09.04.08 - Die römischen Funde unter dem Münsterplatz werden künftig noch besser zugänglich sein: Mitarbeiter des Rosgartenmuseums öffnen zweimal wöchentlich die Römer-Pyramide und erläutern dem interessierten Publikum die Funde. Seit dem 1. Jahrhundert nach Christus bestand auf dem Münsterhügel eine römische Siedlung.
Mit Zunahme der germanischen Bedrohung wurde um 300 n. Chr. ein mächtiges Kastell errichtet. Teile dieser Anlage sind seit 2005 freigelegt und auch dank einer Förderung durch die Landesstiftung Baden-Württemberg zugänglich gemacht worden. Die Tourist-Information und das Archäologische Landesmuseum veranstalten seither regelmäßige Führungen. Um die Funde noch bekannter zu machen, bieten Museumsarchäologe Peter Wollkopf und die Historikerin Gudrun Schnekenburger von März bis Oktober jeweils montags um 18 Uhr und freitags um 16 Uhr die Möglichkeit, das unterirdische römische Konstanz kennen zu lernen. Der pauschale Eintritt von einem Euro wird direkt vor Ort erhoben.
Schulklassen werden gebeten, sich beim Rosgartenmuseum, Konstanz 900-246
Mittwoch, 9. April 2008
Match-Race-Weltmeisterschaft vom 1. - 6. April 2008 in Auckland
09.04.08 - Platz sechs für das junge deutsche Frauenteam. „Es war viel mehr drin! Wir waren zu aufgeregt und hatten nur deshalb ein katastrophales Viertelfinale“, berichtet Silke Hahlbrock (24) aus Neuseeland. „Zwei Panalties (Strafrunden) am Start, dann fuhren wir über unseren eigenen Spinnaker und später fliege ich auch noch durchs ganze Boot. Es sollte nicht sein“, erinnert sich die Steuerfrau. Die Enttäuschung über den sechsten Platz ist dabei nicht zu überhören. Immerhin hatte die junge Crew aus Hamburg fast alle Konkurrentinnen in den Vorrunden geschlagen. Dazu gehörten auch die spätere Weltmeisterin und Weltranglisten-Erste, Claire Leroy, die das deutsche Team mit 15 Sekunden Vorsprung bezwang und so ihre berechtigten Ambitionen auf einen Podiumsplatz bestätigen konnte.
Am Ende der so genannten Round Robin-Serie, in der alle 14 Teams im direkten Boot-Gegen-Boot-Vergleich gegeneinander antreten, belegte das Hamburger Team, zu dem außerdem Kerstin Schult (24), Marion Rommel (23) und Nele-Marie Bock (22) gehören, sogar den vierten Platz und zog damit direkt in die nächste Runde ein.
Insofern blickt das Match Race Team Hamburg positiv in die kommende Saison, in der sie sich darauf konzentrieren wollen, konstantere Leistungen zu zeigen. „Wir hatten teilweise sehr gute Startvorbereitungen, was ausschlaggebend im Match Race ist. Außerdem stimmte der Speed, so dass wir einfach schnell unterwegs waren“, weiß Silke Hahlbrock.
Das Team, das für den Hamburger Segel-Club startet ist selbstkritisch und weiß, woran es arbeiten muss: „Es sind die Nerven, die wir nicht immer im Griff haben. Dann konzentrieren wir uns nicht mehr auf das Wesentliche“, resümiert die Hamburger Studentin Nele-Marie Bock. Dass die Halbrock-Crew fast alle Teilnehmer schlagen konnte ist sicherlich auch ein großer Verdienst des Trainers Robert Hielkema, der die Damen im Bereich Bootshandling und Match Race Taktik schult. Nun muss in Zukunft nur noch der Kopf mitspielen. Wenn dann noch ein Hauptsponsor gefunden ist, steht dem Ziel, zu den Olympischen Spielen 2012 zu fahren, nichts mehr im Wege. Denn hier wollen Silke Hahlbrock und ihre Team-Kolleginnen auf jeden Fall dabei sein.
Endstand der Frauen Match Race WM in Auckland/Neuseeland:
1. Claire Leroy (FRA)
2. Liz Baylis (USA)
3. Silja Lehtinen (FIN)
4. Josie Gibson (GBR)
5. Katie Spithill (AUS)
6. Silke Hahlbrock (GER)
7. Nicky Souter (AUS)
8. Jess Smyth (NZL)
9. Christelle Philippe (FRA)
10. Lotte Medldgaard (DEN)
11. Camilla Ulrikkeholm (DEN)
12. Sabrina Gurioli (ITA)
13. Jan Dawson (NZL)
14. Gemma Farrell (GBR)
Am Ende der so genannten Round Robin-Serie, in der alle 14 Teams im direkten Boot-Gegen-Boot-Vergleich gegeneinander antreten, belegte das Hamburger Team, zu dem außerdem Kerstin Schult (24), Marion Rommel (23) und Nele-Marie Bock (22) gehören, sogar den vierten Platz und zog damit direkt in die nächste Runde ein.
Insofern blickt das Match Race Team Hamburg positiv in die kommende Saison, in der sie sich darauf konzentrieren wollen, konstantere Leistungen zu zeigen. „Wir hatten teilweise sehr gute Startvorbereitungen, was ausschlaggebend im Match Race ist. Außerdem stimmte der Speed, so dass wir einfach schnell unterwegs waren“, weiß Silke Hahlbrock.
Das Team, das für den Hamburger Segel-Club startet ist selbstkritisch und weiß, woran es arbeiten muss: „Es sind die Nerven, die wir nicht immer im Griff haben. Dann konzentrieren wir uns nicht mehr auf das Wesentliche“, resümiert die Hamburger Studentin Nele-Marie Bock. Dass die Halbrock-Crew fast alle Teilnehmer schlagen konnte ist sicherlich auch ein großer Verdienst des Trainers Robert Hielkema, der die Damen im Bereich Bootshandling und Match Race Taktik schult. Nun muss in Zukunft nur noch der Kopf mitspielen. Wenn dann noch ein Hauptsponsor gefunden ist, steht dem Ziel, zu den Olympischen Spielen 2012 zu fahren, nichts mehr im Wege. Denn hier wollen Silke Hahlbrock und ihre Team-Kolleginnen auf jeden Fall dabei sein.
Endstand der Frauen Match Race WM in Auckland/Neuseeland:
1. Claire Leroy (FRA)
2. Liz Baylis (USA)
3. Silja Lehtinen (FIN)
4. Josie Gibson (GBR)
5. Katie Spithill (AUS)
6. Silke Hahlbrock (GER)
7. Nicky Souter (AUS)
8. Jess Smyth (NZL)
9. Christelle Philippe (FRA)
10. Lotte Medldgaard (DEN)
11. Camilla Ulrikkeholm (DEN)
12. Sabrina Gurioli (ITA)
13. Jan Dawson (NZL)
14. Gemma Farrell (GBR)
Montag, 7. April 2008
35 Boote am Start zum UBS Sportboot Cup 2008
07.04.08 - Wie bereits schon anfangs März mitgeteilt führen wir (SVK) auch dieses Jahr wieder ein "Sportboot Cup" durch, es ist übrigens der 8te Anlass in Folge!
Dieser Event übrigens mauserte sich in den letzten Jahren zum grössten Sportboot Event mit Massenstart in Europa! Der Titelsponsor für diesen Event ist die „UBS“ in Kreuzlingen, daher auch
UBS Sportboot Cup 2008
Am Freitagnachmittag (11. April) bieten wir den früh angereisten Teilnehmern die Möglichkeit sich an einem practice Race (ab 14h) für die folgenden zwei Tage vorzubereiten. Offizieller Regattabeginn ist dann am Samstag, 12. Apri um 11 Uhr, mit dem Skipper’s Meeting, das Ankündigungssignal für den ersten Lauf ist um 12.00 Uhr vorgesehen!
Auch dieses Jahr ist die Meldebeteiligung sehr erfreulich, trotz dass sich vielerorts die Segler noch in der Winterstarre befinden, können wir von Veranstalterseite her mitteilen, dass wir ein stattliches Feld von ca. 35 Sportbooten am Start haben werden!
Weitere Informationen zum Event finden Sie auf der Website der Seglervereinigung Kreuzlingen (www.svk-kreuzlingen.ch).
Dieser Event übrigens mauserte sich in den letzten Jahren zum grössten Sportboot Event mit Massenstart in Europa! Der Titelsponsor für diesen Event ist die „UBS“ in Kreuzlingen, daher auch
UBS Sportboot Cup 2008
Am Freitagnachmittag (11. April) bieten wir den früh angereisten Teilnehmern die Möglichkeit sich an einem practice Race (ab 14h) für die folgenden zwei Tage vorzubereiten. Offizieller Regattabeginn ist dann am Samstag, 12. Apri um 11 Uhr, mit dem Skipper’s Meeting, das Ankündigungssignal für den ersten Lauf ist um 12.00 Uhr vorgesehen!
Auch dieses Jahr ist die Meldebeteiligung sehr erfreulich, trotz dass sich vielerorts die Segler noch in der Winterstarre befinden, können wir von Veranstalterseite her mitteilen, dass wir ein stattliches Feld von ca. 35 Sportbooten am Start haben werden!
Weitere Informationen zum Event finden Sie auf der Website der Seglervereinigung Kreuzlingen (www.svk-kreuzlingen.ch).
Schabernack Cup: Kieler Woche
07.04.08 - Mit einer neuen Regatta öffnet sich die Kieler Woche 2008 (21. bis 29. Juni) auf den Seebahnen für Amateure und Cruiser/Racer. Der Schabernack Cup samt Aufwärm-Wettfahrt und Geschwaderfahrt-Abschluss findet vom Freitag, den 27. Juni, bis Sonntag, den 29. Juni, statt. Gestartet wird in Kiel, Ziel ist die Untiefe „Schabernack“ vor Heiligenhafen.
„Natürlich bleiben hochwertige Offshore-Wettfahrten wie die X-35-EM, der Auftritt der Farr 40 und die IDM der Seesegler das Aushängeschild der Kieler Woche, aber wir möchten die Kieler Woche auch weiter für Amateure öffnen und damit der Breite des Seesegelns ein Forum bieten“, so Seebahnorganisationsleiter Eckhard von der Mosel. Dazu wurde die Regatta nach Heiligenhafen neu ins Leben gerufen.
Der Schabernack ist eine geheimnisvolle Sandbank nördlich des Naturschutzgebietes Graswarder, nicht weit von Heiligenhafen. Trotz gründlicher Forschung haben die Veranstalter der Kieler-Woche-Regatten nicht herausfinden können, wie dieses Flach in der Ostsee zu seinem Namen kam. Vielleicht sind die ganz langsam ansteigenden Sande der Untiefe schuld, die dem heimkehrenden Boot kurz vor dem Schutz des Graswarders doch noch einen Strich durch die Rechnung machten, der Besatzung sozusagen einen Schabernack spielten. Andere Quellen berichten, dass der Schnaps, den die heimkehrende Crew nur dort ausgegeben bekam, „Schabernack“ hieß. Er soll spezielle Wirkungen auf die männlichen Crewmitglieder haben und sie so für die Rückkehr zu ihrer Liebsten stärken.
Zur Kieler Woche (21. bis 29. Juni 2008) können die Teilnehmer der Offshore-Regatten dort mit hin segeln, einen Schluck „Schabernack“ probieren und eventuell das Geheimnis um die Untiefe Schabernack lüften. Am Freitag, den 27. Juni, beginnt die neue Regatta für Amateure und Cruiser/Racer um 17 Uhr mit einer Auftakt-Wettfahrt von Düsternbrook aus: Es ist eine Regatta, die zunächst in die Stadt zur Kiellinie und dann nach Schilksee führt. Dort feiern die Seesegler gemeinsam mit den besten Seglern der Welt, bevor es Sonnabend Richtung Osten zum Schabernack geht. Alle korrekt bemannten und ausgerüsteten Yachten dürfen an diesem „Schabernack Cup“ (27. bis 29. Juni) teilnehmen. Voraussetzung ist lediglich ORC-Club Messbrief oder ein Yardstick-Wert, auch Werft- oder Einheitsklassen können starten. Gesegelt wird nach den Wettfahrtregeln der ISAF.
Das Ziel liegt auf der Untiefe „Schabernack“. Nach dem Passieren geht es an die Pier, wo zusammen mit den Fans und Angehörigen Biere, Buden, Restaurants und ein großes Zelt (Meeting-Lounge) warten. Ernstere Dinge wie Regattaauswertung und der Tingh-Platz (Jury) fordern 200 m Fußweg in das Klubhaus des SV Heiligenhafen (SVH). Der SVH und die Heiligenhafener Verkehrsbetriebe (Betreiber der Marina Heiligenhafen) werden die Gäste der Kieler Woche vor Ort betreuen. Die Yachten werden im neuen Fischereihafen im Päckchen liegen, wobei eine „Rund-um-die-Uhr-Betreuung“ durch den Hafenservice gewährleistet ist. Die Siegerehrung soll dort besonders ehrwürdig und humorvoll gestaltet sein.
Am Sonntagmorgen (Start: 10 Uhr) schwärmen die Geschwader nach Kiel, Lübeck oder Rostock aus. Zuvor der Tipp: Bäcker und Supermärkte haben geöffnet! Für die Kieler ist das Wochenende natürlich noch nicht zu Ende, denn gemeinsam mit Freunden an Bord geht es Richtung Innenförde zum großen Abschlussfeuerwerk. Dazu vielleicht den letzten „Schabernack“? Weitere Informationen zur neuen Regatta für Amateure und Cruiser/Racer, den Schabernack Cup, unter regatta@kyc.de. Meldung ab sofort unter www.kieler-woche.de.
Kieler-Woche-Termine 2008
Kieler Woche: 21. bis 29. Juni Teil I
Internationale Klassen: 21. bis 24. Juni Teil II
Olympischer Teil: 25. bis 29. Juni Teil III
Match Race Frauen: 25. bis 29. Juni Teil IV
Offshore: 21. bis 24. Juni (Schwerpunkt: ORC OD und IDM der ORC International) 21. und 26. bis 29. Juni: 12er 25. bis 29. Juni (X-35-Europameisterschaft und Farr 40) 27. bis 29. Juni: Schabernack Cup (Yardstick, ORC, Werft- und Einheitsklassen).
Starts: Freitag um 17 Uhr, Samstag um 9 Uhr, Sonntag um 10 Uhr.
„Natürlich bleiben hochwertige Offshore-Wettfahrten wie die X-35-EM, der Auftritt der Farr 40 und die IDM der Seesegler das Aushängeschild der Kieler Woche, aber wir möchten die Kieler Woche auch weiter für Amateure öffnen und damit der Breite des Seesegelns ein Forum bieten“, so Seebahnorganisationsleiter Eckhard von der Mosel. Dazu wurde die Regatta nach Heiligenhafen neu ins Leben gerufen.
Der Schabernack ist eine geheimnisvolle Sandbank nördlich des Naturschutzgebietes Graswarder, nicht weit von Heiligenhafen. Trotz gründlicher Forschung haben die Veranstalter der Kieler-Woche-Regatten nicht herausfinden können, wie dieses Flach in der Ostsee zu seinem Namen kam. Vielleicht sind die ganz langsam ansteigenden Sande der Untiefe schuld, die dem heimkehrenden Boot kurz vor dem Schutz des Graswarders doch noch einen Strich durch die Rechnung machten, der Besatzung sozusagen einen Schabernack spielten. Andere Quellen berichten, dass der Schnaps, den die heimkehrende Crew nur dort ausgegeben bekam, „Schabernack“ hieß. Er soll spezielle Wirkungen auf die männlichen Crewmitglieder haben und sie so für die Rückkehr zu ihrer Liebsten stärken.
Zur Kieler Woche (21. bis 29. Juni 2008) können die Teilnehmer der Offshore-Regatten dort mit hin segeln, einen Schluck „Schabernack“ probieren und eventuell das Geheimnis um die Untiefe Schabernack lüften. Am Freitag, den 27. Juni, beginnt die neue Regatta für Amateure und Cruiser/Racer um 17 Uhr mit einer Auftakt-Wettfahrt von Düsternbrook aus: Es ist eine Regatta, die zunächst in die Stadt zur Kiellinie und dann nach Schilksee führt. Dort feiern die Seesegler gemeinsam mit den besten Seglern der Welt, bevor es Sonnabend Richtung Osten zum Schabernack geht. Alle korrekt bemannten und ausgerüsteten Yachten dürfen an diesem „Schabernack Cup“ (27. bis 29. Juni) teilnehmen. Voraussetzung ist lediglich ORC-Club Messbrief oder ein Yardstick-Wert, auch Werft- oder Einheitsklassen können starten. Gesegelt wird nach den Wettfahrtregeln der ISAF.
Das Ziel liegt auf der Untiefe „Schabernack“. Nach dem Passieren geht es an die Pier, wo zusammen mit den Fans und Angehörigen Biere, Buden, Restaurants und ein großes Zelt (Meeting-Lounge) warten. Ernstere Dinge wie Regattaauswertung und der Tingh-Platz (Jury) fordern 200 m Fußweg in das Klubhaus des SV Heiligenhafen (SVH). Der SVH und die Heiligenhafener Verkehrsbetriebe (Betreiber der Marina Heiligenhafen) werden die Gäste der Kieler Woche vor Ort betreuen. Die Yachten werden im neuen Fischereihafen im Päckchen liegen, wobei eine „Rund-um-die-Uhr-Betreuung“ durch den Hafenservice gewährleistet ist. Die Siegerehrung soll dort besonders ehrwürdig und humorvoll gestaltet sein.
