Dienstag, 13. Januar 2009

Von Seemannsgarn, U-Booten und Segelmachern

13.01.09 - Vierte BOATFIT mit 160 Ausstellern Ende Februar in der Hansestadt Bremen.

Eine Seefahrt, die ist lustig, eine Seefahrt, die ist schön ­ sagt ein altes Volkslied. Aber wie bereitet man sich vor, damit der Törn vergnüglich wird? Wie macht man seinen Bootsklassiker wieder seetauglich? Wie verhält man sich bei einem Notfall auf dem Wasser? Diese und viele andere Fragen beantworten Experten auf der BOATFIT im Februar in Bremen. Außerdem gibt es viele Klassiker zu bestaunen, zahlreiches Zubehör zu kaufen, Vorführungen im Bootsbau und REFIT-Bereich sowie auch ein umfangreiches Angebot für die kleinen Gäste ­ von der Kinderwerft bis zum Knotenworkshop. Die vierte BOATFIT, Deutschlands einzige REFIT- und Klassiker-Messe, öffnet von Freitag, 27. Februar, bis Sonntag, 1. März 2009, in den Hallen 6 und 7 der Messe Bremen ihre Tore.

Dort erwartet die Besucher ein bereits in den vergangenen Jahren gut besuchtes Programm aus 100 Vorträgen von mehr als 30 Referenten. “Durch die Vorträge kommen die Aussteller mit den Besuchern ins Gespräch, dies ist für uns ein idealer Anknüpfungspunkt" berichtet Segelmacher Albert Schweitzer, der mit der Firma Beilken-Sails GmbH vor Ort ist. Zudem geht er gemeinsam mit Kapitänleutnant a.D. Otto Stoehr und Axel Lage, Experte in Sachen Yachtelektronik und -technik, auf Schwerwetterfahrt. Sie diskutieren die Risiken einer Fahrt bei Sturm ­ Sicherheitsaspekte, technische Fragen sowie die Beseglung und das richtige Verhalten in Schwerwettersituationen werden Thema sein. Darüber hinaus erklärt Stoehr in seinem Vortrag “Mann über Bord³, was in einem solchen Fall bei einer Mini-Crew, bestehend aus Mann, Frau und Kindern, zu tun ist. “Mann über Bord bei einer Mini-Crew ist die schlimmste Situation, die es gibt2, erläutert der Sicherheitsexperte. “Wie muss ich in einer solchen Situation reagieren? Welche Möglichkeiten und Rettungsmittel habe ich? Wie sollte ich ausgerüstet sein? Das alles sind wichtige Fragen, die man beantworten sollte, bevor man in See sticht." Was tun, wenn der geborgene Mann unterkühlt ist? Darauf geht Stoehr im Vortrag “Unterkühlung" ein. “Eine unterkühlte Person muss man nach der Rettung wie ein rohes Ei behandeln", betont er. “Man darf sie nicht mehr bewegen und sie muss sich von innen wiedererwärmen, nicht von außen." Wie man erste Hilfe an Bord leistet, erklärt außerdem Marc Steffen von SeaDoc Hamburg.

Die “Top 8 der häufigsten Yachtschäden" ­ vom Schiffsuntergang bis zum Brand an Deck ­ stellt Ole Pietschke, Vertriebsmann bei Pantaenius Yachtversicherungen, vor. “Unter dem Motto: 'Aus dem Schaden anderer wird man klug' präsentiere ich die acht häufigsten Schadensarten im Yacht- und Sportbootbereich", so Pietschke. Er wird Bilder von tatsächlichen Ereignissen zeigen, erklären, wie es zu solchen Unfällen kommt, und auf Versicherungslücken aufmerksam machen. “Viele Schäden sind bei umsichtiger Planung bereits im Vorfeld vermeidbar. Hier möchten wir Aufklärungsarbeit leisten", sagt Pietschke.

Warum Schiffe, U-Boote und Seerosen schwimmen, erfahren Kinder auf der BOATFIT vom Museumspädagogen Niels Dresing. Er lädt sie ein, gemeinsam mit ihm Löschpapierblumen, U-Boote und Faltschiffe zu basteln und gleich vor Ort auszuprobieren, ob sie auch wirklich schwimmen. Nebenbei erklärt er, warum manche Schiffe tauchen können, während andere sich über Wasser halten. Die jungen Besucher können auch in der Kinderwerft der Bremer Bootsbau Vegesack GmbH ihr eigenes Boot zum Mitnehmen bauen. Zudem gibt es bei der Firma Boot-Workshop die Möglichkeit, Bootsbaumeisterin Ursula Latus beim Bau eines Opti unterstützen. Darüber hinaus bietet Latus den Workshop “Takeln & Spleißen" an, dessen Teilnehmer den richtigen Umgang mit Seemannsgarn und Tauwerk lernen sowie Knoten und andere Handwerkstechniken üben können. Bei den Workshops sind natürlich auch Erwachsene willkommen.

Das richtige Zubehör für sein Boot kann man bei den zahlreichen Ausstellern kaufen ­ vom passenden Schuhwerk, Motoren über Farben und Lacke bis hin zum Segel und Rigg ist alles vorhanden, was das Schifferherz begehrt. Bisher haben sich 160 Aussteller angekündigt. Die vierte BOATFIT findet vom 27. Februar bis 1. März 2009 in den Hallen 6 und 7 der Messe Bremen statt. Regulärer Eintrittspreis 9,- Euro. Weitere Informationen unter www.boatfit.de und unter 0421-3505 265. Vortragsprogramm >

Canet en Roussillon wird das neue Zentrum der HanseYachts Gruppe im Mittelmeer

13.01.09 - Für die HanseYachts Aktiengesellschaft haben sich die Verkäufe im Mittelmeerraumbesser als erwartet gestaltet. Daher hat sich die Gruppe entschlossen, in Canet enRoussillon ein neues Zentrum zur Kundenbetreuung, Auslieferung und für den Vertriebfür Frankreich und den Mittelmeerraum aufzubauen.

Der Standort liegt direkt an derMittelmeerküste in der Region Roussillon-Languedoc, auf halbem Wege zwischenMarseille und Barcelona.Der französische Markt und speziell der Mittelmeerraum gewinnen für jeden Herstellerzunehmend an Bedeutung. Mit den Investitionen in Canet en Roussillon hat dieHanseYachts Aktiengesellschaft ihre nächsten Schritte zur Stärkung des Absatzes indiesen Märkten unternommen.

