08.08.08 - die am Donnerstagabend auch über das Kreisgebiet hinweg zogen. Im Überlinger See war ein vor Anker liegender Jollenkreuzer von zwei starken Böen zur Seite gedrückt worden, in deren Folge das Boot kenterte.
Die beiden an Bord befindlichen Personen wurden unverletzt von der Besatzung eines anderen Segelbootes an Bord genommen. Die Besatzungen von zwei Booten der DLRG konnten das gekenterte Segelboot wieder aufstellen und schleppten es anschliessend in den Hafen nach Litzelstetten, wo es von der Freiwilligen Feuerwehr ausgepumpt wurde.
Freitag, 8. August 2008
Donnerstag, 7. August 2008
Sabotage an Motorboot
07.08.08 - Im Tatzeitraum von Sonntag abend bis Mittwoch Mittag zwickten unbekannte Täter an einem an einer Boje stilliegenden Motorboot im Hafen Nonnenhorn zwei Hydraulikleitungen des Z-Antriebes durch. Als der Bootseigner heute Mittag mit seinem Boot auslaufen wollte, bemerkte er, dass Öl aus der Hydraulikleitung austrat.
Er stoppte sofort die Maschine und verständigte die Polizei. Da sich bereits zwischen dem Strandbad Nonnenhorn, in dem reger Badebetrieb herrschte, und dem Steg der Bootsvermietung ein dünner Ölfilm gebildet hatte, wurde der Badebetrieb im Strandbad für eine Stunde unterbrochen und von der Feuerwehr eine Ölsperre um das Motorboot gelegt. Nachdem die abgetrennte Hydraulikleitung von der Feuerwehr verschlossen wurde, schleppte das Feuerwehrboot aus Wasserburg das beschädigte Motorboot nach. Dort wurde das Motorboot zur Reparatur ausgewassert. Am Motorboot entstand ohne die Kosten für den Feuerwehreinsatz ein Sachschaden von 500 Euro. Drei Wochen zuvor waren an dem gleichen Motorboot bereits die elektrischen Steuerleitungen der Trimmklappen durchgezwickt worden. Der Schaden betrug 50 Euro und wurde vom Eigner selbst repariert.
Hinweise bitte an die Polizei Lindau, Tel. 0049 8382 910-0.
Er stoppte sofort die Maschine und verständigte die Polizei. Da sich bereits zwischen dem Strandbad Nonnenhorn, in dem reger Badebetrieb herrschte, und dem Steg der Bootsvermietung ein dünner Ölfilm gebildet hatte, wurde der Badebetrieb im Strandbad für eine Stunde unterbrochen und von der Feuerwehr eine Ölsperre um das Motorboot gelegt. Nachdem die abgetrennte Hydraulikleitung von der Feuerwehr verschlossen wurde, schleppte das Feuerwehrboot aus Wasserburg das beschädigte Motorboot nach. Dort wurde das Motorboot zur Reparatur ausgewassert. Am Motorboot entstand ohne die Kosten für den Feuerwehreinsatz ein Sachschaden von 500 Euro. Drei Wochen zuvor waren an dem gleichen Motorboot bereits die elektrischen Steuerleitungen der Trimmklappen durchgezwickt worden. Der Schaden betrug 50 Euro und wurde vom Eigner selbst repariert.
Hinweise bitte an die Polizei Lindau, Tel. 0049 8382 910-0.
Dienstag, 5. August 2008
Deutsche Segelmannschaft in Olympiastimmung
05.08.08 - Aktivensprecherin Schümann und ihre Yngling-Crew starten am Samstag als erste - DSV (Hamburg) - Die zwölf deutschen Seglerinnen und Segler sind startklar für die Regatta der XXIX. Olympischen Sommerspiele in China. Bis auf die später anreisenden Starbootsegler Marc Pickel (Kiel) und Ingo Borkowski (Babelsberg) sind alle Aktiven bereits ins olympische Dorf der Segler in Qingdao eingezogen. Am Montag trainierten viele der insgesamt 400 Regattateilnehmer aus 62 Ländern unter strahlend blauem Himmel bei sehr leichten Winden und für chinesische Verhältnisse moderaten 27 Grad Lufttemperatur in der Fushan Bucht.
„Die Stimmung im Team ist super, Unterkunft und Verpflegung perfekt. Solche Bedingungen hatten wir noch nie“, sagte Teamchef Hans Sendes (Hamburg) am Montag in Qingdao. Das olympische Dorf wurde im gerade neu gebauten künftigen Fünf-Sterne-Hotel Interconti eingerichtet. Von dort erreichen die Aktiven den Bootspark in nur ein bis zwei Minuten Fußweg. „Da bleiben keine Wünsche offen“, sagte Tornado-Steuermann Johannes Polgar (Dänisch-Nienhof).
Auch die Algenpest scheint nach wochenlanger Arbeit und dem Einsatz von rund 130.000 Hilfskräften gebannt. Nach der Entfernung von mehr als einer Million Tonnen der pflanzenartigen Lebewesen werden die Segler kaum noch behindert. Dazu hat das chinesische Wetteramt für die Dauer der olympischen Regatta vom 9. bis zum 21. August (Reservetage: 22., 23. und 24. August) zwei bis drei Taifune vorhergesagt, die sich stürmisch auf die Wettfahrten auswirken könnten.
Als erstes deutsche Team starten am Samstag Yngling-Steuerfrau Ulrike Schümann und ihre Mitseglerinnen Julia Bleck und Ute Höpfner in ihre olympische Premiere. Das Berliner Trio zählt zum erweiterten Favoritenkreis in der Flotte der 15 Ynglings. „Wir wollen unbedingt eine Medaille, am liebsten die Goldene“, sagte Schümann am Montag kämpferisch. Medaillenhoffnungen ruhen auch auf der 470er-Crew Stefanie Rothweiler/Vivien Kussatz (München/Berlin) und Laser Radial-Steuerfrau Petra Niemann (Berlin) bei ihrem dritten Olympiaeinsatz. Die offiziellen Vermessungen in den Klassen 470er, 49er und Laser Radial (Segel) hatte die deutsche Equipe bis Montag problemlos absolviert.
Die Regatta im Gelben Meer wird erstmals im neuen olympischen Format ausgetragen: Nach jeweils zehn Rennen qualifizieren sich die besten zehn Mannschaften für das entscheidende Medaillenrennen, dessen Ergebnisse doppelt zählen und nicht streichbar sind. Lediglich die schnellen Highperformance-Jollen 49er segeln 15 Wettfahrten, bevor im Medaillenrennen über Edelmetall entschieden wird.
Olympische Premiere feiert das Surfbrett RS:X als Männer- und als Frauen-Disziplin. Alle weiteren neun Disziplinen waren schon mindestens einmal Teil des olympischen Programms. Erstmals entsenden Luxemburg und die Vereinigten Arabischen Emirate Segler zu den Olympischen Spielen. Mit Segelsuperstar Ben Ainslie (Großbritannien/Finn Dinghy), den österreichischen Tornado-Assen Roman Hagara und Hans-Peter Steinacher, den spanischen 49er-Favoriten Iker Martinez/Xabier Fernandez und der französischen Surferin Faustine Merret sind sechs Segler und Seglerinnen am Start, die ihren vor vier Jahren gewonnenen Titel verteidigen.
Die deutsche Segelequipe will indes die glücklosen Olympischen Spiele von Athen vergessen lassen und endlich wieder Medaillen gewinnen. Diese Teams wurden vom Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) nominiert und sind dabei:
Yngling:
Ulrike Schümann (35 Jahre), Julia Bleck (23), Ute Höpfner (28); alle Berlin - Verein Seglerhaus am Wannsee, Berliner Yacht-Club
470er Frauen:
Stefanie Rothweiler (28)/Vivien Kussatz (35); München/Berlin - Württembergischer Yacht-Club, Spandauer Yacht-Club
Laser Radial:
Petra Niemann (29); Berlin - Verein Seglerhaus am Wannsee
49er:
Jan-Peter (27) und Hannes Peckolt (25); Hamburg/Kiel - Yacht-Club Langenargen
Tornado:
Johannes Polgar (30)/Florian Spalteholz (31); Dänisch-Nienhof/Kiel - Norddeutscher Regatta Verein
Starboot:
Marc Pickel (38)/Ingo Borkowski (36); Kiel/Babelsberg - Kieler Yacht-Club, Yachtclub Berlin-Grünau
„Die Stimmung im Team ist super, Unterkunft und Verpflegung perfekt. Solche Bedingungen hatten wir noch nie“, sagte Teamchef Hans Sendes (Hamburg) am Montag in Qingdao. Das olympische Dorf wurde im gerade neu gebauten künftigen Fünf-Sterne-Hotel Interconti eingerichtet. Von dort erreichen die Aktiven den Bootspark in nur ein bis zwei Minuten Fußweg. „Da bleiben keine Wünsche offen“, sagte Tornado-Steuermann Johannes Polgar (Dänisch-Nienhof).
Auch die Algenpest scheint nach wochenlanger Arbeit und dem Einsatz von rund 130.000 Hilfskräften gebannt. Nach der Entfernung von mehr als einer Million Tonnen der pflanzenartigen Lebewesen werden die Segler kaum noch behindert. Dazu hat das chinesische Wetteramt für die Dauer der olympischen Regatta vom 9. bis zum 21. August (Reservetage: 22., 23. und 24. August) zwei bis drei Taifune vorhergesagt, die sich stürmisch auf die Wettfahrten auswirken könnten.
Als erstes deutsche Team starten am Samstag Yngling-Steuerfrau Ulrike Schümann und ihre Mitseglerinnen Julia Bleck und Ute Höpfner in ihre olympische Premiere. Das Berliner Trio zählt zum erweiterten Favoritenkreis in der Flotte der 15 Ynglings. „Wir wollen unbedingt eine Medaille, am liebsten die Goldene“, sagte Schümann am Montag kämpferisch. Medaillenhoffnungen ruhen auch auf der 470er-Crew Stefanie Rothweiler/Vivien Kussatz (München/Berlin) und Laser Radial-Steuerfrau Petra Niemann (Berlin) bei ihrem dritten Olympiaeinsatz. Die offiziellen Vermessungen in den Klassen 470er, 49er und Laser Radial (Segel) hatte die deutsche Equipe bis Montag problemlos absolviert.
Die Regatta im Gelben Meer wird erstmals im neuen olympischen Format ausgetragen: Nach jeweils zehn Rennen qualifizieren sich die besten zehn Mannschaften für das entscheidende Medaillenrennen, dessen Ergebnisse doppelt zählen und nicht streichbar sind. Lediglich die schnellen Highperformance-Jollen 49er segeln 15 Wettfahrten, bevor im Medaillenrennen über Edelmetall entschieden wird.
Olympische Premiere feiert das Surfbrett RS:X als Männer- und als Frauen-Disziplin. Alle weiteren neun Disziplinen waren schon mindestens einmal Teil des olympischen Programms. Erstmals entsenden Luxemburg und die Vereinigten Arabischen Emirate Segler zu den Olympischen Spielen. Mit Segelsuperstar Ben Ainslie (Großbritannien/Finn Dinghy), den österreichischen Tornado-Assen Roman Hagara und Hans-Peter Steinacher, den spanischen 49er-Favoriten Iker Martinez/Xabier Fernandez und der französischen Surferin Faustine Merret sind sechs Segler und Seglerinnen am Start, die ihren vor vier Jahren gewonnenen Titel verteidigen.
Die deutsche Segelequipe will indes die glücklosen Olympischen Spiele von Athen vergessen lassen und endlich wieder Medaillen gewinnen. Diese Teams wurden vom Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) nominiert und sind dabei:
Yngling:
Ulrike Schümann (35 Jahre), Julia Bleck (23), Ute Höpfner (28); alle Berlin - Verein Seglerhaus am Wannsee, Berliner Yacht-Club
470er Frauen:
Stefanie Rothweiler (28)/Vivien Kussatz (35); München/Berlin - Württembergischer Yacht-Club, Spandauer Yacht-Club
Laser Radial:
Petra Niemann (29); Berlin - Verein Seglerhaus am Wannsee
49er:
Jan-Peter (27) und Hannes Peckolt (25); Hamburg/Kiel - Yacht-Club Langenargen
Tornado:
Johannes Polgar (30)/Florian Spalteholz (31); Dänisch-Nienhof/Kiel - Norddeutscher Regatta Verein
Starboot:
Marc Pickel (38)/Ingo Borkowski (36); Kiel/Babelsberg - Kieler Yacht-Club, Yachtclub Berlin-Grünau
Montag, 4. August 2008
Farräder geklaut
04.08.08 - Zwei mit einem Zahlenschloss zusammen geschlossene Klappräder der Marke "Compass" im Gesamtwert von rund 1000 Euro haben unbekannte Täter von Samstag auf Sonntag, zwischen 21.00 und 10.00 Uhr im Hafen Ultramarin entwendet.
Personen, die Hinweise zu den unbekannten Tätern oder dem Verbleib der silbefarbenen Räder geben können, werden gebeten, sich mit der Wasserschutzpolizei in Langenargen, Tel. 0049 (0)7543/93150, in Verbindung zu setzen.
Personen, die Hinweise zu den unbekannten Tätern oder dem Verbleib der silbefarbenen Räder geben können, werden gebeten, sich mit der Wasserschutzpolizei in Langenargen, Tel. 0049 (0)7543/93150, in Verbindung zu setzen.
Mietbootfahrer verletzt
04.08.08 - Am Samstag verletzte sich ein 28-jähriger Franzose, der am frühen Nachmittag mit Freunden aus Lindau eine Spritztour mit einem Tretboot auf dem Bodensee vor Lindau unternahm. Aufgrund eines technischen Defekts brach beim Treten die Pedal-Welle des Tretbootes und bohrte sich in den linken Fuß des völlig überraschten Tretbootfahrers.
Der Franzose erlitt eine ca. 15 cm lange Fleischwunde und musste im Krankenhaus Lindau behandelt werden. Weder für die Mietbootfahrer noch für die Bootsvermietung war der Bruch der Welle vorhersehbar, da es bei der Welle um massiven Stahl handeln soll. Am Tretboot entstand ein Sachschaden von ca. 150 Euro.
Der Franzose erlitt eine ca. 15 cm lange Fleischwunde und musste im Krankenhaus Lindau behandelt werden. Weder für die Mietbootfahrer noch für die Bootsvermietung war der Bruch der Welle vorhersehbar, da es bei der Welle um massiven Stahl handeln soll. Am Tretboot entstand ein Sachschaden von ca. 150 Euro.
DESAFIO GEWINNT DIE COPA DEL REY
04.08.08 - Palma de Mallorca - Der TP52 vom Spanischen America's Cup Team, Desafio Espanol, gewinnt die 27. Copa del Rey in der Bucht von Palma de Mallorca. Am Steuer der Amerikaner Thierry Hutchinson und am Trimm der Schweizer Profisegler Christian (Blumi) Scherrer.
Nach dem Sieg mit Siemens / Matador im vergangenen Jahr ist dies für Scherrer der zweite Sieg in Reihe bei der Copa. Der Erfolg für das Desafio Team ist um so grösser da nicht nur der TP52 sondern auch der kleinere GP42 in seiner Klassen den ersten Platz erkämpft hat.
Nach dem Sieg mit Siemens / Matador im vergangenen Jahr ist dies für Scherrer der zweite Sieg in Reihe bei der Copa. Der Erfolg für das Desafio Team ist um so grösser da nicht nur der TP52 sondern auch der kleinere GP42 in seiner Klassen den ersten Platz erkämpft hat.
Musik, Kultur und Kulinarisches beim Langenargener Hafenfest am 14. August mit Präsentation des Rettungsbootes "Langenargen"
04.08.08 - Der Gondelhafen ist Schauplatz der Langenargener Hafenfeste. An jedem zweiten Donnerstag von Juni bis September heißt es Musik, Kultur und Kulinarisches am malerischen Gondelhafen im Ortskern Langenargens.
Mit Blick auf Schloss Montfort bietet die einheimische Gastronomie köstliche Spezialitäten bei Live-Musik unter freiem Himmel. Das nächste Hafenfest steigt am Donnerstag, 14. August ab 17.00 Uhr.
Die Speisen werden von der Langenargener Gastronomie an Ort und Stelle zubereitet. Angeboten werden dabei sowohl einheimische wie auch internationale Spezialitäten. Ein Blick über die Schultern der Chefköche bietet sich da geradezu an.
Musikalisch umrahmt wird das Hafenfest von der "Franz Gapp Band". Als besonderer Attraktion findet im Rahmen des Hafenfestes die Präsentation des runderneuerten DLRG-Rettungsbootes “Langenargen" statt. Das Boot ist während des Hafenfestes frei zugänglich. Die Bootsführer erläutern technische Details und geben Einblick in die Einsatzbereiche des Rettungsbootes. Das letzte Hafenfest 2008 findet am 11. September statt. Beginn ist jeweils um 17.00 Uhr, Musik ab 19.00 Uhr.
Mit Blick auf Schloss Montfort bietet die einheimische Gastronomie köstliche Spezialitäten bei Live-Musik unter freiem Himmel. Das nächste Hafenfest steigt am Donnerstag, 14. August ab 17.00 Uhr.
Die Speisen werden von der Langenargener Gastronomie an Ort und Stelle zubereitet. Angeboten werden dabei sowohl einheimische wie auch internationale Spezialitäten. Ein Blick über die Schultern der Chefköche bietet sich da geradezu an.
