Dienstag, 16. Dezember 2008

Exkursion auf den Spuren der Wikinger

16.12.08 - Sagenhafte Erzählungen, Fachvorträge und Workshops bei der BOATFIT 2009

Auf die Spuren der Wikinger, von der Ostsee über die Flüsse Düna und Dnepr bis an die ukrainische Grenze, entführt Weltenbummler Burghard Pieske die Besucher der BOATFIT 2009, der REFIT- und Klassiker-Messe in Bremen. Außerdem reist er mit ihnen nach Bounty Bay und nimmt sie mit auf die “Expedition Wikinger Saga". Vom Freitag, 27. Februar, bis Sonntag, 1. März 2009, kann man auf der BOATFIT “in See stechen", bei Praxisvorträgen Neues über Bootsbau und Restaurierung erfahren, an verschiedenen Workshops teilnehmen oder einfach nur über die Messe bummeln und am Sonntag beim “Nautischen Flohmarkt" das ein oder andere Schnäppchen erwerben.

Früher bereisten die Wikinger die Flüsse zwischen Ostsee und dem schwarzen Meer. 2008 nahm Burghard Pieske gemeinsam mit sozial benachteiligten Jugendlichen die 3.500 Kilometer lange Strecke in Angriff ­ unter dem Motto “Segeln statt Saufen ­ Rudern statt Raufen". Die Erlebnisse haben die Teilnehmer im gleichnamigen Film festgehalten, der auf der BOATFIT Premiere feiert. Pieske wird über Hintergründe des Projekts berichten und von den einmaligen Eindrücken und Erfahrungen erzählen. “Wir mussten pro Tag 50 Kilometer zurücklegen", erinnert er sich. “Das war harte Arbeit. Aber diese Leistung gibt Selbstvertrauen für den Rest des Lebens." Eines der Wikingerboote, mit denen die Gruppe gereist ist, wird er auf der Messe ausstellen und dabei auch auf Besonderheiten beim Rudern und Segeln von Wikingerbooten eingehen.

Um für verschiedene Notfallsituationen gerüstet zu sein, kann man bei der BOATFIT den Pyroschein erwerben. Dort lernen die Teilnehmer den Umgang mit Seenotsignalmitteln der Kategorie T2. “Dazu gehören zum Beispiel Fallschirmraketen", erklärt der Workshop-Anbieter Klaus Schlösser von Bootsausbildung.com. “Mit dem erfolgreichen Abschluss der Prüfung erwirbt man auch die Erlaubnis, diese Seenotsignalmittel zu kaufen. Voraussetzung für die Teilnahme an dem Kurs ist allerdings der Besitz eines Sportbootführerscheins." Der Kurs wird Samstag und Sonntag angeboten, dauert jeweils drei Stunden und kostet 45 Euro. Außerdem bietet Schlösser bei der BOATFIT einen dreitägigen Kurs zum Erwerb des Seefunkzeugnisses an. Er kostet 195 Euro. Anmeldung und weitere Informationen für beide Kurse gibt es unter www.bootsausbildung.com/boatfit.

Damit Notsituationen erst gar nicht entstehen, sollten Bootsführer immer das Wetter im Blick haben. Wie man professionelle Wettervorhersagen direkt an Bord empfangen kann, das erklärt Dr. Meeno Schrader von der WetterWelt GmbH in seinem Vortrag “Wettervorhersagen ­ direkt an Bord". “Spätestens beim Auslaufen oder wenn sich dunkle, unheimliche Wolken am Himmel türmen, möchte man wissen, was einen als nächstes erwartet", so Schrader. “Dazu gebe ich in Kurzform ein paar Beispiele und Hinweise, welche Informationen wie weiterhelfen können: Was sagt mir eine Luftdruckkurve über die kurzfristige Windentwicklung? Was sagen bestimmte Wolken?" Außerdem wird er erklären, wie man professionelle Wettervorhersagen an Bord empfangen kann, welche Kommunikationswege zur Verfügung stehen, welche Produkte es am Markt gibt und worin sie sich unterscheiden.

Nicht nur bei den Vorträgen und Workshops können die Besucher Wissenswertes rund ums Boot erfahren. Die Aussteller warten auch an ihren Ständen mit zahlreichen Vorführungen und Demonstrationen auf und laden zu Erfahrungsaustausch und Fachgesprächen ein. Insgesamt gibt es auf der BOATFIT sechs Themeninseln: Elektrik & Elektronik, Motoren & Antrieb, Farben, Lacke & Pflegemittel, Segel & Rigg, Bootsbau & Reparatur, Sicherheit & Seemannschaft. Hinzu kommen das Klassik-Forum sowie Workshops & Aktionen.

Die vierte BOATFIT findet vom 27. Februar bis 1. März 2009 in der Messe Bremen statt. Regulärer Eintrittspreis 9,- Euro. Weitere Informationen unter www.boatfit.de und unter 0421-3505 265.

manroland J/24 German Open zu Beginn

16.12.08 - TRAVEMÜNDE. Der erste Startschuss der 120. Travemünder Woche wird am 18. Juli 2009 um 11 Uhr auf der Seebahn B fallen. Dann beginnen die manroland German Open der internationalen J/24-Klasse. Zur deutschen Bestenermittlung werden 30 bis 35 der beliebten Kielboote aus dem In- und Ausland erwartet, die an drei Tagen insgesamt acht Wettfahrten absolvieren sollen. Dank Unterstützung der Titelsponsors manroland, seit vielen Jahren auch Partner der Travemünder Woche beim Druck der Ausschreibung und Plakate, wird den mehr als 150 Aktiven auch an Land ein attraktives Programm geboten.

„Wir haben für die Teilnehmer ein Gesamtpaket geschnürt, das vom eigenen J/24-Zelt an der Überseebrücke 2 über Shirts und Caps bis zu einem Meisterschaftsempfang mit Livemusik auf der ‚Passat‘ reicht“, erklärt Claus-Dieter Stolze von der Organisationsspitze der Travemünder Woche. Die Boote sollen an der Travepromenade beim Leuchtenfeld festmachen, also direkt an der Flaniermeile des Festivals an Land, wo auch das Seglervillage als Treffpunkt von Besuchern und Aktiven aufgebaut wird. Dort ist am Montagabend (20. Juli) auch die Siegerehrung geplant.

Im Mittelpunkt des Interesses steht jedoch das Regattageschehen unter Leitung von Svend Hartog. Als Titelverteidiger gehört das ebenfalls von manroland unterstützte Team Rotoman unter Steuermann Greg Wilcox zu den Topfavoriten. Dem Quintett vom Blankeneser Segel-Club (BSC) stehe zwar ein Crewwechsel bevor, verriet Stratege Philipp Nann, doch der werde die Mannschaft nicht schwächen. In Travemünde wird es zur Wiederauflage des Dauerduells mit der Hamburger „Seglershop“ mit Peer Kock an der Pinne kommen. Bei der Europameisterschaft 2008 auf dem Balaton in Ungarn hatte der die Nase vor und holte den EM-Titel vor der „Rotoman“, nachdem es zuvor bei der German Open in Grömitz genau umgekehrt ausgegangen war.

