Montag, 13. Juli 2009

Ölalarm auf dem Bodensee

13.07.09 - Hagnau/Bodenseekreis - Ein schillernder Kraftstofffilm sorgte am Sonntag, den 12. Juli 2009 in den späteren Abendstunden auf dem Bodensee vor Hagnau für einen größeren Einsatz der Freiwilligen Feuerwehren Hagnau, Friedrichshafen und Überlingen. Rund 800 Meter Ölsperren wurden noch in der Nacht ausgebracht.

Eine gemeinsame Erkundung von Einsatzleiter Edgar Bader und den beiden Kreisbrandmeisterstellvertretern Louis Laurösch und Andreas Löhle hatte ergeben, dass sich der Film geteilt hatte und sowohl im Bereich des Hagnauer Osthafens als auch vor einem Schilfgürtel zwischen der Uferpromenade und dem Hafen Kirchberg trieb. Die beiden bei den Freiwilligen Feuerwehren Friedrichshafen und Überlingen eingerichteten Ölwehrstützpunkte des Landes Baden-Württemberg brachten daraufhin vier Arbeitsboote vom Hafen Kirchberg aus zu Wasser und installierten sowohl im Bereich des Hafens als auch vor dem Schilfgürtel Ölsperren. Die Feuerwehr Hagnau unterstützte die Maßnahmen von der Landseite her. Die Leiterin des zuständigen Amts für Wasser- und Bodenschutz des Landratsamts Bodenseekreis, Iris Steger, war ebenfalls nach Hagnau gekommen und beriet die Einsatzleitung.

Der Einsatz der Freiwilligen Feuerwehren, die insgesamt rund 800 Meter Ölsperren legten und mit 45 Mann vor Ort waren, dauerte bis gegen Mitternacht an. Gemeinsam mit der Wasserschutzpolizei kontrollierte Amtsleiterin Steger dann bei Tagesanbruch am Montag die Einsatzstelle, um nötigenfalls weitere Maßnahmen einzuleiten. Auf dem See vor Hagnau hatte sich der Kraftstofffilm jedoch zwischenzeitlich verflüchtigt, lediglich im Bereich des Osthafens musste noch eine Restmenge aufgenommen werden.

„Aufgrund der vergleichsweise geringen Mengen kann man eine Gefährdung des Trinkwasserspeichers Bodensee ausschließen“ gab Iris Steger zwischenzeitlich Entwarnung. Gleichwohl werde man die gezogene Wasserproben analysieren, um nähere Erkenntnisse über die Art des Kraftstoffs zu erhalten und damit weitere Rückschlüsse ziehen zu können. Die Ursache der Gewässerverschmutzung ist indes noch unklar. Die Ermittlungen der Polizei dauern an. (Bilder: Gorber)


Die Wasserschutzpolizei erkundete den Umfang des schillernden Kraftstofffilms, der am Sonntagabend vor Hagnau entdeckt wurde.


Lagebesprechung mit den Kreisbrandmeisterstellvertretern Louis Laurösch, Andreas Löhle, weiteren Führungskräften und Bürgermeister Simon Blümcke auf der Uferpromenade.


Vom Kirchberger Hafen aus wurden die Arbeitsboote gewassert, die Ölsperren zum Schutz des Schilfgürtels und vor dem Osthafen installierten.

Stare, Stars und Sternstunden der Rolex Baltic Week in Kiel

13.07.09 - Zur feierlichen Siegerehrung der Rolex Baltic Week 2009 erklang die brasilianische Nationalhymne, und 178 Teilnehmer huldigten den Stars der Stare mit stehenden Ovationen. Neue Segeleuropameister in der ältesten olympischen Bootsklasse wurden Robert Scheidt und Bruno Prada. Die Silbermedaillengewinner von Qingdao 2008 revanchierten sich in Kiel-Schilksee für das verpasste "Gold" vier Zähler vor den Olympiasiegern Iain Percy und Andrew Simpson aus Großbritannien, die punktgleich mit den Schweden Fredrik Lööf und Johan Tillander auf Rang zwei kamen. Mit einem überraschenden Tagessieg in der achten und letzten Wettfahrt krönten die Lübecker Johannes Babendererde und Timo Jacobs eine starke Leistung und wurde als Gesamt-Fünfte beste deutsche Crew hauchdünn hinter den Schweizern Flavio Marazzi und Enrico de Maria.

Die Starboot-EM der Rekorde - von 98 gemeldeten Booten waren 89 am Start, soviel wie nie zuvor - endete am fünften Wettfahrttag mit einen Fotofinish, wie es Hitchcock nicht spannender hätte filmen lassen können. Ganze fünf Punkte trennten die drei Top-Teams vor dem entscheidenden Rennen. Und am Ende segelten sie im Sekundentakt über die Ziellinie. Angeführt von Babendererde/Jacobs folgten Lööf/Tillander vor Scheidt/Prada sowie Percy/Simpson und Erinnerungen an das Medaillenrennen der Spiele von China wurden wach.

Die strahlenden Sieger aus Südamerika, die europaweit für Verwirrung sorgten, weil die weltoffene Starbootklasse kontinentale Titelträger von überall zulässt, genossen das Blitzlichtgewitter im feinen Ambiente der Rolex Baltic Week. Scheidt und Prada erhielten nicht nur die Oskar Meier-Trophäe sondern jeder eine edle Armbanduhr des Modells Rolex Submariner Date. "Es war eine großartige Regatta mit den härtesten Rennen seit August 2008", so der Steuermann, "viel Wind und starke Gegner verlangten uns auf dem Wasser alles ab." Die Überlegenheit der Crews auf den Podiumsplätzen beeindruckte auch die Verfolger. "Ab Platz vier beginnt bereits die Silberflotte", meinte Johannes Babendererde. Mehr als 40 Punkte separierten das unglaubliche Trio vom "Rest der Welt".

"Wir drei puschen uns gegenseitig bis ans Limit", versuchte Fredrik Lööf eine Erklärung für die Zwei-Klassen-Gesellschaft der Stare, "das stachelt alle regelrecht an." Obwohl er sich wieder "nur mit Bronze" zufrieden geben musste, weil er in der detaillierten Endabrechnung einen vierten Platz weniger als Percy/Simpson zu Buche stehen hatte, war der Steuermann zufrieden. Lööf: "Mit einem neuen Vorschoter sofort wieder in der absoluten Weltspitze mitzumischen, verblüfft mich selbst."

Scheidt/Prada hatten mit drei Tagessiegen und drei vierten Plätzen erst vor dem Finaltag die knappe Gesamtführung von Percy/Simpson übernommen. Doch dann patzten die Brasilianer im vorletzten Rennen als 30. "Wir mussten den Aussetzer aus den Köpfen bekommen", so Scheidt, und das gelang dem zweimaligen Rolex-Weltsegler des Jahres bravourös. Clever und abgebrüht in einer unvergleichlichen Profimanier behielten die Südamerikaner die Nerven. Die härtesten Verfolger aus Großbritannien wurden konsequent abgedeckt.

"Wir haben nicht nur zum Schluss, sondern die ganze Woche einige taktische Fehler gemacht und hätten es auch nicht verdient gehabt, hier zu gewinnen", resümierte Iain Percy eine Regatta, in der sie nach einer langen Trainingspause konstant unter den besten Drei der Gesamtwertung standen. Der Europameister von 2005 schaffte mit seinem Stammvorschoter quasi aus dem Stegreif Topplatzierungen am Fließband.

Bis dahin ist es für die einheimischen Hoffnungsträger noch ein Stückchen, doch zwei Crews unter den Top Sechs untermauert, dass die so genannte Königsklasse schon immer eine deutsche Domäne war. Babendererde und Jacobs haben nicht zuletzt durch ihren Tagessieg am Ende und einen zweiten Platz zu Beginn Kontakt zur Weltspitze aufgenommen. Dass sie beinahe drittbeste Europäer geworden wären, was die A-Kader-Förderung des Deutschen Segler-Verbands (DSV) ab 2010 bedeutet hätte, trübte deren Bilanz nicht. "Natürlich hätten wir das gerne in Kiel klar gemacht", meinte Johannes Babendererde, "aber aufgeschoben ist ja nicht aufgehoben." Ärgerlich für die Youngster: Den vor ihnen platzierten Schweizern drohte noch eine Disqualifikation wegen Vorfahrtsverletzung, doch die benachteiligten Portugiesen Afonso Domingos und Rocca Leone verzichteten an Land letztlich darauf, den angekündigten Protest einzureichen.

Henning Winter, Vorsitzender des veranstaltenden Kieler Yacht-Clubs, würdigte bei der Preisverteilung auch die Titelverteidiger Robert Stanjek und Markus Koy aus Berlin und Hamburg, die als Sechste zwei Zähler hinter ihrer nationalen Konkurrenz ebenfalls mit Silber-Tellern aus dem Hause "Robbe Berking" ausgezeichnet wurden. Vor dem Schlusstag waren die Vorjahressieger noch drittbeste Europäer gewesen, hatten jedoch mit Platz 31 im vorletzten Rennen entscheidende Punkte eingebüßt. Ende Juli gibt es die nächste Chance auf eine A-Kader-Qualifikation bei der WM in Varberg/Schweden. Der Kieler Yacht-Club, erstmals Gastgeber der Rolex Baltic Week, durfte sich wiederum bereits gewiss sein, in jeder Hinsicht eine weltmeisterliche Regatta abgeliefert zu haben.

Endstand der Rolex Baltic Week / Starboot-Europameisterschaft 2009
1. Robert Scheidt/Bruno Prada (Brasilien) 18 Punkte
2. Iain Percy/Andrew Simpson (Großbritannien) 22
3. Fredrik Lööf/Johan Tillander (Schweden) 22
4. Flavio Marazzi/Enrico de Maria (Schweiz) 63,5
5. Johannes Babendererde/Timo Jacobs (Lübeck) 64
6. Robert Stanjek/Markus Koy (Berlin/Hamburg) 66
7. Mark Mendelblatt/Mark Strube (USA) 69
8. Xavier Rohart/Pierre Alexis Ponsot (Frankreich) 56
=
23. Johannes Polgar/Tim Kröger (Hamburg) 145
=
28. Alexander Schlonski/Fritjof Kleen (Rostock/Hamburg) 191
29. Alexander Hagen/Kai Falkenthal (Hamburg/Kiel) 193

Babendererde/Jacobs überraschen mit EM-Platz 5

13.07.09 - Die Starboot-Flotte des Deutschen Segler-Verbandes (DSV) hat die Europameisterschaft vor Kiel mit eindrucksvollen Ergebnissen beendet. Mit Johannes Babendererde und Timo Jacobs war das jüngste unter den olympisch ambitionierten deutschen Teams auch das beste. Die Lübecker, die für das NRV Olympic Team und den Lübecker Segler-Verein starteten, gewannen die achte und letzte Wettfahrt und belegten Platz fünf im weltmeisterlich besetzten Feld der 88 Starboote aus 27 Nationen.

“Wir haben noch niemals alle Starboot-Größen in einem Rennen schlagen können“, freute sich Vorschoter Jacobs. Die Mannschaft sitzt erst seit Februar 2009 in einem Boot. Johannes Babendererde hat drei Jahre Starboot-Erfahrung ins Team mitgebracht, Jacobs keine. Weil das Duo trotz seines furiosen Endspurts die Qualifikation für den DSV-A-Kader um einen halben Punkt verpasst hat, sollen die Kriterien nun bei der Weltmeisterschaft Anfang August im schwedischen Varberg erfüllt werden.

