Freitag, 17. August 2007

Wer kennt sie nicht, die Mundart-Songs von Polo Hofer: Alperose, Kiosk usw.

Foto: www.polohofer.ch

Und Polo-National kann heute Abend LIVE im Seepark Romanshorn erlebt werden. Das Live OpenAir im Seepark Romanshorn startet am Freitag, 17. August 2007, um 19.00 Uhr (Türöffnung 18.00 Uhr). Am Samstag wird dann der bekannte Schlagersänger Patrick Lindner die Herzen schmelzen lassen. Jetzt schon viel Spass an der OpenAir Veranstaltung. Die Veranstalter hoffen auf viele Besucherinnen und Besucher.

Ganz sportlich wird sich der Gemeinderat Romanshorn zeigen. An einem Plauschwettkampf im 10er-Kanadier werden sich die Gemeinderäte mit anderen Mannschaften messen. Am Freitag, 17. August 2007, ab 18.30 Uhr, ist die Sportlichkeit des Gemeinderates beim Bootshaus Kanuclub Romanshorn zu bestaunen. Wir hoffen natürlich auf einen klaren Start-/Zielsieg!

Das Projekt "Zu Gast bei Freunden..." macht am Samstag halt im Club Bashkimi bei unseren Albanischen Mitbürgerinnen und Mitbürgern. Ab 10.00 bis 23.00 Uhr sind alle herzlich eingeladen zum Tag der offenen Tür.

Donnerstag, 16. August 2007

Internationales Umweltsymbol weht über dem Konstanzer Hafen

v.l.n.r.: Polizeikommissar Schwabbaur, Umweltbeauftragter Alex Vetter DSMC, Hafenmeister Bruno Leitmann DSMC, Präsident Fred Schmid DSMC, BSB Geschäftsführer Handreke, Hafenmeister Großmann ESV, Präsident ESV Büsing, Wapo Hauptmeister Lavundi

„Blaue Flagge“ an den Deutsch-Schweizerischen Motorbootclub DSMC verliehen


Seit 21 Jahren wird die Blaue Flagge für jeweils ein Jahr an vorbildliche Sportboothäfen in 33 Ländern vergeben.

Wassersportler zeigen mit der „Blauen Flagge“ der Öffentlichkeit, dass sie die Sorge um die Umwelt ernst nehmen, zur Erhaltung der natürlichen Ressourcen beitragen und sich aktiv bemühen Umweltbelastungen zu vermeiden.

Die Deutsche Gesellschaft für Umwelterziehung DGU hat dem Deutsch-Schweizerischen Motorbootclub DSMC die Auszeichnung in diesem Jahr zum wiederholten Mal verliehen.
Damit weht in Konstanz über dem Hafenareal erneut ein anerkanntes Symbol für hohe Umweltstandards, gute Sanitäranlagen und vorbildliche Sicherheitseinrichtungen.
Der Umweltbeauftragte des DSMC Alex Vetter hat erneut in guter und freundschaftlicher Zusammenarbeit mit den Bodenseeschiffsbetrieben BSB, dem benachbarten Eisenbahnersportverein ESV und der Wasserschutzpolizei den umfangreichen Kriterienkatalogs der DGU erfüllt.

In einem symbolischen Akt hissten die Präsidenten der benachbarten Wassersportvereine Fred Schmid und Manfred Büsing am vergangenen Mittwoch die Flagge als Zeichen der anerkannten, permanenten Arbeit in Umweltfragen.

Unterstützung erhielten sie dabei von BSB Geschäftsführer Handreke, den Vertretern der Wasserschutzpolizei Kommissar Schwabbaur und Hauptmeister Lavundi, sowie den Hafenmeistern der befreundeten Wassersportvereine Herr Leitmann (DSMC) und Herr Großmann (ESV).

2. Tag der Pre-Olympics in Qingdao/China

Wechselnde Winde und Platzierungen

QINGDAO. Schwache bis mäßige Winde ließen die Aktiven am zweiten Wettfahrttag der vorolympischen Regatta in Qingdao/China aufatmen. In allen Bootsklassen waren am Donnerstag (16. August) zwei Rennen möglich. Sie endeten für das pinta racing team mit wechselnden Platzierungen. Die Starbootcrew Marc Pickel und Ingo Borkowski (Kiel/Potsdam) kam auf die Ränge neun und fünf. Die 470er-Frauen Steffi Rothweiler und Vivien Kussatz
(München/Berlin) wurden Neunte und Dritte.

„Es war auf jeden Fall genug Wind, auch wenn kaum mehr als Stärke drei“, berichtete Ingo Borkowski von einen „ganz normalen Segeltag mit Höchstschwierigkeiten.“ Grund: Starke Strömungen und eine kurze, steile Welle machten Taktik und Trimm besonders anspruchsvoll. Da die mäßige Brise auch noch etliche Dreher sowie Löcher und Böen bereithielt, schlugen die Zwischenergebnisse an den Wendetonnen oft Kapriolen.

Nachdem Pickel/Borkowski im ersten Rennen am Start schlecht wegkamen, fiel die Aufholjagd zunächst nicht leicht. „Wir hatten nicht so tolle Ideen, wo die Ideallinie zu finden ist“, so der Vorschoter. Dennoch seien sie unterm Strich nach vorne gefahren. In der zweiten Wettfahrt ging es deutlich besser los, sah aber nicht die ganze Zeit so gut aus. Borkowski: „Auf der Zielkreuz hatten wir Glück und sind auf den fünften Platz vorgerückt.“

Eine „Startblockade“ erlebten die 470er-Frauen, die am Vortag mit einem dritten Rang in die Regatta gestartet waren. „Kurz vor dem Schuss lagen die Koreanerinnen plötzlich quer vor uns, und wir kamen überhaupt nicht weg“, ärgerte sich Steffi Rothweiler über den verkorksten Auftakt eines Rennens, in dem „wir nie den optimalen Boots- und Segeltrimm fanden.“ Dennoch gelang den Europameisterinnen besonders auf den Vorwindstrecken einige Konkurrentinnen zu überholen und immerhin Neunte zu werden.

Besser lief die zweite Wettfahrt, in der es – wie am Vortag – einen Zweikampf mit den schwedischen Sparringspartnern Therese Torgersson und Vebdela Sachrisson gab. Diesmal hatten die Skandinavierinnen allerdings das bessere Ende für sich und wurden Zweite hinter den Japanerinnen Ai Kondo und Naoko Kamata, die mit 14 Punkten in der Gesamtwertung das pinta racing team (15) von Platz drei verdrängten. Torgersson/Sachrisson (7) hatten den ersten Tagessieg verbucht und als Mannschaft des Tages die Australierinnen Elise Rechichi und Tessa Parkinson /(13) von der Spitze verdrängt.

Die PreOlympics werden am Freitag (17. August) in beiden Klassen fortgesetzt. Der Ruhetag der 470er fällt aus, weil die Klasse zum auftakt auch nur ein Rennen gesegelt war. Geplant sind zwei Wettfahrten der Stare und zumindest eine der 470er. Die Entscheidungen der PreOlympics sollen am kommenden Mittwoch (22. August) fallen.

Wie die Jura gefunden wurde

Zeichnung: www.jurahans.ch

Vor über 143 Jahren versank das Bodensee-Dampfschiff "Jura" vor dem schweizerischen Bottighofen. Durch Zufall erfuhr der Kreuzlinger Taucher Hans Gerber vom Schicksal des 46,30 Meter langen und 10,25 Meter breiten Schiffs und machte auf dem Grund des Sees eine sensationelle Entdeckung.

Über diesen Fund von 1976 drehte das Schweizer Fernsehen (SF) eine Dokumentation. Sie wird am 6. September 2007 um 21.00 Uhr auf SF1 gesendet.

