Mittwoch, 2. Januar 2008

Rolex Sydney Hobart Yacht Race 2007


Rosebud off Organ pipes 2007 Rolex Sydney Hobart Yacht Race ©ROLEX/ Carlo Borlenghi

US-Neubau "Rosebud" berechnet Gesamtsieger beim 63. Rolex Sydney Hobart Yacht Race

29. Dezember 2007 - „Hinreißend, kaum zu glauben.“ Das waren die ersten Worte von Roger Sturgeon aus Fort Lauderdale in Florida/USA, als der Eigner im Zielhafen von Hobart auf Tasmanien erfuhr, dass er mit seiner Segelyacht „Rosebud“ gegen 81 Konkurrenten das 63. Rolex Sydney Hobart Yacht Race nach berechneter Zeit gewonnen hatte. Der Neubau vom Typ der STP65-Klasse siegte auf der 628 Seemeilen langen Traditionsregatta von Sydney aus vor den einheimischen Booten „Ragamuffin“ von Syd Fischer und „Quantum Racing“ von Ray Roberts. Bob Oatleys 30-Meter-Supermaxiyacht „Wild Oats XI“ (ebenfalls Australien), die zum dritten Mal in Folge als Erste im Ziel gefeiert worden war, lag am Ende aufgrund des Handicapfaktors in der Ergebnisliste mehr als fünf Stunden hinter der „Rosebud“.

„Nur wir selbst wissen genau, wie hart wir über mehrere Jahre auf dieses Projekt hingearbeitet haben“, meinte Roger Sturgeon, „wir hatten einen Plan und haben diesen zielgerichtet verfolgt. Es ist unglaublich, bei all den Zeichen, die dagegen sprachen. Wir sind außer uns vor Freude.“ Obwohl am Wochenende noch etliche Schiffe auf der Regattastrecke unterwegs waren, gab der Kommodore des veranstaltenden Cruising Yacht Club of Australia, Matt Allen, die „Rosebud“ bereits als Gesamtsiegerin bekannt. Es ist nach Ted Turners „American Eagle“ in 1972 und der „Kialoa III“ (Jim Kilroy) 1977 erst die dritte US-Yacht, die den Hochseeklassiker gewann.

Für den Gesamtsieg nach IRC-Wertung wird Sturgeon die begehrteste Trophäe des Rolex Sydney Hobart Race bekommen, den Tattersall's Cup. Die Hoffnung der Crews kleinerer Yachten im Feld auf die prestigeträchtige Silberkanne schwand bereits am Sonnabend (29. Dezember) durch eine nächtliche Flaute sowie drehende und entgegenkommende Winde. Die theoretische Möglichkeit, noch in die Spitzengruppe einzugreifen, blieb praktisch unerfüllbar.

Als die „Rosebud“ schon an der St. Elizabeth Pier von Hobart festgemacht hatte, kämpften ihre härtesten Widersacherinnen noch vor der tasmanischen Küste um den Sieg. Die Cookson 50 „Quantum Racing“ hatte das Gesamtklassement zunächst vor der TP52 „Ragamuffin“ und der australischen Reichel/Pugh 55 „Yendys“ von Geoff Ross angeführt. Doch als das Trio nach einem rasanten Vorwindgang bei starkem Nordwestwind auf die Zielgerade der letzten 41 Seemeilen einbog, würfelte eine schwache Brise die Platzierungen nochmals durcheinander.


Mitten in der Nacht lieferten sich die drei Boote wiederum unter Spinnakern ein hochspannendes Finale, in dem die „Quantum Racing“ die „Yendys“ auf der Ziellinie um ganze zwei Sekunden schlug. Die „Ragamuffin“ folgte sechs Minuten und 42 Sekunden zurück, was ihr berechnet dennoch zum zweiten Platz reichte. Allein die „Rosebud“ konnte sie nicht mehr gefährden. Deren kalkulierte Zeit war eine Stunde, 21 Minuten und 33 Sekunden schneller sowie weitere 36 Minuten als die der „Quantum Racing“.

Der Drittplatzierte Ray Roberts analysierte: „Unser Boot eignete sich wirklich ideal für diese Art des Rolex Sydney Hobart, weil es gleich zwei Vorwindabschnitte bei frischem bis starkem Wind gab. Vor allem auf dem letzten Teil vor der Küste Tasmaniens sind wir mit 22 bis 24 Knoten (fast 40 km/h, d. Red.) die Wellen hinunter gesurft. Das war phantastisch, dort haben wir auch viel Zeit gegen die ‚Rosebud' aufgeholt.“

Und weiter: „Außerdem machten wir sieben Seemeilen auf die ‚Ragamuffin' gut und ungefähr genauso viele auf die ‚Yendys'. An der Landecke Tasmaniens sah es anfangs sehr gut für uns aus. Leider gerieten wir kurz darauf in eine Flaute und verbrachten eine Stunde mehr oder weniger auf der Stelle. Hinter Raoul hatten wir noch eine Phase, in der wir nur zwei Knoten fuhren.“

Als die südöstliche Brise auf halbem Weg den Fluss Derwent hinauf auf nördliche Richtungen drehte, ging es noch langsamer voran. „Am Leuchtturm Tasman hatten wir 14 Seemeilen Vorsprung auf Syd (Fischer), und die hat er auf dem Weg nach Norden komplett egalisiert“, berichtete Roberts, „das war eine ernüchternde Erfahrung. Zunächst dachte ich, ‚du Glücklicher, dies ist dein Jahr'. Ich versuche das Rennen seit 1984 zu gewinnen, und dachte nun sei meine große Chance gekommen. Und ich muss zugeben, als die Hoffnungen schwanden, musste ich fast den ganzen Morgen für mich allein dasitzen, um meine Gedanken wieder zu ordnen. Nach einem Wechselbad der Gefühle von den Erwartungen bis zur absoluten Enttäuschung musst du am Ende des Tages eingestehen, dass es nur eine Segelregatta ist und die Konzentration wieder dem Alltag zu gelten hat und du am besten einfach weitermachst.“

Syd Fischer war nicht traurig über das Endergebnis, sondern hocherfreut über die Leistung seiner neusten „Ragamuffin“. Er hatte die TP52 von Roy Disney gebraucht gekauft, und das Farr-Design mit einem neuen Kiel ausgestattet, der am Wind eine höhere Stabilität und mehr Vortrieb brachte.

„Zeitweise waren wir am fliegen, bis fast 30 Knoten schnell“, sagte Fischer, „das Boot ist ganz anders als die anderen, die ich bisher hatte. Vor dem Wind muss die ganze Crew weit hinten im Cockpit sitzen. Dann kommt das Vorschiff so richtig aus dem Wasser heraus und beerdigt sich auch nicht selbst, wenn es durch die Wellen geht. Solange das Gewicht an der richtigen Stelle platziert ist, bleibt das Boot immer gut getrimmt. Zwar kommt eine Menge Wasser übers Deck geschossen, aber die Yacht taucht nicht so tief wie ein U-Boot ein und wird deshalb auch nicht so stark abgebremst.“

War der zweite Platz ein guter Erfolg? „Ja, ich hatte schon ein paar davon“, sagte der Mann der wenigen Worte.