“Das ist ein wunderbares Ergebnis für die beiden“, freute sich die designierte DSV-Sportdirektorin Nadine Stegenwalner (Hamburg) für die Mannschaft, “ich habe=2 0schon vermutet, dass sie nach den letzten guten Ergebnissen hier vor Kiel punkten würden, doch auch ich war überrascht, dass es gleich so gut lief - meinen Glückwunsch!³ Auch die Titelverteidiger Robert Stanjek (Berlin) und Markus Koy (Hamburg) vom NRV Olympic Team beeindruckten Stegenwalner mit Platz sechs: “Whow, das war ein weiterer wichtiger Schritt in Richtung Jahreshöhepunkt Weltmeisterschaft und ganz sicher eine hervorragende Motivation dafür.“

Das drittbeste deutsche Team musste nach wechselvoller Serie mit Platz 23 zufrieden sein: Die Neueinsteiger Johannes Polgar und Tim Kröger aus Hamburg konnten nach Licht und Schatten erst am letzten Tag mit einem dritten Rang glänzen und ihre Möglichkeiten andeuten. “Ich hätte mir für die Mannschaft ein besseres Ergebnis gewünscht, aber die beiden segeln erst seit kurzem gemeinsam und sind neu im Starboot. Sie haben mit schönen Einzelergebnissen gezeigt, was in Zukunft möglich sein könnte.“

Eine schwarze Serie erlebten nach zuletzt herausragenden Ergebnissen Alex Schlonski (Rostock) und Frithjof Kleen (Berlin), die nach zwei Frühstarts und Materialpech mit Platz 28 nicht zufrieden waren. “Eine Serie zum Vergessen“, sagte Vorschoter Kleen, “das wollen und müssen wir bei der Weltmeisterschaft in Varberg besser machen.“ Stegenwalner, die sich als EM-Teilnehmerin auf dem Wasser ein genaues Bild vom Leistungspotenzial der DSV-Teams machen konnte, sagte: E2Diese beiden haben ebenfalls mit guten Einzelergebnissen gezeigt, was sie drauf haben. Sie sind als Team noch nicht lange dabei und es ist bei dieser Serie einfach nicht gut für sie gelaufen, aber da ist sicher noch einiges zu erwarten.“

Entsprechend gut fiel Stegenwalners Gesamtbilanz der Starboot-Europameisterschaft 2009 aus: “Unsere Starboote sind auf dem richtigen Kurs und kommen der Weltspitze immer näher. Richtig ist, dass die führenden drei Mannschaften aus Brasilien, Großbritannien und Schweden bei dieser Europameisterschaft eine Klasse für sich waren. Aber warum sollte sich diese Lücke nicht schließen lassen, wenn unsere Mannschaften weiterhin so gut zusammen arbeiten?“

Am Samstag Abend feierten die 176 Starbootsegler, Freunde und Organisatoren ihre Sieger im Olympiahafen von Kiel Schilksee. Für die Veranstalter vom Kieler Yacht-Club und Point of Sailing gab es viel Lob und Beifall für die herausragend organisierte Serie. Ex-Weltmeister und EM-Bronzemedaillen-Gewinner Fredrik Loof sagte: “Es war eine außergewöhnliche und herausragende Veranstaltung ­ mein Kompliment an die Veranstalter.“

Der zweimalige Laser-Olympiasieger Robert Scheidt und sein Vorschoter Bruno Prada haben die Offene Starboot-Europameisterschaft vor Kiel gewonnen, bei denen dem traditionellen Reglement zur Folge auch Mannschaften aus Übersee Titelträger werden können. Die Brasilianer verwiesen ihre Dauer-Rivalen und Starboot-Olympiasieg er Iain Percy und Andrew Simpson am Finaltag auf Platz zwei. Bronze sicherten sich nach acht Wettfahrten bei mittleren bis starken Winden Ex-Weltmeister Fredrik Loof und sein neuer Vorschoter Johan Tillander aus Schweden.

“Es war eine spannende, sehr intensive Serie, die viel Spaß gemacht hat“, sagte Scheidt, der bei den Olympischen Spielen in China im vergangenen Jahr seine zweite Silbermedaille im Starboot gewann. Rivale Percy, der Scheidt in China bezwang, sagte: “Wir haben seit den Olympischen Spielen nicht mehr gesegelt, waren keinen Tag im Fitness-Studio und sind erst zur Kieler Woche wieder eingestiegen. Dafür lief es diese Woche doch sehr gut für uns.“ Das Spitzentrio bildete auf der Kieler Förde mit 18, 22 und 22 Punkten auf dem Abschlusskonto eine Klasse für sich. Die viertplatzierten Schweizer Flavio Marazzi und Enrico de Maria beendeten die Serie mit 63.50 Zählern und deutlichen 41.5 Punkten Rückstand auf Platz drei.

ENDSTAND STARBOOT EUROPAMEISTERSCHAFT 2009
1. Robert Scheidt/Bruno Prada (Brasilien), 18 Punkte
2. Iain Percy/Andrew Simpson (Großbritannien), 22 Punkte
3. Fredrik Loof/Johan Tillander (Schweden), 22 Punkte
4. Flavio Marazzi/Enrico de Maria (Schweiz), 63,50 Punkte
5. Johannes Babendererde/Timo Jacobs (Lübeck, NRV Olympic Team), 64 Punkte
6. Robert Stanjek/Markus Koy (Berlin/Hamburg, NRV Olympic Team, 66 Punkte
=
23. Johannes Polgar/Tim Kröger (Hamburg, NRV Olympic Team), 145

Güttingen: Ein weiterer Motor entwendet

13.07.09 - Wie die KAPO Thurgau mitteilte, sind einige Aussenbordmotoren im Hafen Zollershus Güttingen entwendet worden. Nun hat am Samstag ein Besitzer auf dem Trockenplatz festgestellt, dass sein Motor, der mit einer Kette gesichert war, auch weg ist.

In diesem Zusammenhang bitte die KAPO TG um Mithilfe:
Wer Angaben zur Täterschaft machen kann oder Beobachtungen gemacht hat, wird gebeten, sich beim Kantonspolizeiposten Altnau unter der Nummer 0041 (0)71 221 42 60 zu melden.

Stadtmeisterschaft der Segler

13.07.09 - Stadtmeister kommt aus FischbachThomas Münzer gewinnt Stadtmeisterschaft der Segler.

Friedrichshafen - (st) Zwei Windstärken, kaum Wellen - bei solchen Bedingungen sind die Jollenkreuzer des WVF kaum zu schlagen. Und so gewann auch eine Jollenkreuzerbesatzung die gemeinsame Stadtmeisterschaft der vier Friedrichshafener Segelclubs, die am Samstag vom Segel-Motorboot-Club Friedrichshafen (SMCF) ausgerichtet wurde.

Die Friedrichshafener Stadtmeisterschaft der Segler wurde im Jahr 2005 vom SMCF erstmals organisiert, seither haben alle vier Segelclubs in Friedrichshafen – ESV, SMCF, WVF und WYC – diese Regatta einmal ausgerichtet. In diesem Jahr war wieder der SMCF an der Reihe und Sportwart Thomas Haug konnte bei der Steuermannsbesprechung 27 Schiffe und ihre Besatzungen begrüßen. Die gute Zusammenarbeit zwischen den Clubs zeigt sich daran, dass Harry Belz vom WYC als Wettfahrtleiter einsprang.

Um Punkt 10:00 ertönte der Startschuss und die Boote machten sich auf die Regattastrecke nach Immenstaad/Kippenhorn und wieder zurück. Taktisch gab es wenige Optionen, da der Wind relativ konstant wehte - nach Immenstaad wurde hochgekreuzt und unter Spinnacker zurückgesegelt. Die nahezu idealen Bedingungen ermöglichten es, dass das erste Schiff schon nach weniger als zwei Stunden wieder im Ziel war. Aber auch der Letzte war nur knapp eine Stunde später im Ziel, was für die Leistungsdichte der Segler spricht.

Die Wertung erfolgte in drei Klassen nach der Yardstickklasse. In der Klasse III siegte Rolf Egner vom WVF vor Volker Volkmer (SMCF) und Traudl Böck (WVF). In der Klasse II waren drei konventionelle Jollenkreuzer vom WVF erfolgreich, die „Tante Anna“ von Dietrich Maag vor „Phoenix“ von Kurt Meister und Klaus Bender auf der „Alkestis“. Den WVF-Hattrick vollständig machten in der Yardstickklasse I drei 20er Jollenkreuzer in der modernen Rennversion, die eine kleinere Vermessungszahl haben. Thomas Münzer mit seiner „KAA“ siegte nicht nur nach Verrechnung, sondern war auch erstes Schiff im Ziel. Zweiter war Frank Böttcher auf „Sandy“, Dritter Heiko Leubecher auf „Jenny“.

Der eigentliche Stadtmeister wird anhand einer Berechnung über alle Klassen ermittelt, und auch hier konnten sich die 20er Jollenkreuzer vom Wassersportverein Fischbach an die Spitze setzen. Stadtmeister Thomas Münzer folgten die anderen fünft 20er Jollenkreuzer, wobei bemerkenswert ist, dass sich in der gemeinsamen Liste die beiden Erstplatzierten der Klasse II auf den Silber- und den Bronzeplatz schieben konnten.

Ergebnisse der Stadtmeisterschaft 2009 >


Start! 27 Segelboote starten nach Immenstaad auf der Stadtmeisterschaft der Segler (Bild st)


Die Sieger v.l.: Rolf Egner (Yardstick III), Thomas Münzer (Yardstick I), SMCF-Präsident Hans-Peter Benz und Dietrich Maag (Yardstick II) (Bild st)

Freitag, 10. Juli 2009

INTERBOOT 2009 setzt auf den Spaßfaktor Wassersport

10.07.09 - Trends der Saison 2010 in acht Messehallen – Sonderschau Hightech-Yachten – Testmöglichkeiten und Sportevents am Hafen – Neu: KITEWORLD EUROPE am zweiten Messewochenende.

INTERBOOT 2009 setzt auf den Spaßfaktor Wassersport
Friedrichshafen – „Rein ins pure Wassersportvergnügen“ heißt es auf der 48. INTERBOOT in Friedrichshafen. Vom 19. bis 27. September 2009 können die Besucher auf dem Messegelände und im INTERBOOT-Hafen die Neuheiten der kommenden Saison sehen und testen. „Bei der INTERBOOT setzen wir ganz auf den Spaßfaktor Wassersport“, erklärt INTERBOOT-Projektleiter Dirk Kreidenweiß. „Wir möchten so viele Besucher wie möglich aufs Wasser bringen, um sie von dieser Art der Freizeitbeschäftigung zu begeistern.“

Wassersport in all seinen Facetten zeigen rund 500 Aussteller aus 25 Ländern in acht Hallen. Im INTERBOOT-Hafen am Bodensee können die Neuheiten zudem nicht nur betrachtet, sondern auch gefahren werden. „Gerade in wirtschaftlich schwieriger Situation ist es wichtig, als Messeveranstalter in die Branche zu investieren, mit den Ausstellern an einem Strang zu ziehen und den Wassersport erlebbar zu machen“, betont Messegeschäftsführer Klaus Wellmann. „Daher beziehen wir den nahe gelegenen Bodensee wieder mit ein und verwandeln ihn in ein Testgelände. Im INTERBOOT-Hafen stellen zahlreiche Aussteller rund 100 Boote für eine Probefahrt bereit, was bei den Besuchern immer größeren Zuspruch findet.“ Mit ihrem Standort im kaufkräftigen Dreiländereck Schweiz, Österreich und Deutschland ist die Wassersport-Ausstellung zudem eine wichtige internationale Plattform für den Verkauf von Schiffen und Booten ans Mittelmeer.

