15.04.08 - Der America’s-Cup-Titelverteidiger wechselt die Gerichtsbarkeit, um einen kompetitiven Match im 2009 sicherzustellen. (New York, 14. April 2008) Die Société Nautique de Genève (SNG) hat heute angekündigt, dass sie plant, eine sofortige Berufung beim New Yorker Berufungsgericht einzulegen, um den aktuellen Rechtsstreit zu beschleunigen und den America’s Cup im Rahmen eines kompetitiven Rennens wieder aufs Wasser zurückzubringen.
Die Unnachgiebigkeit, welche der Golden Gate Yacht Club (GGYC) seit dem Tag demonstriert, an dem er die Rechtsklage angestrengt hat, hat die SNG gezwungen, den Fall an die nächst höhere Instanz im New Yorker Rechtssystem weiterzuziehen. In einem Versuch, im aktuellen Klima der Unsicherheit eine rasche Lösung zu erzielen, wird ein beschleunigtes Verfahren beantragt zusammen mit einem Antrag auf Aussetzung – dies, um die Umsetzung von Richter Cahn’s früherem Beschluss aufzuschieben, bis der Entscheid des Berufungsgerichtes vorliegt.
Wenn der Antrag auf Aussetzung und der beschleunigte Berufungsprozess gewährt werden, könnte das Berufungsgericht gemäss üblicher juristischer Praxis einen Beschluss vor Ende der Juni-Periode erlassen. Damit wären die Bedingungen für einen Wettbewerb gemäss den Bestimmungen der Deed of Gift gegeben, der etwa zehn Monate später ausgetragen würde.
Lucien Masmejan, führender Rechtsberater der SNG, erklärt: „Unser einziges Ziel ist es, in einem kompetitiven America’s-Cup-Match zu segeln. Wir haben unseren Wunsch nach einem Kampf auf dem Wasser irgendwann nach Mai 2009 klar kommuniziert, aber sie ziehen ihre destruktive Strategie weiter, die bereits alle anderen Herausforderer eliminiert hat. Der GGYC weigert sich zudem, die erforderlichen Informationen über ihr Boot zur Verfügung zu stellen. Um 2009 einen Wettkampf zu ermöglichen, der dem America’s Cup würdig ist, haben wir wegen GGYCs störrischer Taktik keine andere Wahl, als in Berufung zu gehen, um unser Ziel zu erreichen.“
„Wir sind der Ansicht, dass der „Mercury Bay“-Präzedenzfall aus den Achtzigerjahren den Inhalt unserer Berufung unterstützt und sind zuversichtlich, dass das Berufungsgericht die Angelegenheit zügig bereinigen wird.“
Dienstag, 15. April 2008
Montag, 14. April 2008
HARTE DUELLE AUF DEM WASSER VOR KREUZLINGEN
14.04.08 - An diesem Wochenende fand zum 8ten Mal der "SVK Sportboot Cup" in Kreuzlingen statt. Dank neuem Titelsponsor "UBS Kreuzlingen" konnte auch dieses Jahr den vielen, von weit her gereisten Sportboot Protagonisten an Land wie auch zu Wasser ein attraktives Programm geboten werden.
Dank guter Windverhältnisse an beiden Tagen konnten sich die 36 unterschiedlichsten Sportboot Typen auf dem Wasser so richtig austoben.
Die Windverhältnisse am Samstag waren eher schwierig, da zeitweise stark drehend, dafür konnten jedoch Böen bis 4 Bft registriert werden, dies verhalf den Sportbooten auf den Vorwindschenkel zu Spitzengeschwindigkeiten bis zu 11 Knoten!
Der Sonntagmorgen sah nicht sehr viel versprechend aus, ausser dass die Temperaturen auf Grund des Sonnenscheins auf angenehme 12-16° Celcius stiegen. Gegen 12 Uhr entschied sich der Wettfahrtleiter, Hans Wittich, von der Segler-Vereinigung Bottighofen die Boote auf's Wasser zu schicken, um bei aufkommenden Winden noch mindestens 1 bis 2 Läufe segeln zu können.
Der konstante Westwind mit Windgeschwindigkeiten so um 2 Bft liess auch gar nicht lange auch sich warten und es konnten tatsächlich noch zwei spannende Läufe gesegelt werden.
Der diesjährige "UBS Sportboot Cup" wurde vom ungarischen Melges 24 Team PROXIMO, mit Steuermann Arpad Litkey (ehemaliger Segelprofi im Flying Dutchmen (FD)) dominiert, der konnte sich mit insgesamt 3 Laufsiegen und einem guten zweiten Rang den obersten Platz auf dem Siegertreppchen sichern, dicht gefolgt mit einem Laufsieg und zwei zweiten Plätzen von Hendrik Witzmann auf einer Streamline, namens Tojo. Rang 3 ging an das Joker Team "entusiasmo" von Peter Kehrer.
Die separat geführte Melges 24 Wertung wurde somit ebenfalls vom Team PROXIMO dominiert, auf den guten zweiten Rang schaffte es das SONNENKÖNIG SailingTeam von
Armin Schmid mit Steuermann Stefan Stäheli, dicht gefolgt auf Rang 3 von Günter Tzeschlock mit seiner "Ka_Nalu_Nui"!
Der "UBS Sportboot Cup" konnte pünktlich wie vom Veranstalter ausgeschrieben am Sonntag um 14 Uhr beendet werden, die 35 Sportboote waren rasch ausgewassert und transporttüchtig
verpackt, gegen 16 Uhr konnte dann die Rangverkündigung stattfinden.
Die Seglervereinigung Kreuzlingen (SVK) dankt allen Teilnehmern, den vielen freiwilligen Helfer und vor allem den Sponsoren "UBS Kreuzlingen" als Titelsponsor und der Firma "Sonnenkönig" für die attraktiven Laufsiegpreise.
Dank guter Windverhältnisse an beiden Tagen konnten sich die 36 unterschiedlichsten Sportboot Typen auf dem Wasser so richtig austoben.
Die Windverhältnisse am Samstag waren eher schwierig, da zeitweise stark drehend, dafür konnten jedoch Böen bis 4 Bft registriert werden, dies verhalf den Sportbooten auf den Vorwindschenkel zu Spitzengeschwindigkeiten bis zu 11 Knoten!
Der Sonntagmorgen sah nicht sehr viel versprechend aus, ausser dass die Temperaturen auf Grund des Sonnenscheins auf angenehme 12-16° Celcius stiegen. Gegen 12 Uhr entschied sich der Wettfahrtleiter, Hans Wittich, von der Segler-Vereinigung Bottighofen die Boote auf's Wasser zu schicken, um bei aufkommenden Winden noch mindestens 1 bis 2 Läufe segeln zu können.
Der konstante Westwind mit Windgeschwindigkeiten so um 2 Bft liess auch gar nicht lange auch sich warten und es konnten tatsächlich noch zwei spannende Läufe gesegelt werden.
Der diesjährige "UBS Sportboot Cup" wurde vom ungarischen Melges 24 Team PROXIMO, mit Steuermann Arpad Litkey (ehemaliger Segelprofi im Flying Dutchmen (FD)) dominiert, der konnte sich mit insgesamt 3 Laufsiegen und einem guten zweiten Rang den obersten Platz auf dem Siegertreppchen sichern, dicht gefolgt mit einem Laufsieg und zwei zweiten Plätzen von Hendrik Witzmann auf einer Streamline, namens Tojo. Rang 3 ging an das Joker Team "entusiasmo" von Peter Kehrer.
Die separat geführte Melges 24 Wertung wurde somit ebenfalls vom Team PROXIMO dominiert, auf den guten zweiten Rang schaffte es das SONNENKÖNIG SailingTeam von
Armin Schmid mit Steuermann Stefan Stäheli, dicht gefolgt auf Rang 3 von Günter Tzeschlock mit seiner "Ka_Nalu_Nui"!
Der "UBS Sportboot Cup" konnte pünktlich wie vom Veranstalter ausgeschrieben am Sonntag um 14 Uhr beendet werden, die 35 Sportboote waren rasch ausgewassert und transporttüchtig
verpackt, gegen 16 Uhr konnte dann die Rangverkündigung stattfinden.
Die Seglervereinigung Kreuzlingen (SVK) dankt allen Teilnehmern, den vielen freiwilligen Helfer und vor allem den Sponsoren "UBS Kreuzlingen" als Titelsponsor und der Firma "Sonnenkönig" für die attraktiven Laufsiegpreise.
Rangliste ORC Wertung "über alles"
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1. Rang Proximo Melges 24 Arpad Litkey
2. Rang Tojo Streamline Hendrik Witzmann
3. Rang Entusiasmo Joker Peter Kehrer
4. Rang Sonnenkönig Melges 24 Stefan Stäheli
5. Rang Ciur Team Cafe 24 Sejkora Ludek
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1. Rang Proximo Melges 24 Arpad Litkey
2. Rang Tojo Streamline Hendrik Witzmann
3. Rang Entusiasmo Joker Peter Kehrer
4. Rang Sonnenkönig Melges 24 Stefan Stäheli
5. Rang Ciur Team Cafe 24 Sejkora Ludek
6. Rang Excechiel Dolphin 81 Tom Studer
Rangliste Melges 24 Wertung
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1. Rang Proximo Arpad Litkey
2. Rang Sonnenkönig Stefan Stäheli
3. Rang Ka Nalu Nui Günter Tzeschlock
4. Rang Meister Swiss Ropes Hans Martin Amrein
5. Rang Mad Cow Thierry Verhulst
6. Rang Michaela Michael Marcour
7. Rang Pearl Peter Göckel
8. Rang No Limits Konrad Künher
9. Rang Sayonara Light Sascha Jäger
10. Rang Wet Dream Walter Koch
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1. Rang Proximo Arpad Litkey
2. Rang Sonnenkönig Stefan Stäheli
3. Rang Ka Nalu Nui Günter Tzeschlock
4. Rang Meister Swiss Ropes Hans Martin Amrein
5. Rang Mad Cow Thierry Verhulst
6. Rang Michaela Michael Marcour
7. Rang Pearl Peter Göckel
8. Rang No Limits Konrad Künher
9. Rang Sayonara Light Sascha Jäger
10. Rang Wet Dream Walter Koch
Deutsche Olympiabewerber mit Frühstarts MIAMI
14.04.08 - Mit einem weinenden und einem lachenden Auge durften Marc Pickel aus Kiel und der Babelsberger Ingo Borkowski die zweite Wettfahrt der Segelweltmeisterschaft in der olympischen Starboot-Klasse resümieren. Zwar wurde das Duo vom pinta racing team wegen Frühstarts disqualifiziert. Doch das gleiche Schicksal ereilte ihre Konkurrenten Robert Stanjek und Markus Koy (Hamburg), für die dadurch Platz zehn und damit eine Olympiaausscheidung vorerst in weite Ferne rückte. Die Polen Mateusz Kusznierewicz und Dominik Zycki behielten ihre weiße Weste vom Vortag und führen nach zwei überragenden Tagessiegen vor Miami/USA das Gesamtklassement vor den Italiener Diego Negri und Luigi Viale an.
"Bei 104 Booten an einer anderthalb Kilometer langen Startlinie wird mit harten Bandagen gekämpft. Da geht es vor dem Start um jeden Zentimeter", beschrieb Marc Pickel die Ausgangssituation eines Rennens, in dem die Wettfahrtleitung nach einem Massenfrühstart bereits im zweiten Versuch zur verschärften Startregel griff und die schwarze Flagge setzte. Das heißt, jedes Boot, das sich ab einer Minute vor dem Start schon über der Linie befindet, erhält sofort und unwiderruflich die "rote Karte". "Natürlich waren wir super weggekommen und meinten nach unserer Peilung, noch nicht drüber gewesen zu sein", so der Steuermann.
Die Disqualifikation an der ersten Luvtonne war umso ärgerlicher, da Pickel und Borkowski nach der Startkreuz Vierter und somit wieder ganz weit vorne dabei gewesen wären. Letztlich wurden insgesamt 25 Teilnehmer, also fast ein Viertel des Felds wegen Frühstarts disqualifiziert. Es erwischte unter anderem auch die Vierten vom Auftakttag, Peter Bromby und Lee White von den Bermudas, sowie neben den Siebten und Achten eine Reihe weiterer prominenter Gegner. Dadurch ist das Klassement erheblich durcheinander gewürfelt worden. Das pinta racing team erhielt 105 Punkte und rutschte mit 110 Zählern auf den 46. Rang ab. Stanjek/Koy sind mit 123 Punkten 58.
In der Spitzengruppe gibt es nur noch drei Mannschaften mit einem einstelligen Ergebnis. Neben den famos auftrumpfenden Polen sind das Negri/Viale mit zwei dritten Rängen und die einheimischen Mark Mendelblatt/Mark Strube mit acht Zählern. Die Tagesvierten John MacCausland/Kevin Murphy (ebenfalls USA) rückten auch auf den vierten Gesamtrang vor, haben aber schon 19 Punkte auf dem Konto.
