Samstag, 28. Juli 2007

Travemünder Wocher: Sturmböen peitschten die Kielboote

Starkwind mit Sturmböen beutelten die Segler am Freitag auf der 118. Travemünder Woche. Nur die Kielyachten wie die Folkeboote (Foto) trotzten den harten Bedingungen.Foto: Travemünder Woche

TRAVEMÜNDE. Starkwind mit Sturmböen fegten am Freitag (27. Juli) über die Regattabahnen der 118. Travemünder Woche. Unbeeindruckt davon absolvierten die Seesegler mit ihren Dickschiffen die 36-Seemeilen-Mittelstrecke nach Grömitz. Auch 44 Folkeboote trotzen den harten Bedingungen; Tagesbeste war die Berliner Crew von Christoph Nielsen mit Torben Dehn und Klaus Reichenberger. Kai Mares (Kiel) behauptete die Führung in der deutschen Bestenermittlung der Bénéteau 25. 13 Klassen mussten aufgrund des zu starken Winds passen. Die Eurocups der RS-Skiffs gingen ohne weitere Rennen zu Ende.

Als die 47 Dickschiffe am Morgen ihre Bugs aus der Travemünde steckten, herrschten noch ideale Segelbedingungen um Stärke fünf. Auf dem Weg nach Grömitz frischte es aber immer weiter auf. In Schauern gab es einzelne Sturmböen mit neun Beaufort. Die „Gumboots" von Martin Sulanke aus Bad Schwartau erlitt einen Mastbruch. Andere klagten über eingerissene Segel und kleinere Materialschäden. Nach knapp viereinhalb Stunden Erste im Ziel direkt an der Mole des Sportboothafens Grömitz und am Freibier war die „Ohlala" von Katja Schmuetsch aus Heiligenhafen, Siegerin in der Gruppe OSC III. Die Gesamtsieger werden am Sonnabend nach der Rückregatta gekürt.

Rundum zufrieden mit dem Härtetest für die „neue alte Dame" war Folkeboot-Skipper Christoph Nielsen. „Boot und Mast sind 30 Jahre alt. Wir haben es in der ersten Saison und noch niemals bei so viel Wind gesegelt.

Alles hat gehalten, und schnell waren wir auch", so der Berliner. Im September will er mit seiner Crew zum Folkeboot-Cup nach San Francisco/USA. Nielsen: „Dort herrschen fast jeden Tag solche Bedingungen."

Seine Führung vom Vortag baute der Kieler Kai Mares in der deutschen Bénéteau 25-Bestenermittlung noch aus. Nach einem Tagessieg wurde das zweite Rennen in einer schweren Schauerböe abgebrochen, nachdem es schon mehrere „Sonnenschüsse" gegeben hatte, als Boote unkontrolliert aus dem Ruder liefen. Die kurze Pause an Land nutzte auch die olympische Silbermedaillengewinnerin im Surfen von Sydney 2000, Amelie Lux, zum Verschnaufen. Die Kielerin war als Cockpitfrau beim Berliner Daniel Nauck eingesprungen. „Das war Action pur an Bord. Ein Riesenspaß", berichtete Lux, „auch wenn meine Beine grün und blau sind." Die Fortsetzung sah erneut die Mares-Crew mit einem Zweiten und einem weiteren Tagessieg vorn. In der Gesamtwertung vergrößerte sich der Vorsprung auf Reinhard Hübner/Helmar Nauck (Berlin) auf neun Punkte.

Eine wechselhafte Eurocup-Woche liegt hinter den Mannschaften der RS-Gleitjollen. Litten sie zu Beginn unter wenig Wind, war es am Ende zuviel des Guten. Aber trotz der beiden Ausfalltage zog der Hamburger Christian Brandt, Fünfter der RS 700 und Promoter der Klassen in Deutschland, eine positive Bilanz: „Die beiden Top-Tage bleiben den Teilnehmern in Erinnerung und das Super-Eventprogramm mit den Beachclubs gleich neben unseren Liegeplätze auch. Ich bin sicher, das wir nächstes Mal mit einer größeren Flotte wiederkommen würden."

Nach dem Durchzug der Rückfront eines umfangreichen Tiefdruckgebiets soll es am Sonnabend (28. Juli) wieder ideale Windbedingungen mit vier bis fünf Beaufort auf der Travemünder Woche geben. Während die Seesegler um 11 Uhr den Rückweg der Mittelstrecke von Grömitz aus antreten, hoffen alle anderen Klassen ab 11.30 Uhr auf drei bis vier Rennen, um den Ausfalltag wettzumachen.

Freitag, 27. Juli 2007

Travemünder Wocher: Kai Mares führt Bénéteau 25 an


Das Feld der Beneteau 25 bei der deutschen Bestenermittlung mit dem Gesamtführenden Kieler Kai Mares (GER 76) in der Mitte. Foto: Travemünder Woche

TRAVEMÜNDE. Der Kieler Kai Mares und seine Crew führen die 118. Travemünder Woche in der Bénéteau 25-Klasse nach dem ersten Tag der deutschen Bestenermittlung an. Im Eurocup der RS 700 rückte der Hamburger Christian Brandt am Donnerstag (26. Juli) hinter vier Briten auf den fünften Rang vor.

Nach ihrem Tornado-Gesamtsieg starteten die Sach-Brüder (Zarnekau) auch im Formula 18-Katamaran mit drei Tagessiegen. Tagesthema Nummer eins beim TW-Veranstalter Lübecker Yacht-Club aber war der Weltmeistertitel von Svenja Puls in der Europe-Jolle.

Den Jubelschrei von Svenja Puls hallte aus dem niederländischen Workum bis auf ihr Heimatrevier vor Travemünde hinüber, so überglücklich war die Ratzeburgerin bei ihrem bisher größten Triumph. Ein phantastischer Schlusstag mit zwei Tagessiegen hatte der 22-Jährigen den Titel eingebracht. „Wir gratulieren unserem Clubmitglied am Sonnabend auf der Travemünder Woche noch persönlich", verriet TW-Organisationsleiter Claus-Dieter Stolze.
Zufriedene Gesichter gab es auch an Bord von Kai Mares, der seine Bénéteau 25 nach zurückhaltendem Auftakt (2. und 5.) ebenfalls zu zwei Tagessiegen steuerte. „Es war sehr böig und taktisch anspruchsvoll", berichtete der Kieler, „im Nu waren fünf Plätze verloren." Er lobte Wettfahrtleiter Svend Hartog für dessen umsichtige Bahnverkürzung im letzten Rennen und genoss den Blick auf die Ergebnisliste: Die Berlinerin Sonja Berger liegt mit doppelter Punktzahl (18) auf Rang zwei, seine mutmaßlich härtesten Konkurrenten Niklas Ganssauge (Hamburg/24) und Reinhard Hübner mit Helmar Nauck aus Berlin (26) sind zunächst nur Vierter und Fünfter. „Wir wollen unseren Titel wieder verteidigen", meinte der Sieger der beiden Vorjahre, Kai Mares.

Bis zur Erschöpfung segelten die überwiegend englischen Mannschaften in den Eurocups der RS-Gleitjollen. „Wir haben zwei kurze und zwei lange Wettfahrten gehabt", berichtete Bahnchef Thorsten Rocksien, „ich bin sicher, die Aktiven sind alle fix und fertig." An Spannung kaum zu überbieten ist die Entscheidung in der RS 700, die ursprünglich eine EM-Wertung geplant hatte. Vor dem Schlusstag hat Nigel Walbank die Führung mit zwei Zählern vor den punkgleichen Jon Heissig und Rob Chaplin übernommen. Der Hamburger Christian Brandt, der schon Vierter war, könnte diesen Platz zwei Punkte hinter Mark Pollington wieder zurückerobern.

Mit Genugtuung verbuchte Helge Sach die lupenreine weiße Weste zum Auftakt der F18-Wettfahrten. Jeweils mit mehreren hundert Metern entsprechend einiger Minuten Vorsprung hatte er mit Bruder Christian ihren Capricorn als Erster über die Ziellinie gesteuert. „Die Bedingungen mit wechselnden Windstärken liegen uns besonders", erklärte der Vorschoter; „wir sind wohl beim Umstellen des Trimms schneller als die anderen." Obwohl nur im letzten Rennen von Beginn an vorne, ließen die Weltmeister vom vorigen Jahr ihren Hamburger Verfolgern Justus Wolf/Susanne Hahn und Andreas John/Hans-Christoph Brumberg im weiteren Rennverlauf keine Chance. „Das war exakt unser Wind", so Helge Sach, „das kann am nächsten Tag schon ganz anders aussehen.

Wie wahr, denn für den siebten Wettfahrttag am Freitag (27. Juli) sind zunächst starke bis stürmische Winde vorhergesagt. „Über Nacht zieht ein Trog durch, der in den frühen Morgenstunden Gewitter mit schweren Sturmböen bis Windstärke zehn bringen kann" erklärt der Kieler Diplom-Meteorologe Meeno Schrader von der WetterWelt.

Der Tag nach Plan soll indes bereits um 10 Uhr mit dem Start der Mittelstreckenwettfahrt der Dickschiffe nach Grömitz beginnen. Die Eurocups der fünf RS-Klassen gehen zu Ende. Neu am Start sind mehr als 50 Folkeboote.

Donnerstag, 26. Juli 2007

Zweijähriges Mädchen verstorben

Friedrichshafen

Nicht mehr retten konnten die Ärzte einer Schweizer Spezialklinik das Leben des zweijährigen Kindes, das am 18. Juli nach einem Sturz auf einer Motorfahrgastfähre mit lebensgefährlichen Kopfverletzungen von einem Rettungshubschrauber ins Krankenhaus gebracht worden war.

