Donnerstag, 30. August 2007

M der Fireballs auf dem Silvaplanersee - 3. Tag

Trotz anhaltenden Regenfällen am Morgen, konnten am Nachmittag pro Gruppe zwei weitere Qualifikationsläufe gesegelt werden. Der Drehende und in Stärke schwankende Wind sorgte für schwierige Verhältnisse.

Beide Gruppen wurden von den Briten dominiert. In der ersten Gruppe konnten sich aber die amtierenden Weltmeister Erich und Ruedi Moser (SUI) mit einem Laufsieg behaupten und Duvoisin/Grob (SUI) fuhren einen zweiten Rang hinaus.

In der Gesamtrangliste mit einem Streichresultat führen Estaugh/Gardner (GBR) vor Horey/Thompson (GBR) und Whitehouse/Pratt (GBR). Auf Platz 4 sind die Australier Macfarlane/Payne zu finden. Die ersten Schweizer sind Duvoisin/Grob auf Platz 8 gefolgt von Moser/Moser auf Platz 10. Aufgrund dieser Rangliste wird die Flotte nun in eine Gold- und eine Silberflotte aufgeteilt. Von den 20 Schweizerteams schafften 11 den Sprung in die Goldflotte.

Heute Donnerstag ist Layday und es werden keine Regatten gefahren. Am Freitag finden dann die ersten Finalläufe in der Gold- und Silberflotte statt.


Weltmeisterschaften der Fireballs, Silvaplanersee, Schweiz

Mittwoch, 29. August 2007

2 Läufe pro Gruppe

Wind: Südwind, 3-5 Bft.

Gruppe 1

Lauf 1: 1. Erich Moser/Ruedi Moser (SUI), 2. Matt Mee/Richard Wagstaff (GBR), 3. Richard Estaugh/Rob Gardner (GBR)
Lauf 2: 1. Richard Estaugh/Rob Gardner (GBR), 2. Frédéric Duvoisin/Laurent Grob (SUI), 3. Guy Tipton/Chris Tattersall (GBR)


Gruppe 2

Lauf 1: 1. Vince Horey/Andy Thompson (GBR), 2. David Wade/Ben Dunton (GBR), 3. Adam Whitehouse/Mike Pratt (GBR)
Lauf 2: 1. Tom Jeffcoate/Mark Hogan (GBR), 2. Vince Horey/Andy Thompson (GBR), 3. Adam Whitehouse/Mike Pratt (GBR)


Gesamtrangliste
1. Richard Estaugh/Rob Gardner (GBR)
2. Vince Horey/Andy Thompson (GBR)
3. Adam Whitehouse/Mike Pratt (GBR)
4. Heather Macfarlane/Chris Payne (AUS)
5. Tom Jeffcoate/Mark Hogan (GBR)
6. David Wade/Ben Dunton (GBR)
7. Guy Tipton/Chris Tattersall (GBR)
8. Frédéric Duvoisin/Laurent Grob (SUI)
9. Martin Kubovy/Roman Rocek (CZE)
10. Erich Moser/Ruedi Moser (SUI)

Vollständige Rangliste >

Dienstag, 28. August 2007

Weltmeisterschaften der Fireballs auf dem Silvaplanersee - 1. Tag

Überschattet vom plötzlichen Tod des Hauptorganisators, Ronald Pieper vom Segelclub St. Moritz, wurde heute im Engadin die Fireball Weltmeisterschaften eröffnet. Die Segler entboten Herrn Pieper ihren Respekt und der Trauerfamilie ihr Beileid mit einer Schweigeminute.

Seglerisch wurde der Ablauf nach einem Entscheid von Fireball International umgestellt. Aufgrund der grossen Teilnehmerzahl – 96 Teams aus 13 Nationen – und der beschränkenden Grösse des Silvaplanersee wurde kurzfristig beschlossen die Weltmeisterschaft in Fleetraces mit zwei Gruppen auszutragen. Neu werden in den ersten drei Regattatagen Qualifikationsläufe gesegelt, bevor das Teilnehmerfeld in eine Gold- und Silbergruppe unterteilt wird für die Finalläufe der letzten zwei Tage.

Obwohl der Malojawind pünktlich um 12.30 Uhr einsetzte blieb er schwach und drehend bei 2 bis 3 Bft. Der erste abgekürzte Lauf der ersten Gruppe wurde von den Engländern und Iren dominiert. Whitehouse und Pratt (GBR) gewannen vor Rumball/Moore (IRL) und Horey/Thompson (GBR). Als einzige Schweizer gelang es Bacher/Hollenwäger mit einem 8. Laufrang in die Top Tens zu kommen.

Dafür dominierten die Schweizer den ersten Lauf der zweiten Gruppe: Duvoisin/Grob knüpften an die guten Leistungen der Alpine Challenge an und gewannen vor MacFarlane/Payne (AUS) und Huber/Mauchle (SUI).

Der zweite Lauf der ersten Gruppe wurde wie schon der erste abgekürzt. Die Sieger der Alpine Challenge Kubovy/Rocek (CZE) gewannen vor Gibbs/Gibbs (GBR) und Newton/Jospe (GBR).
Der zweite Lauf der zweiten Gruppe, ebenfalls abgekürzt, wurde von Estaugh/Gardener (GBR) gewonnen. Auf Platz zwei folgten Tipton/Tattersall (GBR) und De Backer/De Backer (BEL) auf Rang 3.

Die vollständige Zwischenrangliste wird morgen verfügbar sein. Am Dienstag stehen je zwei weitere Läufe mit neu gemischten Gruppen auf dem Programm.


Weltmeisterschaften der Fireballs, Silvaplanersee, Schweiz

Montag, 27. August 2007 - 2 Läufe pro Gruppe - Wind: Südwind, 2-3 Bft.

Gruppe 1
Lauf 1: 1. Whitehouse/Pratt (GBR), 2. Rumball/Moore (IRL), 3. Horey/Thompson (GBR)
Lauf 2: 1. Kubovy/Rocek (CZE), 2. Gibbs/Gibbs (GBR), 3. Newton/Jospe (GBR).

Gruppe 2
Lauf 1: 1. Duvoisin/Grob (SUI), 2. MacFarlane/Payne (AUS), 3. Huber/Mauchle (SUI)
Lauf 2: 1. Estaugh/Gardener (GBR), 2. Tipton/Tattersall (GBR), 3. De Backer/De Backer (BEL)

Vollständige Rangliste: http://www.swiss-sailing.ch/fireball/WORLDS/default_news_d.htm

Montag, 27. August 2007

Wapo nicht einsatzbereit?

Polizeiboote halten Bodensee-Welle nicht stand.

Gleich zwei Polizeiboote sind derzeit nicht betriebsbereit. Nachdem das schwere Polizeiboot 25 des Wasserschutzpolizeipostens Reichenau Anfang August bei einer Sturmfahrt schwer beschädigt wurde, traten beim baugleichen Boot der Wasserschutzpolizei Überlingen ähnliche Probleme auf.

Bei beiden Aluminiumbooten gäbe es „schwere Verschleißerscheinungen“ und massive strukturelle Schäden, teilte die Polizei auf Anfrage mit. Über das nähere Schadensbild machte sie keine Angaben. Augenzeugen berichteten, dass das Reichenauer Boot durch einen Riss in der Außenhaut in ernsthafte Schwierigkeiten geraten sei.

