02.12.09 - Mit einem Besucherzuspruch, der praktisch den Vorjahreszahlen entsprach, hat die METS 2009 ihre Führungsposition als maßgebliche internationale Messe behauptet.
„Vor dem Hintergrund der rückläufigen Konjunktur in den vergangenen 12 Monaten hatten wir verständlicherweise die Sorge, dass die Messe in diesem Jahr weniger Besucher anlocken würde. Zudem waren wir uns bewusst, dass dies bei einer um 7.000 m² vergrößerten Ausstellungsfläche, wodurch die Veranstaltung zur größten Messe in unserer 22-jährigen Geschichte wurde, besonders ins Auge fallen würde“, erklärte Irene Dros, die leitende Produktmanagerin der METS/SYP.
„Aber die METS hat expandiert, um den vorhandenen Freiraum zu nutzen“, fuhr sie fort. „Der konstante Besucherstrom, der selbst am traditionell ruhigeren Schlusstag der Messe nicht abnahm, hat deutlich vor Augen geführt, mit welcher Entschlossenheit die Branche sich den Geschäften widmet – und das auf der METS und im SuperYacht Pavillon. Wir sind über das Ergebnis hocherfreut.“
Aussteller zeigen Zuversicht
Die ersten Reaktionen unter den Ausstellern war gleichermaßen positiv – vom ersten bis zum letzten Stand. Mark Russell, Hauptgeschäftsführer von CJR Propulsion war von der Qualität und der großen Zahl der Besucherkontakte am Stand beeindruckt. „In der aktuellen Wirtschaftslage hat die Messe unsere Erwartungen bei weitem übertroffen, so dass wir Amsterdam in äußerst gelöster Stimmung verlassen haben. Die Besucherzahlen und die Qualität der Anfragen auf der Messe weisen eindeutig in Richtung eines anstehenden Aufschwungs“, so sein Fazit.
James Grazebrool, Hauptgeschäftsführer von Halyard im britischen Pavillon, wies in seinem Kommentar darauf hin, dass der Andrang auf der METS so groß wie immer war. „An unserem Stand drängten sich positiv gestimmte Menschen, die positive Projekte sowohl im Neubau als auch im Refit besprachen. Wir haben eine exzellente Messe erlebt, die uns für 2010 vorsichtig optimistisch stimmt.“
Zahlen 2009
18.454 Besucher aus 94 Ländern (2008: 18.485)
1.261 Aussteller aus 40 Ländern (2008: 1.210)
Einschließlich 119 Ausstellern im SuperYacht Pavillon (2008: 118)
Mittwoch, 2. Dezember 2009
5. DRAGON GRAND PRIX GERMANY wechselt nach Boltenhagen
02.12.09 - Der DRAGON GRAND PRIX GERMANY, eine der weltweit wichtigsten Regatten der ehemaligen olympischen Drachenklasse, findet im kommenden Jahr (11.-14. Juli 2010) erstmals an der Küste des renommierten Ostsee-Kurortes Boltenhagen in der Mecklenburger Bucht statt.
Start- und Zielpunkt der hochklassigen Regatta sowie der gesellschaftlichen Rahmenaktivitäten ist das Ferienresort "Weiße Wiek", welches mit der Marina Boltenhagen und dem Iberotel und Dorfhotel Boltenhagen zu den innovativsten Tourismusprojekten Deutschlands zählt. An den letztjährigen Regatten dieser Serie nahmen bis zu 79 Drachen-Teams mit 240 Seglerinnen und Segler aus aller Welt teil. Der DRAGON GRAND PRIX wird mit einem der höchsten Faktoren für die Weltrangliste der Drachensegler eingestuft und gehört zu den vier hochrangigsten Drachenregatten weltweit. Die Drachenklasse wird auch als Königsklasse des Segelsports bezeichnet, da 1960 der griechische König Konstantin die 1. Goldmedaille für Griechenland im Segeln gewonnen hat.
Darüber hinaus segeln zahlreiche Mitglieder europäischer Königsfamilien aktiv in der Drachenklasse. Im Sommer 2010 werden daher die besten Drachensegler der Welt - auch schon zur Vorbereitung auf die Europameisterschaft 2011 beim DRAGON GRAND PRIX in Boltenhagen erwartet. Das Viereinhalb-Sterne-Komforthotel Iberotel Boltenhagen hält für die Regattateilnehmer exklusive Zimmer vor. Das Besondere: Alle Zimmer des Hotels bieten direkten Meerblick, so dass die Seglerinnen und Segler einen freien Blick direkt auf die Marina genießen können.
Der NORDDEUTSCHE REGATTA VEREIN (NRV) ist mit der Ausrichtung der Wettfahrten beauftragt. Der hanseatische Club, direkt an der Außenalster gelegen, ist einer der ältesten und der größte Segelverein Deutschlands. Er zählt über 2.000 Mitglieder im In- und Ausland, führt über 300 Mitgliederboote in seiner Kartei und stellt über 90 Clubboote für die 350 Jugendlichen im Ausbildungsbetrieb zur Verfügung. Er wurde 1868 von Hamburger Kaufleuten gegründet. Seither gab er immer wieder innovative Anstöße für den deutschen Segelsport: als Mitbegründer der Kieler Woche (1882) sowie der Travemünder Woche (1889) veranstaltet er diese großen deutschen Segelevents bis heute mit. Zudem ist der NRV auch bei internationalen Segelveranstaltungen aktiv: 2003 führte er anlässlich des 100. Geburtstag des Hamburgischen Vereins Seefahrt die DaimlerChrysler North Atlantic Challenge durch. Im Jahr 2004 rief der NRV die Rolex Baltic Week als neue Top-Veranstaltung im internationalen Segelsport ins Leben - in Deutschland die einzige von Rolex unterstützte Regatta. 2007 fand die zweite Auflage der North Atlantic Challenge statt: das HSH Nordbank Blue Race startete in Newport und endete in Hamburg. Als größter deutscher Yacht Club sind für den NRV vor allem Traditionen und Nachwuchsförderung von besonderem Interesse.
Die 2008 gegründete Marina Boltenhagen ist damit Austragungsort einer weiteren internationalen Regatta. Bereits im Herbst 2009 führte der NORDDEUTSCHE REGATTA VEREIN (Hamburg) die NRV Championsweek in Boltenhagen erfolgreich durch. Die von der Sea-Site GmbH betriebene Marina ist bereits im zweiten Jahr ihres Bestehens wirtschaftlich erfolgreich. Mit ihrer zentralen Lage verbindet sie die Küstenreviere Schleswig-Holsteins und Mecklenburg-Vorpommerns. Hanseatic Lloyd verabschiedet sich aus seiner Stellung als Titelsponsor für die Regatta 2010.
Auf Initiative des im März 2009 verstorbenen Gründers der Unternehmensgruppe, Herrn Harro Kniffka, wurde der Hanseatic Lloyd Dragon Grand Prix zu Gunsten der World CHILDHOOD Foundation ins Leben gerufenen. Fast 1 Million Euro Spendengelder kamen mit dieser Initiative in den vergangenen Jahren zu Gunsten Not leidender Kinder zusammen. Ziel und Zweck dieses Engagements war nicht nur den Segelsport voranzubringen, sondern dass alle Bemühungen zu Gunsten der World CHILDHOOD Foundation der zentrale Bestandteil waren. Der Hanseatic Lloyd Unternehmensgruppe ist es mit Hilfe zahlreicher Partner und Sponsoren in nur fünf Jahren gelungen, eines der international hochrangigsten Segelsportereignisse zu etablieren und gleichzeitig soziales Engagement in einer einzigartigen Veranstaltung zusammen zu führen.
Als Hauptpartner präsentiert die Transbunker Group, ein internationales Großunternehmen im Bereich des Transportes, der Lagerung und Handels mit Erdölen, diesen hochklassigen Event. Transbunker gehört mit drei 3 Drachen-Crews zu den derzeit erfolgreichsten Drachen-Teams weltweit. Die seit 5 Jahren unterstützte World CHILDHOOD Foundation, gegründet von Ihrer Majestät Königin Silvia von Schweden, bleibt auch weiterhin Charity Partner der Drachenklasse.
Start- und Zielpunkt der hochklassigen Regatta sowie der gesellschaftlichen Rahmenaktivitäten ist das Ferienresort "Weiße Wiek", welches mit der Marina Boltenhagen und dem Iberotel und Dorfhotel Boltenhagen zu den innovativsten Tourismusprojekten Deutschlands zählt. An den letztjährigen Regatten dieser Serie nahmen bis zu 79 Drachen-Teams mit 240 Seglerinnen und Segler aus aller Welt teil. Der DRAGON GRAND PRIX wird mit einem der höchsten Faktoren für die Weltrangliste der Drachensegler eingestuft und gehört zu den vier hochrangigsten Drachenregatten weltweit. Die Drachenklasse wird auch als Königsklasse des Segelsports bezeichnet, da 1960 der griechische König Konstantin die 1. Goldmedaille für Griechenland im Segeln gewonnen hat.
Darüber hinaus segeln zahlreiche Mitglieder europäischer Königsfamilien aktiv in der Drachenklasse. Im Sommer 2010 werden daher die besten Drachensegler der Welt - auch schon zur Vorbereitung auf die Europameisterschaft 2011 beim DRAGON GRAND PRIX in Boltenhagen erwartet. Das Viereinhalb-Sterne-Komforthotel Iberotel Boltenhagen hält für die Regattateilnehmer exklusive Zimmer vor. Das Besondere: Alle Zimmer des Hotels bieten direkten Meerblick, so dass die Seglerinnen und Segler einen freien Blick direkt auf die Marina genießen können.
Der NORDDEUTSCHE REGATTA VEREIN (NRV) ist mit der Ausrichtung der Wettfahrten beauftragt. Der hanseatische Club, direkt an der Außenalster gelegen, ist einer der ältesten und der größte Segelverein Deutschlands. Er zählt über 2.000 Mitglieder im In- und Ausland, führt über 300 Mitgliederboote in seiner Kartei und stellt über 90 Clubboote für die 350 Jugendlichen im Ausbildungsbetrieb zur Verfügung. Er wurde 1868 von Hamburger Kaufleuten gegründet. Seither gab er immer wieder innovative Anstöße für den deutschen Segelsport: als Mitbegründer der Kieler Woche (1882) sowie der Travemünder Woche (1889) veranstaltet er diese großen deutschen Segelevents bis heute mit. Zudem ist der NRV auch bei internationalen Segelveranstaltungen aktiv: 2003 führte er anlässlich des 100. Geburtstag des Hamburgischen Vereins Seefahrt die DaimlerChrysler North Atlantic Challenge durch. Im Jahr 2004 rief der NRV die Rolex Baltic Week als neue Top-Veranstaltung im internationalen Segelsport ins Leben - in Deutschland die einzige von Rolex unterstützte Regatta. 2007 fand die zweite Auflage der North Atlantic Challenge statt: das HSH Nordbank Blue Race startete in Newport und endete in Hamburg. Als größter deutscher Yacht Club sind für den NRV vor allem Traditionen und Nachwuchsförderung von besonderem Interesse.
Die 2008 gegründete Marina Boltenhagen ist damit Austragungsort einer weiteren internationalen Regatta. Bereits im Herbst 2009 führte der NORDDEUTSCHE REGATTA VEREIN (Hamburg) die NRV Championsweek in Boltenhagen erfolgreich durch. Die von der Sea-Site GmbH betriebene Marina ist bereits im zweiten Jahr ihres Bestehens wirtschaftlich erfolgreich. Mit ihrer zentralen Lage verbindet sie die Küstenreviere Schleswig-Holsteins und Mecklenburg-Vorpommerns. Hanseatic Lloyd verabschiedet sich aus seiner Stellung als Titelsponsor für die Regatta 2010.
Auf Initiative des im März 2009 verstorbenen Gründers der Unternehmensgruppe, Herrn Harro Kniffka, wurde der Hanseatic Lloyd Dragon Grand Prix zu Gunsten der World CHILDHOOD Foundation ins Leben gerufenen. Fast 1 Million Euro Spendengelder kamen mit dieser Initiative in den vergangenen Jahren zu Gunsten Not leidender Kinder zusammen. Ziel und Zweck dieses Engagements war nicht nur den Segelsport voranzubringen, sondern dass alle Bemühungen zu Gunsten der World CHILDHOOD Foundation der zentrale Bestandteil waren. Der Hanseatic Lloyd Unternehmensgruppe ist es mit Hilfe zahlreicher Partner und Sponsoren in nur fünf Jahren gelungen, eines der international hochrangigsten Segelsportereignisse zu etablieren und gleichzeitig soziales Engagement in einer einzigartigen Veranstaltung zusammen zu führen.
Als Hauptpartner präsentiert die Transbunker Group, ein internationales Großunternehmen im Bereich des Transportes, der Lagerung und Handels mit Erdölen, diesen hochklassigen Event. Transbunker gehört mit drei 3 Drachen-Crews zu den derzeit erfolgreichsten Drachen-Teams weltweit. Die seit 5 Jahren unterstützte World CHILDHOOD Foundation, gegründet von Ihrer Majestät Königin Silvia von Schweden, bleibt auch weiterhin Charity Partner der Drachenklasse.
Dienstag, 1. Dezember 2009
WORLD Match Racing Tour 2010
01.12.09 - Die WORLD Match Racing Tour hat für 2010 folgende Termine festgelegt. Neun Veranstaltungen sind geplant.
06. - 11. April: Marseille International Match Race Marseille, France
19. - 24. Mai: Match Race Germany Langenargen, Germany
08. - 13. Juni: Korea Match Cup Gyeonggi, Korea
22. - 27. Juni: Troia Portugal Match Cup Troia, Portugal
05. - 11. Juli: Match Cup Sweden Marstrand, Sweden
31. August - 05. September: St Moritz Match Race St Moritz, Switzerland
08. - 12. September: Danish Open TBC, Denmark
04. - 10. Oktober: Argo Group Gold Cup Hamilton, Bermuda
30. November 30. - 05. Dezember: Monsoon Cup K.Terengganu, Malaysia
06. - 11. April: Marseille International Match Race Marseille, France
19. - 24. Mai: Match Race Germany Langenargen, Germany
08. - 13. Juni: Korea Match Cup Gyeonggi, Korea
22. - 27. Juni: Troia Portugal Match Cup Troia, Portugal
05. - 11. Juli: Match Cup Sweden Marstrand, Sweden
31. August - 05. September: St Moritz Match Race St Moritz, Switzerland
08. - 12. September: Danish Open TBC, Denmark
04. - 10. Oktober: Argo Group Gold Cup Hamilton, Bermuda
30. November 30. - 05. Dezember: Monsoon Cup K.Terengganu, Malaysia
Montag, 30. November 2009
WISeKey neuer Sponsor von Alinghi
30.11.09 - Alinghi, Defender des 33. America's Cup, gibt das Schweizer Digital Security Unternehmen WISeKey als Team-Sponsor für seine Verteidigung der ältesten Sport-Trophäe 2010 bekannt. Dies ist der zweite Hauptpartner des Teams seit der Lancierung von Alinghi 5 im Juli 2009.
WISeKey unterstützte den Schweizer Defender bereits während der 32. Kampagne und erneuert diese siegreiche Partnerschaft für die nächsten Monate. Sie werden dazu beitragen, dass wichtige Wettkampfdaten, die den Schlüssel zu einer erfolgreichen Titelverteidigung bilden, geschützt sind.
Alinghi trainiert und testet seinen riesigen Katamaran zurzeit von der Teambasis in Ras al-Khaimah, VAE, aus.
WISeKey ist neben dem Schweizer Uhrenfabrikanten Hublot Teamsponsor.
