Montag, 4. Januar 2010

News von Alinghi

04.01.10 - Der Defender des 33. America's Cup, Alinghi, ist heute in Valencia angekommen und wird während der nächsten Tage in seine schon existierende Basis in der Dársena (dem inneren Hafen von Valencia) übersiedeln, um dort mit den letzten Vorbereitungen für den Deed of Gift-Match zu beginnen, dessen Start am 8. Februar erfolgt.

Der Katamaran des Teams, Alinghi 5, die Masten und 20 Support-Container haben ihren Zielort am Montagnachmittag an Bord des Container-Schiffs Cassandra B erreicht, nach einer 14-tägigen Reise von der vorherigen Basis des Teams, in Ras al-Khaimah in den Vereinigten Arabischen Emiraten.

“Wir hoffen, dass die Einwohner von Valencia sich darauf freuen, die Ankunft und die Vorbereitungen unseres Katamarans in der Dársena mitzuerleben. Wir haben gehört, dass der amerikanische Herausforderer ebenfalls in Valencia eingetroffen ist; hoffentlich werden beide Boote in der Dársena sein und für ein grosses Spektakel sorgen. Weil diese Yachten so schnell sind und die Rennen weit von der Küste entfernt stattfinden werden, wird es für die Fans, Sponsoren und Medien schwierig, die Yachten auf dem Wasser zu verfolgen; deshalb denken wir, dass der Dársena bei diesem Event eine wichtige Rolle zukommt”, sagte Grant Simmer, der Koordinator des Design-Teams von Alinghi.

Das Team hat am 16. Dezember 2009 eine sehr erfolgreiche zweimonatige Trainingsphase im Arabischen Golf abgeschlossen, den es dann am 21. Dezember mit Ziel Europa verliess. Die Cassandra B reiste 4500 Seemeilen aus dem Arabischen Golf ins Rote Meer, durch den Suezkanal und über das Mittelmeer und brachte den Defender so zur Alinghi-Basis nach Valencia zurück, der Austragungsstätte des sehr erfolgreichen 32. America's Cup.

Alinghi plant, Mitte des Monats in Valencia wieder mit dem Segeln zu beginnen und wird sich dann für die verbleibenden 36 Tage vor dem 33. America's-Cup-Match auf das Training konzentrieren.

“Die Reise von Ras al-Khaimah nach Valencia verlief störungsfrei und in den nächsten Tagen werden wir uns wieder in unserer Basis in der Dársena einrichten. Das Team wird sich darauf konzentrieren, Alinghi 5 für die letzte Trainingsphase vor dem 33. America's Cup bereitzumachen, welcher am 8. Februar beginnt”, fügte Simmer hinzu.

Spezialangebot der Katamaran-Reederei

04.01.10 - (ibn) Mit einem Spezialangebot reagiert die Katamaran-Reederei auf die erfahrungsgemäß schwachen Fahrgastzahlen im Januar und Februar.

Vom 11.1. bis 22.2. gibt es das Spezialangebot "Kat hoch 2": Zwei Personen fahren damit für 22 Euro hin und zurück. Mit einem Rabatt von über 40 Prozent lockt die Schiffslinie nun Tagesausflügler paarweise an und über den See. Ob Freunde, Verwandte oder Bekannte, spielt dabei keine Rolle. "Wir rechnen mit mindestens 1.000 zusätzlichen Fahrgästen durch die Aktion", so Reederei-Geschäftsführer Manfred Foss. Am Schmotzge/Gumpiga Dunschdig gilt die Fahrkarteausnahmsweise auch über Nacht bis 12 Uhr am nächsten Tag.

Donnerstag, 31. Dezember 2009

"Alfa Romeo" holt zweiten Sieg beim Rolex Sydney Hobart Race

31.12.09 - Mit einem taktisch hervorragenden Rennen hat sich der Neuseeländer Neville Crichton mit seiner "Alfa Romeo", einem 100 Fuß langen Reichel/Pugh-Design, nach 2002 seinen zweiten Sieg beim Rolex Sydney Hobart Yacht Race 2009 gesichert. In den wechselhaften Bedingungen, die zwischen 25 Knoten Wind und einer ruppigen See sowie einer schwachwindigen Phase in der sonst stürmischen Bass-Strait schwankten, benötigte Crichton zwei Tage, neun Stunden, zwei Minuten und zehn Sekunden für den 628 Seemeilen langen Kurs vom Sydney Harbour nach Tasmanien. Der Tattersalls Cup für den Sieg über alles nach berechneter Zeit ging an den Australier Andrew Saies mit seiner "Two True". Die Beneteau First 40 erreichte als 41. Yacht nach drei Tagen, 23 Stunden, 49 Minuten und drei Sekunden das Ziel.

Den Streckenrekord von Bob Oatley (Australien) mit seiner "Wild Oats XI", ebenfalls eine Reichel/Pugh 100, verfehlte Neville Crichton zwar deutlich, aber immerhin gelang es ihm, die Siegesserie von vier Erfolge in Folge des Konkurrenten zu durchbrechen, der beim Zieldurchgang der "Alfa Romeo" 17 Seemeilen zurücklag und schließlich zwei Stunden und drei Minuten später die Ziellinie kreuzte. Die drittschnellste Yacht war die britische "ICAP Leopard" (Mike Slade), ein 100 Fuß Farr-Design, weitere fünf Stunden und 40 Minuten zurück.

"Alfa Romeo" führte das Feld der 100 Yachten bereits kurz nach dem Start an einem ungewöhnlich nassen und kalten Zweiten Weihnachtstag in Sydney an und gab diese Führung mit gutem Speed, einer starken Crew-Leistung und taktischem Geschick nicht mehr ab. Die Befürchtungen, auf den letzten elf Meilen im schwachen Wind den River Derwent nach Hobart hinauf noch von der Konkurrenz abgefangen zu werden, erwiesen sich als unbegründet. Kurz nach 22 Uhr am 28. Dezember hörte die "Alfa"-Crew den Böllerschuss für den Zieldurchgang der schnellsten Yacht und wurde von mehreren hundert Fans begeistert empfangen. "Es ist fantastisch und die Begrüßung hier in Hobart ist einfach unglaublich", sagte Crichton, der seine Crew, die jeweils zur Hälfte aus Neuseeländern und Australiern besteht, lobte: "Die 22 Jungs sind die beste Crew der Welt. Die zwei Tage die Küste hinunter waren harte Arbeit. Die Kerle haben einen Höllen-Job gemacht und es war ein sehr, sehr starkes Rennen."

