09.01.10 - Genf, Schweiz - (2010-01-08) - Die Société Nautique de Genève, der titelverteidigende Yachtclub im 33. America's Cup, gab heute den Entwurf der Sailing Instructions für den “Deed of Gift”-Match des 33. America's Cup heraus, der am 8. Februar beginnen soll. Dieses Dokument wurde an den Challenger geschickt und könnte am Treffen zwischen den beiden Teams am 12. Januar in Singapur in Anwesenheit des Vorsitzenden der ISAF AC Jury, David Tillet, diskutiert werden.
Klicken Sie hier, um den Entwurf der Sailing Instructions für den 33. America's-Cup-Match zu lesen.
Ebenfalls veröffentlicht, der Draft der abgeänderten Notice of Race zum 33. America's CupDie SNG veröffentlichte auch einen Draft der abgeänderten Notice of Race zum 33. America's Cup, in dem die jüngsten Entscheidungen des New Yorker Supreme Court berücksichtigt sind und nach den Gesprächen mit Vertretern des GGYC/BMW Oracle Racing am 15. Dezember 2009 in Sydney.
Bitte klicken Sie hier, um den Draft der abgeänderten Notice of Race zum 33. America's Cup zu lesen.
Samstag, 9. Januar 2010
Donnerstag, 7. Januar 2010
Die TW "startet" schon auf der boot
07.01.10 - DÜSSELDORF. Der erste Startschuss zur 121. Travemünder Woche fällt am 24. Januar 2010 in Düsseldorf. Denn mit Bier, Snacks und typisch norddeutscher Musik der Haffkruger Band „Timmerhorst“ präsentiert sich die schönste Regatta der Welt ab 16 Uhr zum neuen Travemünder Woche-Treff am ersten boot-Sonntag der weltgrößten Wassersportausstellung. Neben den kulinarischen und akustischen Leckerbissen gibt es auch einen optischen Vorgeschmack auf das sommerliche Segelfest, wenn das Travemünder-Woche-Plakat enthüllt und zum Dank für die Unterstützung an die Düsseldorfer Messeleitung übergeben wird.Die ganze Woche über gibt es zudem auf dem gemeinsamen Messestand von Travemünder Woche und BalticSailing, der Kooperation von Häfen in Dänemark und Deutschland, auf einer Ausstellungsfläche von 102 Quadratmetern stete Informationen rund um das Revier und die Regattawoche im Sommer (23. Juli bis 1. August). Eine süße Überraschung von TW-Partner „Niederegger“ lockt überdies zum Besuch in die Halle 14 (Stand F 41) – in direkter Nachbarschaft zum Stand der Stadt Kiel und der Kieler Woche.
Geballte Informationen zum Segelprogramm gibt es am Dienstag, dem 26. Januar, zwischen 13.45 und 14 Uhr beim TW-Auftritt auf der Bühne des Segel-Centers in Halle 17. Die Moderatoren werden sich dabei sputen müssen, um die zahlreichen Höhepunkte der Travemünder Woche 2010 auch nur aufzählen zu können. Denn die 121. Auflage der TW bietet einen bunten Strauß von Meisterschaftsrennen. Rund 150 Hobies werden zu den Multi-Europeans mit der EM der weltweit am stärksten verbreiteten Katamaran-Klasse Hobie 16 erwartet. Die ehemals olympischen Tornados ermitteln gar ihre Weltmeister in der Lübecker Bucht, und bei den Formula-18-Kats geht es um die Ermittlung der besten Deutschen.
Zudem wird in weiteren Jollenklassen ein pralles Programm geboten. Denn auch die Laser SB 3 und die Männer im Laser Radial sowie die J/22, die Asso 99 und die RS:X-Surfer ermitteln ihre nationalen Besten, zusätzlich fungieren die TW-Wettfahrten in allen startenden Laser-Klassen als norddeutsche Distriktmeisterschaft mit dem Ranglistenfaktor 1,3, und die Musto Skiffs küren den Sieger ihrer German Open. Und die Segler der Canoe-Klassen IC, AC und Taifun testen mit ihrem Euro-Cup schon einmal das Revier für die Weltmeisterschaften, die sie hier 2011 austragen wollen. Auf den sieben Dreiecks-Bahnen in der Lübecker werden insgesamt 40 Sieger in den verschiedenen Klassen ermittelt – von den traditionellen Jollenklassen wie Korsar, Pirat oder 470er, über die rasanten Skiffs wie 18-Footer und INT.14 bis zu den klassischen Folkebooten. Dazu gehen die Dickschiffe am ersten TW-Wochenende auf den Up-and-Down-Kursen an den Start und ermitteln zum Abschluss über die Mittelstrecke nach Boltenhagen und zurück ihre Gesamtsieger in den Ostsee-Cup-Wertungen.
Das komplette Regattaprogramm wird in einem Preview zusammengefasst, das zur boot aktuell gedruckt wird. Darüber hinaus gibt es auf der Messe Informationen zu den geselligen Höhepunkten an Land mit zwei Höhenfeuerwerken, Strand-Illuminationen sowie den musikalischen Auftritten entlang der Partymeile an der Trave-Mündung. Andreas Kling.
Mittwoch, 6. Januar 2010
Geschwister Stein vom YCL mit internationalen Erfolgen
06.01.10 - Max Stein, 16 jähriges Segeltalent vom Yacht-Club Langenargen erringt im Laser 4.7 Platz 2 beim Orange Bowl in Miami; Schwester Svenja Stein gewinnt die 4.7 Europacup Wertung 2009 aller Mädchen!

Ein 4-wöchiger USA Aufenthalt - über Weihnachten und den Jahreswechsel - diente dem 16 jährigen Max Stein, einem international sehr aktiven Laser Segler vom Yacht-Club Langenargen als Wintertraining und Vorbereitung auf die Laser 4.7 WM Ende März in Thailand. Im Mittelpunkt stand die Teilnahme an der traditionell über die Festtage ausgetragenen Nachwuchs-Regatta 'Orange Bowl', die mit 731 Teilnehmern aus mehr als 20 Nationen einen neuen Teilnehmer-Rekord erreichte.
Max Stein belegte in der Laser 4.7 Klasse sensationell den 2. Rang unter 32 Teilnehmern. Eigentlich hätte der Sieg an Max gehen müssen, denn er dominierte die 12 Wettfahrten mit 5 Laufsiegen! Doch leider haben ein Frühstart und eine Disqualifikation nach verlorenem Protest am Ende wegen einem Punkt den Sieg gekostet. So hieß der Sieger Just Van Aanholt, Youth Sailing Curacao.
Schwester Svenja Stein (17) hat 2009 die Europa Cup Gesamtwertung der Girls U18 gewonnen, obwohl sie nur an fünf der insgesamt 12 Regatten teilgenommen hat. Svenja war bereits zur Jahresmitte auf den Laser Radial, die Olympische Frauenklasse, umgestiegen und hat sich auf Anhieb mit tollen Ergebnissen als einziges Mädchen in den DC Kader gesegelt.

Der Yacht-Club Langenargen hat mit der Förderung der beiden „Steine“ offensichtlich eine gute Entscheidung getroffen und auf die richtigen Pferde gesetzt. Für Max wird der Saisonhöhepunkt schon Ende März die Laser 4.7 WM sein. Er wird als einziger männlicher Teilnehmer die deutschen Farben in Pattaya vertreten. Danach stehen wieder der Europa Cup und die 4.7 EM in Frankreich auf dem Plan. Svenja wird im Laser Radial die Europa Cup Serie bestreiten und bei der Laser Radial Jugend EM in Largs, UK sowie voraussichtlich auch bei der Radial Frauen WM an den Start gehen.

Ein 4-wöchiger USA Aufenthalt - über Weihnachten und den Jahreswechsel - diente dem 16 jährigen Max Stein, einem international sehr aktiven Laser Segler vom Yacht-Club Langenargen als Wintertraining und Vorbereitung auf die Laser 4.7 WM Ende März in Thailand. Im Mittelpunkt stand die Teilnahme an der traditionell über die Festtage ausgetragenen Nachwuchs-Regatta 'Orange Bowl', die mit 731 Teilnehmern aus mehr als 20 Nationen einen neuen Teilnehmer-Rekord erreichte.
Max Stein belegte in der Laser 4.7 Klasse sensationell den 2. Rang unter 32 Teilnehmern. Eigentlich hätte der Sieg an Max gehen müssen, denn er dominierte die 12 Wettfahrten mit 5 Laufsiegen! Doch leider haben ein Frühstart und eine Disqualifikation nach verlorenem Protest am Ende wegen einem Punkt den Sieg gekostet. So hieß der Sieger Just Van Aanholt, Youth Sailing Curacao.
Schwester Svenja Stein (17) hat 2009 die Europa Cup Gesamtwertung der Girls U18 gewonnen, obwohl sie nur an fünf der insgesamt 12 Regatten teilgenommen hat. Svenja war bereits zur Jahresmitte auf den Laser Radial, die Olympische Frauenklasse, umgestiegen und hat sich auf Anhieb mit tollen Ergebnissen als einziges Mädchen in den DC Kader gesegelt.

Der Yacht-Club Langenargen hat mit der Förderung der beiden „Steine“ offensichtlich eine gute Entscheidung getroffen und auf die richtigen Pferde gesetzt. Für Max wird der Saisonhöhepunkt schon Ende März die Laser 4.7 WM sein. Er wird als einziger männlicher Teilnehmer die deutschen Farben in Pattaya vertreten. Danach stehen wieder der Europa Cup und die 4.7 EM in Frankreich auf dem Plan. Svenja wird im Laser Radial die Europa Cup Serie bestreiten und bei der Laser Radial Jugend EM in Largs, UK sowie voraussichtlich auch bei der Radial Frauen WM an den Start gehen.
Alinghi 5 kommt im Port America's Cup in Valencia an
06.01.10 - Während in Valencia die letzten Festtagsfeierlichkeiten begangen wurden und in der Dársena die Dreikönigsprozession begann, wurde Alinghis Riesenkatamaran zur Teambasis im inneren Hafen des Port America's Cup gebracht, wo das Boot während der Vorbereitungen für den 33. America's Cup liegen wird, der am 8. Februar beginnen soll.
Während der letzten zwölf Stunden brachte das Team die Container, Masten und Supportboote von der Cassandra B im Frachthafen zur Basis. Das Schiff hatte die Alinghi-Fracht von Ras al-Khaimah nach Valencia gebracht. Mit der Ankunft von Alinghi 5 ist dieser Prozess abgeschlossen.
Die Vorbereitungen auf der Teambasis werden diese Woche noch weitergehen und Alinghi 5 wird bereit gemacht für die letzte Trainingssession, die Mitte Monat beginnt. Zuschauer werden die Abfahrt und die Ankunft des Boots bei der Alinghi-Basis in der Dársena beobachten können.
Während der letzten zwölf Stunden brachte das Team die Container, Masten und Supportboote von der Cassandra B im Frachthafen zur Basis. Das Schiff hatte die Alinghi-Fracht von Ras al-Khaimah nach Valencia gebracht. Mit der Ankunft von Alinghi 5 ist dieser Prozess abgeschlossen.