Bruce Taylor, Eigner der brandneuen Reichel/Pugh 40 „Chutzpah“, auch ein Kandidat für den Tattersall's Cup, war ähnlich begeistert über das Bootpotential und weniger enttäuscht über den vierten Gesamtrang. Vor den Wind erreichte das Boot zweimal eine Spitzengeschwindigkeit von 25,4 Knoten und lief über mehrere Minuten mehr als 20 Knoten. „Das Boot ist vor dem Wind eine Rakete wie eine kleine Volvo 70“, so der Eigner. Der Gesamtsieg sei jedoch nicht am Ende verloren gegangen, sondern schon in der zweiten Regattanacht in der Bass-Straße, als sie in eine Flaute geraten seien und sechs Stunden lang nur vier Knoten Fahrt machten.

Freitag, 21. Dezember 2007

Segeln fast bis untern Weihnachtsbaum

„Im Wintertraining werden die Grundlagen für eine erfolgreiche Saison gelegt“, erklären die vier Olympiahoffnungen des pinta racing teams unisono, „da wird auch viel Material getestet und mal eine Trimmeinstellung ausprobiert, die während der Regattahochsaison zu riskant wäre.“ Und kleinere, weniger bedeutende Regatten werden zwischendurch genutzt, um die Erkenntnisse unter Wettkampfbedingungen anzuwenden.

Für Rothweiler/Kussatz ist das noch bis Sonnabend (22. Dezember) die traditionelle Weihnachtsregatta an der Costa Brava. „Unter den 13 Frauenteams sind zwar nur vier internationale Größen dabei“, berichtet die Steuerfrau, „aber wir segeln in einem gemeinsamen Feld mit den Männern und haben so genügend Gegner auf der Bahn.“ Nach einer Frühstartdisqualifikation im vierten Rennen verpassten sie zunächst den Sprung an die Spitze des Felds, holten das aber im weiteren Regattaverlauf nach.

Das gleiche Frühstart-Schicksal ereilte Marc Pickel und Ingo Borkowski beim Commodore’s Cup des Coral Reef Yacht Clubs von Miami schon im ersten Rennen, in dem sie nach überlegener Führung Dritte geworden waren. So blieb dem Duo am Ende Rang vier, während ihre Sparringspartner John Dane und Austin Sperry, die US-amerikanischen Olympianominierten, siegten. „Aber unsere Bootsgeschwindigkeit stimmte“, so der Steuermann, „und das war das Wichtigste.“

Das gemeinsame Training mit den amtierenden Weltmeistern Hamish Pepper und Carl Williams aus Neuseeland zahle sich bereits aus. Pepper/Williams gehören zu den Topfavoriten auf Edelmetall im August 2008 in Qingdao/China. Das Duo hilft auch, die von Marc Pickel selbst gebauten Starboote miteinander zu vergleichen, denn sie trainieren zeitweise auch auf einem seiner Eigenbauten. Pickel: „Da die Unterschiede oft nur minimal sind, müssen beide Crews beim Anpassen hochkonzentriert arbeiten. Das klappt hervorragend, dabei sind die Jungs wirklich Profis.“ So konnte es der 36-Jährige Kieler auch verschmerzen, dass den Weltmeistern in der Trainingsregatta der Mast brach, einer aus dem Köcher des deutschen Teams.

Während der Bootsbauer vor den Festtagen noch in seiner Werfthalle am Nord-Ostsee-Kanal ein paar Handgriffe an der Baunummer drei zu erledigen hat, freuen sich die 470er-Frauen auf die Heimreise am vierten Advent. „Weihnachten und der Jahreswechsel werden zu Hause gefeiert“, sagt Steffi Rothweiler, „das ist auch eine schöpferische Pause.“ Denn am 7. Januar steigt die Mannschaft bereits ins Flugzeug nach Australien, wo Mitte des Monats in Melbourne die 470er-Weltmeisterschaft stattfindet. „Wir haben im Hinblick auf Olympia zwar keinen Qualifikationsdruck mehr“, erklärt Vivien Kussatz, „aber wir wollen mit einer Topplatzierung auf dem Windrevier ein Ausrufezeichen setzen.“ Denn während die Europameisterinnen 2006 und 07 als Leichtwindspezialistinnen gelten, haben sie sich zuletzt auch bei ihren vermeintlich ungeliebten Bedingungen, die auch bei der WM zu erwarten sind, stark verbessert.

Für Pickel/Borkowski geht die Reise nach dem Jahreswechsel wieder zurück in die „zweite Heimat“ nach Florida. Die gesamte Weltspitze trainiert hier in den Wintermonaten, denn nach der Rolex Miami Olympic Classes Regatta und dem Bacardi Cup findet hier im April auch die Starboot-Weltmeisterschaft statt. Für das pinta racing team ist die WM von großer Bedeutung, entscheidet sie doch über eine direkte Nominierung für die Olympischen Spiele oder eine nationale Ausscheidung im Mai. Letzteres wäre nötig, wenn Robert Stanjek und Marcus Koy (Rostock/Hamburg) bei der WM unter die ersten Zehn kämen. „Wir wollen es natürlich am liebsten nicht auf eine Ausscheidung ankommen lassen und hätte die Fahrkarten nach unser erfolgreichen Saison 2007 lieber heute als morgen in der Tasche“, so Marc Pickel abschließend.

Montag, 17. Dezember 2007

Karpfen auf der Fahrbahn

Seinen Augen nicht trauen wollte ein 22-jähriger Autofahrer, als er am Donnerstagabend, gegen 19.45 auf der Friedrichshafener Strasse in Eriskirch plötzlich mehrere zappelnde Karpfen auf der Fahrbahn bemerkte.

Nachdem sich das ungläubige Staunen des Mannes wieder gelegt hatte, verständigte er unverzüglich drei Feuerwehrmänner in dem angrenzenden Feuerwehrhaus, die daraufhin insgesamt 21 lebende Karpfen einsammelten und anschließend in einem Wasserbassin bei der Feuerwehr wieder "aussetzten". Eine von dem Sachverhalt verständigte Polizeistreife konnte das Rätsel über den plötzlichen Fischreichtum auf Eriskirchs Straßen dann auch schnell lösen, nachdem sie verdächtige Wasserspur bis zu einem Berufsfischer in Friedrichshafen führte. Wie dort in Erfahrung gebracht wurde, hatte ein Autofahrer dort kurz zuvor eine Fuhre Karpfen abgeholt, die er in einem offenen Bassin auf einem Autoanhänger abtransportierte. Bei einem harten Bremsmanöver in Eriskirch schwappten etliche der Fische über den Beckenrand und landeten auf der Fahrbahn. Den Teilverlust seiner Ladung nicht bemerkend war der Mann anschließend weitergefahren. Er konnte zwischenzeitlich jedoch ausfindig gemacht werden und hat die Abholung seiner verlorenen Karpfen bereits zugesagt.

