Mittwoch, 26. November 2008

Steuermannwechsel auf der Hohentwiel

26.11.08 - Landrat Frank Hämmerle zum 1. Vorsitzenden der Deutschen Sektion des Vereins „Internationales Bodensee-Schifffahrtsmuseum e.V.“ gewählt.

Vergangenen Samstag wurde Landrat Frank Hämmerle in der Mitgliederversammlung des “Vereins Internationales Bodensee-Schifffahrtsmuseum e.V.“ der Sektion Deutschland im Graf Zeppelin-Haus in Friedrichshafen zum 1. Vorsitzenden einstimmig gewählt. Damit löst Hämmerle Altlandrat Dr. Klaus Henninger aus Lindau ab, der sich aus Altersgründen gegen eine erneute Kandidatur entschied. Gleichzeitig wurde Henninger - ebenfalls einstimmig - zum Ehrenmitglied des Vereins gewählt. Neu im Vorstand ist auch der Lindauer Die "Hohentwiel" wurde nach einer aufwändigen Restauration durch ihren Eig ner, das Internationale Bodensee-Schifffahrtsmuseum e.V. am 17. Mai 1990 vom neuen Heimathafen Hard (Österreich) wieder in Dienst gestellt.

Seitdem ist sie - so die einhellige Auffassung der Vereinsmitglieder - als wichtiges Kulturgut nicht mehr aus der Bodenseeregion wegzudenken, die durch den nostalgischen Raddampfer mitgeprägt wird. Hämmerle würdigte die Dienste seines Vorgängers Henninger und wies auf dessen herausragendes Engagement hin. “Sie haben der Hohentwiel eine zweite Chance gegeben, in neuem Glanz in Dienst gestellt zu werden und die Inbetriebnahme von der Vereinsgründung bis zur Restaurierung mit einem Höchstmaß an persönlichem Einsatz vorangetrieben. Das verdient besondere Anerkennung“, so die abschließenden Worte des Konstanzer Landrats Hämmerle. Dem deutschen Verein gehörten rund 450 Mitglieder an; dessen Hauptzweck besteht im Betrieb des voll instandgesetzten Dampfschiffes, das als Fahrgast-Museumsschiff auf dem Bodensee betrieben werden kann.

Der Halbsalondampfer wurde 1912 im Auftrag der Königlich Württembergischen Bodensee Dampfschiffahrt von Escher Wyss & Cie in Zürich vormontiert. Am 21. April 1913 fand die offizielle Abnahmefahrt statt. Nach dem 1. Weltkrieg ging die Hohentwiel in den Besitz der Deutschen Reichsbahn über und fuhr fortan als Fahrgastschiff der so genannten „Weißen Flotte“ zwischen Friedrichshafen, Konstanz, Bregenz, Romanshorn und Rorschach. Das Schiff legte jährlich eine Distanz von bis zu 25.000 Kilometern zurück. Mitte der 30-er Jahre wurde die Hohentwiel modernisiert. Im Frühjahr 1946 konnte der Linienverkehr auf dem Bodensee in bescheidenem Umfang wieder aufgenommen werden.

Die Außerdienststellung der Hohentwiel erfolgte nach 49 Jahren im Jahr 1962. Sie wurde im April 1963 nach Bregenz geschleppt und zu einem Clubheim mit Restaurantbetrieb für den dortigen Segelclub umgebaut. Einundzwanzig Jahre später befand sich das Schiff in einem desolatem Zustand. D ie im Oktober 1984 gegründete Vereinigung „Internationales Bodensee-Schifffahrtsmuseum e.V.“ setzte sich das Ziel, den letzten Schaufelraddampfer auf dem Bodensee vor der Verschrottung zu retten. Der Wiederaufbau zog sich bis in den Herbst des Jahres 1989 hin. Ende Dezember drehte sich nach mehr als 27 Jahren Stillstand die Maschine wieder. Die erste Probefahrt fand am 7. Februar 1990 statt, genau 77 Jahre nach den ersten Fahrversuchen des werftneuen Schiffs. Nachdem die technische Endabnahme und Zulassung durch die Bezirkshauptmannschaft Bregenz erfolgt war, wurde der restaurierte Schaufelraddampfer am 17. Mai 1990 offiziell eingeweiht. Seitdem wird das „technische Denkmal“ für Ausflugs- und Repräsentationsfahrten eingesetzt.

Dienstag, 25. November 2008

NEUE EIGENTÜMER BEI ELVSTRØM SAILS

25.11.08 - Die Dänische Segelmacherei Elvstrøm Sails ist an eine private Investorengruppe um den ehemaligen Inhaber Claus Olsen und den dreifachen Olympia – Goldmedaillengewinner und Americas Cup Skipper Jesper Bank verkauft. Sie übernehmen die Firma von Peter Jørgensen, der sie vor eineinhalb Jahren erworben hatte.

Mit dem neuen Management übernehmen Claus Olsen als Verwaltungsdirektor/CEO und Jesper Bank als Verkaufsdirektor. Jesper war schon von 1992 bis 2001 Mitglied des Verwaltungsrates. Andrew Smith ist weiterhin als technischer Direktor verantwortlich für die Produktion, Design und Entwicklung in der Firmenzentrale Apenrade. Er steht außerdem für die innovative Entwicklung von Design und Produktionsabläufen, für die Elvstrøm Sails schon immer bekannt ist, auch der eigenen EMT Fabrikation (Elvstrøm Membrane Technology) an der Firmenzentrale.

"Wir freuen uns sehr, dass wir Elvstrøm Sails erwerben konnten, eine Firma, mit der Claus und ich viele Jahre tief verbunden waren“ kommentiert Jesper Bank. "Elvstrøm Sails ist eine bekannte Marke mit einer sehr starken Marktposition. Wir werden diese Position in Bezug auf Design, Technologie und Produktionskapazität weiter stärken. Wir haben ein äußerst erfahrenes und leistungsfähiges Team hier bei Elvström Sails“.

Elvstrøm Sails ist schon jetzt die größte Segelmacherei in Europa, wird von über 50 Vertretungen weltweit repräsentiert. Die Firma designt und produziert exklusiv in Ihrer 5.700m² Produktion in Apenrade, Dänemark, der größten Segelloft in Europa. Elvstrøm Sails ist Hauptlieferant der Segel für viele der führenden europäischen Yachtwerften, darunter Hallberg Rassy, Bavaria sowie viele weitere renommierte Werften. Außerdem werden Custom Cruising und Racing, auch Grand Prix – Seel für große Yachten über 70 Fuß gefertigt, darunter Oyster, Swan und Wally Yachten.

Die Wachstumsbereiche umreißt Jesper Bank "Neben den Erfahrungen haben wir nun auch die Kapazität, sehr viel größere Segel im Hause zu fertigen. Wir planen, dass mindestens 25% unseres Umsatzes aus Segeln für Yachten über 70 Fuß und Super – Yachten kommen wird. Yachten in dieser Größe erfordern sowohl robuste als auch leistungsfähige Segel, und wir haben die modernste Technologie, um Segel auf diesem Niveau zu produzieren."