Marktüberblick und Wassersport-Erlebnis
Segel- und Motoryachten, Elektroboote, Schlauchboote, Jollen, Kanus, Kajaks, Motoren, Elektronik, Ausrüstung und Zubehör: Europas führende Marken wie beispielsweise Bavaria, Bénéteau, Dufour, Elan, Hallberg-Rassy, Jeanneau, Nimbus, Sessa, Sunbeam oder Windy, sind in Friedrichshafen durch Hersteller, Importeure oder Händler vertreten und bieten den Besuchern einen umfassenden Marktüberblick. Eine Sonderschau von exklusiven Einzelstücken zeigt aktuelle Technologien und Designs, die zum Träumen verführen. Urlaubslust weckt der Maritime Reisemarkt, die Welt unter Wasser lockt im Tauch-Center und der Messe-See verwandelt sich zum Wassersportrevier für Kinder mit zahlreichen Aktionen zum Ausprobieren und Mitmachen. PS-starke Boote werden auf dem Bodensee vor der Uferpromenade bei den beiden Show-Wettbewerben Liquid Quarter Mile und Thundercat-Racing Gas geben.

Trendsportart Kitesurfen
Die Trendsportart Kitesurfen bekommt eine eigene Plattform und präsentiert sich erstmals im Rahmen der „KITEWORLD EUROPE“ am zweiten Messe-Wochenende von Freitag, 25. bis Sonntag, 27. September 2009. Auf dem Messe-Event in Halle A6 können sich die Besucher über die Wassersportart informieren und erhalten von Profis Anschauungsunterricht.
Fun auf dem Wasser
Surfer, Kiter, Wasserskifahrer und Wakeboarder treffen sich alle neun Tage lang in Halle A5. Hier finden die Fans der Funsportarten ein umfangreiches Angebot an Ausrüstung, Zubehör und Bekleidung. Die Chill-Area mit dem Coca-Cola Beach-Club ist der Szenetreffpunkt, um sich über die neuesten Trends, Tipps und Tricks auszutauschen. An beiden INTERBOOT-Wochenenden lockt der Wakeboard Jam am Messe-See wieder einige Talente nach Friedrichshafen, die ihre Sportart präsentieren und ihr Können unter Beweis stellen.

Bootsbaukunst zwischen Klassik und Moderne
Die hohe Kunst des Bootsbauens zeigt der Gemeinschaftsstand der Bodenseewerften in Halle A3. Ein „75er Nationaler Kreuzer“ wird von der Bootswerft Michelsen im Laufe der Messe in traditioneller Handwerksart neu aufgeplankt. Hightech präsentiert die Bootswerft Speedwave mit ihrem neuen Daysailer. Dieser wurde letztes Jahr auf der INTERBOOT als Modell präsentiert, nun feiert er in voller Größe Premiere auf dem Stand.

Hightech-Yachten im INTERBOOT-Hafen
Exklusive Einzelstücke zeigt eine Sonderschau von „One-Off-Hightech-Yachten“ im INTERBOOT-Hafen. Direkt neben den ausgestellten Oldtimer-Booten spannt die Ausstellung den Bogen von der Vergangenheit in die Moderne und präsentiert aktuelle Technologien und Baustoffe, wie beispielsweise Kohlefaser.

Mit „KISS-Booten“ in den Wassersport einsteigen
Einsteigen und Losfahren: Schlauchboote, Jollen, sowie Kajaks und Kanus stehen am INTERBOOT-, Gondel- und Yachthafen für Testtörns zur Verfügung. „Nach dem Motto KISS – „Keep it small and simple“ – möchten wir allen Einsteigern zeigen, wie leicht und unkompliziert es ist, auf dem Wasser seine Freizeit zu genießen“, erklärt Dirk Kreidenweiß das Konzept.

Probefahrt auf dem Bodensee
Damit kaufinteressierte Besucher ihr Boot vor dem Erwerb auf Herz und Nieren testen können, stellen zahlreiche Hersteller rund 100 verschiedene Schiffe für eine Probefahrt im INTERBOOT-Hafen bereit. Das Areal ist täglich kostenlos bis 19 Uhr zugängig und durch Bus-Shuttles mit dem Messegelände verbunden. Auch wer den Abend in gemütlicher, maritimer Atmosphäre am Seeufer ausklingen lassen möchte, ist hier richtig.

Power-Shows auf dem Wasser
Fans von PS-starken Motorbooten dürfen sich auf zwei Highlights vor der Friedrichshafener Uferpromenade freuen: Beim Publikumsmagnet Liquid Quarter Mile demonstrieren täglich (außer Mittwoch und zweiter Messe-Sonntag) zwischen 17 und 19 Uhr schnelle Boote auf der Viertelmeile ihre Leistungsstärke in einem spannenden Duell.

Neu in diesem Jahr ist das „Thundercat-Racing“. Die Boote werden mit hohen Sprüngen über Wellen und rasanter Beschleunigung alle Blicke auf sich ziehen. Die Crew besteht aus zwei Personen: einem Fahrer und einem Co-Piloten. Geschicklichkeit, das Zusammenspiel der Piloten, aber auch ein gutes Auge für die Wellen entscheiden über den Erfolg bei diesem Show-Wettbewerb, den die Besucher am ersten INTERBOOT-Wochenende vor der Uferpromenade mitverfolgen können. Die INTERBOOT Trophy und der BodenseeCup der MS 11 Motorboote gehören ebenfalls zum Hafen-Programm.

Sprung in die Unterwasserwelt
Die Unterwasserwelt eröffnet sich den Besuchern in Halle A4. Händler, Tauchschulen und Tauchdestinationen, Vereine und Verbände bieten Tauch-Ausrüstung und -Zubehör, Beratung und Information. Hier trifft sich die Tauchszene aus Deutschland, Österreich und der Schweiz zum Erfahrungsaustausch. Alle Interessierten können beim Sprung ins Tauchbecken unter Anleitung die Unterwasserwelt kennen lernen. Als Ansprechpartner stehen der Württembergische Landesverband für Tauchsport und der Badische Tauchsportverband zur Verfügung. Im Tauchtank finden täglich Demonstrationen zu den verschiedenen Tauchdisziplinen statt.

Maritimer Reisemarkt weckt Lust auf Urlaub
Über die schönsten Reiseziele für Wassersportler informiert der Maritime Reisemarkt in Halle A4. Ob Segeltörns, Tauchkurse, Flussfahrten oder Motorboot-Touren in Deutschland, Europa oder weltweit – eine Fülle von Reiseanbietern, Ländern und Regionen stellen die schönsten Urlaubsgebiete und Wassersportreviere vor. Erstmals laden die Karibik- und Südsee-Destinationen zu einem Kochevent ein und bereiten gemeinsam mit den Besuchern exotische Gerichte aus Übersee zu. Das Charterforum mit maritimem Reisemarkt berät kompetent und neutral, welches Revier welchen Ansprüchen gerecht wird und unterstützt bei der individuellen Planung der Urlaubstage.

Plattform für nautische Schweiz
Schweizer Präzision und Design zeigen die Aussteller der stärksten ausländischen Nation der Wassersport-Ausstellung auf dem großen Gemeinschaftsstand in Halle B1. Boesch Motorboote (Kilchberg), Brunnert-Grimm (Gottlieben), Hochmuth Bootsbau (Stansstad) und War Bootbau & Boothandel AG (Adligenswil) sind nur einige der Traditionsunternehmen, die schon seit Jahren Anziehungspunkte der Besucher aus der Schweiz sind. Traditionell haben alle Schweizerinnen am INTERBOOT-Donnerstag freien Eintritt. Besonderes Highlight: Die amtierende Miss Schweiz hat ihren Besuch bereits angekündigt. Für die Anreise steht wieder das Kombi-Ticket bereit, das die Bahnfahrt nach Romanshorn, die Fähre nach Friedrichshafen und den Transfer zur Messe sowie den um zehn Prozent ermäßigten INTERBOOT-Eintritt beinhaltet.

Junge innovative Firmen zeigen kreative Produkte
Kreative Ideen sind der Schlüssel für die Zukunft. Auf einem Gemeinschaftsstand präsentieren junge, innovative Unternehmen ihre Neuentwicklungen. Gefördert werden die zehn Aussteller vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie, die Messe Friedrichshafen hat für die Unternehmen den Stand bereitgestellt.

Wassersportrevier für Kinder
In ein abwechslungsreiches Wassersportrevier für den Nachwuchs verwandelt sich der 4700 Quadratmeter große Messe-See. Dort können Kinder bis 10 Jahre erste Erfahrungen auf dem Wasser sammeln, das Messe-See-Patent im Schlauchbootfahren ablegen und damit den ersten Schritt zum echten Schifferpatent machen. Beim integrativen Mini12er Segeln können die kleinen Messegäste ebenfalls selbst das Steuerruder in die Hand nehmen und gemeinsam mit Behinderten in unkenter- und unsinkbaren Yachten den Messe-See durchkreuzen. Zusätzlich ist der messeeigene maritime Kindergarten beim Hallenübergang A2/A3 täglich geöffnet.

Wassersport-Erlebnistage für Jugendliche
Zwei erlebnisreiche Tage auf und unter Wasser bietet das INTERBOOT-Jugendlager am 26. und 27. September 2009. Tauchen, Wakeboarden, Segeln oder eine rasante Fahrt mit dem Motorboot unternehmen – bereits zum achten Mal hat die INTERBOOT ein spannendes Programm für Jugendliche zwischen zwölf und 18 Jahren zusammengestellt. „Die aktive Nachwuchsförderung ist uns ein besonderes Anliegen“, erklärt Projektleiter Dirk Kreidenweiß. „Gemeinsam mit den Vereinen und Verbänden setzen wir alles daran, der Jugend den Spaß am Wassersport zu vermitteln.“ Dieses Jahr erwartet das INTERBOOT-Team wieder rund 100 Teilnehmer aus ganz Süddeutschland, Österreich und der Schweiz.

Öffnungszeiten
Die INTERBOOT ist von Samstag, 19. bis Sonntag, 27. September 2009 täglich von 10 bis 18 Uhr geöffnet; der Messehafen täglich bis 19 Uhr. Kostenlose Bus-Shuttles bringen die Besucher vom Flughafen, Bahnhof, Fährhafen, Messe-Hafen und den Parkplätzen zum Messegelände und zurück. Weitere Infos unter http://www.interboot.de/. Hallenplan >

Schiffsmotoren gestohlen

10.07.09 - GÜTTINGEN (kapo) Unbekannte Täter haben in den letzten Tagen im Hafen von "Zollershus" Güttingen mehrere Schiffsmotoren entwendet. Die Polizei sucht Zeugen.

