Donnerstag, 8. April 2010
Gästesteg Ende April wieder nutzbar
08.04.10 - Der diesen Winter durch schweres Wetter beschädigte Gästesteg an der Überlinger Uferpromenade soll bis Ende April den Wassersportlern wieder zur Verfügung stehen, wie die Stadtverwaltung mitteilte!
BootCenter Konstanz startet die Frühjahrs-Offensive 2010
08.04.10 - Das BootCenter Konstanz öffnet von Freitag, den 16. April bis einschließlich Sonntag, den 18. April 2010 seine Tore von 10.00 - 20.00 Uhr.
Genießen Sie die ersten Sonnenstrahlen auf dem Bodensee bei einer vergnüglichen Probefahrt oder einem kleinen Imbiss in maritimer Atmosphäre.
Es werden Ihnen eine große Auswahl von Neubooten der Marken Atlantis, Galeon und Monterey gezeigt.
Erleben Sie die neue Galeon 325 HT mit den VW Diesel Motoren TDI 265-6 mit Bodenseezulassung, sie liegt zur Probefahrt bereit.
Alle Galeon Modelle, von der 260 Sport bis einschließlich 390 Fly, können mit diesen VW Diesel Motoren ausgerüstet werden. Durch enorme Gewichtsreduzierung, besseres Drehmoment und geringe Emissionswerte ergeben sich hier fantastische Fahrleistungen bei geringen Verbrauchswerten.
Galeon Boote mit VW Diesel Motoren für den Bodensee gibt es exklusiv nur beim BootCenter Konstanz.
Die Atlantis 55 und die neue 50 x 4 mit IPS Antrieb können ebenfalls zur Probe gefahren werden.
Vom amerikanischen Sportboothersteller Monterey werden die Monterey 315, die neue 275 sowie die bewährte 254 ausgestellt.
Zusätzlich bietet das BootCenter Konstanz viele Gebrauchtboote in top Zustand mit Gewährleistung an.
Genießen Sie die ersten Sonnenstrahlen auf dem Bodensee bei einer vergnüglichen Probefahrt oder einem kleinen Imbiss in maritimer Atmosphäre.
Es werden Ihnen eine große Auswahl von Neubooten der Marken Atlantis, Galeon und Monterey gezeigt.
Erleben Sie die neue Galeon 325 HT mit den VW Diesel Motoren TDI 265-6 mit Bodenseezulassung, sie liegt zur Probefahrt bereit.
Alle Galeon Modelle, von der 260 Sport bis einschließlich 390 Fly, können mit diesen VW Diesel Motoren ausgerüstet werden. Durch enorme Gewichtsreduzierung, besseres Drehmoment und geringe Emissionswerte ergeben sich hier fantastische Fahrleistungen bei geringen Verbrauchswerten.
Galeon Boote mit VW Diesel Motoren für den Bodensee gibt es exklusiv nur beim BootCenter Konstanz.
Die Atlantis 55 und die neue 50 x 4 mit IPS Antrieb können ebenfalls zur Probe gefahren werden.
Vom amerikanischen Sportboothersteller Monterey werden die Monterey 315, die neue 275 sowie die bewährte 254 ausgestellt.
Zusätzlich bietet das BootCenter Konstanz viele Gebrauchtboote in top Zustand mit Gewährleistung an.
Mittwoch, 7. April 2010
Spannende Segelwettkämpfe vor Kreuzlingen
06.04.10 - (IBN) Vom 11. bis zum 16. Mai findet beim YC Kreuzlingen die Weltmeisterschaft 2010 der international stark verbreiteten Klasse Shark 24 statt. Über 30 Boote sind bereits gemeldet teilt der Veranstalter mit. Die Seglercrews kommen aus Kanada, Schweiz, Deutschland und Österreich.
Zu den Favoriten für den Titelgewinn zählt sicherlich David Foy vom Lake Ontario (Kanada), der bereits in den letzten beiden Jahren den Weltmeistertitel in der Klasse gewinnen konnte. Härtester Konkurrent ist der amtierende Europameister Horst Rudorffer aus Deutschland. Er darf sich ebenfalls Chancen für einen Podestplatz ausrechnen. Auch aus der Schweiz und speziell vom Bodensee werden einige starke und erfahrene Teams antreten. Zu den Favoriten vom Bodensee gehören Alois Weisshaupt vom YC Immenstaad und Bernd Mäder vom SC Moos mit ihren Crews.
Die Shark 24, welche in den 50er Jahren von dem nach Kanada ausgewanderten Georg Hinterhöller konstruiert wurde, erfreut sich noch immer einer großen Beliebtheit. Seit 1959 wird die Regatta- und Tourenyacht in Serie produziert. Die Shark 24 lässt sich mit ihren 7,31 m Länge bei einer Breite von 2,1 m und dem geringen Gewicht von nur 960 kg leicht an jeden Ort bringen. Doch nicht nur der leichte Transport ist für die Verbreitung in Kanada, den USA, der Schweiz, Österreich und Deutschland verantwortlich, auch die guten Segeleigenschaften verhalfen der Shark 24 zu einer weltweiten Verbreitung. Auf einer Shark wurden bereits Atlantik und Pazifik überquert, und die kleinste Einhandyacht, welche je am Bermuda Race teilnahm, war ebenfalls von diesem Typ.
Zu den Favoriten für den Titelgewinn zählt sicherlich David Foy vom Lake Ontario (Kanada), der bereits in den letzten beiden Jahren den Weltmeistertitel in der Klasse gewinnen konnte. Härtester Konkurrent ist der amtierende Europameister Horst Rudorffer aus Deutschland. Er darf sich ebenfalls Chancen für einen Podestplatz ausrechnen. Auch aus der Schweiz und speziell vom Bodensee werden einige starke und erfahrene Teams antreten. Zu den Favoriten vom Bodensee gehören Alois Weisshaupt vom YC Immenstaad und Bernd Mäder vom SC Moos mit ihren Crews.
Die Shark 24, welche in den 50er Jahren von dem nach Kanada ausgewanderten Georg Hinterhöller konstruiert wurde, erfreut sich noch immer einer großen Beliebtheit. Seit 1959 wird die Regatta- und Tourenyacht in Serie produziert. Die Shark 24 lässt sich mit ihren 7,31 m Länge bei einer Breite von 2,1 m und dem geringen Gewicht von nur 960 kg leicht an jeden Ort bringen. Doch nicht nur der leichte Transport ist für die Verbreitung in Kanada, den USA, der Schweiz, Österreich und Deutschland verantwortlich, auch die guten Segeleigenschaften verhalfen der Shark 24 zu einer weltweiten Verbreitung. Auf einer Shark wurden bereits Atlantik und Pazifik überquert, und die kleinste Einhandyacht, welche je am Bermuda Race teilnahm, war ebenfalls von diesem Typ.
Ernüchterndes Bad
06.04.10 - Mit einer Fraktur des Sprunggelenks und Schürfungen musste ein 54-jähriger Mann in das Krankenhaus gebracht werden, der in der Nacht zum Dienstag, gegen 03.50 Uhr am Fährehafen in den Bodensee gestürzt war. Bisherigen Ermittlungen der Polizei zu Folge war der stark alkoholisierte Mann über einen Zaun geklettert, wobei er hinter dem Zaun auf den Boden prallte und anschließend in das sieben Grad kalte, glücklicherweise jedoch an dieser Stelle nur rund 40 Zentimeter tiefe Wasser, fiel.
Hinweise auf ein Fremdverschulden haben sich bislang nicht ergeben, dennoch werden Personen, die den Vorfall möglicherweise beobachtet haben, gebeten, sich mit dem Polizeirevier Überlingen, Tel. 07551/8040, in Verbindung zu setzen.
Hinweise auf ein Fremdverschulden haben sich bislang nicht ergeben, dennoch werden Personen, die den Vorfall möglicherweise beobachtet haben, gebeten, sich mit dem Polizeirevier Überlingen, Tel. 07551/8040, in Verbindung zu setzen.
Tragischen Unfall mit glücklichem Ausgang
06.04.10 - Am Samstagabend kam es vor Kressbronn-Gohren zu einem tragischen Unfall mit glücklichem Ausgang. Ein 53 jähriger Mann war alleine mit seinem Segelboot im Seeraum vor dem Campingplatz Gohren unterwegs. Mit dem Rücken an die Reling gelehnt segelte er bei leichtem Fönwind mit 2-3 Beaufort in ca. 1 km Entfernung vom Ufer, als plötzlich das Relingband riss und der Segler rückwärtig ins Wasser stürzte. Während das Segelboot weiter segelte versuchte der Segler bei 7 C° Wassertemperatur ans Ufer zu gelangen. Spaziergänger wurden auf das gestrandete Segelboot aufmerksam und verständigten sofort die Polizei.
Von der Wasserschutzpolizei wurde sofort ein Sucheinsatz unter Beteiligung des Rettungshubschraubers und der DLRG eingeleitet. Begünstigt durch den auflandigen Wind und dem Umstand, dass der Segler einen Rettungskragen trug, wurde er an Land getrieben. Dort konnte er sofort von der Besatzung des mittlerweile eingetroffenen Rettungshubschraubers Christoph 45 ärztlich versorgt und infolge starker Unterkühlung in das Krankenhaus Tettnang verbracht werden.
Sein Überleben verdankt der Segler einzig und allein der Tatsache, dass er einen Rettungskragen trug. Ohne diesen wären die Schwimmstrecke von nahezu einem Kilometer und der damit verbundene lange Aufenthalt im eiskalten Wasser nicht zu bewältigen gewesen. Das gestrandete Segelboot wurde durch Personal einer nahegelegen Segelschule in den Hafen Ultramarin verbracht.
Der Unfall zeigt eindrücklich auf wie wichtig das Tragen von Rettungswesten oder Rettungskragen ist. Die Wasserschutzpolizei appelliert daher an alle Wassersportler auf dem Wasser die Rettungsmittel nicht nur im Boot vorzuhalten, sondern diese auch zu tragen.
Von der Wasserschutzpolizei wurde sofort ein Sucheinsatz unter Beteiligung des Rettungshubschraubers und der DLRG eingeleitet. Begünstigt durch den auflandigen Wind und dem Umstand, dass der Segler einen Rettungskragen trug, wurde er an Land getrieben. Dort konnte er sofort von der Besatzung des mittlerweile eingetroffenen Rettungshubschraubers Christoph 45 ärztlich versorgt und infolge starker Unterkühlung in das Krankenhaus Tettnang verbracht werden.
Sein Überleben verdankt der Segler einzig und allein der Tatsache, dass er einen Rettungskragen trug. Ohne diesen wären die Schwimmstrecke von nahezu einem Kilometer und der damit verbundene lange Aufenthalt im eiskalten Wasser nicht zu bewältigen gewesen. Das gestrandete Segelboot wurde durch Personal einer nahegelegen Segelschule in den Hafen Ultramarin verbracht.