Die Vorbereitungen auf der Teambasis werden diese Woche noch weitergehen und Alinghi 5 wird bereit gemacht für die letzte Trainingssession, die Mitte Monat beginnt. Zuschauer werden die Abfahrt und die Ankunft des Boots bei der Alinghi-Basis in der Dársena beobachten können.
Montag, 4. Januar 2010
600 Demonstranten gegen Nabu
04.01.10 - Etwa 600 Fischer und Angler, weitaus mehr als die Veranstalter erwartet haben, hatten sich heute Montag am 4. Januar in Radolfzell versammelt um gemeinsam gegen die Kormoranpolitik des Naturschutzbund (Nabu) zu demonstrieren.
Vorausgegangen waren Forderungen der Vogelschützer nach massiven Einschränkungen der Netzfischerei und nach einem faktischen Verbot der Angelfischerei am Untersee, wie sich der Landesfischereiverband als Veranstalter der Demonstration ausdrückt. Weil diese Forderung mit dem Status als FFH-Gebiet begründet wird, könnte auch der Überlinger See davon betroffen sein und die Forderung auf andere Aktivitäten ausgedehnt werden. So muss befrüchtet werden, dass wenn der Nabu die Angler schon als Störfaktor betrachtet, diese Forderung auf Paddler, Segler und Motorbootfahrer ausgeweitet wird.
Auch dass ausgerechnet der Kormoran vom Nabu zum Vogel des Jahres erkärt wurde, interpretierten die Fischer als klaren Affront der Vogellobby gegenüber ihrem Berufsstand, wie man im Gespräch mit den Teilnehmern hören konnte. Auch wenn es auf den ersten Blick bei dem Konflikt um den gefiederten Fischräuber geht, scheint mehr dahinter zu stecken. Die Fischer, und nicht nur diese, sind sauer darüber, dass sie permanent gemassregelt und auf eine moralisch niedrige Stufe gestellt werden. Dass der Nabu ihnen permanent "vom warmen Schreibtischsessel" aus Vorschriften machen wolle, kam immer wieder zur Sprache.
Die Fischer sind jedenfalls stinksauer. Sie sind wütend auf "die da oben", die ihnen vorschreiben wollen, wie sie ihren Beruf auszuüben haben. "Die haben doch keine Ahnung, was auf dem See los ist", brachte ein Demonstrant seine Meinung auf den Punkt. "Die wollen sich bloss wichtig machen und schlau daher reden um Steuergelder und Spenden zu kassieren", vermutete ein anderer Demonstrationsteilnehmer. Er sei kein Fischer, sagte dieser, wolle mit seiner Teilnahme aber zeigen, dass er es satt habe, ständig gegängelt und in seiner persönlichen Freiheit eingeschränkt zu werden.
Die Fischer haben nicht nur ihre Wut auf die "Wichtigtuer im warmem Büro" mitgebracht sondern auch jede Menge Plakate, Infobroschüren und "natürliches Anschauungsmaterial". So trug ein Fischer Felchen in seinem "Bauchladen" mit, die vom Kormoran angebissen und verletzt worden waren. "Würden sie mir diese Felchen abkaufen" fragte er die Passanten.
Es geht also auch um ökonomische Fragen und um die Existenz eines der ältesten Berufe. Zum Kormoranproblem und den Forderungen verschiedener "Gutmenschenverbände" kommt also noch die Problematik, dass importierte Fische mittlerweile billiger als die Felchen vom Bodensee in der Pfanne der Restaurants landen. "Gutes von Übersee", stand deshalb auch in Anlehnung an die Werbekampagne der Gastronomie und der regionalen Öko-Szene auf einem Plakat zu lesen.
"Sie können doch den Kormoran nicht für die Marktwirtschaft verantwortlich machen", sagte denn auch der sichtlich aufgebrachte Nabu-Landesvorsitzende und Verfasser des umstrittenen Papiers, Dr. Andre Baumann, am Rande der Kundgebung vor dem Milchwerk, wo Nabu und Bund die Naturschutztage veranstalteten und die Äsche von den Fischern symbolisch zu Grabe getragen wurde.
Baumann machte in erster Linie den Klimawandel für die Sorgen und Nöte der Fischer verantwortlich und rief diese auf, ihre Energie für den Schutz des Klimas aufzuwenden, dann würden sich auch die Äschenbestände im See wieder erholen. Baumann konnte aber nur von den direkt Umstehenden verstanden werden, was vor allem daran lag, dass er das Mikrofon statt vor den Mund vor seine Brust hielt. Seine Ansprache ging also genauso in den Nabuuuuh-Rufen und im Murren der aufgebrachten Fischer unter, wie die Ansprache von Brigitte Dahlbender, der Vorsitzenden des Bund für Umwelt-und Naturschutz.
Auch wenn die Organisatoren der Demonstration die Fischer immer wieder zur Ruhe aufforderten (wir durften auch reden), waren die Kommunikationsprobleme zwischen den beiden Parteien zumindest vor dem Milchwerk auch technisch bedingt.
Am Rande der Kundgebung forderte eine Abordnung der Tierschutzpartei auf ihrem Transparent das vollständige Verbot der Fischerei am Bodensee. Für eine Zukunft unserer Kinder und der Artenvielfalt stand da zu lesen, und dass der Mensch mit seiner Gier und mit seiner Lust zu töten am Artensterben Schuld sei.

Möchten sie diese Fische kaufen?" Der Fischer zeigte Felchen, die vom einem Kormaran angebissen wurden.

Der Demonstrationszug von Fischern und Anglern wurde von einer Reichenauer Trauerkapelle angeführt. Auch viele Kollegen aus der Schweiz waren gekommen.

Das drüfte wohl den Kern der Sache treffen: Die Fischer befürchten durch den Nabu und andere Interessensverbände vom See verdrängt und in ihrer Freiheit beschränkt zu werden. Die Anwesenheit des Kormorans ist nur ein Aspekt unter vielen anderen.
Vorausgegangen waren Forderungen der Vogelschützer nach massiven Einschränkungen der Netzfischerei und nach einem faktischen Verbot der Angelfischerei am Untersee, wie sich der Landesfischereiverband als Veranstalter der Demonstration ausdrückt. Weil diese Forderung mit dem Status als FFH-Gebiet begründet wird, könnte auch der Überlinger See davon betroffen sein und die Forderung auf andere Aktivitäten ausgedehnt werden. So muss befrüchtet werden, dass wenn der Nabu die Angler schon als Störfaktor betrachtet, diese Forderung auf Paddler, Segler und Motorbootfahrer ausgeweitet wird.
Auch dass ausgerechnet der Kormoran vom Nabu zum Vogel des Jahres erkärt wurde, interpretierten die Fischer als klaren Affront der Vogellobby gegenüber ihrem Berufsstand, wie man im Gespräch mit den Teilnehmern hören konnte. Auch wenn es auf den ersten Blick bei dem Konflikt um den gefiederten Fischräuber geht, scheint mehr dahinter zu stecken. Die Fischer, und nicht nur diese, sind sauer darüber, dass sie permanent gemassregelt und auf eine moralisch niedrige Stufe gestellt werden. Dass der Nabu ihnen permanent "vom warmen Schreibtischsessel" aus Vorschriften machen wolle, kam immer wieder zur Sprache.
Die Fischer sind jedenfalls stinksauer. Sie sind wütend auf "die da oben", die ihnen vorschreiben wollen, wie sie ihren Beruf auszuüben haben. "Die haben doch keine Ahnung, was auf dem See los ist", brachte ein Demonstrant seine Meinung auf den Punkt. "Die wollen sich bloss wichtig machen und schlau daher reden um Steuergelder und Spenden zu kassieren", vermutete ein anderer Demonstrationsteilnehmer. Er sei kein Fischer, sagte dieser, wolle mit seiner Teilnahme aber zeigen, dass er es satt habe, ständig gegängelt und in seiner persönlichen Freiheit eingeschränkt zu werden.
Die Fischer haben nicht nur ihre Wut auf die "Wichtigtuer im warmem Büro" mitgebracht sondern auch jede Menge Plakate, Infobroschüren und "natürliches Anschauungsmaterial". So trug ein Fischer Felchen in seinem "Bauchladen" mit, die vom Kormoran angebissen und verletzt worden waren. "Würden sie mir diese Felchen abkaufen" fragte er die Passanten.
Es geht also auch um ökonomische Fragen und um die Existenz eines der ältesten Berufe. Zum Kormoranproblem und den Forderungen verschiedener "Gutmenschenverbände" kommt also noch die Problematik, dass importierte Fische mittlerweile billiger als die Felchen vom Bodensee in der Pfanne der Restaurants landen. "Gutes von Übersee", stand deshalb auch in Anlehnung an die Werbekampagne der Gastronomie und der regionalen Öko-Szene auf einem Plakat zu lesen.
"Sie können doch den Kormoran nicht für die Marktwirtschaft verantwortlich machen", sagte denn auch der sichtlich aufgebrachte Nabu-Landesvorsitzende und Verfasser des umstrittenen Papiers, Dr. Andre Baumann, am Rande der Kundgebung vor dem Milchwerk, wo Nabu und Bund die Naturschutztage veranstalteten und die Äsche von den Fischern symbolisch zu Grabe getragen wurde.
Baumann machte in erster Linie den Klimawandel für die Sorgen und Nöte der Fischer verantwortlich und rief diese auf, ihre Energie für den Schutz des Klimas aufzuwenden, dann würden sich auch die Äschenbestände im See wieder erholen. Baumann konnte aber nur von den direkt Umstehenden verstanden werden, was vor allem daran lag, dass er das Mikrofon statt vor den Mund vor seine Brust hielt. Seine Ansprache ging also genauso in den Nabuuuuh-Rufen und im Murren der aufgebrachten Fischer unter, wie die Ansprache von Brigitte Dahlbender, der Vorsitzenden des Bund für Umwelt-und Naturschutz.
Auch wenn die Organisatoren der Demonstration die Fischer immer wieder zur Ruhe aufforderten (wir durften auch reden), waren die Kommunikationsprobleme zwischen den beiden Parteien zumindest vor dem Milchwerk auch technisch bedingt.
Am Rande der Kundgebung forderte eine Abordnung der Tierschutzpartei auf ihrem Transparent das vollständige Verbot der Fischerei am Bodensee. Für eine Zukunft unserer Kinder und der Artenvielfalt stand da zu lesen, und dass der Mensch mit seiner Gier und mit seiner Lust zu töten am Artensterben Schuld sei.

Möchten sie diese Fische kaufen?" Der Fischer zeigte Felchen, die vom einem Kormaran angebissen wurden.

Der Demonstrationszug von Fischern und Anglern wurde von einer Reichenauer Trauerkapelle angeführt. Auch viele Kollegen aus der Schweiz waren gekommen.

Das drüfte wohl den Kern der Sache treffen: Die Fischer befürchten durch den Nabu und andere Interessensverbände vom See verdrängt und in ihrer Freiheit beschränkt zu werden. Die Anwesenheit des Kormorans ist nur ein Aspekt unter vielen anderen.
