Montag, 13. August 2007

Flens Final Race 2007 - Das Festival der Segel auf Sylt


Die Sieger Flens Final Race 2007


Team Felnsburger in der Brandung

Das Team Flensburger Pilsener gewinnt erneut die Flens Super Sail Tour 2007Vor mehr als 40.000 Besucher wurden am Sonntag Nachmittag bei schönstem Sonnenschein auf der Urlaubsinsel Sylt die diesjährigen Sieger des Flens Final Race geehrt.

Lange sah es so aus, als ob es keinen Sieger geben würde, denn das Wetter spielte nicht so richtig mit. Das Flens Final Race in Westerland auf Sylt ist 2007 das einzige Event der Flens Super Sail Tour, das auf der Nordsee stattfindet. Prompt machte eine stürmische Brandung am ersten Wettfahrttag die Vorausscheidungsläufe unmöglich. Die Motorboote schafften es nicht, den Brandungsgürtel zu überwinden, um Tonnen auszulegen. Tatsächlich war es am Samstagmorgen nicht der konstante Wind mit bis zu 18 Knoten aus nordwestlicher Richtung, der die Wettkämpfe behinderte, es war die schwer brechende, auflaufende See und die Probleme mit der Tide. Wettfahrtleiter Lennart Klemp und sein Team schafften es schließlich mit Hilfe der engagierten Bootsführer der DLRG, zwei Regattatonnen ins ruhigere Wasser zu schleppen. Der Startversuch eines Fleet Race von Land aus blieb dennoch erfolglos. „Die Wellen sind vielleicht spaßig für einen Fun-Ausritt, aber für ein Rennen absolut fies,“ meinte Kerstin Stange. Also kein Rennen am Samstag!

Das Interesse der vielen Urlauber am Regattageschehen war generell noch viel größer als erwartet. Obwohl der Moderator wiederholt die Verschiebung der Wettfahrten bekannt geben musste, wuchs die Zahl der Zuschauer für die teils spektakulären Einsätze auf dem Wasser stetig und das Race Office konnte sich vor mehr oder weniger fachkundigen Anfragen kaum retten. Das Kinderfest mit Trampolin, Hüpfburgen und Kettkar-Rennen, eine große VW Freizeitmobileausstellung und die zahlreichen anderen Stände auf der Promenade waren sehr gut besucht und es kam keine Langeweile auf.

Am Sonntagmorgen präsentierte sich das Wetter endlich von seiner segelfreundlicheren Seite. Die Veranstalter der Prosail SailEvents und selbst aktiven Hobie 16 Segler Willy Trautmann und Detlef Mohr waren sehr erleichtert, dass gesegelt werden konnte. Der Wind hatte in Richtung Westen gedreht und blies nun mit knapp 10 Knoten, wobei sich mancher Segler sicher mehr gewünscht hätte. Doch zumindest war die übersteigerte Brandung verschwunden. Die Sonne schien vom blauen Himmel und auch die Temperaturen waren spürbar angestiegen. Neue Matchpaarungen wurden auf der Basis der Tour-Rangliste ausgelost und die Rennen so schnell wie möglich in die Tat umgesetzt.

Wie im Vorjahr siegte am Ende das Team Flensburger Pilsener mit den Ranglistenführenden und international sehr erfahrenen Seglern Ulf Hahn/Maxi Jahrling zusammen mit ihrem neuen Teampartner Tom Schreyack/Johanna Bredenkamp. Beide Hobie 16 hatten auf dem letzten Schlag so viel Vorsprung vor ihren Konkurrenten vom Team Sun’s, dass sie aufeinander warten konnten, um gemeinsam das Ziel am Strand anzulaufen. Taktisches Segeln in den Match-Races zahlt sich eben aus. Im Halbfinale hatten Ulf Hahn und Maxi Jahrling durch extrem weites Heraussegeln und Decken eines Gegners zwar eine schlechtere Platzierung in Kauf genommen, aber ihre Teamkollegen vor einem letzten Platz und somit dem sicheren Team-Aus bewahrt.

Jochen Schümann nicht mehr bei Alinghi!

Wie die NZZ berichtet, ist Jochen Schümann bei Alinghi von Bord gegangen. Der dreifache Olympiasieger hat den Vertrag mit dem Schweizer Segel-Syndikat nicht mehr erneuert. Am nächsten America's Cup wolle er bei einem der Challenger eine Funktion übernehmen, sagte der Berliner zu den Zukunftsabsichten.

In Palma de Mallorca, wo Schümann letzte Woche am MedCup der TP-52-Serie teilgenommen hat, soll er bereits erste Gespräche mit Karol Jablonski geführt haben, dem polnischen Skipper von Team Germany, dessen Challenge für den 33. America's Cup im Jahre 2009 ebenso akzeptiert ist.

Team Monnin ist Schweizermeister im Match-Racing 2007

Der grosse Favorit hat sich beim Finale der UBS Alinghi Swiss Tour in St. Moritz durchgesetzt: Team Monnin vom Yacht Club Immensee ist neuer Schweizermeister im Match Racing.

«Endlich haben wir es geschafft», freute sich Eric Monnin am Sonntagnachmittag in St. Moritz. Im dritten Anlauf hatte das erfahrene Team vom Yacht Club Immensee die UBS Alinghi Swiss Tour erstmals gewonnen. «Bisher haben wir den Sieg jeweils knapp verpasst, jetzt freuen wird uns über den Gewinn der Schweizermeisterschaft im Match Racing.»

Dieser Sieg kam nicht überraschend zustande: Eric Monnin und seine Brüder Jean-Claude und Marc liegen derzeit in den Top 20 der internationalen Match-Racing-Weltrangliste und sind damit das mit Abstand bestplatzierte Schweizer Team. Das zeigte sich auch bei den sehr wechselnden Bedingungen während der vergangenen Woche auf dem St. Moritzersee: Egal, ob bei Regen und schwachen Winden oder bei Sonnenschein und starkem Wind am Finaltag – Team Monnin gewann jedes der insgesamt zehn Rennen.

Während das Team Monnin eine Klasse für sich war, balgten sich hinter dem Favoriten gleich vier punktgleiche Teams um die drei Plätze im Halbfinale. Team Erni vom RC Oberhofen musste schliesslich aufgrund der Direktbegegnungen passen. So schaffte es nur eines von drei teilnehmenden Teams des RC Oberhofen ins Halbfinale. Dort setzte sich Team Renker mit 2:1 gegen Team Dénervaud durch, während die Monnin-Brüder dem Team De Micheli keine Chance liessen. Positiv: Im Halbfinale waren Teams aus allen drei Sprachregionen am Start.

Gesegelt wurde auf den offenen 3-Mann-Kielyachten Streamline 7.15. «Diese schnellen Schiffe sorgten für spannenden Matches», so der zufriedene Rennleiter und America’s-Cup-Sieger 2003 Christian Scherrer. «Die sieben Teams haben hochklassigen Segelsport gezeigt.»

Noch spannender und hochklassiger wird es diese Woche in St. Moritz: Das Teilnehmerfeld des 5. St. Moritz Match Race liest sich wie ein Who-is-who der weltbesten Match-Racing-Segler. Mit Ian Williams (GBR), Matthieu Richard (FRA), Paolo Cian (ITA), Sebastien Col (FRA), Eugeny Neugodnikow (RUS) und Staffan Lindberg (FIN) sind die sechs führenden Skipper der Match-Racing-Weltrangliste im Engadin zu Gast.

Schlussrangliste UBS Alinghi Swiss Tour1. Team Monnin (YC Immensee):
1. Eric Monnin (Skipper) Jean-Claude Monnin, Marc Monnin
2. Team Renker (RC Oberhofen): Matthias Renker (Skipper), Simon Brügger, Christoph Rytz
3. Team Dénervaud (CV Estavayer): Nicolas Dénervaud (Skipper), Vincent Dénervaud, Nicolas Jutzi
4. Team De Micheli (CVL Lugano): Sacha De Micheli (Skipper), Andrea Bolla, Massimo Bignasca
5. Team Erni (RC Oberhofen): Lukas Erni (Skipper), Ernst Knuchel, Christian Sprecher
6. Team Walser (Zürcher YC): Marcel Walser (Skipper), Res Schürch, Caspar Büttler
7. Team Stettler (RC Oberhofen): Alain Stettler (Skipper), Pascal Alder, Bruno Zeltner

Für Informationen und vollständige Resultate : http://swisstour.alinghi.com

Samstag, 11. August 2007

DSV-Talente gewinnen zwei Gold- undeine Bronzemedaille

Erfolge vor Sopot: DSV-Talente gewinnen zwei Gold- undeine Bronzemedaille bei RS:X-Jugendweltmeisterschaft

Hamburg (DSV), 5. August 2007 - Moana Delle und Christian Freimüller sind die neuen Jugendweltmeister in der olympischen Surfdisziplin RS:X. Die 18 Jahre junge Soesterin vom Segelklub Bayer Uerdingen und ihr gleichaltriger Teamkamerad aus Böblingen, der für Windsurfing Nordschwarzwald startet, konnten sich in ihren jeweiligen Feldern nach elf Wettfahrten und herausragenden Leistungen deutlich durchsetzen. Moana Delle gewann dabei die Hälfte aller Rennen im Revier vor Sopot (Polen).

Das eindrucksvoll gute Gesamtergebnis komplettierte die 17 Jahre junge Regina Stadler aus Bernau mit ihrer Bronzemedaille. Die Schülerin vom Regatta-Surf-Club Chiemsee surfte hinter Moana Delle (31 Punkte) und der Polin Maja Dziarnowski (39 Punkte) mit 41 Punkten auf Rang drei. Bei der männlichen Jugend holte Christian Freimüller (33 Punkte) den Titel mit neun Punkten Vorsprung vor dem Briten Richard Hamilton (42 Punkte) und dem Franzosen Pierre Le Coq (43 Punkte).