Die WM wird am Sonntag (13. April) mit der dritten von sechs geplanten Wettfahrten fortgesetzt. Findet sie statt, ist Montag Ruhetag, bevor bis Donnerstag (17. April) je ein weiteres Tagesrennen ansteht. Für Pickel/Borkowski geht es neben dem ersten Saisonhöhepunkt darum, ob Stanjek/Koy unter die ersten Zehn kommen, womit es eine Olympiaausscheidung Ende Mai in Holland gäbe. Anderenfalls dürfte es nur noch Formsache sein, dass die Favoriten zu Pfingsten in Kiel einen so genannten Leistungsnachweis erbringen, um das Ticket zu den Olympischen Spielen endgültig zu lösen.
Segeln in Zahlen
Zwischenstand nach zwei Wettfahrten der Starboot-WM in Miami/USA:
1. Mateusz Kusznierewicz/Dominik Zycki (Polen) 2 Punkte
2. Diego Negri/Luigi Viale (Italien) 6
3. Mark Mendelblatt/Mark Strube (USA) 8
4. John MacCausland/Kevin Murphy (USA) 19
5. Flavio Marazzi/Enrico de Maria (Schweiz) 20
6. Iain Murray/Andrew Palfrey (Australien) 22
...
46. Marc Pickel/Ingo Borkowski (Kiel/Potsdam) 110
...
58. Robert Stanjek/Markus Koy (Hamburg) 123
"Bei 104 Booten an einer anderthalb Kilometer langen Startlinie wird mit harten Bandagen gekämpft. Da geht es vor dem Start um jeden Zentimeter", beschrieb Marc Pickel die Ausgangssituation eines Rennens, in dem die Wettfahrtleitung nach einem Massenfrühstart bereits im zweiten Versuch zur verschärften Startregel griff und die schwarze Flagge setzte. Das heißt, jedes Boot, das sich ab einer Minute vor dem Start schon über der Linie befindet, erhält sofort und unwiderruflich die "rote Karte". "Natürlich waren wir super weggekommen und meinten nach unserer Peilung, noch nicht drüber gewesen zu sein", so der Steuermann.
Die Disqualifikation an der ersten Luvtonne war umso ärgerlicher, da Pickel und Borkowski nach der Startkreuz Vierter und somit wieder ganz weit vorne dabei gewesen wären. Letztlich wurden insgesamt 25 Teilnehmer, also fast ein Viertel des Felds wegen Frühstarts disqualifiziert. Es erwischte unter anderem auch die Vierten vom Auftakttag, Peter Bromby und Lee White von den Bermudas, sowie neben den Siebten und Achten eine Reihe weiterer prominenter Gegner. Dadurch ist das Klassement erheblich durcheinander gewürfelt worden. Das pinta racing team erhielt 105 Punkte und rutschte mit 110 Zählern auf den 46. Rang ab. Stanjek/Koy sind mit 123 Punkten 58.
In der Spitzengruppe gibt es nur noch drei Mannschaften mit einem einstelligen Ergebnis. Neben den famos auftrumpfenden Polen sind das Negri/Viale mit zwei dritten Rängen und die einheimischen Mark Mendelblatt/Mark Strube mit acht Zählern. Die Tagesvierten John MacCausland/Kevin Murphy (ebenfalls USA) rückten auch auf den vierten Gesamtrang vor, haben aber schon 19 Punkte auf dem Konto.
Die WM wird am Sonntag (13. April) mit der dritten von sechs geplanten Wettfahrten fortgesetzt. Findet sie statt, ist Montag Ruhetag, bevor bis Donnerstag (17. April) je ein weiteres Tagesrennen ansteht. Für Pickel/Borkowski geht es neben dem ersten Saisonhöhepunkt darum, ob Stanjek/Koy unter die ersten Zehn kommen, womit es eine Olympiaausscheidung Ende Mai in Holland gäbe. Anderenfalls dürfte es nur noch Formsache sein, dass die Favoriten zu Pfingsten in Kiel einen so genannten Leistungsnachweis erbringen, um das Ticket zu den Olympischen Spielen endgültig zu lösen.
Segeln in Zahlen
Zwischenstand nach zwei Wettfahrten der Starboot-WM in Miami/USA:
1. Mateusz Kusznierewicz/Dominik Zycki (Polen) 2 Punkte
2. Diego Negri/Luigi Viale (Italien) 6
3. Mark Mendelblatt/Mark Strube (USA) 8
4. John MacCausland/Kevin Murphy (USA) 19
5. Flavio Marazzi/Enrico de Maria (Schweiz) 20
6. Iain Murray/Andrew Palfrey (Australien) 22
...
46. Marc Pickel/Ingo Borkowski (Kiel/Potsdam) 110
...
58. Robert Stanjek/Markus Koy (Hamburg) 123
Freitag, 11. April 2008
Segle wann Du willst ...
11.04.08 - Eine Wettfahrt bei der Du bestimmst wann es losgeht und Dir die Verhältnisse am Besten erscheinen.
So geht es:
Bis spätestens 1 Stunde vor Deinem Start melde das Schiff per SMS mit ORC Wert GPH unter Tel. 0049 1520 749 4556 an.
weiter >
So geht es:
Bis spätestens 1 Stunde vor Deinem Start melde das Schiff per SMS mit ORC Wert GPH unter Tel. 0049 1520 749 4556 an.
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Mittwoch, 9. April 2008
Die Konstruktion der neuen America’s...
09.04.08 - Anacortes, WA, USA. Der Bau der dritten America’s Cup Rennyacht, die BMW ORACLE Racing in Anacortes fertigt, macht große Fortschritte. Dies gab der US-amerikanische Herausforderer für den 33. America’s Cup heute bekannt.
Das Mehrrumpfboot wird für das Match des Golden Gate Yacht Club (GGYC) aus San Francisco gegen den Titelverteidiger Ende des Jahres konstruiert. Es handelt sich dabei um die insgesamt dritte America’s Cup Rennyacht, die das US-Team in der Küstengemeinde 160 Kilometer nördlich von Seattle baut.
„Wir sind stolz wieder in Anacortes zu sein, wo wir außergewöhnliches Know-how vorfinden, und das Team vor Ort sehr viel Unterstützung bekommt“, sagte Bootsbau-Chef Mark Turner. Bereits die beiden ACC-Yachten USA 87 und USA 98, die im 32. America’s Cup 2007 in Valencia im Einsatz waren, hatte das Team in Anacortes gefertigt.
Das Reglement des America’s Cup, das „Deed of Gift“, schreibt vor, dass das Boot im Heimatland des Herausforderers gebaut werden muss. „ Wir haben uns wegen der guten Erfahrungen erneut für Anacortes entschieden. Die bisherigen Erfolge waren nur möglich dank der Unterstützung der Gemeindeverwaltung, einer fantastischen maritimen Infrastruktur und der räumlichen Nähe zu Fertigungsmaterialien aus der Luft- und Raumfahrtindustrie sowie zu weiteren Spezial-Betrieben, auf die man beim Bau eines solchen Hightech-Bootes nicht verzichten kann”, sagte Turner. „Anacortes war unsere erste Wahl, wir sind sehr froh, dass wir wieder hier sein können.“
Turner arbeitet gemeinsam mit Co-Construction Manager Tim Smyth. Gebaut wird das Boot in einem dreistöckigen Gebäude mit einer Grundfläche von 30 auf 60 Metern, das den Anforderungen des Team entsprechend umgestaltet wurde. Das Team arbeitet außerdem mit Janicki Industries im benachbarten Sedro-Woolley zusammen. Janicki verfügt über modernste Präzisionswerkzeuge für den Bootsbau.
„Seit dem vergangenen Dezember gilt unsere volle Konzentration der Vorbereitung auf dieses Match und dem Ziel, das Boot so schnell wie möglich aufs Wasser zu bekommen”, sagte Turner, der für die Bekanntgabe weiterer Details zum Bootsbau ankündigte.
Weitere Informationen finden Sie auf http://www.bmworacleracing.com/.
Das Mehrrumpfboot wird für das Match des Golden Gate Yacht Club (GGYC) aus San Francisco gegen den Titelverteidiger Ende des Jahres konstruiert. Es handelt sich dabei um die insgesamt dritte America’s Cup Rennyacht, die das US-Team in der Küstengemeinde 160 Kilometer nördlich von Seattle baut.
„Wir sind stolz wieder in Anacortes zu sein, wo wir außergewöhnliches Know-how vorfinden, und das Team vor Ort sehr viel Unterstützung bekommt“, sagte Bootsbau-Chef Mark Turner. Bereits die beiden ACC-Yachten USA 87 und USA 98, die im 32. America’s Cup 2007 in Valencia im Einsatz waren, hatte das Team in Anacortes gefertigt.
Das Reglement des America’s Cup, das „Deed of Gift“, schreibt vor, dass das Boot im Heimatland des Herausforderers gebaut werden muss. „ Wir haben uns wegen der guten Erfahrungen erneut für Anacortes entschieden. Die bisherigen Erfolge waren nur möglich dank der Unterstützung der Gemeindeverwaltung, einer fantastischen maritimen Infrastruktur und der räumlichen Nähe zu Fertigungsmaterialien aus der Luft- und Raumfahrtindustrie sowie zu weiteren Spezial-Betrieben, auf die man beim Bau eines solchen Hightech-Bootes nicht verzichten kann”, sagte Turner. „Anacortes war unsere erste Wahl, wir sind sehr froh, dass wir wieder hier sein können.“
Turner arbeitet gemeinsam mit Co-Construction Manager Tim Smyth. Gebaut wird das Boot in einem dreistöckigen Gebäude mit einer Grundfläche von 30 auf 60 Metern, das den Anforderungen des Team entsprechend umgestaltet wurde. Das Team arbeitet außerdem mit Janicki Industries im benachbarten Sedro-Woolley zusammen. Janicki verfügt über modernste Präzisionswerkzeuge für den Bootsbau.
„Seit dem vergangenen Dezember gilt unsere volle Konzentration der Vorbereitung auf dieses Match und dem Ziel, das Boot so schnell wie möglich aufs Wasser zu bekommen”, sagte Turner, der für die Bekanntgabe weiterer Details zum Bootsbau ankündigte.
Weitere Informationen finden Sie auf http://www.bmworacleracing.com/.
Drachen-Schweizermeisterschaft in Arbon
09.04.08 - Die Vorbereitungen laufen beim Yachtclub Arbon seit letzten Herbst auf Hochtouren. Er führt vom 1. bis 4. Mai vor Arbon die SM der Drachen durch. Bereits letztes Jahr kürten die olympischen Starboote den Schweizer Meister an unseren Gestaden und dieses Jahr wagte man sich im Club wieder an eine nationale Meisterschaft mit internationaler Beteiligung heran. Eine Aufgabe, die viel Kompetenz verlangt. Die Verantwortlichen des Clubs und vor allem der OK-Chef Pablo Erat mit seinem vierzigköpfigen Team freuen sich auf attraktive Regattaläufe und erwarten über die Auffahrtstage ca. 35 Schiffe aus verschiedenen Ländern.
Die Drachenklasse ist international bestens vertreten und wird unter Kennern auch als Königsklasse der Segelboote tituliert. Kein Wunder, segelten doch Männer, wie der amtierende Spanische König Juan Carlos, König Gustav von Schweden, oder der griechische König Konstantin in dieser Bootsklasse. Letzterer sogar zu olympischem Gold bei den Spielen 1960.
Das Boot, der Drachen, besticht durch seine Eleganz und seine Segeleigenschaften. Er ist mehr als 75 Jahre alt und weist eine äusserst aktive Regattaszene auf allen Gewässern auf. Das bestechend schöne 3-Mann Kielboot war von 1948-1972 olympische Klasse. Bekannte Werften in Deutschland und Dänemark haben sich dem Bau von diesen Booten angenommen. Die wohl meisten Boote (Kenner meinen auch die schönsten Boote) stammen allerdings aus unserer Region, nämlich von der Yachtwerft Wirz in Steinach. Hans Wirz, der Mitglied des YCA ist, hat nicht nur im Bau von über 230 Drachen Geschichte in dieser Klasse geschrieben, er war als aktiver Regattasegler in seinem Boot „Monsun“ kaum zu schlagen.
Viele Boote der aktiven Klasse kehren somit für einige Tage wieder zurück an den Bodensee, vor die Tore ihres Entstehens. Diese SM hat demzufolge nicht nur sportlichen Charakter, denn sie stellt einen besonderen Höhepunkt der Ausscheidungen innerhalb der Klasse dar. Sie ist aber auch ein besonderer Höhepunkt für, und eine besondere Anerkennung an die Yachtwerft Wirz. In einer separaten Presse-Mitteilung kann mehr über die Geschichte von beiden, den Drachen und Hans Wirz berichtet werden.
Es wird eine Augenweide am 1. Mai zu sein, die schnittigen Boote im Hafen zu bestaunen. Bekanntlich findet zum gleichen Zeitpunkt auch die „Arbon Classic“ statt. Beides passt hervorragend zusammen und es lohnt sich diesen Veranstaltungen einen Besuch abzustatten.
Die Drachenklasse ist international bestens vertreten und wird unter Kennern auch als Königsklasse der Segelboote tituliert. Kein Wunder, segelten doch Männer, wie der amtierende Spanische König Juan Carlos, König Gustav von Schweden, oder der griechische König Konstantin in dieser Bootsklasse. Letzterer sogar zu olympischem Gold bei den Spielen 1960.