WISeKey unterstützte den Schweizer Defender bereits während der 32. Kampagne und erneuert diese siegreiche Partnerschaft für die nächsten Monate. Sie werden dazu beitragen, dass wichtige Wettkampfdaten, die den Schlüssel zu einer erfolgreichen Titelverteidigung bilden, geschützt sind.
Alinghi trainiert und testet seinen riesigen Katamaran zurzeit von der Teambasis in Ras al-Khaimah, VAE, aus.
WISeKey ist neben dem Schweizer Uhrenfabrikanten Hublot Teamsponsor.
Bodensee-Wasserversorgung erhält anonymes Schreiben
30.11.09 - Bei der Bodensee-Wasserversorgung in Stuttgart ist ein anonymes Schreiben eingegangen, in dem sich der Verfasser zu dem Einbringen von Pflanzenschutzmittel im Oktober 2005 bekannte. Die Bodensee-Wasserversorgung hat daraufhin unverzüglich die Polizei und die zuständigen Dienststellen des Landes Baden-Württemberg eingeschaltet.
Bei den sofort von der Bodensee-Wasserversorgung durchgef¸hrten zusätzlichen Untersuchungen des Trinkwassers sind keine Auffälligkeiten festgestellt worden. Ungeachtet dessen haben die Polizeidirektion Friedrichshafen und die Staatsanwaltschaft Konstanz die Ermittlungen zur Gefahrenabwehr sowie zur Strafverfolgung aufgenommen. Auch die Bodensee-Wasserversorgung hat die notwendigen Vorsorgemaflnahmen ergriffen.
Auf Grund der bisherigen Bewertung gehen die zuständigen Behörden davon aus, dass eine Gefährdung für die Bodensee-Wasserversorgung nicht besteht.
Bei den sofort von der Bodensee-Wasserversorgung durchgef¸hrten zusätzlichen Untersuchungen des Trinkwassers sind keine Auffälligkeiten festgestellt worden. Ungeachtet dessen haben die Polizeidirektion Friedrichshafen und die Staatsanwaltschaft Konstanz die Ermittlungen zur Gefahrenabwehr sowie zur Strafverfolgung aufgenommen. Auch die Bodensee-Wasserversorgung hat die notwendigen Vorsorgemaflnahmen ergriffen.
Auf Grund der bisherigen Bewertung gehen die zuständigen Behörden davon aus, dass eine Gefährdung für die Bodensee-Wasserversorgung nicht besteht.
Freitag, 27. November 2009
Brisante Funde
28.11.09 - (IBN) Insgesamt 16 Stabbrandbomben haben Taucher der Wasserschutzpolizei Friedrichshafen gestern während eines mehrstündigen Taucheinsatzes im Bodensee vor Seemoos geborgen. Die Relikte aus dem 2. Weltkrieg waren am vergangenen Dienstag während eines Tauchtrainings von Polizeitauchern aufgefunden worden.
Die Kampfmittel werden bis zur ihrer Abholung und fachgerechten Vernichtung durch den Kampfmittelbeseitigungsdienst in einem Spezialbehälter aufbewahrt. Immer wieder werden im See Sprengsätze aus dem Zweiten Weltkrieg gefunden, zuletzt insbesondere immer wieder im Bereich Friedrichshafen.
Die Kampfmittel werden bis zur ihrer Abholung und fachgerechten Vernichtung durch den Kampfmittelbeseitigungsdienst in einem Spezialbehälter aufbewahrt. Immer wieder werden im See Sprengsätze aus dem Zweiten Weltkrieg gefunden, zuletzt insbesondere immer wieder im Bereich Friedrichshafen.
Donnerstag, 26. November 2009
Boot und Fun Berlin am Mittag eröffnet
26.11.09 - Pünktlich um 12 Uhr ist heute die älteste Bootsmesse Deutschlands mit dem Preview-Tag für Wassersportinteressierte eröffnet worden. Die Gala-Nacht der Boote schließt sich ab 18 Uhr an. Sie ist gesellschaftlicher Auftakt der Bootsmesse, zu dem rund 5.000 Gäste erwartet werden, darunter zahlreiche Persönlichkeiten aus Politik, Wirtschaft, Kultur und Sport. Ab morgen, Donnerstag, kann die Messe dann vier Tage lang jeweils von 10 bis 19 Uhr besucht werden.
Rekordergebnis gehalten
Bei der Eröffnungspressekonferenz am Vormittag sagte der Gründer und Geschäftsführer der Boot und Fun Berlin, Matthias Bähr, man sei froh, das Rekordergebnis des Vorjahres mit in diesem Jahr 635 Ausstellern gehalten zu haben. Das sei ein Erfolg für die Messe und auch für die Region, die als Europas größtes Binnenwasser-Sportrevier voll im Fokus der Branche liege. Die Bandbreite der Angebote reicht von Motoryachten und Segelbooten über Tauchen, Kanu und Surfen bis zu einer eigenen Angelwelt. Der Gebrauchtbootmarkt und Angebote im Charter- und Wassertourismus sowie die Klassiker-Halle komplettieren die Produkt- und Dienstleistungspalette. Insgesamt 750 Boote und Yachten werden auf der Boot und Fun Berlin gezeigt.
Klimaschutz auch Thema der Bootsmesse
Eines der wichtigsten Themen unserer Zeit ist der Klimaschutz und die Reduzierung von Kohlendioxid. Die Boot und Fun Berlin greift diese Themen mit der Greenline 33 Hybrid und den solarbetriebenen Booten von SolarWaterWorld auf. Mit der Greenline 33 Hybrid wird eines der ersten serienmäßig gebauten Fahrtenboote mit Hybridantrieb auf der Boot und Fun Berlin vorgestellt. Gefahren werden kann mit Diesel- oder elektrischem Antrieb. Die Boote von SolarWaterWorld zeigen, dass umweltfreundliche Technologien nicht zu Lasten der Leistungsfähigkeit gehen, denn die Personen-Solar-Schiffahrt erlaubt eine geräuschlose, emissionsfreie, kohlendioxid-neutrale und ressourcenschonende Fahrweise.
Weltpremiere einer neuen Varianta
Mehr als 5.000 mal wurde die Varianta Meilenstein in der deutschen Yachtbau-Geschichte von Willi Dehler zwischen 1967 und 1984 verkauft. Ihre moderne Nachfolgerin VA 18 feiert auf der Boot und Fun Berlin Weltpremiere und wird am Abend im Rahmen der Gala - Nacht der Boote dem Publikum vorgestellt. Weitere führende Werften präsentieren in Berlin die Modelle der kommenden Saison, darunter auch Weltneuheiten und Deutschlandpremieren. Die hohe Hallendecke erlaubt es, Segelboote aufzuriggen und in voller Größe zu präsentieren.
"Oranjes" sind schon Tradition
Ganz andere Kaliber zeigen die Aussteller aus den Niederlanden. Noch nie gab es so viele Stahlyachten auf der Messe wie in diesem Jahr. "Oranje" ist nicht nur der Teppich in der Hollandhalle. Die "Oranjes" überzeugen mit holländischen Booten, die spezielle, auf Binnengewässer ausgerichtete, Eigenschaften haben. Stahlyachten und Sloepen überzeugen durch ihre elegante Anmutung und das Flair von Retro-Klassikern.
Klassiker
Berlin ist die Wiege des deutschen Bootsbaus, deshalb gibt es auf der Bootsmesse in Berlin die Klassikerhalle. Traumhafte Mahagoniboote der Marken Beelitz, Schneider, Marchot, Panther und Pfennig wurden noch bis in die 60er Jahre in Berlin gebaut. Einige dieser inzwischen oft seltenen Exemplare sind in der Klassiker- und Refit-Halle (Halle 4) zu sehen. Auf über 2.000 Quadratmetern präsentieren die wichtigsten Vereine und Freundeskreise eine einzigartige Sammlung von klassischen Segelyachten und Motorbooten. Holzbootsbauer, Werften, Refit-Betriebe und internationale Farbenhersteller zeigen die gesamte Bandbreite an Restaurierungstechniken und Oberflächenbehandlung. Im Vortragsprogramm werden Refit-Methoden für unterschiedliche Materialien wie Holz, Stahl und Kunststoff vorgestellt. Experten erklären, was beim Kauf von klassischen Booten beachtet werden sollte.
Von Angeln bis Tourismus
Insgesamt 12 Hallen hat die Boot und Fun Berlin in diesem Jahr belegt. Die Vielfalt dieser Wassersportmesse überzeugt jedes Jahr aufs Neue. Ob Angebote von Tourismusverbänden und Tourismusinitiativen auf 2.500 Quadratmetern oder Trendsportarten wie Surfen, Tauchen und Wakeboarden, die Besucher finden alle Produkte für jeden Geschmack und Geldbeutel. Übrigens auch Skiboards! Für fünf Tage ist die Halle 23 der Nabel der Kanuwelt, die einen neuen Trend aus den USA zeigt Angelkajaks! Und nicht zuletzt gibt es mit der AngelWelt Berlin eine Messe in der Messe. Das Angebot wurde deutlich erweitert und damit ist die Halle 22 erneut der angesagte Treffpunkt für Sport- und Freizeitangler.
Rekordergebnis gehalten
Bei der Eröffnungspressekonferenz am Vormittag sagte der Gründer und Geschäftsführer der Boot und Fun Berlin, Matthias Bähr, man sei froh, das Rekordergebnis des Vorjahres mit in diesem Jahr 635 Ausstellern gehalten zu haben. Das sei ein Erfolg für die Messe und auch für die Region, die als Europas größtes Binnenwasser-Sportrevier voll im Fokus der Branche liege. Die Bandbreite der Angebote reicht von Motoryachten und Segelbooten über Tauchen, Kanu und Surfen bis zu einer eigenen Angelwelt. Der Gebrauchtbootmarkt und Angebote im Charter- und Wassertourismus sowie die Klassiker-Halle komplettieren die Produkt- und Dienstleistungspalette. Insgesamt 750 Boote und Yachten werden auf der Boot und Fun Berlin gezeigt.
Klimaschutz auch Thema der Bootsmesse
Eines der wichtigsten Themen unserer Zeit ist der Klimaschutz und die Reduzierung von Kohlendioxid. Die Boot und Fun Berlin greift diese Themen mit der Greenline 33 Hybrid und den solarbetriebenen Booten von SolarWaterWorld auf. Mit der Greenline 33 Hybrid wird eines der ersten serienmäßig gebauten Fahrtenboote mit Hybridantrieb auf der Boot und Fun Berlin vorgestellt. Gefahren werden kann mit Diesel- oder elektrischem Antrieb. Die Boote von SolarWaterWorld zeigen, dass umweltfreundliche Technologien nicht zu Lasten der Leistungsfähigkeit gehen, denn die Personen-Solar-Schiffahrt erlaubt eine geräuschlose, emissionsfreie, kohlendioxid-neutrale und ressourcenschonende Fahrweise.
Weltpremiere einer neuen Varianta
Mehr als 5.000 mal wurde die Varianta Meilenstein in der deutschen Yachtbau-Geschichte von Willi Dehler zwischen 1967 und 1984 verkauft. Ihre moderne Nachfolgerin VA 18 feiert auf der Boot und Fun Berlin Weltpremiere und wird am Abend im Rahmen der Gala - Nacht der Boote dem Publikum vorgestellt. Weitere führende Werften präsentieren in Berlin die Modelle der kommenden Saison, darunter auch Weltneuheiten und Deutschlandpremieren. Die hohe Hallendecke erlaubt es, Segelboote aufzuriggen und in voller Größe zu präsentieren.
"Oranjes" sind schon Tradition
Ganz andere Kaliber zeigen die Aussteller aus den Niederlanden. Noch nie gab es so viele Stahlyachten auf der Messe wie in diesem Jahr. "Oranje" ist nicht nur der Teppich in der Hollandhalle. Die "Oranjes" überzeugen mit holländischen Booten, die spezielle, auf Binnengewässer ausgerichtete, Eigenschaften haben. Stahlyachten und Sloepen überzeugen durch ihre elegante Anmutung und das Flair von Retro-Klassikern.
Klassiker
Berlin ist die Wiege des deutschen Bootsbaus, deshalb gibt es auf der Bootsmesse in Berlin die Klassikerhalle. Traumhafte Mahagoniboote der Marken Beelitz, Schneider, Marchot, Panther und Pfennig wurden noch bis in die 60er Jahre in Berlin gebaut. Einige dieser inzwischen oft seltenen Exemplare sind in der Klassiker- und Refit-Halle (Halle 4) zu sehen. Auf über 2.000 Quadratmetern präsentieren die wichtigsten Vereine und Freundeskreise eine einzigartige Sammlung von klassischen Segelyachten und Motorbooten. Holzbootsbauer, Werften, Refit-Betriebe und internationale Farbenhersteller zeigen die gesamte Bandbreite an Restaurierungstechniken und Oberflächenbehandlung. Im Vortragsprogramm werden Refit-Methoden für unterschiedliche Materialien wie Holz, Stahl und Kunststoff vorgestellt. Experten erklären, was beim Kauf von klassischen Booten beachtet werden sollte.
Von Angeln bis Tourismus
Insgesamt 12 Hallen hat die Boot und Fun Berlin in diesem Jahr belegt. Die Vielfalt dieser Wassersportmesse überzeugt jedes Jahr aufs Neue. Ob Angebote von Tourismusverbänden und Tourismusinitiativen auf 2.500 Quadratmetern oder Trendsportarten wie Surfen, Tauchen und Wakeboarden, die Besucher finden alle Produkte für jeden Geschmack und Geldbeutel. Übrigens auch Skiboards! Für fünf Tage ist die Halle 23 der Nabel der Kanuwelt, die einen neuen Trend aus den USA zeigt Angelkajaks! Und nicht zuletzt gibt es mit der AngelWelt Berlin eine Messe in der Messe. Das Angebot wurde deutlich erweitert und damit ist die Halle 22 erneut der angesagte Treffpunkt für Sport- und Freizeitangler.
America's-Cup-Titelverteidiger vor der Berufungskammer
26.11.09 - (alinghi 25.11.09) Der America's-Cup-Titelverteidiger, die Société Nautique de Genève (SNG), argumentierte heute vor der Berufungskammer des New York Supreme Court zur Verteidigung von zwei grundlegenden Rechten, die dem Titelverteidiger gemäss Deed of Gift zustehen: Das Recht, den Austragungsort zu wählen, und das Recht, gegen einen Challenger anzutreten, der sich an die Vermessungsbestimmungen der Deed of Gift hält.
„Der Defender hofft, dass die fünf Richter der Berufungskammer sein „Deed of Gift“-Recht stützt, das ihm erlaubt, den Austragungsort zu wählen und die Regeln zu bestimmen, wie es seit 158 Jahren und 32 Austragungen des America's Cup Tradition war. Wenn Richter Kornreichs Entscheid bestätigt wird, wäre dies das erste Mal in der Geschichte des Cups, dass der Titelverteidiger seines grundlegenden Rechts, den Austragungsort zu wählen, beraubt würde. Wir erwarten eine rasche Entscheidung vom Gericht, damit wir mit dem 33. America's Cup weitermachen und ihn endlich wieder aufs Wasser verlegen können“, sagte der Vice-Commodore der SNG Fred Meyer.
Betreffend die Auswahl eines Austragungsorts und punkto Regeln des America's Cup hält die Deed of Gift klar fest: „Diese Meereskurse sollen […] vom Club, der den Cup innehält, gewählt werden; und diese Rennen sollen nach dessen Regeln und Segelbestimmungen gesegelt werden […]“
Die Deed of Gift besagt, dass die Rennen um den America's Cup zwischen dem 1. November und dem 1. Mai auf der südlichen Hemisphäre gesegelt werden müssen, aber Richter Cahns „New York Supreme Court“-Verfügung vom 12. Mai 2008 dass „der Austragungsort Valencia, Spanien, sein soll oder irgendein anderer von der SNG gewählter Ort“ führte den titelverteidigenden Yachtclub, Société Nautique de Genève, dazu, Ras al-Khaimah in den Vereinigten Arabischen Emiraten zu wählen.