Doch die nationale Spitze in der J/24-Klasse ist breiter aufgestellt. Bei der Titelvergabe werden nicht nur die „Max Bahr“ unter Stefan Karsunke (ebenfalls BSC) und Jan Kähler mit der „United 5“ (Altonaer Segel-Club) ein gehöriges Wort mitreden wollen. Und auch die sechs reinen Frauenmannschaften, aus denen die Hamburger Teams „Pink“ mit Ragna Thönnessen und „Veega Reederei“ mit Steffanie Köpcke hervorzuheben sind, sollten nicht unterschätzt werden. Aus dem Ausland werden Boote aus Schweden und den Niederlanden erwartet sowie nicht zuletzt durch die Anziehungskraft des gesamten Drumherums auch aus Italien und Großbritannien.

„Die Kielbootklassen, wo fast ausschließlich Erwachsene am Start sind, verleihen der TW im Jubiläumsjahr schon im ersten Teil internationales Flair“, so Karin Böge von der TW-Führung. Auch für die Melges 24, Sportsboote, Laser SB 3 und Streamline wurden German Open ausgeschrieben. Die Platu 25 kommen zur nordeuropäischen Meisterschaft zusammen. In der zweiten Woche steht der Nachwuchs mit den Internationalen Deutschen Jugend- und Jüngstenmeisterschaften in acht Klassen im Vordergrund.

Samstag, 13. Dezember 2008

Der 29er wird neuer Standard bei den ISAF Youth Worlds

13.12.08 - Mit großer Mehrheit hat das zuständige Gremium in der ISAF beschlossen, die ISAF Youth Worlds in einer weiteren Bootsklasse auszusegeln. So kommt nun als neue Disziplin „Skiff Open“ hinzu, gesegelt im 29er.

Die seit 1971 stattfindende ISAF Jugendweltmeisterschaft stellt das hochrangigste Event im Bereich des Jugendsegelns dar, und wie bei den Olympischen Spielen darf pro Nation nur das beste Team (jeweils männlich/weiblich/mixed) teilnehmen. Die ersten Youth Worlds in denen der 29er fest im Programm ist, werden 2010 in der Türkei stattfinden. Es besteht also noch ausreichend Zeit für Newcomer, sich in der Saison 2009 das Können für die nationalen Qualifikationsregatten 2010 anzutrainieren.

Der 29er hatte sich auf vergangenen Youth Worlds bereits bewährt, da er in den letzten Jahren schon einige Male anstatt dem 420er als 2-Hand-Klasse eingesetzt war. So zum Beispiel bei den diesjährigen Youth Worlds in Dänemark und 2007 in Canada. Damit war die Entscheidung, den 29er nun nach erfolgreichen ISAF-Testläufen fest ins Programm aufzunehmen nur konsequent und zeigt dass der 29er ständig an sportlicher Attraktivität gewinnt.

Anders als in den Vorjahren dürfen nun neben rein männlichen oder weiblichen Teams auch Mixed Teams starten, wobei das Alter der Teilnehmer unter 19 Jahren liegen muss.

Christian Kramer, Vorsitzender der 29er-Klasse in Deutschland, erwartet dadurch eine weitere Steigerung des seglerischen Niveaus und einen ungebrochenen Zuwachs von Seglern. Die Bundesländern Bayern und Schleswig-Holstein, welche in der 29er Klasse bislang mit den größten Flotten auch bei Erfolgen den Ton angaben, müssen nun mit verstärkter Konkurrenz aus den übrigen Bundesländern rechnen, wo namhafte Clubs bereits bekundet haben, den Aufbau einer 29er Flotte forcieren zu wollen.

So ist mit der ISAF Entscheidung die 29er Klasse, die dieses Jahr neben der Jugendmeisterschaft zum ersten Mal eine Internationale Deutsche Meisterschaft aussegeln durfte, sowie im Jahr 2009 am Gardasee eine Weltmeisterschaft im Umfeld Deutschlands anbieten kann, an Wettkämpfen mit internationalen Vergleich gut gerüstet.


Donnerstag, 11. Dezember 2008

Nikolaus-Besuch beim Yacht-Club Langenargen

11.12.08 - (SL) Lang anhaltender Beifall bestätigte der Nikolaus-Crew, Sankt Nikolaus (Oskar Zerlacher) und Knecht Ruprecht (Hans-Dieter Klaus), hervorragende Aufbereitung und meisterliche Präsentation der vielen Geschehnisse im abgelaufen Clubjahr. „Der Nikolaus war heute in Superform“ meinten die Mitglieder, denen es gefiel, wie der Nikolaus die kleinen Missgeschicke nochmals in Erinnerung gebracht hat.

Der Himmelsbote wusste von vermissten Handys, „Maria Viktoria“ als neues Clubschiff, beinahe verlorenem Masten und einem zu frühen Startschuss. Er bereitete die Geschichten in seiner gekonnten, unnachahmlichen Art für die Mitglieder auf. Es gab viel zu lachen aber auch die Rute für die „schweren Sünder“. Bei stimmungsvoll gesungenen vorweihnachtlichen Weisen ertönte von Sankt Nikolaus das schon bekannte Kommando „klar zur Wende“ und das Gespann machte sich auf den Heimweg.

Clubpräsident Michael Nöltge begrüßte beim Nikolausabend im Sportheim „Zur Tenne“, Langenargen zahlreiche Mitglieder. „Ich freue mich über das volle Haus, die starke Beteiligung der Jugend und den kleinen Kinderchor, der dem Nikolaus ein Lied zur Begrüßung gesungen hat.“ Dann blickte der Präsident zurück an den Gewinn der Bronzemedaille durch die Peckoltsbrüder und an den Empfang im Schloss Montfort. Ein Film über das große Ereignis kann im Clubbüro erworben werden. Dazu kamen zahlreiche Erfolge unserer Regattasegler, sogar unsere Jüngsten zeigten Flagge auf der Regattabahn der Optis. Und im nächsten Jahr wird 60 Jahre Yacht-Club Langenargen gefeiert. Geplant sind hervorragende Segelregatten und gesellschaftliche Ereignisse. Mit herzlichen Dankesworten an die vielen treuen Helfer, „ohne die nichts geht“, verband er den Wunsch, dass auch im nächsten Jahre alle wieder dabei sind. Zur letzten Veranstaltung des Clubjahres „Abgrillen“ lud er am 3. Adventsonntag ein. Neben Gegrilltem und heißen Getränken gibt es Weihnachtliches aus der Backstube. Mit guten Wünschen für ein frohes Weihnachtsfest, gesundes neues Jahr und eine schöne Segelsaison 2009 schloss Präsident Michael Nöltge den Nikolausabend.


Die Kinder begrüßten den Nikolaus mit einem Lied, das dem Nikolaus große Freude bereitete. (Foto Stahl)


Auch dem Clubpräsidenten gab der Nikolaus wichtige Hinweise mit auf den Weg. (Foto Stahl)

Mittwoch, 10. Dezember 2008

Katamaran-Preise steigen

10.12.08 - Die Katamaran-Reederei Bodensee erhöht ihre Fahrpreise zum 1. Januar 2009 maßvoll. So wird die Einzelfahrt für Erwachsene in Zukunft 9,50 Euro (statt 9,00 Euro) kosten, für Kinder erhöht sich der Fahrpreise von 4,50 Euro auf 4,80 Euro. Auf der anderen Seite führt die Reederei neue Angebote ein, mit denen man günstig Katamaran fährt.