Freitag, 14. Dezember 2007

Baggergut aus dem Hafen Bodman wird entsorgt

Im Rahmen der Genehmigung des Hafenausbaus in Bodman hat das Landratsamt Konstanz der Gemeinde mit Entscheidung vom 21.11.2007 gestattet, das Baggergut im Obersee in 80m Wassertiefe abzulagern.

Der genaue Ablagerungsort wurde mit dem Institut für Seenforschung Langenargen abgestimmt. Seitens der Fischereiverwaltung wurden keine Bedenken oder Vorbehalte geäußert.

Nachdem nach Baubeginn fischereifachliche Einwände gegen diese Vorgehensweise vorgebracht wurden, hat das Landratsamt Konstanz am gestrigen Dienstag die Entsorgung des Baggerguts im Obersee einstellen lassen. Da eine Verbringung des Materials in den See im Hinblick auf die Laichzeit mehrerer Fischarten frühestens wieder im April möglich wäre, wird nun gemeinsam mit der Gemeinde Bodman nach einer Möglichkeit gesucht, das Material an Land zu entsorgen.

Mittwoch, 12. Dezember 2007

Knecht Rupprecht zeigt sich milde beim DSMC in Konstanz

Voller Neugier erwarteten die Kinder und Jugendlichen die Nikolausfeier auch in diesem Jahr im Clublokal des Deutsch-Schweizerischen Motorbootclubs DSMC.

Der Gabentisch war von Angelika Schmid und Michi Deeg im Steg 4 reich gedeckt worden, und so gab es für jeden ein Geschenk aus der Hand des Nikolaus, der zumindest stimmlich verblüffende Ähnlichkeit mit Präsident Fred Schmid hatte. Vor Entgegennahme eines Präsents mussten die kleinen und großen Wassersportler aber erst selbst einen Beitrag zur Weihnachtfeier leisten.

So freuten sich die anwesenden Eltern und Aktiven über Lieder und Gedichte, die teilweise auch in Mundart und Schwiezerdütsch vorgetragen wurden. Gerade die Clubkameraden aus der Schweiz waren in diesem Jahr mit ihrem Nachwuchs besonders gut vertreten und verliehen der Weihnachtsfeier den besonderen Charme, den die Idee eines grenzüberschreitenden Wassersportclubs seit über 40 Jahren ausmacht.

Die Jugendlichen des Clubs traten gemeinsam nacheinander hervor und erzählten in Versform die wahre Geschichte des weltberühmten Weihnachtsliedes „Stille Nacht, heilige Nacht“. Anschließend krönten sie ihren Auftritt mit dem Vortrag des Liedes als Jugendchor. Doch auch die Erwachsenen wurden zum Nikolaus zitiert um zu hören, was im goldenen Buch über sie zu lesen stand. Da hier ebenfalls jeder einen Reim oder ein Weihnachtslied zum Besten geben konnte brachte Knecht Rupprecht seine Rute nicht zum Einsatz, sondern ließ großmütig Milde walten. (ru)

Freitag, 7. Dezember 2007

GGYC: Die Zeit wird knapp

Valencia - Mit Besorgnis erklärte der Golden Gate Yacht Club gestern, dass bereits mehr als eine Woche verstrichen ist, ohne dass der Club eine Rückmeldung von Alinghi auf das Gesuch bekommen hat, dringende Gespräche über ein einvernehmliches Protokoll für eine konventionelle Cup-Regatta im Jahr 2009 zu führen.

"Die Zeit wird knapp", sagte Tom Ehman, der Sprecher des Clubs. "Unsere Designer und Bootsbauer müssen wissen, wann und in welchem Boot wir die Regatta bestreiten werden."

Am 27. November, unmittelbar nach der Entscheidung des Obersten Gerichtshof des Staates New York, wonach der GGYC der rechtmäßige Challenger of Record ist, ersuchte der Club Alinghi schriftlich um ein Treffen. Der Club bot an, dieses in Genf durchzuführen. Auf keine der Anfragen erfolgte eine Reaktion.

Am Dienstag (4. Dezember) unterbreitete der Club dem Titelverteidiger ein schriftliches, von mehreren Challengern unterstütztes Angebot mit der Bitte um eine schnelle Antwort. Diese erfolgte ebenfalls nicht.

Der GGYC wird sich dafür einsetzen, dass der nächste Event in Valencia stattfindet - unabhängig davon, ob es sich um eine Herausforderung auf Basis der Stiftungsurkunde (Deed of Gift) oder um eine konventionelle Cup-Regatta handeln wird. Sollte es dem GGYC gelingen, den 33. America's Cup zu gewinnen, und würden wirtschaftliche Rahmenbedingungen ähnlich denen des letzten Events angeboten, würde der GGYC den 34. America's Cup im Jahr 2011 und ebenfalls in Valencia abhalten.

Nach dem Gerichtsentscheid sagte Alinghi in einer Stellungnahme, man konzentriere sich nun auf Gespräche mit dem GGYC. Dass dies nicht geschah, ist laut Ehman eine Enttäuschung für den US-amerikanischen Club.

Montag, 3. Dezember 2007

2. Platz für Blumi Scherrer mit Skipper Peter Gilmour

Pulau Duyong - Christian (Blumi) Scherrer belegt mit seinem australischen Skipper Peter Gilmour und dem Professional Sailing Team mit Rod Dawson, Kazuhiko Sofuku und Yasuhiro Yaji den zweiten Platz beim Monsoon Cup 2007 in Terengganu, Malaysia. Nach einem klaren Sieg im Round Robin musste sich Scherrer und sein Team im Finale vor Pulau Duyong gegen den Briten Ian Williams vom Team Pindar mit 3:1 geschlagen geben.


Gilmour und Williams im Final des Monsoon Cup 2007
(Foto:
monsooncup.com.my)

Williams gewinnt damit nicht nur den Monsoon Cup 2007 sondern auch den Weltmeister Titel der ISAF im Match Racing der World Match Racing Tour. Der Monsoon Cup ist mit einer gesamten Preisgeld Summe von einer Million MYR (ca. CHF 350'000) der höchstdotierte Segel Event und beendet die World Match Racing Tour Saison 2007.

