Dienstag, 22. September 2009

INTERBOOT 2009 - Branchengespräch

22.09.09 - Verband der Bodenseewerften und schweizerische Bootsbauer optimistisch - Bundesverband Wassersportwirtschaft erwartet steigende Umsatzzahlen.

Frische Brise für den Wassersport: Bootsbranche im Aufwind.
Friedrichshafen - „Die Krise ist bei uns nicht angekommen, die Betriebe sind alle gut ausgelastet“, berichtete Clemens Meichle, Geschäftsführer der Bodenseewerften, am Dienstag im Rahmen des Branchengesprächs auf der INTERBOOT, die noch bis zum Sonntag, 27. September läuft. Jürgen Tracht, Geschäftsführer des Bundesverbandes Wassersportwirtschaft (BVWW) ist überzeugt: „Die Talsohle ist erreicht, es geht wieder aufwärts in der Bootsbranche.“ Auch die Schweizer Bootsbranche zeigt sich mit dem laufenden Jahr zufrieden, wie David Clavadetscher, Geschäftsführer des Schweizerischen Bootbauer-Verbandes erklärt.

Die Mitglieder der Bodenseewerften sind vornehmlich Spezialisten, welche Einzelanfertigungen für Kunden bauen, die längerfristig planen. „Die Mentalität ist eher konservativ, da bläst einen nicht jeder Wind um“, erklärt Clemens Meichle den guten Geschäftsverlauf der Bodenseewerften und blickt positiv in die Zukunft: „Wir sind zuversichtlich, dass wir die Wirtschaftskrise ohne große Dellen überstehen, die Stimmung an den Ständen der INTERBOOT ist gut.“ Mit 32 Mitgliedsunternehmen ist der Verband am baden-württembergischen Ufer ein Netzwerk von renommierten Wassersportfirmen, die sich auf fachmännische Beratung, Serviceleistungen und die traditionelle Bootsbaukunst aber auch auf die Herstellung sportlicher Kunststoffschiffe spezialisiert haben.

„Vielleicht sollte ich mal einen Ortswechsel vornehmen, denn über dem Bodensee scheint die Sonne“, erwägt Jürgen Tracht. Für das Wirtschaftsjahr 2008/2009 rechnen die europäischen Werften mit Absatzrückgängen von bis zu 60 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Der deutsche Markt hat sich laut BVWW in dieser schwierigen wirtschaftlichen Situation besser behauptet als die übrigen europäischen Wassersportmärkte. Für das Kalenderjahr 2009 erwartet die Bootsbranche einen Umsatzrückgang von rund 30 Prozent. Segel- und Motorboote sowie die verschiedenen Bootsgrößen sind gleichermaßen betroffen. Deutlich konjunkturstabiler zeigen sich die Bereiche Ausrüstung/Zubehör, Reparatur/Service und Wassertourismus. Die rund 490.000 deutschen Bootseigner investieren auch weiterhin in den Werterhalt ihrer Boote und Yachten.

Der Blick in die Zukunft fällt bei Jürgen Tracht positiv aus: „Die letzten sechs Wochen haben gezeigt, dass die Umsatzzahlen wieder aufwärts gehen. Die Auslandsmessen sind gut verlaufen.“ Für die Zukunft gewinnen laut Tracht besonders Boote unter sechs Metern Länge an Bedeutung: „Führende Werften nehmen sich dem Markt an, der eine Klientel anspricht, die kleinere Boote von bis zu acht Metern sucht. Diese werden aus meiner Sicht erfolgreich sein, denn wir müssen darauf achten, junge Wassersportler zu generieren.“

Den Nachwuchs für den Wassersport zu begeistern ist auch das Anliegen der Messe Friedrichshafen: „Wir haben für uns beschlossen, an der Krise nicht teilzunehmen und ihr entgegen zu treten, in dem wir Spaß am Wassersport verbreiten“, erklärt Messegeschäftsführer Klaus Welllmann. „Der bisherige Verlauf der INTERBOOT hat gezeigt, dass sich unser Motto ‚Das pure Vergnügen’ einmal mehr bestätigt hat - am ersten Wochenende kamen über 34.000 Besucher auf das Messegelände.“Die Internationale Wassersport-Ausstellung INTERBOOT ist noch bis Sonntag, 27. September 2009 täglich von 10 bis 18 Uhr geöffnet.


Foto von links nach rechts: David Clavadetscher, Geschäftsführer des Schweizerischen Bootbauer-Verbandes, Jürgen Tracht, Geschäftsführer des Bundesverbandes Wassersportwirtschaft, Köln, Clemens Meichle, Geschäftsführer des Verbandes der Bodenseewerften in Baden-Württemberg und Geschäftsführer von Ultramarin, Meichle + Mohr Marina in Kressbronn-Gohren, Klaus Wellmann, Geschäftsführer der Messe Friedrichshafen und Wolfgang Köhle, Pressesprecher der Messe Friedrichshafen (Foto: INTERBOOT)

Montag, 21. September 2009

Der Weg nach Weymouth ist noch weit

21.09.09 - DSV-Flotte ohne Fortune im Olympiarevier.

Hamburg (DSV, 20. September 2009). Die Flot te des Deutschen Segler-Verbandes (DSV) ist drei Jahre vor den Olympischen Spielen 2012 noch auf Formsuche. Im Olympiarevier vor Weymouth gingen die Segler und Seglerinnen beim letzten Weltcup der Saison 2009 bei der Medaillenvergabe in zehn olympischen Disziplinen leer aus. Die dominierende Nation war Gastgeber Großbritannien mit sechs Medaillen.

Erfolgreichste DSV-Starter waren bei den Männern die neu formierte Berliner Brüder-Crew Robert und Philipp Stanjek vom NRV Olympic Team mit Platz sechs unter 19 Startern. Einen Platz dahinter beendeten Johannes Polgar und Markus Koy aus Hamburg die Serie als siebte.

Für die deutschen Damen punktete die Kieler Surferin Moana Delle mit Platz neun unter 27 Teilnehmerinnen am erfolgreichsten. Insgesamt gelang nur drei deutschen Teams der Sprung in die Top Ten. Die Serie war anfangs von starken Winden geprägt, am letzten Tag aber mussten aufgrund unsteter flauer Winde fünf von neun Medaillenrennen ausfallen.

„Die Starboot-Mannschaften sind und bleiben stark und auch Moana Delle hat mit ihrer Qualifikation für das Medaillenrennen erneut gezeigt, dass Ihr der Sprung vom Nachwuchstalent zur ernsthaften Weltklasse-Surferin gut gelungen ist. In anderen Disziplinen dagegen haben wir Defizite, die in Einzelanalysen aufgearbeitet werden müssen. Insgesamt war dieser erste ernsthafte Test für unsere Segler und Seglerinnen im Olympiarevier nicht sehr erfolgreich, aber wertvoll für die Zukunft“, sagte Nadine Stegenwalner, designierte DSV-Sportdirektorin.

Pechvögel der Woche waren die Flensburger 49er-Segler Lennart Briesenick-Pudenz und Morten Massmann. Die Kieler-Woche-Sieger hatten nur eine Wettfahrt bestreiten können, bevor Lennart Briesenick-Pudenz für den Rest der Woche mit schwerer Grippe das Bett hüten musste und sein Team nicht mehr antreten konnte. „Wir mussten einfach einsehen, dass wir so nicht vernünftig segeln können“, sagte der enttäuschte Steuermann.

