11.08.08 - Teamchef Sendes tröstet: “Noch ist die Medaille für Ulli Schümanns Crew nicht weg." - Qingdao (DSV, 10. August 2008). Die Flotte der deutschen Olympiaseglerinnenund segler kämpft in der Fushan Bucht vor Qingdao um die Trendwende.
Auch der zweite Regattatag endete für die Berliner Yngling-Crew von Ulrike Schümann und die 49er-Segler Jan-Peter und Hannes Peckolt aus Hamburg und Kiel noch nicht mit dem erhofften Erfolg, sondern mit den mäßigen Plätzenacht und zwölf im Zwischenklassement. “Aber beide Teams haben vor allem zu Beginn ihrer Wettfahrten mehrmals bewiesen, dass sie vorne dabei sein können. Die Nervosität muss einfach raus", machte Teamchef Hans Sendesseinen Schützlingen am Abend Mut. Tatsächlich hatten vor allem Ulrike Schümann, Julia Bleck und Ute Höpfnerim ersten Rennen am Sonntag zunächst sogar bis zur ersten Wendemarke die Führung übernommen und auf den beiden folgenden Kursabschnitten Platz drei verteidigt, um am Ende doch nur siebte zu werden. “Ich bin traurig und enttäuscht", sagte die Yngling-Steuerfrau am Abend im Olympiahafen, “dahaben wir null Speedprobleme, sind an der Kreuz so richtig schnell und dann verlieren wir immer wieder Boden auf den Vorwind-Kursen."
Die Mannschaft hat laut Schümann Probleme mit dem Spinnakertrimm. Ihre Analyse wird durch die Zwischenergebnisse des Teams auf der Bahn Echobestätigt. Am Wind so vor allem auf dem ersten Abschnitt zwischen Startlinie und erster Wendemarke - holt das deutsche Trio meistens auf oder verteidigt seine Position, vor dem Wind und dann zumeist auf dem letzten und vierten Kursabschnitt ins Ziel - verliert es stets mehrere Plätze. Trotz Beratung der Seglerinnen mit ihrem Psychologen Kurt Banse wollen Nervosität und Anspannung der Crew bei ihrer Olympiapremiere laut Schümanneinfach nicht von Bord weichen. “Ich muss jetzt erst einmal eine Stunde laufen und runter kommen, dann sehen wir, wie wir das Problem in den Griff kriegen", sagte die 35 Jahre alte Chefin im Boot, “das ist doch hier die Regatta unseres Lebens, das muss einfach besser gehen."
Die deutschen Damen liegen nach vier von insgesamt zehn Wettfahrten bis zum entscheidenden Medaillenrennen am 16. August auf Platz acht. Von den drittplatzierten Niederländerinnen um Steuerfrau Mandy Mulder trennen die Frauen vom Verein Seglerhaus am Wannsee und dem Berliner Yacht-Club nur sieben Punkte. Spitzenreiterin in der Flotte der 15 Ynglinge ist die Mannschaft der britischen Olympiasiegerin Sarah Ayton. Auch Jan-Peter und Hannes Peckolt aus Hamburg und Kiel konnten der deutschen Segelflotte bei ihrem ersten Einsatz im Gelben Meer im 49er keinen Aufwärtstrend bescheren. Mit den Rängen 16, sechs und elf sowie Gesamtrangzwölf gelang die Olympiapremiere der Brüder nicht so gut wie erhofft. Der 25-jährige Vorschoter Hannes, gemeinsam mit dem eineinhalb Jahre älteren Bruder Pit Mitglied im Yacht-Club Langenargen und seglerisch auf dem Bodensee groß geworden, sagte: “Es ist nicht so gelaufen, wie wir uns das vorgestellt haben. Im letzten Rennen lagen wir in aussichtsreicher Position und haben dann in einer Halse vielleicht etwas zu viel riskiert. Darüberhaben wir uns heute am meisten geärgert." Die Taktik der Crew für den Folgetag verändert sich laut Medizinstudent Hannes deswegen nicht: “Wir wollen weiterhin einfach jeden Tag maximal gutsegeln."
Die Chance dazu haben die Brüder am Montag in den Wettfahrten vier bis sechs der 49er-Klasse. Parallel werden in den Disziplinen Yngling und Finn Dinghi die Rennen fünf und sechs ausgetragen. Erstmals steigen dannauch die 470er-Frauen und Männer ins olympische Geschehen ein. Mit den 470er-Doppel-Europameisterinnen Stefanie Rothweiler und Vivien Kussatz ausMünchen und Berlin geht hier die dritte deutsche Segelmannschaft ins Rennen.
Montag, 11. August 2008
Kein Auftakt nach Maß, aber Schümann bleibt optimistisch
11.08.09 - „Wir können es besser und haben sicher kein Speedproblem“ - Qingdao (DSV, 9. August 2008). Nach dem ersten Tag ihrer Olympiapremiere belegen Ulrike Schümann und ihre Yngling-Crew mit Julia Bleck und Ute Höpfner bei der olympischen Regatta vor Qingdao Platz acht. „Das ist ein akzeptabler Ausgangswert, auch wenn heute mehr drin gewesen wäre. Wir haben sicher kein Speedproblem, aber noch Probleme im Segeltrimm“, haderte Steuerfrau Schümann mit dem Mittelfeldplatz. Gleichzeitig hat die 35-Jährige weder ihren Optimismus noch ihren Kampfgeist verloren: „Wir wissen, dass wir es besser können. Es war heute einfach noch viel Nervosität mit an Bord.“
„Da musste erst einmal der Druck raus, in den nächsten Rennen wird es sicher besser“, munterte auch Teamchef Hans Sendes seine Mannschaft am Abend vor der offiziellen Eröffnungsfeier für die Segler im Olympiahafen von Qingdao auf. Die insgesamt 45 Yngling-Seglerinnen hatten am Samstag auf Kurs Alpha vor allem mit extrem anspruchsvollen Strömungsverhältnissen zu kämpfen. „Da gibt es ungeheure Stromkanten“, berichtete Schümann, „auch am Start waren alle Teams übervorsichtig, denn der Strom schiebt mit enormer Kraft von hinten – da gibt es sonst ganz schnell mal einen Frühstart.“
In Führung liegen die favorisierte britische Olympiasiegerin Sarah Ayton und ihr Team (5 Punkte) vor den kanadischen Außenseiterinnen mit Steuerfrau Jennifer Provan (9 Punkte) und den Holländerinnen mit Mandy Mulder (10 Punkte) an der Pinne.
Trotz zehn Punkten Rückstand auf die Spitzenreiterinnen will sich Schümann von ihrem Resultat nicht bremsen oder frustrieren lassen. Die Prognose der 35-jährigen Steuerfrau vom Verein Seglerhaus am Wannsee: „Wir dürfen uns jetzt keine großen Patzer mehr erlauben, müssen möglichst immer in die Top 5 segeln. Den einen erlaubten Streicher haben wir uns wohl schon heute geleistet.“
In den parallel ausgetragenen Rennen in der Einhandjolle Finn Dinghy übernahm der Pole Rafal Szukiel (5 Punkte) nach dem ersten Tag die Führung vor dem Amerikaner Zach Railey (7 Punkte) und Großbritanniens Doppel-Olympiasieger Ben Ainslie (11 Punkte). Der Brite hat in China seine dritte Goldmedaille im Visier und gewann nach schwachem Auftakt die zweite Wettfahrt souverän. Von der britischen Presse liebevoll „Big Ben“ getauft, könnte der 31-jährige Ausnahmeathlet erneut zum Superstar der olympischen Segelregatta werden.
Die Eröffnungsfeier für die 400 Segler aus 62 Nationen begann am Samstag Abend um 20 Uhr im Olympiahafen von Qingdao. Die olympische Regatta wird am Sonntag mit den Rennen drei und vier der Disziplinen Yngling und Finn Dinghy sowie den ersten drei Wettfahrten im 49er fortgesetzt. Dann starten auch die Brüder Jan-Peter und Hannes Peckolt aus Hamburg und Kiel in ihre Olympiapremiere.
Der aktuelle, offizielle Ergebnisdienst unter http://www.sailing.org/olympics/
„Da musste erst einmal der Druck raus, in den nächsten Rennen wird es sicher besser“, munterte auch Teamchef Hans Sendes seine Mannschaft am Abend vor der offiziellen Eröffnungsfeier für die Segler im Olympiahafen von Qingdao auf. Die insgesamt 45 Yngling-Seglerinnen hatten am Samstag auf Kurs Alpha vor allem mit extrem anspruchsvollen Strömungsverhältnissen zu kämpfen. „Da gibt es ungeheure Stromkanten“, berichtete Schümann, „auch am Start waren alle Teams übervorsichtig, denn der Strom schiebt mit enormer Kraft von hinten – da gibt es sonst ganz schnell mal einen Frühstart.“
In Führung liegen die favorisierte britische Olympiasiegerin Sarah Ayton und ihr Team (5 Punkte) vor den kanadischen Außenseiterinnen mit Steuerfrau Jennifer Provan (9 Punkte) und den Holländerinnen mit Mandy Mulder (10 Punkte) an der Pinne.
Trotz zehn Punkten Rückstand auf die Spitzenreiterinnen will sich Schümann von ihrem Resultat nicht bremsen oder frustrieren lassen. Die Prognose der 35-jährigen Steuerfrau vom Verein Seglerhaus am Wannsee: „Wir dürfen uns jetzt keine großen Patzer mehr erlauben, müssen möglichst immer in die Top 5 segeln. Den einen erlaubten Streicher haben wir uns wohl schon heute geleistet.“
In den parallel ausgetragenen Rennen in der Einhandjolle Finn Dinghy übernahm der Pole Rafal Szukiel (5 Punkte) nach dem ersten Tag die Führung vor dem Amerikaner Zach Railey (7 Punkte) und Großbritanniens Doppel-Olympiasieger Ben Ainslie (11 Punkte). Der Brite hat in China seine dritte Goldmedaille im Visier und gewann nach schwachem Auftakt die zweite Wettfahrt souverän. Von der britischen Presse liebevoll „Big Ben“ getauft, könnte der 31-jährige Ausnahmeathlet erneut zum Superstar der olympischen Segelregatta werden.
Die Eröffnungsfeier für die 400 Segler aus 62 Nationen begann am Samstag Abend um 20 Uhr im Olympiahafen von Qingdao. Die olympische Regatta wird am Sonntag mit den Rennen drei und vier der Disziplinen Yngling und Finn Dinghy sowie den ersten drei Wettfahrten im 49er fortgesetzt. Dann starten auch die Brüder Jan-Peter und Hannes Peckolt aus Hamburg und Kiel in ihre Olympiapremiere.
Der aktuelle, offizielle Ergebnisdienst unter http://www.sailing.org/olympics/
Sonntag, 10. August 2008
Altnauer Segelclub ASC - Tag- und Nachtregatta
10.08.08 - Urs Heiz - Bei kräftigem Wind konnte am vergangenen Freitagabend die Altnauer Tag- und Nachtregatta gestartet werden. Von den 110 gemeldeten Schiffen wurden letztendlich 98 am Start gezählt. Bereits nach 59 Minuten, um 20:59 Uhr, erreichten Albert Schiess und Walter Steiner auf ihrem Katamaran „Holy Smoke“ das Ziel vor Altau und beendeten die Langstreckenregatta als schnellstes Schiff.