Musikalisch umrahmt wird das Hafenfest von der "Franz Gapp Band". Als besonderer Attraktion findet im Rahmen des Hafenfestes die Präsentation des runderneuerten DLRG-Rettungsbootes “Langenargen" statt. Das Boot ist während des Hafenfestes frei zugänglich. Die Bootsführer erläutern technische Details und geben Einblick in die Einsatzbereiche des Rettungsbootes. Das letzte Hafenfest 2008 findet am 11. September statt. Beginn ist jeweils um 17.00 Uhr, Musik ab 19.00 Uhr.
„Telebox due“ dominierte das Rennen
04.08.08 - 215 Schiffe erreichten bei der Segel-LangstreckeBregenz – Konstanz das Ziel - Siegerschiff der Ost-West, der Segelregatta zwischen Bregenz und Konstanz, war die Libera Telebox due von Gerhard Müller (YCSS) in der Zeit von 4:49.14. Insgesamt 215 Boote hatten das Ziel in der Konstanzer Bucht erreicht.
„Null“ konnte für so manchen eine magische Zahl sein: „Null“, wenn der Speedometer keinerlei Geschwindigkeit mehr anzeigte, das Schiff, das vorher mit sechs, sieben Knoten dahinrauschte, zum Stillstand kam, weil der Wind sich mir nichts, Dir nichts verabschiedete. Dieses Wechselbad der Gefühle bekamen auf der Ost-West nicht wenige zu spüren – aber das gehört eben auf einer Langstrecke dazu. Man weiss es von vornherein und gibt sein Bestes.
Der Wind blies zwischen vier und eben Null Beaufort, je nachdem, wo man sich gerade auf der Strecke Bregenz-Konstanz befand. Bregenz hatte es noch bis am Morgen vor dem Start wie aus Kübeln gegossen, dann hörte der Regen glücklicherweise auf, und auf der Regattastrecke war es dann ein wunderschönes Erlebnis – wenn, ja wenn sich für manchen nicht solche Flautenlöcher aufgetan hätten.
Insgesamt 215 Schiffe erreichten das Ziel im Konstanzer Trichter, 215 Segelboote, deren Crews teilweise einiges an Strapazen auf sich genommen hatten. Betont fair verlief das Geschehen am Start und auf der Strecke – wie Ekki Zwicker, Ragattaleiter des Konstanzer Yacht Club, zufrieden feststellen konnte. Dies gilt auch für die Helfer zu Land, die sich dem Ansturm der Segler voll gewachsen sahen.
Zur Beurteilung des „Races“ sind allgemein verbindliche Aussagen immer schwer zu treffen. Nicht wenige zogen nach dem Start Richtung deutsches Ufer. Andere setzten mehr auf das Schweizer Ufer – erfolgreich wie sie sagten. Und wiederum andere hatten das „grosse Glück“, in mehreren Flautenlöchern zu „parken“. Und was die nachher sagten, ist klar. . . Dieter Seewald
Ergebnisse >
„Null“ konnte für so manchen eine magische Zahl sein: „Null“, wenn der Speedometer keinerlei Geschwindigkeit mehr anzeigte, das Schiff, das vorher mit sechs, sieben Knoten dahinrauschte, zum Stillstand kam, weil der Wind sich mir nichts, Dir nichts verabschiedete. Dieses Wechselbad der Gefühle bekamen auf der Ost-West nicht wenige zu spüren – aber das gehört eben auf einer Langstrecke dazu. Man weiss es von vornherein und gibt sein Bestes.
Der Wind blies zwischen vier und eben Null Beaufort, je nachdem, wo man sich gerade auf der Strecke Bregenz-Konstanz befand. Bregenz hatte es noch bis am Morgen vor dem Start wie aus Kübeln gegossen, dann hörte der Regen glücklicherweise auf, und auf der Regattastrecke war es dann ein wunderschönes Erlebnis – wenn, ja wenn sich für manchen nicht solche Flautenlöcher aufgetan hätten.
Insgesamt 215 Schiffe erreichten das Ziel im Konstanzer Trichter, 215 Segelboote, deren Crews teilweise einiges an Strapazen auf sich genommen hatten. Betont fair verlief das Geschehen am Start und auf der Strecke – wie Ekki Zwicker, Ragattaleiter des Konstanzer Yacht Club, zufrieden feststellen konnte. Dies gilt auch für die Helfer zu Land, die sich dem Ansturm der Segler voll gewachsen sahen.
Zur Beurteilung des „Races“ sind allgemein verbindliche Aussagen immer schwer zu treffen. Nicht wenige zogen nach dem Start Richtung deutsches Ufer. Andere setzten mehr auf das Schweizer Ufer – erfolgreich wie sie sagten. Und wiederum andere hatten das „grosse Glück“, in mehreren Flautenlöchern zu „parken“. Und was die nachher sagten, ist klar. . . Dieter Seewald
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Freitag, 1. August 2008
Olympische Medaillen im Blick
01.08.08 - Bürgermeister Peter Hauswald verabschiedete im Namen der Stadt Friedrichshafen die Häfler Athleten, Trainer und Funktionäre, die sich in den nächsten Tagen nach China aufmachen, um an den Olympischen Spielen teilzunehmen.
Allen voran Steffi Rothweiler, die zusammen mit Vivien Kussatz im 470er in Quingddao zu den Wettbewerben antreten wird. “Eine Medaille kann man nicht planen, aber darauf hinarbeiten kann man natürlich schon³ meint denn auch die junge, sympathische Juristin, die diesmal ganz weit vorne landen will und deren stärkste Gegner die Teams aus Japan, Australien Schweden, Italien und Frankreich sein werden. 2004 Hatte Steffi Rothweiler in Athen leider nicht das erhoffte Glück. Der 15. Platz war für sie absolut nicht akzeptabel. Mit ihrer neuen Vorschoterin Vivien Kussatz kamen dann auch die sportlichen Erfolge wieder. 2006 und 2007 wurden sie Europameisterinnen im 470er, außerdem holten sich die Beiden bis heute, noch eine ganze Menge weiterer guter Plätze.
Bevor Steffi Rothweiler ihren Abflug nach China antritt, durfte sie sich noch nach der offiziellen Verabschiedung ins goldene Buch der Stadt Friedrichshafen eintragen. Wenn das kein gutes Omen ist. Da kann man ihr wirklich nur noch alle Daumen drücken.
Allen voran Steffi Rothweiler, die zusammen mit Vivien Kussatz im 470er in Quingddao zu den Wettbewerben antreten wird. “Eine Medaille kann man nicht planen, aber darauf hinarbeiten kann man natürlich schon³ meint denn auch die junge, sympathische Juristin, die diesmal ganz weit vorne landen will und deren stärkste Gegner die Teams aus Japan, Australien Schweden, Italien und Frankreich sein werden. 2004 Hatte Steffi Rothweiler in Athen leider nicht das erhoffte Glück. Der 15. Platz war für sie absolut nicht akzeptabel. Mit ihrer neuen Vorschoterin Vivien Kussatz kamen dann auch die sportlichen Erfolge wieder. 2006 und 2007 wurden sie Europameisterinnen im 470er, außerdem holten sich die Beiden bis heute, noch eine ganze Menge weiterer guter Plätze.
Bevor Steffi Rothweiler ihren Abflug nach China antritt, durfte sie sich noch nach der offiziellen Verabschiedung ins goldene Buch der Stadt Friedrichshafen eintragen. Wenn das kein gutes Omen ist. Da kann man ihr wirklich nur noch alle Daumen drücken.
Donnerstag, 31. Juli 2008
Bootsbrand vor Fischbach
31.07.08 - Eine Verletzte und Sachschaden von rund 4000 Euro hat ein Bootsbrand am Mittwochabend, gegen 17.20 Uhr im Bodensee vor Fischbach gefordert. Das Feuer, das aus noch nicht bekannten Gründen an Bord der Segelyacht ausgebrochen war, konnte von der Besatzung eines Bootes der Wasserschutzpolizei rasch gelöscht werden.
Eine 64-jährige Frau, die eine leichte Rauchgasvergiftung sowie Verbrennungen an den Beinen und im Gesicht erlitten hatte, war in das Wasser gesprungen und wurde von einer Bootsbesatzung aufgenommen, die sie anschlieþend an Land brachte. Die Ermittlungen der Wasserschutzpolizei Friedrichshafen zur Brandursache dauern noch an.
Eine 64-jährige Frau, die eine leichte Rauchgasvergiftung sowie Verbrennungen an den Beinen und im Gesicht erlitten hatte, war in das Wasser gesprungen und wurde von einer Bootsbesatzung aufgenommen, die sie anschlieþend an Land brachte. Die Ermittlungen der Wasserschutzpolizei Friedrichshafen zur Brandursache dauern noch an.
Mittwoch, 30. Juli 2008
Der 33. America's Cup kann starten!
30.07.08 - Die Berufungskammer des New York Supreme Court hat den Club Nautico Español de Vela (CNEV) zum Challenger of Record erklärt und BMW Oracle wieder abgesetzt.
Wenn das Urteil Bestand hat, geht es mit dem America's Cup voraussichtlich so weiter, wie es ursprünglich geplant war, mit Einrumpf-Booten und mit mehreren Herausforderern. Das Duell gegen BMW Oracle sollte auf Mehrrumpf-Booten stattfinden. Jetzt hoffen alle, die Amerikaner verzichten darauf , gegen den Spruch abermals Revision einzulegen. Man wolle endlich auf dem Wasser kämpfen. Mal sehen, ob Larry Ellison über seinen Schatten springen kann.
Wenn das Urteil Bestand hat, geht es mit dem America's Cup voraussichtlich so weiter, wie es ursprünglich geplant war, mit Einrumpf-Booten und mit mehreren Herausforderern. Das Duell gegen BMW Oracle sollte auf Mehrrumpf-Booten stattfinden. Jetzt hoffen alle, die Amerikaner verzichten darauf , gegen den Spruch abermals Revision einzulegen. Man wolle endlich auf dem Wasser kämpfen. Mal sehen, ob Larry Ellison über seinen Schatten springen kann.
Konstanz: Führungen zur Ausstellung "Napoleon III."
30.07.08 - ...am Freitag, den 1. August und am Sonntag, den 3. August im Richentalsaal im Kulturzentrum am Münster. Anlässlich des 200. Geburtstages von Louis Napoleon Bonaparte widmet das Napoleonmuseum Schloss Arenenberg und die Städtischen Museen Konstanz eine deutsch-schweizerische Doppelausstellung.
Als 7-jähriger war der Prinz mit seiner Mutter Hortense ins Exil an den Bodensee geflohen. Dort verbrachte er seine prägenden Jugendjahre. In der alten Reichsstadt Konstaz bezog der kleine Hofstatt ein Stadtpailais und das herrliche Landschloss Arenenberg am Schweizer Bodenseeufer. Am Freitag, den 1. August und am Sonntag, den 3. August führt der Historiker Frank Martin, jeweils um 14 Uhr durch die Sonderausstellung, in der sich viele Originalexponate aus dem napoleonischen Umfeld befinden und zum erstenmal öffentlich ausgestellt sind. Treffpunkt ist um 14 Uhr im Richentalsaal im Kulturzentrum am Münster.
Als 7-jähriger war der Prinz mit seiner Mutter Hortense ins Exil an den Bodensee geflohen. Dort verbrachte er seine prägenden Jugendjahre. In der alten Reichsstadt Konstaz bezog der kleine Hofstatt ein Stadtpailais und das herrliche Landschloss Arenenberg am Schweizer Bodenseeufer. Am Freitag, den 1. August und am Sonntag, den 3. August führt der Historiker Frank Martin, jeweils um 14 Uhr durch die Sonderausstellung, in der sich viele Originalexponate aus dem napoleonischen Umfeld befinden und zum erstenmal öffentlich ausgestellt sind. Treffpunkt ist um 14 Uhr im Richentalsaal im Kulturzentrum am Münster.
Dienstag, 29. Juli 2008
Jauche in den See!
29.07.08 - Rund 70 Kubikmeter Gülle sind vermutlich am frühen Montagmorgen aus dem Silo eines landwirtschaftlichen Anwesens in Markdorf-Stadel ausgetreten und über angrenzende Flächen und einen kleinen Bach teilweise auch in die nahe gelegene Brunnisach gelangt, die bei Fischbach in den Bodensee fließt.
Wie die bisherigen Feststellungen der Wasserschutzpolizei Überlingen ergeben haben, war der Schieber des erst vor kurzer Zeit neu errichteten Silos von einem Unbekannten geöffnet worden, in deren Folge ein Teil des Inhalts ausfloss. Hinweise auf einen technischen Defekt haben sich bislang nicht ergeben. Zur Reduzierung von möglichen Umweltschäden errichtete die Freiwillige Feuerwehr in der Brunnisach insgesamt drei Sperren und pumpte das mit Gülle verunreinigte Wasser ab, um es über angrenzende landwirtschaftlich genutzte Flächen zu verregnen. Die polizeilichen Ermittlungen dauern an.
Wie die bisherigen Feststellungen der Wasserschutzpolizei Überlingen ergeben haben, war der Schieber des erst vor kurzer Zeit neu errichteten Silos von einem Unbekannten geöffnet worden, in deren Folge ein Teil des Inhalts ausfloss. Hinweise auf einen technischen Defekt haben sich bislang nicht ergeben. Zur Reduzierung von möglichen Umweltschäden errichtete die Freiwillige Feuerwehr in der Brunnisach insgesamt drei Sperren und pumpte das mit Gülle verunreinigte Wasser ab, um es über angrenzende landwirtschaftlich genutzte Flächen zu verregnen. Die polizeilichen Ermittlungen dauern an.
Montag, 28. Juli 2008
30 X-Yachten trafen sich in der Bucht vor Konstanz
28.07.08 - X-Yachts Schweiz lud mit den Partnern BMW, Credit Suisse und Gaggenau zur gelungenen Performance nach Bottighofen.
Hochklassiger Segelsport und ein erstklassiges Rahmenprogramm machten den X-Yachts Bodenseecup 2008 zum Segelhighlight des Jahres. Bereits am Freitag Abend stimmten sich Segler, Freunde und Partner vor dem neuen Hafengebäude in Bottighofen bei einer Welcomeparty mit feinstem Ambientesound auf das Regattawochenende ein.
Fordernde Bedingungen
Bei den Routiniers des SV Bottighofen waren die Regattateilnehmer in guten Händen. 30 Yachten segelten in spannenden Up and Downs um den Sieg in drei Klassen. Unter thermischen Wind- und Wetterverhältnissen zeigten die Crews ihr Können. Dank dem erfahrenen Regattaleiter Hans Wittich und seinem Team gelang es, zwei spannende Wettfahrten in die Wertung zu nehmen. Die eigens eingerichtete „Family Class“ (segeln ohne Spinnaker) machte es möglich, dass auch kleine oder Regatta unerfahrene Crews am Cup teilnehmen und sich mit den „Profis“ messen konnten. Die tolle Stimmung unter den Teilnehmern war beim Ankerschluck nach der Regatta bereits eine Einstimmung für das folgende Abendprogramm.
Ein Fest der Sinne
Das karibische Buffet von Mo-Catering am Samstag Abend liess keine lukullischen Wünsche offen. Kreatives und Gewagtes aus der Modewelt der Vorarlberger Stickereien begeisterte das illustre Publikum und dass Power-JoJo kein Kinderspiel und der Umgang mit Feuer eine Kunst ist, das zeigten InMotion mit Ihrer Performance. Die sportlichen Leistungen der Teams wurden an diesem Abend gebührend gefeiert. Für die jeweils Top-drei Platzierungen gab es originelle, extra angefertigten Trophäen. Z.b. Gaumenfreuden in der Erlebnisküche von GAGGENAU, zwei Einladungen von Credit Suisse zum White Turf nach St. Moritz und von BMW Fahrtrainings in Gstaad für die ganze Crew. Die temperamentvolle Partynacht ging erst in den frühen Morgenstunden zu Ende.
Relaxed in den Sonntag
Beim gemeinsamen Sommerbrunch wurde dann noch so richtig gefachsimpelt. Die eigens von BMW Köstli organisierten Exhibition hat gezeigt, dass es zwischen Automobilen und Rennyachten durchaus Affinitäten gibt – und die heißen Präzision, Design und Performance.
Ergebnisse >
Briefing, Starts und Unterhaltung (Fotos: X-Yachts GmbH)





Hochklassiger Segelsport und ein erstklassiges Rahmenprogramm machten den X-Yachts Bodenseecup 2008 zum Segelhighlight des Jahres. Bereits am Freitag Abend stimmten sich Segler, Freunde und Partner vor dem neuen Hafengebäude in Bottighofen bei einer Welcomeparty mit feinstem Ambientesound auf das Regattawochenende ein.
Fordernde Bedingungen
Bei den Routiniers des SV Bottighofen waren die Regattateilnehmer in guten Händen. 30 Yachten segelten in spannenden Up and Downs um den Sieg in drei Klassen. Unter thermischen Wind- und Wetterverhältnissen zeigten die Crews ihr Können. Dank dem erfahrenen Regattaleiter Hans Wittich und seinem Team gelang es, zwei spannende Wettfahrten in die Wertung zu nehmen. Die eigens eingerichtete „Family Class“ (segeln ohne Spinnaker) machte es möglich, dass auch kleine oder Regatta unerfahrene Crews am Cup teilnehmen und sich mit den „Profis“ messen konnten. Die tolle Stimmung unter den Teilnehmern war beim Ankerschluck nach der Regatta bereits eine Einstimmung für das folgende Abendprogramm.