Auch in der Abschlusswertung des Weltcups nach insgesamt sieben Regatten in Europa und Übersee gab es für die deutschen Crews keine Medaillen. Siegreiche Nation in der olympischen Segelsaison 2009 waren die Briten, deren Athleten sich drei der insgesamt 10 Weltcup-Titel sicherten und insgesamt sechsmal in die Top Drei segelten. Herausragende Athletin war 2009 Olympiasiegerin Anna Tunnicliffe. Die Amerikanerin hatte sich bereits vor dem Saisonabschluss in Weymouth den Weltcup-Titel in ihrer Paradedisziplin Laser Radial gesichert und ersegelte vor Weymouth als Matchrace-Neueinsteigerin auf Anhieb Bronze.

Ergebnisse je Klasse >

Alinghi gewinnt die Mehrrümpfer-Championship auf dem Genfersee zum dritten Mal in Serie

21.09.09 - Das Alinghi-Décision-35-Team, angeführt von Ernesto Bertarelli, gewann die Challenge Julius Baer auf dem Genfersee.

Lausanne - Das Alinghi-D35-Team gewann die jährliche Schweizer Mehrrümpfer-Serie Challenge Julius Baer zum dritten Mal in Folge. Alinghi ist in jeder D35-Championship auf dem Genfersee mitgesegelt, seit die 35-Fuss-One-Design-Serie im Jahr 2004 lanciert wurde. Dieses Jahr segelte die Sechsercrew in der Zwölf-Boot-Serie, die den ganzen Sommer über dauerte, wiederum gegen die talentiertesten Mehrrumpf-Segler der Welt. Zu den illustren Teilnehmern gehören auch einige America's-Cup-Teammitglieder von Alinghi: Loïck Peyron und Alain Gautier ebenso wie Michel Desjoyeaux, Franck Cammas, Pascal Bidégorry und Karine Fauconnier.

Alinghi, mit Ernesto Bertarelli am Steuer, hat dieses Jahr zwei der Events gewonnen und in drei weiteren Regatten den zweiten Platz erreicht. Mit der heutigen Leistung in Lausanne-Ouchy konnte sich der America's-Cup-Titelverteidiger den Championship-Sieg sichern. Loïck Peyrons Okalys belegte den zweiten Platz vor Alain Gautier auf Foncia.

„Ich bin sehr zufrieden mit dem Resultat, insbesondere weil das Niveau dieses Jahr sehr hoch war und der Kampf um die Championship von Beginn weg sehr eng war. Vor Alain Gautier (Steuermann auf Foncia) und Loïck Peyron (Steuermann auf Okalys-Corum) zu liegen ist eine Ehre als Steuermann, denn es gibt in der Mehrrümpferwelt wohl kaum jemand, der so gut ist wie die zwei“, sagte Ernesto Bertarelli. „Unser Resultat verdanken wir voll und ganz unserer Crew. Auf jedem Segelboote muss jeder seinen Job so gut machen wie er nur kann und wir haben das grosse Glück, dass wir auf jeder Position sehr gute Leute haben; es ist ein grosser Sieg für die gesamte Crew“, fügte er hinzu.

Alinghi hat vor einigen Tagen die Tests auf dem Meer in Genua abgeschlossen und wird die Tests und Trainings für den 33. America's Cup auf dem riesigen Katamaran in Ras al-Khaimah weiterführen. Der Beginn des Cups ist auf den 8. Februar 2010 angesetzt. „Unser ganzer Fokus liegt auf Alinghi 5; wir müssen noch viel umsetzen und haben von dem Boot noch viel zu lernen, deshalb werden wir noch viele Stunden auf dem Wasser verbringen“, sagte Ernesto Bertarelli abschliessend.

Das Team wird sein Training Mitte Oktober in Ras al-Khaimah wieder aufnehmen.

Die Crew auf Alinghi SUI1
Ernesto Bertarelli, Steuermann
Pierre-Yves Jorand, Grosssegeltrimmer und Performance
Nils Frei, Trimmer
Yves Detrey, Bow/Mastman und Boat Captain
Tanguy Cariou, Taktiker
Coraline Jonet, Trimmer

Schlussergebniss:
1 SUI 1 Alinghi 12
2 SUI 2 Okalys Corum 12
3 SUI 5 Foncia 14
4 SUI 3 Julius Baer 31
5 SUI 4 Zen too 31
6 SUI 9 Smart Home 39
7 SUI 12 BanquePopulaire 41
8 SUI 7 Zebra First Caution 43
9 SUI 10 Ladycat 46
10 SUI 11 Veltigroup 47
11 SUI 6 Alinghi 2 48
12 SUI 8 Romandie.com 65

Marvin Frisch Stadtmeister Überlingen

21.09.09 - Marvin vom Segel- und Motorbootclub Überlingen (SMCÜ) hat eine tolle Regattasaison im Optimisten hinter sich. Mit einem 2. Platz bei der Travemünder Woche wurde er Deutscher Vizemeister und in der U14 Wertung sogar Deutscher Meister. Bei der Europameisterschaft der Optis in Piran / Slowenien erreichte er einen hervorragenden 11.Platz. Dort waren 250 Opti-Segler aus 41 Nationen am Start. In Österreich holte er sich den Titel Internationaler Jugendmeister 2009! Vorletztes Wochenende wurde er In Radolfzell Landesmeister von Baden-Württemberg.

Bei dieser Serie ist doch klar, daß er nun seit Freitag auch Überlinger Stadtmeister und Clubmeister des Segel- und Motorbootclub Überlingen ist. Insgesamt waren 21 Kinder aus den drei Überlinger Segelvereinen SGÜ, BYCÜ und SMCÜ am Start. Bei den Opti A gewann Marvin vor Yannick Warkus (BYCÜ) und Dominic Fritze (SMCÜ). Bei Opti B gewann Bela Steiner vom Bodenseeyachtclub (BYCÜ) vor Charlotta Fritz (SMCÜ) und Tom Conrad, Seglergemeinschaft Überlingen (SGÜ).

Neue Stadtmeisterin von Überlingen ist Bela Steiner (BYCÜ) und neue Clubmeisterin der gemeinsamen Clubregatta SMCÜ/SGÜ ist Charlotta Fritz.


Marvin Frisch GER 12432 (Sonnenfischregatta), Bild Zittlau

Donnerstag, 17. September 2009

Neu Abo - Aktion

17.09.09 - Ab morgen Freitag 18. September startet der IBN-Verlag mit einer neuen Abo - Aktion. Wenn Sie ein Abo des IBN - Wassersportmagazins ordern, erhalten Sie ein kuscheliges und edles De Luxe Frottee Bade- und Saunatuch aus 100% Baumwolle in vornehmem Nachtblau mit dezenter silbergrauer IBN-Stickerei in der Größe 150 x 100 cm gratis dazu! weiter >

Dienstag, 15. September 2009

Hausmesse im BootCenter Konstanz

15.09.09 - Das BootCenter Konstanz startet seine traditionelle Hausmesse vom 19. - 27. September 2009 täglich von 10.00 - 20.00 Uhr. Gezeigt werden Neu- und Vorführboote der italienischen Nobelmarke Atlantis, die polnischen Galeon Yachten sowie im Sportbootbereich die bekannten Monterey aus den USA.