Der Austragungsort in den Emiraten war aus verschiedenen Gründen gewählt worden: Wegen der günstigen Wetterbedingungen für einen „Deed of Gift“-Match im Februar, der Infrastruktur, die vom Land zur Verfügung gestellt wird, und wegen der grossen Erfahrung, welche die VAE in der Organisation von Weltklasse-Sportevents haben.
„Der Defender hofft, dass die fünf Richter der Berufungskammer sein „Deed of Gift“-Recht stützt, das ihm erlaubt, den Austragungsort zu wählen und die Regeln zu bestimmen, wie es seit 158 Jahren und 32 Austragungen des America's Cup Tradition war. Wenn Richter Kornreichs Entscheid bestätigt wird, wäre dies das erste Mal in der Geschichte des Cups, dass der Titelverteidiger seines grundlegenden Rechts, den Austragungsort zu wählen, beraubt würde. Wir erwarten eine rasche Entscheidung vom Gericht, damit wir mit dem 33. America's Cup weitermachen und ihn endlich wieder aufs Wasser verlegen können“, sagte der Vice-Commodore der SNG Fred Meyer.
Betreffend die Auswahl eines Austragungsorts und punkto Regeln des America's Cup hält die Deed of Gift klar fest: „Diese Meereskurse sollen […] vom Club, der den Cup innehält, gewählt werden; und diese Rennen sollen nach dessen Regeln und Segelbestimmungen gesegelt werden […]“
Die Deed of Gift besagt, dass die Rennen um den America's Cup zwischen dem 1. November und dem 1. Mai auf der südlichen Hemisphäre gesegelt werden müssen, aber Richter Cahns „New York Supreme Court“-Verfügung vom 12. Mai 2008 dass „der Austragungsort Valencia, Spanien, sein soll oder irgendein anderer von der SNG gewählter Ort“ führte den titelverteidigenden Yachtclub, Société Nautique de Genève, dazu, Ras al-Khaimah in den Vereinigten Arabischen Emiraten zu wählen.
Der Austragungsort in den Emiraten war aus verschiedenen Gründen gewählt worden: Wegen der günstigen Wetterbedingungen für einen „Deed of Gift“-Match im Februar, der Infrastruktur, die vom Land zur Verfügung gestellt wird, und wegen der grossen Erfahrung, welche die VAE in der Organisation von Weltklasse-Sportevents haben.
Mittwoch, 25. November 2009
Gutgläubig gekaufter Jetski ist wieder weg
25.11.09 - Das Kompetenz-Zentrum Bootskriminalität (KBK) in Konstanz konnte gemeinsam mit Fahndern der Wasserschutzpolizei Mannheim und der Kriminalpolizei Emmerich einen Jetski sicherstellen. Das Wasserfahrzeug, zu dem gemeinsame Ermittlungen führten, war im Jahr 2007 unweit der niederländischen Grenze gestohlen worden. Es besitzt einen Wert von ca. 10.000 Euro.
Die Diebe hatten die Rumpfnummer des Jetskis professionell verändert. Dennoch gelang den darauf spezialisierten Fahndern aus Konstanz die Zuordnung zum Diebstahl am Niederrhein, da sie seinerzeit auch die Fahndungsmaßnahmen nach dem Fahrzeug wesentlich koordiniert hatten.
Pech hat der derzeitige Besitzer des Jetski, denn er hat es offenbar in gutem Glauben über das Internet aus Holland erworben.
Die Diebe hatten die Rumpfnummer des Jetskis professionell verändert. Dennoch gelang den darauf spezialisierten Fahndern aus Konstanz die Zuordnung zum Diebstahl am Niederrhein, da sie seinerzeit auch die Fahndungsmaßnahmen nach dem Fahrzeug wesentlich koordiniert hatten.
Pech hat der derzeitige Besitzer des Jetski, denn er hat es offenbar in gutem Glauben über das Internet aus Holland erworben.
Dienstag, 24. November 2009
Bootsmotorendieb verhaftet!
24.11.09 - (ibn) Die Kantonspolizei Thurgau hat, nachdem in einer Nacht 14 Bootsmotoren entwendet wurden, in Zusammenarbeit mit dem Kompetenzzentrum für Bootskriminalität der Wasserschutzpolizeistation Konstanz intensive Ermittlungen in verschiedene Richtungen aufgenommen. Eine Spur führte nun via Schaffhausen in die Slowakei, wo man jetzt fündig wurde.
Das Bezirksamt Steckborn, Statthalter Roger Forrer, hat gegen einen verdächtigen Mann, welcher in der Tatnacht von einer Patrouille des Grenzwachtkorps in Schaffhausen mit seinem Fahrzeug und diversen Bootsmotoren kontrolliert wurde, einen Haftbefehl erlassen. An dessen Wohnort in der Slowakei wurde bereits eine Hausdurchsuchung durchgeführt, wobei einige Motoren aus Steckborn sichergestellt werden konnten.
Die Behörden vor Ort werden nun den Mann in einem Rechtshilfeverfahren erstmalig befragen. Anschliessend prüft Forrer, ob man in die Slowakei reist, um die Person vor Ort zu befragen und allenfalls die sichergestellten Motoren zu beschlagnahmen, damit sie nachher in die Schweiz zurückgeführt werden können. Es geht primär um die Klärung der Umstände des letzten Vorfalls, jedoch auch um Klärung, ob derselbe Mann auch etwas mit den beiden Diebstahlserien in den vergangenen 15 Monaten zu tun haben könnte. Im Weiteren interessiert die Strafverfolgungsbehörde, wer mit diesem Mann in dieser Nacht zusammen gearbeitet hat und ob er allenfalls auch mit anderen Bootsmotorendiebstählen etwas zutun hat.
Eine Auslieferung des Angeschuldigten aus dem eigenen Land ist nicht möglich. Ansonsten prüft man im Hafen Steckborn effiziente Sicherheitsmassnahmen, damit in einem nächsten Fall die Täter bereits vor Ort dingfest gemacht werden können.
Für Hinweise sind der Polizeiposten und das Bezirksamt Steckborn weiterhin dankbar.
Das Bezirksamt Steckborn, Statthalter Roger Forrer, hat gegen einen verdächtigen Mann, welcher in der Tatnacht von einer Patrouille des Grenzwachtkorps in Schaffhausen mit seinem Fahrzeug und diversen Bootsmotoren kontrolliert wurde, einen Haftbefehl erlassen. An dessen Wohnort in der Slowakei wurde bereits eine Hausdurchsuchung durchgeführt, wobei einige Motoren aus Steckborn sichergestellt werden konnten.
Die Behörden vor Ort werden nun den Mann in einem Rechtshilfeverfahren erstmalig befragen. Anschliessend prüft Forrer, ob man in die Slowakei reist, um die Person vor Ort zu befragen und allenfalls die sichergestellten Motoren zu beschlagnahmen, damit sie nachher in die Schweiz zurückgeführt werden können. Es geht primär um die Klärung der Umstände des letzten Vorfalls, jedoch auch um Klärung, ob derselbe Mann auch etwas mit den beiden Diebstahlserien in den vergangenen 15 Monaten zu tun haben könnte. Im Weiteren interessiert die Strafverfolgungsbehörde, wer mit diesem Mann in dieser Nacht zusammen gearbeitet hat und ob er allenfalls auch mit anderen Bootsmotorendiebstählen etwas zutun hat.
Eine Auslieferung des Angeschuldigten aus dem eigenen Land ist nicht möglich. Ansonsten prüft man im Hafen Steckborn effiziente Sicherheitsmassnahmen, damit in einem nächsten Fall die Täter bereits vor Ort dingfest gemacht werden können.
Für Hinweise sind der Polizeiposten und das Bezirksamt Steckborn weiterhin dankbar.
Adventsplausch rund um den Bodensee
24.11.09 - Alle Jahre wieder putzen sich die Weihnachtsmärkte im Dreiländereck Deutschland, Österreich und der Schweiz mit geschmückten Marktständen, schimmernden Auslagen und liebevoll gefertigten Handwerkserzeugnissen festlich heraus, um ihre Gäste in lichterglänzende Märchenwelten zu entführen.
Im Herzen der Konstanzer Altstadt reihen sich auf dem Weihnachtsmarkt am See vom 27. November bis 23. Dezember zu beiden Seiten der historischen Marktstätte bis hinunter zum Hafen Marktstände von 130 Händlern aneinander. Fest vertäut liegt dort auch das Weihnachtsschiff und lädt mit seinen Auslagen zum Bummeln und Aufwärmen kalter Füße ein. Mit seinem vielfältigen kunsthandwerklichen Angebot, kulinarischen Verführungen von süß bis deftig, Kinderkarussells und echten Ponys ist der Markt Publikumsmagnet für jährlich über 400.000 Besucher.
Seit über 10 Jahren verwandelt sich die historische Altstadt des vorarlbergischen Feldkirch zur Adventzeit in eine zauberhafte Weihnachtsstadt. Vom 28. November bis 24. Dezember sind die Gassen des Feldkircher Weihnachtsmarkts stimmungsvoll geschmückt und es duftet nach Mandeln und Maroni. Neben den regionalen kulinarischen Köstlichkeiten, die an ausgewählten Gastro-Ständen angeboten werden, halten die Aussteller Kunsthandwerk, Schmuck, Spielzeug und Geschenkartikel fürs Weihnachtsfest bereit. Ein umfangreiches Programm auf der Weihnachtsbühne und Kinderangebote machen den Markt auch zu einem beliebten Ausflugsziel für Familien.
Die Markt- und die Neugasse in der Unesco-Weltkulturerbestadt St.Gallen bilden vom 28. November bis 24. Dezember den festlichen Rahmen für den St.Galler Weihnachtsmarkt mit mehr als 60 geschmückten Ständen. Eine riesige, fast 20 Meter hohe Weihnachtstanne wird zuvor eigens mit Helikoptern eingeflogen und vor den prächtigen Barocktürmen der Stiftskathedrale illuminiert. Geschichten und Anekdoten über das weihnachtliche St.Gallen erfährt, wer sich dem Rundgang “Weihnachtliches St.Gallen" anschließt. Er führt durch die Gassen der Altstadt und endet gemütlich bei einem heißen Getränk und Gebäck. Der Rundgang findet montags bis samstags um 17 Uhr statt.
Im Herzen der Konstanzer Altstadt reihen sich auf dem Weihnachtsmarkt am See vom 27. November bis 23. Dezember zu beiden Seiten der historischen Marktstätte bis hinunter zum Hafen Marktstände von 130 Händlern aneinander. Fest vertäut liegt dort auch das Weihnachtsschiff und lädt mit seinen Auslagen zum Bummeln und Aufwärmen kalter Füße ein. Mit seinem vielfältigen kunsthandwerklichen Angebot, kulinarischen Verführungen von süß bis deftig, Kinderkarussells und echten Ponys ist der Markt Publikumsmagnet für jährlich über 400.000 Besucher.
Seit über 10 Jahren verwandelt sich die historische Altstadt des vorarlbergischen Feldkirch zur Adventzeit in eine zauberhafte Weihnachtsstadt. Vom 28. November bis 24. Dezember sind die Gassen des Feldkircher Weihnachtsmarkts stimmungsvoll geschmückt und es duftet nach Mandeln und Maroni. Neben den regionalen kulinarischen Köstlichkeiten, die an ausgewählten Gastro-Ständen angeboten werden, halten die Aussteller Kunsthandwerk, Schmuck, Spielzeug und Geschenkartikel fürs Weihnachtsfest bereit. Ein umfangreiches Programm auf der Weihnachtsbühne und Kinderangebote machen den Markt auch zu einem beliebten Ausflugsziel für Familien.
Die Markt- und die Neugasse in der Unesco-Weltkulturerbestadt St.Gallen bilden vom 28. November bis 24. Dezember den festlichen Rahmen für den St.Galler Weihnachtsmarkt mit mehr als 60 geschmückten Ständen. Eine riesige, fast 20 Meter hohe Weihnachtstanne wird zuvor eigens mit Helikoptern eingeflogen und vor den prächtigen Barocktürmen der Stiftskathedrale illuminiert. Geschichten und Anekdoten über das weihnachtliche St.Gallen erfährt, wer sich dem Rundgang “Weihnachtliches St.Gallen" anschließt. Er führt durch die Gassen der Altstadt und endet gemütlich bei einem heißen Getränk und Gebäck. Der Rundgang findet montags bis samstags um 17 Uhr statt.
Am 25. November kehrt eine Legende zurück
24.11.09 - Vor mehr als 40 Jahren hat die Varianta den Menschen Seebeine gemacht. Jetzt soll sie wieder kommen, die Varianta . Am 25. November präsentiert Hanse in Berlin zum ersten Mal die VA18, ein neuer, moderner Segelkreuzer mit Wurzeln in der Vergangenheit aber mit Kurs Zukunft. Unter 10.000 Euro kostet sie heute.
Premiere bei der Boot und Fun: VA18.
Berlin (SP) Bei der Messe Boot und Fun vom 25. bis zum 29. November 2009 in Berlin stellt die HanseYachts AG aus Greifswald erstmals die neue Varianta vor: Der trailerbare Klein-Kreuzer heißt nun VA18 und soll eine Legende wieder aufleben lassen, so hofft man bei HanseYachts. Der Segelkreuzer, der unter 10.000 Euro kosten soll, stammt diesmal aus der Feder des erfolgreichen Konstruktionsbüros Judel/Vrolijk & Co und wird in der Yachtwerft Dehler im sauerländischen Freienohl gebaut, die mittlerweile ebenfalls zur HanseYachts AG gehört.
"Vor mehr als 40 Jahren hat die Varianta den Menschen Seebeine gemacht, sie zu echten Seglern werden lassen. Jetzt ist sie wieder da", heißt es bei HanseYachts. In Halle 25 werde man bei der Gala-Nacht der Boote am Mittwoch, 25. November 2009, ab 18 Uhr, einen "neuen, modernen Segelkreuzer mit Wurzeln in der Vergangenheit, aber mit Kurs Zukunft" präsentieren.
Jörn Bock, Marketing-Chef der HanseGroup: „Die Auseinandersetzung mit dem Wissen um Hintergründe, die Geschichte des Designs und der Bootsbautechniken sowie die Kenntnis der gegenwärtigen Möglichkeiten, sind die Voraussetzung für ein anspruchsvolles Produkt auf hohem Niveau. Wir studierten nicht, was Willi Dehler machte, sondern was er suchte. Die neue Varianta ist keine Reproduktion. Wir versuchen mit der VA 18 die Geschichte in die Gegenwart zu holen.“
Mit der Varianta 18 soll gleichzeitig ein neuer Vertriebsweg eingeschalgen werden: Die VA18 soll vor allem übers Internet verkauft werden.
Die Varianta hat Segelsport-Geschichte geschieben
Rückblick: Die Varianta war Ende der 60-er Jahre eigentlich nicht mehr als ein kleines Segelboot. Und sie wäre sicher nur eins unter vielen geblieben, hätte sie nicht zur richtigen Stunde ihren Stapellauf gehabt. Sie wurde ein Boot, das als "Rotkäppchen" Segelsport-Geschichte geschrieben hat. 1967 hat Willi Dehler die Varianta erfunden und dann fast 5000-mal gebaut. Sie war preiswert, segelte toll und war sicher. Die Varianta wurde zum Volksboot, das viele Menschen zu Seglern gemacht hat, viele davon sind es bis heute geblieben. Die Varianta eröffnete Menschen eine ganz neue Welt. Manche blieben ihrer Varianta treu, manche wurden erfolgreiche Regattasegler mit Meisterehren, einige sogar Weltumsegler. Variantas von damals segeln heute noch. Als Familien-, Freizeit- und sogar als Regattaboot.