Wie wir bereits berichteten, hatten an jenem Mittwochvormittag zwei Schweizer Ehepaare mit ihren Kindern einen Tagesausflug nach Friedrichshafen unternehmen wollen, als das kleine Mädchen etwa 10 Minuten vor Ankunft der Fähre in Friedrichshafen in einem unbeobachteten Moment auf dem Oberdeck vom Kinderwagen aus auf das Geländer kletterte und kopfüber auf das rund 5,80 m tiefer liegende Fahrdeck stürzte.

Travemünder Woche: Siege für Sachs und Tania Tammling

Die neue deutsche Jugendmeisterin in der Europe-Jolle, Tania Tammling aus Heist, vor Travemünde auf dem Weg zum Titel.
Foto: Travemünder Woche


TRAVEMÜNDE. Die 18-Jährige Tania Tammling aus Heist im Kreis Pinneberg ist neue deutsche Jugendmeisterin der Europe-Jolle. Sie siegte am Mittwoch (25. Juli) auf der 118. Travemünder Woche denkbar knapp. Schon ihren zwölften Travemünder Woche-Sieg feierten die Zarnekauer Brüder Helge und Christian Sach im olympischen Tornado-Katamaran. Bei frischen bis starken Winden zeigten die RS-Gleitjollen spektakuläre Eurocup-Rennen.

"Leichtwind liegt mir mehr, aber es hat trotz der Anstrengung in den Böen riesigen Spaß gemacht", meinte die 18-Jährige Tammling nach der achten Wettfahrt, in der sie als Siebte ins Ziel kam. Das musste sie auch, denn ihr härtester Verfolger, Fabian Kirchhoff aus Herford, war Dritter geworden und danach punktgleich. Die Schleswig-Holsteinerin gewann nur aufgrund ihrer beiden Tagessiege der Vortage.

Für Tania Tammling ist das der erste Titel in ihrer „langen“ Laufbahn, denn sie ging schon im zarten Alter von drei Monaten mit aufs elterliche Boot. Ihr Trainingsrevier ist die Alster in Hamburg, auf der sie die Europe-Jolle schon die dritte Saison segelt. An einen Umstieg in den olympischen Laser Radial denkt sie nicht, aber an die Europe-Europameisterschaft, die in Kürzeim französischen Biscarosse stattfindet. „Da will ich beste oder zweitbeste Deutsche werden“, so das Ziel der neuen Jugendmeisterin, die nicht nur mit Urkunde und TW-Pokal ausgezeichnet wurde, sondern zusätzlich mit einem bronzenen Samurai-Helm, einem 33 Jahre alten Wanderpreis der Klasse.

Alte Bekannte begrüßte Wettfahrtleiter Peter Ramcke bei der Siegerehrung der Tornados. Helge und Christian Sach aus dem ostholsteinischen Zarnekau standen bereits zum zwölften Mal bei der TW ganz oben auf dem Treppchen. „Das hört sich hinterher immer so selbstverständlich an, war aber auch dieses Mal wieder hart umkämpft“, meinten die Brüder übereinstimmend nach ihrem Triumph. Denn am Ende hatten sie zwar vier Punkte Vorsprung vor den Russen Alexey Chekrygin und Valeriy Seleznev, jedoch in drei Starkwindrennen keinen weiteren Tagessieg verbucht.

„In der zweiten Wettfahrt ist uns die Travellerklemme abgebrochen“, berichtete der Steuermann vom Verlust einer der wichtigsten Trimmeinrichtungen am Großsegel bei Starkwind. Nach notdürftiger Reparatur, während der sie zurückgefallen waren, starteten die Sachs eine Aufholjagd, die sie noch auf den dritten Rang führte. In der Pause vor derFinalwettfahrt zogen die Brüder eine Reparaturverbesserung einem Segelwechsel vor, der angesichts des zunehmenden Winds angezeigt gewesen wäre. Helge Sach: „Das war im Nachhinein die bessere Entscheidung, sonst wären wir wahrscheinlich in den starken Böen Kapeister gegangen.

“Atemberaubende Manöver und Kenterungen gab es auf der Bahn Foxtrott zu sehen. Die pfeilschnellen RS-Skiffs hatten mit der kurzen steilen Welle vor dem Brodtner Ufer zu kämpfen. Für einige Crews waren die fünf bis sechs Windstärken schon zu viel, sie blieben gleich an Land. Andere beklagten Ruderbruch und kleinere Materialprobleme. Aber die Cracks waren nach zwei schwierigen Anlauftagen mit nur einer Leichtwindwettfahrt hochzufrieden. „Genau davon haben wir geträumt“, meinte der Hamburger Christian Brandt, der mitgeholfen hatte, die fünf Eurocups nach Travemünde zu holen.

Brandt, RS 700-Segler in der wohl anspruchsvollsten Klasse, kenterte selbst einmal, kam jedoch in allen drei Rennen über die Runden und ist mit 16 Zählern Sechster. An der Spitze liegen die beiden Engländer Rob Chaplin und Nigel Walbank mit jeweils vier Punkten vor dem Schlusstag gleichauf. „Die beiden sind eine Klasse besser als der gesamte Rest“, so Brandt, „dafür fehlt mir vor allem das Training.“ Auch in den Klassen RS 200, 400, 600 und 800 bestätigte sich die Vormachtstellung der britischen Teilnehmer.

Weitere Travemünder Woche-Sieger kommen aus Nordrhein-Westfalen. Uelrichs Roderich brauchte im letzten Trias-Rennen mit seiner Crew Michael Bünten und Franz Stoffels schon nicht mehr anzutreten so überlegen war der Simmrather. Bei den Dyas gewannen das Kölner Duo Holger Sueße und Frank Bender.Mit dem sechsten Wettfahrttag am Donnerstag steht ein Klassenwechsel an. Elf neue Bootsklassen, darunter die Formula 18-Katamarane mit den Vorjahressiegern Helge und Christian Sach sowie etliche Gleitjollen, starten ihre Travemünder Woche. Für die RS-Segler gehen die Eurocups zuende.

Segeln in Zahlen
Ergebnisse vom 5.Wettfahrttag der 118. Travemünder Woche

MeisterschaftenInternationale deutsche Jugend

Meisterschaften der Europe
Endstand nach acht Wettfahrten: 1. Tania Tammling (Heist) 19 Punkte; 2.Fabian Kirchhoff (Herford) 19; 3. Julian Carlsdotter (Heikendorf) 23; 4.Philipp Rosenberg (Hamburg) 33; 5. Jasper Fischer (Holzwickede) 35; 6.Stefanie Holste (Ritterhude) 39.

RS 800 Eurocup
Gesamtstand nach vier Wettfahrten: 1. Peter Barton/Bonnie Moody(Großbritannien) 4 Punkte; 2. Andy Cornah/Orwin Murray (Großbritannien) 6;3. Graham Simmonds/Chris Doe (Großbritannien) 8; 4. Andrew und Vicky Gould(Großbritannien) 13; 5. Alastair Shires/Penny Shires (Großbritannien) 14; 6.Daniel und Jamie Hare (Großbritannien) 15.

RS 700 Eurocup
Gesamtstand nach vier Wettfahrten: 1. Rob Chaplin (Großbritannien) 4 Punkte;2. Nigel Walbank (Großbritannien) 4; 3. Jon Heissig (Großbritannien) 15; 4.Ian Nolan (Großbritannien) 15; 5. Mark Pollington (Großbritannien) 15; 6.Christian Brandt (Hamburg) 16.

RS 600 Eurocup
Gesamtstand nach vier Wettfahrten: 1. David Annan (Großbritannien) 4 Punkte;2. Andy Heissig (Großbritannien) 5; 3. Martin Fear (Großbritannien) 9; 4.Tony Mitchell (Großbritannien) 9; 5. John Archer (Großbritannien) 17; 6.Richard Mayo (Großbritannien) 19.

RS 400 Eurocup
Gesamtstand nach vier Wettfahrten: 1. Ian Robson/Sandy Johnson(Großbritannien) 3 Punkte; 2. Howard Farbrother/Louise Hosken(Großbritannien) 8; 3. Giles und Heather Chipperfield (Großbritannien) 9; 4.John Cooper/Becci Wigley (Großbritannien) 13; 5. Bill und Lynda Handley(Großbritannien) 14; 6. Simon Horsefield/Lea Herod (Großbritannien) 18.

RS 200 Eurocup
Gesamtstand nach vier Wettfahrten: 1. Ian Pickard/Lucy Matthews(Großbritannien) 4 Punkte; 2. Nicholas Charles/Juliet Kingsnorth(Großbritannien) 5; 3. Trudie Fell/Peter Cruikshank (Großbritannien) 8; 4.Paul Dorer/Ian Robertson (Großbritannien) 12; 5. Andy Robertson/Chris Witty(Großbritannien) 12; 6. Roy McCubbin/Kirsty McSeveney (Großbritannien) 15.

Olympische Klassen

Tornado
Endstand nach acht Wettfahrten: 1. Helge und Christian Sach (Zarnekau) 8Punkte; 2. Alexey Chekrygin/Valeriy Seleznev (Russland) 12; 3. NilsBunkenburg/Susanne Hahn (Surendorf) 13; 4. Pavel Sozykin/Vitaly Russu(Russland) 23; 5. Christina und Florian Loweg (Stuttgart) 29; 6. EckartKaphengst/Jens Piepke (Sören) 34.

