20.06.09 - Boris Herrmann und Felix Oehme kurz vor historischen Segelerfolg.
PORTIMÃO. Die deutschen Hochseesegler Boris Herrmann und Felix Oehme (Kiel/Hamburg) stehen kurz vor einem historischen Erfolg: An diesem Wochenende werden sie mit ihrer zwölf Meter langen Class40-Yacht „Beluga Racer" in den letzten Zielhafen des Portimão Global Ocean Race 2008–2009 einlaufen und die Regatta rund um die Welt nach acht Monaten und fast 30.000 Seemeilen als Gesamtsieger beenden. In einem bis zuletzt spannenden Duell hatten Felipe Cubillos und José Muñoz auf der „Desafio de Cabo Hornos" aus Chile das Nachsehen. Nie zuvor hat eine deutsche Zweimann-Crew eine Weltumseg-lung gewonnen.
„Wir können es immer noch nicht richtig fassen, dass wir diesen Triumph in Kürze in Portugal feiern dürfen", so der 28-jährige Skipper und sein einen Monat jüngerer Co-Skipper. „Es schwirren einem so viele unvergleichliche Erlebnisse durch den Kopf und sorgen für ein Wechselbad der Gefühle. Es überwiegt aber ganz klar die Genug-tuung und eine riesengroße Freude." Am frühen Freitagnachmittag (19. Juni) hatte die „Beluga Racer" auf der fünften und letzten Etappe von Charleston/USA aus kommend noch 320 Seemeilen vor sich und wird am Sonntagmorgen oder -vormittag (21. Juni) im Ziel erwartet.
Samstag, 20. Juni 2009
Mittwoch, 17. Juni 2009
Internatinale Schweizermeisterschaft der Lacustre vor Lindau
17.06.09 - Hyposwiss Internationalen LACUSTRE Schweizermeisterschaft und Europacup vom 24. – 28. Juni 2009.
50 Lacustre werden zur Hyposwiss Schweizermeisterschaft beim Lindauer Segler-Club an den Start gehen. Sowohl die Klassenvereinigung als auch der Lindauer Segler-Club sind mit dem Meldeergebnis mehr als zufrieden. „Das dürfte in diesem Jahr am Bodensee die sportlich bedeutendste Regatta in einer Einheitsklasse werden“, meint Organisationschef Werni Hemmeter, selbst Lacustre-Eigner und RUND UM-Sieger: „50 Schiffe von einem Typ, das sieht man nicht jeden Tag. 30 oder 40 Schiffe können zu einer Meisterschaftsserie schon mal zusammenkommen, aber 50 gibt es nur in einer ganz aktiven Klasse“.
Gut 250 Schiffe wurden seit 1938 gebaut. „Etwa jedes fünfte Boot unserer Flotte wird in Lindau an den Start gehen, die Hyposwiss Schweizermeisterschaft ist für uns Lacustre-Segler wichtiger als jede Welt- oder Europameisterschaft“, so Ernst Zollinger, Präsident der Lacustre-Flotte am Bodensee. Die teilnehmenden Segler kommen nur zum Teil vom Bodensee, extra für die Wettfahrtserie werden Lacustre auch vom Zürich- und vom Genfersee in den Norden transportiert.
„Das gibt ein tolles Bild, wenn dieses große Feld vor Lindau up and down um die Regatta-Bojen fährt. Da werden kitzlige, hautenge Manöver zu sehen sein, bei denen grade mal eine handbreit Platz zwischen den hochglanz polierten Mahagony-Rümpfen bleibt“, freut sich Christine Holz, die Vorsitzende des Lindauer Segler-Clubs auf das Ereignis.
Zu den Favoriten zählen: Fritz Trippolt vom Yachtclub Bregenz und Eckhard Kaller vom Yachtclub Meersburg, beide gehören zu den besten Bodenseeseglern. Mit dabei auch die Gebrüder Jan und Piet Eckert vom Zürcher Segelclub, Olympiateilnehmer im FD und Weltmeisterschaftsteilnehmer im olympischen Soling. Nicht zu vergessen Erich Buck vom Yachtclub Langenargen und Robbi Montau, ehemals Weltmeister im Vaurien und 1981 schon einmal Schweizer Meister, damals als Mannschaft auf dem Schiff seines Vaters.

„Wer sich von diesen Favoriten durchsetzt, kann niemand vorhersagen, die letzten Regatten haben jedenfalls gezeigt, dass das Niveau in der Zwischenzeit sehr hoch liegt“, schildert Lacustre-Präsident Ernst Zollinger seine Erfahrungen vom Goldpokal in Konstanz, „und die Leistungsspitze ist extrem dicht geworden. Jeder des ersten Drittels kann jeden schlagen“. Die Lacustre ist ein klassisches Drei-Mann-Kielboot und einer der elegantesten Bootstypen der 30er Jahre. Bilder finden Sie unter www.lacustre.ch.

Die Lacustre wurde 1938 vom legendären Schweizer Bootskonstrukteur Henri Copponex gezeichnet und ist seitdem eine Schweizer Bootsklasse. Die Serie der Hyposwiss Internationalen LACUSTRE Schweizermeisterschaft und Europacup Schweizermeisterschaft wird alle zwei Jahre in wechselnden Clubs ausgetragen. Stephan Frank, LSC (Fotos: myimage).
50 Lacustre werden zur Hyposwiss Schweizermeisterschaft beim Lindauer Segler-Club an den Start gehen. Sowohl die Klassenvereinigung als auch der Lindauer Segler-Club sind mit dem Meldeergebnis mehr als zufrieden. „Das dürfte in diesem Jahr am Bodensee die sportlich bedeutendste Regatta in einer Einheitsklasse werden“, meint Organisationschef Werni Hemmeter, selbst Lacustre-Eigner und RUND UM-Sieger: „50 Schiffe von einem Typ, das sieht man nicht jeden Tag. 30 oder 40 Schiffe können zu einer Meisterschaftsserie schon mal zusammenkommen, aber 50 gibt es nur in einer ganz aktiven Klasse“.
Gut 250 Schiffe wurden seit 1938 gebaut. „Etwa jedes fünfte Boot unserer Flotte wird in Lindau an den Start gehen, die Hyposwiss Schweizermeisterschaft ist für uns Lacustre-Segler wichtiger als jede Welt- oder Europameisterschaft“, so Ernst Zollinger, Präsident der Lacustre-Flotte am Bodensee. Die teilnehmenden Segler kommen nur zum Teil vom Bodensee, extra für die Wettfahrtserie werden Lacustre auch vom Zürich- und vom Genfersee in den Norden transportiert.
„Das gibt ein tolles Bild, wenn dieses große Feld vor Lindau up and down um die Regatta-Bojen fährt. Da werden kitzlige, hautenge Manöver zu sehen sein, bei denen grade mal eine handbreit Platz zwischen den hochglanz polierten Mahagony-Rümpfen bleibt“, freut sich Christine Holz, die Vorsitzende des Lindauer Segler-Clubs auf das Ereignis.
Zu den Favoriten zählen: Fritz Trippolt vom Yachtclub Bregenz und Eckhard Kaller vom Yachtclub Meersburg, beide gehören zu den besten Bodenseeseglern. Mit dabei auch die Gebrüder Jan und Piet Eckert vom Zürcher Segelclub, Olympiateilnehmer im FD und Weltmeisterschaftsteilnehmer im olympischen Soling. Nicht zu vergessen Erich Buck vom Yachtclub Langenargen und Robbi Montau, ehemals Weltmeister im Vaurien und 1981 schon einmal Schweizer Meister, damals als Mannschaft auf dem Schiff seines Vaters.

„Wer sich von diesen Favoriten durchsetzt, kann niemand vorhersagen, die letzten Regatten haben jedenfalls gezeigt, dass das Niveau in der Zwischenzeit sehr hoch liegt“, schildert Lacustre-Präsident Ernst Zollinger seine Erfahrungen vom Goldpokal in Konstanz, „und die Leistungsspitze ist extrem dicht geworden. Jeder des ersten Drittels kann jeden schlagen“. Die Lacustre ist ein klassisches Drei-Mann-Kielboot und einer der elegantesten Bootstypen der 30er Jahre. Bilder finden Sie unter www.lacustre.ch.

Die Lacustre wurde 1938 vom legendären Schweizer Bootskonstrukteur Henri Copponex gezeichnet und ist seitdem eine Schweizer Bootsklasse. Die Serie der Hyposwiss Internationalen LACUSTRE Schweizermeisterschaft und Europacup Schweizermeisterschaft wird alle zwei Jahre in wechselnden Clubs ausgetragen. Stephan Frank, LSC (Fotos: myimage).
Dienstag, 16. Juni 2009
Grand Prix in Aabenraa/ Dänemark
16.06.09 - Michael Zittlau vom Segel- und Motorbootclub Überlingen belegt Platz 10 beim Europacup.
In Dänemark stürmte es dieses Wochenende wie am Bodensee an Fronleichnam. Die Wettfahrtleitung ließ aber auch bei Windstärke 9 weitersegeln. Zahlreiche Mastbrüche und zerfetzte Segel waren die Bilanz. "Windstärke 9 in Spitze ist im Laser normalerweise nicht segelbar. Auf Vorwind hat man alles krampfhaft festgehalten und gebetet, dass der Mast den Tag überlebt" so Michael Zittlau. Ein zweiter Platz war dabei das beste Einzelergebnis gegen die starke Konkurrenz aus Australien, Korea und Großbritannien.Den Europacup nutzten viele Weltklasse-Segler als Generalprobe für den 6. ISAF Sailing Worldcup in Kiel kommende Woche. B.Z.

Pin-End Start von Michael Zittlau (GER 192350) Foto: Kaj Verner Soerensen
In Dänemark stürmte es dieses Wochenende wie am Bodensee an Fronleichnam. Die Wettfahrtleitung ließ aber auch bei Windstärke 9 weitersegeln. Zahlreiche Mastbrüche und zerfetzte Segel waren die Bilanz. "Windstärke 9 in Spitze ist im Laser normalerweise nicht segelbar. Auf Vorwind hat man alles krampfhaft festgehalten und gebetet, dass der Mast den Tag überlebt" so Michael Zittlau. Ein zweiter Platz war dabei das beste Einzelergebnis gegen die starke Konkurrenz aus Australien, Korea und Großbritannien.Den Europacup nutzten viele Weltklasse-Segler als Generalprobe für den 6. ISAF Sailing Worldcup in Kiel kommende Woche. B.Z.

Pin-End Start von Michael Zittlau (GER 192350) Foto: Kaj Verner Soerensen
Montag, 15. Juni 2009
3. Platz für Brüder Steffen und Sven Heßberger vom SMCÜ
3. Platz im Finale zur Qualifikation für die Welt- und Europameisterschaft 2009 für die Brüder Steffen und Sven Heßberger vom Segel- und Motorbootclub Überlingen.
Beim Finale zur WM/EM-Qualifikation der besten 40 Deutschen 420er- Segler in Torbole/ Gardasee belegten Sven und Steffen Heßberger den 3.Platz und haben sich damit für die Weltmeisterschaft qualifiziert. Diese findet vom 27.7. bis 5.8.09 ebenfalls in Torbole statt.
Alle Ergebnisse unter: www.circolovelatorbole.com
Beim Finale zur WM/EM-Qualifikation der besten 40 Deutschen 420er- Segler in Torbole/ Gardasee belegten Sven und Steffen Heßberger den 3.Platz und haben sich damit für die Weltmeisterschaft qualifiziert. Diese findet vom 27.7. bis 5.8.09 ebenfalls in Torbole statt.
Alle Ergebnisse unter: www.circolovelatorbole.com
Werner Meier gestorben
15.05.09 - Wie die IBN erst jetzt erfahren hat, ist Werner Meier am 16. Mai verstorben. Meier war bis zum Verkauf der Firma an Stephan Fels Inhaber von VM-Sails in Tübach.
Schnellster Segler Friedrichshafens gesucht
15.06.09 - (st) Zum fünften Mal findet am 11. Juli 2009 die Friedrichshafener Stadtmeisterschaft der Segler statt. Ausrichter ist diesmal der Segel-Motorboot-Club Friedrichshafen (SMCF), der im Jahr 2004 die erste Ausgabe dieser Regatta für Friedrichshafener Segler und Boote initiierte.
Die Stadtmeisterschaft ist ein Beleg für die gute Kameradschaft der vier Segelvereine in Friedrichshafen, denn die Regatta wird – wie der gemeinsame Seglerball – jedes Jahr von einem anderen der Vereine SMCF, WYC, WVF und ESV ausgerichtet. Startberechtigt sind alle Eigner, die Mitglied in einem der Vereine sind sowie Friedrichshafener Bürger, deren Boot in einem anderen Hafen liegt. Die Boote müssen eine gültige Yardstickzahl vorweisen können. SMCF-Sportwart Thomas Haug hofft auf ein ähnlich großes Startfeld wie in den letzten Jahren.