Die Varianta war schnell. Ihr Riss stammt von E.G. van de Stadt, zur damaligen Zeit einem der besten Yachtkonstrukteure der Welt. Durch einlaminierte Auftriebskörper war die Varianta unsinkbar. Unkenterbar machte sie der hohe Ballastanteil. Zur Sicherheit auf dem Wasser gehörte ein starker Rumpf, der allen Beanspruchungen standhielt, ein solides Rigg und robuste Beschläge und gute Segeleigenschaften. Bequeme Sitzhöhe, Platz für vier Personen, eine praktische Pantry, viel Stauraum, Ablagen und gute Isolierung waren in einer Varianta serienmäßig. Die speziellen Slipptrailer ermöglichten ein besonders leichtes Trailern.
An all das knüpfen will man bei Dehler nun anknüpfen: "Aufgrund kluger Ideen, moderner Materialien und technischen Umsetzungmöglichkeiten wird die Varianta 18 so sein, wie Willi Dehler sie gerne gebaut hätte: Günstig aber hochwertig, pflegeleicht und dennoch state-of-the-art, robust und leicht zugleich, wohnlich und schnell. Hanseyachts bezeichnet sie als "Eier legende Wollmilchsau".
Schon Willi Dehler habe es als Herausforderung empfunden, einen anspruchsvollen Klein-Kreuzer wirtschaftlich in Serienbauweise zu produzieren. Angestrebte Preisobergrenze waren damals 20.000 DM. Unter 10.000 Euro kostet sie heute.
Technische Daten der Varianta VA18
LüA: 5,50m
Breite: 2,40 m
Tiefgang: 1,15 m
Gewicht: 750 kg
Ballast: 2,40 kg;
Segelfläche: 19,5 m2;
Premiere bei der Boot und Fun: VA18.
Berlin (SP) Bei der Messe Boot und Fun vom 25. bis zum 29. November 2009 in Berlin stellt die HanseYachts AG aus Greifswald erstmals die neue Varianta vor: Der trailerbare Klein-Kreuzer heißt nun VA18 und soll eine Legende wieder aufleben lassen, so hofft man bei HanseYachts. Der Segelkreuzer, der unter 10.000 Euro kosten soll, stammt diesmal aus der Feder des erfolgreichen Konstruktionsbüros Judel/Vrolijk & Co und wird in der Yachtwerft Dehler im sauerländischen Freienohl gebaut, die mittlerweile ebenfalls zur HanseYachts AG gehört.
"Vor mehr als 40 Jahren hat die Varianta den Menschen Seebeine gemacht, sie zu echten Seglern werden lassen. Jetzt ist sie wieder da", heißt es bei HanseYachts. In Halle 25 werde man bei der Gala-Nacht der Boote am Mittwoch, 25. November 2009, ab 18 Uhr, einen "neuen, modernen Segelkreuzer mit Wurzeln in der Vergangenheit, aber mit Kurs Zukunft" präsentieren.
Jörn Bock, Marketing-Chef der HanseGroup: „Die Auseinandersetzung mit dem Wissen um Hintergründe, die Geschichte des Designs und der Bootsbautechniken sowie die Kenntnis der gegenwärtigen Möglichkeiten, sind die Voraussetzung für ein anspruchsvolles Produkt auf hohem Niveau. Wir studierten nicht, was Willi Dehler machte, sondern was er suchte. Die neue Varianta ist keine Reproduktion. Wir versuchen mit der VA 18 die Geschichte in die Gegenwart zu holen.“
Mit der Varianta 18 soll gleichzeitig ein neuer Vertriebsweg eingeschalgen werden: Die VA18 soll vor allem übers Internet verkauft werden.
Die Varianta hat Segelsport-Geschichte geschieben
Rückblick: Die Varianta war Ende der 60-er Jahre eigentlich nicht mehr als ein kleines Segelboot. Und sie wäre sicher nur eins unter vielen geblieben, hätte sie nicht zur richtigen Stunde ihren Stapellauf gehabt. Sie wurde ein Boot, das als "Rotkäppchen" Segelsport-Geschichte geschrieben hat. 1967 hat Willi Dehler die Varianta erfunden und dann fast 5000-mal gebaut. Sie war preiswert, segelte toll und war sicher. Die Varianta wurde zum Volksboot, das viele Menschen zu Seglern gemacht hat, viele davon sind es bis heute geblieben. Die Varianta eröffnete Menschen eine ganz neue Welt. Manche blieben ihrer Varianta treu, manche wurden erfolgreiche Regattasegler mit Meisterehren, einige sogar Weltumsegler. Variantas von damals segeln heute noch. Als Familien-, Freizeit- und sogar als Regattaboot.
Die Varianta war schnell. Ihr Riss stammt von E.G. van de Stadt, zur damaligen Zeit einem der besten Yachtkonstrukteure der Welt. Durch einlaminierte Auftriebskörper war die Varianta unsinkbar. Unkenterbar machte sie der hohe Ballastanteil. Zur Sicherheit auf dem Wasser gehörte ein starker Rumpf, der allen Beanspruchungen standhielt, ein solides Rigg und robuste Beschläge und gute Segeleigenschaften. Bequeme Sitzhöhe, Platz für vier Personen, eine praktische Pantry, viel Stauraum, Ablagen und gute Isolierung waren in einer Varianta serienmäßig. Die speziellen Slipptrailer ermöglichten ein besonders leichtes Trailern.
An all das knüpfen will man bei Dehler nun anknüpfen: "Aufgrund kluger Ideen, moderner Materialien und technischen Umsetzungmöglichkeiten wird die Varianta 18 so sein, wie Willi Dehler sie gerne gebaut hätte: Günstig aber hochwertig, pflegeleicht und dennoch state-of-the-art, robust und leicht zugleich, wohnlich und schnell. Hanseyachts bezeichnet sie als "Eier legende Wollmilchsau".
Schon Willi Dehler habe es als Herausforderung empfunden, einen anspruchsvollen Klein-Kreuzer wirtschaftlich in Serienbauweise zu produzieren. Angestrebte Preisobergrenze waren damals 20.000 DM. Unter 10.000 Euro kostet sie heute.
Technische Daten der Varianta VA18
LüA: 5,50m
Breite: 2,40 m
Tiefgang: 1,15 m
Gewicht: 750 kg
Ballast: 2,40 kg;
Segelfläche: 19,5 m2;
Montag, 23. November 2009
"34. Regatta der Eisernen" im Konstanzer Trichter
23.11.09 - Die große Bodensee-Winterregatta startet am ersten Adventswochenende.
Die "Regatta der Eisernen" am kommenden Wochenende bildet alljährlich seit 34 Jahren den Abschluss der Wettfahrtsaison im Konstanzer Trichter. Neben Segelbegeisterten aus dem Dreiländereck haben sich auch wieder Regattaenthusiasten aus ganz Deutschland angesagt. So kehren die Kadersegler Tom und Tim Lange nach einer erfolgreichen Saison vom Olympiastützpunkt Kiel an den heimatlichen Bodensee zurück. Sie wollen im 49-er mit Ehrgeiz und Spaß das Regattajahr auf dem Wasser ausklingen lassen.
Ebenfalls von der Ostsee macht sich Wolfram Kummer auf den langen Weg an den Bodensee. Er startet in Bentwisch, nordöstlich von Rostock, um seine Seggerling, eine schnelle Rennjolle erstmals in Konstanz an den Start zu bringen. Die Brüder Marco und Jörg Pesalla kommen bereits zum zweiten Mal vom niedersächsischen Steinhuder Meer an den Bodensee. Trotz der flauen Winde im vergangenen Jahr hat es den Neptun 22 -Seglern in Konstanz so gut gefallen, dass sie dieses Mal gleich mit zwei Booten an den Start gehen werden.
Insgesamt haben wieder über 200 Teams für die größte Winterregatta am Bodensee gemeldet. Bereits am Freitag empfängt der Deutsch-Schweizerische Motorbootclub DSMC seine Gäste mit einer "Warm-up" Party im Clublokal Steg 4.
Mit Rock und Beat der Sixties und Seventies lassen die "Shadoogies" das Regattafieber steigen, bevor am Samstag um 12 Uhr der Startschuss fällt.
Auch in diesem Jahr besteht für die interessierte Bevölkerung die Möglichkeit, kostenlos mit auf den See zu fahren. Die Fähre der BSB legt um 11:30 Uhr im Bundesbahnhafen ab, um dem imposanten Regattafeld für zwei Stunden zu folgen.
Am Sonntag findet ab 10 Uhr die Siegerehrung der erfolgreichen Segler im Konzil statt, bevor dann endgültig die vorweihnachtliche Freude und der Weihnachtsmarkt das Hafenareal in Besitz nehmen werden.

Die "Regatta der Eisernen" lockt alljährlich Segelenthusiasten aus ganz Deutschland,
Österreich und der Schweiz auf den Konstanzer Trichter
Programm
Freitag 27.11.2009:
Ab 19.00 Uhr Warm-up Begrüßungsparty im Lokal Steg 4 mit Life-Music ab 21 Uhr "Shadoogies".
Samstag 28.11.2009:
8.30-10:30 Uhr Ausgabe der Segelanweisungen im Konzil;
10.45 Uhr Steuermannsbesprechung vor dem Konzil;
12:00 Uhr Start; Interessierte Zuschauer können kostenfrei auf einer Fähre der BSB etwa zwei Stunden die Regatta mitverfolgen. Abfahrt 11.30 Uhr am Bundesbahnhafen.
Ab 16:00 Segler-Eintopfbuffet im Konzil.
20 Uhr Seglerhock im Lokal "Steg 4".
Sonntag 30.11.2009
10 Uhr Siegerehrung im Konzil mit musikalischer Begleitung (Dixie)
Die "Regatta der Eisernen" am kommenden Wochenende bildet alljährlich seit 34 Jahren den Abschluss der Wettfahrtsaison im Konstanzer Trichter. Neben Segelbegeisterten aus dem Dreiländereck haben sich auch wieder Regattaenthusiasten aus ganz Deutschland angesagt. So kehren die Kadersegler Tom und Tim Lange nach einer erfolgreichen Saison vom Olympiastützpunkt Kiel an den heimatlichen Bodensee zurück. Sie wollen im 49-er mit Ehrgeiz und Spaß das Regattajahr auf dem Wasser ausklingen lassen.
Ebenfalls von der Ostsee macht sich Wolfram Kummer auf den langen Weg an den Bodensee. Er startet in Bentwisch, nordöstlich von Rostock, um seine Seggerling, eine schnelle Rennjolle erstmals in Konstanz an den Start zu bringen. Die Brüder Marco und Jörg Pesalla kommen bereits zum zweiten Mal vom niedersächsischen Steinhuder Meer an den Bodensee. Trotz der flauen Winde im vergangenen Jahr hat es den Neptun 22 -Seglern in Konstanz so gut gefallen, dass sie dieses Mal gleich mit zwei Booten an den Start gehen werden.
Insgesamt haben wieder über 200 Teams für die größte Winterregatta am Bodensee gemeldet. Bereits am Freitag empfängt der Deutsch-Schweizerische Motorbootclub DSMC seine Gäste mit einer "Warm-up" Party im Clublokal Steg 4.
Mit Rock und Beat der Sixties und Seventies lassen die "Shadoogies" das Regattafieber steigen, bevor am Samstag um 12 Uhr der Startschuss fällt.
Auch in diesem Jahr besteht für die interessierte Bevölkerung die Möglichkeit, kostenlos mit auf den See zu fahren. Die Fähre der BSB legt um 11:30 Uhr im Bundesbahnhafen ab, um dem imposanten Regattafeld für zwei Stunden zu folgen.
Am Sonntag findet ab 10 Uhr die Siegerehrung der erfolgreichen Segler im Konzil statt, bevor dann endgültig die vorweihnachtliche Freude und der Weihnachtsmarkt das Hafenareal in Besitz nehmen werden.

Die "Regatta der Eisernen" lockt alljährlich Segelenthusiasten aus ganz Deutschland,
Österreich und der Schweiz auf den Konstanzer Trichter
Programm
Freitag 27.11.2009:
Ab 19.00 Uhr Warm-up Begrüßungsparty im Lokal Steg 4 mit Life-Music ab 21 Uhr "Shadoogies".
Samstag 28.11.2009:
8.30-10:30 Uhr Ausgabe der Segelanweisungen im Konzil;
10.45 Uhr Steuermannsbesprechung vor dem Konzil;
12:00 Uhr Start; Interessierte Zuschauer können kostenfrei auf einer Fähre der BSB etwa zwei Stunden die Regatta mitverfolgen. Abfahrt 11.30 Uhr am Bundesbahnhafen.
Ab 16:00 Segler-Eintopfbuffet im Konzil.
20 Uhr Seglerhock im Lokal "Steg 4".
Sonntag 30.11.2009
10 Uhr Siegerehrung im Konzil mit musikalischer Begleitung (Dixie)
Freitag, 20. November 2009
Alinghi packt
20.11.09 - Der America's-Cup-Defender Alinghi beendet in Ras al-Khaimah die aktuelle Phase des Entwicklungs-Programms von Alinghi 5 und wird in den nächsten Tagen am riesigen Katamaran einige Änderungen vornehmen.
In der nächsten Phase wird das Team viel zu tun haben, ehe dann die Verschiffung nach Valencia erfolgt, wo die Entwicklung hinsichtlich des am 8. Februar 2010 beginnenden America's-Cup-Matchs weitergeht.
In der nächsten Phase wird das Team viel zu tun haben, ehe dann die Verschiffung nach Valencia erfolgt, wo die Entwicklung hinsichtlich des am 8. Februar 2010 beginnenden America's-Cup-Matchs weitergeht.
Mittwoch, 18. November 2009
Adventliche HELIO-Rundfahrten am Mettnausteg
18.11.09 - Sonntags Weihnachtsmarkt am Strandcafé Mettnau.
Radolfzell: Das Solarschiff HELIO weitet seine saisonüblichen Angebote jetzt auch auf die Winterzeit aus. Anlass ist der erstmals im und um das Strandcafé herum stattfindende Weihnachtsmarkt am kommenden Sonntag. Am 22. November von 10:00 bis 17:30 Uhr können sich Radolfzeller und Kurgäste dort auf Advent und Weihnachten einstimmen. Der Verkauf von Kunsthandwerk und Geschenkideen verbreitet den ersten Hauch der Vorweihnachtszeit. Zwischen Weihnachtsgebäck und Christbaumschmuck bietet die Fahr mit dem Solarboot eine willkommene Abwechslung und ein spezielles Naturerlebnis.

Begeisterte Kunden einiger Ausfahrten der letzten Wochen haben gezeigt, dass Solarbootfahren auch im Winter Spaß macht. Deshalb bietet die Bodensee-Solarschifffahrt am kommenden Sonntag ab dem Mettnausteg um 14:00, 15:00 und 16:00 Uhr die klassischen Untersee-Rundfahrten an. Da der Fahrtwind sicherlich deutlich kühler sein wird als im Sommer, können sich Kinder und Jugendliche an alkoholfreiem Punsch und Erwachsene an einem Glas Glühwein erwärmen.