Nachdem die HanseYachts Aktiengesellschaft in den letzten zwei Jahren über 30Millionen Euro in die Modernisierung und die Erweiterung ihrer Produktionskapazitäteninvestiert hat, ist es nun logisch und konsequent, Vertrieb und Service weltweitauszubauen. Gerade wegen der im Moment gegebenen wirtschaftlichenRahmenbedingungen sieht die HanseYachts Aktiengesellschaft die Notwendigkeit,weiterhin zu investieren, jetzt in den Auf- und Ausbau von Vertriebs- undServicestrukturen.Die HanseYachts Aktiengesellschaft ist mit ihren Marken Hanse, Moody und Fjord einerder drei weltweit führenden Hersteller von Segel- und Motoryachten. Hanse-Yachtensind der ideale Performance Cruiser für Familien, die ambitioniert segeln wollen. Moodyist eine englische Traditionsmarke mit klassischen und innovativen Decksalon-Yachten.

Fjord ist eine skandinavische Motorbootmarke mit Open- und Cruiser-Versionen. Nochin diesem Modelljahr wird die HanseYachts AG unter allen Marken mit mehreren neuenModellen in verschiedenen Größenklassen aufwarten.

Samstag, 10. Januar 2009

Match Race Germany macht den Auftakt der World Match Racing Tour 2009

10.01.09 - Die Top Ten der Weltrangliste stehen Schlange, America´s Cup-Steuerleute und Weltmeister nehmen Kurs auf den Bodensee: Das 12. Match Race Germany vom 27. Mai bis zum 1. Juni 2009 vor Langenargen mobilisiert die besten Segler der Welt wie selten zuvor.

Die World MatchRacing Tour schüttet insgesamt 1.5 Millionen US Dollar Preisgeld aus, und ist damit die höchstdotierte Serie im Segelsport weltweit.

Während im America´s Cup aufgrund der Streitigkeiten zwischen Verteidiger Alinghi und dem US-Segelrennstall BMW Oracle Racing die Räder nach über einem Jahr immer noch still stehen, segelt der internationale Matchrace-Circuit auf einer neuen Erfolgswelle. „Wir haben gar nicht so viele Startplätze zu vergeben wie sich Weltklasse-Leute bewerben“, sagt Veranstalter Eberhard Magg, „wir können unseren Fans schon jetzt ein großartiges Segelfest zu Pfingsten versprechen.“

Ein Dutzend Profiteams werden auf Bavaria-Yachten vom Typ 35 Match um den mit insgesamt rund 50.000 Dollar dotierten Großen Preis von Deutschland, aber auch um wertvolle Punkte Gesamtwertung der World Match Racing Tour kämpfen, bei der es insgesamt mehr als eine Million US-Dollar zu gewinnen gibt und an deren Ende der neue Match Race Weltmeister in Malaysia beim Monsoon Cup ermittelt wird.


Ian Williams, amtierender Titelverteidiger und Doppelweltmeister wird mit seinem Bahrain Team Pindar versuchen den Hattrick klar zu machen. Die Konkurrenz ist groß und von Weltklasse. Sebastian Col (Weltranglisten Erster) mit seinen French Match Racing Team K-Challenge, Ben Ainslie (3 facher Goldmedailliengewinner) vom Team Origin, Paolo Cian, Sieger am Bodensee 2007 vom Team Shosholoza, Magnus Holmberg von schwedischen Victory Challenge Team und Matthieu Richard French Match Racing Team/French Spirit garantieren für Spitzensport der in Langenargen hautnah erlebbar ist. Mit dabei werden aber auch die jungen Wilden und zukünftigen America´s Cup Stars wie beispielsweise Adam Minoprio oder Tovar Mirsky sein. Gelassen darauf reagiert Ian Williams: „Wir freuen uns darauf unseren Titel zu verteidigen, 2009 wird sicherlich schwierig da die Konkurrenz die Plattform der Tour nutzt um sich in der Wartezeit bis zum nächsten Cup auf höchstem Level vorzubereiten.“

Die Stärke und Glaubwürdigkeit der World Match Racing Tour, die Plattform für die Teams, und natürlich auch die Sponsoren sind es, die die Tour zur Brutstätte von America´s Cup Träumen machen. Die Liste von ehemaligen Weltmeistern im Match Race liest sich wie das „Who is Who“ der America´s Cup Stars: Russel Coutts, Peter Gilmour, Chris Dickson, Ed Baird, Karol Jablonski,.......


Auch am Veranstaltungssteuer hat sich am Bodensee einiges getan. Noch immer zeichnen die Initiatoren und Organisatoren Eberhard Magg und Harald Thierer sowie der Yacht-Club Langenargen e.V. maßgeblich für Austragung und Durchführung der hochkarätigen Grade World Championship-Serie als Teil der Weltmeisterschaft verantwortlich. Neu im Team ist Bernd Buck, der mit seiner Erfahrung das Team in allen Belangen unterstützt. Die gesteigerten Anforderungen an eine Spitzenveranstaltung wie das Match Race Germany sowie die Sicherung der Kontinuität haben Magg, Thierer und Buck nun dazu bewegt die eigenständige Match Race Germany GmbH zu gründen. Immerhin stellten die Organisatoren 2008 ihr Know How und die in Deutschland einzigartigen Flotten (8 Bavaria 35 match und 7 Beneteau 7.5) neben dem Ladies Match Cup (Grade 1), dem Match Race Germany (Grade WC) auch den anderen beiden Top Veranstaltungen im Match Race in Deutschland , dem Berlin Match Race (Grade 1), und der Frauenausgabe des Berlin Match Race (Grade 2) zur Verfügung.

Die Sieger der Deutsche Meisterschaft 2008, und dem Berlin Match Race 2008 sind als Teil der 18 Rennen umfassenden Qualifikationsserie der World Match Racing Tour bereits zur Teilnahme am Match Race Germany 2009 berechtigt. Andreas Willim, Deutscher Meister im Match Race, als auch der Franzose Sebastian Col kehren an den Bodensee zurück. Die Qualifikationsrennen für das 13. Match Race Germany 2010 werden die Deutsche Meisterschaft ausgetragen im NRV in Hamburg sein, als auch traditionell das Berlin Match Race 2009.

Das ebenfalls von Magg und Thierer zusammen mit Hotelier Boris Bosch und Bernd Buck gegründete Unternehmen „Match Center Germany“ bietet Seglern und Unternehmen Segelträume à la Carte, professionelles Training mit Profis, maßgeschneiderte Incentives, sowie Team-und Führungskräftetrainings „Das Match Center Germany und das Match Race Germany werden sich gegenseitig befruchten – so wollen wir den Bodensee als führendes Revier und als hochkarätige Veranstaltungsadresse im deutschen Segelsport noch weiter stärken“, erklärt Geschäftsführer Harald Thierer. Für 2009 sind neben dem Launch einer neuen Internetseite monatliche Highlights mit Top-Referenten wie Karol Jablonski, Ulrike Schuemann, Meeno Schrader, Christian Scherrer, Tim Kröger, Dave Dellenbaugh, Ulrike Schüemann, und vielen mehr geplant.