Nach dem Start um 10:00 Uhr wird ein Langstreckenkurs zwischen Friedrichshafen und Immenstaad gesegelt. Die Teilnehmer werden in drei Yardstickgruppen gewertet. Die Stadtmeisterschaft ist eine gute Gelegenheit, sich mit Seglern anderer Clubs zu messen und sie beim gemütlichen Beisammensein näher kennen zu lernen, Erfahrungen auszutauschen und die Sieger zu feiern.
Anmeldung zur Regatta ist möglich unter www.smcf.de, durch Mail unter regatta@smcf.de sowie per Fax unter 0751/83-3052. Spätentschlossene können sich auch am Vorabend oder vor der Steuermannsbesprechung am Regattatag noch anmelden.

Traumhafte Bedingungen wünschen sich die Ausrichter vom SMCF für die 5. Friedrichshafener Stadtmeisterschaft der Segler
Die Stadtmeisterschaft ist ein Beleg für die gute Kameradschaft der vier Segelvereine in Friedrichshafen, denn die Regatta wird – wie der gemeinsame Seglerball – jedes Jahr von einem anderen der Vereine SMCF, WYC, WVF und ESV ausgerichtet. Startberechtigt sind alle Eigner, die Mitglied in einem der Vereine sind sowie Friedrichshafener Bürger, deren Boot in einem anderen Hafen liegt. Die Boote müssen eine gültige Yardstickzahl vorweisen können. SMCF-Sportwart Thomas Haug hofft auf ein ähnlich großes Startfeld wie in den letzten Jahren.
Nach dem Start um 10:00 Uhr wird ein Langstreckenkurs zwischen Friedrichshafen und Immenstaad gesegelt. Die Teilnehmer werden in drei Yardstickgruppen gewertet. Die Stadtmeisterschaft ist eine gute Gelegenheit, sich mit Seglern anderer Clubs zu messen und sie beim gemütlichen Beisammensein näher kennen zu lernen, Erfahrungen auszutauschen und die Sieger zu feiern.
Anmeldung zur Regatta ist möglich unter www.smcf.de, durch Mail unter regatta@smcf.de sowie per Fax unter 0751/83-3052. Spätentschlossene können sich auch am Vorabend oder vor der Steuermannsbesprechung am Regattatag noch anmelden.

Traumhafte Bedingungen wünschen sich die Ausrichter vom SMCF für die 5. Friedrichshafener Stadtmeisterschaft der Segler
Sonntag, 14. Juni 2009
Stehparty bei der RUND UM
14.06.09 - Die 59. RUND UM den Bodensee ist am Freitag (12. Juni) um 19.30 Uhr in der Flaute gestartet worden, 24 Stunden später ist sie in der Flaute zu Ende gegangen.
Der Ungar Zsolt Kiraly vom Plattensee hat mit der Libera „Raffica“ den besten Riecher für den wenigen Wind gehabt. Durch die Dauerflaute in der Nacht brauchte die Libera 12:02:41 Stunden für die 100 Kilometer lange Strecke von Lindau über Romanshorn, Konstanz, Überlingen und wieder zurück nach Lindau. „Wir sind überglücklich, dass wir diese Wettfahrt gewinnen können“, jubelte der Sieger kurz nach dem Zieleinlauf, „die RUND UM ist bedeutender als alle Regatten am Plattensee“.
„Herzlichen Glückwunsch zum Gewinn des Blauen Bandes“, gratulierte Hubert Henzler als Wettfahrtleiter des Lindauer Segler-Clubs den Siegern. Den zweiten Platz in der Zieleinlaufliste belegte der Katamaran „Holy Smoke“ mit Albert Schiess vom Yachtclub Arbon, dritte wurde die Libera „Lillo“ mit Markus Ficht vom Windclub Chiemsee.
Als erstes Schiff der langsameren Startgruppe 1 lief die „Ballyhoo“ von Andreas Künzli vom Yachtclub Kreuzlingen ein. „Für die schnelle Fahrt bekommt er den Blauen Pokal, immerhin ist er 13. auf der Gesamteinlaufliste aller Schiffe“, erklärte Wettfahrtleiter Hubert Henzler. Das kleine Blaue Band bekommt Bernhard Kraus mit der „Chaos“ vom Segelclub Brunnen Forggensee.
122 der 408 gestarteten Schiffe sind ins Ziel gekommen, die anderen haben aufgegeben oder mussten wegen Überschreitens des Zeitlimits disqualifiziert werden.
„Die Regatta war sehr spannend,“ meinte Christine Holz, die Vorsitzende des Lindauer Segler-Clubs, die selbst auf einer 8-Meter-R-Yacht die Flaute erlebt hat. „Ein Segler sollte auch den wenigen Wind effektiv nutzen können, im vergangenen Jahr hatten wir viel Wind, in diesem Jahr eben etwas weniger. Wir betreiben einen von der Natur abhängigen Sport.“
„Alles in allem kann man deutlich sehen, dass die High-Tech-Spitze der Katamarane, der Liberas und der neuen Boote mit Schwenkkiel und Wasserballast im Geschwindigkeitspotential den konventionellen Schiffen überlegen ist,“ analysiert Wettfahrtleiter Hubert Henzler die 59. RUND UM 2009.
„Die 60. Ausgabe wird am 4. Juni 2010 gestartet.“
Der Ungar Zsolt Kiraly vom Plattensee hat mit der Libera „Raffica“ den besten Riecher für den wenigen Wind gehabt. Durch die Dauerflaute in der Nacht brauchte die Libera 12:02:41 Stunden für die 100 Kilometer lange Strecke von Lindau über Romanshorn, Konstanz, Überlingen und wieder zurück nach Lindau. „Wir sind überglücklich, dass wir diese Wettfahrt gewinnen können“, jubelte der Sieger kurz nach dem Zieleinlauf, „die RUND UM ist bedeutender als alle Regatten am Plattensee“.
„Herzlichen Glückwunsch zum Gewinn des Blauen Bandes“, gratulierte Hubert Henzler als Wettfahrtleiter des Lindauer Segler-Clubs den Siegern. Den zweiten Platz in der Zieleinlaufliste belegte der Katamaran „Holy Smoke“ mit Albert Schiess vom Yachtclub Arbon, dritte wurde die Libera „Lillo“ mit Markus Ficht vom Windclub Chiemsee.
Als erstes Schiff der langsameren Startgruppe 1 lief die „Ballyhoo“ von Andreas Künzli vom Yachtclub Kreuzlingen ein. „Für die schnelle Fahrt bekommt er den Blauen Pokal, immerhin ist er 13. auf der Gesamteinlaufliste aller Schiffe“, erklärte Wettfahrtleiter Hubert Henzler. Das kleine Blaue Band bekommt Bernhard Kraus mit der „Chaos“ vom Segelclub Brunnen Forggensee.
122 der 408 gestarteten Schiffe sind ins Ziel gekommen, die anderen haben aufgegeben oder mussten wegen Überschreitens des Zeitlimits disqualifiziert werden.
„Die Regatta war sehr spannend,“ meinte Christine Holz, die Vorsitzende des Lindauer Segler-Clubs, die selbst auf einer 8-Meter-R-Yacht die Flaute erlebt hat. „Ein Segler sollte auch den wenigen Wind effektiv nutzen können, im vergangenen Jahr hatten wir viel Wind, in diesem Jahr eben etwas weniger. Wir betreiben einen von der Natur abhängigen Sport.“
„Alles in allem kann man deutlich sehen, dass die High-Tech-Spitze der Katamarane, der Liberas und der neuen Boote mit Schwenkkiel und Wasserballast im Geschwindigkeitspotential den konventionellen Schiffen überlegen ist,“ analysiert Wettfahrtleiter Hubert Henzler die 59. RUND UM 2009.
„Die 60. Ausgabe wird am 4. Juni 2010 gestartet.“
Samstag, 13. Juni 2009
Libera Raffica gewinnt die Rund Um 2009
Um 7.32 Uhr überquert die ungarische Libera "Raffica" die Ziellinie und gewinnt mit einer gesegelten Zeit von 12 Stunden, 2 Minuten und 40 Sekunden die 59. Rund Um und damit das Blaue Band des Bodensees, wir gratulieren - IBN-Online auch!
Als zweites Schiff kommt um 8.14 Uhr der Schweizer Katamaran "Holy Smoke" ins Ziel. Steuermann ist Albert Schiess vom Yachtclub Arbon.
Zwei weitere Schiffe überqueren die Ziellinie: Um 8.34 Uhr geht die Libera "Lillo" von Markus Ficht, Libera-Yachtclub Chiemsee, durch's Ziel, gefolgt von der Psaros 40 "SYZ&CO" mit LSC-Clubmitglied Werner Hemmeter am Ruder.
Das 5. Boot ist im Ziel. Es ist die "Wild Lady", die Wilke 49 von Wolfgang Palm, Yachtclub Langenargen. Mit der "Oiseau Roc", einem Katamaran vom Typ RC-27, ist das 6. Boot im Ziel. Eigner ist Claas van der Linde vom Spiekerooger Segelclub (Zieldurchgang um 8.56 Uhr).
Als zweites Schiff kommt um 8.14 Uhr der Schweizer Katamaran "Holy Smoke" ins Ziel. Steuermann ist Albert Schiess vom Yachtclub Arbon.
Zwei weitere Schiffe überqueren die Ziellinie: Um 8.34 Uhr geht die Libera "Lillo" von Markus Ficht, Libera-Yachtclub Chiemsee, durch's Ziel, gefolgt von der Psaros 40 "SYZ&CO" mit LSC-Clubmitglied Werner Hemmeter am Ruder.
Das 5. Boot ist im Ziel. Es ist die "Wild Lady", die Wilke 49 von Wolfgang Palm, Yachtclub Langenargen. Mit der "Oiseau Roc", einem Katamaran vom Typ RC-27, ist das 6. Boot im Ziel. Eigner ist Claas van der Linde vom Spiekerooger Segelclub (Zieldurchgang um 8.56 Uhr).
Internationale Bodenseewoche 2009 Konstanz
13.06.09 - Bericht des Dritten GER 153 (30er).
Mit Vorfreude auf ein schönes Segelevent machten wir uns am Donnerstag auf nach Konstanz. Im Vorfeld schon bestens eingestimmt und mit den nötigen Infos - wie Liegeplatznummer versorgt - kam die X1 im Schlepp des Startschiffes des WVF´s im bestens ausgestatteten Hafen an.
14 30er standen auf der Startliste und noch war das Wetter gut und die Stimmung bestens. Man lag Seite an Seite - ausgestattet mit Teilnehmerflaggen am Vorstag und Bahnwimpel am Achterstag, Hundemarken für den Hals und Bändel für den Arm als Eintrittskarten und Polohemden in S und M - wahrscheinlich für den Nachwuchs.
Ab 20 Uhr die Wellcomeparty mit großem Hallo, mit sich steigerndem Durchhaltevermögen meiner Mannschaft und anderen Unterseelern bis am Morgen. Die Lokation sucht seines Gleichen mit tollem Festzelt und den angrenzenden Lokalitäten, die jedem gerecht werden - außer Georg der mit Nachdruck auf super nano -all-dente Spagetti beharrte und beim normalen Käse landete.
Zum Start waren wir dann zwölf 30er - zwei waren entschuldigt. Zuerst das Warten auf Wind mit Suchen unseres Startgebiets das "oh" Wunder immer weiter in den Trichter hinein wanderte. Da entschieden die Revierkenntnisse von GER 139 , die souverän die ersten drei Wettfahrten am Freitag beherrschten.
Am Abend lobte der Veranstalter Freibier aus - doch wir waren zu spät dran. Nach dem gemeinsamen Essen einiger 30er Crews mit anschließendem vergnüglichem Beisammensein bei Rivaner im Festzelt begann es zu regnen.
Der Samstag - der Westwind war versprochen doch wir segelten nach kräftiger Dusche drei schöne Wettfahrten bei Ost. Nun erstarkten die Mannen von GER 124 Fairplay und unser zweiter Platz war hin. Ein Frühstart von mir, führte zum zwei Punkteabstand und dem dritten Platz. Nun kam der Westwind - und zwar heftig. Er erwischte uns genau vor den Liegeplätzen mit GER 139 und GER 124 im Schlepp - leichtes Chaos, dass doch ohne Schäden ablief.
Ungeduscht gingen wir zum Captains Dinner, na der Ablauf war etwas ungewohnt aber alle 30er Segler auf einem Haufen mit genügend Fingerfood und Prosecco und unseren angereisten Frauen und Groupies. Meine Crew und einige Mitkonkurrenten wurden als Letzte nach dem Abtanzen aus dem Zelt komplementiert.
Sonntag Morgen - wir lassen den Parcours d'Elegance aus und gehen gleich zum siebten Lauf aufs Wasser, nun Wind aus West mit ordentlichen Böen wir starten mit der kleinen Genua, wechseln dann auf dem letzten Vorwind auf die Große und können mit einem dritten Platz unseren Gesamtdritten bestätigen.
