bootbauer-Verbands (SBV) bestätigt: «Wir sind sehr zufrieden. Im internationalen Umfeld ist die SuisseNautic 2009 eine der wenigen Messen der aktuellen Saison mit ausschliesslich positiven Feedbacks.» Der Erfolg der Messe erstaunt Clavadetscher allerdings nicht. «Offensichtlich hat die nautische Branche der Schweiz ihre Hausaufgaben gemacht und konnte dem Publikum eine spannende SuisseNautic 2009 präsentieren.»
Online-Meldung ab sofort auch für die X-35 und X-41 möglich
23.02.09 - Der erste Startschuss zum X-en-Festival der Kieler Woche 2009 ist gefallen. Im Rahmen der jährlichen Kieler Woche-Regatten können nun ab sofort auch die Segler der X-35 und X-41 Klassen ihre Meldung für die X-35 Welt- und die X-41 Europameisterschaft online abgeben.
Vom heimischen PC ist die Meldung in wenigen Schritten nun ganz einfach möglich: Zusammen mit der b+m Informatik AG hat der Kieler Yacht-Club ein Regattamanagement Programm entwickelt, dass sowohl die Meldung als auch die Bezahlung der Meldegebühren einfach und bequem online abwickelt. Wer dazu noch mal in die Ausschreibung gucken möchte, kann dies auch gleich im Internet erledigen: zu allen Veranstaltungen ist die jeweilige Notice of Race auf der offiziellen Kieler Woche-Homepage zu finden.
Bei der Kieler Woche 2009 (20. bis 28. Juni) werden nach 2007 die WM-Titelkämpfe der X-35 Klasse nun zum zweiten Mal ausgetragen, die Europameisterschaft der X-41 Klasse dagegen feiert im Rahmen der diesjährigen Kieler Woche seine Premiere. Beide Veranstaltungen beginnen am Montag, den 22. Juni mit Check-In und Vermessung und enden am drauffolgenden Sonntag, den 28. Juni.
Weitere Informationen und die Möglichkeit zur Online-Meldung auf http://www.kieler-woche.de/
Vom heimischen PC ist die Meldung in wenigen Schritten nun ganz einfach möglich: Zusammen mit der b+m Informatik AG hat der Kieler Yacht-Club ein Regattamanagement Programm entwickelt, dass sowohl die Meldung als auch die Bezahlung der Meldegebühren einfach und bequem online abwickelt. Wer dazu noch mal in die Ausschreibung gucken möchte, kann dies auch gleich im Internet erledigen: zu allen Veranstaltungen ist die jeweilige Notice of Race auf der offiziellen Kieler Woche-Homepage zu finden.
Bei der Kieler Woche 2009 (20. bis 28. Juni) werden nach 2007 die WM-Titelkämpfe der X-35 Klasse nun zum zweiten Mal ausgetragen, die Europameisterschaft der X-41 Klasse dagegen feiert im Rahmen der diesjährigen Kieler Woche seine Premiere. Beide Veranstaltungen beginnen am Montag, den 22. Juni mit Check-In und Vermessung und enden am drauffolgenden Sonntag, den 28. Juni.
Weitere Informationen und die Möglichkeit zur Online-Meldung auf http://www.kieler-woche.de/
Harter Zweikampf der Beluga-Crew zum Auftakt
23.02.09 - Herrmann/Oehme nach 300 Seemeilen dicht hinter den Chilenen
WELLINGTON. Matchrace der “Beluga Racer" mit den Chilenen zum Auftakt der dritten Etappe des Portimão Global Ocean Race: Seit dem Start am Wochenende in Wellington/Neuseeland kämpfen Boris Herrmann und Felix Oehme aus Kiel und Hamburg mit Felipe Cubillos und José Muñoz auf der “Desafio Cabo de Hornos2 um Platz eins. Nach 38 Stunden und mehreren Führungswechseln während der ersten 300 der insgesamt 7.200 Seemeilen auf dem Weg nach Ilhabela in Brasilien hatte das deutsche Duo am Sonntagvormittag (22. Februar) deutscher Zeit 2,8 Seemeilen Rückstand. Die längste und härteste Etappe der Hochseesegelregatta rund um die Welt, die im Juni in Portugal zu Ende geht, wird etwa fünf Wochen dauern und führt um das berühmt-berüchtigte Kap Hoorn an Südzipfel Südamerikas.
Abschiedstränen kullerten über so manche Wange, als die Weltumsegler an der Pier der Landeshauptstadt die Leinen los machten. Rund fünf Wochen hatten sich Teilnehmer in der segelverrückten Nation von den Strapazen der zweiten Etappe aus Kapstadt/Südafrika erholt und viele Freunde gewonnen. Ein Talisman der Maori, der Ureinwohner Neuseelands, begleitet seit der emotionalen Preisverleihung die Crews. Doch nun brannte es vor allem den Spitzenreitern aus Norddeutschland unter den Nägeln, nach zwei sensationellen Triumpfen ihren Siegeszug um den Globus fortzusetzen. “Wir sind hochmotiviert, wollen aber cool bleiben, denn die Entscheidung fällt voraussichtlich erst im letzten Drittel vor der Küste Südamerikas", sagten die beiden 27-Jährigen vor der Abreise.
Bei traumhaften Segelbedingungen mit blauem Himmel und starken bis stürmischen nordwestlichen Winden hatte das deutsche Boot dann beim Startschuss von Neuseelands neuem Sportminister John Morrison den Bug knapp vorn. Doch die Chilenen, die in der Gesamtwertung 5,5 Punkte hinter Herrmann/Oehme auf Platz zwei liegen, überraschten mit einem größeren Vorsegel und setzten sich schnell ab. Der belgische Einhandsegler Michelle Kleinjans folgte auf der “Roaring Forty" als Dritter vor dem britischen Team Mowgli mit Jeremy Salvesen und David Thomson.
Dann meldete die “Beluga Racer³ gleich zu Beginn auch noch Probleme an Bord. “Die Abstimmung der Selbststeueranlage mit den Rudern passte nicht", berichtete der Skipper, “aber wir haben das zügig in den Griff bekommen." Ohne Autopilot hätte die zweiköpfige Mannschaft kaum eine Chance gehabt, ihr Boot rund um die Uhr sicher und vor allem schnell zu manövrieren.
Die ersten zwölf Stunden des Rennens gehörten so der feuerroten Class 40-Yacht aus Südamerika. Sie führte die Konkurrenz durch die Cook-Straße zwischen der Nord- und der Südinsel Neuseelands hindurch an. Doch die königsblaue “Beluga Racer" blieb immer in Sichtweite dran und kämpfte sich im Morgengrauen allmählich vorbei. Das wiederum war nicht nur eine Frage der Bootsgeschwindigkeit, sondern auch der Taktik. Denn der Wind hatte auf Stärke fünf bis vier abgenommen und etwas westlicher gedreht. Das hinderte das Feld zunächst daran, seinen Kurs direkter auf das so genannte Eistor (Ice Gate) abzustecken, weil die Yachten zu langsam sind, wenn der Wind genau von hinten kommt. Dieses Tor ist eine gedachte Linie entlang des 45. Breitengrads Süd, die wegen der Gefahr von Eisgang südlich davon nicht durchbrochen werden darf. Sie beginnt am 160. Längengrad West und reicht bis zum 100. Erst dort darf nach Süden Richtung Kap Hoorn abgebogen werden.
“Normalerweise steuern alle Regattasegler sofort soweit südlich wie möglich, weil dort die stärksten Winde zu erwarten sind", erklärt Herrmann, “aber bei uns liegt dort zum Etappenauftakt eine Zone schwächeren Winds im Weg, die uns nach der mittelfristigen Vorhersage eine Weile beschäftigen dürfte.³ Es sei “ganz angenehm", nicht gleich ein Sturmtief auf die Mütze zu bekommen. In den ersten 48 Stunden wollten er und sein Co-Skipper so tief wie möglich segeln, ohne zu viel Bootsspeed einzubüßen.
Nachdem sie überholt worden waren, wählten die Chilenen einen noch tieferen Kurs. Dabei verloren sich die Konkurrenten aus dem Blickfeld. Oehme: “Wann wir weiter abfallen sollten, ist strategisch schwer zu beurteilen, da wir die ersten vier Tage nur wenig Wetterdaten empfangen können." Grund ist eine geringere Satellitenversorgung in diesem abgelegenen Seegebiet durch eine technische Neupositionierung. Als am Sonntagmorgen der Wind weiter drehte, änderten alle die Fahrtrichtung nach Süden, und die “Desafio Cabo de Hornos" lag wieder vorn. Welche Taktik aufgeht, dürfte erst im Laufe der Woche klar werden, wenn die Boote das Eisgate erreichen.
Umso gespannter schauen die Regattafans auf die ebenfalls satellitengestützten Positionsreports, die alle drei Stunden im Internet auf der Website www.globalracetracker.com aktualisiert werden. News und Fotos von Bord des deutschen Boots gibt es unter www.beluga-racer.com. Die Zielankunft im brasilianischen Urlaubsort Ilhabela wird je nach Rennverlauf zwischen dem 25. und 27. März hochgerechnet. Über Charleston in den USA geht es dann zurück in den Start- und Zielhafen der Regatta, Portimão in Portugal.
WELLINGTON. Matchrace der “Beluga Racer" mit den Chilenen zum Auftakt der dritten Etappe des Portimão Global Ocean Race: Seit dem Start am Wochenende in Wellington/Neuseeland kämpfen Boris Herrmann und Felix Oehme aus Kiel und Hamburg mit Felipe Cubillos und José Muñoz auf der “Desafio Cabo de Hornos2 um Platz eins. Nach 38 Stunden und mehreren Führungswechseln während der ersten 300 der insgesamt 7.200 Seemeilen auf dem Weg nach Ilhabela in Brasilien hatte das deutsche Duo am Sonntagvormittag (22. Februar) deutscher Zeit 2,8 Seemeilen Rückstand. Die längste und härteste Etappe der Hochseesegelregatta rund um die Welt, die im Juni in Portugal zu Ende geht, wird etwa fünf Wochen dauern und führt um das berühmt-berüchtigte Kap Hoorn an Südzipfel Südamerikas.
Abschiedstränen kullerten über so manche Wange, als die Weltumsegler an der Pier der Landeshauptstadt die Leinen los machten. Rund fünf Wochen hatten sich Teilnehmer in der segelverrückten Nation von den Strapazen der zweiten Etappe aus Kapstadt/Südafrika erholt und viele Freunde gewonnen. Ein Talisman der Maori, der Ureinwohner Neuseelands, begleitet seit der emotionalen Preisverleihung die Crews. Doch nun brannte es vor allem den Spitzenreitern aus Norddeutschland unter den Nägeln, nach zwei sensationellen Triumpfen ihren Siegeszug um den Globus fortzusetzen. “Wir sind hochmotiviert, wollen aber cool bleiben, denn die Entscheidung fällt voraussichtlich erst im letzten Drittel vor der Küste Südamerikas", sagten die beiden 27-Jährigen vor der Abreise.
Bei traumhaften Segelbedingungen mit blauem Himmel und starken bis stürmischen nordwestlichen Winden hatte das deutsche Boot dann beim Startschuss von Neuseelands neuem Sportminister John Morrison den Bug knapp vorn. Doch die Chilenen, die in der Gesamtwertung 5,5 Punkte hinter Herrmann/Oehme auf Platz zwei liegen, überraschten mit einem größeren Vorsegel und setzten sich schnell ab. Der belgische Einhandsegler Michelle Kleinjans folgte auf der “Roaring Forty" als Dritter vor dem britischen Team Mowgli mit Jeremy Salvesen und David Thomson.