Ein Fest der Sinne
Das karibische Buffet von Mo-Catering am Samstag Abend liess keine lukullischen Wünsche offen. Kreatives und Gewagtes aus der Modewelt der Vorarlberger Stickereien begeisterte das illustre Publikum und dass Power-JoJo kein Kinderspiel und der Umgang mit Feuer eine Kunst ist, das zeigten InMotion mit Ihrer Performance. Die sportlichen Leistungen der Teams wurden an diesem Abend gebührend gefeiert. Für die jeweils Top-drei Platzierungen gab es originelle, extra angefertigten Trophäen. Z.b. Gaumenfreuden in der Erlebnisküche von GAGGENAU, zwei Einladungen von Credit Suisse zum White Turf nach St. Moritz und von BMW Fahrtrainings in Gstaad für die ganze Crew. Die temperamentvolle Partynacht ging erst in den frühen Morgenstunden zu Ende.
Relaxed in den Sonntag
Beim gemeinsamen Sommerbrunch wurde dann noch so richtig gefachsimpelt. Die eigens von BMW Köstli organisierten Exhibition hat gezeigt, dass es zwischen Automobilen und Rennyachten durchaus Affinitäten gibt – und die heißen Präzision, Design und Performance.
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Briefing, Starts und Unterhaltung (Fotos: X-Yachts GmbH)





Sonntag, 27. Juli 2008
Karibische Segelwoche in Travemünde mit Seriensiegern und neuen Meistern
27.07.08 - TRAVEMÜNDE. Das blaue Wasser über 20 Grad warm, die Wellenkämme von mäßiger Nordostbrise weiß aufgeschäumt – traumhafter können Segelbedingungen nicht sein. Das genossen am Sonntag (27. Juli) auch die Regattateilnehmer zum Finale der 119. Travemünder Woche. Nach insgesamt mehr als 250 Wettfahrten in 29 Bootsklassen fielen noch zehn Entscheidungen. Dabei krönten Helge und Christian Sach aus Zarnekau/Ostholstein ihre einzigartige TW-Karriere mit dem 15. Gesamtsieg, diesmal im Formula 18-Katamaran. Die Europacup-Regatta der 505er, die im kommenden Jahr zur internationalen deutschen Meisterschaft (IDM) wiederkommen, gewannen Jens Findel und Johannes Tellen aus Kiel.
„Es war die schönste Travemünder Woche seit vielen Jahren“, meinten die Sach-Brüder bei der Siegerehrung vor zahlreichen Zuschauern im Volkswagen Seglervillage, „bessere Bedingungen gibt es nirgendwo.“ Nach Starkwind mit stürmischen Böen zu Beginn und einem Flautentag ermöglichte die Schönwetterlage fast das komplette Wettfahrtprogramm. Die Seriensieger aus dem Dorf Zarnekau hatten im ersten Teil der Regatta bereits überlegen die Internationale Deutschen Meisterschaft der olympischen Tornados gewonnen. Am Schlusstag hätten sie schon gar nicht mehr anzutreten brauchen, legten aber noch einen haushoch überlegenen Tagessieg hin, ehe sie vor dem Start der Finalwettfahrt nach Hause „abbogen“.
Jens Findel und Johannes Tellen wurden ihrer Favoritenrolle auf einen Medaillenrang vollends gerecht und bauten mit dem Gesamtsieg außerdem ihre Führung im 505er-Eurocup aus. „Wir sind mit unser Leistung genauso hochzufrieden, wie mit den exzellenten Windbedingungen“, so 505er-Sportwart Findel, „mit den Eindrücken wollen wir international Werbung für die IDM 2009 machen.“ Dort könnten bis zu 60 Schiffe mobilisiert werden.
In diesem Jahr war die deutsche Meisterschaft der Folkeboote mit 58 Teilnehmern die am stärksten besetzte Klasse. 56 Hochseeyachten waren am ersten Tag der Travemünder Woche zur ersten Etappe des Baltic Sprint Cups nach Karlskrona in Schweden aufgebrochen, während mehr als 40 seegehende Dickschiffe für ihre Kurzwettfahrten zum Ostsee Cup in Travemünde blieben.
In der olympischen 49er-Klasse, die auf der Bahn Beach direkt vor den Augen des segelinteressierten Publikums agierten, schafften Tobias Schadewaldt und Hannes Baumann vom Norddeutschen Regatta Verein Hamburg durch zwei Tagessiege noch den erhofften Sprung aufs Treppchen, knapp hinter den Dänen Martin Due und Peter Keller. Ungefährdete Gesamtsieger aber wurden Erik Heil und Thomas Plößl aus Berlin.
Im Finn Dinghy war die Entscheidung schon am Vortag zu Gunsten des Junioreneuropameisters Jan Kurfeld (Wismar) gefallen. Den Zweikampf um „Silber“ entschied Masterweltmeister (Ü 40) Andre Budzien aus Schwerin durch einen Tagessieg im letzten Rennen gegen den Kieler Nachwuchssegler Thomas Reger mit einem Zähler Vorsprung für sich. Lokalmatador Simon Grotelüschen vom TW-Hauptveranstalter Lübecker Yacht-Club kam bei seinem Debüt im Finn gegen 30 Konkurrenten auf Anhieb auf einen starken vierten Platz. „Obwohl ich aufgrund der Terminüberschneidung mit der EM in meiner angestammten Laserklasse nicht starten konnte, wollte ich das Heimspiel nicht verpassen“, meinte Grotelüschen.
Eine englisch-deutsche Angelegenheit wurde der Eurocup der Javelin-Klasse. Die Briten Brian und David Earl waren zwar übermächtig. Aber dahinter schnappten Thomas Bröker und Volkmar Prehn aus Achim dem Pärchen Richard und Kathryn Smith (Großbritannien) den zweiten Platz im Endspurt noch weg. Vierter wurde der deutsche Klassenboss Jens Schlittenhard aus Braunschweig mit seinem Bruder Jan.
Die mit Spannung erwartete Premiere der Topcat-Strandkatamarane, die in drei verschiedenen Bootstypen zur deutschen Bestenermittlung riefen, wurde ein voller Erfolg. Topcat-„Botschafter“ Erich Brandstetter aus Gröbenzell schwärmte vom ausgewählte Seerevier der Klasse: „Hier könnten wir auch eine Welt- oder Europameisterschaft segeln.“ Allerdings mahnte er auch eine größere Fläche für die Boote am idealen Strandliegeplatz neben der Nordermole an.
Nach seinem Startverzicht am Ende war der Weg im Einmann-Kat K3 für eine Zweikampf frei, den der Ingolstädter Tom Grigoleit mit einem Tagessieg in der letzten Wettfahrt vor Wolfgang Gommel aus Regensburg für sich entschied. Während die Nordlichter Harald und Heike Ortmann (Quickborn) im K2 gewannen, dominierte der Süden im größten Topcat K1. Zweimal Platz ein bedeutete auch Gesamtrang eins für Sebastian Pfohl und Thomas Posch aus Marquartstein vor Rainer und Nina Klaus aus Otterstadt. Travemünder Woche-Sieger 2008 im Contender wurde der Hamburger Christian Krupp.
Die 120. Travemünder Woche wird im Zeichen der Nachwuchssegler stehen. Weil direkt im Anschluss an die TW die deutschen Jugend- und Jüngstenmeisterschaften aller anerkannten Bootsklassen des Deutschen Segler-Verbands (DSV) vor Travemünde stattfinden, dürfte das TW-Jubiläum in der zweiten Hälfte als Generalprobe genutzt werden. „Wir erwarten allein im zweiten Teil rund 1.300 Teilnehmer mit 800 Booten“, so Karin Böge und Claus Dieter Stolze, die Organisationsspitze der 340 Helfer starken Travemünder Woche. Sie findet das nächste Mal vom 17. bis 26. Juli statt.
(Ende)
Segeln in Zahlen
Ergebnisse vom 9. und letzten Tag der 119. Travemünder Woche (Sonntag, 27. Juli)
Olympische Klassen
49er
Endstand nach zwölf Wettfahrten: 1. Heil Erik/Thomas Plößel (Berlin) 15 Punkte; 2. Martin Due/Peter Keller (Dänemark) 39; 3. Tobias Schadewaldt/Hannes Baumann (Kiel) 40; 4. Max Lutz/Lennard Harneit (Bünsdorf) 41; 5. Michel Münker/Oliver Lewin (Kiel) 48; 6. Yannick Lexebvre/Matthen Janssens (Belgien) 55.
Finn Dinghy
Endstand nach acht Wettfahrten: 1. Jan Kurfeld (Wismar) 8 Punkte; 2. Andre Budzien (Schwerin) 11; 3. Thomas Reger (Kiel) 12; 4. Simon Grotelüschen (Lübeck) 19; 5. Dirk Meid (Mendig) 28; 6. Ulli Kurfeld (Wismar) 43.
Internationale und nationale Klasse:
Eurocup der 505er
Endstand nach elf Wettfahrten: 1. Jens Findel/Johannes Tellen (Kiel) 16 Punkte; 2. Lutz Stengel/Frank Feller (Rostock) 24; 3. Martin Goerge/Axel Priegann (kiel) 27;) 31; 4. Stefan Köchlin/Andreas Achterberg (Molfsee) 32; 5. Michael Quirk/Simon Reffold (Australien) 40; 6. Stefan Böhm/Gerald Roos (Hürth) 41.
Eurocup der Javelin
Endstand nach zehn Wettfahrten: 1. Brian und David Earl (Großbritannien) 12 Punkte; 2. Thomas Bröker/Volkmar Prehn (Achim) 23 3. Richard und Kathryn Smith (Großbritannien) 24; 4. Jens und Jan Schlittenhard (Braunschweig) 36; 5. Ben und Richard Fisher (Großbritannien) 37; 6. Peter Borck/Heiko Haake (Wardenburg) 46.
Deutsche Bestenermittlung der Topcat K1
Endstand nach neun Wettfahrten: 1. Sebastian Pfohl/Thomas Posch (Marquartstein) 12 Punkte; 2. Rainer und Nina Klaus (Otterstadt) 21; 3. Olaf Leuschner/Tim Steigert (München) 23; 4. Wilfried Jodorf/Günter Mörtel (München) 28; 5. Michael Winkelmann/Nicole Marquardsen (Hamburg) 43; 6. Marvin Kurbjuhn/Oliver Hahne (Möhnesee) 50.
Deutsche Bestenermittlung der Topcat K2
Endstand nach zehn Wettfahrten: 1. Harald und Heike Ortmann (Quickborn) 12 Punkte; 2. Sascha Treichel/Christian Tetsch (Wolfsburg) 16; 3. Sven Jürgensen/Fabian Steinbeck (Munkwolstrup) 19, 4. Ralf und Ronald Zank (Panketal) 32; 5. Dirk Säger/Katharina Kraatz (Grünstadt) 37 ; 6. Jürgen Knops/Sabine Knops (Kempen) 39.
Deutsche Bestenermittlung der Topcat K3
Endstand nach zehn Wettfahrten: 1. Tom Grigoleit (Ingolstadt) 16; 2. Wolfgang Gommel (Regensburg) 18 Punkte; 3.. Lorenz Buchler (Berlin) 23; 4. Stefan Albrecht (Renningen) 32; 5. Erich Brandstetter (Gröbenzell) 46; 6. Dieter Berkenkamp (Selm-Bork) 47.
Contender
Endstand nach zehn Wettfahrten: 1. Christian Krupp (Hamburg) 18 Punkte; 2. Stuart Brown (Lübeck) 24; 3. Oliver Thies (Tangstedt) 31; 4. Klaus Jünemann (München) 33; 5. Dirk Mueller (Bremen) 34; 6. Alexander Gröhlich (Wunstorf) 50.
Formula 18
Endstand nach zehn Wettfahrten: 1. Helge und Christian Sach (Zarnekau) 10 Punkte; 2. Eckart Kaphengst/Rasmus Toepsch (Kiel) 18; 3. Arne Gosche/Hannes Pegel (Kiel) 31; 4. Sven Lindstädt/Susanne Hahn (Norderstedt) 34; 5. Justus Wolf/Rea Nies (Hamburg) 49; 6. Frank Rübling/Maddin Bach (Oststeinbek) 49.
„Es war die schönste Travemünder Woche seit vielen Jahren“, meinten die Sach-Brüder bei der Siegerehrung vor zahlreichen Zuschauern im Volkswagen Seglervillage, „bessere Bedingungen gibt es nirgendwo.“ Nach Starkwind mit stürmischen Böen zu Beginn und einem Flautentag ermöglichte die Schönwetterlage fast das komplette Wettfahrtprogramm. Die Seriensieger aus dem Dorf Zarnekau hatten im ersten Teil der Regatta bereits überlegen die Internationale Deutschen Meisterschaft der olympischen Tornados gewonnen. Am Schlusstag hätten sie schon gar nicht mehr anzutreten brauchen, legten aber noch einen haushoch überlegenen Tagessieg hin, ehe sie vor dem Start der Finalwettfahrt nach Hause „abbogen“.
Jens Findel und Johannes Tellen wurden ihrer Favoritenrolle auf einen Medaillenrang vollends gerecht und bauten mit dem Gesamtsieg außerdem ihre Führung im 505er-Eurocup aus. „Wir sind mit unser Leistung genauso hochzufrieden, wie mit den exzellenten Windbedingungen“, so 505er-Sportwart Findel, „mit den Eindrücken wollen wir international Werbung für die IDM 2009 machen.“ Dort könnten bis zu 60 Schiffe mobilisiert werden.
In diesem Jahr war die deutsche Meisterschaft der Folkeboote mit 58 Teilnehmern die am stärksten besetzte Klasse. 56 Hochseeyachten waren am ersten Tag der Travemünder Woche zur ersten Etappe des Baltic Sprint Cups nach Karlskrona in Schweden aufgebrochen, während mehr als 40 seegehende Dickschiffe für ihre Kurzwettfahrten zum Ostsee Cup in Travemünde blieben.
In der olympischen 49er-Klasse, die auf der Bahn Beach direkt vor den Augen des segelinteressierten Publikums agierten, schafften Tobias Schadewaldt und Hannes Baumann vom Norddeutschen Regatta Verein Hamburg durch zwei Tagessiege noch den erhofften Sprung aufs Treppchen, knapp hinter den Dänen Martin Due und Peter Keller. Ungefährdete Gesamtsieger aber wurden Erik Heil und Thomas Plößl aus Berlin.
Im Finn Dinghy war die Entscheidung schon am Vortag zu Gunsten des Junioreneuropameisters Jan Kurfeld (Wismar) gefallen. Den Zweikampf um „Silber“ entschied Masterweltmeister (Ü 40) Andre Budzien aus Schwerin durch einen Tagessieg im letzten Rennen gegen den Kieler Nachwuchssegler Thomas Reger mit einem Zähler Vorsprung für sich. Lokalmatador Simon Grotelüschen vom TW-Hauptveranstalter Lübecker Yacht-Club kam bei seinem Debüt im Finn gegen 30 Konkurrenten auf Anhieb auf einen starken vierten Platz. „Obwohl ich aufgrund der Terminüberschneidung mit der EM in meiner angestammten Laserklasse nicht starten konnte, wollte ich das Heimspiel nicht verpassen“, meinte Grotelüschen.
Eine englisch-deutsche Angelegenheit wurde der Eurocup der Javelin-Klasse. Die Briten Brian und David Earl waren zwar übermächtig. Aber dahinter schnappten Thomas Bröker und Volkmar Prehn aus Achim dem Pärchen Richard und Kathryn Smith (Großbritannien) den zweiten Platz im Endspurt noch weg. Vierter wurde der deutsche Klassenboss Jens Schlittenhard aus Braunschweig mit seinem Bruder Jan.
Die mit Spannung erwartete Premiere der Topcat-Strandkatamarane, die in drei verschiedenen Bootstypen zur deutschen Bestenermittlung riefen, wurde ein voller Erfolg. Topcat-„Botschafter“ Erich Brandstetter aus Gröbenzell schwärmte vom ausgewählte Seerevier der Klasse: „Hier könnten wir auch eine Welt- oder Europameisterschaft segeln.“ Allerdings mahnte er auch eine größere Fläche für die Boote am idealen Strandliegeplatz neben der Nordermole an.
Nach seinem Startverzicht am Ende war der Weg im Einmann-Kat K3 für eine Zweikampf frei, den der Ingolstädter Tom Grigoleit mit einem Tagessieg in der letzten Wettfahrt vor Wolfgang Gommel aus Regensburg für sich entschied. Während die Nordlichter Harald und Heike Ortmann (Quickborn) im K2 gewannen, dominierte der Süden im größten Topcat K1. Zweimal Platz ein bedeutete auch Gesamtrang eins für Sebastian Pfohl und Thomas Posch aus Marquartstein vor Rainer und Nina Klaus aus Otterstadt. Travemünder Woche-Sieger 2008 im Contender wurde der Hamburger Christian Krupp.
Die 120. Travemünder Woche wird im Zeichen der Nachwuchssegler stehen. Weil direkt im Anschluss an die TW die deutschen Jugend- und Jüngstenmeisterschaften aller anerkannten Bootsklassen des Deutschen Segler-Verbands (DSV) vor Travemünde stattfinden, dürfte das TW-Jubiläum in der zweiten Hälfte als Generalprobe genutzt werden. „Wir erwarten allein im zweiten Teil rund 1.300 Teilnehmer mit 800 Booten“, so Karin Böge und Claus Dieter Stolze, die Organisationsspitze der 340 Helfer starken Travemünder Woche. Sie findet das nächste Mal vom 17. bis 26. Juli statt.