Am Sonntagmorgen (Start: 10 Uhr) schwärmen die Geschwader nach Kiel, Lübeck oder Rostock aus. Zuvor der Tipp: Bäcker und Supermärkte haben geöffnet! Für die Kieler ist das Wochenende natürlich noch nicht zu Ende, denn gemeinsam mit Freunden an Bord geht es Richtung Innenförde zum großen Abschlussfeuerwerk. Dazu vielleicht den letzten „Schabernack“? Weitere Informationen zur neuen Regatta für Amateure und Cruiser/Racer, den Schabernack Cup, unter regatta@kyc.de. Meldung ab sofort unter www.kieler-woche.de.
Kieler-Woche-Termine 2008
Kieler Woche: 21. bis 29. Juni Teil I
Internationale Klassen: 21. bis 24. Juni Teil II
Olympischer Teil: 25. bis 29. Juni Teil III
Match Race Frauen: 25. bis 29. Juni Teil IV
Offshore: 21. bis 24. Juni (Schwerpunkt: ORC OD und IDM der ORC International) 21. und 26. bis 29. Juni: 12er 25. bis 29. Juni (X-35-Europameisterschaft und Farr 40) 27. bis 29. Juni: Schabernack Cup (Yardstick, ORC, Werft- und Einheitsklassen).
Starts: Freitag um 17 Uhr, Samstag um 9 Uhr, Sonntag um 10 Uhr.
"Wir sind auf dem richtigen Weg für die Spiele"
07.04.08 - BLANES. Mit einem siebten Platz im finalen Medaillenrennen und in der Gesamtwertung schlossen die Berlinerinnen Ulrike Schümann, Julia Bleck und Ute Höpfner am Wochenende die Segeleuropameisterschaft in der olympischen Yngling-Klasse ab. Auch ohne Medaille zog das T-Systems Team 2008 im spanischen Blanes eine positive Bilanz. "Wir wissen ziemlich genau, was wir noch verbessern müssen, damit unser Traumziel von olympischem Edelmetall im Sommer in China in Erfüllung gehen kann", meinten die WM-Dritten übereinstimmend. Den EM-Titel holten die britischen Weltmeisterinnen Sarah Ayton/Sarah Webb/Pippa Wilson hauchdünn vor Sally Barkow/Carrie Howe/Debbie Capozzi aus den USA.
Selbstkritisch analysierte die deutsche Mannschaft ihre Leistung. "Anfangs haben wir zu lange gebraucht, um uns taktisch auf dem Kurs zurecht zu finden", resümierte die Steuerfrau, “dadurch war die Serie zwar ziemlich konstant, aber es fehlte etwas zum Durchbruch nach ganz oben.³ Obwohl sich das Trio nach acht Wettfahrten noch keinen einzigen Ausrutscher erlaubt hatte, war es nur Siebter. Möglichst viel Regattapraxis in den kommenden Wochen soll für Abhilfe sorgen. "Wir werden nach der olympischen Segelwoche in Hyères wahrscheinlich noch zweimal in Holland antreten", verriet die Mittelfrau Julia Bleck.
Beim Angriff auf die Medaillenränge folgte der "schwarze Freitag". Statt Platz zwei und Tagessieg erlebte das T-Systems Team 2008 ein Waterloo: Penalty (720-Grad-Drehung) wegen Pumpens auf der Ziellinie und danach eine Frühstartdisqualifikation machten alle Hoffnungen zunichte. Doch selbst dabei gab es noch positive Erkenntnisse. "Der vorletzte Platz durch die zweifelhafte Juryentscheidung hat uns nicht aus dem Konzept gebracht", so Ute Höpfner, "sondern wir haben uns gleich danach mit einem Nullstart und einer astreinen Startkreuz wieder an die Spitze des Felds gesetzt."
Die Crew sieht darin bereits die Früchte der Arbeit mit dem Mentalcoach Kurt Banse aus Niederkassel. "Wir haben den Tiefschlag einfach aus dem Köpfen verdrängt und uns hundertprozentig auf das nächste Rennen konzentrieren können", erklärt Ulli Schümann. Leider sei die Zusammenarbeit mit Banse zunächst zeitlich begrenzt. Es fehlt noch an einem Sponsor, der den Mentalcoach für das gesamte deutsche Segelteam in China bezahlt. Schümann: "Die meisten anderen Olympiakandidaten wollen auch gerne mit ihm zusammen arbeiten, und wir hoffen noch auf einen Geldgeber."
Ein weiterer Eckpunkt der Olympiavorbereitung soll ein Strömungstraining im Mai voraussichtlich auf der Elbe werden. Insofern war die EM in Blanes schon ein guter Vorgeschmack auf die zu erwartenden chinesischen Verhältnisse. "Wir hatten oftmals 20 Meter pro Minute Strom, dessen Einfluss besonders bei leichten Winden erheblich war", berichtete die Vorschoterin. Vor allem am zweiten Regattatag fand die Crew bei den Bedingungen nicht die optimale Einstellung. Das solle noch verstärkt geübt, geübt und wieder geübt werden.
"Wenn wir dann noch die kleinen Patzer abstellen, bei denen wir uns mehr selbst im Weg stehen, als dass uns Gegnerinnen zusetzen, sind wir endgültig auf dem Erfolgsweg", glauben die drei Yngling-Frauen. Bestes Beispiel sei auch das Medaillenrennen gewesen. Nach einem "Zuckerstart" wurde in zwei hohen Wellen "eingeparkt". Später folgte ein falsches Spinnakermanöver. Dabei fiel das T-Systems Team 2008 in dem olympiareifen Feld wichtige Plätze zurück. "Das internationale Niveau zieht jetzt schon enorm an", sagte das Trio, "oft lagen im Ziel nur wenige Meter zwischen den Booten."
Ihre "Zweit-Yngling" verbrachten Schümann, Bleck und Höpfner schon am Sonntag in aller Herrgottsfrühe nach Hyères, bevor sie eine Woche nach Berlin zurückkehren. Dort wird ihr Olympiaboot nach einen Werftaufenthalt im schleswig-holsteinischen Trappenkamp bei der "FES" noch gewogen und einige Teile am Mast geschweißt. Am 17. April ist Verladetermin nach Qingdao. "Im Juni beginnt bereits die letzte Phase unserer Vorbereitung mit Trainingseinheiten auf dem schwierigen Olympiarevier", so die Mannschaft abschließend.
Segeln in Zahlen
Endstand der Yngling-Europameisterschaft in Blanes/Spanien:
1. Ayton/Webb/Wilson (Großbritannien) 53 Punkte
2. Barkow/Home/Capozzi (USA) 54
3. Groeneveld/Bes/Witteveen (Niederlande) 57
4. Mulder/van der Werft/Hendrinksen (Niederlande) 61
5. Basalkina/Ukraintseva/Maximova (Russland) 67
6. Skudina/Krutskikh/Ivanov (Russland) 68
7. Schümann/Bleck/Höpfner (Berlin) 95
8. Le Helly/Lepesant/Gerecht (Frankreich) 102
9. Azon/Pisonero/Azon (Spanien) 105
10. Bekatorou/Papadopoulou/Kravarioti (Griechenland) 122
Selbstkritisch analysierte die deutsche Mannschaft ihre Leistung. "Anfangs haben wir zu lange gebraucht, um uns taktisch auf dem Kurs zurecht zu finden", resümierte die Steuerfrau, “dadurch war die Serie zwar ziemlich konstant, aber es fehlte etwas zum Durchbruch nach ganz oben.³ Obwohl sich das Trio nach acht Wettfahrten noch keinen einzigen Ausrutscher erlaubt hatte, war es nur Siebter. Möglichst viel Regattapraxis in den kommenden Wochen soll für Abhilfe sorgen. "Wir werden nach der olympischen Segelwoche in Hyères wahrscheinlich noch zweimal in Holland antreten", verriet die Mittelfrau Julia Bleck.
Beim Angriff auf die Medaillenränge folgte der "schwarze Freitag". Statt Platz zwei und Tagessieg erlebte das T-Systems Team 2008 ein Waterloo: Penalty (720-Grad-Drehung) wegen Pumpens auf der Ziellinie und danach eine Frühstartdisqualifikation machten alle Hoffnungen zunichte. Doch selbst dabei gab es noch positive Erkenntnisse. "Der vorletzte Platz durch die zweifelhafte Juryentscheidung hat uns nicht aus dem Konzept gebracht", so Ute Höpfner, "sondern wir haben uns gleich danach mit einem Nullstart und einer astreinen Startkreuz wieder an die Spitze des Felds gesetzt."
Die Crew sieht darin bereits die Früchte der Arbeit mit dem Mentalcoach Kurt Banse aus Niederkassel. "Wir haben den Tiefschlag einfach aus dem Köpfen verdrängt und uns hundertprozentig auf das nächste Rennen konzentrieren können", erklärt Ulli Schümann. Leider sei die Zusammenarbeit mit Banse zunächst zeitlich begrenzt. Es fehlt noch an einem Sponsor, der den Mentalcoach für das gesamte deutsche Segelteam in China bezahlt. Schümann: "Die meisten anderen Olympiakandidaten wollen auch gerne mit ihm zusammen arbeiten, und wir hoffen noch auf einen Geldgeber."
Ein weiterer Eckpunkt der Olympiavorbereitung soll ein Strömungstraining im Mai voraussichtlich auf der Elbe werden. Insofern war die EM in Blanes schon ein guter Vorgeschmack auf die zu erwartenden chinesischen Verhältnisse. "Wir hatten oftmals 20 Meter pro Minute Strom, dessen Einfluss besonders bei leichten Winden erheblich war", berichtete die Vorschoterin. Vor allem am zweiten Regattatag fand die Crew bei den Bedingungen nicht die optimale Einstellung. Das solle noch verstärkt geübt, geübt und wieder geübt werden.
"Wenn wir dann noch die kleinen Patzer abstellen, bei denen wir uns mehr selbst im Weg stehen, als dass uns Gegnerinnen zusetzen, sind wir endgültig auf dem Erfolgsweg", glauben die drei Yngling-Frauen. Bestes Beispiel sei auch das Medaillenrennen gewesen. Nach einem "Zuckerstart" wurde in zwei hohen Wellen "eingeparkt". Später folgte ein falsches Spinnakermanöver. Dabei fiel das T-Systems Team 2008 in dem olympiareifen Feld wichtige Plätze zurück. "Das internationale Niveau zieht jetzt schon enorm an", sagte das Trio, "oft lagen im Ziel nur wenige Meter zwischen den Booten."
Ihre "Zweit-Yngling" verbrachten Schümann, Bleck und Höpfner schon am Sonntag in aller Herrgottsfrühe nach Hyères, bevor sie eine Woche nach Berlin zurückkehren. Dort wird ihr Olympiaboot nach einen Werftaufenthalt im schleswig-holsteinischen Trappenkamp bei der "FES" noch gewogen und einige Teile am Mast geschweißt. Am 17. April ist Verladetermin nach Qingdao. "Im Juni beginnt bereits die letzte Phase unserer Vorbereitung mit Trainingseinheiten auf dem schwierigen Olympiarevier", so die Mannschaft abschließend.
Segeln in Zahlen
Endstand der Yngling-Europameisterschaft in Blanes/Spanien:
1. Ayton/Webb/Wilson (Großbritannien) 53 Punkte
2. Barkow/Home/Capozzi (USA) 54
3. Groeneveld/Bes/Witteveen (Niederlande) 57
4. Mulder/van der Werft/Hendrinksen (Niederlande) 61
5. Basalkina/Ukraintseva/Maximova (Russland) 67
6. Skudina/Krutskikh/Ivanov (Russland) 68
7. Schümann/Bleck/Höpfner (Berlin) 95
8. Le Helly/Lepesant/Gerecht (Frankreich) 102
9. Azon/Pisonero/Azon (Spanien) 105
10. Bekatorou/Papadopoulou/Kravarioti (Griechenland) 122
Donnerstag, 3. April 2008
Als Tagesachte und -vierte "medium happy"
03.04.08 - BLANES. Schwache Winde machten den zweiten Tag der Yngling-Europameisterschaft am Mittwoch (2. April) im spanischen Blanes bei Barcelona zur Hängepartie. In sieben Stunden brachte die Wettfahrtleitung nur zwei Rennen über die Regattabahn, in denen das T-Systems Team 2008 mit Ulrike Schümann, Julia Bleck und Ute Höpfner (alle Berlin) Achter und Vierter wurde. Dadurch fiel das Trio zwar in der Gesamtwertung auf den siebten Platz zurück, hielt aber mit 26 Punkten Anschluss an die Spitzengruppe. Platz eins übernahmen die Niederländerinnen Groeneveld/Bes/Witteveen (11) von den US-Amerikanerinnen Barkow/Home/Capozzi (14).
„Medium happy“ beschrieb die Steuerfrau vom Verein Seglerhaus am Wannsee ihre Tagesbilanz in zwei Worten. Das Ergebnis sei zwar nicht schlecht, aber auch nicht gut genug gewesen. „In der zweiten Wettfahrt waren wir zwischendurch auch mal Zweite“, so Schümann, aber bei dem Leichtwind rutsche halt auch mal eine Gegnerin ungehindert durch. Mit einem neunten Platz als Streichresultat nach fünf Rennen sei immerhin noch kein wirklicher Ausrutscher dabei gewesen. Das gebe Rückendeckung für den weiteren EM-Verlauf.
Der Tag hatte zunächst mit einer positiven Überraschung begonnen, denn „über Nacht“ war die Schümann-Crew vom fünften auf den vierten Gesamtrang geklettert. Grund: Die Top-Favoritinnen Ayton/Webb/Wilson aus Großbritannien hatten die dritten Wettfahrt nachträglich aufgegeben, um einer schwerwiegenden Disqualifikation durch die Jury wegen unsportlichen Verhaltens vorzubeugen, die nicht hätte gestrichen werden können. Das Team hatte wohl ohne Vorfahrt so behindernd vor einer Wendemarke gestanden, dass gleich mehrere Gegnerinnen benachteiligt wurden.
Auf der Bahn war dann viel Geduld gefragt. Petrus hatte gerade mal zwei Windstärken geschickt, knapp am Rande regulärer Segelbedingungen, aber gut vergleichbar mit dem typischen Verhältnissen, die bei den Olympischen Spielen in August in Qingdao/China erwartet werden. „Abwarten und Nerven bewahren“, laute dann das Motto, sagte auch Julia Bleck und Ute Höpfner, die zwischen den Rennen eine zweistündige Wartezeit auf dem Wasser absolvierten. Mit Platz vier wurden sie dafür belohnt.
Segeln in Zahlen
Zwischenstand nach fünf Wettfahrten der Yngling-Europameisterschaft in Blanes/Spanien:
1. Groeneveld/Bes/Witteveen (Niederlande) 11 Punkte
2. Barkow/Home/Capozzi (USA) 14
3. Ayton/Webb/Wilson (Großbritannien) 17
4. Skudina/Krutskikh/Ivanov (Russland) 20
5. Mulder/van der Werft/Hendrinksen (Niederlande) 22
6. Azon/Pisonera/Azon (Spanien) 26
7. Schümann/Bleck/Höpfner (Berlin) 26
„Medium happy“ beschrieb die Steuerfrau vom Verein Seglerhaus am Wannsee ihre Tagesbilanz in zwei Worten. Das Ergebnis sei zwar nicht schlecht, aber auch nicht gut genug gewesen. „In der zweiten Wettfahrt waren wir zwischendurch auch mal Zweite“, so Schümann, aber bei dem Leichtwind rutsche halt auch mal eine Gegnerin ungehindert durch. Mit einem neunten Platz als Streichresultat nach fünf Rennen sei immerhin noch kein wirklicher Ausrutscher dabei gewesen. Das gebe Rückendeckung für den weiteren EM-Verlauf.
Der Tag hatte zunächst mit einer positiven Überraschung begonnen, denn „über Nacht“ war die Schümann-Crew vom fünften auf den vierten Gesamtrang geklettert. Grund: Die Top-Favoritinnen Ayton/Webb/Wilson aus Großbritannien hatten die dritten Wettfahrt nachträglich aufgegeben, um einer schwerwiegenden Disqualifikation durch die Jury wegen unsportlichen Verhaltens vorzubeugen, die nicht hätte gestrichen werden können. Das Team hatte wohl ohne Vorfahrt so behindernd vor einer Wendemarke gestanden, dass gleich mehrere Gegnerinnen benachteiligt wurden.
Auf der Bahn war dann viel Geduld gefragt. Petrus hatte gerade mal zwei Windstärken geschickt, knapp am Rande regulärer Segelbedingungen, aber gut vergleichbar mit dem typischen Verhältnissen, die bei den Olympischen Spielen in August in Qingdao/China erwartet werden. „Abwarten und Nerven bewahren“, laute dann das Motto, sagte auch Julia Bleck und Ute Höpfner, die zwischen den Rennen eine zweistündige Wartezeit auf dem Wasser absolvierten. Mit Platz vier wurden sie dafür belohnt.