Der Unfall zeigt eindrücklich auf wie wichtig das Tragen von Rettungswesten oder Rettungskragen ist. Die Wasserschutzpolizei appelliert daher an alle Wassersportler auf dem Wasser die Rettungsmittel nicht nur im Boot vorzuhalten, sondern diese auch zu tragen.
Segelbilder Diashow am 3. Mai in Romanshorn
06.04.10 - Segelbilder der Extraklasse von Jürg Kaufmann und Erlebnisbericht aus der Welt des Profi-Seglers von Christian (Blumi) Scherrer am 3. Mai in Romanshorn im Bodansaal, Beginn 20 Uhr (Saalöffnung 19.30 Uhr).
Weitere Infos >
Eintritt Abendkasse: CHF 25.-
Vorverkauf CHF 15.- >
(Ein Drittel der Ticket-Einnahmen pro Vorstellung wird dem Swiss Sailing Segelnachwuchs der Region gespendet).
Weitere Infos >
Eintritt Abendkasse: CHF 25.-
Vorverkauf CHF 15.- >
(Ein Drittel der Ticket-Einnahmen pro Vorstellung wird dem Swiss Sailing Segelnachwuchs der Region gespendet).
Starke Starboote glänzen für DSV-Kaderflotte
06.04.10 - Schlonski/Kleen sichern Bronze zum Saisonauftakt vor Palma
Palma de Mallorca - Die deutsche Starbootflotte hat die europäische Segelsaison 2010 beim Weltcup aller zehn olympischen Disziplinen vor Palma de Mallorca überzeugend eröffnet. Beste Mannschaft des Deutschen Segler-Verbandes (DSV) waren vor Mallorca Alexander Schlonski/Frithjof Kleen (Berlin/NRV Olympic Team), die sich mit Rang vier im abschließenden Medaillenrennen am Karfreitag Bronze sicherten.
Die Starboot-Crews Matthias Miller/Benedikt Wenk (Berlin/Verein Seglerhaus am Wannsee) und Johannes Polgar/Markus Koy (Hamburg/NRV Olympic Team) auf den Plätzen sieben und neun sorgten bei der 41. Trofeo S.A.R. Princesa Sofìa für ein insgesamt herausragendes deutsches Ergebnis in dieser ältesten olympischen Klasse, die wieder auf dem Weg zu dem ist, was sie jahrzehntelang war: eine deutsche Paradedisziplin im Segelsport.
„Wir sind schon sehr glücklich“, sagte Vorschoter Frithjof Kleen in Palma, „auch wenn im Finalrennen noch mehr drin gewesen wäre, weil wir lange geführt und nur durch eine taktisch nicht ganz glückliche Entscheidung ein paar Boote verloren haben. Eine Serie mit ausschließlich einstelligen Ergebnissen zu segeln, das ist etwas Besonderes. Wir hatten uns diese Konstanz vorgenommen und sind damit natürlich zufrieden.“
Lob gab es dafür von Torsten Haverland (Schwerin). Der DSV-Vizepräsident für Leistungssport hatte die Aktiven gemeinsam mit DSV-Sportdirektorin Nadine Stegenwalner (Hamburg) vor Ort beobachtet. „Die Starboote haben sich in eindrucksvoller Form präsentiert. Das war ein gelungener europäischer Auftakt. Doch auch andere Mannschaften konnten glänzen. Das gilt etwa für das Kieler 49er-Team Tobias Schadewaldt/Hannes Baumann auf Platz neun, Surferin Moana Delle aus Kiel auf Platz sieben oder auch die noch jungen Junioren-Seglerinnen Victoria Jurczok und Josephine Bach aus Berlin, die einen sehr guten 13. Platz erkämpft haben.“
Gute Einzelresultate, die es nun im Verlauf der Saison zu stabilisieren gelte, bescheinigte Haverland Lasersegler Philipp Buhl vom Segelclub Alpsee-Immenstadt. Der 20-jährige Allgäuer Sportsoldat aus Sonthofen ersegelte sich im Weltklassefeld von 131 Startern Platz zwölf und deutete mit den Einzelrängen zwei und sieben seine Möglichkeiten an, in die Weltspitze vorzudringen. Gleichzeitig räumte Haverland „einige Baustellen“ in anderen Disziplinen an. „Hier fehlt es noch an Beständigkeit“, so der ehemalige Leistungssegler, „daran müssen wir intensiv arbeiten, denn die Leistungsdichte wächst international. Auffällig gut und breit aufgestellt präsentierten sich vor Mallorca neben den dominanten Briten auch die Franzosen. An dieser Spitze müssen wir uns orientieren.“
ENDERGEBNISSE
Starboot
1. Fredrik Lööf/Johan Tillander (SWE); 35 Punkte
2. Flavio Marazzi/Enrico da Maria (SUI); 36 Punkte
3. Alexander Schlonski/Frithjof Kleen (Berlin/NRV OT); 43 Punkte
7. Matthias Miller/Benedikt Wenk (Berlin/VSaW); 68 Punkte
9. Johannes Polgar/Markus Koy (Hamburg/NRV OT); 75 Punkte
11. Robert Stanjek/Philipp Stanjek (Berlin/NRV OT); 62 Punkte
14. Johannes Babendererde/Timo Jacobs (Lübeck/NRV OT); 95 Punkte
470er Männer
1. Pierre Leboucher/Vincent Garros (FRA); 32 Punkte
2. Gideon Kliger/Eran Sela (ISR); 46 Punkte
3. Onán Barreiros/Aarón Sarmiento (ESP); 47 Punkte
26. Daniel Zepuntke/Dustin Baldwein (Berlin/VSaW); 139 Punkte
29. Lucas Zellmer/Heiko Seelig (Berlin/SpYC); 142 Punkte
470er Frauen
1. Giulia Conti/Giovanna Micol (ITA); 36 Punkte
2. Ingrid Petitjean/Nadège Douroux (FRA); 38 Punkte
3. Emmanuelle Rol/Marie Defrance (FRA); 55 Punkte
13. Victoria Jurczok/Josephine Bach (Berlin/VSaW); 88 Punkte
14. Wibke Wriggers/Geeske Genrich (Rostock/HYC); 105 Punkte
21. Annina Wagner/Marlene Steinherr (Berlin/PYC); 115 Punkte
28. Annika Bochmann/Anika Lorenz (Berlin/VSaW); 163 Punkte
RS:X Surfen Männer
1. Byron Kokkalanis (GRE); 37 Punkte
2. Tom Ashley (NZL); 48 Punkte
3. Dorian Van Rijsselberghe (NED); 50 Punkte
33. Toni Wilhelm (Kiel/WSCUE); 197 Punkte
RS:X Surfen Frauen
1. Alessandra Sensini (ITA); 30 Punkte
2. Marina Alabau (ESP); 35 Punkte
3. Bryony Shaw (GBR); 37 Punkte
7. Moana Delle (Kiel/SKBUe); 68 Punkte
18. Amelie Lux (Kiel/ZSK); 136 Punkte
Finn Dinghi
1. Ed Wright (GBR); 45 Punkte
2. Ivan Klajakovic (CRO); 46 Punkte
3. Jonathan Lobert (FRA); 53 Punkte
25. Jan Kurfeld (Wismar/YCW 1961); 126 Punkte
49er
1. Emmanuel Deyn/Stéphane Christidis (FRA); 66 Punkte
2. Chris Draper/Peter Greenhalgh (GBR); 76 Punkte
3. Stevie Morrison/Ben Rhodes (GBR); 83 Punkte
9. Tobias Schadewaldt/Hannes Baumann (Kiel/NRV Olympic Team); 122 Punkte
14. Julian Ramm/Oliver Lewin (Kiel/KYC); 145 Punkte
20. Max Rieger/Moritz Rieger (Friedrichshafen/WYC); 184 Punkte
Laser
1. Javier Hernández (ESP); 52 Punkte
2. Tonci Steipanovic (CRO); 54 Punkte
3. Mike Bullot (NZL); 62 Punkte
12. Philipp Buhl (Sonthofen/SCAI); 93 Punkte
25. Simon Grotelüschen (Lübeck/LYC); 142 Punkte
Laser Radial
1. Tina Mihelic (CRO); 35 Punkte
2. Veronika Fenclova (CZE); 39 Punkte
3. Susana Romero Steensma (ESP); 55 Punkte
17. Franziska Goltz (Schwerin/SSV 1894); 118 Punkte
24. Lisa Fasselt (Kiel/YCRE); 140 Punkte
30. Anke Helbig (Kiel/MSB); 174 Punkte
Matchrace Frauen Elliott 6m
1. Renee Groeneveld (NED)
2. Nicky Souter (AUS)
3. Sally Barkow (USA)
6. Silke Hahlbrock (Hamburg/HSC)
Palma de Mallorca - Die deutsche Starbootflotte hat die europäische Segelsaison 2010 beim Weltcup aller zehn olympischen Disziplinen vor Palma de Mallorca überzeugend eröffnet. Beste Mannschaft des Deutschen Segler-Verbandes (DSV) waren vor Mallorca Alexander Schlonski/Frithjof Kleen (Berlin/NRV Olympic Team), die sich mit Rang vier im abschließenden Medaillenrennen am Karfreitag Bronze sicherten.
Die Starboot-Crews Matthias Miller/Benedikt Wenk (Berlin/Verein Seglerhaus am Wannsee) und Johannes Polgar/Markus Koy (Hamburg/NRV Olympic Team) auf den Plätzen sieben und neun sorgten bei der 41. Trofeo S.A.R. Princesa Sofìa für ein insgesamt herausragendes deutsches Ergebnis in dieser ältesten olympischen Klasse, die wieder auf dem Weg zu dem ist, was sie jahrzehntelang war: eine deutsche Paradedisziplin im Segelsport.