Windgeschwindigkeiten bis zu 6 bft. und starker Seegang machte einigen Mannschaften bei der Anreise am Nachmittag zu schaffen. So musste ein Skipper vor Romanshorn umkehren weil sein Schiff das überkommende Wasser nicht mehr verkraften konnte. Eine weitere Mannschaft lief vor Altnau auf Grund und verlor dabei auch noch das Vorsegel. Nur mit dem Grosstuch und ohne Motor war das Aufkreuzen in der Altnauer Hafeneinfahrt nicht möglich. Auch diese Mannschaft steuerte den Heimathafen bereits vor dem Start an.
Pünktlich um 20:00 Uhr, bei mittlerweile moderaten vier Windstärken, entliess Wettfahrtleiter Frank Schüepp vom Altnauer Segelclub ASC das Feld mit Kurs Konstanz auf die erste Kreuz. Weitere Bahnmarken lagen vor Hagnau am Deutschen Ufer und Güttingen (CH). In zwei Gruppen gestartet boten die insgesamt 12 Klassen mit den 2 Katamaranen und Kielyachten aller Grössen und Schattierungen ein beeindruckendes Bild auf dem Wasser. Bedingt durch optimale Windverhältnisse blieb das gesamte Feld über einen langen Zeitraum dicht beisammen. Die internationalen und teilweise prominenten Mannschaften kämpften unerbittlich um Plätze und Positionen. Die Mannschaft um Richard Volz, mit Christian Gasser und Ernst Bieri, welche auf ihrer 8mR-Rennyacht „Aluette“ den Weltmeistertitel 2007 errungen haben, rang auf Augenhöhe mit potentiellen Gegnern wie der „Vermeer“ von Michael Piper und entschied den Konkurrenzkampf für sich.
Nach der Wendemarke Hagnau, bei auffrischendem Wind, wurde die „Zampano“ von einer grossen Yacht überholt. Gut im Rennen brach der Spi durch die Abdeckung ein, das Schiff verlor stark an Geschwindigkeit. Beim plötzlichen wiederaufgehen des Spinnackers wurden durch den Winddruck grosse Kräfte freigesetzt, der Schäckel brach. Skipper Gresser: „Wir mussten die Regatta mit der Genua beenden und verloren einige Plätze. Mit dem 5. Rang in unserer Gruppe sind wir dennoch zufrieden“. Kurt Hess auf „Chetan“ rundete die Tonne Hagnau als erstes Schiff der Klasse 101. Er konnte diese Position bis ins Ziel verteidigen. Um 22:58 querte das letzte Schiff die Ziellinie vor Altnau. Neben kleineren Vorkommnissen sei die Regatta fair, unfallfrei und schnell verlaufen erklärte Wettfahrtleiter Schüepp auf Anfrage. Eine nach Abschluss der Regatta vom Schweizer Ufer losgerissene und abgetriebene Wendemarke konnte anderntags vor Fischbach unversehrt wieder eingesammelt werden.
Zur Siegerehrung erschienen die Mannschaften am Samstagmorgen etwas übermüdet. Nicht nur die anspruchsvolle Regatta sondern auch die abschliessende stimmungsvolle Seglerparty mit der Band „The Noise Brothers“ hatte teilweise deutliche Spuren hinterlassen. Die Wertung erfolgte nach Klassen und Yardstick sowie der Ausgleichsformel ORC. Neben Erinnerungs- und Wanderpreisen konnten vom Veranstaltenden Club erneut attraktive Sponsorenpreise verlost werden. Ein wertvoller Chronometer, Uhren und Segelbekleidung sowie Reisegutscheine und Körperpflegeprodukte erfreuten die glücklichen Gewinner. Text und Bilder: Urs Heiz
Rangliste (Auszug Sieger)
Open Class: SUI 44 Albert Schiess (Katamaran)
YST1: SUI 11 Richard Volz (8mR)
YST2: GER 1380 Thomas Münzer (20er n.V.)
YST3: SUI 1864 Brigitte Burri (Shark 24)
X99: GER 516 Elke Maurer-Martin
Aphrodite 101: SUI 266 Kurt Hess
Avance 36: AUT 5 Jürgen Peter
H-Boote: SUI 512 Thomas Harder
Folkeboot: GER 475 Andy Trunz
ORC 1: SUI 37 Sven Nicklaus (X-Treme 37)
ORC 2-4: GER 4113 Maria v. Magg (BB10)
ORC Sport: SUI 084 Patrick Sievi (Esse 850)

Mannschaftssport

Auf der Kreuz

An der Wendemarke Konstanz
Die Resultate > (Aenderung 15.08.08!)
Windgeschwindigkeiten bis zu 6 bft. und starker Seegang machte einigen Mannschaften bei der Anreise am Nachmittag zu schaffen. So musste ein Skipper vor Romanshorn umkehren weil sein Schiff das überkommende Wasser nicht mehr verkraften konnte. Eine weitere Mannschaft lief vor Altnau auf Grund und verlor dabei auch noch das Vorsegel. Nur mit dem Grosstuch und ohne Motor war das Aufkreuzen in der Altnauer Hafeneinfahrt nicht möglich. Auch diese Mannschaft steuerte den Heimathafen bereits vor dem Start an.
Pünktlich um 20:00 Uhr, bei mittlerweile moderaten vier Windstärken, entliess Wettfahrtleiter Frank Schüepp vom Altnauer Segelclub ASC das Feld mit Kurs Konstanz auf die erste Kreuz. Weitere Bahnmarken lagen vor Hagnau am Deutschen Ufer und Güttingen (CH). In zwei Gruppen gestartet boten die insgesamt 12 Klassen mit den 2 Katamaranen und Kielyachten aller Grössen und Schattierungen ein beeindruckendes Bild auf dem Wasser. Bedingt durch optimale Windverhältnisse blieb das gesamte Feld über einen langen Zeitraum dicht beisammen. Die internationalen und teilweise prominenten Mannschaften kämpften unerbittlich um Plätze und Positionen. Die Mannschaft um Richard Volz, mit Christian Gasser und Ernst Bieri, welche auf ihrer 8mR-Rennyacht „Aluette“ den Weltmeistertitel 2007 errungen haben, rang auf Augenhöhe mit potentiellen Gegnern wie der „Vermeer“ von Michael Piper und entschied den Konkurrenzkampf für sich.
Nach der Wendemarke Hagnau, bei auffrischendem Wind, wurde die „Zampano“ von einer grossen Yacht überholt. Gut im Rennen brach der Spi durch die Abdeckung ein, das Schiff verlor stark an Geschwindigkeit. Beim plötzlichen wiederaufgehen des Spinnackers wurden durch den Winddruck grosse Kräfte freigesetzt, der Schäckel brach. Skipper Gresser: „Wir mussten die Regatta mit der Genua beenden und verloren einige Plätze. Mit dem 5. Rang in unserer Gruppe sind wir dennoch zufrieden“. Kurt Hess auf „Chetan“ rundete die Tonne Hagnau als erstes Schiff der Klasse 101. Er konnte diese Position bis ins Ziel verteidigen. Um 22:58 querte das letzte Schiff die Ziellinie vor Altnau. Neben kleineren Vorkommnissen sei die Regatta fair, unfallfrei und schnell verlaufen erklärte Wettfahrtleiter Schüepp auf Anfrage. Eine nach Abschluss der Regatta vom Schweizer Ufer losgerissene und abgetriebene Wendemarke konnte anderntags vor Fischbach unversehrt wieder eingesammelt werden.
Zur Siegerehrung erschienen die Mannschaften am Samstagmorgen etwas übermüdet. Nicht nur die anspruchsvolle Regatta sondern auch die abschliessende stimmungsvolle Seglerparty mit der Band „The Noise Brothers“ hatte teilweise deutliche Spuren hinterlassen. Die Wertung erfolgte nach Klassen und Yardstick sowie der Ausgleichsformel ORC. Neben Erinnerungs- und Wanderpreisen konnten vom Veranstaltenden Club erneut attraktive Sponsorenpreise verlost werden. Ein wertvoller Chronometer, Uhren und Segelbekleidung sowie Reisegutscheine und Körperpflegeprodukte erfreuten die glücklichen Gewinner. Text und Bilder: Urs Heiz
Rangliste (Auszug Sieger)
Open Class: SUI 44 Albert Schiess (Katamaran)
YST1: SUI 11 Richard Volz (8mR)
YST2: GER 1380 Thomas Münzer (20er n.V.)
YST3: SUI 1864 Brigitte Burri (Shark 24)
X99: GER 516 Elke Maurer-Martin
Aphrodite 101: SUI 266 Kurt Hess
Avance 36: AUT 5 Jürgen Peter
H-Boote: SUI 512 Thomas Harder
Folkeboot: GER 475 Andy Trunz
ORC 1: SUI 37 Sven Nicklaus (X-Treme 37)
ORC 2-4: GER 4113 Maria v. Magg (BB10)
ORC Sport: SUI 084 Patrick Sievi (Esse 850)

Mannschaftssport

Auf der Kreuz

An der Wendemarke Konstanz
Die Resultate > (Aenderung 15.08.08!)
Freitag, 8. August 2008
Lediglich geringe Schäden haben die Sturmböen angerichtet,
08.08.08 - die am Donnerstagabend auch über das Kreisgebiet hinweg zogen. Im Überlinger See war ein vor Anker liegender Jollenkreuzer von zwei starken Böen zur Seite gedrückt worden, in deren Folge das Boot kenterte.
Die beiden an Bord befindlichen Personen wurden unverletzt von der Besatzung eines anderen Segelbootes an Bord genommen. Die Besatzungen von zwei Booten der DLRG konnten das gekenterte Segelboot wieder aufstellen und schleppten es anschliessend in den Hafen nach Litzelstetten, wo es von der Freiwilligen Feuerwehr ausgepumpt wurde.
Die beiden an Bord befindlichen Personen wurden unverletzt von der Besatzung eines anderen Segelbootes an Bord genommen. Die Besatzungen von zwei Booten der DLRG konnten das gekenterte Segelboot wieder aufstellen und schleppten es anschliessend in den Hafen nach Litzelstetten, wo es von der Freiwilligen Feuerwehr ausgepumpt wurde.
Donnerstag, 7. August 2008
Sabotage an Motorboot
07.08.08 - Im Tatzeitraum von Sonntag abend bis Mittwoch Mittag zwickten unbekannte Täter an einem an einer Boje stilliegenden Motorboot im Hafen Nonnenhorn zwei Hydraulikleitungen des Z-Antriebes durch. Als der Bootseigner heute Mittag mit seinem Boot auslaufen wollte, bemerkte er, dass Öl aus der Hydraulikleitung austrat.
Er stoppte sofort die Maschine und verständigte die Polizei. Da sich bereits zwischen dem Strandbad Nonnenhorn, in dem reger Badebetrieb herrschte, und dem Steg der Bootsvermietung ein dünner Ölfilm gebildet hatte, wurde der Badebetrieb im Strandbad für eine Stunde unterbrochen und von der Feuerwehr eine Ölsperre um das Motorboot gelegt. Nachdem die abgetrennte Hydraulikleitung von der Feuerwehr verschlossen wurde, schleppte das Feuerwehrboot aus Wasserburg das beschädigte Motorboot nach. Dort wurde das Motorboot zur Reparatur ausgewassert. Am Motorboot entstand ohne die Kosten für den Feuerwehreinsatz ein Sachschaden von 500 Euro. Drei Wochen zuvor waren an dem gleichen Motorboot bereits die elektrischen Steuerleitungen der Trimmklappen durchgezwickt worden. Der Schaden betrug 50 Euro und wurde vom Eigner selbst repariert.
Hinweise bitte an die Polizei Lindau, Tel. 0049 8382 910-0.