Ein schöner Ausklang im Bundesbahnhafen mit schönem Wetter, einer Kulisse wie in Sant Tropez , Menschenauflauf um die Yachten, einer launigen Siegerehrung bis 17.30 Uhr. Gegen 22 Uhr wieder zu Hause.
Vielen Dank den ausrichtenden Vereinen, den Helfern - einen Glückwunsch für eine rundum gelungene Veranstaltung deren Ruf wir nächstes Jahr gerne wieder folgen möchten - vielleicht mit einer noch größeren Beteiligung unserer schönen Klasse der 30er.
Die Crew der X 1 GER 153
Georg Bercher, Thomas Leubecher, Josef "Sepper" Kuhn und Thomas "Ossi" Münzervom Wassersportverein Friedrichshafen - Fischbach.
Mit Vorfreude auf ein schönes Segelevent machten wir uns am Donnerstag auf nach Konstanz. Im Vorfeld schon bestens eingestimmt und mit den nötigen Infos - wie Liegeplatznummer versorgt - kam die X1 im Schlepp des Startschiffes des WVF´s im bestens ausgestatteten Hafen an.
14 30er standen auf der Startliste und noch war das Wetter gut und die Stimmung bestens. Man lag Seite an Seite - ausgestattet mit Teilnehmerflaggen am Vorstag und Bahnwimpel am Achterstag, Hundemarken für den Hals und Bändel für den Arm als Eintrittskarten und Polohemden in S und M - wahrscheinlich für den Nachwuchs.
Ab 20 Uhr die Wellcomeparty mit großem Hallo, mit sich steigerndem Durchhaltevermögen meiner Mannschaft und anderen Unterseelern bis am Morgen. Die Lokation sucht seines Gleichen mit tollem Festzelt und den angrenzenden Lokalitäten, die jedem gerecht werden - außer Georg der mit Nachdruck auf super nano -all-dente Spagetti beharrte und beim normalen Käse landete.
Zum Start waren wir dann zwölf 30er - zwei waren entschuldigt. Zuerst das Warten auf Wind mit Suchen unseres Startgebiets das "oh" Wunder immer weiter in den Trichter hinein wanderte. Da entschieden die Revierkenntnisse von GER 139 , die souverän die ersten drei Wettfahrten am Freitag beherrschten.
Am Abend lobte der Veranstalter Freibier aus - doch wir waren zu spät dran. Nach dem gemeinsamen Essen einiger 30er Crews mit anschließendem vergnüglichem Beisammensein bei Rivaner im Festzelt begann es zu regnen.
Der Samstag - der Westwind war versprochen doch wir segelten nach kräftiger Dusche drei schöne Wettfahrten bei Ost. Nun erstarkten die Mannen von GER 124 Fairplay und unser zweiter Platz war hin. Ein Frühstart von mir, führte zum zwei Punkteabstand und dem dritten Platz. Nun kam der Westwind - und zwar heftig. Er erwischte uns genau vor den Liegeplätzen mit GER 139 und GER 124 im Schlepp - leichtes Chaos, dass doch ohne Schäden ablief.
Ungeduscht gingen wir zum Captains Dinner, na der Ablauf war etwas ungewohnt aber alle 30er Segler auf einem Haufen mit genügend Fingerfood und Prosecco und unseren angereisten Frauen und Groupies. Meine Crew und einige Mitkonkurrenten wurden als Letzte nach dem Abtanzen aus dem Zelt komplementiert.
Sonntag Morgen - wir lassen den Parcours d'Elegance aus und gehen gleich zum siebten Lauf aufs Wasser, nun Wind aus West mit ordentlichen Böen wir starten mit der kleinen Genua, wechseln dann auf dem letzten Vorwind auf die Große und können mit einem dritten Platz unseren Gesamtdritten bestätigen.
Ein schöner Ausklang im Bundesbahnhafen mit schönem Wetter, einer Kulisse wie in Sant Tropez , Menschenauflauf um die Yachten, einer launigen Siegerehrung bis 17.30 Uhr. Gegen 22 Uhr wieder zu Hause.
Vielen Dank den ausrichtenden Vereinen, den Helfern - einen Glückwunsch für eine rundum gelungene Veranstaltung deren Ruf wir nächstes Jahr gerne wieder folgen möchten - vielleicht mit einer noch größeren Beteiligung unserer schönen Klasse der 30er.
Die Crew der X 1 GER 153
Georg Bercher, Thomas Leubecher, Josef "Sepper" Kuhn und Thomas "Ossi" Münzervom Wassersportverein Friedrichshafen - Fischbach.
Freitag, 12. Juni 2009
Geduldsspiel vor wichtigem Wertungstor
12.06.09 - Herrmann/Oehme müssen mit Mastproblemen nochmal punkten.
Die Hochseesegler Boris Herrmann und Felix Oehme erleben auf der Schlussetappe des Portimão Global Ocean Race rund um die Welt noch einmal bange Stunden. Mitten auf dem Nordatlantik zwischen Charleston/USA und dem portugiesischen Zielhafen Portimão brach ein Beschlag im Mast ihrer Zwölf-Meter-Yacht “Beluga Racer". Das Duo aus Kiel und Hamburg musste die Segelfläche und damit die Geschwindigkeit reduzieren, um einem Mastbruch vorzubeugen. Am Freitagvormittag (12. Juni) kämpften die Norddeutschen knapp 50 Seemeilen vor dem letzten Wertungstor der Regatta an zweiter Stelle liegend gegen leichte westliche Winde. Doch genau dieser Platz wäre für einen wirklich ungefährdeten Gesamtsieg noch ungemein wichtig, falls das Team wegen der Probleme die Etappe im Anschluss nicht rechtzeitig beenden kann.
“Der Mast und die Lage sind momentan stabil", vertrieb Skipper Boris Herrmann allzu große Sorgen der Fangemeinde, “aber wir müssen permanent auf der Hut sein, das Rigg nicht überzubelasten." Einzige Beruhigung für die Mannschaft: Die Drittplatzierten Briten Jeremy Salvesen/David Thomson auf der “Mowgli" lagen rund 230 Seemeilen weiter hinten und damit mehr als eine Tagesdistanz. Das rettende Wertungstor beim 45. Breitengrad West schien zum Greifen nahe und doch so fern. Flaue Winde verzögerten das Vorankommen der “Beluga Racer" stundenlang.
Warum schien der größte Triumph in der Segelkarriere vom Herrmann (28) und Oehme (27) plötzlich doch noch in Gefahr zu sein, nachdem er vor dem Start von allen Seiten schon in trockenen Tüchern gewähnt wurde? Eine Fehlinterpretation der Wertungsmodalitäten aus der Segelanweisung, getragen auch von der Regattaleitung, hatte das Beluga Offshore Sailing Team zu früh in Sicherheit gewogen. Denn käme es aufgrund der Mastprobleme am Ende mehr als zwölf Tage nach der “Desafio de Cabo Hornos" von Felipe Cubillos und José Muñoz ins Ziel oder müsste gar ganz aufgeben, bekämen die Deutschen für die fünfte Etappe nur vier Punkte, statt sechs wie fälschlich angenommen. Die Chilenen würden für einen Sieg zehn Zähler einheimsen. Und der Vorsprung hatte vor dem Re-Start in den USA “nur" sieben Punkte betragen. Deshalb kann sich die “Beluga"-Crew am Wertungstor genau einen Platz hinter den Verfolgern leisten, die es bereits in der Nacht zum Freitag passierten. Denn ein Rang kostet nur einen halben Zähler und der bis auf ein letztes halbes Pünktchen zusammengeschmolzene Vorsprung würde dann immer noch und endgültig zum Gesamtsieg reichen.
“Erst waren wir ziemlich irritiert, als uns unterwegs vorgerechnet wurde, wir könnten am bitteren Ende vielleicht doch nur zweiter Sieger sein³, meinte Herrmann. Es folgte Ernüchterung, nachdem zweifelsfrei geklärt wurde, dass dem tatsächlich so war. Herrmann: “Wir hatten ja nie vor, das Finale auf die leichte Schulter zu nehmen. Aber wenn aus theoretischen Rechenspielen plötzlich Ernst werden kann, bist du schon geschockt." Und der Ernst der Lage kam wie so oft unverhofft.
Es passierte an einem warmen, leichtwindigen Tag mit drei Beaufort und moderater See einige hundert Seemeilen südlich von Neufundland: Ohne erkennbaren Grund wahrscheinlich durch Materialermüdung brach zwischen dem obersten Salingpaar im Inneren des Masts eine 20 Zentimeter lange, fünf Zentimeter breite und knapp drei Zentimeter dicke Aluminiumplatte. “Die dort befestigte Backbord-Saling ist zwei Zentimeter herausgekommen und lässt sich nicht wieder hineindrücken", erklärte der Skipper, “wir haben beide Salinge mit Spezialtauwerk (Dyneema, d. Red.) gegen den Mast gezogen und stramm festgebunden."
Ob, wie lange und bei welchen Bedingungen das tatsächlich hält, weiß nur der Wind. Sobald das Großsegel wieder in voller Größe gesetzt wird, kehren “jämmerlich quietschende Geräusche" zurück. Offenbar ist dann der Druck des Segels auf die Salinge und Zwischenwanten, die ebenfalls an der schadhaften Stelle befestigt sind, zu groß. Herrmann: “Wir müssen es beim zweiten Reff belassen, auch wenn der Wind Vollzeug zulassen würde." Das kostet die “Beluga Racer³ fortan bis zu drei Knoten Geschwindigkeit.
Auf den vier vorangegangenen, extremen Etappen auch durch das Südpolarmeer und rund Kap Hoorn war sie weitgehend von Rückschlägen verschont geblieben. “Nun ist ausgerechnet das einzige Teil gebrochen, das wir an Land nicht ausgebaut und überprüft haben." Dabei hatten die Segler auf den Rat diverser Experten vom Mastenbauer über den Schiffsdesigner bis zu Werftprofis gehört. Diese rieten davon ab, das mit dem Mast verklebte Teil auszubauen, da es eh überdimensioniert und von daher nicht gefährdet sei. Nun könnte eine Korrosion zwischen Aluminium und Kohlefasermast den Bruch herbeigeführt haben.
“Die eigene Erwartungshaltung, in der Endabrechnung nichts mehr anbrennen zu lassen, und die Schwachstelle im Mast bringen uns um den Schlaf", funkte die Crew zwischendurch von Bord, “aber wenn das Wertungstor erfolgreich passiert ist, wollen wir die Reise Richtung Portugal mit gebotener Vorsicht fortsetzen." Um den 23. Juni herum werden Boris Herrmann und Felix Oehme mit ihrer “Beluga Racer" im Zielhafen erwartet.
Die Hochseesegler Boris Herrmann und Felix Oehme erleben auf der Schlussetappe des Portimão Global Ocean Race rund um die Welt noch einmal bange Stunden. Mitten auf dem Nordatlantik zwischen Charleston/USA und dem portugiesischen Zielhafen Portimão brach ein Beschlag im Mast ihrer Zwölf-Meter-Yacht “Beluga Racer". Das Duo aus Kiel und Hamburg musste die Segelfläche und damit die Geschwindigkeit reduzieren, um einem Mastbruch vorzubeugen. Am Freitagvormittag (12. Juni) kämpften die Norddeutschen knapp 50 Seemeilen vor dem letzten Wertungstor der Regatta an zweiter Stelle liegend gegen leichte westliche Winde. Doch genau dieser Platz wäre für einen wirklich ungefährdeten Gesamtsieg noch ungemein wichtig, falls das Team wegen der Probleme die Etappe im Anschluss nicht rechtzeitig beenden kann.
“Der Mast und die Lage sind momentan stabil", vertrieb Skipper Boris Herrmann allzu große Sorgen der Fangemeinde, “aber wir müssen permanent auf der Hut sein, das Rigg nicht überzubelasten." Einzige Beruhigung für die Mannschaft: Die Drittplatzierten Briten Jeremy Salvesen/David Thomson auf der “Mowgli" lagen rund 230 Seemeilen weiter hinten und damit mehr als eine Tagesdistanz. Das rettende Wertungstor beim 45. Breitengrad West schien zum Greifen nahe und doch so fern. Flaue Winde verzögerten das Vorankommen der “Beluga Racer" stundenlang.
Warum schien der größte Triumph in der Segelkarriere vom Herrmann (28) und Oehme (27) plötzlich doch noch in Gefahr zu sein, nachdem er vor dem Start von allen Seiten schon in trockenen Tüchern gewähnt wurde? Eine Fehlinterpretation der Wertungsmodalitäten aus der Segelanweisung, getragen auch von der Regattaleitung, hatte das Beluga Offshore Sailing Team zu früh in Sicherheit gewogen. Denn käme es aufgrund der Mastprobleme am Ende mehr als zwölf Tage nach der “Desafio de Cabo Hornos" von Felipe Cubillos und José Muñoz ins Ziel oder müsste gar ganz aufgeben, bekämen die Deutschen für die fünfte Etappe nur vier Punkte, statt sechs wie fälschlich angenommen. Die Chilenen würden für einen Sieg zehn Zähler einheimsen. Und der Vorsprung hatte vor dem Re-Start in den USA “nur" sieben Punkte betragen. Deshalb kann sich die “Beluga"-Crew am Wertungstor genau einen Platz hinter den Verfolgern leisten, die es bereits in der Nacht zum Freitag passierten. Denn ein Rang kostet nur einen halben Zähler und der bis auf ein letztes halbes Pünktchen zusammengeschmolzene Vorsprung würde dann immer noch und endgültig zum Gesamtsieg reichen.