Auch für Scherrer endet mit dieser Regatta in Malaysia die Saison. Neben seinen Engagements im internationalen Segel Zirkus und dem America's Cup war Scherrer auch wieder als Event Manager, Berater und Referent tätig. Eine ganz neue Erfahrung war bestimmt die Arbeit mit dem Schweizer Fernsehen als Segelexperte beim America's Cup. Alles in allem eine erfolg-reiche Saison und ein "happy season ending" mit dem Monsoon Cup 2007.

Mittwoch, 28. November 2007

Monsoon Cup

Pulau Duyong, 27.11.2007 - Zusammen mit dem australischen Skipper Peter Gilmour startet Christian "Blumi" Scherrer am Mittwoch beim Monsoon Cup in Pulau Duyong, Terengganu (Malaysia) gegen die weltbesten Match Racer. Es geht um die grösste Preisgeld-Summe im Segelsport und um den Weltmeister Titel der ISAF im Match Racing.

Mehr Informationen und Live Race Reports unter: www.monsooncup.com.my

GGYC begrüßt Gerichtsentscheid

Valencia, Spanien, 27. November 2007: Der Golden Gate Yacht Club (GGYC) hat heute die Entscheidung des Obersten Gerichtshof des Staates New York begrüßt, wonach seine Herausforderung für den 33. America's Cup rechtskräftig ist.

"Wir sind sehr erfreut über diese Entscheidung, denn durch sie können sich alle Beteiligten darauf konzentrieren, den Cup schnell wieder auf Kurs zu bringen", sagte Russell Coutts, CEO des Teams des Clubs, BMW ORACLE Racing.

Coutts sagte weiter, der GGYC strebe eine konventionelle America's Cup Regatta in Valencia an und wolle so schnell wie möglich Kontakt mit Alinghi aufnehmen, um ein Meeting zu organisieren mit dem Ziel, eine Herausforderung im gegenseitigen Einvernehmen zu erzielen.

Die vorrangigen Anliegen des GGYC sind:
1. Eine Übereinkunft mit allen Herausforderern bezüglich des Reglements zu erzielen, die sich am "Neun-Punkte-Kompromissvorschlag" vom 17. Oktober orientiert, und einen konventionellen America’s Cup im Jahr 2009 in Valencia stattfinden zu lassen.

2. Sollte es zu einer Herausforderung auf Basis der Stiftungsurkunde (Deed of Gift) kommen, so strebt der Club an, dass dies unter der AC90-Einrumpfboot-Regel geschieht, die bereits veröffentlicht wurde. Sollte Alinghi dem nicht zustimmen, dann sollen Mehrrumpfboote zum Einsatz kommen.

3. In allen Szenarios ist der GGYC bestrebt, im gegenseitigen Einvernehmen eine Challenger Selection Series zu installieren, an der so viele Herausforderer wie möglich teilnehmen. "Wir werden uns unverzüglich darum bemühen, uns mit den anderen Herausforderern zu treffen, um uns gemeinsam mit allen anderen Teams auf ein faires Regelwerk zu einigen", sagte Coutts.
"Wir werden sehr glücklich sein, wenn wir die vergangenen Monate hinter uns lassen und uns wieder auf das Segeln konzentrieren können."

Dienstag, 27. November 2007

DSV setzt auf verbesserte Kommunikation

DEUTSCHER SEGLERTAG 2007

Vereine stark in Ausbildung und Regattasport - DSV setzt auf verbesserte Kommunikation und neue Initiativen

Hamburg, 26. November 2007. Das Präsidium des Deutschen Segler-Verbandes (DSV) will die Kommunikation zwischen den einzelnen Gremien des Dachverbandes, den Medien und den Vereinen weiter ausbauen. Das machte DSV-Präsident Rolf Bähr beim Deutschen Seglertag vom 23. bis 24. November 2007 in Leipzig deutlich. Auch die Ausbildung in den rund 1400 Mitgliedsvereinen wird künftig noch stärker vom Dachverband unterstützt. DSV-Vizepräsident Uwe Jahnke stellte in Leipzig gleich ein ganzes Bündel von Initiativen vor. Sichtlich beeindruckt waren die rund 300 anwesenden Delegierten und Gäste von einem neu entwickelten, umfangreichen Paket an Powerpoint-Grafiken, die als moderne Lehrmittel in der Führerscheinausbildung eingesetzt werden können.

Der DSV wird den ausbildenden Clubs die Grafiken ab Frühjahr 2008 kostenfrei und exklusiv zur Verfügung stellen. Ergänzt wird das elektronische Medium um das neue Arbeitsheft „Segeln für Kids“ für die Jüngstenschulung sowie um neues, zweitägiges Seminar für Ausbilder in DSV-Vereinen. Auch aus der Politik gab es erfreuliche Nachrichten. Bei der Eröffnung des Deutschen Seglertages am 23. November im Museum für bildende Künste Leipzig machte der Ministerialrat im Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung Klaus Grensemann deutlich, dass es keine weiteren Reglementierungen für Wassersportler geben soll. Statt dessen plant das Ministerium eine Kampagne, die bei den Aktiven für mehr Sicherheitsbewusstsein werben soll. Zu Gast war auch der Präsident des Deutschen olympischen Sportbundes Dr. Thomas Bach, der berichtete, dass sich alle 16 Bundesländer für eine Verankerung des Sports in der deutschen Verfassung ausgesprochen haben.

Auf der Arbeitstagung des Deutschen Seglertages wurden nach regen Diskussionen über eine möglichst effiziente Organisation der Interessenvertretung zwei Resolutionen verabschiedet. Konkret fordern darin die Delegierten, dass die zurzeit laufende Erhöhung von Pachten für bundeseigene Grundstücke in einem angemessenen Rahmen bleibt und dass die Prüfungsanforderungen zum Erwerb des Funkführerscheins Short Range Certificate (SRC) auf das für Sportbootfahrer unerlässliche Maß liberalisiert werden. Wie stark die DSV-Vereine im Regattasport sind, zeigt die Bilanz der vergangenen Segelsaison. Der DSV-Präsident sprach von einem „regelrechten Medaillenregen“, den der deutsche Segelsport mit 18 Gold-, 10 Silber- und 11 Bronzemedaillen bei Weltund Europameisterschaften im Jahr 2007 erleben durfte. Rolf Bähr: „Diese schönen Ergebnisse verdanken wir einer erfolgreichen Kombination aus Talent, konsequentem Training und guter Betreuung. Sie wird auf vielen Ebenen geleistet: in unseren Vereinen, in den Leistungszentren der Landesseglerverbände und an den Trainingsschwerpunkten des DSV in Kiel und Warnemünde.“

An insgesamt 29 Vereine verlieh Rolf Bähr die erstmals vergebene Auszeichnung für erfolgreiche Ausbildungsarbeit im Club. Zudem wurden zehn Clubs mit dem Jubiläumspokal Meisterschaften und neun Vereine mit dem Jubiläumspokal für besondere Leistungen im Fahrtensegeln ausgezeichnet. Die Goldene Ehrennadel des DSV erhielt Dr. Hans Jochen Rüdel (Kieler Yacht-Club), der von 1984 bis 2007 für den Verband ehrenamtlich tätig war und nicht erneut als Kassenprüfer kandidierte. Als Kassenprüfer für die kommenden vier Jahre wurden Peter Becker (Segler-Club „Gothia“), Oliver Kosanke (Mühlenberger Segelclub) und Mathias Perret (Bayerischer Yacht-Club) gewählt. Der DSV-Jugendobmann Wolfgang Wagner (Post-Sportverein Koblenz) und der DSV-Obmann für spezielle Segeldisziplinen Manfred Lenz (Windsurfingclub Dreiländersee) wurden in ihren Ämtern bestätigt.