Auf die Frage, ob es ein besonderer Triumph über die "Wild Oats" sei, nachdem diese ihn 2005 knapp geschlagen hatte, sagte Crichton: "Jeder Sieg ist ein schöner Sieg. Aber es hat mich vier Jahre gekostet, um nach der Niederlage zurückzukommen, daher ist es umso schöner. Das Rolex Sydney Hobart Rennen zu gewinnen, ist ohnehin das Größte im Ocean-Racing."

Mark Richards von der "Wild Oats" musste den Sieg der Konkurrentin anerkennen. "In der ersten Nacht waren sie nur ein Stück voraus, und am nächsten Morgen lagen wir gemeinsam in einem Flautenloch. Sie kamen als erste raus. Und bevor wir überhaupt wussten, was los war, hatten sie bereits 30 Seemeilen zwischen uns gelegt." Auch Mike Slade von der "ICAP Leopard", der schnellsten Yacht beim Rolex Fastnet Race 2009, war beeindruckt: "Ich fühle mich ein bisschen wie Napoleon in Waterloo. Es war ein fantastisches und sehr gutes Rennen der ,Alfa' - teuflisch gut."

Bis zum Schluss war die Entscheidung über die wichtigste Trophäe des Rolex Sydney Hobart Yacht Race, den Tattersalls Cup für den Sieger über alles nach IRC-Handicap-Wertung umstritten. Denn während die großen Yachten über weite Strecken des Rennens mit dem schwachen Wind zu kämpfen hatten, wurden die kleinen Schiffe zum Ende hin von einer strammen Brise dem Ziel entgegen gepeitscht. Niklas Zenntroms "Ran", eine Judel/Vrolijk 72, Siegerin über alles beim Rolex Fastnet Race, musste daher alle Chancen auf den Gesamtsieg begraben, obwohl sie bereits als fünfte Yacht Hobart erreicht hatte. Stattdessen jagten die kleinen Yachten die berechnete Siegerzeit.

Saies mit seiner "Two True" wusste nach der Zielankunft am 30. Dezember, dass er sehr gut im Rennen lag, dennoch musste auch er lange um seiner Erfolg zittern. Denn im Ziel erfuhr er, dass die tasmanische Yacht "She's the Culprit" von Todd Leary wegen einer Kollision kurz nach dem Start, durch die sie aufgeben musste, Protest eingereicht hatte. Erst am Silvester-Nachmittag wurde er zum Sieger über alles erklärt. "Es war ein absolutes Hochgefühl, nachdem der Protest zu unseren Gunsten entschieden worden ist", erzählte ein erleichterter Saies, der sich absolut unschuldig an der Kollision fühlte. "Ich bin sehr, sehr glücklich mit dieser Entscheidung der internationalen Jury", so Saies, der ergänzte: "Das Rennen ist eine Kultveranstaltung und jeder australische Yacht-Segler möchte es gewinnen. Ich bin sehr stolz, dass es mir gelungen ist, dieses Lebensziel zu erreichen."

Fünf Yachten mussten mit Problemen an Rigg oder Rumpf das Rennen aufgeben. Darunter Grant Wharingtons Jones 98 "Etihad Stadium" (die ehemalige "Skandia Wild Thing"). Sie musste kurz nach dem Start mit Rigg-Problemen aufgeben. Es war ohnehin ein Wunder, dass die "Etihad Stadium" am Start war. Denn auf der Überführungsfahrt zum Rennen war ihr der Mast gebrochen. In zwei Wochen Tag-und-Nacht-Arbeit war der Ersatzmast der "Alfa Romeo" gestellt worden, der zuvor in zwei Teilen per Luftfracht aus Frankreich geliefert worden war. Doch zehn Minuten vor dem Rennen musste die Crew feststellen, dass sich das Segel nicht einwandfrei setzen ließ. "Es waren sehr unglückliche Umstände, aber wir brauchten 100 Prozent, um nach Hobart zu kommen. Es war toll zu sehen, wie weit wir es geschafft hatten, aber am Ende fehlten vielleicht ein bis zwei Prozent", sagte Wharington.

Das Rolex Sydney Hobart Race war auch 2009 ein spektakuläres Ereignis, auch für die Zuschauer. Unter ihnen weilten auch die Teilnehmer an den Weltmeisterschaften der internationalen 14er, und der Kieler Felix Weidling war schlicht begeistert: "Der Start war einfach toll. Der Harbour war gefüllt mit bunten Spinnakern und Zuschauerbooten, und das obwohl die Einheimischen meinten, dass es aufgrund des schlechten Wetters relativ wenige waren." Andreas Kling.

Freitag, 25. Dezember 2009

Missverständnis beim Einsatz unserer WEB-Site

25.12.09 - In verschiedenen Gesprächen mit Motor- und Segelboot Skippern stellte sich heraus, dass viele Personen davon ausgehen, dass unserer WEB-Site nur mit einem Online Zugang auf See genutzt werden kann.

Der Online Zugang wird nur zur Anmeldung und Eingabe der Schiffsdaten (z.B. zu Hause benötigt) für den Einsatz auf See werden in der einfachsten Variante nur die auf das eigene Schiff abgestimmte Ausdrucke mit verschiedenen Pegeln Konstanz (z.B. 2.80 - 4.20) benötigt.

Diese können je nach Wunsch alle 5/10/20/.. cm als Bodenseegrafik oder Tabelle erstellt werden.

Muster:
www.tiefgang-bodensee.ch/hilfe/images/Muster_Tabelle_2.87.pdf
www.tiefgang-bodensee.ch/hilfe/images/Muster_grafisch_2.87.pdf

Daten können auch über ein Handy abgefragt werden.

Im September 2009 wurden von uns diverse Häfen neu gemessen / aktualisiert und fotografiert.

Unter den gemessenen Häfen sind:
- Schloss Kirchberg- Horn Ost
- Überlingen Bahnhof Therme
- Hard Auhafen
- Konstanz Staad ARGE
- Altenrhein Hafen am Rheinspitz
- Rohrspitz
- Immenstaad Schloss Helmsdorf
- Bodman Wagner Hafen
- Arbon alter Hafen (Achtung, Abstandstafel bei der Einfahrt beachten)

Aktuelle Messungen und Fotos:
www.tiefgang-bodensee.ch/?a=news#Haefen_a-z

Zusätzlich zu den Messungen wurden weitere Häfen fotografiert, inkl. interessante Aussichtspunkte. Diese können jeweils über den Hafenpunkt auf der Startseite oder über News "gratis" angeschaut oder LegAn tauglich ausgedruckt werden.
- Radolfzell, Waschbrück
- Bodmann, Gemeindehafen
- Bodmann, YC (inkl Kloster Frauenberg + Ruine Altbodmann)
- Bottighofen

Es lohnt sich sicher im Frühling 2010 die Datenblätter auf die neue Saison aus zudrucken. Helfen Sie uns etwas mit Ihrer Werbung bei Freunden, Bekannten oder im Club.