Die Diebstähle ereigneten sich vermutlich zwischen Dienstagabend und Donnerstagabend. Die unbekannten Täter verschafften sich im Hafen von Güttingen Zugang zu mehreren und entfernten dort die Aussenbordmotoren. Diese dürften mit einem Fahrzeug abtransportiert worden sein. Das Deliktsgut hat einen Wert von mehreren tausend Franken.

Zeugenaufruf:
Wer Angaben zur Täterschaft machen kann oder Beobachtungen gemacht hat, wird gebeten, sich beim Kantonspolizeiposten Altnau unter der Nummer 0041 (0)71 221 42 60 zu melden.

Donnerstag, 9. Juli 2009

LSC - Stark besuchte Mittwochsregatten

09.07.09 - Die große Serie der Mittwochsregatten in der Bregenzer Bucht ist für diesen Sommer zu Ende. 48 Schiffe sind in den vier Wettfahrten vom 13. Mai bis zum 8. Juli immer Mittwochs zwischen Lindau und Bregenz an den Start gegangen.

„Das ist ein tolles Ergebnis“, freut sich die Vorsitzende des Lindauer Segler-Clubs, Christine Holz „auch wenn es in diesem Jahr bei allen Wettfahrten etwas wenig Wind hatte“. Am besten mit den schwachen Winden ist Stephan Frank vom Lindauer Segler-Club LSC zurechtgekommen. Zwei zweite und ein dritter Rang reichten mit Abstand zum Gesamtsieg. „Das ist unglaublich, so einen riesigen Pokal habe ich noch nie in meiner Seglerlaufbahn gewonnen“, freute sich der Sieger bei der Preisverleihung, „und ich bin mit meinem Lacustre schon lange dabei“. Zweiter wurde Hans Peter Simma vom Bregenzer Segel-Club auf einer Modulo, auf dem dritten und vierten Platz folgen zwei Dynamic 35 vom LSC: Harald Störr und Thomas Ziegler.

Sechs Clubs der Bregenzer Bucht veranstalten die Mittwochsregatten gemeinsam, damit die Segler unter der Woche grenzüberschreitend eine ernsthafte Trainingsmöglichkeit haben: der LSC, der Lochauer Yacht-Club, der Bregenzer Segel-Club, der Yachtclub Bregenz, der Yachtclub Hard und der Yacht-Club Rheindelta. Vier der sieben ausgeschriebenen Wettfahrten konnten gesegelt werden, drei fielen dem Windmangel zum Opfer.

„Und im nächsten Jahr werden wir die Veranstaltung noch verbessern“, erklärt Max Renner, Präsident des Bregenzer Segel-Clubs bei der Siegerehrung: „wir werden eine Langstrecken- und Nachtwettfahrt bei den Mittwochsregatten einführen, da sind die Segler noch einmal gefordert“. Ein Vorschlag, der bei der Siegerehrung gut ankam, es gab donnernden Applaus. Stephan Frank.

Das Bild zeigt den Sieger-Lacustre 249 „Gropp“ bei einer Mittwochsregatta. Foto: Christa Diederich.

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Mittwoch, 8. Juli 2009

Bodenseeregion im Auftrieb - Aktuelle Besucherzahlen Januar - April

08.07.09 - Die aktuelle Statistik der Besucherzahlen liegt vor und weist der Bodenseeregion mit stark gestiegenen Ankunfts- und Übernachtungszahlen im April einen überragenden Start in die Saison aus.

So verzeichnet die Region Bodensee-Oberschwaben im Monat April einen Zuwachs von 19,9 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat. Die Zahl der Ankünfte stieg sogar um 20,1 Prozent. Noch deutlicher fielen die Zuwächse bei den Zahlen zu den Gästen aus dem Ausland aus. Hier stiegen die Ankünfte um 28,9 Prozent, die Übernachtungen um 27,6 Prozent. Gesamt betrachtet liegen die Zahlen für 2009 von Januar bis April nun bei einem leichten Plus von 1,1 Prozent bei den Ankünften und 1,3 Prozent bei den Übernachtungen.

Uhldinger Hafenfest 2009

08.07.09 - Auch in diesem Jahr erwartet Sie ein abwechslungsreiches Festprogramm. Höhepunkt bilden am Samstag, 25. Juli die Schrottregatta, die wohl verrückteste Regatta am Bodensee und das traditionelle Feuerwerk am Samstagabend.

Spektakulär geht es auch am Sonntag, 26. Juli beim Fallschirmspringen zu, wenn gegen 14.30 Uhr eine Vierer-Formation des Zoller-Hof-Teams unter Leitung von Klaus Schmabach in das Hafenbecken von Unteruhldingen springen wird. Tolle Preise können die Besucher am Sonntag bei der Tombola gewinnen.

LINSSEN EUROPEAN CHARTER NETWORK

08.07.09 - Vor Kurzem hat Linssen Yachts BV Verträge über die Lieferung neuer Charterschiffe nach Frankreich und Deutschland abgeschlossen. Damit wächst die Charterflotte in Europa im Frühjahr 2010 um fünf brandneue Schiffe vom Typ 34.9 AC sowie um zwei Schiffe vom Typ 40.9 AC der berühmten Linssen-Serie "9".

In Capestang am Canal du Midi (Languedoc-Roussillon) und in Vermenton am Canal du Nivernais (Bourgogne) können Frankreichfans sich ab sofort an Bord ihrer "eigenen" Grand Sturdy 34.9 AC entspannen. Die Charterflotte bei Trier an der Mosel wird um eine Grand Sturdy 40.9 AC erweitert. Von hier aus lässt sich die Schönheit der Mosel erkunden. Trier ist auch idealer Startpunkt für die berühmte "Sauerkraut-Tour" durch Luxemburg und das Elsass. Auch die Linssen-Flotte an der Müritz bekommt Zuwachs in Form einer neuen 34.9. Und auf der Insel Rügen und in Flensburg (in der Flensburger Förde an der dänischen Grenze) werden mit demselben Modell zwei neue Linssen-Charterstützpunkte eingerichtet. Möchten Sie Berlin einmal aus einer ganz anderen und einzigartigen Perspektive heraus erleben? Wir empfehlen eine Entdeckungstour auf der Spree, mitten durch das Zentrum der Hauptstadt, an Bord einer Linssen Grand Sturdy 40.9.

Das Linssen European Charter Network ist ein Zusammenschluss selbstständiger Charterunternehmen in Europa, die auf die Vermietung von Linssen-Yachten spezialisiert sind. Linssen-Charteryachten finden Sie in den Niederlanden, Frankreich, Deutschland, Slowenien und Kroatien.

Dienstag, 7. Juli 2009

35. Rettich Cup bei den JSR

07.07.09 - (ke) Melderekord mit 87 Booten beim 35. Rettich Cup, der unter dem Motto "Mittsommernacht Schweden" stand. Seglerinnen und Segler von 52 Yachten und 35 Jollen sowie Freunde und Interessierte am Segelsport kamen zum 35. Rettich Cup und haben mitgesegelt und mitgefeiert.

Am Samstag konnte Regattaleiter Stefan Bärthele (JSR) und sein erfahrenes Team für die Yachten eine Langsteckenwettfahrt und für die Jollen eine Dreieckswettfahrt bei zunächst schwachen Südostwind, später auf 2 Bft West drehenden Wind durchführen. "First Ship at Home" von der Langstreckenwettfahrt war die "Maluba" von Klaus Deggelmann mit Skipper Joachim Bärthele an der Pinne. Die gemeinsame Viereckswettfahrt am Sonntag konnte nach längerem Warten auf Wind in der schwülen Sommerhitze nicht mehr gesegelt werden.

Jollen an der LuvtonneIm Teilnehmerfeld der 35 Jollen wurde der Siegerpokal nach Meissenheim an den Rhein entführt. Günter Bökle von der SSCM auf einem 505er sicherte sich sein 1. Anrecht auf den Jollen Wanderpokal. Auf den 2. Platz kam Kurt Tennstädt von der Segler Vereinigung Gnadensse Allensbach (SVGA) auf seiner klassischen Gaffeljolle vor Harald Steiner (SV Dingelsdorf) auf seiner extremen Motte.

Die 52 Yachten wurden in zwei Wertungskategorien unterteilt
Yachten unter SpiIn der schnelleren Klasse Yachten 1 (bis Yardstickzahl 98) ging der Sieg und Pokal an Hans Neitsch mit Crew vom Wassersport Wäschbruck Radolfzell (WWRA) auf einem Lacustre. Die Streamline von Rainer Pohl vom Schluchsee (SCS) kam auf den 2. Rang. Auf Rang 3. folgte wie schon im letzten Jahr Christoph Dargel von der Allensbacher Segler Gemeinschaft (ASG) mit seiner eingespielten Familiencrew und war damit bestplatzierter Schärenkreuzer (22er).

Den einzigen Reichenauer Sieg holte sich Lothar Baron vom Yacht Club Insel Reichenau in der Wertungsgruppe Yachten 2 (ab Yardstickzahl 99). Mit seiner Varianta lag er berechnet knapp vor Heinz Obenauf (SVGA) auf einer Shannon. Auf dem 3. Platz folgte Ralf Maier von der ASG auf einem Vierteltonner.

Nach den Wettfahrten am Samstag wurde von den Jollenseglern wieder wie gewohnt reichlich aufgetischt. Markus Wedele und seine Küchencrew versorgten die vielen hunrigen Segler mit edlen Felchenfilets, Salaten und Gemüse.

Als Highlight des schwedischen Abends brachten die Mädels der JSR Jugendgruppe mit einer perfekt einstudierten Tanzeinlage nochmals Partystimmung ins Seglerzelt.

Am Sonntag bei der Siegerehrung dieser beliebten "Volksregatta" wurden jede Menge Pokale vergeben und jede Crew bekam noch eine reich gefüllte Reichenauer Gemüsekiste zur Verpflegung mit nach Hause.

Die Ergebnisse:
Yardstickgruppe Jollen / Yardstickgruppe Yachten 1 / Yardstickgruppe Yachten 2

Neue Windanzeige vom Bodensee

07.07.09 - Auf der 2. Indexseite ist unter "IBN-Sturm/Wind/Regen" hinter dem Pfeil ein neuer Link für die aktuelle Windanzeige auf dem Bodensee aktiviert. Die Anzeige umfasst die Region Rund um den Bodensee. Zudem sind auf dieser Seite noch weitere Links auf andere Gebiete vorhanden. Ihre IBN-Radaktion.

Freitag, 3. Juli 2009

Wetterkapriolen bei 39. Meersburger Pokalregatta der Folkeboote

03.04.09 - Am 20. Juni gingen vor Meersburg 17 gemeldete Folkeboote an den Start. Diese Regatta fand jetzt schon zum 39. Mal statt. Nächstes Jahr gibt es also ein 40-jähriges Jubiläum. Anlass für den Präsidenten vom Meersburger Yachtclub, Herrn Staatsmann, ein kleines Resümee zu halten. Damals waren es 18 Meldungen, „zu schönes Wetter“ und auch das „Laugele“ hat sich zu dieser Zeit schon als Startschiff bewährt. Die Bewirtung war noch nicht so perfekt wie heute, aber es gab einen rollenden Würstchenstand und „Heiße, Heiße“. Der Duft der Würstchen wehte über den See und die Konzentration der Regattateilnehmer lies aus diesem Grund zu wünschen übrig.