Zusätzlich bietet das BootCenter Konstanz viele Gebrauchtboote in Top-Zustand mit Bodensee- und Schweizer Seenzulassung an. Attraktive Finanzierungs- und Leasingkonditionen sowie Auskünfte über die Wassersportversicherung runden das Programm ab. Für Ihr leibliches Wohl ist gesorgt. Das Team des BootCenter Konstanz freut sich auf Ihren Besuch und steht für Terminabsprachen gerne zur Verfügung.

Infos:
BootCenter Konstanz GmbH & Co. KG, Reichenaustr. 45, D-78467 Konstanz
Tel. +49(0)7531-89330, www.bootcenter.com, info@bootcenter.com

"Sonnenkönigin" auf neuem Kurs

15.09.09 - Das Eventschiff "MS Sonnenkönigin" bietet seit einem Jahr hochkarätigen Events eine außergewöhnliche Präsentationsplattform am Bodensee. Die aktuellen Entwicklungen am Event- und Veranstaltungsmarkt erfordern nun eine Kurskorrektur. Die neuen Betreiber (komitee eventserivce GmbH) nehmen sich dieser Herausforderung an und positionieren die "Sonnenkönigin" neu.

Die Erwartungen waren hoch, als die "Sonnenkönigin" vor einem Jahr zum ersten Mal über den Bodensee kreuzte. Das Eventschiff des Vorarlberger Tourismus-Magnaten Walter Klaus sollte durch die Einzigartigkeit der Location große, internationale Unternehmen mit ihren Events und Veranstaltungen in die Bodensee-Region locken.

Vollständig erfüllen ließ sich dieser Anspruch jedoch nicht. Zwar konnten einige Großveranstaltungen gewonnen werden, langfristig waren es jedoch zu wenige, um nachhaltig rentabel wirtschaften zu können. Wesentlich dazu beigetragen hat die negative gesamtwirtschaftliche Entwicklung. Durch den großen Einbruch, der sich nahezu zeitgleich mit dem Anlaufen des Betriebes am Bodensee ereignete, war vor allem die Hauptklientel ­ nämlich große international tätige Unternehmen ­ gezwungen, Einsparungen vorzunehmen. Viele bereits konkret angefragte Veranstaltungen wurden verschoben und teilweise abgesagt.


Neues Team für Neupositionierung

Die Walter Klaus Holding AG hat als Eigentümer der "Sonnenkönigin" die Situation erkannt und arbeitet nun mit dem neuen Betreiber "komitee MO eventservice GmbH", unter der Leitung von Harald Otti an einer den neuen Marktgegebenheiten angepassten Positionierung der "Sonnenkönigin". Die Gesellschaft ist dabei exklusiv für den Betrieb und die Vermarktung des Eventschiffes zuständig und peilt unter anderem eine adaptierte Preispositionierung an. Die gewohnt hohen Qualitäts- und Servicestandards bleiben jedoch weiterhin uneingeschränkt erhalten.


Umfangreiches Maßnahmenpaket

Mit der neuen Ausrichtung wird sich das Schiff nun einem breiteren Publikum öffnen. Die Umsetzung basiert auf grundlegend geänderten Vertriebsmaßnahmen und garantiert somit die Messbarkeit des Erfolgs.

Vermehrt soll die Nutzung der "Sonnenkönigin" als Eventlocation nun auch Veranstaltungen mittlerer Größe zur Verfügung stehen. Die dadurch erhöhte Auslastung ermöglicht zusätzlichen Spielraum bei der Preisgestaltung.

Weiters wird künftig auch auf eine verstärkte regionale Entwicklung gesetzt. Der Raum um den Bodensee ist eine leistungsstarke Wirtschaftsregion ­ die neue Linie verfolgt ein stärkeres Engagement in diesem Bereich. Durch Neugewinnung von Kooperationspartnern und einer engen Zusammenarbeit in den bereits bestehenden Anlegedestinationen, können Synergien besser genutzt und positive Effekte für beide Seiten geschaffen werden.

Segelboot in Seenot

15.09.09 - Am Samstag Abend (12.09.09) wurde ca. 2 km vor Wasserburg vom Polizeiboot Hecht ein gekentertes Segelboot festgestellt werden. Drei Segler aus Wasserburg trieben mit Schwimmwesten im Wasser und klammerten sich an den gekenterten 20-er-Jollenkreuzer.

Nachdem Vor- und Großsegel geborgen wurde, konnte der Jollenkreuzer wieder aufgerichtet werden. Das Boot war allerdings so voll Wasser gelaufen, dass es gerade noch an der Wasseroberfläche schwamm. Das Boot wurde am Polizeiboot gesichert und die drei Segler an Bord genommen. Zwei weitere Personen aus Wasserburg waren in der Zwischenzeit schon durch ein privates Motorboot an Land gebracht worden. Die drei geretteten Personen wurden dem Wasserwachtboot aus Nonnenhorn übergebenund in Wasserburg an Land gebracht.

Der am Polizeiboot gesicherte, vollgelaufene Jollenkreuzer wurde zunächst durch das Wasserwachtboot Seewolf aus Lindau leergepumpt. Dies reichte jedoch nicht aus, da durch den Seegang immer wieder neues Wasser in das havarierte Boot gespült wurde. Erst nach dem zusätzlich Einsatz der Lenzpumpe des wieder freien Wasserwachtboot aus Nonnenhorn konnte das Segelboot leergepumpt werden. Anschließend wurde das havarierte Boot durch die Wasserwacht nach Wasserburg geschleppt.

Die gekentete Bootsbesatzung wurde im Hafen Wasserburg vorsorglich wegen Verdacht der Unterkühlung ärztlich untersucht. Alle Besatzungsmitglieder blieben unverletzt. Am Jollenkreuzer entstand durch die Kenterung ein Sachschaden von ca. 1000 Euro. Ursache für die Kenterung war wahrscheinlich eine plötzlich einfallende Böe aus Nordost mit ca. 4-5 Beaufort.

Surfer in Seenot

15.09.09 - Am Freitag Abend (11.09.09) teilte ein Lindauer Bürger ca. 500 m vor dem Strandbad Eichwalt ein treibendes Surfbrett mit. Der Mitteiler hatte kurz zuvor noch einen Surfer auf dem Brett gesehen.

Aufgrund der Mitteilung wurde nationaler Seenotalarm ausgelöst. Durch das Polizeiboot Hecht wurde Surfbrett mit Rigg vor dem Strandbad aufgefunden und geborgen. Der Surfer war verschwunden. Zusammen mit Booten der Wasserwacht Lindau , der Wasserwacht Nonnenhorn, der Feuerwehr Lindau und des THW Lindau wurde eine Suchkette gebildet. Der Surfer aus Lochau / Österreich war in der Zwischenzeit aber gegen Wind und Welle in Lindau / Zech an Land geschwommen und verständigt sofort die Seepolizei Hard. Die Suche nach dem Vermissten konnte daraufhin abgebrochen werden. Nach eigenen Angaben stürzte der Surfer ins Wasser und konnte das durch den starken Wind schnell abtreibende Surfbrett nicht mehr erreichen. Darum entschloß er sich an Land zu schwimmen. Das Surfbrett konnte dem Eigentümer wieder im Segelhafen Lindau übergeben werden.