Mittwoch, 15. August 2007

Neuer Streckenrekord durch die "ICAP Leopard"

Fast 200 gaben auf, darunter drei der vier deutschen Boote

COWES. Des einen Leid war des anderen Freud: Durch heftige Winde mit schweren Sturmböen und hohem Wellengang gaben bis Mittwoch (15. August) fast 200 der 271 gestarteten Segelboote, darunter drei der vier deutschen Teilnehmer, das 42. Rolex Fastnet Race auf. Die Bedingungen gereichten dagegen der britischen 30-Meter-Maxiyacht „ICAP Leopard“ zu einer neuen Rekordzeit auf der legendären Langstreckenregatta. Eigner Mike Slade und seine Crew benötigten für die 608 Seemeilen (mehr als 1.100 Kilometer) von Cowes auf der südenglischen Insel Isle of Wight durch die Irische See um den Felsen Fastnet Rock herum nach Plymouth in der südwestenglischen Grafschaft Devon nur einen Tag, 20 Stunden, 18 Minuten und 53 Sekunden. Das war fast neun Stunden schneller als der bisherige Rekord des neuseeländischen 80-Füßers „RF Yachting“ aus dem Jahr 1999.

Um kurz vor acht Uhr Ortszeit (kurz vor neun deutscher Zeit) kreuzte der gigantische Leopard nach einen Höllenritt bei Nieselregen, mäßiger Brise und schlechter Sicht die Ziellinie vor St. Ann’s Battery in Plymouth. Mit einem Durchschnitt von 13,3 Knoten (fast 25 km/h) und Spitzengeschwindigkeiten von weit mehr als dem Doppelten demonstrierte Mike Slade die herausragenden Eigenschaften dieser neuen Hightechrennyacht der 100-Fuß-Klasse mit Schwenkkieltechnik. „Wir hatten zeitweise Windstärke acht bis neun, in Böen deutlich mehr“, berichtete der Eigner, „aber nie ernsthafte Probleme. Wir mussten uns nicht zurückhalten, sondern konnten das Boot zu jeder Zeit puschen.“

Eine Genua, die aus dem Vorstag riss und halb über Bord ging, und ein Leck in einem Hydraulikzylinder wurden mit Bordmitteln repariert. Nach einer Kollision mit einem Hai verfing sich dieser so unglücklich am Ruder, so dass ein australisches Crewmitglied ins Wasser musste, um ihn und das Boot zu befreien. Slade: „Unterm Strich waren das alles moderat angesichts der herrschenden Bedingungen. Wir hätten gerne den Zweikampf mit der ausgeschiedenen ‚Alfa Romeo’ fortgesetzt, sind aber froh, am Ende überhaupt die schnellsten gewesen zu sein.“

Denn der neue Rekord und die Ehre, als erstes Schiff im Ziel gewesen zu sein, reichten in der Gesamtwertung bei weitem nicht zur Führung. Denn die rund drei Meter kürzere „Rambler“ von George David aus den USA erreichte Plymouth nur eine dreiviertel Stunde später und übernahm nach berechneter Zeit Platz eins. Skipper Ken Read, der das Rolex Fastnet Race als Crewtest für das nächste Volvo Ocean Race rund um die Welt im nächsten Jahr nutzt, hatte mit seiner Mannschaft den Fastnet Rock sogar vor der „IACP Leopard“ gerundet – nach 350 Seemeilen in einem spektakulären Zweikampf ganze drei Sekunden voraus!

„Die 19 Mann an Bord haben erstklassig harmoniert“, lobte Read seine Mannschaft, die sich noch berechtigte Hoffnungen auf den Gesamtsieg machen kann. Der wird aber erst entschieden, wenn die kleineren Schiffe im Ziel sind, die bauartbedingt gut und gerne doppelt so lange brauchen dürften, um nach Handicap dennoch vorne zu liegen.

Mike Slade wurde bereits an Land in Plymouth für seinen Erfolg ausgezeichnet. Er erhielt aus den Händen Lionel Schurchs von Rolex SA aus der Schweiz eine edle Armbanduhr des Modells Rolex Yachtmaster in Stahl und Platinum sowie den Erroll Bruce Cup für das erste Boot im Ziel vom David Aisher, dem Kommodore des veranstaltenden Royal Ocean Racing Clubs (RORC).

Obwohl der Start des Hochseeklassikers vorigen Sonntag (12. August) vom RORC erstmals seit 1925 wegen der Wettervorhersage schon um einen Tag verschoben worden war, mussten drei Viertel der 271 gestarteten Yachten dem schweren Wetter Tribut zollen. Mehrere Mastbrüche und diverse Materialschäden wurden verzeichnet. Aufgegeben hatte nicht nur der zweite 30-Meter-Supermaxi „Alfa Romeo“ aus Neuseeland, sondern auch die deutschen Boote „Outsider“ (Kiel), „Inschallah VI“ (Hamburg) und „Guts n’Glory“ (Bückeburg). Allein die „Norddeutsche Vermögen Hamburg“ unter Skipper Georg Christiansen setzte das Rennen fort und rundete den Fastnet Rock am Mittwochmorgen um 9.15 Uhr Ortszeit.

„Es war ein schaurigschöner Anblick, wie die Atlantikdünung an dem sagenumwogenen Felsen hoch spritzte“, schrieb Christiansen von Bord. „Zum Glück hatte der Wind bei der Umrundung abgenommen, so dass die gesamte Crew den Moment genießen konnte.“ Wenig später frischte der Nordwestwind auf, und auf der „N.V. Hamburg“ wurde der Spinnaker gesetzt. Christiansen: „Wenn die Brise durchsteht, könnten wir Donnerstagnachmittag im Ziel sein – hoffentlich mit einer guten Platzierung.“ Am Fastnet Rock hatte das Team noch rund 250 Seemeilen vor sich.

„Wir lagen knapp 40 Seemeilen vor Land’s End sehr gut im Rennen“, ärgerte sich „Outsider“-Eigner Tilmar Hansen, „unser direkter Gegner, die britische ‚Chieftain’, war zwei Seemeilen achteraus, andere noch weiter.“ Doch bei Sturmböen bis 42 Knoten riss das Großsegel der Elliott 52 überm zweiten Reff ein. Hansen: „Unser neues Groß hatte durch ein Missverständnis mit dem Segelmacher nur ein Reff erhalten. Das wäre bei den Bedingungen zuviel Segelfläche gewesen. Und das alte hatte halt schon 7.000 Seemeilen mit einer Atlantiküberquerung auf dem Buckel.“

Die „Outsider“ drehte in den Zielhafen nach Plymouth ab, wo später auch die DK 46 „Guts n’Glory“ von Christopher Wuttke festmachte, weil die Vorhersagen für die Irische See zu heikel waren. „Wir hatten schon frühzeitig am ersten Abend entschieden, dass wir das Risiko nicht eingehen wollen“, erklärte Volker Andreae, Eigner der „Inschallah VI“, „einzelne Wetterberichte sagten sogar Orkanböen vorher.“ Seine Mannschaft kehrte wohlbehalten in den Starthafen nach Cowes zurück.

1. Tag der Pre-Olympics in Qingdao / China

Rothweiler/Kussatz zum Auftakt Dritte

QINGDAO. Extrem leichte Winde strichen am Mittwoch (15. August) den Regattaauftakt bei den PreOlympics in Qingdao/China erheblich zusammen. Die meisten Klassen, darunter die Starboote mit Marc Pickel und Ingo Borkowski (Kiel/Potsdam) vom pinta racing team, brachte keine Wettfahrt zustande. Den 470er-Frauen gelang nach langem Warten zumindest ein Zieldurchgang, bei dem Steffi Rothweiler und Vivien Kussatz (München/Berlin) auf Platz drei segelten.