Ob und wann die beiden Boote wieder einsatzbereit sind, kann derzeit nicht gesagt werden. Zunächst muss der Schaden von Gutachtern analysiert werden. Darüber hinaus wird die Frage, wer die Reparatur bezahlt, nicht ohne weiteres zu beantworten sein.

Beide Boote wurden erst im September 2002 von der Dormagener Werft Wilhelm Fleischhauer ausgeliefert. Die Entscheidung für diesen Bootstyp stieß nicht überall innerhalb der Wapo auf Verständnis.

Der Dienst am Untersee wird derzeit mit leichten Polizeibooten abgedeckt. Das Langenargener Boot wurde vorübergehend in Überlingen stationiert und das Gebiet von Langenargen wird derzeit von den Friedrichshafener und den österreichischen Kollegen übernommen.

Alpine Challenge der Fireballs auf dem Silvaplanersee

Im Vorfeld der Fireball Weltmeisterschaften wurde vom 23. – 25. August die International Week / Alpine Challenge auf dem Silvaplanersee ausgetragen.

An den ersten zwei Tagen konnten 6 Läufe bei Starkwindbedingungen durchgeführt werden. Dabei setzten sich der Westschweizer Frédéric Duvoisin und sein Vorschoter Laurent Grob an die Spitze der 56 Teilnehmer. Bei den am dritten Tag vorherrschenden Leichtwindbedingungen wurde die Rangliste nochmals aufgemischt. Duvoisin/Grob erwischten einen schlechten Tag und fielen auf den 4. Schlussrang zurück. Die Tschechen Martin Kubovy und Roman Rocek fuhren mit einer konstanten Leistung auch ohne Laufsieg auf den ersten Schlussrang. Ebenfalls in Form für die kommende WM sind die amtierenden Weltmeister Erich und Ruedi Moser aus Winterthur. Mit einem Laufsieg und weiteren guten Rangierungen konnten sie sich den 2. Rang sichern. Der dritte Rang ging an die Briten Mark Maskell und Jon Watkins. Auch die anderen Schweizer kamen mit den vorliegenden Bedingungen gut zu recht. Markus Hofstetter und Nelly Krieg vom Walensee fuhren auf den 10. Schlussrang.

Der gelungene Auftakt ist vielversprechend für die Fireball Weltmeisterschaften, welche ab morgen Montag auf dem Silvaplanersee ausgetragen werden. 98 Teams aus 13 Nationen nehmen an diesem Grossanlass des Segelsports teil.


Alpine Challenge der Fireballs, Silvaplanersee, Schweiz - 23. - 25. August 2007

Schlussrangliste:
1. Kubovy /Rocek (CZE)
2. Moser / Moser (SUI)
3. Maskell / Watkins (GBR)
4. Duvoisin / Grob (SUI)
5. Scott / Scott (GBR)
6. Tipton / Tattersall (GBR)
7. Pearce / Bale (GBR)
8. Butler / Moore (IRL)
9. Koran / Kvasnik (CZE)
10. Hofstetter / Krieg (SUI)

Vollständige Rangliste:
http://www.swiss-sailing.ch/fireball/WORLDS/default_news_d.htm

Fotos:
http://www.swiss-sailing.ch/fireball/WORLDS/FOTO/pics.htm

Tödlicher Tauchunfall vür Überlingen

Tödlich endete am Abend des 25.08.2007 der Tauchgang für eine Person einer fünfköpfigen Tauchgruppe am Minigolfplatz vor Überlingen.

Die aus Laupheim und Karlsruhe stammenden Männer führten einen Tauchgang auf 40 m durch. In der Auftauchphase traten beim Verunfallten Komplikationen auf. Drei Mittaucher kamen ihm zur Hilfe und leiteten einen Notaufstieg an die Wasseroberfläche ein. Seine Tauchkameraden brachten ihn an Land und führten erste Reanimationsmaþnahmen durch. Diese wurden dann durch den Notarzt und den herbeigerufenen Rettungsdienst fortgeführt, verliefen jedoch erfolglos. Der Mann verstarb noch an der Unglücksstelle.

Die übrigen Taucher wurden vor Ort durch den Rettungsdienst mit Sauerstoff versorgt. Drei der vier Taucher wurden anschlieþend vorsorglich mit dem Hubschrauber in das Bundeswehrkrankenhaus Ulm zur Druckkammerbehandlung geflogen. Zur Bewältigung des Einsatzes war ein Grossaufgebot an Polizei und Rettungsdienst einschliesslich Hubschrauber vor Ort. Zahlreiche Schaulustige säumten den Unglücksort und mussten trotz Absperrung des Platzes verwiesen werden.

Die Ermittlungen zum Unfallhergang dauern nach Angaben der Wasserschutzpolizei Überlingen an.

Sonntag, 26. August 2007

Alpine Challenge der Fireballs auf dem Silvaplanersee

Foto: Fireball Worlds 2007

Trotz schönstem Wetter bildete sich heute kein starker Malojawind. 3 Bft. war das Maximum. So konnten nur 2 der geplanten 3 Läufe gesegelt werden. Heftige Dreher und Aussetzer im letzten Lauf kostete bei manchen noch etwas Nerven. Einen schlechten Tag erwischten Duvoisin / Grob, die bis dahin Führenden, sie wurden auf den 4. Schlussrang verdrängt. Sieger sind Kubovy / Rocek (CZE) vor Moser / Moser (SUI) und Maskell / Watkins (GBR).

Sämtliche Spitzenteams sind nun angereist und auch sonst ist alles bereit für die Weltmeisterschaften der Fireballs, welche am Montag 27. August beginnen.


Alpine Challenge der Fireballs, Silvaplanersee, Schweiz

Samstag, 25. August 2007 - 2 Läufe - Wind: Südwind, 1-3 Bft.

Lauf 1:
1. Petr Koran/Milan Kvasnik (CZE), 2. Martin Kubovy/Roman Rocek (CZE), 3. David Edwards/Simon Potts (GBR)

Lauf 2:
1. Martin Scarth/Simon Maskel (GBR), 2. Mark Maskell/Jon Watkins (GBR), 3. Guy Tipton/Chris Tattersall (GBR)

Schlussrangliste:
1. Kubovy /Rocek (CZE)
2. Moser / Moser (SUI)
3. Maskell / Watkins (GBR)
4. Duvoisin / Grob (SUI)
5. Scott / Scott (GBR)
6. Tipton / Tattersall (GBR)
7. Pearce / Bale (GBR)
8. Butler / Moore (IRL)
9. Koran / Kvasnik (CZE)
10. Hofstetter / Krieg (SUI)

Vollständige Rangliste >

Samstag, 25. August 2007

Alpine Challenge der Fireballs auf dem Silvaplanersee

Foto: Fireball Worlds 2007

Auch am zweiten Tag der Alpine Challenge konnte bei tollen Bedingungen gesegelt werden. Der Malojawind setzte pünktlich am Mittag ein und es konnten bei 3-5 Bft. drei weitere Läufe gestartet werden.

