Pulau Duyong, 27.11.2007 - Zusammen mit dem australischen Skipper Peter Gilmour startet Christian "Blumi" Scherrer am Mittwoch beim Monsoon Cup in Pulau Duyong, Terengganu (Malaysia) gegen die weltbesten Match Racer. Es geht um die grösste Preisgeld-Summe im Segelsport und um den Weltmeister Titel der ISAF im Match Racing.
Mehr Informationen und Live Race Reports unter: www.monsooncup.com.my
Mittwoch, 28. November 2007
GGYC begrüßt Gerichtsentscheid
Valencia, Spanien, 27. November 2007: Der Golden Gate Yacht Club (GGYC) hat heute die Entscheidung des Obersten Gerichtshof des Staates New York begrüßt, wonach seine Herausforderung für den 33. America's Cup rechtskräftig ist.
"Wir sind sehr erfreut über diese Entscheidung, denn durch sie können sich alle Beteiligten darauf konzentrieren, den Cup schnell wieder auf Kurs zu bringen", sagte Russell Coutts, CEO des Teams des Clubs, BMW ORACLE Racing.
Coutts sagte weiter, der GGYC strebe eine konventionelle America's Cup Regatta in Valencia an und wolle so schnell wie möglich Kontakt mit Alinghi aufnehmen, um ein Meeting zu organisieren mit dem Ziel, eine Herausforderung im gegenseitigen Einvernehmen zu erzielen.
Die vorrangigen Anliegen des GGYC sind:
1. Eine Übereinkunft mit allen Herausforderern bezüglich des Reglements zu erzielen, die sich am "Neun-Punkte-Kompromissvorschlag" vom 17. Oktober orientiert, und einen konventionellen America’s Cup im Jahr 2009 in Valencia stattfinden zu lassen.
2. Sollte es zu einer Herausforderung auf Basis der Stiftungsurkunde (Deed of Gift) kommen, so strebt der Club an, dass dies unter der AC90-Einrumpfboot-Regel geschieht, die bereits veröffentlicht wurde. Sollte Alinghi dem nicht zustimmen, dann sollen Mehrrumpfboote zum Einsatz kommen.
3. In allen Szenarios ist der GGYC bestrebt, im gegenseitigen Einvernehmen eine Challenger Selection Series zu installieren, an der so viele Herausforderer wie möglich teilnehmen. "Wir werden uns unverzüglich darum bemühen, uns mit den anderen Herausforderern zu treffen, um uns gemeinsam mit allen anderen Teams auf ein faires Regelwerk zu einigen", sagte Coutts.
"Wir werden sehr glücklich sein, wenn wir die vergangenen Monate hinter uns lassen und uns wieder auf das Segeln konzentrieren können."
"Wir sind sehr erfreut über diese Entscheidung, denn durch sie können sich alle Beteiligten darauf konzentrieren, den Cup schnell wieder auf Kurs zu bringen", sagte Russell Coutts, CEO des Teams des Clubs, BMW ORACLE Racing.
Coutts sagte weiter, der GGYC strebe eine konventionelle America's Cup Regatta in Valencia an und wolle so schnell wie möglich Kontakt mit Alinghi aufnehmen, um ein Meeting zu organisieren mit dem Ziel, eine Herausforderung im gegenseitigen Einvernehmen zu erzielen.
Die vorrangigen Anliegen des GGYC sind:
1. Eine Übereinkunft mit allen Herausforderern bezüglich des Reglements zu erzielen, die sich am "Neun-Punkte-Kompromissvorschlag" vom 17. Oktober orientiert, und einen konventionellen America’s Cup im Jahr 2009 in Valencia stattfinden zu lassen.
2. Sollte es zu einer Herausforderung auf Basis der Stiftungsurkunde (Deed of Gift) kommen, so strebt der Club an, dass dies unter der AC90-Einrumpfboot-Regel geschieht, die bereits veröffentlicht wurde. Sollte Alinghi dem nicht zustimmen, dann sollen Mehrrumpfboote zum Einsatz kommen.
3. In allen Szenarios ist der GGYC bestrebt, im gegenseitigen Einvernehmen eine Challenger Selection Series zu installieren, an der so viele Herausforderer wie möglich teilnehmen. "Wir werden uns unverzüglich darum bemühen, uns mit den anderen Herausforderern zu treffen, um uns gemeinsam mit allen anderen Teams auf ein faires Regelwerk zu einigen", sagte Coutts.
"Wir werden sehr glücklich sein, wenn wir die vergangenen Monate hinter uns lassen und uns wieder auf das Segeln konzentrieren können."
Dienstag, 27. November 2007
DSV setzt auf verbesserte Kommunikation
DEUTSCHER SEGLERTAG 2007
Vereine stark in Ausbildung und Regattasport - DSV setzt auf verbesserte Kommunikation und neue Initiativen
Hamburg, 26. November 2007. Das Präsidium des Deutschen Segler-Verbandes (DSV) will die Kommunikation zwischen den einzelnen Gremien des Dachverbandes, den Medien und den Vereinen weiter ausbauen. Das machte DSV-Präsident Rolf Bähr beim Deutschen Seglertag vom 23. bis 24. November 2007 in Leipzig deutlich. Auch die Ausbildung in den rund 1400 Mitgliedsvereinen wird künftig noch stärker vom Dachverband unterstützt. DSV-Vizepräsident Uwe Jahnke stellte in Leipzig gleich ein ganzes Bündel von Initiativen vor. Sichtlich beeindruckt waren die rund 300 anwesenden Delegierten und Gäste von einem neu entwickelten, umfangreichen Paket an Powerpoint-Grafiken, die als moderne Lehrmittel in der Führerscheinausbildung eingesetzt werden können.
Der DSV wird den ausbildenden Clubs die Grafiken ab Frühjahr 2008 kostenfrei und exklusiv zur Verfügung stellen. Ergänzt wird das elektronische Medium um das neue Arbeitsheft „Segeln für Kids“ für die Jüngstenschulung sowie um neues, zweitägiges Seminar für Ausbilder in DSV-Vereinen. Auch aus der Politik gab es erfreuliche Nachrichten. Bei der Eröffnung des Deutschen Seglertages am 23. November im Museum für bildende Künste Leipzig machte der Ministerialrat im Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung Klaus Grensemann deutlich, dass es keine weiteren Reglementierungen für Wassersportler geben soll. Statt dessen plant das Ministerium eine Kampagne, die bei den Aktiven für mehr Sicherheitsbewusstsein werben soll. Zu Gast war auch der Präsident des Deutschen olympischen Sportbundes Dr. Thomas Bach, der berichtete, dass sich alle 16 Bundesländer für eine Verankerung des Sports in der deutschen Verfassung ausgesprochen haben.
Auf der Arbeitstagung des Deutschen Seglertages wurden nach regen Diskussionen über eine möglichst effiziente Organisation der Interessenvertretung zwei Resolutionen verabschiedet. Konkret fordern darin die Delegierten, dass die zurzeit laufende Erhöhung von Pachten für bundeseigene Grundstücke in einem angemessenen Rahmen bleibt und dass die Prüfungsanforderungen zum Erwerb des Funkführerscheins Short Range Certificate (SRC) auf das für Sportbootfahrer unerlässliche Maß liberalisiert werden. Wie stark die DSV-Vereine im Regattasport sind, zeigt die Bilanz der vergangenen Segelsaison. Der DSV-Präsident sprach von einem „regelrechten Medaillenregen“, den der deutsche Segelsport mit 18 Gold-, 10 Silber- und 11 Bronzemedaillen bei Weltund Europameisterschaften im Jahr 2007 erleben durfte. Rolf Bähr: „Diese schönen Ergebnisse verdanken wir einer erfolgreichen Kombination aus Talent, konsequentem Training und guter Betreuung. Sie wird auf vielen Ebenen geleistet: in unseren Vereinen, in den Leistungszentren der Landesseglerverbände und an den Trainingsschwerpunkten des DSV in Kiel und Warnemünde.“
An insgesamt 29 Vereine verlieh Rolf Bähr die erstmals vergebene Auszeichnung für erfolgreiche Ausbildungsarbeit im Club. Zudem wurden zehn Clubs mit dem Jubiläumspokal Meisterschaften und neun Vereine mit dem Jubiläumspokal für besondere Leistungen im Fahrtensegeln ausgezeichnet. Die Goldene Ehrennadel des DSV erhielt Dr. Hans Jochen Rüdel (Kieler Yacht-Club), der von 1984 bis 2007 für den Verband ehrenamtlich tätig war und nicht erneut als Kassenprüfer kandidierte. Als Kassenprüfer für die kommenden vier Jahre wurden Peter Becker (Segler-Club „Gothia“), Oliver Kosanke (Mühlenberger Segelclub) und Mathias Perret (Bayerischer Yacht-Club) gewählt. Der DSV-Jugendobmann Wolfgang Wagner (Post-Sportverein Koblenz) und der DSV-Obmann für spezielle Segeldisziplinen Manfred Lenz (Windsurfingclub Dreiländersee) wurden in ihren Ämtern bestätigt.
Einigkeit herrschte nach einem umfangreichen Bericht des DSV-Vizepräsidenten Christoph Hillebrand bei den Finanzen: Die Jahresrechnungen des Verbandes für 2005 und 2006 wurden von den Delegierten einstimmig angenommen und die Beiträge bleiben stabil. Seinen großen Dank sprach Rolf Bähr den Vertretern des Segler-Verbandes Sachsen sowie der Stadt Leipzig aus, die die Organisation der Tagung mit viel Engagement unterstützt hatten. Der nächste Deutsche Seglertag wird vom 9. bis zum 11. Oktober 2009 in Friedrichshafen am Bodensee ausgerichtet.
DEUTSCHER SEGLER-VERBAND
Vereine stark in Ausbildung und Regattasport - DSV setzt auf verbesserte Kommunikation und neue Initiativen
Hamburg, 26. November 2007. Das Präsidium des Deutschen Segler-Verbandes (DSV) will die Kommunikation zwischen den einzelnen Gremien des Dachverbandes, den Medien und den Vereinen weiter ausbauen. Das machte DSV-Präsident Rolf Bähr beim Deutschen Seglertag vom 23. bis 24. November 2007 in Leipzig deutlich. Auch die Ausbildung in den rund 1400 Mitgliedsvereinen wird künftig noch stärker vom Dachverband unterstützt. DSV-Vizepräsident Uwe Jahnke stellte in Leipzig gleich ein ganzes Bündel von Initiativen vor. Sichtlich beeindruckt waren die rund 300 anwesenden Delegierten und Gäste von einem neu entwickelten, umfangreichen Paket an Powerpoint-Grafiken, die als moderne Lehrmittel in der Führerscheinausbildung eingesetzt werden können.