(Ende)
Segeln in Zahlen
Ergebnisse vom 9. und letzten Tag der 119. Travemünder Woche (Sonntag, 27. Juli)
Olympische Klassen
49er
Endstand nach zwölf Wettfahrten: 1. Heil Erik/Thomas Plößel (Berlin) 15 Punkte; 2. Martin Due/Peter Keller (Dänemark) 39; 3. Tobias Schadewaldt/Hannes Baumann (Kiel) 40; 4. Max Lutz/Lennard Harneit (Bünsdorf) 41; 5. Michel Münker/Oliver Lewin (Kiel) 48; 6. Yannick Lexebvre/Matthen Janssens (Belgien) 55.
Finn Dinghy
Endstand nach acht Wettfahrten: 1. Jan Kurfeld (Wismar) 8 Punkte; 2. Andre Budzien (Schwerin) 11; 3. Thomas Reger (Kiel) 12; 4. Simon Grotelüschen (Lübeck) 19; 5. Dirk Meid (Mendig) 28; 6. Ulli Kurfeld (Wismar) 43.
Internationale und nationale Klasse:
Eurocup der 505er
Endstand nach elf Wettfahrten: 1. Jens Findel/Johannes Tellen (Kiel) 16 Punkte; 2. Lutz Stengel/Frank Feller (Rostock) 24; 3. Martin Goerge/Axel Priegann (kiel) 27;) 31; 4. Stefan Köchlin/Andreas Achterberg (Molfsee) 32; 5. Michael Quirk/Simon Reffold (Australien) 40; 6. Stefan Böhm/Gerald Roos (Hürth) 41.
Eurocup der Javelin
Endstand nach zehn Wettfahrten: 1. Brian und David Earl (Großbritannien) 12 Punkte; 2. Thomas Bröker/Volkmar Prehn (Achim) 23 3. Richard und Kathryn Smith (Großbritannien) 24; 4. Jens und Jan Schlittenhard (Braunschweig) 36; 5. Ben und Richard Fisher (Großbritannien) 37; 6. Peter Borck/Heiko Haake (Wardenburg) 46.
Deutsche Bestenermittlung der Topcat K1
Endstand nach neun Wettfahrten: 1. Sebastian Pfohl/Thomas Posch (Marquartstein) 12 Punkte; 2. Rainer und Nina Klaus (Otterstadt) 21; 3. Olaf Leuschner/Tim Steigert (München) 23; 4. Wilfried Jodorf/Günter Mörtel (München) 28; 5. Michael Winkelmann/Nicole Marquardsen (Hamburg) 43; 6. Marvin Kurbjuhn/Oliver Hahne (Möhnesee) 50.
Deutsche Bestenermittlung der Topcat K2
Endstand nach zehn Wettfahrten: 1. Harald und Heike Ortmann (Quickborn) 12 Punkte; 2. Sascha Treichel/Christian Tetsch (Wolfsburg) 16; 3. Sven Jürgensen/Fabian Steinbeck (Munkwolstrup) 19, 4. Ralf und Ronald Zank (Panketal) 32; 5. Dirk Säger/Katharina Kraatz (Grünstadt) 37 ; 6. Jürgen Knops/Sabine Knops (Kempen) 39.
Deutsche Bestenermittlung der Topcat K3
Endstand nach zehn Wettfahrten: 1. Tom Grigoleit (Ingolstadt) 16; 2. Wolfgang Gommel (Regensburg) 18 Punkte; 3.. Lorenz Buchler (Berlin) 23; 4. Stefan Albrecht (Renningen) 32; 5. Erich Brandstetter (Gröbenzell) 46; 6. Dieter Berkenkamp (Selm-Bork) 47.
Contender
Endstand nach zehn Wettfahrten: 1. Christian Krupp (Hamburg) 18 Punkte; 2. Stuart Brown (Lübeck) 24; 3. Oliver Thies (Tangstedt) 31; 4. Klaus Jünemann (München) 33; 5. Dirk Mueller (Bremen) 34; 6. Alexander Gröhlich (Wunstorf) 50.
Formula 18
Endstand nach zehn Wettfahrten: 1. Helge und Christian Sach (Zarnekau) 10 Punkte; 2. Eckart Kaphengst/Rasmus Toepsch (Kiel) 18; 3. Arne Gosche/Hannes Pegel (Kiel) 31; 4. Sven Lindstädt/Susanne Hahn (Norderstedt) 34; 5. Justus Wolf/Rea Nies (Hamburg) 49; 6. Frank Rübling/Maddin Bach (Oststeinbek) 49.
Julian und Philipp Autenrieth DM 2008 in der 420er Klasse
27.07.08 - Am späten Samstag Nachmittag erhielten die Brüder Autenrieth vom Bayerischen Yacht-Club aus der Hand von Stefanie Rothweiler (Olypiateilnehmerin im 470er Klasse) die Meisterschaftsmedaille des DSV.

Den zweiten Platz belegten Magnus Masilge und Moritz Klingenberg vom Spandauer Yacht-Club, gefolgt von Mareike Weber und Monika Linder vom Deutschen Touring Yacht- Club.Die U17 Wertung und damit internationale Deutsche Meister U17 ersegelten sich nach insgesamt 8 Wettfahrten die Mannschaft Philipp Hibler (Yacht-Club Prien) und Florian Härtle (Deutscher Touring Yacht-Club).

Alle Ergebnisse auf einen Blick >
Fotos von Uli Lancé >
Den zweiten Platz belegten Magnus Masilge und Moritz Klingenberg vom Spandauer Yacht-Club, gefolgt von Mareike Weber und Monika Linder vom Deutschen Touring Yacht- Club.Die U17 Wertung und damit internationale Deutsche Meister U17 ersegelten sich nach insgesamt 8 Wettfahrten die Mannschaft Philipp Hibler (Yacht-Club Prien) und Florian Härtle (Deutscher Touring Yacht-Club).
Alle Ergebnisse auf einen Blick >
Fotos von Uli Lancé >
Segler feierten mit 900.000 Besuchern ein friedliches Festival
27.07.08 - TRAVEMÜNDE. Mit einem atemberaubenden Höhenfeuerwerk schloss am Sonntagabend (27. Juli) die 119. Travemünder Woche. Nach dem hochsommerlichen zweiten Wochenende hatten insgesamt gut 900.000 Besucher das Festival an der Travemündung besucht und mit Seglern aus 19 Nationen die schönste Regatta der Welt gefeiert. Die Veranstalter vom Lübecker Yacht-Club zogen mit allen Partnern eine positive Bilanz. Sie stellten vor allem die fröhliche Atmosphäre und gute Stimmung heraus. Gleichwohl wünschten die Organisatoren sich für das Jubiläum in 2009 noch mehr Unterstützung aus der Lübecker Politik und Verwaltung.
„Es war ein ausgesprochen friedliches Fest mit zufriedenen Gästen und Schaustellern“, resümierten Karin Böge und Claus Dieter Stolze von der TW-Organisationsleitung zusammen mit Uwe Bergmann, der für das Landprogramm verantwortlich ist, die „fünfte Jahreszeit Travemündes“. Nach durchwachsenem Wetter zum Auftakt hatten die warmen Tage ab Wochenmitte zu einem enormen Anstieg der Besucherzahlen geführt. Der zweite Sonnabend war mit 165.000 Sehleuten von morgens bis nach Mitternacht ein absoluter Rekord. Auf den Promenaden an der Trave und am Strand schoben sich fröhliche Menschenschlangen im Schneckentempo an den Ständen entlang und sorgten für gute Umsätze. Busse und Bahnen, Parklätze und Anfahrtswege sowie die Hotels und Unterkünfte rund um den Ort meldeten „ausgebucht“.
Besonders tagsüber kamen noch mehr Menschen zur Travemünder Woche als in den Vorjahren. Sie wollten „Segeln zum Anfassen“ erleben und bestaunten vor allem die Manöver der Katamaran- und Gleitjollensegler am Strand, wo der frische Ostwind für eine weiß schäumende Brandung sorgte. „Das gewachsene Interesse ist aber auch unseren Partnern wie zum Beispiel Volkswagen zu verdanken, die mit dem Tiguan-Parcour am Strand oder der Autostadt im eigenen Seglervillage spannende Inhalte beigesteuert haben“, lobte Karin Böge. Die Stadtwerke Lübeck, die neu ins Boot der Travemünder Woche kamen, setzten erste Akzente zum Thema Energie und Umwelt, einem zukünftigen Themenschwerpunkt.
Die neue Umleitung des Besucherstroms über die Trelleborgallee, damit die so genannte Tornado-Wiese vor dem Leuchtenfeld Segelbooten vorbehalten blieb, nahmen Einheimische und Zugereiste ohne zu murren an. „Wir müssen allerdings nächstes Mal den Eingangsbereich von Westen her noch prominenter gestalten, damit die ersten Stände nicht von den Laufwegen abgeschnitten werden“, analysierte Bergmann selbstkritisch. Hingegen sei das andere Ende des 80.000 Quadratmeter großen Veranstaltungsgeländes in der Bertlingstraße als Shopping Mall zum Stöbern und Einkaufen inzwischen akzeptiert und gut frequentiert worden.
Ungebrochen war der Zulauf in den Strandclubs der Holsten Beach Area, wo vor allem Diskjockeys den Tanzwütigen einheizten. Feiern im „echten“ Strandsand direkt an der Ostsee in unmittelbarer Nähe zu den Booten der Regattateilnehmer ist zu einer festen Größe der Travemünder Woche geworden. Krönender Abschluss der Wochentage war wiederum die Laser- und Pyroperformance, die die Viermastbark „Passat“ als maritimes Wahrzeichen des Orts dieses Jahr in Laut- und Lichteffekte der Show „Gefühlswelten“ einhüllte.
Honoriert worden sei das ausgebaute Musikprogramm auf den vielen, auch kleineren, Bühnen, die jeden Tag vielfältige Live-Acts aller Stilrichtungen boten, so Uwe Bergmann. Bei TW-Klassikern wie der Band „United Four“ im Kuhoutfit, oder der „ABBA Cover Band“ platzte die Festivalbühne im Brügmanngarten aus allen Nähten. „Trotzdem hatten wir praktisch keine Lärmproblematik, weil die Beschallung konzeptionell überdacht wurde und die Akustik technisch ausgereifter ist, als noch vor wenigen Jahren“, erklärte der Chef der gleichnamigen Hamburger Veranstaltungsagentur.
Auch das präventive Konzept von Polizei und Ordnungsamt der Stadt Lübeck ging auf. Mit dreifach verstärkten Einsatzkräften wurden gewalttätige Auseinandersetzungen im Keim erstickt und Jugendalkoholismus von Minderjährigen eingedämmt. „Wir können zwar nicht die Probleme der ganzen Gesellschaft ändern, aber wir können unser Publikum erziehen“, sagte Stolze. „Wir werden den erfolgreichen Weg zu vernünftigen Besuchern weitergehen, denn das danken uns alle Beteiligten.“
Prominente Höhepunkte der zurückliegenden zehn Tage waren die Eröffnung mit Bundesverkehrsminister Wolfgang Tiefensee als Schirmherrn, der der Regattawoche bundespolitischen Glanz und Bedeutung verschafft hatte. Viel Beachtung bis weit über die Grenzen Norddeutschlands hinaus fand zudem der Rotspon-Cup. Den spaßigen Zweikampf der Bürgermeister auf dem Wasser gewann Hamburgs erster Mann, Ole von Beust, mit 2:1 gegen Gastgeber Bernd Saxe aus Lübeck und will 2009 zur Revanche wiederkommen.
Kostenlos kamen etliche zehntausend Kinder auf ihre Kosten. Der CITTI-Park im Brügmanngarten mit Bungeetrampolin, Kletterwand und großen Spielflächen, aber auch die Angebote rund um das Piratenschiff am Strand waren die Magneten der 119. Travemünder Woche. „Jung und alt werden lückenlos bedient“, versicherten Böge, Stolze, Bergmann & Co. übereinstimmend, „denn wir wollen die Kleinen genauso wie die Jugendlichen und die Erwachsenen mit der TW begeistern.“
Bei dieser Mission wünschen sich die Organisatoren für die Vorbereitungen der 120. Jubiläumswoche im kommenden Jahr noch mehr Rückenwind aus dem Lübecker Rathaus. In einer Arbeitsgruppe zur Zukunft der Travemünder Woche war im zurückliegenden Jahr ein Situationsbericht erstellt worden, der vor allem in der Logistik an mehreren Stellen Verbesserungspotential aufzeige, so die TW-Spitze. Dies müsse nun in konkrete Beschlüsse münden und nicht nur durch Baumaßnahmen ausgeschöpft werden. „Auch bei der Darstellung und Bewerbung nach außen ist noch viel Spielraum nach oben.“ Die 120. Travemünder Woche findet vom 17. bis 26. Juli 2009 statt.
„Es war ein ausgesprochen friedliches Fest mit zufriedenen Gästen und Schaustellern“, resümierten Karin Böge und Claus Dieter Stolze von der TW-Organisationsleitung zusammen mit Uwe Bergmann, der für das Landprogramm verantwortlich ist, die „fünfte Jahreszeit Travemündes“. Nach durchwachsenem Wetter zum Auftakt hatten die warmen Tage ab Wochenmitte zu einem enormen Anstieg der Besucherzahlen geführt. Der zweite Sonnabend war mit 165.000 Sehleuten von morgens bis nach Mitternacht ein absoluter Rekord. Auf den Promenaden an der Trave und am Strand schoben sich fröhliche Menschenschlangen im Schneckentempo an den Ständen entlang und sorgten für gute Umsätze. Busse und Bahnen, Parklätze und Anfahrtswege sowie die Hotels und Unterkünfte rund um den Ort meldeten „ausgebucht“.
Besonders tagsüber kamen noch mehr Menschen zur Travemünder Woche als in den Vorjahren. Sie wollten „Segeln zum Anfassen“ erleben und bestaunten vor allem die Manöver der Katamaran- und Gleitjollensegler am Strand, wo der frische Ostwind für eine weiß schäumende Brandung sorgte. „Das gewachsene Interesse ist aber auch unseren Partnern wie zum Beispiel Volkswagen zu verdanken, die mit dem Tiguan-Parcour am Strand oder der Autostadt im eigenen Seglervillage spannende Inhalte beigesteuert haben“, lobte Karin Böge. Die Stadtwerke Lübeck, die neu ins Boot der Travemünder Woche kamen, setzten erste Akzente zum Thema Energie und Umwelt, einem zukünftigen Themenschwerpunkt.
Die neue Umleitung des Besucherstroms über die Trelleborgallee, damit die so genannte Tornado-Wiese vor dem Leuchtenfeld Segelbooten vorbehalten blieb, nahmen Einheimische und Zugereiste ohne zu murren an. „Wir müssen allerdings nächstes Mal den Eingangsbereich von Westen her noch prominenter gestalten, damit die ersten Stände nicht von den Laufwegen abgeschnitten werden“, analysierte Bergmann selbstkritisch. Hingegen sei das andere Ende des 80.000 Quadratmeter großen Veranstaltungsgeländes in der Bertlingstraße als Shopping Mall zum Stöbern und Einkaufen inzwischen akzeptiert und gut frequentiert worden.
Ungebrochen war der Zulauf in den Strandclubs der Holsten Beach Area, wo vor allem Diskjockeys den Tanzwütigen einheizten. Feiern im „echten“ Strandsand direkt an der Ostsee in unmittelbarer Nähe zu den Booten der Regattateilnehmer ist zu einer festen Größe der Travemünder Woche geworden. Krönender Abschluss der Wochentage war wiederum die Laser- und Pyroperformance, die die Viermastbark „Passat“ als maritimes Wahrzeichen des Orts dieses Jahr in Laut- und Lichteffekte der Show „Gefühlswelten“ einhüllte.
Honoriert worden sei das ausgebaute Musikprogramm auf den vielen, auch kleineren, Bühnen, die jeden Tag vielfältige Live-Acts aller Stilrichtungen boten, so Uwe Bergmann. Bei TW-Klassikern wie der Band „United Four“ im Kuhoutfit, oder der „ABBA Cover Band“ platzte die Festivalbühne im Brügmanngarten aus allen Nähten. „Trotzdem hatten wir praktisch keine Lärmproblematik, weil die Beschallung konzeptionell überdacht wurde und die Akustik technisch ausgereifter ist, als noch vor wenigen Jahren“, erklärte der Chef der gleichnamigen Hamburger Veranstaltungsagentur.
Auch das präventive Konzept von Polizei und Ordnungsamt der Stadt Lübeck ging auf. Mit dreifach verstärkten Einsatzkräften wurden gewalttätige Auseinandersetzungen im Keim erstickt und Jugendalkoholismus von Minderjährigen eingedämmt. „Wir können zwar nicht die Probleme der ganzen Gesellschaft ändern, aber wir können unser Publikum erziehen“, sagte Stolze. „Wir werden den erfolgreichen Weg zu vernünftigen Besuchern weitergehen, denn das danken uns alle Beteiligten.“
Prominente Höhepunkte der zurückliegenden zehn Tage waren die Eröffnung mit Bundesverkehrsminister Wolfgang Tiefensee als Schirmherrn, der der Regattawoche bundespolitischen Glanz und Bedeutung verschafft hatte. Viel Beachtung bis weit über die Grenzen Norddeutschlands hinaus fand zudem der Rotspon-Cup. Den spaßigen Zweikampf der Bürgermeister auf dem Wasser gewann Hamburgs erster Mann, Ole von Beust, mit 2:1 gegen Gastgeber Bernd Saxe aus Lübeck und will 2009 zur Revanche wiederkommen.