Weitere Kontrollen

15.09.09 - (IBN) Über 90 Motor- und Segelboote haben insgesamt 13 Bootsbesatzungen der See- und Wasserschutzpolizei der drei Bodenseeanrainerstaaten am Samstag zwischen 18.00 und 22.00 Uhr bei gemeinsamen Verkehrskontrollen auf dem Bodensee überprüft.

Wie bereits bei einer Kontrollaktion im August wurden auch dieses Mal keine gravierenden Verstöße, insbesondere keine Alkoholdelikte festgestellt. Dennoch mussten insgesamt 15 Bootsführer, die die geltenden Vorschriften nicht eingehalten hatten, beanstandet werden. Von diesen stammten unter anderem neun aus Deutschland sowie fünf aus Österreich. In vier Fällen konnten die Betroffenen die vorgeschriebene Ausrüstung sowie in einem Fall die entsprechenden Urkunden nicht vorweisen. Zwei Schiffsführer wurden wegen Nichteinhaltens der 300-Meter-Uferzone angezeigt. In zwei Fällen wurden Segelbootführer wegen der Lichterführung beanstandet.

Montag, 14. September 2009

Unterseepokal von 470er und Finns vor der Reichenau

14.09.09 - Julian und Philipp Autenrieth (BYC) siegen auch im 470er.

Am Wochenende fand vor der Insel Reichenau der Unterseepokal für die olympischen Klassen 470er und Finn Dinghi statt. Diese Regatta war organisatorisch Beiprogramm der gleichzeitig bei den Jollenseglern stattfindenden Landesjugendmeisterschaften von Baden Württemberg. Regattaleiter Christian Leonards von den veranstaltenden Jollenseglern Reichenau und sein erfahrenes Team konnten am Samstag bei zuerst 2-4 Windstärken aus Nordost vier anspruchsvollen Wettfahrten durchführen.Am Sonntag war schnell klar, dass der Ostwind nicht mehr kommen würde und die Regattaleitung entschied sich zurecht nicht länger als bis 12h auf Wind zu warten.

Im stark besetzten Feld der 26 470er dominierte das Boot GER-3 mit Julian und Philipp Autenrieth vom Bayrischen Yachtclub (BYC). Mit den Plätzen 1/1/1/(8) holten Sie sich überlegen den Gesamtsieg und konnten den Wanderpokal in Empfang nehmen. Auf Rang 2 kamen Denis und Kevin Mehlig vom WYC mit der tollen Serie 5/2/2/(15). Bereits auf Gesamtrang 3 folgte die beste Damencrew aus der Schweiz Alexa Bezel / Livia Naef vom Yachtclub Horgen und den Plätzen 2/(9)/6/6. Auf dem 4. Rang klassierten sich die beste Masterscrew Markus Meilchen / Michael Justen vom RCR mit den Einzelplatzierungen 6/3/5/(13). Die Einheimischen Klaus Eiermann / Jürgen Leonards (JSR) konnten sich mit Rang 8 und den Plätzen 4/8/8/(11) gut im ersten Drittel behaupten.

Jürgen Eiermann (RCR) gewinnt bei den Finns
Das noch größere Teilnehmerfeld mit 31 Booten stellte die Startgruppe der Finn Dinghis. Jürgen Eiermann vom Ruder Club Rastatt (RCR) setzte sich mit den Rängen 3/2/1/2 souverän durch und gewann zum wiederholten Mal den Unterseepokal der Finns. Den zweiten Gesamtrang sicherte sich Christian Kühlwein vom SVM mit den Rängen 2/1/2/9. Der dritte Platz ging wieder nach Rastatt an Thomas Finke vom RCR mit den Platzierungen 7/9/3/6. Bester der einheimischen Jollensegler Finn Flotte wurde Horst Wühn auf Rang 6 mit einem Laufsieg zum Auftakt (1/13/15/7) punktgleich gefolgt von seinem Clubkollegen Andreas Bollongino mit einem Laufsieg in der letzen Wettfahrt (8/11/19/1).

Nach den Wettfahrten am Samstag wurde von den Jollenseglern wieder wie gewohnt reichlich aufgetischt. Im Seglerzelt gab es aus Capos Küche üppig Fleischvariationen, verschiedene Salate und Bratkartoffeln. Bei der Preisverteilung wurden die Pokale und Sonderpreise an die Sieger vergeben und jedes Boot bekam noch eine reichhaltig gefüllte Reichenauer Gemüsekiste als Sachpreis mit nach Hause.

Duelle auf dem Wasser

14.09.09 - Am Freitag 18. und Samstag 19. September findet beim Yacht Club Romanshorn eine wichtige Ausscheidung der SUI Match Race Tour 2009 statt. Gesegelt wird auf Dreimannbooten m-ocean.

Match Race ist eine spannende und taktisch anspruchsvolle Wettkampfsform.
Am Start sind immer zwei Boote und kämpfen nach fest umschriebenen Regeln gegeneinander.

Das Teilnehmerfeld in Romanshorn ist gut besetzt und es starten auch erstmals zwei Frauenteams, das eine mit Livia Naef aus Egnach vom Yacht-Club Arbon. Auch der Yacht-Club Romanshorn ist mit dem Segelmacher Dieter Kuhn mit seiner Crew vertreten. Ein Team kommt aus Italien und einer der besten Schweizer Matchracer, Roger Stocker vom Zürcher Yacht-Club, ist ebenso am Start wie der Sieger des Match Race in Grandson, das am 20./21. Juni stattgefunden hat.

Der Yacht-Club Romanshorn freut sich, diesen hochkarätigen segelsportlichen Anlass durchzuführen und wird die Erfahrung der drei Match Races im Rahmen der UBS Alinghi Swiss Tour nutzen können.

Selbstverständlich sind Zuschauer willkommen und können selbstverständlich kostenlos von der Hafenmole aus die Wettfahrten verfolgen.

One Design Cup 2009 bei der Segler Vereinigung in Kreuzlingen

14.09.09 - An diesem Wochenende fand bei der Segler Vereinigung in Kreuzlingen (SVK) der ONE DESIGN CUP 2009 statt. Wie bereits im Vorfeld von der ESSE 850 Klassenorganisation angekündigt wurde, konnten nicht ausreichend Team’s motiviert werden, um sich an diesem Anlass unter ihresgleichen zu messen.

Die Wetterpropheten behielten recht und wir konnten am Samstag bei schönster Bisenlage (Wind aus Nordost) bei zu anfangs 3 Windstärken, später dann 4-5 Bft, in Böen bis 6 Bft., 4 spannende Läufe austragen bei denen von den Crews und deren Booten alles Können abverlangt wurde. Die Top-Teams beider Klassen kamen mit den Windbedingungen bestens zurecht, obwohl die 8m One Design als zweite Startgruppe jeweils 5 Minuten nach den X-99 auf die Bahn geschickt wurden, hatten es jeweils die Top-Teams der 8m OD’s geschafft in das hintere Feld der X-99 Team’s hinein zu fahren.

Die 8m OD’s erreichten mit ihren grossen Top-Spinnaker 14-16 Knoten und mehr an Top-Speed, wobei die besten X-99 Teams wohl ebenfalls knapp an dieser Marke gekratzt haben dürften. Dadurch blieben im zweiten Lauf unschöne Bilder leider nicht aus, denn das Team der Trouble-X (X-99) verlor ungewollt bei einer Halse die Kontrolle über ihr Boot und krachte Mitschiffs in die führende „ALEGRA“ (8m OD) hinein.