News von Alinghi
04.01.10 - Der Defender des 33. America's Cup, Alinghi, ist heute in Valencia angekommen und wird während der nächsten Tage in seine schon existierende Basis in der Dársena (dem inneren Hafen von Valencia) übersiedeln, um dort mit den letzten Vorbereitungen für den Deed of Gift-Match zu beginnen, dessen Start am 8. Februar erfolgt.
Der Katamaran des Teams, Alinghi 5, die Masten und 20 Support-Container haben ihren Zielort am Montagnachmittag an Bord des Container-Schiffs Cassandra B erreicht, nach einer 14-tägigen Reise von der vorherigen Basis des Teams, in Ras al-Khaimah in den Vereinigten Arabischen Emiraten.
“Wir hoffen, dass die Einwohner von Valencia sich darauf freuen, die Ankunft und die Vorbereitungen unseres Katamarans in der Dársena mitzuerleben. Wir haben gehört, dass der amerikanische Herausforderer ebenfalls in Valencia eingetroffen ist; hoffentlich werden beide Boote in der Dársena sein und für ein grosses Spektakel sorgen. Weil diese Yachten so schnell sind und die Rennen weit von der Küste entfernt stattfinden werden, wird es für die Fans, Sponsoren und Medien schwierig, die Yachten auf dem Wasser zu verfolgen; deshalb denken wir, dass der Dársena bei diesem Event eine wichtige Rolle zukommt”, sagte Grant Simmer, der Koordinator des Design-Teams von Alinghi.
Das Team hat am 16. Dezember 2009 eine sehr erfolgreiche zweimonatige Trainingsphase im Arabischen Golf abgeschlossen, den es dann am 21. Dezember mit Ziel Europa verliess. Die Cassandra B reiste 4500 Seemeilen aus dem Arabischen Golf ins Rote Meer, durch den Suezkanal und über das Mittelmeer und brachte den Defender so zur Alinghi-Basis nach Valencia zurück, der Austragungsstätte des sehr erfolgreichen 32. America's Cup.
Alinghi plant, Mitte des Monats in Valencia wieder mit dem Segeln zu beginnen und wird sich dann für die verbleibenden 36 Tage vor dem 33. America's-Cup-Match auf das Training konzentrieren.
“Die Reise von Ras al-Khaimah nach Valencia verlief störungsfrei und in den nächsten Tagen werden wir uns wieder in unserer Basis in der Dársena einrichten. Das Team wird sich darauf konzentrieren, Alinghi 5 für die letzte Trainingsphase vor dem 33. America's Cup bereitzumachen, welcher am 8. Februar beginnt”, fügte Simmer hinzu.
Der Katamaran des Teams, Alinghi 5, die Masten und 20 Support-Container haben ihren Zielort am Montagnachmittag an Bord des Container-Schiffs Cassandra B erreicht, nach einer 14-tägigen Reise von der vorherigen Basis des Teams, in Ras al-Khaimah in den Vereinigten Arabischen Emiraten.
“Wir hoffen, dass die Einwohner von Valencia sich darauf freuen, die Ankunft und die Vorbereitungen unseres Katamarans in der Dársena mitzuerleben. Wir haben gehört, dass der amerikanische Herausforderer ebenfalls in Valencia eingetroffen ist; hoffentlich werden beide Boote in der Dársena sein und für ein grosses Spektakel sorgen. Weil diese Yachten so schnell sind und die Rennen weit von der Küste entfernt stattfinden werden, wird es für die Fans, Sponsoren und Medien schwierig, die Yachten auf dem Wasser zu verfolgen; deshalb denken wir, dass der Dársena bei diesem Event eine wichtige Rolle zukommt”, sagte Grant Simmer, der Koordinator des Design-Teams von Alinghi.
Das Team hat am 16. Dezember 2009 eine sehr erfolgreiche zweimonatige Trainingsphase im Arabischen Golf abgeschlossen, den es dann am 21. Dezember mit Ziel Europa verliess. Die Cassandra B reiste 4500 Seemeilen aus dem Arabischen Golf ins Rote Meer, durch den Suezkanal und über das Mittelmeer und brachte den Defender so zur Alinghi-Basis nach Valencia zurück, der Austragungsstätte des sehr erfolgreichen 32. America's Cup.
Alinghi plant, Mitte des Monats in Valencia wieder mit dem Segeln zu beginnen und wird sich dann für die verbleibenden 36 Tage vor dem 33. America's-Cup-Match auf das Training konzentrieren.
“Die Reise von Ras al-Khaimah nach Valencia verlief störungsfrei und in den nächsten Tagen werden wir uns wieder in unserer Basis in der Dársena einrichten. Das Team wird sich darauf konzentrieren, Alinghi 5 für die letzte Trainingsphase vor dem 33. America's Cup bereitzumachen, welcher am 8. Februar beginnt”, fügte Simmer hinzu.
Spezialangebot der Katamaran-Reederei
04.01.10 - (ibn) Mit einem Spezialangebot reagiert die Katamaran-Reederei auf die erfahrungsgemäß schwachen Fahrgastzahlen im Januar und Februar.
Vom 11.1. bis 22.2. gibt es das Spezialangebot "Kat hoch 2": Zwei Personen fahren damit für 22 Euro hin und zurück. Mit einem Rabatt von über 40 Prozent lockt die Schiffslinie nun Tagesausflügler paarweise an und über den See. Ob Freunde, Verwandte oder Bekannte, spielt dabei keine Rolle. "Wir rechnen mit mindestens 1.000 zusätzlichen Fahrgästen durch die Aktion", so Reederei-Geschäftsführer Manfred Foss. Am Schmotzge/Gumpiga Dunschdig gilt die Fahrkarteausnahmsweise auch über Nacht bis 12 Uhr am nächsten Tag.
Vom 11.1. bis 22.2. gibt es das Spezialangebot "Kat hoch 2": Zwei Personen fahren damit für 22 Euro hin und zurück. Mit einem Rabatt von über 40 Prozent lockt die Schiffslinie nun Tagesausflügler paarweise an und über den See. Ob Freunde, Verwandte oder Bekannte, spielt dabei keine Rolle. "Wir rechnen mit mindestens 1.000 zusätzlichen Fahrgästen durch die Aktion", so Reederei-Geschäftsführer Manfred Foss. Am Schmotzge/Gumpiga Dunschdig gilt die Fahrkarteausnahmsweise auch über Nacht bis 12 Uhr am nächsten Tag.
Donnerstag, 31. Dezember 2009
"Alfa Romeo" holt zweiten Sieg beim Rolex Sydney Hobart Race
31.12.09 - Mit einem taktisch hervorragenden Rennen hat sich der Neuseeländer Neville Crichton mit seiner "Alfa Romeo", einem 100 Fuß langen Reichel/Pugh-Design, nach 2002 seinen zweiten Sieg beim Rolex Sydney Hobart Yacht Race 2009 gesichert. In den wechselhaften Bedingungen, die zwischen 25 Knoten Wind und einer ruppigen See sowie einer schwachwindigen Phase in der sonst stürmischen Bass-Strait schwankten, benötigte Crichton zwei Tage, neun Stunden, zwei Minuten und zehn Sekunden für den 628 Seemeilen langen Kurs vom Sydney Harbour nach Tasmanien. Der Tattersalls Cup für den Sieg über alles nach berechneter Zeit ging an den Australier Andrew Saies mit seiner "Two True". Die Beneteau First 40 erreichte als 41. Yacht nach drei Tagen, 23 Stunden, 49 Minuten und drei Sekunden das Ziel.
Den Streckenrekord von Bob Oatley (Australien) mit seiner "Wild Oats XI", ebenfalls eine Reichel/Pugh 100, verfehlte Neville Crichton zwar deutlich, aber immerhin gelang es ihm, die Siegesserie von vier Erfolge in Folge des Konkurrenten zu durchbrechen, der beim Zieldurchgang der "Alfa Romeo" 17 Seemeilen zurücklag und schließlich zwei Stunden und drei Minuten später die Ziellinie kreuzte. Die drittschnellste Yacht war die britische "ICAP Leopard" (Mike Slade), ein 100 Fuß Farr-Design, weitere fünf Stunden und 40 Minuten zurück.
"Alfa Romeo" führte das Feld der 100 Yachten bereits kurz nach dem Start an einem ungewöhnlich nassen und kalten Zweiten Weihnachtstag in Sydney an und gab diese Führung mit gutem Speed, einer starken Crew-Leistung und taktischem Geschick nicht mehr ab. Die Befürchtungen, auf den letzten elf Meilen im schwachen Wind den River Derwent nach Hobart hinauf noch von der Konkurrenz abgefangen zu werden, erwiesen sich als unbegründet. Kurz nach 22 Uhr am 28. Dezember hörte die "Alfa"-Crew den Böllerschuss für den Zieldurchgang der schnellsten Yacht und wurde von mehreren hundert Fans begeistert empfangen. "Es ist fantastisch und die Begrüßung hier in Hobart ist einfach unglaublich", sagte Crichton, der seine Crew, die jeweils zur Hälfte aus Neuseeländern und Australiern besteht, lobte: "Die 22 Jungs sind die beste Crew der Welt. Die zwei Tage die Küste hinunter waren harte Arbeit. Die Kerle haben einen Höllen-Job gemacht und es war ein sehr, sehr starkes Rennen."
Auf die Frage, ob es ein besonderer Triumph über die "Wild Oats" sei, nachdem diese ihn 2005 knapp geschlagen hatte, sagte Crichton: "Jeder Sieg ist ein schöner Sieg. Aber es hat mich vier Jahre gekostet, um nach der Niederlage zurückzukommen, daher ist es umso schöner. Das Rolex Sydney Hobart Rennen zu gewinnen, ist ohnehin das Größte im Ocean-Racing."
Mark Richards von der "Wild Oats" musste den Sieg der Konkurrentin anerkennen. "In der ersten Nacht waren sie nur ein Stück voraus, und am nächsten Morgen lagen wir gemeinsam in einem Flautenloch. Sie kamen als erste raus. Und bevor wir überhaupt wussten, was los war, hatten sie bereits 30 Seemeilen zwischen uns gelegt." Auch Mike Slade von der "ICAP Leopard", der schnellsten Yacht beim Rolex Fastnet Race 2009, war beeindruckt: "Ich fühle mich ein bisschen wie Napoleon in Waterloo. Es war ein fantastisches und sehr gutes Rennen der ,Alfa' - teuflisch gut."
Bis zum Schluss war die Entscheidung über die wichtigste Trophäe des Rolex Sydney Hobart Yacht Race, den Tattersalls Cup für den Sieger über alles nach IRC-Handicap-Wertung umstritten. Denn während die großen Yachten über weite Strecken des Rennens mit dem schwachen Wind zu kämpfen hatten, wurden die kleinen Schiffe zum Ende hin von einer strammen Brise dem Ziel entgegen gepeitscht. Niklas Zenntroms "Ran", eine Judel/Vrolijk 72, Siegerin über alles beim Rolex Fastnet Race, musste daher alle Chancen auf den Gesamtsieg begraben, obwohl sie bereits als fünfte Yacht Hobart erreicht hatte. Stattdessen jagten die kleinen Yachten die berechnete Siegerzeit.