Einigkeit herrschte nach einem umfangreichen Bericht des DSV-Vizepräsidenten Christoph Hillebrand bei den Finanzen: Die Jahresrechnungen des Verbandes für 2005 und 2006 wurden von den Delegierten einstimmig angenommen und die Beiträge bleiben stabil. Seinen großen Dank sprach Rolf Bähr den Vertretern des Segler-Verbandes Sachsen sowie der Stadt Leipzig aus, die die Organisation der Tagung mit viel Engagement unterstützt hatten. Der nächste Deutsche Seglertag wird vom 9. bis zum 11. Oktober 2009 in Friedrichshafen am Bodensee ausgerichtet.

DEUTSCHER SEGLER-VERBAND

Montag, 19. November 2007

Konstanz bedauert "Aus" für IGA 2017

Wunsch nach weiterer guter Zusammenarbeit am See

Im Konstanzer Rathaus nimmt man die Entscheidung der Deutschen Bundesgartenschaugesellschaft mbH (DBG), die Option für die Durchführung der IGA 2017 in Bodensee-Region zurück zu ziehen, mit Bedauern zur Kenntnis. "Es ist schade, dass sich die DBG zu diesem Schritt entschlossen hat, denn wir hätten hier am See mit unserem internationalen Netzwerk etwas Einmaliges realisieren können. Aber die ökonomischen Interessen der DBG ließen sich offenbar nicht vereinbaren mit den Bedürfnissen der Städte und Gemeinden am See", so Oberbürgermeister Horst Frank in einer Stellungnahme.
Die DBG hatte zuletzt ein Honorar von 6,5 Mio. Euro gefordert. Die IGA-Kommunen hatten dagegen beschlossen, das Honorar auf drei Mio. Euro zu budgetieren. Dieser Betrag orientierte sich an der Obergrenze der Honorare, die in den vergangenen Jahren andere IGA- und BUGA-Städte an die DBG geleistet hatten.

Die Planungen der Stadt Konstanz sahen vor, zusammen mit der Nachbarstadt Kreuzlingen einen gemeinsamen IGA-Beitrag zu leisten. "Der grenzüberschreitende Gedanke stand bei uns im Mittelpunkt. Wir hatten vor, gemeinsam mir Kreuzlingen neue Impulse zu geben", so Oberbürgermeister Frank. Er bedankt sich bei allen, die bisher an den IGA-Vorbereitungen teilgenommen haben, vor allem bei Dr. Stefan Köhler vom Regionalverband Bodensee-Oberschwaben, der in den vergangenen Monaten die Koordination für die deutschen Städte und Gemeinden geleitet hatte. "In den zurückliegenden Jahren wurde gute Arbeit geleistet, viele haben mit großem Engagement das Projekt vorangebracht", so OB Frank. Er äußert zugleich den Wunsch, die bisherige gute Zusammenarbeit am See fortzusetzen: "Wir sollten auf jeden Fall versuchen, die seeumspannende Kooperation weiter zu führen und zu verstärken und den Bodenseeraum gemeinsam voran zu bringen."

Seedienstleiter des IBMV würdigt ehrenamtliches Engagement

Der Seedienst des Internationalen Bodensee-Motorboot-Verbandes IBMV hat in der vergangenen Saison 3.098 ehrenamtliche Einsatzstunden auf dem Bodensee geleistet.

Darauf wies Seedienstleiter Ernst Kojalek bei der Generalversammlung in Friedrichshafen hin.
Der IBMV bildet mit seinen 3600 Mitgliedern in 30 Vereinen rund um den See ein multi-nationales Bindeglied, das seit 1973 mit seinem Seedienst jährlich in tausenden von Stunden freiwillig zahlreiche Hilfseinsätze, Regattabegleitungen und unzählige Umweltaufgaben wahrnimmt. Der Deutsch-Schweizerische Motorbootclub DSMC ist ebenfalls in den IBMV Seedienst eingebunden und hat mit seinen Mitgliedern in der zurückliegenden Saison hohe ehrenamtliche Präsenz vom Seerhein über den Konstanzer Trichter bis zur Mainau gezeigt.

Kojalek wertete den erneuten Anstieg der Einsatzstunden um über 50 Prozent im Vergleich zum Vorjahr als einen tollen Erfolg und ein Zeichen dafür, dass der freiwillig gefahrene Dienst hohe Akzeptanz bei allen Wassersportlern genießt.

Bei der Hauptversammlung wurde als Highlight der vergangenen Saison die Absicherung der Falschirmsprung-Großübung der Bundeswehr durch den Seedienst des Motor-Yacht-Clubs Obersee hervorgehoben. Erwähnung fanden aber auch vielfältige Aktionen der beteiligten Clubs wie Bergeübungen, Abschleppdienste, Treibholzbeseitigungen und weitere Umweltaufgaben wie die Meldung von Ölverschmutzungen an die zuständigen Behörden.

Fazit Kojaleks nach einer engagierten Saison lautete: “Es lohnt sich für die ehrenamtliche Arbeit des IBMV und seines Seedienstes zu werben.“

Samstag, 17. November 2007

Alinghi lehnt den gemeinsamen Vorschlag ab

VALENCIA, 16. Nov. 2007: Ein gemeinsamer Vorschlag von drei bestehenden Herausforderern und dem GGYC, mit dem Ziel, den America’s Cup 2009 in Valencia im Rennen zu behalten, wurde von Alinghi heute abgelehnt.

Der neue Vorschlag war von Emirates Team New Zealand, Team Origin, Team Shosholoza und dem GGYC ausgearbeitet worden, mit der Zusage des Letzteren, seine Klage fallen zu lassen.

Alinghi jedoch lehnte diesen Vorschlag schon kurz nach dessen Erhalt schriftlich ab, ohne dabei auf die spezifischen Punkte oder die neu vorgeschlagenen Konzessionen einzugehen.