Er stoppte sofort die Maschine und verständigte die Polizei. Da sich bereits zwischen dem Strandbad Nonnenhorn, in dem reger Badebetrieb herrschte, und dem Steg der Bootsvermietung ein dünner Ölfilm gebildet hatte, wurde der Badebetrieb im Strandbad für eine Stunde unterbrochen und von der Feuerwehr eine Ölsperre um das Motorboot gelegt. Nachdem die abgetrennte Hydraulikleitung von der Feuerwehr verschlossen wurde, schleppte das Feuerwehrboot aus Wasserburg das beschädigte Motorboot nach. Dort wurde das Motorboot zur Reparatur ausgewassert. Am Motorboot entstand ohne die Kosten für den Feuerwehreinsatz ein Sachschaden von 500 Euro. Drei Wochen zuvor waren an dem gleichen Motorboot bereits die elektrischen Steuerleitungen der Trimmklappen durchgezwickt worden. Der Schaden betrug 50 Euro und wurde vom Eigner selbst repariert.
Hinweise bitte an die Polizei Lindau, Tel. 0049 8382 910-0.
Dienstag, 5. August 2008
Deutsche Segelmannschaft in Olympiastimmung
05.08.08 - Aktivensprecherin Schümann und ihre Yngling-Crew starten am Samstag als erste - DSV (Hamburg) - Die zwölf deutschen Seglerinnen und Segler sind startklar für die Regatta der XXIX. Olympischen Sommerspiele in China. Bis auf die später anreisenden Starbootsegler Marc Pickel (Kiel) und Ingo Borkowski (Babelsberg) sind alle Aktiven bereits ins olympische Dorf der Segler in Qingdao eingezogen. Am Montag trainierten viele der insgesamt 400 Regattateilnehmer aus 62 Ländern unter strahlend blauem Himmel bei sehr leichten Winden und für chinesische Verhältnisse moderaten 27 Grad Lufttemperatur in der Fushan Bucht.
„Die Stimmung im Team ist super, Unterkunft und Verpflegung perfekt. Solche Bedingungen hatten wir noch nie“, sagte Teamchef Hans Sendes (Hamburg) am Montag in Qingdao. Das olympische Dorf wurde im gerade neu gebauten künftigen Fünf-Sterne-Hotel Interconti eingerichtet. Von dort erreichen die Aktiven den Bootspark in nur ein bis zwei Minuten Fußweg. „Da bleiben keine Wünsche offen“, sagte Tornado-Steuermann Johannes Polgar (Dänisch-Nienhof).
Auch die Algenpest scheint nach wochenlanger Arbeit und dem Einsatz von rund 130.000 Hilfskräften gebannt. Nach der Entfernung von mehr als einer Million Tonnen der pflanzenartigen Lebewesen werden die Segler kaum noch behindert. Dazu hat das chinesische Wetteramt für die Dauer der olympischen Regatta vom 9. bis zum 21. August (Reservetage: 22., 23. und 24. August) zwei bis drei Taifune vorhergesagt, die sich stürmisch auf die Wettfahrten auswirken könnten.
Als erstes deutsche Team starten am Samstag Yngling-Steuerfrau Ulrike Schümann und ihre Mitseglerinnen Julia Bleck und Ute Höpfner in ihre olympische Premiere. Das Berliner Trio zählt zum erweiterten Favoritenkreis in der Flotte der 15 Ynglings. „Wir wollen unbedingt eine Medaille, am liebsten die Goldene“, sagte Schümann am Montag kämpferisch. Medaillenhoffnungen ruhen auch auf der 470er-Crew Stefanie Rothweiler/Vivien Kussatz (München/Berlin) und Laser Radial-Steuerfrau Petra Niemann (Berlin) bei ihrem dritten Olympiaeinsatz. Die offiziellen Vermessungen in den Klassen 470er, 49er und Laser Radial (Segel) hatte die deutsche Equipe bis Montag problemlos absolviert.
Die Regatta im Gelben Meer wird erstmals im neuen olympischen Format ausgetragen: Nach jeweils zehn Rennen qualifizieren sich die besten zehn Mannschaften für das entscheidende Medaillenrennen, dessen Ergebnisse doppelt zählen und nicht streichbar sind. Lediglich die schnellen Highperformance-Jollen 49er segeln 15 Wettfahrten, bevor im Medaillenrennen über Edelmetall entschieden wird.
Olympische Premiere feiert das Surfbrett RS:X als Männer- und als Frauen-Disziplin. Alle weiteren neun Disziplinen waren schon mindestens einmal Teil des olympischen Programms. Erstmals entsenden Luxemburg und die Vereinigten Arabischen Emirate Segler zu den Olympischen Spielen. Mit Segelsuperstar Ben Ainslie (Großbritannien/Finn Dinghy), den österreichischen Tornado-Assen Roman Hagara und Hans-Peter Steinacher, den spanischen 49er-Favoriten Iker Martinez/Xabier Fernandez und der französischen Surferin Faustine Merret sind sechs Segler und Seglerinnen am Start, die ihren vor vier Jahren gewonnenen Titel verteidigen.
Die deutsche Segelequipe will indes die glücklosen Olympischen Spiele von Athen vergessen lassen und endlich wieder Medaillen gewinnen. Diese Teams wurden vom Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) nominiert und sind dabei:
Yngling:
Ulrike Schümann (35 Jahre), Julia Bleck (23), Ute Höpfner (28); alle Berlin - Verein Seglerhaus am Wannsee, Berliner Yacht-Club
470er Frauen:
Stefanie Rothweiler (28)/Vivien Kussatz (35); München/Berlin - Württembergischer Yacht-Club, Spandauer Yacht-Club
Laser Radial:
Petra Niemann (29); Berlin - Verein Seglerhaus am Wannsee
49er:
Jan-Peter (27) und Hannes Peckolt (25); Hamburg/Kiel - Yacht-Club Langenargen
Tornado:
Johannes Polgar (30)/Florian Spalteholz (31); Dänisch-Nienhof/Kiel - Norddeutscher Regatta Verein
Starboot:
Marc Pickel (38)/Ingo Borkowski (36); Kiel/Babelsberg - Kieler Yacht-Club, Yachtclub Berlin-Grünau
„Die Stimmung im Team ist super, Unterkunft und Verpflegung perfekt. Solche Bedingungen hatten wir noch nie“, sagte Teamchef Hans Sendes (Hamburg) am Montag in Qingdao. Das olympische Dorf wurde im gerade neu gebauten künftigen Fünf-Sterne-Hotel Interconti eingerichtet. Von dort erreichen die Aktiven den Bootspark in nur ein bis zwei Minuten Fußweg. „Da bleiben keine Wünsche offen“, sagte Tornado-Steuermann Johannes Polgar (Dänisch-Nienhof).
Auch die Algenpest scheint nach wochenlanger Arbeit und dem Einsatz von rund 130.000 Hilfskräften gebannt. Nach der Entfernung von mehr als einer Million Tonnen der pflanzenartigen Lebewesen werden die Segler kaum noch behindert. Dazu hat das chinesische Wetteramt für die Dauer der olympischen Regatta vom 9. bis zum 21. August (Reservetage: 22., 23. und 24. August) zwei bis drei Taifune vorhergesagt, die sich stürmisch auf die Wettfahrten auswirken könnten.
Als erstes deutsche Team starten am Samstag Yngling-Steuerfrau Ulrike Schümann und ihre Mitseglerinnen Julia Bleck und Ute Höpfner in ihre olympische Premiere. Das Berliner Trio zählt zum erweiterten Favoritenkreis in der Flotte der 15 Ynglings. „Wir wollen unbedingt eine Medaille, am liebsten die Goldene“, sagte Schümann am Montag kämpferisch. Medaillenhoffnungen ruhen auch auf der 470er-Crew Stefanie Rothweiler/Vivien Kussatz (München/Berlin) und Laser Radial-Steuerfrau Petra Niemann (Berlin) bei ihrem dritten Olympiaeinsatz. Die offiziellen Vermessungen in den Klassen 470er, 49er und Laser Radial (Segel) hatte die deutsche Equipe bis Montag problemlos absolviert.
Die Regatta im Gelben Meer wird erstmals im neuen olympischen Format ausgetragen: Nach jeweils zehn Rennen qualifizieren sich die besten zehn Mannschaften für das entscheidende Medaillenrennen, dessen Ergebnisse doppelt zählen und nicht streichbar sind. Lediglich die schnellen Highperformance-Jollen 49er segeln 15 Wettfahrten, bevor im Medaillenrennen über Edelmetall entschieden wird.
Olympische Premiere feiert das Surfbrett RS:X als Männer- und als Frauen-Disziplin. Alle weiteren neun Disziplinen waren schon mindestens einmal Teil des olympischen Programms. Erstmals entsenden Luxemburg und die Vereinigten Arabischen Emirate Segler zu den Olympischen Spielen. Mit Segelsuperstar Ben Ainslie (Großbritannien/Finn Dinghy), den österreichischen Tornado-Assen Roman Hagara und Hans-Peter Steinacher, den spanischen 49er-Favoriten Iker Martinez/Xabier Fernandez und der französischen Surferin Faustine Merret sind sechs Segler und Seglerinnen am Start, die ihren vor vier Jahren gewonnenen Titel verteidigen.
Die deutsche Segelequipe will indes die glücklosen Olympischen Spiele von Athen vergessen lassen und endlich wieder Medaillen gewinnen. Diese Teams wurden vom Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) nominiert und sind dabei:
Yngling:
Ulrike Schümann (35 Jahre), Julia Bleck (23), Ute Höpfner (28); alle Berlin - Verein Seglerhaus am Wannsee, Berliner Yacht-Club
470er Frauen:
Stefanie Rothweiler (28)/Vivien Kussatz (35); München/Berlin - Württembergischer Yacht-Club, Spandauer Yacht-Club
Laser Radial:
Petra Niemann (29); Berlin - Verein Seglerhaus am Wannsee
49er:
Jan-Peter (27) und Hannes Peckolt (25); Hamburg/Kiel - Yacht-Club Langenargen
Tornado:
Johannes Polgar (30)/Florian Spalteholz (31); Dänisch-Nienhof/Kiel - Norddeutscher Regatta Verein
Starboot:
Marc Pickel (38)/Ingo Borkowski (36); Kiel/Babelsberg - Kieler Yacht-Club, Yachtclub Berlin-Grünau
Montag, 4. August 2008
Farräder geklaut
04.08.08 - Zwei mit einem Zahlenschloss zusammen geschlossene Klappräder der Marke "Compass" im Gesamtwert von rund 1000 Euro haben unbekannte Täter von Samstag auf Sonntag, zwischen 21.00 und 10.00 Uhr im Hafen Ultramarin entwendet.
Personen, die Hinweise zu den unbekannten Tätern oder dem Verbleib der silbefarbenen Räder geben können, werden gebeten, sich mit der Wasserschutzpolizei in Langenargen, Tel. 0049 (0)7543/93150, in Verbindung zu setzen.
Personen, die Hinweise zu den unbekannten Tätern oder dem Verbleib der silbefarbenen Räder geben können, werden gebeten, sich mit der Wasserschutzpolizei in Langenargen, Tel. 0049 (0)7543/93150, in Verbindung zu setzen.
Mietbootfahrer verletzt
04.08.08 - Am Samstag verletzte sich ein 28-jähriger Franzose, der am frühen Nachmittag mit Freunden aus Lindau eine Spritztour mit einem Tretboot auf dem Bodensee vor Lindau unternahm. Aufgrund eines technischen Defekts brach beim Treten die Pedal-Welle des Tretbootes und bohrte sich in den linken Fuß des völlig überraschten Tretbootfahrers.