Zur seglerischen Südoffensive der Macher vom Bodensee zählt auch der Interboot Ladies Match Cup, der während der INTERBOOT im September in Friedrichshafen in bewährter Kooperation mit dem Yacht Club Langenargen e.V. ausgetragen wurde. Damit haben die Visionäre aus Baden-Württemberg umgehend darauf reagiert, dass die Duell-Disziplin Matchrace für Frauen schon für die Olympischen Spielen 2012 als neue Disziplin ins Programm aufgenommen wurde.

Zum umfangreichen Rahmenprogramm für die ganze Familie „Sailandtainment von Morgens bis Mitternacht“ zählen die traditionelle Kinderaktion , das Race Village mit Sponsorenpräsentationen und interaktiven Möglichkeiten rund um den Segelsport, mitreißende Bands, der gemeinsamen Jugendförderung zusammen mit dem Yacht Club Langenargen e.V. und ein großes Angebot an Speisen und Getränken direkt in der Uferanlage von Langenargen.


Basisinformationen

Das Match Race Germany ist der einzige deutsche Tour-Stop der World Match Racing Tour und findet 2009 zum zwölften Mal statt.

Die Sponsoren des Match Race Germany: DHL Global Mail, Olymp, Stihl, Zeiss Sportsoptics, Alcatel Lucent, MTU-Friedrichshafen, Ultramarin, Württembergische Versicherung, 1&1, Web.de, GMX , Bavaria Yachts, Schwäbische Zeitung, Segler Zeitung, Elvström Sobstad, Selden, Layer Grosshandel, Kosta Boda, Keanon, Liros Rope, Harken, Meckatzer, Yacht Club Langenargen e.V. , Match Center Germany, Speedwave Rudi Magg&Co. Gmbh; Holstein Media, Gemeinde Langenargen, Druckhaus Müller, HHP, Hillebrand Bootssattlerei und viele mehr.

Über die World Match Racing Tour:* Führende professionelle Segeltour mit 9 Events weltweit* Vom Weltsegler-Verband (ISAF) als Special Event anerkannt * * Krönt den Matchrace-Weltmeister* Schüttet über 1.5 Million US-Dollar Preisgeld aus* Vergibt WM-Punkte über das Jahr und ermittelt am Ende den Matchrace-Weltmeister
* Wird wie der America´s Cup in der Duell-Disziplin Matchrace ausgetragen
* Teamwork entscheidet bei vom Veranstalter gestelltem gleichwertigen Material
* Regatten werden ufernah und publikumswirksam ausgesegelt
* Medien und Fernsehberichterstattung erreichen über 500 Millionen Haushalte in 190 Ländern weltweit* Die Sponsoren der Tour sind: Line 7, Pindar, Custom House, Travel Places, Wedgewood und Sailt.TV

Die World Match Racing Tour 2009

(D) Match Race Germany 27.5.-1.6.2009
(KOR) Korea Match Cup 2.6.-7.6.2009
(POR) Portugal Match Cup 16.6.-21.6.2009
(SWE) Match Cup Sweden 29.6.-5.7.2009
(SUI) St. Moritz Match Race 1.9.-6.9.2009
(DEN) Danish Open 9.9.-13.9.2009
(BRA) Brazil Sailing Cup 22.9.27.9.2009
(BER) King Edward Gold Cup 5.10.-11.10.2009
(MAL) Monsoon Cup 1.12.-6.12.2009

Kontakte Team Match Race GermanySegelsport:

Match Race Germany GmbH
Obere-Seestraße 11
D-88085 Langenargen
T: +49-7543-9311150
F: +49-7543-9618-340
Eberhard.Magg@match-center.de

Freitag, 9. Januar 2009

Wissenswertes nicht nur für alle Wassersport-Einsteiger, ...

09.01.09 - ... sondern auch für gestandene Seefahrer steht in der neuen Info-Broschüre des Fachverbandes Seenot-Rettungsmittel. Rettungsinseln, aber auch Rettungswesten, Signalmittel, Kälteschutzanzüge und Wartung sind die Themen des handlichen Heftes. Außerdem findet man die Kontaktdaten der Mitgliedsunternehmen.

Zu bekommen ist das Heft als Download unter der Adresse www.fsr.de.com sowie über die Geschäftsstelle des Fachverband Seenot-Rettungsmittel, Gunther-Plüschow-Straße 8, 50829 Köln. Tel: 0221/595710, Fax: 0221/5957110, info@fsr.de.com.

Auch Etap insolvent

09.01.09 - Nach der Dehler Deutschland GmbH hat auch die Tochter Etap Yachting am 7. Januar Insolvenz angemeldet. Etap war von Dehler noch Anfang 2008 gekauft worden. Damit plante Dehler eine moderne Fabrikation, um hochwertige Yachten bauen zu können und gemeinsame Synergien zu nutzen. Erstes Ergebnis der Zusammenarbeit war die Etap 30 CQ, die im Herbst auf der Hiswa vorgestellt wurde. Ein Rettungsversuch von Dehler mit Hilfe einer Landesbürgschaft scheiterte und Dehler medelte am 16. Dezmber 2008 Insolvenz an. Wie es mit den beiden Werften weitergeht und ob ein neuer Investor gefunden wird, ist derzeit offen.

Bodensee-Eisbärentreffen 2009 - 10. Januar

09.01.09 - Wir freuen uns auf ein lässiges Wochenende mit zahlreichen Eisbärinnen und Eisbären. Programm >

Freitag, 2. Januar 2009

Alle Regatten Online

02.01.09 - ibn / Ab sofort sind alle Regattatermine unter www.ibn-online.de/regatta.html Online. Die Ausschreibung des Yardstickpokals des BSVb Obersee und Untersee folgt (Ergebnisse 2008 sind noch Online). Auf diese Ergebnisse haben wir keinen Einfluss. Diese werden extern bearbeitet.

Senden Sie uns Ihre Berichte mit Fotos und Ergebnisse umgehend nach Regattaschluss an den Webmaster (webmaster@ibn-online.de) und an die Redaktion (ibn@ibn-online.de). Wir veröffentlichen diese auf unserer Internetseite wie auch im Magazin.

Wir wünschen Ihnen eine interessandte und erfolgreiche Regattasaison, Ihre IBN-Redaktion.

Leeres Fahrgastschiff gekentert

02.01.09 - Gaienhofen - In der Nacht vom 1. auf den 2. Weihnachtsfeiertag wurde das Fahrgastschiff MS-Liberty (21 Meter lang circa 60 bis 70 Sitzplätze) welches am Steg in Gaienhofen festgemacht ist, Opfer des strmischen Ostwindes, der mit bis zu 32 Knoten ber den See blies. Nach den ersten Informationen des Wasserschutzpolizeipostens Reichenau drang aufgrund des hohen Wellengangs aus östlicher Richtung, Wasser ins Schiff ein, was schliesslich zum kentern führte. Glücklicherweise wurde die Tankanlage nicht beschädigt. Kraftstoff lief nicht aus. Die Schadenshöhe ist bislang nicht bekannt. Personen kamen nicht zu Schaden.