Duvoisin/Grob (SUI) konnten ihre Führung im Gesamtklassement mit einem Laufsieg im 2. Lauf weiter ausbauen. Ebenfalls konstant fuhren Kubovy/Rocek (CZE) und belegen in der Zwischenrangliste den 2. Rang. Die amtierenden Weltmeister Moser/Moser (SUI) konnten sich auf den 4. Zwischenrang vorschieben. Daneben fuhren die Engländer stark, gingen doch die Laufsiege 1 und 3 an Priest/Saunders (GBR) und Tipton/Tattersall (GBR).

Heute Samstag stehen die letzten 3 Läufe der Alpine Challenge auf dem Programm bevor dann am Montag, 27. August die Weltmeisterschaft der Fireballs auf dem Silvaplanersee losgeht.

Alpine Challenge der Fireballs, Silvaplanersee, Schweiz

Freitag, 24. August 2007 - 3 Läufe - Wind: Malojawind, 3-5 Bft.

Lauf 1:
1. Becky Priest/Tim Saunders (GBR), 2. Andrew Pearce/Jonathan Bale (GBR), 3. Derian Scott/Andy Scott (GBR)

Lauf 2:
1. Frédéric Duvoisin/Laurent Grob (SUI), 2. Becky Priest/Tim Saunders (GBR), 3. Guy Tipton/Chris Tattersall (GBR)

Lauf 3:
1. Guy Tipton/Chris Tattersall (GBR), 2. Noel Butler/Seamus Moore (IRL), 3. Martin Scarth/Simon Maskel (GBR)

Vollständige Zwischenrangliste >

Freitag, 24. August 2007

Europa Cup der 8meter One Design in Konstanz 6.-9. September 2007

Foto: Klassenvereinigung 8m One Design Bodensee

Nach 2001 & 2004 findet der dritte Europa Cup der schnellen 8meter One Design in Konstanz am Bodensee statt. Mit dem Konstanzer Yacht Club konnte die Klassenvereinigung einen hervorragenden Partner gewinnen, der die Organisation an Land und auf dem Wasser perfektioniert.

Momentan liegen 19 Meldungen aus 5 Nationen (Österreich, Schweiz, Schweden, Ungarn & Deutschland) vor, darunter der Titelverdeidiger aus Ungarn und mehrfache FD Weltmeister Szabolcs Majthenyi mit seinem Team Lombard. Vom Bodensee kann das Team "show must go on" mit Uwe Barth und Frank Matt vom Yacht Club Radolfzell zum engeren Favoritenkreis gezählt werden.

Am Donnerstag den 6. September beginnt die Vermessung und das Wiegeprocedere der Crews mit anschließendem Apero und musikalischem Happening im Deli-Konstanz. Am Freitag um 11.00 Uhr wird zur ersten Wettfahrt angeschossen, um nach max. 10 Wettfahrten den neuen Europa Cup Sieger zu küren.

Neben einem umfangreichen kulinarischen Rahmenprogramm werden auch die jeweiligen Tageshöhepunkte honoriert. Wir werden darüber berichten.

Hinterlassenschaft aus dem 2. Weltkrieg

Hinterlassenschaften aus dem letzten Weltkrieg haben Taucher der Wasserschutzpolizei Friedrichshafen am Freitagvormittag (24. August 2007) aus dem Bodensee vor Seemoos geborgen. Neben einer Phosphorbrandbombe, die bereits von einigen Tagen rund 160 Meter vom Ufer entfernt in rund drei Metern Wassertiefe entdeckt worden war, holten die Taucher auch noch mehrere Stabbrandbomben an die Oberfläche.

Die Relikte wurden anschlieflend zur Beseitigung an den Kampfmittelbeseitigungsdienst übergeben.

DSV-Flotte beendet olympische Testregatta mit gemischter Bilanz

Hans Sendes: "Wenn die Köpfe frei werden, geht noch einiges"

Hamburg/DSV, 24. August 2007. Die Flotte des Deutschen Segler-Verbandes (DSV) hat die letzte olympische Testregatta ein Jahr vor den Olympischen Sommerspielen 2008 mit gemischter Bilanz beendet. "Zwei Medaillen waren am Ende drin, die in den finalen Medaillenrennen knapp verpasst wurden", sagte DSV-Sportdirektor Hans Sendes (Hamburg) in Qingdao, "doch einige unserer Aktiven blieben deutlich unter ihren Möglichkeiten. Mit Blick auf die Olympischen Spiele geht da noch einiges, wenn die Leute im Kopf frei werden."

Die Tornado-Segler Johannes Polgar und Florian Spalteholz in Aktion - Foto Lycos.de

Als bestes deutsches Team segelte die Tornado-Crew Johannes Polgar/Florian Spalteholz (Dänisch-Nienhof/Kiel) bei der "Good Luck Beijing 2008"-Regatta auf Platz vier. "Uns motiviert dieses Ergebnis sehr", sagte Steuermann Polgar, der am Samstag seinen 30. Geburtstag feiert. Seine optimistische Bilanz: "Ich glaube, wir haben sehr wichtige Informationen für 2008 sammeln können. Die müssen wir jetzt alle gemeinsam auswerten. Danach muss jeder seine eigenen Konsequenzen ziehen. Wenn das jeder für sich bis zum nächsten Jahr gut genug hinbekommt, dann sind auch Medaillen möglich", sagte er.

Auch die 470er-Doppel-Europameisterinnen Stefanie Rothweiler (München) und Vivien Kussatz (Berlin) segelten als Fünfte in Medaillenreichweite und zählen mit Blick auf 2008 zum erweiterten Favoritenkreis. Neben Polgar/Spalteholz, Laser Radial-Steuerfrau Petra Niemann (Berlin), der Yngling-Mannschaft um Ulrike Schümann (Berlin) und der Starboot-Crew Marc Pickel/Ingo Borkowski (Kiel/Potsdam) zählen Rothweiler/Kussatz zum kleinen Kreis jener DSV-Leistungsträger, die alle Kriterien zur Nominierung für die Olympischen Spiele bereits erfüllt haben. Dieses Quintett muss im kommenden Jahr lediglich noch einen Leistungsnachweis erbringen. In den Klassen Tornado, Yngling und Starboot können aber auch noch weitere deutsche Mannschaften die Kriterien erfüllen und in letzter Minute eine nationale Ausscheidungsserie erzwingen.

Besonders enttäuschend endete die Serie im Leichtwindrevier auf dem Gelben Meer vor Qingdao für die dreimalige Yngling-Vizeweltmeisterin Ulrike Schümann. Ihr Team verpasste auf Platz elf sogar den Einzug in das Medaillenrennen. Die Berliner Steuerfrau räumte ein: "Unsere Generalprobe auf dem olympischen Revier ist mächtig in die Hose gegangen. Wir hatten große Probleme, uns in diesem Jahr einzugewöhnen." Gold ging an das überragende englische Team um Sarah Ayton, die in Athen noch als Vorschoterin von Shirley Robertson Gold gewann und dann selbst das Steuer übernahm. Team Ayton repräsentierte Großbritannien als stärkste Segelnation mit insgesamt fünf Goldmedaillen makellos.

Auch die Berlinerin Petra Niemann blieb als Neunte unter ihren Möglichkeiten. Bundestrainer Malte Phillip (Rostock) aber sagte: "Um Petra machen wir uns keine großen Sorgen, weil wir wissen, dass sie imstande ist, sich auf den Punkt zu konzentrieren und fit zu sein." Niemann strebt ihre dritte Olympiateilnahme nach 2000 und 2004 an.