„Es waren höchstens zwei Windstärken und starke Strömung“, berichtete die Steuerfrau, „wir waren mäßig gestartet und mussten höllisch aufpassen, den Anschluss zu behalten.“ Nach der Startkreuz lagen die Europameisterinnen nur auf dem 13. Rang, nach einer Runde waren sie Elfte. Erst auf dem zweiten Vorwindgang gelang der große Sprung nach vorn. Rothweiler: „An der letzten Bahnmarke haben wir noch unsere schwedischen Sparringspartner Therese Torgersson und Vebdela Sachrisson niedergekämpft und waren Dritte.“

Den Bronze-Platz, den die Mannschaft auch im Vorjahr bei der ersten Testregatta auf dem Olympiarevier belegt hatte, verteidigte sie hinter den ersten Tagessiegerinnen Elise Rechichi und Tessa Parkinson aus Australien sowie den niederländischen Weltmeisterinnen Marcelien de Koning und Lobke Berkhout. „Das ist ein schönes Geschenk“, meinte die Vorschoterin Vivien Kussatz, die am 15. August ihren 35. Geburtstag hat. „Trotzdem werden wir es heute ruhig angehen lassen, denn der Tag war anstrengend genug. Außerdem hatten wir nachts schon reingefeiert.“

Die Starboote verließen am ersten Tag noch nicht mal den Hafen von Qingdao, so wenig Wind wehte auf ihrer Bahn. „Das war schon mal unser Ruhetag gleich zu Beginn“, meinte Ingo Borkowski sarkastisch, „immerhin haben wir uns auch ausgeruht, statt stundenlang auf dem Wasser vergeblich zu warten.“ Das schwülwarme Wetter mit Temperaturen um die 35 Grad Celsius, typisch für die Region, zehrt so oder so an den Kräften der Aktiven.

Sein Steuermann nutzte die unfreiwillige Pause zum Studium der Lokalzeitungen, die sein Konterfei zeigten. „Ich bin mit 1,96 Meter offenbar der größte Segler unter den Teilnehmer“, berichtete Marc Pickel, „das fanden die chinesischen Journalisten ganz spannend.“
Die PreOlympics werden am Donnerstag (15. August) in beiden Klassen fortgesetzt. Geplant sind zwei Wettfahrten – wie jeden Tag. Allerdings sind die Windvorhersagen wenig verheißungsvoll. Die Entscheidungen sollen am kommenden Mittwoch (22. August) fallen.

Arno Dirksen präsentiert über 40 dynamische Bilder vom Segeln

Arno Dirksen präsentiert über 40 dynamische Bilder vom Segeln, elf davon gerade eben getrocknet. Hafencafé im Yachthafen Schloss Kirchberg, der Geheimtip für Segler, Kunstfreunde und Touristen in diesem Sommer am Bodensee.

Wer den Bodensee umrundet und nicht in der Galerie des Hafencafés im Yachthafen Schloss Kirchberg war, hat ein Schmankerl ausgelassen. Das lässt sich sogar erweitern:Segler und Kunstfreunde am Bodensee, die nicht in der bekannten Galerie des Bischofschlosses Markdorf und der neu eröffneten des Hafencafés im Yachthafen Schoss Kirchberg waren, haben eine wesentliche Sehenswürdigkeit dieses Sommers verpasst:

In der Galerie des Bischofschlosses Markdorf hängen bis zum Ende dieses Jahres knapp 20 großformatige Arbeiten des bekannten Überlinger Malers Arno Dirksen, dazu etliche Holzschnitte für den Kenner. Und in der neuen Galerie im Hafencafé gibt es Farbe und Dynamik im Überfluss für jedes Seglerherz (Über 20 mittel- bis großformatige Gemälde in Öl und Acryl, dazu neuerdings FINEART PRINT für die kleineren Wände und Geldbeutel). Die Ausstellung im Hafencafé hängt bis zum 16. September 2007.

Eine neue Galerie am Bodensee Attraktion für Kunstliebhaber, Segler und Touristen

Bernd Filp (Hafencafé Yachthafen Schloss Kirchberg) landet einen Volltreffer im richtigen Augenblick. Passend zu diesem Feriensommer eröffnet er seine neue Galerie mit Farbe, Wasser, Wind und Licht in Form einer herzerfrischenden Ausstellung des bekannten Überlinger Malers Arno Dirksen und findet begeisterten Zuspruch. Was nur als Wochenend-Event angedacht war, hat eine so große Resonanz gefunden, dass Filp den Künstler dafür gewinnen konnte, die Ausstellung bis zum 16. September zu verlängern.

Dann allerdings ist leider Schluss, denn Dirksen geht vom 22. - 30. September mit den nicht verkauften Bildern auf die INTERBOOT und anschließend auf die "art maritim" der hanseboot. Wer also die über 20 großformatigen Arbeiten, von denen elf noch kaum getrocknet sind, im Zusammenhang sehen oder gar das eine oder andere erwerben möchte, der sollte sich beeilen.

Weiter Infos auf http://www.arno-dirksen.de

Dienstag, 14. August 2007

Letzter Auftritt von Jochen Schümann im Alinghi-Dress

Ab morgen Mittwoch trifft sich die Weltelite der Match-Racing-Segler anlässlich des 5. St. Moritz Match Race im Engadin. Für Sportdirektor Jochen Schümann der letzte Auftritt als Mitglied des Schweizer America's Cup Sieger Alinghi.

Nachdem vergangene Woche die Schweizer Segelcracks auf dem St. Moritzersee den Sieger der UBS Alinghi Swiss Tour zum Schweizermeister im Match Racing gekürt haben, stehen ab morgen Mittwoch die besten Match-Racing-Spezialisten der Welt im Engadin am Start.

Mit Ian Williams (GBR), Matthieu Richard (FRA), Paolo Cian (ITA), Sebastien Col (Areva Challenge/FRA) und Eugeny Neugodnikov (RUS) sind die fünf führenden Skipper der Match-Racing-Weltrangliste im Engadin zu Gast. Auf mehr als 1800 Metern über Meer kämpfen sie beim höchst gelegenen Match-Racing-Event der Welt um Punkte bei der Match-Racing- Weltmeisterschaft und ein Preisgeld von 150'000 Franken.

Am vergangenen Wochenende mussten sich die Cracks beim Danish Open in Kopenhagen allerdings der einheimischen Konkurrenz geschlagen geben: Jesper Radich gewann das dänische Finalduell gegen Peter Wibroe. Der führende der Weltrangliste, der Brite Ian Williams, setzte sich im kleinen Finale gegen den Franzosen Sebastien Col durch und holte den dritten Platz. Das genügte dem Briten, um seinen härtesten Verfolger, den Franzosen Mathieu Richard, im Gesamtklassement abzuschütteln.

Abgerundet wird das hochkarätige Teilnehmerfeld von weiterer America's Cup-Prominenz wie Alinghi-Sportdirektor Jochen Schümann und Michael Hestbaek vom United Internet Team Germany, und dem zweifachen St. Moritz-Sieger, dem amerikanischen «King of the Mountain», Mark Mendelblatt. Für den dreifachen deutschen Olympiasieger Jochen Schümann ein ganz spezieller Event: Der Sportdirektor tritt zum letzen Mal in den Farben von Alinghi an. Er verlässt das Schweizer Team nach sieben erfolgreichen Jahren. «Mit Alinghi habe ich eine erfolgreiche und gute Zeit verbracht, doch jetzt warten neue Herausforderungen auf mich», sagte Schümann am Montag. «Höchstwahrscheinlich auch im America's Cup, denn der bleibt aus meiner Sicht die ultimative Herausforderung im Segelsport.»

Auch zwei Schweizer Teams werden sich der internationalen Konkurrenz stellen: Team Renker vom RC Oberhofen und die frisch gekürten Schweizermeister vom YC Immensee, die Gebrüder Eric (Skipper), Jean-Claude und Marc Monnin, kämpfen auf den offenen Dreimann-Kielyachten um Punkte und Ehre.