Dann meldete die “Beluga Racer³ gleich zu Beginn auch noch Probleme an Bord. “Die Abstimmung der Selbststeueranlage mit den Rudern passte nicht", berichtete der Skipper, “aber wir haben das zügig in den Griff bekommen." Ohne Autopilot hätte die zweiköpfige Mannschaft kaum eine Chance gehabt, ihr Boot rund um die Uhr sicher und vor allem schnell zu manövrieren.
Die ersten zwölf Stunden des Rennens gehörten so der feuerroten Class 40-Yacht aus Südamerika. Sie führte die Konkurrenz durch die Cook-Straße zwischen der Nord- und der Südinsel Neuseelands hindurch an. Doch die königsblaue “Beluga Racer" blieb immer in Sichtweite dran und kämpfte sich im Morgengrauen allmählich vorbei. Das wiederum war nicht nur eine Frage der Bootsgeschwindigkeit, sondern auch der Taktik. Denn der Wind hatte auf Stärke fünf bis vier abgenommen und etwas westlicher gedreht. Das hinderte das Feld zunächst daran, seinen Kurs direkter auf das so genannte Eistor (Ice Gate) abzustecken, weil die Yachten zu langsam sind, wenn der Wind genau von hinten kommt. Dieses Tor ist eine gedachte Linie entlang des 45. Breitengrads Süd, die wegen der Gefahr von Eisgang südlich davon nicht durchbrochen werden darf. Sie beginnt am 160. Längengrad West und reicht bis zum 100. Erst dort darf nach Süden Richtung Kap Hoorn abgebogen werden.
“Normalerweise steuern alle Regattasegler sofort soweit südlich wie möglich, weil dort die stärksten Winde zu erwarten sind", erklärt Herrmann, “aber bei uns liegt dort zum Etappenauftakt eine Zone schwächeren Winds im Weg, die uns nach der mittelfristigen Vorhersage eine Weile beschäftigen dürfte.³ Es sei “ganz angenehm", nicht gleich ein Sturmtief auf die Mütze zu bekommen. In den ersten 48 Stunden wollten er und sein Co-Skipper so tief wie möglich segeln, ohne zu viel Bootsspeed einzubüßen.
Nachdem sie überholt worden waren, wählten die Chilenen einen noch tieferen Kurs. Dabei verloren sich die Konkurrenten aus dem Blickfeld. Oehme: “Wann wir weiter abfallen sollten, ist strategisch schwer zu beurteilen, da wir die ersten vier Tage nur wenig Wetterdaten empfangen können." Grund ist eine geringere Satellitenversorgung in diesem abgelegenen Seegebiet durch eine technische Neupositionierung. Als am Sonntagmorgen der Wind weiter drehte, änderten alle die Fahrtrichtung nach Süden, und die “Desafio Cabo de Hornos" lag wieder vorn. Welche Taktik aufgeht, dürfte erst im Laufe der Woche klar werden, wenn die Boote das Eisgate erreichen.
Umso gespannter schauen die Regattafans auf die ebenfalls satellitengestützten Positionsreports, die alle drei Stunden im Internet auf der Website www.globalracetracker.com aktualisiert werden. News und Fotos von Bord des deutschen Boots gibt es unter www.beluga-racer.com. Die Zielankunft im brasilianischen Urlaubsort Ilhabela wird je nach Rennverlauf zwischen dem 25. und 27. März hochgerechnet. Über Charleston in den USA geht es dann zurück in den Start- und Zielhafen der Regatta, Portimão in Portugal.
Traumstart zur dritten Etappe vor Wellington
23.02.09 - Boris Herrmann und Felix Oehme auf dem Weg Richtung Kap Hoorn
WELLINGTON. Die königsblaue "Beluga Racer" von Boris Herrmann und Felix Oehme (Kiel/Hamburg) preschte am Sonnabend (21. Februar) in Wellington/Neuseeland als Erste über die Startlinie zur dritten Etappe des Portimão Global Ocean Race. Die beiden 27-Jährigen gingen als Spitzenreiter der Segelregatta rund um die Welt auf das 7.200 Seemeilen lange Teilstück nach Ilhabela/Brasilien, das um das legendäre Kap Hoorn führt. Doch bei starkem Nordnordwestwind übernahmen Felipe Cubillos und José Muñoz aus Chile auf der “Desafio Cabo de Hornos³ schnell die Führung. In etwa fünf Wochen werden die Teilnehmer im Zielhafen erwartet.
Am Tag zuvor hatten noch dicke Regenwolken die Szenerie bestimmt. Doch rechtzeitig zum Start zeigte sich Hauptstadt der Segelnation von der schönsten Seite und machte ihrem Namen als “Windy City" alle Ehre: Bei strahlend blauem Himmel rauschten die vier noch im Rennen verbliebenen Boote um 14.15 Uhr Ortszeit (2.15 Uhr in Deutschland) fast Bug an Bug über die Startlinie. Der belgische Einhandsegler Michelle Kleinjans folgte auf der “Roaring Forty" als Dritter vor dem britischen Team Mowgli mit Jeremy Salvesen und David Thomson.
Bereits früh morgens hatte am Hafen schon reges Treiben geherrscht: Letzte Kleinigkeiten wurden überholt, die restlichen Vorräte verstaut. Gut drei Stunden vor dem Start segnete ein katholischer Priester die Boote nebst Besatzung. Anschließend nahmen Familienmitglieder und Freunde, die auch zu dieser Etappe zahlreich angereist waren, Abschied, der zum Teil sichtlich schwer fiel.
Das Team der “Beluga Racer" blieb bei all dem Trubel gelassen: “Wir haben die erste Etappe durch den Southern Ocean erfolgreich gemeistert und sehen den folgenden 7.200 Seemeilen relativ entspannt entgegen, obwohl wir natürlich großen Respekt vor dieser Herausforderung haben³, so Skipper Boris Herrmann. Auch Co-Skipper Felix Oehme zeigte sich relaxed: “Ein bisschen kribbelig bin ich schon, jetzt, wo es in nur zehn Minuten wirklich wieder los geht. Aber wir sind wie immer gut vorbereitet und nach der relativ langen Zeit an Land ganz froh, endlich wieder auf See zu kommen!"
Beide hoffen, dass sie ihren 5,5 Punkte betragenden Vorsprung vor den Chilenen im Rennen in den nun folgenden Wochen weiter ausbauen können. Die Ankunft in Ilhabela/Brasilien ist für den 25. März geplant wenn alles glatt laufen sollte. Wellington werden alle dennoch ein bisschen vermissen, denn aufgrund der relativ langen Liegezeit konnten viele Freundschaften geknüpft werden. Darüber hinaus erwies sich die Stadt als gute Gastgeberin. So outete sich beispielsweise die Bürgermeisterin Kerry Prendergast in ihrer Rede zur Preisverleihung auf der Farewell Party am Donnerstag (19. Februar) selbst als begeisterte Seglerin. Und den Startschuss für die dritte Etappe gab immerhin kein geringerer als John Morrison, seines Zeichens frisch ernannter Minister für Sport in Neuseeland. “Wir freuen uns schon jetzt darauf, bei der nächsten Auflage der Regatta wieder hier zu sein, dann hoffentlich mit mehr Booten", strahlte Regattaleiter Josh Hall.
WELLINGTON. Die königsblaue "Beluga Racer" von Boris Herrmann und Felix Oehme (Kiel/Hamburg) preschte am Sonnabend (21. Februar) in Wellington/Neuseeland als Erste über die Startlinie zur dritten Etappe des Portimão Global Ocean Race. Die beiden 27-Jährigen gingen als Spitzenreiter der Segelregatta rund um die Welt auf das 7.200 Seemeilen lange Teilstück nach Ilhabela/Brasilien, das um das legendäre Kap Hoorn führt. Doch bei starkem Nordnordwestwind übernahmen Felipe Cubillos und José Muñoz aus Chile auf der “Desafio Cabo de Hornos³ schnell die Führung. In etwa fünf Wochen werden die Teilnehmer im Zielhafen erwartet.
Am Tag zuvor hatten noch dicke Regenwolken die Szenerie bestimmt. Doch rechtzeitig zum Start zeigte sich Hauptstadt der Segelnation von der schönsten Seite und machte ihrem Namen als “Windy City" alle Ehre: Bei strahlend blauem Himmel rauschten die vier noch im Rennen verbliebenen Boote um 14.15 Uhr Ortszeit (2.15 Uhr in Deutschland) fast Bug an Bug über die Startlinie. Der belgische Einhandsegler Michelle Kleinjans folgte auf der “Roaring Forty" als Dritter vor dem britischen Team Mowgli mit Jeremy Salvesen und David Thomson.
Bereits früh morgens hatte am Hafen schon reges Treiben geherrscht: Letzte Kleinigkeiten wurden überholt, die restlichen Vorräte verstaut. Gut drei Stunden vor dem Start segnete ein katholischer Priester die Boote nebst Besatzung. Anschließend nahmen Familienmitglieder und Freunde, die auch zu dieser Etappe zahlreich angereist waren, Abschied, der zum Teil sichtlich schwer fiel.
Das Team der “Beluga Racer" blieb bei all dem Trubel gelassen: “Wir haben die erste Etappe durch den Southern Ocean erfolgreich gemeistert und sehen den folgenden 7.200 Seemeilen relativ entspannt entgegen, obwohl wir natürlich großen Respekt vor dieser Herausforderung haben³, so Skipper Boris Herrmann. Auch Co-Skipper Felix Oehme zeigte sich relaxed: “Ein bisschen kribbelig bin ich schon, jetzt, wo es in nur zehn Minuten wirklich wieder los geht. Aber wir sind wie immer gut vorbereitet und nach der relativ langen Zeit an Land ganz froh, endlich wieder auf See zu kommen!"
Beide hoffen, dass sie ihren 5,5 Punkte betragenden Vorsprung vor den Chilenen im Rennen in den nun folgenden Wochen weiter ausbauen können. Die Ankunft in Ilhabela/Brasilien ist für den 25. März geplant wenn alles glatt laufen sollte. Wellington werden alle dennoch ein bisschen vermissen, denn aufgrund der relativ langen Liegezeit konnten viele Freundschaften geknüpft werden. Darüber hinaus erwies sich die Stadt als gute Gastgeberin. So outete sich beispielsweise die Bürgermeisterin Kerry Prendergast in ihrer Rede zur Preisverleihung auf der Farewell Party am Donnerstag (19. Februar) selbst als begeisterte Seglerin. Und den Startschuss für die dritte Etappe gab immerhin kein geringerer als John Morrison, seines Zeichens frisch ernannter Minister für Sport in Neuseeland. “Wir freuen uns schon jetzt darauf, bei der nächsten Auflage der Regatta wieder hier zu sein, dann hoffentlich mit mehr Booten", strahlte Regattaleiter Josh Hall.
Samstag, 21. Februar 2009
Oldtimer-Event macht jetzt Dampf
21.02.09 - Friedrichshafen – Mit besonderen Attraktionen wartet die KLASSIKWELT BODENSEE auf, die vom 21. bis 24. Mai 2009 eine große und einmalige Auswahl von Oldtimern zu Lande, zu Wasser und in der Luft zeigt: Die Oldtimermesse bietet in acht Messehallen ein hochwertiges Spektrum der historischen mobilen Geschichte aus ganz Europa: Flugzeuge, Schiffe, Automobile, Traktoren, Motorräder und Nutzfahrzeuge – am Bodensee fährt alles auf, was fliegt, schwimmt, fährt und natürlich historischen Glanz versprüht.

Erstmals fährt der exklusive Wirtschaftswunderzug von Nürnberg mit Zustiegsmöglichkeiten in zahlreichen Bahnhöfen wie Donauwörth, Augsburg, Buchloe, Mindelheim und Memmingen nach Friedrichshafen. Der typische 1. Klasse Fernschnellzug, gezogen von der berühmten V 200, wird das Reisegefühl der 60er Jahre neu beleben. Stilechte Oldtimer dieser Zeit werden auf Niederbordwagen ab Augsburg in den spektakulären Zug eingereiht.