Der DSV wird den ausbildenden Clubs die Grafiken ab Frühjahr 2008 kostenfrei und exklusiv zur Verfügung stellen. Ergänzt wird das elektronische Medium um das neue Arbeitsheft „Segeln für Kids“ für die Jüngstenschulung sowie um neues, zweitägiges Seminar für Ausbilder in DSV-Vereinen. Auch aus der Politik gab es erfreuliche Nachrichten. Bei der Eröffnung des Deutschen Seglertages am 23. November im Museum für bildende Künste Leipzig machte der Ministerialrat im Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung Klaus Grensemann deutlich, dass es keine weiteren Reglementierungen für Wassersportler geben soll. Statt dessen plant das Ministerium eine Kampagne, die bei den Aktiven für mehr Sicherheitsbewusstsein werben soll. Zu Gast war auch der Präsident des Deutschen olympischen Sportbundes Dr. Thomas Bach, der berichtete, dass sich alle 16 Bundesländer für eine Verankerung des Sports in der deutschen Verfassung ausgesprochen haben.
Auf der Arbeitstagung des Deutschen Seglertages wurden nach regen Diskussionen über eine möglichst effiziente Organisation der Interessenvertretung zwei Resolutionen verabschiedet. Konkret fordern darin die Delegierten, dass die zurzeit laufende Erhöhung von Pachten für bundeseigene Grundstücke in einem angemessenen Rahmen bleibt und dass die Prüfungsanforderungen zum Erwerb des Funkführerscheins Short Range Certificate (SRC) auf das für Sportbootfahrer unerlässliche Maß liberalisiert werden. Wie stark die DSV-Vereine im Regattasport sind, zeigt die Bilanz der vergangenen Segelsaison. Der DSV-Präsident sprach von einem „regelrechten Medaillenregen“, den der deutsche Segelsport mit 18 Gold-, 10 Silber- und 11 Bronzemedaillen bei Weltund Europameisterschaften im Jahr 2007 erleben durfte. Rolf Bähr: „Diese schönen Ergebnisse verdanken wir einer erfolgreichen Kombination aus Talent, konsequentem Training und guter Betreuung. Sie wird auf vielen Ebenen geleistet: in unseren Vereinen, in den Leistungszentren der Landesseglerverbände und an den Trainingsschwerpunkten des DSV in Kiel und Warnemünde.“
An insgesamt 29 Vereine verlieh Rolf Bähr die erstmals vergebene Auszeichnung für erfolgreiche Ausbildungsarbeit im Club. Zudem wurden zehn Clubs mit dem Jubiläumspokal Meisterschaften und neun Vereine mit dem Jubiläumspokal für besondere Leistungen im Fahrtensegeln ausgezeichnet. Die Goldene Ehrennadel des DSV erhielt Dr. Hans Jochen Rüdel (Kieler Yacht-Club), der von 1984 bis 2007 für den Verband ehrenamtlich tätig war und nicht erneut als Kassenprüfer kandidierte. Als Kassenprüfer für die kommenden vier Jahre wurden Peter Becker (Segler-Club „Gothia“), Oliver Kosanke (Mühlenberger Segelclub) und Mathias Perret (Bayerischer Yacht-Club) gewählt. Der DSV-Jugendobmann Wolfgang Wagner (Post-Sportverein Koblenz) und der DSV-Obmann für spezielle Segeldisziplinen Manfred Lenz (Windsurfingclub Dreiländersee) wurden in ihren Ämtern bestätigt.
Einigkeit herrschte nach einem umfangreichen Bericht des DSV-Vizepräsidenten Christoph Hillebrand bei den Finanzen: Die Jahresrechnungen des Verbandes für 2005 und 2006 wurden von den Delegierten einstimmig angenommen und die Beiträge bleiben stabil. Seinen großen Dank sprach Rolf Bähr den Vertretern des Segler-Verbandes Sachsen sowie der Stadt Leipzig aus, die die Organisation der Tagung mit viel Engagement unterstützt hatten. Der nächste Deutsche Seglertag wird vom 9. bis zum 11. Oktober 2009 in Friedrichshafen am Bodensee ausgerichtet.
DEUTSCHER SEGLER-VERBAND
Montag, 19. November 2007
Konstanz bedauert "Aus" für IGA 2017
Wunsch nach weiterer guter Zusammenarbeit am See
Im Konstanzer Rathaus nimmt man die Entscheidung der Deutschen Bundesgartenschaugesellschaft mbH (DBG), die Option für die Durchführung der IGA 2017 in Bodensee-Region zurück zu ziehen, mit Bedauern zur Kenntnis. "Es ist schade, dass sich die DBG zu diesem Schritt entschlossen hat, denn wir hätten hier am See mit unserem internationalen Netzwerk etwas Einmaliges realisieren können. Aber die ökonomischen Interessen der DBG ließen sich offenbar nicht vereinbaren mit den Bedürfnissen der Städte und Gemeinden am See", so Oberbürgermeister Horst Frank in einer Stellungnahme.
Die DBG hatte zuletzt ein Honorar von 6,5 Mio. Euro gefordert. Die IGA-Kommunen hatten dagegen beschlossen, das Honorar auf drei Mio. Euro zu budgetieren. Dieser Betrag orientierte sich an der Obergrenze der Honorare, die in den vergangenen Jahren andere IGA- und BUGA-Städte an die DBG geleistet hatten.
Die Planungen der Stadt Konstanz sahen vor, zusammen mit der Nachbarstadt Kreuzlingen einen gemeinsamen IGA-Beitrag zu leisten. "Der grenzüberschreitende Gedanke stand bei uns im Mittelpunkt. Wir hatten vor, gemeinsam mir Kreuzlingen neue Impulse zu geben", so Oberbürgermeister Frank. Er bedankt sich bei allen, die bisher an den IGA-Vorbereitungen teilgenommen haben, vor allem bei Dr. Stefan Köhler vom Regionalverband Bodensee-Oberschwaben, der in den vergangenen Monaten die Koordination für die deutschen Städte und Gemeinden geleitet hatte. "In den zurückliegenden Jahren wurde gute Arbeit geleistet, viele haben mit großem Engagement das Projekt vorangebracht", so OB Frank. Er äußert zugleich den Wunsch, die bisherige gute Zusammenarbeit am See fortzusetzen: "Wir sollten auf jeden Fall versuchen, die seeumspannende Kooperation weiter zu führen und zu verstärken und den Bodenseeraum gemeinsam voran zu bringen."
Im Konstanzer Rathaus nimmt man die Entscheidung der Deutschen Bundesgartenschaugesellschaft mbH (DBG), die Option für die Durchführung der IGA 2017 in Bodensee-Region zurück zu ziehen, mit Bedauern zur Kenntnis. "Es ist schade, dass sich die DBG zu diesem Schritt entschlossen hat, denn wir hätten hier am See mit unserem internationalen Netzwerk etwas Einmaliges realisieren können. Aber die ökonomischen Interessen der DBG ließen sich offenbar nicht vereinbaren mit den Bedürfnissen der Städte und Gemeinden am See", so Oberbürgermeister Horst Frank in einer Stellungnahme.
Die DBG hatte zuletzt ein Honorar von 6,5 Mio. Euro gefordert. Die IGA-Kommunen hatten dagegen beschlossen, das Honorar auf drei Mio. Euro zu budgetieren. Dieser Betrag orientierte sich an der Obergrenze der Honorare, die in den vergangenen Jahren andere IGA- und BUGA-Städte an die DBG geleistet hatten.
Die Planungen der Stadt Konstanz sahen vor, zusammen mit der Nachbarstadt Kreuzlingen einen gemeinsamen IGA-Beitrag zu leisten. "Der grenzüberschreitende Gedanke stand bei uns im Mittelpunkt. Wir hatten vor, gemeinsam mir Kreuzlingen neue Impulse zu geben", so Oberbürgermeister Frank. Er bedankt sich bei allen, die bisher an den IGA-Vorbereitungen teilgenommen haben, vor allem bei Dr. Stefan Köhler vom Regionalverband Bodensee-Oberschwaben, der in den vergangenen Monaten die Koordination für die deutschen Städte und Gemeinden geleitet hatte. "In den zurückliegenden Jahren wurde gute Arbeit geleistet, viele haben mit großem Engagement das Projekt vorangebracht", so OB Frank. Er äußert zugleich den Wunsch, die bisherige gute Zusammenarbeit am See fortzusetzen: "Wir sollten auf jeden Fall versuchen, die seeumspannende Kooperation weiter zu führen und zu verstärken und den Bodenseeraum gemeinsam voran zu bringen."
Seedienstleiter des IBMV würdigt ehrenamtliches Engagement
Der Seedienst des Internationalen Bodensee-Motorboot-Verbandes IBMV hat in der vergangenen Saison 3.098 ehrenamtliche Einsatzstunden auf dem Bodensee geleistet.
Darauf wies Seedienstleiter Ernst Kojalek bei der Generalversammlung in Friedrichshafen hin.
Der IBMV bildet mit seinen 3600 Mitgliedern in 30 Vereinen rund um den See ein multi-nationales Bindeglied, das seit 1973 mit seinem Seedienst jährlich in tausenden von Stunden freiwillig zahlreiche Hilfseinsätze, Regattabegleitungen und unzählige Umweltaufgaben wahrnimmt. Der Deutsch-Schweizerische Motorbootclub DSMC ist ebenfalls in den IBMV Seedienst eingebunden und hat mit seinen Mitgliedern in der zurückliegenden Saison hohe ehrenamtliche Präsenz vom Seerhein über den Konstanzer Trichter bis zur Mainau gezeigt.
Kojalek wertete den erneuten Anstieg der Einsatzstunden um über 50 Prozent im Vergleich zum Vorjahr als einen tollen Erfolg und ein Zeichen dafür, dass der freiwillig gefahrene Dienst hohe Akzeptanz bei allen Wassersportlern genießt.
Bei der Hauptversammlung wurde als Highlight der vergangenen Saison die Absicherung der Falschirmsprung-Großübung der Bundeswehr durch den Seedienst des Motor-Yacht-Clubs Obersee hervorgehoben. Erwähnung fanden aber auch vielfältige Aktionen der beteiligten Clubs wie Bergeübungen, Abschleppdienste, Treibholzbeseitigungen und weitere Umweltaufgaben wie die Meldung von Ölverschmutzungen an die zuständigen Behörden.