Gruppe A:
Ian Williams (GBR)
Sebastien Col (Areva Challenge/FRA)
Eugeny Neugodnikow (RUS)
Matteo Simoncelli (ITA)
Jochen Schümann (Alinghi/GER)
Michael Hestbaek (United Internet Team Germany/DEN)

Gruppe B:
Mathieu Richard (FRA)
Paolo Cian (Shosholoza/ITA)
Staffan Lindberg (FIN)
Eric Monnin (CH)
Matthias Renker (CH)
Mark Mendelblatt (USA)

Programm

Mittwoch, 15.8.07
ab 11.00h: Round Robin A
ab 16.00h: Round Robin B

Donnerstag, 16.8.07
ab 11.00h: Round Robin B
ab 15.00h: Round Robin A

Freitag, 17.8.07
ab 11.00h: Repechage
TBA: Corviglia Challenge
ab 16.00h: Viertelfinal

Samstag, 18.8.07
ab 11.00h: Viertelfinal
ab 13.00h: Viertelfinal Sail offs

Sonntag, 19.8.07
ab 11.00h: Halbfinal
ab 13.00h: Finals
ca. 16.30h: Siegerehrung

Montag, 13. August 2007

Flens Final Race 2007 - Das Festival der Segel auf Sylt


Die Sieger Flens Final Race 2007


Team Felnsburger in der Brandung

Das Team Flensburger Pilsener gewinnt erneut die Flens Super Sail Tour 2007Vor mehr als 40.000 Besucher wurden am Sonntag Nachmittag bei schönstem Sonnenschein auf der Urlaubsinsel Sylt die diesjährigen Sieger des Flens Final Race geehrt.

Lange sah es so aus, als ob es keinen Sieger geben würde, denn das Wetter spielte nicht so richtig mit. Das Flens Final Race in Westerland auf Sylt ist 2007 das einzige Event der Flens Super Sail Tour, das auf der Nordsee stattfindet. Prompt machte eine stürmische Brandung am ersten Wettfahrttag die Vorausscheidungsläufe unmöglich. Die Motorboote schafften es nicht, den Brandungsgürtel zu überwinden, um Tonnen auszulegen. Tatsächlich war es am Samstagmorgen nicht der konstante Wind mit bis zu 18 Knoten aus nordwestlicher Richtung, der die Wettkämpfe behinderte, es war die schwer brechende, auflaufende See und die Probleme mit der Tide. Wettfahrtleiter Lennart Klemp und sein Team schafften es schließlich mit Hilfe der engagierten Bootsführer der DLRG, zwei Regattatonnen ins ruhigere Wasser zu schleppen. Der Startversuch eines Fleet Race von Land aus blieb dennoch erfolglos. „Die Wellen sind vielleicht spaßig für einen Fun-Ausritt, aber für ein Rennen absolut fies,“ meinte Kerstin Stange. Also kein Rennen am Samstag!

Das Interesse der vielen Urlauber am Regattageschehen war generell noch viel größer als erwartet. Obwohl der Moderator wiederholt die Verschiebung der Wettfahrten bekannt geben musste, wuchs die Zahl der Zuschauer für die teils spektakulären Einsätze auf dem Wasser stetig und das Race Office konnte sich vor mehr oder weniger fachkundigen Anfragen kaum retten. Das Kinderfest mit Trampolin, Hüpfburgen und Kettkar-Rennen, eine große VW Freizeitmobileausstellung und die zahlreichen anderen Stände auf der Promenade waren sehr gut besucht und es kam keine Langeweile auf.

Am Sonntagmorgen präsentierte sich das Wetter endlich von seiner segelfreundlicheren Seite. Die Veranstalter der Prosail SailEvents und selbst aktiven Hobie 16 Segler Willy Trautmann und Detlef Mohr waren sehr erleichtert, dass gesegelt werden konnte. Der Wind hatte in Richtung Westen gedreht und blies nun mit knapp 10 Knoten, wobei sich mancher Segler sicher mehr gewünscht hätte. Doch zumindest war die übersteigerte Brandung verschwunden. Die Sonne schien vom blauen Himmel und auch die Temperaturen waren spürbar angestiegen. Neue Matchpaarungen wurden auf der Basis der Tour-Rangliste ausgelost und die Rennen so schnell wie möglich in die Tat umgesetzt.

Wie im Vorjahr siegte am Ende das Team Flensburger Pilsener mit den Ranglistenführenden und international sehr erfahrenen Seglern Ulf Hahn/Maxi Jahrling zusammen mit ihrem neuen Teampartner Tom Schreyack/Johanna Bredenkamp. Beide Hobie 16 hatten auf dem letzten Schlag so viel Vorsprung vor ihren Konkurrenten vom Team Sun’s, dass sie aufeinander warten konnten, um gemeinsam das Ziel am Strand anzulaufen. Taktisches Segeln in den Match-Races zahlt sich eben aus. Im Halbfinale hatten Ulf Hahn und Maxi Jahrling durch extrem weites Heraussegeln und Decken eines Gegners zwar eine schlechtere Platzierung in Kauf genommen, aber ihre Teamkollegen vor einem letzten Platz und somit dem sicheren Team-Aus bewahrt.

Jochen Schümann nicht mehr bei Alinghi!

Wie die NZZ berichtet, ist Jochen Schümann bei Alinghi von Bord gegangen. Der dreifache Olympiasieger hat den Vertrag mit dem Schweizer Segel-Syndikat nicht mehr erneuert. Am nächsten America's Cup wolle er bei einem der Challenger eine Funktion übernehmen, sagte der Berliner zu den Zukunftsabsichten.

In Palma de Mallorca, wo Schümann letzte Woche am MedCup der TP-52-Serie teilgenommen hat, soll er bereits erste Gespräche mit Karol Jablonski geführt haben, dem polnischen Skipper von Team Germany, dessen Challenge für den 33. America's Cup im Jahre 2009 ebenso akzeptiert ist.

Team Monnin ist Schweizermeister im Match-Racing 2007

Der grosse Favorit hat sich beim Finale der UBS Alinghi Swiss Tour in St. Moritz durchgesetzt: Team Monnin vom Yacht Club Immensee ist neuer Schweizermeister im Match Racing.

«Endlich haben wir es geschafft», freute sich Eric Monnin am Sonntagnachmittag in St. Moritz. Im dritten Anlauf hatte das erfahrene Team vom Yacht Club Immensee die UBS Alinghi Swiss Tour erstmals gewonnen. «Bisher haben wir den Sieg jeweils knapp verpasst, jetzt freuen wird uns über den Gewinn der Schweizermeisterschaft im Match Racing.»

Dieser Sieg kam nicht überraschend zustande: Eric Monnin und seine Brüder Jean-Claude und Marc liegen derzeit in den Top 20 der internationalen Match-Racing-Weltrangliste und sind damit das mit Abstand bestplatzierte Schweizer Team. Das zeigte sich auch bei den sehr wechselnden Bedingungen während der vergangenen Woche auf dem St. Moritzersee: Egal, ob bei Regen und schwachen Winden oder bei Sonnenschein und starkem Wind am Finaltag – Team Monnin gewann jedes der insgesamt zehn Rennen.

Während das Team Monnin eine Klasse für sich war, balgten sich hinter dem Favoriten gleich vier punktgleiche Teams um die drei Plätze im Halbfinale. Team Erni vom RC Oberhofen musste schliesslich aufgrund der Direktbegegnungen passen. So schaffte es nur eines von drei teilnehmenden Teams des RC Oberhofen ins Halbfinale. Dort setzte sich Team Renker mit 2:1 gegen Team Dénervaud durch, während die Monnin-Brüder dem Team De Micheli keine Chance liessen. Positiv: Im Halbfinale waren Teams aus allen drei Sprachregionen am Start.

Gesegelt wurde auf den offenen 3-Mann-Kielyachten Streamline 7.15. «Diese schnellen Schiffe sorgten für spannenden Matches», so der zufriedene Rennleiter und America’s-Cup-Sieger 2003 Christian Scherrer. «Die sieben Teams haben hochklassigen Segelsport gezeigt.»

Noch spannender und hochklassiger wird es diese Woche in St. Moritz: Das Teilnehmerfeld des 5. St. Moritz Match Race liest sich wie ein Who-is-who der weltbesten Match-Racing-Segler. Mit Ian Williams (GBR), Matthieu Richard (FRA), Paolo Cian (ITA), Sebastien Col (FRA), Eugeny Neugodnikow (RUS) und Staffan Lindberg (FIN) sind die sechs führenden Skipper der Match-Racing-Weltrangliste im Engadin zu Gast.