Die Parade der Dampfboote
Ganz schön unter Dampf steht der Messe-Event für Oldtimer auf dem Wasser: Dampfboote aus Deutschland und der Schweiz laden auf dem Bodensee zu Rundfahrten ein; ferner wird es ein Dampfboot-Rennen und eine Parade auf dem See geben. Hoher Besuch kommt aus dem Oldtimer-Paradies England: Der Benjafield Racing Club hat sich bereits angekündigt und sorgt für eine zusätzliche internationale Note.
Historische Rundfahrt
Eine Bodensee-Rundfahrt der besonderen Art bietet der Bahnpark Augsburg an: Ab Friedrichshafen verkehrt der Zug zu einer traditionellen Bodenseerundfahrt über Überlingen, Radolfzell, Konstanz, Romanshorn, Rorschach, St. Margareten, Bregenz und Lindau zurück nach Friedrichshafen, während die Oldtimer des Autoreisezuges am Hafenbahnhof geparkt werden. Das Team vom historischen Bahnpark Augsburg (www.bahnpark-augsburg.de) ist neuer, exklusiver Partner der KLASSIKWELT BODENSEE.
Audi und Horch Museum Zwickau
Das August Horch Museum, das seinen Sitz im historischen Gebäudeensemble des früheren Audiwerkes in Zwickau hat, ist auch auf der KLASSIKWELT BODENSEE zu Gast und mit zwei historischen Fahrzeugen präsent. Gleichzeitig feiert Audi in diesem Jahr seinen 100. Geburtstag. Dieses große Jubiläum soll auch in Friedrichshafen mit Museumsfahrzeugen entsprechend gewürdigt werden.
Erstmals fährt der exklusive Wirtschaftswunderzug von Nürnberg mit Zustiegsmöglichkeiten in zahlreichen Bahnhöfen wie Donauwörth, Augsburg, Buchloe, Mindelheim und Memmingen nach Friedrichshafen. Der typische 1. Klasse Fernschnellzug, gezogen von der berühmten V 200, wird das Reisegefühl der 60er Jahre neu beleben. Stilechte Oldtimer dieser Zeit werden auf Niederbordwagen ab Augsburg in den spektakulären Zug eingereiht.

Die Parade der Dampfboote
Ganz schön unter Dampf steht der Messe-Event für Oldtimer auf dem Wasser: Dampfboote aus Deutschland und der Schweiz laden auf dem Bodensee zu Rundfahrten ein; ferner wird es ein Dampfboot-Rennen und eine Parade auf dem See geben. Hoher Besuch kommt aus dem Oldtimer-Paradies England: Der Benjafield Racing Club hat sich bereits angekündigt und sorgt für eine zusätzliche internationale Note.
Historische Rundfahrt
Eine Bodensee-Rundfahrt der besonderen Art bietet der Bahnpark Augsburg an: Ab Friedrichshafen verkehrt der Zug zu einer traditionellen Bodenseerundfahrt über Überlingen, Radolfzell, Konstanz, Romanshorn, Rorschach, St. Margareten, Bregenz und Lindau zurück nach Friedrichshafen, während die Oldtimer des Autoreisezuges am Hafenbahnhof geparkt werden. Das Team vom historischen Bahnpark Augsburg (www.bahnpark-augsburg.de) ist neuer, exklusiver Partner der KLASSIKWELT BODENSEE.
Audi und Horch Museum Zwickau
Das August Horch Museum, das seinen Sitz im historischen Gebäudeensemble des früheren Audiwerkes in Zwickau hat, ist auch auf der KLASSIKWELT BODENSEE zu Gast und mit zwei historischen Fahrzeugen präsent. Gleichzeitig feiert Audi in diesem Jahr seinen 100. Geburtstag. Dieses große Jubiläum soll auch in Friedrichshafen mit Museumsfahrzeugen entsprechend gewürdigt werden.
Donnerstag, 19. Februar 2009
Bavaria verabschiedet Geschäftsführer Rudolf Müller
19.02.09 - Rudolf Müller (58), Geschäftsführer der Bavaria Yachtbau GmbH, geht nach 28 aktiven Berufsjahren bei Bavaria in den Ruhestand. Herr Müller hat maßgeblich dazu beigetragen, dass sich Bavaria Yachtbau zu einer der weltweit größten Serienwerften entwickelt hat.
Im Mai 1980 begann Rudolf Müller seinen beruflichen Lebensweg im deutschen Yachtbau als Kundendienstleiter der Bavaria. Bereits im September 1982 trat er zur Messe in Friedrichshafen seine neue Stellung als Vertriebsleiter im Unternehmen an und trug in dieser Position auch in schwierigen Zeiten wesentlich zum stetigen Wachstum der Bavaria Yachtbau bei. Im Juni 1996 erhielt Rudolf Müller Prokura und die Position des kaufmännischen Leiters bei Bavaria. In dieser Position hat er einen besonderen Anteil zur Markteinführung der Motorboote im Jahr 2000 und der Werfterweiterung in 2002 und 2003 getragen.
Im Juli 2007 wurde er nach der Übernahme des Unternehmens durch von Bain Capital beratende Fonds zum Geschäftsführer bestellt. Auch hier zeigte sich Rudolf Müller in der Neuorientierung der nach vorne gerichteten Unternehmensstrategie als zuverlässige und verlässliche Komponente für das Unternehmen, für die Mitarbeiter, Händler und für die Geschäftspartner von Bavaria Yachtbau GmbH.
Mit seiner umfassenden Fachkenntnis und seinem Detailwissen hat sich Rudolf Müller in der gesamten Bootsbranche einen hervorragenden Ruf erworben. Er hat den Serien-Bootsbau von Anfang an begleitet und mit aufgebaut. In seiner Zeit bei Bavaria Yachtbau setzte er die Unternehmensziele mit offener Handlungsweise und aktiver Kommunikation konsequent und erfolgreich um.
Rudolf Müller wurde zum 31. Dezember 2008 in den Ruhestand verabschiedet. Bavaria Yachtbau wünscht dem passionierten Motorradfahrer viel Gesundheit und immer die richtige "Straßenlage" im Ruhestand.
Im Mai 1980 begann Rudolf Müller seinen beruflichen Lebensweg im deutschen Yachtbau als Kundendienstleiter der Bavaria. Bereits im September 1982 trat er zur Messe in Friedrichshafen seine neue Stellung als Vertriebsleiter im Unternehmen an und trug in dieser Position auch in schwierigen Zeiten wesentlich zum stetigen Wachstum der Bavaria Yachtbau bei. Im Juni 1996 erhielt Rudolf Müller Prokura und die Position des kaufmännischen Leiters bei Bavaria. In dieser Position hat er einen besonderen Anteil zur Markteinführung der Motorboote im Jahr 2000 und der Werfterweiterung in 2002 und 2003 getragen.
Im Juli 2007 wurde er nach der Übernahme des Unternehmens durch von Bain Capital beratende Fonds zum Geschäftsführer bestellt. Auch hier zeigte sich Rudolf Müller in der Neuorientierung der nach vorne gerichteten Unternehmensstrategie als zuverlässige und verlässliche Komponente für das Unternehmen, für die Mitarbeiter, Händler und für die Geschäftspartner von Bavaria Yachtbau GmbH.
Mit seiner umfassenden Fachkenntnis und seinem Detailwissen hat sich Rudolf Müller in der gesamten Bootsbranche einen hervorragenden Ruf erworben. Er hat den Serien-Bootsbau von Anfang an begleitet und mit aufgebaut. In seiner Zeit bei Bavaria Yachtbau setzte er die Unternehmensziele mit offener Handlungsweise und aktiver Kommunikation konsequent und erfolgreich um.
Rudolf Müller wurde zum 31. Dezember 2008 in den Ruhestand verabschiedet. Bavaria Yachtbau wünscht dem passionierten Motorradfahrer viel Gesundheit und immer die richtige "Straßenlage" im Ruhestand.
Mittwoch, 18. Februar 2009
St. Moritz Match Race: Erste Skipper für das St. Moritz Match Race sind gesetzt!
18.02.09 - ST. MORITZ – Das Datum und die ersten Skipper für das St. Moritz Match Race 2009 stehen fest. Vom 1. bis 6. September 2009 segeln die weltbesten Skipper um den Titel des „King of the Mountains“. Bereits gesetzt sind unter anderem der Vorjahressieger Mathieu Richard und die beiden ehemaligen Bergkönige Ian Williams (2007) und Paolo Cian (2006).
Die ersten Segler für das St. Moritz Match Race sind bereits heute bekannt. Die World Match Racing Tour hat die Regeln für die Tour, den Match Racing Weltmeisterschaften, angepasst. Neu sind somit sechs Topskipper durch die Tour fest gesetzt: Ian Williams (GBR), Sebastien Col (FRA), Mathieu Richard (FRA), Adam Minoprio (NZL), Paolo Cian (ITA), Torvar Mirsky (AUS) werden dieses Jahr beim St. Moritz Match Race 2009 am Start sein. Weiter werden zwei Skipper durch die World Match Racing Tour bestimmt. Zwei Skipper haben die Möglichkeit, sich über zwei Qualifyer Events (die Swiss Championship Match Racing Lugano und das Open Espana in Calpe) ein Ticket für St. Moritz zu lösen. Zusätzlich erhalten zwei Skipper von der Tour eine Wildcard und zwei weitere werden durch das OK des St. Moritz Match Race eingeladen.Wie jedes Jahr, sind die Startplätze für den St. Moritzer Event begehrt – schon jetzt hat Alinghi-Skipper Ed Baird Interesse angemeldet. "Wir begrüssen die neue Invite Policy der World Tour und freuen uns damit schon so früh im Jahr die Hälfte des Feldes bereits mit den Weltbesten besetzt zu haben“, erklärt Christian Scherrer, OK-Präsident des St. Moritz Match Race. „Somit ist ein hochkarätiges Feld für das 7. St. Moritz Match Race garantiert."
Der Kalender der World Match Racing Tour ist offiziell bekannt gegeben worden. Das St. Moritz Match Race findet vom 1. bis 6. September 2009 statt. Mit dem Marseille International Match Race ist ein weiterer Event in den Tourkalender aufgenommen worden.
Das Organisationskomitee des St. Moritz Match Race freut sich, auch in diesem Jahr auf die drei bewährten Partner zählen zu dürfen: AFG, UBS und das Badrutt’s Palace Hotel bleiben Hauptsponsoren des Events.
Informationen über das St. Moritz Match Race finden Sie unter: www.stmoritz-matchrace.ch
Informationen zur World Match Racing Tour und den Link zu den Newslettern der Tour finden Sie unter: www.worldmatchracingtour.com
Die ersten Segler für das St. Moritz Match Race sind bereits heute bekannt. Die World Match Racing Tour hat die Regeln für die Tour, den Match Racing Weltmeisterschaften, angepasst. Neu sind somit sechs Topskipper durch die Tour fest gesetzt: Ian Williams (GBR), Sebastien Col (FRA), Mathieu Richard (FRA), Adam Minoprio (NZL), Paolo Cian (ITA), Torvar Mirsky (AUS) werden dieses Jahr beim St. Moritz Match Race 2009 am Start sein. Weiter werden zwei Skipper durch die World Match Racing Tour bestimmt. Zwei Skipper haben die Möglichkeit, sich über zwei Qualifyer Events (die Swiss Championship Match Racing Lugano und das Open Espana in Calpe) ein Ticket für St. Moritz zu lösen. Zusätzlich erhalten zwei Skipper von der Tour eine Wildcard und zwei weitere werden durch das OK des St. Moritz Match Race eingeladen.Wie jedes Jahr, sind die Startplätze für den St. Moritzer Event begehrt – schon jetzt hat Alinghi-Skipper Ed Baird Interesse angemeldet. "Wir begrüssen die neue Invite Policy der World Tour und freuen uns damit schon so früh im Jahr die Hälfte des Feldes bereits mit den Weltbesten besetzt zu haben“, erklärt Christian Scherrer, OK-Präsident des St. Moritz Match Race. „Somit ist ein hochkarätiges Feld für das 7. St. Moritz Match Race garantiert."