Freitag, 21. November 2008

Kat: Schiffsverkehr wetterbedingt eingestellt

21.11.08 - Aufgrund der aktuellen Wetterlage musste der Katamaranverkehr eingestellt werden. Wir informieren Sie sobald der reguläre Betrieb wieder aufgenommen wird.

Aktuelle Informationen zur Betriebslage finden Sie auch im Internetauftritt der Gesellschaft unter http://www.der-katamaran.de/.

Mit freundlichen Grüßen, Ihre Katamaran-Reederei Bodensee GmbH & Co. KG

Mittwoch, 19. November 2008

2,2 Millionen Fahrgäste an Bord der Weißen Flotte

19.11.08 - Die Bodensee-Schiffsbetriebe GmbH (BSB) haben ihre Saison Ende Oktober abgeschlossen und konnten in den ersten zehn Monaten des Jahres ein Umsatzplus von etwa fünf Prozent erreichen.

"Wir haben eine Schifffahrtssaison mit stark schwankenden Wetterbedingungen erlebt, die unsere Frequenzen erheblich beeinflusst haben. Insgesamt sind wir mit einem Umsatzplus von etwa fünf Prozent in den ersten zehn Monaten des Jahres 2008 zufrieden", erklärt Kuno Werner, Geschäftsführer der Bodensee-Schiffsbetriebe GmbH. Die 14 Schiffe hatten in den ersten zehn Monaten des Jahres rund 2,2 Millionen Fahrgäste an Bord.

Die Charterflotte, angeführt von MS Graf Zeppelin und MS Lindau, erfreut sich bei Unternehmen und Institutionen immer größerer Beliebtheit. Mit etwa 30 Prozent Steigerung zeigte der Geschäftsbereich Charterfahrten eine besonders positive Entwicklung. Auch im Geschäftsbereich Bodenseefähre konnte der Umsatz um drei Prozent erhöht werden. Im Kursverkehr, zugleich größter Umsatzträger der BSB, stieg der Umsatz um vier Prozent. Schon seit Ende Oktober ist die Werfthalle der Bodensee-Schiffsbetriebe in Friedrichshafen mit einem der ältesten Schiffe der Reederei belegt: Die MS Baden erhält in diesem Winter eine umfangreiche Revision. Während der Schifffahrtspause werden auch an anderen Schiffen zahlreiche Arbeiten ausgeführt. "Insgesamt werden wir dieses Jahr weit über eine Million Euro in die Instandhaltung unserer Flotte investieren ", sagte BSB-Geschäftsführer Jörg Handreke. Zu Saisonbeginn am 5.April 2009 steht dann die gesamte Flotte wieder für ihre Fahrgäste bereit.

St. Moritz Match Race auf Eurosport !

19.11.08 - Am Mittwoch, 19. November 2008 wird auf Eurosport um 21.20h eine 25 minütige Zusammenfassung vom St. Moritz Match Race 2008 gezeigt.

Weitere Informationen unter: www.eurosport.com.

Montag, 17. November 2008

Bootssachverständige beraten kostenlos auf der boot 2009

17.11.08 - In der Zeit vom 17.01. - 25.01.2009 beraten die Sachverständigen des Verbandes der Sportboot- und Schiffbau-Sachverständigen e.V. (VBS) kostenlos auf der weltweit größten Wassersportmesse - der boot Düsseldorf - alle Wassersportbegeisterten und Bootsinteressenten beim Bootskauf.

Beim Rundgang über die Messe, bei den ersten Kaufgesprächen für ein Boot oder beim Zubehörkauf gibt es immer wieder Situationen, in denen ein Fachmann mit gutem Rat vor Ort nützlich sein könnte. Wie bereits im vergangenen Jahr bietet der VBS deshalb professionelle Beratung beim Bootskauf als kostenlosen Service direkt auf der Messe an. Als kompetente Anlaufstelle rund um das Thema Boote und Yachten besteht in der Halle 9 am Stand A 17 während der gesamten Messelaufzeit die Möglichkeit, individuelle Beratungsgespräche zu führen und Fachfragen direkt mit einem qualifizierten Sachverständigen abzuklären. Neben der Kaufberatung erhält man an dem Stand weitere nützliche Tipps und Informationen zu den Bereichen CE-Konformitätserklärung, Schadensfrüherkennung, Inspektionen, Osmosevorsorge und vieles mehr.

Die Sachverständigen des VBS stehen darüber hinaus auch allen Bootshändlern, Werften und weiteren Ausstellern kostenlos bei Fachfragen zur Verfügung.

Nähere Informationen zu den vielfältigen Arbeitsgebieten der Sachverständigen erhalten Sie im Internet unter www.vbsev.de.

Sonntag, 16. November 2008

33. Regatta der Eisernen des DSMC

16.11.08 - Nach den Deutschen Teeny-Meisterschaften im Juli 2008 mit mehr als 500 Gästen lädt der Konstanzer DSMC (Deutsch-Schweizerischer-Motorbootclub) Ende November zur letzten seglerischen Großveranstaltung des Jahres an den Bodensee.

Bei der „33. Regatta der Eisernen“ werden über 200 Regattateams und damit mehr als 1000 Wassersportler aus Nah und Fern erwartet, die weder Frost noch Anfahrtswege scheuen.
Selbst Segler aus dem hohen Norden lockt das inzwischen traditionelle Winter-Reagtta-Event ins Dreiländereck.

So finden sich auf der Meldeliste für dieses Jahr auch wieder Regattabegeisterte vom Steinhuder Meer und der Kieler Förde, die es sich nicht nehmen lassen ihre Boote bis an den südlichsten Zipfel Deutschlands zu schleppen.

Neben der sportlich winterlichen Herausforderung für Kielyachten und Jollen nach Yardstick lockt auch das Rahmenprogramm des DSMC.

Am Freitag, den 28. November werden die Gäste von Betina Ignacio und ihrer Band im Clubrestaurant Steg 4 mit heißen brasilianischen Rhythmen zur „Warm-up-Party“ empfangen.

Die Wettfahrten am Folgetag können Gäste und einheimische Regattafans kostenlos von der Bodenseefähre „Tabor“ aus verfolgen, die ab 11.30 Uhr vom BSB Hafen ablegen wird. Der Konstanzer Weihnachtsmarkt im Hafenareal lockt Segelteams und Begleiter zum gemütlichen Bummel, bevor am Sonntag die große Siegerehrung im Konzil den endgültigen Saisonabschluss markiert.


Programm

Freitag 28.11.2008:
Ab 18.00 Uhr Warm-up Begrüßungsparty im Lokal „Steg 4“ mit der „Betina Ignacio Band“.