Werbeprospekt:
www.tiefgang-bodensee.ch/hilfe/images/Werbeprospekt_Tiefgang6.pdf

Muster unsere Messungen:
www.tiefgang-bodensee.ch/?a=news#Berichte

Berichte in der Fachpresse:
www.tiefgang-bodensee.ch/?a=news#Berichte

Für evtl. Fragen stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung. Mit freundlichen Grüssen. Ihr www.tiefgang-bodensee.ch Team.


Wir wünschen Ihnen schöne und erholsame Festtage und einen guten Rutsch ins 2010. B. Rauber.

Mittwoch, 23. Dezember 2009

Statement der Société Nautique de Genève

Genf, Schweiz - (2009-12-23) Die Société Nautique de Genève und Alinghi danken dem Golden Gate Yacht Club und BMW Oracle für ihr Weihnachtsgeschenk und ihren Wunsch für weitere Rechtsstreitigkeiten im neuen Jahr!

"Nachdem sie durch ihre juristische Strategie alle anderen Challenger im 33. America's Cup ausschlossen haben, versucht Larry Ellisons Team nun, das gleiche mit dem Schweizer Titelverteidiger zu tun. Er versucht weiterhin, den America's Cup vor Gericht anstatt auf dem Wasser zu gewinnen", sagt Fred Meyer, Vice-Commodore der SNG.

"Wir befürchten, dass dies ein Versuch von BMW Oracle ist, dem Rennen gegen Alinghi am 8. Februar aus dem Weg zu gehen", ergänzt Alinghi-Designkoordinator Grant Simmer.BMW Oracles Anschuldigungen gegen die titelverteidigende Yacht sind schlicht und einfach falsch: Alinghi 5 erfüllt die Anforderung "gebaut im Land" der Deed of Gift; das Boot wurde in der Schweiz gebaut, genau wie die Segel auch.

Dienstag, 22. Dezember 2009

Fischer planen Demo

22.12.09 - In letzter Sekunde wurde die neue Kormoranverordnung verhindert und der Nabu hat öffentlich zu drastischen Einschränkungen bis hin zu gänzlichen Verboten der Angelfischerei aufgerufen.

Am 03. bis 06. Januar 2010 veranstalten NABU und BUND die Naturschutztage in Radolfzell. Diese Gelegenheit wollen die Fischer nutzen, um auf ihre Anliegen und Interessen hinzuweisen. Geplant ist eine Kundgebung, bei der die Äsche von den Berufsfischern am Bodensee symbolisch zu Grabe getragen wird. Die Fischerei im Lande hofft auf viele Teilnahme an der Kundgebung. Die Kundgebung soll am 04. Januar 2010 um 9 Uhr am Bahnhof in Radolfzell beginnen und dann durch die Stadt am Rathaus und dem Marktplatz vorbei bis zur Tagungsstätte Milchwerk führen, um dort symbolisch die Äsche zu beerdigen.

Altnau hat einen neuen Hafenmeister

22.12.09 - Auf dem Hafenareal wird ab nächster Saison ein neues Gesicht anzutreffen sein. Die Hafenkommission konnte Herrn Marco Füllemann aus Güttingen für die Funktion als Hafenmeister gewinnen.

Der gelernte Heizungsmonteur arbeitet seit 2007 bei der Bodenseeschifffahrtsgesellschaft in Romanshorn, wo er im Sommer im Schiffsdienst und im Winter in der Werft tätig ist. Als gebürtiger Güttinger ist Marco Füllemann kein Unbekannter. Einen Teil seiner Schulzeit hat er in Altnau absolviert und einige kennen ihn sicherlich auch als engagierten Feuerwehrkollegen.

Die Hafenkommission und der Gemeinderat freuen sich, in der Person von Marco Füllemann einen Hafenmeister gefunden zu haben, welcher sich dieser neuen Herausforderung an unserem Seeufer gerne stellt. Dem neuen Hafenmeister wird Peter Stäheli weiterhin als erfahrener Stellvertreter zur Verfügung stehen. Gemeinderat Altnau.

Das Rennen der Schnellsten

22.12.09 - (ibn) Der Bregenzer SC ein hat ein neues Segelevent der Spitzenklasse am Bodensee aus der Taufe gehoben. Am Start sollen die schnellsten Yachten sein.

Termin für das "Race of Racers", wie die neue Regatta heißt , ist der 29. und 30. Mai 2010, also exakt eine Woche vor der "Rund um 2010". Race of Racers 2010 >

Rekordfeld beim Rolex Sydney Hobart Yacht Race auf Rekordjagd

22.12.09 - Es ist die Kultveranstaltung des australischen Sportsommers! Mit Ausnahme des America's Cups und des Volvo Ocean Race erzielt keine Segelregatta der Welt ein derartiges Medieninteresse wie dieses Rennen: Am Zweiten Weihnachtstag startet das Rolex Sydney Hobart Yacht Race, und TV-Anstalten aus aller Welt werden davon berichten, wenn sich 100 Yachten vor der beeindruckenden Kulisse des Sydney Harbour auf den 628 Seemeilen langen Kurs nach Tasmanien machen. Und die 65. Auflage dieses Segelklassikers verspricht eines der spannendsten in seiner Geschichte seit 1945 zu werden.

Das Rennen wird mithin als einer der härtesten Tests in punkto Seemannschaft betrachtet, den der Segelsport bieten kann. Fast jedes Jahr trifft das Teilnehmerfeld auf seinem Weg nach Süden nach Hobart am Derwent River in der Tasmanischen See beim Überqueren der östlichen Bass-Straße auf Schwerwetterbedingungen. Teams aus Großbritannien, Neuseeland, Neu Kaledonien, den Niederlanden, Spanien, den USA und allen australischen Bundesstaaten werden sich in diesem Jahr dieser Herausforderung stellen. Dabei wird die aktuell weltgrößte und beste Flotte von Maxi-Jachten ins Rennen gehen.

Sieben Maxis führen das Feld an, und fünf von ihnen habe eine reelle Chance, nach den 628 Seemeilen als erste in Hobart einzulaufen. Der australische Renn-Rekordhalter Bob Oatley strebt mit seiner "Wild Oats XI" seinen fünften Sieg in Folge an. Die größte Konkurrenz werden im Schwesterschiff "Alfa Romeo" von Neville Crichton (Neuseeland), ebenfalls ein Reichel/Pugh-Design, und in der britischen "ICAP Leopard" (Mike Slade), ein Farr-Design, erwartet.