DSV-Sportdirektor Hans Sendes (Hamburg) zeigte sich beeindruckt von der Galavorstellung der jungen Kadersurfer: “Ich freue mich wirklich sehr für die Aktiven, denn ich weiß, wie hart sie für diese Erfolge gearbeitet haben. Diese herausragenden Ergebnisse zählen zu den Saisonhöhepunkten im Leistungssport des Deutschen Segler-Verbandes.

ENDERGEBNIS RS: X JUGEND-WELTMEISTERSCHAFT

JUNIOREN
1. Christian Freimüller (Böblingen) 33 Punkte
2. Richard Hamilton (GBR) 42 Punkte
3. Pierre Le Coq (FRA) 43 Punkte

JUNIORINNEN
1. Moana Delle (Soest) 31 Punkte
2. Maja Dziarnowski (POL) 39 Punkte
3. Regina Stadler (Bernau) 41 Punkte

33. America´s Cup: Deutschland meldet Kampagne an

Schwarz-Rot-Gold segelt auch beim 33. America´s Cup mit. Das United Internet Team Germany wird beim nächsten Kampf um die begehrteste Segel-Trophäe der Welt wieder dabei sein, kündigte Syndikatschef Michael Scheeren an. Damit werden die deutschen Farben zum zweiten Mal in der 156-jährigen Geschichte des America´s Cup vertreten sein.

"Das ist toll ­ toll für Deutschland und toll für den Segelsport" zeigt sich Rolf Bähr, Präsident des Deutschen Segler-Verbandes, begeistert. "Bereits beim vergangenen America´s Cup hat der Sport viele neue Freunde gefunden" so Bähr weiter. So sieht es auch Michael Scheeren: "Wir sind mit der ersten deutschen Kampagne eine Verpflichtung gegenüber dem deutschen Segelsport eingegangen. Dieser wollen wir auch zukünftig gerecht werden."

Sportlich setzt das United Internet Team Germany auf die gemachten Erfahrungen. Und auf Karol Jablonski. Mit der bereits verkündeten Verpflichtung des neuen Skippers hat das United Internet Team Germany ein klares Ausrufezeichen gesetzt. Der Pole mit deutschem Pass zeigte beim letzten America´s Cup überragende Leistungen und führte überraschend das spanische Team Desafío Español bis ins Halbfinale. Der 44jährige Jablonski ist stolz, "für das United Internet Team Germany segeln zu dürfen ­Deutschland ist das Land, dem ich meine gesamten Segel-Erfolge zu verdanken habe."

Bei der kommenden Kampagne wird nichts dem Zufall überlassen bleiben. Durch die frühzeitige Anmeldung steht ausreichend Zeit zur Verfügung, um die großen Herausforderung professionell vorzubereiten. "Diese Zeit werden wir nutzen, um das bestmögliche Team und ein exzellentes Boot an den Start zu bringen", verspricht Scheeren.

SIEMENS / MATADOR GEWINNT DIE 26. COPA DEL REY

Palma de Mallorca 05.08.07 - Nach dem vorletzten Tag der Copa del Rey war noch alles offen in der TP52 Klasse. Doch mit einem dritten und fünften Platz konnte sich das SIEMENS / MATADOR Team mit Steuermann Guillermo Parada und dem Schweizer Profisegler Christian Scherrer gestern Samstag den Sieg vor Palma sichern. Unterstützt würde das argentinische Team von Paul Cayard als Taktiker. Also Gast mit an Bord war auch die Prinzessin von Spanien Ellena di Borbon.

An zweiter und dritter Stelle platzierte sich MUTUA MADRILEÑA mit Vasco Vascotto und CAIXA GALICIA mit John Kostecki. Die Copa del Rey zählt zur MEDCUP 07 Regatta Serie der TP52. Die nächste Regatta findet vom 20. bis am 25. August in Portimao, Portugal statt. Bis dahin befindet sich Scherrer in der Schweiz und wo er das fünfte St.Moritz Match Race organisiert welches vom 14. bis am 19. August die Weltelite der Match Racer ins Engadin bringt.

Unteruhldingen + Kressbronn

Unteruhldingen
Sachschaden von rund 300 Euro haben unbekannte Täter angerichtet, die in der Nacht zum Donnerstag (2.8.) mehrere Sachbeschädigungen im Bereich der BSB-Schiffslandestelle in Unteruhldingen begingen. Die Unbekannten haben nicht nur durch Zündeleien eine Parkbank und das Gebälk bzw. die Verschalung eines Wartehäuschens angesengt, sondern auch mit einem Messer das Sitzbrett einer weiteren Parkbank beschädigt. Ferner traten die Täter gegen einen verschlieþbaren Aschenbecher aus Edelstahl und demolierten diesen völlig. Personen, die in der fraglichen Nacht Verdächtiges bei der Schiffsanlagestelle an der Seepromenade beobachtet haben oder Hinweise zur Identität der Täter geben können, werden gebeten, sich mit der Wasserschutzpolizeistation Überlingen, Telefon: 0049 (0)7551 949590, in Verbindung zu setzen.

Kressbronn
In der Nacht zum Sonntag (5.8.) haben unbekannte Täter auf dem Gelände des Sportzentrums Meichle & Mohr hinter dem Hafenmeisterbüro ein dort abgestelltes blaues Tretauto (Gröþe 3 x 1,5 Meter) im Wert von rund 3.000 Euro entwendet. Personen, die in der fraglichen Nacht Verdächtiges beim Sportzentrum beobachtet haben oder Hinweise zum Verbleib des zweisitzigen Gefährtes, das mit einer Ladefläche und Kettenantrieb ausgestattet ist, geben können, werden gebeten, sich mit dem Wasserschutzpolizeiposten Langenargen, Tel. 0049 (0)7543 93160, in Verbindung zu setzen.

Und immer wieder lockt der Fastnet Rock

Hansens „Outsider“ (Kiel) und drei Hamburger Yachten dabei

COWES. Er ist nur ein einsamer Felsen vor der südirischen Küste mit einem Leuchtturm drauf. Und doch ist der Fastnet Rock ein Mythos. Er ist der Wendepunkt in der wohl legendärsten Hochseeregatta der Nordhalbkugel, dem Rolex Fastnet Race. Der Klassiker ist berühmt und berüchtigt für seine oft gnadenlosen Bedingungen mit schwersten Stürmen – nicht alle Segler kehrten in der 82-Jährigen Geschichte wieder heim. Das Rennen führt über 608 Seemeilen von Cowes auf der südenglischen Insel Isle of Wight durch den Ärmelkanal und die Irische See zurück nach Plymouth in der Grafschaft Devon.

Am Sonntag (12. August) startet die 42. Auflage mit einer Rekordbeteiligung von fast 300 Yachten, darunter auch vier deutsche.

Schon in den Tagen vor dem Start sammeln sich zahlreiche Rolex Fastnet-Aspiranten im und um den Solent herum an der südenglischen Küste. Viele der Regatta-Teilnehmer segelten zuvor die Skandia Cowes Week als Einstimmung auf das lange Rolex Fastnet Race. Andere reisten diese Woche eigens für den Saisonhöhepunkt in England an. Am Sonntag wird die größte Flotte seit 1979, dem katastrophalen Orkanrennen, über die Startlinie vor dem Royal Yacht Squadron in Cowes rauschen. Das erste Startsignal soll um 9.50 Uhr britischer Zeit (10.50 Uhr in Deutschland) ertönen.

„Wir sind voller Vorfreude, aber auch voller Respekt“, sagt der Kieler Tilmar Hansen, der seine neue „Outsider“ an den Start bringt. Mit der Elliott 52 hat der Hochseeveteran gerade die Transatlantikregatta HSH Nordbank blue race nach gesegelter Zeit in der Hauptgruppe gewonnen. „Nach fast 4.000 Seemeilen erscheinen die gut 600 zwar wie ein Klacks“; so der Skipper, „aber vor Leichtsinn kann ich jeden nur warnen. Die Reviere, die wir beim Rolex Fastnet Race passieren, haben allein durch die starken Tiden ihre Tücken.“

An das Fastnet Race hat Hansen überwiegend gute Erinnerungen, denn bei seinen beiden bisherigen Auftritten 1983 und 85 gewann er anschließend mit Deutschland den Admiral’s Cup, seinerzeit die inoffizielle Mannschaftsweltmeisterschaft der Hochseesegler. Und dieses Jahr will er der direkten Konkurrenz das Heck zeigen. Hansen: „In unserer Klasse sind etliche heiße 50- bis 60-Füßer dabei.“ Zur Verstärkung der „Outsider“-Crew kommt der neuseeländische Weltumsegler („Merit Cup“) Mike Quilter als Navigator an Bord. „Das gibt uns Sicherheit und garantiert unterwegs gute Laune“, so Tilmar Hansen.

Die anderen drei deutschen Boote wollen auch gewinnen, und zwar vor allem die Clubwertung der Illingworth Trophy. Sie starten unter dem Stander des Norddeutschen Regatta Vereins (NRV) Hamburg. Es sind die „Inschallah VI“ von Volker Andreae, die „Norddeutsche Vermögen Hamburg“ unter Skipper Georg Christiansen sowie Christopher Wuttkes „Guts n’Glory“. „Wir haben außerdem den veranstaltenden Royal Ocean Racing Club, den RORC, zu einer partnerschaftlichen Friendship Challenge herausgefordert“, berichtet Teamführer Andreae.

Der Hamburger ist gespannt auf die Leistung seines Schiffes im internationalen Wettbewerb unter der IRC-Wertung, denn „da fehlen uns noch die Vergleiche“. Seine 41-Fuß-Yacht, ein Judel/Vrolijk-Design, hat er eigens für diese Formel mit einen Bugspriet sowie einen neuen, größeren 150-Quadratmeter-Gennaker ausgerüstet. „Damit müsste unsere Vorwindschwäche passe sein“, glaubt der Eigner und Skipper. Mit der Atlantikerfahrenen Mannschaft des Hamburgischen Vereins Seefahrt (HVS) auf der „N. V. Hamburg“ sowie der DK 46 „Guts n’ Glory“ glaubt der zweite NRV-Vorsitzende für Regattasport, ein schlagkräftiges Team zusammen zu haben, um möglicherweise sogar in die Geschichte der Regatta einzugehen.