Fazit Kojaleks nach einer engagierten Saison lautete: “Es lohnt sich für die ehrenamtliche Arbeit des IBMV und seines Seedienstes zu werben.“
Darauf wies Seedienstleiter Ernst Kojalek bei der Generalversammlung in Friedrichshafen hin.
Der IBMV bildet mit seinen 3600 Mitgliedern in 30 Vereinen rund um den See ein multi-nationales Bindeglied, das seit 1973 mit seinem Seedienst jährlich in tausenden von Stunden freiwillig zahlreiche Hilfseinsätze, Regattabegleitungen und unzählige Umweltaufgaben wahrnimmt. Der Deutsch-Schweizerische Motorbootclub DSMC ist ebenfalls in den IBMV Seedienst eingebunden und hat mit seinen Mitgliedern in der zurückliegenden Saison hohe ehrenamtliche Präsenz vom Seerhein über den Konstanzer Trichter bis zur Mainau gezeigt.
Kojalek wertete den erneuten Anstieg der Einsatzstunden um über 50 Prozent im Vergleich zum Vorjahr als einen tollen Erfolg und ein Zeichen dafür, dass der freiwillig gefahrene Dienst hohe Akzeptanz bei allen Wassersportlern genießt.
Bei der Hauptversammlung wurde als Highlight der vergangenen Saison die Absicherung der Falschirmsprung-Großübung der Bundeswehr durch den Seedienst des Motor-Yacht-Clubs Obersee hervorgehoben. Erwähnung fanden aber auch vielfältige Aktionen der beteiligten Clubs wie Bergeübungen, Abschleppdienste, Treibholzbeseitigungen und weitere Umweltaufgaben wie die Meldung von Ölverschmutzungen an die zuständigen Behörden.
Fazit Kojaleks nach einer engagierten Saison lautete: “Es lohnt sich für die ehrenamtliche Arbeit des IBMV und seines Seedienstes zu werben.“
Samstag, 17. November 2007
Alinghi lehnt den gemeinsamen Vorschlag ab
VALENCIA, 16. Nov. 2007: Ein gemeinsamer Vorschlag von drei bestehenden Herausforderern und dem GGYC, mit dem Ziel, den America’s Cup 2009 in Valencia im Rennen zu behalten, wurde von Alinghi heute abgelehnt.
Der neue Vorschlag war von Emirates Team New Zealand, Team Origin, Team Shosholoza und dem GGYC ausgearbeitet worden, mit der Zusage des Letzteren, seine Klage fallen zu lassen.
Alinghi jedoch lehnte diesen Vorschlag schon kurz nach dessen Erhalt schriftlich ab, ohne dabei auf die spezifischen Punkte oder die neu vorgeschlagenen Konzessionen einzugehen.
Russell Coutts, CEO von GGYC’s Team BMW ORACLE sagte, es zeige sich, dass die sich in den vergangenen Wochen abzeichnenden Anzeichen, wonach Alinghi plane, den Anlass aus kommerziellen Gründen zu verschieben, sich als korrekt zu erweisen schienen.
“Es sind nun genau die Leute, welche die Regatta promoten sollten, welche die Bemühungen all jener, den Anlass zurück auf Kurs zu bringen, ablehnen“, sagte Russell Coutts.
“Es gibt keinen Grund, den Anlass zu verzögern. Gemeinsam mit einer Mehrheit der Herausforderer haben wir einen fairen, echten und ehrenwerten letzten Vorschlag eingereicht. Alinghis Ablehnung ist eine Schande und kann nur als Anzeichen interpretiert werden, dass sie schon seit längerem einen Punkt erreicht haben, wo sie diesen Anlass nicht mehr wie geplant durchführen wollen.“
“Ihr Handeln kann nur bedeuten, dass sie sich entschlossen haben, den Anlass zu verschieben und nun den GGYC als Entschuldigung dafür benutzen. Es wird nicht erstaunen, wenn sie dies in den kommenden Tagen tun sollten.“
“Ich denke, viele Leute werden über diesen Ausgang entsetzt sein. Ich persönlich habe grosse Mühe zu glauben, dass dieser ablehnende Brief von Brad Butterworth geschrieben worden ist, denn dessen Tonalität ist komplett defensiv, legalistisch und beleidigt indirekt die Bemühungen der Herausforderer.“
“Was ein grosses Kapitel in der Geschichte des America’s Cup hätte sein sollen, liegt nun in Scherben. Das Protokoll, welches Alinghi herausgebracht hat, ist das einseitigste in der Geschichte des Cups.“
Nach intensiven Verhandlungen während der letzten zwei Tage, haben sich eine Mehrheit der Herausforderer und der GGYC am Donnerstag gemeinsam auf weitere Kompromisse und einen neuen Vergleichsvorschlag geeinigt, der alle noch offenen Punkte abdeckte, dies, um den Anlass wie geplant durchführen zu können. Bernard Schopfer.
Der neue Vorschlag war von Emirates Team New Zealand, Team Origin, Team Shosholoza und dem GGYC ausgearbeitet worden, mit der Zusage des Letzteren, seine Klage fallen zu lassen.
Alinghi jedoch lehnte diesen Vorschlag schon kurz nach dessen Erhalt schriftlich ab, ohne dabei auf die spezifischen Punkte oder die neu vorgeschlagenen Konzessionen einzugehen.
Russell Coutts, CEO von GGYC’s Team BMW ORACLE sagte, es zeige sich, dass die sich in den vergangenen Wochen abzeichnenden Anzeichen, wonach Alinghi plane, den Anlass aus kommerziellen Gründen zu verschieben, sich als korrekt zu erweisen schienen.
“Es sind nun genau die Leute, welche die Regatta promoten sollten, welche die Bemühungen all jener, den Anlass zurück auf Kurs zu bringen, ablehnen“, sagte Russell Coutts.
“Es gibt keinen Grund, den Anlass zu verzögern. Gemeinsam mit einer Mehrheit der Herausforderer haben wir einen fairen, echten und ehrenwerten letzten Vorschlag eingereicht. Alinghis Ablehnung ist eine Schande und kann nur als Anzeichen interpretiert werden, dass sie schon seit längerem einen Punkt erreicht haben, wo sie diesen Anlass nicht mehr wie geplant durchführen wollen.“
“Ihr Handeln kann nur bedeuten, dass sie sich entschlossen haben, den Anlass zu verschieben und nun den GGYC als Entschuldigung dafür benutzen. Es wird nicht erstaunen, wenn sie dies in den kommenden Tagen tun sollten.“
“Ich denke, viele Leute werden über diesen Ausgang entsetzt sein. Ich persönlich habe grosse Mühe zu glauben, dass dieser ablehnende Brief von Brad Butterworth geschrieben worden ist, denn dessen Tonalität ist komplett defensiv, legalistisch und beleidigt indirekt die Bemühungen der Herausforderer.“
“Was ein grosses Kapitel in der Geschichte des America’s Cup hätte sein sollen, liegt nun in Scherben. Das Protokoll, welches Alinghi herausgebracht hat, ist das einseitigste in der Geschichte des Cups.“
Nach intensiven Verhandlungen während der letzten zwei Tage, haben sich eine Mehrheit der Herausforderer und der GGYC am Donnerstag gemeinsam auf weitere Kompromisse und einen neuen Vergleichsvorschlag geeinigt, der alle noch offenen Punkte abdeckte, dies, um den Anlass wie geplant durchführen zu können. Bernard Schopfer.
Freitag, 16. November 2007
GGYC ersucht Alinghi dringend, das neue Vergleichsangebot...
Die Mehrheit der Herausforderer und der GGYC ersuchen Alinghi dringend, das neue Vergleichsangebot zu akzeptieren
Valencia, Spanien, 16. November: Eine Mehrheit der Herausforderer für den nächsten America’s Cup haben sich gemeinsam mit dem Golden Gate Yacht Club zusammen geschlossen und ersuchen Alinghi dringend, das gemeinsam ausgearbeitete Vergleichsangebot zur Lösung der noch ausstehenden Probleme bezüglich des Regelwerks zu akzeptieren, damit der Anlass 2009 stattfinden kann.
In einem gestern an Alinghi geschickten Vergleichsangebot, welches von vier Syndikaten unterzeichnet worden war, bestätigt der GGYC, dass er seine Klage sofort fallen lassen würde, wenn Alinghi das mit den Herausforderern ausgearbeitete Vergleichsangebot annehme.
“Um an diesen Punkt zu gelangen, sind wir weitere umfassende Kompromisse eingegangen, wir haben nun unsere Forderung nach einem Zwei-Boot Testprogramm fallen gelassen, welches Alinghi als seine grösste Besorgnis betrachtet hat. Wir sind zuversichtlich, dass dieses Angebot eine Lösung für alle noch ausstehenden Punkte bringt“, sagte Tom Ehman, Sprecher des GGYC.
Die Herausforderer und der GGYC ersuchen Alinghi dringend, dieses Angebot anzunehmen, damit der Anlass wie geplant stattfinden kann. Bernard Schopfer.
Valencia, Spanien, 16. November: Eine Mehrheit der Herausforderer für den nächsten America’s Cup haben sich gemeinsam mit dem Golden Gate Yacht Club zusammen geschlossen und ersuchen Alinghi dringend, das gemeinsam ausgearbeitete Vergleichsangebot zur Lösung der noch ausstehenden Probleme bezüglich des Regelwerks zu akzeptieren, damit der Anlass 2009 stattfinden kann.
In einem gestern an Alinghi geschickten Vergleichsangebot, welches von vier Syndikaten unterzeichnet worden war, bestätigt der GGYC, dass er seine Klage sofort fallen lassen würde, wenn Alinghi das mit den Herausforderern ausgearbeitete Vergleichsangebot annehme.
“Um an diesen Punkt zu gelangen, sind wir weitere umfassende Kompromisse eingegangen, wir haben nun unsere Forderung nach einem Zwei-Boot Testprogramm fallen gelassen, welches Alinghi als seine grösste Besorgnis betrachtet hat. Wir sind zuversichtlich, dass dieses Angebot eine Lösung für alle noch ausstehenden Punkte bringt“, sagte Tom Ehman, Sprecher des GGYC.
Die Herausforderer und der GGYC ersuchen Alinghi dringend, dieses Angebot anzunehmen, damit der Anlass wie geplant stattfinden kann. Bernard Schopfer.
Mittwoch, 14. November 2007
Hotelerweiterung bei Schattmaier
Die Bagger sind Ende Oktober angerollt und die Arbeiten bereits im vollen Gange.