Kostenlos kamen etliche zehntausend Kinder auf ihre Kosten. Der CITTI-Park im Brügmanngarten mit Bungeetrampolin, Kletterwand und großen Spielflächen, aber auch die Angebote rund um das Piratenschiff am Strand waren die Magneten der 119. Travemünder Woche. „Jung und alt werden lückenlos bedient“, versicherten Böge, Stolze, Bergmann & Co. übereinstimmend, „denn wir wollen die Kleinen genauso wie die Jugendlichen und die Erwachsenen mit der TW begeistern.“
Bei dieser Mission wünschen sich die Organisatoren für die Vorbereitungen der 120. Jubiläumswoche im kommenden Jahr noch mehr Rückenwind aus dem Lübecker Rathaus. In einer Arbeitsgruppe zur Zukunft der Travemünder Woche war im zurückliegenden Jahr ein Situationsbericht erstellt worden, der vor allem in der Logistik an mehreren Stellen Verbesserungspotential aufzeige, so die TW-Spitze. Dies müsse nun in konkrete Beschlüsse münden und nicht nur durch Baumaßnahmen ausgeschöpft werden. „Auch bei der Darstellung und Bewerbung nach außen ist noch viel Spielraum nach oben.“ Die 120. Travemünder Woche findet vom 17. bis 26. Juli 2009 statt.
Samstag, 26. Juli 2008
Dänische 470er-Frauen gewinnen Travemünder Woche überlegen
26.07.08 - TRAVEMÜNDE. Frauenpower aus dem Ausland dominierte die olympische 470er-Klasse bei der 119. Travemünder Woche: Drei der vier ersten Plätze gingen am Sonnabend (26. Juli) im gemischten Feld an Seglerinnen, angeführt vom überragenden dänischen Duo Henriette Koch und Lene Sommer. „Silber“ holten Jan-Jasper Wagner und Lennart Scheuffler aus Berlin. Obwohl Jan Kurfeld (Wismar) im Finn Dinghy sowie Erik Heil und Thomas Plößel (Berlin) im 49er am achten Wettfahrttag ihre Meister fanden, verteidigten sie in ihren Klassen die Gesamtführung. Neue ORC-Europameister der Sportsboote wurde die tschechischen Segler um Alexandre Tinoco auf der Melges 24 „Bohemia Express“.
„Wir hatten in Travemünde ideale Segelbedingungen und sind stolz, auch alle Männer geschlagen zu haben“, sagte die 23-Jährige Henriette Koch nach einer tadellosen Serie, aus der nach zwei gestrichenen zweiten Plätzen nur Tagessiege zu Buche standen. Bei mäßigem bis frischem Ostnordostwind zeigten die Däninnen zum Abschluss ihrer TW-Regatta noch einmal ihr Können und siegten vor Daria Blaschkewitz und Kerstin Beucke aus Lübeck. Die einheimischen Talente verpassten nur aufgrund eines Ausfalls am Vortag, der drei Wettfahrten kostete, einen Sprung aufs Treppchen. Dort standen dafür Sandra Sandquist und Karin Berg aus Schweden (3.), während Martina Koutna und Michaela Preibischova (Tschechien) mit dem „undankbaren“ vierten Platz vorlieb nehmen mussten.
Der vorletzte Tag der 49er gehörte mit zwei Tagessiegen der neuen Kombination Tobias Schadewaldt und Hannes Baumann aus Kiel. Der 23-Jährige Steuermann kommt aus der Laser-Klasse, hatte dort aber die Olympiaqualifikation genauso verpasst, wie Baumann mit seinem Stammsteuermann Marcus Baur im 49er. Als die Last abgefallen war, kehrte der Erfolg zurück. Schadewaldt wurde bei der Laser-Europameisterschaft in Belgien, die in die Travemünder Woche hineinragte, als bester Deutscher Sechster. „Ich bin jetzt viel lockerer“, erklärte er den Hauptgrund für meine persönliche Bestleitung bisher.
Die 49er-Starts mit Hannes Baumann wolle er zunächst bis zum Ende dieser Saison durchziehen, um dann zu entscheiden, in welcher Klasse es weitergehen solle. „Olympia 2012 bleibt auf jeden Fall das Ziel“, so Schadewaldt. Nachdem er am ersten Renntag aus Termingründen auf einen Antritt in Travemünde verzichten musste, fand das Duo nach Anlaufschwierigkeiten immer besser zueinander und ist Fünfter. „Wir hoffen am Sonntag auf einen Sprung in die Medaillenränge.“ Der Gesamtsieg dürfte Erik Heil und Thomas Plößel, die am Sonnabend zweimal Dritte wurden, bei 21 Punkten Vorsprung vor Max Lutz und Lennard Harneit aus Kiel in zwei noch ausstehenden Wettfahrten trotzdem kaum noch zu nehmen sein.
Schadewaldts Kollege aus dem deutschen Laserkader, Simon Grotelüschen, hätte Mann des vorletzten TW-Tags bei den Finn Dinghies werden können. Doch nach einem zweiten Platz leistete sich das Aushängeschild des TW-Hauptveranstalters Lübecker Yacht-Club einen Frühstart, wurde disqualifiziert und muss am Sonntag seinen vierten Platz ohne Tuchfühlung zum Treppchen verteidigen. Dort wird der Wismarer Junioreneuropameister Jan Kurfeld auch nach der letzten Wettfahrt am Sonntag stehen, obwohl die Tagessiege sechs und sieben an Andre Budzien aus Schwerin (3./14) und den Kieler Thomas Reger (2./13) gingen. Kurfeld ist rechnerisch nicht mehr vom ersten Platz zu trennen.
Das Finale der ORC-Europameisterschaft der Sportsboote wurde zu einem tschechischen Matchrace. „Wir wollten kein Risiko mehr eingehen und haben die ‚Radost II‘ konsequent in Schach gehalten“, meinte der neue Titelträger Tinoco. Sechs Sekunden vor der zweiten Melges 24 mit Milan Hajek an der Pinne steuerte er seinen „Bohemia Express“ über die Ziellinie. Im Schatten dieses Zweikampfs war der Weg für die Max Fun 25 „MXTC“ aus den Niederlanden frei. Skipper Marco van Driel nutzte ihn für den Tagessieg und sicherte sich damit EM-Bronze vor seinem Landsmann Hans Röttger auf der „Pandion“. Beste Deutsche war die Berliner Crew von Michael Kerstan auf der „Yellow Danger“ auf Rang sieben.
Travemünder Woche-Sieger 2008 der Korsare wurden Axel Oberemm und Gerd Linnemann aus Berlin, die sich nach sieben Tagessiegen ungefährdet einen siebten Platz zum Abschluss „gönnten“. Im Endspurt der 420er-Klasse überholten die Cottbuser Bastian und Georg Zinder die polnischen Frauen Anna Goryszeska und Wiktoria Szmit und wurden Erste. Obwohl den Zarnekauer Rekordgewinnern Helge und Christian Sach der 15. TW-Sieg, diesmal in der Formula 18-Klasse, schon vorzeitig sicher ist, werden sie am letzten Tag nochmal antreten. „Es sind die schönsten Segelbedingungen bei der Travemünder Woche solange wie zurückdenken können“, so die Brüder.
Unter Spinnaker gingen vor der Nordermole am späten Sonnabendnachmittag die Wettfahrten der Seesegler zu Ende. Die Yachten kamen von der Mittelstreckenwettfahrt aus Grömitz zurück. Als Erste war die Gib Sea 31 „Thessalona“ von Holger Behrens aus Heiligenhafen nach knapp fünf Stunden auf See wieder da, die auch nach berechneter Zeit ihre Ostsee Cup-Gruppe vier (OSC 4) gewann. Der Supercup der Stadtwerke Lübeck, einer Wertung aus den Kurzwettfahrten am ersten TW-Wochenende und den beiden Mittelstreckenrennen, ging hier jedoch an die „Hatifnatte“ des Lübeckers Arnd Ackermann.
Jörg Dollenberg aus Kiel gewann mit seiner IMX-40 „Dolce Vita“ in der schnellsten Gruppe OSC 5, die am Sonnabend wieder 40 Seemeilen zu absolvieren hatte, nach Platz drei auf den Mittelstrecken, den Supercup. In allen anderen Gruppen waren die Mittelstreckensieger auch Supercupgewinner. Sie heißen Stefan Moll aus Lübeck mit der „No Name“ (OSC 1), Frank Haßlers „Flotte Lotte“ aus Timmerdorfer Strand (OSC 2) sowie die überragende „Funicula“ des Bremers Günther Müller-Röhlck, die in der OSC-3-Gruppe auf den Kurz- und den Mittelstrecken siegte.
Die 119. Travemünder Woche-Regatten gehen am Sonntag mit den Entscheidungen in zehn Bootsklassen zu Ende. Gesucht werden noch die Eurocup-Sieger der 505er und der Javelin-Klasse sowie die besten deutschen Topcat-Segler in den Klassen K1, K2 und K3. Der hochsommerlich warme Nordostwind soll weiter für Traumbedingungen an der Lübecker Bucht sorgen.
Segeln in Zahlen
Ergebnisse vom achten Tag der 119. Travemünder Woche (Sonnabend, 26. Juli)
Olympische Klassen
470er
Endstand nach acht Wettfahrten: 1. Henriette Koch/Lene Sommer (Dänemark) 6 Punkte; 2. Jan-Jasper Wagner/Lennart Scheufler (Berlin) 11; 3. Sandra Sandquist/Karin Berg (Schweden) 19; 4. Martina Koutna/Michaela Preibischova (Tschechien) 25; 5. Markus Meilchen/Michael Justen (Kornwestheim) 34; 6. Daria Blaschkiewitz/Kerstin Beucke (Lübeck) 38.
Finn Dinghy
Gesamtstand nach sieben Wettfahrten: 1. Jan Kurfeld (Wismar) 8 Punkte; 2. Thomas Reger (Kiel) 13; 3. Andre Budzien (Schwerin) 14; 4. Simon Grotelüschen (Lübeck) 26; 5. Dirk Meid (Mendig) 28; 6. Ulli Kurfeld (Wismar) 43.
49er
Gesamtstand nach zehn Wettfahrten: 1. Heil Erik/Thomas Plößel (Berlin) 10 Punkte; 2. Max Lutz/Lennard Harneit (Bünsdorf) 31; 3. Yannick Lexebvre/Matthen Janssens (Belgien) 33; 4. Martin Due/Peter Keller (Dänemark) 34; 5. Tobias Schadewaldt/Hannes Baumann (Kiel) 38; 6. Michel Münker/Oliver Lewin (Kiel) 41.
Internationale und nationale Klassen:
ORC-Europameisterschaft der Sportsboote
Endstand nach neun Wettfahrten: 1. Bohemia Express (Alexandre Tinoco/Tschechien) 9 Punkte; 2. Radost II (M Hajek SK/Tschechien) 13; 3. MXTC (Marco van Driel/Niederlande) 24; 4. Pandion (Hans Rottger/Niederlande) 27; 5. Black Max (Rinke van der Veen/Niederlande) 34; 6. Loading Systems (Adrie Gouweleeuw/Niederlande) 34.
Eurocup der 505er
Gesamtstand nach neun Wettfahrten: 1. Jens Findel/Johannes Tellen (Kiel) 10 Punkte; 2. Lutz Stengel/Frank Feller (Rostock) 17; 3. Stefan Köchlin/Andreas Achterberg (Molfsee) 21; 4. Martin Goerge/Axel Priegann (kiel) 27; 5. Michael Quirk/Simon Reffold (Australien) 28; 6. Stefan Böhm/Gerald Roos (Hürth) 36.
Eurocup der Javelin
Gesamtstand nach neun Wettfahrten: 1. Brian und David Earl (Großbritannien) 11 Punkte; 2. Richard und Kathryn Smith (Großbritannien) 20; 3. Thomas Bröker/Volkmar Prehn (Achim) 21; 4. Jens und Jan Schlittenhard (Braunschweig) 30; 5. Ben und Richard Fisher (Großbritannien) 32; 6. Peter Borck/Heiko Haake (Wardenburg) 38.
Deutsche Bestenermittlung der Topcat K1
Gesamtstand nach acht Wettfahrten: 1. Sebastian Pfohl/Thomas Posch (Marquartstein) 11 Punkte; 2. Olaf Leuschner/Tim Steigert (München) 16; 3. Rainer und Nina Klaus (Otterstadt) 17; 4. Wilfried Jodorf/Günter Mörtel (München) 22; 5. Andreas Schwerla/Matthias Werth (Ambach/Münsing) 27; 6. Michael Winkelmann/Nicole Marquardsen (Hamburg) 33.
Deutsche Bestenermittlung der Topcat K2
Gesamtstand nach acht Wettfahrten: 1. Harald und Heike Ortmann (Quickborn) 9 Punkte; 2. Sascha Treichel/Christian Tetsch (Wolfsburg) 12; 3. Sven Jürgensen/Fabian Steinbeck (Munkwolstrup) 14, 4. Ralf und Ronald Zank (Panketal) 24; 5. Dirk Säger/Katharina Kraatz (Grünstadt) 26; 6. Jürgen und Sabine Knops (Kempen) 26.
Deutsche Bestenermittlung der Topcat K3
Gesamtstand nach acht Wettfahrten: 1. Wolfgang Gommel (Regensburg) 11 Punkte; 2. Lorenz Buchler (Berlin) 14; 3. Erich Brandstetter (Gröbenzell) 14; 4. Tom Grigoleit (Ingolstadt) 17; 5. Stefan Albrecht (Renningen) 29; 6. Dieter Berkenkamp (Selm-Bork) 31.
Korsar
Endstand nach acht Wettfahrten: 1. Axel Oberemm/Gerd Linnemann (Berlin) 6 Punkte; 2. Oliver Schaber/Ralf Blum (Duisburg) 12; 3. Susi und Kicki Krüger (Berlin) 16; 4. Stephan Arlt/Manja Vorbeck Heyn (Berlin) 22; 5. Dieter Semsek/David Lacroix (Gundelfingen) 40; 6. Axel Gramberg/Andrea Christ (Heidelberg) 40.
420er
Endstand nach acht Wettfahrten: 1. Bastian undGeorg Zinder (Cottbus) 10 Punkte; 2. Anna Goryszewska/Wiktoria Szmit (Polen) 12; 3. Kevin Reisenauer/Sven Kirstein (Lübeck) 14; 4. Colin Glinkowski/Antonia Behrend (Dreieich) 17; 5. Fabian Boerger/Swantje Kopetsch (Lübeck) 22; 6. Marc Reisenauer/Julian Höppner (Lübeck) 34.
Contender
Gesamtstand nach neun Wettfahrten: 1. Christian Krupp (Hamburg) 12 Punkte; 2. Stuart Brown (Lübeck) 20; 3. Oliver Thies (Tangstedt) 24; 4. Klaus Jünemann (München) 30; 5. Dirk Mueller (Bremen) 33; 6. Alexander Gröhlich (Wunstorf) 45.
Formula 18
Gesamtstand nach acht Wettfahrten: 1. Helge und Christian Sach (Zarnekau) 6 Punkte; 2. Justus Wolf/Rea Nies (Hamburg) 13; 3. Eckart Kaphengst/Rasmus Toepsch (Kiel) 14; 4. Arne Gosche/Hannes Pegel (Kiel) 21; 5. Sven Lindstädt/Susanne Hahn (Norderstedt) 28; 6. Frank Rübling/Maddin Bach (Oststeinbek) 34.
Seesegler
Gesamtsieger der Mittelstrecken
(Travemünde–Grömitz und Grömitz–Travemünde)
OSC 1: No name (Stefan Moll/Lübeck) 2 Punkte
OSC 2: Flotte Lotte (Frank Haßler/Timmendorfer Strand) 3 Punkte
OSC 3: Funicula (Günther Müller-Röhlck/Bremen) 2 Punkte
OSC 4: Thessalona (Holger Behrens/Heiligenhafen) 2 Punkte
OSC 5: Shoddy (Christian Heinritz/Heiligenhafen) 2 Punkte
Supercup der Stadtwerke Lübeck
(Gesamtwertung Kurz- und Mittelstecken)
OSC 1: No name (Stefan Moll/Lübeck) 3 Punkte
OSC 2: Flotte Lotte (Frank Haßler/Timmendorfer Strand) 6 Punkte
OSC 3: Funicula (Günther Müller-Röhlck/Bremen) 2 Punkte
OSC 4: Hatifnatte (Arnd Ackermann/Lübeck) 3 Punkte
OSC 5: Dolce Vita (Jörg Dollenberg/Kiel) 4 Punkte
„Wir hatten in Travemünde ideale Segelbedingungen und sind stolz, auch alle Männer geschlagen zu haben“, sagte die 23-Jährige Henriette Koch nach einer tadellosen Serie, aus der nach zwei gestrichenen zweiten Plätzen nur Tagessiege zu Buche standen. Bei mäßigem bis frischem Ostnordostwind zeigten die Däninnen zum Abschluss ihrer TW-Regatta noch einmal ihr Können und siegten vor Daria Blaschkewitz und Kerstin Beucke aus Lübeck. Die einheimischen Talente verpassten nur aufgrund eines Ausfalls am Vortag, der drei Wettfahrten kostete, einen Sprung aufs Treppchen. Dort standen dafür Sandra Sandquist und Karin Berg aus Schweden (3.), während Martina Koutna und Michaela Preibischova (Tschechien) mit dem „undankbaren“ vierten Platz vorlieb nehmen mussten.