Und das Rolex Fastnet Race ist eine Regatta mit langer Historie. Denn den ersten Wettbewerb gab es schon 1925. Das Rennen wurde anschließend – außer einer Unterbrechung in den 40er-Jahren – seit den frühen 30ern alle zwei Jahre veranstaltet. Für viele Segler ist die Teilnahme an dieser reinen Blauwasser-Regatta eine große Herausforderung – ob das erste, das fünfte oder das 20. Mal. Da gibt es jene Enthusiasten, die immer wieder zurückkehren – immer wieder mit dem eisernen Willen, sich erneut mit zuweilen unvorhersagbaren und unbeständigen Winden sowie den tückischem Strömungen in den Gewässern entlang der südenglischen Küste zu messen.

Für Piet Vroon und Ken Newman war eine Regatta nie genug. Der Holländer Vroon ist diesmal mit seiner Lutra 56 „Formidable“ dabei. Es wird sein 23. Fastnet-Rennen. Nach über 40 Jahren Wettkampf gewann Vroon 2001 die Klassen IRC und IRM und nahm beide Trophäen, den Fastnet Challenge Cup und die Fastnet Rock Trophy, sowie ein Rolex Yacht-Master Chronometer mit nach Hause.

Ken Newman, der mit seiner Swan 51 „Grandee“ teilnimmt, übertrifft Vroon sogar noch. 24 Teilnahmen kann Newman für sich verbuchen und hat seit seinem ersten Fastnet 1967 nur eines in den folgenden 40 Jahren verpasst. Was den unerschrockenen 78-Jährigen Segler immer wieder zurück an die Startlinie bringt, ist mehr als nur die pure Gewohnheit. Das Rolex Fastnet, anders als andere Hochseeregatten, bietet einen Kurs mit mehreren Etappen, die ihre ganz eigenen Anforderungen haben. Newman: „Es ist eine klassische Regatta, die sehr verschiedene Situationen bereit hält, und jede Etappe ist irgendwie eine neue Herausforderung. Denke nie, du hast schon gewonnen. Und denke nie, du hast schon verloren.“

Newman wird oft gefragt, ob er bei dem „schlimmen Rennen“ (gemeint ist das 79er Fastnet) dabei war. Aber für ihn war 1957 das schlimmere Rennen an Bord der „Bluejacket“. „Es war fruchtbar“, erinnert er sich an Stürme, die die Flotte heimsuchten. „Zwei Blöcke für unser Genuafall sind zerborsten, und wir mussten vor Brixham ankern. Es hat fünf Tage gedauert, aber wir haben das Rennen beendet.“ Von 41 gestarteten Yachten belegte die „Bluejacket“ am Ende den zwölften und damit letzten Platz, kam aber im Gegensatz zu den 29 anderen Booten, die das Rennen aufgeben mussten, kam sie wenigstens ins Ziel.

Unterdessen haben sich bei den hart umkämpften IMOCA 60’s, die nach Klassenregeln segeln, einige Top-Segler zusammen gefunden. So nimmt zum Beispiel der Brite Alex Thompson auf der „Hugo Boss“ die Hilfe des Whitbread/Volvo Round the World Race-Veteranen und America’s Cup-Navigators Andrew Cape aus Australien in Anspruch. Dee Caffari auf der „Aviva“ hat den Wetterexperten Mike Broughton an Bord, um die richtigen taktischen Entscheidungen zu treffen. Außerdem steht der Olympische Goldmedaillengewinner im Rudern, Sir Matthew Pinsent, auf ihrer Crewliste, der aber als Journalist mitsegelt und daher sicher nicht an den Winschen kurbeln wird.

Die meisten Segelexperten rechnen mit einem Zweikampf um die Ehre, als erstes Einrumpfboot die Ziellinie zu erreichen. Die brandneue 30 Meter lange „ICAP Leopard“ von Mike Slade (Großbritannien), ein Farr-Design mit Schenkkiel, fordert Neville Crichton’s jüngstes Reichel/Pugh-Design, die neuseeländische „Alfa Romeo“ heraus. Letztere hat bereits etliche Siege eingefahren, seit sie vor zwei Jahren zu Wasser gelassen wurde. Die beiden Yachten werden zuvor erstmals bei einigen Kurzrennen vor der Küste aufeinander treffen.

Das wieder auflebende Interesse an Hochseeregatten hat den Royal Ocean Racing Club als Veranstalter des Rolex Fastnet Race dazu veranlasst, die Teilnehmerzahl in diesem Jahr auf 300 zu begrenzen. Die Registrierungen kamen schnell, und schon nach zwei Monaten war die Liste nahezu voll. Nach wie vor werden Zertifikate und Einhaltung des Regattareglements kontrolliert. Die endgültigen Rennwerte werden erst kurz vorm Start bekannt gegeben.

Die Rolex Fastnet Race Webseite ist unter http://fastnet.rorc.org online. Während des Rennens können die Zuschauer zu Hause vor dem PC die Positionen der 300 Boote verfolgen, die via OC-Tracker, mit dem jede Yacht ausgerüstet ist, virtuell dokumentiert werden. Der Fastnet Challenge Cup wird an den Gesamtsieger nach IRC vergeben. Einen edlen Rolex Chronometer bekommt ebenfalls der Fastnet Challenge Cup-Gewinner sowie die Einrumpf-Yacht, die als erste die Ziellinie überquert. Neben der Trophäe für den Gesamtsieg nach IRC gibt es zusätzlich 30 weitere Auszeichnungen, die bei der Siegerehrung am Freitag, dem 17. August, in der historischen Royal Citadel – der Heimat des 29. Kommando-Regiments der Königlichen Artillerie – mit Blick auf den Hafen von Plymouth vergeben werden.

Deutsche Farr 40-Premiere zur Rolex Baltic Week

NEUSTADT/HOLSTEIN. Packende Manöver und knappe Zieleinläufe in baugleichen Yachten sind ihr Kennzeichen, prominente Amateursteuerleute als Eigner am Ruder ihr Grundsatz. Die Farr 40-Klasse gilt seit zehn Jahren als Nonplusultra des Regattasports. Zur vierten Rolex Baltic Week segeln 14 internationale Teams, darunter zwei einheimische, erstmals in Deutschland.

In Neustadt/Holstein an der Ostsee küren sie vom 17. bis 19. August zudem den Gesamtsieger im European Circuit, einer fünfteiligen Grand-Prix-Serie der Farr 40-Klasse.

Die Farr 40-Teilnehmer der Rolex Baltic Week, die vom 18. bis 23. August außerdem die Melges 24-Europameisterschaft zu Gast hat, kommen aus Australien, Dänemark, Deutschland, Finnland, Großbritannien, Italien, der Ukraine und den USA. Die Crewmitglieder an Bord vertreten jedoch eine Vielzahl weiterer Nationen, denn die Internationalität der Mannschaften, die je nach Einhaltung des Gewichtslimits neun oder zehn Personen stark sind, ist ein typisches Kennzeichen der Farr 40-Klasse.

So vertraut der Lüneburger Arzt Wolfgang Schäfer auf seiner „Struntje Light“ Jesper Bank als Taktiker. Der Däne Bank war Skipper des ersten deutschen America’s Cup-Syndikats Team Germany. Schäfer, Präsident der europäischen Farr 40-Flotte, hatte die erste Regatta seiner Klasse nach Deutschland geholt. Obwohl das allein schon ein Gewinn ist, wird er auf dem Wasser nichts verschenken. Schäfer: „Wir sind hoch motiviert und gut drauf. Wir hoffen auf einen Heimsieg.“

Mit Rückenwind startet der zweite deutsche Teilnehmer, Wolfgang Stolz, mit seiner „Opus One“. Nachdem der Frankfurter Investmentbanker sich bereits auf verschiedenen Swan 45-Regatten einen Namen gemacht hatte, stieg er voriges Jahr auch in die Farr 40-Klasse ein und wäre 2006 um Haaresbreite auf Anhieb Weltmeister geworden. Mitte Juli gewann Stolz nach dreieinhalb Jahren „geduldiger Schulung durch meinen Taktiker“, den Neuseeländer Kelvin Harrap, hochzufrieden seine erste Regatta, das Dexia Farr 40 Skagen Race.

Die Regatta in Dänemark war die vorletzte des European Circuits. Dazu gehörten im Frühsommer die Rolex Capri Sailing Week und die Rolex Settimane della Bocche in Porto Cervo (beides Italien) als Europameisterschaft sowie die nordische Farr 40-Meisterschaft in Hankö/Norwegen. Neustadt bildet die fünfte und entscheidende Serie dieser Grand-Prix-Wertung. Vor dem Finale kämpfen zwei Gastmannschaften aus Übersee um den Gesamtsieg. Die australische „Kokomo“ von Lang und Sue Walker führt mit 241 Punkten vor der „Barking Mad“ von Jim Richardson aus den USA (264). Die „Struntje Light“ von Schäfer ist Dritter (345).

Das US-Team, das 1998 erster Farr 40-Weltmeister war und diesen Triumph 2004 als bisher einziges Boot wiederholen konnte, hat Platz eins im European Circuit noch fest im Visier. Nach dem Auftaktsieg bei der Rolex Capri Sailing Week musste es die Australier vorbeiziehen lassen. Nach der letzten Serie werden jedoch die neun schlechtesten Einzelresultate gestrichen, so dass sich das Gesamtergebnis nochmals erheblich ändern kann.