Schlussrangliste UBS Alinghi Swiss Tour1. Team Monnin (YC Immensee):
1. Eric Monnin (Skipper) Jean-Claude Monnin, Marc Monnin
2. Team Renker (RC Oberhofen): Matthias Renker (Skipper), Simon Brügger, Christoph Rytz
3. Team Dénervaud (CV Estavayer): Nicolas Dénervaud (Skipper), Vincent Dénervaud, Nicolas Jutzi
4. Team De Micheli (CVL Lugano): Sacha De Micheli (Skipper), Andrea Bolla, Massimo Bignasca
5. Team Erni (RC Oberhofen): Lukas Erni (Skipper), Ernst Knuchel, Christian Sprecher
6. Team Walser (Zürcher YC): Marcel Walser (Skipper), Res Schürch, Caspar Büttler
7. Team Stettler (RC Oberhofen): Alain Stettler (Skipper), Pascal Alder, Bruno Zeltner

Für Informationen und vollständige Resultate : http://swisstour.alinghi.com

Samstag, 11. August 2007

DSV-Talente gewinnen zwei Gold- undeine Bronzemedaille

Erfolge vor Sopot: DSV-Talente gewinnen zwei Gold- undeine Bronzemedaille bei RS:X-Jugendweltmeisterschaft

Hamburg (DSV), 5. August 2007 - Moana Delle und Christian Freimüller sind die neuen Jugendweltmeister in der olympischen Surfdisziplin RS:X. Die 18 Jahre junge Soesterin vom Segelklub Bayer Uerdingen und ihr gleichaltriger Teamkamerad aus Böblingen, der für Windsurfing Nordschwarzwald startet, konnten sich in ihren jeweiligen Feldern nach elf Wettfahrten und herausragenden Leistungen deutlich durchsetzen. Moana Delle gewann dabei die Hälfte aller Rennen im Revier vor Sopot (Polen).

Das eindrucksvoll gute Gesamtergebnis komplettierte die 17 Jahre junge Regina Stadler aus Bernau mit ihrer Bronzemedaille. Die Schülerin vom Regatta-Surf-Club Chiemsee surfte hinter Moana Delle (31 Punkte) und der Polin Maja Dziarnowski (39 Punkte) mit 41 Punkten auf Rang drei. Bei der männlichen Jugend holte Christian Freimüller (33 Punkte) den Titel mit neun Punkten Vorsprung vor dem Briten Richard Hamilton (42 Punkte) und dem Franzosen Pierre Le Coq (43 Punkte).

DSV-Sportdirektor Hans Sendes (Hamburg) zeigte sich beeindruckt von der Galavorstellung der jungen Kadersurfer: “Ich freue mich wirklich sehr für die Aktiven, denn ich weiß, wie hart sie für diese Erfolge gearbeitet haben. Diese herausragenden Ergebnisse zählen zu den Saisonhöhepunkten im Leistungssport des Deutschen Segler-Verbandes.

ENDERGEBNIS RS: X JUGEND-WELTMEISTERSCHAFT

JUNIOREN
1. Christian Freimüller (Böblingen) 33 Punkte
2. Richard Hamilton (GBR) 42 Punkte
3. Pierre Le Coq (FRA) 43 Punkte

JUNIORINNEN
1. Moana Delle (Soest) 31 Punkte
2. Maja Dziarnowski (POL) 39 Punkte
3. Regina Stadler (Bernau) 41 Punkte

33. America´s Cup: Deutschland meldet Kampagne an

Schwarz-Rot-Gold segelt auch beim 33. America´s Cup mit. Das United Internet Team Germany wird beim nächsten Kampf um die begehrteste Segel-Trophäe der Welt wieder dabei sein, kündigte Syndikatschef Michael Scheeren an. Damit werden die deutschen Farben zum zweiten Mal in der 156-jährigen Geschichte des America´s Cup vertreten sein.

"Das ist toll ­ toll für Deutschland und toll für den Segelsport" zeigt sich Rolf Bähr, Präsident des Deutschen Segler-Verbandes, begeistert. "Bereits beim vergangenen America´s Cup hat der Sport viele neue Freunde gefunden" so Bähr weiter. So sieht es auch Michael Scheeren: "Wir sind mit der ersten deutschen Kampagne eine Verpflichtung gegenüber dem deutschen Segelsport eingegangen. Dieser wollen wir auch zukünftig gerecht werden."

Sportlich setzt das United Internet Team Germany auf die gemachten Erfahrungen. Und auf Karol Jablonski. Mit der bereits verkündeten Verpflichtung des neuen Skippers hat das United Internet Team Germany ein klares Ausrufezeichen gesetzt. Der Pole mit deutschem Pass zeigte beim letzten America´s Cup überragende Leistungen und führte überraschend das spanische Team Desafío Español bis ins Halbfinale. Der 44jährige Jablonski ist stolz, "für das United Internet Team Germany segeln zu dürfen ­Deutschland ist das Land, dem ich meine gesamten Segel-Erfolge zu verdanken habe."

Bei der kommenden Kampagne wird nichts dem Zufall überlassen bleiben. Durch die frühzeitige Anmeldung steht ausreichend Zeit zur Verfügung, um die großen Herausforderung professionell vorzubereiten. "Diese Zeit werden wir nutzen, um das bestmögliche Team und ein exzellentes Boot an den Start zu bringen", verspricht Scheeren.

SIEMENS / MATADOR GEWINNT DIE 26. COPA DEL REY

Palma de Mallorca 05.08.07 - Nach dem vorletzten Tag der Copa del Rey war noch alles offen in der TP52 Klasse. Doch mit einem dritten und fünften Platz konnte sich das SIEMENS / MATADOR Team mit Steuermann Guillermo Parada und dem Schweizer Profisegler Christian Scherrer gestern Samstag den Sieg vor Palma sichern. Unterstützt würde das argentinische Team von Paul Cayard als Taktiker. Also Gast mit an Bord war auch die Prinzessin von Spanien Ellena di Borbon.

An zweiter und dritter Stelle platzierte sich MUTUA MADRILEÑA mit Vasco Vascotto und CAIXA GALICIA mit John Kostecki. Die Copa del Rey zählt zur MEDCUP 07 Regatta Serie der TP52. Die nächste Regatta findet vom 20. bis am 25. August in Portimao, Portugal statt. Bis dahin befindet sich Scherrer in der Schweiz und wo er das fünfte St.Moritz Match Race organisiert welches vom 14. bis am 19. August die Weltelite der Match Racer ins Engadin bringt.

Unteruhldingen + Kressbronn

Unteruhldingen
Sachschaden von rund 300 Euro haben unbekannte Täter angerichtet, die in der Nacht zum Donnerstag (2.8.) mehrere Sachbeschädigungen im Bereich der BSB-Schiffslandestelle in Unteruhldingen begingen. Die Unbekannten haben nicht nur durch Zündeleien eine Parkbank und das Gebälk bzw. die Verschalung eines Wartehäuschens angesengt, sondern auch mit einem Messer das Sitzbrett einer weiteren Parkbank beschädigt. Ferner traten die Täter gegen einen verschlieþbaren Aschenbecher aus Edelstahl und demolierten diesen völlig. Personen, die in der fraglichen Nacht Verdächtiges bei der Schiffsanlagestelle an der Seepromenade beobachtet haben oder Hinweise zur Identität der Täter geben können, werden gebeten, sich mit der Wasserschutzpolizeistation Überlingen, Telefon: 0049 (0)7551 949590, in Verbindung zu setzen.

Kressbronn
In der Nacht zum Sonntag (5.8.) haben unbekannte Täter auf dem Gelände des Sportzentrums Meichle & Mohr hinter dem Hafenmeisterbüro ein dort abgestelltes blaues Tretauto (Gröþe 3 x 1,5 Meter) im Wert von rund 3.000 Euro entwendet. Personen, die in der fraglichen Nacht Verdächtiges beim Sportzentrum beobachtet haben oder Hinweise zum Verbleib des zweisitzigen Gefährtes, das mit einer Ladefläche und Kettenantrieb ausgestattet ist, geben können, werden gebeten, sich mit dem Wasserschutzpolizeiposten Langenargen, Tel. 0049 (0)7543 93160, in Verbindung zu setzen.