Dafür lies dieses Jahr das Wetter zu wünschen übrig und bereitete der Wettfahrtleitung mit Jens Lichtblau ganz schön Kopfzerbrechen die geplanten Regatten ordnungsgemäß durchzuziehen. Winddreher, aufkommende Gewitterwolken, Regen und Sonne es war alles dabei, außer durchhaltender, gleichmäßiger Wind.

Er löste das Problem aber souverän, wenn auch zum Teil mit einigen Verwirrungen und Irritationen bei den Regattateilnehmern, da er sofort auf Winddrehungen mit Bahnänderung oder Abbruch reagierte. Man hatte was zu tun und es wurde auf den 3 gestarteten up und down Kursen nicht langweilig. D.h. gestartet wurden natürlich mehr, da es einige Frühstarts gab. Aber letztendlich konnten auch 3 Wettfahrten beendet werden. Die Spitzenreiter lagen eng beieinander und man hätte sich am Sonntag noch 1 bis 2 Läufe gewünscht, denn es wäre spannend geworden. Aber außer zwei Versuchen kam nichts mehr zustande und die Regatta wurde um 11:00 Uhr abgeschossen. Ein guter Entschluss, denn trotz dunkler Wolken kam kein Wind mehr auf. Liane Willibald

Die glücklichen Gewinner:
Platz 1, Matthias Beck mit Reinhold Schrafft auf Palmström GER 184 vom YCSt.
Platz 2, Rainer Willibald, Liane Willibald, Gerhard Weiermann mit Hippo FG 705, YCG.
Platz 3, Peter Häusler, Gerhard Wohlbold und Ingo Deckel vom YCRA.
Platz 4, Tilmann Urbach, Jutta Urbach und Fritz Plonka, Wassersportverein Baldeney.

Donnerstag, 2. Juli 2009

Aktion mit IBN-Abo und Bodensee-Navigationskarte dazu gratis

03.07.09 - Abonnieren Sie jetzt das IBN-Magazin! Kostenlos erhalten Sie als Dankeschön dazu die Bodensee-Navigationskarten, wasserfest und formstabil Maßstab 1 : 50 000!

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Mittwoch, 1. Juli 2009

Team Holzer gewinnt in Kreuzlingen

01.07.09 - hos / Im Konstanzer Trichter versammelten sich am vergangenen Wochenende 15 H-Boote. Elf Schweizer und vier deutsche Mannschaften kamen zum Yachtclub Kreuzlingen zur Schwerpunktregatta der Schweizer H-Boot Klassenvereinigung. Sechs Schweizer Boote sind dazu extra an den Bodensee gereist.

Bei stark bewölktem Himmel variierte der Wind stark. Er reichte von unter einem bis zu knapp drei Beaufort aus westlichen Richtungen. Wettfahrtleiter Thedi Waibel gelang es dennoch drei Läufe durchzuführen, wovon er den zweiten abkürzte.

Das erste Rennen gewann das Team um den Konstanzer Sven Holzer von der Regatta-Crew Organisation (RCO) mit Sarah Holzer (RCO) und Moritz Krause (Württembergischer Yachtclub). Zweiter wurde Jürg Ganz vom Zürichsee vor Adi Gerlach vom Yachtclub Romanshorn. Im zweiten Lauf passierte Ivo Bryner aus Zürich als erster die Ziellinie. Ihm folgten George Kugler vom Vierwaldstätter See sowie das Team Holzer. Wettfahrt drei entschied wieder eine andere Mannschaft für sich. Die Crew von Gerhard Fuchs vom Bodensee Yachtclub Überlingen gewann das Rennen und ließ Cornelia Zech (Vierwaldstätter See) und Sven Holzer hinter sich.

Am Ende des Tages lag das Team Holzer als jüngste Mannschaft des Feldes an der Spitze der vorläufigen Rangliste. Dahinter lagen Fuchs und Bryner.

Das sommerliche Wetter verhinderte am Sonntag weitere Wettfahrten. Auch der Versuch um kurz nach 14 Uhr noch einen Lauf zu starten blieb erfolglos. Der Wind reichte nicht aus. Somit blieb es beim Ergebnis vom Samstag und die Mannschaft um Sven Holzer gewann die Kreuzlinger H-Boot-Regatta überlegen mit sieben Punkten bereits zum zweiten Mal in Folge. Auf den Rängen zwei und drei folgten Gerhard Fuchs mit elf und Ivo Bryner mit 15 Punkten. Die weiteren Bodenseesegler belegten die Plätze fünf, acht, neun, zwölf, 13, 14 und 15. Bestes Schweizer Boot vom Bodensee wurde Adi Gerlach auf Platz 5. Die Regatta verlief ohne Proteste. Ergebnis >

Dienstag, 30. Juni 2009

72. WARNEMÜNDER WOCHE vom 4.-12. Juli

Mehr als 2400 Segler aus 31 Nationen machen sich bereit, um in diesem Jahr vor Warnemünde an den Start zu gehen. Gut 650 000 Besucher werden an Land erwartet.

Der heiße Kampf um Weltmeistertitel, Deutsche Meisterschaften und Weltranglistenpunkte wird vom 4. bis zum 12. Juli ausgetragen. 25 verschiedenen Bootsklassen sind dann auf der Mecklenburger Ostsee unterwegs. Sportlich starten neben dem World-Cup der Raceboards erstmalig die "hanseboot Open Offshore" für seegängige Yachten. Der Laser Europa Cup sowie die Internationalen Deutschen Meisterschaften der Kielzugvögel, der olympischen Surfklasse RS:X Neil Pryde und Raceboards runden das Programm auf dem Wasser ab. Insgesamt tummeln sich mehr als 800 Boote zur 72. WARNEMÜNDER WOCHE auf den Bahnen. Und auch das Landprogramm kann sich sehen lassen.

Die traditionelle Segelveranstaltung an Ostdeutschlands schöner Küste verspricht den Teilnehmern nicht nur allerbeste Segelbedingungen und hochkarätige Wettfahrten, sondern auch eine ganz besonders familiäre Atmosphäre an Land. Für die Zuschauer ist der Mix aus Segelsport und vielfältiger Unterhaltung attraktiv – denn für Musik, Theater, Spiel und Spaß sowie zahlreiche kulinarische Köstlichkeiten ist wie immer gesorgt. Der Niege Ümgang eröffnet traditionell die Festwoche im Ostseebad Warnemünde und das kultige Rostocker Pilsener Waschzuberrennen rundet den Auftakt am 4. Juli (Sonnabend) an Land ab. Das Zentrum der kulturellen Veranstaltungen bleibt – wie auch in den vergangenen Jahren – die Bühne am Leuchtturm. Erstmalig wird hier die offizielle Eröffnung der Festwoche stattfinden. Neun Tage lang geben Musik und Unterhaltung, Sport und Spaß den Takt im Ort an.

Tradition bedeutet Bewährtes beizubehalten und nach Optimierungen zu suchen. Die WARNEMÜNDER WOCHE wird daher im 72. Jahr sowohl mit Klassikern als auch mit jeder Menge Neuerungen aufwarten. Bernd-Leopold Käther übernahm als Chairman die Leitung der Segelsportveranstaltung. "Wir freuen uns auf eine große internationale Beteiligung. Es wird, wie in jedem Jahr, aber auch eine echte Herausforderung, die großen Felder sauber über den Parcours zu bringen", so Käther. Auch sportlich erhält die WARNEMÜNDER WOCHE eine neue Spitze: Hauptwettfahrtleiter Ulrich Finckh hat die Koordination auf den acht Bahnen der 72. WARNEMÜNDER WOCHE übernommen. "Das Warnemünder Segelrevier ist das beste Segelrevier Deutschlands, dazu kommt eine traumhafte Atmosphäre im Alten Strom. Mein Beitrag soll eine gute Organisation auf dem Wasser sein", so Finckh, den viele Segler durch seine Regelkunde-Seminare und -Bücher kennen. "Ich sehe meine Aufgabe darin, dass die Wettfahrten auf allen Bahnen auf einem guten Niveau ablaufen und in sich ein harmonisches Ganzes ergeben", freut sich der Bayer auf seine neue Position.

Zu den großen sportlichen Highlights gehört der World-Cup der Surfer, genauer der Raceboard-Klasse. Diese mit langer Tradition behaftete Klasse, die bis in die Anfänge des Surfsports reicht, erfreut sich großer Beliebtheit und es werden bis zu 120 Teilnehmer aus aller Welt erwartet. Auch die Internationalen Deutschen Meisterschaften in den Surfklassen RS:X und Raceboard finden im Rahmen der 72. WARNEMÜNDER WOCHE vor Warnemünde statt. Der schon seit Jahren bewährte Laser Europa Cup zählt ebenso zu den seglerischen Höhepunkten und seinem Ruf folgen jährlich mehr als 200 Segler aus rund 20 Nationen. Besonders beliebt ist die Langstrecken-Wettfahrt "Bornholm Rund", die am 7. Juli startet. Gut 60 Yachten machen sich auf die anspruchsvolle, etwa 270 Seemeilen lange Strecke, die einmal um die dänische Insel und zurück nach Warnemünde führt. Ganz neu ins Leben gerufen wurde in diesem Jahr die "hanseboot Open Offshore" für Yachtsegler. Die Wettfahrtserie wird nach den IRC/ORC Regeln ausgesegelt und umfasst fünf Starts. "Die Serie ist bei uns herzlich willkommen. Ein besseres und anspruchsvolleres Revier gibt es in Deutschland kaum", so der Vorsitzende des Joersfelder Segel-Clubs und Chairman der WARNEMÜNDER WOCHE, Bernd-Leopold Käther. Und auch als bestes Surfrevier Deutschlands will Käther, genannt Poldi, die Warnemünder Küste präsentieren. Der große Surf-World-Cup der Raceboard Klasse findet dann am zweiten Sonnabend mit der Siegerehrung seinen Höhepunkt.

Mit dem traditionellen Shantychortreffen, dem Rostocker Pilsener Party Turm am Strand, dem Landestrachtentreffen und dem begehrten Drachenbootrennen geht am zweiten Wochenende die Veranstaltung auch an Land stimmungsvoll zu Ende.

Segelprogramm 72. WARNEMÜNDER WOCHE

Hunger/Kleiner gewinnen SAP 505er-EM

30.06.09 - Sechs deutsche Kieler Woche Siege im internationalen Teil - Jan von der Bank setzt auf Entzug.

Im 127. Jahr der Kieler Woche erfüllte sich Wolfgang Hunger den letzten noch offenen seglerischen Wunsch. Mit dem Gewinn der Europameisterschaft in der 505er-Klasse mit Julien Kleiner an der Vorschot krönte er sich zum Segelkönig von Kiel. Denn es war gleichzeitig sein 17. Erfolg in der Strander Bucht und damit Kieler-Woche-Rekord und der Glanzpunkt der diesjährigen Segelwettbewerbe. Daneben sorgten die Katamaran-Segler Detlef Mohr und Karen Wichardt (Hamburg) bei den Hobie 16 sowie die Brüder Helge und Christian Sach (Zarnekau) bei den F18 ebenso für deutsche Erfolge wie Contender-Ass Jan von der Bank (Eutin) und die Kielboot-Crews um Peer Kock (Hamburg) in der J24 und Christoph Nielsen (Berlin, Folkeboote).