Während der zweimalige Olympiateilnehmer Marcus Baur (Kiel) und sein 49er-Vorschoter Hannes Baumann mit dem enttäuschenden 15. Platz zufrieden sein mussten und die Berliner RS:X-Surferin Romy Kinzl nicht über Platz 13 hinauskam, beendeten die Disziplinen Laser, Finn Dinghi, 470er Männer und RS:X Männer ihre Serie ohne deutsche Beteiligung.

Vor Qingdao haben die alle Aktiven lernen müssen, dass stundelanges Warten auf Wind auch im Olympiajahr Teil des Wettkampfes sein wird. "Eine Werbung für den Segelsport war diese Serie nicht gerade", sagte Starboot-Steuermann Marc Pickel, der mit Platz neun in der hochkarätig besetzten Starbootflotte nicht ganz zufrieden war. "Wir hatten uns mehr vorgenommen, sind aber durch den letzten Platz im Medaillenrennen noch einmal zurückgefallen." Insbesondere die starke Strömung ­ bis zu 40, 50 Meter pro Minute ­ bei gleichzeitig lauen Winden machte vielen Startern zu schaffen. Pickel sagte: "Der Erfolg hier wird auch eine Frage der Erfahrung sein. Wer die Besonderheiten vor Ort oft genug erlebt hat, kann unter Wettkampfbedingungen schneller und sicherer entscheiden."

Optimistisch fiel die Bilanz von Stefanie Rothweiler aus: "Die ersten Fünf waren unser Ziel, das haben wir erreicht. Und wir wissen, dass wir an der Spitze dran sind. Die Medaille sparen wir uns für das nächste Jahr auf." In einer Mannschaftssitzung legten die Aktiven am Donnerstag gemeinsame Ziele für das verbleibende Jahr bis zu den Olympischen Spielen fest und beschworen ihren gemeinsamen olympischen Geist. Marcus Baur sagte: "Wir wollen am Mannschaftsgefühl arbeiten, die Ergebnisse zusammen auswerten und müssen dann einfach kreativer werden. So geht es nicht weiter. Neue Ideen braucht das Land. Dazu haben wir einige Projekte angedacht, die wir in den kommenden Monaten anschieben wollen."

Alpine Challenge der Fireballs auf dem Silvaplanersee

Auftakt nach Mass: Bereits der erste Regattatag der Alpine Challenge der Fireballs auf dem Silvaplanersee sorgte für Spektakel. Bei Windgeschwindigkeiten von 20 Knoten und mehr konnten bereits 3 Läufe gesegelt werden und von allen 42 gestarteten Teams wurde voller Einsatz gefordert. Mit den böigen Verhältnissen kamen Frédéric Duvoisin / Laurent Grob (SUI) am besten zurecht, welche konstant einen 2., 3. und 2. Laufrang fuhren und damit die klare Führung im Gesamtklassement übernommen haben. Ebenfalls sehr stark fuhren die Italiener Paolo Brescia / Dario Pagliani, welche erst für die zwei letzten Läufe des Tages auf das Wasser kamen, diese jedoch beide zum Teil mit grossem Vorsprung gewannen. Laufsieger des ersten Laufes wurden die aktuellen Weltmeister aus der Schweiz, Erich und Ruedi Moser. Morgen Freitag stehen 3 weitere Läufe der Alpine Challenge auf dem Programm. Der tolle Starttag und die vielen zufriedenen Gesichter versprechen viel für die Weltmeisterschaft der Fireballs, welche am Montag 27. August auf dem Silvaplanersee startet und für welche sich bis jetzt 96 Teams aus 13 Nationen eingeschrieben haben.

Alpine Challenge der Fireballs, Silvaplanersee, Schweiz
23. - 25. August 2007
3 LäufeWind: Böiger Südwind um 5 Bft.

Lauf 1: 1. Moser / Moser (SUI), 2. Duvoisin / Grob (SUI), 3. Butler / Moore (IRL)
Lauf 2: 1. Brescia / Pagliani (ITA), 2. Kubovy / Rocek (CZE), 3. Duvoisin / Grob
Lauf 3: 1. Brescia / Pagilani (ITA), 2. Duvoisin / Grob (SUI), 3. Koran / Kvasnik (CZE)

Vollständige Zwischenrangliste:http://www.swiss-sailing.ch/fireball/WORLDS/default_news_d.htm

Flavio Favini neuer Melges 24-Europameister

NEUSTADT/HOLSTEIN. Vor Freude rissen sie nach dem letzten Zieldurchgang der Rolex Baltic Week die Arme hoch und feierten ihren Titelgewinn überschwänglich. Mit einem dritten Platz in der finalen Wettfahrt wurde die vierköpfige Crew der „Blu Moon“ am Donnerstagnachmittag (23. August) vor Neustadt neuer Europameister der internationalen Melges 24-Klasse. Eigner Franco Rossini aus Pedrinate in der Schweiz und seine italienische Mannschaft um America’s Cup-Steuermann Flavio Favini siegten vor der „Airis“ von Sandro Montefusco und der „Uka Uka“ von Lorenzo Bressani (beide Italien). Als bester Deutscher landete Drachen-Umsteiger Marcus Brennecke aus München mit der „Alethea“ auf dem 19.Platz.

„Wir haben alles versucht, die ‚Blu Moon’ abzuschütteln, aber Favini hat von Beginn an wie ein Magnet an uns geklebt“, meinte Roberto Benamati, Taktiker der „Airis“, die zwar ihren dritten Tagessieg holte, aber sechs Plätze zwischen sich und der Führenden hätte bringen müssen, um die EM-Krone zu gewinnen. „Wir hätten gerne noch eine weitere Wettfahrt gesegelt, aber dafür kam die Brise leider zu spät auf“, beklagte der ehemalige Starboot-Weltmeister Benamati. Mit sieben von zwölf geplanten Rennen litten die Titelkämpfe unter den schwierigen Windverhältnissen, zählte aber genug Wettfahrten für eine gültige Wertung.

Vier Stunden hatten die 74 Teilnehmer aus 14 Nationen am Finaltag geduldig gewartet, bis nach dem Mittag Nebel und Flaute endgültig verzogen und sich eine konstante Seebrise aufgebaut hatte. Wettfahrtleiter Walter Mielke verkürzte am noch die Regattabahn, um ein faires Rennen zu gewährleisten.
„Das war ein würdiger Abschluss einer großartigen EM“, meinte der Vorsitzende der deutschen Melges 24-Klassenvereinigung, Günter Tzeschlock aus Eigeltingen, der mit seiner „Ka Nalu Nui“ 16. der Nicht-Profis wurde.
Die Corinthian Trophy der Amateure gewann die estnische Crew der „Lenny“ mit Skipper Tönu Töniste aus Tallinn überlegen.

Manuel Cadmus, Vorsitzender des Veranstalters Norddeutscher Regatta Verein
(NRV) Hamburg dankte den Teilnehmern für ihren hohen Einsatz, fairen Wettkampf und großartigen Segelsport, als die Seglerinnen und Segler ihre Sieger und Platzierten am Donnerstagabend im Race Village bei der Rolex Preisverteilung feierten. Antje Ebert von Rolex Deutschland überreichte Franco Rossini von der „Blu Moon“ eine edle Armbanduhr des Modells Submariner in Stahl.