Der vorletzte Tag der 49er gehörte mit zwei Tagessiegen der neuen Kombination Tobias Schadewaldt und Hannes Baumann aus Kiel. Der 23-Jährige Steuermann kommt aus der Laser-Klasse, hatte dort aber die Olympiaqualifikation genauso verpasst, wie Baumann mit seinem Stammsteuermann Marcus Baur im 49er. Als die Last abgefallen war, kehrte der Erfolg zurück. Schadewaldt wurde bei der Laser-Europameisterschaft in Belgien, die in die Travemünder Woche hineinragte, als bester Deutscher Sechster. „Ich bin jetzt viel lockerer“, erklärte er den Hauptgrund für meine persönliche Bestleitung bisher.
Die 49er-Starts mit Hannes Baumann wolle er zunächst bis zum Ende dieser Saison durchziehen, um dann zu entscheiden, in welcher Klasse es weitergehen solle. „Olympia 2012 bleibt auf jeden Fall das Ziel“, so Schadewaldt. Nachdem er am ersten Renntag aus Termingründen auf einen Antritt in Travemünde verzichten musste, fand das Duo nach Anlaufschwierigkeiten immer besser zueinander und ist Fünfter. „Wir hoffen am Sonntag auf einen Sprung in die Medaillenränge.“ Der Gesamtsieg dürfte Erik Heil und Thomas Plößel, die am Sonnabend zweimal Dritte wurden, bei 21 Punkten Vorsprung vor Max Lutz und Lennard Harneit aus Kiel in zwei noch ausstehenden Wettfahrten trotzdem kaum noch zu nehmen sein.
Schadewaldts Kollege aus dem deutschen Laserkader, Simon Grotelüschen, hätte Mann des vorletzten TW-Tags bei den Finn Dinghies werden können. Doch nach einem zweiten Platz leistete sich das Aushängeschild des TW-Hauptveranstalters Lübecker Yacht-Club einen Frühstart, wurde disqualifiziert und muss am Sonntag seinen vierten Platz ohne Tuchfühlung zum Treppchen verteidigen. Dort wird der Wismarer Junioreneuropameister Jan Kurfeld auch nach der letzten Wettfahrt am Sonntag stehen, obwohl die Tagessiege sechs und sieben an Andre Budzien aus Schwerin (3./14) und den Kieler Thomas Reger (2./13) gingen. Kurfeld ist rechnerisch nicht mehr vom ersten Platz zu trennen.
Das Finale der ORC-Europameisterschaft der Sportsboote wurde zu einem tschechischen Matchrace. „Wir wollten kein Risiko mehr eingehen und haben die ‚Radost II‘ konsequent in Schach gehalten“, meinte der neue Titelträger Tinoco. Sechs Sekunden vor der zweiten Melges 24 mit Milan Hajek an der Pinne steuerte er seinen „Bohemia Express“ über die Ziellinie. Im Schatten dieses Zweikampfs war der Weg für die Max Fun 25 „MXTC“ aus den Niederlanden frei. Skipper Marco van Driel nutzte ihn für den Tagessieg und sicherte sich damit EM-Bronze vor seinem Landsmann Hans Röttger auf der „Pandion“. Beste Deutsche war die Berliner Crew von Michael Kerstan auf der „Yellow Danger“ auf Rang sieben.
Travemünder Woche-Sieger 2008 der Korsare wurden Axel Oberemm und Gerd Linnemann aus Berlin, die sich nach sieben Tagessiegen ungefährdet einen siebten Platz zum Abschluss „gönnten“. Im Endspurt der 420er-Klasse überholten die Cottbuser Bastian und Georg Zinder die polnischen Frauen Anna Goryszeska und Wiktoria Szmit und wurden Erste. Obwohl den Zarnekauer Rekordgewinnern Helge und Christian Sach der 15. TW-Sieg, diesmal in der Formula 18-Klasse, schon vorzeitig sicher ist, werden sie am letzten Tag nochmal antreten. „Es sind die schönsten Segelbedingungen bei der Travemünder Woche solange wie zurückdenken können“, so die Brüder.
Unter Spinnaker gingen vor der Nordermole am späten Sonnabendnachmittag die Wettfahrten der Seesegler zu Ende. Die Yachten kamen von der Mittelstreckenwettfahrt aus Grömitz zurück. Als Erste war die Gib Sea 31 „Thessalona“ von Holger Behrens aus Heiligenhafen nach knapp fünf Stunden auf See wieder da, die auch nach berechneter Zeit ihre Ostsee Cup-Gruppe vier (OSC 4) gewann. Der Supercup der Stadtwerke Lübeck, einer Wertung aus den Kurzwettfahrten am ersten TW-Wochenende und den beiden Mittelstreckenrennen, ging hier jedoch an die „Hatifnatte“ des Lübeckers Arnd Ackermann.
Jörg Dollenberg aus Kiel gewann mit seiner IMX-40 „Dolce Vita“ in der schnellsten Gruppe OSC 5, die am Sonnabend wieder 40 Seemeilen zu absolvieren hatte, nach Platz drei auf den Mittelstrecken, den Supercup. In allen anderen Gruppen waren die Mittelstreckensieger auch Supercupgewinner. Sie heißen Stefan Moll aus Lübeck mit der „No Name“ (OSC 1), Frank Haßlers „Flotte Lotte“ aus Timmerdorfer Strand (OSC 2) sowie die überragende „Funicula“ des Bremers Günther Müller-Röhlck, die in der OSC-3-Gruppe auf den Kurz- und den Mittelstrecken siegte.
Die 119. Travemünder Woche-Regatten gehen am Sonntag mit den Entscheidungen in zehn Bootsklassen zu Ende. Gesucht werden noch die Eurocup-Sieger der 505er und der Javelin-Klasse sowie die besten deutschen Topcat-Segler in den Klassen K1, K2 und K3. Der hochsommerlich warme Nordostwind soll weiter für Traumbedingungen an der Lübecker Bucht sorgen.
Segeln in Zahlen
Ergebnisse vom achten Tag der 119. Travemünder Woche (Sonnabend, 26. Juli)
Olympische Klassen
470er
Endstand nach acht Wettfahrten: 1. Henriette Koch/Lene Sommer (Dänemark) 6 Punkte; 2. Jan-Jasper Wagner/Lennart Scheufler (Berlin) 11; 3. Sandra Sandquist/Karin Berg (Schweden) 19; 4. Martina Koutna/Michaela Preibischova (Tschechien) 25; 5. Markus Meilchen/Michael Justen (Kornwestheim) 34; 6. Daria Blaschkiewitz/Kerstin Beucke (Lübeck) 38.
Finn Dinghy
Gesamtstand nach sieben Wettfahrten: 1. Jan Kurfeld (Wismar) 8 Punkte; 2. Thomas Reger (Kiel) 13; 3. Andre Budzien (Schwerin) 14; 4. Simon Grotelüschen (Lübeck) 26; 5. Dirk Meid (Mendig) 28; 6. Ulli Kurfeld (Wismar) 43.
49er
Gesamtstand nach zehn Wettfahrten: 1. Heil Erik/Thomas Plößel (Berlin) 10 Punkte; 2. Max Lutz/Lennard Harneit (Bünsdorf) 31; 3. Yannick Lexebvre/Matthen Janssens (Belgien) 33; 4. Martin Due/Peter Keller (Dänemark) 34; 5. Tobias Schadewaldt/Hannes Baumann (Kiel) 38; 6. Michel Münker/Oliver Lewin (Kiel) 41.
Internationale und nationale Klassen:
ORC-Europameisterschaft der Sportsboote
Endstand nach neun Wettfahrten: 1. Bohemia Express (Alexandre Tinoco/Tschechien) 9 Punkte; 2. Radost II (M Hajek SK/Tschechien) 13; 3. MXTC (Marco van Driel/Niederlande) 24; 4. Pandion (Hans Rottger/Niederlande) 27; 5. Black Max (Rinke van der Veen/Niederlande) 34; 6. Loading Systems (Adrie Gouweleeuw/Niederlande) 34.
Eurocup der 505er
Gesamtstand nach neun Wettfahrten: 1. Jens Findel/Johannes Tellen (Kiel) 10 Punkte; 2. Lutz Stengel/Frank Feller (Rostock) 17; 3. Stefan Köchlin/Andreas Achterberg (Molfsee) 21; 4. Martin Goerge/Axel Priegann (kiel) 27; 5. Michael Quirk/Simon Reffold (Australien) 28; 6. Stefan Böhm/Gerald Roos (Hürth) 36.
Eurocup der Javelin
Gesamtstand nach neun Wettfahrten: 1. Brian und David Earl (Großbritannien) 11 Punkte; 2. Richard und Kathryn Smith (Großbritannien) 20; 3. Thomas Bröker/Volkmar Prehn (Achim) 21; 4. Jens und Jan Schlittenhard (Braunschweig) 30; 5. Ben und Richard Fisher (Großbritannien) 32; 6. Peter Borck/Heiko Haake (Wardenburg) 38.
Deutsche Bestenermittlung der Topcat K1
Gesamtstand nach acht Wettfahrten: 1. Sebastian Pfohl/Thomas Posch (Marquartstein) 11 Punkte; 2. Olaf Leuschner/Tim Steigert (München) 16; 3. Rainer und Nina Klaus (Otterstadt) 17; 4. Wilfried Jodorf/Günter Mörtel (München) 22; 5. Andreas Schwerla/Matthias Werth (Ambach/Münsing) 27; 6. Michael Winkelmann/Nicole Marquardsen (Hamburg) 33.
Deutsche Bestenermittlung der Topcat K2
Gesamtstand nach acht Wettfahrten: 1. Harald und Heike Ortmann (Quickborn) 9 Punkte; 2. Sascha Treichel/Christian Tetsch (Wolfsburg) 12; 3. Sven Jürgensen/Fabian Steinbeck (Munkwolstrup) 14, 4. Ralf und Ronald Zank (Panketal) 24; 5. Dirk Säger/Katharina Kraatz (Grünstadt) 26; 6. Jürgen und Sabine Knops (Kempen) 26.
Deutsche Bestenermittlung der Topcat K3
Gesamtstand nach acht Wettfahrten: 1. Wolfgang Gommel (Regensburg) 11 Punkte; 2. Lorenz Buchler (Berlin) 14; 3. Erich Brandstetter (Gröbenzell) 14; 4. Tom Grigoleit (Ingolstadt) 17; 5. Stefan Albrecht (Renningen) 29; 6. Dieter Berkenkamp (Selm-Bork) 31.
Korsar
Endstand nach acht Wettfahrten: 1. Axel Oberemm/Gerd Linnemann (Berlin) 6 Punkte; 2. Oliver Schaber/Ralf Blum (Duisburg) 12; 3. Susi und Kicki Krüger (Berlin) 16; 4. Stephan Arlt/Manja Vorbeck Heyn (Berlin) 22; 5. Dieter Semsek/David Lacroix (Gundelfingen) 40; 6. Axel Gramberg/Andrea Christ (Heidelberg) 40.
420er
Endstand nach acht Wettfahrten: 1. Bastian undGeorg Zinder (Cottbus) 10 Punkte; 2. Anna Goryszewska/Wiktoria Szmit (Polen) 12; 3. Kevin Reisenauer/Sven Kirstein (Lübeck) 14; 4. Colin Glinkowski/Antonia Behrend (Dreieich) 17; 5. Fabian Boerger/Swantje Kopetsch (Lübeck) 22; 6. Marc Reisenauer/Julian Höppner (Lübeck) 34.
Contender
Gesamtstand nach neun Wettfahrten: 1. Christian Krupp (Hamburg) 12 Punkte; 2. Stuart Brown (Lübeck) 20; 3. Oliver Thies (Tangstedt) 24; 4. Klaus Jünemann (München) 30; 5. Dirk Mueller (Bremen) 33; 6. Alexander Gröhlich (Wunstorf) 45.
Formula 18
Gesamtstand nach acht Wettfahrten: 1. Helge und Christian Sach (Zarnekau) 6 Punkte; 2. Justus Wolf/Rea Nies (Hamburg) 13; 3. Eckart Kaphengst/Rasmus Toepsch (Kiel) 14; 4. Arne Gosche/Hannes Pegel (Kiel) 21; 5. Sven Lindstädt/Susanne Hahn (Norderstedt) 28; 6. Frank Rübling/Maddin Bach (Oststeinbek) 34.
Seesegler
Gesamtsieger der Mittelstrecken
(Travemünde–Grömitz und Grömitz–Travemünde)
OSC 1: No name (Stefan Moll/Lübeck) 2 Punkte
OSC 2: Flotte Lotte (Frank Haßler/Timmendorfer Strand) 3 Punkte
OSC 3: Funicula (Günther Müller-Röhlck/Bremen) 2 Punkte
OSC 4: Thessalona (Holger Behrens/Heiligenhafen) 2 Punkte
OSC 5: Shoddy (Christian Heinritz/Heiligenhafen) 2 Punkte
Supercup der Stadtwerke Lübeck
(Gesamtwertung Kurz- und Mittelstecken)
OSC 1: No name (Stefan Moll/Lübeck) 3 Punkte
OSC 2: Flotte Lotte (Frank Haßler/Timmendorfer Strand) 6 Punkte
OSC 3: Funicula (Günther Müller-Röhlck/Bremen) 2 Punkte
OSC 4: Hatifnatte (Arnd Ackermann/Lübeck) 3 Punkte
OSC 5: Dolce Vita (Jörg Dollenberg/Kiel) 4 Punkte
Jan Kurfelds einsame Finn-Show
Bei frischem Ostnordost Wind und bis zu zwei Meter hohen Wellen vor der Küste Travemündes boten vor allem die 49er auf der strandnahen Bahn Beach spektakulären Segelsport. „Uns hat das riesigen Spaß gemacht“, meinten die ungefährdeten Erik Heil und Thomas Plößel, „viel mehr geht auch nicht.“ So manche Teilnehmer aus der zweiten Tabellenhälfte sorgten für
Seine ganze Klasse zeigte Jan Kurfeld auf der Bahn Charlie, wo sich neben Reger auch der Mastersweltmeister der über 40-Jährigen, Andre Budzin aus Schwerin, und Lokalmatador Simon Grotelüschen die Zähne an dem Junioreneuropameister ausbissen. „Er ist gerade bei den Bedingungen einfach einen Tick schneller“, so Laser-As Grotelüschen, „obwohl mir am Ende meist nur 20 Meter fehlten.“ Am Finn Dinghy habe er Geschmack gefunden, jedoch wolle er da „die nächsten vier Jahre nicht ran.“ Nach verpasster Olympiaqualifikation in diesem Jahr will der Lübecker 2012 bei den Spielen in Weymouth/Großbritannien im Laser dabei sein.
Ihre körperlichen Vorteile gegenüber den zu TW-Beginn besseren Frauencrews spielten die 470er-Männer Wagner/Scheuffler voll aus. Auch die Schwedinnen Sandra Sandquist und Karin Berg als Gesamtdritte und die Tschechinnen Martina Koutna und Michaela Preibischova (4.) hatten bei den harten Bedingungen keine Chance.
Bei der ORC-Europameisterschaft der Sportsboote wurden die Rollen am vorletzten EM-Tag klar verteilt. Alexandre Tinoco aus Tschechien setzte sich mit seiner „Bohemia Express“ mit zwei Tagessiegen gegen seinen Landsmann Milan Hajek von der „Radost II“ durch und führt vor dem Finale mit zweieinhalb Punkten. Gegen die beiden Melges 24 fanden die vier nachfolgenden Max Fun 25 aus den Niederlanden keine Mittel.
Nach der letzten Wettfahrt der Deutsche Folkeboot-Meisterschaft schwärmte der Obmann der Flotte Lübecker Bucht, Heino Haase, von „karibischen Segelbedingungen“. Der 70-Jährige hatte die DM zur Travemünder Woche geholt und mit 58 Teilnehmern das bisher größte Feld überhaupt zusammen getrommelt. Nachdem der Titel schon am Vortag an das Berliner Trio Nielsen/Dehn/Paschke gegangen war, sicherten sich die Kieler Titelverteidiger Ulf und Dieter Kipcke mit Lars Farien im Endspurt „Silber“.
Eine Stunde vor allen anderen Kleinbooten liefen am Morgen die seegehenden Yachten aus dem Hafen von Travemünde aus, um auf die Mittelstrecke nach Grömitz zu gehen. Der Zubringer und die Rückkehr am Sonnabend werden mit in die Wertung für den Supercup der Stadtwerke Lübeck einfließen. Im ersten Teil forderte Wettfahrtleiter Jens Kath die 40 Teilnehmer mit rund 40 Seemeilen um verschiedene Seezeichen in der Lübecker Bucht herum. Dafür brauchten die Schnellsten gut sechs Stunden und die Langsamsten fast siebeneinhalb. „Wir hatten frische bis starke nordöstliche Winde mit Böen von gut sechs Beaufort“, berichtete die Hamburger Crew der Swan 48 „Bigeasy“ (Neunter OSC 5), „das war Segeln vom Feinsten, aber bei Manöver für die meisten schon hart an der Grenze des Machbaren.“
Nach berechneter Zeit ging der Sieg in der Klasse OSC 1 an die „No Name“ von Stefan Moll (Lübeck). Frank Haßlers „Flotte Lotte“ aus Timmendorfer Strand lag in der OSC-2-Gruppe vorn. Die „Funicula“ von Günther Müller-Röhlck (Bremen) gewann im OSC 3 knapp. Die ersten Plätze im OSC 4 mit der „Thessalona“ (Holger Behrens) und OSC 5 mit der „Shoddy“ (Christian Heinritz) gingen nach Heiligenhafen. Die Rückführungswettfahrt nach Travemünde startet am Sonnabend um 11 Uhr vor Grömitz zeitgleich mit dem achten Wettfahrttag der TW mit 13 Bootsklassen auf fünf Bahnen. Fotos: Travemünder-Woche.