Bei Jim Richardson segelt ein besonders in diesem Jahr bekanntes Gesicht. Terry Hutchinson war Taktiker beim America’s Cup-Finalisten Emirates Team New Zealand, der Anfang Juli im spanischen Valencia nach hartem Kampf dem Schweizer Cup-Verteidiger Alinghi 2:5 unterlag. Auch an Bord der „Barking Mad“ gibt der US-Amerikaner die Taktik vor. Hutchinson gehört zu den profiliertesten Segelprofis weltweit.

Weitere namhafte Teilnehmer und Mitfavoriten auf den Sieg bei der Rolex Baltic Week sind die „Flash Gordon 5“ des in Deutschland geborenen Stararchitekten Helmuth Jahn aus Chicago/USA, die australische „Ichi Ban“ von Matt Allen sowie italienische „Fiamma“ mit Skipper Alessandro Barnaba. Sie alle wollen die Rolex Baltic Week außerdem als Generalprobe für die zehnte Rolex Farr 40-Weltmeisterschaft nutzen, die am 29. August in der dänischen Hauptstadt Kopenhagen beginnt.

Das Regattaprogramm in Neustadt ist auch im Hinblick auf die WM-Vorbereitungen der Teams auf drei Wettfahrttage komprimiert. So passte es in Abstimmung mit der Europäischen Farr 40-Vereinigung (European Farr 40 Fleet) als Co-Organisator den internationalen Regattakalender hinein. Die ersten drei Kurzrennen finden am Auftakttag (Freitag, 17. August) statt, bevor abends die offizielle Eröffnung der Rolex Baltic Week erfolgt. Nach jeweils drei weiteren Wettfahrten, also insgesamt neun, steht der Sieger am Sonntagnachmittag fest.

Die Rolex Baltic Week, die vom Norddeutschen Regatta Verein (NRV) Hamburg in der ancora Marina ausgerichtet wird, ist die einzige von Rolex in Deutschland unterstützte Segelregatta. Zum weltweiten Kalender der Rolex-Regatten gehören in diesem Jahr noch so profilierte Events wie das Rolex Fastnet Race direkt vor der Rolex Baltic Week in England, der Maxi Yacht Rolex Cup Anfang September in Porto Cervo (Italien) sowie das Rolex Middle Sea Race Ende Oktober in Malta und das Rolex Sydney Hobart Yacht Race Ende Dezember in Australien.

Überlingen - Wasserschutzpolizei meldet

Wegen eines gefährlichen Eingriffs in den Schiffsverkehr ermittelt die Wasserschutzpolizeistation Überlingen gegen einen 71-jährigen Bootsführer, der am Montagnachmittag vor Überlingen-Nussdorf ein anderes Boot überholt und hierbei gestreift hatte.

Nach Auskunft von Zeugen war der 71-Jährige mit seinem Motorboot von Überlingen kommend in östliche Richtung gefahren und hatte sich von Achtern kommend dem Boot eines 62-Jährigen im spitzen Winkel genähert. Beim Überholmanöver streifte der 71-Jährige das Boot des Geschädigten, der bei dem Aufprall Verletzungen am Arm erlitt. Auch seine Ehefrau zog sich eine Verletzung am Oberarm und Prellungen an der Schulter zu. Durch den Wellenschlag lief das Boot des 62-Jährigen mit Wasser voll, weshalb dieser von einem Leck ausging. Nur mit Hilfe einer zu Hilfe kommenden Bootsbesatzung gelang es dem Geschädigten einschließlich Besatzung an Land zu kommen. Der Verursacher, der seine Fahrt unvermindert fortgesetzt hatte, konnte wenig später von einem Segler, der den Vorfall beobachtet hatte, auf den Unfall angesprochen werden. Erst dann wendete der 71-Jährige sein Boot und fuhr Richtung Unfallstelle zurück, wo er von der Wasserschutzpolizei überprüft wurde.

Portrait Silke Hahlbrock

Silke Hahlbrock ist Deutschlands derzeit erfolgreichste Match Race-Seglerin, ist Nummer vier der Weltrangliste und startet im Herbst beim INTRBOOT Ladies Match Cup Frauen allein an Bord.

Friedrichshafen – Nicht alle Kinder von Paaren, die sich auf einem Dreimaster kennen und lieben lernen, werden später Segler. Doch auf Silke Hahlbrock trifft das zu. Die Hamburgerin ist Deutschlands derzeit erfolgreichste Match Race-Seglerin. Sie wird zu Wettkämpfen nach Brasilien, auf den Bermudas und zu anderen exotischen Zielen eingeladen. Derzeit trainiert sie für den dritten INTERBOOT Ladies Match Cup in Friedrichshafen. Das Match Race, das im Rahmen der neuntägigen Internationalen Wassersport-Ausstellung INTERBOOT (22. bis 30. September 2007) am Bodensee ausgetragen wird, gilt mittlerweile als das Top-Event in Deutschland im Damen-Segeln.

Silke Hahlbrock ist Deutschlands derzeit beste Match Race-Seglerin, lebt in Hamburg, studiert Betriebswirtschaftslehre und absolvierte eine „ganz normale Seglerkarriere“, bevor sie Geschmack an einer besonderen Form des Segelns, dem Match Racing fand, dem Wettkampf Boot gegen Boot.

Segeln lernte die heute 23-jährige Hamburgerin mit acht Jahren in einem Optimist auf dem Dieksee, ebenso wie ihre 13 Monate ältere Schwester Maren. Bald darauf kaufte der Jugendsegelclub Alster einen „Teeny“, eine kleine Jolle für eine Zwei-Mann-Crew und Silke und Maren saßen fortan gemeinsam in einem Boot. Bald war klar, dass die Jüngere der Beiden die Pinne übernimmt und steuert, denn die Schwestern wollten Regatten segeln und „ich war ein bisschen aggressiver“, erzählt Silke Hahlbrock.

Inzwischen segelt sie mit bis zu vier anderen Frauen an Bord und meist gilt: „Ladies only“ – hauptsächlich geht sie nämlich bei reinen Frauen-Races an den Start, tritt aber gerne auch gegen Männer an. Deren Vorteil sieht Silke Hahlbrock vor allem im Gewicht: „Ein Mann ist schwerer und dadurch kann das Boot schneller gedreht oder angepumpt werden“. Trotzdem schafft Silke Hahlbrock es, sich gegen männliche Konkurrenz durchzusetzen. Zuletzt in Rimini: Im international gut besetzten Feld wurde sie Sechste (bestes Damenteam) und ließ nicht weniger als drei der weltbesten Männercrews hinter sich. Einen ganz großen Unterschied gibt es aber darüber hinaus noch: Während bei den Frauen immer irgendwo das Minus auf dem Bankkonto im Kopf mitsegelt, können die Männer gut davon leben.

Vom 7. bis 11. August segelt die Vierte der Weltrangliste um die Weltmeisterschaft im französischen Saint Quay, kurz danach kommt sie an den Bodensee zum INTERBOOT Ladies Match Cup (26. bis 30. September 2007) und freut sich auf die Wassersportmesse im Süden Deutschlands. „Auf dieser Messe kann man viele Bekannte treffen und interessante Neuerungen anschauen“, so das Nordlicht, das mit einem klaren Ziel in den Südwesten Deutschlands reist: „Wir wollen gewinnen.“

Weltklasse-Seglerinnen bereiten sich für Ladies Macht Cup vor

INTERBOOT Sportevent: Internationale Spitzenseglerinnen haben sich angekündigt: Silke Hahlbrock und Lotte Meldgaard am Start.

Friedrichshafen – Internationale Spitzenseglerinnen wie die Deutsche Silke Hahlbrock (Platz 4 der Weltrangliste), die Dänin Lotte Meldgaard Petersen (Platz zwei der Weltrangliste), die französische Seglerin Christelle Phillippe (Platz 7 der Weltrangliste) oder die Britin Gemma Farrell (Platz 11 der Weltrangliste) werden beim dritten INTERBOOT Ladies Match Cup vom 26. bis 30. September 2007 in Friedrichshafen an den Start gehen. Die Veranstaltung ist mit der höchsten Wertungsstufe, Grade 1, ausgeschrieben und gilt mittlerweile als das Top-Event im Frauen-Match-Racing in Deutschland.

Einige der besten Seglerinnen der Welt werden sich beim Ladies Match Cup am Bodensee, der im Rahmen der Friedrichshafener Wassersport-Ausstellung INTERBOOT (22. bis 30. September 2007) ausgetragen wird, messen. Acht Teams kämpfen um insgesamt 10.000 € Preisgeld – erstmals auf den Yachten der Klasse Bavaria Match 35, die mit fünf Crewmitgliedern besetzt sind. Die Zuschauer an Land werden fünf Tage lang aus nächster Nähe die Manöver der Teams miterleben können. Yacht-Redakteur Christoph Schumann wird vor Ort die Match Races kommentieren, so dass Segler wie Nicht-Segler die Rennen mitverfolgen können.

Mit unter anderem der Dänin Lotte Meldgaard Petersen (Platz 2 der Weltrangliste), Silke Hahlbrock aus Deutschland (Platz 4 der Weltrangliste), der französischen Seglerin Christelle Phillippe (Platz 7 der Weltrangliste) sowie Gemma Farrell (Platz 11) und Josie Gibson (Platz 12) aus Großbritannien haben sich internationale Spitzenseglerinnen angemeldet.Ihren Titel von 2006 verteidigen will Delphine Casas (Platz 21) Eine Wildcard wurde an Madlen Frey vom Yachtclub Langenargen e.V. vergeben.

Weitere Infos zu den Segelsportveranstaltungen am INTERBOOT-Messehafen gibt es unter www.interboot.de.

Samstag, 4. August 2007

Fireball-WM 2007: Segeln auf alpinem Niveau

Vom 23.8. bis 1.Sept. 2007 wird der Silvaplanersee zum Mekka der Fireball-Segler. Zur Weltmeisterschaft reisen an die 90 Teams aus 13 Nationen ins Engadin, unter ihnen auch die Titelverteidiger Erich und Ruedi Moser aus der Schweiz.