Der Franzose erlitt eine ca. 15 cm lange Fleischwunde und musste im Krankenhaus Lindau behandelt werden. Weder für die Mietbootfahrer noch für die Bootsvermietung war der Bruch der Welle vorhersehbar, da es bei der Welle um massiven Stahl handeln soll. Am Tretboot entstand ein Sachschaden von ca. 150 Euro.
Der Franzose erlitt eine ca. 15 cm lange Fleischwunde und musste im Krankenhaus Lindau behandelt werden. Weder für die Mietbootfahrer noch für die Bootsvermietung war der Bruch der Welle vorhersehbar, da es bei der Welle um massiven Stahl handeln soll. Am Tretboot entstand ein Sachschaden von ca. 150 Euro.
DESAFIO GEWINNT DIE COPA DEL REY
04.08.08 - Palma de Mallorca - Der TP52 vom Spanischen America's Cup Team, Desafio Espanol, gewinnt die 27. Copa del Rey in der Bucht von Palma de Mallorca. Am Steuer der Amerikaner Thierry Hutchinson und am Trimm der Schweizer Profisegler Christian (Blumi) Scherrer.
Nach dem Sieg mit Siemens / Matador im vergangenen Jahr ist dies für Scherrer der zweite Sieg in Reihe bei der Copa. Der Erfolg für das Desafio Team ist um so grösser da nicht nur der TP52 sondern auch der kleinere GP42 in seiner Klassen den ersten Platz erkämpft hat.
Nach dem Sieg mit Siemens / Matador im vergangenen Jahr ist dies für Scherrer der zweite Sieg in Reihe bei der Copa. Der Erfolg für das Desafio Team ist um so grösser da nicht nur der TP52 sondern auch der kleinere GP42 in seiner Klassen den ersten Platz erkämpft hat.
Musik, Kultur und Kulinarisches beim Langenargener Hafenfest am 14. August mit Präsentation des Rettungsbootes "Langenargen"
04.08.08 - Der Gondelhafen ist Schauplatz der Langenargener Hafenfeste. An jedem zweiten Donnerstag von Juni bis September heißt es Musik, Kultur und Kulinarisches am malerischen Gondelhafen im Ortskern Langenargens.
Mit Blick auf Schloss Montfort bietet die einheimische Gastronomie köstliche Spezialitäten bei Live-Musik unter freiem Himmel. Das nächste Hafenfest steigt am Donnerstag, 14. August ab 17.00 Uhr.
Die Speisen werden von der Langenargener Gastronomie an Ort und Stelle zubereitet. Angeboten werden dabei sowohl einheimische wie auch internationale Spezialitäten. Ein Blick über die Schultern der Chefköche bietet sich da geradezu an.
Musikalisch umrahmt wird das Hafenfest von der "Franz Gapp Band". Als besonderer Attraktion findet im Rahmen des Hafenfestes die Präsentation des runderneuerten DLRG-Rettungsbootes “Langenargen" statt. Das Boot ist während des Hafenfestes frei zugänglich. Die Bootsführer erläutern technische Details und geben Einblick in die Einsatzbereiche des Rettungsbootes. Das letzte Hafenfest 2008 findet am 11. September statt. Beginn ist jeweils um 17.00 Uhr, Musik ab 19.00 Uhr.
Mit Blick auf Schloss Montfort bietet die einheimische Gastronomie köstliche Spezialitäten bei Live-Musik unter freiem Himmel. Das nächste Hafenfest steigt am Donnerstag, 14. August ab 17.00 Uhr.
Die Speisen werden von der Langenargener Gastronomie an Ort und Stelle zubereitet. Angeboten werden dabei sowohl einheimische wie auch internationale Spezialitäten. Ein Blick über die Schultern der Chefköche bietet sich da geradezu an.
Musikalisch umrahmt wird das Hafenfest von der "Franz Gapp Band". Als besonderer Attraktion findet im Rahmen des Hafenfestes die Präsentation des runderneuerten DLRG-Rettungsbootes “Langenargen" statt. Das Boot ist während des Hafenfestes frei zugänglich. Die Bootsführer erläutern technische Details und geben Einblick in die Einsatzbereiche des Rettungsbootes. Das letzte Hafenfest 2008 findet am 11. September statt. Beginn ist jeweils um 17.00 Uhr, Musik ab 19.00 Uhr.
„Telebox due“ dominierte das Rennen
04.08.08 - 215 Schiffe erreichten bei der Segel-LangstreckeBregenz – Konstanz das Ziel - Siegerschiff der Ost-West, der Segelregatta zwischen Bregenz und Konstanz, war die Libera Telebox due von Gerhard Müller (YCSS) in der Zeit von 4:49.14. Insgesamt 215 Boote hatten das Ziel in der Konstanzer Bucht erreicht.
„Null“ konnte für so manchen eine magische Zahl sein: „Null“, wenn der Speedometer keinerlei Geschwindigkeit mehr anzeigte, das Schiff, das vorher mit sechs, sieben Knoten dahinrauschte, zum Stillstand kam, weil der Wind sich mir nichts, Dir nichts verabschiedete. Dieses Wechselbad der Gefühle bekamen auf der Ost-West nicht wenige zu spüren – aber das gehört eben auf einer Langstrecke dazu. Man weiss es von vornherein und gibt sein Bestes.
Der Wind blies zwischen vier und eben Null Beaufort, je nachdem, wo man sich gerade auf der Strecke Bregenz-Konstanz befand. Bregenz hatte es noch bis am Morgen vor dem Start wie aus Kübeln gegossen, dann hörte der Regen glücklicherweise auf, und auf der Regattastrecke war es dann ein wunderschönes Erlebnis – wenn, ja wenn sich für manchen nicht solche Flautenlöcher aufgetan hätten.
Insgesamt 215 Schiffe erreichten das Ziel im Konstanzer Trichter, 215 Segelboote, deren Crews teilweise einiges an Strapazen auf sich genommen hatten. Betont fair verlief das Geschehen am Start und auf der Strecke – wie Ekki Zwicker, Ragattaleiter des Konstanzer Yacht Club, zufrieden feststellen konnte. Dies gilt auch für die Helfer zu Land, die sich dem Ansturm der Segler voll gewachsen sahen.
Zur Beurteilung des „Races“ sind allgemein verbindliche Aussagen immer schwer zu treffen. Nicht wenige zogen nach dem Start Richtung deutsches Ufer. Andere setzten mehr auf das Schweizer Ufer – erfolgreich wie sie sagten. Und wiederum andere hatten das „grosse Glück“, in mehreren Flautenlöchern zu „parken“. Und was die nachher sagten, ist klar. . . Dieter Seewald
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„Null“ konnte für so manchen eine magische Zahl sein: „Null“, wenn der Speedometer keinerlei Geschwindigkeit mehr anzeigte, das Schiff, das vorher mit sechs, sieben Knoten dahinrauschte, zum Stillstand kam, weil der Wind sich mir nichts, Dir nichts verabschiedete. Dieses Wechselbad der Gefühle bekamen auf der Ost-West nicht wenige zu spüren – aber das gehört eben auf einer Langstrecke dazu. Man weiss es von vornherein und gibt sein Bestes.
Der Wind blies zwischen vier und eben Null Beaufort, je nachdem, wo man sich gerade auf der Strecke Bregenz-Konstanz befand. Bregenz hatte es noch bis am Morgen vor dem Start wie aus Kübeln gegossen, dann hörte der Regen glücklicherweise auf, und auf der Regattastrecke war es dann ein wunderschönes Erlebnis – wenn, ja wenn sich für manchen nicht solche Flautenlöcher aufgetan hätten.
Insgesamt 215 Schiffe erreichten das Ziel im Konstanzer Trichter, 215 Segelboote, deren Crews teilweise einiges an Strapazen auf sich genommen hatten. Betont fair verlief das Geschehen am Start und auf der Strecke – wie Ekki Zwicker, Ragattaleiter des Konstanzer Yacht Club, zufrieden feststellen konnte. Dies gilt auch für die Helfer zu Land, die sich dem Ansturm der Segler voll gewachsen sahen.
Zur Beurteilung des „Races“ sind allgemein verbindliche Aussagen immer schwer zu treffen. Nicht wenige zogen nach dem Start Richtung deutsches Ufer. Andere setzten mehr auf das Schweizer Ufer – erfolgreich wie sie sagten. Und wiederum andere hatten das „grosse Glück“, in mehreren Flautenlöchern zu „parken“. Und was die nachher sagten, ist klar. . . Dieter Seewald
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Freitag, 1. August 2008
Olympische Medaillen im Blick
01.08.08 - Bürgermeister Peter Hauswald verabschiedete im Namen der Stadt Friedrichshafen die Häfler Athleten, Trainer und Funktionäre, die sich in den nächsten Tagen nach China aufmachen, um an den Olympischen Spielen teilzunehmen.
Allen voran Steffi Rothweiler, die zusammen mit Vivien Kussatz im 470er in Quingddao zu den Wettbewerben antreten wird. “Eine Medaille kann man nicht planen, aber darauf hinarbeiten kann man natürlich schon³ meint denn auch die junge, sympathische Juristin, die diesmal ganz weit vorne landen will und deren stärkste Gegner die Teams aus Japan, Australien Schweden, Italien und Frankreich sein werden. 2004 Hatte Steffi Rothweiler in Athen leider nicht das erhoffte Glück. Der 15. Platz war für sie absolut nicht akzeptabel. Mit ihrer neuen Vorschoterin Vivien Kussatz kamen dann auch die sportlichen Erfolge wieder. 2006 und 2007 wurden sie Europameisterinnen im 470er, außerdem holten sich die Beiden bis heute, noch eine ganze Menge weiterer guter Plätze.
Bevor Steffi Rothweiler ihren Abflug nach China antritt, durfte sie sich noch nach der offiziellen Verabschiedung ins goldene Buch der Stadt Friedrichshafen eintragen. Wenn das kein gutes Omen ist. Da kann man ihr wirklich nur noch alle Daumen drücken.
Allen voran Steffi Rothweiler, die zusammen mit Vivien Kussatz im 470er in Quingddao zu den Wettbewerben antreten wird. “Eine Medaille kann man nicht planen, aber darauf hinarbeiten kann man natürlich schon³ meint denn auch die junge, sympathische Juristin, die diesmal ganz weit vorne landen will und deren stärkste Gegner die Teams aus Japan, Australien Schweden, Italien und Frankreich sein werden. 2004 Hatte Steffi Rothweiler in Athen leider nicht das erhoffte Glück. Der 15. Platz war für sie absolut nicht akzeptabel. Mit ihrer neuen Vorschoterin Vivien Kussatz kamen dann auch die sportlichen Erfolge wieder. 2006 und 2007 wurden sie Europameisterinnen im 470er, außerdem holten sich die Beiden bis heute, noch eine ganze Menge weiterer guter Plätze.
Bevor Steffi Rothweiler ihren Abflug nach China antritt, durfte sie sich noch nach der offiziellen Verabschiedung ins goldene Buch der Stadt Friedrichshafen eintragen. Wenn das kein gutes Omen ist. Da kann man ihr wirklich nur noch alle Daumen drücken.
Donnerstag, 31. Juli 2008
Bootsbrand vor Fischbach
31.07.08 - Eine Verletzte und Sachschaden von rund 4000 Euro hat ein Bootsbrand am Mittwochabend, gegen 17.20 Uhr im Bodensee vor Fischbach gefordert. Das Feuer, das aus noch nicht bekannten Gründen an Bord der Segelyacht ausgebrochen war, konnte von der Besatzung eines Bootes der Wasserschutzpolizei rasch gelöscht werden.