Die neuen Angebote sind insbesondere für Gruppen attraktiv. So gibt es für größere Gruppen ab 24 Personen ein spezielles Winterangebot für 6,00 Euro pro Person. Der normale Gruppenfahrpreis (ab 10 Personen) wird von 7,50 Euro auf 8,00 Euro pro Person angehoben. Neu ist allerdings ein reduzierter Preis für Kinder in Gruppen ab 10 Personen, der bei 4,50 Euro liegt.

Einfacher und günstiger wird das Katamaranfahren für Schulklassen: Hier kostet die einfache Fahrt 4,00 Euro für Schüler bis 14 Jahren und 6,50 Euro für Schüler ab 15 Jahren. „Das Interesse von Schulklassen am Katamaran ist groß, deshalb wollten wir für diese Zielgruppen ein attraktives Angebot machen“, erklärt Reederei-Geschäftsführer Manfred Foss. Auch insgesamt entwickle sich das Gruppengeschäft positiv: Vom Sportverein bis zum Seniorenausflug, von der Busreise bis zum Firmenevent reiche hier das Spektrum, sagt Foss.

Verantwortlich für die Preiserhöhung seien die deutlich gestiegenen Personalkosten, erklärt Foss. Man habe aber versucht, die Stammkundschaft möglichst zu schonen. Hier gibt es folglich auch nur geringfügige oder gar keine Erhöhung: So beträgt die Erhöhung bei den Monatskarten nur vier bis fünf Euro, das entspricht rund 2,7 Prozent. Der Preis für die Fahrt mit der KatCard steigt um 30 Cent auf 6,30 Euro, die Jahresgebühr bleibt mit 39 Euro gleich. „Die Preiserhöhung deckt nur einen Teil unserer Mehrkosten, aber wir haben unser Ziel, den Einzelpreis unter zehn Euro zu halten, erreicht“, so Foss.

Nikolaus-Lampenfieber bei den Kindern des DSMC Konstanz

10.12.08 - Mit Vorfreude und Spannung erwarteten die Kinder des DSMC den Nikolaus bei der traditionellen Nikolausfeier im Clublokal des Deutsch-Schweizerischen Motorbootclubs DSMC.

Unzählige bunte Päckchen waren von Michi Deeg und Angelika Schmid mit kräftiger Unterstützung der Familie liebevoll gepackt und aufgetürmt worden, so dass die Clubkinder die Ankunft des Nikolaus kaum erwarten konnten.

Als Knecht Rupprecht seinen Herrn dann aber unter Glockenbimmeln in den Steg 4 begeleitete, zeigten die großen Kinderaugen doch Nervosität und Lampenfieber.

Vor Entgegennahme eines der Geschenke mussten die kleinen und großen Wassersportler nämlich erst selbst einen Beitrag zur Weihnachtfeier leisten. Dieser bestand meist aus einem Weihnachtsgedicht oder einem Lied, dass von den Kleinsten tapfer auswendig vorgetragen wurde.

Wie der Präsident Fred Schmid, so zeigte sich auch der Nikolaus besonders erfreut über Vorträge in schweizer Mundart, da sie der Weihnachtsfeier auch in diesem Jahr den besonderen Charme des grenzüberschreitenden Clublebens verliehen.


Der DSMC Nikolaus liest aus dem goldenen Buch und beschenkt die Kinder

Fast 40 Drachen aktiv

10.12.08 - Zum traditionellen Drachenadvent trafen sich im Konstanzer Steg 4 fast 25 Segler und Freunde der Drachenklasse am Bodensee. Neben dem Flottenkapitän Bodensee konnte der Konstanzer Drachensegler Hartmut Kiessling als Gastgeber auch den extra aus Bern angereisten Präsidenten der Schweizer Drachenflotte, Dieter Schimd, begrüßen.

Neben einem mehrgängigen Menü tauschten sich die Segler über die Regattaerfolge der zurückliegenden Saison aus und warteten gespannt auf die erstmalige Vergabe des Bodensee-Drachen-Preises. Dieser von Martin Pfeiffer gestiftete Wanderpreis wird an diejenige Crew verliehen, welche bei den fünf Drachenregatten am Bodensee, welche in Steckborn, Staad, Sipplingen und Überlingen stattfanden, im Durchschnitt die besten Platzierung erzielte.

In diesem Jahr konnte die Crew des „Alefanz“ um Horst Buhl vom Bodensee-Yacht-Club Überlingen und seiner Schweizer Dauervorschoterin Silvia Barben vom Thunersee-Yacht-Club die begehrte Trophäe mit nach Hause nehmen. Auf dem Stockerl platzierten sich im Folgenden die Gebrüder Ruppli mit Vorschoter Dominik Schenk vom Yacht-Club Schaffhausen und den Norwegern Odd und Niels Lofteröd mit dem Schweizer Vorschoter Stefan Pulfer.

Dieses internationale Feld zeigt, dass der Drachen im 79.ten Jahr seines Bestehens nichts an seiner Attraktivität verloren hat und weiterhin mit starken Regattafeldern am Bodensee vertreten ist. Für das nächste Jahr sind neben einem stetig wachsenden Regattafeld auch verschiedene Maßnahmen geplant, um auch weiter jüngere Segler für die Drachenklasse zu begeistern. Der Winterschlaf währt allerdings nicht lange, da die Boote bereits Ende April zum Glarisegg-Cup vor Steckborn wieder eingewassert werden und die Jagd um Ranglistenpunkte in eine neue Saison geht. (Max Pfeiffer)

Montag, 8. Dezember 2008

VIZE-WELTMEISTERTITEL IM MATCH RACING FÜR SCHERRER

08.12.08 - 7. Dezember 2008 – Vor dem Monsoon Cup 2008 trennten lediglich vier Punkte das französische Match Race Team von Skipper Sebastien Col und dem Schweizer Trimmer Christian Scherrer von den Weltmeistertitel im Match Racing und dem in Führung liegenden Ian Williams (GBR).

Im Viertelfinale des Monsoon Cup in Malaysia scheiterten jedoch Scherrer mit seinem Team. Zwar gewannen sie das Viertelfinale gegen Peter Gilmour 3-2 auf dem Wasser. Doch durch einen Protest wurde Gilmour schlussendlich von der Jury als Sieger bestimmt. Nach dieser enttäuschenden Jury-Entscheidung segelte sich das Team dann doch noch in den Sail-Offs auf den sechsten Schlussrang.

Ian Williams mit dem Team Bahrain Pindar gewann seine Viertelfinal Regatten und belegten schlussendlich den vierten Rang im Monsoon Cup. Somit konnte der Engländer seinen Vorsprung ausbauen und sich den zweiten Weltmeistertitel der ISAF im Match Racing in Reihe sichern.

Scherrer und das Match Race Team von Sebastien Col werden Vize-Weltmeister. Mathieu Richard mit seinem Team belegt den dritten Platz.

Im Monsoon Cup sichert sich Peter Gilmour den ersten Platz vor Adam Minoprio (NZL) und Torvar Mirsky (AUS).

Weitere Informationen unter:
www.worldmatchracingtour.com
www.monsooncup.com.my

Samstag, 6. Dezember 2008

Thurgau präsidiert die Internationalen Bodenseekonferenz

06.12.08 - Zur diesjährigen Regierungschefkonferenz der Internationalen Bodensee Konferenz (IBK) trafen sich die Regierungschefs und Regierungsvertreter der zehn Mitgliedsländer und -kantone am 5. Dezember 2008 in Osterfingen im Kanton Schaffhausen. Den Vorsitz führte Regierungsrat Erhard Meister, der das Vorsitzjahr 2008 positiv bilanzierte.