Schon ein Monat vor der Weltmeisterschaft stehen fast 90 Teams auf der Meldeliste der Fireball Weltmeisterschaft 2007, die vom Segelclub St. Moritz auf dem Silvaplanersee ausgerichtet wird. Aus nicht weniger als 13 Nationen kommen die Starter. Bei gut einem Drittel der Zweierteams ist eine Frau an Bord. Das ist eine Spezialität der Fireball-Klasse. Die Zweipersonen-Jolle eignet sich hervorragend für gemischtes Segeln ohne getrennte Rangliste, selbst auf höchstem Niveau.

Das grösste Teilnehmerkontingent mit über 30 Booten kommt aus Grossbritannien, wo die rasante Fireball-Jolle ihren Ursprung hat. Aus der Schweiz gehen 20 Teams an den Start. Mit den aktuellen Weltmeistern Erich und Ruedi Moser stellt sie auch die Titelverteidiger. Sie werden aber trotz Heimvorteil kein leichtes Spiel haben. Die breite Konkurrenz mit einigen Weltmeistern vergangener Jahre und neuen Talenten wird die Jagd auf den begehrten WM-Titel spannend machen.

Der See im hoch gelegenen Engadin geniesst weit herum besten Ruf für seinen zuverlässigen und starken Thermikwind, Maloja genannt. Damit ist er ideales Terrain für hochrangige Segelwettkämpfe. Der Segelclub St. Moritz, unter der Federführung von Ronald Pieper, ist bekannt für perfekte Rennorganisation. Die Vorzeichen für einen hochkarätigen Event stehen sehr gut.

Ebenso ideal wie für die Athleten ist der See für Zuschauer. Durch seine ideale Grösse und die Zugänglichkeit der Ufer lassen sich die Regatten optimal vom Land aus verfolgen. Häufig fahren die Segelboote, immer den besten Wind suchend, sehr nahe ans Ufer. Manöver und der Kampf um entscheidende Meter können so aus nächster Nähe beobachtet werden.

Vorgängig zur Fireball Weltmeisterschaft, von Donnerstag bis Samstag, fahren sich die meisten Teilnehmer an der über 9 Läufe gehenden Testregatte, der Fireball Alpine Challenge, auf dem für sie fremden Revier ein.

Die Weltmeisterschaft in der letzten Augustwoche, von Montag bis Samstag, besteht aus maximal zehn Rennen. Bei normalen Windverhältnissen sind täglich zwei Läufe vorgesehen. Der Donnerstag ist rennfrei. Am Samstag, 1. September werden die Sieger feststehen und die Medaillen verteilt. swiss fireball rm / Ruedi Moser

Info zu und während der WM: www.fireball.ch/worlds

Freitag, 3. August 2007

Klassisches und hochklassiges Neustadt – Europastadt zwischen Muse und Segelsport

Neustadt in Holstein, idyllisch am Ende eines fjordähnlichen Hafens auf der gut geschützten Westseite der Lübecker Bucht gelegen, ist nicht nur ein renommiertes Segelzentrum an der schleswig-holsteinischen Ostseeküste. Vom 17. bis 23. August wird hier zum vierten Mal die Rolex Baltic Week ausgetragen.

Neustadt trägt auch den besonderen Gedanken der europäischen Verständigung und nennt sich darum Europastadt. Die kulturelle Vielfalt wird besonders groß geschrieben. Ob Schleswig-Holstein Musikfestival, Oper im Schlosspark oder Kunsthandwerk im Kloster, Europäisches Folklorefestival, Europalauf oder eben internationale Regatten wie die Europameisterschaft der Melges 24 und das Finale des European Circuits der Farr 40 zur Rolex Baltic Week 2007:
Neustadt und Holstein öffnen ihre Tore für Menschen aus aller Welt und versprechen niveauvollen Kunst-, Musik- und Sportgenuss.

Seit 1986 hat die nahe und die weite Umgebung von Neustadt das renommierte Schleswig-Holstein Musikfestival (SHMF) zu Gast, dieses Jahr schon zum 22. Mal. „Hörbar Ungarn“ lautet das Motto des SHMF 2007, das international namhafte Künstler auch in den Landkreis Ostholstein führen wird. Vom 14. Juli bis zum 2. September stehen über 135 Konzerte, sechs „Musikfeste auf dem Lande“ und zwei Kindermusikfeste an 75 reizvollen und malerischen Orten zwischen Nord- und Ostsee auf dem Programm.

Zu den Spielstätten des SHMF gehören auch das Herrenhaus und die Scheune von Gut Hasselburg unweit der Neustädter Bucht, dem Regattarevier der Rolex Baltic Week. Beide bieten Kunstgenuss par excellence, für Ohren und Augen.

Denn das Gut Hasselburg ist ein herausragendes Beispiel für eine vollständige und erstklassig erhaltene wie restaurierte Gutanlage im Stil des 18. Jahrhunderts. Das zugehörige Torhaus ist das größte und eleganteste des Landes. Die Innenräume des Gutes wurden vor allem durch die dort gedrehte Fernsehserie „Das Erbe der Guldenburgs“ bekannt. Eine Besichtigung des Herrenhauses sowie der privaten Sammlung alter Tasteninstrumente aus dem 17. und 18. Jahrhundert sind im Rahmen kultureller Veranstaltungen auf Hasselburg möglich.

Auf dem Neustädter Marktplatz kommen die Folklorefans alle drei Jahre zur Trachtenwoche zusammen, und das nun schon seit mehr als 50 Jahren. Sie war 1951 Wurzel des inzwischen fest verankerten europäischen Gedankens und hat den Neustädtern im In- und Ausland viel Lob und Anerkennung eingebracht. Das Festival findet dieses Jahr vom 28. Juli bis 4. August statt und liegt damit wie der Europalauf im August zeitnah zur Rolex Baltic Week.

Genießen mit allen Sinnen: Die Eutiner Festspiele locken im Juli und August weit über 40.000 Besucher in die beschauliche Rosenstadt. Die Kreisstadt Ostholsteins liegt rund 20 Autominuten von Neustadt entfernt. Zum Programm gehören große Opern wie Verdis „Aida“ in diesem Jahr, klassische Operetten wie Strauß’ „Eine Nacht in Venedig“ sowie hinreißende Feste schöner Stimmen an Gala-Abenden. Das alles findet in freier Natur auf dem „grünen Hügel“ am Seeufer im herzoglichen Schlossgarten statt und dennoch ohne störende akustische Verstärkung. Mit diesem Image hat die „Oper im Schloßpark“, die 1951 zu Ehren von Carl Maria von Weber, einem der großen Söhne der Stadt, gegründet wurde, ein vielbeachtetes Renommee erreicht.

Der Schlosspark übrigens war im 18. Jahrhundert einer der größten Barockgärten Schleswig-Holsteins. Das dazugehörige Schloss Eutin ist eine aus Backstein errichtete, vierflügelige Anlage, die nach aufwändiger Restaurierung wieder der Öffentlichkeit zugänglich gemacht wurde. Sie umschließt einen hellen Hof mit verputzten Wänden, der im Gegensatz zu den nüchternen Außenfassaden mit barocken Fensterdekorationen und zwei Loggien aufwarten kann und einen nahezu südländischen Eindruck vermittelt.

Segeln meets Kunst: Das altehrwürdige, im Stil der Backsteingotik errichtete Kloster Cismar, die Küste nach Nordosten entlang Richtung Grömitz gelegen, ist ein bedeutendes Kulturzentrum und Dependance der Stiftung Schleswig-Holsteinische Landesmuseen, die dort im Sommer hochkarätige Kunstausstellungen mit überregionaler Bedeutung präsentiert. Weit über die Landesgrenzen hinaus bekannt ist das Klosterfest Cismar, ein nostalgischer Kunsthandwerkermarkt mit anspruchsvoller Ausprägung, der jedes Jahr am zweiten Augustwochenende mit rund 150 Marktbeschickern bis zu 80.000 Besucher nach Cismar lockt.

Das „Hinterland“ Neustadts bietet auch Lifestyle anderer Art. Die Wohlhabenden und Schönen treffen sich in Timmendorfer Strand – wenige Kilometer die Ostseeküste „unten“ entlang Richtung Lübeck und ganz sicher ein Besuch Wert. Wer sehen und gesehen werden will, nimmt bitte sehr im „Café Wichtig“, das offiziell „Engelseck“ heißt, im Zentrum des Seebades Platz und lässt sich von vorbei cruisenden Nobelkarossen, schnellen Sportwagen und Cabrios – oft mit auswärtigen Kennzeichen – berauschen. Und Shoppen steht natürlich hoch im Kurs: Edelmarken aller Couleur wechseln in der schmucken Fußgängerzone gerne den Besitzer.

Und last but not least wäre Neustadt nicht Gastgeber der renommierten Segelwoche des Norddeutschen Regatta Vereins (NRV) Hamburg, wäre es kein Seglerparadies. Der Stadthafen im fjordähnlichen Ostseearm und die vor gelagerte ancora Marina sind eine überaus beliebte Basis für Segler. Hier finden die Wassersportler alles, was sie zur Ausübung ihres Hobbys benötigen. Die ancora Marina ist ein Logistikzentrum mit Angeboten von allgemeiner Ausrüstung bis zu speziellem Zubehör. Auch eine Segelmacherei ist vor Ort. 1.400 Liegeplätze für Boote bis zu 35 Meter Länge laden auch Besucher der Rolex Baltic Week von Seeseite ein. Die Marina wurde bereits mehrfach für ihre Umweltfreundlichkeit ausgezeichnet.