Eine 64-jährige Frau, die eine leichte Rauchgasvergiftung sowie Verbrennungen an den Beinen und im Gesicht erlitten hatte, war in das Wasser gesprungen und wurde von einer Bootsbesatzung aufgenommen, die sie anschlieþend an Land brachte. Die Ermittlungen der Wasserschutzpolizei Friedrichshafen zur Brandursache dauern noch an.
Eine 64-jährige Frau, die eine leichte Rauchgasvergiftung sowie Verbrennungen an den Beinen und im Gesicht erlitten hatte, war in das Wasser gesprungen und wurde von einer Bootsbesatzung aufgenommen, die sie anschlieþend an Land brachte. Die Ermittlungen der Wasserschutzpolizei Friedrichshafen zur Brandursache dauern noch an.
Mittwoch, 30. Juli 2008
Der 33. America's Cup kann starten!
30.07.08 - Die Berufungskammer des New York Supreme Court hat den Club Nautico Español de Vela (CNEV) zum Challenger of Record erklärt und BMW Oracle wieder abgesetzt.
Wenn das Urteil Bestand hat, geht es mit dem America's Cup voraussichtlich so weiter, wie es ursprünglich geplant war, mit Einrumpf-Booten und mit mehreren Herausforderern. Das Duell gegen BMW Oracle sollte auf Mehrrumpf-Booten stattfinden. Jetzt hoffen alle, die Amerikaner verzichten darauf , gegen den Spruch abermals Revision einzulegen. Man wolle endlich auf dem Wasser kämpfen. Mal sehen, ob Larry Ellison über seinen Schatten springen kann.
Wenn das Urteil Bestand hat, geht es mit dem America's Cup voraussichtlich so weiter, wie es ursprünglich geplant war, mit Einrumpf-Booten und mit mehreren Herausforderern. Das Duell gegen BMW Oracle sollte auf Mehrrumpf-Booten stattfinden. Jetzt hoffen alle, die Amerikaner verzichten darauf , gegen den Spruch abermals Revision einzulegen. Man wolle endlich auf dem Wasser kämpfen. Mal sehen, ob Larry Ellison über seinen Schatten springen kann.
Konstanz: Führungen zur Ausstellung "Napoleon III."
30.07.08 - ...am Freitag, den 1. August und am Sonntag, den 3. August im Richentalsaal im Kulturzentrum am Münster. Anlässlich des 200. Geburtstages von Louis Napoleon Bonaparte widmet das Napoleonmuseum Schloss Arenenberg und die Städtischen Museen Konstanz eine deutsch-schweizerische Doppelausstellung.
Als 7-jähriger war der Prinz mit seiner Mutter Hortense ins Exil an den Bodensee geflohen. Dort verbrachte er seine prägenden Jugendjahre. In der alten Reichsstadt Konstaz bezog der kleine Hofstatt ein Stadtpailais und das herrliche Landschloss Arenenberg am Schweizer Bodenseeufer. Am Freitag, den 1. August und am Sonntag, den 3. August führt der Historiker Frank Martin, jeweils um 14 Uhr durch die Sonderausstellung, in der sich viele Originalexponate aus dem napoleonischen Umfeld befinden und zum erstenmal öffentlich ausgestellt sind. Treffpunkt ist um 14 Uhr im Richentalsaal im Kulturzentrum am Münster.
Als 7-jähriger war der Prinz mit seiner Mutter Hortense ins Exil an den Bodensee geflohen. Dort verbrachte er seine prägenden Jugendjahre. In der alten Reichsstadt Konstaz bezog der kleine Hofstatt ein Stadtpailais und das herrliche Landschloss Arenenberg am Schweizer Bodenseeufer. Am Freitag, den 1. August und am Sonntag, den 3. August führt der Historiker Frank Martin, jeweils um 14 Uhr durch die Sonderausstellung, in der sich viele Originalexponate aus dem napoleonischen Umfeld befinden und zum erstenmal öffentlich ausgestellt sind. Treffpunkt ist um 14 Uhr im Richentalsaal im Kulturzentrum am Münster.
Dienstag, 29. Juli 2008
Jauche in den See!
29.07.08 - Rund 70 Kubikmeter Gülle sind vermutlich am frühen Montagmorgen aus dem Silo eines landwirtschaftlichen Anwesens in Markdorf-Stadel ausgetreten und über angrenzende Flächen und einen kleinen Bach teilweise auch in die nahe gelegene Brunnisach gelangt, die bei Fischbach in den Bodensee fließt.
Wie die bisherigen Feststellungen der Wasserschutzpolizei Überlingen ergeben haben, war der Schieber des erst vor kurzer Zeit neu errichteten Silos von einem Unbekannten geöffnet worden, in deren Folge ein Teil des Inhalts ausfloss. Hinweise auf einen technischen Defekt haben sich bislang nicht ergeben. Zur Reduzierung von möglichen Umweltschäden errichtete die Freiwillige Feuerwehr in der Brunnisach insgesamt drei Sperren und pumpte das mit Gülle verunreinigte Wasser ab, um es über angrenzende landwirtschaftlich genutzte Flächen zu verregnen. Die polizeilichen Ermittlungen dauern an.
Wie die bisherigen Feststellungen der Wasserschutzpolizei Überlingen ergeben haben, war der Schieber des erst vor kurzer Zeit neu errichteten Silos von einem Unbekannten geöffnet worden, in deren Folge ein Teil des Inhalts ausfloss. Hinweise auf einen technischen Defekt haben sich bislang nicht ergeben. Zur Reduzierung von möglichen Umweltschäden errichtete die Freiwillige Feuerwehr in der Brunnisach insgesamt drei Sperren und pumpte das mit Gülle verunreinigte Wasser ab, um es über angrenzende landwirtschaftlich genutzte Flächen zu verregnen. Die polizeilichen Ermittlungen dauern an.
Montag, 28. Juli 2008
30 X-Yachten trafen sich in der Bucht vor Konstanz
28.07.08 - X-Yachts Schweiz lud mit den Partnern BMW, Credit Suisse und Gaggenau zur gelungenen Performance nach Bottighofen.
Hochklassiger Segelsport und ein erstklassiges Rahmenprogramm machten den X-Yachts Bodenseecup 2008 zum Segelhighlight des Jahres. Bereits am Freitag Abend stimmten sich Segler, Freunde und Partner vor dem neuen Hafengebäude in Bottighofen bei einer Welcomeparty mit feinstem Ambientesound auf das Regattawochenende ein.
Fordernde Bedingungen
Bei den Routiniers des SV Bottighofen waren die Regattateilnehmer in guten Händen. 30 Yachten segelten in spannenden Up and Downs um den Sieg in drei Klassen. Unter thermischen Wind- und Wetterverhältnissen zeigten die Crews ihr Können. Dank dem erfahrenen Regattaleiter Hans Wittich und seinem Team gelang es, zwei spannende Wettfahrten in die Wertung zu nehmen. Die eigens eingerichtete „Family Class“ (segeln ohne Spinnaker) machte es möglich, dass auch kleine oder Regatta unerfahrene Crews am Cup teilnehmen und sich mit den „Profis“ messen konnten. Die tolle Stimmung unter den Teilnehmern war beim Ankerschluck nach der Regatta bereits eine Einstimmung für das folgende Abendprogramm.
Ein Fest der Sinne
Das karibische Buffet von Mo-Catering am Samstag Abend liess keine lukullischen Wünsche offen. Kreatives und Gewagtes aus der Modewelt der Vorarlberger Stickereien begeisterte das illustre Publikum und dass Power-JoJo kein Kinderspiel und der Umgang mit Feuer eine Kunst ist, das zeigten InMotion mit Ihrer Performance. Die sportlichen Leistungen der Teams wurden an diesem Abend gebührend gefeiert. Für die jeweils Top-drei Platzierungen gab es originelle, extra angefertigten Trophäen. Z.b. Gaumenfreuden in der Erlebnisküche von GAGGENAU, zwei Einladungen von Credit Suisse zum White Turf nach St. Moritz und von BMW Fahrtrainings in Gstaad für die ganze Crew. Die temperamentvolle Partynacht ging erst in den frühen Morgenstunden zu Ende.
Relaxed in den Sonntag
Beim gemeinsamen Sommerbrunch wurde dann noch so richtig gefachsimpelt. Die eigens von BMW Köstli organisierten Exhibition hat gezeigt, dass es zwischen Automobilen und Rennyachten durchaus Affinitäten gibt – und die heißen Präzision, Design und Performance.
Ergebnisse >
Briefing, Starts und Unterhaltung (Fotos: X-Yachts GmbH)





Hochklassiger Segelsport und ein erstklassiges Rahmenprogramm machten den X-Yachts Bodenseecup 2008 zum Segelhighlight des Jahres. Bereits am Freitag Abend stimmten sich Segler, Freunde und Partner vor dem neuen Hafengebäude in Bottighofen bei einer Welcomeparty mit feinstem Ambientesound auf das Regattawochenende ein.
Fordernde Bedingungen
Bei den Routiniers des SV Bottighofen waren die Regattateilnehmer in guten Händen. 30 Yachten segelten in spannenden Up and Downs um den Sieg in drei Klassen. Unter thermischen Wind- und Wetterverhältnissen zeigten die Crews ihr Können. Dank dem erfahrenen Regattaleiter Hans Wittich und seinem Team gelang es, zwei spannende Wettfahrten in die Wertung zu nehmen. Die eigens eingerichtete „Family Class“ (segeln ohne Spinnaker) machte es möglich, dass auch kleine oder Regatta unerfahrene Crews am Cup teilnehmen und sich mit den „Profis“ messen konnten. Die tolle Stimmung unter den Teilnehmern war beim Ankerschluck nach der Regatta bereits eine Einstimmung für das folgende Abendprogramm.
Ein Fest der Sinne
Das karibische Buffet von Mo-Catering am Samstag Abend liess keine lukullischen Wünsche offen. Kreatives und Gewagtes aus der Modewelt der Vorarlberger Stickereien begeisterte das illustre Publikum und dass Power-JoJo kein Kinderspiel und der Umgang mit Feuer eine Kunst ist, das zeigten InMotion mit Ihrer Performance. Die sportlichen Leistungen der Teams wurden an diesem Abend gebührend gefeiert. Für die jeweils Top-drei Platzierungen gab es originelle, extra angefertigten Trophäen. Z.b. Gaumenfreuden in der Erlebnisküche von GAGGENAU, zwei Einladungen von Credit Suisse zum White Turf nach St. Moritz und von BMW Fahrtrainings in Gstaad für die ganze Crew. Die temperamentvolle Partynacht ging erst in den frühen Morgenstunden zu Ende.
Relaxed in den Sonntag
Beim gemeinsamen Sommerbrunch wurde dann noch so richtig gefachsimpelt. Die eigens von BMW Köstli organisierten Exhibition hat gezeigt, dass es zwischen Automobilen und Rennyachten durchaus Affinitäten gibt – und die heißen Präzision, Design und Performance.
Ergebnisse >
Briefing, Starts und Unterhaltung (Fotos: X-Yachts GmbH)





Sonntag, 27. Juli 2008
Karibische Segelwoche in Travemünde mit Seriensiegern und neuen Meistern
27.07.08 - TRAVEMÜNDE. Das blaue Wasser über 20 Grad warm, die Wellenkämme von mäßiger Nordostbrise weiß aufgeschäumt – traumhafter können Segelbedingungen nicht sein. Das genossen am Sonntag (27. Juli) auch die Regattateilnehmer zum Finale der 119. Travemünder Woche. Nach insgesamt mehr als 250 Wettfahrten in 29 Bootsklassen fielen noch zehn Entscheidungen. Dabei krönten Helge und Christian Sach aus Zarnekau/Ostholstein ihre einzigartige TW-Karriere mit dem 15. Gesamtsieg, diesmal im Formula 18-Katamaran. Die Europacup-Regatta der 505er, die im kommenden Jahr zur internationalen deutschen Meisterschaft (IDM) wiederkommen, gewannen Jens Findel und Johannes Tellen aus Kiel.