Internationale Klassen

Dyas
Endstand nach acht Wettfahrten: 1. Holger Sueße/Frank Bender (Köln) 9Punkte; 2. Lothar Schmidt/Ingo Schleicher (München) 15; 3. CarloSeyfarth/Norbert Schmidt (Höhr-Grenzhausen) 21; 4. Jens Leicher/AndreasHappich (Koblenz) 30; 5. Dirk Grotebrune/Hannes Stricker (Hamburg) 38; 6.Eckhard Meyer/Jörg Mürau (Ochsenfurt) 42.

Trias
Endstand nach acht Wettfahrten: 1. Roderich/Bünten/Stoffels (Simmrath) 8Punkte; 2. Stamm/Reeh/Gläser (Berlin) 9; 3. Hanisch/Hallensleben/Broy(Berlin) 23; 4. Assheuer/Zeller/Gaede (Köln) 24; 5. Bergner/Billig/Jumpertz(Schwabach) 31; 6. Stansch/Detlefs/Ullrich (Berlin) 33.

Mittwoch, 25. Juli 2007

Landes-Segler-Verband bestellt Anti-Doping-Beauftragten

Brandaktuell, wenn auch nicht in der Sportart Segeln: Doping im Leistungssport.Dieses Thema war wichtiger TOP Mitte Mai bei der Tagung der Vorsitzendenund Geschäftsführer der Fachverbände im Landes-Sport-Verband BW.

Dessen Anti-Doping-Beauftragter, Dr. Heiko Striegel, machte deutlich, dass nichtnur die Spitzenverbände sondern auch und gerade die Träger der Kader-Sportlerinnen und Sportler, also die Fachverbände, sich dieses Themas energisch und gezielt annehmenmüssen. Unabhängig davon, dass der DSV ja schon lange das Thema Doping im Leistungssport im Focus hat, ist dieses auch bei den Landes-Kadern zwingendund vor allem präventiv zu behandeln.

Der Vorstand des LSV BW hat deshalb anl. seiner letzten Sitzung Ende Juni diesesThema ein weiteres Mal aufgegriffen und vor allem reagiert. Mit sofortiger Wirkungwurde einstimmig (und natürlich mit vorheriger Einwilligung) Herr Rolf -Michael Huberzum Anti-Doping-Beauftragten des Verbandes bestellt.

Der Name wird einigen bekannt vorkommen. Richtig ! Rolf Huber war lange Jahre Landes-Jugendobmann, nahm dann eine "Auszeit" und will sich nunmehr wiederehrenamtlich engagieren. Wir sind dankbar und freuen uns auf seine Mitarbeit.

Für den gewiß nicht leichten Job bringt er durch seine Lehramtstätigkeit, speziell im Fachbereich Chemie, gute Voraussetzungen mit. B-Trainer-Lizenz hat er auch, aktiver Segler ist er allemal.

Adresse: Gottlieber Straße 32, 78462 Konstanz, Tel. 0049 (0)7531 22879
E-Mail: Huber-KN@t-online.de

Reinhard Heinl, 1.Vors. LSV BW (http://www.seglerverband-bw.de).

Comeback von Russell Coutts bei Oracle

Russell Coutts wird bei der nächsten Austragung des America's Cup sein Comeback geben. Der neuseeländische Steuermann, dreifacher Gewinner des «Auld Mug», gab die Zusammenarbeit mit dem US-Team Oracle als Direktor und Skipper bekannt.

Der 45-jährige Coutts, einer der weltbesten Segler, hatte sich 2004 nach dem ersten Alinghi-Sieg im America's Cup vor Auckland (Neus) im Streit von Patron Ernesto Bertarelli getrennt. Bei Oracle wird der mehrfache Weltmeister diverser Klassen wie erwartet Nachfolger von Chris Dickson, der nach dem überaus deutlichen Halbfinal-Out im Louis Vuitton Cup gegen Luna Rossa (It) demissioniert hatte. Dickson war im Syndikat des US-Milliardärs Larry Ellison trotz Kritik diverser Teammitglieder CEO, Skipper und Steuermann in Personalunion. (si)


Offizielle Meldung von BMW ORACLE Racing Team

Larry Ellison begrüßt neuen CEO
BMW ORACLE Racing Team-Eigner Larry Ellison hat gestern bekannt gegeben, dass sein Team für den AC 33 vom dreifachen America’s-Cup-Sieger Russell Coutts geleitet wird. “Russell und ich freuen uns beide darauf, am nächsten America’s Cup teilzunehmen”, sagte Ellison.

Der Neuseeländer sagte, er habe das Angebot, als CEO zu BMW ORACLE Racing zu stoßen, begeistert angenommen. “Diese Herausforderung gibt mir eine Führungsrolle in einem außergewöhnlichen Team. Ich freue mich darauf, ein erfolgreiches Team aufzubauen. Und ich teile Larrys Vorstellungen von engen und mitreißenden Regatten“, sagte Coutts.

“Es wird großartig sein, wieder beim Cup dabei zu sein. Ich habe der 32. Auflage mit Freude zugesehen – aber freue mich sehr darauf, wieder selbst auf dem Wasser dabei zu sein.”

Simon Grotelüschen (LYC) verteidigt Titel, Lübecks Saxe schlägt Rostocks Methling im Rotspon Cup

Alter und neuer deutscher Juniorenmeister der olympischen Laser-Klasse auf der 118. Travemünder Woche: Simon Grotelüschen vom veranstaltenden Lübecker Yacht-Club. Foto: Travemünder Woche.

TRAVEMÜNDE. Ein turbulenter Tag liegt hinter der 118. Travemünder Woche. Zur Halbzeit bot er am Dienstag (24. Juli) vom spaßigen Rotspon Cup der Bürgermeister über Gewitterwarnungen mit Platzregen, die zur Absage einiger Wettfahrten führten, und harten Juryverhandlungen bis hin zu vielen strahlenden Siegern alle Facetten. Zu Letzteren gehörte auch Lübecks Verwaltungschef Bernd Saxe, der Rostocks Bürgermeister Roland Methling beim 2:0 im Matchrace keine Chance ließ. Den deutschen Juniorenmeistertitel der olympischen Laser musste Lokalmatador Simon Grotelüschen am grünen Tisch verteidigen, nachdem er auf dem Wasser die Führung zurückerobert hatte.

Knisternde Spannung herrschte am Nachmittag auf dem Parkplatz hinter dem Regattabüro. Im grauen Container der Jury 1 wurde über den Ausgang der Laserregatten entschieden. Die Kontrahenten waren ausgerechnet der Berliner Malte Kamrath und sein Freund Simon Grotelüschen, Nummer eins und zwei des Gesamtklassements. Was war passiert? Weil der Lübecker sich bereits am Vortag eine Disqualifikation eingefangen hatte, attackierte Kamrath ihn schon vor dem Start des fünften Rennens, um eine Regelverletzung zu erzwingen, die Grotelüschen aussichtslos zurückgeworfen hätte. Das Verhalten ist in Matchraceregatten gang und gäbe, kommt aber auch sonst immer wieder vor, wenn es „um die Wurst" geht. Kurz vor dem Start kam es zur Kollision, als Kamrath mit Wegerecht von Lee auf Grotelüschen zuhielt.

Allerdings hätte der Protestierende seinem gerammten Widersacher mehr Zeit zum Ausweichen geben müssen, entschied die Jury. Schließlich könne sich niemand in Nullkommanichts in Luft auflösen. „Das ist ein ganz normaler Vorgang mit einer Juryentscheidung, die auch der Unterlegene akzeptieren muss", meinte Bundeshonorartrainer Klaus Lahme (Hamburg), der die harten Bandagen für international üblich hielt, aber keine nachhaltig getrübte Stimmung zwischen den befreundeten Seglern will.

Über die 90minütige Verhandlung verstrich das Zeitlimit für den spätestens möglichen Start des Medalraces der besten Zehn, das eigentlich über den Gesamtsieg der Laser entscheiden sollte. Simon Grotelüschen konnte es am Ende egal sein. Er hatte Kamrath (5.) zuvor als Zweiter auf dem Wasser geschlagen und hätte unabhängig von dem Protest das bessere Ende für sich gehabt. Deshalb strahlte der 20-Jährige am Ende auch, ließ sich von Freundin und Mutter umarmen sowie von TW-Organisationschef Claus Dieter Stolze mit einem Glas Schampus feiern.

Zwei strahlende Bürgermeister beim Rotspon Cup: Rostocks unterlegener Roland Methling (links) und Bernd Saxe aus Lübeck. Foto: Travemünder Woche.

Dem Rotwein trachtete dagegen die Politik. Ein bisschen wirkte es als wollte Rostocks Oberbürgermeister seinen Lübecker Kollegen gar nicht zum Duell um eine Sechs-Liter-Flasche Rotspon herausfordern, so spät startete seine Crew nach dem Hausherr. Als Rolf Erwert, Vorsitzender des Lübecker Yacht-Clubs, das Hornsignal zum Start gab, lag das 6,50 Meter lange Kajütboot vom Typ Skippi 650 des Mecklenburgers jeweils noch rund 50 Meter von der Startlinie weg. Den Rückstand machte seine Mannschaft in beiden Vergleichen nicht mehr wett.

„Wir sind kampferprobte Freunde, und so ein Event trägt zur guten Atmosphäre zwischen zwei Hansestädten bei", meinte Methling zurück an Land. In Punkto Wirtschaftsansiedlung, Fährlinien und Tourismus bestehe eine „gesunde Konkurrenz": Die beiden Großregatten Warnemünder und Travemünder Woche ergänzten sich prima im internationalen Regattakalender und sollten künftig noch besser kooperieren, wünschte sich der Gast aus Rostock, dessen Segelerfahrung als einmaliger Vorschoter im 420er auf dem Schweriner See und auf Traditionsschiffen beruht.