Der Kalender der World Match Racing Tour ist offiziell bekannt gegeben worden. Das St. Moritz Match Race findet vom 1. bis 6. September 2009 statt. Mit dem Marseille International Match Race ist ein weiterer Event in den Tourkalender aufgenommen worden.
Das Organisationskomitee des St. Moritz Match Race freut sich, auch in diesem Jahr auf die drei bewährten Partner zählen zu dürfen: AFG, UBS und das Badrutt’s Palace Hotel bleiben Hauptsponsoren des Events.
Informationen über das St. Moritz Match Race finden Sie unter: www.stmoritz-matchrace.ch
Informationen zur World Match Racing Tour und den Link zu den Newslettern der Tour finden Sie unter: www.worldmatchracingtour.com
Erfolgreiches Regelkundeseminar
18.02.09 - Trotz extremer Straßenverhältnisse waren 30 Teilnehmer aus ganz Baden-Württemberg, Bayern, Österreich und der Schweiz am vergangenen Samstag nach Gohren angereist, um am Seminar über die Wettfahrtregeln teilzunehmen. Die Veranstalter Sailing-Media und Wassersport Schattmaier zeigten sich auch überaus zufrieden mit der Resonanz.
Zufrieden, ja sogar begeistert waren die Teilnehmer des Seminars, denen von den Referenten Willii Gohl und Mufti Kling -beides erfahrene internationale Schiedsrichter und anerkannte Regelspezialisten, nicht nur intensive Wissensvermittlung geboten wurde, sondern dazu auch noch eine perfekte Moderation, gewürzt mit viel Humor und reichlich Anekdoten aus der Welt des Regattasports. "Das war nicht nur eine hervorragende Präsentation, das war regelrechtes Entertainment" lautete der Kommentar eines Teilnehmers.
Die Moderatoren verstanden es, nicht nur die Wettfahrtregeln und die Änderungen, die seit Januar gültig sind, den Teilnehmern nahe zu bringen, immer wieder stellten sie auch den Bezug zwischen den Regeln und gutem taktischem Verhalten auf dem Wasser her. "Mit guter Regelkenntnis allein, kann ich keine Regatta gewinnen, aber eine erfolgreiche Regattataktik kann es nur mit ordentlicher Regelkenntnis geben." Diesem Grundsatz folgend, zogen die beiden die Zuhörer bis zum frühen Abend in ihren Bann und konnten immer wieder lebhafte Diskussionen einleiten.
Wer an diesem Seminar nicht teilnehmen konnte, hat Gelegenheit, dies am 15. März in Lindau nachzuholen. Sailing-Media bietet mit den gleichen Referenten das Seminar noch einmal an: Sonntag 15. März, im Forum am See in Lindau (Insel), unmittelbar am Yachthafen. Zeit: 09.30 Uhr bis ca. 17.30 Uhr.
Anmeldungen bei www.sailing-media.com, per Email: info@sailing-media.com oder Fax: 0049 (0) 7073-500963. Die Seminargebühr beträgt 45 Euro, incl. Seminarunterlagen und dem "Regelbegleiter" von Bryan Willis.
Zufrieden, ja sogar begeistert waren die Teilnehmer des Seminars, denen von den Referenten Willii Gohl und Mufti Kling -beides erfahrene internationale Schiedsrichter und anerkannte Regelspezialisten, nicht nur intensive Wissensvermittlung geboten wurde, sondern dazu auch noch eine perfekte Moderation, gewürzt mit viel Humor und reichlich Anekdoten aus der Welt des Regattasports. "Das war nicht nur eine hervorragende Präsentation, das war regelrechtes Entertainment" lautete der Kommentar eines Teilnehmers.
Die Moderatoren verstanden es, nicht nur die Wettfahrtregeln und die Änderungen, die seit Januar gültig sind, den Teilnehmern nahe zu bringen, immer wieder stellten sie auch den Bezug zwischen den Regeln und gutem taktischem Verhalten auf dem Wasser her. "Mit guter Regelkenntnis allein, kann ich keine Regatta gewinnen, aber eine erfolgreiche Regattataktik kann es nur mit ordentlicher Regelkenntnis geben." Diesem Grundsatz folgend, zogen die beiden die Zuhörer bis zum frühen Abend in ihren Bann und konnten immer wieder lebhafte Diskussionen einleiten.
Wer an diesem Seminar nicht teilnehmen konnte, hat Gelegenheit, dies am 15. März in Lindau nachzuholen. Sailing-Media bietet mit den gleichen Referenten das Seminar noch einmal an: Sonntag 15. März, im Forum am See in Lindau (Insel), unmittelbar am Yachthafen. Zeit: 09.30 Uhr bis ca. 17.30 Uhr.
Anmeldungen bei www.sailing-media.com, per Email: info@sailing-media.com oder Fax: 0049 (0) 7073-500963. Die Seminargebühr beträgt 45 Euro, incl. Seminarunterlagen und dem "Regelbegleiter" von Bryan Willis.
Montag, 16. Februar 2009
Online-Meldung für die Kieler Woche 2009 ab sofort möglich
16.02.09 - Das größte Segelsportereignis des Jahres steht schon jetzt in den Startlöchern: Ab sofort können die Segler online für das Segelevent des Jahres melden. Auf der offiziellen Homepage der Kieler Woche haben die Aktiven die Möglichkeit, ganz bequem vom heimischen PC aus Ihre Meldung für die Regatten abzugeben.
Das Meldesystem, entwickelt durch die Zusammenarbeit der b+m Informatik AG und des Kieler Yacht-Clubs, macht es den Seglern dabei leicht, in nur wenigen Schritten die Meldung sowie auch die Bezahlung der Meldegebühren online abzuwickeln. Wer dazu noch mal in die Ausschreibung sehen möchte, kann dies auch gleich im Internet erledigen.
Vom 20. bis 28. Juni 2009 werden wieder nationale und internationale Spitzensegler in Kiel um die begehrten Kieler Woche-Trophäen segeln. Den Auftakt machen vom 20. bis 24. Juni die Athleten der olympischen Segelklassen, die erstmals zur Kieler Woche auch um Punkte im ISAF Sailing World Cup kämpfen. Sie werden am 25. Juni von den internationalen Klassen abgelöst, die bis zum 28. Juni ihre Kieler Woche-Sieger ermitteln. Als weiteres Highlight wird im Rahmen der Kieler Woche vom 25. bis 28. Juni ebenfalls die SAP Europameisterschaft der 505er Klasse ausgetragen.Weitere Informationen und die Möglichkeit zur Online-Meldung auf www.kieler-woche.de.
Zeitplan - Kieler Woche 2009 (20.bis 28. Juni):
19. Juni Practicerace - Olympische Klassen
20. bis 24. Juni Olympischer Teil ISAF Sailing World Cup
20. bis 25. Juni Olympisches Damen Matchrace ISAF Sailing World Cup
24. bis 28. Juni 505er - SAP European Championship
25. bis 28. Juni Internationale Klassen Teil IV, Offshore: 20. bis 28. Juni
20. bis 28. Juni Offshore
20. Juni Senatspreis (ORC-int, OD)
20./21. Juni Welcome Race (ORC Club)
21. bis 23. Juni Kiel Cup (ORC-int)
20. bis 23. Juni Kieler Woche Sieger (OD)
20. bis 23. Juni Kaiserpakal (ORC-int Gesamtwertung aus Senatspreis + Kiel Cup)
24. bis 28. Juni X-35 Weltmeisterschaft, Vermessung ab 22. Juni
24. bis 28. Juni X-41 Europameisterschaft, Vermessung ab 22. Juni
25. bis 27. Juni Silberne Band der Kieler Woche (Langstrecke für Yachten ab 40 Fuß)
26. Juni After Work Cup (ORC, OD, YST, DH)
27. Juni Schabernack Cup (ORC, OD, YST, DH)
Das Meldesystem, entwickelt durch die Zusammenarbeit der b+m Informatik AG und des Kieler Yacht-Clubs, macht es den Seglern dabei leicht, in nur wenigen Schritten die Meldung sowie auch die Bezahlung der Meldegebühren online abzuwickeln. Wer dazu noch mal in die Ausschreibung sehen möchte, kann dies auch gleich im Internet erledigen.
Vom 20. bis 28. Juni 2009 werden wieder nationale und internationale Spitzensegler in Kiel um die begehrten Kieler Woche-Trophäen segeln. Den Auftakt machen vom 20. bis 24. Juni die Athleten der olympischen Segelklassen, die erstmals zur Kieler Woche auch um Punkte im ISAF Sailing World Cup kämpfen. Sie werden am 25. Juni von den internationalen Klassen abgelöst, die bis zum 28. Juni ihre Kieler Woche-Sieger ermitteln. Als weiteres Highlight wird im Rahmen der Kieler Woche vom 25. bis 28. Juni ebenfalls die SAP Europameisterschaft der 505er Klasse ausgetragen.Weitere Informationen und die Möglichkeit zur Online-Meldung auf www.kieler-woche.de.
Zeitplan - Kieler Woche 2009 (20.bis 28. Juni):
19. Juni Practicerace - Olympische Klassen
20. bis 24. Juni Olympischer Teil ISAF Sailing World Cup
20. bis 25. Juni Olympisches Damen Matchrace ISAF Sailing World Cup
24. bis 28. Juni 505er - SAP European Championship
25. bis 28. Juni Internationale Klassen Teil IV, Offshore: 20. bis 28. Juni
20. bis 28. Juni Offshore
20. Juni Senatspreis (ORC-int, OD)
20./21. Juni Welcome Race (ORC Club)
21. bis 23. Juni Kiel Cup (ORC-int)
20. bis 23. Juni Kieler Woche Sieger (OD)
20. bis 23. Juni Kaiserpakal (ORC-int Gesamtwertung aus Senatspreis + Kiel Cup)
24. bis 28. Juni X-35 Weltmeisterschaft, Vermessung ab 22. Juni
24. bis 28. Juni X-41 Europameisterschaft, Vermessung ab 22. Juni
25. bis 27. Juni Silberne Band der Kieler Woche (Langstrecke für Yachten ab 40 Fuß)
26. Juni After Work Cup (ORC, OD, YST, DH)
27. Juni Schabernack Cup (ORC, OD, YST, DH)
Freitag, 13. Februar 2009
Nicht nur für Liebhaber von Klassikern
13.02.09 - Nautischer Flohmarkt und DGzRS-Versteigerung auf der BOATFIT in Bremen.
Historische Karten, Steuerräder und Ferngläser aus vergangenen Zeiten beim Nautischen Flohmarkt auf der BOATFIT kommen Liebhaber von Klassikern voll auf ihre Kosten. Und nicht nur die: Neben Antiquitäten warten auch Schiffsmodelle, Fotos, Souvenirs, moderne Bootsausrüstung und vieles mehr auf einen neuen Besitzer. Auch die Versteigerung zu Gunsten der DGzRS hat Seltenes für Bootsliebhaber im Angebot. Und die jüngeren Besucher der BOATFIT können sich auf ein abwechslungsreiches Kinderprogramm freuen. Die BOATFIT öffnet vom 27. Februar bis 1. März in der Messe Bremen ihre Tore.
Ein altes Traditionshandwerk, das "Kauschen schlagen", können Kinder auf der BOATFIT erlernen und dann ein kleines Segel mit nach Hause nehmen. Die Kausch, ein Metallring, wird in das Segeltuch geschlagen, um den Tampen durch das Segel ziehen zu können und das Segel so am Boot zu befestigen. Wie das funktioniert, zeigt die Tuchwerkstatt Hentschel am Freitag, 27. Februar, um 13 und um 15 Uhr am Stand 7 D 13. Das passende Boot zum Segel können die Kinder dann in der Kinderwerft der Bremer Bootsbau Vegesack GmbH am Stand 7 D 30 bauen.