Russell Coutts, CEO von GGYC’s Team BMW ORACLE sagte, es zeige sich, dass die sich in den vergangenen Wochen abzeichnenden Anzeichen, wonach Alinghi plane, den Anlass aus kommerziellen Gründen zu verschieben, sich als korrekt zu erweisen schienen.

“Es sind nun genau die Leute, welche die Regatta promoten sollten, welche die Bemühungen all jener, den Anlass zurück auf Kurs zu bringen, ablehnen“, sagte Russell Coutts.

“Es gibt keinen Grund, den Anlass zu verzögern. Gemeinsam mit einer Mehrheit der Herausforderer haben wir einen fairen, echten und ehrenwerten letzten Vorschlag eingereicht. Alinghis Ablehnung ist eine Schande und kann nur als Anzeichen interpretiert werden, dass sie schon seit längerem einen Punkt erreicht haben, wo sie diesen Anlass nicht mehr wie geplant durchführen wollen.“

“Ihr Handeln kann nur bedeuten, dass sie sich entschlossen haben, den Anlass zu verschieben und nun den GGYC als Entschuldigung dafür benutzen. Es wird nicht erstaunen, wenn sie dies in den kommenden Tagen tun sollten.“

“Ich denke, viele Leute werden über diesen Ausgang entsetzt sein. Ich persönlich habe grosse Mühe zu glauben, dass dieser ablehnende Brief von Brad Butterworth geschrieben worden ist, denn dessen Tonalität ist komplett defensiv, legalistisch und beleidigt indirekt die Bemühungen der Herausforderer.“

“Was ein grosses Kapitel in der Geschichte des America’s Cup hätte sein sollen, liegt nun in Scherben. Das Protokoll, welches Alinghi herausgebracht hat, ist das einseitigste in der Geschichte des Cups.“

Nach intensiven Verhandlungen während der letzten zwei Tage, haben sich eine Mehrheit der Herausforderer und der GGYC am Donnerstag gemeinsam auf weitere Kompromisse und einen neuen Vergleichsvorschlag geeinigt, der alle noch offenen Punkte abdeckte, dies, um den Anlass wie geplant durchführen zu können. Bernard Schopfer.

Freitag, 16. November 2007

GGYC ersucht Alinghi dringend, das neue Vergleichsangebot...

Die Mehrheit der Herausforderer und der GGYC ersuchen Alinghi dringend, das neue Vergleichsangebot zu akzeptieren

Valencia, Spanien, 16. November: Eine Mehrheit der Herausforderer für den nächsten America’s Cup haben sich gemeinsam mit dem Golden Gate Yacht Club zusammen geschlossen und ersuchen Alinghi dringend, das gemeinsam ausgearbeitete Vergleichsangebot zur Lösung der noch ausstehenden Probleme bezüglich des Regelwerks zu akzeptieren, damit der Anlass 2009 stattfinden kann.

In einem gestern an Alinghi geschickten Vergleichsangebot, welches von vier Syndikaten unterzeichnet worden war, bestätigt der GGYC, dass er seine Klage sofort fallen lassen würde, wenn Alinghi das mit den Herausforderern ausgearbeitete Vergleichsangebot annehme.

“Um an diesen Punkt zu gelangen, sind wir weitere umfassende Kompromisse eingegangen, wir haben nun unsere Forderung nach einem Zwei-Boot Testprogramm fallen gelassen, welches Alinghi als seine grösste Besorgnis betrachtet hat. Wir sind zuversichtlich, dass dieses Angebot eine Lösung für alle noch ausstehenden Punkte bringt“, sagte Tom Ehman, Sprecher des GGYC.

Die Herausforderer und der GGYC ersuchen Alinghi dringend, dieses Angebot anzunehmen, damit der Anlass wie geplant stattfinden kann. Bernard Schopfer.

Mittwoch, 14. November 2007

Hotelerweiterung bei Schattmaier

Die Bagger sind Ende Oktober angerollt und die Arbeiten bereits im vollen Gange.

Das Hotel wird um weitere 25 Doppelzimmer, einen neuen Empfangsbereich, sowie Wellnessbereichmit Wirlpool und Saunen erweitert. Das "Ahoi" Restaurant, Cafe, Bar wird ebenfalls vergrößert. Lassen sie sich überraschen! Wegen Umbaumaßnahmen bleibt das Hotel und das Restaurant "Ahoi" vom 17. Dezember 2007 bis Ende Februar 2008 geschlossen.

Was gibt es noch dieses Jahr!
Am Sonntag, den 02.12.2007 beschließt Schattmaier die Saison 2007 auf dem Wasser mit dem Absegelnund dem etwas anderen Weihnachtsmarkt direkt am Wasser.

Weihnachtsmarkt So. 02.12.07
Ab 11.00 Uhr bis 18.00 Uhr gibt es auf dem Weihnachtsmarkt heiße Waffeln, Glühwein, alkoholfreier Punsch, Kaffee, Cappuccino, leckere Kuchen und vieles mehr. Da ist bestimmt für jeden etwas dabei.

Zum Absegeln trifft man sich am 02.12.07 um 10.00 Uhr. Danach heißt es Leinen los! Wir stechen in See! Gegen 15.30 Uhr Rückkehr in den Hafen. Teilnahmegebühr 25,- Euro für WSB-Clubmitglieder kostenfrei. Wer nicht dabei ist, der verpasst etwas!

Bereits zum 7. Mal startet Schattmaier den beliebten Starkwindtörn, neu ist das Revier Mallorca! Termin: 09.02. bis 15.02.2008
Ort: Palma de Mallorca, Balearen
Preis: 560,- EuroUnterbringung in Doppelkabinen . Zzgl. Anreise und Bordkasse.
Nur noch wenige Plätze frei!

Antigua Sailing Week 2008
Das Törnhighlight in der Saison 2008! Die 41. Regatta verspricht ein ganz besonderes Ereignis mit vielen tollen Veranstaltungen rund um die spannenden Regatten.

Sind Sie mit dabei! Karibik - Regatten - Sundownerfeeling Termin: Di. 22.04.08 bis Di. 06.05.08 Ab/bis: Martinique
Preis: 2590,- € inkl. Flug!
Unterbringung in Doppelkabinen. Zzgl. Transfers und Bordkasse.
Nur noch 6 Plätze verfügbar! Frühbucherrabatt in Höhe von 5% bei Buchung bis zum 31.12.07!

Makaberer Fund am Bodenseeufer

Lindau: Einen makaberen Fund machte ein 65-jähriger Spaziergänger aus Lindau am vergangenen Sonntagmorgen.

Der Mann war gegen 8 Uhr mit seinem Hund im Bereich des Uferparks Wäsen in Lindau spazieren gegangen. Hierbei fand der Hund einem rundlichen Gegenstand, der auf einer Wiese lag. Wie sich herausstellte, handelte es sich um einen menschlichen Schädel, der nahezu vollständig mazeriert war. Der Schädel wurde in das Rechtsmedizinische Institut nach Ulm gebracht. Die Ermittlungen in diesem Fall wurden von der Kripo Lindau übernommen.