Den Bürgermeistern reichte eine leichte Brise auf der Trave für ihre Kurzrennen, den spektakulärsten Klassen war der Wind am vierten Regattatag nicht treu. Die Eurocups der RS-Gleitjollen gingen genauso leer aus, wie die olympischen Tornados, die ihre TW jedoch noch fortsetzen. „Wir hatten eine Gewitterwarnung, die bis 20 Uhr Sturmböen bringen konnte", erklärte der oberste Wettfahrtleiter Walter Mielke seine Entscheidung, um 16 Uhr alle weiteren Rennen des Tages anzusagen. Grund: „Das kann schneller aufziehen, als die Boote zurück an Land in Sicherheit kommen."

Dennoch fielen am Dienstag einige Entscheidungen auf dem Wasser. Mit einem Tagessieg in der letzten Wettfahrt gewannen die Bremer Sven Vagt und Stina Hadeler die Piraten-Konkurrenz der 118. Travemünder Woche einen Punkt vor den Zweitplazierten Lübeckern Thomas Kaitschick und Peter Gardeweg hauchdünn. Das gleiche Kunststück gelang dem Kieler Christoph Homeier bei der norddeutschen Meisterschaft der Contender. Auch in der O-Jolle machte Wolfgang Höfeler (Marl) den Gesamtsieg erst am Ende klar so wie Bernhard Kraus aus Rieden am Forggensee in der Sprinta Sport.

In der olympischen 470er-Jolle siegten Veit Hammeter und Martin Hostenkamp aus Lindau, im kleineren 420er Fabian Tang und Kevin Hammel aus Düsseldorf.

Genauso ungefährdet wie Manfred Brändle und Thorsten van Eyll aus Wuppertal im Schwertzugvogel waren die Engländer Richards/Fairley/Richards, dessen Steuermann in der Schweiz wohnt und arbeitet, im German Grand Prix der 18-Footer.

Am Mittwoch (25. Juli) geht die Internationale Deutsche Meisterschaft der Europes genauso zu Ende, wie die Travemünder Woche der olympischen Tornados sowie der Trias und Dyas. Die RS-Skiffs setzen ihre Eurocups fort. Die Starts sind ab 11.30 Uhr geplant.

Alle Ergebnisse >

Dienstag, 24. Juli 2007

118. Travemünder Wocher: Alle Skiffs fest in britischer Hand

TRAVEMÜNDE. Die spektakulären Skiffklassen liegen auf der 118. Travemünder Woche fest in britischer Hand. In den fünf Eurocups der RS-Boote sowie im German Grand-Prix der 18-Footer siegten am Montag (23. Juli) ausnahmslos Engländer.

Schadlos hielten sich auch die Zarnekauer Sach-Brüder Helge und Christian im olympischen Tornado. Mit zwei weiteren Tagessiegen sind die Routiniers bereits auf dem Weg zum zwölften Travemünder Woche-Sieg.

Nach einer Disqualifikation war der Lübecker Lasersegler Simon Grotelüschen verärgert, da zunächst von der Titelverteidigung bei der Deutschen Juniorenmeisterschaft abgekommen.

Den Travemünder Woche-Sieg in der Sportsboat-Klasse holte die Brenta 24 des Berliners Jens Hartwig mit weißer Weste.

Auch am dritten Wettfahrttag bleiben die Windverhältnisse auf den neun Bahnen vor der Travemündung schwierig. Allerdings erlaubten die Bedingungen gleich zu Beginn am späten Vormittag in allen Klassen zumindest eine Wettfahrt, bevor die Brise am frühen Nachmittag einschlief und nicht mehr rechtzeitig zurückkehrte. „Teilweise Bewölkung hat den Aufbau einer konstanten Seebrise wie befürchtet verhindert", erklärte der Kieler Diplom-Meteorologe Meeno Schrader von der WetterWelt.

Den schnellen 18-Footern auf der Bahn Beach direkt vor dem Strand neben der Nordermole konnte das jedoch nichts anhaben. Sie brachten erneut drei Kurzrennen durch, in denen sich die führenden Brüder Andy und Dave Richards mit Andrew Fairley neben zwei Tagessiegen einen zweiten Rang als Streicher erlaubten. Für die Suche nach Europas besten RS-Seglern war das allerdings eine besonders ungünstige Wetterentwicklung, denn ihr Auftakt war erst für
13 Uhr terminiert. Das hatte in der akrobatischsten Klasse, den 700ern, zur Folge, dass nur vier Aktive ins Ziel kamen. Durch die Überlegenheit von Rob Chaplin schafften es nur noch drei Landsleute, innerhalb des Zeitlimits von 20 Minuten nach ihm ins Ziel zu kommen. Unter den Schnitt fielen auch die beiden Hamburger Christian Brandt und Max Döhler. „Der Wind ist am Ende komplett eingeschlafen", berichteten die Liegengebliebenen resigniert, „eine Bahnverkürzung wäre besser gewesen, aber so sind halt die Regeln."

Mit denen haderte Simon Grotelüschen auf der Travepromenade beim Abriggen seiner Laser-Jolle. Der 20-Jährige sah auf der Zielkreuz von der Jury auf dem Wasser die gelbe Flagge, gleichbedeutend mit einem Regelverstoß. Weil er am Vortag bereits eine erhalten hatte, musste er die vierte Wettfahrt auf der Stelle aufgeben. „Ich soll zu viele Wenden in einem zu kurzen Zeitraum gemacht haben", berichtete der amtierende deutsche Juniorenmeister, was verboten ist, wenn es nicht taktisch begründet ist oder zusätzlichen Vortrieb gibt. In der Gesamtwertung kostete ihn das die Führung, da die Disqualifikation nach vier Rennen noch nicht gestrichen werden darf. Er ist im Zwischenklassement der Meisterschaft nur Neunter. Ein fünftes Rennen wurde bei abflauendem Wind abgebrochen, soll aber am Dienstag (24. Juli) vor dem finalen Medalrace der besten Zehn noch nachgeholt werden. Grotelüschen: „Hoffentlich reicht der Wind auch dazu."

Zufriedene Gesichter zeigten die Travemünder Woche-Abonnementsieger Helge und Christian Sach zur Halbzeit der Tornados. Nach fünf Rennen haben sie schon sieben Punkte Vorsprung vor den Zweitplatzierten Russen Alexey Chekrygin/Valeriy Seleznev. Von den beiden Tagessiegen war allerdings nur der Zweite überlegen, als sie sieben Minuten Vorsprung hatten. „Das war fast ein ganzer Vorwindschenkel", so der Steuermann. Im ersten Rennen hatte er sich mit seinem Vorschoter bei noch etwas mehr Wind zunächst vom dritten Rang, „durch Nutzung aller Dreher" an die Spitze arbeiten müssen.

Die nächsten Wettfahrten starten am Dienstag (24. Juli) in allen Klassen ab 11.30 Uhr. Es stehen die Entscheidungen in den olympischen Klassen 470er, Laser und Laser Radial an als auch in den internationalen Klassen 420er, 18-Footer, Pirat, Schwertzugvogel, Sprinta Sport und O-Jolle. Die Wettervorhersage prophezeit ähnliche Bedingungen wie am Montag.

Montag, 23. Juli 2007

2. Wettfahrttag der 118. Travemünder Woche

Dreikampf der Laser-Kadersegler

TRAVEMÜNDE. Die ersten Sieger der 118. Travemünder Woche stehen fest. Es sind die besten Eigner und Crews der 45 Dickschiffe, deren Kurzwettfahrten bereits am Sonntag, dem 22. Juli, zu Ende gingen. Sie kommen in acht verschiedenen Wertungsklassen aus Lübeck, Neustadt, Berlin, Bremen und Wolfenbüttel. In der olympischen Laser-Klasse ist der erwartete Dreikampf der deutschen Kadersegler entbrannt, während sich bei den Tornados ein deutsch-russischer Vergleich anbahnt.

Kurz vor 14 Uhr kreuzte die Kieler Hochseeyacht „Dolce Vita“ als Erste die Ziellinie auf der Neustädter Bucht. Damit sicherte sich Eigner Jörg Dollenberg aus Wolfenbüttel nicht nur den Gesamtsieg der „Königsklasse“ IMS I, sondern überflügelte im Ostsee Cup V (OSC V) auch noch die „patent 3“ von Jürgen Klinghardt aus Bremen, Siegerin nach IMS II. Jörg Inselmanns „Mandus Helmholt“, ebenfalls aus Bremen gewann die Gruppe IMS III/IV. Die weiteren Travemünder Woche-Sieger im Ostsee Cup: „Tabaluga“ (Uwe Wulf/Lübeck, I), „na und“ (Stefan Meining/Lübeck, II) sowie „Nic 2“ (Clemens Reichert/Neustadt,
III) und „Nomis“ (Helmut Simon/Berlin, IV).

Bis 15.30 Uhr mussten die pfeilschnellen Tornados warten, die in ihren Klassenregeln ein Windlimit von sechs Knoten vorschreiben. Mittags hatte Wettfahrtleiter Peter Ramcke schon ein Rennen angeschossen, musste dies aber nach einem extremen Winddreher wieder abbrechen. Zunächst überraschte der A-Cat-Crack Nils Bunkenburg aus Surendorf mit seiner neuen Hamburger Vorschoterin Susanne Hahn als Tagessieger vor zwei russischen Mannschaften und den Lokalmatadoren Helge und Christian Sach aus Zarnekau.