„Wir sind schon sehr glücklich“, sagte Vorschoter Frithjof Kleen in Palma, „auch wenn im Finalrennen noch mehr drin gewesen wäre, weil wir lange geführt und nur durch eine taktisch nicht ganz glückliche Entscheidung ein paar Boote verloren haben. Eine Serie mit ausschließlich einstelligen Ergebnissen zu segeln, das ist etwas Besonderes. Wir hatten uns diese Konstanz vorgenommen und sind damit natürlich zufrieden.“
Lob gab es dafür von Torsten Haverland (Schwerin). Der DSV-Vizepräsident für Leistungssport hatte die Aktiven gemeinsam mit DSV-Sportdirektorin Nadine Stegenwalner (Hamburg) vor Ort beobachtet. „Die Starboote haben sich in eindrucksvoller Form präsentiert. Das war ein gelungener europäischer Auftakt. Doch auch andere Mannschaften konnten glänzen. Das gilt etwa für das Kieler 49er-Team Tobias Schadewaldt/Hannes Baumann auf Platz neun, Surferin Moana Delle aus Kiel auf Platz sieben oder auch die noch jungen Junioren-Seglerinnen Victoria Jurczok und Josephine Bach aus Berlin, die einen sehr guten 13. Platz erkämpft haben.“
Gute Einzelresultate, die es nun im Verlauf der Saison zu stabilisieren gelte, bescheinigte Haverland Lasersegler Philipp Buhl vom Segelclub Alpsee-Immenstadt. Der 20-jährige Allgäuer Sportsoldat aus Sonthofen ersegelte sich im Weltklassefeld von 131 Startern Platz zwölf und deutete mit den Einzelrängen zwei und sieben seine Möglichkeiten an, in die Weltspitze vorzudringen. Gleichzeitig räumte Haverland „einige Baustellen“ in anderen Disziplinen an. „Hier fehlt es noch an Beständigkeit“, so der ehemalige Leistungssegler, „daran müssen wir intensiv arbeiten, denn die Leistungsdichte wächst international. Auffällig gut und breit aufgestellt präsentierten sich vor Mallorca neben den dominanten Briten auch die Franzosen. An dieser Spitze müssen wir uns orientieren.“
ENDERGEBNISSE
Starboot
1. Fredrik Lööf/Johan Tillander (SWE); 35 Punkte
2. Flavio Marazzi/Enrico da Maria (SUI); 36 Punkte
3. Alexander Schlonski/Frithjof Kleen (Berlin/NRV OT); 43 Punkte
7. Matthias Miller/Benedikt Wenk (Berlin/VSaW); 68 Punkte
9. Johannes Polgar/Markus Koy (Hamburg/NRV OT); 75 Punkte
11. Robert Stanjek/Philipp Stanjek (Berlin/NRV OT); 62 Punkte
14. Johannes Babendererde/Timo Jacobs (Lübeck/NRV OT); 95 Punkte
470er Männer
1. Pierre Leboucher/Vincent Garros (FRA); 32 Punkte
2. Gideon Kliger/Eran Sela (ISR); 46 Punkte
3. Onán Barreiros/Aarón Sarmiento (ESP); 47 Punkte
26. Daniel Zepuntke/Dustin Baldwein (Berlin/VSaW); 139 Punkte
29. Lucas Zellmer/Heiko Seelig (Berlin/SpYC); 142 Punkte
470er Frauen
1. Giulia Conti/Giovanna Micol (ITA); 36 Punkte
2. Ingrid Petitjean/Nadège Douroux (FRA); 38 Punkte
3. Emmanuelle Rol/Marie Defrance (FRA); 55 Punkte
13. Victoria Jurczok/Josephine Bach (Berlin/VSaW); 88 Punkte
14. Wibke Wriggers/Geeske Genrich (Rostock/HYC); 105 Punkte
21. Annina Wagner/Marlene Steinherr (Berlin/PYC); 115 Punkte
28. Annika Bochmann/Anika Lorenz (Berlin/VSaW); 163 Punkte
RS:X Surfen Männer
1. Byron Kokkalanis (GRE); 37 Punkte
2. Tom Ashley (NZL); 48 Punkte
3. Dorian Van Rijsselberghe (NED); 50 Punkte
33. Toni Wilhelm (Kiel/WSCUE); 197 Punkte
RS:X Surfen Frauen
1. Alessandra Sensini (ITA); 30 Punkte
2. Marina Alabau (ESP); 35 Punkte
3. Bryony Shaw (GBR); 37 Punkte
7. Moana Delle (Kiel/SKBUe); 68 Punkte
18. Amelie Lux (Kiel/ZSK); 136 Punkte
Finn Dinghi
1. Ed Wright (GBR); 45 Punkte
2. Ivan Klajakovic (CRO); 46 Punkte
3. Jonathan Lobert (FRA); 53 Punkte
25. Jan Kurfeld (Wismar/YCW 1961); 126 Punkte
49er
1. Emmanuel Deyn/Stéphane Christidis (FRA); 66 Punkte
2. Chris Draper/Peter Greenhalgh (GBR); 76 Punkte
3. Stevie Morrison/Ben Rhodes (GBR); 83 Punkte
9. Tobias Schadewaldt/Hannes Baumann (Kiel/NRV Olympic Team); 122 Punkte
14. Julian Ramm/Oliver Lewin (Kiel/KYC); 145 Punkte
20. Max Rieger/Moritz Rieger (Friedrichshafen/WYC); 184 Punkte
Laser
1. Javier Hernández (ESP); 52 Punkte
2. Tonci Steipanovic (CRO); 54 Punkte
3. Mike Bullot (NZL); 62 Punkte
12. Philipp Buhl (Sonthofen/SCAI); 93 Punkte
25. Simon Grotelüschen (Lübeck/LYC); 142 Punkte
Laser Radial
1. Tina Mihelic (CRO); 35 Punkte
2. Veronika Fenclova (CZE); 39 Punkte
3. Susana Romero Steensma (ESP); 55 Punkte
17. Franziska Goltz (Schwerin/SSV 1894); 118 Punkte
24. Lisa Fasselt (Kiel/YCRE); 140 Punkte
30. Anke Helbig (Kiel/MSB); 174 Punkte
Matchrace Frauen Elliott 6m
1. Renee Groeneveld (NED)
2. Nicky Souter (AUS)
3. Sally Barkow (USA)
6. Silke Hahlbrock (Hamburg/HSC)
Montag, 5. April 2010
Wechsel Bauwerft und neuer Vertriebspartner
05.04.10 - Udligenswil - Bluboats freut sich, seine neue Partnerschaft mit Dynamic Elements bekannt zu geben. Die norddeutsche Werft, welche durch den Bau verschiedener Yachten über eine grosse Erfahrung verfügt, wird per sofort den Bau der blu26 und den Vertrieb für Norddeutschland übernehmen.
"Die Zusammenarbeit mit den Geschäftsführern und begeisterten Regattaseglern Jan Duken und Alexander Berg erfüllt uns mit grosser Zufriedenheit. Wir sind sicher, unseren Kunden damit weiterhin qualitativ hochwertige Boote ausliefern zu können", bemerkt Bluboats Designer Christian Bolinger.
Mehr Informationen unter www.bluboats.com / www.dynamicelements.com
"Die Zusammenarbeit mit den Geschäftsführern und begeisterten Regattaseglern Jan Duken und Alexander Berg erfüllt uns mit grosser Zufriedenheit. Wir sind sicher, unseren Kunden damit weiterhin qualitativ hochwertige Boote ausliefern zu können", bemerkt Bluboats Designer Christian Bolinger.
Mehr Informationen unter www.bluboats.com / www.dynamicelements.com
Freitag, 2. April 2010
Tiefgang Bodensee neu mit Pegelkarte
02.04.10 - Beat Rauber wartet auf seiner Homepage www.tiefgang-bodensee.ch mit Neuigkeiten auf. Unter dem Link "Statistik" können Sie den Pegelverlauf aktuell und in den letzten 10 Jahren mit- bzw. nachverfolgen. Sieht toll aus und mann kann dies gleich auf einem PDF ausdrucken!
(zur Vergrösserung anklicken)
60. Rund Um

Eine „Libera“ ist dazu im Vergleich mit einem Ausgleichsfaktor von 60 fast schon eine lahme Ente. Die Liberas wollen dennoch den Kampf aufnehmen, bei mehr als drei Windstärken haben sie ihre Chance. Und bei noch mehr greifen die Cupper ein. Start der Regatta wird am Freitag, 4. Juni 2010 um 19.30 Uhr vor Lindau sein.
Mittwoch, 31. März 2010
SMCÜ feiert mit Ehrenkommodore Hans Köppen
31.03.10 - Hauptversammlung des Segel- und Motorbootclub Überlingen und Geburtstag Ehrenkommodore Hans Köppen.
Großes Interesse zeigten die Mitglieder des Segel- und Motorbootclub Überlingen (SMCÜ) für ihre 40. Jahreshauptversammlung im vollbesetzten Saal im St Leonard. Nach der Begrüßung und Feststellung der Tagesordnung wurden die neuen Clubmitglieder und Gastmitglieder von der Präsidentin Gabriele Kromer-Schaal, soweit sie anwesend waren, vorgestellt.
Ehrungen gab es für die runden Geburtstage ab 70. Selbst der Ehrenkommodore Hans Köppen, der an diesem Tag seinen 75. Geburtstag feiert, verpasste nicht die Hauptversammlung und wurde gebührend gefeiert.
Für fahrtenseglerische Leistung und Seemannschaft gewannen Mäcki und Hanni Albert schon im Herbst beim Bodensee-Seglertag die ′′Silbernen Lädine′′. Diesen Törn von Fehmarn über Polen, Litauen, Lettland und Estland bis nach Finnland, zu den Aalandsinseln und über schwedische und dänische Gewässer wieder zurück, konnten die Mitglieder auf der Homepage durch anschauliche Berichte mitverfolgen. Vom Verein wurden sie mit der Silbernen Ehrennadel geehrt.
Hauptthema des Rechenschaftsberichtes der Präsidentin war die brisante Frage, wie geht es mit dem Hafen weiter. Die wasserrechtliche Genehmigung liegt vor, der Hafen bleibt in städtischen Besitz, aber wie und mit welchen Kosten die Stadt die Hafenplätze vergibt, ist noch nicht entschieden. Die Präsidentin Gabriele Kromer-Schaal, Dr. Jörg Auriga und Vizepräsident Hermann Josef Schwarz bleiben am Ball und kämpfen weiter bei der Stadt um faire Bedingungen für die Segler. Anschließend berichtete sie über die Leistungssegler, die sich schon wieder beim Training auf Mallorca befinden. Über Regattaergebnisse und über das gesamte vergangene Jahresprogramm konnten sich die Mitglieder in den vielen Berichten in der Clubzeitschrift Bulleye schon vorab informieren.
Finanziell steht der Club sehr gut da - die Kredite konnten zurückbezahlt werden. Somit ist der Club schuldenfrei. Wie es aber ab 2011 weitergeht, hängt davon ab, wie man sich mit der Stadt einigen kann. Von den Kassenprüfern wurde eine ordnungsgemäße Buchhaltung bestätigt und so konnte Hans Köppen den Vorstand und die Kasse im besonderen nach der Abstimmung durch die Mitglieder ohne Gegenstimmen, entlasten.
Michael Finkbeiner stellte im Anschluss noch die neue Homepage vor, die er zurzeit mit seinem Homepageteam entwickelt und in circa 4 Wochen online gestellt sein wird. Die Mitglieder zeigten sich schon jetzt begeistert. Fahrtenobmann Sigi Erlewein gab schon einmal einen Ausblick auf das neue Jahresprogramm, das mit der ersten Ausfahrt an Ostern für "Èiserne" beginnt.