Segeln in Zahlen
Ergebnisse vom siebten Tag der 119. Travemünder Woche (Freitag, 25. Juli)
Olympische Klassen
470er
Gesamtstand nach sieben Wettfahrten:
1. Henriette Koch/Lene Sommer (Dänemark) 7 Punkte
2. Jan-Jasper Wagner/Lennart Scheufler (Berlin) 11
3. Sandra Sandquist/Karin Berg (Schweden) 19
4. Martina Koutna/Michaela Preibischova (Tschechien) 25
5. Markus Meilchen/Michael Justen (Kornwestheim) 34
6. Kristof Doffing/Jan Kaminski (Darmstadt) 38
Finn Dinghy
Gesamtstand nach fünf Wettfahrten:
1. Jan Kurfeld (Wismar) 4 Punkte
2. Thomas Reger (Kiel) 9
3. Andre Budzien (Schwerin) 10
4. Simon Grotelüschen (Lübeck) 14
5. Dirk Meid (Mendig) 19
6. Friedrich Müller (Emden) 29
49er
Gesamtstand nach sieben Wettfahrten
1. Heil Erik/Thomas Plößel (Berlin) 6 Punkte
2. Max Lutz/Lennart Harneit (Bünsdorf) 21
3. Yannick Lexebvre/Matthen Janssens (Belgien) 24
4. Heinrich Bayern/Daniele DiMartino (Kaltenberg) 37
5. Martin Due/Peter Keller (Dänemark) 39
6. Michel Münker/Oliver Lewin (Kiel) 44
Internationale und nationale Klassen
Deutsche Meisterschaft der Folkeboote
Endstand nach acht Wettfahrten:
1. Nielsen/Dehn/Krzystof (Berlin) 11 Punkte
2. Kipcke/Kipcke/Farien (Kiel) 15
3. Furthmann/Mrowka/Ceccotti (Kiel) 23
4. Rehbehn/Rehbehn/Kringel (Kiel) 23
5. Breitenbach/Stange/Stange (Kiel) 36
6. Schneider/Dörband/Thieme (Berlin) 41
ORC-Europameisterschaft der Sportsboote
Gesamtstand nach acht Wettfahrten:
1. Bohemia Express (Alexandre Tindco/Tschechien) 7 Punkte
2. Radost II (Milan Hajek/Tschechien) 10
3. Pandion (Hans Rottger/Niederlande) 21
4. MXTC (Marco van Driel/Niederlande) 24
5. Loading Systems (Adrie Gouweleeuw/Niederlande) 28
6. Black Max (Rinke van der Veen/Niederlande) 30
Eurocup der 505er
Gesamtstand nach sechs Wettfahrten:
1. Jens Findel/Johannes Tellen (Kiel) 5 Punkte
2. Stefan Köchlin/Andreas Achterberg (Molfsee) 16
3. Martin Goerge/Axel Priegann (Kiel) 17
4. Michael Quirk/Simon Reffold (Australien) 18
5. Lutz Stengel/Frank Feller (Rostock) 21
6. Stefan Böhm/Gerald Roos (Hürth) 26
Eurocup der Javelin
Gesamtstand nach sechs Wettfahrten:
1. Brian und David Earl (Großbritannien) 6 Punkte
2. Richard und Kathryn Smith (Großbritannien) 12
3. Ben und Richard Fisher (Großbritannien) 19
4. Thomas Bröker/Volkmar Prehn (Achim) 20
5. Jens und Jan Schlittenhard (Braunschweig) 23
6. Peter Borck/Heiko Haake (Wardenburg) 25
Deutsche Bestenermittlung der Topcat K1
Gesamtstand nach fünf Wettfahrten:
1. Sebastian Pfohl/Thomas Posch (Marquartstein) 7 Punkte
2. Olaf Leuschner/Tim Steigert (München) 13
3. Andreas Schwerla/Matthias Werth (Ambach/Münsing) 15
4. Wilfried Jodorf/Günter Mörtel (München) 16
5. Sebastian und Alexander Moser (Freiburg) 21
6. Rainer und Nina Klaus (Otterstadt) 21
Deutsche Bestenermittlung der Topcat K2
Gesamtstand nach fünf Wettfahrten:
1. Harald und Heike Ortmann (Quickborn) 5 Punkte
2. Sven Jürgensen/Fabian Steinbeck (Munkwolstrup) 8
3. Sascha Treichel/Christian Tetsch (Wolfsburg) 10
4. Jürgen Knops (Kempen) 16
5. Dirk Säger/Katharina Kraatz (Grünstadt) 20
6. Ralf und Ronald Zank (Panketal) 23
Deutsche Bestenermittlung der Topcat K3
Gesamtstand nach fünf Wettfahrten:
1. Lorenz Buchler (Berlin) 9 Punkte
2. Erich Brandstetter (Gröbenzell) 9
3. Wolfgang Gommel (Regensburg) 10
4. Tom Grigoleit (Ingolstadt) 11
5. Stefan Albrecht (Renningen) 18
6. Dieter Berkenkampg (Selm-Bork) 24
Trias
Endstand nach acht Wettfahrten:
1. Strang/Strang/Sturm (Mülheim/Ruhr) 8 Punkte
2. Stamm/Reeh/Gläser (Berlin) 11
3. Hanisch/Hallensleben/Hanisch (Berlin) 14
4. Stansch/Broy/Broy (Berlin) 28
5. Willberg/Schädl/Reimer (Tutzing) 32
6. Assheuer/Zeller/Matthai (Köln) 41
Korsar
Gesamtstand nach sieben Wettfahrten:
1. Axel Oberemm/Gerd Linnemann (Berlin) 6 Punkte
2. Oliver Schaber/Ralf Blum (Duisburg) 14
3. Susi Krüger/Kicki Krüger (Berlin) 16
4. Stephan Arlt/Manja Vorbeck Heyn (Berlin) 24
5. Dieter Semsek/David Lacroix (Gundelfingen) 43
6. Axel Gramberg/Andrea Christ (Heidelberg) 43
420er
Gesamtstand nach sieben Wettfahrten:
1. Bastian und Georg Zinder (Cottbus) 11 Punkte
2. Kevin Reisenauer/Sven Kirstein (Lübeck) 14
3. Anna Goryszewska/Wiktoria Szmit (Polen) 17
4. Colin Glinkowski/Antonia Behrend (Dreieich) 19
5. Fabian Boerger/Swantje Kopetsch (Lübeck) 22
6. Marc Reisenauer/Julian Höppner (Lübeck) 41
Contender
Gesamtstand nach sechs Wettfahrten:
1. Christian Krupp (Hamburg) 9 Punkte
2. Oliver Thies (Tangstedt) 13
3. Stuart Brown (Lübeck) 13
4. Dirk Mueller (Bremen) 20
5. Alexander Gröhlich (Wunstorf) 29
6. Klaus Jünemann (München) 29
Formula 18
Gesamtstand nach fünf Wettfahrten:
1. Helge und Christian Sach (Zarnekau) 4 Punkte
2. Eckart Kaphengst/Rasmus Toepsch (Kiel) 11
3. Arne Gosche/Hannes Pegel (Kiel) 12
4. Justus Wolf/Rea Nies (Hamburg) 13
5. Sven Lindstädt/Susanne Hahn (Norderstedt) 22
6. Frank Rübling/Maddin Bach (Oststeinbek) 25
Sieger der Mittelstrecke von Travemünde nach Grömnitz
OSC I:
No name (Stefan Moll/Lübeck)
OSC II:
Flotte Lotte (Frank Haßler/Timmendorfer Strand)
OSC III:
Funicula (Günther Müller-Röhlck/Bremen)
OSC IV:
Thessalona (Holger Behrens/Heiligenhafen)
OSC V:
Shoddy (Christian Heinritz/Heiligenhafen)
Ergebnislisten im Detail >
Donnerstag, 24. Juli 2008
Nielsen/Dehn/Paschke sind vorzeitig DM der Volkeboote
24.07.08 - TRAVEMÜNDE. Berlin-Tag bei der 119. Travemünder Woche: Christoph Nielsen, Torben Dehn und Krzystof Paschke wurden am Mittwoch (24. Juli) vorzeitig neue deutsche Meister der Folkeboote. Die olympische 470er-Klasse blieb nahezu fest in Frauenhand. Einzig Jan-Jasper Wagner und Lennart Scheufler aus der Bundeshauptstadt brachen als Zweite hinter den ungeschlagenen Däninnen Henriette Koch und Lene Sommer in die Phalanx ein. Ebenfalls eine weiße Weste schafften Erik Heil und Thomas Plößl (ebenfalls Berlin) im 49er vor den Dänen Martin Due und Peter Keller. Bei den stark besetzten Finn Dinghies hatte Junioreneuropameister Jan Kurfeld aus Wismar zum Auftakt den Bug vor seinem Kaderkollegen Thomas Reger (Kiel).
Als die 57 Folkeboot-Crews am Donnerstagnachmittag bei herrlichsten Segelbedingungen an den Start ihrer dritten Tageswettfahrt der DM gingen, saßen Nielsen, Dehn und Paschke schon beim Champagner im Hafen. „Wir haben dreimal nachgerechnet, dass wir mit zwei Streichern in den noch ausstehenden Wettfahrten nicht mehr zu schlagen sind“, erklärte der Steuermann, „und wir wollten den knappen Kampf um Platz zwei nicht beeinflussen.“ Dort liegen die Kieler Trios um Ulf Kipcke und Walther Furthmann vor der letzten Wettfahrt mit 23 Punkten gleichauf.
„Von den Männern ist hier nicht so viel zu sehen“, meinte Lübecks beste 470er-Seglerin, Daria Blaschkiewitz, die mit ihrer Vorschoterin Kerstin Beucke Dritte vor zwei weiteren Frauen-Duos aus Schweden und Tschechien ist. „Wir hatten Traumbedingungen“, so die Steuerfrau, „es war sonnig warm bei konstanter Brise bis Stärke vier.“ Für die 2008 noch folgenden Deutschen Meisterschaften scheinen die beiden Architekturstudentinnen also bestens gerüstet. Nur das Fernziel Olympia 2012 wollen sie noch offen lassen. „Dazu müssten noch ein paar Weichen im Umfeld gestellt werden“, sagte Daria Blaschkewitz.
Die überragenden 49er-Segler Heil/Plößel träumen immerhin schon von Weymouth 2012, obwohl noch ihre Olympiakampagne für die Spiele in Großbritannien noch nicht ausdrücklich gestartet wurde. „Das hängt bei uns auch von der Finanzierung ab“, erklärte der Vorschoter, „wir müssten das Vollzeit machen, wenn das Aussicht auf Erfolg haben soll. Dazu bräuchten wir einen Sponsor.“ Mit vier lupenreinen Tagessiegen empfahlen sich die 18- und 20-jährigen Youngster schon mal potentiellen Partnern.
Mit 31 Booten kämpft nach langer Abstinenz auf Anhieb wieder ein stattliches Feld der olympischen Finn Dinghies bei der Travemünder Woche. Nur an die Klasse eines Jan Kurfeld (20) reichte am Donnerstag kaum jemand heran. In drei Rennen wurde Deutschlands hoffnungsvollstes Talent in dieser Einhandsklasse nur einmal knapp besiegt, nämlich ausgerechnet von dem Schweriner Andre Budzien (45). Der „Senior“ im Finn wurde zuletzt zweimal Mastersweltmeister (Ü40). „Andre hat soviel Erfahrung, der kann uns noch immer das Wasser reichen, so Kurfeld. Dem Lokalmatador Simon Grotelüschen, der an sich in der Laserklasse zu Hause ist, gelang als Tagesfünftem eine gelungene Premiere auf fremdem Terrain.
Spannender als bei der ORC-Europameisterschaft der Sportsboote könnte ein Regattatag kaum verlaufen. Die ersten drei Boote teilten sich die ersten drei Plätze in drei Tageswettfahrten gleichmäßig auf. Aufgrund des nun eingerechneten Streichresultats gab es im innertschechischen Zweikampf der Melges 24 einen Führungswechsel. Alexandre Tinoco schob seinen „Bohemia Express“ vor die punktgleiche „Radost II“ von Milan Hajek. „Wenn zwei sich streiten, wollen wir zuschlagen“, meinte dagegen der drittplatzierten Niederländer Marco van Driel, der mit seiner Max Fun 25 „MYTC“ nur einen Zähler zurück in Lauerstellung liegt.
Hart umkämpft war der Start in den deutschen Eurocup der internationalen 505er. Nach Platz drei zu Beginn drehten die Kieler Jens Findel und Johannes Tellen auf und segelten zwei Tagessiege, mit denen sie die Rostocker Lutz Stengel und Frank Feller vier Punkte zurück auf Platz zwei verwiesen. Einen Zähler zurück folgen die Australier Michael Quirk und Simon Reffold aus Sydney.
Eine britische Handschrift trägt der Eurocup der Javelin. Die Brüder Brian und David Earl gaben sich keine Blöße und glänzten mit drei ungefährdeten Tagessiegen vor dem Paar Richard und Kathryn Smith. Brüderlich geht es in der Ergebnisliste mit Jens und Jan Schlittenhard aus Braunschweig weiter. „Wir sind tatsächlich eine sehr familiäre Gemeinschaft, in der die Mannschaften oft schon lange zusammen aktiv sind“, so der deutsche Klassenboss am Steuer.
Eine fast schon unglaubliche Siegesserie wurde in der Formula 18-Klasse fortgesetzt. Dort dominierten Helge und Christian Sach in drei Rennen dreimal, nachdem sie im ersten Teil der Regattawoche schon ungeschlagen Internationale Deutsche Meister der Tornados wurden. „Wir mussten sehr hart kämpfen und haben die Wettfahrten meist erst auf dem letzten Vorwindgang entschieden, wo wir deutlich schneller als die Gegner unterwegs waren“, berichtete Helge Sach, „daran verzweifeln die anderen schon ein wenig.“
Den geschäftigsten Regattatag erwartet die 119. Travemünder Woche am Freitag (25. Juli), wenn zu den 15 Bootsklassen des Vortags um 10 Uhr noch die Mittelstrecke der seegehenden Yachten nach Grömitz gestartet wird und direkt vor dem Strand auf Bahn Beach die spektakulären 18-Footer ihre Serie der Deutschlandtour beginnen.
Segeln in Zahlen
Ergebnisse vom sechsten Tag der 119. Travemünder Woche (Donnerstag, 24. Juli)
Olympische Klassen
470er
Gesamtstand nach vier Wettfahrten: 1. Henriette Koch/Lene Sommer (Dänemark) 4 Punkte; 2. Jan-Jasper Wagner/Lennart Scheufler (Berlin) 10; 3. Daria Blaschkiewitz/Kerstin Beucke (Lübeck) 12; 4. Sandra Sandquist/Karin Berg (Schweden) 18; 5. Martina Koutna/Michaela Preibischova (Tschechien) 19; 6. Markus Meilchen/Michael Justen (Kornwestheim) 22.
Finn Dinghy
Gesamtstand nach drei Wettfahrten: 1. Jan Kurfeld (Wismar) 4, 2. Thomas Reger (Kiel) 7, 3. Andre Budzien (Schwerin) 8, 4. Dirk Meid (Mendig) 15, 5. Simon Grotelüschen (Lübeck) 17, 6. Friedrich Müller (Emden) 19.
49er
Gesamtstand nach vier Wettfahrten: 1. Heil Erik/Thomas Plößel (Berlin) 4 Punkte; 2. Martin Due/Peter Keller (Dänemark) 9; 3. Michel Münker/Oliver Lewin (Kiel) 14; 4. Yannick Lexebvre/Matthen Janssens (Belgien) 17; 5. Max Lutz/Lennard Harneit (Bünsdorf) 20; 6. Rasmus Rozentals/Christian Skjoldvang (Dänemark) 25.
Internationale und nationale Klasse:
ORC-Europameisterschaft der Sportsboote
Gesamtstand nach sechs Wettfahrten: 1. Bohemia Express (Alexandre Tindco/Tschechien) 9 Punkte; 2. Radost II (Milan Hajek/Tschechien) 9; 3. MXTC (Marco van Driel/Niederlande) 10; 4. Pandion (Hans Rottger/Niederlande) 21; 5. Loading Systems (Adrie Gouweleeuw/Niederlande) 24; 6.Yellow Danger (Michael Kerstan/Berlin) 29.
Eurocup der 505er
Gesamtstand nach drei Wettfahrten: 1. Jens Findel/Johannes Tellen (Kiel) 5 Punkte; 2. Lutz Stengel/Frank Feller (Rostock) 9; 3. Michael Quirk/Simon Reffold (Australien) 10; 4. Martin Goerge/Axel Priegann (Kiel) 11; 5. Stefan Köchlin/Andreas Achterberg (Molfsee) 12; 6. Tom Bøjland/Anders Friis (Dänemark) 23.
Eurocup der Javelin
Gesamtstand nach drei Wettfahrten: 1. Brian und David Earl (Großbritannien) 3 Punkte; 2. Richard und Kathryn Smith (Großbritannien) 11; 3. Jens und Jan Schlittenhard (Braunschweig) 11; 4. Ben und Richard Fisher (Großbritannien) 12; 5. Thomas Bröker/Volkmar Prehn (Achim) 18; 6. Jan ten Hoeve/Mieke Zaremba (Niederlande) 20.