“Erst waren wir ziemlich irritiert, als uns unterwegs vorgerechnet wurde, wir könnten am bitteren Ende vielleicht doch nur zweiter Sieger sein³, meinte Herrmann. Es folgte Ernüchterung, nachdem zweifelsfrei geklärt wurde, dass dem tatsächlich so war. Herrmann: “Wir hatten ja nie vor, das Finale auf die leichte Schulter zu nehmen. Aber wenn aus theoretischen Rechenspielen plötzlich Ernst werden kann, bist du schon geschockt." Und der Ernst der Lage kam wie so oft unverhofft.
Es passierte an einem warmen, leichtwindigen Tag mit drei Beaufort und moderater See einige hundert Seemeilen südlich von Neufundland: Ohne erkennbaren Grund wahrscheinlich durch Materialermüdung brach zwischen dem obersten Salingpaar im Inneren des Masts eine 20 Zentimeter lange, fünf Zentimeter breite und knapp drei Zentimeter dicke Aluminiumplatte. “Die dort befestigte Backbord-Saling ist zwei Zentimeter herausgekommen und lässt sich nicht wieder hineindrücken", erklärte der Skipper, “wir haben beide Salinge mit Spezialtauwerk (Dyneema, d. Red.) gegen den Mast gezogen und stramm festgebunden."
Ob, wie lange und bei welchen Bedingungen das tatsächlich hält, weiß nur der Wind. Sobald das Großsegel wieder in voller Größe gesetzt wird, kehren “jämmerlich quietschende Geräusche" zurück. Offenbar ist dann der Druck des Segels auf die Salinge und Zwischenwanten, die ebenfalls an der schadhaften Stelle befestigt sind, zu groß. Herrmann: “Wir müssen es beim zweiten Reff belassen, auch wenn der Wind Vollzeug zulassen würde." Das kostet die “Beluga Racer³ fortan bis zu drei Knoten Geschwindigkeit.
Auf den vier vorangegangenen, extremen Etappen auch durch das Südpolarmeer und rund Kap Hoorn war sie weitgehend von Rückschlägen verschont geblieben. “Nun ist ausgerechnet das einzige Teil gebrochen, das wir an Land nicht ausgebaut und überprüft haben." Dabei hatten die Segler auf den Rat diverser Experten vom Mastenbauer über den Schiffsdesigner bis zu Werftprofis gehört. Diese rieten davon ab, das mit dem Mast verklebte Teil auszubauen, da es eh überdimensioniert und von daher nicht gefährdet sei. Nun könnte eine Korrosion zwischen Aluminium und Kohlefasermast den Bruch herbeigeführt haben.
“Die eigene Erwartungshaltung, in der Endabrechnung nichts mehr anbrennen zu lassen, und die Schwachstelle im Mast bringen uns um den Schlaf", funkte die Crew zwischendurch von Bord, “aber wenn das Wertungstor erfolgreich passiert ist, wollen wir die Reise Richtung Portugal mit gebotener Vorsicht fortsetzen." Um den 23. Juni herum werden Boris Herrmann und Felix Oehme mit ihrer “Beluga Racer" im Zielhafen erwartet.
Jörg Handreke als Geschäftsführer bestätigt
12.06.09 - Konstanz. Der Aufsichtsrat der Stadtwerke Konstanz GmbH und der Beirat der Bodensee-Schiffsbetriebe GmbH haben der erneuten Bestellung von Jörg Handreke zum Geschäftsführer der Bodensee-Schiffsbetriebe GmbH und der Verlängerung des Geschäftsführervertrags für weitere fünf Jahre zugestimmt.Jörg Handreke ist seit 2004 für die Bereiche Technik, Marketing und Vertrieb zuständig, sein Geschäftsführer-Kollege Kuno Werner für Finanzen und Administration. Die Bodensee-Schiffsbetriebe gehörten zu diesem Zeitpunkt gerade ein Jahr zur Unternehmensgruppe Stadtwerke Konstanz. Durch das von ihm entwickelte Flottenkonzept wird der Schiffsbestand Schritt für Schritt modernisiert.
"Es steht für Nachhaltigkeit, Wirtschaftlichkeit und Umweltfreundlichkeit", sagt Jörg Handreke. 2006 wurde das Motorschiff "Lindau" in Betrieb genommen, ein weiteres Fahrgastschiff befindet sich im Bau. Zahlreiche ältere Schiffe, wie "Karlsruhe" oder "München" wurden seitdem komplett renoviert. "Auch mit unserem Fahrplan, dem Komfort auf den Schiffen, dem Service und der Gastronomie bieten wir unseren Fahrgästen eine rundum attraktive Schifffahrt", erklärt Handreke. Er ist außerdem Geschäftsführer der Katamaran-Reederei Bodensee GmbH & Co. KG.
Donnerstag, 11. Juni 2009
Was ist los mit der Beluga Racer?
11.06.09 - “Barre de Liaison des barres de fleches” heißt das Ding auf Französisch. Einen deutschen Begriff kenne ich nicht. Man kann es sich vorstellen, wie ein Schlüsselbein bei einem Skelett.
Das Ding ist gebrochen. Und wenn man jetzt an den Armen, den Salingen sozusagen, zieht, dann kann der Rücken zusammenbrechen.Für die Nichtsegler unter den Lesern: (bachte Bild “Mast und Wanten”) Die Wanten halten den Mast seitlich, weil der Zugwinkel bei einem hohen Mast und den großen Kräften unserer riesigen Segel ungünstig wäre und der Mast auch in der Mitte gehalten werden muss, gibt es Salinge, Querstreben und Diagonalwanten, bei uns sogar jeweils zwei Paare. Alles zusammen bildet eine ausgeklügelte Statik aus Zug- und Druckkräften, die sich auf der jeweiligenLee- und Luvseite unterscheiden.
Man sieht auf dem zweiten Foto den silbernen Draht, die Diagonalwante, “D2″genannt. Sie zieht in Luv an dem Salingsbeschlag. Da die innere Verbindung der Salinge im Mast gebrochen ist, haben wir eine ziemlich feste Tauwerkverbindung zwischen beiden D2s hergestellt, die man in dem gleichen Foto sehen kann. Auf dem nächsten Foto sieht man von oben, wie der Salingsbeschlag etwas aus dem Mast gerutscht ist. Selbst bei geborgenen Segeln und entspannten Backstagen war es uns nicht möglich, ihn wieder in den Mast zu treiben. Natürlich sind alle Wanten ziemlich unter Zug. In der Fotomontage sieht man grau schraffiert in etwa das Aluteil, das durch den Mast gesteckt ist und auf dessen Enden die Salinge befestigt werden. Dies ist in der Mitte des Mastes gebrochen. Man muss sich keine Sorgen um uns machen. Wir kommen gut voran, was man ja auf dem Foto mit Felix im Cockpit hoffentlich gut sehen kann. Und wir behalten die Sache im Auge.
Fotos dazu >
Das Ding ist gebrochen. Und wenn man jetzt an den Armen, den Salingen sozusagen, zieht, dann kann der Rücken zusammenbrechen.Für die Nichtsegler unter den Lesern: (bachte Bild “Mast und Wanten”) Die Wanten halten den Mast seitlich, weil der Zugwinkel bei einem hohen Mast und den großen Kräften unserer riesigen Segel ungünstig wäre und der Mast auch in der Mitte gehalten werden muss, gibt es Salinge, Querstreben und Diagonalwanten, bei uns sogar jeweils zwei Paare. Alles zusammen bildet eine ausgeklügelte Statik aus Zug- und Druckkräften, die sich auf der jeweiligenLee- und Luvseite unterscheiden.
Man sieht auf dem zweiten Foto den silbernen Draht, die Diagonalwante, “D2″genannt. Sie zieht in Luv an dem Salingsbeschlag. Da die innere Verbindung der Salinge im Mast gebrochen ist, haben wir eine ziemlich feste Tauwerkverbindung zwischen beiden D2s hergestellt, die man in dem gleichen Foto sehen kann. Auf dem nächsten Foto sieht man von oben, wie der Salingsbeschlag etwas aus dem Mast gerutscht ist. Selbst bei geborgenen Segeln und entspannten Backstagen war es uns nicht möglich, ihn wieder in den Mast zu treiben. Natürlich sind alle Wanten ziemlich unter Zug. In der Fotomontage sieht man grau schraffiert in etwa das Aluteil, das durch den Mast gesteckt ist und auf dessen Enden die Salinge befestigt werden. Dies ist in der Mitte des Mastes gebrochen. Man muss sich keine Sorgen um uns machen. Wir kommen gut voran, was man ja auf dem Foto mit Felix im Cockpit hoffentlich gut sehen kann. Und wir behalten die Sache im Auge.
Fotos dazu >
Beim Boot-Spass auf dem Rhein lauern Gefahren
11.06.09 - kapo-tg/Den Hochrhein mit Booten zu befahren macht Spass und ist ein besonderes Naturerlebnis. Ein gefährliches jedoch: Immer wieder kommt es zu Unfällen. Wer aber einige elementare Regeln befolgt, minimiert das Risiko.
Die Hochrheinstrecke zwischen Eschenz und Schaffhausen lockt jedes Jahr Tausende von Wassersportlern an. Die Unfallzahlen zeigen aber auf, dass die Freizeitkapitäne und Badenden vor allem auf und in den schnell fliessenden Gewässern die Gefahren vielfach unterschätzen. Damit das Vergnügen auf einer der schönsten Stromlandschaften Europas nicht zum Albtraum wird, müssen unbedingt die elementaren Verhaltensregeln beachtet werden.
Badende (Schwimmer) und Führer von so genannt motorlosen Vergnügungsschiffen (Schlauchboote, Kajaks, etc.) müssen sich ausserhalb des markierten Fahrwassers (weisse Seite) aufhalten, am besten stets in der Nähe des Ufers. Es gilt, genügend Abstand zu Fahrgast- oder Kursschiffen, Wiffen (Fahrwasserzeichen) und Brückenpfeilern einzuhalten. In Diessenhofen ist das Begegnen mit Kursschiffen besonders heikel: Dort müssen Freizeitkapitäne auf die rechte, beziehungsweise deutsche Rheinseite ausweichen.
Der Konsum von Alkohol sollte vermieden werden. Wenn Boote nicht rechtzeitig am abgemachten Zielort eintreffen, muss unverzüglich die Polizei benachrichtigt werden. Ebenfalls, wenn nach einer Havarie das Boot oder persönliche Effekten im Wasser zurückgelassen werden mussten. Wer ein Boot steuert, sollte vorab den unbekannten Flussabschnitt erkunden und sich von ortskundigen Personen beraten lassen.
Es dürfen nur vorschriftsgemäss gekennzeichnete Schiffe/Boote eingesetzt werden (über 2,5 m Länge mit behördlich zugeteiltem Kennzeichen, übrige mit Name, Adresse und Telefonnummer des Eigentümers). Jedes Boot hat eine Nutzlast, die nicht überschritten werden darf. Auf keinen Fall dürfen Boote zusammen gebunden werden, weil so an Fahrwasserzeichen sehr gefährliche Situationen entstehen können.
Freizeitkapitäne müssen dafür sorgen, dass Kinder und ungeübte Schwimmer immer eine passende Rettungsweste mit Kragen oder einen Rettungskragen tragen. Auch beim Treibenlassen gilt es, immer aufmerksam zu bleiben (mit offenen Augen und Ohren).
Auch beim Baden lauern Gefahren. So sollte man nie überhitzt ins Wasser steigen und immer eine gut auffallende Kopfbedeckung tragen (Badekappe oder Sonnenhut). Zu lange Schwimmstrecken und die Nähe zu Schiffen sind zu meiden, beim Aufziehen eines Gewitters ist das Wasser zu verlassen.
Informationsmaterial über Vorschriften und Verhaltensregeln auf der Hochrheinstrecke sind auf der Website der Kantonspolizei Thurgau unter www.kapo.tg.ch zu finden.
Merkblätter:
Merkblatt allgemein >, Merkblatt Schweimmen Rhein >, Merkblatt Schlauchboote Rhein >


Das Freizeitvergnügen auf dem Hochrhein birgt Gefahren (Bilder: Kapo TG)
Die Hochrheinstrecke zwischen Eschenz und Schaffhausen lockt jedes Jahr Tausende von Wassersportlern an. Die Unfallzahlen zeigen aber auf, dass die Freizeitkapitäne und Badenden vor allem auf und in den schnell fliessenden Gewässern die Gefahren vielfach unterschätzen. Damit das Vergnügen auf einer der schönsten Stromlandschaften Europas nicht zum Albtraum wird, müssen unbedingt die elementaren Verhaltensregeln beachtet werden.