Und immer wieder lockt der Fastnet Rock

Hansens „Outsider“ (Kiel) und drei Hamburger Yachten dabei

COWES. Er ist nur ein einsamer Felsen vor der südirischen Küste mit einem Leuchtturm drauf. Und doch ist der Fastnet Rock ein Mythos. Er ist der Wendepunkt in der wohl legendärsten Hochseeregatta der Nordhalbkugel, dem Rolex Fastnet Race. Der Klassiker ist berühmt und berüchtigt für seine oft gnadenlosen Bedingungen mit schwersten Stürmen – nicht alle Segler kehrten in der 82-Jährigen Geschichte wieder heim. Das Rennen führt über 608 Seemeilen von Cowes auf der südenglischen Insel Isle of Wight durch den Ärmelkanal und die Irische See zurück nach Plymouth in der Grafschaft Devon.

Am Sonntag (12. August) startet die 42. Auflage mit einer Rekordbeteiligung von fast 300 Yachten, darunter auch vier deutsche.

Schon in den Tagen vor dem Start sammeln sich zahlreiche Rolex Fastnet-Aspiranten im und um den Solent herum an der südenglischen Küste. Viele der Regatta-Teilnehmer segelten zuvor die Skandia Cowes Week als Einstimmung auf das lange Rolex Fastnet Race. Andere reisten diese Woche eigens für den Saisonhöhepunkt in England an. Am Sonntag wird die größte Flotte seit 1979, dem katastrophalen Orkanrennen, über die Startlinie vor dem Royal Yacht Squadron in Cowes rauschen. Das erste Startsignal soll um 9.50 Uhr britischer Zeit (10.50 Uhr in Deutschland) ertönen.

„Wir sind voller Vorfreude, aber auch voller Respekt“, sagt der Kieler Tilmar Hansen, der seine neue „Outsider“ an den Start bringt. Mit der Elliott 52 hat der Hochseeveteran gerade die Transatlantikregatta HSH Nordbank blue race nach gesegelter Zeit in der Hauptgruppe gewonnen. „Nach fast 4.000 Seemeilen erscheinen die gut 600 zwar wie ein Klacks“; so der Skipper, „aber vor Leichtsinn kann ich jeden nur warnen. Die Reviere, die wir beim Rolex Fastnet Race passieren, haben allein durch die starken Tiden ihre Tücken.“

An das Fastnet Race hat Hansen überwiegend gute Erinnerungen, denn bei seinen beiden bisherigen Auftritten 1983 und 85 gewann er anschließend mit Deutschland den Admiral’s Cup, seinerzeit die inoffizielle Mannschaftsweltmeisterschaft der Hochseesegler. Und dieses Jahr will er der direkten Konkurrenz das Heck zeigen. Hansen: „In unserer Klasse sind etliche heiße 50- bis 60-Füßer dabei.“ Zur Verstärkung der „Outsider“-Crew kommt der neuseeländische Weltumsegler („Merit Cup“) Mike Quilter als Navigator an Bord. „Das gibt uns Sicherheit und garantiert unterwegs gute Laune“, so Tilmar Hansen.

Die anderen drei deutschen Boote wollen auch gewinnen, und zwar vor allem die Clubwertung der Illingworth Trophy. Sie starten unter dem Stander des Norddeutschen Regatta Vereins (NRV) Hamburg. Es sind die „Inschallah VI“ von Volker Andreae, die „Norddeutsche Vermögen Hamburg“ unter Skipper Georg Christiansen sowie Christopher Wuttkes „Guts n’Glory“. „Wir haben außerdem den veranstaltenden Royal Ocean Racing Club, den RORC, zu einer partnerschaftlichen Friendship Challenge herausgefordert“, berichtet Teamführer Andreae.

Der Hamburger ist gespannt auf die Leistung seines Schiffes im internationalen Wettbewerb unter der IRC-Wertung, denn „da fehlen uns noch die Vergleiche“. Seine 41-Fuß-Yacht, ein Judel/Vrolijk-Design, hat er eigens für diese Formel mit einen Bugspriet sowie einen neuen, größeren 150-Quadratmeter-Gennaker ausgerüstet. „Damit müsste unsere Vorwindschwäche passe sein“, glaubt der Eigner und Skipper. Mit der Atlantikerfahrenen Mannschaft des Hamburgischen Vereins Seefahrt (HVS) auf der „N. V. Hamburg“ sowie der DK 46 „Guts n’ Glory“ glaubt der zweite NRV-Vorsitzende für Regattasport, ein schlagkräftiges Team zusammen zu haben, um möglicherweise sogar in die Geschichte der Regatta einzugehen.

Und das Rolex Fastnet Race ist eine Regatta mit langer Historie. Denn den ersten Wettbewerb gab es schon 1925. Das Rennen wurde anschließend – außer einer Unterbrechung in den 40er-Jahren – seit den frühen 30ern alle zwei Jahre veranstaltet. Für viele Segler ist die Teilnahme an dieser reinen Blauwasser-Regatta eine große Herausforderung – ob das erste, das fünfte oder das 20. Mal. Da gibt es jene Enthusiasten, die immer wieder zurückkehren – immer wieder mit dem eisernen Willen, sich erneut mit zuweilen unvorhersagbaren und unbeständigen Winden sowie den tückischem Strömungen in den Gewässern entlang der südenglischen Küste zu messen.

Für Piet Vroon und Ken Newman war eine Regatta nie genug. Der Holländer Vroon ist diesmal mit seiner Lutra 56 „Formidable“ dabei. Es wird sein 23. Fastnet-Rennen. Nach über 40 Jahren Wettkampf gewann Vroon 2001 die Klassen IRC und IRM und nahm beide Trophäen, den Fastnet Challenge Cup und die Fastnet Rock Trophy, sowie ein Rolex Yacht-Master Chronometer mit nach Hause.

Ken Newman, der mit seiner Swan 51 „Grandee“ teilnimmt, übertrifft Vroon sogar noch. 24 Teilnahmen kann Newman für sich verbuchen und hat seit seinem ersten Fastnet 1967 nur eines in den folgenden 40 Jahren verpasst. Was den unerschrockenen 78-Jährigen Segler immer wieder zurück an die Startlinie bringt, ist mehr als nur die pure Gewohnheit. Das Rolex Fastnet, anders als andere Hochseeregatten, bietet einen Kurs mit mehreren Etappen, die ihre ganz eigenen Anforderungen haben. Newman: „Es ist eine klassische Regatta, die sehr verschiedene Situationen bereit hält, und jede Etappe ist irgendwie eine neue Herausforderung. Denke nie, du hast schon gewonnen. Und denke nie, du hast schon verloren.“

Newman wird oft gefragt, ob er bei dem „schlimmen Rennen“ (gemeint ist das 79er Fastnet) dabei war. Aber für ihn war 1957 das schlimmere Rennen an Bord der „Bluejacket“. „Es war fruchtbar“, erinnert er sich an Stürme, die die Flotte heimsuchten. „Zwei Blöcke für unser Genuafall sind zerborsten, und wir mussten vor Brixham ankern. Es hat fünf Tage gedauert, aber wir haben das Rennen beendet.“ Von 41 gestarteten Yachten belegte die „Bluejacket“ am Ende den zwölften und damit letzten Platz, kam aber im Gegensatz zu den 29 anderen Booten, die das Rennen aufgeben mussten, kam sie wenigstens ins Ziel.