Samstag 29.11.2008:
Ab 8.30 Uhr Ausgabe der Segelanweisungen im Konzil;
10.45 Uhr Steuermannsbesprechung vor dem Konzil;
12.00 Uhr Start; Interessierte Zuschauer können kostenfrei auf der Fähre „Tabor“ etwa zwei Stunden die Regatta mitverfolgen. Abfahrt 11.30 Uhr am Bundesbahnhafen.
20 Uhr Seglerhock im Lokal „Steg 4“.

Sonntag 30.11.2007:
10 Uhr Frühschoppen mit musikalischer Begleitung und Siegerehrung

Aktuelle Informationen und Anmeldung über die Homepage www.dsmc.de
Meldeformular >




Mehr als 1000 Segelbegeisterte erwartet der DSMC Konstanz am letzten Novemberwochenende zur „33.Regatta der Eisernen“.

Samstag, 15. November 2008

Heute neue Ausgabe IBN - Magazin

15.11.08 - Heute haben die meisten Abonnenten die November-Ausgabe im IBN Magazin in Ihrem Briefkasten oder an Ihrer Verkaufsstelle. Im Einleitungsartikel von Redaktor Michael Hässler können Sie über das "Funken" auf dem Bodensee einen interessanten Artikel lesen.


Ausgabe 11 / 2008

Freitag, 14. November 2008

Bodensee Seglertag 2008

14.11.08 - Samstag, 15. November 2008, um 14 00 Uhr im Bürgerhaus, Moos bei Radolfzell

Die Deligierten von 100 Verbandsvereinen mit mehr als 20 000 Mitgliedern sind zum Bodensee-Seglertag 2008 nach Moos am Untersee eingeladen. Kernthema der Tagesordnung ist der Rechenschaftsbericht des Präsidenten Ruedi Schellenberg (YC Romanshorn) und die Berichte der einzelnen Vorstandressorts zur geleisteten Verbandsarbeit im vergangenen Verbandsjahr Neben der Diskussion wichtiger Projekte des Verbandes im Bereich Sport und Umwelt werden die finanziellen und organisatorischen Weichen für kommende Projekte des Verbandes verabschiedet.

Die Deligierten werden den Tag nutzen jetzt zum zehnten Mal den Jahrespreis für die Bodensee-Segler des Jahres zu vergeben. Die Silberne Lädine geht auf Vorschlag eines fünfköpfigen Kremiums an Fahrten- oder Regattasegler und soll herausragende seglerische Leistungen auszeichnen.

Mit einem Festvortrag will der Bodensee-Seglertag die Leistung von Jan und Hannes Peckolt bei den Olympischen Spielen in China würdigen. Das Brüderpaar vom YC Langenargen waren mit einer Bronzemedaille im 49er die einzigen deutschen Medaillengewinner bei den Olympischen Segelwettbewerben 2008 und die ersten seit acht Jahren. Am Bodensee ist man besonders stolz darauf, dass gerade dieses Binnenrevier international so erfolgreiche Segler stellt, die zu den Besten der Welt zählen.

Schwerpunkt des Vormittags wird das Regattasegeln sein. Insbesondere werden die Regattaleiter Fragen des Regatta- und Yardsticksegelns, der Einstufung und der Regattawertung diskutieren. Am Seglertag wird zudem der Regattakalender für das Jahr 2009 vorgestellt, der am morgen bei der Regattaterminkonferenz, bei der die rund 130 Regatten am Bodensee terminlich aufeinander abgestimmt werden, verabschiedet wird. Auch in der kommenden Saison wird es wieder einige hochkrätige Regatten am Bodensee geben. So z. B. die deutsche Meisterschaft der Contender oder die Europameisterschaft der A-Katamarane. Regattaauftakt ist Anfang April.

Programm und Anfahrt >

Bodensee-Segler-Verband (BSVB)
Verband der Deutschen, Österreichischen und Schweizer Segelvereine am Bodensee Gegründet 1911

Faszination Laser!

14.11.08 - Unter diesem Motto will der Yachtclub Langenargen, neugierige oder interessierte jugendliche Segler aus der Bodensee-Region umfassend über das Laser Segeln informieren.

Das Ziel ist der weitere Ausbau der Laser Aktivitäten. Sowohl quantitativ, wie auch qualitativ. Das heißt: Gewinnung von Umsteigern oder Aufsteigern aus anderen Bootsklassen, ebenso wie der Aufbau eines Trainingsprogramms. Initiator der Aktion ist Clubmitglied Wolf-Peter Niessen, der selbst begeisterter und erfolgreicher Segler in der Laser Masters Klasse ist.

In diesem Schritt sollen interessierte oder neugierige Jugendliche und/oder deren Eltern erst einmal einen Einblick in die Laser Segelei erhalten. Informationen zum Boot, zur Idee des Lasers, zur Klasse und zu den seglerischen Möglichkeiten, die der Laser bietet. Am Objekt, aber ebenso über Videomaterial will W.-P. Niessen zeigen, wie heute, über 35 Jahre nach der Geburtsstunde, der Laser gesegelt wird, worauf es ankommt und wie viel Spaß der Laser bietet. Und er möchte dabei alle eventuellen Fragen rund um den Laser beantworten.

Die ca. 1½-stündige Veranstaltung wird Anfang 2009 in den Räumen des Landesleistungszentrums Segeln des Landes-Segler-Verbandes BW in Friedrichshafen Seemoos stattfinden.

Anmeldungen bitte per e-mail und mit folgenden Angaben an: : info@ycla.de
Name, Vorname
Club
Alter (bei Jugendlichen)
bisherige Bootsklasse

Die genauen Termindaten werden nach Sichtung der Rückmeldungen festgelegt und allen Interessierten per e-mail mitgeteilt.

Die Teilnehmerzahl ist begrenzt! Rückfragen bitte an: wp.niessen@online.de

Donnerstag, 13. November 2008

13.11.08: Vom Laser bis zur Langeweile

IHK und Universität Konstanz präsentieren zum zweiten Mal gemeinsam Wissenschaftshappening Uni Downtown/Zeitgleich Vorträge von acht Professoren in der Konstanzer Altstadt.

Das Wissenschaftshappening "Uni Downtown" geht in die zweite Runde. Nach dem erfolgreichen Auftakt im letzten Jahr, bei dem rund 400 Konstanzerinnen und Konstanzer den Vorlesungen der Uni-Profs folgten, wollen die IHK Hochrhein-Bodensee und die Universität Konstanz auch in diesem Jahr wieder Wissen vom Gießberg in die Stadt bringen. Am Freitag, den 28. November, werden acht Professoren an acht verschiedenen Orten in der Konstanzer Innenstadt zeitgleich Vorlesungen halten. Alle Konstanzer Bürger und Unternehmer sind eingeladen, den spannenden Vorträgen beizuwohnen. Man muss übrigens nicht studiert haben, um den Vorlesungen folgen zu können. Die Wissenschaftler werden ihre Erkenntnisse in unterhaltsamer und verständlicher Form erklären. Zum Abschluss der Aktion gibt es noch einen gemeinsamen Ausklang im Festsaal des Restaurants Seerhein, bei der auch Uni-Rektor Gerhart von Graevenitz und IHK-Hauptgeschäftsführer Claudius Marx anwesend sein werden.