Segeln in Zahlen
Zwischenstand nach fünf Wettfahrten der Yngling-Europameisterschaft in Blanes/Spanien:
1. Groeneveld/Bes/Witteveen (Niederlande) 11 Punkte
2. Barkow/Home/Capozzi (USA) 14
3. Ayton/Webb/Wilson (Großbritannien) 17
4. Skudina/Krutskikh/Ivanov (Russland) 20
5. Mulder/van der Werft/Hendrinksen (Niederlande) 22
6. Azon/Pisonera/Azon (Spanien) 26
7. Schümann/Bleck/Höpfner (Berlin) 26
Mittwoch, 2. April 2008
Hausmesse bei Schattmaier
03.04.08 - Der Startschuss für die Saison 2008 ist gefallen. Am Samstag 5. April & Sonntag 6. April jeweils von 10 bis 18 Uhr findet bei Schattmaier die Hausmesse statt. Hotel im Yachthafen - Segelschule - Yachtcharter - Segeltörns - Event und Incentive - Clubveranstaltungen.
Yachtcharter Frühjahrsaktion 2008:
Die Yachten stehen zur Besichtigung bereit. Neu im Programm: Bavaria 31 cruiser.
Skippertraining 2008:
-Im April und Mai an jedem Wochenende auf Bavariayachten!
Weitere Refresher im Programm:
Pinne & Rad, Fit unter Motor, Gennaker- und Spitraining, Trimmen leicht gemacht.
Ansegeln:
ist So. 06.04.08! Nur noch weinige Plätze frei!
Weitere Infos unter www.schattmaier.com
Yachtcharter Frühjahrsaktion 2008:
Die Yachten stehen zur Besichtigung bereit. Neu im Programm: Bavaria 31 cruiser.
Skippertraining 2008:
-Im April und Mai an jedem Wochenende auf Bavariayachten!
Weitere Refresher im Programm:
Pinne & Rad, Fit unter Motor, Gennaker- und Spitraining, Trimmen leicht gemacht.
Ansegeln:
ist So. 06.04.08! Nur noch weinige Plätze frei!
Weitere Infos unter www.schattmaier.com
Solider EM-Start für die Schümann-Crew als Fünfte
02.04.08 - BLANES. Mit drei Top-Ten-Plätzen ist das T-Systems Yngling Team 2008 am Dienstag (1. April) erfolgreich in die Yngling-Europameisterschaft gestartet. Als Tagesneunte, -sechste und -neunte sind die Berlinerinnen Ulrike Schümann, Julia Bleck und Ute Höpfner in Blanes/Spanien Gesamt-Fünfte. An der Spitze der weltoffenen Europameisterschaft liegen die US-Amerikanerinnen Barkow/Home/Capozzi mit neun Punkten vor den Niederländerinnen Mulder/van der Werft/Hendrinksen (13).
„Wir waren von Beginn an gut dabei, haben aber hier und da kleine Fehler gemacht“, sagte die Steuerfrau nach einem anstrengenden EM-Auftakt bei schwierigen Bedingungen auf dem Mittelmeer nahe Barcelona. Gegen eine mäßige Brise, zwischen knapp drei und gut vier Beaufort schwankend, sei eine starke Strömung mit 20 Metern pro Minute gelaufen. Dadurch baute sich eine unangenehme, steile Welle auf. „Wir sind ordentlich durchgeschüttelt worden und nach einem bitterkalten Morgen am Ende dieses Regattatags zufrieden, aber auch fix und fertig“, erzählte die Mittelfrau Julia Bleck.
Obwohl das Trio durch die Konstanz mit einem guten Gesamtrang belohnt wurde, analysierte es seine Leistung genau. „Mit dem Bootsspeed waren wir nicht hundertprozentig zufrieden“, meinte Schümann, „aber das hängt vielleicht auch mit der erneuten Umstellung auf das Zweitboot zusammen.“ Die Yngling für die Olympischen Spiele im August in China wird derzeit werftseitig auf Herz und Nieren geprüft. Hinzu kam ein logistischer Rückschlag: Ein lange bestellter neuer Spinnaker wurde am ersten Wettfahrttag erst gegen halb zwölf geliefert – anderthalb Stunden zu spät für die Vermessung.
„Nun müssen wir die gesamte EM mit dem alten Spi fahren, was uns sicher auch nicht schneller macht“, so Vorschoterin Ute Höpfner, „aber wir haben selbst auch nicht in allen Situationen das glücklichste Händchen gehabt.“ Immerhin sei das T-Systems Team 2008 in keinen Protest verwickelt worden, von denen es reichlich hagelte. Die Konkurrenz im WM-ähnlichen Teilnehmerfeld schenkte sich zum Auftakt nichts.
Segeln in Zahlen
Zwischenstand nach drei Wettfahrten der Yngling-Europameisterschaft in Blanes/Spanien:
1. Barkow/Home/Capozzi (USA) 9 Punkte
2. Mulder/van der Werft/Hendrinksen (Niederlande) 13
3. Ayton/Webb/Wilson (Großbritannien) 16
4. Groeneveld/Bes/Witteveen (Niederlande) 19
5. Schümann/Bleck/Höpfner (Berlin) 24
6. Skudina/Krutskikh/Ivanov (Russland) 25
„Wir waren von Beginn an gut dabei, haben aber hier und da kleine Fehler gemacht“, sagte die Steuerfrau nach einem anstrengenden EM-Auftakt bei schwierigen Bedingungen auf dem Mittelmeer nahe Barcelona. Gegen eine mäßige Brise, zwischen knapp drei und gut vier Beaufort schwankend, sei eine starke Strömung mit 20 Metern pro Minute gelaufen. Dadurch baute sich eine unangenehme, steile Welle auf. „Wir sind ordentlich durchgeschüttelt worden und nach einem bitterkalten Morgen am Ende dieses Regattatags zufrieden, aber auch fix und fertig“, erzählte die Mittelfrau Julia Bleck.
Obwohl das Trio durch die Konstanz mit einem guten Gesamtrang belohnt wurde, analysierte es seine Leistung genau. „Mit dem Bootsspeed waren wir nicht hundertprozentig zufrieden“, meinte Schümann, „aber das hängt vielleicht auch mit der erneuten Umstellung auf das Zweitboot zusammen.“ Die Yngling für die Olympischen Spiele im August in China wird derzeit werftseitig auf Herz und Nieren geprüft. Hinzu kam ein logistischer Rückschlag: Ein lange bestellter neuer Spinnaker wurde am ersten Wettfahrttag erst gegen halb zwölf geliefert – anderthalb Stunden zu spät für die Vermessung.
„Nun müssen wir die gesamte EM mit dem alten Spi fahren, was uns sicher auch nicht schneller macht“, so Vorschoterin Ute Höpfner, „aber wir haben selbst auch nicht in allen Situationen das glücklichste Händchen gehabt.“ Immerhin sei das T-Systems Team 2008 in keinen Protest verwickelt worden, von denen es reichlich hagelte. Die Konkurrenz im WM-ähnlichen Teilnehmerfeld schenkte sich zum Auftakt nichts.
Segeln in Zahlen
Zwischenstand nach drei Wettfahrten der Yngling-Europameisterschaft in Blanes/Spanien:
1. Barkow/Home/Capozzi (USA) 9 Punkte
2. Mulder/van der Werft/Hendrinksen (Niederlande) 13
3. Ayton/Webb/Wilson (Großbritannien) 16
4. Groeneveld/Bes/Witteveen (Niederlande) 19
5. Schümann/Bleck/Höpfner (Berlin) 24
6. Skudina/Krutskikh/Ivanov (Russland) 25
Montag, 31. März 2008
Steckborn: Gondelhafenprojekt nimmt Formen an
31.03.08 - Mit dem Voranschlag 2007 hat die Gemeindeversammlung für die Projektierung "Erneuerung Gondelhafen" Fr. 20'000.00 bereitgestellt. Daraufhin hat die Stadtbehörde die BHAteam Ingenieure AG, Frauenfeld, mit der Projektierung beauftragt.

Nachdem die erste Projektabsicht, gleichzeitige Erweiterung des Gondelhafens um rund 30 Plätze, vor den kantonalen Instanzen keine Zustimmung fand, ist das Projekt überarbeitet worden. Das modifizierte Projekt sieht neu 74 (bisher 65) Liegeplätze vor. Für die 9 zusätzlichen Liegeplätze stehen die Bewilligungs-Chancen gut, zumal deren 6 eine Kompensation für aufzuhebende Bojenplätze darstellen und die übrigen 3 in Beachtung der archäologischen Fundstellen in der Turgibucht als Reserveplätze ausgeschieden werden. Der Stadtrat hat das Bau- und Konzessionsgesuch für das Gondelhafenprojekt zuhanden der zuständigen kantonalen Ämter und gleichzeitig zur öffentlichen Ausschreibung und Planauflage verabschiedet. Das Bauvorhaben wird in den nächsten Tagen publiziert. Während der Auflagefrist kann gegen das Projekt beim Stadtrat Einsprache erhoben werden. Gemeinderat Steckborn.

Nachdem die erste Projektabsicht, gleichzeitige Erweiterung des Gondelhafens um rund 30 Plätze, vor den kantonalen Instanzen keine Zustimmung fand, ist das Projekt überarbeitet worden. Das modifizierte Projekt sieht neu 74 (bisher 65) Liegeplätze vor. Für die 9 zusätzlichen Liegeplätze stehen die Bewilligungs-Chancen gut, zumal deren 6 eine Kompensation für aufzuhebende Bojenplätze darstellen und die übrigen 3 in Beachtung der archäologischen Fundstellen in der Turgibucht als Reserveplätze ausgeschieden werden. Der Stadtrat hat das Bau- und Konzessionsgesuch für das Gondelhafenprojekt zuhanden der zuständigen kantonalen Ämter und gleichzeitig zur öffentlichen Ausschreibung und Planauflage verabschiedet. Das Bauvorhaben wird in den nächsten Tagen publiziert. Während der Auflagefrist kann gegen das Projekt beim Stadtrat Einsprache erhoben werden. Gemeinderat Steckborn.
Als Vierte im Medalrace am Ende EM-Neunte
31.03.08 - EL ARENAL. Mit einem vierten Platz im finalen Medaillenrennen (Medalrace) schlossen der Hamburger Jan Peckolt und sein Bruder Hannes aus Kiel am Sonntag (30. März) die Segeleuropameisterschaft der olympischen 49er-Klasse als Neunte ab. Obwohl das T-Systems Team 2008 im Gesamtklassement noch einen Rang zurückfiel, zog es eine positive Bilanz der Titelkämpfe in El Arenal auf der spanischen Urlaubsinsel Mallorca. Alte und neue Europameister sind die einheimischen Iker Martinez und Xabi Fernandez knapp vor ihren Landsleuten Federico und Aturo Alonso Tellechea. Marcus Baur und Hannes Baumann aus Kiel, ebenfalls vom T-Systems Team 2008, hatten die EM bereits am Vortag als 28. beendet.
"Das war ein chaotisches Medalrace unter extrem wechselhaften Bedingungen", berichtete Hannes Peckolt vom Finale, "wir waren zwischendurch mal Erster, aber auch mal Letzter, und das ging fast allen so." Grund: Bei einer leichten Brise auf dem Mittelmeer gab es nicht nur starke Drehungen, sondern auf der Regattabahn auch etliche Windlöcher. "Manchmal standen einige Crews im Doppeltrapez, während andere mangels Druck im Boot standen", so der Vorschoter weiter, "ich hätte dabei ungern eine Europameisterschaft entschieden. Der Glanz des Medalraces ist dann fraglich."
Gleichwohl war die Erfolgsmannschaft vom Yacht-Club Langenargen froh, das Medaillenrennen nach einer Steigerung im EM-Verlauf erreicht zu haben. "So viele intensiven Rennen der zehn besten Teams gibt es ja in einer Saison nicht", meinten die Olympiaqualifikanten, "und jedes davon schult uns im direkten Vergleich." Dass ausgerechnet die Franzosen Alexandre Monteau/Damien Guillou im Finale Dritte wurden und dadurch punktgleich in der Gesamtwertung an ihnen vorbeizogen, sei jedoch beim "Fahrstuhlfahren" vor Mallorca nicht zu verhindern gewesen.
Deshalb war das T-Systems Team 2008 auch erleichtert, dass es in El Arenal für sie nicht auf die Endplatzierung ankam. Nach dem Vizetitel im Vorjahr hatten die Peckolts sich dieses Jahr im Hinblick auf die Olympischen Spiele im August in Qingdao/China auf verschiedene Material- und Manövertests konzentriert. "Dabei waren längst nicht alle Erkenntnisse positiv", erklärte Jan Peckolt, "aber wenn wir dabei ausschließen, was nicht gut funktioniert, hilft uns das auch weiter." Erschwerend seien die EM-Bedingungen bei überwiegend frischen bis starken Winden gewesen. Darunter litt die Vergleichbarkeit mit der Princess Sofia Trophy in der Vorwoche, als die Brüder mit einem anderen Boot und einem anderen Mast bei schwächeren Winden Zweite wurden.
Nach Trainingsrückstand und einer folgenschweren Kenterung hatten Marcus Baur und Hannes Baumann bei der EM 2008 kleinere Brötchen backen müssen. "Mitte April in Südfrankreich wollen wir auf jeden Fall wieder in die Goldflotte kommen", meinte der Steuermann, "und vielleicht ist dann ja sogar schon mehr drin." Bei Starkwind fehle es der Kombination mit dem jungen Vorschoter noch an Erfahrung.
Segeln in Zahlen
Endstand der 49er-Europameisterschaft in El Arenal/Spanien:
1. Iker Martinez/Xabi Fernandez (Spanien) 85
2. Federico und Aturo Alonso Tellechea (Spanien) 87
3. Rodion Luka/Geogiy Leonchuk (Ukraine) 91
4. Nico Delle Karth/Nikolaus Leopold Resch (Österreich) 93
5. Nathan Outteridge/Ben Austin (Australien) 103
6. Tim Wadlow/Chris Rast (USA) 108
7. Pietro und Gianfranca Sibello (Italien) 113
8. Alexandre Monteau/Damien Guillou (Frankreich) 118
9. Jan und Hannes Peckolt (Hamburg/Kiel) 118
10. Peter Krüger Andersen/Dennis Dengsø Andersen (Dänemark) 136
...
28. Marcus Baur/Hannes Baumann (Kiel)
"Das war ein chaotisches Medalrace unter extrem wechselhaften Bedingungen", berichtete Hannes Peckolt vom Finale, "wir waren zwischendurch mal Erster, aber auch mal Letzter, und das ging fast allen so." Grund: Bei einer leichten Brise auf dem Mittelmeer gab es nicht nur starke Drehungen, sondern auf der Regattabahn auch etliche Windlöcher. "Manchmal standen einige Crews im Doppeltrapez, während andere mangels Druck im Boot standen", so der Vorschoter weiter, "ich hätte dabei ungern eine Europameisterschaft entschieden. Der Glanz des Medalraces ist dann fraglich."
Gleichwohl war die Erfolgsmannschaft vom Yacht-Club Langenargen froh, das Medaillenrennen nach einer Steigerung im EM-Verlauf erreicht zu haben. "So viele intensiven Rennen der zehn besten Teams gibt es ja in einer Saison nicht", meinten die Olympiaqualifikanten, "und jedes davon schult uns im direkten Vergleich." Dass ausgerechnet die Franzosen Alexandre Monteau/Damien Guillou im Finale Dritte wurden und dadurch punktgleich in der Gesamtwertung an ihnen vorbeizogen, sei jedoch beim "Fahrstuhlfahren" vor Mallorca nicht zu verhindern gewesen.
Deshalb war das T-Systems Team 2008 auch erleichtert, dass es in El Arenal für sie nicht auf die Endplatzierung ankam. Nach dem Vizetitel im Vorjahr hatten die Peckolts sich dieses Jahr im Hinblick auf die Olympischen Spiele im August in Qingdao/China auf verschiedene Material- und Manövertests konzentriert. "Dabei waren längst nicht alle Erkenntnisse positiv", erklärte Jan Peckolt, "aber wenn wir dabei ausschließen, was nicht gut funktioniert, hilft uns das auch weiter." Erschwerend seien die EM-Bedingungen bei überwiegend frischen bis starken Winden gewesen. Darunter litt die Vergleichbarkeit mit der Princess Sofia Trophy in der Vorwoche, als die Brüder mit einem anderen Boot und einem anderen Mast bei schwächeren Winden Zweite wurden.
Nach Trainingsrückstand und einer folgenschweren Kenterung hatten Marcus Baur und Hannes Baumann bei der EM 2008 kleinere Brötchen backen müssen. "Mitte April in Südfrankreich wollen wir auf jeden Fall wieder in die Goldflotte kommen", meinte der Steuermann, "und vielleicht ist dann ja sogar schon mehr drin." Bei Starkwind fehle es der Kombination mit dem jungen Vorschoter noch an Erfahrung.