Gedrängel herrschte an der Startlinie der olympischen Laser-Klasse, die gleichzeitig ihre deutsche Juniorenmeisterschaft austrägt. Erst unter verschärften Startregeln (schwarze Flagge) war das allzu forsche Teilnehmerfeld zu bändigen. Vorne lagen im Ziel wie erwartet die Kadermitglieder des Deutschen Segler-Verbands (DSV). Simon Grotelüschen vom TW-Veranstalter Lübecker Yacht-Club hatte im ersten Rennen den Bug vor dem Berliner Malte Kamrath und dem Rostocker Alexander Schlonski. Die ersten beiden konkurrieren auch um den Titel des deutschen Juniorenmeisters.

HINWEIS für die Redaktionen: Außer auf der Seebahn werden auf allen Bahnen weitere Rennen gesegelt. Eine endgültige Tageszusammenfassung folgt gegen 19 Uhr.

Segeln in Zahlen

Sonntag, 22. Juli 2007

Erste Ergebnisse vom 2. Wettfahrttag der 118. Travemünder Woche

Seebahn

Endergebnisse nach zwei Wettfahrten

OSC I
1. „Tabaluga“, Uwe Wulf (Lübeck) 3 Punkte, 2. „Chica“, Christian Jäger
(Lübeck) 4, 3. „Picaro“, Georg Westphal (Lübeck) 6.

OSC II
1. „na und“, Stefan Meining (Lübeck) 2 Punkte, 2. „Hobbes“, Peter Thyen
(Lübeck) 4, 3. „Flotte Lotte“, Frank Haßler (Timmendorfer Strand) 7.

OSC III
1. „Nic 2“, Clemens Reichert (Neustadt) 4 Punkte, 2. „entemix“, Kai Plassmeier (Hamburg) 4, 3. „Test“, Dan Bauermeister (Wismar) 5.

OC IV
1. „Nomis“, Helmut Simon (Berlin) 3 Punkte, 2. „Rumtreiber“, Ulrich Martens
(Grevesmühlen) 4, 3. „Aramis“, Arne Kölpin (Lübeck) 6.

OSC V
1. „Dolce Vita“, Jörg Dollenberg (Wolfenbüttel) 3 Punkte, 2. „patent 3“, Jürgen Klinghardt (Bremen) 5, 3. „Robinson“, Holger Reppin (Lübeck) 7.

IMS I
1. „Dolce Vita“, Jörg Dollenberg (Wolfenbüttel) 2 Punkte, 2. „Express“, Regine Jager (Wolgast) 4, 3. „Made in Sweden“, Matthias Renner (Schweden) 6.

IMS II
1. „patent 3“, Jürgen Klinghardt (Bremen) 3 Punkte, 2. „Flying Circus“, Wolfgang Uecker (Lübeck) 4, 3. „Havoc“, Enno Thyen (Lübeck) 5.

IMS III/IV1. „Mandus Helmholt“, Jörg Inselmann (Bremen) 3 Punkte, 2. „Flöde“, Joern Thiel (Tangendorf) 3, 3. „Stalker“, Florian Jungblut (Hamburg) 6.

8 er WM: „Mission completed!“ 2 Titel gehen an den See!


Die überlegenen Sieger SUI 11 "Aluette"


H 9 „Elfe II“ Sieger in der „First Rule Class“


H 4 „Sposa“ Zweiter in der „First Rule Class“


GER 8 „Wyvern“ 10. Platz

Die abschließende Wettfahrt der 8er WM am Samstag sah einen überlegenen neuen Weltmeister: SUI 11 „Aluette“ gecoacht von Ekkehard Kaller und erneut hervorragend gesteuert von Tino Ellegast. Die Taktik war schon vor dem Start allen klar. Die zweitplazierte GBR 2 „Lafayette“ würde alles tun, um das deutsch-schweizerische Team so weit nach hinten zu segeln wie möglich.

Die Schotten hatten als bislang schlechtestes Ergebnis einen 4. Platz als Streicher, während „Aluette“ noch die Bürde des Frühstartes vom vergangenen Mittwoch mit sich tragen mußte. Bereits vor dem Start entwickelte sich ein Duell zwischen den beiden Yachten. Allerdings hatte die Mannen um Allan Manuel auf der „Lafayette“ wohl nicht bedacht, daß an der Pinne von SUI 11 mit die aktuelle Nummer 39 der Match Race Weltrangliste saß und alle Angriffe von GBR 2 souverän parierte. Beide Yachten starteten dennoch recht gut und lagen im vorderen Drittel des Feldes.

Auf der ersten Kreuz kam es dann zu einem regelrechten Wendeduell der beiden Kontrahenten, in dem sich aber zeigte, dass die Bodenseeyacht immer einen Hauch schneller wendete und auch ihre Genua besser trimmte. Obwohl „Lafayette“ zunächst die bessere Ausgangsposition hatte, fuhr ihnen SUI 11 einfach davon und hatte ca. 4 Längen Vorsprung, als Steuermann Ellegast wendete, um vor dem Bug von „Lafayette“ zu passieren. Nach der Wende hatten die Altnauer den Wind von Backbord, während die schottische Yacht mit Wind von Steuerbord auf ihren Gegner zusegelte.

Ein sofortiger Protest der Briten war die Folge. „Aluette“ zeigte sich unbeeindruckt und fuhr konsequent immer weiter nach vorn, während „Lafayette“ zurückfiel und wohl alle Hoffnungen darauf setzte, den WM Titel am grünen Tisch zu gewinnen. Am Ende belegte SUI 11 den dritten Platz in dieser abschließenden Wettfahrt, die erneut schwachwindig war und sowohl von Winddrehern, als auch einigen unverständlichen Handlungen und Fehlern der Wettfahrtleitung gekennzeichnet wurde.

Großartig segelten in dieser Wettfahrt auch GER 8 „Wyvern“ aus Radolfzell und H 4 „Sposa“. Die Publikumslieblinge aus Lindau mit Robby Nitsche an der Pinne starteten endlich einmal couragiert und konnten trotz defensiven Segelns an den Bahnmarken mit den schnelleren modernen Booten mithalten. H 9 „Elfe II“ vom LSC, gesteuert von Andi Lochbrunner stand schon vor der letzten Wettfahrt als Weltmeister in der „First Rule Class“ und ging gar nicht mehr an den Start. Dafür konnte der schottische Gaffelachter H 12 „The Truant“ in der letzten Wettfahrt zum ersten Mal an den Start gehen. Die Restaurierungsarbeiten an dieser Yacht konnten einfach nicht rechtzeitig fertiggestellt werden, aber eine Wettfahrt wollte die sympathische junge Crew um Skipper Mike Dalglish dennoch mitsegeln.

Zu Recht gönnte sich das Team vom Altnauer SC auf der „Aluette“ nach dem Zieldurchgang einen kräftigen Siegesschluck aus dem mitgeführten kleinen Bierfaß, denn egal wie der Protest gegen sie ausgehen würde, sie hatten auf dem Wasser gezeigt, daß sie unter allen Wetterbedingungen die schnellsten waren.

So wurden denn vom veranstaltenden Royal Northern and Clyde Yacht Club und Titelsponsor Chopard die letzten Vorbereitungen für Siegerehrung und Galadinner getroffen und die ersten Gäste zum abschließenden Empfang begrüßt, während die international Jury noch den Protest verhandelte. Nach eineinhalbstündiger Verhandlung stand fest: Protest abgewiesen, SUI 11 „Aluette“ ist Weltmeister und gewinnt auch die einst vom damaligen italienischen König Umberto gestiftete „Coppa Italia“.

IBN-online gratuliert den Weltmeistern vom Bodensee!

Beim abschließenden Galadinner wurden die Yachten zur Teilnahme an der Weltmeisterschaft 2008 in Hankö (Norwegen) eingeladen und die erste Meldung für diese WM bekanntgegeben: König Harald von Norwegen wird mit seinem dann komplett restaurierten Achter NOR 33 „Sira“ an den Start gehen.

Die komplette Ergebnisliste der WM auf dem schottischen Clyde werden wir in Kürze veröffentlichen. (Willii Gohl / IBN) Ergebnissliste >

Samstag, 21. Juli 2007

8er WM: Tag der Entscheidung


Am heutigen Samstag fällt die Entscheidung im 8m Chopard World Cup 2007! Nachdem SUI 11 „Aluette“ ihre OCS-Wertung streichen konnte (ab der 6. Wettfahrt kann das schlechteste Ergebnis gestrichen werden) wurde sie von Tino Ellegast zu zwei beeindruckenden Tagessiegen gesteuert. Das fachkundige Publikum auf den vielen Zuschauerbooten –darunter die britische Prinzessin Anne- hatte bei den frischen Winden eher auf GBR 2 „Lafayette“ gesetzt, aber die Bodenseesegler zeigten eine nahezu fehlerlose Vorstellung und ließen sich auch durch ein kleinen Öltanker, der ihnen auf der ersten Kreuz vor die Nase fuhr, nicht aus dem Konzept bringen.

Während die schottische Konkurrenz natürlich den Vorteil der Revierkenntnis besitzt, haben die Altnauer dies durch perfekte Manöver ausgeglichen und zum Teil auch die besseren Seiten auf dem Meeresarm nördlich von Glasgow gewählt. Taktisch scheint das deutsch-schweizerische Team allen Konkurrenten ohnehin überlegen zu sein. Die WM ist aber noch nicht in trockenen Tüchern und „Aluette“ muss auch heute konsequent auf Sieg segeln, denn „Lafayette“ liegt nur drei Punkte zurück. Der Mitfavorit NED 1 „Hollandia“ wird zwar gut, aber eben nicht so gut wie „Aluette“ und „Lafayette“ gesegelt und ist wohl nunmehr chancenlos.