Die Inszenierung bei der SAP-505er-EM hätte besser kaum sein können. Bis zum letzten Spigang war das Titelrennen offen, dann zog es die härtesten Hunger-Verfolger Jan Saugmann/Morten Ramsbæk (Dänemark) in einer Alles-oder-Nichts-Aktion auf die falsche Seite und der Weg war frei für Hunger/Kleiner, die mit einem Tagessieg zum Abschluss ihren Titeltraum zur Wirklichkeit werden ließen. Mit Daumen hoch gingen sie durchs Ziel, und Julien Kleiner strahlte: „Mit Boris Herrmann war ich bereits deutscher Meister, aber das ist mein erster internationaler Titel.“ Der dreimalige Weltmeister Wolfgang Hunger registrierte die Meisterschaft dagegen sehr gelassen.“ Jan Saugmann konnte seine Enttäuschung nicht verbergen: „Nach dem Sieg beim Pfingstbusch hatten wir auf den EM-Titel gehofft, und wenn man dann so nah dran ist, will man natürlich mehr“, sagte der Silbermedaillen-Gewinner, der 2007 den WM-Titel eingefahren hatte. Auf Platz drei landeten die 16-maligen Kieler-Woche-Sieger Jørgen und Jacob Bojsen-Møller aus Dänemark.

Strahlende deutsche Gesichter gab es auch noch in fünf anderen der insgesamt 14 internationalen Disziplinen auf den Dreiecksbahnen. Hobie-Ass Detlef Mohr holte bereits seinen achten Titel an der Förde. Trotz deutlichen Vorsprungs wollte er von einem leichten Sieg nichts wissen: „Auf dem Papier sah es einfacher aus, als es tatsächlich war. Vor allem die hohe Welle hat uns ordentlich zu schaffen gemacht.“ Mit einem unerwarteten Patzer machten sich die Sach-Brüder das Leben schwer. In Führung liegend kenterten sie im schwachen Wind aufgrund einer Unkonzentriertheit. „Das ist uns das letzte Mal vor zehn Jahren in Sydney passiert, daher hatten wir keine Erfahrung mehr mit dem Aufrichten und mussten uns ziemlich mühen“, berichtete Steuermann Helge. Und Vorschoter Christian wies mit einem Schmunzeln alle Schuld von sich: „Ich bin nur mitgefahren, ich kann nichts dafür.“ Bis zum letzten Tag mussten die Sachs so ihrem Rückstand hinterher rennen, schafften mit zwei Tagessiegen zum Abschluss aber doch noch einen klaren Erfolg.

Ganz entspannt zum Erfolg segelte Jan von der Bank. Der Eutiner Drehbuch-Autor hatte zuletzt eine lange Auszeit genommen, um mit seiner Familie auf Langfahrt zu gehen und kam fast untrainiert zur Kieler Woche: „Aber es ist wie mit dem Fahrradfahren, das verlernt man nicht. Zudem hatte ich richtig Spaß und das ist das wichtigste. Wer verspannt ist, kann nicht vorn mitfahren. Bei mir funktioniert das nach dem Prinzip: Luststeigerung durch Entzug.“

Alt, aber oho lautete dagegen das Motto bei den J24 und den Folkebooten. Peer Kock schafften seinen J-24-Premierensieg bei der Kieler Woche mit einem 26 Jahre alten Schiff: „Das macht in der Klasse aber nichts. Das Boot ist absolut konkurrenzfähig. Momentan läuft es bei uns einfach gut. Als Europameister standen wir vielleicht auch mal in der Pflicht, vor Kiel zu gewinnen, bisher sind wir oft knapp gescheitert“, so Kock.

Christoph Nielsen und Crew waren gar mit einem 31 Jahre alten Folkeboot unterwegs und nicht zu schlagen. Das Team freute sich vor allem über die Starkwind-Bedingungen: „Wir sind froh, dass wir bei diesen Bedingungen gesegelt sind. Dafür ist das Folkeboot geradezu wie geschaffen“, erklärte Nielsen, der nun sein Boot für den Transport nach San Francisco verpackt. „Wir wollen dort an einer großen Einladungsregatta teilnehmen und der US-Flotte zeigen, wie gut wir sind. Deshalb nehmen wir auch unser eigenes Boot mit. Der Transport ist zwar fast teurer als der Wert des Bootes, aber das ist es uns wert.“

Einen halben deutschen Erfolg gab es zudem in der Drachen-Klasse. Der Münchner Markus Wieser hatte hier den Bug vorn, allerdings am Steuer eines ukrainischen Bootes. Mit jeweils zwei Siegen waren die Dänen und Franzosen die nächsterfolgreichen Nationen. Für den nördlichen Nachbarn brachten Peter Wibroe (Platu 25) und Steffen Stegger (H-Boot) Siegersilber mit nach Hause. Thomas Ribeaud (Europe) und Kevin Fischer (29er) nahmen die Trophäen dagegen mit nach Frankreich. Ebenfalls in Europa blieben die Siegermedaillen in der 420er-Klasse für den Briten Philip Sparks und bei den Flying Dutchman für den Ungarn Majthenyi Szabolcs. Einen vermeintlich weiten Weg hatte Greg Wilcox, der in der OK-Jolle triumphierte. Tatsächlich lebt der Neuseeländer seit Jahren in Berlin, ist dort als Segelmacher aktiv und hat vor Kiel schon in verschiedenen Klassen sein Können bewiesen.


Ergebnisse

Endstand – Internationaler Teil:

505er (8W): 1. Dr.Wolfgang Hunger/Julien Kleiner (Strande) Punkte 11, 2. Jan Saugmann/Morten Ramsbæk (DEN) 16, 3. Jorgen Bojsen-Moller/Jacob Bojsen-Moller (DEN) 16, 4. Jens Findel/Johannes Tellen (Kiel) 30, 5. Meike Schomäker/Holger Jess (Kiel) 30, 6. Ian Pinnell/Carl Gibbon (GBR) 34,

Hobie 16 (6W): 1. Detlef Mohr/Karen Wichardt (Reinfeld) Punkte 8, 2. Keunsoo Kim/Minjae Song (KOR) 14, 3. Knud Jansen/Merle Siebrecht (Kiel) 16, 4. Jens Goritz/Simone Monreal (Wyk/Föhr) 18, 5. Georg Backes/Barbara Siebrecht (Kiel) 26, 6. Jochen Sierck/Anke Delius (Kronshagen) 33,

Formula 18 (6W): 1. Helge Sach/Christian Sach (Zarnekau) Punkte 6, 2. Andreas John/Sten Höpfner (Hamburg) 13, 3. Adam Skomski/Jakub Kopylowicz (POL) 15, 4. Justus Wolf/Rea Nies (Hamburg) 18, 5. Daniel Paysen/Nico Heinrich (Hamburg) 27, 6. Rübling Frank/Martin Bach (Oststeinbek) 29,

Europe (6W): 1. Thomas Ribeaud (FRA) Punkte 5, 2. Sylvain Notonier (FRA) 11, 3. Marc Keene Pedersen (DEN) 21, 4. Moritz Kuralt (Essen) 28, 5. Jacob Nikolajsen (DEN) 35, 6. Monti Nicola (ITA) 35,

OK-Jolle (7W): 1. Greg Wilcox (NZL) Punkte 12, 2. Karsten Hitz (Kiel) 25, 3. Oliver Gronholz (Kiel) 28, 4. Martin von Zimmermann (Hamburg) 30, 5. Antoni Pawlowski (POL) 53, 6. Jørgen Lindhardtsen (DEN) 64,

Contender (7W): 1. Jan von der Bank (Eutin) Punkte 14, 2. Jacob Lunding (DEN) 16, 3. Sören Andreasen (DEN) 20, 4. Jens Langendorf (DEN) 21, 5. Christoph Homeier (Kiel) 30, 6. Marco Versari (ITA) 45,

Folkeboote (9W): 1. Christoph Nielsen/Krzystof Paschke/Torben Dehn (Berlin) Punkte 11, 2. Ulf Kipcke/Gero Martens/Dieter Kipcke (Neumünster) 18, 3. Christian Thomsen/Claus Schou/Henrik Holk (DEN) 20, 4. Heines Nielsen/Helmuth Schwarz/Ole Mathiesen (DEN) 21, 5. Sönke Durst/Matthias Adomat/Karsten Butze Bredt (Mönkeberg) 24, 6. Walther Furthmann/Paul Girolstein/Hans-Christian Mrowka (Kiel) 43,

Platu 25 (9W): 1. Peter Wibroe/Ida Laurent/Niels Kink/Chris Goldhammer/Hugge Hviid-Nielsen (DEN) Punkte 12, 2. Mads Christensen/Michael Casparij/Anders Fisker/Alexander Recnitzer/Ulrik Andreasen (DEN) 16, 3. Daniel Nauck/Jörg Pilava/Conelius Heeschen/Jens Ole v. Studnitz/Thorben Nowak (Berlin) 22, 4. Lars Baehr/Moritz Stegmann/Stefan Ullrich/Hermann Müller/Felix Krabbe (Berlin) 29, 5. Thomas Sörensen/Bo Andersen/Garvin Grebe/Lars Kirk/Torben Kjelsmark/Thomas Sörensen (DEN) 29, 6. Reinhard Hübner/Helmar Nauck/Thomas Piesker/Bernd Jäkel/Steve Bärtle/Frank Barownick (Berlin) 33,

J24 (9W): 1. Peer Kock/Markus Kleineidam/Ole Hilcken/Hannes Pagel/Marc-Daniel Mühlmann (Hamburg) Punkte 18, 2. Kai Mares/Mattias Wallentin/Tobias Peters/Tim Becker/Jan-Marc Ulrich (Dänischenhagen) 25, 3. Jan Kähler/Nils Keck/Carsten Kerschies/Andreas Bergmann/Olaf Zietz (Hamburg) 36, 4. Anna Gunnarsson/Max Hølzer/Henrik Hansson/Dan Fredskov/Marianne Schoke/Anna Gunnarsson (SWE) 38, 5. Stefan Karsunke/Thorsten Paech/Falco Feindt/Tim Habekost/Malte Gibbe (Hamburg) 42, 6. Manfred König/Tina Lülfing/Nils Glockow/Sasha Tippe/Olaf Schmidt (Hamburg) 43,

420er (7W): 1. Philip Sparks / Ben Gratton (GBR) Punkte 12, 2. Julian Autenrieth / Philipp Autenrieth (Augsburg) 14, 3. Justin Liu / Sherman Cheng (SIN) 25, 4. Svenja Weger / Wiebke Lechler (Kleinmachnow) 41, 5. Fabian Kaske / Alexander Schätz (Berg) 45, 6. Kalderon Rebecca / Rosie Sibthorp (GBR) 54,

29er (7W): 1. Kévin Fischer/Glenn Gouron (FRA) Punkte 14, 2. Bleddyn Mon/Nick Redding (GBR) 15, 3. Max Richardson/Alex Groves (GBR) 15, 4. Mark Walraven/Kaj Böcker (NED) 16, 5. Justus Schmidt/Max Boehme (Schönwalde) 27, 6. Becky Diamond/Fiona Hampshire (GBR) 32,

Ole von Beust kommt zur Revanche

30.06.09 - 120. Travemünder Woche vom 17. Juli bis 2. August 2009.