Segeln in Zahlen
Endstand der 49er-Europameisterschaft in El Arenal/Spanien:
1. Iker Martinez/Xabi Fernandez (Spanien) 85
2. Federico und Aturo Alonso Tellechea (Spanien) 87
3. Rodion Luka/Geogiy Leonchuk (Ukraine) 91
4. Nico Delle Karth/Nikolaus Leopold Resch (Österreich) 93
5. Nathan Outteridge/Ben Austin (Australien) 103
6. Tim Wadlow/Chris Rast (USA) 108
7. Pietro und Gianfranca Sibello (Italien) 113
8. Alexandre Monteau/Damien Guillou (Frankreich) 118
9. Jan und Hannes Peckolt (Hamburg/Kiel) 118
10. Peter Krüger Andersen/Dennis Dengsø Andersen (Dänemark) 136
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28. Marcus Baur/Hannes Baumann (Kiel)
Langenargen: Der Matchrace-Klassiker zu Pfingsten
31.03.08 - Die Top Ten der Weltrangliste stehen Schlange, America´s Cup-Steuerleute und Weltmeister nehmen Kurs auf den Bodensee: Das 11. Match Race Germany vom 7. bis zum 12. Mai vor Langenargen mobilisiert die besten Segler der Welt wie selten zuvor.
11. Match Race Germany 2008 Weltmeisterschaftslauf im Rahmen der World Match Racing Tour 7. bis 12. Mai 2008.
"Junge Wilde" kommen als America´s Cup-Stars von morgen
Während im America´s Cup aufgrund der Streitigkeiten zwischen Verteidiger Alinghi und dem US-Segelrennstall BMW Oracle Racing die Räder still stehen, segelt der internationale Matchrace-Circuit auf einer neuen Erfolgswelle. "Wir haben gar nicht so viele Startplätze zu vergeben wie sich Weltklasse-Leute bewerben", sagt Veranstalter Eberhard Magg, "wir können unseren Fans schon jetzt ein großartiges Segelfest zu Pfingsten versprechen."
Ein Dutzend Profiteams werden auf Bavaria-Yachten um den mit insgesamt rund 20.000 Euro dotierten Großen Preis von Deutschland, aber auch um wertvolle Punkte Gesamtwertung der World Match Racing Tour kämpfen, bei der es insgesamt mehr als eine Million US-Dollar zu gewinnen gibt. Unter den Startern will endlich auch wieder "Team Sea Dubai"-Steuermann Markus Wieser (Deutschland) sein, der ebenso zum erweiterten Favoritenkreis zählt wie das Team um den französischen Weltranglisten-Ersten Mathieu Richard.
Die vorläufige Teilnehmerliste für den Klassiker vor Langenargen ist ein Spiegelbild der kommenden Generation neuer America´s Cup-Steuerleute. Ob Mattieu Richard, der Brite Ian Williams oder die furiosen Dänen Jes Gram Hansen und Peter Wibroe - sie alle könnten schon in wenigen Jahren am Steuer einer der legendären Cup-Yachten stehen. Ebenfalls um einen Startplatz beworben haben sich die bereits versierten Cup-Steuerleute Seb Col (Areva Challenge), Paolo Cian (Team Shosholoza) und Adam Minoprio, der zuletzt bei Emirates Team New Zealand angeheuert hat.
Auch am Veranstaltungssteuer hat sich am Bodensee einiges getan. Noch immer zeichnen die Initiatoren und Organisatoren Eberhard Magg, Thilo Seeger und Harald Thierer sowie der Yacht-Club Langenargen e.V. maßgeblich für Austragung und Durchführung der hochkarätigen Grade One-Serie als Teil der Weltmeisterschaft verantwortlich. Inzwischen aber ist auch das neue Match Center Germany am Bodensee gegründet und in seine Premierensaison gestartet.
Das ebenfalls von Magg und Thierer zusammen mit Hotelier Boris Bosch gegründete Unternehmen bietet Seglern und Unternehmen Segelträume à la Carte, professionelles Training mit Profis und maßgeschneiderte Incentives. "Das Match Center Germany und das Match Race Germany werden sich gegenseitig befruchten so wollen wir den Bodensee als führendes Revier und als hochkarätige Veranstaltungsadresse im deutschen Segelsport noch weiter stärken", erklärt Geschäftsführer Harald Thierer.
Zur seglerischen Südoffensive der Macher vom Bodensee zählt auch der Ladies Match Cup, der während der INTERBOOT im September in Friedrichshafen ausgetragen wird. Damit haben die Visionäre aus Baden-Württemberg umgehend darauf reagiert, dass die Duell-Disziplin Matchrace für Frauen schon für die Olympischen Spielen 2012 als neue Disziplin ins Programm aufgenommen wurde.
Das umfangreichen Rahmenprogramm für die ganze Familie "Sailandtainment von Morgens bis Mitternacht" zählen die diesjährige Kinderaktion, bei der ein Segel der Regattayachten durch Kinder gestaltet wird, eine neu formierte Zeltstadt, mitreißende Bands und ein neues Cateringkonzept unter dem Motto "Küche der Regionen", bei dem jeden Tag neue Spezialitäten frisch vor Ort gekocht werden.
Als weitere Neuheit wird zum ersten Mal die VIP-Lounge "Breeze In" am Freitag und Samstag für die Öffentlichkeit ohne Eintritt unter dem Motto: "Exquisites Dinieren in erster Reihe" zugänglich sein.
Starterliste:
Matthieu Richard FRA Weltranglistenposition ISAF 1
Ian Williams GBR Amtierender Weltmeister ISAF 2
Paolo Cian ITA ISAF 3
Bjorn Hansen SWE ISAF 4
Sebastian Col FRA ISAF 5
Peter Wibroe DEN ISAF 9
Staffan Lindberg FIN ISAF 10
Eric Monin SUI ISAF 13
Qualifier Bodensee
Adam Minoprio NZL ISAF 25
Markus Wieser GER ISAF 55
Qualifier Berlin Match Race
Jes Gram Hansen DEN ISAF 109
11. Match Race Germany 2008 Weltmeisterschaftslauf im Rahmen der World Match Racing Tour 7. bis 12. Mai 2008.
"Junge Wilde" kommen als America´s Cup-Stars von morgen
Während im America´s Cup aufgrund der Streitigkeiten zwischen Verteidiger Alinghi und dem US-Segelrennstall BMW Oracle Racing die Räder still stehen, segelt der internationale Matchrace-Circuit auf einer neuen Erfolgswelle. "Wir haben gar nicht so viele Startplätze zu vergeben wie sich Weltklasse-Leute bewerben", sagt Veranstalter Eberhard Magg, "wir können unseren Fans schon jetzt ein großartiges Segelfest zu Pfingsten versprechen."
Ein Dutzend Profiteams werden auf Bavaria-Yachten um den mit insgesamt rund 20.000 Euro dotierten Großen Preis von Deutschland, aber auch um wertvolle Punkte Gesamtwertung der World Match Racing Tour kämpfen, bei der es insgesamt mehr als eine Million US-Dollar zu gewinnen gibt. Unter den Startern will endlich auch wieder "Team Sea Dubai"-Steuermann Markus Wieser (Deutschland) sein, der ebenso zum erweiterten Favoritenkreis zählt wie das Team um den französischen Weltranglisten-Ersten Mathieu Richard.
Die vorläufige Teilnehmerliste für den Klassiker vor Langenargen ist ein Spiegelbild der kommenden Generation neuer America´s Cup-Steuerleute. Ob Mattieu Richard, der Brite Ian Williams oder die furiosen Dänen Jes Gram Hansen und Peter Wibroe - sie alle könnten schon in wenigen Jahren am Steuer einer der legendären Cup-Yachten stehen. Ebenfalls um einen Startplatz beworben haben sich die bereits versierten Cup-Steuerleute Seb Col (Areva Challenge), Paolo Cian (Team Shosholoza) und Adam Minoprio, der zuletzt bei Emirates Team New Zealand angeheuert hat.
Auch am Veranstaltungssteuer hat sich am Bodensee einiges getan. Noch immer zeichnen die Initiatoren und Organisatoren Eberhard Magg, Thilo Seeger und Harald Thierer sowie der Yacht-Club Langenargen e.V. maßgeblich für Austragung und Durchführung der hochkarätigen Grade One-Serie als Teil der Weltmeisterschaft verantwortlich. Inzwischen aber ist auch das neue Match Center Germany am Bodensee gegründet und in seine Premierensaison gestartet.
Das ebenfalls von Magg und Thierer zusammen mit Hotelier Boris Bosch gegründete Unternehmen bietet Seglern und Unternehmen Segelträume à la Carte, professionelles Training mit Profis und maßgeschneiderte Incentives. "Das Match Center Germany und das Match Race Germany werden sich gegenseitig befruchten so wollen wir den Bodensee als führendes Revier und als hochkarätige Veranstaltungsadresse im deutschen Segelsport noch weiter stärken", erklärt Geschäftsführer Harald Thierer.
Zur seglerischen Südoffensive der Macher vom Bodensee zählt auch der Ladies Match Cup, der während der INTERBOOT im September in Friedrichshafen ausgetragen wird. Damit haben die Visionäre aus Baden-Württemberg umgehend darauf reagiert, dass die Duell-Disziplin Matchrace für Frauen schon für die Olympischen Spielen 2012 als neue Disziplin ins Programm aufgenommen wurde.
Das umfangreichen Rahmenprogramm für die ganze Familie "Sailandtainment von Morgens bis Mitternacht" zählen die diesjährige Kinderaktion, bei der ein Segel der Regattayachten durch Kinder gestaltet wird, eine neu formierte Zeltstadt, mitreißende Bands und ein neues Cateringkonzept unter dem Motto "Küche der Regionen", bei dem jeden Tag neue Spezialitäten frisch vor Ort gekocht werden.
Als weitere Neuheit wird zum ersten Mal die VIP-Lounge "Breeze In" am Freitag und Samstag für die Öffentlichkeit ohne Eintritt unter dem Motto: "Exquisites Dinieren in erster Reihe" zugänglich sein.
Starterliste:
Matthieu Richard FRA Weltranglistenposition ISAF 1
Ian Williams GBR Amtierender Weltmeister ISAF 2
Paolo Cian ITA ISAF 3
Bjorn Hansen SWE ISAF 4
Sebastian Col FRA ISAF 5
Peter Wibroe DEN ISAF 9
Staffan Lindberg FIN ISAF 10
Eric Monin SUI ISAF 13
Qualifier Bodensee
Adam Minoprio NZL ISAF 25
Markus Wieser GER ISAF 55
Qualifier Berlin Match Race
Jes Gram Hansen DEN ISAF 109
Kenterung kostete Peckolts Top Ten
31.03.08 - EL ARENAL. Das T-Systems Team 2008 hat bei der der 49er-Europameisterschaft vor El Arenal auf Mallorca weiter einen schweren Stand. Am zweiten Regattatag segelten Jan und Hannes Peckolt (Hamburg/Kiel) zwei gute Rennen, kenterten jedoch in einer weiteren Wettfahrt und fielen zwei Plätze auf Rang 15 zurück. Marcus Baur und Hannes Baumann aus Kiel mussten eine Wettfahrt mit Materialproblemen aufgeben und verpassten als 32. die Goldflotte der besten 25. Die Gesamtführung bauten die einheimischen Olympiasieger von 2004, Iker Martinez und Yabi Fernandez, vor drei punktgleichen Verfolgern aus.
Bei mäßiger bis frischer Brise, deutlich stärker als vorhergesagt, schlug am Mittwoch (26. März) erneut die Stunde der Starkwindspezialisten. "Dennoch hatten wir unseren Trimm optimal eingestellt und fuhren mit der Spitze ganz gut mit", erzählte Jan Peckolt, der zudem wieder drei gelungene Starts steuerte. Ein dritter Platz im ersten Tagesrennen und ein Sechster im letzten zeugten auch davon, dass die Peckolts durchaus nicht im Hintertreffen waren. "Bei den Bedingungen dürfen wir als Leichtgewichte eh nicht erwarten, die Allerersten im Ziel zu sein."
Das Schicksal traf sie zwischendurch im siebten EM-Rennen. "Wir waren schon Zweiter, aber auf den vierten Rang zurückgefallen und wollten auf dem letzten Steilstück ins Ziel nochmal angreifen", berichtete Hannes Peckolt. Bei der Halse nach der Luvtonne mit gleichzeitigem Setzen des Gennakers passierte es: Die pfeilschnelle Gleitjolle geriet außer Kontrolle, und das Bruder-Paar kenterte. Statt des Sprungs ins Top-Trio fuhr ein Konkurrent nach dem anderen vorbei. Als die Peckolts ihren 49er wieder aufgerichtet hatten, waren sie nur noch 17. ihr Streichresultat. "Was genau schief gegangen ist, lässt sich auch hinterher schwer sagen", so der Vorschoter, "wir haben wohl schlichtweg bei dem Manöver zu viel riskiert. Sonst wäre es sogar ein ziemlich positives Gesamtergebnis geworden."
Als Elfte und Zehnte hatten sich Baur und Baumann ebenfalls achtbar geschlagen, ehe sich vor dem letzten Rennen ein Schäkel am Masttopp löste. "Wir hätten ohne den weitersegeln können", meinte der Steuermann, "allerdings bestand die akute Gefahr, dass wir dann den Mast beschädigt hätten." Und das sei es nicht wert gewesen, denn die Goldflotte schien durch die schlechte Ausgangslage vom Vortag, als sie auf zwei Rennen verzichteten, ohnehin nicht mehr zu erreichen gewesen. Baur: "Zum ersten Mal in meiner Karriere muss ich in der Silberflotte weitermachen. Aber wir nehmen das nicht so schwer, denn wir haben in den vergangenen Wochen wenig trainiert. Dafür wiederum sind wir gar nicht soweit von den Besten entfernt."
Die 49er-Europameisterschaft wird am Donnerstag (27. März) mit drei geplanten Finalrennen fortgesetzt, für die allerdings Starkwind prophezeit wurde, so dass es wie am ersten Tag zu Ausfällen kommen könnte. Das Medalrace der besten Zehn findet am kommenden Sonntag (30. März) statt.
Segeln in Zahlen
Zwischenstand nach acht Wettfahrten der 49er-Europameisterschaft in El Arenal/Spanien:
1. Iker Martinez/Xabi Fernandez (Spanien) 19 Punkte
2. Federico und Aturo Alonso Tellechea (Spanien) 27
3. Jonas Lindberg/Kalle Torlen (Schweden) 27
4. Nico Delle Karth/Nikolaus Leopold Resch (Österreich) 27
5. Pietro und Gianfranca Sibello (Italien) 31
6. Rodion Luka/Geogiy Leonchuk (Ukraine) 33
...
15. Jan und Hannes Peckolt (Hamburg/Kiel) 52
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32. Marcus Baur/Hannes Baumann (Kiel) 113
Bei mäßiger bis frischer Brise, deutlich stärker als vorhergesagt, schlug am Mittwoch (26. März) erneut die Stunde der Starkwindspezialisten. "Dennoch hatten wir unseren Trimm optimal eingestellt und fuhren mit der Spitze ganz gut mit", erzählte Jan Peckolt, der zudem wieder drei gelungene Starts steuerte. Ein dritter Platz im ersten Tagesrennen und ein Sechster im letzten zeugten auch davon, dass die Peckolts durchaus nicht im Hintertreffen waren. "Bei den Bedingungen dürfen wir als Leichtgewichte eh nicht erwarten, die Allerersten im Ziel zu sein."
Das Schicksal traf sie zwischendurch im siebten EM-Rennen. "Wir waren schon Zweiter, aber auf den vierten Rang zurückgefallen und wollten auf dem letzten Steilstück ins Ziel nochmal angreifen", berichtete Hannes Peckolt. Bei der Halse nach der Luvtonne mit gleichzeitigem Setzen des Gennakers passierte es: Die pfeilschnelle Gleitjolle geriet außer Kontrolle, und das Bruder-Paar kenterte. Statt des Sprungs ins Top-Trio fuhr ein Konkurrent nach dem anderen vorbei. Als die Peckolts ihren 49er wieder aufgerichtet hatten, waren sie nur noch 17. ihr Streichresultat. "Was genau schief gegangen ist, lässt sich auch hinterher schwer sagen", so der Vorschoter, "wir haben wohl schlichtweg bei dem Manöver zu viel riskiert. Sonst wäre es sogar ein ziemlich positives Gesamtergebnis geworden."
Als Elfte und Zehnte hatten sich Baur und Baumann ebenfalls achtbar geschlagen, ehe sich vor dem letzten Rennen ein Schäkel am Masttopp löste. "Wir hätten ohne den weitersegeln können", meinte der Steuermann, "allerdings bestand die akute Gefahr, dass wir dann den Mast beschädigt hätten." Und das sei es nicht wert gewesen, denn die Goldflotte schien durch die schlechte Ausgangslage vom Vortag, als sie auf zwei Rennen verzichteten, ohnehin nicht mehr zu erreichen gewesen. Baur: "Zum ersten Mal in meiner Karriere muss ich in der Silberflotte weitermachen. Aber wir nehmen das nicht so schwer, denn wir haben in den vergangenen Wochen wenig trainiert. Dafür wiederum sind wir gar nicht soweit von den Besten entfernt."
Die 49er-Europameisterschaft wird am Donnerstag (27. März) mit drei geplanten Finalrennen fortgesetzt, für die allerdings Starkwind prophezeit wurde, so dass es wie am ersten Tag zu Ausfällen kommen könnte. Das Medalrace der besten Zehn findet am kommenden Sonntag (30. März) statt.