Auch Jim Richardson, Eigner und Steuermann der „Barking Mad“ aus den USA, war als Gesamtsieger der Farr 40-Regatta der Rolex Baltic Week damit ausgezeichnet worden. Die Farr 40-Teams befinden sich bereits in der dänischen Hauptstadt Kopenhagen, wo am Freitag (24. August) mit 35 Booten die Vorregatta (Pre Worlds) zur Rolex Farr 40-Weltmeisterschaft (29. August bis 1. September) beginnt. Dazu haben 36 Teilnehmer aus zwölf Nationen gemeldet, darunter je sieben Italiener und US-Amerikaner, sechs Dänen und die beiden Deutschen „Opus One“ und „Struntje light“.
(Ende)


Endergebnisse der Rolex Baltic Week
Melges 24-Europameisterschaft nach sieben Rennen (bei einem Streicher):

1. „Blu Moon“ (Flavio Favini/Schweiz) 17 Punkte 2. „Airis“ (Sandro Montefusco/Italien) 21,8 3. „Uka Uka“ (Lorenzo Bressani/Italien) 27 4. „Alina – Helly Hansen“ (Luca Valerio/Italien) 42 5. „Euro-Voiles“ (Denis Infante/Frankreich) 54 6. „Marseille big ship Quantum“ (Maxime Paul/Frankreich) 60 … 19. „Alethea“ (Marcus Brennecke, München) 120

Amateur-Klasse (Corinthian Trophy):
1. „Lenny“ (Tönu Töniste/Estland) 15 Punkte 2. „Gullisara“ (Mario Ziliani/Italien) 22 3. „Rocad Racing Team“ (Ingemar Sundstedt/Schweden) 29 ...
14. „Ferun” (Lennart Briesenick-Pudenz/Flensburg) 81


Farr 40-Regatta (von Sonntag 19. August):

1. „Barking Mad“ (Jim Richardson/USA) 33 Punkte 2. „Kokomo“ (Sue und Lang Walker/Australien) 46 3. „Siragusawa“ (Olli-Pekka Lumijärvi/Finnland) 48 4. „Opus One“ (Wolfgang Stolz/Frankfurt) 54 5. „Ichi Ban“ (Matt Allen/Australien) 58 6. „Struntje light“ (Wolfgang Schäfer/Lüneburg) 60 7. „Fiamma“ (Alessandro Barnaba/Italien) 60,8 8. „Groovederci“ (John Demourkas/USA) 63 9. „Backbone“ (Thomas Kjær/Dänemark) 68 10. „Sputnik“ (Ivan Wheen/Australien) 75 11. „Monkey Class“ (Ole van der Heide/Großbritannien) 79,5 12. „Flash Gordon 5“ (Helmut Jahn/USA) 81,5 13. „Baloo 110“ (Jens Erik Høst/Dänemark) 91

Endstand im Farr 40 European Circuit nach fünf Regattaserien:1. „Barking Mad“ (Jim Richardson/USA) 155 Punkte 2. „Kokomo“ (Sue und Lang Walker/Australien) 162 3. „Opus One“ (Wolfgang Stolz/Frankfurt) 225 4. „Siragusawa“ (Olli-Pekka Lumijärvi/Finnland) 237 5. „Struntje light“ (Wolfgang Schäfer/Lüneburg) 240

Donnerstag, 23. August 2007

Im Bodensee gesunkene Motoryacht geborgen

Eine am 11. Juni dieses Jahres etwa zwei Kilometer vor Seemoos gesunkene Motoryacht konnte am heutigen Donnerstag in einer mehrere Stunden dauernden Aktion gehoben werden.

Zuvor waren von dem hiermit beauftragten Bergeunternehmen über drei Tage hinweg die hierfür erforderlichen Vorbereitungen getroffen worden. Wie damals berichtet, hatten sich zum Zeitpunkt des Schiffsunfalls insgesamt elf aus dem Raum Stuttgart stammende Personen ­ angeblich Polizisten ­ auf der Yacht aufgehalten, die jedoch alle von einer anderen Bootsbesatzung, die sich gerade in der Nähe aufhielt, gerettet wurden.

Nachdem ein Berufstaucher ein Hebeseil an dem in etwa 100 Metern Tiefe liegenden Wasserfahrzeug angeschlagen hatte, konnte es anschließend angehoben und sicher an Land gesetzt werden. Hierbei trat eine geringe Menge Öl aus, das jedoch von der Freiwilligen Feuerwehr Friedrichshafen, die bereits zuvor vorsorglich eine Schlauchsperre um die Bergestelle gelegt hatte, abgesaugt und in speziell hierfür bereit gehaltenen Behältern entsorgt wurde. Eine Beeinträchtigung der in der Nähe gelegenen Trinkwasserentnahmestelle Friedrichshafen ergab sich durch die Bergung nicht.

Sachverständige und Beamte der Wasserschutzpolizei Friedrichshafen können nun ihre Ermittlungen mit dem Ziel fortsetzen, die Ursache des Untergangs der Motoryacht in Erfahrung zu bringen.

INTERBOOT bringt America's Cupper an den Bodensee

Zwei Hightech-Yachten der Americas's Cup-Herausforderer nehmen Kurs auf die INTERBOOT: Nur wenige Wochen nach dem Segelereignis America¹s Cup können die Besucher die Yacht GER 72 des deutschen Teams und die Shosholoza RSA-48 des südafrikanischen Teams in Friedrichshafen aus nächster Nähe bestaunen. Die Internationale Wassersport-Ausstellung öffnet von Samstag, 22. bis Sonntag 30. September 2007 ihre Tore. Rund 550 Aussteller aus 25 Ländern sind vertreten.

“Als erste große deutsche Bootsmesse für die Saison 2008 ist die INTERBOOT Neuheitenschau und wichtiger Branchen-Treffpunkt zugleich. Viele Werften nutzen Friedrichshafen, um ihre neuesten Entwicklungen vorzustellen³, stellt Messegeschäftsführer Klaus Wellmann fest. Ob moderne Retroklassiker, edle Yachten, sportliche Motorboote, elegante Segelboote, die passende Yacht für mediterrane Reviere oder das familiengerechte Einsteigerboot ­ die INTERBOOT bietet in neun Hallen und am Messe-See einen umfassenden Marktüberblick. Zusätzlich präsentieren viele Aussteller, darunter auch die großen Motorenhersteller, ihre neuen Produkte am INTERBOOT-Hafen am Bodensee und laden Interessenten zur Testfahrt.

Tauch-Center, Charter-Forum sowie Surf-Halle bieten Wassersportlern ebenfalls eine große Auswahl an Ausrüstung und Zubehör sowie kompetente Beratung. Hochkarätige Sportveranstaltungen wie der Ladies Match Cup oder rasante Motorboot-Demonstrationen bei der Liquid Quarter Mile erwarten das Messepublikum am INTERBOOT-Hafen. Zudem locken wieder viele Aktionen, bei denen die Besucher verschiedene Sportarten auf und unter Wasser ausprobieren können.

Weitere Infos zur INTERBOOT bietet das Internet: http://www.interboot.de/.

Hafenmeister gestorben

Leider müssen wir Ihnen eine traurige Nachricht überbringen. Unser Hafenmeister, Rüdiger Küster, ist überraschend am vergangenen Donnerstag verstorben.