Der Nautische Flohmarkt findet am Sonntag, 1. März, von 10 bis 18 Uhr im Zelt vor der Halle 7 statt. Standanmeldungen können an Reiner Tesch unter Tel.: 0421 2030392 gerichtet werden. Das Anmeldeformular gibt es auch online unter www.boatfit.de. "Bei seiner Premiere im vergangenen Jahr war der Nautische Flohmarkt mit 41 Ständen ein Riesenerfolg", erinnert sich Hans Peter Schneider, Geschäftsführer der mgh Messe- und Ausstellungsgesellschaft Hansa GmbH. "Dort finden Bootsfans sicher das ein oder andere Liebhaberstück. Ob historische Karten, Navigationsgeräte oder Modellboote auf dem Nautischen Flohmarkt gibt es fast alles, was Herzen von Bootsfreunden höher schlagen lässt." Über eine rege Flohmarkt-Beteiligung freuen sich auch die Nachwuchssegler des Fachverbands Segeln Bremen e.V.. Denn die Standgebühren werden dem Verein für seine Jugendarbeit gespendet.
Einem guten Zweck dient auch die Versteigerung zu Gunsten der Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger am Samstag, 28. Februar, um 11.30 Uhr. Dann bietet Kapitänleutnant a.D. Otto Stoehr am DGzRS-Stand (Halle 6 Stand 6 C 62) eine Mitfahrt für zwei Personen auf einem Seenotrettungs-Kreuzer, die ansonsten nicht käuflich zu erwerben ist, zwei Karten für einen Halbtagestörn auf einem Windjammer zur 35. Bremerhavener Festwoche am 25. Juli 2009, eine ausgewehte Hansekreuz-Flagge mit Unterschriften von Thomas Schaaf und einigen Werder-Spielern, Tickets für den Doppeldecker HafenBus in Bremerhaven, Eintrittskarten für das Deutsche Schifffahrtsmuseum, Karten für das Musical Marie Antoinette und noch Einiges mehr feil. Der Erlös kommt der Arbeit der Retter zu Gute.
Die vierte BOATFIT findet vom 27. Februar bis 1. März 2009 in den Hallen 6 und 7 der Messe Bremen statt. Sie ist täglich von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Regulärer Eintrittspreis 9,- Euro. Weitere Informationen unter www.boatfit.de und unter 0421-3505 265.
Historische Karten, Steuerräder und Ferngläser aus vergangenen Zeiten beim Nautischen Flohmarkt auf der BOATFIT kommen Liebhaber von Klassikern voll auf ihre Kosten. Und nicht nur die: Neben Antiquitäten warten auch Schiffsmodelle, Fotos, Souvenirs, moderne Bootsausrüstung und vieles mehr auf einen neuen Besitzer. Auch die Versteigerung zu Gunsten der DGzRS hat Seltenes für Bootsliebhaber im Angebot. Und die jüngeren Besucher der BOATFIT können sich auf ein abwechslungsreiches Kinderprogramm freuen. Die BOATFIT öffnet vom 27. Februar bis 1. März in der Messe Bremen ihre Tore.
Ein altes Traditionshandwerk, das "Kauschen schlagen", können Kinder auf der BOATFIT erlernen und dann ein kleines Segel mit nach Hause nehmen. Die Kausch, ein Metallring, wird in das Segeltuch geschlagen, um den Tampen durch das Segel ziehen zu können und das Segel so am Boot zu befestigen. Wie das funktioniert, zeigt die Tuchwerkstatt Hentschel am Freitag, 27. Februar, um 13 und um 15 Uhr am Stand 7 D 13. Das passende Boot zum Segel können die Kinder dann in der Kinderwerft der Bremer Bootsbau Vegesack GmbH am Stand 7 D 30 bauen.
Der Nautische Flohmarkt findet am Sonntag, 1. März, von 10 bis 18 Uhr im Zelt vor der Halle 7 statt. Standanmeldungen können an Reiner Tesch unter Tel.: 0421 2030392 gerichtet werden. Das Anmeldeformular gibt es auch online unter www.boatfit.de. "Bei seiner Premiere im vergangenen Jahr war der Nautische Flohmarkt mit 41 Ständen ein Riesenerfolg", erinnert sich Hans Peter Schneider, Geschäftsführer der mgh Messe- und Ausstellungsgesellschaft Hansa GmbH. "Dort finden Bootsfans sicher das ein oder andere Liebhaberstück. Ob historische Karten, Navigationsgeräte oder Modellboote auf dem Nautischen Flohmarkt gibt es fast alles, was Herzen von Bootsfreunden höher schlagen lässt." Über eine rege Flohmarkt-Beteiligung freuen sich auch die Nachwuchssegler des Fachverbands Segeln Bremen e.V.. Denn die Standgebühren werden dem Verein für seine Jugendarbeit gespendet.
Einem guten Zweck dient auch die Versteigerung zu Gunsten der Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger am Samstag, 28. Februar, um 11.30 Uhr. Dann bietet Kapitänleutnant a.D. Otto Stoehr am DGzRS-Stand (Halle 6 Stand 6 C 62) eine Mitfahrt für zwei Personen auf einem Seenotrettungs-Kreuzer, die ansonsten nicht käuflich zu erwerben ist, zwei Karten für einen Halbtagestörn auf einem Windjammer zur 35. Bremerhavener Festwoche am 25. Juli 2009, eine ausgewehte Hansekreuz-Flagge mit Unterschriften von Thomas Schaaf und einigen Werder-Spielern, Tickets für den Doppeldecker HafenBus in Bremerhaven, Eintrittskarten für das Deutsche Schifffahrtsmuseum, Karten für das Musical Marie Antoinette und noch Einiges mehr feil. Der Erlös kommt der Arbeit der Retter zu Gute.
Die vierte BOATFIT findet vom 27. Februar bis 1. März 2009 in den Hallen 6 und 7 der Messe Bremen statt. Sie ist täglich von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Regulärer Eintrittspreis 9,- Euro. Weitere Informationen unter www.boatfit.de und unter 0421-3505 265.
Donnerstag, 12. Februar 2009
Willkommen an Bord der SuisseNautic
12.02.09 - Diesen Samstag erfolgt in Bern der Startschuss zur 5. Nationalen Boots- undWassersport-Show. Die SuisseNautic führt Einsteiger vom 14. bis 22. Februar in die Geheimnisse der blauen Freizeit- und Urlaubswelt ein. Ins kalte Wasser geworfen wird niemand.
Die Aussteller präsentieren auf dem Messegelände der BEA bern expo AG dem Publikum nicht nur wunderbare Exponate der traditionellen und modernen Bootsbaukunst, sondern bieten auch Veranstaltungen wie Filmvorführungen oder Vorträge. Neun Tage lang bietet die SuisseNautic mit rund 200 Ausstellern eine breite Plattform für alle, denen die Verbindung zum Wasser pures Vergnügen bereitet.
Für Einsteiger und Insider
Hinein ins nasse Vergnügen: Was ist eine Eskimorolle? Wie richtet man eine gekenterte Jolle wieder auf? Und wo ist denn nun eigentlich Back- und wo Steuerbord? All diese Fragen und noch viele mehr werden an der SuisseNautic direkt von den Ausstellern beantwortet. Segelschulexperten erklären, was beim Einstieg in die kleinsten Bootsklassen zu beachten ist. Die Insider erhalten wissenswerte Tipps und Tricks rund um die Pflege ihres Bootes: Farben und Antifoulings, Arbeit für das Winterlager. Zudem informieren Profis über Bord- und Motortechnik, Batteriekapazitäten und Propellervergleiche für Segelyachten.
Sonderschau als Abschluss
Die Sonderschau der Seepolizei des Kantons Bern zeigt ihre tägliche Arbeit auf und an den Gewässern auf. Im «Kompetenz-Zentrum Nautik Schweiz» stellen die Lernenden des Schweizerischen Bootbauer-Verbands ihre Berufe Bootbauer und Bootfachwart vor.
Die Aussteller präsentieren auf dem Messegelände der BEA bern expo AG dem Publikum nicht nur wunderbare Exponate der traditionellen und modernen Bootsbaukunst, sondern bieten auch Veranstaltungen wie Filmvorführungen oder Vorträge. Neun Tage lang bietet die SuisseNautic mit rund 200 Ausstellern eine breite Plattform für alle, denen die Verbindung zum Wasser pures Vergnügen bereitet.
Für Einsteiger und Insider
Hinein ins nasse Vergnügen: Was ist eine Eskimorolle? Wie richtet man eine gekenterte Jolle wieder auf? Und wo ist denn nun eigentlich Back- und wo Steuerbord? All diese Fragen und noch viele mehr werden an der SuisseNautic direkt von den Ausstellern beantwortet. Segelschulexperten erklären, was beim Einstieg in die kleinsten Bootsklassen zu beachten ist. Die Insider erhalten wissenswerte Tipps und Tricks rund um die Pflege ihres Bootes: Farben und Antifoulings, Arbeit für das Winterlager. Zudem informieren Profis über Bord- und Motortechnik, Batteriekapazitäten und Propellervergleiche für Segelyachten.
Sonderschau als Abschluss
Die Sonderschau der Seepolizei des Kantons Bern zeigt ihre tägliche Arbeit auf und an den Gewässern auf. Im «Kompetenz-Zentrum Nautik Schweiz» stellen die Lernenden des Schweizerischen Bootbauer-Verbands ihre Berufe Bootbauer und Bootfachwart vor.
Dienstag, 10. Februar 2009
Keine nennenswerten Sturmschäden bislang im Bodenseekreis
10.02.09 - Keine größeren Schäden hat bislang der Sturm angerichtet, der derzeit noch über das Kreisgebiet hinweg zieht. Im westlichen Bodenseekreis, wo neben starken Sturmböen örtlich auch starke Niederschläge zu verzeichnen waren, wurden die Landesstraßen 195 und 205 kurzzeitig überflutet.
Eine Sperrung der hiervon betroffenen Streckenabschnitte war jedoch nicht erforderlich. Etliche Bäume, die dem Winddruck nicht standhielten, wurden abgeknickt oder entwurzelt. Zu Sachschäden oder Verkehrsbeeinträchtigungen kam es hierdurch nicht.
Zwar entpuppten sich nicht ausreichend gesicherte Gegenstände wie z.B. Mülleimer innerorts oftmals als regelrechte Geschosse, glücklicherweise wurden durch diese umher fliegenden Gegenstände jedoch keine Personen verletzt.
Eine Sperrung der hiervon betroffenen Streckenabschnitte war jedoch nicht erforderlich. Etliche Bäume, die dem Winddruck nicht standhielten, wurden abgeknickt oder entwurzelt. Zu Sachschäden oder Verkehrsbeeinträchtigungen kam es hierdurch nicht.
Zwar entpuppten sich nicht ausreichend gesicherte Gegenstände wie z.B. Mülleimer innerorts oftmals als regelrechte Geschosse, glücklicherweise wurden durch diese umher fliegenden Gegenstände jedoch keine Personen verletzt.
Das größte Hafenfest der Welt vom 8. bis 10. Mai 2009
10.02.09 - Aus allen Weltmeeren und sogar aus den Alpen haben sich Teilnehmer zum HAFENGEBURTSTAG HAMBURG angesagt. Windjammer und Kreuzfahrer, Marineboote und eine der weltweit besten Kunstflugstaffeln geben sich die Ehre, wenn Hamburg von Freitag, 8. Mai, bis Sonntag, 10. Mai, den 820. Geburtstag seines Hafens feiert. Insgesamt werden beim größten Hafenfest der Welt mehr als 300 Schiffe und Boote rund um die Landungsbrücken festmachen. Erwartet werden mehr als eine Million Besucher aus dem In- und Ausland, denen die Hansestadt drei Tage lang ein attraktives Programm auf dem Wasser, an Land und in der Luft bietet.