Segeln in Zahlen
Zwischenstand nach acht Wettfahrten der 49er-Europameisterschaft in El Arenal/Spanien:
1. Iker Martinez/Xabi Fernandez (Spanien) 19 Punkte
2. Federico und Aturo Alonso Tellechea (Spanien) 27
3. Jonas Lindberg/Kalle Torlen (Schweden) 27
4. Nico Delle Karth/Nikolaus Leopold Resch (Österreich) 27
5. Pietro und Gianfranca Sibello (Italien) 31
6. Rodion Luka/Geogiy Leonchuk (Ukraine) 33
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15. Jan und Hannes Peckolt (Hamburg/Kiel) 52
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32. Marcus Baur/Hannes Baumann (Kiel) 113
Donnerstag, 27. März 2008
SuisseNautic 2009 hat den Anker gelichtet
27.03.08 - Die SuisseNautic in Bern nimmt mit ihrer inzwischen fünften Auflage als einzige nationale nautische Messe längst einen festen Platz im Ausflugskalender vieler Boots- und Wassersport-Fans ein. Gut 200 Aussteller aus dem In- und Ausland werden vom 14. – 22. Februar 2009 ihre Angebote präsentieren.
Die Messe wird einmal mehr eine ideale Gelegenheit sein, um sich über verschiedenste Produkte und Dienstleistungen aus dem Boots- und Wassersportbereich zu informieren. Bewährte Angebote und absolute Neuheiten werden dem Publikum einen breiten Überblick über den nautischen Markt der Schweiz vermitteln.
Seepolizei des Kantons Bern
Als eines der Highlights wird sich an der SuisseNautic 2009 die Seepolizei des Kantons Bern an einer Sonderschau präsentieren. Ob Wasserschutz, Tauchen, Seerettung oder Hafenverwaltung, die Seepolizei gewährt Einblicke in ihre vielseitigen Berufe und Aufgabenbereiche um, am und auf dem See.
Wie an der SuisseNautic 2007 wird wiederum das vielseitige «Kompetenzzentrum Nautic Schweiz» als Anlaufstelle für alle nautischen Fragen zur Verfügung stehen. Unter anderem mit der Unterstützung des Schweizerischen Bootsbauer-Verbands SBV ist dort eine geballte Ladung an Fachwissen und Knowhow zu finden. Mit dabei wird auch das Team von «marina.ch» sein. Das bedeutendste nautische Magazin der Schweiz konnte als neuer Medienpartner gewonnen werden.

Die Messe wird einmal mehr eine ideale Gelegenheit sein, um sich über verschiedenste Produkte und Dienstleistungen aus dem Boots- und Wassersportbereich zu informieren. Bewährte Angebote und absolute Neuheiten werden dem Publikum einen breiten Überblick über den nautischen Markt der Schweiz vermitteln.
Seepolizei des Kantons Bern
Als eines der Highlights wird sich an der SuisseNautic 2009 die Seepolizei des Kantons Bern an einer Sonderschau präsentieren. Ob Wasserschutz, Tauchen, Seerettung oder Hafenverwaltung, die Seepolizei gewährt Einblicke in ihre vielseitigen Berufe und Aufgabenbereiche um, am und auf dem See.
Wie an der SuisseNautic 2007 wird wiederum das vielseitige «Kompetenzzentrum Nautic Schweiz» als Anlaufstelle für alle nautischen Fragen zur Verfügung stehen. Unter anderem mit der Unterstützung des Schweizerischen Bootsbauer-Verbands SBV ist dort eine geballte Ladung an Fachwissen und Knowhow zu finden. Mit dabei wird auch das Team von «marina.ch» sein. Das bedeutendste nautische Magazin der Schweiz konnte als neuer Medienpartner gewonnen werden.
Foto: www.suissenautic.ch
Mittwoch, 26. März 2008
26.03.08 - SNG frustriert über den Ausgang des Meetings
Nach dem Meeting, das am Sitz der Société Nautique de Genève zwischen Vertretern der SNG und des Golden Gate Yacht Club stattfand, sagte Lucien Masmejan, führender Rechtsvertreter des titelverteidigenden Yachtclubs:
„Trotz der grossen Hoffnungen, die wir in das heutige Meeting mit dem GGYC gesetzt haben, sind wir sehr enttäuscht über das Ergebnis. Der GGYC verfolgte die gleiche Strategie wie letztes Jahr und kam mit einer vorgefassten Position an das Treffen, anstatt offen zu sein für Diskussionen und zu versuchen eine Lösung im Einklang mit dem Beschluss von Richter Cahn zu finden.
Wir sind besonders frustriert über die Aussage des GGYC, dass die Abmachung über eine Sistierung der Frist, die vor Richter Cahn getroffen wurde und dem Titelverteidiger die gemäss der Deed of Gift einzuhaltende zehnmonatige Frist gewährleisten würde, nicht mehr gültig ist, und dass das Rennen im Oktober 2008 stattfinden soll.
Der GGYC hat bestätigt, dass er bereits mit dem Bau des Bootes für den America’s-Cup-Match begonnen hat und behauptet, dass die SNG genügend Zeit habe, ein Boot zu bauen bis im Oktober 2008. Falls dies nicht der Fall sein sollte, solle die SNG mit einem bestehenden Boot antreten. Dies ist ganz klar einer Fortführung der GGYC-Strategie, den America’s Cup um jeden Preis zu gewinnen, denn das Rennen wäre lächerlich unausgeglichen. Es wäre genau das Gegenteil der Rennaction, die wir vom America’s Cup erwarten.
Wir werden uns weiterhin darum bemühen, den Kampf vom Gerichtssaal aufs Wasser zurückzubringen, aber die Haltung und Vorgehensweise des GGYC macht dies extrem schwierig. Der GGYC hat sich über den Gerichtsweg erstmals erfolgreich den Zugang zum America’s-Cup-Match erzwungen, obwohl sie immer bekräftigt haben, dass sie den Rechtsweg zum Wohle aller Herausforderer beschreiten würden. Wir werden alle uns zur Verfügung stehenden Mittel nutzen, um sicherzustellen, dass sie gezwungen werden, in einem kompetitiven Rennen im wahren Geist und in der Tradition des America’s Cup anzutreten.“
„Trotz der grossen Hoffnungen, die wir in das heutige Meeting mit dem GGYC gesetzt haben, sind wir sehr enttäuscht über das Ergebnis. Der GGYC verfolgte die gleiche Strategie wie letztes Jahr und kam mit einer vorgefassten Position an das Treffen, anstatt offen zu sein für Diskussionen und zu versuchen eine Lösung im Einklang mit dem Beschluss von Richter Cahn zu finden.
Wir sind besonders frustriert über die Aussage des GGYC, dass die Abmachung über eine Sistierung der Frist, die vor Richter Cahn getroffen wurde und dem Titelverteidiger die gemäss der Deed of Gift einzuhaltende zehnmonatige Frist gewährleisten würde, nicht mehr gültig ist, und dass das Rennen im Oktober 2008 stattfinden soll.
Der GGYC hat bestätigt, dass er bereits mit dem Bau des Bootes für den America’s-Cup-Match begonnen hat und behauptet, dass die SNG genügend Zeit habe, ein Boot zu bauen bis im Oktober 2008. Falls dies nicht der Fall sein sollte, solle die SNG mit einem bestehenden Boot antreten. Dies ist ganz klar einer Fortführung der GGYC-Strategie, den America’s Cup um jeden Preis zu gewinnen, denn das Rennen wäre lächerlich unausgeglichen. Es wäre genau das Gegenteil der Rennaction, die wir vom America’s Cup erwarten.
Wir werden uns weiterhin darum bemühen, den Kampf vom Gerichtssaal aufs Wasser zurückzubringen, aber die Haltung und Vorgehensweise des GGYC macht dies extrem schwierig. Der GGYC hat sich über den Gerichtsweg erstmals erfolgreich den Zugang zum America’s-Cup-Match erzwungen, obwohl sie immer bekräftigt haben, dass sie den Rechtsweg zum Wohle aller Herausforderer beschreiten würden. Wir werden alle uns zur Verfügung stehenden Mittel nutzen, um sicherzustellen, dass sie gezwungen werden, in einem kompetitiven Rennen im wahren Geist und in der Tradition des America’s Cup anzutreten.“
26.03.08 - EM-Marathon mit fünf Rennen bei frischem Wind
EL ARENAL. Die amtierenden Olympiasieger Iker Martinez und Yabi Fernandez aus Spanien sind erste Spitzenreiter der 49er-Europameisterschaft in El Arenal auf Mallorca. Als beste Deutsche segelten Jan und Hannes Peckolt (Hamburg/Kiel) vom T-Systems Team 2008 am Dienstag (25. März) auf Rang 13. Ihre Kieler Teamkollegen Marcus Baur und Hannes Baumann sind 32. Nachdem der geplante EM-Auftakt am Ostermontag einem Sturm zum Opfer fiel, ließ die Regattaleitung am zweiten Tag fünf Rennen bei anfangs frischer bis starker Brise absolvieren, die später nur wenig abflaute.
„Das war ein langer, harter Tag nicht ohne Verluste“, meinte das T-Systems 49er Team 2008 übereinstimmend. Die Peckolt-Brüder berichteten von einer Kenterung in der ersten Wettfahrt, die am Ende zum 15. Platz und ihrem ersten Streichresultat führte, ehe sie danach einen Tagessieg landeten und besser in Tritt kamen. Härter traf es Marcus Baur mit seinem Vorschoter, die sich ebenfalls im ersten Rennen kurz vor dem Ziel überschlugen. „Ich blieb dabei im Trapez hängen und wurde vom Boot unter Wasser gezogen, weil ich mich verkantet hatte“, so der Ex-Europameister, „das war mehr als eine Schrecksekunde und hätte auch böse enden können. Das mir so noch nie passiert.“ Weil auch noch die Fock kaputt ging, trat das Duo zu den beiden Folgerennen nicht an, was sich im Zwischenstand niederschlägt.
Die Gruppenrennen standen zunächst ganz im Zeichen der Starkwindspezialisten, die bei bis zu zwei Meter hohen Wellen und in den Böen mehr als 20 Knoten starkem Wind vorne weg fuhren. „Auch wir hatten einen kleinen Geschwindigkeitsnachteil, sind aber außerdem nicht immer auf der bevorteilten Seite der Bahn gewesen“, meinte Hannes Peckolt, als er mit Einbruch der Dämmerung zurück an Land kam. Nach ihrem zweiten Rang bei der Princess Sofia Trophy in der Vorwoche an gleicher Stelle habe „das glückliche Händchen bei der Taktik gefehlt“. Die Ergebnisserie 15, 1, 7, 13 und 7 jedoch „hätte schlimmer kommen können“. Ihre positive Tagesbilanz: „Wir sind fünf gute Starts gefahren. Das ist derzeit für Olympia eines unser wichtigsten Trainingsziele.“
Baur/Baumann kehrten nach dem verkorksten Vormittag gestärkt auf die Regattabahn zurück und ließen einen zweiten und neunten Rang folgen. Bei deutlich leichter vorhergesagten Winden will das T-Systems Team 2008 am Mittwoch Boden gutmachen, denn nach den nächsten vier Wettfahrten wird das Feld für die Finalrennen in Gold-, Silber- und Bronzeflotte unterteilt. Die Europameisterschaft geht am kommenden Sonntag (30. März) mit dem Medalrace der zehn punktbesten Crews zu Ende.
Segeln in Zahlen
Zwischenstand nach fünf Wettfahrten der 49er-Europameisterschaft in El Arenal/Spanien:
1. Iker Martinez/Xabi Fernandez (Spanien) 8 Punkte
2. Nico Delle Karth/Nikolaus Leopold Resch (Österreich) 13
3. Jonas Lindberg/Kalle Torlen (Schweden) 16
4. Pietro und Gianfranca Sibello (Italien) 16
5. Tim Wadlow/Chris Rast (USA) 17
6. Federico und Aturo Alonso Tellechea (Spanien) 18
…
13. Jan und Hannes Peckolt (Hamburg/Kiel) 41
…
32. Marcus Baur/Hannes Baumann (Kiel) 59
„Das war ein langer, harter Tag nicht ohne Verluste“, meinte das T-Systems 49er Team 2008 übereinstimmend. Die Peckolt-Brüder berichteten von einer Kenterung in der ersten Wettfahrt, die am Ende zum 15. Platz und ihrem ersten Streichresultat führte, ehe sie danach einen Tagessieg landeten und besser in Tritt kamen. Härter traf es Marcus Baur mit seinem Vorschoter, die sich ebenfalls im ersten Rennen kurz vor dem Ziel überschlugen. „Ich blieb dabei im Trapez hängen und wurde vom Boot unter Wasser gezogen, weil ich mich verkantet hatte“, so der Ex-Europameister, „das war mehr als eine Schrecksekunde und hätte auch böse enden können. Das mir so noch nie passiert.“ Weil auch noch die Fock kaputt ging, trat das Duo zu den beiden Folgerennen nicht an, was sich im Zwischenstand niederschlägt.
Die Gruppenrennen standen zunächst ganz im Zeichen der Starkwindspezialisten, die bei bis zu zwei Meter hohen Wellen und in den Böen mehr als 20 Knoten starkem Wind vorne weg fuhren. „Auch wir hatten einen kleinen Geschwindigkeitsnachteil, sind aber außerdem nicht immer auf der bevorteilten Seite der Bahn gewesen“, meinte Hannes Peckolt, als er mit Einbruch der Dämmerung zurück an Land kam. Nach ihrem zweiten Rang bei der Princess Sofia Trophy in der Vorwoche an gleicher Stelle habe „das glückliche Händchen bei der Taktik gefehlt“. Die Ergebnisserie 15, 1, 7, 13 und 7 jedoch „hätte schlimmer kommen können“. Ihre positive Tagesbilanz: „Wir sind fünf gute Starts gefahren. Das ist derzeit für Olympia eines unser wichtigsten Trainingsziele.“
Baur/Baumann kehrten nach dem verkorksten Vormittag gestärkt auf die Regattabahn zurück und ließen einen zweiten und neunten Rang folgen. Bei deutlich leichter vorhergesagten Winden will das T-Systems Team 2008 am Mittwoch Boden gutmachen, denn nach den nächsten vier Wettfahrten wird das Feld für die Finalrennen in Gold-, Silber- und Bronzeflotte unterteilt. Die Europameisterschaft geht am kommenden Sonntag (30. März) mit dem Medalrace der zehn punktbesten Crews zu Ende.
Segeln in Zahlen
Zwischenstand nach fünf Wettfahrten der 49er-Europameisterschaft in El Arenal/Spanien:
1. Iker Martinez/Xabi Fernandez (Spanien) 8 Punkte
2. Nico Delle Karth/Nikolaus Leopold Resch (Österreich) 13
3. Jonas Lindberg/Kalle Torlen (Schweden) 16
4. Pietro und Gianfranca Sibello (Italien) 16
5. Tim Wadlow/Chris Rast (USA) 17
6. Federico und Aturo Alonso Tellechea (Spanien) 18
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13. Jan und Hannes Peckolt (Hamburg/Kiel) 41
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32. Marcus Baur/Hannes Baumann (Kiel) 59
Dienstag, 25. März 2008
Furioses Finale vor Mallorca: Ein königlicher Sieg!
Hamburg - Die deutschen Olympiasegler haben zum Saisonauftakt beim Frühjahrsklassiker Trofeo Princesa Sofia vor Mallorca eine goldene und zwei Silbermedaillen gewonnen. Die Berliner Laser Radial-Steuerfrau Petra Niemann gewann ihre Serie souverän. Auch die Tornado-Mannschaft Johannes Polgar/Florian Spalteholz (Dänisch-Nienhof/Kiel) und die 49er-Crew Jan-Peter und Hannes Peckolt (Hamburg/Kiel) zeigten sich jeweils als Gesamtzweite - in glänzender Frühform.
Die WM-Dritte Ulrike Schümann und ihre Yngling Crew dagegen durchlebten einer Berg- und Talfahrt, waren mit Gesamtrang sieben nicht zufrieden. Auch die 470er-Seglerinnen Stefanie Rothweiler und Vivien Kussatz (München/Berlin) blieben nach einer unverschuldeten Kollision mit Platz elf deutlich hinter ihren Möglichkeiten zurück, ersegelten sich jedoch mit der Platzierung freie Bahn zur Nominierung für die Olympischen Spiele im August.
Spektakulär war vor allem das finale Medaillenrennen der 49er zu Ende gegangen: Sechs der zehn besten Mannschaften kenterten. Hannes Peckolt erklärte: "Wir mussten unser Boot teilweise herunter bremsen, um nicht mit dem Bug einzutauchen. Sonst hätten wir uns genauso überschlagen." Trotzdem ging Hannes Peckolt unfreiwillig baden, als er nach der ersten Wende den Trapezhaken nicht schnell genug einhaken konnte. Die Brüder, die wie Polgar/Spalteholz und das Team von Ulrike Schümann auf ihrem olympischen Kurs nach Qingdao (China) von T-Systems unterstützt werden, starten am Montag optimal motiviert in die Europameisterschaft der 49er im gleichen Revier und zählen dann zu den Favoriten.
Spannend wird es ab dem 20. April für die Tornado-Segler, denn bei der Semaine Olympique vor Hyères kommt es im Kampf um die Olympiafahrkarte zum Duell zwischen Polgar/Spalteholz und den Brüdern Tino und Niko Mittelmeier aus Langenargen. Johannes Polgar sagte nach der erfolgreichen Regattawoche im Mittelmeer: "Unser neues Boot ist zuverlässig und schnell. Wir sind bestens gerüstet. Hyères kann kommen."