Das Boot, der Drachen, besticht durch seine Eleganz und seine Segeleigenschaften. Er ist mehr als 75 Jahre alt und weist eine äusserst aktive Regattaszene auf allen Gewässern auf. Das bestechend schöne 3-Mann Kielboot war von 1948-1972 olympische Klasse. Bekannte Werften in Deutschland und Dänemark haben sich dem Bau von diesen Booten angenommen. Die wohl meisten Boote (Kenner meinen auch die schönsten Boote) stammen allerdings aus unserer Region, nämlich von der Yachtwerft Wirz in Steinach. Hans Wirz, der Mitglied des YCA ist, hat nicht nur im Bau von über 230 Drachen Geschichte in dieser Klasse geschrieben, er war als aktiver Regattasegler in seinem Boot „Monsun“ kaum zu schlagen.
Viele Boote der aktiven Klasse kehren somit für einige Tage wieder zurück an den Bodensee, vor die Tore ihres Entstehens. Diese SM hat demzufolge nicht nur sportlichen Charakter, denn sie stellt einen besonderen Höhepunkt der Ausscheidungen innerhalb der Klasse dar. Sie ist aber auch ein besonderer Höhepunkt für, und eine besondere Anerkennung an die Yachtwerft Wirz. In einer separaten Presse-Mitteilung kann mehr über die Geschichte von beiden, den Drachen und Hans Wirz berichtet werden.
Es wird eine Augenweide am 1. Mai zu sein, die schnittigen Boote im Hafen zu bestaunen. Bekanntlich findet zum gleichen Zeitpunkt auch die „Arbon Classic“ statt. Beides passt hervorragend zusammen und es lohnt sich diesen Veranstaltungen einen Besuch abzustatten.
In Memoriam Erich F. Jetter 2. 4. 1924 – 4. 4. 2008
09.04.08 - Die IBN trauert um Erich F. Jetter. Der Gründer und Verleger der Internationalen Bodensee + Boot-Nachrichten starb am 4. April 2008 an den Folgen einer Gehirnblutung. Erich F. Jetter wurde 84 Jahre alt. Seiner Frau und seiner ganzen Familie gilt unser Mitgefühl.Erich F. Jetter kann stolz auf sein Lebenswerk sein. Vom ersten Augenblick an, als 1948 der Funke „Zeitung“ auf ihn übersprang, ließ ihn die Leidenschaft für alles, was mit Druck, Information und Meinungsäußerung zu tun hatte, nicht mehr los. Mit viel Gespür und Engagement lenkte Erich F. Jetter vier Jahrzehnte die Geschicke des Verlages und der Tageszeitung „Zollern-Alb-Kurier“. Als Mitbegründer der Südwest-Presse – heute eines der größten süddeutschen Verlagshäuser– prägte er maßgeblich die Zeitungslandschaft in Baden-Württemberg. Bereits 1978 empfing er für sein verlegerisches Engagement bis hinauf in den Vorstand des Verbandes Südwestdeutscher Zeitungsverleger das Bundesverdienstkreuz.
1994 wurde Erich F. Jetter für seine vielfältigen Verdienste als erfolgreicher Unternehmer, Verleger und engagierter Bürger mit der Wirtschaftsmedaille des Landes ausgezeichnet. Als Verleger einer Zeitschrift für den Wassersport und den Bodensee sah Erich F. Jetter seine Aufgabe von Anfang an als eine völkerverbindende, nachbarschaftliche Zusammenarbeit. Sein oberstes Credo war „Ordnung in Freiheit“. Und mit diesem Anspruch hat er den Wassersport am Bodensee geprägt. Für den Wassersport am Bodensee war sein verlegerisches Engagement ein Glücksfall, und er darf zu Recht für sich in Anspruch nehmen, ganz Wesentliches geleistet zu haben. Mit seiner spontanen, begeisterungsfähigen und zupackenden Art hat er eine ganze Reihe von neuen Verlagsobjekten zum Nutzen des Wassersports geschaffen, so z. B. das „Leg an“ oder
die Bodensee-Navigationskarte.
Als Wassersportler war er bis ins hohe Alter aktiv und unternahm unzählige Reisen auf allen Weltmeeren. Seine Erlebnisse dabei hat er immer festgehalten, und mit seinen Törnberichten lockte er viele andere, es ihm nachzutun und seine Begeisterung nicht nur für den Bodensee und den Wassersport, sondern auch für fremde und entfernte Reviere zu teilen. Noch wenige Monate vor seinem Tod hat er seine Reisen in einem Buch zusammengefasst. Nach einem aktiven Leben musste er sich in den letzten Monaten gesundheitlich bedingt immer mehr zurückziehen und auch von seinem geliebten Sport Abschied nehmen. Trotzdem kam die Nachricht von seinem Tod überraschend.
Ein erfülltes Leben ist zu Ende gegangen. Der Wassersport hat einen Freund und engagierten Verleger verloren. In seinen Werken, die mit seinem Namen verbunden sind, und in der Erinnerung all derer, die ihm fachlich und persönlich verbunden waren, wird Erich F. Jetter unvergessen weiterleben.
Römer-Pyramiden häufiger geöffnet
09.04.08 - Die römischen Funde unter dem Münsterplatz werden künftig noch besser zugänglich sein: Mitarbeiter des Rosgartenmuseums öffnen zweimal wöchentlich die Römer-Pyramide und erläutern dem interessierten Publikum die Funde. Seit dem 1. Jahrhundert nach Christus bestand auf dem Münsterhügel eine römische Siedlung.
Mit Zunahme der germanischen Bedrohung wurde um 300 n. Chr. ein mächtiges Kastell errichtet. Teile dieser Anlage sind seit 2005 freigelegt und auch dank einer Förderung durch die Landesstiftung Baden-Württemberg zugänglich gemacht worden. Die Tourist-Information und das Archäologische Landesmuseum veranstalten seither regelmäßige Führungen. Um die Funde noch bekannter zu machen, bieten Museumsarchäologe Peter Wollkopf und die Historikerin Gudrun Schnekenburger von März bis Oktober jeweils montags um 18 Uhr und freitags um 16 Uhr die Möglichkeit, das unterirdische römische Konstanz kennen zu lernen. Der pauschale Eintritt von einem Euro wird direkt vor Ort erhoben.
Schulklassen werden gebeten, sich beim Rosgartenmuseum, Konstanz 900-246
Mit Zunahme der germanischen Bedrohung wurde um 300 n. Chr. ein mächtiges Kastell errichtet. Teile dieser Anlage sind seit 2005 freigelegt und auch dank einer Förderung durch die Landesstiftung Baden-Württemberg zugänglich gemacht worden. Die Tourist-Information und das Archäologische Landesmuseum veranstalten seither regelmäßige Führungen. Um die Funde noch bekannter zu machen, bieten Museumsarchäologe Peter Wollkopf und die Historikerin Gudrun Schnekenburger von März bis Oktober jeweils montags um 18 Uhr und freitags um 16 Uhr die Möglichkeit, das unterirdische römische Konstanz kennen zu lernen. Der pauschale Eintritt von einem Euro wird direkt vor Ort erhoben.
Schulklassen werden gebeten, sich beim Rosgartenmuseum, Konstanz 900-246
Match-Race-Weltmeisterschaft vom 1. - 6. April 2008 in Auckland
09.04.08 - Platz sechs für das junge deutsche Frauenteam. „Es war viel mehr drin! Wir waren zu aufgeregt und hatten nur deshalb ein katastrophales Viertelfinale“, berichtet Silke Hahlbrock (24) aus Neuseeland. „Zwei Panalties (Strafrunden) am Start, dann fuhren wir über unseren eigenen Spinnaker und später fliege ich auch noch durchs ganze Boot. Es sollte nicht sein“, erinnert sich die Steuerfrau. Die Enttäuschung über den sechsten Platz ist dabei nicht zu überhören. Immerhin hatte die junge Crew aus Hamburg fast alle Konkurrentinnen in den Vorrunden geschlagen. Dazu gehörten auch die spätere Weltmeisterin und Weltranglisten-Erste, Claire Leroy, die das deutsche Team mit 15 Sekunden Vorsprung bezwang und so ihre berechtigten Ambitionen auf einen Podiumsplatz bestätigen konnte.
Am Ende der so genannten Round Robin-Serie, in der alle 14 Teams im direkten Boot-Gegen-Boot-Vergleich gegeneinander antreten, belegte das Hamburger Team, zu dem außerdem Kerstin Schult (24), Marion Rommel (23) und Nele-Marie Bock (22) gehören, sogar den vierten Platz und zog damit direkt in die nächste Runde ein.
Insofern blickt das Match Race Team Hamburg positiv in die kommende Saison, in der sie sich darauf konzentrieren wollen, konstantere Leistungen zu zeigen. „Wir hatten teilweise sehr gute Startvorbereitungen, was ausschlaggebend im Match Race ist. Außerdem stimmte der Speed, so dass wir einfach schnell unterwegs waren“, weiß Silke Hahlbrock.
Das Team, das für den Hamburger Segel-Club startet ist selbstkritisch und weiß, woran es arbeiten muss: „Es sind die Nerven, die wir nicht immer im Griff haben. Dann konzentrieren wir uns nicht mehr auf das Wesentliche“, resümiert die Hamburger Studentin Nele-Marie Bock. Dass die Halbrock-Crew fast alle Teilnehmer schlagen konnte ist sicherlich auch ein großer Verdienst des Trainers Robert Hielkema, der die Damen im Bereich Bootshandling und Match Race Taktik schult. Nun muss in Zukunft nur noch der Kopf mitspielen. Wenn dann noch ein Hauptsponsor gefunden ist, steht dem Ziel, zu den Olympischen Spielen 2012 zu fahren, nichts mehr im Wege. Denn hier wollen Silke Hahlbrock und ihre Team-Kolleginnen auf jeden Fall dabei sein.
Endstand der Frauen Match Race WM in Auckland/Neuseeland:
1. Claire Leroy (FRA)
2. Liz Baylis (USA)
3. Silja Lehtinen (FIN)
4. Josie Gibson (GBR)
5. Katie Spithill (AUS)
6. Silke Hahlbrock (GER)
7. Nicky Souter (AUS)
8. Jess Smyth (NZL)
9. Christelle Philippe (FRA)
10. Lotte Medldgaard (DEN)
11. Camilla Ulrikkeholm (DEN)
12. Sabrina Gurioli (ITA)
13. Jan Dawson (NZL)
14. Gemma Farrell (GBR)
Am Ende der so genannten Round Robin-Serie, in der alle 14 Teams im direkten Boot-Gegen-Boot-Vergleich gegeneinander antreten, belegte das Hamburger Team, zu dem außerdem Kerstin Schult (24), Marion Rommel (23) und Nele-Marie Bock (22) gehören, sogar den vierten Platz und zog damit direkt in die nächste Runde ein.
Insofern blickt das Match Race Team Hamburg positiv in die kommende Saison, in der sie sich darauf konzentrieren wollen, konstantere Leistungen zu zeigen. „Wir hatten teilweise sehr gute Startvorbereitungen, was ausschlaggebend im Match Race ist. Außerdem stimmte der Speed, so dass wir einfach schnell unterwegs waren“, weiß Silke Hahlbrock.
Das Team, das für den Hamburger Segel-Club startet ist selbstkritisch und weiß, woran es arbeiten muss: „Es sind die Nerven, die wir nicht immer im Griff haben. Dann konzentrieren wir uns nicht mehr auf das Wesentliche“, resümiert die Hamburger Studentin Nele-Marie Bock. Dass die Halbrock-Crew fast alle Teilnehmer schlagen konnte ist sicherlich auch ein großer Verdienst des Trainers Robert Hielkema, der die Damen im Bereich Bootshandling und Match Race Taktik schult. Nun muss in Zukunft nur noch der Kopf mitspielen. Wenn dann noch ein Hauptsponsor gefunden ist, steht dem Ziel, zu den Olympischen Spielen 2012 zu fahren, nichts mehr im Wege. Denn hier wollen Silke Hahlbrock und ihre Team-Kolleginnen auf jeden Fall dabei sein.
Endstand der Frauen Match Race WM in Auckland/Neuseeland:
1. Claire Leroy (FRA)
2. Liz Baylis (USA)
3. Silja Lehtinen (FIN)
4. Josie Gibson (GBR)
5. Katie Spithill (AUS)
6. Silke Hahlbrock (GER)
7. Nicky Souter (AUS)
8. Jess Smyth (NZL)
9. Christelle Philippe (FRA)
10. Lotte Medldgaard (DEN)
11. Camilla Ulrikkeholm (DEN)
12. Sabrina Gurioli (ITA)
13. Jan Dawson (NZL)
14. Gemma Farrell (GBR)
Montag, 7. April 2008
35 Boote am Start zum UBS Sportboot Cup 2008
07.04.08 - Wie bereits schon anfangs März mitgeteilt führen wir (SVK) auch dieses Jahr wieder ein "Sportboot Cup" durch, es ist übrigens der 8te Anlass in Folge!