Ob spätherbstlich neblig oder winterlich sonnig, der Untersee ist vom Schiff aus zu dieser Jahreszeit ein besonderes Erlebnis und eine seltene Erfahrung. Der Fahrgast auf der HELIO teilt den See dann nur mit einigen sportlichen Ruderern und den Wasservögeln, die auf dem Untersee überwintern oder dauerhaft hier leben. Wie gewohnt, dauert die Unterseerundfahrt eine Dreiviertelstunde und kostet für jeden Erwachsenen 4 Euro, für jedes Kind 1 Euro und für eine Familie, unabhängig der Kopfzahl, insgesamt höchstens 10 Euro.
Kontakt:
Dimitri Vedel, Fritz-Reichle-Ring 6, D-78315 Radolfzell
Tel.: +49 (0)7732 939 - 1139, dimitri.vedel@solarfaehre.de
Radolfzell: Das Solarschiff HELIO weitet seine saisonüblichen Angebote jetzt auch auf die Winterzeit aus. Anlass ist der erstmals im und um das Strandcafé herum stattfindende Weihnachtsmarkt am kommenden Sonntag. Am 22. November von 10:00 bis 17:30 Uhr können sich Radolfzeller und Kurgäste dort auf Advent und Weihnachten einstimmen. Der Verkauf von Kunsthandwerk und Geschenkideen verbreitet den ersten Hauch der Vorweihnachtszeit. Zwischen Weihnachtsgebäck und Christbaumschmuck bietet die Fahr mit dem Solarboot eine willkommene Abwechslung und ein spezielles Naturerlebnis.

Begeisterte Kunden einiger Ausfahrten der letzten Wochen haben gezeigt, dass Solarbootfahren auch im Winter Spaß macht. Deshalb bietet die Bodensee-Solarschifffahrt am kommenden Sonntag ab dem Mettnausteg um 14:00, 15:00 und 16:00 Uhr die klassischen Untersee-Rundfahrten an. Da der Fahrtwind sicherlich deutlich kühler sein wird als im Sommer, können sich Kinder und Jugendliche an alkoholfreiem Punsch und Erwachsene an einem Glas Glühwein erwärmen.
Ob spätherbstlich neblig oder winterlich sonnig, der Untersee ist vom Schiff aus zu dieser Jahreszeit ein besonderes Erlebnis und eine seltene Erfahrung. Der Fahrgast auf der HELIO teilt den See dann nur mit einigen sportlichen Ruderern und den Wasservögeln, die auf dem Untersee überwintern oder dauerhaft hier leben. Wie gewohnt, dauert die Unterseerundfahrt eine Dreiviertelstunde und kostet für jeden Erwachsenen 4 Euro, für jedes Kind 1 Euro und für eine Familie, unabhängig der Kopfzahl, insgesamt höchstens 10 Euro.
Kontakt:
Dimitri Vedel, Fritz-Reichle-Ring 6, D-78315 Radolfzell
Tel.: +49 (0)7732 939 - 1139, dimitri.vedel@solarfaehre.de
Ralf Kaufmann Walhausen Hafenmeister des Jahres
18.11.09 - Erstmals haben BSVB, IBMV und IBN gemeinsam eine Wahl zum Hafenmeister des Jahres ausgeschrieben. Die Aktion, bei der alle Wassersportler schriftlich oder per Internet abstimmen konnten, wurde ausgesprochen positiv bewertet.
Mehr als 300 Stimmen wurden abgegeben. In die Bewertung flossen sowohl die Anzahl der Stimmen sowie qualitative Bewertungen mit ein. Bester Hafenmeister wurde danach mit knappem Vorsprung der Hafenmeister in Walhausen Ralf Kaufmann, den die Wassersportler für Freundlichkeit, Umsicht und Professionalität lobten.

Ralf Kaufmann Walhausen Hafenmeister des Jahres
umrahmt von Ruedi Schellenberg (BSVB) und Michael Sautter (IBMV)
Mehr als 300 Stimmen wurden abgegeben. In die Bewertung flossen sowohl die Anzahl der Stimmen sowie qualitative Bewertungen mit ein. Bester Hafenmeister wurde danach mit knappem Vorsprung der Hafenmeister in Walhausen Ralf Kaufmann, den die Wassersportler für Freundlichkeit, Umsicht und Professionalität lobten.

Ralf Kaufmann Walhausen Hafenmeister des Jahres
umrahmt von Ruedi Schellenberg (BSVB) und Michael Sautter (IBMV)
Montag, 16. November 2009
Katamaranverbindung gestört !
16.11.09 - aufgrund eines betriebsbedingten Ausfalls verkehrt derzeit nur ein Katamaran. Fahrten finden zur ungeraden Stunde im 2-Stunden-Takt ab Friedrichshafen (15:02 Uhr) und zur geraden Stunde (16:02 Uhr) ab Konstanz statt.
Ab 17.02 Uhr wird der Betrieb wieder nach Fahrplan aufgenommen.
Ab 17.02 Uhr wird der Betrieb wieder nach Fahrplan aufgenommen.
Alois Kern neuer BSVB-Präsident
16.11.09 - Zum neuen Präsidenten wurde von den Deligierten des Bodensee-Seglertags am Samstag (15.11.) der KonstanzerAlois Kern gewählt. Kern ist Mitglied im Konstanzer YC und war bisher bereits Vizepräsident.
Er wird dem Verbandmit jetzt 102 Segelvereinen rund um den See mit mehr als 21000 Mitgliedern für drei Jahre leiten, bevor tournusgemäß dann im Länderwechsel ein Österreicher das Präsidentenamt des Segelverbandes für drei Jahre übernimmt. Einer von Kerns Aufgabenschwerpunkte in den kommenden Monaten wird die Vorbereitung des Jubiläums zum 100jährigen Bestehen des Bodensee-Segler-Verbandes sein. Der BSVB war am 28. April 1911 gegründet worden. Seit dieser Zeit setzten die Segler am Bodensee auf internationale Zusammenarbeit, selbst in Zeiten als dies politischschwierig war, um den Segel- und Regattasport auf dem Bodensee zu organisieren. Der Verband dürfte damit europaweit einer der ältesten internationalen Sportverbände sein.
Als Segler des Jahres Jahres wählte die Jury das Überlinger Ehepaar Michael und Hanni Albert vom SMC Überlingen. Das Segelehepaar erhielt in Konstanz im Restaurant Seerhein die Silberne Lädine, ein silbernes Modell der bodenseetypischen Lastensegler, für ihre anspruchsvollen Langstreckenreisen mit dem eigenen Boot auf der Nord und Ostsee. Diese Reisen, für die sie ihr Segelboot vom Bodensee an die Küste transportieren, führte sie zuletzt über Polen, Litauen, Lettland und Estland bis nach Finnland. Der wertvolle Preis wurde von der Kreuzerabteilung des Deutschen Segler-Verbandes gestiftet und von ihr gefördert. Auf den zweiten Rang kam Wolfgang Boorberg von der Yacht Vereinigung Koormoran Lindau. Boorberg ist erfolgreicher Regattasegler auf dem Bodensee, war aber auch bei Mittelmeer- und Altantikregatten erfolgreich. So gewann er eine Regatta von Venedig nach Umag und nahm mehrmals an der ARC-Regatta teil, der teilnehmerstärksten Regatta, die über den Atlantik führt.
Dritter wurde Wolf-Peter Niessen vom YC Langenargen. Niessen ist mit 64 einer der erfolgreichsten Laser-Segler Europas und gewann zuletzt als älterster Teilnehmer zweimal die europäische Laser Grandmaster Serie in der olympischen Bootsklasse. Mit großem Engagement gibt er sein Seglerwissen zudem an die Jugend des YCL weiter. Mit dem Preis "Jugend will segeln" zeichnet der Verband vorbildliche Jugendarbeit und Jugendprojekt aus. Dieser Preis ging an die Klassenvereinigung der Lacustre. Engagierte Lacustre Segler hatten 2007 den Jugend-Regatta-Förderverein gegründet und mit Hilfe von Sponsoren zwei Yacht gekauft, die ausschließlich und mit großem Erfolgfür Nachwuchsarbeit gedacht sind. Auf ihnen haben die Projektleiter Felix Somm und Daniel Oes mit Jugendlichenintensive Yachtausbildung gemacht und sie so für den Regattasport begeistert. Eigenverantwortlich können die Jugendlichen dann mit den klasssischen Booten bei Regatten starten.
Bei der Regattaterminkonferenz wurde der Regattakalender für 2009 verabschiedet. 2009 werden 127 Regatteninternational für den Bodensee ausgeschrieben. Regattaauftakt ist am 10. April mit dem Konstanter Auftakt, einer Regatta für 470er und FD. Höhepunkte sind die Rund um am 4.-6. Juni, bei der erfahrungsgemäß bis zu 500 Bootean den Start gehen sowie mehrere Internationale Meisterschaften wie die Schweizermeisterschaft der 5,5 IC, derEuropa-Cup der 30er Schärenkreuzer, die Schweizer Meisterschaft der 470er (9.9) oder die Weltmeisterschaft der X-99 vor Langenargen, Veranstaltungen zu denen Spitzensegler aus insbesondere aus Europa erwartet werden. Den Festvortrag hielt in diesem Jahr Dr. Roland Schick vom Zweckverband Bodensee Wasserversorgung Sipplingender über das Informationssystem "Bodensee Online ein Informationssystem zur Vorhersage der Hydrologie und derWasserqualität von Seen" referierte, ein System, von dem auch Wassersportler profitieren können.
Die Gesamtwertung des Obersee-Yardstick-Pokals gewann Berndt Kupprion mit Fleur amie vom SCBo, Zweiterwurde Mike Ewart (YCRhd), Dritter August Hamm (MYCUE).
Den Untersee Yardstickpokal gewann bei den Jollen Christian Kuhrau (SVSH), bei den Yachten siegten WolfgangMohr (YCIR), Lothar Baron (YCIR) sowie Felix Ertel (YCH/U). Beide Pokale werden an die Besten aus einer Serievon sechs Regatten vergeben.
Zum erstenmal schrieben BSVB, Internationaler Motorboot Verband IBMV und die Wassersportzeitschrift IBN gemeinsam einen Preis für den besten Hafenmeister des Jahres am Bodensee aus. Abstimmen konnten alle Wassersportler. Sie konnten das schriftlich tun, über einen Fragebogen, der der IBN beigelegt war oder auf elektronischem Wege per Internet. Die Resonanz war gut. Mehrere hundert Zuschriften gingen ein. In die Bewertung flossensowohl die Anzahl der Stimmen sowie qualitative Bewertungen mit ein.
Bester Hafenmeister wurde danach mit knappem Vorsprung der Hafenmeister in Walhausen Ralf Kaufmann, den die Wassersportler für Freundlichkeit, Umsichtund Professionalität lobten.
Als 101er und 102er Verein wurde von der Versammlung der Deutsch-Schweizerische Motorboot-Club in Konstanz und die SG Radolfzell aufgenommen.
Er wird dem Verbandmit jetzt 102 Segelvereinen rund um den See mit mehr als 21000 Mitgliedern für drei Jahre leiten, bevor tournusgemäß dann im Länderwechsel ein Österreicher das Präsidentenamt des Segelverbandes für drei Jahre übernimmt. Einer von Kerns Aufgabenschwerpunkte in den kommenden Monaten wird die Vorbereitung des Jubiläums zum 100jährigen Bestehen des Bodensee-Segler-Verbandes sein. Der BSVB war am 28. April 1911 gegründet worden. Seit dieser Zeit setzten die Segler am Bodensee auf internationale Zusammenarbeit, selbst in Zeiten als dies politischschwierig war, um den Segel- und Regattasport auf dem Bodensee zu organisieren. Der Verband dürfte damit europaweit einer der ältesten internationalen Sportverbände sein.
Als Segler des Jahres Jahres wählte die Jury das Überlinger Ehepaar Michael und Hanni Albert vom SMC Überlingen. Das Segelehepaar erhielt in Konstanz im Restaurant Seerhein die Silberne Lädine, ein silbernes Modell der bodenseetypischen Lastensegler, für ihre anspruchsvollen Langstreckenreisen mit dem eigenen Boot auf der Nord und Ostsee. Diese Reisen, für die sie ihr Segelboot vom Bodensee an die Küste transportieren, führte sie zuletzt über Polen, Litauen, Lettland und Estland bis nach Finnland. Der wertvolle Preis wurde von der Kreuzerabteilung des Deutschen Segler-Verbandes gestiftet und von ihr gefördert. Auf den zweiten Rang kam Wolfgang Boorberg von der Yacht Vereinigung Koormoran Lindau. Boorberg ist erfolgreicher Regattasegler auf dem Bodensee, war aber auch bei Mittelmeer- und Altantikregatten erfolgreich. So gewann er eine Regatta von Venedig nach Umag und nahm mehrmals an der ARC-Regatta teil, der teilnehmerstärksten Regatta, die über den Atlantik führt.
Dritter wurde Wolf-Peter Niessen vom YC Langenargen. Niessen ist mit 64 einer der erfolgreichsten Laser-Segler Europas und gewann zuletzt als älterster Teilnehmer zweimal die europäische Laser Grandmaster Serie in der olympischen Bootsklasse. Mit großem Engagement gibt er sein Seglerwissen zudem an die Jugend des YCL weiter. Mit dem Preis "Jugend will segeln" zeichnet der Verband vorbildliche Jugendarbeit und Jugendprojekt aus. Dieser Preis ging an die Klassenvereinigung der Lacustre. Engagierte Lacustre Segler hatten 2007 den Jugend-Regatta-Förderverein gegründet und mit Hilfe von Sponsoren zwei Yacht gekauft, die ausschließlich und mit großem Erfolgfür Nachwuchsarbeit gedacht sind. Auf ihnen haben die Projektleiter Felix Somm und Daniel Oes mit Jugendlichenintensive Yachtausbildung gemacht und sie so für den Regattasport begeistert. Eigenverantwortlich können die Jugendlichen dann mit den klasssischen Booten bei Regatten starten.
Bei der Regattaterminkonferenz wurde der Regattakalender für 2009 verabschiedet. 2009 werden 127 Regatteninternational für den Bodensee ausgeschrieben. Regattaauftakt ist am 10. April mit dem Konstanter Auftakt, einer Regatta für 470er und FD. Höhepunkte sind die Rund um am 4.-6. Juni, bei der erfahrungsgemäß bis zu 500 Bootean den Start gehen sowie mehrere Internationale Meisterschaften wie die Schweizermeisterschaft der 5,5 IC, derEuropa-Cup der 30er Schärenkreuzer, die Schweizer Meisterschaft der 470er (9.9) oder die Weltmeisterschaft der X-99 vor Langenargen, Veranstaltungen zu denen Spitzensegler aus insbesondere aus Europa erwartet werden. Den Festvortrag hielt in diesem Jahr Dr. Roland Schick vom Zweckverband Bodensee Wasserversorgung Sipplingender über das Informationssystem "Bodensee Online ein Informationssystem zur Vorhersage der Hydrologie und derWasserqualität von Seen" referierte, ein System, von dem auch Wassersportler profitieren können.
Die Gesamtwertung des Obersee-Yardstick-Pokals gewann Berndt Kupprion mit Fleur amie vom SCBo, Zweiterwurde Mike Ewart (YCRhd), Dritter August Hamm (MYCUE).
Den Untersee Yardstickpokal gewann bei den Jollen Christian Kuhrau (SVSH), bei den Yachten siegten WolfgangMohr (YCIR), Lothar Baron (YCIR) sowie Felix Ertel (YCH/U). Beide Pokale werden an die Besten aus einer Serievon sechs Regatten vergeben.
Zum erstenmal schrieben BSVB, Internationaler Motorboot Verband IBMV und die Wassersportzeitschrift IBN gemeinsam einen Preis für den besten Hafenmeister des Jahres am Bodensee aus. Abstimmen konnten alle Wassersportler. Sie konnten das schriftlich tun, über einen Fragebogen, der der IBN beigelegt war oder auf elektronischem Wege per Internet. Die Resonanz war gut. Mehrere hundert Zuschriften gingen ein. In die Bewertung flossensowohl die Anzahl der Stimmen sowie qualitative Bewertungen mit ein.