Erfolgreichste Athletin der Regattawoche über alle Disziplinen war Petra Niemann, die ihre Klasse mit acht Siegen und zwei zweiten Plätzen fast nach Belieben dominierte und mit nur zehn Zählern auf dem Abschlusskonto auch Segler wie Großbritanniens Superstar Ben Ainslie deutlich unterbot. Dabei profitierte Niemann, die sich wie alle anderen TOP-Kaderkollegen (Team Olympic Peking) im Winter intensiv auf die olympische Saison vorbereitet hat, allerdings auch von der Abwesenheit vieler Top-Seglerinnen, die zeitgleich bei der Laser Radial-Weltmeisterschaft in Neuseeland am Start waren.
Am Freitag Abend wurde Petra Niemann von Spaniens König Juan Carlos und Königin Sofia als erfolgreichste Teilnehmerin der hochkarätigen Mittelmeer-Serie geehrt. "Da war ich ziemlich stolz", sagte die 30-jährige zweimalige Olympiateilnehmerin, die im dritten Olympia-Anlauf im August endlich das ersehnte Edelmetall gewinnen will.
Dass sie im Gegensatz zu ihren härtesten Konkurrentinnen die WM in Neuseeland ausgelassen hat und lieber vor Mallorca segelte, hat mehrere gute Gründe: "Ich habe vor den letzten beiden Olympischen Spielen in den Jahren 2000 und 2004 eher zuviel gemacht. In diesem Jahr soll es für mich nur einen Höhepunkt geben und der kommt im August. Außerdem habe ich hier vor Mallorca das trainieren können, was in China gefragt sein wird: Das taktisch kluge Segeln in kleinen Feldern."
39. Trofeo Princesa Sofia Abschlusswertung
Europe
1. Petra Niemann (Berlin) 10 Punkte
2. Franziska Goltz (Kiel) 40 Punkte
3. Catherine M. Gjerpen (NOR) 40 Punkte
4. Janika Puls (Ratzeburg) 44 Punkte
Yngling
1. Anna Basalkina/Vlada Ukrainseva/Ekaterina Maximova (RUS) 29 Punkte
2. Sarah Ayton/Sarah Webb/Pippa Wilson (GBR) 39 Punkte
3. Ekatarina Skudina/Diana Krutskikh/Natalia Ivanova (RUS) 45 Punkte
...
7. Ulrike Schümann/Julia Bleck/Ute Höpfner (Berlin) 74 Punkte
RS:X Frauen
1. Alessandra Sensini (ITA) 29 Punkte
2. Marina Alabau (ESP) 43 Punkte
3. Zofia Klepacka (POL) 47 Punkte
...
11. Romy Kinzl (Berlin) 215 Punkte
RS:X Männer
1. Nick Dempsey (GBR) 31 Punkte
2. Przemyslaw Miarczynski )POL) 44 Punkte
3. Fabian Heidegger (ITA) 54 Punkte
...
11. Toni Wilhelm (Kiel) 182 Punkte
470er Frauen
1. Marcelien De Koning/Lobke Berkhout (NED) 42 Punkte
2. Natalia Via-Dufresne/Laia Tutzo (ESP) 51 Punkte
3. Christina Bessadone/Saskia Clark (GBR) 54 Punkte
...
11. Steffi Rothweiler/Vivien Kussatz (München/Berlin) 67 Punkte
470er Männer
1. Gabrio Zandoná/Andrea Trani (ITA) 22 Punkte
2. Gideon Kliger/Udi Gal (ISR) 41 Punkte
3. Sven Coster/Kalle Coster (NED) 41 Punkte
...
28. Morten Bogacki/Stefan Schmoldt (Düsseldorf) 200 Punkte
49er
1. Rodion Luka/Georgiy Leonchuk (UKR) 52 Punkte
2. Jan-Peter und Hannes Peckolt (Hamburg/Kiel) 53 Punkte
3. Pietro und Gianfranco Sibello (ITA) 59 Punkte
Tornado
1. Xavier Revil/Christophe Espagnon (FRA) 20 Punkte
2. Johannes Polgar/Florian Spalteholz (Kiel) 24 Punkte
3. Santiago Lange/Carlos Espinola (ARG) 36 Punkte
Laser
1. Paul Goodison (GBR) 25 Punkte
2. Nick Thompson (GBR) 32 Punkte
3. Rasmus Myrgren (SWE) 38 Punkte
...
33. Malte Kamrath (Berlin) 247 Punkte
Finn Dinghi
1. Ben Ainslie (GBR) 27 Punkte
2. Ivan Kljakovic Gaspic (CRO) 47 Punkte
3. Zach Railey (USA) 77 Punkte
...
41. Thomas Reger (Neuwittenbek) 354 Punkte
Die WM-Dritte Ulrike Schümann und ihre Yngling Crew dagegen durchlebten einer Berg- und Talfahrt, waren mit Gesamtrang sieben nicht zufrieden. Auch die 470er-Seglerinnen Stefanie Rothweiler und Vivien Kussatz (München/Berlin) blieben nach einer unverschuldeten Kollision mit Platz elf deutlich hinter ihren Möglichkeiten zurück, ersegelten sich jedoch mit der Platzierung freie Bahn zur Nominierung für die Olympischen Spiele im August.
Spektakulär war vor allem das finale Medaillenrennen der 49er zu Ende gegangen: Sechs der zehn besten Mannschaften kenterten. Hannes Peckolt erklärte: "Wir mussten unser Boot teilweise herunter bremsen, um nicht mit dem Bug einzutauchen. Sonst hätten wir uns genauso überschlagen." Trotzdem ging Hannes Peckolt unfreiwillig baden, als er nach der ersten Wende den Trapezhaken nicht schnell genug einhaken konnte. Die Brüder, die wie Polgar/Spalteholz und das Team von Ulrike Schümann auf ihrem olympischen Kurs nach Qingdao (China) von T-Systems unterstützt werden, starten am Montag optimal motiviert in die Europameisterschaft der 49er im gleichen Revier und zählen dann zu den Favoriten.
Spannend wird es ab dem 20. April für die Tornado-Segler, denn bei der Semaine Olympique vor Hyères kommt es im Kampf um die Olympiafahrkarte zum Duell zwischen Polgar/Spalteholz und den Brüdern Tino und Niko Mittelmeier aus Langenargen. Johannes Polgar sagte nach der erfolgreichen Regattawoche im Mittelmeer: "Unser neues Boot ist zuverlässig und schnell. Wir sind bestens gerüstet. Hyères kann kommen."
Erfolgreichste Athletin der Regattawoche über alle Disziplinen war Petra Niemann, die ihre Klasse mit acht Siegen und zwei zweiten Plätzen fast nach Belieben dominierte und mit nur zehn Zählern auf dem Abschlusskonto auch Segler wie Großbritanniens Superstar Ben Ainslie deutlich unterbot. Dabei profitierte Niemann, die sich wie alle anderen TOP-Kaderkollegen (Team Olympic Peking) im Winter intensiv auf die olympische Saison vorbereitet hat, allerdings auch von der Abwesenheit vieler Top-Seglerinnen, die zeitgleich bei der Laser Radial-Weltmeisterschaft in Neuseeland am Start waren.
Am Freitag Abend wurde Petra Niemann von Spaniens König Juan Carlos und Königin Sofia als erfolgreichste Teilnehmerin der hochkarätigen Mittelmeer-Serie geehrt. "Da war ich ziemlich stolz", sagte die 30-jährige zweimalige Olympiateilnehmerin, die im dritten Olympia-Anlauf im August endlich das ersehnte Edelmetall gewinnen will.
Dass sie im Gegensatz zu ihren härtesten Konkurrentinnen die WM in Neuseeland ausgelassen hat und lieber vor Mallorca segelte, hat mehrere gute Gründe: "Ich habe vor den letzten beiden Olympischen Spielen in den Jahren 2000 und 2004 eher zuviel gemacht. In diesem Jahr soll es für mich nur einen Höhepunkt geben und der kommt im August. Außerdem habe ich hier vor Mallorca das trainieren können, was in China gefragt sein wird: Das taktisch kluge Segeln in kleinen Feldern."
39. Trofeo Princesa Sofia Abschlusswertung
Europe
1. Petra Niemann (Berlin) 10 Punkte
2. Franziska Goltz (Kiel) 40 Punkte
3. Catherine M. Gjerpen (NOR) 40 Punkte
4. Janika Puls (Ratzeburg) 44 Punkte
Yngling
1. Anna Basalkina/Vlada Ukrainseva/Ekaterina Maximova (RUS) 29 Punkte
2. Sarah Ayton/Sarah Webb/Pippa Wilson (GBR) 39 Punkte
3. Ekatarina Skudina/Diana Krutskikh/Natalia Ivanova (RUS) 45 Punkte
...
7. Ulrike Schümann/Julia Bleck/Ute Höpfner (Berlin) 74 Punkte
RS:X Frauen
1. Alessandra Sensini (ITA) 29 Punkte
2. Marina Alabau (ESP) 43 Punkte
3. Zofia Klepacka (POL) 47 Punkte
...
11. Romy Kinzl (Berlin) 215 Punkte
RS:X Männer
1. Nick Dempsey (GBR) 31 Punkte
2. Przemyslaw Miarczynski )POL) 44 Punkte
3. Fabian Heidegger (ITA) 54 Punkte
...
11. Toni Wilhelm (Kiel) 182 Punkte
470er Frauen
1. Marcelien De Koning/Lobke Berkhout (NED) 42 Punkte
2. Natalia Via-Dufresne/Laia Tutzo (ESP) 51 Punkte
3. Christina Bessadone/Saskia Clark (GBR) 54 Punkte
...
11. Steffi Rothweiler/Vivien Kussatz (München/Berlin) 67 Punkte
470er Männer
1. Gabrio Zandoná/Andrea Trani (ITA) 22 Punkte
2. Gideon Kliger/Udi Gal (ISR) 41 Punkte
3. Sven Coster/Kalle Coster (NED) 41 Punkte
...
28. Morten Bogacki/Stefan Schmoldt (Düsseldorf) 200 Punkte
49er
1. Rodion Luka/Georgiy Leonchuk (UKR) 52 Punkte
2. Jan-Peter und Hannes Peckolt (Hamburg/Kiel) 53 Punkte
3. Pietro und Gianfranco Sibello (ITA) 59 Punkte
Tornado
1. Xavier Revil/Christophe Espagnon (FRA) 20 Punkte
2. Johannes Polgar/Florian Spalteholz (Kiel) 24 Punkte
3. Santiago Lange/Carlos Espinola (ARG) 36 Punkte
Laser
1. Paul Goodison (GBR) 25 Punkte
2. Nick Thompson (GBR) 32 Punkte
3. Rasmus Myrgren (SWE) 38 Punkte
...
33. Malte Kamrath (Berlin) 247 Punkte
Finn Dinghi
1. Ben Ainslie (GBR) 27 Punkte
2. Ivan Kljakovic Gaspic (CRO) 47 Punkte
3. Zach Railey (USA) 77 Punkte
...
41. Thomas Reger (Neuwittenbek) 354 Punkte
Steffi Rothweiler und Vivien Kussatz haben...
PALMA. Die Münchenerin Stefanie Rothweiler und ihre Berliner Vorschoterin Vivien Kussatz dürfen die deutschen Farben bei den XXVI. Olympischen Sommerspielen in China vertreten. Mit einem elften Platz bei der internationalen Princess Sofia Trophy im spanischen Palma de Mallorca räumten die 470er-Seglerinnnen vom pinta racing team ein letztes Fragezeichen aus dem Weg. Eine Nominierung durch den Deutschen Olympischen Sportbund DOSB ist nun nur noch Formsache.
Gezweifelt hatte an der Erfüllung des so genannten Leistungsnachweises Platz zwölf bei einer Topregatta in 2008 durch die amtierenden Europameisterinnen niemand mehr, schon gar nicht die Aktiven selbst. Dass es bei der ersten von drei Chancen am Ende so knapp werden würde, war jedoch auch alles andere als gewollt. Vier Tage hatten Rothweiler/Kussatz in Palma auf Medaillenkurs gelegen, ehe sie durch eine unverschuldete Kollision aus dem Tritt gebracht wurden. Einer umstrittenen Frühstartdisqualifikation, die noch gestrichen werden konnte, folgte eine aufgegebene Wettfahrt, die das Team weit zurück warf.
"Zunächst dachten wir, der Schaden sei gar nicht so schlimm", erzählt die 28-Jährige Steuerfrau vom Württembergischen Yacht-Club aus Friedrichshafen am Bodensee. Erst am nächsten Tag merkten sie deutlich, dass die neue Jolle unruhig fuhr und vor allem bei Leichtwind nicht mehr ihr gewohnt hohes Geschwindigkeitspotential hatte. "Wir konnten das Loch im Rumpf selbst nur provisorisch reparieren und hoffen nun auf die hundertprozentige Arbeit der Bootsbauprofis", so Vivien Kussatz (35), die für den Spandauer Yacht-Club Berlin antritt.
Mit einem weinenden und einem lachenden Auge erlebte das Duo den vorletzten Wettfahrttag der Princess Sofia Trophy am Gründonnerstag (20. März), an dem ausgerechnet die 470er-Frauen bei stark wechselhaften Winden überhaupt kein Rennen ins Ziel brachten. Dadurch verpasste das gut im Feld liegende pinta racing team hauchdünn um einen Punkt den Einzug in das finale Medalrace der besten zehn Crews. Da die Regatta für den Rest des Felds danach beendet war, konnte den Deutschen aber auch niemand mehr das Minimalziel streitig machen.
"Wir packen jetzt in Ruhe ein und lassen das Boot direkt nach Hamburg zur Bauwerft Ziegelmayer bringen", sagte Steffi Rothweiler am Karfreitag. Dort hatten sie den neuen 470er bezogen, der ihr Olympiaschiff für Qingdao werden soll. "Wir werden ihn nach der Reparatur wohl nochmal auf der Kieler Bucht testen, egal ob es stürmt oder schneit", beschloss die Mannschaft, um die innere Unruhe nach dem Crash "hoffentlich ablegen zu können". Das Boot soll bereits am 1. April in einem Container nach China verschifft werden, wo Steffi Rothweiler und Vivien Kussatz es erst Anfang Juni zum Training auf dem Olympiarevier wieder auspacken können.
Die nächste Regatta, die olympische Segelwoche im südfranzösischen Hyères, wird Mitte April mit dem Zweitboot bestritten. "Wenn es mit der Nummer eins noch Probleme gibt, müssten wir allerdings über ein weiteres neues Boot nachdenken", fürchten die Seglerinnen. Das wiederum noch rechtzeitig nach China zu bekommen, wäre eine logistische Herausforderung. "Wir wollen aber keine faulen Kompromisse eingehen, wenn es um die Spiele geht", versprachen Rothweiler und Kussatz unisono, "für das Ziel haben wir vier Jahre hart trainiert."
Ergebnis von der 39. Princess Sofia Trophy 470er-Frauen (vor dem Medalrace)
1. Giulia Conti/Giovanna Micol (Italien) 36 Punkte
2. Natalia Via-Dufresne/Laia Tutzo (Spanien) 37
3. Marcelien De Koning/Lobke Berkhout (Niederlande) 40
4. Fernanda Oliveira/Isabel Swan (Brasilien) 47
5. Christina Bassadone/Saskia Clark (Großbritannien) 50
6. Ai Kondo/Naoko Kamata (Japan) 54
7. Sylvia Vogl/Carolina Flatscher (Österreich) 56
8. Lenka Smidova/Lenka Mrzilkova (Tschechien) 60
9. Camille Lecointre/Gwendolyn Lemaitre (Frankreich) 63
10. Hannah Mills/Katrina Hughes (Grobritannien) 66
11. Steffi Rothweiler/Vivien Kussatz (München/Berlin) 67
Gezweifelt hatte an der Erfüllung des so genannten Leistungsnachweises Platz zwölf bei einer Topregatta in 2008 durch die amtierenden Europameisterinnen niemand mehr, schon gar nicht die Aktiven selbst. Dass es bei der ersten von drei Chancen am Ende so knapp werden würde, war jedoch auch alles andere als gewollt. Vier Tage hatten Rothweiler/Kussatz in Palma auf Medaillenkurs gelegen, ehe sie durch eine unverschuldete Kollision aus dem Tritt gebracht wurden. Einer umstrittenen Frühstartdisqualifikation, die noch gestrichen werden konnte, folgte eine aufgegebene Wettfahrt, die das Team weit zurück warf.
"Zunächst dachten wir, der Schaden sei gar nicht so schlimm", erzählt die 28-Jährige Steuerfrau vom Württembergischen Yacht-Club aus Friedrichshafen am Bodensee. Erst am nächsten Tag merkten sie deutlich, dass die neue Jolle unruhig fuhr und vor allem bei Leichtwind nicht mehr ihr gewohnt hohes Geschwindigkeitspotential hatte. "Wir konnten das Loch im Rumpf selbst nur provisorisch reparieren und hoffen nun auf die hundertprozentige Arbeit der Bootsbauprofis", so Vivien Kussatz (35), die für den Spandauer Yacht-Club Berlin antritt.