Dieser Event übrigens mauserte sich in den letzten Jahren zum grössten Sportboot Event mit Massenstart in Europa! Der Titelsponsor für diesen Event ist die „UBS“ in Kreuzlingen, daher auch
UBS Sportboot Cup 2008
Am Freitagnachmittag (11. April) bieten wir den früh angereisten Teilnehmern die Möglichkeit sich an einem practice Race (ab 14h) für die folgenden zwei Tage vorzubereiten. Offizieller Regattabeginn ist dann am Samstag, 12. Apri um 11 Uhr, mit dem Skipper’s Meeting, das Ankündigungssignal für den ersten Lauf ist um 12.00 Uhr vorgesehen!
Auch dieses Jahr ist die Meldebeteiligung sehr erfreulich, trotz dass sich vielerorts die Segler noch in der Winterstarre befinden, können wir von Veranstalterseite her mitteilen, dass wir ein stattliches Feld von ca. 35 Sportbooten am Start haben werden!
Weitere Informationen zum Event finden Sie auf der Website der Seglervereinigung Kreuzlingen (www.svk-kreuzlingen.ch).
Dieser Event übrigens mauserte sich in den letzten Jahren zum grössten Sportboot Event mit Massenstart in Europa! Der Titelsponsor für diesen Event ist die „UBS“ in Kreuzlingen, daher auch
UBS Sportboot Cup 2008
Am Freitagnachmittag (11. April) bieten wir den früh angereisten Teilnehmern die Möglichkeit sich an einem practice Race (ab 14h) für die folgenden zwei Tage vorzubereiten. Offizieller Regattabeginn ist dann am Samstag, 12. Apri um 11 Uhr, mit dem Skipper’s Meeting, das Ankündigungssignal für den ersten Lauf ist um 12.00 Uhr vorgesehen!
Auch dieses Jahr ist die Meldebeteiligung sehr erfreulich, trotz dass sich vielerorts die Segler noch in der Winterstarre befinden, können wir von Veranstalterseite her mitteilen, dass wir ein stattliches Feld von ca. 35 Sportbooten am Start haben werden!
Weitere Informationen zum Event finden Sie auf der Website der Seglervereinigung Kreuzlingen (www.svk-kreuzlingen.ch).
Schabernack Cup: Kieler Woche
07.04.08 - Mit einer neuen Regatta öffnet sich die Kieler Woche 2008 (21. bis 29. Juni) auf den Seebahnen für Amateure und Cruiser/Racer. Der Schabernack Cup samt Aufwärm-Wettfahrt und Geschwaderfahrt-Abschluss findet vom Freitag, den 27. Juni, bis Sonntag, den 29. Juni, statt. Gestartet wird in Kiel, Ziel ist die Untiefe „Schabernack“ vor Heiligenhafen.
„Natürlich bleiben hochwertige Offshore-Wettfahrten wie die X-35-EM, der Auftritt der Farr 40 und die IDM der Seesegler das Aushängeschild der Kieler Woche, aber wir möchten die Kieler Woche auch weiter für Amateure öffnen und damit der Breite des Seesegelns ein Forum bieten“, so Seebahnorganisationsleiter Eckhard von der Mosel. Dazu wurde die Regatta nach Heiligenhafen neu ins Leben gerufen.
Der Schabernack ist eine geheimnisvolle Sandbank nördlich des Naturschutzgebietes Graswarder, nicht weit von Heiligenhafen. Trotz gründlicher Forschung haben die Veranstalter der Kieler-Woche-Regatten nicht herausfinden können, wie dieses Flach in der Ostsee zu seinem Namen kam. Vielleicht sind die ganz langsam ansteigenden Sande der Untiefe schuld, die dem heimkehrenden Boot kurz vor dem Schutz des Graswarders doch noch einen Strich durch die Rechnung machten, der Besatzung sozusagen einen Schabernack spielten. Andere Quellen berichten, dass der Schnaps, den die heimkehrende Crew nur dort ausgegeben bekam, „Schabernack“ hieß. Er soll spezielle Wirkungen auf die männlichen Crewmitglieder haben und sie so für die Rückkehr zu ihrer Liebsten stärken.
Zur Kieler Woche (21. bis 29. Juni 2008) können die Teilnehmer der Offshore-Regatten dort mit hin segeln, einen Schluck „Schabernack“ probieren und eventuell das Geheimnis um die Untiefe Schabernack lüften. Am Freitag, den 27. Juni, beginnt die neue Regatta für Amateure und Cruiser/Racer um 17 Uhr mit einer Auftakt-Wettfahrt von Düsternbrook aus: Es ist eine Regatta, die zunächst in die Stadt zur Kiellinie und dann nach Schilksee führt. Dort feiern die Seesegler gemeinsam mit den besten Seglern der Welt, bevor es Sonnabend Richtung Osten zum Schabernack geht. Alle korrekt bemannten und ausgerüsteten Yachten dürfen an diesem „Schabernack Cup“ (27. bis 29. Juni) teilnehmen. Voraussetzung ist lediglich ORC-Club Messbrief oder ein Yardstick-Wert, auch Werft- oder Einheitsklassen können starten. Gesegelt wird nach den Wettfahrtregeln der ISAF.
Das Ziel liegt auf der Untiefe „Schabernack“. Nach dem Passieren geht es an die Pier, wo zusammen mit den Fans und Angehörigen Biere, Buden, Restaurants und ein großes Zelt (Meeting-Lounge) warten. Ernstere Dinge wie Regattaauswertung und der Tingh-Platz (Jury) fordern 200 m Fußweg in das Klubhaus des SV Heiligenhafen (SVH). Der SVH und die Heiligenhafener Verkehrsbetriebe (Betreiber der Marina Heiligenhafen) werden die Gäste der Kieler Woche vor Ort betreuen. Die Yachten werden im neuen Fischereihafen im Päckchen liegen, wobei eine „Rund-um-die-Uhr-Betreuung“ durch den Hafenservice gewährleistet ist. Die Siegerehrung soll dort besonders ehrwürdig und humorvoll gestaltet sein.
Am Sonntagmorgen (Start: 10 Uhr) schwärmen die Geschwader nach Kiel, Lübeck oder Rostock aus. Zuvor der Tipp: Bäcker und Supermärkte haben geöffnet! Für die Kieler ist das Wochenende natürlich noch nicht zu Ende, denn gemeinsam mit Freunden an Bord geht es Richtung Innenförde zum großen Abschlussfeuerwerk. Dazu vielleicht den letzten „Schabernack“? Weitere Informationen zur neuen Regatta für Amateure und Cruiser/Racer, den Schabernack Cup, unter regatta@kyc.de. Meldung ab sofort unter www.kieler-woche.de.
Kieler-Woche-Termine 2008
Kieler Woche: 21. bis 29. Juni Teil I
Internationale Klassen: 21. bis 24. Juni Teil II
Olympischer Teil: 25. bis 29. Juni Teil III
Match Race Frauen: 25. bis 29. Juni Teil IV
Offshore: 21. bis 24. Juni (Schwerpunkt: ORC OD und IDM der ORC International) 21. und 26. bis 29. Juni: 12er 25. bis 29. Juni (X-35-Europameisterschaft und Farr 40) 27. bis 29. Juni: Schabernack Cup (Yardstick, ORC, Werft- und Einheitsklassen).
Starts: Freitag um 17 Uhr, Samstag um 9 Uhr, Sonntag um 10 Uhr.
„Natürlich bleiben hochwertige Offshore-Wettfahrten wie die X-35-EM, der Auftritt der Farr 40 und die IDM der Seesegler das Aushängeschild der Kieler Woche, aber wir möchten die Kieler Woche auch weiter für Amateure öffnen und damit der Breite des Seesegelns ein Forum bieten“, so Seebahnorganisationsleiter Eckhard von der Mosel. Dazu wurde die Regatta nach Heiligenhafen neu ins Leben gerufen.
Der Schabernack ist eine geheimnisvolle Sandbank nördlich des Naturschutzgebietes Graswarder, nicht weit von Heiligenhafen. Trotz gründlicher Forschung haben die Veranstalter der Kieler-Woche-Regatten nicht herausfinden können, wie dieses Flach in der Ostsee zu seinem Namen kam. Vielleicht sind die ganz langsam ansteigenden Sande der Untiefe schuld, die dem heimkehrenden Boot kurz vor dem Schutz des Graswarders doch noch einen Strich durch die Rechnung machten, der Besatzung sozusagen einen Schabernack spielten. Andere Quellen berichten, dass der Schnaps, den die heimkehrende Crew nur dort ausgegeben bekam, „Schabernack“ hieß. Er soll spezielle Wirkungen auf die männlichen Crewmitglieder haben und sie so für die Rückkehr zu ihrer Liebsten stärken.
Zur Kieler Woche (21. bis 29. Juni 2008) können die Teilnehmer der Offshore-Regatten dort mit hin segeln, einen Schluck „Schabernack“ probieren und eventuell das Geheimnis um die Untiefe Schabernack lüften. Am Freitag, den 27. Juni, beginnt die neue Regatta für Amateure und Cruiser/Racer um 17 Uhr mit einer Auftakt-Wettfahrt von Düsternbrook aus: Es ist eine Regatta, die zunächst in die Stadt zur Kiellinie und dann nach Schilksee führt. Dort feiern die Seesegler gemeinsam mit den besten Seglern der Welt, bevor es Sonnabend Richtung Osten zum Schabernack geht. Alle korrekt bemannten und ausgerüsteten Yachten dürfen an diesem „Schabernack Cup“ (27. bis 29. Juni) teilnehmen. Voraussetzung ist lediglich ORC-Club Messbrief oder ein Yardstick-Wert, auch Werft- oder Einheitsklassen können starten. Gesegelt wird nach den Wettfahrtregeln der ISAF.
Das Ziel liegt auf der Untiefe „Schabernack“. Nach dem Passieren geht es an die Pier, wo zusammen mit den Fans und Angehörigen Biere, Buden, Restaurants und ein großes Zelt (Meeting-Lounge) warten. Ernstere Dinge wie Regattaauswertung und der Tingh-Platz (Jury) fordern 200 m Fußweg in das Klubhaus des SV Heiligenhafen (SVH). Der SVH und die Heiligenhafener Verkehrsbetriebe (Betreiber der Marina Heiligenhafen) werden die Gäste der Kieler Woche vor Ort betreuen. Die Yachten werden im neuen Fischereihafen im Päckchen liegen, wobei eine „Rund-um-die-Uhr-Betreuung“ durch den Hafenservice gewährleistet ist. Die Siegerehrung soll dort besonders ehrwürdig und humorvoll gestaltet sein.
Am Sonntagmorgen (Start: 10 Uhr) schwärmen die Geschwader nach Kiel, Lübeck oder Rostock aus. Zuvor der Tipp: Bäcker und Supermärkte haben geöffnet! Für die Kieler ist das Wochenende natürlich noch nicht zu Ende, denn gemeinsam mit Freunden an Bord geht es Richtung Innenförde zum großen Abschlussfeuerwerk. Dazu vielleicht den letzten „Schabernack“? Weitere Informationen zur neuen Regatta für Amateure und Cruiser/Racer, den Schabernack Cup, unter regatta@kyc.de. Meldung ab sofort unter www.kieler-woche.de.
Kieler-Woche-Termine 2008
Kieler Woche: 21. bis 29. Juni Teil I
Internationale Klassen: 21. bis 24. Juni Teil II
Olympischer Teil: 25. bis 29. Juni Teil III
Match Race Frauen: 25. bis 29. Juni Teil IV
Offshore: 21. bis 24. Juni (Schwerpunkt: ORC OD und IDM der ORC International) 21. und 26. bis 29. Juni: 12er 25. bis 29. Juni (X-35-Europameisterschaft und Farr 40) 27. bis 29. Juni: Schabernack Cup (Yardstick, ORC, Werft- und Einheitsklassen).
Starts: Freitag um 17 Uhr, Samstag um 9 Uhr, Sonntag um 10 Uhr.
"Wir sind auf dem richtigen Weg für die Spiele"
07.04.08 - BLANES. Mit einem siebten Platz im finalen Medaillenrennen und in der Gesamtwertung schlossen die Berlinerinnen Ulrike Schümann, Julia Bleck und Ute Höpfner am Wochenende die Segeleuropameisterschaft in der olympischen Yngling-Klasse ab. Auch ohne Medaille zog das T-Systems Team 2008 im spanischen Blanes eine positive Bilanz. "Wir wissen ziemlich genau, was wir noch verbessern müssen, damit unser Traumziel von olympischem Edelmetall im Sommer in China in Erfüllung gehen kann", meinten die WM-Dritten übereinstimmend. Den EM-Titel holten die britischen Weltmeisterinnen Sarah Ayton/Sarah Webb/Pippa Wilson hauchdünn vor Sally Barkow/Carrie Howe/Debbie Capozzi aus den USA.
Selbstkritisch analysierte die deutsche Mannschaft ihre Leistung. "Anfangs haben wir zu lange gebraucht, um uns taktisch auf dem Kurs zurecht zu finden", resümierte die Steuerfrau, “dadurch war die Serie zwar ziemlich konstant, aber es fehlte etwas zum Durchbruch nach ganz oben.³ Obwohl sich das Trio nach acht Wettfahrten noch keinen einzigen Ausrutscher erlaubt hatte, war es nur Siebter. Möglichst viel Regattapraxis in den kommenden Wochen soll für Abhilfe sorgen. "Wir werden nach der olympischen Segelwoche in Hyères wahrscheinlich noch zweimal in Holland antreten", verriet die Mittelfrau Julia Bleck.