Ambitionen auf den Titel der schnellsten Yacht haben zudem Sean Langman (Neuseeland) mit seiner Maxi "Investec Loyal" und der Australier Grant Wharington mit der "Etihad Stadium", die ehemals als "Skandia Wild Thing" bekannt war. Wharington muss allerdings um seinen Start bangen, nachdem ihm bei der Überfahrt von Melbourne nach Sydney der Mast brach. Aber der ständige Optimist Wharington orderte per Luftfracht den Ersatzmast von der "Alfa Romeo" aus Frankreich.

All diese Maxis sind mit einem Kanting-Kiel ausgestattet, und die "Leopard", die "Wild Oats", die "Alfa Romeo" sowie die "Loyal" wurden von ehemals 98 Fuß auf 100 Fuß verlängert, die beim Rolex Fastnet Race und Rolex Sydney Hobart Race nunmehr maximal erlaubt sind. Der Wettkampf zwischen diesen fünf Booten sollte - die nötigen Rückenwinde vorausgesetzt - einen neuen Streckenrekord möglich machen, den die "Wild Oats XI" 2005 mit einem Tag, 18 Stunden, 40 Minuten und zehn Sekunden aufgestellt hat.

Auch der Wettstreit um die wichtigste Trophäe, den Tattersall's Cup für den Sieger über alles nach der IRC-Handicap-Wertung, ist völlig offen und wetterabhängig. In der Favoritenrolle ist eine starke Gruppe von TP-52-Yachten, darunter die Vorjahressiegerin "Quest" von Bob Steel (Australien), und die beiden 62 bis 63 Fuß großen Reichel/Pugh-Designs "Limit" (Alan Brierty, Australien) und "Loki" (Stephen Ainsworth, Australien), die beim Warm-Up, der Rolex Trophy Rating Serie, gerade auf den Rängen eins und zwei landeten. Außerdem ist auch noch Niklas Zennstroms "Ran" am Start, ein Judel/Vrolijk-Design von 72 Fuß Länge. Die "Ran" ist zwar das erste Mal auf der südlichen Halbkugel unterwegs, kommt aber mit der Empfehlung der Sieges über alles beim Rolex Fastnet Race 2009 und des Klassensieges beim Maxi Yacht Rolex Cup 2009 in der Mini-Maxi-Division. An Bord werden diverse Profis vom America's Cup und Volvo Ocean Race sein. Ein weiterer heißer Kandidat auf den IRC-Handicap-Sieg ist die "Living Doll" von Michael Hiatt (Australien), ein gerade ein Jahr altes Schiff aus der Farr-Feder. Und auch Geoff Ross (Australien) will mit der "Yendys" in den Kampf um die Spitze eingreifen. Die Reichel/Pugh 55 hat extra einen neuen, einen halben Meter tieferen Kiel erhalten.

Die Flotte, die zweitgrößte in dieser Dekade, umfasst auch zwölf Yachten aus Übersee wie die "Rapture", ein weiterer 100-Fuß-Maxi des Amerikaners Brook Lenfest, oder die niederländische "Pinta-M" von Atse Blei. Die Sparkman 41 sorgte im vergangenen Jahr für Aufsehen, als sie in der IRC-Division 4 auf Platz drei segelte und nun einen weiteren Anlauf auf den Tattersall's Cup unternimmt.

An der Spitze der Flotte wird aber das Duell zwischen der "Wild Oats XI" und der "Alfa Romeo" in eine weitere Runde gehen, deren Wege sich seit der ersten Begegnung beim Rolex Sydney Hobart Race 2005, als die "Wild Oats XI" mit einem Vorsprung von einer Stunde und 16 Minuten den Bug vorn hatte, immer wieder auf den verschiedenen Regatten gekreuzt haben. So etwa 2006 im Mittelmeer, wo die "Alfa Romeo" den Maxi Yacht Rolex Cup gewonnen hat, mit der "Wild Oats" auf Rang drei.

2007 kämpften die beiden Yachten beim Giraglia Rolex Cup und Superyacht Cup um die Dominanz im Mittelmeer. Diesen Wettstreit entschied die "Alfa Romeo" mit einem 38-Sekunden-Sieg im ersten Rennen und einem klaren Erfolg im zweiten Rennen für sich, da die "Wild Oats" nur kurz nach dem Start den Mast verlor.

Während die "Wild Oats XI" anschließend nach Australien zurückkehrte, blieb die "Alfa Romeo" zunächst im Mittelmeer. In diesem Jahr aber brachte der in Sydney ansässige Neuseeländer Neville Crichton die "Alfa Romeo" zurück nach Australien, gewann auf dem Weg dahin das 2225 Seemeilen lange Transpac Race von Los Angeles nach Honolulu in einer Zeit von fünf Tagen, 14 Stunden und 36 Minuten, die über einen Tag unter der bisherigen Rekordzeit lag. Zuvor hatte die Yacht einen leichteren und windschlüpfigeren Mast erhalten. Ansonsten wurde sie nur wenig verändert, wie Crichton berichtete: "Es waren lediglich ein paar Kleinigkeiten, die sich aber zu ein paar Sekunden pro Seemeile addieren. Wir haben Gewicht gespart, wo immer es ging, und haben ein paar neue Segel."

Crichton sieht die "Alfa Romeo" und die "Wild Oats XI" als die größten Favoriten auf den Titel der schnellsten Yacht an, erklärte aber auch: "In einem starken Südwind ist der Vorteil auf Seiten der ,Leopard'. Allround-Bedingungen passen besser zur ,Etihad Stadium', der ,Wild Oats' und uns."

Obwohl die "Wild Oats XI" auf 100 Fuß verlängert wurde, wird sie mit einer kleineren Crew gesegelt. 18 statt der 24 Segler im vergangenen Jahr werden an Bord sein, und das bringt laut Skipper Mark Richard eine Einsparung von rund einer Tonne an Crew- und Ausrüstungsgewicht. Während sich die Crewzahl verringert hat, ist die der Starsegler angestiegen. So sind die Volvo-Ocean-Race-Sieger Mike Sanderson, Robbie Naismith, Ian Murray, Adrienne Cahalan, und Ian Burns mit an Bord.