Trotz diesem Verlust wird der Hafen und die Liegeplätze vorerst weiter von Emilie Küster, unter Mithilfe des Hafenmeisters aus Gaienhofen, Herrn Stier verwaltet.

Die Trauerfeier und die Urnenbeisetzung wird am Dienstag den 28. August um 14 Uhr auf dem Friedhof in D-Horn erfolgen. K. Fischer, Geschäftsstelle YCHo.

Mittwoch, 22. August 2007

Hafenmeister tot

Der langjährige Hafenmeister im städtischen Meersburger Yachhafen, Klaus Hauck verstarb völlig überraschend am 3. August. Hauck wurde 60 Jahre alt.

Er war seit langen Jahren als Hafenmeister tätig, zunächst beim YC Meersburg in dessen Hafen an der Haltnau. Nach dem Tod von Hans-Jörg Holzer übernahm er 2000 das Amt im Gemeindehafen.

Finale der PreOlympics in Qingdao/China

„Das Olympiarevier erfordert noch viel Training“

QINGDAO. Mit ungewöhnlich frischem Wind bei den finalen Medaillenrennen ist am Mittwoch (22. August) die vorolympische Regatta „Good Luck Beijing 2008“ in Qingdao/China zu Ende gegangen. Ein Jahr vor den Olympischen Spielen blieben die deutschen Seglerinnen und Segler ohne Medaillen. Die Aktiven des pinta racing teams verbesserten sich in den Finals der besten Zehn nicht mehr. Steffi Rothweiler und Vivien Kussatz (München/Berlin) wurden im 470er-Klassement Fünfte; Marc Pickel und Ingo Borkowski (Kiel/Potsdam) belegten im Starboot Rang neun.

Die Australierinnen Elisa Rechichi/Tessa Parkinson siegten durch ihren dritten Rang im 470er-Finale punktgleich vor Ai Kondo/Naoko Kamata aus Japan, die Fünfte wurden. „Bronze“ holten sich Ingrid Petitjean und Nadege Douroux mit ihrem Tagessieg im Medalrace. Das beendeten Rothweiler/Kussatz als Achte. „Wir hatten einen Super-Leestart hingelegt, konnten aber nicht auf die bevorteilte Bahnseite wenden, weil wir keine Vorfahrt bekamen“, so die Steuerfrau vom Württembergischen Yachtclub Friedrichshafen, „und das passierte auf der zweiten Kreuzstrecke gleich noch mal.“ 15 Punkte hinter den Gewinnerinnen landeten die Europameisterinnen drei Zähler und einen Platz vor den Weltmeisterinnen de Koning/Berkhout aus den Niederlanden auf Rang fünf.

Bei den Staren gelang den Brasilianern Robert Scheidt und Bruno Prada mit einem zweiten Platz der finale Coup zur Goldmedaille vier Punkte vor den Neuseeländern Hamish Pepper und Carl Williams. Die rote Laterne im Finale und 20 Punkte, die nicht gestrichen werden dürfen, ließen Marc Pickel und Ingo Borkowski vom siebten auf den neunten Rang abrutschten.

„Wir müssen noch viel mehr bei solchen extrem ungewöhnlichen Bedingungen trainieren.“ So lautete das gemeinsame Fazit des pinta racing teams nach einer Regatta, die durch viel Flaute an den Nerven der Teilnehmer gezerrt hat. Stundenlanges Warten auf Wind gehörte zur Tagesordnung, manchmal fielen die Wettfahrttage ganz aus. „Eine Werbung für den Segelsport war das wirklich nicht“, resümierten Marc Pickel vom Kieler Yacht-Club und Ingo Borkowski (Sportclub Berlin-Grünau) die Tage von Qingdao.

Ihre sportliche Bilanz fiel auch ernüchternd aus: „Wir hatten uns mehr vorgenommen, sind aber durch den letzten Platz im Medalrace noch zurückgefallen.“ Besonders die starke Strömung, die beim vorherrschend schwachen Wind den bestmöglichen Weg zur nächsten Bahnmarke umso mehr beeinflusst, mache die taktischen Entscheidungen schwierig. „Der Erfolg ist auch eine Frage der Erfahrung. Wer die Besonderheiten vor Ort oft genug erlebt hat, kann unter Wettkampfbedingungen schneller und sicherer entscheiden“, so Pickel.

Dem pflichtete Steffi Rothweiler bei und ergänzte: „Wir hatten nicht immer den Durchblick, waren aber auch nicht schnell genug. Wir müssen auch noch neue, andere Segel testen, um unseren Leichtwindvorteil durch das geringere Crewgewicht als bei vielen Konkurrentinnen ausspielen zu können.“ Rothweiler/Kussatz wollen sogar am Donnerstag (23. August) noch mal auf dem Olympiarevier trainieren, bevor sie ihr Boot wieder einpacken und nach Europa zurückverschiffen.

„Für den Winter suchen wir noch ein geeignetes Trainingsrevier, auf dem ähnliche Verhältnisse herrschen“, so die Vorschoterin vom Spandauer Yacht-Club Berlin. Das sei in Europa gar nicht so einfach zu finden, doch der Aufwand müsse auch vertretbar sein. Unter Strich fiel die Analyse der 470er-Frauen überhaupt nicht negativ aus: „Die ersten Fünf waren unser Ziel, das haben wir erreicht. Und wir wissen, dass wir an der Spitze dran sind. Die Medaille sparen wir uns für nächstes Jahr auf.“

Steffi Rothweiler und Vivien Kussatz sind bereits für die Olympischen Spiele qualifiziert. Ihrer Nominierung durch den Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) im kommenden Jahr steht nichts mehr im Wege. Marc Pickel und Ingo Borkowski haben im deutschen Starbootlager die besten Karten, weil sie alle Nominierungskriterien bereits erfüllt haben, müssen aber noch das Abschneiden der nationalen Konkurrenz zunächst bei der Europameisterschaft am Gardasee (7. bis 14. September) abwarten. Auch bei der WM im kommenden Jahr könnten die Gegner noch eine Ausscheidung erzwingen.

Das pinta racing team wird von der pinta elements GmbH des Münchener Unternehmers Michael Illbruck unterstützt. Sie fördert die beiden Olympiamannschaften auf dem Weg zu den Spielen 2008. Ihr Ziel ist der Gewinn einer Medaille.

Über die pinta elements GmbH
Die Holding pinta elements GmbH besteht aus den sechs Unternehmen pinta acoustic, pinta enac, pinta filtration, pinta foamtec, pinta insulation und pinta nieuwburg. pinta insulation in Courgenay und Nieuwburg in Krimpen a/d Ijssel/Niederlande, produzieren und installieren akustische und thermische Isolationslösungen für die Schiff-, Luft- und Raumfahrt, darunter auch hochwertige Motorraum- und Rumpfisolierungen für Segel- und Motoryachten. In Maisach bei München entwickelt pinta acoustic Systemlösungen zur Schallisolierung für die Architektur- und Baubranche. pinta filtration mit Sitz in Courgenay/Schweiz, entwickelt und vertreibt Adsorptionsfiltersysteme für Anwendungen im Bereich Haushaltsgeräte, zur Wasseraufbereitung sowie zur Luftfiltrierung in Räumen mit erhöhter Gaskonzentration. pinta foamtec in Minneapolis/USA, deckt das Geschäft der Gruppe im Bereich der technischen Schaumstoffverarbeitung ab.