Beim Angriff auf die Medaillenränge folgte der "schwarze Freitag". Statt Platz zwei und Tagessieg erlebte das T-Systems Team 2008 ein Waterloo: Penalty (720-Grad-Drehung) wegen Pumpens auf der Ziellinie und danach eine Frühstartdisqualifikation machten alle Hoffnungen zunichte. Doch selbst dabei gab es noch positive Erkenntnisse. "Der vorletzte Platz durch die zweifelhafte Juryentscheidung hat uns nicht aus dem Konzept gebracht", so Ute Höpfner, "sondern wir haben uns gleich danach mit einem Nullstart und einer astreinen Startkreuz wieder an die Spitze des Felds gesetzt."
Die Crew sieht darin bereits die Früchte der Arbeit mit dem Mentalcoach Kurt Banse aus Niederkassel. "Wir haben den Tiefschlag einfach aus dem Köpfen verdrängt und uns hundertprozentig auf das nächste Rennen konzentrieren können", erklärt Ulli Schümann. Leider sei die Zusammenarbeit mit Banse zunächst zeitlich begrenzt. Es fehlt noch an einem Sponsor, der den Mentalcoach für das gesamte deutsche Segelteam in China bezahlt. Schümann: "Die meisten anderen Olympiakandidaten wollen auch gerne mit ihm zusammen arbeiten, und wir hoffen noch auf einen Geldgeber."
Ein weiterer Eckpunkt der Olympiavorbereitung soll ein Strömungstraining im Mai voraussichtlich auf der Elbe werden. Insofern war die EM in Blanes schon ein guter Vorgeschmack auf die zu erwartenden chinesischen Verhältnisse. "Wir hatten oftmals 20 Meter pro Minute Strom, dessen Einfluss besonders bei leichten Winden erheblich war", berichtete die Vorschoterin. Vor allem am zweiten Regattatag fand die Crew bei den Bedingungen nicht die optimale Einstellung. Das solle noch verstärkt geübt, geübt und wieder geübt werden.
"Wenn wir dann noch die kleinen Patzer abstellen, bei denen wir uns mehr selbst im Weg stehen, als dass uns Gegnerinnen zusetzen, sind wir endgültig auf dem Erfolgsweg", glauben die drei Yngling-Frauen. Bestes Beispiel sei auch das Medaillenrennen gewesen. Nach einem "Zuckerstart" wurde in zwei hohen Wellen "eingeparkt". Später folgte ein falsches Spinnakermanöver. Dabei fiel das T-Systems Team 2008 in dem olympiareifen Feld wichtige Plätze zurück. "Das internationale Niveau zieht jetzt schon enorm an", sagte das Trio, "oft lagen im Ziel nur wenige Meter zwischen den Booten."
Ihre "Zweit-Yngling" verbrachten Schümann, Bleck und Höpfner schon am Sonntag in aller Herrgottsfrühe nach Hyères, bevor sie eine Woche nach Berlin zurückkehren. Dort wird ihr Olympiaboot nach einen Werftaufenthalt im schleswig-holsteinischen Trappenkamp bei der "FES" noch gewogen und einige Teile am Mast geschweißt. Am 17. April ist Verladetermin nach Qingdao. "Im Juni beginnt bereits die letzte Phase unserer Vorbereitung mit Trainingseinheiten auf dem schwierigen Olympiarevier", so die Mannschaft abschließend.
Segeln in Zahlen
Endstand der Yngling-Europameisterschaft in Blanes/Spanien:
1. Ayton/Webb/Wilson (Großbritannien) 53 Punkte
2. Barkow/Home/Capozzi (USA) 54
3. Groeneveld/Bes/Witteveen (Niederlande) 57
4. Mulder/van der Werft/Hendrinksen (Niederlande) 61
5. Basalkina/Ukraintseva/Maximova (Russland) 67
6. Skudina/Krutskikh/Ivanov (Russland) 68
7. Schümann/Bleck/Höpfner (Berlin) 95
8. Le Helly/Lepesant/Gerecht (Frankreich) 102
9. Azon/Pisonero/Azon (Spanien) 105
10. Bekatorou/Papadopoulou/Kravarioti (Griechenland) 122
Selbstkritisch analysierte die deutsche Mannschaft ihre Leistung. "Anfangs haben wir zu lange gebraucht, um uns taktisch auf dem Kurs zurecht zu finden", resümierte die Steuerfrau, “dadurch war die Serie zwar ziemlich konstant, aber es fehlte etwas zum Durchbruch nach ganz oben.³ Obwohl sich das Trio nach acht Wettfahrten noch keinen einzigen Ausrutscher erlaubt hatte, war es nur Siebter. Möglichst viel Regattapraxis in den kommenden Wochen soll für Abhilfe sorgen. "Wir werden nach der olympischen Segelwoche in Hyères wahrscheinlich noch zweimal in Holland antreten", verriet die Mittelfrau Julia Bleck.
Beim Angriff auf die Medaillenränge folgte der "schwarze Freitag". Statt Platz zwei und Tagessieg erlebte das T-Systems Team 2008 ein Waterloo: Penalty (720-Grad-Drehung) wegen Pumpens auf der Ziellinie und danach eine Frühstartdisqualifikation machten alle Hoffnungen zunichte. Doch selbst dabei gab es noch positive Erkenntnisse. "Der vorletzte Platz durch die zweifelhafte Juryentscheidung hat uns nicht aus dem Konzept gebracht", so Ute Höpfner, "sondern wir haben uns gleich danach mit einem Nullstart und einer astreinen Startkreuz wieder an die Spitze des Felds gesetzt."
Die Crew sieht darin bereits die Früchte der Arbeit mit dem Mentalcoach Kurt Banse aus Niederkassel. "Wir haben den Tiefschlag einfach aus dem Köpfen verdrängt und uns hundertprozentig auf das nächste Rennen konzentrieren können", erklärt Ulli Schümann. Leider sei die Zusammenarbeit mit Banse zunächst zeitlich begrenzt. Es fehlt noch an einem Sponsor, der den Mentalcoach für das gesamte deutsche Segelteam in China bezahlt. Schümann: "Die meisten anderen Olympiakandidaten wollen auch gerne mit ihm zusammen arbeiten, und wir hoffen noch auf einen Geldgeber."
Ein weiterer Eckpunkt der Olympiavorbereitung soll ein Strömungstraining im Mai voraussichtlich auf der Elbe werden. Insofern war die EM in Blanes schon ein guter Vorgeschmack auf die zu erwartenden chinesischen Verhältnisse. "Wir hatten oftmals 20 Meter pro Minute Strom, dessen Einfluss besonders bei leichten Winden erheblich war", berichtete die Vorschoterin. Vor allem am zweiten Regattatag fand die Crew bei den Bedingungen nicht die optimale Einstellung. Das solle noch verstärkt geübt, geübt und wieder geübt werden.
"Wenn wir dann noch die kleinen Patzer abstellen, bei denen wir uns mehr selbst im Weg stehen, als dass uns Gegnerinnen zusetzen, sind wir endgültig auf dem Erfolgsweg", glauben die drei Yngling-Frauen. Bestes Beispiel sei auch das Medaillenrennen gewesen. Nach einem "Zuckerstart" wurde in zwei hohen Wellen "eingeparkt". Später folgte ein falsches Spinnakermanöver. Dabei fiel das T-Systems Team 2008 in dem olympiareifen Feld wichtige Plätze zurück. "Das internationale Niveau zieht jetzt schon enorm an", sagte das Trio, "oft lagen im Ziel nur wenige Meter zwischen den Booten."
Ihre "Zweit-Yngling" verbrachten Schümann, Bleck und Höpfner schon am Sonntag in aller Herrgottsfrühe nach Hyères, bevor sie eine Woche nach Berlin zurückkehren. Dort wird ihr Olympiaboot nach einen Werftaufenthalt im schleswig-holsteinischen Trappenkamp bei der "FES" noch gewogen und einige Teile am Mast geschweißt. Am 17. April ist Verladetermin nach Qingdao. "Im Juni beginnt bereits die letzte Phase unserer Vorbereitung mit Trainingseinheiten auf dem schwierigen Olympiarevier", so die Mannschaft abschließend.
Segeln in Zahlen
Endstand der Yngling-Europameisterschaft in Blanes/Spanien:
1. Ayton/Webb/Wilson (Großbritannien) 53 Punkte
2. Barkow/Home/Capozzi (USA) 54
3. Groeneveld/Bes/Witteveen (Niederlande) 57
4. Mulder/van der Werft/Hendrinksen (Niederlande) 61
5. Basalkina/Ukraintseva/Maximova (Russland) 67
6. Skudina/Krutskikh/Ivanov (Russland) 68
7. Schümann/Bleck/Höpfner (Berlin) 95
8. Le Helly/Lepesant/Gerecht (Frankreich) 102
9. Azon/Pisonero/Azon (Spanien) 105
10. Bekatorou/Papadopoulou/Kravarioti (Griechenland) 122
Donnerstag, 3. April 2008
Als Tagesachte und -vierte "medium happy"
03.04.08 - BLANES. Schwache Winde machten den zweiten Tag der Yngling-Europameisterschaft am Mittwoch (2. April) im spanischen Blanes bei Barcelona zur Hängepartie. In sieben Stunden brachte die Wettfahrtleitung nur zwei Rennen über die Regattabahn, in denen das T-Systems Team 2008 mit Ulrike Schümann, Julia Bleck und Ute Höpfner (alle Berlin) Achter und Vierter wurde. Dadurch fiel das Trio zwar in der Gesamtwertung auf den siebten Platz zurück, hielt aber mit 26 Punkten Anschluss an die Spitzengruppe. Platz eins übernahmen die Niederländerinnen Groeneveld/Bes/Witteveen (11) von den US-Amerikanerinnen Barkow/Home/Capozzi (14).
„Medium happy“ beschrieb die Steuerfrau vom Verein Seglerhaus am Wannsee ihre Tagesbilanz in zwei Worten. Das Ergebnis sei zwar nicht schlecht, aber auch nicht gut genug gewesen. „In der zweiten Wettfahrt waren wir zwischendurch auch mal Zweite“, so Schümann, aber bei dem Leichtwind rutsche halt auch mal eine Gegnerin ungehindert durch. Mit einem neunten Platz als Streichresultat nach fünf Rennen sei immerhin noch kein wirklicher Ausrutscher dabei gewesen. Das gebe Rückendeckung für den weiteren EM-Verlauf.
Der Tag hatte zunächst mit einer positiven Überraschung begonnen, denn „über Nacht“ war die Schümann-Crew vom fünften auf den vierten Gesamtrang geklettert. Grund: Die Top-Favoritinnen Ayton/Webb/Wilson aus Großbritannien hatten die dritten Wettfahrt nachträglich aufgegeben, um einer schwerwiegenden Disqualifikation durch die Jury wegen unsportlichen Verhaltens vorzubeugen, die nicht hätte gestrichen werden können. Das Team hatte wohl ohne Vorfahrt so behindernd vor einer Wendemarke gestanden, dass gleich mehrere Gegnerinnen benachteiligt wurden.
Auf der Bahn war dann viel Geduld gefragt. Petrus hatte gerade mal zwei Windstärken geschickt, knapp am Rande regulärer Segelbedingungen, aber gut vergleichbar mit dem typischen Verhältnissen, die bei den Olympischen Spielen in August in Qingdao/China erwartet werden. „Abwarten und Nerven bewahren“, laute dann das Motto, sagte auch Julia Bleck und Ute Höpfner, die zwischen den Rennen eine zweistündige Wartezeit auf dem Wasser absolvierten. Mit Platz vier wurden sie dafür belohnt.
Segeln in Zahlen
Zwischenstand nach fünf Wettfahrten der Yngling-Europameisterschaft in Blanes/Spanien:
1. Groeneveld/Bes/Witteveen (Niederlande) 11 Punkte
2. Barkow/Home/Capozzi (USA) 14
3. Ayton/Webb/Wilson (Großbritannien) 17
4. Skudina/Krutskikh/Ivanov (Russland) 20
5. Mulder/van der Werft/Hendrinksen (Niederlande) 22
6. Azon/Pisonera/Azon (Spanien) 26
7. Schümann/Bleck/Höpfner (Berlin) 26
„Medium happy“ beschrieb die Steuerfrau vom Verein Seglerhaus am Wannsee ihre Tagesbilanz in zwei Worten. Das Ergebnis sei zwar nicht schlecht, aber auch nicht gut genug gewesen. „In der zweiten Wettfahrt waren wir zwischendurch auch mal Zweite“, so Schümann, aber bei dem Leichtwind rutsche halt auch mal eine Gegnerin ungehindert durch. Mit einem neunten Platz als Streichresultat nach fünf Rennen sei immerhin noch kein wirklicher Ausrutscher dabei gewesen. Das gebe Rückendeckung für den weiteren EM-Verlauf.