In der direkten Vorbereitung zeigten die "Wild Oats XI" und die "Alfa Romeo" bereits, dass sie auf Augenhöhe agieren. Beim 14-Seemeilen-Rennen der SOLAS Big Boat Challenge vor Sydney trennten sie an fast jeder Marke nicht mehr als zwei Bootslängen. Und lediglich ein verpatztes Spinnaker-Manöver der "Wild Oats" an der letzten Tonne bescherte der "Alfa Romeo" den Sieg. "Da ist kein Unterschied in der Bootsgeschwindigkeit zwischen diesen beiden Schiffen", sagte "Wild Oats"-Skipper Richards. "Beim Hobart-Rennen wird es auf die richtige Segelwahl und die Segelwechsel ankommen." Auch die "ICAP Leopard" kann erneut ihre Klasse unter Beweis stellen. Beim Rolex Fastnet Race 2007 unterbot die "Leopard", ein starkes Farr-Design, den alten Rekord um acht Stunden und 50 Minuten, während die "Alfa Romeo" in den damals brutalen Bedingungen bei 40 Knoten Wind unter den Ausgeschiedenen war. Im gleichen Jahr beendete die "Leopard" das Rolex Sydney Hobart als Zweiter nur 27 Minuten hinter der "Wild Oats", die sie die ganze Zeit unter Druck setzte. Und in diesem Jahr war die "Leopard" erneut die schnellste Yacht beim Rolex Fastnet Race, zudem beim Rolex Middle Sea Race.

2007 wurde die Yacht auf 100 Fuß verlängert und mit einem Doppelruder ausgestattet, für das Rolex Sydney Hobart-Rennen hat sie zudem eine neue Segel-Garderobe erhalten. "90 Prozent der Segel, die wir in diesem Rennen einsetzen werden, sind brandneu", erklärte Boot-Captain Chris Sherlock.

Das Feld ist also bereitet für ein hochspannendes Event, wenn am 26. Dezember um 13 Uhr (Ortszeit) für die 100 Yachten der Startschuss fällt zum 65. Rennen vom Sydney Harbour gen Süden an der australischen Küste entlang bis nach Hobart auf Tasmanien.

Yacht Tracker, das innovative Satellitensystem des veranstaltenden Cruising Yacht Club of Australia (CYCA), wird erneut dafür sorgen, dass die aktuellen Positionen der Yachten auf der preisgekrönten offiziellen Website des Rolex Sydney Hobart Yacht Race 2009, www.rolexsydneyhobart.com online aktuell zu verfolgen sind.

Montag, 21. Dezember 2009

Laser „Urgestein“ Werner Winter feierte den 70ten!

21.12.09 - Für eine gelungene Überraschung sorgten einige Masters Segler der Laserflotte Baden Württemberg. Sie standen unangemeldet vor der Tür um Werner zum 70. Geburtstag zu gratulieren. Die Delegation überreichte dem ältesten aktiven Regattasegler der Laserflotte Baden-Württemberg ein Bündel an Geschenken für die viele Mitglieder der Flotte spontan ihren Beitrag geleistet hatten.

Werner Winter segelt seit Anfang der 70 er Jahre erfolgreich Laser Regatten. Von 1993 bis zum Herbst 2009 war er auch Bereichssprecher Baden-Württemberg in der Deutschen Laser Klassenvereinigung.


Von Links nach rechts Petra Kiehn, Werner Winter, Peter Nietsch,
Peter Kraus, Wolf-Peter Niessen und Peter Dietmüller


Werner, besser gesagt seine Frau Hedi, revanchierte sich gleich mit einer Einladung zu einem gemütlichen Abend mit Speis und Trank!

Freitag, 18. Dezember 2009

IBN - Shop neu !

18.12.09 - Ab heute bietet Ihnen der IBN - Verlag einen neuen und modernen Shop an, wo Sie alle Ihre Einkäufe auf einmal erledigen können.

"Was lange währt, wird endlich gut" - nach diesem Sprichwort hat sich der Verlag durchgerungen, eine Shoplösung anzubieten. Dieser wird ständig ausgebaut und damit erhalten Sie Bereich Wassersport ein tolles Angebot.

Unfall durch Plotterfehler ?

18.12.09 - Die Ex-ASM SHOCKWAVE 5 ( jetzt PRICEWATERHOUSE COOPERS) lief während to Flinders Islet Yacht Race nahe Port Kembla um kurz vor 3 Uhr morgens Ortszeit auf Felsen.

Beim Aufprall fegte der Baum Skipper Andrew Short, Navigatorin Sally Gordon und eindrittes Crewmitglied über Bord. Die schwer beschädigte Maxi-Yacht sank, die Crewrettete sich größtenteils ans nahe felsige Ufer. 16 Crewmitglieder wurden per Hubschrauber von den Felsen abgeborgen, da die Rettungskräfte durch den hohen Schwell nicht an die Klippen herankamen. Sally Gordon wurde von der QUEST-Crew geborgen, Andrew Short von RAGAMUFFIN.

Reanimationsversuche blieben bei beiden erfolglos. Short und Gorden waren beide hocherfahrene Segler, mit jeweils 15 Sydney-Hobart-Rennen. Von beiden wurdeberichtet, dass sie im Wasser noch ihre Blitzlichter aktiviert hatten. GenaueInformationen, weshalb die Yacht auf Grund lief, wurden bislang nicht genau bekannt.

Man geht allerdings davon aus, dass die ungenau Seekarte eines Kartenplotters Unfallursache war. Das bestätigt auf tragische Weise, wie vorsichtig man bei diesen Geräten sein sollte. M. Hau

Mittwoch, 16. Dezember 2009

SNG-Statement

16.12.09 - SNG-Statement zur Entscheidung des New Yorker Gerichts über den Austragungsort des 33. America's Cup.

Genf, Schweiz - (2009-12-15)

Die Berufungskammer des New York Gerichts hat heute den Entscheid von Richterin Kornreich vom 30. Oktober 2009 gestützt, der den vom America's-Cup-Titelverteidiger Société Nautique de Genève gewählten Austragungsort für den 33. America's Cup, Ras al-Khaimah in den Vereinigten Arabischen Emiraten, für nicht statthaft erklärte. Das Vierergremium stützte auch den Entscheid von Richterin Kornreich, dass das Ruder von der Vermessung der Wasserlinienlänge der Rennyacht auszuschliessen ist.

„Einmal mehr war BMW Oracle's Strategie, den America's Cup vor Gericht anstatt auf dem Wasser zu gewinnen, erfolgreich. Zum ersten Mal in der Geschichte des America's Cup wurde der Defender seines fundamentalen Rechts, den Austragungsort zu wählen, beraubt. Die Société Nautique de Genève akzeptiert den Entscheid und Alinghi freut sich, im Februar 2010 in Valencia auf dem Wasser um den Cup zu segeln“, sagte Fred Meyer, Vice Commodore der SNG.