Ehrenkommodore Hans Köppen und Präsidentin Gabriele Kromer-Schaal
Großes Interesse zeigten die Mitglieder des Segel- und Motorbootclub Überlingen (SMCÜ) für ihre 40. Jahreshauptversammlung im vollbesetzten Saal im St Leonard. Nach der Begrüßung und Feststellung der Tagesordnung wurden die neuen Clubmitglieder und Gastmitglieder von der Präsidentin Gabriele Kromer-Schaal, soweit sie anwesend waren, vorgestellt.
Ehrungen gab es für die runden Geburtstage ab 70. Selbst der Ehrenkommodore Hans Köppen, der an diesem Tag seinen 75. Geburtstag feiert, verpasste nicht die Hauptversammlung und wurde gebührend gefeiert.
Für fahrtenseglerische Leistung und Seemannschaft gewannen Mäcki und Hanni Albert schon im Herbst beim Bodensee-Seglertag die ′′Silbernen Lädine′′. Diesen Törn von Fehmarn über Polen, Litauen, Lettland und Estland bis nach Finnland, zu den Aalandsinseln und über schwedische und dänische Gewässer wieder zurück, konnten die Mitglieder auf der Homepage durch anschauliche Berichte mitverfolgen. Vom Verein wurden sie mit der Silbernen Ehrennadel geehrt.
Hauptthema des Rechenschaftsberichtes der Präsidentin war die brisante Frage, wie geht es mit dem Hafen weiter. Die wasserrechtliche Genehmigung liegt vor, der Hafen bleibt in städtischen Besitz, aber wie und mit welchen Kosten die Stadt die Hafenplätze vergibt, ist noch nicht entschieden. Die Präsidentin Gabriele Kromer-Schaal, Dr. Jörg Auriga und Vizepräsident Hermann Josef Schwarz bleiben am Ball und kämpfen weiter bei der Stadt um faire Bedingungen für die Segler. Anschließend berichtete sie über die Leistungssegler, die sich schon wieder beim Training auf Mallorca befinden. Über Regattaergebnisse und über das gesamte vergangene Jahresprogramm konnten sich die Mitglieder in den vielen Berichten in der Clubzeitschrift Bulleye schon vorab informieren.
Finanziell steht der Club sehr gut da - die Kredite konnten zurückbezahlt werden. Somit ist der Club schuldenfrei. Wie es aber ab 2011 weitergeht, hängt davon ab, wie man sich mit der Stadt einigen kann. Von den Kassenprüfern wurde eine ordnungsgemäße Buchhaltung bestätigt und so konnte Hans Köppen den Vorstand und die Kasse im besonderen nach der Abstimmung durch die Mitglieder ohne Gegenstimmen, entlasten.
Michael Finkbeiner stellte im Anschluss noch die neue Homepage vor, die er zurzeit mit seinem Homepageteam entwickelt und in circa 4 Wochen online gestellt sein wird. Die Mitglieder zeigten sich schon jetzt begeistert. Fahrtenobmann Sigi Erlewein gab schon einmal einen Ausblick auf das neue Jahresprogramm, das mit der ersten Ausfahrt an Ostern für "Èiserne" beginnt.

Ehrenkommodore Hans Köppen und Präsidentin Gabriele Kromer-Schaal
Dienstag, 30. März 2010
Jörg Handreke neuer VSU-Vorsitzender
30.03.10 - (ibn) Jörg Handreke ist ab sofort neuer Vorsitzender des Verbands der Vereinigten Schifffahrtsunternehmen für den Bodensee und Rhein (VSU). Der Geschäftsführer der Bodensee-Schiffsbetriebe GmbH löst Kuno Werner ab, der dieses Amt seit 2004 inne hatte. Er hat sich planmäßig aus der Geschäftsführung der BSB zurück gezogen. Zur VSU gehören neben der BSB auch die Vorarlberg Lines Walter Klaus Bodenseeschifffahrt GmbH & Co. (Bregenz), die SBS Schifffahrt AG (Romanshorn und Rorschach) und die Schweizerische Schifffahrtsgesellschaft Untersee und Rhein (Schaffhausen). Der Verband pflegt und fördert den Schifffahrtsverkehr auf dem Bodensee und Rhein, bietet einen gemeinsamen Fahrplan und einheitliche Tarife an. Die Flotte der fünf Unternehmen besteht aus insgesamt 35 Schiffen. Pro Jahr werden damit etwa 600.000 Kilometer zurück gelegt und ca. vier Mio. Fahrgäste an Bord begrüßt.
Mit vollen Segeln ins Rennen
29.03.10 - Der Audi MedCup 2010 setzt die Segel: Vom 11. bis 16. Mai startet die weltweit beliebteste Regatta-Serie vor Cascais (Lissabon, Portugal) in ihre sechste Saison. Die Zuschauer erleben auch dieses Jahr packenden Profisegelsport der Klassen TP52 und GP42 im Zeichen der Vier Ringe.
Neu: Neben Cascais rückt auch Spaniens Metropole Barcelona in den Kalender. Damit treffen sich zwischen Mai und September die Teilnehmer rund um die Titelverteidiger des „Emirates Team New Zealand“ an fünf europäischen Küstenorten: Neben Cascais und Barcelona hissen sie auch vor Marseille (Frankreich), Cartagena (Spanien) und Cagliari (Sardinien/Italien) die Segel. Die Veranstalter rechnen damit, dass mit insgesamt 20 Booten in beiden Klassen noch mehr Teilnehmer als im Vorjahr an den Start gehen werden.
Für Audi beginnt damit die dritte Saison als Titelsponsor der renommierten Regattaserie. Die Marke prägt die Wettkämpfe dabei nicht nur als Namensgeber, sondern auch mit Hospitality-Leistungen. Zudem stattet Audi den kompletten Shuttle-Fuhrpark mit aktuellen Audi-Modellen aus.
„Der Audi MedCup kombiniert bravourös Hightech und absoluten Spitzensport mit einem spannenden Spektakel für die Zuschauer“, sagt Lothar Korn, Leiter Marketing Kommunikation der AUDI AG. „Damit ist die Regatta eine perfekte Bühne für uns, um unseren Vorsprung durch Technik in einem faszinierenden Umfeld zu präsentieren.“
Der Audi MedCup hat mit spektakulärer Technik und einem gelungenen Rahmenprogramm, vor allem aber wegen seines attraktiven Austragungsmodus den Spitzenplatz bei internationalen Segelfans erobert: Beim sogenannten „Fleetrace“ sind nach einem Massenstart alle Yachten gleichzeitig im Rennen. Sieger eines Laufes ist, wer ganz klassisch als Erstes die Ziellinie kreuzt. Trotz längerer Distanzen entscheiden so oft Sekunden über Sieg oder Niederlage.
Wie bereits im Vorjahr setzt sich das Starterfeld aus den knapp 16 Meter langen Booten der Klasse Transpac (TP) 52 und den ähnlichen, aber etwas kleineren Booten der GP42-Klasse zusammen. Diese steigen einen Tag später in den Wettbewerb ein und sorgen somit für ein gleichzeitiges Finale aller Teilnehmer. Mit feinster Technik, wie sie auch im Rennsport zum Einsatz kommt, zählen die rund 7,5 Tonnen leichten TP52-Boote zu den schnellsten Einrumpf-Inshore-Segelyachten der Welt. Zwölf bis 13 Mann Besatzung sind während der Rennen an Bord. Neu ist in dieser Saison, dass ein Gast als 13. Mann mit an Bord gehen und so das Wettkampfgeschehen hautnah miterleben kann.
Der Kalender des Audi MedCup 2010
11. bis 16. Mai Cascais (Portugal)
15. bis 20. Juni Marseille (Frankreich)
20. bis 25. Juli Barcelona (Spanien)
24. bis 29. August Cartagena (Spanien)
20. bis 25. September Cagliari (Italien)
Neu: Neben Cascais rückt auch Spaniens Metropole Barcelona in den Kalender. Damit treffen sich zwischen Mai und September die Teilnehmer rund um die Titelverteidiger des „Emirates Team New Zealand“ an fünf europäischen Küstenorten: Neben Cascais und Barcelona hissen sie auch vor Marseille (Frankreich), Cartagena (Spanien) und Cagliari (Sardinien/Italien) die Segel. Die Veranstalter rechnen damit, dass mit insgesamt 20 Booten in beiden Klassen noch mehr Teilnehmer als im Vorjahr an den Start gehen werden.
Für Audi beginnt damit die dritte Saison als Titelsponsor der renommierten Regattaserie. Die Marke prägt die Wettkämpfe dabei nicht nur als Namensgeber, sondern auch mit Hospitality-Leistungen. Zudem stattet Audi den kompletten Shuttle-Fuhrpark mit aktuellen Audi-Modellen aus.
„Der Audi MedCup kombiniert bravourös Hightech und absoluten Spitzensport mit einem spannenden Spektakel für die Zuschauer“, sagt Lothar Korn, Leiter Marketing Kommunikation der AUDI AG. „Damit ist die Regatta eine perfekte Bühne für uns, um unseren Vorsprung durch Technik in einem faszinierenden Umfeld zu präsentieren.“
Der Audi MedCup hat mit spektakulärer Technik und einem gelungenen Rahmenprogramm, vor allem aber wegen seines attraktiven Austragungsmodus den Spitzenplatz bei internationalen Segelfans erobert: Beim sogenannten „Fleetrace“ sind nach einem Massenstart alle Yachten gleichzeitig im Rennen. Sieger eines Laufes ist, wer ganz klassisch als Erstes die Ziellinie kreuzt. Trotz längerer Distanzen entscheiden so oft Sekunden über Sieg oder Niederlage.
Wie bereits im Vorjahr setzt sich das Starterfeld aus den knapp 16 Meter langen Booten der Klasse Transpac (TP) 52 und den ähnlichen, aber etwas kleineren Booten der GP42-Klasse zusammen. Diese steigen einen Tag später in den Wettbewerb ein und sorgen somit für ein gleichzeitiges Finale aller Teilnehmer. Mit feinster Technik, wie sie auch im Rennsport zum Einsatz kommt, zählen die rund 7,5 Tonnen leichten TP52-Boote zu den schnellsten Einrumpf-Inshore-Segelyachten der Welt. Zwölf bis 13 Mann Besatzung sind während der Rennen an Bord. Neu ist in dieser Saison, dass ein Gast als 13. Mann mit an Bord gehen und so das Wettkampfgeschehen hautnah miterleben kann.