„Es war die schönste Travemünder Woche seit vielen Jahren“, meinten die Sach-Brüder bei der Siegerehrung vor zahlreichen Zuschauern im Volkswagen Seglervillage, „bessere Bedingungen gibt es nirgendwo.“ Nach Starkwind mit stürmischen Böen zu Beginn und einem Flautentag ermöglichte die Schönwetterlage fast das komplette Wettfahrtprogramm. Die Seriensieger aus dem Dorf Zarnekau hatten im ersten Teil der Regatta bereits überlegen die Internationale Deutschen Meisterschaft der olympischen Tornados gewonnen. Am Schlusstag hätten sie schon gar nicht mehr anzutreten brauchen, legten aber noch einen haushoch überlegenen Tagessieg hin, ehe sie vor dem Start der Finalwettfahrt nach Hause „abbogen“.
Jens Findel und Johannes Tellen wurden ihrer Favoritenrolle auf einen Medaillenrang vollends gerecht und bauten mit dem Gesamtsieg außerdem ihre Führung im 505er-Eurocup aus. „Wir sind mit unser Leistung genauso hochzufrieden, wie mit den exzellenten Windbedingungen“, so 505er-Sportwart Findel, „mit den Eindrücken wollen wir international Werbung für die IDM 2009 machen.“ Dort könnten bis zu 60 Schiffe mobilisiert werden.
In diesem Jahr war die deutsche Meisterschaft der Folkeboote mit 58 Teilnehmern die am stärksten besetzte Klasse. 56 Hochseeyachten waren am ersten Tag der Travemünder Woche zur ersten Etappe des Baltic Sprint Cups nach Karlskrona in Schweden aufgebrochen, während mehr als 40 seegehende Dickschiffe für ihre Kurzwettfahrten zum Ostsee Cup in Travemünde blieben.
In der olympischen 49er-Klasse, die auf der Bahn Beach direkt vor den Augen des segelinteressierten Publikums agierten, schafften Tobias Schadewaldt und Hannes Baumann vom Norddeutschen Regatta Verein Hamburg durch zwei Tagessiege noch den erhofften Sprung aufs Treppchen, knapp hinter den Dänen Martin Due und Peter Keller. Ungefährdete Gesamtsieger aber wurden Erik Heil und Thomas Plößl aus Berlin.
Im Finn Dinghy war die Entscheidung schon am Vortag zu Gunsten des Junioreneuropameisters Jan Kurfeld (Wismar) gefallen. Den Zweikampf um „Silber“ entschied Masterweltmeister (Ü 40) Andre Budzien aus Schwerin durch einen Tagessieg im letzten Rennen gegen den Kieler Nachwuchssegler Thomas Reger mit einem Zähler Vorsprung für sich. Lokalmatador Simon Grotelüschen vom TW-Hauptveranstalter Lübecker Yacht-Club kam bei seinem Debüt im Finn gegen 30 Konkurrenten auf Anhieb auf einen starken vierten Platz. „Obwohl ich aufgrund der Terminüberschneidung mit der EM in meiner angestammten Laserklasse nicht starten konnte, wollte ich das Heimspiel nicht verpassen“, meinte Grotelüschen.
Eine englisch-deutsche Angelegenheit wurde der Eurocup der Javelin-Klasse. Die Briten Brian und David Earl waren zwar übermächtig. Aber dahinter schnappten Thomas Bröker und Volkmar Prehn aus Achim dem Pärchen Richard und Kathryn Smith (Großbritannien) den zweiten Platz im Endspurt noch weg. Vierter wurde der deutsche Klassenboss Jens Schlittenhard aus Braunschweig mit seinem Bruder Jan.
Die mit Spannung erwartete Premiere der Topcat-Strandkatamarane, die in drei verschiedenen Bootstypen zur deutschen Bestenermittlung riefen, wurde ein voller Erfolg. Topcat-„Botschafter“ Erich Brandstetter aus Gröbenzell schwärmte vom ausgewählte Seerevier der Klasse: „Hier könnten wir auch eine Welt- oder Europameisterschaft segeln.“ Allerdings mahnte er auch eine größere Fläche für die Boote am idealen Strandliegeplatz neben der Nordermole an.
Nach seinem Startverzicht am Ende war der Weg im Einmann-Kat K3 für eine Zweikampf frei, den der Ingolstädter Tom Grigoleit mit einem Tagessieg in der letzten Wettfahrt vor Wolfgang Gommel aus Regensburg für sich entschied. Während die Nordlichter Harald und Heike Ortmann (Quickborn) im K2 gewannen, dominierte der Süden im größten Topcat K1. Zweimal Platz ein bedeutete auch Gesamtrang eins für Sebastian Pfohl und Thomas Posch aus Marquartstein vor Rainer und Nina Klaus aus Otterstadt. Travemünder Woche-Sieger 2008 im Contender wurde der Hamburger Christian Krupp.
Die 120. Travemünder Woche wird im Zeichen der Nachwuchssegler stehen. Weil direkt im Anschluss an die TW die deutschen Jugend- und Jüngstenmeisterschaften aller anerkannten Bootsklassen des Deutschen Segler-Verbands (DSV) vor Travemünde stattfinden, dürfte das TW-Jubiläum in der zweiten Hälfte als Generalprobe genutzt werden. „Wir erwarten allein im zweiten Teil rund 1.300 Teilnehmer mit 800 Booten“, so Karin Böge und Claus Dieter Stolze, die Organisationsspitze der 340 Helfer starken Travemünder Woche. Sie findet das nächste Mal vom 17. bis 26. Juli statt.
(Ende)
Segeln in Zahlen
Ergebnisse vom 9. und letzten Tag der 119. Travemünder Woche (Sonntag, 27. Juli)
Olympische Klassen
49er
Endstand nach zwölf Wettfahrten: 1. Heil Erik/Thomas Plößel (Berlin) 15 Punkte; 2. Martin Due/Peter Keller (Dänemark) 39; 3. Tobias Schadewaldt/Hannes Baumann (Kiel) 40; 4. Max Lutz/Lennard Harneit (Bünsdorf) 41; 5. Michel Münker/Oliver Lewin (Kiel) 48; 6. Yannick Lexebvre/Matthen Janssens (Belgien) 55.
Finn Dinghy
Endstand nach acht Wettfahrten: 1. Jan Kurfeld (Wismar) 8 Punkte; 2. Andre Budzien (Schwerin) 11; 3. Thomas Reger (Kiel) 12; 4. Simon Grotelüschen (Lübeck) 19; 5. Dirk Meid (Mendig) 28; 6. Ulli Kurfeld (Wismar) 43.
Internationale und nationale Klasse:
Eurocup der 505er
Endstand nach elf Wettfahrten: 1. Jens Findel/Johannes Tellen (Kiel) 16 Punkte; 2. Lutz Stengel/Frank Feller (Rostock) 24; 3. Martin Goerge/Axel Priegann (kiel) 27;) 31; 4. Stefan Köchlin/Andreas Achterberg (Molfsee) 32; 5. Michael Quirk/Simon Reffold (Australien) 40; 6. Stefan Böhm/Gerald Roos (Hürth) 41.
Eurocup der Javelin
Endstand nach zehn Wettfahrten: 1. Brian und David Earl (Großbritannien) 12 Punkte; 2. Thomas Bröker/Volkmar Prehn (Achim) 23 3. Richard und Kathryn Smith (Großbritannien) 24; 4. Jens und Jan Schlittenhard (Braunschweig) 36; 5. Ben und Richard Fisher (Großbritannien) 37; 6. Peter Borck/Heiko Haake (Wardenburg) 46.
Deutsche Bestenermittlung der Topcat K1
Endstand nach neun Wettfahrten: 1. Sebastian Pfohl/Thomas Posch (Marquartstein) 12 Punkte; 2. Rainer und Nina Klaus (Otterstadt) 21; 3. Olaf Leuschner/Tim Steigert (München) 23; 4. Wilfried Jodorf/Günter Mörtel (München) 28; 5. Michael Winkelmann/Nicole Marquardsen (Hamburg) 43; 6. Marvin Kurbjuhn/Oliver Hahne (Möhnesee) 50.
Deutsche Bestenermittlung der Topcat K2
Endstand nach zehn Wettfahrten: 1. Harald und Heike Ortmann (Quickborn) 12 Punkte; 2. Sascha Treichel/Christian Tetsch (Wolfsburg) 16; 3. Sven Jürgensen/Fabian Steinbeck (Munkwolstrup) 19, 4. Ralf und Ronald Zank (Panketal) 32; 5. Dirk Säger/Katharina Kraatz (Grünstadt) 37 ; 6. Jürgen Knops/Sabine Knops (Kempen) 39.
Deutsche Bestenermittlung der Topcat K3
Endstand nach zehn Wettfahrten: 1. Tom Grigoleit (Ingolstadt) 16; 2. Wolfgang Gommel (Regensburg) 18 Punkte; 3.. Lorenz Buchler (Berlin) 23; 4. Stefan Albrecht (Renningen) 32; 5. Erich Brandstetter (Gröbenzell) 46; 6. Dieter Berkenkamp (Selm-Bork) 47.
Contender
Endstand nach zehn Wettfahrten: 1. Christian Krupp (Hamburg) 18 Punkte; 2. Stuart Brown (Lübeck) 24; 3. Oliver Thies (Tangstedt) 31; 4. Klaus Jünemann (München) 33; 5. Dirk Mueller (Bremen) 34; 6. Alexander Gröhlich (Wunstorf) 50.
Formula 18
Endstand nach zehn Wettfahrten: 1. Helge und Christian Sach (Zarnekau) 10 Punkte; 2. Eckart Kaphengst/Rasmus Toepsch (Kiel) 18; 3. Arne Gosche/Hannes Pegel (Kiel) 31; 4. Sven Lindstädt/Susanne Hahn (Norderstedt) 34; 5. Justus Wolf/Rea Nies (Hamburg) 49; 6. Frank Rübling/Maddin Bach (Oststeinbek) 49.
„Es war die schönste Travemünder Woche seit vielen Jahren“, meinten die Sach-Brüder bei der Siegerehrung vor zahlreichen Zuschauern im Volkswagen Seglervillage, „bessere Bedingungen gibt es nirgendwo.“ Nach Starkwind mit stürmischen Böen zu Beginn und einem Flautentag ermöglichte die Schönwetterlage fast das komplette Wettfahrtprogramm. Die Seriensieger aus dem Dorf Zarnekau hatten im ersten Teil der Regatta bereits überlegen die Internationale Deutschen Meisterschaft der olympischen Tornados gewonnen. Am Schlusstag hätten sie schon gar nicht mehr anzutreten brauchen, legten aber noch einen haushoch überlegenen Tagessieg hin, ehe sie vor dem Start der Finalwettfahrt nach Hause „abbogen“.
Jens Findel und Johannes Tellen wurden ihrer Favoritenrolle auf einen Medaillenrang vollends gerecht und bauten mit dem Gesamtsieg außerdem ihre Führung im 505er-Eurocup aus. „Wir sind mit unser Leistung genauso hochzufrieden, wie mit den exzellenten Windbedingungen“, so 505er-Sportwart Findel, „mit den Eindrücken wollen wir international Werbung für die IDM 2009 machen.“ Dort könnten bis zu 60 Schiffe mobilisiert werden.