Badende (Schwimmer) und Führer von so genannt motorlosen Vergnügungsschiffen (Schlauchboote, Kajaks, etc.) müssen sich ausserhalb des markierten Fahrwassers (weisse Seite) aufhalten, am besten stets in der Nähe des Ufers. Es gilt, genügend Abstand zu Fahrgast- oder Kursschiffen, Wiffen (Fahrwasserzeichen) und Brückenpfeilern einzuhalten. In Diessenhofen ist das Begegnen mit Kursschiffen besonders heikel: Dort müssen Freizeitkapitäne auf die rechte, beziehungsweise deutsche Rheinseite ausweichen.
Der Konsum von Alkohol sollte vermieden werden. Wenn Boote nicht rechtzeitig am abgemachten Zielort eintreffen, muss unverzüglich die Polizei benachrichtigt werden. Ebenfalls, wenn nach einer Havarie das Boot oder persönliche Effekten im Wasser zurückgelassen werden mussten. Wer ein Boot steuert, sollte vorab den unbekannten Flussabschnitt erkunden und sich von ortskundigen Personen beraten lassen.
Es dürfen nur vorschriftsgemäss gekennzeichnete Schiffe/Boote eingesetzt werden (über 2,5 m Länge mit behördlich zugeteiltem Kennzeichen, übrige mit Name, Adresse und Telefonnummer des Eigentümers). Jedes Boot hat eine Nutzlast, die nicht überschritten werden darf. Auf keinen Fall dürfen Boote zusammen gebunden werden, weil so an Fahrwasserzeichen sehr gefährliche Situationen entstehen können.
Freizeitkapitäne müssen dafür sorgen, dass Kinder und ungeübte Schwimmer immer eine passende Rettungsweste mit Kragen oder einen Rettungskragen tragen. Auch beim Treibenlassen gilt es, immer aufmerksam zu bleiben (mit offenen Augen und Ohren).
Auch beim Baden lauern Gefahren. So sollte man nie überhitzt ins Wasser steigen und immer eine gut auffallende Kopfbedeckung tragen (Badekappe oder Sonnenhut). Zu lange Schwimmstrecken und die Nähe zu Schiffen sind zu meiden, beim Aufziehen eines Gewitters ist das Wasser zu verlassen.
Informationsmaterial über Vorschriften und Verhaltensregeln auf der Hochrheinstrecke sind auf der Website der Kantonspolizei Thurgau unter www.kapo.tg.ch zu finden.
Merkblätter:
Merkblatt allgemein >, Merkblatt Schweimmen Rhein >, Merkblatt Schlauchboote Rhein >


Das Freizeitvergnügen auf dem Hochrhein birgt Gefahren (Bilder: Kapo TG)
Mittwoch, 10. Juni 2009
100 Jahre - Internationale Bodenseewoche 2009 - Wiederbelebung einer grossen Tradition
10.06.09 - Vom 4.-7. Juni 2009 in Konstanz gab es in Konstanz auf dem Wasser und an Land viel zu erleben. Neben zahlreichen Wettfahrten traditioneller Segelyachten und moderner Rennyachten, konnten Ruderregatten und der Wasserski-Bodensee Cup bewundert werden.
Zahlreiche Besucher erfreuten sich an Land und auf dem Wasser an den gebotenen Attraktionen. So lockte der Oldtimer Pittstopp mit 180 Fahrzeugen trotz des etwas schlechteren Wetters am Samstag viele Schaulustige an die Hafenstrasse.
Der Wettergott meinte es mit den sportlichen Teilnehmern gut: mit bis zu 20 Knoten Wind und Sonnenschein kamen vor allem die Segler voll auf ihre Kosten. Alle Wettfahrten konnten wie geplant in der Konstanzer Bucht durchgeführt werden. Die Zuschauer konnten das Spektakel sowohl vom Zuschauerschiff als auch von Land aus in vollen Zügen geniessen.
Sportlich ging es auch an den Ruder-Achtern zu. Obwohl die Ruderer gegen Welle und Strömung ankämpfen mussten, erreichten doch alle ausgepowert den Zieleinlauf im Konstanzer Hafen. Dort wurden sie von den begeisterten Zuschauern unter Jubel in Empfang genommen.
Ein elegantes Highlight boten auch die klassischen Motorholzboote und Dampfboote, welche in den Konstanzer Hafen ein- und ausfuhren. Das musikalische und kulinarische Programm rund um die Ausstellungen an Wasser und an Land bildeten einen gelungenen Rahmen für die gesamten Veranstaltungstage.
Spannende, abwechslungsreiche und stilvolle Tage gehen nun mit der Ehrung der Sieger, Übergabe der Preise und Wanderpokale und der Prämierung des Concours d’Elegance zu Ende. Die Organisatoren der Bodeseewoche können auf eine erfolgreiche Veranstaltung zurückblicken und haben sich zum Ziel gesetzt, im nächsten Jahr dieses einzigartige Event hier am See wieder durchzuführen.
Zahlreiche Besucher erfreuten sich an Land und auf dem Wasser an den gebotenen Attraktionen. So lockte der Oldtimer Pittstopp mit 180 Fahrzeugen trotz des etwas schlechteren Wetters am Samstag viele Schaulustige an die Hafenstrasse.
Der Wettergott meinte es mit den sportlichen Teilnehmern gut: mit bis zu 20 Knoten Wind und Sonnenschein kamen vor allem die Segler voll auf ihre Kosten. Alle Wettfahrten konnten wie geplant in der Konstanzer Bucht durchgeführt werden. Die Zuschauer konnten das Spektakel sowohl vom Zuschauerschiff als auch von Land aus in vollen Zügen geniessen.
Sportlich ging es auch an den Ruder-Achtern zu. Obwohl die Ruderer gegen Welle und Strömung ankämpfen mussten, erreichten doch alle ausgepowert den Zieleinlauf im Konstanzer Hafen. Dort wurden sie von den begeisterten Zuschauern unter Jubel in Empfang genommen.
Ein elegantes Highlight boten auch die klassischen Motorholzboote und Dampfboote, welche in den Konstanzer Hafen ein- und ausfuhren. Das musikalische und kulinarische Programm rund um die Ausstellungen an Wasser und an Land bildeten einen gelungenen Rahmen für die gesamten Veranstaltungstage.
Spannende, abwechslungsreiche und stilvolle Tage gehen nun mit der Ehrung der Sieger, Übergabe der Preise und Wanderpokale und der Prämierung des Concours d’Elegance zu Ende. Die Organisatoren der Bodeseewoche können auf eine erfolgreiche Veranstaltung zurückblicken und haben sich zum Ziel gesetzt, im nächsten Jahr dieses einzigartige Event hier am See wieder durchzuführen.
Dienstag, 9. Juni 2009
Das Beste zum Schluß: Regatta Helgoland - Edinburgh
09.06.09 - Am Ende der 75. Nordseewoche am 2. Juni, startete eine Flotte von 35 Yachten auf die Langstrecken-Regatta ins Schottische Edinburgh. Mit dabei waren große Einzelbauten wie die von Norbert Plambeck gesteuerte „Hexe“ - rund 24,7 m lang, aber auch kleine, ältere Yachten wie die von Dr. Jens Kohfahl gesteuerte „Tramontane“. Diese ist nur 9,45 m lang.
(Hamburg) Der Wetterbericht am Pfingstmontag verhieß Gutes und Schlechtes. Zwar waren durchgehende 4-5 Windstärken aus Nord auf Ost drehend angesagt - also optimal zum Segeln - aber auch ein Windtrog mit bis zu 8 Windstärken, der über Helgoland und die westliche Nordsee ziehen sollte.
Diese Windstärken sind für die startenden Boote sicher, aber eher unangenehm zu segeln. Aus Sicherheitgründen musste jedes Boot der Wettfahrtleitung vor dem Start seine Sturmbesegelung präsentieren, und zwar angeschlagen. Wer keine hatte, durfte nicht starten.
Kurz nach dem Start zogen die Boote noch gemeinsam gen Westen. Dann aber teilte sich das Feld. Ein Teil der Teilnehmer segelte westlicher, um dem Unwetter weiter auszuweichen, aber auch um später vom drehenden Wind zu profitieren.
Ein anderer Teil segelte direkt mit Kurs Edinburgh. Unterwegs erwies sich bei manchen Schiffen ein Vorsegelwechsel als Naßkalte-Duschmöglichkeit. So berichtet ein Teilnehmer von der „Rhe“, dass er bei 2 Meter hohen Wellen gemeinsam mit einem Mitsegler 15 Minuten lang unter dieser Nordseedusche gestanden habe.
Die in der Nacht auffrischenden Winde seien zum Morgen immer heftiger geworden, so dass mit optimalen Segeln viel mehr Geschwindigkeit gemacht werden konnte. Bis zu 20 Knoten stark waren die Böen.
Dennoch blieb das Feld sehr nah beieinander. Erst kurz vor Edinburgh, am Bass Rock teilte es sich nochmals auf - auch aufgrund von Fehlern beim Spinnaker setzen, der drehende Wind machte die großen Segel möglich. Die Auswirkungen auf das Ergebnis blieben aber aufgrund der verbleibenden kurzen Strecke marginal.
Müde und erschöpft legten die Segler die letzten Meilen nach Edinburgh zurück. Vom windigen Vortag stand noch eine hohe, alte Welle, so dass die Crews Schwierigkeiten hatten, ihre „geigenden“ Boote zu kontrollieren. Dieser letzte Abschnitt erforderte volle Konzentration. Schwierige Strömungen im Firth-of-Forth und der abflauende Wind forderte den Regattierenden auf die letzten 20 Seemeilen die letzte Konzentration und Kraft ab. Nur 3-6 Knoten Windstärke ließen diese kurze Strecke zu einer längeren Fahrt werden.
Von der Hafenmole in Granton Harbor aus begrüßte die Segler schließlich das erlösende Hupen der Zeitnehmer an der Ziellinie. An Land wurden alle von den Mitgliedern des Royal Forth Yacht Club herzlich empfangen. Die gemeinsame Feier zu Ehren der Segler war wieder einmal legendär.
Schnellstes Boot in Edinburgh war die „Hexe“, die damit den Ausspruch „Länge läuft“ erneut bestätigte. Sie brauchte nur einen Tag und knapp über 13 Stunden für die rund 460 Seemeilen. Am längsten war eine Hallberg-Rassy unterwegs. Sie brauchte drei Tage und 14 Stunden ins Ziel. Vier Boote gaben unterwegs auf und vier Boote durften nicht Starten, da sie die Sicherheitsauflagen nicht ganz erfüllen konnten.
Sieger in der Gruppe ORC Int. 1 wurde erwartungsgemäß die „Hexe“. Die Gruppe ORC Club 1 wurde von „Philomena“ mit Skipper Arne Ipsen gewonnen und ORC Club 2 von der „Wappen von Bremen“ mit Skipper Wilhelm Stoess. In der Gruppe ORC Int. 2 gewann „Aloha Mare“ mit Skipper Klaus Meier und die Gruppen ORC Int./Club 3 & 4 Skipper Albrecht Peters mit „Sasha“, einem nicht ganz 13 Meter langer Einzelbau. Die IRC Parallel-Wertung wurde ebenfalls von Norbert Plambeck mit „Hexe“ gewonnen.
Mit der Langstrecke schließt traditionell die Nordseewoche. Mit dem Ende dieser Regatta stehen nun alle Sieger fest. Gesamtsieger der 75. Nordseewoche wurde Skipper Klaus Meyer mit seiner dänischen X-332 „Reläxx“. Den Family-Cruiser-Cup, bei dem oft ganze Familien als Crew ohne hochgerüstete Karbonyachten und ohne Spinnaker gegeneinander antreten gewann entgegen ersten Meldungen Skipper Rainer Gosch mit seiner Albin Nova „Lofot“. Auch im nächsten Jahr wird es zu Pfingsten wieder eine Nordseewoche geben. Ergebnisse >
Weitere Infos unter www.nordseewoche.org.
(Hamburg) Der Wetterbericht am Pfingstmontag verhieß Gutes und Schlechtes. Zwar waren durchgehende 4-5 Windstärken aus Nord auf Ost drehend angesagt - also optimal zum Segeln - aber auch ein Windtrog mit bis zu 8 Windstärken, der über Helgoland und die westliche Nordsee ziehen sollte.
Diese Windstärken sind für die startenden Boote sicher, aber eher unangenehm zu segeln. Aus Sicherheitgründen musste jedes Boot der Wettfahrtleitung vor dem Start seine Sturmbesegelung präsentieren, und zwar angeschlagen. Wer keine hatte, durfte nicht starten.
Kurz nach dem Start zogen die Boote noch gemeinsam gen Westen. Dann aber teilte sich das Feld. Ein Teil der Teilnehmer segelte westlicher, um dem Unwetter weiter auszuweichen, aber auch um später vom drehenden Wind zu profitieren.