Deutsche Meisterschaft der Folkeboote
Gesamtstand nach sieben Wettfahrten: 1. Nielsen/Dehn/Krzystof (Berlin) 11 Punkte; 2. Kipcke/Kipcke/Farien (Kiel) 23; 3. Furthmann/Mrowka/Ceccotti (Kiel) 23; 4. Rehbehn/Rehbehn/Kringel (Kiel) 25; 5. Breitenbach/Stange/Stange (Kiel) 43; 6. Schneider/Dörband/Thieme (Berlin) 43.
Deutsche Bestenermittlung der Topcat K1
Gesamtstand nach drei Wettfahrten: 1. Sebastian Moser/Alexander Moser (Freiburg) 4 Punkte; 2. Sebastian Pfohl/Thomas Posch (Marquartstein) 7; 3. Olaf Leuschner/Tim Steigert (München) 11; 4. Wilfried Jodorf/Günter Mörtel (München) 14; 5. Rainer Klaus/Nina Klaus (Otterstadt) 15; 6. Andreas Schwerla/Matthias Werth (Ambach/Münsing) 16.
Deutsche Bestenermittlung der Topcat K2
Gesamtstand nach drei Wettfahrten: 1. Harald Ortmann/Heike Ortmann (Quickborn) 3 Punkte; 2. Sascha Treichel/Christian Tetsch (Wolfsburg) 8; 3. Dirk Säger/Katharina Kraatz (Grünstadt) 9; 4. Jakob Lenz/Nico Nagabas (Schwerin) 10; 5. Ralf Zank/Ronald Zank (Panketal) 15; 6. Frauke Ellerbrock/Wolfgang Petersen (Schenefeld) 18.
Deutsche Bestenermittlung der Topcat K3
Gesamtstand nach drei Wettfahrten: 1. Wolfgang Gommel (Regensburg) 7 Punkte; 2. Erich Brandstetter (Gröbenzell) 7; 3. Tom Grigoleit (Ingolstadt) 11; 4. Lorenz Buchler (Berlin) 11; 5. Stefan Albrecht (Renningen) 12; 6. Wilhelm Kaup (Coesfeld) 20.
Korsar
Gesamtstand nach vier Wettfahrten: 1. Axel Oberemm/Gerd Linnemann (Berlin) 4 Punkte; 2. Oliver Schaber/Ralf Blum (Duisburg) 13; 3. Susi Krüger/Kicki Krüger (Berlin) 13; 4. Stephan Arlt/Manja Vorbeck Heyn (Berlin) 15; 5. Marianne Müller/Bärbel Hachenberg (Lübeck) 19; 6. Peter Spilles/Birgit Konrad (Cadolzburg) 31.
Trias
Gesamtstand nach sechs Wettfahrten: 1. Strang/Strang/Sturm (Mülheim/Ruhr) 9 Punkte; 2. Hanisch/Hallensleben/Hanisch (Berlin) 12; 3. Stamm/Reeh/Gläser (Berlin) 17; 4. Stansch/Broy/Broy (Berlin) 24; 5. Willberg/Schädl/Reimer (Tutzing) 25; 6. Assheuer/Zeller/Matthai (Köln) 30.
420er
Gesamtstand nach vier Wettfahrten: 1. Anna Goryszewska/Wiktoria Szmit (Polen) 12 Punkte; 2. Fabian Boerger/Swantje Kopetsch (Lübeck) 13; 3. Bastian Zinder/Georg Zinder (Cottbus) 17; 4. Colin Glinkowski/Antonia Behrend (Dreieich) 18; 5. Kevin Reisenauer/Sven Kirstein (Lübeck) 20; 6. Marc Reisenauer/Julian Höppner (Lübeck) 22.
Contender
Gesamtstand nach drei Wettfahrten: 1. Christian Krupp (Hamburg) 3 Punkte; 2. Stuart Brown (Lübeck) 8; 3. Dirk Mueller (Bremen) 11; 4. Jens Storm (Kiel) 15; 5. Oliver Thies (Tangstedt) 16; 6. Carsten Horstmann (Lübeck) 21.
Formula 18
Gesamtstand nach drei Wettfahrten: 1. Helge und Christian Sach (Zarnekau) 3 Punkte; 2. Justus Wolf/Rea Nies (Hamburg) 7; 3. Eckart Kaphengst/Rasmus Toepsch (Kiel) 10; 4. Arne Gosche/Hannes Pegel (Kiel) 10; 5. Sven Lindstädt/Susanne Hahn (Norderstedt) 21; 6. Daniel Paysen/Bert Kroschel (Hamburg) 22.
Als die 57 Folkeboot-Crews am Donnerstagnachmittag bei herrlichsten Segelbedingungen an den Start ihrer dritten Tageswettfahrt der DM gingen, saßen Nielsen, Dehn und Paschke schon beim Champagner im Hafen. „Wir haben dreimal nachgerechnet, dass wir mit zwei Streichern in den noch ausstehenden Wettfahrten nicht mehr zu schlagen sind“, erklärte der Steuermann, „und wir wollten den knappen Kampf um Platz zwei nicht beeinflussen.“ Dort liegen die Kieler Trios um Ulf Kipcke und Walther Furthmann vor der letzten Wettfahrt mit 23 Punkten gleichauf.
„Von den Männern ist hier nicht so viel zu sehen“, meinte Lübecks beste 470er-Seglerin, Daria Blaschkiewitz, die mit ihrer Vorschoterin Kerstin Beucke Dritte vor zwei weiteren Frauen-Duos aus Schweden und Tschechien ist. „Wir hatten Traumbedingungen“, so die Steuerfrau, „es war sonnig warm bei konstanter Brise bis Stärke vier.“ Für die 2008 noch folgenden Deutschen Meisterschaften scheinen die beiden Architekturstudentinnen also bestens gerüstet. Nur das Fernziel Olympia 2012 wollen sie noch offen lassen. „Dazu müssten noch ein paar Weichen im Umfeld gestellt werden“, sagte Daria Blaschkewitz.
Die überragenden 49er-Segler Heil/Plößel träumen immerhin schon von Weymouth 2012, obwohl noch ihre Olympiakampagne für die Spiele in Großbritannien noch nicht ausdrücklich gestartet wurde. „Das hängt bei uns auch von der Finanzierung ab“, erklärte der Vorschoter, „wir müssten das Vollzeit machen, wenn das Aussicht auf Erfolg haben soll. Dazu bräuchten wir einen Sponsor.“ Mit vier lupenreinen Tagessiegen empfahlen sich die 18- und 20-jährigen Youngster schon mal potentiellen Partnern.
Mit 31 Booten kämpft nach langer Abstinenz auf Anhieb wieder ein stattliches Feld der olympischen Finn Dinghies bei der Travemünder Woche. Nur an die Klasse eines Jan Kurfeld (20) reichte am Donnerstag kaum jemand heran. In drei Rennen wurde Deutschlands hoffnungsvollstes Talent in dieser Einhandsklasse nur einmal knapp besiegt, nämlich ausgerechnet von dem Schweriner Andre Budzien (45). Der „Senior“ im Finn wurde zuletzt zweimal Mastersweltmeister (Ü40). „Andre hat soviel Erfahrung, der kann uns noch immer das Wasser reichen, so Kurfeld. Dem Lokalmatador Simon Grotelüschen, der an sich in der Laserklasse zu Hause ist, gelang als Tagesfünftem eine gelungene Premiere auf fremdem Terrain.
Spannender als bei der ORC-Europameisterschaft der Sportsboote könnte ein Regattatag kaum verlaufen. Die ersten drei Boote teilten sich die ersten drei Plätze in drei Tageswettfahrten gleichmäßig auf. Aufgrund des nun eingerechneten Streichresultats gab es im innertschechischen Zweikampf der Melges 24 einen Führungswechsel. Alexandre Tinoco schob seinen „Bohemia Express“ vor die punktgleiche „Radost II“ von Milan Hajek. „Wenn zwei sich streiten, wollen wir zuschlagen“, meinte dagegen der drittplatzierten Niederländer Marco van Driel, der mit seiner Max Fun 25 „MYTC“ nur einen Zähler zurück in Lauerstellung liegt.
Hart umkämpft war der Start in den deutschen Eurocup der internationalen 505er. Nach Platz drei zu Beginn drehten die Kieler Jens Findel und Johannes Tellen auf und segelten zwei Tagessiege, mit denen sie die Rostocker Lutz Stengel und Frank Feller vier Punkte zurück auf Platz zwei verwiesen. Einen Zähler zurück folgen die Australier Michael Quirk und Simon Reffold aus Sydney.
Eine britische Handschrift trägt der Eurocup der Javelin. Die Brüder Brian und David Earl gaben sich keine Blöße und glänzten mit drei ungefährdeten Tagessiegen vor dem Paar Richard und Kathryn Smith. Brüderlich geht es in der Ergebnisliste mit Jens und Jan Schlittenhard aus Braunschweig weiter. „Wir sind tatsächlich eine sehr familiäre Gemeinschaft, in der die Mannschaften oft schon lange zusammen aktiv sind“, so der deutsche Klassenboss am Steuer.
Eine fast schon unglaubliche Siegesserie wurde in der Formula 18-Klasse fortgesetzt. Dort dominierten Helge und Christian Sach in drei Rennen dreimal, nachdem sie im ersten Teil der Regattawoche schon ungeschlagen Internationale Deutsche Meister der Tornados wurden. „Wir mussten sehr hart kämpfen und haben die Wettfahrten meist erst auf dem letzten Vorwindgang entschieden, wo wir deutlich schneller als die Gegner unterwegs waren“, berichtete Helge Sach, „daran verzweifeln die anderen schon ein wenig.“
Den geschäftigsten Regattatag erwartet die 119. Travemünder Woche am Freitag (25. Juli), wenn zu den 15 Bootsklassen des Vortags um 10 Uhr noch die Mittelstrecke der seegehenden Yachten nach Grömitz gestartet wird und direkt vor dem Strand auf Bahn Beach die spektakulären 18-Footer ihre Serie der Deutschlandtour beginnen.
Segeln in Zahlen
Ergebnisse vom sechsten Tag der 119. Travemünder Woche (Donnerstag, 24. Juli)
Olympische Klassen
470er
Gesamtstand nach vier Wettfahrten: 1. Henriette Koch/Lene Sommer (Dänemark) 4 Punkte; 2. Jan-Jasper Wagner/Lennart Scheufler (Berlin) 10; 3. Daria Blaschkiewitz/Kerstin Beucke (Lübeck) 12; 4. Sandra Sandquist/Karin Berg (Schweden) 18; 5. Martina Koutna/Michaela Preibischova (Tschechien) 19; 6. Markus Meilchen/Michael Justen (Kornwestheim) 22.
Finn Dinghy
Gesamtstand nach drei Wettfahrten: 1. Jan Kurfeld (Wismar) 4, 2. Thomas Reger (Kiel) 7, 3. Andre Budzien (Schwerin) 8, 4. Dirk Meid (Mendig) 15, 5. Simon Grotelüschen (Lübeck) 17, 6. Friedrich Müller (Emden) 19.
49er
Gesamtstand nach vier Wettfahrten: 1. Heil Erik/Thomas Plößel (Berlin) 4 Punkte; 2. Martin Due/Peter Keller (Dänemark) 9; 3. Michel Münker/Oliver Lewin (Kiel) 14; 4. Yannick Lexebvre/Matthen Janssens (Belgien) 17; 5. Max Lutz/Lennard Harneit (Bünsdorf) 20; 6. Rasmus Rozentals/Christian Skjoldvang (Dänemark) 25.
Internationale und nationale Klasse:
ORC-Europameisterschaft der Sportsboote
Gesamtstand nach sechs Wettfahrten: 1. Bohemia Express (Alexandre Tindco/Tschechien) 9 Punkte; 2. Radost II (Milan Hajek/Tschechien) 9; 3. MXTC (Marco van Driel/Niederlande) 10; 4. Pandion (Hans Rottger/Niederlande) 21; 5. Loading Systems (Adrie Gouweleeuw/Niederlande) 24; 6.Yellow Danger (Michael Kerstan/Berlin) 29.
Eurocup der 505er
Gesamtstand nach drei Wettfahrten: 1. Jens Findel/Johannes Tellen (Kiel) 5 Punkte; 2. Lutz Stengel/Frank Feller (Rostock) 9; 3. Michael Quirk/Simon Reffold (Australien) 10; 4. Martin Goerge/Axel Priegann (Kiel) 11; 5. Stefan Köchlin/Andreas Achterberg (Molfsee) 12; 6. Tom Bøjland/Anders Friis (Dänemark) 23.
Eurocup der Javelin
Gesamtstand nach drei Wettfahrten: 1. Brian und David Earl (Großbritannien) 3 Punkte; 2. Richard und Kathryn Smith (Großbritannien) 11; 3. Jens und Jan Schlittenhard (Braunschweig) 11; 4. Ben und Richard Fisher (Großbritannien) 12; 5. Thomas Bröker/Volkmar Prehn (Achim) 18; 6. Jan ten Hoeve/Mieke Zaremba (Niederlande) 20.
Deutsche Meisterschaft der Folkeboote
Gesamtstand nach sieben Wettfahrten: 1. Nielsen/Dehn/Krzystof (Berlin) 11 Punkte; 2. Kipcke/Kipcke/Farien (Kiel) 23; 3. Furthmann/Mrowka/Ceccotti (Kiel) 23; 4. Rehbehn/Rehbehn/Kringel (Kiel) 25; 5. Breitenbach/Stange/Stange (Kiel) 43; 6. Schneider/Dörband/Thieme (Berlin) 43.
Deutsche Bestenermittlung der Topcat K1
Gesamtstand nach drei Wettfahrten: 1. Sebastian Moser/Alexander Moser (Freiburg) 4 Punkte; 2. Sebastian Pfohl/Thomas Posch (Marquartstein) 7; 3. Olaf Leuschner/Tim Steigert (München) 11; 4. Wilfried Jodorf/Günter Mörtel (München) 14; 5. Rainer Klaus/Nina Klaus (Otterstadt) 15; 6. Andreas Schwerla/Matthias Werth (Ambach/Münsing) 16.
Deutsche Bestenermittlung der Topcat K2
Gesamtstand nach drei Wettfahrten: 1. Harald Ortmann/Heike Ortmann (Quickborn) 3 Punkte; 2. Sascha Treichel/Christian Tetsch (Wolfsburg) 8; 3. Dirk Säger/Katharina Kraatz (Grünstadt) 9; 4. Jakob Lenz/Nico Nagabas (Schwerin) 10; 5. Ralf Zank/Ronald Zank (Panketal) 15; 6. Frauke Ellerbrock/Wolfgang Petersen (Schenefeld) 18.
Deutsche Bestenermittlung der Topcat K3
Gesamtstand nach drei Wettfahrten: 1. Wolfgang Gommel (Regensburg) 7 Punkte; 2. Erich Brandstetter (Gröbenzell) 7; 3. Tom Grigoleit (Ingolstadt) 11; 4. Lorenz Buchler (Berlin) 11; 5. Stefan Albrecht (Renningen) 12; 6. Wilhelm Kaup (Coesfeld) 20.
Korsar
Gesamtstand nach vier Wettfahrten: 1. Axel Oberemm/Gerd Linnemann (Berlin) 4 Punkte; 2. Oliver Schaber/Ralf Blum (Duisburg) 13; 3. Susi Krüger/Kicki Krüger (Berlin) 13; 4. Stephan Arlt/Manja Vorbeck Heyn (Berlin) 15; 5. Marianne Müller/Bärbel Hachenberg (Lübeck) 19; 6. Peter Spilles/Birgit Konrad (Cadolzburg) 31.
Trias
Gesamtstand nach sechs Wettfahrten: 1. Strang/Strang/Sturm (Mülheim/Ruhr) 9 Punkte; 2. Hanisch/Hallensleben/Hanisch (Berlin) 12; 3. Stamm/Reeh/Gläser (Berlin) 17; 4. Stansch/Broy/Broy (Berlin) 24; 5. Willberg/Schädl/Reimer (Tutzing) 25; 6. Assheuer/Zeller/Matthai (Köln) 30.
420er
Gesamtstand nach vier Wettfahrten: 1. Anna Goryszewska/Wiktoria Szmit (Polen) 12 Punkte; 2. Fabian Boerger/Swantje Kopetsch (Lübeck) 13; 3. Bastian Zinder/Georg Zinder (Cottbus) 17; 4. Colin Glinkowski/Antonia Behrend (Dreieich) 18; 5. Kevin Reisenauer/Sven Kirstein (Lübeck) 20; 6. Marc Reisenauer/Julian Höppner (Lübeck) 22.
Contender
Gesamtstand nach drei Wettfahrten: 1. Christian Krupp (Hamburg) 3 Punkte; 2. Stuart Brown (Lübeck) 8; 3. Dirk Mueller (Bremen) 11; 4. Jens Storm (Kiel) 15; 5. Oliver Thies (Tangstedt) 16; 6. Carsten Horstmann (Lübeck) 21.
Formula 18
Gesamtstand nach drei Wettfahrten: 1. Helge und Christian Sach (Zarnekau) 3 Punkte; 2. Justus Wolf/Rea Nies (Hamburg) 7; 3. Eckart Kaphengst/Rasmus Toepsch (Kiel) 10; 4. Arne Gosche/Hannes Pegel (Kiel) 10; 5. Sven Lindstädt/Susanne Hahn (Norderstedt) 21; 6. Daniel Paysen/Bert Kroschel (Hamburg) 22.
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