Von den anderen Bodenseeyachten gibt es nichts Aufregendes zu berichten. „Elfe II“ war erneut zweimal vor „Sposa“ im Ziel, während GER 8 „Wyvern“ erneut einen Frühstart hatte. Die Radolfzeller hatten aber aus ihren Fehlern gelernt und waren inzwischen mit einem Funkgerät ausgerüstet und bekamen so ihren Frühstart aus dem Äther serviert, segelten zurück hinter die Linie und rollten das Feld von hinten auf, mehr als ein 12. Platz war allerdings nicht mehr drin. Im zweiten Freitagsrennen belegten sie dann Platz 9.

Das Klassement vor der Entscheidung:
1. SUI 11 Aluette 8 Pkt.
2. GBR 2 Lafayette 11 Pkt.
3. NED 1 Hollandia 17 Pkt.
4. SUI 8 Yquem 24 Pkt.
5. CAN 24 Gefion 26 Pkt.

11. GER 8 Wyvern 62 Pkt.

First Rule
1. H 9 Elfe II 8 Pkt.
2. H 4 Sposa 13 Pkt.

Willii Gohl

Freitag, 20. Juli 2007

Sipplingen: Polizeibericht

Auf Bootszubehör hatten es unbekannte Täter abgesehen, die im Zeitraum von 10. bis 18. Juli an einem Motorboot auf dem Trockenliegeplatz im Sipplinger Hafen West einen mit Kette und Schloss gesicherten Außenbordmotor der Marke Mercury, Modell F40ELPT-BOD (40 PS) sowie vier Festmacherleinen im Gesamtwert von rund 3.500 Euro entwendeten.

Die Täter durchtrennten vermutlich mit einem Bolzenschneider sämtliche technischen Zuleitungen des Motors und nahmen die Festmacherleinen aus der zuvor gewaltsam geöffneten Bakskiste.

Personen, die im fraglichen Zeitraum Verdächtiges im Hafen West beobachtet haben oder Hinweise zum Verbleib des Außenbordmotors mit der Nr. 0G961150 sowie der Leinen geben können, werden gebeten, sich mit der Wasserschutzpolizeistation Überlingen, Tel. 0049 (0)7551 949 590, in Verbindung zu setzen.

Fall Blue Balu – VDC Unternehmen nicht betroffen

Hamburg, 20. Juli 2007. Keines der 17 Unternehmen der Vereinigung Deutscher Yacht-Charterunternehmen e. V. (VDC e. V.) ist durch den dramatischen Fall um die Finanzsituation des österreichischen Charteranbieters Blue Balu betroffen. Kunden und Partnerfirmen können sich weiterhin auf die vertrauensvolle Zusammenarbeit mit den Charteragenturen und -anbietern der VDC e.V. verlassen.

Der in dieser Woche bekannt gegebene Insolvenzantrag des österreichischen Charteranbieters Akuda Blue Water & Holidays GmbH, als Blu Balu Yachting bekannt, zieht weite Kreise im Chartermarkt. Die Presse vermeldet etliche geschädigter Charterkunden und auch die Stimmen der Firmen (wie beispielsweise Charterbasen oder Segelschulen), die nun möglicherweise mit in den Sog der Ereignisse geraten könnten, werden immer lauter.

Hier beweist sich erneut die Wichtigkeit des Zusammenschlusses führender Charterfirmen in Deutschland, kurz VDC. Kunden und Partner der VDC-Firmen können aufatmen und auf eine weiterhin gute Saison blicken, denn keines der VDC-Unternehmen ist betroffen. „Wir raten jedem Charterurlauber, sich nicht vom günstigsten Angebot des Marktes oder von scheinbar attraktiven Internetangeboten eines unbekannten Charteranbieters blenden zu lassen“, sagt die erste Vorsitzende Christa Steenfadt. „Die VDC-Charteragenturen verfügen über ein jahrelang gewachsenes Marktwissen und beraten ihre Kunden intensiv und umfassend. Sie offerieren Angebote von Charterpartnern, die sich in der Zusammenarbeit als zuverlässig bewiesen haben.“

Unterstrichen wird die erfolgreiche Verbandsarbeit durch die, kürzlich gemeinsam mit Pantaenius Yachtversicherungen erarbeitete, VDC-Chartergarantie. Diese steht für einen Zahlungsschutz der Boots-Charter, die bei VDC-Unternehmen getätigt oder durch sie vermittelt wurde. Dieser greift bereits bei Zahlungsunfähigkeit.

Donnerstag, 19. Juli 2007

8er WM: Schwierige Windverhältnisse auf dem Clyde

Bei eher schwachen und stark drehenden Winden wurden die vierte und fünfte Wettfahrt des 8m Chopard World Cup gesegelt. Das Abschneiden der Boote vom Bodensee war dabei durchwachsen.

GER 8 „Wyvern“ vom Yachtclub Radolfzell segelte sich nach den Enttäuschungen der ersten beiden Wettfahrttage (einmal OCS und einmal DSQ) im Wettbewerb um die „Neptune Trophy“ weiter nach vorn. Die Neptune Trophy ist offen für klassische Achter, die aber ein modernes Rigg und moderne Segel plus Winschen fahren dürfen. Das Team um Hans-Rüdiger Stihl und Steuermann Karl Biller segelte gestern konsequent im vorderen Teil des Feldes. Die Plätze 7 und 5 in den beiden gestrigen Wettfahrten waren der verdiente Lohn und untermauern den Anspruch der Crew, den schnellsten klassischen Achter zu segeln.

Hervorragend gesegelt wurde wiederum SUI 11 „Aluette“ vom Altnauer SC. Allerdings verschlechterte sich das Team durch mangelnde Professionalität vom 2. auf den 5. Rang im Gesamtklassement. In der 4. Wettfahrt war die Bodenseeyacht ein wenig zu früh über der Startlinie. Zwar teilte die Wettfahrtleitung dies, wie bei jeder Wettfahrt, sofort über Funk mit, aber das deutsch-schweizerische Team hatte nach drei Wettfahrttagen immer noch keine Ahnung von diesem Verfahren und natürlich auch kein Handsprechfunkgerät an Bord. So segelte die Yacht weiter, kam als zweites Boot ins Ziel, musste aber OCS gewertet werden. Es ruft schon ein wenig Kopfschütteln hervor, wenn ein so aufwändiges Projekt wie Weltmeisterschaft, durch solche Kleinigkeiten fahrlässig gefährdet wird. Die seglerische Dominanz der Crew um Tino Ellegast wurde in der folgenden fünften Wettfahrt erneut deutlich. Mit einem Vorsprung von weit mehr als dreißig (!!) Bootslängen gewann SUI 11 diese Wettfahrt.

Es wird nun auf die Plätze in den letzen drei Wettfahrten ankommen, denn nach der sechsten Wettfahrt wird es einen Streicher geben. Einen Fehler oder technischen Defekt darf sich die Crew aber nicht mehr leisten und muss weiterhin erste und zweite Plätze segeln. GBR 2 „Lafayette“, der stärkste Konkurrent der „Aluette“ segelte ebenfalls wieder sehr gut und führt nun mit deutlichem Vorsprung die Wertung an.

Große Freude herrschte gestern auf der H 4 „Sposa“! In der fünften Wettfahrt gelang es endlich einmal den Dauerkonkurrenten H 9 „Elfe II“ hinter sich zu lassen. Laute Jubelrufe waren dann auch von der Yacht der „Youngsters“ beim Zieldurchgang zu hören.

Donnerstag ist Ruhetag auf dem Clyde und am Freitag beginnt dann der Endspurt dieser Weltmeisterschaft. Willii Gohl.

Das Klassement: (Ganze Liste >)
1. GBR 2 Lafayette 11 Pkt.
2. NED 1 Hollandia 17 Pkt.
3. SUI 8 Yquem 19 Pkt.
4. CAN 24 Gefion 20 Pkt.
5. SUI 11 Aluette 29 Pkt.

First Rule
1. H 9 Elfe II 6 Pkt.
2. H 4 Sposa 9 Pkt.

Verletzung auf der Fähre

Fähre Euregio - Bild: Schweizerische Bodensee-Schiffahrtsgesellschaft AG

Mit schweren Kopfverletzungen musste ein 2-jähriges Kind am Mittwochvormittag nach einem Sturz auf der Motorfahrgastfähre "Euregio" in eine Spezialklinik gebracht werden.

Zwei Schweizer Ehepaare hatten mit ihren Kindern einen Tagesausflug unternehmen wollen und waren dazu mit der Fähre von Romanshorn nach Friedrichshafen unterwegs. Als sie sich etwa 10 Minuten vor Ankunft in Friedrichshafen auf dem Oberdeck im Freien in unmittelbarer Nähe des Geländers aufhielten, kletterte das Mädchen in einem unbemerkten Augenblick aus dem Kinderwagen auf das Begrenzungsgeländer und stürzte kopfüber auf das rund 5,80 Meter tiefer liegende Fahrdeck zwischen zwei Fahrzeuge, wo es ohne Bewusstsein liegen blieb.

Nach einer ärztlichen Erstversorgung wurde das Kleinkind mit einem Rettungshubschrauber in eine Schweizer Spezialklinik geflogen. Die Eltern sowie das Schiffspersonal wurden vom Notfallnachsorgeteam des Deutschen Roten Kreuzes betreut.