Endergebnisse der PreOlympics in Qingdao/China nach den Medalraces:

470er Frauen (nach zehn Rennen):
1. Elisa Rechichi/Tessa Parkinson (Australien) 52 Punkte
2. Ai Kondo/Naoko Kamata (Japan) 52
3. Ingrid Petitjean/Nadege Douroux (Frankreich) 54
4. Ruslana Taran/Olena Pakholchyk (Ukraine) 58
5. Steffi Rothweiler/Vivien Kussatz (München, Berlin) 67
6. Marcelien de Koning/Lobke Berkout (Niederlande) 70
7. Therese Torgersson/Vendele Zachrisson (Schweden) 72
8. Fernanda Oliveira/Isabel Swann (Brasilien) 76
9. Nike Kornecki/Vered Bouskila (Israel) 86
10. Sarah Mergenthaler (USA) 103

Star-Klasse (nach sieben Rennen):
1. Robert Scheidt/Bruno Prada (Brasilien) 19 Punkte
2. Hamish Pepper/Carl Williams (Neuseeland) 23
3. Xavier Rohart/Pascal Rambeau (Frankreich) 27
4. Flavio Marazzi/Christoph Christen (Schweiz) 33
5. Mateusz Kusznierewicz/Dominik Zycki (Polen) 34
6. Iain Percy/Andrew Simpson (Großbritannien) 40
7. Hans Spitzauer/Christian Nehammer (Österreich) 46
8. Fredrik Lööf/Anders Ekström (Schweden) 46
9. Marc Pickel/Ingo Borkowski (Kiel, Potsdam) 54
10. Maurice Oconnell/Ben Cooke (Irland) 59

Ein EM-Rennen bei stürmischen Böen

NEUSTADT/HOLSTEIN. Harte Wetterbedingungen mit stürmischen Böen auf der Neustädter Bucht sorgten am Dienstag (21. August) bei der Rolex Baltic Week für spektakuläre Segelbedingungen. Bei der Melges 24-Europameisterschaft gab es einige Materialschäden und Blessuren unter den 74 Teilnehmern.

Unbeeindruckt davon verteidigte die Schweizer „Blu Moon“ mit Flavio Favini am Ruder ihre Gesamtführung neun Punkte vor der „Uka Uka“ von Lorenzo Bressani aus Italien. Führende Amateurmannschaft blieb die „Lenny“-Crew von Skipper Tönu Töniste aus Estland, bester Deutscher ist Dietrich Scheder-Bieschin aus Hamburg mit seiner „MACS“. Er wurde Neunter und ist 21.

„Es war schon heftig, aber absolut segelbar“, meinte der Vizepräsident des estnischen Segelverbands, Töniste, nach dem Rennen an Land, „wir mussten nur einmal die Spinnakerschot auffieren, als der Winddruck zu groß wurde. Es wäre schade gewesen, wenn die Wettfahrt nicht stattgefunden hätte.“ Der zweimalige Olympiamedaillengewinner im 470er belegte den zwölften Platz in der offenen Gesamtwertung und führt bei den Amateuren mit fünf Punkten Vorsprung vor der italienischen „Gullisara“ von Mario Ziliani. Der deutsche Steuermann der Schweizer Yacht „Sonnenkönig“, Hendrik Witzmann, hatte ein Mann über Bord Manöver zu fahren und kam nicht ins Ziel. Er fiel auf den dritten Rang der so genannten Corinthian-Wertung (Amateure) zurück.

Unter den Proficrews gab es prominente Opfer des schweren Wetters. Beim amtierenden Weltmeister Nicola Celon (Italien) brach der Kiel der „Bete Bessini“ ab. Das Boot kenterte sofort durch und musste mühsam geborgen werden. Fünf andere, darunter die britischen Mitfavoriten von Stuart Simpsons „Team Barbarians“, verloren in missglückten Manövern die Masten.
Nach der Frühstartdisqualifikation vom Vortag fielen die Engländer chancenlos zurück. Ein Teilnehmer erlitt eine Rippenprellung und wurde ambulant im Krankenhaus behandelt.

„Wir hatten im Durchschnitt 25 bis 28 Knoten, also Windstärke sechs, nur in Böen mehr“, erklärte Wettfahrtleiter Walter Mielke. Erst nach Rücksprache mit dem Präsidenten der internationalen Melges 24-Klassenvereingung (IMCA), Henri Samuel aus Paris, der bei der Rolex Baltic Week vor Ort ist, sei das Rennen angeschossen worden. Auch Günter Tzeschlock aus Eigeltingen, Vorsitzender der deutschen Klassenvereinigung und selbst Teilnehmer mit seiner „Ka Nalu Nui“, rechtfertigte den Start: „Solche Bedingungen gibt es auf vielen Regatten weltweit. Am Ende des Tages ist es immer die persönliche Verantwortung jedes einzelnen Skippers, ob er segelt oder nicht.“ Tzeschlock selbst entschied nach der Startkreuz, die Wettfahrt abzubrechen. Einige verzichteten von vornherein auf die Herausforderung.

Für einen der Topfavoriten war das Rennen schon vor der Startkreuz vorbei.
Sandro Montefusco auf der „Airis“ war bei „schwarzer Flagge“, der verschärften Startregel, um Massenfrühstarts einzudämmen, trotzdem zu früh über der Linie und musste das Rennen disqualifiziert sofort abbrechen. Er fiel auf den dritten Gesamtrang zurück. Boden gut machte der Tagessieger Luca Valerio auf der „Alina – Helly Hansen“ aus Italien. Er ist Vierter und will in den beiden verbleibenden Tagen der Rolex Baltic Week noch weiter nach vorn rücken.

Am Mittwoch (22. August) soll sich der Wind wieder deutlich beruhigen. In der Nacht zum Dienstag hatte sich die Wetterlage an der Ostseeküste deutlich verschlechtert. „Ein Tiefdruckgebiet, das von den Niederlanden nach Thüringen gezogen war, machte überraschend kehrt und befand sich auf dem Rückweg“, erklärte Diplom-Meteorologe Meeno Schrader von der Kieler „Wetterwelt“. Dadurch herrschte Starkwind auf der südlichen Ostsee.
Schrader: „In den Schauerböen steckten bis zu 40 Knoten drin.“ Das ist Windstärke acht.
(Ende)


Zwischenergebnisse der Rolex Baltic Week Melges 24-Europameisterschaft nach sechs Rennen:

1. „Blu Moon“ (Flavio Favini/Schweiz) 14 Punkte
2. „Uka Uka“ (Lorenzo Bressani/Italien) 25
3. „Airis“ (Sandro Montefusco/Italien) 29
4. „Alina - Helly Hansen“ (Luca Valerio/Italien) 35
5. „Euro Voiles“ (Denis Infante/Frankreich) 42
6. „Marseille big ship Quantum“ (Maxime Paul/Frankreich) 52

21. „MACS“ (Dietrich Scheder-Bieschin/Hamburg) 104

Amateur-Klasse (Corinthian Trophy):
1. „Lenny“ (Tönu Töniste/Estland) 13 Punkte
2. „Gullisara“ (Mario Ziliani/Italien) 18
3. „Sonnenkönig“ (Hendrik Witzmann/Schweiz) 24
...
11. „No Women No Cry” (Albert Batzill/Röslerhof) 50