Bester Hafenmeister wurde danach mit knappem Vorsprung der Hafenmeister in Walhausen Ralf Kaufmann, den die Wassersportler für Freundlichkeit, Umsichtund Professionalität lobten.
Als 101er und 102er Verein wurde von der Versammlung der Deutsch-Schweizerische Motorboot-Club in Konstanz und die SG Radolfzell aufgenommen.
Sonntag, 15. November 2009
Auszeichnung "Jugend will Segeln" durch den BSVb
15.11.09 - Der Jahrespreis „Jugend will segeln“ des Bodensee Seglerverbands geht 2009 der an die Klassenvereinigung Lacustre Bodensee in Anerkennung der Jugendarbeit im Jugend Regatta Förderverein (JRFV). Die Auszeichnung wurde am 14. November in Konstanz verliehen.
Zusätzlich zeichnete der Swiss Sailing Regionalverband Bodensee/Rhein die diesjährige Yachtausbildung von JRFV gemeinsam mit dem Junioren Seglerpool der Region Kreuzlingen als „innovativstes Jugendprojekt“ aus. „Nicht nur das Interesse der Nachwuchssegler ist groß, auch die Anerkennung unsers Angebots zieht Kreise“, freut sich Felix Somm, der die Aktivitäten koordiniert und selbstoft zusammen mit vielen ehrenamtlichen Segelprofis das Training leitet.

Preisübergabe 'Jungend will Segeln' von links:
Ernst Zollinger, Daniel Oes, Felix Somm, Ruedi Schellenberg
„Der Jugend Regatta Förderverein hat mit dieser Initiative die bisher bestandene Lücke der Jollenausbildung zum Schifferpatent und damit zum Yachtsegeln geschlossen.“ – Mit diesen Worten gratulierte Ruedi Schellenberg, Präsident des Bodensee Seglerverbands, bei der Preisübergabe.13 Nachwuchssegler haben in der vergangenen Saison an der Yachtausbildung teilgenommen; sieben davon ihre Seglerprüfung – den Schweizer D-Schein, bzw. das Bodenseeschifferpatent (Segeln) – erfolgreich abgelegt. Zusätzlich trainierten 17 Jugendliche im Alter zwischen 15 und 29 Jahren regelmäßig unter Anleitung von Segelprofis der Lacustre im Regattapool für Wettfahrtteilnahmen. Damit waren insgesamt 30 Nachwuchssegler mit Unterstützung des JRFV aktiv.
Zum Saisonstart am ersten Mai in Horgen am Zürichsee konnte der erfahrene Olympiasieger Simon Brügger zum Training gewonnen werden.Die weitere Segelausbildung des JRFV fand regelmäßig in Kreuzlingen oft bis zum Sonnenuntergang statt. Ein Ausbildungstörn nach Langenargen und Lindau stand ebenfalls auf dem Programm. „Dank Internet hatunser Angebot schnell die Runde gemacht“ meint Daniel Oes, der die Einteilung der Jugendlichen in dem gemeinnützigen Verein koordiniert.
Auch an Regatten auf dem Zürichsee und dem Bodensee waren die Jung-Mannschaften aus Deutschland, Österreich und der Schweiz erfolgreiche Teilnehmer. Beginnendmit Wettfahrten auf dem Zürichsee (Regatta Horgen, Langstrecke Zürich-Rapperswil, Pfingstregatta Rapperswil) folgten Bodensee-Ragatten (Ashanti Goldpokal, RV6 Cup, Harder Cup, Schweizer Meisterschaft, Onkel Ernst, Überlinger Herbstpokal) undschließlich wieder zurück am Zürichsee der Zürcher Herbstpreis. An allen Wettfahrten starteten die vereinseigene Jugend-Lacustre „jeunesse“ (135) und die Dank Sponsoren für zwei Jahre angemietete „gilberte III“ (177). Oft konnten die Nachwuchssegler zusätzlich zur Verfügung gestellte Lacustre benutzen und belegten durchwegs sehr gute bis gute mittlere Platzierungen. In der Jahresgesamtwertung auf dem Bodensee erreichte die „jeunesse“von insgesamt 53 Schiffen den 24. Platz, die„gilberte III“den 13. Rang – „nach zwei Jahren Jugendarbeit im JRFV ein tolles Ergebnis“, resümiert Ernst Zollinger, Präsident der Bodensee-Lacustre, der anlässlich der Preisübergabe meinte: „Wir sind zuversichtlich, auf diese Weise interessante Wettkämpfe und Rahmenveranstaltungen für Jugendliche und Erwachsene anbieten zu können.“
Fürs Fahrtensegeln sind die Jugendschiffe des JRFV ebenfalls beliebt; ob zur jährlichen Far Niente oder zu eigenen Ferientörns: Die beiden Jugendschiffe waren gut gebucht.Damit, so Dr. Rolf Reinhardt, Vorsitzender des JRFV, sei es gelungen, das Yachtsegeln bei Jugendlichen populär zu machen und ein Angebot zu entwickeln, das den Nachwuchs über die Jollenprogramme hinaus beim Segelsport hält.
Auch nach Saisonende sind die jungen Segler aktiv; die „jeunesse“ wurde bereits in der Werkstatt des Junioren Segler Pools Kreuzlingen in Eigenleistung überholt und für die kommende Saison fit gemacht. Bewährt hat sich die Teilung in Yachtausbildung mit dem Ziel, den Segelschein zu machen und das Regattatraining; beides wird der JRFV dank den Sponsoren (LGT Bank, Vetter Pharma, Bootswerft Heinrich, bauen.ch, innotio, betosan, Engert) auch im nächsten Jahr wieder anbieten. Zur besseren Koordination der Teilnahme ist geplant, die Anmeldung zum Training via facebook einzuführen. Felix Somm.
Zusätzlich zeichnete der Swiss Sailing Regionalverband Bodensee/Rhein die diesjährige Yachtausbildung von JRFV gemeinsam mit dem Junioren Seglerpool der Region Kreuzlingen als „innovativstes Jugendprojekt“ aus. „Nicht nur das Interesse der Nachwuchssegler ist groß, auch die Anerkennung unsers Angebots zieht Kreise“, freut sich Felix Somm, der die Aktivitäten koordiniert und selbstoft zusammen mit vielen ehrenamtlichen Segelprofis das Training leitet.

Preisübergabe 'Jungend will Segeln' von links:
Ernst Zollinger, Daniel Oes, Felix Somm, Ruedi Schellenberg
„Der Jugend Regatta Förderverein hat mit dieser Initiative die bisher bestandene Lücke der Jollenausbildung zum Schifferpatent und damit zum Yachtsegeln geschlossen.“ – Mit diesen Worten gratulierte Ruedi Schellenberg, Präsident des Bodensee Seglerverbands, bei der Preisübergabe.13 Nachwuchssegler haben in der vergangenen Saison an der Yachtausbildung teilgenommen; sieben davon ihre Seglerprüfung – den Schweizer D-Schein, bzw. das Bodenseeschifferpatent (Segeln) – erfolgreich abgelegt. Zusätzlich trainierten 17 Jugendliche im Alter zwischen 15 und 29 Jahren regelmäßig unter Anleitung von Segelprofis der Lacustre im Regattapool für Wettfahrtteilnahmen. Damit waren insgesamt 30 Nachwuchssegler mit Unterstützung des JRFV aktiv.
Zum Saisonstart am ersten Mai in Horgen am Zürichsee konnte der erfahrene Olympiasieger Simon Brügger zum Training gewonnen werden.Die weitere Segelausbildung des JRFV fand regelmäßig in Kreuzlingen oft bis zum Sonnenuntergang statt. Ein Ausbildungstörn nach Langenargen und Lindau stand ebenfalls auf dem Programm. „Dank Internet hatunser Angebot schnell die Runde gemacht“ meint Daniel Oes, der die Einteilung der Jugendlichen in dem gemeinnützigen Verein koordiniert.
Auch an Regatten auf dem Zürichsee und dem Bodensee waren die Jung-Mannschaften aus Deutschland, Österreich und der Schweiz erfolgreiche Teilnehmer. Beginnendmit Wettfahrten auf dem Zürichsee (Regatta Horgen, Langstrecke Zürich-Rapperswil, Pfingstregatta Rapperswil) folgten Bodensee-Ragatten (Ashanti Goldpokal, RV6 Cup, Harder Cup, Schweizer Meisterschaft, Onkel Ernst, Überlinger Herbstpokal) undschließlich wieder zurück am Zürichsee der Zürcher Herbstpreis. An allen Wettfahrten starteten die vereinseigene Jugend-Lacustre „jeunesse“ (135) und die Dank Sponsoren für zwei Jahre angemietete „gilberte III“ (177). Oft konnten die Nachwuchssegler zusätzlich zur Verfügung gestellte Lacustre benutzen und belegten durchwegs sehr gute bis gute mittlere Platzierungen. In der Jahresgesamtwertung auf dem Bodensee erreichte die „jeunesse“von insgesamt 53 Schiffen den 24. Platz, die„gilberte III“den 13. Rang – „nach zwei Jahren Jugendarbeit im JRFV ein tolles Ergebnis“, resümiert Ernst Zollinger, Präsident der Bodensee-Lacustre, der anlässlich der Preisübergabe meinte: „Wir sind zuversichtlich, auf diese Weise interessante Wettkämpfe und Rahmenveranstaltungen für Jugendliche und Erwachsene anbieten zu können.“
Fürs Fahrtensegeln sind die Jugendschiffe des JRFV ebenfalls beliebt; ob zur jährlichen Far Niente oder zu eigenen Ferientörns: Die beiden Jugendschiffe waren gut gebucht.Damit, so Dr. Rolf Reinhardt, Vorsitzender des JRFV, sei es gelungen, das Yachtsegeln bei Jugendlichen populär zu machen und ein Angebot zu entwickeln, das den Nachwuchs über die Jollenprogramme hinaus beim Segelsport hält.
Auch nach Saisonende sind die jungen Segler aktiv; die „jeunesse“ wurde bereits in der Werkstatt des Junioren Segler Pools Kreuzlingen in Eigenleistung überholt und für die kommende Saison fit gemacht. Bewährt hat sich die Teilung in Yachtausbildung mit dem Ziel, den Segelschein zu machen und das Regattatraining; beides wird der JRFV dank den Sponsoren (LGT Bank, Vetter Pharma, Bootswerft Heinrich, bauen.ch, innotio, betosan, Engert) auch im nächsten Jahr wieder anbieten. Zur besseren Koordination der Teilnahme ist geplant, die Anmeldung zum Training via facebook einzuführen. Felix Somm.
Mittwoch, 11. November 2009
Torben Grael und Anna Tunnicliffe ausgezeichnet
11.11.09 - Der Brasilianer Torben Grael und die US-Amerikanerin Anna Tunnicliffe wurden in der Nacht zum Mittwoch (11. November) im Kreis der besten Seglerinnen und Segler aufgenommen. Während einer spektakulären Feierstunde in Pusan/Südkorea wurde beide zu den ISAF Rolex Weltseglern des Jahres 2009 ausgezeichnet.
Aktive Segler, Funktionäre und geladene Gäste versammeln sich jedes Jahr im November zur Jahrestagung des Weltsegelverbandes (ISAF) und zur Verleihung des Titels ISAF Rolex Weltsegler des Jahres. Diese Auszeichnung ist die höchste Ehre, die eine Seglerin oder ein Segler für seine außergewöhnlichen Leistungen erhalten kann. Dieses Mal wurde die Verleihung im Pusan Yacht Club in Haeundae-gu gefeiert. Viele außergewöhnliche Segler waren zur Zeremonie angereist, um live mitzuerleben, welche zwei der neun Nominierten den prestigeträchtigen Titel als ISAF Rolex Weltsegler des Jahres bekommen sollten.
Der Erfolg scheint Torben Grael in den langen Jahren seiner Segelkarriere geradezu zu verfolgen. Geboren in Sao Paulo/Brasilien und versehen mit dem Spitznamen "Turbine" für seine seglerischen Leistungen hat Torben Grael fünf Olympische Medaillen gewonnen, mehr als jeder andere Segler in der Geschichte. Außerdem kann er auf eine Vielzahl von Weltmeistertiteln verweisen, ebenso wie den Sieg im Louis Vuitton Cup mit der "Luna Rossa" 2000.
Seine aktuellste Leistung beim Volvo Ocean Race 2008-09, bei dem er die "Ericsson 4" zu einem spektakulären Sieg steuerte, ist diejenige, für die er nun ausgezeichnet wurde. Es war zwar erst sein zweites Volvo Ocean Race. Aber Grael und sein Team waren in fünf Etappen das erste Schiff im Ziel, acht der insgesamt zehn Teilstücke beendeten sie auf dem Podium. Das Team der "Ericsson 4" war zudem unter den Top-Drei bei allen sieben Offshore-Wertungs-Toren und auf dem Podium in drei der sieben In-Port-Rennen. Damit sammelte die Crew 84 Prozent (114,5 Punkte) der maximal erreichbaren Punktzahl.
Als wenn das noch nicht genug wäre, schaffte die "Ericsson 4" auch noch den Sprung in die Rekordbücher, als sie während des Rennens am 29. Oktober 2008 einen 24-Stunden-Weltrekord für Einrumpf-Boote setzte. Mit der phänomenalen Tagesstrecke von 596,6 Seemeilen erreichte sie eine Durchschnittsgeschwindigkeit von 24,85 Knoten. Nach neun Monaten und rund 40.000 Seemeilen Rennstrecke war die "Ericsson 4" die ungefährdete Siegerin des Volvo Ocean Races 2008-09, und die Crew kreuzte die Ziellinie in St. Petersburg mit einem unglaublichen Vorsprung von neun Punkten.
Auf die Frage, wie schwierig es gewesen sei, über das gesamte Rennen eine derart konstante Leistung zu bringen, sagte Grael: "Ich denke, das Team zusammenzuhalten, war einer der Schlüssel zu unserem Erfolg. Es gibt keinen einzelnen Grund, warum wir Erfolg hatten. Ich würde sage, es war eine Kombination verschiedener Dinge. Wir starteten in einer sehr guten Verfassung und waren gut vorbereitet. Wir hatten Zeit, ein gutes Boot, einen großen Sponsor... Als wir in das Rennen gingen, dachte ich schon, dass wir eine gute Chance haben könnten. Nach den beiden ersten Etappen standen wir schon oben auf der Liste und hatten so viele Punkte eingesammelt, wie wir konnten, da die anderen Fehler gemacht hatten. Ich denke, wir hatten eine gute Strategie. Wir haben Druck gemacht, wenn wir es mussten, und wir waren zurückhaltend, wenn wir der Meinung waren, dass es so besser war. Ich Rückblick auf die Resultate denke ich, hätten wir noch mehr Druck machen können. Aber das hätte keinen Untersc hied in unserer Endposition gemacht, auf die wir sehr stolz sind. Ich bin sehr glücklich."
Grael hat sicherlich einen herausragenden Job gemacht, indem er sein Team beim Rennen um die Welt an die Spitze führte, aber seine Leistungen in der Nominierungsperiode 2008-09 sind nicht nur durch das Volvo Ocean Race bestimmt. Direkt nach dem Ende des VOR nahm Grael an der Rolex Ilhabela Sailing Week teil und beendete die Woche als Zweitplatzierter der Gesamtwertung. Und nach diesem Kraftakt ging er nur ein paar Wochen später als Taktiker auf der "Luna Rossa" bei der Cowes Week und dem legendären Rolex Fastnet Race an den Start.