Dienstag, 15. Dezember 2009

Segelboot verbrannt

15.12.09 - (IBN) Sachschaden von mehreren zehntausend Euro entstand bei einem Brand am Montagabend. Er war gegen 19.30 Uhr in einem Holzuschuppens an der Panoramastrasse in Meckenbeuren entstanden.

Zwar konnte die örtliche Feuerwehr den lichterloh brennenden Schuppen löschen, dennoch fiel den Flammen ein in dem Holzschuppen untergestelltes Segelboot zum Opfer. Bisherigen Ermittlungen der Polizei zufolge ist der Brand von Resten glühender Holzasche ausgelöst worden, die ein 70-jähriger Mann in einem Plastikeimer neben dem Holzgebäude abgestellt hatte.

Freitag, 11. Dezember 2009

Sonnenschein und Segelwetter über Bremen

11.12.09 - Bootsfreunde, Fachleute und Wassersportler treffen sich auf der BOATFIT.

Sonnenschein, die richtige Windstärke und eine Sicht bis zum Horizont – träumt davon nicht jeder Segler? Um das perfekte Segelwetter, verlässliche Vorhersagen und den richtigen Umgang mit Kapriolen der Wetterlage geht es bei der BOATFIT. Aber nicht nur Wetterexperten kommen zu Deutschlands einziger REFIT- & Klassiker-Messe von Freitag, 26. Februar, bis Sonntag, 28. Februar 2010, in die Messe Bremen, sondern auch Liebhaber klassischer Boote, Bootsbauer, Händler, Segler und Weltenbummler.

Sie alle wollen Tipps und Tricks rund ums Boot, sich bei Fachvorträgen austauschen, Geschichten hören und das passende Zubehör und Werkzeug für die Restaurierung und Reparatur kaufen. Denn bald herrschen wieder Wassersporttemperaturen. Wie man das Seewetter richtig ermittelt, welche Softwareprogramm dabei unterstützen und wie man diese anwendet, erfahren die Besucher am Stand des Deutschen Wetterdienstes und in verschiedenen Vorträgen des DWD. Bei stürmischem Seewetter weiß Kapitänleutnant a.D. Otto Stoehr Rat. Über seine Schwerwettererfahrungen berichtet er in mehreren Vorträgen.

Um für alle Eventualitäten gerüstet zu sein, müssen Bootsführer Seenotsignalmittel an Bord haben. Den richtigen Umgang damit können sie auf der BOATFIT bei einem Seenotsignalmittellehrgang lernen, den Kurt Schlösser von bootsausbildung.com anbietet. Darüber hinaus können Interessenten bei ihm einen Seefunkzeugnislehrgang und einen UKW-Binnenfunkkurs als Aufbaukurs besuchen und nach dem Kurs gleich auf der BOATFIT die Prüfung ablegen. Anmeldungen sind schon jetzt möglich unter www.bootsausbildung.com.

Das passende Zubehör für sein Boot und auch für Reparatur oder Restaurierung finden Wassersportler im Ausstellungsbereich – von Werkzeugen, Farben und Lacken, über Kleidung und Taschen bis hin zu Motoren und Segeln.

Yachtsegel und Segel für Traditionsschiffe fertigt die Segelmacherei Tuchwerkstatt an. Im Museumshafen Greifswald, dem Sitz der Firma, haben rund 50 Traditionsschiffe ihren Heimathafen. Für sie reparieren und fertigen Sebastian Hentschel und seine Mitarbeiter nach traditioneller Art in Handarbeit die Segel. „Kleine, aber auch große schwere Traditionssegel haben wir auf der BOATFIT dabei“, kündigt Hentschel an. „Außerdem Werkzeug und Tauwerk. Wer Lust hat, kann wieder an unserem Stand Kauschen schlagen und zuschauen, wie ein Segel genäht wird. Außerdem bieten wir kleine Takelsäcke an, die man zur Reparatur mit in den Mast nehmen kann. Und speziell für die weiblichen Besucher haben wir handgefertigte Taschen aus Segeltuch.“

Neu auf er BOATFIT 2010: Die Arbeitsgemeinschaft Deutscher Museumshäfen und die Freunde des Gaffelriggs veranstalten hier am 27. Februar ihre Jahreshauptversammlung und ein Treffen der Traditionsschiffer. Neben dem offiziellen Teil wird es Vorträge und viel Erfahrungsaustausch geben. „Ich halte es für eine hervorragende Idee, unser Treffen auf der BOATFIT zu veranstalten“, sagt Thomas Hoppe von den Freunden des Gaffelriggs. „Unser Publikum passt hundertprozentig zur Messe. Die BOATFIT hat sich in der Branche etabliert und so ist der Anreiz noch größer, hierher zu kommen.“

Die BOATFIT findet von Freitag, 26. Februar, bis Sonntag, 28. Februar 2010, in den Hallen 4 und 5 der Messe Bremen statt. Weitere Informationen unter www.boatfit.de.

Donnerstag, 10. Dezember 2009

Have a Hobie Day - oder eine ganze TW

TRAVEMÜNDE. Der „Hobie Way of Life“ hält im Sommer Einzug an der Lübecker Bucht. Zur 121. Travemünder Woche (23. Juli bis 1. August 2010) werden bis zu 150 Hobie-Crews erwartet, die bei ihren Multi Europeans, den Europameisterschaften in insgesamt neun Disziplinen, für ein buntes Spektakel auf dem Wasser und an Land sorgen werden. Denn sobald die intensiven Wettfahrten auf der Regattabahn beendet sind, fühlen sich die Hobie-Segler aus aller Welt als große Gemeinschaft, in der der soziale Aspekt bei geselligen Partys nicht zu kurz kommen darf.

Im sportlichen Mittelpunkt stehen die Hobie 16, die zunächst ihre Meister in den Frauen-, Masters- und Jugendkategorien sowie in der Spi-Variante ermitteln, bevor es in Qualifikations-, Gold- und Silberrennen um den „großen“ EM-Titel bei den 16ern geht. Insgesamt rund 100 Boote der weltweit am meisten verbreiteten Katamaran-Klasse werden damit vor Travemünde auf die Bahn gehen.

Und die deutschen Starter dürfen sich vor der heimischen Küste durchaus Chancen auf Topplatzierungen ausrechnen. „Der mehrmalige Europameister Detlef Mohr hat in den vergangenen Jahren zwar einen Titelgewinn verfehlt, zählt in der Lübecker Bucht aber ebenso zu den Favoriten wie Knud Jansen, der sich zu einem starken Konkurrenten entwickelt hat“, sagt Fritz-Rüdiger Klocke, deutscher Präsident der europäischen Klassenvereinigung (EHCA). Daneben sei die französische Flotte immer stark einzuschätzen. Und auch aus Übersee starten traditionell Mannschaften bei der EM, denen mittels Wildcards gern die Teilnahme ermöglicht wird, obwohl sie nicht den Titel gewinnen können.