Saies mit seiner "Two True" wusste nach der Zielankunft am 30. Dezember, dass er sehr gut im Rennen lag, dennoch musste auch er lange um seiner Erfolg zittern. Denn im Ziel erfuhr er, dass die tasmanische Yacht "She's the Culprit" von Todd Leary wegen einer Kollision kurz nach dem Start, durch die sie aufgeben musste, Protest eingereicht hatte. Erst am Silvester-Nachmittag wurde er zum Sieger über alles erklärt. "Es war ein absolutes Hochgefühl, nachdem der Protest zu unseren Gunsten entschieden worden ist", erzählte ein erleichterter Saies, der sich absolut unschuldig an der Kollision fühlte. "Ich bin sehr, sehr glücklich mit dieser Entscheidung der internationalen Jury", so Saies, der ergänzte: "Das Rennen ist eine Kultveranstaltung und jeder australische Yacht-Segler möchte es gewinnen. Ich bin sehr stolz, dass es mir gelungen ist, dieses Lebensziel zu erreichen."
Fünf Yachten mussten mit Problemen an Rigg oder Rumpf das Rennen aufgeben. Darunter Grant Wharingtons Jones 98 "Etihad Stadium" (die ehemalige "Skandia Wild Thing"). Sie musste kurz nach dem Start mit Rigg-Problemen aufgeben. Es war ohnehin ein Wunder, dass die "Etihad Stadium" am Start war. Denn auf der Überführungsfahrt zum Rennen war ihr der Mast gebrochen. In zwei Wochen Tag-und-Nacht-Arbeit war der Ersatzmast der "Alfa Romeo" gestellt worden, der zuvor in zwei Teilen per Luftfracht aus Frankreich geliefert worden war. Doch zehn Minuten vor dem Rennen musste die Crew feststellen, dass sich das Segel nicht einwandfrei setzen ließ. "Es waren sehr unglückliche Umstände, aber wir brauchten 100 Prozent, um nach Hobart zu kommen. Es war toll zu sehen, wie weit wir es geschafft hatten, aber am Ende fehlten vielleicht ein bis zwei Prozent", sagte Wharington.
Das Rolex Sydney Hobart Race war auch 2009 ein spektakuläres Ereignis, auch für die Zuschauer. Unter ihnen weilten auch die Teilnehmer an den Weltmeisterschaften der internationalen 14er, und der Kieler Felix Weidling war schlicht begeistert: "Der Start war einfach toll. Der Harbour war gefüllt mit bunten Spinnakern und Zuschauerbooten, und das obwohl die Einheimischen meinten, dass es aufgrund des schlechten Wetters relativ wenige waren." Andreas Kling.
Den Streckenrekord von Bob Oatley (Australien) mit seiner "Wild Oats XI", ebenfalls eine Reichel/Pugh 100, verfehlte Neville Crichton zwar deutlich, aber immerhin gelang es ihm, die Siegesserie von vier Erfolge in Folge des Konkurrenten zu durchbrechen, der beim Zieldurchgang der "Alfa Romeo" 17 Seemeilen zurücklag und schließlich zwei Stunden und drei Minuten später die Ziellinie kreuzte. Die drittschnellste Yacht war die britische "ICAP Leopard" (Mike Slade), ein 100 Fuß Farr-Design, weitere fünf Stunden und 40 Minuten zurück.
"Alfa Romeo" führte das Feld der 100 Yachten bereits kurz nach dem Start an einem ungewöhnlich nassen und kalten Zweiten Weihnachtstag in Sydney an und gab diese Führung mit gutem Speed, einer starken Crew-Leistung und taktischem Geschick nicht mehr ab. Die Befürchtungen, auf den letzten elf Meilen im schwachen Wind den River Derwent nach Hobart hinauf noch von der Konkurrenz abgefangen zu werden, erwiesen sich als unbegründet. Kurz nach 22 Uhr am 28. Dezember hörte die "Alfa"-Crew den Böllerschuss für den Zieldurchgang der schnellsten Yacht und wurde von mehreren hundert Fans begeistert empfangen. "Es ist fantastisch und die Begrüßung hier in Hobart ist einfach unglaublich", sagte Crichton, der seine Crew, die jeweils zur Hälfte aus Neuseeländern und Australiern besteht, lobte: "Die 22 Jungs sind die beste Crew der Welt. Die zwei Tage die Küste hinunter waren harte Arbeit. Die Kerle haben einen Höllen-Job gemacht und es war ein sehr, sehr starkes Rennen."
Auf die Frage, ob es ein besonderer Triumph über die "Wild Oats" sei, nachdem diese ihn 2005 knapp geschlagen hatte, sagte Crichton: "Jeder Sieg ist ein schöner Sieg. Aber es hat mich vier Jahre gekostet, um nach der Niederlage zurückzukommen, daher ist es umso schöner. Das Rolex Sydney Hobart Rennen zu gewinnen, ist ohnehin das Größte im Ocean-Racing."
Mark Richards von der "Wild Oats" musste den Sieg der Konkurrentin anerkennen. "In der ersten Nacht waren sie nur ein Stück voraus, und am nächsten Morgen lagen wir gemeinsam in einem Flautenloch. Sie kamen als erste raus. Und bevor wir überhaupt wussten, was los war, hatten sie bereits 30 Seemeilen zwischen uns gelegt." Auch Mike Slade von der "ICAP Leopard", der schnellsten Yacht beim Rolex Fastnet Race 2009, war beeindruckt: "Ich fühle mich ein bisschen wie Napoleon in Waterloo. Es war ein fantastisches und sehr gutes Rennen der ,Alfa' - teuflisch gut."
Bis zum Schluss war die Entscheidung über die wichtigste Trophäe des Rolex Sydney Hobart Yacht Race, den Tattersalls Cup für den Sieger über alles nach IRC-Handicap-Wertung umstritten. Denn während die großen Yachten über weite Strecken des Rennens mit dem schwachen Wind zu kämpfen hatten, wurden die kleinen Schiffe zum Ende hin von einer strammen Brise dem Ziel entgegen gepeitscht. Niklas Zenntroms "Ran", eine Judel/Vrolijk 72, Siegerin über alles beim Rolex Fastnet Race, musste daher alle Chancen auf den Gesamtsieg begraben, obwohl sie bereits als fünfte Yacht Hobart erreicht hatte. Stattdessen jagten die kleinen Yachten die berechnete Siegerzeit.
Saies mit seiner "Two True" wusste nach der Zielankunft am 30. Dezember, dass er sehr gut im Rennen lag, dennoch musste auch er lange um seiner Erfolg zittern. Denn im Ziel erfuhr er, dass die tasmanische Yacht "She's the Culprit" von Todd Leary wegen einer Kollision kurz nach dem Start, durch die sie aufgeben musste, Protest eingereicht hatte. Erst am Silvester-Nachmittag wurde er zum Sieger über alles erklärt. "Es war ein absolutes Hochgefühl, nachdem der Protest zu unseren Gunsten entschieden worden ist", erzählte ein erleichterter Saies, der sich absolut unschuldig an der Kollision fühlte. "Ich bin sehr, sehr glücklich mit dieser Entscheidung der internationalen Jury", so Saies, der ergänzte: "Das Rennen ist eine Kultveranstaltung und jeder australische Yacht-Segler möchte es gewinnen. Ich bin sehr stolz, dass es mir gelungen ist, dieses Lebensziel zu erreichen."
Fünf Yachten mussten mit Problemen an Rigg oder Rumpf das Rennen aufgeben. Darunter Grant Wharingtons Jones 98 "Etihad Stadium" (die ehemalige "Skandia Wild Thing"). Sie musste kurz nach dem Start mit Rigg-Problemen aufgeben. Es war ohnehin ein Wunder, dass die "Etihad Stadium" am Start war. Denn auf der Überführungsfahrt zum Rennen war ihr der Mast gebrochen. In zwei Wochen Tag-und-Nacht-Arbeit war der Ersatzmast der "Alfa Romeo" gestellt worden, der zuvor in zwei Teilen per Luftfracht aus Frankreich geliefert worden war. Doch zehn Minuten vor dem Rennen musste die Crew feststellen, dass sich das Segel nicht einwandfrei setzen ließ. "Es waren sehr unglückliche Umstände, aber wir brauchten 100 Prozent, um nach Hobart zu kommen. Es war toll zu sehen, wie weit wir es geschafft hatten, aber am Ende fehlten vielleicht ein bis zwei Prozent", sagte Wharington.
Das Rolex Sydney Hobart Race war auch 2009 ein spektakuläres Ereignis, auch für die Zuschauer. Unter ihnen weilten auch die Teilnehmer an den Weltmeisterschaften der internationalen 14er, und der Kieler Felix Weidling war schlicht begeistert: "Der Start war einfach toll. Der Harbour war gefüllt mit bunten Spinnakern und Zuschauerbooten, und das obwohl die Einheimischen meinten, dass es aufgrund des schlechten Wetters relativ wenige waren." Andreas Kling.
Freitag, 25. Dezember 2009
Missverständnis beim Einsatz unserer WEB-Site
25.12.09 - In verschiedenen Gesprächen mit Motor- und Segelboot Skippern stellte sich heraus, dass viele Personen davon ausgehen, dass unserer WEB-Site nur mit einem Online Zugang auf See genutzt werden kann.
Der Online Zugang wird nur zur Anmeldung und Eingabe der Schiffsdaten (z.B. zu Hause benötigt) für den Einsatz auf See werden in der einfachsten Variante nur die auf das eigene Schiff abgestimmte Ausdrucke mit verschiedenen Pegeln Konstanz (z.B. 2.80 - 4.20) benötigt.
Diese können je nach Wunsch alle 5/10/20/.. cm als Bodenseegrafik oder Tabelle erstellt werden.
Muster:
www.tiefgang-bodensee.ch/hilfe/images/Muster_Tabelle_2.87.pdf
www.tiefgang-bodensee.ch/hilfe/images/Muster_grafisch_2.87.pdf
Daten können auch über ein Handy abgefragt werden.
Im September 2009 wurden von uns diverse Häfen neu gemessen / aktualisiert und fotografiert.
Unter den gemessenen Häfen sind:
- Schloss Kirchberg- Horn Ost
- Überlingen Bahnhof Therme
- Hard Auhafen
- Konstanz Staad ARGE
- Altenrhein Hafen am Rheinspitz
- Rohrspitz
- Immenstaad Schloss Helmsdorf
- Bodman Wagner Hafen
- Arbon alter Hafen (Achtung, Abstandstafel bei der Einfahrt beachten)
Aktuelle Messungen und Fotos:
www.tiefgang-bodensee.ch/?a=news#Haefen_a-z
Zusätzlich zu den Messungen wurden weitere Häfen fotografiert, inkl. interessante Aussichtspunkte. Diese können jeweils über den Hafenpunkt auf der Startseite oder über News "gratis" angeschaut oder LegAn tauglich ausgedruckt werden.
- Radolfzell, Waschbrück
- Bodmann, Gemeindehafen
- Bodmann, YC (inkl Kloster Frauenberg + Ruine Altbodmann)
- Bottighofen
Es lohnt sich sicher im Frühling 2010 die Datenblätter auf die neue Saison aus zudrucken. Helfen Sie uns etwas mit Ihrer Werbung bei Freunden, Bekannten oder im Club.