Als Hamburgs Erster Bürgermeister im vorigen Jahr erstmals auf der Travemünder Woche zur Rotspon-Regatta antrat, hatten ihm zunächst nur wenige zugetraut, den erfolgsgewohnten Gastgeber Bernd Saxe zu schlagen. Aber Ole von Beust kam, sah und siegte gegen den Lübecker Verwaltungschef. „Das hat mir so große Freude gemacht, dass ich 2009 gerne wieder dabei bin“, so von Beust. Die große Revanche steigt nun auf der 120. Travemünder Woche am Dienstag, dem 21. Juli, von 13 bis 15 Uhr.

„Wir sind ja zu einer freundschaftlichen Spaßwettfahrt hier, aber jetzt werden wir Saxe mal zur Strecke bringen“, hatte von Beust damals vor dem ersten Start versprochen, „das ist Ehrensache für einen Hamburger, hier zu gewinnen.“ Gesagt, getan. Am Ende gewann der Regierungschef von der Elbe im Matchrace „best of three“ 2:1 und freute sich als bekennender Weinliebhaber über eine Sechs-Liter-Flasche des berühmten Lübecker Rotweins.

Der stand auch „auf dem Spiel“, als 1888 die beiden Hamburger Hermann Wentzel und Hermann Dröge quasi den Grundstein der Travemünder Woche legten, als sie seinerzeit um eine Flasche Rotspon segelten. Aus ihrem Rennen ging ein Jahr später die TW-Regatta hervor. Was die Kaufleute nicht ahnten: 120 Jahre später gewann „ihr“ Regierungschef die Rotspon-Regatta der Moderne und entführte die „süffige Trophäe“ von der kleinen in die große Hansestadt.
Das war zuvor den meisten Verwaltungschefs aus Lübecker Umlandkreisen sowie auch der Bürgermeisterin von Düsseldorf und dem damaligen schleswig-holsteinischen Finanzminister Ralph Stegner nicht gelungen. Meist blieb Hausherr Saxe Sieger, seitdem 2004 die erste Rotspon-Regatta der Neuzeit ins Leben gerufen worden war.

„Die erneute Zusage aus der Senatskanzlei hat uns hocherfreut“, so Andreas Stülcken und Claus-Dieter Stolze von der Organisationsleitung der Travemünder Woche, nachdem sich der Rotspon-Cup in den Vorjahren entweder mit dem Urlaub oder anderen Terminen des ersten Manns aus Hamburg überschnitten hatte. Der Wettkampf wider den tierischen Ernst wird diesmal ein Highlight im ersten Teil der schönsten Segelregatta der Welt, die 2009 zum 120. Jubiläum vom 17. Juli bis zum 2. August insgesamt 17 Tage dauert. Erwartet werden rund 2.500 Aktive aus mehr als 20 Ländern sowie weit mehr eine Million Besucher aus nah und fern.

Titelverteidiger Hamburg gegen Revancheherausforderer Lübeck lautet also das Duell, das im Matchrace (Zweikampf) Boot gegen Boot stattfinden wird. Zwei identische Boote vom Typ Skippi 650 sowie die Crewmitglieder der Bürgermeister stellt die Lübecker „nordsail Yachtbetreuung“. Der Startschuss des Rotspon-Cups, der wieder von der „Sparkasse Lübeck“ unterstützt wird, fällt um 13 Uhr unter launischer Kommentierung über Lautsprecheranlage auf der Überseebrücke 1 beim Clubhaus des Lübecker Yacht-Clubs, dem Hauptveranstalter der Travemünder Woche.

Die Regattabahn liegt zwischen Priwall- und Norderfähre und ist von der Travepromenade aus für Besucher gut einzusehen. Wer als Erster zwei Rennen gewonnen hat, nimmt bei der Siegerehrung gegen 15 Uhr eine Giga-Flasche des berühmten französischen Rotweins aus dem Haus „von Melle“, der in Lübecker Eichenfässern reift, mit nach Hause.

Montag, 29. Juni 2009

Kieler Woche: Spannung bei der SAP-505er EM

29.06.09 - Am Tag nach dem Oststurm durften auch die Jollen wieder auf das Wasser. Bei zunächst moderaten, später aber wieder extremen Bedingungen musste das geplante Programm der 127 Jahre alten Kieler Woche erneut verkürzt werden. Dennoch gelangen in einigen Klassen bis zu drei Wettfahrten. "Die Bedingungen waren heftiger als vorhergesagt, daher gab es auch einige Materialschäden und Mastbrüche. Die Sicherungsboote hatten viel zu tun, mussten zum Teil einige 505er am Strand von Dänisch-Nienhof abholen, die dort angespült worden sind", berichtete der oberste Wettfahrtleiter Jobst Richter.

Den 505ern, die wegen des hohen Wellengangs auf der Bahn Charlie erst später auf das Wasser geschickt wurden, gelang sogar nur ein Rennen für die Europameisterschaftswertung, denn am frühen Nachmittag knipste Wettergott Rasmus den Starkwind-Schalter wieder an. Obwohl am Sonntag noch der EM-Finaltag ansteht, ist eine Vorentscheidung bereits gefallen. Die Kieler Jens Findel/Johannes Tellen werden nicht mehr in das Titelrennen eingreifen können. In Führung liegend wurde ihnen am Sonnabend eine Halse zum Verhängnis. Zu allem Überfluss wickelte sich bei der Kenterung noch der Spinnaker um die Saling, so dass alle Ambitionen davon schwammen. "Wir haben in den vergangenen Wochen, unsere Halsentechnik umgestellt. Bisher sind wir damit bei allen Bedingungen auch gut gefahren, aber diesmal haben wir schon beim Umschlagen des Segels gemerkt, dass es schief gehen würde", berichtete Findel. Er richtet den Blick nun nach vorn auf die WM im August vor San Francisco: "Am Sonntagnachmittag wird das Boot verpackt; die EM ist abgehakt."

Gleich zwei unfreiwillige Bäder nahm 505er-Veteran Hasso Plattner, Mitbegründer von Titelsponsor SAP: "Macht nichts, es hat trotzdem Spaß gemacht", so sein Urteil. Das hatte auch für die Gesamtführenden Gültigkeit. Obwohl Wolfgang Hunger/Julien Kleiner (Kiel) bisher nicht als Starkwindspezialisten galten, segelten sie mit solider Leistung auf Rang drei hinter den dänischen Tagessiegern Jan Saugmann/Morten Ramsbæk (Weltmeister von 2007) und Ian Pinnell/Carl Gibbon (Großbritannien, Weltmeister von 2008) und verteidigten die Spitzenposition: "Wir haben die richtige Segelwahl getroffen, hatten Amwind eine gute Geschwindigkeit. Vielleicht wäre sogar noch mehr nach vorn gegangen. Aber wir wollten lieber einen sicheren dritten Platz, als uns nach vorn zu kämpfen und dann zu kentern", so Kleiner, der aber auch größten Respekt vor der Leistung der besten Mixed-Teams, Meike Schomäker/Holger Jess (Kiel/Eckernförde) auf Platz vier, zeigte: "Was die beiden hier zeigen, ist wirklich bemerkenswert - bei dem Wind und bei 20 Kilogramm geringerem Crewgewicht." Meike Schomäker registrierte es mit einem Lächeln und betonte die gute Zusammenarbeit mit ihrem Vorschoter: "Auch wenn es viele nicht erwartet haben: Es geht bei uns alles sehr ruhig zu an Bord." Und Holger Jess freute sich über die gute Geschwindigkeit auf dem Vormwind-Kurs: "Da holen wir immer ein paar Boote, sind mit dem geringen Gewicht deutlich im Vorteil." Vor den beiden Wettfahrten am Finaltag führen Hunger/Kleiner mit sieben Zählern vor dem punktgleichen Dänen-Doppel Saugmann/Ramsbæk und Jørgen und Jacob Bojsen-Møller das Feld an, die sich beide nur noch mit einer entsprechender Portion Glück Chancen auf den Titel ausrechnen.

Auf Kurs Kieler-Woche-Sieg liegen in den anderen 13 internationalen Klassen zudem fünf deutsche Crews. Detlef Mohr/Karen Wichardt (Kellenhusen) führen bei den Hobie 16, Andreas John/Sten Höpfner (Hamburg) in der zweiten Katamaran-Klasse, den F18. Der Münchner Markus Wieser hat sich an die Spitze des Drachen-Feldes gesetzt, Christoph Nielsen (Berlin) fährt im gelben Trikot bei den Folkebooten, und Peer Kock (Hamburg) führt die breite deutsche Phalanx in der J24 an.

Ergebnisse

X-35-WM Endstand (9 W):
1. "Legagain" (Alessandro Solerio/Sanremo) 3, 3, 1, 2 (10) 5, 4, 1, 7, 26,
2. "Roxana" (Kimmo Vähätalo/Turku) 2, 5, 3, 9, (12) 3, 3, 4, 2, 31.
3. "X.O" (Kekkonen Teemu/Espoo) 12, 13, 2, 3, (21) 4, 2, 17, 1, 54.
4. "Giochelotta" (conte francesco/Italien) 7, (12) 6 11, 8, 7, 5, 10, 4, 58,
5. "Xen" (Torsten Bastiansen/Flensburg) 9, 8, 13, (18) 9, 6, 9, 2, 3, 59,
6. "Normet" (Pekka Töytäri/Espoo) 6, 6, 19, 5, 14, (21,) 1, 5, 5, 61.

X-41-EM Endstand (9 W):
1. "König&Xie" (Sven Erik Horsch/Hamburg) 1, 3 2, 1, 2, 1, 2, 1 (DNC) - 13 Punkte,
2. "Lexington" (Thomas Føyen/Oslo) 3, 1, 3, (6,00) 1, 2, 1, 4, 1 - 17,
3. "Extasy" (Thomas Brügge/Neumünster) 5, 6, 1, 2, (9), 3, 4, 3, 3 - 27,
4. "Premium" (Priit Tammemägi/Viimsi) 4, 8, 4, 4, (8), 4, 5, 2, 2 - 34,
5. X-Effekt" (Jan Birger Jansen/Oslo) 4, 5, 3, 5, 6, (8), 3, 7, 7 - 40,
6. "Galatea" (Florian Fahr/NOR) 8, 2, 5, (9), 3, 5, 6, 6, 42.