Beide Teams konnten an diesem Tag die Wettfahrten nicht fortsetzen, die „ALEGRA“ musste wegen eines grösseren Schadens am Rumpf ausgewassert werden und der Steuermann der Trouble-X musste kurzfristig ins Krankenhaus gebracht werden, um eine grosse, klaffende Kopfverletzung mit einigen Stichen nähen zu lassen.

Zu dieser Kopfverletzung kam es, kurze Zeit bevor die „Trouble-X“ aus dem Ruder lief, da sich bei einer Halse der Grossbaum im Backstack verhakte und der losschlagende Backstag-Block dem Steuermann an den Hinterkopf schlug. Das Team der „AQUAPLANING“ (X-99) hatte auch wenig Glück als sie im dritten Lauf - ohne Fremdeinwirkung - den Mast verlor, Gott sei Dank blieb bei diesem Vorfall die Mannschaftunverletzt.

Die vierte Wettfahrt vom Tag verlief reibungslos und die Top-Team’s beider Klassen konnten sich auf den vorderen Ränge behaupten. Abends offerierte der SVK wie üblich ein Aperò wie auch das Nachtessen und es konnte noch bis tief in die Nacht über die Manöver des Tages, die Top’s und Flop’s, gesprochen werden.

Am Sonntag konnte leider keine Wettfahrt mehr durchgeführt werden, trotz grösster Bemühungen der Regattaleitung; es wurden zwei Läufe angeschossen, doch beide mussten kurz vor Erreichen der Luv-Tonne jeweils abgeschossen werden, einmal wegen eines grossen Winddrehers und das zweite Mal wegen nachlassenden Winden. Da die Wetterlage sich sehr flach darstellte entschloss sich die Regattaleitung kurzer Hand die Wettfahrten abzubrechen und die Team’s für die Siegerehrung an Land zu schicken.

Hier die jeweils ersten Ränge beider Klassen:

X-99
1. SUI 540 Gigant Benu Seger
2. GER 589 Carabella Jürgen Ruther
3. SUI 528 X-Mas René Schoop

8m OD
1. GER 142 Show must go on Uwe Barth
2. SUI 16 Info Grips Martin Hanhart
3. GER 91 Raum Schiff Cornelius Pollig

Gesamtergebnisse >

Segeln wie am Meer

14.09.09 - Rekordbeteiligung von 150 Segelbooten an der 3. Internationalen Bodensee Quer Regatta bei starker Bise und hohen Wellen. Ein noch nie dagewesenes Bild mit 150 Booten am Start zu einer Regatta bot die Rorschacher Bucht am Samstagmittag. „Wir haben unser Ziel erreicht. Die Quer Regatta ist etabliert“ sagte Segelclub Rietli Präsident Hanspeter Dudler bei der Begrüssung der Mannschaften.

Als Regattaleiter Erich Fischer um 13h05 den Startschuss gab, bewegte sich das riesige Feld von Booten vorerst nur langsam in Richtung Langenargen. Doch die vorausgesagte Bise setzte sich mit fünf Windstärken bald durch und die Boote kreuzten mit Schräglage zur Wendemarke in Langenargen. Auch geübten Seglern machten die ungewöhnlich hohen Wellen zu schaffen, die in Führung liegende High-Tech Libera Yacht kenterte.

Die erste Yacht „Wild Lady“ traf bereits nach einer Stunde und 57 Minuten im Rietli ein, wo sich den vielen Zuschauer packende Szenen boten. Die Schiffe kreuzten die Ziellinie nur etwa hundert Meter vom Ufer entfernt und die Mannschaften waren gefordert, die wild um sich schlagenden Spinnaker rasch in der kurzen Distanz zwischen Ziel und Ufer zu bergen.

Im SCR Clubhaus und im Zelt herrschte nach der Regatta Hochbetrieb. Michael Giger, Clubhauschef und seine Crew freuten sich: „Bier, Weisswürste, Suppe, Nachtessen, waren bald ausverkauft.“ Bei der Preisverteilung gratulierte OK Präsident Silvio Müller allen Seglern zum Durchhalten: „152 waren gemeldet, 144 kamen ins Ziel.“ Die einheimischen Segler hielten sich gut, in der Klasse H-Boote z.B. belegten SCR Mitglieder die Podestplätze. Otmar Elsener.

Die Ergebnisse >

Peri-Cup in Lindau - viel Wind und viel Bruch

14.09.09 - Mit vier bis sechs Beaufort mussten die Segler beim Peri-Cup des Lindauer Seglerclubs fertig werden. Die 22 Steuerleute der 30 Quadratmeter Schärenkreuzer-Klasse haben sich anfangs alle für die Maximalbeseglung und großer Genua entschieden - und waren damit kräftig übermotorisiert.

Mehrere Spinaker wurden zerrissen: entweder konnte das 120 Quadratmeter große Tuch nicht rechtzeitig vor der Lee-Tonne geborgen werden. „Da fährt der spitze Bug zwangsläufig über das im Wasser treibende Tuch. Oder es zieht den Spinaker nach hinten, dann dient er als Treibanker,“ kommentierte Wettfahrtleiter Roland Tröster das Geschehen. „Zu den zerfetzten Segeln kamen noch gerissene Oberwanten, Jumpstags und gebrochene Achterstagen dazu.“ Trotz der Materialschäden wegen des starken Winds war das Feld eng beisammen: vor der letzten Wettfahrt hatten die ersten zehn noch die Chance auf den Gesamtsieg.

Den holte sich nach drei Wettfahrten Reinhold Böhler von der Allensbacher Seglergemeinschaft, vor Kurt Huppenkothen vom Bregenzer Segelclub und Marco Schwörer vom Lindauer Seglerclub. Am Sonntag reichte der Wind dann nicht mehr für eine vierte Wettfahrt.

Gesamtergebnis >

Sonntag, 13. September 2009

Deutscher Doppelsieg der Wallys - Plattners "Visione" Zweite

13.09.09 - PORTO CERVO. Mit drei Podiumsplätzen, darunter der Gesamtsieg der Hamburger „Y3K“ von Claus-Peter Offen bei den Wallys, schlossen die deutschen Hochseesegler am Wochenende den Maxi Yacht Rolex Cup im italienischen Porto Cervo überaus erfolgreich ab. Vier Jahre ist es her, dass die Weltmeisterschaft für Maxiyachten mit zwei deutschen Titelträgern zu Ende ging. Für „Silber“ sorgten diesmal die Wally „Open Season“ von Thomas Bscher mit dem dreimaligen Olympiasieger und zweimaligen America’s Cup-Gewinner Jochen Schümann an Bord sowie die 45-Meter-Yacht „Visione“ von Softwaretycoon Hasso Plattner in der Gruppe Cruising/Spirit of Tradition. .

Eine Woche traumhafte Bedingungen auf dem smaragdgrünen Wasser der sardischen Mittelmeerküste, am Ende nochmals mit leichtem bis mäßigem Nordostwind, machten dem Ruf des Maxi Yacht Rolex Cup als exklusivste, hochkarätige Segelregatta der Welt alle Ehre. Die 20. Auflage der Maxi-Weltmeisterschaften war zudem mit 42 gestarteten Yachten außerordentlich gut bestückt. „So wie die Veranstaltung ein Renommee per se ist, ist es stets eine Ehre und Herausforderung, in diesem Klasse-Feld dabei zu sein.“ Diese Bilanz zog Claus-Peter Offen nicht nur als zum zweiten Mal in vielen Jahren siegreicher Eigner, sondern auch als Präsident der Internationalen Klassenvereinigung der Maxi-Yachten (IMA). So wie Offen lobte auch die Vielzahl der Teilnehmer den Cup des Yacht Club Costa Smeralda als ihren Saisonhöhepunkt ohne Wenn und Aber.