Mit einem weinenden und einem lachenden Auge erlebte das Duo den vorletzten Wettfahrttag der Princess Sofia Trophy am Gründonnerstag (20. März), an dem ausgerechnet die 470er-Frauen bei stark wechselhaften Winden überhaupt kein Rennen ins Ziel brachten. Dadurch verpasste das gut im Feld liegende pinta racing team hauchdünn um einen Punkt den Einzug in das finale Medalrace der besten zehn Crews. Da die Regatta für den Rest des Felds danach beendet war, konnte den Deutschen aber auch niemand mehr das Minimalziel streitig machen.
"Wir packen jetzt in Ruhe ein und lassen das Boot direkt nach Hamburg zur Bauwerft Ziegelmayer bringen", sagte Steffi Rothweiler am Karfreitag. Dort hatten sie den neuen 470er bezogen, der ihr Olympiaschiff für Qingdao werden soll. "Wir werden ihn nach der Reparatur wohl nochmal auf der Kieler Bucht testen, egal ob es stürmt oder schneit", beschloss die Mannschaft, um die innere Unruhe nach dem Crash "hoffentlich ablegen zu können". Das Boot soll bereits am 1. April in einem Container nach China verschifft werden, wo Steffi Rothweiler und Vivien Kussatz es erst Anfang Juni zum Training auf dem Olympiarevier wieder auspacken können.
Die nächste Regatta, die olympische Segelwoche im südfranzösischen Hyères, wird Mitte April mit dem Zweitboot bestritten. "Wenn es mit der Nummer eins noch Probleme gibt, müssten wir allerdings über ein weiteres neues Boot nachdenken", fürchten die Seglerinnen. Das wiederum noch rechtzeitig nach China zu bekommen, wäre eine logistische Herausforderung. "Wir wollen aber keine faulen Kompromisse eingehen, wenn es um die Spiele geht", versprachen Rothweiler und Kussatz unisono, "für das Ziel haben wir vier Jahre hart trainiert."
Ergebnis von der 39. Princess Sofia Trophy 470er-Frauen (vor dem Medalrace)
1. Giulia Conti/Giovanna Micol (Italien) 36 Punkte
2. Natalia Via-Dufresne/Laia Tutzo (Spanien) 37
3. Marcelien De Koning/Lobke Berkhout (Niederlande) 40
4. Fernanda Oliveira/Isabel Swan (Brasilien) 47
5. Christina Bassadone/Saskia Clark (Großbritannien) 50
6. Ai Kondo/Naoko Kamata (Japan) 54
7. Sylvia Vogl/Carolina Flatscher (Österreich) 56
8. Lenka Smidova/Lenka Mrzilkova (Tschechien) 60
9. Camille Lecointre/Gwendolyn Lemaitre (Frankreich) 63
10. Hannah Mills/Katrina Hughes (Grobritannien) 66
11. Steffi Rothweiler/Vivien Kussatz (München/Berlin) 67
Zweimal "Silber" für das T-Systems Team 2008
Zweimal "Silber" für das T-Systems Team 2008 PALMA. Das T-Systems Team 2008 kehrt mit zwei Silbermedaillen von der 39. Princess Sofia Trophy aus dem spanischen Palma de Mallorca zurück.
Am Karfreitag verpasste die 49er-Crew Jan und Hannes Peckolt aus Hamburg und Kiel den Gesamtsieg hauchdünn um einen Punkt, bilanzierte aber eine gelungene Generalprobe für die am Ostermontag an gleicher Stelle beginnende Europameisterschaft. Johannes Polgar und Florian Spalteholz (Dänisch-Nienhof/Kiel) hatten Rang zwei in der Tornado-Klasse schon am Vortag sicher und waren mit ihrem neuen Boot für die Olympiaausscheidung Mitte April hochzufrieden. Die Berg-und Talfahrt der Ynglingmannschaft Ulrike Schümann/Julia Bleck/Ute Höpfner aus Berlin setzte sich auch im Medalrace fort, in dem sie vom zweiten auf den achten Rang zurückfiel und Gesamtsiebte blieb. Petra Niemann (Berlin) siegte im Laser Radial in Abwesenheit der WM-Teilnehmerinnen ungefährdet.
Das Medalrace der 49er wurde zum Herzschlagfinale voller Kapriolen. Der auflandige Wind wehte frisch und hatte über Nacht einen hohen Wellengang aufgebaut. Sechs der zehn Finalteams erlebten teils spektakuläre Kenterungen, darunter alle drei Mitbewerber der Peckolts um den Gesamtsieg, die als Spitzenreiter ins Rennen gegangenen waren. "Auch wir mussten das Boot oft runter bremsen, um nicht mit dem Bug einzutauchen", erklärte Hannes Peckolt, "sonst hätten wir uns genauso überschlagen."
Als Erste traf es die italienischen Sibello-Brüder, die dadurch frühzeitig ihren zweiten Gesamtplatz einbüßten. Doch auch das deutsche Bruderpaar hatte eine kleine "Schwimmeinlage". "Nach der ersten Wende bekam ich den Trapezhaken nicht ins Trapez eingehakt", erzählte der Vorschoter, "und bin baden gegangen." Zu dem Zeitpunkt hatte das auf Leichtwind getrimmte Duo schon einen kleinen Rückstand auf die Führungsgruppe und verlor weiter an Boden. Was es nicht ahnte: Die überlegen führenden Ukrainer Luka/Leonchuk kenterten auch noch und hätten den sicher geglaubten Gesamtsieg beinahe verloren zumal der 49er der Weltmeister Outteridge/Austin kurz vorm Ziel aus dem Ruder lief und die Australier Platz fünf nur denkbar knapp vor den Peckolts über die Linie retteten.
"Wie dicht wir vor der Verteidigung des ersten Platzes waren, haben wir erst kurz vorm Ziel gesehen", meinte Jan Peckolt, "Gold hatten wir da schon längst abgeschrieben." Unglücklich seien sie mit dem zweiten Rang in einem WM-ähnlichen Teilnehmerfeld dennoch nicht, zumal die feierliche Siegerehrung durch Königin Sofia und den selbst segelenden König Juan Carlos auf deren Sommerresidenz erreicht wurde. "Das ist ein sehr festlicher Moment, der uns bislang nicht vergönnt war", so Hannes Peckolt, "da sind wir richtig stolz drauf." Neben dem erfolgreichen Abschneiden seien jedoch auch die umfangreichen Materialtests sowie die Verbesserung des Startverhaltens und der Manöverabläufe nicht zu kurz gekommen. Peckolts: "Das werden wir ohne Erfolgsdruck bei der EM fortsetzen."
Am Finaltag der Tornados, die kein Medalrace segelten, verzichteten Polgar/Spalteholz auf das letzte Rennen, nachdem zweieinhalb Minuten vor dem Start ein Materialproblem auftrat. "Die Verbindung zwischen Großbaum und -segel hatte sich gelöst", erklärte Polgar, "das bekamen wir erst 30 Sekunden nach dem Startschuss nur notdürftig wieder fest." Da hatte die Konkurrenz aber schon 200 Meter Vorsprung. Bei frischem Wind der Stärke fünf ging das deutsche Team kein Risiko ein und kehrte in den Hafen zurück, zumal der Gesamtsieg der Franzosen Xavier Revil/Christophe Espagnon schon vorher feststand. "Die Schwachstelle haben wir für die Zukunft ausgemerzt", versicherte der Vorschoter, "denn genau für solche Tests waren wir hier."
Nach dem Osterfest zuhause konzentriert sich das T-Systems Tornado Team ganz auf die olympische Segelwoche im südfranzösischen Hyères. Dort geht es ab dem 20. April gegen die Brüder Tino und Nico Mittelmeier aus Langenargen in die nationale Olympiaausscheidung. Wer dort die bessere Endplatzierung erreicht, bekommt die Fahrkarten zu den Spielen in Qingdao/China. "Unser neues Boot hat seine Feuertaufe bestanden. Es ist zuverlässig und schnell", resümierten Polgar und Spalteholz die Regatta in Palma, "wir sind bestens gerüstet. Hyères kann kommen!"
"Wir sind regelrecht frustriert", meinte Ulli Schümann nach dem Yngling-Finale, "wir standen uns hier selbst im Weg." Das Medalrace begann zwar glänzend, indem das deutsche Trio gleich vorne dabei war und die ersten beiden Tonnen als Zweites und Drittes rundete. Doch dann passierte das Malheur: "Beim Abfallen haben wir das griechische Boot berührt", berichtete die Steuerfrau, beim sofort fälligen Strafkringel, eine 360-Grad-Drehung, waren fünf Gegner durchgefahren. Schümann: "Das Feld liegt so eng zusammen, das ist nicht wieder gut zu machen." Besonders in der Manöverabstimmung sei noch vieles zu verbessern, so die Mannschaft, aber sie sei zuversichtlich auf dem richtigen Weg.
Mit einem Sieg im Medalrace brachten die Russinnen Basalkina/Ukrainseva/Maximova auch den Gesamtsieg unter Dach und Fach, weil ihre Landsfrauen Skudina/Krutskikh/Ivanova nur Letzte wurde und sogar Rang zwei an die Weltmeisterinnen Ayton/Webb/Wilson aus Großbritannien abgeben mussten. Auch das T-Systems Yngling Team 2008 feiert das Osterfest zuhause und wird sein Boot danach einem letzten Werftcheck unterziehen, um es Mitte April zu den Olympischen Spielen zu schicken. Die Europameisterschaft Anfang April in Spanien wird mit dem Zweitboot gesegelt, das dann aus Miami/USA zurück ist, wo Schümann & Co. Anfang Februar WM-Bronze gewannen.
Segeln in Zahlen
Endstand der 39. Princess Sofia Trophy in Palma de Mallorca/Spanien:
470er-Frauen
1. Marcelien De Koning/Lobke Berkhout (Niederlande) 42 Punkte
2. Natalia Via-Dufresne/Laia Tutzo (Spanien) 51
3. Christina Bessadone/Saskia Clark (Großbritannien) 54
...
11. Steffi Rothweiler/Vivien Kussatz (München/Berlin) 67
49er
1. Rodion Luka/Geogiy Leonchuk (Ukraine) 52 Punkte
2. Jan und Hannes Peckolt (Hamburg/Kiel) 53
3. Pietro und Gianfranca Sibello (Italien) 59
Tornado
1. Xavier Revil/Christophe Espagnon (Frankreich) 20 Punkte
2. Johannes Polgar/Florian Spalteholz (Dänisch-Nienhof/Kiel) 24
3. Santiago Lange/Carlos Espinola (Argentinien) 36
Yngling
1. Anna Basalkina/Vlada Ukrainseva/Ekaterina Maximova (Russland) 29 Punkte
2. Sarah Ayton/Sarah Webb/Pippa Wilson (Großbritannien) 39
3. Ekatarina Skudina/Diana Krutskikh/Natalia Ivanova (Russland) 45
...
7. Ulrike Schümann/Julia Bleck/Ute Höpfner (Berlin) 74
Am Karfreitag verpasste die 49er-Crew Jan und Hannes Peckolt aus Hamburg und Kiel den Gesamtsieg hauchdünn um einen Punkt, bilanzierte aber eine gelungene Generalprobe für die am Ostermontag an gleicher Stelle beginnende Europameisterschaft. Johannes Polgar und Florian Spalteholz (Dänisch-Nienhof/Kiel) hatten Rang zwei in der Tornado-Klasse schon am Vortag sicher und waren mit ihrem neuen Boot für die Olympiaausscheidung Mitte April hochzufrieden. Die Berg-und Talfahrt der Ynglingmannschaft Ulrike Schümann/Julia Bleck/Ute Höpfner aus Berlin setzte sich auch im Medalrace fort, in dem sie vom zweiten auf den achten Rang zurückfiel und Gesamtsiebte blieb. Petra Niemann (Berlin) siegte im Laser Radial in Abwesenheit der WM-Teilnehmerinnen ungefährdet.
Das Medalrace der 49er wurde zum Herzschlagfinale voller Kapriolen. Der auflandige Wind wehte frisch und hatte über Nacht einen hohen Wellengang aufgebaut. Sechs der zehn Finalteams erlebten teils spektakuläre Kenterungen, darunter alle drei Mitbewerber der Peckolts um den Gesamtsieg, die als Spitzenreiter ins Rennen gegangenen waren. "Auch wir mussten das Boot oft runter bremsen, um nicht mit dem Bug einzutauchen", erklärte Hannes Peckolt, "sonst hätten wir uns genauso überschlagen."
Als Erste traf es die italienischen Sibello-Brüder, die dadurch frühzeitig ihren zweiten Gesamtplatz einbüßten. Doch auch das deutsche Bruderpaar hatte eine kleine "Schwimmeinlage". "Nach der ersten Wende bekam ich den Trapezhaken nicht ins Trapez eingehakt", erzählte der Vorschoter, "und bin baden gegangen." Zu dem Zeitpunkt hatte das auf Leichtwind getrimmte Duo schon einen kleinen Rückstand auf die Führungsgruppe und verlor weiter an Boden. Was es nicht ahnte: Die überlegen führenden Ukrainer Luka/Leonchuk kenterten auch noch und hätten den sicher geglaubten Gesamtsieg beinahe verloren zumal der 49er der Weltmeister Outteridge/Austin kurz vorm Ziel aus dem Ruder lief und die Australier Platz fünf nur denkbar knapp vor den Peckolts über die Linie retteten.
"Wie dicht wir vor der Verteidigung des ersten Platzes waren, haben wir erst kurz vorm Ziel gesehen", meinte Jan Peckolt, "Gold hatten wir da schon längst abgeschrieben." Unglücklich seien sie mit dem zweiten Rang in einem WM-ähnlichen Teilnehmerfeld dennoch nicht, zumal die feierliche Siegerehrung durch Königin Sofia und den selbst segelenden König Juan Carlos auf deren Sommerresidenz erreicht wurde. "Das ist ein sehr festlicher Moment, der uns bislang nicht vergönnt war", so Hannes Peckolt, "da sind wir richtig stolz drauf." Neben dem erfolgreichen Abschneiden seien jedoch auch die umfangreichen Materialtests sowie die Verbesserung des Startverhaltens und der Manöverabläufe nicht zu kurz gekommen. Peckolts: "Das werden wir ohne Erfolgsdruck bei der EM fortsetzen."
Am Finaltag der Tornados, die kein Medalrace segelten, verzichteten Polgar/Spalteholz auf das letzte Rennen, nachdem zweieinhalb Minuten vor dem Start ein Materialproblem auftrat. "Die Verbindung zwischen Großbaum und -segel hatte sich gelöst", erklärte Polgar, "das bekamen wir erst 30 Sekunden nach dem Startschuss nur notdürftig wieder fest." Da hatte die Konkurrenz aber schon 200 Meter Vorsprung. Bei frischem Wind der Stärke fünf ging das deutsche Team kein Risiko ein und kehrte in den Hafen zurück, zumal der Gesamtsieg der Franzosen Xavier Revil/Christophe Espagnon schon vorher feststand. "Die Schwachstelle haben wir für die Zukunft ausgemerzt", versicherte der Vorschoter, "denn genau für solche Tests waren wir hier."
Nach dem Osterfest zuhause konzentriert sich das T-Systems Tornado Team ganz auf die olympische Segelwoche im südfranzösischen Hyères. Dort geht es ab dem 20. April gegen die Brüder Tino und Nico Mittelmeier aus Langenargen in die nationale Olympiaausscheidung. Wer dort die bessere Endplatzierung erreicht, bekommt die Fahrkarten zu den Spielen in Qingdao/China. "Unser neues Boot hat seine Feuertaufe bestanden. Es ist zuverlässig und schnell", resümierten Polgar und Spalteholz die Regatta in Palma, "wir sind bestens gerüstet. Hyères kann kommen!"
"Wir sind regelrecht frustriert", meinte Ulli Schümann nach dem Yngling-Finale, "wir standen uns hier selbst im Weg." Das Medalrace begann zwar glänzend, indem das deutsche Trio gleich vorne dabei war und die ersten beiden Tonnen als Zweites und Drittes rundete. Doch dann passierte das Malheur: "Beim Abfallen haben wir das griechische Boot berührt", berichtete die Steuerfrau, beim sofort fälligen Strafkringel, eine 360-Grad-Drehung, waren fünf Gegner durchgefahren. Schümann: "Das Feld liegt so eng zusammen, das ist nicht wieder gut zu machen." Besonders in der Manöverabstimmung sei noch vieles zu verbessern, so die Mannschaft, aber sie sei zuversichtlich auf dem richtigen Weg.
Mit einem Sieg im Medalrace brachten die Russinnen Basalkina/Ukrainseva/Maximova auch den Gesamtsieg unter Dach und Fach, weil ihre Landsfrauen Skudina/Krutskikh/Ivanova nur Letzte wurde und sogar Rang zwei an die Weltmeisterinnen Ayton/Webb/Wilson aus Großbritannien abgeben mussten. Auch das T-Systems Yngling Team 2008 feiert das Osterfest zuhause und wird sein Boot danach einem letzten Werftcheck unterziehen, um es Mitte April zu den Olympischen Spielen zu schicken. Die Europameisterschaft Anfang April in Spanien wird mit dem Zweitboot gesegelt, das dann aus Miami/USA zurück ist, wo Schümann & Co. Anfang Februar WM-Bronze gewannen.