Der Kalender des Audi MedCup 2010
11. bis 16. Mai Cascais (Portugal)
15. bis 20. Juni Marseille (Frankreich)
20. bis 25. Juli Barcelona (Spanien)
24. bis 29. August Cartagena (Spanien)
20. bis 25. September Cagliari (Italien)
Erfolgreiche Jugendarbeit
29.03.10 - (IBN) Die Vergabe der Herzog-Carl-Stiftungs-Gelder an den Segelnachwuchs, der Bericht des Jugendrates, die Ehrung verdienter und treuer Mitglieder, der Geschäftsbericht, die Genehmigung des Haushaltes und des Budgets, Neuwahlen des kompletten Vorstandes und die Wahl des Kassenprüfers waren mit die wichtigsten Punkte der 99. Mitgliederversammlung des Württembergischen YC.
Präsident Dr. Eckart Diesch begrüßte Mitglieder und Gäste des WYC, der inzwischen 1014 ordentliche Mitglieder, davon 128 Jugendliche verfügt.
Für die erfolgreiche Jugendarbeit des WYC, unter der Leitung von Jaqueline Egger-Buck und der Trainerin Heike Winchenbach gab es jede Menge Lob vom Vorstand, von der Mitgliederversammlung und von Carl, Herzog von Württemberg, der die Stiftungsgelder persönlich überab. Außerdem hatte der Ehrenkommodore einen Scheck für den neuen, dringend benötigten Jugendbus in der Tasche.
Präsident Dr. Eckart Diesch begrüßte Mitglieder und Gäste des WYC, der inzwischen 1014 ordentliche Mitglieder, davon 128 Jugendliche verfügt.
Für die erfolgreiche Jugendarbeit des WYC, unter der Leitung von Jaqueline Egger-Buck und der Trainerin Heike Winchenbach gab es jede Menge Lob vom Vorstand, von der Mitgliederversammlung und von Carl, Herzog von Württemberg, der die Stiftungsgelder persönlich überab. Außerdem hatte der Ehrenkommodore einen Scheck für den neuen, dringend benötigten Jugendbus in der Tasche.
Hans Koeppen verabschiedet
29.03.10 - (IBN) Schwerpunkte beim Landesseglertag Baden-Württemberg waren Berichte, Wahlen und Ehrungen. Reinhard Heinl als Präsident, Günter Müller als Vize und Jörg Pieper als Schatzmeister wurden bestätigt. Hartmut Desiderato löst als Obmann für Talent- und Leistungsförderung (T&L) Hans Köppen ab, der nach zehn Jahren nicht mehr zur Verfügung stand. Neu gewählt wurden auch Daniel Eisl als Beisitzer Lehrwesen, Michael Götzke als Beisitzer Segelsurfen sowie Fabian Bach als Jugendobmann.
Rund 50 Teilnehmer vertraten beim Seglertag die 139 Mitgliedsvereine in Baden-Württemberg.
Rund 50 Teilnehmer vertraten beim Seglertag die 139 Mitgliedsvereine in Baden-Württemberg.
Sonntag, 28. März 2010
Klaus Hagenlocher neues Ehrenmitglied des SMCF
28.03.10 - Friedrichshefen - (st) Auf der diesjährigen Hauptversamm-lung des Hauptversammlung des Segel-Motorboot-Clubs Fried-richshafen (SMCF) am Samstag, den 27. März 2010, wurde Klaus Hagenlocher zum Ehrenmitglied ernannt. Die Berichte der Vorstände zeichneten das Bild eines gesunden und aufstrebenden Vereins.
Zehn Prozent mehr Mitglieder - das ist in der heutigen Zeit, in der die Bindung an Vereine eher abnimmt, sehr ungewöhnlich. Beim SMCF sorgt die Ausbildung für einen steten Nachschub an Neumitgliedern, die zudem für eine Verjüngung des Vereins sorgen. Präsident Hans-Peter Benz und seine Kollegen berichteten aus ihren Ressorts nur Positives. Der SMCF ist finanziell gesund und die zahlreichen Neuzugänge bringen sich ebenso wie die erfahrenen Mitglieder in der Vereinsarbeit tatkräftig ein. Das Engagement der Mitglieder zeigte sich unter anderem darin, dass während der Hauptversammlung eine Mannschaft an den Clubbooten arbeitete, die man wegen des Kälteeinbruches der letzten Wochen nicht früher saisonfertig machen konnte.
In wenigen Wochen lassen sich die Clubschiffe online buchen, schon jetzt ist die aktuelle Belegung auf der Vereinswebsite einsehbar. Die Ju-gendabteilung richtete unter anderem eine erfolgreiche Weihnachtsfeier aus. Die Ausbildung ist erfolgreich, einer der Schüler begann sofort nach dem Erhalt des Scheines im letzten Sommer, seinerseits als Motorboot-Ausbilder zu arbeiten. Die Clubschiffe werden gut angenommen und genutzt, und auch bei den Regatten ist eine positive Beteiligung zu vermelden. Nach einem strammen Programm 2009 wird das laufende Jahr etwas ruhiger für die Regattamannschaft, Highlight wird sicherlich im Herbst die Oldtimerregatta, die der SMCF zum 30. Mal ausrichtet.
Wahlen standen natürlich auch an: Helma Stöbele und Rosi Schmid sind die neuen Kassenprüfer des SMCF. Auch der Ältestenrat wurde neu gewählt, neben den bisherigen Mitgliedern Willy Ihrig, Dr. Günter Overrath und Erwin Breins wurden Klaus Hagenlocher und Klaus Schönfeld in das Gremium aufgenommen.
Eine ganze Reihe von Mitgliedern wurde für 25jährige Vereinszugehörig-keit mit der silbernen Ehrennadel ausgezeichnet. Klaus Hagenlocher wurde für seine 22 Jahre ehrenamtlicher Tätigkeit im Vorstand zum Ehrenmitglied ernannt. Er war von 1988 bis 2005 Vizepräsident und danach bis 2008 Prä-sident des SMCF und engagierte sich in dieser Zeit sehr, er war lange Jahre für die Organisation des Vereinsheims „Schussen“ zuständig und traf eine Vielzahl wegweisender Entscheidungen.
Mit einer vor allem aus rechtlichen Gründen vorgenommenen Satzungs-änderung, die einstimmig angenommen wurde, ging die diesjährige Haupt-versammlung des SMCF harmonisch zu Ende.

Präsident Hans-Peter Benz (li.) und Vizepräsident Harry Buchter (re.) gratulieren dem neuen Ehrenmitglied Klaus Hagenlocher (Bild: Ralf Steck)
Zehn Prozent mehr Mitglieder - das ist in der heutigen Zeit, in der die Bindung an Vereine eher abnimmt, sehr ungewöhnlich. Beim SMCF sorgt die Ausbildung für einen steten Nachschub an Neumitgliedern, die zudem für eine Verjüngung des Vereins sorgen. Präsident Hans-Peter Benz und seine Kollegen berichteten aus ihren Ressorts nur Positives. Der SMCF ist finanziell gesund und die zahlreichen Neuzugänge bringen sich ebenso wie die erfahrenen Mitglieder in der Vereinsarbeit tatkräftig ein. Das Engagement der Mitglieder zeigte sich unter anderem darin, dass während der Hauptversammlung eine Mannschaft an den Clubbooten arbeitete, die man wegen des Kälteeinbruches der letzten Wochen nicht früher saisonfertig machen konnte.
In wenigen Wochen lassen sich die Clubschiffe online buchen, schon jetzt ist die aktuelle Belegung auf der Vereinswebsite einsehbar. Die Ju-gendabteilung richtete unter anderem eine erfolgreiche Weihnachtsfeier aus. Die Ausbildung ist erfolgreich, einer der Schüler begann sofort nach dem Erhalt des Scheines im letzten Sommer, seinerseits als Motorboot-Ausbilder zu arbeiten. Die Clubschiffe werden gut angenommen und genutzt, und auch bei den Regatten ist eine positive Beteiligung zu vermelden. Nach einem strammen Programm 2009 wird das laufende Jahr etwas ruhiger für die Regattamannschaft, Highlight wird sicherlich im Herbst die Oldtimerregatta, die der SMCF zum 30. Mal ausrichtet.
Wahlen standen natürlich auch an: Helma Stöbele und Rosi Schmid sind die neuen Kassenprüfer des SMCF. Auch der Ältestenrat wurde neu gewählt, neben den bisherigen Mitgliedern Willy Ihrig, Dr. Günter Overrath und Erwin Breins wurden Klaus Hagenlocher und Klaus Schönfeld in das Gremium aufgenommen.
Eine ganze Reihe von Mitgliedern wurde für 25jährige Vereinszugehörig-keit mit der silbernen Ehrennadel ausgezeichnet. Klaus Hagenlocher wurde für seine 22 Jahre ehrenamtlicher Tätigkeit im Vorstand zum Ehrenmitglied ernannt. Er war von 1988 bis 2005 Vizepräsident und danach bis 2008 Prä-sident des SMCF und engagierte sich in dieser Zeit sehr, er war lange Jahre für die Organisation des Vereinsheims „Schussen“ zuständig und traf eine Vielzahl wegweisender Entscheidungen.
Mit einer vor allem aus rechtlichen Gründen vorgenommenen Satzungs-änderung, die einstimmig angenommen wurde, ging die diesjährige Haupt-versammlung des SMCF harmonisch zu Ende.

Präsident Hans-Peter Benz (li.) und Vizepräsident Harry Buchter (re.) gratulieren dem neuen Ehrenmitglied Klaus Hagenlocher (Bild: Ralf Steck)
Freitag, 26. März 2010
Granate gefunden
26.03.10 - (IBN) Eine Gewehrgranate haben Taucher der Wasserschutzpolizei am Mittwochvormittag aus dem Bodensee vor der Meersburger Seepromenade geborgen.
Ein Taucher der DLRG hatte die aus dem 2. Weltkrieg stammende Granate bei einem Tauchgang in 24 Metern Wassertiefe entdeckt und daraufhin die Wasserschutzpolizei verständigt. Die aus amerikanischer Produktion stammende Granate wurde zur fachgerechten Entsorgung anschlieþend dem Kampfmittelbeseitigungsdienst übergeben. Eine Absuche durch Polizeitaucher in der Umgebung des Fundortes erbrachte keine Hinweise auf weitere dort liegende Munition.

Taucherbrille zum Größenvergleich
Ein Taucher der DLRG hatte die aus dem 2. Weltkrieg stammende Granate bei einem Tauchgang in 24 Metern Wassertiefe entdeckt und daraufhin die Wasserschutzpolizei verständigt. Die aus amerikanischer Produktion stammende Granate wurde zur fachgerechten Entsorgung anschlieþend dem Kampfmittelbeseitigungsdienst übergeben. Eine Absuche durch Polizeitaucher in der Umgebung des Fundortes erbrachte keine Hinweise auf weitere dort liegende Munition.