Ein anderer Teil segelte direkt mit Kurs Edinburgh. Unterwegs erwies sich bei manchen Schiffen ein Vorsegelwechsel als Naßkalte-Duschmöglichkeit. So berichtet ein Teilnehmer von der „Rhe“, dass er bei 2 Meter hohen Wellen gemeinsam mit einem Mitsegler 15 Minuten lang unter dieser Nordseedusche gestanden habe.
Die in der Nacht auffrischenden Winde seien zum Morgen immer heftiger geworden, so dass mit optimalen Segeln viel mehr Geschwindigkeit gemacht werden konnte. Bis zu 20 Knoten stark waren die Böen.
Dennoch blieb das Feld sehr nah beieinander. Erst kurz vor Edinburgh, am Bass Rock teilte es sich nochmals auf - auch aufgrund von Fehlern beim Spinnaker setzen, der drehende Wind machte die großen Segel möglich. Die Auswirkungen auf das Ergebnis blieben aber aufgrund der verbleibenden kurzen Strecke marginal.
Müde und erschöpft legten die Segler die letzten Meilen nach Edinburgh zurück. Vom windigen Vortag stand noch eine hohe, alte Welle, so dass die Crews Schwierigkeiten hatten, ihre „geigenden“ Boote zu kontrollieren. Dieser letzte Abschnitt erforderte volle Konzentration. Schwierige Strömungen im Firth-of-Forth und der abflauende Wind forderte den Regattierenden auf die letzten 20 Seemeilen die letzte Konzentration und Kraft ab. Nur 3-6 Knoten Windstärke ließen diese kurze Strecke zu einer längeren Fahrt werden.
Von der Hafenmole in Granton Harbor aus begrüßte die Segler schließlich das erlösende Hupen der Zeitnehmer an der Ziellinie. An Land wurden alle von den Mitgliedern des Royal Forth Yacht Club herzlich empfangen. Die gemeinsame Feier zu Ehren der Segler war wieder einmal legendär.
Schnellstes Boot in Edinburgh war die „Hexe“, die damit den Ausspruch „Länge läuft“ erneut bestätigte. Sie brauchte nur einen Tag und knapp über 13 Stunden für die rund 460 Seemeilen. Am längsten war eine Hallberg-Rassy unterwegs. Sie brauchte drei Tage und 14 Stunden ins Ziel. Vier Boote gaben unterwegs auf und vier Boote durften nicht Starten, da sie die Sicherheitsauflagen nicht ganz erfüllen konnten.
Sieger in der Gruppe ORC Int. 1 wurde erwartungsgemäß die „Hexe“. Die Gruppe ORC Club 1 wurde von „Philomena“ mit Skipper Arne Ipsen gewonnen und ORC Club 2 von der „Wappen von Bremen“ mit Skipper Wilhelm Stoess. In der Gruppe ORC Int. 2 gewann „Aloha Mare“ mit Skipper Klaus Meier und die Gruppen ORC Int./Club 3 & 4 Skipper Albrecht Peters mit „Sasha“, einem nicht ganz 13 Meter langer Einzelbau. Die IRC Parallel-Wertung wurde ebenfalls von Norbert Plambeck mit „Hexe“ gewonnen.
Mit der Langstrecke schließt traditionell die Nordseewoche. Mit dem Ende dieser Regatta stehen nun alle Sieger fest. Gesamtsieger der 75. Nordseewoche wurde Skipper Klaus Meyer mit seiner dänischen X-332 „Reläxx“. Den Family-Cruiser-Cup, bei dem oft ganze Familien als Crew ohne hochgerüstete Karbonyachten und ohne Spinnaker gegeneinander antreten gewann entgegen ersten Meldungen Skipper Rainer Gosch mit seiner Albin Nova „Lofot“. Auch im nächsten Jahr wird es zu Pfingsten wieder eine Nordseewoche geben. Ergebnisse >
Weitere Infos unter www.nordseewoche.org.
"Tierisches" aus Friedrichshafen
09.06.09 - Mit einem Streifenwagen der "PolEnte" zu ihrer ersten gemeinsamen Schwimmstunde gebracht wurden am Montagmittag, gegen 13.00 Uhr acht Entenküken und ihre Mutter. Die Tiere wollten auf dem Weg zum Bodenseeufer die Keplerstraße überqueren, konnten an dem für sie lebensgefährlichen Vorhaben jedoch von Anwohnern gehindert werden.
Gemeinsam mit einer zur Unterstützung gerufenen Streifenwagenbesatzung wurde die Entenfamilie eingefangen und nach einer kurzen Fahrt am Seeufer wohlbehalten in die Freiheit entlassen. Polizeidirektion Friedrichshafen.


Gemeinsam mit einer zur Unterstützung gerufenen Streifenwagenbesatzung wurde die Entenfamilie eingefangen und nach einer kurzen Fahrt am Seeufer wohlbehalten in die Freiheit entlassen. Polizeidirektion Friedrichshafen.


Montag, 8. Juni 2009
Begeisterung beim Goldpokal
08.06.09 - Um ein Kilo Gold haben am Wochenende (5. – 7. Juni) 26 Schiffe der Lacustre-Klasse gekämpft. Allerdings hat der veranstaltende Club Bootshaus 20 eine Bedingung an den Preis geknüpft: das Gold muß der Jugendarbeit des jeweiligen Vereins zugute kommen.
Ein Viertel des Kilobarrens Gold geht an den Yachtclub Bregenz mit Steuermann Fritz Trippolt, 150 Gramm bekommt der Konstanzer Yachtclub mit Robbi Montau, und der Yachtclub Langenargen erhält 100 Gramm, das Langenargener Schiff hat Erich Buck gesteuert. Die Plätze 4 bis 13 konnten mit jeweils 50 Gramm Gold die Heimreise antreten. 50 Gramm haben einen Wert von rund 1.000 Euro.
Die Segler hatten traumhafte Bedingungen auf dem Wasser: am Freitagnachmittag setzte sich bei strahlend blauem Himmel noch ein leichter Wind durch, der für zwei Wettfahrten reichte. Am Samstag folgte Regen – und das den ganzen Tag. Im Ölzeug ließ es sich aushalten, schließlich brachte der Regen Wind, noch einmal zwei Wettfahrten konnten gewertet werden.
Der Sonntag dann ein perfekter Segeltag mit wieder blauem Himmel. Allerdings mal viel, mal wenig Wind, die Crews mussten laufend die große Genua gegen die kleinere Fock tauschen – und waren zum Schluß ziemlich müde. Wegen der heftig drehenden Winde reichte es am Sonntag dann nur mehr zu einer Wettfahrt.
Auf dem Wasser hat die Regattaserie der Konstanzer Yachtclub perfekt ausgerichtet – an Land wurde sie liebevoll vom Boothaus 20 betreut, dessen 20 Mitglieder auch das Preisgeld für das Kilo Gold gespendet haben.
Der Goldpokal hat zwei weitere Besonderheiten: Nicht die Eigner, nur die Clubs können maximal zwei Schiffe der Lacustre-Klasse melden. Und außerdem soll vor allem die Jugendarbeit gefördert werden, deshalb muß auf jedem Schiff mindestens ein Jugendlicher unter 18 Jahren mitsegeln. Zusätzlich gibt es noch eine spezielle Jugendwertung für die Schiffe, auf denen nur Jugendliche gesegelt sind. Diesen Spezialpreis hat der Jugend-Regatta-Förderverein mit David Bargehr an der Pinne gewonnen. Er darf mit seiner Mannschaft eine Woche lang im Mittelmeer eine Regatta auf der Aschanti segeln, einem historischen Zwei-Mast-Schoner. Stephan Frank.
Resultate und Fotos auf www.bootshaus20-goldpokal.de
Ein Viertel des Kilobarrens Gold geht an den Yachtclub Bregenz mit Steuermann Fritz Trippolt, 150 Gramm bekommt der Konstanzer Yachtclub mit Robbi Montau, und der Yachtclub Langenargen erhält 100 Gramm, das Langenargener Schiff hat Erich Buck gesteuert. Die Plätze 4 bis 13 konnten mit jeweils 50 Gramm Gold die Heimreise antreten. 50 Gramm haben einen Wert von rund 1.000 Euro.
Die Segler hatten traumhafte Bedingungen auf dem Wasser: am Freitagnachmittag setzte sich bei strahlend blauem Himmel noch ein leichter Wind durch, der für zwei Wettfahrten reichte. Am Samstag folgte Regen – und das den ganzen Tag. Im Ölzeug ließ es sich aushalten, schließlich brachte der Regen Wind, noch einmal zwei Wettfahrten konnten gewertet werden.
Der Sonntag dann ein perfekter Segeltag mit wieder blauem Himmel. Allerdings mal viel, mal wenig Wind, die Crews mussten laufend die große Genua gegen die kleinere Fock tauschen – und waren zum Schluß ziemlich müde. Wegen der heftig drehenden Winde reichte es am Sonntag dann nur mehr zu einer Wettfahrt.
Auf dem Wasser hat die Regattaserie der Konstanzer Yachtclub perfekt ausgerichtet – an Land wurde sie liebevoll vom Boothaus 20 betreut, dessen 20 Mitglieder auch das Preisgeld für das Kilo Gold gespendet haben.
Der Goldpokal hat zwei weitere Besonderheiten: Nicht die Eigner, nur die Clubs können maximal zwei Schiffe der Lacustre-Klasse melden. Und außerdem soll vor allem die Jugendarbeit gefördert werden, deshalb muß auf jedem Schiff mindestens ein Jugendlicher unter 18 Jahren mitsegeln. Zusätzlich gibt es noch eine spezielle Jugendwertung für die Schiffe, auf denen nur Jugendliche gesegelt sind. Diesen Spezialpreis hat der Jugend-Regatta-Förderverein mit David Bargehr an der Pinne gewonnen. Er darf mit seiner Mannschaft eine Woche lang im Mittelmeer eine Regatta auf der Aschanti segeln, einem historischen Zwei-Mast-Schoner. Stephan Frank.
Resultate und Fotos auf www.bootshaus20-goldpokal.de
Freitag, 5. Juni 2009
"Beluga Racer" auf zum Grande Finale
05.06.09 - Letzte 3'440 Seemeilen liegen vor Boris Herrmann und Felix Oehme.
CHARLESTON. Bei grauem Himmel und einer schwachen bis mäßigen südwestlichen Brise sind die Weltumsegler am Donnerstagnachmittag (4. Juni) in Charleston/USA zur fünften und letzten Etappe des Portimão Global Ocean Race gestartet. Der Kieler Boris Herrmann (28) und Felix Oehme (27) aus Hamburg segeln die verbliebenen 3'440,3 Seemeilen in den portugiesischen Zielhafen Portimão mit der beruhigenden Gewissheit eines bereits vorzeitig geschafften Gesamtsiegs. Dennoch wollen sie mit ihrer Yacht "Beluga Racer" auch das Finale gewinnen und um den 22. Juni herum als Erste wieder in Europa an Land gehen.
Beim Startschuss direkt vor dem Maritime Center im Hafen von Charleston hatte die chilenische "Desafio de Cabo Hornos" von Felipe Cubillos und José Muñoz noch den Bug vorne. Doch kurz darauf erwischten die Deutschen eine Bö, zogen souverän an den Gesamtzweiten vorbei und bauten einen Vorsprung von 400 Metern auf. Stolz passierte die zwölf Meter lange Class40-Hochseeyacht "Beluga Racer" auch eine ihrer "großen Schwestern": Schon am Vortag des Re-Starts hatte es die besondere Begegnung mit dem einlaufenden, 138 Meter langen Frachter “Beluga Family³ gegeben, der Container transportiert und auf Schwerlasten ausgelegt ist.
Der Abschied von der maritim geprägten Hafenstadt im US-Bundesstaat South Carolina fiel allen Beteiligten wie schon in den Etappenhäfen zuvor nicht leicht. Das kleine, aber feine Teilnehmerfeld war ausgesprochen herzlich empfangen und über zwei Wochen sehr persönlich betreut worden. "Unsere Gastgeber waren wie liebenswerte Großeltern zu uns", berichtete Felix Oehme, "es hat uns an rein gar nichts gemangelt." Gleichwohl freute der geborene Lübecker sich nach der morgendlichen Segnung durch einen örtlichen Geistlichen genauso wie Boris Herrmann auf die vor ihnen liegenden Herausforderungen.
Bereits zum Wochenende soll die Brise nämlich signifikant auf Starkwind zunehmen. "Vor der US-Ostküste zieht eine Kaltfront auf, die entlang des Golfstrombands verlaufen dürfte", prophezeit Sven Taxwedel, Meteorologe und Routenberater bei der Bremer Projekt- und Schwergutreederei Beluga Shipping GmbH, dem Hauptsponsor des Teams. Für die Crew werde es wichtig, an der Vorderseite dieser Kaltfront zu bleiben, an der sich ein eigenes Tiefdrucksystem entwickelt, das für günstige westliche Winde im ersten Teil der Etappe sorgen sollte.