Der Tag hatte zunächst mit einer positiven Überraschung begonnen, denn „über Nacht“ war die Schümann-Crew vom fünften auf den vierten Gesamtrang geklettert. Grund: Die Top-Favoritinnen Ayton/Webb/Wilson aus Großbritannien hatten die dritten Wettfahrt nachträglich aufgegeben, um einer schwerwiegenden Disqualifikation durch die Jury wegen unsportlichen Verhaltens vorzubeugen, die nicht hätte gestrichen werden können. Das Team hatte wohl ohne Vorfahrt so behindernd vor einer Wendemarke gestanden, dass gleich mehrere Gegnerinnen benachteiligt wurden.
Auf der Bahn war dann viel Geduld gefragt. Petrus hatte gerade mal zwei Windstärken geschickt, knapp am Rande regulärer Segelbedingungen, aber gut vergleichbar mit dem typischen Verhältnissen, die bei den Olympischen Spielen in August in Qingdao/China erwartet werden. „Abwarten und Nerven bewahren“, laute dann das Motto, sagte auch Julia Bleck und Ute Höpfner, die zwischen den Rennen eine zweistündige Wartezeit auf dem Wasser absolvierten. Mit Platz vier wurden sie dafür belohnt.
Segeln in Zahlen
Zwischenstand nach fünf Wettfahrten der Yngling-Europameisterschaft in Blanes/Spanien:
1. Groeneveld/Bes/Witteveen (Niederlande) 11 Punkte
2. Barkow/Home/Capozzi (USA) 14
3. Ayton/Webb/Wilson (Großbritannien) 17
4. Skudina/Krutskikh/Ivanov (Russland) 20
5. Mulder/van der Werft/Hendrinksen (Niederlande) 22
6. Azon/Pisonera/Azon (Spanien) 26
7. Schümann/Bleck/Höpfner (Berlin) 26
Mittwoch, 2. April 2008
Hausmesse bei Schattmaier
03.04.08 - Der Startschuss für die Saison 2008 ist gefallen. Am Samstag 5. April & Sonntag 6. April jeweils von 10 bis 18 Uhr findet bei Schattmaier die Hausmesse statt. Hotel im Yachthafen - Segelschule - Yachtcharter - Segeltörns - Event und Incentive - Clubveranstaltungen.
Yachtcharter Frühjahrsaktion 2008:
Die Yachten stehen zur Besichtigung bereit. Neu im Programm: Bavaria 31 cruiser.
Skippertraining 2008:
-Im April und Mai an jedem Wochenende auf Bavariayachten!
Weitere Refresher im Programm:
Pinne & Rad, Fit unter Motor, Gennaker- und Spitraining, Trimmen leicht gemacht.
Ansegeln:
ist So. 06.04.08! Nur noch weinige Plätze frei!
Weitere Infos unter www.schattmaier.com
Yachtcharter Frühjahrsaktion 2008:
Die Yachten stehen zur Besichtigung bereit. Neu im Programm: Bavaria 31 cruiser.
Skippertraining 2008:
-Im April und Mai an jedem Wochenende auf Bavariayachten!
Weitere Refresher im Programm:
Pinne & Rad, Fit unter Motor, Gennaker- und Spitraining, Trimmen leicht gemacht.
Ansegeln:
ist So. 06.04.08! Nur noch weinige Plätze frei!
Weitere Infos unter www.schattmaier.com
Solider EM-Start für die Schümann-Crew als Fünfte
02.04.08 - BLANES. Mit drei Top-Ten-Plätzen ist das T-Systems Yngling Team 2008 am Dienstag (1. April) erfolgreich in die Yngling-Europameisterschaft gestartet. Als Tagesneunte, -sechste und -neunte sind die Berlinerinnen Ulrike Schümann, Julia Bleck und Ute Höpfner in Blanes/Spanien Gesamt-Fünfte. An der Spitze der weltoffenen Europameisterschaft liegen die US-Amerikanerinnen Barkow/Home/Capozzi mit neun Punkten vor den Niederländerinnen Mulder/van der Werft/Hendrinksen (13).
„Wir waren von Beginn an gut dabei, haben aber hier und da kleine Fehler gemacht“, sagte die Steuerfrau nach einem anstrengenden EM-Auftakt bei schwierigen Bedingungen auf dem Mittelmeer nahe Barcelona. Gegen eine mäßige Brise, zwischen knapp drei und gut vier Beaufort schwankend, sei eine starke Strömung mit 20 Metern pro Minute gelaufen. Dadurch baute sich eine unangenehme, steile Welle auf. „Wir sind ordentlich durchgeschüttelt worden und nach einem bitterkalten Morgen am Ende dieses Regattatags zufrieden, aber auch fix und fertig“, erzählte die Mittelfrau Julia Bleck.
Obwohl das Trio durch die Konstanz mit einem guten Gesamtrang belohnt wurde, analysierte es seine Leistung genau. „Mit dem Bootsspeed waren wir nicht hundertprozentig zufrieden“, meinte Schümann, „aber das hängt vielleicht auch mit der erneuten Umstellung auf das Zweitboot zusammen.“ Die Yngling für die Olympischen Spiele im August in China wird derzeit werftseitig auf Herz und Nieren geprüft. Hinzu kam ein logistischer Rückschlag: Ein lange bestellter neuer Spinnaker wurde am ersten Wettfahrttag erst gegen halb zwölf geliefert – anderthalb Stunden zu spät für die Vermessung.
„Nun müssen wir die gesamte EM mit dem alten Spi fahren, was uns sicher auch nicht schneller macht“, so Vorschoterin Ute Höpfner, „aber wir haben selbst auch nicht in allen Situationen das glücklichste Händchen gehabt.“ Immerhin sei das T-Systems Team 2008 in keinen Protest verwickelt worden, von denen es reichlich hagelte. Die Konkurrenz im WM-ähnlichen Teilnehmerfeld schenkte sich zum Auftakt nichts.
Segeln in Zahlen
Zwischenstand nach drei Wettfahrten der Yngling-Europameisterschaft in Blanes/Spanien:
1. Barkow/Home/Capozzi (USA) 9 Punkte
2. Mulder/van der Werft/Hendrinksen (Niederlande) 13
3. Ayton/Webb/Wilson (Großbritannien) 16
4. Groeneveld/Bes/Witteveen (Niederlande) 19
5. Schümann/Bleck/Höpfner (Berlin) 24
6. Skudina/Krutskikh/Ivanov (Russland) 25
„Wir waren von Beginn an gut dabei, haben aber hier und da kleine Fehler gemacht“, sagte die Steuerfrau nach einem anstrengenden EM-Auftakt bei schwierigen Bedingungen auf dem Mittelmeer nahe Barcelona. Gegen eine mäßige Brise, zwischen knapp drei und gut vier Beaufort schwankend, sei eine starke Strömung mit 20 Metern pro Minute gelaufen. Dadurch baute sich eine unangenehme, steile Welle auf. „Wir sind ordentlich durchgeschüttelt worden und nach einem bitterkalten Morgen am Ende dieses Regattatags zufrieden, aber auch fix und fertig“, erzählte die Mittelfrau Julia Bleck.
Obwohl das Trio durch die Konstanz mit einem guten Gesamtrang belohnt wurde, analysierte es seine Leistung genau. „Mit dem Bootsspeed waren wir nicht hundertprozentig zufrieden“, meinte Schümann, „aber das hängt vielleicht auch mit der erneuten Umstellung auf das Zweitboot zusammen.“ Die Yngling für die Olympischen Spiele im August in China wird derzeit werftseitig auf Herz und Nieren geprüft. Hinzu kam ein logistischer Rückschlag: Ein lange bestellter neuer Spinnaker wurde am ersten Wettfahrttag erst gegen halb zwölf geliefert – anderthalb Stunden zu spät für die Vermessung.
„Nun müssen wir die gesamte EM mit dem alten Spi fahren, was uns sicher auch nicht schneller macht“, so Vorschoterin Ute Höpfner, „aber wir haben selbst auch nicht in allen Situationen das glücklichste Händchen gehabt.“ Immerhin sei das T-Systems Team 2008 in keinen Protest verwickelt worden, von denen es reichlich hagelte. Die Konkurrenz im WM-ähnlichen Teilnehmerfeld schenkte sich zum Auftakt nichts.
Segeln in Zahlen
Zwischenstand nach drei Wettfahrten der Yngling-Europameisterschaft in Blanes/Spanien:
1. Barkow/Home/Capozzi (USA) 9 Punkte
2. Mulder/van der Werft/Hendrinksen (Niederlande) 13
3. Ayton/Webb/Wilson (Großbritannien) 16
4. Groeneveld/Bes/Witteveen (Niederlande) 19
5. Schümann/Bleck/Höpfner (Berlin) 24
6. Skudina/Krutskikh/Ivanov (Russland) 25
Montag, 31. März 2008
Steckborn: Gondelhafenprojekt nimmt Formen an
31.03.08 - Mit dem Voranschlag 2007 hat die Gemeindeversammlung für die Projektierung "Erneuerung Gondelhafen" Fr. 20'000.00 bereitgestellt. Daraufhin hat die Stadtbehörde die BHAteam Ingenieure AG, Frauenfeld, mit der Projektierung beauftragt.

Nachdem die erste Projektabsicht, gleichzeitige Erweiterung des Gondelhafens um rund 30 Plätze, vor den kantonalen Instanzen keine Zustimmung fand, ist das Projekt überarbeitet worden. Das modifizierte Projekt sieht neu 74 (bisher 65) Liegeplätze vor. Für die 9 zusätzlichen Liegeplätze stehen die Bewilligungs-Chancen gut, zumal deren 6 eine Kompensation für aufzuhebende Bojenplätze darstellen und die übrigen 3 in Beachtung der archäologischen Fundstellen in der Turgibucht als Reserveplätze ausgeschieden werden. Der Stadtrat hat das Bau- und Konzessionsgesuch für das Gondelhafenprojekt zuhanden der zuständigen kantonalen Ämter und gleichzeitig zur öffentlichen Ausschreibung und Planauflage verabschiedet. Das Bauvorhaben wird in den nächsten Tagen publiziert. Während der Auflagefrist kann gegen das Projekt beim Stadtrat Einsprache erhoben werden. Gemeinderat Steckborn.

Nachdem die erste Projektabsicht, gleichzeitige Erweiterung des Gondelhafens um rund 30 Plätze, vor den kantonalen Instanzen keine Zustimmung fand, ist das Projekt überarbeitet worden. Das modifizierte Projekt sieht neu 74 (bisher 65) Liegeplätze vor. Für die 9 zusätzlichen Liegeplätze stehen die Bewilligungs-Chancen gut, zumal deren 6 eine Kompensation für aufzuhebende Bojenplätze darstellen und die übrigen 3 in Beachtung der archäologischen Fundstellen in der Turgibucht als Reserveplätze ausgeschieden werden. Der Stadtrat hat das Bau- und Konzessionsgesuch für das Gondelhafenprojekt zuhanden der zuständigen kantonalen Ämter und gleichzeitig zur öffentlichen Ausschreibung und Planauflage verabschiedet. Das Bauvorhaben wird in den nächsten Tagen publiziert. Während der Auflagefrist kann gegen das Projekt beim Stadtrat Einsprache erhoben werden. Gemeinderat Steckborn.
Als Vierte im Medalrace am Ende EM-Neunte
31.03.08 - EL ARENAL. Mit einem vierten Platz im finalen Medaillenrennen (Medalrace) schlossen der Hamburger Jan Peckolt und sein Bruder Hannes aus Kiel am Sonntag (30. März) die Segeleuropameisterschaft der olympischen 49er-Klasse als Neunte ab. Obwohl das T-Systems Team 2008 im Gesamtklassement noch einen Rang zurückfiel, zog es eine positive Bilanz der Titelkämpfe in El Arenal auf der spanischen Urlaubsinsel Mallorca. Alte und neue Europameister sind die einheimischen Iker Martinez und Xabi Fernandez knapp vor ihren Landsleuten Federico und Aturo Alonso Tellechea. Marcus Baur und Hannes Baumann aus Kiel, ebenfalls vom T-Systems Team 2008, hatten die EM bereits am Vortag als 28. beendet.
"Das war ein chaotisches Medalrace unter extrem wechselhaften Bedingungen", berichtete Hannes Peckolt vom Finale, "wir waren zwischendurch mal Erster, aber auch mal Letzter, und das ging fast allen so." Grund: Bei einer leichten Brise auf dem Mittelmeer gab es nicht nur starke Drehungen, sondern auf der Regattabahn auch etliche Windlöcher. "Manchmal standen einige Crews im Doppeltrapez, während andere mangels Druck im Boot standen", so der Vorschoter weiter, "ich hätte dabei ungern eine Europameisterschaft entschieden. Der Glanz des Medalraces ist dann fraglich."
Gleichwohl war die Erfolgsmannschaft vom Yacht-Club Langenargen froh, das Medaillenrennen nach einer Steigerung im EM-Verlauf erreicht zu haben. "So viele intensiven Rennen der zehn besten Teams gibt es ja in einer Saison nicht", meinten die Olympiaqualifikanten, "und jedes davon schult uns im direkten Vergleich." Dass ausgerechnet die Franzosen Alexandre Monteau/Damien Guillou im Finale Dritte wurden und dadurch punktgleich in der Gesamtwertung an ihnen vorbeizogen, sei jedoch beim "Fahrstuhlfahren" vor Mallorca nicht zu verhindern gewesen.