Das Hotel wird um weitere 25 Doppelzimmer, einen neuen Empfangsbereich, sowie Wellnessbereichmit Wirlpool und Saunen erweitert. Das "Ahoi" Restaurant, Cafe, Bar wird ebenfalls vergrößert. Lassen sie sich überraschen! Wegen Umbaumaßnahmen bleibt das Hotel und das Restaurant "Ahoi" vom 17. Dezember 2007 bis Ende Februar 2008 geschlossen.
Was gibt es noch dieses Jahr!
Am Sonntag, den 02.12.2007 beschließt Schattmaier die Saison 2007 auf dem Wasser mit dem Absegelnund dem etwas anderen Weihnachtsmarkt direkt am Wasser.
Weihnachtsmarkt So. 02.12.07
Ab 11.00 Uhr bis 18.00 Uhr gibt es auf dem Weihnachtsmarkt heiße Waffeln, Glühwein, alkoholfreier Punsch, Kaffee, Cappuccino, leckere Kuchen und vieles mehr. Da ist bestimmt für jeden etwas dabei.
Zum Absegeln trifft man sich am 02.12.07 um 10.00 Uhr. Danach heißt es Leinen los! Wir stechen in See! Gegen 15.30 Uhr Rückkehr in den Hafen. Teilnahmegebühr 25,- Euro für WSB-Clubmitglieder kostenfrei. Wer nicht dabei ist, der verpasst etwas!
Bereits zum 7. Mal startet Schattmaier den beliebten Starkwindtörn, neu ist das Revier Mallorca! Termin: 09.02. bis 15.02.2008
Ort: Palma de Mallorca, Balearen
Preis: 560,- EuroUnterbringung in Doppelkabinen . Zzgl. Anreise und Bordkasse.
Nur noch wenige Plätze frei!
Antigua Sailing Week 2008
Das Törnhighlight in der Saison 2008! Die 41. Regatta verspricht ein ganz besonderes Ereignis mit vielen tollen Veranstaltungen rund um die spannenden Regatten.
Sind Sie mit dabei! Karibik - Regatten - Sundownerfeeling Termin: Di. 22.04.08 bis Di. 06.05.08 Ab/bis: Martinique
Preis: 2590,- € inkl. Flug!
Unterbringung in Doppelkabinen. Zzgl. Transfers und Bordkasse.
Nur noch 6 Plätze verfügbar! Frühbucherrabatt in Höhe von 5% bei Buchung bis zum 31.12.07!
Das Hotel wird um weitere 25 Doppelzimmer, einen neuen Empfangsbereich, sowie Wellnessbereichmit Wirlpool und Saunen erweitert. Das "Ahoi" Restaurant, Cafe, Bar wird ebenfalls vergrößert. Lassen sie sich überraschen! Wegen Umbaumaßnahmen bleibt das Hotel und das Restaurant "Ahoi" vom 17. Dezember 2007 bis Ende Februar 2008 geschlossen.
Was gibt es noch dieses Jahr!
Am Sonntag, den 02.12.2007 beschließt Schattmaier die Saison 2007 auf dem Wasser mit dem Absegelnund dem etwas anderen Weihnachtsmarkt direkt am Wasser.
Weihnachtsmarkt So. 02.12.07
Ab 11.00 Uhr bis 18.00 Uhr gibt es auf dem Weihnachtsmarkt heiße Waffeln, Glühwein, alkoholfreier Punsch, Kaffee, Cappuccino, leckere Kuchen und vieles mehr. Da ist bestimmt für jeden etwas dabei.
Zum Absegeln trifft man sich am 02.12.07 um 10.00 Uhr. Danach heißt es Leinen los! Wir stechen in See! Gegen 15.30 Uhr Rückkehr in den Hafen. Teilnahmegebühr 25,- Euro für WSB-Clubmitglieder kostenfrei. Wer nicht dabei ist, der verpasst etwas!
Bereits zum 7. Mal startet Schattmaier den beliebten Starkwindtörn, neu ist das Revier Mallorca! Termin: 09.02. bis 15.02.2008
Ort: Palma de Mallorca, Balearen
Preis: 560,- EuroUnterbringung in Doppelkabinen . Zzgl. Anreise und Bordkasse.
Nur noch wenige Plätze frei!
Antigua Sailing Week 2008
Das Törnhighlight in der Saison 2008! Die 41. Regatta verspricht ein ganz besonderes Ereignis mit vielen tollen Veranstaltungen rund um die spannenden Regatten.
Sind Sie mit dabei! Karibik - Regatten - Sundownerfeeling Termin: Di. 22.04.08 bis Di. 06.05.08 Ab/bis: Martinique
Preis: 2590,- € inkl. Flug!
Unterbringung in Doppelkabinen. Zzgl. Transfers und Bordkasse.
Nur noch 6 Plätze verfügbar! Frühbucherrabatt in Höhe von 5% bei Buchung bis zum 31.12.07!
Makaberer Fund am Bodenseeufer
Lindau: Einen makaberen Fund machte ein 65-jähriger Spaziergänger aus Lindau am vergangenen Sonntagmorgen.
Der Mann war gegen 8 Uhr mit seinem Hund im Bereich des Uferparks Wäsen in Lindau spazieren gegangen. Hierbei fand der Hund einem rundlichen Gegenstand, der auf einer Wiese lag. Wie sich herausstellte, handelte es sich um einen menschlichen Schädel, der nahezu vollständig mazeriert war. Der Schädel wurde in das Rechtsmedizinische Institut nach Ulm gebracht. Die Ermittlungen in diesem Fall wurden von der Kripo Lindau übernommen.
Da aufgrund der Auffindesituation anzunehmen war, dass der Schädel von einem Tier zu dem Fundort gebracht worden war, wurde eine Suchaktion für den Nahbereich um den Fundort angesetzt. Bei dieser Suchaktion, bei der neben einem Polizeihubschrauber, Diensthundeführern, Kräfte der Lindauer Polizei sowie der Lindauer Feuerwehr beteiligt waren, wurde unweit des ersten Fundortes ein Leichnam in der Nähe des Bodenseeufers gefunden. Aufgrund des Zustands der Leiche ist von einer Liegezeit von mehreren Wochen bis Monaten auszugehen.
Bei einer ersten Untersuchung der Leiche wurden Hinweise auf die Identität des Toten aufgefunden. Demnach handelt es sich mit hoher Wahrscheinlichkeit um einen Mann mittleren Alters aus der Bodenseeregion der seit geraumer Zeit als vermisst gilt. Endgültige Sicherheit über die Identität des Toten ist erst durch eine DNA-Analyse zu erwarten, die im Rahmen einer am Donnerstag stattfindenden Obduktion vorgenommen werden wird. Hierbei werden auch Erkenntnisse zu der bisher ungeklärten Todesursache erhofft. (PD Kempten)
Der Mann war gegen 8 Uhr mit seinem Hund im Bereich des Uferparks Wäsen in Lindau spazieren gegangen. Hierbei fand der Hund einem rundlichen Gegenstand, der auf einer Wiese lag. Wie sich herausstellte, handelte es sich um einen menschlichen Schädel, der nahezu vollständig mazeriert war. Der Schädel wurde in das Rechtsmedizinische Institut nach Ulm gebracht. Die Ermittlungen in diesem Fall wurden von der Kripo Lindau übernommen.
Da aufgrund der Auffindesituation anzunehmen war, dass der Schädel von einem Tier zu dem Fundort gebracht worden war, wurde eine Suchaktion für den Nahbereich um den Fundort angesetzt. Bei dieser Suchaktion, bei der neben einem Polizeihubschrauber, Diensthundeführern, Kräfte der Lindauer Polizei sowie der Lindauer Feuerwehr beteiligt waren, wurde unweit des ersten Fundortes ein Leichnam in der Nähe des Bodenseeufers gefunden. Aufgrund des Zustands der Leiche ist von einer Liegezeit von mehreren Wochen bis Monaten auszugehen.
Bei einer ersten Untersuchung der Leiche wurden Hinweise auf die Identität des Toten aufgefunden. Demnach handelt es sich mit hoher Wahrscheinlichkeit um einen Mann mittleren Alters aus der Bodenseeregion der seit geraumer Zeit als vermisst gilt. Endgültige Sicherheit über die Identität des Toten ist erst durch eine DNA-Analyse zu erwarten, die im Rahmen einer am Donnerstag stattfindenden Obduktion vorgenommen werden wird. Hierbei werden auch Erkenntnisse zu der bisher ungeklärten Todesursache erhofft. (PD Kempten)
Alinghi beendet abrupt die Vergleichsgespräche
Valencia, Spanien, 13. November 2007: Der Golden Gate Yacht Club (GGYC) sagte heute, dass er enttäuscht sei, dass die viel versprechenden Vergleichsverhandlungen bezüglich des nächsten America’s Cup von der Société Nautique de Genève (SNG)/Alinghi abgebrochen worden seien.
“Verhandlungspartner für den GGYC und den Defender hatten sich heute mündlich über die meisten Punkte für eine Lösung geeinigt, nur um dann von Alinghi mitgeteilt zu bekommen, dass der Deal geplatzt sei“, sagte Tom Ehman, Sprecher des GGYC.
“Dies ist höchst erstaunlich und enttäuschend”, sagte Ehman. „Wir hatten die Zusicherungen der Herausforderer akzeptiert, wonach das neue Design Regelwerk fair sei und waren gestern zuversichtlich, dass die anderen noch ausstehenden Punkte auf gutem Weg waren, zu jedermanns Zufriedenheit ebenfalls gelöst zu werden.“
“Wir boten an, unsere Klage zurück zu ziehen und im Gegenzug sollte Alinghi die vereinbarten Änderungen am Regelwerk vornehmen. Die anderen Herausforderer waren äusserst hilfsbereit gewesen in der Erarbeitung dessen, was wir faktisch als einvernehmliche Lösung betrachtet hatten.“
“Doch nur einige Stunden später rief Ernesto Bertarelli’s Anwalt, Lucien Masmejan, an, um mitzuteilen, dass sie die Verhandlungen abbrechen würden.“
“Wir hoffen, dass sie ihre Haltung noch einmal überdenken werden und sind für weitere Verhandlungen offen, bevor der Gerichtsentscheid kommt, der nun jeden Tag eintreffen könnte.“
Das heutige Schreiben der SNG verlangte, dass der GGYC seine Klage fallen lässt und seine Teilnahme am Anlass bis zum 16. November einreichen sollte. Es wurde ausserdem angedeutet, dass der Anlass verschoben würde, sollte der GGYC nicht einwilligen. Bernard Schopfer.