Vor den Toren Neustadts liegt in der von einem zehn Kilometer langen Sandstrand gesäumten Bucht mit einer breiten Flachwasserzone ein Surfmekka. Seit einigen Jahren lockt das Revier die Kite-Surfer, hipp und einfach in, üben sie ihren spektakulären Sport gerne vor staunendem Publikum aus. Wer einfach nur Wind, Wasser und Wellen genießen möchte, kann dies hier auf eine an der Ostsee eher seltene Art: Die lang gestreckte Bucht bietet einen Südstrand und damit besonders viel Sonne.

Dienstag, 31. Juli 2007

IBK Klimaschutzkongress 2007

Die Internationale Bodenseekonferenz (IBK) und die Baudirektion des Kantons Zürichveranstalten am 2. Oktober 2007 einen Klimaschutzkongress in Winterthur. Dabei stehen dergrenzüberschreitende Wissensaustausch, innovative Konzepte und Projekte sowie dieEntwicklung von gemeinsamen Initiativen zum Klimaschutz im Mittelpunkt.

An dem Kongress soll auch dargestellt werden, welche möglichen Auswirkungen und Risiken durchden Klimawandel im Bodenseeraum in den Bereichen Umwelt, Gesellschaft und Wirtschaft zuerwarten sind. Gleichzeitig sollen Wege für ein wirksames und nachhaltiges Handeln aufgezeigtwerden. Die alle zwei Jahre von der Kommission Umwelt der IBK mitveranstaltete Klimaschutztagungsteht in diesem Jahr unter der Überschrift "Energieeffizienz ­ Voraussetzung für ein gesundes Klima".

An der Tagung wird u. a. der Statusbericht der IBK zur "Rationellen Energieumwandlung undsparsamen Energienutzung" vorgestellt. Neben beispielhaften Projekten werden darin auchHandlungsempfehlungen für die Länder und Kantone der IBK abgegeben und mögliche Hemmnisseoffen gelegt. Am Nachmittag der ganztätigen Veranstaltung steht dann "best-practice zum Anfassen" auf dem Programm mit interessanten Besichtigungen von wegweisenden Bauten und Anlagen amTagungsort Winterthur.

Internationale Verkehrskontrollen auf dem Bodensee

Koordinierte Schwerpunktkontrollen haben die See- und Wasserschutzpolizeien rund um den Bodensee am vergangenen Freitag durchgeführt und hierbei 159 Wasserfahrzeuge überprüft.

Insgesamt mussten 52 Schiffsführer wegen Verstössen gegen die Bodenseeschifffahrtsverordnung angezeigt bzw. mit einem Verwarnungsgeld verwarnt werden. Von den Wasserschutzpolizeidienststellen der Polizeidirektion Friedrichshafen wurden 40 Boote, davon jeweils 20 Segel- und 20 Motorboote kontrolliert. In 11 Fällen mussten die Bootsführer beanstandet werden. Häufigste Beanstandungsgründe waren fehlende oder mangelhafte Ausrüstung und Verstösse gegen die Lichterführung.

Montag, 30. Juli 2007

Gemeinsame Clubregatta von ESV und SMCF

Friedrichshafen – (st) Am Samstag, den 28. 7. 2007, veranstalteten die beiden Segelvereine im Hinteren Bundesbahnhafen, der ESV und der SMCF, ihre jährliche Clubregatta – wie schon seit Jahren gemeinsam. Allerdings war der Rahmen in diesem Jahr festlicher als sonst, denn der ESV als ausrichtender Verein feiert in diesem Jahr sein 40-jähriges Jubiläum.

Im jährlich wechselnden Rhythmus war diesmal der ESV „dran“, die gemeinsame Clubregatta zu veranstalten. Wettfahrtleiter Chris Schmid schickte die 24 teilnehmenden Schiffe um 10:00 Uhr auf die Strecke. Ein mit der Zeit auffrischender Wind mit zwei bis drei Windstärken trieb die Teilnehmer auf ihren Yachten schnell über den Kurs, der bis zur Dorniermole und zurück führte. Auf dem ersten Bahnschenkel konnten die Mannschaften zeigen, wie schnell sie wenden können, denn es musste genau gegen den Wind gekreuzt werden. Wer hier schnelle Wenden fuhr und seine Segel so trimmte, dass eine optimale Höhe am Wind gesegelt werden konnte, konnte sich von den anderen Schiffen absetzen. Heiße Wendenduelle wurden ausgefahren, an der Wendemarke vor Immenstaad sorgten einige kräftige Böen für Klettereinlagen, um die sich flachlegenden Yachten wieder aufzurichten.

Auf Spinnakerkurs jagten die Schiffe in Rauschefahrt zurück ins Ziel, am Ende benötigten die Teilnehmer zwischen knapp unter zwei und fast drei Stunden für die gesamte Regattatrecke. Erster im Ziel war ESV-Abteilungsleiter Peter Veit mit seiner „Voila“, letzter dessen Sohn Pascal Veit mit der 420er-Jolle „La Bomba“.

Nach der Yardstick-Verrechnung reichte Veits Vorsprung nicht zum Sieg, Clubmeister in der ESV-Yardstickklasse 1 wurde Bernhard Späth mit seiner Trias „Bilgenmuffel“ vor der „Voila“ und der „Ipanema“ von Harry Buchter. Die Yardstickklasse 2 wurde von Miranda-Yachten dominiert: Es gewann Jörg Bünger vor der „Kamagito“ mit Manfred Blab und der „Lady M“ von Klaus Emminger.

Beim SMCF ergab die Auswertung einen ersten Platz in Yardstick 1 für die Besatzung der „Communication“ mit Thomas Haug und Uwe Eggeling, es folgen Klaus Hagenlocher auf „Kalypso“ und Dr. Ernst Gut auf seiner noch unbenannten Esse 850. In Yardstick 2 gewann nach spannendem Kampf das Clubschiff „Wepse“, eine Fun, die von Markus Riffel gesteuert wurde, mit 50 Metern Vorsprung vor der baugleichen „…plain funilla!“ von Christine Steck. Dritter wurde die Familie Bock mit ihrer „Lütje Bris“.

Nach der Regatta folgte die Bootstaufe der „Lady M“ und der „Feja“, des neuen Clubschiffes, das sich der ESV sozusagen selbst zum 40. Geburtstag schenkte. Der ESV, genauer der Eisenbahner-Sportverein Ravensburg, Abteilung Segeln in Friedrichshafen, wurde vor 40 Jahren von einigen segelbegeisterten Eisenbahnern gegründet. Ziel des Vereins war es von Beginn an, den oft als exklusiv und teuer angesehenen Segelsport auch für weniger begüterte Interessierte zu öffnen. Einen Ausdruck findet dies unter anderem darin, dass nahezu von Beginn an Clubschiffe unterhalten wurden, die von den Clubmitgliedern gechartert werden können und so das Ausüben des Segelsports auch ohne eigenes Boot ermöglichen. Ein weiteres Beispiel ist die langjährige Teilnahme am Ravensburger Ferienprogramm, bei dem viele Mitglieder ihre Boote zur Verfügung stellen und Kindern zu einem Segeltörn mitnehmen.

Zur Jubiläumsfeier waren dann auch die Präsidenten der Nachbarclubs ebenso vertreten wie Repräsentanten der ESV-Segelabteilungen in Lindau und Konstanz sowie Vertreter der Stadt Friedrichshafen und des Hauptvereins. Alle hatten ein Geburtstagsgeschenk in Form von Ausrüstungsgegenständen oder Gutscheinen für die Ausrüstung der „Feja“ dabei. Im Zelt vor dem Vereinsheim wurde dann noch ausgelassen bis in den frühen Morgen gefeiert.
Die vollständigen Ergebnislisten finden sich unter http://www.smcf.de/.


Bernhard Späth errang zu wiederholten Male den Titel als Clubmeister des ESV. (Bild: Rüdiger Hartmann)


Den Pokal für die schnellste gesegelte SMCF-Yacht erhielt Uwe Eggeling von der „Communication“ (Bild: Rüdiger Hartmann)

Polizeibericht

In der Nacht zum Donnerstag haben unbekannter Täter an der Zufahrt zum Gelände des BMK-Yachthafens in Langenargen die Schranke aus deren Verankerung gerissen, zwei Mülltonnen umgeworfen und eine Mülltonne über einen Zaun in das Hafengelände geworfen.

Wie sich herausstellte, war diese Mülltonne zuvor beim Angelsportverein Langenargen entwendet worden. Eine weitere Mülltonne, welche die Täter vermutlich in die Argen geworfen hatten, ist bereits am Nachmittag von einem Fischer aus dem Bodensee geborgen worden.

Personen, die Hinweise zur Identität der Täter, bei denen es sich möglicher Weise um fünf Jugendliche handelte oder sonst Verdächtiges in der fraglichen Nacht, gegen 01.30 Uhr, beobachtet haben, werden gebeten, sich mit dem Wasserschutzpolizeiposten Langenargen, Telefon: 0049 (0)7543 93160, in Verbindung zu setzen.

118. Travemünde Woche beendet: Schirm, Charme und Optimismus

Das Seglervillage an der Travepromenade war das Herzstück an Land der 118.Travemünder Woche, Foto Travemünder Woche.


TRAVEMÜNDE. Mit einem spektakulären Höhenfeuerwerk auf der Nordermole und einem Stimmungshoch bei den Teilnehmern wie Veranstaltern ging am Sonntagabend (29. Juli) die 118. Travemünder Woche zu Ende. Das wechselhafte Wetter der vergangenen zehn Tage drückte zwar die Besucherzahl auf unter 900.000, jedoch nicht die gute Laune, denn Verweildauer und Zufriedenheit der Gäste stiegen. Auch die Crews der rund 650 Boote kamen seglerisch auf ihre Kosten. Trotz Flauten und Sturmböen ging fast das gesamte Wettfahrtprogramm mit weit mehr als 300 Einzelrennen über die Bühne.