Werbeprospekt:
www.tiefgang-bodensee.ch/hilfe/images/Werbeprospekt_Tiefgang6.pdf
Muster unsere Messungen:
www.tiefgang-bodensee.ch/?a=news#Berichte
Berichte in der Fachpresse:
www.tiefgang-bodensee.ch/?a=news#Berichte
Für evtl. Fragen stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung. Mit freundlichen Grüssen. Ihr www.tiefgang-bodensee.ch Team.

Wir wünschen Ihnen schöne und erholsame Festtage und einen guten Rutsch ins 2010. B. Rauber.
Der Online Zugang wird nur zur Anmeldung und Eingabe der Schiffsdaten (z.B. zu Hause benötigt) für den Einsatz auf See werden in der einfachsten Variante nur die auf das eigene Schiff abgestimmte Ausdrucke mit verschiedenen Pegeln Konstanz (z.B. 2.80 - 4.20) benötigt.
Diese können je nach Wunsch alle 5/10/20/.. cm als Bodenseegrafik oder Tabelle erstellt werden.
Muster:
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Im September 2009 wurden von uns diverse Häfen neu gemessen / aktualisiert und fotografiert.
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- Radolfzell, Waschbrück
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Wir wünschen Ihnen schöne und erholsame Festtage und einen guten Rutsch ins 2010. B. Rauber.
Mittwoch, 23. Dezember 2009
Statement der Société Nautique de Genève
Genf, Schweiz - (2009-12-23) Die Société Nautique de Genève und Alinghi danken dem Golden Gate Yacht Club und BMW Oracle für ihr Weihnachtsgeschenk und ihren Wunsch für weitere Rechtsstreitigkeiten im neuen Jahr!
"Nachdem sie durch ihre juristische Strategie alle anderen Challenger im 33. America's Cup ausschlossen haben, versucht Larry Ellisons Team nun, das gleiche mit dem Schweizer Titelverteidiger zu tun. Er versucht weiterhin, den America's Cup vor Gericht anstatt auf dem Wasser zu gewinnen", sagt Fred Meyer, Vice-Commodore der SNG.
"Wir befürchten, dass dies ein Versuch von BMW Oracle ist, dem Rennen gegen Alinghi am 8. Februar aus dem Weg zu gehen", ergänzt Alinghi-Designkoordinator Grant Simmer.BMW Oracles Anschuldigungen gegen die titelverteidigende Yacht sind schlicht und einfach falsch: Alinghi 5 erfüllt die Anforderung "gebaut im Land" der Deed of Gift; das Boot wurde in der Schweiz gebaut, genau wie die Segel auch.
"Nachdem sie durch ihre juristische Strategie alle anderen Challenger im 33. America's Cup ausschlossen haben, versucht Larry Ellisons Team nun, das gleiche mit dem Schweizer Titelverteidiger zu tun. Er versucht weiterhin, den America's Cup vor Gericht anstatt auf dem Wasser zu gewinnen", sagt Fred Meyer, Vice-Commodore der SNG.
"Wir befürchten, dass dies ein Versuch von BMW Oracle ist, dem Rennen gegen Alinghi am 8. Februar aus dem Weg zu gehen", ergänzt Alinghi-Designkoordinator Grant Simmer.BMW Oracles Anschuldigungen gegen die titelverteidigende Yacht sind schlicht und einfach falsch: Alinghi 5 erfüllt die Anforderung "gebaut im Land" der Deed of Gift; das Boot wurde in der Schweiz gebaut, genau wie die Segel auch.
Dienstag, 22. Dezember 2009
Fischer planen Demo
22.12.09 - In letzter Sekunde wurde die neue Kormoranverordnung verhindert und der Nabu hat öffentlich zu drastischen Einschränkungen bis hin zu gänzlichen Verboten der Angelfischerei aufgerufen.
Am 03. bis 06. Januar 2010 veranstalten NABU und BUND die Naturschutztage in Radolfzell. Diese Gelegenheit wollen die Fischer nutzen, um auf ihre Anliegen und Interessen hinzuweisen. Geplant ist eine Kundgebung, bei der die Äsche von den Berufsfischern am Bodensee symbolisch zu Grabe getragen wird. Die Fischerei im Lande hofft auf viele Teilnahme an der Kundgebung. Die Kundgebung soll am 04. Januar 2010 um 9 Uhr am Bahnhof in Radolfzell beginnen und dann durch die Stadt am Rathaus und dem Marktplatz vorbei bis zur Tagungsstätte Milchwerk führen, um dort symbolisch die Äsche zu beerdigen.
Am 03. bis 06. Januar 2010 veranstalten NABU und BUND die Naturschutztage in Radolfzell. Diese Gelegenheit wollen die Fischer nutzen, um auf ihre Anliegen und Interessen hinzuweisen. Geplant ist eine Kundgebung, bei der die Äsche von den Berufsfischern am Bodensee symbolisch zu Grabe getragen wird. Die Fischerei im Lande hofft auf viele Teilnahme an der Kundgebung. Die Kundgebung soll am 04. Januar 2010 um 9 Uhr am Bahnhof in Radolfzell beginnen und dann durch die Stadt am Rathaus und dem Marktplatz vorbei bis zur Tagungsstätte Milchwerk führen, um dort symbolisch die Äsche zu beerdigen.
Altnau hat einen neuen Hafenmeister
22.12.09 - Auf dem Hafenareal wird ab nächster Saison ein neues Gesicht anzutreffen sein. Die Hafenkommission konnte Herrn Marco Füllemann aus Güttingen für die Funktion als Hafenmeister gewinnen.
Der gelernte Heizungsmonteur arbeitet seit 2007 bei der Bodenseeschifffahrtsgesellschaft in Romanshorn, wo er im Sommer im Schiffsdienst und im Winter in der Werft tätig ist. Als gebürtiger Güttinger ist Marco Füllemann kein Unbekannter. Einen Teil seiner Schulzeit hat er in Altnau absolviert und einige kennen ihn sicherlich auch als engagierten Feuerwehrkollegen.
Die Hafenkommission und der Gemeinderat freuen sich, in der Person von Marco Füllemann einen Hafenmeister gefunden zu haben, welcher sich dieser neuen Herausforderung an unserem Seeufer gerne stellt. Dem neuen Hafenmeister wird Peter Stäheli weiterhin als erfahrener Stellvertreter zur Verfügung stehen. Gemeinderat Altnau.
Der gelernte Heizungsmonteur arbeitet seit 2007 bei der Bodenseeschifffahrtsgesellschaft in Romanshorn, wo er im Sommer im Schiffsdienst und im Winter in der Werft tätig ist. Als gebürtiger Güttinger ist Marco Füllemann kein Unbekannter. Einen Teil seiner Schulzeit hat er in Altnau absolviert und einige kennen ihn sicherlich auch als engagierten Feuerwehrkollegen.
Die Hafenkommission und der Gemeinderat freuen sich, in der Person von Marco Füllemann einen Hafenmeister gefunden zu haben, welcher sich dieser neuen Herausforderung an unserem Seeufer gerne stellt. Dem neuen Hafenmeister wird Peter Stäheli weiterhin als erfahrener Stellvertreter zur Verfügung stehen. Gemeinderat Altnau.
Das Rennen der Schnellsten
22.12.09 - (ibn) Der Bregenzer SC ein hat ein neues Segelevent der Spitzenklasse am Bodensee aus der Taufe gehoben. Am Start sollen die schnellsten Yachten sein.
Termin für das "Race of Racers", wie die neue Regatta heißt , ist der 29. und 30. Mai 2010, also exakt eine Woche vor der "Rund um 2010". Race of Racers 2010 >
Termin für das "Race of Racers", wie die neue Regatta heißt , ist der 29. und 30. Mai 2010, also exakt eine Woche vor der "Rund um 2010". Race of Racers 2010 >
Rekordfeld beim Rolex Sydney Hobart Yacht Race auf Rekordjagd
22.12.09 - Es ist die Kultveranstaltung des australischen Sportsommers! Mit Ausnahme des America's Cups und des Volvo Ocean Race erzielt keine Segelregatta der Welt ein derartiges Medieninteresse wie dieses Rennen: Am Zweiten Weihnachtstag startet das Rolex Sydney Hobart Yacht Race, und TV-Anstalten aus aller Welt werden davon berichten, wenn sich 100 Yachten vor der beeindruckenden Kulisse des Sydney Harbour auf den 628 Seemeilen langen Kurs nach Tasmanien machen. Und die 65. Auflage dieses Segelklassikers verspricht eines der spannendsten in seiner Geschichte seit 1945 zu werden.
Das Rennen wird mithin als einer der härtesten Tests in punkto Seemannschaft betrachtet, den der Segelsport bieten kann. Fast jedes Jahr trifft das Teilnehmerfeld auf seinem Weg nach Süden nach Hobart am Derwent River in der Tasmanischen See beim Überqueren der östlichen Bass-Straße auf Schwerwetterbedingungen. Teams aus Großbritannien, Neuseeland, Neu Kaledonien, den Niederlanden, Spanien, den USA und allen australischen Bundesstaaten werden sich in diesem Jahr dieser Herausforderung stellen. Dabei wird die aktuell weltgrößte und beste Flotte von Maxi-Jachten ins Rennen gehen.
Sieben Maxis führen das Feld an, und fünf von ihnen habe eine reelle Chance, nach den 628 Seemeilen als erste in Hobart einzulaufen. Der australische Renn-Rekordhalter Bob Oatley strebt mit seiner "Wild Oats XI" seinen fünften Sieg in Folge an. Die größte Konkurrenz werden im Schwesterschiff "Alfa Romeo" von Neville Crichton (Neuseeland), ebenfalls ein Reichel/Pugh-Design, und in der britischen "ICAP Leopard" (Mike Slade), ein Farr-Design, erwartet.
Ambitionen auf den Titel der schnellsten Yacht haben zudem Sean Langman (Neuseeland) mit seiner Maxi "Investec Loyal" und der Australier Grant Wharington mit der "Etihad Stadium", die ehemals als "Skandia Wild Thing" bekannt war. Wharington muss allerdings um seinen Start bangen, nachdem ihm bei der Überfahrt von Melbourne nach Sydney der Mast brach. Aber der ständige Optimist Wharington orderte per Luftfracht den Ersatzmast von der "Alfa Romeo" aus Frankreich.
All diese Maxis sind mit einem Kanting-Kiel ausgestattet, und die "Leopard", die "Wild Oats", die "Alfa Romeo" sowie die "Loyal" wurden von ehemals 98 Fuß auf 100 Fuß verlängert, die beim Rolex Fastnet Race und Rolex Sydney Hobart Race nunmehr maximal erlaubt sind. Der Wettkampf zwischen diesen fünf Booten sollte - die nötigen Rückenwinde vorausgesetzt - einen neuen Streckenrekord möglich machen, den die "Wild Oats XI" 2005 mit einem Tag, 18 Stunden, 40 Minuten und zehn Sekunden aufgestellt hat.