“Verhandlungspartner für den GGYC und den Defender hatten sich heute mündlich über die meisten Punkte für eine Lösung geeinigt, nur um dann von Alinghi mitgeteilt zu bekommen, dass der Deal geplatzt sei“, sagte Tom Ehman, Sprecher des GGYC.
“Dies ist höchst erstaunlich und enttäuschend”, sagte Ehman. „Wir hatten die Zusicherungen der Herausforderer akzeptiert, wonach das neue Design Regelwerk fair sei und waren gestern zuversichtlich, dass die anderen noch ausstehenden Punkte auf gutem Weg waren, zu jedermanns Zufriedenheit ebenfalls gelöst zu werden.“
“Wir boten an, unsere Klage zurück zu ziehen und im Gegenzug sollte Alinghi die vereinbarten Änderungen am Regelwerk vornehmen. Die anderen Herausforderer waren äusserst hilfsbereit gewesen in der Erarbeitung dessen, was wir faktisch als einvernehmliche Lösung betrachtet hatten.“
“Doch nur einige Stunden später rief Ernesto Bertarelli’s Anwalt, Lucien Masmejan, an, um mitzuteilen, dass sie die Verhandlungen abbrechen würden.“
“Wir hoffen, dass sie ihre Haltung noch einmal überdenken werden und sind für weitere Verhandlungen offen, bevor der Gerichtsentscheid kommt, der nun jeden Tag eintreffen könnte.“
Das heutige Schreiben der SNG verlangte, dass der GGYC seine Klage fallen lässt und seine Teilnahme am Anlass bis zum 16. November einreichen sollte. Es wurde ausserdem angedeutet, dass der Anlass verschoben würde, sollte der GGYC nicht einwilligen. Bernard Schopfer.
Dienstag, 13. November 2007
United Internet Team Germany mit neuer Crew
Team um Jochen Schümann bereits gut aufgestellt - Weitere Verpflichtungen folgen im Jahr 2008
Nur sechs Wochen nach seiner Verpflichtung als Teamchef des United Internet Team Germany hat Jochen Schümann in Valencia bereits eine schlagkräftige Truppe versammelt. Neben der Übernahme und den Tests mit der vom United Internet Team Germany gekauften ehemaligen Alinghi Yacht SUI 91 - jetzt GER 91 - stand in den letzten Wochen die Verpflichtung des Segel- und Designteams im Mittelpunkt der Arbeit.
Im Segelteam hat Jochen Schümann zusammen mit seinem neuen Steuermann und ehemaligen Deafio Español-Skipper Karol Jablonski deutliche Änderungen vorgenommen. Bei der Verpflichtung der Segler legte der 53jährige besonderen Wert auf die Erfüllung von Anforderungen wie zum Beispiel Alter, Perspektive, Erfahrung und Teamfähigkeit. Für Schümann geht es im Rahmen seiner Funktion als Teamchef der deutschen Kampagne nicht nur darum, beim 33. America’s Cup erfolgreich zu sein, sondern darüber hinaus auch eine Basis für eine erfolgreiche Fortsetzung der Kampagne beim 34. America’s Cup zu legen. „Deutschland braucht eine langfristige Perspektive im America’s Cup – und die möchten wir mit dem United Internet Team Germany bieten“ so Schümann.
Von den Seglern der letzten deutschen America’s Cup-Kampagne stehen derzeit vier in der Segelformation des dreifachen Olympiasiegers und zweifachen AC-Gewinners: Es sind die beiden Deutschen Matti Paschen (35 Jahre / Trimmer) und Jan Schoepe (33 Jahre / Pitman) sowie die beiden Franzosen Philippe Mourniac (42 Jahre / Navigator) und Vorschiffmann Jean Marie Dauris (35 Jahre). Der 45jährige Steuermann Karol Jablonski konnte bei seinem ehemaligen Arbeitgeber Desafio Español gleich vier Crewmitglieder zu einem Wechsel zum deutschen Team bewegen: Es sind die international angesehenen und erfahrenen Profis Hartwell Jordan (46 Jahre, Mainsail Trimmer, USA), Frederico Giovanelli (33 Jahre, Grinder, Italien), Mikkel Rosberg (37 Jahre, Trimmer, Dänemark) und der Spanier Victor Mariño Prieto (32 Jahre, Traveller). Weitere Unterstützung erhält das Team durch Segler von BMW Oracle Racing. Mit den Neuseeländern Ian Baker (33 Jahre, Grinder), Rodney Dawson (39 Jahre, Afterguard), Zachary Hurst (30 Jahre, Trimmer) und dem 31jährigen deutschen Vorschiffmann Tony Kolb konnten gleich vier Segler beim letztmaligen Louis-Vuitton-Halbfinalisten angeworben werden.
Für den Münchner Tony Kolb stellt die Verpflichtung durch das United Internet Team Germany natürlich etwas ganz besonderes dar: „Es war schon immer mein Traum, einmal beim America’s Cup für Deutschland an den Start zu gehen“. Das gleiche gilt natürlich auch für Tim Kröger.
Der 42jährige Hamburger war beim letzten America’s Cup als Boat Captain bei Team Shosholoza unter Vertrag. Weitere Unterstützung erhält das Team durch die Luna Rossa-Grinder Magnus Augustson (34 Jahre, Schweden) und Emanuele Marino (35 Jahre, Italien), den Südafrikaner Marc Lagesse (Team Shosholoza, Navigator, 37 Jahre) und den Australier Luke Molloy (Victory Challenge, 27 Jahre, Mainsail Trimmer). Weitere Segler sollen dann Anfang des kommenden Jahres verpflichtet werden. Schließlich werden die neuen 90-Fuss-Boote von 20 Seglern gesegelt.
Das derzeitige Segelteam des deutschen Teams besteht somit aus 19 Personen aus elf Ländern und kommt auf ein Durchschnittsalter von 37 Jahren. Jochen Schümann ist sich sicher, dass man im America’s Cup nur mit einem international geprägten Ansatz bestehen kann. „Eine spezielle nationale Quote macht für mich überhaupt keinen Sinn. Wenn man international bestehen will, muss man sich auch entsprechend aufstellen. Und die Messlatte liegt im America´s Cup sehr hoch. Wir wollen ins Halbfinale des kommenden Cups und da zählt am Ende nur die Leistung. Auf die Herkunft und die Nationalität unserer Segler kommt es deshalb nicht an“, so Schümann.
Auf dem Wasser funktioniert die Zusammenarbeit auf der neuen GER 91 schon sehr gut. Steuermann Karol Jablonski war mit den ersten Trainingsfahrten zufrieden. „Die GER 91 fühlt sich super an und ist sehr schnell und die Stimmung unter den Crewmitgliedern hervorragend“ so der Halbfinalist des 32. America´s Cup. Gerade beim Trainingsvergleich gegen „seine“ ehemalige Desafio Español hatte die GER 91 die Nase deutlich vorn.
Auch im Design-Bereich hat sich das deutsche America´s Cup-Team mit seinem neuen Management- und Technologiepartner Porsche Consulting verstärkt. Das Beratungsunternehmen unter der Leitung von Oliver Kayser (43 Jahre) ist für die gesamte Prozesssteuerung und den Bootsbau verantwortlich. Neben dem Schweizer Dr. Marc Wintermantel (34 Jahre), der in der letzten deutschen Kampagne als Strukturingenieur verantwortlich war, wird das Team durch den ehemaligen Shosholoza-Designer Jason Ker (36 Jahre, England) und den Franzose Dimitri Nicolopoulos (44 Jahre; Areva Challenge) verstärkt, die mit Hochdruck an der Umsetzung der neuen Designregeln arbeiten, die vergangene Woche bekannt gegeben wurden.
Syndikatschef Michael Scheeren ist dementsprechend mit dem derzeitigen Stand der Dinge hochzufrieden. „Wir liegen voll im Plan und sind schon zu einem frühen Zeitpunkt in allen Breichen sehr gut aufgestellt. Das gesamte Team wird hart daran arbeiten, unser Ziel, das Halbfinale beim 33. America´s Cup, zu erreichen“, erklärt Scheeren.
Atueller Teamraster >
Team Germany setzt im Bereich Technik und Design auf Kreativität und Internationalität >
Nur sechs Wochen nach seiner Verpflichtung als Teamchef des United Internet Team Germany hat Jochen Schümann in Valencia bereits eine schlagkräftige Truppe versammelt. Neben der Übernahme und den Tests mit der vom United Internet Team Germany gekauften ehemaligen Alinghi Yacht SUI 91 - jetzt GER 91 - stand in den letzten Wochen die Verpflichtung des Segel- und Designteams im Mittelpunkt der Arbeit.
Im Segelteam hat Jochen Schümann zusammen mit seinem neuen Steuermann und ehemaligen Deafio Español-Skipper Karol Jablonski deutliche Änderungen vorgenommen. Bei der Verpflichtung der Segler legte der 53jährige besonderen Wert auf die Erfüllung von Anforderungen wie zum Beispiel Alter, Perspektive, Erfahrung und Teamfähigkeit. Für Schümann geht es im Rahmen seiner Funktion als Teamchef der deutschen Kampagne nicht nur darum, beim 33. America’s Cup erfolgreich zu sein, sondern darüber hinaus auch eine Basis für eine erfolgreiche Fortsetzung der Kampagne beim 34. America’s Cup zu legen. „Deutschland braucht eine langfristige Perspektive im America’s Cup – und die möchten wir mit dem United Internet Team Germany bieten“ so Schümann.
Von den Seglern der letzten deutschen America’s Cup-Kampagne stehen derzeit vier in der Segelformation des dreifachen Olympiasiegers und zweifachen AC-Gewinners: Es sind die beiden Deutschen Matti Paschen (35 Jahre / Trimmer) und Jan Schoepe (33 Jahre / Pitman) sowie die beiden Franzosen Philippe Mourniac (42 Jahre / Navigator) und Vorschiffmann Jean Marie Dauris (35 Jahre). Der 45jährige Steuermann Karol Jablonski konnte bei seinem ehemaligen Arbeitgeber Desafio Español gleich vier Crewmitglieder zu einem Wechsel zum deutschen Team bewegen: Es sind die international angesehenen und erfahrenen Profis Hartwell Jordan (46 Jahre, Mainsail Trimmer, USA), Frederico Giovanelli (33 Jahre, Grinder, Italien), Mikkel Rosberg (37 Jahre, Trimmer, Dänemark) und der Spanier Victor Mariño Prieto (32 Jahre, Traveller). Weitere Unterstützung erhält das Team durch Segler von BMW Oracle Racing. Mit den Neuseeländern Ian Baker (33 Jahre, Grinder), Rodney Dawson (39 Jahre, Afterguard), Zachary Hurst (30 Jahre, Trimmer) und dem 31jährigen deutschen Vorschiffmann Tony Kolb konnten gleich vier Segler beim letztmaligen Louis-Vuitton-Halbfinalisten angeworben werden.