Mit ihren bis zu 58 Meter hohen Masten dominieren zwei Großsegler der Superlative die Skyline des Hafens: Die "Sedov" ist mit 117,5 Metern Länge der größte Windjammer der Welt, während die "Mir" als der schnellste aller Großsegler gilt. Südsee-Sehnsucht wird manchen Betrachter beim Anblick eines der fünf Kreuzfahrtschiffe überkommen, die zum HAFENGEBURTSTAG HAMBURG die Hansestadt anlaufen und am Cruise Terminal in der HafenCity festmachen werden. Neben der "MS Deutschland", Hauptdarstellerin der TV-Serie Traumschiff, werden die Luxusliner "Amadea", "Delphine Voyager", "Fram" sowie die "AIDAcara" erwartet.
Die Marine beteiligt sich am HAFENGEBURTSTAG HAMBURG mit der Fregatte "Hamburg". Behörden und Institutionen wie der Zoll, das THW und die Wasserschutzpolizei nehmen ebenfalls mit Fahrzeugen am größten Hafenfest der Welt teil. Hinzu kommen Traditionsschiffe wie die "Cap San Diego" sowie Sportboote. Während der Open Ship-Aktion an den drei Veranstaltungstagen sind die Besucher eingeladen, sich an Bord zahlreicher Schiffe, darunter auch die großen Windjammer, ein Bild aus nächster Nähe zu machen.
Zu einem Ausflug in die Alpen lädt das diesjährige Partnerland Schweiz mit der Stadt Basel ein. Als einer der wichtigsten europäischen Binnenhäfen und "Tor zur Schweiz" fühlt sich Basel der hanseatischen Metropole und dem HAFENGEBURTSTAG HAMBURG eng verbunden. Beim SCHWEIZ-BASEL Festival auf der Kehrwiederspitze präsentiert sich die Eidgenossenschaft als Land zwischen Tradition und Moderne und stellt den Besuchern ihre vielfältige Kultur, Gastronomie und Lebensart vor. Zu den Programm-Highlights zählt eines der atemberaubendsten Forschungsprojekte unserer Zeit: der größte Teilchenbeschleuniger der Welt. An dem so genannten LHC-Projekt (Large Hadron Collider) am Europäischen Kernforschungszentrum CERN bei Genf ist auch das in Hamburg ansässige Forschungszentrum DESY (Deutsches Elektronen-Synchrotron) beteiligt.
Aus dem Alpenland kommt auch ein Höhepunkt des Luftprogramms: die berühmte "Patrouille Suisse". Sie gehört zu den besten Kunstflugstaffeln der Welt, und die Piloten werden an allen drei Tagen des HAFENGEBURTSTAG HAMBURG am Himmel über der Elbe ihr Können vorführen. Weitere Attraktionen des Luftprogramms sind Helikopter-Rettungsübungen, Fallschirm-Zielspringen und Überflüge historischer Maschinen. Einen optischen Glanzpunkt setzt am Samstagabend, 9. Mai, ab 22 Uhr das Ballonglühen. Dabei werden Heißluftballone gegenüber den Landungsbrücken fahrfertig aufgerüstet und zum Leuchten gebracht. Daran schließt sich ab 22.30 Uhr das große Feuerwerk an, das traditionell den Hafen über der Elbe in ein funkelndes Farbenmeer verwandeln wird.
Einer der beliebtesten Programmpunkte des größten Hafenfestes der Welt ist das weltweit einmalige Schlepperballett. Am Samstag werden ab 18 Uhr mehrere bis zu 5.000 PS-starke Hafenschlepper zu klassischer Musik auf der Elbe vor den Landungsbrücken tanzen und Pirouetten drehen. Zum ersten Mal findet eine Qualifikationsregatta des BMW Sailing Cups während des HAFENGEBURTSTAG HAMBURG statt. In der HafenCity werden an allen drei Tagen insgesamt 16 Amateursegler-Teams mit sieben J80 Segelbooten gegeneinander antreten.
Die rund 3,5 Kilometer lange bunte Meile zwischen dem Traditionsschiffhafen in der HafenCity und dem Museumshafen Oevelgönne bietet kulinarische Köstlichkeiten und Unterhaltung mit Fahrgeschäften, Kunsthandwerkermarkt sowie Spiel- und Erlebnisflächen. Neu ist das Hansedorf im Stil eines historischen Fischerdorfes, wo unter anderem die Kunst der Seilmacher und Buddelschiffhersteller gezeigt und maritime Musik geboten wird. Außerdem öffnen ausgewählte Standbetreiber und Marktschreier erstmals auch am Freitag und Samstag einen "Fischmarkt Deluxe" vor der Fischauktionshalle. Bis in den späten Abend hinein unterhalten Künstler auf zahlreichen Bühnen die Besucher mit Live-Musik von Klassik über Jazz bis hin zu Rock und Pop.
Traditionell beginnt das größte Hafenfest der Welt mit einem Eröffnungsgottesdienst, der in diesem Jahr in der Hauptkirche St. Katharinen stattfinden wird. Er beginnt am Freitag, 8. Mai, um 12.30 Uhr und steht unter dem Motto "Sehnsucht nach Weite". Nach der offiziellen Eröffnung auf dem Museumsschiff Rickmer Rickmers folgt als erster Programmhöhepunkt die große Einlaufparade um 15 Uhr, bei der die schwimmenden Gäste zu ihren Liegeplätzen fahren. Den krönenden Abschluss des 820. HAFENGEBURTSTAG HAMBURG bildet am Sonntag, 10. Mai, ab 17 Uhr die große Auslaufparade.
Viele Barkassen und Fahrgastschiffe bieten den Besuchern des HAFENGEBURTSTAG HAMBURG an, bei den Paraden mitzufahren oder laden während der dreitägigen Geburtstagsfeier zur Besichtigung ein. Eine Übersicht der Anbieter und zahlreiche weitere wertvolle Tipps rund um die Veranstaltung finden Interessierte unter www.hafengeburtstag-hamburg.de oder unter der Hotline der Hamburg Tourismus GmbH täglich von 8 bis 20 Uhr: 040 300 51 300.
Mit ihren bis zu 58 Meter hohen Masten dominieren zwei Großsegler der Superlative die Skyline des Hafens: Die "Sedov" ist mit 117,5 Metern Länge der größte Windjammer der Welt, während die "Mir" als der schnellste aller Großsegler gilt. Südsee-Sehnsucht wird manchen Betrachter beim Anblick eines der fünf Kreuzfahrtschiffe überkommen, die zum HAFENGEBURTSTAG HAMBURG die Hansestadt anlaufen und am Cruise Terminal in der HafenCity festmachen werden. Neben der "MS Deutschland", Hauptdarstellerin der TV-Serie Traumschiff, werden die Luxusliner "Amadea", "Delphine Voyager", "Fram" sowie die "AIDAcara" erwartet.
Die Marine beteiligt sich am HAFENGEBURTSTAG HAMBURG mit der Fregatte "Hamburg". Behörden und Institutionen wie der Zoll, das THW und die Wasserschutzpolizei nehmen ebenfalls mit Fahrzeugen am größten Hafenfest der Welt teil. Hinzu kommen Traditionsschiffe wie die "Cap San Diego" sowie Sportboote. Während der Open Ship-Aktion an den drei Veranstaltungstagen sind die Besucher eingeladen, sich an Bord zahlreicher Schiffe, darunter auch die großen Windjammer, ein Bild aus nächster Nähe zu machen.
Zu einem Ausflug in die Alpen lädt das diesjährige Partnerland Schweiz mit der Stadt Basel ein. Als einer der wichtigsten europäischen Binnenhäfen und "Tor zur Schweiz" fühlt sich Basel der hanseatischen Metropole und dem HAFENGEBURTSTAG HAMBURG eng verbunden. Beim SCHWEIZ-BASEL Festival auf der Kehrwiederspitze präsentiert sich die Eidgenossenschaft als Land zwischen Tradition und Moderne und stellt den Besuchern ihre vielfältige Kultur, Gastronomie und Lebensart vor. Zu den Programm-Highlights zählt eines der atemberaubendsten Forschungsprojekte unserer Zeit: der größte Teilchenbeschleuniger der Welt. An dem so genannten LHC-Projekt (Large Hadron Collider) am Europäischen Kernforschungszentrum CERN bei Genf ist auch das in Hamburg ansässige Forschungszentrum DESY (Deutsches Elektronen-Synchrotron) beteiligt.
Aus dem Alpenland kommt auch ein Höhepunkt des Luftprogramms: die berühmte "Patrouille Suisse". Sie gehört zu den besten Kunstflugstaffeln der Welt, und die Piloten werden an allen drei Tagen des HAFENGEBURTSTAG HAMBURG am Himmel über der Elbe ihr Können vorführen. Weitere Attraktionen des Luftprogramms sind Helikopter-Rettungsübungen, Fallschirm-Zielspringen und Überflüge historischer Maschinen. Einen optischen Glanzpunkt setzt am Samstagabend, 9. Mai, ab 22 Uhr das Ballonglühen. Dabei werden Heißluftballone gegenüber den Landungsbrücken fahrfertig aufgerüstet und zum Leuchten gebracht. Daran schließt sich ab 22.30 Uhr das große Feuerwerk an, das traditionell den Hafen über der Elbe in ein funkelndes Farbenmeer verwandeln wird.
Einer der beliebtesten Programmpunkte des größten Hafenfestes der Welt ist das weltweit einmalige Schlepperballett. Am Samstag werden ab 18 Uhr mehrere bis zu 5.000 PS-starke Hafenschlepper zu klassischer Musik auf der Elbe vor den Landungsbrücken tanzen und Pirouetten drehen. Zum ersten Mal findet eine Qualifikationsregatta des BMW Sailing Cups während des HAFENGEBURTSTAG HAMBURG statt. In der HafenCity werden an allen drei Tagen insgesamt 16 Amateursegler-Teams mit sieben J80 Segelbooten gegeneinander antreten.
Die rund 3,5 Kilometer lange bunte Meile zwischen dem Traditionsschiffhafen in der HafenCity und dem Museumshafen Oevelgönne bietet kulinarische Köstlichkeiten und Unterhaltung mit Fahrgeschäften, Kunsthandwerkermarkt sowie Spiel- und Erlebnisflächen. Neu ist das Hansedorf im Stil eines historischen Fischerdorfes, wo unter anderem die Kunst der Seilmacher und Buddelschiffhersteller gezeigt und maritime Musik geboten wird. Außerdem öffnen ausgewählte Standbetreiber und Marktschreier erstmals auch am Freitag und Samstag einen "Fischmarkt Deluxe" vor der Fischauktionshalle. Bis in den späten Abend hinein unterhalten Künstler auf zahlreichen Bühnen die Besucher mit Live-Musik von Klassik über Jazz bis hin zu Rock und Pop.
Traditionell beginnt das größte Hafenfest der Welt mit einem Eröffnungsgottesdienst, der in diesem Jahr in der Hauptkirche St. Katharinen stattfinden wird. Er beginnt am Freitag, 8. Mai, um 12.30 Uhr und steht unter dem Motto "Sehnsucht nach Weite". Nach der offiziellen Eröffnung auf dem Museumsschiff Rickmer Rickmers folgt als erster Programmhöhepunkt die große Einlaufparade um 15 Uhr, bei der die schwimmenden Gäste zu ihren Liegeplätzen fahren. Den krönenden Abschluss des 820. HAFENGEBURTSTAG HAMBURG bildet am Sonntag, 10. Mai, ab 17 Uhr die große Auslaufparade.