Deshalb war das T-Systems Team 2008 auch erleichtert, dass es in El Arenal für sie nicht auf die Endplatzierung ankam. Nach dem Vizetitel im Vorjahr hatten die Peckolts sich dieses Jahr im Hinblick auf die Olympischen Spiele im August in Qingdao/China auf verschiedene Material- und Manövertests konzentriert. "Dabei waren längst nicht alle Erkenntnisse positiv", erklärte Jan Peckolt, "aber wenn wir dabei ausschließen, was nicht gut funktioniert, hilft uns das auch weiter." Erschwerend seien die EM-Bedingungen bei überwiegend frischen bis starken Winden gewesen. Darunter litt die Vergleichbarkeit mit der Princess Sofia Trophy in der Vorwoche, als die Brüder mit einem anderen Boot und einem anderen Mast bei schwächeren Winden Zweite wurden.
Nach Trainingsrückstand und einer folgenschweren Kenterung hatten Marcus Baur und Hannes Baumann bei der EM 2008 kleinere Brötchen backen müssen. "Mitte April in Südfrankreich wollen wir auf jeden Fall wieder in die Goldflotte kommen", meinte der Steuermann, "und vielleicht ist dann ja sogar schon mehr drin." Bei Starkwind fehle es der Kombination mit dem jungen Vorschoter noch an Erfahrung.
Segeln in Zahlen
Endstand der 49er-Europameisterschaft in El Arenal/Spanien:
1. Iker Martinez/Xabi Fernandez (Spanien) 85
2. Federico und Aturo Alonso Tellechea (Spanien) 87
3. Rodion Luka/Geogiy Leonchuk (Ukraine) 91
4. Nico Delle Karth/Nikolaus Leopold Resch (Österreich) 93
5. Nathan Outteridge/Ben Austin (Australien) 103
6. Tim Wadlow/Chris Rast (USA) 108
7. Pietro und Gianfranca Sibello (Italien) 113
8. Alexandre Monteau/Damien Guillou (Frankreich) 118
9. Jan und Hannes Peckolt (Hamburg/Kiel) 118
10. Peter Krüger Andersen/Dennis Dengsø Andersen (Dänemark) 136
...
28. Marcus Baur/Hannes Baumann (Kiel)
"Das war ein chaotisches Medalrace unter extrem wechselhaften Bedingungen", berichtete Hannes Peckolt vom Finale, "wir waren zwischendurch mal Erster, aber auch mal Letzter, und das ging fast allen so." Grund: Bei einer leichten Brise auf dem Mittelmeer gab es nicht nur starke Drehungen, sondern auf der Regattabahn auch etliche Windlöcher. "Manchmal standen einige Crews im Doppeltrapez, während andere mangels Druck im Boot standen", so der Vorschoter weiter, "ich hätte dabei ungern eine Europameisterschaft entschieden. Der Glanz des Medalraces ist dann fraglich."
Gleichwohl war die Erfolgsmannschaft vom Yacht-Club Langenargen froh, das Medaillenrennen nach einer Steigerung im EM-Verlauf erreicht zu haben. "So viele intensiven Rennen der zehn besten Teams gibt es ja in einer Saison nicht", meinten die Olympiaqualifikanten, "und jedes davon schult uns im direkten Vergleich." Dass ausgerechnet die Franzosen Alexandre Monteau/Damien Guillou im Finale Dritte wurden und dadurch punktgleich in der Gesamtwertung an ihnen vorbeizogen, sei jedoch beim "Fahrstuhlfahren" vor Mallorca nicht zu verhindern gewesen.
Deshalb war das T-Systems Team 2008 auch erleichtert, dass es in El Arenal für sie nicht auf die Endplatzierung ankam. Nach dem Vizetitel im Vorjahr hatten die Peckolts sich dieses Jahr im Hinblick auf die Olympischen Spiele im August in Qingdao/China auf verschiedene Material- und Manövertests konzentriert. "Dabei waren längst nicht alle Erkenntnisse positiv", erklärte Jan Peckolt, "aber wenn wir dabei ausschließen, was nicht gut funktioniert, hilft uns das auch weiter." Erschwerend seien die EM-Bedingungen bei überwiegend frischen bis starken Winden gewesen. Darunter litt die Vergleichbarkeit mit der Princess Sofia Trophy in der Vorwoche, als die Brüder mit einem anderen Boot und einem anderen Mast bei schwächeren Winden Zweite wurden.
Nach Trainingsrückstand und einer folgenschweren Kenterung hatten Marcus Baur und Hannes Baumann bei der EM 2008 kleinere Brötchen backen müssen. "Mitte April in Südfrankreich wollen wir auf jeden Fall wieder in die Goldflotte kommen", meinte der Steuermann, "und vielleicht ist dann ja sogar schon mehr drin." Bei Starkwind fehle es der Kombination mit dem jungen Vorschoter noch an Erfahrung.
Segeln in Zahlen
Endstand der 49er-Europameisterschaft in El Arenal/Spanien:
1. Iker Martinez/Xabi Fernandez (Spanien) 85
2. Federico und Aturo Alonso Tellechea (Spanien) 87
3. Rodion Luka/Geogiy Leonchuk (Ukraine) 91
4. Nico Delle Karth/Nikolaus Leopold Resch (Österreich) 93
5. Nathan Outteridge/Ben Austin (Australien) 103
6. Tim Wadlow/Chris Rast (USA) 108
7. Pietro und Gianfranca Sibello (Italien) 113
8. Alexandre Monteau/Damien Guillou (Frankreich) 118
9. Jan und Hannes Peckolt (Hamburg/Kiel) 118
10. Peter Krüger Andersen/Dennis Dengsø Andersen (Dänemark) 136
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28. Marcus Baur/Hannes Baumann (Kiel)
Langenargen: Der Matchrace-Klassiker zu Pfingsten
31.03.08 - Die Top Ten der Weltrangliste stehen Schlange, America´s Cup-Steuerleute und Weltmeister nehmen Kurs auf den Bodensee: Das 11. Match Race Germany vom 7. bis zum 12. Mai vor Langenargen mobilisiert die besten Segler der Welt wie selten zuvor.
11. Match Race Germany 2008 Weltmeisterschaftslauf im Rahmen der World Match Racing Tour 7. bis 12. Mai 2008.
"Junge Wilde" kommen als America´s Cup-Stars von morgen
Während im America´s Cup aufgrund der Streitigkeiten zwischen Verteidiger Alinghi und dem US-Segelrennstall BMW Oracle Racing die Räder still stehen, segelt der internationale Matchrace-Circuit auf einer neuen Erfolgswelle. "Wir haben gar nicht so viele Startplätze zu vergeben wie sich Weltklasse-Leute bewerben", sagt Veranstalter Eberhard Magg, "wir können unseren Fans schon jetzt ein großartiges Segelfest zu Pfingsten versprechen."
Ein Dutzend Profiteams werden auf Bavaria-Yachten um den mit insgesamt rund 20.000 Euro dotierten Großen Preis von Deutschland, aber auch um wertvolle Punkte Gesamtwertung der World Match Racing Tour kämpfen, bei der es insgesamt mehr als eine Million US-Dollar zu gewinnen gibt. Unter den Startern will endlich auch wieder "Team Sea Dubai"-Steuermann Markus Wieser (Deutschland) sein, der ebenso zum erweiterten Favoritenkreis zählt wie das Team um den französischen Weltranglisten-Ersten Mathieu Richard.
Die vorläufige Teilnehmerliste für den Klassiker vor Langenargen ist ein Spiegelbild der kommenden Generation neuer America´s Cup-Steuerleute. Ob Mattieu Richard, der Brite Ian Williams oder die furiosen Dänen Jes Gram Hansen und Peter Wibroe - sie alle könnten schon in wenigen Jahren am Steuer einer der legendären Cup-Yachten stehen. Ebenfalls um einen Startplatz beworben haben sich die bereits versierten Cup-Steuerleute Seb Col (Areva Challenge), Paolo Cian (Team Shosholoza) und Adam Minoprio, der zuletzt bei Emirates Team New Zealand angeheuert hat.
Auch am Veranstaltungssteuer hat sich am Bodensee einiges getan. Noch immer zeichnen die Initiatoren und Organisatoren Eberhard Magg, Thilo Seeger und Harald Thierer sowie der Yacht-Club Langenargen e.V. maßgeblich für Austragung und Durchführung der hochkarätigen Grade One-Serie als Teil der Weltmeisterschaft verantwortlich. Inzwischen aber ist auch das neue Match Center Germany am Bodensee gegründet und in seine Premierensaison gestartet.
Das ebenfalls von Magg und Thierer zusammen mit Hotelier Boris Bosch gegründete Unternehmen bietet Seglern und Unternehmen Segelträume à la Carte, professionelles Training mit Profis und maßgeschneiderte Incentives. "Das Match Center Germany und das Match Race Germany werden sich gegenseitig befruchten so wollen wir den Bodensee als führendes Revier und als hochkarätige Veranstaltungsadresse im deutschen Segelsport noch weiter stärken", erklärt Geschäftsführer Harald Thierer.
Zur seglerischen Südoffensive der Macher vom Bodensee zählt auch der Ladies Match Cup, der während der INTERBOOT im September in Friedrichshafen ausgetragen wird. Damit haben die Visionäre aus Baden-Württemberg umgehend darauf reagiert, dass die Duell-Disziplin Matchrace für Frauen schon für die Olympischen Spielen 2012 als neue Disziplin ins Programm aufgenommen wurde.
Das umfangreichen Rahmenprogramm für die ganze Familie "Sailandtainment von Morgens bis Mitternacht" zählen die diesjährige Kinderaktion, bei der ein Segel der Regattayachten durch Kinder gestaltet wird, eine neu formierte Zeltstadt, mitreißende Bands und ein neues Cateringkonzept unter dem Motto "Küche der Regionen", bei dem jeden Tag neue Spezialitäten frisch vor Ort gekocht werden.
Als weitere Neuheit wird zum ersten Mal die VIP-Lounge "Breeze In" am Freitag und Samstag für die Öffentlichkeit ohne Eintritt unter dem Motto: "Exquisites Dinieren in erster Reihe" zugänglich sein.
Starterliste:
Matthieu Richard FRA Weltranglistenposition ISAF 1
Ian Williams GBR Amtierender Weltmeister ISAF 2
Paolo Cian ITA ISAF 3
Bjorn Hansen SWE ISAF 4
Sebastian Col FRA ISAF 5
Peter Wibroe DEN ISAF 9
Staffan Lindberg FIN ISAF 10
Eric Monin SUI ISAF 13
Qualifier Bodensee
Adam Minoprio NZL ISAF 25
Markus Wieser GER ISAF 55
Qualifier Berlin Match Race
Jes Gram Hansen DEN ISAF 109
11. Match Race Germany 2008 Weltmeisterschaftslauf im Rahmen der World Match Racing Tour 7. bis 12. Mai 2008.
"Junge Wilde" kommen als America´s Cup-Stars von morgen
Während im America´s Cup aufgrund der Streitigkeiten zwischen Verteidiger Alinghi und dem US-Segelrennstall BMW Oracle Racing die Räder still stehen, segelt der internationale Matchrace-Circuit auf einer neuen Erfolgswelle. "Wir haben gar nicht so viele Startplätze zu vergeben wie sich Weltklasse-Leute bewerben", sagt Veranstalter Eberhard Magg, "wir können unseren Fans schon jetzt ein großartiges Segelfest zu Pfingsten versprechen."
Ein Dutzend Profiteams werden auf Bavaria-Yachten um den mit insgesamt rund 20.000 Euro dotierten Großen Preis von Deutschland, aber auch um wertvolle Punkte Gesamtwertung der World Match Racing Tour kämpfen, bei der es insgesamt mehr als eine Million US-Dollar zu gewinnen gibt. Unter den Startern will endlich auch wieder "Team Sea Dubai"-Steuermann Markus Wieser (Deutschland) sein, der ebenso zum erweiterten Favoritenkreis zählt wie das Team um den französischen Weltranglisten-Ersten Mathieu Richard.
Die vorläufige Teilnehmerliste für den Klassiker vor Langenargen ist ein Spiegelbild der kommenden Generation neuer America´s Cup-Steuerleute. Ob Mattieu Richard, der Brite Ian Williams oder die furiosen Dänen Jes Gram Hansen und Peter Wibroe - sie alle könnten schon in wenigen Jahren am Steuer einer der legendären Cup-Yachten stehen. Ebenfalls um einen Startplatz beworben haben sich die bereits versierten Cup-Steuerleute Seb Col (Areva Challenge), Paolo Cian (Team Shosholoza) und Adam Minoprio, der zuletzt bei Emirates Team New Zealand angeheuert hat.
Auch am Veranstaltungssteuer hat sich am Bodensee einiges getan. Noch immer zeichnen die Initiatoren und Organisatoren Eberhard Magg, Thilo Seeger und Harald Thierer sowie der Yacht-Club Langenargen e.V. maßgeblich für Austragung und Durchführung der hochkarätigen Grade One-Serie als Teil der Weltmeisterschaft verantwortlich. Inzwischen aber ist auch das neue Match Center Germany am Bodensee gegründet und in seine Premierensaison gestartet.