Für den Münchner Tony Kolb stellt die Verpflichtung durch das United Internet Team Germany natürlich etwas ganz besonderes dar: „Es war schon immer mein Traum, einmal beim America’s Cup für Deutschland an den Start zu gehen“. Das gleiche gilt natürlich auch für Tim Kröger.
Der 42jährige Hamburger war beim letzten America’s Cup als Boat Captain bei Team Shosholoza unter Vertrag. Weitere Unterstützung erhält das Team durch die Luna Rossa-Grinder Magnus Augustson (34 Jahre, Schweden) und Emanuele Marino (35 Jahre, Italien), den Südafrikaner Marc Lagesse (Team Shosholoza, Navigator, 37 Jahre) und den Australier Luke Molloy (Victory Challenge, 27 Jahre, Mainsail Trimmer). Weitere Segler sollen dann Anfang des kommenden Jahres verpflichtet werden. Schließlich werden die neuen 90-Fuss-Boote von 20 Seglern gesegelt.
Das derzeitige Segelteam des deutschen Teams besteht somit aus 19 Personen aus elf Ländern und kommt auf ein Durchschnittsalter von 37 Jahren. Jochen Schümann ist sich sicher, dass man im America’s Cup nur mit einem international geprägten Ansatz bestehen kann. „Eine spezielle nationale Quote macht für mich überhaupt keinen Sinn. Wenn man international bestehen will, muss man sich auch entsprechend aufstellen. Und die Messlatte liegt im America´s Cup sehr hoch. Wir wollen ins Halbfinale des kommenden Cups und da zählt am Ende nur die Leistung. Auf die Herkunft und die Nationalität unserer Segler kommt es deshalb nicht an“, so Schümann.
Auf dem Wasser funktioniert die Zusammenarbeit auf der neuen GER 91 schon sehr gut. Steuermann Karol Jablonski war mit den ersten Trainingsfahrten zufrieden. „Die GER 91 fühlt sich super an und ist sehr schnell und die Stimmung unter den Crewmitgliedern hervorragend“ so der Halbfinalist des 32. America´s Cup. Gerade beim Trainingsvergleich gegen „seine“ ehemalige Desafio Español hatte die GER 91 die Nase deutlich vorn.
Auch im Design-Bereich hat sich das deutsche America´s Cup-Team mit seinem neuen Management- und Technologiepartner Porsche Consulting verstärkt. Das Beratungsunternehmen unter der Leitung von Oliver Kayser (43 Jahre) ist für die gesamte Prozesssteuerung und den Bootsbau verantwortlich. Neben dem Schweizer Dr. Marc Wintermantel (34 Jahre), der in der letzten deutschen Kampagne als Strukturingenieur verantwortlich war, wird das Team durch den ehemaligen Shosholoza-Designer Jason Ker (36 Jahre, England) und den Franzose Dimitri Nicolopoulos (44 Jahre; Areva Challenge) verstärkt, die mit Hochdruck an der Umsetzung der neuen Designregeln arbeiten, die vergangene Woche bekannt gegeben wurden.
Syndikatschef Michael Scheeren ist dementsprechend mit dem derzeitigen Stand der Dinge hochzufrieden. „Wir liegen voll im Plan und sind schon zu einem frühen Zeitpunkt in allen Breichen sehr gut aufgestellt. Das gesamte Team wird hart daran arbeiten, unser Ziel, das Halbfinale beim 33. America´s Cup, zu erreichen“, erklärt Scheeren.
Atueller Teamraster >
Team Germany setzt im Bereich Technik und Design auf Kreativität und Internationalität >
Montag, 12. November 2007
ISAF stellt Weichen für olympisches Programm 2012
Matchrace-Segeln ist wieder olympisch, der Tornado ist raus
Hamburg (DSV) - Das Ringen der Repräsentanten imWeltseglerverband (ISAF) um die olympischen Segelkategorien der Zukunft istbeendet. Auf ihrer Jahrestagung im portugiesischen Estoril haben sich dieDeligierten entschlossen, die Duell-Disziplin Matchrace wieder insolympische Programm aufzunehmen. Zunächst jedoch nur für Frauen.
DerKampfabstimmung über die künftig nur noch zehn statt wie bislang elf Disziplinen für die olympische Segelregatta 2012 fiel überraschend derschnelle Katamaran Tornado zum Opfer. Die 36 Deligierten des ISAF-Council hatten am Freitag Mittag zunächstentschieden, 2012 sechs Disziplinen für Männer sowie vier Disziplinen fürFrauen ins Programm aufzunehmen. Ein Antrag, jeweils fünf Disziplinen fürMänner und Frauen anzubieten, wurde abgelehnt.
Eine zweite große Überraschung ist die Nichtaufnahme einer modernensogenannten Highperformance-Jolle für Frauen. Hier hatte sich in derAbstimmung die neue Matchrace-Disziplin knapp mit 21:20 Stimmendurchgesetzt.
Das olympische Segelprogramm für Frauen besteht nun 2012 ausden Kategorien Einhand (Laser Radial), Zweihand (470er), dem Surfbrett RS:X sowie einem noch auszuwählenden Kielboot für das Matchracing.
Die Männer segeln in fünf Jahren in diesen Kategorien um olympisches Edelmetall:
Einhand (Laser), Einhand für schwerere Segler (Finn Dinghi), Surfen (RS:X), Highperformance-Jolle (49er) und Kielboot (Starboot).
«Es ist insgesamt ein passabler Kompromiss», urteilte Rolf Bähr. DerPräsident des Deutschen Segler-Verbandes (DSV) hatte an den Abstimmungen inPortugal teilgenommen. Die jeweiligen Bootsklassen in den festgelegten Kategorien müssen allerdings vom Weltsegler-Verband bei der Jahrestagung im November 2008 nocheinmal bestätigt und anschließend auch vom IOC ratifiziert werden.
Hamburg (DSV) - Das Ringen der Repräsentanten imWeltseglerverband (ISAF) um die olympischen Segelkategorien der Zukunft istbeendet. Auf ihrer Jahrestagung im portugiesischen Estoril haben sich dieDeligierten entschlossen, die Duell-Disziplin Matchrace wieder insolympische Programm aufzunehmen. Zunächst jedoch nur für Frauen.
DerKampfabstimmung über die künftig nur noch zehn statt wie bislang elf Disziplinen für die olympische Segelregatta 2012 fiel überraschend derschnelle Katamaran Tornado zum Opfer. Die 36 Deligierten des ISAF-Council hatten am Freitag Mittag zunächstentschieden, 2012 sechs Disziplinen für Männer sowie vier Disziplinen fürFrauen ins Programm aufzunehmen. Ein Antrag, jeweils fünf Disziplinen fürMänner und Frauen anzubieten, wurde abgelehnt.
Eine zweite große Überraschung ist die Nichtaufnahme einer modernensogenannten Highperformance-Jolle für Frauen. Hier hatte sich in derAbstimmung die neue Matchrace-Disziplin knapp mit 21:20 Stimmendurchgesetzt.
Das olympische Segelprogramm für Frauen besteht nun 2012 ausden Kategorien Einhand (Laser Radial), Zweihand (470er), dem Surfbrett RS:X sowie einem noch auszuwählenden Kielboot für das Matchracing.
Die Männer segeln in fünf Jahren in diesen Kategorien um olympisches Edelmetall:
Einhand (Laser), Einhand für schwerere Segler (Finn Dinghi), Surfen (RS:X), Highperformance-Jolle (49er) und Kielboot (Starboot).
«Es ist insgesamt ein passabler Kompromiss», urteilte Rolf Bähr. DerPräsident des Deutschen Segler-Verbandes (DSV) hatte an den Abstimmungen inPortugal teilgenommen. Die jeweiligen Bootsklassen in den festgelegten Kategorien müssen allerdings vom Weltsegler-Verband bei der Jahrestagung im November 2008 nocheinmal bestätigt und anschließend auch vom IOC ratifiziert werden.
Sonntag, 11. November 2007
Totgeglaubte leben länger! World Cup soll bleiben
Am letzten Tag des ISAF-Meetings gab es erneut eine Überraschung.
Das Präsidium der ISAF zog seinen Antrag, den World Cup nicht stattfinden zu lassen und dafür alle zwei Jahre eine Weltmeisterschaft aller olympischen Klassen durchzuführen, zurück und präsentierte den Mitgliedern des Council den Vorschlag, doch einen World Cup möglichst ab 2009 zu veranstalten. Der World Cup soll eine Regattaserie der jetzt schon bestehenden Großveranstaltungen für die olympischen Klassen sein, aber offen für weitere Veranstaltungen, die den noch zu entwickelnden Kriterien entsprechen und auch bisher nicht repräsentierte Teile der Welt (Asien, Südamerika) umfassen sollen. Somit erhält die Kieler Woche einen zusätzlichen Stellenwert als Teil des WorldCups, vergleichbar mit den WorldCups anderer Sportarten, wir z.B. Skifahren.
Hiermit endet unsere aktuelle Berichterstattung aus Estoril.
Willii Gohl, derzeit Estoril
Wir bedanken uns für die schnelle Berichterstattung, IBN-Redaktion.
Das Präsidium der ISAF zog seinen Antrag, den World Cup nicht stattfinden zu lassen und dafür alle zwei Jahre eine Weltmeisterschaft aller olympischen Klassen durchzuführen, zurück und präsentierte den Mitgliedern des Council den Vorschlag, doch einen World Cup möglichst ab 2009 zu veranstalten. Der World Cup soll eine Regattaserie der jetzt schon bestehenden Großveranstaltungen für die olympischen Klassen sein, aber offen für weitere Veranstaltungen, die den noch zu entwickelnden Kriterien entsprechen und auch bisher nicht repräsentierte Teile der Welt (Asien, Südamerika) umfassen sollen. Somit erhält die Kieler Woche einen zusätzlichen Stellenwert als Teil des WorldCups, vergleichbar mit den WorldCups anderer Sportarten, wir z.B. Skifahren.
Hiermit endet unsere aktuelle Berichterstattung aus Estoril.
Willii Gohl, derzeit Estoril
Wir bedanken uns für die schnelle Berichterstattung, IBN-Redaktion.
Samstag, 10. November 2007
Tornado draußen, Star bleibt olympisch!