Vom Laser bis zum Glücksspiel reicht dabei das Themenspektrum. So wird man unter anderem in Cemils Blumenladen in der Hussenstraße von Professorin Iwona Adamska erfahren, welche Rolle das Licht im Wachstumsprozess einer Pflanze einnimmt. Professor Jörg Ennuschat und Christa Brugger beschäftigen sich im Casino mit dem Phänomen Glückspiel und seiner Faszination, die es auf die Menschen schon immer ausgeübt hat. Oder Professor Thomas Götz wird im Wartebereich des Bürgerbüros darüber berichten, was Langeweile ist und wie sie entsteht.

Ausgedacht und organisiert haben sich diese etwas andere Vorlesungsreihe Professor Rüdiger Klimecki, Dr. Ulrich Wacker, Geschäftsführer der Akademie für wissenschaftliche Weiterbildung an der Universität, und IHK-Pressesprecher Achim Eickhoff. Sie wollen mit "Uni Downtown"
Begeisterung für die Wissenschaft bei den Konstanzern wecken und den Aspekt der "Wissenschaftsstadt Konstanz" stärken. "Wir möchten zeigen, mit welchen spannenden Themen man sich an unserer Uni tagtäglich beschäftigt.

"Und damit wollen wir natürlich auch Lust auf Weiterbildung wecken", erläutert Ulrich Wacker das Konzept aus Sicht der Universität. Und Achim Eickhoff ergänzt: "Das Ziel der IHK ist es, mit dieser außergewöhnlichen Aktion Wirtschaft und Wissenschaft zusammen zu bringen. Und unser gemeinsames 'Happening' kann gut dazu beitragen."

Konstanzer Handels- und Dienstleistungsunternehmen sowie die Stadtverwaltung stellen ihre Räumlichkeiten für "Uni Downtown" zur Verfügung. Dabei sind Cemil Blumenladen, die Firmen Giga Optics und Lorth Gessler Mittelstaedt, das Restaurant SeeRhein und die Czerner Dance Academy. Auch Oberbürgermeister Horst Frank betätigt sich als Gastgeber, indem er den Ratsaal und das Bürgerbüro zur Verfügung stellt. Sämtliche Vortragsveranstaltungen sind übrigens kostenlos. Allerdings ist eine vorherige Anmeldung mit Name und Adresse aufgrund der limitierten Anzahl der Plätze unerlässlich.

Anmelden kann man sich bis zum 24. November bei Elke Stock in der IHK, Telefon 0049 (0)7531/2860-145, Mail: elke.stock@konstanz.ihk.de

Auf der Homepage www.konstanz.ihk.de oder www.uni-konstanz-downtown.de ist der Programmflyer mit der Anmeldung eingestellt.

Dynamische Retro-Show im Herzen Europas

13.11.08 - Wasser – Land – Luft: Historische Fahrzeuge in allen Dimensionen auf der zweiten KLASSIKWELT BODENSEE vom 21. bis 24. Mai 2009 auf dem Messegelände in Friedrichshafen.

Entertainment und Inszenierung sind heute die Schlagworte: Die KLASSIKWELT BODENSEE (21. bis 24. Mai 2009) hat vom Start weg diese Trends aufgenommen und eine Veranstaltung mit eigenem Charakter und eigener Identität geschaffen. Authentizität wird am Bodensee seit Generationen gelebt – ob von den Pionieren der Mobilität vor 100 Jahren oder den Menschen, die heute täglich für die Kunden und Touristen mit Freude tätig sind. 38.000 Besucher an vier Messetagen und 20.000 weitere Zuschauer bei der Oldtimerparade am See waren von der Premiere der KLASSIKWELT BODENSEE im Jahr 2008 begeistert.

Auch die zweite Auflage im Jahr 2009 bietet mit einem großen Angebot von Ausstellern „Oldtimer-Feeling pur“. Anbieter von historischen Fahrzeugen, Dienstleistungen, Zubehör und Lifestyle-Produkten sowie bekannte Restauratoren und der Oldtimer-Teilemarkt lassen die Herzen der Fans höher schlagen. Die Planungen für 2009 laufen bereits auf vollen Touren.

KLASSIKWELT BODENSEE 2009 – der Ausblick:
• 50.000 qm Ausstellung in acht Messehallen und auf dem Freigelände
• Sonderschauen wie „Salon de Luxe“ und „Heartbeat of America“
• Rennatmosphäre auf dem Messe-Rundkurs
• Last und Kraft – Halle mit historischen Nutzfahrzeugen und Traktoren
• Clubhallen für Marken- und Hobbyclubs
• Oldtimer-Teilemarkt
• Oldtimer-Parade am See – “Das rollende Museum”
• Süddeutschlands heißeste Rock’n’ Roll-Party „Let the good times roll“
• Park-Arena für Besucher mit Oldtimern in der Messe

Mit historischen Bussen geht es jeden Tag an den Hafenbahnhof und die herrliche Uferpromenade am Bodensee. Dort stehen alte Schiffe und Boote für Rundfahrten zur Verfügung. Das königliche Dampfschiff „Hohentwiel“, historische Boote sowie eine Oldtimer-Regatta am See bilden eine traumhafte Kulisse für die Mobilität zu Wasser.

Von der Flugschau bis zur Regatta

Die KLASSIKWELT BODENSEE ist keine statische Retro-Show, sondern ein dynamisches Event, das die Menschen und sich selbst bewegt: Von der Flugschau bis zur Regatta, von der Rallye bis zum Oldie-Shuttlebus. Auf über 50.000 qm in acht Messehallen sowie dem angrenzenden Airport und am Bodensee bietet die KLASSIKWELT BODENSEE die pure Freude am Oldtimer.

Friedrichshafen ist weltweit ein Begriff für technische Entwicklungen im Zeichen der Mobilität. Am Bodensee setzten die Pioniere Zeppelin, Dornier, Maybach und Porsche ihre Ideen um. Konzerne wie ZF, MTU und EADS sowie das Zeppelin- und Dorniermuseum sind Zeugen dieser einzigartigen Geschichte der Mobilität. Touristisch und kulinarisch zählt diese Destination im Dreiländereck zu den bedeutendsten in Europa. Dies schätzen auch Oldtimer-Freunde zu Lande, zu Wasser und in der Luft und genießen es, ihrem Hobby aus vollen Zügen zu frönen. Flyer >

KLASSIKWELT BODENSEE vom 21. bis 24. Mai 2009 auf dem Messegelände in Friedrichshafen.Weitere Informationen unter: www.klassikwelt-bodensee.de

Messe Friedrichshafen GmbH, www.messe-friedrichshafen.de


Hallenübersicht (zur Vergrösserung anklicken)

Dienstag, 11. November 2008

Captain's Dinner des Segler-Verein Purren Konstanz e.V.