Segeln in Zahlen
Endstand der 39. Princess Sofia Trophy in Palma de Mallorca/Spanien:
470er-Frauen
1. Marcelien De Koning/Lobke Berkhout (Niederlande) 42 Punkte
2. Natalia Via-Dufresne/Laia Tutzo (Spanien) 51
3. Christina Bessadone/Saskia Clark (Großbritannien) 54
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11. Steffi Rothweiler/Vivien Kussatz (München/Berlin) 67
49er
1. Rodion Luka/Geogiy Leonchuk (Ukraine) 52 Punkte
2. Jan und Hannes Peckolt (Hamburg/Kiel) 53
3. Pietro und Gianfranca Sibello (Italien) 59
Tornado
1. Xavier Revil/Christophe Espagnon (Frankreich) 20 Punkte
2. Johannes Polgar/Florian Spalteholz (Dänisch-Nienhof/Kiel) 24
3. Santiago Lange/Carlos Espinola (Argentinien) 36
Yngling
1. Anna Basalkina/Vlada Ukrainseva/Ekaterina Maximova (Russland) 29 Punkte
2. Sarah Ayton/Sarah Webb/Pippa Wilson (Großbritannien) 39
3. Ekatarina Skudina/Diana Krutskikh/Natalia Ivanova (Russland) 45
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7. Ulrike Schümann/Julia Bleck/Ute Höpfner (Berlin) 74
Donnerstag, 20. März 2008
BMW ORACLE Racing stellt Kern-Segelteam vor
Valencia, Spanien, 19. März 2008. BMW ORACLE Racing hat heute sein Kern-Segelteam für den 33. America's Cup vorgestellt. Das Team hat zudem das umfangreichen Trainings- und Regatta-Programm 2008 aufgenommen, bei denEinrumpf- und Mehrrumpfboote zum Einsatz kommen.
Die erfahrene Afterguard um Skipper Russell Coutts wird mit dem US Amerikaner John Kostecki und dem Australier James Spithill verstärkt. Im Segelteam stehen insgesamt neun Segler, die bereits früher bei BMW ORACLE Racing unter Vertrag standen und elf Segler aus der italienischen Luna RossaChallenge 2007.
"Wir haben ein fantastisches Team versammelt, das nicht nur sehr erfahren undtalentiert, sondern auch mit großem Siegeswillen ausgestattet ist und mit dem Wettfahrten einfach Spaß machen", sagt CEO und Skipper Russell Coutts. "Ich bin mit den meisten Teammitgliedern über die Jahre in verschiedenen Projekten gesegelt, und bin glücklich über die Chance, sie in einem America's Cup Team vereint zu haben. Wir freuen uns auf die ersten Rennen."
Spithill wird sich die Aufgabe des Steuermanns mit Coutts teilen, Kostecki wurde zum Taktiker ernannt. Neben Spithill kommen weitere zehn Segler aus der Luna Rossa Challenge 2007. Jonathan Macbeth kommt vom Louis Vuitton Cup Sieger 2007, dem Emirates Team New Zealand.
Zur Crew gehören auch Stratege Hamish Pepper und Grinder Carl Williams, die Starboot-Weltmeister von 2006, die Neuseeland in dieser Bootsklasse bei den Olympischen Spielen 2008 vertreten werden. Das Segeltraining begann in der vergangenen Woche in Valencia auf zwei Extreme 40 Katamaranen. In diesem Sommer wird das Team auf der Extreme 40 European Tour antreten. Mitglieder des Segelteams werden außerdem in der TP52 Med Cup Serie segeln, einer europaweiten Grand Prix Sailing Tour mit Einrumpfbooten. Details zum Regattaprogramm 2008 folgen in Kürze.
Die erfahrene Afterguard um Skipper Russell Coutts wird mit dem US Amerikaner John Kostecki und dem Australier James Spithill verstärkt. Im Segelteam stehen insgesamt neun Segler, die bereits früher bei BMW ORACLE Racing unter Vertrag standen und elf Segler aus der italienischen Luna RossaChallenge 2007.
"Wir haben ein fantastisches Team versammelt, das nicht nur sehr erfahren undtalentiert, sondern auch mit großem Siegeswillen ausgestattet ist und mit dem Wettfahrten einfach Spaß machen", sagt CEO und Skipper Russell Coutts. "Ich bin mit den meisten Teammitgliedern über die Jahre in verschiedenen Projekten gesegelt, und bin glücklich über die Chance, sie in einem America's Cup Team vereint zu haben. Wir freuen uns auf die ersten Rennen."
Spithill wird sich die Aufgabe des Steuermanns mit Coutts teilen, Kostecki wurde zum Taktiker ernannt. Neben Spithill kommen weitere zehn Segler aus der Luna Rossa Challenge 2007. Jonathan Macbeth kommt vom Louis Vuitton Cup Sieger 2007, dem Emirates Team New Zealand.
Zur Crew gehören auch Stratege Hamish Pepper und Grinder Carl Williams, die Starboot-Weltmeister von 2006, die Neuseeland in dieser Bootsklasse bei den Olympischen Spielen 2008 vertreten werden. Das Segeltraining begann in der vergangenen Woche in Valencia auf zwei Extreme 40 Katamaranen. In diesem Sommer wird das Team auf der Extreme 40 European Tour antreten. Mitglieder des Segelteams werden außerdem in der TP52 Med Cup Serie segeln, einer europaweiten Grand Prix Sailing Tour mit Einrumpfbooten. Details zum Regattaprogramm 2008 folgen in Kürze.
Kopf-an-Kopf-Rennen der Tornado-Crew
PALMA - An Spannung nicht zu überbieten ist der Zweikampf in der olympischen Tornado-Klasse bei der 39. Princess Sofia Trophy im spanischen Palma de Mallorca.
Das T-Systems Team 2008 Johannes Polgar und Florian Spalteholz aus Dänisch-Nienhof und Kiel liegt auch nach dem vierten Segeltag nach Punkten mit den führenden Franzosen Revil/Espagnon gleichauf auf Rang zwei. Ihre 49er-Kollegen Jan und Hannes Peckolt (Hamburg/Kiel) mussten zwar Rang zwei räumen, blieben aber auf Medaillenkurs. Während die Berliner Yngling-Mannschaft Ulrike Schümann/Julia Bleck/Ute Höpfner in der einzigen Tageswettfahrt Sechste wurde, fielen die 470er-Frauen Steffi Rothweiler und Vivien Kussatz (München/Berlin) vom pinta racing team durch ein aufgegebenes Rennen auf Platz elf zurück.
Das Tornado-Duell findet inzwischen nicht nur in der Ergebnisliste statt, sondern auch auf dem Wasser. "Wir lassen uns gegenseitig nicht mehr aus den Augen", berichtete Johannes Polgar, "wer erst einmal vorne liegt, versucht den anderen konsequent zu decken." Am Ende Tages stand es einmal mehr eins zu eins, denn die Deutschen hatten die siebte Wettfahrt als Zweite direkt vor den Franzosen beendet. Polgar: "Im zweiten Rennen sind wir einmal ein paar Meter zu weit nach links gefahren, und dadurch nur Vierter geworden." Das Ergebnis durften sie streichen und haben mit 13 Zählern nur halb so viele Punkte wie die nächsten Verfolger Francesco Marcoli und Edorado Bianchi aus Italien.
Für Gründonnerstag wurden erstmals frische bis starke Winde für die Bucht von Palma vorhergesagt. "Wir freuen uns auf die härteren Bedingungen, um auch darin unser neues Boot zu testen³, so Florian Spalteholz, “und dem Endergebnis soll das hoffentlich auch nicht schaden." Auch die Peckolt-Brüder blicken entspannt auf den Zwischenstand der 49er-Wertung, der sie nach elf Rennen neun Punkte hinter Platz eins sieht. Die Ukrainer Rodion Luka und Geogiy Leonchuk behauteten ihren Vorsprung vor den italienischen Sibello-Brüdern, obwohl sie sich auch einen elften Rang als ersten Streicher leisteten.
"Für uns kommt es hier ja nicht entscheidend auf die Platzierung an", sagte Hannes Peckolt, "viel wichtiger sind die positiven Erkenntnisse beim Bootshandling und die taktische Sicherheit." Mit guten, aber konservativen Starts sei bisher kein Staat zu machen, da "die Wettfahrtleitung augenscheinlich viele Frühstarter laufen lässt." Und bei den Kurzrennen ist dann nach dem Start schon eine Vorentscheidung gefallen. "Mit einem fünftem und einem sechsten Rang in der Goldflotte sind wir aber zufrieden", meinte Jan Peckolt, "auch wenn das sicher kein Bombentag war."
Nach der unverschuldeten Kollision am Vortag waren Steffi Rothweiler und Vivien Kussatz mit ihrem provisorisch reparierten Boot vor allem bei Leichtwind nicht glücklich. Der starke fünfte Platz in der achten Wettfahrt bei etwas mehr Brise als zuvor basierte auf gelungener Taktik. "Im Verlauf der Wettfahrt passte alles zusammen", berichtete die Steuerfrau, "schnell waren wir jedoch nicht." Deswegen hatten sie das erste Tagesrennen in aussichtsloser Position sogar aufgegeben, was den Sturz in der Gesamtwertung verursachte. Die Italienerinnen Micol/Conti erkämpften die Gesamtführung mit einem Punkt Vorsprung vor Via-Dufresne/Tutzo aus Spanien zurück.
Aufsteigende Tendenz spürte das Yngling-Trio zwar noch nicht im Gesamtstand, wo es um einen Rang auf acht runter ging. Doch der sechste Platz am Mittwoch erfreute Steuerfrau Ulli Schümann: "Wir waren gut dabei, wenn auch nicht ganz vorne." Angesichts eines Strafkringels (360-Grad-Drehung) wegen einer Tonnenberührung sei der Ausgang akzeptabel. Als der Wind einschlief, wurde das zweite Tagesrennen abgebrochen und soll am Donnerstag bei 20 Knoten aus Nordost nachgeholt werden. Schümann: "Der Szenewechsel kann uns nur Recht sein. Aber wir wissen auch, was wir bei Leichtwind noch zu tun haben." An der Spitze überflügelten Basalkina/Ukrainseva/Maximova ihre russischen Gegnerinnen Skudina/Krutskikh/Ivanova wieder.
Segeln in Zahlen
Zwischenstand nach dem 4. Tag der Princess Sofia Trophy in Palma de Mallorca/Spanien:
470er-Frauen
1. Giulia Conti/Giovanna Micol (Italien) 36 Punkte
2. Natalia Via-Dufresne/Laia Tutzo (Spanien) 37
3. Marcelien De Koning/Lobke Berkhout(Niederlande) 40
...
11. Steffi Rothweiler/Vivien Kussatz (München/Berlin) 67
49er
1. Rodion Luka/Geogiy Leonchuk (Ukraine) 33 Punkte
2. Pietro und Gianfranca Sibello (Italien) 38
3. Jan und Hannes Peckolt (Hamburg/Kiel) 42
Tornado
1. Xavier Revil/Christophe Espagnon (Frankreich) 13 Punkte
2. Johannes Polgar/Florian Spalteholz (Dänisch-Nienhof/Kiel) 13
3. Francesco Marcolii/Edoardo Bianchi (Italien) 26
Yngling
1. Anna Basalkina/Vlada Ukrainseva/Ekaterina Maximova (Russland) 18 Punkte
2. Ekatarina Skudina/Diana Krutskikh/Natalia Ivanova (Russland) 22
3. Sarah Ayton/Sarah Webb/Pippa Wilson (Großbritannien) 24
...
8. Ulrike Schümann/Julia Bleck/Ute Höpfner (Berlin) 42
Das T-Systems Team 2008 Johannes Polgar und Florian Spalteholz aus Dänisch-Nienhof und Kiel liegt auch nach dem vierten Segeltag nach Punkten mit den führenden Franzosen Revil/Espagnon gleichauf auf Rang zwei. Ihre 49er-Kollegen Jan und Hannes Peckolt (Hamburg/Kiel) mussten zwar Rang zwei räumen, blieben aber auf Medaillenkurs. Während die Berliner Yngling-Mannschaft Ulrike Schümann/Julia Bleck/Ute Höpfner in der einzigen Tageswettfahrt Sechste wurde, fielen die 470er-Frauen Steffi Rothweiler und Vivien Kussatz (München/Berlin) vom pinta racing team durch ein aufgegebenes Rennen auf Platz elf zurück.
Das Tornado-Duell findet inzwischen nicht nur in der Ergebnisliste statt, sondern auch auf dem Wasser. "Wir lassen uns gegenseitig nicht mehr aus den Augen", berichtete Johannes Polgar, "wer erst einmal vorne liegt, versucht den anderen konsequent zu decken." Am Ende Tages stand es einmal mehr eins zu eins, denn die Deutschen hatten die siebte Wettfahrt als Zweite direkt vor den Franzosen beendet. Polgar: "Im zweiten Rennen sind wir einmal ein paar Meter zu weit nach links gefahren, und dadurch nur Vierter geworden." Das Ergebnis durften sie streichen und haben mit 13 Zählern nur halb so viele Punkte wie die nächsten Verfolger Francesco Marcoli und Edorado Bianchi aus Italien.
Für Gründonnerstag wurden erstmals frische bis starke Winde für die Bucht von Palma vorhergesagt. "Wir freuen uns auf die härteren Bedingungen, um auch darin unser neues Boot zu testen³, so Florian Spalteholz, “und dem Endergebnis soll das hoffentlich auch nicht schaden." Auch die Peckolt-Brüder blicken entspannt auf den Zwischenstand der 49er-Wertung, der sie nach elf Rennen neun Punkte hinter Platz eins sieht. Die Ukrainer Rodion Luka und Geogiy Leonchuk behauteten ihren Vorsprung vor den italienischen Sibello-Brüdern, obwohl sie sich auch einen elften Rang als ersten Streicher leisteten.
"Für uns kommt es hier ja nicht entscheidend auf die Platzierung an", sagte Hannes Peckolt, "viel wichtiger sind die positiven Erkenntnisse beim Bootshandling und die taktische Sicherheit." Mit guten, aber konservativen Starts sei bisher kein Staat zu machen, da "die Wettfahrtleitung augenscheinlich viele Frühstarter laufen lässt." Und bei den Kurzrennen ist dann nach dem Start schon eine Vorentscheidung gefallen. "Mit einem fünftem und einem sechsten Rang in der Goldflotte sind wir aber zufrieden", meinte Jan Peckolt, "auch wenn das sicher kein Bombentag war."
Nach der unverschuldeten Kollision am Vortag waren Steffi Rothweiler und Vivien Kussatz mit ihrem provisorisch reparierten Boot vor allem bei Leichtwind nicht glücklich. Der starke fünfte Platz in der achten Wettfahrt bei etwas mehr Brise als zuvor basierte auf gelungener Taktik. "Im Verlauf der Wettfahrt passte alles zusammen", berichtete die Steuerfrau, "schnell waren wir jedoch nicht." Deswegen hatten sie das erste Tagesrennen in aussichtsloser Position sogar aufgegeben, was den Sturz in der Gesamtwertung verursachte. Die Italienerinnen Micol/Conti erkämpften die Gesamtführung mit einem Punkt Vorsprung vor Via-Dufresne/Tutzo aus Spanien zurück.
Aufsteigende Tendenz spürte das Yngling-Trio zwar noch nicht im Gesamtstand, wo es um einen Rang auf acht runter ging. Doch der sechste Platz am Mittwoch erfreute Steuerfrau Ulli Schümann: "Wir waren gut dabei, wenn auch nicht ganz vorne." Angesichts eines Strafkringels (360-Grad-Drehung) wegen einer Tonnenberührung sei der Ausgang akzeptabel. Als der Wind einschlief, wurde das zweite Tagesrennen abgebrochen und soll am Donnerstag bei 20 Knoten aus Nordost nachgeholt werden. Schümann: "Der Szenewechsel kann uns nur Recht sein. Aber wir wissen auch, was wir bei Leichtwind noch zu tun haben." An der Spitze überflügelten Basalkina/Ukrainseva/Maximova ihre russischen Gegnerinnen Skudina/Krutskikh/Ivanova wieder.
Segeln in Zahlen
Zwischenstand nach dem 4. Tag der Princess Sofia Trophy in Palma de Mallorca/Spanien:
470er-Frauen
1. Giulia Conti/Giovanna Micol (Italien) 36 Punkte
2. Natalia Via-Dufresne/Laia Tutzo (Spanien) 37
3. Marcelien De Koning/Lobke Berkhout(Niederlande) 40
...
11. Steffi Rothweiler/Vivien Kussatz (München/Berlin) 67
49er
1. Rodion Luka/Geogiy Leonchuk (Ukraine) 33 Punkte
2. Pietro und Gianfranca Sibello (Italien) 38
3. Jan und Hannes Peckolt (Hamburg/Kiel) 42
Tornado
1. Xavier Revil/Christophe Espagnon (Frankreich) 13 Punkte
2. Johannes Polgar/Florian Spalteholz (Dänisch-Nienhof/Kiel) 13
3. Francesco Marcolii/Edoardo Bianchi (Italien) 26
Yngling
1. Anna Basalkina/Vlada Ukrainseva/Ekaterina Maximova (Russland) 18 Punkte
2. Ekatarina Skudina/Diana Krutskikh/Natalia Ivanova (Russland) 22
3. Sarah Ayton/Sarah Webb/Pippa Wilson (Großbritannien) 24
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8. Ulrike Schümann/Julia Bleck/Ute Höpfner (Berlin) 42
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