Die Spannung war gestern mit den Händen zu greifen, als ISAF Präsident Göran Petersson die Sitzung des Council, des höchsten beschlussfassenden Gremiums des Weltseglerverbandes, eröffnete.
Nach einer intensiven Diskussion wurde der vom Events Committee präsentierte Vorschlag für die olympischen Spiele 2012 verworfen.
Damit war wieder alles offen, auch die Frage ob es 5 Männer und 5 Damen Wettbewerbe geben sollte oder, wie auch von der Kommission der Athleten selbst vorgeschlagen, ein Verhältnis von 6 zu 4 (Männer zu Frauen) geben sollte. Das Council entschied sich für 6:4! Nun war die Frage, welche Bootsdisziplinen zu benutzen seien. Die erste Entscheidung viel bald: falls es eine Kielbootdisziplin für die Damen geben sollte, würde es MatchRace auf vom Veranstalter gestellten Booten sein. Damit war klar, dass die Yngling wohl aus dem Kreis der olympischen Klassen herausfallen würde. Bei allen Beobachtern bestand Eingkeit, dass bei den Männern entweder der Tornado oder der Star olympischen Status verlieren würden. Gegen 12.30 Uhr gab der Ehrenpräsident der ISAF, (ex)König Konstantin von Griechenland das Ergebnis bekannt:
Männer:
Einhandjolle
Windsurfer
Zweihandjolle
Zweihandjolle, Skiff
Einhandjolle (Schwergewicht)
Kielboot
Damit dürften aller Voraussicht nach die Bootsklassen bei den Männern Laser, RS-X, 470er, 49er, Finn und Star sein.
Bei den Damen fiel die Wahl auf
Einhandjolle
Windsurfer
Zweihandjolle
Kielboot MatchRace
Somit scheinen die Bootsklassen Laser Radial, RS-X und 470er zu sein.
Der Bootstyp, auf dem die olympischen MatchRaces gesegelt werden, braucht erst ganz kurze Zeit vor den Spielen bekannt gegeben zu werden, da der Veranstalter (IOC) oder die ISAF die Boote zur Verfügung stellen. Offen ist auch noch, ob die Crews aus drei oder vier Mitgliedern bestehen werden.
Welche Konsequenzen sich aus der Wahl MatchRace als olympisch ergeben werden, ist derzeit nicht abzusehen. Tatsache ist aber, dass der Organisationsaufwand (zusätzliche Schlauchboote und Umpire) für die Veranstalter von grossen Segelveranstaltungen für olympische Bootsklassen (z.B. Kieler Woche oder Eurolymp Garda), und damit auch die Kosten, erheblich steigen wird.
Alle Beobachter, ob sie die Wahl nun begrüßen oder nicht, sind sich einig, das die Mitglieder des Council eine sehr ernsthafte Diskussion geführt haben und bemüht waren, eine Entscheidung zu treffen, die die Interessen von möglichst vielen Seglern rund um den Erdball berücksichtigt und auch den Vorgaben des IOC entspricht.
Willii Gohl, derzeit Estoril
Nach einer intensiven Diskussion wurde der vom Events Committee präsentierte Vorschlag für die olympischen Spiele 2012 verworfen.
Damit war wieder alles offen, auch die Frage ob es 5 Männer und 5 Damen Wettbewerbe geben sollte oder, wie auch von der Kommission der Athleten selbst vorgeschlagen, ein Verhältnis von 6 zu 4 (Männer zu Frauen) geben sollte. Das Council entschied sich für 6:4! Nun war die Frage, welche Bootsdisziplinen zu benutzen seien. Die erste Entscheidung viel bald: falls es eine Kielbootdisziplin für die Damen geben sollte, würde es MatchRace auf vom Veranstalter gestellten Booten sein. Damit war klar, dass die Yngling wohl aus dem Kreis der olympischen Klassen herausfallen würde. Bei allen Beobachtern bestand Eingkeit, dass bei den Männern entweder der Tornado oder der Star olympischen Status verlieren würden. Gegen 12.30 Uhr gab der Ehrenpräsident der ISAF, (ex)König Konstantin von Griechenland das Ergebnis bekannt:
Männer:
Einhandjolle
Windsurfer
Zweihandjolle
Zweihandjolle, Skiff
Einhandjolle (Schwergewicht)
Kielboot
Damit dürften aller Voraussicht nach die Bootsklassen bei den Männern Laser, RS-X, 470er, 49er, Finn und Star sein.
Bei den Damen fiel die Wahl auf
Einhandjolle
Windsurfer
Zweihandjolle
Kielboot MatchRace
Somit scheinen die Bootsklassen Laser Radial, RS-X und 470er zu sein.
Der Bootstyp, auf dem die olympischen MatchRaces gesegelt werden, braucht erst ganz kurze Zeit vor den Spielen bekannt gegeben zu werden, da der Veranstalter (IOC) oder die ISAF die Boote zur Verfügung stellen. Offen ist auch noch, ob die Crews aus drei oder vier Mitgliedern bestehen werden.
Welche Konsequenzen sich aus der Wahl MatchRace als olympisch ergeben werden, ist derzeit nicht abzusehen. Tatsache ist aber, dass der Organisationsaufwand (zusätzliche Schlauchboote und Umpire) für die Veranstalter von grossen Segelveranstaltungen für olympische Bootsklassen (z.B. Kieler Woche oder Eurolymp Garda), und damit auch die Kosten, erheblich steigen wird.
Alle Beobachter, ob sie die Wahl nun begrüßen oder nicht, sind sich einig, das die Mitglieder des Council eine sehr ernsthafte Diskussion geführt haben und bemüht waren, eine Entscheidung zu treffen, die die Interessen von möglichst vielen Seglern rund um den Erdball berücksichtigt und auch den Vorgaben des IOC entspricht.
Willii Gohl, derzeit Estoril
Freitag, 9. November 2007
"Die Schiffsbrücke - Drei Länder erinnern an Kinder in Not"
Auf 128 Seiten werden die Geschichte der Schiffsbrücke vom 20. Mai 2007, Hintergründe und Reaktionen auf das Projekt des Vereins "Schweizer Kinder" widergegeben, das europaweit für Aufsehen gesorgt hat.Mit Hilfe vieler Menschen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz haben wir über den Bodensee zwischen Friedrichshafen (D) und Romanshorn (CH) am 20. Mai 2007 die längste Schiffsbrücke der Welt gebaut sowohl, was die Entfernung anbelangt (rund 11,4 Kilometer) als auch die Dauer. Nach Polizeiangaben waren bei der Aktion für Kinder in Not zwischen 12.00 Uhr und 14.30 Uhr rund 2.500 Schiffe und Boote auf dem See mit geschätzten 10.000 Leuten an Bord. Von 13.30 bis 14 Uhr wurde in der Seemitte mit vier großen Schiffen und dem historischen Flugboot Do 24 im Herzen das Schweizer Kreuz gebildet, die JU-52, Zeppelin NT und eine Do 27 waren ebenfalls mit von der Partie. Kleinere Maschinen überflogen die Szenerie. Allein in Friedrichshafen, schätzt die Polizei, waren bis zu 40.000 Menschen am Ufer, um das Spektakel zu sehen. Unfälle wurden keine gemeldet.
Sowohl der deutsche Bundespräsident Horst Köhler als auch die Schweizer Bundespräsidentin Micheline Calmy-Rey und der österreichische Bundespräsident Dr. Heinz Fischer haben für den Bildband über die Schiffsbrücke Vorworte geschrieben sie haben sich gerne bereit erklärt, das Projekt des Vereins "Schweizer Kinder" zu unterstützen, als sie erfuhren, dass durch den Verkauf des Buches Kindern in Not geholfen wird.
30 Fotografen konnte Herausgeberin und Mitautorin Hildegard Nagler, Projektleiterin der Schiffsbrücke und Vorsitzende des Vereins Schweizer Kinder, für das ungewöhnliche Projekt begeistern. Sie haben ihre Fotos kostenlos beigesteuert, um Kindern in Not zu helfen.
Ihren Platz im Bildband hat auch Kinderkunst: Mädchen und Jungen haben am 20. Mai auf dem Buchhornplatz in Friedrichshafen "ihre" Schiffsbrücke gebaut.
Ein weiteres Kapitel widmet sich den Stimmen zur Schiffsbrücke.
"Das Wunder einer Reise Kinderschiffe in eine bessere Welt" titelt ein Beitrag von Hildegard Nagler. Die Journalistin gibt darin die Geschichte der "Kinderschiffe" wieder. Sie stellt auch Familie Gamma, die Gastfamilie des Schweizer Kindes Karl Redl, beispielhaft für alle Schweizer Gastfamilien vor.
Dr. Bernd Haunfelder, Experte für das Thema "Kinderzüge in die Schweiz", schreibt unter dem Titel "Unser Dank ist unvergessen" über seine Forschungen.
Im letzten Kapitel gibt es Informationen über den Verein "Schweizer Kinder" und seine Geschichte.
Eine lange Dankesliste, in der die Fotografen und die Brückenbauer aufgeführt sind, beschließt das Werk.
Info: "Die Schiffsbrücke - Drei Länder erinnern an Kinder in Not", Format 24,5 cm x 27 Zentimeter, 130 Farb- und 25 Schwarzweißfotos, herausgegeben von Hildegard Nagler, ISBN 978-3-86136-113-8, Verlag Robert Gessler Friedrichshafen. Der Bildband kostet 29,80 Euro beziehungsweise 52,10 CHF und ist beim Verein "Schweizer Kinder" (www.schweizer-kinder.de) und im Buchhandel erhältlich.
Donnerstag, 8. November 2007
Weiterer International Judge vom Bodensee
Heute hat die ISAF auf ihrer Tagung in Portugal bekanntgegeben, dass sie Mufti Kling vom Lindauer SC mit sofortiger Wirkung zum International Judge berufen hat. Herzlichen Glückwunsch zu dieser Auszeichnung!
Ebenso wurde Uli Finckh vom Ammersee zum International Judge berufen. Auch ihm gelten unsere Glückwünsche.
Willii Gohl, derzeit Estoril
Ebenso wurde Uli Finckh vom Ammersee zum International Judge berufen. Auch ihm gelten unsere Glückwünsche.
Willii Gohl, derzeit Estoril
Starboot nicht mehr olympisch?
Am Dienstagabend wurden bei einem Galadinner in der Nähe von Estoril die Weltsegler des Jahres 2007 gekürt.
Bei den Männern wurde es Ed Baird (USA), der Steuermann des im Americas Cup siegreichen Alinghi-Teams und bei den Damen setzte sich die Nr. 1 der MatchRace-Weltrangliste, Claire Leroy aus Frankreich durch.