Das letzte Rennen der Wallys untermauerte noch einmal den am Vortag vorweggenommenen Endstand mit einer Sieg der neuen, 100 Fuß (30,5 Meter) langen „Y3K“ vor der Wally 94 „Open Season“, die dem ehemaligen Kölner Bankier und Ex-„Bugatti“-Chef Thomas Bscher gehört. Gleichwohl bot der Finaltag am Sonnabend (12. September) noch einmal hochspannende Wettfahrten in allen Wertungsgruppen. Dabei musste die Baltic 145 „Visione“ mit „SAP“-Gründer und -Aufsichtsratsvorsitzender Hasso Plattner am Ruder unbedingt vor der bis dahin punktgleichen „Hamilton II“ des Briten Charles Dunstone („Carphone Warehouse“) landen, um Platz zwei hinter der ungeschlagenen J-Class-Yacht „Velsheda“ (ebenfalls Großbritannien) zu holen. Und das gelang der Crew um Taktiker Bouwe Bekking trotz Platz vier im Finalrennen mit fast einer halben Stunde Vorsprung nach berechneter Zeit am Ende souverän.

„Es ist immer schwierig, gegen völlig unterschiedliche Boote zu segeln, weil ein direkter Vergleich auf dem Wasser praktisch nicht stattfindet“, meinte der erfahrene Weltumsegler Bekking, „aber wir haben uns auch im Kampf gegen die Uhr immer wieder motiviert und sind am Ende belohnt worden.“ Den ungleichen Kampf gegen die historische „Velsheda“ konnte die „Visione“ quasi nicht gewinnen. Denn die hochmodern ausgerüstete J-Class-Yacht erhielt mit ihrer Proficrew nach IRC soviel Altersvergütung, dass alle fünf von fünf möglichen Einzelwettfahrtsiegen nahezu ungefährdet waren.

Doch dazu soll es im nächsten Jahr nicht mehr kommen. „Wir haben die Einführung einer neuen Super-Maxi-Klasse beschlossen“, berichtete IMA-Präsident Offen, „dort sollen alle Großyachten mit mehr als 100 Fuß Länge gegeneinander segeln.“ Dort würde dann auch die neue „Saudade“ des Hamburger Immobilienmagnaten Albert Büll eingruppiert, die am Schlusstag mit einem zweiten Rang noch einmal ihr Potential zeigte. Dennoch reichte es am Ende auch aufgrund eines Ausfalltags nur zu Platz sieben hinter der „Hetairos“ des Großindustriellen Otto Happel (Ex-„mg technologies“/ „Metallgesellschaft“).

Die härteste Konkurrenz herrschte wohl bei den um die 20 Meter langen Mini-Maxis. Während nur vier Eigner ihre Schiffe selbst steuerten und den Neuseeländer Neville Crichton mit der „Alfa Romeo“ als Weltmeister 2009 kürten, heuerten die meisten lupenreine Top-Profis an, um das Maximale herauszuholen. Ihnen blieb die Trophäe, der Maxi Cup, und eine individuell gravierte Armbanduhr des Modells Rolex Yacht-Master verwehrt. „Die Klasse steht weiter zur Eigner-Steuermann-Regel“, sagte Claus-Peter offen, „und erteilte mit Rückendeckung der Mehrheit dem Ansinnen einiger nach „bezahltem Ruhm“ eine klare Absage.

Gleichwohl suchte der sportliche Vergleich der Cracks von den brasilianischen Olympiasiegern und mehrfachen Weltmeistern Robert Scheidt und Torben Grael auf der „Luna Rossa“ aus Italien (3.) über den britischen Ausnahmesegler Ben Ainslie an der Seite von Crichton auf der „Alfa Romeo“ (2.) bis zu Tim Powell (ebenfalls England) am Steuer der siegreichen „Ràn“ von Niklas Zennström seines Gleichen. Der STP 65 „Container“ von Udo Schütz aus Selters im Westerwald mit Steuermann Markus Wieser blieb nach Anfangsschwierigkeiten durch einen kleinen Unfall und ein Materialproblem nur der fünfte Rang. Andreas Kling.

Endstand des Maxi Yacht Rolex Cup in Porto Cervo/Italien: Platz, Bootsname, Eigner, Nation, R1-R2-R3-R4-R5-R6-R7, Punkte (Gesamtresultate >)

Mini-Maxi Racing
1. Ràn, Niklas Zennstrom, GBR, (4-)2-3-2-1-1-1, 10.0
2. Alfa Romeo, Neville Crichton, NZL, 3-4-2-1-2-6(-8), 18.0
3. Luna Rossa, Maestrale Holding, ITA, 1-1(-8)-8-3-2-5, 19.0

5. Container, Udo Schütz, Selters, 7-(DNC-)1-5-8-3-4, 28.0

Wally
1. Y3K, Claus-Peter Offen, Hamburg, (3-)1-1-2-3-1, 8.0
2. Open Season, Thomas Bscher, Köln, 2-3-2-(6-)2-2, 11.0
3. Magic Carpet², Lindsay Owen-Jones, GBR, 7-(8/DSQ)-3-1-1-3, 15.0

Cruising/Spirit of Tradition
1. Velsheda, Tarbat Investment Ltd, GBR, 1-1-1-1-1, 5.0
2. Visione, Hasso Plattner, Walldorf, 5-3-2-3-4, 17.0
3. Hamilton II, Lockstock Ltd, GBR, 2-4-5-2-5, 18.0

6. Hetairos, Otto Happel, 8-2-6-6-6 28.0
7. Saudade, Albert Büll, Hamburg, 6-6-DNC-8-2 32.0

Samstag, 12. September 2009

Hamburger „Y3K“ gewinnt Maxi Yacht Rolex Cup vorzeitig

12.09.09 - Claus-Peter Offen gewann am Freitag (11. September) mit seiner Hochseeyacht „Y3K“ in Porto Cervo/Italien vorzeitig den Maxi Yacht Rolex Cup und wurde damit in der Wally-Klasse zum zweiten Mal nach 2005 Segelweltmeister der Maxiyachten. Die Tagesränge zwei und drei reichten dem Hamburger Großreeder mit seiner Crew, um am Schlusstag rechnerisch von der „Open Season“ mit dem dreimaligen Olympiasieger und zweimaligen America's Cup-Gewinner Jochen Schümann an Bord nicht mehr eingeholt werden zu können.

„Das Boot läuft 1a, und die Mannschaft hat einen Klasse-Job gemacht“, lobte Offen sein Team. Der Eigner stand dabei nach einer Klassenregel selbst am Steuer und hatte einen entsprechend großen Anteil am Erfolg. Nach leichten Handlingproblemen zum Auftakt der Regatta spielte sich die Stammcrew schnell ein und legte mit zwei Tagessiegen den Grundstein für den Gesamtgewinn, denn diese würden bei theoretisch noch möglicher Punktgleichheit mit der „Open Season“ vom Ex-„Bugatti“-Chef Thomas Bscher (Köln) den Ausschlag geben.