Viele Barkassen und Fahrgastschiffe bieten den Besuchern des HAFENGEBURTSTAG HAMBURG an, bei den Paraden mitzufahren oder laden während der dreitägigen Geburtstagsfeier zur Besichtigung ein. Eine Übersicht der Anbieter und zahlreiche weitere wertvolle Tipps rund um die Veranstaltung finden Interessierte unter www.hafengeburtstag-hamburg.de oder unter der Hotline der Hamburg Tourismus GmbH täglich von 8 bis 20 Uhr: 040 300 51 300.
Montag, 9. Februar 2009
Deutsche Meisterschaft für alle Seesegler
09.02.09 - Der Ausschuss Seeregatten des Deutschen Segler-Verbandes (DSV) schlägt dem Verband vor, bei Seeregatten neue Wege zu gehen und die Internationale Deutsche Meisterschaft im Seesegeln (IDM) zu modernisieren.
Damit reagiert der Ausschuss auf die unterschiedlichen Interessen im Offshore-Bereich. Während der Großteil der so genannten Dickschiffsegler Up-and-Down-Wettfahrten präferiert, gibt es eine beständige Fangemeinde, die Langstrecken bevorzugt. Um allen Seeseglern gerecht zu werden, hat der Ausschuss Seeregatten des DSV bei seiner Sitzung während der hanseboot beschlossen, die Meisterschaften in den Rubriken „Inshore“ (küstennahe Kurzwettfahrten) und „Offshore“ (lange Distanz/Hochsee) zu empfehlen.
„Wir verstehen uns als Serviceunternehmen, das die Meisterschaften nach den Bedürfnissen der Segler ausschreibt und anbietet. Deshalb müssen wir beiden Fraktionen gerecht werden", begründet der Vorsitzende des Ausschusses Seeregatten, Dr. Wolfgang Schäfer, die Entscheidung, die der Ausschuss dem DSV-Präsidium als Empfehlung vorlegt. Stimmt das Präsidium dem Vorschlag zu, wird die IDM im Seesegeln 2009 vor Flensburg erstmals im neuen System ausgesegelt. Eingebunden in die Flensburger Förde Woche werden am ersten Wochenende vom 10. bis 13. September 2009 die Kurzwettfahrten für die IDM in den Klassen ORCi I, II, III/IV und der Einheitsklasse Melges 24 ausgesegelt, bevor am zweiten Wochenende (17. bis 20. September 2009) die Langstreckenspezialisten und -Liebhaber starten und um ihren Offshore-Titel kämpfen. Insgesamt sollen 2009 somit erstmals fünf Meistertitel vergeben werden.
Die Internationale Deutsche Meisterschaft wird seit 1996 jährlich ausgesegelt. Dabei wird nach einer Verrechnungsformel gesegelt, um die Leistung der Segler/innen auf Yachten verschiedener Werften, unterschiedlicher Länge und unterschiedlichen Alters miteinander vergleichen und nach dem Berechungssystem bewerten zu können. Nachdem bis 2007 zwölf Mal nach der IMS-Vermessungs-Formel gesegelt wurde, wurde 2008 auf die noch gerechtere Vermessungsformel ORC International umgestellt und die Meisterschaftsordnung auf Einheitsklassen (2008: J80, 2009: Melges 24) ausgeweitet.
Während sich die IDM zur Kieler Woche 2008 großer Beliebtheit erfreute, wuchs eine Unzufriedenheit bei den Langstrecken-Befürwortern. „Wir müssen uns diesen Wünschen stellen und freuen uns, dass Flensburg Möglichkeiten aufzeigt, wie wir alle unter einen Hut bekommen", so Schäfer. Wichtig sei es, auf die Homogenität zu achten und zu verhindern, dass sich die Seesegelflotte in verschiedene Interessensgruppen aufsplittet, ergänzt der Lüneburger Arzt. „Eine Spaltung der Seesegler wäre kontraproduktiv. Kleine Felder und weniger Aufmerksamkeit wären die Folge", so der Vorsitzende der Regattavereinigung Seesegeln (RVS), Uwe Wenzel, der die Erweiterung der Deutschen Meisterschaft um die Long-Distance-Segler begrüßt. „Wichtig ist, dass wir nach der transparenten und gerechtesten Vermessungsformel ORC gegeneinander antreten,“ so Wenzel. „Durch die ORC-Vermessung sind die Felder bei den Seebahn-Regatten dichter zusammengerückt. Das heißt, dass sowohl ältere Schiffe als auch Hightech-Neubauten eine Chance haben, Deutscher Meister zu werden", erklärt Schäfer die Beliebtheit der international weit verbreiteten ORC-Vermessungsformel, die inzwischen auch Australien erreicht hat.
Zwar bieten verschiedene Veranstalter und Länder unterschiedliche Formeln an, um unterschiedliche Yachten in einer Regatta gegeneinander segeln zu lassen und bewerten zu können, zur Zeit jedoch bietet die ORC-Vermessung als weltweit einzige wissenschaftlich basierte Formel die gerechteste Form. Daher hat sie als einzige das exklusive Recht ISAF Europa- und Weltmeisterschaften auszutragen. Dies unterstreichen auch die Mitglieder des ORC Management Commitees aus fünf Nationen, die sich im Oktober in Lüneburg trafen. „Um wirkliche Meister zu küren, müssen Erfolg und Platzierungen die Leistung der Crew widerspiegeln", so Schäfer, der als Vizepräsident zusammen mit dem Präsidenten Bruno Finzi aus Italien, Don Genitempo aus den USA, Jose Frers aus Argentinien und Philip Tolhurst aus England nun auch Unterstützung in Australien durch Australiens Segelikone Syd Fisher und den CYCA mit seinem Commodore Matt Allen, der das berühmte Sydney Hobarth Race veranstaltet, gefunden hat.
Durch die Erweiterung auf die Langdistanz-Meisterschaft, über die das DSV-Präsidium noch beschließen muss, kann eine Crew/Yacht ab dem nächsten Jahr theoretisch auch zwei Titel in einem Jahr (Inshore und Offshore) gewinnen.
Vorgeschlagener Zeitplan der IDM im Seesegeln 2009 im Rahmen der Flensburger Fördewoche: Donnerstag, 10. Sept. bis Sonntag, 13. Sept.: „Inshore“-IDM
Donnerstag, 17. Sept. bis Sonntag, 20. Sept.: „Offshore“-IDM
Flensburger Fördewoche: 10. bis 20. Sept.
Bisherige Internationale Deutsche Meisterschaften im Seesegeln:
Kiel (1996, 1997, 2000, 2003, 2008)
Flensburg (1998, 2001, 2006)
Helgoland (1999, 2002)
Neustadt (2004)
Travemünde (2005)
Warnemünde (2007)
Deutscher Segler-Verband Gründgensstraße 18, 22309 Hamburg
Damit reagiert der Ausschuss auf die unterschiedlichen Interessen im Offshore-Bereich. Während der Großteil der so genannten Dickschiffsegler Up-and-Down-Wettfahrten präferiert, gibt es eine beständige Fangemeinde, die Langstrecken bevorzugt. Um allen Seeseglern gerecht zu werden, hat der Ausschuss Seeregatten des DSV bei seiner Sitzung während der hanseboot beschlossen, die Meisterschaften in den Rubriken „Inshore“ (küstennahe Kurzwettfahrten) und „Offshore“ (lange Distanz/Hochsee) zu empfehlen.
„Wir verstehen uns als Serviceunternehmen, das die Meisterschaften nach den Bedürfnissen der Segler ausschreibt und anbietet. Deshalb müssen wir beiden Fraktionen gerecht werden", begründet der Vorsitzende des Ausschusses Seeregatten, Dr. Wolfgang Schäfer, die Entscheidung, die der Ausschuss dem DSV-Präsidium als Empfehlung vorlegt. Stimmt das Präsidium dem Vorschlag zu, wird die IDM im Seesegeln 2009 vor Flensburg erstmals im neuen System ausgesegelt. Eingebunden in die Flensburger Förde Woche werden am ersten Wochenende vom 10. bis 13. September 2009 die Kurzwettfahrten für die IDM in den Klassen ORCi I, II, III/IV und der Einheitsklasse Melges 24 ausgesegelt, bevor am zweiten Wochenende (17. bis 20. September 2009) die Langstreckenspezialisten und -Liebhaber starten und um ihren Offshore-Titel kämpfen. Insgesamt sollen 2009 somit erstmals fünf Meistertitel vergeben werden.
Die Internationale Deutsche Meisterschaft wird seit 1996 jährlich ausgesegelt. Dabei wird nach einer Verrechnungsformel gesegelt, um die Leistung der Segler/innen auf Yachten verschiedener Werften, unterschiedlicher Länge und unterschiedlichen Alters miteinander vergleichen und nach dem Berechungssystem bewerten zu können. Nachdem bis 2007 zwölf Mal nach der IMS-Vermessungs-Formel gesegelt wurde, wurde 2008 auf die noch gerechtere Vermessungsformel ORC International umgestellt und die Meisterschaftsordnung auf Einheitsklassen (2008: J80, 2009: Melges 24) ausgeweitet.
Während sich die IDM zur Kieler Woche 2008 großer Beliebtheit erfreute, wuchs eine Unzufriedenheit bei den Langstrecken-Befürwortern. „Wir müssen uns diesen Wünschen stellen und freuen uns, dass Flensburg Möglichkeiten aufzeigt, wie wir alle unter einen Hut bekommen", so Schäfer. Wichtig sei es, auf die Homogenität zu achten und zu verhindern, dass sich die Seesegelflotte in verschiedene Interessensgruppen aufsplittet, ergänzt der Lüneburger Arzt. „Eine Spaltung der Seesegler wäre kontraproduktiv. Kleine Felder und weniger Aufmerksamkeit wären die Folge", so der Vorsitzende der Regattavereinigung Seesegeln (RVS), Uwe Wenzel, der die Erweiterung der Deutschen Meisterschaft um die Long-Distance-Segler begrüßt. „Wichtig ist, dass wir nach der transparenten und gerechtesten Vermessungsformel ORC gegeneinander antreten,“ so Wenzel. „Durch die ORC-Vermessung sind die Felder bei den Seebahn-Regatten dichter zusammengerückt. Das heißt, dass sowohl ältere Schiffe als auch Hightech-Neubauten eine Chance haben, Deutscher Meister zu werden", erklärt Schäfer die Beliebtheit der international weit verbreiteten ORC-Vermessungsformel, die inzwischen auch Australien erreicht hat.
Zwar bieten verschiedene Veranstalter und Länder unterschiedliche Formeln an, um unterschiedliche Yachten in einer Regatta gegeneinander segeln zu lassen und bewerten zu können, zur Zeit jedoch bietet die ORC-Vermessung als weltweit einzige wissenschaftlich basierte Formel die gerechteste Form. Daher hat sie als einzige das exklusive Recht ISAF Europa- und Weltmeisterschaften auszutragen. Dies unterstreichen auch die Mitglieder des ORC Management Commitees aus fünf Nationen, die sich im Oktober in Lüneburg trafen. „Um wirkliche Meister zu küren, müssen Erfolg und Platzierungen die Leistung der Crew widerspiegeln", so Schäfer, der als Vizepräsident zusammen mit dem Präsidenten Bruno Finzi aus Italien, Don Genitempo aus den USA, Jose Frers aus Argentinien und Philip Tolhurst aus England nun auch Unterstützung in Australien durch Australiens Segelikone Syd Fisher und den CYCA mit seinem Commodore Matt Allen, der das berühmte Sydney Hobarth Race veranstaltet, gefunden hat.
Durch die Erweiterung auf die Langdistanz-Meisterschaft, über die das DSV-Präsidium noch beschließen muss, kann eine Crew/Yacht ab dem nächsten Jahr theoretisch auch zwei Titel in einem Jahr (Inshore und Offshore) gewinnen.
Vorgeschlagener Zeitplan der IDM im Seesegeln 2009 im Rahmen der Flensburger Fördewoche: Donnerstag, 10. Sept. bis Sonntag, 13. Sept.: „Inshore“-IDM
Donnerstag, 17. Sept. bis Sonntag, 20. Sept.: „Offshore“-IDM
Flensburger Fördewoche: 10. bis 20. Sept.