Gesamtstände

SAP 505er-EM (6 W):
1. Dr.Wolfgang Hunger / Julien Kleiner (Strande) 1,00 1,00 3,00 (11,00) 2,00 3,00 10,00
2. Jan Saugmann / Morten Ramsbæk (Dänemark) 4,00 7,00 2,00 (7,00) 3,00 1,00 17,00
3. Jorgen und Jacob Bojsen-Moller (Dänemark) 5,00 4,00 5,00 2,00 1,00 (6,00) 17,00
4. Meike Schomäker / Holger Jess (Kiel) 3,00 (20,00) 9,00 3,00 5,00 7,00 27,00
5. Ian Pinnell / Carl Gibbon (GBR) (21,00) 10,00 7,00 6,00 6,00 2,00 31,00
6. Philippe Boite / Fabrice Toupet (Frankreich) 7,00 9,00 15,00 5,00 (15,00) 5,00 41,00

Hobie 16 (4W):
1. Detlef Mohr / Karen Wichardt (Reinfeld) 1,00 1,00 6,00 1,00 9,00,
2. Jens Goritz / Simone Monreal (Wyk/Föhr) 7,00 3,00 1,00 2,00 13,00
3. Georg Backes / Barbara Siebrecht (Kiel) 3,00 6,00 7,00 4,00 20,00
4. Knud Jansen / Merle Siebrecht (Kiel) 5,00 2,00 9,00 7,00 23,00
5. Jochen Sierck / Anke Delius (Kronshagen) 6,00 4,00 11,00 6,00 27,00
6. KEUNSOO KIM / MINJAE SONG (Korea) 2,00 20,00 4,00 3,00 29,00

Formula 18 (4 W):
1. Andreas John / Sten Höpfner (Hamburg) 4,00 2,00 3,00 3,00 12,00
2. Helge Sach / Christian Sach (Zarnekau) 9,00 1,00 2,00 1,00 13,00
3. Adam Skomski / Jakub Kopylowicz (Polen) 2,00 4,00 4,00 8,00 18,00
4. Rübling Frank / Martin Bach (Oststeinbek) 10,00 7,00 1,00 4,00 22,00
5. Daniel Paysen / Nico Heinrich (Hamburg) 6,00 6,00 7,00 5,00 24,00
6. Christoph Bock / Stephan Stüven (Bad Schwartau) 14,00 8,00 10,00 6,00 38,00

Europe (4 W):
1. Thomas RIBEAUD (Frankreich) 1,00 1,00 1,00 4,00 7,00
2. Sylvain NOTONIER (Frankreich)) 2,00 5,00 3,00 1,00 11,00
3. Marc Keene Pedersen (Dänemark) 5,00 4,00 4,00 2,00 15,00
4. Sarah Poulsen (Dänemark) 9,00 6,00 2,00 3,00 20,00
5. Moritz Kuralt (Essen) 8,00 7,00 5,00 5,00 25,00
6. Jacob Nikolajsen (Dänemark) 4,00 3,00 9,00 12,00 28,00

Contender (5W):
1. Jacob Lunding (Dänemark) 2,00 (6,00) 1,00 1,00 3,00 7,00
2. Jan von der Bank (Eutin) 5,00 1,00 (5,00) 3,00 2,00 11,00
3. Sören Andreasen (Dänemark) 3,00 2,00 4,00 2,00 (5,00) 11,00
4. Christoph Homeier (Kiel) 4,00 5,00 2,00 (43,00) 1,00 12,00
5. Jens Langendorf (Dänemark) 1,00 4,00 3,00 4,00 (4,00) 12,00
6. Bjarke B. Johnsen (Dänemark) 14,00 3,00 6,00 8,00 (43,00) 31,00

OK-Jolle (5W):
1. Jørgen Lindhardtsen (Dänemark) 1,00 (53,00) 2,00 2,00 2,00 7,00
2. Karsten Hitz (Kiel) (9,00) 7,00 1,00 1,00 1,00 10,00
3. Greg Wilcox (Potsdam) 2,00 2,00 4,00 3,00 (11,00) 11,00
4. Oliver Gronholz (Kiel) 3,00 1,00 5,00 (6,00) 4,00 13,00
5. Martin von Zimmermann (Hamburg) (22,00) 4,00 3,00 4,00 3,00 14,00
6. Antoni Pawlowski (Polen) 4,00 3,00 11,00 7,00 (53,00) 25,00

Drachen (5W):
1. Markus Wieser / Sergei Pugatchev / George Leonchuk (Berlin) 2,00 2,00 (7,00) 1,00 4,00 9,00
2. Thomas Müller / Michael Lipp / Vincent Hoesch (Zug) 6,00 1,00 (6,00) 4,00 1,00 12,00
3. Udo Pflüger / Matthias Fiedler / Paul Fletcher (Berlin) (12,00) 6,00 2,00 2,00 6,00 16,00
4. Dirk David / Mark Bayer / Stefan Abel (Berlin) (9,00) 5,00 3,00 8,00 5,00 21,00
5. Evgeniy Braslavets / Sergey Timokhov / Igor Sidorov (Ukraine) 1,00 3,00 8,00 (11,00) 10,00 22,00
6. Tillmann Wiese / Jan Woortman / Sven Foerst (Bremen) (16,00) 8,00 5,00 3,00 7,00 23,00

H-Boot (5 W):
1. Mads P.G. Korsgaard / Lars Holm / Uffe Dreiser (Dänemark) (6,00) 3,00 1,00 2,00 1,00 7,00
2. Steffen Stegger / Carsten Pedersen / Lars Christansen (Dänemark) (5,00) 4,00 2,00 1,00 3,00 10,00
3. Harald Wefers / Gerald von der Heide / Martin Dallmeier-Thiessen (Brügge) 1,00 2,00 3,00 (25,00) 4,00 10,00
4. Ben van Cauwenbergh / Peeters Jan / Manu Hens (Essen) 3,00 1,00 4,00 (11,00) 6,00 14,00
5. Morten Nielsen / Per Kloster / Niels Henrik Borch (Dänemark) 8,00 5,00 (10,00) 3,00 9,00 25,00
6. Magnus Anderberg / Martin Anderberg / Mårten Andersson (Schweden) (9,00) 8,00 6,00 7,00 5,00 26,00

FD (4 W):
1. Harold Wijgers / Niels Kamphuis (Niederlande) 2,00 1,00 2,00 3,00 8,00
2. Kai Schäfers / Peter van Koppen (Hamm) 5,00 2,00 1,00 2,00 10,00
3. Kilian König / Johannes Brack (Waldeck-Scheid) 3,00 6,00 3,00 4,00 16,00
4. Olaf Ballerstein / Jobst Wellensiek (Wedel) 11,00 5,00 5,00 8,00 29,00
5. henry koning / Rob Taal (Hoorn) 7,00 10,00 6,00 7,00 30,00
6. Szabolcs Majthenyi / Andras Domokos (Ungarn)) 1,00 7,00 28,00 1,00 37,00

420er, (5W):
1. Philip Sparks / Ben Gratton (GBR) (2,00) 1,00 1,00 1,00 1,00 4,00
2. Julian Autenrieth / Philipp Autenrieth (Augsburg) (6,00) 1,00 1,00 1,00 2,00 5,00
3. Justin Liu / Sherman Cheng (Singapore) 2,00 1,00 (6,00) 1,00 5,00 9,00
4. fabian kaske / Alexander Schätz (Berg) 3,00 (59,00) 3,00 3,00 3,00 12,00
5. SANGMIN LEE / HOYEOP YANG (Korea) 5,00 2,00 5,00 2,00 (6,00) 14,00
6. Ben Palmer / Konrad Weaver (GBR) (60,00) 3,00 2,00 6,00 4,00 15,00

29er (5 W):
1. Kévin FISCHER / Glenn Gouron (Le Pouliguen) 1,00 2,00 1,00 (8,00) 1,00 5,00
2. Bleddyn Mon / Nick Redding (Mynydd Eilian) 4,00 1,00 (6,00) 1,00 1,00 7,00
3. Mark Walraven / Kaj Böcker (Doorn) 3,00 1,00 2,00 2,00 (38,00) 8,00
4. Max Richardson / Alex Groves (Hastings) 1,00 5,00 2,00 (7,00) 4,00 12,00
5. Becky Diamond / Fiona Hampshire (Warsash) 4,00 2,00 (7,00) 2,00 5,00 13,00
6. justus schmidt / max boehme (schönwalde) (7,00) 6,00 1,00 3,00 6,00 16,00

Folkeboot (7W):
1. Christoph Nielsen / Krzystof Paschke / Torben Dehn (Berlin) 2,00 1,00 2,00 (34,00) 1,00 2,00 1,00 9,00
2. Ulf Kipcke / Gero Martens / Dieter Kipcke (Neumünster) 4,00 3,00 (16,00) 2,00 3,00 1,00 4,00 17,00
3. Christian Thomsen / Claus Schou / Henrik Holk (Kolding) (11,00) 2,00 3,00 4,00 2,00 3,00 3,00 17,00
4. Heines Nielsen / Helmuth Schwarz / Ole Mathiesen (Kolding) 1,00 5,00 1,00 1,00 4,00 (8,00) 6,00 18,00
5. Sönke Durst / Matthias Adomat / Karsten Butze Bredt (Mönkeberg) 3,00 4,00 4,00 3,00 (12,00) 10,00 7,00 31,00
6. Dirk Rohrbeck / Johann Ratje / Jürgen Patzke (Mönkeberg) 7,00 12,00 7,00 (12,00) 7,00 4,00 2,00 39,00

Platu 25 (7W):
1. Peter Wibroe / NA NA / Ida Laurent / Niels Kink / Chris Goldhammer / Hugge Hviid-Nielsen (Charlottenlund) 1,00 3,00 (5,00) 1,00 1,00 1,00 1,00 8,00
2. Mads Christensen / NN NN / Michael Casparij / Anders Fisker / Alexander Recnitzer / Ulrik Andreasen (Farum) 3,00 2,00 1,00 2,00 2,00 (4,00) 2,00 12,00
3. Daniel Nauck / nn nn / Jörg Pilava / Conelius Heeschen / Jens Ole v. Studnitz / Thorben Nowak (Berlin) 7,00 (7,00) 2,00 3,00 4,00 2,00 4,00 22,00
4. Lars Baehr / nn nn / Moritz Stegmann / Stefan Ullrich / Hermann Müller / Felix Krabbe (Berlin) 4,00 1,00 4,00 (8,00) 6,00 5,00 6,00 26,00
5. Thomas Sörensen / Bo Andersen / Garvin Grebe / Lars Kirk / Torben Kjelsmark / Thomas Sörensen (Skanderborg) 11,00 4,00 (23,00) 4,00 3,00 3,00 3,00 28,00
6. Ingo Lochmann / Ingo Lochmann / Jens Steinborn / Markus Gührs / Lutz Patrunky / Chrisitian Maedel (Berlin) 2,00 6,00 7,00 5,00 (11,00) 7,00 5,00 32,00

J24 (7W):
1. Peer Kock Markus Kleineidam / Ole Hilcken / Hannes Pagel / Marc-Daniel Mählmann (Hamburg) 1,00 3,00 5,00 (5,00) 1,00 1,00 1,00 12,00
2. Kai Mares / Mattias Wallentin / Tobias Peters / Tim Becker / Jan-Marc Ulrich (Dänischenhagen) 2,00 2,00 3,00 2,00 (7,00) 6,00 2,00 17,00
3. Stefan Karsunke / Thorsten Paech / Falco Feindt / Tim Habekost / Malte Gibbe (Hamburg) 3,00 (18,00) 6,00 6,00 3,00 2,00 6,00 26,00
4. Jan Kähler / 00 00 / Nils Keck / Carsten Kerschies / Andreas Bergmann / Olaf Zietz (Hamburg) 5,00 8,00 1,00 3,00 (8,00) 5,00 5,00 27,00
5. Anna Gunnarsson / Max Hølzer / Henrik Hansson / Dan Fredskov / Marianne Schoke / Anna Gunnarsson (malmö) 4,00 (40,00) 2,00 14,00 5,00 4,00 3,00 32,00
6. Manfred König Tina Lülfing / Nils Glockow / Sasha Tippe / Olaf Schmidt (Hamburg) 8,00 1,00 (10,00) 7,00 6,00 8,00 7,00 37,00