"Es war ein sehr außergewöhnliches Jahr für mich", sagte Grael, der in seiner Karriere bereits fünfmal für den Titel als Weltsegler des Jahres nominiert worden war. Aber in der vergangenen Nacht gewann er die Auszeichnung das erste Mal. "Die Auszeichnung zum Rolex Weltsegler des Jahres zu gewinnen, ist ein fantastisches Erlebnis. Ich bin stolz, nicht nur darauf, was ich erreicht habe, sondern auch darauf, was meine Kinder geschafft haben. Daher kann ich ehrlich sagen, es war ein großes Jahr. Es ist wirklich schwer, diesen Titel zu gewinnen, denn Segeln ist so variantenreich, und es waren wieder so viele starke Leute nominiert. Deshalb bin ich wirklich glücklich."
Der 49-jährige Torben Grael hat wieder und wieder gezeigt, dass er in der Lage ist, jede Herausforderung zu bewältigen, und er hat eine sehr komplette Segelkarriere hingelegt, indem er sowohl olympische Aufgaben als auch Hochseerennen und Matchraces gemeistert hat. Er bringt eine beständige Leistung in jeder Form einer Regatta, unabhängig von den Umständen. In seiner ersten VOR-Kampagne (2005-06), triumphierte sein Team "Brasil 1" über die Budgetprobleme und die niedrigen Erwartungen und beendete das Rennen als Drittplatzierter der Gesamtwertung, wahrlich eine kleine Heldentat.
Die Frage nach den drei größten Highlights seiner Karriere musste Torben Grael daher lachend beantworten: "Das ist nicht einfach! Allerdings, die drei Olympischen Goldmedaillen, der Sieg im Louis Vuitton Cup und nun das Volvo ... ich würde sagen, das sind schon sehr gute Leistungen."
Neben den Rennen hat Torben Grael zudem mit seinen Brüdern Lars und Axel Grael daran gearbeitet, das Instituto Rumo Náutico aufzubauen, in Brasilien bekannt als das "Grael-Projekt". Das Projekt bietet weniger privilegierten Kindern neue soziale Aussichten und Bildungsmöglichkeiten durch den Wassersport. Es bietet einen besseren Zugang zum Segeln, Rudern und Kanufahren und entwickelt so eine maritime Kultur.
Zu seinen Zukunftsplänen sagte Grael: "Ich denke, das hängt davon ab, welche Möglichkeiten sich mir bieten. Das ist das Schöne am Segeln: Es bewegen sich so viele Dinge. Es gibt es immer noch etwas Neues, das Spaß zu machen scheint. Meine aktuellen Pläne sind auf die Starboot-Weltmeisterschaft in Rio de Janeiro ausgerichtet. Ich bin den Star so lange gesegelt, da darf ich diesen Event einfach nicht verpassen. Danach werde ich schauen, was kommt."
Alles in allem hat Torben Grael es mehr als verdient, den prestigeträchtigen Titel des ISAF Rolex Weltsegler des Jahres 2009 zu tragen. Und von seiner weiteren Karriere dürften sicherlich noch mehr großartige Leistungen zu erwarten sein.
Aber Grael war nicht der einzige Segler, der die Zeremonie in der vergangenen Nacht mit einer silbernen Trophäe für den Weltsegler und einem repräsentativen Rolex Chronometer verließ. Anna Tunnicliffe wurde als weibliche Siegerin ausgezeichnet.
In den vergangenen zwölf Monaten hat sich Anna Tunnicliffe auf eine große Bandbreite von Wettkämpfen, Booten und Disziplinen verlegt. Tunnicliffe hat in Qingdao die Goldmedaille für die USA im Laser Radial bei den Olympischen Spielen von China 2008 gewonnen, die erste Olympische Segelmedaille für eine US-Amerikanerin in den vergangenen 20 Jahren. Aber sie war nicht nur damit beschäftigt, die Einhand-Jolle Laser Radial zu segeln, sondern widmete sich auch dem Matchracing.
Tunnicliffe wurde in Doncaster/England geboren, lebt aber seit ihrem zwölften Lebensjahr in den USA. Sie begann schon in jungen Jahren mit dem Segeln und investierte viel Zeit in das Training und in Wettkämpfe in verschiedenen Disziplinen. "Ich liebe es, verschiedene Klassen zu segeln", sagte Tunnicliffe in ihrem Interview während der Verleihungszeremonie. "Meine beiden Disziplinen sind wirklich sehr unterschiedlich. Ich mag es wirklich, für mich zu segeln, und es ist eine sehr physische Angelegenheit im Laser. Um dich ständig in die richtige Position zu bringen, musst du hart arbeiten."
"In einer Mannschaft muss ebenso hart gearbeitet werden, aber zusammen mit den Teammitgliedern. Am Anfang war es schon hart, denn ich musste auf einiges verzichten, was ich sonst selbst erledigt hatte. Ich musste es an meine Teammitglieder abgeben, um das Boot schnell zu segeln. Aber im Team zu segeln, gibt dir die Chance, mit jemanden zu sprechen und gemeinsam zu entscheiden, welcher Kurs gesegelt wird. Daher ist es ein bisschen entspannter, da draußen die Entscheidungen nicht allein treffen zu müssen", sagte Tunnicliffe mit einem Lächeln.
"Ich würde sagen, eines meiner persönlichen Höhepunkte des Jahres war, in beiden Disziplinen erfolgreich zu sein: im Matchracing und im Laser Radial. Ich bin wirklich gespannt darauf, was im nächsten Jahr kommt." Anna Tunnicliffe sagte, dass Matchracing "wegen des intensiven Drucks vor, während und nach dem Start" sehr verlockend sei. "Seine eigene Taktik zu entwerfen und das gegen ein anderes Boot, viel enger als im Fleetrace, dazu noch im Team zu arbeiten auf einem Boot, das wesentlich größer ist als ein Laser, das ist sehr aufregend."
Sie ist das beste Beispiel, um zu verdeutlichen, dass Segeln in verschiedenen Klassen sehr unterschiedliche Eigenschaften verlangt, und dass die Vielfalt über die verschiedenen Disziplinen einen Segler in der ganzen Bandbreite der Erfordernisse und Kenntnisse formt. Diese Fähigkeit, zwischen den Disziplinen zu wechseln, könnte der Schlüssel zu Tunnicliffes zahlreichen Erfolgen in der vergangenen Zeit sein, die sie zu der Nominierung und schließlich der Auszeichnung führten.
Im Anschluss an die Olympischen Spiele wurde sie Erste in der US Frauen Match-Race-Meisterschaft im September, und im gleichen Monat wurde sie Zweite in der Snipe Frauen-WM in Roquetas al Mar/Spanien. Zurück im Matchracing brachte sie einen weiteren Sieg vom ISAF Nationen Cup Regional-Finale (Nord-Amerika und Karibik) im November nach Hause, und einen weiteren Monat später sammelte sie Gold bei der internationalen Sail Melbourne-Regatta im Laser Radial ein. Am Ende dieses phänomenalen Jahres, im Schein ihrer überwältigenden Zielstrebigkeit und Leistung wurde Anna Tunnicliffe zur Rolex US-Seglerin des Jahres 2008 ernannt.
Im Januar 2009 wurde sie Erste bei der Rolex Miami ORC und fuhr einen Monat später den Titel bei der Nordamerikanischen Meisterschaft der Frauen im Laser Radial ein. Im Februar gewann Tunnicliffe Silber bei den Laser Midwinters East und war dann im März zurück auf der Match-Racing-Tour - mit dem Gewinn der Bronzemedaille beim ISAF Nations Cup Grand Finale in Porte Alegre/Brasilien, bevor sie erneut ganz oben stand bei der NYYC Women's Match Racing Regatta.
Erneut zurück im Laser Radial, setzte Tunnicliffe ihren Fokus auf den neugeschaffenen ISAF Sailing World Cup. Mit dem Erfolg bei der Semaine Olympique Française in Hyères/Frankreich hatte sie bereits dreimal Gold bei dieser siebenteiligen Serie eingesammelt. Ein dritter Platz bei der Kieler Woche und kein Resultat schlechter als Rang sechs garantierten ihr die Krone beim ISAF Sailing World Cup im Laser Radial.
"Ich denke der Schlüssel zu meinem Erfolg könnte sein, dass ich aus einer wettbewerbsorientierten Familie komme", sagte Tunnicliffe. "Nicht nur im Segeln. Wir haben einfach eine wettbewerbsorientierte Ausrichtung, daher wollte ich immer besser sein, immer etwas dazu lernen. Es ist nicht nur das Gewinnen, sondern es ist das Lernen und der Spaß, während du es tust."
Anna Tunncliffe wurde zwar für ihren Leistungen im Zeitraum vom 1. September 2008 bis zum 21. August 2009 ausgezeichnet, allerdings macht sie derzeit keinerlei Anstalten, ein Gang herunter zu schalten. Gerade im Oktober gewann sie die Rolex Internationale Kielboot-Meisterschaft in Rochester/New York (USA).
"Es ist so eine große Ehre, nur nominiert zu sein", sagte Tunnicliffe. "Aber als mein Name vorgelesen wurde, war es einfach überwältigend. Es gibt all der harten Arbeit, die du hinein gesteckt hast, erst einen Wert. Das vergangene Jahr war hart, und es gab Zeitpunkte, als ich eine Pause wollte, aber ich liebe diesen Sport und ich liebe, was ich tue. Und nun mit dieser Ehre ausgezeichnet zu sein, ist wirklich fantastisch."
Was also kommt als nächstes? Für Anna Tunnicliffe ist das sehr klar: "Die Olympischen Spiele 2012 in London", sagte sie und bestätigte, dass sie erneut eine Goldmedaille als Ziel hat, diesmal allerdings im Matchracing. Mit einer klar definierten Mission und bereits gut auf dem Weg für Erfolge in der Zukunft wurde Anna Tunnicliffe durch die internationale Segelwelt für das bisher Erreichte ausgezeichnet und zur weiblichen ISAF Rolex Weltseglerin des Jahres 2009 ernannt.
Seine königliche Hoheit Prinz Frederik von Dänemark, ein begeisterter Segler und Teilnehmer in der Farr 40-Szene, verkündete die Sieger der Auszeichnung 2009. Der Kronprinz und Lionel Schurch von Rolex SA übergaben beiden Gewinnern einen Rolex Yacht-Master Chronometer und die Weltsegler-Trophäe - eine marmorne Kugel gekrönt von fünf silbernen Spinnakern, die die Welt und ihre Kontinente symbolisieren.
Neben den beiden Siegern runden die weiteren Nominierten die 2009er-Liste der ISAF Rolex-Weltsegler-Auszeichnung ab. Nominiert waren:
Weibliche Segler:
Sam Davies (Großbritannien)
Hilary Lister (Großbritannien)
Blanca Manchón (Spanien)
Männliche Segler:
Pascal Bidégorry (Frankreich)
Michel Desjoyeaux (Frankreich)
Paul Goodison (Großbritannien)
Nathan Outteridge (Australien)
Fünf der neun Nominierten waren bei der Zeremonie vergangene Nacht im Pusan Yacht Club in Haeundae-gu zugegen. Sam Davies und Michel Desjoyeaux segeln gerade bei der Transat Jacques Vabre, während Pascal Bidégorry sich auf einen Jules-Verne-Rekord-Versuch vorbereitet. Blanca Manchón war krank und konnte die Reise nach Korea daher nicht auf sich nehmen.
Rund 400 internationale Gäste besuchten die Ehrungszeremonie, die von der dänischen Segellegende Jesper Bank moderiert wurde. Der dreimalige Olympia-Medaillen-Gewinner gewann in seiner Karriere unter anderem Bronze 1988 bei den Olympischen Spielen von Seoul, deren Segelwettbewerbe vor Pusan ausgesegelt wurden. Bank war zudem auch ein Sieger der ISAF Matchracing-WM und selbst einstmals ein Nominierter für die Auszeichnung zum Weltsegler. Alle, die bei der Feierlichkeit dabei waren, fühlten sich geehrt inmitten des Kreises derart talentierter Segler.
"Dies ist eine Nacht im Jahr, in der wir staunen, feiern und die Helden unseres Sports ehren können", sagte Jesper Bank während der Zeremonie. "Wir haben ein stolze Segelgeschichte und eine starke Segelzukunft." Alle sollten stolz sein auf ihre Leistungen im vergangenen Jahr, und alle freuten sich bereits auf die nächste Ausgabe der ISAF Rolex Weltsegler-Ehrung. Sie findet im November 2010 in Griechenlands Hauptstadt Athen statt.
Die Auszeichnung zum ISAF Rolex Weltsegler des Jahres ist die höchste Ehre, die eine Seglerin oder ein Segler für seine außergewöhnlichen Leistungen erhalten kann. Sie wird jedes Jahr vergeben und basiert auf einem weltweiten Auswahlprozess, zu dem offene Vorschläge für den Kreis der Nominierten gehören, die dann von den mehr als 130 Delegierten der ISAF-Mitgliedsländer gewählt werden.
Die Auszeichnungen werden seit 1994 jedes Jahr vergeben. Zu den vergangenen Gewinnern gehörten Sir Peter Blake (?/Neuseeland), Ellen MacArthur (Großbritannien), Robert Scheidt (Brasilien) und Russell Coutts (Schweiz). 2008 wurden die Auszeichnungen an die mehrmaligen Olympiamedaillengewinner Ben Ainslie (Großbritannien) und Alessandra Sensini (Italien) vergeben.
Aktive Segler, Funktionäre und geladene Gäste versammeln sich jedes Jahr im November zur Jahrestagung des Weltsegelverbandes (ISAF) und zur Verleihung des Titels ISAF Rolex Weltsegler des Jahres. Diese Auszeichnung ist die höchste Ehre, die eine Seglerin oder ein Segler für seine außergewöhnlichen Leistungen erhalten kann. Dieses Mal wurde die Verleihung im Pusan Yacht Club in Haeundae-gu gefeiert. Viele außergewöhnliche Segler waren zur Zeremonie angereist, um live mitzuerleben, welche zwei der neun Nominierten den prestigeträchtigen Titel als ISAF Rolex Weltsegler des Jahres bekommen sollten.
Der Erfolg scheint Torben Grael in den langen Jahren seiner Segelkarriere geradezu zu verfolgen. Geboren in Sao Paulo/Brasilien und versehen mit dem Spitznamen "Turbine" für seine seglerischen Leistungen hat Torben Grael fünf Olympische Medaillen gewonnen, mehr als jeder andere Segler in der Geschichte. Außerdem kann er auf eine Vielzahl von Weltmeistertiteln verweisen, ebenso wie den Sieg im Louis Vuitton Cup mit der "Luna Rossa" 2000.
Seine aktuellste Leistung beim Volvo Ocean Race 2008-09, bei dem er die "Ericsson 4" zu einem spektakulären Sieg steuerte, ist diejenige, für die er nun ausgezeichnet wurde. Es war zwar erst sein zweites Volvo Ocean Race. Aber Grael und sein Team waren in fünf Etappen das erste Schiff im Ziel, acht der insgesamt zehn Teilstücke beendeten sie auf dem Podium. Das Team der "Ericsson 4" war zudem unter den Top-Drei bei allen sieben Offshore-Wertungs-Toren und auf dem Podium in drei der sieben In-Port-Rennen. Damit sammelte die Crew 84 Prozent (114,5 Punkte) der maximal erreichbaren Punktzahl.