Dienstag, 21. August 2007

7. Tag der PreOlympics in Qingdao/China

pinta racing team für beide Medalraces qualifiziert

QINGDAO. Ein Stoßseufzer der Erleichterung dürfte am Dienstag (21. August) in Qingdao/China zu hören gewesen sein, nachdem die Regattaleitung der PreOlympics nach der Flautenmisere in allen Bootsklassen zwei Wettfahrten über die Bahnen brachte. So können die Medalraces der besten zehn Teilnehmer wie geplant am Mittwoch (22. August) stattfinden, wenn der Wind auch dann wieder mitspielt. Bei leichter Brise qualifizierten sich beide Mannschaften des pinta racing teams für die Finals. Steffi Rothweiler/Vivien Kussatz aus München und Berlin gehen als Fünfte ins 470er-Rennen und schielen noch nach einer Medaille. Marc Pickel und Ingo Borkowski (Kiel/Potsdam) sind Siebte im Starboot und können sich noch auf den fünften Platz verbessern.

Nach frustrierenden Flautentagen, meist grau in grau mit Regen, zeigte sich am siebten Segeltag die Sonne und ließ nach dem Mittag immerhin zwei Windstärken zu. „Es war brüllend heiß, wieder mal viel Strömung und insgesamt sehr schwierig“, berichtete Steffi Rothweiler. In der ersten Tageswettfahrt „hatten wir überhaupt keinen Durchblick“, sie wurden nur 16.
Das war nach dem gleichen Platz im vierten Rennen der zweite Ausrutscher und wiegte umso schwerer, da er nicht mehr gestrichen werden darf.

Die Tuchfühlung zu den Medaillenrängen sicherten sich die amtierenden Europameisterinnen im neunten Rennen doch noch mit einem sechsten Platz, als alle vor ihnen liegenden Konkurrentinnen strauchelten oder zumindest hinter ihnen landeten. „Fünf Punkte bis zu Bronze sind nicht die Welt“, meinte Vivien Kussatz, „das können wir mit einer Topleistung schaffen.“ Denn: Das Medalrace zählt immer doppelt, das heißt ein Platz Unterschied sind zwei Punkte, und das Ergebnis darf nicht gestrichen werden.

Neue Spitzenreiterinnen sind Ruslana Taran und Olena Pakholchyk aus der Ukraine (40 Punkte), die mit zwei siebten Plätzen vom Dienstag zwei Zähler vor Ai Kondo/Naoko Kamata aus Japan rückten. Auch das zeigt, wie eng die Leistungsspitze in der Klasse ist. Es folgen die Australierinnen Elisa Rechichi/Tessa Parkinson (46) zwei Zähler vor Therese Torgersson/Vendele Zachrisson (Schweden). Ebenfalls noch in Reichweite des Treppchens liegen Ingrid Petitjean/Nadege Douroux aus Frankreich (52) einen Punkt hinter dem pinta racing team zurück.

Einen erneuten Führungswechsel gab es auch in der Star-Klasse. Die Tagesbesten Xavier Rohart/Pascal Rambeau aus Frankreich (2. und 1.) haben 13 Punkte und damit beste Aussichten auf „Gold“. Allerdings liegen gleich drei Mannschaften mit 15 Punkten dahinter. Es sind die Schweizer Flavio Marazzi und Christoph Christen, die Neuseeländer Hamish Pepper und Carl Williams sowie die Brasilianer Robert Scheidt/Bruno Prada. Das Verfolgerfeld wird angeführt von Mateusz Kusznierewicz/Dominik Zycki aus Polen (24) vor den Schweden Fredrik Lööf und Anders Ekström (30). Dahinter folgt das pinta racing team Pickel/Borkowski mit 34 Punkten vor Ian Percy/Andrew Simpson aus Großbritannien (38).


Zwischenstand der PreOlympics in Qingdao/China vor den Medalraces:

470er-Frauen
Gesamtstand nach neun Wettfahrten:
1. Ruslana Taran/Olena Pakholchyk (Ukraine) 40 Punkte
2. Ai Kondo/Naoko Kamata (Japan) 42
3. Elisa Rechichi/Tessa Parkinson (Australien) 46
4. Therese Torgersson/Vendele Zachrisson (Schweden) 48
5. Steffi Rothweiler/Vivien Kussatz (München/Berlin) 51
6. Ingrid Petitjean/Nadege Douroux (Frankreich) 52
7. Fernanda Oliveira/Isabel Swann (Brasilien) 62
8. Marcelien de Koning/Lobke Berkout (Niederlande) 66
9. Marina Gallego/Tamara Echegoyen (Spanien) 73
10. Nike Kornecki/Vered Bouskila (Israel) 78

Star-Klasse
Gesamtstand nach sechs Wettfahrten:
1. Xavier Rohart/Pascal Rambeau (Frankreich) 13
2. Flavio Marazzi/Christoph Christen (Schweiz) 15
3. Hamish Pepper/Carl Williams (Neuseeland) 15
4. Robert Scheidt/Bruno Prada (Brasilien) 15
5. Mateusz Kusznierewicz/Dominik Zycki (Polen) 24
6. Fredrik Lööf/Anders Ekström (Schweden) 30
7. Marc Pickel/Ingo Borkowski (Kiel/Potsdam) 34
8. Iain Percy/Andrew Simpson (Großbritannien) 38
9. Hans Spitzauer/Christian Nehammer (Österreich) 40
10. Maurice Oconnell/Ben Cooke (Irland) 47

Quiz-Zeit vor der INTERBOOT

Online beim ersten INTERBOOT-Quiz mitspielen ­ erste Runde läuft bereits - Hauptpreis: Yachtwoche Mittelmeer

Beim ersten Online-INTERBOOT-Quiz im Vorfeld der Wassersport-Messe spielen die Teilnehmer in drei Runden um jeweils 150 Euro für die Urlaubskasse und bei der Endlauslosung um einen Platz bei der Yachtwoche Mittelmeer. Die Spieler müssen Fragen zum Wassersport und zur INTERBOOT, die von 22. bis 30. September 2007 in Friedrichshafen stattfindet, beantworten.

Die erste Runde mit Wissensfragen hat bereits begonnen und läuft noch bis zum 23. August 2007. Die zweite Runde, in der navigatorische Fähigkeiten gefragt sind, läuft vom 24. August bis 6. September und in der dritten Runde vom 7. September bis zum 21. September dürfen sich die Teilnehmer auf ein Memory-Spiel freuen. Pro Runde spielen die Teilnehmer um 150 Euro für die Urlaubs-Kasse. Zusätzlich nehmen die Spieler, die alle Fragen richtig beantwortet haben, an der Endauslosung am 21. September teil: Der Sieger segelt 2008 bei der Yachtwoche Mittelmeer mit.

Für Clubs gibt es einen besonderen Bonus: Pro Runde können sie 750 Euro für die Club-Kasse gewinnen und als Hauptpreis einen Club-Ausflug zur INTERBOOT. Teilnehmen können alle Quiz-Liebhaber ab 18 Jahren.

Einfach unter der Rubrik "Besucher-Service" auf http://www.interboot.de/ für das Quiz anmelden und mitspielen.