Da aufgrund der Auffindesituation anzunehmen war, dass der Schädel von einem Tier zu dem Fundort gebracht worden war, wurde eine Suchaktion für den Nahbereich um den Fundort angesetzt. Bei dieser Suchaktion, bei der neben einem Polizeihubschrauber, Diensthundeführern, Kräfte der Lindauer Polizei sowie der Lindauer Feuerwehr beteiligt waren, wurde unweit des ersten Fundortes ein Leichnam in der Nähe des Bodenseeufers gefunden. Aufgrund des Zustands der Leiche ist von einer Liegezeit von mehreren Wochen bis Monaten auszugehen.

Bei einer ersten Untersuchung der Leiche wurden Hinweise auf die Identität des Toten aufgefunden. Demnach handelt es sich mit hoher Wahrscheinlichkeit um einen Mann mittleren Alters aus der Bodenseeregion der seit geraumer Zeit als vermisst gilt. Endgültige Sicherheit über die Identität des Toten ist erst durch eine DNA-Analyse zu erwarten, die im Rahmen einer am Donnerstag stattfindenden Obduktion vorgenommen werden wird. Hierbei werden auch Erkenntnisse zu der bisher ungeklärten Todesursache erhofft. (PD Kempten)

Alinghi beendet abrupt die Vergleichsgespräche

Valencia, Spanien, 13. November 2007: Der Golden Gate Yacht Club (GGYC) sagte heute, dass er enttäuscht sei, dass die viel versprechenden Vergleichsverhandlungen bezüglich des nächsten America’s Cup von der Société Nautique de Genève (SNG)/Alinghi abgebrochen worden seien.

“Verhandlungspartner für den GGYC und den Defender hatten sich heute mündlich über die meisten Punkte für eine Lösung geeinigt, nur um dann von Alinghi mitgeteilt zu bekommen, dass der Deal geplatzt sei“, sagte Tom Ehman, Sprecher des GGYC.

“Dies ist höchst erstaunlich und enttäuschend”, sagte Ehman. „Wir hatten die Zusicherungen der Herausforderer akzeptiert, wonach das neue Design Regelwerk fair sei und waren gestern zuversichtlich, dass die anderen noch ausstehenden Punkte auf gutem Weg waren, zu jedermanns Zufriedenheit ebenfalls gelöst zu werden.“

“Wir boten an, unsere Klage zurück zu ziehen und im Gegenzug sollte Alinghi die vereinbarten Änderungen am Regelwerk vornehmen. Die anderen Herausforderer waren äusserst hilfsbereit gewesen in der Erarbeitung dessen, was wir faktisch als einvernehmliche Lösung betrachtet hatten.“

“Doch nur einige Stunden später rief Ernesto Bertarelli’s Anwalt, Lucien Masmejan, an, um mitzuteilen, dass sie die Verhandlungen abbrechen würden.“

“Wir hoffen, dass sie ihre Haltung noch einmal überdenken werden und sind für weitere Verhandlungen offen, bevor der Gerichtsentscheid kommt, der nun jeden Tag eintreffen könnte.“

Das heutige Schreiben der SNG verlangte, dass der GGYC seine Klage fallen lässt und seine Teilnahme am Anlass bis zum 16. November einreichen sollte. Es wurde ausserdem angedeutet, dass der Anlass verschoben würde, sollte der GGYC nicht einwilligen. Bernard Schopfer.

Dienstag, 13. November 2007

United Internet Team Germany mit neuer Crew

Team um Jochen Schümann bereits gut aufgestellt - Weitere Verpflichtungen folgen im Jahr 2008

Nur sechs Wochen nach seiner Verpflichtung als Teamchef des United Internet Team Germany hat Jochen Schümann in Valencia bereits eine schlagkräftige Truppe versammelt. Neben der Übernahme und den Tests mit der vom United Internet Team Germany gekauften ehemaligen Alinghi Yacht SUI 91 - jetzt GER 91 - stand in den letzten Wochen die Verpflichtung des Segel- und Designteams im Mittelpunkt der Arbeit.

Im Segelteam hat Jochen Schümann zusammen mit seinem neuen Steuermann und ehemaligen Deafio Español-Skipper Karol Jablonski deutliche Änderungen vorgenommen. Bei der Verpflichtung der Segler legte der 53jährige besonderen Wert auf die Erfüllung von Anforderungen wie zum Beispiel Alter, Perspektive, Erfahrung und Teamfähigkeit. Für Schümann geht es im Rahmen seiner Funktion als Teamchef der deutschen Kampagne nicht nur darum, beim 33. America’s Cup erfolgreich zu sein, sondern darüber hinaus auch eine Basis für eine erfolgreiche Fortsetzung der Kampagne beim 34. America’s Cup zu legen. „Deutschland braucht eine langfristige Perspektive im America’s Cup – und die möchten wir mit dem United Internet Team Germany bieten“ so Schümann.

Von den Seglern der letzten deutschen America’s Cup-Kampagne stehen derzeit vier in der Segelformation des dreifachen Olympiasiegers und zweifachen AC-Gewinners: Es sind die beiden Deutschen Matti Paschen (35 Jahre / Trimmer) und Jan Schoepe (33 Jahre / Pitman) sowie die beiden Franzosen Philippe Mourniac (42 Jahre / Navigator) und Vorschiffmann Jean Marie Dauris (35 Jahre). Der 45jährige Steuermann Karol Jablonski konnte bei seinem ehemaligen Arbeitgeber Desafio Español gleich vier Crewmitglieder zu einem Wechsel zum deutschen Team bewegen: Es sind die international angesehenen und erfahrenen Profis Hartwell Jordan (46 Jahre, Mainsail Trimmer, USA), Frederico Giovanelli (33 Jahre, Grinder, Italien), Mikkel Rosberg (37 Jahre, Trimmer, Dänemark) und der Spanier Victor Mariño Prieto (32 Jahre, Traveller). Weitere Unterstützung erhält das Team durch Segler von BMW Oracle Racing. Mit den Neuseeländern Ian Baker (33 Jahre, Grinder), Rodney Dawson (39 Jahre, Afterguard), Zachary Hurst (30 Jahre, Trimmer) und dem 31jährigen deutschen Vorschiffmann Tony Kolb konnten gleich vier Segler beim letztmaligen Louis-Vuitton-Halbfinalisten angeworben werden.

Für den Münchner Tony Kolb stellt die Verpflichtung durch das United Internet Team Germany natürlich etwas ganz besonderes dar: „Es war schon immer mein Traum, einmal beim America’s Cup für Deutschland an den Start zu gehen“. Das gleiche gilt natürlich auch für Tim Kröger.