Zurück in der Marina des veranstaltenden Yacht Club Costa Smeralda auf Sardinien war die Unsicherheit an Bord zunächst groß, ob die Entscheidung tatsächlich schon gefallen war. Zunächst gab es einen Fehler in der Ergebnisliste, der jedoch schnell identifiziert und korrigiert wurde. Ein weiterer Blick in die Segelanweisung schaffte dann Klarheit. „Wir hätten uns die Rechnerei auch sparen können, wenn wir im letzten Rennen des Tages vor dem Ziel nicht zu früh gehalst hätten“, meinte Offen selbstkritisch. Danach konnten sie nämlich die Zieltonne nicht anliegen und mussten nochmals zurückhalsen. Das kostete insgesamt rund 20 Sekunden - zu viel bei berechneten elf Sekunden Rückstand auf die 28,55 Meter lange „Open Season“.

Die „Y3K“ ist 30,50 Meter (100 Fuß) lang und die zweite Wally 100, die Offen nach schlechten Erfahrungen mit der Vorgängerin neu hatte bauen lassen. Mast und Kiel sind nun weiter hinten angeordnet und dadurch der Gesamttrimm der Yacht erheblich verbessert. „Wir haben sogar den Mast noch um anderthalb Meter gekürzt, um den Rennwert günstiger zu machen, weil wir bei Leichtwind überproportional schnell waren und Segelfläche ‚übrig' hatten“, erklärte Taktiker Thomas Jungblut (ebenfalls Hamburg). Bei 45 Meter Mastlänge fiel dies wiederum kaum auf.

„Wir sind stolz und glücklich, dieses Klassefeld mit unserem Neubau auf Anhieb geschlagen zu haben“, sagte Claus-Peter Offen weiter, „das werden wir gebührend feiern und es richtig krachen lassen.“ Am Freitagabend stand die schon legendäre Rolex Party im Luxusresort „Cala di Volpe“ auf dem Programm. Während das „Y3K“-Team ohne jeden Druck voraussichtlich dennoch am Finalrennen am Sonnabend (12. September) teilnehmen wird, geht es für viele anderen noch um die entscheidenden Punkte. Die „Visione“ von „SAP“-Gründer Hasso Plattner (Walldorf) kämpft in der Gruppe Cruiser/Spirit um Tradition hinter der ebenfalls vorzeitigen Gesamtsiegerin „Velsheda“ punktgleich mit der „Hamilton II“ (beide aus Großbritannien) um Rang zwei.

Zwischenstand nach dem dritten Wettfahrttag des Maxi Yacht Rolex Cup in Porto Cervo/Italien: Platz, Bootsname, Eigner, Nation, R1-R2-R3-R4-R5-R6, Punkte (Alle Resultate >)

Mini-Maxi Racing
1. Ràn, Niklas Zennstrom, GBR, (4-)2-3-2-1-1, 9.0
2. Alfa Romeo, Neville Crichton, NZL, 3-4-2-1-2(-6), 12.0
3. Luna Rossa, Maestrale Holding, ITA, 2-3(-7)-4-5-2, 17.0

5. Container, Udo Schütz, Selters, 7-(DNC-)1-5-8-3, 24.0

Wally
1. Y3K, Claus-Peter Offen, Hamburg, 3-1-1-2-3, 10.0
2. Open Season, Thomas Bscher, Köln, 2-3-2-6-2, 15.0
3. J One, Jean-Charles Decaux, FRA, 1-2-5-4-5, 17.0

Cruising/Spirit of Tradition
1. Velsheda, Tarbat Investment Ltd, GBR, 1-1-1-1, 4.0
2. Hamilton II, Lockstock Ltd, GBR, 2-4-5-2, 13.0
3. Visione, Hasso Plattner, Walldorf, 5-3-2-3, 13.0

6. Hetairos, Otto Happel, 8-2-6-6 22.0
7. Saudade, Albert Büll, Hamburg, 6-6-DNC-8 30.0

Freitag, 11. September 2009

Deutsche Surfer beenden RS:X-Weltmeisterschaft in Top 20

11.09.09 - DSV / Der Sprung in die Top Ten ist den deutschen Surfern bei der RS:X-Weltmeisterschaft im künftigen Olympiarevier vor Weymouth (Großbritannien) nicht gelungen. Doch sowohl Toni Wilhelm (Baden-Württemberg) als auch Moana Delle aus Kiel konnten sich mit teilweise guten Einzelergebnissen nach insgesamt elf Wettfahrten in den Top 20 der Weltklassefelder behaupten.

Toni Wilhelm vom Windsurfclub Überlingen belegte mit 139 Punkten Platz 18 unter 105 Startern aus 35 Nationen. Damit bleibt der ehemalige Olympiastarter, Surfprofi und Sportstudent aus Kiel 2010 ohne Kaderzugehörigkeit, aber weiter auf Kurs Großbritannien. Wilhelm strebt seinen zweiten Olympiastart für 2012 an.

Weltmeister wurde der britische Olympia-Vierte Nick Dempsey (24 Punkte) mit eindrucksvollen 18 Zählern Vorsprung vor dem Israeli Nimrod Mashiah (42 Punkte). Bis zu Dempseys Triumph war sein Trainer Barry Edgington nicht nur der erste, sondern auch der einzige britische Surf-Weltmeister (1992) ­ im Ziel jubelten beide. Auf Platz drei surfte der Holländer Dorian van Rijsselberge (46 Punkte).

Moana Delle vom Segelklub Bayer Uerdingen surfte mit 127 Punkten auf Platz 19 im Feld der 60 Starterinnen aus=2 024 Ländern. Damit verpasste die 20 Jahre junge gebürtige Soesterin zwar den angestrebten Platz im B-Kader für die Saison 2010, bestätigte aber ihren C-Kader-Status.

Einen Doppel-Erfolg feierten Spaniens Surferinnen, die mit Marina Alabau (28 Punkte) und Blanca Manchon (36 Punkte) Gold und Silber holten. Bronze erkämpfte sich die Französin Charline Picon (44 Punkte).

ENDERGEBNIS
RS:X Weltmeisterschaft
Weymouth (Großbritannien)

MÄNNER
1. Nick Dempsey (GBR), 24 Punkte
2. Nimrod Mashiah (ISR), 42 Punkte
3. Dorian van Rijsselberge (NED), 46 Punkte
...
18. Toni Wilhelm (Kiel), 132 Punkte
...
50. Florian Freimüller , 316 Punkte
...
75. Christian Freimüller , 263 Punkte (Silberflotte)

FRAUEN
1. Marina Alabau (ESP), 28 Punkte
2. Blanca Manchon (ESP), 36 Punkte
3. Charline Picon (FRA), 44 Punkte
...
19. Moana Delle (Kiel), 127 Punkten

One Design Cup 2009 12./13. September SVK

11.09.09 - An diesem Wochenende findet bei der Segler Vereinigung in Kreuzlingen (SVK) der ONE DESIGN CUP 2009 statt. Die Wind-/Wetterprognosen stehen gut, dass wir an diesem Wochenende vor Kreuzlingen 6 spannende Wettfahrten auf hohem Niveau sehen werden!