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Donnerstag, 25. März 2010
Historischer Saisonauftakt beim DSMC Konstanz
25.03.10 - Deutsch Schweizerischer Motorbootclub Konstanz (DSMC) feiert neues Schulungs- und Gästehaus.
Die jährliche Hauptversammlung der Mitglieder des DSMC Konstanz stand am vergangenen Wochenende ganz im Zeichen des realisierten Bauvorhabens an der Hafenmeile. Während die Bürger der Stadt Konstanz sich mitten im Entscheidungsprozess zum geplanten Konzert- und Kongresshaus auf Klein Venedig befanden, konnte Präsident Fred Schmid gut ein Jahr nach dem Spatenstich zur Besichtigung des fast fertig gestellten Clubhauses einladen.
Nach ausführlichen Berichten, Verabschiedung des Wirtschaftsplanes 2010, Ehrungen verdienter Mitglieder und einstimmiger Entlastung des Vorstands im voll besetzen unteren Konzilsaal, feierten die Mitglieder des DSMC ein erstes Fest im Neubau am Hafen. Präsident Fred Schmid hieß besonders die zukünftigen kulinarischen Gastgeber Michael Farnham, Christina Fahlbusch und Constanze Preiss willkommen.
Sie werden ab Ostern 2010 die Clubfamilie und die Wassersportgäste der Konzilstadt in den Räumen des Vereinsheims mit Gaumenfreuden verwöhnen. Mit der Realisierung des vollständig privat finanzierten Projekts an der Hafenstraße wird einerseits dem dringenden Bedarf an Club- und Schulungsräumen für die Jugend - und Vereinsarbeit des DSMC entsprochen. Andererseits bieten die lichtdurchfluteten Räume und die großzügige sanitäre Infrastruktur der jährlich großen Zahl an Wassersportgästen des Konstanzer Hafens einen zeitgemäßen Treff- und Versorgungspunkt.
Wahre Begeisterungsstürme lösten bei der Vielzahl der interessierten Vereinsmitglieder die gelungene, behindertengerechte Architektur des Gebäudes und der Blick von der Seeterrasse aus. Die Clubaktiven sehen ihre Vision von einem würdigen Empfang aller Wassersportgäste der Stadt und einem neuen Zentrum der Vereinsarbeit voll realisiert und dankten dem ehrenamtlichen Vorstand für seine unermüdliche Arbeit mit großem Applaus. Die feierliche Hauseinweihung ist im Juni 2010 geplant.
Für jahrelange Mitgliedschaft konnten folgende Jubilare geehrt werdend:
25 Jahre:
Brigitte Aumayer, Hans Eberhard Fammler, Michael Fammler, Peter Jacob, Rainer Rimmile, Herbert Spacil, Marcus Stadelhofer, Hans-Ulrich Braun, Wolfgang Budras, Heike Dietrich und Ralf Schieß
30 Jahre:
Hans Auel, Barbara Naumer-Mettke
35 Jahre:
Hartmut Herrmann, Renate Dissmann, Ditmar Betz, Jörg Hartig-Beecken, Dr. Ernst Schroff
40 Jahre:
Werner Lange und Prof. Dr. Wolfgang Thomassen

DSMC-Präsident Fred Schmid und Schatzmeister Walter Pilz

Zukünftige DSMC-Gastgeber v.l.n.r.
Christina Fahlbusch, Michael Farnham und Constanze Preiss
Die jährliche Hauptversammlung der Mitglieder des DSMC Konstanz stand am vergangenen Wochenende ganz im Zeichen des realisierten Bauvorhabens an der Hafenmeile. Während die Bürger der Stadt Konstanz sich mitten im Entscheidungsprozess zum geplanten Konzert- und Kongresshaus auf Klein Venedig befanden, konnte Präsident Fred Schmid gut ein Jahr nach dem Spatenstich zur Besichtigung des fast fertig gestellten Clubhauses einladen.
Nach ausführlichen Berichten, Verabschiedung des Wirtschaftsplanes 2010, Ehrungen verdienter Mitglieder und einstimmiger Entlastung des Vorstands im voll besetzen unteren Konzilsaal, feierten die Mitglieder des DSMC ein erstes Fest im Neubau am Hafen. Präsident Fred Schmid hieß besonders die zukünftigen kulinarischen Gastgeber Michael Farnham, Christina Fahlbusch und Constanze Preiss willkommen.
Sie werden ab Ostern 2010 die Clubfamilie und die Wassersportgäste der Konzilstadt in den Räumen des Vereinsheims mit Gaumenfreuden verwöhnen. Mit der Realisierung des vollständig privat finanzierten Projekts an der Hafenstraße wird einerseits dem dringenden Bedarf an Club- und Schulungsräumen für die Jugend - und Vereinsarbeit des DSMC entsprochen. Andererseits bieten die lichtdurchfluteten Räume und die großzügige sanitäre Infrastruktur der jährlich großen Zahl an Wassersportgästen des Konstanzer Hafens einen zeitgemäßen Treff- und Versorgungspunkt.
Wahre Begeisterungsstürme lösten bei der Vielzahl der interessierten Vereinsmitglieder die gelungene, behindertengerechte Architektur des Gebäudes und der Blick von der Seeterrasse aus. Die Clubaktiven sehen ihre Vision von einem würdigen Empfang aller Wassersportgäste der Stadt und einem neuen Zentrum der Vereinsarbeit voll realisiert und dankten dem ehrenamtlichen Vorstand für seine unermüdliche Arbeit mit großem Applaus. Die feierliche Hauseinweihung ist im Juni 2010 geplant.
Für jahrelange Mitgliedschaft konnten folgende Jubilare geehrt werdend:
25 Jahre:
Brigitte Aumayer, Hans Eberhard Fammler, Michael Fammler, Peter Jacob, Rainer Rimmile, Herbert Spacil, Marcus Stadelhofer, Hans-Ulrich Braun, Wolfgang Budras, Heike Dietrich und Ralf Schieß
30 Jahre:
Hans Auel, Barbara Naumer-Mettke
35 Jahre:
Hartmut Herrmann, Renate Dissmann, Ditmar Betz, Jörg Hartig-Beecken, Dr. Ernst Schroff
40 Jahre:
Werner Lange und Prof. Dr. Wolfgang Thomassen

DSMC-Präsident Fred Schmid und Schatzmeister Walter Pilz

Zukünftige DSMC-Gastgeber v.l.n.r.
Christina Fahlbusch, Michael Farnham und Constanze Preiss
Mittwoch, 24. März 2010
Ulrike Schümann verlässt die olympische Segelbühne
24.03.10 - Großer Name, große Karriere, großer Abschied: Mit 37 Jahren beendet Ulrike Schümann überraschend ihre olympische Segelkarriere. An der ersehnten Olympiamedaille segelte die Berlinerin vor zwei Jahren in China als Vierte nach verpatzten Auftakt und emotionaler Achterbahnfahrt schmerzlich knapp vorbei. Ihr Blick zurück fällt trotzdem positiv aus.
Sie trägt den Namen von Jochen Schümanns Tochter, aber sie ist es nicht. Den dreimaligen Olympiasieger Jochen Schümann und die dreimalige Vizeweltmeisterin Ulrike Schümann verbindet nur zufällig der gleiche Nachname. Trotzdem tappten immer wieder Fans und sogar der eine oder andere Journalist in diese Falle. Ulli lächelte dann und sagte: „Es hat mich nie genervt. Ich war immer eher ein wenig stolz. Ich wollte mir ja auch einmal eine Goldene abholen.“ Dieser Traum blieb unvollendet.
Geboren in Potsdam, aber längst heimisch im Berliner Verein Seglerhaus am Wannsee, nahm Ulrike Schümann zweimal Kurs auf Olympische Spiele. Einmal blieb sie wider Erwarten in der nationalen Ausscheidung hängen, verlor 2004 das Duell gegen Dauerrivalin Kristin Wagner. Dafür revanchierte sie sich vier Jahre später, qualifizierte sich in der Yngling für die Olympischen Spiele 2008. Ihr furioser Endspurt aber kam nach missglücktem Auftakt in chinesischen Gewässern zu spät. Es blieben die Holzmedaille für Platz vier und unvergessliche Eindrücke. „Es gibt nicht viele Menschen, die es zu den Spielen schaffen. Für mich wird der Einlauf ins Olympiastadion immer als magischster Moment meiner Segelkarriere in Erinnerung bleiben“, sagte Schümann nach dem wichtigsten Wettbewerb ihres Lebens.
Dass Ulrike Schümann über zwei Jahrzehnte zu den erfolgreichsten deutschen Seglern und Seglerinnen zählte und dem DSV als zuverlässiges Aushängeschild diente, begründet die dreimalige Vize-Weltmeisterin mit angeborener Leidenschaft: „Meine Karriere habe ich vor allem mir selbst zu verdanken. Ich hatte aber auch immer gute Trainer. Insbesondere mein erster Opti-Trainer hat mein Talent erkannt.“ In der ersten Klasse hatte eine Freundin sie zum Mitsegeln eingeladen. Das Mädchen musste mit den Eltern mit, langweilte sich aber allein. Wind und Sonne haben die kleine Ulli damals derart fasziniert, dass sie ihre Hobbys Handball und Turnen aufgab und nur noch segeln wollte.
Ulrike Schümann war und ist selten um klare Worte verlegen. Auch deshalb wählten die Kadersegler sie für einige Jahre zu ihrer Aktivensprecherin. Wenn sie in Rage geriet, konnte sie schimpfen wie ein Bundestrainer nach verpatztem Elfmeter. Das hatte Vor- und Nachteile, tat aber in einer Welt voller politisch korrekt agierenden Athleten auch erfrischend gut.