Bisherige Internationale Deutsche Meisterschaften im Seesegeln:
Kiel (1996, 1997, 2000, 2003, 2008)
Flensburg (1998, 2001, 2006)
Helgoland (1999, 2002)
Neustadt (2004)
Travemünde (2005)
Warnemünde (2007)
Deutscher Segler-Verband Gründgensstraße 18, 22309 Hamburg
18. Jugendseglertreffen auf See
09.02.09 - Rund 300 Delegierte tagen zwischen Kiel und Göteborg.
Der Deutsche Segler-Verband (DSV) hat jetzt dasUnmögliche möglich gemacht: Das 18. Jugendseglertreffen wird auf der Ostsee veranstaltet.Mehr als 300 Delegierte von DSV-Vereinen aus allen Bundesländern tagenvom 6. bis zum 8. März 2009 auf der Fähre “Stena Germanica", die währenddessen vonKiel nach Göteborg und zurück tourt.Auf dem Programm der alle zwei Jahre veranstalteten Vollversammlung der Seglerjugendstehen ein Treffen der Jugendsprecher, vier Arbeitskreise zu Themen rund umJugend und Segelsport sowie die satzungsgemäße Arbeitssitzung, bei der überzeitgemäße Nachwuchsarbeit beraten und entschieden wird. Von großer Tragweite sindbei der Arbeitssitzung insbesondere die Tagesordnungspunkte, die die künftigenJüngsten- und Jugendmeisterschaftsklassen betreffen. Mit der Wahl der Klassen legendie Delegierten für die nächsten vier Jahre einen wesentlichen Bestandteil der Ausbildungin den rund 1.400 DSV-Vereinen fest.Zwischen den Sitzungen können sich die Teilnehmer an der Reling den Wind um dieNase wehen lassen, die Decks der Fähre erkunden oder die eigens organisierte “Party-Nacht" besuchen. Für eine Entdeckertour durch die schwedische Hafenstadt Göteborgwurden ebenfalls ein paar Stunden reserviert.Das 18. Jugendseglertreffen ist mit diesem vielseitigen Angebot ein attraktives Event,und die Kabinen sind entsprechend gut ausgebucht. Wer nicht mit auf See möchte oderkann, muss die Arbeitssitzung des 18. Jugendseglertreffens aber nicht verpassen. Siebeginnt am Sonntag, den 8. März, um 10:00 Uhr und damit rund eine Stunde, nachdemdie Fähre wieder in Kiel festgemacht hat. Ab 9:30 Uhr können alle Nicht-Göteborg-Fahreran Bord einchecken.
Der Deutsche Segler-Verband (DSV) hat jetzt dasUnmögliche möglich gemacht: Das 18. Jugendseglertreffen wird auf der Ostsee veranstaltet.Mehr als 300 Delegierte von DSV-Vereinen aus allen Bundesländern tagenvom 6. bis zum 8. März 2009 auf der Fähre “Stena Germanica", die währenddessen vonKiel nach Göteborg und zurück tourt.Auf dem Programm der alle zwei Jahre veranstalteten Vollversammlung der Seglerjugendstehen ein Treffen der Jugendsprecher, vier Arbeitskreise zu Themen rund umJugend und Segelsport sowie die satzungsgemäße Arbeitssitzung, bei der überzeitgemäße Nachwuchsarbeit beraten und entschieden wird. Von großer Tragweite sindbei der Arbeitssitzung insbesondere die Tagesordnungspunkte, die die künftigenJüngsten- und Jugendmeisterschaftsklassen betreffen. Mit der Wahl der Klassen legendie Delegierten für die nächsten vier Jahre einen wesentlichen Bestandteil der Ausbildungin den rund 1.400 DSV-Vereinen fest.Zwischen den Sitzungen können sich die Teilnehmer an der Reling den Wind um dieNase wehen lassen, die Decks der Fähre erkunden oder die eigens organisierte “Party-Nacht" besuchen. Für eine Entdeckertour durch die schwedische Hafenstadt Göteborgwurden ebenfalls ein paar Stunden reserviert.Das 18. Jugendseglertreffen ist mit diesem vielseitigen Angebot ein attraktives Event,und die Kabinen sind entsprechend gut ausgebucht. Wer nicht mit auf See möchte oderkann, muss die Arbeitssitzung des 18. Jugendseglertreffens aber nicht verpassen. Siebeginnt am Sonntag, den 8. März, um 10:00 Uhr und damit rund eine Stunde, nachdemdie Fähre wieder in Kiel festgemacht hat. Ab 9:30 Uhr können alle Nicht-Göteborg-Fahreran Bord einchecken.
Highlights und Premieren an der SuisseNautic
09.02.09 - Die SuisseNautic 2009, die 5. Nationale Boots- und Wassersportshow, wartet wiederum mit einem reich befrachteten Programm und einer ganzen Reihe von Neuheiten auf. Besonderheit am Eröffnungstag: Als kleine Valentinstag-Überraschung gibt es für die Frauen am 14. Februar einen Gratiseintritt an die SuisseNautic.Die SuisseNautic 2009 ist mehr als einfach nur eine Bootsmesse, an der die neusten Segel- und Motorboote bewundert werden können. Verschiedene Events und Sonderschauen machen die 5. Nationale Boots- und Wassersportshow zu einem Erlebnis für Gross und Klein.
Unter dem Motto «Erlebnis Wasser – Ihre Seepolizei!» werden die Besucherinnen und Besucher in einer Sonderschau der Seepolizei des Kantons Bern (Halle 150) auf der Aare von Brienz nach Bern geführt. Am Brienzersee gibt es einen Einblick in die Geschichte der Seepolizei, am Thunersee folgt die Arbeit mit Schwemmholz und Ölsperren. Die Sanitätspolizei Bern führt sicher über die Uttigenschwelle und um die Brückenpfeiler im Raum Bern herum. Aufgaben im Bereich des Gewässerschutzes sind Thema beim Wohlensee, und nach der Wehranlage taucht man ein in den Bielersee, um ihn später bei der Schiffsschleuse Port wieder zu verlassen…
Im Eingangsbereich zur Halle 120 (Gebäude G1) steht der grosse SuisseNautic-Pool. Hier ist Action angesagt – nicht nur für die Jüngsten ein Riesen-Spass. Mit Modell-Segelbooten können sich Besucherinnen und Besucher selber als Kapitän versuchen. Wer etwas geübter ist, kann gar eine Regatta wagen – das genaue Programm wird vor Ort angeschlagen.
Kompetenz
Eines der wichtigsten Anliegen der SuisseNautic 2009 ist es, den Besuchern ohne grössere nautische Kenntnisse eine geeignete Anlaufstelle zu bieten. Das Kompetenzzentrum Nautik Schweiz (Halle 120) vereint eine geballte Ladung nautisches Wissen. Der Schweizerische Bootbauer-Verband SBV ist Anlaufstelle für alle anstehenden Fragen: von A wie Abgasnormen bis Z wie Zollformalitäten.
In einer grossen «Werkstatt» zeigen die Lehrlinge des SBV einen Querschnitt durch die Arbeiten ihrer Berufe Bootbauer und Bootfachwart. Ein Blick über ihre Schultern lohnt sich nicht nur für Schulabgänger, die sich ein Bild über die Vielfältigkeit dieser Ausbildungen machen möchten. Holzarbeiten (Klinker-Ruderboot überholen, Ruder für ein Beiboot herstellen, Flaggenstock in Massivholz anfertigen) sind ebenso ein Thema wie GFK-Konstruktionen (Halbmodell, Flaggenstock) und Spleissarbeiten (3-kardeliges sowie geflochtenes Tauwerk).
Vielfalt
Vom kleinen Schlauchboot mit Aussenborder über das offene Sportboot bis zur grösseren Kabinenyacht respektive von der Jolle über die Regattayacht bis zur komfortablen Fahrtenyacht – an der SuisseNautic sind praktisch alle für Schweizer Binnengewässer geeignete Bootstypen zu finden! Einige Rosinen im Detail:
Correct Craft Crossover 216V
6,38 m x 2,41 m, 1769 kg, motorisiert mit Pleasure Craft V8 6L ZR6 (409 PS). Ein Wakeboard-Boot der Superklasse. Zubehör, das keine Wünsche offen lässt: Um 180° drehbarer Tower-Lautsprecher, Armaturenbrett mit blauer Beleuchtung, Unterwasser-Beleuchtung im Heck. Erhielt in den USA einen Design-Preis. Schweizer Premiere.
Doral Venezia
8,84 m x 2,84 m, 3590 kg, motorisiert mit Volvo Penta 5.7Gxi, 320 PS. Neues Highlight der kanadischen Vorzeige-Werft, gewann den Design Award der Miami International Boatshow 2009.
Four Winns 222 SL, 242 SL und 262 SL
Mit der SL Serie bringt die amerikanische Werft drei auf eine junge Kundschaft ausgerichtete Bowrider-Modelle. Spezielle Grafik-Designs, Wakeboard-Tower, optimierte Rumpfform, grosse Badeplattform… SL: Sportlichkeit und Luxus treffen sich – Four Winns nennt das «cross stream architecture». Alle drei Modelle sind als Schweizer Premiere zu sehen.
Hächler Tender
5,0 m x 1,38 m, 280 kg, motorisiert mit einem Elektro-Einbaumotor 2,4 kW. Im Winter 2007 baute die Hächler Bootbau AG für die 50 m Segelyacht «Eleonora» einen Tender mit Elektroantrieb. An der SuisseNautic wird ein neuer, identischer Tender gezeigt. Er ist aus Mahagoni in traditioneller Bauweise geklinkert, die Akazienspanten sind eingedämpft und alles wurde von Hand mit Kupfernieten befestigt.
J 92sl
9,12 m x 3,00 m, 2650 kg, 54 m2 Segelfläche. Die erfolgreiche Segelyacht J92 optimiert für Binnenreviere. Dank tiefem Schwerpunkt, einfacher aber effizienter Beschlagsausrüstung und Gennaker kann sie – wie alle J-Boats – auch alleine oder mit kleiner Mannschaft erfolgreich gesegelt werden. Schweizer Premiere.
Longtze Premier
6,80 m x 2,58 m, 600 kg, 34 m2 Segelfläche. Ein chinesisches Sportboot in der Schweiz! Von weitem sieht die Longtze Premier einer kleinen Jolle ähnlich. Sobald die Segel gesetzt werden, kommen aber eindrückliche Dimensionen zum Vorschein. Insgesamt können auf der Longtze 94 m2 Segel gesetzt werden! Für ein Boot von 6,84 m Länge und einem Gewicht von knapp 600 kg eine stolze Fläche. Schweizer Premiere.
mOcean
7,97 m x 2,2 m, 1050 kg, Torqueedo Elektro Antrieb BaseTravel T801, 336 kW, 36 m2 Segelfläche. Offizielles Swiss Sailing Schiff der SUI Match Race Tour 2009, 2010 und 2011. Ein Day Sailor, speziell für Boatsharing, Events, Clubs, Regatten. Feiert in Bern Weltpremiere!
Samstag, 7. Februar 2009
Vendée Globe: Armel Le Cléac´h "Brit Air" 9h41 MEZ im Ziel
Armel Le Cléac´h "Brit Air" ist um 09:41:35 MEZ im Ziel in Les Sable d'Olonne als zweiter der Einhandragatta ohne Halt rund um die Welt Vendée Globe.
Seine genau Zeit: 89 Tage, 9 Stunden. 39 Minuten und 35 Sekunden. Mehr unter www.bodensee-news.ch/vg/.
Seine genau Zeit: 89 Tage, 9 Stunden. 39 Minuten und 35 Sekunden. Mehr unter www.bodensee-news.ch/vg/.
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