In diesem Jahr war die deutsche Meisterschaft der Folkeboote mit 58 Teilnehmern die am stärksten besetzte Klasse. 56 Hochseeyachten waren am ersten Tag der Travemünder Woche zur ersten Etappe des Baltic Sprint Cups nach Karlskrona in Schweden aufgebrochen, während mehr als 40 seegehende Dickschiffe für ihre Kurzwettfahrten zum Ostsee Cup in Travemünde blieben.
In der olympischen 49er-Klasse, die auf der Bahn Beach direkt vor den Augen des segelinteressierten Publikums agierten, schafften Tobias Schadewaldt und Hannes Baumann vom Norddeutschen Regatta Verein Hamburg durch zwei Tagessiege noch den erhofften Sprung aufs Treppchen, knapp hinter den Dänen Martin Due und Peter Keller. Ungefährdete Gesamtsieger aber wurden Erik Heil und Thomas Plößl aus Berlin.
Im Finn Dinghy war die Entscheidung schon am Vortag zu Gunsten des Junioreneuropameisters Jan Kurfeld (Wismar) gefallen. Den Zweikampf um „Silber“ entschied Masterweltmeister (Ü 40) Andre Budzien aus Schwerin durch einen Tagessieg im letzten Rennen gegen den Kieler Nachwuchssegler Thomas Reger mit einem Zähler Vorsprung für sich. Lokalmatador Simon Grotelüschen vom TW-Hauptveranstalter Lübecker Yacht-Club kam bei seinem Debüt im Finn gegen 30 Konkurrenten auf Anhieb auf einen starken vierten Platz. „Obwohl ich aufgrund der Terminüberschneidung mit der EM in meiner angestammten Laserklasse nicht starten konnte, wollte ich das Heimspiel nicht verpassen“, meinte Grotelüschen.
Eine englisch-deutsche Angelegenheit wurde der Eurocup der Javelin-Klasse. Die Briten Brian und David Earl waren zwar übermächtig. Aber dahinter schnappten Thomas Bröker und Volkmar Prehn aus Achim dem Pärchen Richard und Kathryn Smith (Großbritannien) den zweiten Platz im Endspurt noch weg. Vierter wurde der deutsche Klassenboss Jens Schlittenhard aus Braunschweig mit seinem Bruder Jan.
Die mit Spannung erwartete Premiere der Topcat-Strandkatamarane, die in drei verschiedenen Bootstypen zur deutschen Bestenermittlung riefen, wurde ein voller Erfolg. Topcat-„Botschafter“ Erich Brandstetter aus Gröbenzell schwärmte vom ausgewählte Seerevier der Klasse: „Hier könnten wir auch eine Welt- oder Europameisterschaft segeln.“ Allerdings mahnte er auch eine größere Fläche für die Boote am idealen Strandliegeplatz neben der Nordermole an.
Nach seinem Startverzicht am Ende war der Weg im Einmann-Kat K3 für eine Zweikampf frei, den der Ingolstädter Tom Grigoleit mit einem Tagessieg in der letzten Wettfahrt vor Wolfgang Gommel aus Regensburg für sich entschied. Während die Nordlichter Harald und Heike Ortmann (Quickborn) im K2 gewannen, dominierte der Süden im größten Topcat K1. Zweimal Platz ein bedeutete auch Gesamtrang eins für Sebastian Pfohl und Thomas Posch aus Marquartstein vor Rainer und Nina Klaus aus Otterstadt. Travemünder Woche-Sieger 2008 im Contender wurde der Hamburger Christian Krupp.
Die 120. Travemünder Woche wird im Zeichen der Nachwuchssegler stehen. Weil direkt im Anschluss an die TW die deutschen Jugend- und Jüngstenmeisterschaften aller anerkannten Bootsklassen des Deutschen Segler-Verbands (DSV) vor Travemünde stattfinden, dürfte das TW-Jubiläum in der zweiten Hälfte als Generalprobe genutzt werden. „Wir erwarten allein im zweiten Teil rund 1.300 Teilnehmer mit 800 Booten“, so Karin Böge und Claus Dieter Stolze, die Organisationsspitze der 340 Helfer starken Travemünder Woche. Sie findet das nächste Mal vom 17. bis 26. Juli statt.
(Ende)
Segeln in Zahlen
Ergebnisse vom 9. und letzten Tag der 119. Travemünder Woche (Sonntag, 27. Juli)
Olympische Klassen
49er
Endstand nach zwölf Wettfahrten: 1. Heil Erik/Thomas Plößel (Berlin) 15 Punkte; 2. Martin Due/Peter Keller (Dänemark) 39; 3. Tobias Schadewaldt/Hannes Baumann (Kiel) 40; 4. Max Lutz/Lennard Harneit (Bünsdorf) 41; 5. Michel Münker/Oliver Lewin (Kiel) 48; 6. Yannick Lexebvre/Matthen Janssens (Belgien) 55.
Finn Dinghy
Endstand nach acht Wettfahrten: 1. Jan Kurfeld (Wismar) 8 Punkte; 2. Andre Budzien (Schwerin) 11; 3. Thomas Reger (Kiel) 12; 4. Simon Grotelüschen (Lübeck) 19; 5. Dirk Meid (Mendig) 28; 6. Ulli Kurfeld (Wismar) 43.
Internationale und nationale Klasse:
Eurocup der 505er
Endstand nach elf Wettfahrten: 1. Jens Findel/Johannes Tellen (Kiel) 16 Punkte; 2. Lutz Stengel/Frank Feller (Rostock) 24; 3. Martin Goerge/Axel Priegann (kiel) 27;) 31; 4. Stefan Köchlin/Andreas Achterberg (Molfsee) 32; 5. Michael Quirk/Simon Reffold (Australien) 40; 6. Stefan Böhm/Gerald Roos (Hürth) 41.
Eurocup der Javelin
Endstand nach zehn Wettfahrten: 1. Brian und David Earl (Großbritannien) 12 Punkte; 2. Thomas Bröker/Volkmar Prehn (Achim) 23 3. Richard und Kathryn Smith (Großbritannien) 24; 4. Jens und Jan Schlittenhard (Braunschweig) 36; 5. Ben und Richard Fisher (Großbritannien) 37; 6. Peter Borck/Heiko Haake (Wardenburg) 46.
Deutsche Bestenermittlung der Topcat K1
Endstand nach neun Wettfahrten: 1. Sebastian Pfohl/Thomas Posch (Marquartstein) 12 Punkte; 2. Rainer und Nina Klaus (Otterstadt) 21; 3. Olaf Leuschner/Tim Steigert (München) 23; 4. Wilfried Jodorf/Günter Mörtel (München) 28; 5. Michael Winkelmann/Nicole Marquardsen (Hamburg) 43; 6. Marvin Kurbjuhn/Oliver Hahne (Möhnesee) 50.
Deutsche Bestenermittlung der Topcat K2
Endstand nach zehn Wettfahrten: 1. Harald und Heike Ortmann (Quickborn) 12 Punkte; 2. Sascha Treichel/Christian Tetsch (Wolfsburg) 16; 3. Sven Jürgensen/Fabian Steinbeck (Munkwolstrup) 19, 4. Ralf und Ronald Zank (Panketal) 32; 5. Dirk Säger/Katharina Kraatz (Grünstadt) 37 ; 6. Jürgen Knops/Sabine Knops (Kempen) 39.
Deutsche Bestenermittlung der Topcat K3
Endstand nach zehn Wettfahrten: 1. Tom Grigoleit (Ingolstadt) 16; 2. Wolfgang Gommel (Regensburg) 18 Punkte; 3.. Lorenz Buchler (Berlin) 23; 4. Stefan Albrecht (Renningen) 32; 5. Erich Brandstetter (Gröbenzell) 46; 6. Dieter Berkenkamp (Selm-Bork) 47.
Contender
Endstand nach zehn Wettfahrten: 1. Christian Krupp (Hamburg) 18 Punkte; 2. Stuart Brown (Lübeck) 24; 3. Oliver Thies (Tangstedt) 31; 4. Klaus Jünemann (München) 33; 5. Dirk Mueller (Bremen) 34; 6. Alexander Gröhlich (Wunstorf) 50.
Formula 18
Endstand nach zehn Wettfahrten: 1. Helge und Christian Sach (Zarnekau) 10 Punkte; 2. Eckart Kaphengst/Rasmus Toepsch (Kiel) 18; 3. Arne Gosche/Hannes Pegel (Kiel) 31; 4. Sven Lindstädt/Susanne Hahn (Norderstedt) 34; 5. Justus Wolf/Rea Nies (Hamburg) 49; 6. Frank Rübling/Maddin Bach (Oststeinbek) 49.
Julian und Philipp Autenrieth DM 2008 in der 420er Klasse
27.07.08 - Am späten Samstag Nachmittag erhielten die Brüder Autenrieth vom Bayerischen Yacht-Club aus der Hand von Stefanie Rothweiler (Olypiateilnehmerin im 470er Klasse) die Meisterschaftsmedaille des DSV.

Den zweiten Platz belegten Magnus Masilge und Moritz Klingenberg vom Spandauer Yacht-Club, gefolgt von Mareike Weber und Monika Linder vom Deutschen Touring Yacht- Club.Die U17 Wertung und damit internationale Deutsche Meister U17 ersegelten sich nach insgesamt 8 Wettfahrten die Mannschaft Philipp Hibler (Yacht-Club Prien) und Florian Härtle (Deutscher Touring Yacht-Club).

Alle Ergebnisse auf einen Blick >
Fotos von Uli Lancé >
Den zweiten Platz belegten Magnus Masilge und Moritz Klingenberg vom Spandauer Yacht-Club, gefolgt von Mareike Weber und Monika Linder vom Deutschen Touring Yacht- Club.Die U17 Wertung und damit internationale Deutsche Meister U17 ersegelten sich nach insgesamt 8 Wettfahrten die Mannschaft Philipp Hibler (Yacht-Club Prien) und Florian Härtle (Deutscher Touring Yacht-Club).
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Fotos von Uli Lancé >
Segler feierten mit 900.000 Besuchern ein friedliches Festival
27.07.08 - TRAVEMÜNDE. Mit einem atemberaubenden Höhenfeuerwerk schloss am Sonntagabend (27. Juli) die 119. Travemünder Woche. Nach dem hochsommerlichen zweiten Wochenende hatten insgesamt gut 900.000 Besucher das Festival an der Travemündung besucht und mit Seglern aus 19 Nationen die schönste Regatta der Welt gefeiert. Die Veranstalter vom Lübecker Yacht-Club zogen mit allen Partnern eine positive Bilanz. Sie stellten vor allem die fröhliche Atmosphäre und gute Stimmung heraus. Gleichwohl wünschten die Organisatoren sich für das Jubiläum in 2009 noch mehr Unterstützung aus der Lübecker Politik und Verwaltung.
„Es war ein ausgesprochen friedliches Fest mit zufriedenen Gästen und Schaustellern“, resümierten Karin Böge und Claus Dieter Stolze von der TW-Organisationsleitung zusammen mit Uwe Bergmann, der für das Landprogramm verantwortlich ist, die „fünfte Jahreszeit Travemündes“. Nach durchwachsenem Wetter zum Auftakt hatten die warmen Tage ab Wochenmitte zu einem enormen Anstieg der Besucherzahlen geführt. Der zweite Sonnabend war mit 165.000 Sehleuten von morgens bis nach Mitternacht ein absoluter Rekord. Auf den Promenaden an der Trave und am Strand schoben sich fröhliche Menschenschlangen im Schneckentempo an den Ständen entlang und sorgten für gute Umsätze. Busse und Bahnen, Parklätze und Anfahrtswege sowie die Hotels und Unterkünfte rund um den Ort meldeten „ausgebucht“.