Verfolgen Sie das Rennen mit dem Raceviewer >.
CHARLESTON. Bei grauem Himmel und einer schwachen bis mäßigen südwestlichen Brise sind die Weltumsegler am Donnerstagnachmittag (4. Juni) in Charleston/USA zur fünften und letzten Etappe des Portimão Global Ocean Race gestartet. Der Kieler Boris Herrmann (28) und Felix Oehme (27) aus Hamburg segeln die verbliebenen 3'440,3 Seemeilen in den portugiesischen Zielhafen Portimão mit der beruhigenden Gewissheit eines bereits vorzeitig geschafften Gesamtsiegs. Dennoch wollen sie mit ihrer Yacht "Beluga Racer" auch das Finale gewinnen und um den 22. Juni herum als Erste wieder in Europa an Land gehen.
Beim Startschuss direkt vor dem Maritime Center im Hafen von Charleston hatte die chilenische "Desafio de Cabo Hornos" von Felipe Cubillos und José Muñoz noch den Bug vorne. Doch kurz darauf erwischten die Deutschen eine Bö, zogen souverän an den Gesamtzweiten vorbei und bauten einen Vorsprung von 400 Metern auf. Stolz passierte die zwölf Meter lange Class40-Hochseeyacht "Beluga Racer" auch eine ihrer "großen Schwestern": Schon am Vortag des Re-Starts hatte es die besondere Begegnung mit dem einlaufenden, 138 Meter langen Frachter “Beluga Family³ gegeben, der Container transportiert und auf Schwerlasten ausgelegt ist.
Der Abschied von der maritim geprägten Hafenstadt im US-Bundesstaat South Carolina fiel allen Beteiligten wie schon in den Etappenhäfen zuvor nicht leicht. Das kleine, aber feine Teilnehmerfeld war ausgesprochen herzlich empfangen und über zwei Wochen sehr persönlich betreut worden. "Unsere Gastgeber waren wie liebenswerte Großeltern zu uns", berichtete Felix Oehme, "es hat uns an rein gar nichts gemangelt." Gleichwohl freute der geborene Lübecker sich nach der morgendlichen Segnung durch einen örtlichen Geistlichen genauso wie Boris Herrmann auf die vor ihnen liegenden Herausforderungen.
Bereits zum Wochenende soll die Brise nämlich signifikant auf Starkwind zunehmen. "Vor der US-Ostküste zieht eine Kaltfront auf, die entlang des Golfstrombands verlaufen dürfte", prophezeit Sven Taxwedel, Meteorologe und Routenberater bei der Bremer Projekt- und Schwergutreederei Beluga Shipping GmbH, dem Hauptsponsor des Teams. Für die Crew werde es wichtig, an der Vorderseite dieser Kaltfront zu bleiben, an der sich ein eigenes Tiefdrucksystem entwickelt, das für günstige westliche Winde im ersten Teil der Etappe sorgen sollte.
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1. Team Race Germany der OPTIMISTEN , der Nachwuchs in der Matchrace Szene kommt!
05.06.09 - Mit einem weiteren Paukenschlag machte der YCL im 60. Jubiläumsjahr auf seine intensive Jugendarbeit aufmerksam, und das vor einer gigantischen Kulisse und in einem Rahmen wie er besser nicht sein kann. Zigtausende Zuschauer auf der Uferpromenade sahen am Samstag und Sonntag des Pfingstwochenendes das „1.Team Race Germany“ der Optimist Jollen.
Beim Match Race Germany, der einzigen deutschen Station im Rahmen der World Match Racing Tour, bei der vom 28. Mai – 01. Juni 2009 vor der traumhaften Kulisse von Langenargen und bei Kaiserwetter, - d.h. Sonnenschein und kräftigem Wind - wo nicht nur die Weltelite des Segelsports mit 12 Teams in spannenden Duellen auf dem Wasser um Punkte und hohes Preisgeld fightete, kämpften auch 4 Jüngsten-Teams in kleinen Optimist Jollen um den 1. Titel in dieser Disziplin.
Dabei segelten 4 gemischte Teams aus verschiedenen Clubs mit jeweils 4 Booten gegeneinander. Es ist eine sehr spannende Art des Regattasegelns, bei der in hohem Maße Strategie, Taktik, Regelkenntnis und Bootsbeherrschung erfolgsbestimmend sind. Die Segler im Alter von 7 bis 14 Jahren werden so ,auf fast spielerische Art, an die hohe Kunst des Match Racing herangeführt und lernen gleichzeitig ungemein viel für das „normale“ sogenannte Fleetrace, wo es darauf ankommt, möglichst schnell zu segeln und als Erster ins Ziel zu kommen.
Der Jugendleiter des YCL Christian Zartl und das ebenfalls in Langenargen beheimatete Match Center Germany sehen im Teamrace, das in den stärksten Segelnationen wie England, Australien oder Neuseeland schon sehr verbreitet ist, eine große Chance, den Seglernachwuchs darüber sehr schnell und mit großer Begeisterung auf ein höheres seglerisches Niveau zu bringen.
So kam es also zu diesem Event im Event, bei dem die „Kleinen“ den großen Segelprofis, die zwangsläufig mit ihren viel größeren Booten weiter draußen segelten, buchstäblich ein wenig die Schau stahlen. Denn deren Bahn lag unmittelbar vor den Tribünen an der Uferpromenade, also viel näher beim Publikum.
Bezeichnend, dass Peter Gilmore aus Australien, der 4-fache Weltmeister im Match Race, mit seiner Regattayacht zwischen zwei Rennen zum Startschiff der Opti Team Race Leitung kam und fragte, ob im nächsten Jahr auch wieder ein Team Race stattfindet, den dann wolle er seine beiden „Kids“ auch mitbringen!
Die Wettfahrtleitung hatte wieder Knut Kämpfert und sein Team, die bereits eine Woche vorher bei der Montfort Junior Trohpy des YCL, einen tollen Job machten. In insgesamt 3 sogenannten Round Robins wurden unter den 4 Teams die Finalisten für das große und das kleine Finale ausgesegelt. Die Races dauerten dank des kräftigen, insbesondere am Samstag sehr böigen Ostwindes bis Stärke 5, jeweils nur 12 bis 20 Minuten. Echte Sprintrennen, bei welchen es zumindest am 1. Tag noch mehr auf die Bootsbeherrschung ankam und die Taktik eine eher untergeordnete Rolle spielte. Entsprechend wenig zu pfeifen hatten die beiden professionellen Wasserschiedsrichter Uli Finckh, der Regelguru des Deutschen Seglerverbandes, und der auch bereits bei sechs europäischen Ream Races Schir war, sowie Jürgen Graf.. Pfeifen heißt, Regelverstöße sofort zu ahnden und Strafen - 1 oder 2 Kringel - drehen zu lassen. Am Sonntag, bei moderateren Bedingungen, zeigten die Teams dann schon deutlich mehr taktischen Biss und deshalb waren auch mehr Pfiffe zu hören.
Nach einem spannenden Finale, erst ein 3. Lauf brachte die Entscheidung, siegte das Team D „Opti Lords“. Zweite wurden das Team B „Pirates of Austria“ aus Hard (AUT) mit ……. Den dritten Platz belegte Team A , die Wave Fighter. Platz vier blieb für das Team C „Wave Rider“
Hierbei ist zu sagen, dass die ersten beiden Mannschaften ausschließlich aus Seglern der Kategorie Opti A bestand, also der schon erfahreneren Regattagruppe, während es sich bei den anderen Teams um jüngere Opti B Segler handelte.
Nichts desto Trotz waren alle „Match Racer in Spe“ begeistert von dieser tollen Premierenveranstaltung, umso mehr, als alle bei der Pressekonferenz am Samstag, dem Tag vor den Finals, mitten unter den großen Vorbildern dabei sein konnten.
Der Yacht Club Langenargen e.V. zeichnet übrigens schon seit Anfang an für die Regattaorganisation des Match Race Germany verantwortlich. Nun hat der YCL noch „eins draufgesetzt“ mit dem Team Race Germany der Optimisten. Aber auch damit noch nicht genug, das Angebot „Schnuppersegeln“ unter - perfekten Rahmenbedingungen - in drei verschiedenen Jollenklassen für Jugendliche wurde kräftig genutzt. Nach dem „aufräumen“ ist immer noch keine Ruhe angesagt, es geht gleich weiter mit dem Pfingstkurs, vom 2. – 6. Juni. Dabei werden über 50 Jugendliche, Anfänger, Fortgeschrittene und Regattasegler in den jeweiligen Klassen an den Segel- und Regattasport herangeführt und trainiert. Das alles ist nur möglich mit begeisterten, ambitionierten Verantwortlichen und Helfern.
Mit dem Olympiaerfolg 2008 der Gebrüder Peckolt, dem Gewinn der Bronzemedaille, soll es nicht getan sein, der YCL will „Mehr“. Wolf-Peter Niessen. Fotos >
Beim Match Race Germany, der einzigen deutschen Station im Rahmen der World Match Racing Tour, bei der vom 28. Mai – 01. Juni 2009 vor der traumhaften Kulisse von Langenargen und bei Kaiserwetter, - d.h. Sonnenschein und kräftigem Wind - wo nicht nur die Weltelite des Segelsports mit 12 Teams in spannenden Duellen auf dem Wasser um Punkte und hohes Preisgeld fightete, kämpften auch 4 Jüngsten-Teams in kleinen Optimist Jollen um den 1. Titel in dieser Disziplin.
Dabei segelten 4 gemischte Teams aus verschiedenen Clubs mit jeweils 4 Booten gegeneinander. Es ist eine sehr spannende Art des Regattasegelns, bei der in hohem Maße Strategie, Taktik, Regelkenntnis und Bootsbeherrschung erfolgsbestimmend sind. Die Segler im Alter von 7 bis 14 Jahren werden so ,auf fast spielerische Art, an die hohe Kunst des Match Racing herangeführt und lernen gleichzeitig ungemein viel für das „normale“ sogenannte Fleetrace, wo es darauf ankommt, möglichst schnell zu segeln und als Erster ins Ziel zu kommen.
Der Jugendleiter des YCL Christian Zartl und das ebenfalls in Langenargen beheimatete Match Center Germany sehen im Teamrace, das in den stärksten Segelnationen wie England, Australien oder Neuseeland schon sehr verbreitet ist, eine große Chance, den Seglernachwuchs darüber sehr schnell und mit großer Begeisterung auf ein höheres seglerisches Niveau zu bringen.
So kam es also zu diesem Event im Event, bei dem die „Kleinen“ den großen Segelprofis, die zwangsläufig mit ihren viel größeren Booten weiter draußen segelten, buchstäblich ein wenig die Schau stahlen. Denn deren Bahn lag unmittelbar vor den Tribünen an der Uferpromenade, also viel näher beim Publikum.
Bezeichnend, dass Peter Gilmore aus Australien, der 4-fache Weltmeister im Match Race, mit seiner Regattayacht zwischen zwei Rennen zum Startschiff der Opti Team Race Leitung kam und fragte, ob im nächsten Jahr auch wieder ein Team Race stattfindet, den dann wolle er seine beiden „Kids“ auch mitbringen!
Die Wettfahrtleitung hatte wieder Knut Kämpfert und sein Team, die bereits eine Woche vorher bei der Montfort Junior Trohpy des YCL, einen tollen Job machten. In insgesamt 3 sogenannten Round Robins wurden unter den 4 Teams die Finalisten für das große und das kleine Finale ausgesegelt. Die Races dauerten dank des kräftigen, insbesondere am Samstag sehr böigen Ostwindes bis Stärke 5, jeweils nur 12 bis 20 Minuten. Echte Sprintrennen, bei welchen es zumindest am 1. Tag noch mehr auf die Bootsbeherrschung ankam und die Taktik eine eher untergeordnete Rolle spielte. Entsprechend wenig zu pfeifen hatten die beiden professionellen Wasserschiedsrichter Uli Finckh, der Regelguru des Deutschen Seglerverbandes, und der auch bereits bei sechs europäischen Ream Races Schir war, sowie Jürgen Graf.. Pfeifen heißt, Regelverstöße sofort zu ahnden und Strafen - 1 oder 2 Kringel - drehen zu lassen. Am Sonntag, bei moderateren Bedingungen, zeigten die Teams dann schon deutlich mehr taktischen Biss und deshalb waren auch mehr Pfiffe zu hören.
Nach einem spannenden Finale, erst ein 3. Lauf brachte die Entscheidung, siegte das Team D „Opti Lords“. Zweite wurden das Team B „Pirates of Austria“ aus Hard (AUT) mit ……. Den dritten Platz belegte Team A , die Wave Fighter. Platz vier blieb für das Team C „Wave Rider“
Hierbei ist zu sagen, dass die ersten beiden Mannschaften ausschließlich aus Seglern der Kategorie Opti A bestand, also der schon erfahreneren Regattagruppe, während es sich bei den anderen Teams um jüngere Opti B Segler handelte.