Lindau: Glück im Unglück

02.01.09 - In der Nacht vom 25.12. auf 26.12 kenterte im Segelhafen Lindau ein Segelboot am Liegeplatz. Der Trimaran war ordnungsgemäß festgemacht, die beiden Auslegen waren an den Rumpf geklappt. Durch den starken Ostwind in der Nacht wurde das Boot nach Steuerbord (rechts) gekrängt (gedrückt). Der Steuerbordschwimmer tauchte dadurch weiter in das Wasser. Aufgrund einer Undichtigkeit drang langsam Wasser in den Schwimmer, so dass dieser zu einem Drittel mit Wasser gefüllt war. Das Boot krängte dadurch so weit nach Steuerbord, dass es schließlich nach Steuerbord kenterte (umkippte). Der Mast des Trimarans fiel dabei auf zwei Motorboote, die westlich des Trimarans stillagen.

Die Eigner der beiden Motorboote hatten Glück: beim ersten Boot fiel der Mast genau zwischen Kajüte und Bugkorb, der Aufprall wurde dabei durch die Stage (Abspannungen des Masts) gedämpft, so dass an beiden Motorbooten kein Schaden entstand. Nach Verständigung des Eigners gelang es ihm mit Hilfe der Wasserschutzpolizei, das Boot wieder aufzurichten. Dabei lief aus dem Außenbordmotor eine geringe Menge Kraftstoff aus. Es wurde deshalb die Feuerwehr Lindau verständigt, die eine Ölsperre um den havarierten Katamaran legte. Auch der Eigner des Trimarans hatte Glück im Unglück, an seinem Boot entstand lediglich ein relativ geringer Schaden durch das in die Kajüte und in den Außenbordmotor eingdrungene Seewasser. Der Sachschaden dürfte sich nach bisherigen Erkenntnissen auf ca. 300 Euro belaufen.

Zwei runde Geburtstage in Düsseldorf

02.01.09 - DÜSSELDORF. Zusammen genommen werden sie 2009 schon 160 Jahre alt, zwei Wassersportveranstaltungen von Weltruf, die seit langer Zeit partnerschaftlich miteinander verbunden sind. Die Rede ist von der internationalen Bootsausstellung boot in Düsseldorf und der Travemünder Woche, eine der größten Segelregatten überhaupt. Den Anfang eines runden Geburtstagsreigens macht die „jüngere Schwester“ boot, die vom 17. bis 25. Januar am Rhein mit einem neuen Hallenkonzept und rund 1650 Ausstellern aus 55 Ländern ihre Tore zum 40. Mal öffnet. Die 120. TW folgt vom 17. Juli bis 2. August an der Trave zu ihrem Jubiläum ausnahmsweise mit zwei Wochen Wettkampfsport vom Feinsten, wenn weit mehr als 1.000 Teilnehmer in 35 Bootsklassen und bei den Dickschiffen an den Start gehen.

Den Auftakt der gemeinsamen Feierlichkeiten macht der traditionelle Lübeck-Empfang am ersten Messesonntag (18. Januar) um 17 Uhr am Schleswig-Holstein-Gemeinschaftsstand in Halle 14 (Nummer E 41). Freunde und Partner der Travemünder Woche geben sich dort ein Stelldichein sowie einen Ausblick auf Programm und Aktivitäten in 2009. „Wir werden die Regattaausschreibungen druckfrisch im Gepäck haben“, kündigen die TW-Organisatoren Karin Böge und Claus-Dieter Stolze an.

Die Ausschreibung wird in diesem Jahr zweigeteilt sein. Denn nach der klassischen Travemünder Woche in der ersten Hälfte geht die Veranstaltung mit den Internationalen Deutschen Jugend- und Jüngstenmeisterschaften in neun Klassen auf fünf Bahnen in die Verlängerung. Während der Wettfahrttage vom 28. Juli bis zum 1. August werden somit erstmals auch bis zu 280 Optimisten in Travemünde erwartet, jene überaus beliebte, „viereckige“ Kleinjolle für den Nachwuchs, in der so manche Segelgröße seine ersten „Gehversuche“ auf dem Wasser absolviert hat.£

Zeitnah zur Veröffentlichung der Ausschreibungen soll auch das Onlinemeldesystem im Internet auf der Website www.travemuender-woche.de freigeschaltet werden, um den zu erwartenden Andrang frühzeitig in geregelte Bahnen zu lenken. Durch die IDJ+JüM stehen die Hauptveranstalter vom Lübecker Yacht-Club vor einer 17-tägigen Rekord-TW, die mit einem abwechslungsreichen Festivalprogramm an Land zudem weit mehr als eine Million Besucher an die Travemündung locken will.

Um die hochgesteckten Ziele im Jubiläumsjahr zu realisieren, wird auf der Düsseldorfer boot mit den seglerischen und touristischen Attraktionen des Ostseebads Travemünde um die Gunst der Gäste und der Aktiven geworben. Dabei hilft ein nochmals aufgefrischtes Standdesign, das die Messebesucher in der Halle 14 anziehen dürfte. Im Gegenzug wird die boot dann im Sommer wieder den Auftakt der Travemünder Woche durch musikalisch jazzige Begleitung der Eröffnungsfeier und den boot-Empfang am ersten Sonnabend (18. Juli) auf der Viermastbark „Passat“ maßgeblich mittragen. Andreas Kling.

Weitere Infos unter www.travemuender-woche.de.

Freitag, 19. Dezember 2008

19 Teams gemeldet für Kampf um den 33. AC im 2010

19.12.08: Valencia (ESP) - Gestern veröffentlichte das AC Management die Teilnehmerliste für den 33. America’s Cup. Die Liste umfasst 19 Teams, acht davon sind neue Einschreibungen. Sämtliche Herausforderer im 32. America’s Cup, mit einer Ausnahme, sind wieder mit dabei.

Neben dem Defender Alinghi und dem Challenger of Record Desafío Español, haben total 21 Teams eine Notice of Entry eingereicht und 17 wurden akzeptiert. Drei der eingeschriebenen Teams müssen für ihre offizielle Registrierung noch kleinere Details klären; ihnen wurde eine Fristerstreckung bis 15. Januar gewährt. Drei weitere Teams wurden abgelehnt, da ausser der Notice of Entry bis zur Einschreibefrist vom 15. Dezember keine weiteren Dokumente eingetroffen sind. Carbon Challenge hat sich zurückgezogen.

Die Teams haben sich in den letzten Monaten zu so genannten Competitor Meetings getroffen, um das Protokoll für den 33. America’s Cup anzupassen und die neue Klassenregel zu definieren. Dieser Prozess läuft weiter und wird auch im neuen Jahr mit weiteren Meetings fortgesetzt. Die Klassenregel soll voraussichtlich Ende Januar veröffentlicht werden.