Der 42jährige Hamburger war beim letzten America’s Cup als Boat Captain bei Team Shosholoza unter Vertrag. Weitere Unterstützung erhält das Team durch die Luna Rossa-Grinder Magnus Augustson (34 Jahre, Schweden) und Emanuele Marino (35 Jahre, Italien), den Südafrikaner Marc Lagesse (Team Shosholoza, Navigator, 37 Jahre) und den Australier Luke Molloy (Victory Challenge, 27 Jahre, Mainsail Trimmer). Weitere Segler sollen dann Anfang des kommenden Jahres verpflichtet werden. Schließlich werden die neuen 90-Fuss-Boote von 20 Seglern gesegelt.

Das derzeitige Segelteam des deutschen Teams besteht somit aus 19 Personen aus elf Ländern und kommt auf ein Durchschnittsalter von 37 Jahren. Jochen Schümann ist sich sicher, dass man im America’s Cup nur mit einem international geprägten Ansatz bestehen kann. „Eine spezielle nationale Quote macht für mich überhaupt keinen Sinn. Wenn man international bestehen will, muss man sich auch entsprechend aufstellen. Und die Messlatte liegt im America´s Cup sehr hoch. Wir wollen ins Halbfinale des kommenden Cups und da zählt am Ende nur die Leistung. Auf die Herkunft und die Nationalität unserer Segler kommt es deshalb nicht an“, so Schümann.

Auf dem Wasser funktioniert die Zusammenarbeit auf der neuen GER 91 schon sehr gut. Steuermann Karol Jablonski war mit den ersten Trainingsfahrten zufrieden. „Die GER 91 fühlt sich super an und ist sehr schnell und die Stimmung unter den Crewmitgliedern hervorragend“ so der Halbfinalist des 32. America´s Cup. Gerade beim Trainingsvergleich gegen „seine“ ehemalige Desafio Español hatte die GER 91 die Nase deutlich vorn.

Auch im Design-Bereich hat sich das deutsche America´s Cup-Team mit seinem neuen Management- und Technologiepartner Porsche Consulting verstärkt. Das Beratungsunternehmen unter der Leitung von Oliver Kayser (43 Jahre) ist für die gesamte Prozesssteuerung und den Bootsbau verantwortlich. Neben dem Schweizer Dr. Marc Wintermantel (34 Jahre), der in der letzten deutschen Kampagne als Strukturingenieur verantwortlich war, wird das Team durch den ehemaligen Shosholoza-Designer Jason Ker (36 Jahre, England) und den Franzose Dimitri Nicolopoulos (44 Jahre; Areva Challenge) verstärkt, die mit Hochdruck an der Umsetzung der neuen Designregeln arbeiten, die vergangene Woche bekannt gegeben wurden.

Syndikatschef Michael Scheeren ist dementsprechend mit dem derzeitigen Stand der Dinge hochzufrieden. „Wir liegen voll im Plan und sind schon zu einem frühen Zeitpunkt in allen Breichen sehr gut aufgestellt. Das gesamte Team wird hart daran arbeiten, unser Ziel, das Halbfinale beim 33. America´s Cup, zu erreichen“, erklärt Scheeren.

Atueller Teamraster >

Team Germany setzt im Bereich Technik und Design auf Kreativität und Internationalität >

Montag, 12. November 2007

ISAF stellt Weichen für olympisches Programm 2012

Matchrace-Segeln ist wieder olympisch, der Tornado ist raus

Hamburg (DSV) - Das Ringen der Repräsentanten imWeltseglerverband (ISAF) um die olympischen Segelkategorien der Zukunft istbeendet. Auf ihrer Jahrestagung im portugiesischen Estoril haben sich dieDeligierten entschlossen, die Duell-Disziplin Matchrace wieder insolympische Programm aufzunehmen. Zunächst jedoch nur für Frauen.

DerKampfabstimmung über die künftig nur noch zehn statt wie bislang elf Disziplinen für die olympische Segelregatta 2012 fiel überraschend derschnelle Katamaran Tornado zum Opfer. Die 36 Deligierten des ISAF-Council hatten am Freitag Mittag zunächstentschieden, 2012 sechs Disziplinen für Männer sowie vier Disziplinen fürFrauen ins Programm aufzunehmen. Ein Antrag, jeweils fünf Disziplinen fürMänner und Frauen anzubieten, wurde abgelehnt.

Eine zweite große Überraschung ist die Nichtaufnahme einer modernensogenannten Highperformance-Jolle für Frauen. Hier hatte sich in derAbstimmung die neue Matchrace-Disziplin knapp mit 21:20 Stimmendurchgesetzt.

Das olympische Segelprogramm für Frauen besteht nun 2012 ausden Kategorien Einhand (Laser Radial), Zweihand (470er), dem Surfbrett RS:X sowie einem noch auszuwählenden Kielboot für das Matchracing.

Die Männer segeln in fünf Jahren in diesen Kategorien um olympisches Edelmetall:
Einhand (Laser), Einhand für schwerere Segler (Finn Dinghi), Surfen (RS:X), Highperformance-Jolle (49er) und Kielboot (Starboot).

«Es ist insgesamt ein passabler Kompromiss», urteilte Rolf Bähr. DerPräsident des Deutschen Segler-Verbandes (DSV) hatte an den Abstimmungen inPortugal teilgenommen. Die jeweiligen Bootsklassen in den festgelegten Kategorien müssen allerdings vom Weltsegler-Verband bei der Jahrestagung im November 2008 nocheinmal bestätigt und anschließend auch vom IOC ratifiziert werden.

Sonntag, 11. November 2007

Totgeglaubte leben länger! World Cup soll bleiben

Am letzten Tag des ISAF-Meetings gab es erneut eine Überraschung.

Das Präsidium der ISAF zog seinen Antrag, den World Cup nicht stattfinden zu lassen und dafür alle zwei Jahre eine Weltmeisterschaft aller olympischen Klassen durchzuführen, zurück und präsentierte den Mitgliedern des Council den Vorschlag, doch einen World Cup möglichst ab 2009 zu veranstalten. Der World Cup soll eine Regattaserie der jetzt schon bestehenden Großveranstaltungen für die olympischen Klassen sein, aber offen für weitere Veranstaltungen, die den noch zu entwickelnden Kriterien entsprechen und auch bisher nicht repräsentierte Teile der Welt (Asien, Südamerika) umfassen sollen. Somit erhält die Kieler Woche einen zusätzlichen Stellenwert als Teil des WorldCups, vergleichbar mit den WorldCups anderer Sportarten, wir z.B. Skifahren.

Hiermit endet unsere aktuelle Berichterstattung aus Estoril.
Willii Gohl, derzeit Estoril

Wir bedanken uns für die schnelle Berichterstattung, IBN-Redaktion.