Nichts desto Trotz waren alle „Match Racer in Spe“ begeistert von dieser tollen Premierenveranstaltung, umso mehr, als alle bei der Pressekonferenz am Samstag, dem Tag vor den Finals, mitten unter den großen Vorbildern dabei sein konnten.
Der Yacht Club Langenargen e.V. zeichnet übrigens schon seit Anfang an für die Regattaorganisation des Match Race Germany verantwortlich. Nun hat der YCL noch „eins draufgesetzt“ mit dem Team Race Germany der Optimisten. Aber auch damit noch nicht genug, das Angebot „Schnuppersegeln“ unter - perfekten Rahmenbedingungen - in drei verschiedenen Jollenklassen für Jugendliche wurde kräftig genutzt. Nach dem „aufräumen“ ist immer noch keine Ruhe angesagt, es geht gleich weiter mit dem Pfingstkurs, vom 2. – 6. Juni. Dabei werden über 50 Jugendliche, Anfänger, Fortgeschrittene und Regattasegler in den jeweiligen Klassen an den Segel- und Regattasport herangeführt und trainiert. Das alles ist nur möglich mit begeisterten, ambitionierten Verantwortlichen und Helfern.
Mit dem Olympiaerfolg 2008 der Gebrüder Peckolt, dem Gewinn der Bronzemedaille, soll es nicht getan sein, der YCL will „Mehr“. Wolf-Peter Niessen. Fotos >
Donnerstag, 4. Juni 2009
Sonne, Wind und Party: eine gelungene 75. Nordseewoche
04.06.09 - Die diesjährige Nordseewoche war eine echte Traumtregatta. Sonne, Wind und eine tolle Beteiligung sorgten für ideale Verhältnisse.
Schon die Zubringer-Regatta Wedel - Cuxhaven hatte das zu bieten, was nicht nur das Seglerherz höher schlagen läßt. Wind und Sonne. Nach einem gelungenen Auftakt startete dann die Sundowner Regatta der SE Vibe Out Series von Cuxhaven mit Ziel Helgoland. Der Sonnenuntergang machte dem Regattanamen alle Ehre. Hinein in den wunderschönen Abendhimmel segelten die ambitionierteren Crews hinaus auf´s offene Meer. Schnellste Yacht auf der Strecke nach Helgoland war die Outsider, die nach nur 2h 55min das Ziel zwischen Helgoland und Düne passierte. Schnell füllte sich alsbald der Helgoländer Hafen. Direkt am Hafen erwartete die Segler das hanseboot Race Village mit der Alexseal Offshore Lounge. Dort gab es einen herzlichen Empfang durch das Nordseewoche Team und viele Helgoländer. Gefeiert wurde anschließend gemeinsam bis in die frühen Morgenstunden. Nur wenige Minuten nach Ankunft wurden auf der stockmaritime-Videowall schon die ersten Bilder der Regatta gezeigt. Bei einem Bier diskutierte da die ein oder andere Crew diese und jene Situation.
Schon am nächsten morgen ging es für die bei der SE Vibe Out Series startenden Crews aber wieder hinaus auf See. Die Regatten Hummer 1 und Hummer 2 wurde gesegelt. Gleichzeitig hatten sich von Cuxhaven auch die anderen Boote aufgemacht um in einem großen, langezogenen Regattafeld nach Helgoland zu segeln. Gegen Mittag kamen die ersten an und die Party vom Vorabend setzte sich fast nahtlos fort. Am frühen Abend traten dann sowohl die Crews der Racer als auch Teilnehmer des Family Cruiser Cup gegeneinander beim hanseboot Spi-Packing-Contest an. Dabei ging es darum, einen Spinnaker möglichst schnell einzupacken. Schon nach den ersten Duellen ging es in der Alexseal Offshore Lounge hoch her. Die Menge tobte, als zwei junge Crewmitglieder der Xenia die bisherige Bestzeit der Profis aus dem Beluga Sailing Team um 4 Sekunden unterboten. Diese ausgelassene Stimmung herrschte auch in der Helgoländer Nordseehalle bei der hanseboot Regatta-Party, nach den Preisverleihungen wurde wild getanzt. Die einen feierten ihre Siege, die anderen einfach nur die Nordseewoche. Segler und Nichtsegler, Touristen und Helgoländer. Alle genossen gemeinsam das Flair der 75. Nordseewoche.
Auch am Sonntag sollte es Abends wieder heiß hergehen. Doch zuvor stand der BHF-Bank-Cup Rund Helgoland an. Ein riesiges Regattafeld bewegte sich um die Insel und bot den Zuschauern an Land eine herrliche Kulisse, wie sie nur die Nordseewoche bieten kann. Von jedem Punkt der Insel aus konnte man die Segel in der gleißenden Sonne sehen und genießen. 130 Yachten gingen an den Start. Ein riesiges Feld.
Am Abend nach Rund Helgoland traten wieder viele zum Spi-Packing-Contest an und diesmal gab es eine neue Überraschung. Zwei Damen traten an und zeigten es den Männern mit einer Bestzeit von 1:05 min. Das war rund 15 Sekunden schneller als das schnellste Männerteam gepackt hatte. Auch seglerisch waren die Damen auf der 75. Nordseewoche gut unterwegs. Gleich zwei reine Damen-Crews waren angetreten. Eine mit der Diabola, eine mit der Ownership. Die Diabola gewann in der IRC Wertung die Sundowner Regatta. Ownership schlug sich gut im Mittelfeld, hatte bei der Hummer 1 Regatta aber technische Probleme. Hummer 1 wurde ebenfalls durch Diabola in der IRC Wertung gewonnen, die damit auch den Gesamtsieg in der IRC Wertung der SE Vibe Out Series einfuhren.
Beim Family-Cruiser-Cup, der Wertung für Segler, die ohne Spinnaker und Rennziege an den Start gehen, gewann Berend Beilken mit einer Henze 31, der Ballerina II. Eher ruhig - weil nun fast ein Flaute herrschte startete am Montag die hanseboot Acht. Auch diese Regatta konnte wunderbar von Land aus beobachtet werden. Schönster Sonnenschein lud zum Verweilen und genießen der Yachten ein. Seglerisch bot das Wetter bei dieser Regatta leider nur keine Herausforderungen. Als erstes im Ziel war die Outsider unter Skipper Tilmar hansen. Das Team braucht nur 1 Stunde 54 min. trotz Flaute.
Derzeit befinden sich noch einige Yachten auf dem Weg ins Schottische Edinburgh. Zwar kam die Yacht „Hexe“ von Eigner Norbert Plambeck bereits dort an, aber die kleineren Boote im Feld werden wohl noch bis Freitag unterwegs sein. Größtes Boot im Feld ist die „Hexe“ mit 81 Fuß Länge, kleinstes Boot im Feld die Tramontane mit „nur“ 31 Fuß. Doch Sicherheit ging vor: Die Inspektion der Ausrüstung bestanden einige Teilnehmer nicht, und durften so nicht starten. Bei der Vorbeifahrt in Sturmbesegelung vor der Wettfahrtleitung führte so manches Segel zu Diskussionen mit der Wettfahrtleitung – über Funk. Doch am Ende aber musste nur ein Boot nach Hause geschickt werden. Alle übrigen Starter segelten in einem auffrischenden Wind los. Erwartet wurde schweres Wetter.
Mehr Informationen http://www.nordseewoche.org/
Schon die Zubringer-Regatta Wedel - Cuxhaven hatte das zu bieten, was nicht nur das Seglerherz höher schlagen läßt. Wind und Sonne. Nach einem gelungenen Auftakt startete dann die Sundowner Regatta der SE Vibe Out Series von Cuxhaven mit Ziel Helgoland. Der Sonnenuntergang machte dem Regattanamen alle Ehre. Hinein in den wunderschönen Abendhimmel segelten die ambitionierteren Crews hinaus auf´s offene Meer. Schnellste Yacht auf der Strecke nach Helgoland war die Outsider, die nach nur 2h 55min das Ziel zwischen Helgoland und Düne passierte. Schnell füllte sich alsbald der Helgoländer Hafen. Direkt am Hafen erwartete die Segler das hanseboot Race Village mit der Alexseal Offshore Lounge. Dort gab es einen herzlichen Empfang durch das Nordseewoche Team und viele Helgoländer. Gefeiert wurde anschließend gemeinsam bis in die frühen Morgenstunden. Nur wenige Minuten nach Ankunft wurden auf der stockmaritime-Videowall schon die ersten Bilder der Regatta gezeigt. Bei einem Bier diskutierte da die ein oder andere Crew diese und jene Situation.
Schon am nächsten morgen ging es für die bei der SE Vibe Out Series startenden Crews aber wieder hinaus auf See. Die Regatten Hummer 1 und Hummer 2 wurde gesegelt. Gleichzeitig hatten sich von Cuxhaven auch die anderen Boote aufgemacht um in einem großen, langezogenen Regattafeld nach Helgoland zu segeln. Gegen Mittag kamen die ersten an und die Party vom Vorabend setzte sich fast nahtlos fort. Am frühen Abend traten dann sowohl die Crews der Racer als auch Teilnehmer des Family Cruiser Cup gegeneinander beim hanseboot Spi-Packing-Contest an. Dabei ging es darum, einen Spinnaker möglichst schnell einzupacken. Schon nach den ersten Duellen ging es in der Alexseal Offshore Lounge hoch her. Die Menge tobte, als zwei junge Crewmitglieder der Xenia die bisherige Bestzeit der Profis aus dem Beluga Sailing Team um 4 Sekunden unterboten. Diese ausgelassene Stimmung herrschte auch in der Helgoländer Nordseehalle bei der hanseboot Regatta-Party, nach den Preisverleihungen wurde wild getanzt. Die einen feierten ihre Siege, die anderen einfach nur die Nordseewoche. Segler und Nichtsegler, Touristen und Helgoländer. Alle genossen gemeinsam das Flair der 75. Nordseewoche.
Auch am Sonntag sollte es Abends wieder heiß hergehen. Doch zuvor stand der BHF-Bank-Cup Rund Helgoland an. Ein riesiges Regattafeld bewegte sich um die Insel und bot den Zuschauern an Land eine herrliche Kulisse, wie sie nur die Nordseewoche bieten kann. Von jedem Punkt der Insel aus konnte man die Segel in der gleißenden Sonne sehen und genießen. 130 Yachten gingen an den Start. Ein riesiges Feld.
Am Abend nach Rund Helgoland traten wieder viele zum Spi-Packing-Contest an und diesmal gab es eine neue Überraschung. Zwei Damen traten an und zeigten es den Männern mit einer Bestzeit von 1:05 min. Das war rund 15 Sekunden schneller als das schnellste Männerteam gepackt hatte. Auch seglerisch waren die Damen auf der 75. Nordseewoche gut unterwegs. Gleich zwei reine Damen-Crews waren angetreten. Eine mit der Diabola, eine mit der Ownership. Die Diabola gewann in der IRC Wertung die Sundowner Regatta. Ownership schlug sich gut im Mittelfeld, hatte bei der Hummer 1 Regatta aber technische Probleme. Hummer 1 wurde ebenfalls durch Diabola in der IRC Wertung gewonnen, die damit auch den Gesamtsieg in der IRC Wertung der SE Vibe Out Series einfuhren.
Beim Family-Cruiser-Cup, der Wertung für Segler, die ohne Spinnaker und Rennziege an den Start gehen, gewann Berend Beilken mit einer Henze 31, der Ballerina II. Eher ruhig - weil nun fast ein Flaute herrschte startete am Montag die hanseboot Acht. Auch diese Regatta konnte wunderbar von Land aus beobachtet werden. Schönster Sonnenschein lud zum Verweilen und genießen der Yachten ein. Seglerisch bot das Wetter bei dieser Regatta leider nur keine Herausforderungen. Als erstes im Ziel war die Outsider unter Skipper Tilmar hansen. Das Team braucht nur 1 Stunde 54 min. trotz Flaute.
Derzeit befinden sich noch einige Yachten auf dem Weg ins Schottische Edinburgh. Zwar kam die Yacht „Hexe“ von Eigner Norbert Plambeck bereits dort an, aber die kleineren Boote im Feld werden wohl noch bis Freitag unterwegs sein. Größtes Boot im Feld ist die „Hexe“ mit 81 Fuß Länge, kleinstes Boot im Feld die Tramontane mit „nur“ 31 Fuß. Doch Sicherheit ging vor: Die Inspektion der Ausrüstung bestanden einige Teilnehmer nicht, und durften so nicht starten. Bei der Vorbeifahrt in Sturmbesegelung vor der Wettfahrtleitung führte so manches Segel zu Diskussionen mit der Wettfahrtleitung – über Funk. Doch am Ende aber musste nur ein Boot nach Hause geschickt werden. Alle übrigen Starter segelten in einem auffrischenden Wind los. Erwartet wurde schweres Wetter.
Mehr Informationen http://www.nordseewoche.org/
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