11.11.08 - Den Abschluss der Segelsaison 2008 feierte der SVPK dieses Jahr im Restaurant Seerhein. Knapp 50 Mitglieder und Gäste trafen sich am Samstag, den 8. November zu einem festlichen Abendessen im Séparée im oberen Stockwerk des Restaurants. Der Saal und die Tische wurden im Vorfeld von fleißigen Helfern um das Organisationsteam von Eberhard Roletschek festlich dekoriert, so dass sich den Gästen ein tolles Ambiente darbot. Als besondere Geste wartete an jedem Platz ein Schlüsselanhänger in Form eines kleinen Fenders, natürlich mit SVPK Aufdruck, als Präsent vom Verein.

Zuerst wurde nach persönlicher Begrüßung der Mitglieder und der Gäste durch Guido Weber und Ralf Halbherr im Foyer des Festsaales ein vom Verein gestifteter Aperitif gereicht. Dabei stimmte sich die Gesellschaft im Vorfeld auf einen geselligen Abend ein.

Vor dem ersten Gang der verschiedenen drei Gänge Menüs hieß unser erster Vorsitzender Guido Weber die Mitglieder und Gäste noch einmal persönlich willkommen und hielt eine kleine Festansprache.

Währen des kulinarischen Teils des Abends wurden Bilder der Segelsaison 2008 an die Wand projiziert, die Vereinsmitglieder von den verschiedenen Veranstaltungen des Vereins oder aber auch von privaten Segeltörns und gemeinsamen Ausflügen zur Verfügung gestellt hatten.

Vor dem Dessert überraschte Stefan Hoch dann die Gesellschaft noch mit einer Zaubershow. Professionell wurden den verblüfften Zuschauern Kartenkunststücke dargeboten sowie Knoten in und wieder aus Seilen heraus gezaubert und auch bunte Tücher aus Händen und Hüten gezogen. Für die aufwendigeren Zauberkunststücke wurden dabei vom Magier mutige Assistentinnen und Assistenten aus dem Publikum zur tatkräftigen Unterstützung rekrutiert.

Nach dem Dessert saßen die Mitglieder und Gäste dann noch gemütlich beisammen und haben sich bei dem einen oder anderen Gläschen die besten Geschichten der Saison erzählt und natürlich wurden auch schon seglerische Pläne für die kommende Saison geschmiedet…
Sven Seren

Montag, 10. November 2008

BLUBOATS CUP - Erfolg für Michel Vaucher

10.11.08 - Hilterfingen, 09.11.08 - Nach den gestrigen fünf Läufen konnten heute zwei weitere Läufe gesegelt werden. Michel Vaucher kam auch mit den heutigen Leichtwindbedingungen am besten zu Recht und baute seine Führung von gestern mit zwei weiteren Laufsiegen aus. Auf dem zweiten Platz hielten sich Markus Bohren und sein Team von Zug Sailing. Den dritten Platz ersegelten sich das Team um Beat Müller vom Zürcher Yacht Club, welches noch einen Platz gut machen konnte.

Nach einer kurzen Preisverteilung bedankte sich bluboats bei seinen Event Partnern, besonders der Segelschule Berner Oberland und Paraloc.

Schlussrangliste nach sieben Läufen:
1. SUI 05 - Michel Vaucher
2. SUI 02 - Markus Bohren
3. SUI 03 - Beat Müller
4. SUI 04 - Dani Schenker
5. SUI 07 - Claus Nehrig
6. SUI 01 - Dominik Peikert
7. SUI 00 - Hans von Berg
8. SUI 08 - Thomas Ruchti
9. SUI 06 - Dan Mrskos






Fotos: Beat Müller

Sonntag, 9. November 2008

BLUBOATS CUP - Tag 1

09.11.08 - Hilterfingen - Der Auftakt bluboats cup fand bei herrlichem Herbstwetter statt. Nach einer kurzen Begrüssung durch die Firmengründer Christian "Blumi" Scherrer und Christian Bolinger und einem kurzen Skipperbriefing lief die Flotte von neun blu26 sogleich aus.

Bei 1-2 Beaufort konnten fünf Läufe ausgetragen werden. Michel Vaucher und sein Team vom Club Nautique Morgien dominierten das Feld und setzten sich mit 6 Punkten an die Spitze. Auf dem zweiten Platz folgt das Team Bohren vom Yacht Club Zug mit 11 Punkten vor der Crew um Claus Nehrig mit 18 Punkten aus Kiel.

Prov. Rangliste nach fünf Läufen:
1. SUI 05 - Michel Vaucher
2. SUI 02 - Markus Bohren
3. SUI 07 - Claus Nehrig
4. SUI 03 - Beat Müller
5. SUI 04 - Dani Schenker
6. SUI 01 - Dominik Peikert
7. SUI 00 - Hans von Berg
8. SUI 06 - Dan Mrskos
9. SUI 09 - Thomas Ruchti


Freitag, 7. November 2008

BLUBOATS CUP, Hilterfingen / 8.-9.11.2008

07.11.08 - Udligenswil / Hilterfingen - Am kommenden Wochenende findet in Hilterfingen am Thunersee der erste bluboats cup statt. Dieser wird von bluboats in Zusammenarbeit mit der Segelschule Berner Oberland durchgeführt.

Alle acht in diesem Jahr hergestellten blu26 sowie der Prototyp werden bei dieser ersten Klassenregatta am Start sein; für spannende Regatten wird also gesorgt sein. Zudem wird die blu30 die Regatten am Rande begleiten und für Gästefahrten bereitstehen.

Weitere Informationen und tägliche Berichte unter: www.bluboats.com.


bluboats gmbh
bluboats wurde im Frühjahr 2006 durch Profisegler und Firmenmitinhaber Christian "Blumi" Scherrer gegründet. bluboats ist eine Beratungs- und Vertriebsfirma, die zusammen mit einem breiten Netzwerk von Partnerfirmen elegante Semi-Custom und One-Design Yachten für das sportliche Binnensegeln auf's Wasser bringt. Mit der blu30 wurde die erste Semi-Custom Yacht entwickelt, mit der blu26 folgte die erste One-Design Yacht. bluboats steht für schöne und sportliche Yachten im zeitgemässen Design.

Mittwoch, 5. November 2008

Genackertraining mit Hannes Peckolt im MCG

05.11.08 - Am vergangenen Wochenende fanden sich 15 ambitionierte Segler bei spätherbstlichen Verhältnissen im Match Center Germany in Langenargen ein, um etwas vom olympischen Flair einer Bronzemedaillie zu schnuppern, aber in erste Linie um mehr über den Trimm und die Taktik beim Genacker-Segeln zu erfahren. Gesegelt wurde auf Melges 24, dem Klassiker der modernen Sportboote.