Auch der Wettstreit um die wichtigste Trophäe, den Tattersall's Cup für den Sieger über alles nach der IRC-Handicap-Wertung, ist völlig offen und wetterabhängig. In der Favoritenrolle ist eine starke Gruppe von TP-52-Yachten, darunter die Vorjahressiegerin "Quest" von Bob Steel (Australien), und die beiden 62 bis 63 Fuß großen Reichel/Pugh-Designs "Limit" (Alan Brierty, Australien) und "Loki" (Stephen Ainsworth, Australien), die beim Warm-Up, der Rolex Trophy Rating Serie, gerade auf den Rängen eins und zwei landeten. Außerdem ist auch noch Niklas Zennstroms "Ran" am Start, ein Judel/Vrolijk-Design von 72 Fuß Länge. Die "Ran" ist zwar das erste Mal auf der südlichen Halbkugel unterwegs, kommt aber mit der Empfehlung der Sieges über alles beim Rolex Fastnet Race 2009 und des Klassensieges beim Maxi Yacht Rolex Cup 2009 in der Mini-Maxi-Division. An Bord werden diverse Profis vom America's Cup und Volvo Ocean Race sein. Ein weiterer heißer Kandidat auf den IRC-Handicap-Sieg ist die "Living Doll" von Michael Hiatt (Australien), ein gerade ein Jahr altes Schiff aus der Farr-Feder. Und auch Geoff Ross (Australien) will mit der "Yendys" in den Kampf um die Spitze eingreifen. Die Reichel/Pugh 55 hat extra einen neuen, einen halben Meter tieferen Kiel erhalten.
Die Flotte, die zweitgrößte in dieser Dekade, umfasst auch zwölf Yachten aus Übersee wie die "Rapture", ein weiterer 100-Fuß-Maxi des Amerikaners Brook Lenfest, oder die niederländische "Pinta-M" von Atse Blei. Die Sparkman 41 sorgte im vergangenen Jahr für Aufsehen, als sie in der IRC-Division 4 auf Platz drei segelte und nun einen weiteren Anlauf auf den Tattersall's Cup unternimmt.
An der Spitze der Flotte wird aber das Duell zwischen der "Wild Oats XI" und der "Alfa Romeo" in eine weitere Runde gehen, deren Wege sich seit der ersten Begegnung beim Rolex Sydney Hobart Race 2005, als die "Wild Oats XI" mit einem Vorsprung von einer Stunde und 16 Minuten den Bug vorn hatte, immer wieder auf den verschiedenen Regatten gekreuzt haben. So etwa 2006 im Mittelmeer, wo die "Alfa Romeo" den Maxi Yacht Rolex Cup gewonnen hat, mit der "Wild Oats" auf Rang drei.
2007 kämpften die beiden Yachten beim Giraglia Rolex Cup und Superyacht Cup um die Dominanz im Mittelmeer. Diesen Wettstreit entschied die "Alfa Romeo" mit einem 38-Sekunden-Sieg im ersten Rennen und einem klaren Erfolg im zweiten Rennen für sich, da die "Wild Oats" nur kurz nach dem Start den Mast verlor.
Während die "Wild Oats XI" anschließend nach Australien zurückkehrte, blieb die "Alfa Romeo" zunächst im Mittelmeer. In diesem Jahr aber brachte der in Sydney ansässige Neuseeländer Neville Crichton die "Alfa Romeo" zurück nach Australien, gewann auf dem Weg dahin das 2225 Seemeilen lange Transpac Race von Los Angeles nach Honolulu in einer Zeit von fünf Tagen, 14 Stunden und 36 Minuten, die über einen Tag unter der bisherigen Rekordzeit lag. Zuvor hatte die Yacht einen leichteren und windschlüpfigeren Mast erhalten. Ansonsten wurde sie nur wenig verändert, wie Crichton berichtete: "Es waren lediglich ein paar Kleinigkeiten, die sich aber zu ein paar Sekunden pro Seemeile addieren. Wir haben Gewicht gespart, wo immer es ging, und haben ein paar neue Segel."
Crichton sieht die "Alfa Romeo" und die "Wild Oats XI" als die größten Favoriten auf den Titel der schnellsten Yacht an, erklärte aber auch: "In einem starken Südwind ist der Vorteil auf Seiten der ,Leopard'. Allround-Bedingungen passen besser zur ,Etihad Stadium', der ,Wild Oats' und uns."
Obwohl die "Wild Oats XI" auf 100 Fuß verlängert wurde, wird sie mit einer kleineren Crew gesegelt. 18 statt der 24 Segler im vergangenen Jahr werden an Bord sein, und das bringt laut Skipper Mark Richard eine Einsparung von rund einer Tonne an Crew- und Ausrüstungsgewicht. Während sich die Crewzahl verringert hat, ist die der Starsegler angestiegen. So sind die Volvo-Ocean-Race-Sieger Mike Sanderson, Robbie Naismith, Ian Murray, Adrienne Cahalan, und Ian Burns mit an Bord.
In der direkten Vorbereitung zeigten die "Wild Oats XI" und die "Alfa Romeo" bereits, dass sie auf Augenhöhe agieren. Beim 14-Seemeilen-Rennen der SOLAS Big Boat Challenge vor Sydney trennten sie an fast jeder Marke nicht mehr als zwei Bootslängen. Und lediglich ein verpatztes Spinnaker-Manöver der "Wild Oats" an der letzten Tonne bescherte der "Alfa Romeo" den Sieg. "Da ist kein Unterschied in der Bootsgeschwindigkeit zwischen diesen beiden Schiffen", sagte "Wild Oats"-Skipper Richards. "Beim Hobart-Rennen wird es auf die richtige Segelwahl und die Segelwechsel ankommen." Auch die "ICAP Leopard" kann erneut ihre Klasse unter Beweis stellen. Beim Rolex Fastnet Race 2007 unterbot die "Leopard", ein starkes Farr-Design, den alten Rekord um acht Stunden und 50 Minuten, während die "Alfa Romeo" in den damals brutalen Bedingungen bei 40 Knoten Wind unter den Ausgeschiedenen war. Im gleichen Jahr beendete die "Leopard" das Rolex Sydney Hobart als Zweiter nur 27 Minuten hinter der "Wild Oats", die sie die ganze Zeit unter Druck setzte. Und in diesem Jahr war die "Leopard" erneut die schnellste Yacht beim Rolex Fastnet Race, zudem beim Rolex Middle Sea Race.
2007 wurde die Yacht auf 100 Fuß verlängert und mit einem Doppelruder ausgestattet, für das Rolex Sydney Hobart-Rennen hat sie zudem eine neue Segel-Garderobe erhalten. "90 Prozent der Segel, die wir in diesem Rennen einsetzen werden, sind brandneu", erklärte Boot-Captain Chris Sherlock.
Das Feld ist also bereitet für ein hochspannendes Event, wenn am 26. Dezember um 13 Uhr (Ortszeit) für die 100 Yachten der Startschuss fällt zum 65. Rennen vom Sydney Harbour gen Süden an der australischen Küste entlang bis nach Hobart auf Tasmanien.
Yacht Tracker, das innovative Satellitensystem des veranstaltenden Cruising Yacht Club of Australia (CYCA), wird erneut dafür sorgen, dass die aktuellen Positionen der Yachten auf der preisgekrönten offiziellen Website des Rolex Sydney Hobart Yacht Race 2009, www.rolexsydneyhobart.com online aktuell zu verfolgen sind.
Das Rennen wird mithin als einer der härtesten Tests in punkto Seemannschaft betrachtet, den der Segelsport bieten kann. Fast jedes Jahr trifft das Teilnehmerfeld auf seinem Weg nach Süden nach Hobart am Derwent River in der Tasmanischen See beim Überqueren der östlichen Bass-Straße auf Schwerwetterbedingungen. Teams aus Großbritannien, Neuseeland, Neu Kaledonien, den Niederlanden, Spanien, den USA und allen australischen Bundesstaaten werden sich in diesem Jahr dieser Herausforderung stellen. Dabei wird die aktuell weltgrößte und beste Flotte von Maxi-Jachten ins Rennen gehen.
Sieben Maxis führen das Feld an, und fünf von ihnen habe eine reelle Chance, nach den 628 Seemeilen als erste in Hobart einzulaufen. Der australische Renn-Rekordhalter Bob Oatley strebt mit seiner "Wild Oats XI" seinen fünften Sieg in Folge an. Die größte Konkurrenz werden im Schwesterschiff "Alfa Romeo" von Neville Crichton (Neuseeland), ebenfalls ein Reichel/Pugh-Design, und in der britischen "ICAP Leopard" (Mike Slade), ein Farr-Design, erwartet.
Ambitionen auf den Titel der schnellsten Yacht haben zudem Sean Langman (Neuseeland) mit seiner Maxi "Investec Loyal" und der Australier Grant Wharington mit der "Etihad Stadium", die ehemals als "Skandia Wild Thing" bekannt war. Wharington muss allerdings um seinen Start bangen, nachdem ihm bei der Überfahrt von Melbourne nach Sydney der Mast brach. Aber der ständige Optimist Wharington orderte per Luftfracht den Ersatzmast von der "Alfa Romeo" aus Frankreich.
All diese Maxis sind mit einem Kanting-Kiel ausgestattet, und die "Leopard", die "Wild Oats", die "Alfa Romeo" sowie die "Loyal" wurden von ehemals 98 Fuß auf 100 Fuß verlängert, die beim Rolex Fastnet Race und Rolex Sydney Hobart Race nunmehr maximal erlaubt sind. Der Wettkampf zwischen diesen fünf Booten sollte - die nötigen Rückenwinde vorausgesetzt - einen neuen Streckenrekord möglich machen, den die "Wild Oats XI" 2005 mit einem Tag, 18 Stunden, 40 Minuten und zehn Sekunden aufgestellt hat.
Auch der Wettstreit um die wichtigste Trophäe, den Tattersall's Cup für den Sieger über alles nach der IRC-Handicap-Wertung, ist völlig offen und wetterabhängig. In der Favoritenrolle ist eine starke Gruppe von TP-52-Yachten, darunter die Vorjahressiegerin "Quest" von Bob Steel (Australien), und die beiden 62 bis 63 Fuß großen Reichel/Pugh-Designs "Limit" (Alan Brierty, Australien) und "Loki" (Stephen Ainsworth, Australien), die beim Warm-Up, der Rolex Trophy Rating Serie, gerade auf den Rängen eins und zwei landeten. Außerdem ist auch noch Niklas Zennstroms "Ran" am Start, ein Judel/Vrolijk-Design von 72 Fuß Länge. Die "Ran" ist zwar das erste Mal auf der südlichen Halbkugel unterwegs, kommt aber mit der Empfehlung der Sieges über alles beim Rolex Fastnet Race 2009 und des Klassensieges beim Maxi Yacht Rolex Cup 2009 in der Mini-Maxi-Division. An Bord werden diverse Profis vom America's Cup und Volvo Ocean Race sein. Ein weiterer heißer Kandidat auf den IRC-Handicap-Sieg ist die "Living Doll" von Michael Hiatt (Australien), ein gerade ein Jahr altes Schiff aus der Farr-Feder. Und auch Geoff Ross (Australien) will mit der "Yendys" in den Kampf um die Spitze eingreifen. Die Reichel/Pugh 55 hat extra einen neuen, einen halben Meter tieferen Kiel erhalten.