Für die Landung des Hubschraubers musste der Fährevorplatz für den Verkehr gesperrt werden.

Mittwoch, 18. Juli 2007

8er WM: Ideales Segelwetter auf dem Clyde

Bei diesmal idealem Segelwetter wurden am gestrigen Dienstag zwei Wettfahrten ausgetragen. Strahlend blauer Himmel, ein paar weiße Wolken und eine Brise zwischen 7 und 12 kn ließen die Herzen aller Segelfans und natürlich auch die der Teilnehmer am 8m Chopard World Cup höher schlagen. Die Weltmeisterschaft scheint sich zu einem Zweikampf zwischen der einheimischen „Lafayette“ (GBR 2) und der „Aluette“ (SUI 11) vom Altnauer SC zu entwickeln.

Nachdem das schweizer Boot in der zweiten Wettfahrt auf dem ersten Vorwindgang in Führung gehen konnte, gelang der Crew um Tino Ellegast das Manöver am Leetor wieder einmal nicht 100%ig. Dieser kleine Fehler der Bodenseesegler genügte den Schotten, um in Führung zu gehen und diese bis ins Ziel zu verteidigen. Besonders „Lafayette“ zeigte in diesem Rennen eine hervorragende Vorstellung, denn nach einem guten Start wurden sie durch einen Winddreher weit zurückgeworfen, konnten aber noch auf der Kreuz viele Plätze gutmachen und arbeiteten sich auf dem folgenden Vorwindgang wieder zurück in die Spitzengruppe. „Aluette“ zeigte in beiden gestrigen Rennen eine gute Vorstellung und bewies taktisches Geschick indem sie auf der Kreuz keine extremen Schläge segelte, sondern in der Mitte der Bahn blieb und so die Winddreher sofort nutzen konnte.



In der dritten Wettfahrt ließen sich die Altnauer aber nicht mehr die Butter vom Brot nehmen, starteten klug und schnell in der Mitte der Linie und segelten einen ungefährdeten Start-Ziel Sieg nach Hause. Die mitfavorisierten Holländer von NED 1 „Hollandia“ leisteten sich auch gestern wieder zu viele kleine Fehler und liegen derzeit auf dem dritten Gesamtrang.

In der „First-Rule-Class“, also bei den klassischen Booten vom Beginn des 20. Jahrhunderts sieht es ganz danach aus, als könnten Andi Lochbrunner und seine Crew mit der „Elfe II“ ihren im vergangenen Jahr vor Lindau gewonnenen Titel verteidigen, da „Sposa“ , ebenfalls LSC , einfach nicht die Geschwindigkeit der „Elfe“ erreichen kann. Die Sympathien aller Beteiligten an dieser WM sind „Sposa“ aber gewiss, denn die junge Crew um Steuermann und „Senior“ Robby Nitsche – alle übrigen sind zwischen 17 und 23 Jahre alt – überzeugt durch ihr Auftreten.

Unglücklich agiert weiterhin „Wyvern“ (GER 8) vom Yachtclub Radolfzell. Nach einem Frühstart am Montag wurde das von Karl Biller gesteuerte Boot für die zweite Wettfahrt nach einem Protest disqualifiziert. Im dritten Rennen zeigte das Team vom Untersee aber was in ihm und dem wunderschön restaurierten Boot steckt: ein 6. Platz war der verdiente Lohn und lässt für die kommenden Wettfahrten hoffen.

Der Stand nach 3 Wettfahrten:
1. GBR 2 Lafayette 4 Pkt.
2. SUI 11 Aluette 5 Pkt.
3. NED 1 Hollandia 9 Pkt.
4. SUI 8 Yquem 13 Pkt.
5. CAN 24 Gefion 16 Pkt.

First-Rule
1. H 9 Elfe II 3 Pkt.
2. H 4 Sposa 6 Pkt.

Willii Gohl

Internationale 49er Schweizermeisterschaft / 29er EuroCup

29er-2004: Juniorenboot 29er in Aktion – Aufgenommen bei der Weltmeisterschaft 2004 auf dem Silvaplanersee, von Julian Bethwait, dem Konstrukteur der Klasse.


Internationale Segelregatten auf dem Urnersee

Vom 20. bis 22. Juli finden vor Sisikon auf dem Urnersee die Internationale Schweizermeisterschaft der olympischen 49er Klasse und der 6. Lauf des EuroCups der 29er statt. Der Anlass wird organisiert vom Segelclub Uri und dem Zürcher Yacht Club. Es werden rund 40 Boote aus 6 Nationen teilnehmen.

Am Wochenende vom 20. bis 22. Juli werden bei Sisikon 23 Boote der olympischen 49er Klasse aus Deutschland, Österreich und der Schweiz um den Schweizermeistertitel gegeneinander segeln. In bis zu 12 Regatten wird um diesen Titel gekämpft.

Zeitgleich findet auch der 6. Anlass zum EuroCup der 29er Klasse statt, zu dem 16 Boote aus England, Deutschland, Griechenland, den Niederlanden und der Schweiz angemeldet sind. Diese kleineren Boote sehen dem 49er sehr ähnlich und werden vor allem von Junioren-Teams gesegelt.

Der Zürcher Yacht Club hat schon früh damit angefangen, diese beiden modernen Segelbootklassen zu unterstützen und junge Segler darauf auszubilden. Es handelt sich dabei um zwei Bootsklassen, die jeweils von Zweierteams gesegelt werden. Während die 49er als olympische Klasse von den Seglern höchste athletische Fähigkeiten verlangt ist der 29er auf leichtere Crews ausgerichtet und etwas gutmütiger zu segeln, damit also das ideale Juniorenboot für Teams, die später in die 49er Klasse aufsteigen wollen. Mit ihren grossen asymmetrischen Spinnakern, Gennaker genannt, erreichen sie bei achterlichen Winden in Gleitfahrt sehr hohe Geschwindigkeiten, sind aber auch entsprechend schwer beherrschbar.

2004 und 2006 organisierte der Zürcher Yacht Club zusammen mit dem Segelclub St. Moritz zunächst die 29er Weltmeisterschaft und danach die 49er Schweizermeisterschaft und 29er EuroCup auf dem Silvaplanersee. Dieses Jahr wurde die Zusammenarbeit mit dem Segelclub Uri gesucht, um den Anlass auf dem Urnersee ausrichten zu können, welcher wie auch die Engadiner Seen als recht windsicher gilt.

Die beiden Clubs sind überzeugt, hier sowohl für die Teilnehmer als auch für Zuschauer attraktive Regatten organisieren zu können. Dadurch, dass die Kurse in der Nähe des Ufers ausgelegt werden können, sind die Regatten auch vom Land aus sehr gut zu beobachten.

Auf der Website www.zyc.ch/29-49-2007 sind Einzelheiten zum Anlass, Bilder und Resultate zu finden.

Dienstag, 17. Juli 2007

8m WM: Flaute in Schottland

An einem typischen schottischen Sommermorgen, also bei Regen, Nebel und 16kn Wind wurde heute auf dem Clyde die erste Wettfahrt des 8m Chopard World Cup auf dem Clyde zwischen Rhu und Glasgow gesegelt.

Die Favoriten bestätigten mit ihren Resultaten die Erwartungen, die in sie gesetzt wurden. Die einheimische „Lafayette“ (GBR 2) kontrollierte das Feld vom Start weg und segelte einen ungefährdeten Start-Ziel Sieg nach Hause. Auch die SUI 11 „Aluette“ aus Altnau bestätigte ihre Favoritenstellung mit einem 2. Platz. Am Ende der ersten Kreuz lag sie etwa 6 Bootslängen hinter der führenden „Lafayette“ und konnte auf dem folgenden Vorwindgang diesen Abstand verkürzen. Allerdings gelang der deutsch-schweizerischen Crew das Runden der Leebahnmarke nicht besonders gut, wodurch sie wieder Raum gegenüber dem führenden Boot einbüßte. Im folgenden beschränkte sich die Crew um Steuermann Tino Ellegast darauf, die Platzierung zu halten und die folgende „Hollandia“ (NED 1) auf den 3. Platz zu verweisen.

Die „Wyvern“ (GER 8) vom Yacht Club Radolfzell hatte einen Frühstart und versäumte es, sich zu entlasten, sodass sie als OCS gewertet werden musste und nun am Ende des Feldes liegt. Hier rächt sich, dass die Boote vom See keine Funkgeräte an Bord haben, nicht einmal ein Handfunkgerät! Die Wettfahrtleitung informiert nämlich in der letzten Minute vor dem Start und auch nach dem Start alle Boote per Funk, die über der Linie sind. Dieses Verfahren war in der Steuermannsbesprechung angekündigt worden.

Bei den klassischen gaffelgetakelten Booten konnte sich die „Elfe II“ (H 9) klar gegen die „Sposa“ (H 4) beide vom Lindauer Segler Club durchsetzen.

Der Wind schlief danach immer mehr ein, der Regen hingegen ließ kaum nach. Die Wettfahrtleitung konnte zwar die zweite Wettfahrt noch starten, aber der Wind ließ dann besonders an der Luvmarke so stark nach, dass das Rennen abgebrochen wurde, eine Entscheidung die allenfalls vom „Hollandia“-Team, das zu diesem Zeitpunkt weit in Führung lag, bedauert wurde.