Bild: (li.) Regierungsrat Dr. Erhard Meister
(Schaffhausen) übergibt das Ruder der IBK an
Regierungsrat Dr. Claudius Graf-Schelling vom
Kanton Thurgau, Vorsitzender der IBK ab 2009.


Umsetzung des IBK Leitbilds anpacken
Die Regierungsvertreter befassten sich an ihrer Konferenz u. a. mit den Leistungsverein­barungen der sieben IBK-Fachkommissionen für 2009. Mit diesen werden konkrete Schritte zur Umsetzung der Ziele aus dem Leitbild der IBK für den Bodenseeraum festgelegt. Das Leitbild wurde im Juni 2008 von den Regierungschefs beschlossen und ersetzt das Bodenseeleitbild aus dem Jahr 1994. Es wurde neuen Gegebenheiten angepasst und zeichnet sich durch seine kurze und prägnante Form aus. Neu ist insbesondere ein Massnahmenkatalog zur Erreichung der gemeinsamen Ziele. In den Leistungsvereinbarungen werden nun die Prioritäten zur Umsetzung der Massnahmen gesetzt und konkrete Schritte für 2009 vereinbart.

In seiner Bilanz strich der IBK-Vorsitzende Regierungsrat Dr. Erhard Meister heraus, dass mit der Verabschiedung des Leitbilds das Bekenntnis der zehn Länder und Kantone, gemeinsam zu einer nachhaltigen Entwicklung der Bodenseeregion beizutragen, eindrucksvoll erneuert wurde. Das Leitbild wird in den nächsten Jahren die Leitschnur für die grenzüberschreitende Zusammenarbeit zur Stärkung der Bodenseeregion und ihrer Wirtschaftskraft sein. Es legt die wichtigsten Zielsetzungen in den Handlungsfeldern Umwelt, Verkehr, Bildung und Forschung, Wirtschaft, Kultur, Gesundheit und Soziales sowie Raumentwicklung fest.

Donnerstag, 4. Dezember 2008

Die Vereinigung Deutscher Sporthäfen (VDSH) feiert

04.12.08 - Zur boot 1999 hatten sich die Gründungsmitglieder der VDSH erstmals zusammengefunden und am 8. März 1999 war es soweit: Eine Gruppe von damals 12 Marinabetreibern gründete unter dem Dach des Bundesverbandes Wassersport-wirtschaft e.V. in Köln die Vereinigung Deutscher Sporthäfen (VDSH). Damit wurde der erste Zusammenschluss professionell betriebener Sporthäfen in Deutschland ins Leben gerufen.

Während andere Nationen zu diesem Zeitpunkt bereits seit Jahren über Marina-vereinigungen verfügten, gab es bis dato kein deutsches Mandat für die Interessen deutscher Sporthäfen auf nationaler und internationaler Ebene. Grund dafür war, so der Vorsitzende der VDSH und Geschäftsführer der Sporthafen Kiel GmbH Frank Engler, das bis dahin fehlende Bewusstsein der Hafenbetreiber, welche Vorteile ein Zusammenschluss bieten kann. Ziel der Vereinigung war und ist es, sich national und international für die wirtschaftspolitischen Interessen von Sporthäfen einzusetzen.

Mittlerweile sind es 28 professionelle Sporthafenbetriebe, vor allem aus der Küstenregion Schleswig-Holsteins, die innerhalb Deutschlands in mehr als 40 Häfen ein Liegeplatz-angebot von mehr als 24% aller Liegeplätze Deutschlands abdecken.

Bereits in den ersten Jahren nach der Gründung zeigte sich, dass neben nationalen Themen, wie Trinkwassernorm und Wasserpacht, auch internationale Vorschriften zum Meeresschutz (HELCOM-Abkommen, MARPOL) zunehmend die Arbeitsgebiete der Vereinigung beein-flussen werden.

Seit dem Jahre 2002 wurde die VDSH auch erstmals mit der Landesverordnung über Sportboothäfen Schleswig-Holstein (Sportboothafenverordnung) konfrontiert, die sich mittlerweile zu einer „Dauerbaustelle“ entwickelt hat. Um die Sporthäfen vor Über-reglementierungen im Hafenbereich zu schützen, hat die VDSH zusammen mit anderen Beteiligten eine Normenkontrollklage gegen die Verordnung in die Wege geleitet.

In zahlreichen Vorträgen und Presseartikeln haben Vertreter des VDSH-Vorstandes zu aktuellen Fragen der Wassersportwirtschaft und des Wassertourismus Stellung genommen. Einige Mitglieder der VDSH arbeiten zusätzlich aktiv im Fachausschuss „Sportboothäfen und wassertouristische Anlagen“ der Hafentechnischen Gesellschaft (HTG) mit, um aktiv Entwicklungen der Marinabranche mit zu gestalten und dabei praktische Erfahrungen einfließen zu lassen.

Einer der großen Erfolge der VDSH war die Einführung des Klassifizierungssystems „Blaue Sterne“ für Sporthäfen. Vor dem Hintergrund der steigenden Qualitätsansprüche im Tourismus (Klassifizierung von Hotels, Ferienwohnungen etc.) entwickelte die Vereinigung zusammen mit dem Deutschen Tourismusverband (DTV) und dem ADAC ein Klassifizierungssystem für Sporthäfen. Anhand eines Kriterienkataloges wurden damit im Jahre 2005 die ersten Marinas und Hafenanlagen mit Blauen Sternen klassifiziert.

Neben den vielen verschiedenen Marinaverbünden, die ihre Schwerpunkte in der gemeinsamen Vermarktung sehen, wird die Vereinigung Deutscher Sporthäfen auch in Zukunft das zentrale Sprachrohr für die Interessen der Sporthäfen gegenüber Politik und Behörden bleiben. Gute Aussichten also, dass der Kreis der professionell arbeitenden Sporthafenbetriebe weiter wächst, damit auch in Zukunft die Interessen deutscher Sporthäfen national und international optimal vertreten werden.

Zur boot 2009 lädt die VDSH anlässlich ihres 10-jährigen Jubiläums zu einem Sekt- und Imbissempfang am Dienstag, 20.01.2009 um 16.00 Uhr am Stand der Landeshauptstadt Kiel (14 / C40). Marinabetreiber und Vertreter der Fachpresse sind zu der Feierstunde herzlich willkommen. Anmeldungen nimmt die BVWW-Geschäftsstelle unter Tel. 0049 (0)221-595710 oder info@bvww.org entgegen.

Mittwoch, 3. Dezember 2008

Was macht der Nikolaus im Zeppelin?

03.12.08 - Tag der offenen Tür im Zeppelin Museum Friedrichshafen mit vielen Attraktionen - "Freier Eintritt für alle!" heißt es am Samstag, 06.12.08 von 10 bis 17 Uhr im Zeppelin Museum Friedrichshafen.

In der Eingangshalle lockt ein Flohmarkt mit Ausstellungsbildern, alten und neueren Büchern und Zeitschriften, Büroausstattung und vielem mehr. Geöffnet sind auch die beiden Wechselausstellungen "Zeppelinspielzeug - bunte Zeugen der Luftfahrtgeschichte" und "Elfriede Lohse-Wächtler (1899-1940) - Ein Leben zwischen Kunst und Verzweiflung".