Nach 15 Trainingswettfahrten blickten die Coaches Hannes Peckolt, Eberhard Magg und Bernd Buck in sichtlich zufriedene Gesichter. Das Training begann an Allerheiligen um 9:00 mit einer Theorieeinheit im Seminarraum des Seehotel Litz wo die Grundlagen für Trimm und Taktik unter Gennaker vermittelt wurden. Vom Fahrtensegler über den Neueinsteiger in den Segelsport bis hin zu ambitionierten Freizeitregattaseglern war alles vertreten. Im Anschluss ging es auf die Boote die dann unter Anleitung vorbereitet wurden mit der Zielsetzung dass Manöver klappen und keine Schäden am Regattamaterial entstehen, was essentiell ist um auch im Ziel anzukommen! Danach ging es auf den hochnebelbedeckten Bodensee. Leichte Winde um 1-2 Windstärken bescherten optimale Voraussetzungen für den Wasserteil des Trainings. Die Teilnehmer wurden durch die Coaches an Bord, als auch vom Motorboot aus betreut und unterstützt. Die Lernkurve war steil. Nach 8 Trainingsläufen von Wettfahrtleiter Eberhard Magg ausgesteckt ging es vor anbrechender Dunkelheit zurück in den Gemeindehafen Langeargen. In gemütlicher Runde konnten dann weitere Fragen beantwortet werden, als auch von Trainer Seite auf die beobachteten Fehler eingegangen werden.

Am Sonntag ging es dann wieder früh los, mit der 2. Theorieeinheit. Das freundlichere Wetter bescherte angenehmere Temparaturen und gleiche Windbedingungen wie am Vortag. Um 15:00 ging dann die Letzte Trainingswettfahrt zu Ende. Nach gemeinsamem Aufräumen der Yachten wurden die Teilnehmer dann nach Übereichung eines Match Center Funktionshirts und einer abschließenden Blitzlicht Runde verabschiedet. Das Feedback war sensationell positiv, hier ein paar Auszüge:

„Wir haben einen Haidenspaß gehabt, taktisch viel gelernt , die kurzen Regatten waren Adrenalin pur!“ Carlo Bevoli

Rolf Natter: „Der Mix aus Theorieeinheiten und den Praxiseinheiten, war optimal, ich gebe der Veranstaltung 5 von 5 möglichen Sternen, und komme gerne wieder zu Veranstaltungen im Match Center Germany“

Hannes Peckolt: „Es war sehr interessant zu sehen, wie die Lernkurve über die 2 Tage stetig nach oben gezeigt hat und es hat viel Spaß gemacht mit einer solchen lernwilligen Truppe zu arbeiten.“

Hans Skoniezcny: "Obwohl ich früher Regatten gesegelt bin, hatte ich die letzen Jahre mehr Spaß dabei 2000 Seemeilen geradeaus zu fahren, als mit vielen Manövern um Tonnen zu segeln. Nach den zwei Tagen habe ich aber wieder Feuer gefangen."

Das Match Center Germany wird bis zum Jahreswechsel seine Website aktualisieren, und dort auch dann das komplette Programm mit weiterführenden und neuen Trainings veröffentlichen. Mehr Informationen unter http://www.match-center.de/ .


Hannes Peckolt und Eberhard Magg im Theorieunterricht


Die 3 Boote unter Gennacker


Hannes Peckolt auf der Suche nach dem richtigen Dreher und der richtigen Boe


Hannes Pekolt und Bernd Buck beim On Board Coaching

Dienstag, 4. November 2008

Platz 1 zum Saisonabschluss für das Match Race Team Hamburg

04.11.08 - Knapper Sieg bei der Ladies Only-Regatta auf der Alster - Silke Hahlbrock und ihr Team haben am vergangenen Wochenende die Ladies Only-Regatta auf der Alster gewonnen. In einem spannenden Finale schlugen die vier Frauen, die für den Hamburger Segel-Club (HSC) an den Start gehen, das finnische Olympia-Team um Steuerfrau Silja Lehtinen.

Noch in der Vorrunde mussten sich Silke Hahlbrock, ihre Schwester Maren, Marion Rommel und Nele-Marie Bock der Weltranglisten 5. aus Finnland geschlagen geben. Und auch im Finale war es ein harter Kampf für die vier HSC-Seglerinnen, um sich den Gesamtsieg zu sichern. Bei sehr leichten und unkonstanten Winden stand es nach vier Rennen 2:2. Das fünfte Rennen musste also die Entscheidung bringen. „Die Bedingungen waren extrem schwierig und oft konnte man den Wind gar nicht auf dem Wasser sehen. Wir hatten circa fünf Längen Rückstand an der Luvtonne und kaum einer hat noch an unseren Sieg geglaubt. Aber wir haben nicht aufgegeben und konnten im letzten Moment mit einer Böe vorbei fahren“, erklärt die Steuerfrau, die derzeit in der Match Race-Weltrangliste den dritten Platz belegt, den entscheidenden Sieg.

Silja Lehtinen, die im vergangenen Sommer mit dem Bootstyp Yngling an den Olympischen Spielen in Quingdao teilgenommen hat, konnten die Hamburgerinnen so auf Platz zwei verweisen. Noch im vergangenen Jahr hatte das Team-Hahlbrock das Finale der Ladies Only-Regatta gegen Lehtinen verloren. Das intensive Training der vergangenen Monate hat sich somit ausgezahlt.

Auch das Halbfinale gegen die Deutsche Meisterin Suzanne Willim war mit einem klaren Sieg von 2:0 eine deutliche Entscheidung. „Die Alster hat es aufgrund der schwierigen Windbedingungen mal wieder richtig spannend gemacht. Oft konnte man den Wind gar nicht auf dem Wasser sehen“, so die strahlende Silke Hahlbrock nach der Siegerehrung. „Umso mehr freuen wir uns über diesen tollen Abschluss einer erfolgreichen Regattasaison.“ Doch nach der Saison ist vor der Saison: Und deshalb wird die Mannschaft schon nächstes Wochenende auf der Kieler Förde mit einem Englischen Schiedsrichter die neuen Wettfahrtregeln trainieren.

Zudem planen die jungen Damen ein Mentaltraining, Wetterkunde, Fitness und viele Stunden auf dem Wasser. Die Wintermonate bleiben somit nicht ungenutzt, Wenn dann noch ein Hauptsponsor gefunden ist, steht dem Ziel, zu den Olympischen Spielen 2012 in England zu fahren, nichts mehr im Wege. Denn hier wollen Silke Hahlbrock und ihre Team-Kolleginnen auf jeden Fall nicht nur dabei sein.

Alle Ergebnisse sind auch im Internet zu finden: www.hsc-hamburg.org/hscindex.html

Montag, 3. November 2008

Deutsche Meisterschaft für alle Seesegler

03.11.08 - Der Deutsche Segler-Verband (DSV) geht auf See neue Wege und modernisiert die Internationale Deutsche Meisterschaft der Seesegler.