Der Zeitplan für den 33. America’s Cup sieht zwei Vorregatten in Valencia im Jahr 2009 vor. Die erste Regatta findet im Juli statt und die zweite im Oktober, dazu kommt die jährliche Regatta des Club Náutico Español de Vela im November, gefolgt vom America’s Cup Match im Jahr 2010.

Alinghi-Teamskipper Brad Butterworth über die äusserst spannende Flotte: „Dass sich 19 Teams aus 12 Ländern für den 33. America’s Cup eingeschrieben haben, ist ein klares Zeichen für das riesige weltweite Interesse für diesen Wettbewerb. Es ist grossartig, so eine internationale Flotte zu sehen – mit dabei ist sogar ein Team aus Russland. Ebenso aussagekräftig ist die Tatsache, dass – mit einer Ausnahme – alle Teams der letzten Austragung wieder mit dabei sind. Wir werden mit diesen Herausforderern weiter zusammenarbeiten, um den 33. America’s Cup zu einem Erfolg zu machen. Dies unabhängig von BMW Oracles Entscheidung, weiter den Rechtsweg zu beschreiten, um alle Herausforderer zu eliminieren und sich den Zugang zum America’s-Cup-Match zu erzwingen – eine Leistung, die sie auf dem Wasser nie erreicht haben.“

Die Teams im 33. America’s Cup (in der Reihenfolge ihrer Anmeldung):
1. Alinghi, Société Nautique de Genève (SUI) – Defender
2. Desafío Español, Club Náutico Español de Vela (ESP) – Challenger of Record
3. Shosholoza, Royal Cape Yacht Club (RSA)
4. TeamOrigin, Royal Thames Yacht Club (GBR)
5. Team New Zealand, Royal New Zealand Yacht Squadron (NZL)
6. DCYC, Deutscher Challenger Yacht Club (GER)
7. Green Comm Challenge, Circolo di Vela Gargano (ITA)
8. Ayre Challenge, Real Club Náutico de Dénia (ESP)
9. Victory Challenge, Gamla Stans Yacht Skallskap (SWE)
10. Argo Challenge, Club Nautico Gaeta (ITA)
11. Mascalzone Latino, Reale Yacht Club Canottieri Savoia (ITA)
12. Team French Spirit, Yacht Club de St Tropez (FRA)
13. Luna Rossa, Yacht Club Punta Ala (ITA)
14. Russia Team - Fiona, Yacht Club Seven Feet (RUS)
15. Joe Fly, Società Canottieri Lecco (ITA)
16. K-Challenge, Cercle de la Voile de Paris (FRA)
17. Greek Challenge, N.O.K. Poseidon - Nautical Club of Kalamata (GRC)
18. Dabliu Sail Project (ITA)
19. China Team, Qingdao International Yacht Club (CHN)

Dienstag, 16. Dezember 2008

Eine Rekordanzahl von Teams treibt die Planung des 33. AC an

16.12.08: Die für den 33. America´s Cup eingeschriebenen Teams arbeiten weiterhin zusammen mit Titelverteidiger Alinghi und dem spanischen Challenger of Record auf einen Match in Valencia hin, der so schnell wie möglich – entweder 2010 oder 2011 – stattfinden soll Das Protokoll für den 33. America’s Cup wird angepasst und voraussichtlich nächste Woche veröffentlicht. Die Teams haben sich auf drei AC Events in Valencia im Jahr 2009 geeinigt – unabhängig vom Ausgang des laufenden Berufungsverfahrens von BMW Oracle in New York.

Vertreter der eingeschriebenen Teams (16 sind bereits registriert und sind derzeit im Einschreibe-Verfahren) haben sich heute in Genf für ein weiteres Teilnehmer-Treffen getroffen, das vom America´s-Cup-Defender Alinghi durchgeführt wurde. Traktandum des Tages war das Protokoll, also jenes Dokument, das den Ablauf des America´s-Cup festlegt, und nach eingehenden Diskussionen hat man sich im Grundsatz über die Änderungen geeinigt. Die neue Version wird voraussichtlich nächste Woche vorliegen.

Die Teams werden die Planungstreffen trotz der hängigen Berufung von BMW Oracle fortsetzen und gemeinsam die Wettkampf-Regeln, die Event-Regeln und die neue Class Rule definieren. Mit letzterer ist man auf Kurs und sie soll am 31. Januar 2009 veröffentlicht werden.
Weiter wurde beschlossen, im nächsten Jahr Wettkämpfe durchzuführen – drei Regatten mit der America´s-Cup-Class-Version 5.0 werden in Valencia ausgetragen. Im Juli und im Oktober wird je eine Regatta vom AC-Management organisiert, danach folgt die jährliche Regatta des Club Náutico Español de Vela, die vom spanischen Challenger of Record im November durchgeführt wird.

Das Treffen – das letzte vor Ablauf der Einschreibefrist – wurde mit einer einheitlichen
Mitteilung der Teams des 33. America´s Cup beendet: „Wir sind mit der Rechtsstrategie von BMW Oracle nicht einverstanden und hoffen immer noch, dass sie sich vor der Deadline vom Montag für den 33. America´s Cup einschreiben. Unabhängig davon müssen wir weiterhin auf einen Multi-Challenger-Event hinarbeiten. Die Challenger sind zufrieden mit dem gegenwärtigen Prozess mit dem Defender, das Protokoll ist eingehend diskutiert und mit der Zustimmung der eingeschriebenen Teams abgeändert worden und wir freuen uns, nächsten Sommer aufs Wasser zurückzukehren und wieder Rennen zu bestreiten."

Exkursion auf den Spuren der Wikinger

16.12.08 - Sagenhafte Erzählungen, Fachvorträge und Workshops bei der BOATFIT 2009

Auf die Spuren der Wikinger, von der Ostsee über die Flüsse Düna und Dnepr bis an die ukrainische Grenze, entführt Weltenbummler Burghard Pieske die Besucher der BOATFIT 2009, der REFIT- und Klassiker-Messe in Bremen. Außerdem reist er mit ihnen nach Bounty Bay und nimmt sie mit auf die “Expedition Wikinger Saga". Vom Freitag, 27. Februar, bis Sonntag, 1. März 2009, kann man auf der BOATFIT “in See stechen", bei Praxisvorträgen Neues über Bootsbau und Restaurierung erfahren, an verschiedenen Workshops teilnehmen oder einfach nur über die Messe bummeln und am Sonntag beim “Nautischen Flohmarkt" das ein oder andere Schnäppchen erwerben.