Über die nationalen Verbände werden rund 35 Crews nominiert, die direkt in den Kampf um den Titel eingreifen können. Eine etwa gleiche Anzahl hat die Chance, über die Qualifikationsrennen bzw. Topplatzierungen bei der Jugend-EM in den Kreis der Meisterschaftsanwärter aufgenommen zu werden. „Es ist ein erklärtes Ziel der Hobie-Klasse, die Jugend in die Gemeinschaft zu integrieren“, erklärt Klocke. Daher gehören auch die Hobie-Dragoon zum Reigen der Europameisterschaften. „Der Dragoon etabliert sich immer mehr als Einstiegsklasse in das Katamaransegeln nach dem Opti“, so der EHCA-Präsident.

Reichlich Zweirumpferfahrung bringen dagegen nicht nur die Einhand-Athleten auf den Trampolinen der Hobie 14 und FX-One ein. Die Crews auf dem rasanten Hobie Tiger haben teils sogar internationalen Format und können nach ihrer viertägigen Meisterschaft gleich auch noch in das Geschehen der deutschen Bestenermittlung in der Formula 18-Klasse eingreifen, wo es auch gegen andere F-18-Kats geht.

„Wir sind sehr glücklich, dass wir mit dem Lübecker Yacht-Club einen Ausrichter gefunden haben, der es uns ermöglicht, alle Hobie-Klassen zu den Multi-Europeans zu versammeln“, sagt Klocke, der auch die gute Zusammenarbeit mit den Verantwortlichen der Travemünder Woche bei der Gestaltung des Rahmenprogramms lobt. So dürfen sich die Hobie-Segler auf drei gesellige Großereignisse im Laufe der Woche freuen. Nach der Welcome-Party am ersten TW-Sonnabend bildet die so genannte Cut-Party am Dienstag auf der Viermastbark „Passat“, wenn bereits die ersten Titel vergeben sind und die Teilnehmer für die entscheidende Hobie-16-Meisterschaft feststehen, den Höhepunkt der Woche. Am zweiten TW-Sonnabend nimmt die Hobie-Gemeinde nach sicherlich turbulenten Regattatagen bei der Farewell-Party mit den Siegerehrungen Abschied.

Bis dahin werden die Katamarane auf dem Wasser und an Land der Travemünder Woche ihr Gesicht 2010 gegeben haben. „Das wird ein einprägsames Bild mit all den Katamaranen – von den Tornados über die F-18 bis zu den Hobies – im Bereich vom Strand neben der Nordermole über den Grünstrand bis zum Mövenstein“, ist Claus-Dieter Stolze, Geschäftsführer der Travemünder Woche, schon jetzt voller Vorfreude auf die bunte Kat-Meile, die durch eine Illumination des Strandbereiches abends besonders unterstrichen werden soll.

Mittwoch, 2. Dezember 2009

BESUCHERZAHLEN DER METS STÜTZEN BRANCHENOPTIMISMUS

02.12.09 - Mit einem Besucherzuspruch, der praktisch den Vorjahreszahlen entsprach, hat die METS 2009 ihre Führungsposition als maßgebliche internationale Messe behauptet.

„Vor dem Hintergrund der rückläufigen Konjunktur in den vergangenen 12 Monaten hatten wir verständlicherweise die Sorge, dass die Messe in diesem Jahr weniger Besucher anlocken würde. Zudem waren wir uns bewusst, dass dies bei einer um 7.000 m² vergrößerten Ausstellungsfläche, wodurch die Veranstaltung zur größten Messe in unserer 22-jährigen Geschichte wurde, besonders ins Auge fallen würde“, erklärte Irene Dros, die leitende Produktmanagerin der METS/SYP.

„Aber die METS hat expandiert, um den vorhandenen Freiraum zu nutzen“, fuhr sie fort. „Der konstante Besucherstrom, der selbst am traditionell ruhigeren Schlusstag der Messe nicht abnahm, hat deutlich vor Augen geführt, mit welcher Entschlossenheit die Branche sich den Geschäften widmet – und das auf der METS und im SuperYacht Pavillon. Wir sind über das Ergebnis hocherfreut.“

Aussteller zeigen Zuversicht
Die ersten Reaktionen unter den Ausstellern war gleichermaßen positiv – vom ersten bis zum letzten Stand. Mark Russell, Hauptgeschäftsführer von CJR Propulsion war von der Qualität und der großen Zahl der Besucherkontakte am Stand beeindruckt. „In der aktuellen Wirtschaftslage hat die Messe unsere Erwartungen bei weitem übertroffen, so dass wir Amsterdam in äußerst gelöster Stimmung verlassen haben. Die Besucherzahlen und die Qualität der Anfragen auf der Messe weisen eindeutig in Richtung eines anstehenden Aufschwungs“, so sein Fazit.

James Grazebrool, Hauptgeschäftsführer von Halyard im britischen Pavillon, wies in seinem Kommentar darauf hin, dass der Andrang auf der METS so groß wie immer war. „An unserem Stand drängten sich positiv gestimmte Menschen, die positive Projekte sowohl im Neubau als auch im Refit besprachen. Wir haben eine exzellente Messe erlebt, die uns für 2010 vorsichtig optimistisch stimmt.“

Zahlen 2009
18.454 Besucher aus 94 Ländern (2008: 18.485)
1.261 Aussteller aus 40 Ländern (2008: 1.210)
Einschließlich 119 Ausstellern im SuperYacht Pavillon (2008: 118)

5. DRAGON GRAND PRIX GERMANY wechselt nach Boltenhagen

02.12.09 - Der DRAGON GRAND PRIX GERMANY, eine der weltweit wichtigsten Regatten der ehemaligen olympischen Drachenklasse, findet im kommenden Jahr (11.-14. Juli 2010) erstmals an der Küste des renommierten Ostsee-Kurortes Boltenhagen in der Mecklenburger Bucht statt.

Start- und Zielpunkt der hochklassigen Regatta sowie der gesellschaftlichen Rahmenaktivitäten ist das Ferienresort "Weiße Wiek", welches mit der Marina Boltenhagen und dem Iberotel und Dorfhotel Boltenhagen zu den innovativsten Tourismusprojekten Deutschlands zählt. An den letztjährigen Regatten dieser Serie nahmen bis zu 79 Drachen-Teams mit 240 Seglerinnen und Segler aus aller Welt teil. Der DRAGON GRAND PRIX wird mit einem der höchsten Faktoren für die Weltrangliste der Drachensegler eingestuft und gehört zu den vier hochrangigsten Drachenregatten weltweit. Die Drachenklasse wird auch als Königsklasse des Segelsports bezeichnet, da 1960 der griechische König Konstantin die 1. Goldmedaille für Griechenland im Segeln gewonnen hat.