Nach einer weiteren Wartezeit, in der der letzte Windhauch auch noch um 180 Grad drehte, entschloss sich der Wettfahrtleiter die Segler zurück in die Marina zu schicken und die 2. Wettfahrt erst am Dienstag zu starten. (Willii Gohl). Ergebnisse >


Lafayette vor Elfe


Sposa

Montag, 16. Juli 2007

Nord-Rekord bei der Melges 24-EM

52 Boote aus 13 Nationen bisher gemeldet / Weltmeister dabei

NEUSTADT/HOLSTEIN. Rasant und spektakulär, aber auch wertbeständig wie kaum ein anderes Boot – das ist die Erfolgsformel der Melges 24. Ob Weltmeister, Olympiasieger oder America’s Cup-Segler – viele sind der Faszination der Hightech-Yacht seit ihrer Kiellegung vor 14 Jahren erlegen. Die europäische Elite trifft sich dieses Jahr im ostholsteinischen Neustadt an der Ostsee und kürt zur vierten Rolex Baltic Week (17. bis 23. August) ihre Europameister. In der ancora Marina an der Lübecker Bucht werden mehr als 300 Aktive auf rund 70 Booten erwartet.

Ein Klick ins World Wide Web unter „rolex-baltic-week.com“ in die „Teilnehmerliste Melges 24“, und die Vorfreude ist in den Gesichtszügen von Günter Tzeschlock zu lesen. Der in Eigeltingen, in der Nähe des Bodensees beheimatete Vorsitzende der deutschen Klassenvereinigung registrierte schon wenige Tage vor Meldeschluss der Europameisterschaften mehr als 50 Crews aus 13 Nationen. „Das sind mehr als die meisten Klassen bei ihren Weltmeisterschaften an den Start bekommen. Ich rechne noch mit einem Anstieg auf gut 75 Boote.“

Für die siebten kontinentalen Titelkämpfe, die seit 1998 im Zweijahresrhythmus ausgetragen werden, wäre das für den Norden Europas ein Melderekord. Der lag 2003 in Helsinki bei 51 Booten. Vor zwei Jahren im englischen Torquay waren 50 am Start. „Noch mehr kommen nur bei zentralen Orten, wie dem Gardasee“, weiß Tzeschlock.

Doch nicht nur die Quantität hat es dem deutschen Klassenchef angetan. Die Qualität des Teilnehmerfeldes schätzt er gar mit „super hoch“ ein. So sind der Weltmeister von 2006, der Italiener Nicola Celon („Bete Bossini“), und der französische Champion der Amateure, Cedric de Kervanoael („Encore“), am Start. „In unserer Klasse werden, um die unterschiedlichen Leistungen der in einem Feld segelnden Profis und Amateure zu würdigen, zwei Pokale vergeben – die Giorgio-Zuccoli-Trophy für den Gesamtsieger, den üblicherweise eine Profi-Crew mit einem oder mehreren bezahlte Seglern stellt, und die Menno-Meyer-Trophy für die besten Amateure“, erklärt Tzeschlock, der als aktueller Ranglistenerster in Deutschland mit seiner „Ka Nalu Nui“ den EM-Titel der Amateure für sein Team allerdings eher in weiter Ferne sieht.

Noch steht diese Trophäe in der Vitrine von Alba Batzill, der vor zwei Jahren die „No Woman No Cry“ des Münchners Eddy Eich zum Titel steuerte und den Erfolg jetzt in der Lübecker Bucht wiederholen möchte.

Die Teilnehmerliste reicht weiter vom Weltmeister 2001, Flavio Favini, der vor Valencia beim America’s Cup im italienischen Mascalzone Team Capitalia am Steuer stand, über den Esten Tönu Töniste („Lenny“), der im 470er mit seinem Bruder Toomas bei den Olympischen Spielen 1988 für die Sowjetunion Silber und 1992 für Estland Bronze gewann, bis hin zum Norweger Lasse Kjus, der als Olympiasieger, Weltmeister und 17-facher Ski-Weltcupsieger die alpinen Hänge im März 2006 verließ und seitdem seiner zweiten Passion, dem Segeln, frönt. Mit Lorenzo Bressani aus Trieste und der „UKA UKA“ kehrt zudem ein Champion von 2005 nach Neustadt zurück. Mit seiner „Movistar“ gewann der mehrfache Weltmeister (IMS, J/24) und Segler des Jahres in Italien bei der Rolex Baltic Week die IMS-600-Weltmeisterschaft.

Aus Deutschland kommen mit 14 gemeldeten Booten derzeit die meisten Teilnehmer. Dazu gehören der ehemalige Tornado-Weltmeister Oliver Schwall aus Hamburg auf der „Rat Pack“ sowie die Neueinsteiger Marcus Brenneke, der aus dem Drachen kommt. Der Hamburger Reeder Dietrich Scheder-Bieschin, der sich vor Jahresfrist für die Vergabe der EM zum Veranstalter Norddeutscher Regatta Verein (NRV) stark gemacht hatte, gehörte mit seiner „MACS“ zu den ersten Meldungen.

Für Tzeschlock ist das klangvolle Teilnehmerfeld keine Überraschung: „Wir hatten bereits 2002 mit der WM vor Travemünde eine Super-Veranstaltung in der Lübecker Bucht. Und auch jetzt wissen wir uns beim NRV und Rolex in guten Händen.“ Als deutscher Klassenchef, der auch die Segler in Österreich und der Schweiz mit betreut, erhofft er sich einen weiteren Aufschwung für das mit bis zu fünf Personen zu segelnde Sportboot. „In Deutschland sind die Melges 24 seit 1995 vertreten“, erzählt er, „nach anfangs bescheidenem Interesse hatten wir gerade in den vergangenen zwei Jahren enorme Zuwächse.“ In der deutschen KV sind so bisher 62 Boote registriert, weltweit insgesamt mehr als 750. Wer international segeln will, komme an der Melges 24 nicht vorbei – erst recht nicht an Neustadt, so Tzeschlock abschließend.

Die erste Wettfahrt der Melges 24-EM wird am Sonnabend, dem 18. August gesegelt. Am Vortag beginnt die Rolex Baltic Week mit der internationalen Farr 40-Klasse, die zum ersten Mal in Deutschland auftritt. Die Yachten kommen zur letzten und entscheidende Serie des European Circuits zusammen.

Während die internationale Melges 24-Klasse bis zum Schluss segelt, findet die Preisverteilung mit einer Rolex-Crewparty für beide Klassen bereits am Sonntag, dem 19. August, statt. Sie schmückt neben der feierlichen Eröffnung am Freitag und der Siegerehrung der Melges 24 am letzten Tag (23. Juli) das Rahmenprogramm, für das im Osthafen der ancora Marina wieder direkt am Wasser ein einladendes Racevillage aufgebaut wird.

Weltmeisterschaft der 8m Klasse eröffnet

Im schottischen Rhu - ca. 30 km nördlich von Glasgow - begann gestern die Weltmeisterschaft der Achter, der Chopard World Cup 2007. 22 Boote aus Europa, Nordamerika, Australien und Asien gehen an den Start.

Die Bodenseeregion ist mit 4 Booten vertreten: "Elfe II" mit Andi Lochbrunner vom LSC wird versuchen, ihren Titel bei den klassischen Yachten der sog. "First Rule" zu verteidigen. Der härteste Konkurrent der Elfe kommt ebenfalls aus Lindau: die "Sposa", die von Robby Nitsche gesteuert wird und schon seit über einer Woche in den Gewässern an der schottischen Westküste trainiert, um sich mit Wind und Strömung vertraut zu machen.

Die dritte Yacht vom Bodensee ist die "Wyvern" von Rüdiger Stihl (Yacht Club Radolfzell), der die Pinne allerdings Karl Biller überläßt. Beim gestrigen "practice race" überraschte diese Yacht mit einem 2. Platz und ließ dabei einige moderne Achter hinter sich, dabei vor allem auch alle Lokalmatadoren.

Viertes Boot vom See ist die "Aluette", ein moderner Achter vom Altnauer Segel Club. Die neue Eignerin dieses Bootes, Iris Metten, geht das Projekt Weltmeisterschaft sehr ehrgeizig an und hat Tino Ellegast für die Pinne und Ekkehard Kaller als Taktiker verpflichtet. Als weitere Favoriten für den Titel müssen die niederländische "Hollandia" und die einheimische "Lafayette" angesehen werden.

Peter Wilson (GBR) bringt ein weiteres Boot, das seine Wurzeln am Bodensee hat, an den Start.
Sein Neubau "Ganymede" wurde von Juliane Hempel, die am Bodensee beheimatet ist, gezeichnet.

Derzeit werden noch zwei weitere neue Achter gebaut, einer in Berlin und einer in St. Petersburg. Dies beweist, wie lebendig diese Klasse ist, obwohl sie schon auf eine hundertjährige Geschichte zurückblicken kann.

Gestern zeigten sich alle Boote in einer eindrucksvollen "Sailing Parade", die sie von der Marina Rhu entlang der Promenade des nahe liegenden Städtchens Helensburgh in das Regattagebiet auf dem Clyde führte. Viele Zuschauer säumten das Ufer und die Pier von Helensburgh, um die eleganten Boote zu sehen. Die britische Prinzessin Anne, die Patron des veranstaltenden Royal Northern and Clyde Yacht Club ist, hat ihren Besuch für Freitag angekündigt, um den Seglern ihre Ehre zu erweisen.

Die Wettfahrten beginnen am heutigen Montag, natürlich ist die IBN vor Ort vertreten und wird die Leser ständig informieren, wobei wir besonders auch über das Abschneiden der Boote vom Bodensee berichten werden. Willii Gohl.