Von 13:15 ­ 14.45 Uhr ist der Nikolaus im Haus und freut sich über kleine und große Museumsgäste, die Gedichte aufsagen und weihnachtliche Lieder singen! Um 14 Uhr werden kostenlose Führungen durch die Dauerausstellung geboten und um 15.30 Uhr durch die Kunst-Wechselausstellung. Alle Interessierten sind herzlich willkommen!Öffnungszeiten des Zeppelin Museums von November bis April: Di-So 10-17 Uhr.

Mehr Infos unter Tel.: 0049 (0)7541 3801 - 0der Fax: 0049 (0)7541 3801-81
E-Mail: zeppelin@zeppelin-museum.de oder Internet: www.zeppelin-museum.de.

Dienstag, 2. Dezember 2008

Yachtclub Arbon führt Europameisterschaft im 2009 durch

02.12.08 - mj / Einmal mehr übernimmt der Yachtclub Arbon die Verantwortung für einen Grossanlass im 2009, so der Entscheid an der GV vom 19. November. Die Europameisterschaft der Piraten findet über Auffahrt im am Bodensee statt. Der Club legt weiterhin die Schwerpunkte auf aktive Jugendarbeit. Einige Chargen mussten neu besetzt werden. Hans Wirz wird mit herzlichem Applaus zum Ehrenmitglied gewählt. Die Mitgliederzahl wächst laufend.

Das Vereinsjahr 2008 forderte dem Clubvorstand als auch einer grossen Zahl von Mitgliedern einiges an Bereitschaft ab, die vielen Aktivitäten erfolgreich durchzuführen. Der seit einem Jahr amtierende Präsident, Rolf Niederer führte die diesjährige GV des Yachtclubs auf unterhaltsame Weise durch und gab den zahlreich erschienen Mitgliedern nochmals ein Bild des vergangenen Vereinsjahres. Einmal mehr konnte eine positive Bilanz in allen Teilbereichen, in denen der aktive Club sich betätigte, gezogen werden. Er berichtete über Neuerungen der Instrumente in der Clubführung, der äusserst dynamischen Jugendarbeit, einem positiven Clubleben, aber auch von den Höhepunkten der Regattatätigkeiten. Es ist weiterhin die Absicht des Clubvorstandes in allen Belangen des Segelsports interessante Aktivitäten anzubieten. So gestalteten sich auch die High Lights der vergangenen Saison.

Rege Regattatätigkeit
Der Yachtclub Arbon hat sich einen guten Namen für die Ausrichtung von Regatta geschaffen. So gab es für die Schweizermeisterschaft der Drachenboote im Frühjahr viel Lob von den, aus fünf Ländern stammenden Teilnehmern. Auch die zum Markenzeichen gewordene Mondscheinwoche, die täglich 60 Boote nach Arbon lockte, kam gut an. Selbst die neu ins Leben gerufenen „Schoten- und Knotenregatta“ stellte sich auf Anhieb als erfolgreich heraus. Die regen sportlichen Aktivitäten haben auch die Clubkasse positiv beeinflusst. Diese erfreuliche Ergebnis, so der Kassier, Christoph Schumacher kam zu Stande, obwohl eine ungeplante Anschaffung eines leistungsfähigen Schlauchbootes, das für die Juniorentrainings eingesetzt wird, getätigt wurde.

Theo Naef wechselt zu Suisse Sailing
Nach 19 Jahren Vorstandstätigkeit wechselte Theo Naef als Vize-Präsident zu Suisse Sailing. In seinen nationalen Aufgaben werden ihm die Erfahrungen aus vielen verschiedenen Chargen in der Clubleitung des YCA sicher hilfreich sein. Er hat mit seiner umtriebigen Art sehr vieles geprägt und hat vor allem in der Jugendarbeit Zeichen gesetzt, von der der Club als auch der Verband noch lange profitieren kann. Für seine noch grössere Aufgabe wird ihm von der Versammlung viel Glück gewünscht. Sein Amt übernimmt Rolf Reinhart, der bereits gut in diese Verantwortung eingearbeitet wurde.

Die traktandierten Geschäfte wurden von den gutgelaunten Mitgliedern einstimmig verabschiedet.

Die rege Clubtätigkeit lockt seit einigen Jahren neue Mitglieder an. Auch diesmal sind elf Neumitglieder mit einem herzlichen Willkommen aufgenommen worden.

Hans Wirz Ehrenmitglied
Ein besonderer Höhepunkt stellte Toni Stäheli mit einer kurzen Filmsequenz vor. Als Gründungsmitglied des Clubs konnte Hans Wirz von der gleichnamige Bootswerft in Steinach zum Ehrenmitglied gewählt werden. Er hat sich als aktiver Regattasegler, mehrfacher Schweizermeister und als grosszügiger Gönner des YCA verdient gemacht. Dabei ist es vor allem ihm zu verdanken, dass der Club ein eigenes Motorboot für die Regattaorganisation besitzt. Der langanhaltende Applaus und die herzliche Gratulationen sind Zeichen grosser Wertschätzung für seine Leistungen.

Europameisterschaft 09 der Piraten
Die für die neue Saison geplanten Clubanlässe, der Flottillentörn entlang der Türkischen und Griechischen Küsten, das breite Angebot des Winterprogramms der Junioren, etc. machten bereits wieder Appetit auf die Saison 2009. Der Grossanlass im nächsten Frühjahr, die Euro der Piraten, wird das OK unter Leitung von Karl Lenz voll engagieren. Dafür werden noch freiwillige Helfen gesucht. Ganz aktuell wünschte man sich natürlich, dass die Wähler die Erweiterung des Schlosshafens am nächsten Wochenende billigen werden.

Nach der Versammlung im Saal des Il Fiore, offerierte der Club ein Pastafestival. Bei überaus gemütlicher Stimmung bis nach Mitternacht konnten viel „heisse“ Diskussionen geführt werden.


Ehrenmitglied: Hans Wirz links Hans Wirz, Rolf Niederer gratuliert


Verabschiedung Theo Naef links, Rolf Niederer rechts

SCHERRER MIT COL AM MONSOON CUP

02.12.08 - Zusammen mit dem französischen Skipper Sebastien Col startet Christian Scherrer am kommenden Mittwoch beim Monsoon Cup in Pulau Duyong, Terengganu (Malaysia). Der Monsoon Cup ist der letzte Event des Kalenders der World Match Racing Tour.

Es geht um den Sieg in der World Tour und den Weltmeistertitel der ISAF im Match Racing. Col und sein Team trennen nur 4 Punkte von dem Titel und dem in Führung liegenden Ian Williams (GBR).

Weitere Informationen unter: www.worldmatchracingtour.com / www.monsooncup.com.my

Montag, 1. Dezember 2008

Aktion mit IBN-Abo und € 15.- Gutschein dazu gratis!

01.12.08 - Freie Auswahl bei MediaMarkt, Ikea oder Obi? Die lang ersehnte Digitalkamera, ein schöner Abend im Restaurant oder doch lieber ein schnelles Auto über's Wochen-ende? Mit dem BestChoice Universalgutschein haben Sie freien Zugriff auf über 190 namhafte Akzeptanzpartner aus den Bereichen Elektronik und Möbel, Reise und Sport, Mode und Beauty oder Unterhaltung und Gastronomie.