Als wenn das noch nicht genug wäre, schaffte die "Ericsson 4" auch noch den Sprung in die Rekordbücher, als sie während des Rennens am 29. Oktober 2008 einen 24-Stunden-Weltrekord für Einrumpf-Boote setzte. Mit der phänomenalen Tagesstrecke von 596,6 Seemeilen erreichte sie eine Durchschnittsgeschwindigkeit von 24,85 Knoten. Nach neun Monaten und rund 40.000 Seemeilen Rennstrecke war die "Ericsson 4" die ungefährdete Siegerin des Volvo Ocean Races 2008-09, und die Crew kreuzte die Ziellinie in St. Petersburg mit einem unglaublichen Vorsprung von neun Punkten.
Auf die Frage, wie schwierig es gewesen sei, über das gesamte Rennen eine derart konstante Leistung zu bringen, sagte Grael: "Ich denke, das Team zusammenzuhalten, war einer der Schlüssel zu unserem Erfolg. Es gibt keinen einzelnen Grund, warum wir Erfolg hatten. Ich würde sage, es war eine Kombination verschiedener Dinge. Wir starteten in einer sehr guten Verfassung und waren gut vorbereitet. Wir hatten Zeit, ein gutes Boot, einen großen Sponsor... Als wir in das Rennen gingen, dachte ich schon, dass wir eine gute Chance haben könnten. Nach den beiden ersten Etappen standen wir schon oben auf der Liste und hatten so viele Punkte eingesammelt, wie wir konnten, da die anderen Fehler gemacht hatten. Ich denke, wir hatten eine gute Strategie. Wir haben Druck gemacht, wenn wir es mussten, und wir waren zurückhaltend, wenn wir der Meinung waren, dass es so besser war. Ich Rückblick auf die Resultate denke ich, hätten wir noch mehr Druck machen können. Aber das hätte keinen Untersc hied in unserer Endposition gemacht, auf die wir sehr stolz sind. Ich bin sehr glücklich."
Grael hat sicherlich einen herausragenden Job gemacht, indem er sein Team beim Rennen um die Welt an die Spitze führte, aber seine Leistungen in der Nominierungsperiode 2008-09 sind nicht nur durch das Volvo Ocean Race bestimmt. Direkt nach dem Ende des VOR nahm Grael an der Rolex Ilhabela Sailing Week teil und beendete die Woche als Zweitplatzierter der Gesamtwertung. Und nach diesem Kraftakt ging er nur ein paar Wochen später als Taktiker auf der "Luna Rossa" bei der Cowes Week und dem legendären Rolex Fastnet Race an den Start.
"Es war ein sehr außergewöhnliches Jahr für mich", sagte Grael, der in seiner Karriere bereits fünfmal für den Titel als Weltsegler des Jahres nominiert worden war. Aber in der vergangenen Nacht gewann er die Auszeichnung das erste Mal. "Die Auszeichnung zum Rolex Weltsegler des Jahres zu gewinnen, ist ein fantastisches Erlebnis. Ich bin stolz, nicht nur darauf, was ich erreicht habe, sondern auch darauf, was meine Kinder geschafft haben. Daher kann ich ehrlich sagen, es war ein großes Jahr. Es ist wirklich schwer, diesen Titel zu gewinnen, denn Segeln ist so variantenreich, und es waren wieder so viele starke Leute nominiert. Deshalb bin ich wirklich glücklich."
Der 49-jährige Torben Grael hat wieder und wieder gezeigt, dass er in der Lage ist, jede Herausforderung zu bewältigen, und er hat eine sehr komplette Segelkarriere hingelegt, indem er sowohl olympische Aufgaben als auch Hochseerennen und Matchraces gemeistert hat. Er bringt eine beständige Leistung in jeder Form einer Regatta, unabhängig von den Umständen. In seiner ersten VOR-Kampagne (2005-06), triumphierte sein Team "Brasil 1" über die Budgetprobleme und die niedrigen Erwartungen und beendete das Rennen als Drittplatzierter der Gesamtwertung, wahrlich eine kleine Heldentat.
Die Frage nach den drei größten Highlights seiner Karriere musste Torben Grael daher lachend beantworten: "Das ist nicht einfach! Allerdings, die drei Olympischen Goldmedaillen, der Sieg im Louis Vuitton Cup und nun das Volvo ... ich würde sagen, das sind schon sehr gute Leistungen."
Neben den Rennen hat Torben Grael zudem mit seinen Brüdern Lars und Axel Grael daran gearbeitet, das Instituto Rumo Náutico aufzubauen, in Brasilien bekannt als das "Grael-Projekt". Das Projekt bietet weniger privilegierten Kindern neue soziale Aussichten und Bildungsmöglichkeiten durch den Wassersport. Es bietet einen besseren Zugang zum Segeln, Rudern und Kanufahren und entwickelt so eine maritime Kultur.
Zu seinen Zukunftsplänen sagte Grael: "Ich denke, das hängt davon ab, welche Möglichkeiten sich mir bieten. Das ist das Schöne am Segeln: Es bewegen sich so viele Dinge. Es gibt es immer noch etwas Neues, das Spaß zu machen scheint. Meine aktuellen Pläne sind auf die Starboot-Weltmeisterschaft in Rio de Janeiro ausgerichtet. Ich bin den Star so lange gesegelt, da darf ich diesen Event einfach nicht verpassen. Danach werde ich schauen, was kommt."
Alles in allem hat Torben Grael es mehr als verdient, den prestigeträchtigen Titel des ISAF Rolex Weltsegler des Jahres 2009 zu tragen. Und von seiner weiteren Karriere dürften sicherlich noch mehr großartige Leistungen zu erwarten sein.
Aber Grael war nicht der einzige Segler, der die Zeremonie in der vergangenen Nacht mit einer silbernen Trophäe für den Weltsegler und einem repräsentativen Rolex Chronometer verließ. Anna Tunnicliffe wurde als weibliche Siegerin ausgezeichnet.
In den vergangenen zwölf Monaten hat sich Anna Tunnicliffe auf eine große Bandbreite von Wettkämpfen, Booten und Disziplinen verlegt. Tunnicliffe hat in Qingdao die Goldmedaille für die USA im Laser Radial bei den Olympischen Spielen von China 2008 gewonnen, die erste Olympische Segelmedaille für eine US-Amerikanerin in den vergangenen 20 Jahren. Aber sie war nicht nur damit beschäftigt, die Einhand-Jolle Laser Radial zu segeln, sondern widmete sich auch dem Matchracing.
Tunnicliffe wurde in Doncaster/England geboren, lebt aber seit ihrem zwölften Lebensjahr in den USA. Sie begann schon in jungen Jahren mit dem Segeln und investierte viel Zeit in das Training und in Wettkämpfe in verschiedenen Disziplinen. "Ich liebe es, verschiedene Klassen zu segeln", sagte Tunnicliffe in ihrem Interview während der Verleihungszeremonie. "Meine beiden Disziplinen sind wirklich sehr unterschiedlich. Ich mag es wirklich, für mich zu segeln, und es ist eine sehr physische Angelegenheit im Laser. Um dich ständig in die richtige Position zu bringen, musst du hart arbeiten."
"In einer Mannschaft muss ebenso hart gearbeitet werden, aber zusammen mit den Teammitgliedern. Am Anfang war es schon hart, denn ich musste auf einiges verzichten, was ich sonst selbst erledigt hatte. Ich musste es an meine Teammitglieder abgeben, um das Boot schnell zu segeln. Aber im Team zu segeln, gibt dir die Chance, mit jemanden zu sprechen und gemeinsam zu entscheiden, welcher Kurs gesegelt wird. Daher ist es ein bisschen entspannter, da draußen die Entscheidungen nicht allein treffen zu müssen", sagte Tunnicliffe mit einem Lächeln.
"Ich würde sagen, eines meiner persönlichen Höhepunkte des Jahres war, in beiden Disziplinen erfolgreich zu sein: im Matchracing und im Laser Radial. Ich bin wirklich gespannt darauf, was im nächsten Jahr kommt." Anna Tunnicliffe sagte, dass Matchracing "wegen des intensiven Drucks vor, während und nach dem Start" sehr verlockend sei. "Seine eigene Taktik zu entwerfen und das gegen ein anderes Boot, viel enger als im Fleetrace, dazu noch im Team zu arbeiten auf einem Boot, das wesentlich größer ist als ein Laser, das ist sehr aufregend."
Sie ist das beste Beispiel, um zu verdeutlichen, dass Segeln in verschiedenen Klassen sehr unterschiedliche Eigenschaften verlangt, und dass die Vielfalt über die verschiedenen Disziplinen einen Segler in der ganzen Bandbreite der Erfordernisse und Kenntnisse formt. Diese Fähigkeit, zwischen den Disziplinen zu wechseln, könnte der Schlüssel zu Tunnicliffes zahlreichen Erfolgen in der vergangenen Zeit sein, die sie zu der Nominierung und schließlich der Auszeichnung führten.
Im Anschluss an die Olympischen Spiele wurde sie Erste in der US Frauen Match-Race-Meisterschaft im September, und im gleichen Monat wurde sie Zweite in der Snipe Frauen-WM in Roquetas al Mar/Spanien. Zurück im Matchracing brachte sie einen weiteren Sieg vom ISAF Nationen Cup Regional-Finale (Nord-Amerika und Karibik) im November nach Hause, und einen weiteren Monat später sammelte sie Gold bei der internationalen Sail Melbourne-Regatta im Laser Radial ein. Am Ende dieses phänomenalen Jahres, im Schein ihrer überwältigenden Zielstrebigkeit und Leistung wurde Anna Tunnicliffe zur Rolex US-Seglerin des Jahres 2008 ernannt.
Im Januar 2009 wurde sie Erste bei der Rolex Miami ORC und fuhr einen Monat später den Titel bei der Nordamerikanischen Meisterschaft der Frauen im Laser Radial ein. Im Februar gewann Tunnicliffe Silber bei den Laser Midwinters East und war dann im März zurück auf der Match-Racing-Tour - mit dem Gewinn der Bronzemedaille beim ISAF Nations Cup Grand Finale in Porte Alegre/Brasilien, bevor sie erneut ganz oben stand bei der NYYC Women's Match Racing Regatta.
Erneut zurück im Laser Radial, setzte Tunnicliffe ihren Fokus auf den neugeschaffenen ISAF Sailing World Cup. Mit dem Erfolg bei der Semaine Olympique Française in Hyères/Frankreich hatte sie bereits dreimal Gold bei dieser siebenteiligen Serie eingesammelt. Ein dritter Platz bei der Kieler Woche und kein Resultat schlechter als Rang sechs garantierten ihr die Krone beim ISAF Sailing World Cup im Laser Radial.
"Ich denke der Schlüssel zu meinem Erfolg könnte sein, dass ich aus einer wettbewerbsorientierten Familie komme", sagte Tunnicliffe. "Nicht nur im Segeln. Wir haben einfach eine wettbewerbsorientierte Ausrichtung, daher wollte ich immer besser sein, immer etwas dazu lernen. Es ist nicht nur das Gewinnen, sondern es ist das Lernen und der Spaß, während du es tust."
Anna Tunncliffe wurde zwar für ihren Leistungen im Zeitraum vom 1. September 2008 bis zum 21. August 2009 ausgezeichnet, allerdings macht sie derzeit keinerlei Anstalten, ein Gang herunter zu schalten. Gerade im Oktober gewann sie die Rolex Internationale Kielboot-Meisterschaft in Rochester/New York (USA).
"Es ist so eine große Ehre, nur nominiert zu sein", sagte Tunnicliffe. "Aber als mein Name vorgelesen wurde, war es einfach überwältigend. Es gibt all der harten Arbeit, die du hinein gesteckt hast, erst einen Wert. Das vergangene Jahr war hart, und es gab Zeitpunkte, als ich eine Pause wollte, aber ich liebe diesen Sport und ich liebe, was ich tue. Und nun mit dieser Ehre ausgezeichnet zu sein, ist wirklich fantastisch."
Was also kommt als nächstes? Für Anna Tunnicliffe ist das sehr klar: "Die Olympischen Spiele 2012 in London", sagte sie und bestätigte, dass sie erneut eine Goldmedaille als Ziel hat, diesmal allerdings im Matchracing. Mit einer klar definierten Mission und bereits gut auf dem Weg für Erfolge in der Zukunft wurde Anna Tunnicliffe durch die internationale Segelwelt für das bisher Erreichte ausgezeichnet und zur weiblichen ISAF Rolex Weltseglerin des Jahres 2009 ernannt.
Seine königliche Hoheit Prinz Frederik von Dänemark, ein begeisterter Segler und Teilnehmer in der Farr 40-Szene, verkündete die Sieger der Auszeichnung 2009. Der Kronprinz und Lionel Schurch von Rolex SA übergaben beiden Gewinnern einen Rolex Yacht-Master Chronometer und die Weltsegler-Trophäe - eine marmorne Kugel gekrönt von fünf silbernen Spinnakern, die die Welt und ihre Kontinente symbolisieren.
Neben den beiden Siegern runden die weiteren Nominierten die 2009er-Liste der ISAF Rolex-Weltsegler-Auszeichnung ab. Nominiert waren:
Weibliche Segler:
Sam Davies (Großbritannien)
Hilary Lister (Großbritannien)
Blanca Manchón (Spanien)
Männliche Segler:
Pascal Bidégorry (Frankreich)
Michel Desjoyeaux (Frankreich)
Paul Goodison (Großbritannien)
Nathan Outteridge (Australien)
Fünf der neun Nominierten waren bei der Zeremonie vergangene Nacht im Pusan Yacht Club in Haeundae-gu zugegen. Sam Davies und Michel Desjoyeaux segeln gerade bei der Transat Jacques Vabre, während Pascal Bidégorry sich auf einen Jules-Verne-Rekord-Versuch vorbereitet. Blanca Manchón war krank und konnte die Reise nach Korea daher nicht auf sich nehmen.
Rund 400 internationale Gäste besuchten die Ehrungszeremonie, die von der dänischen Segellegende Jesper Bank moderiert wurde. Der dreimalige Olympia-Medaillen-Gewinner gewann in seiner Karriere unter anderem Bronze 1988 bei den Olympischen Spielen von Seoul, deren Segelwettbewerbe vor Pusan ausgesegelt wurden. Bank war zudem auch ein Sieger der ISAF Matchracing-WM und selbst einstmals ein Nominierter für die Auszeichnung zum Weltsegler. Alle, die bei der Feierlichkeit dabei waren, fühlten sich geehrt inmitten des Kreises derart talentierter Segler.
"Dies ist eine Nacht im Jahr, in der wir staunen, feiern und die Helden unseres Sports ehren können", sagte Jesper Bank während der Zeremonie. "Wir haben ein stolze Segelgeschichte und eine starke Segelzukunft." Alle sollten stolz sein auf ihre Leistungen im vergangenen Jahr, und alle freuten sich bereits auf die nächste Ausgabe der ISAF Rolex Weltsegler-Ehrung. Sie findet im November 2010 in Griechenlands Hauptstadt Athen statt.
Die Auszeichnung zum ISAF Rolex Weltsegler des Jahres ist die höchste Ehre, die eine Seglerin oder ein Segler für seine außergewöhnlichen Leistungen erhalten kann. Sie wird jedes Jahr vergeben und basiert auf einem weltweiten Auswahlprozess, zu dem offene Vorschläge für den Kreis der Nominierten gehören, die dann von den mehr als 130 Delegierten der ISAF-Mitgliedsländer gewählt werden.
Die Auszeichnungen werden seit 1994 jedes Jahr vergeben. Zu den vergangenen Gewinnern gehörten Sir Peter Blake (?/Neuseeland), Ellen MacArthur (Großbritannien), Robert Scheidt (Brasilien) und Russell Coutts (Schweiz). 2008 wurden die Auszeichnungen an die mehrmaligen Olympiamedaillengewinner Ben Ainslie (Großbritannien) und Alessandra Sensini (Italien) vergeben.
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