Schümanns ungestümes Temperament bekamen auch ihre Mitseglerinnen zu spüren, die sich nach Patzern harsche Kritik gefallen lassen mussten. Dabei wusste die Chefin ihre Rage stets klar zu begründen: „Ich habe sehr, sehr hohe Erwartungen an mich und meine Crews.“ Es war nicht immer bequem, mit Ulli zu segeln. Dafür oft erfolgreich und auch mit viel Spaß an Bord und an Land versehen. Schümann pflegte stets zu sagen: „Wer zur internationalen Elite zählen will, muss kritisch bleiben.“
Sie selbst war ihre größte Kritikerin. So auch jetzt zum Abschied. Schümann hat erkannt, dass die ins Visier genommene dritte Olympiakampagne nicht auf einem für sie akzeptablem Niveau durchzuhalten ist. Die vom Weltseglerverband neu gewählte Disziplin Matchrace für Frauen auf wenig verbreiteten Booten vom Typ Elliott 6m hält Schümann für „realitätsfern“. Sie urteilt auf Basis eigener Erfahrungen: „Das System bietet Neueinsteigern kaum Chancen zum Aufstieg, ist nicht olympiawürdig.“ Aber auch ohne die Matchrace-Einführung wäre das Grundproblem geblieben: „Es war immer hart, eine erfolgreiche Olympiakampagne zu stemmen. Doch jetzt ist es verdammt hart geworden. Es funktioniert heute nur noch als Vollprofi in Vollzeit mit anständigem Budget. Das können nur die allerwenigsten leisten.“
Schümann war immer mehr Rennpferd als Dressurross. Über ihren ehemaligen Boss im Boot sagte Vorschiffsfrau Julia Bleck einmal: „Ulli weiß was sie will, ist unglaublich ehrgeizig, ein Organisationstalent. Auf dem Wasser ist sie impulsiv, aber dabei immer fair und ehrlich. Als Mensch steht sie mit beiden Beinen im Leben und hat trotz der Anstrengungen und Entbehrungen des Leistungssports den Spaß am Leben nicht vergessen.“ Im Schatten sportlicher Erfolge lebte Schümann wie so viele ihrer Teamkollegen sehr bescheiden, ordnete ihr Leben den Anforderungen des Leistungssports unter.
Schümanns ehemalige Mitseglerin Ute Höpfner attestierte: „Ein Mensch lässt sich nicht auf zwei Sätze begrenzen. Das gilt auch für Ulli. Was ich aber mit Bestimmtheit über Ulli sagen kann: Sie kann es – segeln!“ Die Erklärung für ihre vielen Top-Ergebnisse liefert Ulrike Schümann selbst schnörkellos: „Segeln ist das Beste, was ich je ausprobiert habe.“ Dass sich unter ihrer manchmal rauen Schale ein äußerst weicher Kern versteckt, verlieh der Seglerin mit den schwarzen Locken nur noch mehr Menschlichkeit. Ihre eigene Beschreibung des persönlichen Segelstils passt dazu: „Ich bin ein absoluter Arschsegler und liebe schwierige Bedingungen.“
So hat auch ihre aktuelle Taktikerin Kathrin Kadelbach Ulli Schümann kennengelernt: „Ich bin vor einem Jahr nicht ohne Bedenken in die Partnerschaft gegangen, wusste von Ullis furiosem Temperament. Heute weiß ich, dass sie eine großartige Seglerin ist. Es war ein tolles Jahr. Sie war immer fair – in guten wie in schlechten Zeiten. Ich habe sehr viel von ihr für mein eigenes Leben gelernt.“
Ulrike Schümann wurde von ihrem Arbeitgeber, der Daimler Financial Services AG, für Einsätze oft großzügig frei gestellt. Es war auch dieses indirekte Sponsoring, das ihr den Leistungssport auf höchstem Niveau ermöglichte. Sie zählte zu den wenigen Leistungsseglern in Deutschland, denen das vergönnt war. Dazu genoss die Selfmade-Frau eine solide Unterstützung ihres Vereins und fand immer wieder kleine und auch große Partner, die gerne zur charismatischen Seglerin ins Boot stiegen.
Ihre Leistungsstärke bewies Schümann auch abseits der olympischen Bühne: Im Herbst 2007 siegte sie bei der Yacht Meisterschaft der Meister auf der Hamburger Außenalster. Als eine von nur zwei Steuerfrauen ließ sie ein starkes Männer-Feld von insgesamt 30 Deutschen, Europa- und Weltmeistern lässig hinter sich.
Ihrer Hamburger Matchrace-Rivalin Silke Hahlbrock, die nach dem Rücktritt Schümanns die Olympischen Spiele 2012 nun ohne Konkurrenz im eigenen Land ansteuert, sagt Schümann jede erdenkliche Unterstützung zu: „Wenn Silke meine Erfahrung nutzen möchte, werde ich da sein. Ich hatte die Chance, auf hohem Niveau trainieren zu dürfen. Da gibt es einige Tricks zu verraten.“ Schümann war immer fasziniert und motiviert vom olympischen Geist. Und davon, sich mit der Weltspitze zu messen. Diese Antriebsfedern könnten eine gute Ratgeberin aus ihr machen. Sie kennt den Wettbewerb von innen, in dem das Hamburger Team um Silke Hahlbrock in zwei Jahren eine Medaille erkämpfen will. Schümanns Rat „Egal, was man sich vornimmt, Olympische Spiele werden immer anders als gedacht. Das wichtigste Gut hier zu bestehen, ist die Erfahrung!“
Mit Schümann tritt eine der erfolgreichsten Sportlerinnen ab, die der deutsche olympische Segelsport je hatte. Der DSV verliert seine bekannteste Leistungsträgerin. Es wird ein Abschied mit Wehmut auf allen Seiten. „Es ist auf der einen Seite schön, auf eine so erfolgreiche Karriere zurückblicken zu dürfen. Auf der anderen Seite ist es ein seltsames Gefühl, den olympischen Zirkus nach so langer Zeit zu verlassen. Ich freue mich aber darauf, mich nun auch anderen Herausforderungen des Lebens zu stellen. Segeln wird in meinem Leben trotzdem immer eine wichtige Rolle spielen.“
So wie vom 19. bis 24. Mai, wenn sie erstmals im Match Race Germany startet. Auf dem Bodensee tritt Schümann über Pfingsten im Grand Prix von Deutschland als Außenseiterin im Kampf gegen Matchrace-Welt- und Europameister an. Das Steuer überlässt sie Kathrin Kadelbach, mit der sie im vergangenen Jahr die Deutsche Matchrace Meisterschaft im gemischten Feld überzeugend gewann. Schümann selbst übernimmt die Rolle der Taktikerin. „Eine spannende Aufgabe, auf die ich mich riesig freue“, sagt Schümann, die ihr neues Leben und die damit verbundenen Freiheiten schon in vollen Zügen genießt.
Sie trägt den Namen von Jochen Schümanns Tochter, aber sie ist es nicht. Den dreimaligen Olympiasieger Jochen Schümann und die dreimalige Vizeweltmeisterin Ulrike Schümann verbindet nur zufällig der gleiche Nachname. Trotzdem tappten immer wieder Fans und sogar der eine oder andere Journalist in diese Falle. Ulli lächelte dann und sagte: „Es hat mich nie genervt. Ich war immer eher ein wenig stolz. Ich wollte mir ja auch einmal eine Goldene abholen.“ Dieser Traum blieb unvollendet.Geboren in Potsdam, aber längst heimisch im Berliner Verein Seglerhaus am Wannsee, nahm Ulrike Schümann zweimal Kurs auf Olympische Spiele. Einmal blieb sie wider Erwarten in der nationalen Ausscheidung hängen, verlor 2004 das Duell gegen Dauerrivalin Kristin Wagner. Dafür revanchierte sie sich vier Jahre später, qualifizierte sich in der Yngling für die Olympischen Spiele 2008. Ihr furioser Endspurt aber kam nach missglücktem Auftakt in chinesischen Gewässern zu spät. Es blieben die Holzmedaille für Platz vier und unvergessliche Eindrücke. „Es gibt nicht viele Menschen, die es zu den Spielen schaffen. Für mich wird der Einlauf ins Olympiastadion immer als magischster Moment meiner Segelkarriere in Erinnerung bleiben“, sagte Schümann nach dem wichtigsten Wettbewerb ihres Lebens.
Dass Ulrike Schümann über zwei Jahrzehnte zu den erfolgreichsten deutschen Seglern und Seglerinnen zählte und dem DSV als zuverlässiges Aushängeschild diente, begründet die dreimalige Vize-Weltmeisterin mit angeborener Leidenschaft: „Meine Karriere habe ich vor allem mir selbst zu verdanken. Ich hatte aber auch immer gute Trainer. Insbesondere mein erster Opti-Trainer hat mein Talent erkannt.“ In der ersten Klasse hatte eine Freundin sie zum Mitsegeln eingeladen. Das Mädchen musste mit den Eltern mit, langweilte sich aber allein. Wind und Sonne haben die kleine Ulli damals derart fasziniert, dass sie ihre Hobbys Handball und Turnen aufgab und nur noch segeln wollte.
Ulrike Schümann war und ist selten um klare Worte verlegen. Auch deshalb wählten die Kadersegler sie für einige Jahre zu ihrer Aktivensprecherin. Wenn sie in Rage geriet, konnte sie schimpfen wie ein Bundestrainer nach verpatztem Elfmeter. Das hatte Vor- und Nachteile, tat aber in einer Welt voller politisch korrekt agierenden Athleten auch erfrischend gut.
Schümanns ungestümes Temperament bekamen auch ihre Mitseglerinnen zu spüren, die sich nach Patzern harsche Kritik gefallen lassen mussten. Dabei wusste die Chefin ihre Rage stets klar zu begründen: „Ich habe sehr, sehr hohe Erwartungen an mich und meine Crews.“ Es war nicht immer bequem, mit Ulli zu segeln. Dafür oft erfolgreich und auch mit viel Spaß an Bord und an Land versehen. Schümann pflegte stets zu sagen: „Wer zur internationalen Elite zählen will, muss kritisch bleiben.“
Sie selbst war ihre größte Kritikerin. So auch jetzt zum Abschied. Schümann hat erkannt, dass die ins Visier genommene dritte Olympiakampagne nicht auf einem für sie akzeptablem Niveau durchzuhalten ist. Die vom Weltseglerverband neu gewählte Disziplin Matchrace für Frauen auf wenig verbreiteten Booten vom Typ Elliott 6m hält Schümann für „realitätsfern“. Sie urteilt auf Basis eigener Erfahrungen: „Das System bietet Neueinsteigern kaum Chancen zum Aufstieg, ist nicht olympiawürdig.“ Aber auch ohne die Matchrace-Einführung wäre das Grundproblem geblieben: „Es war immer hart, eine erfolgreiche Olympiakampagne zu stemmen. Doch jetzt ist es verdammt hart geworden. Es funktioniert heute nur noch als Vollprofi in Vollzeit mit anständigem Budget. Das können nur die allerwenigsten leisten.“
Schümann war immer mehr Rennpferd als Dressurross. Über ihren ehemaligen Boss im Boot sagte Vorschiffsfrau Julia Bleck einmal: „Ulli weiß was sie will, ist unglaublich ehrgeizig, ein Organisationstalent. Auf dem Wasser ist sie impulsiv, aber dabei immer fair und ehrlich. Als Mensch steht sie mit beiden Beinen im Leben und hat trotz der Anstrengungen und Entbehrungen des Leistungssports den Spaß am Leben nicht vergessen.“ Im Schatten sportlicher Erfolge lebte Schümann wie so viele ihrer Teamkollegen sehr bescheiden, ordnete ihr Leben den Anforderungen des Leistungssports unter.