Selbstverständlich können Sie beim Einlösen Ihren Prämienwert auch auf mehrere Akzeptanzpartner verteilen. weiter >

Freitag, 28. November 2008

Romanshorner News

28.11.08 - Anstelle von Segelbooten sind im Gemeindebootshafen im Moment die Bagger unterwegs. Und anstelle von sanften Wellen sind Schlamm und Dreck zu sehen. Mit der Hafenentschlammung startet ein spannendes Projekt. Am Samstag, 29. November 2008, 10.00 Uhr, findet eine öffentliche Informationsveranstaltung vor Ort statt.


Hafen Romanshorn (Foto: YCRo)

Donnerstag, 27. November 2008

Nikolaus an Bord der Bodensee-Schiffsbetriebe

27.11.08 - Mit Nüssen, Orangen und Pfefferkuchen beladen steigen Nikolaus und Rupprecht an Bord der Bodensee-Schiffsbetriebe: Ein spannendes Programm für Kinder an drei Sonntagen ab dem ersten Advent.

Die zweieinhalbstündigen Rundfahrten starten um 14 Uhr in Lindau, Friedrichshafen und Konstanz. Bei Adventsmusik und einem leckeren Angebot der Gastronomie auf dem schön geschmückten Schiff können sich auch die großen Gäste auf die Weihnachtszeit einstimmen. Sankt Nikolaus und sein Knecht verteilen kleine Überraschungen an die Kinder.

Am 30. November, 7. und 14. Dezember stehen die Schiffe ab 13 Uhr in den Häfen zum Zustieg bereit. Der Fahrpreis beträgt 13,40 Euro für Erwachsene und 6,70 Euro für Kinder von 6 bis 15 Jahren. Kinder unter sechs Jahren fahren gratis. Informationen und Reservierungen bei den Bodensee-Schiffsbetrieben unter: Tel: 0049 (0)7531/3640-389 oder im Internet unter www.bsb-online.com.

Konstanzer Bootsfahnder erneut erfolgreich

27.11.08 - Konstanzer Bootsfahnder erneut im In- und Ausland erfolgreich; mehrere Sportboote und Außenbordmotoren sichergestellt.

Fahndungstreffer in Mecklenburg-Vorpommern bei Wismar / gestohlenes Boot aus Dänemark

Gemeinsam mit Fahndern aus Mecklenburg-Vorpommern, der Wasserschutzpolizei Wismar und dänischen Ermittlern gelang es den Konstanzer Bootsfahndern erneut, auf der Autobahn bei Wismar ein Sportboot des Herstellers YAMARIN im Wert von über 20.000 € sicherzustellen. Das Boot wurde im Rahmen einer Routinekontrolle auf einem Autobahnrastplatz bei Wismar kontrolliert. Der Transporteur, ein 36 Jahre alter polnischer Staatsangehöriger, legte als Eigentumsnachweis einen Kaufvertrag mit einer in Dänemark wohnhaften Person vor. Aufgrund der Gesamtumstände veranlassten die Fahnder über die Wasserschutzpolizei Wismar und das Kompetenz-zentrum Bootskriminalität in Konstanz (KBK) die genauere Überprüfung der Nachweise, da sich der Transporteur in Widersprüche verwickelte. Schnell bestätigte sich der Verdacht, dass der Kaufvertrag gefälscht und das Boot wenige Stunden vor der Kontrolle in Dänemark bei Slagelse entwendet wurde. Die Eigentümerin –Polizeichefin im dänischen Kolding- hatte den Diebstahl ihres Bootes noch gar nicht bemerkt.

Die Konstanzer Fahnder arbeiten bereits seit vielen Jahren erfolgreich mit den Kollegen in Mecklenburg-Vorpommern zusammen. Die Wasserschutzpolizei Wismar fungiert im Nordosten der Bundesrepublik als Ansprechstelle für Boots-, Außenbordmotoren und Trailerkontrollen. Die Mecklenburgischen Kollegen wurden von den Konstanzer Fahndern im Rahmen bundesweiter Schulungen und Seminaren in der Erkennung und Identifizierung von gestohlenen Booten und Außenbordmotoren sensibilisiert.

Fahndungstreffer auf der A 81 bei Rottweil mit in Überlingen gestohlenem Boot
Mit den Autobahnfahndern in Rottweil gelang den Konstanzern bereits Mitte September 2008 ein großer Fahndungserfolg. Auf der A 81, Fahrtrichtung Stuttgart, war der Rottweiler Autobahnpolizei nachts ein Gespann aufgefallen. Der Transporteur, ein 35-jähriger tschechischer Staatsangehöriger, konnte keinerlei Eigentumsnachweis für das Boot vorlegen, das er im Bereich Lindau von einem deutschen Staatsangehörigen übernommen haben wollte, von dem er angeblich nur den Vornamen kannte. Im Fahrzeug befanden sich noch weitere Gegenstände wie Schlagbohrer und Werkzeug. Auch über deren Herkunft konnte der Kontrollierte keine schlüssigen Angaben machen.

Die KBK-Fahnder leiteten umfangreiche Ermittlungen in Slowenien, Tschechien und Kanada ein, um den berechtigten Besitzer des Bootes zu ermitteln. Während das Boot zunächst keiner Straftat zugeordnet werden konnte, gelang es, einen HILTI-Schlagbohrer einem Einbruchsdiebstahl in Heidenheim zuzuordnen. Grund genug, alle vom Kontrollierten mitgeführten Gegenstände und das Boot sicherzustellen. Die Vermutung der Fahnder sollte sich drei Tage nach der Kontrolle bewahrheiten. Bei der Wasserschutzpolizei in Überlingen wurde der Diebstahl des knapp 28.000 € teuren Bootes zur Anzeige gebracht. Der Transporteur musste nach 12 Stunden „Zwangspause“ wieder auf freien Fuß gesetzt werden. Die Ermittlungen der Wasserschutzplizei in Überlingen sind noch nicht abgeschlossen, zumal unmittelbar nach dem Diebstahl des Schlauchbootes ein TORNADO-Katamaran im Wert von 25.000 € entwendet wurde. Auf der Flucht wurde der Dieb in Friedrichshafen von einer automatischen Überwachungskamera fotografiert (diesen Fahndungsaufruf hatten wir am 22.11.08 bereits mit Bild übermittelt).

Fahndungstreffer auf der A 8 bei Stuttgart mit in Heilbronn unterschlagenem Boot
Im Bereich Esslingen kontrollierte die Autobahnpolizei Stuttgart routinemäßig ein Gespann aus Heilbronn und bat das KBK um fahndungsmäßige Überprüfung. Die Recherchen ergaben, dass der Transporteur das Motorboot offenbar rechtmäßig von einer zwischenzeitlich in Konkurs gegangen Firma in Heilbronn im Jahr 2001 gekauft hatte. Allerdings hatte der Geschäftsführer der Firma das Boot wiederum seinem Lieferanten in Papenburg nicht bezahlt, weshalb dieser Strafanzeige gegen den Firmeninhaber erstattete. In Absprache mit der Staatsanwaltschaft wurde entschieden, dass das kontrollierte Gespann seinen Weg in den Urlaub fortsetzen und bis zur endgültigen Klärung des Sachverhaltes im Besitz des auf der Autobahn kontrollierten Heilbronners bleiben kann. Die Ermittlungen hat die Wasserschutzpolizei Heilbronn übernommen.