Ursprünglich war geplant, dass X-99, 8m One Design und ESSE 850 fahren werden, leider haben die ESSE’s nicht ausreichend Meldungen generieren können, die meisten der ESSE 850 Eigner gehen wohl lieber YST-Regatta (Bodensee Quer) segeln, als sich im Feld der Einheitsklassezu messen. Peter Fritschi, Sportchef SVK.

Vorläufige Meldeliste >

Donnerstag, 10. September 2009

"Y3K" Spitze - "Open Season" und "Visione" Zweite

10.09.09 - Die deutschen Teilnehmer präsentierten sich am Mittwoch (9. September) zur Halbzeit des Maxi Yacht Rolex Cup im italienischen Porto Cervo glänzend aufgelegt, und segelten bei der Weltmeisterschaft der Maxiyachten gleich mehrere Podiumsplätze. Der Hamburger Reeder Claus-Peter Offen steuerte seine „Y3K“ zum zweiten Tagessieg und übernahm damit die Gesamtführung in der Wally-Division. Die „Open Season“ von Thomas Bscher mit dem dreimaligen Olympiasieger Jochen Schümann folgte sowohl im dritten Rennen als auch insgesamt auf Platz zwei. Gleiches gelang der Megayacht „Visione“ von Eigner und Steuermann Hasso Plattner (Walldorf) in der Gruppe Cruiser/Spirit of Tradition.

Nach ruppigen Bedingungen zum Auftakt hatten sich Wind und Wellen auf dem Mittelmeer vor Sardinien beruhigt. Mäßiger Wind erneut aus Nordost schränkte allerdings die Regattakursalternativen für die Wettfahrtleitung vom veranstaltenden Yacht Club Costa Smeralda ein. Lange Teilstrecken, eine dreiviertel Stunde mit halbem Wind (von der Seite), boten wenig taktische Varianten. „Da mussten wir uns zwischendurch schon mächtig konzentrieren und immer wieder neu motivieren, optimalen Trimm und Geschwindigkeit beizubehalten“, berichtete „Y3K“-Taktiker Thomas Jungblut (Hamburg).

Besonders wichtig war es aber auch, bei der einzigen längeren Kreuzstrecke hellwach zu sein, und den idealen Kurs in der schroffen Felsenwelt der Costa Smeralda zu finden. Das gelang Jungblut mit der Mannschaft außergewöhnlich gut. Gleich rund vier Minuten machten sie in 45 Minuten gut und holten den entscheidenden Vorsprung vor den Mitbewerbern heraus. Die „Open Season“ meisterte das Teilstück immerhin noch so gut, dass sie die von der Papierform her schnellere „Magic Carpet_“ von und mit Lindsay Owen-Jones (Großbritannien) im Kielwasser behielt und nach berechneter Zeit klar distanzierte. In der Gesamtwertung liegt die „Y3K“ mit fünf Punkten vor der „Open Season“ (7) und der „J One“ (8) von Jean-Charles Decaux aus Frankreich.

Nach einem rabenschwarzen Auftakt meldete sich die „Container“ von Udo Schütz aus Selters im Westerwald zurück. Nach einem Werftaufenthalt, bei dem eine Rumpfbeschädigung über Nacht repariert worden war, wurde das Schiff erst am Vormittag aus der sardischen Hauptstadt Olbia wieder nach Porto Cervo überführt. Und war sofort am Ball: Das erste von zwei Kurzrennen auf klassischem Am-Wind-/Vorwind-Kurs gewann die STP 65 berechnet fünf Sekunden vor der neuen Spitzenreiterin „Alfa Romeo“ von Neville Crichton aus Neuseeland. „Wir sind gut gestartet und souverän gesegelt“, fasste Steuermann Markus Wieser die Entstehung des Wunschergebnisses kurz und knapp zusammen, „das war nach den beiden verkorksten Tagen Balsam auf der Seele.“

Beinahe hätte es auch im zweiten Kurzrennen wieder zu einer Topplatzierung gereicht. Doch als gegen Ende der Wettfahrt der Wind immer weniger wurde und einige Dreher einbaute, fiel die „Container“ von geschätzten zweiten Rang auf den fünften in der Endabrechnung zurück. Wieser: „Zwei kleine taktische Fehler taten ihr übriges.“ Die faustdicke Überraschung des Tages waren jedoch die beiden letzten Plätze der bis dahin nach zwei lupenreinen Tagessiegen ungeschlagenen „Luna Rossa“ aus Italien. Wieser erklärte dies mit den leichteren Winden und zwei schwachen Starts des brasilianischen Star-Duos Torben Grael und Robert Scheidt. „Das italienische und unser Boot sind reine nach der Klassenregel gebaute STP 65, die bei Leichtwind Nachteile gegen die IRC-optimierten Yachten haben“, so Wieser. Und der Maxi Yacht Rolex Cup wird nach IRC gewertet.

Im Kampf gegen die Uhr zog die imposante 45-Meter-Yacht „Visione“ an der Spitze des Felds einsam ihre Kreise. Dabei geraten die durchweg kleineren Konkurrentinnen schnell achteraus und nach dreieinhalb Stunden im Ziel beinahe außer Sicht zumal die fast gleich große „Saudade“ des Hamburgers Albert Büll wegen Problemen mit dem Hydrauliksystem im Hafen bleiben musste. So blieb Hasso Plattner nach einem fehlerfreien Rennen einmal mehr nur abzuwarten, wie lange die Gegner brauchen würden. 38 Minuten dauerte es, bis die historische J-Class-Yacht Velsheda (Großbritannien) da war, was ihr zum dritten überlegenen Einzelsieg reichte. „Das Boot bekommt nach IRC soviel Altersvergütung, dass wir es höchstens bei leichten Winden unter zehn Knoten schlagen könnten“, erklärte „Visione“-Taktiker Bouwe Bekking. Dann dürfte der relativ schwere Altbau gegen die modernen Hightechyachten Schwierigkeiten haben.

Am Donnerstag (10. September) legt der Maxi Yacht Rolex Cup einen Ruhetag ein. Die Fortsetzung folgt am Freitag um 11.30 Uhr. Die Finalrennen stehen am Sonnabend (12. September) auf dem Programm. Andreas Kling.

Zwischenstand nach dem dritten Wettfahrttag des Maxi Yacht Rolex Cup in Porto Cervo/Italien: Platz, Bootsname, Eigner, Nation, R1-R2, Punkte (Alle Resultate >)

Mini Maxi Racinga
1. Alfa Romeo, Neville Crichton, NZL, 3-4-2-1, 10.0
2. Ràn, Niklas Zennstrom, GBR, 4-2-3-2, 11.0
3. Bella Mente, Hap Fauth, USA, 2-3-7-4, 16.0

6. Container, Udo Schütz, Selters, 7-DNC-1-5, 22.0

Wally
1. Y3K, Claus-Peter Offen, Hamburg, 3-1-1, 5.0
2. Open Season, Thomas Bscher, Köln, 2-3-2, 7.0
3. J One, Jean-Charles Decaux, FRA, 1-2-5, 8.0

Cruising/Spirit of Tradition
1. Velsheda, Tarbat Investment Ltd, GBR, 1-1-1, 3.0
2. Visione, Hasso Plattner, Walldorf, 5-3-2, 10.0
3. Hamilton II, Lockstock Ltd, GBR, 2-4-5, 11.0

6. Hetairos, Otto Happel, 8-2-6 16.0
7. Saudade, Albert Büll, Hamburg, 6-6-DNC 22.0