Schümanns ehemalige Mitseglerin Ute Höpfner attestierte: „Ein Mensch lässt sich nicht auf zwei Sätze begrenzen. Das gilt auch für Ulli. Was ich aber mit Bestimmtheit über Ulli sagen kann: Sie kann es – segeln!“ Die Erklärung für ihre vielen Top-Ergebnisse liefert Ulrike Schümann selbst schnörkellos: „Segeln ist das Beste, was ich je ausprobiert habe.“ Dass sich unter ihrer manchmal rauen Schale ein äußerst weicher Kern versteckt, verlieh der Seglerin mit den schwarzen Locken nur noch mehr Menschlichkeit. Ihre eigene Beschreibung des persönlichen Segelstils passt dazu: „Ich bin ein absoluter Arschsegler und liebe schwierige Bedingungen.“
So hat auch ihre aktuelle Taktikerin Kathrin Kadelbach Ulli Schümann kennengelernt: „Ich bin vor einem Jahr nicht ohne Bedenken in die Partnerschaft gegangen, wusste von Ullis furiosem Temperament. Heute weiß ich, dass sie eine großartige Seglerin ist. Es war ein tolles Jahr. Sie war immer fair – in guten wie in schlechten Zeiten. Ich habe sehr viel von ihr für mein eigenes Leben gelernt.“
Ulrike Schümann wurde von ihrem Arbeitgeber, der Daimler Financial Services AG, für Einsätze oft großzügig frei gestellt. Es war auch dieses indirekte Sponsoring, das ihr den Leistungssport auf höchstem Niveau ermöglichte. Sie zählte zu den wenigen Leistungsseglern in Deutschland, denen das vergönnt war. Dazu genoss die Selfmade-Frau eine solide Unterstützung ihres Vereins und fand immer wieder kleine und auch große Partner, die gerne zur charismatischen Seglerin ins Boot stiegen.
Ihre Leistungsstärke bewies Schümann auch abseits der olympischen Bühne: Im Herbst 2007 siegte sie bei der Yacht Meisterschaft der Meister auf der Hamburger Außenalster. Als eine von nur zwei Steuerfrauen ließ sie ein starkes Männer-Feld von insgesamt 30 Deutschen, Europa- und Weltmeistern lässig hinter sich.
Ihrer Hamburger Matchrace-Rivalin Silke Hahlbrock, die nach dem Rücktritt Schümanns die Olympischen Spiele 2012 nun ohne Konkurrenz im eigenen Land ansteuert, sagt Schümann jede erdenkliche Unterstützung zu: „Wenn Silke meine Erfahrung nutzen möchte, werde ich da sein. Ich hatte die Chance, auf hohem Niveau trainieren zu dürfen. Da gibt es einige Tricks zu verraten.“ Schümann war immer fasziniert und motiviert vom olympischen Geist. Und davon, sich mit der Weltspitze zu messen. Diese Antriebsfedern könnten eine gute Ratgeberin aus ihr machen. Sie kennt den Wettbewerb von innen, in dem das Hamburger Team um Silke Hahlbrock in zwei Jahren eine Medaille erkämpfen will. Schümanns Rat „Egal, was man sich vornimmt, Olympische Spiele werden immer anders als gedacht. Das wichtigste Gut hier zu bestehen, ist die Erfahrung!“
Mit Schümann tritt eine der erfolgreichsten Sportlerinnen ab, die der deutsche olympische Segelsport je hatte. Der DSV verliert seine bekannteste Leistungsträgerin. Es wird ein Abschied mit Wehmut auf allen Seiten. „Es ist auf der einen Seite schön, auf eine so erfolgreiche Karriere zurückblicken zu dürfen. Auf der anderen Seite ist es ein seltsames Gefühl, den olympischen Zirkus nach so langer Zeit zu verlassen. Ich freue mich aber darauf, mich nun auch anderen Herausforderungen des Lebens zu stellen. Segeln wird in meinem Leben trotzdem immer eine wichtige Rolle spielen.“
So wie vom 19. bis 24. Mai, wenn sie erstmals im Match Race Germany startet. Auf dem Bodensee tritt Schümann über Pfingsten im Grand Prix von Deutschland als Außenseiterin im Kampf gegen Matchrace-Welt- und Europameister an. Das Steuer überlässt sie Kathrin Kadelbach, mit der sie im vergangenen Jahr die Deutsche Matchrace Meisterschaft im gemischten Feld überzeugend gewann. Schümann selbst übernimmt die Rolle der Taktikerin. „Eine spannende Aufgabe, auf die ich mich riesig freue“, sagt Schümann, die ihr neues Leben und die damit verbundenen Freiheiten schon in vollen Zügen genießt.
Schlosshafen Arbon: Der Hafenbau geht in die letzte Phase
24.03.10 - Die Sanierungs- und Erweiterungsarbeiten im Schlosshafen kommen zum Abschluss. Zurzeit werden die letzten Betonelemente versetzt und die Stege montiert. Erfreulich ist, dass bis zum jetzigen Zeitpunkt praktisch alle neuen Liegeplätze durch Mietrechtsverträge auf 15 Jahre hinaus vermietet werden konnten. Die Finanzierung ist somit, wie in der Abstimmungsbotschaft versprochen, gesichert. Offiziell eröffnet wir der neue Schlosshafen am 8. und 9. Mai.
Zurzeit werden die restlichen Betonelemente der Mole versetzt. Zugleich wird der Molenkopf ergänzt und die Zugangsbrücke zur Mole erstellt. Um später flexible Zuleitungen zu den Stegen zu erhalten, werden entlang dem Ufer die dafür notwendigen Kabelschutzrohre und Wasserzuleitungen ins Erdreich verlegt. Praktisch im Wochentakt werden parallel dazu die Schwimmstege 6 bis 1 am Land vormontiert, eingewassert und durch das Rammen der Führungspfähle an der richtigen Lage im Hafenbecken fixiert. Anschliessend montieren die Elektriker und Sanitärinstallateure auf den Schwimmstegen die Versorgungskonsolen mit Steckdosen, Beleuchtungen, FI-Sicherungen sowie Wasserhahnen und schliessen sie an. Sobald diese Arbeiten abgeschlossen sind, werden die Gitter- und Holzroste, mit denen die Schwimmstege versehen werden, versetzt und festgeschraubt. Als letztes wird der Kopfbereich des Hafendamms in Stand gestellt. Da wo früher die Kieshaufen lagen, soll die Fläche neu freizeitlich genutzt werden können.
Freigabe der Liegenplätze
Damit später die Boote ein- und auswassern können, braucht es einen Hafenkran. Dieser sollte noch vor Ostern angeliefert und montiert werden. Um den Kran zur Benutzung freizugeben, müssen vorgängig noch die Zufahrt und der Abspritzplatz fertig gestellt werden. Diese Arbeiten sind für die erste Hälfte April geplant. Sobald der Zeitplan in Bezug auf die Freigabe der Liegeplätze beziehungsweise des Hafenkrans definitiv steht, werden die Schlosshafenmieter und die Öffentlichkeit informiert. Ziel ist, noch vor der offiziellen Hafeneröffnung die ersten Boote im neuen Schlosshafen zu begrüssen.
Hafenfest im Mai
Nachdem bis auf ein paar wenige Plätze alle der dafür notwendigen 115 Plätze vor vermietet werden konnten, ist die Finanzierung der Schlosshafenerweiterung absolut gesichert. Ferner konnte die Warteliste der in Arbon wohnhaften Bewerber vollständig abgearbeitet werden. Noch frei sind einige der normalen Mietplätze. Diese sind in der Abmessung vordefiniert beziehungsweise beschränkt. Interessenten für einen solchen Platz können sich bei der Abteilung Bau melden. Eröffnet wird der neue Schlosshafen anlässlich des Hafenfests vom 8. und 9. Mai 2010. Organisiert wird das Fest auf dem Hafendamm von den Wassersportreibenden Vereinen. Der offizielle Festakt der Stadt Arbon findet am Samstag, 8. Mai, ab 16.00 Uhr statt.
Zurzeit werden die restlichen Betonelemente der Mole versetzt. Zugleich wird der Molenkopf ergänzt und die Zugangsbrücke zur Mole erstellt. Um später flexible Zuleitungen zu den Stegen zu erhalten, werden entlang dem Ufer die dafür notwendigen Kabelschutzrohre und Wasserzuleitungen ins Erdreich verlegt. Praktisch im Wochentakt werden parallel dazu die Schwimmstege 6 bis 1 am Land vormontiert, eingewassert und durch das Rammen der Führungspfähle an der richtigen Lage im Hafenbecken fixiert. Anschliessend montieren die Elektriker und Sanitärinstallateure auf den Schwimmstegen die Versorgungskonsolen mit Steckdosen, Beleuchtungen, FI-Sicherungen sowie Wasserhahnen und schliessen sie an. Sobald diese Arbeiten abgeschlossen sind, werden die Gitter- und Holzroste, mit denen die Schwimmstege versehen werden, versetzt und festgeschraubt. Als letztes wird der Kopfbereich des Hafendamms in Stand gestellt. Da wo früher die Kieshaufen lagen, soll die Fläche neu freizeitlich genutzt werden können.
Freigabe der Liegenplätze
Damit später die Boote ein- und auswassern können, braucht es einen Hafenkran. Dieser sollte noch vor Ostern angeliefert und montiert werden. Um den Kran zur Benutzung freizugeben, müssen vorgängig noch die Zufahrt und der Abspritzplatz fertig gestellt werden. Diese Arbeiten sind für die erste Hälfte April geplant. Sobald der Zeitplan in Bezug auf die Freigabe der Liegeplätze beziehungsweise des Hafenkrans definitiv steht, werden die Schlosshafenmieter und die Öffentlichkeit informiert. Ziel ist, noch vor der offiziellen Hafeneröffnung die ersten Boote im neuen Schlosshafen zu begrüssen.
Hafenfest im Mai
Nachdem bis auf ein paar wenige Plätze alle der dafür notwendigen 115 Plätze vor vermietet werden konnten, ist die Finanzierung der Schlosshafenerweiterung absolut gesichert. Ferner konnte die Warteliste der in Arbon wohnhaften Bewerber vollständig abgearbeitet werden. Noch frei sind einige der normalen Mietplätze. Diese sind in der Abmessung vordefiniert beziehungsweise beschränkt. Interessenten für einen solchen Platz können sich bei der Abteilung Bau melden. Eröffnet wird der neue Schlosshafen anlässlich des Hafenfests vom 8. und 9. Mai 2010. Organisiert wird das Fest auf dem Hafendamm von den Wassersportreibenden Vereinen. Der offizielle Festakt der Stadt Arbon findet am Samstag, 8. Mai, ab 16.00 Uhr statt.
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