„Die Mischung zwischen Jugendjollen und traditionellen Kielbooten stimmte, aber nicht alle Meldezahlen“, zogen Karin Böge und Claus-Dieter Stolze aus der Chefetage der Travemünder Woche eine selbstkritische Bilanz. Die deutschen Meisterschaften der Laser-Junioren und der Europe-Jugend sowie 52 Folkeboote, die in der 119. Travemünder Woche 2008 ihre deutschen Meisterschaft segeln werden, waren in diesem Jahr qualitative und quantitative Höhepunkte. Auch der Schwerpunkt der Gleitjollen mit dem German Grand Prix der 18-Footer direkt vor dem Strand und den Eurocups der RS-Klassen setzte einen positiven Akzent. Kleinstfelder mit teils unter zehn Booten pro Klasse soll es aber in Zukunft nicht mehr geben.

Dabei müssen eine verbesserte Infrastruktur, die finanzielle Ausstattung und die Gesamtrahmenbedingungen der Veranstaltung vor Ort helfen. Konkret notwendige Maßnahmen, die bereits 2008 sichtbar und 2009 zur 120.

Travemünder Woche abgeschlossen sein sollen, wird der Lübecker Yacht-Club als Hauptveranstalter mit der Hansestadt Lübeck in einer neuen Arbeitsgruppe „Zukunft TW“ in Kürze festlegen. Darauf einigte sich TW-Führung mit Lübecks Bürgermeister Saxe, um eine breitere Unterstützung für „unsere Veranstaltung Nummer eins“ (Saxe) zu erreichen und die Position Travemündes im internationalen Regattakalender als Meisterschaftsrevier zu festigen.

Zum Abschluss der 118. Travemünder Woche wurde nochmals in 14 Klassen auf fünf Bahnen gesegelt, hier die deutsche Bestenermittlung der Beneteau 25, Foto Travemünder Woche.

Eine wichtige Säule der schönsten Segelregatta der Welt bleibt das Festival an Land. „Das Eventprogramm ist genau wie unsere ideale Lage an der Travemündung eine der wichtigsten Säulen des Sports. Die Aktiven genießen sie nicht nur, die bunte Meile finanziert das Regattaprogramm auch mit“, erklärten Böge und Stolze unisono. Besucher aus ganz Norddeutschland und darüber hinaus honorierten weitere punktuelle Verbesserungen des bereits im Vorjahr angehobenen Gesamtniveaus des Landspektakels. Besonderes Lob erhielten nicht nur der CITTI-Park mit kostenloser Kinderanimation und die neu inszenierte Laser- und Pyroperformance als Tagesabschluss, sondern generell die Mischung des kulinarischen und kulturellen Angebots auf rund 80.000 Quadratmetern Eventgelände.

Bei mäßigen bis frischen Winden wurden am Finaltag in 14 Bootsklassen die Travemünder Woche-Sieger gekürt. Dabei machte die Kieler Crew von Kai Mares durch zwei Tagessiege in der deutschen Bestenermittlung der Bénéteau 25 alles klar. Ebenfalls mit zwei ersten Plätzen entzauberten die Zarnekauer Brüder Helge und Christian Sach am Schlusstag die Formula 18-Konkurrenz und feierten ihren 13. Travemünder Woche-Sieg. Damit blieben sie seit Bestehen der Klasse im Jahr 2000 in Deutschland ungeschlagen. „Nachdem wir am Vortag so langsam waren, haben wir über Nacht noch mal in unserem eigenen Lehrbuch geblättert und den Capricorn umgetrimmt“, berichtete das Duo, „aber trotz der Deutlichkeit im Ziel wurde uns der Sieg nicht geschenkt.“

Die Sachs hatten in der ersten Hälfte der Travemünder Woche auch die olympische Tornado-Konkurrenz gewonnen und TW-Sieg Nummer zwölf eingefahren.

Lokalmatador Simon Grotelüschen hatte bereits am Dienstag der TW nach einer schwierigen Protestverhandlung seinen Titel als deutscher Juniorenmeister der olympischen Laser verteidigt. Tania Tammling (18) aus Heist im Kreis Pinneberg siegte bei der deutschen Jugendmeisterschaft der Europes.

Am Schlusstag schlenderten trotz des regnerischen Wetters bis Abends nochmals fast 70.000 Menschen über die Travemünder Promenaden. Dadurch kamen insgesamt rund 870.000 Besucher. „Nach dem rekordverdächtigen Auftakt an den ersten beiden Tagen hätten es unterm Strich gerne mehr sein können“, meinte Uwe Bergmann, der mit seiner Hamburger Eventagentur das Festivalkonzept an Land umsetzt, „aber das wichtigste ist die Zufriedenheit, damit alle im nächsten Jahr wiederkommen.“ Die 119. Travemünder Woche findet vom 18. bis zum 27. Juli 2008 statt.


Segeln in Zahlen

Ergebnisse vom letzten Wettfahrttag der 118. Travemünder Woche


Meisterschaft

Deutsche Bestenermittlung Beneteau 25/Platu 25 Endstand nach zwölf Wettfahrten:
1. Kai Mares (Dänischenhagen) 17 Punkte
2. Niklas Ganssauge (Hamburg) 25
3. Reinhard Hübner (Berlin) 41
4. Matthias Schmidhuber (Wasserburg) 64
5. Suzanne Willim (Goltoft) 68
6. Jens Tschentsher (Bremen) 69


Olympische Klasse

49er
Endstand nach zehn Wettfahrten:
1. Florian Kemper/Michael Krause (Kiel) 9 Punkte
2. Julian Ramm/Niels Siemsen (Kiel) 15
3. Oliver Lewin/Michel Münker (Kiel) 21
4. Tobias Maduro Nørbo/Bo Schülein (Dänemark) 29
5. Martin Gernhardt/Heiko Thölmann (Plön) 50
6. Paul Niklas Jepsen/Maui Jepsen (Heikendorf) 57


Internationale Klassen

Formula 18
Endstand nach neun Wettfahrten:
1. Helge Sach/Christian Sach (Zarnekau) 9 Punkte
2. Justus Wolf/Susanne Hahn (Hamburg) 13
3. Pontus Johansson/Greg Gooda (Australien) 23
4. Andreas John/Hans-Christoph Brumberg (Hamburg) 23
5. Eckart Kaphengst/Jens Piepke (Sören) 33
6. Sven Lindstädt/Christian Rocholl (Norderstedt) 35

Melges 24
Endstand nach zwölf Wettfahrten:
1. Schwall/Bendig/Welken (Hamburg) 18 Punkte
2. Jürgen Waschek (Hamburg) 22
3. Hendrik Witzmann (München) 29
4. Markus Scheel (Lübeck) 35
5. Jan Schmidt (Schleswig) 49
6. Peter Göckel (Greifenberg) 50

A-Cat
Endstand nach acht Wettfahrten:
1. Nils Bunkenburg (Surendorf) 8 Punkte
2. Donald Beike (Lübeck) 10
3. Jörg Horn (Hamburg) 15
4. Ingmar Warnicke (Pansdorf) 25
5. Wolfgang Ratsch (Lindwedel) 27
6. Peter Rübener (Parchen) 33

J/22
Endstand nach acht Wettfahrten:
1. Andresen/Ziegelmayer/von Meyerink (Hamburg) 7 Punkte
2. Menzner/Lichte/Wolter (Stein) 20
3. Lösch/Anderson/Hanf (Erkrath) 20
4. Oehme/Schöttelndreyer/Geertz (Hamburg) 22
5. Kleinefeld/Kelly/Menken (Haltern am See) 33
6. Regener/Regener/Regener (Arnis) 33

505er
Endstand nach acht Wettfahrten:
1. Christian Niefert/Thomas Weber (Hamburg) 11 Punkte
2. Norbert Dasenbrook/Sven Meier (Düsseldorf) 11
3. Jens Hufnagel/Eckart König (Ratekau) 16
4. Gunter Peters/Lars Dehne (Wiesmoor) 16
5. Martin Kittsteiner/Oliver Dr.Stieglitz (Hamburg) 18
6. Jan Stölken/Matthias Brühl (Hamburg) 32

Skiff Open
Endstand nach zehn Wettfahrten:
1. Tobias Kunz (Hamburg) 9 Punkte
2. Eckhardt Pagel (Buchholz) 18
3. Dieter Siegmund (Einbeck) 25
4. Peter Ullmann (Oldenburg) 30

Int. 14
Endstand nach acht Wettfahrten:
1. Stephan Heim/Christian Stock (Germering) 8 Punkte
2. Axel Reinsch/Jörn Schulze (Hamburg) 10
3. Peter Roocks/Ole Klingner (Lübeck) 19
4. Carmen Bernitt/Olli Holste (kiel) 19
5. Bettina Möller/Jens Kulenkampff (Kiel) 24
6. Jan-Christian Witte/Kai Lassen (Schleswig) 31

FD
Endstand nach acht Wettfahrten:
1. Gerd Walter/Jens Walter (Gütersloh) 7 Punkte
2. Christian Schäfer/Fabian Schweigel (Erlangen) 12
3. Michael Haupt/Wolfgang Höft (Garbsen) 13
4. Oliver Gutsch/Stefan Dünwald (Frankfurt) 22
5. Felix Holz/Wolfgang Rosteck (Dortmund) 26
6. Bernd Schreiber/Kay Schäfers (Berlin) 48

Folkeboot
Endstand nach sechs Wettfahrten:
1. Nielsen/Dehn/Reichenberger (Berlin) 6 Punkte
2. Kipcke/Kipcke/Gero (Neumünster) 15
3. Breitenbach/Rehbehn/Stange (Kiel) 24
4. Rosehr/Rosehr/Schroeder (Lübeck) 31
5. Dittrich/Nommels/Hansen (Eckernförde) 34
6. Blenckner/Matt/Titze (Fleckeby) 35

29er
Endstand nach zehn Wettfahrten:
1. Nonika Oikonomopoulou/Stelios Noutsos (Griechenland) 8 Punkte
2. Christopher Horsch/Agi Ellerbroek (Hamburg) 15
3. Rico Hasler/Mark Griesmaier (Schweiz) 24
4. Maurice Pantel/Henrik Matthiesen (Winnemark) 30
5. Kevin Lee Barche/Philipp Ströh (Lübeck) 40
6. Marvin Gallinger/Marcel Ambrasas (Berlin) 42

Sonntag, 29. Juli 2007

Travemünder Woche: Favoriten in Travemünde weiter vorn

Ideale Segelbedingungen hatten die Formula 18-Katamarane am achten Wettfahrttag der Travemünder Woche. Foto: Travemünder Woche

TRAVEMÜNDE. Die Favoriten der 118. Travemünder Woche gehen am Sonntag (29. Juli) als Gesamtführende in die letzten Wettfahrten. Die Entscheidungen sind jedoch noch längst nicht überall gefallen. Der Vorsprung der Kieler Bénéteau 25-Mannschaft von Kai Mares schmolz in der deutschen Bestenermittlung auf einen Punkt vor der Hamburger Crew um Niklas Ganssauge. Punktgleich mit Justus Wolf/Susanne Hahn (Hamburg) segeln die Ostholsteiner Helge und Christian Sach bei den Formula 18-Katamaranen am Schlusstag um ihren 13. Travemünder Woche-Sieg.