Die Flotte, die zweitgrößte in dieser Dekade, umfasst auch zwölf Yachten aus Übersee wie die "Rapture", ein weiterer 100-Fuß-Maxi des Amerikaners Brook Lenfest, oder die niederländische "Pinta-M" von Atse Blei. Die Sparkman 41 sorgte im vergangenen Jahr für Aufsehen, als sie in der IRC-Division 4 auf Platz drei segelte und nun einen weiteren Anlauf auf den Tattersall's Cup unternimmt.
An der Spitze der Flotte wird aber das Duell zwischen der "Wild Oats XI" und der "Alfa Romeo" in eine weitere Runde gehen, deren Wege sich seit der ersten Begegnung beim Rolex Sydney Hobart Race 2005, als die "Wild Oats XI" mit einem Vorsprung von einer Stunde und 16 Minuten den Bug vorn hatte, immer wieder auf den verschiedenen Regatten gekreuzt haben. So etwa 2006 im Mittelmeer, wo die "Alfa Romeo" den Maxi Yacht Rolex Cup gewonnen hat, mit der "Wild Oats" auf Rang drei.
2007 kämpften die beiden Yachten beim Giraglia Rolex Cup und Superyacht Cup um die Dominanz im Mittelmeer. Diesen Wettstreit entschied die "Alfa Romeo" mit einem 38-Sekunden-Sieg im ersten Rennen und einem klaren Erfolg im zweiten Rennen für sich, da die "Wild Oats" nur kurz nach dem Start den Mast verlor.
Während die "Wild Oats XI" anschließend nach Australien zurückkehrte, blieb die "Alfa Romeo" zunächst im Mittelmeer. In diesem Jahr aber brachte der in Sydney ansässige Neuseeländer Neville Crichton die "Alfa Romeo" zurück nach Australien, gewann auf dem Weg dahin das 2225 Seemeilen lange Transpac Race von Los Angeles nach Honolulu in einer Zeit von fünf Tagen, 14 Stunden und 36 Minuten, die über einen Tag unter der bisherigen Rekordzeit lag. Zuvor hatte die Yacht einen leichteren und windschlüpfigeren Mast erhalten. Ansonsten wurde sie nur wenig verändert, wie Crichton berichtete: "Es waren lediglich ein paar Kleinigkeiten, die sich aber zu ein paar Sekunden pro Seemeile addieren. Wir haben Gewicht gespart, wo immer es ging, und haben ein paar neue Segel."
Crichton sieht die "Alfa Romeo" und die "Wild Oats XI" als die größten Favoriten auf den Titel der schnellsten Yacht an, erklärte aber auch: "In einem starken Südwind ist der Vorteil auf Seiten der ,Leopard'. Allround-Bedingungen passen besser zur ,Etihad Stadium', der ,Wild Oats' und uns."
Obwohl die "Wild Oats XI" auf 100 Fuß verlängert wurde, wird sie mit einer kleineren Crew gesegelt. 18 statt der 24 Segler im vergangenen Jahr werden an Bord sein, und das bringt laut Skipper Mark Richard eine Einsparung von rund einer Tonne an Crew- und Ausrüstungsgewicht. Während sich die Crewzahl verringert hat, ist die der Starsegler angestiegen. So sind die Volvo-Ocean-Race-Sieger Mike Sanderson, Robbie Naismith, Ian Murray, Adrienne Cahalan, und Ian Burns mit an Bord.
In der direkten Vorbereitung zeigten die "Wild Oats XI" und die "Alfa Romeo" bereits, dass sie auf Augenhöhe agieren. Beim 14-Seemeilen-Rennen der SOLAS Big Boat Challenge vor Sydney trennten sie an fast jeder Marke nicht mehr als zwei Bootslängen. Und lediglich ein verpatztes Spinnaker-Manöver der "Wild Oats" an der letzten Tonne bescherte der "Alfa Romeo" den Sieg. "Da ist kein Unterschied in der Bootsgeschwindigkeit zwischen diesen beiden Schiffen", sagte "Wild Oats"-Skipper Richards. "Beim Hobart-Rennen wird es auf die richtige Segelwahl und die Segelwechsel ankommen." Auch die "ICAP Leopard" kann erneut ihre Klasse unter Beweis stellen. Beim Rolex Fastnet Race 2007 unterbot die "Leopard", ein starkes Farr-Design, den alten Rekord um acht Stunden und 50 Minuten, während die "Alfa Romeo" in den damals brutalen Bedingungen bei 40 Knoten Wind unter den Ausgeschiedenen war. Im gleichen Jahr beendete die "Leopard" das Rolex Sydney Hobart als Zweiter nur 27 Minuten hinter der "Wild Oats", die sie die ganze Zeit unter Druck setzte. Und in diesem Jahr war die "Leopard" erneut die schnellste Yacht beim Rolex Fastnet Race, zudem beim Rolex Middle Sea Race.
2007 wurde die Yacht auf 100 Fuß verlängert und mit einem Doppelruder ausgestattet, für das Rolex Sydney Hobart-Rennen hat sie zudem eine neue Segel-Garderobe erhalten. "90 Prozent der Segel, die wir in diesem Rennen einsetzen werden, sind brandneu", erklärte Boot-Captain Chris Sherlock.
Das Feld ist also bereitet für ein hochspannendes Event, wenn am 26. Dezember um 13 Uhr (Ortszeit) für die 100 Yachten der Startschuss fällt zum 65. Rennen vom Sydney Harbour gen Süden an der australischen Küste entlang bis nach Hobart auf Tasmanien.
Yacht Tracker, das innovative Satellitensystem des veranstaltenden Cruising Yacht Club of Australia (CYCA), wird erneut dafür sorgen, dass die aktuellen Positionen der Yachten auf der preisgekrönten offiziellen Website des Rolex Sydney Hobart Yacht Race 2009, www.rolexsydneyhobart.com online aktuell zu verfolgen sind.
Montag, 21. Dezember 2009
Laser „Urgestein“ Werner Winter feierte den 70ten!
21.12.09 - Für eine gelungene Überraschung sorgten einige Masters Segler der Laserflotte Baden Württemberg. Sie standen unangemeldet vor der Tür um Werner zum 70. Geburtstag zu gratulieren. Die Delegation überreichte dem ältesten aktiven Regattasegler der Laserflotte Baden-Württemberg ein Bündel an Geschenken für die viele Mitglieder der Flotte spontan ihren Beitrag geleistet hatten.
Werner Winter segelt seit Anfang der 70 er Jahre erfolgreich Laser Regatten. Von 1993 bis zum Herbst 2009 war er auch Bereichssprecher Baden-Württemberg in der Deutschen Laser Klassenvereinigung.

Von Links nach rechts Petra Kiehn, Werner Winter, Peter Nietsch,
Peter Kraus, Wolf-Peter Niessen und Peter Dietmüller
Werner, besser gesagt seine Frau Hedi, revanchierte sich gleich mit einer Einladung zu einem gemütlichen Abend mit Speis und Trank!
Werner Winter segelt seit Anfang der 70 er Jahre erfolgreich Laser Regatten. Von 1993 bis zum Herbst 2009 war er auch Bereichssprecher Baden-Württemberg in der Deutschen Laser Klassenvereinigung.

Von Links nach rechts Petra Kiehn, Werner Winter, Peter Nietsch,
Peter Kraus, Wolf-Peter Niessen und Peter Dietmüller
Werner, besser gesagt seine Frau Hedi, revanchierte sich gleich mit einer Einladung zu einem gemütlichen Abend mit Speis und Trank!
Freitag, 18. Dezember 2009
IBN - Shop neu !
18.12.09 - Ab heute bietet Ihnen der IBN - Verlag einen neuen und modernen Shop an, wo Sie alle Ihre Einkäufe auf einmal erledigen können."Was lange währt, wird endlich gut" - nach diesem Sprichwort hat sich der Verlag durchgerungen, eine Shoplösung anzubieten. Dieser wird ständig ausgebaut und damit erhalten Sie Bereich Wassersport ein tolles Angebot.
Unfall durch Plotterfehler ?
18.12.09 - Die Ex-ASM SHOCKWAVE 5 ( jetzt PRICEWATERHOUSE COOPERS) lief während to Flinders Islet Yacht Race nahe Port Kembla um kurz vor 3 Uhr morgens Ortszeit auf Felsen.
Beim Aufprall fegte der Baum Skipper Andrew Short, Navigatorin Sally Gordon und eindrittes Crewmitglied über Bord. Die schwer beschädigte Maxi-Yacht sank, die Crewrettete sich größtenteils ans nahe felsige Ufer. 16 Crewmitglieder wurden per Hubschrauber von den Felsen abgeborgen, da die Rettungskräfte durch den hohen Schwell nicht an die Klippen herankamen. Sally Gordon wurde von der QUEST-Crew geborgen, Andrew Short von RAGAMUFFIN.
Reanimationsversuche blieben bei beiden erfolglos. Short und Gorden waren beide hocherfahrene Segler, mit jeweils 15 Sydney-Hobart-Rennen. Von beiden wurdeberichtet, dass sie im Wasser noch ihre Blitzlichter aktiviert hatten. GenaueInformationen, weshalb die Yacht auf Grund lief, wurden bislang nicht genau bekannt.
Man geht allerdings davon aus, dass die ungenau Seekarte eines Kartenplotters Unfallursache war. Das bestätigt auf tragische Weise, wie vorsichtig man bei diesen Geräten sein sollte. M. Hau
Beim Aufprall fegte der Baum Skipper Andrew Short, Navigatorin Sally Gordon und eindrittes Crewmitglied über Bord. Die schwer beschädigte Maxi-Yacht sank, die Crewrettete sich größtenteils ans nahe felsige Ufer. 16 Crewmitglieder wurden per Hubschrauber von den Felsen abgeborgen, da die Rettungskräfte durch den hohen Schwell nicht an die Klippen herankamen. Sally Gordon wurde von der QUEST-Crew geborgen, Andrew Short von RAGAMUFFIN.
Reanimationsversuche blieben bei beiden erfolglos. Short und Gorden waren beide hocherfahrene Segler, mit jeweils 15 Sydney-Hobart-Rennen. Von beiden wurdeberichtet, dass sie im Wasser noch ihre Blitzlichter aktiviert hatten. GenaueInformationen, weshalb die Yacht auf Grund lief, wurden bislang nicht genau bekannt.
Man geht allerdings davon aus, dass die ungenau Seekarte eines Kartenplotters Unfallursache war. Das bestätigt auf tragische Weise, wie vorsichtig man bei diesen Geräten sein sollte. M. Hau
Mittwoch, 16. Dezember 2009
SNG-Statement
16.12.09 - SNG-Statement zur Entscheidung des New Yorker Gerichts über den Austragungsort des 33. America's Cup.