Besonders tagsüber kamen noch mehr Menschen zur Travemünder Woche als in den Vorjahren. Sie wollten „Segeln zum Anfassen“ erleben und bestaunten vor allem die Manöver der Katamaran- und Gleitjollensegler am Strand, wo der frische Ostwind für eine weiß schäumende Brandung sorgte. „Das gewachsene Interesse ist aber auch unseren Partnern wie zum Beispiel Volkswagen zu verdanken, die mit dem Tiguan-Parcour am Strand oder der Autostadt im eigenen Seglervillage spannende Inhalte beigesteuert haben“, lobte Karin Böge. Die Stadtwerke Lübeck, die neu ins Boot der Travemünder Woche kamen, setzten erste Akzente zum Thema Energie und Umwelt, einem zukünftigen Themenschwerpunkt.
Die neue Umleitung des Besucherstroms über die Trelleborgallee, damit die so genannte Tornado-Wiese vor dem Leuchtenfeld Segelbooten vorbehalten blieb, nahmen Einheimische und Zugereiste ohne zu murren an. „Wir müssen allerdings nächstes Mal den Eingangsbereich von Westen her noch prominenter gestalten, damit die ersten Stände nicht von den Laufwegen abgeschnitten werden“, analysierte Bergmann selbstkritisch. Hingegen sei das andere Ende des 80.000 Quadratmeter großen Veranstaltungsgeländes in der Bertlingstraße als Shopping Mall zum Stöbern und Einkaufen inzwischen akzeptiert und gut frequentiert worden.
Ungebrochen war der Zulauf in den Strandclubs der Holsten Beach Area, wo vor allem Diskjockeys den Tanzwütigen einheizten. Feiern im „echten“ Strandsand direkt an der Ostsee in unmittelbarer Nähe zu den Booten der Regattateilnehmer ist zu einer festen Größe der Travemünder Woche geworden. Krönender Abschluss der Wochentage war wiederum die Laser- und Pyroperformance, die die Viermastbark „Passat“ als maritimes Wahrzeichen des Orts dieses Jahr in Laut- und Lichteffekte der Show „Gefühlswelten“ einhüllte.
Honoriert worden sei das ausgebaute Musikprogramm auf den vielen, auch kleineren, Bühnen, die jeden Tag vielfältige Live-Acts aller Stilrichtungen boten, so Uwe Bergmann. Bei TW-Klassikern wie der Band „United Four“ im Kuhoutfit, oder der „ABBA Cover Band“ platzte die Festivalbühne im Brügmanngarten aus allen Nähten. „Trotzdem hatten wir praktisch keine Lärmproblematik, weil die Beschallung konzeptionell überdacht wurde und die Akustik technisch ausgereifter ist, als noch vor wenigen Jahren“, erklärte der Chef der gleichnamigen Hamburger Veranstaltungsagentur.
Auch das präventive Konzept von Polizei und Ordnungsamt der Stadt Lübeck ging auf. Mit dreifach verstärkten Einsatzkräften wurden gewalttätige Auseinandersetzungen im Keim erstickt und Jugendalkoholismus von Minderjährigen eingedämmt. „Wir können zwar nicht die Probleme der ganzen Gesellschaft ändern, aber wir können unser Publikum erziehen“, sagte Stolze. „Wir werden den erfolgreichen Weg zu vernünftigen Besuchern weitergehen, denn das danken uns alle Beteiligten.“
Prominente Höhepunkte der zurückliegenden zehn Tage waren die Eröffnung mit Bundesverkehrsminister Wolfgang Tiefensee als Schirmherrn, der der Regattawoche bundespolitischen Glanz und Bedeutung verschafft hatte. Viel Beachtung bis weit über die Grenzen Norddeutschlands hinaus fand zudem der Rotspon-Cup. Den spaßigen Zweikampf der Bürgermeister auf dem Wasser gewann Hamburgs erster Mann, Ole von Beust, mit 2:1 gegen Gastgeber Bernd Saxe aus Lübeck und will 2009 zur Revanche wiederkommen.
Kostenlos kamen etliche zehntausend Kinder auf ihre Kosten. Der CITTI-Park im Brügmanngarten mit Bungeetrampolin, Kletterwand und großen Spielflächen, aber auch die Angebote rund um das Piratenschiff am Strand waren die Magneten der 119. Travemünder Woche. „Jung und alt werden lückenlos bedient“, versicherten Böge, Stolze, Bergmann & Co. übereinstimmend, „denn wir wollen die Kleinen genauso wie die Jugendlichen und die Erwachsenen mit der TW begeistern.“
Bei dieser Mission wünschen sich die Organisatoren für die Vorbereitungen der 120. Jubiläumswoche im kommenden Jahr noch mehr Rückenwind aus dem Lübecker Rathaus. In einer Arbeitsgruppe zur Zukunft der Travemünder Woche war im zurückliegenden Jahr ein Situationsbericht erstellt worden, der vor allem in der Logistik an mehreren Stellen Verbesserungspotential aufzeige, so die TW-Spitze. Dies müsse nun in konkrete Beschlüsse münden und nicht nur durch Baumaßnahmen ausgeschöpft werden. „Auch bei der Darstellung und Bewerbung nach außen ist noch viel Spielraum nach oben.“ Die 120. Travemünder Woche findet vom 17. bis 26. Juli 2009 statt.
„Es war ein ausgesprochen friedliches Fest mit zufriedenen Gästen und Schaustellern“, resümierten Karin Böge und Claus Dieter Stolze von der TW-Organisationsleitung zusammen mit Uwe Bergmann, der für das Landprogramm verantwortlich ist, die „fünfte Jahreszeit Travemündes“. Nach durchwachsenem Wetter zum Auftakt hatten die warmen Tage ab Wochenmitte zu einem enormen Anstieg der Besucherzahlen geführt. Der zweite Sonnabend war mit 165.000 Sehleuten von morgens bis nach Mitternacht ein absoluter Rekord. Auf den Promenaden an der Trave und am Strand schoben sich fröhliche Menschenschlangen im Schneckentempo an den Ständen entlang und sorgten für gute Umsätze. Busse und Bahnen, Parklätze und Anfahrtswege sowie die Hotels und Unterkünfte rund um den Ort meldeten „ausgebucht“.
Besonders tagsüber kamen noch mehr Menschen zur Travemünder Woche als in den Vorjahren. Sie wollten „Segeln zum Anfassen“ erleben und bestaunten vor allem die Manöver der Katamaran- und Gleitjollensegler am Strand, wo der frische Ostwind für eine weiß schäumende Brandung sorgte. „Das gewachsene Interesse ist aber auch unseren Partnern wie zum Beispiel Volkswagen zu verdanken, die mit dem Tiguan-Parcour am Strand oder der Autostadt im eigenen Seglervillage spannende Inhalte beigesteuert haben“, lobte Karin Böge. Die Stadtwerke Lübeck, die neu ins Boot der Travemünder Woche kamen, setzten erste Akzente zum Thema Energie und Umwelt, einem zukünftigen Themenschwerpunkt.
Die neue Umleitung des Besucherstroms über die Trelleborgallee, damit die so genannte Tornado-Wiese vor dem Leuchtenfeld Segelbooten vorbehalten blieb, nahmen Einheimische und Zugereiste ohne zu murren an. „Wir müssen allerdings nächstes Mal den Eingangsbereich von Westen her noch prominenter gestalten, damit die ersten Stände nicht von den Laufwegen abgeschnitten werden“, analysierte Bergmann selbstkritisch. Hingegen sei das andere Ende des 80.000 Quadratmeter großen Veranstaltungsgeländes in der Bertlingstraße als Shopping Mall zum Stöbern und Einkaufen inzwischen akzeptiert und gut frequentiert worden.
Ungebrochen war der Zulauf in den Strandclubs der Holsten Beach Area, wo vor allem Diskjockeys den Tanzwütigen einheizten. Feiern im „echten“ Strandsand direkt an der Ostsee in unmittelbarer Nähe zu den Booten der Regattateilnehmer ist zu einer festen Größe der Travemünder Woche geworden. Krönender Abschluss der Wochentage war wiederum die Laser- und Pyroperformance, die die Viermastbark „Passat“ als maritimes Wahrzeichen des Orts dieses Jahr in Laut- und Lichteffekte der Show „Gefühlswelten“ einhüllte.
Honoriert worden sei das ausgebaute Musikprogramm auf den vielen, auch kleineren, Bühnen, die jeden Tag vielfältige Live-Acts aller Stilrichtungen boten, so Uwe Bergmann. Bei TW-Klassikern wie der Band „United Four“ im Kuhoutfit, oder der „ABBA Cover Band“ platzte die Festivalbühne im Brügmanngarten aus allen Nähten. „Trotzdem hatten wir praktisch keine Lärmproblematik, weil die Beschallung konzeptionell überdacht wurde und die Akustik technisch ausgereifter ist, als noch vor wenigen Jahren“, erklärte der Chef der gleichnamigen Hamburger Veranstaltungsagentur.
Auch das präventive Konzept von Polizei und Ordnungsamt der Stadt Lübeck ging auf. Mit dreifach verstärkten Einsatzkräften wurden gewalttätige Auseinandersetzungen im Keim erstickt und Jugendalkoholismus von Minderjährigen eingedämmt. „Wir können zwar nicht die Probleme der ganzen Gesellschaft ändern, aber wir können unser Publikum erziehen“, sagte Stolze. „Wir werden den erfolgreichen Weg zu vernünftigen Besuchern weitergehen, denn das danken uns alle Beteiligten.“
Prominente Höhepunkte der zurückliegenden zehn Tage waren die Eröffnung mit Bundesverkehrsminister Wolfgang Tiefensee als Schirmherrn, der der Regattawoche bundespolitischen Glanz und Bedeutung verschafft hatte. Viel Beachtung bis weit über die Grenzen Norddeutschlands hinaus fand zudem der Rotspon-Cup. Den spaßigen Zweikampf der Bürgermeister auf dem Wasser gewann Hamburgs erster Mann, Ole von Beust, mit 2:1 gegen Gastgeber Bernd Saxe aus Lübeck und will 2009 zur Revanche wiederkommen.
Kostenlos kamen etliche zehntausend Kinder auf ihre Kosten. Der CITTI-Park im Brügmanngarten mit Bungeetrampolin, Kletterwand und großen Spielflächen, aber auch die Angebote rund um das Piratenschiff am Strand waren die Magneten der 119. Travemünder Woche. „Jung und alt werden lückenlos bedient“, versicherten Böge, Stolze, Bergmann & Co. übereinstimmend, „denn wir wollen die Kleinen genauso wie die Jugendlichen und die Erwachsenen mit der TW begeistern.“
Bei dieser Mission wünschen sich die Organisatoren für die Vorbereitungen der 120. Jubiläumswoche im kommenden Jahr noch mehr Rückenwind aus dem Lübecker Rathaus. In einer Arbeitsgruppe zur Zukunft der Travemünder Woche war im zurückliegenden Jahr ein Situationsbericht erstellt worden, der vor allem in der Logistik an mehreren Stellen Verbesserungspotential aufzeige, so die TW-Spitze. Dies müsse nun in konkrete Beschlüsse münden und nicht nur durch Baumaßnahmen ausgeschöpft werden. „Auch bei der Darstellung und Bewerbung nach außen ist noch viel Spielraum nach oben.“ Die 120. Travemünder Woche findet vom 17. bis 26. Juli 2009 statt.
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