Das ebenfalls von Magg und Thierer zusammen mit Hotelier Boris Bosch gegründete Unternehmen bietet Seglern und Unternehmen Segelträume à la Carte, professionelles Training mit Profis und maßgeschneiderte Incentives. "Das Match Center Germany und das Match Race Germany werden sich gegenseitig befruchten so wollen wir den Bodensee als führendes Revier und als hochkarätige Veranstaltungsadresse im deutschen Segelsport noch weiter stärken", erklärt Geschäftsführer Harald Thierer.
Zur seglerischen Südoffensive der Macher vom Bodensee zählt auch der Ladies Match Cup, der während der INTERBOOT im September in Friedrichshafen ausgetragen wird. Damit haben die Visionäre aus Baden-Württemberg umgehend darauf reagiert, dass die Duell-Disziplin Matchrace für Frauen schon für die Olympischen Spielen 2012 als neue Disziplin ins Programm aufgenommen wurde.
Das umfangreichen Rahmenprogramm für die ganze Familie "Sailandtainment von Morgens bis Mitternacht" zählen die diesjährige Kinderaktion, bei der ein Segel der Regattayachten durch Kinder gestaltet wird, eine neu formierte Zeltstadt, mitreißende Bands und ein neues Cateringkonzept unter dem Motto "Küche der Regionen", bei dem jeden Tag neue Spezialitäten frisch vor Ort gekocht werden.
Als weitere Neuheit wird zum ersten Mal die VIP-Lounge "Breeze In" am Freitag und Samstag für die Öffentlichkeit ohne Eintritt unter dem Motto: "Exquisites Dinieren in erster Reihe" zugänglich sein.
Starterliste:
Matthieu Richard FRA Weltranglistenposition ISAF 1
Ian Williams GBR Amtierender Weltmeister ISAF 2
Paolo Cian ITA ISAF 3
Bjorn Hansen SWE ISAF 4
Sebastian Col FRA ISAF 5
Peter Wibroe DEN ISAF 9
Staffan Lindberg FIN ISAF 10
Eric Monin SUI ISAF 13
Qualifier Bodensee
Adam Minoprio NZL ISAF 25
Markus Wieser GER ISAF 55
Qualifier Berlin Match Race
Jes Gram Hansen DEN ISAF 109
Kenterung kostete Peckolts Top Ten
31.03.08 - EL ARENAL. Das T-Systems Team 2008 hat bei der der 49er-Europameisterschaft vor El Arenal auf Mallorca weiter einen schweren Stand. Am zweiten Regattatag segelten Jan und Hannes Peckolt (Hamburg/Kiel) zwei gute Rennen, kenterten jedoch in einer weiteren Wettfahrt und fielen zwei Plätze auf Rang 15 zurück. Marcus Baur und Hannes Baumann aus Kiel mussten eine Wettfahrt mit Materialproblemen aufgeben und verpassten als 32. die Goldflotte der besten 25. Die Gesamtführung bauten die einheimischen Olympiasieger von 2004, Iker Martinez und Yabi Fernandez, vor drei punktgleichen Verfolgern aus.
Bei mäßiger bis frischer Brise, deutlich stärker als vorhergesagt, schlug am Mittwoch (26. März) erneut die Stunde der Starkwindspezialisten. "Dennoch hatten wir unseren Trimm optimal eingestellt und fuhren mit der Spitze ganz gut mit", erzählte Jan Peckolt, der zudem wieder drei gelungene Starts steuerte. Ein dritter Platz im ersten Tagesrennen und ein Sechster im letzten zeugten auch davon, dass die Peckolts durchaus nicht im Hintertreffen waren. "Bei den Bedingungen dürfen wir als Leichtgewichte eh nicht erwarten, die Allerersten im Ziel zu sein."
Das Schicksal traf sie zwischendurch im siebten EM-Rennen. "Wir waren schon Zweiter, aber auf den vierten Rang zurückgefallen und wollten auf dem letzten Steilstück ins Ziel nochmal angreifen", berichtete Hannes Peckolt. Bei der Halse nach der Luvtonne mit gleichzeitigem Setzen des Gennakers passierte es: Die pfeilschnelle Gleitjolle geriet außer Kontrolle, und das Bruder-Paar kenterte. Statt des Sprungs ins Top-Trio fuhr ein Konkurrent nach dem anderen vorbei. Als die Peckolts ihren 49er wieder aufgerichtet hatten, waren sie nur noch 17. ihr Streichresultat. "Was genau schief gegangen ist, lässt sich auch hinterher schwer sagen", so der Vorschoter, "wir haben wohl schlichtweg bei dem Manöver zu viel riskiert. Sonst wäre es sogar ein ziemlich positives Gesamtergebnis geworden."
Als Elfte und Zehnte hatten sich Baur und Baumann ebenfalls achtbar geschlagen, ehe sich vor dem letzten Rennen ein Schäkel am Masttopp löste. "Wir hätten ohne den weitersegeln können", meinte der Steuermann, "allerdings bestand die akute Gefahr, dass wir dann den Mast beschädigt hätten." Und das sei es nicht wert gewesen, denn die Goldflotte schien durch die schlechte Ausgangslage vom Vortag, als sie auf zwei Rennen verzichteten, ohnehin nicht mehr zu erreichen gewesen. Baur: "Zum ersten Mal in meiner Karriere muss ich in der Silberflotte weitermachen. Aber wir nehmen das nicht so schwer, denn wir haben in den vergangenen Wochen wenig trainiert. Dafür wiederum sind wir gar nicht soweit von den Besten entfernt."
Die 49er-Europameisterschaft wird am Donnerstag (27. März) mit drei geplanten Finalrennen fortgesetzt, für die allerdings Starkwind prophezeit wurde, so dass es wie am ersten Tag zu Ausfällen kommen könnte. Das Medalrace der besten Zehn findet am kommenden Sonntag (30. März) statt.
Segeln in Zahlen
Zwischenstand nach acht Wettfahrten der 49er-Europameisterschaft in El Arenal/Spanien:
1. Iker Martinez/Xabi Fernandez (Spanien) 19 Punkte
2. Federico und Aturo Alonso Tellechea (Spanien) 27
3. Jonas Lindberg/Kalle Torlen (Schweden) 27
4. Nico Delle Karth/Nikolaus Leopold Resch (Österreich) 27
5. Pietro und Gianfranca Sibello (Italien) 31
6. Rodion Luka/Geogiy Leonchuk (Ukraine) 33
...
15. Jan und Hannes Peckolt (Hamburg/Kiel) 52
...
32. Marcus Baur/Hannes Baumann (Kiel) 113
Bei mäßiger bis frischer Brise, deutlich stärker als vorhergesagt, schlug am Mittwoch (26. März) erneut die Stunde der Starkwindspezialisten. "Dennoch hatten wir unseren Trimm optimal eingestellt und fuhren mit der Spitze ganz gut mit", erzählte Jan Peckolt, der zudem wieder drei gelungene Starts steuerte. Ein dritter Platz im ersten Tagesrennen und ein Sechster im letzten zeugten auch davon, dass die Peckolts durchaus nicht im Hintertreffen waren. "Bei den Bedingungen dürfen wir als Leichtgewichte eh nicht erwarten, die Allerersten im Ziel zu sein."
Das Schicksal traf sie zwischendurch im siebten EM-Rennen. "Wir waren schon Zweiter, aber auf den vierten Rang zurückgefallen und wollten auf dem letzten Steilstück ins Ziel nochmal angreifen", berichtete Hannes Peckolt. Bei der Halse nach der Luvtonne mit gleichzeitigem Setzen des Gennakers passierte es: Die pfeilschnelle Gleitjolle geriet außer Kontrolle, und das Bruder-Paar kenterte. Statt des Sprungs ins Top-Trio fuhr ein Konkurrent nach dem anderen vorbei. Als die Peckolts ihren 49er wieder aufgerichtet hatten, waren sie nur noch 17. ihr Streichresultat. "Was genau schief gegangen ist, lässt sich auch hinterher schwer sagen", so der Vorschoter, "wir haben wohl schlichtweg bei dem Manöver zu viel riskiert. Sonst wäre es sogar ein ziemlich positives Gesamtergebnis geworden."
Als Elfte und Zehnte hatten sich Baur und Baumann ebenfalls achtbar geschlagen, ehe sich vor dem letzten Rennen ein Schäkel am Masttopp löste. "Wir hätten ohne den weitersegeln können", meinte der Steuermann, "allerdings bestand die akute Gefahr, dass wir dann den Mast beschädigt hätten." Und das sei es nicht wert gewesen, denn die Goldflotte schien durch die schlechte Ausgangslage vom Vortag, als sie auf zwei Rennen verzichteten, ohnehin nicht mehr zu erreichen gewesen. Baur: "Zum ersten Mal in meiner Karriere muss ich in der Silberflotte weitermachen. Aber wir nehmen das nicht so schwer, denn wir haben in den vergangenen Wochen wenig trainiert. Dafür wiederum sind wir gar nicht soweit von den Besten entfernt."
Die 49er-Europameisterschaft wird am Donnerstag (27. März) mit drei geplanten Finalrennen fortgesetzt, für die allerdings Starkwind prophezeit wurde, so dass es wie am ersten Tag zu Ausfällen kommen könnte. Das Medalrace der besten Zehn findet am kommenden Sonntag (30. März) statt.
Segeln in Zahlen
Zwischenstand nach acht Wettfahrten der 49er-Europameisterschaft in El Arenal/Spanien:
1. Iker Martinez/Xabi Fernandez (Spanien) 19 Punkte
2. Federico und Aturo Alonso Tellechea (Spanien) 27
3. Jonas Lindberg/Kalle Torlen (Schweden) 27
4. Nico Delle Karth/Nikolaus Leopold Resch (Österreich) 27
5. Pietro und Gianfranca Sibello (Italien) 31
6. Rodion Luka/Geogiy Leonchuk (Ukraine) 33
...
15. Jan und Hannes Peckolt (Hamburg/Kiel) 52
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32. Marcus Baur/Hannes Baumann (Kiel) 113
Donnerstag, 27. März 2008
SuisseNautic 2009 hat den Anker gelichtet
27.03.08 - Die SuisseNautic in Bern nimmt mit ihrer inzwischen fünften Auflage als einzige nationale nautische Messe längst einen festen Platz im Ausflugskalender vieler Boots- und Wassersport-Fans ein. Gut 200 Aussteller aus dem In- und Ausland werden vom 14. – 22. Februar 2009 ihre Angebote präsentieren.
Die Messe wird einmal mehr eine ideale Gelegenheit sein, um sich über verschiedenste Produkte und Dienstleistungen aus dem Boots- und Wassersportbereich zu informieren. Bewährte Angebote und absolute Neuheiten werden dem Publikum einen breiten Überblick über den nautischen Markt der Schweiz vermitteln.
Seepolizei des Kantons Bern
Als eines der Highlights wird sich an der SuisseNautic 2009 die Seepolizei des Kantons Bern an einer Sonderschau präsentieren. Ob Wasserschutz, Tauchen, Seerettung oder Hafenverwaltung, die Seepolizei gewährt Einblicke in ihre vielseitigen Berufe und Aufgabenbereiche um, am und auf dem See.
Wie an der SuisseNautic 2007 wird wiederum das vielseitige «Kompetenzzentrum Nautic Schweiz» als Anlaufstelle für alle nautischen Fragen zur Verfügung stehen. Unter anderem mit der Unterstützung des Schweizerischen Bootsbauer-Verbands SBV ist dort eine geballte Ladung an Fachwissen und Knowhow zu finden. Mit dabei wird auch das Team von «marina.ch» sein. Das bedeutendste nautische Magazin der Schweiz konnte als neuer Medienpartner gewonnen werden.

Die Messe wird einmal mehr eine ideale Gelegenheit sein, um sich über verschiedenste Produkte und Dienstleistungen aus dem Boots- und Wassersportbereich zu informieren. Bewährte Angebote und absolute Neuheiten werden dem Publikum einen breiten Überblick über den nautischen Markt der Schweiz vermitteln.
Seepolizei des Kantons Bern
Als eines der Highlights wird sich an der SuisseNautic 2009 die Seepolizei des Kantons Bern an einer Sonderschau präsentieren. Ob Wasserschutz, Tauchen, Seerettung oder Hafenverwaltung, die Seepolizei gewährt Einblicke in ihre vielseitigen Berufe und Aufgabenbereiche um, am und auf dem See.
Wie an der SuisseNautic 2007 wird wiederum das vielseitige «Kompetenzzentrum Nautic Schweiz» als Anlaufstelle für alle nautischen Fragen zur Verfügung stehen. Unter anderem mit der Unterstützung des Schweizerischen Bootsbauer-Verbands SBV ist dort eine geballte Ladung an Fachwissen und Knowhow zu finden. Mit dabei wird auch das Team von «marina.ch» sein. Das bedeutendste nautische Magazin der Schweiz konnte als neuer Medienpartner gewonnen werden.
Foto: www.suissenautic.ch
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