Damit reagiert der DSV auf die unterschiedlichen Interessenslagen im Offshore-Bereich. Während der Großteil der sogenannten Dickschiffsegler Up-and-Down-Wettfahrten preferiert, gibt es eine beständige Fangemeinde, die Langstrecken bevorzugt. Um allen Seeseglern gerecht zu werden, hat der Seesegel-Ausschuss des DSV bei einer Tagung im Rahmen der hanseboot beschlossen, die Meisterschaften in den Rubriken Inshore (küstennahe Kurzwettfahrten) und Offshore (lange Distanz/Hochsee) zu empfehlen.

„Wir verstehen uns als Serviceunternehmen, das die Meisterschaften nach den Bedürfnissen der Segler ausschreibt und anbietet. Deshalb müssen wir beiden Fraktionen gerecht werden“, begründet der Vorsitzende des Seesegelausschusses, Dr. Wolfgang Schäfer (Lüneburg), die Entscheidung, die der Seesegelausschuss dem DSV-Präsidium als Empfehlung vorlegt. Stimmt das Präsidium dem Vorschlag zu, wird die IDM der Seesegler 2009 vor Flensburg erstmals im neuen System ausgesegelt. Eingebunden in die Flensburger Förde Woche werden am ersten Wochenende vom 10. bis 13. September 2009 die Kurzwettfahrten für die IDM in den Klassen ORCi I, II, III/IV und der Einheitsklasse Melges 24 ausgesegelt, bevor am zweiten Wochenende (17. bis 20. September 2009) die Langstreckenspezialisten und –Liebhaber starten und um ihren Offshore-Titel kämpfen. Insgesamt sollen 2009 somit erstmals fünf Meistertitel vergeben werden.

Die Internationale Deutsche Meisterschaft wird seit 1996 jährlich ausgesegelt. Dabei wird nach einer Verrechnungsformel gesegelt, um die Leistung der Segler/innen auf Yachten verschiedener Werften, unterschiedlicher Länge und unterschiedlichen Alters miteinander vergleichen und nach dem Berechungssystem bewerten zu können. Nachdem bis 2007 zwölf Mal nach der IMS-Vermessungs-Formel gesegelt wurde, wurde 2008 auf die noch gerechtere Vermessungsformel ORC International umgestellt und die Meisterschaftsordnung auf Einheitsklassen (2008: J80, 2009: Melges 24) ausgeweitet.

Doch während sich die IDM zur Kieler Woche 2008 großer Beliebtheit erfreute, wuchs eine Unzufriedenheit bei den Langstrecken-Befürwortern. „Wir müssen uns diesen Wünschen stellen und freuen uns, dass Flensburg Möglichkeiten aufzeigt, wie wir alle unter einen Hut bekommen“, so Schäfer. Wichtig sei es, auf die Homogenität zu achten und zu verhindern, dass sich die Seesegelflotte in verschiedene Interessensgruppen aufsplittet, ergänzt der Lüneburger Arzt. „Eine Spaltung der Seesegler wäre kontraproduktiv. Kleine Felder und weniger Aufmerksamkeit wären die Folge“, so der Vorsitzende der Regattavereinigung Seesegeln (RVS), Uwe Wenzel, der die Erweiterung der Deutschen Meisterschaft um die Long-Distance-Segler begrüßt. „Wichtig ist, dass wir nach der transparenten und gerechtesten Vermessungsformel ORC gegeneinander antreten,“ so Wenzel.

„Durch die ORC-Vermessung sind die Felder bei den Seebahn-Regatten dichter zusammengerückt. Das heißt, dass ältere Schiffe als auch Hightech-Neubauten eine Chance haben, Deutscher Meister zu werden“, erklärt Schäfer die Beliebtheit der international weit verbreiteten ORC-Vermessungsformel, die inzwischen auch Australien erreicht hat. Zwar bieten verschiedene Veranstalter und Länder unterschiedliche Formeln an, um unterschiedliche Yachten in einer Regatta gegeneinander segeln zu lassen und bewerten zu können, aber zur Zeit bietet die ORC-Vermessung als weltweit einzige wissenschaftlich basierte Formel die gerechteste Form. Daher hat sie als einzige das exklusive Recht ISAF Europa- und Weltmeisterschaften auszutragen. Um das zu unterstreichen, trafen sich die Mitglieder des ORC Management Commitees aus fünf Nationen im Oktober in Lüneburg. „Um wirkliche Meister zu küren, müssen Erfolg und Platzierungen die Leistung der Crew widerspiegeln“, so Schäfer, der als Vizepräsident zusammen mit dem Präsidenten Bruno Finzi aus Italien, Don Genitempo aus den USA, Jose Frers aus Argentinien und Philip Tolhurst aus England nun auch Unterstützung in Australien durch Australiens Segelikone Syd Fisher und den CYCA mit seinem Commodore Matt Allen, der das berühmte Sydney Hobarth Race veranstaltet, gefunden hat.

Durch die Erweiterung auf die Langdistanz-Meisterschaft, die das DSV-Präsidium noch absegnen muss, kann eine Crew/Yacht ab dem nächsten Jahr theoretisch auch zwei Titel in einem Jahr (Inshore und Offshore) gewinnen.

Voraussichtlicher Zeitplan der IDM der Seesegler 2009 im Rahmen der Flensburger Fördewoche:
Donnerstag, 10. Sept. bis Sonntag, 13. Sept.: Inshore-IDM
Donnerstag, 17. Sept. bis Sonntag, 20. Sept.: Offshore-IDM
Flensburger Fördewoche: 10. bis 20. Sept.

Bisherige Internationale Deutsche Meisterschaften der Seesegler (IDM-See):
Kiel (1996, 1997, 2000, 2003, 2008)
Flensburg (1998, 2001, 2006)
Helgoland (1999, 2002)
Neustadt (2004)
Travemünde (2005)
Warnemünde (2007)

hanseboot 2008: Zufriedene Aussteller und reges Kaufinteresse trotz wirtschaftlicher Flaute

03.11.08 - 100.000 Besucher kamen zur 49. Internationalen Bootsausstellung Hamburg. Die hanseboot 2008 ist erheblich besser gelaufen als wir dies angesichts der täglichen Medienberichte zur Finanz- und Wirtschaftskrise erwarten konnten", so das Fazit von Bernd Aufderheide, Vorsitzender der Geschäftsführung der Hamburg Messe und Congress GmbH, zum Abschluss der 49. Internationalen Bootsausstellung Hamburg. Rund 100.000 Besucher (Vorjahr: 105.549) kamen an den neun Ausstellungstagen zur hanseboot 2008, die am Sonntag ihre Tore schloss.

Der hanseboot-Hafen am Baumwall war mit 22.000 Besuchern etwas weniger besucht als im letzten Jahr (2007: 25.000). Vor allem an den sonnigen Herbsttagen nutzten zahlreiche Wassersportinteressierte die Gelegenheit, sich die mehr als 50 grössten Segel- und Motoryachten in ihrem Element anzusehen.