Voller Tatendrang verließen die Aktiven am Sonnabend (28. Juli) den Strand und den Hafen von Travemünde. Grund: Nach dem stürmischen Vortag herrschten mäßige bis frische Winde auf der Lübecker Bucht und erlaubten in allen Bootsklassen ein umfangreiches Tagesprogramm. Alle segelten drei oder sogar vier Rennen und waren dennoch am späten Nachmittag wieder an Land, um auf der Festivalmeile in die vorletzte Nacht einzutauchen.

Eine weiße Weste behielt der Berliner Christoph Nielsen bei den Folkebooten. Er landete drei lupenreine Tagessiege und baute seinen Vorsprung auf Jürgen Breitenbach aus Kiel auf fünf Punkte aus. Der Verfolger musste – genau wie der Drittplatzierte Neumünsteraner Ulf Kipcke – eine Frühstartdisqualifikation streichen und dürfte den Spitzenreiter kaum noch gefährden. „Wir haben einen Super-Lauf“, so Nielsen, „das ist ein gutes Vorzeichen auch für die deutschen Meisterschaft im nächsten Jahr vor Travemünde.“

Als letzten Test für die Weltmeisterschaft im August in Neustadt nutzen die Bénéteau 25-Teams die deutsche Bestenermittlung. Dort bahnt sich ein spannender Zweikampf zwischen Mares und Ganssauge an. „Wir dürfen uns nicht zu sehr aufeinander konzentrieren“, meinten die Kontrahenten zur Ausgangssituation, „denn wenn wir beide zwei Wettfahrten im Matchrace in den Sand setzen, gewinnt am Ende noch ein lachender Dritter.“ Die einzigen Voraussetzungen dazu hat die Berliner Crew um Reinhard Hübner und Helmar Nauck 13 Zähler zurück auf Rang drei, während der Rest des Felds schon aussichtslos abgeschlagen ist.

Ein Matchrace könnte es auch in der Formula 18-Klasse geben, die von den Sach-Brüdern nur aufgrund der Mehrzahl an Tagessiegen (vier zu zwei) vor Wolf/Hahn angeführt wird. „Der Frühstart in der sechsten Wettfahrt passte uns gar nicht in den Kram“, meinte Steuermann Helge Sach, der neben einem Tagessieg „nur“ zwei dritte Plätze verbuchte. „Das wird am Ende noch mal richtig spannend.“

Die Wettfahrten der 118. Travemünder Woche gehen am Sonntag (29. Juli) in zwölf Klassen zu Ende. Die erste Startmöglichkeit ist um 11.40 Uhr, die letzte um 15 Uhr. Bei den vorhergesagten mäßigen Winden sollten auf allen Bahnen noch zwei Wettfahrten möglich sein. Um 23 Uhr schließt die Traditionsveranstaltung nach zehn Tagen mit einen spektakulären Höhenfeuerwerk.

Ergebnisse vom 7. Wettfahrttag der 118. Travemünder Woche

Meisterschaften

Deutsche Bestenermittlung Beneteau 25/Platu 25 Gesamtstand nach zehn Wettfahrten: 1. Kai Mares (Dänischenhagen) 15 Punkte; 2. Niklas Ganssauge (Hamburg) 16; 3. Reinhard Hübner (Berlin) 28; 4. Sonja Berger (Berlin) 52; 5. Jens Tschentsher (Bremen) 55; 6. Suzanne Willim
(Goltoft) 56.

Olympische Klassen

49er
Gesamtstand nach sieben Wettfahrten: 1. Florian Kemper/Michael Krause (Kiel)
6 Punkte; 2. Julian Ramm/Niels Siemsen (Kiel) 19; 3. Oliver Lewin/Michel Münker (Kiel) 21; 4. Tobias Maduro Nørbo/Bo Schülein (Dänemark) 22; 5.
Martin Gernhardt/Heiko Thölmann (Plön) 37; 6. Paul Niklas Jepsen/Maui Jepsen
(Heikendorf) 41.

Internationale Klassen

Formula 18
Gesamtstand nach sieben Wettfahrten: 1. Helge Sach/Christian Sach (Zarnekau) 10 Punkte; 2. Justus Wolf/Susanne Hahn (Hamburg) 10; 3. Pontus Johansson/Greg Gooda (Schweden) 18; 4. Andreas John/Hans-Christoph Brumberg
(Hamburg) 21; 5. Sven Lindstädt/Christian Rocholl (Norderstedt) 28; 6.
Eckart Kaphengst/Jens Piepke (Sören) 30.

Melges 24
Gesamtstand nach zehn Wettfahrten: 1. Schwall/Bendig/Welken (Hamburg) 14 Punkte; 2. Jürgen Waschek (Hamburg) 16; 3. Markus Scheel (Lübeck) 26; 4.
Hendrik Witzmann (München) 27; 5. Jan Schmidt (Schleswig) 39; 6. Peter Göckel (Greifenberg) 41.

A-Cat
Gesamtstand nach sechs Wettfahrten: 1. Nils Bunkenburg (Surendorf) 6 Punkte; 2. Donald Beike (Lübeck) 9; 3. Jörg Horn (Hamburg) 12; 4. Ingmar Warnicke
(Pansdorf) 22; 5. Peter Rübener (Parchen) 29; 6. Torsten Eberhard (Lübeck) 32.

J/22
Gesamtstand nach sieben Wettfahrten: 1. Andresen/Ziegelmayer/von Meyerink
(Hamburg) 8 Punkte; 2. Lösch/Anderson/Hanf (Erkrath) 22; 3.
Menzner/Lichte/Wolter (Stein) 25; 4. Oehme/Schöttelndreyer/Geertz (Hamburg) 26; 5. Kleinefeld/Kelly/Menken (Haltern am See) 35; 6. Wens/Döblitz/Loose
(Attendorn) 37.

505er
Gesamtstand nach sechs Wettfahrten: 1. Norbert Dasenbrook/Sven Meier
(Düsseldorf) 9 Punkte; 2. Jens Hufnagel/Eckart König (Ratekau) 13; 3.
Christian Niefert/Thomas Weber (Hamburg) 14; 4. Gunter Peters/Lars Dehne
(Wiesmoor) 14; 5. Martin Kittsteiner/Oliver Stieglitz (Hamburg) 15; 6. Jan Stölken/Matthias Brühl (Hamburg) 29.

Skiff Open
Gesamtstand nach sieben Wettfahrten: 1. Tobias Kunz (Hamburg) 8 Punkte; 2.
Eckhardt Pagel (Buchholz) 13; 3. Peter Ullmann (Oldenburg) 18; 4. Dieter Siegmund (Einbeck) 24.

Int. 14
Gesamtstand nach fünf Wettfahrten: 1. Stephan Heim/Christian Stock
(Germering) 5 Punkte; 2. Peter Roocks/Ole Klingner (Lübeck) 10; 3. Carmen Bernitt/Olli Holste (Kiel) 11; 4. Bettina Möller/Jens Kulenkampff (Kiel) 18; 5. Jan-Christian Witte/Kai Lassen (Schleswig) 21; 6. Axel Reinsch/Jörn Schulze (Hamburg) 23.

FD
Gesamtstand nach sechs Wettfahrten: 1. Gerd Walter/Jens Walter (Gütersloh) 8 Punkte; 2. Michael Haupt/Wolfgang Höft (Garbsen) 10; 3. Christian Schäfer/Fabian Schweigel (Erlangen) 12; 4. Felix Holz/Wolfgang Rosteck
(Dortmund) 18; 5. Oliver Gutsch/Stefan Dünwald (Frankfurt) 21; 6. Bernd Schreiber/Kay Schäfers (Berlin) 40.

Folkeboot
Gesamtstand nach fünf Wettfahrten: 1. Nielsen/Dehn/Reichenberger (Berlin) 4 Punkte; 2. Breitenbach/Rehbehn/Stange (kiel) 9; 3. Kipcke/Kipcke/Gero
(Neumünster) 14; 4. Rosehr/Rosehr/Schroeder (Lübeck) 23; 5.
Blenckner/Matt/Titze (Fleckeby) 32; 6. Dittrich/Nommels/Hansen (Eckernförde) 32.

29er
Gesamtstand nach sieben Wettfahrten: 1. Nonika Oikonomopoulou/Stelios Noutsos (Griechenland) 7 Punkte; 2. Christopher Horsch/Agi Ellerbroek
(Hamburg) 11; 3. Rico Hasler/Mark Griesmaier (Schweiz) 18; 4. Maurice Pantel/Henrik Matthiesen (Winnemark) 22; 5. Marvin Gallinger/Marcel Ambrasas
(Berlin) 30; 6. Kevin Lee Barche/Philipp Ströh (Lübeck) 32.