Darüber hinaus segeln zahlreiche Mitglieder europäischer Königsfamilien aktiv in der Drachenklasse. Im Sommer 2010 werden daher die besten Drachensegler der Welt - auch schon zur Vorbereitung auf die Europameisterschaft 2011 ­ beim DRAGON GRAND PRIX in Boltenhagen erwartet. Das Viereinhalb-Sterne-Komforthotel Iberotel Boltenhagen hält für die Regattateilnehmer exklusive Zimmer vor. Das Besondere: Alle Zimmer des Hotels bieten direkten Meerblick, so dass die Seglerinnen und Segler einen freien Blick direkt auf die Marina genießen können.

Der NORDDEUTSCHE REGATTA VEREIN (NRV) ist mit der Ausrichtung der Wettfahrten beauftragt. Der hanseatische Club, direkt an der Außenalster gelegen, ist einer der ältesten und der größte Segelverein Deutschlands. Er zählt über 2.000 Mitglieder im In- und Ausland, führt über 300 Mitgliederboote in seiner Kartei und stellt über 90 Clubboote für die 350 Jugendlichen im Ausbildungsbetrieb zur Verfügung. Er wurde 1868 von Hamburger Kaufleuten gegründet. Seither gab er immer wieder innovative Anstöße für den deutschen Segelsport: als Mitbegründer der Kieler Woche (1882) sowie der Travemünder Woche (1889) veranstaltet er diese großen deutschen Segelevents bis heute mit. Zudem ist der NRV auch bei internationalen Segelveranstaltungen aktiv: 2003 führte er anlässlich des 100. Geburtstag des Hamburgischen Vereins Seefahrt die DaimlerChrysler North Atlantic Challenge durch. Im Jahr 2004 rief der NRV die Rolex Baltic Week als neue Top-Veranstaltung im internationalen Segelsport ins Leben - in Deutschland die einzige von Rolex unterstützte Regatta. 2007 fand die zweite Auflage der North Atlantic Challenge statt: das HSH Nordbank Blue Race startete in Newport und endete in Hamburg. Als größter deutscher Yacht Club sind für den NRV vor allem Traditionen und Nachwuchsförderung von besonderem Interesse.

Die 2008 gegründete Marina Boltenhagen ist damit Austragungsort einer weiteren internationalen Regatta. Bereits im Herbst 2009 führte der NORDDEUTSCHE REGATTA VEREIN (Hamburg) die NRV Championsweek in Boltenhagen erfolgreich durch. Die von der Sea-Site GmbH betriebene Marina ist bereits im zweiten Jahr ihres Bestehens wirtschaftlich erfolgreich. Mit ihrer zentralen Lage verbindet sie die Küstenreviere Schleswig-Holsteins und Mecklenburg-Vorpommerns. Hanseatic Lloyd verabschiedet sich aus seiner Stellung als Titelsponsor für die Regatta 2010.

Auf Initiative des im März 2009 verstorbenen Gründers der Unternehmensgruppe, Herrn Harro Kniffka, wurde der Hanseatic Lloyd Dragon Grand Prix zu Gunsten der World CHILDHOOD Foundation ins Leben gerufenen. Fast 1 Million Euro Spendengelder kamen mit dieser Initiative in den vergangenen Jahren zu Gunsten Not leidender Kinder zusammen. Ziel und Zweck dieses Engagements war nicht nur den Segelsport voranzubringen, sondern dass alle Bemühungen zu Gunsten der World CHILDHOOD Foundation der zentrale Bestandteil waren. Der Hanseatic Lloyd Unternehmensgruppe ist es mit Hilfe zahlreicher Partner und Sponsoren in nur fünf Jahren gelungen, eines der international hochrangigsten Segelsportereignisse zu etablieren und gleichzeitig soziales Engagement in einer einzigartigen Veranstaltung zusammen zu führen.

Als Hauptpartner präsentiert die Transbunker Group, ein internationales Großunternehmen im Bereich des Transportes, der Lagerung und Handels mit Erdölen, diesen hochklassigen Event. Transbunker gehört mit drei 3 Drachen-Crews zu den derzeit erfolgreichsten Drachen-Teams weltweit. Die seit 5 Jahren unterstützte World CHILDHOOD Foundation, gegründet von Ihrer Majestät Königin Silvia von Schweden, bleibt auch weiterhin Charity Partner der Drachenklasse.

Dienstag, 1. Dezember 2009

WORLD Match Racing Tour 2010

01.12.09 - Die WORLD Match Racing Tour hat für 2010 folgende Termine festgelegt. Neun Veranstaltungen sind geplant.

06. - 11. April: Marseille International Match Race Marseille, France
19. - 24. Mai: Match Race Germany Langenargen, Germany
08. - 13. Juni: Korea Match Cup Gyeonggi, Korea
22. - 27. Juni: Troia Portugal Match Cup Troia, Portugal
05. - 11. Juli: Match Cup Sweden Marstrand, Sweden
31. August - 05. September: St Moritz Match Race St Moritz, Switzerland
08. - 12. September: Danish Open TBC, Denmark
04. - 10. Oktober: Argo Group Gold Cup Hamilton, Bermuda
30. November 30. - 05. Dezember: Monsoon Cup K.Terengganu, Malaysia

Montag, 30. November 2009

WISeKey neuer Sponsor von Alinghi

30.11.09 - Alinghi, Defender des 33. America's Cup, gibt das Schweizer Digital Security Unternehmen WISeKey als Team-Sponsor für seine Verteidigung der ältesten Sport-Trophäe 2010 bekannt. Dies ist der zweite Hauptpartner des Teams seit der Lancierung von Alinghi 5 im Juli 2009.

WISeKey unterstützte den Schweizer Defender bereits während der 32. Kampagne und erneuert diese siegreiche Partnerschaft für die nächsten Monate. Sie werden dazu beitragen, dass wichtige Wettkampfdaten, die den Schlüssel zu einer erfolgreichen Titelverteidigung bilden, geschützt sind.

Alinghi trainiert und testet seinen riesigen Katamaran zurzeit von der Teambasis in Ras al-Khaimah, VAE, aus.

WISeKey ist neben dem Schweizer Uhrenfabrikanten Hublot Teamsponsor.