Damit setzte die Wahlkommission deutlich ein Zeichen für das Match Racing. Eine gewisse Ernüchterung mussten die Vertreter des Match Racing dann aber am Mittwoch erfahren: Das Events Committee der ISAF hatte die Vorschläge für die olympischen Spiele 2012 zu erarbeiten und entschied sich dabei gegen das Match Race. Nach den Vorschlägen wird es 2012 wahrscheinlich keine Kielboote bei Olympia geben. Starboot und Yngling wären dann nicht mehr dabei. Mit dem möglichen Aus für die Stare ginge eine 100jährige olympische Karriere zu Ende. Die endgültige Entscheidung hat aber das Council, das höchste beschlussfassende Gremium der ISAF und dort ist es schon oft zu überraschenden Entscheidungen, auch gegen die Empfehlungen von Fachkommissionen gekommen. Das Council tagt am Freitag und Samstag und wir werden zeitnah über die Entscheidungen, die die olympischen Bootstypen für 2012 betreffen, berichten.
Willii Gohl, derzeit Estoril
Bei den Männern wurde es Ed Baird (USA), der Steuermann des im Americas Cup siegreichen Alinghi-Teams und bei den Damen setzte sich die Nr. 1 der MatchRace-Weltrangliste, Claire Leroy aus Frankreich durch.
Damit setzte die Wahlkommission deutlich ein Zeichen für das Match Racing. Eine gewisse Ernüchterung mussten die Vertreter des Match Racing dann aber am Mittwoch erfahren: Das Events Committee der ISAF hatte die Vorschläge für die olympischen Spiele 2012 zu erarbeiten und entschied sich dabei gegen das Match Race. Nach den Vorschlägen wird es 2012 wahrscheinlich keine Kielboote bei Olympia geben. Starboot und Yngling wären dann nicht mehr dabei. Mit dem möglichen Aus für die Stare ginge eine 100jährige olympische Karriere zu Ende. Die endgültige Entscheidung hat aber das Council, das höchste beschlussfassende Gremium der ISAF und dort ist es schon oft zu überraschenden Entscheidungen, auch gegen die Empfehlungen von Fachkommissionen gekommen. Das Council tagt am Freitag und Samstag und wir werden zeitnah über die Entscheidungen, die die olympischen Bootstypen für 2012 betreffen, berichten.
Willii Gohl, derzeit Estoril
Mittwoch, 7. November 2007
Unheil abgewendet, trotz eklatanter Fehlleistung von DSV, ÖSV und Swiss Sailing!
Bei der Jahrestagung der ISAF im portugiesischen Estoril werden derzeit auch die ab 2009 geltenden Wettfahrtregeln diskutiert und vorbereitet.
Dabei lag auch ein Vorschlag für eine geänderte Regel 89.2 auf dem Tisch der Regelkommission. Danach hätte bei allen Regatten, zu der Teilnehmer aus einem anderen Land erwartet werden, die entsprechenden Vorschriften des nationalen Verbandes des Veranstalters in Englisch in die Segelanweisung eingearbeitet werden müssen, was praktisch bedeutet hätte, dass für jede Regatta am Bodensee eine Segelanweisung in englisch mit der Übersetzung der geltenden Passagen aus den Ordnungsvorschriften des jeweiligen Dachverbandes hätte erstellt werden müssen.
Dies hätte für alle Regatten, von der Mittwochsregatta bis zur Großveranstaltung gegolten. Weder DSV, noch ÖSV, noch Swiss Sailing waren in der Lage, die Brisanz dieser Regeländerung zu erkennen und hatten zur entscheidenden Sitzung noch nicht einmal einen Beobachter entsandt. Offensichtlich hatte keiner der Wettsegelverantwortlichen der drei Verbände die im Vorfeld veröffentlichten Vorschläge gelesen, vielleicht auch nicht begriffen!
Lediglich einem Vertreter der Studentischen Seglergemeinschaft Tübingen, der privat und inoffiziell aus eigener Initiative als Beobachter an der Sitzung teilnahm, gelang es durch seine hervorragenden Kontakte zum italienischen Seglerverband, Einfluss auf die Entscheidung zu nehmen.
Es ist dem italienischen Vertreter in der Regelkommission, Luciano Giacomi, zu verdanken, dass die Vorschrift entschärft wurde und ein "falls notwendig und sinnvoll" eingefügt wurde. Somit bleibt in diesem Bereich für die Vereine am See alles beim alten.
Willii Gohl, derzeit Estoril
Dabei lag auch ein Vorschlag für eine geänderte Regel 89.2 auf dem Tisch der Regelkommission. Danach hätte bei allen Regatten, zu der Teilnehmer aus einem anderen Land erwartet werden, die entsprechenden Vorschriften des nationalen Verbandes des Veranstalters in Englisch in die Segelanweisung eingearbeitet werden müssen, was praktisch bedeutet hätte, dass für jede Regatta am Bodensee eine Segelanweisung in englisch mit der Übersetzung der geltenden Passagen aus den Ordnungsvorschriften des jeweiligen Dachverbandes hätte erstellt werden müssen.
Dies hätte für alle Regatten, von der Mittwochsregatta bis zur Großveranstaltung gegolten. Weder DSV, noch ÖSV, noch Swiss Sailing waren in der Lage, die Brisanz dieser Regeländerung zu erkennen und hatten zur entscheidenden Sitzung noch nicht einmal einen Beobachter entsandt. Offensichtlich hatte keiner der Wettsegelverantwortlichen der drei Verbände die im Vorfeld veröffentlichten Vorschläge gelesen, vielleicht auch nicht begriffen!
Lediglich einem Vertreter der Studentischen Seglergemeinschaft Tübingen, der privat und inoffiziell aus eigener Initiative als Beobachter an der Sitzung teilnahm, gelang es durch seine hervorragenden Kontakte zum italienischen Seglerverband, Einfluss auf die Entscheidung zu nehmen.
Es ist dem italienischen Vertreter in der Regelkommission, Luciano Giacomi, zu verdanken, dass die Vorschrift entschärft wurde und ein "falls notwendig und sinnvoll" eingefügt wurde. Somit bleibt in diesem Bereich für die Vereine am See alles beim alten.
Willii Gohl, derzeit Estoril
Dienstag, 6. November 2007
6 Heroen des Segelsportes in die neue Hall of Fame gewählt!
Die ISAF hat anläßlich ihres 100jährigen Bestehens die ISAF Sailing Hall of Fame ins Leben gerufen. In einer beeindruckenden Zeremonie wurden gestern in Estoril die ersten 6 Mitglieder, allesamt Legenden des Segelns, geehrt.
ISAF Ehrenpräsident und Olympiasieger König Konstantin hat in Anwesenheit weiterer prominenter Vertreter unseres Sports, wie König Harald von Norwegen, die Namen verkündet:
Superseglerin Dame Ellen Mc Arthur, Englands Segelheros Sir Robin Knox-Johnston, den vielfachen Olympiasieger Paul Elvström aud Dänemark, den wohl erfolgreichsten Yachtdesigner des 20. Jahrhunderts, Olin Stephens (USA), der trots seines Alters von 99 Jahren zur Zeremonie gekommen war, Barbara Kendall, die erfolgreichste Windsurferin aller Zeiten aus Neuseeland und der leider viel zu früh in der irischen See tödlich verunglückte Eric Tabarly.
Rundherum gibt es einhellige Zustimmung zu dieser Wahl.
Willii Gohl, derzeit Estoril
ISAF Ehrenpräsident und Olympiasieger König Konstantin hat in Anwesenheit weiterer prominenter Vertreter unseres Sports, wie König Harald von Norwegen, die Namen verkündet:
Superseglerin Dame Ellen Mc Arthur, Englands Segelheros Sir Robin Knox-Johnston, den vielfachen Olympiasieger Paul Elvström aud Dänemark, den wohl erfolgreichsten Yachtdesigner des 20. Jahrhunderts, Olin Stephens (USA), der trots seines Alters von 99 Jahren zur Zeremonie gekommen war, Barbara Kendall, die erfolgreichste Windsurferin aller Zeiten aus Neuseeland und der leider viel zu früh in der irischen See tödlich verunglückte Eric Tabarly.
Rundherum gibt es einhellige Zustimmung zu dieser Wahl.
Willii Gohl, derzeit Estoril
Kiel erneut unterlegen!
Zum zweiten Male ist es der selbsternannten deutschen Segelhauptstadt nicht gelungen, die ISAF Weltmeisterschaften der olympischen Klassen an die Förde zu holen.
Unterlag man bei der letzten Bewerbung für die Weltmeisterschaften noch dem portugiesischen Badeort Cascais, der die Veranstaltung in diesem Jahr beherbergte, so vergab die ISAF auf ihrer diesjährigen Tagung in Estoril (Portugal) die Weltmeisterschaft für 2011 an das australische Perth. Für Kiel, das mit einer hochkarätigen Delegation unter Führung des ehemaligen DSV-Präsidenten Dierk Thomsen und mit heftiger Unterstützung der DSV-Führung seine aufwändige Präsentation vorstellte, muss diese Entscheidung wie eine Ohrfeige sein, denn Perth gelang es, mit einer deutlich bescheideneren Vorstellung den Zuschlag zu erhalten. Nachdem der Worldcup of Sailing gestrichen wurde, zu dem die Kieler Woche hätte zählen sollen, ist Kiel also um eine weitere Hoffnung auf ein Großevent ärmer. Über die Hintergründe der Entscheidung gegen Kiel darf nur spekuliert werden.
Willii Gohl, derzeit Estoril
Unterlag man bei der letzten Bewerbung für die Weltmeisterschaften noch dem portugiesischen Badeort Cascais, der die Veranstaltung in diesem Jahr beherbergte, so vergab die ISAF auf ihrer diesjährigen Tagung in Estoril (Portugal) die Weltmeisterschaft für 2011 an das australische Perth. Für Kiel, das mit einer hochkarätigen Delegation unter Führung des ehemaligen DSV-Präsidenten Dierk Thomsen und mit heftiger Unterstützung der DSV-Führung seine aufwändige Präsentation vorstellte, muss diese Entscheidung wie eine Ohrfeige sein, denn Perth gelang es, mit einer deutlich bescheideneren Vorstellung den Zuschlag zu erhalten. Nachdem der Worldcup of Sailing gestrichen wurde, zu dem die Kieler Woche hätte zählen sollen, ist Kiel also um eine weitere Hoffnung auf ein Großevent ärmer. Über die Hintergründe der Entscheidung gegen Kiel darf nur spekuliert werden.
Willii Gohl, derzeit Estoril
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