Früher bereisten die Wikinger die Flüsse zwischen Ostsee und dem schwarzen Meer. 2008 nahm Burghard Pieske gemeinsam mit sozial benachteiligten Jugendlichen die 3.500 Kilometer lange Strecke in Angriff ­ unter dem Motto “Segeln statt Saufen ­ Rudern statt Raufen". Die Erlebnisse haben die Teilnehmer im gleichnamigen Film festgehalten, der auf der BOATFIT Premiere feiert. Pieske wird über Hintergründe des Projekts berichten und von den einmaligen Eindrücken und Erfahrungen erzählen. “Wir mussten pro Tag 50 Kilometer zurücklegen", erinnert er sich. “Das war harte Arbeit. Aber diese Leistung gibt Selbstvertrauen für den Rest des Lebens." Eines der Wikingerboote, mit denen die Gruppe gereist ist, wird er auf der Messe ausstellen und dabei auch auf Besonderheiten beim Rudern und Segeln von Wikingerbooten eingehen.

Um für verschiedene Notfallsituationen gerüstet zu sein, kann man bei der BOATFIT den Pyroschein erwerben. Dort lernen die Teilnehmer den Umgang mit Seenotsignalmitteln der Kategorie T2. “Dazu gehören zum Beispiel Fallschirmraketen", erklärt der Workshop-Anbieter Klaus Schlösser von Bootsausbildung.com. “Mit dem erfolgreichen Abschluss der Prüfung erwirbt man auch die Erlaubnis, diese Seenotsignalmittel zu kaufen. Voraussetzung für die Teilnahme an dem Kurs ist allerdings der Besitz eines Sportbootführerscheins." Der Kurs wird Samstag und Sonntag angeboten, dauert jeweils drei Stunden und kostet 45 Euro. Außerdem bietet Schlösser bei der BOATFIT einen dreitägigen Kurs zum Erwerb des Seefunkzeugnisses an. Er kostet 195 Euro. Anmeldung und weitere Informationen für beide Kurse gibt es unter www.bootsausbildung.com/boatfit.

Damit Notsituationen erst gar nicht entstehen, sollten Bootsführer immer das Wetter im Blick haben. Wie man professionelle Wettervorhersagen direkt an Bord empfangen kann, das erklärt Dr. Meeno Schrader von der WetterWelt GmbH in seinem Vortrag “Wettervorhersagen ­ direkt an Bord". “Spätestens beim Auslaufen oder wenn sich dunkle, unheimliche Wolken am Himmel türmen, möchte man wissen, was einen als nächstes erwartet", so Schrader. “Dazu gebe ich in Kurzform ein paar Beispiele und Hinweise, welche Informationen wie weiterhelfen können: Was sagt mir eine Luftdruckkurve über die kurzfristige Windentwicklung? Was sagen bestimmte Wolken?" Außerdem wird er erklären, wie man professionelle Wettervorhersagen an Bord empfangen kann, welche Kommunikationswege zur Verfügung stehen, welche Produkte es am Markt gibt und worin sie sich unterscheiden.

Nicht nur bei den Vorträgen und Workshops können die Besucher Wissenswertes rund ums Boot erfahren. Die Aussteller warten auch an ihren Ständen mit zahlreichen Vorführungen und Demonstrationen auf und laden zu Erfahrungsaustausch und Fachgesprächen ein. Insgesamt gibt es auf der BOATFIT sechs Themeninseln: Elektrik & Elektronik, Motoren & Antrieb, Farben, Lacke & Pflegemittel, Segel & Rigg, Bootsbau & Reparatur, Sicherheit & Seemannschaft. Hinzu kommen das Klassik-Forum sowie Workshops & Aktionen.

Die vierte BOATFIT findet vom 27. Februar bis 1. März 2009 in der Messe Bremen statt. Regulärer Eintrittspreis 9,- Euro. Weitere Informationen unter www.boatfit.de und unter 0421-3505 265.

manroland J/24 German Open zu Beginn

16.12.08 - TRAVEMÜNDE. Der erste Startschuss der 120. Travemünder Woche wird am 18. Juli 2009 um 11 Uhr auf der Seebahn B fallen. Dann beginnen die manroland German Open der internationalen J/24-Klasse. Zur deutschen Bestenermittlung werden 30 bis 35 der beliebten Kielboote aus dem In- und Ausland erwartet, die an drei Tagen insgesamt acht Wettfahrten absolvieren sollen. Dank Unterstützung der Titelsponsors manroland, seit vielen Jahren auch Partner der Travemünder Woche beim Druck der Ausschreibung und Plakate, wird den mehr als 150 Aktiven auch an Land ein attraktives Programm geboten.

„Wir haben für die Teilnehmer ein Gesamtpaket geschnürt, das vom eigenen J/24-Zelt an der Überseebrücke 2 über Shirts und Caps bis zu einem Meisterschaftsempfang mit Livemusik auf der ‚Passat‘ reicht“, erklärt Claus-Dieter Stolze von der Organisationsspitze der Travemünder Woche. Die Boote sollen an der Travepromenade beim Leuchtenfeld festmachen, also direkt an der Flaniermeile des Festivals an Land, wo auch das Seglervillage als Treffpunkt von Besuchern und Aktiven aufgebaut wird. Dort ist am Montagabend (20. Juli) auch die Siegerehrung geplant.

Im Mittelpunkt des Interesses steht jedoch das Regattageschehen unter Leitung von Svend Hartog. Als Titelverteidiger gehört das ebenfalls von manroland unterstützte Team Rotoman unter Steuermann Greg Wilcox zu den Topfavoriten. Dem Quintett vom Blankeneser Segel-Club (BSC) stehe zwar ein Crewwechsel bevor, verriet Stratege Philipp Nann, doch der werde die Mannschaft nicht schwächen. In Travemünde wird es zur Wiederauflage des Dauerduells mit der Hamburger „Seglershop“ mit Peer Kock an der Pinne kommen. Bei der Europameisterschaft 2008 auf dem Balaton in Ungarn hatte der die Nase vor und holte den EM-Titel vor der „Rotoman“, nachdem es zuvor bei der German Open in Grömitz genau umgekehrt ausgegangen war.

Doch die nationale Spitze in der J/24-Klasse ist breiter aufgestellt. Bei der Titelvergabe werden nicht nur die „Max Bahr“ unter Stefan Karsunke (ebenfalls BSC) und Jan Kähler mit der „United 5“ (Altonaer Segel-Club) ein gehöriges Wort mitreden wollen. Und auch die sechs reinen Frauenmannschaften, aus denen die Hamburger Teams „Pink“ mit Ragna Thönnessen und „Veega Reederei“ mit Steffanie Köpcke hervorzuheben sind, sollten nicht unterschätzt werden. Aus dem Ausland werden Boote aus Schweden und den Niederlanden erwartet sowie nicht zuletzt durch die Anziehungskraft des gesamten Drumherums auch aus Italien und Großbritannien.