Genf, Schweiz - (2009-12-15)
Die Berufungskammer des New York Gerichts hat heute den Entscheid von Richterin Kornreich vom 30. Oktober 2009 gestützt, der den vom America's-Cup-Titelverteidiger Société Nautique de Genève gewählten Austragungsort für den 33. America's Cup, Ras al-Khaimah in den Vereinigten Arabischen Emiraten, für nicht statthaft erklärte. Das Vierergremium stützte auch den Entscheid von Richterin Kornreich, dass das Ruder von der Vermessung der Wasserlinienlänge der Rennyacht auszuschliessen ist.
„Einmal mehr war BMW Oracle's Strategie, den America's Cup vor Gericht anstatt auf dem Wasser zu gewinnen, erfolgreich. Zum ersten Mal in der Geschichte des America's Cup wurde der Defender seines fundamentalen Rechts, den Austragungsort zu wählen, beraubt. Die Société Nautique de Genève akzeptiert den Entscheid und Alinghi freut sich, im Februar 2010 in Valencia auf dem Wasser um den Cup zu segeln“, sagte Fred Meyer, Vice Commodore der SNG.
Genf, Schweiz - (2009-12-15)
Die Berufungskammer des New York Gerichts hat heute den Entscheid von Richterin Kornreich vom 30. Oktober 2009 gestützt, der den vom America's-Cup-Titelverteidiger Société Nautique de Genève gewählten Austragungsort für den 33. America's Cup, Ras al-Khaimah in den Vereinigten Arabischen Emiraten, für nicht statthaft erklärte. Das Vierergremium stützte auch den Entscheid von Richterin Kornreich, dass das Ruder von der Vermessung der Wasserlinienlänge der Rennyacht auszuschliessen ist.
„Einmal mehr war BMW Oracle's Strategie, den America's Cup vor Gericht anstatt auf dem Wasser zu gewinnen, erfolgreich. Zum ersten Mal in der Geschichte des America's Cup wurde der Defender seines fundamentalen Rechts, den Austragungsort zu wählen, beraubt. Die Société Nautique de Genève akzeptiert den Entscheid und Alinghi freut sich, im Februar 2010 in Valencia auf dem Wasser um den Cup zu segeln“, sagte Fred Meyer, Vice Commodore der SNG.
Dienstag, 15. Dezember 2009
Segelboot verbrannt
15.12.09 - (IBN) Sachschaden von mehreren zehntausend Euro entstand bei einem Brand am Montagabend. Er war gegen 19.30 Uhr in einem Holzuschuppens an der Panoramastrasse in Meckenbeuren entstanden.
Zwar konnte die örtliche Feuerwehr den lichterloh brennenden Schuppen löschen, dennoch fiel den Flammen ein in dem Holzschuppen untergestelltes Segelboot zum Opfer. Bisherigen Ermittlungen der Polizei zufolge ist der Brand von Resten glühender Holzasche ausgelöst worden, die ein 70-jähriger Mann in einem Plastikeimer neben dem Holzgebäude abgestellt hatte.
Zwar konnte die örtliche Feuerwehr den lichterloh brennenden Schuppen löschen, dennoch fiel den Flammen ein in dem Holzschuppen untergestelltes Segelboot zum Opfer. Bisherigen Ermittlungen der Polizei zufolge ist der Brand von Resten glühender Holzasche ausgelöst worden, die ein 70-jähriger Mann in einem Plastikeimer neben dem Holzgebäude abgestellt hatte.
Freitag, 11. Dezember 2009
Sonnenschein und Segelwetter über Bremen
11.12.09 - Bootsfreunde, Fachleute und Wassersportler treffen sich auf der BOATFIT.
Sonnenschein, die richtige Windstärke und eine Sicht bis zum Horizont – träumt davon nicht jeder Segler? Um das perfekte Segelwetter, verlässliche Vorhersagen und den richtigen Umgang mit Kapriolen der Wetterlage geht es bei der BOATFIT. Aber nicht nur Wetterexperten kommen zu Deutschlands einziger REFIT- & Klassiker-Messe von Freitag, 26. Februar, bis Sonntag, 28. Februar 2010, in die Messe Bremen, sondern auch Liebhaber klassischer Boote, Bootsbauer, Händler, Segler und Weltenbummler.
Sie alle wollen Tipps und Tricks rund ums Boot, sich bei Fachvorträgen austauschen, Geschichten hören und das passende Zubehör und Werkzeug für die Restaurierung und Reparatur kaufen. Denn bald herrschen wieder Wassersporttemperaturen. Wie man das Seewetter richtig ermittelt, welche Softwareprogramm dabei unterstützen und wie man diese anwendet, erfahren die Besucher am Stand des Deutschen Wetterdienstes und in verschiedenen Vorträgen des DWD. Bei stürmischem Seewetter weiß Kapitänleutnant a.D. Otto Stoehr Rat. Über seine Schwerwettererfahrungen berichtet er in mehreren Vorträgen.
Um für alle Eventualitäten gerüstet zu sein, müssen Bootsführer Seenotsignalmittel an Bord haben. Den richtigen Umgang damit können sie auf der BOATFIT bei einem Seenotsignalmittellehrgang lernen, den Kurt Schlösser von bootsausbildung.com anbietet. Darüber hinaus können Interessenten bei ihm einen Seefunkzeugnislehrgang und einen UKW-Binnenfunkkurs als Aufbaukurs besuchen und nach dem Kurs gleich auf der BOATFIT die Prüfung ablegen. Anmeldungen sind schon jetzt möglich unter www.bootsausbildung.com.
Das passende Zubehör für sein Boot und auch für Reparatur oder Restaurierung finden Wassersportler im Ausstellungsbereich – von Werkzeugen, Farben und Lacken, über Kleidung und Taschen bis hin zu Motoren und Segeln.
Yachtsegel und Segel für Traditionsschiffe fertigt die Segelmacherei Tuchwerkstatt an. Im Museumshafen Greifswald, dem Sitz der Firma, haben rund 50 Traditionsschiffe ihren Heimathafen. Für sie reparieren und fertigen Sebastian Hentschel und seine Mitarbeiter nach traditioneller Art in Handarbeit die Segel. „Kleine, aber auch große schwere Traditionssegel haben wir auf der BOATFIT dabei“, kündigt Hentschel an. „Außerdem Werkzeug und Tauwerk. Wer Lust hat, kann wieder an unserem Stand Kauschen schlagen und zuschauen, wie ein Segel genäht wird. Außerdem bieten wir kleine Takelsäcke an, die man zur Reparatur mit in den Mast nehmen kann. Und speziell für die weiblichen Besucher haben wir handgefertigte Taschen aus Segeltuch.“
Neu auf er BOATFIT 2010: Die Arbeitsgemeinschaft Deutscher Museumshäfen und die Freunde des Gaffelriggs veranstalten hier am 27. Februar ihre Jahreshauptversammlung und ein Treffen der Traditionsschiffer. Neben dem offiziellen Teil wird es Vorträge und viel Erfahrungsaustausch geben. „Ich halte es für eine hervorragende Idee, unser Treffen auf der BOATFIT zu veranstalten“, sagt Thomas Hoppe von den Freunden des Gaffelriggs. „Unser Publikum passt hundertprozentig zur Messe. Die BOATFIT hat sich in der Branche etabliert und so ist der Anreiz noch größer, hierher zu kommen.“
Die BOATFIT findet von Freitag, 26. Februar, bis Sonntag, 28. Februar 2010, in den Hallen 4 und 5 der Messe Bremen statt. Weitere Informationen unter www.boatfit.de.
Sonnenschein, die richtige Windstärke und eine Sicht bis zum Horizont – träumt davon nicht jeder Segler? Um das perfekte Segelwetter, verlässliche Vorhersagen und den richtigen Umgang mit Kapriolen der Wetterlage geht es bei der BOATFIT. Aber nicht nur Wetterexperten kommen zu Deutschlands einziger REFIT- & Klassiker-Messe von Freitag, 26. Februar, bis Sonntag, 28. Februar 2010, in die Messe Bremen, sondern auch Liebhaber klassischer Boote, Bootsbauer, Händler, Segler und Weltenbummler.
Sie alle wollen Tipps und Tricks rund ums Boot, sich bei Fachvorträgen austauschen, Geschichten hören und das passende Zubehör und Werkzeug für die Restaurierung und Reparatur kaufen. Denn bald herrschen wieder Wassersporttemperaturen. Wie man das Seewetter richtig ermittelt, welche Softwareprogramm dabei unterstützen und wie man diese anwendet, erfahren die Besucher am Stand des Deutschen Wetterdienstes und in verschiedenen Vorträgen des DWD. Bei stürmischem Seewetter weiß Kapitänleutnant a.D. Otto Stoehr Rat. Über seine Schwerwettererfahrungen berichtet er in mehreren Vorträgen.
Um für alle Eventualitäten gerüstet zu sein, müssen Bootsführer Seenotsignalmittel an Bord haben. Den richtigen Umgang damit können sie auf der BOATFIT bei einem Seenotsignalmittellehrgang lernen, den Kurt Schlösser von bootsausbildung.com anbietet. Darüber hinaus können Interessenten bei ihm einen Seefunkzeugnislehrgang und einen UKW-Binnenfunkkurs als Aufbaukurs besuchen und nach dem Kurs gleich auf der BOATFIT die Prüfung ablegen. Anmeldungen sind schon jetzt möglich unter www.bootsausbildung.com.
Das passende Zubehör für sein Boot und auch für Reparatur oder Restaurierung finden Wassersportler im Ausstellungsbereich – von Werkzeugen, Farben und Lacken, über Kleidung und Taschen bis hin zu Motoren und Segeln.
Yachtsegel und Segel für Traditionsschiffe fertigt die Segelmacherei Tuchwerkstatt an. Im Museumshafen Greifswald, dem Sitz der Firma, haben rund 50 Traditionsschiffe ihren Heimathafen. Für sie reparieren und fertigen Sebastian Hentschel und seine Mitarbeiter nach traditioneller Art in Handarbeit die Segel. „Kleine, aber auch große schwere Traditionssegel haben wir auf der BOATFIT dabei“, kündigt Hentschel an. „Außerdem Werkzeug und Tauwerk. Wer Lust hat, kann wieder an unserem Stand Kauschen schlagen und zuschauen, wie ein Segel genäht wird. Außerdem bieten wir kleine Takelsäcke an, die man zur Reparatur mit in den Mast nehmen kann. Und speziell für die weiblichen Besucher haben wir handgefertigte Taschen aus Segeltuch.“
Neu auf er BOATFIT 2010: Die Arbeitsgemeinschaft Deutscher Museumshäfen und die Freunde des Gaffelriggs veranstalten hier am 27. Februar ihre Jahreshauptversammlung und ein Treffen der Traditionsschiffer. Neben dem offiziellen Teil wird es Vorträge und viel Erfahrungsaustausch geben. „Ich halte es für eine hervorragende Idee, unser Treffen auf der BOATFIT zu veranstalten“, sagt Thomas Hoppe von den Freunden des Gaffelriggs. „Unser Publikum passt hundertprozentig zur Messe. Die BOATFIT hat sich in der Branche etabliert und so ist der Anreiz noch größer, hierher zu kommen.“
Die BOATFIT findet von Freitag, 26. Februar, bis Sonntag, 28. Februar 2010, in den Hallen 4 und 5 der Messe Bremen statt. Weitere Informationen unter www.boatfit.de.
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