Die mehr als 800 Aussteller im hanseboot-Hafen und in den elf Hallen der Hamburg Messe zeigten sich sehr zufrieden bis zufrieden und zogen ein positives Resümee. Das Kaufinteresse war weit höher als erwartet. Hersteller und Händler von Ausrüstung und Zubehör verzeichneten gute Umsätze. Auch Bootswerften und Yachthändler meldeten vielfach Verkaufsabschlüsse und erwarten angesichts vieler intensiver Beratungsgespräche und konkreter Angebote ein erfolgreiches Nachmessegeschäft. Die Faszination und Sehnsucht der Menschen aufs Wasser zu gehen, war und ist ungebrochen.

Durch ihren idealen Standort zwischen Nord- und Ostsee zieht die Hamburger Bootsausstellung seit jeher ein sehr fachkundiges und kaufkräftiges Publikum an. Dies spiegelt sich auch in der Besucherstruktur der hanseboot 2008 wider. 21 Prozent verfügen über ein aushaltsnettoeinkommen von mehr als 5.000 Euro und damit über eine im bundesweiten Vergleich überdurchschnittlich hohe Kaufkraft. Rund 93 Prozent der Besucher betreiben aktiv Wassersport.

Dabei richtet sich das Besucherinteresse mit 56 Prozent in erster Linie auf den Segelsport. Der Bereich Zubehör und Ausrüstung verzeichnete mit 50 Prozent ein steigendes Interesse. Es folgen die Bereiche Motorboote mit 33 Prozent und Motoren mit 18 Prozent. 75 Prozent der hanseboot-Besucher besitzen ein eigenes Boot beziehungsweise Surf- oder Kiteboard und 14 Prozent chartern gelegentlich.

„In einem schwierigen wirtschaftlichen Umfeld war die Kaufbereitschaft höher als erwartet. Die Mehrzahl meiner Mitglieder war mit dem Verlauf der hanseboot zufrieden“, bestätigte auch Claus-Ehlert Meyer, Geschäftsführer des Deutschen Boots- und Schiffbauer-Verbandes (DBSV). Der Grund für die überwiegend positive Bilanz der Aussteller sind laut Meyer auch „die vielen unterschiedlichen Branchensegmente, die nie gleichzeitig und in gleichem Maße von konjunkturellen Schwankungen betroffen sind“.

Motorboote und -yachten
Thomas Uhlig, Geschäftsführer Skandinavia Bootsimport (Bavaria): „Es gab weniger Besucher, trotzdem haben wir gut verkauft.“

Uwe Brumund, Drettmann: „Es sind schwierige Zeiten, die auch die hanseboot beeinflussen. Wir haben trotzdem einige sehr gute Kontakte knüpfen können. Wir werden auf jeden Fall auch im nächsten Jahr beim 50. Jubiläum dabei sein.“

Sylvia Loeber, Sunseeker Germany: „Wir wissen, dass vor allen Dingen die augenblickliche wirtschaftliche Situation den für uns schwächeren Verlauf der hanseboot verursacht. Wir werden im nächsten Jahr nicht auf die 50. Internationale Bootsausstellung Hamburg verzichten.“

Peter Neumann, Kiel Classic: „Trotz der schlechten wirtschaftlichen Vorgaben sah es für uns nicht so düster aus, wie befürchtet. Wir gehen von einem guten Nachmessegeschäft aus, deshalb sind wir zufrieden mit dem Verlauf der hanseboot.“

Heinrich Hennings, Linnsen Yachts: „Das Interesse an unseren Motoryachten ist trotz des Besucherrückgangs im Vergleich zum Vorjahr gleich geblieben. Wir scheinen die richtigen Produkte zu haben, in die trotz der Wirtschaftkrise investiert wird.“

Herbert Sieg, Thalmann Boote und Yachten (Jeanneau): „Es war ruhiger als im Vorjahr, aber wir sind nicht unzufrieden, denn wir haben verkauft und hoffen auf ein gutes Nachmessegeschäft. So schlecht, wie wir täglich in der Zeitung lesen, ist die wirtschaftliche Situation gar nicht.“

Ausrüstung und Zubehör
Thomas Jungblut, North Sails (Segelmacher): „Wir fühlen uns hier wie auf einer Insel der Glückseligen. Wir haben auch schon vor der Messe nicht schwarz gesehen, aber das Geschäft läuft für uns tatsächlich ungebremst. Wir verzeichnen keine Einbrüche. Die neue Darstellung der Messe und die Aufteilung der Hallen empfinden wir als ganz großen Fortschritt.“

Peter Frisch (Ausrüstung, Zubehör, Bekleidung): „Die Lust und Freude am Wassersport ist ungebrochen. Wenn der Käufer zurückhaltend ist bei der Anschaffung von Booten, profitieren wir meist davon. Wir werden etwas weniger Umsatz als im Vorjahr haben, sind aber zufrieden. Wir sehen die Messe als Marketingtool, das auch langfristige Auswirkungen hat.“

Helge von der Linden (Bootsbeschichtungen, Lacke, Baustoffe): „Der so genannte ‚After-Markt’ ist relativ krisensicher. Bei großen Neubauprojekten ist Zurückhaltung zu spüren. Wir verzeichnen weniger Neulackierungen, eher wird da die alte Yacht noch mal aufgearbeitet. Aber wir sind absolut zufrieden und hatten viele nachhaltige Gespräche.“

Verschiedenes
Christian Eschenburg, Scansail (Yachtcharter): „Es war die beste hanseboot seit 25 Jahren. Wir hatten einen hervorragenden Standort und sind vom Fachpublikum in Hamburg begeistert.“

Harald Baum, Pantaenius (Yachtversicherungen): „Wir merken deutlich, dass das Interesse am Segeln und der Natur nicht nachlässt. Wir sind auf dem gleichen Niveau wie im Vorjahr, was Interesse und Anfragen betrifft.“

Frauke Klatt, Maritime Kunst: „In Anbetracht der Lage bin ich sehr, sehr zufrieden. Ich bin sehr glücklich mit dem Stand. Es sind weniger Besucher, aber die kommen gezielt.“

Jörg Michaelsen, Tatort Beach, Eventbereich Surfen und Kiten: „Das neue Konzept wurde gut angenommen. In Halle B1 haben wir die historischen Stationen des Windsurfens gezeigt und den
Besuchern Surfschulungen auf dem Trockenen angeboten.“

Christoph Schumann, Moderator „hanseboot arena“: „Am Wochenende und an den Nachmittagen war die ‚hanseboot arena’ sehr gut besucht. Das Signal, den Besuchern etwas zu bieten, ist angekommen. Dabei wird die Fachkompetenz der hanseboot unterstrichen. Besondere Aufmerksamkeit haben die Interviews mit den Weltumseglern und auch Sicherheitsvorführungen erzielt. Auch die Match Race-Vorführungen und der Tretboot-Wettbewerb waren bei den Zuschauern beliebt.“

Die hanseboot 2009, 50. Internationale Bootsausstellung Hamburg, findet vom 24. Oktober bis zum 1. November 2009 auf dem Gelände der Hamburg Messe und im hanseboot-Hafen statt.