Unterdessen haben sich bei den hart umkämpften IMOCA 60’s, die nach Klassenregeln segeln, einige Top-Segler zusammen gefunden. So nimmt zum Beispiel der Brite Alex Thompson auf der „Hugo Boss“ die Hilfe des Whitbread/Volvo Round the World Race-Veteranen und America’s Cup-Navigators Andrew Cape aus Australien in Anspruch. Dee Caffari auf der „Aviva“ hat den Wetterexperten Mike Broughton an Bord, um die richtigen taktischen Entscheidungen zu treffen. Außerdem steht der Olympische Goldmedaillengewinner im Rudern, Sir Matthew Pinsent, auf ihrer Crewliste, der aber als Journalist mitsegelt und daher sicher nicht an den Winschen kurbeln wird.

Die meisten Segelexperten rechnen mit einem Zweikampf um die Ehre, als erstes Einrumpfboot die Ziellinie zu erreichen. Die brandneue 30 Meter lange „ICAP Leopard“ von Mike Slade (Großbritannien), ein Farr-Design mit Schenkkiel, fordert Neville Crichton’s jüngstes Reichel/Pugh-Design, die neuseeländische „Alfa Romeo“ heraus. Letztere hat bereits etliche Siege eingefahren, seit sie vor zwei Jahren zu Wasser gelassen wurde. Die beiden Yachten werden zuvor erstmals bei einigen Kurzrennen vor der Küste aufeinander treffen.

Das wieder auflebende Interesse an Hochseeregatten hat den Royal Ocean Racing Club als Veranstalter des Rolex Fastnet Race dazu veranlasst, die Teilnehmerzahl in diesem Jahr auf 300 zu begrenzen. Die Registrierungen kamen schnell, und schon nach zwei Monaten war die Liste nahezu voll. Nach wie vor werden Zertifikate und Einhaltung des Regattareglements kontrolliert. Die endgültigen Rennwerte werden erst kurz vorm Start bekannt gegeben.

Die Rolex Fastnet Race Webseite ist unter http://fastnet.rorc.org online. Während des Rennens können die Zuschauer zu Hause vor dem PC die Positionen der 300 Boote verfolgen, die via OC-Tracker, mit dem jede Yacht ausgerüstet ist, virtuell dokumentiert werden. Der Fastnet Challenge Cup wird an den Gesamtsieger nach IRC vergeben. Einen edlen Rolex Chronometer bekommt ebenfalls der Fastnet Challenge Cup-Gewinner sowie die Einrumpf-Yacht, die als erste die Ziellinie überquert. Neben der Trophäe für den Gesamtsieg nach IRC gibt es zusätzlich 30 weitere Auszeichnungen, die bei der Siegerehrung am Freitag, dem 17. August, in der historischen Royal Citadel – der Heimat des 29. Kommando-Regiments der Königlichen Artillerie – mit Blick auf den Hafen von Plymouth vergeben werden.

Deutsche Farr 40-Premiere zur Rolex Baltic Week

NEUSTADT/HOLSTEIN. Packende Manöver und knappe Zieleinläufe in baugleichen Yachten sind ihr Kennzeichen, prominente Amateursteuerleute als Eigner am Ruder ihr Grundsatz. Die Farr 40-Klasse gilt seit zehn Jahren als Nonplusultra des Regattasports. Zur vierten Rolex Baltic Week segeln 14 internationale Teams, darunter zwei einheimische, erstmals in Deutschland.

In Neustadt/Holstein an der Ostsee küren sie vom 17. bis 19. August zudem den Gesamtsieger im European Circuit, einer fünfteiligen Grand-Prix-Serie der Farr 40-Klasse.

Die Farr 40-Teilnehmer der Rolex Baltic Week, die vom 18. bis 23. August außerdem die Melges 24-Europameisterschaft zu Gast hat, kommen aus Australien, Dänemark, Deutschland, Finnland, Großbritannien, Italien, der Ukraine und den USA. Die Crewmitglieder an Bord vertreten jedoch eine Vielzahl weiterer Nationen, denn die Internationalität der Mannschaften, die je nach Einhaltung des Gewichtslimits neun oder zehn Personen stark sind, ist ein typisches Kennzeichen der Farr 40-Klasse.

So vertraut der Lüneburger Arzt Wolfgang Schäfer auf seiner „Struntje Light“ Jesper Bank als Taktiker. Der Däne Bank war Skipper des ersten deutschen America’s Cup-Syndikats Team Germany. Schäfer, Präsident der europäischen Farr 40-Flotte, hatte die erste Regatta seiner Klasse nach Deutschland geholt. Obwohl das allein schon ein Gewinn ist, wird er auf dem Wasser nichts verschenken. Schäfer: „Wir sind hoch motiviert und gut drauf. Wir hoffen auf einen Heimsieg.“

Mit Rückenwind startet der zweite deutsche Teilnehmer, Wolfgang Stolz, mit seiner „Opus One“. Nachdem der Frankfurter Investmentbanker sich bereits auf verschiedenen Swan 45-Regatten einen Namen gemacht hatte, stieg er voriges Jahr auch in die Farr 40-Klasse ein und wäre 2006 um Haaresbreite auf Anhieb Weltmeister geworden. Mitte Juli gewann Stolz nach dreieinhalb Jahren „geduldiger Schulung durch meinen Taktiker“, den Neuseeländer Kelvin Harrap, hochzufrieden seine erste Regatta, das Dexia Farr 40 Skagen Race.

Die Regatta in Dänemark war die vorletzte des European Circuits. Dazu gehörten im Frühsommer die Rolex Capri Sailing Week und die Rolex Settimane della Bocche in Porto Cervo (beides Italien) als Europameisterschaft sowie die nordische Farr 40-Meisterschaft in Hankö/Norwegen. Neustadt bildet die fünfte und entscheidende Serie dieser Grand-Prix-Wertung. Vor dem Finale kämpfen zwei Gastmannschaften aus Übersee um den Gesamtsieg. Die australische „Kokomo“ von Lang und Sue Walker führt mit 241 Punkten vor der „Barking Mad“ von Jim Richardson aus den USA (264). Die „Struntje Light“ von Schäfer ist Dritter (345).

Das US-Team, das 1998 erster Farr 40-Weltmeister war und diesen Triumph 2004 als bisher einziges Boot wiederholen konnte, hat Platz eins im European Circuit noch fest im Visier. Nach dem Auftaktsieg bei der Rolex Capri Sailing Week musste es die Australier vorbeiziehen lassen. Nach der letzten Serie werden jedoch die neun schlechtesten Einzelresultate gestrichen, so dass sich das Gesamtergebnis nochmals erheblich ändern kann.

Bei Jim Richardson segelt ein besonders in diesem Jahr bekanntes Gesicht. Terry Hutchinson war Taktiker beim America’s Cup-Finalisten Emirates Team New Zealand, der Anfang Juli im spanischen Valencia nach hartem Kampf dem Schweizer Cup-Verteidiger Alinghi 2:5 unterlag. Auch an Bord der „Barking Mad“ gibt der US-Amerikaner die Taktik vor. Hutchinson gehört zu den profiliertesten Segelprofis weltweit.

Weitere namhafte Teilnehmer und Mitfavoriten auf den Sieg bei der Rolex Baltic Week sind die „Flash Gordon 5“ des in Deutschland geborenen Stararchitekten Helmuth Jahn aus Chicago/USA, die australische „Ichi Ban“ von Matt Allen sowie italienische „Fiamma“ mit Skipper Alessandro Barnaba. Sie alle wollen die Rolex Baltic Week außerdem als Generalprobe für die zehnte Rolex Farr 40-Weltmeisterschaft nutzen, die am 29. August in der dänischen Hauptstadt Kopenhagen beginnt.

Das Regattaprogramm in Neustadt ist auch im Hinblick auf die WM-Vorbereitungen der Teams auf drei Wettfahrttage komprimiert. So passte es in Abstimmung mit der Europäischen Farr 40-Vereinigung (European Farr 40 Fleet) als Co-Organisator den internationalen Regattakalender hinein. Die ersten drei Kurzrennen finden am Auftakttag (Freitag, 17. August) statt, bevor abends die offizielle Eröffnung der Rolex Baltic Week erfolgt. Nach jeweils drei weiteren Wettfahrten, also insgesamt neun, steht der Sieger am Sonntagnachmittag fest.