„Die Kielbootklassen, wo fast ausschließlich Erwachsene am Start sind, verleihen der TW im Jubiläumsjahr schon im ersten Teil internationales Flair“, so Karin Böge von der TW-Führung. Auch für die Melges 24, Sportsboote, Laser SB 3 und Streamline wurden German Open ausgeschrieben. Die Platu 25 kommen zur nordeuropäischen Meisterschaft zusammen. In der zweiten Woche steht der Nachwuchs mit den Internationalen Deutschen Jugend- und Jüngstenmeisterschaften in acht Klassen im Vordergrund.

Samstag, 13. Dezember 2008

Der 29er wird neuer Standard bei den ISAF Youth Worlds

13.12.08 - Mit großer Mehrheit hat das zuständige Gremium in der ISAF beschlossen, die ISAF Youth Worlds in einer weiteren Bootsklasse auszusegeln. So kommt nun als neue Disziplin „Skiff Open“ hinzu, gesegelt im 29er.

Die seit 1971 stattfindende ISAF Jugendweltmeisterschaft stellt das hochrangigste Event im Bereich des Jugendsegelns dar, und wie bei den Olympischen Spielen darf pro Nation nur das beste Team (jeweils männlich/weiblich/mixed) teilnehmen. Die ersten Youth Worlds in denen der 29er fest im Programm ist, werden 2010 in der Türkei stattfinden. Es besteht also noch ausreichend Zeit für Newcomer, sich in der Saison 2009 das Können für die nationalen Qualifikationsregatten 2010 anzutrainieren.

Der 29er hatte sich auf vergangenen Youth Worlds bereits bewährt, da er in den letzten Jahren schon einige Male anstatt dem 420er als 2-Hand-Klasse eingesetzt war. So zum Beispiel bei den diesjährigen Youth Worlds in Dänemark und 2007 in Canada. Damit war die Entscheidung, den 29er nun nach erfolgreichen ISAF-Testläufen fest ins Programm aufzunehmen nur konsequent und zeigt dass der 29er ständig an sportlicher Attraktivität gewinnt.

Anders als in den Vorjahren dürfen nun neben rein männlichen oder weiblichen Teams auch Mixed Teams starten, wobei das Alter der Teilnehmer unter 19 Jahren liegen muss.

Christian Kramer, Vorsitzender der 29er-Klasse in Deutschland, erwartet dadurch eine weitere Steigerung des seglerischen Niveaus und einen ungebrochenen Zuwachs von Seglern. Die Bundesländern Bayern und Schleswig-Holstein, welche in der 29er Klasse bislang mit den größten Flotten auch bei Erfolgen den Ton angaben, müssen nun mit verstärkter Konkurrenz aus den übrigen Bundesländern rechnen, wo namhafte Clubs bereits bekundet haben, den Aufbau einer 29er Flotte forcieren zu wollen.

So ist mit der ISAF Entscheidung die 29er Klasse, die dieses Jahr neben der Jugendmeisterschaft zum ersten Mal eine Internationale Deutsche Meisterschaft aussegeln durfte, sowie im Jahr 2009 am Gardasee eine Weltmeisterschaft im Umfeld Deutschlands anbieten kann, an Wettkämpfen mit internationalen Vergleich gut gerüstet.


Donnerstag, 11. Dezember 2008

Nikolaus-Besuch beim Yacht-Club Langenargen

11.12.08 - (SL) Lang anhaltender Beifall bestätigte der Nikolaus-Crew, Sankt Nikolaus (Oskar Zerlacher) und Knecht Ruprecht (Hans-Dieter Klaus), hervorragende Aufbereitung und meisterliche Präsentation der vielen Geschehnisse im abgelaufen Clubjahr. „Der Nikolaus war heute in Superform“ meinten die Mitglieder, denen es gefiel, wie der Nikolaus die kleinen Missgeschicke nochmals in Erinnerung gebracht hat.

Der Himmelsbote wusste von vermissten Handys, „Maria Viktoria“ als neues Clubschiff, beinahe verlorenem Masten und einem zu frühen Startschuss. Er bereitete die Geschichten in seiner gekonnten, unnachahmlichen Art für die Mitglieder auf. Es gab viel zu lachen aber auch die Rute für die „schweren Sünder“. Bei stimmungsvoll gesungenen vorweihnachtlichen Weisen ertönte von Sankt Nikolaus das schon bekannte Kommando „klar zur Wende“ und das Gespann machte sich auf den Heimweg.

Clubpräsident Michael Nöltge begrüßte beim Nikolausabend im Sportheim „Zur Tenne“, Langenargen zahlreiche Mitglieder. „Ich freue mich über das volle Haus, die starke Beteiligung der Jugend und den kleinen Kinderchor, der dem Nikolaus ein Lied zur Begrüßung gesungen hat.“ Dann blickte der Präsident zurück an den Gewinn der Bronzemedaille durch die Peckoltsbrüder und an den Empfang im Schloss Montfort. Ein Film über das große Ereignis kann im Clubbüro erworben werden. Dazu kamen zahlreiche Erfolge unserer Regattasegler, sogar unsere Jüngsten zeigten Flagge auf der Regattabahn der Optis. Und im nächsten Jahr wird 60 Jahre Yacht-Club Langenargen gefeiert. Geplant sind hervorragende Segelregatten und gesellschaftliche Ereignisse. Mit herzlichen Dankesworten an die vielen treuen Helfer, „ohne die nichts geht“, verband er den Wunsch, dass auch im nächsten Jahre alle wieder dabei sind. Zur letzten Veranstaltung des Clubjahres „Abgrillen“ lud er am 3. Adventsonntag ein. Neben Gegrilltem und heißen Getränken gibt es Weihnachtliches aus der Backstube. Mit guten Wünschen für ein frohes Weihnachtsfest, gesundes neues Jahr und eine schöne Segelsaison 2009 schloss Präsident Michael Nöltge den Nikolausabend.


Die Kinder begrüßten den Nikolaus mit einem Lied, das dem Nikolaus große Freude bereitete. (Foto Stahl)


Auch dem Clubpräsidenten gab der Nikolaus wichtige Hinweise mit auf den Weg. (Foto Stahl)

Mittwoch, 10. Dezember 2008

Katamaran-Preise steigen

10.12.08 - Die Katamaran-Reederei Bodensee erhöht ihre Fahrpreise zum 1. Januar 2009 maßvoll. So wird die Einzelfahrt für Erwachsene in Zukunft 9,50 Euro (statt 9,00 Euro) kosten, für Kinder erhöht sich der Fahrpreise von 4,50 Euro auf 4,80 Euro. Auf der anderen Seite führt die Reederei neue Angebote ein, mit denen man günstig Katamaran fährt.

Die neuen Angebote sind insbesondere für Gruppen attraktiv. So gibt es für größere Gruppen ab 24 Personen ein spezielles Winterangebot für 6,00 Euro pro Person. Der normale Gruppenfahrpreis (ab 10 Personen) wird von 7,50 Euro auf 8,00 Euro pro Person angehoben. Neu ist allerdings ein reduzierter Preis für Kinder in Gruppen ab 10 Personen, der bei 4,50 Euro liegt.