Fahndungstreffer auf der A 9 bei Hof mit in Berlin gestohlenem Boot
Auch mit den Autobahnfahndern in Bayern auf der A 9 bei Hof waren das KBK erfolgreich. Dort wurden zwei österreichische Staatsanghörige kontrolliert, die ein größeres Motorboot in der Nähe von Berlin über das Internet für knapp 20.000 € erworben hatten. Die kontrollierenden Beamten stellten fest, dass das Boot keine Rumpfnummer, vergleichbar mit der Fahrgestellnummer bei Kraftfahrzeugen, hatte. Außerdem war es vollständig neu lackiert worden. Mit Hilfe der KBK-Spezialisten gelang es schnell, das Boot zweifelsfrei zu identifizieren. Es war im Jahr 2004 in Berlin gestohlen worden und seither wie vom Erdboden verschwunden. Der mitgeführte Kaufvertrag war echt und der Verkäufer wird derzeit von der Polizei zu den Einzelheiten des Verkaufs befragt. Die „Käufer“ mussten die Heimreise ohne das Boot fortsetzen und müssen nun ihre Forderungen gegenüber dem Verkäufer zivilrechtlich durchsetzen. Die weiteren Ermittlungen führen die Kriminalpolizeien in Hof und Berlin.

Fahndungstreffer auf der A 6 bei Heilbronn (Weinsberg) mit in Gaggenau unterschlagenem Motorboot
Den letzten erfolgreichen Fahndungstreffer mit Booten hatten die KBK-Männer mit dem Fahndungsdienst des Autobahnpolizeireviers Weinsberg bei Heilbronn vor wenigen Tagen. Dort wurde routinemäßig ein Gespann mit zwei polnischen Staatsangehörigen kontrolliert. Der Abgleich der übermittelten Daten des relativ seltenen Bootsherstellers CYTRA ergaben einen Treffer in der Spezialdatenbank des KBK. Das Boot war im Jahr 2007 in Gaggenau unterschlagen worden. Die Ermittlungen gegen den Verdächtigen laufen noch, das Boot konnte aber bis dato nicht aufgefunden werden. Die Transporteure konnten einen echten Kaufvertrag mit einem Pfandleihhaus und sogar die Originalpapiere vorlegen. Der Pfandleiher hatte das Boot im Internet zum Verkauf angeboten. Da das Boot aber zur Fahndung ausgeschrieben war, mussten die Käufer, obwohl sie das Boot in gutem Glauben erworben hatten, die Heimfahrt ohne „ihr“ Boot antreten.

Die beiden zuletzt beschriebenen Fälle machen deutlich, dass beim Kauf eines gebrauchten Bootes oder Motors, insbesondere über das Internet, Vorsicht geboten sein kann. Das KBK weist hierzu ausdrücklich nochmal darauf hin, dass beim Kauf von gestohlenen Booten, Außenbordmotoren oder sonstigen Gegenständen, die aus Straftaten stammen, nach deutschem Recht kein Eigentum erworben werden kann. Als Präventivmaßnahme bietet die Polizei den Bürgern deshalb an, beim beabsichtigten Kauf eines Bootes, Außenborders oder Trailers die Gegenstände bereits vor dem Kauf zu überprüfen. Die Polizeidirektion Konstanz hat im Internet unter www.polizei-konstanz.de (Vorbeugung – Wasserschutzpolizei) auch einen Flyer „Risiken beim Gebrauchtbootkauf“ und den so genannten „Bootspass“ eingestellt. In den zweisprachigen Bootspass werden durch den Besitzer, oder bei den Gravuraktionen zusammen mit der Polizei, alle für die polizeiliche Fahndung notwendigen Daten übertragen. Dadurch ist es der Polizei im Diebstahlsfalle möglich, schneller und besser nach den entwendeten Gegnständen zu fahnden.

Zur Sicherung Ihres Eigentums bietet die Wasserschutzpolizei in Baden-Württemberg auch kostenlose Gravuraktionen für Boote und Motoren an, um gestohlene Gegenstände bei Kontrollen schneller und einfacher als Diebesgut identifizieren zu können. Bei Fragen wenden Sie sich bitte an das Kompetenz-Zentrum Bootskriminalität in Konstanz, Telefon: 0049 (0)7531/5902-300, E-Mail: kbk@pdkn.bwl.de

Sicherstellung eines hochwertigen Außenbordmotores in Kaunas / Litauen
Auch in Litauen waren die Fahnder kürzlich erfolgreich. Die Kriminalpolizei in Kaunas hatte einen neuwertigen 100 PS Außenbordmotor im Wert von ca. 9000 € überprüft. Schnell konnte der Motor vom KBK einem Einbruchsdiebstahl in Nordrhein-Westfalen bei einem Bootshändler zugeordnet werden. Bei dem Einbruch wurden seinerzeit vier nagelneue Außenbordmotoren im Gesamtwert von knapp 40.000 € entwendet. Nach den drei noch fehlenden Motoren wird nun gemeinsam gezielt mit Interpol, der litauischen Polizei und der sachbearbeitenden Dienststelle in Nordrhein-Westfalen gefahndet.

Mittwoch, 26. November 2008

DIAMANT 3000 Jahreswertung

26.11.08 - Die Klasse der DIAMANT 3000 am Bodensee hat Ihren Jahresmeister geehrt. Insgesamt kamen neun Boote in die Wertung. Sieger aus den Regatten Rund Um, Mainaupokal und Ost West wurde Bernd Bohnenstingl auf seiner Dynamite Woman GER-13 vom LSCN.

Die Saison begann im Frühjahr mit einem Trimmseminar für die DIAMANT 3000 im Gemeindehafen am Waschplätzle in Meersburg. An einem aufgetakelten Boot wurden die Trimmmöglichkeiten am Boot und die Besonderheiten der DAIAMNT 3000 ausführlich demonstriert. Weit über 50 Diamant 3000 wurden bis heute gebaut, 15 davon segeln am Bodensee und elf Boote waren mit ca. 25 Personen beim Trimmseminar anwesend. Ein interessanter Vortrag und Erfrischungen mit Snacks machten diese Veranstaltung zu einem vollen Erfolg. So kamen zur Rund Um, der ersten Wertungsregatta neun Boote zum Start, beim Mainaupokal acht Boote und bei der Ost-West sechs Boote. Für das Jahr 2009 sind wieder diese drei Regatten für die Jahresmeisterschaft geplant. Im Frühjahr wird erstmalig ein Skiwochenende angeboten.

Die Ergebnisse im Einzelnen:
1. GER-13, Dynamite Woman, Bernd Bohnenstingl, LSCN (6 Pkt.)
2. GER-33, Eva, Alf Pfeiffer / P. Buckenberger, YCM (8 Pkt.)
3. AUT-24, Chica, Edgar Jenny, YCB (12 Pkt.)
4. GER-29, Voilá!, Peter Veit, ESV (12 Pkt.)
5. GER-51, Diamant, Markus Kränkel, YCM (15 Pkt)
6. GER-18, Blue Magic, Eike Reckmann, SGÜ (18 Pkt.)
7. GER-48, Diana, Roman Knöpfler, YVK (20 Pkt.)
8. GER-20, Olymp, Henry Frintrop, YCL (26 Pkt.)
9. GER-15, Sassa VI, Günther Sick, SCU (27 Pkt)


Die Sieger der Jahreswertung Bernd Bohnenstingl mit Mannschaft

Steuermannwechsel auf der Hohentwiel

26.11.08 - Landrat Frank Hämmerle zum 1. Vorsitzenden der Deutschen Sektion des Vereins „Internationales Bodensee-Schifffahrtsmuseum e.V.“ gewählt.