Die Rolex Baltic Week, die vom Norddeutschen Regatta Verein (NRV) Hamburg in der ancora Marina ausgerichtet wird, ist die einzige von Rolex in Deutschland unterstützte Segelregatta. Zum weltweiten Kalender der Rolex-Regatten gehören in diesem Jahr noch so profilierte Events wie das Rolex Fastnet Race direkt vor der Rolex Baltic Week in England, der Maxi Yacht Rolex Cup Anfang September in Porto Cervo (Italien) sowie das Rolex Middle Sea Race Ende Oktober in Malta und das Rolex Sydney Hobart Yacht Race Ende Dezember in Australien.

Überlingen - Wasserschutzpolizei meldet

Wegen eines gefährlichen Eingriffs in den Schiffsverkehr ermittelt die Wasserschutzpolizeistation Überlingen gegen einen 71-jährigen Bootsführer, der am Montagnachmittag vor Überlingen-Nussdorf ein anderes Boot überholt und hierbei gestreift hatte.

Nach Auskunft von Zeugen war der 71-Jährige mit seinem Motorboot von Überlingen kommend in östliche Richtung gefahren und hatte sich von Achtern kommend dem Boot eines 62-Jährigen im spitzen Winkel genähert. Beim Überholmanöver streifte der 71-Jährige das Boot des Geschädigten, der bei dem Aufprall Verletzungen am Arm erlitt. Auch seine Ehefrau zog sich eine Verletzung am Oberarm und Prellungen an der Schulter zu. Durch den Wellenschlag lief das Boot des 62-Jährigen mit Wasser voll, weshalb dieser von einem Leck ausging. Nur mit Hilfe einer zu Hilfe kommenden Bootsbesatzung gelang es dem Geschädigten einschließlich Besatzung an Land zu kommen. Der Verursacher, der seine Fahrt unvermindert fortgesetzt hatte, konnte wenig später von einem Segler, der den Vorfall beobachtet hatte, auf den Unfall angesprochen werden. Erst dann wendete der 71-Jährige sein Boot und fuhr Richtung Unfallstelle zurück, wo er von der Wasserschutzpolizei überprüft wurde.

Portrait Silke Hahlbrock

Silke Hahlbrock ist Deutschlands derzeit erfolgreichste Match Race-Seglerin, ist Nummer vier der Weltrangliste und startet im Herbst beim INTRBOOT Ladies Match Cup Frauen allein an Bord.

Friedrichshafen – Nicht alle Kinder von Paaren, die sich auf einem Dreimaster kennen und lieben lernen, werden später Segler. Doch auf Silke Hahlbrock trifft das zu. Die Hamburgerin ist Deutschlands derzeit erfolgreichste Match Race-Seglerin. Sie wird zu Wettkämpfen nach Brasilien, auf den Bermudas und zu anderen exotischen Zielen eingeladen. Derzeit trainiert sie für den dritten INTERBOOT Ladies Match Cup in Friedrichshafen. Das Match Race, das im Rahmen der neuntägigen Internationalen Wassersport-Ausstellung INTERBOOT (22. bis 30. September 2007) am Bodensee ausgetragen wird, gilt mittlerweile als das Top-Event in Deutschland im Damen-Segeln.

Silke Hahlbrock ist Deutschlands derzeit beste Match Race-Seglerin, lebt in Hamburg, studiert Betriebswirtschaftslehre und absolvierte eine „ganz normale Seglerkarriere“, bevor sie Geschmack an einer besonderen Form des Segelns, dem Match Racing fand, dem Wettkampf Boot gegen Boot.

Segeln lernte die heute 23-jährige Hamburgerin mit acht Jahren in einem Optimist auf dem Dieksee, ebenso wie ihre 13 Monate ältere Schwester Maren. Bald darauf kaufte der Jugendsegelclub Alster einen „Teeny“, eine kleine Jolle für eine Zwei-Mann-Crew und Silke und Maren saßen fortan gemeinsam in einem Boot. Bald war klar, dass die Jüngere der Beiden die Pinne übernimmt und steuert, denn die Schwestern wollten Regatten segeln und „ich war ein bisschen aggressiver“, erzählt Silke Hahlbrock.

Inzwischen segelt sie mit bis zu vier anderen Frauen an Bord und meist gilt: „Ladies only“ – hauptsächlich geht sie nämlich bei reinen Frauen-Races an den Start, tritt aber gerne auch gegen Männer an. Deren Vorteil sieht Silke Hahlbrock vor allem im Gewicht: „Ein Mann ist schwerer und dadurch kann das Boot schneller gedreht oder angepumpt werden“. Trotzdem schafft Silke Hahlbrock es, sich gegen männliche Konkurrenz durchzusetzen. Zuletzt in Rimini: Im international gut besetzten Feld wurde sie Sechste (bestes Damenteam) und ließ nicht weniger als drei der weltbesten Männercrews hinter sich. Einen ganz großen Unterschied gibt es aber darüber hinaus noch: Während bei den Frauen immer irgendwo das Minus auf dem Bankkonto im Kopf mitsegelt, können die Männer gut davon leben.

Vom 7. bis 11. August segelt die Vierte der Weltrangliste um die Weltmeisterschaft im französischen Saint Quay, kurz danach kommt sie an den Bodensee zum INTERBOOT Ladies Match Cup (26. bis 30. September 2007) und freut sich auf die Wassersportmesse im Süden Deutschlands. „Auf dieser Messe kann man viele Bekannte treffen und interessante Neuerungen anschauen“, so das Nordlicht, das mit einem klaren Ziel in den Südwesten Deutschlands reist: „Wir wollen gewinnen.“

Weltklasse-Seglerinnen bereiten sich für Ladies Macht Cup vor

INTERBOOT Sportevent: Internationale Spitzenseglerinnen haben sich angekündigt: Silke Hahlbrock und Lotte Meldgaard am Start.

Friedrichshafen – Internationale Spitzenseglerinnen wie die Deutsche Silke Hahlbrock (Platz 4 der Weltrangliste), die Dänin Lotte Meldgaard Petersen (Platz zwei der Weltrangliste), die französische Seglerin Christelle Phillippe (Platz 7 der Weltrangliste) oder die Britin Gemma Farrell (Platz 11 der Weltrangliste) werden beim dritten INTERBOOT Ladies Match Cup vom 26. bis 30. September 2007 in Friedrichshafen an den Start gehen. Die Veranstaltung ist mit der höchsten Wertungsstufe, Grade 1, ausgeschrieben und gilt mittlerweile als das Top-Event im Frauen-Match-Racing in Deutschland.

Einige der besten Seglerinnen der Welt werden sich beim Ladies Match Cup am Bodensee, der im Rahmen der Friedrichshafener Wassersport-Ausstellung INTERBOOT (22. bis 30. September 2007) ausgetragen wird, messen. Acht Teams kämpfen um insgesamt 10.000 € Preisgeld – erstmals auf den Yachten der Klasse Bavaria Match 35, die mit fünf Crewmitgliedern besetzt sind. Die Zuschauer an Land werden fünf Tage lang aus nächster Nähe die Manöver der Teams miterleben können. Yacht-Redakteur Christoph Schumann wird vor Ort die Match Races kommentieren, so dass Segler wie Nicht-Segler die Rennen mitverfolgen können.

Mit unter anderem der Dänin Lotte Meldgaard Petersen (Platz 2 der Weltrangliste), Silke Hahlbrock aus Deutschland (Platz 4 der Weltrangliste), der französischen Seglerin Christelle Phillippe (Platz 7 der Weltrangliste) sowie Gemma Farrell (Platz 11) und Josie Gibson (Platz 12) aus Großbritannien haben sich internationale Spitzenseglerinnen angemeldet.Ihren Titel von 2006 verteidigen will Delphine Casas (Platz 21) Eine Wildcard wurde an Madlen Frey vom Yachtclub Langenargen e.V. vergeben.

Weitere Infos zu den Segelsportveranstaltungen am INTERBOOT-Messehafen gibt es unter www.interboot.de.