Einfacher und günstiger wird das Katamaranfahren für Schulklassen: Hier kostet die einfache Fahrt 4,00 Euro für Schüler bis 14 Jahren und 6,50 Euro für Schüler ab 15 Jahren. „Das Interesse von Schulklassen am Katamaran ist groß, deshalb wollten wir für diese Zielgruppen ein attraktives Angebot machen“, erklärt Reederei-Geschäftsführer Manfred Foss. Auch insgesamt entwickle sich das Gruppengeschäft positiv: Vom Sportverein bis zum Seniorenausflug, von der Busreise bis zum Firmenevent reiche hier das Spektrum, sagt Foss.

Verantwortlich für die Preiserhöhung seien die deutlich gestiegenen Personalkosten, erklärt Foss. Man habe aber versucht, die Stammkundschaft möglichst zu schonen. Hier gibt es folglich auch nur geringfügige oder gar keine Erhöhung: So beträgt die Erhöhung bei den Monatskarten nur vier bis fünf Euro, das entspricht rund 2,7 Prozent. Der Preis für die Fahrt mit der KatCard steigt um 30 Cent auf 6,30 Euro, die Jahresgebühr bleibt mit 39 Euro gleich. „Die Preiserhöhung deckt nur einen Teil unserer Mehrkosten, aber wir haben unser Ziel, den Einzelpreis unter zehn Euro zu halten, erreicht“, so Foss.

Nikolaus-Lampenfieber bei den Kindern des DSMC Konstanz

10.12.08 - Mit Vorfreude und Spannung erwarteten die Kinder des DSMC den Nikolaus bei der traditionellen Nikolausfeier im Clublokal des Deutsch-Schweizerischen Motorbootclubs DSMC.

Unzählige bunte Päckchen waren von Michi Deeg und Angelika Schmid mit kräftiger Unterstützung der Familie liebevoll gepackt und aufgetürmt worden, so dass die Clubkinder die Ankunft des Nikolaus kaum erwarten konnten.

Als Knecht Rupprecht seinen Herrn dann aber unter Glockenbimmeln in den Steg 4 begeleitete, zeigten die großen Kinderaugen doch Nervosität und Lampenfieber.

Vor Entgegennahme eines der Geschenke mussten die kleinen und großen Wassersportler nämlich erst selbst einen Beitrag zur Weihnachtfeier leisten. Dieser bestand meist aus einem Weihnachtsgedicht oder einem Lied, dass von den Kleinsten tapfer auswendig vorgetragen wurde.

Wie der Präsident Fred Schmid, so zeigte sich auch der Nikolaus besonders erfreut über Vorträge in schweizer Mundart, da sie der Weihnachtsfeier auch in diesem Jahr den besonderen Charme des grenzüberschreitenden Clublebens verliehen.


Der DSMC Nikolaus liest aus dem goldenen Buch und beschenkt die Kinder

Fast 40 Drachen aktiv

10.12.08 - Zum traditionellen Drachenadvent trafen sich im Konstanzer Steg 4 fast 25 Segler und Freunde der Drachenklasse am Bodensee. Neben dem Flottenkapitän Bodensee konnte der Konstanzer Drachensegler Hartmut Kiessling als Gastgeber auch den extra aus Bern angereisten Präsidenten der Schweizer Drachenflotte, Dieter Schimd, begrüßen.

Neben einem mehrgängigen Menü tauschten sich die Segler über die Regattaerfolge der zurückliegenden Saison aus und warteten gespannt auf die erstmalige Vergabe des Bodensee-Drachen-Preises. Dieser von Martin Pfeiffer gestiftete Wanderpreis wird an diejenige Crew verliehen, welche bei den fünf Drachenregatten am Bodensee, welche in Steckborn, Staad, Sipplingen und Überlingen stattfanden, im Durchschnitt die besten Platzierung erzielte.

In diesem Jahr konnte die Crew des „Alefanz“ um Horst Buhl vom Bodensee-Yacht-Club Überlingen und seiner Schweizer Dauervorschoterin Silvia Barben vom Thunersee-Yacht-Club die begehrte Trophäe mit nach Hause nehmen. Auf dem Stockerl platzierten sich im Folgenden die Gebrüder Ruppli mit Vorschoter Dominik Schenk vom Yacht-Club Schaffhausen und den Norwegern Odd und Niels Lofteröd mit dem Schweizer Vorschoter Stefan Pulfer.

Dieses internationale Feld zeigt, dass der Drachen im 79.ten Jahr seines Bestehens nichts an seiner Attraktivität verloren hat und weiterhin mit starken Regattafeldern am Bodensee vertreten ist. Für das nächste Jahr sind neben einem stetig wachsenden Regattafeld auch verschiedene Maßnahmen geplant, um auch weiter jüngere Segler für die Drachenklasse zu begeistern. Der Winterschlaf währt allerdings nicht lange, da die Boote bereits Ende April zum Glarisegg-Cup vor Steckborn wieder eingewassert werden und die Jagd um Ranglistenpunkte in eine neue Saison geht. (Max Pfeiffer)

Montag, 8. Dezember 2008

VIZE-WELTMEISTERTITEL IM MATCH RACING FÜR SCHERRER

08.12.08 - 7. Dezember 2008 – Vor dem Monsoon Cup 2008 trennten lediglich vier Punkte das französische Match Race Team von Skipper Sebastien Col und dem Schweizer Trimmer Christian Scherrer von den Weltmeistertitel im Match Racing und dem in Führung liegenden Ian Williams (GBR).

Im Viertelfinale des Monsoon Cup in Malaysia scheiterten jedoch Scherrer mit seinem Team. Zwar gewannen sie das Viertelfinale gegen Peter Gilmour 3-2 auf dem Wasser. Doch durch einen Protest wurde Gilmour schlussendlich von der Jury als Sieger bestimmt. Nach dieser enttäuschenden Jury-Entscheidung segelte sich das Team dann doch noch in den Sail-Offs auf den sechsten Schlussrang.

Ian Williams mit dem Team Bahrain Pindar gewann seine Viertelfinal Regatten und belegten schlussendlich den vierten Rang im Monsoon Cup. Somit konnte der Engländer seinen Vorsprung ausbauen und sich den zweiten Weltmeistertitel der ISAF im Match Racing in Reihe sichern.

Scherrer und das Match Race Team von Sebastien Col werden Vize-Weltmeister. Mathieu Richard mit seinem Team belegt den dritten Platz.

Im Monsoon Cup sichert sich Peter Gilmour den ersten Platz vor Adam Minoprio (NZL) und Torvar Mirsky (AUS).

Weitere Informationen unter:
www.worldmatchracingtour.com
www.monsooncup.com.my