Vergangenen Samstag wurde Landrat Frank Hämmerle in der Mitgliederversammlung des “Vereins Internationales Bodensee-Schifffahrtsmuseum e.V.“ der Sektion Deutschland im Graf Zeppelin-Haus in Friedrichshafen zum 1. Vorsitzenden einstimmig gewählt. Damit löst Hämmerle Altlandrat Dr. Klaus Henninger aus Lindau ab, der sich aus Altersgründen gegen eine erneute Kandidatur entschied. Gleichzeitig wurde Henninger - ebenfalls einstimmig - zum Ehrenmitglied des Vereins gewählt. Neu im Vorstand ist auch der Lindauer Die "Hohentwiel" wurde nach einer aufwändigen Restauration durch ihren Eig ner, das Internationale Bodensee-Schifffahrtsmuseum e.V. am 17. Mai 1990 vom neuen Heimathafen Hard (Österreich) wieder in Dienst gestellt.

Seitdem ist sie - so die einhellige Auffassung der Vereinsmitglieder - als wichtiges Kulturgut nicht mehr aus der Bodenseeregion wegzudenken, die durch den nostalgischen Raddampfer mitgeprägt wird. Hämmerle würdigte die Dienste seines Vorgängers Henninger und wies auf dessen herausragendes Engagement hin. “Sie haben der Hohentwiel eine zweite Chance gegeben, in neuem Glanz in Dienst gestellt zu werden und die Inbetriebnahme von der Vereinsgründung bis zur Restaurierung mit einem Höchstmaß an persönlichem Einsatz vorangetrieben. Das verdient besondere Anerkennung“, so die abschließenden Worte des Konstanzer Landrats Hämmerle. Dem deutschen Verein gehörten rund 450 Mitglieder an; dessen Hauptzweck besteht im Betrieb des voll instandgesetzten Dampfschiffes, das als Fahrgast-Museumsschiff auf dem Bodensee betrieben werden kann.

Der Halbsalondampfer wurde 1912 im Auftrag der Königlich Württembergischen Bodensee Dampfschiffahrt von Escher Wyss & Cie in Zürich vormontiert. Am 21. April 1913 fand die offizielle Abnahmefahrt statt. Nach dem 1. Weltkrieg ging die Hohentwiel in den Besitz der Deutschen Reichsbahn über und fuhr fortan als Fahrgastschiff der so genannten „Weißen Flotte“ zwischen Friedrichshafen, Konstanz, Bregenz, Romanshorn und Rorschach. Das Schiff legte jährlich eine Distanz von bis zu 25.000 Kilometern zurück. Mitte der 30-er Jahre wurde die Hohentwiel modernisiert. Im Frühjahr 1946 konnte der Linienverkehr auf dem Bodensee in bescheidenem Umfang wieder aufgenommen werden.

Die Außerdienststellung der Hohentwiel erfolgte nach 49 Jahren im Jahr 1962. Sie wurde im April 1963 nach Bregenz geschleppt und zu einem Clubheim mit Restaurantbetrieb für den dortigen Segelclub umgebaut. Einundzwanzig Jahre später befand sich das Schiff in einem desolatem Zustand. D ie im Oktober 1984 gegründete Vereinigung „Internationales Bodensee-Schifffahrtsmuseum e.V.“ setzte sich das Ziel, den letzten Schaufelraddampfer auf dem Bodensee vor der Verschrottung zu retten. Der Wiederaufbau zog sich bis in den Herbst des Jahres 1989 hin. Ende Dezember drehte sich nach mehr als 27 Jahren Stillstand die Maschine wieder. Die erste Probefahrt fand am 7. Februar 1990 statt, genau 77 Jahre nach den ersten Fahrversuchen des werftneuen Schiffs. Nachdem die technische Endabnahme und Zulassung durch die Bezirkshauptmannschaft Bregenz erfolgt war, wurde der restaurierte Schaufelraddampfer am 17. Mai 1990 offiziell eingeweiht. Seitdem wird das „technische Denkmal“ für Ausflugs- und Repräsentationsfahrten eingesetzt.

Dienstag, 25. November 2008

NEUE EIGENTÜMER BEI ELVSTRØM SAILS

25.11.08 - Die Dänische Segelmacherei Elvstrøm Sails ist an eine private Investorengruppe um den ehemaligen Inhaber Claus Olsen und den dreifachen Olympia – Goldmedaillengewinner und Americas Cup Skipper Jesper Bank verkauft. Sie übernehmen die Firma von Peter Jørgensen, der sie vor eineinhalb Jahren erworben hatte.

Mit dem neuen Management übernehmen Claus Olsen als Verwaltungsdirektor/CEO und Jesper Bank als Verkaufsdirektor. Jesper war schon von 1992 bis 2001 Mitglied des Verwaltungsrates. Andrew Smith ist weiterhin als technischer Direktor verantwortlich für die Produktion, Design und Entwicklung in der Firmenzentrale Apenrade. Er steht außerdem für die innovative Entwicklung von Design und Produktionsabläufen, für die Elvstrøm Sails schon immer bekannt ist, auch der eigenen EMT Fabrikation (Elvstrøm Membrane Technology) an der Firmenzentrale.

"Wir freuen uns sehr, dass wir Elvstrøm Sails erwerben konnten, eine Firma, mit der Claus und ich viele Jahre tief verbunden waren“ kommentiert Jesper Bank. "Elvstrøm Sails ist eine bekannte Marke mit einer sehr starken Marktposition. Wir werden diese Position in Bezug auf Design, Technologie und Produktionskapazität weiter stärken. Wir haben ein äußerst erfahrenes und leistungsfähiges Team hier bei Elvström Sails“.

Elvstrøm Sails ist schon jetzt die größte Segelmacherei in Europa, wird von über 50 Vertretungen weltweit repräsentiert. Die Firma designt und produziert exklusiv in Ihrer 5.700m² Produktion in Apenrade, Dänemark, der größten Segelloft in Europa. Elvstrøm Sails ist Hauptlieferant der Segel für viele der führenden europäischen Yachtwerften, darunter Hallberg Rassy, Bavaria sowie viele weitere renommierte Werften. Außerdem werden Custom Cruising und Racing, auch Grand Prix – Seel für große Yachten über 70 Fuß gefertigt, darunter Oyster, Swan und Wally Yachten.

Die Wachstumsbereiche umreißt Jesper Bank "Neben den Erfahrungen haben wir nun auch die Kapazität, sehr viel größere Segel im Hause zu fertigen. Wir planen, dass mindestens 25% unseres Umsatzes aus Segeln für Yachten über 70 Fuß und Super – Yachten kommen wird. Yachten in dieser Größe erfordern sowohl robuste als auch leistungsfähige Segel, und wir haben die modernste Technologie, um Segel auf diesem Niveau zu produzieren."